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Kapitel 1 Einführung in DxO Optics Pro v5 - DxO Labs

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Inhalt
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Vorwort
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Einführung in DxO Optics Pro v5
1
Die Menüs von DxO Optics Pro
2
Eine typische Sitzung zur Bildoptimierung
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DxO Optics Pro v5
Auswählen
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Vorbereiten”
5
Automatisierung der Korrekturen
6
Bilder entwickeln
7
Betrachten
8
Plug-in DxO Optics Pro für Adobe® Photoshop™
9
Plug-in DxO Optics Pro für Adobe® Photoshop™ Lightroom 2™
10
Tastaturbefehle
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Bedienungsanleitung
für DxO Optics Pro v5.3 überarbeitet
Table Inhalt
of Contents
Kapitel 4 17
Auswählen
Vorwort
4
17 Wählen Sie Fotos aus verschiedenen Quellen
4 Entdecken Sie DxO Optics Pro v5.3
17 Bilder Importieren („Hinzufügen“)
Kapitel 1 5
18 Import Plug-ins
18 Das Projektfenster
Einführung in DxO Optics Pro v5
5 DxO Optics Pro ist Teil eines größeren Postproduktions- Workflows
6 D
xO Optics Pro basiert auf Korrekturmodulen und jedes Bild wird als eine
einzigartige Datei innerhalb des Projekts behandelt.
18 Bewertung der Bilder mittels Sternen
18 Die Miniaturansichten und ihre Buttons
6 Ein schneller Überblick über eine Arbeitssitzung
19 Vollautomatischer Betrieb
7 Die Nummer Eins in Ihrem Workflow
19 Der Bildschirm der Registerkarte Auswählen
Kapitel 2 8
19 Das Icon Dateiystem
8 Das Menü Datei
19 Windows Version:
9 Das Menü Bearbeiten
20 Macintosh Version:
9 Das Menü Einstellungen :Registerkarte / Allgemein
20 Das Icon “Projektdatenbank”
Die Menüs von DxO Optics Pro
10 Das Menü Einstellungen : Registerkarte/ Modulzweideutigkeit auflösen
20 Das Inhaltsfenster
10 Das Menü Arbeitsbereich
21 Das Projektfenster
11 Das Menü Hilfe
22 Wahl eines Presets
12 Registerkarten des Arbeitsbereichs
22 Projektbezogene Einstellungen
22 Die Icons der Miniaturbilder
Kapitel 3 13
Eine typische Sitzung zur Bildoptimierung
13 Der Fotografische Workflow
23 Icons zur Modul Information
13 Schritt 1: Bilder für ein Projekt auswählen
24 Rangordnung
14 Schritt 2: Bereiten Sie Ihr Projekt vor
24 Stapeln
15 Schritt 3: Bilder entwickeln
25 Rechtsklick
15 Schritt 4: Ergebnisse betrachten
Kapitel 5 15 Empfohlene DxO Optics Pro Workflows
26 Sortieren und Fine-Tunen Ihrer Bilder
15 DxO Optics Pro muss immer das erste Programm in Ihrem Workflow sein.
27 Stufenweise Komplexität
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Vorbereiten
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27 Kontroll- und Korrekturpaletten
28 Die Korrekturpaletten
Anhang 2 30 Das Vorschaufenster
65 Preambel
33 Die Korrekturpaletten
65 DxO Optics Pro als externen Editor in Lightroom verwenden
33 Der Arbeitsbereich der Korrekturpaletten
65 Lightroom Import Plug-in in der Registerkarte Auswählen
34 Die Palette Bewegen/Zoom
66 Lightroom Export Plug-in in der Registerkarte Betrachten
34 Die Palette Histogramm
Anhang 3 35 Die Palette EXIF Editieren
36 Die Palette Belichtung
40 Die Palette Farben
45 Die Palette Geometrie
48 Die Palette Details
52 Meine Palette
Kapitel 6
Kapitel 7
54
Automatisierung der Korrekturen
54 Die Palette Preseteditor
58
Bilder entwickeln
58 Die Registerkarte „Entwickeln“
58 Ausgabeformate
59 Eine neues Ausgabeformat erstellen
60 Entwicklung Starten
Kapitel 8
62
Betrachten
62 Die Ergebnisse kontrollieren
62 Vorher/Nachher prüfen
Anhang 1
64
Plug-in DxO Optics Pro für Adobe® Photoshop™
64 Installation
64 Aktivierung und Anwendung
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67
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Plug-in DxO Optics Pro für Adobe® Photoshop™ Lightroom 2™
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Tastaturbefehle
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Vorwort
Entdecken Sie DxO Optics Pro v5.3
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Um die vielfältigen Möglichkeiten von DxO Optics Pro v 5.3 so richtig ausschöpfen zu können,
laden wir Sie dazu ein, das vorliegende Handbuch aufmerksam zu lesen.
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Der unter der folgenden Adresse erhältliche Visual Guide gibt Ihnen eine schnelle Einführung
in die grundliegenden Funktionen des Programms:
1
http://octopus2.dxo.com/v5/Doc/de/DxO_Optics_Pro_v5_Visual_Guide.pdf
Sollten sie weitergehende Fragen haben, können Sie auch die unter dem Menü « Hilfe » erhältliche « Lokale Hilfe » heranziehen, solange Sie eine funktionnierende Internetanbindung besitzen. Weitere Antworten auf Fragen bezüglich aller Aspekte des Programms finden Sie unter
folgender Adresse :
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http://help.dxo.com/faq/index.php?action=show&lang=de
4
Auf der folgenden Seite finden sie weitere Dokumente, wie Handbücher älterer Versionen,Tipps
und weiterführende Literatur.
5
http://www.dxo.com/de/photo/support/
Hinweis : Das vorliegende Dokument ist mit Bildschirmkopien illustriert. Obwohl die Funktionen und Werkzeuge
der beiden Versionen für Windows und Mac zu 99% übereinstimmen, ist es doch möglich, dass das Design oder
die Anordnung einiger dieser Elemente von denen Ihres Rechners abweicht.
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Kapitel 1 Einführung in DxO Optics Pro v5
Die präzisen Korrekturen von DxO Optics Pro basieren auf einem einzigartigen Algorithmus, der
aus tausenden von Testmessungen an jeder Gehäuse-Objektiv-Kombination mit unterschiedlichen Aufnahmeparametern stammt.
Das gesamte DxO Optics Pro System arbeitet mit so genannten „Korrekturmodulen“, von denen
jedes einzigartig und auf genau eine bestimmte Kamera-/Objektiv-Kombination zugeschnitten ist. Und deshalb müssen Sie auch sichergehen, dass Sie die richtigen Module für Ihre
Gehäuse und Objektive haben. DxO Optics Pro liest die EXIF Metadaten , die in Ihren Bildern
eingebettet sind und errechnet daraus extrem genaue Korrekturen , die auf den gemessenen
optischen Schwächen ihrer Ausrüstung beruhen. Es ist also mehr als eine subjektive (und
häufig zeitaufwändige) manuelle Näherung.
Außerdem beinhaltet die Version 5 von DxO Optics Pro auch eine Reihe von Korrekturen, die
nicht kameraabhängig sind. Sie können automatische Bildoptimierungen erhalten, die weit
über einfache Korrekturen hinausgehen und für kreative Effekte auch manuell angepasst werden können.
DxO Optics Pro ist Teil eines größeren
Postproduktions- Workflows
Jeder, der sich seit ein paar Jahren mit Fotografie beschäftigt, weiß das jedes Bild einmalig
ist, selbst Bildern aus derselben Serie. Es gibt zahlreiche Faktoren, die bei der Aufnahme eines
Bildes berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Kameragehäuse und
das Objektiv, der Bildinhalt, ständig wechselnde Wetter- und Lichtbedingungen, manuelle oder
automatische Einstellungen, der persönliche Geschmack und der Stil des Fotografen.
Bei der analogen Fotografie lag der Postproduktions-Workflow in den Händen des Fachlabors
oder Fotoladens an der Ecke, wenn der Fotograf nicht gerade seine Diapositive, Farb-oder
Schwarzweissnegative selbst entwickelt hat. Mit der digitalen Fotografie hat sich das gewandelt,
die volle Kontrolle über alle Aspekte des Prozesses der Bildentstehung liegt jetzt in den Hand
Händen des Fotografen. Das Verständnis der Arbeitsweise von DxO Optics Pro ermöglicht Ihnen,
alle Korrekturen und die zur Verfügung stehenden Bearbeitungswerkzeuge voll auszunutzen
und das Programm in einem größeren Workflow optimal einzusetzen. DxO Optics Pro liefert
Ihnen dabei äusserst mächtige Werkzeuge, die sich nahtlos in Ihren Arbeitsfluss einfügen können. Wenn das entsprechende Korrekturmodul sowohl verfügbar als auch installiert ist, kann
DxO Optics Pro RAW (z.B die Formate CR2, NEF,…), JPEG und TIFF-Daten verarbeiten, solange
diese nicht schon von einer anderen Software geöffnet oder bearbeitet wurden. Es gibt dafür aber auch Ausnahmen, wie zum Beispiel TIFF oder JPEG Daten, die von bestimmten NEF Daten
mit den Programmen der Nikon Capture Serie konvertiert wurden.
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Damit Sie DxO Optics Pro in einen kompletten Workflow integrieren können, muss es demnach
ganz am Anfang ihres Arbeitsablaufs eingesetzt werden. Sie konnen dann noch notwendige
Korrekturen in anderen Bildeditoren auf die von DxO ausgegebenen Bilder anwenden, für die
das Programme drei weiverbreitete Formate anbietet. Diese sind:
• JPEG
• TIFF
• DNG
Das DNG Format, das von DxO Optics Pro ausgegeben wird, ist vollkommen kompatibel mit den
Adobe® Spezifikationen und kann problemlos in anderen Adobe® Produkten weiterverarbeitet
werden, wie z.B. Camera Raw, Photoshop™ und Lightroom™. DxO Optics Pro verändert nicht die
Orginaldokumente, sondern speichert die Korrekturen in einem kleinen Textdokument (“sidecar”) in seiner eigenen Datenbank. DxO Optics Pro kann demnach dazu verwendet werden,
um eine oder mehrere Kopien seiner Originaldateien zu erstellen- es ist zum Beispiel auch
möglich, gleichzeitig Kopien in verschiedenen Formaten herzustellen.
DxO Optics Pro basiert auf Korrekturmodulen und jedes
Bild wird als eine einzigartige Datei innerhalb des Projekts
behandelt.
Es gibt mehrere wichtige und von einander abhängige Punkte, die das Grundkonzept ausmachen. Erstens arbeitet DxO Optics Pro nicht wie andere, von Ihnen eingesetzte, BildbearbeitungsProgramme. Statt dass ein unkorrigiertes Bild angezeigt wird und Sie die Korrekturen und
Anpassungen manuell vornehmen müssen, ermittelt Optics Pro automatisch die beste
Kombination von Einstellungen für jedes Bild, das Sie in Ihr Projektfenster laden.
Wenn Sie in DxO Optics Pro ein Bild hinzufügen, liest das Programm die Kamera- und
Objektivinformationen, die in den EXIF Daten Ihres Bildes gespeichert sind ist und analysiert
dabei den Bildinhalt. Wenn die gefundenen Kamera- und Objektivinformationen mit einem
der installierten Korrekturmodule übereinstimmen, werden dann die im Modul gespeicherten
optischen Korrekturen auf das Bild angewendet. Die Informationen aus der Bilddatei werden
ausgewertet und DxO Optics Pro ermittelt “Standard“ Korrekturwerte, die für jedes Ihrer Bilder
maßgeschneidert sind. In den meisten Fällen liefern Ihnen diese Einstellungen die bestmöglichen Ergebnisse. Sobald Sie auf „Jetzt Entwickeln“ klicken, wird die Prozedur zum Entwickeln
Ihrer Bilder sofort starten, ohne dass ein weiteres Eingreifen notwendig ist.
TIPP: Die Bildinformationen, die von DxO Optics Pro gelesen werden, sind
Informationen, die nicht verändert werden dürfen, nachdem Sie von der
Kamera geschrieben wurden. Wenn die speziellen Korrekturwerkzeuge
wie Volumenanamorphose, Verzeichnung, Lens Softness, etc. ausgegraut
sind, ist das ein sicherer Hinweis darauf, dass entweder das zugehörige
Korrekturmodul in Ihrem System nicht installiert ist, oder dass die EXIF Daten
in der Datei verändert wurden oder beschädigt sind.
Manchmal werden Sie zusätzliche Korrekturen auf eines oder mehrere Bilder anwenden wollen.
Wenn Sie auf die Registerkarte Vorbereiten klicken, haben Sie die volle Auswahl an Werkzeugen.
Wenn Sie manuelle Veränderungen auf die Einstellungen der Werkzeuge vornehmen wollen,
dann passiert das auf der Basis von den Einstellungen, die als die besten Standardeinstellungen
für das enrsprechende Bild errechnet wurden.
TIPP: Um zu diesen Standardwerten wieder zurückzukehren, können Sie
einfach die Option Automatischer Modus rechts vom jeweiligen Werkzeug
anklicken, oder das Standard Preset wählen
Alle Bilder, die verarbeitet werden sollen, entweder alleine oder als Gruppe, befinden sich
in einem „Projekt“ innerhalb von DxO Optics Pro. Das Projektfenster im unteren Bereich des
Bildschirms erlaubt Ihnen festzulegen, welches Bild Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt
verarbeiten wollen. Wie das genau funktioniert, werden wir in den folgenden Kapiteln dieses
Handbuchs genauer erläutern.
Da jedes Bild individuell bearbeitet wird, können Sie mit DxO Optics Pro ganz verschiedene Bilder
in einem Projekt zur Verarbeitung zusammenführen. Jedes Bild kann dann von den spezifischen
Korrekturen profitieren, die es für beste Ergebnisse benötigt. Das gilt sowohl für Anpassungen,
die Sie manuell vornehmen, als auch für die automatischen optischen Korrekturen, die durch
die Module erzeugt werden.
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Ein schneller Überblick über eine Arbeitssitzung
Der Workflow von DxO Optics Pro verdient ein paar erklärende Worte. Im Gegensatz zu traditionellen Bildeditoren arbeitet DxO Optics Pro zum einen „Projekt“-orientiert und zum anderen nicht direkt mit Ihren Bildern. Das heißt, dass jede Einstellung, die in der Registerkarte
Vorbereiten verändert wird, auf die Vorschau eines Bildes angewendet wird. Das Originalbild
hingegen bleibt unangetastet, denn DxO Optics Pro wird erst während dem abschließenden
Prozess (Registerkarte Entwickeln) die Änderungen anwenden und eine neue Datei erzeugen,
ihr korrigiertes Bild. Eine DxO Optics Pro Sitzung teilt sich demnach in zwei Schritte auf: zuerst
werden die zu entwickelnden Bilder ausgewählt (Registerkarte Auswählen) und dann werden
sie automatisch entwickelt (Registerkarte “Verarbeiten”) Danach gibt es noch einen letzten
(optionalen) Schritt: die Begutachtung (Registerkarte “Betrachten”) der entwickelten Bilder.
Nach dem Start von DxO Optics Pro sehen Sie oben links im Hauptmenü vier Registerkarten:
„Auswählen“ „Vorbereiten“ „Entwickeln“ und „Betrachten“.
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In der Registerkarte Auswählen laden Sie diejenigen Bilder, die Sie im aktuellen Projekt verarbeiten wollen. Wenn Sie die Bilder sofort berechnen wollen, ohne weitere Änderungen an den
Standardeinstellungen vorzunehmen, klicken Sie auf den „Jetzt Entwickeln“ Button um die
vollautomatische Entwicklung anzustossen. Sie können die Bilder aber auch in der Registerkarte
Vorbereiten kontrollieren und dort Ihre eigenen Korrekturen oder Anpassungen festlegen. Die
Korrekturen werden zu diesem Zeitpunkt NICHT auf die Bilder angewendet, sondern nur als
Parameter einer Kombination von Korrekturen augezeichnet, die erst während der endgültigen
Verarbeitung auf die Bilder angewendet werden (in der Registerkarte Entwickeln). Sollten Sie
das Programm verlassen, ohne die Entwicklung der Bilder angestossen zu haben, werden die
Korrekturen gespeichert und können dann bei einem erneuten Start über das letzte verwendete
Projekt aufgerufen werden.
software nutzen können, auch nachdem die Bilder mit DxO Optics Pro verarbeitet wurden.
Übrigens dreht DxO Optics Pro die Bilder automatisch, wenn Sie die automatische Drehfunktion
in Ihrer Kamera aktiviert haben. Für diesen Schritt benötigen Sie also keine weitere Software.
DxO Optics Pro ist demnach ein gewaltiger erster Schritt in Ihrem Arbeitsablauf, mit dem Sie
Ihre Bilder grundlegend verbessern, egal ob isoliert oder in einem total integrierten Workflow.
Die nachfolgenden Kapitel werden Ihnen eine ganze Reihe von wertvollen Informationen vermitteln, mit deren Hilfe Sie schnell einen sehr wirkungsvollen Bildoptimierungsprozess aufbauen
können. Lesen Sie die nachfolgenden Seiten bitte mit Bedacht – sie werden Ihnen Antworten
auf viele Fragen geben, die während der Benutzung des Programms auftauchen werden.
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Die Tatsache, dass DxO Optics Pro Ihre individuellen Anpassungen als ein oder mehrere Presets
speichern kann, macht das Programm sehr leistungsfähig. Die Voreinstellungen (presets) können auf eine beliebige Anzahl von Bildern im selben oder in anderen Projekten angewendet
werden und schliessen auch nicht die gleichzeitige Anwendung manueller Korrekturen aus.
Ein Mausklick in der Registerkarte “Entwickeln” genügt übrigens, um Ihre Bilder zu verarbeiten.
Die komplette Verarbeitung jedes einzelnen Bildes wird so in einer automatischen Prozedur
erledigt. Geben Sie einfach eines oder mehrere Ausgabeformate und das Ziel an und klicken
Sie auf den Startknopf - DxO Optics Pro kümmert sich dann um den Rest.. Sie können dabei
zwischen drei verschiedenen Formaten für die Ausgabe wählen – um mehr darüber zu erfahren,
lesen Sie bitte das Kapitel “Entwickeln”.
Die Nummer Eins in Ihrem Workflow
DxO Optics Pro ist so konzipiert, dass es das erste Programm in Ihrem Postproduktions-Workflow
sein muss, sofort nach dem Auslesen der Karte mit dem Kartenleser oder dem Kopieren von der
Kamera. Beachten Sie bitte, dass Bilder, die vorher in einer anderen Software bearbeitet wurden,
(auch Import- oder Katalogisierungssoftware) unter Umständen nicht mehr die notwendigen
EXIF Metadaten enthalten, die DxO Optics Pro benötigt. Eine Reihe von Bildfehlerkorrekturen
können dann nur eingeschränkt oder gar nicht mehr zur Verfügung stehen.
Bitte beachten Sie die online FAQs unter www.dxo.com/de/photo/support, um aktuelle Informationen zu diesem
Punkt zu erhalten.
DxO Optics Pro ist bestrebt, so viele Metadaten (EXIF, MakerNote, IPTC, XMP) wie möglich unangetastet zu lassen. Das heißt, dass Sie auch weiterhin Ihre Bildverarbeitungs- und Katalogisierungs
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Kapitel 2 Die Menüs von DxO Optics Pro
Wenn Sie DxO Optics Pro öffnen, sehen Sie ganz oben die Menüleiste mit den Menüs für
„Datei“, „Bearbeiten“, „Arbeitsbereich“ und „Hilfe“.
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Wir werden jedes dieser Menüs besprechen, so dass Sie sich mit den Funktionen eines jeden
Menüpunkts vertraut machen können.
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Das Menü Datei
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Das Menü „Datei“ enthält Befehle für:
• Neues Projekt : erstellt ein neues Optics Pro Projekt.
• Projekt öffnen : öffnet ein bestehendes Optics Pro Projekt.
• Projekt speichern : sichert ein Optics Pro Projekt.
• Zuletzt geöffnete Projekte : zeigt die Liste der letzen Optics Pro Projekte.
• Alle Projekte löschen : löscht alle bisherigen Projekte aus der Optics
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Pro
Datenbank.
• Projekt aus v4 importieren : öffnet ein Projekt, das ursprünglich in Optics Pro v4 erstellt
wurde.
• Bild für ICC Profil exportieren : speichert ein Bild mit Standard Korrekturen, die benötigt
werden, um es mit professionellen Kalibrationsprogrammen zur Erstellung von ICCProfilen benutzt werden kann.
• Einstellungsdatei : importiert oder exportiert Dateien im « .dxo » Format (sidecars),
in denen die projektspezifischen Einstellungen gespeichert wurden.
• Beenden : beendet das Programm Optics Pro.
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Es ist wichtig festzuhalten, dass ein „Projekt“ die Einstellungen für jedes der importieren Bilder
speichert, zusammen mit den Einstellungen für das Ausgabeformat, ohne dass dabei auch
Kopien des des Originalbildes gesichert werden. Damit geht das Sichern eines Projektes und
benötigt keinen nennenswerten Speicherplatz auf der Festplatte. Dies ist sehr praktisch, um
alle Einstellungen für die Entwicklung einer Serie von Bildern zu sichern, um später wieder auf
sie zurückgreifen zu können.
Das Menü Bearbeiten
• Bildeinstellungen einfügen – wendet die Einstellungen, die Sie mit „Bildeinstellungen
kopieren“ in den Speicher genommen haben, auf das aktuelle Bild an. Das ist
ein schneller Weg, um Einstellungen von einem Bild auf eines oder mehrere zu
übertragen.
• Aktualisieren [F5] : liest den Inhalt eines Ordners neu aus.
• Das „Einstellungen“ Kommando erlaubt Ihnen die Allgemeinen
Parameter des
Programms anzupassen.
Das Menü Einstellungen :
Registerkarte / Allgemein
Die Registerkarte « Allgemein » ermöglicht es Ihnen, verschiedene Grundeinstellungen
vorzunehmen, die dann beim nächsten Programmstart angewendet werden. Wenn Sie diese
Einstellungen umgehend anwenden wollen, beenden und starten Sie DxO Optics Pro , ohne
dabei allerdings zu vergessen, Ihre laufenden Prozesse zu sichern.
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Das Menü Bearbeiten enthält eine Reihe nützlicher Funktionen, die Sie in Ihrer Arbeit
unterstützen.
• Rückgängig [Strg+Z] und Wiederherstellen [Strg+Y] beziehen sich dabei auf Ihre
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• Ausschneiden [Strg+X] : schneidet den selektierten Text oder Objekte aus ihrer aktuel-
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• Kopieren [Strg+C] : kopiert den ausgewählten Text oder Objekte und legt sie in der
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jeweils letzte Aktion.
len Position heraus und legt sie in der Windows Zwischenablage ab.
Windows Zwischenablage ab. Der Original Text oder Objekt bleibt in der aktuellen
Position.
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• Einfügen [Strg+V] : fügt die Inhalte der Windows Zwischenablage an die aktuelle
Position des Mauszeigers ein. Dies ist zum Beispiel nützlich, um persönliche Daten
in die EXIF Textfelder einzufügen.
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• Bildeinstellungen kopieren : kopiert die Einstellungen, die für das selektierte Bild
vorgenommen wurden, sodass Sie für andere Bilder verwendet werden können, falls
benötigt. Anmerkung: Wenn Sie die Einstellungen eines Bildes mit diesem Kommando
kopieren, bleiben diese Einstellungen im Speicher des Rechners, bis Sie den nächsten
Befehl „Bildeinstellungen kopieren“ geben oder das Programm beenden.
Hier wählen Sie:
• die
Sprache, in der Sie arbeiten wollen (Deutsch, Französisch, Englisch oder
Japanisch),
• ob Sie beim Start der Software das Geräusch eines Kameraverschlusses hören
wollen,
• (ob das Programm automatisch nach Updates suchen soll.
• ob automatisch für jedes Bild eine Einstellungsdatei (*.dxo) gespeichert wird
• (ob die Einstellungsdateien (soweit vorhanden) automatisch geladen werden soll.
Eine weitere nützliche Funktion des Registers Allgemein ist die Möglichkeit, das ICC-Profil für
die Anzeige Ihrer Bilder zu wählen. Sie können wählen zwischen:
• Monitorprofil : erlaubt, ein speziell für Ihren Bildschirm erstelltes ICC Profil zu verwenden, das zum Beispiel mit einer Spyder-Sonde hergestellt wurde.
Das Menü Einstellungen : Registerkarte/
Modulzweideutigkeit auflösen
Unter bestimmten Umständen kann es passieren, dass die EXIF Daten eines Bildes nicht genug
Informationen über das Objektiv enthalten, damit DxO Optics Pro entscheiden kann, welches
Kameramodul für dieses Bild benutzt werden soll. Das wird normalerweise ermittelt, wenn Sie
Ihre Bilder einem Projekt hinzufügen. Wenn die Informationen nicht eindeutig sind, werden Sie
aufgefordert, das richtige Objektiv aus einer Liste von installierten Modulen auszuwählen.
Sie können diese Mehrdeutigkeiten aber auch über dieses Register in den Einstellungen lösen.
Wenn es Mehrdeutigkeiten gibt, werden die Module, die einen Konflikt haben, aufgelistet und
Sie können das Objektivmodul auswählen, das Sie tatsächlich benutzen.
• sRGB : erlaubt, mit dem sRGB Farbprofil zu arbeiten, was besonders nützlich ist, wenn
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Das Menü Arbeitsbereich
• Adobe RGB : erlaubt, mit dem Adobe RGB Farbprofil zu arbeiten. Verwenden Sie diese
Option nur, wenn Sie mit einem der neuen und recht teuren Wide Gamut Bildschirmen
arbeiten, für den Sie noch kein persönliches ICC Profil besitzen.
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Zwei weitere Checkboxen ermöglichen Ihnen, die Einstellungsdatei automatisch im Ordner des
Originals zu speichern und diese dann mit dem Bild zusammen zu laden, sobald sie letzters
in DxO Optics Pro öffnen. Es handelt sich dabei um die “.dxo” Datei, die die Einstellungen für
jedes einzelne Bild sichert.
TIPP: Wenn Sie etwaige Anzeigeprobleme feststellen, sollten Sie diese
Funktion deaktivieren und prüfen, ob das Problem damit behoben ist, bevor
Sie weitere Schritte zur Fehlerbehebung einleiten oder den technischen
Support von DxO zu Rate ziehen.
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Sie sich über die Verwendung von Farbmanagement nicht sicher sind. Mit einem
unkalibriertem Bildschirm ist dieses Profil nämlich das am besten geeignete, denn
die meisten Bildschirme sind von Haus aus auf den sRGB Farbraum eingerichtet.
Der sRGB Farbraum ist deshalb auch der Standardfarbraum beim ersten Öffnen des
Programms.
Schließlich können Sie die GPU Beschleunigung (Graphics Processor Unit) Ihrer Grafik innerhalb des Programms aktivieren. Bei vielen neueren Systemen kann damit die Anzeige Ihrer
Bilder auf dem Monitor beschleunigt werden. Aber nicht alle Grafikkarten unterstützen diesen
Code und das kann zu suboptimaler Leistung führen.
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Dieses Menü präsentiert eine Liste von Korrekturpaletten, die im Arbeitsbereich der Registerkarte
“Vorbereiten” benutzt werden.
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Sie haben die Wahl zwischen:
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• Bewegen/Zoom
• Histogramm
• EXIF Bearbeiten
• Preset Editor
• Belichtung
• Farben
• Geometrie
• Details
• Meine Palette
Sie installieren können. Sollten Sie ein Bild bearbeiten, für das es ein von Ihnen noch nicht
installiertes Korrekturmodul gibt, wird dies durch ein blaues Kamera Icon angezeigt. Es ist dann
möglich, durch Klicken auf dieses Icon das fehlende Modul zu installieren.
