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1
FORSTTECHNIK GmbH
Feldham 49
A-4655 Vorchdorf
Tel. +43 (0)7614/7785-0
Fax +43 (0)7614/7785-21 DW
E-Mail: office@kmb-technik.at
www.kmb-forsttechnik.at
www.seilwinde.at
EU 52 V
Die 5,5 Tonnen Seilwinde
Betriebsanleitung
Ersatzteile
Mit dem Kauf dieser Forstseilwinde haben Sie sich für ein hochwertiges und
technisch innovatives Produkt entschieden.
Vor Inbetriebnahme der Seilwinde bitte die Betriebsanleitung
vollständig durchlesen!
Bei Nichtbeachtung tritt der Verlust der Garantie- und Gewährleistung ein.
Viel Erfolg bei der Arbeit mit Ihrer kmb – Seilwinde.
2
ACHTUNG !
Vor jedem Arbeitsbeginn ist eine vollständige Funktionsprobe durchzuführen.
Die Bedienung der Seilwinde darf nur geeigneten, zuverlässigen und mit dieser Arbeit vertrauten
Personen über 18 Jahren übertragen werden!
Die Seilwinde ist ausschließlich für den Bodenzug von Holzstämmen konzipiert und darf
nur von einem sicheren Standplatz bedient werden!
Bei elektrohydraulischer Seilwinde (BE) ohne eigene Ölversorgung:
Die Rückleitung (NW 13, dickerer Schlauch) sollte direkt an den Hydrauliktank angeschlossen
werden, da bei erhöhtem Rückstaudruck eine Verminderung
der Zugleistung auftreten kann!
Das Traktorventil ist beim Anschließen der Druckleitung auf Nullstellung zu stellen.
Nach jedem Anschluss der Winde ist die Funktionsprobe vor Beginn der Arbeit durchzuführen!
Konformitätserklärung:
Der Hersteller :
kmb Forsttechnik GmbH
Feldham 49
4655 Vorchdorf
erklärt hiermit, dass die nachstehend beschriebene neue
Maschine,
Seilwindentyp:
EU 52V
Gewicht:
Zugkraft unterste Lage:
erforderliche Seilbruchkraft:
empfohlene Seillänge:
maximale Seillänge bei 11mm Dm.:
Schlepperempfehlung Leistung:
Seilbruchkraft bei max. Zugleistung:
Schlepperleistung max.:
Triebswerkgruppe nach DIN 15020
max. Betriebsdruck
345 kg
55 kN
1970 kN
90 Meter
100 Meter
50 PS
110 kN
70 PS
1Em
130 bar
übereinstimmen mit den Bestimmungen der Maschinen Sicherheitsverordnung - MSV, BGBI. Nr. 306/1994 und damit der
durch sie umgesetzten Maschinenrichtlinie 89/392/EWG in der
geltenden Fassung, und zwar mit den grundlegenden
Sicherheitsforderungen:
Wichtig:
Die Seilwinde ist ausschließlich zum Ziehen von Holzstämmen
konzipiert und geeignet. Bei jeder anderwärtigen Benutzung der
Seilwinde entfällt daher unsere Garantie- und Gewährleistung!
Vorchdorf, April 1997
kmb Forsttechnik GmbH
Ihre Seilwinde
Type:.............................................................
Baujahr:........................................................
Seriennummer:............................................
wurde geprüft bei :
geprüft von:..................................................
ausgeliefert am:...........................................
3
Allgemeine sicherheitstechnische Hinweise für den
Betrieb von Forst-Rückewinden !
1.
Arbeiten Sie unfallsicher!
Die relevanten Unfallverhütungsvorschriften der zuständigen
Versicherungsträger sind zu beachten!
2.
Die Bedienung und Wartung der Seilwinde darf nur geeigneten, zuverlässigen
mit dieser Arbeit vertrauten Personen über 18 Jahren übertragen werden.
3.
Die Seilwinde ist vor der Benutzung, jedoch mindestens an jedem Arbeitstag
einmal auf Ihren einwandfreien Betriebszustand zu überprüfen. Mängel sind
fachgerecht zu beheben. Die Winde ist außerdem vor der ersten
Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen, mindestens jedoch
einmal jährlich, durch einen Sachkundigen zu prüfen.
4.
Zur Beseitigung von Störungen, bei Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten
ist der Windenantrieb stillzusetzen. Hierzu genügt es nicht, den Windenantrieb
auszukuppeln, sondern es muss der Antriebsmotor des Rückefahrzeuges
ausgeschaltet werden. Weiters muss die Winde von der Hydraulik abgesenkt,
gesichert gestellt werden.
