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Anleitung - Alfa-GT.de

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Sehr geehrter Kunde,
wir bedanken uns, dass Sie sich für einen Alfa Romeo entschieden haben.
Ihr Alfa GT wurde entwickelt, um all die Sicherheit, den Komfort und das Fahrvergnügen zu gewährleisten, die Alfa Romeo kennzeichnen.
Dieses Handbuch hilft Ihnen, die Merkmale und Betriebsweise sofort und gut kennenzulernen.
Die folgenden Seiten enthalten in der Tat die kompletten Angaben, um die Höchstleistungen Ihres Alfa GT zu erhalten, sowie alle erforderlichen Anleitungen, um die Leistungsstandards, Qualität, Sicherheit und Umweltschutz konstant beizuhalten.
Das Garantieheft enthält die Normen, den Garantieschein und eine Übersicht über die von Alfa Romeo gebotenen Serviceleistungen.
Grundsätzliche und wertvolle Dienstleistungen. Wer Alfa Romeo kauft, erwirbt nicht nur ein Fahrzeug, sondern auch die Sicherheit eines kompletten Kundendienstes und einer wirkungsvollen, immer verfügbaren und engmaschigen Organisation.
Für die Natur ist dies ein doppelter Vorteil: da nichts verloren geht oder irgendwo abgelagert wird, besteht demzufolge auch ein geringerer Bedarf an neuen Rohstoffen.
Wir wünschen eine angenehme Lektüre und eine gute Fahrt.
In diesem Heft Betriebsanleitung und Wartung sind alle Versionen des Alfa GT beschrieben. Deshalb sind für sie
nur die Informationen interessant, die sich auf die entsprechende, von Ihnen gekaufte Ausstattung, Motorisierung
und Version beziehen.
1
UNBEDINGT ZU LESEN!
KRAFTSTOFFVERSORGUNG
K
Benzinmotore: Das Fahrzeug darf nur mit bleifreiem Benzin mit einer Mindestoktanzahl von 95 ROZ betankt werden.
Dieselmotoren: Das Fahrzeug darf nur mit Dieselkraftstoff nach der europäischen Norm EN590 betankt werden. Die Verwendung von anderen Produkten oder Mischungen kann den Motor irreparabel beschädigen und als Folge der verursachten Schäden zum Verfall der Garantie führen.
ANLASSEN DES MOTORS
Benzinmotore mit Schaltgetriebe: Sicher stellen, dass die Handbremse angezogen ist. Den Schalthebel in die Leerlaufstellung bringen. Das Kupplungspedal ganz durchdrücken ohne das Gaspedal zu betätigen. Dann den Zündschlüssel auf
AVV drehen und loslassen, sobald der Motor angesprungen ist.
Benzinmotore mit Selespeed-Getriebe: Das Bremspedal gedrückt halten. Den Zündschlüssel auf AVV drehen und loslassen,
sobald der Motor angesprungen ist. Das Getriebe schaltet automatisch in den Leerlauf (das Display zeigt die Position N) an.
Motore JTD: Den Zündschlüssel auf MAR drehen und das Erlöschen der Kontrollleuchten Y und m abwarten. Den
Zündschlüssel auf AVV drehen und loslassen, sobald der Motor angesprungen ist.
PARKEN DES FAHRZEUGS AUF BRENNBAREM MATERIAL
┮
2
Während des Betriebs erreicht der Katalysator sehr hohe Temperaturen. Parken Sie daher Ihr Fahrzeug niemals auf Gras, trockenem Laub, Tannennadeln oder anderen leicht entzündbaren Materialien: Brandgefahr.
UMWELTSCHUTZ
U
Das Fahrzeug ist mit einem System ausgestattet, das eine kontinuierliche Diagnose der Bauteile ermöglicht, die mit den
Emissionen zusammenhängen, um so einen besseren Schutz der Umwelt zu garantieren.
ZUSÄTZLICHE ELEKTRISCHE EINRICHTUNGEN
▵
Sollen nach Kauf des Fahrzeugs elektrische Zubehöreinrichtungen eingebaut wrden, die eine ständige elektrische Versorgung
erfordern (und damit das Entladen der Batterie bewirken könnten), so wenden Sie sich an den Autorisierten Alfa Romeo-Kundendienst, der in der Lage ist, die gesamte Stromaufnahme zu ermitteln und zu überprüfen, ob die elektrische Anlage des
Fahrzeugs in der Lage ist, die geforderte Belastung zu verkraften.
CODE CARD
Bewahren Sie die Code Card an einem sicheren Ort auf, keinesfalls im Fahrzeug. ES empfiehlt sich, den auf der Code Card
aufgeführten elektronischen Code immer mit sich zu führen für den Fall, dass Sie einen Notstart durchführen müssen.
PROGRAMMIERTE WARTUNG
Eine korrekte Wartung ermöglicht, die Leistungen und die Sicherheitsmerkmale, den Umweltschutz und die geringen Betriebskosten im Laufe der Zeit beizubehalten.
