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Bedienungsanleitung - BAMO IER

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Bedienungsanleitung
Elektrodensteuerung
ES1S
Sicherheitshinweise
•
•
Das Gerät nur an die in den technischen Daten und auf dem
Typschild angegebene Versorgungsspannung anschließen !
die Montage, Inbetriebnahme und Wartung darf nur durch
Fachpersonal ausgeführt werden !
Technische Daten
Versorgungsspannung
230V AC, +/-10%; 50-60Hz
wahlweise 24, 115V AC; 24V DC +/-10%
siehe Typschild auf dem Gerät
Anschlussleistung
ca. 2VA
Umgebungstemperatur
-15 ...+45°C
Gehäuse
22,5 x 75 x 100 mm , IP40
Schnellbefestigung für Normschiene
DIN EN 50 022 (Hutschiene 35x7,5mm)
oder 88 x 150 x 130 mm , IP55 für Wandaufbau
Klemmen
IP20; Schraubanschluss;
Leitungsquerschnitt max. 2,5 mm²
Messstromkreis
galvanisch getrennt
Wechselspannung <6V / <2mA
Kabellänge
max. 300m (bei gut leitenden Flüssigkeiten)
siehe Diagramm 1
min. Aderquerschnitt 0,5mm², abgeschirmt
Messfunktion
Min-Max-Steuerung oder
Min-Steuerung bzw. Max-Steuerung
Ansprechempfindlichkeit
zwei einstellbare Bereiche
1 bis 70kOhm / 5 bis 150 kOhm
mit DIP-Schalter/ Poti umschalt-/ einstellbar
(Linksanschlag Poti = min. Empfindlichkeit)
Rückstellhysterese
ca. 20% des einstellten Empfindlichkeitswertes
Relaisausgänge
2x Wechsler, potentialfrei
AC: max. 250V; 5A; 500VA
DC: max. 125V; 1A; 40W
SU0070e.DOC
03/03
© IER Eberhard Henkel GmbH
Arbeitsprinzip
Arbeits-/Ruhestrom; mit DIP-Schalter umschaltbar
Verzögerung
Anzugs-/ Abfallverzögerung 0,5 bis 3 sec
mit Poti einstellbar (Linksanschlag = ca. 0,5 sec)
Signalisierung
1x LED "Betrieb"; 1x LED "Schaltzustand Relais"
CE-Kennzeichen
entsprechend Niederspannungs-Richtlinie (73/23/EWG),
EMV-Richtlinie (89/336/EWG) und
• EN 50 082-2:1995
• EN 55 011 (Klasse A):1991
• EN 61010-1:1993
Anwendungsgrenzen
konduktive Füllstandsregelungen eignen sich nicht für
Flüssigkeiten, die öl- oder fetthaltig sind oder bei denen sich
elektrisch isolierende Ablagerungen bilden können
Funktionsbeschreibung
Die Elektrodensteuerung ES1S arbeitet nach dem konduktiven
Prinzip, d.h. es wird die elektrische Leitfähigkeit der zu
überwachenden Flüssigkeiten als elektrische Verbindung
zwischen den eingetauchten Elektroden benutzt.
Messbereiche
Die Elektrodensteuerung ES1S kann bei Flüssigkeiten eingesetzt
werden, deren Widerstand zwischen den Elektroden kleiner als
150 kΩ ist. (max. Kabellänge beachten !)
Steuerung
Intervallschaltungen (Minimal/Maximal-Füllstand) mit DreifachElektrode
Überwachung eines Füllstandpunktes (Überlauf-/ TrockenlaufAlarm) mit Zweifach-Elektrode. Metallbehälter können als
Bezugselektrode verwendet werden.
Elektrischer Anschluss
Anschlussplan 1: Behälter füllen
Anschlussplan 2: Behälter leeren
Technische Änderungen vorbehalten
Bedienungsanleitung
Elektrodensteuerung
DIP-Schalter
1
2
ES1S®
ON
Arb.Strom
hohe Empf.
5 - 150kΩ
OFF
Ruhestrom
niedrige Empf.
