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Betriebs- und Montageanleitung 28kW Heiztherme - Löblich

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Betriebs- und Montageanleitung
zur Installation und Inbetriebnahme
durch den Fachinstallateur
CE-0085BS0045
MGLM28-4H
28kW
Heiztherme/Combitherme
Kamingerät - Heizwert
Type MGLM 28 / MGLS 28
S/H/l/Megalis 28 4H/MGLM28 4H BuMT
Stand 5.XI.2013. Änderungen vorbehalten.
Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
1
Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
1.1
Sicherheitshinweise
Gefahr bei Gasgeruch
B Gashahn schließen (Æ Seite 25).
B Fenster öffnen.
B Keine elektrischen Schalter betätigen.
B Offene Flammen löschen.
B Von außerhalb Gasversorgungsunternehmen und
zugelassenen Fachbetrieb anrufen.
Gefahr bei Abgasgeruch
B Gerät ausschalten (Æ Seite 26).
B Fenster und Türen öffnen.
B Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
Aufstellung, Umbau
B Gerät nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb aufstellen oder umbauen lassen.
B Abgasführende Teile nicht ändern.
B Bei raumluftabhängigem Betrieb: Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht
verschließen oder verkleinern. Bei Einbau fugendichter Fenster Verbrennungsluftversorgung sicherstellen.
1.2
Symbolerklärung
Sicherheitshinweise im Text werden mit
einem Warndreieck gekennzeichnet und grau
hinterlegt.
Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die
auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.
• Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden
auftreten können.
• Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden
oder schwere Sachschäden auftreten können.
• Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden
auftreten können. In besonders schweren Fällen
besteht Lebensgefahr.
Hinweise im Text werden mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie werden
durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Hinweise enthalten wichtige Informationen in solchen
Fällen, in denen keine Gefahren für Mensch oder Gerät
drohen.
Inspektion und Wartung
B Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen
Fachbetrieb abschließen.
B Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
B Nur Originalersatzteile verwenden!
Explosive und leicht entflammbare Materialien
B Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Gerätes verwenden oder lagern.
Verbrennungs-/Raumluft
B Verbrennungs-/Raumluft frei von aggressiven Stoffen
halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chloroder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so
vermieden.
Einweisung des Kunden
B Kunden über Wirkungsweise des Geräts informieren
und in die Bedienung einweisen.
B Kunden darauf hinweisen, dass er keine Änderungen
oder Instandsetzungen vornehmen darf.
6 720 613 085 (2007/03)
3
Angaben zum Gerät
3
Angaben zum Gerät
MGLS-Geräte sind Heizgeräte mit integriertem 3-Wegeventil für den Anschluss eines indirekt beheizten Speichers.
Sie können auch als reine Heizungsgeräte ohne Warmwasserbereitung eingesetzt werden.
Prod.-ID-Nr.
(siehe Typenschild)
CE
Italia IT
II2H 3+ (20, 28-30/37)
Österreich AT
I 2H (20)
Geräteart
B11BS
MGLM-Geräte sind Kombigeräte für Heizung und Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip.
3.1
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Gerät darf nur in geschlossenen WarmwasserHeizungssystemen nach EN 12828 eingebaut werden.
Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.
Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
3.2
EG-Baumusterkonformitätserklärung
Dieses Gerät entspricht den geltenden Anforderungen
der europäischen Richtlinien 90/396/EWG, 92/42/EWG,
73/23/EWG, 89/336/EWG und dem in der EG-Baumusterprüfbescheinigung beschriebenen Baumuster.
Das Gerät ist nach EN 297 geprüft.
Tab. 1
6 720 613 085 (2007/03)
5
Angaben zum Gerät
3.5
Gerätebeschreibung
• Gerät für Wandmontage und Schornsteinanschluss
• Gerät für den Betrieb mit Erdgas oder Flüssiggas
• Modell mit offener Brennkammer und Strömungssicherung
• Multifunktionsanzeige (Display)
• Heatronic 3 mit EMS-BUS
• automatische Zündung
• stetig geregelte Leistung
• automatische Überwachungsfunktion der Sicherheitsventile
• volle Sicherung über die Heatronic mit Ionisationsüberwachung und Magnetventilen nach EN 298
3.6
Zubehör
Hier finden Sie eine Liste mit typischem Zubehör für dieses Heizgerät. Eine vollständige
Übersicht aller lieferbaren Zubehöre finden
Sie in unserem Gesamtkatalog.
• Abgaszubehöre
• Trichtersiphon mit Ablaufrohr und Adapter
• Heizungsregelung
• Warmwasserspeicher
• Gasumbausätze
• Montageanschlussplatte
• für Fußbodenheizung mit Mischer geeignet
• keine Mindestumlaufwassermenge erforderlich
• Temperaturfühler und Temperaturregler für Heizung
• Temperaturfühler im Vorlauf
• Temperaturbegrenzer im 24-V-Stromkreis
• 3-stufige Heizungspumpe mit automatischem Entlüfter
• Sicherheitsventil, Manometer, Ausdehnungsgefäß
• Anschlussmöglichkeit für Speichertemperaturfühler
(NTC)
• Warmwasser-Vorrangschaltung
• 3-Wege-Ventil mit Motor
• Anschlusskabel ohne Netzstecker
• integrierte Nachfüllvorrichtung (nur MGLM 28)
• Sicherheitstemperaturbegrenzer
• Abgasüberwachung
6 720 613 085 (2007/03)
7
Angaben zum Gerät
Abmessungen und Mindestabstände
B
min.
10
214
370
850
160
840
825
15
min.
10
min.300
3.7
225 100
100
≥ 220
338
A
6 720 613 085-02.1O
Bild 2
338 Position für Wandaustritt des Elektrokabels
Gerät
MGLM 28-4H
MGLS 28-4H
A [mm]
440
Gerät
MGLM 28-4H
MGLS 28-4H
B [mm]
Ø 130
Tab. 4
Tab. 5
8
6 720 613 085 (2007/03)
Angaben zum Gerät
3.8
Geräteaufbau Megalis 28 MGLM (Combi-Gerät)
120
6.1
39
20
6
102
29
56
33
6.2
32
3
27
36
84
18.1
63
18
64
15
355
413
7
11
361.1
88
418
6.3
43
4
38
295
8.1
6 720 613 085 - 03.2O
Bild 3
3
4
6
6.1
6.2
6.3
7
8.1
15
18
18.1
20
27
29
32
33
Mess-Stutzen (Düsendruck)
Heatronic 3
Temperaturbegrenzer Wärmeblock
Abgasüberwachung (Strömungssicherung)
Abgasüberwachung (Brennkammer)
Warmwassertemperaturfühler
Mess-Stutzen für Gasanschlussfließdruck
Manometer
Sicherheitsventil (Heizkreis)
Heizungspumpe
Schalter Pumpendrehzahl
Ausdehnungsgefäß
Automatischer Entlüfter
Brennerwanne mit Düsenstock
Überwachungselektrode
Zündelektrode
6 720 613 085 (2007/03)
36 Temperaturfühler im Vorlauf
38 Nachfülleinrichtung
39 Strömungssicherung
43 Heizungsvorlauf
56 Gasarmatur
63 Einstellschraube max. Gasmenge
64 Einstellschraube min. Gasmenge
84 Motor 3-Wegeventil
88 3-Wegeventil
102 Kontrollfenster
120 Aufhängelaschen
295 Gerätetyp-Aufkleber
355 Plattenwärmetauscher
361.1Ablauf Entleerhahn
413 Durchflussmesser (Turbine)
418 Typschild
9
Angaben zum Gerät
3.9
Geräteaufbau EGALIS 28 MGLS (Heizgerät)
120
6.1
39
20
6
102
29
56
33
6.2
32
3
27
36
84
18.1
63
18
64
15
7
11
361.1
88
418
43
4
8.1
295
6 720 613 085 - 04.2O
Bild 4
3
4
6
6.1
6.2
7
8.1
15
18
18.1
20
27
29
32
33
10
Mess-Stutzen (Düsendruck)
Heatronic 3
Temperaturbegrenzer Wärmeblock
Abgasüberwachung (Strömungssicherung)
Abgasüberwachung (Brennkammer)
Mess-Stutzen für Gasanschlussfließdruck
Manometer
Sicherheitsventil (Heizkreis)
Heizungspumpe
Schalter Pumpendrehzahl
Ausdehnungsgefäß
Automatischer Entlüfter
Brennerwanne mit Düsenstock
Überwachungselektrode
Zündelektrode
36 Temperaturfühler im Vorlauf
39 Strömungssicherung
43 Heizungsvorlauf
56 Gasarmatur
63 Einstellschraube max. Gasmenge
64 Einstellschraube min. Gasmenge
71 Speichervorlauf
72 Speicherrücklauf
84 Motor 3-Wegeventil
88 3-Wegeventil
102 Kontrollfenster
120 Aufhängelaschen
295 Gerätetyp-Aufkleber
361.1Ablauf Entleerhahn
418 Typschild
6 720 613 085 (2007/03)
Vorschriften
4
Vorschriften
Folgende Richtlinien und Vorschriften einhalten:
• Landesbauordnung
• Bestimmungen des zuständigen Gasversorgungsunternehmens
• EnEG (Gesetz zur Einsparung von Energie)
• EnEV (Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei
Gebäuden)
• Heizraumrichtlinien oder die Bauordnung der Bundesländer, Richtlinien für den Einbau und die Einrichtung von zentralen Heizräumen und ihren
Brennstoffräumen
Beuth-Verlag GmbH - Burggrafenstraße 6 10787 Berlin
• DVGW, Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft, Gasund Wasser GmbH - Josef-Wirmer-Str. 1–3 53123 Bonn
– Arbeitsblatt G 600, TRGI
(Technische Regeln für Gasinstallationen)
– Arbeitsblatt G 670, (Aufstellung von Gasfeuerstätten in Räumen mit mechanischen Entlüftungsanlagen)
• TRF 1996 (Technische Regeln für Flüssiggas)
Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft, Gas- und Wasser GmbH - Josef-Wirmer-Str. 1–3 53123 Bonn
• DIN-Normen, Beuth-Verlag GmbH Burggrafenstraße 6 - 10787 Berlin
– DIN 1988, TRWI (Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen)
– DIN 4708 (Zentrale Wassererwärmungsanlagen)
– DIN 4807 (Ausdehnungsgefäße)
– DIN EN 12828 (Heizungssysteme in Gebäuden)
– DIN VDE 0100, Teil 701 (Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V, Räume
mit Badewanne oder Dusche)
14
6 720 613 085 (2007/03)
Installation
5
Installation
Korrosionsschutzmittel
Gefahr: Explosion!