IN DER BETRIEBS- UND WARTUNSANLEITUNG…
…finden Sie Informationen, Ratschläge und Hinweise für den korrekten Gebrauch, die Sicherheit beim Fahren und für die
Pflege Ihres Fahrzeuges im Laufe der Zeit. Achten Sie besonders auf die Symbole " (Sicherheit der Personen) # (Umweltschutz) â (Unversehrtheit des Fahrzeugs).
3
Wir bitten um Bekanntgabe jeglicher Bemerkungen hinsichtlich des Kundendienstes an die Verkaufsorganisation des Fahrzeugs oder unsere Filiale oder Konzessionär bzw. jeglichen anderen Punkt des Alfa Romeo-Netzes auf dem Markt.
Garantieheft
Mit jedem neuen Fahrzeug wird dem Kunden das Garantieheft überreicht, das die Vorschriften bezüglich der Leistungen des Alfa Romeo Kundendienstnetzes und die Garantiebedingungen enthält.
Die korrekte Durchführung der vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungsarbeiten ist sicherlich die beste Art, um die Betriebsleistungen und
Sicherheitsmerkmale des Fahrzeugs, sowie die niedrigen Betriebskosten auf die Dauer unverändert beizubehalten; dies ist ausserdem die Bedingung zur Erhaltung der Garantieleistungen.
“Service”-Führer
Er enthält die Liste der Alfa Romeo-Kundendienststellen. Die Kundendienststellen sind durch die Markenzeichen und Embleme des Hauses erkennbar.
Die Organisation Alfa Romeo ist in Italien auch in den Telefonbüchern unter “A” Alfa Romeo zu finden.
Nicht alle in diesem Handbuch beschriebenen Modelle sind in allen Ländern erhältlich. Nur einige in diesem Handbuch beschriebenen Ausrüstungen sind als Serienausstattung im Fahrzeug vorhanden. Prüfen Sie beim Händler die Liste der verfügbaren Zubehöreinrichtungen.
4
DIE SYMBOLE DIESES HEFTES
Die Symbole auf dieser Seite stellen die Themen im Buch dar, denen mehr
Aufmerksamkeit zu widmen ist.
SICHERHEIT
DER PERSONEN
Achtung. Die teilweise
oder vollständige Nichtbeachtung dieser
Vorschriften kann eine
grosse Gefahr für die Unversehrtheit
der Personen darstellen.
UMWELTSCHUTZ
Gibt die korrekte Verhaltensweise
an, damit beim Gebrauch des Fahrzeugs die
Umwelt geschont wird.
UNVERSEHRTHEIT
DES FAHRZEUGS
Achtung. Die teilweise oder vollständige
Nichtbeachtung dieser Vorschriften
bedeutet Gefahr mit schwerwiegenden
Schäden am Fahrzeug und kann mitunter
auch das Erlöschen der Garantie
bewirken.
Die Texte, Abbildungen und technischen Merkmale, die hier aufgeführt sind, beziehen sich auf das Fahrzeug,
so wie es im Moment des Druckes dieses Handbuchs ausgerüstet ist.
In dem fortwährenden Bemühen der Produktverbesserung behält sich Alfa Romeo vor, technische Änderungen auch während der
laufenden Produktion, einzuführen. Deshalb können die technischen Merkmale und die Ausrüstungen am Fahrzeug ohne Vorankündigung Änderungen erfahren.
Für genauere Informationen diesbezÜglich wenden Sie sich bitte an das Handelsnetz des Herstellerwerks.
5
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
L E R N E N S I E I H R FA H R Z E U G K E N N E N
SYMBOLE
DAS SYSTEM
ALFA ROMEO CODE
An einigen Komponenten Ihres Alfa GT,
oder in der Nähe derselben, sind spezifische farbige Schilder angebracht, deren Symbole auf
Gefahren hinweisen und wichtige Vorsichtsmassnahmen empfehlen, die der Kunde gegenüber diesen Bauteilen berücksichtigen muss.
Das Schild mit der Zusammenfassung der
Symbole (Abb. 1) befindet sich unter der
Motorhaube.
A0A00621b
Um den Diebstahlschutz zu erhöhen, ist
das Fahrzeug mit einem elektronischen Motorsperrsystem ausgerüstet (Alfa Romeo CODE), das sich automatisch bei Abzug des
Zündschlüssels einschaltet. Der Schlüssel enthält in seinem Griff eine elektronische Vorrichtung mit dem Zweck, das beim Anlassen
von einer Spezialantenne im Zündschalter
ausgesendete Radiofrequenzsignal zu modulieren. Das modulierte Signal bildet das
“Erkennungswort”, mit dem die Elektronik
den Schlüssel erkennt und das Anlassen des
Motors ermöglicht.
DIE SCHLÜSSEL
Mit dem Fahrzeug werden zwei Schlüssel (A, Abb. 2) mit Metalleinsatz und
Fernbedienungsfunktion ausgehändigt.
Die Fernbedienung des Schlüssels betätigt:
– das zentrale Öffnen/Schliessen der
Türen
– das Entriegeln der Kofferhaube
– das Ein-/Ausschalten des elektronischen
Alarms (soweit vorhanden)
– das Öffnen/Schliessen der Fenster (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen).
