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DMM DT 4000 ZC - ELV

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Digitalmultimeter
DT 4000 ZC
Bedienungsanleitung
ELV AG · PF 1000
D-26787 Leer · Telefon 0491/6008-88 · Telefax 0491/6008-244
1
1. Ausgabe Deutsch
9/2002
Dokumentation © 2002 ELV Electronics Limited
Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers darf dieses Handbuch auch nicht auszugsweise in irgendeiner Form reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer, mechanischer oder chemischer Verfahren vervielfältigt oder verarbeitet werden.
Es ist möglich, dass das vorliegende Handbuch noch drucktechnische Mängel oder Druckfehler aufweist. Die Angaben in diesem
Handbuch werden jedoch regelmäßig überprüft und Korrekturen
in der nächsten Ausgabe vorgenommen. Für Fehler technischer
oder drucktechnischer Art und ihre Folgen übernehmen wir keine
Haftung.
Alle Warenzeichen und Schutzrechte werden anerkannt.
Printed in Hong Kong
Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts können ohne
Vorankündigung vorgenommen werden.
45986 Y2002V1.0
2
Inhaltsverzeichnis
1.
2.
3.
3.1.
3.2.
4.
4.1.
4.2.
4.3.
4.4.
4.5.
4.6.
4.7.
4.8.
4.8.1.
4.8.2.
4.8.3.
4.8.4.
4.9.
4.9.1.
4.10.
5.
5.1.
5.2.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
Funktionen, Bestimmungsgemäßer Gebrauch ....... 4
Sicherheitshinweise ................................................. 6
Vorbereitung zum Betrieb ........................................ 8
Batterie einlegen/wechseln, Low-Bat-Anzeige ....... 8
Verwendung von Messleitungen ............................. 9
Funktionsbeschreibungen ....................................... 9
Drehschalter ............................................................ 9
Taste SELECT .......................................................... 9
Taste RANGE ......................................................... 10
Taste REL ∆ ................................................................... 10
Taste HOLD ........................................................... 10
Taste Hz/Duty ........................................................ 10
Taste RESET .......................................................... 11
Mess-/Anschlussbuchsen ..................................... 11
10 A-Buchse .......................................................... 11
V/Ω/Hz/µA/mA/˚C/-II-/
-Buchse .................... 11
COM-Buchse ........................................................ 11
RS-232-Buchse ..................................................... 11
Display ................................................................... 12
Überlaufanzeige (Overload) ................................... 12
Auto Power Off ...................................................... 12
Messungen ............................................................ 13
Undefinierte Anzeigen ........................................... 13
Messungen von hohen Spannungen .................... 13
Spannungsmessungen AC/DC ............................. 14
Strommessung AC/DC .......................................... 15
Widerstandsmessung ............................................ 16
Diodentest ............................................................. 18
Durchgangsprüfung .............................................. 19
Kapazitätsmessung ............................................... 20
Frequenzmessung ................................................. 21
Temperaturmessung .............................................. 22
Allgemeiner Umgang, Wartung, Pflege ................. 23
Sicherungswechsel ............................................... 25
Technische Daten, allgemein ................................. 25
Messbereiche, Messgenauigkeit ........................... 26
Software ................................................................ 28
3
1. Funktionen
Das Digitalmultimeter DT 4000 ZC ist ein batteriebetriebenes, mobiles Handmultimeter mit umfangreichen
Messmöglichkeiten.
Es zeichnet sich durch folgende Gebrauchseigenschaften und Ausstattungen aus:
- Wahlweise automatische/manuelle Bereichswahl
- Messung von Gleichspannungen- und strömen, Wechselspannungen und -strömen
- Widerstandsmessung
- Kapazitätsmessung
- Frequenz- und Tastverhältnismessung
- Dioden-Test-Funktion
- Durchgangsprüfung
- Temperaturmessung intern/extern
- Relativwertmessung
- Hold-Funktion
- Überlast-Schutzfunktion
- Lo-Bat-Anzeige zur Signalisierung einer erschöpften
Batterie
- Automatische Polaritätsanzeige, Überlaufanzeige,
Nullsetzung, automatische Abschaltung nach 30 Minuten
- RS-232-PC-Schnittstelle
- Daten-Logger-, Anzeige-, Speicher- und Auswerteprogramm für MS Windows ab 95/NT auf CD-ROM
4
Achtung!
Dieses Gerät wurde unter Einhaltung einer strikten
Qualitätskontrolle während und nach der Produktion produziert. Sollten während des Betriebs dennoch
Defekte auftreten, die nicht durch Hinweise der Bedienungsanleitung zu beseitigen sind, so senden Sie
es an unseren Service ein. Bei unbefugten Reparaturversuchen des Gerätes erlischt die Garantie!
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messgerät ist für die Messung von Gleich- und
Wechselspannungen bis 600 V DC/AC, Gleich- und
Wechselströmen bis 10 A, von Widerständen bis 40 MΩ,
Durchgangsprüfung, Kapazitätsmessung bis 100 µF, Frequenzmessung bis 10 MHz, Diodentest und Temperaturmessung bis 750 ˚C mit den mitgelieferten Messleitungen/Adaptern unter den in den Technischen Daten
genannten Bedingungen vorgesehen.
Es ist sowohl im privaten Bereich als auch in der Ausbildung und mit Einschränkungen im gewerblichen Bereich
(kein Explosionsschutz, Umweltbedingungen laut Techn.
Daten) einsetzbar.
