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FV-K90 - TROX

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4/4/D/8
Brandschutzventile
Serien FV-K90 · FVZ-K30
mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung vom 31.08.2012
Z-41.3-317
Z-41.3-319
The art of handling air
Inhalt · Beschreibung
Beschreibung_________________________________
Bestimmungsgemäße Verwendung________________
Ausführungen · Abmessungen___________________
Anbauteile
Blendring · Einbausatz________________________
Zubehör
Verlängerungsstutzen · Endschalter______________
Lufttechnische Auswahl_________________________
2
3
4
6
7
8
FV-K90
Brandschutzventile der Serien FV-K90 und FVZ-K30 sind für
den Einsatz in RLT-Anlagen bestimmt und erfüllen neben der
brandschutztechnischen auch eine lüftungstechnische Funktion.
Sie sind sowohl in Zuluft- als auch in Abluftanlagen einsetzbar.
Über die zweistufige Einstellvorrichtung kann der Luftvolumendurchsatz verändert werden. Der Ventileinsatz ist durch eine
Bajonettverriegelung mit Fangrastung so im Einbaurahmen
befestigt, dass ein Herausfallen ausgeschlossen werden kann.
Massive Wände und Decken, Gips-Wandbauplatten, Leichtbauwände sowie feuerwiderstandsfähige Unterdecken sind die
bestimmungsgemäßen Einbauorte.
Steigt die Temperatur der durch das Brandschutzventil
strömenden Luft über 72 °C, zerreißt das im Brandschutzventil
integrierte Schmelzlot, der Ventilteller wird über die Federkraft
in den Ventilsitz gezogen und in dieser Lage mechanisch verriegelt.
Brandschutzventile Serien FV-K90 und FVZ-K30 haben verwendungsbedingt unterschiedliche Feuerwiderstandsklassen.
2
Einbaudetails
Massive Wände und Decken sowie
Gips-Wandbauplatten_________________________
Leichtbauwände mit Metallständer_______________
Leichtbauwände ohne Metallständer_____________
Feuerwiderstandsfähige Unterdecken____________
Bestellinformationen___________________________
FVZ-K30
Besondere Merkmale
– Brandschutztechnisch geprüft nach DIN 4102
– Serie FV-K90:
Für Nasseinbau in Leichtbauwände zugelassen
Einfacher Trockeneinbau mit Einbausatz
– Serie FVZ-K30:
Für Einbau in feuerwiderstandsfähige Unterdecken F30
zugelassen
– Geringe Druckdifferenz und Schallleistung
– Integration in die Gebäudeleittechnik mit TROXNETCOM
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen:
Z-41.3-317 · Z-41.3-319
Weiterführende aktuelle Informationen hierzu, insbesondere
Zulassungen und Betriebs- und Montageanleitung, sind auf
unserer Website zu finden.
Gültig für allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-41.3-317
und Z-41.3-319 vom 31.08.2012.
9
10
12
13
14
Bestimmungsgemäße Verwendung
Planungshinweise
