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KeyMatic® KM 300 IQ+ - TecHome.de

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Bau- und Bedienungsanleitung
Best.-Nr.: 65431
Version 2.00
Stand: März 2009
KeyMatic® KM 300 IQ+
Mit diesem Funk-Türschlossantrieb erfolgt das Ver- und Entriegeln von Zylinder-Tür­
schlössern mit einer kleinen Fernbedienung, zum Beispiel am Schlüsselbund, oder auf
Tastendruck. Universell einsetzbar, sofern ein Standard-Schließzylinder verwendet wird.
Allgemeines und Funktion
Der Funk-Türschlossantrieb KeyMatic®
KM 300 IQ+ dient zum motorgetriebenen Ver- und Entriegeln von ZylinderTürschlössern in Türen. Dabei wird der in
das Türschloss eingesteckte zugehörige
Schlüssel im Schließzylinder durch einen
auf den Schließzylinder aufzusetzenden
Motor­antrieb gedreht, so dass sich die TürVer- und -Entriegelungsmechanik genauso
bewegt wie beim normalen Schließen per
Schlüssel.
Nur eine verschlossene (d. h. verriegelte) Tür bietet einen hinreichenden Schutz
gegen Einbruch. Der Verband der Hausversicherer empfiehlt daher, auch bei kurzer
Abwesenheit während des Tages oder
am Abend die Haus- oder Wohnungseingangstüren zu verriegeln. Das wird häufig
vergessen, da es natürlich auch unbequem
ist. Mit dem Schlüsselbund verkratzt man
zudem schnell den Türbeschlag, und oft
trägt man Dinge mit sich, die dann erst
wieder abgestellt werden müssen, um die
Tür aufzuschließen. Mit der KeyMatic® ist
nur noch ein Tastendruck erforderlich.
Ob per Funk-Fernbedienung, Tastendruck
am Gerät oder manuell – eine aufwändige
und ausgeklügelte Elektromechanik ermöglicht diverse Optionen.
Die uneingeschränkte manuelle Bedienbarkeit setzt jedoch einen Schließzylinder
mit der so genannten Not- und Gefahrenfunktion voraus. Diese heute üblicherweise verwendete Version gewährleistet, dass
Sie Ihr Schloss auch bei gestecktem Schlüssel von der jeweils anderen Seite mit einem
weiteren Schlüssel bedienen können.
Das Ver- und Entriegeln erfolgt von
innen und außen:
-drahtlos per Funk im 868-MHz-Bereich
(manipulationssicher durch wechselnden
Code) von einem Handsender aus über
eine Entfernung von bis zu 100 m (Freifeld = Sichtverbindung zwischen Sender
und Empfänger), optional auch drahtgebunden über das Interface KM 300 RI
und beliebige Taster.
Technische Daten: KM 300 IQ+
Sendefrequenz:................ 868,35 MHz
Modulation: .................................. AM
Codierung:........... Wechselcodesystem
Reichweite:.......... bis 100 m (Freifeld)
Spannungsversorgung:
Türschlossantrieb:....................4,5 V/
3 x Mignon-Batterien (LR6/AA)
Funk-Fernbedienung:..................3 V/
1 x CR2016-Knopfzelle
Batterie-Lebensdauer
bei durchschnittlich 8 Schließvorgängen pro Tag:
Türschlossantrieb:.............. ca. 1 Jahr
Funk-Fernbedienung:........ca. 5 Jahre
Betriebstemperatur:.... 0 °C bis +40 °C
Max. Drehmoment
am Schlüssel:................... ca. 2,5 Nm
Abmessungen (B x H x T):
Türschlossantrieb:..... 62 x 120 x 57 mm
Funk-Fernbedienung:............... 40 x 50 x 9 mm
ELV Elektronik AG • Postfach 1000 • D-26787 Leer • Telefon 0491/6008-88 • Telefax 0491/6008-244
1
Bau- und Bedienungsanleitung
Von innen:
-über die am Antrieb befindlichen Bedientasten oder
-ein mechanisch zu drehendes Handrad
für Havarie-, Panik- und Notsituationen;
dieses funktioniert unabhängig vom Motorantrieb
Von außen:
-bei einem Schließzylinder mit Notschließungsfunktion ist ein Ver- und Entriegeln
des Schlosses von außen über den zum
Schloss gehörenden Schlüssel in jedem
Falle möglich
Batteriebetrieb
Sowohl der Handsender als auch der
Türschlossantrieb arbeiten batteriebetrieben, sind also nicht abhängig vom Vorhandensein eines Netzanschlusses in Türnähe.
Optional ist auch Akku-Betrieb für den
Türschlossantrieb möglich, eine dauer­
hafte Betriebsbereitschaft wird mittels des
Interfaces KM 300 RI und entsprechender
Akkus erreicht.
Anzeigen
Der Türschlossantrieb verfügt über ein
LC-Kontrolldisplay, über das sowohl die
Programmierung erfolgt als auch Statusmeldungen im normalen Betrieb angezeigt
werden, so dass der Bediener stets den
Gerätestatus kennt.
Unterstützt wird diese Anzeige durch
die optionale KeyMatic®-Signal-LED,
die entweder innen an der Tür hinter einer
Scheibe oder auf bzw. in der Tür angebracht
wird und den Bediener über den Status des
Antriebs informiert. Zusätzlich erfolgt eine
Statusanzeige über Signal­töne. So ist der
Status des Antriebs sowohl rein auditiv als
auch visuell sowie auch in Kombination
kontrollierbar.
