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EPSILON ECHOS DK - Swegon

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EPSILON ECHOS DK
Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
20121004
EPSILON ECHOS DK 20121004
2
www.bluebox.it
Änderungen vorbehalten
Il modello, la matricola, le caratteristiche, la tensione di alimentazione, ecc. sono rilevabili dalle
apposteIlsulla
macchina.la matricola, le caratteristiche,
EPSILON la
ECHOS
DK 20121004
modello,
tensione
di alimenta
apposte sulla macchina.
1.INTRODUZIONE
Modello/Model
Modell/Modèle
Tipo refrigerante
Refrigerant type
Kältemitteltyp
Type rèfrigèrant
IP quadro elettrico
IP electrical panel
IP Schaltschrank
IP tableau électrique
Was die Konstruktionsmerkmale, die lieferbaren Modelle und
die technischen Daten betrifft, wird auf das Technische Heft
des EPSILON ECHOS verwiesen.
Modello/Model
Modell/Modèle
Corrente massima assorbita
Max. absorbed current
Max.Stromaunfnahme
Courant maxi absorbée
Das Modell, die Seriennummer, die Betriebseigenschaften, die
Stromspannung, etc. sind aus den auf der Maschine angebrachten Typenschild ersichtlich.
MODELLO - MODELE - MODEL - TYP
Corrente massima di spunto
Max starting current
Max. Anlaufstrom
Courant maxi de démarrage
A
Tipo refrigerante
Refrigerant type
IP quadro elettrico
A
IP electrical panel
Kältemitteltyp
Tensione
circuiti ausiliari
Type rèfrigèrant
Auxiliary
circuit voltage
Steuerspannung
Tension circuits auxiliares
Tensione-Fasi-Frequenza
Voltage-Phases-Frequency
Spannung-Phasen-Frequenz
Tension-Phases-Fréquence
IP Schaltschrank
IP tableau électrique
Matricola
Serial number
Seriennumer
Matricule
MATRICOLA - MATRICULE - SERIAL NO. - SERIENUMMER
REFRIGERANTE - REFRIGERANT - KÄLTEMITTEL - REFRIGERANT
Corrente
massima
assorbita
Press.
max refriger.
alta/bassa
Max.
Refrig.
pressurecurrent
high/low
Max.
absorbed
Max.
N/n Kaltemrttelbetriebsaruck
Max.Stromaunfnahme
Pression maxi refrig. haute/basse
Numero circuiti refrigerante
Refrigerant circuit number
Anzahl der Kältekreise
Nombre circuits réfrigérant
Der Hersteller betreibt eine Politik der ständigen Entwicklung. Daher behält sich Blue Box
das Recht vor, ohne vorherige Mitteilung Änderungen und Verbesserungen vorzunehmen.
Die in diesem Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Pflicht zu vorheriger Mitteilung Änderungen unterliegen.
Matricola
Serial number
Seriennumer
Matricule
Courant maxi absorbée
kPa
bar
Press. massima circuito idraulico
Data di produzione
Max. hydraulic circuit pressure
Date of manufacture
Max. zul ässigerDruck im WassersystemTensione-Fasi-Frequenza
Herstellungstatum
Press. Maxi circuit hydraulique
Date de production
Voltage-Phases-Frequency
kPa
bar
MODELL
Corrente massima di spunto
Max starting current
Max. Anlaufstrom
Courant maxi de démarrage
A
MATRIC
A
Tensione circuiti ausiliari
Auxiliary circuit voltage
Steuerspannung
Tension circuits auxiliares
Spannung-Phasen-Frequenz
Tension-Phases-Fréquence
REFRIG
Carica refrigerante per circuito(kg)/Refrigerant charge per circuit(kg)
Kältemittel Füllmenge je Kreislauf (kg)/ Charge réfrigérant par circuit(kg)
C1
C2
C3
C4
Numero circuiti refrigerante
Refrigerant circuit number
Anzahl der Kältekreise
Nombre circuits réfrigérant
Press. max refriger. alta/bassa
Max. Refrig. pressure high/low
Max. N/n Kaltemrttelbetriebsaruck
Pression maxi refrig. haute/basse
Press. massima circuito idraulico
Max. hydraulic circuit pressure
Max. zul ässigerDruck im Wassersystem
Press. Maxi circuit hydraulique
kPa
bar
Blue Box 1
Data di produzione
Date of manufacture
Herstellungstatum
Date de production
kPa
bar
Carica refrigerante per circuito(kg)/Refrigerant charge per circuit(kg)
Kältemittel Füllmenge je Kreislauf (kg)/ Charge réfrigérant par circuit(kg)
C1
2.ANWENDUNGSBEREICH
C2
C3
C4
Blue Box 1
Diese Geräte dienen zum Kühlen (bei Ausführung für reinen
Kühlbetrieb) bzw. Kühlen und Heizen (bei Wärmepumpeausführung) von Wasser und Sole in Klima- und Kälteanlagen.
Ihr Einsatz wird innerhalb der im Technischen Heft angegebenen Betriebsgrenzen empfohlen.
2.1 ALLGEMEINE HINWEISE
–– Zu Installation und Wartungs- bzw. Instandhaltungsmaßnahmen am Kaltwassererzeuger stets genau die Hinweise
dieser Betriebsanleitung, die Sicherheitshinweise am Gerät
und alle einschlägigen Sicherheitsvorschriften einhalten.
–– Der Druck im Kältekreis und die eingebauten elektrischen
Komponenten sind Risikofaktoren bei Installation und Wartung.
Sämtliche Eingriffe am Kaltwassererzeuger
dürfen daher ausschließlich von Fachkräften
ausgeführt werden.
Achtung: Vor Eingriffen am Gerät stets sicherstellen, dass es spannungsfrei geschaltet
ist.
Bei Nichteinhaltung der Hinweise der Betriebsanleitung bzw.
einer nicht genehmigten Umrüstung des Geräts erlischt jegliche Gewährleistung.
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3.INSPEKTION,
TRANSPORT
UND AUFSTELLUNG
3.1 INSPEKTION
Bei der Anlieferung den Flüssigkeitskühler auf Transportschäden und andere Beschädigungen überprüfen. Die Maschine
hat das Herstellerwerk in technisch einwandfreiem Zustand
verlassen, eventuelle Schäden sind daher unverzüglich schriftlich dem Spediteur/ Frachtführer zu melden und auf dem
Frachtbrief / Lieferschein zu vermerken und vom Fahrer gegenzeichnen zu lassen. Die Firma Blue Box und deren Vertriebspartner sind so schnell wie möglich über das Ausmaß des
Schadens zu unterrichten. Im Fall erheblicher Schäden einen
schriftlichen Bericht abfassen und entsprechende Fotografien
beilegen; gegebenenfalls einen Havariekommissar einschalten.
3.2 AUSPACKEN
Die Verpackungsmaterialien müssen nach den am Installationsort
geltenden nationalen und örtlichen Vorschriften entsorgt werden.
3.3 ANHEBEN UND VERSETZEN
Beim Abladen und Transport des Kaltwassererzeugers zum
Aufstellungsort alle heftigen und ruckartigen Bewegungen
unbedingt vermeiden. Der Transport der Einheit muss durch
ein Hebegeschirr erfolgen. Auf keinen Fall Komponenten der
Einheit als Hub- bzw. Verfahrpunkte verwenden. Zum Anheben der Einheit Stahlrohre in die mit Aufklebern (gelbe Schilder) markierten Transportösen einschieben. Die Einheit wie
nachstehend gezeigt anschlagen: Ausreichend lange Hubseile
oder -gurte verwenden (Abbildung 1). Die Breite des Pendelbechers kann nicht kleiner als die der Einheit sein.
Achtung: Vor dem Anheben stets sicherstellen, dass das Gerät stabil angeschlagen ist und
nicht kippen oder herabstürzen kann.
Als Alternative dazu können die Geräte mit einem Gabelstapler
transportiert werden. Dazu die Gabel in die Palette einführen
(siehe Abbildung 1).
Die Transportmittel und die Hebezeuge dürfen nur von Personen mit spezifischen Fachkenntnissen im Transport solcher Geräte ausgewählt werden und benutzt werden.
Die Einheit ist ausbalanciert. Auf jedem Fall
Gabel niedrig halten. Im Falle von Ungleichgewicht, einen Ballast verwenden. Es ist verboten vorspringende Komponenten der Einheit
mit den Händen als Hub- bzw. Verfahrpunkte
zu verwenden.
