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Installations- und Bedienungsanleitung - Windhager

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Installations- und
Bedienungsanleitung
Kombi-Registerboiler
AquaWIN Kombi Klassik – AKK 150/200
AquaWIN Kombi Premium – AKP 150/200
Bitte beachten Sie diese Bedienungs- und Installationsanleitung. Sie hilft Ihnen als Fachmann alles rasch und
richtig zu installieren.
Alle Garantieansprüche entfallen, wenn Sie die Bedienungs- und Installationsanleitung nicht beachten.
Kontrolle der Magnesium-Schutzanode bei AKK 150/200 bzw. der Fremdstromanode bei AKP 150/200 laut
Garantiepass sind Grundlage für 5 Vollgarantie bzw. 10 Jahre Boilergarantie.
Bild 1
Kombi-Registerboiler AquaWIN AKK/AKP
Österreich (Zentrale):
Windhager Zentralheizung AG
A-5201 Seekirchen
Planungsberatung:
Anton-Windhager-Str. 20
Tel. 0 62 12/23 41-262
Tel. 0 62 12/23 41-0
Fax 0 62 12/42 27
Fax 0 62 12/42 28
Auftragsannahme:
Geräte / Zubehör
Tel. 0 62 12/23 41-265
Fax 0 62 12/42 27
Deutschland:
Windhager Zentralheizung GmbH
D-86405 Meitingen
D-04502 Delitzsch
Deutzring 2
Heinrich-Rudolf-Hertz-Str. 2
Tel. 0 82 71/80 56-0
Tel. 03 42 02/723-0
Fax 0 82 71/80 56-30
Fax 03 42 02/723-50
Schweiz:
Windhager Zentralheizung Schweiz AG
CH-1162 St.-Prex
CH-6203 Sempach-Station
Z. I. Au Glapin
Industriestraße 13
Tel. 0 21/806 15 12
Tel. 0 41/469 469 0
Fax 0 21/806 16 61
Fax 0 41/469 469 9
Technischer
Kundendienst:
Tel. 0 62 12/23 41-264
Fax 0 62 12/45 04
Regionale Kundendienstleitung
Salzburg (Zentrale):
Oberösterreich:
Tirol, Vorarlberg:
Kärnten:
Tel. 0 62 12/23 41-267
Tel. 0 62 12/23 41-266
Tel. 0 62 12/23 41-263
Tel. 0 62 12/23 41-269
Fax 0 62 12/45 04
Fax 0 62 12/45 04
Fax 0 62 12/45 04
Fax 0 62 12/45 04
Technische Beratung Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg, Kärnten: Tel: 0 62 12/23 41-264
Wien, Niederösterreich, Burgenland:
Steiermark:
Tel. 01/869 43 28-340
Tel. 01/869 43 28-670
01/869 43 28-450
Fax 01/865 13 81
Fax 01/865 13 81
Technische Beratung Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark: Tel: 01/869 43 28-560
03/02
023212/00
Ersatzteile:
Tel. 0 62 12/23 41-268
Fax 0 62 12/42 26
Inhaltsverzeichnis:
Seite
Installationsanleitung
1. Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
1.1
1.2
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
Gefahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
2. Garantie und Gewährleistungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
3. Lieferumfang, Verpackung
3.1
3.2
4. Technische Daten
4.1
4.2
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
Anlieferung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
Einbringen, Aufstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
Boiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
5. Maßskizzen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
6. Montage der Boilerverkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7
7. Anschluss an das Brauchwassersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
8. Anschluss an das Heizungssystem:
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
9. Montage elektrische Boilerheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
10. Aufbau auf Öl-Spezialkessel HTX/ETX/SNX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11
11. Kontrolle auf Kalkablagerungen: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
12. Kontrolle der Schutzanode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
13. Ersatzteilzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14
14. Ersatzteilliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15
Bedienungsanleitung
15. Inbetriebnahme der Warmwasserbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
16. Funktionskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
17. Boileraufheizung über Heizkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
18. Boileraufheizung mit Strom
(Sommer)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
2
1.
