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BA_BC DM-45 - BC Systemtechnik

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Betriebsanleitung Druckminderer BC-DM 45
Änderungen vorbehalten
Mai 2010
Allgemeine Hinweise
Diese Hinweise beziehen sich ausschließlich auf die Serie BC-DM 45. Die Drücke, mit denen dieser Druckminderer
(DM) beaufschlagt werden kann oder die er regelt sind so hoch, um bei Fehlbedienung für die Menschen lebensgefährlich zu sein. Sämtliche Installations- und Wartungsarbeiten müssen durch ordnungsgemäss ausgebildetes, qualifiziertes und befugtes Personal durchgeführt werden.
Unbefugten Personen ist die Bedienung zu untersagen!
Es wird vorausgesetzt, dass das System in welches dieser DM eingebaut werden soll, mit angemessenen Absperrund Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet ist. Die für die jeweils eingesetzten Medien geeignet sind.
Die Abblasöffnung bei der Option mit Überströmventil darf nicht verschlossen werden. Freies Abströmen in der Atmosphäre oder bei giftigen / agressiven Medien in eine Drucklose Sicherheitsableitung ist zu gewährleisten. Wenn der DM
innerhalb eines Containers oder geschlossenen Raums eingebaut wird, ist der Container oder Raum an eine Belüftungssystem anzuschliessen.
Technische Informationen zur Verwendung
Max Vordruck:
210 bar
Dichtungswerkstoff:
NBR
Betriebsdruck:
0,5 - 28 bar
Gehäusewerkstoff:
Stahl 1.7018
Betriebstemperatur :
-10 - 80 °C
Ventilkegelwerkstoff:
Nirosta 1.4401
Umgebungstemperatur:
-10 - 100 °C
Sitzwerkstoff:
Nirosta 1.4401
ATEX Verwendung:
 IM2 - 10≤ Ta≤ 100°C
Hydraulische Druckprüfung: 1,5 x Betriebsdruck
Medium:
werkstoffgeeignete flüssige und gasförmige Medien (z.B. Kühlwasser, Wasser, Hydrauliköle, Luft, ...
Die Umgebungstemperatur von -10 ≤ bis ≤ 110 °C darf durch das Medium, auch bei der durch den für
die Anwendung spezifische Druckkompression nicht überschritten werden. Es sind daher die auftretende Kompression und die damit einhergehende Temperaturveränderung des Medium auch im Extremfall
(Stoßwellen) durch den Betreiber zu prüfen.
1.0 Beschreibung
Der BC-DM 45 ist ein einstufiger, federbelastete Druckminderer mit KV-Wert 2,9.
Der DM ist geeignet für den Einsatz in Hochdruck-Gas/Flüssigkeitssystemen, in denen eine Druckreduzierung erforderlich ist. Die Ausgangsdurckbereiche sind sehr breit gefächert und werden ermöglicht durch die Verwendung unterschiedlicher Kombinationenn von Einstellfedern und Membran- bzw. Kolbeneinsätzen.
Die Standardausführung des Druckminderers ist mit weichdichtendem Ventilkegel mit Druckausgleich und 12,7 mm
Ventilsitz. Innere Abdichtung erfolgt über O-Ringe. Manometeranschlüsse für den direkten Anbau von Eingangs- und
Ausgangsmanometer sind vorhanden und bei der Anlieferung blindgeschlossen. (Manometer als Option lieferbar).
Prozeßanschlüsse Innengewinde G 1“ (DN 25). Es wird empfohlen, die Rohrleitung vor und nach dem Druckminderer
zu befestigen. Ungefähres Gewicht des Gerätes ist 8 kg.
1.1 Funktion
Ist die Einstellschraube (11) vollständig entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgedreht, ist kein Durchfluss durch den
Druckminderer möglich, da das Hauptventil (40) durch die Ventilfeder (10) fest gegen den Sitz (3) gehalten wird.
Drehen der Einstellschraube im Uhrzeigersinn spannt die Einstellfeder (33). Diese Spannung wird über den Membran-/Kolbeneinsatz (31/32) und die Schubstange auf das Ventil übertragen. Sobald diese Kraft die der Ventilfeder (10)
übersteigt, wird dieses vom Sitz (5) gelöst, so dass das Medium auf die Ausgangsseite und durch die Bohrung unter die
Membrane /den Kolben fliessen kann. Wenn der Druck auf der Ausgangsseite und unter dem Membrane / dem Kolben die Kraft der Einstellfeder ausgleicht, bewegt sich der Druckminderer in Richtung Sitz bis der Durchfluss ausreicht
den eingestellten Druck zu halten. In geschlossenen Systemen schließt das Hauptventil wenn der eingestellte Druck
erreicht ist.
