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FieldPoint FP-1000/1001 - National Instruments

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SCHNELLSTARTANLEITUNG
FieldPoint ™ FP-1000/1001
Erforderliche Hardware/Software
•
•
•
•
•
Netzwerkmodul
35mm-Profilschiene nach DIN
2 Schienenclips (beiliegend)
Anschlusssockel
I/O-Modul(e)
1
•
•
•
•
Stromversorgung (11-30 V
Gleichspannung)
Serielles Kabel, Schraubendreher
PC mit Windows-Betriebssystem
FieldPoint-Software-CD
Auswahl der geeigneten Umgebung für das FieldPoint-System
Das FieldPoint-System ist zur Festinstallation vorgesehen, das heißt, die
Baugruppe darf weder Bewegung noch Schock oder Vibration ausgesetzt sein.
Für mobile Systeme wird empfohlen, mit Compact FieldPoint zu arbeiten.
Das FieldPoint-System sollte in einen Schaltschrank, zum Beispiel FP-ENC1,
eingebaut werden. Im FP-ENC1 gibt es bereits eine entsprechende
Montageschiene (DIN).
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Ideal ist es, ein FieldPoint-System in einem Schaltschrank auf einer 35 mm
langen Profilschiene anzubringen. Befestigen Sie das System nicht an der Tür
oder einer Frontplatte. Bei der Montage an einer Tür können sich die
Montageschienen verbiegen, wodurch sich Kabelkontakte lösen können. Bei der
Montage an einer Frontplatte besteht die Gefahr von Wackelkontakten zwischen
den einzelnen Modulen.
2
Befestigung des FieldPoint-Systems auf einer Profilschiene
Montage der Profilschiene an einer festen Halterung
Schrauben Sie zunächst die Profilschiene an einer festen Halterung, wie etwa
dem Inneren eines Schaltschranks, fest. Der Abstand zwischen den einzelnen
Schrauben sollte 100 mm betragen.
Hinweis: Setzen Sie keine Profilschienen aneinander, sondern
verwenden Sie immer eine durchgehende Schiene.
Einbau des Netzwerkmoduls
A. Lösen Sie den Schienenclip.
B. Haken Sie das Modul mit der
Nut an der Rückseite auf der
Schiene ein. Durch
Andrücken rastet das Modul
auf der Schiene ein.
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C.
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Schieben Sie das Modul an die
gewünschte Stelle und lassen Sie den
Clip einrasten.
Einbau der Anschlusssockel
Achtung: Beim Einbau der Anschlussblöcke muss das Modul
spannungsfrei sein. Während das Netzwerkmodul unter Spannung
steht, dürfen keine Anschlusssockel angebracht oder entfernt werden.
A. Lösen Sie den Schienenclip.
C.
Richten Sie das Modul aus und
lassen Sie den Clip einrasten.
Achten Sie darauf, dass sich die
Steckkontakte nicht verbiegen.
B. Drücken Sie den Sockel auf
die Schiene.
D. Gehen Sie für alle anderen
Anschlusssockel (in der Regel bis
zu 9 pro Netzwerkmodul) analog
vor. Achten Sie darauf, zwischen
den Sockeln keine Lücken zu
lassen.
© National Instruments Corporation
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FP-1000/1001-Schnellstartanleitung
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Hinweis: Wenn das FieldPoint-Modul für den zu Verfügung
stehenden Platz zu lang ist, können Sie ein oder zwei
Verlängerungskabel verwenden (separat zu bestellen).
E.
Befestigen Sie an beiden Seiten der Schiene die Schienenstopper, so dass
die Anschlussblöcke und das Netzwerkmodul Kontakt haben. Die
Schienenstopper werden mit dem Netzwerkmodul mitgeliefert. Schützen Sie
die elektrischen Anschlüsse des letzten Sockels mit der mitgelieferten
Abdeckung.