Sicherheitshinweise
1.1
Sicherheit
Der Kombi-Registerboiler AquaWIN entspricht dem neuesten Stand der Technik sowie den einschlägigen
Sicherheitsvorschriften.
1.2
Gefahr
Zubehör zu diesem Registerboiler wird mit elektrischem Strom (230 VAC bzw. 400 VAC) betrieben.
Unsachgemäße Installation oder unsachgemäße Reparatur können Lebensgefahr durch elektrischen Schlag
verursachen. Die Installation darf nur von Fachpersonal mit ausreichender Qualifikation vorgenommen werden.
Hinweiszeichen
In dieser Anleitung werden folgende Symbole für Hinweiszeichen verwendet.
Nichtbeachtung der damit gekennzeichneten Hinweise kann zu Gefährdung von Personen führen.
Nichtbeachtung der damit gekennzeichneten Hinweise kann zu Fehlfunktion oder Beschädigung
des Registerboiler bzw. der Heizungsanlage führen.
2.
Garantie und Gewährleistungsbedingungen
AquaWIN Kombi Klassik – AKK 150/200 mit Magnesium-Schutzanode: 5 Jahre Vollgarantie
AquaWIN Kombi Premium – AKP 150/200 mit Fremdstromanode:
5 Jahre Vollgarantie
10 Jahre Boilergarantie
Bei nicht fachgerechter Installation und Inbetriebnahme des Registerboilers und Funktionsmängel, die auf falsche Bedienung oder Einstellung zurückzuführen sind, fallen nicht unter Garantie und Gewährleistung.
Kontrolle der Magnesium-Schutzanode bei AKK 150/200 alle 2–3 Jahre bzw. der Fremdstromanode bei
AKP 150/200 laut Garantiepass sind Grundlage für 5 Vollgarantie bzw. 10 Jahre Boilergarantie.
Die durchgeführte Anodenkontrolle ist auf dem dafür vorgesehenen Aufkleber zu dokumentieren.
Ohne dokumentierte Anodenkontrolle nur 3 Jahre und keine 5 Jahre bzw. 10 Jahre Garantie.
3.
Lieferumfang, Verpackung
3.1
Anlieferung
im Verschlag und Karton:
Verschlag:
Boiler mit fest eingebautem Schlangenregister, 100% FCKW- und HFCKW-freie Pu-Hartschaumisolierung,
Boiler-Standfüße, Boilerflansch mit 6/4“-Muffe für elektrische Boilerheizung.
Je nach Boilerausführung (Klassik- oder Premium) ist eine Magnesium-Schutzanode (Klassik) oder eine
Fremdstromanode (Premium) in den Boiler eingebaut.
Karton:
Epoxidharzbeschichtete Stahlblechverkleidung bestehend aus zwei Seitenteilen, einer Vorderwand, einer Rückwand, Thermometer und Kleinmaterial.
Auf Wunsch zusätzlich:
elektrische Boilerheizung 2,2, 3, 4 oder 6 kW; Boilerschaltuhr
3.2
Einbringen, Aufstellen
Der Boiler kann im Transportverschlag (Breite 720 mm) zum Aufstellungsort gebracht werden. Am Aufstellungsort wird die Verkleidung (mitgelieferter im Karton) auf den Boilerkörper aufgebaut.
3
4.