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Wenn Sie jeden dieser Menüpunkte anwählen, können Sie sehr einfach diejenigen Paletten
anzeigen oder ausblenden, die Sie benötigen oder für ein anderes Projekt gerade nicht
benötigen.
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TIPP: Sie bekommen den selben Effekt, wenn Sie im Arbeitsbereich
„Vorbereiten“ auf das jeweilige Palettenicon klicken, das im oberen rechten
Teil Ihres Monitors erscheint.
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Das Menü Hilfe
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Das letzte Fenster, „In dieser Edition nicht unterstützt“, listet Korrekturmodule auf, die nicht
mit der von Ihren installierten Version von DxO Optics Pro kompatibel sind. Sie sollten Ihre
Programmversion sobald als möglich aktualisieren.
Das Hilfe Menü bietet Ihnen verschiedene Hilfsmittel an, um Sie in im Einsatz von DxO Optics
Pro zu unterstützen. Zur Auswahl stehen:
Nach Updates suchen – [Aktive Internetverbindung notwendig] Wenn Sie auf diesen
Menüpunkt klicken, kontaktiert das Programm den DxO Server, um zu prüfen, ob es eine
aktuellere Version des Programms zum Download gibt. Wenn dies der Fall ist, können Sie die
aktuellere Version direkt laden und installieren.
DxO Module – Dies ist eines der nützlichsten Menüs. Wenn Sie auf diesen Punkt klicken, zeigt
ein Fenster alle Korrekturmodule an, die auf Ihrem Rechner installiert sind. Als Standard wird
das Fenster „Gültige DxO Module“ angezeigt. Alle Module, die in diesem Fenster angezeigt
werden, sind korrekt installiert und funktionieren. Bitte beachten Sie, dass die Module sowohl
nach Kameramodell als auch nach Objektiv aufgelistet sind. Wenn sie in der Liste “Update
erforderlich” irgendein Modul vorfinden, heißt das, dass es davon eine neuere Version gibt, die
Der Button “Installieren“ am Fuß des DxO Module Fensters leitet die Installierung oder
Aktualisierung neuer Module ein. [Aktive Internetverbindung erforderlich].
Wichtig: Wenn Sie die Module auf Ihren Rechner heruntergeladen haben, müssen Sie DxO Optics Pro neu starten,
um die Installation abzuschließen.
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Der Button „Beenden“ schließt das DxO Module Fenster. Sie können auch oben rechts auf den
“X”- Button klicken um in das DxO Optics Pro Programmfenster zurückzukehren.
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DxO FilmPack Aktivieren… [Aktive Internetverbindung empfohlen] - Klicken Sie auf diesen
Menüpunkt, um den Aktivierungsprozess von DxO FilmPack zu starten, sollten Sie das Produkt
gekauft haben. Sie werden dann aufgefordert, den Aktivierungscode einzugeben.
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Achtung: Obwohl die Aktivierung auch ohne Internetverbindung funktioniert, ist es sehr zu empfehlen, mit dem
Rechner “online” zu sein, denn das macht die Aktivierung des Programms einfacher und schneller.
Lizenz übertragen – [Aktive Internetverbindung notwendig] Sollten Sie Ihren Rechner oder
ihre Festplatte wechseln, müssen Sie Ihre Lizenz deaktivieren, um sie dann nochmals aktivieren
zu können. Für jede Lizenz eines DxO Produkts verfügen Sie über zwei mögliche Aktivierungen.
Deshalb kann es gegebenenfalls zu Problemen bei der Lizenzübertragung kommen. Über den
Punkt “Lizenz übertragen” gelangen Sie in ein kleines Menü, mit dem Sie Ihre Lizenz der
Produkte DxO Optics Pro und DxO FilmPack von Ihrem Rechner auf einen anderen transferieren können. Das entsprechende Produkt wird dabei auf Ihrem Rechner deaktiviert, sobald
der Prozess abgeschlossen ist. Dieses Feature ist immer dann notwendig, wenn Sie einen
neuen Rechner haben und die aktuelle Lizenz für eine Freischaltung auf dem neuen Rechner
benötigen.
Lokale Hilfe – Wenn Sie auf diesen Menüpunkt klicken, öffnet sich das Referenzhandbuch
von DxO Optics Pro. Ihr Rechner muss übrigens nicht mit dem Internet verbunden sein, wenn
Sie das Referenzhandbuch zuvor im Rahmen der Installation heruntergeladen und auf Ihrem
Rechner installiert haben.
Wenn das bislang nicht der Fall war, benötigen Sie eine aktive Internetverbindung um:
1. Das Handbuch von dem Downloadbereich der DxO Labs Website zu laden
http://www.dxo.com/de/photo/support/download, oder
2. Das Handbuch mit dem nächsten Programmupdate herunterladen. Stellen Sie bitte
sicher, dass die Option zum Download der Dokumentation auch aktiviert ist.
Online Hilfe – [Aktive Internetverbindung notwendig] Wenn Sie auf diesen Menüpunkt klicken,
startet Ihr Standard Webbrowser und bringt Sie zu den Online Support Seiten der DxO Labs
Website http://help.dxo.com/de für Hilfe in Deutsch. Dort finden Sie auch ein Formular, um uns
Fragen stellen zu können.
Technischer Support – [Aktive Internetverbindung notwendig] Wenn Sie auf diesen
Menüpunkt klicken, startet Ihr Standard Webbrowser und bringt Sie direkt auf die Webseiten
des Technischen Supports von DxO.
Website besuchen – [Aktive Internetverbindung notwendig] Wenn Sie auf diesen Menüpunkt
klicken, startet Ihr Standard Webbrowser und bringt Sie direkt zur DxO Homepage.
Über DxO Optics Pro – Nach einem Klick auf diesen Menüpunkt öffnet sich das „Über DxO
Optics Pro“ Fenster, in dem Sie Informationen über die installierte Version und die Add-ins
finden. Diese Information ist besonders wichtig, wenn Sie den Technischen Support von DxO
kontaktieren.
Registerkarten des Arbeitsbereichs
Links oben in Ihrem Fenster finden Sie die vier Registerkarten des Arbeitsbereichs, die ihnen
dazu dienen, um Ihre Bilder zu korrigieren, entwickeln und kontrollieren. Die vier Register im
Einzelnen:
• Auswählen (siehe Seite 17)
• Vorbereiten (siehe Seite 26)
• Entwickeln (siehe Seite 58)
• Betrachten (siehe Seite 61)
Jedem dieser Register ist ein Kapitel dieser Dokumentation gewidmet, das den Arbeitsbereich,
die Buttons und Korrekturwerkzeuge genauer erklärt.
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Kapitel 3 Eine typische Sitzung zur Bildoptimierung
Der Fotografische Workflow
Das gesamte DxO System wurde für einen geradlinigen und effizienten Arbeitsflusses entwickelt.
Das ist besonders für diejenigen unter den Fotografen wichtig, die viele Bilder bearbeiten wollen
oder müssen. Dieses Kapitel beschreibt den typischen Arbeitsablauf für die Bildkorrektur, weitere
Informationen finden Sie dann in den folgenden Kapiteln.
Schritt 1: Bilder für ein Projekt auswählen
(Weitere Informationen zum Schritt „Auswählen“ finden Sie in Kapitel 2)
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DxO Optics Pro wurde für eine projektorientierte Arbeitsweise konzipiert, was um die Verarbeitung
großer Mengen von Bildern erleichtert. Im ersten Schritt laden Sie diejenigen Bilder, die Sie für
die Bildverarbeitung ausgewält haben – deren Anzahl spielt dabei keinerlei Rolle, Sie können
also ohne weiteres dem Projekt Hunderte von Bildern hinzufügen und auf jedes von Ihnen
gewählte Einstellungen anwenden.
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Dafür ist die Funktion “Hinzufügen” zuständig, diese befindet sich im Fenster “Projekt”, im unteren Teil des Arbeitsbereichs Auswählen. Klicken Sie auf das System-Symbol, in der Menüleiste
oben rechts: in der linken Spalte sehen Sie einen Browser, der Ihre Festplatten zeigt. Wählen Sie
dort den Ordner, der Ihre Bilder enthält – diese werden dann in der rechten Hälfte des Fenster
in einer Miniaturansicht angezeigt.
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Bildminiaturansicht der Registerkarte Auswählen
Version Ihres Bildes, wobei die korrigierte Version dann einige Sekunden später erscheint. Es
ist aber auch möglich, beide Bilder gleichzeitig anzuzeigen, klicken Sie dafür auf den « Vorher/
Nacher » Button.
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Listenansicht der Registerkarte Auswählen
Um eines oder mehrere Bilder zu importieren, ziehen Sie die Miniaturansichten einfach in
das Projektfenster im unteren Panel des Bildschirms. Sie können aber auch den Tastaturbefehl
Strg.+Klick oder Shift+Klick dafür verwenden. Es entstehen dabei keine zusätzlichen Kopien
Ihrer Bilder, sondern es wird lediglich in einer Datei eine Referenz notiert, die alle Details Ihres
Projekts festhält. Wertvoller Festplattenplatz wird also sehr effektiv genutzt.
Über dem Projektfenster sehen Sie ein Ausklappmenü “Dieses Preset anwenden“ . Als Standard
ist „DxO Default Preset“ = Standardeinstellungen gesetzt. Wenn diese Einstellung nicht verändert wird, wird jedes Bild im Projektfenster mit den Standardeinstellungen bearbeitet, so wie
sie im Programm vorgesehen sind (dabei wird die eingebettete EXIF Information zu jedem Bild
berücksichtigt). Sie können aber auch andere Presets nutzen, indem Sie auf den Pfeil nach
unten klicken und mitgelieferte oder eigene Voreinstellungen wählen.
Klicken Sie dann entweder auf „Jetzt Entwickeln“, wobei Sie zur Registerkarte „Entwickeln“
überwechseln und die Verarbeitung Ihrer Bilder augenblicklich beginnt, oder wechseln Sie in
die Registerkarte „Vorbereiten“, um spezielle Anpassungen für eines oder mehrere Ihrer Bilder
durchzuführen.
Schritt 2: Bereiten Sie Ihr Projekt vor
In der Registerkarte „Vorbereiten“ sehen Sie im unteren Bereich des Monitors das Projektfenster,
das Sie gerade mit Bildern gefüllt haben. Im darüberliegenden „Vorschau“ Panel können Sie
ein beliebiges Bild aus dem Projekt betrachten. Sie sehen dabei zunächst eine unkorrigierte
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Die Registerkarte “Vorbereiten” vor dem Öffnen der Werkzeugpaletten
Nun können Sie Ihre Bilder manuell mittels der Werkzeugpaletten korrigieren. In der Version 5
werden alle zur Verfügung stehenden Korrekturen in vier „Fotopaletten“ logisch zusammengefasst und einer typischen Korrekturreihenfolge entsprechend organisiert. Die Fotopaletten im
Einzelnen: Belichtung (hier können Sie Belichtung, Lighting (Beleuchtung), Tonwertkurven etc.
kontrollieren), Farbe (Weißabgleich, Farbprofile, Smart Vibrancy,…), Geometrie (für Verzeichnung,
Anamorphose, stürzende Linien, …) und Detail (Schärfe, Entrauschen, Staubentfernung, …) Sie
gelangen in die Paletten, indem Sie auf die entsprechenden Icons im oberen rechten Teil des
Bildschirms klicken. Wie gewohnt gibt es dort aber auch ein Histogramm, ein Exif/IPTC Menü
und die Voreinstellungen (Presets).
Wenn Sie Ihre Bilder im Projektfenster prüfen und korrigieren, werden Sie einige Bilder sehen, die
vorerst keine weiteren Korrekturen benötigen: z.B. weitgehend identische Bilder einer Sequenz
oder einfach Bilder, die Sie momentan nicht weiter zu bearbeiten wünschen. Wenn Sie rechts
auf die kleine (rote) Ampel über dem Minibild klicken, wird das entsprechende Bild wird beim
Entwickeln der Bilder übersprungen, obgleich es sich weiterhin im Projekt befindet. Die orange
Ampel hingegen zeigt den Status „Prozessstatus muss geklärt werden“ an und das Bild wird
standardgemäss bearbeitet. Die grüne Ampel steht ganz offensichtlich für „Bearbeiten“.
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der Bilder nochmals bearbeitet werden sollte, entwickeln Sie ganz einfach die Originalbilder
nochmals und wählen je nach Wunsch zusätzliche oder andere Einstellungen.
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Auswahl der zu bearbeitenden Bilder
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Schritt 3: Bilder entwickeln
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Sobald Sie mit den Einstellungen für Ihre Bilder zufrieden sind, können Sie mit dem Entwickeln
beginnen. In der Registerkarte Entwickeln können Sie eines oder mehrere Ausgabeformate definieren, löschen oder hinzufügen. Nachdem Sie den Startknopf gedrückt haben, bekommen Sie
dann kontinuierlich Rückmeldungen über den Bearbeitungsstatus. Einmal angestossen, läuft
dieser Schritt des Workflows automatisch ab und benötigt keine weiteren Eingriffe Ihrerseits.
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Betrachten der entwickelten Bilder
DxO Optics Pro wurde so gestaltet, dass Sie in der täglichen Praxis beliebig zwischen den
einzelnen Arbeitsschritten hin- und her springen können.
Wie auch immer ihr Bildmotive (Porträts, Hochzeitsaufnahmen, Sportreportagen, People, Naturoder Familienfotos…) oder ihr Arbeitsvolumen (einige wenige, Hunderte oder gar Tausende
von Bildern) aussehen, DxO Optics Pro bietet Ihnen stets einen Ihnen angepassten Workflow,
perfekte Resultate und auf äusserste reduzierte Korrektur-und Entwicklungszeiten.
Empfohlene DxO Optics Pro Workflows
Entwicklung der Bilder
Schritt 4: Ergebnisse betrachten
(Weitere Informationen zum Register „Betrachten“ finden Sie in Kapitel 5)
Sobald das Entwickeln beendet ist, können Sie Ihre fertigen Bilder in der Registerkarte
„Betrachten“ kontrollieren. Sollten Sie dabei das Gefühl haben, dass das eine oder andere
DxO Optics Pro muss immer das erste Programm in Ihrem
Workflow sein.
Die Korrekturmodule von DxO Optics Pro beruhen auf Testbildern, die mit solchen Kameras
und Objektiven erstellt wurden, wie Sie sie benutzen. Wenn eines Ihrer Bilder schon von einem
anderen Programm „vorbearbeitet“ wurde, sodass die EXIF Daten oder etwa die Bilddaten
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selbst verändert wurden, kann DxO Optics Pro nicht mehr die von ihnen erwarteten Ergebnisse
liefern.
Dies betrifft insbesondere die weitverbreiteten Lese- und Katalogisierungsprogramme, die sie
erst nach DxO Optics Pro verwenden sollten. Der beste erste Schritt ist der „Kopieren“ Befehl
Ihres Betriebssystems, um die Bilder direkt von der Speicherkarte der Kamera auf Ihre Festplatte
zu kopieren. Bitte verzichten Sie auf Lese- oder Katalogisierungsprogramme, um Ihre Bilder von
der Speicherkarte auf Ihren Rechner zu bewegen.
Beachten sie weiterhin, dass DxO Optics Pro nicht mehr die optischen Fehler (Vignettierung,
Schärfeabfall, Verzeichnung und Chromatische Aberrationen) derjenigen Bilder korrigieren
kann, die Sie mit Adobe Photoshop oder Lightroom in ein TIFF oder JPEG Format umgewandelt
haben. Die erwähnen Programme nehmen nämlich an den EXIF Metadaten Veränderungen
vor. Dies trifft auch für die meisten der Herstellerprogramme zu, mit Ausnahme der neueren
Versionen von Nikon Capture.
Um alle vorhandenen Funktionen von DxO Optics Pro nutzen zu können, sollten Sie eine der
folgenden Methoden verwenden :
DxO Optics Pro produziert werden, einzubetten, nutzt DxO das Lineare
DNG Format. Bitte beachten Sie, dass dieses Format wesentlich größere
Ausgabedaten liefert, als das RAW DNG Format!
Wünschen Sie, eine Bildverwaltungssoftware einzusetzen, vermeiden Sie bitte, Ihre RAW und
JPEG Dateien in der entprechenden Datenbank zu speichern, letztere eignet sich dafür, Ihre
Kopien und bearbeitete Bilder aufzunehmen. Es ist allerdings môglich, DxO Optics Pro als
externen Bildeditor von Adobe® Photoshop Lightroom™ zu verwenden. Lesen sie dazu bitte
den Anhang 2.
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1. Kopieren die Bilder Ihrer Kamera oder Ihrer Speicherkarte mittels des Kopieren Befehls
Ihres Betriebssystems und vermeiden Sie spezielle Leseprogramme, selbst wenn es
sich um diejenigen des Betriebssystems- oder Kameraherstellers handelt.
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2. Bearbeiten Sie Ihre Bilder in DxO Optics Pro und speichern Sie die Kopien in einem
Arbeitsordner.
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3. Führen Sie dann die anderen Etappen Ihres Workflows aus, in Photoshop oder in
einem anderen Bildeditor.
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Achtung: Sollten Sie das Plug-in DxO Optics Pro für Photoshop™
verwenden (siehe Anhang 1), können Sie ohne weiteres dort eine JPEG
Datei öffnen und die Korrekturen von DxO anwenden. Eine RAW Datei öffnet
sich unterdessen immer im Programm Adobe® Camera Raw™ und wird
dann dort in ein Format umgewandelt, das für DxO Optics Pro nicht mehr
nutzbar ist. Dieser Sachverhalt trifft übrigens auch auf Adobe® Photoshop
Lightroom™ zu. Sie können aber die in DxO Optics Pro erstellten DNG
Dateien ohne weiteres in den genannten Programmen verwenden.
Man bezeichnet das von DxO Optics Pro erstellte DNG Format auch als „Lineares DNG“. Dies
ist ein DNG Format das vollständig von Adobe® unterstützt und von Adobe Camera Raw,
Lightroom™ und Photoshop™ gelesen wird.
TIPP: Es gibt zwei Arten von DNG, RAW DNG und Lineares DNG. Um
die Farbwerte des Bayer Mosaiks zu berechnen und die Daten, die von
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Kapitel 4 Auswählen
Wählen Sie Fotos aus verschiedenen Quellen
Wenn Sie die Anwendung zum ersten Mal starten, ist die Registerkarte “Auswählen” als einzige
aktiv und hervorgehoben. Stellen Sie sicher, dass das “Dateisystem” Icon (oben rechts im
Hauptfenster) ausgewählt ist: Ihr Arbeitsbereich zeigt einen Explorer im gewohnten Windows
Stil, wobei die beiden Panels (die in der Größe angepasst werden können) Ihnen ermöglichen,
durch die Dateien auf Ihrer Festplatte oder auf externen Medien zu navigieren.
Bilder Importieren („Hinzufügen“)
Im ersten Schritt „Auswählen“ werden die Fotos, die Sie bearbeiten wollen, in das Prozess
Fenster importiert. Sie bleiben über die ganzen vier Arbeitsschritte im unteren Bereich Ihres
Monitors (vom „Auswählen“ bis zum „Betrachten“). Bei DxO Optics Pro v5 wird immer ein Preset
auf die ausgewählten Bilder angewendet; aber Sie können auswählen, ob Sie statt „DxO Default
Preset“ andere Presets aus der Liste wählen wollen. Wir werden Im Kapitel 6 noch sehen, wie
Sie eigene, fein abgestimmte Presets erstellen können.
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Hier können Sie ein Preset für ein oder mehrere Bilder anwenden
Sollten Sie Minibilder aus dem Inhaltsordner in Ihr Projekt ziehen, oder alternativ auf den
„Hinzufügen“ Button klicken, nachdem Sie sie ausgewählt haben, wird das selektierte Preset
auf die Bilder angewendet und sie erscheinen im Projektfenster. Mit der Maus können Sie
die Trennzeichen zwischen den Fenstern verschieben und die Größe der Panels anzupassen,
damit Sie die für Sie geeignete Anzahl Bilder sehen. Jeder Bereich hat einen ••• Button um
die Einstellungen per Maus wiederzuerlangen.
Wenn verschiedene Kombinationen (Sets) von Korrekturen und Anpassungen auf verschiedene
Bilder in einem Projekt angewendet werden sollen, können Sie die erste Gruppe von Bildern
mit einem Set von Korrekturen importieren, und dann ein anderes Set von Einstellungen für
die zweite Gruppe von Bildern markieren . Jedes Bild in Ihrem Projekt wird dabei individuell
behandelt. Damit ist Ihre Flexibilität in Hinblick auf Verarbeitungsmöglichkeiten praktisch
grenzenlos.
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Import Plug-ins
Unter den Icons, die sich im oberen rechten Bereich des Hauptfensters befinden, sehen Sie
gleich neben dem Systemicon das Projektdatenbank Icon. Wenn Sie darauf klicken, baut sich
das linke Panel neu auf und zeigt Ihnen eine chronologisch sortierte Liste aller Projekte, die Sie
schon bearbeitet haben (wenn Sie das erste Mal mit DxO Optics Pro v5 arbeiten, könnte diese
leer sein). Wenn Sie eines Ihrer früheren Projekte anklicken, sehen Sie die Miniaturansichten
aller Bilder, die zu diesem Projekt gehören: Sie können nun eines oder mehrere in Ihr aktuelles
Projekt importieren. DxO Optics Pro v5 wird die vollständige Situation wieder herstellen, inklusive aller Einstellungen, die Sie bei dieser Gelegenheit für das Bild benutzt haben. Das erlaubt
Ihnen einige Einstellungen zu verändern, um eine andere Version des Bildes zu erzeugen.
Die Kopfleiste des Projektfensters hat ganz rechts zwei Buttons. Mit diesen beiden Buttons
können Sie wählen, ob Sie Ihre Bilddaten als Miniaturansichten oder als klassische „Detail“Dateiliste anzeigen möchten. Die gleichen Buttons (mit der gleichen Funktion) gibt es übrigens
auch rechts oben im „Inhalt“ Panel.
Links in der Kopfleiste des Projektfensters gibt es die Buttons um Ihr Projekt zu verwalten. Der
Projektname wird links davon angezeigt. Mit dem Button erstellen Sie ein neues Projekt,
erlaubt Ihnen ein Projekt zu sichern und/oder es umzubenennen. Nachdem die Bilder verarbeitet wurden, wird jedes Projekt in der internen DxO Optics Pro Datenbank automatisch gesichert. Aber Sie können (und sollten) ein Projekt zwischendurch sichern, z.B. wenn Sie ein neues
Projekt beginnen wollen, während das derzeitige Projekt später fertiggestellt werden soll.
Bewertung der Bilder mittels Sternen
Auswahl des Bildordners (Projekt, Ordner oder Fremddatenbank)
Die Nutzung von Plug-ins für den Zugriff auf Bildkataloge von Drittsoftware ist eine weitere
nützliche Funktion. Die installierten Plug-ins erscheinen neben dem System- und Projekticon
rechts oben im Bildschirm. Mit diesen Plug-ins können Sie die Vorteile aus den Organisationsund Sortierfunktionen einer ganzen Reihe von professionellen Programmen nutzen (Apple
Aperture, Adobe Lightroom, Microsoft Expression Media , etc.) Wenn Sie auf ein Plug-in Icon
klicken, haben Sie Zugriff auf die Originalbilder in diesen Datenbanken. Bitte überprüfen Sie
unter www.dxo.com die Verfügbarkeit dieser Plug-ins.
Wichtig : Sollten Sie Ihre Bilder mit einem der aufgeführten Programme korrigiert oder konvertiert haben, ist est möglich, dass dabei auch deren EXIF Metadaten verändert wurden. In
diesem Fall ist es DxO Optics Pro unmöglich, diejenigen Objektifkorrekturen anzuwenden, für
die es konzipiert wurde.
Das Projektfenster
Im Projektfenster werden alle Bilder mit einem Verweis versehen; der Pfad zum Original und
dem korrigierten Bild wird im Projekt dabei mit allen spezifischen Einstellungen, die auf das
korrigierte Bild angewendet wurden, aufgezeichnet.
Wichtig : Sollten sie Bilddateien verschieben, nachdem Sie sie in einem Projekt “abgelegt
“haben, ist es möglich, dass letztere in einer weiteren Sitzung nicht mehr wiedergefunden
werden konnen.
Rechts unten im Projektpanel gibt es einen kleinen Schieber, dessen Ende jeweils von einem
Button begrenzt ist. Ein Verschieben des Schiebers nach rechts oder ein Mausklick sur den
rechten Button vergrößern die Miniaturansichten. Wird der Schieber nach links geschoben oder
der linke Button angeklickt, reduziert sich die Größe der Miniaturbilder. Am rechten Rand jeder
Miniatur können Sie den Bildern zwischen ein und fünf Sterne zuordnen. (Im Gegensatz zur
Version 4 beeinflussen die Sterne nicht den Status der Bilder im Register Entwickeln: lesen Sie
mehr über das Ampelsystem Rot/Orange/Grün weiter unten)
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Bewertung durch Sterne
Die Miniaturansichten und ihre Buttons
In der oberen linken Ecke jeder Miniaturansicht, die in Ihr Projekt importiert wurde, befindet
sich eine Gruppe von drei Punkten (Ampel), deren mittlerer („Orange Ampel“) standardgemäss
angezeigt wird. Die Ampel beschreibt dabei den Prozessstatus des Bildes: Grün steht dabei
für verarbeiten, Rot heißt, dass das Bild übersprungen werden soll und Orange, wenn Sie sich
noch nicht entschieden haben.
Dieses System erleichtert die Auswahl Ihrer besten Bilder unter einer großen Anzahl von Fotos.
Nach einem Shooting können Sie einfach den kompletten Inhalt Ihrer Bilderordner in das
Projektfenster ziehen; setzen Sie die Bilder, die Sie verworfen haben, auf Rot und die Bilder, die
Sie verarbeiten wollen auf Grün. Wenn keine Bilder mehr „Gelb“ sind, heißt das, dass Sie Ihre
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Auswahl getroffen haben … Da die Verworfenen „roten“ Bilder sich aber weiterhin innerhalb
des Projekts befinden, können Sie Ihre Meinung und deren Status jederzeit ändern.
Um eines oder mehrere Bilder aus Ihrem Projekt zu entfernen, klicken Sie einfach auf das orange
Icon, das sich in jedem Miniaturbild rechts oben befindet. Wenn mehrere Bilder ausgewählt
sind, klicken Sie bei irgendeinem dieser Bilder auf , was die ganze Auswahl löscht. Sie können eine Gruppe nebeneinander liegender Bilder durch Ziehen eines Auswahlrahmens mit der
Maus auswählen, oder mit der gedrückten Umschalttaste auf das erste und letzte Bild einer
Bilderserie klicken. Mehrere nicht nebeneinander liegende Bilder können durch Gedrückthalten
der Strg-Taste und gleichzeitigem Klicken auf die einzelnen Bilder ausgewählt werden.
Die Buttons zu jeder Miniaturansicht und Ihre Funktionen:
Löscht das Bild aus dem aktuellen Projekt
Dreht das Bild, um eine korrekte Orientierung zur Beurteilung zu haben
Erstellt einen Stapel (das zuletzt ausgewählte Bild des Stapels ist aktiv)
löst einen Stapel von Bildern auf (aktiv, wenn ein Stapel ausgewählt wird)
Außer diesen Buttons und den Bewertungssternen können unterschiedliche Icons über jeder
Miniaturansicht den Status der Korrektur anzeigen. Diese Icons liefern wichtige Informationen
über das entsprechende Bild. Außerdem zeigt die Farbe des Rahmens, der die Miniaturansicht
umgibt, an, dass es sich darum um das Masterbild eines Bildstapels handelt. Es ist weiterhin
möglich, in den Einstellungen zu entscheiden, ob etwaige Abweichungen der Brennweite oder
der Entfernungseinstellung des Objektifs angezeigt werden sollen.
