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BEDIENUNGSANLEITUNG - RoTec Leipzig

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D
Die Motivation.
FALT-ROLLSTUHL
Leichtgewicht-Rollstühle
BEDIENUNGSANLEITUNG
1
Inhalt
Einleitung ............................................................................................................................ 3
Empfang .............................................................................................................................. 3
Montage .............................................................................................................................. 4
Modellaufzählung .............................................................................................................. 4
Sicherheitshinweise ............................................................................................................ 4
Übersicht ............................................................................................................................. 5
Spezifikation/Verwendbarkeit ........................................................................................... 6
Zusatz - und Vorsatzantriebe ..................................................................................... 6
Fahrverhalten ...................................................................................................................... 7
Bremse ................................................................................................................................. 8
Druckbremse ................................................................................................................ 9
Trommelbremsen ....................................................................................................... 10
Bremshebel ................................................................................................................ 12
Wadengurt ........................................................................................................................ 13
Beinstützen ....................................................................................................................... 14
Höhenverstellbare Beinstütze .................................................................................. 20
Seitenteile ......................................................................................................................... 23
Kleiderschutz .................................................................................................................... 28
Rückenlehne ..................................................................................................................... 30
Schiebegriffe ..................................................................................................................... 32
Antriebsräder .................................................................................................................... 34
Variable Sitzhöhe .............................................................................................................. 35
Greifreifen ......................................................................................................................... 37
Hand- und Speichenschutz ............................................................................................... 38
Lenkräder .......................................................................................................................... 39
Stützrollen ......................................................................................................................... 40
Auftrittrohr ....................................................................................................................... 43
Haltegurt ........................................................................................................................... 44
Falten/Entfalten ................................................................................................................ 46
Transport ........................................................................................................................... 48
Transport in Behindertentransportkraftwagen (BTW) ................................................... 49
Produkthaftungshinweise ........................................................................................ 50
Sicherheitshinweise ................................................................................................... 50
Instandhaltung ................................................................................................................. 51
Technische Daten .............................................................................................................. 59
Garantie ............................................................................................................................ 66
2
EINLEITUNG
EMPFANG
Die MEYRA-Rollstühle erfüllen die
Wünsche nach Mobilität und mehr
Unabhängigkeit durch die im neuen
Styling bewährte MEYRA-Technologie. Nutzen Sie die konstruktiven Vorzüge Ihres Rollstuhles sowohl im
Innenbereich (z.B. Wohnung, Arbeitsplatz) als auch im Freien.
Alle MEYRA-Produkte werden bei uns
im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft
und in Spezialkartons verpackt.
Die vorliegende Bedienungsanleitung
vermittelt Ihnen die dazu notwendigen Informationen – verständlich geschrieben und mit Bildern versehen.
Achtung:
Lesen und beachten Sie vor der ersten Fahrt diese Bedienungsanleitung.
• Beachten Sie die Broschüre Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle.
• Kinder haben diese Bedienungsanleitung sowie die Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische
Rollstühle" vor der ersten Fahrt zusammen mit ihren Eltern bzw. einer Aufsichts- oder Begleitperson
zu lesen und zu beachten!
☞ Hinweis:
Wir möchten Sie dennoch bitten,
das Fahrzeug sofort nach Erhalt –
am besten im Beisein des Überbringers – auf eventuelle während des
Transportes aufgetretene Schäden
zu überprüfen.
Sollten Sie der Meinung sein, dass eine
Beschädigung während des Transportes eingetreten ist, so veranlassen Sie
bitte folgendes:
a) Durchführung einer TATBESTANDSAUFNAHME – der Überbringer ist dazu verpflichtet.
b) Anfertigung einer ABTRETUNGSERKLÄRUNG – Sie treten alle Forderungen aus diesem Schaden an
den Lieferer ab.
c) Rücksendung des FRACHTBRIEFES,
der TATBESTANDSAUFNAHME und
der ABTRITTSERKLÄRUNG an uns.
Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises
oder Meldung eines Schadens nach
der Annahme ist eine Anerkennung
des Schadens durch uns nicht möglich.
3
MONTAGE
Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ihren Rollstuhl betriebsbereit und Ihren
Bedürfnissen angepasst.
MODELLAUFZÄHLUNG
Diese Bedienungsanleitung ist für folgende Modelle gültig:
Modell 1.750
Modell 1.751
Modell 1.760
Modell 1.830
Modell 1.840
Modell 1.850
Modell 1.851
Modell 2.940
Modell 2.950
☞ Hinweis:
Die in den Abbildungen gezeigten
Bauteile sind nicht immer mit dem
Rollstuhl identisch.
Lage und Handhabung der zu betätigenden Teile sind auf das Rollstuhlmodell übertragbar. Nach jeder Montage sowie Ein- bzw.
Verstellung ist der korrekte Sitz des
Bauteiles zu prüfen.
4
SICHERHEITSHINWEISE
Achtung:
Broschüre „Sicherheitshinweise –
Mechanische Rollstühle" beachten!
• Zum Rollstuhl gehörende Teile
nicht werfen oder fallen lassen!
• Abnehmbare Teile wie z.B. Seitenteile und Beinstützen sind sachgerecht zu behandeln. Nur so ist eine
bleibende Funktion gewährleistet.
• Bei der Teilnahme am öffentlichen
Straßenverkehr muss eine passive
Beleuchtung vorhanden sein!
• Der Rollstuhl ist nur mit fest gestellten Bremsen abzustellen.
ÜBERSICHT
Für Modelle 1.750, 1.751, 1.760, 1.830, 1.840, 1.850, 1.851, 2.940, 2.950
Das in Abb.1 abgebildete Modell entspricht der Standardversion. Abweichende Änderungen sind in dieser Bedienungsanleitung gesondert beschrieben.
2
1
13
12
3
11
10
4
9
5
8
7
6
1
Pos. Benennung
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Schiebegriff rechts
Sitzkissen/Sitzgurt
Beinstütze links
Wadengurt
Fußplatte links/Fußbrett
Lenkrad rechts
Antriebsrad rechts
Beinstütz-Verriegelung rechts
Arretierknopf/Steckachse
rechts
Pos. Benennung
10
11
12
13
Bremshebel (Druckbremse)
rechts
Greifreifen rechts
Seitenteil mit Armlehne
Rückengurt
5
SPEZIFIKATION/VERWENDBARKEIT
Die Leichtgewicht-Rollstühle für den
Kurzzeitgebrauch sind universal einsetzbar und somit Allround-Rollstühle für den Innenbereich (z.B. Wohnung, Arbeitsplatz), zur Freizeitgestaltung im Freien auf festem Untergrund
und als Reisebegleiter.
ZUSATZ - UND VORSATZANTRIEBE
Vor dem Anbau von Zusatz- oder Vorsatzantrieben sind folgende Hinweise zu beachten:
Achtung:
Der Anbau von Zusatz- und Vorsatzantrieben darf nur an dafür
freigegebene Rollstuhl-Modelle erfolgen.
– Die freigegebenen Rollstuhl-Modelle sind bei jedem autorisierten
Fachhändler zu erfragen.
• Die maximale Höchstgeschwindigkeit eines Rollstuhles mit angebautem Zusatz- oder Vorsatzantrieb
darf 12 km/h nicht überschreiten.
• Rollstühle mit angebautem Vorsatzantrieb dürfen nur in Verbindung mit einer Radstandverlängerung verwendet werden.
• Aus Sicherheitsgründen empfehlen
wir das ordnungsgemäße Tragen
eines Sturzhelmes sowie entsprechende Sporthandschuhe.
6
FAHRVERHALTEN
Diese bietet Ihnen großen Fahrkomfort und hohe Betriebssicherheit.
Die Abstimmung der Fahreigenschaften und Ihren persönlichen Gegebenheiten, ist nach einer kurzen Kennenlern-Phase, dem Fahr-Training, vorerst
erreicht.
Die vorliegende Bedienungsanleitung
informiert Sie darüber.
Achtung:
Fahren Sie während dieser ersten
Fahrten besonders vorsichtig!
• Beachten Sie in der Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische
Rollstühle" das Kapitel "Fahr-Training"!
Achtung:
Beachten Sie die Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle".
• Vermeiden Sie die direkte entgegengesetzte Richtungsänderung,
(z. B. nach einer Rückwärtsfahrt
ohne Lenkbewegung in eine Vorwärtsfahrt). – Unfallgefahr durch
Vollbremsung bei gleichzeitig nach
innen schwenkenden Lenkrädern!
• Er dient ausschließlich der Beförderung einer Person auf dem Sitz
(mit montierten Seitenteilen, Beinstützen) und nicht als Zugmittel,
Transporter o. ä.). Sie werden bei
jeder Fahrt mit neuen Situationen
konfrontiert sein und diese bewältigen müssen, wie dies in allen Lebensbereichen erforderlich ist. Nutzen Sie die Anpassungsfähigkeit
des Leichtgewicht-Rollstuhls an die
Bedürfnisse seiner Benutzer.
7
BREMSE
Die Feststellbremse gehört zu den
wichtigsten Sicherheitselementen eines Rollstuhles und ist als Druckbremse oder als luftdruckunabhängige
Trommelbremse vorhanden.
Ihr Leichtgewicht-Rollstuhl kann je
nach Ausführung mit Druckbremsen
(Abb.2), wirken direkt auf die Reifen
oder mit Trommelbremsen (Abb.3 +
4), erkennbar an der größeren Radnabe, ausgestattet sein.
2
Achtung:
Beachten Sie die Wartungsanleitung sowie in der Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische
Rollstühle" die Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise und Bremsen".
• Beim Feststellen nur einer Bremse
auf abschüssiger Fahrbahn rollt das
freilaufende Rad talwärts um das
gebremste Rad. Je nach Gefälle der
Fahrbahn ist mit einem seitlichen
Umkippen zu rechnen.
