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Einbauanleitung des Elster SensoStar 2 Wärmemengenzählers

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F90 S
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Einstrahl - Wärmezähler
Inhalt
1
ALLGEMEINE HINWEISE
2
MONTAGE DES DURCHFLUSSSENSORS
3 MONTAGE DER TEMPERATURFÜHLER
3.1 Einbau in Tauchhülse
3.2 Einbau in Kugelhahn
4
INBETRIEBNAHME
5
TECHNISCHE DATEN
6
ANZEIGEMÖGLICHKEITEN
7
ANZEIGEINFORMATIONEN
8
FEHLERCODES
9
9.1
9.2
9.3
SCHNITTSTELLEN / OPTIONEN
Infrarot
M-Bus
Kontakte
• Werden mehrere Zähler in einer Einheit eingebaut, muss darauf geachtet werden, dass bei
allen Zähler die gleichen Einbaubedingungen
vorliegen.
• Einbauort des Gerätes beachten
(Rücklauf. Bestellbare Option: Vorlauf).
• Bei Geräten mit Doppelkennzeichnung auf dem
Typenschild z.B.
Q≥ 24l/h ∆T: 3-100 K / Q≥ 12l/h ∆T: 6-100K
ist die für die örtliche Einbausituation nicht zutreffende Kennzeichnung unkenntlich zu machen. z.B. Fußbodenheizung:
Q≥ 24l/h ∆T: 3-100 K / Q≥ 12l/h ∆T: 6-100K
z.B. Radiatorenheizung:
Q≥ 24l/h ∆T: 3-100 K / Q≥ 12l/h ∆T: 6-100K
2. Montage des Durchflusssensors
-
10 MONTAGE WANDADAPTER
-
1. Allgemeine Hinweise
-
• Geltende Norm für den Einsatz von Wärmezählern: EN 1434, Teile 1 + 6. Die Vorschriften für
Elektroinstallationen sind zu beachten.
-
• Der Wärmezähler hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Sämtliche Reparatur- und Wartungsarbeiten
dürfen nur von einer hierfür ausgebildeten und
befugten Fachkraft ausgeführt werden.
• Alle Hinweise, die im Datenblatt des Wärmezählers aufgeführt sind, müssen beachtet werden.
• Eichrelevante Sicherungszeichen des Wärmezählers dürfen nicht beschädigt oder entfernt
werden - Andernfalls entfallen Garantie und
Eichgültigkeit des Gerätes!
• Alle Leitungen müssen in einem Mindestabstand von 20 cm zu elektromagnetischen
Störquellen (Schalter, Regler, Pumpen etc.)
verlegt werden. Alle Geräteleitungen sind in
mindestens 5cm Entfernung von anderen
stromführenden Leitungen zu verlegen.
-
Absperrorgane schließen
Überwurfmutter lösen
Alte Dichtungen entfernen
Dichtfläche reinigen
Neue Dichtung einlegen
Außengewinde des Durchflusssensors mit
Silikonfett dünn einfetten
Durchflusssensor in Position bringen,
auf die Durchflussrichtung achten!
Überwurfmutter anziehen
Zähler in die richtige Ableseposition drehen
Hinweis:
Zur Erleichterung der
Montage unter beengten Verhältnissen
kann das Rechenwerk vom Durchflusssensor
abgenommen
werden.
Zum Abnehmen des
Rechenwerkes
auf
die auf dem Bild markierten Flächen drücken und
das Gehäuseoberteil nach oben abziehen.
• Die Fühlerkabel nicht knicken, aufwickeln, verlängern oder kürzen.
• Zum Schutz vor Beschädigungen und Verschmutzung ist der Wärmezähler erst unmittelbar vor dem Einbau aus der Verpackung zu
nehmen.
• Zur Reinigung nur ein mit Wasser befeuchtetes
Tuch verwenden.
• Nach Eichordnung beträgt die Eichgültigkeitsdauer für Wärmezähler 5 Jahre.
05.06 / 1
Artikel Nr. ER41139-00
F90 S
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Einstrahl - Wärmezähler
3.
Montage der Fühler
3.1. Einbau in Tauchhülse
-
-
3.2.
5. Technische Daten
O-Ring in mittlere Nut
einsetzen. Dichtschraube bis
zum O-Ring schieben
Fühler mit Dichtschraube bis
zum Anschlag in die
Tauchhülse einschrauben.
Einbau in Kugelhahn
-
-
Blindverschraubung und Dichtung (rückstandsfrei) entfernen.
O-Ring in untere Nut (in Richtung zur Fühlerspitze) einsetzen. Dichtschraube bis zum ORing schieben.
Fühler mit Dichtschraube bis
zum Anschlag in den Kugelhahn einschrauben.
Typ
Durchflusssensor
Nenndurchfluss
Maximaldurchfluss
Nenndruck
Anlauf
horizontal
vertikal
Temperaturbereich
Einbaulage
Rechenwerk
Umgebungstemperatur
Temperaturbereich
Temperaturdifferenz
Energieversorgung
Betriebsdauer
0,6
3
m /h
3
m /h
bar
l/h
°C
°C
°C
K
Jahre
Datenspeicherung
Anzeige
Schnittstellen
-
Anschlussart
Durchmesser
Leitungslänge
Absperrorgane langsam öffnen.
Funktion und Dichtheit prüfen
Zähler reinigen
Bei ordnungsgemäßer Funktion des Wärmezählers
ist die Plombierung an Temperaturfühler und
Wärmezähler anzubringen.