A0A0002b
6
Abb. 1
Abb. 2
– den Zündschalter
– das Schloss der Fahrertür und auf
Wunsch - für die Versionen/Märkte, wo vorgesehen - das Schloss der Beifahrertür
– die Deaktivierung des Beifahrer-Airbags
ZUR BEACHTUNG Für die perfekte Arbeitsweise der elektronischen Vorrichtungen
in den Schlüsseln sollten diese nicht direkt
der Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden.
Zusammen mit den Schlüsseln wird auch
die CODE Card (Abb. 3) ausgehändigt, auf
der die Code der Schlüssel (sowohl mechanisch als elektronisch für den Notstart) aufgedruckt sind.
Die Codenummern der CODE Card müssen
an einem sicheren Ort, auf keinem Fall im
Fahrzeug, aufbewahrt werden.
Es empfiehlt sich, dass der Fahrzeugbenutzer immer den auf der CODE Card aufgeführten elektronischen Code fÜr den Fall
mit sich führt, dass ein Notstart durchgeführt
werden muss.
Bei einem Besitzerwechsel des Fahrzeugs ist es unabdingbar, dass der neue
Besitzer in den Besitz aller Schlüssel und der CODE Card kommt.
SCHLÜSSEL MIT
FERNBEDIENUNG
Der Schlüssel mit Fernbedienung (Abb.
4) enthält:
– einen Metalleinsatz (A), der in den
Schlüsselgriff eingeklappt werden kann
– eine Taste (B) für das Ausklappen des
Metalleinsatzes
– eine Taste (C) für die ferngesteuerte
Türentriegelung und gleichzeitiges Ausschalten des elektronischen Alarmsystems
– ein Taste (D) für die ferngesteuerte Türverriegelung und gleichzeitiges Einschalten
des elektronischen Alarmsystems
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Der Metalleinsatz des Schlüssels betätigt:
– eine Taste (E) für die ferngesteuerte
Entriegelung der Kofferraumhaube
– eine ausziehbare Aufhängevorrichtung (F).
A0A0003b
Abb. 3
A0A0600b
Abb. 4
7
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Der Metalleinsatz (A) des Schlüssels
betätigt:
– den Zündschalter
– das Schloss der Fahrertür und auf
Wunsch - für die Versionen/Märkte, wo vorgesehen - das Schloss der Beifahrertür
– den Schalter für Deaktivierung des Beifahrer-Airbags
Durch Druck auf die Taste (B) springt der
Metalleinsatz des Schlüssels heraus.
Für Auszug (F) muss die Aufhängevorrichtung mit einem spitzen Gegenstand (z.
B.: einem Kugelschreiber) in Pfeilrichtung
bewegt werden.
Wenn die Taste B gedrückt wird, ist darauf zu
achten, dass der Schlüssel
sich weit vom Körper entfernt befindet, ganz besonders von den Augen oder beschädigbaren Gegenständen (wie zum Beispiel Kleidung). Den Schlüssel niemals unbeaufsichtigt lassen, um zu verhindern, dass insbesondere Kinder
diesen in die Hand bekommen und
versehentlich auf die Taste drücken.
8
Für das Einklappen des Metalleinsatzes
in den Schlüsselgriff:
ENTRIEGELN DES
KOFFERRAUMS
– die Taste (B) drücken und gedrückt halten
Der Kofferraum kann ferngesteuert von
außen durch Druck der Taste (E), auch bei eingeschalteter Alarmanlage, entriegelt werden.
Das Entriegeln der Heckklappe bzw. des Kofferraums wird durch das doppelte Blinken der
Fahrtrichtungsanzeiger, das Verriegeln durch
das einmalige Blinken angezeigt.
– den Metalleinsatz (A) bewegen
– die Taste (B) freigeben und dann den
Metalleinsatz (A) bis zum hörbaren Einrasten als Bestätigung des korrekten Verschlusses drehen.
Zur ferngesteuerten Entriegelung der Türen
drücken Sie die Taste (C), die Türen werden
entriegelt und die Fahrtrichtungsanzeiger blinken zwei Mal. Zur ferngesteuerten Verriegelung der Türen drücken Sie die Taste (D), die
Türen werden verriegelt und die Fahrtrichtungsanzeiger blinken ein Mal. Bei Druck der
Taste (C) erfolgt die Entriegelung der Türen,
wenn aber innerhalb von 60 Sekunden keine Tür oder die Heckklappe geöffnet wird, so
veranlasst das System automatisch erneut
die gesamte Verriegelung.
Auf Fahrzeugen, die mit einem elektronichen Alarmsystem ausgestattet sind, wird
dieses durch die Taste (C) ausgeschaltet und
durch die Taste (D) eingeschaltet.
Ist eine elektronische Alarmanlage vorhanden, schaltet das System bei Öffnung
des Kofferraums die Raumüberwachung und
den Kontrollsensor der Heckklappe aus, und
die Anlage gibt (mit Ausnahme der Versionen für einige Märkte) zwei akustische Signale (“BIP”) ab.
Nach Verschluss der Heckklappe werden alle Kontrollfunktionen wieder eingestellt, die
Anlage gibt (mit Ausnahme der Versionen einiger Märkte) zwei Tonzeichen (“BIP”) ab.
