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Einbau und Bedienung F2 Rechenwerk - Meßtechnik

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®
Großwärmezähler-Rechenwerk Typ F2
Einbau und Bedienungsanleitung
1)
Lieferung des Rechenwerkes
Das Rechenwerk Typ F2 wird von der Firma Messtechnik Ges.m.b.H. & CoKG standardmäßig vor der Auslieferung an die Kunden mit den für den Einsatz erforderlichen Parametern konfiguriert und in den „Betriebs-Modus“ versetzt. Das Rechenwerk F2 hat im
„Betriebs-Modus“ die nachfolgende Displayanzeige:
Betriebs-Modus des Rechenwerks Typ F2
Diese Stellen der Displayanzeige
blinken im „Betriebs-Modus“
1
3
2
2)
Sollte die Displayanzeige ein anderes
Bild zeigen so kontaktieren Sie bitte die
Firma Messtechnik Ges.m.b.H. & CoKG
1:
2:
3:
Transport-Modus
Service-Modus
Test-Modus
Zuordnung des Rechenwerks zu den entsprechenden Volumenmessteilen
so wie zu den Temperaturfühlern
Auf dem Rechenwerk befindet sich ein Aufkleber auf welchem die Gerätenummer des
dazugehörigen Volumenmessteils sowie die Gerätenummer des dazugehörigen Temperaturfühlerpaares angeführt sind. Verwenden Sie bitte das Rechenwerk ausschließlich in
Kombination mit dem entsprechend zugeordneten Volumenmessteil bzw. dem entsprechend zugeordneten Temperaturfühlersatz. Die falsche Kombination von Rechenwerk,
Volumenmessteil und Temperaturfühlern kann zu falschen Verbrauchswerten führen.
Nachfolgend finden Sie das Bild eines Aufklebers der die Zuordnung der Komponenten
zeigt:
3)
Anschluss des Rechenwerkes
Die Klemmenleiste zum Anschluss des Volumenmessteil-Kabels und der beiden Temperaturfühler-Kabel an das Rechenwerk F2 befindet sich auf der Rückseite des Gehäuses
des Gerätes. Weiters befinden sich auf dieser Klemmenleiste auch die Anschlussklemmen für M-Bus, SIOX sowie für die Impulsausgänge bzw. für die Impulseingänge des Rechenwerks. Um die Anschlussleiste zu erreichen öffnen Sie bitte das Batteriefach des
Rechenwerkes F2 mittels eines TORX-Schraubenziehers. Öffnen Sie nur jene beiden untersten Schrauben die nicht mit einer selbstzerstörenden Klebeplombe versiegelt sind.
Öffnen Sie bitte mit einem
TORX Schraubenzieher
nur diese beiden Schrauben um das Batteriefach
mit der Klemmleiste zu
erreichen.
NICHT
ÖFFNEN
Rechenwerk F2 mit geöffnetem Batteriefach
Aufkleber auf der Innenseite des Batteriefaches - Beschreibung der Anschlussplätze
Klemmenleiste zum Anschluss von
Volumenmessteil, Temperaturfühlern, MBus, SIOX, Impulseingängen, Impulsausgängen, etc.
Aufkleber auf der Rückseite des Batteriedeckels des F2 Rechenwerkes
Anschlussleiste des Rechenwerkes F2,
Beschriftung der Platine
Anschluss des Volumenmessteils an das Rechenwerk F2
Das zweiadrige Kabel des Volumenmessteils wird bei batterieversorgten Rechenwerken nur an
Kt (10) sowie an 0 (11) angeklemmt (die Polung der Kabel ist egal). Der Klemmenplatz 3V (9)
wird ausschließlich nur bei netzversorgten Rechenwerken benötigt.
Rechenwerk F2 mit angeschlossenem Volumenmessteil
Das Kabel des Volumenmessteils wird bei
F2 Rechenwerken mit Batterieversorgung
an den Klemmenplätzen Kt (10) sowie 0 (11)
angeklemmt
Anschluss der Temperaturfühler an das Rechenwerk F2
Die zweiadrigen Kabel der Temperaturfühler werden folgendermaßen angeschlossen.
Vorlauffühler: Klemmenplatz F (5) sowie Klemmenplatz F (6)
Rücklauffühler Klemmenplatz R (7) sowie Klemmenplatz R (8)
Die Polung der Kabel ist egal. Die entsprechenden Bilder zum Anschluss der Temperaturfühlerkabel finden Sie auf der nächsten Seite.