Beim Eichaustausch die Zählerstände und die
Zählernummern des alten und neuen Gerätes notieren.
Prüfen Sie bitte folgende Punkte:
• Ist der Wärmezähler richtig dimensioniert?
• Heizung in Betrieb?
• Absperrventile geöffnet?
• Ist die Heizleitung frei (Schmutzfänger
nicht verstopft)?
• Sind die Fühler verplombt (Manipulation)?
• Zeigt der Richtungspfeil auf dem Durchflusssensor in die richtige Richtung?
• Wird ein Durchflussvolumen angezeigt?
• Wird eine plausible Temperaturdifferenz
angezeigt?
• Ist bei Geräten mit zwei außenliegenden
Fühlern der Vorlauffühler (rot) in den Vorlauf und der Rücklauffühler (blau) in den
Rücklaufstrang eingebaut?
• Ist bei Geräten mit einem eingebauten
Rücklauffühler der Durchflusssensor im
Rücklauf montiert?
05.06 / 2
2,5
0,6
1,2
1,5
2,5
3,0
5,0
10
3,5
7
10
4
7
10
15…90
horizontal, vertikal
5…55
1…130
3…100
3 V, Lithium
6+1
(10+1 optional)
2
E PROM / täglich
8-stellig
Infrarot
M-Bus (optional)
Impulsausgang
(optional)
Temperaturfühler
Typ
4. Inbetriebnahme
1,5
mm
m
Platin PräzisionsWiderstand
2-Leitertechnik
5,2 (optional 5,0)
1,5 (optional 3,0)
6. Anzeigemöglichkeiten
Das Rechenwerk verfügt über eine Flüssigkristallanzeige mit 8 Stellen und Sonderzeichen. Die
darstellbaren Werte sind in 3 Anzeigeschleifen
zusammengefasst:
• Anzeigeschleife
• Technikerschleife
• Statistikschleife
Alle Daten werden über die Bedientaste an der
Oberfläche abgefragt. Als Standard ist die
permanente Anzeige der aufgelaufenen
Energiemenge seit Inbetriebnahme eingestellt.
Zu Beginn befinden Sie sich automatisch in der
Anzeigeschleife (erste Ebene). Durch einen
längeren Tastendruck (> 1 Sekunde) gelangen Sie
in die nächste Anzeigeebene. Halten Sie die Taste
solange gedrückt bis sie in der gewünschten
Informationsschleife sind.
Innerhalb einer Anzeigeschleife können Sie durch
kurzen Druck auf die Taste nacheinander die
Daten der gewählten Informationsschleife abrufen.
Nach 1 Minute erfolgt die automatische Rückkehr
auf die Standardanzeige.
Artikel Nr. ER41139-00
F90 S
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Einstrahl - Wärmezähler
7. Anzeigeinformationen
1. Ebene / Hauptschleife
1) Kumulierte Wärmemenge
– Standardanzeige –
2) Segmenttest, alle Anzeigefelder
werden gleichzeitig angesteuert.
3) Wärmemenge zum letzten
Stichtag im Wechsel mit
Stichtagsdatum *
3) Stichtagsdatum im Wechsel
mit der Wärmemenge zum
letzten Stichtag *
6) Aktueller Durchfluss in m3/h
7) Aktuelles Datum
4) Kumuliertes Volumen seit
Inbetriebnahme in m3
5) Aktuelle Leistung in kW
8) Fehleranzeige (binäre und
hexadezimale Anzeige im
Wechsel)
2. Ebene / Technikschleife
1) Maximale Leistung in kW
5) Temperaturdifferenz
9) Seriennummer
2) Maximaler Durchfluss in m3/h
6) Betriebstage seit Eichung
10) Firmware / Software-Version
3) Vorlauftemperatur in °C
7) Impulswertigkeit; Impulse pro Liter
4) Rücklauftemperatur in °C
8) M-Bus Adresse
3. Ebene: Statistikschleife
1)
Wärmemenge zum vorletzten
Stichtag im Wechsel mit
Stichtagsdatum
2-16) 15 Monatswerte
im Wechsel mit Datum *
* Bis zum Durchlaufen des jeweiligen Monatsletzten werden für Verbrauch und Stichtag 0 angezeigt.
05.06 / 3
Artikel Nr. ER41139-00
F90 S
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Einstrahl - Wärmezähler
8. Fehlercodes
Wenn das Gerät einen Fehler
erkannt hat, wird das Fehlersymbol
angezeigt. Das Gerät kennt sieben
mögliche Fehlerursachen, die unter Umständen
auch in Kombination auftreten können.
Über die 7-stellige Binäranzeige lässt sich der
Fehler einfach identifizieren.
Die Darstellung des aufgetretenen Fehlers erfolgt
über die Displayanzeige. Der Fehlercode wird
dabei im Wechsel sowohl hexadezimal als auch
binär angezeigt. Zuvor muss über mehrmaligen
Tastendruck (siehe: Aufbau der Displayanzeigen)
diese Information auf dem Display aufgerufen
werden.