Es ist verboten sich unter oder im Bereich von
schwebenden Lasten aufhalten. Der Transport
muss von ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden, das Sicherheitsausrüstungen
(Schutzanzug, Sicherheitsschuhe,Handschuhe,
Schutzhelm, Schutzbrille) tragen muss. Das Werk
lehnt jegliche Haftung für Schäden, die durch
Nichteinhaltung dieser Anweisung verursacht
wurden, ab.
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Änderungen vorbehalten
EPSILON ECHOS DK 20121004
4.AUFSTELLUNGS- UND ANWENDUNGSHINWEISE
Die Geräte dürfen nicht betrieben werden:
––
––
––
––
––
––
––
––
––
––
––
––
––
in Ex-Schutzbereichen;
in staubiger Umgebungen;
von nicht ausgebildetem Personal;
entgegen den geltenden Vorschriften;
bei fehlerhafter Installationen;
mit fehlerhafter Stromzuführung;
außerhalb der Einsatzgrenzen
wenn die Betriebsanweisungen nicht eingehalten werden;
mit Wartungsmängel und/oder bei Verwendung von nicht
Originalersatzteilen;
bei Änderungen oder anderen Eingriffen, die vom Hersteller
nicht genehmigt sind;
wenn sich auf den Geräten Werkzeuge oder andere Gegenstände befinden;
wenn die Geräte nicht genügend sauber sind;
bei anomalen Vibrationen von Geräteteilen oder Komponenten.
5.NORMEN, RICHTLINIEN UND
VORSCHRIFTEN
Das Gerät entspricht den Richtlinien 2006/42/EC, 2004/108/
EC, 2006/95/EC, 97/23/EC sowie den anwendbaren technischen Normen gemäß Angaben der Konformitätserklärung,
welche Bestandteil des vorliegenden Handbuchs” ist.
5.1 DEFINITION DER GEFAHRENZONE
Die Maschine darf nur für das autorisierte Personal zugänglich sein.
–– Die äußere Gefahrenzone beginnt in einem Abstand von 2
Metern von der Maschine. Der Zugang zu diesem Bereich
muss mit einer speziellen Schutzvorrichtung gesichert werden, wenn das Aggregat nicht in einem Maschinenraum
aufgestellt wird.
–– Auf keinen Fall darf der Zugang zur Maschine unqualifiziertem Personal gewährt werden. Die Maschine muss
bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten spannungsfrei
geschaltet werden.
5.2 SICHERHEITSBESTIMMUNGEN
Alle Einheiten wurden in Übereinstimmung mit den Maschinenrichtlinien PED 97/23CE geplant und gebaut, um die maximale Sicherheit zu gewährleisten. Um mögliche Gefährdungen
auszuschließen, sind unbedingt folgende Vorschriften zu be
achten:
–– Dieses Erzeugnis enthält Druckbehälter, spannungsführende Bauteile, mechanische bewegte Teile, Oberflächen mit
hoher und niedriger Temperatur, die in einigen Situationen
eine Gefahr darstellen können: Jeder Eingriff muss von
Fachpersonal vorgenommen werden, das über die erforderlichen Befugnisse entsprechend der geltenden Normen verfügt. Bevor Arbeiten an dem Gerät vorgenommen werden
können ist sicherzustellen, dass das Personal vollständige
Kenntnis über die zum Umfang der Einheit gehörenden
Änderungen vorbehalten
Unterlagen besitzt
–– Vor Arbeiten am Kaltwassererzeuger sicherstellen, dass das
zuständige Personal die beiliegende Betriebsanleitung gewissenhaft gelesen, einwandfrei verstanden hat und beachtet. Immer eine Kopie der Betriebsanleitung in der Nähe der
Einheit bereit halten.
–– Bei allen Wartungs- und Inspektionsarbeiten am Kaltwassererzeuger stets geeignete Schutzkleidung (Schutzhandschuhe, Schutzhelm, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, usw.)
tragen.
–– Keine losen Kleidungsstücke, Krawatten, Ketten, Uhren
tragen, die sich in den beweglichen Teilen der Einheit verfangen könnten.
–– Sorgen Sie dafür, dass alle Gerätekomponenten und Sicherheitseinrichtungen stets in technisch einwandfreiem
Zustand sind.
–– Die Komponenten in der Verdichterkammer sind heiß. Achten Sie bei Eingriffen in diesem Bereich also darauf, dass Sie
ohne zweckmäßigen Schutz keine Maschinenteile berühren.
–– Arbeiten Sie nicht im Ausströmbereich der Sicherheitsventile.
–– Wenn die Einheiten an einem ungeschützten Ort und in
der Reichweite von unqualifizierten Personen aufgestellt
werden, muss der Zugang mit Schutzeinrichtungen, die als
Zubehör lieferbar sind, gesichert werden.
–– Wenn die Einheiten an einem ungeschützten Ort und in
der Reichweite von unqualifizierten Personen aufgestellt
werden, sind entsprechende Schutzeinrichtungen zu installieren.
–– Der Anlagenbetreiber ist verpflichtet die mitgelieferten Installations- und Betriebsanleitungen der Komponenten, die
in der Einheit installiert sind, zu lesen und einzuhalten.
–– Es können potentielle und nicht merkbare Gefahren entstehen. Die Einheit ist daher mit Warnhinweisungen versehen.
Es ist verboten diese Warnhinweise zu entfernen.
Es ist verboten:
–– die Schutzvorrichtungen, für die Sicherheit der Personen, zu
entfernen oder unwirksam zu machen;
–– die in der Maschine installierten Sicherheitseinrichtungen
zu entfernen, außer Betrieb zu setzen und/oder ganz oder
auch teilweise zu ändern;
–– Bei Störungen - Auslösung von Alarmen und/oder Sicherheitseinrichtungen - muss der Betreiber unverzüglich einen
Wartungsspezialisten hinzuziehen. Ein eventueller Unfall
kann ernste Verletzungen oder den Tod verursachen. Ein
eventueller Unfall kann ernste Verletzungen oder den Tod
verursachen.
–– Die Kontrolle und Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen anhand der mitgelieferten Installations- und Betriebsanleitungen der Geräte dürfen nur von Personen durchgeführt
werden, die vom Arbeitgeber schriftlich autorisiert wurden.
Eine Kopie der Ergebnisse der Kontrolle muss bei der Einheit
bleiben. Bei Störungen
–– Auslösung von Alarmen und/oder Sicherheitseinrichtungen
- muss der Betreiber unverzüglich einen Wartungsspezialisten hinzuziehen. Ein eventueller Unfall kann ernste Verletzungen oder den Tod verursachen.
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–– Ein eventueller Unfall kann ernste Verletzungen oder den
Tod verursachen. Ein eventueller Unfall kann ernste
–– Verletzungen oder den Tod verursachen.
Der Konstrukteur übernimmt keine Verantwortung für Schäden an Personen, Tieren oder Sachen, die durch die Verwendung von Teilen entstehen, die keine Original-Ersatzteile sind.
Der Gebrauch von Zubehören, Geräten oder Materialien, die
vom Hersteller des Flüssigkeitkühlers nicht genehmigt wurden, entbinden ihn von jeglicher zivilen und strafrechtlichen
Haftung. Die Beseitigung und Verschrottung der Einheit darf
nur durch Fachpersonal mit der richtigen Ausrüstung und Ausbildung entsprechend der gesetzlichen Vorschriften erfolgen.
5.3 GEFAHR FÜR DIE GERÄTE BEI BETRIEB IN EXPLOSIBLER ATMOSPHÄR
Die Einheiten gehören nicht zum Anwendungsbereich der
Richtlinie ATEX 94/9/CE – DPR 23/3/98 Nr. 126.
5.4 SCHUTZ
Der Kaltwassererzeuger hat Sicherheitseinrichtungen und
-vorrichtungen, um Personen vor Verletzungen zu schützen,
die durch Planung nicht beseitigt oder entsprechend begrenzt
werden konnten. Es ist verboten:
–– die für den Personenschutz vorgesehenen Sicherheitsvorrichtungen zu entfernen oder unwirksam zu machen.
–– die an der Einheit installierten Sicherheitsvorrichtungen zu
handhaben und/oder zu verändern, wenn auch nur teilweise.
