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KWB Pelletskessel - Jenni Energietechnik AG

EinbettenHerunterladen
Originalanleitung
Bedienung
Die Biomasseheizung
Pelletheizung
KWB Easyfire 8-35 kW
Wir geben Energie fürs Leben!
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
2
1
Allgemein
7
1.3
Hinweise
8
2
Übersicht
11
2.1
Komponenten der Anlage
11
2.2
Sicherheitselemente
11
2.3
Brandschutzvorschriften
12
3
Grundlagen der Bedienung
13
3.1
Hauptschalter
13
3.2
Einführung in die Steuerung KWB Comfort 3
13
3.2.1
Einleitung
13
3.2.2
Im Menü navigieren
14
3.2.3
Werte verändern
14
3.2.4
Bedienungsbeispiel
15
3.3
Brauchwasser regeln
15
3.4
Raumtemperatur regeln
16
3.5
Brennstoffförderung regeln
16
3.5.1
Füllzeiten festlegen (Saugsysteme)
16
3.6
Die Anlage im Jahreszyklus
16
3.6.1
Anlage abstellen
17
3.6.2
Wiederinbetriebnahme nach Stillständen
17
3.7
Auf Probleme reagieren
17
3.7.1
Datum und Uhrzeit einstellen
18
3.7.2
Kundendienst rufen
18
3.7.3
Vorübergehend mehr Einstellmöglichkeiten
18
4
Bedienung des analogen Fernbediengeräts
19
5
Regelmäßige Aufgaben
20
5.1
Brennstoffe
20
5.1.1
Von lokalen Normen zur EN14961
20
5.1.2
Brennstoff füllen/nachfüllen
20
5.1.3
Brennstoff-Lagerraum leeren
21
5.2
Aschebehälter
21
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Inhaltsverzeichnis
5.2.1
Aschebehälter abnehmen
21
5.2.2
Aschebehälter entleeren
21
5.2.3
Aschebehälter wieder anbringen
22
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
23
6.1
Übersicht
23
6.2
Anlage Ein/Aus
23
6.3
Raumtemperatur
24
6.4
Partybetrieb
24
6.5
Heizkreise
24
6.5.1
Heizprogramme
24
6.5.2
Heizzeiten ändern
25
6.5.3
Urlaubsprogramm
27
6.6
Boiler
27
6.6.1
Boilerprogramm
27
6.6.2
Ladezeiten
28
6.6.3
Boilertemperatur
28
6.6.4
Urlaubsprogramm
29
6.6.5
Schnellladung
29
6.7
Puffer
29
6.7.1
Pufferprogramm
29
6.7.2
Ladezeiten
30
6.7.3
Puffertemperatur
31
6.8
Betriebszustand
31
6.8.1
Kessel
31
6.8.2
Heizkreise
33
6.8.3
Boiler
34
6.8.4
Puffer
34
6.8.5
Raumaustragung (Schnecke)
36
6.8.6
Raumaustragung (Saugsystem)
36
6.8.7
Zweitkessel
37
6.8.8
Leistungsmessung
38
6.9
Datum/Uhrzeit
38
6.10
Pellets-Sauganlage
39
6.11
Kundendienst
40
6.12
Alarme
40
B KWB Easyfire DE, 05.2011
3
Inhaltsverzeichnis
4
6.12.1
Anzeigen
40
6.12.2
Protokoll
40
6.12.3
Statistik
41
6.12.4
Beheben
41
6.13
Kesselprogramm
41
6.13.1
Zeiten ändern
41
6.14
Erweiterungen
42
6.14.1
Comfort SMS
42
6.15
Fachmannebene
42
7
Wartung
43
7.1
Wartungsvorschriften
43
7.1.1
Wöchentliche Sichtkontrolle
43
7.1.2
Monatliche Kontrollen
43
7.1.3
Weitere regelmäßige Arbeiten
43
7.1.4
Professionelle Wartung
44
7.1.5
Formulare
44
7.2
Wartungsintervalle
47
7.2.1
Gründe für einen ständigen, fachgerechten Wartungsdienst
47
7.3
Bevor Sie beginnen
47
7.4
Wartungsschritte
48
7.4.1
Oberflächen reinigen
48
7.4.2
Feuerraum kontrollieren
48
7.4.3
Entleeren des Aschebehälters
48
7.4.4
Brennteller und Zündrohr reinigen
49
7.4.5
Rauchgas-Sammelraum und Saugzuggebläse
50
7.4.6
Kopfstück für Saugfördersystem reinigen
50
7.4.7
Füllstandsensor in Saugbehälter reinigen
51
7.5
Betriebsunterbrechung
51
8
Fehlersuche
52
8.1
Auf Alarme reagieren
52
8.1.1
Alarmprotokoll anzeigen
52
8.1.2
Alarmstatistik anzeigen
53
8.2
Die Alarmliste
53
8.2.1
Alarm 00 – Die Regelung ist nicht vollständig eingestellt
53
8.2.2
Alarm 01 – Der Speicherbaustein ist defekt
53
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Inhaltsverzeichnis
8.2.3
Alarm 02 – Elektronischer Defekt an den digitalen Eingängen
53
8.2.4
Alarm 03 – Die Uhrzeit muss neu eingestellt werden
53
8.2.5
Alarm 04 – Das Wartungsintervall ist abgelaufen. Verständigen Sie den
Kundendienst.
53
8.2.6
Alarm 05 – Sicherheitsthermostat! Überhitzung des Kessels!
54
8.2.7
Alarm 06 – Hauptantriebsmotor ist überhitzt!
54
8.2.8
Alarm 07 – Die Zündung funktioniert nicht!
54
8.2.9
Alarm 08 – Der Brennstoffbunker ist leer! Bitte Nachfüllen!
55
8.2.10
Alarm 09 – Rauchgasfühlerwerte nicht plausibel!
55
8.2.11
Alarm 10 – Die Rücklaufanhebung funktioniert nicht!
55
8.2.12
Alarm 12 – RG-Temp im Betrieb zu niedrig
56
8.2.13
Alarm 13 – Temperaturanstieg im Brennstoffvorrat. Feueralarm!
56
8.2.14
Alarm 14 – Die Elektronik hat 70 °C!
56
8.2.15
Alarm 15 – Der Rauchgasfühler fehlt oder ist defekt!
56
8.2.16
Alarm 16 – Der Rücklauffühler fehlt oder ist defekt!
56
8.2.17
Alarm 17 – Der Kesselfühler fehlt oder ist defekt!
57
8.2.18
Alarm 19 – Der Aschebehälter ist nicht richtig montiert!
57
8.2.19
Alarm 21 – Konfigurationfehler! Letzte Sicherung aktiviert!
57
8.2.20
Alarm 22 – RG-Temp im Betrieb zu hoch
57
8.2.21
Alarm 23 – Der Brennstoffbehälter ist leer!
57
8.2.22
Alarm 24 – Fehler am Entnahmesonden System
58
8.2.23
Alarm 25 – Drehzahl Hauptantrieb zu tief!
58
8.2.24
Alarm 26 – Drehzahl Hauptantrieb zu hoch
58
8.2.25
Alarm 27 – Kesseltemp. nicht plausibel!
58
8.2.26
Alarm 30 – Der Vorlauffühler vom Heizkreis 0 fehlt oder ist defekt!
58
8.2.27
Alarm 31 – Der Raumfühler am Heizkreis 0 fehlt oder ist defekt!
58
8.2.28
Alarm 32 – Der Außenfühler vom Heizkreis 0 fehlt oder ist defekt!
58
8.2.29
Alarme 33 bis 134
59
8.2.30
Alarme 135 bis 151 – Der Fühler vom Boiler x fehlt oder ist defekt!
59
8.2.31
Alarme 152 bis 185 – Der Fühler 1 (2) vom Puffer x fehlt oder ist defekt!
59
8.2.32
Alarm 187 – Netzwerkfehler am Kesselmodul 2!
59
8.2.33
Alarme 188 bis 203 – Netzwerkfehler am Heizkreismodul x!
59
8.2.34
Alarme 204 bis 237 – Netzwerkfehler am digitalen Fernbediengerät x!
60
8.2.35
Alarm 238 – Fehler im Heizkreisnetz
60
8.2.36
Alarm 239 – Der Kesselfühler am Zweitkessel fehlt oder ist defekt!
60
8.2.37
Alarm 240 – Der Unterdruck im Brennraum kann nicht geregelt werden!
60
8.2.38
Alarm 241 – Der Unterdrucksensor ist defekt!
60
8.2.39
Alarm 242 – Der Sauerstoffsensor fehlt oder ist defekt!
61
B KWB Easyfire DE, 05.2011
5
Inhaltsverzeichnis
6
8.2.40
Alarm 244 – Kalibrierungsfehler der Lambdasonde
61
8.2.41
Alarm 246 – Keine Flamme erkennbar
61
8.2.42
Alarm 248 – Das Kontrollintervall ist abgelaufen.
61
8.2.43
Alarm 249 – Die Kaminkehrerfunktion ist aktiv
61
8.2.44
Alarm 250 – Platinenrevision und Anlagennummer sind nicht kompatibel
61
8.2.45
Alarm 251 – Der Not-Aus-Schalter ist gedrückt!
61
8.2.46
Alarm 253 – Drehzahl PL Ventilator zu klein!
62
8.2.47
Alarm 254 – Die Drehzahl des Saugzuggebläses ist zu niedrig!
62
8.2.48
Alarm 255 – Fehler GSM-Modul!
62
9
Anhang
63
9.1
Effizienter und emissionsarmer Betrieb
63
9.2
Aufkleber
63
9.2.1
Aufkleber am Schalterhalteblech
63
9.2.2
Aufkleber an der Front
64
9.2.3
Aufkleber an der Rückseite
64
9.2.4
Aufkleber am Einblasstutzen
65
9.2.5
Aufkleber am Lagerraum
66
9.3
Tabelle Technische Daten
67
9.4
Konformitätserklärung
69
Glossar
70
Stichwortverzeichnis
71
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Allgemein
1
1 Allgemein
1.1 Zu dieser Anleitung
In dieser Anleitung finden Sie alle notwendigen Informationen für den Betrieb und die Bedienung. Die Kapitelfolge entspricht dem empfohlenen Arbeitsablauf. Bei weitergehenden Fragen
wenden Sie sich bitte an Ihren Vertriebspartner oder den KWB-Kundendienst.
Die KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH einschließlich ihrer Ländervertretungen und
autorisierten Kompetenzpartner werden im weiteren Dokument kurz KWB genannt.
Die KWB Geschäftsführer Stephan Jantscher und Erwin Stubenschrott
Wir möchten unsere Produkte und Anleitungen laufend verbessern –
Danke für Ihre Rückmeldung!
Alle Kontaktdaten finden Sie auf der Rückseite dieses Dokuments.
Originalanleitung – Änderungen, Druck- und Satzfehler vorbehalten!
1.2 Erklärung der Formatierung
Arbeitsschritte
Wir verwenden unterschiedliche Zeichen für Voraussetzungen, die eigentlichen Arbeitsschritte
und das Ergebnis
m Voraussetzung
4 Arbeitsschritt
9 Resultat
B KWB Easyfire DE, 05.2011
7
1
Allgemein
Hinweise
Seitentexte
Schlagworte links der Textspalte helfen Ihnen, auf einen Blick den Inhalt des Textabschnitts zu
erkennen.
Querverweise
Einen Verweis auf einen anderen Abschnitt dieses Dokuments erkennen Sie an einem Pfeil und
der Seitenzahl in eckigen Klammern. Beispiel: Zu dieser Anleitung [► 7]
1.3 Hinweise
1.3.1 Abstufung der Gefahrenhinweise
KWB schützt Sie in den Dokumenten mit dem international sichersten und modernsten Warnsystem. Mit zunehmender Gefahr ändern sich Signalwort, Farbe und Text:
HINWEIS
Allgemeiner Hinweis
Mit dieser Darstellung kennzeichnen und beschreiben wir wichtige Informationen.
VORSICHT
Beginnendes Risiko
Mit dieser Darstellung kennzeichnen und beschreiben wir beginnende Risiken.
Bei Nichtbeachten der genannten Gefahren kann es zu Verletzungen, Sachschäden, Umweltschäden kommen.
WARNUNG
Mittlere Gefahr
Mit dieser Darstellung kennzeichnen und beschreiben wir Gefahren. Bei Nichtbeachten der Warnung kann es zu schweren oder tödlichen Verletzungen
kommen.
GEFAHR
Ernste Gefahr
Mit dieser Darstellung kennzeichnen und beschreiben wir ernste Gefahren.
Nichtbeachten der Warnung führt zu schweren oder tödlichen Verletzungen!
1.3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
•
•
•
•
HINWEIS
Bauen Sie die Anlage keinesfalls um!
Schließen Sie alle vorgesehenen Abdeckungen, bevor Sie die Anlage in Betrieb nehmen!
Ziehen Sie den Stecker, bevor Sie die Anlage warten oder die Steuerung öffnen!
Bevor Sie das Brennstofflager betreten, unterbrechen Sie immer die Stromzufuhr.
Ordnungsgemäße Montage durch Fachkräfte
m Die gesamte Errichtung, Einbindung und Inbetriebnahme der Heizanlage darf
nur durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte von KWB und KWB Partnern
erfolgen.
4 Alle Arbeiten müssen den Vorgaben der KWB Anleitungen bzw. den örtlichen Vorschriften entsprechen.
8
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Allgemein
Rechtliches
1
Sicherheitshinweise befolgen
HINWEIS
Befolgen Sie die Sicherheitshinweise
Ihre Anlage ist sicherheitstechnisch geprüft und entspricht den geltenden Normen, Richtlinien und Bestimmungen.
Bei Nichtbefolgung der Sicherheitshinweise oder nicht bestimmungsgemäßer
Verwendung besteht die Gefahr von Sachschäden. Darüber hinaus riskieren Sie
Ihre Gesundheit beziehungsweise Ihr Leben!
Anleitung lesen und befolgen
HINWEIS
Lesen Sie diese Anleitung vor der Montage bzw. Inbetriebnahme genau
durch!
Die Befolgung dieser Anleitung und die fachgerechte Montage bzw. Inbetriebnahme ist Voraussetzung für eine Gewährleistung durch KWB .
4 Bei Unklarheiten schlagen Sie in dieser Anleitung nach oder kontaktieren Sie
den KWB Kundendienst.
1.4 Rechtliches
Geistiges Eigentum
© 2010 KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
Sämtliche Kataloge, Prospekte, Abbildungen, Zeichnungen, Handbücher sowie Steuerungs- und
Regelprogramme etc. sind immaterialgüterrechtlich geschützt und bleiben stets das geistige Eigentum von KWB. Jede Verwertung, Vervielfältigung, Verbreitung, Veröffentlichung, Bearbeitung und/oder sonstige Überlassung an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung
von KWB.
Bei Betrieb der Vertragswaren sind die Installations-, Bedien- und sonstigen technischen Vorschriften und Hinweise von KWB genau zu beachten und einzuhalten.
HINWEIS
Garantie und Gewährleistung
m Garantie und Gewährleistung durch den Hersteller KWB setzen eine fachgerechte Montage und Inbetriebnahme der Anlage voraus. Mängel und Schäden, die auf unsachgemäße Montage, Inbetriebnahme und Bedienung zurückzuführen sind, sind davon ausgeschlossen!
4 Um eine bestimmungsgemäße Funktion der Anlage zu gewährleisten, sind
die Anweisungen des Herstellers zu befolgen. Die Kenntnis der Anleitungen
wird vorausgesetzt.
4 Verwenden Sie ausschließlich Originalteile oder vom Hersteller ausdrücklich
freigegebene Teile.
4 Bei Unklarheiten schlagen Sie in dieser Anleitung nach oder kontaktieren Sie
den KWB Kundendienst.
Haftung/Gewährleistung
Jedwede nicht von KWB ausdrücklich und schriftlich autorisierte Veränderung und/oder Modifikation von Vertragswaren bzw. der Betrieb von Vertragswaren gemeinsam mit anderen Geräten
oder Zubehör, dessen Kompatibilität nicht ausdrücklich von KWB schriftlich bestätigt wurde,
B KWB Easyfire DE, 05.2011
9
1
Allgemein
Rechtliches
bzw. jedwede nicht ordnungsgemäße(r) Bedienung/Gebrauch (z.B. Verwendung von nicht
normgerechten Brennstoffen und/oder Wasser, welches nicht VDI 2035 bzw. ÖNORM H 5195-1
entspricht; unsachgemäßer und/oder exzessiver Gebrauch) führt zum Ausschluss der Gewährleistung. Jegliche Haftung oder Gewähr für Kompatibilität der Vertragswaren mit anderen Produkten, Systemen, Anlagen oder Teilen davon sowie die Eignung für einen bestimmten Verwendungszweck wird ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich zugestanden.
Bestimmungsgemäße Verwendung
KWB Kessel erhitzen Wasser für Zentralheizungsanlagen. Anwendung, Bedienung, Wartung
und Reparatur von KWB Anlagen sind ausnahmslos wie in den Anleitungen beschrieben durchzuführen.
Vorgeschrieben sind ausnahmslos die angeführten Brennstoffe.
Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung gilt als NICHT bestimmungsgemäß – resultierende Schäden liegen in der Verantwortung von Anlagenbetreibenden und Anwendenden!
10
B KWB Easyfire DE, 05.2011
2
Übersicht
2 Übersicht
2.1 Komponenten der Anlage
1
2
3
4
5
Symbolische Darstellung der Anlagen-Elemente
1 Brennstoff-Lagerraum
4 Brenner mit Wärmetauscher und Steuerung
2 Fördersystem:
Saugfördersystem oder/und Schnecke
5 Aschebehälter
3 Zwischenbehälter (optional)
2.2 Sicherheitselemente
Folgende Maßnahmen haben wir getroffen, um die Sicherheit unserer Anlagen zu maximieren.