Bei jeder Verstellung des Zündschlüssels auf
STOP deaktiviert das Alfa Romeo CODE-System die Funktion des elektronischen Motorkontroll-Steuergerätes.
Bei jedem Anlaßvorgang, wenn der Zündschlüssel auf MAR gedreht wird, sendet
das Alfa Romeo CODE-System einen Erkennungscode an das Motorkontrollsteuergerät
für die Ausschaltung der Funktionssperre.
Der Versand des chiffrierten Erkennungscodes mit mehr als vier Milliarden möglichen
Varianten erfolgt nur, wenn das Steuergerät
des Systems mit Hilfe einer Antenne, die um
den Zündschalter gewickelt ist, den ihm vom
Schlüssel, in dessen Innerem sich ein elektronischer Sender befindet, übermittelten Code erkannt hat.
Bei nicht einwandfreier Erkennung des Codes, leuchtet die Kontrollleuchte Alfa Romeo
CODE (Y) auf der Instrumententafel auf.
In diesem Fall empfiehlt es sich, den
Schlüssel auf STOP und dann erneut auf
MAR zu drehen. Bleibt die Sperre bestehen, versuchen Sie es mit dem Ersatzschlüssel. Springt der Motor immer noch
nicht an, muss der Notstart, wie im Kapitel
“Im Notfall” beschrieben, ausgeführt werden. Dannach wenden Sie sich bitte an den
Alfa Romeo Kundendienst.
ZUR BEACHTUNG Jeder Schlüssel besitzt einen eigenen Code, der in der Systemelektronik gespeichert werden muss. Für
das Speichern von neuen Schlüsseln, bis zu
maximal acht, wenden Sie sich bitte ausschließlich an die Alfa Romeo Vertragswerkstätten. Bitte nehmen Sie alle Schlüssel in Ihrem Besitz mit, die CODE Card, einen Ausweis und die Fahrzeugpapiere.
Die Code der Schlüssel,
die beim Speichervorgang
nicht eingegeben werden,
werden gelöscht um sicher zu stellen, dass verloren gegangene oder
gestohlene Schlüssel nicht mehr
zum Anlassen des Motors verwendet werden können.
ZUR BEACHTUNG Aufleuchten der Alfa Romeo CODE-Warnlampe (Y) während
der Fahrt bei Zündschlüssel auf MAR:
1) das Einschalten der Kontrollleuchte bedeutet, dass das System eine Selbstdiagnose durchführt (z. B. wegen einem Spannungsabfall). Beim ersten Anhalten des
Fahrzeugs kann ein Test der Anlage ausgeführt werden: den Motor durch Drehen des
Zündschlüssels auf STOP abstellen, dann
erneut auf MAR drehen: die Kontrolleuchte schaltet sich ein, muss aber innerhalb einer Sekunde wieder ausgehen. Sollte sie dagegen weiterhin eingeschaltet bleiben, muss
der zuvor beschriebene Vorgang wiederholt
werden, wobei der Schlüssel länger als 30
Sekunden auf STOP stehen soll. Hält die
Störung an, wenden Sie sich bitte an den
Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
BETRIEBSWEISE
9
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
10
2) Für die Versionen ohne das rekonfigurierbare Multifunktionsdisplay zeigt das Blinken der Warnleuchte an, dass das Fahrzeug
nicht durch die Motorsperrvorrichtung geschützt ist. Dieser Zustand wird für Fahrzeuge mit rekonfigurierbarem Multifunktionsdisplay durch das Aufleuchten der Warnleuchte und die Meldung: “CODESYSTEM NICHT
PROGRAMMIERT” angezeigt. Bitte wenden Sie
sich sofort an das Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienstnetz für das Speichern aller
Schlüssel.
Sollte nach ca. 2 Sekunden mit dem Zündschlüssel
auf MAR bei den Versionen
ohne rekonfigurierbares Multifunktionsdisplay die Warnleuchte
Alfa Romeo CODE (Y) erneut blinken, oder bei den Versionen mit rekonfigurierbarem Multifunktionsdisplay die Warnleuchte erneut
leuchten und die Meldung “CODESYSTEM NICHT PROGRAMMIERT” erscheinen, bedeutet dies, dass der Schlüsselcode nicht gespeichert wurde und
das Fahrzeug daher nicht durch das
Alfa Romeo CODE-System gegen
eventuelle Einbruchversuche geschützt ist. In diesem Fall wenden
Sie sich an den Autorisierten Alfa
Romeo Kundendienst für Speicherung der Schlüsselcode.
Zum Austausch der Batterie:
AUSWECHSELN DER
SCHLÜSSELBATTERIE
Sollte auf Druck der Taste (B oder C,
Abb. 6) der Fernbedienung keine Reaktion erfolgen, muss die Batterie durch eine
neue gleichen Typs ausgewechselt werden,
die im Handel bezogen werden kann.
Leere Batterien sind
schädlich für die Umwelt.
Sie müssen in den betreffenden Behältern entsorgt werden,
wie vom Gesetz vorgeschrieben.