2.0 Einbau
Vor Beginn jeder Einbauarbeit ist es unbedingt erforderlich, das System drucklos zu machen, bei jeder Inbetriebnahme
müssen Absperrarmaturen langsam geöffnet werden, um den Druckminderer vor inneren Beschädigungen zu schützen
und um das Risiko von Explosionen aufgrund des Dieseleffektes zu vermeiden.
Verpackung entfernen und sicherstellen, dass keine offentsichtlich losen Teile oder sichtbaren Zeichen von Beschädigung vorhanden sind.Prüfen ob die Angaben auf dem Typenschild des gelieferten Druckminderers mit den
Betriebsbedingungen des beabsichtigten Einsatzes übereinstimmen.
Das Handrad vollständig entgegen dem Uhrzeigersinn zurückdrehen um sicher zu stellen, dass die Einstellfeder
entspannt ist. Die Anlage, in die der Druckminderer eingebaut werden soll, muss sauber und frei von jeglichen Partikeln
sein, die Grund für eine Beschädigung der weichdichtenden Teile werden könnten.
BC-Systemtechnik GmbH & Co. KG - modulare ex-ventiltechnik
Postf. 100420, 44004 Dortmund · Fon: 0231-511396, Fax: 0231-510819 · info@bc-systemtechnik.de · www.bc-systemtechnik.de
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Betriebsanleitung Druckminderer BC-DM 45
Änderungen vorbehalten
Mai 2010
Der Druckminderer wird über die Gewindeanschlüsse direkt in die Rohrleitung gebaut. Unbedingte Vorsicht ist bei
eventueller Verwendung von Dichtungsband erforderlich, damit mögliche davon abgelöste Teile nicht in den Dichtungsbereich des Druckminderers geraten.
Die beiden Anschlüsse liegen einander direkt gegenüber. Der Druckminderer muss entsprechend dem Richtungspfeil auf dem Gehäuse bzw. den Kennzeichnungen „P1“ Eingang und „P2“ Ausgang in die Rohrleitung eingebaut
werden. Ein Einbau in horizontale Leitung und senkrechter Position ist nur aus Gründen der besseren Wartungsmöglichkeiten des Druckminderers zu empfehlen.
Die beiden Manometeranschlüsse sind um 55° versetzt zu den zugehörigen Prozeßanschlüssen angebracht und
deutlich gekennzeichnet (G1 für Eingangsdruck und G2 für Ausgangdruck).
2.1 Inbetriebnahme
Sicherstellen, dass Eintritt, Austritt und Manometeranschlüsse falls diese am Druckminderer verwendet werden,
dicht sind (Ggf. mit Leckage - Spray prüfen).
Sicherstellen, dass die Absperrventile auf der Ein- und Austrittsseite geschlossen sind.
Sicherheitshinweis: Alle Absperrventile sind grundsätzlich immer langsam zu öffnen.
Das Gerät muss in den betrieblichen Potenzialausgleich eingebunden werden.
Prüfen, ob die Einstellschraube vollständig entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgedreht und dadurch die Einstellfeder entspannt ist.
Manometer müssen in der Leitung vorgesehen sein, falls nicht direkt am Druckminderer angebaut, um die Drücke
während der Einstellung beobachten zu können.
Sicherstellen, dass der richtige Eingangsdruck verfügbar ist, bevor das Absperrventil auf der Eingangsseite langsam geöffnet wird. Absperrventil auf der Ausgangsseite bleibt geschlossen. Handrad im Uhrzeigersinn drehen (s.
Richtungspfeil auf dem Handrad) bis der gewünschte Ausgangsdruck erreicht ist. Manometer dabei beobachen .
Nachdem so der gewünsche Ausgangsdruck eingestellt ist, das Absperrventil auf der Ausgangsseite sehr langsam
öffnen.
3.0 Wartung
Da der Druckminderer BC-DM 45 nur wenige bewegliche Teile besitzt, sind zur Sicherstellung langer Betriebszeiten
und Zuverlässigkeit nur periodische Inspektionen der Teile erforderlich, die Verschleiß oder Alterung unterliegen.
