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Bedienungsanleitung - TQC

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USB
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
1
2
Version 4.0
Curve-X2 USB: Die Hardware
6
1.1
1.2
1.3
1.4
6
7
8
8
Schnellstart
Überblick
Batteriewechsel
Anschließen der Messfühler
Curve-X2 USB: Bedienungsanweisung
10
2.1 Aufbau
2.2 Starten einer Messung
2.2.1
Start
2.2.2
Bestätigen
2.2.3
Loggen
2.3 Stoppen der Messung
2.3.1
Stopp
2.3.2
Bestätigen
2.3.3
Ergebnisse
2.4 Messanalyse
2.4.1
Anzeige der Aushärteparameter
2.4.2
Diagrammanzeige
2.4.3
Drucken des Diagramms
2.4.3.1
Infrarot
2.5 Programmstart (Run Logging)
2.5.1
Start
2.5.2
Echtzeit (Realtime)
2.5.3
Optionen
2.5.3.1
Start/Stopp-Zeit (TIME)
2.5.3.2
Start/Stopp-Temperatur (TEMP)
2.6 Einrichten des Datenloggers
2.6.1
Einstellungen (Settings)
2.6.2
Lack
2.6.3
Loggereinstellungen
2.6.3.1
Intervall
2.6.3.2
Datenblöcke (Log blocks)
2.6.3.3
Max/Aktuelle Temp.
2.6.4
Systemeinstellungen
2.6.4.1
Stromspareinstellungen
2.6.4.2
LCD-Kontrast
2.6.4.3
Datum / Uhrzeit
2.6.4.4
Einheiten
2.6.4.5
Sprache
2.7 Abruf der gespeicherten Daten
2.7.1
Logdaten
2.8 Erweiterung auf 12 Messfühler
2.9 Schutz des Curve-X2 USB ─ Benutzung der Isolationsbox
2.9.1
Vorbereitung der Messung
2.9.2
Vorsichtsmaßnahmen beim Hantieren
2.10 Anbringen der Messfühler
2.10.1
Magnetischer Oberflächenmessfühler
2.10.2
Messfühlerklemme für Oberflächen
2.10.3
Messfühlerklemme für die Lufttemperatur
2.10.4
Draht-Messfühler
2.11 Kennzeichnen der Messfühler
10
11
11
11
12
12
12
12
13
13
13
14
14
15
15
15
15
16
16
16
17
17
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17
18
18
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19
19
19
20
20
20
21
21
21
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24
25
25
25
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
3
4
5
Version 4.0
2.12 Datenspeicher
2.12.1
Loggen in einen einzigen Speicherblock
2.12.2
Loggen in 10 Speicherblöcke
2.13 Verbindung zur Ideal Finish PC-Software
26
26
26
26
Ideal Finish - Die Software
28
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
28
29
30
31
32
32
33
35
36
Installation
Schnellstart
Ideal Finish für Windows
Konfigurieren und Testen der Datenverbindung
Systemkonfiguration
3.5.1
Systemkonfiguration
3.5.2
eMail-Konfiguration
3.5.3
Firmendetails
3.5.4
Download Express
Ideal Finish – Basic-Modus
37
4.1 Einrichten des Curve-X2 USB
4.1.1
Uhrzeit synchronisieren (Schritt 1 von 5)
4.1.2
Festlegen des Zeitintervalls (Schritt 2 von 5)
4.1.3
Einstellen der START/STOPP-Zeit und -Temperatur (Schritt 3 von 5)
4.1.4
Festlegen der Aushärtungsbedingungen (Schritt 4 von 5)
4.1.5
Auswahl des aktiven Lacktypen (Schritt 5 von 5)
4.2 Daten herunterladen
4.2.1
Auswahl der zu herunterladenden Datenblöcke
4.2.2
Auswahl der Umgebungsvariablen
4.2.3
Angabe der Messfühler-Bezeichnungen
4.3 Erstellen eines Lacktypen
4.3.1
Neuen Lacktyp erstellen
4.3.2
Definition der Lackparameter
4.3.3
Einstellen der Aushärtungs-Parameter
4.4 Anzeige der Temperaturprofile
4.4.1
Zoomen im 2D-Grafikmodus
4.4.2
Analyse der Profildaten
4.4.3
Anpassung der Auflistungs-Details
4.4.4
Drucken eines Lacktypen oder von Profildaten
4.5 Einfacher Bericht
37
38
39
40
41
42
43
43
44
45
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
Ideal Finish – Fortgeschrittenen-Modus
55
5.1 Datenregister
5.1.1
Ergebnisse
5.1.1.1
Max. Temperatur
5.1.1.2
Zeit der max.Temperatur
5.1.1.3
Min. Temperatur
5.1.1.4
Zeit der min. Temperatur
5.1.1.5
Temperatur-Mittelwert
5.1.1.6
Größte Rate steigender Temperatur
5.1.1.7
Zeit des größten Temperatur-Anstiegs
5.1.1.8
Größte Rate fallender Temperatur
5.1.1.9
Zeit des größten Temperatur-Rückgangs
5.1.1.10 Spitzen-Differenz
5.1.1.11 Zeit über
5.1.1.12 Anstiegszeit zwischen den Temperaturen
55
55
56
56
56
56
56
56
56
56
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
6
Version 4.0
5.1.1.13 Fall-Zeit zwischen Temperaturen
5.1.1.14 Zeit zwischen Temperaturen
5.1.1.15 Aushärtung (Cure-Index)
5.1.1.16 Zeit bis ansteigende Temperatur erreicht
5.1.1.17 Zeit bis sinkende Temperatur erreicht
5.1.1.18 Zeit über, ausschließlich
5.1.2
Notizen
5.1.3
Details
5.1.4
Daten
5.1.5
Ofen-Start
5.1.6
Events
5.1.7
Fühler-Position
5.1.8
2D-Überlagerung
5.2 Grafik-Menüleiste
5.2.1
Grafik-Optionen
5.2.2
Zweidimensionale Grafik
5.2.3
Zeit über Vorgaben
5.2.4
Grafische Aushärtung
5.2.5
Dreidimensionale Oberflächen-Grafik
5.2.6
Zoom in die 2D-Grafik
5.2.7
Zoomen in die 3D-Grafik
57
57
57
57
57
58
58
58
58
58
58
58
58
59
59
59
59
59
59
60
60
Einrichten im Fortgeschrittenen-Modus
62
6.1 Öfen
6.1.1
Allgemein
6.1.2
Zone-Details
6.1.3
Steuerungs-Details
6.1.4
Vorhandene Steuerelemente
6.1.5
Beschreibung
6.2 Ofen-Einstellung
6.2.1
Allgemein
6.2.2
Bandgeschwindigkeit
6.2.3
Steuerelement-Einstellungen
6.2.4
Beschreibung
6.3 Fühler-Layout
6.3.1
Allgemein
6.3.2
Bild
6.3.3
Details
6.3.4
Farben
6.3.5
Gitterlinien
6.4 Lacktypen
6.4.1
Allgemein
6.4.2
Aushärtungs-Parameter
6.4.3
Vorgaben
6.4.3.1
Schraffierung
6.4.3.2
Beurteilung der “Zeit über”-Kurven
6.5 Toleranzbereich
6.5.1
Allgemeine Angaben
6.5.2
Phasen
6.6 Optimale Härtungsmethode
6.6.1
Allgemeine Angaben
6.7 Datei Æ Save As Special
6.7.1
Als HTML speichern…
62
62
62
62
62
62
63
63
63
63
63
63
63
64
64
64
64
64
65
65
65
65
66
66
66
66
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67
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69
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
7
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Version 4.0
6.7.2
Vergrößerung speichern als.
6.7.3
Toleranzbereich speichern als
6.7.4
Optimaler Härtungsbereich speichern als
6.7.5
Referenzdatei speichern als
6.8 Vorlagen
6.8.1
Links
6.8.2
Übereinander legen
6.8.3
Ergebnisse
6.8.4
Notizen
6.9 Advanced report
69
69
69
69
70
70
70
70
71
71
Zusätzliche Funktionen
72
7.1 Optionen
7.1.1
Ansicht
7.1.2
Allgemein
7.1.3
Dateiablage
7.1.4
Farben
7.1.5
Makro-Sicherheit
7.2 Shortcuts
72
72
72
72
72
73
73
Technische Daten
75
8.1 Curve-X2 USB Datenlogger
8.2 Curve-X2 USB Isolierbehälter XS (Leichtbau)
8.2.1
Wärmedämmung
8.2.2
Kühlkörper
8.3 Längste Wärmebelastungs-Dauer (XS-System)
75
75
75
76
76
Curve-X2 USB Menüstruktur
77
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
1 Curve-X2 USB: Die Hardware
1.1
Schnellstart
Der Curve-X2 USB ist ein leicht bedienbares Gerät. In nur wenigen Minuten
können Sie die Funktionsweise des kompletten Systems erlernen. Die
Informationen in den folgenden Kapiteln sollten ausreichen, dass Sie das
Curve-X2 USB ohne weiteren Gebrauch der Bedienungsanleitung benutzen
können. Detailliertere Informationen zu den einzelnen Optionen können Sie
dann im restlichen Teil der Anleitung finden.
Siehe Abbildung 1 für weitere Informationen zur Anordnung der Schnittstellen.
Schritt 1
Entfernen Sie am Gerät die Sicherung des Batteriefachs 6 und setzen Sie
die Batterien ein.
Schritt 2
Stecken Sie die Thermoelemente in die Anschlussbuchsen bei Position 7
des Curve-X2 USB.
Schritt 3
Bringen Sie die Messfühler auf dem zu vermessenden Objekt an.
Schritt 4
Halten Sie zum Einschalten des Curve-X2 USB die Taste WÄHLEN
(Position 13) für eine Sekunde gedrückt.
Schritt 5
Gehen Sie zu MENÜ Æ EINSTELLUNGEN Æ LACK und setzen Sie die
Parameter für den Beschichtungsstoff. Drücken Sie 3x auf <<ZURÜCK, um
zum Hauptmenü zurückzukehren.
Schritt 6
Starten Sie den Aufzeichnungsvorgang, indem Sie die Taste WÄHLEN noch
zweimal drücken (START Æ JA).
Schritt 7
Setzen Sie den Curve-X2 USB Datenlogger in die Isolationsbox. Stellen Sie
den richtigen Gebrauch des Isolationssystems sicher. Die Kabel sollten
sauber durch den Kabelkanal geführt und die Abdeckung mit eingelegter
Dichtung zum optimalen Hitzeschutz fest verschlossen sein.
Schritt 8
Schicken Sie das System durch den Ofen und entfernen Sie das Gerät
danach so schnell wie möglich aus der Isolationsbox.
Schritt 9
Überprüfen Sie den Aushärte-Daumen (Daumen nach oben heißt OK,
Daumen nach unten NICHT OK). Stoppen Sie die Aufnahme durch Drücken
der Taste AB mit nachfolgendem zweimaligen Drücken der Taste WÄHLEN.
Schritt 10 Betrachten Sie den Aushärtungsindex oder das Auswertungsdiagramm
durch Bewegen des Cursors mit den Tasten AUF und AB auf die Optionen
CURE oder GRAPH und drücken Sie die Taste WÄHLEN.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
Schritt 11 Durch einmaliges Drücken der Taste WÄHLEN (Schritt 9) können Sie die
Ergebnisse via Infrarot- oder USB-Schnittstelle an einen Drucker senden.
Die Druckoption wird im Diagrammmenü dargestellt.
1.2
Überblick
Das System Curve-X2 USB ist ein intelligenter Temperatur-Datenlogger, der
speziell für die Kontrolle von Aushärtungsprozessen in der Farben- und
Lackindustrie entworfen wurde. In dieser Bedienungsanleitung wird der
Gebrauch des Datenloggers Curve-X2 USB sowie der Software Ideal-Finish
beschrieben.
Abbildung 1.
7
2
1
3
4
10
5
8
6
11
12
9
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Verschlussbolzen 1
Verschussbolzen 2
Verschlussbolzen 3
Anschlussbuchse
Anschlussbuchse
Halteschraube Batteriefach
Thermoelement-Steckplätze 1 - 6
Infrarot-Schnittstelle
OPTIONAL!
7 - 12 Kanäle
Erweiterung
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13
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
9.
10.
11.
12.
13.
1.3
Version 4.0
USB-Schnittstelle
LCD Bildschirm
AUF
NAVIGATIONSFELD
AB
WÄHLEN
Batteriewechsel
Abbildung 2.
Schritt 1
Lösen Sie zum Öffnen des Batteriefachs
die Halteschraube in Position 6.
Schritt 2
Öffnen Sie die schwarze
Kunststoffabdeckung und ersetzen Sie die
Batterien.