Zellenradschleuse
Die von KWB entwickelte Zellenradschleuse verhindert als Rückbrand-Schutzeinrichtung lt.
TRVB H118, dass sich das Feuer vom Brennraum zurück bis zur Brennstoff-Zufuhr ausbreiten
kann.
Unterdrucküberwachung
Die laufende Überwachung und Steuerung sichert den Unterdruck im Brennraum.
Fotozellenüberwachung
Durch die direkte Überwachung des Brennraums mittels Fotozelle kann die Steuerung deutlich
schneller reagieren, da nicht erst auf die Temperaturveränderung an einem Messpunkt gewartet werden muss.
Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB)
Dieses System schaltet die Anlage ab, falls die Kesseltemperatur auf 95 °C steigen sollte.
Sensor für Rauchgastemperatur
Der Sensor für Rauchgastemperatur überwacht in Verbindung mit der Fotozelle den Füllstand
und den Zündvorgang im Brennraum.
Fotozelle
Die Fotozelle überwacht in Verbindung mit dem Sensor für Rauchgastemperatur den Füllstand
und den Zündvorgang im Brennraum.
Lambdasonde
Die Lambdasonde passt die Verbrennung an unterschiedliche Brennstoffqualitäten an.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
11
2
Übersicht
Brandschutzvorschriften
Endschalter für Aschebehälter
Wird der Aschebehälter entnommen, löst ein Schalter die sofortige Reaktion aus:
• Ein Unterdruck wird aufgebaut (das Saugzuggebläse wird hochgeregelt).
• Die Brennstoff-Förderung wird gestoppt und die Verbrennung heruntergefahren.
2.3 Brandschutzvorschriften
Anlagen in der Schweiz: Der emissionsarme Betrieb gemäß VHe-Typenprüfung ist nur gewährleistet, wenn die Anlage mit den tiefen Abgastemperaturen der kleinsten Wärmeleistung (30 %
der Nennlast) betrieben werden kann. Dies erfordert in der Regel einen kondensatbeständigen
Kamin. Wenn Sie dazu Fragen haben kontaktieren Sie bitte Ihren Installationsbetrieb.
Auf Grund des hohen Kesselwirkungsgrads ist der Kamin feuchteunempfindlich auszuführen.
Das sind Kaminausführungen, bei denen es trotz permanenter Unterschreitung des RauchgasTaupunkts im Rauchgasweg zu keiner Durchfeuchtung oder Schädigung des Mauerwerks
kommt (siehe DIN 18160).
12
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Grundlagen der Bedienung
3
3 Grundlagen der Bedienung
Lesen Sie vor der Bedienung die gesamte vorliegende Anleitung durch. Bei Unklarheiten fragen
Sie den KWB Kundendienst oder Ihren persönlichen KWB Partner!
3.1 Hauptschalter
Der Hauptschalter befindet sich vorne rechts: Hier schalten Sie die Stromversorgung der Anlage ein und aus.
1
2
3
Bedienelemente KWB Easyfire
1 Hauptschalter
3 Sicherheits-Temperaturbegrenzer STB
2 Taste Messbetrieb (NUR für Fachkräfte!)
Betätigen Sie den Hauptschalter (1) bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten oder wenn die Anlage längere Zeit ausgeschaltet bleiben soll. Im Rahmen unserer Anleitungen weisen wir zum
passenden Zeitpunkt darauf hin.
Kurze Zeit nach dem Einschalten Ihrer Anlage meldet sich das Bediengerät mit der so genannten „Kopfmaske“. Nun steht Ihnen die Steuerung zur Verfügung.
4 Drücken Sie die Taste „Set“ und wechseln Sie in das Hauptmenü.
3.2 Einführung in die Steuerung KWB Comfort 3
3.2.1 Einleitung
Kurze Zeit nach dem Einschalten über den Hauptschalter erscheint die Kopfmaske. Drücken Sie
die Taste „Set“, gelangen Sie in das Hauptmenü.
Kesselbediengerät bzw. digitales Fernbediengerät
Menüstruktur
Mit dem Drehrad und den beiden Tasten „Set“ und „Esc“ bewegen Sie sich vom Hauptmenü
aus zu Menüs und Einstellungen Ihrer Wahl. Dort lesen Sie Informationen ab oder verändern
Werte.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
13
3
Grundlagen der Bedienung
Einführung in die Steuerung KWB Comfort 3
Grundsätzlicher
Maskenaufbau
Kopfzeile Titel
Info 0
Info 1
Anzeigebereich
Fußzeile
Alarmsymbol
OK mit Set
((o))
• Die Kopfzeile zeigt an, an welcher Stelle des Menübaums Sie sich befinden.
• Der Text der Fußzeile gibt Ihnen einen Hinweis, ob der Anzeigebereich Auswahlmenüs
(„Option wählen“) oder Einstellungen enthält („Ändern mit Set“).
• Alarmmeldungen werden in der rechten unteren Ecke angezeigt.
3.2.2 Im Menü navigieren
Alle Befehle der KWB Comfort 3 sind mehrstufig zusammengefasst – Sie müssen also keine
endlos lange Liste durchlaufen, um zum gewünschten Menübefehl zu kommen.
Mit dem Drehrad wählen Sie die Option
4 Sie drehen am Drehrad der KWB Comfort 3 nach links bzw. rechts.
9 Der schwarze Balken wandert hinauf bzw. hinunter. So wählen Sie eine Option in der aktuellen Ebene aus oder wählen ein Feld, dessen Wert Sie verändern möchten.
Mit „Set“ steigen Sie eine Stufe tiefer
4 Sie drücken die Taste „Set“.
9 Damit bestätigen Sie die gewählte Option und steigen eine Stufe tiefer. Hier finden Sie entweder eine Liste von untergeordneten Optionen oder können Werte einstellen.
Mit „Esc“ springen Sie eine Stufe höher
4 Sie drücken die Taste „Esc“.
9 Damit springen Sie wieder eine Stufe höher – in Richtung Hauptmenü.
3.2.3 Werte verändern
Über die Optionen in den verschiedenen Ebenen stoßen Sie auf Masken, in denen Sie bestimmte Werte verändern können.
Mit dem Drehrad verändern Sie Werte
4 Sie drehen am Drehrad der KWB Comfort 3 nach links bzw. rechts.
9 Damit reduzieren bzw. erhöhen Sie den Wert im gewählten Feld.
Mit „Set“ bestätigen Sie die Änderung
4 Sie drücken die Taste „Set“.
9 Damit bestätigen Sie den veränderten Wert.
Mit „Esc“ brechen Sie die Änderung ab
4 Sie drücken die Taste „Esc“.
9 Damit beenden Sie die Änderung, ohne den neuen Wert zu speichern. Gleichzeitig springen
Sie eine Stufe höher in Richtung Hauptmenü.
14
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Grundlagen der Bedienung
Brauchwasser regeln
3
3.2.4 Bedienungsbeispiel
Mithilfe des Drehrads und der Taste „Set“ navigieren Sie zu einer Einstellung (das Beispiel verändert die gewünschte Zimmertemperatur tagsüber):
Hauptmenü
Anlage Ein/Aus
Raumtemperatur
Boiler
Heizkreise
Betriebszustand
Option wählen
Raumtemperatur
Heizkreis 0
Heizkreis 1
HK- 1 Aus
Ist Temperatur:: 20°C
Ändern mit Set
Werte eingeben
Set
Soll Tag:
Soll Nacht:
20°C
16°C
Set
Set
Drücken Sie mehrfach die Taste „Esc“, um im Menübaum eine Stufe höher zu steigen.
HK- 1 Aus
Ist Temperatur:: 20°C
Soll Tag:
Soll Nacht:
Raumtemperatur
Heizkreis 0
Heizkreis 1
19°C
16°C
Werte eingeben
Ändern mit Set
Esc
Zusammenfassung
Hauptmenü
Anlage Ein/Aus
Raumtemperatur
Boiler
Heizkreise
Betriebszustand
Option wählen
Esc
Die Wirkung der Bedienelemente ist also abhängig vom aktuellen Modus (Navigation oder Änderung):
Bedienelement
Navigationsmodus
Änderungsmodus
Drehrad
Wechselt aktives Feld
Ändert ausgewählten Wert
Taste „Set“
Wählt Menüpunkt aus bzw.
wechselt in den Änderungsmodus
Bestätigt Änderung
Taste „Esc“
Wechselt in höhere Menüebene
Verwirft die aktuelle Änderung bzw.
wechselt in den Navigationsmodus
3.3 Brauchwasser regeln
Zuständig für die Wasseraufbereitung ist der Brauchwasserspeicher („Boiler“).
Temperatur des Brauchwassers festlegen
Korrigieren Sie die Werte im Menü „Boilertemperatur“ [► 28]
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Boilertemperatur
wie gewünscht.
Ladezeiten für Brauchwasser festlegen
Ist das Brauchwasser zu bestimmen Zeiten noch nicht warm genug, müssen Sie im Menü
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Ladezeiten
den Zeitraum verändern, in dem die Betriebstemperatur des Brauchwasserspeichers überwacht wird („Ladezeit“ [► 28]).
Brauchwasser sofort aufwärmen
Wenn das Brauchwasser sofort erwärmt werden soll, nutzen Sie die Schnellladung [► 29]:
Wechseln Sie im Menü
Hauptmenü >> Boiler >> Schnellladung
den Wert auf Ein.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
15
3
Grundlagen der Bedienung
Raumtemperatur regeln
3.4 Raumtemperatur regeln
So regeln Sie die Raumtemperatur …
mit einem digitalen Fernbediengerät bzw. mit
einem Kesselbediengerät
mit einem analogen Fernbediengerät
Raumtemperatur festlegen
Korrigieren Sie die Werte im Menü „Raumtem-
peratur“ [► 24]
Nutzen Sie den Drehregler, um die Soll-Raumtemperatur um bis zu 5 °C zu erhöhen und zu senken.
Hauptmenü >> Raumtemperatur >>
Heizkreis Nr.
wie gewünscht.
Heizzeiten festlegen
Sind die Radiatoren bzw. ist die Fußbodenheizung —
zu bestimmen Zeiten noch nicht warm genug,
müssen Sie im Menü
Hauptmenü >> Heizkreise >> Heizkreis Nr. >> Heizzeiten ändern
den Zeitraum für alle Tage („Montag-Sonntag“)
oder einen einzelnen Tag ändern: Heizzeiten ändern [► 25].
Partybetrieb aktivieren
Für eine einmalige Verlängerung der Heizzeit wäh- Stellen Sie den Wahlschalter auf die Betriebsart
„Tagbetrieb“, wird die Heizung diesen Heizkreis
len Sie den „Partybetrieb [► 24]“ im Menü
auf die vorgegebene Tagessolltemperatur wärmen.
Hauptmenü >> Partybetrieb >>
Heizkreis Nr
Geben Sie an, bis zu welcher Uhrzeit der gewählte
Heizkreis auf Tages-Solltemperatur bleiben soll.
Danach läuft die Anlage normal weiter (in der Regel folgt die Nachtabsenkung).
Im Abschnitt zur Bedienung des analogen Fernbediengeräts [► 19] finden Sie weitere Informationen zu dieser Komponente.
3.5 Brennstoffförderung regeln
3.5.1 Füllzeiten festlegen (Saugsysteme)
Verschieben Sie im Menü Hauptmenü >> Pellets-Sauganlage [► 39] die Befüllungszeiten, wenn Sie die Füll-Geräusche der Sauganlage stören.
• Die Befüllungszeiten müssen mindestens 30 min lang sein.
• Ihre Eingaben werden von der Software automatisch geprüft und gegebenenfalls sogar korrigiert.
3.6 Die Anlage im Jahreszyklus
Vor allem in der Übergangszeit ist es interessant, die dafür erstellten Heizprogramme [► 24]
zu aktivieren:
(Hauptmenü >> Heizkreise >> Heizkreis Nr. >> Heizprogramme)
• Wechseln Sie im Herbst zu „Übergang“, erst später zu „Heizprogramm 1“ oder „Heizprogramm 2“.
16
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Grundlagen der Bedienung
Auf Probleme reagieren
3
• Im Frühling sollten Sie wieder zu „Übergang“ und später zu „Aus“ wechseln.
3.6.1 Anlage abstellen
Schalten Sie ihre Anlage am Ende der Heizsaison und bei Störfällen aus. So vermeiden Sie
Schäden durch Blitzschlag.
HINWEIS
Der Umwelt zuliebe: Lassen Sie die Anlage kontrolliert auskühlen!
4 Schalten Sie die Anlage über die Option „Anlage Ein/Aus“ [► 23] aus.
4 Schalten Sie die Anlage 15 Minuten später über den Hauptschalter spannungsfrei.
9 Nun ist der Brennstoff im Brennraum bei minimaler Umweltbelastung verbrannt.
3.6.2 Wiederinbetriebnahme nach Stillständen
WARNUNG
Unvorhersehbare Folgen (Sach- und Personenschäden) durch falsche Inbetriebnahme
m Die Erstinbetriebnahme erfordert umfangreiche Fachkenntnisse: Die Anlage
darf ausschließlich durch qualifizierte und zertifizierte Fachkräfte in Betrieb
genommen werden!
4 Lesen Sie vor der Inbetriebnahme Ihre Unterlagen aus der InbetriebnahmeSchulung durch!
4 Halten Sie sich an die darin vorgegebene Reihenfolge und an die Vorgaben
in den Arbeitsschritten.
4 Schalten Sie die Anlage über den Hauptschalter ein.
4 Wenn die Batterie leer ist, müssen Sie Datum und Uhrzeit neu einstellen (Abschnitt Datum/
Uhrzeit [► 38]).
4 Schalten Sie die Anlage mit der Funktion „Anlage Ein / Aus“ (Abschnitt Anlage Ein/Aus
[► 23]) ein.
9 Die Brennstoffzufuhr zum Brenner beginnt (Betriebszustand „Bereit (-FS)“). Bei leerem
Fördersystem kann dieser Vorgang bis zu 30 Minuten dauern.
9 Brennstoff wird auf den Brennteller gefördert (Betriebszustand „Zünden Einschieben“)
und entzündet (Betriebszustand „Zünden Heizen“). Wenn die Stokerschnecke leer war,
können mehrere Zündversuche erforderlich sein, bis sich ein Glutbett ausbildet (Betriebszustand „Durchzünden“).
9 Die Anlage schaltet in den Betriebszustand „Betrieb“, heizt den Kessel und versorgt die
Verbraucher, wenn eine Wärmeanforderung besteht.
9 Wird die Sollwert-Temperatur erreicht, schaltet die Anlage auf Bereitschaft (Betriebszustand „Bereit (+Anf)“).
3.7 Auf Probleme reagieren
Die vollständige Liste der Alarmmeldungen für Ihren Kessel und die darauf möglichen Reaktionen finden Sie im Abschnitt Die Alarmliste [► 53].
B KWB Easyfire DE, 05.2011
17
3
Grundlagen der Bedienung
Auf Probleme reagieren
3.7.1 Datum und Uhrzeit einstellen
War die Anlage stromlos und die Batterie des Kesselbediengeräts leer, fällt die interne Uhr aus.
Dann erscheint am Kesselbediengerät die Alarmmeldung „03 Die Uhrzeit muss neu
eingestellt werden!“.
Weiter Informationen finden Sie im Abschnitt Datum/Uhrzeit [► 38].
3.7.2 Kundendienst rufen
• Halten Sie bitte den auf dem Typenschild angegebenen Kesseltyp bereit.
Folgende Menüs sind während des Kontakts mit dem KWB-Kundendienst hilfreich:
• Das Menü „Kundendienst“ (Abschnitt Kundendienst [► 40]) zeigt die verwendete Software-Version und die Anzahl der Wartungen.
• Das Menü „Betriebszustand“ (Abschnitt Betriebszustand [► 31]) zeigt die Betriebszustände bzw. Messwerte aller wesentlichen Komponenten (Motoren, Sensoren …).
3.7.2.1 Betriebszustand abfragen
Über die Option „Betriebszustand“ können Sie sich viele Messwerte und Zustände der gesamten Anlage anzeigen lassen. Damit haben Sie bzw. der Kundendienst die Möglichkeit, bei Störungen und Alarmen deren Ursachen gezielt zu finden und zu beheben.
Der Einstieg erfolgt über Hauptmenü >> Betriebszustand, weitere Informationen
finden Sie im Abschnitt Betriebszustand [► 31].
3.7.3 Vorübergehend mehr Einstellmöglichkeiten
m Über Anweisung durch den KWB Kundendienst können Sie vorübergehend Ihre Einstellmöglichkeiten erweitern.
4 Folgen Sie exakt den Anweisungen des KWB Kundendiensts – Jede Abweichung kann unvorhersehbare Folgen bis zur Zerstörung der Anlage haben!
18
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Bedienung des analogen Fernbediengeräts
4
4 Bedienung des analogen Fernbediengeräts
Analoges Fernbediengerät
Ist Ihre Anlage mit einer witterungsgeführten Heizkreisregelung ausgerüstet, können Sie einzelne Heizkreise mit einem analogen Fernbediengerät raumtemperaturabhängig steuern.
Am analogen Fernbediengerät bietet Ihnen der Drehknopf die Möglichkeit die Soll-Raumtemperatur zu ändern. Am Anschlag „+“ wird die Raumtemperatur um 5 °C angehoben, am Anschlag
„-“ um 5 °C abgesenkt. Bitte beachten Sie, dass dabei der Wert „Raumtemperatur“ im Kesselbediengerät unverändert bleibt.
Am Wahlschalter des analogen Fernbediengeräts sind folgende Betriebsarten einstellbar:
Betriebsarten am analogen Fernbediengerät
Standbybetrieb
In dieser Betriebsart wird der Heizkreis ausgeschaltet. Die Frostschutzfunktion ist aber aktiv.
Dazu muss der Kessel eingeschaltet sein (Abschnitt „Anlage Ein / Aus“).