3
4
8
DRUCKBREMSE
Die Bremswirkung lässt nach bei:
– abgefahrenem Reifenprofil,
– zu geringem Reifendruck,
– nassen Reifen.
Achtung:
Bei Nachlassen der Bremswirkung
die Bremse sofort von Ihrer Fachwerkstatt instandsetzen lassen.
5
• PU-bereifte Rollstühle nicht mit
festgestellten Druckbremsen abstellen. – Unfallgefahr beim dosierten Abbremsen durch eine evtl.
bleibende Verformung der Lauffläche.
Funktion als Betriebsbremse
Gleichmäßig beide Bremshebel nur
leicht anziehen, so bremsen Sie den
Rollstuhl dosiert ab.
6
Feststellen der Druckbremsen
Zum Sichern des Rollstuhles gegen ungewolltes Fortrollen beide Bremshebel bis zum Anschlag nach vorn drükken (Abb.6).
☞ Hinweis:
Der Rollstuhl darf sich bei festgestellten Bremsen nicht schieben lassen.
Lösen der Druckbremsen
Beide Bremshebel bis zum Anschlag
nach hinten ziehen (Abb.5).
9
TROMMELBREMSEN
Die Trommelbremse wird von der Begleitperson über die Bremshebel der
verlängerten Schiebegriffe (Abb.7)
oder der Schiebestange betätigt.
Vorteil:
– Bremswirkung unabhängig vom
Reifenprofil.
–
Br e m sw i r k u n g u n a b h ä n g i g v o m
Re i f en d r u ck .
–
Si ch e r e H a n d h a b u n g f ü r Ih r e Be g l e i t p e r so n d u r ch Br e m sh e b e l a n
b e i d e n Sch i e b e g r i f f e n .
Achtung:
Bei der Ausführung Trommelbremsen für Begleitperson den Rollstuhl
nicht über die verlängerten Schiebegriffe anheben! – Verbiegen der
nachträglich verlängerten Schiebegriffe.
• Die Bremswirkung lässt nach bei
abgenutzten Bremsbelägen.
• Bei Nachlassen der Bremswirkung
den Rollstuhl sofort von Ihrer Fachwerkstatt instandsetzen lassen.
Funktion als Betriebsbremse
Gleichmäßig beide Bremshebel nur
leicht anziehen, so bremsen Sie den
Rollstuhl dosiert ab.
10
7
Feststellen der Trommelbremsen
– Zum Sichern des Rollstuhles gegen
ungewolltes Fortrollen beide
Bremshebel gleichmäßig anziehen
(Abb.8).
– Mit einem Finger die Fläche (A,
Abb.8) der Sperrklinke nach unten
drücken und einrasten lassen.
– Bremshebel loslassen. – Je nach Einstellung rastet die Sperrklinke in
der ersten oder zweiten Rastposition ein und stellt die Bremse fest.
A
8
☞ Hinweis:
☞ Der Rollstuhl darf sich bei festgestellten Bremsen nicht schieben lassen.
☞ Ist die dritte Rastposition zum Feststellen der Bremse erforderlich,
muss die Bremse von einer Fachwerkstatt nachgestellt werden.
Lösen der Trommelbremsen
Beide Bremshebel anziehen bis die
Sperrklinken (A, Abb.8) selbsttätig aus
der Rastung springen.
Beide Bremshebel loslassen. – Die Feststellbremsen sind gelöst und der Rollstuhl wieder fahrbereit.
11
BREMSHEBEL
Achtung:
Nicht auf die Griffe der Bremshebel abstützen!
Aufsteckbare Bremshebelverlängerung
(Code 986)
Die aufgesteckten Bremshebel wirken
als Bremskraftverstärker und verringern den erforderlichen Kraftaufwand zum Feststellen der Bremsen
(Abb.9).
9
Achtung:
Bremshebelverlängerung nicht
während der Fahrt abziehen.
– Unfallgefahr bei zu weit abgezogener Bremshebelverlängerung!
9.1
Abklappbarer Bremshebel
(Code 680)
Für das seitliche Überwechseln aus/in
den Rollstuhl kann, nach dem Feststellen der Bremse (Abb.9.1), der Bremshebel nach hinten abgeklappt werden
(Abb.9.2).
Achtung:
Bei einem losen Bremshebel oder
Nachlassen der Bremswirkung die
Bremse sofort von Ihrer Fachwerkstatt instandsetzen lassen.
12
9.2
WADENGURT
Der Wadengurt verhindert ein Abrutschen der Füße von den Fußplatten.
Er wird durch die Beinstützoberteile
(Abb.10) oder um spezielle Aufnahmedorne (Abb.11) geführt und mittels
Klettverschluss der entsprechenden
Länge angepasst.
Achtung:
Fahren Sie nicht ohne Wadengurt
(außer zum Trippeln)! – Wadengurt
entfällt bei höhenverstellbaren
Beinstützen und wird ersetzt durch
die Wadenpolster.
10
11
13
BEINSTÜTZEN
Achtung:
Beinstützen sind bewegliche, abnehmbare Teile, die nicht geeignet
sind, daran den Rollstuhl anzuheben oder zu tragen (siehe Warnhinweise an den Seitenteilen).
Hochklappen der Fußplatten
12
Ihr Vorteil:
– Leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl.
– Fußbereich frei, kein Stolpern.
Achtung:
Abgeschwenkte Beinstützen sind
automatisch entriegelt und können leicht abfallen. Bei weiterem
Umgang (z. B. Transport) beachten.
– "Trippeln" möglich (Vorwärtsbewegen des Rollstuhles mit den Füßen).
Handhabung:
•
N a ch d e m W i e d e r e i n sch w e n k e n
d e r Be i n st ü t z e n n i ch t v e r g e sse n ,
d i e se , d u r ch U m l e g e n d e s H e b e l s
zu r Ve r r i e g e l u n g , zu si ch e r n .
•
N a ch d e m Ei n h ä n g e n u n d W i e d e r e i n sch w e n k e n d e r Be i n st ü t z e n ,
si n d d i e se , d u r ch U m l e g e n d e r H e b e l zu r Ve r r i e g e l u n g , zu si ch e r n .
– Rollstuhl gegen ein ungewolltes
Fortrollen sichern (siehe Kapitel
Bremsen).
– Wadengurt, falls vorhanden, abnehmen.
– Beide Füße von den Fußplatten
nehmen.
– Fußplatten hochklappen, (Abb.12).
14
Abschwenken der Beinstützen
A
– Leichtes Umsetzen aus /in den Rollstuhl.
– Fußbereich frei, kein Stolpern.
– "Trippeln" möglich (Vorwärtsbewegen des Rollstuhles mit den Füßen).
– Nahes heranfahren an Schränke.
– Verringerte Rollstuhllänge, – zum
Verstauen des Rollstuhles.
13
Handhabung:
– Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
– Wadengurt falls vorhanden, abnehmen.
– Beide Füße von den Fußplatten
nehmen.
14
– Fußplatten hochklappen, (Abb.12).
– Verriegelungsbügel (A, Abb.13)
nach hinten drücken, – Beinstütze
ist entriegelt.
– Beinstütze abschwenken, (Abb.14).
15
Abnehmen der Beinstützen
– Leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl.
– Fuß- und Seitenbereich frei, kein
Stolpern.
– „Trippeln“ möglich (Vorwärtsbewegungen des Rollstuhles mit den
Füßen).
– Verringerte Rollstuhllänge, – wichtig zum Verstauen des Rollstuhles.
Handhabung:
– Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
– Wadengurt, falls vorhanden, abnehmen.
– Beide Füße von den Fußplatten
nehmen.
– Fußplatten hochklappen, (Abb.12).
– Verriegelungsbügel (A, Abb.13)
nach hinten drücken, – Beinstütze
ist entriegelt.
– Beinstützen etwas abschwenken
und nach oben abnehmen,
(Abb.15).
16
15
Einstellen der Beinstützenlänge
Die Beinstützenlänge ist in Positionen
oder stufenlos durch ein Teleskoprohr
einstellbar.
– Individuelle Anpassung der Beinstütze an Ihre Unterschenkellänge.
A
Handhabung:
Werkzeug:
2 x Maul- bzw. Ringschlüssel SW* 10
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 5
1 x Maul- bzw. Ringschlüssel SW* 10
sowie
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 4–5/32
16
Anzugsmoment 5 Nm.
– Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
a) Verschraubung demontieren, (A,
Abb.16)
– Beinstütze auf gewünschte Länge
teleskopieren.
– Verschraubung montieren und
festziehen.
*SW = Schlüsselweite [mm]
17
Fußbrett
Das durchgehende Fußbrett (Abb.17)
ist aufklapp- sowie höhenverstellbar.
– Sie können Ihre Füße eng zusammenstellen und erhalten dadurch
eine stabile, sichere Sitzposition.
Handhabung:
– Die Handhabung erfolgt wie bei
den Fußplatten.
17
Tiefenverstellbare Fußplatten/bretter
Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel ist in die für Sie angenehmste Position einstellbar.
Handhabung:
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 5
– Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
– Die zwei Zylinderschrauben auf der
Fußplatte lösen, (Abb.18).
– Fußplatte in die gewünschte Position schieben und Zylinderschrauben wieder festziehen.
*SW = Schlüsselweite [mm]
18
18
Winkelverstellbare Fußplatten
Code 808
Handhabung:
Werkzeug:
Sechskantstiftschlüssel SW* 5
– Feststellbremsen betätigen. - So
vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
18.1
– Schraubverbindung am Drehpunkt
der Fußplatte lösen, (Abb.18.1).
– Fußplatte auf den gewünschten
Winkel einstellen.
– Schraubverbindung festziehen.
*SW = Schlüsselweite [mm]
19
HÖHENVERSTELLBARE BEINSTÜTZE
Code 92 (Abb.19):
– Stufenlose Anpassung an Ihre individuellen Körpermaße.