Um eine hohe Verfügungsbereitschaft des
Systems zu erhalten, erfolgen Warnungen
über bald erschöpfte Batterien sowohl am
Handsender als auch am Türschloss­antrieb
rechtzeitig über deutliche Anzeigen.
Bild 1: Die Maße des erforderlichen Schließzylinders sind
einfach zu ermitteln.
2
Eine eindeutige Anzeigesymbolik und
Klarschriftanzeigen realisieren einen
schnellen Überblick über alle Zustände bei
der Konfiguration und beim Betrieb.
Sichere Funkverbindung
Die Funkverbindung ist mit dem aus
der Automobiltechnik bekannten RollingCode-Verfahren gegen Missbrauch geschützt. Der Code wird bei jeder Übertragung (Betätigung der Fernbedienung) geändert, so dass sich Unbefugte auch nicht
durch „Abhören“ des Funkprotokolls (z. B.
mit einem Funkscanner) Zugang verschaffen können.
Jede von ELV gelieferte Fernbedienung
hat eine individuelle Seriennummer (1 von
268.435.456) und arbeitet mit einem
16-Bit-Syn­chronisierungszähler (65.536
Möglichkeiten). Daraus ergeben sich
17.592.186.044.416 Möglichkeiten der
Codierung. Um diese Verschlüsselung zu
„knacken“, würde man im vorliegenden
Fall Jahrhunderte benötigen! Ein Entriegeln aufgrund einer Störstrahlung kann
ebenfalls ausgeschlossen werden.
Schnelle und einfache Installation
Die Installation ist mit wenigen Handgriffen getan: kein Bohren, kein Netzkabel
und kein Spezialwerkzeug ist erforderlich.
Die KeyMatic® kann an jeder Tür mit
Standard-Schließzylinder mit Not- und
Gefahren­funktion eingesetzt werden. Nur
in Ausnahmefällen ist es erforderlich, den
bestehenden Schließzylinder auszuwechseln, um die Montageplatte befestigen zu
können.
Einfach die Halterung auf dem überstehenden Zylinderschloss befestigen, Antrieb aufsetzen und verschrauben – fertig.
Notfall-Funktion
Das Türschloss ist auch weiterhin voll
funktionsfähig und kann uneingeschränkt
manuell (d. h. mit dem herkömmlichen
Schlüssel) betätigt werden. Sollte es zu
Bild 2: Anforderungen an die Abmessungen des Schließzylinders
einer Störung des Systems kommen, besteht
immer die Möglichkeit, auf „normalem
Wege“ ins Haus zu gelangen, ohne einen
teuren Schlüsseldienst beauf­tragen zu
müssen. Ein gutes und sicheres Gefühl.
Anforderungen an den
Schließzylinder
-Der Türschlossantrieb wird direkt auf den
Schließzylinder montiert und bewegt diesen über den eingesteckten, zum Schloss
gehörenden Schlüssel. Deshalb muss der
Schließzylinder so bemessen sein, dass er
an der Innenseite der Tür 8 bis 15 mm über
den Innenbeschlag der Tür hinausragt.
- Ermitteln Sie die Maße des benötigten
Schließzylinders anhand der Abbildungen 1 und 2. Bei der Auswahl der Schließ­zylinder sind die beiden Maße „Innenmaß“ und „Außenmaß“ wichtig. Messen
Sie von der Befestigungsschraube des
Zylin­ders im Schlossbeschlag aus und
fügen Sie beim Innenmaß 8 bis 15 mm
hinzu, um das passende Standardmaß zu
finden.
Beispiel: Sie messen ein Außenmaß von
40 mm und ein Innenmaß von ebenfalls
40 m aus. Also verfügen Sie hier über einen 40/40-Zylinder. Um den KeyMatic®Antrieb aufsetzen zu können, benöti­gen
Sie als nächste Standardgröße einen
40/50-Zylinder. Damit steht der Zylinder
innen 10 mm hervor.
-Beachten Sie, dass zum Erhalt Ihres Versicherungsschutzes der Hausratversicherung der Zylinder außen nicht überstehen
darf. Bei einem außen überstehenden
Schließzylinder besteht immer die Gefahr, dass er durch Unbefugte gezogen
werden kann. Der Zylinder muss entweder bündig im (nicht von außen demontierbaren) Türbeschlag stehen oder mit
einer nicht entfernbaren Rosette abgedeckt sein.
-Weiterhin muss der Zylinder über eine
Not- und Gefahrenfunktion verfügen. Das
heißt, er muss sich – unabhängig, ob von
innen ein Schlüssel steckt – von außen mit
einem zweiten Schlüssel öffnen lassen.
Hinweis für den
Schließzylinderkauf:
Wird eine Zylinderbezeichnung z. B. mit
80 mm (35/45) angegeben, so bedeu­tet dies:
Gesamtlänge 80 mm, Außenmaß 35 mm,
Innenmaß 45 mm. Die Abbildungen 1 und
2 verdeutlichen dies.
Es ist zu beachten, dass Türen, deren
Schlösser sich nur unter Drücken, Ziehen,
Anheben, Senken oder Verwinden der Tür
bedienen lassen, nicht für den Betrieb mit
dem Türschloss­antrieb geeignet sind!
Türscharniere und/oder das Schließblech
im Türrahmen sollten so eingestellt sein,
dass das Ver- und Entriegeln bereits mit
dem Schlüssel problemlos erfolgen kann.
