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Be- und Entlüfter 3000 Bedienungsanleitung - ZR Armaturen GmbH

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Be- und Entlüftungsventil DIN 14463-3 PN16 G2A
Typ BEL 3000, Entlüftungsleistung > 3000 L/Min
DVGW–Zulassung: NW-9910BQ0059
07/09
Zum Einbau in Löschwasserleitungen „trocken“ u. „nass/trocken“ DIN 1988-6
und DIN 14462-1. Ausführung nach DIN 14463 - 3, selbsttätig, ohne ständige
Entlüftung, senkrechter Einbau.
BEL 3000: Id.-Nr.00389091: Eingang G2A, Ausgang Überlauf G1 1/4
Beschreibung:
Während der Flutungsphase der Steigleitung kann die Luft über das Ventil abströmen.
Bei vollständig gefluteter Löschwasserleitung wird die Entlüftung beendet indem sich die
Schwimmerkugel selbstständig gegen die Gummidichtung drückt.
Eine Kontrollschraube oben ermöglicht nach Aufdrehen eine Überprüfung ob Druck in der Leitung
ansteht, bzw. ob die Entlüftung optimal erfolgt ist.
Belüftung: Die Kugel senkt sich, und Luft strömt von oben über das Ventil in die Leitung.
Werkstoffe:
Gehäuse:
Kugel:
Dichtungen:
Schraube :
Rotguss EN 1982 CuSn5Zn5Pb5-C CC491K
geschäumte Voll – Kunststoffkugel,
extrem druckfest und schwimmend
Gummi EPDM KTW W270
Stange DIN12164-CuZn39Pb3
Abmessung:
Gewicht:
162 x 122 x 122 mm
3300 g
Zubehör:
Flansch:
Verschraubung:
Verschraubung:
Überlaufbogen:
DN50 PN16 G2, DIN 2501, Id.-Nr. 01204658, Messing
DIN 14461-T5, G2 - G2A, Id.-Nr. 00397214, Messing
G2 - G2, Id.-Nr. 00397206, Messing
G1 ¼ - G1 1/4A, Id.- Nr. 00391906, Messing
Wichtige Hinweise zur Beachtung vor der ersten Inbetriebnahme:
Hinweise zur Be- und Entlüftung:
In jedem Falle muss der Planer sicherstellen, ob die Entlüftungskapazität ausreicht, da
ansonsten die Gefahr besteht, dass die Kugel im Ventil durch die anströmende Luft vorzeitig
hochgehoben wird. Druckstöße sollten möglichst klein gehalten werden!
Nicht für den Einbau in Nassleitungen, die ständig unter Druck stehen!
Am Eingang zunächst mit gerader Rohrleitungslänge einfahren, mit mindestens 10 x DN,
bevor ein Bogen oder T-Stück folgt.
Anforderungen an den Einbau (DIN 14463–3)
Das Be- und Entlüftungsventil darf nur vertikal eingebaut werden und muss ohne Veränderung der
Leitungsanlage (z. B. durch eine Verschraubung) auswechselbar sein und für Wartungsarbeiten leicht
zugänglich sein.
Der Raum, im dem das Be- und Entlüftungsventil installiert ist, muss eine Öffnung zur freien
Atmosphäre aufweisen, damit die Be- und Entlüftungsfunktionen nicht maßgebend beeinträchtigt
werden.
Zur Vermeidung von Wasserschäden muss der Tropfwasserablauf des Be- und Entlüftungsventils mit
einer nicht absperrbaren Tropfwasserleitung (analog Bauform E nach DIN 1988-2:1988-12) über freie
Atmosphäre verbunden sein.
Der Anschluss der Entwässerungsanlage muss nach DIN 1986-1 vorgenommen werden.
Die Dimensionierung der Tropfwasserleitung muss so erfolgen, dass vom Be- und
Entlüfter austretendes Wasser sicher abgeführt werden kann.
Der Einbau eines Be- und Entlüftungsventils ohne Tropfwasserleitung (analog Bauform D nach
DlN 1988-2:1988-12) ist nur dort zulässig, wo durch austretendes Wasser kein Schaden entstehen
kann.
Gehäuseteile, die unter Druck stehen, müssen aus nichtbrennbaren Werkstoffen bestehen.
Dichtungsmaterialien müssen konstruktiv (z. B. Metall, gekammert) oder durch entsprechende
Werkstoffauswahl ausreichend gegen Brandeinwirkung geschützt werden.
Das im Be- und Entlüftungsventil verbleibende Restwasser darf bei Frost das Schließ- und
Öffnungsverhalten nicht beeinträchtigen.
Druckstöße sollten so klein wie möglich gehalten werden.
Zu deren Vermeidung müssen in allen Stichleitungen und Enden von Löschwasserleitungen Be- und
Entlüftungsventile installiert sein. Hierauf kann nur dann verzichtet werden, wenn die Stichstrecken
<10-mal DN sind. Nur in diesem Fall kann zentral eine Sammelentlüftung vorgenommen werden.
Bestückung (DIN 14462):
Die Löschwasserleitung „trocken“ muss mit Be- und Entlüftungsventilen nach DIN 14463-3 am Ende
jeden Stranges versehen werden. Die maximale Entlüftungsmenge kvLuft muss mindestens 2 000
l/min betragen. Durch die Länge der Rohrleitung und/oder durch den Rohrverlauf können zusätzliche
Rohrbe- und –entlüfter erforderlich werden.
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten
ZR-Armaturen GmbH – Am Technologiepark 1-5 – 63477 Maintal – Telefon 06181-300988-0 – Telefax 06181-300988-77
www.zr-armaturen.de – E-Mail: info@zr-armaturen.de – Amtsgericht Hanau HRB 92493 – Geschäftsführer: Jan Semmel
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