– Anpassung an Gelenksteifigkeiten,
z.B. bei Knieverletzung durch Gipsschiene.
– Verminderung des Sitzdruckes, –
durch Gewichtsverlagerung.
– Optimale Muskelentspannung,
durch stufenlose Verstellung.
19
Abschwenken und Abnehmen
der Beinstützen
A
Ihr Vorteil:
– Leichtes Umsetzen aus / in den Rollstuhl.
– Fuß- und Seitenbereich frei, kein
Stolpern.
– Verringerte Rollstuhllänge zum
Verstauen des Rollstuhles.
19.1
Handhabung:
– Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
– Entsprechenden Fuß von der Fußplatte nehmen.
– Die Fußplatte hochklappen und
das Wadenpolster nach vorn umschwenken.
– Feststellhebel (A, Abb.18.1) zur
Entriegelung der Beinstütze nach
hinten ziehen.
– Beinstütze nach außen oder innen
abschwenken und bei Bedarf nach
oben abnehmen (Abb.18.2).
20
19.2
Achtung:
Abgeschwenkte Beinstützen sind
automatisch entriegelt und können abfallen. Bei weiterem Umgang (z.B. Transport) beachten.
Einhängen der Beinstützen
– Erst die Beinstütze um ca. 45° abgeschwenkt und parallel an das
vordere Rahmenrohr andrücken,
dann nach unten gleiten lassen.
– Dabei muss der Haltezapfen in
das Rahmenrohr gleiten.
– Anschließend die Beinstütze nach
vorn einschwenken (Abb.19.3).
☞ Hinweis:
19.3
Nach dem Wiedereinschwenken
der Beinstütze muss der Feststellhebel (A, Abb.19.1) hörbar einrasten.
Höhenverstellung der Beinstütze
Achtung:
Niemals mit der freien Hand beim
Einstellen der höhenverstellbaren
Beinstütze in den Verstellmechanismus greifen. – Quetschgefahr!
•
B
19.4
Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein ungewolltes
Fortrollen des Rollstuhles, (siehe
Kapitel < Feststellbremsen >).
– Im Sitzen die Beinstütze von einer
Begleitperson gegen Herunterfallen sichern lassen.
– Klemmhebel (B, Abb.19.4) lösen,
und die Beinstütze auf die gewünschte Höhe verstellen.
– Nach der Verstellung den Klemmhebel (B, Abb.19.4) wieder festdrehen.
21
Einstellen der Beinstützenlänge
C
Die Beinstützenlänge ist durch ein Teleskoprohr einstellbar.
– Individuelle Anpassung der Beinstütze an Ihre Unterschenkellänge.
Handhabung:
Werkzeug:
1 x Maul- bzw. Ringschlüssel SW* 10
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 4–5/32
Anzugsmoment 5 Nm.
– Feststellbremsen betätigen. – So
vermeiden Sie ein ungewolltes Fortrollen des Rollstuhles, (siehe Kapitel "Feststellbremsen").
– Verschraubung (C, Abb.19.5) demontieren.
– Beinstütze auf gewünschte Länge
teleskopieren.
– Verschraubung (C, Abb.19.5) montieren und festziehen.
*SW = Schlüsselweite [mm]
22
19.5
SEITENTEILE
Die Seitenteile sind (je nach Modell)
abnehmbar, höhenverstellbar, mit gepolsterter Armauflage sowie einer
formschönen Kunststoff-Seitenwand
ausgestattet, (Abb.20 bis 20.2).
– Leichtes seitliches Übersetzen aus/
in den Rollstuhl durch abnehmbare Seitenteile.
20
– Seitliche Abstützung Ihres Körpers.
Je nach Modell und Ausführung:
– Entspannte Schultermuskulatur
durch Aufstützen Ihrer Unterarme
auf die Armauflagen.
– Kleiderschutz vor Beschmutzung
durch die Räder.
– Windschutz.
Achtung:
Heben Sie Ihren Rollstuhl nicht
über die Seitenteile an.
•
20.1
Der Rollstuhl ist nur mit montierten Seitenteilen zu benutzen!
20.2
23
Abnehmen der Seitenteile
– Hebel des Schnellverschlusses (A,
Abb. 21, Abb. 22) nach oben drükken.
A
– Seitenteil nach oben abnehmen!
Achtung:
Die abgebauten Seitenteile sind
vor Fahrtbeginn wieder sorgfältig
anzubringen!
21
Benutzen Sie den Rollstuhl nie
ohne montierte Seitenteile!
☞ Hinweis:
Bei kleineren Rückengurthöhen
kann die Armlehne nicht hinter
dem Rücken geklappt werden.
22
24
Aufstecken der Seitenteile
je nach Modell und Ausführung:
– Seitenteile neben der Sitzfläche
von oben in die Führungsrohre
stecken.
– Seitenteil nach unten drücken. Hebel des jeweiligen Schnellverschlusses nach unten umlegen (A,
Abb.23).
A
23
☞ Hinweis:
Der hintere Haltehaken oder das
Rohr vom Seitenteil muss in der
Führungsnut am Rücken liegen,
(Abb.24, 25).
24
25
25
Höhenverstellbare Seitenteile
Code 81
Die gepolsterten Armauflagen der
Seitenteile Code 81, (Abb.26), sind mit
einer Hand um 10,5 cm in 7 Stufen höhenverstellbar.
Handhabung:
– Armauflage in die von Ihnen gewünschte Höhe nach oben ziehen.
26
– Zum Absenken der Armauflage
den Hebel zur Arretierung nach
oben schwenken, (Abb.27).
– Armauflage auf die gewünschte
Höhe schieben.
– Zur Arretierung den Hebel nach
unten schwenken.
Höhenverstellbare Seitenteile
Code 107
27
Die gepolsterten Armauflagen der
Seitenteile Code 107, (Abb.27.1), sind
um 10,5 cm in 7 Stufen höhenverstellbar.
Handhabung:
– Armauflage mit einer Hand festhalten.
– Zum Anheben oder Absenken der
Armauflage den Arretierknopf (A,
Abb.27.1) mit der anderen Hand
eindrücken.
– Armauflage auf die von Ihnen gewünschte Höhe verschieben. Anschließend den Arretierknopf (A,
Abb.27.1) loslassen.
26
A
27.1
– Armauflage bis zum hörbaren Einrasten der Arretierung (A,
Abb.27.1) weiter Verschieben.
– Arretierung durch kurzes Anheben oder Absenken der Armauflage prüfen.
Abklapp- und abschwenkbare Seitenteile
Die Seitenteile sind hinter die Rückenlehne schwenkbar, (Abb.28).
Handhabung:
– Vorderen Hebel des Schnellverschlusses nach oben umlegen,
(Abb.29).
– Seitenteil nach außen abschwenken, (Abb.30), und anschließend
nach oben abklappen, (Abb.28).
28
☞ Hinweis:
Bei kleineren Rückengurthöhen
kann die Armlehne nicht hinter
dem Rücken geklappt werden.
29
30
27
X ><
KLEIDERSCHUTZ
Der dem Radumfang parallel laufende Abstand X zum Kleiderschutz
(Abb.31) ist der jeweils gewählten
Radposition und -größe anzugleichen.
Achtung:
Der Abstand X zwischen Antriebsrad und Kleiderschutz sollte so gering wie möglich (ca. 1 cm) betragen.
– Quetschgefahr!
31
Kleiderschutz anpassen
A
(Abb.31.1 bis 31.3)
Diese Einstellung sollte der Fachhändler vornehmen!
– Antriebsrad abnehmen, (siehe Kapitel "Antriebsräder").
31.1
– Seitliche Befestigungsschrauben
(A) demontieren.
– Kleiderschutz dem Radumfang angleichen.
B
– Seitliche Befestigungsschrauben
(A) montieren.
A
☞ Hinweis:
Der Kleiderschutz ist auf beiden
Seiten gleich zu positionieren!
31.2
B
A
31.3
28
☞ Hinweis:
Ein evtl. abgefallener Abstandhalter muß bei der Montage wieder
untergelegt werden (Abb.31.3).
– Den Kleiderschutz in die gewünschte Position versetzen und
mit der Befestigungsschraube (B,
Abb.31.3) wieder montieren.
– Den Kleiderschutz dem Radumfang angleichen.
– Befestigungsschraube (A, Abb.31.1
bis 31.3) festdrehen.
B
31.4
1
C
Kleiderschutz mit Armlehne
Die Armlehne des Kleiderschutzes
lässt sich in der Neigung und Höhe verstellen.
(Abb.31.5)
– Antriebsrad abnehmen, (siehe Kapitel „Antriebsräder").
2
C
3
31.5
Neigung einstellen:
– Befestigungsschrauben (C) lösen.
– Die Armlehne innerhalb der Langlöcher (1) auf die gewünschte Neigung schwenken.
– Befestigungsschrauben (C) festdrehen.
Armlehnenhöhe verstellen:
– Befestigungsschrauben (C) lösen.
– Die Armlehne bis zur gewünschten
Höhe verschieben.
– Das Klemmblech (2) andrücken. –
Dabei muss der mittlere Fixierpunkt (2) auf eine Bohrung der
Verstellschiene (3) drücken.
– Befestigungsschrauben (C) festdrehen.
29
RÜCKENLEHNE
Neben der Standard-Rückenlehne bietet MEYRA für einige Modelle winkelverstellbare Rückenlehnen in folgenden Ausführungen an:
– 10° winkelverstellbar (Abb.32)
–
30°
(Abb.32.1)
winkelverstellbar
32
– Erhöhung der Bewegungsfreiheit
des Oberkörpers, sowie verringerte Rollstuhlhöhe (wichtig zum Verstauen des Rollstuhles) durch die
abklappbare Rückenlehne.
– Druckentlastung der Gesäßmuskulatur (Decubitus-Prophylaxe).