Bit (1) an erster Stelle:
Prüfsummenfehler
Bit (1) an zweiter Stelle:
E PROM defekt
Bit (1) an dritter Stelle:
Gerät wurde
zurückgesetzt
Bit (1) an vierter Stelle:
Abtastspule defekt
Bit (1) an fünfter Stelle:
Referenzfühler defekt
2
Bit (1) an sechster Stelle: Rücklauffühler defekt
Bit (1) an letzter Stelle:
Vorlauffühler defekt
Beispiel: Abtastspule defekt
VL-Fühler defekt
1
RL-Fühler defekt
Spule defekt
0
2
0
REF-Fühler defekt
0
Reset
Fehlercode
Binäranzeige LCD
E PROM defekt
Checksummenfehler
Fehler
0
0
0
Fehleranzeige
hexadezimal
(LCD)
08
Fehlerbeschreibung
Fehler
VL-Fühler
defekt
Beschreibung
Wirkung
mögliche Ursache
Der Vorlauffühler ist defekt. Es werden keinerlei Berechnun- Fühlerkabel durchtrennt;
gen durchgeführt. Die Register Fühlerkabel kurzgeschlossen
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
RL-Fühler Der Rücklauffühler ist de- Es werden keinerlei Berechnun- Fühlerkabel durchtrennt;
defekt
fekt.
gen durchgeführt. Die Register Fühlerkabel kurzgeschlossen
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
REF-Fühler Fehler bei der ReferenzEs werden keinerlei Berechnun- Defekt auf der Rechenwerksdefekt
messung.
gen durchgeführt. Die Register platine
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
Spule defekt Die Abtastung funktioniert Es werden keinerlei Berechnun- Spule kurzgeschlossen;
nicht.
gen durchgeführt. Die Register Verbindungskabel zwischen
für Volumen und Energie werden Elektronikgehäuse und Hydraulik beschädigt
nicht verändert.
Reset
Die Elektronik wurde zuDie Messwerte seit der letzten
EMV
2
rückgesetzt
Speicherung im E PROM gehen
verloren (max. ein Tag).
2
2
E PROM
Das E PROM ist nicht an- Nach einem Reset ist das Gerät defekter Baustein
defekt
sprechbar.
ohne Funktion
2
Checksum- Die im E PROM
Es werden keinerlei Berechnun- defekter Baustein
menfehler gespeicherte Konfiguration gen durchgeführt. Die Register
des Gerätes ist fehlerhaft. für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
Bei allen Fehlern, mit Ausnahme des Resetfehlers, muss das Gerät ausgewechselt und zur Überprüfung an
den Hersteller gesendet werden.
05.06 / 4
Artikel Nr. ER41139-00
F90 S
Schnittstellen / Optionen
9. Schnittstellen und Optionen
9.1 Optische-(Infrarot-) Schnittstelle
9.3 Kontaktausgang (potenzialfrei)
Um mit einem Elster F90 S-Gerät kommunizieren
zu können, muss ein optischer Auslesekopf an die
serielle Schnittstelle des PC´s angeschlossen
werden. Der Auslesekopf und die erforderliche
Software „F90 S-Monitor“ sind optional erhältlich.
Die optische (Infrarot-) Schnittstelle wird
durch die Betätigung des Tasters aktiviert.
Wurde nach 60 Sekunden weder ein gültiges Telegramm empfangen, noch der Taster erneut betätigt, so wird die Schnittstelle wieder deaktiviert.
Der ab Werk optionale potenzialfreie Kontakt
ist ein frei verwendbarer elektronischer Schalter (Klasse A0 nach EN1434), über den Zählimpulse des Wärmezählers ausgegeben werden. Der Impulsausgang schließt, entsprechend der Impulswertigkeit (siehe Typenschild
am Gerät), für die Dauer von 125 ms. Werden
bei einer Messung mehrere Impulse ausgegeben, so beträgt der Abstand zwischen 2 Impulsen ebenfalls 125 ms. Unter Berücksichtigung
der Nenn- und Grenzdaten des Kontaktes kann
der Anwender seine Anschlussdaten in weiten
Bereichen definieren. An den Kontaktausgängen können die verschiedensten Abfragegeräte
angeschlossen werden.
Die Batterielebensdauer für Wärmezähler mit
potenzialfreiem Kontaktausgang beträgt mindestens 6 Jahre plus ein Jahr Lagerzeit.
Impulswertigkeiten:
Wärme: Standard: 1kWh/Imp. oder optional
Volumen: Standard: 100 L/Imp.
9.2 M-Bus
Für den F90 S ist ab Werk optional eine rückwirkungsfreie M-Bus Schnittstelle erhältlich.
Protokoll nach EN1434-3 und der M-Bus Empfehlung (Version 4.8 vom Nov. 1997) mit dem Grundstandard IEC 870 Teil 1, 2 und 4.
Baudrate: Ab Werk 2400 Bd.
Es ist darauf zu achten, das die Topologie des
M-Bus Netzes (Leitungslänge, Kabelquerschnitt)
entsprechend der Baudrate der Endgeräte ausgelegt wird.
Während der Kommunikation über den M-Bus mit
dem adressierten Endgerät sind die anderen
Schnittstellen (Taste, optische Schnittstelle) dieses Gerätes nicht unmittelbar nutzbar.
Hinweis: Die Endgeräte werden von einer
Batterie versorgt, daher ist die Anzahl der Auslesungen für jedes Gerät auf ein Maximum beschränkt:
Pro Tag sind in einem maximalen M-Bus Netz von
250 Slaves, 24 Auslesungen je Endgerät möglich.
Wird seltener ausgelesen und/oder sind weniger
Endgeräte im Netz installiert, so wird dieses nicht
genutzte „Guthaben“ im Gerät gespeichert (max.