Eine andere Verwendung als hier genannt führt zu Schäden am Messgerät und kann zu weiteren Folgen wie
Brand, elektrischem Stromschlag usw. führen.
Für Folgeschäden, die aus Nichtbeachtung dieser Gebrauchsregeln und der Bedienungsanleitung resultieren,
übernehmen wir keine Haftung, Gewährleistungsansprüche erlöschen ebenfalls.
5
2. Sicherheitshinweise
Dieses Messgerät wurde nach IEC 1010, Teil 1: Sicherheitsbedingungen für elektronische Messgeräte, Sicherheits- und Überlastkategorie II (600 V), gefertigt und geprüft und entspricht damit allen herstellerseitigen Möglichkeiten zur Vermeidung von Unfällen.
Um diese Sicherheit auch beim Umgang mit dem Messgerät zu gewährleisten, beachten Sie bitte sorgfältig die
folgenden Sicherheitshinweise.
- Schließen Sie nie Spannungen an, die die in den technischen Daten der einzelnen Bereiche aufgeführten
Werte übersteigen. Maximalwerte sind dabei 600 V
DC/AC zwischen den einzelnen Messbuchsen und
dem Masse-(COM-) Anschluss sowie 300 V DC/AC
zwischen Masse-Anschluss und Erde. Höhere Spannungen führen zur Zerstörung des Messgerätes und
zur Unfallgefahr für Sie.
- Beachten Sie die in den technischen Daten aufgeführten Höchstwerte in den einzelnen Bereichen und
zwischen den Messbuchsen.
- Halten Sie die in den technischen Daten angegebenen Arbeitsbedingungen wie z. B. Umgebungstemperaturen, ein.
- Lassen Sie besondere Vorsicht beim Umgang mit
Spannungen über 42 V DC oder 30 V AC walten. Das
Berühren von spannungsführenden Teilen mit Spannungen über diesen Werten kann bereits zu lebensgefährlichen Durchströmungen führen! Schalten Sie
stets die Versorgungsspannungen an den Messobjekten ab, bevor Sie die Messspitzen mit diesen Objekten verbinden.
- Verbinden Sie nie eine Spannungsquelle mit den Messspitzen, wenn die Bereiche Durchgangsprüfung, Widerstandsmessung, Strommessung eingeschaltet sind.
6
- Schalten Sie das Messgerät aus und trennen Sie es
von Messobjekten, wenn Sie die Batterie oder eine
der internen Sicherungen wechseln wollen.
- Benutzen Sie das Gerät nie, solange die Rückwand
und der Batteriefachdeckel nicht eingesetzt ist.
- Setzen Sie das Gerät nicht extremer Luftfeuchtigkeit,
Regen etc. aus. Sollte dies doch einmal geschehen
sein, so lassen Sie das Gerät in trockener Umgebung
langsam trocknen, um Spannungsüberschläge zu vermeiden.
- Setzen Sie nie unisolierte Messleitungen und Messklemmen ein.
Die Logos und Beschriftungen im Bereich der Messbuchsen sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten Messungen auch bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten sollten. Hier einige Erläuterungen dazu:
10 A
Maximal messbarer Strom: 10 A AC/DC. Diese Buchse ist intern (F 10 A/250 V) abgesichert. Beachten Sie, dass der maximale
Messstrom nur maximal 15 s angelegt werden darf. Die nächste Messung unter diesen Bedingungen darf erst nach 15 min
durchgeführt werden.
300 V
Um elektrische Unfälle und einen Schaden
für das Gerät zu vermeiden, schließen Sie
die COM-Buchse nie an eine Spannungsquelle größer 300 V AC/DC gegen Masse
(Erde) an.
600 V
Keine höhere Spannung als 600 V AC/DC
anschließen!
7
Besondere Vorsicht bei Messungen an höheren Spannungen! Nicht die Messbuchsen
und Messspitzen berühren!
Gerät entspricht Schutzklasse II (doppelt isoliert)
CAT II
Gerät entspricht Überspannungskategorie II
(600 V)
3. Vorbereitung zum Betrieb
3.1. Batterie einlegen/wechseln
Das Gerät benötigt zwei 1 x 1,5 V-Mignon-Batterien (AA).
Bei erschöpfter Batterie erscheint im Display ein Batteriesymbol ( ). Für eine ordnungsgemäße Funktion sollten Sie die Batterien dann so bald als möglich wechseln.
Achtung!
Beachten Sie die bereits gegebenen Sicherheitshinweise!
Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie alle
Messleitungen aus den Gerätebuchsen, bevor Sie die
Rückwand des Gerätes öffnen!
1. Lösen Sie die Schraube des Batteriefachs und nehmen Sie den Batteriefachdeckel ab.
2. Legen Sie die Batterien polrichtig in das Batteriefach.
3. Setzen Sie den Batteriefachdeckel wieder ein und sichern Sie diesen durch Hereindrehen der Schraube.
Arbeiten Sie erst wieder mit dem Gerät, wenn der
Batteriefachdeckel aufgesetzt und sicher verschraubt ist.
8
Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll.
Geben Sie verbrauchte Batterien an die örtlichen
Batteriesammelstellen bzw. an Ihren Händler zurück!
3.2. Verwendung von Messleitungen
Verwenden Sie nur die mitgelieferten Messleitungen für
den Betrieb des Messgerätes.
Diese weisen eine Spannungsfestigkeit bis 1000 V auf.
Achtung!
Auch wenn die Messleitungen eine Spannungsfestigkeit von 1000 V aufweisen, dürfen an den Messbuchsen keinesfalls mehr als max. 600 V angelegt werden!