ST10
ST11
ST12
10K
6
+UB
39K
R10
LS1
150K
R1
220R
IC6
2
3
4
8
7
6
5
IRF7317
1
1K
R9
19
20
1
2
3
4
17
18
C12
Antriebsmotor
100n
ker
ST2
C14
M
C13
100n
ker
ST1
100n
ker
IC5
7
6
5
1
2
3
4
IRF7317
8
R34
Daten
39K
ELV04419
ST9
+UB
JP1
ST13
150K
+U-Mot
BAT2
7
8
9
10
11
12
13
14
R2
220R
BCW67C
T1
T3 D1
RK1
2
VDD
ST4
D2
BAS85
R35
1M
+UB
2
VDD
IC7
VOUT
GND
3
BCW67C
100n
SMD
100n
SMD
C11
100n
SMD
560R
R6
560R
C5
BCW65C
T2
T4
R5
100n
SMD
C4
C15
Spannungsüberwachung
BD4826G
1
M
Kupplungsmotor
ST3
BAS85
VOUT
IC4
+UB
Reed-Kontakt
1
Res etBaustein
C8
6 ELV04419
GND
VCC
16
5
GND
VCC
IC3 15
GND
3
BD4823G
100u
16V
+
+UB
C10
TA1
TA2
TA3
Dreh-Erkennung
1K
R7
BCW65C
L1
SMD
1,5V Mignon
1,5V Mignon
+U-Mot
INT RB0
RX DT RB1
TX CK RB2
CCP1 RB3
PGM RB4
RB5
T1OSO T1CKI PGC RB6
T1OSI PGD RB7
IC3
Hauptprozessor
RA0 AN0
RA1 AN1
RA2 AN2 VREF
RA3 AN3 CMP1
RA4 TOCKI CM P2
RA5 /MCLR VPP
RA6 OSC2 CLKOUT
RA7 OSC1 CLKIN
T11
BC848C
R39
+U-Mot
R26
BAT1
R3
R8
BC858C
1
R36
R38
10K
560R
560R
5
4
10K
R13
150K
R28
GabelLichtschranke
3
+UB
T6
BC858C
ST6
ST7
HFE868KL-T
Data
+Ub
GND
BC858C
T10
150K
150K
1,5V Mignon
74HC08
B
&
IC2
A
&
IC2
C
&
IC2
D
&
IC2
C6
39K
R15
C2
9
ST5
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
6
7
8
13
5
12
11
14
15
100n
SMD
100n
SMD
C7
C3
39p
SMD
IC1
ELV04418
10
32.768 kHz
Q1
39p
SMD
100n
SMD
C1
5
4
2
1
9
10
12
13
Gegenseitige
Verriegelung
11
8
3
6
470n
SMD
14
IC2
74HC08
7
22K
R37
BAT3
ST14
R18
R33
HF-Empfänger
180R
R27
22K
+U-Mot
LED
Masse
R32
R25
T13
R4
+U-Mot
ST8
HFE1
390R
39K
IC1
1
P0.0 COM0
2
P0.1 COM1
3
P0.2 COM2
4
P0.3 COM3
Microcontroller
/RESET
P1.0 INT
P1.1 INT
P1.2 INT
P1.3 T1CLK
P1.4 TAOUT
P1.5 TBOUT
P1.6 CLKOUT
P1.7 BUZ
P2.0 SCK
P2.1 SO
P2.2 SI
P2.3
P2.4 INT
P2.5 INT
P2.6 INT
P2.7 INT
64
63
62
61
60
59
58
57
56
55
54
53
52
51
50
49
48
47
46
45
44
43
42
41
40
39
38
37
36
35
34
33
BCW67C
T9
P6.7 SEG0
P6.6 SEG1
P6.5 SEG2
P6.4 SEG3
P6.3 SEG4
P6.2 SEG5
P6.1 SEG6
P6.0 SEG7
P5.7 SEG8
P5.6 SEG9
P5.5 SEG10
P5.4 SEG11
P5.3 SEG12
P5.2 SEG13
P5.1 SEG14
P5.0 SEG15
P4.7 SEG16
P4.6 SEG17
P4.5 SEG18
P4.4 SEG19
P4.3 SEG20
P4.2 SEG21
P4.1 SEG22
P4.0 SEG23
P3.7 SEG24
P3.6 SEG25
P3.5 SEG26
P3.4 SEG27
P3.3 SEG28
P3.2 SEG29
P3.1 SEG30
P3.0 SEG31
ELV04418
VLC0
VLC1 SDAT
VLC2 SCLK
TEST VPP
BIAS
XIN
XOUT
XTIN
XTOUT
10K
R31
+U-Mot
LCD1
LC-Display
SEG0
SEG1
SEG2
SEG3
SEG4
COM0
COM0
COM1
COM1
COM2
COM2
COM3
COM3
SEG0
SEG1
SEG2
SEG3
SEG4
1R
R19
D5
LL4148
PZ1
Sound
Transducer
3V
Bild 3: Schaltbild des Funk-Türschlossantriebs KeyMatic® 300 IQ+
3
Bau- und Bedienungsanleitung
Schaltung
Die Schaltung des Türschlossantriebs
basiert auf einem Zwei-Prozessor-Konzept
und ist in Abbildung 3 zu sehen. Der Mik­
rocontroller IC 1 ist für die Aktoren zuständig und das LC-Display LCD 1 ist über
4 COM- und 5 Segmentleitungen direkt mit
dem Mikrocontroller IC 1 verbunden.
Für akustische Signale ist der SoundTransducer PZ 1 zuständig, der über
Port 1.7 des Mikrocontrollers IC 1 und den
Treibertransistor T 9 mit dem Signal versorgt wird.