Technische Daten
4.1
Boiler
Type
AKK 150
AKP 150
AKK 200
AKP 200
Gewicht brutto/netto
kg
130/110
145/125
max. Betriebsdruck Brauchwasser
bar
6
6
max. Betriebsdruck Heizungswasser
bar
10
10
max. Temperatur Brauchwasser
°C
95
95
max. Temperatur Heizungswasser
°C
110
110
Heizfläche Register
m2
0,75
1
l
6,5
9
l
l
150
120
200
170
°C
°C
701)
851)
701)
851)
W/h
74
70
3,5
3,5
Heizungswasserinhalt Register
nutzbarer Brauchwasserinhalt bei Aufheizung mit:
Heizkessel
Strom
max. einstellbare Brauchwassertemperatur
bei Aufheizung mit:
Heizkessel
Strom
Bereitschaftsverluste
Heizflächenleistung
Dauerleistung2)
Heizflächenleistung
Dauerleistung2)
Heizflächenleistung
1)
2)
Durchflussmenge
Dauerleistung2)
Kaltwassertemperatur
Heizflächenleistung
Warmwassertemperatur
Dauerleistung2)
Vorlauftemperatur
Leistungskennzahl (nach DIN4708)
70 °C
45 °C
10 °C
3 m3/h
70 °C
60 °C
10 °C
3 m3/h
80 °C
45 °C
10 °C
3 m3/h
80 °C
60 °C
10 °C
3 m3/h
l/h
470
517
kW
19,1
21,0
l/h
610
820
kW
24,8
33,3
l/h
205
315
kW
11,9
18,3
l/h
310
470
kW
18,0
27,3
Um die Kalkablagerung möglichst gering zu halten, empfehlen wir, die Boilertemperatur auf max. 55 °C einzustellen.
Werte können nur erreicht werden, wenn die Kesselleistung mind. 10 % über der Heizflächenleistung liegt.
Tabelle 1
Technische Daten - Boiler
4
4.2
Zubehör
Elektrische Boilerheizung
NB-071
NB-072
NB-073
NB-088
kW
2,2
3
4
6
Anschlussspannung
V
V
3/400/50 Hz
(1/230/50 Hz)
3/400/50 Hz
(1/230/50 Hz)
3/400/50 Hz
-
3/400/50 Hz
-
max. Ableitstrom
nach DIN EN 60 335
mA/kW
0,75
0,75
0,75
0,75
Thermostat Regelbereich
°C
10–85 (±5)
10–85 (±5)
10–85 (±5)
10–85 (±5)
Abschaltpunkt Sicherheitstemperaturbegrenzer
°C
110
110
110
110
max. Umgebungstemperatur
°C
70
70
70
70
Leistung
Tabelle 2
5.
Maßskizzen
AKK/AKP 150:
AKK/AKP 200:
Boilertiefe: 756 mm
Alle Boileranschlussrohre haben ein Außengewinde.
Bild 2
AKK/AKP 150 – Ansicht von hinten
WW
KW
BR
BV
Z
Warmwasser
Kaltwasser
Boiler-Rücklauf
Boiler-Vorlauf
Zirkulation
Bild 3
AKK/AKP 200 – Ansicht von hinten
Gewinde für Anode 5/4“
Durchgangslöcher Ø 14 mm
Gewinde für E-Heizung 6/4“
Bild 4
5
Boilerflansch AKK/AKP
Öl-Spezialkessel HTX/ETX/SNX auf Kombi-Registerboiler AKK/AKP
Bild 5
HTX/ETS/SNX auf Kombi-Registerboiler AKK/AKP – Seitenansicht
Gesamttiefe T ges
Mindestraumtiefe TR
ETX 165
SNX 175
SNX 215
AKK 150
AKP 200
925
1945
HTX 165
ETX 225
SNX 275
AKK 150
AKP 200
1035
2060
HTX 225
ETX 305
SNX 365
AKK 150
AKP 200
1220
2450
Tabelle 3
6.
Montage Boilerfühler
Boilerfühler in die Öffnung des Fühlerkanals stecken – Bild 6
– und Kabel nach oben in den Kabelkanal legen – Bild 11.
Bild 6 Montage Boilerfühler
6
6.