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Einbau der I/O-Module
In der Regel spielt es keine Rolle, an welcher Stelle die einzelnen I/O-Module
montiert werden. Folgende Fälle bilden jedoch eine Ausnahme:
•
Wenn Sie die Stromversorgung von Modulen an den V- und C-Anschlüssen
zusammenschalten möchten, sollten diese Module nebeneinander
angeordnet werden. Ausführlichere Informationen zur Zusammenschaltung
der Stromversorgung finden Sie im “FP-1000/1001 User Manual”.
Achtung: Beim Zusammenschalten mehrerer
Stromversorgungsquellen wird die Isolierung überbrückt.
•
Thermoelementmodule sollten auf einem FP-TB-3 und fern von
Wärmequellen, Netzwerkmodulen und Relaismodulen angebracht werden,
da diese das Messergebnis verfälschen können.
A. Setzen Sie die Schlitze des Moduls auf die Führungen des
Anschlusssockels und drücken Sie das Modul an, bis es einrastet.
B. Gehen Sie bei weiteren I/O-Modulen analog vor.
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FP-1000/1001-Schnellstartanleitung
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Erdung und Abschirmung des FieldPoint-Systems
Schutz des FieldPoint-Systems vor Beschädigungen
Damit das FieldPoint-System die EMC-Vorgaben erfüllt, muss es in einem
metallenen Gehäuse wie etwa den Schaltschrank FP-ENC1 untergebracht
werden. Der größtmögliche Schutz vor elektromagnetischen Störungen und
elektrischer Entladung wird
erzielt, wenn Sie den
3
Schaltschrank wie in der
2
Abbildung erden.
1
Erdleitung
2
Erdschrauben des
Schaltschranks
3
Montageschiene
1
Schutz vor Störsignalen
Messsignale unterliegen
drei wichtigen
Störfaktoren:
elektrostatischer
Aufladung, magnetischer Induktion und Spannungsspitzen. Inwieweit sich diese
Störfaktoren auf das Signal auswirken, hängt vom Anbringungsort der
Signalleitungen und der Art der Leitungen ab, mit denen die anderen Geräte an
das FieldPoint-System angeschlossen sind.
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Elektrostatische Aufladung entsteht durch das elektrische Feld einer
Spannungsquelle, beispielsweise einer Stromversorgungsleitung, welches das
Signal in Form eines Rauschens überlagern kann. Um Einflüsse elektrischer
Felder so weit wie möglich zu unterbinden, sollten die Signalleitungen mit einer
Folie abgeschirmt sein, die an der Signalquelle mit Masse verbunden ist. Erden
Sie die Abschirmung an keiner weiteren Stelle, denn sie darf aufgrund ihres
geringen Durchmessers keinen elektrischen Strom leiten.
Magnetische Induktion rührt von den Magnetfeldern her, die durch fließenden
Strom verursacht werden. Durch die Felder wird in den Signalleitungen ein
Strom erzeugt, der wiederum ein Rauschen mit sich führt. Die magnetische
Induktion lässt sich mit einem paarweise verdrillten Kabel vermindern. Je
stärker die Adern miteinander verdrillt sind, desto besser werden die Störungen
kompensiert.
Spannungsspitzen treten an einer Signalleitung beispielsweise durch Blitze auf.
Wenn Blitze oder andere Arten von Störspannungen in der Umgebung Ihrer
Signalleitungen häufig vorkommen, führen Sie die Leitungen durch ein
Metallrohr, das an mehreren Stellen geerdet ist.
Hinweis: Abschirmungen aus Folie sind für hohe Störspannungen
ungeeignet und können aufgrund ihrer Materialstärke nur an einer
Seite geerdet werden.
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FP-1000/1001-Schnellstartanleitung
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3
1
Verdrilltes Leitungspaar
2
Abschirmfolie
3
Rohr
4
An mehreren Stellen geerdet
5
An einer Seite geerdet
2
1
5
4
4
Anschluss der Netzwerkkabel
Module des Typs FP-1000 und FP-1001 können auf verschiedene Art und Weise
mit dem Netzwerk verbunden werden.
Anschluss des FP-1000 an eine serielle RS-232-Schnittstelle
Schließen Sie den 9-poligen DSub-Stecker RS-232 des FP-1000 mit Hilfe eines
Verlängerungskabels an die RS-232-Schnittstelle des Computers an.
