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INTEGRIERTES-MANAGEMENT-HANDBUCH IMHB NR - Nieschalk

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INTEGRIERTES-MANAGEMENT-HANDBUCH
Nieschalk Industrietechnik GmbH
Kärntnerstraße 51/11
1010 Wien
Tel.: + 43 (0) 1 / 294 36 30 – 0
Fax: + 43 (0) 1 / 294 36 30 – 14
E-Mail: nieschalk@nieschalk.at
http://www.nieschalk.at
und alle Niederlassungen
IMHB NR.: 2
Geprüft: i.A.Daniela Bohn
Freigegeben: Erwin Nieschalk
Datum: 28.05.2009
Datum:28.05.2009
Arbeitsexemplar
unterliegt dem Änderungsdienst
Informationsexemplar
unterliegt nicht dem Änderungsdienst
Freigabe 28.05.2009
Einleitung
Das Integrierte-Management-Handbuch ist Eigentum der Firma Nieschalk
Industrietechnik GmbH und darf nur mit ihrer Genehmigung vervielfältigt oder Dritten
zugänglich gemacht werden.
Aus der Überlassung dieses Integrierten-Management-Handbuch an Geschäftspartner
von Nieschalk Industrietechnik GmbH können keine über die im Einzelnen mit diesen
Partnern geschlossenen Verträgen bzw. getroffenen Vereinbarungen hinausgehende
Verpflichtungen für Nieschalk Industrietechnik GmbH und die Niederlassungen
abgeleitet werden.
Durch die Freigabe dieses Integrierten-Management-Handbuch verpflichtet die
Geschäftsleitung sich und alle Mitarbeiter, ihre Tätigkeiten gemäß den Beschreibungen
dieses Handbuches und den nachgeschalteten Anweisungen auszuführen.
Das Handbuch soll:
gegenüber unseren Kunden und Geschäftspartnern aufzeigen, dass ein wirksames
QMS, SGU und Umweltmanagement angewandt wird; die Mitarbeiter über Ziele,
Aufgaben, Zuständigkeiten und Abläufe informieren und bei der Erfüllung ihrer
Aufgaben unterstützen.
Zugunsten einer besseren Lesbarkeit und der Übersichtlichkeit halber haben wir uns in
unseren Formulierungen grammatikalisch auf die männlichen Formen beschränkt, z.B.
„der Mitarbeiter“. Selbstverständlich beziehen sich unsere Ausführungen in gleicher
Weise auf weibliche Personen. Alles was im Namen der Nieschalk Industrietechnik
GmbH genannt ist bezieht sich gleichermaßen auf alle Niederlassungen.
Alle Leser dieses Integrierten-Management-Handbuch der Nieschalk Industrietechnik
GmbH sind aufgefordert, an der ständigen Verbesserung durch konstruktive Kritik
permanent mitzuwirken.
Diese Mitarbeit ist der Nieschalk Industrietechnik GmbH besonders wichtig, damit der
Praxisbezug erhalten bleibt. Wir bitten alle Leser und Mitarbeiter bei der Arbeit mit den
Dokumenten auf folgendes zu achten:
Fehler – auch Rechtschreibfehler
Widersprüche in sich und zu anderen Dokumenten sowie der praktischen Durchführung
Textschwächen und Möglichkeiten für Ergänzungen und Straffungen
und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.
Unser Qualitätsmanagementbeauftragter steht für Fragen und Anregungen als
Ansprechpartner zur Verfügung.
Integriertes-Management-Handbuch 2
Seite 2/40
Freigabe 28.05.2009
Inhaltsverzeichnis
0
Einführung...........................................................................................................................................6
0.1
Zweck des IM-Handbuchs ...........................................................................................................6
0.2
Änderungsdienst des IM-Handbuchs...........................................................................................6
0.3
Vorstellung des Ingenieurbüros „Nieschalk Industrietechnik GmbH“ ..........................................6
0.4
Qualifikation des Ingenieurbüros .................................................................................................6
0.4.1
Produkt- und Dienstleistungspalette........................................................................................6
0.4.2
Referenzen ..............................................................................................................................6
0.4.3
Zulassungen ............................................................................................................................6
0.5
1
2
Verbindlichkeitserklärung der Unternehmensleitung ...................................................................7
Integriertes-Managementsystem ......................................................................................................8
1.1
Integriertes-Management-System (IMS) allgemein .....................................................................8
1.2
Dokumentation des IMS...............................................................................................................8
1.2.1
Das Integrierte-Management-Handbuch (IMHB).....................................................................8
1.2.2
Die Verfahrensanweisungen (VA) ...........................................................................................9
1.2.3
Die Arbeitsanweisungen (AA)..................................................................................................9
1.2.4
Organisation der Dokumente und Daten .................................................................................9
1.2.5
Übersetzungen ........................................................................................................................9
1.3
Abkürzungen im IM-Handbuch ..................................................................................................10
1.4
Integrierte Managementprozesse ..............................................................................................10
Verantwortung der Leitung..............................................................................................................12
2.1
Verpflichtung der Geschäftsleitung ............................................................................................12
2.2
Kundenorientierung....................................................................................................................13
2.3
Qualitätspolitik............................................................................................................................13
2.4
SGU-Politik.................................................................................................................................14
2.5
Umwelt-Politik ............................................................................................................................15
2.6
Ziele ...........................................................................................................................................15
2.6.1
Hohe Qualität und Kompetenz ..............................................................................................16
2.6.2
Steigerung der Kunden-Zufriedenheit und Wertschöpfung ...................................................16
2.6.3
Stabile Auftragslage und gesundes Auftragswachstum ........................................................16
2.6.4
Sicherheit...............................................................................................................................16
2.6.5
Umweltschutz ........................................................................................................................16
2.7
Planung des Integrieten-Management-Systems........................................................................16
2.8
Verantwortung, Befugnis und Kommunikation...........................................................................16
2.8.1
Verantwortung und Befugnis .................................................................................................16
2.8.2
Beauftragter der obersten Leitung.........................................................................................17
2.8.3
Interne Kommunikation..........................................................................................................17
2.8.4
Externe Kommunikation der Umweltpolitik ............................................................................17
Integriertes-Management-Handbuch 2
Seite 3/40
Freigabe 28.05.2009
2.9
2.9.1
Eingaben für die Bewertung ..................................................................................................17
2.9.2
Ergebnisse der Bewertung ....................................................................................................18
2.10
3
Vertretungsregeln und Unterschriftsberechtigungen .................................................................18
Management von Ressourcen.........................................................................................................19
3.1
Bereitstellung von Ressourcen ..................................................................................................19
3.2
Personelle Ressourcen..............................................................................................................19
3.3
Umweltschutz.............................................................................................................................19
3.4
Qualifikation und Zuständigkeiten..............................................................................................19
3.4.1
Organigramm.........................................................................................................................20
3.5
Fortbildungsprogramm...............................................................................................................21
3.6
Schulung und Schulungsplan ....................................................................................................21
3.6.1
4
Managementbewertung .............................................................................................................17
Dokumentation.......................................................................................................................22
3.7
Büroausstattung und Infrastruktur..............................................................................................22
3.8
Sicherheitstechnische Ressourcen............................................................................................22
Produktrealisierung..........................................................................................................................23
4.1
Planung der Produktrealisierung................................................................................................23
4.2
Kundenbezogener Prozess........................................................................................................24
4.2.1
Auftragsanalyse & Umweltaspekte........................................................................................25
4.2.2
Kommunikation mit dem Kunden...........................................................................................26
4.3
Entwicklung ................................................................................................................................26
4.4
Lagerung ....................................................................................................................................26
4.5
Projektierung ..............................................................................................................................26
4.5.1
Projektierungsplanung ...........................................................................................................28
4.5.2
Projektierungseingaben .........................................................................................................28
4.5.3
Projektierungsergebnisse ......................................................................................................28
4.5.4
Projektierungsbewertung .......................................................................................................29
4.5.5
Projektierungsverifizierung und Projektierungsvalidierung....................................................29
4.5.6
Lenkung von Projektierungsänderungen...............................................................................29
4.6
Der Beschaffungsprozess..........................................................................................................30
4.7
Produktion und Dienstleistungserbringung – Konstruktion und Engineering ............................30
4.7.1
Lenkung und Validierung von Konstruktion und Engineering ...............................................30
4.7.2
Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten........................................................31
4.7.3
Identifikation der Produkte und Rückführbarkeit auf den Ersteller ........................................31
4.7.4
Planungsstand .......................................................................................................................31
4.7.5
Eigentum des Kunden ...........................................................................................................31
4.8
Personalbereitstellung ...............................................................................................................32
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
5
Messung, Prüfung, Analyse und Verbesserung............................................................................33
5.1
Messung der Kundenzufriedenheit ............................................................................................33
5.2
Interne Audits .............................................................................................................................33
5.3
Überwachung und Messung der Prozesse und Produkte (Dienstleistungen) ...........................33
5.4
Fehlerhafte Produkte, Dienstleistungen und Abweichungen von Prozessen ............................36
5.5
Datenanalyse .............................................................................................................................36
5.5.1
Bewertung von Umweltaspekten ...........................................................................................37
5.6
Korrektur und Vorbeugungsmaßnahmen ..................................................................................37
5.7
Kontinuierliche Verbesserung ....................................................................................................37
5.8
Gaswarngeräte...........................................................................................................................37
5.9
Arbeitsmediziner (AM) ...............................................................................................................37
5.10
Sicherheitsfachkraft (SFK) .........................................................................................................37
5.11
Gefahrenermittlung ....................................................................................................................37
Mitgeltende Produkte:
VA0001
Dokumenten- und Datenmanagement
VA0201
Rechtssicherheit
VA0401
Beschaffungsprozess Industrieservice
VA0401-1
Flussdiagramm Industrieservice
VA0402
Beschaffungsprozess Engineering
VA0402-1
Flussdiagramm Engineering
VA0403
Beschaffung und Prüfung von Maschinen, Geräten, Ausrüstung und
Arbeitsstoffen
VA0404
Abfälle
VA0501
Prozessbeschreibung Internes Audit
VA0502
Sicherheit an Arbeitsstätten & Unfallerfassung
VA0503
Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
0 Einführung
0.1
Zweck des IM-Handbuchs
Es dient:
extern:
als Nachweis für die bei Nieschalk Industrietechnic GmbH und alle
Niederlassungen eingeführten Maßnahmen zur Qualitätssicherung,
der Sicherheit am Arbeitsplatz und dem Schutz der Umwelt.
intern:
den Mitarbeitern von Nieschalk Industrietechnic GmbH als
Einstiegshilfe in bereichsübergreifende und bereichsbezogene
Abläufe und als ständige Bezugsgrundlage für die Realisierung und
Aufrechterhaltung des Integrierten-Managementsystems.
0.2
Änderungsdienst des IM-Handbuchs
Extern werden nur Informationsexemplare vergeben. Intern wird das IMHB elektronisch
zur Verfügung gestellt. Bei Änderungen wird das zentral abgelegte Dokument
ausgetauscht und per Mail alle Mitarbeiter verständigt.
0.3
Vorstellung des Ingenieurbüros „Nieschalk Industrietechnik GmbH“
Das Unternehmen wurde 1994 als "Technisches Büro für Maschinen- und Anlagenbau"
gegründet. Seit dem 01.11.2000, rückwirkend mit dem 01.02.2000, wurde das
Unternehmen in eine GmbH umgewandelt. Inhaber des Ingenieurbüros ist Ing. Erwin
Nieschalk.
Die Niederlassungen sind der Homepage www.nieschalk.at zu entnehmen.