B Vor Arbeiten an gasführenden Teilen immer Gashahn schließen.
Aufstellung, Stromanschluss, gas- und abgasseitigen Anschluss und Inbetriebnahme
darf nur ein beim Gas- oder Energieversorgungsunternehmen zugelassener Fachbetrieb vornehmen.
5.1
Wichtige Hinweise
Der Wasserinhalt der Geräte liegt unter 10 Liter und entspricht Gruppe 1 der DampfKV. Deshalb ist keine Bauartzulassung erforderlich.
B Vor der Installation Stellungnahmen des Gasversorgungsunternehmens und des Schornsteinfegermeisters einholen.
Offene Heizungsanlagen
Offene Heizungsanlagen in geschlossene Systeme
umbauen.
Schwerkraftheizungen
Gerät über hydraulische Weiche mit Schlammabscheider an das vorhandene Rohrnetz anschließen.
Verzinkte Heizkörper und Rohrleitungen
Um Gasbildung zu vermeiden keine verzinkten Heizkörper und Rohrleitungen verwenden.
Folgende Korrosionsschutzmittel sind zulässig:
Bezeichnung
Konzentration
Cillit HS Combi 2
0,5 %
Copal
1%
Nalco 77 381
1-2%
Varidos KK
0,5 %
Varidos AP
1-2%
Varidos 1+1
1-2%
Sentinel X 100
1,1 %
Tab. 8
Dichtmittel
Die Zugabe von Dichtmitteln in das Heizwasser kann
nach unserer Erfahrung zu Problemen (Ablagerungen im
Wärmeblock) führen. Wir raten daher von deren Verwendung ab.
Strömungsgeräusche
Um Strömungsgeräusche zu vermeiden, ist ein Überströmventil oder bei Zweirohrheizungen ein Dreiwegeventil am entferntesten Heizkörper einzubauen.
Zirkulationspumpe
Die eingesetzte Zirkulationspumpe (bauseits) muss folgende Anschlusswerte besitzen: 230 V AC, 0,45 A,
cos ϕ = 0,99.
Verwendung eines raumtemperaturgeführten Reglers
Kein thermostatisches Heizkörperventil am Heizkörper
des Führungsraums einbauen.
Frostschutzmittel
Folgende Frostschutzmittel sind zulässig:
Bezeichnung
Konzentration
Glythermin NF
20 - 62 %
Antifrogen N
20 - 40 %
Varidos FSK
22 - 55 %
Tyfocor L
25 - 80 %
Tab. 7
6 720 613 085 (2007/03)
15
Installation
5.2
Aufstellort wählen
Vorschriften zum Aufstellraum
Flüssiggasanlagen unter Erdgleiche
Das Gerät ist nicht geeignet zur Installation
außerhalb von Innenräumen.
Die DVGW-TRGI und für Flüssiggasgeräte die TRF in der
jeweils neuesten Fassung beachten.
Das Gerät erfüllt die Anforderungen der TRF 1996
Abschnitt 7.7 bei der Aufstellung unter Erdgleiche. Wir
empfehlen den Einbau eines bauseitigen Magnetventils,
Anschluss an IUM. Dadurch wird die Flüssiggaszufuhr
nur während einer Wärmeforderung freigegeben.
B Länderspezifische Bestimmungen beachten.
B Installationsanleitungen der Abgaszubehöre wegen
deren Mindesteinbaumaßen beachten.
Bei Einbau in einen Schrank:
B Lüftungsöffnungen und Abstände beachten.
2
≥550
≥1400cm
≥100
≥600cm
≥75
2
6 720 610 357-05.10
Bild 7
Lüftungsöffnungen bei Einbau in einen Schrank
Verbrennungsluft
Zur Vermeidung von Korrosion muss die Verbrennungsluft frei von aggressiven Stoffen sein.
Als korrosionsfördernd gelten Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten.
Diese können z. B. in Lösungsmitteln, Farben, Klebstoffen, Treibgasen und Haushaltsreinigern enthalten sein.
Oberflächentemperatur
Die maximale Oberflächentemperatur des Geräts liegt
unter 85 °C. Nach TRGI und TRF sind daher keine besonderen Schutzmaßnahmen für brennbare Baustoffe und
Einbaumöbel erforderlich. Abweichende Vorschriften
einzelner Bundesländer beachten.
16
6 720 613 085 (2007/03)
Installation
5.3
Dübel und Schraubhaken montieren
5.4
Gerät montieren
Vorsicht: Rückstände im Rohrnetz können
das Gerät beschädigen.
Vorsicht: Gerät nie an der Heatronic tragen
oder auf dieser abstützen.
B Um Rückstände zu entfernen, Rohrnetz
spülen.
B Verpackung entfernen, dabei Hinweise auf der Verpackung beachten.
B Befestigungsmaterial an den Rohren entfernen.
Wandbefestigung
Verkleidung abnehmen
B Es ist kein besonderer Wandschutz erforderlich. Die
Wand muss flach sein und das Gewicht des Gerätes
tragen können.
Die Verkleidung ist mit zwei Schrauben gegen unbefugtes Abnehmen gesichert (elektrische Sicherheit).
B Die beim Druckschriftensatz liegende Montageschablone an der Wand befestigen, dabei seitliche Mindestabstände von 10 mm beachten (Æ Abb. 2).
B Bohrungen für Schraubhaken (Ø 8 mm) und Montageanschlussplatte nach Montageschablone erstellen.
B Falls erforderlich: Wanddurchbruch für Abgaszubehör
herstellen.
420 (Page length
B Sichern Sie die Verkleidung immer mit
diesen Schrauben.
B Die zwei Sicherungsschrauben an der Unterseite des
Geräts entfernen.
B Verkleidung nach vorn ziehen und nach oben hin
abnehmen.
/ Sayfa olcuso)
120 (Ø 60/100)
SB
SB
(240)
310 ± 1
Ø 60/100
2.
24
(120)
(195,8)ZC/ZSC
/ZWC..-3MFA
(215)ZC/ZSC/Z
(222,7)ZWE..-5MFA
WC..-3MFK
6 720 613 085-06.1O
(771,6)
743,6 ±1
(771,6)
MT-ZC/ZSC/ZWC..-3MFK/ZWE..-5MFK
(798,6)
(771,6)
MT-ZC/ZSC/ZWC..-3MFA/ZWE..-5MFA
1080
1100 (Page length / Sayfa olcuso)
(220,3)ZWE..-5MFK
min
1.
(217,5)
(217,5)
1.
6 720 613 085-07.2O
Bild 9
A
B
130 ± 0,5
C
65 ± 0,5
65 ± 0,5
D
E
130 ± 0,5
340
8716011379 (2006/0
410
Bild 8
8)
Montageschablone
B Montageschablone entfernen.
B Mitgelieferte Schraubhaken mit Dübeln montieren.
B Montageanschlussplatte (Zubehör) mit beiliegendem
Befestigungsmaterial montieren.
6 720 613 085 (2007/03)
17
Installation
Gerät befestigen
B Gerät in die zwei Haken (1) an der Wand einhängen.
B Zum Öffnen der Klappe: Oben in der Mitte auf die
Klappe drücken und wieder loslassen.
Die Klappe geht auf.
6 720 612 660-01.1R
6 720 613 085-08.1O
Bild 10 Einhängen des Geräts
1
Bild 12
Haken
Abgasführung
Klappe montieren
B Gummis ((1) und (2), Lieferumfang) unterhalb des
Bedienfeldes einlegen. Gummi (2) nur locker montieren.
B Den Stift (3) an der Klappe rechts in den Gummi (2)
einführen.
B Klappe (4) öffnen und beide Gummis korrekt unterhalb des Bedienfeldes platzieren.
Um Korrosion zu vermeiden, nur Abgasrohre aus Aluminium verwenden. Abgasrohre dichtschließend verlegen.
B Schornsteinquerschnitt nach DIN 4705 ermitteln ggf.
Schornstein-Auskleidung oder Isoliermaßnahmen
durchführen.
B Klappe schließen.
Klappe rastet ein.
1
2
3
4
6 720 613 085-09.1O
Bild 11 Klappe montieren
1, 2 Gummi
3
Stift an der Klappe
4
Klappe
18
6 720 613 085 (2007/03)
Elektrischer Anschluss
6
Elektrischer Anschluss
Gefahr: Durch Stromschlag!
B Anschluss spannungsfrei schalten (Sicherung, LS-Schalter) vor Arbeiten am elektrischen Teil.
6.2
Anschlüsse an der Heatronic
Das Gerät kann nur mit einem Junkers Regler betrieben
werden.
6.2.1
Heatronic öffnen
Alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen des
Geräts sind betriebsfertig verdrahtet und geprüft.
Zum Herstellen der elektrischen Anschlüsse muss die
Heatronic heruntergeklappt und anschlussseitig geöffnet werden.
6.1
B Verkleidung abnehmen (Æ Seite 17).
Anschluss des Netzkabels
B Schraube entfernen und Heatronic nach unten klappen.
6 720 613 085-11.1O
Das Gerät wird mit einem festangeschlossenen Netzkabel ohne Netzstecker ausgeliefert.
eco
B montieren Sie das Netzkabel fest an einen Verteiler.
B Schutzmaßnahmen nach VDE Vorschriften 0100 und
Sondervorschriften (TAB) der örtlichen EVUs beachten.
B Elektroanschluss über Trennvorrichtung mit min.
3 mm Kontaktabstand (z. B. Sicherungen, LS-Schalter) herstellen.
2.
Bild 14
B Drei Schrauben entfernen, Kabel aushängen und
Abdeckung abnehmen.
B Nach VDE 0700 Teil 1 Gerät über Trennvorrichtung
mit min. 3 mm Kontaktabstand (z. B. Sicherungen, LSSchalter) anschließen. Es dürfen keine weiteren Verbraucher angeschlossen werden.
1.
1.
2.
Zweiphasennetz
B Für ausreichenden Ionisationsstrom einen Widerstand (Best.-Nr. 8 900 431 516-0) zwischen N-Leiter
und Schutzleiteranschluss einbauen.
1.
-oderB Trenntrafo (Best.-Nr. 7 719 002 301) verwenden.
-oderB HT3 Ioni (Best.-Nr. 8 717 207 828-0) verwenden.
6 720 613 085-12.1O
Bild 15
Vorsicht: Austretendes Wasser kann die
Heatronic beschädigen.
B Heatronic abdecken vor Arbeiten an
wasserführenden Teilen.
20
6 720 613 085 (2007/03)
Elektrischer Anschluss
B Für Spritzwasserschutz (IP) Zugentlastung immer entsprechend dem Durchmesser des Kabels abschneiden.