Guthaben: 300 Auslesungen).
Die Batterielebensdauer beträgt, je nach Intensität
der Kommunikation, bei der werksseitig eingestellten Baudrate, mindestens 6 Jahre plus ein Jahr
Lagerzeit.
05.06 / 5
Technische Daten:
Artikel Nr. ER41139-00
Schaltstrom (peak)
Schaltspannung max.
Schaltleistung max.
Kontaktisolation
Kontaktwiderstand (Ein)
300mA∼/35 V∼/300 mW
09
> 10 Ohm
Max. 25 Ohm
Kontaktkapazität
Maximaler Strom
Spannungsfestigkeit
(offener Kontakt)
Max. 1,5 pF
120 mA
350V∼/-
F90 S
Montage Wandadapter
10. Montage Wandhalter
B. Montage mit Dübeln
Lieferumfang
1. Die seitlichen Einraststellen auf dem
Adapter mit einer Hand leicht drücken und
gleichzeitig das Rechenwerkgehäuse mit
der anderen Hand nach oben abziehen
A. Montage mit Klebepad
1. Die seitlichen Einraststellen auf dem SplitAdapter mit einer Hand leicht drücken und
gleichzeitig das Rechenwerkgehäuse mit der
anderen Hand nach oben abziehen.
2. Löcher für die Dübel bohren (∅ 6mm, Tiefe 40 mm). Dabei die maximale Länge
des weißen Verbindungskabels zwischen
Volumenmessteil
und
Wärmezähler
beachten.
3. Wandhalter festschrauben.
2. Den Wandhalter am Gerät einrasten.
Schutzfolie vom Klebepad entfernen
Pad auf den Wandhalter aufkleben.
3. Andere Schutzfolie vom Pad entfernen
und das Gerät mit dem Wandhalter fest
an die Montagestelle andrücken.
4. Das Gerät auf den Wandadapter aufsetzen.
C. Abnehmen des Wärmezählers vom
Wandadapter
Gehäuse nach oben schieben und nach vorne
wegziehen.
05.06 / 6
Artikel Nr. ER41139-00
F90 M
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Mehrstrahl - Wärmezähler
1
2
3
3.1
3.2
4
5
6
7
8
9
9.1
9.2
9.3
10
ALLGEMEINE HINWEISE
MONTAGE DES DURCHFLUSSSENSORS
MONTAGE DER TEMPERATURFÜHLER
Einbau in Tauchhülse
Einbau in Kugelhahn
INBETRIEBNAHME
TECHNISCHE DATEN
ANZEIGEMÖGLICHKEITEN
ANZEIGEINFORMATIONEN
FEHLERCODES
SCHNITTSTELLEN / OPTIONEN
Infrarot
M-Bus
Kontakte
MONTAGE WANDADAPTER
1. Allgemeine Hinweise
•
Geltende Norm für den Einsatz von Wärmezählern: EN 1434, Teile 1 + 6. Die Vorschriften
für Elektroinstallationen sind zu beachten.
•
Der Wärmezähler hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Sämtliche Reparatur- und Wartungsarbeiten
dürfen nur von einer hierfür ausgebildeten und
befugten Fachkraft ausgeführt werden.
•
Alle Hinweise, die im Datenblatt des Wärmezählers aufgeführt sind, müssen beachtet werden.
•
Eichrelevante Sicherungszeichen des Wärmezählers dürfen nicht beschädigt oder entfernt
werden - Andernfalls entfallen Garantie und
Eichgültigkeit des Gerätes!
•
Alle Leitungen müssen in einem Mindestabstand von 20 cm zu elektromagnetischen
Störquellen (Schalter, Regler, Pumpen etc.)
verlegt werden. Alle Geräteleitungen sind in
mindestens 5 cm Entfernung von anderen
stromführenden Leitungen zu verlegen.
•
Die Fühlerkabel nicht knicken, aufwickeln, ve rlängern oder kürzen.
•
Zum Schutz vor Beschädigungen und Verschmutzung ist der Wärmezähler erst unmittelbar vor dem Einbau aus der Verpackung zu
nehmen.
•
Zur Reinigung nur ein mit Wasser befeuchtetes
Tuch verwenden.
•
Nach Eichordnung beträgt die Eichgültigkeitsdauer für Wärmezähler 5 Jahre.
•
Werden mehrere Zähler in einer Einheit eingebaut, muss darauf geachtet werden, dass bei
allen Zähler die gleichen Einbaubedingungen
vorliegen.
•
Einbauort des Wärmezählers beachten.
(Rücklauf. Bestellbare Option: Vorlauf).
06.2006 / 1
•
Bei Geräten mit Doppelkennzeichnung auf dem
Typenschild z.B.
Q= 100l/h ∆T: 3-100 K / Q= 20l/h ∆T: 6-100K
ist die für die örtliche Einbausituation nicht zutreffende Kennzeichnung unkenntlich zu machen. z.B. Fußbodenheizung:
Q= 100l/h ∆T: 3-100 K / Q= 20l/h ∆T: 6-100K
z.B. Radiatorenheizung:
Q= 100l/h ∆T: 3-100 K / Q= 20l/h ∆T: 6-100K
2. Montage des Durchflusssensors
-
-
-
-
-
Absperrorgane schließen
Überströmkappe vom EAS mit einem Schlüssel SW 22 entfernen.