5.5 BELEUCHTUNG bei Arbeiten am Gerät
Die Beleuchtung muss so sein, dass Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden können, ohne dass Gefahren aufgrund von
Schatten entstehen. (siehe zum Beispiel Wartung).
5.6 QUALIFIKATION DES PERSONALS und desen PFLICHTEN
Der Betreiber muss die Sicherheitsvorschriften für den Arbeitsplatz gemäß der EG-Richtlinien 89/391 und 1999/92 kennen
und anwenden. Das vorliegende Handbuch kennen und verstanden haben, dadurch werden Gefahren für Leib und Leben
des Betriebspersonals wesentlich reduziert bzw. vermieden.
Das Betreiberpersonal muss über geeignete Kenntnisse verfügen, um die verschiedenen Tätigkeiten während des Betriebs
und der Nutzungsdauer der Maschine ausführen zu können.
Das Betreiberpersonal muss so ausgebildet
sein, dass es bei möglichen Defekten und
Störungen geeignete Maßnahmen ergreifen
kann, um für sich und andere Gefahren zu
vermeiden. Folgende Vorschriften und folgendes Vorgehen sind einzuhalten:
– die Einheit durch Betätigung der Nottaste(n)
unverzüglich ausschalten;
– keine Eingriffe vornehmen, die außerhalb
des jeweiligen Aufgabenbereichs und seiner
technischen Kenntnisse liegen;
– den Verantwortlichen unverzüglich benachrichtigen und nichts auf eigene Initiative unternehmen.
6
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5.7 SONSTIGE HINWEISE
Beim Betrieb des Kaltwassererzeugers die gesetzlich vorgesehenen Schutzvorrichtungen genauestens zunutzen, gleich ob
in die Maschine eingebaut oder bei den Arbeiten vorgeschrieben sind. Die technische Dokumentation der Einheit ist vom
Hersteller zu erhalten. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für eventuelle Personen-, Tier- oder Sachschäden infolge
der Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften und der Anweisungen in der gelieferten Dokumentation. Das vorliegende
Handbuch ist durch Informationen ergänzt, die in anderen
Dokumenten enthalten sind. Bei Bedarf sind diese Dokumente
zu Rate zu ziehen.
6.AUFSTELLUNG
Folgende Punkte sind bei der Auswahl eines geeigneten Orts
für die Aufstellung und den Anschluss des Wasserkühlsatzes
zu beachten:
–– Abmessungen und Anordnung der Wasserleitungen;
–– Lage der Stromversorgung;
–– Zugangsmöglichkeit für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten;
–– Tragfähigkeit des Untergrundes;
–– Luftströmung zum luftgekühlten Verflüssiger (parallel zur
vorherrschenden Windrichtung);
–– Ausrichtung und mögliche direkte Sonneneinstrahlung: Der
Verflüssiger sollte möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein;
–– Hauptwindrichtungen: Aufstellungen vermeiden, bei denen Winde aus den Hauptwindrichtungen Rückströmungen der Verflüssiger-Fortluft auf die Verflüssiger - Zuluft
verursachen können.
–– Art des Untergrundes: Das Gerät möglichst nicht auf dunklen Böden (zum Beispiel auf einer geteerten Fläche) aufstellen, um Übertemperaturen beim Betrieb zu vermeiden;
–– Mögliche Reflexion der Schallwellen.
Soletta
Sigillante
Guarnizione di sughero
15-20cm
Terreno
Figura 2
Die Fundamentplatte muss wie folgend sein:
–– auf geeignetem Fundamentplatte aufbauen, Höhe ca.15-20
cm über Erdboden,
–– unter und um das Fundamentplatte körperschallabso bierendes Material verlegen, z.B.: versiegelte Korkplatten,
–– eben, waagrecht und mit einer Tragfähigkeit von 150% des
Betriebsgewichts der Maschine,
–– mindestens 30 cm länger und breiter als der Kaltwassererzeuger.
Änderungen vorbehalten
EPSILON ECHOS DK 20121004
Obwohl die Einheiten nur schwache Vibrationen an den Boden
weiterleiten, sollte zwischen Untergestell und Auflagefläche
eine feste Schwingungsdämpfung gelegt werden. Falls eine
stärkere Körperschalldämmung erforderlich ist, können nach
Rücksprache mit dem Hersteller entsprechende Schwingungsdämpfer z.B. Federisolatoren verwenden werden. Bei Installation auf Dächern oder Zwischengeschossen müssen die Einheiten und die Leitungen von Mauern und Decken entkoppelt
werden.
Der Kaltwassererzeuger sollte grundsätzlich nicht in der Nähe
von Büros, Schlafzimmern, in Luftschächten, Höfen oder anderen eingegrenzten Bereichen aufgestellt werden, in denen
der Schall an den Wänden reflektiert wird und Geräuschbelästigungen nicht erwünscht sind. Eine Aufstellung in Häuserschluchten oder engen Räumen ist wegen der Schallreflexion
ebenfalls zu vermeiden
Zunder oder sonstigen Verunreinigungen aus den Leitungen.
–– Entlüftungsventile an den höchsten Stellen des Wasserkreislaufs.
–– Expansionsgefäß und Nachfüllautomat zur Erhaltung des
Systemdrucks und zum Ausgleich der Wärmeausdehnung.
–– Ablassventil und ggf. Sammelbehälter zum Entleeren des
Wasserkreislaufs vor Wartungsarbeiten und saisonalen Betriebspausen.
Benutzen Sie zwei Schraubenschlüssel,
um die Wasser-Verbindungen festzuziehenn.
7.INSTALLATION
7.1 PLATZBEDARF
Grundvoraussetzung für jede Aufstellung ist, dass ein ausreichender Luftvolumenstrom zum Verflüssiger sichergestellt
ist. Eine Luftzirkulation bzw. Luftkurzschluss zwischen Einström- und Ausblasseite ist unbedingt zu vermeiden, da sie die
Leistung des Gerätes erheblich reduziert bzw. dessen normalen Betrieb sogar unmöglich macht.
Die Freiräume sind in den beiliegenden Maß-Zeichnungen
angegeben.
7.2 KÖRPERSCHALLDÄMMUNG (Option)
Um die zur Struktur übertragenen Vibrationen zu reduzieren,
wird die Installation der Einheiten auf Gummioder Federschwingungsdämpfern empfohlen, die als Zubehör geliefert sind.
Die der Einheit anliegende Maßzeichnung mit Grundfläche
gibt die Position und Last eines jeden Schwingungsdämpfers
an. Die Befestigung muss erfolgen, bevor die Einheit am Boden
aufgestellt wird; sicher stellen, dass die gehobene Einheit an
den Seilen gut befestigt ist.
7.3ALLGEMEINE HINWEISE ZUM WASSERANSCHLUSS
Der Kaltwasser- /Solekreislauf ist unter Einhaltung folgender
Hinweise sowie aller einschlägigen nationalen und lokalen
Vorschriften auszuführen (siehe die in diesem Handbuch enthaltenen Zeichnungen).
–– Alle Rohre mit elastischen Gummikompensatoren an den
Kaltwassererzeuger anschließen, um eine Körperschallübertragung zu verhindern und Wärmeausdehnungen zu
ermöglichen (dasselbe gilt für die Rohranschlüsse der Umwälzpumpe).
Folgende Komponenten an den Leitungen installieren:
–– Absperrventile, Temperatur- und Druckanzeigen für die
gewöhnliche Wartung und Kontrolle der Einheit.
–– Fühlerhülsen für Thermometer in der Vor- und Rücklaufleitung, falls keine Temperaturanzeigen vorhanden sind.
–– Absperrschieber, um die Einheit vom Wasserkreislauf zu
trennen.
