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KOMBISAVE - NSE AG

EinbettenHerunterladen
Universel l e Schutz- und Steuergeräte
KOMBISAVE
IEC 61850 ready
Messen
Schützen
Steuern und Automatisieren
Kommunizieren
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
1
EINSATZBEREICH
BEDIENUNG
Transformatorschutz
– Patentiertes thermisches Zweikörperabbild,
ideal für Öltransformatoren
­ – Inrush-Unterdrückung mit Erkennung von
Wandlersättigung
KOMBISAVE ist ein numerisches Schutz- und Steuergerät für den Einsatz im Verteilnetz der Mittelspannung oder der Industrie. Für den Anwender
stellt die hohe Funktionsdichte, getrennt in Schutzund Steuerungsfunktionen, einen wirtschaftlichen
Nutzen in seiner Betriebsführung dar. Die bewährt
einfache und zuverlässige Technologie aus der DIGISAVE Familie ist auch im KOMBISAVE implementiert. Die Bedienung wurde unter dem Aspekt der
selbsterklärenden Menüführung gestaltet, so dass
im Betrieb weitgehend auf Handbücher verzichtet
werden kann. Wert legen wir auf Qualität und Langlebigkeit nach swiss made Maßstäben.
Reserveschutz
­ – Dank umfangreicher Funktionalität und hoher
Verfügbarkeit optimal als Reserveschutz in
Hochspannungsanlagen einsetzbar
­
­
­
­
­
­
Alle Informationen und Parameter können über das
großzügige Display ausgelesen und über die Tastatur eingegeben werden. Ein PC und die Software
DIGICOM sind für einfache Anwendungen nicht
zwingend erforderlich.
Maschinenschutz
– Patentiertes thermisches Zweikörperabbild,
ideal für Motoren
­ – Rotorblockierschutz, Lastsprungschutz, Minmalstromschutz, Anlaufzähler
­
Durch die hohe Flexibilität lässt sich KOMBISAVE
für eine Vielzahl von Anwendungen einsetzen.
Einige Beispiele:
­
Einfach, klar, flexibel
Dem von Kunden gelobten Ansatz einer optimierten und daher weitestgehend selbsterklärenden
Menüführung wurde selbstverständlich auch beim
KOMBISAVE Rechnung getragen. So kann im Betrieb auf Handbücher und Expertenwissen verzichtet
werden.
­
Für komplexere Anwendungen und effizientere
Konfiguration besteht die Möglichkeit KOMBISAVE
über USB an einen PC anzuschliessen und mit der
Software DIGICOM zu bedienen.
E
rdfehlerschutz (Wattmetrisches Prinzip)
­ – Konventionelle Leistungsbewertungsprinzipien (P0/Q0-Integration) zur Erkennung von
Erdschlüssen und ihren Richtungen
­ – Patentiertes Energiebewertungsprinzip zur Erkennung von intermittierenden Erdschlüssen
­ – Parallelleitungskompensation bei Distanzschutz
Leitungsschutz
– Kabel-, Freileitungen sowie inhomogene
Leitungen in Mittelspannungsanlagen mit
optionaler AWE
– Alle möglichen Sternpunktbehandlungen
– Erkennung von intermittierenden Erdfehlern
– Doppelt gerichteter Erd- und Kurzschluss
(unabhängig in Vorwärts- und /oder Rückwärts- Richtungen einstellbar)
– Umfangreiche Logikfunktionen
– Polygonaler Distanzschutz mit 5 Vorwärtsund 2 Rückwärtszonen und mit Strom-,
Strom-Spannungs- und Unterimpedanz-Anregung
– Distanzschutz mit Laststromkompensation
Parametersätze lassen sich komfortabel und ohne
PC mittels eines USB-Sticks auf das KOMBISAVE
laden. Ebenfalls können Aufzeichnungen von
Ereignissen und Netzstörungen ohne PC mittels
USB-Stick ausgelesen und später vom Netzschutzingenieur bequem im Büro analysiert werden.
Durch die zusätzliche Möglichkeit der Bedienung
über die Kommunikations-Schnittstellen wird maximale Flexibilität erreicht.
Schutz dezentraler versorgung
­ – Ideal zum Schutz von Einspeisungen dezentraler Versorgungen (Photovoltaik, Wind, usw.).
­­ – Spannungsschutz, Frequenzschutz, QU-Schutz
­
Integriertes Bedienfeld
Die Bedienung der KOMBISAVE vor Ort erfolgt
über das klar strukturierte, einfach verständliche Bedienfeld auf der Gerätefront.
Kommunikation
– Umfangreiche Kommunikationsmöglichkeiten
gewährleisten eine hohe Flexibilität bei der
Automatisierung
KraftwerksschutzBlockschutz
UnterwerksschutzSchutz mit integrierter Stationsautomatisierung
MessstationenSchutz mit gerichtetem Erdschlussschutz
IndustrieSchutz für engmaschige Netze, ev. EF-Schutz
ErzeugungNetzentkopplung: QU-Schutz
Sekundäre VerteilungAutonomer Schutz, keine Batterieversorgung
Infrastruktur
1 Vollgrafisches, hochauflösendes RGB TFT-Display. Die dynamische Anlagenvisualisierung erleichtert es, einen Überblick über den Anlagenzustand zu gewinnen. Gut lesbare Textfelder zeigen
wichtige Messwerte auf einen Blick an.
2 11 frei programmierbare, dreifarbige LED für
Status- und Warnmeldungen. Diese 11 LED können individuell auf rot, grün oder orange eingestellt und jeweils statisch und blinkend beliebigen
Funktionen zugewiesen werden. Die LED können
durch Kunden komfortabel mit selbst bedruckbaren Einschubstreifen beschriftet werden.
3 Vier ergonomisch angeordnete Navigationstasten zur Bedienung am Gerät.
4 Eigenständige Taste zur Umschaltung zwischen
„Vor-Ort-Bedienug“ und „Fernsteuerung“. Zwei
eingebaute orange LED signalisieren den aktuellen
Bedien-Modus.
5 Zwei eigenständige Steuertasten dienen zum
Steuern von Anlagenbetriebsmitteln.
6 Drei eigenständige Funktionstasten.
Diesen
Tasten können häufig verwendete Funktionen z.B.
Aufruf eines bestimmten Menüs zugeordnet werden.
7 Mechanischer Schlüsselschalter für die Verriegelung von Schalthandlungen zum Beispiel bei
Servicearbeiten an einem Leistungsschalter.