Nachtbetrieb
Der Heizkreis wird immer auf der eingestellten Nachtabsenktemperatur gehalten.
Automatikbetrieb
Der Heizkreis wird gemäß eingestelltem Zeitprogramm betrieben, d.h. innerhalb der eingestellten
Heizzeiten auf Tagessolltemperatur, außerhalb auf Nachtabsenktemperatur gehalten bzw. abgestellt.
Tagbetrieb
Der Heizkreis wird immer auf Tagessolltemperatur gehalten.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
19
5
Regelmäßige Aufgaben
5 Regelmäßige Aufgaben
5.1 Brennstoffe
5.1.1 Von lokalen Normen zur EN14961
Die Qualitätsanforderungen für Pellets wurden in Deutschland in der DIN 51731, in Österreich in
der ÖNORM M 7135 und in der Schweiz in der Norm SN 166000 festgehalten.
Mit dem Zertifikat „DIN-Plus“ wurden DIN 51731 und ÖNORM M7135 vereint und durch Anforderungen an Abriebfestigkeit und Prüfverfahren ergänzt.
EN14961
Die „EN14961“ löst die jeweiligen nationalen Regelungen ab: Das entsprechende Zertifikat „ENplus“ vereinfacht die „Qual der Wahl“ für die Konsumenten, regelt aber auch die professionelle
Handhabung der Pellet durch den Handel: Schonender Transport, optimale Befüllung des PelletLagers ...
Bestimmungsgemäße Brennstoffe
Die Pellets für Ihre KWB Heizung müssen einer der nachfolgenden Norm entsprechen:
• ÖNORM M 7135 bzw. DIN 51731 (genormte Qualitätsanforderungen) oder
• „ENplus“-Zertifikat nach Norm EN 14961-2 (www.enplus-pellets.de)
• SN 166000
Minderwertige Brennstoffe führen zu erhöhten Emissionen und zur Versinterung des Kessels.
Nur hochwertige Pellets sorgen für einen zuverlässigen und sauberen Betrieb Ihrer Anlage und
damit für niedrige Betriebskosten. Achten Sie auf entsprechende Zertifikate Ihres Lieferbetriebs.
5.1.2 Brennstoff füllen/nachfüllen
Wird die Anlage nicht rechtzeitig gefüllt, erscheint der Alarm 08 – Der Brennstoffbunker ist
leer! Bitte Nachfüllen! [► 55] und die Anlage schaltet sich ab.
WARNUNG
Giftige Gase
m Durch den Unterdruck während der Befüllung könnten giftige Gase in den
Lagerraum gelangen! Das hätte schwere Verletzung oder den Tod zur Folge.
4 Stellen Sie sicher, dass bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten das gesamte Heizsystem über den Hauptschalter stillgesetzt ist!
4 Anlage ausschalten (Anlage Ein/Aus [► 23])
4 Öffnungen des Lagerraums staubdicht verschließen
Die Federarme des Rührwerks müssen während der Befüllung des Lagerraums
NICHT eingezogen sein.
Sehen Sie dazu auch
2 Anlage Ein/Aus [➙ 23]
2 Alarm 08 – Der Brennstoffbunker ist leer! Bitte Nachfüllen! [➙ 55]
20
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Regelmäßige Aufgaben
Aschebehälter
5
5.1.3 Brennstoff-Lagerraum leeren
HINWEIS
Sauberer Lagerraum für zuverlässigen Betrieb
4 Halten Sie Ihren Lagerraum sauber und trocken – führen Sie alle Kontrollen
und Wartungsarbeiten durch.
4 Wir empfehlen Ihnen, den Lagerraum von Zeit zu Zeit vollständig zu entleeren. Das bietet die Gelegenheit, Brennstoff-Staub gründlich zu entfernen. So
reduzieren Sie die Gefahr einer Staubexplosion und verbessern gleichzeitig
die Zuverlässigkeit der Heizungsanlage.
5.2 Aschebehälter
5.2.1 Aschebehälter abnehmen
4 Klappen Sie die beiden Flügeltüren zu beiden Seiten des Aschebehälters auf.
1
4 Öffnen Sie die Spannverschlüsse (1) an beiden Seiten des Aschebehälters.
4 Sobald Sie den Aschebehälter vom Kessel ziehen, schaltet sich die Anlage aus.
Griff und Räder am Aschebehälter sind optional erhältlich
4 Drehen Sie den Verschlussdeckel auf der Rückseite des Aschebehälters über die Öffnung.
9 Nun ist der Aschebehälter bereit für den Transport zur Ausleerung.
5.2.2 Aschebehälter entleeren
WARNUNG
Brandgefahr durch Glutreste
4 Leeren Sie nur kalte Asche aus!
B KWB Easyfire DE, 05.2011
21
5
Regelmäßige Aufgaben
Aschebehälter
2
4 Verwenden Sie den ausziehbaren Griff (Option) nur, wenn Sie den Aschebehälter ziehen!
Ziehen Sie dafür den Griff ganz aus (2), bis er einrastet.
1
4 Zum Anheben des Aschebehälters bringen Sie den ausziehbaren Griff (Option) in die erste
Position (1), bis er einrastet und greifen Sie mit der zweiten Hand unter den Aschebehälter.
4 Öffnen Sie zur Entleerung die beiden oberen Spannverschlüsse und entnehmen Sie den Deckel.
4 Stellen Sie nach der Entleerung sicher, dass der Deckel dicht schließt!
5.2.3 Aschebehälter wieder anbringen
4 Öffnen Sie die Drehklappe auf der Rückseite.
4 Schieben Sie den Aschebehälter auf die Anlage: Die Anlage erkennt den aufgesetzten
Aschebehälter, schaltet sich wieder ein und wechselt in den zuletzt aktiven Betriebszustand.
4 Fixieren Sie die beiden unteren Spannverschlüsse!
4 Schließen Sie die beiden Flügeltüren am Kessel.
22
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
6
6 Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Nachfolgend beschreiben wir die Funktionen der Menüs und Optionen des KWB Comfort 3 Menübaums. Falls Sie sich in der Anwendung einer Funktion unsicher sind, fragen Sie zuerst Ihren
Heizungstechnik-Partner oder den KWB-Kundendienst, bevor Sie Werte verändern!
6.1 Übersicht
Welche Funktionen finden Sie in welchem Menü?
(abhängig von Kessel und Benutzerebene)
Menü
Beschreibung der Funktion(en)
Anlage Ein/Aus
Kessel ein-/ausschalten
Raumtemperatur
Raumtemperatur vorgeben
Partybetrieb
Heizzeit bis zum Partyende verlängern
Heizkreise
Heizkreise einstellen
Boiler
Brauchwasserspeicher einstellen
Puffer
Pufferspeicher einstellen
Betriebszustand
Den Betriebszustand aller Komponenten sehen
Datum / Uhrzeit:
Datum und Zeit verändern
Brennstofffaktor
Anlage an die Pelletqualität anpassen
Pellets-Sauganlage
Erlaubte Zeiten für Saugförderung (sofern vorhanden) vorgeben
Kundendienst
Kundendienstinformationen abrufen
Alarme
Alarme anzeigen und beheben
Kesselprogramm
Zusätzliche Einschaltzeiten konfigurieren
Erweiterungen
Optionen Comfort SMS, Visio und InterCom konfigurieren
Fachmannebene
Fachkraftebenen über Zugangscodes freischalten
6.2 Anlage Ein/Aus
Hauptmenü >> Anlage Ein/Aus
Kesselstatus
Ein: Kessel ist eingeschaltet und reagiert auf Wärmeanforderungen
Aus: Kessel ist ausgeschaltet
Kesselleistung
Anzeige der aktuellen Leistungsvorgabe (Sollleistung) in Prozent.
Sehen Sie dazu auch
2 Betriebszustand [➙ 31]
B KWB Easyfire DE, 05.2011
23
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Raumtemperatur
6.3 Raumtemperatur
Hauptmenü >> Raumtemperatur >> Heizkreis Nr.
Eingabe der gewünschten Temperaturen
Ist Temperatur:
Zeigt den Messwert des Heizkreis-Raumfühlers.
Anmerkung: Wird nur angezeigt, wenn tatsächlich ein Raumfühler angeschlossen ist!
Hinweis: Eine Korrektur der Raumtemperatur um ±5 °C am analogen Fernbediengerät
verändert den hier angezeigten Wert in der Gegenrichtung!
Beispiel: Wenn Sie den Regler am analogen Raumbediengerät auf +5 °C stellen, wird der Wert
in Ist Temperatur von 18 °C auf 13 °C fallen. Als Folge daraus wird die Heizung stärker
heizen.
Soll Tag:
Eingabe Soll-Raumtemperatur tagsüber
Soll Nacht:
Eingabe Soll-Raumtemperatur während Nachtabsenkung (im Heizprogramm [► 24] festgelegt)
6.4 Partybetrieb
Hauptmenü >> Partybetrieb >> Heizkreis Nr.
Geben Sie die Zeit an, bis zu der der gewählte Heizkreis mit Wärme versorgt werden soll. Danach läuft die Anlage normal weiter (in der Regel folgt die Nachtabsenkung).
Durch die Eingabe von „00:00“ deaktivieren Sie die Funktion.
6.5 Heizkreise
Jeder „Heizkreis“ ist ein in sich geschlossener Wasserkreislauf in einer Heizungsanlage: Eine
Pumpe transportiert das Warmwasser zu den Heizkörpern („Vorlauf“), dort gibt das Wasser
Wärme ab und fließt abgekühlt in den Heizkessel zurück („Rücklauf“), wo es wieder erwärmt
wird.
6.5.1 Heizprogramme
Hauptmenü >> Heizkreise >> Heizkreis Nr. >> Heizprogramme
24
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Heizkreise
6
Hinweis: Die KWB Comfort 3 zeigt die Heizkreise „Heizkreis 0“ bis „Heizkreis 2“ auch dann an,
wenn diese gar nicht installiert sind. In diesem Fall können Sie die Heizkreise zwar wählen,
kommen mit der Taste „Set“ aber nicht tiefer. Sind mehr als 3 Heizkreise installiert, erweitert
sich die Darstellung automatisch.
Heizprogramm 1, Heizprogramm 2
Wählen Sie zu jedem angeschlossenen Heizkreis ein gespeichertes Heizprogramm: Während
dieser über „Heizzeiten ändern [► 25]“ festgelegten Zeiten wird der Heizkreis auf TagesSolltemperatur gehalten, außerhalb der Zeiten wechselt die Anlage in die Nachtabsenkung.
Der Heizkreis schaltet immer ab, wenn die gemessene Außentemperatur vorgegebene Werte
übersteigt und die „außentemperaturabhängige Abschaltung“ von der Fachkraft aktiviert wurde.
Übergang
Dieser Modus entspricht tagsüber den Heizprogrammen 1 bzw. 2, diesmal schaltet die Anlage
außerhalb der Heizzeiten jedoch ab, anstatt in die Nachtabsenkung zu wechseln.
Frostschutz
Der gewählte Heizkreis wird über der (nur von Fachkräften veränderbaren) Frostschutz-Raumtemperatur gehalten.
Der Heizkreis schaltet ab, wenn die gemessene Außentemperatur vorgegebene Werte übersteigt – auch wenn die „außentemperaturabhängige Abschaltung“ von der Fachkraft NICHT aktiviert wurde.
Aus
Der gewählte Heizkreis ist ausgeschaltet und stellt keine Wärmeanforderungen.
Handbetrieb
Die gewählte Heizkreispumpe wird händisch aktiviert: Keine Regelung, keine Abschaltung!
Der Mischer muss bei Bedarf händisch verstellt werden.
Achtung: Wenn Sie am Wahlschalter des analogen Fernbediengeräts eine
Betriebsart vorgeben, hat diese Wahl Vorrang gegenüber der Einstellung am
Kesselbediengerät.
6.5.2 Heizzeiten ändern
Hauptmenü >> Heizkreise >> Heizkreis Nr. >> Heizzeiten ändern
B KWB Easyfire DE, 05.2011
25
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Heizkreise
Bestimmen Sie für jeden Heizkreis, wann die Anlage auf die Soll-Raumtemperatur heizen soll.
Dabei können Sie die aktiven Zeiten für jeden einzelnen Tag oder für alle Tage bestimmen.
Falls Sie einen Zeitraum nicht verwenden möchten, setzen Sie die Werte für Ein und Aus auf
denselben Zeitpunkt: Dann erkennt die KWB Comfort 3 diesen Zeitraum als Leereintrag.
6.5.2.1 Werkseinstellungen Heizzeiten
Wir liefern unsere Anlagensteuerung mit Schaltzeiten aus, die Sie an Ihren individuellen Tagesrhythmus anpassen können.
6.5.2.1.1
Werkseinstellungen
6.5.2.1.2
Werkseinstellungen
6.5.2.1.3
Werkseinstellungen
26
Heizzeiten im Heizprogramm 1
Heizzeiten
Von
Bis
Von
Bis
Von
Bis
Montag
6:00
8:00
16:00
22:00
22:00
22:00
Dienstag
6:00
8:00
16:00
22:00
22:00
22:00
Mittwoch
6:00
8:00
16:00
22:00
22:00
22:00
Donnerstag
6:00
8:00
16:00
22:00
22:00
22:00
Freitag
6:00
8:00
16:00
22:00
22:00
22:00
Samstag
7:00
23:00
23:00
23:00
23:00
23:00
Sonntag
7:00
23:00
23:00
23:00
23:00
23:00
Heizzeiten im Heizprogramm 2
Heizzeiten
Von
Bis
Von
Bis
Von
Bis
Montag
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Dienstag
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Mittwoch
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Donnerstag
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Freitag
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Samstag
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Sonntag
6:00
22:00
22:00
22:00
22:00
22:00
Heizzeiten im Heizprogramm „Übergang“
Heizzeiten
Von
Bis
Von
Bis
Von
Bis
Montag
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
Dienstag
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
Mittwoch
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
Donnerstag
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
Freitag
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
Samstag
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
Sonntag
6:00
8:00
18:00
20:00
20:00
20:00
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Boiler
6
6.5.3 Urlaubsprogramm
Hauptmenü >> Heizkreise >> Heizkreis Nr. >> Urlaubsprogramm
Beginn
An diesem Tag wird der Modus „Frostschutz“ aktiviert.
Ende
An diesem Tag wird wieder das eingestellte Heizprogramm wieder aktiviert. Während der Urlaubszeit wird die Raumtemperatur auf etwa 8 °C (Werkseinstellung) gehalten.
6.6 Boiler
Ein „Boiler“ („Brauchwasserspeicher“) ist der Speicherbehälter für Warmwasser.
6.6.1 Boilerprogramm
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Boilerprogramm
Die Kopfzeile zeigt das aktuelle Boilerprogramm.
4 Wählen Sie, wie der Brauchwasserspeicher grundsätzlich „geladen“ (= aufgeheizt) wird:
Zeitprogramm
Wird die Minimaltemperatur während der gespeicherten Ladezeiten unterschritten, wird der
Brauchwasser-Speicherinhalt auf die Maximaltemperatur aufgeheizt.
Tipp: Dieses Programm eignet sich vor allem für Brauchwasserspeicher, die zusätzlich auch solar beheizt werden.
Temperatur
Unabhängig von Ladezeiten wird der Brauchwasserspeicher immer auf die Maximaltemperatur
aufgeheizt, wenn die Minimaltemperatur unterschritten wurde.
Tipp: Aktivieren Sie dieses Programm, wenn jederzeit warmes Brauchwasser zur Verfügung
stehen soll.
Aus
Die Boilerladefunktion ist abgeschaltet.
Einstellung für längere Nichtbenutzung.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
27
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Boiler
Handbetrieb
Die Temperatur des Brauchwassers wird immer auf der Maximaltemperatur gehalten (während
im Temperaturprogramm nach Erreichen der Maximaltemperatur abgeschaltet wird und erst
nach Unterschreiten der Minimaltemperatur der Brauchwasserspeicher wieder geladen wird)!
Die Brauchwasserspeicher-Ladepumpe läuft auch im (Boiler-)Handbetrieb automatisch.
Verwendete
Menüs:
(1) Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Ladezeiten [► 28]
(2) Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Boilertemperatur [► 28]
6.6.2 Ladezeiten
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Ladezeiten
Bestimmen Sie für jeden Brauchwasserspeicher, wann er aufgeheizt werden soll. Dabei können
Sie die Ladezeiten für jeden einzelnen Tag oder für alle Tage gemeinsam bestimmen.
Leereintrag
Falls Sie einen Zeitraum nicht verwenden möchten, setzen Sie die Werte für Ein und Aus auf
den selben Zeitpunkt: Dann erkennt KWB Comfort 3 diesen Zeitraum als Leereintrag.
6.6.2.1 Heizzeiten im Boilerprogramm
Werkseinstellungen
Ladezeit
Von
Bis
Von
Bis
Montag
16:00
20:00
20:00
20:00
Dienstag
16:00
20:00
20:00
20:00
Mittwoch
16:00
20:00
20:00
20:00
Donnerstag
16:00
20:00
20:00
20:00
Freitag
16:00
20:00
20:00
20:00
Samstag
16:00
20:00
20:00
20:00
Sonntag
16:00
20:00
20:00
20:00
6.6.3 Boilertemperatur
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Boilertemperatur
Maximum
Bis zu dieser Temperatur wird der Inhalt aufgeheizt.
Isttemperatur
Gemessene Brauchwassertemperatur.
28
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Puffer
6
Minimum
Bis zu dieser Temperatur darf die Brauchwassertemperatur sinken, dann wird aufgeheizt.
6.6.4 Urlaubsprogramm
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Urlaubsprogramm
Beginn:
An diesem Tag wird der Brauchwasserspeicher abgeschaltet.
Ende:
An diesem Tag wird der Brauchwasserspeicher eingeschaltet und das eingestellte Boilerprogramm aktiviert.