Brandschutzventile sind zulassungspflichtige Produkte. Die
allgemeinen und besonderen Bestimmungen der allgemeinen
bauaufsichtlichen Zulassungen sowie die Betriebs- und
Montageanleitung sind zu beachten. Darüber hinaus gelten die
allgemeinen Instandhaltungsrichtlinien DIN 31051 und
EN 13306.
Die Funktionssicherheit der Brandschutzventile ist mindestens
im halbjährlichen Abstand zu prüfen. Erfolgen zwei im Abstand
von 6 Monaten aufeinanderfolgende Prüfungen ohne Mangel,
kann die nächste Prüfung nach einem Jahr erfolgen.
– Die Feuerwiderstandsklasse der FV-K90 und FVZ-K30 sind
verwendungsbedingt unterschiedlich, siehe Tabelle unten.
– Die landesrechtlichen Vorschriften und die allgemein anerkannten Regeln der Technik sind beim Einbau der Brandschutzventile zu beachten.
– Luftleitungen sind so zu verlegen, dass im Brandfall keine
erheblichen Kräfte auf die Brandschutzventile wirken.
– Zum Anschluss starrer Luftleitungen bei Einbau der Serie
FV-K90 in Wände aus Gips-Wandbauplatten sowie in Leichtbauwände elastische Stutzen vorsehen. Flexible Luftleitungen
dürfen direkt angeschlossen werden.
– Zum Anschluss starrer Luftleitungen bei Einbau der Serie
FVZ-K30 in feuerwiderstandsfähige Unterdecken elastische
Stutzen vorsehen. Flexible Luftleitungen dürfen direkt angeschlossen werden.
Brandschutzventile sind in die regelmäßige Reinigung der
raumlufttechnischen Anlage einzubeziehen.
Einbauort
Massivwände
Ausführung und
Baustoff
siehe Hinweis oben
FV-K90
FVZ-K30
F90
K90
–
Massivwände aus Mauerwerk
115
F90
K90
–
100
F90
K90
–
100
F90
K90
–
Wandbauplatten
Wandbauplatten aus Gips
nach DIN 18163
Selbständig feuerwiderstandsfähige Unterdecken
bei
Mindestdicke
100
Massivdecken aus Beton
oder Porenbeton
Leichtbauwände ohne
Metallständer
Feuerwiderstandsklasse
Massivwände aus Beton,
Porenbeton oder Leichtbeton
Massivdecken
Leichtbauwände mit
Metallständer
Mindestdicke
in mm
Einbauhinweise
Seite
Nasseinbau
Trockeneinbau
9
–
10
11
Leichtbauwände nach
DIN 4102-4, Tabelle 48,
mit beidseitiger Beplankung
75
F30
K30
–
100
F90
K90
–
Leichtbauwände mit ABP
mit beidseitiger Beplankung
84
F90
K90
–
Leichtbauwände mit ABP
mit einseitiger Beplankung
90
F30 bzw.
F90
K30 bzw.
K90
–
40
F90
K90
–
12
12
–
F30
–
K30U
13
–
Leichtbauwände mit ABP
Plattendecken verschraubt
und gespachtelt
Rasterdecken mit Einlegeplatten
Metalldecken (PromatKonstruktion 420.87)
3
Ausführungen · Abmessungen
Eigenschaften
Konstruktionsmerkmale
– Feuerwiderstandsklasse nach DIN 4102-6
Serie FV-K90: K90 bzw. K30
Serie FVZ-K30: K30U
– Luftrichtung beliebig
– Auslöseeinrichtung 72 °C
– Einstelleinrichtung für große oder kleine Luftmengen
–Bajonettverschluss
FV-K90