Stellen Sie die richtige Polung der
Batterien sicher (+/-)!
6
P.S.: Benutzen Sie nur 9V PP3
Alkalibatterien eines bekannten
Markenherstellers!
1.4
Anschließen der Messfühler
Das Curve-X2 USB ist mit Anschlussbuchsen für sechs Thermoelemente (KTyp) ausgestattet. Zur Gewährleistung von akkuraten Messungen sollten Sie
ausschließlich Stecker des K-Typs (+: NiCr / -: NiAl) verwenden. Die
Anschlüsse sind von 1 bis 6 durchnummeriert, die Zahlen finden Sie auf der
Vorderseite des Datenloggers. Insgesamt können bis zu 12 Messfühler an den
Datenlogger angeschlossen werden, diese werden nach dem Anschließen
automatisch erkannt.
P.S.: Die Stecker der Thermoelemente sind verschieden breit und können nur in
einer Richtung angeschlossen werden. Siehe Abbildung 3.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
Abbildung 3.
Wenn kein Messfühler angeschlossen ist,
dann kann der Curve-X2 USB auch keine
Aufzeichnung starten. Die Fehlermeldung
„ACHTUNG! Kein Fühler angeschlossen!“
erscheint auf dem Bildschirm.
Die Position des Fühlers auf dem Objekt
kann im Programm Ideal-Finish
abgespeichert werden.
Ansonsten müssten Sie sich die richtige
Position auf dem Objekt merken, wenn Sie
die Fühler anbringen. Wenn die Position in
Ideal-Finish abgespeichert ist, dann
erscheinen die Daten dazu in der
Berichtfunktion.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2 Curve-X2 USB: Bedienungsanweisung
Der Datenlogger Curve-X2 USB wurde für die Messung und zeitlich definierte
Aufzeichnung der Temperatur entwickelt. Das Gerät misst kontinuierlich und
speichert die Messungen in bestimmten Intervallen, die vom Benutzer definiert
werden können, ab. Die maximale Aufzeichnungsdauer hängt dabei von der
Anzahl der angeschlossenen Messfühler und dem eingestellten
Aufzeichnungsintervall ab.
Zusätzlich können Lacktypen auf dem Datenlogger voreingestellt werden, die
aus den jeweiligen Aushärtungsparametern bestehen (cure-specs). Wenn ein
solcher Lacktyp voreingestellt wurde, dann können die Testergebnisse direkt
nach dem Messprozess ausgewertet werden. Der Lacktyp und das
Aufzeichnungsintervall können entweder mittels der Software Ideal Finish
vorprogrammiert, oder direkt über das Navigationsfeld des Curve-X2 USB
eingegeben werden.
2.1
Aufbau
Abbildung 4.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
Benutzen Sie die Pfeiltasten AUF/AB auf der linken Seite des NAVIGATORFeldes, um den Cursor durch die verschiedenen Menüoptionen zu bewegen
und eine bestimmte Option anzuwählen.
Benutzen Sie die Taste WÄHLEN auf der rechten Seite, um die Auswahl der
grafisch hervorgehobenen Option zu bestätigen. Wenn die hervorgehobene
Option anfängt zu blinken, dann können Sie die Option mit Hilfe der Pfeiltasten
ändern; drücken Sie zur Bestätigung dieser Änderung die Taste WÄHLEN.
2.2
Starten einer Messung
2.2.1 Start
Zum Einschalten des Datenloggers drücken Sie
einmal die Taste WÄHLEN. Nach der Anzeige eines
Begrüßungstextes erscheint das Hauptmenü.
Hier können Sie die drei Hauptoptionen anwählen:
Start – Direktes Loggen ohne Einstellungsänderung
Menu – Kontrollbefehle für den Logger
Off – Ausschalten des Loggers.
2.2.2 Bestätigen
Wählen Sie zum Starten einer Messung die Option
Start aus dem Hauptmenü und bestätigen Sie mit
Yes in der folgenden Auswahl. Der Datenlogger
startet nun die Messungen.
Beachten Sie, dass die Aushärteparameter anhand
des aktuell eingestellten Lacktyps berechnet werden.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.2.3 Loggen
Für jeden Messfühler werden der Aushärteindex und
die aktuelle Maximaltemperatur angezeigt.
Die „Daumen hoch“- und „Daumen runter“-Symbole
stellen die Güte des aktuellen Aushärteindexes aller
Messfühler dar. Der „Daumen hoch“ bedeutet, dass
der Index einen Wert von 100 erreicht hat.
2.3
Stoppen der Messung
2.3.1 Stopp
Nach dem Durchlaufen des Ofens finden Sie auf der
linken Bildschirmhälfte des Loggers das „Daumen
hoch“-Symbol, wenn für alle Messfühler Werte für
eine vollständige Aushärtung vorliegen.
Zum Stoppen der Messung drücken Sie einmal die
Taste WÄHLEN.
2.3.2 Bestätigen
Zur Bestätigung des Stopp-Kommandos wählen Sie
aus der folgenden Auswahl Yes und drücken dann
WÄHLEN. Betrachten Sie dann die Messwerte in
Daten- oder Diagrammform.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.3.3 Ergebnisse
Paint
Batch ID
Loggings
Start
Stop
Cure
Graph
2.4
: Name des für die AushärteBerechnung verwendeten Lacktyps
: Batch-Identifikationsnummer
: Anzahl gespeicherter Messungen
: Startzeit der Messung
: Stoppzeit der Messung
: WÄHLEN Sie diese Option, um die
berechneten Cure-Indizes anzuzeigen
: WÄHLEN Sie diese Option, um die
Ergebnisse in einem Diagramm
darzustellen
Messanalyse
2.4.1 Anzeige der Aushärteparameter
Auf diesem Menübildschirm finden Sie die
Ergebnisse für die Aushärteindizes und die maximal
erreichten Temperaturen für jeden einzelnen
Messfühler. Das „Daumen hoch“-Symbol bedeutet,
dass bei allen Messfühlern eine vollständige
Aushärtung erreicht wurde (höher als 100).
Bemerkung:
Der Aushärteindex wird zusammen mit den
Aushärteparametern anhand des vor der Messung
ausgewählten Lacktyps berechnet und
abgespeichert.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.4.2 Diagrammanzeige
In diesem Anzeigemodus finden Sie das
Auswertungsdiagramm der Messungen. Zur Auswahl
des anzuzeigenden Messfühlers bewegen Sie den
Cursor zum Messfühlersymbol und drücken die Taste
WÄHLEN. Wenn das Messfühlersymbol zu blinken
anfängt, können Sie die Probennummer durch
Drücken der Tasten AUF/AB ändern. Bestätigen Sie
die Auswahl mit WÄHLEN.
Oberhalb des Diagramms werden die Maxima für die
X-Achse „Xm“ und für die Y-Achse „Ym“ angezeigt.
2.4.3 Drucken des Diagramms
Sie können einen vollständigen Bericht aller
Messaktivitäten ausdrucken. Wählen Sie dazu die
Option Print in der Diagrammanzeige.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
2.4.3.1
Version 4.0
Infrarot
Wählen Sie diese Option, wenn Sie einen Kurzbericht auf einem kleinem
tragbaren Drucker, wie z.B. dem TQC-IRP oder dem HP-Ir, ausdrucken wollen.
Dazu sollte die IR-Schnittstelle des Datenloggers in einer Linie mit der IRSchnittstelle des Druckers stehen (Stellen Sie sicher, dass der Drucker
eingeschaltet ist.). Wählen Sie zum Ausdrucken des vollständigen Berichts
„Infrared“ und drücken Sie WÄHLEN zur Bestätigung.
2.5
Programmstart (Run Logging)
Wählen Sie Menu, dann Run.
2.5.1 Start
Wählen Sie zum Starten der weiter oben
beschriebenen Sequenz „Start“:
2.2 Starten einer Messung
2.3 Stoppen der Messung
2.4 Messanalyse
2.5.2 Echtzeit (Realtime)
Mit dieser Funktion können Sie Messungen nehmen,
ohne diese abzuspeichern. Die aktuell gemessenen
Temperaturen werden zusammen mit dem
Aushärteindex in Echzeit angezeigt.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.5.3 Optionen
Hier können Sie Einstellungen vornehmen, wenn Sie
die Messungen des Datenloggers zu einer
bestimmten Zeit oder bei einer bestimmten
Temperatur starten oder stoppen wollen.
2.5.3.1 Start/Stopp-Zeit (TIME)
Mit dieser Option können Sie die Zeitpunkte für das
Starten und Stoppen der Messungen in der Zukunft
festlegen. Bewegen Sie den Cursor auf die Stunden
oder Minuten und drücken Sie solange WÄHLEN, bis
die jeweilige Einheit zu blinken anfängt. Ändern Sie
die Werte mit den AUF/AB-Tasten und bestätigen Sie
mit WÄHLEN.
2.5.3.2 Start/Stopp-Temperatur (TEMP)
Mit dieser Option können Sie das Starten oder
Stoppen des Messprogramms bei bestimmten
Temperaturen auslösen.
Das Loggen beginnt, sobald die vorgegebene
Starttemperatur überschritten wird (Stellen Sie diese
ausreichend hoch über der Umgebungstemperatur in
Ofennähe ein.).
Das Loggen stoppt, sobald die Temperatur wieder
unter den angegebenen Stoppwert fällt.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
2.6
Version 4.0
Einrichten des Datenloggers
2.6.1 Einstellungen (Settings)
Wählen Sie “Paint”, um einen eigenen Lacktypen zu
konfigurieren oder einen der 15 voreingestellten
Lacktypen in Verbindung mit Zeit-Temperatur-Paaren
auszuwählen. Diese Lacktypen müssen vorher
mittels der Software Ideal Finish übertragen worden
sein.
Wählen Sie die Loggereinstellungen (Logger
Settings) mit WÄHLEN, um den in Ideal Finish
verwendeten Namen des Loggers zu ändern.
2.6.2 Lack
Mit WÄHLEN öffnen Sie die Bibliothek der Lacktypen.
Durch Drücken von AUF/AB wechseln Sie den
aktiven Lacktypen. Alle zukünftigen Berechnungen
der Aushärteparameter werden anhand der hierin
gegeben Lackspezifikationen ausgeführt.
Mit dem Datenlogger selbst lässt sich nur der eigene
Lacktyp definieren. Wählen Sie dazu die „Custom
Paint“-Option und bewegen Sie die Bildlaufleiste zur
ersten Temperatur. Aktivieren Sie diesen Wert durch
Drücken von WÄHLEN und ändern Sie ihn mit den
AUF/AB-Tasten.
2.6.3 Loggereinstellungen
In diesem Menü wird die Versionsnummer der
Firmware in der rechten oberen Ecke angezeigt. Hier
können Sie auch eine Zahl von spezifischen
anwenderbezogenen Einstellungen ändern.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.6.3.1 Intervall
Mit WÄHLEN ändern Sie das Zeitintervall zwischen
zwei zu speichernden Messwerten.
Die bei dem gewählten Intervall maximal verfügbare
Aufzeichnungszeit wird für 1, 3 und 6
angeschlossene Messfühler angezeigt.
2.6.3.2 Datenblöcke (Log blocks)
Wählen Sie, wie der Datenspeicher genutzt werden
soll.
1 großer Datenblock: Hier kommen alle Messungen
in einen einzigen Datenblock, der dann den
gesamten Speicherplatz belegen kann.
10 Datenblöcke: Der Speicher wird in 10 kleinere
Blöcke unterteilt. Alle Blöcke besitzen maximal 1/10
der gesamten Speicherkapazität und können mit
unterschiedlichen Messdaten gefüllt werden.
2.6.3.3 Max/Aktuelle Temp.
Wählen Sie die Temperatur, die im Logmenü
angezeigt werden soll.
Anzeige MAX Temp.: zeigt den letzten gemessenen
Maximalwert an.
Anzeige ACTUAL Temp.: zeigt die Temperatur in
Echtzeit.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.6.4 Systemeinstellungen
In diesem Menü können Sie verschiedene
loggerspezifische Einstellungen vornehmen.
2.6.4.1 Stromspareinstellungen
Dieses Menü enthält verschiedene Optionen, mit
denen Sie den Energieverbrauch einschränken
können.
2.6.4.2 LCD-Kontrast
Wählen Sie “Adjust”, um den Kontrast des LCDBildschirms zu verändern. Benutzen Sie dazu die
UP/DOWN-Tasten und bestätigen Sie mit SELECT.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.6.4.3 Datum / Uhrzeit
In diesem Menüpunkt können Sie das Datum und die
Uhrzeit sowie deren Format eingestellt werden. Beim
Format können Sie wählen zwischen MM/DD/YY
(Monat/ Tag/Jahr) und DD-MM-YY (Tag-Monat-Jahr).