Montage der Boilerverkleidung
Die Verkleidung, bestehend aus einer Vorderwand, einer Rückwand, zwei Seitenwänden, einem Thermometer,
einer Kunststoffabdeckung, je vier Schnappmuttern und Blechschrauben in Minigrip- Sackerl.
1. Schnappmuttern auf den oberen Boilerrahmen vorne – Bild 7 – und hinten – Bild 8 – in die dafür vorgesehenen Ausnehmungen stecken.
2. Seitenwände auf den unteren Boilerrahmen stellen, auf den angeschweißten Bolzen zentrieren – Bild 9 –
und am oberen Boilerrahmen mit Blechschrauben an den zuvor montierten Schnappmuttern befestigen.
3. Rückwand an den Boiler stellen, Schnapper bei den Seitenwänden einrasten lassen und zusätzlich mit
Blechschrauben an den Schnappmuttern befestigen.
4. Vorderwand ca. 20 mm vor den Boiler stellen.
5. Das Thermometer in die dafür vorgesehene Öffnung – Bild 11 – in der Vorderwand gedrückt.
6. Kapillarrohr des Thermometers vorsichtig so weit als nötig ausrollen.
Kapillarrohr nicht knicken, scharfe Biegungen vermeiden.
7. Fühlerende des Kapillarrohres in die Öffnung des Fühlerkanals stecken – Bild 10.
8. Vorderwand montieren (Schnapper einrasten lassen).
Wird der Boiler alleinstehend (nicht in Kombination mit aufgebautem Öl-Spezialkessel) verwendet, ist zusätzlich der in einer extra Verpackung beigelegte Deckel zu montieren.
9. Beigelegte Schnapper in den Deckel montieren.
10. Deckel aufstecken – Bild 12.
Bild 7
Montage der Schnappmuttern vorne
Bild 8
Montage der Schnappmuttern hinten
angeschweißter Bolzen
Bild 9
Montage der Seitenwand
Bild 10 Montage Boilerfühler und Kapillarrohre
7
Seitenwand
Kabelkanal
Rückwand
Fühlerkanäle
Öffnung für
Thermometer
Vorderwand
Stopfen für
E-Heizung
Seitenwand
Bild 11 Montage der Seiten-Verkleidungen
Deckel
Bild 12 Montage des Deckel
8
7.
Anschluss an das Brauchwassersystem
Vor dem Abdrücken der Rohinstallation Boiler absperren.
Bei Boilerladung mit Strom nur im Boilervor- oder rücklauf eine Absperrung installieren. Werden zwei
Absperrungen eingebaut, ist ein eigenes Sicherheitsventil oder ein Ausdehnungsgefäß zu installieren.
Ansonsten kann durch den bei Erwärmung des Boilers auftretenden Druck (bis zu 50 bar) das
Rohrschlangenregister beschädigt werden.
8.
Anschluss an das Heizungssystem:
Die Sicherheitstechnischen Anforderungen sind entsprechend den geltenden Vorschriften, Normen und
Richtlinien einzuhalten. Nach ÖNORM B 8133 und ÖNORM B 2531/1 bzw. DIN 1988/T2 (Warmwasserbereitungsanlagen) ist eine Brauchwasser-Sicherheitsgruppe zu installieren (siehe Bild 13, Detail „S“):
1
2
3
4
Sicherheitsventil
Ausdehnungsgefäß
Boilerladepumpe
Absperr- und Rückschlagventil
A
B
Warmwasseranschluss
immer mit Siphon
Bild 13 Anschluss an das Heizungs- und
Brauchwassersystem
C
D
E
Druckreduzierventil bei Wasserdrücken ab 4,8 bar.
Kaltwasserzuführung bestehend aus:
Entleerung, Handabsperrventil, Rückschlagventil.
Sicherheitsventil mit 6 bar Abblasdruck.
Schieber für Boilerentleerung.
Manometeranschlussstutzen.