31





ØD1
ØD2
ØD
72 °C
A

150

1
2
A
 Einbaurahmen (Einbaurahmen und Befestigungselemente
werden lose mitgeliefert)
 Führungsrohr
 Ventilkegel
 Rastvorrichtung
 Schmelzlot 72 °C
 Schließfeder
 Dichtring
 Ventilteller
 Einstelleinrichtung
(Stellung 1: große Luftmenge, Stellung 2: kleine Luftmenge)
 Bajonettverschluss
 Dichtung
Ventileinsatz bestehend aus den Pos.  bis 
Abmessungen in mm / Gewicht in kg
4
Nenngröße
100
125
160
200
ØD
ØD1
ØD2
Gewicht
98
164
158
1,7
123
189
183
2,2
158
224
218
3,0
198
264
258
4,0
Ausführungen · Abmessungen
Erhöhte Anforderungen an den Korrosionsschutz durch pulverbeschichtetes Gehäuse.
Beständigkeitslisten auf Anfrage.
Materialien
– Einbaurahmen, Führungsrohr und Ventilteller aus Stahlblech
– Einbaurahmen und Führungsrohr schwarz einbrennlackiert
– Ventilteller an der Sichtseite pulverbeschichtet, RAL 9010
– Ventilkegel aus Spezial-Isolierstoff
– Dichtung aus Polyurethan
– Anbauteile aus verzinktem Stahl und Spezial-Isolierstoff
(Serie FVZ-K30)
FVZ-K30
ØD
31