Danach geben Sie das aktuelle Datum und dann die
Uhrzeit ein. Die Zeit kann entweder im 24 Stundenoder im 12-Stunden-AM/PM-Format angezeigt
werden.
2.6.4.4 Einheiten
Wählen Sie diese Option, um die Anzeige der
Temperatur zwischen °Celsius und °Fahrenheit zu
ändern.
2.6.4.5 Sprache
In diesem Menüpunkt können Sie die vom
Datenlogger verwendete Sprache einstellen. Wählen
Sie zwischen English, Deutsch, Français, Espagnol
und Italiano.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
2.7
Version 4.0
Abruf der gespeicherten Daten
2.7.1 Logdaten
Der Curve-X2 USB legt die letzten 10 Chargen im
Speicher ab. Die Ergebnisse für diese Chargen
können auf zwei Bildschirmseiten betrachtet werden:
½ und 2/2.
Wählen Sie eine Charge (Chargennummer und
Datum werden angezeigt). Die allgemeinen
Informationen über die gewählte Charge werden nun
dargestellt, wie z.B. der benutzte Lacktyp,
Chargennummer, Probenzahl und die Start- und
Stoppzeiten.
Wenn Sie die Option Aushärtung gewählt haben,
dann werden der Aushärteindex und die maximal
erreichte Temperatur jedes Messfühlers angezeigt.
Wenn Sie die Diagrammoption wählen, dann können
Sie das Diagramm jedes (ausgewählten) Messfühlers
betrachten.
Über die Druckoption können Sie einen vollständigen
Bericht auf einem IR- oder kabelgebundenen Drucker
ausgeben.
2.8
Erweiterung auf 12 Messfühler
In einigen Fällen möchten Sie bestimmt die
Objekttemperatur an mehr als 6 Stellen messen. Die
Erweiterung bietet 6 weitere Kanälen, womit sich die
Anzahl der anbringbaren Messfühler auf 12 erhöht.
Anschließen der Erweiterung:
1.
2.
Entfernen Sie die Bolzen 1 und 2, wie sie in Abbildung 1 gezeigt werden.
Entfernen Sie die zwei Plastikabdeckungen der Positionen 4 und 5.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
3.
4.
2.9
Version 4.0
Setzen Sie die Erweiterung vorsichtig mit den Steckern passgenau auf den
Datenlogger. Bei richtigem Sitz sollten sich die Bohrungen für die Haltebolzen
genau mit den Gewindelöchern des Datenloggers decken.
Befestigen Sie die Einheit mit den drei im Set enthaltenen Bolzen.
Schutz des Curve-X2 USB ─ Benutzung der
Isolationsbox
Der Datenlogger selbst hält nur Temperaturen bis 60°C (140°F) stand. Da er
aber innerhalb von Hochtemperaturöfen eingesetzt werden soll, gibt es zum
Schutz das thermische Barrieresystem für den Curve-X2 USB. Dieses schützt
den Datenlogger auf zwei Arten:
•
•
Die Box selbst schützt den Datenlogger vor der hohen Außentemperatur.
Das blaue Element absorbiert die in die Box eindringende Energie.
Die Kapazität des Hitzeabsorbers reicht für zwei oder mehr direkt
hintereinander liegende Ofendurchläufe aus. Nichtsdestotrotz sollten die
Temperaturwerte und Ofenzeiten die in Anhang 2: Technische Spezifikationen
beschriebenen Grenzen nicht überschreiten.
P.S.: Wenn Sie mehrere Tests hintereinander durchführen wollen, dann ist es sehr
wichtig, dass die Isolierbox und der Hitzeabsorber vor jedem Ofendurchlauf kälter
als 20°C (68°F) sind.
2.9.1 Vorbereitung der Messung
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Stellen Sie sicher, dass die Box nicht wärmer als die Raumtemperatur ist
(alternativ überprüfen Sie die Daten in Anhang 2: Technische
Spezifikationen)
Öffnen Sie die Box und legen Sie den blauen Hitzeabsorber ein, wobei die
Öffnung für den Datenlogger nach oben zeigt.
Legen Sie den Curve-X2 USB mit bereits angeschlossenen Messfühlern
in den blauen Absorber.
Führen Sie die Messfühlerkabel über die Dichtung und die Kante der Box
zur Kabelaussparung.
Starten Sie den Logger.
Bringen Sie die Abdeckung der Box an. Stellen Sie dabei sicher, dass die
Edelstahlkanten an allen Seiten einige Millimeter voneinander entfernt
sind. Die Kabelaussparung der Abdeckung sollte deckungsgleich mit der
der Box angebracht sein. Die Messfühlerkabel müssen in korrekter Weise
geführt werden.
Ziehen Sie die Abdeckung mit den vier Schnappbügeln fest und
überprüfen Sie erneut, ob die Box auf allen Seiten richtig verschlossen ist.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Fout! Objecten
kunnen niet worden
gemaakt door
veldcodes te
bewerken.
Version 4.0
Das System ist nun fertig für einen Durchlauf durch den Ofen.
Falls nötig, hängen Sie die Box an deren Griff auf. Die
Isolierbox hat an der Oberseite eine magnetische Stahlplatte,
an der die Magnet-Messfühler während des Transports
befestigt werden können.
2.9.2 Vorsichtsmaßnahmen beim Hantieren
Da der Aufheizvorgang innerhalb der Box nicht direkt beim Herausnehmen aus
dem Ofen gestoppt ist, empfehlen wir Ihnen die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen:
•
•
•
•
Tragen Sie beim Umgang mit der gerade im Ofen eingesetzten Box sowie den
Messfühlern immer Hitzeschutzhandschuhe, da diese noch sehr heiß sein
können.
Öffnen Sie die Box nach einer Messung im Ofen immer so schnell wie möglich.
Nehmen Sie den Datenlogger und den Hitzeabsorber zum Abkühlen aus der
Box. Beachten Sie, dass der Hitzeabsorber, sobald er einmal warm geworden
ist, sehr lange zum Auskühlen braucht.
Beim Lagern der Bos sollten Sie die Schnappbügeln nicht geschlossen halten,
da dies die Lebensdauer der Gummidichtung aufgrund des Elastizitätsverlustes
verkürzen würde.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
2.10
Version 4.0
Anbringen der Messfühler
Stellen Sie sicher, dass die Messfühlerkabel weder Gegenstände, Ofenwände,
Ofenboden, Dichtungen noch Brenner berühren, damit diese nicht schrumpfen
oder ankokeln. Dies würde starke Beschädigungen an den Messfühlern und
dem Gerät hervorrufen. Die Messfühler sollten sicher angebracht sein und nicht
während des Messprozesses herunterfallen.
2.10.1 Magnetischer Oberflächenmessfühler
Dieser Fühler kann auf jeder magnetischen Oberfläche
angebracht werden. Das Messelement befindet sich
genau mittig im Messfühlerkopf.
Anbringen des Fühlers:
Halten Sie den Fühler an der Drahtverstärkung über
dem Magneten zwischen Daumen und Zeigefinger fest
und bringen Sie ihn an der gewünschten Stelle auf dem
Objekt an.
2.10.2 Messfühlerklemme für Oberflächen
Mit der Klemme können Sie diesen Messfühler an
jedem Objekt befestigen. Der Fühler befindet sich am
vorderen Teil im Inneren der Klemme und ist gegen das
Klemmenmaterial mit einer kleinen Keramik isoliert. Der
Anpressdruck der Klemme gewährleistet einen
schlüssigen Kontakt zwischen Fühler und
Objektoberfläche.
Anbringen des Messfühlers:
Halten Sie die Klemme zwischen Daumen und
Zeigefinger. Überprüfen Sie, in welcher Klemmbacke
der Messfühler sitzt und bringen Sie die Probe an der
von Ihnen gewünschten Stelle des Objektes an.
Die maximale Spannweite der Klemme beträgt 20mm.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
2.10.3 Messfühlerklemme für die Lufttemperatur
Das Sensorelement des schnell reagierenden
Messfühlers befindet sich in der schmalen
Stahlschutzröhre.
Anbringen des Messfühlers:
Bringen Sie den Messfühler wie bei der
‚Messfühlerklemme für Oberflächen’ beschrieben an
das Objekt oder das Förderband an.
2.10.4 Draht-Messfühler
Der universell einsetzbare Messfühler eignet sich zur
Messung der Objekt- und Umgebungstemperatur. Der
Messfühler besteht aus einem offenen Thermoelement,
das mit einem Klebeband oder mit anderen
Befestigungsmitteln überall angebracht werden kann.
Fout! Objecten
kunnen niet worden
gemaakt door
veldcodes te
bewerken.
Kleine Hilfe:
Wenn die Messkabel zu lang sind, dann können Sie die
überschüssige Kabellänge in der blauen Schlaufe neben dem
Griff an der der Seite der Isolierbox verstauen.
Vorsichtsmaßnahmen:
Tragen Sie Hitzeschutzhandschuhe, wenn Sie die Messfühler
entfernen. Lösen Sie die Messfühler vorsichtig ab, ziehen Sie
dazu nicht am Kabel. Um Risse im Kabelmantel oder sogar
Brüche des Kabelkerns zu vermeiden, sollten Sie die Kabel
nicht zu eng aufwickeln.
Die verschiedenen Messfühlertypen erhalten Sie bei Ihrem Händler!
2.11
Kennzeichnen der Messfühler
Im Lieferumfang des Curve-X2 USB befindet sich ein “Messfühler-ErkennungsSet”. Das Set besteht aus sechs Aluminiumetiketten, die von 1 bis 6 nummeriert
sind, sowie sechs kurzen Verbindungsketten. Die Kettchen können mit
Schnappverschlüssen am gewünschten Messfühler angebracht werden.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
Befestigen Sie die Etiketten immer am Messkopf-Ende der Messfühlerkabel, so
dass sie auch bei geschlossener Box gut sichtbar sind.
P.S.: Markieren Sie den Messfühler immer mit der Nummer des vom Messfühler
benutzen Kanals.
2.12
Datenspeicher
Der Gesamtspeicher des Curve-X2 USB kann insgesamt 253.000 Messungen
in einem Speicherblock ablegen. Der Speicher kann aber auch in 10
Speicherblöcke a 25.300 Messeinträge unterteilt werden.
2.12.1 Loggen in einen einzigen Speicherblock
Bei jeder neuen Charge startet der Curve-X2 USB die Datenablage am Anfang
des Datenspeichers. Aus diesem Grund werden alle vorherigen Messwerte
überschrieben. Datenaufzeichnungen, die mehr als 253.000 Messwerte
beinhalten sollen, werden nur bis zu dieser 253.000-sten Messung
abgespeichert.
2.12.2 Loggen in 10 Speicherblöcke
Bei jeder neuen Charge startet der Curve-X2 USB am Anfang des nächsten
Speicherblocks, selbst wenn der vorherige Block noch nicht vollständig genutzt
wurde. Datenaufzeichnungen, die mehr als 25.300 Messwerte beinhalten
sollen, werden nur bis zu dieser 25.300-sten Messung abgespeichert. Die
maximale Anzahl an speicherbaren Chargen beträgt 10.
2.13
Verbindung zur Ideal Finish PC-Software
Der PC wird benötigt um:
•
•
Voreinstellungen des Curve-X2 USB wie den Aushärtespezifikationen und den
Aufzeichnungsintervallen einzugeben;
Daten von Ihrem Curve-X2 USB für eine umfassende grafische Auswertung zu
übertragen und einen Bericht über die Aushärtung anzufertigen.
Für die Verbindung zu Ihrem PC benötigen Sie ein USB-Kabel.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Bringen Sie das USB-Kabel an den Curve-X2 USB an (siehe Abbildung 1,
Position 9).
Führen Sie den Stecker vorsichtig in den Curve-X2 USB ein. Es ist nu rein
geringer Kraftaufwand nötig, um den Stecker in die richtige Position zu
bringen.
Verbinden Sie die andere Seite des USB-Kabels mit Ihrem PC.
Schalten Sie den Datenlogger durch Drücken der Taste ON ein und
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
starten Sie dann die Ideal Finish Auswertungssoftware.
Falls das USB-Gerät nicht automatisch von MS Windows erkannt und
eingerichtet wird, dann installieren Sie bitte die USB-Treiber von der Ideal
Finish CD.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
3 Ideal Finish - Die Software
Die benutzerfreundliche Software dient der Erhebung und Auswertung der mit
dem Datenlogger Curve-X2 USB gesammelten Daten. Ideal Finish kann mit
zwei verschiedenen Benutzeroberflächen verwendet werden: Basic oder
Advanced (Fortgeschritten). Im Basic-Modus können Sie die Lacktypen
einstellen und aufgezeichnete Temperaturprofile betrachten.