–– Schmutzfänger in der Eintrittsleitung mit max. 1 mm Maschenweite zum Schutz des Wärmetauschers vor Schlacken,
Änderungen vorbehalten
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EPSILON ECHOS DK 20121004
EMPFOHLENES HYDRAULIKSCHEMA
01 U mwälzpumpe
02 Expansionsgefäß
03 Sicherheitsventil
04 R ückschlagventil
05 Kugelventil
06 Pufferspeicher
07 Wassermanometer
08 Thermometer
09 Schmutzfänger
10 Entlüftungsventil
11 G ummikompensator
12 Einfüllvorrichtung mit Manometer
13 Entleerungsventil
14 Strömungswächter
15 Plattenwärmetauscher
HYDRAULIKSCHEMA FÜR /ST
LEAVING
USER WATER
DK-DK/RF /ST 1P
VERDAMPFER
GR
VE
FROSTSCHUTZHEIZUNG
CR FROSTSCHUTZHEIZUNG
EL ELEKTROPUMPE
FL Strömungswächter
rb ABSPERRVENTIL
PA FÜHLERHÜLSE FÜR FROSTSCHUTZFÜHLER
PF FÜHLERHÜLSE FÜR WASSEREINTRITTFÜHLER
sa ÜCKSCHLAGVENTIL
RE PUFFERSPEICHER HEIZWIEDERSTAND
SB PUFFERSPEICHER
SF ENTLÜFTUNGSVENTIL
(1)
RB
SA
EL
ØM
CR1
ØA
INGRESSO ACQUA
WATER INLET
17
FL
PA
03
RB
GR
SF
PF
VE
AUSDEHNUNGSGEFäSS
(1)
RB
ØM
EL
SA
CR1
INGRESSO ACQUA
WATER INLET
SB
ØA
RE
RB
PA
FL
(1)
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USCITA ACQUA
WATER OUTLET
SOLO SU TAGLIE 6-8-10-14-16-18
ONLY ON SIZE 6-8-10-14-16-18
MOD.
8
USCITA ACQUA
WATER OUTLET
DK-DK/RF /ST 1PS
03
VE PF
17
17
03
ENTERING
USER WATER
ØA
ØM
6
1"
1"
8
1"
1"
10
1"
1"
14
1"
1"
16
1"
1"
18
1"
1"
21
1" 1/4
1"
1"
25
1" 1/4
28
1" 1/4
1"
31
1" 1/4
1" 1/4
37
1" 1/4
1" 1/4
41
1" 1/4
1" 1/4
Änderungen vorbehalten
EPSILON ECHOS DK 20121004
7.4 WASSERANSCHLÜSSE DES VERDAMPFERS
Der Kaltwasserkreis muss unbedingt
wie unten gekennzeichnet an die Gewinderohrstutzen angeschlossen werden: IN
= EIN; OUT= AUS
KALTWASSER
Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Verdampfer einfriert
und der Kaltwassererzeuger durch den Frostschutzthermostat
abgeschaltet wird. Die Wasseranschlüsse am Ein- und Austritt
sind Rohrstutzen mit Gewinde; Art und Größe sind in der Maßtabelle am Ende des Handbuchs angegebenen.
Der Wasserkreislauf muss so ausgeführt
sein, dass unter allen Betriebsbedingungen ein konstanter Wasserdurchfluß
gewährleistet ist. Andernfalls besteht
die Gefahr, dass der Verdichter flüssiges
Kältemittel ansaugt und beschädigt wird,
und der Frostschutzthermostat anspricht.
Achtung: Bei Ausführung der Wasseranschlüsse niemals mit offenen Flammen an oder in
der Nähe der Einheit arbeiten.
7.5 HINWEISE ZUM EINBAU DES STRÖMUNGSWÄCHTERS
–– Die Leitungen einwandfrei säubern, damit keine Metallrückstände die Funktionsweise des Strömungswächters beeinträchtigen können.
–– Das T-Stück des Wasser-Strömungswächters an den Verdampferaustritt mit Außengewinde-Verschraubung mit folgender Kennzeichnung anschließen.
KALTWASSER
Die Verbindungsstelle mit Teflonband abdichten. Den
Strömungswächter an der Kaltwasseraustrittsseite installieren.
Wärmetauscher
(Verdampfer)
Der Verdichterbetrieb ist oft intermittierend, da die Kälteanfrage des Abnehmers gewöhnlich nicht mit der Kälteleistungsabgabe des Verdichters übereinstimmt. In Anlagen mit geringem
Wassergehalt, wo die thermische Trägheit derselben weniger
stark ist, sollte geprüft werden, dass jedem kW Kälteleistung
mindestens 4 Liter Wasser im Wasserkrelslauf entsprechen.
Sollten die obigen Volumen nicht erreicht werden, ist ein
Speicher vorzusehen, dessen Fassungsvermögen, addiert zum
Fassungsvermögen der Anlage, den obigen Wert erreicht. Für
diesen Speicher sind keine besonderen Maßnahmen notwendig; wie alle Kaltwasserleitungen muss auch der Speicher gut
isoliert werden, um Kondensationsprobleme zu verhindern
und die Anlagenleistung nicht zu reduzieren.
Bei den Einheiten muss der mitgelieferte
Strömungswächter im Verdampfer-Wasseraustritt zwingend eingebaut werden.
Anschluss an die
Klemmenleiste der
Einheit
Abbildung 3
KALTWASSER
In der Wassereintrittsleitung muss einen
Schmutzfänger installiert werden: Bei Nichteinhaltung dieser Vorschrift verfällt die Garantie des Herstellers sofort.
Es wird unbedingt zur Installation eines
Sicherheitsventils im Wasserkreislauf geraten (Standard in der ST Ausführung). Bei
schweren Störfällen (z. B. einem Brand)
kann die Anlage damit entleert und eine
mögliche Explosion verhindert werden.
Die Abflussleitung mit einem Rohrquerschnitt anschließen, der mindestens der
Innenweite des Ventils entspricht, und
die Flüssigkeit in einen Bereich ableiten,
in dem keine Personen zu Schaden kommen können.
Änderungen vorbehalten
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9
EPSILON ECHOS DK 20121004
–– Sicherstellen, dass der Strömungswächter (Plastikteil) mit
der Überwurfmutter gut auf dem T-Stück befestigt ist
und der Pfeil auf dem Strömungswächter in Richtung des
Wasserflusses zeigt. Unbedingt den O - Ring, der in der
Schutzkappe des Strömungswächters beiliegt, zwischen TStück und Überwurfmutter einlegen.
–– Den Wasserkreislauf am anderen Ende des T-Stücks anschließen.
–– Das Stromkabel des Wasser-Strömungswächters durch das
entsprechende Loch des Rahmenbaus ziehen und in der
Maschine am Pfosten entlang bis zum Schaltschrank hochführen. Den Strömungswächter gemäß dem Schaltplan an
die Klemmen anschließen.
–– Im Bedarfsfall zum Abnehmen des Strömungswächters die
Plastik-Überwurfmutter losdrehen. Beim Wiedereinbau des
Strömugswächters den O - Ring (siehe Abbildung 8) wieder
zwischen dem T-Stück und dem Plastikteil einlegen.
Pfeil
Strömungswächter
Stromkabel
Überwurfmutter
Dichtung, O-Ring
7.8 ZUSAMMENSETZUNG DES WASSERS
Die Vorhandensein von gelösten Stoffen im Wasser kann zu
Korrosion an den Wärmetauschern führen. Es ist Pflicht, zu
überprüfen, dass die Parameter des Wassers mit den Angaben
dieser tabelle übereinstimmen:
PH zwischen 7.5-9.0
SO4--
< 100 ppm
HCO3-/SO4-- > 1 ppm
Härte
zwischen 4.0- 8.5 dH
Cl- < 50 ppm
Cl2
< 0.5 ppm
PO43- < 2.0 ppm
NH3 < 0.5 ppm
Free Chlorine < 0.5 ppm
Fe+++ <0.5 ppm
Mn+++ < 0.05 ppm
CO2 < 10 ppm
H2S
< 50 ppb
Temperatur < 65 °
Sauerstoffgehalt < 0.1 ppm
Anschlussstück “T”
Anderenfalls wird die Einheit vollständig beschädigt. Der Gebrauch der Einheit mit Wasser, dessen Werte die oben aufgeführten Angaben überschreiten, führt unverzüglich zum
Verfall der Garantie.
Strömungsrichtung
7.6 AUSLASSLEITUNG DER SICHERHEITSVENTILE
Der Kältemittelkreislauf ist mit Sicherheitsventilen ausgerüstet.
Einige Normen schreiben vor, den Auslass dieser Ventile über
eine Leitung nach außen abzuleiten. Diese Leitung muss mindestens denselben Querschnitt der Ventilauslassöffnung aufweisen und darf das Ventil nicht durch ihr Gewicht belasten.
Achtung: Den Kältemittelauslass stets in
Bereiche ableiten, in denen keine Personen zu
Schaden kommen können.
