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Der Hochwald - PDF eBooks Free | Page 1

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Statistische Erhebung
erlebnispädagogischer Gruppenprogramme und Anbieter
1. Erhebungszeitraum: 2013
Die erhobenen Daten beziehen sich auf das Kalenderjahr 2013.
2. Umfragebeteiligung
An der Erhebung haben ausschließlich Mitglieder des Bundesverband Individual- und
Erlebnispädagogik teilgenommen. Insgesamt wurden 33 gültige Antworten abgegeben.
Die Auswertung gilt nicht als repräsentativ, da bei Weitem nicht alle
erlebnispädagogischen Anbieter in Deutschland erfasst sind. Trotzdem liefert die
Erhebung erste Zahlen und Einschätzungen zur erlebnispädagogischen Szene in
Deutschland.
3. Welche Rechtsform hat die Einrichtung?
© be Erhebung 2013 - Seite 1
Der Verein ist mit 39,39% die häufigste Rechtsform der Träger. Daneben sind auch die
Einzelunternehmen mit 24,24% stark vertreten. Weitere Rechtsformen bilden die gGmbH,
GbR, GmbH, Körperschaft des öffentlichen Rechts.
4. Seit wann gibt es die Einrichtung?
Seit über 30 Jahren gibt es stetig Neugründungen
erlebnispädagogischer Anbieter. Unter den
Angaben sind drei Einrichtungen die inzwischen seit
über 30 Jahren bestehen. Vermehrt lassen sich
Neugründungen in den 2000er Jahren feststellen.
© be Erhebung 2013 - Seite 2
4.
In welchem Bundesland ist der Hauptsitz der Einrichtung?
Von den 33 teilgenommenen Einrichtungen haben die meisten ihren Sitz in NordrheinWestfalen (8) sowie in Baden-Württemberg (8). Auch in Bayern (5) und Schleswig-Holstein
(4) sind mehrere der Einrichtungen ansässig.
Wir gehen davon aus, dass man in allen Bundesländern Anbieter erlebnispädagogischer
Programme findet, wobei es durchaus Bundesländer gibt, in denen eine größere Anzahl zu
finden ist.
5.
Gibt es Nebenstellen oder andere Standorte?
Unter den 33 Einrichtungen haben 7 eine Nebenstelle bzw. weitere Standorte. Die
überwiegende Anzahl (26) hat somit nur einen Standort.
© be Erhebung 2013 - Seite 3
7. Welche Programmarten bieten sie an?
Die Einrichtungen verfügen über eine breite Angebotspalette. Dabei wird nicht nur ein
Segment oder eine Zielgruppe bedient. Die Einrichtungen bieten Angebote und Programme
für diverse Zielgruppen, zu verschiedensten Themen und in unterschiedlichem Umfang. Hier
spiegelt sich die bekannte Einsatzvielfalt der Erlebnispädagogik wieder. Veranstaltungen in
Form von Schulfahrten (81,82%) sowie Tagesaktionen (75,76%) werden am meisten
durchgeführt.
Unter „Sonstiges“ wurden zu den vorhandenen Antwortmöglichkeiten noch zahlreiche
weitere Programmangebote genannt. Es wird vermutet, dass manchmal eine klare
Zuordnung zu einer Programmart schwer fällt, da erlebnispädagogische Programme in aller
Regel individuell gestaltete Angebote sind.
© be Erhebung 2013 - Seite 4
8. Wie viele Programme / Kurse haben sie im Erhebungszeitraum durchgeführt?
Im Jahr 2013 haben die 33 teilgenommenen Einrichtungen insgesamt 3.913 Programme /
Kurse durchgeführt.
Dabei liegt die Vermutung nahe, dass einige Einrichtungen gerundete Zahlen abgegeben
haben. Die tatsächliche Zahl könnte etwas höher oder niedriger liegen.
9. In welchen Bundesländern
wurden Programme
durchgeführt?