6.6.5 Schnellladung
Hauptmenü >> Boiler >> Boiler Nr. >> Schnellladung
Damit erhitzen Sie den Inhalt des Brauchwasserspeichers sofort – unabhängig vom aktuellen
Boilerprogramm.
Schnellladung:
Bei Ein beginnt die Anlage mit der Ladung des Brauchwasserspeichers. Nach erfolgter Erwärmung bis zur Maximaltemperatur wechselt der Status der Anlage automatisch wieder aus
Aus. Die Erwärmung des Brauchwassers erfolgt dann je nach eingestelltem Boilerprogramm.
6.7 Puffer
Ein „Puffer“ („Pufferspeicher“) ist ein Zwischenspeicher für Wärme, die ein Kessel während
kurzer Betriebszeiten im optimalen Leistungsbereich erzeugt.
6.7.1 Pufferprogramm
Hauptmenü >> Puffer >> Puffer Nr. >> Pufferprogramm
Die Kopfzeile zeigt das aktuelle Pufferprogramm.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
29
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Puffer
Zeitprogramm
Während der gespeicherten Ladezeiten (1) wird der Pufferinhalt auf die Maximaltemperatur (2)
aufgeheizt, wenn die Minimaltemperatur (2) unterschritten wurde.
Tipp: Dieses Programm eignet sich vor allem für Puffer, die zusätzlich auch solar beheizt werden.
Die Werkseinstellung liegt bei 00:00–23:59 Uhr.
Temperatur
Die Ladung erfolgt ausschließlich temperaturgeführt:
• Der Puffer wird aufgeheizt, wenn
∙ die Puffertemperatur niedriger liegt als die höchste der aus den Heizkreisen angeforderte Temperatur oder
∙ am oberen Sensor („Isttemperatur 1“) die Minimaltemperatur unterschritten wurde.
• Die Aufheizung erfolgt, bis am unteren Sensor („Isttemperatur 2“) das eingestellte Maximum erreicht ist.
• Das eingestellte Minimum wird immer gehalten, auch wenn keine Wärmeanforderung von
den Verbrauchern vorliegt.
Aus
Die automatische Pufferladefunktion ist abgeschaltet. Stellt jedoch ein Verbraucher eine Anforderung, heizt der Kessel den Puffer auf, bis der obere Sensor auf Solltemperatur des Verbrauchers liegt. Der Puffer wird aber nicht durchgeladen, d.h. die untere Solltemperatur bleibt unberücksichtigt.
Handbetrieb
Der Pufferspeicher wird immer auf der Maximaltemperatur gehalten.
Achtung: Die Abschaltung erfolgt NICHT automatisch!
Das eingestellte Minimum (2) wird immer gehalten, auch wenn KEINE Wärmeanforderung von
Verbrauchern vorliegt.
Verwendete
Menüs
(1) Hauptmenü >> Puffer >> Puffer Nr. >> Ladezeiten [► 30]
(2) Hauptmenü >> Puffer >> Puffer Nr. >> Puffertemperatur [► 31]
6.7.2 Ladezeiten
Hauptmenü >> Puffer >> Puffer Nr. >> Pufferprogramm
Bestimmen Sie für jeden Pufferspeicher, wann er aufgeheizt werden soll. Sie können die Ladezeiten für jeden einzelnen Tag oder für alle Tage gemeinsam vorgeben.
Leereintrag
30
Falls Sie einen der Ladezeiten nicht verwenden möchten, setzen Sie bitte die Werte für Ein
und Aus auf den selben Zeitpunkt: Die KWB Comfort 3 erkennt diese Zeiträume dann als Leereintrag.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
6
6.7.2.1 Zeiten im Pufferprogramm
Werkseinstellungen
Ladezeit
Von
Bis
Von
Bis
Montag
8:00
20:00
20:00
20:00
Dienstag
8:00
20:00
20:00
20:00
Mittwoch
8:00
20:00
20:00
20:00
Donnerstag
8:00
20:00
20:00
20:00
Freitag
8:00
20:00
20:00
20:00
Samstag
8:00
20:00
20:00
20:00
Sonntag
8:00
20:00
20:00
20:00
6.7.3 Puffertemperatur
Hauptmenü >> Puffer >> Puffer Nr. >> Puffertemperatur
Isttemperatur 1
Am oberen Sensor gemessene Wassertemperatur.
Isttemperatur 2
Am unteren Sensor gemessene Wassertemperatur.
Maximum
Bis zu dieser Temperatur (gemessen am unteren Fühler) wird der Inhalt aufgeheizt.
Minimum
Bis zu dieser Temperatur (gemessen am oberen Fühler) darf die Wassertemperatur sinken,
dann wird aufgeheizt – Ausgenommen ein Verbraucher fordert eine höhere Temperatur als die
Minimum-Temperatur an.
6.8 Betriebszustand
Über diese Option können Sie Werte und Zustände nur anzeigen lassen, diese aber NICHT verändern.
6.8.1 Kessel
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Kessel
B KWB Easyfire DE, 05.2011
31
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
In der Kopfzeile sehen Sie den Status folgender Signale:
E1 für Extern 1,
K für Taste Messbetrieb,
E für Einmessen,
R für Wärmetauscherreinigung und
A für Anforderung.
Kesselstatus
In der ersten Zeile sehen Sie den Status des Kessels:
32
Statusmeldung
Beschreibung
Aus
Kessel ist abgeschaltet
Bereit (+Anf):
Kessel ist eingeschaltet, heizt aber erst nach, wenn die Kesselwasser-Solltemperatur um 8 °C unterschritten wurde – Bei Anlagen mit Pufferspeicher reicht eine Unterschreitung um 4 °C.
Bereit (-Anf):
Kessel ist eingeschaltet, heizt jedoch NICHT nach, weil keine
Wärmeabnahme vorhanden ist.
Bereit (-Ext1):
Kessel ist eingeschaltet, heizt jedoch NICHT nach, weil der Eingang „Extern 1“ offen ist.
Bereit(-ZK):
Kessel ist eingeschaltet, heizt jedoch NICHT nach, weil der
Zweitkessel in Betrieb ist.
Bereit(-FS):
Kessel ist eingeschaltet, heizt jedoch NICHT nach, weil das Fördersystem in Betrieb ist
Bereit(-Reinigung):
Kessel ist eingeschaltet, heizt jedoch NICHT nach, weil die Reinigung in Betrieb ist
Bereit(+Wartezeit):
Kessel ist eingeschaltet, heizt jedoch NICHT nach, weil die Anforderung weniger als 2 Minuten anliegt
Betrieb(Reinigung):
Es findet eine betriebsstundenunabhängige Reinigung im laufenden Verbrennungsbetrieb statt.
Messbetrieb:
Anlage im Messbetrieb
Nachlauf:
Brennstoffzufuhr ist abgestellt, die Gebläse laufen noch eine definierte Zeit nach
Neustart:
Anlage startet das System neu
Störung Nachlauf:
Anlage ist aufgrund einer Störung im Nachlauf
Störung Aus:
Anlage ist abgeschaltet, zusätzlich liegt eine Störung an
Wartung:
Anlage läuft im Relaistest (Fachkraft!)
Zünden Start Saugzug:
Die Anlage startet, der Saugzug läuft an
Zünden FS Füllen:
Fördersystem schiebt Brennstoff nach
Zünden Einschieben
Kessel schiebt Brennstoff nach und überprüft, ob die Rauchgastemperatur durch Anfachen des Glutbetts ansteigt. Eine elektrische Zündung erfolgt nur, wenn die Glut erloschen ist.
Zünden heizen:
Der Heizstab zündet das Brennmaterial. Die Zündung war erfolgreich, wenn die Fotozelle eine Flamme erkennt.
Zünden warten:
Zündvorgang läuft ohne Heizstab. Die Zündung war erfolgreich,
wenn die Fotozelle eine Flamme erkennt.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
6
Statusmeldung
Beschreibung
Durchzünden:
Nach der Zündung breitet sich die Flamme auf das gesamte
Brennteller aus
Betrieb:
Verbrennungsbetrieb
Kesselleistung:
Aktuelle Vorgabeleistung in Vergleich zur Nennlast In Prozent
Kesseltemp.Ist:
Gemessene Temperatur des Kesselwassers
Kesselt.Soll:
Gespeicherte Solltemperatur des Kesselwassers
6.8.2 Heizkreise
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Heizkreise >> Heizkreis Nr.
Die Kopfzeile zeigt links den aktuellen Heizkreis und dessen Betriebsmodus (Tag|Nacht|Frostschutz|Handbetrieb|Aus).
Die Kopfzeile zeigt rechts den aktuellen Status des Heizkreises:
A: Anforderung
Alle anderen Anzeigen stellen dar, warum der Heizkreis keine Anforderung hat:
AT: Außentemperaturabhängige Abschaltung
B: Boilervorrang
EP: Estrichprogramm
FP: Frostschutzprogramm
FW: Frostschutz Wahlschalter
S: Schnellabsenkung
UP: Urlaubsprogramm
ZP: Außerhalb der Heizzeiten des Zeitprogramms
Raumtemp.Ist:
Gemessene Temperatur am Raumfühler
Raumtemp.Soll:
Gespeicherte Soll-Raumtemperatur
Außentemperatur:
Gemessene Temperatur am Außenfühler
Vorlauf.Ist:
Gemessene Vorlauftemperatur
B KWB Easyfire DE, 05.2011
33
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
Vorlauf.Soll:
Gespeicherte Soll-Vorlauftemperatur
Steigung:
Gespeicherte Steigung der Heizkurve
Raumeinfluss:
Gespeicherter Einfluss der gemessenen Raumtemperatur auf die Vorlauftemperatur (in Prozent)
Pumpe:
Status der Heizkreispumpe (Ein|Aus)
Mischer:
Status des Mischermotors (Aus|Auf|Zu)
Aus: Mischermotor ist abgeschaltet
Auf: Mischer öffnet, erhöht die Vorlauftemperatur
Zu: Mischer schließt, senkt die Vorlauftemperatur
Wahlschalter:
Zeigt die am analogen Bediengerät gewählte Betriebsart bzw. das Fehlen des Geräts (Frost|
Auto|Tag|Nacht|Fehlt)
6.8.3 Boiler
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Boiler >> Boiler Nr.
Hinweis: Die Kopfzeile zeigt das aktuelle Boilerprogramm.
Boilertemp.Ist:
Gemessene Temperatur am Boilerfühler
Boilertemp.Soll:
Gespeicherte Zieltemperatur, bis zu der der Boiler erhitzt wird
Boilerpumpe:
Status der Boilerpumpe (Ein|Aus)
Anforderung:
Status der Wärmeanforderung (Ein|Aus)
Ein: Boiler fordert Wärme an – Die Verbrennung wird gestartet.
Aus: Boiler fordert KEINE Wärme an.
6.8.4 Puffer
Puffer
Wählen Sie bei
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Puffer >> Puffer Nr.
34
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
6
eine Gruppe aus, für die ein Pufferspeicher angegeben ist, erscheint folgende Anzeige:
Puffer 0
Wählen Sie bei
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Puffer >> Puffer Nr.
den „Puffer 0“ aus, erscheint folgende Anzeige:
Puffergruppe
Wählen Sie bei
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Puffer >> Puffer Nr.
eine Gruppe aus, für die kein Puffer angegeben ist, erscheint folgende Anzeige:
Hinweis: Die Kopfzeile zeigt immer das aktuelle Pufferprogramm.
Temperatur 1
Zeigt die oben im Pufferspeicher gemessene Temperatur.
Temperatur 2
Zeigt die unten im Pufferspeicher gemessene Temperatur.
Temperatur 3
Optionale Anzeige, nur bei Puffer 0: Zeigt die mittig im Pufferspeicher gemessene Temperatur.
Temperatur:
Zeigt die verfügbare Temperatur für die Verbraucher dieser Gruppe (im Vorlauf gemessen).
Temperatur Soll
Zeigt die vorgegebene Maximaltemperatur bzw. die höchste Anforderung an die Gruppe.
Anforderung
Status der Wärmeanforderung (Ein|Aus).
Ein: Pufferspeicher fordert Wärme an – Die Verbrennung wird gestartet.
Aus: Pufferspeicher fordert KEINE Wärme an.
Pumpe
Zeigt an, dass eine Anforderung anliegt und Wärme verfügbar ist: Dann ist die Pufferladepumpe
bzw. Gruppenladepumpe in Betrieb (Ein|Aus).
B KWB Easyfire DE, 05.2011
35
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
Anforderung:
Status der Wärmeanforderung der Gruppe an die Quelle, typischerweise der Kessel oder ein
Puffer (Ein|Aus)
6.8.5 Raumaustragung (Schnecke)
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Raumaustragung
Überfüllschutz:
Status des Sensors zur Anzeige des Füllstands in der Fallstufe (Ein|Aus)
Ein: Fallstufe gefüllt
Aus: Fallstufe NICHT gefüllt
Motor:
Status des Fördersystem-Motors (Ein|Aus)
Ein: Motor in Betrieb
Aus: Motor NICHT in Betrieb
Temp.Motor:
Status des Motor-Überhitzungsschutzes (Ein|Aus)
Ein: Normalbetrieb
Aus: Motor überhitzt
TÜB Brennstoff:
Status des Temperaturschalters zur Lagerraum-Überwachung („TÜB“ = Temperatur-Überwachung Brennraum) (Ein|Aus)
Ein: Normalbetrieb
Aus: Feueralarm im Brennstoff-Lagerraum oder Verkabelungsproblem
6.8.6 Raumaustragung (Saugsystem)
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Raumaustragung
Saugsystem
Raumaustragung:
Saugturbine:
Zeigt den Status des Fördersystems (Ein|Aus).
Zeigt den Status der Saugturbine (Ein|Aus).
Ein: Saugturbine in Betrieb
Aus: Saugturbine NICHT in Betrieb
36
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Betriebszustand
Überfüllschutz:
6
Zeigt den Status des Sensors des Behälter-Füllstands (Ein|Aus)
Ein: Behälter gefüllt
Aus: Behälter NICHT gefüllt
Saugsystem mit Förderschnecke
Schneckenantrb:
Zeigt den Status des Sensors am Fördersystem-Motor (Ein|Aus)
Temp. Antrieb:
Zeigt den Status des Motor-Überhitzungsschutzes (Ein|Aus)
Ein: Fördersystem-Motor in Betrieb
Aus: Fördersystem-Motor NICHT in Betrieb
Ein: Normalbetrieb
Aus: Motor überhitzt
TÜB Brennstoff:
Zeigt den Status des Temperaturschalters zur Lagerraum-Überwachung (Ein|Aus)
Ein: Normalbetrieb
Aus: Feueralarm im Brennstoff-Lagerraum oder Verkabelungsproblem
Saugsystem mit Entnahmesonden
Bei Saugsystemen mit Entnahmesonden zeigt das Menü weitere Zustände:
Hinweis: Die Kopfzeile bzw. die erste Zeile zeigen den Status an.
Die Ziffer in der rechten oberen Ecke zeigt die aktuelle Position der Umschalteinheit an:
• 0 … Startposition (Nullpunkt)
• 1, 2 oder 3 …Saugkanäle
• 4, 5 oder 6 … Spülkanäle
Die erste Zeile zeigt den Status der Einheit (Aus|Behälter füllen|Spülen).
Saugturbine
Zeigt den Status der Saugturbine (Ein|Aus).
Motor Rechts
Zeigt an, dass sich der Motor nach rechts drehen soll (Ein|Aus).
Motor Links
Zeigt an, dass sich der Motor nach links drehen soll (Ein|Aus).
Überfüllschutz
Zeigt den Status des Sensors des Behälter-Füllstands (Ein|Aus).
Ein: Behälter gefüllt
Aus: Behälter NICHT gefüllt
6.8.7 Zweitkessel
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Zweitkessel
B KWB Easyfire DE, 05.2011
37
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Datum/Uhrzeit
Status:
Aus: Zweitkessel ist ausgeschaltet (kalt)
Normalbetrieb: Anzeige Temperatur im Zweitkessel
Überhitzung: Zweitkessel ist überhitzt, alle Wärmeverbraucher werden auf maximale
Wärmeabnahme geschaltet
Kesseltemp.:
Gemessene Wassertemperatur des Zweitkessels
Rauchgastherm.:
Rauchgasthermostat des Zweitkessels – nur bei gemeinsamen Schornstein erforderlich
Thermostat:
Kesselthermostat des Zweitkessels für Überhitzungsfunktion (optional)
Kesselpumpe:
Kesselpumpe des Zweitkessels
6.8.8 Leistungsmessung
Hauptmenü >> Betriebszustand >> Leistungsmessung >> LM Nr.
An der Kesselplatine und jedem Heizkreismodul kann optional ein Leistungsmessgerät angeschlossen werden. Der Anschluss erfolgt über ein 0–20 mA bzw. 4–20 mA Eingangssignal.
Funktion:
Zeigt, ob die Leistungsmessung aktiviert wurde (Ja|Nein)
Analog Input:
Anzeige des Eingangsstroms in [mA]
Messleistung:
Anzeige der aus dem Eingangsstrom berechneten Leistung in [kW]
Energie:
Anzeige der hochgerechneten Leistung in [MWh]
6.9 Datum/Uhrzeit
Hauptmenü >> Datum/Uhrzeit
38
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Pellets-Sauganlage
6
Datum:
Geben Sie das aktuelle Datum im Format „TT.MM.JJJJ“ ein (2 Ziffern für den Tag, 2 Ziffern für
das Monat und 4 Stellen für das Jahr).
Uhrzeit:
Geben Sie die aktuelle Uhrzeit im Format „SS:MM“ ein (2 Ziffern für die Stunde, 2 Ziffern für die
Minuten).
Hinweis: Die Umstellung auf Sommer-/Winterzeit erfolgt automatisch!