– Entlastung der Wirbelsäule.
– Ermüdungsfreies Sitzen.
– Angenehme Ruhelage in Verbindung mit höhenverstellbaren Beinstützen.
30
32.1
Winkelverstellbare Rückenlehne
Die Rückenlehne ist in 2 Positionen je
5° nach hinten winkelverstellbar.
10°-Verstellung
Werkzeug:
Maulschlüssel SW* 13
– Verschraubung (A, Abb.33) auf beiden Seiten demontieren.
A
33
– Rückenlehne auf den gewünschten
Winkel verstellen, und die Verschraubung wieder auf beiden Seiten montieren.
Achtung:
Rückenlehne auf festen Sitz überprüfen. – Verletzungsgefahr!
B
30°-Verstellung
Die Rückenlehne ist in drei Positionen
je 10° nach hinten verstellbar.
33.1
– Beide Hebel (B, Abb.33.1) nach
oben ziehen, und die Rückenlehne auf die gewünschte Position
verstellen.
– Nach der Verstellung beide Hebel
loslassen und die Rückenlehne einrasten lassen.
Achtung:
Nach der Verstellung darauf achten dass die Rückenlehne eingerastet ist. – Verletzungsgefahr!
*SW = Schlüsselweite [mm]
31
SCHIEBEGRIFFE
Schiebegriffe mit Klemmvorrichtung
Die Schiebegriffe sind an der Rückenlehne mit je einer Klemmvorrichtung
befestigt, (Abb.34), stufenlos ca. 30 cm
höhenverstellbar, in 30°-Schritten verdrehbar und gegen Herausziehen gesichert.
Ihr Vorteil:
– Ideale Anpassung an die Bedürfnisse der Begleitperson durch stufenlose Höhenverstellung sowie
schwenkbare Schiebegriffe.
– Stabile Schiebegriffposition durch
verdrehsichere Profilrohre.
– Leichte Handhabung durch die
griffsicheren, robusten Handräder.
– Höhenanschlag in Form eines Federknopfes. – Sicherung gegen unbeabsichtigtes herausziehen der
Schiebegriffe.
Handhabung:
– Den zu verstellenden Schiebegriff
mit einer Hand festhalten.
– Klemmschraube über Handrad
oder Klemmhebel (A, Abb.34.1)
soweit lösen, bis Sie den entsprechenden Schiebegriff in die von Ihnen gewünschte Position verstellen
können.
– Zum Herausziehen bzw. Einstecken
der Schiebegriffe, Federknopf, (B,
Abb.34.2), eindrücken.
– Klemmschrauben über Handrad
oder Klemmhebel (A, Abb.34.1)
wieder festdrehen.
32
34
A
34.1
B
34.2
Schiebegriffe mit Rohrführung
Die Schiebegriffe (Abb.35) sind verdrehsicher im Rückenrohr geführt und
stufenlos bis 10 cm höhenverstellbar.
Ihr Vorteil:
– Ideale Anpassung an die Bedürfnisse der Begleitperson durch die stufenlose Höhenverstellung.
– Verdrehsichere Schiebegriffposition sowie Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausziehen der
Schiebegriffe durch die Nutführung.
Handhabung:
– Den zu verstellenden Schiebegriff
mit einer Hand festhalten.
– Den entsprechenden Klemmhebel
(A, Abb.35.1) mit der anderen
Hand in die waagerechte Position
schwenken.
– Den Schiebegriff auf die gewünschte Höhe bringen und festklemmen.
– Dazu den Klemmhebel nach unten schwenken (A, Abb.35.1).
35
A
35.1
Achtung:
Nach jeder Verstellung ist der feste Sitz der Schiebegriffe durch
eine Zug- Druckprobe zu prüfen!
☞ Hinweis:
Bei nach unten geschwenktem
Klemmhebel darf sich der entsprechende Schiebegriff nicht verschieben lassen.
Klemmwirkung einstellen
Die Klemmwirkung lässt sich über die
B
35.2
Schraube (B, Abb.35.2) einstellen.
☞ Hinweis:
Klemmhebel zum Einstellen nach
oben schwenken (Abb.35.2).
Zur Erhöhung der Klemmwirkung
die Schraube (B, Abb.35.2) ca. eine
viertel Umdrehung einschrauben.
– Klemmwirkung prüfen.
33
ANTRIEBSRÄDER
Die Antriebsräder sind auf einer festen
Achse oder einer Steckachse gelagert.
☞ Hinweis:
Den Luftdruckwert der Bereifung
Ihres Rollstuhles entnehmen Sie
den Technischen Daten oder den
beidseitigen Angaben der Räder.
36
Feste Achse
Die Antriebsräder sind zwecks Reparatur oder Wechsel abschraubbar.
Handhabung:
Werkzeug:
1 x Maulschlüssel SW* 19
1 x Steckschlüssel SW* 19
– Sichern des Rollstuhles gegen ungewolltes Fortrollen.
– Dichtkappe aus Radnabe entfernen.
– Mutter mit Unterlegscheibe vom
Achsstummel schrauben, (Abb.36).
– Antriebsrad mit Achse abziehen.
– Nach dem Aufstecken der Achse,
mit Antriebsrad, die Mutter fest
aufschrauben. Unterlegscheibe
nicht vergessen.
– Dichtkappe in Radnabe drücken.
*SW = Schlüsselweite [mm]
34
VARIABLE SITZHÖHE
A
☞ Hinweis:
Der in (Abb.37) gezeigte Radadapter ist je nach Rollstuhlmodell unterschiedlich. Die Handhabung ist
jedoch gleich.
In Verbindung mit unterschiedlichen
Antriebs- /Lenkradgrößen und -positionen.
37
Die modellabhängigen Sitzhöhen sind
durch folgende Änderungen erreichbar.
Achtung:
Sitzhöhenänderungen sind von Ihrem Fachhändler vorzunehmen.
– Wechseln der Antriebsradgröße.
– Umsetzen des Radadapters (A,
Abb.37) in entsprechende Position.
– Wechseln der Lenkradgröße.
– Steuerkopfwinkel einstellen.
•
Das nach innen Schwenken des
Radadapters in gleicher Höhe erhöht die Überschlagsgefahr!
Ihr Vorteil:
– Individuelle Anpassung der Sitzhöhe an Ihre Unterschenkellänge.
– Erhöhte Kippsicherheit durch Radstandveränderung, (+3 cm).
☞ Hinweis:
Die Exzenterschrauben zur Steuerkopfeinstellung sind nach jeder
dritten Verstellung mit lösbarem
Loctite–Sicherungskleber zu sichern. – Entfernen Sie dazu Fett
und Kleberrückstände aus den Gewindegängen der Exzenterschrauben oder verwenden Sie alternativ neue Exzenterschrauben.
35
Steckachse
Die Antriebsräder sind ohne Werkzeug abnehm- bzw. aufsteckbar.
– Leichtes und schnelles Verstauen
des Rollstuhles auch in kleinen
PKW's.
– Schnelles und bequemes Austauschen unterschiedlich bereifter Antriebsräder.
11
38
Handhabung:
– Arretierknopf in der Radnabenmitte (Abb.38) eindrücken und
– Antriebsrad abziehen oder aufstekken, (Abb.39, Radnabe mit Abdeckkappe).
Achtung:
Nach dem Aufstecken des Antriebsrades muss der Arretierknopf
einige Millimeter aus der Radmutter hervorstehen.
•
Das Antriebsrad ist gesichert.
☞ Hinweis:
– Der Arretierbolzen ist sauber zu
halten. Bei Verschmutzung durch
Sand oder Erde sowie beim Vereisen feuchter Kälte kann eine Funktionsstörung auftreten.
– Nach jeder Montage ist eine Zugprobe durchzuführen!
– Nach dem Aufstecken des Antriebsrades muss der Arretierknopf
einige Millimeter aus der Radmutter hervorstehen. – Das Antriebsrad ist gesichert.
36
39
GREIFREIFEN
Alle Greifreifen sind für einen Abstand zum Antriebsrad von 15 mm
(Standard-Einstellung) und 25 mm
vorgesehen, (Abb.40).
Achtung:
Das Austauschen von Greifreifen
oder Ändern der Greifreifenabstände ist von Ihrer autorisierten
Fachwerkstatt durchzuführen.
40
• Beachten Sie die Broschüre "Sicherheitshinweise – Mechanische Rollstühle" Kapitel "Greifreifen"!
37
HAND- UND SPEICHENSCHUTZ
Der Hand- und Speichenschutz verhindert die Verletzungsgefahr der Hände durch ein Hineingreifen in die sich
drehenden Speichenräder sowie eine
Beschädigung der Speichen.
A
B
Handhabung:
Werkzeug:
2 x Schlitzschraubendreher
– Klemmschrauben (A, Abb.41) der
auszuwechselnden Scheibe demontieren.
– Defekte Scheibe auswechseln.
– Neue Scheibe positionieren.
– Alle drei Bohrungen der Scheiben
sind zwischen zwei sich kreuzenden Speichen zu positionieren!
– Klemmschrauben montieren, (A,
Abb.41).
☞ Hinweis:
Drücken Sie die Hand- und Speichenschutzscheiben vorsichtig
durch den jeweiligen Greifreifen!
Die Eindrücke am Umfang der
Scheiben liegen über den Greifreifenhaltern, (B, Abb.41)!
38
41
LENKRÄDER
Die Lenkräder sind problemlos austauschbar.
Werkzeug:
1 x Maulschlüssel SW* 13 und
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 6 oder
2 x Sechskantstiftschlüssel SW* 4
ab Juni 2000
2 x Sechskantstiftschlüssel SW* 5
C
42
Achtung:
Beachten Sie vor dem Demontieren der Verschraubung die Position der Unterleg- und Distanzscheiben!
– Lenkrad-Verschraubung
Abb.42) demontieren.