6.2.3
Digitalen Regler/EMS-BUS-Regler
anschließen
B Folgende Leitungsquerschnitte verwenden:
Leitungslänge
Querschnitt
8-9
≤ 80 m
0,40 mm2
5-7
≤ 100 m
0,50 mm2
≤ 150 m
0,75 mm2
≤ 200 m
1,00 mm2
≤ 300 m
1,50 mm2
10-12
13-14
6 720 612 259-30.1R
Bild 16
B Kabel durch Zugentlastung führen und entsprechend
anschließen.
Tab. 10
B Kabel an Zugentlastung sichern.
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
6.2.2
B Kabel durch Zugentlastung führen und an ST19 an den
Klemmen 6 und 7 anschließen.
230-Volt-on/off-Regler anschließen
Der Regler muss für Netzspannung (vom Heizgerät)
geeignet sein und darf keinen eigenen Masseanschluss
besitzen.
B Kabel an Zugentlastung sichern.
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
B Kabel durch Zugentlastung führen und Regler wie
folgt an ST10 anschließen:
7
6
– L an LS
ST19
– S an LR
B Kabel an Zugentlastung sichern.
6 720 612 229-15.2O
Bild 18 Anschluss Regler
ST10
LR LS
6 720 612 897-03.1O
Bild 17 Anschluss (230 V AC, Brücke zwischen LS und LR
entfernen)
6 720 613 085 (2007/03)
21
Elektrischer Anschluss
6.2.4
Außentemperaturfühler anschließen
B Folgende Leitungsquerschnitte verwenden:
6.2.5
24-V-Regler anschließen
B Folgende Leitungsquerschnitte verwenden:
Leitungslänge
Querschnitt
Leitungslänge
Querschnitt
≤ 20 m
0,75 - 1,5 mm2
≤ 20 m
0,75 - 1,5 mm2
≤ 30 m
1,0 - 1,5 mm2
≤ 30 m
1,0 - 1,5 mm2
> 30 m
1,5 mm2
> 30 m
1,5 mm2
Tab. 11
Tab. 12
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
B Außenfühleranschlusskabel durch Zugentlastung führen und an ST19 an den Klemmen A (Klemme 1) und
F (Klemme 2) anschließen.
B Anschlusskabel durch Zugentlastung führen und an
ST19 an den Klemmen 1, 2 und 4 anschließen.
B Kabel an Zugentlastung sichern.
B Kabel an Zugentlastung sichern.
4
2
1
ST19
ST19
F
A
6 720 612 229-16.2O
6 720 613 085-13.1O
Bild 19 Anschluss Außentemperaturfühler
Bild 20 Anschluss 24-V-Regler
Nur geprüfte Außentemperaturfühler verwenden (z. B. Bestellnummer:
8 747 207 101-0).
22
6 720 613 085 (2007/03)
Elektrischer Anschluss
6.2.6
Anschluss des Speichers
6.2.7
Indirekt beheizter Speicher mit Speichertemperaturfühler (NTC)
Junkers Speicher mit Speichertemperaturfühler werden
direkt an der Leiterplatte des Gerätes angeschlossen.
Das Kabel mit Stecker liegt dem Speicher bei.
B Kunststoffzunge ausbrechen.
B Kabel des Speichertemperaturfühlers einlegen.
B Stecker auf die Leiterplatte stecken (ST15).
Zirkulationspumpe anschließen
• Für Spritzwasserschutz (IP) Kabel stets durch eine
Kabeldurchführung mit einem dem Durchmesser des
Kabels entsprechenden Loch führen.
• Folgende Kabeltypen sind geeignet:
– NYM-I 3 x 1,5 mm2
– HO5VV-F 3 x 0,75 mm2 (nicht in unmittelbarer Nähe
von Badewanne oder Dusche; Bereiche 1 und 2
nach VDE 0100, Teil 701)
– HO5VV-F 3 x 1,0 mm2 (nicht in unmittelbarer Nähe
von Badewanne oder Dusche; Bereiche 1 und 2
nach VDE 0100, Teil 701.
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
B Kabel durch Zugentlastung führen und Zirkulationspumpe wie folgt an ST25 anschließen:
– L an LZ
– N an NZ
– Masseanschluss (grüne bzw. grün-gelbe Ader).
F
A
ST15
B Spannungsversorgungskabel mit Zugentlastung
sichern.
Masseader muss noch locker sein, wenn andere
schon gespannt sind.
6 720 613 085-42.1O
Bild 21 Anschluss Speichertemperaturfühler (NTC)
Indirekt beheizter Speicher mit Speicherthermostat
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
B Kabel durch Zugentlastung führen und Speicherthermostat wie folgt an ST8 anschließen:
ST25
– L an 1
– S an 3
B Kabel an Zugentlastung sichern.
6 720 613 085-48.1O
Bild 23 Anschluss Zirkulationspumpe
ST8
3
1
6 720 613 085-41.1O
Bild 22 Anschluss Speicherthermostat
6 720 613 085 (2007/03)
23
Elektrischer Anschluss
6.2.8
Austausch des Netzkabels
• Für Spritzwasserschutz (IP) Kabel stets durch eine
Kabeldurchführung mit einem dem Durchmesser des
Kabels entsprechenden Loch führen.
• Folgende Kabeltypen sind geeignet:
– NYM-I 3 x 1,5 mm2
– HO5VV-F 3 x 0,75 mm2 (nicht in unmittelbarer Nähe
von Badewanne oder Dusche; Bereiche 1 und 2
nach VDE 0100, Teil 701)
– HO5VV-F 3 x 1,0 mm2 (nicht in unmittelbarer Nähe
von Badewanne oder Dusche; Bereiche 1 und 2
nach VDE 0100, Teil 701.
B Zugentlastung entsprechend dem Durchmesser des
Kabels abschneiden.
B Kabel durch Zugentlastung führen und wie folgt
anschließen:
– Klemmleiste ST10, Klemme L (schwarze bzw.
braune Ader)
– Klemmleiste ST10, Klemme N (blaue Ader)
– Masseanschluss (grüne bzw. grün-gelbe Ader).
B Spannungsversorgungskabel mit Zugentlastung
sichern.
Masseader muss noch locker sein, wenn andere
schon gespannt sind.
N
L
ST10
6 720 612 229-17.1O
Bild 24 Klemmleiste Spannungsversorgung ST10
24
6 720 613 085 (2007/03)
Inbetriebnahme
7.2
Gerät ein-/ausschalten
Einschalten
3
6 7 2 0 6 1 2 6 6 0 -0 5 .1 R
B Gerät am Ein-/Aus-Taster einschalten.
Die Betriebsleuchte leuchtet blau und das Display
zeigt die Vorlauftemperatur des Heizwassers.
4
5
2
1
6
m a x
Position
Vorlauftemperatur
1
ca. 40 °C
2
ca. 49°C
3
ca. 58 °C
4
ca. 65 °C
5
ca. 74°C
6
ca. 84°C
max
ca. 88 °C
Tab. 13
Bild 26
7.4
Ausschalten
B Gerät am Ein-/Aus-Taster ausschalten.
Die Betriebsleuchte erlischt.
Beachten Sie die Bedienungsanleitung des
verwendeten Heizungsreglers. Dort wird Ihnen gezeigt,
B Wenn das Gerät länger außer Betrieb genommen
wird: Frostschutz beachten (Æ Kapitel 7.9).
7.3
Heizungsregelung
B wie Sie die Betriebsart und die Heizkurve
bei witterungsgeführten Reglern einstellen können,
Heizung einschalten
Die Vorlauftemperatur kann zwischen 40°C und 88°C
eingestellt werden.
B wie Sie die Raumtemperatur einstellen
können,
B wie Sie wirtschaftlich heizen und Energie
sparen.
Bei Fußbodenheizungen die maximal zulässigen Vorlauftemperaturen beachten.
Bei Fußbodenheizungen einen Mischer verwenden, um Kondensation im Heizgerät zu
vermeiden.
9
advance
– Niedertemperaturheizung: Stellung 5 (ca. 74 °C)
24 h
21
advance
6 720 612 660-07.1R
Bild 28
7.5
eco
18
3
– Fußbodenheizung. z.B. Stellung 2 (ca. 49 °C)
reset
15
6
B Die maximale Vorlauftemperatur mit dem Vorlauftemperaturregler
an die Heizungsanlage anpassen:
– Heizung für Vorlauftemperaturen bis 88°C: Stellung max
12 h
Nach der Inbetriebnahme
B Gas-Anschlussfließdruck prüfen (Æ Seite 39).
B Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (Æ Seite 54).
3
2
1
4
3
2
5
4
e
6
1
6
max
min
max
6 720 613 085-30.1O
Bild 27
Wenn der Brenner in Betrieb ist, leuchtet die Kontrolllampe grün.
26
6 720 613 085 (2007/03)
Inbetriebnahme
7.6
MGLS Geräte - Warmwassertemperatur
7.7
einstellen
MGLM Geräte - Warmwassertemperatur
einstellen
Die thermische Desinfektion ist in Grundeinstellung automatisch einmal wöchentlich aktiv. Über die Service-Funktion 2.d kann die
thermische Desinfektion deakiviert werden.
7.7.1
Warmwassertemperatur
B Warmwassertemperatur am Warmwasser-Temperaturregler
einstellen.
Das Display zeigt die Vorlauftemperatur.
Während die thermische Desinfektion aktiv
ist zeigt das Display
im Wechsel mit der
Vorlauftemperatur.
reset
eco
3
2
Warnung: Verbrühungsgefahr!
B Der Speicherinhalt kühlt nach der thermischen Desinfektion erst allmählich durch
thermische Verluste wieder auf die eingestellte Warmwassertemperatur ab. Deshalb kann die Warmwassertemperatur
kurzzeitig höher sein als die eingestellte
Temperatur.
B Warmwassertemperatur am Warmwasser-Temperaturregler
einstellen.
Das Display zeigt die Vorlauftemperatur.
reset
3
4
2
1
3
2
5
6
max
1
4
e
6
max
6 720 613 085-31.1O
Bild 29
1
4
3
2
5
6
1
max
4
e
6
max
6 720 613 085-32.1O
Bild 30
WarmwasserTemperaturregler
Warmwassertemperatur
min - 1
ca. 40 °C
2
ca. 45 °C
3
ca. 49°C
4
ca. 52°C
e
ca. 56 °C
6 - max
ca. 60°C
Tab. 15
eco-Taste
Durch Drücken der eco-Taste bis sie leuchtet, kann zwischen Komfortbetrieb und Sparbetrieb gewählt werden.