Hinweis: Der RS-485-Anschluss des FP-1000 kann nicht direkt an die
RS-485-Schnittstelle des Computers angeschlossen werden. Eine
direkte Verbindung dieses Anschlusses ist nur mit dem FP-1001 möglich.
Wenn Sie mehrere serielle FieldPoint-Netzwerkmodule verwenden, sollten Sie
die Erdungsanschlüsse der RS-485-Schnittstellen miteinander verbinden, um
Beschädigungen durch unterschiedliche Erdpotentiale zu vermeiden.
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Anschluss eines FP-1000
an ein FP-1001
FP-1000
An ein FP-1000 können bis zu 24
serielle Netzwerkmodule des Typs
FP-1001 angeschlossen werden.
Stellen Sie dazu vom RS-485Repeater-Port die abgebildeten
Verbindungen her.
FP-1001
FP-1001
FP-1000
RX+
RXGND
TXTX+
A. Verbinden Sie die TX-Ausgänge
des FP-1001 mit den RXEingängen des FP-1000, und die
RX-Eingänge des FP-1001 mit
den TX-Ausgängen des
FP-1000.
1
FP-1001
4
RX+
RXGND
TXTX+
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RX+
RXGND
TXTX+
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2
3
TX
RX
RX
TX
4
RX
TX
B. Fügen Sie die
Abschlusswiderstände ein. An
jedes Ende Ihres RS-485Netzwerks sollten die mit dem
1 Vom Signalausgang der RS-232FP-1001 mitgelieferten 120ΩSchnittstelle des Computers
Widerstände zwischengeschaltet
2 Zum Signaleingang der RS-232werden, und zwar zwischen das
Schnittstelle des Host-Computers
RX- und das TX-Paar der RS-4853 Masse
Schnittstelle des FP-1000, sowie
4 120Ω-Abschlusswiderstände
zwischen das RX- und das TX-Paar
der letzten seriellen FP-1001-Schnittstelle (siehe Abbildung). Verdrillen Sie
dazu die Widerstandsanschlüsse mit den Signalleitungen der RS-485Schnittstelle und stecken Sie sie in die Anschlussbuchsen der Schnittstelle.
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Anschluss des FP-1001 an eine
serielle RS-485-Schnittstelle
FP-1001
An eine einzelne RS-485Schnittstelle des Host-Computers
können bis zu 25 Netzwerkmodule
des Typs FP-1001 angeschlossen
werden. Gehen Sie dazu nach
der abgebildeten Schaltung vor.
RX+
RXGND
TXTX+
FP-1001
A. Schließen Sie das Modul
mittels des 5-poligen
CombiconSchraubklemmadapters an
der Modulrückseite an die
RS-485-Schnittstelle des
Host-Computers an.
FP-1001
TX
RX
RX+
RXGND
TXTX+
RX
RX
TX
TX
-
B. Fügen Sie an jedem Ende Ihres
RS-485-Netzwerks die mit dem FP-1001
mitgelieferten 120 Ω-Abschlusswiderstände ein, und zwar zwischen das
RX- und TX-Paar des Host-Computers und das RX- und TX-Paar an der
RS-485-Schnittstelle des letzten FP-1001-Moduls (siehe Abbildung).
Verdrillen Sie dazu die Widerstandsanschlüsse mit den Signalleitungen der
RS-485-Schnittstelle und stecken Sie sie in die Anschlüsse der Schnittstelle.
C.
Überprüfen Sie die Vorspannungseinrichtung. Normalerweise sind die für
ein RS-485-Netzwerk erforderlichen Vorspannungswiderstände bereits in
der RS-485-Schnittstelle des Host-Computers bereits enthalten. Durch die
Vorspannungswiderstände wird eine höhere Zuverlässigkeit und
Störsicherheit erzielt.
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Hinweis: Die dargestellte Pinbelegung des RS-485-DB-9Anschlusses gilt nur für RS-485-Karten von National Instruments. Die
Pinbelegungen anderer Karten entnehmen Sie bitte der Beschreibung
zu Ihrer Karte.