IC 1 verfügt über 2 integrierte Takt­
oszillatoren, die an Pin 11, Pin 12 sowie
an Pin 14 und Pin 15 extern beschaltet
sind. Während der schnelle Oszillator
(Pin 11, Pin 12) nur einen externen Widerstand (R 15) benötigt, ist der langsame
Oszillator an Pin 14 und Pin 15 mit dem
Quarz Q 1 und den Kondensatoren C 1 und
C 2 beschaltet. Die Zeitsteuerung innerhalb der KeyMatic® übernimmt ebenfalls
IC 1 und sorgt für ein zyklisches Wecken
des Hauptcontrollers IC 3.
Der Antriebsmotor wird über die beiden
integrierten FET-Bausteine IC 5 und IC 6
mit Spannung versorgt, wobei IC 2 je nach
Laufrichtung für eine gegenseitige Verriegelung sorgt.
Über die Transistoren T 1 bis T 4 wird
der Kupplungsmotor mit Spannung versorgt. Damit es hier nicht zum Kurzschluss
kommen kann, sorgen IC 2 C und IC 2 D
für eine gegenseitige Verriegelung.
Hauptaufgabe des Mikrocontrollers IC 3
ist die Verarbeitung des besonders sicheren
„Rolling-Code“-Fernbedienungs-Signals.
Das vom HF-Empfänger (HFE 1) kommende Datentelegramm gelangt über T 11
auf Port RB 0 des Mikrocontrollers. Der
Empfänger wird über T 6 mit Spannung
versorgt, der wiederum von Port RA 0 des
Controllers gesteuert wird.
Mit der Gabel-Lichtschranke LS 1 wird
die Drehrichtung und -geschwindigkeit des
Getriebes erkannt und auf Port RA 2, RA 3
Bild 5: Optionale Signalleuchte für Aufklebmontage mit 30 cm Zuleitung
des Controllers zur Auswertung gegeben.
Wenn bei ausgekuppeltem Getriebe der
Schlüssel von Hand gedreht wird, erfolgt
die Erkennung mit Hilfe des Reed-Kon­
taktes RK 1.
Eine optionale Kontroll-LED kann mit
der Anode an ST 11 und mit der Katode an
ST 12 angeschlossen werden. Gesteuert
von Port RA 7 erhält die LED dann über
T 10, R 27 die Spannung.
Die Bedientasten der KeyMatic® sind
direkt mit Port RB 5 bis RB 7 des Mikrocontrollers IC 3 verbunden. Da der Cont­
roller über interne Pull-up-Widerstände
verfügt, ist hier keine weitere Beschaltung
erforderlich.
Während der Spannungs-ÜberwachungsBaustein IC 4 für einen Reset des Systems
bei Unterschreiten von 2,3 V sorgt, erkennt
IC 7 Spannungseinbrüche und zu hohe Bat­terie-Innenwiderstände unter Lastbedingungen.
Zur Spannungsversorgung des Gerätes
dienen 3 Mignonzellen, die an ST 13 und
ST 14 angeschlossen sind. Während die
Leistungselektronik direkt mit der Batteriespannung verbunden ist, erfolgt die Versorgung der integrierten Schaltkreise über
das mit L 1 und C 10 aufgebaute Siebglied.
Die extern zugänglichen Buchsen BU 100
und BU 101 sind auf einer zusätzlichen Inter­faceplatine (Abbildung 4) der KeyMatic®
untergebracht. An BU 100 kann das optio-
nal erhältliche KeyMatic®-Remote-Interface und an BU 101 optional eine Leuchtdiode (Abbildung 5) angeschlossen werden.
Bei Akku-Betrieb wird die Ladespannung über BU 100 (Pin 3) zugeführt. Die
Ladespannung gelangt auf die mit D 100,
R 106, T 200 und D 102 aufgebaute Kons­
tantstromquelle, die vom Mikrocontroller
über T 300 gesteuert wird. Über D 101 erhalten die Akkus dann einen Konstantstrom.
Die vom Remote-Interface kommenden
Daten werden an Pin 1 von BU 100 angelegt und steuern den Open-Collector-Transistor T 100.
Nachbau
Da es sich bei der KeyMatic® um einen
„Almost ready-to-run“-Bausatz handelt,
bei dem die Leiterplatten vollständig vorbestückt sind, ist der praktische Aufbau
einfach und recht schnell erledigt.
Die erforderlichen Schritte zum funktionsfertigen Gerät beginnen wir mit einigen
vorbereitenden Arbeiten.
1
ST10
10K
LED rot
BU100
BC848C
1
D101
T200
10K
4
R103
3
1M
2
R102
R105
1
ST11
10K
2
R101
Masse
LED
2
36 mm
C100 C101 C102
100p
SMD
100n
SMD
100n
SMD
ST12
Bild 4: Schaltbild der Interfaceplatine
4
LL4148
BCW67C
BU101
1K
Daten
Akku
Netzteil
Masse
Zuerst sind die innerhalb der KeyMatic®
verwendeten Anschlussleitungen wie
abgebildet zu konfektionieren.
18R
D100
R100
T100
R106
ST9
ST5
R104
10K
Laden
BC848C
T300
3 mm
D102
ZPD5V6
Danach werden die Anschlussdrähte der
bedrahteten 4-A-Sicherung wie abgebildet für den Einbau vorbereitet.
3
2
45
9
43
42
20
1
49
50
44
12
14
47
21
32
40
19
31
16
25
11
26
39
38
4
36
23
37
35
10
30
33
41
24
17
18
29
22
7
8
28
13
3
34
27
5
48
46
6
15
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Einen Überblick, wie die einzelnen Komponenten der KeyMatic® KM 300 IQ+
zusammengehören, verschafft die Explosionszeichnung. Das sieht auf den ersten Blick zwar kompliziert aus, ist aber
recht einfach, da viele Komponenten nur
noch zusammenzustecken sind.