(C,
– Lenkrad bei Bedarf austauschen
oder Ihren Bedürfnissen entsprechend neu positionieren.
– Lenkrad-Verschraubung montieren.
☞ Hinweis:
Den Luftdruckwert der Bereifung
Ihres Rollstuhles entnehmen Sie
den Technischen Daten.
*SW = Schlüsselweite [mm]
39
STÜTZROLLEN
Code 691
Zur Erhöhung der Kippstabilität dient
je Seite ein abgeknicktes Rohr mit
zwei kleinen Rollen, (Abb.43).
A
Richtige Stützrollenlänge:
Die Stützrolle muss über das Antriebsrad hinausragen, um eine ausreichende Stützfunktion zu erreichen.
Für eine ausreichende Kippstabilität
sind beide Stützrollen parallel zu positionieren. – Unfallgefahr durch seitliches Kippen!
Achtung:
Stützrollen bieten in bestimmten
Situationen keinen ausreichenden
Schutz gegen Überschlagen.
Unterlassen Sie deshalb unbedingt:
– Weites nach hinten lehnen des
Oberkörpers.
– Abruptes Anfahren, besonders bei
der Bergauffahrt.
– Schwerpunktverlagerung durch
Umstecken der Antriebsräder (kleiner Achsabstand).
☞ Hinweis:
Beachten Sie in der Broschüre "Sicherheitshinweise - Mechanische
Rollstühle" die Kapitel "Bergauffahrt, Überwinden von Hindernissen sowie Befahren von Aufzügen,
Hebebühnen und Rolltreppen"!
40
43
Einsteckbare Stützrollen
Die abnehmbaren Stützrollen sind von
hinten in das untere Rahmenrohr einsteckbar, (Abb.43).
Handhabung:
– Zum Einstecken oder Abziehen einer Stützrolle ist der Federknopf
(A, Abb.43) zuvor einzudrücken.
Wegeschwenkbare Stützrollen
Die Stützrollen (Abb.44) sind nach innen unter den Sitz schwenkbar,
(Abb.45).
– Freier Fußraum für die Begleitperson durch nach innen Schwenken
der Stützrollen.
– Optimale Anpassung an die eingestellte Antriebsradposition (Variolagerblock) durch Stützrolleneinstellung.
44
Stützrollen schwenken
Stützrollen nach unten aus der Verriegelung drücken, dann nach innen, unter den Sitz (Abb.45) bzw. nach hinten (Abb.44) schwenken bis die Verriegelung selbsttätig einrastet.
Höheneinstellung
45
Das Stützrollenrohr ist in 5 Positionen
höhenverstellbar.
Handhabung:
B
Werkzeug:
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 3
– Stiftschrauben (B, Abb.46) lösen.
– Stützrollenrohr nach oben oder
unten in die gewünschte Position
verschieben.
46
– Stiftschrauben (B, Abb.46) ganz
einschrauben.
– Fixierung prüfen.
*SW = Schlüsselweite [mm]
41
Längeneinstellung
Die Stützrollen sind in 4 Positionen
verstellbar.
Handhabung:
– Federknopf (C, Abb.47) eindrücken
und in gewünschte Position verschieben. – Der Federknopf muss
nach dem Einrasten deutlich hervorstehen.
Richtige Stützrollenlänge
Achtung:
Die Stützrollen müssen auf beiden
Seiten gleich, mindestens um ihren
Durchmesser, über das Antriebsrad
hinausragen um eine ausreichende Stützfunktion zu erreichen.
• Stützrollenlänge von autorisiertem
Fachhändler einstellen lassen.
– Verschraubung (C) der Klemmschelle festdrehen.
42
C
47
AUFTRITTROHR
Code 309
Das Auftrittrohr (Abb.48) ist in 5 Positionen höhenverstellbar.
B
Handhabung:
Werkzeug:
1 x Sechskantstiftschlüssel SW* 3
– Stiftschrauben (B, Abb.48) lösen.
48
– Auftrittrohr nach oben oder unten
in die gewünschte Position verschieben.
– Stiftschrauben (B, Abb.48) ganz
einschrauben.
– Fixierung prüfen.
*SW = Schlüsselweite [mm]
43
HALTEGURT
Haltegurt schließen
Code 833
Durch den Schnellverschluss lässt sich
der Haltegurt schnell und leicht öffnen sowie schließen.
Der Haltegurt dient zum Anschnallen
einer im Rollstuhl sitzenden Person.
Ihr Vorteil:
– Zusätzliche Stabilisierung der Sitzposition.
– Verhindert ein Nach-vorn-aus-dem
Rollstuhl-Kippen (abhängig vom
Behinderungsgrad).
– Stufenlos auf den Benutzer einstellbar.
Achtung:
Der nachträgliche Einbau eines
Haltegurtes ist nur von Ihrem autorisierten Fachhändler durchzuführen!
Die beiden Gurtenden werden mit
je einem Halteblech seitlich am
Rahmen angeschraubt.
44
– Gurtbänder nach vorne ziehen.
– Haltegurt vor dem Körper schließen.
– Stecken Sie die Schlosszunge tief
in das Schlossteil, bis sie hörbar einrastet (Zugprobe durchführen).
Achtung:
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände unter dem Gurtband
eingeklemmt sind! – So vermeiden
Sie schmerzhafte Druckstellen.
Haltegurt öffnen
– Zum Öffnen des Haltegurtes drükken Sie die rote Entriegelungstaste im Schlossteil, (Abb.49).
Gurteinstellung
– Schlossteil im rechten Winkel zum
Gurtband halten.
– Gurtband zum Verlängern oder
Verkürzen in die entsprechende
Richtung ziehen.
49
– Überschüssige Gurtlänge durch
Verschieben des Kunststoffschiebers auffangen.
☞ Hinweis:
Der Haltegurt soll straff gezogen,
aber nicht zu stramm sein.
45
FALTEN/ENTFALTEN
Ihr Leichtgewicht-Rollstuhl ist ohne
Werkzeug mit wenigen Handgriffen
faltbar, (Abb.50).
– Ohne Werkzeug leicht faltbar.
– Einfaches Tragen des Rollstuhles.
– Transport im PKW möglich.
Falten
50
So erreichen Sie das geringste Faltmaß:
– Sitzkissen, falls vorhanden, abnehmen.
– Wadengurt nach oben abnehmen
oder Klettverschluss öffnen.
– Beinstützen abnehmen oder beide
Fußplatten hochklappen, (siehe
Kapitel "Beinstützen").
51
– Rückengurt nach hinten wölben.
– Sitzgurt mittig nach oben ziehen,
(Abb.51) oder
– Griffschlaufe ziehen, (Abb.52).
52
46
Entfalten
– Rollstuhl seitlich zu sich herankippen. – Das äußere Antriebsrad hat
keinen Bodenkontakt.
– Innere Sitzrohr bis zum Anschlag
nach unten drücken, (Abb.53).
– Beinstützen einhängen und/oder
beide Fußplatten herunterklappen, (siehe Kapitel "Beinstützen").
– Wadengurt anbringen.
53
– Sitzkissen, falls vorhanden, auflegen.
– Nach Klettstreifen ausrichten.
☞ Hinweis:
Darauf achten, dass die Hilfsschere beim Entfalten positioniert ist.
47
TRANSPORT
Tragen des Rollstuhles
Ihr Rollstuhl lässt sich bequem in gefaltetem Zustand tragen.
– Rollstuhl falten, (siehe "Falten").
– Einen Unterarm von vorn unter
den nach oben gefalteten Sitzgurt
schieben.
– Zur Unterstützung mit der anderen
Hand unter die hintere Sitzgurtfalte greifen.
– Rollstuhl in waagerechter Position
anheben.
Verladen in Transportfahrzeuge
Achtung:
Für den Transport in Fahrzeugen
müssen Sie den Rollstuhl verlassen
und auf einer geeigneten Sitzfläche im Fahrzeug Platz nehmen. Es
ist verboten, sich im Rollstuhl sitzend transportieren zu lassen. – Bei
Unfälle treten Kräfte auf, für die
der Rollstuhl nicht ausgelegt ist
und Sie somit als Insasse in hohem
Maße gefährden.
Sowie sich der Rollstuhl im Transportfahrzeug befindet, gehen Sie wie
folgt vor:
– Feststellbremsen betätigen.
– Evtl. zuvor demontierte Teile vom
Rollstuhl sicher und geschützt verstauen.
– Taschen, Gehstöcke sowie andere
nicht zum Rollstuhl gehörende
Gegenstände sind zu entfernen
und sicher zu verstauen.
– Mit Spanngurten den Rollstuhl sichern.
☞ Hinweis:
– Informieren Sie sich bei Ihrem
PKW-Fachhändler vor dem Transport über die gefahrlose Sicherung
mittels vorhandener Verzurrösen
oder anderen Sicherungseinrichtungen.
– Geeignete Halterungen sind meist
im PKW o. ä. vorhanden und in der
Bedienungsanleitung des Fahrzeuges beschrieben.
48
TRANSPORT IN BEHINDERTENTRANSPORTKRAFTWAGEN (BTW)
☞ Hinweis:
Wir empfehlen für den Transport
in Fahrzeugen den Rollstuhl zu
verlassen und auf einer geeigneten
Sitzfläche Platz zu nehmen.
Ist ein Transport im Rollstuhl unumgänglich, so muss der Rollstuhl Rückhaltesysteme nach DIN 75078 Teil 2
vorweisen.
Das Transportfahrzeug (BTW) muss
eine Ausrüstung für den Transport von
Rollstühlen nach DIN 75078 Teil 1 besitzen.