WarmwasserTemperaturregler
Warmwassertemperatur
Komfortbetrieb, eco-Taste leuchtet nicht (Grundeinstellung)
min - 1
ca. 40 °C
2
ca. 45 °C
3
ca. 49°C
Das Gerät wird ständig auf der eingestellten Temperatur
gehalten. Dadurch kurze Wartezeit bei einer Warmwasserentnahme. Auch wenn kein Warmwasser entnommen wird, schaltet deshalb das Gerät ein.
4
ca. 52°C
e
ca. 56 °C
6 - max
ca. 60°C
Tab. 14
Bei ZC-Geräten hat der Warmwasser-Temperaturregler keine Funktion.
Sparbetrieb, eco-Taste leuchtet
• Eine Aufheizung auf die eingestellte Temperatur
erfolgt erst, sobald warmes Wasser entnommen wird.
• mit Bedarfsanmeldung.
Durch kurzes Öffnen und Schließen des Warmwasserhahns heizt sich das Wasser auf die eingestellte Temperatur auf.
Die Bedarfsanmeldung ermöglicht maximale Gas- und Wassereinsparung.
6 720 613 085 (2007/03)
27
Inbetriebnahme
7.9
Frostschutz
7.10 Tastensperre
Frostschutz für die Heizung:
B Heizung eingeschaltet lassen.
B Vorlauftemperaturregler
ganz nach links
drehen.
Die Heizungspumpe und damit die Heizung ist abgeschaltet. Die Warmwasserversorgung sowie die Spannungsversorgung für Heizungsregelung und Schaltuhr
bleiben erhalten.
Die Tastensperre wirkt auf den Vorlauftemperaturregler,
den Warmwasser-Temperaturregler und alle Tasten
außer Ein-/Aus-Taster.
Tastensperre einschalten:
B Beide Tasten (siehe Bild) ca. 5 Sekunden lang drücken bis im Display
angezeigt wird.
eco
3
3
5
2
1
reset
eco
4
e
2
6
1
6
max
min
max
2
1
6 720 613 085-33.1O
3
4
5
6
max
2
1
min
3
4
e
6
max
6 720 613 085-36.1O
Bild 35
Bild 37
Warnung: Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage. Es ist nur Gerätefrostschutz
gewährleistet.
B Bei ausgeschaltetem Gerät Frostschutzmittel ins
Heizwasser mischen (Æ Seite 15) und Warmwasserkreis entleeren.
Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung
des Heizungsreglers.
Frostschutz für den Speicher:
B Warmwasser-Temperaturregler
auf Linksanschlag
drehen.
Der Frostschutz ist aktiv, wenn die Speichertemperatur unter 15°C sinkt.
3
2
1
4
3
5
2
Tastensperre ausschalten:
B Beide Tasten (siehe Bild) drücken bis im Display nur
noch die Heizungsvorlauftemperatur angezeigt wird.
7.11 Urlaubsbetrieb
Urlaubsbetrieb einschalten:
B Urlaubstaste
so lange drücken bis sie leuchtet.
Im Urlaubsbetrieb sind Heizung und Warmwasserbereitung ausgeschaltet; der Frostschutz bleibt aktiv
(Æ Kap. 7.9).
Urlaubsbetrieb ausschalten:
B Urlaubstaste
so lange drücken bis sie erlischt.
Das Gerät arbeitet wieder im Normalbetrieb entsprechend den Einstellungen der Heizungsregelung.
e
6
1
6
max
min
max
6 720 613 085-35.1O
Bild 36
6 720 613 085 (2007/03)
29
Inbetriebnahme
7.12 Störungen
7.14 Abgasüberwachungen prüfen
Die Heatronic überwacht alle Sicherheits-, Regel- und
Steuerbauteile.
Das Gerät hat zwei Abgasüberwachungen.
Bei Abgasaustritt aus der Strömungssicherung schaltet
die Abgasüberwachnug das Gerät ab. Im Display
erscheint A4.
Bei Abgasaustritt aus der Brennkammer schaltet die
Abgasüberwachnug das Gerät ab. Im Display erscheint
A2.
Nach 20 Minuten geht das Gerät wieder automatisch in
Betrieb.
Wenn während des Betriebs eine Störung auftritt, wird
diese im Display angezeigt. Die Betriebsleuchte blinkt,
zusätzlich kann die reset-Taste blinken.
Wenn die reset-Taste blinkt:
B reset-Taste drücken und halten, bis das Display
zeigt.
Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
B Bei der Inbetriebnahme Abgasüberwachung prüfen
(Æ Kapitel 12.3).
Wenn die reset-Taste nicht blinkt:
Tritt diese Abschaltung häufiger auf:
B Gerät aus- und wieder einschalten.
Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
B Zugelassenen Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen und Störung sowie Gerätedaten (Æ Seite 6) mitteilen.
Wenn sich die Störung nicht beseitigen lässt:
7.15 Thermische Desinfektion (MGLS)
B Zugelassenen Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen und Störung sowie Gerätedaten (Æ Seite 6) mitteilen.
Eine Übersicht der Störungen finden Sie auf
Seite 52.
Eine Übersicht der Anzeigen im Display finden Sie auf Seite 51.
Das Gerät ist serienmäßig mit einer Funktion zur thermischen Desinfektion des Speichers ausgestattet. Hierbei
wird einmal wöchentlich der Speicher für ca. 35 Minuten
auf 70°C erwärmt.
Die automatische thermische Desinfektion ist ab Werk
aktiv. Sie kann deaktiviert werden (Æ Kapitel 8.2.7).
7.13 Pumpenblockierschutz
Diese Funktion verhindert ein Festsitzen der
Heizungspumpe nach längerer Betriebspause.
Nach jeder Pumpenabschaltung erfolgt eine Zeitmessung, um nach 24 Stunden die Heizungspumpe kurz einzuschalten.
Im Display erscheint
30
.
6 720 613 085 (2007/03)
Individuelle Einstellung
8.2
Einstellungen der Heatronic
8.2.1
Heatronic bedienen
Service-Funktion
Die Heatronic ermöglicht das komfortable Einstellen und
Prüfen vieler Gerätefunktionen.
Die Beschreibung beschränkt sich auf die wichtigsten
Service-Funktionen.
4
3
reset
2
1
eco
3
2
1
3
4
2
5
4
e
1
6
min
max
7
5
6
6
max
6 720 613 085-19.1O
Bild 41 Übersicht der Bedienelemente
1
2
3
4
5
Schornsteinfegertaste
Servicetaste
Ein/Aus-Taster
Display
6
7
Urlaubstaste, Servicefunktionen „nach unten“
Betriebsleuchte
MGLM: eco-Taste, Servicefunktionen „nach oben“
MGLS: Servicefunktionen „nach oben“
Geänderte Einstellungen werden erst nach
dem Abspeichern wirksam.
Kennzahl
Seite
Maximale Heizleistung
1.A
34
Warmwasserleistung
1.b
35
Pumpenschaltart
1.E
35
Max. Vorlauftemperatur
2.b
35
Thermische Desinfektion
2.d
35
Taktsperre
3.b
35
Schaltdifferenz
3.C
36
Schaltuhr Kanal einstellen
5.C
36
Betriebsleuchte
7.A
36
(MGLS 28)
Tab. 18 Service-Funktionen der 1. Ebene
Um eine Service-Funktion der 2. Ebene aufzurufen:
B Taste
zeigt
drücken und ca. 3 Sek. halten (das Display
). Wenn die Taste leuchtet, Taste loslassen.
B Taste (5) und Taste (6) (Æ Bild 41) gleichzeitig 3 Sek.
drücken und halten (das Display zeigt
) bis das Display wieder Ziffer.Buchstabe zeigt, z. B. 8.A .
B Taste (5) oder Taste (6) (Æ Bild 41) so oft drücken
bis die gewünschte Servicefunktion angezeigt wird.
B Taste
drücken und loslassen.
Nach dem Loslassen leuchtet die Taste , das Display zeigt den Wert der gewählten Service-Funktion.
Service-Funktion
Service-Funktion wählen
Die Servicefunktionen sind in zwei Ebenen unterteilt: die
1. Ebene umfasst Servicefunktionen bis 7.C, die
2. Ebene umfasst Servicefunktionen ab 8.A.
Um eine Service-Funktion der 1. Ebene aufzurufen:
B Taste
drücken und ca. 3 Sek. halten (das Display
zeigt
). Wenn die Taste leuchtet, Taste loslassen.
Das Display zeigt Ziffer.Buchstabe z. B. 1.A.
B Taste (5) oder Taste (6) (Æ Bild 41) so oft drücken
bis die gewünschte Servicefunktion angezeigt wird.
B Taste
drücken und loslassen.
Nach dem Loslassen leuchtet die Taste , das Display zeigt den Wert der gewählten Service-Funktion.
Ansprechverzögerung Warmwasseranforderung
Kennzahl
Seite
9.E
36
(Megalis MGLM 28)
Tab. 19 Service-Funktionen der 2. Ebene
Wert einstellen
B Taste (5) oder Taste (6) (Æ Bild 41) so oft drücken
bis der gewünschte Wert der Servicefunktion angezeigt wird.
Wert speichern
B Taste
länger als 3 Sek. drücken, bis das Display
zeigt.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste
und der
Wert ist gespeichert. Die Service-Ebene ist weiter
aktiv.
Verlassen der Service-Funktion ohne Abspeichern von
Werten
Falls die Taste
leuchtet:
B Taste
kurz drücken, um die Service-Funktion ohne
Speichern zu verlassen.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste . Die ServiceEbene ist weiter aktiv.
6 720 613 085 (2007/03)
33
Individuelle Einstellung
Verlassen der Service-Ebene (ohne Abspeichern
von Werten)
Der Betrieb mit maximaler oder minimaler
Nennleistung wird durch den Temperaturfühler im Vorlauf überwacht. Wird die zulässige Vorlauftemperatur überschritten, regelt
das Heizgerät die Leistung zurück und schaltet ggf. den Brenner ab.
B Taste
drücken, um alle Service-Ebenen zu verlassen.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste
, das Display zeigt die Vorlauftemperatur.
-oderWechsel von der zweiten Ebene in die erste Ebene:
B Falls die Taste
leuchtet: Taste
kurz drücken, um
die Service-Funktion ohne Speichern zu verlassen.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste . Die ServiceEbene ist weiter aktiv.
B Taste (5) und Taste (6) (Æ Bild 41, Seite 33) gleichzeitig 3 Sek. drücken und halten (das Display zeigt
) bis das Display eine Servicefunktion der ersten
Ebene anzeigt z. B. 1.A.
Nach 15 Min. ohne Tastendruck wird die
Serviceebene automatisch verlassen.