Wir empfehlen, dass der Druckminderer zur Instandhaltung an das Lieferwerk zurück gegeben wird, wenn Wartung
oder Reparatur erforderlich werden. Aufgrund seiner allgemeinen Wartungsfreundlichkeit lässt sich der Druckminderer auch vor Ort warten, so dass der Anlagenbetrieb aufrecht erhalten werden kann, und Ausfallzeiten so gering
wie möglich sind.
Wir empfehlen alle Reparaturen und Wartungsarbeiten nur unter Verwendung qualitätsgeprüfter, vom
Hersteller gelieferter Originalersatzteile durchzuführen. Anderenfalls erlischt ein Garantieanspruch an den
Hersteller / Lieferanten.
3.1 Vorbeugende Wartung
In einem sauberen System wird der Druckminderer BC-DM 45 über einen langen Zeitraum hinweg reibungslos
funktionieren. Unter diesen Bedingungen dürfen die Intervalle zwischen den einzelnen Wartungen 24-36 Monate betragen. Unter schwieriegen Bedingungen (z.B. ständige Lastwechsel) oder bei Einsatz in problematischen
Medien müssen diese Zeiträume kürzer sein und nur 6 - 12 Monate betragen. Es ist jedoch anzuraten, das Geräte
in sicherheitsrelevanten Anwendungen häufiger inspiziert werden. Für diese vorbeugenden Wartungsperioden wird
folgendes Verfahren vorgeschlagen.
Inspizieren Sie sämtliche O-Dichtungen auf Anzeichen von Abnutzung, Brüchigkeit oder andere Zeichen von Beschädigungen hin. Alle Dichtungen die irgendwelche Zeichen einer Beschädigung oder Alterung aufweisen, sollten ausgetauscht werden. Wir empfehlen jedoch, dass alle Dichtungen routinemäßig ausgetauscht werden, ganz
gleich, ob irgendwelche Beschädigungen vorliegen oder nicht.
Die Feder des Druckminderers muss bei jeder Wartung kontrolliert werden. Bei auftretender Korrosion oder festgestellten Schäden muss die Feder ausgetauscht werden.
Den Ventilkegel (40) und den Ventilsitz (3) ausbauen und genau auf Abnutzungen oder Beschädigungen hin inspizieren. Typische Anzeichen einer Beschädigung sind Kerben oder Grate auf dem Dichtrand des Ventilsitzes (3)
bzw. Vertiefungen, Abschürfungen und Einschlüsse harter Partikel im Weicheinsatz des Ventilkegels (40). Schwere
Abnutzungen und/oder sehr deutlich sichtbare Kerben, Grate oder Partikeleinschlüsse deuten darauf hin, dass ein
Austausch notwendig ist. Leichte Abnutzungen und das Vorhandensein einer sauberen gleichmäßigen Dichtkante
auf Kegel und Sitz ermöglichen eine Wiederverwendung.
Alle Teile, die Zeichen von Korrosionen aufweisen, sollten gereinigt und dann auf Anzeichen permanenter Beschädigungn (d.h. Poren usw.) hin inspiziert und ggf. ausgetauscht werden, falls derartige Anzeichen vorhanden sind.
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Betriebsanleitung Druckminderer BC-DM 45
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3.2 Wartungsmassnahmen/ - Notwendigkeiten
Wird der DM 45 einem geplanten Wartungsprogramm gemäß Instand gehalten, so ist es unwahrscheinlich, dass
Wartungsmaßnahmen erforderlich werden. Fehlfunktionen des DM 45 können jedoch auftreten, wenn das System
verschmutz ist oder ein Problem in der Anlage eine Regelkomponente beschädigt. Im Allgemeinen empfehlen wir,
beschädigte Druckminderer zur Reparatur an das Lieferwerk zurück zu geben. Um Reparaturen vor Ort zu erleichtern und Anlagenausfallzeiten so gering wie möglich zu halten, werden in Tabelle 1 ein paar mögliche Fehler und
wahrscheinliche Ursachen/ Lösungen aufgeführt.
Außerdem empfehlen wir Folgendes:
Der Druckminderer sollte vorzugsweise unter Werkstattbedingungen repariert oder gewartet werden, da das geöffnete Gerät vor Eindringen von Schmutz und anderen Fremdkörpern geschützt werden muss. Falls die Betriebsbedingungen eine Wartung des Druckminderers in der Rohrleitung erforderlich machen, sollte man geeignete Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung einer Verschmutzung des Gerätes oder ihrer Teile ergreifen.
