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Betriebsanleitung - POSCH Leibnitz

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Betriebsanleitung
CutMaster 700
D1000222 - Ausgabe - 2008/17
Copyright by Posch Gesellschaft m. b. H., Made in Austria
Hersteller
1 Hersteller
POSCH Gesellschaft m.b.H.
Paul-Anton-Keller-Strasse 40
A-8430 Leibnitz
Telefon: +43 (0) 3452/82954
Telefax: +43 (0) 3452/82954-53
E-Mail: leibnitz@posch.com
http://www.posch.com
© Copyright by POSCH Gesellschaft m.b.H., Made in Austria
Bitte unbedingt vor der Inbetriebnahme ausfüllen, Sie erhalten damit eine
unverwechselbare Unterlage Ihrer Maschine, die bei Rückfragen eine klare Auskunft
ermöglicht.
Maschinennummer:..............................................................................
Seriennummer:.....................................................................................
POSCH Österreich:
8430 Leibnitz, Paul-Anton-Keller-Strasse 40, Telefon: +43 (0) 3452/82954, Telefax: +43 (0) 3452/82954-53, E-Mail: leibnitz@posch.com
POSCH Deutschland:
84149 Velden/Vils, Preysingallee 19, Telefon: +49 (0) 8742/2081, Telefax: +49 (0) 8742/2083, E-Mail: velden@posch.com
2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1
Hersteller
2
2
Vorwort
5
2.1
Urheberschutz
5
2.2
Mangelhaftung
5
2.3
Vorbehalte
5
2.4
Begriffe
5
3
Sicherheitshinweise
7
3.1
Symbolerklärung
7
3.2
Allgemeine Sicherheitshinweise
8
3.3
Sicherheitshinweise für Sägen
8
3.4
Lärmhinweis
8
3.5
Restrisiken
9
3.6
Bestimmungsgemäße Verwendung
9
4
Allgemeines
10
4.1
Geltungsbereich
10
4.2
Beschreibung
10
4.3
Die wichtigsten Bauteile der Maschine
11
4.4
Aufkleber und deren Bedeutung
13
4.5
Aufstellung
14
5
Inbetriebnahme
15
5.1
Antrieb durch Elektromotor (Type E)
15
5.2
Antrieb durch Schlepper über Gelenkwelle (Type PZG)
16
5.3
Antrieb durch Elektromotor oder über Gelenkwelle
17
6
Bedienung
18
6.1
Arbeitsvorgang
18
6.2
Holzanschlag verstellen
19
6.3
Förderband
20
6.4
Abschalten der Maschine
22
7
Transport
23
7.1
Transport am Dreipunkt des Schleppers
23
7.2
Transport mit Kran
24
8
Kontrollen
25
8.1
Schutzvorrichtungen
25
8.2
Verschraubungen
25
8.3
Hydraulikleitungen
25
8.4
Sägeblatt
25
3
Inhaltsverzeichnis
4
8.5
Keilriemenspannung
25
8.6
Ölstand
25
9
Wartung
27
9.1
Schmierung
27
9.2
Sägeblatt wechseln
28
9.3
Sägeblatt schärfen
29
9.4
Keilriemenwechsel
30
9.5
Ölwechsel
33
9.6
Förderband
35
9.7
Reinigung
36
10
Zusatzausrüstung
37
10.1
Wippenverlängerung
37
10.2
Füllblech für Wippe
38
10.3
Holzanschlag 16 cm
38
10.4
Späne- Absauganschluss
39
11
Fehlerbeseitigung
40
12
Technische Daten
41
12.1
Zusätzlich bei Variante "Comfort"
41
13
Service
42
14
EG-Konformitätserklärung
43
Vorwort
2 Vorwort
Vielen Dank für den Kauf eines unserer Produkte.
Diese Maschine wurde nach gültigen europäischen Normen und Vorschriften gebaut.
Mit dieser Betriebsanleitung geben wir Anweisungen zum sicheren und fachgerechten
Arbeiten sowie Instandhaltung.
Jede Person, die mit Transport, Aufstellung, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung der Maschine beauftragt ist, muss:
▪ die Betriebsanleitung
▪ die Sicherheitsvorschriften
▪ die Sicherheitshinweise der einzelnen Kapitel gelesen und verstanden haben.
Um Fehler an der Bedienung zu vermeiden und einen störungsfreien Betrieb zu
gewährleisten, muss die Betriebsanleitung dem Bedienpersonal stets zugänglich sein.
2.1 Urheberschutz
Alle Unterlagen sind im Sinne des Urheberrechts geschützt.
Weitergabe und Vervielfältigung von Unterlagen, auch Auszugsweise sowie Mitteilungen
des Inhaltes sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugesagt.
2.2 Mangelhaftung
Lesen Sie vor der Inbetriebnahme der Maschine diese Betriebsanleitung sorgfältig durch!
Für Schäden und Störungen, die sich aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung
ergeben, übernehmen wir keine Haftung.
Ansprüche aus der Mangelhaftung sind sofort nach Feststellung der Mängel anzumelden.
Die Ansprüche erlöschen z.B. bei:
▪ sachwidriger Verwendung,
▪ fehlerhaften Anschluss- und Antriebsarten, die nicht zum Lieferumfang gehören,
▪ Nichtverwendung von Originalersatzteilen und Originalzubehörteilen,
▪ Umrüstungen, wenn dies nicht mit uns schriftlich abgestimmt.
Verschleißteile fallen nicht unter die Mangelhaftung.
2.3 Vorbehalte
Angaben über technische Daten, Abmessungen, Abbildungen der Maschine sowie
Änderungen sicherheitstechnischer Normen unterliegen der Fortentwicklung und sind
daher nicht in jedem Fall für die Lieferung verbindlich.
Druck- und Satzfehler vorbehalten.
2.4 Begriffe
Betreiber
Als Betreiber gilt, wer die Maschine betreibt und bestimmungsgemäß einsetzt oder durch
geeignete und unterwiesene Personen bedienen lässt.
Bedienpersonal
Als Bedienpersonal (Bediener) gilt, wer vom Betreiber der Maschine mit der Bedienung
beauftragt ist.
Fachpersonal
5
Vorwort
Als Fachpersonal gilt, wer vom Betreiber der Maschine mit speziellen Aufgaben wie
Aufstellung, Rüsten, Instandhalten und Störungsbeseitigung beauftragt ist.
Elektrofachkraft
Als Elektrofachkraft gilt, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung Kenntnisse an
elektrischen Anlagen, Normen und Vorschriften erworben hat, mögliche gefahren erkennen
und abwenden kann.
Maschine
Die Bezeichnung Maschine ersetzt die Handelsbezeichnung des Gegenstandes, auf den
sich diese Betriebsanleitung bezieht (siehe Deckblatt).
6
Sicherheitshinweise
3 Sicherheitshinweise
3.1 Symbolerklärung
Folgende Symbole und Hinweise in dieser Anleitung warnen vor möglichen Personen- oder
Sachschäden oder geben Ihnen Arbeitshilfen.
GEFAHR
Warnung vor Gefahrenstellen
Hinweis auf Arbeitssicherheit, bei deren Nichtbeachtung Gefahr für Leib und Leben von
Personen besteht.
Beachten Sie diese Hinweise stets und verhalten Sie sich besonders aufmerksam und
vorsichtig.