Rechenwerk F2 mit angeschlossenem Volumenmessteil
und angeschlossenen Temperaturfühlern.
Anschluss der Temperaturfühler:
Vorlauffühler: Klemmenplatz F (5) sowie
Klemmenplatz F (6)
Rücklauffühler Klemmenplatz R (7) sowie
Klemmenplatz R (8)
Bedeutung bzw. Verwendung der weiteren Klemmenplätze
Bezeichnung entsprechend EN1434-3
Kennzeichnung auf der Platine
Beschreibung
9
3V
Volumenmessteil, Spannungsversorgung (+)
10
Kt
Volumenmessteil(+)
11
0
Volumenmessteil(-)
5
F
Temperatursensor Vorlauf (H)
6
F
Temperatursensor Vorlauf (H)
7
R
Temperatursensor Rücklauf (L)
8
R
Temperatursensor Rücklauf (L)
16
P1
Impulseingang bzw. Impulsausgang 1 (+)
17/19
0
Impulseingang bzw. Impulsausgang 1 und 2 (-)
18
P2
Impulseingang bzw. Impulsausgang 2 (+)
60
A1
SIOX Anschluss (Option)
61
B1
SIOX Anschluss (Option)
24
MBUS
M-Bus Anschluss
25
MBUS
M-Bus Anschluss
4)
Montage des Rechenwerkes vom Typ F2
Das F2 Rechenwerk kann entweder
an der Wand befestigt oder aber
mittels eines speziellen Adapters
auch auf ein
Volumenmessteil
montiert werden. Der Wandbefestigungsadapter wird generell mit jedem F2 Rechenwerk ausgeliefert.
Der Adapter zur Montage des Rechenwerkes F2 auf einem Volumenmessteil muss separat bestellt
werden.
Befestigung des Gerätes auf einem
Volumenmessteil
1
2
3
Der Volumenmessteil-Montage-Adapter erlaubt es das Rechenwerk vertikal oder horizontal auf das Volumenmessteil zu montieren. Die Fixierung des Rechenwerkes erfolgt
durch das Festziehen der Schrauben.
1)
2)
3)
5)
Schraube zur Fixierung des Adapters
Führungschienen
Adapter
Leitungsdurchführung
Das Rechenwerk F2 besitzt 6 Löcher welche zum Anschluss von Kabeln genützt werden
können. Um die Anforderungen der entsprechenden Schutzklasse einzuhalten ist es entscheidend dass die Durchmesser der Kabeln folgende Dimensionen haben:
1) Anschlusskabel Volumenmessteil, Anschlusskabel Temperatursensoren Ø4,3 ± 0,2 mm
2) Reserve (Kommunikation, M-Bus, SIOX etc.) Ø4,3 ± 0,2 mm
3) Kabel für Netzanschluss Ø6,4 ± 0,2 mm
6)
Abmessungen des Rechenwerkes Typ F2
Alle Angaben in mm
Abmessungen Wandadapter
Verschlussdeckel
7)
Installationstest
Nach Einbau des Rechenwerkes bzw. nach Fertigstellung der Installationen kann mit einem einfachen Test leicht festgestellt werden ob das Rechenwerk bzw. die dazugehörigen Komponenten wie Temperaturfühler und Volumenmessteil korrekt angeschlosssen
wurden und ob das Wärmemesssystem korrekt arbeitet. Protokollieren Sie die Tests
möglichst mit einem Formular um die korrekte Inbetriebnahme des Wärmemesssystems
später bei Bedarf nachvollziehen zu können. Um sich mit der Bedienung des Tasters sowie den Displayebenen vertraut zu machen (dies ist für die Durchführung der Installationstests notwendig) lesen Sie bitte unbedingt vor dem Beginn der nachfolgenden Tests
das Kapitel 8 „Bedienung des Rechenwerkes F2“ durch.
Test 1:
Überprüfung der Impulse
vom Volumenmessteil
Warten Sie zuerst bis das Volumenmessteil
einen Impuls generiert. Wenn das Rechenwerk einen Impuls des Volumenmessteils
empfängt dann wird dies durch das Blinken
eines quadratischen Symbols links unten im
Display angezeigt. Wenn das quadratische
Symbol bei Wasserdurchfluss durch das Volumenmessteil in periodischen Zeitintervallen
blinkt dann ist der Anschluss korrekt.