Eine höhere Spannung führt zur Zerstörung des Messgerätes und kann zu einem elektrischen Schlag mit Gesundheitsschäden führen. Lassen Sie extreme Vorsicht
beim Messen hoher Spannungen walten!
Verbinden Sie nie die Masse-Buchse (COM) mit einer
Spannung von mehr als 300 V gegen Erde/Masse. Dies
kann ebenfalls zu einem elektrischen Schlag führen.
4. Funktionsbeschreibungen
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen, Bedienelemente und Anzeigen des Multimeters.
4.1. Drehschalter
Ermöglicht die Auswahl der einzelnen Messgrößen.
Gleichzeitig wird das Gerät eingeschaltet.
4.2. Taste SELECT
Für die Auswahl zwischen AC- und DC-Messung in den
Spannungs- und Strommessbereichen sowie der Messart im Bereich „Ω
”.
9
4.3. Taste RANGE
- Im Normalbetrieb arbeitet das Gerät im Auto-RangeModus (Automatische Messbereichswahl, Anzeige
AUTO im Display).
Bei Bedarf können Sie mit der Taste „RANGE” den
gewünschte Messbereich manuell auswählen (AUTO
verlischt im Display).
- Durch Drücken der Taste von mehr als 2 Sekunden
schalten Sie wieder zur automatischen Messbereichswahl zurück.
4.4. Taste REL ∆, Relativmessung
- Die Taste führt in den Relativ-Messmode (Display zeigt
REL ∆).
- Wenn Sie einen Bezugswert an die Messbuchsen
anlegen und die taste „REL ∆” drücken, wird dieser
gespeichert.
Bei den darauf folgenden Messungen wird lediglich
der Differenzwert zu diesem Bezugswert angezeigt.
Wählen Sie bei größeren zu erwartenden Abweichungen den Messbereich manuell vor, da das Multimeter
in dieser Messart keine automatische Messbereichsumschaltung vornimmt.
- Für das Verlassen dieses Messmodes drücken Sie die
Taste „REL ∆”erneut.
4.5. Taste HOLD
- Bei Betätigen dieser Taste wird der aktuelle Messwert im Digitaldisplay festgehalten (gespeichert).
Im Display erscheint dabei „H
H ”.
- Für das Verlassen dieses Messmodes drücken Sie die
Taste „Hold” erneut.
10
4.6. Taste Hz/DUTY
- Hiermit können in den Messarten V AC/DC, A AC/DC
sowie Frequenzmessung die Frequenz und das Tastverhältnis der Spannung bzw. des Wechselanteils angezeigt werden.
- Betätigen Sie in diesen Messarten die Taste „Hz/Duty”
so oft, bis die gewünschte Anzeigeart erscheint (Hz,
% oder zugehörige Maßeinheit).
- Bei der Frequenzmessung ist hiermit ebenfalls zwischen der Anzeige der Frequenz (Hz) und dem Tastverhältnis (%) umzuschalten.
4.7. Taste RS232
- Diese Taste dient zum Starten und Stoppen der Datenübertragung zum PC über die RS-232-Schnittstelle. Detaillierte Hinweise dazu finden Sie im Kapitel
„Software”.
4.8. Mess-/Anschlussbuchsen
4.8.1. 10-A-Buchse
Zum Anschluss des Messobjekts für Strommessungen
bis zu 10 A. Dazu ist der Drehschalter in die A-Stellung
zu schalten.
4.8.2. V/Ω/Hz/µA/mA/˚C/-II-/
-Buchse
Anschluss für alle Messarten außer 10-A-Strommessung.
4.8.3. COM-Buchse
Massebezugspunkt für alle Messarten. Hier wird die
Messleitung zum Massepunkt des Messobjekts angeschlossen.
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4.8.4. RS 232-Buchse
Klinkenbuchse für den Anschluss des mitgelieferten PCVerbindungskabels. Die Buchse ist galvanisch vom
Messgerät getrennt.
4.9. Display
Das Display zeigt die Messwerte in 3 3/4 Stellen (bis
4000) mit automatischer Polaritäts- und Messbereichsanzeige und Dezimalpunktsetzung an. Ferner erfolgen
weitere Statusanzeigen über Betriebsarten, Messbereiche usw.
4.9.1. Überlaufanzeige
Überschreitet der Messwert die Bereichsgrenze des eingestellten Messbereichs, so erscheint im Display „OL”.
4.10. Auto Power Off
Zur Batterieschonung schaltet sich das Multimeter
30 Minuten nach der letzten Bedienhandlung ab.
Bei jeder Bedienhandlung beginnt die 30-Minuten-Spanne erneut.
- Hat sich das Gerät automatisch abgeschaltet, können
Sie es durch Betätigen einer Taste oder (nach Entfernen der Messleitungen aus den Buchsen) durch Drehen des Drehschalters wieder einschalten.
- Für länger dauernde Messungen ohne Bedienung des
Gerätes, z. B. Datenerfassung am PC, können Sie die
Funktion abschalten.
Dazu schalten Sie das Gerät aus und schalten es bei
gleichzeitig gedrückter Taste „SELECT” wieder ein.
Nach dem nächsten Ausschalten des Gerätes ist dieses wieder automatisch auf „Auto Power Off” eingestellt.
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5. Messungen
5.1. Undefinierte Anzeigen
Bei offenen Messeingängen bzw. bei Berühren der Messeingänge mit der Hand kann es zu undefinierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern
eine Reaktion des empfindlichen Messeingangs auf vorhandene Störspannungen.