Büro- und
Geschäftshäuser
Zweckbauten
Datenzentren
Green Energy
Wind
Photovoltaik
1
4
2
KOMBISAVE
6
Hauptverteilstation
Unterverteilstation
Verteilstationen
5
DIGISAVE
Kraftwerke
Wohngebäude
7
Petrochemie
Prozessindustrie
Mögliche Einsatzfelder für KOMBISAVE und DIGISAVE Schutzgeräte
Industrie
Green Energy
Wind, Photovoltaik
3
KOMBISAVE Bedienfeld
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
3
SCHUTZ
SCHUTZ
Das Schutz- und Steuergerät KOMBISAVE bietet einen umfangreichen Satz von hochentwickelten und
teilweise patentierten Schutzfunktionen für diverse
Anwendungen in der Mittel- und Hochspannungstechnik. Auszug wesentlicher Schutzfunktionen:
Doppelt gerichteter Kurzschluss (ANSI 67)
Die Geräte der SAVE-Familie arbeiten mit einem
schnellen und äusserst stabilen Richtungsalgorithmus,
der eine getrennte Einstellung für Vor- und Rückwärtsrichtung erlaubt. Mit dieser doppelt gerichteten Fehlererkennung und schneller Verriegelungslogik nach H2 kann ein hoch verfügbares Ringnetz
mit mehrseitiger Einspeisung aufgebaut werden. Ein
autonomer und redundanter, gestaffelter RichtungsBackupschutz gewährleistet bei Störungen der H2
Logik die Sicherheit.
Dieses System ist kostengünstig, effizient auch bei
kurzen Leitungslängen und eine echte Alternative zu
aufwändigem Distanzschutz. Zusätzlich erlaubt dieses
System einen integrierten Sammelschienenschutz.
Doppelt gerichteter Erdschluss (ANSI 67N, 67Ns)
nach Patent NSE
Vor allem in gelöschten und isolierten Netzen ist
die Richtungserkennung von Erdschlüssen nicht unkritisch. Für stehende Erdschlüsse mit definiertem
Erdfehlerstrom sind bekannte Leistungsbewertungsprinzipien (sin/cos und P/Q) durchaus akzeptabel.
Die SAVE-Familie umfasst zusätzlich ein patentiertes
extrem schnelles und effektives Erdschluss-Energiebewertungsprinzip. Dieses bewertet innerhalb
weniger Millisekunden selbst bei intermittierenden
Erdschlüssen mit Übergangswiderstand die Richtung
korrekt und einwandfrei.
Aufzeichnung von P0 und Q0 bei einem intermittierenden Erdfehler
Zweikörper Abbild (ANSI 49II)
Öltransformatoren weisen unterschiedliche Erwärmungskonstanten Kupfer/Öl und Öl/Umgebungsluft auf. Handelsübliche Schutzsysteme lassen sich
diesbezüglich nur schwer konfigurieren. Entweder
wird auf die eine oder auf die andere Erwärmungszeitkonstante abgestützt mit dem Kompromiss eines
unselektiven Schutzes. Die SAVE-Familie verfügt über
ein patentiertes Zweikörper-Abbild, um Transformatoren optimal im Schwerlastbetrieb zu schützen.
Drehfeldüberwachung
Gerichtete Schutzgeräte sind besonders bei der
Inbetriebsetzung aufwändig in der Kontrolle bezüglich richtig angeschlossener Strom- und Spannungswandler. Geräte der SAVE-Familie bieten
komfortable Messfunktionen, um die Inbetriebsetzung bezüglich korrekt angeschlossener Wandler
sicher zu stellen. Eine dieser Funktionen ist die
Drehfeldüberwachung.
Motorschutz
Umfangreiche Funktionen schützen Maschinen
beim Anlauf wie auch während dem Betrieb. Wellenbruch mit sprunghaftem Stromrückgang kann
genauso wie ein blockierter Rotor beim Anlauf
überwacht werden. Umfangreiche weitere Funktionen sind vom Schutzingenieur frei parametrierbar.
Netzentkoppelung
Spannungs- und Frequenzschutz helfen bei Netzfehlern, Erzeugersysteme gemäss den Vorschriften
sicher und entsprechend der Norm vom Netz abzutrennen.
Fehlerorter (ANSI 21FL)
Der Fehlerort zeigt die Entfernung zur Fehlerstelle in
Kilometer, sowie die gemessene Reaktanz in Ohm an.
Nullsystemleistungen
STANDARD: Richtungserkennung wattmetrisch nach Pne (P0)
vorwärts
Distanzschutz
Der Distanzschutz verwendet einen hochstabilen,
präzisen und schnellen Filteralgorithmus zur Bestimmung von R und X in den unterschiedlichen Messschleifen Leiter-Leiter resp. Leiter-Erde und Kombinationen davon.
Wahlweise können Nullsystemdaten, Komponenten
des Erdfaktors oder ein komplexer Erdfaktor eingegeben werden. Die eingegebenen Werte werden
automatisch umgerechnet.
Zudem kann zwischen Strom-Anregung, Strom-Spannungs-Anregung und Unterimpedanz-Anregung gewählt werden.
Der polygonale Distanzschutz umfasst 5 Vorwärtsund 2 Rückwärtszonen. Er erkennt Leiter-Leiter- und
Leiter-Erde-Schleifen und verwendet wählbar ein zyklisches oder azyklisches Messverfahren zur Bestimmung
mehrpoliger Fehler.
Desweiteren umfasst er die Berücksichtigung des Lastmoments, eine optionale Pendelsperre für mehrseitige
Speisung, Parallelleitungskompensation, MHO-Kreischarakteristik und unterschiedlich wählbare Blockierverfahren.
X
Xmax
ZEinstellung =ZLastmax
n
stI
La
R
k
du
tiv
st ei
ZLast
X
MA
st
Induktiver
Lastbereich
ohmscher Lastbereich
Last
La
stK
ap
az
itiv
a
de L
gen
MA
X
kapazitiver
Lastbereich
Kennlinien des Distanzschutzes
Das Diagramm zur Kennlinienauswertung enthält
fünf Zonen in Vorwärtsrichtung und zwei Zonen in
Rückwärtsrichtung. Die Richtungsgerade im Quadrant zwei für Vorwärtsfehler weist einen Winkel
zur Y-Achse von 30° auf. Die Richtungsgerade im
vierten Quadranten für Vorwärtsfehler weist einen
Winkel zur X-Achse von 20° auf. Für Rückwärtsfehler wird die Grafik am Nullpunkt gespiegelt.
Über die Rn und Xn Werte werden die Polygone
vollständig definiert.
Optional kann eine Pendelsperre aktiviert werden.