3.1
Installation
Legen Sie die Ideal Finish CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk Ihres Computers ein
und warten Sie auf das Erscheinen des nachfolgenden Fensters.
Fenster 1.
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Version 4.0
Falls das Fenster nicht automatisch erscheinen sollte, dann starten Sie die
Installation durch Anwählen der Datei setup.exe auf der CD-ROM.
Geben Sie den Produktcode in das Textfenster ein und drücken Sie Install.
Den Produktcode finden Sie auf der CD. Falls dies nicht der Fall sein sollte,
dann drücken Sie auf Explore the CD und öffnen Sie die Textdatei Product
key.txt. Kopieren Sie den Produktcode in das Textfenster und drücken Sie dann
Install.
Folgen Sie den Anweisungen des Install Shield Wizard, der Sie durch den
Installationsprozess führt.
3.2
Schnellstart
Schritt 1
Verbinden Sie den mit Messfühlern bestückten Datenlogger Curve-X2
USB an einen freien USB-Steckplatz an Ihrem PC. Falls MS Windows das
USB-Gerät nicht automatisch erkennen und installieren sollte, dann
installieren Sie den auf der Ideal-Finish-CD mitgelieferten USB-Treiber.
Schritt 2.
Wählen Sie die von Ihnen bevorzugte Sprache aus der
Sprachauswahlbox aus.
Schritt 3.
Schritt 4.
Wählen Sie im Ideal-Finish-Menü: Logger Æ Konfigurieren & Testen…
Wählen Sie im angezeigten Fenster den Kommunikations-Port aus, an
dem Ihr Datenlogger angeschlossen ist.
Schritt 5.
Klicken Sie auf Test; falls die Verbindung erfolgreich ist werden die
Seriennummer und der Batteriestatus des Datenloggers angezeigt.
Zusätzlich wird ein Testknopf (START Echtzeitmessung) angezeigt.
Schritt 6.
Um die einwandfreie Funktion aller Messfühler anzuzeigen, drücken Sie
auf START.
Schritt 7.
Wählen Sie im Ideal-Finish-Menü: Logger Æ Benutzereinstellungen…
Schritt 8.
Wählen Sie die von Ihnen bevorzugten Bildschirmeinheiten und und
Synchronisieren Sie Datum und Uhrzeit mit Ihrem PC (Schritt 1 von 5).
Schritt 9.
Drücken Sie auf Weiter.
Schritt 10.
Stellen Sie die gewünschte Intervallzeit ein und fügen Sie eine
individuelle Beschreibung für den Datenlogger ein (Schritt 2 von 5).
Schritt 11.
Drücken Sie auf Weiter.
Schritt 12.
Drücken Sie auf Weiter. (Schritt 3 von 5).
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Version 4.0
Schritt 13.
Wählen Sie einen der vorgegebenen Lacktypen (Schritt 4 von 5).
Schritt 14.
Drücken Sie auf Weiter.
Step 15.
Wählen Sie die gewünschte Aushärtespezifikation; diese kann eine
aktuelle oder manuelle Einstellung sowie einer der vorgegebenen Typen
sein.
Schritt 16.
Drücken Sie auf Fertig stellen.
3.3
Ideal Finish für Windows
Ideal Finish basiert auf der grafischen Benutzeroberfläche von Microsoft
Windows und benutzt auch dessen Terminologie. Dies ermöglicht die einfache
Handhabung des Programms. So sind die Funktionen wie Drucken oder
Druckansicht dieselben wie in anderen Windows-Standardprodukten (z.B.
Microsoft Word). Bitte beachten Sie, dass einige der Dialogfelder in der von der
aktuellen Windowsversion benutzten Sprache angezeigt werden.
Fenster 2.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
3.4
Version 4.0
Konfigurieren und Testen der Datenverbindung
Damit der Datenlogger mit einem PC kommunizieren kann, muss er zunächst
mit einem USB-Kabel an einen freien USB-Anschluss des PC’s angeschlossen
werden. Nach dem Herstellen der Verbindung kann diese wie folgt überprüft
werden:
Schritt 1:
Wählen Sie im Menü Logger die Option Konfigurieren & Testen…
Schritt 2:
Wählen Sie die Schnittstelle, an der Ihr Datenlogger angeschlossen ist.
Schritt 3:
Klicken Sie auf Test. Die Seriennummer und der Batteriestatus sollten im
Display erscheinen. Falls nicht, dann überprüfen Sie bitte den USBAnschluss, die Batterie, das USB-Kabel und/oder Ihre PC-Einstellungen.
Schritt 4:
Klicken Sie zum Test der Messfühler auf Start. Die Messfühler sollten nun
den Wert der Umgebungstemperatur anzeigen.
Fenster 3.
Wenn der richtige COM-Anschluss ausgewählt ist, dann werden die
Seriennummer und der Batteriestatus des Datenloggers angezeigt. Falls eine
Fehlermeldung angezeigt wird, dann wechseln Sie bitte die COM-Schnittstelle.
Falls alle Schnittstellen eine Fehlermeldung erzeugen, dann überprüfen Sie
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
bitte den Ladezustand der Batterien, ob der Datenlogger eingeschaltet ist und
ob der Datenlogger korrekt mit Ihrem PC verbunden ist, ebenso sollte der
angewählte USB-Anschluss nicht anderweitig belegt sein.
3.5
Systemkonfiguration
Wählen Sie zur Änderung der Einstellungen Optionen… aus dem Menü
Werkzeuge.
3.5.1 Systemkonfiguration
Schritt 1
Wechseln Sie die Benutzerebene, um alle Funktionen in Ideal Finish zu
benutzen.
Schritt 2
Wählen Sie Ihre Sprache.
Schritt 3
Wählen Sie die Einheit aus, in der die Temperatur angezeigt werden soll.
Schritt 4
Wählen Sie die Einheit für die Längenangabe (Distance).
Schritt 5
Klicken Sie auf den Dateireiter Email Configuration.
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Version 4.0
Fenster 4.
3.5.2 eMail-Konfiguration
Diese Informationen werden zur Kommunikation via eMail benötigt. Im Falle
eines Programmabsturzes stellt Ideal Finish einen Bericht zusammen und
versendet anhand der gemachten Daten eine eMail an uns. Der Bericht hilft
uns, Ideal Finish für Sie zu verbessern und Sie auf neue Upgrades aufmerksam
zu machen.
Schritt 6
Geben Sie bitte Ihre eMail-Adresse und den Mailserver für ausgehende
eMails an (SMTP-Serveradresse).
Schritt 7
Klicken Sie auf den Dateireiter Firmendetails.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Fenster 5.
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Version 4.0
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
3.5.3 Firmendetails
Schritt 8
Geben Sie bitte Ihren Firmennamen, den Firmenort und das Logo Ihrer
Firma ein. Diese Informationen erscheinen dann im Kopf der mit Ideal
Finish erstellten Berichte.
Schritt 9
Klicken Sie auf den Dateireiter Download Express.
Fenster 6.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
3.5.4 Download Express
Ideal Finish kann das Ausdrucken von Berichten mit einem einzigen
Tastendruck beschleunigen. Wechseln Sie Ideal Finish in den
Fortgeschrittenen-Modus (Advanced). Sie können dann Ihre Mitarbeiter an der
Anlage ermöglichen, einen Bericht anhand der Vorlagen für die spezifischen
Prozesse auszudrucken.
Schritt 10
Schritt 11
Zum Ersetzen der bereits von Ihrem Datenlogger heruntergeladenen
Dateien, klicken Sie auf Ja bei der Option „Bestehende Dateien ersetzen“.
Die Dateien werden automatisch in das Verzeichnis heruntergeladen, in
dem sich die Profile befinden. Wechseln Sie das Verzeichnis (relativer
Pfad) für den Download, um die Dateien an einem anderen Platz zu
speichern.
Schritt 12
Geben Sie den Namen des Operators ein, der im Bericht genannt
werden soll.
Schritt 13
Klicken Sie zum Abspeichern der Änderungen auf OK.
Fenster 7.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4 Ideal Finish – Basic-Modus
Um die gesamte Kapazität der Analysesoftware nutzen zu können, sollten Sie
alle Schritte in diesem Kapitel nachvollziehen. Die Hauptfunktionen werden in
Fenster 2 dargestellt. Die Menüleiste Shortcuts enthält Piktogramme zum
einfachen Zugang zu den verschiedenen Optionen von Ideal Finish.
4.1
Einrichten des Curve-X2 USB
Vor jeder Temperatur-Aufzeichnung müssen Sie zuerst das Zeitintervall
zwischen den Messungen sowie den Lacktypen eingeben. Danach folgen die
Eingabe der Temperatureinheit (°Celsius / °Fahrenheit), des Datums und der
Uhrzeit.
Beachten Sie!
Das System verwendet die Identifikationsnummer des Datenloggers und die
Chargennummer um einen eindeutigen Profilnamen zu generieren. Für den
Fall, dass der Name auf dem Laufwerk bereits für ein Profil existiert, geht das
Gerät davon aus, dass der Benutzer dieses Profil NICHT herunterladen (und
damit überschreiben) will. Zusätzlich schreibt das System die zuletzt
heruntergeladenen Dateien in die Download-Dateiliste im File Explorer.
Hinweis: Das System fügt automatisch die ‘Zeit über’-Werte dem ErgebnisBildschirm für den beim Start definierten Lacktypen hinzu.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.1.1 Uhrzeit synchronisieren (Schritt 1 von 5)
Schritt 1
Setzen Sie den Haken neben Synchronisieren. Die Uhrzeit des
Datenloggers stimmt nun mit der des PC überein.
Schritt 2
Klicken Sie auf Weiter.
Fenster 8.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.1.2 Festlegen des Zeitintervalls (Schritt 2 von 5)
Schritt 3
Wählen Sie Benutzereinstellungen… aus dem Menü Logger.
Schritt 4
Ändern Sie die Intervallzeit, die die Zeit zwischen zwei Messungen
festlegt. Durch das Vergrößern dieses Wertes erhöhen Sie auch die
mögliche Aufzeichnungsdauer für einen Speicherblock bei der
Verwendung von einem Messfühler (in diesem Fall 25.300 * 2 Sekunden
= 14,05 Stunden).
Schritt 5
Klicken Sie auf Weiter.
Fenster 9.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.1.3 Einstellen der START/STOPP-Zeit und -Temperatur
(Schritt 3 von 5)
In diesem Schritt der Benutzereinstellungs-Assistenten können Sie die Startund Stopp-Temperatur oder -Zeit einstellen. Hier werden nur die Werte
vorgegeben, die Funktion selbst müssen Sie dann vom Logger aus starten.
Schritt 6
Zur Einstellung der gewünschten Start- und Stopp-Temperatur klicken Sie
bitte auf Enabled.
Schritt 7
Zur Einstellung der gewünschten Start- und Stopp-Zeit klicken Sie bitte
auf Enabled.
Schritt 8
Klicken Sie auf Weiter.
Fenster 10.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.1.4 Festlegen der Aushärtungsbedingungen (Schritt 4 von 5)
In diesem Schritt des Benutzereinstellungs-Assistenten können Sie dem CurveX2 USB weitere Lacktypen hinzufügen. Die maximale Anzahl an gespeicherten
Lacktypen auf dem Curve-X2 USB beträgt 16. Die Lacktypen sind im Fenster
Lacktypen aufgelistet, zusammen mit einer Zusammenfassung des
ausgewählten Lacktyps, die auf der rechten Seite dargestellt wird.
Schritt 9
), um sich die
Klicken Sie auf die Schaltfläche Datei öffnen (
verfügbaren Lacktypen anzusehen. Fügen Sie den gewünschten Typ
hinzu. Wiederholen Sie den Vorgang für jeden einzelnen Lacktypen.
Schritt 10
Benutzen Sie die Tasten AUF/AB und LÖSCHEN, um die Liste fertig zu
stellen.
Schritt 11
Klicken Sie auf Weiter.
Fenster 11.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.1.5 Auswahl des aktiven Lacktypen (Schritt 5 von 5)
Einmal der Lackbibliothek hinzugefügt, können Sie den zur Berechnung des
Cure-Index benötigten Lacktyp auf dem Curve-X2 USB auswählen. Der
Standard-Lacktyp ist dann der aktuell aktive auf dem Curve-X2 USB.
Schritt 12
Schritt 13
Schritt 14
Falls Sie einen anderen Lacktypen als den aktuell aktivierten benutzen
wollen, dann klicken Sie auf den Pfeil rechts neben dem Listenfeld, das
die eingefügten Lacktypen anzeigt. Wählen Sie den für die nächste CureIndex-Berechnung benötigten Lacktyp aus und klicken Sie auf
Fertigstellen.