Im Normalfall ohne hohen Störpegel am Arbeitsplatz
sowie bei einem Kurzschluss des Messeingangs erfolgt
sofort die Anzeige 0000 bzw. bei Anschluss des Messobjekts die exakte Messwertanzeige. Schwankungen
der Anzeige ±1 Digit sind systembedingt und liegen innerhalb der Toleranz.
Hat man den Widerstandsmessbereich, den Durchgangs-Prüfungsbereich oder den Diodentest gewählt,
erscheint bei offenem Messeingang die Überlaufanzeige.
5.2. Messungen von hohen Spannungen
Bei Messungen an höheren Spannungen als 42 V DC
oder 30 V AC schließen Sie das Messobjekt niemals
durch Anschließen beider Messspitzen zugleich an.
Schließen Sie zunächst das Masse-Messkabel mit einer isolierten Krokodilklemme an die Masse und dann
das rote Messkabel ebenfalls über eine isolierte Krokodilklemme an den anderen Leiter des Messobjekts an.
Dies vermeidet versehentliche Kurzschlüsse durch Unkonzentriertheit oder schlechtes Herankommen an das
Messobjekt sowie das versehentliche Berühren der Masse-Messleitung bei bereits anliegender Spannung an der
anderen Messleitung. Deshalb immer zuerst die Masseleitung und dann die spannungsführende Leitung anschließen.
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6. Spannungsmessungen AC/DC
Beachten Sie die Maximalgrenzen der anzuschließenden Spannungen von 600 V AC/DC!
Zeigt das Gerät sofort nach dem Anschließen an das
Messobjekt Überlauf (OL) an, so entfernen Sie sofort
die Messleitungen vom Messobjekt, nachdem Sie dieses abgeschaltet haben.
1. Schalten Sie den Drehschalter auf den V-Bereich und
wählen Sie mit der Taste „SELECT” je nach Messaufgabe Gleichspannungs- (DC) oder Wechselspannungs- (AC) Messung aus.
2. Wählen Sie bei manueller Bereichswahl (Taste „RANGE”) einen Bereich, der dem erwarteten Messbereich
enspricht.
Im Display erscheint bei Auswahl der Wechselspannungsmessung das Symbol für Wechselspannung
(AC) und die aktuelle Masseinheit, z. B. V.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/mA/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie beide Messspitzen (bei höheren Spannungen 5.2. beachten!) polrichtig mit dem Messobjekt (rot an plus, schwarz an minus). Bei negativer
Eingangsspannung erscheint ein Minus vor dem
Messwert.
5. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL”), so schalten Sie bei manueller Messbereichswahl sofort in den
nächst höheren Bereich (Taste „RANGE”).
Ist die automatische Messbereichswahl (Anzeige
AUTO) eingestellt, so schalten Sie bei Erscheinen der
Überlaufanzeige sofort die Spannung am Messobjekt ab und trennen das Messgerät vom Messobjekt.
6. Bei Bedarf sind die möglichen Zusatzmessarten
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REL ∆, Hz/Duty bzw. HOLD über die entsprechenden Tasten anzuwählen.
7. Strommessung AC/DC
Zur Strommessung unterbrechen Sie den zu überprüfenden Stromkreis und schalten das Messgerät in diesen Kreis in Serie mit dem Verbraucher.
Beachten Sie bei der Strommessung: Der MaximalStrom, den das Gerät ohne Beschädigung messen kann,
beträgt 10 A. Schließen Sie nie eine Spannungsquelle
an die Strommessbuchsen des Multimeters an. Ein Kurzschluss und bei genügend leistungsfähiger Spannungsquelle ein Brand sowie Verbrennungen können die Folge sein.
1. Schalten Sie den Drehschalter je nach erwartetem
Messstrom auf den µA-, mA- oder A-Bereich. Wählen Sie mit der Taste „SELECT” zwischen Wechseloder Gleichstrommessung aus.
Wählen Sie bei manueller Bereichswahl einen Bereich,
der dem erwarteten Messbereich entspricht.
Im Display erscheint bei Auswahl der Wechselstrommessung das Symbol für Wechselstrom (AC).
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
mA oder 10 A und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
3. Schalten Sie die Spannung am Messobjekt ab, verbinden Sie die Messspitzen mit dem Messobjekt (in
Reihenschaltung wie beschrieben), bei Gleichstrommessung möglichst polrichtig (rot an plus, schwarz
an minus). Bei negativem Stromfluss erscheint ein Minus vor dem Messwert.
4. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL”), so schalten Sie bei manueller Messbereichswahl sofort in den
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nächst höheren Bereich (Taste „RANGE”). Ist die automatische Messbereichswahl (Anzeige „AUTO”) eingestellt, so schalten Sie bei Erscheinen der Überlaufanzeige sofort die Spannung am Messobjekt ab und
trennen das Messgerät vom Messobjekt.
5. Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind
exakt ausgeführt, kann eine defekte interne Sicherung die Fehlerursache sein, die die Strommessbereiche absichert. Näheres zum Sicherungswechsel
finden Sie im Abschnitt „Sicherungswechsel”.
6. Bei Bedarf sind die möglichen Zusatzmessarten
REL ∆, Hz/Duty bzw. HOLD über die entsprechenden Tasten anzuwählen.