5
Einstellen der Netzwerkadresse und der Baudrate
Wenn Sie die Voreinstellungen ändern müssen, entfernen Sie die Abdeckung
des 8-poligen Schalters an der Vorderseite des FP-1000/1001 und stellen Sie die
gewünschte Netzwerkadresse und Übertragungsrate ein.
Adresse 0
Adresse 1
Adresse 2
1 2 3 4 5 6 7 8
Baudrate
Adresse
Voreinstellung: Adresse 0
Baudrate 115200
1 2 3 4 5 6 7 8
A. Überprüfen/Einstellen der Netzwerkadresse
Allen Netzwerkmodulen, die an dieselbe serielle Schnittstelle des
Computers angeschlossen sind, müssen unterschiedliche Adressen
zugeordnet sein. Module an unterschiedlichen seriellen Ports können
dieselbe Adresse haben. Die mit dem Netzwerkmodul verbundenen
Anschlusssockel werden automatisch auf eine höhere Adresse als das
Netzwerkmodul konfiguriert. Die voreingestellte Netzwerkadresse für das
FP-1000/1001 ist 0.
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Schalterpositionen Netzwerkmodul1-5
Adresse (dezimal)
1 2 3 4 5 6 7 8
0
Voreinstellung
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Schalterpositionen Netzwerkmodul1-5
Adresse (dezimal)
90
1 2 3 4 5 6 7 8
100
1 2 3 4 5 6 7 8
110
30
120
1 2 3 4 5 6 7 8
130
1 2 3 4 5 6 7 8
50
160
1 2 3 4 5 6 7 8
andere
Einstellungen
nicht möglich
170
80
FP-1000/1001-Schnellstartanleitung
240
1 2 3 4 5 6 7 8
70
1 2 3 4 5 6 7 8
230
150
1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
220
1 2 3 4 5 6 7 8
60
1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
140
1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
210
1 2 3 4 5 6 7 8
40
1 2 3 4 5 6 7 8
200
1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
190
1 2 3 4 5 6 7 8
20
1 2 3 4 5 6 7 8
180
1 2 3 4 5 6 7 8
10
1 2 3 4 5 6 7 8
Schalterpositionen Netzwerkmodul1-5
Adresse (dezimal)
1 2 3 4 5 6 7 8
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B. Überprüfen/Einstellen der Baudrate
Alle Module, die an dieselbe Schnittstelle des Computers angeschlossen
sind, müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt sein. Diese darf die
Baudrate der seriellen Schnittstelle des Computers jedoch nicht
übersteigen. Die voreingestellte Baudrate für das FP-1000/1001 lautet
115200. Damit wird die höchste Übertragungsleistung erzielt. Die Einstellung
sollte nur bei Übertragungsproblemen verändert werden.
Schalterpositionen
6-8
Baudrate des
Netzwerkmoduls
Schalterpositionen
6-8
300
1 2 3 4 5 6 7 8
9600
1 2 3 4 5 6 7 8
1200
1 2 3 4 5 6 7 8
Schalterpositionen
6-8
57600
1 2 3 4 5 6 7 8
2400
Baudrate des
Netzwerkmoduls
1 2 3 4 5 6 7 8
19200
1 2 3 4 5 6 7 8
1 2 3 4 5 6 7 8
C.
Baudrate des
Netzwerkmoduls
115200
(Voreinstellung)
38400
1 2 3 4 5 6 7 8
Übernahme der neuen Einstellungen
1.
Vermerken Sie die neuen Einstellungen auf dem Beschriftungsfeld des
FP-1000/1001, so dass Sie sie für eine spätere Konfiguration zur Hand
haben.
2.
Wenn sich das Netzwerkmodul bereits in Betrieb befand, schalten Sie
es aus und wieder ein, damit die neuen Einstellungen in Kraft treten.