Vollautomatischer Betrieb
Sobald Sie Ihre Bilder ausgewählt und in Ihr Projekt aufgenommen haben und sollten Sie
keine weiteren manuellen Anpassungen für Ihr Bilder vornehmen, können Sie einfach auf den
„Jetzt Entwickeln“ Button rechts im Projektpanel klicken um die Verarbeitung zu beginnen. Sie
werden nur dann nach dem Ausgabeformat und dem Ziel für das Bild gefragt - oder aufgefordert, manuell einzugreifen, sollten DxO nicht genug Informationen zur Verfügung stehen, um
bestimmte Bilder richtig zu verarbeiten.
Der Bildschirm der Registerkarte Auswählen
Wenn Sie DxO Optics Pro starten, sehen Sie die erste Ansicht des Programms. Der Arbeitsbereich
im Register Auswählen ist Ihr Schlüssel um die erstellten Projekte zu verarbeiten.
Ein Projekt ist ein Container für Bilder, die in Stapeln verarbeitet werden. Alle Bilder müssen
Teil eines Projektes sein, um entwickelt werden zu können, selbst wenn es sich dabei um nur
ein Bild handelt.
Der Arbeitsbereich “Auswählen” ist in drei Fenster aufgeteilt. Zwei der Fenster bilden den oberen
Teil des Monitors, während das Projektfenster den unteren Teil des Monitors belegt.
TIPP: Wenn Sie nicht alle drei Fenster sehen, prüfen Sie, ob entweder der
horizontale oder vertikale Trennleisten ganz an den Rand Ihres Monitors
verschoben wurde. Diese Trenn leisten erkennen Sie an den drei Punkten
••• in der Mitte der Leisten. Ziehen Sie dann einfach die Leiste vom Rand
des Monitors zur Mitte hin, um das fehlende Fenster offen zu legen.
Über dem Hauptfenster sind auf rechten Seite zwei oder mehr Icons sichtbar. Jedes dieser Icons
ermöglicht Ihnen,den Modus für die zu importierenden Bilder zu wählen.Am beliebtesten ist das Icon
für das Dateisystem:damit haben Sie Zugriff auf Ihre Bilder auf den Festplatten,Ordern und Unterordern.
Das zweite ist das Projektdatenbank Icon, das Ihnen erlaubt, in vorangegangenen Projekten
zu suchen, falls Sie eine neue Version eines Bildes erstellen wollen, das Sie schon einmal
verarbeitet haben.
Beide sind sich relativ ähnlich: im ersten Fall wählen Sie einen Ordner aus, im zweiten ein
Projekt und damit wird der jeweilige Inhalt im Inhaltsfenster sichtbar.
Weitere Icons können vorhanden sein: sie erlauben den Zugriff zu Bilddatenbanken, die durch
andere Programme verwaltet werden, die Sie eventuell auf Ihrem System installiert haben. Um
diese Icons zu sehen, müssen Sie das entsprechende Import Plug-in installieren. Details und
Verfügbarkeit zu solchen Plug-in Modulen finden Sie auf der DxO Website (www.dxo.com).
Das Icon Dateiystem
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Windows Version:
Das obere linke Fenster (Dateisystemfenster) zeigt die Hauptstruktur der Ordner. Diese
Darstellung gleicht den Systemstrukturen, die im Windows Explorer angezeigt werden. Wenn
Sie auf ein „+“ klicken, wird die nächste Ebene der Ordnerstruktur geöffnet. Wenn Sie so
zu dem Ordner navigieren, der die Bilder enthält, die Sie entwickeln wollen, klicken Sie auf
den Ordnernamen und der Inhalt wird im oberen rechten Fenster (Ordnerinhaltsfenster)
angezeigt.
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Das Icon “Projektdatenbank”
Wenn Sie auf dieses Icon klicken, zeigt das linke obere Fenster den Inhalt der internen
Projektdatenbank. Diese Datenbank enthält automatisch jedes Projekt, das Sie erstellt haben,
in chronologischer Reihenfolge. Sie sehen zuerst die aktuellen Projekte, dann die des Vortages,
der letzten Woche, des letzten Monats und so weiter.
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Durchsuchen der Projektdatenbank
Durchsuchen der Systemordner
Macintosh Version:
Die Macintosh Version des Dateisystems reproduziert die verschiedenen Ordnerdarstellungen,
die unter Mac OS X verfügbar sind. Sie können den Inhalt eines Orders entweder in der
Spaltendarstellung, als Liste oder als Miniaturbild suchen. Bei den letzen beiden Optionen
gibt Ihnen ein kleines Menü Zugriff auf den aktiven Ordnerpfad.
Sie können innerhalb Optics Pro Ihre eigenen Projekte erstellen, indem Sie den Inhalt aus einem
oder mehreren Ordnern benutzen. Es kann im rechten Fenster aber immer nur der Inhalt eines
Ordners gleichzeitig angezeigt werden. Möchten Sie in unterschiedlichen Ordnern befindliche
Bilder in einem Projekt zusammenfassen, wählen Sie die Bilder bitte nacheinander aus, indem
Sie den ersten und dann den zweiten Ordner oder einen Lightroom Katalog öffnen. Übrigens
bleiben dabei alle Bilder in ihrem ursprünglichen Ordner.
Wenn Sie auf einen Projektnamen klicken, zeigt das rechte Fenster die Bilder, die in das Projekt
importiert wurden.
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Wählen Sie die Projektdatenbank, um Bilder aus verschiedenen Ordnern und mit ihren individuellen Einstellungen zu öffnen. Sie können dann im neuen Projekt einige der Einstellungen
verändern und damit eine neue Version erstellen. Sollten Sie andererseits die Bilder aus den
Ordners heraus in ein neues Projekt ziehen, wird nur das jeweils aktive Preset auf sie angewandt,
das im Menü “Dieses Preset anwenden” angezeigt wird.
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Sollten Sie zwischenzeitlich eines oder mehrer Bilder aus dem Quellordner verschoben haben,
wird DxO Optics Pro versuchen, es oder sie auf der Festplatte aufzufinden. Bei Misserfolg wird
eine Vignette angezeigt, die das Fehlen des oder der Bilder im Projekt signalisiert.
Das Inhaltsfenster
Im rechten Fenster wird oben links der Pfad und Name des ausgewählten Ordners sowie die
Anzahl Dateien in diesem Ordner angezeigt. In der oberen rechten Ecke dieses Fensters gibt
es zwei (Windows) oder drei (Mac) Buttons zur Anzeige der Dateien.
Anmerkung: Sie können die Dateien im Ordner alphanumerisch entweder von groß nach klein
oder umgekehrt sortieren.
Der linke dieser Buttons zeigt den Inhalt des Ordners als Liste mit jeweils Dateiname (Foto),
Dateierweiterung (Erweiterung), Dateigröße (Größe) und das Erstell- oder Änderungsdatum.
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Mit dem Schieberegler in der unteren rechten Ecke des Fensters können Sie die Grösse der
Miniaturen anpassen. Wenn Sie ihn nach links verschieben, werden die Miniaturbilder kleiner
abgebildet , eine Verschiebung nach rechts vergrössert sie.
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TIPP: Um mehr Miniaturbilder eines Ordners sehen zu können,
bewegem Sie die waagerechte Trennleiste nach unten. Damit haben Sie
im oberen Fenster mehr Platz und weniger Monitorfläche für das untere
Projektfenster.
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Sortieroptionen
Die folgenden Optionen gibt es nur unter Windows :
RAWs zeigen – [Filter] Wenn angewählt, werden RAW Dateien in der Dateiliste oder als
Miniaturbild angezeigt. Wenn deaktiviert, werden RAW Dateien ausgefiltert und nicht
angezeigt.
RGB zeigen – [Filter] Wenn angewählt, werden RGB Bilder in der Dateiliste oder als Miniaturbild
angezeigt. Wenn deaktiviert, werden RGB Bilder ausgefiltert und nicht angezeigt.
Anpassung der Vignettengrösse mit dem Schieberegler “-+”
Rechts des Buttons für Miniaturbilder befindet sich der Button “Sortieren”, mit dem Sie die
Dateien in der Ordneranzeige filtern und sortieren können.
Sie haben mit dem Button “Sortieren” die folgenden Optionen:
Name – Sortiert den Ordnerinhalt alphabetisch nach dem Dateinamen.
Größe – Sortiert den Ordnerinhalt nach Größe.
Datum – Sortiert den Ordnerinhalt nach dem Erstell-- /Änderungsdatum. Das ist besonders
nützlich, um die neuesten Bilder eines Ordners zu finden.
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Korrigierte Bilder anzeigen – [Filter] Wenn angewählt, werden Bilder, die mit DxO Optics
Pro entwickelt worden sind, in der Dateiliste oder als Miniaturbild angezeigt. Wenn deaktiviert,
werden die korrigierten Bilder ausgefiltert und daher nicht angezeigt. Bitte denken Sie daran,
dass Bilder, die mit DxO Optics Pro entwickelt (entstanden) wurden, nicht nochmals mit dem
Programm verarbeitet werden können, sondern nur die Originaldateien. Die Anzeige der korrigierten Bilder ist aber dennoch nützlich, um sofort sehen zu können, welche Bilder schon
entwickelt wurden.
Anmerkung: Aktive Sortieroptionen werden in der Menüliste mit einem
Haken angezeigt.
Das Projektfenster
Das untere Fenster ist das Projektfenster. Es ist das Fenster, das Sie über drei der vier
Arbeitsbereichsregister hinweg in DxO Optics Pro sehen. In diesem Projektfenster stellen Sie
die Bilder zusammen, die Sie mit diesem Projekt bearbeiten wollen.
Sie können die Bilder auf zwei Arten dem Projekt hinzufügen:
1. Sie können eines oder mehrere Bilder aus dem Ordnerinhaltsfenster per Drag & Drop
in das Projektfenster ziehen. Das ist der schnellste und einfachste Weg, um Bilder zu
einem Projekt hinzuzufügen.
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2. Sie können aber auch Bilder in das Projektfenster laden, indem Sie diese auswählen
(beispielsweise mit den Tastaturkürzeln Strg.+Klick oder Shift+Klick unter Windows)
und dann auf den „Hinzufügen“ Button in der mittleren Leiste klicken.
Projektbezogene Einstellungen
Wahl eines Presets
In allen Fällen wird ein Preset (eine Gruppe von Korrekturen und Anpassungseinstellungen)
auf Ihre Bilder angewendet, was ermöglicht, die Bilder sofort zu entwickeln, ohne dabei die
Registerkarte “Vorbereiten” öffnen zu müssen.
Das Preset, das dadurch automatisch auf Ihre Bilder angewendet wird, ist auf Standardkorrekturen
beschränkt. Natürlich werden diese Korrekturen sehr präzise für jedes Bild angepasst: wenn Sie
das „DxO Default“ Preset für eine Reihe unterschiedlicher Fotos auswählen, heißt das demnach
nicht, dass alle Bilder die selben Korrekturen erfahren. DxO Optics Pro liest bei der Entwicklung
der Bilder die verfügbaren EXIF Metadaten aus dem Header jedes Bildes. Dann stimmt es die
Korrekturen und Anpassungen entsprechend der fotografischen Situation (Kameragehäuse und
Objektiv, aber auch Blende, Belichtungszeit, Brennweite etc.) ab.
Aber Sie können die Standard Parameter auch durch andere ersetzen. Im „Preset-Menü“ links
neben dem Button „Hinzufügen“ finden Sie eine ganze Auswahl von Voreinstellungen, die für
DxO Optics Pro verfügbar sind. Es gibt eine Reihe Presets, die die DxO Entwickler vorbereitet
haben. Aber Sie können auch über die Preset-Palette im Register „Vorbereiten“ Ihre eigenen Presets erstellen und hinzufügen. Mehr Informationen zu diesem Feature finden Sie in
Kapitel 6.
Sie können immer wieder andere Presets für unterschiedliche Bilder auswählen. Denken Sie
daran, dass DxO Optics Pro jedes Bild als individuelle Datei behandelt und entwickelt. Dass
Sie unterschiedliche Bilder und Presets in einem Projekt mischen können, ist ein sehr starkes
Feature des Programms.
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3. Sie können aber auch alle Bilder eines Ordners per Drag&Drop des Ordner Icons in
das Projektfenster ziehen (dies funktionniert nur unter Windows).
Anmerkung: Sollten Sie eine neuere Version von Adobe Photoshop®
(ab CS2) oder Adobe Photoshop® Elements 6 für Mac verwenden, können
Sie die in DxO Optics Pro zu bearbeitenden Bilder auch direkt von Bridge
aus in das Projektfenster ziehen.
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In der oberen linken Ecke des Projektfensters sehen Sie den Namen des Projekts, an dem Sie
gerade arbeiten. Rechts des Namens gibt es die folgenden Icons:
• ‘Neues Projekt erstellen’ – wenn Sie auf dieses Icon klicken, werden Sie aufgefor-
dert, das aktuelle Projekt zu sichern (wenn eines geöffnet ist) um dann ein neues,
leeres Projekt zu erstellen (Sie können immer nur ein Projekt öffnen).
• ‘Dieses Projekt speichern – Wenn Sie auf dieses Icon klicken, werden Sie aufgefor-
dert, das aktuelle Projekt zu sichern. Dies ist nützlich, wenn Sie zwischendurch das
Projekt an dem Sie arbeiten, sichern wollen für den Fall eines Systemabsturzes oder
weil Sie die Arbeit an dem Projekt vorübergehend unterbrechen müssen. Sie können
dann jederzeit wieder mit dem Projekt weiterarbeiten.
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Im Projektfenster ganz rechts gibt es zwei Buttons.
• Jetzt verarbeiten – Wenn Sie die automatisch erstellten Korrektureinstellungen auf
alle Ihre Bilder anwenden wollen, können Sie auf diesen Button klicken und gelangen
damit direkt in das Register Entwickeln.
• Duplizieren (in der Mac Version erscheint dieser Button nur in der Registerkarte
“Vorbereiten”) – Damit duplizieren Sie die ausgewählten Bilder, sodass Sie zwei
unterschiedliche Sets von Einstellungen auf dieselbe Bildquelle anwenden können.
Sobald Sie auf diesen Button klicken, bekommen Sie im Projektfenster ein zweites,
identisches Miniaturbild, das sich so verhält wie ein neues Original.
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Zwei weitere Buttons ermöglichen einen Zugriff auf die beiden Ausklappmenüs “Filter” und
“Sortieren”. Sie können damit die Sortierordnung der Bilder im Projektfenster verändern und/
oder nur diejenigen Bilder anzeigen, die für die Bearbeitung in Frage kommen.
Die Icons der Miniaturbilder
Die Miniaturbilder im Projektfenster sind von einer Reihe Icons umgeben, die Ihnen Informationen
und Verarbeitungskontrolle über jedes Bild liefern.
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An der linken oberen Ecke der Miniaturbilder gibt es folgende drei Ampel-Buttons und zwar:
• Grüne Ampel “für Korrektur markieren”
• Gelbe Ampel “unbestimmt”
• Rote Ampel “nicht korrigieren”
Wenn Sie auf einen dieser Buttons klicken, teilen Sie DxO Optics Pro mit, wie die Bilder während
dem Arbeitsschritt „Entwickeln“ behandelt werden sollen.
Es ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass nach dem Import alle Bilder als „unbestimmt“ (Gelbe
Ampel) markiert sind. Das soll Sie daran erinnern, dass Sie noch nicht entschieden haben, ob
Sie die Bilder entwickeln oder verwerfen wollen. Sie werden vielleicht über den finalen Status
entscheiden, wenn Sie die Bilder im Register „Vorbereiten“ anschauen: Wichtiger Tipp: Bitte
beachten Sie, dass alle Bilder mit einer gelben Ampel (also dem Staus „nicht definiert“) entwickelt werden. Das erlaubt Ihnen Bilder zu importieren und sofort zu verarbeiten, wenn Sie bereits
wissen, dass Sie jedes Bild entwickeln wollen : Entwickeln (Grüne Ampel) oder nicht Entwickeln
(Rote Ampel). Die Bilder, deren Status “unbestimmt” ist, werden auf jeden Fall entwickelt. Dies
ermöglicht Ihne, die Bilder zu importieren und sogleich mit der Bearbeitung zu beginnen , wenn
sie wissen, dass alle gewählten Bilder entwickelt werden sollen.
Unten links vom Miniaturbild gibt es Bedienelemente, um Bilder zu drehen. Sie können die
Bilder jeweils um Plus oder Minus 90 Grad drehen.
Anmerkung: DxO Optics Pro dreht Bilder automatisch, wenn Sie die Auto-Drehen Funktion Ihrer Kamera aktiviert
haben.
Icons zur Modul Information
Sobald Ihr Projekt offen ist und Sie Bilder geladen haben, zeigen die Miniaturbilder von jedem
Bild eine Reihe Icons, die Ihnen Verarbeitungsinformationen über Ihr Bild geben. Wenn aus
irgendeinem Grund Korrekturwerkzeuge in DxO Optics Pro nicht vorhanden oder aktiv sind,
oder das Bild nicht verarbeitet werden kann, prüfen Sie als erstes diese Icons. Sie helfen bei
der Fehlerdiagnose.
: Das richtige Korrekturmodul wurde aus den EXIF Datenteil des Bildes bestimmt. Ihr
Bild ist bereit zur Bearbeitung.
: Es gibt eine Modulmehrdeutigkeit für dieses Bild. Sie haben möglicherweise zwei
Module auf Ihrem Rechner installiert, die beide verwendet werden könnten, um das
Bild zu verarbeiten. Das kann immer dann auftreten, wenn zwei Objektive fast die
gleichen Eigenschaften haben. Das Programm kann dann nicht genau ermitteln,
welches Modul benutzt werden soll. Sie können dann auf das Icon klicken, um das
richtige Modul von Hand auszuwählen.
: Die Modulmehrdeutigkeit wurde aufgelöst.
: es gibt ein auf Ihre Kamera und Ihr Objektiv abgestimmtes Modul, das aber noch
nicht auf Ihrerm Rechner installiert wurde. Wählen Sie die Installation des fehlenden
Moduls, Müssen Sie DxO Optics Pro neu starten, um es zu aktivieren. Vergessen sie
dabei nicht, Ihr aktuelles Projekt zu sichern.
: Das für die Bearbeitung ihres Bildes notwendige Korrekturmodul wurde weder auf
Ihrem Rechner noch in der Installationsbasis des Programms gefunden. Gehen Sie
in das Fenster DxO Module des Menüs “Hilfe” und prüfen Sie nach, ob das fehlende
Modul entwickelt wurde und installieren Sie es gegebenenfalls.
Anmerkung: Im Downloadassistenten ist es nicht notwendig, das Programm, Plug-ins oder das Referenzhandbuch
von neuem herunterzuladen ; deaktivieren Sie diese, um nur das von Ihnen gewünschte Modul nachzuladen.
: Dieses Icon können sie in der Registerkarte “Filmstrip” der Programmeinstellungen
konfigurieren. Es signalisiert das Fehlen von eindeutigen Informationen zur Brennweite,
Entfernung oder Orientierung in den EXIF Metadaten des Bildes. Auch wenn dort
Informationen vorhanden sein sollten, hat die Kamera diese nicht mit der für DxO
Optics Pro notwendigen Genauigkeit aufgezeichnet. Um die Entfernungseinstellung
zu korrigieren, klicken Sie auf das Geometriepanel in der Korrekturpalette. Dort können sie die Entfernungseinstellung oder die richtige Brennweite festlegen. Manchmal
muss auch die Orientierung des Bildes korrigiert werden.
: Das Bild kann aus folgenden Gründen nicht verarbeitet werden :
1. Ein schon von DxO Optics Pro bearbeitetes Bild kann nicht von neuem bearbeitet
werden.
2. DxO Optics Pro unterstützt nicht die Kamera, mit der diese RAW Datei erstellt
wurde.
3. Die Kamera wird nicht von der Standard Ausführung von DxO Optics Pro unterstützt
und benötigt die Version Elite.
4. Das EXIF Tag ist leer oder wurde schon mit einer anderen Software verändert.
5. Die längste Seite des Bildes misst weniger als 768 Pixel.
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Rangordnung
Um Ihnen zu helfen, Ihren Workflow effektiv zu organisieren, gibt es ein System mit Sternen,
um die Rangordnung Ihrer Bilder festzulegen. Diese Rangordnung nimmt keinen Einfluss auf
den Workflow von DxO Optics Pro Version5. Es ist vielmehr ein komfortabler Weg um Bilder zu
klassifizieren.
Wann immer Sie eine Reihe von Bildern mit den gleichen Verarbeitungseinstellungen haben,
sollten Sie diese stapeln. Das können Bilder vom gleichen Motiv sein, oder ein Set von Bildern
mit gleichen Lichtbedingungen. Die Möglichkeiten sind dabei unendlich.
Ein Stapel zeigt immer ein „Master“ Bild, das obenauf liegt. Dieses Bild wird auch in der
Registerkarte “Vorbereiten” angezeigt, wenn Sie den Stapel auswählen.
Rechts von jedem Miniaturbild gibt es eine Reihe von Punkten === um die Rangordnung des
selektieren Bildes anzuzeigen. Sie können diese Punkte jederzeit und in jedem Arbeitsbereich
an- oder ausklicken. Dann werden sie durch Sterne ★★★★ ersetzt. Anmerkung: Im Arbeits­
bereich „Vorbereiten“ sind diese Sterne auch im Vorschaupanel verfügbar.
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Das Rangordnungssystem funktioniert einfach und direkt. Wenn Sie z.B. auf den dritten Punkt
klicken, wird er und die Punkte darunter in Sterne verwandelt und dem Bild den Rang 3 geben.
Das sieht dann so aus: ==★★★
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Rechts unten von jedem Miniaturbild gibt es ein rotes „X“. Wenn Sie ein oder mehrere Bilder
markieren, und auf das rote „X“ klicken, werden alle markierten Bilder aus dem Projekt entfernt.
Diese bleiben aber in ihrem Quellordner, denn in DxO Optics Pro finden Sie, um Fehler zu
vermeiden, keinerlei Funktion zum permanenten Löschen von Bildern.
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Hier wurden zwei Stapel erstellt, um neun Bilder nach Themen getrennt zusammenzufassen.
Stapeln
Ein „Stapel“ von Bildern ist eine Möglichkeit, Ihre Bilder in Gruppen zusammenzustellen.
Das hilft nicht nur, das Projektfenster übersichtlich zu halten, sondern ermöglicht Ihnen
auch, verschiedene Einstellungen auf die ganze Gruppe anwenden können, ohne die Bilder
immer wieder zusammen auswählen zu müssen. Insofern ist ein Stapel eine Art permanente
Multi-Selektion.
Einen Stapel erstellen. Sie erstellen ganz einfach einen Stapel, indem Sie mehrere Bilder
auswählen (sie werden blau unterlegt angezeigt) und dann mit der rechten Maustaste auf eines
der Bilder klicken. Wählen Sie im sich öffnenden Menü die Option „Stapeln“ mit einem Pfeil
nach rechts. Wenn sie darauf klicken, öffnet sich rechts daneben ein Untermenü.
TIPP: Um nebeneinander liegende Miniaturbilder für einen Stapel
auszuwählen halten Sie die Umschalttaste (Shift) gedrückt und klicken
Sie auf das erste und das letzen Bild im Stapel. Um nicht nebeneinander
liegende Bilder auszuwählen, halten Sie die Strg- Taste gedrückt und klicken
Sie auf die Miniaturbilder, die Sie in den Stapel aufnehmen wollen.
• Einen Stapel erstellen - Wenn Sie auf “Stapel erstellen” klicken, wird ein Stapel erstellt, in dem die Bilder rechts des ersten selektieren Bildes unter das erste Bild zusam-
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mengeklappt werden. Ein Zahlenfeld in der rechten oberen Ecke des Miniaturbildes
informiert Sie über die Anzahl der Bilder im Stapel.
• Stapel ausklappen - Wenn Sie auf das Stapel Icon klicken, können sie alle Bilder im
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Stapel prüfen, ohne sie zu „entstapeln“. Sie können den Stapel ebenfalls ausklappen
und alle Bilder im Projektfenster anzuzeigen, indem Sie Rechtsklicken, „Stapeln“ und
dann „Stapel ausklappen“ wählen.
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• Stapel zusammenfassen - mit einem erneuten Klick auf das Stapel Icon (oder
Rechtsklick,“Stapeln”, dann “Stapel zusammenfassen”) klappen Sie den Stapel wieder zusammen.
• Masterbild ändern - indem Sie bei ausgeklapptem Stapel auf ein anderes Bild
Doppelklicken. Oder wenn er eingeklappt ist, mit dem Scrollrad Ihrer Maus.
• Weitere Bilder hinzufügen - Sie können nachträglich weitere Bilder zu dem Stapel
hinzufügen, indem Sie mit einem Rechtsklick auf den Stapel gehen und „Stapeln“ >
„Zu Stapel hinzufügen…“ wählen.
• Aus Stapel entfernen - Wenn sie den Stapel aufkappen und durch einen Klick ein
Bild markieren, können Sie über einen Rechtsklick auf das Bild und im Untermenü
auf „ Aus Stapel entfernen“ dieses Bild aus dem Stapel nehmen. Natürlich bleibt es
weiterhin im Projekt enthalten.
• Objekte aus Stapel entfernen - Mit Hilfe dieses von diesem Menüpunkts “Objekte
aus Stapel entfernen”, der über einen Rechtsklick und “Stapeln” erscheint, können
Sie den Stapel auflösen.
Sobald ein Stapel erstellt wurde, „klebt“ er zusammen und kann wie ein einzelnes Bild behandelt und manipuliert werden. Das Miniaturbild des Stapels hat einen hellgrauen Rahmen.
Rechtsklick
Der Rechtsklick (Ctrl+Klick unter Mac) öffnet ein Menü, dessen Optionen je nach Funktion
unterschiedlich ausfallen können.
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Damit können Sie schnell und einfach:
• die ausgewählte Datei im Windows Explorer zeigen
• die Stapelfunktionen kontrollieren
• eine virtuelle Kopie des ausgewählten Bildes erstellen
• das Bild drehen
• die Rangordnung der Bilder bestimmen
• die Verarbeitungsflaggen ändern
• die Korrektureinstellungen eines Bildes kopieren
• die kopierten Korrektureinstellungen von einem anderen
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Bild auf dieses Bild
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anwenden
• ausgewählte Presets anwenden und
• ein Bild aus dem Projekt entfernen.
Verarbeitungsflaggen besitzen vier Untermenüs:
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• die Optionen Unbestimmt, Für Korrektur markieren, Nicht korrigieren stimmen mit den
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• Die Funktion Zurücksetzen setzt alle Einstellungen zurück auf den vorher ausgewähl-
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drei Ampelbuttons zur Verarbeitung links über dem Miniaturbild überein
ten Zustand.
Kapitel 5 Vorbereiten
Sortieren und Fine-Tunen Ihrer Bilder
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Registerkarte “Vorbereiten” – Die Werkzeugpaletten sind rechts vom Vorschaubild
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Registerkarte “Vorbereiten” mit « schwebenden » Paletten
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Die Registerkarte “Vorbereiten” ist das Herz des Workflows für Anwender, die über die
automatischen Einstellungen hinaus eine bessere Kontrolle über Voreinstellungen und
Entwicklungsparameter ihrer Bilder haben wollen.