WW
KW
BV
BR
Warmwasseranschluss
Kaltewasseranschluss
Boiler-Vorlauf
Boiler-Rücklauf
Bild 14 Druckverlustdiagramm
In der Kaltwasserzuflußleitung muss über eine T-Verschraubung die Boilerentleerung eingebaut werden.
Außerdem empfehlen wir den Einbau von Absperrventilen in die Warmwasser- und Zirkulationsleitung. Bei der
Boileraufladung über die Ladepumpe ist nach der Boilerladepumpe ein Rückschlagventil zu setzen.
Der Boiler ist thermoschock- und schlagfest emailliert (Betriebsdruck max. 6 bar), damit hygienisch einwandfrei und elektrochemisch neutral. Am Boiler kann daher mit Kupfer- oder verzinkten Rohren angeschlossen
werden.
Zum Schutz des Rohrsystems sind Mischinstallationen aus Kupfer- und verzinkten Rohren zu vermeiden.
9
9.
Montage elektrische Boilerheizung
Die Elektroinstallation darf nur von einem Fachmann ausgeführt werden. Die Vorschriften des ÖVE/VDE/SEV
sowie die Vorschriften der örtlichen EVU´s sind zu beachten. Technische Daten siehe Seite 3.
1. 6/4“-Stopfen aus der Flanschplatte (befindet sich hinter der Vorderwand) für E-Heizung herausdrehen.
Position siehe Bild 11.
2. Heizstab mit Schlüssel (SW 60) dicht einschrauben. Mitgelieferte Dichtung verwenden.
3. Gehäusedeckel demontiern (4 Schrauben) – Bild 15.
4. Kabeldurchführung montieren (Die Kabeldurchführung befindet sich bei Anlieferung lose im Gehäuseinneren). Die beigelegte Dichtung ist zwischen Gehäuse und Kabeldurchführung zu montieren.
5. Gehäuse kann jetzt durch drehen waagrecht ausgerichtet werden. Dabei ist zu beachten, dass die im
Gehäuseinneren befindlichen Kabel und Kapillarrohre nicht beschädigt werden.
6. Anschlusskabel durch Kabeldurchführung sowie Zugentlasung führen und laut elektrischem Anschlussplan
anschließen (Bild 15 und Bild 16).
7. Gehäusedeckel mit 4 Schrauben montieren.
Nicht vergessen den Schutzleiter anzuschließen! Alle berührbaren Metallteile des Boilers sind in die Schutzmaßnahme einzubeziehen. Bauseits ist dem Gerät ein allpoliger Ausschalter mit mindestens 3 mm Öffnungsweite für den Steuerstromkreis vorzusetzen. FI- oder FU-Stromschalter gelten als allpolige Ausschalter (ÖVEVorschrift).
3
12
1
1
2
3
4
5
6
7
8
2
11
9
10
11
12
10
4
9
5
8
7
6
Bild 15 – Montage elektr. Boilerheizung
10
Erdung
Dichtung
Boilerflansch
Dichtung
Kabeldurchführung
Zugentlastung
Anschlussklemmen
AbdeckungEntriegelungsknopf
Temperaturwähler
Gehäuse
Thermostat
Gehäuse-Deckel
E-Anschluss:
Die elektrische Boilerheizung ist serienmäßig für einen Drehstromanschluss 3~/400 V/50 Hz vorbereitet.
Der Einphasenanschluss 1~/230 V/50 Hz kann durch parallelschalten der Anschlüsse L1 – L2 – L3 und des
Nulleiteranschlusses an der Lusterklemme N erfolgen.
Maximale Strombelastung der Zuleitung beachten!
Anschluss: 400 VAC
Bild 16
Anschluss: 230 VAC
elektr. Anschlussplan
Nach dem Anschluss ist eine Prüfung durchzuführen:
1. Isolationswiderstand messen:
Der Isolationswiderstand zwischen den Messleitern und Gehäuse muss mindestens 2 MW betragen.