Ihre Funktionsweise soll an folgendem Beispiel verdeutlicht werden.
1. Eine parallele Leitung wird zweiseitig gespeist,
wodurch sich der Lastpunkt nach 1.) verschiebt.
2. Ein Fehler auf Leitung 1 erzeugt einen Sprung
des Lastvektors nach 2.).
3. Bei der Abschaltung der fehlerbehafteten Leitung, springt der Lastvektor aufgrund des veränderten Lastwinkels nach 3.).
4. Das Voreilen der Generatorspannung verändert
den Lastvektor zunehmend nach 4.).
5. Bei der Wiederzuschaltung der Leitung läuft der
Lastvektor kurz über die Anregekennlinie nach 5.)
und weiter nach 6.) und kehrt schliesslich in die Ursprungsposition 1.) zurück. Dieser Zonenübergang
wird als Pendelung erkannt und die Anregung und
Auslösung des Distanzschutzes wird gesperrt.
1.)
Rmax
Z
Distanzschutz-Unterimpedanzanregung mit Lastausblendung
Das Diagramm der Unterimpedanzanregung enthält
einen kreisförmigen Kennlinienteil, welcher den Lastbereich abgrenzt. Die maximalen induktiven und kapazitiven Lastwinkel definieren die seitlichen Einschnitte.
Mit Xmax und Rmax kann das Polygon abgegrenzt werden.
rückwärts
2.)
Z
3.)
Z
4..6.)
Z
Xn
X2
ERWEITERT: Richtungserkennung nach EP0 resp. EQ0
(EP0 und EQ0 = Integration von P0 und Q0)
X
2.)
X1
Leit
un
g
6.)
R
1.)
3.)
R2
Lastpunkt
Rn
R1LL
R1LE
RR1
Z
RRn
Fe
hl
er
Z
vorwärts
5.) 4.)
RF
rückwärts
Funktionsweise des patentierten E0-Richtungsverfahrens der NSE AG für intermittierende Erdschlüsse
XR1
Veranschaulichung der Funktionsweise der Pendelsperre
XRn
4
NSE electrical Transmission and Distribution Network
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
5
SCHUTZ
STEUERUNG
Dezentrale Stromerzeugung mit QU-Schutz
Die QU-Schutzfunktion wurde nach dem Transmissioncode 2007 folgendermassen umgesetzt: Im
Leerlauf erzeugen umrichtergesteuerte, dezentrale
Erzeugungsanlagen (DEA) Blind-leistung und belasten das Verteilnetz mit Netzoberschwingungen.
Bei unzureichender Einspeisung durch die DEA
kann zudem die Versorgungsspannung sinken. Die
Einspeisung durch die DEA muss in solchen Fällen
abgeschaltet werden, um Netzinstabilitäten zu verhindern.
Q/S
NETZ
NETZ
DEA
Vorteile der H2- Logik:
­– Schneller Schutz für Maschennetze, unabhängig
von Netzschaltzustand und Leitungslänge
­– Integrierter Sammelschienenschutz
­– Autonomer Backupschutz nach Staffelprinzip
­– Keine Impedanzwerte nötig, auch keine Erdimpedanzwerte: einfachstes Engineering
­– Unabhängig vom Schaltzustand ist nur ein einziger Parametersatz nötig
DEA
G
P
P
Die H2-Logik bietet nun in einem Radial- oder
Ring/Maschennetz eine schnelle (0.2ms), selektive Abschaltung von Kurzschlüssen/Erdschlüssen
bei unterschiedlichsten Netzschaltzuständen. Als
Signalübertragungsmedium zwischen den Schutzgeräten kommen Zwei- oder Dreidrahtverbindung
(verdrillte Leitung) und LWL Verbindung mit entsprechenden Umsetzern in Frage. Die Signalleitungen werden durch das SAVE-Gerät laufend überwacht und bei Störung schaltet das System auf ein
redundantes, autonomes Schutzverhalten um.
P/S
Anlagenvisualisierung
Der Aufbau einer Anlage und die darin verwendeten Betriebsmittel können grafisch dargestellt werden. Die Erfassung der Betriebsmittelzustände über
Eingänge des KOMBISAVE ermöglicht die dynamische Visualisierung des aktuellen Zustandes der
realen Anlage.
Ergänzend zeigen gut lesbare Textfelder die wichtigsten Messwerte auf einen Blick an.
1 Das Menü «Steuern» wird über die Pfeiltasten angewählt und mit «enter» aktiviert.
2 Mit den Pfeiltasten wird der Leistungsschalter
in der Visualisierung angewählt. Im Textfeld erscheinen entsprechende Zusatzinformationen.
3 Mit «enter» wird die Wahl bestätigt und die verfügbaren Bedienhandlungen werden angezeigt.
Die grafische Anlagenvisualisierung und die Messwertanzeige können über die PC-Software DIGICOM einfach und bequem konfiguriert werden.
4 Mit den Pfeiltasten wird die gewünschte Bedienhandlung «Schliessen» selektiert und mit «enter»
bestätigt. Nach Eingabe eines Passwortes wird der
Leistungsschalter geschlossen.
Anlagenvisualisierung und Messwertdarstellung
Steuern eines Leistungsschalters
Betriebsmittelsteuerung
Vorhandene Betriebsmittel lassen sich über das
KOMBISAVE steuern, wenn sie mit Ausgängen des
KOMBISAVE verbunden werden.
Die Steuerung erfolgt wahlweise über:
Das integrierte Bedienfeld
Die Binär-Eingänge
Die Leitstelle (Netzwerk-Schnittstellen)
Logikfunktionalität
Die integrierte umfangreiche und leichtverständliche Logikfunktionalität ermöglicht es zur Automatisierung der Schaltanlage neue Funktionen aufzubauen. Dazu können diverse Signale der Schutzfunktionen, des Bedienfeldes, der binären Ein- und
Ausgänge sowie Meldungen der Leitstelle und virtuelle Betriebsmittel (zur Abgangsvisualisierung, Betriebsmittelsteuerung) miteinander verknüpft werden. Zur Verknüpfung stehen dabei diverse Funktionsbausteine zur Verfügung, unter anderem:
Logik-Gatter
Zähler
Zeitglieder
Speicher
Kennlinien des QU-Schutzes
R
ückwärtige Verriegelung für schnellen
Schutz in Maschennetzen
Mittelspannungsnetze zeichnen sich durch ihre permanent wachsende und komplexe Struktur aus.