Alte Profildichtung entfernen.
Dichtflächen und Gewinde auf einwandfreien
Zustand prüfen und ggf. mit geeigneten Hilfsmitteln reinigen.
Neue Profildichtung mit der glatten Fläche
nach oben in das EAS einlegen.
Außengewinde des Durchflusssensors mit
lebensmittelechtem Silikonfett dünn einfetten.
Korrekten Sitz
des O-Ringes am
Auslauf überprüfen.
Wärmezähler mit
normaler Handkraft einschrauben und anschließend mit
Hakenschlüssel
bis zum metallischen Anschlag festziehen.
Zähler in die richtige Ableseposition drehen.
Hinweis:
Zur Erleichterung der Montage unter beengten
Verhältnissen kann das Rechenwerk vom Durchflusssensor abgenommen werden. Zum Abnehmen des Rechenwerkes auf die auf dem Bild markierten Flächen drücken und das Gehäuseoberteil
nach oben abziehen.
Artikel Nr. ER41138-00
F90 M
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Mehrstrahl - Wärmezähler
3. Montage der Temperaturfühler
3.1. Einbau in Tauchhülse
-
-
3.2.
O-Ring in mittlere Nut
einsetzen. Dichtschraube bis
zum O-Ring schieben
Fühler mit Dichtschraube bis
zum Anschlag in die
Tauchhülse einschrauben.
Einbau in Kugelhahn
-
-
Blindverschraubung und Dichtung (rückstandsfrei) entfernen.
O-Ring in untere Nut (in Richtung zur Fühlerspitze) einsetzen. Dichtschraube bis zum ORing schieben.
Fühler mit Dichtschraube bis
zum Anschlag in den Kugelhahn einschrauben.
5. Technische Daten
Typ
Durchflusssensor
Nenndurchfluss
Maximaldurchfluss
Nenndruck
Anlauf
horizontal
vertikal
Temperaturbereich
Anschluss
Einbaulage
Färbung Kunststoffring
Rechenwerk
Umgebungstemperatur
Temperaturbereich
Temperaturdifferenz
Energieversorgung
Betriebsdauer
0,6
m 3/h
m 3/h
bar
l/h
°C
Zoll
°C
°C
K
Jahre
Datenspeicherung
Anzeige
Schnittstellen
1,5
2,5
0,6
1,2
1,5
2,5
3,0
5,0
16
2,5
3
5
3,5
4
6
25…90
2
horizontal; vertikal
blau rot
schw
5…55
1…130
3…100
3 V, Lithium
6+1
(10+1 optional)
E2PROM / täglich
8-stellig
Infrarot
M-Bus (optional)
Impulsausgang
(optional)
Temperaturfühler
4. Inbetriebnahme
-
Typ
Absperrorgane langsam öffnen.
Funktion und Dichtheit prüfen
Zähler reinigen
Anschlussart
Leitungslänge
Fühlerdurchmesser
Bei ordnungsgemäßer Funktion des Wärmezählers
ist die Plombierung an Temperaturfühler und
Wärmezähler anzubringen.
Beim Eichaustausch die Zählerstände und die
Zählernummern des alten und neuen Gerätes notieren.
Prüfen
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Sie bitte folgende Punkte:
Ist der Wärmezähler richtig dimensioniert?
Heizung in Betrieb?
Absperrventile geöffnet?
Ist die Heizleitung frei (Schmutzfänger
nicht verstopft)?
Sind die Fühler verplombt (Manipulation)?
Zeigt der Richtungspfeil auf dem Durchflusssensor in die richtige Richtung?
Wird ein Durchflussvolumen angezeigt?
Wird eine plausible Temperaturdifferenz
angezeigt?
Ist bei Geräten mit zwei außenliegenden
Fühlern der Vorlauffühler (rot) in den Vorlauf und der Rücklauffühler (blau) in den
Rücklaufstrang eingebaut?
Ist bei Geräten mit einem eingebauten
Rücklauffühler der Durchflusssensor im
Rücklauf montiert?
06.2006 / 2
m
mm
Platin-Präzisions Widerstand
2-Leitertechnik
1,5 (optional 3,0)
5,0 (optional 5,2)
6. Anzeigemöglichkeiten
Das Rechenwerk verfügt über eine Flüssigkristallanzeige mit 8 Stellen und Sonderzeichen. Die darstellbaren Werte sind in 3 Anzeigeschleifen zusammengefasst.
Alle Daten werden über die Bedientaste an der
Oberfläche abgefragt. Als Standard ist die
permanente Anzeige der aufgelaufenen
Energiemenge seit Inbetriebnahme eingestellt.
Zu Beginn befinden Sie sich automatisch in der
Anzeigeschleife (erste Ebene). Durch einen
längeren Tastendruck (> 1 Sekunde) gelangen Sie
in die nächste Anzeigeebene. Halten Sie die Taste
solange gedrückt bis sie in der gewünschten
Informationsschleife sind.
Innerhalb einer Anzeigeschleife können Sie durch
kurzen Druck auf die Taste nacheinander die
Daten der gewählten Informationsschleife abrufen.
Nach 1 Minute erfolgt die automatische Rückkehr
auf die Standardanzeige.