Vermeiden Sie offenes Feuer und
hohe Temperaturen. Schützen Sie die
Batterien vor Zugriff durch Kinder.
A0A0603b
Abb. 5
– drücken Sie die Taste (A, Abb. 5) und
klappen den Metalleinsatz (B) in die Öffnungsposition;
– drehen Sie mit einem spitzen Schraubenzieher die Öffnungsvorrichtung (C) und
nehmen die Batterieaufnahme (D)heraus;
– die neue Batterie (E) polgerecht einsetzen;
– die Batterieaufnahme wieder in den
Schlüssel einsetzen und durch Drehen der
Vorrichtung (C) blockieren.
BESCHREIBUNG
Das System besteht aus: Sender, Empfänger, Steuergerät mit Sirene und volumetrische Sensoren. Die elektronische Alarmanlage wird vom Empfänger gesteuert, der
in der Instrumententafel eingebaut ist. Sie
wird durch die im Schlüssel eingebauten
Fernsteuerung, die den verschlüsselten und
variablen Code sendet, ein- und ausgeschaltet. Die elektronische Anlage überwacht: das unbefugte Öffnen der Türen und
der Hauben (äußerer Schutz), das Betätigen des Zündschlüssels, das Durchtrennen
der Batteriekabel, das Vorhandensein von
sich bewegenden Körpern im Fahrzeugraum
(volumetrischer Schutz), das eventuelle Anheben/Neigen des Fahrzeugs (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) und bewirkt
die Zentralverriegelung der Türen. Außerdem
ermöglicht sie den Ausschluss des volumetrischen Schutzes.
Die Fernbedienung befindet sich im Schlüssel und hat zwei Tasten (B-C-D-Abb. 6),
welche die gewünschte Funktion aktivieren
und den Code an den Empfänger senden.
Dieser Code (rolling code) verändert sich bei
jeder Übertragung.
ANFORDERUNG VON
ERSATZSCHLÜSSELN
MIT FERNBEDIENUNG
Der Empfänger kann bis zu 5 Schlüsseln
mit eingebauter Fernsteuerung erkennen.
Sollte aus einem beliebigen Grund ein neuer Schlüssel mit Fernbedienung notwendig
werden, wenden Sie sich an den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst und nehmen
die CODE Card, einen Ausweis und die Fahrzeugpapiere mit.
EINSCHALTEN DER
ALARMANLAGE
Bei geschlossen Türen und Zündschlüssel
auf STOP oder PARK (abgezogener
Schlüssel), halten Sie den Schlüssel mit der
Fernbedienung in Richtung Fahrzeug. Dann
drücken Sie auf die Taste (C, Abb. 6) und
geben sie dann wieder frei.
Mit Ausnahme einiger Märkte gibt die Anlage ein Tonsignal (“BIP”) ab und es erfolgt
die Türverriegelung.
Der Einschaltung des Alarmsystems geht
eine Phase der Selbstdiagnose voran, die
dadurch charakterisiert ist, dass die Abschreckungsled (A, Abb. 7) auf dem Armaturenbrett mit einer anderen Frequenz
blinkt. Im Falle einer erkannten Störung sendet das System ein weiteres Tonsignal
“BIP”.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ELEKTRONISCHE
ALARMANLAGE
A0A0601b
A0A0005b
ZUR BEACHTUNG Die Motorsperrfunktion wird vom Alfa Romeo CODE-System
gewährleistet, das sich automatisch beim
Abziehen des Zündschlüssels einschaltet.
Abb. 6
Abb. 7
11
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
12
Überwachung
Nach dem Einschalten zeigt das Blinken
der Abschreckungsled (A, Abb. 7) auf
dem Armaturenbrett den Überwachungszustand des Systems an. Die Led blinkt die
ganze Zeit über, in der das System im Überwachungszustand bleibt.
ZUR BEACHTUNG Die Funktionsweise des elektronischen Alarmsystems wird bereits zu Beginn an die Vorschriften der jeweiligen Länder angepasst.
Selbstdiagnosefunktionen
und Kontrolle von Türen und
Hauben
Sollte nach Einschalten des Alarmsystems
ein zweites Tonsignal gesendet werden, muss
das System durch Druck der Taste (B, Abb.
6) ausgeschaltet und der korrekte Verschluss
von Türen, Motor- und Kofferraumhaube kontrolliert werden. Dann das System durch Druck
der Taste (C) erneut einschalten. Anderenfalls
ist die nicht korrekt geschlossene Tür oder Haube nicht in die Überwachung durch die Alarmanlage eingeschlossen.
Wenn sich, trotz korrekt geschlossener Türen,
Motor- und Kofferraumhaube das Kontrollsignal wiederholt, bedeutet dies, dass die Selbstdiagnosefunktion der Anlage eine Störung des
Betriebssystems festgestellt hat. Dann müssen
Sie sich an den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst wenden.
AUSSCHALTUNG DES
ALARMSYSTEMS
Die Ausschaltung des Alarmsystems erfolgt
nach Druck auf die Taste (B, Abb. 6) des
Schlüssels mit Fernbedienung. Das System
führt folgende Vorgänge aus (mit Ausnahme einiger Märkte):
– blinkt die Led weiterhin, aber mit anderem Intervall als normal, bedeutet dies,
dass Einbruchversuche durchgeführt wurden.