Dabei sind viele Varianten von Schaltzuständen
im Betrieb möglich, was den Einsatz von Distanzschutz aufgrund sich ändernden Netzimpedanzen
oft schwierig macht. Im Bereich von Industrieverteilungen erschweren Netzoberschwingungen den
Einsatz von Leitungsdifferentialschutz und die Überwachung der Sammelschiene muss mit zusätzlichen
Geräten realisiert werden. Diese Erkenntnisse bewog die Firma Sprecher&Schuh aus Aarau/CH, 1976
eine spezielle Verriegelungslogik (Hilfslogik 2) zu
entwickeln.
In der unten gezeigten Abbildung wird ein Netzausschnitt mit drei Stationen in einem ausgedehnten Ring gezeigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob
zwischen A-E zusätzliche parallele Versorgungswege zugeschaltet sind und damit die Netzimpedanz
beeinflussen. In einer Station sind zusätzlich radiale Abzweige angedeutet. Als Schutzrelais werden
für die Leistungsschalter A-E Überstromrichtungszeitschutz (RD) und für F ungerichteter UMZ (RN)
verwendet. Die sich gegenüberliegenden Schutzrelais (z.B. B, C oder D, E) signalisieren gegenseitig
jeweils Fehler in Rückwärtsrichtung. Die am gleichen Stationssperrbus liegenden Schutzrelais (z.B.
A, B, F oder C, D) signalisieren gegenseitig jeweils
Fehler in Vorwärtsrichtung (A, B, C, D) oder in den
Abzweigen (F).
LTG-FEHLER
EINSPEISUNG A
EINSPEISUNG B
A
B
C
D
E
SAVE RD
SAVE RD
SAVE RD
SAVE RD
SAVE RD
PAR
SET
BACKUP
I> vw
2xIn
tI> vw
0.4s
FAST RING
I>> vw
2xIn
I>> rw
2*In
tI>> vw
0.1s
tI>> rw
0.1s
SET
PAR
BACKUP
I> vw
2xIn
tI> vw
0.8s
FAST RING
I>> vw
2xIn
I>> rw
2*In
tI>> vw
0.1s
tI>> rw
0.1s
PAR
SET
BACKUP
I> vw
2xIn
tI> vw
0.6s
FAST RING
I>> vw
2xIn
I>> rw
2*In
tI>> vw
0.1s
tI>> rw
0.1s
SAVE RN
PAR
I>
tI>
SET
2xIn
0.6
PAR
SET
BACKUP
I> vw
2xIn
tI> vw
0.8s
FAST RING
I>> vw
2xIn
I>> rw
2*In
tI>> vw
0.1s
tI>> rw
0.1s
Relais OUT
Opto IN
F
SS-FEHLER
PAR
SET
BACKUP
I> vw
2xIn
tI> vw
0.6s
FAST RING
I>> vw
2xIn
I>> rw
2*In
tI>> vw
0.1s
tI>> rw
0.1s
AbgangFEHLER
Signalleitung mit H2-Überwachung
bei Störung wird von FAST RING
durchs Schutzgerät auf BACKUP umgeschaltet
(es sind nur Fehler bedingte Signalpfade eingezeichnet)
Die Schalthoheit lässt sich über Binär-Eingänge oder
durch die Leitstelle festlegen. Um die Sicherheit zu
gewährleisten, kann über eine R/L-Taste die Möglichkeit zur Fernbedienung ausgeschaltet und über
einen Schlüsselschalter jeder Steuerbefehl unterdrückt werden.
Die Steuerung über das Bedienfeld vor Ort erfolgt
über die vier Navigationstasten im Zusammenspiel
mit der Anlagenvisualisierung. Zwei eigenständige
Funktionstasten «I» und «O» erlauben eine sichere
und effiziente Bedienung ausgewählter Betriebsmittel.
Die Steuerung über die Navigationstasten ist unten am
Beispiel eines Leistungsschalters veranschaulicht:
Die Konfiguration der Logik erfolgt bequem über
die PC-Software DIGICOM.
Das eigenständige Konzept zur Logik-Eingabe und
Logik-Verarbeitung im KOMBISAVE besticht durch
Verständlichkeit und einfache Handhabung.
Das KOMBISAVE bietet hohe Flexibilität hinsichtlich
verfügbarer Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle. Moderne und aktuelle Standards wurden
berücksichtigt, welche einen umfassenden Datenaustausch ermöglichen.
Schneller Ring- und Maschennetz-Schutz mit integriertem Sammelschienenschutz und autonomen Backup besonders für kurze Leitungslängen
6
NSE electrical Transmission and Distribution Network
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
7
KOMMUNIKATION
Schnittstellen
Zum Anschluss des KOMBISAVE an einen Computer,
an eine Leittechnik oder zur Verbindung mit anderen
Schutzgeräten stehen folgende Schnittstellen zur Verfügung:
USB-Frontschnittstelle
– ­Schnell zugänglich auf der Gerätefront, USB
Typ A Buchse.
­ – ­Überwachung, Konfiguration, Bedienung und
Auslesen des Gerätes durch PC.
­ – ­Laden neuer Konfigurationsdaten mittels
USB-Stick.
RS-485-Schnittstelle
– ­Geschützt auf der Geräterückseite, Schraubklemme zum Anschluss an einen RS-485-Bus
mit bis zu 32 Geräten.
– ­Überwachung und Bedienung durch Leittechnik oder PC über RS-485 unter Verwendung
des IEC 60870-5-103 Protokolls.
– ­Anschluss von Schutzgeräten, die über RS-485
bzw. IEC 60870-5-103 Protokolle kommunizieren.
Ethernet-Schnittstelle (TCP/IP)
–­ ­Optional, geschützt auf der Geräterückseite,
elektrischer oder optischer Anschluss wählbar.
­– ­Überwachung und Bedienung durch Leittechnik oder PC über Ethernet (TCP/IP) unter
Verwendung IEC 61850 Protokolls.
PC-SOFTWARE DIGICOM
Protokolle
Moderne Leittechnik-Systeme verwenden verschiedene Protokolle zum Datenaustausch. Die Integration von Protokollen direkt im Schutzgerät erlaubt
eine nahtlose Anbindung des KOMBISAVE an
viele Leittechnik-Netzwerke.
IEC 60870-5-103
– ­IEC 60870-5-103 ist ein Standard für die Übertragung von Schutzdaten und Störschrieben.
– ­Die Übertragung erfolgt über elektrische RS485-Verbindungen.
– ­Die Unterstützung von IEC 60870-5-103 über
die RS-485-Schnittstelle ist standardmässig
enthalten.
IEC 61850
– ­IEC61850-8-1; block 1, 2, 5, 6, 9ab, 12ad,
13, 14.