In dieser Norm wird ein „KraftknotenSystem“ beschrieben. Bei diesem System wird die Einheit von Rollstuhl und
Benutzer im Behindertentransportfahrzeug gesichert. Unterteilt wird
das System in zwei Komponenten:
– PersonenRückhalteSystem (PRS)
– RollstuhlRückhalteSystem (RRS)
Das Rückhaltesystem sollte folgende
technische Anforderungen erfüllen:
Beim Kraftknotensystem handelt es
sich um ein festes, nachrüstbares Element am Rollstuhl, an dem das PRS
und das RRS zusammenlaufen.
Diese Anforderungen erfüllt ein 4Punkt-System, das aus 2 vorderen genormtem Schlosszungen für Spannretraktor und 2 hinteren genormtem
Schlosszungen für Spannretraktor und
Beckenhaltegurt besteht.
Der Beckenhaltegurt muss längenverstellbar und mit einer Schlosszunge
zur Aufnahme des fahrzeugfestem
Schrägschultergurt ausgerüstet sein.
Die genormtem Schlosszungen sind einerseits mit dem Rollstuhl, anderseits
mit Abspannösen oder Lochraster
durch zugelassene Gurtretraktoren
verbunden, die im Fahrzeugboden
entsprechend DIN 75078 Teil 1 eingelassen werden.
Das Rückhaltesystem bietet eine ausreichende Sicherheit nur bei normalen Vehrkehrssituationen (scharfen
Bremsmanövern u. ä.) und nicht bei
Kollisionen außerhalb der in der Norm
festgelegten Prüfwerte. Insbesondere
nicht bei einem Heckaufprall.
– Gurtlauf des PRS im Becken- und
Schulterbereich mit möglichst geringem Verletzungsrisiko der inneren Organe.
– Einfache, eindeutige und schnelle
Bedienbarkeit durch den Fahrdienst und gute Zugänglichkeit im
Transportfahrzeug.
49
☞ Hinweis:
Die Kopfstütze am Rollstuhl dient
nur zur Unterstützung der Kopfhaltung, nicht zur Transportsicherung. Deshalb ist eine BTW-feste
Kopfstütze erforderlich!
☞ Für die fachgerechte Sicherung des
Rollstuhles in dem BTW hat der
Fahrer bzw. die Begleitperson zu
sorgen.
☞ Für einen fachgerechten Transport
in dem BTW muss der Rollstuhl und
die Person auf dem dafür vorgesehenen Platz mit den entsprechenden Rückhaltesystemen gesichert
werden.
Achtung:
Winkelverstellbare Rückenlehnen
sind dabei senkrecht zu stellen.
•
Gekantelte Sitze sind waagrecht zu
stellen.
•
Wird für den Rollstuhl ein Rückhaltesystem nach DIN 75078 Teil 2 benötigt, wenden Sie sich an einen
Fachhändler.
☞ Lose Gegenstände sind sicher aufzubewahren.
BESONDERE SICHERHEITSHINWEISE BEI SCHALENSITZEN
Achtung:
Der Kraftknoten bei Kindersitzen
und allgemein bei Schalenversorgungen (incl. RECARO-Sitzen)
dient nur zur Sicherung des Rollstuhls im BTW!
PRODUKTHAFTUNGSHINWEISE
☞ Der Transport im Rollstuhl mit einem Behindertentransportkraftwagen (BTW) geschieht auf eigene Gefahr!
☞ Wir übernehmen keine Haftung
für Schäden oder anderen Besitztümern die durch den Transport in
einem BTW entstanden sind.
•
Benutzen Sie nur Sitze, die vom
Hersteller des Sitzes für den Transport im BTW freigegeben sind.
•
Es muss gewährleistet sein, dass
Becken- und Schultergurt eng an
der Person anliegen. Anderenfalls
besteht die Gefahr, dass die Person
im Gefahrenfall unter dem Gurt
durchtaucht.
•
Die Personensicherung muss durch
einen im Sitz oder in der Schale
integrierten Gurt erfolgen.
SICHERHEITSHINWEISE
☞ Bei dem Transport einer Person
darauf achten, dass keine Gegenstände unter dem Gurtband eingeklemmt sind! – So vermeiden Sie
schmerzhafte Druckstellen.
☞ Sofern es möglich ist, benutzen Sie
während des Transportes einen
fahrzeugfesten Sitz.
☞ Den Rollstuhl nur in Fahrtrichtung
transportieren.
50
INSTANDHALTUNG
Wartung
Wie jedes andere technische Produkt
bedarf auch Ihr Standard-Rollstuhl einer Wartung. Die folgende Wartungsanleitung beschreibt in tabellarischer
Form die Maßnahmen, die durchzuführen sind, damit Sie auch nach längerem Gebrauch die Vorzüge Ihres
Rollstuhles (z.B. leichte Faltbarkeit,
geringer Rollwiderstand) voll genießen können.
Pflege
Sitz- und Rückenbezug:
Säubern Sie die Bezüge mit warmem
Wasser. Bei hartnäckiger Verschmutzung ist der Stoff unter Verwendung
eines handelsüblichen Feinwaschmittels abwaschbar. Flecken lassen sich
mit einem Schwamm oder mit einer
weichen Bürste entfernen.
☞ Hinweis:
Verwenden Sie keine aggressiven
Reinigungsmittel, z.B. Lösungsmittel sowie harte Bürsten u.s.w.
Mit klarem Wasser abwischen und
trocknen lassen. Eine Nachimprägnierung mit handelsüblichem Imprägnierungsmittel aus der Sprühdose ist zu
empfehlen. Beachten Sie deren spezielle Produktinformation.
Kunststoffteile:
Pflegen Sie diese mit handelsüblichen
Kunststoffreinigern. Beachten Sie deren spezielle Produktinformation.
Beschichtung:
Durch die hochwertige Oberflächenveredelung ist ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Sollte die
Beschichtung durch Kratzer o. ä. einmal beschädigt sein, so bessern Sie die
Stelle mit einem von uns erhältlichem
Lackstift aus. Ein gelegentliches leichtes Ölen der beweglichen Teile (siehe
auch Wartungsanleitung) sorgt dafür,
daß Sie lange Freude an Ihrem Rollstuhl haben werden.
Zur Pflege der Chromteile genügt zunächst ein trockenes Abreiben. Matte
Stellen oder stark haftender Schmutz
beseitigen Sie am besten mit einem
entsprechendem Marken-Putzmittel.
Ein leichtes Einfetten der Stahlteile
mit Vaseline vermeidet ein frühzeitiges Mattwerden der Verchromung.
Instandsetzung
Zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten wenden Sie sich an eine
Fachwerkstatt. Sie ist in der Ausführung der Arbeiten kompetent und hat
in der Regel geschultes Personal.
Service
Falls Sie Fragen haben sollten oder
Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, der entsprechend unseren Richtlinien bei uns im
Werk ausgebildet worden ist und Beratung, Service und Reparaturen übernehmen kann. Wir verfügen über ein
Händlernetz von ca. 1.500 Händlern
in Deutschland. Dadurch ist sichergestellt, daß Ihre Wünsche erfüllt werden.
51
Reparaturen
Desinfektion
Zur Durchführung von Reparaturarbeiten wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt.
Zur Desinfektion sollten Produkte auf
Wasserbasis wie Terralin, Quartamon
Med oder Sagrotan Original Konzentrat verwendet werden.
Ersatzteile
☞ Dabei sind die vom Hersteller vor-
sind nur über einen Fachhändler zu
beziehen. Im Falle einer Reparatur verwenden Sie nur Original-Ersatzteile!
Für eine korrekte Ersatzteil-Lieferung
ist in jedem Fall die entsprechende
Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) des Rollstuhles mit anzugeben! Diese finden
Sie auf dem Typenschild.
Bei jeder vom Fachhändler durchgeführten Änderung/Modifizierung am
Rollstuhl sind ergänzende Informationen wie z.B. Montage-/Bedienungshinweise der Bedienungsanleitung
des Rollstuhles beizulegen sowie das
Datum der Änderung festzuhalten
und bei Ersatzteilbestellungen mit anzugeben.
Dadurch wird bei Ersatzteilbestellungen eine falsche Bestellangabe verhindert.
Entsorgung
Die Geräteverpackung kann der Wertstoffwiederverwendung zugeführt
werden.
Die Metallteile können der Altmetallverwertung zugeführt werden.
Kunststoffteile können der Wiederverwertung zugeführt werden.
Die Entsorgung muss gemäß den jeweiligen nationalen gesetzlichen Bestimmungen erfolgen.
Fragen Sie bitte bei der Stadt-/Gemeindeverwaltung nach örtlichen
Entsorgungsunternehmen.
52
gegebenen Anwendungshinweise
zu beachten.
Wiedereinsatz
Vor jedem Wiedereinsatz ist der Rollstuhl einer kompletten Reinigung und
Inspektion zu unterziehen.
Druckbremsen einstellen
Die Druckbremsen sind nach jedem
Umstecken der Antriebsräder auf
Funktion zu prüfen und ggf. neu einzustellen.
Handhabung:
Werkzeug:
2 x Maulschlüssel SW* 8
1 x Sechskant-Stiftschlüssel SW* 5
1 x Maulschlüssel SW* 10
1 x Sechskant-Stiftschlüssel SW* 4-5/
32
A
54
– Zylinderkopfschraube (A, Abb.54)
der Druckbremse lösen.
B
– Stiftschrauben (B, Abb.55) der
Bremsschienenhalterung lösen.
– Druckbremse voreinstellen. –
Bremsbolzen der angezogenen
Druckbremse bis an das Antriebsrad schieben.
55
– Druckbremse lösen und ein paar
Millimeter weiter an das Antriebsrad schieben (Abb.56).
– Schrauben fest anziehen.
– Gegenüberliegende Druckbremse
wie beschrieben einstellen.
– Die Bremsen sind richtig eingestellt, wenn sich der Rollstuhl bei
angezogenen Bremsen nicht mehr
schieben lässt.
56
*SW = Schlüsselweite [mm]
53
Trommelbremse einstellen
Für Fahrer, ohne Einstellschraube auf
Zugstange:
Bremshebel wie bei "Druckbremsen
einstellen" beschrieben einstellen.