Befestigungssockel
14 Haupt-Getrieberad
27 LC-Display
Gehäuseunterteil
28 Leitgummi- und Displayhalter
15 LCD-Scheibe
Gehäuseoberteil
29 Leitgummi
16 Kupplungs-Zahnrad (Metall)
Batteriefach-Deckel
17 Getriebe-Halbrad
30 Schaltkontakte
Hand-Drehrad
18 Getriebe-Kupplungshebel
31 Batteriekontakte (doppelt)
Tastkappe „Verriegeln“
19 Doppelzahnrad (Metall)
32 Batteriekontakte (einfach)
Tastkappe „Entriegeln“
33 HF-Empfänger
20 Silikon-Rundschnur 20 x 4
Tastkappe „Setup“
34 Buchsenplatine
21 Druckfedern 4 x 37 mm
Feder-Abdeckplatten
22 Getriebemotor-Hülse
35 Getriebemotor
Getriebegehäuse-Deckel
23 Kupplungsmotor-Ritzel
36 Kupplungsmotor
Getriebegehäuse
24 Getriebemotor-Ritzel
37 Basisplatine
Schlüssel-Andruckplatte
38 Achse DI 5 x 11,5
25 Detektions-Zahnrad
Displayrahmen
26 Änderungs-Zahnrad
39 Achsen DI 5 x 15
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
Achsen DI 5 x 20
Schrauben EJOT KA18 x 4
Schrauben EJOT KA18 x 8
Holzschrauben 3,0 x 20 mm
Innensechskant-Schrauben
M3 x 14 mm
Muttern M3 (selbstsichernd)
Aufkleber Hand-Drehrad,
Batteriefach-Aufkleber
Aufkleber Batteriepolung
Lichtleiter transparent
Magnethalter
Rundmagnet 4 x 5
5
Bau- und Bedienungsanleitung
Fertig aufgebaute Basisplatine von der Displayseite und von der
Platinenunterseite gesehen.
Das Display ist bereits werkseitig montiert und unter der schwarzen
Vergussmasse auf der Platinenunterseite befindet sich der SingleChip Mikrocontroller IC 1.
Der Mikrocontroller IC 3 ist rechts oben in der Abbildung zu sehen.
4
5
4 Schrauben
für Kunststoff
1,8 x 8 mm
(ohne Kragen)
Die komplett bestückte Interface-Pla­
tine mit den Anschlussbuchsen BU 100
(rechts) und BU 101 (links).
6
4-5 mm
Das 868-MHz-Empfangsmodul wird über Silberdrahtabschnitte mit der Hauptplatine
verbunden. Die Abbildung zeigt im Detail, wie die Silberdrahtabschnitte zum Anlöten
zu konfektionieren sind.
6
7
Die SMD-bestückte Basisplatine ist von
der Oberseite mit 3 Taster-Kontakten
(Knackfrösche) zu bestücken. Damit die
Kontakte nicht wieder herausfallen können, sind die Pins auf der Platinenunterseite wie abgebildet umzubiegen.
9
8
> = 1,7 mm
4
5
1
6
2 3
7
Der Read-Kontakt auf der Basisplatine benötigt einen Abstand von 1,7 mm zur
Platinenkante, wie auch in der Abbildung zu sehen ist.
Sehr wichtig! Die Anschlüsse des Read-Kontaktes dürfen auf keinen Fall einfach
nachgebogen werden, da es dadurch zu Beschädigungen im Bereich der Drahtdurchführungen im Glas kommen kann. Die Anschlüsse des Read-Kontaktes werden
maschinell abgewinkelt, ohne dass dabei Stress auf den Glaskolben ausgeübt wird.
Normalerweise ist von einem korrekten Abstand auszugehen. Sollte eine Korrektur
notwendig sein, sind die Lötstellen aufzuschmelzen und die Lage des Kontaktes ist
vorsichtig zu korrigieren.
Tabelle 1: Zuordnung der Anschlussleitungen
zu den Platinenanschlusspunkten der Basisplatine
Platinenanschluss
Kabel Nr.
Farbe
Länge
Abisoliert
ST 11
1
Schwarz
23 mm
3 mm
ST 10
2
Schwarz
23 mm
3 mm
ST 12
3
Schwarz
23 mm
3 mm
ST 9
4
Schwarz
33 mm
3 mm
ST 5
5
Schwarz
27 mm
3 mm
ST 4
6
Schwarz
29 mm
3 mm
ST 3
7
Gelb
29 mm
3 mm
Die bereits fertig konfektionierten Anschlussleitungen sind wie in der Abbildung gezeigt, an die Unterseite der Basisplatine anzulöten. Die Zuordnung der
einzelnen Leitungen zu den Platinenan­­
schluss­punkten ist in Tabelle 1 zu sehen.
10
11
4
6
6
7
Doppelkontakt
5
7
1
Einzelkontakt
2
3
An die Anschlussleitungen 1 bis 5 der
Basisplatine ist die Interface-Platine, wie
in diesen beiden Darstellungen gezeigt,
anzulöten.
Danach sind die Batteriekontakte in das
Batteriefach einzuras­ten. Dabei kommen, wie in der Abbildung zu sehen ist,
2 Doppel- und 2 Einzelkontakte zum
Einsatz. Der Aufkleber mit den Akkusymbolen ist im Anschluss hieran einzukleben (Korrekte Polarität beachten).