Artikel Nr. ER41138-00
F90 M
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Mehrstrahl - Wärmezähler
7. Anzeigeinformationen
1. Ebene / Hauptschleife
1) Kumulierte Wärmemenge
– Standardanzeige –
3) Stichtagsdatum im Wechsel
mit der Wärmemenge zum
letzten Stichtag *
6) Aktueller Durchfluss in m3/h
7) Aktuelles Datum
2) Segmenttest, alle Anzeigefelder
werden gleichzeitig angesteuert.
3) Wärmemenge zum letzten
Stichtag im Wechsel mit
Stichtagsdatum *
4) Kumuliertes Volumen seit
Inbetriebnahme in m3
5) Aktuelle Leistung in kW
8) Fehleranzeige (binäre und
hexadezimale Anzeige im
Wechsel)
2. Ebene / Technikschleife
1) Maximale Leistung in kW
5) Temperaturdifferenz
9) Seriennummer
2) Maximaler Durchfluss in m3/h
6) Betriebstage seit Eichung
10) Firmware / Software-Version
3) Vorlauftemperatur in °C
7) Impulswertigkeit; Impulse pro Liter
4) Rücklauftemperatur in °C
8) M-Bus Adresse
3. Ebene: Statistikschleife
1)
Wärmemenge zum vorletzten
Stichtag im Wechsel mit
Stichtagsdatum
2-16) 15 Monatswerte
im Wechsel mit Datum *
* Bis zum Durchlaufen des jeweiligen Monatsletzten werden für Verbrauch und Stichtag 0 angezeigt.
06.2006 / 3
Artikel Nr. ER41138-00
F90 M
Einbau- und Bedienungsanleitung
Kompakt - Mehrstrahl - Wärmezähler
8. Fehlercodes
Wenn das Gerät einen Fehler erkannt hat, wird das Fehlersymbol
angezeigt. Das Gerät kennt sieben
mögliche Fehlerursachen, die unter Umständen
auch in Kombination auftreten können.
Über die 7-stellige Binäranzeige lässt sich der
Fehler einfach identifizieren.
Die Darstellung des aufgetretenen Fehlers erfolgt
über die Displayanzeige. Der Fehlercode wird
dabei im Wechsel sowohl hexadezimal als auch
binär angezeigt. Zuvor muss über mehrmaligen
Tastendruck (siehe: Aufbau der Displayanzeigen)
diese Information auf dem Display aufgerufen
werden.
Bit (1) an erster Stelle:
Prüfsummenfehler
Bit (1) an zweiter Stelle:
E PROM defekt
Bit (1) an dritter Stelle:
Gerät wurde zurückgesetzt
Bit (1) an vierter Stelle:
Abtastspule defekt
Bit (1) an fünfter Stelle:
Referenzfühler defekt
Bit (1) an sechster Stelle:
Rücklauffühler defekt
Bit (1) an letzter Stelle:
Vorlauffühler defekt
2
REF-Fühler defekt
RL-Fühler defekt
VL-Fühler defekt
0
Spule defekt
Reset
0
2
E PROM defekt
Checksummenfehler
Beispiel: Abtastspule defekt
Fehler
0
0
0
Fehlercode
Binäranzeige LCD
0
1
Fehleranzeige
hexadezimal
(LCD)
08
Fehlerbeschreibung
Fehler
VL-Fühler
defekt
Beschreibung
Wirkung
mögliche Ursache
Der Vorlauffühler ist defekt. Es werden keinerlei Berechnun- Fühlerkabel durchtrennt;
gen durchgeführt. Die Register Fühlerkabel kurzgeschlossen
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
RL-Fühler Der Rücklauffühler ist deEs werden keinerlei Berechnun- Fühlerkabel durchtrennt;
defekt
fekt.
gen durchgeführt. Die Register Fühlerkabel kurzgeschlossen
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
REF-Fühler Fehler bei der Referenz Es werden keinerlei Berechnun- Defekt auf der Rechenwerksdefekt
messung.
gen durchgeführt. Die Register platine
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
Spule defekt Die Abtastung funktioniert Es werden keinerlei Berechnun- Spule kurzgeschlossen;
nicht.
gen durchgeführt. Die Register Verbindungskabel zwischen
für Volumen und Energie werden Elektronikgehäuse und Hydraulik beschädigt
nicht verändert.
EMV
Reset
Die Elektronik wurde zuDie Messwerte seit der letzten
2
rückgesetzt
Speicherung im E PROM gehen
verloren (max. ein Tag).
2
2
E PROM
Das E PROM ist nicht an- Nach einem Reset ist das Gerät defekter Baustein
defekt
sprechbar.
ohne Funktion.
2
Checksum- Die im E PROM gespeiEs werden keinerlei Berechnun- defekter Baustein
menfehler cherte Konfiguration des
gen durchgeführt. Die Register
Gerätes ist fehlerhaft.
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
Bei allen Fehlern, mit Ausnahme des Resetfehlers, muss das Gerät ausgewechselt und zur Überprüfung an
den Hersteller gesendet werden.
06.2006 / 4
Artikel Nr. ER41138-00
F90 M
Montage Wandhalter
9. Schnittstellen und Optionen
9.1. Optische-(Infrarot-) Schnittstelle
Um mit einem Elster F90 M-Gerät kommunizieren
zu können, muss ein optischer Auslesekopf an die
serielle Schnittstelle des PC´s angeschlossen
werden. Der Auslesekopf und die erforderliche
Software „F90 Monitor“ sind optional erhältlich.
Die optische (Infrarot-) Schnittstelle wird
durch die Betätigung des Tasters aktiviert.