2. Schutzleiterverbindungen überprüfen.
3. Funktionsprüfung:
Die elektrische Boilerheizung darf erst nach ordnungsgemäßer Befüllung des Boilers mit Trinkwasser in
Betrieb genommen werden. Der Boiler ist zu entlüften. Das erstmalige Aufheizen des Gerätes ist zu überwachen! Während des Aufheizvorganges muss das im Boiler entstehende Dehnwasser aus dem
Sicherheitsventil tropfen. Das selbsttätige Abschalten des Temperaturreglers ist zu kontrollieren.
Der Betrieb ohne Wasser führt zur Zerstörung des Heizkörpers!
10. Aufbau auf Öl-Spezialkessel HTX/ETX/SNX
Ausstanzung von der Boilerrückwand oben entfernen (für Füll- und Entleerhahn).
Deckel und Seitenwände vom Öl-Spezialkessel entfernen.
Öl-Spezialkessel auf Kombiregisterboiler heben und in Gewindebolzen einrasten (verschrauben ist nicht erforderlich).
ETX 165
auf AKK/AKP: Kombination vorne bündig montieren SNX 165/175/215/215
Spalt hinten mit Abdeckblech schließen
HTX 165, ETX 185/225
auf AKK/AKP: Kombination mit gleicher Bautiefe.
SNX 225/275
HTX 225, ETX 235/305
auf AKK/AKP: Kombination vorne bündig montieren SNX 265/365
Vorstanzungen hinten an den Seitenwänden entfernen
Deckel und Seitenwände vom Öl- Spezialkessel wieder montieren.
Siehe auch Bild 5.
11
11. Kontrolle auf Kalkablagerungen:
Nach 3, 6, 9 Jahren ist der Boiler auf Kalkablagerungen zu überprüfen. Bei Bedarf Kalk und andere
Ablagerungen zu entfernen. Für die Boilerentkalkung die im Fachhandel erhältlichen Kalklösungsmittel, die
Email nicht angreifen, verwenden.
1. Boiler entleeren
2. Flanschabdeckung abnehmen
3. Flanschdeckel – Schrauben herausdrehen und Flanschdeckel entfernen.
Bei eingebauter elektrischer Boilerheizung Strom ausschalten und Heizstab abklemmen – darf nur von
einem Fachmann durchgeführt werden – dann Flanschdeckel samt Heizstab entfernen.
Neue Flansch-Dichtung (siehe Ersatzteilliste) verwenden. Flanschschrauben nur so fest anziehen, dass
Dichtung max. 2 mm über Flanschrand heraussteht.
4. Speicher, Rohrschlangenregister und Heizstab kontrollieren und angesammelten Kalk vom Boilerboden entfernen.
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
12. Kontrolle der Schutzanode
Die Kontrolle der Anode alle 2–3 Jahre ist die Voraussetzung für 5 Jahre Vollgarantie bzw. 10 Jahre Boilergarantie.
Die durchgeführte Anodenkontrolle ist auf dem dafür vorgesehenen Aufkleber zu dokumentieren.
Ohne dokumentierte Anodenkontrolle nur 3 Jahre und keine 5 Jahre bzw. 10 Jahre Garantie.
Messgerät
Anodenkontrolle beim AKK „Klassik“ Boiler
Beim „Klassikboiler“ ist als Korrosionsschutz eine
Magnesiumanode eingebaut
Der Verbrauch dieser Magnesiumschutzanode wird durch
die örtliche Wasserbeschaffenheit beeinflußt. Die
Lebensdauer der Anode beträgt durchschnittlich bis zu
7 Jahre (bei stark leitendem Wasser auch kürzer).
Die Anode ist vorne am Flansch eingebaut. Zur Kontrolle
der Anode Massekabel von der Anode abschrauben und
Messgerät zwischenschalten. Bei einem Schutzstrom von
0,5 mA und mehr, ist die Anode in Ordnung. Bei einem
Schutzstrom von weniger als 0,5 mA muss die Anode ausgebaut und optisch kontrolliert werden. Dazu
Flanschdeckel entfernen - siehe Kontrolle auf Kalkablagerung.