5.
Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht unwirksam gemacht werden.
6.
Als Zugmittel nur spannungsarme Seile ausreichender Festigkeit
entsprechend den Angaben auf dem Fabrikschild der Seilwinde und der
Betriebsanleitung verwenden. Die Bruchkraft der verwendeten Chocker- und
Rückeketten muss mindestens doppelt so hoch sein wie die auf der Winde
angegebene Zugkraft auf der untersten Seillage.
7.
Schadhafte Seile sind rechtzeitig auszuwechseln.
8.
Nur Seile solcher Länge verwenden, dass bei vollständig aufgetrommelten Seil
die oberste Seillage von den Bordscheiben noch um mindestens 1,5
Seildurchmesser überragt wird.
9.
Vor Ingangsetzen der Rückewinde hat sich der Maschinenführer davon zu
überzeugen, dass niemand gefährdet wird.
10.
Die Winde darf nur von einem sicheren Standplatz aus bedient werden, so
dass der Windenführer nicht durch das Gerät selbst, die Last, das Seil oder
die Anschlagmittel gefährdet wird. Als sicherer Standplatz ist der Führerstand
anzusehen, wenn zwischen Winde und Fahrersitz ein ausreichend
bemessenes Schutzgitter angeordnet ist. Bei Bedienung der Winde außerhalb
des Führerstandes muss dem Windenführer ein entsprechender Schutz
gewährleistet sein z.B.: durch das Rückefahrzeug selbst, durch einen sicheren
Standort in ausreichendem Abstand vom Rückefahrzeug, beispielsweise hinter
einem Baum. Wenn bei funkgesteuerten Windenbetrieb der Windenführer mit
dem Stamm geht, muss er sich in der Nähe des Seilanschlages aufhalten.
-siehe Abbildung 1 –
4
11.
Der Windenführer hat darauf zu achten, dass unter der Last, ausgenommen
im Gefahrenfall, mindestens 2 Seilwindungen auf der Trommel verbleiben.
12.
Der Windenführer muss von seinem Standplatz aus die Rückelast ständig
beobachten können; andernfalls ist sicherzustellen, dass die Bahn der Last
von anderen Personen beobachtet wird und zwischen Beobachter und
Windenführer durch vorher vereinbarte Signale ein ständiger Kontakt gehalten
wird.
13.
Während der Seilarbeit ist der Aufenthalt zwischen der Last und der Seilwinde
sowie im Gefahrenwinkel zwischen Winde und Umlenkung nicht gestattet.
- siehe Abbildung 2 -
14.
Beim Rücken an Hängen darf sich niemand unterhalb des am Seil
angeschlagenen Stammes aufhalten.
15.
Die Reifenprofile des Rückefahrzeuges, an das die Winde angebaut wird
müssen griffig sein, das heißt, Stollenprofile mit mindestens 40 % der
Profilhöhe der Neubereifung oder das Fahrzeug muss mit Gleitschutzketten
ausgerüstet sein. Bei Schnee und Eisglätte müssen stets Gleitschutzketten
verwendet werden.
16.
Rückefahrzeuge sind vor dem Rücken sicher mit Bergstütze (Schild) oder
ähnlichem festzustellen. Nötigenfalls den Schlepper mit einen gegen die
Zugrichtung angeschlagenen Seil sichern wenn die Bergstütze auf Grund der
Bodenbeschaffenheit keinen ausreichenden Halt findet.
17.
Die Rückelast und Rückegeschwindigkeit sind so zu wählen, dass das
Fahrzeug unter Berücksichtigung seiner Bauart und Beschaffenheit, sowie der
Neigung des Geländes und der Bodenbeschaffenheit, nicht umstürzen kann.
Den Seileinlauf möglichst tief in der Windenrichtung, also ohne seitliche
Ablenkung, wählen.
18.
Es ist darauf zu achten, dass die Winde nur auf tragfähigen, ebenen
Untergrund abgestellt wird. Die Stützeinrichtungen sind vorher in Stützstellung
zu bringen. Die Gelenkwelle ist entsprechend abzulegen.
19.
Für Fahrten auf öffentlichen Verkehrswegen gilt die jeweilige
Straßenverkehrsordnung. Gegebenenfalls ist eine Kenntlichmachung und
Beleuchtung z.B. gemäß Merkblatt für Anbaugeräte erforderlich.