Es ist Pflicht, ein System für die Eliminierung möglicher organischer Substanzen im Wasser vorzubereiten; diese Substanzen
könnten über den Filter austreten und sich am Wärmetauscher
ablagern, was mit der Zeit zu Funktionsstörungen und/oder
Bruch führen kann.
Der Gebrauch der Einheit, wenn organische Substanzen im
Wasser vorhanden sind, lässt die Garantie verfallen.
7.9 Drehzahlregelung der VERFLÜSSIGERLÜFTER
Über die Drehzahlregelung der Ventilatoren kann der Betrieb
auch mit sehr niedrigen Außenlufttemperaturen erfolgen, da
das Luftvolumen zum Verflüssiger reduziert wird und die Einheit so mit akzeptierbaren Betriebswerten funktioniert.
7.7 WASERMENGE ZUM VERDAMPFER
Die Nenn-Wassermenge bei angegebener Kühlleistung bezieht sich auf eine Temperaturdifferenz von 5 K zwischen Einund Austrittstemperatur. Die maximal zulässige Wassermenge
entspricht einer Temperaturdifferenz von 4 K. Höhere Mengen
könnten unzulässige Druckverluste zur Folge haben. Die minimal zulässige Wassermenge entspricht einer Temperaturdifferenz von 7 K bzw. einem Druckverlust unter 10 kPa. Geringere
Mengen können zu niedrigen Verdampfungstemperaturen,
zum Auslösen der Sicherheitseinrichtungen und zum Abschalten der Einheit führen.
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Achtung: Die Einstellwerte des Drehzahlreglers
dürfen nicht verändert werden. Evtl. erforderliche Einstellungen müssen von Fachpersonal
nach der beiliegenden Anleitung vorgenommen werden.
7.10 Betrieb mit TIEFEN WaserTemperaturEN
am verdampfer
Die Standardeinheiten sind serienmäßig
nicht für einen Betrieb bei Kaltwassertemperaturen am Verdampferaustritt unter den
Grenzwerten in den Schaubildern ausgelegt.
Anwendungen jenseits dieses Bereichs könnten strukturelle Umrüstungen erfordern. Im
Bedarfsfall kontaktieren Sie bitte unsere
Fachabteilung.
Bei Kaltwasseraustrittstemperaturen unter den Grenzwerten
in den Schaubildern, ist es sinnvoll, ein Glykol/ Wasser-Gemisch
einzusetzen. In diesem Fall sind die Einstellwerte von Regler
und Frostschutzthermostat entsprechend zu ändern.
Diese Einstellungen werden normalerweise vom Hersteller vorgenommen.
Der Gewichtsanteil des Glykols hängt von der gewünschten
Kaltwassertemperatur ab (siehe Tabelle 2).
Bei ST-Ausführungen mit Glykol-Prozentsätzen ab 30% müssen bei der Bestellung
Pumpen mit geeigneten Dichtungen
angefordert werden.
TABELLE 2 - GEFRIERPUNKT VON WASSER/SOLEGEMISCHEN
AUSTRITTSTEMPERATUR FLÜSSIGKEIT ODER MINDESTRAUMTEMPERATUR (°C)
+0°
-5°
-10°
GEFRIERPUNKT (°C)
-5°
-10°
-15°
FROSTSCHUTZ
-15°
-20°
-25°
-30°
-35°
-40°
-20°
-25°
-30°
-35°
-40°
-45°
% GEWICHTSANTEIL
ÄTHYLENGLYKOL
6
22
30
36
41
46
50
53
56
PROPYLENGLYKOL
15
25
33
39
44
48
51
54
57
METANOL
8
14
20
26
30
34
38
41
45
CALCIUMCHLORID
9
14
18
21
24
26
27
28
30
TEMPER. –20
T -20°C
TEMPER. –40
—
T -40°C
TEMPER. –60
T -60°C
TYFOXID
FREEZIUM
PEKASOL 50
Änderungen vorbehalten
—
40
10
20
50
50
60
63
69
72
—
25
30
34
37
40
43
45
59
68
75
81
86
90
—
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7.11 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE
7.11.1 Allgemeine Hinweise
Die elektrischen Anschlüsse müssen entsprechend den Angaben des dem Gerät beiliegenden Elektro- Schaltplans, sowie
den am Installationsort geltenden nationalen und örtlichen
technischen Vorschriften ausgeführt werden.
3. Sicherstellen, dass das Gerät auf “AUS” gestellt und das
externe Freigabesignal vorhanden ist.
4. Falls die Phasenfolge nicht korrekt ist, erscheint nach einigen Augenblicken die Alarmmeldung “PHASENFOLGE
FALSCH” In diesem Fall müssen 2 Phasen der Stromversorgung umgekehrt werden.
Die Erdung ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Elektroinstallateur muss das Erdungskabel an den mit PE gekennzeichneten
Erdungsklemmen auflegen.
5. Die Maschine mindestens 12 Stunden lang in diesem Zustand lassen, um die Kurbelwannenheizung mit Strom zu
versorgen.
Die Versorgungsspannung muß den Nennwerten (Spannung,
Phasenzahl, Frequenz) auf dem Typenschild des Geräts entsprechen.
7.11.3 Potenzialfreie Kontakte
Es sind folgende potenzialfreie Kontakte verfügbar:
Spannungsschwankungen des Stromnetzes dürfen max. ±5%
sein, die Phasenverschiebung muß stets unter 2% liegen.
Bei hiervon abweichenden Werten unser Unternehmen für
den Einbau geeigneter Schutzvorrichtungen befragen.
Überprüfen, ob die Leitung mit der richtigen Phasenfolge angeschlossen ist.
Zum Einziehen der Kabel je nach Modell die Wand auf der Seite
oder dem Boden des Schaltschranks durchbohren.
Die Steuerspannung wird über einen Trafo im Schaltschrank
vom Stromnetz erzeugt.
Der Steuerkreis ist durch geeignete Sicherungen geschützt.
Befestigung des Stromkabels: Die Kabel
so befestigen, dass keine Schäden durch
Zug und Verwindung entstehen.
Vor Beginn von Arbeiten an elektrischen
Bauteilen unbedingt die Stromversorgung
unterbrechen.
Kabelquerschnitt und Absicherung müssen den Angaben auf dem der Einheit
beigestellten Elektro- Schaltplan und Anschlusstabelle entsprechen.
Die Kurbelwannenheizung muss mindestens 12 Stunden vor der Inbetriebnahme
der Einheit eingeschaltet werden. Sie
schaltet sich nach der Einschaltung des
Hauptschalters selbsttätig ein.
Der Kaltwassererzeuger muss innerhalb
der o.a. Werte betrieben werden, sonst
erlischt jeglicher Gewährleistungsanspruch.
7.11.2 Spannungsversorgung der Kurbelwannenheizung
des Verdichters
1. Den Haupttrennschalter von Position “0” in die Position
“1” umschalten.
2. Überprüfen, ob auf dem Display das Wort “AUS” erscheint.
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–– 1 Wechselkontakt für Mehrfachalarm
–– 1 Kontakt für jeden Verdichter (Option)
7.11.4 Anschluss der Wasserpumpe
Damit die Steuerung des Kaltwassererzeugers funktionieren kann, müssen die Kontakte des externen Freigabesignals
geschlossen sein. Dazu die normalerweise offenen Kontakte
des Schützes der externen Wasserpumpe in Reihe an die Anschlüsse im Schaltschrank anklemmen. Der Kaltwassererzeuger darf erst gestartet werden, nachdem die Wasserpumpe
des hydraulischen Systems eingeschaltet ist.
In den ST-Geräten die Kontakte der Fernbedienungen kurzschließen (wenn sie nicht für die Anlage benötigt werden).
Wasserpumpe vor Start des Kaltwassererzeugers einschalten und erst nach dessen
Stopp wieder ausschalten (empfohlene
Voreinschaltung / Nachlaufzeit: min. 60
Sekunden).
7.12 MIKROPROZESSORSTEUERUNG
Siehe das mit der Einheit gelieferte Handbuch der Steuerung.