Folgen
GEFAHR
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Eine Berührung der unter Spannung stehenden Teile kann unmittelbar zum Tod führen.
Abdeckungen und Schutzvorrichtungen von elektrischen Teilen dürfen nur von
Elektrofachkräften nach vorhergehender Abschaltung der Betriebsspannung geöffnet
werden.
GEFAHR
Warnung vor Quetschung
Verletzungsgefahr durch einklemmen der Gliedmaßen.
GEFAHR
Warnung vor Schnittverletzungen
Verletzungsgefahr durch Schneiden der Gliedmaßen.
Hinweis
Symbol für den sachgerechten Umgang mit der Maschine.
Das Nichtbeachten kann zu Störungen oder Schäden an der Maschine führen.
Lärmhinweis
Symbol für einen Bereich, wo höhere Lärmpegel - > 85 dB (A) – auftreten.
Das Nichtbeachten kann zu Störungen oder Schäden am Gehör führen.
Weitere Informationen
Symbol für weitere Informationen von einem Zukaufteil.
7
Sicherheitshinweise
Info
Handlungsbedingte Informationen.
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Die Maschine darf nur von Personen genutzt werden, die mit der Funktion und den Gefahren
der Maschine sowie mit der Betriebsanleitung vertraut sind.
▪ Der Betreiber hat sein Personal entsprechend zu unterweisen.
Die Maschine nur bei standsicherer Aufstellung in Betrieb nehmen.
Mindestalter der Bedienperson: 18 Jahre.
Es darf immer nur eine Person an der Maschine arbeiten!
Achten Sie darauf, dass ihr Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet ist, da eine schlechte
Beleuchtung die Verletzungsgefahr entscheidend erhöhen kann!
Arbeiten Sie nie ohne Schutzvorrichtungen.
Instandsetzungs-, Einrichtungs-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten nur bei
abgeschalteten Antrieb und stillstehenden Werkzeug vornehmen!
Die Maschine nie unbeaufsichtigt laufen lassen.
Bei Umstellungsarbeiten muss der Antrieb der Maschine abgestellt werden.
Verwenden Sie nur original - POSCH - Ersatzteile.
Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt
werden!
Niemals fehlerhafte Anschlussleitungen verwenden.
Maschinen mit elektrischem Antrieb dürfen nicht bei Regen in Betrieb genommen werden,
da es zu einem Defekt des Schalters bzw. des E-Motors kommen könnte!
3.3 Sicherheitshinweise für Sägen
Niemals mit Handschuhen in der Nähe des Sägeblattes greifen!
Keine losen Kleidungsstücke tragen!
Keine beschädigten oder deformierten Sägeblatter verwenden!
Minimaler
Sägeblattdurchmesser
690 mm
Maximaler
Sägeblattdurchmesser
700 mm
Bohrung
30 mm
Es dürfen nur Sägeblätter entsprechend der Norm EN 847-1 verwendet werden!
3.4 Lärmhinweis
Der arbeitsplatzbezogene Lärmwert beträgt 98 dB(A), gemessen am Ohr des Bedieners.
Bei Maschinen mit Zapfwellenantrieb hängt der Lärmwert vom Schlepper ab.
Daher ist das Tragen eines Gehörschutzes erforderlich.
Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich auch
sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation zwischen Emissions- und
Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche
Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht. Faktoren, welche den aktuellen am
Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel beeinflussen, beinhalten die Eigenart des
Arbeitsraumes, andere Geräuschquellen, z.B. die Zahl der Maschinen und andere
8
Sicherheitshinweise
benachbarter Arbeitsvorgänge. Die zulässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land
zu Land variieren. Diese Information soll jedoch dem Anwender befähigen, eine bessere
Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen.
3.5 Restrisiken
Auch wenn alle Sicherheitsvorschriften beachtet werden und die Maschine vorschriftgemäß
verwendet wird, bestehen noch Restrisiken:
▪ Berühren von rotierenden Teilen oder Werkzeugen.
▪ Verletzung durch umherfliegende Werkstücke oder Werkstückteile.
▪ Brandgefahr bei unzureichender Belüftung des Motors.
▪ Beeinträchtigung des Gehörs bei Arbeiten ohne Gehörschutz.
Jede Maschine weist Restrisiken auf, bei der Ausführung von Arbeiten ist daher immer
größte Vorsicht geboten. Ein sicheres Arbeiten hängt vom Bedienpersonal ab!
3.6 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Maschine - CutMaster 700 - ist ausschließlich zum Sägen von Holz mit einem
maximalen Durchmesser von 24 cm geeignet.
Die Maschine darf ausschließlich zum Bearbeiten von Brennholz verwendet werden!
9
Allgemeines
4 Allgemeines
4.1 Geltungsbereich
Diese Betriebsanleitung gilt für folgende Maschinen:
Maschinentype
Artikel- Nr. *
M1550
M1555
M1565
M1570
M1575
Type
CutMaster 700 - Z "Compact"
CutMaster 700 - Z "Comfort"
CutMaster 700 - E11 "Comfort"
CutMaster 700 - ZE7,5 "Compact"
CutMaster 700 - ZE11 "Comfort"
Antrieb
Zapfwelle
Zapfwelle
Elektromotor
Zapfwelle/Elektromotor
Zapfwelle/Elektromotor
*.....die Artikelnummer ist im Typenschild der Maschine eingestanzt.
Ausführungen
Standardausführung
.....F35
Förderband 3,5 m hydraulischer Antrieb
.....F42
Förderband 4,2 m hydraulischer Antrieb
.....F50
Förderband 5 m hydraulischer Antrieb
Zusatzausrüstung
F0002108
Wippenverlängerung „Compact“
F0002196
Wippenverlängerung „Comfort“
F0002283
Füllblech für Wippe
F0002285
Holzanschlag 16 cm
F0002194
Späne- Absauganschluss 100 mm
F0002195
Späne- Absauganschluss 150 mm
4.2 Beschreibung
Variante „Compact"
Die Maschine - CutMaster 700 "Compact" - ist eine Brennholzaufbereitungsmaschine mit
integriertem Förderband.
Die Maschine wird entweder von einem Elektromotor oder durch eine Zapfwelle
angetrieben.
Das Holz wird liegend in die Wippe eingelegt und von Hand bis zum Anschlag nach vor
geschoben.
Der Holzstamm wird mit der Hand über die Zuführwippe dem Sägeblatt zugeführt und
durchgeschnitten.
Das geschnittene Holz fällt auf das Förderband, von wo es abtransportiert wird.
Die Bedienung der Zuführwippe erfolgt von Hand, der Antrieb des Förderbandes
mechanisch.
Durch den serienmäßigen Holzanschlag können Holzstämme mit einer Länge von 20 cm 52 cm gleichmäßig geschnitten werden.
Variante „Comfort“
Die Maschine - CutMaster 700 "Comfort" ist eine Brennholzaufbereitungsmaschine mit
integriertem, hydraulisch angetriebenem Förderband.
Die Maschine wird entweder von einem Elektromotor oder durch eine Zapfwelle
angetrieben.
10
Allgemeines
Das Holz wird liegend in die Wippe eingelegt und von Hand bis zum Anschlag nach vor
geschoben.