Falls Sie die aktuellen Aushärtebedingungen benutzen wollen, dann
klicken Sie nur auf Fertigstellen, um das Setup zu verlassen.
If the cure specification is to be set manually, enter the values manually
and click Finish.
Wenn Sie die Aushärtebedingungen selbst bestimmen wollen, dann
geben Sie die Werte manuell ein und klicken dann auf Fertigstellen.
Fenster 12.
Seite 42 von 78
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
4.2
Version 4.0
Daten herunterladen
4.2.1 Auswahl der zu herunterladenden Datenblöcke
Nachdem die Daten mit dem Curve-X2 USB aufgezeichnet wurden, können Sie
sie mit dem Download-Logger-Assistenten auf Ihren PC herunterladen.
Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
Schritt 1
Wählen Sie Alle Dateien auf den PC übertragen… im Menü Logger.
Schritt 2
Wählen Sie einen Dateiordner aus, in den die Chargen heruntergeladen
werden sollen.
Schritt 3
Übertragen Sie alle Chargen gemeinsam (Voreinstellung) oder entfernen
Sie einzelne Chargen durch Abhaken der entsprechenden
Kontrollkästchen.
Schritt 4
Klicken Sie auf Download.
Fenster 13.
Seite 43 von 78
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
4.2.2 Auswahl der Umgebungsvariablen
Schritt 5
Wählen Sie den Operator.
Schritt 6.
Klicken Sie auf den Dateireiter Sonden-Namen.
Fenster 14.
Seite 44 von 78
Version 4.0
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.2.3 Angabe der Messfühler-Bezeichnungen
Schritt 7
Wählen Sie einen Messfühlername – z.B: oberer Lufttemperaturfühler.
Schritt 8
Klicken Sie für jede zu übertragende Charge auf Download. Durch
Drücken von Überspringen brechen Sie die Datenübertragung ab.
Fenster 15.
4.3
Erstellen eines Lacktypen
Sie können Lacktypen für den normalen oder zukünftigen Einsatz kreieren und
den Standards hinzufügen. Einmal definiert, kann der neue Lacktyp mit einer
schon gemessenen Charge verknüpft und zur Generierung eines neuen Profils
verwendet werden. Die folgenden zwei Standardlacktypen sind bereits
vorinstalliert:
•
•
Paint1: Ein gelber Lack, der zwischen 160 und 200°C aushärtet.
Paint2: Ein Klarlack, der zwischen 120 und 160°C aushärtet.
Seite 45 von 78
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Version 4.0
Diese beiden Lacke werden in den Öfen Oven1 und Oven2 zur Erstellung der
Profile profile1 und profile 2 eingesetzt.
4.3.1 Neuen Lacktyp erstellen
Schritt 1
Klicken Sie auf das Symbol Lacktypen in der Shortcut-Menüleiste.
Schritt 2
Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu…, um einen neuen Lacktyp zu
erstellen.
Schritt 3
Geben Sie einen Namen für den neuen Lacktyp ein.
Schritt 4
Klicken Sie auf OK und dann gegebenenfalls auf Speichern in der
Dialogbox „Speichern unter…., die als Standard-Dialogbox von Windows
erscheinen kann, hier aber nicht gesondert gezeigt wird.
Fenster 16.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
4.3.2 Definition der Lackparameter
Nachdem Sie den neuen Lacktypen angelegt haben, können Sie die
allgemeinen Aushärtebedingungen für diesen Lacktyp definieren. Ideal Finish
verwendet diese Vorgaben dann zur Analyse aller gemessener Daten und
berechnet eine neue Aushärtekurve. Die Lacklieferanten geben normalerweise
die benötigten Informationen in den Technischen Datenblättern der Lacke an.
Schritt 5
Wählen Sie die Einheiten für die Temperatur (°Celsius oder °Fahrenheit).
Schritt 6
Definieren Sie die Grenzen für den Lacktyp als die Maximale Temperatur
und die Minimale Temperatur. Dies sind normalerweise die Extremwerte
der Spezifikationen des Lackherstellers für die Aushärtung. Die
Aushärtung wird anhand dieser beiden Werte berechnet. Die
Kurvenabschnitte außerhalb der Grenzen bleiben unberücksichtigt.
Schritt 7
Definieren Sie die Anzahl der Punkte, anhand derer die Aushärtekurve
erzeugt werden soll.
Schritt 8
Wählen Sie die Art der Kurvencharakteristik:
•
Exponentiell (Standard)
Die am meisten verwendete und auch genaueste Methode für
die Aushärteberechnung mittels einer Auswertekurve.
•
Linear
Berechnung der Aushärtung über eine Gerade.
Fenster 17.
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Version 4.0
4.3.3 Einstellen der Aushärtungs-Parameter
Schritt 9
Schritt 10
Klicken Sie auf den Kartenreiter Aushärtungs-Parameter.
Sie können das das Zeit-Temperatur-Paar (Kurvenpunkte) durch Ändern
der Id oder direkt durch Anklicken mit der Maus auswählen. Die Anzahl
der Kurvenpunkte wurde unter Schritt 7 im Register Allgemein festgelegt.
Schritt 11
Nach der Auswahl der Id können Sie die Werte anhand der vom
Lackhersteller gegebenen Informationen ändern. Nach der Konfiguration
des Lacktyps wird Sie das Programm fragen, ob Sie die Änderungen
speichern möchten; klicken Sie dann auf OK.
Im Allgemeinen werden der höchste und der tiefste definierte Werte als
Maximum- (rot) bzw. Minimum-Linie (blau) angezeigt. Ideal Finish wird
immer folgende drei Kurvenpunkte an den Curve-X2 USB Datenlogger
senden:
1. Den Maximalwert als Schnittpunkt der Kurve mit der Maximumlinie
(rot).
2. Den Minimalwert als Schnittpunkt der Kurve mit der Minimumlinie
(blau).
3. Einen dazwischen liegenden Punkt. Der Benutzer kann dazu mehrere
Punkte eingeben. Es wird dann der Punkt verwendet, welcher der
Mitte am nächsten liegt.
Fenster 18.
Seite 48 von 78
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
4.4
Version 4.0
Anzeige der Temperaturprofile
Die Datenblöcke können in verschiedenen Formaten angezeigt und analysiert
werden, sobald Sie als Profile im Dateimanager ausgewählt wurden. Um sich
die Chargen in der Standard-2D-Grafik anzusehen, befolgen Sie bitte folgende
Schritte.
Die zwei Demonstrationsprofile
Die Beispielprofile sollen zusammen mit den zugehörigen Ofeneinstellungen
und Lacktypen den Einsatz des Curve-X2 USB während des Lackierprozesses
bei der Beschichtung einen gelben Giant-Fahrradrahmens demonstrieren.
Gehen Sie dazu auf den Karteireiter Bild im Menü Fühler-Layout.
Dazu sind zwei Beispielprofle installiert.
•
•
Profile1: Durchlauf durch Ofen 1 (oven1) mit dem gelben Decklack 1 (paint1)
Profile2: Durchlauf durch Ofen2 (oven2) mit dem Klarlack 2 (paint2)
Schritt 1
Klicken Sie auf das Symbol Profil in der Menüleiste Shortcuts.
Schritt 2
Wählen Sie einen Datenblock im Dateimanager aus.
Fenster 19.
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Version 4.0
4.4.1 Zoomen im 2D-Grafikmodus
Schritt 1
Fahren Sie den Mauszeiger in die 2D-Grafik und halten Sie die linke
Maustaste gedrückt.
Schritt 2
Ziehen Sie den Mauszeiger in Richtung der gegenüber liegenden Ecke
und lassen Sie die Maustaste nach Festlegung des neuen Ausschnitts
wieder los.
Fenster 20.
Seite 50 von 78
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Version 4.0
4.4.2 Analyse der Profildaten
Schritt 1
Klicken Sie zur Ansicht der Chargendaten auf das Register Ergebnisse.
Schritt 2
Klicken Sie zur Ansicht, zum Editieren oder zum Ergänzen Ihrer
Kommentare auf das Register Notizen.
Schritt 3
Im Register Details können Sie den Namen des Operators wechseln.
Schritt 4
Zur Änderung des Messfühlernamens und der Anzeigefarben klicken Sie
auf den Kartenreiter Fühler-Position.
Fenster 21.
LEGENDE
Name
Cure-Index
Max.temp.
Time
Above…
Peak Diff
Name des Messfühlers
Ein Aushärteindex (Cure-Index) von 100 steht für einen perfekt
durchgeführten Aushärteprozess. Werte unter oder wesentlich über 100
bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit.
Die an diesem Messfühler während der Messung maximal erreichte
Temperatur.
Die Zeitdauer, in der die Temperatur oberhalb der in der
Spaltenüberschrift angezeigten Temperatur lag.
Die Zeitdauer, in der der größte Temperaturunterschied vorlag.
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4.4.3 Anpassung der Auflistungs-Details
Falls gewünscht, können Sie die Auflistungs-Details ansehen und einen
anderen Lacktyp zuweisen.
Schritt 1
Wählen Sie Auflistungs-Details… aus dem Menü Profil und überprüfen
Sie den verwendeten Lacktypen; klicken Sie auf OK.
Schritt 2
Wählen Sie Lacktyp… aus dem Menü Profil und wählen Sie falls
erforderlich einen neuen Lacktyp. Bei einer Neuauswahl werden die
Aushärteparameter neu berechnet.
Fenster 22.
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4.4.4 Drucken eines Lacktypen oder von Profildaten
Sobald Sie ein Profil oder ein Lacktyp im Dateimanager ausgewählt haben,
können Sie die Daten an einen Drucker oder ein eMail-Programm senden.
Schritt 1
Wählen Sie zum Senden der Daten an einen Drucker die Option
Drucken… aus dem Menü Datei.
Schritt 2
Zum Versenden des Berichts über ein eMail-Programm wählen Sie bitte
Senden… aus dem Menü Datei.
Fenster 23.
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4.5
Einfacher Bericht
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5 Ideal Finish – Fortgeschrittenen-Modus
Im Fortgeschrittenen-Modus können Sie als Benutzer Ihre mit Ideal-Finish
erstellten Berichte personalisieren. Details wie der Typ oder die Länge des
Ofens, der Position der Messfühler und die Gestalt des Produktes, die
Lackspezifikationen, die Berechnungsmodi usw. können alle in den Bericht
integriert werden. Mit dieser Option können Sie die Berichtsform Ihren
Bedürfnissen anpassen.
Sie können in den Fortgeschrittenen-Modus wechseln, indem Sie Optionen…
im Menü Werkzeuge anwählen. Der Fortgeschrittenen-Modus ist vom Modus
Basic abgetrennt. Als Benutzer des Fortgeschrittenen-Modus sollten Sie ein
gewisses Grundverständnis von Windows®-basierten Programmen mitbringen.
Da Ideal Finish ein auf Windows® basierendes Programm ist, werden in dieser
Bedienungsanleitung nicht alle einzelnen Schritte erklärt, die zur Änderung von
spezifischen Einstellungen nötig sind. Stattdessen setzt die Anleitung ihren
Fokus auf die eigentlichen Funktionen, deren Optionen und deren Rolle im
Gesamtkonzept der Software.
Sie als Benutzer können Ideal Finish folgendermaßen zur Betrachtung und
Interpretation nutzen:
•
•
Datenregister:
zeigen berechnete und gemessene Werte spaltenweise.
Grafiken:
Anzeige der Daten in Form verschiedener Grafiken.
Näheres zu den verschiedenen Einstellungen der Berechnungen der
Datensätze und Grafiken finden Sie in den Kapiteln 5.1 und 5.2.
5.1
Datenregister
In den Datenregistern können eine Reihe von Berechnungsmethoden und
Einstellungen auf die übertragenen Daten angewandt werden. Neben den aus
dem Basic-Modus bekannten Datenregistern können Sie hier die
Ofeneinstellungen anwenden, die Messfühleroptionen modifizieren und
Referenzkurven zum Abgleich mit vorherigen und aktuellen Messungen
verwenden.