Bei korrektem Anschluss des Volumenmessteils an das Rechenwerk bzw. bei
Durchfluss von Heizungswasser durch
das Volumenmessteil blinkt das quadratische Symbol in periodischen Intervallen.
Test 2:
Prüfen der Fehlercodes
Schalten Sie das Rechenwerk mittels des
Druck-Tasters in die Displayanzeige 15. Wenn
das Rechenwerk bzw. die dazugehörigen
Komponenten korrekt angeschlossen sind
dann erscheint die Anzeige „0000000“.
Fehlercode „0000000“ erscheint in der
Displayebene 15 wenn alle Komponenten korrekt angeschlossen sind.
Test 3:
Überprüfen der Impulswertigkeit
Schalten Sie das Rechenwerk mittels des
Druck-Tasters in die Displayanzeige 63. Die
Anzeige der Impulswertigkeit muss mit der
Impulswertigkeit des Volumenmessteils übereinstimmen.
Impulswertigkeiten:
Displayebene 63: Beispiel, Anzeige der
Impulswertigkeit 2,5 Liter / Impuls
1,00 bedeutet 1l / Impuls
2,5 bedeutet 2,5 l / Impuls
10,00 bedeutet 10 l / Impuls
usw.
Wichtig: Die Impulswertigkeit welche in Displayebene 63 angezeigt wird muss mit der
Impulswertigkeit des Volumenmessteils
übereinstimmen
Test 4:
Überprüfung des Einbauorts
des Volumenmessteils
Volumenmessteile werden üblicherweise im
Rücklauf eingebaut da hier die thermische Belastung geringer ist. Für Sonderfälle besteht
jedoch auch die Möglichkeit das Volumenmessteil im Vorlauf einzubauen. Das Rechenwerk muss dazu jedoch entsprechend konfiguriert werden.
Überprüfung
Schalten Sie das Rechenwerk mittels des
Druck-Tasters in die Displayanzeige 64. Bei
üblichem Einbau des Volumenmessteils im
Rücklauf sollte der Buchstabe L (Low end)
erscheinen. In Sonderfällen bei denen das
Volumenmessteil im Vorlauf eingebaut wurde
und auch das Rechenwerk entsprechend konfiguriert wurde sollte der Buchstabe H (high
end) erscheinen.
Displayebene 64: Bei einer Installation des Volumenmessteils im
Rücklauf muss das Symbol L (Low
end) erscheinen. Ist dies der Fall
dann ist das Wärmemesssystem
korrekt installiert und konfiguriert.
Test 5:
Kontrolle des eingesetzten Typs
der Temperaturfühler
Für eine korrekte Messung muss unbedingt
der richtige Typ von Temperaturfühlern eingesetzt werden. Vergleichen Sie bitte die technischen Daten unterhalb des Displays mit den
technischen Daten die auf den Temperaturfühlern angebracht sind. Grundsätzlich erfordern die von der Firma Messtechnik
Ges.m.b.H. & CoKG eingesetzten F2 Rechenwerke ausschließlich Temperaturfühler von
PT 100 Typus.
.
Die technischen Daten des
Rechenwerkes wie auch
die technischen Daten der
Temperaturfühler müssen
die Bezeichnung PT 100
beinhalten
Test 6:
Überprüfung der Temperatur
des Vorlaufes
Schalten Sie das Rechenwerk mittels des
Druck-Tasters in die Displayanzeige 22. Hier
sollte die Temperatur des Vorlauffühlers erscheinen. Wenn die angezeigte Temperatur
mit der Temperatur des Vorlaufes übereinstimmt ist der Vorlauffühler korrekt positioniert
und korrekt angeschlossen.
Test 7:
Displayebene 22: Beispiel Anzeige
der gemessenen Temperatur von 90
Grad Celsius. Stimmt die Temperatur
des Vorlaufes mit der vom Rechenwerk angezeigten Temperatur überein
so ist der Vorlauffühler korrekt angeschlossen.
Überprüfung der Temperatur
des Rücklaufes
Schalten Sie das Rechenwerk mittels des
Druck-Tasters in die Displayanzeige 23. Hier
sollte die Temperatur des Rücklauffühlers erscheinen. Wenn die angezeigte Temperatur
mit der Temperatur des Rücklaufes übereinstimmt ist der Rücklauffühler korrekt positioniert und korrekt angeschlossen.