0.4
Qualifikation des Ingenieurbüros
0.4.1 Produkt- und Dienstleistungspalette
Können sie der Homepage entnehmen: www.nieschalk.at
0.4.2 Referenzen
Können sie der Homepage entnehmen: www.nieschalk.at
0.4.3 Zulassungen
Nieschalk Industrietechnik GmbH hat folgende Zulassungen:
•
Ausführung der Dienstleistungen entsprechend eines technischen Büros für
Maschinen- und Anlagenbau
•
Überlassung von Arbeitskräften
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
0.5
Verbindlichkeitserklärung der Unternehmensleitung
Das vorliegende Integrierte-Management-Handbuch beschreibt das QM-System und die
SGU-Politik sowie die Umweltverantwortung von Nieschalk Industrietechnik GmbH und
allen Niederlassungen. Das darin beschriebene Organisationssystem entspricht den
Forderungen gemäß DIN EN ISO 9001:2008, SCC* und DIN EN ISO 14001:2004. Da
es in diesen Unternehmen keine Entwicklung und Lagerung gibt, sind diese Punkte
ausgeschlossen.
Mit der Einführung dieses Systems und seiner Zertifizierung verpflichten wir uns
unseren Kunden gegenüber zur Einhaltung eines hohen Qualitäts- Sicherheits- und
Umweltstandards in allen Phasen der Geschäftsbeziehungen zu Ihnen.
Zuständigkeiten
Das IMHB gilt für die Nieschalk Industrietechnik GmbH in Wien als auch für alle
Niederlassungen und dient allen Mitarbeitern als verbindliche Dienstanweisung und ist
strikt zu befolgen.
Alle Mitarbeiter und Führungskräfte werden hiermit beauftragt, ihren eigenen Beitrag
für die Verwirklichung der in den "Unternehmensleitlinien" ausgedrückten Qualitäts-,
Umwelt- und zur SGU-Politik zu leisten und sich an den Maßnahmen zur Umsetzung
der jährlichen Unternehmens- und Qualitätsziele so wie an der Verbesserung der
Sicherheit im Unternehmen aktiv zu beteiligen.
Jeder Mitarbeiter hat die Pflicht, jederzeit auf Umstände hinzuweisen, die die Erfüllung
seiner eigenen Aufgaben behindern oder an anderer Stelle zu Qualitätsverlusten oder
zur Gefährdung von Personen, Material oder der Umwelt führen können. Jeder hat das
uneingeschränkte Recht, Vorschläge zur Qualitätssteigerung, Sicherheit am
Arbeitsplatz, Umweltverträglichkeit und zur Beseitigung von Fehler- und
Gefahrenquellen einzureichen.
Die Geschäftsführung wird die ihr obliegende Organisations- und Aufsichtspflicht sowie
die anhaltende Überwachung und Aktualisierung des dokumentierten QM-, Umwelt- und
SGU-Systems konsequent wahrnehmen und alle sich daraus ergebenden Korrekturund Vorbeugungsmaßnahmen durchsetzen.
Die Herausgabe eines IMHB an Benutzer erfolgt nur nach ausdrücklicher Genehmigung
durch die Geschäftsleitung.
Das IM-System ist mit dieser Erklärung verbindlich in Kraft gesetzt.
Wien am 28.05.2009
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
1 Integriertes-Managementsystem
1.1
Integriertes-Management-System (IMS) allgemein
Das vorliegende IMS wurde entsprechend ISO 9001:2008, ISO 14001:2004 und SCC*
erarbeitet und eingeführt. Dieses dokumentierte System stellt sicher, dass die QM-Ziele,
die Umweltpolitik und die SGU-Politik des Unternehmens realisiert werden. Das IMSSysthem wird überwacht und aktualisiert.
1.2
Dokumentation des IMS
Die Dokumentation des IMS besteht aus:
•
Integriertes-Management-Handbuch (IMHB)
•
Verfahrensdokumenten
•
Arbeitsanweisungen und Formblättern
•
Nachweisdokumente (Aufzeichnungen)
•
Stellenbeschreibungen
Teilweise werden Dokument aus dem schon zuvor bestehenden QMS und SGU auch
für das UMS verwendet.
1.2.1 Das Integrierte-Management-Handbuch (IMHB)
Dieses IMHB beschreibt das QM-, Umwelt- und SGU-System der Firma Nieschalk
Industrietechnik GmbH und aller Niederlassungen.
Das IMHB soll den Auftraggebern einen Einblick geben, wie das Unternehmen die
Kundenanforderungen in Bezug auf Qualität, Vertrags- und Termintreue, Sicherheit
sowie die Abwicklung der Dienstleistungen unter technischen und wirtschaftlichen
Gesichtspunkten erfüllt.
Im IMHB ist auch die Aufbau- und Ablauforganisation festgelegt, detaillierte Abläufe
sind in Verfahrens- und Arbeitsanweisungen sowie Stellenbeschreibungen geregelt.
Das gesamte IM-System ist auf die Fehlervermeidung und auf die ständige Optimierung
der Aufbau- und Ablauforganisation einschließlich der Schnittstellen ausgerichtet.
Mit den in diesem IMHB und in den ergänzenden Unterlagen beschriebenen Regeln
ergibt sich für die Firmen ein Organisationssystem, das die Anforderungen nach DIN
EN ISO 9001:2008, ISO14001:2004 und SCC* erfüllt. Damit wird sichergestellt, dass
die Qualität der Dienstleistungen sowie der verkauften Produkte die Kunden zufrieden
stellt und alle gesetzlichen Auflagen an die Unternehmen erfüllt sind.
Das IMHB beinhaltet
•
die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele zur Sicherstellung der geforderten
Qualität der Dienstleistungen
•
die SGU-Politik und die Sicherstellung, dass die Sicherheit kontinuierlich
verbessert wird
•
die Umweltpolitik zur Vermeidung von Umweltbelastungen und Einhaltung von
umweltrelevanten Gesetzen.
•
die Beschreibung der Ausbau- und Ablauforganisation
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
•
die Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen zur Wahrnehmung der
Qualitätsmanagementaktivitäten aller an der Wertschöpfung beteiligten Stellen
des Unternehmens
Die Gliederung der Kapitel entspricht der Norm DIN EN ISO 9001:2008.
1.2.2 Die Verfahrensanweisungen (VA)
Die Verfahrensanweisungen (VA) umfassen Weisungen und Ablaufdarstellungen von
prozessorientierten
Aktivitäten
in
der
Wertschöpfungskette.
Diese,
alle
Unternehmensebenen erfassende Vorgehensweise, bildet die Grundlage zur
Umsetzung der genannten Ziele und des IM-Systems unserer Unternehmen.
1.2.3 Die Arbeitsanweisungen (AA)
Die Arbeitsanweisungen (AA) sind detaillierte arbeitsplatzbezogene Beschreibungen
einzelner Tätigkeiten und dienen hauptsächlich zur Konkretisierung von in den
Verfahrensanweisungen beschriebenen Prozessschritten. Sie enthalten alle nötigen
Angaben zu deren Durchführung d.h. auch das betreffende organisatorische und
technische Firmen-Know-How. Zusammen mit den Formblättern sind die
Arbeitsanweisungen das Handwerkszeug für unsere Mitarbeiter und dürfen ohne
Genehmigung der Geschäftsleitung nicht extern vergeben werden.
1.2.4 Organisation der Dokumente und Daten
Mitgeltende Produkte:
VA 0001
Dokumenten und Datenmanagement
Durch festgelegte Verfahren wird sichergestellt, dass gültige, allgemeine und
projektbezogene Dokumente im Planungsprozess bereitgestellt werden. Dokumente
des IM-Systems werden ebenfalls nach festgelegten Verfahren bereitgestellt und,
soweit erforderlich, aktualisiert.
Sämtliche erstellten Projektunterlagen, die nach Abschluss der Bearbeitung Gültigkeit
haben,
werden
gemäß
den
gesetzlichen
Bestimmungen
und/oder
Kundenanforderungen verwahrt. Die auf Speichermedien gespeicherten Daten werden
täglich gesichert. Die Handhabung ist in den einzelnen Verfahrensanweisungen bzw.
Arbeitsanweisungen und die Verantwortung in den Stellenbeschreibungen geregelt.
Die Arbeitsmittel umfassen Aufzeichnungen wie Checklisten, Formblätter und
Vordrucke zur Unterstützung der täglichen Arbeit. Sie werden ausgefüllt, abgehakt und
zum Teil als Prüfmittel eingesetzt.
1.2.5 Übersetzungen
Mitgeltende Produkte:
VA 0001
Dokumenten und Datenmanagement
FB 0103
Dokumentenmatrix
FB 0104
Liste der Übersetzungen
Es werden die jeweils relevanten Dokumente des IMS ins Englische übersetzt damit in
den nicht deutschsprachigen Niederlassungen alle relevanten Dokumente zur
Anwendung kommen können. Bei Bedarf kann es auch zu Übersetzungen in der
jeweiligen Landessprache kommen. Alle Übersetzungen werden einmal in der Zentrale
abgelegt und in der zentralen Dokumentenmatrix bzw. in der Liste der Übersetzungen
eingetragen.
Bei Unklarheiten oder übersetzungsbedingten Diskrepanzen ist die deutschsprachige
Ausgabe ausschlaggebend und somit allein gültig.
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Freigabe 28.05.2009
1.3
Abkürzungen im IM-Handbuch
Das IM-Handbuch beinhaltet die zusammengefasste Darstellung des IM-Systems. Die
Adressaten sind hauptsächlich die Auftraggeber, Mitarbeiter und Planungspartner.
1.4
AA
Arbeitsanweisungen
PL
Projektleiter
CL
Checklisten
EDV
Elektronische Datenverarbeitung
FB
Formblätter
GL
Geschäftleitung
KM
Korrekturmaßnahme
IM
Integriertes Management
IMS
Integriertes Management-System
IMHB
Integriertes-Management-Handbuch
QM
Qualitätsmanagement
QMB
Qualitätsmanagementbeauftragte/r
QUM-Leiter
Qualitätsmanagementleiter
QM-System
Qualitätsmanagementsystem
QS-System
Qualitätssicherungssystem
UM-System
Umweltmanagementsystem
VA
Verfahrensanweisungen
SGU
Sicherheit und Gesundheit sowie Schutz der Umwelt
SFK
Sicherheitsfachkraft
SB
Sicherheitsbeauftragter
MA
Mitarbeiter
AM
Arbeitsmediziner
Integrierte Managementprozesse
In den Kapiteln 2 bis 5 dieses Handbuches werden die einzelnen Prozesse des
Qualitätsmanagementsystems in Anlehnung an die Kapitel DIN EN ISO 9001:2008
(Stand Dezember 2008) beschrieben. Die Prozessorientierung der Norm wurde im
Wesentlichen übernommen. Die SGU sowie die Umwelt ISO 14000 wurden in diese
Kapitel mit eingearbeitet
Die folgende Darstellung zeigt die Verbindung zwischen den Kapitel 2 bis 5 des
Handbuches und die Abfolge und Wechselwirkung der Prozesse/Teilprozesse. Die
Zahlen wurden auch in der Bezeichnung des folgenden Bildes und in der
dazugehörigen Erklärung verwendet.