20.
Bei Verwendung einer Anhängekupplung an Anbauwinden sind ebenfalls die
gesetzlichen Vorschriften für Anbaugeräte zu beachten.
21.
Bei hohen Zuglasten muss der untere Seileinlauf verwendet werden!
5
Abbildung 1
Abbildung 2
Durchzuführende Prüfungen !
1. Gemäß der UVV "Winden, Hub- und Zuggeräte" VBG 8 müssen Seilwinden vor der ersten
Inbetriebnahme, nach wesentlichen Änderungen, bei Veränderungen während der Arbeit, jedoch
einmal jährlich durch einen Sachkundigen geprüft werden. Die Einsatzbedingungen können
kürzere Prüfintervalle erfordern.
2. Sachkundige sind Personen, die durch Ihre fachliche Ausbildung und Erfahrung ausreichende
Kenntnisse im Bereich Seilwinden haben und mit den betreffenden Arbeits- und
Unfallschutzvorschriften, Richtlinien und allgemeinen Regeln der Technik (z. B Eunorm) insoweit
vertraut sind, dass Sie den arbeitssicheren Zustand von Seilwinden beurteilen können.
Dazu zählen: Fachleute der Herstellerfirma, Fachleute der Landmaschinenfachbetriebe mit guten
Kenntnissen im Arbeitsablauf, Fachleute mit Kenntnissen im allgemeinen Maschinenbau, guten
Kenntnissen in der Schweißtechnik, sowie im Arbeitsablauf der Seilwindenbedienung.
Der Betreiber der Seilwinde hat die Prüfung zu veranlassen. Es liegt in seiner Verantwortung wen
er als Sachkundigen mit der Geräteprüfung beauftragt. Die beauftragte Person muss den
Anforderungen gemäß Punkt 2 erfüllen.
Umfang der Prüfungen:
a) Prüfungen vor der ersten Inbetriebnahme:
Wird in der Regel über die Herstellerfirma und der Verkaufswerkstätte durchgeführt. Es wird aus einer
Sicht- und Funktionsprüfung sichergestellt, dass sich die Winde in einem einwandfreien Zustand
befindet. Wenn das Seil von einer Landmaschinenwerkstätte montiert wird ist unbedingt auf
Punkt 2 zu achten.
b) Prüfungen während des Betriebes:
Der Betreiber hat durch Sicht- und Funktionsprüfung etwaige Mängel und Schäden, die z.B. durch
unsachgemäßen Transport verursacht wurden, festzustellen.
6
Checkliste:
Durchzuführende Prüfungen:
Wiederkehrende Prüfungen sind im wesentlichen Sicht- und Funktionsprüfungen, wobei der
Zustand von Bauteilen hinsichtlich Beschädigungen, Verschleiß, Korrosion oder
Veränderungen beurteilt, sowie die Vollständigkeit und Wirksamkeit der
Sicherheitseinrichtungen festgestellt wird.
1.
Kennzeichnungen
Typenschild
Vollständigkeit der gesamten
Kennzeichnungen
2.
Tragkonstruktion
Träger, Stäbe,
Befestigungseinrichtung
Schrauben, Befestigung,
Zustand, Verbindungen
Zustand, Vorhandensein
3.
Triebwerke
Wellen, Kupplungen, Zahnräder,
Ketten, Muttern, Schrauben,
Seiltrommeln, Seilrollen,
Seilführungen, Seilwickeleinrichtung
Kettenführungen
4.
Ausrüstungen
Hydraulikanlage gesamt mit
allen Einzelteilen, Filter
5.
Zugmittel
Drahtseile, Last und Gleithaken, Ketten
6.
Befehlseinrichtungen
Bedienterminal
Kennzeichnung
7.
8.
9.
Schutzeinrichtungen
Schutzgitter, Verkleidungen
Seilschutzeinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen
Sicherung gegen Überlastung
Bremseinrichtung
Zustand u. Funktion
Befestigung
Lagerung
Befestigung ,Zustand,
Funktion, Dichtheit,
Sicherheitsregeln beachten!
Befestigung an der Trommel
Anzahl der Drahtbrüche, Verformung,
Korrosion, Einrisse, Abrieb, Schmierung,
Verformungen, Abnutzung
Leichtgängigkeit
Befestigung, Vollständigkeit,
Wirksamkeit, Zustand
Wirksamkeit, Einstellung, Zustand
Sicherung gegen Verstellen
Befestigung, Zustand, Wirksamkeit,
Probe mit Last
Notizen und Anmerkungen :
7
Wiederkehrende Prüfung für Forstseilwinden:
Datum
Befund, Mängel
Mängel behoben
Datum
Unterschrift
Der Anbau am Schlepper:
Der Anbau an den Schlepper erfolgt über die Dreipunktaufhängung.