8.2.2
Maximale oder minimale Nennleistung
wählen
B Taste
drücken und ca. 5 Sek. halten bis das Display
zeigt.
Die Taste leuchtet und das Display zeigt die Vorlauftemperatur im Wechsel mit
= maximale Nennleistung.
B Taste
erneut drücken.
Die Taste leuchtet und das Display zeigt die Vorlauftemperatur im Wechsel mit
= maximale eingestellte Nennleistung (siehe Service-Funktion 1.A).
B Taste
erneut drücken.
Die Taste leuchtet und das Display zeigt die Vorlauftemperatur im Wechsel mit
= minimale Nennleistung.
B Taste
erneut drücken.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste, das Display
zeigt die Vorlauftemperatur = Normalbetrieb.
Maximale oder minimale Nennleistung ist für
maximal 15 Min. aktiv. Danach wechselt das
Heizgerät automatisch in den Normalbetrieb.
34
B Wärmeabgabe sicherstellen durch geöffnete Heizkörperventile oder geöffnete
Warmwasserzapfstelle.
8.2.3
Heizleistung (Service-Funktion 1.A)
Einige Gasversorgungsunternehmen verlangen einen
leistungsabhängigen Grundpreis.
Die Heizleistung kann zwischen min. Nennwärmeleistung und max. Nennwärmeleistung auf den spezifischen
Wärmebedarf begrenzt werden.
Auch bei begrenzter Heizleistung steht bei
Warmwasser- oder Speicherladung die max.
Nennwärmeleistung zur Verfügung.
Grundeinstellung ist die max. Nennwärmeleistung,
Anzeige im Display U0 (= 100 %).
B Dichtschraube am Mess-Stutzen für Düsendruck (3)
(Æ Seite 38) lösen und U-Rohrmanometer anschließen.
B Service-Funktion 1.A wählen.
B Leistung in kW und zugehörigen Düsendruck aus der
Tabelle Seite 53 wählen.
B Taste (5) oder Taste (6) (Æ Bild 41, Seite 33) so oft
drücken bis der gewünschte Düsendruck erreicht ist.
B Heizleistung in kW und Anzeige im Display in das
Inbetriebnahmeprotokoll eintragen (Æ Seite 54).
B Taste
drücken bis das Display
zeigt.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste
und der
Wert ist gespeichert. Die Service-Ebene ist weiter
aktiv.
B Service-Funktionen verlassen.
Das Display zeigt wieder die Vorlauftemperatur.
Die Anzeige im Display entspricht nicht der
prozentual eingestellten Heizleistung.
6 720 613 085 (2007/03)
Individuelle Einstellung
8.2.4
Warmwasserleistung (Service-Funktion 1.b)
Die Warmwasserleistung bzw. die Speicherladeleistung
kann zwischen min. Nennwärmeleistung und max. Nennwärmeleistung Warmwasser an die Bedürfnisse (z. B.
Übertragungsleistung des Warmwasserspeichers) eingestellt werden.
Grundeinstellung ist die max. Nennwärmeleistung
Warmwasser, Anzeige im Display U0 (= 100%).
B Dichtschraube am Mess-Stutzen für Düsendruck (3)
(Æ Seite 38) lösen und U-Rohrmanometer anschließen.
B Service-Funktion 1.b wählen.
8.2.6
Die maximale Vorlauftemperatur kann zwischen 40°C
und 88°C eingestellt werden.
Grundeinstellung ist 88.
8.2.7
Warnung: Verbrühungsgefahr!
B Der Speicherinhalt kühlt nach der thermischen Desinfektion erst allmählich durch
thermische Verluste wieder auf die eingestellte Warmwassertemperatur ab. Deshalb kann die Warmwassertemperatur
kurzzeitig höher sein als die eingestellte
Temperatur.
B Taste (5) oder Taste (6) (Æ Bild 41, Seite 33) so oft
drücken bis der gewünschte Düsendruck erreicht ist.
B Heizleistung in kW und Anzeige im Display in das
Inbetriebnahmeprotokoll eintragen (Æ Seite 54).
B Service-Funktionen verlassen.
Das Display zeigt wieder die Vorlauftemperatur.
In der Grundeinstellung ist die thermische Desinfektion
aktiv (Kennzahl 1).
Bei 0 ist die thermische Desinfektion ausgeschaltet.
Die Anzeige im Display entspricht nicht der
prozentual eingestellten Warmwasserleistung.
8.2.5
Pumpenschaltart für Heizbetrieb
(Service-Funktion 1.E)
Beim Anschluss eines witterungsgeführten
Reglers wird automatisch die Pumpenschaltart 3 eingestellt.
Mögliche Einstellungen sind:
• Schaltart 1 (in Deutschland nicht zulässig)
für Heizungsanlagen ohne Regelung.
Der Temperaturregler für Heizungsvorlauf schaltet die
Heizungspumpe. Bei Wärmebedarf läuft die Pumpe
mit dem Brenner an.
• Schaltart 2 (Grundeinstellung ) für Heizungsanlagen
mit Raumtemperaturregler. Die Pumpe läuft 3 Minuten nach.
Thermische Desinfektion (Servicefunktion 2.d)
(MGLS28)
Durch thermische Desinfektion werden Bakterien, insbesondere sog. Legionellen im Speicher abgetötet. Hierfür
wird einmal wöchentlich der Speicher für ca. 35 Minuten
auf 70 °C erwärmt.
B Warmwasserleistung in kW und zugehörigen Düsendruck aus der Tabelle Seite 53 wählen.
B Taste
drücken bis das Display
zeigt.
Nach dem Loslassen erlischt die Taste
und der
Wert ist gespeichert. Die Service-Ebene ist weiter
aktiv.
Maximale Vorlauftemperatur einstellen (Service-Funktion 2.b)
Während die thermische Desinfektion aktiv ist zeigt das Display
im Wechsel mit
der Vorlauftemperatur.
8.2.8
Taktsperre (Service-Funktion 3.b)
Bei Anschluss eines witterungsgeführten
Heizungsreglers ist keine Einstellung am Gerät erforderlich.
Der Heizungsregler optimiert die Taktsperre.
Die Taktsperre kann von 0 Minuten bis 15 Minuten eingestellt werden (Grundeinstellung : 3 Minuten).
Bei 0 ist die Taktsperre ausgeschaltet.
Der kürzestmögliche Schaltabstand beträgt 1 Minute
(bei Einrohr- und Luftheizungen).
• Schaltart 3 für Heizungsanlagen mit witterungsgeführtem Heizungsregler.
Der Regler schaltet die Pumpe. Bei Sommerbetrieb
läuft die Heizungspumpe nur bei Warmwasserbereitung.
6 720 613 085 (2007/03)
35
Individuelle Einstellung
8.2.9
Schaltdifferenz (Service-Funktion 3.C)
Bei Anschluss eines witterungsgeführten
Heizungsreglers ist keine Einstellung am Gerät erforderlich.
Der Heizungsregler übernimmt diese Einstellung.
Die Schaltdifferenz ist die zulässige Abweichung von der
Soll-Vorlauftemperatur. Sie kann in Schritten von 1 K
eingestellt werden. Die Mindestvorlauftemperatur ist
40°C.
Die Schaltdifferenz kann von 0 bis 30 K eingestellt werden.
8.2.12 Ansprechverzögerung Warmwasseranforderung (Servicefunktion 9.E) (MG LM 28)
Durch spontane Druckänderung in der Wasserversorgung kann der Durchflussmesser (Turbine) eine Warmwasserentnahme signalisieren. Dadurch geht der
Brenner kurzzeitig in Betrieb, obwohl kein Wasser entnommen wird. Der Einstellbereich der Verzögerung liegt
zwischen 0,5 und 3 Sek. Der angezeigte Wert (2 bis 12)
gibt die Verzögerung in 0,25-Sek.-Schritten an (Grundeinstellung : 1 Sek., Anzeige = 4) .
Eine große Verzögerung beeinträchtigt den
Warmwassercomfort.
Grundeinstellung ist 10 K.
8.2.10 Verwendung des Kanals bei einer 1-KanalSchaltuhr ändern (Service-Funktion 5.C)
Mit dieser Service-Funktion können Sie die Verwendung
des Kanals von Heizung zu Warmwasser ändern.
Mögliche Einstellungen sind:
• 0: 2-Kanal (Heizung und Warmwasser)
• 1: 1-Kanal Heizung
• 2: 1-Kanal Warmwasser
Grundeinstellung ist 0.
8.2.11 Betriebsleuchte (Service-Funktion 7.A)
Bei eingeschaltetem Gerät leuchtet die Betriebsleuchte.
Mit der Service-Funktion 7.A können Sie die Betriebsleuchte ausschalten.
Grundeinstellung ist 1 (eingeschaltet).
36
6 720 613 085 (2007/03)
Individuelle Einstellung
8.2.13 Werte der Heatronic auslesen
Im Falle einer Reparatur vereinfacht dies die Einstellung
wesentlich.
3
reset
B Eingestellte Werte auslesen (Æ Tabelle 20) und auf
dem Inbetriebnahmeprotokoll (Æ Seite 54) eintragen.
2
1
eco
3
2
1
3
4
4
2
5
4
5
e
6
1
6
max
min
max
6 720 613 085-44.1O
Bild 42 Übersicht der Bedienelemente
Service-Funktion
Maximale Heizleistung
1.A
Warmwasserleistung
1.b
Pumpenschaltart
1.E
Max. Vorlauftemperatur
2.b
Thermische Desinfektion
2.d
Wie auslesen?
(4) oder (5) drücken bis (3) 1.A zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 1.b zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 1.E zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(2) drücken, bis Taste leuch(4) oder (5) drücken bis (3) 2.b zeigt.
tet.
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 2.d zeigt.
(M GLS 28)
Taktsperre
3.b
Schaltdifferenz
3.C
Schaltuhr Kanal einstellen
5.C
Betriebsleuchte
7.A
Ansprechverzögerung
Warmwasseranforderung
(MGLM 28)
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 3.b zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 3.C zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 5.C zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(4) oder (5) drücken bis (3) 7.A zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
(2) drücken, bis Taste leuchtet.
9.E
(2) drücken.
(4) und (5) gleichzeitig drücken bis (3) wieder Ziffer.Buchstabe zeigt.
(4) oder (5) drücken bis (3) 9.E zeigt.
(1) drücken. Wert eintragen.
Tab. 20
6 720 613 085 (2007/03)
37
Nähere Informationen über
kostengünstige Wartungsverträge,
Service Fixpreise,
3 Jahresgarantie,
Energiespar-Tips etc.
Das mobile Serviceteam des LÖBLICH Werkskundendienstes
ist rund um die Uhr im Einsatz, um beste
Kundenzufriedenheit sicherzustellen.