7. Hat der Messstrom einen Wert kleiner 400 mA und
Sie haben vorher zur Sicherheit den 10 A-Bereich gewählt, so können Sie die rote Messleitung auf die
V/Ω/mA/Hz-Buchse umstecken und in den mA-Bereich einschalten. Hier erhalten Sie eine höher aufgelöste Anzeige als im 10 A-Bereich.
8. Widerstandsmessung
Beachten Sie vor Beginn der Widerstandsmessung folgende Grundregeln:
- Wenn Sie diese Messart gewählt haben, verbinden
Sie die Messleitungen niemals mit einer Spannungsquelle. Dies kann das Messgerät zerstören.
- Schalten Sie alle Versorgungsspannungen am zu
messenden Bauelement aus und achten Sie auch
darauf, dass mit dem Bauelement verbundene Kondensatoren entladen sind, damit keine Messwertverfälschungen auftreten.
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1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Ω
”. Wählen
Sie bei manueller Bereichswahl einen Bereich, der
dem erwarteten Messbereich entspricht. Im Display
erscheint Ω/kΩ oder MΩ.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/mA/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
4. Bei Bedarf sind die möglichen Zusatzmessarten
REL ∆ bzw. HOLD über die entsprechenden Tasten
anzuwählen.
Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden
Hinweise:
- Bei Messungen oberhalb eines Messwiderstands von
4 MΩ braucht das Messgerät u. U. einige Sekunden,
um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im Messprinzip begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
- Bei sehr niedrigen Widerstandswerten (400 Ω-Bereich) können bereits die internen Widerstände der
Messleitungen und Messbuchsen zu einer verfälschten Anzeige führen. Bei kurzgeschlossenen Messspitzen kann durch Drücken der Taste „REL∆” der Widerstand der Messleitungen eliminiert werden.
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9. Diodentest
Diese Funktion ermöglicht den Test von Halbleiterstrecken auf Durchgang und Sperrfunktion.
Vermeiden Sie auf jeden Fall ein Verbinden der Messleitungen mit einer Spannungsquelle. Dies kann zu Schäden am Messgerät führen. Daher messen Sie nur an
ausgeschalteten Messobjekten und entladen Sie an das
Messobjekt angeschlossene Kondensatoren.
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Ω
”.
2. Betätigen Sie die Taste „SELECT”. Im Display erscheint ein Diodensymbol.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/mA/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einer Diode. Zeigt das Display dabei sofort
Overload (OL) an, so tauschen Sie die Anschlüsse
der Messleitungen am Messobjekt.
5. Zeigt das Display nun einen Wert an, so ist das Bauelement in Ordnung, es wird die Durchlassspannung
des Bauelements angezeigt (bei GE-Dioden ca.
0,2 V, bei SI-Dioden ca. 0,5 V).
6. Zeigt das Display trotz Messleitungstauschs Overload (OL) an, so ist die gemessene Halbleiterstrecke
unterbrochen.
7. Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also
auch nach dem Tausch der Messleitungen, einen
Spannungswert nahe Null an, so ist die Halbleiterstrecke kurzgeschlossen.
8. Als Sonderfunktion steht hier HOLD zur Verfügung.
Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststellbar:
Wenn Sie z. B. die Diode mit dem Messgerät verbun18
den haben und das Gerät zeigt eine Spannung an, so
liegt die rote Messleitung an der Anode des Bauelements.
10. Durchgangsprüfung
Die Durchgangsprüfung ermöglicht den Test von Stromkreisen, Leitungen, Bauelementen usw. auf elektrischen
Durchgang (d. h., Widerstandswerte unter ca. 60 Ω).
Vermeiden Sie auf jeden Fall ein Verbinden der Messleitungen mit einer Spannungsquelle. Dies kann zu Schäden am Messgerät führen. Daher messen Sie nur an
ausgeschalteten Messobjekten und entladen Sie an das
Messobjekt angeschlossene Kondensatoren.
”.
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Ω
2. Betätigen Sie die Taste „SELECT” so oft, bis das
Symbol für Durchgangstest ( ) im Display erscheint.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/mA/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einem zu überprüfenden Leiterzug.
5. Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 60 Ω,
so ertönt der Summer und der exakte Widerstand
wird im Display angezeigt.
19
11. Kapazitätsmessung
Achtung!
Entladen Sie jeden Kondensator vor der Messung!
Im Kondensator gespeicherte Restspannung kann
das Messgerät zerstören! Entladen Sie den Kondensator nicht durch einen Kurzschluss, sondern durch
Überbrücken der Anschlüsse mit einem 100-kΩ-Widerstand.
- Verbinden Sie die Messleitungen niemals mit einer
Spannungsquelle. Dies zerstört das Messgerät.
- Messen Sie zur Sicherheit vor einer Kapazitätsmessung nach, ob sich noch eine Restladung im Kondensator befindet (DCV-Bereich benutzen).
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „ –II–”. Im Display
erscheint zunächst „nF”. Die Messbereichswahl erfolgt hier ausschliesslich automatisch.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/mA/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
Schalten Sie alle Spannungen am Messobjekt
ab und entladen Sie den Kondensator.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
4. In dieser Messart stehen Ihnen die Sonderfunktionen REL ∆ (Nullsetzung der Displays) und HOLD zur
Verfügung.
Bitte beachten:
- Ein defekter Kondensator äußert sich mit der Anzeige „Null” bzw. um Null herum in allen Bereichen, wenn er unterbrochen ist.
- Bei sehr geringen Kapazitäten sollten sehr kurze
Messleitungen eingesetzt werden, um den Ein20
fluss der Eigenkapazität weitgehend auszuschalten (REL ∆−Funktion einsetzen).