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
Ständige Verbesserung des
Qualitätsmanagementsystems
Z
u
f
r
i
e
d
e
n
h
e
i
t
Verantwortung der Leitung
K
U
N
D
E
N
A
n
f
o
r
d
e
r
u
n
g
e
n
Messung, Analyse,
Verbesserung
Management der Ressourcen
Produktrealisierung
Akquisition
Projektmanagement
Beschaffung
Angebot
Auftragsbestätigung
K
U
N
D
E
N
Lieferung
Produkt
Grundlagen
Anfrage
Vor Ort
Planung
Dokumentation
Kundenabsprache
Ergebnis
Eingabe
Industrie Service (IS)
Engineering (E)
Wertschöpfung
Information
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
2 Verantwortung der Leitung
2.1
Verpflichtung der Geschäftsleitung
Dem Geschäftsführer unterstehen alle Bereiche des Unternehmens. Er nimmt folgende
Aufgaben wahr:
•
Festlegung
Befugnisse.
der
Organisation,
Aufgabenverteilung,
Verantwortungen
•
Den Vorgaben, sowie der ökonomischen und ökologischen Zielsetzung
entsprechende innovative, zeitgerechte und fehlerfreie Erfüllung der
übernommenen Aufgaben.
•
Sicherung der fachlichen Qualifikation seines Unternehmens und seiner Mitarbeiter
auf dem jeweiligen Stand der Technik durch ständige Fortbildung und
Erfahrungsaustausch.
•
Wahrung von Informationen über Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse seines
Auftraggebers auch über die Beendigung seines Auftrages hinaus.
•
Einsetzen des QUM-Leiters und Ausstattung mit den für die Verwirklichung der
Qualitätspolitik notwendigen Aufgaben und Befugnissen.
•
In-Kraft-Setzung des QMHB sowie der notwendigen Änderungen.
•
Untersuchung der Wirksamkeit des IM-Systems an Hand der Berichterstattung der
QM-Leitung, der SKF und des Umweltbeauftragten und Festlegung neuer
Zielsetzungen.
•
Einsetzen des Sicherheitsbeauftragten und Ausstattung mit
Verwirklichung der SGU notwendigen Aufgaben und Befugnissen.
•
Einsetzen des Umweltbeauftragten und Ausstattung mit den für die Verwirklichung
des Umweltschutzes notwendigen Aufgaben und Befugnissen.
•
Wahrung der Rechtssicherheit (VA 0201 Rechtssicherheit)
den
für
und
die
Mit der Bereitstellung der notwendigen Mittel und Ressourcen verpflichtet sich die
Geschäftsführung zur ständigen Weiterentwicklung und Umsetzung des IM-Systems. Dies
wird durch die zuvor genannten Aktivitäten sichergestellt.
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
2.2
Kundenorientierung
Das Erkennen von Kundenforderungen ist die Grundlage der Verwirklichung unseres IMSystems.
Durch geeignete Maßnahmen werden die Kundenanforderungen ermittelt und mit dem Ziel
der Erhöhung der Kundenzufriedenheit erfüllt. Wir erhalten Anfragen und
Angebotsanforderungen, Planungsunterlagen und Baubeschreibungen. Durch die
Auswertung dieser Unterlagen entsteht unsere Einschätzung der Kundenanforderungen.
Wichtig ist es, gemeinsam mit dem Kunden eine umsetzbare Lösung zu erarbeiten. Die
Forderungen des Kunden und Lösungsvorschläge werden mit Vorschriften, Gesetzen,
Normen, technischen Standards und Qualitätsstandards abgeglichen. Unser Ziel ist es, die
Aufträge der Kunden preiswert, solide, in guter Qualität und umweltfreundlich umzusetzen
sowie fristgerecht zu erfüllen.
Die Zufriedenheit unserer Kunden erkennen wir an den Reaktionen auf unsere Angebote
und Zuarbeiten sowie an der Abwicklung beauftragter Lieferungen und Leistungen. Als
auch durch standardisierte Kundengespräche anhand einer CL.
2.3
Qualitätspolitik
Unter Einhaltung der zu berücksichtigenden Normen, Gesetze und Verordnungen ist
unsere Qualitätspolitik auf die Erhöhung der Kundenzufriedenheit ausgerichtet, wobei ein
zufriedenstellendes Betriebsergebnis erreicht werden soll.
Ziele und Inhalte unserer Qualitätspolitik sind:
•
zufriedene Kunden aufgrund vereinbarungsgemäßer
Leistungen zu angemessenen Preisen
und
termingerechter
•
Verpflichtung aller Mitarbeiter, Anforderungen des Kunden zu erfüllen und die
Wirksamkeit des IM-Systems ständig zu verbessern
•
Freundlicher Umgang mit den Kunden – Ausbau der sozialen Kompetenz der
Mitarbeiter
•
Kenntnis und Anwendung der einschlägigen Gesetze, Normen, Vorschriften und
Richtlinien sowie firmeninternen Anleitungen
•
aus- und weitergebildete, umfassend informierte und motivierte Mitarbeiter
•
Teamwork mit gutem Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter
•
Fehlererkennung, -auswertung und -vermeidung
•
Risikoerkennung und -minimierung
Wir verpflichten uns, die Zufriedenheit des Kunden durch folgende Aspekte zu
erreichen:
•
pünktlich erstellte, vollständige
kundenorientierten Preisgestaltung
•
vollständig erbrachte Leistungen
Integriertes-Management-Handbuch 2
und
verständliche
Angebote
mit
einer
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Freigabe 28.05.2009
•
Erstellung einer kundenorientierten Dokumentation
•
partnerschaftliche Kooperationsbeziehungen zu dem Kunden
•
Einhaltung der angebotenen Preise
•
ständige Verbesserung unseres IM-Systems
Dazu gehört aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch:
•
effektiver Material- und Personaleinsatz
•
kurze Bearbeitungszeiten
•
Anpassung der Infrastruktur an die Aufgabe
•
Sicherheit am Arbeitsplatz
Die Durchsetzung dieser Politik hat eine positive Auswirkung auf die Kunden, erhöht die
Wirtschaftlichkeit und sichert dadurch die künftige Perspektive des Unternehmens. Die
Aktivitäten zur Umsetzung der Qualitätspolitik dienen der Steigerung unseres
Bekanntheitsgrades.
Es werden jährlich Ziele auf Grund des IMS-Maßnahmenplanes und des ManagementReviewe formuliert. Die Qualitätspolitik bildet den Rahmen zum Festlegen und Bewerten
dieser Ziele und wird durch den Geschäftsführer hinsichtlich ihrer Angemessenheit
bewertet.
2.4
SGU-Politik
Die Verfolgung einer Strukturierten Politik, ausgerichtet auf den ständigen
Verbesserungsprozess der SGU, sowie die Reduzierung von Unfällen, arbeitsbedingter
Gesundheitsbeeinträchtigungen und unsicheren Situationen sowie von Umwelt- und
Sachschäden an Material, liegt uns am Herzen.
Mitgeltende Produkte:
VA 0502
Sicherheit an Arbeitsstätten & Unfallerfassung
Im Besonderen legen wir Wert auf:
•
Die Verhütung von Unfällen
•
Die Verhütung von Berufserkrankungen
•
Die Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren
•
Die Verhütung von Umwelt- und Sachschäden
•
Das Bemühen um eine ständige Verbesserung des SGU-Standards
•
Einhaltung der Gesetzlichen Bestimmungen (VA 0201 Rechtssicherheit)
Um Unfälle oder Beeinträchtigungen der Gesundheit unserer Mitarbeiter zu vermeiden,
werden diese durch Informationen und Ausbildungen in die Lage versetzt, Gefährdungen
im Vorhinein zu erkennen. Die erforderlichen Gegenmaßnahmen können sie durch diese
Schulungen sofort einleiten und werden im IMS-Maßnahmenplan dokumentiert.
Der Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens und dem Schutz unserer Mitarbeiter kommt
die gleiche Priorität zu. Die Geschäftsführung und unsere Führungskräfte, welche sich
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
aktiv an der Umsetzung unseres Sicherheitsmanagement beteiligen, übernehmen eine
Vorbildwirkung, die wir fördern und stärken.
Um Folgeschäden für unsere Kunden zu vermeiden, werden Sicherheitsmaßnahmen
bereits in der Projektvorbereitung berücksichtigt und geplant.
Alle MA haben sich an die „Allgemeinen Sicherheitsbedingungen der Kunden“ zu halten
und werden jährlich in diese unterwiesen.
Zur Erreichung dieser
Managementsystem:
Ziele
setzt
unser
Unternehmen
auf
folgendes
•
Plan Durch die Vorgabe von Zielen und der Planung von Maßnahmen werden die
Anforderungen an unser Sicherheitsmanagementsystem periodisch erhöht.
•
DO Durch die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen und der Vorbildwirkung
durch das Management werden unsere Pläne in die Praxis umgesetzt.
•
Check Durch regelmäßige SGU-Sitzungen und SGU-Inspektionen wird der Grad
der Umsetzung und die Wirksamkeit unserer Maßnahmen überprüft.
•
Act Aufgrund der Analysen unserer Sicherheitsdaten werden neue Maßnahmen
festgelegt, die die ständige Verbesserung unseres Sicherheitssystems
gewährleisten.
Die von unseren Unternehmen eingesetzten Subunternehmer und Professionisten werden
ebenfalls angehalten die vorgegebenen Sicherheitsstandards einzuhalten, bzw. müssen
ein passendes SGU-System haben. Es werden keine Personaldienstleister eingesetzt.
2.5
Umwelt-Politik
Unter Einhaltung der umweltrelevanten Gesetze (VA 0201 Rechtssicherheit) setzen wir
drei Schwerpunkte die unsere Umweltpolitik ausmachen.
•
Der vernünftige Einsatz von Ressourcen (Strom, Wärme, Papier, …)
•
Die Mülltrennung und/oder Vermeidung
•
Die Beachtung umweltrelevanter Aspekte bei der Planung und Umsetzung unserer
Dienstleistungen
Die von unseren Unternehmen eingesetzten Subunternehmer, Lieferanten und
Professionisten werden ebenfalls angehalten eine umweltschonende Politik einzuhalten,
bzw. müssen ein passendes Management-System haben. Bei dem Einkauf von Produkten
wird auf deren Umweltverträglichkeit bei Nutzung und Herstellung Wert gelegt.
Diese Umwelt Grundsätze werden, sofern die Landesinfrastruktur es zulässt, auch in allen
Niederlassungen umgesetzt.
2.6
Ziele
Die Unternehmens-Ziele werden jährlich erstellt und bewertet. Weiters gibt es auch
Projektziele, die in Etappen bewertet werden.
Grundsätzliche Unternehmensziele:
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Freigabe 28.05.2009
2.6.1 Hohe Qualität und Kompetenz
Grundsätzlich wird die höchstmögliche Qualität bei all unseren Produkten und
Dienstleistungen angestrebt. Alle Bereiche werden von kompetenten Mitarbeitern besetzt.
Die Kompetenz unserer Mitarbeiter wird laufend durch Besprechungen, Unterweisungen
und Schulungen gesteigert.
2.6.2 Steigerung der Kunden-Zufriedenheit und Wertschöpfung
Durch die kontinuierliche Verbesserung und Kontrolle der Abläufe, werden Fehler
vermieden, und somit die Kunden-Zufriedenheit, als auch die Wertschöpfung gesteigert.
2.6.3 Stabile Auftragslage und gesundes Auftragswachstum
Durch die kontrollierte Erschließung neuer Märkte, sowohl räumlich als auch
produktbezogen, soll die Zahl der potenziellen Kunden steigen. Durch das Ausschöpfen
des Kundenpotenzials, als auch durch die Steigerung der Kundenzufriedenheit wird ein
gesundes und stabiles Auftragswachstum angestrebt.