7
Bau- und Bedienungsanleitung
12
a
Runde Seite
der Mutter mit
Kunststoff
b
13
Runde Seite mit Kunststoff
Im Befestigungssockel werden von unten (Abbildung a) zwei selbstsichernde
14
Muttern eingepresst. Die anderen beiden
selbstsichernden Muttern werden in die
seitlichen Sechskantöffnungen gepresst
(Abbildung b) und jeweils von der gegenüberliegenden Seite ist eine Inbusschraube M3 x 14 mm einzuschrauben. Diese
Schrauben sind nur mit wenigen Windungen einzuschrauben und noch nicht
festzuziehen.
15
16
Auf die Druckfedern wird das Schlüssel-Andruckprofil gesetzt. Die 4 Magnethalter sind mit kleinen Rundmagneten
zu bestücken, deren Polarität sehr wichtig ist. Entweder alle
Nordpole oder alle Südpole müssen in Pfeilrichtung weisen.
5 mm
20
5 x 20
5 x 20
19
21
22
Vor der Montage erhält jedes Zahnrad
einen Tropfen Fett, so wie es hier abgebildet ist.
Für einen leichten Lauf ist es ausserdem
erforderlich, die Laufflächen der Zahnräder sorgfältig einzufetten.
5 x 11,5
5 x 15
5 x 15
5 x 11,5
Im Gehäuseunterteil werden zuerst die
Achsen für die Getrieberäder eingesetzt.
Die Zuordnung der 4 Achsen ist in der
Abbildung zu sehen.
8
17
Nach dem Einsetzen der Magnet in die Halter werden diese wie
abgebildet in das Getrieberad geschoben. Mit selbstschneidenden Schrauben 1,8 x 8 mm (ohne Kragen) sind die zugehörigen
Kunststoffabdeckungen zu montieren.
Beim Anlöten des Drahtabschnitts am
Batterie-Minusanschluss ist zu beachten,
dass der Draht genau wie abgebildet anzulöten ist. An der Aussenseite des Kontaktes
darf kein Lötzinn aufgebracht werden und
der Draht darf auch nicht überstehen.
Die vorbereitete Sicherung ist an den Pluskontakt an­zulöten. Eine zusätzliche Befestigung erfolgt an beiden Batterieanschlüssen mit Klebstoff (z. B. Heiss­kleber). Auch
beim Aufbringen des Klebstoffs ist zu beachten, dass die Aussenseite des Minuskontaktes unbedingt frei bleiben muss.
18
Im Haupt-Getrieberad werden zuerst
4 Schockabsorber aus Silikonschnur und
2 Druckfedern eingesetzt.
23
25
26
Das Kupplungs-Zahnrad wird zusammen mit dem Kupplungshebel montiert.
24
Als nächstes sind in der Reihenfolge,
wie hier dargestellt, die Getriebezahnräder auf die Achsen zu setzen.
An beiden Seiten ist die untere Ecke des
Kupplungshebels wie abgebildet einzufetten.
Der Hebel ist dann in die Führungsschiene
des Gehäuses zu setzen und zusammen
mit dem Zahnrad nach unten zu schieben.
28
27
Danach ist das letzte Getrieberad aufzusetzen.
Das Getriebegehäuse mit fertig eingepresstem Getriebemotor wird im nächsten Arbeitsschritt montiert und mit 4 Schrauben 1,8 x 8 mm (mit Kragen) von unten fest verschraubt.
29
30
Endanschlag
weiße Markierung
31
Es folgt das Einsetzen des Kupplungsmotors, wobei auf die korrekte Lage
(weisse Markierung) zu achten ist. Das
Getriebe-Halbrad zur Betätigung des
Kupplungshebels wird so eingesetzt,
dass der Kunststoffstift des Rades in die
Aussparung des Kupplungshebels ragt.
Beim Einsetzen der Achse ist auf den
Endanschlag zu achten.
32
Die Getriebeabdeckung ist mit 3 Schrauben
für Kunststoff 1,8 x 8 mm (ohne Kragen)
zu befestigen.
33
7
6
Kabel flach auf das
Gehäuse drücken!
Das Haupt-Getrieberad wird, wie in der
Abbildung gekennzeichnet, eingefettet,
wobei kein Fett im Bereich der Schlitze
für die Optokoppler-Abfrage aufgebracht werden darf. Danach ist das
Haupt-Getrieberad einzusetzen.
Auf die Silberdrahtanschlüsse des Motors ist jeweils eine
Ferritperle zu schieben.
Die Hauptplatine wird eingesetzt und die Kabel Nr.
6 und Nr. 7 am Kupplungsmotor angelötet. Dabei
sind die Kabel flach auf das Motorgehäuse zu drü­cken. Festgesetzt wird die Platine dann von oben
mit 3 Schrauben 1,8 x 8 mm mit Kragen.
9
Bau- und Bedienungsanleitung
34
35
Die Verbindung zu den Batteriekontakten wird hergestellt,
indem der Silberdrahtabschnitt und die Sicherung an die Hauptplatine angelötet werden.
Das Empfangsmodul wird danach eingesetzt und angelötet.
Es folgt das Verlegen der Antennenleitung, wobei darauf zu
achten ist, dass keine Berührung zum Hauptgetrieberad entsteht. Die Antennenleitung wird in die dafür vorgesehenen
Führungsstege gedrückt und jeweils mit einem Tropfen Kleber
(z. B. Heisskleber) gesichert. Auch das Ende der Antennenleitung ist mit einem Tropfen Kleber zu sichern.
36
Heisskleber
Ein Lichtleiter, der genau zwischen die beiden Buchsen der
Interface-Platine positioniert wird, ist in die Führungsnut des
Gehäuseunterteils zu setzen. Die Interface-Platine ist danach
bis zum Endanschlag in die dafür vorgesehenen Führungsschienen zu pressen und mit einem Tropfen Kleber zu sichern.