5.1.1 Ergebnisse
Im Fortgeschrittenen-Modus können Sie dem Register Ergebnisse
Datenspalten nach Belieben hinzufügen, verändern oder löschen. Dazu müssen
Sie die Überschriftenzeile der Ergebnistabelle mit der rechten Maustaste
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anklicken. Ein Shortcut-Menü erscheint, in dem Sie die notwendigen
Einstellungen vornehmen können. Die möglichen Berechnungsoptionen werden
in den folgenden Kapiteln vorgestellt. Bitte beachten Sie, dass die Änderungen
nur auf das Profil und nicht auf den Lacktyp selbst angewendet werden. Der
Lacktyp kann zur Voreinstellung der Eingabeparameter dienen (z.B. der
Aushärteparameter). Die meisten der berechneten Tabellenwerte können für
den kompletten Messbereich als auch für eine eingeschränkte Auswahl
angezeigt werden. Die Software kann dazu konfiguriert werden, die Werte nur
über einen vorgegebenen Bereich zu berücksichtigen – z.B. die Angabe der
Maximaltemperatur über den Gesamtprozesses oder nur über den Bereich des
gezeigten Bildausschnitts…
5.1.1.1
Max. Temperatur
Um sicherzustellen, dass das Produkt auch bei richtiger Temperatur behandelt
wurde, wird die maximal erreichte Temperatur berechnet. Diese stellt dann die
maximale Temperatur innerhalb eines bestimmten Profils dar. Wenn also der
Messfühler 1 einen maximalen Temperaturwert von 205 anzeigt, dann bedeutet
das, dass in diesem Profil 205°C bzw. °F erreicht wurden.
5.1.1.2
Zeit der max.Temperatur
Berechnet die Dauer, bei der sich die Temperatur bei dem bestimmten
Maximalwert befand.
5.1.1.3
Min. Temperatur
Die Angabe der minimalen Temperatur ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn Sie
Ofentemperaturzonen eingerichtet haben. Dann können Sie überwachen, ob
das Produkt die korrekte Temperatur beim Eingang oder Verlassen einer Zone
erreicht hat.
5.1.1.4
Zeit der min. Temperatur
Berechnet die Dauer, bei der sich die Temperatur bei dem bestimmten
Maximalwert befand.
5.1.1.5
Temperatur-Mittelwert
Berechnet den Mittelwert der Temperatur eines Messfühlers innerhalb einer
Zone. Mit dieser Option können Sie kontrollieren, ob das Produkt innerhalb
einer Zone einer sinnvollen Temperatur ausgesetzt wurde.
5.1.1.6
Größte Rate steigender Temperatur
Bestimmt den Moment, an dem die Temperatur am schnellsten anstieg. Damit
können Sie sicherstellen, dass das Produkt nicht zu schnell aufgeheizt wurde
(was zur Bildung einer „Orangenhaut“ führen kann).
5.1.1.7
Zeit des größten Temperatur-Anstiegs
Berechnet die Dauer, in der der größte Temperaturanstieg stattfand.
5.1.1.8
Größte Rate fallender Temperatur
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Berechnet den Moment, wo die Temperatur am stärksten gefallen ist. Damit
können Sie überprüfen, dass das Produkt nicht zu schnell abgekühlt wurde.
5.1.1.9
Zeit des größten Temperatur-Rückgangs
Berechnet den Zeitraum, in dem die Temperatur am schnellsten gefallen ist.
5.1.1.10 Spitzen-Differenz
Bestimmt, wie gleichmäßig der Temperaturverlauf an allen Messfühlern
stattfand. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Trocknung und Aushärtung der
gesamten Fläche des Produkts (Die Aushärtung von Pulverlacken erfordert die
richtige Temperatur für das Aufschmelzen und die anschließende Vernetzung.).
5.1.1.11 Zeit über
Zeigt die Dauer an, in der die Temperatur des jeweiligen Messfühlers über der
jeweils angegebenen Temperatur lag. (Beachten Sie die zusätzliche
Zeitanzeige; der Text erscheint dort in Rot, wenn die geforderte Zeitdauer nicht
erreicht wurde.)
5.1.1.12 Anstiegszeit zwischen den Temperaturen
Berechnet die Anstiegsrate der Temperatur innerhalb einer festgesetzten
Periode. Sie können daran sehen, ob das Produkt in einer zu kurzen Zeit
aufgeheizt wurde. (Dies könnte mechanische Veränderungen des Produkts
hervorrufen).
5.1.1.13 Fall-Zeit zwischen Temperaturen
Berechnet die Fallrate der Temperatur innerhalb einer festgelegten Periode. Sie
können daran erkennen, ob das Produkt in einer zu kurzen Zeit abgekühlt
wurde. (Dies könnte mechanische Veränderungen des Produkts hervorrufen).
5.1.1.14 Zeit zwischen Temperaturen
Berechnet die Zeitspanne zwischen der niedrigsten und der höchsten
Temperatur.
5.1.1.15 Aushärtung (Cure-Index)
Kalkuliert den Aushärtungsgrad anhand der Summation der erreichten
Aushärtebedingungen nach den voreingestellten Parameter. Hiermit können Sie
leicht verschiedene Aushärtevorgänge miteinander vergleichen, insbesondere
wenn Sie ein Optimum für die Zeit-Temperatur-Werte finden wollen, bei dem die
Aushärtung gerade noch den Anforderungen entspricht.
5.1.1.16 Zeit bis ansteigende Temperatur erreicht
Findet den Zeitpunkt, an dem die angegebene Temperatur beim
Aufheizvorgang zum ersten Mal erreicht wurde. Die Registrierung beginnt am
Anfang des Profils und sucht nach dem ersten Zeitpunkt, an dem die
spezifizierte Temperatur im Profil überschritten wurde.
5.1.1.17 Zeit bis sinkende Temperatur erreicht
Findet den Zeitpunkt, an dem die angegebene Temperatur beim Abkühlvorgang
zum letzten Mal erreicht wurde. Die Registrierung beginnt am Ende des Profils
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Version 4.0
und sucht rückwärts den ersten Zeitpunkt, an dem die spezifizierte Temperatur
im Profil überschritten wurde.
5.1.1.18 Zeit über, ausschließlich
Zeigt dieselben Werte wie “Zeit über“, jedoch ohne die Temperaturangaben.
Dies ist nützlich, wenn Sie die Berechnungen der einzelnen Profile in
EasySoft/AOLS-Programmen vergleichen wollen.
5.1.2 Notizen
Hier können Sie zusätzliche Informationen zum aktuellen Profil eintragen.
5.1.3 Details
Hier können Sie Informationen über den Kunden oder den Eigentümer
eintragen.
5.1.4 Daten
In diesem Register können die Daten spaltenweise analysiert werden. Für jede
aufgezeichnete Messung wird eine Reihe pro Messfühler dargestellt. Sie
können mit den Pfeiltasten AUF/AB sowie den Tasten BILD AUF/AB, POS 1
und ENDE die Daten navigieren. Im Grafen sehen Sie eine senkrechte Linie bei
den aktuell hervorgehobenen Daten, die der Navigationsbewegung folgt.
5.1.5 Ofen-Start
Hier können Sie die Zeit eingeben, nach der der Logger in den Ofen
eingefahren ist, egal ob manuell oder automatisch. Ab diesem Zeitpunkt wird
dann die Suche nach dem Moment des ersten Temperaturanstiegs in diesem
Profil initiiert.
5.1.6 Events
Bei der Verwendung von Toleranzbereichen werden Ereignisse automatisch
generiert, wenn die Profilwerte außerhalb der Region des Toleranzbereiches
liegen. Für jeden Event werden die Start-Zeit, die Stoppzeit, die Event-Id und
die Beschreibung des Events aufgezeichnet.
5.1.7 Fühler-Position
Für jeden Messfühler können hier einige der Einstellungen verändert werden.
Die gemachten Änderungen werden direkt in den Daten der Fühlerpositionen
angewendet.
5.1.8 2D-Überlagerung
Wählen Sie die Überlagerungsdatei oder die grafische Aushärtekurve, die Sie
über das aktuelle Profil legen wollen.
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5.2
Version 4.0
Grafik-Menüleiste
Zur grafischen Darstellung der Daten werden die Messdaten vom Datenlogger
nach Ideal Finish übertragen.
5.2.1 Grafik-Optionen
Das Symbol Grafik-Optionen ist für in den Darstellungen 2D, 3D und „Zeit über“
aktiv. Einstellbar sind die Linienarten, -farben und -dicken, sowie Grenzen und
Ausfüllfarben. Im Basic-Modus ist nur die 2D-Grafik verfügbar.
5.2.2 Zweidimensionale Grafik
Klicken Sie zur Ansicht der zweidimensionalen Grafik auf das Symbol 2D.
Legen Sie die Grafik-Optionen nach Ihren Wünschen fest und definieren Sie die
Messpunkte durch Drücken der linken Maustaste an der Position in der Grafik,
wo Sie gerne weitere Informationen hätten. Entfernen Sie einzelne Messpunkte
durch Drücken der rechten Maustaste an der entsprechenden Stelle. Um die
grafische dargestellte Aushärtung mit dem aktuellen Profil zu vergleichen,
definieren Sie die Option „Überlagerung Grafik Aushärtung“ in den
Datenregistern.
5.2.3 Zeit über Vorgaben
Klicken Sie zur Ansicht der nach Vorgabe eingegrenzten Daten in der
zweidimensionalen Grafik auf das Symbol „Zeit über“.
5.2.4 Grafische Aushärtung
Die Grafische Aushärtung stellt die Entwicklung des Aushärtungsindexes (CureIndex) nach der Zeit dar. Diese Grafik ist zur Bestimmung der Zeit, wann der
Index bei allen Messfühlern einen Wert von 100 erreicht, sehr nützlich. Ein
Aushärteindex von 100 stellt den optimalen Zeit-Temperatur-Wert für das
jeweilige Produkt dar.
5.2.5 Dreidimensionale Oberflächen-Grafik
Die extensivste Betrachtungsweise der Profildaten finden Sie in der
dreidimensionalen Darstellung. Hier werden alle Profildaten simultan verlinkt,
um die Entwicklung der Oberflächentemperaturen der Objekte zu jedem
Zeitpunkt zu simulieren. Wenn die Daten mit einem Ofenprofil verknüpft sind,
können Sie sogar die entsprechenden Ofenzonen in von Ihnen definierten
Farben darstellen. Definieren Sie die Grafikoptionen für die verschiedenen
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Version 4.0
Ansichten und gewinnen Sie so eine einfache Analysemöglichkeit für den
gesamten Einbrennprozess.
Beispiel:
Nehmen wir an, dass die Geschwindigkeit der Ofenlinie usw. eingegeben und
die Messfühler entsprechend der Vorgaben angebracht sind. Die Messfühler
zeigen eine Verzögerung je nach ihrer Lage im Prozessfluss. Dies bedeutet,
dass die 3D-Grafik eine sinnvolle Repräsentation für die Änderung der
Temperatur aus der Perspektive des Ofens darstellt. Aus diesem Grund kann
die 3D-Grafik in einzelne Zonen unterteilt werden.
5.2.6 Zoom in die 2D-Grafik
Die Ausschnittsvergrößerung ist über mehrere Methoden erreichbar:
Zoomen mit der Tastatur:
•
•
Alt+1 vergrößert die Zone 1, Alt+2 die Zone 2 usw. bis zu Alt+0 für die Zone 10.
Mit der Tabulator-Taste können Sie durch die verschiedenen Zonen schalten.
Zoomen mit der Maus:
•
•
•
Drücken Sie länger die rechte Maustaste, um das Popup-Zoom-Menü
anzuzeigen.
Zoomen Sie in die 2D-Grafik durch Auswahl der Zone in diesem Menü oder
durch Halten der linken Maustaste, während Sie mit dem Zeiger einen
Ausschnitt aufziehen.
Durch nochmaliges Drücken der rechten Maustaste gelangen Sie wieder zur
Vollansicht.
Zoomen im Fenster Grafischer Überblick:
•
Wählen Sie die Option Grafischer Überblick im Menü Ansicht. Diese Funktion
ist auch in der Seitenansicht im Menü Datei verfügbar.
Das Übersichtsfenster zeigt die Gesamtgrafik, in der der aktuelle Ausschnitt mit einem
schattierten Fenster dargestellt ist. Der Name dieses Fensters lautet „Überblick“. Die
Größe dieses Fensters kann über die Kanten und Ecken mit der Maus verstellt werden.
Bewegen Sie den Mauszeiger dazu über die Ecken oder Kanten und sehen Sie, wie sich
das Bild des Mauszeigers ändert. Ziehen Sie die Kanten oder Ecken mit gedrückter
linker Maustaste, oder verschieben Sie das Fenster mit der Überschriftenleiste.
5.2.7 Zoomen in die 3D-Grafik
Zoomen mit der Tastatur:
•
Zum Rein- oder Rauszoomen drücken Sie einfach die + und – Tasten.