Bei ebenem Standplatz sollte die Seilwinde im angehängten Zustand ca. 5 - 10 ° in Zugrichtung
geneigt sein. Anhängung auf Kategorie II.
Nach erfolgter Anhängung sind die Stützfüße in der dafür vorgesehenen Halterung zu versenken und
mit den Rohrklappsplinten zu sichern.
Hinweis: Es ist gesondert darauf zu achten, dass beim Heben der Seilwinde über den
Dreipunktanbau, keine Beschädigung des Trägerfahrzeuges durch das Schutzgitter oder
durch andere Seilwindenteile erfolgt.
Die Gelenkwelle : Die Gelenkwelle muss allen Sicherheitsvorschriften entsprechen und darf keine
Rutschkupplung haben! Die Länge der Gelenkwelle muss so gewählt werden, dass bei waagrechter
Position von Traktor- und Seilwindenstummel (kürzeste Stellung) noch 20 mm Spielraum verbleiben.
Bei der Arbeit sollten in längster Stellung mindestens ca. 100 mm Überdeckung im Rohr verbleiben.
Der Hydraulikanschluss und Elektroanschluss bei Type BE:
Hydraulikanschluss: Siehe Seite 2!
Die Winde wird am einfach (+ Tankleitung) oder doppeltwirkenden Steuergerät angeschlossen.
Steuergeräte die bei Überdruck selbstständig ausschalten sind beim Seilwindenbetrieb zu fixieren.
Elektroanschluss: Steuerspannung sind 12Volt DC (Gleichstrom).
Die Seilwinde wird an der Anhängersteckdose des Schleppers über das 2-polige Kabel elektrisch
versorgt, wobei der Pluspol “+” (Kabel Nr.1) auf 58R (5) (Standlicht) anzuschließen ist. Der Minuspol
(Masse) wird bei 31 angeschlossen. (Siehe beiliegenden Elektroplan).
Der Hydraulikanschluss und Elektroanschluss bei Type BE mit eigener Ölversorgung (BE EV):
Die eigene Ölversorgung für die Steuerung der Seilwinde ist mechanisch angetrieben. D.h. es ist zum
Betrieb der Seilwinde nur die Gelenkwelle anzustecken und die Stromversorgung wie bei BE-Winden
ohne eigene Ölversorgung herzustellen. (Siehe Schaltplan BE-Winden ohne eigene Ölversorgung).
Für den Betrieb der Seilwinde muss das Begrenzungslicht (Standlicht) eingeschaltet
werden!
8
Der erste Schritt:
Die Seilwinde darf nur dann in Betrieb genommen werden, wenn die Betriebsanleitung vollständig gelesen und
alle darin enthaltenen Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.
Um den Anspruch auf 1Jahr Garantie geltend machen zu können, muss der Garantieantrag ausgefüllt an die
Firma kmb Forsttechnik GmbH retourniert werden!
Wichtig !!!!!
Während der ersten Betriebsstunden ist damit zu rechnen, dass die Winde noch nicht die volle
Zugleistung bzw. Bremskraft besitzt!
Es ist wichtig, dass während dieser Einlaufphase
keine Veränderungen an der Winde durchgeführt werden!
Seil:
Vor der ersten Benützung der Winde ist das bereits aufgewickelte Seil bis auf drei Wicklungen am
Kern wieder auszuziehen und auf Schäden zu untersuchen. Dabei ist auch die Funktions- und
Sichtkontrolle an der Seilwinde durchzuführen (Kupplungsfunktion, Bremsfunktion, etc.)!
Anschließend wird das Seil wieder unter mäßiger Spannung aufgespult. Hierzu wird das äußere
Ende an einem Fixpunkt (Baum, etc.) befestigt und mit dem leicht eingebremsten Traktor das Seil
unter Spannung aufgewickelt.
Das Bedienterminal:
Das Bedienterminal wird an der Seilwinde angesteckt!
Bremse dauerlösen („Seil ausziehen“)
Bremse kurz lösen
Ziehen
Der Funk:
Siehe Funkbeschreibung!