Beobachtet man die Anzahl der Blinkimpulse, kann man die Art des Einbruchversuchs
feststellen:
1 Impuls:
eine oder mehrere Türen
– zweimaliges kurzes Aufleuchten der
Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
2 Impulse: Heckklappe bzw. Kofferraum
– zweimalige Abgabe eines kurzen Tonzeichens (“BIP”) der Sirene
3 Impulse: Motorhaube
– Entriegelung der Türen.
ZUR BEACHTUNG Falls nach dem Ausschalten des Systems die Abschreckungsled
(A, Abb. 7) auf dem Armaturenbrett eingeschaltet bleibt (maximal 2 Minuten oder
bis zum Dehen des Schlüssels auf MAR),
ist folgendes zu beachten:
4 Impulse: Ultraschall
5 Impulse: anormales Anheben/Neigen des Fahrzeugs (für
Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
6 Impulse: unerlaubter Eingriff auf die
Anlasserkabel des Fahrzeugs
7 Impulse: unerlaubter Eingriff auf die
Batteriekabel oder Durchtrennen der Kabel des Notschlüssels
8 Impulse: Verbindungsleitung zu
Sensoren und Sirene
9 Impulse: mindestens drei Alarmursachen.
Bei eingeschaltetem System wird der
Alarm ausgelöst, wenn:
– eine der Türen, die Motor- oder Kofferraumhaube geöffnet wird;
– die Batterie abgeklemmt oder die elektrischen Kabel durchgetrennt werden;
– etwas in den Fahrzeugraum eindringt,
z.B. nach Zersplittern der Scheiben (Raumüberwachung);
– ein Anlassversuch gemacht wird (Schlüssel auf MAR);
– das Fahrzeug in anormaler Weise angehoben/geneigt wird (für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen).
Je nach Markt schaltet das Auslösen des
Alarmsystems die Sirene und die Richtungsanzeiger (für ca. 26 Sekunden) ein. Die Einschrittsweise und die Anzahl der Zyklen können je nach Markt unterschiedlich sein.
Ein Maximalwert der akustischen und visuellen Zyklen ist in jedem Fall vorgesehen.
Ist der Alarmzyklus beendet, nimmt das System wieder seine normale Kontrollfunktion
auf.
RAUMÜBERWACHUNG
Um ein korrektes Funktionieren der
Raumüberwachung zu gewährleisten, wird
empfohlen, die Seitenfenster und das eventuell vorhandene Schiebedach vollständig zu
schliessen.
Diese Funktion kann ausgeschlossen werden (wenn z.B. Tiere im Fahrzeug bleiben),
indem man in schneller Reihenfolge folgendes ausführt: ausgehend von der Zündschlüsselstellung MAR, den Schlüssel auf
STOP, dann wieder auf MAR und sofort
wieder auf STOP drehen und dann abziehen.
Die Abschreckungsled (A, Abb. 7) auf
dem Armaturenbrett leuchtet für ca. 2 Sekunden als Quittierung des Funktionsausschlusses.
AUSSCHLUSS
DES ALARMSYSTEMS
Für den kompletten Ausschluss des elekronichen Alarmsystems (zum Beispiel bei
längerem Stand des Fahrzeugs) schliesst
man das Fahrzeug einfach ab, indem man
den Schlüssel im Schloss umdreht.
MINISTERIELLE ZULASSUNG
Unter Beachtung der in jedem Land hinsichtlich der Funkfrequenzen geltenden Gesetze möchten wir darauf hinweisen, dass
für die Märkte, in denen die Markierung des
Senders vorgesehen ist, die Zulassungsnummer auf dem Bauteil angegeben ist.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
WENN EIN ALARM AUSGELÖST
WIRD
Je nach Version/Markt kann der Code
auch auf dem Sender und/oder Empfänger
aufgedruckt sein.
Für erneuten Einschluss der Raumüberwachung drehen Sie den Zündschlüssel länger als 30 Sekunden auf MAR.
Soll bei deaktivierter Raumüberwachung
eine elektrische Bedientaste betätigt werden, was bei Zündschlüssel auf MAR ausgeführt wird (z. B. die elektrischen Fensterheber), drehen Sie den Schlüssel auf
MAR, bedienen die Taste und drehen den
Schlüssel innerhalb maximal 30 Sekunden
erneut auf STOP. In dieser Weise wird die
Raumüberwachung nicht wieder eingeschaltet.
13
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ANLASSVORRICHTUNG
ZUR BEACHTUNG Bei stehendem Motor den Schlüssel nicht in dieser Stellung lassen.
ZÜNDANLASSSCHALTER
(Abb. 8)
– AVV: (instabile Stellung) für Anlassen
des Motors.
Der Schlüssel kann auf eine der vier folgenden Positionen gedreht werden:
ZUR BEACHTUNG Springt der Motor
nicht gleich an, den Schlüssel wieder auf
STOP drehen und den Anlassvorgang wiederholen.