150

B


B
72 °C

2

1






ØD2
ØD1
ØD4
□D3


 Einbaurahmen
 Führungsrohr
 Ventilkegel
 Rastvorrichtung
 Schmelzlot 72 °C
 Schließfeder
 Dichtring
 Ventilteller
 Einstelleinrichtung
(Stellung 1: große Luftmenge, Stellung 2: kleine Luftmenge)
 Bajonettverschluss
 Dichtung
 Abdeckring
 Futterplatte
 Befestigungselemente
Ventileinsatz bestehend aus den Pos.  bis 
Abmessungen in mm / Gewicht in kg
Nenngröße
100
125
160
200
ØD
ØD1
ØD2
ØD3
ØD4
Gewicht
98
164
158
240
211
3,8
123
189
183
265
236
4,3
158
224
218
300
271
5,5
198
264
258
340
311
6,8
5
Anbauteile
Blendring · Einbausatz
Blendring
Für den Einbau mit umlaufender Vermörtelung (Nasseinbau)
dient ein Blendring als Einbauhilfe. Er gestattet die Fixierung
des Brandschutzventils Serie FV-K90 in der Wand- bzw.
Deckenöffnung und erleichtert die Vermörtelung.
Einbausatz
Für den Einbau ohne umlaufende Vermörtelung (Trockeneinbau) sind Brandschutzventile Serie FV-K90 mit Einbausatz
und Blendring erforderlich.
Der Einbau erfolgt ohne Vermörtelung durch einfaches Einschieben in die vorbereitete Einbauöffnung. Im Brandfall verschließt die aufschäumende Dichtung den verbleibenden Spalt.
Anbauteile
Nasseinbau
Kurzbezeichnung
Trockeneinbau
Blendring “rund”
Blendring “eckig”
–
–
Einbausatz und
Blendring “rund”
Einbausatz und
Blendring “eckig”
–
–
R
Q
ER
EQ
Materialien
– Blendring “rund” bzw. eckig” aus verzinktem Stahlblech, mit
Pulverbeschichtung RAL 9010
– Einbausatz aus Isolierstoffplatten, inklusive Schnellbauschrauben aus verzinktem Stahl
FV-K90 mit Blendring
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
ØD5
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Massivwand oder
Leichtbauwand
ØA b
zw.
□A
ØB
FV-K90 mit Einbausatz
Dichtung
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
ØD5
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Leichtbauwand
□B
1
Einbausatz
Gewicht in kg für Einbausatz und Blendring
Nenngröße
Einbausatz ER
Einbausatz EQ
6
100
2,3
2,0
125
2,8
2,4
160
3,5
3,0
□A −
2
Einbauöffnung-/Blendring-Abmessungen in mm
200
4,4
3,7
Nenngröße
ØA bzw. □A
ØB
□B1
ØD5
100
182
375
290
270
125
207
410
315
295
160
242
460
350
330
200
282
515
390
370
Zubehör
Verlängerungsstutzen · Endschalter
Verlängerungsstutzen
Für den Einbau in Wand- bzw. Deckendicken > 115 mm sowie
bei Anordnung von Endschaltern ist ein Verlängerungsstutzen
erforderlich. Brandschutzventil und Verlängerungsstutzen sind
werkseitig vernietet.
Materialien
– Verlängerungsstutzen aus verzinktem Stahlblech, mit Pulverbeschichtung RAL 9005, Pop-Niete aus Stahl
Endschalter
Endschalter mit potenzialfreien Kontakten ermöglichen die
Ventilstellungsanzeige. Im Bereich der zulässigen Schaltleistung
lassen sich Relais oder Kontrollleuchten schalten oder die
Weiterleitung zur Brandmeldetechnik realisieren.
Für die Ventilstellungen „ZU“ und „AUF“ ist jeweils ein Endschalter erforderlich.
Brandschutzventile mit Schmelzlot können mit einem oder zwei
Endschaltern geliefert oder nachgerüstet werden.
Verlängerungsstutzen
Z04
Verlängerungsstutzen Z04 und
Endschalter Anzeige „ZU“
Verlängerungsstutzen Z04 und
Endschalter Anzeige „AUF“
Verlängerungsstutzen Z04 und
Endschalter Anzeige „ZU“ und „AUF“
Z05
Z06
Z07
Endschalter
Anschlussleitung Länge / Querschnitt
2 m / 3 × 0,75 mm²
Schutzgrad
IP 56
I mit Schutzleiter
III ohne Schutzleiter
5A
30 V DC, 250 V AC
Schutzklasse
Max. Schaltstrom
Max. Schaltspannung
Verlängerungsstutzen
ca. 40
ØD
ca. 40
Verlängerungsstutzen und Endschalter
Kurzbezeichnung
Zubehör
L = ca. 300
Abdeckblech
Verdrahtungsbeispiele
Endschalter unbetätigt
ZU- oder AUF-Stellung nicht
erreicht
bei 230 V
FV-K90 · FVZ-K30 in AUF-Stellung
3 bis 30 V DC
230 V AC/DC
N(-)
L(+)