Ist die Anode auf 2/3 (= bei AKK ca. 11 mm) des ursprünglichen Durchmessers (= bei AKK 33 mm) abgebaut, so
muss sie durch eine Original-Ersatzanode (siehe
Ersatzteilliste) ersetzt werden.
12
Anode
Massekabel
Bild 17
Schutzstrommessung
Anodenkontrolle beim AKP „Premium“ Boiler
Beim „Premiumboiler“ wird eine Fremdstromanode als Korrosionsschutz eingesetzt.
Die Kontrolle der Fremdstromanode erfolgt ausschließlich durch Störlampe am Potentiostat.
Leuchtet keine der beiden Kontrolleuchten, liegt wahrscheinlich keine Netzspannung an.
Leuchtet die grüne Lampe ist die Anode in Ordnung. Leuchtet die rote Lampe liegt eine Störung vor.
Um die Störung zu beheben sollten folgende Überprüfungen vorgenommen werden:
Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen zur Störungsbeseitigung dürfen nur durch den
Heizungsfachmann oder fachkundigen Kundendienst durchgeführt werden!
-
-
-
Ist der Boiler mit Trinkwasser gefüllt?
Füllen Sie den Boiler mit Trinkwasser!
Ist der elektrische Durchgang gewährleistet?
Überprüfen Sie alle Anschlüsse und Kontakte auf einwandfreien metallisch leitenden elektrischen
Kontakt und beheben Sie den Fehler!
Ist noch eine Magnesium-Anode im Boiler montiert?
Bauen Sie die Magnesium-Anode aus!
Ist die einwandfreie Isolation der Elektrode von Boilerwand bzw.Speichereinbauten gewährleistet?
Überprüfen Sie die Isolation bei wasserentleertem Boiler mit einem Meßgerät und korrigieren Sie ggf.
die Position der Einbauten und/oder der Elektrode.
Sind eventuell vorhandene nicht emallierte Wärmetauscher (z. B. Cu-Rippenrohre, Cu-Glattrohre oder
CrNi-Glattrohre) gegen den Speicher-Wassererwärmer elektrisch einwandfrei isoliert montiert?
Überprüfen Sie die Isolation mit einem Meßgerät und beheben Sie den Fehler.
Läßt sich die Störung der Fremdstromanode mit diesen Maßnahmen nicht beheben, wenden Sie sich bitte an
den Windhager-Werkskundendienst!
Damit die einwandfreie Funktion der Fremdstromanode gewährleistet ist, müssen die nachfolgende
Sicherheitshinweise unbedingt beachtet werden:
-
Betreiben Sie Ihren Boiler nie länger als 2 Monate ohne jegliche Wasserentnahme. Andernfalls können störende Gasansammlungen auftreten.
Ziehen Sie das Steckergehäuse bei gefülltem Boiler nicht aus der Steckdose. Andernfalls besteht kein
Korrosionsschutz mehr.
Lösen Sie bei gefülltem Boiler unter keinen Umständen die Anschlussleitungen. Andernfalls besteht kein
Korrosionschutz mehr.
Nehmen Sie die Fremdstromanode auch während längerer Stillstandszeiten ohne Wasserentnahme (z. B.
Urlaub) nicht außer Betrieb. Andernfalls besteht kein Korrosionsschutz mehr.
Ziehen Sie Steckergehäuse oder Anschlussleitung nur bei entleertem Speicher ab.
Der Stromverbrauch beträgt weniger als 35 kWh/Jahr.