Die Windenfunktionen „Bremse dauerlösen“, "Bremse lösen" und "Ziehen" lassen sich per Funk
ebenso wie mit dem Bedienpult bedienen.
Der Funk darf nur von einer Fachwerkstätte montiert werden!
Beim Arbeiten mit einer Funkwinde darf
der Sichtkontakt mit dem Schlepper nie verloren gehen.
9
Hinweise für den Betrieb !
Die Seilwinde ist vor jedem Gebrauch auf einwandfreie Funktion zu prüfen!
Die Seilwinde ist bei jeder Verwendung so abzustellen, dass bei erreichen der maximalen
Zugleistung das Schild bzw. der Untergrund die gesamten Kräfte aufnehmen können!
Die Sintermetallkupplung:
Die Seilwinde besitzt eine Sintermetall-Trockenkupplung,
die keinerlei Wartung bedarf. Die Kupplung rutscht bei
Überlastung. Bei verschmierter Kupplung kann die
Sintermetallkupplung mit fettlösenden Mitteln gereinigt
werden!
Achtung: Veränderungen des Kupplungsweges können
eine unzulässige Zugleistungsveränderung an
der Seilwinde verursachen.
Die Bremse:
Die Bremse schließt hydraulisch und wird auch mit Hydraulikdruck gelöst! Die Bremse kann kurz
geöffnet und das Seil langsam entspannt werden.
Bedienung der Bremse:
Bremse dauerlösen („Seil ausziehen“)
Bremse kurz lösen
Ziehen
Nachstellen des Bremsbandes:
Durch die Abnützung des Bremsbelages
muss das Bremsband von Zeit zu Zeit
nachgestellt werden.
Die Mutter (1) wird um ca. 1/2 bis 1
Umdrehung angezogen. Dadurch wird das
Bremsband "verkürzt".
Versuchen Sie nun, ob sich nach dem Öffnen
der Bremse das Seil noch leicht ausziehen
lässt. (bei entspannter Nachlaufbremse!)
FlügelSchraube (2)
Nachlaufbremse:
Die Nachlaufbremse verhindert ein Nachlaufen
der Trommel. Mit Flügelschraube (2) justierbar.
Mutter
(1)
10
Das Hydrauliksystem:
Das Hydrauliksystem ist auf einen fixen Maschinenbetriebsdruck eingestellt. Die Druckeinstellung
erfolgt durch Drehen am Druckbegrenzungsventil im Steuerblock und wird werksseitig vorgenommen.
Der eingestellte Druck wird über ein Manometer, das am Messanschluss MP eingeschraubt wird,
abgelesen. Wenn der Betriebsdruck nicht stimmt, darf dieser nur von fachkundigen Personen
verändert werden.
Bei unrechtmäßiger Erhöhung des Betriebsdruckes erlischt jede Garantie und Gewährleistung!
Der elektrohydraulische Steuerblock :
Betriebsdruck: EU 52V:
130 bar
Zugleistung 5,5 to
BR
KU
Speicher (9)
1
2
K2
9
G 1/4"
(Rückseite)
P (11)
T (10)
BR2 BR1
K1
G 1/4"
G 1/4"
G 1/4"
SP
G 1/4"
3
2
1
8
MP 7
12
8
MP
K2
G 1/2"
K1
SP
5
BR2
BR1
(8)
(6)
180 bar
6
G 3/8"
G 1/2"
P
T
11
10
Achtung: Einstellungen dürfen nur von ausgebildeten Fachkräften geändert werden.
Bei unsachgemäßer Änderung erlischt jegliche Garantie und Gewährleistung!
11
Das Seil:
Beim Arbeiten mit der Winde ist darauf zu achten, dass das Seil nie locker aufgewickelt wird!
Sollte das Seil locker werden (z.B.: durch die Bergabseilung), so muss dieses wieder unter
Spannung aufgewickelt werden, bevor weiter gearbeitet wird. Ansonsten kann es zu sind
Seilschäden kommen!
Das Seil ist täglich auf Schäden zu untersuchen! Ein beschädigtes Seil (Litzenbruch, Knick, etc.) muss
ausgetauscht werden. Mindestens alle drei Monate sollte es vollständig abgewickelt, eingefettet, und
unter Spannung aufgewickelt werden.
Achten Sie dabei auf die Verletzungsgefahr durch abstehende Drähte!!!
Das Seil wird in der Seiltrommel mit einer Drahtseilklemme vor dem herausziehen geschützt.
Diese Klemme darf allerdings nur so stark angezogen werden, dass dieses durch eine stärkere Kraft
wie 200 kg herausgezogen werden kann.