Öffner:
braun/schwarz
braun
Stellungsanzeige
AUF
ZU
Endschalter
betätigt
unbetätigt
FV-K90 · FVZ-K30 in ZU-Stellung
schwarz
Endschalter betätigt
ZU- oder AUF-Stellung erreicht
3 bis 30 V DC
230 V AC/DC
bei 230 V
N(-)
L(+)

Stellungsanzeige
AUF
ZU
Endschalter
unbetätigt
betätigt
grau
schwarz
Schließer:
grau/schwarz
 Kontrollleuchte oder Relais, kundenseitig
7
Lufttechnische Auswahl
Definitionen
Beispiel 1
Gegeben: Brandschutzventil FV-K90
Nenngröße = 125,  = 40 l/s (144 m³/h)
Zuluft – Stellung 1
Gesucht: Δpt, LWA, L
Ergebnis: Δp = 85 Pa

LWA = 48 dB(A)  aus Diagramm 1
L = 3,1 m

L
vL
L
aus Diagramm 3
Beispiel 2
Gegeben: Brandschutzventil FV-K90
Nenngröße = 125,  = 40 l/s (144 m³/h)
Abluft – Stellung 2
Gesucht: Δpt, LWA
Ergebnis: Δp = 68 × 3,7 = 251,6 Pa
LWA = 47 + 12 = 59dB(A)  aus Diagramm 2
 in l/s und m³/h : Volumenstrom je Brandschutzventil
vL
in m/s: maximale Strahlgeschwindigkeit
0,25 m/s in der Entfernung “L”
Δpt
in Pa : Gesamtdruckdifferenz
LWA
in dB(A): Schallleistungspegel des Strömungsgeräusches in der Luftleitung
L
in m: Entfernung (Wurfweite) von Mitte Brandschutzventil
200
50
20
0
50
100
80
(A
L
W
A
in
dB
60
50
40
L
W
A
in
60
50
40
30
30
20
30
30
Δ pt
40
40
dB
)
(A
)
80
20
15
Δ pt
Δ pt
15
15
20
50
30
100
40
50
150
100
200
300
150 l/s
400
500 m³/h
3 Entfernung L (Wurfweite)
15
m
5
12
Stellung 2
40
150
100
200
300
400
150 l/s
500 m³/h
100
300
400
160
200
Abluft Δpt in Pa
× 3,7
× 3,7
× 3,9
× 4,2
Zuluft LWA in dB(A)
+ 14
+ 17
+ 17
+ 16
Abluft LWA in dB(A)
+ 13
+ 12
+ 14
+ 17
0
200
125
Diagrammwert
0
16
20
50
100
× 2,4
L
30
100
50
× 2,4
Stellung 1
20
150
× 2,2
vL = 0,25 m/s
15
40
× 2,1
3
50
30
100
Zuluft Δpt in Pa
10
4
2
20
0
0
20
10
6
5
15
50
Nenngröße
0
10
0
5 16
12
8
10
Korrekturwerte Stellung 2 – kleine Luftmenge
20
1
16
5
Pa
100
Δ pt
12
10
0
20
0
16
5
12
10
150
Pa
10
0
200
0
2 Abluft – Stellung 1: große Luftmenge
0
Schallleistungspegel und Druckverlust
1 Zuluft – Stellung 1: große Luftmenge
150
8
und Tabelle