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Anschluss der Stromversorgung des FieldPoint-Systems
A. Verwenden Sie ein Stromversorgungsmodul, das bei einer Gleichspannung
von 11-30 V mindestens 15 W Leistung erzeugen kann (beispielsweise NI
PS-4 oder PS-5).
B. Klemmen Sie den Ferritkern in einem Abstand von ca. 25 cm von jedem
Ende auf das Stromversorgungskabel (siehe Abbildung).
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C.
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Schließen Sie die Stromversorgungsleitungen an den V- und C-Anschluss
des Netzwerkmoduls an. Verbinden Sie die Masseleitung mit dem CAnschluss an der linken Seite des Anschlusssockels und die stromführende
Leitung mit dem daneben liegenden V-Anschluss. An den Sockel können
insgesamt 3 Leitungspaare angeschlossen werden. Um sicherzugehen,
dass die Stromversorgung für Ihre Module ausreichend ist, schlagen Sie in
den FieldPoint-Unterlagen nach dem Leistungsbedarf Ihrer Module nach.
D. Schließen Sie die Stromversorgungsleitungen an den V- und C-Anschluss
des Netzwerkmoduls an. Verbinden Sie die Masseleitung mit dem CAnschluss an der linken Seite des Anschlusssockels und die stromführende
Leitung mit dem daneben liegenden V-Anschluss. An den Sockel können
insgesamt 3 Leitungspaare angeschlossen werden. Um sicherzugehen,
dass die Stromversorgung für Ihre Module ausreichend ist, schlagen Sie in
den FieldPoint-Unterlagen nach dem Leistungsbedarf Ihrer Module nach.
v v
Stromversorgung
+
(11-30 V)
–
V
c c
C
Zum nächsten Gerät
(Optional. Isolierung wird unwirksam.)
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Achtung: Beim Zusammenschalten benachbarter Sockel oder
Stromversorgungsmodule wird die Isolierung überbrückt.
Separate Stromversorgung
(empfohlen)
Keine externe
Versorgung erforderlich
Zusammengeschaltete Stromversorgung
(Isolierung wird unwirksam)
FP-1000
FP-AI-110
FP-AO-200
15 16 V
Die Grautöne sollen
unterschiedliche
Spannungspotentiale
symbolisieren.
31 32 C
FP-RLY-420
V 1 2 3
C 17 18
FP-TC-120
An VSUP und COM
angeschlossene
Stromversorgung
Achtung: Beim Zusammenschalten
mehrerer Stromversorgungsquellen wird die
Isolierung überbrückt.
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Anschluss der Feldgeräte
Schlagen Sie bitte zum Anschluss der Feldgeräte in der Bedienungsanleitung
des verwendeten I/O-Moduls nach.
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Anschluss des FieldPoint-Systems an die Stromversorgung
Achtung: Alle Anschlusssockel müssen vor Anschluss der
Stromversorgung mit dem FP-1000/1001 verbunden werden.
Schließen Sie die
FieldPoint-Module an die
Stromversorgung an. Die
ACCESS- und STATUS-LEDs
des FP-1000/1001 sollten
einmal blinken, und die
POWER-LED sollte
aufleuchten. Nach ein paar
Sekunden sollten die POWERund die READY-LED aller
Module leuchten. Wenn das
POWER- und READY-LEDs leuchten
nicht der Fall ist, lesen Sie
bitte die Informationen zur
Fehlerbehandlung (Troubleshooting) im “FP-1000/1001 User Manual”.
Testen Sie nach Inbetriebnahme der Geräte die Datenübertragung und
konfigurieren Sie die Module, die Einschaltzustände und die
Watchdog-Einstellungen.
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Installation der
FieldPoint-Software
A. Installieren Sie zunächst alle
Softwarepakete, mit denen Sie
arbeiten möchten, beispielsweise
LabVIEW, LabVIEW RT,
Measurement Studio, VI Logger
oder LabWindows™/CVI™.
Beginnen Sie dann mit der
Installation von FieldPoint. Zusammen mit FieldPoint werden verschiedene
LabVIEW-VIs und -Beispiele sowie der LabWindows/CVI-Treiber mit
Beispielen installiert, wofür die dazugehörige Software auf dem System
vorhanden sein muss.