Sobald Sie ein Projekt eingerichtet haben (entweder indem Sie ein bestehendes Projekt wieder
öffnen, oder ein neues erstellen) können Sie den Arbeitsbereich „Vorbereiten“ nutzen, um
Ihre Bilder zu organisieren und alle notwendigen speziellen Korrekturen festlegen. In diesem
Arbeitsbereich kann die obere Hälfte des Monitors in der Größe angepasst werden und dient
als eine Art Leuchttisch, um das ausgewählte Bild in der Vorschau zu betrachten. Wenn Sie
im Projektfenster auf ein Miniaturbild klicken, wird das Bild im Vorschaupanel zuerst ohne
Korrekturen erscheinen, wenige Sekunden später werden dann alle Korrekturen aktiv.
Stufenweise Komplexität
Man muss wohl nicht erwähnen, dass die Komplexität der Software stufenweise und Ihrer
Anwendung gemäss zunimmt. Wenn Sie zum ersten Mal die Registerkarte Vorbereiten anklicken, ist keine Korrekturpalette sichtbar. Um zum Beispiel die Voreinstellungen (Presets) aufzurufen, klicken Sie auf das entsprechende Icon oben rechts im Hauptfenster. Die Preset-Palette
erscheint dann und Sie können aus einer Auswahlliste wählen.
Wenn Sie einen bestimmten Aspekt eines Bildes ändern wollen, z.B. dessen Belichtung, Farben
oder Geometrie, dann klicken Sie einfach auf das entsprechende Icon um die zugehörige
Palette zu öffnen. Alle Paletten öffnen sich mit einem bereinigten Design und zeigen nur die
elementaren Bedienelemente. Sie können dann auf „weitere Optionen“ klicken um auf den vollen Umfang aller verfügbaren Einstellungen zuzugreifen. Es ist durchaus möglich, mittels verschieder Korrekturen zum gleichen Resultat zu gelangen (beispielsweise mit dem Kontrastregler
des DxO Lighting Werkzeugs und der Tonwertkurve). Achten Sie darauf, nicht mehrere dieser
Korrekturen gleichzeitig anzuwenden. Mit etwas Erfahrung wird es Ihnen möglich sein, Ihre
Lieblingswerkzeuge zu finden.
Kontroll- und Korrekturpaletten
Alle Korrekturen, die Sie auf Ihre Bilder anwenden können, werden über die Korrekturpaletten
abgestimmt. In Version 5 sind diese Paletten nun schwebend und voneinander unabhängig.
Sie können jede Palette ein- oder ausblenden, indem Sie auf das Icon in der Werkzeugleiste
im oberen rechten Bereich des Monitors klicken.
Tipp: Sie wissen nicht mehr, welches Icon zu welcher Palette gehört? Bewegen Sie die Maus
einfach kurz über ein Icon und Sie sehen eine Quickinfo.
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Die ersten vier Kontrollpaletten, von links nach rechts:
• die Navigations-Palette hilft Ihnen schnell zu zoomen oder den Bildausschnitt zu
verschieben.
• die Histogramm-Palette zeigt das Histogramm des Bildes. Das Diagramm stellt die
Anzahl Pixel für jeden Farbwert dar. Die EXIF/IPTC Palette verhilft Ihnen zum Zugriff
auf die Informationen, die im Header des Bildes hinterlegt sind.
• die Preset-Palette hilft Ihnen bei der Anwendung, Veränderung und Organisation der
Voreinstellungen (Presets)
Als nächstes gibt es die vier Korrektur-Paletten:
• „Belichtung“
beinhaltet die Werkzeuge Belichtungskorrektur, DxO Lighting,
Randabschattung und Tonwertkurve.
• „Farbe” beinhaltet die Werkzeuge für Farbprofile, Smart Vibrancy, den Weißabgleich
und den Mehrpunktfarbabgleich und das Werkzeug, um Ton, Sättigung und Helligkeit
der Farben einzustellen.
• „Geometrie“
bietet den Zugriff auf die Werkzeuge Verzeichnung, Korrektur der
Anamorphose, stürzende Linien und Zuschneiden.
• „Detail“ präsentiert die Bedienelemente auf Pixelebene, wie Rauschen, Schärfen,
Chromatische Aberration und das neue Werkzeug zur Staubentfernung.
• „Meine Palette“ kann so konfiguriert werden, dass sie Ihre haüfig verwendeten
Werkzeuge beinhaltet. Ziehen Sie einfach ein beliebiges Tool der Paletten Belichtung,
Farbe, Geometrie oder Detail auf „Meine Palette“. Es wird damit vervielfältigt und
bleibt auch weiterhin in der ursprünglichen Palette verfügbar.
Auf der linken Seite der Titel-Werkzeugleiste befindet sich eine weitere Reihe von Icons mit
häufig benutzen Werkzeugen um Ihre Bilder zu visualisieren und anzupassen. Das zweite
Icon von Links zum Beispiel ist das Lupenwerkzeug
mit dem Sie in der Vorschau durch
mehrmaliges Klicken in jedes Bildteil hereinzoomen können. Zum Auszoomen halten Sie die
Umschalttaste gedrückt. Bei der Mindestvergrösserung wird immer das ganze Bild angezeigt
(abhängig von der Panelgrösse) und 200% ist die maximale Grösse. Bitte beachten Sie, dass
einige Korrekturen bei Zoomfaktoren kleiner als 75% nicht angezeigt werden können. Das
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gilt z.B. für die Parameter Chromatische Aberration, DxO Lens Softness, DxO Noise und die
Unscharfmaskierung.
Alternativ finden Sie rechts in der Titelleiste ein Aufklappfeld in dem Sie den Zoomfaktor für das
Vorschaubild und Ein- oder Auszoomen wählen können.
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Die Korrekturpaletten
Zoom hat ein kleines Fenster, das den entsprechenden Vorschaubereich des Bildes mit einem
grünen Rahmen anzeigt. Je weiter Sie einzoomen, umso kleiner wird dieser grüne Rahmen, weil
ein kleiner Bereich des Bildes angezeigt wird. Sie können diesen Rahmen auch mit der Maus
packen und verschieben, um einen anderen Bereich des Bildes zu betrachten. Der Button am
linken Ende der Kopfzeile erlaubt Ihnen das Hauptvorschaubild hin- und her zu bewegen, wenn
Sie eingezoomt haben. Wie auch bisher gibt es einen Zoom-Schieber in Verbindung mit zwei
Ein- und Auszoombuttons an den jeweiligen Enden. In allen Fällen liegt das maximale Zoom
bei 200%. Die minimale Zoomgröße hängt von der Größe ab, in der Sie das Vorschaupanel
eingestellt haben. Der
Button im Kopfbereich ist eine weitere Möglichkeit um ein- oder
auszuzoomen.
Das Histogramm gibt Ihnen eine grafische Darstellung der Verteilung der relativen
Helligkeitswerte im Bild, über Rot-, Grün- und Blaukanäle. Dies ist ein sehr nützliches Werkzeug,
um Farbwerte und Belichtung abzustimmen.
Der EXIF Editor zeigt eine Liste nützlicher Informationen über das aktuelle Bild. Außerdem gibt
es zwei Textfelder. In diesen Feldern können Sie spezielle Autoren und Copyright Informationen
eingeben, die in den Exif Header des ausgewählten Bildes eingefügt werden. Tipp: Sie können
auch ein Preset mit EXIF Informationen erstellen und diese Voreinstellung einfach auf weitere
Bilder anwenden.
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Presets öffnet ein Fenster mit der Liste der vorhandenen Voreinstellungen, die auf Ihr Bild
angewendet werden können. Ein Preset ist eine Gruppe von Einstellungen, fein abgestimmt für
eine bestimmte fotografische Situation. Es gibt ein paar von DxO erstellte Voreinstellungen, aber
es ist sehr leicht, eigene Presets zu erstellen mit Ihren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen.
Sobald ein Preset angewendet wurde, können Sie die Parameter manuell anpassen und die
Presets für dieses Bild überschreiben.
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Ein weiteres, sehr wichtiges Werkzeug ermöglicht die Wahl unter unterschiedlichen
„Farbprofilen“. Mit diesen Profilen können Sie einen speziellen „Look“ auf Ihr Bild anwenden,
angefangen von verschiedenen Kameragehäusen, bis hin zur Wiedergabe von klassischen
Filmemulsionen .
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Belichtung — in dieser Palette finden Sie alles Notwendige um die Helligkeit Ihres Bildes
anzupassen. Das Werkzeug Belichtungskorrektur erlaubt Belichtungsanpassungen nach der
Aufnahme, bietet aber auch die Möglichkeit, vermeintlich „verlorene“ Details in den Spitzlichtern
wiederherzustellen (diese Funktion ist RAW Bildern vorbehalten). Der berühmte DxO Lighting
Prozess korrigiert den Bildkontrast in einer intelligenten, adaptiven Art, die sowohl globale als
auch lokale Kontrasteinstellungen nutzt. Die Funktion „Vignettierung“ korrigiert die dunklen
Bereiche, die in den Ecken von einigen Bildern sichtbar sind, „Tonwertkurve“ ermöglicht Ihnen
eine sehr präzise Kontrolle über die verschiedenen Luminanz und Farbkanäle.
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Geometrie — Diese Palette beinhaltet Werkzeuge zur Verzeichnung, Volumenanamorphose,
für die Korrektion stürzender Linien oder Horizontlinien. Die Korrektur der Verzeichnung wird von
DxO Optics Pro automatisch, dem Objektiv und den fotografischen Einstellungen ((Brennweite,
Blendenöffnung, etc.) entsprechend angewendet. Aber Sie können die Korrektur auch anpassen,
um einen speziellen Effekt zu erlangen.
Die Korrektur der “Volumenanamorphose” ist ein weiteres exklusives Werkzeug. Sie verhindert
die geometrische Verzeichnung, die Objekte in den Ecken von weitwinkligen Aufnahmen ausdehnt. Da sie vom Bildinhalt abhängt, ist es erforderlich, die Art und Stärke der Korrektur manuell
und mit Bildschirmkontrolle vorzunehmen.
Die letzte Korrektur bietet eine Verbesserung für stürzende Linien in vertikalen oder horizontalen
Ebenen, Bilddrehung zur Ausrichtung des Horizonts (Drehen), Skalieren (Bildgröße verändern)
und das Seitenverhältnis zu verändern (Strecken oder Stauchen der horizontalen/vertikalen
Proportionen).
Farbe wird eingesetzt um die Farben in Ihrem Bild zu korrigieren. Das erste Steuerelement
bezieht sich auf den bekannten „Weißabgleich“, der Ihnen erlaubt, die Farbtemperatur und
den Farbstich Ihres Bildes zu verändern, mit verschiedenen Einstellungen für RAW und JPEG
Dateien. Aber hier gibt es auch das exklusiv bei DxO vorhandenen „Mehrpunktfarbabgleich“
Werkzeug für kritische Einstellungen, wenn verschiedenfarbige Lichtquellen dieselbe Szene
beleuchten. „Smart Vibrancy“ hingegen erzeugt kräftigere Farben, während kritische Hauttöne
davon unbeeinflusst bleiben.
Schließlich können Sie Ihr Bild noch beschneiden, gegebenenfalls unter Berücksichtigung der
Proportionen des Formats), die Grundfunktion “Automatisch zuschneiden“ basiert dabei auf
der Korrektur stürzender Linien.
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Bilder Um zum nächsten Schritt im Workflow zu gehen, klicken Sie auf die Registerkarte
„Entwickeln“.
Das Vorschaufenster
Detail bündelt alle Parameter auf Pixelebene. Die Funktion „Schärfe“ wendet das von DxO
entwickelte objektifabhängige Schärfen an, die von der Verfügbarkeit eines entsprechenden Objektivmoduls abhängt. Die Schärfekorrektur kann aber auf subtile Art und Weise den
Eigenheiten des Sujets angepasst werden, die Details eines Porträts sollen zum Beispiel weniger hervorgehoben werden als jene einer Landschaftsaufnahme. Dieses Werkzeug wird durch
eine “klassische” Unschärfenmaskierung ergänzt, unverzichtbar für diejenigen Aufnahmen, für
die ein nicht unterstütztes Objektif verwendet wurde.
Die Funktion „DxO Noise“ ist ständig aktiviert ; sie korigiert sowohl das Luminanz- als auch das
Farbrauschen, das sich durch eine starke Körnung oder Farbartefakte in homogenen Flächen
bemerkbar macht. „Farbfehler“ (Chromatische Aberrationen) werden entweder automatisch
entfernt oder manuell, die Option Farbsäume hilft dabei, violette Farbsäume (purple fringing)
zu entfernen, die bei einigen Objektiven entstehen. Das neue Werkzeug „Staub” ermöglicht, die
Position von Staub und anderen Fehlern in einem Bild festzulegen und dann von einer ganzen
Reihe von Bildern entfernen können.
Achtung: Die besprochenen Korrekturen sind im Vorschaufenster nicht
sichtbar, solange sie eine Anzeigevergrösserung von weniger als 75%
wählen. Setzen Sie das Werkzeug Zoom ein, um grössere Massstäbe zu
erreichen.
Der Arbeitsbereich des Registers „Vorbereiten“ ist in zwei primäre Fenster aufgeteilt. Das obere
Fenster ist das Vorschaufenster, während das Projektfenster weiterhin den unteren Teil des
Monitors belegt.
Um an einem Bild zu arbeiten, klicken Sie einfach auf das Miniaturbild im Projektfenster. Damit
wird die Korrektur und Darstellung für das Vorschaufenster gestartet.
Es erscheint zuerst ein „Vorher“ Bild (das Originalbild, das Sie in DxO Optics Pro importiert
haben). Dann, nach wenigen Sekunden, wird es durch die Vorschau des „Nachher“ Bildes
ersetzt.
Weitere Werkzeuge befinden sich direkt überhalb des Vorschaufensters. Wir haben bereits
erwähnt, dass sie im Vorschaufenster eine Vergrösserung von mindestens 75% einstellen
müssen, um Ihre Einstellungen auch sehen zu können – ein Vergrösserungsfaktor von 100%
ist hier am praktischsten.
Zoom Schieberegler : Beachten Sie den Zoomschieber in der oberen rechten Ecke des
Vorschau Fensters. Wenn Sie den Schieber nach links bewegen, können Sie die Vergrößerung
des ausgewählten Bildes im Fenster verringern. Bewegen Sie den Schieber nach rechts, wird
die Vergrößerung erhöht. Neben dem Schieber gibt es außerdem einen Abwärtspfeil. Wenn
Sie darauf klicken, öffnet sich ein Menü mit vorgegebenen Zoom-Werten und der Möglichkeit,
eigene Werte einzugeben. Es sind dabei Werte zwischen 5% und 1600% möglich.
Weitere Informationen über das Zoomen finden Sie im Abschnitt Bewegen/Zoom Palette weiter
unten.
Die folgenden Icons befinden sich ebenfalls im Vorschaufenster :
•
Es ist wichtig zu wissen, dass alle diese manuellen Korrekturen nicht direkt auf Ihre Bilder
angewendet werden. Es handelt statt dessen nur eine Vorbereitung der zu entwickelnden
Wie Aufnahme – zeigt von dem Miniaturbild, das im unteren Projektfenster ausgewählt ist, ohne jegliche Korrektur von DxO Optics Pro, also so wie die Kamera es
aufgenommen hat. Um das Bild „wie aufgenommen“ zu sehen, klicken Sie einfach und halten die linke Maustaste gedrückt. Das Originalbild wird „wie aufgenommen“ angezeigt. Wenn Sie die Maus wieder loslassen, wird das Bild mit den
Standard Korrektureinstellungen angezeigt. Das ist ein exzellenter Weg, um schnell
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zu prüfen, ob die automatischen Korrekturen des Programms Ihren Vorstellungen
entsprechen.
•
Aktuellen Bildausschnitt verschieben – der Standard Mauszeiger (Pfeil) wird
zu einem „Hand Icon“ und erlaubt Ihnen bei gedrückter Maustaste das vergrößerte
Bild im Vorschaufenster zu bewegen. So können Sie wichtige Bildbereiche genauer
betrachten. Bitte beachten Sie, dass abhängig von der Bildrendering-Geschwindigkeit
Ihres Systems es wenige Sekunden dauern kann, bis wieder ein klares, scharfes Bild
angezeigt werden kann.
•
Aktuellen Bildausschnitt zoomen – klicken Sie mit der Maus in einen beliebigen
Teil des Bildes und automatisch wird in diesen Bereich gezoomt. •
Zuschneiden – der Mauszeiger wandelt sich in ein Fadenkreuz, mit dem Sie
das Bild im Vorschaufenster beschneiden können. Die Begrenzung des ausgeschnittenen Bildes wird als eine schwarze gestrichelte Linie angezeigt. In der Palette
“Geometrie” finden Sie viele zusätzliche Funktionen dieses Werkzeugs. Wenn Sie
den Modus Zuschneiden schnell verlassen möchten, klicken Sie einfach erneut auf
sein Werkzeug Icon.
•
die linke Maustaste loslassen, wird das Bild ensprechend der neuen Horizontlinie
gedreht.
Anti-Staub Werkzeug – dieses Werkzeug ermöglicht Ihnen, einen Punkt oder
eine Linie auf einen Staubschatten oder einen andere fehlerhafte Stelle zu “malen”,
wobei die Dicke des Auftrags der zu reparierenden Zone präzise angepasst werden
kann. Nachdem Sie dieses Werkzeug angewandt haben, verschwindet die Fehlerstelle
automatisch und sie können die Korrektur einfach wieder rückgängig machen :
wählen Sie diese wieder aus und drücken Sie dann auf die Löschtaste (Entf). Um
die Staubschattenkorrektur über mehrere Bilder hinweg anzuwenden, genügt es,
sie zu kopieren oder als Preset zu speichern und dann auf die anderen Bilder zu
übertragen.
•
Horizont – damit können Sie im Vorschaufenster eine Linie ziehen, um den
Horizont des Bildes geradezurücken. Sobald Sie die Linie gezogen haben und
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Schneller Einsatz des Horizontwerkzeugs
•
•
Parallele erzwingen (Horizontal) – dieses Werkzeug, das auch in der Palette
“Geometrie” vorhanden ist, ermöglicht Ihnen, schnell die Perspektive zu korrigieren.
Dabei genügt es, im Bild ein Paar waagrechte Linien zu ziehen, für die Sie einen parallelen Verlauf wünschen. Die entsprechenden Bildelemente werden dabei automatisch
ausgerichtet, wobei es aber gelegentlich zu anderen Verzeichnungen kommen kann.
Verwenden Sie also nach Möglickeit die anderen Werkzeuge der Palette “Geometrie”
denn diese ermöglichen genauere Korrekturen.
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Parallele erzwingen (Vertikal) – dieses Werkeug ist mit dem obengenannten
identisch, aber es ermöglicht, senkrechte Linien, zum Beispiel die eines Gebäudes,
zu korrigieren.
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Anmerkung: Wenn Sie auf das Anti-Staub Werkzeug klicken, werden
zwei Bilder im Vorschaufenster angezeigt. Das linke Bild ist die „Vorher“
Darstellung, in der Sie Ihre Korrektur vornehmen, das rechte die „Nachher“
Version. Wenn Sie nun in dieser Funktion zoomen oder scrollen, wird in
der rechten und linken Darstellung jeweils ein identischer Bildausschnitt
angezeigt.
Dieses Werkzeug ist nur bei Vergrösserungen über 75 % nutzbar. Wählen Sie bitte eine
Vergrösserung von 100% für die grösstmögliche Präzision bei der Korrektur, oder 200%, um
winzige Staubflecken zu retuschieren.
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Schneller Einsatz des Werkzeugs “Parallele erzwingen”
•
Rechteck – das Werkzeug « Rechteck » richtet sowohl waagrechte als auch
senkrechte Strukturen aus und ermöglicht damit beispielsweise, die Perspektive eines
von schräg unten fotografierten Gebäudes vollständig zu korrigieren. Beachten Sie,
dass andere Verzeichnungen auftauchen können und der Bildbeschnitt manchmal
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sehr bedeutend sein wird – die alphanumerischen Kontrollen der “Geometrie” Palette
erweisen sich oft als differenzierter.
Die ersten beiden Optionen zur Korrektur der Perspektivearbeiten praktisch gleich, nur dass
Sie jeweils aufgefordert werden, ein Paar senkrechter oder waagrechter Linien zu ziehen, von
denen Sie wünschen, dass sie parallel verlaufen sollen. Sie können dabei die Endpunkte der
beiden Linien verschieben, um sie genau zu positionieren. Es macht keinen Unterschied, ob
Sie die Linien in die gleiche Richtung ziehen, oder entgegengesetzt. Auch ihre Länge hat
keine Auswirkung auf das Ergebnis. Es geht nur um die relativen Winkel zwischen den Linien.
Wenn Sie ein Paar horizontaler Linien mittels der vertikalen Korrektur ausrichten (oder umgekehrt), wird Ihr Bild den Linien entsprechend gedreht.
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Falls Ihr Bild sowohl vertikale als auch horizontale Perspektivverzeichnung aufweist, sollten
Sie das dritte, « Rechteck erzwingen » Werkzeug wählen. Ziehen Sie damit im linken Bild ein
Rechteck auf und legen Sie dann die vier Eckpunkte fest. Übrigens ist dieses Werkzeug wesentlich wirkungsvoller als eine Kombination von vertikaler und horizontaler Perspektivkorrekturen,
denn es werden damit zusätzliche Verzerrungen vermieden.
Achtung : Sollten Sie die « Geometrie » Palette über das entsprechende
Icon im oberen rechten Teil des Arbeitsbereichs aktiviert haben, öffnet sie
sich, wenn Sie eines der besprochenen Werkzeuge verwenden. Sie können
dort auf den Button « Kameraeinstellungen » klicken, um Ihre Korrekturen
wieder rückgängig zu machen.
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Achtung : Die Feineinstellungen dieses Werkzeuges und die Rückstellung
auf die Standardeinstellungen sind nur möglich, wenn Sie vorher die
« Farbe » Palette über das entsprechende Icon im oberen rechten Teil des
Arbeitsbereichs aktiviert haben.
•
Pipette für Weißabgleich – hiermit können Sie bestimmen, welcher Punkt im
Bild des Vorschaufensters als Weißreferenzpunkt für das Bild dient. Obwohl Sie die
Feineinstellungen dieses Werkzeugs in der “Farbe Palette” vornehmen können, ist
ein einfacher Klick mit der Farbpipette oft ausreichend, um ein zufriedenstellendes
Farbgleichgewicht zu erhalten – vorausgesetzt , Sie wählen diejenige Zone in Ihrem
Bild, der Sie ein neutralen Grau- oder Weisston zuordnen wollen.
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•
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Mehrpunktfarbabgleich Werkzeug (MPCB) – damit können Sie bis zu vier
Farben Ihres Bildes auswählen und neu anpassen. Ein auf das « Vorher » Bild
angewandtes Farbrad zeigt dann die Farbanpassungen im « Nachher » Bild an. Sie
können die Feineinstellungen dieses Werkzeugs über die “Farbe” Palette vornehmen
(siehe Seite 40).
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•
Nachher – zeigt das bearbeitete (korrigierte) Bild genauso im Vorschaufenster an,
wie es später im Schritt „Entwickeln“ Ihres DxO Optics Pro Workflows bearbeitet wird.
Beachten Sie aber bitte, dass einige Korrekturen bei einem Vorgrösserungsmassstab
von weniger als 75% nicht angezeigt werden können.
•
Vorher/Nachher – wenn Sie auf das Icon klicken, werden im Vorschaufenster zwei
Bilder angezeigt. Das linke Bild („Vorher“ Darstellung) zeigt das unkorrigierte Bild an,
, das rechte die „Nachher“ Version nach dem Bearbeiten des Bildes in DxO Optics
Pro. Sie können damit die beiden nebeneinander auf dem „Leuchttisch“ betrachten,
was einen direkten Vergleich vereinfacht.Sie können sogar zoomen, um in denselben
Bereichen die Ergebnisse genau vergleichen zu können.
Buttons zur Bildnavigation. In der Mitte des oberen Bereichs des Vorschaufensters sehen
Sie den Namen der Datei, die Sie gerade betrachten und rechts und links davon Buttons, die
denen eines Video- oder DVD Spielers ähneln.
Sie dienen dazu, sich zwischen den verschiedenen Bildern einer Mehrfachauswahl hin und
herzubewegen, um davon beispielweise das beste auszuwählen. Wählen Sie dazu einfach
mehrere Bilder im Projektfenster und verwenden Sie dann die Buttons auf beiden Seiten des
Dateinamens, um zwischen den Bildern zu wechselnWenn Sie auf den Butten „Linkspfeil mit
senkrechter Linie“ klicken, zeigt DxO Optics Pro ihnen die erste Datei der Mehrfachauswahl, Der
Button mit dem einfachen Linkspfeil bringt Sie zum vorherigen Bild - außer Sie sind schon beim
ersten Bild. In diesem Fall sind beide Linkspfeil-Buttons ausgegraut. Die Rechtspfeile funktionieren genauso, ausser dass sie Sie zum nächsten oder letzten Bild der Auswahl bringen. Dank
dieser Buttons, müssen Sie nun nicht mehr mühsam zwischen den Bildern des Projektfensters
hin und herwechseln.
Rechts in der Leiste über dem Vorschaufenster, links des Zoom Schiebereglers, gibt es drei
Icons. Von links nach rechts (in der Mac Version sind diese anders angeordnet) sind das:
• Testen (Mac)/Proofen (Windows) – damit können Sie das im Projektfenster gewählte
Bild sofort entwickeln, um schnell überprüfen zu können, ob die Einstellungen, die Sie
soweit vorgenommen haben, Ihren Vorstellungen entsprechen, oder ob noch weitere
Korrekturen oder Anpassungen notwendig sind.
• Gitteroverlay
umschalten – blendet ein zusätzliches Gitter über das Bild im
Vorschaufenster ein oder aus. Es hilft Ihnen, den Horizont und perspektivische
Verzerrungen im Bild zu korrigieren.
• Bildinformation Overlay ein/aus – zeigt oder maskiert Programminformationen für
das ausgewählte Bild. Diese Informationen werden im Vorschaufenster angezeigt.
Die Korrekturpaletten
In der rechten oberen Ecke des Arbeitsbereichs Vorbereiten sehen Sie die Icons für alle verfügbaren Korrekturpaletten. Wenn Sie mit der Maus über diese Icons fahren, bekommen Sie
einen Tooltip mit dem Namen des Werkzeugs angezeigt. Von links nach rechts sind das die
folgenden Icons:
• Bewegen/Zoom
• Histogramm
• EXIF bearbeiten
• Preset Editor
• Belichtung
• Farbe
• Geometrie
• Details
• Meine Palette
Der Arbeitsbereich der Korrekturpaletten
Auf der rechten Seite des Arbeitsbereichs der Registerkarte Vorbereiten kann auf jede Palette
über ihren schwarzen Kopfbereich zugegriffen werden. Der Header zeigt das entsprechende
Icon und den Namen. Außerdem enthält er auf der rechten Seite jeweils zwei weitere Icons:
ganz rechts ein „X“, wenn es angeklickt wird, verschwindet die Palette von der Ansicht. Haben
Sie aber keine Angst, die verschwundene Palette kann durch ein Klicken auf das entsprechende
Icon in der Iconleiste links oben erneut angezeigt werden.
Neben dem “X” Icon befindet sich ein weiteres, das mit einem Viereck und einem Pfeil versehen
ist : das “Abkoppeln” Icon. Wenn Sie darauf klicken, wird die Palette abgekoppelt und kann über
den ganzen Monitor bewegt werden. Die Palette muss nicht im Bereich des Vorschaufensters
liegen, sondern sie kann überall auf dem Bildschirm positionniert werden. Durch einen Klick auf
die Palettenleiste wird sie ausgeklappt und zeigt die dazugehörenden Werkzeuge. Klicken Sie
nochmals auf die Leiste, werden die Palettenwerkzeuge wieder in die Palettenleiste eingeklappt.