7.13 ANSCHLUSS DER KÄLTEMITTELLEITUNGEN DER
AUSFÜHRUNG /LE (VERDICHTER - V ERFLÜSSIGER - EINHEIT )
ACHTUNG: Die folgenden Arbeiten sehen
die Fertigung von unter Druck stehenden
Leitungen und Lötverbindungen vor, die
von Fachpersonal vorzunehmen sind, das
über die erforderlichen Befugnisse entprechend der geltenden Normen verfügt
Die Einheiten in Ausführung LE (Verdichter - Verflüssiger - Einheit) werden über Kältemittelleitungen an externe Verdampfereinheit angeschlossen. Bei der Ausführung LE mit separaten
Aggregaten wird der Verlauf der Kältemittelleitungen durch
die Anordnung der Aggregate und die Gestalt des Baukörpers
vorgeschrieben. In jedem Fall müssen die Leitungen so kurz
wie möglich sein, um Druckverluste und die enthaltene Kältemittelmenge gering zu halten. Die zulässige Höchstlänge der
Leitungen beträgt 30 Meter.
Unsere Fachabteilung steht für Rückfragen und nähere Auskünfte – auch im Fall von Anwendungen außerhalb der oben
genannten Einsatzgrenzen – zur Verfügung.
Änderungen vorbehalten
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7.13.1 HINWEISE ZUR AUSFÜHRUNG DER KÄLTEMITTELLEITUNG
7.13.3 DIE VERDAMPFEREINHEIT LIEGT HÖHER ALS DIE
VERDICHTER-VERFLÜSSIGER-EINHEIT
–– a) In Verdampferhöhe einen Sammelbogen in die Saugleitung montieren, damit bei Stillstand des Gerätes kein flüssiges Kältemittel zum Verdichter fließt.
–– b) Einen Schacht in der Saugleitung hinter dem Thermostatventil herstellen, um das sich ggf. bei stehender Einheit
gebildete flüssige Kältemittel zu sammeln. Bei Wiederanlauf des Verdichters erfolgt ein schnelles Verdampfen des
Kältemittels, so daß dieser Vorgang von der Kugel entfernt
stattfinden sollte, um die Funktion des Thermostatventils
nicht zu beeinträchtigen.
–– c) Auf den waagerechten Strecken der Saugleitung ein Gefälle von mindestens 1 % vorsehen, um den Rücklauf des
Öls zum Verdichter zu erleichtern.
Je nach Anordnung von Verflüssigungs- und Verdampfereinheit sind gewisse Regeln bei der Ausführung der Kältemittelleitung zu beachten.
7.13.2 DIE VERDAMPFEREINHEIT LIEGT TIEFER ALS DIE
VERDICHTER-VERÜSSIGER-EINHEIT
–– a) An den senkrechten Steigrohren der Ansaugleitung sind
mindestens alle 6 Meter Ölsammelbogen in der Saugleitung
zu montieren, um die Ölrückführung zum Verdichter zu
gewährleisten.
–– b) Einen Schacht in der Saugleitung hinter dem Thermostatventil herstellen;
–– c) Auf den waagrechten Strecken der Saugleitung ein Gefälle von mindestens 1% zum Verdichter herstellen, um den
Rücklauf des Öls zum Verdichter zu erleichtern (siehe oben).
Der Durchmesser der Leitungen kann passend zum Modell und
zur Gesamtlänge der Anschlussleitungen anhand von Tabelle
1 ermittelt werden. 1%
≈6m
Abbildung 5
1%
Abbildung 6
≈6m
1%
TABELLE 1 - DURCHMESSER DER KÄLTEMITTELLEITUNGEN FÜR /LE AUSFÜHRUNGEN
Abstand zwischen Verdichter - Verflüssiger - Einheit und getrennt aufgestelltem Verdampfer (m)
MODELL
EPSILON ECHOS
DK
10
20
30
Durchmesser der Kältemittelleitungen zwischen Verdichter - Verflüssiger - Einheit und getrennt
aufgestelltem Verdampfer
Saug [mm]
Flüssigkeit [mm]
Saug [mm]
Flüssigkeit [mm]
Saug [mm]
Flüssigkeit [mm]
6
18
12
18
12
18
12
8
18
12
18
12
18
16
10
18
12
22
16
22
16
14
22
16
22
16
28
16
16
22
16
28
16
28
18
18
28
16
28
18
28
18
21
28
16
28
18
28
22
25
28
18
28
18
35
22
28
28
18
35
22
35
22
31
35
18
35
22
35
22
37
35
22
35
22
35
28
41
35
22
35
22
35
28
Änderungen vorbehalten
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13
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8.LUFTTECHNISCHE ANSCHLÜSSE
8.1 ALLGEMEINES’
Sowohl die Saug- als auch die Enddrücke des Wärmetauschers
mit Rippen-Einheit können kanalisiert werden. Die Kanäle
müssen entsprechend dimensioniert werden, und zwar gemäß
ihrer Entwicklung und Abmessungen, wobei die Nutzförderhöhe der Maschine zu berücksichtigen ist.
8.2 DYNAMISCHE FÖRDERHÖHE
Um den Luftdurchsatz, der für einen guten Betrieb des Wärmetauschers mit Rippen-Einheit erforderlich ist, zu optimieren
ist es wichtig, dass am Luftzufuhreintritt des Gebläses eine
Kanalisierung vorbereitet werden muss, deren Größe der Lufteintrittsöffnung und deren Länge zwei Mal dem Laufrad des
Gebläses entspricht.
Auf diese Weise wird ein Teil des vom Gebläse erzeugten dynamischen Drucks in statischen Druck umgewandelt, und steht
daher bereit, um die Lastleckagen zu überwinden, anderenfalls
würde dieser zerstreut werden, was wiederum zu einer effektiven Verminderung der verfügbaren Förderhöhe führen würde.
8.3 LUFTLEITUNGEN
RICHTUNGÄNDERUNG LUFTSTROM
Die Standardrichtung des Luftstroms ist horizontal. An den Einheiten 14 / 41 kann man ihn in vertikale Richtung invertieren.
Alle Operationen müssen von kompetentem Personal ausgeführt werden.
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Änderungen vorbehalten
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9.INBETRIEBNAHME
9.1 PRÜFUNGEN VOR INBETRIEBNAHME
Vor Inbetriebnahme des luftgekühlten Kaltwassererzeugers
prüfen Sie:
–– fachgerechte Montage und Anschluss des Gerätes gemäß
Technischem Handbuch.
–– korrekter Elektroanschluss und sichere Befestigung der
Klemmen.
–– ob an den Klemmen RST eine Spannung von 400 V ± 5%
bzw. bei Sonderausführungen die auf dem Leistungsschild
des Geräts angegebene Spannung anliegt. Falls die Netzspannung stark schwankt, mit unserer technischen Fachabteilung geeignete Schutzmaßnahmen absprechen.
–– dass der Kältemittelkreislauf keine Leckstellen aufweist.
Dazu ggf. ein Lecksuchgerät verwenden.
–– ob die Kurbelgehäuseheizung des Verdichters vorschriftsgemäß spannungsversorgt ist.
Die Kurbelwannenheizung muss mindestens
12 Stunden vor der Inbetriebnahme des Wasserkühlsatzes eingeschaltet sein. Hauptschalter einschalten, die Kurbelwannenheizung
ist dann aktiviert. selbsttätig ein.
Zur Funktionsprüfung der Kurbelwannenheizung nachweisen,
dass der untere Gehäuseteil der Verdichter erwärmt ist, und in
jedem Fall 10 - 15 °C über der Umgebungstemperatur liegt.
–– Überprüfen, ob die Wasseranschlüsse vorschriftsmäßig ausgeführt sind; dazu die Hinweise auf den mit Ein-/ Ausgang
markierten Anschlüssen am Verdampfer beachten.
–– Überprüfen, ob der Wasserkreislauf vollständig entlüftet
wurde. Das Leitungssystem langsam mit Wasser auffüllen
und dann die Entlüftungseinrichtung öffnen, die der Installateur zusammen mit einem Expansionsgefäß passender
Größe eingebaut hat.
Achtung: Vor Inbetriebnahme der Einheit
überprüfen, ob alle Abdeckpaneele richtig angebracht und mit den entsprechenden Schrauben gut befestigt sind.
10. INBETRIEBNAHME
–– Feste Schutzsicherungen
Die Schutzsicherungen sichern die Maschine. Für das Lösen dieser Schutzsicherungen wird Spezialwerkzeug benötigt. Man soll
sich im Bereich mit nicht befestigten Schutzsicherungen nicht
aufhalten.