Sicherheitshinweis: Bei Ausführung irgendwelcher Reparaturen oder Wartungsarbeiten, bei denen der DM
45 in der Leitung bleibt, muss das Gerät unbedingt von den unter Druck stehenden Medien getrennt werden. Ausserdem ist es wichtig, dass alle Absperrarmaturen immer langsam betätigt werden.
Symptom
Ursache
Lösungen
Ausgangsdruck steigt über den eingestellen Druck
Beschädigter Ventilkegel und/ oder Sitz
Verschmutzter Ventilkegel und oder Sitz
Beschädigte Feder
Beschädigter O-Ring
Teile ausstauschen
Keine Einstellung des Ausgangsdrucks
mehr möglich
Beschädigte Feder (14)
Teil ausstauschen
Wenn noch möglich Teil(e) reinigen
sonst ausstauschen
Teil ausstauschen
Teil ausstauschen
4.0 Demontage und Zusammenbau
Grundsätzlich ist die Demontage und Montage des DM-45 unkompliziert, da der Druckminderer aus nur wenigen
Einzelteilen besteht. Voraussetzung ist aber die Einhaltung folgender Regeln:
Achtung: Soll der Druckminderer bei den Arbeiten in der Rohrleitung eingebaut bleiben, muss es unbedingt von der
Eingangs- und Ausgangsdruckseite abgesperrt sein.
Sauberkeit ist von höchster Bedeutung, da sogar kleinste Einschüsse den Betrieb des Druckminderers schwer
beeinträchtigen können.
Beim Zusammenbau sollten nur geringe Mengen Fett verwendet werden. Für Elastomere wird „Dow Corning M S
44“ empfohlen, für Gewinde usw. „Bostic Never Seez“ Alternativen sind sorgfältig zu prüfen. Die Verwendung von
Schmiermitteln mit anderen Medien als Luft muss grundsätzlich mit dem Schmiermittel-Lieferanten abgeklärt werden und dem gültigen Stand der technischen Regeln entsprechen.
Aus Sicherheitsgründen müssen die angegebenen Drehmomente s.Zeichnung zum Anziehen der Schrauben eingehalten werden.
BC-Systemtechnik GmbH & Co. KG - modulare ex-ventiltechnik
Postf. 100420, 44004 Dortmund · Fon: 0231-511396, Fax: 0231-510819 · info@bc-systemtechnik.de · www.bc-systemtechnik.de
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4.1 Demontage
Die Einstellschraube (11) vollständig entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
Entfernen der 8 - M 10 Bolzen am Gehäuse.
Vorsichtig des Federgehäuse (21) von unteren Gehäuseteil (20) abheben. Die Einstellfeder (33) sollte dann
vom Gehäuse zusammen mit Federplatte (5), Ring (32), Kolben (30), bzw. Membrane (44) und Membranplatte (31) entfernt werden. Anschließend kann die Schubstange entfernt werden.
(4)
In der Hochdruckversion ist anstelle der Membrane eine Kolbenplatte (34) und O-Ring (45) angebracht.
Ausbau von Ventilkegel (40) und Ventilsitz (3): Zuerst die Bodenmutter (1) herausschrauben. Die Ventilfeder (10)
und der Ventilkegel (40) werden mit der Bodenmutter herausgenommen. Wenn der Sitz im Gehäuse bleibt, diesen
separat herausholen.
Es kann schwierig sein, den Ventilkegel (40) und Sitz (3) auszubauen, wenn der Druckminderer nicht in der vertikalen Position eingebaut ist. (s. Bedienungsanleitung 2.0). Zur Vereinfachung der Handhabung wird empfohlen,
sofern möglich, dann die Verschraubungen zu lösen und den Druckminderer in die vertikale Position zu drehen.
Nach vollständiger Demontage sollten alle Teile mit einem geeignetem Mittel gereinigt und danach getrockenet
werden. Ob der Druckminderer vollständig oder nur Teilweise demontiert wird, hängt vom Grad der gewünschten
Instandhaltungsmaßnahme ab. Auf jeden Fall sollten die Teile wir unter 3.1 und 3.2 beschrieben überprüft werden.
Die Teile die für weitere Verwendung in Frage kommen, sollten bis zu ihrem Einbau sauber und trocken gelagert
werden.