Sie können also die Paletten wahlweise auf der rechten Seite des Bildschirms oder aber auf
einer von Ihnen gewüschten Position auf dem Bildschirm anordnen.
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TIPP: Wenn Sie nochmals auf das Abkoppeln-Icon klicken, springt die
Palette automatisch wieder zurück auf ihre ursprüngliche Position im
Dock.
75% ist. Sie werden vermutlich häufig zoomen, um die Effekte Ihrer Korrekturen zu
kontrollieren, und dann wieder auszuzoomen, um das ganze Bild zu bewerten.
• Ein 100% Button, um schnell die tatsächliche Pixelgröße von 100% anzeigen zu
können.
Die Palette Bewegen/Zoom
TIPP: Wenn Sie eine Maus mit Scrollrad haben, Können Sie diese auch
zum Ein- und Auszoomen verwenden, es gelten dabei aber die gleichen
Beschränkungen wie mit dem Standard-Zoom Werkzeug.
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Die Palette Histogramm
Die Korrekturpalette Bewegen/Zoom zeigt ein Miniaturbild des Bildes im Vorschaufenster. Der
grüne Rahmen auf dem Miniaturbild zeigt dabei den gerade angezeigten Bereich des Bildes
an. Klicken Sie auf das Minuszeichen (-), links des Zoomschiebers, oder das Pluszeichen (-),
rechts davon, um den Zoomfaktor jeweils in 1% Schritten zu vergrößern oder verkleinern. Die
maximale Vergrösserung entspricht dabei 1600 %.
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Das Histogramm gibt wieder, wie viele Pixel pro Tonwert in den drei Farbkanälen vorkommen,
geläufig. In einer grafischen Darstellung wird wiedergegeben, , wobei sich Schwarz auf der
linken und Weiss auf der rechten Seite befindet. Sie werden es sicherlich als nützlich empfinden, die Palette Histogramm geöffnet zu lassen, während Sie mit den anderen Werkzeugen
arbeiten. Sie gibt einen guten Anhaltspunkt darüber, wie sich eine Korrektur auf das Bild
auswirkt. Man geht im allgemeinen davon aus, dass ein richtig belichtetes Bild gleichmässig
über das Histogramm verteilte Hellighkeitswerte besitzen sollte. Dies ist aber bei sehr dunklen oder sehr hellen Motiven nicht der Fall. Während der Belichtungs- oder Farbkorrektur ist
die Anzeige der beschnittenen Spitzlichter und Schatten nützlich. Dafür gibt es unter dem
Histogrammdiagramm drei Schaltflächen.
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Rechts des Schiebers befinden sich außerdem:
• Einen Abwärtspfeil mit Listenfeld, um unter vorgegebenen Zoomfaktoren zu wählen
oder eigene Zoomfaktoren direkt über Ihre Tastatur das einzugeben. Klicken Sie einfach nochmals auf den Abwärtspfeil , um das Menü zu schliessen.
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• Einen Button „Anpassen“, der den Zoomfaktor so festlegt, dass das gesamte Bild in
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das Vorschaufenster passt. Denken Sie bitte daran, dass die Ansicht in „Fenstergröße“
(Anpassen) einige Korrekturen nur als Näherung anzeigen kann (z.B. Weißabgleich,
Belichtung, vorläufiges Demosaicing, Verzeichnung, Vignettierung, Tonwertkurve,
Lighting, Farbton/Sättigung/Helligkeit), während andere Schlüsselfunktionen wie
Rauschreduzierung, Chromatische Aberration, endgültiges Demosaicing und
Schärfen überhaupt nur angezeigt werden können, wenn der Zoomfaktor größer als
▼ Die Palette Bewegen/Zoom
▲ Die Palette Histogramm
,
Histogramm und Anzeige der beschnittenen Spitzlichter (Überbelichtung)
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FR_47 Histogramm und Anzeige der beschnittenen Schatten (Unterbelichtung)
Diese Schaltflächen dienen zur zeitweisen Einblendung der Bildteile, in denen Tonwertabrisse
auftreten. Das können sowohl Schattenbereiche sein mit maximaler Schwärzung als auch “ausgerissene” (überbelichtete) Spitzlichter sein. Wenn Sie auf „Spitzlichter beschneiden“ klicken,
werden schwarze Zonen überall dort angezeigt, wo die Überbelichtung alle drei Farbkanäle,
und verschiedenfarbige Zonen, wo sie eine oder zwei der Farbkanäle betrifft. Die Schaltfläche
„Schatten beschneiden“ funtionniert im umgekehrten Sinn : die beschnittenen Bereiche werden
hier in Weiss (die Unterbelichtung betrifft alle drei Farbkanäle) oder farbig (nur ein oder zwei
Kanäle weisen eine maximale Schwärzung auf) angezeigt. Die mittlere Schaltfläche stellt die
normale Anzeige wieder her.
Die Anzeige der beschnittenen Spitzlichter erlaubt es, die Spitzlichterwiederherstellung von
Raw Dateien auf sehr präzise Art und Weise zu steuern : es genügt dabei, den Schieber
des Werkzeugs “Belichtungskorrektur” nach rechts zu verschieben, bis sämtliche beschnittenen Zonen verschwinden. Es ist auch möglich, die Wirkung der Werkzeuge DxO Lighting,
Tonwertkurve, Helligkeit und Kontrast auf alle Bilder mittels der Anzeige der beschnittenen
Schatten genau zu beurteilen.
▼ Die Palette Histogramm
▲ Die Palette Exif
Wiederherstellung der Spitzlichter nebst Anzeige der überbelichteten Bereiche (auf dem Lampenschirm in grüner Farbe
angezeigt). Eine etwas stärkere Korrektur würde sämtliche Spitzlichter restaurieren.
Die Palette EXIF Editieren
Die Palette « EXIF editieren » besteht aus zwei Teilen:
• Bildinformation
• EXIF Editor
Der Bereich Bildinformation zeigt die EXIF-Metadaten, die von Ihrer Kamera in den Header der
Datei geschrieben werden. Diese Informationen können nicht verändert werden. Sie sind von
grosser Bedeutung, da sie gegebenfalls diejenigen Informationen anzeigen können, deren
Fehlen zu unvollständigen Objektivfehlerkorrekturen führen kann. Der EXIF-Editor erlaubt es
Ihnen, Urheber- und Copyrightinformationen den Metadaten Ihres Bildes zuzufügen.
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Die Palette Belichtung
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Die vier Korrekturpaletten: Belichtung, Farbe, Geometrie
und Details
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Alle von DxO Optics Pro angebotenen Bildkorrekturen sind über vier Paletten steuerbar. Jede
davon hat Ihre eigene, fotografische, Art und Weise, das Bild zu behandeln :“Belichtung” beinhaltet alles, was sich auf die Belichtung und den Kontrast der Szene bezieht und “Farbe” ermöglicht
es, verschiedenste Änderungen an der Farbe des Bildes vorzunehmen. Bei “Geometrie” geht es
um die globale Struktur des Bildes, während es sich bei der Palette “Details “ um Korrekturen
auf Pixelebene handelt, unter anderem für die Bildschärfe und die Rauschunterdrückung.
Achtung : Manche der Funktionen sind ausschliesslich verfügbar,
wenn das entsprechende Objektivkorrekturmodul installiert ist. Sollte dies
nicht der Fall sein, sind sie ausgegraut und demnach deaktiviert. Sowohl
die Wiederherstellung der Spitzlichter als auch die präzise Korrektur der
Weissbalance sind nur auf RAW Dateien anwendbar, in diesem Falle werden auch zusätzliche Kontrollen verfügbar.
Schliesslich sind manche der Optionen für Farbmodi und Filmkornsimulation nur dann anwendbar, wenn sie das getrennt erhältliche Modul “DxO Film Pack” installiert haben. Manche der in
diesem Kapitel abebildeten Bildschirmkopien basieren auf der Komplettversion des Programms
DxO Optics Pro 5.3, für die sämtliche Optionen installiert wurden.
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Natürliche Szenen sind selten von optimalen Lichtbedingungen begleitet. Lichtquellen sind oft
gerichtet und manchmal ziemlich hart. Beim Fotografieren kümmert man sich ausserdem in
erster Linie darum, den entscheidenden Augenblick einzufangen, ohne sich näher mit eventuellen Belichtingsproblemen auseinanderzusetzen. Was die ganze Sache noch komplizierter
macht, ist der Dynamikumfang der Kamerasensoren, der schlichtweg nicht mit dem des menschlichen Auges konkurrieren kann. Alle diese Faktoren können zu unterbelichteten Aufnahmen
führen, deren Schattenbereiche entweder wenige oder nur sehr undeutliche Details enthalten.
Bis zu einem gewissen Grad können Belichtungsprobleme im der Postproduktion korrigiert
werden, wenn das gewünschte Bildsignal ausreichend über den Rauschpegel des Sensors
liegt und entsprechende Bildbearbeitungswerkzeuge zur Verfügung stehen.
Sie unterteilt sich in vier Hauptgruppen von Korrekturen.
• Belichtungskorrektur
• DxO Lighting
• Randabschattung
▼ Die Palette Exif
▲ Die Palette Belichtung
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• Tonwertkurve
Belichtungskorrektur
Das Funktion Belichtungskorrektur dient dazu, um die Belichtung (Grundhelligkeit) des Bildes
einzustellen. Ihre Korrekturmöglichkeiten sind dabei weitaus bedeutender bei RAW Daten. Der
Schieberegler funktioniert im Grunde genauso, wie Sie es erwarten würden: Schieben Sie ihn
nach rechts oder geben eine positive EV Zahl in das Editierfeld ein, wird die Belichtung des
Bildes erhöht. Wird der Schieber nach links verschoben (oder eine negative EV Zahl eingegeben), wird sie reduziert. Der Bereich geht von +4.00 Ev bis –4.00 Ev.
TIPP: Während der Belichtungskorrektur könnte es praktisch sein, die
Anzeige der Spitzlichter und Schatten zu nutzen, die über die Buttons in
der Histogrammanzeige zur Verfügung steht.
Unterhalb des Schiebers gibt es eine Auswahlliste zur „Spitzlichter wiederherstellen”, die nur bei
Raw Dateien aktiv wird. Sie enthält eine Auswahl von vordefinierten automatischen Belichtungen
für verschiedene Aufnahmesituationen. Eine dieser Belichtungskompensationen auszuwählen,
kann Ihren Workflow beschleunigen und dann können Sie natürlich eigene Einstellungen zur
Feineinstellung wählen, falls noch erforderlich. Eine Korrektur des Typs “Spitzlichter erhaltenLeicht” erweist sich für ein Bild mit mittlerem Kontrast als völlig ausreichend. Sollten Sie gleichzeitig die Funktion DxO Lighting (siehe weiter unten) aktiviert haben, dann beeinflusst die
automatische Belichtungskorrektur gleichzeitig die Spitzlichter und Schatten Ihres Bildes.
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DxO Lighting
Bei DxO Lighting handelt sich um einen Algorithmus zur pixelgenauen Bildsegmentierung,
der automatisch lokale Kontrastkorrekturen liefert, um eigentlich versteckte Details in dunklen Bildbereichen herauszuarbeiten. DxO Lighting unterteilt das Bild zuerst in eine Reihe
von Bereichen, in denen die Helligkeitswerte einen bestimmten Umfang haben. Dann wird
jeder Bereich so entwickelt, dass er viele der verlorenen Details wieder herausholt. Genauer
gesagt werden Belichtung und Tonwertkurve in den Tiefen leicht erhöht, um Details hervorzubringen, während gleichzeitig ein Beschneiden des Signals vermieden wird, was leicht passieren könnte, wenn der Gammawert des gesamten Bildes ohne Berücksichtingung einzelner
Helligkeitsbereiche angepasst würde.
Das Werkzeug besteht in erster Linie aus einem Schieberegler und einem Aufklappfeld, in dem
sie zwischen den drei folgenden Einstellungen wählen können.
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• Leicht
• Mittel
• Stark
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Der Intensitätsregler reicht von 0 bis 150% und es gibt weiterhin ein Editierfeld für die direkte
Eingabe von Korrekturwerten. Rechts des Schiebers gibt es ein Kontrollkästchen das anzeigt,
ob der Regler sich im automatischen Modus befindet. Wenn Sie dieses markieren, wendet
das Programm eine automatische Korrektur an. Dadurch können Sie auch übertriebene
Einstellungen wieder auf die Standardwerte zurücksetzen.
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Vergleichen Sie bitte den Effekt der verschiedenen Korrekturen auf den vier Bildern unten:
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Das Werkzeug Belichtungskorrektur mit der Auswahlliste “Spitzlichter wiederherstellen” zeigt hier die Einstellung “Stark”
▼ Die Palette Belichtung
Original Bild_ Lighting „Leicht”
ein Bereich von 0.50 bis 5.00 eingestellt werden. Die Funktion „Schatten erhalten“ (standardmäßig aktiviert) arbeitet mit bei höheren positiven Gammawerten, um ausgewaschene
Schattenbereiche zu vermeiden. . Es wird dabei selbstständig entschieden, bis zu welchem
Grad dunklere Töne als Schatten „zurückgehalten“ werden sollen.
Lighting „Mittel“ Lighting „Stark“
Auf den obigen Illustrationen ist es gelungen, Einzelheiten in den Schattenbereichen
(Gebäuden) hervorzuholen, ohne dass dabei die Lichterzeichnung beeinflusst wurde.
Unterhalb der Auswahlliste für den des automatischen Modus gibt es ein Feld „Weitere
Optionen“. Wenn Sie darauf klicken, wird eine zusätzliche Korrekturpalette angezeigt. Klicken
Sie auf „Weniger Optionen“ , um sie wieder einzuklappen.
Der „Zeige Radius“ Schieberegler / Editierfeld bestimmt, welche Bereiche von DxO Lighting
als Schatten interpretiert werden und wie die Gammakorrektur lokal auf das Bild angewendet
wird. Der Schieberegler hat einen Bereich von 0 (global) bis 15 (nur lokal). Wie bei anderen
Bedienelementen auch gibt es das Kontrollkästchen, mit dem Sie für Gamma und Schattenradius
den automatischen Modus (de)aktivieren können oder gar übertriebene Korrekturen zurücksetzen können.
Last but not least gibt es ein Paar von Schiebereglern und Editierfeldern für den „Lokalen
Kontrast“ (mit Werten zwischen 0 und 100%) und den „Allgemeinen Kontrast“ (mit Werten
zwischen +50% und -50%). Die Steuerung des globalen Kontrasts benutzt eine S-Kurve, um
den globalen Kontrast des Bildes zu beeinflussen, mit einem nützlichen bidirektionalen Bereich,
der sowohl die Kontrasterhöhung für eher kontrastarme, als auch die Kontrastminderung für zu
kontrastreiche Bilder ermöglicht. . Die lokale Kontrastkontrolle ist in ihrer Wirkung eher subtil.
Der Kontrast wird auf eine spatielle Art verändert, der die benachbarten Pixel berücksichtigt,
was einer Unschärfemaskierung ähnelt, ohne dass dabei aber weisse oder schwarze Pixel zur
Kantenschärfung eingefügt werden. Vermeiden Sie aber, bei gleichzeitiger Verwendung des
lokalen Kontrastes und der Unschärfenmaskierung (siehe Seite XX) deren Einstellungen zu
übertreiben.
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Korrekturpalette für Feineinstellungen des Werkzeugs DxO Lighting
Die Schieber für „Weiß- und Schwarzpunkt“ funktionieren in entgegengesetzter Art und Weise.
Jeder hat einen Bereich von 0 bis 255, aber Sie können stattdessen auch ganze Zahlen in
die Editierfelder eingeben. Diese Bedienelemente haben den Effekt, dass Sie den Bereich der
niedrigen Tonwerte in Richtung Weiss, oder den oberen Bereich in Richtung Schwarz verschieben. Dies hat ungefähr die gleiche Wirkung wie das Verschieben der Tonwertkurve, ist aber
vielleicht einfacher, da sie gleichzeitig das Histogramm zur Kontrolle verwenden können. Mit
dem Kontrollkästchen rechts kann der automatische Modus (de)aktiviert werden.
Die Abstimmung der „Helligkeit“ funktioniert praktisch wie eine globale Gammakorrektur
mit einem Schieberegler und einem Editierfeld. Der Standardwert liegt bei 1.00 und es kann
▼ Die Palette Belichtung
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Vor und nach der Kontrastkorrektur mit DxO Lighting
Randabschattung (Vignettierung)
Die automatische Korrektur geht dann vor sich, wenn Sie das rechts vom Schieber “Stärke”
befindliche Kontrollkästchen markieren, allerdings ist dies nur dann möglich, wenn das entsprechende Objektivmodul installiert ist, denn die Stärke der Korrektur wird vom verwendeten
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Objektiv und dessen Blendenöffnung bestimmt. Sollte dieses Modul nicht installiert sein, ist
die Funktion ausgegraut und die Korrektur nicht verfügbar.
Die Korrektur der Vignettierung wird in zwei gezielt einstellbare Etappen unterteilt.
• Als erstes berechnet das DxO Korrekturmodul aus den Objektivdaten, Brennweite und
Blende den Dämpfungsfaktor für jedes Pixel im Bild und multipliziert dann deren RGB
- Werte mit dem inversen Korrekturfaktor multipliziert. Mit dem Schieberegler “Stärke“
(Wertebereich 0-100%) wählen Sie dann , wieviel Vignettierung aus dem Bild entfernt
werden soll.
• Als zweites wird ein Filter angewandt, um ausgefressene Lichter und Rauschen in
den dunklen Bildbereichen zu vermeiden. Sie beschränken damit den Faktor, mit dem
die RGB- Werte eines Pixels in Abhängigkeit von seiner Helligkeit multipliziert wird. Je
nach Bildinhalt, ist der Effekt dieses Filters unterschiedlich.
und den resultierenden Werten (entlang der Ordinate oder y-Achse). Die Grafik stellt die
„Transfercharakteristik“ dar, d.h. die Art, in der Eingangstonwerte in Ausgabetonwerte verwandelt werden : ein mittlerer Grau-oder Farbwert des Originalbildes kann im fertigen Bild zum
Beispiel heller oder dunkler dargestellt werden, denn Sie können auch jeden Farbkanal separat
anpassen. Die ursprüngliche, gerade, Linie bewirkt, dass die Ausgabetonwerte über die ganze
Kurve hinweg den Eingangstonwerten exakt entsprechen.
Um die Tonwertkurve Bildkorrekturen oder kreativen Zwecken anzupassen, kann die gerade
Linie so bearbeitet werden, dass das Verhältnis zwischen Ein-und Ausgabewerten geändert
wird. Um es mit den Worten der “klassischen” Analogfotografie auszudrücken,handelt es sich
um eine Anpassung des Gamma-Werts. Der grafische Ansatz ermöglicht dabei aber höchste
Flexibilität.
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Wenn Sie die auf „Weitere Optionen“ klicken, öffnet sich ein weiteres Panel. “Schatten/
Spitzlichter erhalten” begrenzt die Stärke der Belichtungskorrektur, die durch die Korrektur der
Vignettierung an den beiden Enden der Tonwertkurve angewandt wird,um eine Komprimierung
der Schatten oder ein Beschneiden der Spitzlichter zu vermieden.
Beispiel: Sie können die Funktion “Schatten erhalten” immer dann einsetzen, wenn Sie beispielweise bei hohen
ISO Empfindlichkeitseinstellungen den Helligkeitsanstieg in den dunklen Bildbereichen beschränken wollen; damit
vermeiden Sie unter anderem einen Anstieg des Bildrauschens in den Schatten. Sollte Ihre Kamera aufgrund der
Vignettierung beispielsweise eine Wolke falsch belichtet haben, können Sie mithilfe der Funktion “Spitzlichter
erhalten” die Vignettierung so weit wie möglich korrigieren, ohne dabei ein “Ausfressen” der Spitzlichter in der
weissen Wolke befürchten zu müssen. Der Wertebereich der Schieberegler beträgt 0 – 100%. Wie immer können
Sie mit dem Kontrollkästchen die automatische Korrektur wiederherstellen.
Anmerkung: Wir empfehlen Ihnen die Benutzung des Standardwerts 100%, denn der Schieberegler “Schatten/
Spitzlichter erhalten” erweist sich als wirkunsvoller als der Schieberegler “Stärke”, um ungewollte Effekte der
Vignettierung zu vermeiden. Außerdem wird nur die Vignettierung, die durch das Objektiv und den Sensor
entstanden ist, korrigiert. Mechanische Vignettierungen, die bespielsweise durch eine schlecht angepasste
Gegenlichtblende entstehen, können leider nicht korrigiert werden. Letztere können Sie mit dem ZuschneidenWerkzeug korrigieren, das ungewollte Bildbereiche abzuschneidet.
Tonwertkurve
Die Tonwertkurve ist sowohl ein mächtiges als auch ein bewährtes und weit verbreitetes
Werkzeug, es ist allerdings nicht unbedingt einfach zu bedienen. Die Tonwertkurve zeigt
das Verhältnis zwischen den ursprünglichen Tonwerten (entlang der Abszisse oder x-Achse)
▼ Die Palette Belichtung
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Beachten Sie bitte, dass Sie mit der Auswahlliste über der Kurve den Masterkanal, also alle drei
Kanäle zusammen oder die einzelnen der drei Kanäle Rot, Grün oder Blau, individuell einstellen
können. Der Button daneben dient dazu, einzelne Kurven, an denen Sie gerade arbeiten, oder
alle drei Kurven auf einmal, wieder zur Standardkurve zurückzusetzen.
Um die Helligkeits-oder Farbwerte verschiedener Bereiche ihres Bildes anzupassen, können
Sie der Kurve mit Ihrer linken Maustaste Punkte hinzufügen, wozu Sie aber vielleicht ein wenig
Eingewöhnungszeit benötigen werden, um die Punkte wirklich dort zu positionnieren, wo Sie
die Tonwerte Ihres Bildes anzupassen wünschen.
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zu übertriebenen Korrekturen führen kann. Für natürlich aussehende Blder sind massvolle
Korrekturen oft besser geeignet.
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Sobald ein Punkt erstellt wurde, ist er „gesperrt“. Sie können ihn dann verschieben und der nicht
gesperrte Teil der Linie passt sich der Bewegung an und formt daraus eine Kurve. Gleichzeitig
können Sie die Ergebnisse Ihrer Änderung in Echtzeit im Vorschaubild betrachten.
Sie können so viele Punkte erstellen, wie Sie benötigen, um die gewünschte Kurve zu erzeugen.
Um einen Punkt zu bewegen, klicken Sie einfach darauf und ziehen Sie ihn an seine neue
Position. Der aktive Punkt wird mit einer schwarzen Füllung angezeigt, die inaktiven sind weiß
ausgespart. Desgleichen können Sie aktive Punkte mit der Löschtaste entfernen.
Statt eine maßgefertigte Linie zu zeichnen, können Sie auch einen Gammawert numerisch
eingeben. Das Eingabefeld in der Mitte unter der Kurve steht standardmäßig auf 1.00, aber Sie
können alle Werte zwischen 0.05 und 6.00 eingeben. Wie zu erwarten holt ein Gammawert
größer als 1 mehr Details aus den Schatten, während ein Wert unter 1 feine Details zu den
Tiefen hin verschiebt.
Die Schwarz- und Weißpunkte für die Ein- und Ausgabe können entsprechend gesetzt werden,
entweder per Drag & Drop der entsprechenden Punkte mit der Maus, oder indem Sie in die vier
Felder numerische Werte zwischen 0 (schwarz) und 255 (weiß) eingeben.
Die leistungsfähigen DxO Features für die Tonwertkurve, Belichtungskorrektur und
Rauschunterdrückung ermöglichen Ihnen , einen erstaunliche Menge an Details aus den
Schatten herauszuholen, die sonst in der analogen Fotografie vermutlich verloren gewesen
wären. Denken Sie daran, dass diese Korrekturen für RAW Bilder besonders wirkunsvoll sind.
Deshalb sollten Sie dieses Format auch so oft wie möglich verwenden.
Obgleich die Tonwertkurve vermutlich zu den am schwierigsten zu meisternden Werkzeugen
gehört, ist sie sicherlich aber auch eines der nützlichsten Funktionen, um die Tonwerte Ihrer
Bilder zu kontrollieren. Es ist gut investierte Zeit, den Einsatz der Tonwertkurve zu üben, um damit
eine bessere Kontrolle über die Belichtungskorrektur Ihrer Bilder zu haben. Vergessen Sie aber
nicht, dass eine starke, mit einer ebenso starken DxO Lighting Einstellung kombinierte S-Kurve
▼ Die Palette Belichtung
▲ Die Palette Farben
Eine S-Kurve sorgt hier für ein kontrastreiches, “knackiges”, Bild
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Die Palette Farben
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Weißabgleich
Während Ihnen die Beleuchtung zum Aufnahmezeitpunkt meistens neutral erscheint, ist sie
häufig orange (Haushaltsglühlampen) oder bläulich (die Schatten am Ende des Tages) : das
Auge stellt die Neutralität automatisch wieder her, was Ihr Fotoapparat mehr oder weniger
erfolgreich zu imitieren sucht. Selbst wenn ihm dieses aucht nicht immer gelingt, ist es möglich,
nachträglich ein Bild dahingehend zu korrigieren, dass weisse oder neutralgraue Bereiche
wieder die ursprüngliche Farbe annehmen. Auch wenn die Ergebnisse für RAW Bilder immer
besser ausfallen, führt die Korrektur mit der Weissabgleichspipette auch sonst meist zu zufriedenstellenden Resultaten.
Um den Weissabgleich eines Bildes festzulegen, gehen Sie bitte auf das Pipetten Icon in der
linken oberen Gruppe von der Korrektur Icons der RGB Weißabgleich Palette. Wenn Sie mit der
Maus über das Icon fahren, bekommen Sie den Hinweis „Pipette für Weißabgleich“.
Achtung : Wählen Sie vorzugsweise einen hellgrauen Referenzpunkt für
die Pipette und vermeiden sie vor allem “ausgefressene” Bildweissen, deren
Anzeige keinerlei Zeichnung mehr verfügt – ihre Auswahl führt oft zu völlig
unerwarteten Ergebnissen !
Wenn Sie auf diesen Button klicken, werden zwei Bilder nebeneinander angezeigt, das linke
Bild ist das Original (Vorher-Bild) und das rechte zeigt die Auswirkungen des Weißabgleichs
entsprechend dem ausgewählten Referenzpunkt. Im oberen linken Bereich des Originals erscheint eine Zeile „Klicken Sie im Bild auf eine neutrale Stelle“.
Anmerkung: Die Pipette mittelt eine Anzahl von Bildschirmpixeln , was
ihnen hilft, gewisse Bildkonturen zu vermeiden, deren Analyse sonst zu
ungewollten Ergebnissen führen würde.
Gehen Sie mit der Pipette über den entsprechenden Bereich (Zoomen Sie zuerst, um die Stelle
besser zu finden) und klicken Sie mit dem linken Mausbutton, um ihn für den Weißabgleich
zu verwenden. Sie können jederzeit wieder „wie Aufnahme“wählen (im Panel Weißabgleich
und Belichtung), um die Einstellungen zu verwerfen und zum ursprünglichen Weißabgleich
zurückzukehren.
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Oder Sie können aber auch im ensprechenden Menu eine Standardeinstellung für den
Weissabgleich wählen. wählen im Menü einen Stadard Weißabgleich aus.