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•
•
•
Version 4.0
Durch Drücken der Pfeiltasten LINKS/RECHTS können Sie das Bild mit oder
entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (halten Sie dabei zur feineren Kontrolle
die SHIFT-Taste gedrückt)
Durch Drücken der Pfeiltasten AUF/AB können Sie die Grafik von oben oder
unten betrachten; bei gleichzeitigem Drücken der STRG-Taste bewegen Sie die
Grafik nach oben und unten.
Mit den Tasten POS1 und ENDE können Sie die Grafik in der Ausgangsposition
von der Vorder- oder Rückseite betrachten.
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Version 4.0
6 Einrichten im Fortgeschrittenen-Modus
Im Fortgeschrittenen-Modus sind im Shortcuts-Menü etliche Extra-Optionen
verfügbar.
6.1
Öfen
Mit dieser Option können Sie einen oder auch mehrere Öfen einrichten. Die
gemessenen Daten werden dann mit dem jeweiligen Ofen im Hintergrund
angezeigt. Gerade bei größeren Öfen zeigt dies anschaulich die Position
möglicher Leistungsspitzen oder andere Irregularitäten der Temperaturkurve.
Sie können eine unendliche Anzahl an Öfen einrichten; dies ist für Besucher
von vielen verschiedenen Arbeitsstätten sinnvoll. Für jeden Ofen können
folgende Details eingegeben werden:
6.1.1 Allgemein
In diesem Register wird die physikalische Struktur des Ofens spezifiziert. Im
Feld Steuerelemente pro Zone können Sie die entsprechende maximale
Anzahl eingeben. Ein Steuerelement kann dabei ein Thermostat, ein Luftventil
oder ein Schalter für einen Ventilator etc. sein. Durch die Dokumentation der
Einstellungen können Sie den individuellen Aufbau eines Ofens genau
festhalten.
6.1.2 Zone-Details
Für jede Zone können hier spezifische Details aufgeführt werden.
6.1.3 Steuerungs-Details
Hier können die einzelnen Steuerelemente näher beschrieben werden.
6.1.4 Vorhandene Steuerelemente
Die in jeder einzelnen Zone verfügbaren Steuerelemente werden hier
festgelegt. Zum Beispiel findet sich in der „Einlaufzone“ ein Luftvorhang
(An/Aus-Schalter in Zone 1), nicht aber in den darauf folgenden Zonen.
6.1.5 Beschreibung
Hier können Sie eine Beschreibung des Ofens für die spätere Zuordnung
eingeben.
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6.2
Version 4.0
Ofen-Einstellung
Ein Ofen kann für eine bessere Beschreibung der verschiedensten
Produktionsprozesse auf mehreren Wegen beschrieben werden.
6.2.1 Allgemein
Hier können Sie die zu verwendenden Einheiten und anderen generellen
Einstellungen für diese Option vornehmen.
6.2.2 Bandgeschwindigkeit
Hier können Sie die Geschwindigkeit der Förderanlage eingeben. (Die
Bandgeschwindigkeit beeinflusst die Berechnungen der MessfühlerVerzögerungen, die im Kapitel Fühler-Layout näher beschrieben werden.)
6.2.3 Steuerelement-Einstellungen
Hier können Sie die Einstellungen für jedes Steuerelement jeder einzelnen
Zone festsetzen.
6.2.4 Beschreibung
Hier finden Sie den Platz für die Eintragung näherer Informationen zu den OfenEinstellungen, welche das Wiedererkennen wesentlich erleichtern.
6.3
Fühler-Layout
Das Fühler-Layout ermöglicht Ihnen die genaue Lokalisation der Messfühler auf
dem zu härtenden Objekt. Dies ist besonders dann nützlich, wenn Sie ein
Produkt in größerer Stückzahl, aber mit Unterbrechung durch andere Produkte
produzieren wollen. Wenn ein Messfühler-Layout einmal eingerichtet und/oder
ausgewählt ist, dann können die nachfolgenden Eigenschaften definiert werden.
6.3.1 Allgemein
Geben Sie hier die Anzahl der Messfühler für das aktuelle Fühler-Layout ein.
Die Einstellung „Fühler-Verzögerung autom(atisch) erzeugen” ermöglicht dem
Programm die Synchronisation der Ofenzeit-/Distanzverzögerung mit dem
Produkt. Dies ist gerade bei der Bearbeitung größerer Objekte von Nutzen, da
der erste Messfühler wesentlich früher in den Ofen fährt als der letzte. Wenn
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Version 4.0
Sie die Funktion „Fühler-Verzögerung autom. erzeugen” aktivieren, dann
können Sie auch die für die Berechnung notwendige Richtung der Durchfahrt
des Produktes durch den Ofen einstellen.
6.3.2 Bild
Benutzen Sie eine Abbildung des Produktes, damit Sie und Ihre Mitarbeiter an
der Linie einen guten Eindruck der Messfühler-Positionen gewinnen können.
Die Bildgröße und die Orientierung können Sie hier zur Wiedergabe möglichst
realer Bedingungen ebenfalls angeben. Diese Maße werden dann zur
Berechnung der Messfühler-Verzögerungen benutzt.
6.3.3 Details
In dieser Sektion können Sie zusätzliche Details (Eigenschaften jedes
einzelnen Messfühlers) eingeben. Die Positionen der Messfühler können Sie
einfach mit der Maus bewegen; klicken Sie dazu einfach auf das
Messfühlersymbol im Bildbericht und ziehen Sie es in die gewünschte Position.
Beachten Sie, dass bei aktivierter Option „Fühler-Verzögerung autom.
erzeugen" das Textfeld Verzögerung für die Eingabe gesperrt ist. Wenn Sie hier
eine benutzerdefinierte Verzögerung eingeben wollen, dann müssen Sie zuerst
die Option „Fühler-Verzögerung autom. erzeugen“ deaktivieren. Wenn Sie das
Kästchen Umluftfühler aktiviert haben, dann schließen Sie diesen Messfühler
von der Berechnung der „Spitzen-Differenzen“ aus.
6.3.4 Farben
Hier lassen sich die Farben für die Messfühlersymbole verändern. Die Farben
erscheinen dann auch so auf ausgedruckten oder via eMail versendeten
Berichten.
6.3.5 Gitterlinien
Mit dieser Option können Sie die horizontalen oder vertikalen Gitterlinien im
angezeigten Datenblatt aktivieren bzw. deaktivieren.
6.4
Lacktypen
Mit dieser Option können Sie die Bibliothek der verschiedenen Lacktypen
zusammen mit den jeweiligen Aushärtebedingungen und bei Bedarf auch
weiteren Vorgaben verwalten.
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Version 4.0
6.4.1 Allgemein
In diesem Abschnitt können Sie die allgemeinen Einstellungen für die Lacke
bearbeiten, wie z.B. die Anzahl der Aushärtungs-Kennwerte (Zeit-TemperaturPaare) und der Vorgaben sowie weitere Einstellungen.
6.4.2 Aushärtungs-Parameter
Hier können Sie die von den Lackherstellern beschriebenen Parameter für den
Aushärteprozess einprogrammieren.
6.4.3 Vorgaben
Diese Option wurde für den professionellen Anwender entwickelt, der sich für
die Effizienzoptimierung des Totalprozesses der Produktion interessiert. Durch
die Definition mehrerer Vorgaben kann der Anwender eine „Akzeptanzregion“
oder „Aushärtefenster“ generieren. Je enger dieses „Aushärtefenster“ ist, desto
effizienter wird der Produktionsprozess sein. Wir gehen davon aus, dass der
Anwender die Einstellungen für dieses „Aushärtefenster“ über die Zeit anhand
seiner Erfahrung mit früheren Messungen verfeinert. Typische Vorgaben sind
z.B. die minimale und maximale Temperatur und Zeit bei einer
Pulverlackierung, aber es sind auch andere Vorgaben einstellbar.
Beispiel 1.
In Lacktyp hat eine maximale Einsatztemperatur von 250°C. Die zu
lackierenden Teile sind aber wegen Ihrer Materialeigenschaften (z.B.
Spannungen) nur für eine Einbrenntemperatur von maximal 200°C geeignet.
Der entsprechende Anwender wird also die Vorgabe für die Maximaltemperatur
auf 200°C heruntersetzen, obwohl das Lackmaterial für den höhern Wert
freigegeben ist.
Beispiel 2.
An einem Fertigungsband (z.B. in der Automobilindustrie) ist der Lackierprozess
mit den jeweiligen Einbrennöfen nur ein Prozess von vielen. Wenn nun alle
anderen Prozesse z.B. nicht länger als 14 Minuten brauchen, dann ist es für
den Anwender wünschenswert, dass der Einbrennprozess auch nicht länger als
diese 14 Minuten bedarf. In diesem Fall würde er eine Vorgabe von 14 Minuten
einsetzen.
Beispiel 3.
Die Maximalgeschwindigkeit des Förderbandes beträgt 5 Meter / Minute. Bei
bekannter Ofentemperatur, Ofenlänge und Masse des Objektes kann diese
Bandgeschwindigkeit als Vorgabe in Betracht gezogen werden.
6.4.3.1
Schraffierung
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Version 4.0
Die Teile außerhalb des Aushärtefensters sollten schraffiert dargestellt werden.
Im oben genannten Beispiel 1 sollten also alle Bereicht über 200°C schraffiert
sein.
6.4.3.2
Beurteilung der “Zeit über”-Kurven
In dieser Grafik sollten alle Linien das Aushärtefenster kreuzen. Es reicht auch
aus, wenn sie dabei nur die Ecken anschneiden.
6.5
Toleranzbereich
Mit Hilfe des Toleranzbereichs lässt sich die für das Profil geeignete Region
anzeigen. Sie können den Bereich vor den Messungen anhand der
Informationen zur Aushärtung, der thermischen Belastbarkeit des Materials, der
Heizleistung des Ofens und anderer möglicher Variablen festlegen. Das
Toleranzband steht für den Akzeptanzbereich des Aushärteprozesses. Die
Bereiche können als Überlagerungen in der 2D-Darstellung eingeblendet
werden. Falls Werte außerhalb des Bereichs liegen sollten, dann wird das
Ereignis automatisch im Register Events registriert.
6.5.1 Allgemeine Angaben
In dieser Sektion können Sie die allgemeinen Einstellungen für die
Toleranzbereiche vornehmen.
6.5.2 Phasen
Bauen Sie den Toleranzbereich durch die Angabe der Phasenanzahl sowie der
Dauer und des Start- und Endpunkts der jeweiligen Phase auf.
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Version 4.0
Fenster 24.
6.6
Optimale Härtungsmethode
Die Optimale Härtungsmethode errechnet sich aus der Gesamtheit der
Prozessvariablen. Wenn das Profil einmal unter Idealbedingungen durchlaufen
wurde, dann kann diese optimale Aushärtungskurve abgespeichert und als
Überlagerung für alle zukünftigen Auswertungen im 2D-Modus angezeigt
werden.
Die Optimale Härtungsmethode kann anhand eines einzigen Messfühlers als
auch mit mehreren Messfühlern generiert werden, sei es in Form des
Mittelwerts oder als Spitzen-Differenz.
6.6.1 Allgemeine Angaben
Legen Sie die allgemeinen Präferenzen für die Optimale Härtungsmethode fest.
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Fenster 25.
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6.7
Version 4.0
Datei Æ Save As Special
Unter dem Menüpunkt Datei finden Sie unter Save As Special fünf erweiterte
Optionen.
6.7.1 Als HTML speichern…
Speichern Sie hiermit Ihre Profile im HTML-Format.
6.7.2 Vergrößerung speichern als.
Mit dieser Option können Sie den gewählten Bereich des Profils als neues Profil
abspeichern. Die individuellen Profile können dabei nur aus einem einzigen
interessanten Bereich, oder aus der Aufzeichnung mehrerer Profile (in einem
einzigen großen Datenblock) bestehen.
6.7.3 Toleranzbereich speichern als
Mit dieser Option können Sie einen Toleranzbereich auf der Basis eines Profils
anlegen. Die Grundlage können dabei die Messungen eines einzelnen Fühlers,
mehrerer Fühler, dem Mittelwert oder der Spitzen-Differenz eines einzelnen
Fühlers oder aller benutzter Messfühler bilden. Die Toleranzbereiche können
dann als 2D-Überlagerung im Profilmenü definiert werden.
•
•
•
Legen Sie die oberen und unteren Grenzen für die Bandbreite des
Toleranzbereiches fest.
Benutzen Sie zur Unterdrückung des Rauschens des Toleranzbandes den
Filter Rolling Average.
Die PUNKTZAHL bezeichnet die Auflösung des Toleranzbandes. Das
Originalprofil besteht als sehr vielen Bildpunkten, normalerweise um die 500
(abhängig von der Frequenz der Messungen und der Laufzeit). Das
Toleranzband sollte aus weniger Bildpunkten bestehen, damit es schneller auf
dem Bildschirm angezeigt werden kann.