150 l/s
500 m³/h
Einbaudetails
Massive Wände und Decken sowie Gips-Wandbauplatten
Nasseinbau
Der Einbau der Brandschutzventile Serie FV-K90 in massive
Wände und Decken sowie in Gips-Wandbauplatten ist mit
umlaufender Vermörtelung zugelassen.
Einbau in horizontale und vertikale Luftleitungen mit beliebiger
Luftrichtung.
Voraussetzungen
– Massivwände aus Beton, Porenbeton, Leichtbeton oder GipsWandbauplatten mit mindestens 100 mm Dicke
– Massivwände aus Mauerwerk mit mindestens 115 mm Dicke
– Massivdecken aus Beton oder Porenbeton mit mindestens
100 mm Dicke
– 150 mm Mindestabstand zwischen zwei Brandschutzventilen
– Anschluss starrer Luftleitungen mit elastischen Stutzen bei
Einbau in Gips-Wandbauplatten nach DIN 18163
Empfehlungen
– Verlängerungsstutzen bei Wänden und Decken dicker als
115 mm
Wandeinbau
W: 100 bis 115 mm
Einbauhinweise
– Runde oder wahlweise quadratische Einbauöffnung mit
mindestens Nenngröße + 80 mm vorsehen oder Brandschutzventil beim Errichten der Wand einmauern oder in die Decke
einbetonieren.
– Umlaufenden Spalt »s« mit Mörtel vollständig verschließen.
Die Mörtelbetttiefe darf 100 mm nicht unterschreiten.
Zugelassen sind Mörtel nach DIN 1053, Gruppen II oder III,
Beton oder Gipsmörtel.
Einbauöffnung-Abmessungen in mm
Nenngröße
100
125
160
200
ØA
182
207
242
282
Deckeneinbau, stehend
D ≥ 100 mm
W
Maueranker,
3 x um 120° versetzt
ØA
D
s
Mörtel, Beton oder
Gipsmörtel
s
Maueranker,
3 x um 120° versetzt
W > 115 mm
Mörtel, Beton oder
Gipsmörtel
W
≥ 100
ØA
Deckeneinbau, hängend
D ≥ 100 mm
ØA
D
s
Verlängerungsstutzen
Mörtel, Beton oder
Gipsmörtel
Maueranker,
3 x um 120° versetzt
9
Einbaudetails
Leichtbauwände mit Metallständer und beidseitiger Beplankung
Für den Einbau der Brandschutzventile Serie FV-K90 in Leichtbauwände mit Metallständer und beidseitiger Beplankung sind
Nass- und Trockeneinbau zugelassen.
Einbau in horizontale Luftleitungen mit beliebiger Luftrichtung.
Voraussetzungen
– Leichtbauwände mit Metallständer und Mineralwolle mit
mindestens 100 mm Dicke, nach DIN 4102-4, Tabelle 48 oder
allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis
– 150 mm Mindestabstand zwischen zwei Brandschutzventilen
– Anschluss starrer Luftleitungen mit elastischen Stutzen
Empfehlungen
– Verlängerungsstutzen bei Wänden dicker als 115 mm
Nasseinbau
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit mindestens Nenngröße + 82 mm vorsehen
– Umlaufenden Spalt »s« mit Mörtel vollständig verschließen.
Die Mörtelbetttiefe entspricht der Wandstärke. Zugelassen
sind Mörtel nach DIN 1053, Gruppen II oder III, oder Gips.
Trockeneinbau mit Einbausatz
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit □A1 vorsehen
– Einbausatz in die fertig bekleidete Leichtbauwand einschieben. Die Befestigung erfolgt mit geeigneten Schrauben
am Aussteifungsprofil.
Weitere Informationen zum Einbausatz siehe Seite 6.
Nasseinbau
Einbauöffnung-Abmessungen in mm
Maueranker,
3 x um 120° versetzt
W
□A
ØD5
s
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Nenngröße
100
125
160
200
□A
□A1
ØD5
182
178
270
207
203
295
242
238
330
282
278
370
Metallständerkonstruktion
Beispiele
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
A / A1
Mörtel oder Gips
A / A1
Trockeneinbau mit Einbausatz
W
≤ 625
A / A1
□A1
ØD5
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
A / A1
Einbausatz
≤ 625
10
Einbaudetails
Leichtbauwände mit Metallständer und einseitiger Beplankung
Für den Einbau der Brandschutzventile Serie FV-K90 in Leichtbauwände mit Metallständer und einseitiger Beplankung sind
Nass- und Trockeneinbau zugelassen.
Einbau in horizontale Luftleitungen mit beliebiger Luftrichtung.
Voraussetzungen
– Leichtbauwände mit Metallständer mit mindestens 90 mm
Dicke nach allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis
– Zusätzliche Aufdoppelung im Bereich des Brandschutzventils
mit mindestens 40 mm Dicke
– 150 mm Mindestabstand zwischen zwei Brandschutzventilen
– Anschluss starrer Luftleitungen mit elastischen Stutzen