– STOP: Motor abgestellt, Schlüssel abziehbar, Motorsperre und Lenkschloss eingeschaltet, alle Verbraucher abgestellt bis
auf die, die nicht über den Zündanlassschalter geschaltet sind (z.B. Warnblinkanlage).
– MAR: Fahrtstellung. Die Motorsperre
ist deaktiviert und alle elektrischen Stromverbraucher werden versorgt.
Der Zündanlassschalter ist mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgerüstet, die verhindert, dass der Schlüssel bei laufendem
Motor auf AVV gedreht werden kann.
– PARK: Motor abgestellt, Schlüssel abziehbar, Motorsperre und Lenkschloss eingestellt, Standlicht automatisch eingeschaltet.
ZUR BEACHTUNG Um den Schlüssel
auf PARK zu drehen, muss die Taste (A)
auf dem Zündschlossschalter gedrückt werden.
A0A0016b
14
Abb. 8
Bei Verlassen des Fahrzeugs immer den Zündschlüssel abziehen, um zu
verhindern, dass jemand aus Versehen die Bedienungselemente
betätigt. Nie Kinder allein unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Denken Sie daran, die Handbremse anzuziehen und an Steigungen
der ersten Gang bzw. an Gefällen
den Rückwärtsgang einzulegen.
Bei mutwilliger Beschädigung des Zündanlassschalters (z.B. bei versuchtem
Diebstahl) ist seine einwandfreie
Betriebsweise durch den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst
vor Weiterfahrt überprüfen zu lassen.
TÜREN
ÖFFNEN/SCHLIESSEN
VON INNEN
Vergewissern Sie sich vor
Öffnen der Türen, dass ein
sicheres Öffnen gewährleistet ist.
Vordertüren
Einschalten:
– Den Schlüssel auf STOP oder PARK
drehen, dann ausziehen und das Lenkrad
leicht drehen, um das Einrasten des Schlosses zu erleichtern.
– Zum Schliessen die Tür zuziehen und
dann, um ein Öffnen der Tür von außen zu
verhindern, die Taste (A, Abb. 11) auf dem
Armaturenbrett drücken, die Abschreckungsled (B) auf der Taste leuchtet gelb auf und
bestätigt die erfolgte Blockierung.
Ausschalten:
– Den Schlüssel auf MAR und gleichzeitig das Lenkrad leicht in beiden Richtungen
drehen.
Nie den Schlüssel während
der Fahrt abziehen. Das
Lenkschloss würde sich automatisch beim ersten Rädereinschlagen blockieren. Dies gilt immer,
auch wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird.
Jeglicher Einschritt nach
dem Kauf mit Veränderung
auf Lenkung oder Lenkradsäule (wie der Einbau einer Diebstahlsicherung) ist absolut unzulässig und könnte nicht nur eine Verschlechterung der Leistungen des
Systems sowie den Verfall der Garantie, sondern auch schwere Sicherheitsprobleme und die Nichtkonformität des Fahrzeugs gegenüber der Zulassung verursachen.
– Zum Öffnen der Tür den Türgriff ziehen
(A, Abb. 10).
ÖFFNEN/SCHLIESSEN
VON AUSSEN
Vordertüren
– Zum Öffnen der Fahrertür den Schlüssel
im Uhrzeigersinn, für Öffnung der Beifahrertür - für Versionen/Märkte, wo vorgesehen - entgegen dem Uhrzeigersinn drehen,
dann den Schlüssel abziehen und den Türgriff ziehen (A, Abb. 9).
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
LENKSCHLOSS
– Zum Schliessen der Tür, den Schlüssel
entgegen der Öffnungsrichtung im Schloss
drehen.
A0A0017b
Abb. 9
A0A0018b
Abb. 10
15
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
VORDERSITZE
ZENTRALVERRIEGELUNG
Diese Vorrichtung ermöglicht die gleichzeitige Verriegelung aller Türen.
Jegliche Einstellung kann
nur bei stehendem Fahrzeug erfolgen.
Damit die Zentralverriegelung funktioniert,
müssen alle Türen vollständig geschlossen
sein. Anderenfalls wird die gleichzeitige Verriegelung verweigert.
ZUR BEACHTUNG Zieht man am inneren Türgriff einer der beiden Vordertüren
bei eingeschalteter Zentralverriegelung, erfolgt die Entriegelung sämtlicher Türen.
A0A0602b
Bei Ausfall der elektrischen Versorgung (Sicherung durchgebrannt, Batterie abgetrennt
usw.) besteht stets die Möglichkeit der manuellen Betätigung der Tür.
EINSTELLUNG IN
LÄNGSRICHTUNG (Abb. 12)
Den Hebel (A) hochziehen und den Sitz
vor oder zurück verschieben: beim Lenken
müssen die Arme leicht angewinkelt sein
und die Hände auf dem Lenkradkranz aufliegen.
A0A0019b
16
Abb. 11
Die Stoffverkleidung der
Sitze Ihres Fahrzeugs wurde ausgewählt, damit sie
bei normaler Verwendung des Fahrzeugs einer Abnutzung auf Langzeit
widersteht. Es ist jedoch notwendig, starkes oder langanhaltendes
Reiben durch Kleidungszubehör wie
Metallschnallen, Borken, VelcroVerschlüsse oder ähnlichem zu vermeiden, da durch die lokale
Berührung mit stärkerem Druck einige Stofffäden reißen und der Bezug beschädigt werden könnte.