Wurde nach 60 Sekunden weder ein gültiges Telegramm empfangen, noch der Taster erneut betätigt, so wird die Schnittstelle wieder deaktiviert.
9.3. M-Bus
Für den F90 M ist ab Werk optional eine rückwirkungsfreie M-Bus Schnittstelle erhältlich.
Protokoll nach EN1434-3 und der M-Bus Empfehlung (Version 4.8 vom Nov. 1997) mit dem Grundstandard IEC 870 Teil 1, 2 und 4.
Baudrate: Ab Werk 2400 Bd.
Es ist darauf zu achten, das die Topologie des
M-Bus Netzes (Leitungslänge, Kabelquerschnitt)
entsprechend der Baudrate der Endgeräte ausgelegt wird.
Während der Kommunikation über den M-Bus mit
dem adressierten Endgerät sind die anderen
Schnittstellen (Taste, optische Schnittstelle) dieses Gerätes nicht unmittelbar nutzbar.
Hinweis: Die Endgeräte werden von einer
Batterie versorgt, daher ist die Anzahl der Auslesungen für jedes Gerät auf ein Maximum beschränkt:
Pro Tag sind in einem maximalen M-Bus Netz von
250 Slaves, 24 Auslesungen je Endgerät möglich.
Wird seltener ausgelesen und/oder sind weniger
Endgeräte im Netz installiert, so wird dieses nicht
genutzte „Guthaben“ im Gerät gespeichert (max.
Guthaben: 300 Auslesungen).
Die Batterielebensdauer beträgt, je nach Intensität
der Kommunikation, bei der werksseitig eingestellten Baudrate, mindestens 6 Jahre plus ein Jahr
Lagerzeit.
06.2006 / 5
9.3.
Kontaktausgang (potenzialfrei)
Der ab Werk optionale potenzialfreie Kontakt
ist ein frei verwendbarer elektronischer Schalter (Klasse A0 nach EN1434), über den Zählimpulse des Wärmezählers ausgegeben we rden. Der Impulsausgang schließt, entsprechend der Impulswert igkeit (siehe Typenschild
am Gerät), für die Dauer von 125 ms. Werden
bei einer Messung mehrere Impulse ausgegeben, so beträgt der Abstand zwischen 2 Impulsen ebenfalls 125 ms. Unter Berücksichtigung
der Nenn- und Grenz daten des Kontaktes kann
der Anwender seine Anschlussdaten in weiten
Bereichen definieren. An den Kontaktausgängen können die verschiedensten Abfragegeräte
angeschlossen werden.
Die Batterielebensdauer für Wärmezähler mit
potenzialfreiem Kontaktausgang beträgt mi ndestens 6 Jahre plus ein Jahr Lagerzeit.
Impulswertigkeiten:
Wärme: Standard: 1kWh/Imp. oder optional
Volumen: Standard: 100 L/Imp.
Technische Daten:
Schaltstrom (peak)
Schaltspannung max.
Schaltleistung max.
Kontaktisolation
300mA∼/ 35 V∼/ 300 mW
09
> 10 Ohm
Kontaktwiderstand (Ein) Max. 25 Ohm
Kontaktkapazität
Max. 1,5 pF
Maximaler Strom
Spannungsfestigkeit
(offener Kontakt)
120 mA
Artikel Nr. ER41138-00
350V ∼/-
F90 M
Montage Wandhalter
10. Montage Wandhalter
B. Montage mit Dübeln
Lieferumfang
A.
1.
Die seitlichen Einraststellen auf dem Adapter
mit einer Hand leicht drücken und gleichzeitig
das Rechenwerkgehäuse mit der anderen
Hand nach oben abziehen
2.
Löcher für die Dübel bohren (∅ 6mm, Tiefe
40 mm). Dabei die maximale Länge des
weißen Verbindungskabels zwischen Volumenmessteil und Wärmezähler beachten.
3.
Wandhalter festschrauben.
4.
Das Gerät auf den Wandadapter aufsetzen.
Montage mit Klebepad
1. Die seitlichen Einraststellen auf dem SplitAdapter mit einer Hand leicht drücken und
gleichzeitig das Rechenwerkgehäuse mit der
anderen Hand nach oben abziehen.
2. Den Wandhalter am Gerät einrasten.
Schutzfolie vom Klebepad entfernen
Pad auf den Wandhalter aufkleben.
3. Andere Schutzfolie vom Pad entfernen
und das Gerät mit dem Wandhalter fest
an die Montagestelle andrücken.
C. Abnehmen des Wärmezählers vom
Wandadapter
Gehäuse nach oben schieben und nach vorne
wegziehen.
06.2006 / 6
Artikel Nr. ER41138-00
F 90S / F 90M
Kompaktwärmezähler
Einstrahlzähler und Mehrstrahlkapselzähler
> Wärmezähler
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F 90S: Einstrahlzähler.
F 90M: Mehrstrahlkapselzähler.
Qp 0,6, 1,5 und 2,5.
Splitbar: abnehmbares Rechenwerk.
Kompakt: Einbau auch in engen Raumverhältnissen.
Vielseitig: für den horizontalen und vertikalen Einbau.
Übersichtlich: drehbares Rechenwerk mit einfach ablesbarem Display.
Langlebig: 6-Jahres Langzeitbatterie.
Temperaturfühler: symmetrischer bzw. asymmetrischer Einbau.
Temperaturmessbereich 1 °C ... 130 °C.