2.6.4 Sicherheit
Durch ständige Verbesserungen des SGU-Systems, Schulungen und Unterweisungen der
Mitarbeiter, sowie der Überprüfung gesetzter Maßnahmen und regelmäßiger
Evaluierungen wird die höchstmögliche Sicherheit für Mitarbeiter, Kunden, Material und
Umwelt angestrebt.
2.6.5 Umweltschutz
Durch ständige Beachtung aller umweltrelevanten Gesetze und die kontinuierliche
Verbesserung zur Vermeidung von Umweltbelastungen.
2.7
Planung des Integrieten-Management-Systems
Die jährliche Planung des Systems erfolgt durch den Geschäftsführer auf der Grundlage
verschiedener Auswertungen. Insbesondere die Ergebnisse der Management-Reviews
werden mit einbezogen. Die Planung schlägt sich in dem fortlaufenden IMSMaßnahmenplan
nieder,
in
dem
die
Fehlerbeschreibung,
Maßnahmen,
Verantwortlichkeiten sowie Termine benannt werden.
Dabei werden für die einzelnen Bereiche und Mitarbeiter messbare Ziele aufgestellt, die
mit den Inhalten der Qualitätspolitik im Einklang stehen.
Wichtiger Bestandteil sind die Mitarbeiter, deren Schulung auf der Grundlage des, die
Qualitätsziele unterstützenden, Schulungsplans geplant wird.
Jährlich erfolgt durch den Geschäftsführer und die Mitarbeiter eine Planung des weiteren
Vorgehens zum Erreichen der aufgestellten Ziele und Forderungen des IM-Systems.
Siehe hierzu auch den IMS-Maßnahmenplan sowie den Schulungsplan.
2.8
Verantwortung, Befugnis und Kommunikation
2.8.1 Verantwortung und Befugnis
Die Geschäftsleitung setzt die Verantwortungen und Befugnisse fest. Sie sind ersichtlich
anhand der AA, Stellenbeschreibungen und des Organigramms.
Integriertes-Management-Handbuch 2
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Freigabe 28.05.2009
2.8.2 Beauftragter der obersten Leitung
Aufgrund der Größe des Unternehmens ist der Geschäftsführer Herr Ing. Erwin Nieschalk
auch gleich der QM-Beauftragte und Umweltbeauftragter. Für die operativen Tätigkeiten in
beiden Bereichen ist Frau Daniela Bohn als QUM-Leiter bestimmt. Herr Ing. Peter
Schweiger ist der Sicherheitsbeauftragte.
2.8.3 Interne Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb der Firma ist gekennzeichnet, durch einen kontinuierlichen
Informationsfluss von der Unternehmensleitung zu den Mitarbeitern und zurück, um so
einen einheitlichen Informationsstand innerhalb des Unternehmens zu erzielen und die
Mitarbeiter in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Die interne Kommunikations- und Informationsstruktur wird sichergestellt durch:
•
monatliche IMS-Sitzungen
•
regelmäßige Besprechungen zu Projekten und allgemeinen Fragen mit den
einzelnen Mitarbeitern und der Geschäftsführung
•
regelmäßige persönliche Gespräche zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten
•
Projektnachbesprechungen mit allen an dem Projekt beteiligten Mitarbeitern
Durch Mitschriften im IMS-Maßnahmenplan wird sichergestellt, dass die Aufgaben wirklich
erledigt werden und nachvollziehbar sind.
2.8.4 Externe Kommunikation der Umweltpolitik
Die Umweltpolitik wird nach außen kommuniziert anhand unseres Webauftrittes, und
gegebenen Falls an hand von Aussendungen (per Post oder Mail). Ziel der
Kommunikation ist es unsere Kunden und Lieferanten auf Umweltbewusstsein zu
sensibilisieren und als umweltbewussten Partner zu gewinnen.
2.9
Managementbewertung
Periodisch findet eine Managementbewertung über die Gesamtsituation der Unternehmen
statt. Hierbei werden sowohl wirtschaftliche, SGU bezogene, Umwelt relevante als auch
qualitätsbezogene Aspekte in Augenschein genommen.
2.9.1 Eingaben für die Bewertung
Eingaben für die Managementbewertung
Schwerpunkten enthalten:
müssen
Informationen
zu
folgenden
a) Ergebnisse von Audits
b) Rückmeldungen von Kunden (projektbezogen)
c) Status von Vorbeugungs- und Korrekturmaßnahmen
d) Folgemaßnahmen vorangegangener Managementbewertungen
e) Änderungen, die sich auf das IM-System auswirken könnten und
f) Empfehlungen für Verbesserungen.
g) Kundenzufriedenheit
h) Beteiligung des Managements an SGU
i) SGU-Aktions-/Jahresplan
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Freigabe 28.05.2009
j) Aufzeichnungen
der
Begehungsprotokolle
Arbeitsplatzbegehungen
und
Auswertung
der
k) Aufzeichnungen über die Untersuchung von Unfällen und anderen Ereignissen.
l) Rückmeldungen und Beschwerden bez. SGU von Kunden
m) Prüfung und Bewertung des Umwelt-Management-Systems
n) Verbesserungen des Umwelt-Management-Systems
o) Überprüfung der Rechtssicherheit in der Zentrale und in allen Niederlassungen
p) Status der Rechtssicherheit in der Zentrale und in allen Niederlassungen
2.9.2 Ergebnisse der Bewertung
Die Ergebnisse der Managementbewertung beinhalten Entscheidungen und Maßnahmen
zur:
a) Verbesserung der Wirksamkeit des IM-Systems und seiner Prozesse
b) Produktverbesserung in Bezug auf Kundenanforderungen und
c) Bedarf an Ressourcen und Weiterbildung
d) Beurteilung der Führungskräfte nach SGU-Aspekten
2.10 Vertretungsregeln und Unterschriftsberechtigungen
Es gibt eine eindeutige Regelung, damit bei Abwesenheit von Funktionsträgern keine
terminlichen Verzögerungen oder Kompetenzschwierigkeiten bei Vertretung und
Zeichnungsberechtigung entstehen. Diese sind in den Stellenbeschreibungen geregelt.
Siehe dazu die Stellenbeschreibungen.
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3 Management von Ressourcen
3.1
Bereitstellung von Ressourcen
Die Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter ist sicher gestellt um die angebotenen
Dienstleistungen abzudecken.
Durch regelmäßige Evaluierung wird der aktuelle Stand der Qualifikation überprüft und
gegebenen falls Schulungsmaßnahmen eingeleitet.
3.2
Personelle Ressourcen
Zentrale Anliegen unserer Geschäftspolitik sind angemessene Qualifikation der Mitarbeiter
sowie deren systematische Weiterentwicklung. Demgemäß achten wir im Rahmen der
Stellenbesetzung durch neue Mitarbeiter streng darauf, dass diese eine, dem
Anforderungsprofil der Stelle entsprechende, Qualifikation mitbringen. Neue Mitarbeiter
durchlaufen ein Einarbeitungsprogramm, durch welches sie in unser Unternehmen, ihren
jeweiligen Tätigkeitsbereich und ihr konkretes Aufgabenfeld eingeführt werden.
3.3
Umweltschutz
Bei der Beschaffung wird auf die Umweltverträglichkeit der Produkte und deren Erzeugung
acht gegeben.
Innerhalb des Unternehmens wird Mülltrennung betrieben. Die Mitarbeiter sind dazu
angehalten unnötige Papiererzeugung zu vermeiden.
Das Unternehmen verwendet, wo der Einsatz sinnvoll ist, Energiesparlampen; in Räumen
die gerade nicht benutzt werden wird das Licht abgedreht.
Es wird darauf geachtet, dass es in den Wintermonaten zu keiner Überheizung kommt.
Mitgeltende Produkte:
3.4
VA 0404
Abfall- Entsorgung & Vermeidung
VA 0403
Beschaffung von Maschinen, Geräten, Ausrüstung
und Arbeitsstoffen.
AA 0405
Bürosicherheit & Energiesparen
Qualifikation und Zuständigkeiten
Qualifikationen
Die Unternehmen beschäftigen Ingenieure und Techniker mit entsprechendem Abschluss.
Die technischen Zeichner (Konstrukteure) haben eine fachspezifische Ausbildung und in
der Regel eine zusätzliche CAD-Ausbildung. Die Qualifikationen können anhand von
Zeugnissen nachgewiesen werden.
Da in unseren Unternehmen keine besonders gefährlichen Arbeiten und Tätigkeiten
anfallen sind keine speziellen Kenntnisse und Ausbildungen hinsichtlich gefährlicher
Arbeitsbereiche oder gefährlicher Stoffe nötig.
Zuständigkeiten
Die jeweiligen Zuständigkeiten sind den Arbeitsanweisungen und Stellenbeschreibungen
zu entnehmen.
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Geschäftsführer
QMB UMB
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GF
Stellvertreter
3.4.1 Organigramm
EDV
Beauftragter
SCC
Beauftragter
Controlling
Verrechnung
Executiv
Assistant
QUM-Leiter
Arbeitsmediziner
IS
Engineering
Rumänien:
PL
PL
KO
Assistenz
Vertrieb
Hoch & Tiefbau
GF
Technik
Armaturen
Nieschalk
Engineering S.R.O
Laurinska 3
SK-81101 Bratislava
GF
Vertrieb
Rohrbau
KO
MSR-Technik
KO
Dokumentation
Nieschalk
Industrietechnic
Com Barkanesti,
sat Romanesti, no. 116
jud. Prahova
Romania
Integriertes-Management-Handbuch 2
Nieschalk
Industrietechnik GmbH
Trillergasse 8/4
1210 Wien
Österreich
Verfahrenstechnik
Kalorische
Anlagen
Industrieanlagen
Administration
Re-Prüfung
Anbotslegung
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Pumpen
Service
Nieschalk
Industrietechnik GmbH
Trillergasse 8/4
1210 Wien
Österreich
Nieschalk k.s.
Laurinska 3
SK-81101 Bratislava
Assistenz
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3.5
Fortbildungsprogramm
Als weiterer Baustein zur Erreichung der Qualitätsziele und SGU und UmweltAnfordernissen finden für alle Mitarbeiter interne und externe Schulungen und
Fortbildungsveranstaltungen statt.
Eine grundlegende Qualifizierung der Mitarbeiter ist durch die entsprechende Ausbildung
bzw. das Studium gewährleistet. Durch berufsbegleitende Weiterbildungen ist die
Aktualisierung des Wissens sichergestellt. Des Weiteren findet eine Vertiefung der
Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Weiterbildung am Arbeitsplatz statt.
Eine ausreichende Personalqualifikation und Qualitätsmotivation wird sichergestellt und
aufrechterhalten.
3.6
Schulung und Schulungsplan
Eine Voraussetzung für gutes Funktionieren des IM-Systems ist die ständige Schulung
des Personals. Es gehört zur Strategie des Unternehmens, die Mitarbeiter so zu schulen,
dass sie die Ihnen zugeteilten Aufgaben sicher erfüllen können.
Nach Angebot und bürospezifischer Aufgabestellung wird ein Schulungsplan für das
jeweilige Jahr aufgestellt. Dieser Plan hat die Interessen des Unternehmens und der SGU
zu berücksichtigen. Verantwortlich für diese Planung ist die Geschäftsleitung.
Es ist zu dokumentieren, welcher Mitarbeiter auf welchen Fachgebieten (z.B. QMS,
Projektmanagement, Sicherheit, CAD etc.) wie oft von wem Unterweisungen bekommen
hat. Die Fortbildungsmaßnahmen laufen parallel intern und extern. Interne Schulungen
sind halbjährlich anzustreben. Die Mitarbeiter sind verpflichtet den Besuch externer
Schulungen (wann und wo) zu belegen und bekanntzugeben.