Der obere Seileinlauf:
Das Seil nie bis zum oberen Seileinlauf einziehen!
Beschädigungsgefahr!!
Der untere Seileinlauf:
Beim Seilen mit größeren Lasten oder beim seitlichen
Zuziehen muss mit dem unteren Seileinlauf geseilt werden!
Die Seilgleiter:
Beim Seilen ist darauf zu achten, dass der Seilgleiter der
Winde am nächsten ist, als erstes genommen wird. Es darf
dieser niemals vergessen werden, da der Seilgleiter wenn er
an die untere Seilrolle gelangt, das Seil abschneiden kann.
Zum Schutz sollte eine Beilagscheibe mit ca. 70 mm
Durchmesser und 5-6 mm Stärke vor den ersten Seilgleiter
eingefädelt werden. (Serienausstattung)
Kettenschmierung der Antriebsketten:
Die kurze (untere Antriebskette) ist je nach Auslastung der Winde einmal wöchentlich zu schmieren.
Die lange Antriebskette die zur Kupplung läuft ist nur nach Bedarf und nur sehr
sparsam mit geeignetem Kettenspray (Haftspray) zu schmieren!
Es darf bei der gesamten Seilwinde nur hitzebeständiges Lagerfett verwendet werden.
Achtung auf Verschmutzung der Kupplung !!!
Achtung: Verfettungsgefahr des Kupplungsbelages! Aufstockendes, altes Fett muss unbedingt von der
Kette mit einem Schaber entfernt werden. Die mechanischen Teile der Bremse sollten einmal jährlich
überprüft und gefettet werden. Die Seilwinde darf nicht mit einem Hochdruckreiniger gewaschen
werden. Es besteht die Gefahr, dass Fett in die Kupplung gespritzt wird.
Nach einer Arbeitsleistung von ca. 5000 fm Holz sollten die Antriebsketten erneuert werden, die
Trommel ausgebaut, und die offenen (Axial-) Lager, die Welle nur wenig, mit einem für Langsamläufer
geeignetes Fett eingeschmiert werden.
made in
12
Der Elektroschaltplan
3
3
2
L
1
54
6
3
58R
2
5
L
54g
58L
R 4
31
7
R
58L
7
4
1
54g
31
54
58R
5
-
+
X1 X2 +
X3
X4
X1-X4.....Klemmen im E-Gehäuse
4 - 5 .....Ventile
D1 ........... Sperrdiode
D1
4
Kupplung
X1
MASSE: Mit Seilwinde verbunden
5
Bremse
1+
Bedienterminal
Die Ersatzteilliste
Kupplung
Bremse lösen
1 + (12V)
2
1
4
6
1
54
6
3
Standlicht +12V
2x1.5mm²= 2.5m lg
3x1mm²= 5m lg
Bremse
kurz lösen
+12V
2
7
58L
58R 3
5
ziehen
4
3
L
31
R
3
2
4
3
54g
4
2
Bremse
lösen
Blick in den Stecker
(Stromversorgung zum Traktor)
Blick in die Steckdose
(Verbindung zum Bedienterminal/Funk)
Blick in den Stecker
(Zum Bedienterminal)
13
Windenrahmen:
Pos.
Artikelbezeichnung:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Windenrahmen komplett EU52V
Stützfuss geschweißt
Schutzgitter
Seilkorb
Unterlenkerbolzen
Rohrklappsplint für Stützfuss
Kettenradschutz
Schutz Totmannbremse
Seilschutz
Zapfwellenschutz
Deckel Hydraulikkasten
Oberlenkerbolzen
französisch
cadre de treuil comple EU52V
béquille soudée
grille de protection
cage de câble
goujon du bras d´attelage supérieur
goupille pour béquille
protection de la roue de chaîne
protection de frein
protection du câble
protection de la prise de force
protection de hydraulique
goujon du bras d´attelage inférieur
englisch
Artikelnummer:
winch frame complete EU52V
support foot welded
protective mesh
rope basket
lower guide pin
pin for support foot
chain wheel guard
brake guard
rope guard
power take-off guard
hydraulic guard
upper guide pin
231-6-11-00
30-6-12-00
30-6-16-00
30-6-20-00
30-6-18-10
Z80301007
31-6-14-00
231-6-15-00
30-6-38-00
231-6-13-00
31-6-47-01
30-6-18-00
3 7 1 12 11 4 9 8
5
2 6
10
Der Antrieb:
Pos.