Optionen:
Einbau in den Vorlauf.
Fernabfrage über M-Bus oder Impulsausgang.
F 90S / F 90M
Kompaktwärmezähler
Mit vom Durchflusssensor abnehmbarem Rechenwerk
Höchstleistung in allen Einbaulagen
Der kompakte Wärmezähler ist in der Version F 90S als Einstrahlzähler
und F 90M als Mehrstrahlkapselzähler erhältlich und sowohl für den
horizontalen als auch für den vertikalen Einbau auch in engen Messstellen
konzipiert. Der Einbau erfolgt standardmäßig in den Rücklauf, ist aber
optional auch in den Vorlauf möglich.
Systemkomponenten
Der splitbare F90 besteht aus einem Durchflusssensor mit abnehmbarem
Rechenwerk, die durch ein 30 cm langes Kabel miteinander verbunden
sind. Das drehbare Rechenwerk mit seinem übersichtlichen und gut
lesbaren Display ist darüber hinaus besonders bedienerfreundlich.
Kommunikation
Zur Fernablesung stehen optional eine M-Bus Schnittstelle oder Impulsausgänge zur Auswahl.
Rechenwerk F90S / F90M
..............................................................................................................................................................................................
Temperaturmessbereich
t °C
1 ... 130
Temperaturdifferenzmessbereich ∆t K
3 ... 100
Umgebungstemperatur
°C
5 ... 55
Auflösung Temperaturmessung t °C
0,01
Messhäufigkeit bei qn
T sec
25
..............................................................................................................................................................................................
Stromversorgung
Lithiumbatterie
VDC
3
Betriebsdauer
Jahre
≤6
..............................................................................................................................................................................................
LC-Display
Ziffern
8 Zeichen + Sonderzeichen
3 Nachkommastellen
Einheiten
MWh / kWh / GJ / I / m3 / m3/h / l/h / l / kW / MW
Anzeigewerte
Verbrauch Energie und Volumen, Stichtagswerte,
Leistung, Durchfluss, Temperaturen,
Maximalwerte und Fehlermeldungen
..............................................................................................................................................................................................
Datenausgänge
Optische Schnittstelle IR
M-Bus nach EN 1434-3 (Option)
Impulsausgang (Option) für Volumen oder Energie
..............................................................................................................................................................................................
Datenspeicherung
Festwertspeicher
EEPROM, 1x täglich
Stichtage
Jahresstichtag, 15 Monatsstichtage
Maximalwertspeicher
Durchfluss, Leistung
..............................................................................................................................................................................................
Schutzart
IP54
Umgebung
EN1434
Klasse C
Durchflusssensor
F 90M Mehrstrahl-Durchflusssensor
F 90S Einstrahl-Durchflusssensor
............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Nenndurchfluss
qp
0,6
1,5
2,5
0,6
1,5
2,5
Druckverlust bei qp und qs
∆p bar
0,12 / 0,36
0,23 / 0,68
0,24 / 0,62
0,22 / 0,96
0,21 / 0,98
0,20 / 0,96
Nenndruck
PN bar
16
16
16
10
10
10
Klasse
horizontal
l/h
A/B/C
A/B/C
A/B/C
A/B/C
A/B/C
A/B/C
vertikal
l/h
A/B/C
A/B/C
A/B/C
A/B
A/B
A/B
Anlaufgrenze horizontal
l/h
3,5
7
10
3,5
7
10
vertikal
l/h
4
7
10
4
7
10
Temperaturbereich
°C
25 ... 90
25 ... 90
25 ... 90
15 ... 90
15 ... 90
15 ... 90
............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Einbau
Standard
Rücklauf
Rücklauf
Rücklauf
Rücklauf
Rücklauf
Rücklauf
Option
Vorlauf
Vorlauf
Vorlauf
Vorlauf
Vorlauf
Vorlauf
Einrohranschlussstück
Zoll
2
2
2
—
—
—
Nennweite
DN mm
15/20
15/20
20
15
15
20
Einrohranschlussstück
– Innengewinde
Rp Zoll
R 1/2 oder R 3/4
R 1/2 oder R 3/4
R 3/4
—
—
—
– Außengewinde
G...B Zoll G 3/4 B oder G 1 B
G 3/4 B oder G 1 B
G1B
G 3/4 B
G 3/4 B
G1B
............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Abmessungen
Baulänge
mm
EAS 110
EAS 110
EAS 130
110
110
130
Gehäuse
mm
75 x 110
75 x 110
75 x 110
75 x 110
75 x 110
75 x 110
Einbauhöhe ab Rohrmitte
mm
93
93
93
76
76
76
Einbauhöhe ohne Rechenwerk
mm
69
69
69
52
52
52
............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
Fühler
Fest angeschlossen
mm
Pt 500 Platin-Präzisionswiderstand
Pt 500 Platin-Präzisionswiderstand
Durchmesser
mm
5,0
5,2
Länge außenliegende Fühler
m
1,5; optional 3
1,5; optional 3
Einbauart
direkt
z.B. Kugelhahn
z.B. Kugelhahn
indirekt
Tauchhülse*
Tauchhülse*
Temperaturmessstelle
Rücklauf
Rücklauffühler fest eingebaut; direkt
Rücklauffühler fest eingebaut; direkt
Vorlauf
Kugelhahnventil oder zugelassene Tauchhülse
Kugelhahnventil oder zugelassene Tauchhülse
L 09.16 / 07.06
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