Displayebene 23: Beispiel Anzeige
der gemessenen Temperatur von 40
Grad Celsius. Stimmt die Temperatur
des Rücklaufes mit der vom Rechenwerk angezeigten Temperatur überein
so ist der Rücklauffühler korrekt angeschlossen.
Test 8:
Überprüfung der Temperatur
differenz
Schalten Sie das Rechenwerk mittels des
Druck-Tasters in die Displayanzeige 24. Hier
sollte die Differenz von Vorlauftemperatur und
Rücklauftemperatur erscheinen. Erscheint in
Displayebene 24 eine korrekte positive Temperatur so ist das Wärmemesssystem korrekt
konfiguriert und angeschlossen.
Displayebene 24: Beispiel Anzeige
der Temperaturdifferenz von 50 Grad
Celsius. Wenn diese Temperatur korrekt und positiv ist so ist das Wärmemesssystem korrekt installiert und
konfiguriert.
Mittels der Installationstests 1-8 können die grundlegenden Funktionen des Wärmemesssystems in kurzer Zeit überprüft werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Tests 1-8
kann man davon ausgehen dass das Wärmemesssystem korrekt installiert und konfiguriert wurde.
8)
Bedienung des Rechenwerkes
Das Rechenwerk F2 besitzt ein LCD
(Liquid Crystal Display) wie in Bild A abgebildet. Die Werte werden in verschiedenen
Displayschleifen und in einer bestimmten
Reihenfolge angezeigt. Grundsätzlich besitzt das Gerät im „Betriebsmodus“ sieben
verschiedenen Displayschleifen innerhalb
derer die entsprechenden Anzeigewerte
dargestellt werden. Um in die nächste Displayschleife zu schalten drücken Sie bitte
den Bedienungsknopf solange gedrückt bis
sich die Displayschleifen-Ziffer (siehe Abb.
A, Nr.1) erhöht. Wenn Sie die entsprechende Displayschleife erreicht haben lassen
Sie den Taster bitte wieder los. Innerhalb
der gewählten Displayschleife kann nun mit
einem kurzen Tastendruck von einem Anzeigewert zum nächsten geschaltet werden. Wenn 60 Sekunden kein weiterer Tastendruck erfolgt schaltet sich das Rechenwerk F2 automatisch wieder in die Normalanzeige zurück (Displayschleife 10 - Anzeige der verbrauchten Wärmeenergie)
Bild A
1)
2)
3)
4)
Displayschleifen-Ziffer
Volumenmessteil Puls Anzeige
(blinkendes Quadrat)
Entsprechender Anzeigewert
(Maximum 7 Stellen)
Pfeil der die physikalische Einheit
des gewählten Anzeigewertes angibt
Opto
Interface
Bedienungsknopf
Bedienung des Tasters des Rechenwerkes F2
Knopf
halten
kurzes
Drücken
Bedienung des Rechenwerkes F2: Ein kurzes Drücken des Tasters lässt das
Display zum nächsten Wert springen. Das Gedrückt-Halten des Knopfes lässt
das Display in die nächste Displayschleife springen.