- Beachten Sie, dass Elektrolytkondensatoren innerhalb ihres Toleranzbereiches erhebliche Streuungen aufweisen können.
- Restspannungen im Kondensator, beschädigte
Isolierschichten oder defektes Dielektrikum können erhebliche Ergebnisverfälschungen hervorrufen.
12. Frequenz-/Tastverhältnismessung
Beachten Sie, dass für die Frequenzmessung eine Mindest-Signal-Spannung von 0,6 Vss erforderlich ist.
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Hz” und wählen
Sie mit der Taste „Hz/Duty” die gewünschte Messart
aus (Frequenzmessung/Tastverhältnismessung). Je
nach Auswahl erscheint im Display Hz oder %. Die
Messbereichswahl erfolgt hier ausschliesslich automatisch.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/mA/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
4. Auch während der Messung können Sie beliebig
zwischen Frequenz- und Tastverhältnismessung umschalten.
5. In dieser Messart steht Ihnen die Sonderfunktion
HOLD zur Verfügung.
Auch bei Spannungs- und Strommessungen steht Ihnen die Funktion „Frequenz- und Tastverhältnismessung” zur Verfügung. In diesen Messarten schalten Sie
die Anzeige durch ein- bzw. zweimaliges Betätigen der
Taste „Hz/Duty” um.
21
13. Temperaturmessung
Trennen Sie vor der Temperaturmessung alle Messleitungen vom Gerät ab.
Sie haben die Möglichkeit, sowohl mit einem internen
Temperaturfühler die Umgebungstemperatur am Messgerät als auch mit dem mitgelieferten externen Temperaturfühler die Temperatur direkt an/in Messobjekten zu
messen.
Der interne Temperaturfühler wird mit Einstecken der
Messleitung des externen Fühlers automatisch abgeschaltet.
Beachten Sie bitte, dass bei Messung der Umgebungstemperatur durch den internen Temperaturfühler eine
Anpasszeit von einigen Minuten erforderlich ist, da sich
der Fühler innerhalb des Gehäuses befindet.
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „˚C”.
2. Stecken Sie bei Bedarf die Stecker der Messleitung
des externen Temperaturfühlers in die Messbuchsen
„COM” (schwarzer Stecker) und „V/Ω/mA/Hz” (roter
Stecker).
3. In dieser Messart stehen Ihnen die Sonderfunktionen
REL ∆ und HOLD zur Verfügung.
22
14. Allgemeiner Umgang, Wartung und Pflege
Ihr Digitalmultimeter ist ein hochwertiges Präzisionsinstrument, das entsprechend behandelt werden sollte.
Öffnen Sie es nur zum unbedingt notwendigen Sicherungs- oder Batteriewechsel, schalten Sie es vorher aus
und entfernen die Messleitungen vom Messobjekt. Aufgrund der hohen Integration des Gerätes und der Gefahr, die Genauigkeit zu beeinflussen, sollten Sie nie in
das Gerät selbst eingreifen. Für Reparaturen und Kalibrierungsarbeiten sollten Sie in jedem Falle unser qualifiziertes Servicepersonal in Anspruch nehmen.
Schützen Sie das Gerät vor der Einwirkung von Wasser,
Staub, Sand, Schmutz und extremen Temperaturen. All
diese Einflüsse bewirken Schädigungen und eine Verkürzung der Lebensdauer von Kontakten, Batterien,
Gehäuseteilen, Schaltern und elektronischen Bauteilen.
Setzen Sie nur volle und auslaufgeschützte Gerätebatterien, z. B. Alkaline-Typen ein.
Setzen Sie zur Reinigung keine ätzenden Chemikalien
ein, um die Oberflächen, die Beschriftung und das Display-Fenster nicht zu beschädigen.
Reinigen Sie das Gerät nur mit einem weichen, trockenen Leinentuch.
23
15. Sicherungswechsel
Achtung!
Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie die
Messleitungen aus den Messbuchsen, bevor Sie das
Gerät öffnen!
Ersetzen Sie die internen Sicherungen stets nur
durch eine Sicherung des jeweils gleichen Typs, nie
einer höheren Stromstärke oder gar durch ein Provisorium!
Unfallgefahr, Zerstörung des Gerätes und Garantieverlust sind die Folge.
1. Entfernen Sie die 2 Schrauben auf der Geräterückseite, nehmen Sie die Geräterückwand ab. Lockern
Sie keine Schrauben auf der Platine!
2. Wechseln Sie die defekte Sicherung aus (10-A-Bereich: Ersatzsicherung F 250V/10 A, USA-Form
6 x 25; mA-Bereich: Ersatzsicherung F 250 V/0,5 A,
Form 5 x 20). Verstellen Sie keine Einstellelemente
und dejustieren Sie keine Kontakte.
3. Legen Sie die Gehäuserückwand auf und verschrauben Sie diese vorsichtig mit dem vorderen Gehäuseteil.
4. Arbeiten Sie erst dann wieder mit dem Gerät, nachdem alle Montagearbeiten vollständig abgeschlossen sind.
24
16. Technische Daten, allgemein
Anzeigeumfang: ........................... 3 3/4 Stellen (4.000)
Maximaler Messstrom: ............................ 10 A DC/AC
Arbeitstemperatur: .... 0˚C bis 40˚C, Luftfeuchte <85%
Lagerungstemperatur: -20˚C bis 60˚C, Luftfeuchte <95%
Batterie: ....................... 2 x Mignon 1,5 V, Alkaline-Typ
Abmessungen (HxBxT): .................. 155 x 75 x 33 mm
Gewicht: .......................................... 260 g mit Batterie
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17. Messbereiche, Messgenauigkeit
Funktion
Bereich
400 mV
4V
40 V
400 V
600 V
±0,8% + 5Dig.