Externe Fortbildungen:
•
Teilnahme an Arbeitstagungen von der Ingenieurkammer etw.
•
Fachbezogene Fortbildung an technischen Universitäten
•
Besuch von Vortragsveranstaltungen
•
Spezielle Seminare und Lehrgänge für Sonderaufgaben
•
SCC*-Schulungen
Interne Fortbildungen:
•
Ingenieurbesprechungen mit Fachbeiträgen
•
Einzelausbildung an Software (auch extern)
•
Fachbibliothek, Fachzeitschriften
•
Fortbildung, Schulung für CAD (auch extern)
•
Regelmäßige Unterweisung bei der Durchsprache von Projekten und Prüfungen
•
Sicherheitsunterweisungen
•
Umweltunterweisungen
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Freigabe 28.05.2009
3.6.1 Dokumentation
Die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen und besuchten Schulungen wird in
Mitarbeiterbesprechungen beurteilt.
In den Personalakten werden Aufzeichnungen zu Ausbildung, Schulung, Fertigkeiten und
Erfahrung geführt.
3.7
Büroausstattung und Infrastruktur
Jeder Mitarbeiter hat an seinem Arbeitsplatz, das seinem Aufgabengebiet entsprechende
Equipment, mit Anschluss an das interne Netz. Die EDV-Infrastruktur und die
entsprechenden Lizenzen werden von dem Administrator verwaltet und gepflegt.
Die angemessene Ausstattung des Büros hinsichtlich Ausstattung sowie Hard- und
Software ist der aktuellen Inventarliste zu entnehmen. Die Geschäftsleitung ermittelt den
Bedarf der Einrichtungen, stellt sie bereit und sorgt für Wartung und Instandhaltung.
Die tägliche, wöchentliche und jährliche Datensicherung stellt den Schutz und die
Verfügbarkeit der elektronischen Daten, der Software sowie der kommerziellen
Programme sicher. Der Schutz gegen Viren ist durch ständig aktualisierende Virenscanner
realisiert.
Die Arbeitsplätze sind nach den Gesichtspunkten Gesundheit, Sicherheit und
Umweltschutz eingerichtet. Es findet eine regelmäßige Arbeitsplatzevaluierung statt. Die
Fachkraft für Arbeitssicherheit (AUVA) ist der Ansprechpartner auf diesem Gebiet.
Es finden monatliche SGU-Inspektionen (CL 0502) auf allen Baustellen und anderen
Arbeitsstätten statt. Die Inspektionen werden vom SB oder/und GF durchgeführt.
3.8
Sicherheitstechnische Ressourcen
Alle Mitarbeiter die auf Baustellen gehen bekommen eine PSA zur Verfügung gestellt,
diese ist bei jedem Außen-Einsatz entsprechend der örtlichen Anweisungen zu tragen.
Die PSA ist vom MA regelmäßig auf Sauberkeit, Unversehrtheit und gegebenen falls auf
Ablauffristen zu kontrollieren.
Mitgeltende Produkte:
AA 0303 PSA Anwendung & Wartung
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4 Produktrealisierung
4.1
Planung der Produktrealisierung
Mitgeltende Produkte: VA 0402 und VA 0402-1
Unser Unternehmen hat offizielle Verfahren eingeführt, die alle qualitätsrelevanten
Hauptprozesse umfassen, und die sicherstellen, dass diese Tätigkeiten gelenkt werden
(mit angemessener Dokumentation und Überwachung durchgeführt werden), um die
stetige Aufrechterhaltung einer Kontrolle zu gewährleisten.
Es werden im Rahmen der Produktrealisierung folgende Punkte beachtet:
•
die aufgestellten Qualitätsziele, die mit der Produktrealisierung in Zusammenhang
stehen (siehe Maßnahmenplan)
•
die durch Kunden und Produkte festgelegten Qualitätsmerkmale
•
Bereitstellung der zur Dienstleitungserbringung erforderlichen Ressourcen
•
Verfahrensanweisungen und Vorschriften, die Ablauf und Struktur der Projekte
beschreiben
•
die erforderlichen produktspezifischen Prüfungen
•
die erforderlichen Aufzeichnungen in Termin- und Projektunterlagen
•
die SGU relevanten Aspekte
•
Umweltrelevante Aspekte bei Einkauf und Einsatz
Planungsablauf
Beschreibung der Grundlagen und Inhalte sowie der Dokumentation der einzelnen
Planungsschritte und Überwachungsleistungen von der Grundlagenermittlung bis zur
Abnahme und Übergabe des Projekts.
Festlegung des Projektbearbeitungsteams
Für die Zusammenstellung des Projektteams ist die Qualifikation sowie die von der
Geschäftsleitung ermittelte Bearbeitungszeit ausschlaggebend, damit in dem
vorgegebenen, vertraglich festgelegten Planungszeitraum, die geforderte Leistung
erbracht werden kann. Die Geschäftsleitung organisiert und bestimmt die
Kapazitätsauslastung des Gesamtbüros. Sie überwacht gemeinsam mit dem Projektleiter
kritische Überschneidungen, die eventuell auch bei Änderungen einzelner Projektteile oder
auch eines gesamten Projekts entstehen.
Je nach Aufgabenstellung und qualitativer Anforderung werden die Projektleiter
herangezogen. Die Geschäftsleitung bestimmt durch die schriftliche Vorlage eines
Projektdatenblattes das Projektbearbeitungsteam.
Termin- und Kapazitätsplanung
Grundlage für die bürointerne Termin- und Kapazitätsplanung sind die mit dem
Auftraggeber vereinbarten Termin- und Projektablaufpläne. Die Geschäftsleitung stellt
gemeinsam mit dem Projektleiter sicher, dass Überschneidungen in der
Kapazitätsauslastung vermieden werden. Dies erfolgt durch regelmäßige Absprachen.
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Festlegungen zu internen sachlichen Prüfverfahren
Der Projektleiter ist für die interne sachliche Planung des Planziels in den einzelnen
Planungsphasen zuständig. Dabei sind die angestrebten Termine unter Beachtung der
Kosten einzuhalten.
CAD-Systeme
Es kommen mehrere CAD-Programme (z.B. ACAD, I-Sketch, SPPID, Comos, ICEM), mit
teilweise von Kunden zur Verfügung gestellten Erweiterungen, zum Einsatz.
Ermittlung und Verwendung organisatorischer Hilfsmittel für die technische
Projektbearbeitung
Für die verwendeten CAD-Programme werden laufend Vorschriften und Checklisten
erstellt bzw. überarbeitet. Dadurch werden Erfahrungen aus laufenden sowie
abgeschossenen Projekten dokumentiert und zur effizienteren Kontrolle und
Fehleranalyse bei zukünftigen Projekten zur Verfügung gestellt.
Verfolgung des Planungsablaufes
Bei der Erbringung von Planungsleistungen ist es notwendig, die Planung nachvollziehbar
zu gestalten. Realisiert wird dies durch entsprechende Revisionsvermerke in den Plänen
und eine datumsorientierte Ordnerstruktur. Verantwortlich dafür sind der Projektleiter bzw.
die Konstrukteure.
Schulung und Einsatz von EDV-Systemen für technische Konstruktionen
Eine entsprechende Hard- und Software für technische Konstruktionen und für CAD ist
vorhanden. Die Auswahl richtet sich nach dem bürospezifischen Bedarf und wird von der
Geschäftsleitung in Abstimmung mit den Mitarbeitern getroffen. Nach der Anschaffung
werden eine Einführung und eine Schulung der betroffenen Mitarbeiter durch den
Lieferanten oder andere Institutionen durchgeführt.
4.2
Kundenbezogener Prozess
Mitgeltende Produkte: VA 0402 und VA 0402-1
Angebotsbearbeitung
Es gehört zu den Gepflogenheiten unseres Unternehmens, zu Beginn einer
Zusammenarbeit zu einem eindeutigen Verständnis der Bedürfnisse unserer Kunden zu
gelangen und diese während der gesamten Projektdauer /Dienstleistung einer
kontinuierlichen Überprüfung zu unterziehen.
Auslöser der kundenbezogenen Prozesse sind die Anfragen des Kunden. Ihre Bedürfnisse
und Wünsche werden durch individuelle Gespräche, Befragungen, bei Besuchen sowie
durch andere Kontakte und Quellen festgestellt und auf Realisierbarkeit geprüft.
Jede Anfrage oder jedes Auftragsprojekt wird einem Projektleiter zugeordnet. Er
koordiniert alle Maßnahmen, die intern erforderlich sind und hält den Kontakt zu den
Vertragspartnern in allen Phasen des Projekts bis zur Abnahme und bei Reklamationen.
Bei, von einer Anfrage oder einer Bestellung, unabhängiger Planung wird ein Projektplan
mit Kosten- und Zeitbudgetierung durch den Projektleiter erstellt und durch die
Geschäftsleitung freigegeben.
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Bei Projekten, aufgrund von Anfragen oder Aufträgen, wird durch den Projektleiter in
Absprache mit der Geschäftsleitung ein Projektplan mit Kosten- und Zeit-/TerminBudgetierung erstellt, indem alle wesentlichen Schritte und Entscheidungspunkte mit den
jeweils zuständigen Stellen (intern oder extern) fixiert sind. Der Projektleiter überwacht den
Projektfortschritt im Hinblick auf Termine und Kosten. Grundlage sind hierfür
vorangegangene abgeschlossene Projekte.
Im Rahmen von Angeboten oder Auftragsprojekten werden Vorentwürfe in Form von
Übersichtsplänen erstellt, die mit dem Kunden diskutiert und verabschiedet werden.
Abschließende Entwürfe werden den Vertragspartnern (falls nicht anders vereinbart) zur
Genehmigung vorgelegt.
Die Ergebnisse werden von dem Projektleiter mit den Vorgaben des Kunden und dem
Leistungsverzeichnis (teilweise reicht der Kunde die Anforderungen in Form von
Leistungsverzeichnissen ein) verglichen. Im Falle von Abweichungen werden diese in
einem Projektgespräch oder auf andere geeignete Weise im Hinblick auf die
Verträglichkeit im Gesamtprojekt geprüft und mit dem Kunden besprochen und
entsprechende Festlegungen vereinbart.
Die vom Kunden nicht angegebenen Anforderungen, die jedoch für die Projektierung
notwendig sind, sind durch Nachfragen und gegenseitige Abstimmungen zu erfassen.
Wenn die Anfragen in das Lieferspektrum unseres Unternehmens passen und die Inhalte
technisch umsetzbar sind, reagieren wir auf alle Anfragen mit Angeboten. Die Angebote
liegen den Kunden in schriftlicher Form vor. Durch eine Auftragsbestätigung (in der Regel
schriftlich) wird eine Übereinstimmung zwischen den Erwartungen der Kunden und den
Leistungen unseres Unternehmens hergestellt.
4.2.1 Auftragsanalyse & Umweltaspekte
Nach Auftragseingang/Bestelleingang wird die Unternehmensleitung, unter Einbeziehung
der jeweiligen Projektleiter, die Kongruenz von Angebot und Bestellung sowie die
Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sorgfältig überprüfen. Die Vertragsprüfung stellt
eine vollständige Überprüfung aller Vertragsforderungen auf Durchführbarkeit in
technischer, wirtschaftlicher, terminlicher und rechtlicher Hinsicht dar.