4.2 Zusammenbau
Achtung: Wenn der Druckminderer während des Zusammenbaus in der Rohrleitung eingebaut bleibt, müssen Ein- und Ausgangsseite der Rohrleitung bis zur Wiederinbetriebnahme geschlossen bleiben (s. Bedienungsanleitung 2.1) Alle Schmiermittel sollen nur sparsam verwendet werden und müssen für den Einsatz
mit dem Medium zugelassen sien. Missachtung dieses Hinweises kann zu Feuer oder Explosion führen.
Absperrventile müssen langsam geöffnet werden (s. Bedienungsanleitung 2.0)
Sicherstellen, dass alle Teile sauber für den Zusammenbau vorhanden und unbeschädigt sind. Es wird empfohlen,
alle O-Ringe unabhänging von einer Beschädigung zu ersetzen und das sparsam mit geeignetem Gleitmittel (siehe
Vorbemerkungen) eingeschmiert werden. Beim Zusammenbau in der Rohrleitung kann es schwierig sein, Sitz und
Kegel einzubauen. Daher sollte der Druckminderer für die Montage in die vertikale Position gedreht werden (s. 4.1)
Um den Sitz (3) und den Ventilkegel (40) einzubauen, zuerst die Bodenmutter (1) mit dem O-Ring (43) zusammenbauen, dann die Ventilfeder (10) und den Ventilkegel (40) einsetzen. Den O-Ring (42) in die Nut des Sitzes (3) einsetzen. Den Sitz dann mit dem O-Ring nach oben auf den Ventilkegel setzen. Diese ganze Einheit dann vorsichtig
in die Unterseite des Gehäuses einschrauben, Anzugsmoment 40 Nm. Auf dem oberen Teil des Gehäuses kann
nun die Schubstange (4) eingesetzt werden. Anschließend können die Membranplatte (31), Membrane (44), Kolben
(30), Ring (32) , Federplatte (5) und Feder wieder plaziert werden. Bei der Hochdruckversion den Kolbeneinsatz
und O-Ring (34 & 45). Das Federgehäuse nun wieder auf das Gehäuse aufsetzten und mit dem M 10 Bolzen
befestigen. Anzugsmoment 35 Nm. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zur Demontage. Der
Druckminderer BC-DM 45 ist wieder einsatzbereit (s.2.1).
5.0 Typenschild
Der Druckminderer wird mit einem Typenschild an einer gut sichtbaren Stelle ausgestattet. Die Kennzeichnung ist
dauerhaft lesbar. Sie enthält:
Name des Herstellers, Anschrift (Postfach) und das Warenzeichen des Herstellers. Typenbezeichnung, durch die
Firma BC-Systemtechnik festgelegt (mit Herstellungsjahr).
Das Kurzzeichen der verwendeten Zündschutzart, Name oder das Zeichen der Prüfstelle, Angaben zur Umgebungstemperatur.
Rückfragen und Ersatzteile bei:
BC Systemtechnik GmbH & Co. KG,
Postfach 100420, 44004 Dortmund Tel. 0231 51 13 96 Fax. 0231 51 08 19
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0 - 28 bar Variante
Drehmoment 35Nm
4 Bohrungen M8 x 10
zur Befestigung
Durchflussrichtung
Manometeranschluss
Nr.
Bezeichnung
Werkstoff
1
Bodenmutter
EN 10088 1.4401
2
Boden
EN 10088 1.4401
3
Ventilsitz
EN 10088 1.4401
4
Schubstange
BS 145
5
Druckplatte
Edelstahl
6
Mutter
Edelstahl
7
Schraube
BS3506 / Stahl
8
Feder
Stahl
9
Dichtung
NBR
10
Ventilfeder
BS2056 302S26
11
Feststellschraube
BS 3506 / Stahl
12
Feststellnut
Edelstahl
13
Typenschild
Etikett
14
Ball
AISI 440-C
20
Gehäuseteil
BS EN 10088 1.4541
21
Federgehäuse
Edelstahl
30
Kolben
BS EN 10088 1.4057
31
Membranplatte
Edelstahl
32
Ring
Edelstahl
33
Feder
BS 2056 302526
34
Kolbenplatte
BS EN 10088 1.4305
40
Ventilkegel
NBR
41-43
O-Ringe
NBR
44
Membrane
NBR
BC-Systemtechnik GmbH & Co. KG - modulare ex-ventiltechnik
Drehmoment 40Nm
Durchflussrichtung
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