Tabelle der Anzeigeschleifen und Displayanzeigen
Beschreibung der Anzeige
10
Anzeige der kumulierten Wärmeenergie (Standardanzeige)
11
Anzeige des kumulierten Volumens bezogen auf das Volumenmessteil (1)
12
Display Test
13
Kumuliertes Volumen des Impulseingangs 1 ( wird nur angezeigt wenn F2 auch mit Impulseingängen ausgestattet ist)
14
Kumuliertes Volumen des Impulseingangs 2 ( wird nur angezeigt wenn F2 auch mit Impulseingängen ausgestattet ist)
15
Fehler-Code (siehe Tabelle Fehler Codes)
16
Dauer des Fehlers (Minuten)
20
Momentane Leistung
21
Momentaner Durchfluss
22
Vorlauftemperatur, Wert ohne Dezimalstellen
23
Rücklauftemperatur, Wert ohne Dezimalstellen
24
Temperaturdifferenz, Wert mit 1 Dezimalstelle
30
Stichtag, an dem die Werte gespeichert werden
31
Stichtag, Kumulierte Energie
32
Stichtag, kumuliertes Volumen bezogen auf Volumenmessteil
33
Stichtag, kumuliertes Volumen bezogen auf Energieberechnung
34
Stichtag, kumuliertes Volumen des Impulseingangs 1 (m³)
35
Stichtag, kumuliertes Volumen des Impulseingangs 2 (m³)
36
möglicher Fehlercode zum Zeitpunkt der Speicherung
37
mögliche kumulierte Fehler-Zeit zum Zeitpunkt der Speicherung (Minuten)
3x
Es folgen die weiteren Stichtagsregister (Loop-back, gespeicherte Werte)
40
Monatsregister, Datum der Speicherung
41
Monatsregister, Kumulierte Energie
42
Monatsregister, kumuliertes Volumen bezogen auf Volumenmessteil
43
Monatsregister, kumuliertes Volumen bezogen auf Energieberechnung
44
Monatsregister, kumuliertes Volumen des Impulseingangs 1 (m³)
45
Monatsregister, kumuliertes Volumen des Impulseingangs 2 (m³)
46
möglicher Fehlercode zum Zeitpunkt der Speicherung
47
mögliche kumulierte Fehler-Zeit zum Zeitpunkt der Speicherung (Minuten)
4x
Es folgen die weiteren Monatsregister (Loop-back, gespeicherte Werte)
50
Betriebszeit in Stunden
51
Entsprechendes Datum
52
Entsprechende Zeit
53
Empfohlener Zeitpunkt des Batteriewechsels
60
Kommunikationsadresse, Primäradresse
A0
Kommunikationsadresse, Sekundäradresse (üblicherweise ident mit der Gerätenummer)
bx
Seriennummer des Rechenwerkes
63
Pulswertigkeit (Liter/Puls)
64
Situierung des Volumenmessteils (H/L)
L= Low end (Rücklauf)
H= High end (Vorlauf)
70
Kumuliertes Volumen bezogen auf die Energieberechnung
73
Letzte Fernablesung der kumulierten Energie
74
Zeit seit der letzten Fernablesung der kumulierten Energie
75
Kumulierte Gesamt-Fehler-Zeit (Minuten)
(1)
Das Rechenwerk vom Typ F2 besitzt zwei Register für das kumulierte Volumen des
durchgeflossenen Heizungswassers. Jener Wert der unter der Diplayebene 11 erscheint bezieht
sich auf die Menge der empfangenen Impulse des Volumenmessteils. Jener Wert der unter der
Displayebene 70 erscheint steht in Bezug mit dem Vorgang der Kalkulation der Wärmemenge.
Fehlercodes des Gerätes
Bei Auftreten von möglichen Fehlern wird die Art des Fehlers am Display in der Displayebene 15 angezeigt. Die Art des Fehlers kann mittels der nachfolgenden Tabelle ermittelt
werden:
In der Displayebene 15 werden
mögliche Fehler angezeigt.
Wenn kein Fehler vorliegt dann
erscheint die Anzeige 0000000
Tabelle der möglichen Fehlercodes
Code
Beschreibung
0001
Leitungsunterbrechung im Rücklauffühler (L)
0002
Kurzschluss im Rücklauffühler (L)
0004
Leitungsunterbrechung im Vorlauffühler (H)
0008
Kurzschluss im Vorlauffühler (H)
0005
Fehlercode Kombination 0001 + 0004
000A
Fehlercode Kombination 0002 + 0008
0040
Zu geringer Durchfluss
0080
Netzspannung fehlt
0100
Batteriewechsel wird empfohlen
9)
technische Daten, technische Anforderungen, Grenzwerte
9.1 Spannungsversorgung
Das Rechenwerk F2 wird in Batterieversion, sowie in Netzversion hergestellt. Weiters
existiert auch noch eine Spezialversion des Rechenwerks welche über ein M-Bussystem
mit Spannung versorgt werden kann.
Spannungsversorgung des Rechenwerks F2
Batterieversion
3 Volt Batterie, 2,2 Ah, Laufzeit max. 10 Jahre
Netzversorgung
230 Volt ±10 % 45-65 Hz
9.2 Temperatursensoren
Das Rechenwerk F2 wird von Messtechnik Ges.m.b.H. & CoKG grundsätzlich für PT 100
Sensoren konfiguriert. Der Maximalstrom für PT 100 Sensoren beträgt 4 µA. Die maximale Leitungslänge bezogen auf den Kabelquerschnitt wird in der nachfolgenden Tabelle
dargestellt.