Durch Betätigung des Schalthebels der Zuführwippe wird der Holzstamm dem Sägeblatt
automatisch zugeführt und durchgeschnitten.
Sobald der Schalthebel losgelassen wird, geht die Wippe in die Ausgangsstellung zurück.
Das geschnittene Holz fällt auf das Förderband, von wo es abtransportiert wird.
Der Antrieb des Förderbandes und der Zuführwippe erfolgt hydraulisch.
Durch den serienmäßigen Holzanschlag können Holzstämme mit einer Länge von 20 cm 52 cm gleichmäßig geschnitten werden.
4.3 Die wichtigsten Bauteile der Maschine
"Compact"
1
2
3
4
5
6
7
14
8
13
9
12
10
1
2
3
4
5
6
7
Förderband
Rohrbügel
Hebeöse
Sägeblattschutz
Dreipunkt
Keilriemenschutz
Elektromotor
11
8
9
10
11
12
13
14
Schalter/Stecker
Gestell
Kreissägenschlüssel
Typenschild
Wippe
Wippengriff
Anschlag
11
Allgemeines
"Comfort"
4
5
1
2
3
6
7
8
9
17
16
10
15
11
14
12
1
2
3
4
5
6
7
8
9
12
Förderband
Hydrauliktank
Bedienung – Förderband
Rohrbügel
Hebeöse
Sägeblattschutz
Dreipunkt
Keilriemenschutz
Elektromotor
13
10
11
12
13
14
15
16
17
Schalter/Stecker
Gestell
Kreissägenschlüssel
Typenschild
Zylinderbolzen
Wippe
Schalthebel
Anschlag
Allgemeines
4.4 Aufkleber und deren Bedeutung
6
Z2001156
7
8
1
2
Z204 0360
5
3
9
4
10
24
Z204 0310
11
13
12
Z200 1360
= 700 mm
= 690 mm
ø = 30 mm
ø max
Z200 1220
ø min
Z200 1340
23
14
-1
n = 440 min
min
22
-1
n = 480 min
max
Z200 1240
15
Z200 1220
Z205 0820
16
21
Z200 1162
Z200 1220
5
m
20
Z205 0400
Z200 1178
19
Z205 0400
17
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
25
30
35
40
45
50
18
Unser Hydrauliksystem ist befüllt mit:
Förderband (ein – aus)
Hydraulikölstand
Schutzschuhe tragen!
Vorsicht, bewegte Werkzeuge!
Vor Inbetriebnahme der Maschine unbedingt die Betriebsanleitung lesen!
Nur mit allen Schutzvorrichtungen in Betrieb nehmen!
Während des Betriebes die Schutzvorrichtung nicht öffnen oder entfernen!
Nur alleine arbeiten!
Instandsetzungs-, Einrichtungs-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten nur bei
abgeschalteten Antrieb und stillstehenden Werkzeug vornehmen!
Vorsicht, Werkzeug läuft nach!
Schutzhandschuhe tragen!
Augen und Gehörschutz tragen!
Maximaler Sägeblattdurchmesser
Maximale Zapfwellendrehzahl
Zapfwellendrehrichtung
Motordrehrichtung
Achtung! Drehrichtung des Motors beachten. Falsche Drehrichtung führt zum Bruch
der Pumpe!
Schmierstelle
Schnittlänge
13
Allgemeines
20
21
22
23
24
Gefahrenbereich (am Förderband)
Schmierstelle (am Förderband)
Wippenbetätigung
Sägeblattdrehrichtung
Förderband (heben – senken)
4.5 Aufstellung
Die Maschine nur bei standsicherer Aufstellung in Betrieb nehmen!
Die Maschine auf einer waagrechten, ebenen, festen und freien Arbeitsfläche aufstellen.
Die Maschine muss direkt auf den Boden gestellt werden. Es dürfen keine Holzbretter,
Flacheisen etc. unterlegt werden.
14
Inbetriebnahme
5 Inbetriebnahme
Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme die Sicherheitseinrichtungen, die
Hydraulikschläuche und den Ölstand!
5.1 Antrieb durch Elektromotor (Type E)
5.1.1 Maschinen mit 400 V Motor
Type 7,5 kW
Die Maschine darf nur an Stromkreisen mit einer Fehlerstrom- Schutzschaltung betrieben
werden.
Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt
werden!
▪ Die Maschine an das Stromnetz anschließen:
– Netzspannung 400 V (50 Hz)
– Sicherung 20 A
– Bei der Zuleitung muss ein Kabelquerschnitt von mindestens 2,5 mm² verwendet
werden.
–
Dieser Kabelquerschnitt stellt nur eine Mindestanforderung dar, er muss bei
längerer Zuleitung von Elektrofachkräften bestimmt werden.
Den Schalterknopf zuerst in die Y-Stellung drehen und den Motor hochfahren lassen.
Danach den Schalter in die Dreieck-Stellung weiterdrehen.
3
1
2
1
2
Null- Stellung
Stern- Stellung
3
Dreieck- Stellung
Die Drehrichtung des E-Motors beachten (siehe Pfeil am Motor).
Bei falscher Drehrichtung des Motors:
Im Stecker befindet sich ein Phasenwender, mit dem Sie die Drehrichtung des Motors
wechseln können (die Scheibe im Stecker mit einem Schraubendreher hineindrücken und
um 180˚ verdrehen).
15
Inbetriebnahme
Durch schwergängige Steckverbindung kann der CEE- Stecker aus dem Schaltergehäuse
gerissen werden.
▪ Abhilfe sind Markenstecker und die Verwendung von einem Silikonspray.
Für derartige Schäden am Schalter wird keine Gewährleistung erstattet.
Type 11 kW
▪ Die Maschine an das Stromnetz anschließen:
– Netzspannung 400 V (50 Hz)
– Sicherung 32 A
– Bei der Zuleitung muss ein Kabelquerschnitt von mindestens 6 mm² verwendet
werden.
Dieser Kabelquerschnitt stellt nur eine Mindestanforderung dar, er muss bei längerer
Zuleitung von Elektrofachkräften bestimmt werden.
Den Schalterknopf zuerst in die Y-Stellung drehen und den Motor hochfahren lassen.
Danach den Schalter in die Dreieck-Stellung weiterdrehen.
3
1
2
1
2
Null- Stellung
Stern- Stellung
3
Dreieck- Stellung
Die Drehrichtung des E-Motors beachten (siehe Pfeil am Motor).
Bei falscher Drehrichtung des Motors:
Sehen Sie dazu ... Phasenwender [⇨ 16]
5.2 Antrieb durch Schlepper über Gelenkwelle (Type
PZG)
1. Die Maschine an die Dreipunktaufhängung des Schleppers montieren.
2. Die Gelenkwelle anstecken und mit der Sicherheitskette sichern.
16
Inbetriebnahme
3. Die Drehrichtung der Schlepperzapfwelle im Uhrzeigersinn.
4. Das Handgas des Schleppers auf Minimum stellen.
5. Die Schlepperzapfwelle langsam einkuppeln und die Maschine anlaufen lassen.
6. Die erforderliche Zapfwellendrehzahl mittels Handgas einstellen.
Maximale Zapfwellendrehzahl:
▪ 480 U/min
Die max. Zapfwellendrehzahl darf auf keinen Fall überschritten werden, da sonst eine
erhöhte Öltemperatur auftritt. Diese führt zu frühzeitigen Verschleiß und Undichtheiten bei
Pumpe, Zylinder und Hydraulikleitungen.