B. Schließen Sie alle geöffneten Anwendungen.
C.
Legen Sie die FieldPoint-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
D. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Hinweis: Wenn die Installation nicht automatisch gestartet wird,
klicken Sie im Window-Startmenü auf Ausführen und geben Sie
d:\setup ein (d steht für den Laufwerksbuchstaben Ihres CD-ROMLaufwerks). Klicken Sie anschließend auf OK.
10
Weiterführende Informationen
Die Konfiguration Ihres FP-1000/1001 in der Software ist in der Measurement &
Automation Explorer Help for FieldPoint (unter Start»Programme»National
Instruments»FieldPoint»FieldPoint Help) beschrieben.
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Technische Daten
Die nachfolgenden Angaben gelten – sofern nicht anders angegeben – für eine
Umgebungstemperatur von –40 bis 70 °C. Änderungen vorbehalten.
Netzwerk
Netzwerk-Schnittstellen
FP-1000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 RS-232-Schnittstelle, 1 RS-485-Repeater-Port
FP-1001 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 RS-485-Schnittstelle
Baudraten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300, 1200, 2400, 9600, 38400, 57600, 115200
(einstellbar)
Kommunikationsparameter . . . . . . . . 1 Startbit, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, kein Paritätsbit
RS-485-Isolation . . . . . . . . . . . . . . . . . 2300 Vrms Durchbruchspannung
Stromversorgung
Betriebsspannung. . . . . . . . . . . . . . . . 11-30 V Gleichspannung
Empfohlene Leistung
FP-1000/1001 mit
bis zu 5 I/O-Modulen. . . . . . . . . 15 W (z. B. FP-PS-4)
FP-1000/1001 mit
6 bis 9 I/O-Modulen. . . . . . . . . . 20 W
Leistungsverbrauch . . . . . . . . . . . . . . 1 W + 1,15 (gesamte Leistungsaufnahme
aller I/O-Module)
Äußere Merkmale
Schraubklemmverbindungen . . . . . . 16-26 AWG-Kupferdraht, auf einer Länge von
7 mm abisoliert
Drehmoment der
Schraubanschlüsse . . . . . . . . . . . . . . 0,5-0,6 Nm
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Umgebungsbedingungen
FieldPoint-Module dürfen nur in geschlossenen Räumen verwendet werden. Für den
Betrieb unter freiem Himmel müssen sie sich in einem geeigneten abgeschlossenen
Gehäuse befinden.
Betriebstemperatur. . . . . . . . . . . . . . . –40 bis 70 °C
Lagertemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . –55 bis 85 °C
Feuchtigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 bis 90% relative Luftfeuchtigkeit,
nicht-kondensierend
Maximale Höhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2000 m; bei größeren Höhen ist der Grenzwert der
Spannungsisolation geringer.
Verschmutzungsgrad . . . . . . . . . . . . . 2
Sicherheit
Das FP-1000/1001 erfüllt folgende Sicherheitsstandards für elektrische Mess-,
Steuerungs- und Laboranlagen:
• 61010-1, IEC 61010-1
• UL 3121-1, UL 61010C-1
• CAN/CSA C22.2 Nr. 1010.1
Hinweis: Die Prüfsiegel zur Einhaltung von Sicherheitsstandards finden Sie
auf dem Produkt oder der Verpackung. Eine Suche nach Sicherheitszertifikaten
ist auch auf ni.com/certification möglich. Geben Sie dazu die
Modellnummer oder Produktlinie ein und klicken Sie in der Spalte Certification
auf den gewünschten Link.
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Elektromagnetische Verträglichkeit
CE, C-Tick und FCC Abschnitt 15 (Klasse A)
Störaussendung . . . . . . . . . . . . . . . . . EN 55011 Klasse A bei einem Abstand von 10 m,
FCC Abschnitt 15A über 1 GHz
Störfestigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61326:1997 + Änderung A2: 2001, Tabelle 1
Hinweis: Damit das Produkt elektromagnetisch verträglich ist, sind
abgeschirmte Leitungen zu verwenden.