A
Für Fahrer, mit Einstellschraube am
Ende der Zugstange:
Die Nachstellung erfolgt über die jeweilige Rändelschraube oder Sechskantmutter (im Uhrzeigersinn drehen
= Zugstange verkürzen) am Ende der
Zugstange.
57
Für Fahrer, mit Sechskant-Einstellstück
mittig der Zugstange:
Die Nachstellung erfolgt über das
Sechskant-Einstellstück mittig der
Zugstange, (A, Abb.57).
58
Nach dem Lösen der Kontermutter ist
das Sechskant-Einstellstück, in ca. 90°Schritten, im Uhrzeigersinn zu drehen
(Zugstange verkürzen).
Nach jeder 90°-Drehung ist die Bremskraft zu prüfen!
Für Fahrer und Begleitperson:
Die Einstellung dieser Bremskombination ist nur vom autorisierten Fachhändler vorzunehmen!
☞ Hinweis:
Die Sechskantmutter auf dem Ende
vom Bremsgestänge ist vom Hersteller eingestellt.
Bei einem Nachjustieren der Trommelbremse nicht die Sechskantmutter verstellen, (Abb.58)!
54
B
59
Reifenpanne
Erfolgt bei der Luftbereifung eine Reifenpanne durch das Eindringen spitzer Gegenstände wie z.B. Nägel,
Schrauben, Glassplitter usw., ist der
Schaden durch Reparieren (Schlauch
flicken) oder Wechseln des Schlauches
zu beheben.
Achtung:
Vor einer Reifenreparatur ist das
Druckluftventil zu öffnen um die
noch vorhandene Druckluft im
Schlauch abzulassen.
C
D
60
Das Abheben und Aufziehen der
Reifendecke hat mit entsprechenden Montierhebeln (Fahrradzubehör) zu erfolgen.
Keine Schraubendreher oder andere spitze/scharfkantige Gegenstände als Hebel verwenden!
61
Lenkräder:
Vor dem Austausch oder einer Reparatur ist die Lenkradverschraubung (B,
Abb.59) zu demontieren.
☞ Hinweis:
Beachten Sie für die Montage die
Anordnung evtl. eingesetzter
Buchsen und Scheiben.
Geteilte Lenkradfelgen:
(Abb.60)
Hierbei ist nach Demontage der Felgenverschraubungen (D, Abb.60) die
Reifendecke mit Schlauch problemlos
abnehmbar.
Einteilige Lenkradfelgen:
(Abb.61)
Hierbei muss mit Montierhebeln die
Reifendecke abgenommen werden.
Bei der Felgenmontage darf der
Schlauch nicht eingeklemmt werden!
Pannensichere Bereifung
Die pannensichere Bereifung ist erkennbar am fehlenden Druckluftventil (C, Abb.60).
Bei der Felgenmontage darf der
Schlauch nicht eingeklemmt werden!
55
Wartungsanleitung
WANN
WAS
ANMERKUNG
Vor Fahrtantritt
Bremsanlage auf einwandfreie Funktion
prüfen
Prüfung selbst oder mit
Hilfsperson durchführen.
Bremshebel bis zum Anschlag betätigen. Die gebremsten Räder dürfen
sich unter Betriebsbedingungen nicht mehr drehen. Wenn doch, Bremsen von autorisierter
Fachwerkstatt Instandsetzen lassen.
Druckbremse auf Verschleiß prüfen
Bremshebel seitlich
bewegen
Selbst oder durch Hilfsperson durchführen.
Bei zunehmendem
Bremshebelspiel umgehend Fachwerkstatt zur
Instandsetzung aufsuchen.
– Unfallgefahr!
Luftdruck der Reifen
prüfen
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
Dazu Luftdruckprüfgerät benutzen oder, falls
nicht vorhanden, "Daumendruck-Methode" o.
ä. (siehe Sicherheitshinweise - Kapitel "Bremsen") durchführen.
Standard-Bereifung:
2,5 bar = 36 psi
Leichtlauf-Bereifung:
6 bar = 87 psi
Reifenprofil überprüfen
56
Selbst Sichtprüfung
durchführen.
Bei abgefahrenem Reifenprofil oder einer Beschädigung des Reifens
Fachwerkstatt zur Instandsetzung hinzuziehen.
Wartungsanleitung
WANN
WAS
ANMERKUNG
Vor Fahrtantritt
Rückenrohre auf Festigkeit prüfen
Selbst oder durch Hilfsperson durchführen.
Bei Verformung oder
Rissbildung
im
Schweißnahtbereich
umgehend Fachwerkstatt zur Instandsetzung aufsuchen. – Unfallgefahr!
Alle 8 Wochen
(je nach Fahrstreckenleistung)
Folgende Bauteile mit
einigen Tropfen Öl versehen
Selbst oder mit Hilfsperson durchführen.
Bauteile sind vor dem
Ölen von Altölresten zu
befreien.
Achten Sie darauf, dass
das überschüssige Öl
nicht die Umgebung (z.
B. Ihre Kleidung) verschmutzt.
– Lagerung der Schere.
– Bewegliche Teile der
Verriegelung.
– Bremshebellager.
Alle Schraubenverbindungen auf festen Sitz
überprüfen
Alle 6 Monate
(je nach Gebrauchshäufigkeit)
Selbst oder mit Hilfsperson.
Überprüfen Sie
– Sauberkeit.
Siehe Pflege.
– Allgemeinzustand.
Siehe Instandsetzung.
57
Luftpumpe
Die Luftpumpe ist je nach Rollstuhlmodell unter dem Sitz, an einem der
beiden Scheren- oder Rahmenrohre,
mit zwei Halterungen anklemmbar.
58
TECHNISCHE DATEN
TECHNISCHE DATEN
Reifenfülldruck
Tabellen
Der maximale Reifenfülldruck steht
beidseitig auf der jeweiligen Bereifung.
Alle Angaben innerhalb der Tabellen
beziehen sich auf die Standard-Ausführung der jeweiligen Modelle und
sind auch auf andere Standard-Rollstühle übertragbar. Die Breiten sind
mit einem Greifreifenabstand von 15
mm ermittelt. Maßtoleranz ±1,5 cm.
Reifenfülldruck - Lenkrad
Standard:
2,5 - 3,5 bar = 36 - 50 psi
Reifenfülldruck - Antriebsrad
Standard:
3,0 - 4,0 bar = 44 - 58 psi
Ultra-Leichtlauf:
6 bar = 87 psi
max. Hindernishöhe:
0 – 10 cm, je eingestellter Fußstützenhöhe
Kippstabilität:
statisch = 10 %
dynamisch = 6 %
Achtung:
Das zulässige Gesamtgewicht errechnet sich aus dem Leergewicht
des Rollstuhles und dem maximalen Nutzer- (Personen-) gewicht.
Zusätzliches Gewicht durch nachträgliche Anbauten oder Gepäck
verringern das max. Nutzergewicht.
Beispiel:
Ein Fahrer will Gepäck von 5 kg mitnehmen. Somit verringert sich das
max. Nutzergewicht um 5 kg.
Achtung:
Erhöhte Überschlagsgefahr bei einer statischen Kippstabilität über
10 %.
Temperaturbereich
Betriebstemperatur:
- 25°C bis + 50°C
Lagertemperatur:
- 40°C bis + 65°C
59
TECHNISCHE DATEN
Tabelle 1 für Modell 1.750, 1.751 und 1.760
M odell 1.760
Sitzbreite [cm ]
58
50
53
68
71
M odell 1.750
38
40
43
46
48
56
58
61
64
66
M odell 1.751
Breite [cm ]
(m it Seitenteil )
fahrbereit
gefaltet
28
über Fußplatten
104
ohne Fußplatten
78
Länge [cm ]
Höhe [cm ]
Rückengurthöhe [cm ]
Sitztiefe [cm ]
Sitzhöhe [cm ]
96
M odell 1.760
42 / 44
M odell 1.750
40 / 42 / 44
M odell 1.751
40 / 42
M odell 1.760
43 / 46
M odell
1.750/1.751
40 / 43 / 46
M odell 1.760
variabel 43 - 51,5
M odell 1.750
variabel 42 - 51,5
M odell 1.751
variabel 42,5 - 51,5
Sitz bis Arm lehne [cm ]
Code 12, 70, 577 = 23
M odell 1.760
Antriebsrad [Zoll]
24"
M odell
1.750/1.751
Transportgew icht [kg]
(ohne: Antriebsräder, Seitenteile,
Beinstützen)
22" / 24"
Einfachschere: m in. 9
Doppelschere: m in.10
M odell 1.760
Nutzergew icht* [kg]
max. 160
M odell 1.750
max. 150
max. 120
M odell 1.751
M odell 1.760
max. 176
zul. Gesam tgew icht [kg] M odell 1.750
max. 166
max. 135
M odell 1.751
60
76
TECHNISCHE DATEN
max. Hindernishöhe:
Alle Längen- und Höhenangaben innerhalb der Tabelle auf die StandardAusführung mit:
0 – 10 cm, je eingestellter Fußstützenhöhe
– Sitzhöhe 51,5 cm
statisch = 10 %
dynamisch = 6 %
– Rückenhöhe 42 cm
– Sitztiefe 43 cm
– Seitenteil Code 712
– Lenkrad 7“
Kippstabilität:
Achtung:
Erhöhte Überschlagsgefahr bei einer statischen Kippstabilität über
10%.
– Radgröße 24 x 1 3/8"
– Greifreifenabstand 15 mm
Maßtoleranz ± 1,5 cm.
Die Gesamtlänge ist abhängig von der
Position und Größe der Antriebsräder.
Reifenfülldruck:
Als Richtwerte gelten folgende Druckangaben:
☞ Hinweis:
Beachten Sie in jedem Fall den auf
der Reifendecke angegebenen
max. Reifenfülldruck!