Bevor Sie die Gelenkwelle wieder auskuppeln, muss das Handgas des Schleppers auf
Minimum gestellt werden.
Die Gelenkwelle muss im abgehängten Zustand in die Gelenkwellenaufhängung abgelegt
werden.
5.3 Antrieb durch Elektromotor oder über Gelenkwelle
1
2
1
Federriegel
2
Verriegelungsblech
Antriebsvariante einstellen:
Klappenstellung
Verriegelungsblech eingeschwenkt
Verriegelungsblech ausgeschwenkt
Antrieb
Antrieb über Elektromotor
Antrieb über Gelenkwelle
Das Verriegelungsblech soweit schwenken, bis der Federriegel spürbar einrastet.
Wird die Maschine mit E-Antrieb in Betrieb genommen, muss das Verriegelungsblech an
der Zapfwelle verschlossen sein. Ist dies nicht der Fall, lässt sich die Maschine nicht
einschalten.
17
Bedienung
6 Bedienung
Bei Außentemperaturen unter 0°C die Maschine ca. fünf Minuten im Leerlauf laufen
lassen, damit das Hydrauliksystem seine Betriebstemperatur erreicht (die
Hydraulikleitungen sind dann handwarm).
6.1 Arbeitsvorgang
Es darf immer nur eine Person an der Maschine arbeiten!
Achten Sie darauf, dass sich keine weiteren Personen im Bereich der Maschine aufhalten.
6.1.1 Variante "Compact"
1. Die Maschine in Betrieb nehmen
2. Das Förderband ausklappen.
3. Den Holzstamm in die Wippe legen und mit der Hand bis zum Anschlag nach vor
schieben.
4. Den Holzstamm mit der Hand über die Zuführwippe dem Sägeblatt zuführen und
durchschneiden.
Aufgrund der verschiedenen Holzarten kann es beim Schneiden vorkommen, dass die
Sägeblattdrehzahl bei hartem Holz geringer wird. Die Wippe darf beim Durchschneiden nur
so fest angedrückt werden, dass die Drehzahl des Sägeblattes nicht geringer wird.
Falls der Motorschutz den E-Motor nach Überlastung abgeschalten hat, darf der Motor nicht
sofort wieder eingeschalten werden. Er darf erst wieder eingeschaltet werden, wenn er eine
Oberflächentemperatur von ca. 30° C aufweist.
▪ Das geschnittene Holz fällt auf das Förderband, von wo es abtransportiert wird.
18
Bedienung
6.1.2 Variante "Comfort"
1
2
1
Wippe
2
Schalthebel
Stellung
0
I
Funktion
Wippe hinten
Wippe schwenkt nach vorne
1. Die Maschine in Betrieb nehmen
2. Das Förderband ausklappen.
3. Den Holzstamm in die Wippe legen und mit der Hand bis zum Anschlag nach vor
schieben.
4. Den Schalthebel der Wippe nach oben ziehen. Der Holzstamm wird dem Sägeblatt
zugeführt und durchgeschnitten.
▪ Wird der Schalthebel losgelassen, geht die Wippe in die Ausgangsstellung zurück.
Aufgrund der verschiedenen Holzarten kann es beim Schneiden vorkommen, dass die
Sägeblattdrehzahl bei hartem Holz geringer wird. Die Wippe darf beim Durchschneiden nur
so fest angedrückt werden, dass die Drehzahl des Sägeblattes nicht geringer wird.
Falls der Motorschutz den E-Motor nach Überlastung abgeschalten hat, darf der Motor nicht
sofort wieder eingeschalten werden. Er darf erst wieder eingeschaltet werden, wenn er eine
Oberflächentemperatur von ca. 30° C aufweist.
Das geschnittene Holz fällt auf das Förderband, von wo es abtransportiert wird.
6.2 Holzanschlag verstellen
2
1
1
Excenterhebel
2
Anschlag
Mit Hilfe des verstellbaren Anschlages ist es möglich, das Holz in der Länge von 20 cm 52 cm zu schneiden.
19
Bedienung
1. Die Wippe ganz nach vorne schwenken.
2. Den Anschlag in die gewünschte Position verschieben und mit dem Excenterhebel
fixieren.
6.3 Förderband
6.3.1 Förderband aufklappen
1
2
3
6
10
4
9
8
5
6
6
1
2
3
4
5
Schubrohr
Rastriegel
Förderbandverlängerung
Förderbandaufnahme
Bedienung - Förderband
6
7
8
9
10
7
Federstecker
Absteckbolzen
Absteckrohr
Handgriff
Klapprohr
Bei Maschinen mit einem 3,5 m , 4,2 m und 5 m Förderband kann das Förderband auf- und
zusammenklappt werden.
Bevor das Förderband aufgeklappt wird, muss die Förderbandverlängerung ausgeschoben
werden:
1. Das Schubrohr etwas nach oben drücken und dabei den Handgriff zum Entriegeln
ziehen.
2. Die Förderbandverlängerung mit dem Schubrohr so weit nach oben drücken, bis der
Rastriegel einrastet.
20
Bedienung
–
ist.
Das Schubrohr darf erst losgelassen werden, wenn der Rastriegel eingerastet
3. Die Federstecker an der Förderbandaufnahme herausziehen.
4. Den Federstecker am Absteckrohr herausziehen.
5. Das Klapprohr nach unten schwenken.
6. Mit Hilfe des Klapprohres das Förderband nach oben drücken bis es senkrecht steht.
–
In senkrechter Stellung verharrt das Förderband in Ruhe ohne gehalten werden
zu müssen.
7. Anschließend müssen Sie sich auf die andere Seite des Klapprohres stellen und das
Förderband nach unten ziehen bis es komplett aufgeklappt ist.
8. Das Klapprohr am Absteckrohr mit dem Federstecker fixieren.
9. Den Absteckbolzen herausziehen.
6.3.2 Bedienung - Förderband
B
A
I
0
II
Bedienhebel
A
B
Stellung
0
I
II
0
I
II
Funktion
Fördergurt steht still
Fördergurt ist eingeschalten
Fördergurt läuft rückwärts
Förderband steht still
Förderband wird abgesenkt
Förderband wird angehoben
Lage des Förderbandes vor dem zusammenklappen:
2
1
1
Kante
2
Pfeil
Vor dem zusammenklappen das Förderband mit dem Bedienhebel in eine Lage von 35°
bringen.
▪ Der richtige Winkel ist dann erreicht, wenn der Pfeil zur Kante ausgerichtet ist.
21
Bedienung
6.4 Abschalten der Maschine
Vor dem Abschalten der Maschine alle hydraulischen Funktionen druckfrei fahren.
Dazu alle Bedienhebel in Neutralstellung bringen.
Antrieb durch Elektromotor (Type E)
Den Schalter in 0- Stellung bringen.
Antrieb durch Schlepper über Gelenkwelle (Type PZG)
Die Gelenkwelle am Schlepper auskuppeln.
▪ Vor dem Auskuppeln das Handgas des Schleppers auf Minimum stellen.
22
Transport
7 Transport
Vor dem zusammenklappen das Förderband mit dem Bedienhebel in eine Lage von 35°
bringen.