PT 100 Temperatursensoren – Maximale Kabelänge bezogen auf den Kabelquerschnitt
Kabelquerschnitt mm²
Maximale Kabellänge für PT 100 Sensoren
0,22 mm²
2,5 m
0,5 mm²
5,0 m
0,75 mm²
7,5 m
1,5 mm²
15 m
WICHTIG: Bitte beachten Sie dass die Kabel des Vorlauffühlers und des Rücklauffühlers
unbedingt immer die gleiche Länge haben müssen. Wenn beispielsweise das Anschlusskabel des Vorlauffühlers mit 5 Metern gewählt wurde dann muss die Länge des Kabels
des Rücklauffühlers unbedingt auch 5 Meter betragen.
9.3 Volumenmessteile
Die zusammen mit dem Rechenwerk verwendeten Volumenmessteile müssen die nachfolgenden Eigenschaften haben:
Volumenmessteile mit Impulsausgang
Maximale Frequenz
Hz
12
Impulswertigkeit zwischen
l/p
0,0001–9999
Minimale Impulslänge
ms
40
Maximale Spannung
V
3
Maximale Kabellänge
m
15
9.4 Temperaturbereich des Rechenwerkes F2
Temperaturbereich
0° – 190°C
Temperaturdifferenz
2K – 120K
9.5 Umgebungstemperaturen
Das Rechenwerk F2 erfüllt die Anforderungen für die Umgebungsklasse C entsprechend
EN1434
Umgebungstemperatur bei Lagerung / Transport
-20°C bis +70°C
Umgebungstemperatur bei Betrieb
+5°C bis +55°C
9.6 Dynamisches Verhalten des Gerätes
Das Rechenwerk F2 führt die Temperaturmessungen zeitgleich mit jedem empfangenen
Volumenimpuls durch soferne das Zeitintervall zwischen den Impulsen mindestens 5 Sekunden oder länger ist. Wenn das Zeitintervall zwischen den empfangenen Impulsen kleiner als 5 Sekunden ist dann werden die Temperaturmessungen periodisch alle 5 Sekunden vorgenommen. Wenn das Zeitintervall zwischen den Impulsen länger als 60 Sekunden ist dann werden die Temperaturen zumindest periodisch alle 60 Sekunden gemessen.
9.7 Impulsausgänge
Jedes von Messtechnik Ges.m.b.H. & CoKG gelieferte F2 Rechenwerk ist standardmäßig
mit zwei Impulsausgängen der Type „Open Collector“ ausgestattet. Ein Impulsausgang
liefert Energieimpulse und der zweite Impulsausgang liefert Volumenimpulse.
Impulsausgang 1
Energieimpulse – Wenn sich die letzte Stelle des Energieregisters (Displayebene 10) um
1 verändert dann wird ein Impuls abgegeben.
Impulsausgang 2
Volumenimpulse – Wenn sich die letzte Stelle des Volumenregisters (Displayebene 11)
um 1 verändert dann wird ein Impuls abgegeben.
Charakteristik der Ausgangsimpulse des Rechenwerks F2
Impulsdauer
250 ms
Spannung
3V – 30V
Maximalstrom
20 µA
9.8 Impulseingänge
Das Rechenwerk F2 kann auch in einer Variante mit 2 Impulseingängen geliefert werden.
Bei derartigen Modellen entfallen dann die beiden Impulsausgänge. Die Impulseingänge
können dazu benutzt werden um andere Messgeräte mit Impulsausgang (beispielsweise
Kaltwasserzähler, Warmwasserzähler, Gaszähler, Ölzähler etc.) an das Rechenwerk F2
anzuschließen. Die Impulse werden in zwei getrennten Registern summiert und in der
Displayebene 13 sowie 14 angezeigt. Die Werte der Register der Impulseingänge können
sowohl über M-Bus als auch über die optische Schnittstelle des Rechenwerkes elektronisch ausgelesen werden.