– ­IEC 61850 ist ein allgemeines Übertragungsprotokoll für die Schutz- und Leittechnik in
elektrischen Schaltanlagen der Mittel- und
Hochspannungstechnik (Stationsautomatisierung).
– ­IEC 61850 beschreibt unter anderem:
• Allgemeine Festlegungen für Schaltanlagen,
•d
ie wichtigsten Informationen für Funktionen und Geräte und
• den Informationsaustausch für Schutz,
Überwachung, Steuerung und Messung.
– ­Die Übertragung erfolgt über elektrische oder
optische Ethernet-Verbindungen (TCP/IP).
– ­Die Unterstützung von IEC 61850 über die
Ethernet-Schnittstelle kann als Zusatzoption
bestellt werden
DIGICOM dient als Benutzerschnittstelle zu unseren
KOMBISAVE und DIGISAVE Geräten, egal welcher
Version und welchen Typs.
Neben der Einstellung der Schutzgeräte können mit
DIGICOM auch Messwerte, Ereignisse und Stördaten ausgelesen und angezeigt werden. Das Unterprogramm DIGIVIEW erlaubt zudem die grafische
Darstellung von Stördaten und unterstützt unsere
Kunden bei der Analyse von Netzstörungen.
DIGICOM Basic
– Für alle DIGISAVE und KOMBISAVE
verwendbar
­– Gratis über das Internet erhältlich
­– Einfachste intuitive Bedienung
– Integrierte Hilfetexte und Handbücher
­– Schutzparametrierung
DIGICOM Advanced
– Alle DIGICOM Funktionen
– Servicezentrum für Firmware-Upgrades
– Auslesen von Messwerten und Stördaten
– Konfiguration der Anlagenvisualisierung
– Konfiguration der Steuerung und Logik
– Assistent für Schutz-Einstellungen
– Konfigurator für IEC 61850
– DIGIVIEW: Werkzeug für die grafische
Analyse von Stördaten
Parametrierung in DIGICOM
Konzeptbild Konfiguration der Anlagenvisualisierung
in DIGICOM
Stationsbus
Leitstelle
Leitstellenanbindung
- IEC 61850 (Ethernet)
- IEC 60870-5-103 (RS-485)
Gerätestatus KOMBISAVE in DIGICOM
PC-Verbindung
Möglicher Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks
- USB
Stördatenanalyse mittels DIGIVIEW in DIGICOM
Logikeditor eeSchema aus KiCad
8
NSE electrical Transmission and Distribution Network
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
9
FUNKTIONSUMFANG
KO KO KO KO
M M M M
BI BI BI BI
SA SA SA SA
VE VE VE VE
-... -... -... -...
-I2 -I4 -I4 -I4
U0 U0 U1 U4
-... -... -... -...
Netzfehler: Strom (und Spannung) pro Phase, KS-Dauer, binäre Ein-/Ausgänge, Datum/Uhrzeit
Ereignisliste mit 1‘000 Ereignissen, Stördatenaufzeichnung max. 8s
IL1, IL2, IL3, IL0, I15min Mittel, therm. Füllstand 3
Service
USB
50N/51N IE>, IE>>Erdstrom; zweistufig, UMZ und AMZ wählbar
Ethernet
(optisch)
X6.1
X6.2
X6.3
X6.4
X6.5
X6.6
X6.7
X6.8
Leitungen, etc.
37 I<Unterstromschutz 48
-Anlaufzeitüberwachung 66/86 -Wiedereinschaltsperren 14 -Rotorblockierschutz 51M -Lastsprungschutz 50BF -Schalterversagerschutz 79 AWEAutomatische Wiedereinschaltung 68 -Inrushschutz 50 -Kurzschlusseinschaltschutz -
-Sammelschienschutz nach H2 C
67N IE ger>, IE ger>> Doppelt gerichteter Erdschluss; für isol., komp. und starre Netze 67Ns IEE >, IEE >>Doppelt gerichteter intermittierender Erdschluss; für isol., komp. Netze I1
BO1
I2
BO2
I3
BO3
C
I0
D
X2.1
X2.2
X2.3
BI1
BI2
X4.1
X4.2
X4.3
X4.4
X4.5
X4.6
BI3
BI4
BI5
BI6
BI7
X4.7
X4.8
X4.9
X4.10
X4.11
X4.12
BI8
BI9
BI10
BI11
BI12
X4.13
X4.14
X4.15
67 Iger>, Iger>>Doppelt gerichteter Kurzschlussschutz; zweistufig 27/59 U<, U>Unter- / Überspannungsschutz; je zweistufig QU
QU-Schutz (optional)
21FL
-
Fehlerorter (optional)
25
-Synchrocheck (optional)
(
)
(
)
)
21, 21NZ
Polygonaler mehrstufiger Distanzschutz; 5 Vorwärts-, 2 Rückwärts-Zonen (
)
21, 21NZMHO-Kreis-Charakteristik für Distanzschutz (
)
-
)
--
10
)
Parallelleitungskompensation für Distanzschutz (
Pendelsperre für Distanzschutz
( )
PARAMETERSÄTZE
2244
NSE electrical Transmission and Distribution Network
Rx
LWL2
X5.1
X5.2
X5.3
X5.4
X5.5
X5.6
X5.7
X5.8
BO8
BO9
D
BO10
BO11
BO12
BO13
Watchdog
(BO0)
Ethernet
(elektrisch)
U2
I1
BO1
I2
BO2
I3
BO3
I0
BO4
C
X2.1
X2.2
X2.3
BI1
BI2
X3.2
X3.3
X3.4
X3.5
X3.6
X3.7
X3.8
X3.9
X3.10
X4.1
X4.2
X4.3
X4.4
X4.5
X4.6
BI3
BI4
BI5
BI6
BI7
X4.7
X4.8
X4.9
X4.10
X4.11
X4.12
BI8
BI9
BI10
BI11
BI12
X4.13
X4.14
X4.15
BI13
BI14
X1.3
X1.2
X1.1
E
R-
X7.1
X7.2
Rx+ X7.3
Rx- X7.6
Tx-
B
U0
X2.12
X2.13
X3.1
X3.11
X3.12
X2.14
X2.15
R+
U3
X2.4
X2.5
X2.6
X2.7
X2.8
X2.9
X2.10
X2.11
BO5
X2.12
X2.13
X3.1
BO6
BO7
X3.2
X3.3
X3.4
X3.5
X3.6
X3.7
X3.8
X3.9
X3.10
BO8
BO9
BO10
D
BO11
BO12
X3.11
X3.12
BO13
X1.3
X1.2
X1.1
Watchdog
(BO0)
E
•1A/5A-Anschluss über Software umstellbar
•Binär-Ausgänge BO1…BO13 über Software als Öffner oder Schließer konfigurierbar
F
•Ethernet elektrisch oder optisch
erhältlichchange
Status
date
name
Origin
•Vierter Spannungseingang für U0 oder als Synchroneingang
verwendbar
date
F
USB
Tx+
U1
X6.1
X6.2
X6.3
X6.4
X6.5
X6.6
X6.7
X6.8
X2.9
X2.10
X2.11
BO7
AService
RS485
X2.4
X2.5
X2.6
X2.7
X2.8
BO6
BI13
BI14
Hilfsenergieversorgung