Empfehlungen
– Verlängerungsstutzen bei Wänden dicker als 115 mm
Nasseinbau
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit mindestens Nenngröße + 82 mm vorsehen
– Umlaufenden Spalt »s« mit Mörtel vollständig verschließen.
Die Mörtelbetttiefe entspricht der Wandstärke einschließlich
Aufdoppelung. Zugelassen sind Mörtel nach DIN 1053,
Gruppen II, oder III, oder Gips.
Trockeneinbau mit Einbausatz
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit □A1 mm vorsehen
– Einbauatz in die fertig bekleidete Leichtbauwand mit
Aufdoppelung einschieben. Die Befestigung erfolgt mit
geeigneten Schrauben.
Weitere Informationen zum Einbausatz siehe Seite 6.
Nasseinbau
Einbauöffnung-Abmessungen in mm
Maueranker,
3 x um 120° versetzt
40
W
□A
ØD5
s
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Nenngröße
100
125
160
200
□A
□A1
ØD5
182
178
270
207
203
295
242
238
330
282
278
370
Metallständerkonstruktion
Beispiele
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
A / A1
Mörtel oder Gips
Aufdoppelung
A / A1
Trockeneinbau mit Einbausatz
40
W
≤ 625
A / A1
□A1
ØD5
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
A / A1
Einbausatz
Aufdoppelung
≤ 625
11
Einbaudetails
Leichtbauwände ohne Metallständer und einseitiger Beplankung
Für den Einbau der Brandschutzventile Serie FV-K90 in Leichtbauwände ohne Metallständer und einseitiger Beplankung sind
Nass- und Trockeneinbau zugelassen.
Einbau in horizontale Luftleitungen mit beliebiger Luftrichtung.
Voraussetzungen
– Leichtbauwände ohne Metallständer mit mindestens 40 mm
Dicke nach allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis
– Zusätzliche Aufdoppelung im Bereich des Brandschutzventils
mit mindestens 40 mm Dicke
– 150 mm Mindestabstand zwischen zwei Brandschutzventilen
– Anschluss starrer Luftleitungen mit elastischen Stutzen
Empfehlungen
– Verlängerungsstutzen bei Wänden dicker als 115 mm
Nasseinbau
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit mindestens Nenngröße + 82 mm vorsehen
– Umlaufenden Spalt »s« mit Mörtel vollständig verschließen.
Die Mörtelbetttiefe entspricht der Wandstärke einschließlich
Aufdoppelung. Zugelassen sind Mörtel nach DIN 1053,
Gruppen II, oder III, oder Gips.
Trockeneinbau mit Einbausatz
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit □A1 vorsehen
– Einbauatz in die fertig bekleidete Leichtbauwand mit
Aufdoppelung einschieben. Die Befestigung erfolgt mit
geeigneten Schrauben.
Weitere Informationen zum Einbausatz siehe Seite 6.
Nasseinbau
Einbauöffnung-Abmessungen in mm
Maueranker,
3 x um 120° versetzt
W
40
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
Mörtel oder Gips
Aufdoppelung
Trockeneinbau mit Einbausatz
W
40
Blendring, wahlweise
“rund” oder “eckig”
Einbausatz
Aufdoppelung
12
□A1
ØD5
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
□A2
□A
ØD5
s
Schraubbefestigung,
kundenseitig,
Lochkreis = ØD5
Nenngröße
100
125
160
200
□A
□A1
□A2
ØD5
182
178
300
270
207
203
300
295
242
238
400
330
282
278
400
370
Einbaudetails
Feuerwiderstandsfähige Unterdecken
Für den Einbau der Brandschutzventile Serie FVZ-K30 in feuerwiderstandsfähige Unterdecken ist Nasseinbau zugelassen.
Einbau in vertikale Luftleitungen mit beliebiger Luftrichtung.
Voraussetzungen
– Selbstständige feuerwiderstandsfähige Unterdecken F30
– Plattendecke verschraubt und gespachtelt
– Rasterdecke mit Einlegeplatten
– Metalldecke Promat 420.87 F30-A
In brandschutztechnischer Hinsicht wurde der Nachweis der
Verwendung des Zulassungsgegenstandes in vorgenannten
Metallunterdecken mit der Feuerwiderstandsklasse F30-AB
nachgewiesen.
Einbauhinweise
– Einbauöffnung mit mindestens Nenngröße + 76 mm vorsehen
– Zugelassen sind Mörtel nach DIN 1053, Gruppen II, oder III,
oder Gips
Plattendecke verschraubt und gespachtelt
Rasterdecke mit Einlegeplatten
Einbauöffnung-Abmessungen in mm
Nenngröße
100
125
160
200
ØD3
ØD6
ØD7
240
133
174
265
158
199
300
193
234
340
233
274
Detail Befestigung
Mörtel oder Gips
□D3
ØD6