Die Werkzeuge unterscheiden sich, je nachdem ob Sie mit RAW- oder RGB Bildern arbeiten :
Unter „Weitere Optionen“, erscheint im Falle eines RGB –Bildes ein Temperatur-Schieber zur
Anpassung der Farbtemperatur Ihres Bildes. Er ermöglicht, das Farbgleichgewicht der roten und
blauen Kanäle zu verändern, ohne dabei den grünen Kanal anzutasten. Wird der Schieberegler
nach rechts geschoben, wird die Farbtemperatur erhöht , wird er nach links geschoben, wird
die Temperatur gemindert.
Sie können durch die Erhöhung der Farbtemperatur ein Bild wärmer , und durch niedrigere
Werte kälter erscheinen lassen.
BEISPIEL: Stellen Sie sich vor, dass ein Bild bei Kunstlicht aufgenommen
wurde, während die Kamera aber versehentlich auf “Tageslicht” eingestellt
war. Das daraus resultierende Bild wird zu warm (orange) erscheinen. Wenn
Sie den Schieber nun für eine niedrigere Temperatur nach links schieben,
um das Bild an die Kunstlichtverhältnisse anzupassen, wird dieses kälter
erscheinen und der orange Farbstich im Bild beseitigt.
Im Falle eines RAW Bildes erscheint im Panel “Weissabgleich” ein zusätzlicher Schieberegler,
“Farbton”, der die Farben auf einer Achse zwischen Grün und Magenta verändert. Wir haben
die Wirkung der beiden Schieberegler Farbtemperatur und Farbton mit folgenden (RAW)
Beispielbildern veranschaulicht :
BEISPIEL: In der Mitte befindet sich das Originalbild, rechts und links
daneben die Ergebnisse einer Links - und Rechtsverschiebung des
Schiebereglers “Farbtemperatur”.
▼ Die Palette Farben
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• Die Himmelsfarben sowohl sättigen als auch etwas abdunkeln, um ihnen Tiefe zu
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bringen
• Neutrale oder fast neutrale Bildregionen von der Sättigung ausschliessen, um abrup-
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Die “Vibrance” wird mittels eines einzigen Schiebereglers angepasst, für den auch negative
Werte gewählt werden Können. In diesem Fall wird er :
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ten Veränderungen im Farbgleichgewicht entgegenzuwirken.
Kälter (niedriger), Original, Wärmer (höher)
• alle
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• Bei Rottönen verstärkt die Sättigung reduzieren, was vor allem für die Korrektur von zu
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Farben (aber nie vollständig) entsättigen, während eine Nullstellung des
“Sättigung”- Schiebers des HSL-Werkzeugs zu vollständiger Entsättigung führt.
roten Gesichtern praktisch ist und auch allgemein die Hautwiedergabe verbessert.
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Feineinstellungen für ein JPEG – Bild
Farbwiedergabe
Mit den Einstellungen des Werkzeugs “Farbwiedergabe” können sie ursprünglichen Farben
Ihres Bildes verändern, wobei die ursprüngliche Farbwiedergabe je nach Aufnahmeformat
abweicht :
•
Gespeicherte Voreinstellungen für eine RAW Datei
Sollten Sie im RAW Format fotografieren, können Sie schliesslich auch eine Beleuchtungsart
(Schatten,Tageslicht, Glühlampe….) oder einen Farbtemperaturwert in Kelvin wählen, bespielsweise 3200 für Kunstlicht, 2800 für Glühlampenlicht, 5400 für Sonnen-oder Blitzlicht und 6500
für Tageslicht unter bewölktem Himmel. Markieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um
jederzeit wieder zu den automatischen Einstellungen zurückzukehren.
Vibrance
Beim Schieberegler “Vibrance” handelt sich um eine “intelligente” Kontrolle der Farbsättigung.
Wenn sich dieser Schieber auf positiven Werten befindet, wird er :
• sämtliche Farben sättigen
• Hauttöne weniger sättigen
▼ Die Palette Farben
•
im
���������������������������������������������������������������������������������
JPEG oder TIFF-Format (abhängig von Ihrer Kamera) wird die Farbwiedergabe von
den jeweiligen Einstellungen im Menü der Kamera bestimmt, je nachdem, ob sie
beispielsweise den Stil “Landschaft“ , “Porträt” oder “Schwarzweiss” wählen.
im
�������������������������������������������������������������������������
RAW - Format ist die Standardfarbwiedergabe die von DxO gemessene und
in den Standardeinstellungen gespeicherte – man spricht dann auch von der
“Werkseinstellung” des Fotoapparats.
Das Werkzeug “Farbwiedergabe” ermöglicht es Ihnen, die Standardeinstellungen auszuwählen,
es ist aber auch möglich, die einer anderen Kamera zu wählen. Wenn Sie also eine für eine
Reportage gleichzeitig mit Canon und Nikon Kameras arbeiten, ist es möglich, die Farben der
Bilder untereinander anzugleichen. Sie können aber auch einen besonderen “Look” auf Ihre
Bilder anwenden. Sollten Sie den DxO FilmPack installiert und aktiviert haben, können Sie
weiterhin unter zahlreichen Filmprofilen wählen. Der Schieberegler “Stärke” ermöglicht Ihnen,
den Wirkungsgrad der beiden Profile (Standardeinstellungen und “neues” Profil) anzupassen,
der Ausgangswert ist dabei 100.
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Achtung : Im Falle einer RAW-Datei sorgt der Schieberegler “Stärke” für
eine Mischung der Farben der Standardeinstellungen und der gewählten
Farbwiedergabe (andere Kamera, Filmprofil) :
Inh
• beim Ausgangswert 100 wird die gewählte Farbwiedergabe berücksichtigt
• bei einer Einstellung auf den Wert 0, wird eine neutrale Farbwiedergabe gewählt, die
0
• Bei Werten zwischen 0 und 100 wechseln Sie graduell zwischen der neutralen und
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mit den Standardeinstellungen nicht übereinstimmt, sie können diese Einstellung als
Ausgangspunkt für persönliche Presets verwenden.
der gewählten Farbwiedergabe.
• Bei Werten grösser als 100 verstärken Sie die gewählte Farbwiedergabe weiter, vermeiden Sie, den Schieberegler zu weit nach rechts zu verschieben.
• Es ist nicht möglich, ein ICC- Profil für die Farbmischung zu verwenden.
Im Falle eines RGB-Bildes (JPEG - oder TIFF-Format) wirkt der Schieberegler auf die Mischung
zwischen dem Originalbild und der gewählten Farbwiedergabe (“Look”) ein. Dies ist aber nur
bei aktiviertem DxO FilmPack möglich – sollte dieser fehlen, sind die beiden Schieberegler
inaktiv.
Mögliche Einstellungsmöglickeiten für ein RAW- Bild und bei installiertem, optionellem, FilmPack.
Sobald sie das Profil geladen haben, wird dieses in der Liste der verfügbaren Einstellungen
angezeigt.
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Achtung : Dieses Feature ist, wie auch die Übertragung der Einstellungen
einer anderen Kamera, nicht auf JPEG und TIFF Bilder anwendbar.
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Farbmodi
Farbmodi bietet Ihnen drei Kombofelder, in denen Sie eine Reihe von Presets und globalen
Looks für Ihr Bild finden. Diese Farbmodi sind sowohl für RAW - als auch für JPEG- Bilder
verfügbar. Es gibt eine Auswahl von hoch / mittel – hoch / mittel – niedrig / niedrig jeweils
für den Kontrast und die Sättigung. Vermeiden Sie zu starke Einstellungen für Sättingung und
Kontrast, besonders wenn Sie schon eine S-Kurve oder die Werkzeuge Vibrance oder DxO
Lighting angewandt haben.
“Stil” ermöglicht, zwischen den Optionen “Kameraeinstellung” und einer Reihe stilistischer
Presets (SW, verschiedenen Tonungen und anderen, wenn Sie das DxO Film Pack Plug-in installiert haben) zu wählen.
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Die Option “ICC Profile” erlaubt Ihnen, spezielle Profile zu laden, die mit einem Testbild erzeugt
wurden und die Ihnen eine spezifische Farbwiedergabe ermöglichen.
„Kontrast“ bietet Einstellungen für hohen, mittel-starken, mittel-niedrigen und niedrigen
Kontrast.
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Um ein ICC-Profil zu importieren, genügt es, auf “ICC Profil importieren” zu klicken, was ein
Dialogfenster öffnet, wo Sie das gewünschte Profil wählen können. Sie können dabei entsprechende Profile aus dem Internet laden, selbst erstellte Profile wählen (nach dem Export
eines Testbildes, über das Datei-Menü) oder verfügbare Profile auf Ihrer Festplatte ausfindig
machen.
„Sättigung“ bietet Einstellungen für starke, mittel-starke, mittel-niedrige und niedrige
Sättigung.
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▼ Die Palette Farben
Farbton, Sättigung und Helligkeit (HSL) (Hue / Saturation /
Lightness)
Dieser “Werkzeugkasten” bietet alles für eine sehr feine Einstellung der Parameter Farbton,
Sättigung und Helligkeit (Hue / Saturation / Lightness = HSL) , die sowohl für den Masterkanal,
als auch separat für jede der drei primären (Rot, Grün, Blau) oder sekundären (Gelb, Cyan,
Magenta) Farbachsen angepasst werden können, je nach Auswahl im Kontrollfeld.
Der Schieber für den Farbton kann nach rechts oder links verschoben werden um den Farbton
zu verändern, oder es wird eine positive oder negative Zahl eingegeben. Die exakte Funktion
des Schiebereglers hängt davon ab, welchen Farbkanal Sie für die Korrektur selektiert haben.
Die Werte reichen von +180 bis -180 für den Schieber und das Eingabefeld.
links bewegt wird (oder ein negativer Wert eingegeben wird), wird der Weisslevel zu
Schwarz hin bewegt und komprimiert den Tonwertbereich in der unteren Hälfte der Skala.
Wie immer bricht der „Kameraeinstellung“ Button alle HSL Korrekturen ab.
Das Werkzeug Mehrpunktfarbabgleich ermöglicht es, entweder die Farben eines Bildes nach
einer ersten globale Farbanpassung weiter zu verfeinern, oder eine einzelne Farbe kreativ
anzupassen, ohne dabei das allgemeine Farbgleichgewicht zu verändern. Sie können dieses
Werkzeug auch dazu verwenden, um bis zu vier Farben auf eine radikale Art und Weise zu verändern, das Resultat wird aber dann deutlich von einem natürlichen Farbeindruck abweichen.
Um eine Farbe zu verändern, klicken Sie zuerst auf die Ikone « MPCB », was das Vorschaubild
im “Zwillingsbild” - Modus anzeigt. Wenn Sie im linken Bildfenster auf einen Farbton klicken,
wird ein Farbrad und ein Cursor angezeigt, mit deren Hilfe Sie die Sättigung und den Farbton
der ausgewählten Farbe verändern können : wenn Sie den Cursor nach innen oder aussen
entlang des Radius bewegen, wird die Sättigung vermindert oder erhöht, wird der Cursor um
den Farbkreis herum bewegt, ändert sich der Farbton.
Auch wenn dieses Werkzeug nur auf eine von vier im Bild vorhandenen Farben angewandt wird,
kann es trotzdem nützlich sein, auch auf Nachbarfarben zu klicken, wenn man nur einen einzelnen Farbton verändern möchte. So vermeiden Sie eine Kontaminierung der Nachbartöne.
Dasselbe gilt für den Helligkeitsregler. Schieben Sie den Regler nach rechts oder geben
einen positiven Wert ein, um das Bild aufzuhellen, oder nach links (bzw. negativer Wert) um
es dunkler zu machen. Die Werte können zwischen +100 und -100 liegen.
Die Auswirkung des Helligkeitsreglers ist interessant und Sie werden es sicherlich am einfachsten verstehen, wenn Sie die Ergebnisse mit den Veränderungen im
Histogramm vergleichen. Wird der Schieber nach rechts bewegt (oder ein positiver
Wert eingegeben), wird der Schwarzwert zum Weiss hin bewegt und komprimiert den
Tonwertbereich auf die obere Hälfte der Skala. Umgekehrt, wenn sich der Schieber nach
▼ Die Palette Farben
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Mehrpunktfarbabgleich (MPCB)
Sie können durch Drücken der Strg-Taste den Farbton vorübergehend sperren, wenn Sie den
Pointer mit der Maus verschieben, oder aber mit gedrückter Umschalttaste (Shift) die Sättigung
erhalten. Sie können auch den Farbton und die Sättigung sperren, indem Sie mit rechts auf
den Farbkreis klicken und eine der beiden Optionen wählen.
Desgleichen kann für die Sättigung der Regler nach Rechts geschoben werden, um die
Farbsättigung zu erhöhen und nach links, um sie zu vermindern (über alle, oder eine der sechs
Farbachsen hinweg) . Alternativ können Werte zwischen +100 und -100 eingegeben werden.
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TIPP: Es kann nützlich sein, in einen bestimmten Teil Ihres Bildes
hineinzuzoomen, um die Auswahl des Farbtons zu erleichtern. Sie können, nachdem Sie auf das MPCB - Icon geklickt haben, nach wie vor
mit dem Scrollrad Ihrer Maus zoomen. Sie können auch das Werkzeug
“Aktuellen Bildausschnitt verschieben” verwenden, um damit verschiedene Bildregionen vergrössert anzuzeigen. Üben Sie mit dem Werkzeug
MPCB am besten auf Fotos mit blauem Himmelsanteil, um sich mit seiner
Bedienung vertraut zu machen.
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Die Palette Geometrie
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Das MPCB - Panel zeigt sowohl die ursprünglichen als auch die veränderten Farben, unter
jedem der vier Farbpaare gibt es ein rotes “X” mit dem sie die das entsprechende Paar löschen
können- das obere Farbfeld zeigt dabei die Ursprungsfarbe (“Vorher”) an, das untere die modifizierte Farbe (“Nachher”). Um die gewählten Farben jederzeit verändern, genügt es, im linken
Vorschaubild in den mit einer Nummer versehenen kleinen Kreis zu klicken.
Der Schieberegler “Radius” verändert den Durchmesser des für die Farbaufnahme verwendeten Bereichs, der mit dem Zentrum des Farbkreises übereinstimmt. Damit werden lokale
Farbveränderungen, wie zum Beispiel das Farbrauschen, nicht mehr für die Bestimmung des
Farbtons berücksichtigt. Mit dem Schieber « Stärke » können sie die auf das Bild angewandte
Farbveränderung fein anpassen, dabei wird der ursprüngliche Farbton mit dem gewählten
verrechnet. Schliesslich gibt es noch die Option « Weissableich erhalten », der die Neutralität
der Grautöne zu erhalten sucht. Letztere ist normalerweise aktiv, denn sie trägt dazu bei, die
Einstellungen des MPCB - Werkzeugs zu “stabilisieren”.
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Achtung : Wenn das entsprechende Modul nicht auf Ihrem Computer
geladen ist, werden einige oder gar alle Korrekturen nicht verfügbar sein
und ausgegraut erscheinen.
Die Palette Geometrie ist in vier Hauptkorrekturgruppen aufgeteilt:
• Verzerrung (Verzeichnung)
• Volumenanamorphose
• Perspektive / Horizont
• Zuschneiden
Verzerrung (Verzeichnung)
Geometrische Verzeichnung kann tonnen- oder kissenförmig sein, oder bei einigen Objektiven
sogar eine Kombination von beiden ! In allen Fällen bewirken die analytischen Messungen von
DxO Labs, dass die Verzeichnung so korrigiert wird, dass die geraden Linien der Originalszene auf
▼ Die Palette Farben
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dem Foto richtig reproduziert werden. Das Werkzeug “Verzerrung” hat nur einen Schieberegler
für den Grad der Verzeichnungskorrektur zwischen 0 und 100%. Der Standardwert ist 100%,
und Sie sollten von diesem Wert nur unter bestimmten Umständen abweichen, um z.B. zu vermeiden, dass wichtige Bildbereiche nahe der Ecken wegfallen, oder aus kreativen Gründen.
Ein Kontrollkästchen ermöglicht es, die Funktion “Seitenverhältnis des Bildes erhalten » zu
aktivieren oder zu deaktivieren. Normalerweise wird das Bild nämlich bei der Korrektur der
Verzeichnung entsprechend dem ursprünglichen Seitenverhältnis beschnitten und in manchen
Fällen kann es dabei zum einem stärkeren Bildbeschnitt kommen, als eigentlich notwendig ist.
Die Verwendung dieser Funktion ermöglicht es, die Beschränkung in Sachen Seitenverhältnis
aufzuheben, wodurch der Bildbeschnitt nur soweit ausgeführt wird, wie er für die Ausrichtung der
Bildkanten erforderlich ist. Sie können dann später das Bild von Hand und Ihren Vorstellungen
entsprechend beschneiden.
TIPP: Wenn Sie die Korrektur der Verzeichnung noch genauer einstellen möchten, können Sie den Gitter Overlay Button oben rechts in der
Werkzeugleiste einschalten.
Die Korrektur der Volumenanamorphose (VAC)
Wenn man unsere dreidimensionale Welt auf ein zweidimensionales Bild abbildet, gibt es
ein fundamentales Problem, das durch grundsätzliche optische Regeln bestimmt wird. Die
Abbildung eines dreidimensionalen Objekts auf ein flaches Bild kann nämlich zu Verzerrungen
bilden, die nicht dem entsprechen, was unsere Augen und unser Gehirn erwarten. Dieses
Phänomen, das man auch als „Volumenanarmorphose“ bezeichnet, fällt besonders bei
Weitwinkelobjektiven als störend auf, oder wenn es Objekte im Vordergrund , nahe der Kamera
und/oder den Bildecken gibt.
Eines der grössten Probleme bei der Korrektur dieser Verzeichnung ist, dass sie völlig vom
Bildinhalt abhängig ist. Wegen der damit verbundenen Kompromisse, ist die Entscheidung,
wie stark die Korrektur ausfallen soll, eher subjektiv und künstlerisch und muss vom Anwender
selbst getroffen werden.
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Die Verzeichnung ist bei kameranahmen dreidimensionalen Objekten besonders auffällig und
die notwendige Korrektur hängt von der Grunde liegenden Form ab. Grundsätzlich müssen
insbesondere zylindrische Objekte (z.B. Säulen oder formatfüllende menschliche Figuren) entlang einer Achse mehr korrigiert werden als entlang der anderen. Wir nennen das Zylindrische
Korrektur (wobei diese entweder horizontal oder vertikal sein kann). Runde Objekte (z.B. der
menschliche Kopf) benötigen Korrekturen für beide Achsen gleichzeitig. Das bezeichnen wir
als kugelförmige (sphärische) Korrektur. Diese wird von der Mitte des Bildes ausgehend
entlang beider Radien berechnet. Diese beiden Korrekturen hängen von der Brennweite des
Objektivs ab, mit der Sie das jeweilige Bild aufgenommen haben.
Das Korrekturpanel der Volumenanarmorphose enthält ein Aufklappmenü für die Sphärische
oder Zylindrische Korrektur und einen Schieberegler für die radiale Intensität. Der Schieber
kann Werte zwischen 0 – 200% annehmen und erlaubt Ihnen zu kontrollieren, wie stark die
jeweiligen Korrekturen auf das Bild angewendet werden.
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Um die Werkzeuge optimal anzuwenden, prüfen Sie bitte zuerst das Bild und entscheiden Sie
dann, welche Art von Korrektur notwendig ist. Wählen Sie den passenden Korrekturtyp für den
Bildinhalt, der am dringendsten korrigiert werden muss und wenden Sie den geringstmöglichen Korrekturfaktor an, damit die verbleibende Verzeichnung gerade noch akzeptabel ist. Eine
Überkorrektur könnte zu einer ungewollten geometrischen Verzeichnung führen. Sie sollten also
immer den bestmöglichen Kompromiss finden.
Perspektive / Horizont
Wenn Sie die Option “Horizont” wählen (der Button mit der Linie direkt über dem Editierfeld für
das Werkzeug “Horizont”) können Sie in dem zu korrigierenden Bild eine Linie ziehen, die die
▼ Die Palette Geometrie
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Waagrechte (oder Vertikale) werden soll. Dazu klicken Sie mit der Maus im linken Vorschaubild
zuerst auf den Startpunkt der Linie und ziehen mit gedrückter Maustaste zur anderen Ecke des
Bildes. Wenn Sie den Mausbotton loslassen, setzen Sie den Endpunkt Ihrer Linie. Sie wird als
grüne Linie im Vorschaubild angezeigt.
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Sobald Sie den Mausbutton loslassen, ist der zweite Punkt für den Horizont gesetzt und das
rechte („Nachher“) Bild wird sich so drehen, dass die von Ihnen festgelegte Linie horizontal
(oder vertikal) ist. Falls Sie einen Fehler gemacht haben, klicken Sie auf Rückgängig machen
[Strg+Z] und setzen Sie ihren zweiten Endpunkt neu. Ein Schieberegler und ein numerisches
Eingabefeld erlauben Ihnen Korrekturen, bis auf einen 1/100 Grad genau.
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Der Schieberegler Horizont hat einen Bereich von –180° bis +180°, womit das Bild an den
jeweiligen Extremen der Skala vollständig gedreht und auf den Kopf gestellt werden kann. Das
ist beispielweise für die Korrektur von stürzenden Linien sehr nützlich.
TIPP: Wenn Sie oben rechts auf den Button “Gitteroverlay umschalten”
drücken, können Sie damit noch feinere Korrekturen durchführen.
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Komplexe Perspektivkorrektur
Anmerkung: Wenn Sie Ihre geometrischen Korrekturen auf diese Art anwenden, werden alle anderen Einstellungen
überschrieben, die Sie vielleicht über andere Schieber und/oder Editierfelder eingestellt haben. Sie werden darauf
aufmerksam gemacht und aufgefordert, Ihre Einstellungen zu bestätigen. Die Korrekturen heben dabei die vorhergehenden auf und schließen sich also gegenseitig aus.
Skalieren
Der Schieberegler / Kontrollkästchen zum Skalieren erlaubt Ihnen Ihr Bild in der Größe zu
verändern, während die Proportionen erhalten bleiben. Der Standardwert ist 100%. Sie können
die Größe auf 50% verkleinern oder bis auf 200% vergrößern.
Korrektur der horizontalen Ausrichtung
Wenn Sie auf „Weitere Optionen“ klicken, wird die Korrekturpalette Perspektive / Horizont ausgeklappt und zeigt dadurch weitere Buttons und Schieberegler.
In der erweiterten Palette ganz oben gibt es die Buttons für Parallele erzwingen (Horizontal),
Parallele erzwingen (Vertikal) und Rechteck. Das Paar der Hoch/Runter und Links/Rechts Schieber
erlaubt Ihnen eine gezielte Kontrolle für die waagrechte oder senkrechte Perspektivische
Korrektur. Beide Regler haben einen Wertebereich von +100 bis -100. Natürlich können Sie
einen Wert eingeben, statt die Schieber zu nutzen, um die Funktion noch präziser kontrollieren
zu können.
▼ Die Palette Geometrie
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Horizontal/Vertikal Verhältnis
Der Schieber für Horizontal/Vertikal Verhältnis bzw. das Kontrollkästchen erlaubt Ihnen, die Höhe
Ihres Bildes zu stauchen oder zu dehnen, während die Breite sich dabei nicht verändert wird.
Die Skala geht von -100 bis +100, was 50% bis 200% der Originalgröße entspricht. Wenn Sie
dieses Werkzeug einsetzen, ändern sich die visuellen Proportionen Ihres Bildinhaltes.
Beschneiden
Um ein Bild zu beschneiden, können Sie entweder den Button “Beschneiden” auf der
Werkzeugleiste links oben auswählen, oder das Panel “Zuschneiden” in den Korrekturpaletten
rechts öffnen und dann auf das Icon “Zuschneiden “ klicken. Sobald das Zuschneiden aktiviert
ist, können Sie einen Punkt im Bild wählen und bei gedrückter linker Maustaste den AusschnittRahmen aufziehen. Der Rahmen erscheint als ein schwarzes Rechteck innerhalb des Bildes.
Wenn Sie auf die Ecken des Rechtecks klicken und verschieben, können Sie die Größe des
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Ausschnitts anpassen und wenn Sie auf den Rand des Ausschnitts klicken, können Sie den
Rahmen verschieben. Mit einem Klicken auf das Gebiet außerhalb des Ausschnitt-Rahmens
können Sie ein neues Auswahlrechteck erstellen.
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Die Palette Details
Auf der rechten Seite des Panels gibt es ein Drop-down-Menü, aus dem Sie verschiedene
vordefinierte Seitenverhältnisse für das Zuschneiden Ihres Bildes auswählen können. „Frei“
gibt Ihnen dabei keinerlei Einschränkungen für die Form des Ausschnitts, eine Auswahl von
festen Seitenverhältnissen zwischen 1:2 bis 1:1 garantieren Ihnen, dass beim Zuschneiden
bestimmte Proportionen erhalten bleiben.
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Die letzte Option erlaubt Ihnen ein eigenes Seitenverhältnis zu definieren. Das ist praktisch,
wenn Sie eine ganze Serie von Bildern mit einem bestimmten Seitenverhältnis beschneiden
wollen. Wenn Sie auf „Eigene“ klicken, öffnet sich ein kleines Fenster, in das Sie Zahlenwerte für
das gewünschte Verhältnis eingeben. Das müssen ganze Zahlen sein, aber das Feld akzeptiert
eine ausreichend große Bandbreite an Werten, um das gewünschte Verhältnis zu erhalten.
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Schärfe
Im unteren Bereich der Palette “Zuschneiden” können Sie mit einem Kontrollkästchen das
automatische Beschneiden aktivieren: Automatisch, basierend auf Perspektive / Horizont.
Mit dieser Option wird nach jeder Korrektur der Perspektive das Bild automatisch beschnitten,
entsprechend dem Parameter des ausgewählten Seitenverhältnisses.
DxO kann nur eine bestimmte Art von Weichheit korrigieren, das Objektiv und Kamera innewohnende Unvermögen, feine Details zu reproduzieren (allgemein als „optische Unschärfe“ bezeichnet). Andere Arten von Unschärfe, die beispielsweise durch fehlerhafte Scharfeinstellung,
unzureichende Schärfentiefe oder Bewegungsunschärfe entstehen, können nicht korrigiert
werden.
Anmerkung: Diese Korrekturen sind im Vorschaufenster bei einer Darstellung unterhalb 75% nicht sichtbar, Sie
sollten also das Zoom Werkzeug einsetzen oder sofort für präzise Korrekturen eine Vergrösserung von 100%
einstellen.
DxO Lens Softness (Weichheit des Objektivs)
Dieses Werkzeug ist Teil der optischen Korrekturen von DxO Optics Pro, und als solches sowohl
vom verwendeten Objektiv als auch der verwendeten Kamera abhängig. Dieses Panel ist also
nur aktiv (die Titelzeile ist hervorgehoben), wenn das entsprechende Korrekturmodul installiert
ist. Es gibt hier auch wieder ein Kontrollfeld, um die Korrektur zu deaktivieren.
▼ Die Palette Geometrie
▲ Die Palette Details
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Der „DxO Lens Softness“ Schieberegler erlaubt Ihnen manuell den globalen Grad der Schärfe
für ein Bild zu regeln. Denken Sie daran, dass dieses Werkzeug zur Aufgabe hat, über das
gesamte Bild hinweg eine einheitliche Schärfe herzustellen. Deshalb wird automatisch an der
schwächsten Stelle des Bildes die stärkste Korrektur eingegesetzt. Den Grad der Korrektur, den
Sie auf Ihr Bild anwenden wollen, hängt natürlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab, aber
auch der endgültigen Auflösung und dem Ausgabemedium (Druck, Web, etc).
Die Werte für den Schieber / Kontrollfeld reichen von -2.0 (weicher) bis + 2.0 (schärfer) mit
einem Standardwert von 0. Der Standardwert von 0 wird von DxO Optics Pro als die beste
Einstellung für dieses spezielle Bild ermittelt.