6.10 Pellets-Sauganlage
Hauptmenü >> Pellets-Sauganlage
Damit Sie während Ihrer Ruhezeiten NICHT von den Befüllgeräuschen gestört werden, geben
Sie maximal 2 Füllzeiten vor.
• Die Füllzeiten müssen mindestens 30 min lang sein.
• Ihre Eingabe wird von der Software geprüft und gegebenenfalls gekürzt.
bevorzugte Zeit:
Gibt vor, ob das Zeitfenster täglich genutzt werden soll oder nicht (Ja|Nein).
Nein: (Werkseinstellung) Füllungen erfolgen bedarfsabhängig, wobei Sperrzeiten berücksichtigt werden. 30 min vor Beginn der Sperrzeit wird geprüft, ob diese mit Kesselvolllast überbrückt werden kann: Ist die Heizdauer nicht gegeben, wird der Vorratsbehälter bis zum Beginn
der Sperrzeit aufgefüllt.
Ja: Füllungen erfolgen unabhängig vom Befüllgrad vorrangig innerhalb des aktuellen Zeitfensters. Wählen Sie diese Option, wenn die rechtzeitige Füllung wegen schlechtem Rieselverhalten oder erhöhtem Feinanteil nicht sichergestellt ist.
Händisch Füllen:
Startet die händische Behälterfüllung (Ja|Nein) – beispielsweise bei der Befüllung.
Saugsystem mit
Entnahmesonden
Bei Saugsystemen mit Entnahmesonden enthält das Menü weitere Einstellungen:
In bestimmten Situationen möchten Sie Einfluss auf die verwendete Entnahmesonde nehmen.
In diesem Menü können Sie die Entnahmesonden einzeln aktivieren/deaktivieren (Ein|Aus).
B KWB Easyfire DE, 05.2011
39
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Kundendienst
6.11 Kundendienst
Hauptmenü >> Kundendienst
Version:
Software-Version Ihrer Steuerung KWB Comfort 3
Sprache:
Aktuell aktivierte Sprache: D – Deutsch, I – Italienisch, F – Französisch, E – Englisch, SLO –
Slowenisch, E – Spanisch, NL – Niederländisch
Service-Nummer:
Telefonnummer der zuständigen KWB Vertretung
Dieser Wert ist nur von Fachkräften veränderbar.
Anzahl Wartungen:
Anzahl der bereits vom Kundendienst durchgeführten Wartungen.
Dieser Wert ist nur von Fachkräften veränderbar.
6.12 Alarme
6.12.1 Anzeigen
Hauptmenü >> Alarme >> Anzeigen
Zeigt den aktuellen Alarm. Drücken Sie die Taste „Set“, um den Fehler zu quittieren.
6.12.2 Protokoll
Hauptmenü >> Alarme >> Protokoll
40
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Kesselprogramm
6
Alarm Nr.:
KWB Comfort 3 zeichnet jedes Auftreten, die Quittierungen und die Behebung von Alarmen mit
Tag und Zeit auf. Die letzten 50 Alarme lassen sich mithilfe des Drehrads wieder aufrufen.
6.12.3 Statistik
Hauptmenü >> Alarme >> Statistik
KWB Comfort 3 erfasst, wie oft jeder Alarm aufgetreten ist.
6.12.4 Beheben
Hauptmenü >> Alarme >> Beheben
Diese Funktion setzt auch jene Alarme zurück, die Sie durch Beseitigung der Ursache NICHT
beheben können.
Hinweis: Durch kurzes Abschalten der Anlage über den Hauptschalter werden alle Alarme zurückgesetzt. Sollte der Alarm danach wieder auftreten, rufen Sie bitte umgehend den Kundendienst!
6.13 Kesselprogramm
6.13.1 Zeiten ändern
Hauptmenü >> Kesselprogramm >> Zeiten ändern
Sie können die Heizzeiten für jeden einzelnen Tag oder in einem Schwung für alle Tage vorgeben.
Falls Sie einen der Zeiträume nicht verwenden möchten, setzen Sie die Werte für „Ein“ und
„Aus“ auf den selben Zeitpunkt: KWB Comfort 3 erkennt diese Zeiträume dann als Leereintrag.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
41
6
Die Befehle der Steuerung KWB Comfort 3
Erweiterungen
6.14 Erweiterungen
6.14.1 Comfort SMS
Hauptmenü >> Erweiterungen >> Comfort SMS
SMS Vorlagen
Ein: Das System sendet 11 SMS-Vorlagen mit Musteranweisungen an das erste eingetragene Mobiltelefon: Damit haben Sie alle Inhalte auf dem Mobiltelefon, die Sie zur Abfrage und
Steuerung Ihrer KWB-Anlage benötigen.
Aus: Nach dem Sendevorgang wechselt das Menü automatisch auf Aus (Werkseinstellung).
Erinnerung SMS
Aus: Das System sendet alle Meldung(en) nur einmal an die Mobiltelefone.
Ein: Das System sendet die Meldung(en) alle 2 Stunden an die Mobiltelefone.
Ausnahme: Der Alarm „04 Wartungsintervall ist abgelaufen!“ wird NICHT versendet!
KWB Code
Vergeben Sie einen vierstelligen Sicherheitscode, um fremde Zugriffe auf die Anlage zu verhindern. Dieser Code ist bei jeder Abfrage und jeder Steueranweisung mitzusenden.
SMS-Mitteilungen ohne diesen Code werden von KWB Comfort SMS ignoriert.
Tipp: Schützen Sie sich vor Missbrauch und ändern Sie den Code von Zeit zu Zeit.
Telefonnummern
Störungen werden unmittelbar nach dem Auftreten an maximal 2 Mobiltelefone gesendet. Bestimmen Sie gültige Telefonnummern und aktivieren Sie den Eintrag (Wert am rechten Rand
auf Ein).
Geben Sie die Telefonnummern in der internationalen Schreibweise ein (z.B. „+43…“ für Österreich).
6.15 Fachmannebene
Hauptmenü >> Fachmannebene
Code zur Freischaltung der ansonsten verborgenen/gesperrten Menüs mit systemkritischen
bzw. lebensgefährlichen Einstellungen.
42
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Wartung
7
7 Wartung
WARNUNG
Führen Sie ausschließlich Arbeiten gemäß der Anleitung für Bedienung durch!
Unsachgemäßes Arbeiten kann Sie in lebensgefährliche Situationen bringen:
m Quetsch- und Einzugsgefahr durch unerwartet startende Mechanik
m Feuer- Explosions- und Stromschlaggefahr durch offene Verkleidung, Brennraumtür und Wartungsdeckel
m Erstickungsgefahr durch Schwelgase von schwach glühendem Brennmaterial bei offener Brennraumtür oder einem offenen Wartungsdeckel!
4 Fahren Sie die Anlage herunter (Menü „Anlage EIN/AUS“).
4 Schalten Sie die Anlage ab (Hauptschalter auf „0“).
4 Ziehen Sie den Stecker und sichern Sie die Anlage gegen Wiedereinschaltung.
4 Lassen Sie die Anlage abkühlen. Öffnen Sie Verkleidung, Brennraumtüre und
Wartungsdeckel nur bei kalter stromloser Anlage!
7.1 Wartungsvorschriften
Die nachfolgenden Regeln stammen aus der österreichischen „Technischen Richtlinie für vorbeugenden Brandschutz“ [TRVB H118] – achten Sie auf die Einhaltung aller entsprechenden lokalen Vorgaben!
7.1.1 Wöchentliche Sichtkontrolle
Kontrollieren Sie wöchentlich die gesamte Anlage einschließlich der Brennstofflagerung. Beheben Sie festgestellte Mängel sofort!
7.1.2 Monatliche Kontrollen
• Sauberkeit der Rauchgaswege (Rauchgaszüge im Heizkessel, Verbindungsstück und
Rauchfang)
• Ordnungsgemäßer Betrieb der Regelung … Werden Alarm-Meldungen angezeigt?
• Funktionstüchtigkeit der Störungsmeldung und der Warneinrichtung(en)
• Ordnungsgemäßer Betrieb der Verbrennungsluft- und Saugzuggebläse … Werden AlarmMeldungen angezeigt?
• Ordnungsgemäßer Zustand des Feuerungsraums … Werden Alarm-Meldungen angezeigt?
Sorgen Sie außerdem für:
• einen einsatzbereiten tragbaren Feuerlöscher,
• einen von brennbaren Lagerungen freien Heizraum,
• funktionstüchtige Brandschutzabschlüsse (Brandschutztüren – selbstschließend),
• lesbare Anlagen-Aufkleber, die KWB zur gefahrlosen und korrekten Bedienung vorgesehen
hat (bestellen Sie bei Bedarf neue Aufkleber)
7.1.3 Weitere regelmäßige Arbeiten
m Ihr KWB Easyfire ist mit einer automatischen Reinigung ausgestattet. Die gesamte Asche
wird im Aschebehälter gesammelt.
4 Entleeren Sie regelmäßig den Aschebehälter.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
43
7
Wartung
Wartungsvorschriften
4 Führen Sie mindestens einmal jährlich alle Reinigungs- und Wartungsarbeiten durch.
7.1.4 Professionelle Wartung
HINWEIS
Anleitung für Wartung
Für jene Wartungsschritte, die nur eine Fachkraft durchführen darf, stellen wir
Ihnen ein eigenständiges Dokument zur Verfügung.
4 Behalten Sie die „Anleitung für Wartung“ immer bei der Anlage.
• Bei Heizanlagen mit einer Leistung ≤ 50 kW sind regelmäßige Kontrollen nicht erforderlich,
wenn nachweislich eine jährliche Wartung durch eine befugte Fachkraft (Werkskundendienst oder autorisierter Servicepartner) durchgeführt wird.
• Bei Pelletsheizanlagen mit einer Leistung ≤ 150 kW sind regelmäßige Kontrollen nicht erforderlich, wenn nachweislich eine jährliche Wartung durch eine befugte Fachkraft (Werkskundendienst oder autorisierter Servicepartner) durchgeführt wird.
• Ohne Wartungsvertrag: Bei automatischen Holzfeuerungsanlagen muss alle 3 Jahre eine
Wartung durch eine befugte Fachkraft (Werkskundendienst oder autorisierter Servicepartner) durchgeführt werden.
Anlagen
≤ 150 kW
Bei Anlagen bis maximal 150 kW muss der Anlagenbetreiber spätestens alle drei Jahre eine
Wartung der Heizanlage beauftragen, die vom KWB-Werkskundendienst oder von qualifiziertem
Fachpersonal durchgeführt werden muss, das nachweislich von KWB dafür geschult wurde.
Wir empfehlen Ihnen, im Rahmen eines Wartungsvertrages eine jährliche Wartung durch eine
qualifizierte Fachkraft durchführen zu lassen: Damit sorgen Sie für problemfreien Betrieb, lange
Nutzungsdauer und reduzieren die Umweltbelastung noch weiter!
Anlagen
≤ 300 kW
Anlagen zwischen 150 und 300 kW müssen – ohne Ausnahme – alle 2 Jahre durch fachkundige Personen gewartet werden.
7.1.5 Formulare
4 Kopieren Sie die nachfolgenden Formulare und nutzen Sie dann die Kopien für die Protokollierung Ihrer Kontrollen – Danke!
4 Sie erhalten Druckdaten auch auf unserer Homepage http://www.kwb.at.
7.1.5.1 Kontrollbuch - Die Anlage
Kontrollbuch für automatische Holzfeuerungsanlagen nach der österreichischen
„Technischen Richtlinie für vorbeugenden Brandschutz“ TRVB H118
Anlagenbetreiber
Anlagenerrichter
KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
Industriestraße 235
A-8321 St. Margarethen/Raab
44
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Wartung
Wartungsvorschriften
7
Feuerungsanlage
Fabrikat:
Typ:
Heizleistung:
Baujahr:
7.1.5.1.1
Kontrollblatt
Jahr
Anlagenbetreiber
Verantwortliche(r) Betreuerin/Betreuer
…
…
…
Monatliche
Kontrolle
Tag:
Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
…
…
…
…
…
…
…
…
…
…
…
…
Rauchgaswege
Anmerkungen
…
Regelung
…
Warneinrichtungen
…
Ventilatoren
…
Feuerungsraum
…
Feuerlöscher
…
Brennbares Material im
…
Heizraum
Brandschutzabschlüsse
…
Kamin Reinigung
…
Unterschrift
7.1.5.1.2
…
Wartungsblatt
Wartung
Durchgeführt am:
Fachbetrieb, Fachkraft
…
…
Festgestellte Mängel
Anmerkungen
Nicht behobene Mängel
B KWB Easyfire DE, 05.2011
45
7
Wartung
Wartungsvorschriften
Unterschrift:
…
7.1.5.2 Heizungs-Füllwasser
Die Richtlinie VDI 2035 enthält klare Vorgaben für Heizungs-Füllwasser zur Vermeidung von
Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen: Salzarm und alkalisch soll es sein und bestimmte
Härten nicht überschreiten.
Maximale Gesamthärte in Abhängigkeit des spezifischen Anlagenvolumens
dH
mval/l
mmol/l
fH
Gesamtheizleistung <20 l/kW
<50 kW
16,8
6
3
9,4
50–200 kW
11,2
4
2
6,3
Gesamtheizleistung 20–50 l/kW
<50 kW
11,2
4
2
6,3
50–200 kW
8,4
3
1,5
4,7
0,04
0,02
0,06
Gesamtheizleistung >50 l/kW
<50 kW
0,11
50–200 kW
(„dH“ … Deutsche Härtegrade, „fH“ … Französische Grad)
Ablagerungen durch Kalk und Rostschlamm können zu blockierenden Pumpen, Kesselschäden,
verminderten Durchflussmengen, Korrosion und einem schlechteren Wirkungsgrad führen.
Einsparungen von bis zu 30 % sind möglich, wenn der Energieträger Heizungswasser der geltenden Vorschrift VDI 2035 entspricht und entsprechend sorgfältig gefüllt wird.
Die VDI 2035 schreibt vor (VDI 2035 Blatt 2 Nr. 8.3.3), dass der Anlagenbetreiber die Schritte
von der Planung über die Inbetriebnahme bis zur Wartung in einem „Anlagenbuch“ (VDI 2035
Blatt 2 Anhang C) dokumentiert.
Diese Tabelle erfasst nur die Erstbefüllung bzw. alle Wasserergänzungen:
Datum
Zählerstand Z0 [m³]
Zählerstand ZNEU Wassermenge
ZNEU [m³] – Z0
[m³]
[m³]
46
Summe Erdalkalien
Unterschrift
[mol/m³] bzw. Gesamthärtegrad
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Wartung
Wartungsintervalle
Datum
Zählerstand Z0 [m³]
Zählerstand ZNEU Wassermenge
ZNEU [m³] – Z0
[m³]
[m³]
7
Summe Erdalkalien
Unterschrift
[mol/m³] bzw. Gesamthärtegrad
7.2 Wartungsintervalle
Ihr KWB Easyfire ist mit einer automatischen Reinigung ausgestattet, sowohl die Ascheablagerungen im Wärmetauscher als auch die Flugasche im Brennraum werden gesammelt. Nur der
Aschebehälter muss in Intervallen entleert werden:
Tätigkeit
Intervall
Kommentar
Asche aus Unterbau und Brennteller entfernen
NICHT notwendig!
Der Aschepolster in diesem Bereich dient als Dämmung und unterstützt so die Effizienz beim
Zündvorgang!
Asche bzw. Flugstaub aus Wärmetauscher absaugen
NICHT notwendig!
Durch den Staubabscheider wird
diese Verschmutzung weitgehend verhindert.
Aschebehälter abnehmen und
leeren
Je nach Kesseltyp, Brennstoffqualität und Heizaufwand zwischen 3 und 24 Monate
Aschebehälter abnehmen
[► 21]
Sichtkontrolle der Gesamtanlage Je nach Heizaufwand alle 2 bis
3 Monate
—
Reinigung des Rauchrohrs
—
Je nach lokaler Vorschrift
7.2.1 Gründe für einen ständigen, fachgerechten Wartungsdienst
Die beste Betreuung Ihrer Anlage ist durch den Abschluss eines KWB-Wartungsvertrages gewährleistet. Ihr KWB-Partner informiert Sie gern.
HINWEIS
Durch eine regelmäßige Wartung Ihrer Heizanlage erlangen Sie mehrere
Vorteile:
Optimale Emmissionswerte und gleichbleibend hohe Wirkungsgrade. Dadurch
reduzieren Sie Ihre Heizkosten!
Kostenersparnisse durch eine hohe Betriebssicherheit und maximale Lebensdauer.
Laufende Optimierung der Heizanlage durch neue technische Erkenntnisse.
Falls erforderlich erhalten Sie eine weitergehende Einschulung.
7.3 Bevor Sie beginnen
4 Fahren Sie die Anlage herunter (Menü „Anlage EIN/AUS“).
4 Schalten Sie die Anlage ab (Hauptschalter auf „0“).
B KWB Easyfire DE, 05.2011
47
7
Wartung
Wartungsschritte
4 Ziehen Sie den Stecker und sichern Sie die Anlage gegen Wiedereinschaltung.
4 Lassen Sie die Anlage abkühlen: Öffnen Sie Verkleidung, Brennraumtüre und Wartungsdeckel nur bei kalter stromloser Anlage!
Hilfsmittel für die Reinigungsarbeiten
•
•
•
•
•
Wartungsschlüssel (mitgeliefert, sollte im rechten Kabelkanal stecken)
Handschuhe
Drahtbürste
Kehrbesen
Reinigen Sie Ihren Kessel mithilfe eines Aschesaugers samt Bürstenaufsatz, um die freiwerdende Staub- und Aschemenge zu minimieren.
• Schmiermittel: Haftschmierfett
7.4 Wartungsschritte
7.4.1 Oberflächen reinigen
4 Entfernen Sie Verunreinigungen an der Verkleidung oder an Bedienungsteilen mit einem
weichen, feuchten Lappen. Verwenden Sie nur milde Lösungen – Alkohol, Waschbenzin
und ähnlich aggressive Mittel beschädigen die Oberflächen!