13
13. Ersatzteilzeichnung
14
14. Ersatzteilliste
Positions- Ersatzteilbezeichnung
zahl
AKK/AKP 150
AKK/AKP 200
10
Abdeckung Frontblech AKK
007596
007596
20
Arretierung
008893
008893
30
Deckel für AKK/AKP 150/200
503196
503196
40
Dichtung Ø 162 x Ø 110 x 3 mm für Flansch
005789
005789
50
Dichtung Klingerit Ø 60 x Ø 48 x 2 mm
018678
018678
60
Elektrische Boilerheizung 2,2 kW + E-Thermostat
502090
502090
60
Elektrische Boilerheizung 3,0 kW + E-Thermostat
502091
502091
60
Elektrische Boilerheizung 4,0 kW + E-Thermostat
502092
502092
60
Elektrische Boilerheizung 6,0 kW + E-Thermostat
502094
502094
70
Flanschplatte AKK
005300
005300
80
Fremdstromanode Correx MP/UP
005950
005950
90
Rückwand
070933
050014
100
Schließdorn
008885
008885
110
Schutzanode 5/4“ x 380 mm
070326
070326
120
Seitenwand links/rechts
050015
050016
130
Stopfen 6/4“
011584
011584
140
Tauschboiler
422010
422020
150
Thermometer FIG. 720
008762
008762
160
Verschlussschraube Fremdstromanode 5/4“
005297
005297
170
Vorderwand
042858
042859
15
Bedienungsanleitung
Kombi-Registerboiler
AquaWIN Kombi Klassik – AKK 150/200
AquaWIN Kombi Premium – AKP 150/200
15. Inbetriebnahme der Warmwasserbereitung
Vor der Inbetriebnahme ist zu überprüfen, ob der Boiler und die Heizanlage mit Wasser gefüllt und entlüftet sind.
16. Funktionskontrolle
Ein defektes Sicherheitsventil führt zu Überdruck (über 6 bar) und Beschädigung des Boilers. Die Funktion der
sicherheitstechnischen Einrichtungen ist daher jährlich von einem Fachmann überprüfen zu lassen (durch
Überdruck beschädigte Boiler werden nicht in Garantie ersetzt).
17. Boileraufheizung über Heizkessel
(die Boilerladepumpe wird durch die Regelung (Boilerfühler) gesteuert):
- An der Regelung gewünschte Temperatur einstellen.
Informationen über die Bedienung der Regelung entnehmen Sie bitte der dort beigefügten Anleitung.
18. Boileraufheizung mit Strom
(Sommer)
1. Wählregler für Boilertemperatur an der elektrischen Boilerheizung
auf die gewünschte Temperatur einstellen, siehe hierzu Bild 18.
Stellung
: linker Anschlag ergibt keine Nullstellung bzw.
Abschaltung des Gerätes, sondern Frostschutzstellung.
Stellung
: ca. +40 °C, handwarm
Für den normalen Gebrauch am Waschbecken.
Stellung
: ca. +65 °C, heißes Wasser
Stellung
: ca. +85 °C, sehr heißes Wasser
Nur für großen Warmwasserbedarf.
Bild 18
elektrische Boilerheizung
Um die Kalkablagerung möglichst gering zu halten, empfehlen wir, die Boilertemperatur auf max. 55 °C einzustellen. (Stellung zwischen
und
).
2. Die Regelung auf Betriebsart „Frostschutz“ stellen – siehe Bedienungsanleitung der verwendeten
Heizungsregelung.
3. Bei Störung Sicherheitsthermostat entriegeln. Dazu Abdeckkappe mit Schlitzschraubendreher entfernen und
Entriegelungsknopf kräftig eindrücken. Ursache erforschen (Verkalkung, zu wenig Wasser) und beheben.
Sind im Boilervor- bzw. -rücklauf Absperrungen installiert, nur den Boilervorlauf absperren. Sind beide
Absperrungen geschlossen, treten Schäden am Rohrschlangenregister auf (keine Ausdehnungsmöglichkeit des Heizungswassers) – Garantieverlust!
16
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