℡ Werk und Verkauf:
℡ Kundendienst:
erhalten Sie telefonisch unter
01 /
01 /
604 16 24
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Löblich&Co.Kessel und Apparatebau KG, Favoritner Gewerbering 1, 1100 Wien, Austria (EU)
www.loeblich.at , e-mail Verkauf: heizung@loeblich.at e-mail Kundendienst: service@loeblich.at
Betriebs- und Montageanleitung
37a
Abgasmessung
10
Abgasmessung
Sie haben 15 Minuten Zeit, um die Werte zu
messen. Danach schaltet das Gerät wieder
in den normalen Betrieb zurück.
10.3 Abgasverlustwert messen
Für die Messung sind eine Abgasmesssonde und ein
Temperaturfühler für die Verbrennungsluft erforderlich.
10.1 Geräteleistung wählen
B Wärmeabgabe sicherstellen durch geöffnete Heizkörperventile oder geöffnete Warmwasserzapfstelle.
B Taste
B Gerät einschalten und einige Minuten warten.
gedrückt halten, bis sie leuchtet.
B Messstelle im Abgasrohr öffnen (falls keine geeignete
Messstelle vorhanden ist, diese entsprechend den
gültigen Vorschriften herstellen).
B Taste
so oft drücken, bis das Display die
gewünschte Geräteleistung zeigt:
–
–
–
= maximale Nennwärmeleistung
B Abgasmesssonde in das Abgasrohr schieben und die
Position mit der höchsten Abgastemperatur suchen.
= maximal eingestellte Heizleistung
B Messstelle im Abgasrohr abdichten.
B Temperaturfühler für die Verbrennungsluft ca.
100 mm unter dem Heizgerät platzieren.
= minimale Nennwärmeleistung
B Taste
so oft drücken, bis das Display
(max. eingestellte Heizleistung).
reset
B Abgasverlustwert bzw. feuerungstechnischen Wirkungsgrad bei Kesseltemperatur 60 °C messen.
eco
3
4
2
3
5
1
4
2
B Taste
so oft drücken, bis sie nicht mehr leuchtet.
Das Display zeigt wieder die Vorlauftemperatur.
e
6
1
6
max
min
max
zeigt
B Gerät ausschalten.
B Abgassmesssonde aus dem Abgasrohr entfernen.
6 720 613 085-20.1O
B Messstelle im Abgasrohr verschließen.
Bild 50
10.2 CO-Wert im Abgas messen
Für die Messung ist eine Mehrlochsonde erforderlich.
B Wärmeabgabe sicherstellen durch geöffnete Heizkörperventile oder geöffnete Warmwasserzapfstelle.
B Gerät einschalten und einige Minuten warten.
B Messstelle im Abgasrohr öffnen (falls keine geeignete
Messstelle vorhanden ist, diese entsprechend den
gültigen Vorschriften herstellen).
B Mehrlochsonde bis zum Anschlag in die Messstelle
schieben.
B Messstelle im Abgasrohr abdichten.
B Taste
so oft drücken, bis das Display
(max. Nennwärmeleistung).
zeigt
B CO-Wert messen.
B Taste
so oft drücken, bis sie nicht mehr leuchtet.
Das Display zeigt wieder die Vorlauftemperatur.
B Gerät ausschalten.
B Mehrlochsonde entfernen.
B Messstelle im Abgasrohr verschließen.
6 720 613 085 (2007/03)
41
Umweltschutz
11
Umweltschutz
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz von Junkers.
Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche
Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen
Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der
Entsorgung zugeführt werden.
42
6 720 613 085 (2007/03)
Inspektion und Wartung
12
Inspektion und Wartung
Wir empfehlen, das Gerät durch den LÖBLICH WerksKundendienst jährlich warten zu lassen (siehe Inspektions-/Wartungsvertrag und LÖBLICH 3 Jahres-Garantiepass).
Gefahr: Durch Stromschlag!
B Anschluss spannungsfrei schalten (Sicherung, LS-Schalter) vor Arbeiten am elektrischen Teil.
Nach der Inspektion/Wartung
B Sicherstellen, dass alle Schrauben fest angezogen
und alle Verbindungen mit den zugehörigen Dichtungen/O-Ringen richtig wiederhergestellt sind.
B Gerät wieder in Betrieb nehmen (Æ Kapitel 7).
Gefahr: Explosion!
B Vor Arbeiten an gasführenden Teilen immer Gashahn schließen.
Vorsicht: Austretendes Wasser kann das
Heizgerät beschädigen.
B Entleeren Sie das Heizgerät, bevor Sie an
wasserführenden Teilen arbeiten.
Wichtige Hinweise zu Inspektion und Wartung
Alle Sicherheits-, Regel- und Steuerorgane werden von
der Heatronic überwacht. Beim Defekt eines Bauteils
wird eine Störung im Display angezeigt.
Eine Übersicht der Störungen finden Sie auf
Seite 52.
• Folgende Messgeräte werden benötigt:
– elektronisches Abgasmessgerät für CO2, CO und
Abgastemperatur
– Druckmessgerät 0 - 60 mbar (Auflösung mindestens 0,1 mbar)
• Spezialwerkzeuge sind nicht erforderlich.
• Zugelassene Fette sind:
– Für von Wasser berührte Teile: Unisilkon L 641
– Verschraubungen: HFt 1 v 5.
B Als Wärmeleitpaste 8 719 918 658-0 verwenden.
B Nur Originalersatzteile verwenden!
B Ersatzteile anhand der Ersatzteilliste anfordern.
B Ausgebaute Dichtungen und O-Ringe durch Neuteile
ersetzen.
Zur Reinigung von Gerätebauteilen ausschließlich eine nicht-metallische Bürste
verwenden!
6 720 613 085 (2007/03)
43
Inspektion und Wartung
12.1 Checkliste für die Inspektion und Wartung
(Wartungs- und Inspektionsprotokoll)
Datum
1
Letzten gespeicherten Fehler in der
Heatronic abrufen, Service-Funktion 6.A
(Æ Seite 45).
2
Bei Geräten MGLM Filter im Kaltwasserrohr prüfen (Æ Seite 46).
3
Verbrennungsluft-/Abgasführung
optisch prüfen.
4
Brennerwanne, Düsen und Brenner prüfen, (Æ Seite 45).
5
Wärmeblock prüfen, (Æ Seite 46).
6
Gas-Anschlussfließdruck prüfen (Æ Seite 39).
7
Gas-Einstellung prüfen, (Æ Seite 38)
8
Gas- und wasserseitige Dichtheitskontrolle (Æ Seite 19).
9
Abgasüberwachungen prüfen,
(Æ Seite 49)
10
Vordruck des Ausdehnungsgefäßes für die statische Höhe
der Heizungsanlage prüfen.
mbar
11
Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen (Æ Seite 50).
mbar
12
Automatischen Entlüfter auf Dichtheit
prüfen und prüfen, ob die Kappe gelöst
ist.
13
Elektrische Verdrahtung auf Beschädigungen prüfen.
14
Einstellungen des Heizungsreglers
prüfen.
15
Zur Heizungsanlage gehörende Geräte
wie Speicher, ... prüfen.
16
Eingestellte Service-Funktionen nach
Inbetriebnahmeprotokoll prüfen.
mbar
Tab. 23
44
6 720 613 085 (2007/03)
Inspektion und Wartung
12.2 Heatronic
Zur besseren Zugänglichkeit kann die Heatronic nach
unten geklappt werden.
12.3 Beschreibung verschiedener Arbeitsschritte
B Verkleidung abnehmen (Æ Seite 17).
Letzten gespeicherten Fehler abrufen (Service-Funktion 6.A)
B Schraube entfernen und Heatronic nach unten klappen.
B Service-Funktion 6.A wählen (Æ Seite 33).
Eine Übersicht der Störungen gibt es im Anhang,
(Æ Seite 52).
6 720 613 085-11.1O
B Taste (5) oder Taste (6) drücken (Æ Bild 41,
Seite 33).
Das Display zeigt 00.
eco
2.
B Taste
länger als 3 Sek. drücken, bis das Display
zeigt.
Der letzte gespeicherte Fehler ist gelöscht.
12.3.1 Brennerwanne, Düsen und Brenner reinigen
B Die drei Schrauben oben (1) und die zwei Schrauben
unten (3) lösen.
B Brennerkammerdeckel (2) nach vorne herausziehen.
Bild 51
Vorsicht: Austretendes Wasser kann die
Heatronic beschädigen.
1
B Heatronic abdecken vor Arbeiten an
wasserführenden Teilen.
2
3
4
6 720 613 085- 26.1O
Bild 52 Brenner öffnen
1
2
3
4
6 720 613 085 (2007/03)
Obere Schrauben Brennerkammerdeckel
Brennkammerdeckel
Untere Schrauben Brennerkammerdeckel
Baugruppe Brenner
45
Inspektion und Wartung
B Brenner ausbauen.
12.3.2 Wärmeblock reinigen
B Düsenstock ausbauen.
B Vorderwand der Brennkammer und Brenner abnehmen (Æ Bild 52).
B Brenner mit Bürste reinigen, um sicherzustellen, dass
die Lamellen und Düsen frei sind. Düsen nicht mit
metallischem Stift reinigen.
B Kabel abziehen, Verschraubungen lösen und Wärmeblock nach vorne herausziehen.
B Wärmeblock in Wasser mit Spülmittel reinigen und
wieder montieren.
B Gas-Einstellung prüfen (Æ Seite 38).
2
1
B Eventuell verbogene Lamellen am Wärmeblock vorsichtig geradebiegen.
1.
5
6 720 613 085 - 29.1O
4
2.
3.
3
Bild 54
12.3.3 Sieb im Kaltwasserrohr (MGLM)
B Kaltwasserrohr lösen und Sieb auf Verschmutzung
prüfen.
6 720 613 085-46.1O
Bild 53
1
2
3
4
5
Düsenstock
Brennerhälfte
Gasarmatur
Düse
Brenner-NTC (Abgasüberwachung)
1.
3.
6 720 612 232-22.1O
2.
Bild 55
46
6 720 613 085 (2007/03)
Inspektion und Wartung
12.3.4 Plattenwärmetauscher (MGLM)
12.3.5 Gasarmatur
Bei ungenügender Warmwasserleistung:
B Brenner/Anschlussrohr ausbauen (Æ Kapitel 12.3.1).
B Filter im Kaltwasserrohr auf Verschmutzung prüfen
(Æ Seite 46).
B Elektrische Steckverbindungen trennen.
B Plattenwärmetauscher ausbauen und ersetzen,
B Zwei Schrauben lösen, Gasarmatur mit Halteblech
nach oben schieben und von den Schrauben abnehmen.