7.4.2 Feuerraum kontrollieren
4 Kontrollieren Sie – je nach Heizaufwand – etwa alle 6 Wochen den ordnungsgemäßen Zustand des Feuerraums:
• Entfernen Sie die Asche über dem Brennteller-Niveau.
• Die Asche muss frei von teilverbrannten oder unverbrannten Pellets sein – Das wäre ein
Hinweis auf unvollständige Verbrennung!
• Der Brennteller muss frei von Verschlackungen sein!
7.4.3 Entleeren des Aschebehälters
Ist der Aschebehälter voll, kann keine Asche mehr aus dem Brennraum befördert werden. Nach
einiger Zeit wird es zum Ausfall der Anlage kommen. Je nach Anlagengröße ist es daher notwendig, den Füllstand des Aschebehälters mehrmals pro Heizsaison zu kontrollieren.
Aschebehälter abnehmen
4 Lösen Sie die beiden seitlichen Spannverschlüsse (1) und ziehen Sie den Aschebehälter gerade nach vorne ab.
4 Verschließen Sie die Öffnung am Aschebehälter durch Drehung der Abdeckung.
4 Ziehen Sie den Teleskopgriff aus dem Aschebehälter: Drücken Sie die Verschlussarretierungen und ziehen Sie den Teleskopgriff gerade nach oben, bis dieser einrastet.
HINWEIS
Gewicht beachten
Ein randvoll gefüllter Aschebehälter kann bis zu 40 kg schwer werden!
Aschebehälter ausleeren (Standard-Variante)
4 Heben Sie den Aschebehälter an unteren Kante und der oberen Kante hoch.
Aschebehälter ausleeren (Komfort-Variante)
4 Ziehen Sie den Griff in die erste Arretierposition nach etwa 10 cm.
48
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Wartung
Wartungsschritte
7
4 Heben Sie den Aschebehälter an der Achse (unten) und dem teilweise ausgezogen Griff
(oben) hoch.
Aschebehälter wieder fixieren
4 Drücken Sie den Teleskopgriff in den Aschebehälter: Drücken Sie die Verschlussarretierung
und drücken Sie den Teleskopgriff gerade nach unten, bis dieser einrastet.
4 Drehen Sie die Abdeckung zur Seite, um den Aschebehälter zu öffnen.
4 Platzieren Sie den Aschebehälter mittig und schließen Sie die beiden seitlichen Spannverschlüsse.
9 Die Alarmmeldung erlischt.
7.4.3.1 Was ist Asche?
Die anfallende Asche enthält die Rückstände des Brennstoffs in konzentrierter Form. Wenn Sie
ausschließlich naturbelassene Holzbrennstoffe verwenden, stellt die Rostasche einen hochwertigen Mineralstoffdünger dar und kann am Kompost entsorgt werden.
Normale Asche ist grau und feinpulverig. Sollten Sie teilverbrannte Brennstoffe am Drehrost,
Aschering oder im Aschebehälter entdecken, ist das ein Hinweis auf unvollständige Verbrennung und sollte – auch in Ihrem Interesse – vom Kundendienst korrigiert werden!
WARNUNG
Brandgefahr durch Glutreste
4 Leeren Sie nur kalte Asche aus!
7.4.4 Brennteller und Zündrohr reinigen
Brennteller
4 Entfernen Sie Ablagerungen am Brennteller mit einer Drahtbürste und stoßen Sie verstopfte
Luftdüsen frei.
4 Saugen Sie den Brennteller ab.
4 Kontrollieren Sie den festen Sitz der Brennteller-Hälften: Sitzen alle 6 Schrauben fest?
Aufschub
4 Entfernen Sie Ablagerungen an der Kante des Aufschubs.
Zündrohr
m Stellen Sie sicher, dass das Brennteller frei von Asche, Pellets und Ablagerungen ist.
4 Ziehen Sie das Zündrohr aus dem Aufschubbereich.
4 Entfernen Sie Ablagerungen am und im Zündrohr (Sauger).
4 Stecken Sie das Zündrohr wieder in die Bohrung.
Rohr für Fotozelle
Aschedrehrost
4 Saugen Sie das Fotozellenrohr frei.
4 Prüfen Sie die Leichtgängigkeit des Aschedrehrosts.
4 Kontrollieren Sie Aschedrehrost und Ascheschnecke auf Verschleiß.
HINWEIS
Bekannter Fehler
m Die Asche im Inneren des Unterbaus stellt eine wertvolle Isolation nach unten und zur Seite dar.
4 Belassen Sie die Asche im Unterbau!
B KWB Easyfire DE, 05.2011
49
7
Wartung
Wartungsschritte
7.4.5 Rauchgas-Sammelraum und Saugzuggebläse
1
2
3
1 Saugzuggebläse
3 Position Maulschlüssel
Verbleibt immer beim Kessel!
2 Rauchgas-Sammelraum
4 Heben Sie den Verkleidungsdeckel ab.
4 Verwenden Sie den mitgelieferten Maulschlüssel aus der Position im rechten Kabelkanal
(3), um die vier Deckelschrauben M8×30 unter der Isolierung zu lockern.
Heben Sie den Kesseldeckel mit einer Drehbewegung ab.
4 Saugen Sie die Flugasche aus dem Sammelraum (2).
4 Entfernen Sie eventuelle Verkrustungen an den Lüfterrädern des Saugzuggebläses (3).
4 Überprüfen Sie die Silikon-Dichtung des Kesseldeckels, bevor Sie den Deckel wieder aufsetzen und mit den Schrauben fixieren.
4 Stecken Sie den Maulschlüssel wieder in seine ursprüngliche Position zurück, bevor Sie
den Verkleidungsdeckel wieder aufsetzen.
7.4.6 Kopfstück für Saugfördersystem reinigen
1
2
3
4
5
6
1 Saug-Schlauch
4 Rückluft-Schlauch
2 Antrieb
5 Mauerdurchbruch
3 Revisionsöffnung
6 Lagerseitiger Montagewinkel
m Das Kopfstück für Saugförderung hat an jeder Seite eine Revisionsöffnung (3).
4 Lösen Sie – an beiden Seiten – jeweils die 4 Bohrschrauben 5,5×19.
4 Entnehmen Sie die beiden Revisionsdeckel.
4 Entfernen Sie Ablagerungen im Bereich der Schnecke.
50
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Wartung
Betriebsunterbrechung
7
7.4.7 Füllstandsensor in Saugbehälter reinigen
m Staubablagerungen können die Messungen des Sensors stören!
4 Entfernen Sie den Deckel des Saugbehälters.
4 Lösen Sie die drei Schraubverbindungen an der Turbinenplatte, um die gesamte Turbine herausheben zu können.
4 Reinigen Sie die Stirnfläche des Füllstandsensors vorsichtig mit einem Pinsel.
4 Setzen Sie die Turbinenplatte wieder ein – Verwenden Sie bei der Befestigung die Distanzgummis (6), Gummischeiben (4) und Metall-Unterlegscheiben wie seitlich dargestellt.
1
2
3
4
5
4 Setzen Sie den Deckel wieder auf – achten Sie auf Dichtheit!
6
7.5 Betriebsunterbrechung
Wenn Sie die Heizung mehrere Wochen NICHT in Betrieb nehmen werden (z.B. Sommerpause),
dann sollten Sie folgende Schritte durchführen:
4 Reinigen Sie den Brennraum (absaugen).
4 Schließen Sie alle Türen.
Wenn Sie die Heizung im Winter NICHT in Betrieb nehmen, dann lassen Sie die Anlage zum
Schutz vor Frost vollständig entleeren.
Achtung Umweltschutz: Sollte Ihr Heizungswasser Frostschutzmittel enthalten, berücksichtigen Sie die Entsorgungsvorschriften des Frostschutzmittels!
B KWB Easyfire DE, 05.2011
51
8
Fehlersuche
8 Fehlersuche
8.1 Auf Alarme reagieren
Tritt ein Alarm auf, wird dieser vor dunklem Hintergrund angezeigt:
Beispiel einer Alarmmeldung
4 Quittieren Sie den Alarm mit der Taste „Set“
Weitere Alarme
4 Mit dem Drehrad blättern Sie zu den nächsten Alarmen.
4 Quittieren Sie auch diese Fehler mit der Taste „Set“.
9 Nach dem letzten Alarm wechselt KWB Comfort 3 wieder zum zuletzt angezeigten Menü.
Alarme löschen
4 Navigieren Sie zum Menü Hauptmenü >> Alarme >> Beheben und bestätigen
Sie mit der Taste „Set“, um alle Alarme zu löschen.
Die Fehlerbehebung funktioniert mit den meisten Alarmen, aber selbstverständlich nicht bei allen!
m Dass zumindest ein weiterer Alarm anliegt, zeigt die Regelung durch das Alarmsymbol in
der rechten unteren Ecke.
Titel
Info 0
Info 1
OK mit Set
((o))
4 Wählen Sie aus dem Alarmmenü den Befehl „Anzeigen“.
4 Die Regelung zeigt an, um welchen Alarm es sich handelt.
Bleibt ein Alarm aufrecht, kontaktieren Sie bitte Ihren KWB Top Servicepartner oder den KWB
Kundendienst.
8.1.1 Alarmprotokoll anzeigen
Hauptmenü >> Alarme >> Protokoll
Das Alarmprotokoll speichert das Auftreten, die Quittierung und die Behebung der letzten 50
Alarme mit Uhrzeit und Datum. Mit dem Drehrad blättern Sie durch die Protokolleinträge.
52
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Fehlersuche
Die Alarmliste
8
8.1.2 Alarmstatistik anzeigen
Hauptmenü >> Alarme >> Protokoll
In der Alarmstatistik zeigt die KWB Comfort 3, wie oft die einzelnen Alarme aufgetreten sind.
Mit dem Drehrad blättern Sie durch die aufgetretenen Alarme.
8.2 Die Alarmliste
Die nachfolgende Alarmliste beschreibt alle Alarme und enthält mögliche Reparaturversuche.
8.2.1 Alarm 00 – Die Regelung ist nicht vollständig eingestellt
Die Anlage wird abgeschaltet.
Tritt der Alarm 00 direkt nach dem Einschalten auf, wird nach dem Quittieren des Alarms die
Sprachauswahlmaske angezeigt.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.2 Alarm 01 – Der Speicherbaustein ist defekt
Die Anlage wird abgeschaltet.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.3 Alarm 02 – Elektronischer Defekt an den digitalen Eingängen
Die Anlage wird abgeschaltet.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Nach Beseitigung der Ursache wird der Alarm automatisch behoben.
8.2.4 Alarm 03 – Die Uhrzeit muss neu eingestellt werden
Stromversorgung und Pufferbatterie ausgefallen
Die Batterie im Kesselbediengerät kann die Platine etwa 1 Jahr mit elektrischer Spannung versorgen. Danach fällt das System aus und verlangt beim nächsten Start, dass Sie Uhrzeit und
Datum neu speichern:
Hauptmenü >> Datum/Uhrzeit [► 38]
4 Quittieren Sie den Alarm.
8.2.5 Alarm 04 – Das Wartungsintervall ist abgelaufen.
Verständigen Sie den Kundendienst.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
53
8
Fehlersuche
Die Alarmliste
Nach 1.500 Volllaststunden (bei KWB Easyfire und KWB Multifire) bzw. 3000 Volllaststunden
(bei KWB Powerfire) läuft das Intervall ab.
Durch Drücken der Taste Set wird der Alarm bis zum nächsten 100er-Sprung (z. B. 1600,
1700 Std.) unterdrückt.
8.2.6 Alarm 05 – Sicherheitsthermostat! Überhitzung des Kessels!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Bei Erreichen einer Betriebstemperatur von bis zu 95 °C wird der Sicherheitsthermostat (genauer: Sicherheitstemperaturbegrenzer „STB“) ausgelöst.
Reaktion auf
Alarm 05
4 Sichtkontrolle der Anlage durchführen
4 Kessel abkühlen lassen
4 Thermostat zurücksetzen: Schrauben Sie die schwarze Kappe am Schalterhalteblech an der
Front ab und drücken Sie den Knopf darunter mit einem Stift ein, bis ein Klickgeräusch zu
hören ist.
4 Kessel längere Zeit beobachten!
Stromausfall, Stromabschaltung
4 Kessel längere Zeit beobachten!
Kessel läuft bei hohen Kessel-Solltemperaturen unter Volllast und die
Wärmeabnahme fällt plötzlich weg.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Druckabfall im Heizsystem
4 Verständigen Sie Ihren Anlagenbauer/Installateur/SHK.
Die Kesselkreispumpe ist defekt und kann die Wärme nicht abführen.
4 Verständigen Sie Ihren Anlagenbauer/Installateur/SHK.
8.2.7 Alarm 06 – Hauptantriebsmotor ist überhitzt!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Thermischer Motorschutz hat angesprochen
4 Nach einiger Zeit kühlt der Antriebsmotor ab und die Anlage kann durch Aus- und Wiedereinschalten des Hauptschalters in Gang gesetzt werden.
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
Fremdkörper im Stokerkanal
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.8 Alarm 07 – Die Zündung funktioniert nicht!
Die Anlage konnte den Brennstoff auf dem Brennteller trotz mehrerer Versuche nicht entzünden.
Zündung falsch eingestellt oder defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Fehlender oder schlechter Brennstoff
4 Ist der Brennteller gefüllt?
54
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Fehlersuche
Die Alarmliste
8
4 Kontrollieren Sie den Brennstoffvorrat.
Zu viel Asche im Brennraum
Ursachen
• Aschebehälter ist voll
• Drehrost ist ausgefallen oder falsch eingestellt
• Brennstoff ist ungeeignet
Folgen
• Asche hat das Rohr für Fotozelle verlegt
• Asche zu hoch
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
WARNUNG
Verpuffungsgefahr bei Neustart
4 Kontrollieren Sie vor einem Neustart den Brennraum: Entfernen Sie alle Pellets vom Brennteller!
8.2.9 Alarm 08 – Der Brennstoffbunker ist leer! Bitte Nachfüllen!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Beheben Sie den Fehler, bevor Sie den Alarm quittieren.
Kein Brennstoff
Förderschneckensystem:
Das Fördersystem hat einige Zeit erfolglos versucht, Brennstoff aus dem Lagerraum zu entnehmen.
Saugsystem:
Die maximale Zeit zur Befüllung des Vorratsbehälters wurde überschritten - Die Anlage wechselt auf Bereitschaft.
Gleichzeitig setzt die Steuerung die verbleibenden Betriebsminuten des Saugbehälters auf 0,
sodass ein Saugvorgang ausgelöst wird, bevor die Anlage wieder in Betrieb geht.
4 Kontrollieren Sie den Brennstoffvorrat!
Störung in der Brennstoffzufuhr
4 Prüfen Sie, ob das Fördersystem arbeitet: Hören Sie ein Rieselgeräusch im Saugschlauch?
4 Beheben Sie Blockaden durch Klopfen auf den Saugschlauch.
4 Kontrollieren Sie die Dichtheit der Förder- und Rückluftleitungen.
8.2.10 Alarm 09 – Rauchgasfühlerwerte nicht plausibel!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Zu rasch steigende oder sinkende Temperaturwerte weisen auf einen Sensor-Defekt hin.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.11 Alarm 10 – Die Rücklaufanhebung funktioniert nicht!
Die Rücklauftemperatur erreicht den eingestellten Sollwert NICHT.
Die Anlage wird abgeschaltet.
Steigt nach einem Alarm die Rücklauftemperatur wieder über den Minimalwert, wird der Alarm
automatisch behoben!
B KWB Easyfire DE, 05.2011
55
8
Fehlersuche
Die Alarmliste
Rücklaufanhebung (Mischermotor, Ventilantrieb) schlecht eingestellt oder defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.12 Alarm 12 – RG-Temp im Betrieb zu niedrig
Die Anlage wird abgeschaltet.
Die gemessene Rauchgastemperatur ist zu niedrig
Die minimale Differenz zwischen Rauchgastemperatur und Kesseltemperatur wurde unterschritten und der im Rauchgas gemessene Sauerstoffgehalt liegt >17 %.
(Bei abgeschalteter Lambdaregelung wird nur die Temperaturdifferenz gewertet.)
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.13 Alarm 13 – Temperaturanstieg im Brennstoffvorrat.
Feueralarm!
GEFAHR
Brand im Brennstofflager!
4 Halten Sie alle Öffnungen am Kessel und zum Lagerraum geschlossen, um
die Luftzufuhr zu unterbinden.
9 Alarmieren Sie die Feuerwehr!
Der Schalter der Temperaturüberwachung Brennstoff („TÜB“) im Brennstoff-Lagerraum (bei
KWB Multifire: im Vorratsbehälter) reagiert bei 70 °C oder ist defekt!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Brandalarm im Vorratsbehälter bzw. Lagerraum
4 Ist der Förderkanal heiß, gibt es einen Brandgeruch oder sind Schmauchspuren sichtbar,
dann alarmieren Sie sofort die Feuerwehr! (wie im Sicherheitshinweis oben)
Ist der Förderkanal kühl, verständigen Sie den Kundendienst.
Fühler oder Fühlerverkabelung defekt
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.14 Alarm 14 – Die Elektronik hat 70 °C!
Die Temperatur im Inneren der Elektronik (Kesselplatine) hat 70 °C überschritten.
Die Anlage wird abgeschaltet.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.15 Alarm 15 – Der Rauchgasfühler fehlt oder ist defekt!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.16 Alarm 16 – Der Rücklauffühler fehlt oder ist defekt!
Die Anlage wird abgeschaltet.
56
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Fehlersuche
Die Alarmliste
8
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.17 Alarm 17 – Der Kesselfühler fehlt oder ist defekt!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.18 Alarm 19 – Der Aschebehälter ist nicht richtig montiert!
