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Stadt Zürich
Hochbaudepartement
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Direktwahl 044 412 44 52
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Zürich, 23. Oktober 2014
Neue städtische Siedlung Rautistrasse kurz vor Bauabschluss
Stadtrat André Odermatt würdigt die 104 preiswerten Wohnungen in Altstetten
Seit September läuft die erste Etappe der Wohnungsübergaben an der Rautistrasse in
Altstetten, inzwischen ist mehr als die Hälfte der preisgünstigen Objekte bereits bewohnt. Stadtrat André Odermatt würdigte das Bauprojekt heute Donnerstag auf einem
Rundgang mit Medienvertretenden als «ein Paradebeispiel der Verdichtung nach innen».
Günstiger Wohnraum ist in Zürich nach wie vor sehr stark nachgefragt. Schon vor Baubeginn
zur neuen städtischen Siedlung Rautistrasse in Altstetten hatten 550 Personen bei der Stadt
ihr Interesse angemeldet. Insgesamt gingen dann bei der Liegenschaftenverwaltung 1430
Bewerbungen ein. Zur Vermietung gelangten 98 der 104 Wohnungen, die restlichen 6 Wohnungen gingen an den Verein zwyssig, der Wohn- und Arbeitsangebote für erwachsene
Menschen mit Beeinträchtigungen bereithält. Inzwischen sind alle Wohnungen der neuen
kommunalen Siedlung vermietet. Der Bezug der 1. Etappen erfolgte vom 16. September bis
15. Oktober. Die zweite Etappe wird per 1. Dezember 2014 und 16. Januar 2015 bezogen.
Verdoppelung der Wohnungszahl gegenüber früher
Der Vorsteher des Hochbaudepartements, Stadtrat André Odermatt, nannte die neue RautiSiedlung «ein Paradebeispiel einer gekonnten Verdichtung nach innen». Auf dem Areal von
rund 11 600 Quadratmetern Fläche standen früher fünf Reihenhauszeilen aus dem Jahr
1949, die total 44 Wohnungen zählten. Die Reihenhäuser waren in den Boomjahren schnell
und günstig erstellt worden, eine Sanierung kam nicht in Frage – obschon es aus dem Quartier auch bedauernde Stimmen gab. Doch der erzielte Mehrwert ist enorm: Heute bieten die
sieben Wohnblocks mit ihren 3½-, 4½- und 5½-Zimmer-Wohnungen total 104 Einheiten, was
weit mehr als eine Verdoppelung der Wohnungszahl bedeutet. Zudem weist die Siedlung
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neu einen Kinderhort auf, der zuvor fehlte. Insgesamt erfährt das Quartier eine starke Belebung, so Odermatt: «Der Ersatzneubau wird für rund 350 Personen ein attraktiver Wohnort
sein, darunter viele Familien mit Kindern.» Der Wohnflächenverbrauch pro Person liegt bei
29,6 Quadratmetern, was knapp 10 Quadratmeter weniger ist als der durchschnittliche Flächenkonsum pro Person in der Stadt Zürich (2013: 39,0 Quadratmeter).
Hochbauvorsteher Odermatt würdigte das Projekt in architektonischer und städtebaulicher
Sicht. Für den Ersatzneubau ist 2005 ein offener Wettbewerb ausgeschrieben worden, den
das Zürcher Büro «UNDEND Architektur AG» gewann; insgesamt wurden 118 Projekte eingereicht. Das Siegerprojekt setze die Gebäude so auf das Grundstück, «dass eine möglichst
grosszügige Gartenlandschaft mit bestehenden Baumgruppen dem Quartier erhalten bleibt»,
betonte Odermatt. Das baurechtliche Mittel der Areal-Überbauung werde nicht primär zur
maximalen Steigerung der Ausnützung herangezogen, sondern diene der Optimierung der
städtebaulichen Qualität bezüglich Freiraum und Durchsicht.
Rekurse bis vor Bundesgericht
Bis im April 2012 die Baubewilligung rechtskräftig werden konnte, musste das Projekt einige
Hürden nehmen. 2006 folgten der Stadtrats- sowie der Gemeinderatsbeschluss zum Objektkredit von 47,5 Millionen Franken. Dem positiven Bauentscheid folgten Rekurse der Nachbarschaft, die das Bundesgericht im Oktober 2010 abgewiesen hat. Die Verzögerung führte
zu teuerungsbedingten Mehrauslagen und erhöhte die Totalkosten auf 53,7 Millionen Franken. Diese Summe kann laut neusten Berechnungen eingehalten werden. Die Wohnsiedlung
Rautistrasse ist eines von mehreren aktuellen Projekten des kommunalen Wohnungsbaus.
Weitere projektierte städtische Wohnbauten befinden sich auf der Kronenwiese (99 Wohnungen), am Hornbach (123) und auf dem Herdernareal (45).
Hinweis an die Redaktionen:
Weitere Auskünfte erteilt Beat Grossrieder, Leiter Kommunikation Hochbaudepartement,
Telefon 044 412 24 52
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