Nachdem die meisten
Einrichtungen in NRW und BW
ansässig sind, werden hier
auch die meisten Programme
durchgeführt.
Insgesamt finden in allen
Bundesländern
erlebnispädagogische
Angebote statt. Zwei Anbieter
führen ihre Programme
grundsätzlich in allen
Bundesländern durch.
Unter „Sonstige“ wurden zudem
Dänemark und Polen
aufgeführt. Es scheint, als
bieten deutsche Träger
zunehmend auch Programme in
den benachbarten Ländern
Europas an.
© be Erhebung 2013 - Seite 5
10. Wie lang war die Dauer der Programme?
Programmdauer
1-tägig
1,5-tägig
2-tägig
2,5-tägig
3-tägig
4-tägig
5-tägig
6-tägig
Länger als 6 Tage
Länger als 14 Tage
Durchgeführte
Programme
1.005
525
271
246
54
158
935
198
47
7
Zu einem hohen Anteil finden 1-tägige sowie 5-tägige Programme statt.
Erfreulich ist, dass es - wenn auch wenige - Programme gibt, die länger als eine Woche
dauern.
Bei dieser Frage werden die teils gerundet abgegebenen Werte deutlich, denn die
Gesamtanzahl der durchgeführten Programme weicht vom Ergebnis der Gesamtzahl unter
Frage 8 ab. (hier 3.446 Programme)
11. Wie viele Teilnehmer hatten sie im Erhebungszeitraum?
Insgesamt haben die 33 Einrichtungen mit ihren erlebnispädagogischen Angeboten
79.927 Personen erreicht.
Auch hier legen die abgegebenen Zahlen die Vermutung nahe, dass gerundet wurde.
12. Aus welchen Bundesländern kamen die Teilnehmer?
Mit erlebnispädagogischen Programmen werden Personen in ganz Deutschland erreicht.
Viele Einrichtungen haben Teilnehmende aus allen Bundesländern. Auch hier spiegelt sich
eine höhere Anzahl an Teilnehmern aus NRW und BW und damit der Zusammenhang zur
Frage 4 wieder.
Unter „Sonstige“ wurden Teilnehmer aus China sowie internationale Kurse mit
Teilnehmenden aus aller Welt benannt.
© be Erhebung 2013 - Seite 6
© be Erhebung 2013 - Seite 7
13. Wie viele Mitarbeiter hat die Einrichtung?
Hauptamtliche Mitarbeiter:
Ehrenamtliche Mitarbeiter:
Praktikanten:
Freie Mitarbeiter:
143
302 (und mehr)
253
674
Insbesondere die hohe Zahl freier Mitarbeiter fällt auf. Dies belegt die Vermutung, dass in
der Erlebnispädagogik vorrangig freie Trainer arbeiten.
Erfreulich ist die Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter, wobei die Zahlen keinen Rückschluss
darüber geben, in welchen Bereichen Ehrenamtler bei einem erlebnispädagogischen
Anbieter tätig sind.
Die Daten der Hauptamtlichen beinhalten sowohl Vollzeit als auch Teilzeit oder Minijob.
Insgesamt lässt die Erhebung vermuten, dass einige Träger keine oder keine detaillierten
Statistiken über ihre eigenen Angebote und Rahmenbedingungen durchführen. Dies würde
die teils gerundeten Werte sowie die eher geringe Beteiligung an der Erhebung insgesamt
erklären. Zwar ist die Durchführung eines qualitativ hochwertigen erlebnispädagogischen
Programms nicht an statistische Werte geknüpft, der Szene würde es allerdings insgesamt
gut tun, wenn es annähernd realistische Daten über die Erlebnispädagogik in Deutschland
gebe. Der be wird somit diese Erhebung in den nächsten Jahren fortführen und ausbauen.
Bei Interesse erhalten Sie die Daten für das Jahr 2012 in der Geschäftsstelle des be.
© be Erhebung 2013 - Seite 8
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