Artikelbezeichnung:
französisch
englisch
1
2
3
4
5
Zapfwellenantrieb 1 kompl.
Zapfwellenantrieb 2 kompl.
Kettenspanner 2 kompl.
Kettenspanner 1 kompl.
Rollenkette 3/4"x7/16”, 2-fach, 45 Gl.
Verschlussglied
Rollenkette 3/4"x7/16", 2-fach, 77 Gl.
Verschlussglied
Gewindestift M12x30 DIN 915
Sechskantmutter M12 DIN 934,VZ
Zugfeder 70 lg
Zugfeder 80 lg
entraîment de la prise de force 1
entraîment de la prise de force 2
tendeur de chaîne 2 compl.
tendeur de chaîne 1 compl.
Chaîne á rouleaux 3/4”x7/16”,double
maillon de fermeture
Chaîne á rouleaux 3/4”x7/16”,double
maillon de fermeture
goujon fileté M12x30 DIN 915
écrou á 6 pans M12 DIN934
ressort de traction 90 lg
ressort de traction 80 lg
power take-off drive 1 compl.
power take-off drive 2 compl.
chain adjuster 2 complete
chain adjuster 1 complete
roller chain 3/4”x7/16”,(2-fold)
closing element
roller chain 3/4”x7/16”,(2-fold)
closing element
threaded pin M12x30 DIN 915
hexagon nut M12 DIN934
extension spring 90 lg
extension spring 80 lg
6
7
8
9
10
Artikelnummer:
30-6-30-00
30-6-29-00
30-6-26-00
30-6-25-00
Z80311002
Z80320003
Z80311005
Z80320003
Z80303008
Z80300004
Z80304014
Z80304013
14
Die Ersatzteilliste
Die Trommelwellenlagerung:
Pos. Artikelbezeichnung:
französisch
englisch
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
arbre du tambour
tambour compléte
roue de chaîne complète
vèrin d´embrayage
bague d´ecartement
roulement rainuré à biles 6307-2RS
ressort de compression
bague d´ecartement M36
écrou à 6 pans M30-DIN985
roulement rainuré à biles 6209-2RS
drum shaft
rope drum complete
chain wheel complete
clutch cylinder
spacer ring
deep groove ball bearing 6307
compression spring
spacer ring M36
hexagonal nut M30-DIN985
deep groove ball bearing 6209
Trommelwelle
Seiltrommel komplett
Kettenrad komplett
Kupplungszylinder
Distanzscheibe
Rillenkugellager 6307-2RS
Druckfeder iD=36
Distanzscheibe M36
Skt.Mutter M30-DIN 985
Rillenkugellager 6209-2RS
Lagerhülse
3
7
6
5
1
6
2
Artikelnummer:
10
30-6-23-10
30-6-21-00
30-6-22-00
31-6-24-00
30-6-28-03
Z80302003
Z80304004
Z80306011
Z80300002
Z80302021
30-6-21-17
11
5
4
8
9
15
Die Ersatzteiliste
Die Bremse:
Pos.
Artikelbezeichnung
französisch
englisch
Artikel Nr.
1
2
3
4
5
Bremsband komplett
Lasche
Bolzen Bremsband
Bolzen für Bremsenlagerung
Bremszylinder
SK-Mutter selbsts. M16x1,5
DIN985
Spannstift 6x35 DIN 1481
Spannstift 6x50 DIN 1481
Zugfeder 50 lg
Seiltrommel Nachlaufbremse
kompl.
bande de frein cpl.
bras articulé
goujon bande fr.
goujon articulation fr.
vérin de freinage
écrou hexagonal autoblocant
M16x1,5 DIN 985
goupille fendue 6x35 DIN 1481
goupille fendue 6x35 DIN 1481
ressort de traction 50 lg
brake strip cpl.
artic. connection rod
brake strip pin
brake articulation pin
brake cylinder
hex nut, self-locking
M16x1,5, DIN 985
locking pin 6x35 DIN 18481
locking pin 6x35 DIN 18481
extension spring 50 lg
231-6-32-10A
231-6-32-02A
231-6-32-03
231-6-32-05
231-6-40-00A
Frein anti-déroulement
after-running brake
231-6-19-00
6
7
8
9
10
Z80 300 027
Z80 309 010
Z80 309 016
Z80 304 007
9
4
8
2
4
7
5
8
3
6
10
1
16
Die Ersatzteilliste
Die Hydraulik:
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
K1
K2
BR1
BR2
Système hydraulique
Impianto idraulico
Artikelbezeichnung:
französisch
italienisch
Artikelnummer
Kupplungszylinder
(EU52V/52BE)
vérin d´embrayage
cilindro frizione
3162400
vérin d´ouverture du frein
bloc hydraulique cpl.