Bewegen Sie den Schieber nach links oder geben negative Werte ein, so bekommen Sie ein
weicheres Bild, während Sie ein schärferes Bild erhalten, wenn Sie den Schieber nach rechts
bewegen oder positive Werte eingeben. Das Schärfen, das mit DxO Optics Pro umgesetzt wird,
ist intelligent, da es vom Bildinhalt abhängt. Bereiche mit Rauschen werden weniger stark
geschärft als Bereiche, die viele Einzelheiten aufweisen.
Für jeden Bereich des Bildes hängt der Umfang des Schärfens beispielsweise auch von den
Empfindlichkeitseinstellungen ab, mit denen das Bild aufgenommen wurde. Bei hoher ISO
Empfindlichkeit wird automatisch weniger geschärft, als bei niedrigeren Werten, um dadurch
verstärktem Bildrauschen entgegenzuwirken.
der Regel ist es vorzuziehen, soweit als möglich die „Lens Softness Correction“ zum Schärfen zu
nutzen. Das erlaubt einen massvolleren Umgang mit der Unscharfmaskierung (USM), die zwar
ein adaptives Werkzeug ist, aber undifferenzierter und weniger präzise arbeitet. Andererseits
ist die “Unschärfemaske” natürlich immer dann das Werkzeug der Wahl, wenn Sie nicht über
das entsprechende Korrekturmodul verfügen.
Unscharfmaskierung
Wen Sie auf „weitere Optionen“ im Schärfe Panel klicken, erscheint das Werkzeug für die
Unscharfmaskierung. Genauso wie bei “DxO Lens Softness” gibt es ein Kontrollkästchen, um
diese Korrektur zu (de)aktivieren. Wenn das Kontrollkästchen nicht angeklickt ist (Korrektur
deaktiviert) sind die Titelzeile und die Regler ausgegraut. Der „Intensitäts-“ Regler/ Editierfeld
regelt das Maß der Schärfekorrektur für das Bild im Bereich zwischen 0 und 500. Der Regler
/Editierfeld „Radius“ hat einen Bereich von 0.10 bis 5.00. Diese Einstellung bezieht sich auf
die Feinheit der Korrekturzone um ein Bilddetail. Niedrige Werte ergeben eine ganz subtile
Korrektur, während eine Überdosis mit hohen Werten schnell zum unerwünschten Auftauchen
von Halos führen kann. Der „Schwellwert” kontrolliert den Tonwertunterschied unter benachbarten Pixeln, bei dem die Unscharfmaskierung zu wirken beginnt. Mit einem Schwellwert von 0
wirkt sich die Unscharfmaskierung demnach auf alle Farb-und Tonwertübergänge aus (auch
die kontrastarmen), bei einem Schwellwert von 255 wirkt sie sich überhaupt nicht auf das Bild
aus. Für ein etwas verrauschtes Bild empfehlen wir ihnen hier Werte zwischen 5 und 10.
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Manuelle Unschärfenmaskierung (bei einer Vergrösserung von 100%) einer mit einem alten Objektif gemachten
Aufnahme (1970), für die kein Korrekturmodul zur Verfügung steht.
Korn
Automatische Schärfenkorrektur in den Bildecken
Beachten Sie, dass die Schärfekorrektur speziell auf die Optik Ihrer Kamera zugeschnitten ist
und durchaus über das Bildfeld hinweg variiert (wegen variierender Objektiveigenschaften). In
▼ Die Palette Details
Wenn DxO Film Pack installiert und das Kontrollfeld für Korn angeklickt ist, können Sie die
Filmkorn- Charakteristiken von verschiedenen Filmtypen auf Ihr Bild anwenden. Klicken Sie
auf das Drop-down-Menü, um auszuwählen, ob Sie bei dem aktuellen Farbprofil bleiben, oder
stattdessen eines der mitgelieferten Filmprofile nutzen wollen. Der Schieberegler unter der
Liste kontrolliert die Stärke des Effekts. Oder geben Sie direkt einen Wert zwischen 0 und 100
ein. Bitte beachten Sie, dass Sie im Vorschaupanel eine Vergrösserung von mindestens 75%
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benötigen, um den Effekt dieses Werkzeugs sehen zu können. Ein Regler für die Intensität erhöht
oder vermindert im entwickelten Bild den Umfang des Korns.
Klicken Sie auf das Menü für die Ausgabeformate, um eigene oder voreingestellte Formate für
Ihr Bild zu wählen. Sie können auch die Ausgabegröße des entwickelten Bildes automatisch an
die Größe der aktuellen Einstellungen zum Zuschneiden anpassen. Ein Schieber für die Größe
bzw. Eingabefeld erlauben Werte von 0 bis 10.
Das Kontrollfeld „Größe auf aktuellen Ausschnitt anpassen“ passt die Größe des Bildes auf die
Proportionen der aktuellen Zuschnittseinstellungen an.
DxO Noise (Rauschen)
DxO Noise ist eine kalibrierte Korrektur, in anderen Worten, der Korrekturalgorithmus ist speziell
auf jede Kamera abgestimmt. Deshalb wird die Korrektur nur auf Bilder aus Kameras angewendet, die von DxO kalibriert wurden. Anmerkung: diese Korrekturen sind im Vorschaufenster
nur sichtbar, wenn Sie einen Vergrösserungsfaktor on mindestens 75% haben. Benutzen Sie
gegebenenfalls das Zoomwerkzeug, um den Vergrößerungsmassstab anzupassen. Sie können
aber auch direkt eine Vergrösserung von 100% wählen.
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Beispiel für eine automatische Korrektur einer bei 6400 ISO aufgenommenen RAW –Datei.
Die Stärke des Luminanzrauschens des Reglers “Helligkeit” in der Rauschunterdrückung
kann mit dem Schieberegler / Editierfeld “Helligkeit” auf Werte zwischen 0 und 100% eingestellt
werden. Das Luminanzrauschen tritt in Form einer kleine Details unterdrückenden Körnung auf,
wobei es der automatischen Korrektur gut gelingt, dieses Korn zu unterdücken. Andererseits können aber auch manche Regionen, die sonst eine natürliche Körnung aufweisen, dadurch etwas
zu “geglättet” wirken. Sie können die Korrektur des Luminanzrauschens ein wenig zurücknehmen, während Sie gleichzeitig das Bild bei einer Vergrösserung von 100% im Vorschaufenster
betrachten, um einen tragbaren Kompromiss zwischen Bildrauschen und Bildschärfe zu
finden.
Sowohl der Regler für die Helligkeit als auch für die Farbigkeit haben jeweils rechts eigene
Kontrollfelder, die nicht angeklickt sein dürfen, damit die Regler aktiv sind. Wenn Sie einen
Schieber bewegen, wird das Kontrollkästchen automatisch deaktiviert. Wenn Sie das entsprechende Kontrollfeld erneut anklicken, wird die automatische Korrektur wieder angewandt,
deren Parameter dabei vom Dateiformat (RAW oder JPEG), von der Kamera und der bei der
Aufnahme eingestellten ISO-Empfindlickeit abhängen. Die Korrekturwerte variieren je nach
Aufnahmeformat, denn der eingebaute RAW-Konverter von DxO Optics Pro wendet für Rohdaten
schon früh einen ersten, nicht vom Anwender steuerbaren, Rauschunterdrückungsschritt an, der
die Notwendigkeit starker Korrekturen im Werkzeug “DxO Noise” in Grenzen hält.
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Beispiel für eine automatische Korrektur einer bei 6400 ISO aufgenommenen JPEG –Datei.
Beispiel der automatischen Korrektur einer bei 6400 ISO aufgenommenen RAW-Datei, bei einer Vergrösserung von
100%.
Die Stärke der Korrektur des „Farbrauschens“ kann mit dem Schieber / Editierfeld “Farbigkeit”
in einem Bereich von 0 bis 100% geregelt werden. Das ist nützlich, um Farbrauschen zu
reduzieren oder ganz zu eliminieren. Das Farbrauschen tritt in Form von vereinzelten oder
▼ Die Palette Details
zahlreichen farbigen parasitären Pixeln (beispielsweise gelbe Pixel in Hauttönen oder blaue
in neutralen Flächen) auf und wird vom Betrachter als sehr störend empfunden. Sie können für
den Schieberegler “Farbigkeit” ohne weiteres hohe Korrekturwerte wählen, ohne unerwünschte
Nebeneffekte befürchten zu müssen.
Beispiele einer Kombination verschiedener Einstellungen :
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Der Schieberegler /Editierfeld für die “Graustufenanpassung” unter „weitere Optionen“ hat
einen Wertebereich von 0 bis 100%. Damit ist es möglich, ungewolltes Farbrauschen in den
Mitteltönen zu „säubern“, wobei neutrale mittlere Grautöne etwas entsättigt werden, um
störende Farbeffekte in diesen empfindlichen Bereichen zu minimieren.
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TIPP: Sie können diese Einstellungen meist bei den Standardwerten
belassen, solange Sie keine Entsättigung in bestimmten Pastelltönen
feststellen.
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Original Bild_ Lighting aktiviert
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DxO Noise aktiviert mit feinen Anpassungen in den Details
Ergebnis einer Feinkorrektur , für die die Korrektur des Luminanzrauschens ( Schieberegler “Helligkeit”) etwas zurückgenommen wurde.
Schliesslich gibt es noch ein Kontrollkästchen für die automatische Korrektur der “toten Pixel” ;
dabei handelt sich um Bildelemente des Sensors, die aus verschiedenen Gründen das einfallende Licht fehlerhaft aufzeichnen, was sich dann durch einzelne, hellere Bildpunkte äussert.
Lassen Sie diese Funktion aktiviert, denn dieses Phänomen tritt vor allem bei hohen ISOEinstellungen auf, während es sich bei niedrigen Empfindlichkeiten in Grenzen hält.
Staub
In Version 5 von DxO Optics Pro ist „Staub“ als neues Feature hinzugekommen. Dieses AntiStaub Werkzeug erlaubt Ihnen über einen Staubschatten oder ein störendes Detail, das Sie zu
entfernen wünschen eine Linie zu „malen“, deren Breite angepasst werden kann.
Natürlich können Sie die erfolgreich angewandten Korrekturen als auch Preset speichern, um
sie dann auf andere Bilder anzuwenden.
Wenn Sie das erste Mal auf das Anti-Staub Werkzeug klicken, werden zwei Bilder im
Vorschaufenster angezeigt. Das linke Bild ist die „Vorher“-Version, in der Sie Ihre Korrektur
vornehmen, das rechte die „Nachher“- Version.
▼ Die Palette Details
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Für die Chromatische Aberration gibt es zwei manuelle Bedienelemente. Rechts davon finden
Sie sind wieder wie üblich die Kontrollkästchen für die automatische Einstellung. Sie dürfen
nicht angeklickt sein, um die manuellen Korrekturen vornehmen zu können.
• Der erste Regler / Editierfeld mit einem Wertebereich von 0 bis 200% passt die
Intensität der Korrektur für alle Arten der Chromatischen Aberration an. Das betrifft
grundsätzlich alle feinen farbigen Übergänge, bei denen man im Allgemeinen
davon ausgeht, dass sie eher das Ergebnis eines Abbildungsfehlers als ein Teil des
Bildinhalts sind.
• Der zweite Regler, dessen Bereich sich von 0 bis 12 erstreckt, passt die „Größe“ der
violetten Farbsäume an, die unterdrückt werden sollen – DxO Optics Pro entscheidet
also , was als chromatische Aberration anzusehen ist und korrigiert werden soll, und
was hingegen zum Bildinhalt gehört.
Jeder der blauen Punkte auf dem Bild werden auf dem bearbeiteten Bild korrigiert.
Befolgen Sie diese Schritte, um das “Anti-Staub”- Werkzeug zu nutzen:
Die Korrektur der Violetten Farbsäume hat nur ein Kontrollfeld, um sie zu (de)aktivieren. Dies
ist vor allem für bei Gegenlicht aufgenommene Bilder nützlich, die haüfig violette Farbsäume
entlang der Konturen aufweisen (beispielsweise das Laub eines Baumes).
Anmerkung: Die Korrektur der Chromatischen Aberration muss aktiviert sein, damit diese Farbsäume korrigiert
werden können.
• Öffnen Sie das Panel Staub und klicken Sie auf das Werkzeug Anti-Staub, das wie ein
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Radiergummi aussieht. Das wird das Bild in zwei Fenstern darstellen.
• Malen Sie mit dem blauen runden Cursor dort eine Maske, wo sich Staube oder
Fehler befinden. Vergessen Sie nicht, in das Bild zu zoomen, um sich das Maskieren
des Staubs zu vereinfachen. Auf dem „Nachher“ - Bild ist der Staub sofort entfernt.
• Wenn Sie eine Korrektur wieder entfernen wollen, wählen Sie einfach mit dem aktiven
Anti-Staubwerkzeug die blaue Maske und entfernen Sie diese dann, indem Sie die
„Entf“ Taste drücken.
Anmerkung: Die Staubentfernung wird nicht angezeigt, wenn das Bild kleiner als 75% dargestellt wird.
Chromatische Aberration
Die laterale chromatische Aberration, die sich beispielsweise durch rote oder grüne Farbsäume
entlang gerader Linien manifestiert, kann automatisch korrigiert werden, wenn Sie das Werkzeug
“Farbfehler” aktivieren (was auch normalerweise der Fall ist). ����������������������������������
Sie ist aber von der Existenz der
entsprechenden Korrekturmodule (Kamera und Objektif) abhängig.
Meine Palette
Herstellen
Meine Palette ist eine zusätzliche Palette, die Sie frei einrichten können. Während Sie Ihre Bilder
im Schritt „Vorbereiten“ bearbeiten, werden Sie sicherlich das eine oder andere Werkzeug
häufiger nutzen als andere - vielleicht benutzen Sie in der Regel für die tägliche Arbeit sogar
nur zwei oder drei.
Statt ständig eine ganze Reihe von Paletten zu öffnen, können Sie Ihre eigene persönliche
Palette anlegen. Öffnen Sie „Meine Palette“, indem Sie rechts oben auf das kleine Icon mit
der kleinen Figur klicken. Damit öffnet sich eine leere Palette. Per Drap&Drop ziehen Sie nun
die Werkzeuge auf Ihre Palette, die Sie häufig verwenden.. Ein Alias des jeweiligen Werkzeugs
erscheint und es kann genau wie das Original eingesetzt werden. Das Originalwerkzeug verschwindet also nicht.
Wiederholen Sie diesen Vorgang mit weiteren Werkzeugen, um Ihre eigene Zusammenstellung
von Werkzeugen zusammenzustellen. Wollen Sie eines wieder entfernen, ziehen Sie es einfach
aus dem Bereich von „Meine Palette“
▼ Die Palette Details
▲ Meine Palette
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Es ist also ohne weiteres möglich, für Ihre Bildanpassungen nur eine der angebotenen
Korrekturpaletten zu verwenden : ihre persönliche Palette, die sie nach eigenen Vorgaben
erstellt haben.
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Beispiel einer persönlichen Palette, mit häufig verwendeten Werkzeugen
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▼ Meine Palette
Kapitel 6 Automatisierung der Korrekturen
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Die Palette Preseteditor
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Presets sind sehr umfassende Werkzeuge, die Ihnen ermöglichen, ganz einfach eigene
Einstellungen auf eines oder mehrere Bilder in Ihren Projekten zu übertragen. Sobald Sie
eigene Presets des aktuellen Bildes speichern, können Sie ein neues Presetdokument definieren, dass Sie beliebig benennen können und das in der Drop-down-Liste der Preset-Palette für
Ihre zukünftigen Projekte zur Verfügung steht. Außerdem finden Sie es in der Liste unter „Dieses
Preset anwenden“, wenn Sie Ihre Bilder importieren.
Wie funktionieren Presets? Prinzipiell können die Einstellungen, die sie für ein Bild vorbereitet
haben, gespeichert und dann auf andere Bilder angewendet werden. Es kommt aber noch
besser: Sie können wählen, welche Parameter Sie in Ihr Preset (nicht) aufnehmen möchten.
Und Sie können jede Einstellung durch Presets jederzeit manuell überschreiben.
Wenn Sie mit Presets arbeiten, können Sie schnell und einfach Ihre bevorzugten Einstellungen
anwenden um einen gewünschten „Look“ zu erreichen. Danach können Sie individuell mit
jedem Bild weiterarbeiten und Korrekturen einzeln abzustimmen, die eventuell Bild für Bild
vorgenommen werden müssen.
TIPP: Es ist eine gute Praxis, damit anzufangen, Ihre häufigsten
Einstellungen als Presets zu speichern, für den Fall, dass Sie ähnliche
Einstellungen später einmal auf andere Bilder anwenden möchten.
Das ist weniger Arbeit als mühsam für jedes Bild zu versuchen, frühere
Einstellungen nachzustellen.
Man muss wohl nicht erwähnen, dass alle Ihre Einstellungen in der internen DxO Optics Pro
Datenbank gespeichert werden. Wann immer Sie zu einem Bild zurückkehren, können Sie
herausfinden, welche Einstellungen als letztes benutzt wurden um es zu entwickeln.
Im Ordner der DxO Default Presets befindet sich eine Reihe von Standard Presets (Default
Presets), die mit dem Programm zusammen ausgeliefert werden. Diese Presets sind nicht
editierbar , aber Sie können sie als Basis für eigene Voreinstellungen verwenden, geben Sie
Ihnen einfach einen neuen Namen :
▼ Die Palette Preseteditor
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• A darker Version - Eine dunklere Version: Diese Preset reduziert die Bildhelligkeit
– Highlight Recovery _Medium : mittlere Spitzlichterwiederherstellung, mittlere Werte
für das DxO Lighting.
• DxO Standard - Einstellungen t: es ist sicherlich leicht zu erraten, dass dieses Preset
– Highlight Recovery _Slight : leichte Widerherstellung, leichtes DxO Lighting Highlight
Recovery _Strong : starke Wiederherstellung, starkes DxO Lighting
und hebt gleichzeitig den Kontrast an. Das ergibt einen leichten „Lowkey“ -Effekt.
als Standard auf alle Bilder angewendet wird, die in DxO Optics Pro importiert werden.
Es enthält die folgenden Korrekturen, wenn Sie die entsprechenden Korrekturmodule
besitzen :
Belichtung: Belichtungskompensation aktiviert, aber auf den Wert „0“ gesetzt;
Lighting steht auf dem Wert „70“/Leicht, Vignettierung steht auf „100“.
Geometrie: Verzeichnung ist auf 100 gesetzt.
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• Raw
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• VividPreset : wie der Standard - Preset mit einer S-Kurve und gesättigteren Farben
• Romantic Look - romantischer Look: Ein eher weiches Preset mit niedrigem Kontrast,
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Neutral Preset : wie der Standard - Preset, mit einer neutralen
Farbwiedergabe
das einen leichten „Highkey“ Effekt erzeugt, für Porträts gut geeignet.
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Details: DxO Lens Softness ist aktiviert, steht aber auf „0“; die Intensität der
Chromatischen Aberration steht auf 100 und Größe auf 3, die laterale CA ist aktiv;
DxO Noise (Rauschen) ist aktiviert - die Werte hängen dabei von der Kamera und der
ISO Empfindlichkeit ab.
• Vivid and Sharp: im Gegensatz zum vorangegangenen Preset gibt dieses Preset den
Bildern einen dynamischen Look, insbesondere durch die Vibrance und eine hohe
Schärfe.
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• Keine Korrektur : Wie der Name schon anklingen lässt, deaktiviert dieses Preset alle
Wenn Sie eigene Prests erstellt haben, erscheint eine Liste der erhältlichen Korrekturen beim
Öffnen der Palette Presets, und verschiedene Buttons werden oberhalb dieser Liste verfügbar.
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Korrektureinstellungen von DxO. Wird es auf eine RAW Datei angewandt, übernimmt
DxO Optics Pro natürlich die RAW Konvertierung (mit Standardeinstellungen).
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• RAW - Anti Color Alias : Dieses Preset aktiviert die DxO Entrauschen Engine zusammen mit einem „Grauequalizer“, um Farbmoiré zu entfernen (Parasitmuster auf wederholten Strukturen).
• Raw Color mit verschiedenen Variationen für die Farbwiedergabe :
– Neutral Color_neutral tonality für eine neutrale Farbwiedergabe,
– Realistic_ModelHigh contrast für eine kontrastreiche Wiedergabe,
– Realistic_ToneCurve wendet eine leichte S-Kurve an,
– Realistic_ToneCurve Vivid, S-Kurve und gesättigtere Farben
• Raw High ISO : High ISO : wendet eine ausgeprägte D-Lighting-Korrektur an und
verschiebt den Schwarzpunkt, um bei manchen, bei hoher Empfindlichkeit aufgenommenen, Aufnahmen einem Blaustich entgegenzuwirken, erhöht dieRauschverminderung und aktiviert die Korrektur der « Dead Pixel ». Verwenden Sie diesen Preset, wenn
die Rauschverminderung ungenügend erscheint (bei 100% zu begutachten). Dieser
Preset verlangt manchmal nach einer Korrektur von Belichtung und Kontrast.
• Raw-Highlight Recovery : ermöglicht die Automatisierung der Spitzlichterwiederhe
rstellung, was für ein ganzes Projekt oder ein Stapel sehr praktisch ist.
▼ Die Palette Preseteditor
Beim Öffnen der Preset-Palette sehen Sie eine Reihe Buttons , von links nach rechts :
• Neuer
Ordner – damit können Sie Ordner erstellen, um darin ähnliche Presets
zusammenzufassen. Somit können Sie eigene Zusammenstellungen von Presets
anlegen, die auf Ihre Arbeit abgestimmt sind .
Anmerkung: Sie können einzelne Prests durch Drag&Drop von einem Ordner in einen anderen verschieben.
• Neues Preset – mit dieser Funktion speichern Sie die aktuellen Einstellungen des
Bildes in ein neues Preset. Wenn Sie einen Ordner markieren, bevor Sie das Preset
erstellen wird es in dem Ordner abgelegt, der markiert ist.
• Preset Duplizieren – erstellt eine Kopie des gewählten Presets, die später editiert
werden kann.
• Löschen – löscht den entsprechenden Preset oder Presetordner.
• Importieren – hiermit importieren Sie vormals erstellte Presets für die Benutzung
in DxO Optics Pro v5. Wenn Sie auf das Icon Importieren klicken, öffnet sich eine
Dateistruktur und Sie können nach den Presets durchsuchen, die Sie importieren
wollen.
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• Exportieren – damit können Sie Presets in einen Ordner kopieren, vom dem aus Sie
es dann auf einem anderen Rechner installieren können.
Alle Ordner der Presetliste sind dabei mit einem “+” versehen (ein Dreieck in der Mac-Version) .
Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich dieser Unterordner und zeigt alle darin enthaltenen Presets,
der Ordner DxO Presets zum Beispiel die mit dem Programm installierten Standardpresets.
TIPP: Presets sind „additiv“ und „löschen“ nicht vorangegangene. Das
heißt, dass ein Preset , dass beispielsweise nur bestimmte Korrekturen in
der Palette Belichtung enthält, nicht automatisch die Einstellungen eines
vorher angewandten Presets aufhebt, Jedes Preset wirkt sich nämlich nur
auf die auf der orangen Leiste ausgewählten Einstellungen aus.
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Auswahl eines Presets
Wenn Sie ein Preset wählen und und auf „Bearbeiten“ klicken, sehen Sie eine senkrechte
orange Leiste auf der linken Seite jeder offenen Korrekturpalette. In dieser orangen Leiste
erscheinen Kontrollkästchen, von denen einige sicher schon aktiviert sind, das heißt, dass die
entsprechende Korrekturfunktion durch das ausgewählte Preset aktiviert ist. Ein nicht markiertes Kontrollkästchen bedeutet, dass die entsprechende Korrektur das Preset nicht beeinflusst:
wenn Sie das Preset also auf ein Bild anwenden, wird sich die Einstellung für diese Korrektur
nicht ändern.
Damit die Einstellungen auch angewandt werden, muss jedes Kontrollkästchen der orangen
Leiste markiert sein und ausserdem das entsprechende Werkzeug auch aktiv sein (der entsprechende Name ist blau unterlegt).
▼ Die Palette Preseteditor
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Wenn Sie einen Ordner auswählen und dann auf das Icon Neues Preset klicken, wird dem
Ordner ein “+” Icon zugeordnet, wenn es sich um das erste darin enthaltene Preset handelt.
Ansonsten wird einfach ein neues Preset innerhalb des Ordners erstellt.
Editing eines Presets
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Wenn Sie auf das Icon Neuer Ordner klicken, wird ein neuer Preset-Ordner erstellt. Klicken Sie
auf seinen Namen, um ihn entweder umzubenennen oder zu löschen. Entsprechend seinem
Namen wird der Ordner dann automatisch unter oder über den Ordner DxO Presets geschoben.
Geben Sie Ihren Ordnern sinnvolle Namen, um sich deren Inhalts einfach erinnern zu können.
Wie ein Systemordner kann auch ein Presetordner umbenannt werden, vergesen Sie aber nicht,
dass beim Löschen auch alle darin enthaltenen Presets gelöscht werden.
Wenn Sie auf den Namen eines Presets klicken, können Sie mit mit dem Button “Bearbeiten”
eine Voransicht der in ihm enthaltenen Einstellungen anzeigen. Um es sofort auf das Bild
anzuwenden, klicken Sie auf den Button “Anwenden”
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Im obigen Beispiel ist es notwendig, das entsprechende Werkzeug zu aktivieren, (das dann blau unterlegt angezeigt wird
) und das Kontrollkästchen in der orangen Leiste zu markieren, um die entsprechenden Korrekturen auch wirklich auf das
Bild anzuwenden. Hier sind weder die Werkzeuge “Körnung” , “Staub”, “Farbmodi”, “Mehrpunktabgleich” noch “HSL” aktiv.
Ein Preset Modifizieren
Wenn die orange Leiste durch das Klicken des Buttons “Bearbeiten” sichtbar ist, können Sie
die Einstellungen des ausgewählten Presets ändern. Das Bild verändert sich mit jeder Aktion,
die Sie mit den Bedienelementen vornehmen. Dieser Veränderungen werden aber NICHT zur
Anwendung während der endgültigen Entwicklung des Bildes berücksichtigt, solange Sie nicht
auf den „Anwenden“ Button geklickt haben.
Ein Preset speichern
Wenn Sie die Einstellungen eines gewählten Presets ändern, in dem Sie die Kontrollkästchen
in der orangen Leiste (de)aktivieren, oder einfach einen Regler verschieben, können Sie das
veränderte Preset sichern, indem sie auf „Sichern“ klicken, oder Ihre Änderungen verwerfen,
indem Sie auf „Abbrechen“ klicken.
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Ein Preset anwenden
Wenn Sie irgendeine Änderung für das selektierte Preset gemacht haben (oder auch nicht) und
Ihnen die Anmutung des korrigierten Bildes gefällt, können Sie diese Einstellungen anwenden,
indem Sie den „Anwenden“ Button anklicken.
Die Anwendung eines Presets rückgängig machen
Sollten Sie ein Preset angewandt haben, dessen Einstellungen Ihnen nicht gefallen und die sie
wieder rückgängig machen wollen, genügt es, das Menü “Bearbeiten” zu öffnen und dort auf
den Befehl “Rückgängig” zu klicken. Der Befehl “Wiederherstellen” wendet den Preset gegebenenfalls wieder auf Ihr Bild an.
TIPP: die Tastenkombinationen Strg.+Z (Windows) und Cmd+Z (Mac)
ermöglichen es Ihnen, die Anwendung eines Presets auch ohne das Öffnen
des Menüs “Bearbeiten” rückgängig zu machen.