Der Sensor an der Montageposition des Aschebehälters weist auf eine fehlerhafte Anbringung
hin. In dieser Situation kann die Anlage nicht aktiv werden.
4 Entkoppeln Sie den Aschebehälter und montieren Sie ihn erneut. Gegebenfalls müssen Sie
den Behälter und den Anschlussbereich reinigen.
8.2.19 Alarm 21 – Konfigurationfehler! Letzte Sicherung aktiviert!
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.20 Alarm 22 – RG-Temp im Betrieb zu hoch
Die Anlage wird abgeschaltet.
Die gemessene Rauchgastemperatur ist zu hoch
Die Rauchgastemperatur hat den eingestellten Maximalwert überschritten.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.21 Alarm 23 – Der Brennstoffbehälter ist leer!
Beheben Sie den Fehler, bevor Sie den Alarm quittieren.
Zeigt nach einem Alarm der Überfüllschutz an, dass sich wieder Brennstoff im Stokerkanal befindet, behebt sich dieser Alarm automatisch.
Kein Brennstoff
Im Behälter ist kein Brennstoff. Kann das Glutbettminimum nicht innerhalb von 20 min erreicht
werden, wird die Anlage abgeschaltet.
4 Kontrollieren Sie den Brennstoffvorrat!
Lichtschranke verschmutzt oder defekt
4 Überprüfen Sie die Sensoren der Lichtschranke: Der Sender muss grün leuchten, der Empfänger rot – sonst ist der Signalweg verlegt.
Reinigen Sie in diesem Fall den Signalweg von Ablagerungen.
Anlage undicht
Vorwiegend Typ USV D
4 Kontrollieren Sie das Stokerlager (mögliche Stelle für Falschlufteintritt)
4 Deckel am Behälter muss dicht schließen
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57
8
Fehlersuche
Die Alarmliste
4 Kann die Ursache nicht gefunden oder behoben werden, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.22 Alarm 24 – Fehler am Entnahmesonden System
Die Steuerung konnte den Nullpunkt der Umschalteinheit bzw. die angesteuerte Sonde in der
vorgegebenen Zeit NICHT erreichen.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.23 Alarm 25 – Drehzahl Hauptantrieb zu tief!
Die Drehzahl des Hauptantriebs war 3 s lang unter dem Grenzwert.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.24 Alarm 26 – Drehzahl Hauptantrieb zu hoch
Die Drehzahl des Hauptantriebs war 5 s lang zu hoch.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.25 Alarm 27 – Kesseltemp. nicht plausibel!
Zu rasch steigende oder sinkende Temperaturwerte weisen auf einen Sensor-Defekt hin.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.26 Alarm 30 – Der Vorlauffühler vom Heizkreis 0 fehlt oder ist
defekt!
Hinweis: Entsprechende Alarmmeldungen zu den Heizkreisen 1 bis 34 werden als Alarm 33 bis
134 ausgegeben.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Kontrollieren Sie den Sensor beziehungsweise dessen Verkabelung.
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.27 Alarm 31 – Der Raumfühler am Heizkreis 0 fehlt oder ist
defekt!
Hinweis: Entsprechende Alarmmeldungen zu den Heizkreisen 1 bis 34 werden als Alarm 33 bis
134 ausgegeben.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Kontrollieren Sie den Sensor beziehungsweise dessen Verkabelung.
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.28 Alarm 32 – Der Außenfühler vom Heizkreis 0 fehlt oder ist
defekt!
Hinweis: Entsprechende Alarmmeldungen zu den Heizkreisen 1 bis 34 werden als Alarm 33 bis
134 ausgegeben.
58
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Fehlersuche
Die Alarmliste
8
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Kontrollieren Sie den Sensor beziehungsweise dessen Verkabelung.
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.29 Alarme 33 bis 134
Alle Alarme von 33 bis 134 betreffen fehlerhafte Verkabelung oder defekte Sensoren (Sensor
für Raum-, Außen- oder Vorlauftemperatur) für die Heizkreise 1 bis 34.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Kontrollieren Sie den genannten Sensor beziehungsweise dessen Verkabelung.
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.30 Alarme 135 bis 151 – Der Fühler vom Boiler x fehlt oder ist
defekt!
Die KWB Comfort 3 kann maximal 17 Boiler verwalten: Der Alarm 135 betrifft den Boiler 0, der
Alarm 151 den Boiler 16. Die Anlage läuft aber weiter.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.31 Alarme 152 bis 185 – Der Fühler 1 (2) vom Puffer x fehlt oder
ist defekt!
KWB Comfort 3 kann je 2 Sensoren in maximal 17 Puffern verwalten: Der Alarm 152 betrifft
den Sensor 1 in Puffer 0, der Alarm 153 den Sensor 2 in Puffer 0 … und der Alarm 185 den
Sensor 2 in Puffer 16. Die Anlage läuft aber weiter.
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.32 Alarm 187 – Netzwerkfehler am Kesselmodul 2!
Die Anlage wird abgeschaltet.
Kommunikationsproblem zwischen Kesselbediengerät und Kesselplatine
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.33 Alarme 188 bis 203 – Netzwerkfehler am Heizkreismodul x!
KWB Comfort 3 kann maximal 16 Heizkreiserweiterungsmodule verwalten:
• KWB Classicfire, KWB Easyfire, KWB Multifire: Der Alarm 188 betrifft das Modul 1, der
Alarm 203 das Modul 16.
• KWB Powerfire: Der Alarm 188 betrifft das Modul 3, der Alarm 203 das Modul 18.
Die Anlage läuft aber weiter.
Kommunikationsproblem zwischen Kesselbediengerät und
Heizkreiserweiterungsmodul
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
59
8
Fehlersuche
Die Alarmliste
8.2.34 Alarme 204 bis 237 – Netzwerkfehler am digitalen
Fernbediengerät x!
KWB Comfort 3 kann maximal 34 digitale Fernbediengeräte verwalten: Der Alarm 204 betrifft
das Gerät 1 … der Alarm 237 das Gerät 34. Die Anlage läuft aber weiter.
Kommunikationsproblem zwischen Kesselbediengerät und einem der digitalen
Fernbediengeräte
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.35 Alarm 238 – Fehler im Heizkreisnetz
Die Anlage läuft weiter.
Nach Beseitigung der Ursache wird der Alarm automatisch behoben.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.36 Alarm 239 – Der Kesselfühler am Zweitkessel fehlt oder ist
defekt!
Sensor oder Sensorverkabelung defekt
4 Kontrollieren Sie den Sensor für Kesseltemperatur am Zweitkessel beziehungsweise dessen
Verkabelung nach Vorgabe durch den Hersteller.
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.37 Alarm 240 – Der Unterdruck im Brennraum kann nicht
geregelt werden!
Das Saugzuggebläse kann den notwendigen Unterdruck im Brennraum NICHT erzeugen.
Die Anlage wird abgeschaltet.
Kesselöffnung undicht
4 Schalten Sie die Anlage ab und lassen Sie die auskühlen, bevor Sie die Dichtheit der Kesseltür prüfen!
Saugzuggebläse defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Wärmetauscher verlegt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Unterdruckmessung verlegt oder Sensor defekt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.38 Alarm 241 – Der Unterdrucksensor ist defekt!
Sicherheitsabschaltung! Der Unterdrucksensor im Brennraum ist defekt und zeigt dauerhaft
1 mbar an.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
60
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Fehlersuche
Die Alarmliste
8
8.2.39 Alarm 242 – Der Sauerstoffsensor fehlt oder ist defekt!
Der Sauerstoffsensor (Lambdasonde) fehlt oder ist defekt!
Die Anlage wird abgeschaltet.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.40 Alarm 244 – Kalibrierungsfehler der Lambdasonde
Es konnte kein gültiger Kalibrierungsfaktor vom Steuerungsmodul gelesen werden.
Die Anlage wird abgeschaltet.
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.41 Alarm 246 – Keine Flamme erkennbar
Die Fotozelle erkennt keine Flamme.
4 Ist das Rohr vor der Fotozelle verlegt?
4 Ist das Aschetransportsystem ausgefallen?
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.42 Alarm 248 – Das Kontrollintervall ist abgelaufen.
Nach Ablauf einer frei bestimmbaren Anzahl von Volllaststunden wird diese Erinnerung ausgelöst. Nach Änderungen der Intervallzeit und der „Anzahl Wartungen“ im Menü Kundendienst
[► 40] beginnt das Intervall immer wieder neu.
Der Alarm löst eine SMS aus, die Anlage bleibt aber weiter in Betrieb.
In der Werkseinstellung ist dieses Intervall deaktiviert.
8.2.43 Alarm 249 – Die Kaminkehrerfunktion ist aktiv
In diesem Status laufen alle Verbraucher mit Volllast.
Die Wipptaste „Messbetrieb“ wurde betätigt
4 Dieser Status wird automatisch beendet, wenn die Nachlaufzeit der Kaminkehrerfunktion
beendet ist – und kann NICHT vorzeitig abgebrochen werden!
8.2.44 Alarm 250 – Platinenrevision und Anlagennummer sind nicht
kompatibel
Die Anlage wird abgeschaltet.
Problem bei der Kompatibilität zwischen Platine und Anlage
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.45 Alarm 251 – Der Not-Aus-Schalter ist gedrückt!
Der Not-Aus-Schalter wurde gedrückt
Klären Sie, warum dieser Schalter („Gefahrenschalter“ lt. TRVB) gedrückt wurde:
4 Ist die Anlage in Ordnung, drücken Sie den Not-Aus-Schalter ein weiteres Mal.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
61
8
Fehlersuche
Die Alarmliste
In allen anderen Fällen:
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Kein Not-Aus-Schalter angeschlossen – Gefahr!
4 Schließen Sie einen Not-Aus-Schalter entsprechend den für Sie geltenden Bauvorschriften
an!
8.2.46 Alarm 253 – Drehzahl PL Ventilator zu klein!
Die Mindestdrehzahl des Primärluft-Gebläses wurde unterschritten.
4 Kontrollieren Sie die Verkabelung des Primärluft-Gebläses (PL)
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.47 Alarm 254 – Die Drehzahl des Saugzuggebläses ist zu
niedrig!
Die Mindestdrehzahl des Saugzugventilators wurde unterschritten.
Die Drehzahl des Saugzugs liegt seit 3 Minuten unter 60 Umdrehungen pro Minute.
4 Kontrollieren Sie die Verkabelung des Saugzugventilators
4 Tritt der Fehler wiederholt auf, verständigen Sie den Kundendienst.
8.2.48 Alarm 255 – Fehler GSM-Modul!
Kommunikation mit GSM-Modul unterbrochen
Die Kommunikation mit dem GSM-Modul konnte NICHT aufgebaut werden, die Anlage läuft
aber weiter:
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Kommunikationsweg unterbrochen
GSM-Modul NICHT eingesteckt
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
Schlechter Empfang
4 Überprüfen Sie den Empfang im Heizraum
Falsche Konfiguration
4 Verständigen Sie den Kundendienst.
62
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Anhang
9
9 Anhang
9.1 Effizienter und emissionsarmer Betrieb
(Basiert auf der Vergabegrundlinie RAL-UZ 112 „Der blaue Engel“)
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde!
Zum effizienten und emissionsarmen Betrieb Ihrer Heizanlage beachten Sie bitte folgende Hinweise:
• Die Installation und Einstellung der Anlage hat ausschließlich durch qualifiziertes, geschultes Personal erfolgen.
• Verwenden Sie ausschließlich die von uns vorgeschriebenen Brennstoffe [► 20]. Nur so
kann ein emissionsarmer, wirtschaftlicher und störungsfreier Betrieb Ihrer Heizanlage gewährleistet werden.
• Führen Sie in regelmäßigen Abständen die von uns empfohlenen Wartungs- und Reinigungsarbeiten wie im Abschnitt Wartungsvorschriften [► 43] beschrieben durch. Damit
gewährleisten Sie nicht nur die Funktionssicherheit der Heizanlage und deren Sicherheitseinrichtungen, sondern auch den effizienten und emissionsarmen Betrieb der Anlage. Die
beste Betreuung Ihrer Heizanlage erreichen Sie mit dem Abschluss eines Wartungsvertrags.
• Ihr Heizkessel ist innerhalb eines Leistungsbereichs von 30 % bis 100 % der Nennleistung
regelbar. Die Geräte sollten möglichst im mittleren und oberen Leistungsbereich (angepasst
an den jeweiligen Wärmebedarf) betrieben werden, um unnötige Emissionen im Kleinlastbetrieb zu vermeiden. Ideal ist die Kombination mit einem modulierenden Raum- und Heizungsregler um unnötiges Takten zu vermeiden und möglichst lange Laufzeiten zu gewährleisten.
• Aus energietechnischer Sicht sind ein Pufferspeicher und eine Kombination mit einer Solaranlage zu empfehlen. Damit ist ein effizienter und emissionsarmer Betrieb Ihrer Heizanlage
gewährleistet.
9.2 Aufkleber
HINWEIS
Gefahr durch fehlende Sicherheits-Aufkleber
m Aufkleber retten Menschenleben, schützen Sie vor Verletzungen und verhindern Sachschaden!
4 Sichern Sie den korrekten Gebrauch der Heizungsanlage: Kleben Sie deshalb
ALLE Aufkleber gemäß Anleitung auf!
4 Übergeben Sie die nicht genutzten Aufkleber an den/die Betreiber(in) der
Heizungsanlage und weisen Sie auf die möglichen Gefahren beziehungsweise Folgen hin!
4 Bestellen Sie fehlende oder fehlerhafte Aufkleber bei KWB.
9.2.1 Aufkleber am Schalterhalteblech
4 Kontrollieren Sie die Lesbarkeit der folgenden Symbole am Schalterhalteblech:
B KWB Easyfire DE, 05.2011
63
9
Anhang
Aufkleber
001 Hauptschalter
001
001
002
003
002 Taste Messbetrieb
002
003 Sicherheits-Temperaturbegrenzer STB
003
9.2.2 Aufkleber an der Front
4 Kontrollieren Sie, ob der Aufkleber 030 gut sichtbar auf die Abdeckung des Steuerkastens
geklebt ist.
030
9.2.2.1 Aufkleber am Aschebehälter
4 Kontrollieren Sie, ob der Aufkleber 033 am Deckel des Aschebehälters aufgeklebt ist.
Schwere Last
40 kg
kg
033
9.2.3 Aufkleber an der Rückseite
4 Kontrollieren Sie, ob die folgenden Aufkleber auf die Verkleidung geklebt sind.
64
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Anhang
Aufkleber
025 Stromversorgung:
9
027 Rücklauf:
025
026
027
230 V AC
029
025
027
026 Vorlauf:
029 Rücklaufanhebung lt.
Anleitung montieren:
°C
028
029
026
028 Entleerung:
028
Typenschild
4 Kleben Sie das Typenschild aus der Verpackungseinheit 2 in der rechten oberen Ecke auf
die grün lackierte Verkleidung.
9.2.4 Aufkleber am Einblasstutzen
4 Stellen Sie sicher, dass am Einblasstutzen der folgende Warnhinweis aufgeklebt ist:
DE
Achtung! Vor Befüllung
des Lagers Pelletheizung
ausschalten.
EN
Caution! Switch off pellet-fired heating system
before filling storage room.
ES
. N r.
Art
FR
Arrêtez l’installation de chauffage
avant de remplir le dépôt de combustible !
IT
KW B - U S P
27-2000097
¡Atención! Antes de llenar el depósito
desconectar la calefacción de pelets.
Prima di riempire il deposito del combustibile,
spegnere l‘impianto di riscaldamento.
SL
Pozor! Pred polnjenjem zalogovnika izklopite
ogrevalno napravo na pelete.
NL
Opgelet! Voor het vullen van de opslagruimte dient u de pelletverwarming
uit te schakelen.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
108 mm
Aufkleber
Pellet-Einblasstutzen
20.08.2009
Art.Nr. 27-2000097
65
9
Anhang
Aufkleber
9.2.5 Aufkleber am Lagerraum
4 Stellen Sie zu jeder Zeit sicher, dass die Lagerraum-Warnhinweise in der verwendeten
Sprache auf der Tür zum Lagerraum kleben! Danke!