bloc hydraulique
clapet antiretour
cilindro apertura freno
blocco idraulico cpl.
blocco idraulico
valvola antiritorno
valvola limit. pressione
23164000A
Z80330068
Z80330069
Z80328002
Z80328004
Bremszylinder
Hydraulikblock komplett
Hydraulikblock
Rückschlagventil
Druckschaltventilpatrone
Messanschluss mit
Schraubkupplung
4/2 Wege-Kolbenventil
Gerätestecker für -"Speicher 0,75 l
Leitung zum Tank
Druckleitung
Sperrventil
Hydraulikschlauch
Hydraulikschlauch
Hydraulikschlauch
Hydraulikschlauch
soupape de limitation de pression
raccord de mesure pression de
raccordo misura pressione
service
soupape 4/2 voies
Fiche électrique
accumulateur 0,75 l
valvola 2/4 vie
spina elettrica
accumulatore 0,75 l
conduite de retour au réservoir tubo di ritorno al serbatoio
conduite de pression
tubo a pressione
Flexible hydraulique
Flexible hydraulique
Flexible hydraulique
Flexible hydraulique
Tubo idraulico
Tubo idraulico
Tubo idraulico
Tubo idraulico
Z80328006
Z80328012
Z80328013
Z80328103
Z80330154
Z80330153
Z80328
Z80330024
Z80330024
Z80330034
Z80330033
BR
KU
1
Speicher (9)
K2
9
(Rückseite)
P (11)
T (10)
MP
K2
G 1/4"
G 1/4"
G 1/4"
SP
BR2 BR1
K1
G 1/4"
G 1/4"
3
2
8
MP 7
1
12
8
G 1/2"
K1
SP
180 bar
BR2
BR1
6
(8)
(6)
G 3/8"
G 1/2"
P
T
11
10
2
17
Die Ersatzteilliste
Der untere Seileinlauf:
Pos. Artikelbezeichnung:
französisch
englisch
Artikelnummer:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
poulie compléte
bague d´arrét I62 DIN 472
roulement rainuré á biles 6305-2RS
axe de poulie
goupille rabattable 10x45
carter de poulie
boulon de carter de poulie
graisseur
Entrée inférieurè du câble compléte
pulley complete
securing ring I62 DIN 472
deep groove ball bearing 6305
pulley axle
linch pin 10x45
pulley housing
pin for pulley housing
lubricating nipple
lower rope inlet complete
30-6-17-20
Z80307009
Z80302013
30-6-31-08
Z80301001
30-6-31-10
30-6-31-01
Z80314001
30-6-31-00
Seilrolle komplett
Sicherungsring I62 DIN 472
Rillenkugellager 6305-2RS
Rollenbolzen
Klappsplint 10x45
Seilrollengehäuse
Halterungsbolzen
Schmiernippel M10x1
Unterer Seileinlauf kompl.
Der untere Seileinlauf
Der obere Seileinlauf
Unterer Seileinlauf komplett
Der obere Seileinlauf:
Pos. Artikelbezeichnung:
französisch
englisch
Artikelnummer:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
poulie compléte
roulement rainuré â billes 6305 -2RS
bague d´arrét I62 DIN 472
rondelle
axe de poulie
goupille fendue 6,3x40 DIN 94
guidage coplet d´entrée du câble
support de poulie
bague d´arrét A65 DIN 471
Entrée supérieurè du câble compléte
rope pulley complete
deep groove ball bearing 6305
securing ring I62 DIN 472
washer
pulley axle
linch pin 6,3x40 DIN 94
rope inlet guide complete
pulley bearer
securing ring A65 DIN 471
upper rope in let complete
30-6-17-20
Z80302013
Z80307009
Z80306030
30-6-17-01
Z80308015
30-6-17-30
30-6-17-10
Z80307001
30-6-17-00
Seilrolle komplett
Rillenkugellager 6305- 2RS
Sicherungsring I62 DIN 472
Scheibe M25 Din 125
Rollenbolzen
Splint 6,3x40 DIN94
Seileinlaufführung komplett
Seilrollenträger
Sicherungsring A65 DIN 471
Oberer Seileinlauf kompett.
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