1 - 70 kΩ
Signalisierung
grüne LED leuchtet
gelbe LED leuchtet
Gerät betriebsbereit
Ausgangs-Relais hat angezogen
Verhalten beim Zuschalten der Versorgungsspannung
Einstellung
MIN
eingetaucht
0
0 -> 1
1 ->VZ->0
0 ->VZ->1
Ruhestrom + keine VZ
Arb.-Strom + keine VZ
Ruhestrom + VZ
Arb.-Strom + VZ
Anschlussplan 3: Trockenlaufschutz
MIN+MAX
eingetaucht
0
0 -> 1
1 ->VZ->0
0 ->VZ->1
MIN+MAX
frei
0 -> 1
0
0 -> 1
0
0 = Relais abgefallen
1 = Relais angezogen
VZ = Verzögerungszeit
Schaltschrankmontage
bei Schaltschränken mit erhöhten
Innentemperaturen :
Verlustleistung beachten
--> Geräte auf Abstand (min. 0,5 cm) montieren!
Betriebsbereich
Anschlussplan 4: Überlauf-Alarm
Hinweis:
Bitte beachten Sie die Hinweise zur EMV-gerechten Montage,
Verkabelung und Betrieb elektronischer Mess-, Steuer und
Regelgeräte ! ( Hinweisblatt Nr.: SU0066; 1998)
Inbetriebnahme
•
LED gelb
"Ausgangsrelais"
Potentiometer P2
"Verzögerungszeit"
LED grün
"Betriebsbereit"
Potentiometer P1
"Empfindlichkeit"
•
DIP-Schalter 2
"Empfindlichkeit"
DIP-Schalter 1
"Arb./Ruhestrom"
•
Versorgungsspannung prüfen !
Markierung auf
Typschild beachten !
bei GleichspannungsVersorgung auf die
richtige Polarität
achten!
Elektroden-Anschluss
prüfen !
Flüssigkeitswiderstand (kOhm)
Der kapazitive Widerstand langer Kabel reduziert die
Empfindlichkeit der Elektrodensteuerung.
Ein typisches, abgeschirmtes 3-adriges PVC-Kabel hat eine
Kapazität von ca. 100pF/m. Damit ergibt sich ein von der
Kabellänge und dem Flüssigkeitswiderstand abhängiger
Betriebsbereich laut nachstehenden Diagramm:
160
140
120
kein Betrieb möglich
100
80
60
40
20
Betriebsbereich
0
50
100
150
200
250
300
Kabellänge (m)
Diagramm 1: Betriebsbereich
Wartung
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch arbeitet das Gerät
wartungsfrei.
Fehlersuche
Einstellungen
Die durchsichtige Frontplatte kann durch aushebeln mit einem
Schraubenzieher entfernt werden.
Ansprechempfindlichkeit: Potentiometer P1 und DIP-Schalter S2
Anpassung an die Leitfähigkeit der jeweiligen Flüssigkeit.
Prinzip: je schlechter die Leitfähigkeit der eingesetzten
Flüssigkeiten und je größer der Abstand der Elektroden
voneinander ist, desto höher muss die
Ansprechempfindlichkeit eingestellt werden.
Achtung: zu große Ansprechempfindlichkeit kann zu
Fehlschaltungen führen!
grüne LED
leuchtet nicht
gelbe LED
leuchtet aber
Relais schaltet
nicht 1)
•
•
•
•
•
•
•
•
Versorgungsspannung fehlt
Gerät defekt
Kabelbruch Messleitung
Leitfähigkeit Medium zu klein
verschmutzte Elektroden (Isolierschicht)
Gerät defekt
gelbe LED
Kurzschluss Messleitung
leuchtet aber
Elektroden durch leitfähige Verschmutzung
Relais schaltet
überbrückt
nicht aus 1)
• Empfindlichkeitseinstellung zu groß
• Gerät defekt
1) DIP-Schalter 1 in Stellung „Arbeitsstrom“
Arbeitstrom- und Ruhestromschaltung: DIP-Schalter S1
Anzug-/ Abfallverzögerungszeit: Potentiometer P2
Flatterschutz, um bei schwankenden Flüssigkeitsoberflächen
Mehrfachschaltungen zu verhindern
Poti
P1 Empfindlichkeit
P2 Verzögerung
SU0070e.DOC
03/03
Linksanschlag
min.
ca. 0,5 sec
Rechtsanschlag
max.
ca. 3 sec
© IER Eberhard Henkel GmbH
IER Meß- und Regeltechnik
Eberhard Henkel GmbH
Innstrasse 2
68199 Mannheim
Tel. +49 (0)621 84224-0 z Fax: +49 (0)621 84224-90
e-Mail: info@IER.de z Internet: www.IER.de
Technische Änderungen vorbehalten
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