Bei der Analyse werden auch die Umweltaspekte betrachtet und der Kunde wird informiert
falls es da Verbesserungspotenzial gibt. (FB 0509)
Unklarheiten werden mit dem Kunden geklärt und entsprechend dokumentiert.
Sollte es im Verlauf von Projekten zu Vertragsänderungen kommen, wird durch
entsprechende Regelungen sichergestellt, dass alle Beteiligten kurzfristig den aktuellen
Änderungsstand erhalten. Bei Änderung der Anforderungen ist sichergestellt, dass die
zutreffenden Dokumente ebenfalls geändert werden und die zuständigen Mitarbeiter die
geänderten Anforderungen erfassen.
Nachträge und Wünsche zu Vertragsänderungen oder andere Änderungswünsche der
Kunden führen zu Ergänzungen oder Überarbeitungen der Angebote bzw.
Vertragsänderungen (teilweise über Nachträge in Form einer TÄM (technischen
Änderungsmeldung)). Durch entsprechende Aktennotizen ist sichergestellt, dass diese
Änderungen beachtet werden. Zeitnah erfolgt eine Überarbeitung oder Neuerstellung der
Dokumente (neue Angebote/Verträge/Vertragsänderungen). Die neuen Dokumentationen
werden entsprechend den Vorgaben abgelegt.
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4.2.2 Kommunikation mit dem Kunden
Ausgehend von der Anfrage des Kunden läuft zwischen den Auftraggebern und uns als
Auftragnehmer ein kontinuierlicher gegenseitiger Kommunikationsprozess. Dieser
erstreckt sich von dem Beginn des Ablaufs eines Geschäftsprozesses über dessen
gesamten Ablauf und Abschluss.
Eine Kommunikation mit den Kunden wird durch die Projektbearbeiter in Abstimmung mit
der Geschäftsleitung geführt. Dabei kommen verschiedene Kommunikationsmedien wie
z.B. Internet, Telefon, Telefax, Post etc. zum Einsatz.
Inhalte des gegenseitigen Kommunikationsprozesses sind:
4.3
•
Anfragen und Aufträge der Kunden, deren Aufnahme so zu erfolgen hat, dass alle
Informationen erfasst werden
•
Verträge einschließlich deren Änderungen
•
Überreichen von Produktinformationen an Kunden wie z.B. Beschreibungen,
Schemata, Prospekte, Datenblätter etc.
•
Einholen, der durch den Kunden bereitzustellenden Informationen bzw. Unterlagen
wie z.B. Leistungsverzeichnisse, Planungsunterlagen etc.
•
Hinweise zur Vervollständigung und Aktualisierung vorhandener Unterlagen aus der
Angebotsphase
•
Rückmeldungen von Kunden einschließlich Hinweisen und Beschwerden
Entwicklung
Da es in unsern Unternehmen keine Entwicklung im Sinne der Norm gibt ist diese aus
dem QMHB ausgeschossen.
4.4
Lagerung
Da es in unsern Unternehmen keine Lagerung im Sinne der Norm gibt ist diese aus dem
QMHB ausgeschossen.
4.5
Projektierung
Die Projektierung in Ihrer Gesamtheit ist nur für den Geschäftsprozess 1.2
„Auftragsabwicklung Engineering Anlagenbau“ von Bedeutung und wird in der folgenden
Übersicht überblicksartig dargestellt. Dabei ist die zeitliche Abfolge von oben nach unten
angegeben.
Bei manchen Projekten ist ein mehrfacher Durchlauf der einzelnen Stufen notwendig, bis
eine kundenwunschgerechte Lösung erreicht ist.
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4.5.1 Projektierungsplanung
Im Rahmen des Geschäftsprozesses „Engineering Anlagenbau“ beschreibt die
Projektierungsplanung die eigentliche Planung der Projektierung. Dieser Abschnitt der
Leistungserbringung (Prozessschritt) wird durch den Geschäftsführer geplant und gelenkt.
Bezogen auf den entsprechenden Projektierungsvorgang legt dieser gemeinsam mit den
Verantwortlichen die folgenden Punkte fest:
•
Die zu durchlaufenden Phasen:
o Kalkulation (Kostenschätzung)
o Konstruktion
o Dokumentationserarbeitung
•
Die in den einzelnen Phasen der Projektierung durchzuführenden Abgleiche mit
den Kundenvorgaben
•
Das Vorgehen bei der Überprüfung der Ergebnisse der Projektierung und ihrer
Eignung, die Kundenwünsche zu erfüllen
Die Projektierung führt der, durch den Geschäftsführer beauftragte Projektleiter durch. Die
Konstruktions- und Schreibkapazität wird bereitgestellt. Dabei erfolgt ein direkter Zugriff
auf diese Ressourcen und Dokumentationen.
Der Geschäftsführer wird durch die Mitarbeiter regelmäßig über den aktuellen Stand
informiert
und
es
werden
gegenseitig
Informationen
ausgetauscht.
Die
Zwischenergebnisse und Ergebnisse werden zureichend in den entsprechenden
Projektunterlagen dokumentiert. Die Dokumentationen werden mit dem Fortschreiten des
Projektes aktualisiert.
4.5.2 Projektierungseingaben
In Bezug auf die Produktanforderungen werden die Eingaben für die Projektierung durch
den Beauftragten ermittelt und in den Projektunterlagen dokumentiert. Derartige Eingaben
können sein:
•
Kundenvorgaben in Form von Anfragen und Leistungsverzeichnissen, die
Leistungsanforderungen beschreiben
•
Geltende Gesetze und Vorschriften sowie behördliche Anforderungen
•
vorliegende Erfahrungen aus Vorgängerprojekten sowie
•
möglicherweise andere wesentliche Anforderungen dieser Projektierung
Diese Eingaben werden anschließend auf Vollständigkeit, Aussagefähigkeit, Eindeutigkeit
sowie Widersprüchlichkeit überprüft.
4.5.3 Projektierungsergebnisse
Die durch die Projektunterlagen dokumentierten Projektierungsergebnisse in Form von:
•
Kostenaufstellungen
•
Herstellungszeichnungen
•
Aufstellungspläne, Schemata und
•
Beschreibungen
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sollen die Antwort auf die Projektierungseingaben sein, die Kundenanforderungen erfüllen
und somit eine Verifizierung gegenüber den Projektierungseingaben ermöglichen.
Die erforderlichen personellen und technischen Ressourcen, der Zeit- und Kostenrahmen
werden dargestellt. Hierfür werden durch den Bearbeiter (i.d.R. Projektleiter) ausreichende
Dokumentationen und Informationen zusammengestellt. Diese enthalten nötige
•
personelle, technische, zeitliche, kostenmäßige Ressourcen
•
Beschaffungsunterlagen
Vor der weiteren Bearbeitung werden die Projektierungsergebnisse durch den
Geschäftsführer genehmigt.
4.5.4 Projektierungsbewertung
Die kontinuierlichen Bewertungen umfassen den Vergleich der erarbeiteten
Projektierungsergebnisse mit den Projektierungseingaben. Der Geschäftsführer nimmt die
Bewertung gemeinsam mit dem beauftragten Projektleiter vor. Die Bewertungen bereiten
die Verifizierung vor. In den Projektdokumentationen werden formlose Aufzeichnungen
über die Ergebnisse der Bewertungen und über notwendige Überarbeitungen geführt
(siehe auch Darstellung auf Seite 24 in diesem Kapitel).
4.5.5 Projektierungsverifizierung und Projektierungsvalidierung
Die Verifizierung umfasst den Vergleich der Projektierungsergebnisse mit dem Auftrag
bzw. Vertragsinhalt und wird vom Geschäftsführer und beauftragtem Projektleiter
gemeinsam vorgenommen. Falls die Projektierungsergebnisse nicht mit den Vorgaben
übereinstimmen, erfolgt eine erforderliche Projektierungsänderung durch die Mitarbeiter.
Die Verifizierung ist somit die Voraussetzung für die Validierung.
Im Rahmen der Validierung wird überprüft, ob das Ergebnis der Projektierung in der Lage
ist, die Anforderungen der Kunden (soweit bekannt) zu erfüllen. Diese erfolgt zwischen
dem Kunden und dem beauftragten Projektleiter.
Es werden Aufzeichnungen über die Ergebnisse dieser Schritte und über notwendige
Projektierungs- bzw. Vertragsänderungen / Nachträge geführt.
4.5.6 Lenkung von Projektierungsänderungen
Änderungen am Projekt gehen vom Kunden, Auftraggeber oder vom externen Planer
(Verfasser des Leistungsverzeichnisses) aus. Wenn gewünschte Ergebnisse nicht erreicht
werden, kann es ebenso zu Änderungen kommen. Diese können Erweiterungen oder
Verringerungen des Leistungsumfangs mit sich bringen und sind nötig, wenn sich
•
Aufgabenstellungen
•
Planungsunterlagen
•
Lösungsstrukturen
•
Geltende Gesetze, Verordnungen und behördliche Vorgaben
•
Qualifikation, Ausstattung, Finanzierungsbedingungen
ändern oder aus anderen Gründen keine Übereinstimmung zwischen
Projektierungsergebnissen und dem Auftrag (Vertragsinhalt) erreicht wird.
den
Solche Änderungen werden in den Projektmappen z.B. durch Anfragen,
Kundenbestätigungen, neue Unterlagen externer Planer (Leistungsverzeichnisse,
Regelschemata, Funktionsbeschreibungen usw.) dokumentiert.
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Der beauftragte Projektleiter verändert die Projektierungseingaben und nimmt auf dieser
Grundlage die Korrektur der Projektierungsergebnisse vor (der Prozess der Projektierung
wird somit in groben Zügen erneut durchlaufen).
Bei Bedarf wird eine erneute Bewertung, Verifizierung und Validierung durchgeführt.
4.6
Der Beschaffungsprozess
Der Beschaffungsprozess, die erforderlichen Beschaffungsangaben und die Verifizierung
der beschafften Produkte sind in VA beschrieben (siehe VA0401 „Beschaffung
Industrieservice“ und VA0402 „Beschaffung Engineering“).
Die Beschaffungsanforderungen, die Art und Umfang der Produktprüfung und
Lieferantenbewertung hängen in weiterer Folge von den beschafften Produkten bzw. den
zu erbringenden Leistungen ab. Bei der Beschaffung wird grundsätzlich auf die
Umweltverträglichkeit der Produkte als auch deren Erzeugung geachtet,
Der Geschäftsführer ist für die Bewertung der Lieferanten (IS) und Subunternehmen
(Engineering) zuständig. Diese Bewertung erfolgt einerseits aufgrund der Erfahrung mit
dem Kunden und Lieferanten, andererseits aufgrund der eigenen Qualitätssicherung,
Umweltpolitk und der SGU der Lieferanten.
Die Beurteilung der Lieferanten und Subunternehmen erfolgt in regelmäßigen Abständen,
zumindest nach Abschluss der jeweiligen Projekte durch Geschäftsführer, PL, und
zusätzlichen Beteiligten (z.B. Konstrukteure, SFK).
4.7
Produktion und Dienstleistungserbringung – Konstruktion und Engineering
4.7.1 Lenkung und Validierung von Konstruktion und Engineering
Die meisten Hauptprozesse enthalten eine Konstruktions-Komponente, manche aber auch
eine
Engineering-Komponente.
Unsere
Dienstleistungen
berücksichtigen
die
produktbezogenen Kundenvorgaben über die gesamte Projektdauer und gestalten die
Produkte mit Zustimmung der Kunden. Sie werden von qualifiziertem Personal aus den
Bereichen Verfahrenstechnik, Anlagenbau, MSR-Technik, Maschinenbau, CAD-Technik
mit den entsprechenden Tools (CAD-System nach Kundenwunsch) durchgeführt.