66
B KWB Easyfire DE, 05.2011
TTD-EF2_DE.xls
07.06.2011
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Typ
EF2 S / EF2 GS / EF2 V
8
12
15
22
25
30
35
8,0
12,0
15,0
22,0
25,0
30,0
34,9
Nennleistung
kW
Teillast
kW
2,4
3,5
4,4
6,4
7,3
8,7
10,1
%
94,9
94,0
94,3
95,0
95,2
95,4
95,7
Kesselwirkungsgrad bei Nennleistung
Kesselwirkungsgrad bei Teillast
%
88,5
89,4
90,0
91,5
92,4
93,8
95,3
Brennstoffwärmeleistung bei Nennleistung
kW
8,4
12,8
15,9
23,2
26,3
31,4
36,5
Brennstoffwärmeleistung bei Teillast
kW
2,7
4,0
5,0
7,2
8,1
9,6
11
3
3
3
3
3
3
3
l
40
40
52
52
78
78
78
Zoll
1
1
1
1
5/4
5/4
5/4
Kesselklasse gemäß EN 303-5
Wasserseite
Wasserinhalt
Wasseranschlussdurchmesser
Wasseranschlussdurchmesser
DN
25
25
25
25
32
32
32
Wasserseitiger Widerstand bei 10 K
mbar
5,7
12
34,0
55,9
39,1
62,2
66,2
Wasserseitiger Widerstand bei 20 K
mbar
1,7
3,5
9,5
15,4
10,8
17,1
18,1
°C
60–80
60–80
60–80
60–80
60–80
60–80
60–80
°C
10
10
10
10
10
10
10
Kesseltemperatur
Minimale Kesseleintrittstemperatur
(bei Einbau des von KWB mitgelieferten Zwei-Wege-Ventils mit Stellmotor)
Minimale Kesseleintrittstemperatur
(bei Einbau einer externen Rücklauftemperaturanhebung)
Maximaler Betriebsdruck
°C
40
40
40
40
40
40
40
bar
3,5
3,5
3,5
3,5
3,5
3,5
3,5
Prüfdruck
bar
4,6
4,6
4,6
4,6
4,6
4,6
4,6
Feuerraumdruck
mbar
-0,2
-0,2
-0,2
-0,2
-0,2
-0,2
-0,2
Zugbedarf Nennleistung
mbar
0,10
0,10
0,10
0,10
0,10
0,10
0,10
Zugbedarf Teillast
mbar
0,06
0,06
0,06
0,06
0,06
0,06
0,06
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
120
120
120
120
120
120
120
Rauchgasseite
900–1100 °C
Feuerraumtemperatur
Saugzug vorhanden
Abgastemperatur Nennleistung (für Kaminberechnung)
Abgastemperatur Teillast (für Kaminberechnung)
Abgasmassenstrom Nennleistung
°C
°C
90
90
90
90
90
90
90
kg/h
21,3
32,3
40,2
58,5
66,4
79,4
92,2
Abgasmassenstrom Teillast
kg/h
6,9
10,2
12,6
18,2
20,5
24,2
27,8
Abgasvolumen Nennleistung
Nm³/h
16,5
24,9
31,1
45,2
51,3
61,4
71,2
Abgasvolumen Teillast
Nm³/h
5,3
7,9
9,8
14,1
15,9
18,7
21,5
Rauchrohrdurchmesser
mm
130
130
130
130
150
150
150
Kamindurchmesser (Richtwerte)
mm
140
140
140
140
160
160
160
Rauchrohranschlusshöhe kesselseitig
mm
750
750
870
870
1050
1050
1050
°
≥ 3°
≥ 3°
≥ 3°
≥ 3°
≥ 3°
≥ 3°
≥ 3°
Steigung des Rauchrohres
Feuchteunempfindlich
Kaminausführung
Pellets aus reinem Holz nach ÖNORM M7135 bzw. DIN Plus
Brennstoff
Heizwert
17,5 MJ/kg
Dichte
>650 kg/m³
Wassergehalt
8–10 Gew.-%
Ascheanteil
<0,5 Gew.-%
0,5–3 cm
Länge
0,5–0,6 cm
Durchmesser
<1 Gew.-%
Staubanteil vor Verladung
Reines Holz, Rindenanteil <15 Gew.-%
Rohstoff
Asche
Aschebehältervolumen
Aschebehälter gefüllt
l
28
28
28
28
28
28
28
kg
27
27
27
27
27
27
27
W
559,3
559,3
559,3
559,3
577,3
577,3
577,3
627,3
627,3
627,3
2207,3
2207,3
2207,3
2407,3
2407,3
2407,3
90
90
90
ja
Ascheaustragung
Elektrische Anlage EF2 V
230 VAC, 50 Hz, 13 A
Anschluss
Elektrische Anlage EF2 S
W
609,3
609,3
609,3
Elektrische Anlage EF2 GS
W
2189,3
2189,3
2189,3
2189,3
230 VAC, 50 Hz, 13 A
Anschluss
Elektrische Anlage EF2 GS mit Entnahmesonden
609,3
230 VAC, 50 Hz, 13 A
Anschluss
W
2389,3
2389,3
2389,3
2389,3
230 VAC, 50 Hz, 13 A
Anschluss
Saugförderung Typ EF2 GS
Max. Sauglänge
m
Max. Saughöhe
m
Inhalt Vorratsbehälter bei Typ EF2 GS
l
25
5
42
42
67
67
Vorratsbehälter Typ EF2 V
Inhalt Vorratsbehälter bei Typ EF2 V
107
l
Gewichte
Kesselgewicht EF2 V
kg
341
341
370
370
416
416
416
Kesselgewicht EF2 S
kg
326
326
352
352
394
394
394
Kesselgewicht EF2 GS
kg
349
349
378
378
424
424
424
TTD-EF2_DE.xls
07.06.2011
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Typ
EF2 S / EF2 GS / EF2 V
Emissionen laut Prüfbericht
Prüfbericht-Nr.
8
12
15
22
25
30
35
FJ - BLT
FJ - BLT
FJ - BLT
FJ - BLT
FJ - BLT
FJ - BLT
FJ - BLT
BLT-021/10
BLT-018/10
BLT-019/10
**
BLT-020/10
**
**
O2-Gehalt Nennleistung
Vol.-%
7,7
9,2
8,6
7,3
7,0
6,6
6,1
O2-Gehalt Teillast
Vol.-%
12,4
9,7
9,9
10,3
10,4
10,7
10,9
CO2-Gehalt Nennleistung
Vol.-%
12,8
11,4
11,9
13,2
13,4
13,9
14,4
CO2- Gehalt Teillast
Vol.-%
8,2
10,9
10,7
10,3
10,2
9,9
9,7
10,0
Bezug 10 % O2 trocken (EN 303-5)
CO Nennleistung
mg/Nm³
11,0
33,0
27,6
15,0
13,8
11,9
CO Teillast
mg/Nm³
153,0
20,0
21,5
25,0
25,7
26,8
28,0
NOx Nennleistung
mg/Nm³
148,0
135,0
137,7
144,0
147,5
153,2
159,0
NOx Teillast
mg/Nm³
126,0
131,0
131,0
131,0
133,3
137,2
141,0
OGC Nennleistung
mg/Nm³
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
OGC Teillast
mg/Nm³
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
Staub Nennleistung
mg/Nm³
14,0
21,0
16,8
7,0
8,4
10,7
13,0
Staub Teillast
mg/Nm³
7,0
9,0
11,7
18,0
15,9
12,5
9,0
Bezug 13 % O2 trocken (FJ-BLT)
CO Nennleistung
mg/Nm³
8,0
24,0
20,1
11,0
10,1
8,5
7,0
CO Teillast
mg/Nm³
111,0
15,0
15,9
18,0
18,5
19,2
20,0
NOx Nennleistung
mg/Nm³
108,0
98,0
100,1
105,0
107,3
111,2
115,0
NOx Teillast
mg/Nm³
91,0
96,0
95,7
95,0
96,8
99,9
103,0
OGC Nennleistung
mg/Nm³
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
OGC Teillast
mg/Nm³
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
Staub Nennleistung
mg/Nm³
10,0
15,0
12,0
5,0
6,2
8,1
10,0
Staub Teillast
mg/Nm³
5,0
7,0
8,8
13,0
11,4
8,7
6,0
nach § 15a-BVG Österreich
CO Nennleistung
mg/MJ
5,0
15,0
12,6
7,0
6,3
5,2
4,0
CO Teillast
mg/MJ
71,0
9,0
9,9
12,0
12,2
12,6
13,0
NOx Nennleistung
mg/MJ
68,0
63,0
64,2
67,0
68,4
70,7
73,0
NOx Teillast
mg/MJ
58,0
61,0
61,0
61,0
61,9
63,5
65,0
OGC Nennleistung
mg/MJ
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
OGC Teillast
mg/MJ
<1
<1
<1
<1
<1
<1
<1
Staub Nennleistung
mg/MJ
6,0
10,0
7,9
3,0
3,7
4,8
6,0
Staub Teillast
mg/MJ
3,0
4,0
5,2
8,0
7,1
5,5
4,0
**
Zeichnungsprüfung, Werte für Zwischengrößen interpoliert
FJ - BLT Franciso Josephinum Wieselburg – Biomass Logistic Technology
mg/Nm³
Milligramm pro Normkubikmeter (1 Nm³ unter 1.013 Hektopascal bei 0 °C)
KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
Industriestraße 235
A-8321 St. Margarethen an der Raab
Konformitätserklärung
im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang II 1 A
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine/Anlage:
Heizkessel der Baureihe
KWB Easyfire 8–35 kW
bestehend aus den Typen: KWB EF2 S/GS/V 8 / 12 / 15 / 22 / 25 / 30 / 33 / 35
in Kombination mit den Fördersystemen
KWB Pelletrührwerk, KWB Pelletrührwerk Plus, KWB Pellet Big Bag, Knickschnecke, Förderschnecke
allen einschlägigen Bestimmungen der Maschinenrichtlinie entspricht.
Weiters stimmt die Maschine mit folgenden Richtlinien/einschlägigen Bestimmungen überein:
Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG in der geltenden Fassung
EMV-Richtlinie 2004/108/EG in der geltenden Fassung
Angewandte europäische harmonisierte Normen:
EN 60335-1:2007, EN 60335-2-102:2006, EN ISO 12100-1:2009, EN ISO 12100-2:2009
Angewandte europäische/nationale Normen bzw. technische Vorschriften:
EN 303-5:1999, ÖNORM H 5170, M 7550 sowie die technische Richtlinien für den vorbeugenden
Brandschutz TRVB H 118.
Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen:
DI (FH) Stefan Ambros
Industriestraße 235,
A-8321 St. Margarethen an der Raab
Name
Anschrift
Konformitätserklärung wurde ausgestellt:
Erwin Stubenschrott, Geschäftsführer
Ort/Datum: St. Margarethen, am 08. Juni 2011
Glossar
Glossar
Ladung
... ist das "auf"laden von Puffer oder Boiler mit Energie
(mit heißem Wasser)
70
Rücklauftemperatur
Temperatur des Heizungswassers bei Eintritt in den
Kessel, also nach dem Durchlauf durch Radiatoren,
Fußbodenheizungen & Co.
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
A
Abdeckung, 8
Alarm
beheben, 41
Alarme, 41
Alarmmeldungen, 14
alkalisch, 46
Aschebehälter, 43, 48
Aufkleber, 63, 64
Außentemperatur, 25
Automatikbetrieb, 19
B
Befüllungszeit, 16
Befüllungszeiten, 16
Bereit (+Anf), 17
Bereitschaft, 17
bestimmungsgemäß
Brennstoffe, 20
Betriebssicherheit, 47
Betriebszustand, 17
Boiler, 15, 27
Boilerladefunktion, 27
Boilerprogramm, 27, 29
Boilertemperatur, 28
Brandschutztüren, 43
Brauchwasserspeicher, 15, 27
Brennstoffe
bestimmungsgemäß, 20
F
fehlend
Aufkleber, 63
fehlerhafte
Aufkleber, 63
Fernbediengerät
analog, 24
Feuerlöscher, 43
Feuerraum, 48
Freischaltung, 42
Frostschutz, 25, 27
Füllwasser, 46
G
Geräusche
Befüllung, 16
Glutbett, 17
Gruppe, 35
H
Handbetrieb, 25, 28
Hauptmenü, 13
Hauptschalter, 13, 17
Heizkosten, 47
Heizkreis, 24
Heizkreisregelung
raumtemperaturgesteuert, 19
I
Isttemperatur, 30
Brennstofflager, 43
Brennstoffzufuhr, 17
Brennteller, 17
K
Kessel
C
CEE-Stecker, 8
Code, 42
Kesselbediengerät, 18
Kesselstatus, 32
Kopfmaske, 13
Kopfstück, 50
D
Datum, 39
DIN 51731, 20
DIN-Plus, 20
Durchzünden, 17
E
Einschulung, 47
Emmissionswerte, 47
EN 14961-2, 20
EN14961, 20
ENplus, 20
Entnahmesonde
deaktivieren, 39
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Ein/Aus, 23
L
Ladezeit, 28
Ladezeiten, 30
Ladung
Puffer, 30
Lebensdauer, 47
Leereintrag, 26, 28, 30
M
Maximaltemperatur, 29
Minimaltemperatur, 30
mmol/l, 46
Mobiltelefone, 42
Motor, 36
mval/l, 46
71
Stichwortverzeichnis
N
Nachtabsenkung, 16, 24, 25
Nachtbetrieb, 19
Nennlast, 17
O
ÖNORM M 7135, 20
ÖNORM M7135, 20
P
Partybetrieb, 24
Puffer, 29
Pufferprogramm, 29
Puffertemperatur, 30
R
Raumfühler, 24
Raumtemperatur, 19
Reinigen, 48
Revisionsdeckel, 50
Revisionsöffnung, 50
Rücklauf, 24
S
Salzarm, 46
Sauganlage, 16
Schnellladung, 29
Sicherheitscode, 42
SMS
Vorlagen, 42
T
Tagbetrieb, 19
Telefonnummer, 40
Temp.Motor, 36
TÜB, 56
TÜB Brennstoff, 36
Typenschild, 65
U
Überfüllschutz, 36
Übergang, 25
Uhr, 18
Uhrzeit, 39
Umweltbelastung
minimal, 17
Urlaubsprogramm, 27, 29
V
VDI 2035, 46
Vorlauf, 24
W
Warmwasser, 27
Wartungsvertrag, 44, 47
Wasseraufbereitung, 15
Z
Zeitprogramm, 27, 30
Zünden Einschieben, 17
Zünden Heizen, 17
Software-Version, 40
Soll-Raumtemperatur, 24, 26
Solltemperatur, 25
Sommer-/Winterzeit, 39
Spannverschluss, 48
Sprache, 40
Standbybetrieb, 19
Stromversorgung, 13
72
B KWB Easyfire DE, 05.2011
Spezialist für
Biomasseheizungen
Industriestraße 235, A-8321 St. Margarethen/Raab
Tel. +43 (0) 3115 6116-0, Fax +43 (0) 3115 6116-4
office@kwb.at, www.kwb.at
KWB Deutschland
KWB Deutschland – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
www.kwbheizung.de
Niederlassung Süd
Königsberger Straße 46, D-86690 Mertingen
Tel.:+49 (0) 9078-9682-0, Fax:+49 (0) 9078-9682-79 99
office-sued@kwbheizung.de
Niederlassung Südwest
Schloß Weitenburg 7, D-72181 Starzach
Tel.:+49 (0) 7457-94 80-0, Fax:+49 (0) 7457-94 80-59 99
office-suedwest@kwbheizung.de
Niederlassung Mitte
Friedenbachstrasse 9, D-35781 Weilburg
Tel.:+49 (0) 6471-912 62-0, Fax:+49 (0) 6471-912 62-39 99
office-mitte@kwbheizung.de
Niederlassung West
Dieselstraße 7, D-48653 Coesfeld
Tel.:+49 (0) 2541-74 09-0, Fax:+49 (0) 2541-74 09-49 99
office-west@kwbheizung.de
KWB Frankreich
KWB France S.A.R.L.,
F-68000 COLMAR, 13 rue Curie
Tel.: 33 (0)3 89 21 69 65, Fax: +33 (0)3 89 21 69 83
contact@kwb-france.fr, www.kwb-france.fr
KWB Italien
KWB Italia GmbH
T.A. Edisonstraße 15, I-39100 Bozen
Tel.: +39 0 471 05 33 33, Fax: +39 0 471 05 33 34
info@kwb.it, www.kwb.it
Schweiz
Jenni Energietechnik AG
Lochbachstraße 22, CH-3414 Oberburg bei Burgdorf
Tel.: +41 (0) 34 420 30 00, Fax: +41 (0) 34 420 30 01
info@jenni.ch
Energie Service Sàrl
CH-1464 Chênê-Pâquier/VD, Mobil: +41 (0) 79 4092990
Tel.: +41 (0) 24 430-1616, Fax: +41 (0) 24 430-1943
jurg-anken@energie-service.ch
Belgien
Ökotech Belux GmbH
Halenfeld 12a, B-4771 Amel
Tel.: +32 (0) 80 571 98-7, Fax: +32 (0) 80 571 98-8
info@oekotech.be
Spanien
HC Ingeniería S.L
C/ San Quintín 10, 2º Izda, 28013 Madrid
Tel.: (+34) 91 548 30 25, Fax: (+34) 91 542 43 31
info@hcingenieria.com, www.hcingenieria.com
Chile
Energíadelsur
Carretera Gral. San Martín 9340 - P, Quilicura, Santiago
Tel.: +(56) 2 376 50 71, Fax: +(56) 2 443 54 21, Mobil: +(56) 9 9822 57 80
michael.schmidt@energiadelsur.com, www.energiadelsur.com
Irland
Rural Generation Ltd.
Brook Hall Estate, 65-67 Culmore Road
Londonderry, BT48 8JE
Tel.: +44 (0) 28 71 35 82 15, Fax: +44(0)28 71 35 09 70
info@ruralgeneration.com, www.ruralgeneration.com
Technical Energy Solutions Ltd.
Four Piers, Cregg, Carrick on Suir, County Tipperary
Tel.: +353 (0)51 83 32 82, Fax: +353 (0)51 64 11 22
info@tes.ie, www.tes.ie
Großbritannien
KWB Slowenien
Econergy Ltd.
Unit 8 & 9, St. George‘s Tower, Hatley St. George , Sandy,
Bedfordshire, SG19 3SH
T: +44 (0) 870 0545 554, F: +44 (0) 870 0545 553
admin@econergy.ltd.uk, www.econergy.ltd.uk
Vrečerjeva 14, SI-3310 Žalec
Tel.: +386 (0) 3 839 30 80, Fax: +386 (0) 3 839 30 84
info@kwb.si, www.kwb.si
Phase NRG Ltd
Banchory Business Centre, Burn O‘Bennie Road, Banchory, AB31 5ZU
T: +44 (0) 1330 82 65 68, F: +44 (0) 1330 82 06 70
info@phasenrg.co.uk, www.phasenrg.co.uk
KWB, moč in toplota iz biomase d.o.o.
Impressum: KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH . Industriestraße 235, A-8321 St. Margarethen/Raab
Tel. +43 3115 6116-0 . Fax DW 4 . office@kwb.at . www.kwb.at . Änderungen, sowie Satz- und Druckfehler vorbehalten
Fotos: F&E, Jörg Ide . Art.-Nr.: 21-2000366
KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
Gedruckt mit Öko-Plus Pflanzenfarben: Farben auf mineralölfreier Basis zum Schutz unserer Umwelt.
KWB Österreich
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