1. Den Federstecker am Absteckrohr herausziehen.
2. Das Klapprohr nach unten schwenken.
3. Mit Hilfe des Klapprohres das Förderband nach oben drücken bis es senkrecht steht.
– In senkrechter Stellung verharrt das Förderband in Ruhe ohne gehalten werden zu
müssen.
4. Anschließend müssen Sie sich auf die andere Seite des Klapprohres stellen und das
Förderband nach unten ziehen bis es komplett eingeklappt ist.
5. Das Förderband mit den Federsteckern an der Förderbandaufnahme fixieren.
6. Das Klapprohr am Absteckrohr mit dem Federstecker fixieren.
7. Den Absteckbolzen am Förderbandunterteil durchstecken und fixieren.
8. Anschließend den Rastriegel ziehen und das Förderband einziehen.
Breite in Transportstellung: 260 cm
Höhe in Transportstellung: 250 cm
7.1 Transport am Dreipunkt des Schleppers
Die Maschine an die Dreipunktaufhängung montieren und mit der Schlepperhydraulik
anheben.
An der Rückseite der Maschine muss eine Geräteleuchte angebracht werden.
Beim Transport auf öffentlichen Straßen ist die Straßenverkehrsordnung einzuhalten.
Maximale Transportgeschwindigkeit: 25 Km/h
Wird die Maschine vom Schlepper abgehängt, muss sie auf einem ebenen und festen
Untergrund aufgestellt werden.
23
Transport
7.2 Transport mit Kran
1
2
1
Hebezeug
4
Hebeöse
Mit dem Kran darf die Maschine nur an den drei Hebeösen angehoben werden!
Es dürfen nur Hebezeuge mit der zulässigen Tragkraft verwendet werden!
24
Kontrollen
8 Kontrollen
Vor Kontrollarbeiten an der Maschine unbedingt den Antrieb abstellen!
Die Maschine vom Stromnetz trennen!
8.1 Schutzvorrichtungen
Es müssen alle Schutzvorrichtungen (Abdeckungen, Schutzgitter....) vorhanden sein!
8.2 Verschraubungen
Nach der ersten Betriebsstunde alle Schrauben und Muttern nachziehen.
Alle weiteren 100 Betriebsstunden die Schrauben und Muttern nachziehen.
▪ Verlorene Schrauben und Muttern ersetzen.
8.3 Hydraulikleitungen
(nur bei Variante "Comfort")
Nach der ersten Betriebsstunde sämtliche Hydraulikleitungen auf Dichtheit und festen Sitz
kontrollieren.
Alle weiteren 100 Betriebsstunden die Hydraulikleitungen auf Dichtheit und festen Sitz
kontrollieren.
▪ Beschädigte Hydraulikleitungen sind sofort zu ersetzen!
8.4 Sägeblatt
Das Sägeblatt vor jeder Inbetriebnahme auf festen Sitz kontrollieren!
8.5 Keilriemenspannung
Die Keilriemen müssen so vorgespannt werden, dass sie sich in der Mitte mittels
Daumendruck ca. 8 mm durchdrücken lassen.
8.6 Ölstand
Zur Kontrolle des Ölstands die Maschine auf einer ebenen und waagrechten Fläche
abstellen.
8.6.1 Hydraulikölstand
(nur bei Variante "Comfort")
25
Kontrollen
1
2
3
1
2
Ölmessstab
Markierung
3
Ölablassschraube
Im Tank der Maschine befindet sich ein Ölmessstab. Der Ölstand auf dem Stab muss sich
zwischen der Kerbe im Stab und dem Ende des Stabes befinden, sonst ist zu wenig Öl im
Tank.
▪ Sollte dies der Fall sein, muss sofort Hydrauliköl nachgefüllt werden.
Eine Kontrolle des Ölfilters ist nur beim Ölwechsel erforderlich.
8.6.2 Getriebeölstand
1
1
1
2
Öleinfüllschraube
Ölstandschraube
2
2
3
3
3
Ölablassschraube
Wenn das Öl bei waagrechter Lage an der Bohrung der Ölstandschraube austritt, entspricht
das dem Ölstand- Maximum.
Wenn sich das Öl unter der Bohrung befindet, entspricht das dem Ölstand- Minimum.
▪ Sollte die der Fall sein, muss sofort Getriebeöl nachgefüllt werden.
26
Wartung
9 Wartung
Vor Wartungsarbeiten an der Maschine unbedingt den Antrieb abstellen!
Die Maschine vom Stromnetz trennen!
Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt
werden!
Arbeiten Sie nie ohne Schutzvorrichtungen.
Verwenden Sie nur original - POSCH - Ersatzteile.
9.1 Schmierung
Entsorgen Sie ölige und fettige Teile sowie Altöle entsprechend den gesetzlichen
Vorschriften.
9.1.1 Schmierplan
1
3
2
Schmierintervall
wöchentlich (alle 40
Betriebsstunden - je nach
Einsatz auch kürzer)
Pos.
1
2
3
Was / Ort
Sägeblatt ölen gegen Rostansatz
bei der Zentralschmierleiste
beide Gehäuselager oben am Förderband
Die Schmierstellen sind mit dem Schmiersymbol gekennzeichnet.
27
Wartung
9.2 Sägeblatt wechseln
10
9
1
8
7
6
2
5
4
3
1
2
3
4
5
Sägeblattschutz
Gabelkopf
Zylinderbolzen
Excenterhebel
Anschlag
6
7
8
9
10
Sägeblatt
Spannflansch
Spannmutter
Kreissägenschlüssel
Schlüssel SW 19
▪ Den Anschlag ganz nach rechts stellen.
▪ Die Wippe ganz nach hinten schwenken.
Bei Variante “Compact”:
Den Wipphaken aushängen.
1
2
1
Wipphaken
Bei Variante „Comfort“:
28
2
Wippe
Wartung
Den Zylinderbolzen entsichern und herausziehen.
Den Gabelkopf entsichern und öffnen.
Die Sechskantschrauben des Sägeblattschutzes lösen und den Sägeblattschutz
abnehmen.
▪ Die Kreissägewelle mit dem Kreissägenschlüssel einhalten und die Spannmuttern
lösen.
▪ Den Spannflansch und das Sägeblatt abziehen.
▪ Das neue Sägeblatt einsetzen und fixieren.
Die innere Sechskantmutter muss wieder so aufgeschraubt werden, wie die Lage vorher
war.
Setzen Sie das Sägeblatt so ein, dass die Sägeblattzähne in Drehrichtung geneigt sind
(siehe Pfeil).
▪ Der Zusammenbau erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge.
9.2.1 Empfohlenes Sägeblatt
Artikel- Nr.
Z1300103
Durchmesser
700 mm
Bohrung
30 mm
Typ
Hartmetall
Es dürfen nur Sägeblätter entsprechend der Norm EN 847-1 verwendet werden!
Sicherung des Sägeblattes
Konform der Norm - EN 1870-6 - wird das Sägeblatt mit Alueinlagen gesichert.
Diese Alueinlagen sind Verschleißteile und sollten sofort nach der Abnützung getauscht
werden.
9.3 Sägeblatt schärfen
Hartmetall - Sägeblätter sollten nur von einem Fachbetrieb nachgeschärft werden, um
eine optimale Schärfe zu erzielen.