E
(
-Z<Strom-, UI-, Unterimpedanz-Anregung für Distanzschutz (
-
LWL1
BO4
81U/81O f<, f>Unter- / Überfrequenzschutz; je zweistufig 47 U2>Drehfeldüberwachung Tx
BO5
74TCTCAuslösekreisüberwachung -
X2.14
R- X2.15
B
49 & 49II >Thermische Überlast; Zweikörper Abbild für Öltrafos, Motoren,
46 I2>Schieflastschutz X1.5 + DC
X1.4 -
Schutzfunktionen
Überstrom; zweistufig, UMZ und AMZ wählbar
4
KOMBISAVE-V1-I4U4-BI14BO14-RS-EE
R+
RS485
B
Beschreibung
4
4
X1.5 + AC,DC HilfsenergieX1.4 versorgung
P, Q, S, cos 50/51 I>, I>> 3
1
A
U0, UL1, UL2, UL3, UL12, UL23, UL31, f ANSIIEC
2
A
11 11 11 11
Beleuchtetes grafisches RGB TFT- Display 2
KOMBISAVE-V2-I4U0-BI14BO14-RS-EO 4
LED (dreifarbig, frei programmierbar, statisch, blinkend) 1
1
Messwerte und Anzeigen
ANSCHLUSSSCHEMA (Beispiele)
1
Status
change
date
CH 5610 Wohlen
Bremgarterstrasse 54
Telefon +41 (0)56 618 77 99
Telefax +41 (0)56 618 77 90
name
Origin
Repl. f.
date
Schema Nr:
User
Proved
Projekt Nr
Standard
1
2
CH 5610 Wohlen
Bremgarterstrasse 54
Telefon +41 (0)56 618 77 99
Telefax +41 (0)56 618 77 90
Schema Nr:
User
Repl.
by
Proved
Repl. by
F
Projekt Nr
Standard
1
Repl. f.
2
Sheet
2
2 Sh.
3
electrical Transmission and Distribution Network
3
4
4
NSE
11
MASSBILDER
TECHNISCHE DATEN
Einbauvariante
Ø M5
20
10
5.5
185
5.8
205
216
14
Ø M5
230
20
10
NSE00118a
50
112
129
20 12
Mess-Eingänge
50 oder 60Hz
Nennfrequenz fN
Stromeingänge
I1, I2, I3, I0
Nennstrom IN
1A und 5A
(Softwaremässig umstellbar)
Verbrauch pro Phase bei IN<0.2VA
Genauigkeit
0.02…40xINGenauigkeit <3%
40…100xINGenauigkeit <10%
Belastbarkeit
dauernd4xIN
thermisch100xIN
dynamisch250xIN
Spannungseingänge
U1, U2, U3, U0/Ux
Nennspannung UN
100V und 110 V AC
(Softwaremässig umstellbar)
Verbrauch pro Phase
<0.2VA
Genauigkeit
025…2xUNGenauigkeit <1%
Belastbarkeit
dauernd2xUN
NSE00112
NSE00118
Ø
114
100
50
112
129
7
20 12
Hilfsenergieversorgung
GleichstromversorgungV1
Funktionsbereich
16…160V DC
Leistungsaufnahme<5W
Überbrückungszeit bei Netzausfall 50ms
AC/DC Versorgung
V2
Funktionsbereich
120…250V DC
90…250V AC
Leistungsaufnahme <5VA
Überbrückungszeit bei Netzausfall 50ms
185
14
20 12
20
10
70
NSE00117a
230
30
115.5
30
14
Ø M5
230
20
10
Zur einfacheren
Verdrahtung kann
das Gerät in den
Montagewinkeln
abgeklappt werden
NSE00117a
50
112
129
20 12
230
12
M5
50
112
129
Ø
NSE electrical Transmission and Distribution Network
14
NSE00111
Ø M5
Aufbauvariante
Binäre Ein- und Ausgänge
Binär-Eingänge
Anzahl14
Nennspannungsbereich “High” 19…250V AC/DC
Nennspannungsbereich “Low”
0…12V AC/DC
Schaltschwelle 15…16V AC/DC,
Stromaufnahme angeregt
<2mA
Binär-Ausgänge
Anzahl14
Nennspannung
250V AC/DC
Zulässiger Schaltstrom
10A @ 240V AC, dauernd
8A @ 250V AC, dauernd
10A @ 30V DC, dauernd
Einschaltvermögen2000VA
Schaltprinzip
Ruhe- od. Arbeitsstrom über
Software wählbar
Konstruktive Merkmale
Gehäuse
Stahlblech, verzinkt
1.5mm
AbmessungSiehe Konstruktionszeichnung
GewichtCa. 3.5kg
SchutzartIP51
Anschlüsse
Stromwandler / SpannungswandlerSteckbare Klemmen, Klemmen
und Stecker über Schrauben
sicherbar: 35A / 250VAC
Binäre SignaleSteckbare Klemmen, Klemmen
und Stecker über Schrauben
sicherbar: 10A / 250VAC
VersorgungSteckbare Klemmen, Klemmen
und Stecker über Schrauben
sicherbar: 10A / 250VAC/DC
USBUSB Typ A
RS-485 elektrisch Steckbare Klemmen, Klemmen
und Stecker über Schrauben
sicherbar: 10A / 250VAC
Ethernet elektrisch RJ45 (8P8C)
ST- Stecker, 1300nm, max. 1.5km
Ethernet optisch Normen /Prüfungen
ProduktgrundnormIEC 60255
Isolationsprüfung
NormenIEC 60255-5
Spannungsprüfung (Stückprüfung)2.5kV (EFF), 50Hz, 1min
Spannungsprüfung (Typprüfung) 5kV (Scheitel), 1.2/50ms, 0.5J
EMV- Prüfungen (Typprüfung)
IEC 60255-4 und -22
Normen
IEC 61000-4
Hochfrequenzprüfung
IEC 60255-22-1
2.5kV (Scheitel), 1MHz
Entladung elektrostatischer
8kV Kontaktentladung
Elektrizität 15kV Luftentladung
Bestrahlung im HF Feld
10V/m, 80MHz bis 2.7GHz
Schnelle transiente Störungen 4kV, 5/50ns, 5kHz, Burstlänge
(Burst): IEC 60255-22-4 und 15ms, Wiederholrate 300ms
IEC 60255-4-4
Energiereiche StossspannungenImpuls 1.2/50μs
(Surge): IEC 61000-4-5
Leitungsgeführte HF nach 10V, 150kHz bis 80MHz
IEC 61000-4-6
Magnetfeld, IEC 61000-4-8
30A/m dauernd, 300A/m 3s
Mechanische Festigkeit (Typprüfung)
NormenIEC 255-21-1; IEC 255-21-2;
IEC 255-21-3; DIN IEC 68-2-6
Erdbebensicherheit
Nennfrequenz: 1…35 Hz
Schnittfrequenz: 8…9 Hz
Horizontal: 3.5mm; 10m/s2
Vertikal: 1.5mm; 5m/s2
Schwingungsbeanspruchung
10…150 Hz; 0.075mm; 1g
Stossfolgebeanspruchung
Ea: 11 ms; 15g
Eb: 16 ms; 10g
Umgebungsbedingungen (Typprüfung)
NormenIEC 60255-6
Arbeitstemperatur
-10° C bis +55° C
Lagertemperatur
-25° C bis +55° C
Transporttemperatur
-25° C bis +70° C
Relative Feuchtigkeit Im Jahresmittel: 75%,
Betauung unzulässig
Für 30 Tage: 95% bei max.