10.1 SAISONALE BETRIEBSPAUSE
–– Die Spannung mit dem Hauptschalter der Einheit abschalten
–– Wasser aus der Anlage ablassen (wenn die Anlage nicht mit
Sole (Wasser-Glykol Gemisch) gefüllt ist.
–– Bei Wiederinbetriebnahme wie bei der ersten Inbetriebnahme vorgehen.
Änderungen vorbehalten
10.2 NOTABSCHALTUNG
SZur Notabschaltung den roten Hauptschalter auf dem Bedienpult in die Position 0 drehen. Wenn der Hauptschalter
auf Position 0 gedreht wird, ist der Kaltwassererzeuger vom
Stromnetz getrennt.
Sollte der Kaltwassererzeuger nicht starten: auf keinen Fall die interne elektrischen Verdrahtung ändern, dies hat
den sofortigen Verwirkung der Gewährleistung zur Folge.
Die Einheit bei kurzen Betriebspausen
nicht vom Stromnetz trennen, sondern
nur bei saisonbedingtem Stillstand. Zur
vorübergehenden Abschaltung die Hinweise in dem entsprechenden Abschnitt
7.4 beachten.
Achtung: für den Stillstand der Einheit,
die Spannung nicht mit dem Hauptschalter abschalten: dieses Element darf nur
benutzt werden, um diie Einheit bei Abwesenheit von Stromdurchgang von der
Spannungsversorgung abzutrennen bzw.
wenn sich die Einheit auf OFF befindet.
Wenn man die Spannung zur Einheit ganz
abschaltet, würden die Kurbelwannenheizungen nicht gespeist, was den Verdichter beim Neustart beschädigen könnte.
11. ÜBERPRÜFUNGEN
REND DES BETRIEBS
WÄH-
–– Kaltwassereintritts- und Austrittstemperatur regelmäßig
ablesen. Die Kaltwassertemperatur sollte in der Nähe des
eingestellten Sollwertes liegen
–– Bei Einheiten mit Pumpenaggregat, falls die Pumpe mit
lautem Betriebsgeräusch läuft, das Absperrventil der Förderleitung zudrehen, bis die Pumpe wieder im Normalbetrieb
funktioniert. Dies kann vorkommen, wenn der Druckverlust
in der Anlage erheblich von der Förderhöhe der Pumpe
abweicht. In diesem Fall die Durchflussmenge über den
Kaltwassererzeuger überprüfen.
9.1 KONTROLE DER KÄLTEMITELFÜLUNG
–– Nach einigen Betriebsstunden überprüfen, ob die Anzeige
im Schauglas des Kältemittels eine grüne Färbung aufweist.
Ein gelber Farbton weist auf Feuchtigkeit in der Anlage hin.
In diesem Fall die Anlage durch Fachpersonal entfeuchten
lassen.
–– Im Schauglas des Kältemittels dürfen außerdem keine Blasen erkennbar sein. Der ständige Blasendurchlauf ist Anzeichen einer unzureichenden Kältemittelfüllung (Nachfüllen
erforderlich). Einige Blasen sind jedoch zulässig.
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12. REGELMÄSSIGE WARTUNG
UND INSPEKTION
12.1 HINWEISE
Sämtliche Arbeiten in diesem Kapitel
DÜRFEN NUR DURCH FACHPERSONAL AUSGEFÜHRT WERDEN..
Bei allen Wartungsarbeiten an bzw. in der
Einheit unbedingt den Kaltwassererzeuger spannungsfrei schalten.
Zylinderköpfe und Druckleitungen der
Verdichter sind stark erhitzt. Bei Arbeiten
in der Nähe dieser Komponenten besonders vorsichtig vorgehen.
In der Nähe der Verflüssigerlamellen sehr
vorsichtig arbeiten, denn die Aluminiumlamellen sind sehr scharfkantig.
Nach den Wartungsarbeiten die Abdeckpaneele der Einheit wieder mit den entsprechenden Schrauben befestigen.
12.2 ALLGEMEINE HINWEISE
Der einwandfreie Betrieb der Einheit sollte regelmäßig überprüft werden:
ARBEITSGANG
INTERVALLO
Kurbelwannenheizung
überprüfen
der
Verdichter
Das Lamellenregister oder die Metallfilter (falls
vorhanden) mit Druckluft gegen die Strömungsrichtung der Luft reinigen. Bei vollständiger Verstopfung mit Wasserstrahl reinigen
Schmutzfänger der Wasserleitungen reinigen
Abtauung prüfen
Monatlich
Monatlich
Monatlich
Monatlich
Zustand, Befestigung und Auswuchtung der
Lüfter überprüfen
Alle 4 monate
Feuchtigkeits-Indikator
am
kontrollieren (grün = trocken; gelb
Falls die Anzeige gem. Angaben
Aufkleber nicht grün gefärbt ist,
wechseln
Alle 4 monate
Schauglas
= feucht).
auf dem
den Filter
Überprüfen,
ob
ungewöhnlichen
Betriebsgeräusche der Einheit auftreten
Alle 4 monate
Reinigen Sie den Kondensatablauf in der Wanne
Monatlich
12.3 UMWELTSCHUTZ
Das Gesetz über die Handhabung von ozonschädigenden
Stoffen schreibt vor, dass Kältemittel nicht in die Umwelt gelangen dürfen und verpflichtet deren Anwender, Kältemittel
aufzufangen und nach Gebrauch an den Fachhändler oder
entsprechende Entsorgungsstellen zu übergeben.
Das Kältemittel R410A gehört zu den Stoffen mit besonderer
Regelung und unterliegt damit den oben genannten Vorschriften.
Zur Vermeidung von Kältemittelverlusten
ist bei der Wartung besondere Aufmerksamkeit geboten
CONSIGLIATO
Funktionsprüfung sämtlicher Steuerungsund Sicherheitseinrichtungen (siehe obige
Beschreibung)
Die sichere Befestigung der Klemmen im Sch
altschrank sowie auf den Klemmenbrettern
der Verdichter überprüfen. Die beweglichen
und festen Kontakte der Schütze regelmäßig
reinigen und ggf. ersetzen
Kältemittelfüllung am Schauglas kontrollieren
Feststellen, ob am Verdichter Öl austritt
Monatlich
13. STILLLEGUNG DER EINHEIT
Monatlich
Sobald das Gerät das Ende seiner vorgesehenen Nutzungsdauer erreicht hat und daher beseitigt und ersetzt werden soll,
sind folgende Hinweise zu beachten:
Monatlich
Monatlich
Den Wasserkreis auf Leckstellen von Wasser
oder der Wasser-/Glykolmischung überprüfen
Monatlich
Bei längerem Stillstand der Einheit das Wasser
aus Wärmetauschern und Leitungen ablassen.
Dieser Vorgang ist unbedingt erforderlich,
wenn während des Stillstands der Einheit
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt des
verwendeten Wärmeträgers zu erwarten
sind und keine Sole als Frostschutz eingefüllt
ist oder ein Solekreislauf vorliegt. Bei einem
Solekreislauf die Solekonzentration messen
und wenn erforderlich Konzentration erhöhen
Saisonal
Füllmenge
überprüfen
des
Kaltwasser-Solekreislaufs
Korrekte
Funktionsweise
Durchflusswächters überprüfen
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des
–– die Kältemittelfüllung durch Fachpersonal sammeln und
über eine autorisierte Stellen entsorgen;
–– Das Kältemaschinenöl der Verdichter sammeln und über
eine autorisierte Stellen entsorgen.
–– R ahmen und nicht wieder verwendbare Maschinenkomponenten sind nach Werkstoffen zu trennen; dies gilt vor allem
für Kupfer und Aluminium, die in beträchtlicher Menge in
der Maschine enthalten sind.
Dadurch soll die Arbeit der Sammel-, Entsorgungs- und Recyclingzentren erleichtert und die Umweltbelastung verringert
werden.
Monatlich
Monatlich
Änderungen vorbehalten
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14. EINSTELLUNG
TRIEBSSOLLWERTE
DER
BE-
13.1 ALLGEMEINE HINWEISE’
Alle Komponenten der Regelung wurden beim Hersteller vor
der Auslieferung der Einheit eingestellt und endgeprüft. Dennoch kann nach längerer Betriebsdauer eine Überprüfung der
Steuerungs- und Sicherheitseinrichtungen sinnvoll sein. Die
Einstellwerte sind in Tabelle 2 angegeben.