B Gasanschlussrohr abschrauben.
-oderB mit einem für Edelstahl (1.4401) freigegebenen Entkalkungsmittel entkalken.
Plattenwärmetauscher ausbauen:
B Schraube oben am Plattenwärmetauscher entfernen
und Plattenwärmetauscher herausnehmen
3.
B Neuen Plattenwärmetauscher mit neuen Dichtungen
einsetzen und mit Schraube sichern.
1.
2.
1.
2.
6 720 612 232-27.1O
Bild 57
12.3.6 Hydraulikeinheit
B Rohrverbindungen lösen/entfernen (1.).
Bild 56
O
24.1
32-
12 2
06
6 72
B Rohrverbindung oben an der Pumpe lösen (2.).
B Schnellverschluss am 3-Wegeventil lösen (3.).
B Sechs Schrauben lösen und komplette Hydraulik herausnehmen (4.).
2.
4.
4.
3.
6 720 612 232-25.1O
4.
4.
1.
1.
4.
Bild 58
6 720 613 085 (2007/03)
47
Inspektion und Wartung
12.3.7 Dreiwegeventil
12.3.8 Pumpe und Rücklaufverteiler
B Drei Schnellverschlüsse lösen.
B Rohrverschraubung unten an der Pumpe lösen und
Pumpe nach oben abnehmen.
B 3-Wegeventil nach oben herausziehen.
B Clip am hinteren Anschluss des Rücklaufverteilers
entfernen.
B Verschraubung des Heizungsrücklaufrohrs lösen.
B Zwei Befestigungsschrauben entfernen und Rücklaufverteiler nach vorne abziehen.
1
2
3
6 720 613 085-47.1O
Bild 59
1, 2, 3
Rohre
Für einen schnellen Zusammenbau zuerst
Rohr 1, dann Rohr 2 und 3 montieren.
2-29.1O
6 720 612 23
Bild 60
48
6 720 613 085 (2007/03)
Inspektion und Wartung
B Normale Betriebsart wieder einstellen, Æ Seite 40.
12.3.9 Abgasüberwachungen prüfen
Abgasüberwachung (6.1) an der Strömungssicherung,
Æ Seite 9 oder 10.
B Gerät einschalten und in Betrieb nehmen.
B Gerät auf max. Nennwärmeleistung einstellen,
(Æ Seite 38).
B Abgasrohr anheben und Abgasstutzen mit einem
Blech abdecken.
B Das Gerät schaltet nach weniger als 2 Minuten ab.
Im Display erscheint A4.
B Blech entfernen und Abgasrohr wieder montieren.
Nach ca. 20 Minuten schaltet sich das Gerät automatisch wieder ein.
Durch Aus- und Wiedereinschalten am Ein-/
Aus-Taster kann die 20-minütige Wiedereinschaltzeit gelöscht werden.
6 720 613 085-38.1O
Bild 62
12.3.10 Sicherheitsventil Heizung prüfen
Dieses hat die Aufgabe, die Heizung und die gesamte
Installation gegen einen möglicherweise entstehenden
Überdruck zu schützen. Die Grundeinstellung ist so ausgelegt, dass das Ventil anspricht, wenn der Druck im
Kreislauf etwa 3 bar erreicht.
1.
Warnung:
2.
B Sicherheitsventil keinesfalls verschließen.
B Ablauf des Sicherheitsventils fallend verlegen.
Zum manuellen Öffnen des Sicherheitsventils:
B Hebel drücken, z. B. mit Hilfe eines Schraubendrehers.
6 720 613 085-37 .1O
Zum Schließen:
B Hebel loslassen.
Bild 61
Abgasüberwachung (6.2) an der Brennkammer,
Æ Seite 9 oder 10.
B Gerät einschalten und in Betrieb nehmen.
B Gerät auf max. Nennwärmeleistung einstellen,
(Æ Seite 38) und ca. 10 Minuten laufen lassen.
6 720 612 232-22.1O
B Blech zwischen die Strömungssicherung legen.
B Das Gerät schaltet nach ca. 10 bis 12 Minuten ab.
Im Display erscheint A2.
B Blech entfernen.
Das Gerät geht wieder in Betrieb.
Wenn innerhalb von 5 Minuten erneut eine
Abschaltung erfolgt, schaltet sich das Gerät
erst nach 20 Minuten wieder ein.
6 720 613 085 (2007/03)
Bild 63 Sicherheitsventil (Heizung)
49
Inspektion und Wartung
12.3.11Ausdehnungsgefäß prüfen (siehe auch
Seite 31)
Das Prüfen des Ausdehnungsgefäßes ist nach DIN 4807,
Teil 2, Abschnitt 3.5 jährlich erforderlich.
B Gerät drucklos machen.
B Ggf. Vordruck des Ausdehnungsgefäßes auf die statische Höhe der Heizungsanlage bringen.
12.3.12 Betriebsdruck der Heizungsanlage einstellen
Vorsicht: Das Gerät kann beschädigt werden.
B Heizwasser nur bei kaltem Gerät nachfüllen.
Anzeige am Manometer
1 bar
Minimaler Fülldruck (bei kalter Anlage)
1 - 2 bar
Optimaler Fülldruck
3 bar
Maximaler Fülldruck bei höchster Temperatur des Heizwassers darf nicht
überschritten werden (Sicherheitsventil öffnet).
Tab. 24
B Wenn der Zeiger unterhalb von 1 bar steht (bei kalter
Anlage): Wasser nachfüllen, bis der Zeiger wieder zwischen 1 bar und 2 bar steht.
Vor dem Nachfüllen den Schlauch mit Wasser füllen. Damit wird vermieden, dass Luft
ins Heizwasser eindringt.
B Wenn der Druck nicht gehalten wird: Ausdehnungsgefäß und Heizungsanlage auf Dichtheit prüfen.
12.3.13Elektrische Verdrahtung prüfen
B Elektrische Verdrahtung auf mechanische Beschädigungen prüfen und defekte Kabel ersetzen.
12.3.14 Andere Bauteile reinigen
B Elektroden reinigen. Bei Abnutzungserscheinungen
Elektroden erneuern.
50
6 720 613 085 (2007/03)
Anhang
13
Anhang
13.1 Anzeigen im Display
Display
Beschreibung
max. Nennwärmeleistung (Display blinkt)
max. eingestellte Heizleistung (Display blinkt)
min. Nennwärmeleistung (Display blinkt)
Tastensperre aktiv
Trocknungsfunktion (dry funktion). Wenn am witterungsgeführten Regler die Estrichtrocknung aktiviert
ist, siehe Bedienungsanleitung des Reglers.
Thermische Desinfektion
Pumpe ist blockiert
Zwei Tasten gleichzeitig gedrückt
Eine Taste gedrückt
Speicherung von Werten innerhalb einer Servicefunktion
Warmwasserbereitung oder Comfortbetrieb aktiv
Speicher in Aufheizung
Tab. 25
6 720 613 085 (2007/03)
51
Anhang
13.2 Störungen
Display
Beschreibung
Beseitigung
A2, C3
Abgasaustritt an der Brennerkammer.
Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen.
A3
Abgastemperaturfühler nicht erkannt.
Abgastemperaturfühler und Anschlusskabel auf
Unterbrechung prüfen.
A4
Abgasaustritt an der Strömungssicherung.
Abgasweg prüfen.
A6
Temperaturfühler in der Brennerkammer nicht
erkannt.
Temperaturfühler in der Brennerkammer und
Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen.
A7
Warmwasser-Temperaturfühler defekt.
Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Unterbrechung oder Kurzschluss prüfen.
(MGLM)
A8
BUS-Kommunikation unterbrochen.
Verbindungskabel und Regler prüfen.
A9
Temperaturfühler Warmwasser nicht richtig montiert.
Montageort überprüfen, ggf. Fühler demontieren
und mit Wärmeleitpaste neu montieren.
(MGLM)
AC
Fehler in der Modulerkennung, Fehler in einem
angeschlossenen Modul.
Modul, Außentemperaturfühler, Fernbedienung
und Verbindungen prüfen.
Ad
Speicherfühler nicht erkannt.
Speicherfühler und Anschlusskabel prüfen.
b1
Kodierstecker nicht erkannt.
Kodierstecker richtig aufstecken, ggf. tauschen.
CC
Außentemperaturfühler nicht erkannt.
Außentemperaturfühler und Anschlusskabel auf
Unterbrechung prüfen.
d3
Brücke 161 an ST8 nicht erkannt (Æ Bild 6).
Falls vorhanden: Stecker richtig aufstecken,
externen Begrenzer prüfen. Andernfalls: Brücke
vorhanden?
d4
Temperaturgradient zu hoch.
Pumpe, Bypass-Leitung und Systemdruck überprüfen.
d5
Externer Temperaturfühler defekt.
Externen Temperaturfühler und Anschlusskabel
prüfen.
E2
Vorlauftemperaturfühler defekt.
Temperaturfühler und Anschlusskabel prüfen.
E9
STB im Vorlauf hat ausgelöst.
Anlagendruck prüfen, Temperaturfühler prüfen,
Pumpenlauf prüfen, Sicherung auf Leiterplatte
prüfen, Gerät entlüften.
EA
Flamme wird nicht erkannt.
Gashahn offen? Gasanschlussdruck, Netzanschluss, Zündelektrode und Kabel, Ionisationselektrode mit Kabel prüfen.
F0
Interner Fehler.
Elektrische Steckkontakte, Zündleitungen auf
Festsitz prüfen, ggf. Leiterplatte tauschen.
F7
Obwohl Brenner abgeschaltet ist, wird Flamme
erkannt.
Elektroden und Kabel prüfen. Abgasweg i.O?
Leiterplatte auf Feuchtigkeit prüfen.
FA
Nach Gasabschaltung: Flamme wird erkannt.
Ionisationselektrode prüfen. Gasarmatur prüfen.
Fd
Entstörtaste wurde irrtümlich zu lange gedrückt
(über 30 Sek.).