Der Projektleiter koordiniert den technischen und organisatorischen Ablauf zwischen den
Teammitgliedern. Durch die entwickelten Verfahren sichert die Firma eine angemessene
Lenkung dieser Tätigkeiten.
Diese Verfahren beziehen sich auf:
•
Die Ausführung der Projektunterlagen entsprechend den Kundenerfordernisse und
deren Dokumentation. Der Umfang ist im Angebot, der Bestellung bzw. in der
Auftragsbestätigung ersichtlich. Die Zuordnung der Verantwortlichkeiten an die
entsprechend ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeiter sind im Projektdatenblatt
niedergeschrieben.
•
die Überprüfung dieser Anforderungen im Laufe der einzelnen Projektphasen
hinsichtlich ihrer Angemessenheit durch die zuständigen Mitarbeiter über die
organisatorischen und technischen Schnittstellen
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4.7.2 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten
CAD Dienstleistungen können direkt im Kundenauftrag oder im Rahmen der internen
Projektbearbeitung erbracht werden. Die Kunden stellen unseren Bearbeitern Dokumente,
Skizzen und Dateien als Ausgangspunkt der gewünschten Bearbeitung bereit.
Als Ergebnis der Bearbeitung werden Datenträger / Hardcopies übergeben. Wenn verlangt
erfolgt die Abnahme der Leistung durch ein gegengezeichnetes Übergabeprotokoll, in dem
die genauen Projektinhalte (Benennung, Projektnummer, Zeichnungsnummer, Revision)
angeführt sind.
Der Projektabschluss ist gekennzeichnet durch die Bestätigung der fehlerfreien Abgabe
und anschließender Freigabe seitens der Kunden.
Die Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit der Projekte wird durch eine elektronische
Ablage nach Projektnummer, Kunde und Projektbezeichnung sichergestellt.
Nach Abnahme der Leistung wird der jeweilige Projektordner nach „05_Abgeschlossene
Aufträge“ verschoben und gleichzeitig auch auf der externen Festplatte gesichert.
Die Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit bei CAD Dienstleistungen wird im Rahmen der
Projektierungsunterlagen (Inhaltsverzeichnis, Zeichnungsverzeichnis, Revisionsvermerk
am Plan) gewährleistet.
Angeforderte und überarbeitete Unterlagen werden am Projektende an den Kunden
übergeben.
4.7.3 Identifikation der Produkte und Rückführbarkeit auf den Ersteller
Die Kennzeichnung der Produkte erfolgt durch:
•
Auftragsnummer
•
Zeichnungsnummer (Index)
•
Planungsstand (Revisionen)
•
Name des Erstellers und des Prüfenden
4.7.4 Planungsstand
Der Planungsstand wird auf Projektdatenblätter, hauptsächlich auf den Plänen selbst
vermerkt.
4.7.5 Eigentum des Kunden
Unsere Mitarbeiter gehen sorgsam mit dem Eigentum des Kunden um. Pläne, Skizzen,
Leistungsverzeichnisse sowie andere Dokumentationen gehören dazu und verbleiben zum
Teil – in Abstimmung mit den Verantwortlichen – bei der Nieschalk Industrietechnik GmbH
oder den Niederlassungen.
Die Anforderungen des Kunden bezüglich ihres Eigentums werden beachtet. Sollte
fremdes Eigentum verloren gehen, beschädigt oder für unbrauchbar befunden werden,
wird dies dem Kunden mitgeteilt. Aufzeichnungen darüber werden in den
Projektunterlagen geführt.
Bei der Erstellung von CAD-Unterlagen für Kunden wird durch unsere Unternehmen eine
vertrauliche Behandlung der eingereichten Unterlagen sichergestellt. Es erfolgt keine
unberechtigte Weitergabe der Unterlagen, Entwürfe und Ergebnisse an Dritte.
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4.8
Personalbereitstellung
Qualifiziertes Fachpersonal aus allen Bereichen des Ingenieurbüros (siehe
Leistungsumfang auf der Homepage) kann von uns bereitgestellt werden. Das Personal
wird nach den gleichen hohen Qualitätsmaßstäben ausgewählt wie die für uns arbeitenden
Mitarbeiter.
Aufgrund einer Anfrage wird das passende Personal ausgesucht und ein entsprechendes
Angebot erstellt. Die Arbeitsmittel stellt der Auftraggeber zur Verfügung. Die Abrechnung
erfolgt monatlich im Nachhinein.
Je nach Vertrag, kann auch ein Vertretungsabkommen getroffen sein, sodass im Falle von
Krankheit oder Urlaub eine Vertretung von uns bereitgestellt wird. Das Leihpersonal
arbeitet grundsätzlich nach den AA und VA des jeweiligen Auftraggebers Die
Stellenbeschreibung wird von uns erstellt.
Periodisch werden Gespräche mit dem Auftraggeber als auch mit dem verliehenen
Mitarbeiter geführt um die Qualifikation, Befindlichkeit und Auftragserfüllung abzufragen.
Am Ende eines Vertrages wird ein Endgespräch geführt.
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5 Messung, Prüfung, Analyse und Verbesserung
5.1
Messung der Kundenzufriedenheit
Unser Unternehmen ist kundenorientiert ausgerichtet. Die Kunden mit ihren Vorstellungen
stehen im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Um die Kundenanforderungen in
einem noch größeren Maße zu erfüllen, werden sämtliche Informationen der Kunden über
ihre Zufriedenheit erfasst.
Dies geschieht durch:
•
persönliche Gespräche des Geschäftsführers und der Mitarbeiter mit den Kunden
•
Baustellenbesuche zur Absprache mit den Bauleitern
•
Nachfragen beim Kunden
•
Projektauswertungen mit den Kunden
•
Aufnahme oder Hinweise unserer Auftraggeber
Insbesondere kommen folgende Messgrößen zum Einsatz
5.2
•
Anzahl der Reklamationen
•
wiederholte oder ständige Nachfragen nach unseren Leistungen
•
Umsatzentwicklung
•
Weiterempfehlungen
•
Fehlermeldungen, die zu Nachbesserungen führen
•
Gespräche mit Generalunternehmen, Bauleitern
•
standardisierte Kundengespräche mittels Checkliste
Interne Audits
Der Ablauf interner Audits ist in der VA 0501 „Prozessbeschreibung Internes Audit“
geregelt.
Im Rahmen der internen Audits gemäß Auditjahresplan wird ermittelt, ob das IM-System in
unserem Unternehmen korrekt angewendet wird. Das Verfahren stellt sicher, dass diese
Audits von entsprechend geschultem und geeignetem Personal im Rahmen des
vorgesehenen Zeitplanes in allen Bereichen durchgeführt werden.
Umfang und Häufigkeit richtet sich nach der Bedeutung des Bereiches, der Tätigkeit und
dem Ausmaß der tatsächlichen Probleme. Die Auditierung erfolgt anhand von Checklisten
auf Basis des IMHB. Die Ergebnisse der Audits, einschließlich vereinbarter
Korrekturmaßnahmen und Erledigungsterminen, werden dokumentiert und an die
Geschäftsführung weitergeleitet.
5.3
Überwachung und Messung der Prozesse und Produkte (Dienstleistungen)
Das Stattfinden von festgelegten Prüftätigkeiten während des gesamten Projektablaufes
bewirkt das Erreichen einer Konformität mit den geforderten Qualitätsmerkmalen. Je nach
Fall werden Eingangs- und Zwischenprüfungen bzw. Endprüfungen vor den Teil- oder
Endabnahmen durchgeführt.
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•
Eingangsprüfungen
Vor Erbringung eigener Planungsleistungen sind Leistungen anderer
Planungsbeteiligter und vom Bauherrn beigestellte Unterlagen nach Eingang vom
Projektleiter zu prüfen.
Die Prüfung der beigestellten Leistungen erstreckt sich auf Zugehörigkeit zum
Planungsauftrag, Vollständigkeit, Plausibilität etc.
•
Zwischenprüfungen
Zwischenprüfungen werden im Zuge von Fortschrittsgesprächen mit dem Kunden
durchgeführt.
•
Endprüfung
Die Endprüfung erfolgt durch die Sachbearbeiter und Projektleiter. Die
Verantwortung für die qualitativ einwandfreie Leistung im Sinne des IMS trägt
jedoch in jedem Fall der Projektleiter.
Die Aufzeichnungen werden der jeweiligen Dokumentation beigefügt und dienen als
Nachweise.
Die Erreichung von geplanten Ergebnissen wird durch die Anwendung geeigneter
Methoden zur Überwachung der Geschäftsprozesse sichergestellt (siehe folgendes
Schema).
Die festgelegten betrieblichen Kennzahlen werden gemessen und überwacht. Sollten die
geplanten Ergebnisse nicht erreicht werden, handelt es sich um Leistungsstörungen, die
Korrekturmaßnahmen erforderlich machen. Um die Produktkonformität sicherzustellen
werden geeignete Korrekturmaßnahmen ergriffen.
In den Geschäftsprozessen werden insbesondere
•
Termine,
•
Kosten,
•
Personaleinsatz und
•
Zahlungseingänge
überprüft.
Die frühzeitige Fehlervermeidung ist eines der Ziele dieses IM-Systems, um volle
Kundenzufriedenheit zu erzielen und keine Nacharbeit leisten zu müssen.
Planungsarbeiten zeichnerischer Art werden durch den Projektleiter bestätigt bzw.
gekennzeichnet und anschließend an Planungspartner oder Auftraggeber herausgegeben.
Werden Planungsarbeiten ohne Check durch den Projektleiter herausgegeben, so sind
diese immer als VORABZUG zu kennzeichnen.
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Darstellung zur Überwachung und Messung von Geschäftsprozessen
Geschäftsprozess Engineering
Geschäftsprozess Industrieservice
Auftrag
Terminänderung
Vorfinanzierung
Vorfinanzierung
Inanspruchnahme eines
Vorfinanzierung
Kredits
gesichert?
Auftrag
Terminänderung
Vorfinanzierung
Nein
Ja
Bearbeitungskapazität
Vorfinanzierung
vorhanden?
Nein
Nein
Ja
Bearbeitungszeitraum
Vorfinanzierung
Lieferzeitraum
Vorfinanzierung
ausreichend?
ausreichend?
Ja
Ja
Bearbeitung bzw.
Vorfinanzierung
Durchführung
Bearbeitung bzw.
Vorfinanzierung
Durchführung
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Es ist sicherzustellen, dass Produkte (Pläne etc.) alle vorgesehenen Prüfungen bestanden
haben, bevor sie freigegeben bzw. weitergegeben werden.
Interne Berechnungen im Rahmen der gesamten Planung sind als solche zu
kennzeichnen. Nicht geprüfte Zeichnungen werden mit VORABZUG gekennzeichnet. Der
Prüfstatus muss jederzeit erkennbar sein.
5.4
Fehlerhafte Produkte, Dienstleistungen und Abweichungen von Prozessen
Das Setzen von Maßnahmen ist strukturiert und läuft laut VA 0503 „Korrektur- und
Vorbeugungsmaßnahmen“ ab.
Die Weitergabe bzw. Weiterverwendung fehlerhafter Produkte (Pläne etc.) ist zu
verhindern. Fehlerhafte Produkte und Dienstleistungen so wie unsichere Situationen,
Beinaheunfälle und Umweltbelastungen können von jedem Mitarbeiter erkannt werden
und müssen sofort gemeldet werden. Bei fehlerhaften Produkten die außer Haus
gegangen sind, wird der Kunde so rasch als möglich verständigt. Bei Unfällen,
Beinaheunfällen und unsicher Situationen wird die SFK verständigt und nach VA 0502
„Sicherheit auf Arbeitsstätten & Unfallerfassung“ vorgegangen.