9.3.1 Gebrauchshinweise für Hartmetall- Sägeblätter
Hartmetallbestückte Kreissägeblätter zeichnen sich durch hohe Lebensdauer aus. Diese
Kreissägeblätter sind hochwertige Maschinenwerkzeuge, daher ist immer auf eine
sachgerechte Handhabung zu achten.
▪ Die Hartmetall-Bestückung ist auf Grund der besonderen Härte vor Ausbrüchen zu
schützen.
– Unsachgemäße Lagerung kann zu Beschädigungen an den Zahnspitzen führen.
Legen Sie das Kreissägeblatt auf einem Schaumgummi oder Ähnlichem ab.
– Schneiden Sie keine im Holz befindlichen Nägel, Metallklammern und dergleichen.
– Das Kreissägeblatt darf nicht auf Schlag oder Stoß beansprucht werden.
▪ Richtige Drehrichtung und exakten Freilauf des Kreissägeblattes vor Einschalten des
Motors überprüfen.
▪ Auslaufende Kreissägeblätter dürfen nicht durch Fremdeinwirkung abgebremst
werden.
▪ Der Werkzeugvorschub muss immer vorsichtig und kontinuierlich erfolgen, d. h.
ruckartige Schnittbewegungen sind zu vermeiden.
▪ Kreissägeblätter in regelmäßigen Abständen mit Entharzungsmittel reinigen.
▪ Im Leerlauf ist ein lärmreduzierter Lauf des Hartmetall-Kreissägeblattes gegeben. Beim
Schnitt ist die Lärmentwicklung aber von der verwendeten Holzart abhängig.
29
Wartung
Bei nicht sachgemäßer Handhabung können keine Garantieansprüche gestellt
werden. Ebenso sind verharzte Sägeblätter vom Garantieaustausch ausgeschlossen!
9.4 Keilriemenwechsel
Bei einem Keilriemenwechsel müssen immer alle Keilriemen gewechselt werden!
9.4.1 Hinweise zum Keilriemenwechsel
Die Keilriemen müssen lose aufgelegt werden. Wenn sie auf die Keilriemenscheiben
“aufgezwängt” werden, besteht die Gefahr, dass sie beschädigt werden und nach kurzer
Zeit reißen!
Die Keilriemen müssen so vorgespannt werden, dass sie sich in der Mitte mittels
Daumendruck ca. 8 mm durchdrücken lassen.
9.4.1.1 Keilriementype
Maschinentype
Z
E11
ZE7,5 / ZE11
Zapwellenseite
ZE7,5 / ZE11 EMotorseite
ZE7,5 / ZE11
Förderbandantrieb
Riemen
XPA 1357 Lw
XPA 1357 Lw
XPA 1450 Lw
Menge (Stk.)
5
4
3
Artikelnummer
Z194 0118
Z194 0118
Z194 0140
XPA 1285 Lw
2
Z194 0086
XPA 1400 Lw
1
Z194 0120
9.4.2 Variante "Compact"
9.4.2.1 Keilriemen wechseln bei Z- Antrieb
Sehen Sie dazu ... Keilriemen wechseln bei ZE- Antrieb [⇨ 31]
9.4.2.2 Keilriemen wechseln bei E- Antrieb
Sehen Sie dazu ... Keilriemen wechseln bei ZE- Antrieb [⇨ 31]
30
Wartung
9.4.2.3 Keilriemen wechseln bei ZE- Antrieb
5
1
4
2
2
2
3
1
2
3
Getriebeaufnahme
Spannschraube
Schraube der Getriebeaufnahme
4
5
Motoraufnahme
Schraube der Motoraufnahme
1. Den Keilriemenschutz demontieren.
2. Die Keilriemen entspannen.
– Die Sechskantmuttern der Spannschraube lösen (mit einem Gabelschlüssel SW 19)
und den Spanner so weit lockern, bis Sie die Keilriemen abnehmen können.
– Die vier selbstsichernde Sechskantmuttern M12 vom E-Motor lösen und den EMotor nach hinten schieben.
– Die Lager-Spannschraube lockern.
3. Die alten Keilriemen abnehmen und die neuen auflegen.
4. Den E-Motor so weit nach vorne schieben, bis die beiden Kupplungshälften
ineinandergegriffen haben.
–
Achten Sie darauf, dass die Motorwelle und die Lagerwelle zueinander
fluchten.
5. Die Keilriemen spannen und die Spannschraube abkontern .
6. Die Lagerkeilriemenspannung kontrollieren und falls erforderlich nachspannen.
Anschließend die Lager-Spannschraube abkontern.
7. Den Keilriemenschutz montieren.
9.4.3 Variante "Comfort"
9.4.3.1 Keilriemen wechseln bei Z- Antrieb Comfort
1
2
31
Wartung
1
Spanner
2
Spannschraube
1. Den Keilriemenschutz demontieren.
2. Die Keilriemen entspannen.
– Die Sechskantmuttern der Spannschraube lösen (mit einem Gabelschlüssel SW 19)
und den Spanner so weit lockern, bis Sie die Keilriemen abnehmen können.
3. Die alten Keilriemen abnehmen und die neuen auflegen.
4. Die Keilriemen vorspannen und die Spannschraube abkontern .
5. Den Keilriemenschutz montieren.
9.4.3.2 Keilriemen wechseln bei E- Antrieb Comfort
1
3
3
1
3
4
Spannschraube
Spanner
2
4
Lager- Spannschraube
selbstsichernde Sechskantmutter
1. Den Keilriemenschutz demontieren.
2. Die Keilriemen entspannen.
– Die Sechskantmuttern der Spannschraube lösen (mit einem Gabelschlüssel SW 19)
und den Spanner so weit lockern, bis Sie die Keilriemen abnehmen können.
3. Die vier selbstsichernden Sechskantmuttern M12 vom E-Motor lösen und den E-Motor
nach hinten schieben.
4. Die Lager-Spannschraube lockern.
5. Die alten Keilriemen abnehmen und die neuen auflegen.
6. Den E-Motor so weit nach vorne schieben, bis die beiden Kupplungshälften
ineinandergegriffen haben.
–
Achten Sie darauf, dass die Motorwelle und die Lagerwelle zueinander
fluchten.
7. Die Keilriemen vorspannen und die Spannschraube abkontern.
8. Die Lagerkeilriemenspannung kontrollieren und falls erforderlich nachspannen.
Anschließend die Lager-Spannschraube abkontern.
9. Den Keilriemenschutz montieren.
32
Wartung
9.4.3.3 Keilriemen wechseln bei ZE- Antrieb Comfort
4
1
2
3
1
2
3
5
Spannschraube
Spanner
Wellenschutz
4
5
selbstsichernde Sechskantmutter
Kupplung
1. Den Keilriemenschutz demontieren.
2. Die Keilriemen entspannen.
– Den Wellenschutz demontieren.
– Die Sechskantmuttern der Spannschraube lösen (mit einem Gabelschlüssel SW 19)
und den Spanner so weit lockern, bis Sie die Keilriemen abnehmen können.
– Die vier selbstsichernden Sechskantmuttern M12 vom E-Motor lösen und den EMotor nach hinten schieben.
3. Die alten Keilriemen abnehmen und die neuen auflegen.
4. Den E-Motor so weit nach vorne schieben, bis die beiden Kupplungshälften
ineinandergegriffen haben.