Charakteristik der Impulseingänge des Rechenwerkes F2
Max. Frequenz
12 Hz
Min. Impulsdauer
40 ms
Maximale Spannung
3 Volt
9.9 Alarmausgang
Das Rechenwerk F2 ist standardmäßig mit einem Alarmausgang vom Typ „Open Collector“ ausgestattet. Solange der Fehler auftritt wird vom Alarmausgang des Gerätes ein Impuls pro Stunde gesendet. Die Impulsdauer des Alarmausganges sowie der beiden Impulsausgänge beträgt standardmäßig 250 ms. Bei Bedarf kann die Impulsdauer des
Alarmausganges sowie der beiden Impulsausgänge jedoch in Schritten von 125 ms verändert werden. Derartige Konfigurationen an den Impulsausgängen bzw. am Alarmausgang können jedoch nur von der Firma Messtechnik Ges.m.b.H. & CoKG durchgeführt
werden.
Charakteristik des Alarmausganges des Rechenwerkes F2
Abgabe eines Impulses wenn ein Fehler auftritt
1 Impuls / h solange der Fehler auftritt
Impulsdauer
250 ms
9.10 Zahlenformat der Displayanzeige, physikalische Einheiten
Entsprechend der gewählten und einprogrammierten Impulswertigkeit ergeben sich für
die am Display angezeigten Werte die nachfolgenden Zahlenformate und physikalischen
Einheiten
ImpulsMWh
wertigkeit (l/p)
GJ
m³
kWh
MBTU
kW
m³/h
m³
1
0.001
0.001
0.001
0.1
0.001
0.01
0.001
0.001
10
0.01
0.01
0.01
1
0.01
0.1
0.01
0.01
100
0.1
0.1
0.1
-
0.1
1
0.1
0.1
1000
1
1
1
-
1
1
1
1
2,5
0.001
0.01
0.01
0.1
0.01
0.01
0.001
0.01
25
0.01
0.1
0.1
1
0.1
0.1
0.01
0.1
250
0.1
1
1
-
1
1
0.1
1
2500
1
1
1
-
1
1
1
1
9.11 Datenstruktur der aus dem F2 Rechenwerk auslesbaren Daten
Die nachfolgenden Daten werden vom F2 Rechenwerk zur Auslesung bereitgestellt
Bezeichnung
EN 60870-5
herstellerspezifisch
SIOX (Option)
Einbauort des Volumenmessteils
x
x
Programmversion
x
x
Hersteller
x
Kommunikationsadresse
x
x
Bezeichnung
EN 60870-5
herstellerspezifisch
SIOX (Option)
Gerätenummer
x
Fehlercode
x
x
Kumulierte Energie
x
x
Kumuliertes Volumen 1
x
x
Kumuliertes Volumen 2
x
Vorlauftemperatur
x
x
Rücklauftemperatur
x
x
Temperaturdifferenz
x
x
Betriebsdauer
x
Momentaner Durchfluss
x
x
Momentane Leistung
x
x
Zeit und Datum
x
Pulsregister für Impulseingang 1
x
Pulsregister für Impulseingang 2
x
Monatliche Werte, Datenspeicherung
Monatliche Werte, kumulierte Energie
x
Monatliche Werte kumuliertes Volumen 1
x
Monatliche Werte, kumuliertes Volumen 2
x
Stichtage
x
Hoch aufgelöste Energie
Hoch aufgelöstes Volumen 1
x
Hoch aufgelöstes Volumen 2
x
x
Fehlercode
x
x
Kumulierte Zeit des aufgetretenen Fehlers
x
vorheriger Fehlercode
x
Kumulierte Zeit des vorherigen Fehlers
x
Herstellernummer
x
Pulswertigkeit
x
Letzte Auslesung der Daten
x
Zeit seit der letzten Auslesung der Daten
x
Empfohlenes Datum des Batteriewechsels
x
Fehlercodes und kumulierte Fehlerzeit während der Speicherung (siehe auch Monatsregister)
x
Einbauort des Volumenmessteils
x
Programmversion
x
x
Firmeninformation
Firmensitz:
Bahnhofstraße 8 - 10, A-8073 Feldkirchen
Tel: 0316 / 32 22 28 - 0
Fax: 0316 / 32 22 28 - 34
Email: office@messtechnik.at
Internet: www.messtechnik.at
Wien:
Oberösterreich:
Niederösterreich:
Tirol:
Vorarlberg:
Salzburg:
Kärnten:
01 / 370 44 66
0732 / 65 04 20
02742 / 31 06 50
0512 / 39 99 46
05522 / 81 4 55
0662 / 43 98 56
04242 / 42 4 39
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