Abweichungen werden erkannt:
•
Durch Kundenreklamationen
•
In Prüfschritten
•
Durch interne Audits
•
Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter
•
Meldungen von Abweichungen (z.B. Unfälle und Beinaheunfälle)
5.5
Datenanalyse
Für interne Prüfaufzeichnungen
Verfahrensanweisungen.
gelten
die
Regelungen
der
vorhandenen
Die durch die Prüfungen erbrachten Daten werden durch unterschiedliche Verfahren /
Prozess-Bewertungskriterien ausgewertet. Dabei finden statistische Methoden im engeren
Sinne zurzeit keine Anwendung. Eine Bewertung richtet sich nach den konkreten
Vorgaben der Auftraggeber, sowie Gesetzen und Normen. Die erfassten Daten werden in
Mitarbeiterbesprechungen ausgewertet und analysiert. Ergebnisse dieser Auswertungen
fließen in die weitere Arbeit und Dienstleistungserbringung ein.
Zur Erhebung und Analyse der Daten werden verwendet:
•
Situationsgebundene Befragungen durch den Geschäftsführer oder beauftragte
Mitarbeiter
•
Kundenbeschwerden
•
Auswertungen der Beobachtung der Kundenzufriedenheit
•
Erfolgsbeobachtungen des Geschäftsführers
Die Datenanalyse trägt dazu bei, Möglichkeiten für Verbesserungen der Wirksamkeit des
IM-Systems aufzuzeigen und Möglichkeiten für Vorbeugungsmaßnahmen aufzustellen.
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5.5.1 Bewertung von Umweltaspekten
Die Bewertung unserer Umweltaspekte erfolgt alle drei Jahre anhand einer Tabelle (FB
0508). Die einzelnen Aspekte werden qualitativ und quantitativ in Zusammenarbeit mit der
GF und den Fachgruppen vom QUM-Leiter bewertet. Die Umweltaspekte unserer
Dienstleistungen im Engineering werden für jedes Projekt vom jeweiligen PL ermittelt,
bewertet und mit den aktuellen Gesetzen abgeglichen.
5.6
Korrektur und Vorbeugungsmaßnahmen
Mitgeltende Produkte: VA 0503
Korrektur und Vorbeugemaßnahmen sind aufbauend auf eine mögliche Ursache. Die
Korrektur und Vorbeugemaßnahmen werden auf Wirksamkeit überprüft und der gesamte
Vorgang wird im IMS-Maßnahmenplan dokumentiert.
5.7
Kontinuierliche Verbesserung
Mitgeltende Produkte: VA 0503
Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert sich mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen.
Verbesserungen können auch in Folge eines Audits oder einer Kundenreklamation
erarbeitet werden. Die Umsetzung wird an hand des IMS-Maßnahmenplans dokumentiert
und abgearbeitet. Anschließend wird die Wirksamkeit überprüft. Die Prozedere läuft
genauso wie in VA 0503 beschrieben.
5.8
Gaswarngeräte
Wenn unsere Mitarbeiter auf der Baustelle einer petrochemischen Anlage arbeiten, haben
sie in dafür gekennzeichneten Bereichen ein Gaswarngerät mit zu führen. Die
Gaswarngeräte (ToxiPro H2S) dienen zur Messung, Überwachung und Warnung von/vor
gesundheitsgefährdeten Schwefelwasserstoffkonzentrationen und werden periodisch
beim Hersteller überprüft, kalibriert und gegebenenfalls ausgetauscht. Über die Geräte
und deren externe Prüfungen werden Aufzeichnungen geführt aus denen hervorgeht wann
die letzte Prüfung war. Auf den Gaswarngeräten befindet sich eine Prüfplankette mit dem
letzten Prüfdatum.
5.9
Arbeitsmediziner (AM)
Zur arbeitsmedizinischen Betreuung arbeiten wir in Österreich mit der AUVA zusammen.
Die AUVA hat uns Frau Dr. Gabriela Richter als Arbeitsmedizinerin zugeteilt. In den
Niederlassungen gibt es eigene Vereinbarungen.
5.10 Sicherheitsfachkraft (SFK)
Herr Ing. Peter Schweiger ist Sicherheitsfachkraft als auch zum Sicherheitsbeauftragten
für die Zentrale und alle Niederlassungen bestellt.
5.11 Gefahrenermittlung
Unter dem Begriff „Ermittlung und Beurteilung der Gefahren am Arbeitsplatz“ werden für
jeden Arbeitsplatz mögliche Gefahren vom SB oder/und GF ermittelt, beurteilt und
beseitigt. Alles wird dokumentiert. Alle Arbeitsstätten werden zumindest ein Mal im Jahr
evaluiert und beurteilt, Baustellen werden sobald sie eröffnet sind evaluiert und beurteilt.
Wenn besondere Gefahren ermittelt werden, wird auch der AM hinzugezogen.
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Durch die Arbeitsplatzevaluierung soll die Geschäftsleitung in die Lage versetzt werden
auf systematische und organisierte Weise die Sicherheit und den Gesundheitsschutz
jedes Mitarbeiters stetig zu verbessern.
Ziel der Arbeitsplatzevaluierung ist es, die physische und psychische Belastung der MA zu
erkennen und so weit als möglich zu vermindern.
•
Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz so weit als möglich zu vermindern
•
Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften laufend zu überwachen
•
Die Arbeitsbedingungen laufend zu verbessern.
Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen:
•
Die Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsstätte
•
Die Gestaltung und Einsatz von Arbeitsmitteln
•
Die Verwendung von Arbeitsstoffen
•
Die Gestaltung von Arbeitsplätzen
•
Die Gestaltung von Arbeitsverfahren und Arbeitsvorgängen
•
Das Zusammenwirken der Arbeitsverfahren und Arbeitsvorgängen
•
Der Stand der Ausbildung und Unterweisung der MA
Die Methode:
Die Ermittlung und Beurteilung der Gefahren am Arbeitsplatz sowie die Festlegung von
Maßnahmen ist eine kontinuierlich ablaufende Folge von Kontrollen und
Korrekturmaßnahmen, mit dem Ziel, die Sicherheit am Arbeitsplatz laufend zu verbessern.
Deshalb werden in regelmäßigen Abständen und zusätzlich aus gegebenen Anlass
Kontrollen und Überprüfungen durchgeführt.
Grundsätzlich soll das Ermitteln neuer Gefährdungen, die Überwachung eingeführter
Maßnahmen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreicht werden.
•
Gefahrenermittlung
•
Informationssammlung
•
Ist - Zustand
•
Soll – Zustand
•
Risikobeurteilung
•
Festlegen von Maßnahmen
•
Kontrollen und Überprüfungen
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SCC* Chekliste:
IMHB
VA/AA
Sonstige
1.1
Grundsatzerklärung (Aushang)
0.5, 2.4
-
1.2
Arbeitsmed. & Sicherheitsfachkraft (Auva)
3.5, 5.9, 5.10 -
ja
2.1
Gefährdungsbeurteilung (SGU-Aktionsplan) 1xjährlich
5.11, 2.6
VA 0502 (6.1)
ja
2.2
Arbeitsplatzbezogene Gefährdungsbeurteilung 1xjährlich 5.11, 2.6
VA 0502 (6.1)
ja
2.3
PSA
3.10, 5.8
AA 0302
ja
3.1
Schulungen, Inform. und Unterweisungen
3.2, 3.4, 3.6, 3.7
ja
3.2
alle MA SGU-Prüfung
-
-
ja
3.3
alle FK SGU-Prüfung
-
-
ja
3.4
gefährdete MA haben Ausbildung?
keine nötig
3.5
SGU-Unterweisungen
3.7, 2.4
AA 0302
ja
3.6
SGU-Betriebsanweisungen
3.7, 2.4
AA 0302
ja
3.8
Sicherheitspass
nein
-
3.10 Schulungen geplant
3.7
-
ja
4.1
SGU-Sitzungen
3.9
VA 0502
ja
6.1
Umweltschutz
3.3
VA 0403
ja
6.2
Abfälle (Trennung, Entsorgung, Verantwortung)
3.3
VA 0403
ja
7.1
Vorbereitung auf Notfallsituationen
-
VA 0502
ja
7.2
Erstehilfe-Mittel (…Feuerlöscher…)
-
-
ja
ja
Verzeichnis vorhandener Erstehilfe-Mittel
Lageplan Erstehilfe und Feuerlöscher
7.3
Ausbildung zu Notfallaufgaben
-
-
8.1
SGU-Inspektionen (Baustellen + Arbeitsstätten)
3.9
CL + VA 0502 (6.3) ja
9.1
Arbeitsmed. Betreuung
-
-
ja
9.2
Werden die Eignungs- und Folgeuntersuchungen
keine nötig
5.8
VA 0403
ja
5.8
AA 0302
ja
durchgeführt?
10.1 Beschaffung + Prüfung von
Geräten und Ausrüstung (PSA + Gas-Detector)
10.2 Werden Geräte und Ausrüstungen reg. geprüft?
Verzeichnis, Prüfkennzeichnung, Dokumentation
11.2 Werden ausschließlich Personaldienstleister
2.4 (keine)
-
mit SGU-Organisation eingesetzt?
12.1 Meldung, Reg. + Unters. von Unfällen und
-
VA 0502 (6.4-6.8)
ja
Beinahunfällen und unsichern Situationen. Unfallstatistik (nach genauen Anweisungen) 1x im Jahr
12.2 Untersuchung aller Unfälle
Integriertes-Management-Handbuch 2
-
VA 0502 (6.4-6.8)
ja
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Freigabe 28.05.2009
Matrix ISO 14001
IMHB
AA/VA/…
4.1 Allgemeine Anforderungen
0.5, 5.6
-
4.2 Umweltpolitiken
2.5
-
4.3.1 Umweltaspekte
2.5, 5.5.1
FB 0508
4.3.2 Rechtliche Verpflichtungen und andere Anforderungen
2.1
VA 0201
4.3.3 Zielsetzungen, Einzelziele und Programme
2.6.5
Umweltziele, -programm
4. Allgemeine Anforderungen
4.3 Planung
4.4 Verwirklichung und Betrieb
4.4.1 Ressourcen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Befugnis
2.8.2, 3.3, 3.4, Stellenbeschreib.
4.4.2 Fähigkeit, Schulung und Bewusstsein
3.5, 3.6
Schulungsplan
4.4.3 Kommunikation
2.8.3, 2.8.4
-
4.4.4 Dokumentation
1.2 - 1.2.4
VA 0001
4.4.5 Lenkung von Dokumenten
1.2 - 1.2.4
VA 0001
4.4.6 Ablauflenkung
4.2.1
VA 0404, FB 0509
4.4.7 Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr
2.4, 2.6.4, 5.11 Notfallplan
4.5 Überprüfung
4.5.1 Überwachung und Messung
-
-
4.5.2.1
2.1
Berichte
4.5.2.2
2.1
Berichte
4.5.3 Nichtkonformität, Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen
5.4, 5.6
VA 0503
4.5.4 Lenkung von Aufzeichnungen
1.2.4
VA 0001
4.5.5 Internes Audit
5.2
VA 0501
4.6 Managementbewertungen
2.9
Management-Review
4.5.2 Bewertung der Einhaltung von Rechtsvorschriften
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