4V
40 V
400 V
600 V
±0,8% + 5 Digit 1 mV
10 mV
100 mV
±1,2% + 5Digit 1 V
400 µA
4 mA
40 mA
400 mA
4A
10 A
±2,0% + 5Digit 0,1 µA
1 µA
±1,5% + 5Digit 10 µA
100 µA
±2,0% + 5Digit 1 mA
10 mA
400 µA
4 mA
40 mA
400 mA
4A
10 A
±2,5% + 3Digit 0,1 µA
1 µA
±2,0% + 5Digit 10 µA
100 µA
±2,5% + 5Digit 1 mA
10 mA
Widerstand
400 Ω
4 kΩ
40 kΩ
400 kΩ
4 MΩ
40 MΩ
±1% + 5Digit
Diode
Teststrom/-spannung: ca. 1±0,6 mA/1,5 V
DC
Spannung*
AC
Spannung*
(40-400 Hz)
DC
Strom
AC
Strom
(40-400 Hz)
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Genauigkeit
±0,5% + 5Dig.
Auflösung
100 µV
1 mV
10 mV
100 mV
1V
0,1 Ω
1Ω
10 Ω
100 Ω
1 kΩ
±2,0% + 5Digit 10 kΩ
Funktion
Frequenz**
Bereich
Genauigkeit
Auflösung
4,000 Hz nicht spezifiziert
40,00 Hz
0,01 Hz
400,0kHz ±0,1% +5Digit 0,1 Hz
4,000 kHz
1 Hz
40,00 kHz
10 Hz
400,0 kHz
100 Hz
4,000 MHz
1 kHz
10,00 MHz
10 kHz
Tastverhältn.** 0,1-99,9% ±2,5% +5Digit
±3,5% +10Digit 10 pF
±3,0% + 5Digit 100 pF
1 nF
10 nF
±3,5% + 5Digit 100 nF
Kapazität
40 nF
400 nF
4 µF
40 µF
100 µF
Temperatur
0-40˚C
±3˚C (intern) 0,1˚C
-50 bis +200˚C ±0,75%±3˚C 0,1˚C
+200 bis 750˚C ±1,5%±3˚C 0,1˚C
Durchgangsprüfung Signalton bei ≤60 Ω
*
Re = 10 MΩ; Parallelkapazität <100 pF
Überlastgeschützt: im 400-mV-Bereich bis 250 V, sonst
bis 600 DC/AC rms
**
Überlastgeschützt bis 250 V ACrms: Empfindlichkeit
0,6 Vrms, Sinus, Tastverhältnis: Genauigkeit spezifiziert
für max. 10 kHz
Diode, Widerstand, Kapazität, Durchgangsprüfer:
Überlastgeschützt bis 250 V ACrms und bis max. 10 s Dauer
Strommessbereiche abgesichert:
mA-Bereich: F 500 mA/250 V; A-Bereich: F 10 A/250 V
Messung im 10-A-Bereich max. 15 s, danach 15 Minuten Pause
Genauigkeit bezogen auf eine Umgebungstemperatur von
23 ˚C ± 5˚C und max. 75% rel. Luftfeuchte
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18. Software
Die integrierte RS-232-Schnittstelle des Messgerätes
ermöglicht in Zusammenarbeit mit einem PC und der
Software eine Datenanzeige und -Erfassung auf dem
PC.
Mit Hilfe des mitgelieferten Windows-Softwarepakets
für MS Windows ab Version 95/NT lassen sich direkt
Messwerte zum PC übertragen und dort darstellen,
analysieren, abspeichern und ausdrucken.
Programmfunktionen
- Echtzeit-Messwertdarstellung Digital/Quasianalog
- Aufzeichnung der Messwerte mit zugehörigen Zeitdaten in einer Datei und Darstellung als Tabelle
- Grafische Darstellung der Messwerte mit Zoomfunktion
- Berechnung der MIN-/MAX- und Durchschnittswerte
- Korrekturfunktion für Temperaturfühler
- Druckfunktion für Datengrafik und Datentabelle
- Import der Daten in andere Programme wie z. B. MS
Excel
2. Programminstallation
- Legen Sie die CD-ROM in Ihr CD-Laufwerk ein.
- Gehen Sie in den Ordner „Setup”.
- Wählen Sie dort den Ihrem Betriebssystem entsprechenden Ordner aus.
- Starten Sie in diesem Ordner das Programm
„Setup.exe”
- Folgen Sie im Zuge der weiteren Installation den Anweisungen des Installationsprogramms. Bei der automatischen Installation wird ein Programmordner
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„DMM” (oder je nach ausgelieferter Version „DATA
LOGGER”) im Pfad C:\Programme\ angelegt.
3. Computeranschluss und Programmstart
- Schalten Sie das Messgerät und den Computer zunächst aus.
- Verbinden Sie die RS-232-Schnittstelle (Buchse RS
232 am Messgerät) mit dem mitgelieferten 9poligen
Seriell-Kabel mit einem seriellen Port des PC
(COM ...). Diese Verbindung ist optisch isoliert. Verwenden Sie kein anderes Verbindungskabel als das
mitgelieferte Interface-Kabel, um die elektrische Sicherheit zu gewähleisten.