40° C, Betauung unzulässig
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
13
Hilfsenergieversorgung
•
•
16…160V DC
120…250V DC / 90…250V AC
•
•
•
4 Stromwandler
4 Stromwandler, 1 Spannungswandler
4 Stromwandler, 4 Spannungswandler
•
Ethernet, elektrisch
•
2 Stromwandler
•
Ethernet, optisch
•
4 Stromwandler
(Hardware):
•
4 Stromwandler, 1 Spannungswandler
•
4 Stromwandler, 4 Spannungswandler
Bestellcode
Hilfsenergieversorgung
•
Binäre
Eingänge und Binäre Ausgänge
•
RS485
Stromwandler und Spannungswandler •
Ethernet
•14 Binäre
16…160V
DC 14 Binäre Ausgänge
Eingänge,
•RS-485,
120…250V
elektrischDC / 90…250V AC
Binäre Eingänge und Binäre Ausgänge
RS485
Ethernet
•
14 Binäre Eingänge, 14 Binäre Ausgänge
•
RS-485, elektrisch
•
•
•
nicht vorhanden
Ethernet, elektrisch
Ethernet, optisch
•
•
IEC Protokoll Ethernet-Schnittstelle
-
BI14BO14
I2U0
KOMBISAVEI4U0
I4U1
I4U4
-
V1
V2
Lauffähig auf:
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-..
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-..
Fehlerorter
QU-Schutz
Lauffähig
auf:Ethernet-Schnittstelle
IEC
Protokoll
Lauffähig
auf:
auf:
KOMBISAVE-..-I4U4-..-....-.. ..-..
--Lauffähig
KOMBISAVE-..-I4U4-..-..- KOMBISAVE-..-..-..-..-EE-..
Fehlerorter
Polygonaler Distanzschutz
Lauffähig
auf:
- KOMBISAVE-..-..-..-..-EO
-..
Lauffähig auf:
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-..
Synchrocheck
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-..
Polygonaler
Lauffähig auf:Distanzschutz
Pendelsperre
Lauffähig auf: für Distanzschutz
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-..
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-....-..
Lauffähig
auf:
QU-Schutz
..-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-..
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..Pendelsperre
für Distanzschutz
Lauffähig auf:
nicht vorhanden
•
nicht vorhanden
nicht•vorhanden
Synchrocheck
IEC 61850
•
•
nicht vorhanden
•
QU-Schutz
Synchrocheck
•
•
nicht vorhanden
nicht•vorhanden
•
Fehlerorter
QU-Schutz
•
•
nicht vorhanden
•
nicht vorhanden
Fehlerorter
•
•
nicht
• vorhanden
Synchrocheck
Polygonaler
Distanzschutz
•
nicht
vorhanden
•
•
nicht vorhanden
nicht vorhanden
•
QU-Schutz
Pendelsperre
für Distanzschutz
Lauffähig auf:
Parallelleitungskompensation
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-.. für Distanzschutz •
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-..
•
•
•
Lauffähig auf:
Fehlerorter
Parallelleitungskompensation
für Distanzschutz
-Lauffähig
KOMBISAVE-..-I4U4-..-....-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-.. •
Lauffähig
auf:
auf:
•
-- KOMBISAVE-..-I4U4-..-....-....-..
/ ..-..-Distanzschutz
..-..-ZP-..-..-..-..
MHO-Kreis-Charakteristik
für
KOMBISAVE-..-I4U4-..-..Lauffähig
auf:
MHO-Kreis-Charakteristik
für Distanzschutz
Polygonaler Distanzschutz
•
auf:
..-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-.. •
-Lauffähig
KOMBISAVE-..-I4U4-..-..Lauffähig
auf:
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-..
KOMBISAVE-..-I4U4-..-....-..
Anlagenautomatisierung und Visualisierung
Anlagenautomatisierung und Visualisierung
Lauffähig auf:für Distanzschutz
•
Pendelsperre
Lauffähig auf:
•
auf:
/ ..-....-..-..-..-..-..-..
..-..-..-..-..-..-..
--Lauffähig
KOMBISAVE-..-..-..-..KOMBISAVE-..-..-..-..-..-....-..
/ ..-..- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-..
•
•
•
-
-
-
RS
-
00
EE
EO
-
00
50 -
-
-
-
-
-
-
00
EE
EO
-
-
-
-
-
Die in dieser Broschüre vorgestellten Daten und
Masse können jederzeit ohne Vorankündigung abgeändert, angepasst und erweitert werden.