Entstörtaste erneut drücken, weniger als
30 Sek.
Tab. 26
52
6 720 613 085 (2007/03)
13.3 Gas Einstellwerte
Gasart
Wobbe Index 0°C , 1013 mbar (kW/m³)
Heizwert 15°C HiB (kWh/m³)
Brennwert 0°C, Hs (kWh/m³)
Geräte-Type
Leistung (kW)
MGLM 28
MGLS 28
8,3
8,4
8,6
9,5
10,5
11,7
13,1
14,6
16,0
17,5
18,8
20,3
22,0
23,5
25,0
26,1
27,0
27,1
28,1
Düsendruck
(mbar)
20
23
31
14,7
14,1
24,3
Gasdurchflussmenge
(mbar)
20, 23
31
10,0 / 10,5
11,1
1,5
1,6
1,7
2,2
2,7
3,4
4,1
4,8
5,6
6,4
7,5
8,5
9,5
10,4
11,0
11,1
12,0
1,5
1,8
2,2
2,8
3,4
4,3
5,1
6,0
7,0
8,1
9,4
10,7
12,0
13,1
13,9
14,0
15,1
-
16,9
18,7
20,6
22,9
25,6
28,5
31,1
34,0
36,4
39,3
42,4
45,2
48,0
50,0
51,7
51,9
53,8
-
2013 11 04
Inbetriebnahmeprotokoll für das Gerät
14
Inbetriebnahmeprotokoll für das Gerät
Kunde/Anlagenbetreiber: .........................................................
........................................................................................................
.......................................................................................................
Hier Messprotokoll einkleben
Anlagenersteller: ........................................................................
.......................................................................................................
Gerätetyp:....................................................................................
FD (Fertigungsdatum):..............................................................
Datum der Inbetriebnahme: .....................................................
Eingestellte Gasart: ...................................................................
Heizwert HiB ............................................................... kWh/m3
Heizungsregelung:.....................................................................
Sonstige Komponenten der Anlage: ....................................................................................................................................................
.......................................................................................................................................................................................................................
Folgende Arbeiten wurden durchgeführt
Anlagenhydraulik geprüft … Bemerkungen:
Elektrischer Anschluss geprüft … Bemerkungen:
Heizungsregelung eingestellt … Bemerkungen:
Einstellungen der Heatronic:
1.A Maximale Heizleistung ................................................ kW
3.b Taktsperre.................................................................... Sek.
1.b Warmwasserleistung ................................................. kW
3.C Schaltdifferenz..................................................................K
1.E Pumpenschaltart .................................................................
5.C Schaltuhr Kanal ..................................................................
2.b Max. Vorlauftemperatur................................................. °C
7.A Betriebsleuchte .........................................ein … /aus …
2.d Thermische Desinfektion
9.E Ansprechverzögerung Warmwasseranforderung
(M GLS) .................................................................. ein … /aus … (MGLM).................................................................................. Sek.
Gas-Anschlussfließdruck:mbar
Abgasverlustmessung durchgeführt …
Gas- und wasserseitige Dichtheitskontrolle durchgeführt …
Funktionsprüfung durchgeführt …
Kunde/Anlagenbetreiber in die Bedienung des Gerätes eingewiesen …
Gerätedokumentation übergeben …
Datum und Unterschrift Anlagenersteller:
54
6 720 613 085 (2007/03)
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
A
Abgasführung ....................................................... 18
Abgasmessung ..................................................... 41
Abgasverlustwert messen .................................. 41
CO-Wert im Abgas messen................................. 41
Abgasverlustwert messen ...................................... 41
Abmessungen ........................................................ 8
Altgerät ............................................................... 42
Angaben zum Gerät ................................................ 5
Abmessungen ..................................................... 8
Bestimmungsgemäßer Gebrauch .......................... 5
EG-Baumusterkonformitätserklärung .................... 5
Geräteaufbau M GLS ......................................... 10
Geräteaufbau MGLM ........................................... 9
Gerätebeschreibung ........................................... 7
Lieferumfang ...................................................... 4
Mindestabstände ................................................ 8
Typenübersicht................................................... 6
Zubehör ............................................................. 7
Anschlüsse an der Heatronic.................................. 20
Arbeitsschritte für Inspektion und Wartung ............. 45
Ausdehnungsgefäß prüfen ................................. 50
Elektrische Verdrahtung prüfen .......................... 50
Fülldruck der Heizungsanlage einstellen .............. 50
Letzten gespeicherten Fehler abrufen ................. 45
Arbeitsschritte für Inspektion/Wartung
Plattenwärmetauscher (MGLM) .......................... 47
Aufstellort............................................................ 16
Flüssiggasanlagen unter Erdgleiche .................... 16
Oberflächentemperatur ..................................... 16
Verbrennungsluft .............................................. 16
Vorschriften zum Aufstellraum ........................... 16
Ausdehnungsgefäß .......................................... 31, 50
Ausschalten ......................................................... 26
Elektrische Verdrahtung ........................................
Elektrischer Anschluss ..........................................
Elektrische Verdrahtung prüfen ..........................
Energieeinsparverordnung (EnEV) ..........................
Entlüften .............................................................
Entsorgung ..........................................................
Erdgas .................................................................
Erdgasgruppe H (23) ............................................
12
20
50
26
25
42
13
38
F
Flüssiggasanlagen unter Erdgleiche ........................
Frostschutz ..........................................................
Frostschutzmittel .................................................
Fülldruck der Heizungsanlage ................................
16
29
15
50
G
Gas .....................................................................
Gas- und Wasseranschlüsse ...................................
Gas-Anschlussfließdruck prüfen .............................
Gasart .............................................................. 6,
Gasartenanpassung ..............................................
Gasdurchflussmenge bei maximaler Heizleistung .....
Gasdurchflussmenge bei minimaler Heizleistung ......
Gas-Einstellwerte .................................................
Gasleitung prüfen .................................................
Gerät ausschalten.................................................
Gerät einschalten .................................................
Gerät montieren ...................................................
Geräteaufbau
38
19
39
38
38
40
40
53
19
26
26
17
M GLS.............................................................. 10
MGLM................................................................ 9
Gerätebeschreibung ............................................... 7
H
B
Bestimmungsgemäßer Gebrauch .............................. 5
Brennerwanne, Düsen und Brenner reinigen ........... 45
C
Checkliste für die Inspektion und Wartung .............. 44
CO-Wert im Abgas messen .................................... 41
Heatronic
Anschlüsse .......................................................
Bedienung........................................................
Service-Funktionen ..................... 33, 34, 35, 36,
Werte auslesen .................................................
Heizkörper, verzinkt ..............................................
Heizung einschalten ..............................................
Heizungsregelung .................................................
Hinweise zur Inspektion und Wartung .....................
20
33
45
37
15
26
26
43
D
Dichtmittel ..........................................................
Düsendruck bei maximaler Heizleistung ..................
Düsendruck bei minimaler Heizleistung ..................
Düsendruck-Einstellmethode .................................
15
39
39
39
E
eco-Taste ............................................................. 27
EG-Baumusterkonformitätserklärung ........................ 5
Einschalten
Gerät ............................................................... 26
Heizung ........................................................... 26
Einstellung
Heatronic ......................................................... 33
Mechanische Einstellung ................................... 31
6 720 613 085 (2007/03)
I
Inbetriebnahme ....................................................
Entlüften ..........................................................
Inbetriebnahmeprotokoll .......................................
Inspektion und Wartung ........................................
Installation...........................................................
Aufstellort ........................................................
Rohrleitungen ...................................................
Wichtige Hinweise ............................................
25
25
54
43
15
16
19
15
K
Kabel für Netzanschluss tauschen .......................... 24
Kennlinie der Heizungspumpe ändern ..................... 31
55
Stichwortverzeichnis
Komfortbetrieb ..................................................... 27
Korrosionsschutzmittel .......................................... 15
Störungen ...................................................... 30, 52
Störungsanzeige.............................................. 30, 52
Strömungsgeräusche ............................................. 15
L
Letzten gespeicherten Fehler abrufen ..................... 45
Lieferumfang ......................................................... 4
M
Mindestabstände
...................................................
8
20
24
24
12
O
Oberflächentemperatur ......................................... 16
Offene Heizungsanlagen......................................... 15
P
Prüfung
Gas- und Wasseranschlüsse ................................ 19
Größe des Ausdehnungsgefäßes ......................... 31
Pumpenblockierschutz........................................... 30
R
Raumtemperaturgeführter Regler ............................
Recycling ..............................................................
Rohrleitungen
installieren........................................................
Rohrleitungen, verzinkt ..........................................
Tastensperre......................................................... 29
Technische Daten .................................................. 13
Thermische Desinfektion (M GLS) ........................... 30
Typenübersicht ...................................................... 6
U
N
Netzanschluss .......................................................
Netzkabel tauschen ...........................................
Netzanschlusskabel ...............................................
Netzsicherung .......................................................
T
15
42
19
15
S
Umbausätze .......................................................... 38
Umweltschutz ....................................................... 42
Urlaubsbetrieb ...................................................... 29
V
Verbrennungsluft ...................................................
Verpackung...........................................................
Volumetrische Einstellmethode ...............................
Vorschriften ..........................................................
Vorschriften zum Aufstellraum ................................
16
42
40
14
16
W
Wärmeblock reinigen ............................................. 46
Warmwassertemperatur einstellen
MG LS-Geräte .................................................... 27
MGLM-Geräte ................................................... 27
Wartungs- und Inspektionsprotokoll ........................ 44
Wasseranschlüsse prüfen ....................................... 19
Wichtige Hinweise zur Installation ........................... 15
Z
Zubehör ................................................................ 7
Zweiphasennetz .................................................... 20
Schutzmaßnahmen für brennbare Baustoffe
und Einbaumöbel .............................................. 16
Schwerkraftheizungen ........................................... 15
Service-Funktionen ................................................ 33
Ansprechverzögerung Warmwasseranforderung
(Service-Funktion 9.E) ..........................................................36
Betriebsleuchte (Service-Funktion 7.A) ................ 36
Heizleistung (Service-Funktion 1.A) ..................... 34
Letzter gespeicherter Fehler
(Service-Funktion 6.A) ..........................................................45
Maximale Vorlauftemperatur
(Service-Funktion 2.b) ..........................................................35
Pumpenschaltart (Service-Funktion 1.E) .............. 35
Schaltdifferenz (Service-Funktion 3.C) ................ 36
Taktsperre (Service-Funktion 3.b) ....................... 35
Thermische Desinfektion (Service-Funktion 2.d) ... 35
Verwendung des Kanals bei einer
1-Kanal-Schaltuhr ändern (Service-Funktion 5.C) ...36
Warmwasserleistung (Service-Funktion 1.b) ......... 35
Sicherheitshinweise ............................................... 3
Sicherungen ......................................................... 12
Sommerbetrieb ..................................................... 28
Sparbetrieb .......................................................... 27
Speicher
Indirekt beheizter Speicher ................................ 23
Spritzwasserschutz ......................................... 23, 24
56
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Kundenzufriedenheit sicherzustellen.
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℡ Kundendienst:
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01 /
604 16 24
602 61 51
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www.loeblich.at , e-mail Verkauf: heizung@loeblich.at e-mail Kundendienst: service@loeblich.at
Betriebs- und Montageanleitung
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