20 20





ØD7
 

Metalldecke
□D3
ØD6




Lieferumfang: Positionen  bis 
 Feuerwiderstandsfähige Unterdecke F30 (kundenseitig)
 Abdeckring
 Senk-Schnellbauschraube 4 × 20
 Futterplatte (Promatect-H)
 Schnellbauschraube 6 × 60
 Gewindestange M4 × 100
 Mutter M4 × Ø16 × 3
 Senkschraube M4 × 10
 Sechskantmutter M4
 Scheibe Ø4 DIN EN ISO 7093
 Distanzstück M4 × SW9 × 14
 Leiste (Promatect-H) 20 × 40
(Dicke ≈ Deckenausführung, kundenseitig)
 Senk-Schnellbauschraube 4 × 40 (bauseits)
ØD7
13
Bestellinformationen
Ausschreibungstext *
Brandschutzventile zum Absperren von Brandabschnitten in
RLT-Anlagen in 4 Nenngrößen.
Einsetzbar in Zuluft- und Abluftanlagen mit zweistufiger
Einstellvorrichtung zur Veränderung des Luftvolumendurchsatzes.
Funktionsfertige Einheit enthält einen feuerbeständigen
Ventilkegel und eine Auslöseeinrichtung. Feuerwiderstandsklasse K90.
Brandschutztechnisch geprüft nach DIN 4102, mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-41.3-317 des
Deutschen Instituts für Bautechnik, Berlin.
Geeignet zum Einbau in massive Wände und Decken,
Gips-Wandbauplatten sowie in Leichtbauwände.
Besondere Merkmale:
– Brandschutztechnisch geprüft nach DIN 4102
– Für Nasseinbau in Leichtbauwände zugelassen
– Einfacher Trockeneinbau mit Einbausatz
– Geringe Druckdifferenz und Schallleistung
– Integration in die Gebäudeleittechnik mit TROXNETCOM
Materialien:
Einbaurahmen, Führungsrohr und Ventilteller aus Stahlblech, Einbaurahmen und Führungsrohr schwarz einbrennlackiert, Ventilteller an der Sichtseite pulverbeschichtet
RAL 9010, Ventilkegel aus Spezial-Isolierstoff, Dichtung aus
Polyurethan, Anbauteile aus verzinktem Stahl
* Text für ein FV-K90
Text für Anbau- und Zubehörteile siehe unsere Website
Bestellschlüssel
FV-K90
/
160
/
ER
/
Z05
Serie
Nenngröße
100
125
160
200
Anbauteile
ohne, keine Eintragung
R bis EQ
Zubehör
ohne, keine Eintragung
Z04 bis Z07
14
Bestellbeispiel FV-K90
Bestellbeispiel FV-K90 mit Einbausatz und
Blendring “rund”, Verlängerungstutzen und
Endschalter Anzeige “ZU”
Fabrikat:TROX
Typ:
FV-K90 / 160
Fabrikat:TROX
Typ:
FV-K90 / 160 / ER / Z05
Bestellinformationen
Ausschreibungstext *
Brandschutzventile zum Absperren von Brandabschnitten in
RLT-Anlagen in 4 Nenngrößen.
Einsetzbar in Zuluft- und Abluftanlagen mit zweistufiger
Einstellvorrichtung zur Veränderung des Luftvolumendurchsatzes.
Funktionsfertige Einheit enthält einen feuerbeständigen
Ventilkegel und eine Auslöseeinrichtung. Feuerwiderstandsklasse K30U.
Brandschutztechnisch geprüft nach DIN 4102, mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-41.3-319 des
Deutschen Instituts für Bautechnik, Berlin.
Geeignet zum Einbau in feuerwiderstandsfähige Unterdecken F30.
Besondere Merkmale:
– Brandschutztechnisch geprüft nach DIN 4102
– Für Einbau in feuerwiderstandsfähige Unterdecken F30
zugelassen
– Geringe Druckdifferenz und Schallleistung
– Integration in die Gebäudeleittechnik mit TROXNETCOM
Materialien:
Einbaurahmen, Führungsrohr und Ventilteller aus Stahlblech, Einbaurahmen und Führungsrohr schwarz einbrennlackiert, Ventilteller an der Sichtseite pulverbeschichtet
RAL 9010, Ventilkegel aus Spezial-Isolierstoff, Dichtung aus
Polyurethan, Anbauteile aus verzinktem Stahl und SpezialIsolierstoff
* Text für ein FVZ-K30
Text für Zubehörteile siehe unsere Website
Bestellschlüssel
FVZ-K30
/
160
/
Z05
Serie
Änderungen vorbehalten · Alle Rechte vorbehalten © TROX GmbH (8/2012)
Nenngröße
100
125
160
200
Zubehör
ohne, keine Eintragung
Z04 bis Z07
Bestellbeispiel FVZ-K30
Bestellbeispiel FVZ-K30 mit Verlängerungstutzen
und Endschalter Anzeige “ZU” und “AUF”
Fabrikat:TROX
Typ:
FVZ-K30 / 160
Fabrikat:TROX
Typ:
FVZ-K30 / 160 / Z07
15
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Kategorie
Automobil
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