–
Achten Sie darauf, dass die Motorwelle und die Getriebewelle zueinander
fluchten.
5. Die Keilriemen vorspannen und die Spannschraube abkontern.
6. Den Keilriemenschutz und den Wellenschutz montieren.
9.5 Ölwechsel
Das gewechselte Öl muss umweltgerecht entsorgt werden. Erkundigen Sie sich nach ihren
gesetzlichen Umweltbestimmungen.
9.5.1 Hydraulikölwechsel
Der erste Ölwechsel soll nach 500 Betriebsstunden durchgeführt werden. Alle weiteren
Ölwechsel mindestens einmal jährlich.
Der Ölwechsel ist nicht früher notwendig, da wir bei der Abschlussüberprüfung eine
Nebenstromfilterung vornehmen, wo alle Schmutzpartikel entfernt werden.
▪ Reinheitsprüfung nach ISO 4406: Reinheitsklasse 14/11 Feinheit 1,2 ym / Ölbelastung
- gering.
Wechselvorgang:
(nur bei Variante "Comfort")
33
Wartung
1
2
3
1
2
Ölmessstab
Markierung
3
Ölablassschraube
▪ Den Ölmessstab herausdrehen.
▪ Die Ölablassschraube öffnen.
Die Ölablassschraube befindet sich an der Bodenfläche des Öltanks.
▪ Das alte Hydrauliköl in eine Auffangwanne ablassen.
▪ Die Ölablassschraube wieder in den Tank schrauben und neues Hydrauliköl einfüllen.
▪ Die Maschine einschalten und kurz laufen lassen.
▪ Den Ölstand kontrollieren und falls erforderlich Hydrauliköl nachfüllen.
Gesamtfüllmenge des Hydrauliksystems:
Maschinentype
9 Liter
Menge
Unser Hydrauliksystem ist mit dem hochwertigen Transmissionsfluid OMV ATF II gefüllt.
▪ Dieses Öl hat einen extrem hohen Viskositätsindex, zeigt hervorragendes Alterungsund Schaumverhalten, exzellente Fließeigenschaften bei tiefen Temperaturen und
schützt zuverlässig vor Verschleiß und Korrosion.
▪ Viskositätsklasse ISO VG 46.
Das hochwertige Öl ist bei einem Ölwechsel unbedingt zu empfehlen.
Eine Vermischung mit gleichwertigen Produkten stellt kein Problem dar.
9.5.1.1 Empfohlene Ölmarken
Hersteller
OMV
SHELL
ELF
ESSO
CASTROL
ARAL
GENOL
FUCHS
*.....biologische Hydrauliköle
9.5.2 Ölfilter
(nur bei Variante "Comfort")
34
Ölsorte
ATF II
Tonax TA
Hydrelf DS 46
Univis N46
Hyspin AWH-M 46
Vitam VF46
Hydrauliköl 520
Platohyd 32S * / Renolin B10
Wartung
Ein Wechsel des Filtereinsatzes soll beim jedem Ölwechsel durchgeführt werden.
Eventuell vorhandene Aluminiumspäne sind unbedenklich, da sie beim Einlaufen der
Pumpe entstehen.
Den Filtereinsatzes nicht mit Benzin oder Petroleum auswaschen, dieser wird dabei
zerstört.
9.5.3 Getriebeölwechsel
1
1
1
2
2
2
3
3
Öleinfüllschraube
Ölstandschraube
3
Ölablassschraube
Der erste Ölwechsel soll nach 100 Betriebsstunden, alle weiteren nach jeweils 1500
Betriebsstunden bzw. einmal jährlich durchgeführt werden.
1. Die Öleinfüllschraube und die Ölablassschraube herausdrehen.
2. Das alte Öl ablassen und die Ölablassschraube wieder einsetzen.
3. Das neue Getriebeöl einfüllen.
4. Den Ölstand kontrollieren.
Empfohlenes Getriebeöl:
Gesamtfüllmenge
0,7 Liter
Hersteller
Fuchs
Type
SAE 85W-90
Es kann jedes andere Getriebeöl verwendet werden, wenn es eine Viskositätsklasse SAE
90 hat.
9.6 Förderband
9.6.1 Fördergurt - mittigen Lauf einstellen
1
2
3
1
2
Befestigungsschraube
Kontermutter
3
Spannschraube
Wenn der Fördergurt nicht mittig über die Antriebs- bzw. Umlenktrommel läuft, kann die
Laufrichtung nachgestellt werden.
1. Die Befestigungsschrauben auf beiden Seiten des Förderbandes etwas lockern.
2. Die Kontermuttern der beiden Spannschrauben lockern.
35
Wartung
3. Die Umlenktrommel durch Drehen an den beiden Spannschrauben ausrichten.
4. Die Befestigungsschrauben und die Kontermuttern wieder festziehen.
9.6.2 Fördergurt spannen
1
3
2
1
2
Rastriegel
Spannschraube
3
Kontermutter
Im Laufe der Zeit kann der Fördergurt durch die Beanspruchung locker werden. In diesem
Fall muss der Gurt nachgespannt werden.
▪ Die Förderbandverlängerung mit dem Schubrohr so weit nach oben drücken, bis der
Rastriegel einrastet.
▪ Die Kontermuttern der beiden Spannschrauben lockern.
▪ Den Förderbandoberteil durch gleichmäßiges Drehen an den beiden Spannschrauben
vorspannen.
▪ Wenn der Förderbandgurt ausreichend gespannt ist, die Spannschrauben durch die
Kontermuttern wieder abkontern.
9.7 Reinigung
Reinigen Sie die Maschine in regelmäßigen Abständen, um eine optimale Funktion zu
gewährleisten.
Die neue Maschine (ersten 3 Monate) nur mit einem Schwamm waschen!
▪ Der Lack ist bis dahin noch nicht voll ausgehärtet, daher kann es beim Reinigen mit
einem Hochdruckreiniger zu Lackschäden kommen.
36
Zusatzausrüstung
10 Zusatzausrüstung
10.1 Wippenverlängerung
Damit können längere Holzstämme komfortabel geschnitten werden.
Variante „Compact“
1
2
1
2
3
Wippenverlängerung
Ausnehmung
3
Klemmhebel
▪ Die Wippenverlängerung in die Ausnehmung an der Wippe schieben und mit dem
Klemmhebel befestigen.
Variante „Comfort“
1
2
3
1
2
Torbandschraube
Wippenverlängerung
4
4
5
Abstützung
Gelenkkopf
1. Die Wippenverlängerung mit den Torbandschrauben an der Wippe befestigen.
2. Die Abstützung am Gelenkkopf mit der Wippe verbinden.
– Wenn notwendig, mit der Abstützung die Lage der Wippenverlängerung an die
Wippe anpassen.
37
Zusatzausrüstung
10.2 Füllblech für Wippe
1
2
1
Füllblech
2
Torbandschraube
Das Füllblech verhindert das Einhaken des Holzes bei langer Schnitteinstellung
▪ Das Füllblech mit den Torbandschrauben montieren.
10.3 Holzanschlag 16 cm
1
2
1
Trennbereich
2
Anschlag 16 cm
Der Holzanschlag bietet die Möglichkeit, auch 16 cm langes Holz zu schneiden.