-
00
SY
00
50
00
00
SY
-
00
50
nicht vorhanden
•
•
nicht vorhanden
Parallelleitungskompensation für Distanzschutz
•
nicht vorhanden
-
-
-
00
FO
00
SY
Pendelsperre für Distanzschutz
Parallelleitungskompensation für Distanzschutz
•
nicht vorhanden
Benutzerhandbuch
KOMBISAVE (gratis digital mitgeliefert
und auf www.nse.ch gratis erhältlich)
Lauffähig auf:
Funktionshandbuch
SAVE (auf Anfrage)
•
MHO-Kreis-Charakteristik für Distanzschutz
Funktionshandbuch
SAVE
(auf
Anfrage)
KOMBISAVE-..-I4U4-..-....-..
/
..-....-..ZP-..-..-..-..
Set mit zwei Montagewinkeln und vier Knopf-Schrauben (auf Anfrage)
Anlagenautomatisierung
und Visualisierung
Set
mit zwei Montagewinkeln
und vier
Knopf-Schrauben
(auf
Anfrage)Ein/Aus
Einschub-Streifen
zur kundenspezifischen
Beschriftung
LED (gratis
mitgeliefert)
• derStandard:
Leistungsschalter
Lauffähig
USB
Kabel auf:
Typ A-A, zur
eines KOMBISAVE
einemder
PC (auf
Einschub-Streifen
zurVerbindung
kundenspezifischen
Beschriftung
LEDAnfrage)
(gratis mitgeliefert)
•mit Kundenspezifisch
modifizierbar
- KOMBISAVE-..-..-..-..-..-.. / ..-..-..-..-..-..-..-..-..
Digicom
Basic
(gratis
und aufeines
www.nse.ch
gratis erhältlich)
USB
Kabel
Typ
A-A,mitgeliefert
zur Verbindung
KOMBISAVE
mit einem PC (auf Anfrage)
Digicom Advanced
(auf Anfrage)
Digicom
Basic (gratis
mitgeliefert und auf www.nse.ch gratis erhältlich)
Digicom Advanced (auf Anfrage)
Benutzerhandbuch KOMBISAVE (gratis digital mitgeliefert und auf www.nse.ch gratis erhältlich)
Funktionshandbuch SAVE (auf Anfrage)
NSE electrical Transmission and Distribution Network
Set mit zwei Montagewinkeln und vier Knopf-Schrauben (auf Anfrage)
Einschub-Streifen zur kundenspezifischen Beschriftung der LED (gratis mitgeliefert)
USB Kabel Typ A-A, zur Verbindung eines KOMBISAVE mit einem PC (auf Anfrage)
-
00
ZP
00
ZP
00
QU
00
PE
00
PE
00
FO
00
PA
00
PA
00
ZP
00
MO
00
MO
Standard: Leistungsschalter Ein/Aus
Standard: Leistungsschalter Ein/Aus
Kundenspezifisch
modifizierbar
• • nicht
vorhanden
Kundenspezifisch modifizierbar
MHO-Kreis-Charakteristik
für Distanzschutz
Benutzerhandbuch
KOMBISAVE
(gratis digital mitgeliefert und auf www.nse.ch gratis erhältlich)
-
00
FO
00
QU
Polygonaler Distanzschutz
Pendelsperre für Distanzschutz
- QU
-
- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..-..-.. / ..-..-..-..-ZP-..-..-..-..
Zubehör:
14
BI14BO14
00
EE
EO
RS
MHO-Kreis-Charakteristik
für Distanzschutz
nicht
• •vorhanden
nicht
vorhanden
MHO-Kreis-Charakteristik
für Distanzschutz
•
Polygonaler Distanzschutz
•
Die Entwicklung und Produktion der Reihe KOMBISAVE, aus dem Hause NSE, stammt vollständig aus
der Schweiz. Es wird auf höchste Qualität in der Produktion Wert gelegt. Die Produkte sind keine Massenware und Kundenwünsche werden, soweit es
die Technik zulässt, berücksichtigt. Der Kunde erhält
automatisch und ohne Aufforderung alle wichtigen
Softwareupdates als Information zugestellt (1. Jahr
gratis). Mit einem Wartungsvertrag von uns sichern
Sie sich eine gesteigerte Lebensdauer und Verfügbarkeit Ihrer Schutzsysteme. Auch die Garantiefrist
kann damit verlängert werden.
RS
Parallelleitungskompensation
fürbei
Distanzschutz
Software-Optionen
können
geeigneter Hardware
nachträglich freigeschaltet werden
•
nichtauch
vorhanden
Lauffähig auf:
- BI14BO14
BI14BO14
• vorhanden
nicht vorhanden
nicht
•
Fehlerorter
Parallelleitungskompensation
für Distanzschutz
•
RS
-
•
•
-
BI14BO14
nicht vorhanden
IEC 61850
•
-
Made in Switzerland
I2U0
I4U0
I4U1
I4U4
Lauffähig auf:
•
nicht vorhanden
- KOMBISAVE-..-..-..-..-EE-..
•
IEC 61850
Bestellcode (Software-Optionen)/
- KOMBISAVE-..-..-..-..-EO-..
Lauffähig
auf:
Lauffähig
auf:
KOMBISAVE-..-..-..-..-EE-.. ..-..
-- KOMBISAVE-..-I4U4-..-..- KOMBISAVE-..-..-..-..-EO-..
QU-Schutz
Synchrocheck
Lauffähig auf:
RS
RS
•nicht vorhanden
2 Stromwandler
•Ethernet,
4 Stromwandler
elektrisch
•Ethernet,
4 Stromwandler,
1 Spannungswandler
optisch
•
4 Stromwandler, 4 Spannungswandler
Synchrocheck
IEC Protokoll Ethernet-Schnittstelle
-
I2U0
I4U0
I4U1
I4U4
•
14 Binäre Eingänge, 14 Binäre Ausgänge
Binäre Eingänge und Binäre Ausgänge
Beispiel:
KOMBISAVE-V1-I4U4-BI14BO14-RS-EE
/
50-SY-QU-FO-ZP-PE-PA-MO-AU
•
RS-485, elektrisch
RS485
•
16…160V DC
V1
Hilfsenergieversorgung
•
nicht
Ethernet
V2
•
120…250V
DC /vorhanden
90…250V AC
Stromwandler und Spannungswandler
BI14BO14
V1
V2
BESTELLINFORMATIONEN
•
2 Stromwandler
Stromwandler und Spannungswandler
-
00
PE
00
AU
00
AU
00
PA
00
MO
00
AU
electrical Transmission and Distribution Network
NSE
15
NSE AG
Bremgarterstrasse 54
CH-5610 Wohlen
Tel: 0041 (0)56 618 77 99
Fax: 0041 (0)56 618 77 90
E-Mail: info@nse.ch
Internet: www.nse.ch
NSE K o m b i s a v e S t a n d
|
08/2012
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