CE-Zulassung
Das von Ihnen erworbene Produkt erfüllt alle Mindestanforderungen der geänderten
europäischen Richtlinien für das CE-Prüfsiegel, und zwar:
Niederspannungsrichtlinie
(Sicherheit) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73/23/EEC
Elektromagnetische Verträglichkeit
Richtlinie (EMV) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89/336/EEC
Hinweis: Welche behördlichen Sicherheitsstandards das Produkt außerdem
erfüllt, ist in der dazugehörigen Konformitätserklärung beschrieben. Zur Suche
nach Konformitätserklärungen besuchen Sie ni.com/certification,
geben die Nummer des betreffenden Modells oder die Produktlinie ein und
klicken Sie in der Spalte Certification auf den gewünschten Link.
© National Instruments Corporation
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FP-1000/1001-Schnellstartanleitung
322731f-0113.qxp
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9:53 AM
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Abmessungen
107.19 mm
(4.22 in.)
109.5 mm
(4.31 in.)
FP-1000
STATUS
NETWORK
POWER
BAUD
ACCESS
RS-232/RS-485 Network Interface
ADDRESS
FieldPoint
RS-485
RX+ RX– GND TX–
RS-232
TX+
91.44 mm
(3.60 in.)
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ni.com
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Die aktuelle Fassung aller Handbücher, Beispiele und Hinweise zur Fehlersuche finden Sie auf
unserer Website ni.com/support. Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an eine Niederlassung von
National Instruments in Ihrer Nähe. Die Adresse der Hauptgeschäftsstelle von National Instruments in
den USA lautet: 11500 North MoPac Expressway, Austin, TX, 78759-3504. Um Telefon-Support in den
USA zu erhalten, geben Sie bitte auf ni.com/ask Ihre Anfrage ein und folgen den Anweisungen
oder wählen (+1) 512-795-8248. Telefonische technische Unterstützung außerhalb der USA erhalten
Sie unter einer der folgenden Rufnummern:
Deutschland 089/741 31 30, Österreich 0662/45 79 90 0, Schweiz 56/200 51 51, Australien 1800 300 800,
Belgien 32 0 2 757 00 20, Brasilien 55 11 3262 3599, China 86 21 6555 7838, Dänemark 45 45 76 26 00,
Kanada (Calgary) 403 274 9391, Kanada (Ottawa) 613 233 5949, Kanada (Québec) 450 510 3055,
Kanada (Toronto) 905 785 0085, Kanada (Vancouver) 514 685 7530, , Finnland 385 0 9 725 725 11,
Frankreich 33 0 1 48 14 24 24, , Griechenland 30 2 10 42 96 427, Großbritannien 44 0 1635 523545,
Indien 91 80 51190000, Israel 972 0 3 6393737, Italien 39 02 413091, Japan 81 3 5472 2970,
Korea 82 02 3451 3400, Malaysia 603 9131 0918, Mexiko 001 800 010 0793, Neuseeland 0800 558 322,
Niederlande 31 0 348 433 466, Norwegen 47 0 66 90 76 60, Polen 48 22 3390150,
Portugal 351 210 311 210, Russland 7 095 783 6851, Schweden 46 0 8 587 895 00,
Singapur 65 6226 5886, Slowenien 386 3 425 4200, Spanien 34 91 640 0085, Südafrika 27 0 11 805 8197,
Taiwan 886 2 2528 7227, Thailand 662 992 7519, Tschechische Republik 420 224 235 774
CVI™, IVI™, LabVIEW™, Measurement Studio™, National Instruments™, NI™ und ni.com™ sind
Warenzeichen der Firma National Instruments. Alle anderen aufgeführten Produkt- oder Firmennamen
sind Warenzeichen oder Handelsnamen der jeweiligen Firmen. Patentinformationen zu Produkten von
National Instruments erhalten Sie unter Hilfe »Patente in der Software, in der Datei patents.txt
auf Ihrer CD oder auf ni.com/patents.
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Okt04
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