1. Den schraffierten Bereich mit einer dünnen Trennscheibe (Einhandwinkelschleifer)
heraustrennen.
– Dieser Bereich ist durch eine Schnittfreistellung gekennzeichnet.
2. Den Anschlag durch die angefertigte Freistellung schieben und verschrauben.
38
Zusatzausrüstung
10.4 Späne- Absauganschluss
1
2
1
Späne- Absauganschluss
2
Auswurfklappe
Anschluss für die Absaugung der anfallenden Sägespäne
▪ Die Auswurfklappe entfernen und statt dessen die Späne- Absaugung montieren.
Für den Späne- Absauganschluss gibt es verschiedene Anschlussdurchmesser.
Bezeichnung
Späne- Absauganschluss 100
Späne- Absauganschluss 150
Durchmesser
100 mm
150 mm
39
Fehlerbeseitigung
11 Fehlerbeseitigung
Fehler
mögliche Ursache
Beseitigung
siehe Seite
Elektromotor läuft nicht
an oder schaltet oft ab
Fehlerhafte Zuleitung
Zuleitung von
Fachmann überprüfen
lassen
Richtige Sicherungen
verwenden
siehe [⇨ 15]
Sicherungen fallen Zuleitung zu schwach
abgesichert
Motorschutz spricht an
falsche Drehrichtung
Schalter funktioniert
nicht
Leistungsverlust der
Maschine
Großer Kraftaufwand
beim Sägen
Fehlerhafte Zuleitung
Zuleitung von
siehe [⇨ 15]
Fachmann überprüfen
lassen
Sicherungen fallen Zuleitung von
Zuleitung zu schwach Fachmann überprüfen
abgesichert
lassen
Schütz oder
Schalter überprüfen
Motorschutzeinsatz lassen oder einschicken
defekt
das Hydrauliköl wird zu siehe „Hydrauliköl wird
heiß
zu heiß“
zu wenig Hydrauliköl im
Hydraulikölwechsel
Hydrauliksystem
durchführen
Sägeblatt ist stumpf
Sägeblatt lose
Sägeblatt mit Harz
belegt
Keilriemen abgenützt
Keilriemen rutscht
Maschine wird laut
Sägeblatt schärfen
Sechskantmutter auf
der Antriebswelle
anziehen
Sägeblatt mit
Entharzungsmittel
reinigen
Keilriemen wechseln
Keilriemen spannen
Zapfwellendrehzahl zu
vorgeschriebene
hoch
Drehzahl einhalten
Ölfilter verunreinigt oder Filtereinsatz wechseln
verstopft
Förderband ruckt oder zu wenig Hydrauliköl im
steht still
Hydrauliksystem
verminderte Qualität
des Hydrauliköles
Fördergurt zu wenig
gespannt
40
stärkere Zuleitung
verwenden
zwei Phasen
vertauschen
Hydraulikölstand
kontrollieren
Hydraulikölwechsel
durchführen
Fördergurt spannen
siehe [⇨ 33]
siehe [⇨ 29]
siehe [⇨ 28]
siehe [⇨ 30]
siehe [⇨ 25]
siehe [⇨ 16]
siehe [⇨ 34]
siehe [⇨ 25]
siehe [⇨ 33]
siehe [⇨ 36]
Technische Daten
12 Technische Daten
Type
Antrieb
Antriebsart
Leistung
kW
Spannung
V
Absicherung
A
Motordrehzahl
U/min
Zapfwellendrehzahl
U/min
Sägeblatt
Sägeblattdurchmesser mm
Min. Holzdurchmesser
cm
Max. Holzdurchmesser cm
Maße *
Breite
cm
Tiefe
cm
Höhe
cm
Gewicht
kg
Type
Antrieb
Antriebsart
Leistung
kW
Spannung
V
Absicherung
A
Motordrehzahl
U/min
Zapfwellendrehzahl
U/min
Sägeblatt
Sägeblattdurchmesser mm
Min. Holzdurchmesser
cm
Max.
cm
Holzdurchmesser
Maße *
Breite
cm
Tiefe
cm
Höhe
cm
Gewicht
kg
Z
Z
E11
Zapfwelle
15
480
Zapfwelle
15
480
Elektromotor
11
400
32
1500
-
700
5
24
700
5
24
700
5
24
420
150
250
490
420
150
250
510
420
150
250
560
ZE7,5
ZE11
Zapfwelle/Elektromotor
15 / 7,5
400
20
1500
480
Zapfwelle/Elektromotor
11
400
32
1500
480
700
5
24
700
5
24
420
150
250
.
420
150
250
.
*.....die angegebenen Maße und Gewichte sind Anhaltswerte und gelten für die Grundausstattung.
12.1 Zusätzlich bei Variante "Comfort"
Hydrauliksystem
Max. Druck
Förderband
Max. Druck Wippe
bar
130
130
130
bar
35
35
35
41
Service
13 Service
POSCH-Produkt
Bei Ersatzteilbestellungen für Ihre Maschine wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Händler
vor Ort.
42
EG-Konformitätserklärung
14 EG-Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer
Konzipierung und Bauart den einschlägigen, grundlegenden Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinie entspricht.
Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre
Gültigkeit.
CutMaster 700
Diese Maschine wurde nach folgenden Grundsätzen gebaut:
▪ EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG
▪ EG-Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG
▪ EG-Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit 89/336/EWG
▪ EN 60204-1 Elektrische Ausrüstung von Maschinen
▪ EN ISO 12100-1/-2 Allgemeine Gestaltungsleitsätze
▪ EN 294 Sicherheitsabstände - obere Gliedmaßen
▪ EN 811 Sicherheitsabstände - untere Gliedmaßen
▪ EN 349 Mindestabstände zur Vermeidung des Quetschens von Körperteilen
▪ EN 982 Sicherheitstechnische Anforderungen - Hydraulik
▪ EN 1553 Selbstfahrende, angebaute, aufgesattelte und gezogene Landmaschinen
▪ EN 1870-6 Kreissägemaschinen
▪ EN 847-1 Sicherheitstechnische Anforderungen - Kreissägeblätter
▪ EN 620 Stetigförderer und Systeme
Es ist durch interne Maßnahmen sichergestellt, dass die Seriengeräte immer den
Anforderungen der aktuellen EG-Richtlinien und den angewandten Normen entsprechen.
Die nachfolgend genannte, gemeldete Stelle
„Deutsche Prüfstelle für Land- und Forsttechnik, Weissensteinstraße 70/72, D-34114
Kassel“
notifiziert unter der Registriernummer 0363
a) ist mit der Aufbewahrung der Unterlagen nach Anhang VI beauftragt,
b) hat bescheinigt, dass die Unterlagen nach Anhang VI den Vorschriften entsprechen,
c) hat die Baumusterprüfung durchgeführt. Das Produkt ist identisch mit den
baumustergeprüften Modell, das unter der Nummer
▪ B-EG-2005/007
und unter der Nummer
▪ B-GS-2005/0010
ein Zertifikat über die Prüfung der Arbeitssicherheit erhalten hat.
Leibnitz, am 07.11.2007
Posch
Gesellschaft m. b. H.
Paul-Anton-Keller-Straße 40
Ing. Johann Tinnacher
A-8430 Leibnitz
Geschäftsführer
43
Ihr Posch- Fachhändler
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