6.7.4 Optimaler Härtungsbereich speichern als
Mit dieser Option können Sie die optimalen Prozessvariablen als neue Kurve
abspeichern. Die Optimalen Härtungsbereiche können für einen einzelnen
Messfühler, mehrere Messfühler, dem Mittelwert oder der Spitzen-Differenz
eines Messfühlers oder für die gesamten Messfühler angelegt werden. Einmal
als Optimaler Härtungsbereich abgespeichert, kann die Kurve im Register 2DÜberlagerung im Profil-Menü für die Analyse zukünftiger Messungen verwendet
werden.
6.7.5 Referenzdatei speichern als
Hiermit fertigen Sie eine Kopie des Profils an und speichern es unter dem
Refenzordner von Ideal-Finish. Die Referenzdateien können im Register 2DSeite 69 von 78
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Version 4.0
Überlagerung im Profil-Menü für die Analyse zukünftiger Messungen aufgerufen
werden.
6.8
Vorlagen
Vorlagen stellen die komfortabelste Möglichkeit dar, die Ofeneinstellungen, ein
Fühler-Layout und einen Lacktypen in einer einzigen Konfigurationsdatei zu
vereinen. Selbst benutzerdefinierte Berechnungsspalten oder grafische
Überlagerungen können hier voreingestellt werden. Wenn die Vorlage einmal
definiert ist, lässt sie sich jederzeit benutzen, z.B. bei der erneuten Verwendung
eines Produktes oder einer ähnlichen Situation am Fertigungsband.
Eine spezielle Vorlage findet sich in der Datei Default.tem im
Vorlagenverzeichnis von Ideal Finish. Sie können diese Vorlage nach Belieben
ändern, aber niemals löschen, da sich hierin die Einstellungen für den BasicModus befinden.
6.8.1 Links
In dieser Option können Sie die Verknüpfungen zwischen einzelnen
Einstellungen festlegen. Im ersten Abschnitt lässt sich der Ofen mit den
entsprechenden Ofeneinstellungen eingeben. Falls Sie mehrere
Konfigurationen für diesen Ofen angelegt haben, dann wählen Sie hier die
gewünschte aus. Der automatische Ofen-Start sucht für den ersten
Temperaturanstieg in dem mit dieser Vorlage verknüpften Profil. Im zweiten und
im dritten Abschnitt können Sie die Einstellungen für das Fühler-Layout und den
Lacktypen vornehmen.
6.8.2 Übereinander legen
In diesem Abschnitt können vorherige Profile und Aushärtungskurven als
Referenzen für zukünftige Messungen ausgewählt werden. Setzen Sie einen
Haken in das Kästchen Überlagerung Grafik Aushärtung, wenn Sie die
Aushärtungskurve als Überlagerung nutzen wollen. Die Referenzprofile für die
zukünftigen Messungen fügen Sie bitte im unteren Textfeld unter Dateien: ein.
Die vollständige Bedeutung dieser Funktionen finden Sie in den vorherigen
Kapiteln.
6.8.3 Ergebnisse
Hier können Sie die Ergebnis-Spalten hinzufügen, die am Bildschirm und in den
Berichten angezeigt werden sollen. Diese Einstellungen werden als Standard
für die Spaltenbelegung bei zukünftigen Messungen eingesetzt. Jede Spalte
kann dabei nach Belieben definiert werden. Die vollständige Bedeutung dieser
Funktion finden Sie in den vorherigen Kapiteln.
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Version 4.0
6.8.4 Notizen
Hier können Sie zusätzliche Informationen zu den Vorgaben eintragen.
6.9
Advanced report
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Version 4.0
7 Zusätzliche Funktionen
7.1
Optionen
Eine Reihe weiterer Optionen für die Benutzereinstellungen finden Sie im
Register Optionen… im Menü Werkzeuge.
7.1.1 Ansicht
Her können Sie zusätzliche Optionen auswählen, wie z.B. die Anzeige der
Schnelltasten (Shortcuts). Für Ihre optimale Konfiguration lassen sich die
Standardeinstellungen ändern.
Tastenkombinationen anzeigen: Anzeige der Schnelltasten in den
Beschreibungen, Menüs und/oder Menüleisten.
Symbolleistenbilder anzeigen: Anzeige der Menübilder in Farbe und/oder
Anzeige des Ideal-Finish-Logos.
“Hot-Key”-Ansicht: Ein Kontrollmenü wird beim Überfahren der Steuerungen mit
dem Mauszeiger eingeblendet,
7.1.2 Allgemein
Animierte Vergrößerungen: Deaktivieren Sie diese Funktion bei ungenügenden
PC-Ressourcen (Grafik-Überblick, Vergrößerungsänderungen werden nicht in
Echtzeit angezeigt!)
Dokument beim Öffnen der Software neu laden: Wenn aktiviert, dann ruft die
Software das zuletzt angesehene Dokument beim Programmstart wieder auf.
Bilder als JPEG speichern: Wenn Sie eMails als HTML versenden oder
speichern, dann wird die Kurve im JPEG-Format gespeichert (StandardEinstellung).
Komprimierungsstufe: Höhere Komprimierungsraten reduzieren die Dateigröße,
aber auch die Qualität; nur verfügbar unter Windows 2000 und Windows XP.
7.1.3 Dateiablage
Hier wird der Pfad für die verschiedenen Dateien von Ideal Finish festgelegt. In
einem Netzwerk wird der Pfad vom Systemadministrator gewöhnlich auf dem
Fileserver des Netzwerks eingestellt. Damit können die Dateien zentral
bearbeitet werden, so z.B. die Ofeneinstellungen.
7.1.4 Farben
Hier können Sie die Farben nach Ihren Wünschen einstellen. Bis zu 10
benutzerdefinierte Farbfelder können der Systemkonfiguration beigefügt
werden.
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
7.1.5 Makro-Sicherheit
Legen Sie die Einstellung für die Makro-Sicherheit in diesem Register fest. In
Ideal Finish können Sie in Visual Basic verfasste Makros verwenden.
Beispieldateien dazu finden Sie im Ordner Software Development Kit (SDK)
unter C:\Program Files\TQC\Ideal Finish V4\SDK. Für weitere Informationen zur
Automation von Ideal Finish mit der Benutzerebene Professional kontaktieren
Sie bitte Ihren Händler vor Ort.
7.2
Shortcuts
ALT+0
ALT+1
ALT+2
ALT+3
ALT+4
ALT+5
ALT+6
ALT+7
ALT+8
ALT+9
Vergrößerung der Zone 10 der Kurve
Vergrößerung der Zone 1 der Kurve
Vergrößerung der Zone 2 der Kurve
Vergrößerung der Zone 3 der Kurve
Vergrößerung der Zone 4 der Kurve
Vergrößerung der Zone 5 der Kurve
Vergrößerung der Zone 6 der Kurve
Vergrößerung der Zone 7 der Kurve
Vergrößerung der Zone 8 der Kurve
Vergrößerung der Zone 9 der Kurve
ALT+STRG+D
Start der Kurvenanimation
STRG+C
STRG+D
Bearbeiten Kopieren
Bearbeiten Standard
STRG+N
STRG+O
STRG+P
STRG+S
ALT+F4
ETRG+SHIFT+O
Datei Neu
Datei Öffnen
Datei Drucken
Datei Speichern
Datei Beenden
Datei Profil öffnen
F1
F5
Hilfeindex
Aktualisieren der zusätzlichen Informationen
TAB
SHIFT+TAB
Diagrammüberblick Vergrößerung nächste Zone
Diagrammüberblick Vergrößerung vorige Zone
STRG+E
STRG+L
SHIFT+L
Auflistungs-Details
Logger Download
Logger Upload/Reset
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
STRG+ALT+0
STRG+ALT+S
Öfen
Ofen-Einstellung
POS 1
Vollbild
Pfeiltaste oben
Pfeiltaste unten
Pfeiltaste links
Pfeiltaste rechts
Grafik nach oben verschieben
Grafik nach unten verschieben
Grafik nach links verschieben
Grafik nach rechts verschieben
SHIFT+Pfeiltaste oben
SHIFT+Pfeiltaste unten
SHIFT+Pfeiltaste links
SHIFT+Pfeiltaste rechts
Grafik schnell nach oben bewegen
Grafik schnell nach unten bewegen
Grafik schnell nach links bewegen
Grafik schnell nach rechts bewegen
STRG+Pfeiltaste oben
STRG+Pfeiltaste unten
STRG+Pfeiltaste links
STRG+Pfeiltaste rechts
Grafik horizontal verkleinern
Grafik horizontal vergrößern
Grafik vertikal verkleinern
Grafik vertikal vergrößern
STRG+SHIFT+Pfeiltaste oben
STRG+SHIFT+Pfeiltaste unten
STRG+SHIFT+Pfeiltaste links
STRG+SHIFT+Pfeiltaste rechts
Grafik schnell horizontal verkleinern
Grafik schnell horizontal vergrößern
Grafik schnell vertikal verkleinern
Grafik schnell vertikal vergrößern
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Version 4.0
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
8 Technische Daten
8.1
Curve-X2 USB Datenlogger
Temperaturbereich:
Genauigkeit:
Auflösung:
Thermoelementtyp:
Anzahl Kanäle:
Betriebstemperatur:
Abtastinterval:
Gesamtspeicher:
Batterietyp:
Batteriekapazität:
Abmessungen:
Gewicht:
Anzeigen:
Datenschnittstelle:
8.2
-50°C – 1200°C / -58°F – 2192°F
± 0.3°C / 0.6°F
± 0.1°C / 0.2°F
NiCrNi (Standard Mini-K)
6 - 12.
0°C – 60°C / 0°F – 140°F
1 Sekunde bis 1 Stunde
253000 Datensätze
3x 1.5V AA
1200 Stunden kontinuierlicher Betrieb / 10.000
Stunden im Standby-Betrieb
Höhe: 30mm; Länge: 105mm; Breite: 85 mm
285 Gramm
Grafisch und numerisch auf 128 x 64 LCD.
USB (115200)
Curve-X2 USB Isolierbehälter XS (Leichtbau)
8.2.1 Wärmedämmung
Abmessung:
Gewicht:
Material:
Höhe:
130 mm
Länge:
255 mm + 30 mm (Griff)
Breite:
225 mm
± 4200 Gramm
Außengehäuse:
Edelstahl
Innengehäuse:
Aluminum
Schließbügel:
Edelstahl
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Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
Version 4.0
Spezielle Wärmedämmung für den Langzeitgebrauch bis zu 25 Stunden und
länger bei 200°C oder beim Hochtemperatureinsatz bis zu 950°C für maximal
3,5 Stunden. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Händler. Für
diese Einsatzgebiete ist auch eine Reihe von speziellen Messfühlern erhältlich.
8.2.2 Kühlkörper
Abmessung:
Gewicht:
Material:
8.3
Höhe:
66 mm
Länge:
192 mm
Breite:
145 mm
± 1600 Gramm
Behälter: Kunststoff
Inhalt: hochdichter Energieabsorber
Längste Wärmebelastungs-Dauer (XS-System)
Höchstdauer bei Temperatur:
300ºC
250ºC
200ºC
150ºC
60 min.
140 min.
200 min.
250 min.
Die Daten basieren auf der Verwendung eines 20°C kalten Hitzabsorbers beim
Start der Messung!
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9 Curve-X2 USB Menüstruktur
Start
Start Datenerfassung
Logging
Stopp
bestätigen
Ergebnisse
Aushärtung
Zurück
OK
Kurve
Zurück
[ Fühler # ]
drucken
Menu
Durchlauf
Start
Echtzeit
Optionen
(Start Logging)
(Start Logging)
Start/stopp Zeit
Zurück
Start
Start/Stopp temp
zurück
Start
zurück
zurück
Einstellungen
Lacktyp
Custom
zurück
Logger Einstellungen
Intervall
zurück
Log-Blöcke
1 große Logdatei
10 Logdateien
zurück
Max/Ist -Temp
Zeige MAX
Zeige IST Temp.
Zurück
zurück
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Version 4.0
Bedienungsanleitung CURVE-X2 USB & IDEAL FINISH
System Einstellungen
Strom sparen
LCD
LCD-Licht
Zurück
LCD Kontrast
Korrigier
Zurück
Datum/Zeit
Format
Datum
Format
Zeit
Zurück
Einheiten
Celsius
Fahrenheit
Zurück
Sprache
English
Español
Français
Italiano
Deutsch
Back
Zurück
Zurück
Logdaten
[ Profil ]
Aushärtung
Zurück
Kurve
Zurück
Mehr
zurück
Aus
Zzzzzz
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