Achtung:
Das zulässige Gesamtgewicht errechnet sich aus dem Leergewicht
des Rollstuhles und dem maximalen Nutzer- (Personen-) gewicht.
Zusätzliches Gewicht durch nachträgliche Anbauten oder Gepäck
verringern das max. Nutzergewicht.
Beispiel:
Ein Fahrer will Gepäck von 5 kg
mitnehmen. Somit verringert sich
das max. Nutzergewicht um diese
5 kg.
Lenkrad:
Standard Code 481 = 2,5 bar
Antriebsrad:
Standard Code 486 = 4,0 bar
61
TECHNISCHE DATEN
Tabelle 2 für EUROCHAIR Modell 1.851, 1.850, 1.840 und 1.830
Sitzbreite [cm]
Breite [cm]
(mit Seitenteil
Code 77, 78, 101,
107)
Breite [cm]
(mit Seitenteil
Code 16, 81, 82)
Länge [cm]
fahrbereit
38
40
43
46
48
50
56
58
61
64
66
68
68
70
72
gefaltet
fahrbereit
28
60
62
65
gefaltet
32
über
Fußplatten
102
ohne
Fußplatten
77,5
Höhe [cm]
Rückengurthöhe [cm]
95 / 98
35 / 38 / 42 / 45
Sitztiefe [cm]
40 / 43 / 46
Sitzhöhe [cm]
Modell 1.840 variabel 39 - 47
Modell 1.830, 1.850 variabel 42 - 53
Sitz bis Armlehne [cm]
Antriebsrad [Zoll]
Transportgewicht [kg]
Nutzergewicht* [kg]
zul. Gesamtgewicht [kg]
62
Code 77, 78 = 23
Modell 1.840 = 20" / 22"
Modell 1.830, 1.850 = 22" / 24"
min. 8,5
(ohne: Antriebsräder, Seitenteile,
Beinstützen)
max. 120
(Modell 1.850 max. 130)
max. 135
(Modell 1.850 max.145)
max. 138
(Modell 1.850
max.148)
TECHNISCHE DATEN
max. Hindernishöhe:
Alle Längen- und Höhenangaben innerhalb der Tabelle für den EUROCHAIR beziehen sich auf die StandardAusführung Modell 1.850 mit:
0 – 10 cm, je eingestellter Fußstützenhöhe
– Sitzhöhe 51 cm
– Rückenhöhe 42 cm
– Sitztiefe 43 cm
– Abklappbares Seitenteil Code 77
– Antriebsradposition vorn
– Radgröße 24"
– Greifreifenabstand 15 mm
Maßtoleranz ± 1,5 cm.
Die Gesamtlänge ist abhängig von der
Position und Größe der Antriebsräder.
Mit der Antriebsradposition hinten
vergrößert sich die Länge um 7 cm.
Mit der Sitztiefe 46 cm vergrößert sich
die Länge um 3 cm.
Reifenfülldruck:
Als Richtwerte gelten folgende Druckangaben:
Kippstabilität:
statisch = 10 %
dynamisch = 6 %
Achtung:
Erhöhte Überschlagsgefahr bei einer statischen Kippstabilität über
10%.
Achtung:
Das zulässige Gesamtgewicht errechnet sich aus dem Leergewicht
des Rollstuhles und dem maximalen Nutzer- (Personen-) gewicht.
Zusätzliches Gewicht durch nachträgliche Anbauten oder Gepäck
verringern das max. Nutzergewicht.
Beispiel:
Ein Fahrer will Gepäck von 5 kg
mitnehmen. Somit verringert sich
das max. Nutzergewicht um diese
5 kg.
☞ Hinweis:
Beachten Sie in jedem Fall den auf
der Reifendecke angegebenen
max. Reifenfülldruck!
Lenkrad:
Standard Code 481 = 2,5 bar
Antriebsrad:
Standard Code 486 = 4,0 bar
63
TECHNISCHE DATEN
Tabelle 3 für FORMAT 2, Modell 2.950 und FORMAT 2-Vario, Modell 2.940
Sitzbreite [cm]
Breite [cm]
(mit Seitenteil
Code 12, 77, 107
Länge [cm]
fahrbereit
38
40
43
45
48
56
58
61
63
66
gefaltet
28
über
Fußplatten
112
ohne
Fußplatten
81
Höhe [cm]
95
Rückengurthöhe [cm]
42
Sitztiefe [cm]
43
Sitzhöhe [cm]
Modell 2.950 variabel 49 - 52
Modell 2.940 variabel 46 - 52
Modell 3.940 variabel 43 - 51,5
Sitz bis Armlehne [cm]
Antriebsrad [Zoll]
Transportgewicht [kg]
Code 12 = 23
22" / 24"
min. 9,5 (ohne: Antriebsräder,
Seitenteile, Beinstützen)
Nutzergewicht* [kg]
max. 120
zul. Gesamtgewicht [kg]
max. 140
64
TECHNISCHE DATEN
max. Hindernishöhe:
Alle Längen- und Höhenangaben innerhalb der Tabelle für den FORMAT
2 sowie den FORMAT 2-Vario beziehen sich auf die Standard-Ausführung
Modell 2.950 mit:
0 – 10 cm, je eingestellter Fußstützenhöhe
– Sitzhöhe 51 cm
– Rückenhöhe 42 cm
– Sitztiefe 43 cm
– Abklappbares Seitenteil Code 77
– Antriebsradposition vorn
– Radgröße 24"
– Greifreifenabstand 15 mm
Maßtoleranz ± 1,5 cm.
Die Gesamtlänge ist abhängig von der
Position und Größe der Antriebsräder.
Mit der Antriebsradposition hinten
vergrößert sich die Länge um 7 cm.
Mit der Sitztiefe 46 cm vergrößert sich
die Länge um 3 cm.
Reifenfülldruck:
Kippstabilität:
statisch = 10 %
dynamisch = 6 %
Achtung:
Erhöhte Überschlagsgefahr bei einer statischen Kippstabilität über
10%.
Achtung:
Das zulässige Gesamtgewicht errechnet sich aus dem Leergewicht
des Rollstuhles und dem maximalen Nutzer- (Personen-) gewicht.
Zusätzliches Gewicht durch nachträgliche Anbauten oder Gepäck
verringern das max. Nutzergewicht.
Beispiel:
Ein Fahrer will Gepäck von 5 kg
mitnehmen. Somit verringert sich
das max. Nutzergewicht um diese
5 kg.
Als Richtwerte gelten folgende Druckangaben:
☞ Hinweis:
Beachten Sie in jedem Fall den auf
der Reifendecke angegebenen
max. Reifenfülldruck!
Lenkrad:
Standard Code 481 = 2,5 bar
Antriebsrad:
Standard Code 486 = 4,0 bar
65
GARANTIE
Für dieses Produkt übernehmen wir
die Garantie entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Abweichend hiervon gewähren wir:
– 3 Jahre auf den Rahmen (Modell
1.830/1.840).
– 5 Jahre auf den Rahmen (Modell
1.750/1.751/1.760/1.850/1.851/
2.940/2.950).
Technische Änderungen im Sinne des
Fortschrittes behalten wir uns vor.
Für den Fall, dass Sie dieses Produkt
oder Teile desselben zu bemängeln
haben, senden Sie uns mit Ihrer Begründung in jedem Falle den nachfolgenden GARANTIE-ABSCHNITT zu.
Vergessen Sie nicht, uns darin die gewünschten Angaben über die Modellbezeichnung, die Lieferschein-Nr. mit
Lieferdatum, die Fahrzeug-Ident-Nr.
(Fz-I-Nr.) sowie Ihren Fachhändler mitzuteilen.
Die Fahrzeug-Ident-Nr. (Fz-I-Nr.) ist
vom Typenschild abzulesen.
Vorraussetzung für die Garantie ist in
jedem Fall der bestimmungsgemäße
Gebrauch des Produktes, die Verwendung von Original-Ersatzteilen durch
Fachhändler sowie die regelmäßige
Durchführung von Wartung und Inspektion.
Für Oberflächenbeschädigungen, Bereifung der Räder, Beschädigungen
durch gelöste Schrauben oder Muttern sowie ausgeschlagene Befestigungsbohrungen durch häufige Montagearbeiten ist die Garantie ausgeschlossen.
Weiterhin sind Schäden am Produkt
ausgeschlossen, die auf eine unsachgemäße Reinigung mit Dampfstrahlgeräten bzw. absichtliche oder unabsichtliche Wässerung der Komponenten zurückzuführen sind.
Achtung:
Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung sowie unsachgemäß
durchgeführte Wartungsarbeiten
als auch insbesondere technische
Änderungen und Ergänzungen
(Anbauten) ohne unsere Zustimmung führen zum Erlöschen sowohl der Garantie als auch der Produkthaftung allgemein.
☞ Hinweis:
Diese Bedienungsanleitung als Bestandteil des Produktes ist bei einem Benutzer- sowie Besitzerwechsel diesem mitzugeben.
Dieses Produkt ist konform mit der EG-Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte.
66
GARANTIE-ABSCHNITT
Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden.
Garantie
Modellbezeichnung:
Lieferschein-Nr.:
Fz-I-Nr. (siehe Typenschild):
Lieferdatum:
Stempel vom Fachhändler:
67
MEYRA • Wilhelm Meyer GmbH & Co. KG
Firmensitz: Meyra-Ring 2
D-32689 Kalletal-Kalldorf
Telefon: +49 (0)5733 922 - 311
Telefax: +49 (0)5733 922 - 143
Email: info@meyra.de
Internet: http://www.meyra.de
Postanschrift:
Postfach 1703 • D-32591 Vlotho
68
205 303 000 (Stand: 2005-12)
Die Motivation.
Technische Änderungen vorbehalten.
Stempel vom Fachhändler:
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