37
38
Gabel-Lichtschranke
Freier
Lauf
Bei der Gabel-Lichtschranke ist sicherzustellen, dass nach allen Seiten ein
Abstand von mindestens 0,3 mm zum
Haupt-Getrieberad besteht. Einfach zu
prüfen, indem man das Haupt-Getrieberad um 0,3 mm nach oben und nach
beiden Seiten bewegt. Auch die Lötstellen der Gabel-Lichtschranke dürfen
das Getrieberad nicht berühren.
Das Gehäuse-Oberteil wird wie abgebildet
auf die Arbeitsfläche gelegt und dann sind die
Displayscheibe und die Tastknöpfe einzusetzen.
Entsorgungshinweis
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über Elektro- und ElektronikAltgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!
Verbrauchte Batterien gehören nicht
in den Hausmüll! Entsorgen Sie diese in Ihrer
örtlichen Batteriesammelstelle!
10
Das Haupt-Getrieberad wird danach im gekennzeichneten Bereich
leicht eingefettet.
39
40
Montage
Die Montage des fertig aufgebauten Türschloßantriebs ist einfach und unkompliziert. Dazu ist kein Bohren, kein Netzkabel
und kein Spezialwerkzeug erforderlich.
Die Keymatic® kann an jeder Tür mit Standard-Schließzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion (der Schließzylinder kann auch
betätigt werden, wenn auf der gegenüberliegenden Seite ein Schlüssel steckt) eingesetzt werden. Wenn diese Funktion nicht
vorhanden ist, muss der Schließzylinder
ausgewechselt werden.
Das zusammengebaute Chassis des
Türschlossantriebs wird in das Gehäuseoberteil gesetzt, wobei darauf zu achten ist, dass die Tastknöpfe und die
Displayscheibe in der korrekten Position liegen. Das Verschrauben des Gehäuses erfolgt danach wie abgebildet mit
7 Schrauben 1,8 x 8 mm (mit Kragen).
An der Geräteoberseite wird das Handrad mit 4 Schrauben 1,8 x 8 mm befestigt. Danach ist zu prüfen und sicherzustellen, dass alle Tasten in der korrekten
Position sitzen und leichtgängig zu betätigen sind. Das Handrad und somit das
Haupt-Getrieberad sollte leichtgängig
zu drehen sein. Der eigentliche Aufbau
ist damit abgeschlossen. Bevor der runde Aufkleber auf das Handrad aufgeklebt wird, sollte ein erster Funktionstest erfolgen.
Stückliste: KeyMatic® KM300 IQ+
Sonstiges
1 Basisplatine, vorbestückt
1 Buchsenplatine, vorbestückt
3 Schaltkontakte................... TA1-TA3
1 Getriebegehäuse mit eingepresstem
Motor und Ritzel................ ST1, ST2
1 Motor mit Ritzel
und Hülse........................... ST3, ST4
1 Drahtsicherung 4A,
125V, flink.................................ST13
2 Dämpfungsperlen, 3 mm
1 Gehäuseoberteil, bedruckt
1 Gehäuseunterteil
1 Batteriefachdeckel
1 Hand-Drehrad, taubenblau
1 Aufkleber Hand-Drehrad,
selbstklebend
1 Tastkappe, Verriegeln
1 Tastkappe, Entriegeln
1 Setup-Tastkappe
1 LCD-Scheibe
1 Lichtleiter, transparent
1 Befestigungssockel
1 Haupt-Getrieberad
2 Druckfedern, ø 4 mm x 37 mm
1 Schlüssel-Andruckplatte
2 Feder-Abdeckplatten, schwarz
4 Magnethalter
4 Rund-Magnete mit PolaritätsMarkierung, 4 x 5 mm
1 Getriebegehäuse-Deckel
1 Doppelzahnrad, Metall
1 Kupplungs-Zahnrad, Metall
1 Änderungs-Zahnrad
1 Detektions-Zahnrad
2 Achsen, DI 5 x 20
2 Achsen, DI 5 x 15
1 Achse DI 5 x 11,5
1 Getriebe-Kupplungshebel
1 Getriebe-Halbrad
2 Batteriekontakte, einfach
2 Batteriekontakte, doppelt
4 Innensechskant-Schrauben,
M3 x 14 mm
14 TORX-Kunststoffschrauben,
1,8 x 8mm mit Kragen
11 TORX-Kunststoffschrauben,
1,8 x 8 mm ohne Kragen
2 Holzschrauben 3,0 x 20 mm
4 Muttern, M3, selbstsichernd
0,1 g Fett, Tzp SPG 604411
1 Aufkleber Batteriepolung
1 Sechskant-Stiftschlüssel, 2,5 mm
3 Alkaline-Mignon-Batterien
Panasonic, AA, LR6
8 cm Silikonrundschnur, ø 4 mm,
transparent
1 cm Schaltdraht, blank,
versilbert...................................ST14
3 cm flexible Leitung,
ST1 x 0,22mmø, rot....................ST3
16 cm flexible Leitung,
ST1 x 0,22 mm ø, schwarz....ST4, ST5,
ST9-ST12
Zur Montage des Befestigungssockels
muss der Schließzylinder auf der Innenseite 8–15 mm überstehen. Auf den überstehenden Schließzylinder wird dann der Befestigungssockel aufgesetzt.
Festgesetzt wir der Sockel oben und unten
mit je einer Schraube und einer Mutter. Bei
Bedarf ist der Befestigungssockel mittels
Holzschrauben auf die Tür zu schrauben.