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▼ Die Palette Preseteditor
Kapitel 7 Bilder entwickeln
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Die Registerkarte „Entwickeln“
Der obere Teil des Arbeitsbereichs „Entwickeln“ ist in drei Sektionen unterteilt, während das
bekannte Projektpanel im unteren Bereich des Monitors bleibt. In der Registerkarte “Entwickeln”
können Sie bestimmen, wie und wo die Kopien Ihrer Originale abgelegt werden. Im Gegensatz
zu den meisten anderen Programmen ermöglicht Ihnen DxO, in einem einzigen Durchgang
mehrere Kopien in verschiedenen Ausgabeformaten zu erstellen, beispielsweise im Format
DNG oder TIFF 16 bit für spätere Bildretuschen, im Format JPEG für schnelle Ausdrucke auf
Inkjetdruckern oder Abzüge im Minilab, und in einem zweiten, redimensionnierten, JPEG Format
für eine Webseite oder eine Online-Fotoplattform wie FlickR.
Ausgabeformate
Im linken oberen Bereich können Sie festlegen, welche Ausgabeformate während dem
Entwickeln mit DxO Optics Pro erstellt werden sollen. DxO Optics Pro unterstützt drei Formate:
JPEG, TIFF, und DNG. (DNG-Dateien können nur von RAW-Files erstellt werden.) Es werden alle
Formate angezeigt und Sie können auf das ensprechende Häkchen klicken um sie für die
Stapelverarbeitung zu (de-)aktivieren. Allerdings müssen Sie mindestens ein Ausgabeformat
aktiviert haben, um die Verarbeitung starten zu können, andernfalls bekommen Sie eine
Fehlermeldung, wenn Sie auf „Start“ klicken. Sie können beliebig viele Ausgabe Presets ers-
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tellen, solange sie darauf achten, jedem von ihnen einen individuellen Namen zu geben ( z.B.
JPEG HQ, JPEG Medium, JPEG Web etc.)
In Abhängigkeit von dem Datenformat, der Bilder, die in DxO Optics Pro importiert werden, sind
folgende Ausgabeformate möglich:
Eingabe Dateiformat
JPEG
TIFF
RAW (Camera RAW)
DNG (nur Samsung GX20 /Pentax K10D)
Ausgabe Dateiformat
JPEG, TIFF (8 bits)
JPEG, TIFF (8 oder 16 bit, abh. von Original)
JPEG, TIFF (8 oder 16 bit), DNG
JPEG, TIFF (8 oder 16 bit), DNG
Eine neues Ausgabeformat erstellen
Erstellen Sie ein neues Ausgabeformat, indem Sie oben im Fenster Exportformate auf den
Button „Neue Ausgabe“ klicken. Das öffnet ein Fenster in dem Sie die verschiedenen Details
bezüglich des Dateiformats festlegen können.
3. Qualität – wählen Sie die Ausgabequalität. Das erlaubt Ihnen, den Grad der (verlustbehafteten) JPEG Komprimierung und davon abhängig die gewünschte Dateigröße
zu wählen ; je besser die Qualität, desto mehr Speicherplatz beanspruchen die fertigen Dateien. 4. Ziel – Legen Sie den Zielordner fest. Sie können die Ausgabedateien entweder in
denselben Ordner schreiben, in dem auch die Ausgangsdateien liegen, oder einen
separaten Ordner als Ausgabeordner bestimmen. 59
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5. Dateinamenerweiterung –diese ist besonders wichtig, wenn Sie die Ausgabedateien
in den Order mit den Originalen schreiben.
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6. Größe – Wählen Sie aus der vorgegebenen Liste die Dimensionen für das Ausgabebild.
Für eine benutzerdefinierte Ausgabegröße geben Sie bitte die Breite des Bildes an.
Sind Ihre Bilder für eine nachfolgende Retusche vorgesehen, ist es sicherlich am
Besten, die usprünglichen Dimensionen des Bildes zu erhalten.
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7. Auflösung – Wählen Sie eine vorgegebene Auflösung in Punkten pro Inch [dpi], wenn
dies von der Wahl eines Papierformats oder der Bildschirmauflösung diktiert wird,
beispielsweise 72 dpi für die Bildschirmanzeige, 254 dpi für die Bildbelichtung auf
Fotopapieren (Minilabs…) und 300 dpi für Inkjetdrucker und Offsetdruckmaschinen.
Sollten Sie die Originalgrösse nicht verändern, vermeiden Sie ebenfalls eine
Veränderung der Auflösung. Wenn Sie die Option „Benutzerdefiniert“ wählen, ist
die nächste Combobox aktiv, in der Sie die Bildgröße in dpi frei eingeben können.
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Für jedes Format gibt es ein spezifisches Fenster, um die jeweiligen Vorteile von jedem Format
zu nutzen.
JPEG:
1. Ausgabename – Benennen Sie das Ausgabeformat
2. Format – Wählen Sie das Ausgabeformat - in diesem Fall JPEG
▼ Histogram
8. ICC -Profil – Wählen Sie das Ausgabe ICC Profil (sRGB,AdobeRGB oder Benutzerdefinierte
Profile). Wenn Sie ein eigenes Profil wählen, wird ein blauer Ordner angezeigt, mit dem
Sie zum Speicherort des eigenen Profils navigieren können. Die Option “Original”,
so wird DxO Optics Pro erhält denjenigen Farbraum als Ausgabefarbraum, den Sie
auch schon im Menü Ihrer Kamera ausgewählt haben (sRGB oder Adobe RGB).
Das Profil sRGB eignet sich besonders für Internetanwendungen und Ausdrucke auf
Foto-oder Inkjetpapieren, das Profil Adobe RGB für Bilder, die für die Veröffentlichung
in Printmedien bestimmt sind. Die Wahl eines benutzerdefinierten Profils bietet sich
immer dann an, wenn Sie für Ihren Drucker ein eigenes Profil erstellt haben.
Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie bitte auf « Anwenden »
um sie abzuspeichern, oder auf « Abbrechen », um sie zu löschen. Um ein Ausgabeformat zu
löschen, genügt es, auf das Papierkorb Icon zu klicken. Sobald Sie mit der « Anwenden » Taste
ein Ausgabe Preset gespeichert haben, können Sie jederzeit daran Änderungen vornehmen
– klicken Sie dafür auf « Bearbeiten ».
zuzuweisen. Konservieren Sie weiterhin immer Ihre ursprüngliche Raw-Daten mit der ensprechenden DNG-Datei. Achtung : DxO Optics Pro kann Bilder im DNG - Format weder öffnen noch bearbeiten.
TIPP: Sollten Sie zum Beispiel aus einem bestimmen Grund JPEG Dateien
in drei verschiedenen Ordnern benötigen, können Sie drei verschiedene
JPEG Ausgabeformate definieren und jedem Fenster einem anderen
Zielordner zuordnen.
Anmerkung: mindestens ein Ausgabeformat muss aktiviert sein, damit ein Bild entwickelt werden kann. Sollten Sie versuchen, die Entwicklung ohne ein aktives Ausgabeformat zu starten,
werden Sie mit einer Fehlermeldung gewarnt.
Wenn Sie ein Ausgabeformat entfernen wollen, klicken Sie einfach auf den Papierkorb auf der
rechten Seite des jeweiligen Ausgabeformats.
Entwicklung Starten
TIFF:
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Die Einstellungen sind hier weitgehend identisch mit denen des JPEG Formats, bis auf die
Wahl zwischen den Optionen 8 bit und 16 bit. Letztere wird ausschliesslich für RAW Dateien
angeboten und wird besonders für aufwändige Bildretuschen in dafür geeigneten Bildeditoren
empfohlen, wie etwa die verschienen Ausführungen von Photoshop CS. Sollten Sie weniger
voluminöse, aber in den Farbabstufungen weniger präzise, Dateien bevorzugen, wählen Sie
bitte die Option “8 bit erzwingen”. Die TIFF Kompression (ohne Qualitätsverluste) ist übrigens
nur bei Tiff 16 bit möglich.
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DNG :
Beim DNG Format handelt es sich nicht um ein endgültiges Ausgabeformat, sondern um ein
« universelles » RAW-Format, das gemäss den Adobe ® bestimmten Richtlinien sowohl die ursprüngliche RAW - Datei als auch das fertige Bild speichert, was für die Archivierung und
für die Nachbearbeitung mit DNG kompatblen Programmen sehr nützlich ist. Beachten Sie,
dass es nicht möglich ist, diesem Format ein bestimmtes Ausgabeprofil (ICC Arbeitsfarbraum)
▼ Histogram
Das Fenster oben rechts ist in zwei Fenster unterteilt : Das obere vermittelt dabei alle notwendigen Informationen über den Entwicklungsstatus des Projekts und der ausgewählten Fotos.
Es enthält weiterhin die Buttons “Entwickeln beginnen”, “Pause” und “Anhalten”. Wenn sie auf
“Pause” klicken, wird der Entwicklungsvorgang unterbrochen, mit einem Klick auf “Wieder
aufnehmen” wird er fortgesetzt. Die nächsten, in der Warteschlange befindlichen, Bilder werden im unteren Fenster angezeigt. Nur diejenigen Bilder, deren Ampelstatus auf “Gelb” oder
“Grün” steht, tauchen auch in dieser Liste auf ; die anderen, deren Status auf “Rot” steht, werden
nicht bearbeitet.
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Sollten sich im Zielordner schon Bilder mit dem gleichen Namen befinden, beispielsweise Fotos,
die sich schon einem früheren Projekt befanden, lässt sie DxO diese entweder überschreiben
oder bietet Ihnen einen anderen Zielordner an, um das Bild entwickeln zu können, ohne das
schon bestehende zu überschreiben.
Wenn Sie dennoch der Meinung sind, dass das Programm in der Regel nicht alle Ihre
Systemressourcen ausschöpft, überprüfen Sie bitte die Konfiguration, die Einstellungen im
Betriebssystem und die totale Auslastung des Systems. DxO Optics Pro versucht, so viele
Ressourcen wie notwendig zu nutzen, um seine Aufgaben zu erledigen. Je mehr Ressourcen
zur Verfügung stehen, desto wirkungsvoller ist dann auch kann die Bildverarbeitung auf Ihrem
Rechner.
TIPP: Auf Macintosh, in den Programmeinstellungen können Sie die
Rechnerleistung auch von Hand anpassen. Die Standardeinstellung ist
dabei nicht unbedingt diejenige, die Ihrem Rechner am besten angepasst
ist.
Zwei Fortschrittsbalken informieren Sie während der Verarbeitung Ihres Projekts über deren
Status. Etwaige Fehlermeldungen werden dabei knapp über dem Projekt Fenster angezeigt.
Anmerkung: in DxO Optics Pro v5 müssen Sie ihre Projekte nicht mehr explizit speichern, um
Ihre Bilder zu entwickeln. Zum Zeitpunkt der Entwicklung werden alle, die Bilder betreffenden,
Einstellungen automatisch in einer Datenbank in „Einstellungsdateien“ protokolliert
Während der Entwicklung werden die Miniaturbilder der Bilder, die gerade bearbeitet werden,
mit zwei Zahnrädern gekennzeichnet. Sobald die Entwicklung beendet ist, wird als Icon ein
Haken für die erfolgreiche Bearbeitung angezeigt.
Einsatz von Multi Core Prozessoren : DxO Optics Pro stellt jedes Mal wenn es startet automatisch fest, welches der am besten geeignete Verarbeitungsmodus ist. Dieser wird von folgenden
Faktoren beeinflusst:
• der Anzahl der Cores Ihres Computersystems,
• wie viel Speicherplatz installiert und verfügbar ist,
• wie viel Festplattenplatz verfügbar ist, und
• welche anderen Programme und Prozesse laufen.
Basierend auf diesen Faktoren wird DxO Optics Pro möglichst viele Cores Ihres Systems nutzen
Wenn mehrere Cores benutzt werden, können mehrere Threads (Bilder) gleichzeitig entwickelt
werden. Das kann sich von einem Entwicklungslauf zum anderen ändern und ist normal.
▼ Histogram
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Wenn die Entwicklung beendet ist, wird das Programm Ihnen das in der Statuszeile mitteilen
und die Indikatorbuttons ändern.
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Nach der Entwicklung Ihrer Bilder möchten Sie die Ergebnisse vielleicht überprüfen und mit
den Originalbildern vergleichen. DxO Optics Pro macht Ihnen diesen Schritt im Workflow sehr
einfach. Klicken sie dazu einfach auf das Register „Betrachten“
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Kapitel 8 Betrachten
Die Ergebnisse kontrollieren
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Vorher/Nachher prüfen
In der Windows Version teilt sich der Arbeitsbereich Betrachten in zwei Fenster auf. Das linke
Fenster enthält für jedes entwickelte Bild je ein Bildpärchen, beim linken Bild des Pärchens
handelt es sich jeweils um das Originalbild, beim rechten um das korrigierte Bild. Wenn Sie
auf ein Pärchen klicken, bekommt es einen blauen Hintergrund und das korrigierte Bild wird im
Fenster auf der rechten Seite angezeigt. Wenn Sie beide Bilder nebeneinander sehen wollen,
klicken Sie auf den Vorher/Nachher Button über dem Betrachten Fenster. Diese Icons entsprechen weitestgehend denen in der Registerkarte Vorbereiten.
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In der Macintosh Version klickt man auf die Miniaturbilder im Projektfenster, um die entwickelnten Bilder in voller Größe zu betrachten.
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Im Kopfbereich gibt außer den üblichen Buttons für das Zoomen zwei Buttons:
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▼ Histogram
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und
zeigt das vorherige / nächste Bild
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und
zeigt das vorherige / nächste Ausgabebild, wenn Sie mehr als ein
Ausgabeformat gewählt haben, können Sie damit die JPEG,TIFF und/oder DNG Bilder
abwechselnd ansehen.
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Oben auf der linken Seite des rechten Fensters befinden sich fünf weitere Icons:
• Wie Aufnahme zeigt das ausgewählte Miniaturbild, ohne jegliche Korrektur von DxO
Optics Pro, also so, wie die Kamera es aufgenommen hat. Wenn Sie auf das Icon
klicken, wechseln Sie zwischen dem Originalbild und dem entwickelten Bild.
• Aktuellen
Bildausschnitt verschieben erlaubt Ihnen das vergrößerte Bild im
Betrachten Fenster zu begutachten und verschiedene Stellen im Bild genauer zu
prüfen.
• Aktuellen Bildausschnitt zoomen : klicken Sie auf dieses Icon, um in das Bild hinein
zu zoomen.
• Nachher zeigt das bearbeitete (korrigierte) Bild im Betrachten Fenster an.
• Vorher / Nachher : dies ist eines der nützlichsten Features im Programm. Wenn
Sie auf das Icon klicken, werden im Preview Fenster zwei Bilder angezeigt, das linke
Bild ist dabei die „Vorher“ Darstellung, in der Sie Ihre Korrektur vornehmen, das
rechte die „Nachher“ Version. Sie haben also beide Varianten nebeneinander auf
dem „Leuchttisch liegen und können sie direkt miteinander vergleichen. Sie können
sogar zoomen, um in denselben Bereichen die Ergebnisse genau vergleichen zu
können.
Zoom Schieberegler : Beachten Sie den Zoom Schieber in der oberen rechten Ecke des
Betrachten Fensters. Wenn Sie den Schieber nach links bewegen, können Sie die Vergrößerung
des ausgewählten Bildes im Fenster verringern. Bewegen Sie den Schieber aber nach rechts,
wird die Vergrößerung erhöht. Neben dem Schieber gibt es außerdem einen Abwärtspfeil um
vorgegebene Werte auzuwählen.
TIPP: Wenn sie eine Maus mit Scrollrad haben, können Sie diese zum
Ein- und Auszoomen verwenden, die Massstäbe stimmen dabei mit denen
des herkömmlichen Zoomwerkzeugs überein.
▼ Histogram
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Anhang 1 Plug-in DxO Optics Pro für
Adobe® Photoshop™
Installation
Das externe DxO Optics Pro Modul für Photoshop™ («Plug-in») wird mit dem DxO Download
Manager installiert; entweder installieren Sie es direkt während der Installation des Programms,
oder zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. nachdem Sie Photoshop auf Ihrem Computer installiert
haben). Das Programm erstellt automatisch einen Ordner DxO im Verzeichnis „Plug-ins“ (oder
Zusatzmodule - je nach Version) Ihres Photoshops™- Programmordners. Er enthält die Datei
“DxO Import.8ba”.
Es kann dabei vorkommen, dass der Installer das Plug-in nicht in das richtige Plug-in-Verzeichnis
legt, wenn Sie verschiedene Versionen von Photoshop installiert haben (besispielsweise
Photoshop™ und Photoshop™ Elements). In diesem Fall kopieren Sie bitte das Verzeichnis
„DxO“ nebst der Datei „DxO Import.8ba“ in das Plug-in-Verzeichnis (bzw. Zusatzmodule) des
Photoshops, in dem sie das Plug-in verwenden wollen.
Aktivierung und Anwendung
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Um das Plug-in zu nutzen, starten Sie Photoshop™ und wählen im Menü File – Import - DxO
Optics Pro aus. Damit startet das bekannte Fenster von DxO Optics Pro, aber mit einem wichtigen Unterschied: es stehen nur die drei Reiter „Auswählen“ „Vorbereiten “ und „Verarbeiten “ zur
Verfügung. Unter „Auswählen“ werden wie beim Start eines neuen Projektes Bilder ausgewählt,
so als würden Sie mit der Standalone Version des Programms arbeiten.
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Nehmen Sie wie üblich die notwendigen Einstellungen vor und legen Sie dann im Reiter
“Entwickeln” das benötigte Ausgabeformat fest. Wenn Sie auf den Start-Knopf drücken, wird
die Bearbeitung der Bilder gestartet. Sobald sie bearbeitet sind, werden Sie automatisch
an Photoshop™ zurückgegeben und in einem Photoshop™ Fenster geöffnet (pro Bild ein
Arbeitsbereich)
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Achtung : sollten Sie mit Rohdaten arbeiten, öffnen sie bitte immer erst
das Plug-in DxO Optics Pro, andernfalls öffnet sich Ihr Bild im Fenster von
Adobe Camera Raw und einige Einstellungen werden dann nicht mehr
verfügbar sein.
▼ Histogram
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Anhang 2 Plug-in DxO Optics Pro für
Adobe® Photoshop™ Lightroom 2™
Vorbereiten und Verarbeiten. Die Bilder werden mit den DxO Standardeinstellungen in ein
spezielles Projekt “Import Session” geladen, der übliche Projekt Manager bleibt dabei zugänglich. In der Registerkarte Verarbeiten wird nur ein einziges, nicht editierbares, Ausgabeformat
angeboten, für das lediglich die Optionen Grösse, Auflösung und ICC-Profil angezeigt werden.
Es ist dabei nicht möglich, ein anderes Ausgabeformat zu erstellen.
Um die hier vorgestellten Dialogfunktionen zwischen DxO Optics Pro und Lightroom nutzen zu
können, müssen Sie eine der Versionen 1.4 oder 2 installiert haben. Ein Katalog LR 1.4 oder
LR 2 muss dabei schon vorhanden sein.
Zurück in Lightroom : Die Stapelverarbeitung geht wie auch sonst üblich vor sich und bei
erfolgter Entwicklung schliesst sich DxO Optics Pro automatisch. Die von DxO Optics Pro erstellten Bilder überschreiben dabei die beim Export erstellten Arbeitskopien oder die Originalbilder,
je nach Ihren Einstellungen. Es handelt sich darum um Bilder, die in Sachen Bildgrösse,
Auflösung und ICC-Profil mit den Originalen übereinstimmen.
Preambel
DxO Optics Pro als externen Editor in Lightroom verwenden
DxO Pro als externen Bildeditor auswählen : Starten Sie Lightroom, um dort in der
Registerkarte “Externe Bearbeitung” der Voreinstellungen (Bearbeiten>Voreinstellungen) DxO
Optics Pro als weiteren externen Editor auszuwählen.
Ein Bild in DxO Optics Pro importieren : wählen Sie im Menü Foto (Forto>Bearbeiten) oder
(nach einem Rechtsklick auf ein oder mehrer Bilder) im entsprechenden Menü die Option “In
DxO OpticsPro5.exe bearbeiten”. Im folgenden Dialogfenster können Sie folgende Einstellungen
für das zu importierende Bild vornehmen:
• « Original bearbeiten ». Achtung : Hier wird ihr Originalbild bearbeitet. Denken Sie
daran, davon gegebenenfalls eine Sicherungskopie anzufertigen. Diese Option wird
nicht für Raw- Dateien angeboten, was unter anderem auch eine Auswahl von Bildern
einschliesst, in der sich mindestens eine Raw-Datei befindet.
• « Kopie bearbeiten » . Für diese Option gelten ebenfalls die obengenannten
Beschränkungen.
Lightroom Import Plug-in in der Registerkarte Auswählen
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• Registerkarte Auswählen/Windows : der letzte in Lightroom 1.4 und die jeweils
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letzten in Lightroom 2.0 geöffneten Kataloge werden im Bereich “Durchsuchen”
angezeigt. Um einen älteren Katalog hinzuzufügen, klicken Sie bitte auf den Button
“Durchsuchen”. Wählen Sie einen Katalog, um dessen Ordner und Sammlungen im
Bereich “Inhalt” aufzulisten. Sie müssen dabei die einzelnen Ordner und Sammlungen
öffnen, um die darin enthaltenen Bilder zu sehen. Die Smart Sammlungen werden
dabei von DxO Optics Pro nicht unterstützt. Die darin enthaltenen Bilder können Sie
demnach weder anzeigen noch auswählen.
• Registerkarte Auswählen/Mac : Die LR 1.4 und LR 2-Kataloge sind im linken Teil
Die nachfolgenden Optionen betreffen das von DxO exportierte Bild : Wenn Sie mit einer Kopie
mit Lightroom-Anpassungen arbeiten wollen (die einzige Möglichkeit für Raw-Bilder…), müssen
Sie unter »Dateioptionen kopieren » das TIFF Format wählen. Nach der Wahl der Arbeitsdatei und
der Erstellung von Kopien, öffnen Sie DxO im Plug-in Modus und importieren die Originalbilder,
was immer Sie auch vorher in Lightroom unter “Zu bearbeitende Elemente” gewählt haben.
Bilder in DxO Optics Pro importieren : Wählen Sie die Bilder im Panel Inhalt aus und lassen sie diese dann über Drag&Drop in den Filmstrip gleiten, oder klicken Sie auf den Button
« Hinzufügen », nachdem Sie sie ausgewählt haben. Die Bilder werden damit dem aktuellen
Projekt mit den für den Import ausgewählten Korrektureinstellungen hinzugefügt, insbesondere
denen, die sich im Menü neben dem Button « Hinzufügen » befinden.
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mit den Lightroom-Anpassungen bearbeiten ». Sollten Sie diese Option
auswählen, werden die in Lightroom gemachten Bildanpassungen verloren gehen.
DxO Optics Pro im Plug-in Modus : Sollten Sie DxO Optics Pro schon im “Normalmodus” geöffnet haben, wird es notwendig sein, das Programm noch einmal neu zu starten : im Plug-in Modus
werden die ausgewählten Bilder einfach dem Fimstrip hinzugefügt und Lightroom kann weiterverwendet werden. DxO Optics Pro verfügt in diesem Modus nur noch über die Registerkarten
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Wählen Sie in der Registerkarte Auswählen von DxO Optics Pro das Lightroom Plug-in für DxO
Optics Pro, indem sie auf das Icon “LR” in der oberen rechten Ecke des Fensters klicken.
des Plug- In Fensters aufgelistet. Öffnen Sie im rechten Bereich die ensprechenden
Ordner oder Sammlungen, um deren Bilder auszuwählen. Die Smart Sammlungen
werden dabei auch von der Mac Version von DxO Optics Pro nicht unterstützt. Die
darin enthaltenen Bilder können Sie demnach weder anzeigen noch auswählen.
• « Kopie
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Lightroom Export Plug-in in der Registerkarte Betrachten
Nachdem Sie die Bilder in DxO Optics Pro bearbeitet haben, können Sie diese über die
Registerkarte Betrachten in Lightroom exportieren.
• Exportieren (Windows). Wählen sie die zu exportierenden Bilder aus und klicken
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Sie dann auf den Button “Adobe Photoshop Lightroom Export”. Ein Dialogfenster
öffnet sich, indem sie bei der ersten Exportation den Pfad zu Lightroom 1.4 oder 2.0
angeben müssen. Dies ist für die weiteren Exporte nicht mehr notwendig. Geben Sie
auch das von Ihnen gewünschte Ausgabeformat an. Wenn keines der bearbeiteten
Bilder dieses Format besitzt, ist der Button “Weiter” nicht verfügbar. Diejenigen Bilder
einer Bildauswahl, deren Format nicht dem gewählten Ausgabeformat entspricht,
werden beim Export nicht berücksichtigt. Klicken Sie dann auf den “Weiter” Button.
Ein Fortschrittsbalken wird während des Exportvorgangs angezeigt.
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• Exportieren (Mac). Wählen sie die zu exportierenden Bilder aus und klicken Sie dann
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auf den Button “Öffnen mit”. Geben Sie dann im sich öffnenden Fenster das von Ihnen
gewünschte Ausgabeformat an und den Pfad zu LR 1.4 oder LR 2 an. Diejenigen Bilder
einer Bildauswahl, deren Format nicht dem gewählten Ausgabeformat entspricht, werden beim Export nicht berücksichtigt. Klicken Sie dann auf den “Exportieren” Button.
Ein Fortschrittsbalken wird während des Exportvorgangs angezeigt.
Bilder in Lightroom importieren : Am Ende des Exportvorganges sollten sie Lightroom öffnen,
wenn sie das noch nicht getan haben sollten. Alles weitere spielt sich dann wie bei einem
gewöhnlichen Importvorgang ab und der Ordner mit den Bildern wird dabei in Lightroom der
Sektion Ordner hinzugefügt.
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▼ Histogram
Anhang 3 Tastaturbefehle
Fonction
Mac OS X
Fonction
Aktion
Allgemein Neues Projekt
CMD + N
STRG + N
Projekt öffnen
n/a
STRG + O
Fenster schliessen
CMD + W
n/a
Programm beenden
CMD + Q
STRG + Q
Projekt speichern
CMD + S
STRG + S
Panel Projekt
Tragweite
Aktion
Ansicht Vorher/Nachher
Ansicht Vorher/Nachher nebeneinander
anzeigen
CMD + D
n/a
CMD + B
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Zoom Nächstes/Voriges Bild anzeigen
Bild « zur Probe » entwickeln
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Links-und
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STRG + V
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TAB
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Anti-Staub
A
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STRG + SHIFT +
TAB
CTRL + TAB
Zuschneiden
O
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Film Strip
F
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Lupe (Zoom)
Z
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STRG + MAJ + P
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Backspace
Backspace
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CMD + SHIFT + ?
F1
Mehrpunkt-Farbabgleich
M
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STRG + L
Weissabgleich
S
n/a
CMD + Option + 1
n/a
Linksdrehung
CMD + L
Werkzeuge &
Paletten
Rechtsdrehung
CMD + R
STRG + R
Bewegen/Zoom
Snapshot
CMD + I
STRG + (0, 1, 2,
3, 4, 5)
STRG + I
STRG + (0, 1, 2,
3, 4, 5)
Histogramm
CMD + Option + 2
n/a
Preseteditor
CMD + Option + 3
n/a
Exif (bearbeiten)
CMD + Option + 4
n/a
drag & drop
Belichtung
CMD + Option + 5
n/a
Farbe
CMD + Option + 6
n/a
Geometrie
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Details
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Meine Palette
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Benoten
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▼ Histogram
Windows
Register
Vorbereiten
Windows
Tragweite
Mac OS X
drag & drop
67
Inh
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
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