Sämtliche Inspektionen im Rahmen der
Steuervorrichtungen dürfen NUR DURCH
FACHPERSONAL
ausgeführt
werden:
Einstellfehler können die Einheit schwer
beschädigen und ernsthafte Verletzungen herbeiführen.
TABELLE 2 - EINSTELLUNG DER SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Regel- und Sicherheitselement
SOLLWERT AKTIVIERUNG
DIFFERENZ
RÜCKSETZUNG
Frostschutzeinstellung
°C
4
6
manuell
Einstellung des Überdruckwächters
Bar
37,8
10,8
manuell
Einstellung des Unterdruckwächters
Bar
4,5/1*
1,5
manuell (von der Steuerung)
Einstellung des Verdampfer-Heizwiderstands
°C
5
1
automatisch
Einstellung Abtaubeginn
Bar
4
-
automatisch
Einstellung Abtauende
Bar
28,5
-
automatisch
Einstellung des Sicherheitsventils = PS
Bar
42
-
-
Änderungen vorbehalten
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15. SICHERHEITSPLÄNE KÜHLANLAGE R410A
1. IDENTIFIZIERUNGS ELEMENTE
DER
SUBSTANZ ODER DES
PRÄPARATS
1.1 Identifizierung des Präparats
2. KOMPOSITION / INFORMATION BEZÜGLICH DER ZUTATEN
Chemische Natur des Präparats
ASHRAE Kühlmittel
Zeichnungsnummer
R410A
Difluormetan (R32)
Pentfluoräthan (R125)
3. GEFAHRENHINWEISE
4. ERSTE HILFE-MAßNAHMEN
SUVA* 410A Kühlmittel
% in
Gewicht
–
N° Cas
50
50
–
75-10-5
354-33-6
– N° CE
200-839-4
206-557-8
3.1
Größere Gefahren
Die Dämpfe sind schwerer als die Luft und können zu Ersticken führen,
da der Sauerstoffgehalt in der Luft verringert wird.
3.2
Spezifische Gefahren
Eine schnelle Verdampfung der Flüssigkeit kann zu Einfrieren führen.
Kann zu Herzrhythmusstörungen führen.
4.1 Augen
Sorgfältig und reichlich mit Wasser für mindestens 15 Minuten spülen
und einen Arzt aufsuchen.
Haut
Sofort reichlich mit Wasser spülen.
Sofort die gesamte kontaminierte Kleidung ablegen.
Inhalation
Nach draußen bringen. Sauerstoff oder künstliche Atmung, falls nötig.
Kein Adrenalin oder ähnliche Substanzen verabreichen.
Allgemeine Information
Ohnmächtigen Personen absolut gar nichts verabreichen.
5. BRANDVERÜTUNGSMAßNAH- 5.1 Geeignete LöschmitMEN
tel verwenden
5.2 Spezifische Gefahren
Ein beliebiges.
Druckerhöhung.
5.3 Spezifische Methoden Die Tanks/Zisternen mit Wasserspritzern kühlen.
6. MASSNAHMEN BEI UNGEWOLLTEM AUSTRITT
6.1 Persönliche Vorsichts- Das Personal in die Sicherheitsbereiche evakuieren.
massnahmen
Eine geeignete Belüftung vorsehen. Schutzkleidung tragen.
6.2 Umweltvorsichtsmaß- Verdampft
nahmen
7. HANDHABUNG UND MAGAZINIEREN
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6.3 Reinigungsmethoden
Verdampft
7.1 Handhabung
Technische Maßnahmen/Vorsichtsmaßnahmen: für einen ausreichenden
Luftwechsel und/oder ein Ansaugen in den Arbeitsbereichen sorgen.
Ratschläge für einen sicheren Gebrauch: Ausschließlich in gut gelüfteten
Lokalen benutzen. Keinen Dampf oder Aerosol einatmen.
7.2 Magazinieren
Technische Maßnahmen/ Modalität MAgazinieren: sorgsam schließen
und an einem kühlen, trockenem und gut gelüfteten Ort aufbewahren.
Unkompatible Produkte:
Explosivmaterial, entflammbares Material, organisches Peroxyd.
Verpackungsmaterial:
In den Originalbehältern aufbewahren.
Änderungen vorbehalten
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SICHERHEITSPLÄNE KÜHLANLAGE R410A
8. KONTROLLE DER EXPOSITION 8.1
/INDIVIDUELLE SCHUTZVORRICHTUNG
8.2
9. STABILITÄT und Reaktivität
10. TECHNOLOGISCHE INFORMATIONEN
Kontrollparameter
Difluormethan:
Expositionsgrenzen empfohlen von DuPont: AEL(8-h und 12-h TWA) =
1000 ml/m3; DuPont (1999).
Atmungsschutz
Zur Speicherung und für Wartungsarbeiten am Tank muss ein autonomes
Sauerstoffgerät verwendet werden.
Die Dämpfe sind schwerer als die Luft und können zu Ersticken führen,
da der Sauerstoffgehalt in der Luft verringert wird.
Schutz der Hände
Gummihandschuhe.
Schutz für die Augen
Schutzbrille.
Hygienemaßnahmen
Nicht rauchen.
9.1 Stabilität
Keine Zersetzung, wenn man die entsprechenden Anweisungen befolgt
9.2 Situationen, die zu
vermeiden sind
Das Produkt ist nicht entflammbar, wenn es unter normalen Temperaturund Druckbedingungen mit der Luft in Berührung kommt. Unter Druck
mit Luft oder Sauerstoff kann die Mischung entflammbar werden. Einige
Mischungen von HCFC oder HFC und Chlor können entflammbar werden oder unter bestimmten Bedingungen reaktiv.
9.3 Materie, die zu vermeiden sind
Alkalimetall, Erdalkalimetall, granuliertes Metallsalz, Al, Zn, Be, usw. in
Pulver.
9.4 Gefährliche Zersetzungsprodukte
Halogensäure, Spuren von Carbonyl-Halogenid,
10.1 Akute Toxizität
Difluormethan:
CL50/Inhalation/4 Stunde/Rattenversuch = >760 ml/l
Pentfluoräthan (R125)
CL50/Inhalation/1 Stunde/Rattenversuch = >3480 mg/l
10.2 Lokale Auswirkungen Konzentrationen, die den TLV-Wert überschreiten, können narkotische
Auswirkungen haben. Inhalation von Zersetzungsprodukten mit hoher
Konzentration können Atemnot (Lungenödem) hervorrufen.
11. ÖKOLOGISCHE INFORMATIONEN
10.3 Langanhaltende
Toxizität
Hat keine krebserregenden, teratogene oder mutagene Auswirkungen
bei Tierversuchen gezeigt.
10.4 Spezifische Auswirkungen
Eine schnelle Verdampfung der Flüssigkeit kann zu Einfrieren führen.
Kann zu Herzrhythmusstörungen führen.
11.1 Auswirkungen auf
Grund von Ökotoxizität
Pentfluoräthan (R125) Globales Heizpotenzial des Halocarbid; HGWP; (R11 = 1) = 0,84
Entkräftungspotential des Ozons; ODP;
(R-11 = 1) = 0
12. ÜBERLEGUNGEN BEZÜGLICH 12.1 Abfälle AusschussDER ENTSORGUNG
material/unbenutzte
Produkte
13. INFORMATIONEN ZUM
TRANSPORT
Verwendbar mit Rekonditionierung.
12.2 Kontaminierte Behälter
Drucklose Behälter sollten dem Lieferanten zurückerstattet werden.
N° O.N.U.
3163
ADR/RID 3163 Gas, komprimiert, n.a.s. (Difuormethan,
Pentfluoräthan), 2, ADR.
WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM VERWENDETEN KÜHLMITTEL
Die Kühlmittelmenge ist auf dem Schild mit dem Namen der
Einheit ersichtlich.
Dieses Produkt enthält im Kyoto-Protokoll genannte fluorierte
Treibhausgase. Diese Gase nicht in die Atmosphäre freisetzen.
Möglicherweise sind entsprechend den lokalen und/oder europäischen Normen regelmäßige Inspektionen notwendig, um
zu überprüfen, ob Kühlmittel austritt. Für nähere Informationen kontaktieren Sie den örtlichen Vertragshändler.
Art des Kühlmittels: R 410A
GWP-Wert (1): 1975
GWP = global warming potential
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10396000003_EPSILON ECHOS DK_04-10-2012
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