- Schalten Sie erst das Messgerät und dann den Computer ein.
- Starten Sie das Programm über START, PROGRAMME und DMM bzw. DATA LOGGER. Auf dem Bildschirm erscheint die Hauptanzeige des Programms
(zunächst noch ohne Messwerte):
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Schnittstelle anwählen („COM Port”)
- Wählen Sie im Menü „Option” die Option „Com Port”
aus und stellen Sie dort den seriellen Port ein, an den
Sie das Messgerät angeschlossen haben. Behalten
Sie die automatischen Einstellungen für die Baudrate usw. zunächst bei.
Konfiguration des Programms („Configure”)
- Wählen Sie im Menü „Option” die Option „Configure” aus und stellen Sie dort die gewünschten Parameter für die Datenaufzeichnung ein.
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- Hier legen Sie im Fenster „File Size” zunächst fest,
wie viele Werte maximal aufgezeichnet werden sollen.
- Ferner können Sie hier für alle Messarten festlegen,
wie die Y-Achse für die grafische Darstellung skaliert
und beschriftet sein soll. Dies sollte mit den erwarteten Messbereichen korrespondieren, da anderenfalls
entweder keine oder eine zu gering aufgelöste grafische Aufzeichnung erfolgt.
- Bei der Frequenzmessung ist als Default die Option
„Adapter 128” (Frequenzteiler) aktiviert.
- Für normale Messungen schalten Sie diese Funktion
aus.
- Bei der Temperaturmessung kann im Konfigurationsmenü zwischen der Darstellung in ˚F und ˚C gewechselt werden.
- Bei der Temperaturmessung mit einem K-TypeThermofühler kann im Konfigurationsmenü die Option „K-Type“ gewählt werden, um eine automatische
Kennlinienkompensation und damit eine genauere
Messung zu erreichen.
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Start der Messwertanzeige
- Aktivieren Sie am Messgerät die RS-232-Funktion
(Taste „RS232” drücken, bis „RS 232” im Display erscheint).
- Aktivieren Sie mit einem Mausklick den Button „Begin” rechts oben im Programmfenster. Auf dem PCBildschirm erscheinen zeitgleich zur Messgeräteanzeige die Messdaten. Mit „Stop” wird die Erfassung
angehalten.
Datenaufzeichnung
- Um die erfassten Daten aufzuzeichnen, aktivieren Sie
die Option „Recording” und danach wahlweise
„One” oder „Continue”.
„One” bedeutet, es wird nur der Wert aufgezeichnet,
der bei Betätigen des Buttons „One” gemessen wird.
Aktiviert man „Continue”, so erfolgt die Datenerfassung für die unter „Time” einzutragende Zeit mit einer Aufzeichnungsrate, die unter „Sample Interval”
einzutragen ist.
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- Starten Sie die Aufzeichnung über die Schaltfläche
„Begin”.
- Erst mit der Aktivierung der Aufnahmefunktion („Recording”) erfolgt eine Aufzeichnung in einer Datei.
Man kann die Datenaufzeichnung in einer Tabelle
(Button „List”) und als Grafik
(Button „Graph”) vornehmen
lassen:
- Die Funktion „Set X-Zoom”
bei der grafische Aufzeichnung erlaubt ein Stauchen
bzw. Strecken der X-Achse.
Sonstige Funktionen
Anzeige konfigurieren
- Über das Menü „Display” sind einzelne Anzeigefelder (Analoganzeige, Digitalanzeige, grafische Anzeige (Graph) und Tabellenanzeige (List)) ein- und ausblendbar.
- In der unteren Bildschirmzeile erfolgt während der
Messung die Anzeige der Minimal- und Maximalwerte sowie des Durchschnittswertes („Average”).
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Anzeigefarben ändern
- Über das Menü „Option” und den Menüpunkt „Color” sind eine Reihe von Farbeinstellungen änderbar,
um eine individuelle Anzeige- und Bedienoberfläche
zu erzeugen.
Daten speichern, laden und drucken
- Über das Menü „File” können die aufgezeichneten
Daten gespeichert, wieder aufgerufen und ausgedruckt werden:
Save Data File:
Mit Start der Aufzeichnung erfolgt eine automatische
Aufzeichnung der Daten in einem Datenfile, das im
Ordner „data” des Programmordners „Datalogger”
abgelegt wird. Jedes File wird automatisch benannt.
Sie können aber auch über die Option „Save Data
File” jedes File individuell mit einem Namen versehen und an einem beliebigen Ort abspeichern.
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Open Data File:
Diese Option erlaubt den Aufruf eines gespeicherten
Files zur nachträglichen Auswertung.
Wählen Sie diese Option an. Es öffnet sich ein Dateiauswahlfenster, aus dem Sie die gewünschte Datei
laden. Das File erscheint als Grafik und Tabelle. Um
die Grafik detailliert auszuwerten, können Sie sowohl
die X-Zoom-Option als auch das Konfigurationsmenü („Configure”) entsprechend Ihren Wünschen einstellen.
Print Graph:
Druckfunktion für die aufgezeichnete Grafik
Print List:
Druckfunktion für die aufgezeichnete Liste
Daten exportieren (MS Excel/MS Works)
- Die gespeicherten Daten können in MS Excel geöffnet und dort verarbeitet werden.
Dazu starten Sie „Excel” und laden das gewünschte
File (Option „Alle Dateien” benutzen).
Durch entsprechende Separierung der einzelnen Daten können Sie die einzelnen Felder der Datei wie
gewünscht in der Datenbank verarbeiten.
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