Der Schlüssel wird in den Schließzylinder
gesteckt und der Antrieb über den Schlüssel auf den Befestigungssockel aufgesetzt
und mit den zugehörigen Schrauben fest
verschraubt.
Danach sind die Batterien in das Batteriefach einzulegen und der Batteriefachde­ckel aufzusetzen.
11
Bau- und Bedienungsanleitung
Inbetriebnahme
Grundeinstellungen
Auswahl der Drehrichtung
Jetzt erfolgt die Konfiguration des Türschlossantriebs, wobei zuerst die Auswahl
der Drehrichtung vorzunehmen ist. Wird
die Tür rechts herum verriegelt, so ist die
obere Taste „Entriegeln“ zu betätigen,
während bei einer links herum zu verriegelnden Tür die untere Taste „Verriegeln“
zu betätigen ist. Damit später die Endanschläge korrekt erkannt werden, ist die Tür
zu öffnen.
Stellung „Verriegelt“ finden
Wenn die Stellung „Entriegelt“ gefunden
ist, wird erneut die „Setup“-Taste betätigt,
um die Stellung „Verriegelt“ zu finden.
Der Antrieb fährt einmal gegen den Anschlag in Richtung „Verriegeln“.
Stellung „Verriegelt“ anpassen
Auch die Stellung „Verriegelt“ kann mit
den Tasten individuell angepasst werden.
Durch Drücken der Taste „Entriegeln“ fährt
der Antrieb jeweils 90° in Richtung „Entriegeln“ und durch Drücken der Taste „Verriegeln“ jeweils um 90° Richtung „Verriegeln“. Auch hierbei kann die Anpassung
mehrfach durch Drücken der entsprechenden Taste wiederholt werden.
Grundeinstellungen beenden
Zur Beendigung der Grundeinstellung ist
wieder die „Setup“-Taste zu drücken, worauf der Antrieb das Schloß entriegelt.
„Setup“ drücken
Grundeinstellungen
beendet
Funk-Fernbedienung in Betrieb nehmen
Die Inbetriebnahme der Funk-Fernbedienung erfolgt durch Einlegen der Batterien
entsprechend der Abbildung.
„Setup“ drücken
Drehrichtung
rechts
3
Geschlossen
Offen
Batterie
eingelegt
Anlernen der Funk-Fernbedienung
Drehrichtung
links
Stellung „Entriegelt“ finden
Um die Stellung „Entriegelt“ zu finden, ist
jetzt die „Setup“-Taste (oben links) mit
einem Stift zu drücken. Jetzt fährt der Antrieb mehrfach gegen den Anschlag in Richtung „Entriegeln“, bis die Stellung „Entriegelt“ erkannt ist.
„Setup“ drücken
2
weiter zum
nächsten Menüpunkt
Stellung „Entriegelt „ anpassen
Mit den Tasten kann die Stellung „Entriegelt“ individuell angepasst werden. Durch
Drücken der Taste „Entriegeln“ fährt der
Antrieb jeweils 90° in Richtung „Entriegeln“ und durch Drücken der Taste „Verriegeln“ fährt der Antrieb jeweils um 90° in
Richtung „Verriegeln“. Diese Anpassung
ist auch mehrfach möglich.
2
2
12
Bei jedem Drücken 1 x um 90
Grad Richtung
Entriegeln
Bei jedem Drücken 1 x um 90
Grad Richtung
Verriegeln
3
3
Bei jedem Drücken 1 x um 90
Grad Richtung
Entriegeln
Bei jedem Drücken 1 x um 90
Grad Richtung
Verriegeln
Haltezeit der Türfalle auswählen:
Nun wird die Haltezeit der Türfalle eingestellt. Dazu ist wieder die „Setup“-Taste
mit einem Stift zu betätigen. Jetzt fährt der
Antrieb zur programmierten Stellung „Entriegelt“ und im Display erscheint „4“ für
den Menüpunkt 4 (Einstellung „Haltezeit
der Türfalle“). Im Display blinkt das Entriegeln-Symbol und mit der Taste „Entriegeln“ kann die verlängerte Haltezeit (ca.
2,5 Sekunden) und mit der Taste „Verriegeln“ die kurze Haltezeit ausgewählt werden.
Der Türschloßantrieb kann mit bis zu
9 Funk-Fernbedienungen arbeiten, wobei
die zuerst angelernte Fernbedienung grundsätzlich die Master-Fernbedienung ist. Für
das Anlernen und Löschen von weiteren
Fernbedienungen wird immer die MasterFernbedienung benötigt.
Durch langes Drücken der Taste „Entriegeln“ am Türschloßantrieb (> 2 Sek.) wird
die Anlernfunktion aktiviert. Jetzt wird
eine beliebige Taste an der Fernbedienung
betätigt, bis der Türschloßantrieb „OK“
meldet. Damit ist die Funk-Fernbedienung
erfolgreich angelernt.
1
ca. 2 Sek.
drücken
empfangsbereit
für Sendercode
der MasterFernbedienung
beliebige Taste
drücken
Bedienung
4
4
Taste „Entriegeln”:
verlängerte Haltezeit
4
Taste „Verriegeln”:
kurze
Haltezeit
Die Bedienung des Funk-Türschloßantriebs
ist ausgesprochen einfach. An der FunkFernbedienung ist für ca. 1 Sekunde die
Taste „Verriegeln“, „Entriegeln“ oder „Tür
öffnen“ zu drücken.
Am Türschloßantrieb kann das Öffnen der
Tür durch Drehen am Handrad erfolgen
und durch kurzes Drücken der jeweiligen
Taste erfolgt das „Verriegeln“ oder „Entriegeln“.
Taste ca.
1 Sek.
drücken
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