Abb. 12
Nach Freigabe des Einstellhebels vergewissern
Sie sich durch Vor-und
Zurückschieben, dass der Sitz in
seiner Führung eingerastet ist. Anderenfalls könnte er sich plötzlich
verschieben und Sie könnten die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
UMKLAPPEN DER
RÜCKENLEHNE (Abb. 12)
Die Einstellung erfolgt durch Drehen am
Handgriff (D) bis zur Erreichung einer komfortablen Sitzposition.
Für Zugang zu den Rücksitzen ziehen Sie
den Griff (E), klappen die Rückenlehne um:
der Sitz gleitet ungehindert nach vorn.
Die bei einigen Versionen vorhandene Armstütze ist in der Höhe regulierbar und kann
durch Heben und Senken auf die gewünschte Position eingestellt werden.
HÖHENEINSTELLUNG DES
FAHRERSITZES (Abb. 12)
Ein Rückholmechanismus mit Speicher ermöglicht die automatische Rückkehr des Sitzes in die Position, die er zuvor hatte.
Zur Einstellung heben Sie die Armstütze
leicht an und drücken dann auf die Auslösevorrichtung (A).
Nach Rückklappen der Rückenlehne auf
Fahrposition vergewissern Sie sich, dass sie
korrekt blockiert ist durch Sichtprüfung, dass
das “rote Band” auf dem oberen Teil des
Griffes (E) nicht mehr sichtbar ist. Dieses
“rote Band” zeigt an, dass die Rückenlehne nicht einrastete.
Im Inneren der Armstütze befindet sich eine Ablage, die nach Hochklappen des
Deckels durch Druck auf die Vorrichtung (B)
benutzt werden kann.
Für die Sitzverstellung nach oben, ziehen
Sie den Hebel (B) nach oben und bewegen
ihn dann (nach oben und unten) bis zur Einstellung der gewünschten Höhe und geben
ihn dann frei. Für die Sitzverstellung nach
unten, drücken Sie den Hebel (B) nach unten und bewegen ihn dann (nach oben und
unten) bis zur Einstellung der gewünschten
Höhe.
ZUR BEACHTUNG Einstellungen am
Fahrersitz können nur im Sitzen durchgeführt werden.
MITTLERE ARMSTÜTZE (Abb. 13)
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FAHRERSITZEINSTELLUNG IM
LENDENBEREICH (Abb. 12)
Vergewissern Sie sich auch, dass der Sitz
in seinen Führungen einrastete, indem sie
ihn vor und zurück verschieben.
EINSTELLUNG DER NEIGUNG
DER RÜCKENLEHNE (Abb. 12)
A0A0023b
Die Einstellung erfolgt durch Drehen des
Handgriffs (C) bis zur Erreichung der gewünschten Position.
Abb. 13
17
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SITZHEIZUNG
(Abb. 14)
EINSTELLUNG DER
KOPFSTÜTZE (Abb. 15)
Die für einige Versionen vorgesehene Sitzheizung wird durch den Schalter (A) auf der
Außenseite der Sitze ein- bzw. ausgeschaltet.
Zur erhöhten Sicherheit der Fahrgäste können die Kopfstützen in der Höhe verstellt
werden.
Die Einschaltung wird durch das Aufleuchten der Led (B) auf dem Schalter selbst angezeigt.
Die Einstellung erfolgt nach Druck der Taste (A) und Bewegung der Kopfstütze nach
oben oder unten bis zum hörbaren Einrasten.
ZUR BEACHTUNG Die Gestaltung der
Kopfstütze kann je nach Version oder Markt
variieren. Die Abbildung dient lediglich der
Erläuterung der Regulierung der Kopfstütze.
TASCHEN AN DEN
RÜCKENLEHNEN (Abb. 16)
(für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
Auf der Rückseite der Vordersitze befinden
sich Taschen für die Ablage von Gegenständen in der Rückenlehne.
A0A0024b
18
Die Kopfstützen müssen
so eingestellt sein, dass sie
den Nacken und nicht den
Hals stützen. Nur so haben sie bei
einem Auffahrunfall eine Schutzwirkung.
Abb. 14
A0A0604b
Abb. 15
A0A0026b
Abb. 16
Die Stoffverkleidung der
Sitze Ihres Fahrzeugs wurde ausgewählt, damit sie
bei normaler Verwendung des Fahrzeugs einer Abnutzung auf Langzeit
widersteht. Es ist jedoch notwendig, starkes oder langanhaltendes
Reiben durch Kleidungszubehör wie
Metallschnallen, Borken, VelcroVerschlüsse oder ähnlichem zu vermeiden, da durch die lokale
Berührung mit stärkerem Druck einige Stofffäden reißen und der Bezug beschädigt werden könnte.
ERWEITERUNG
DES GEPÄCKRAUMS
Herausnahme der Heckablage
Der zweiteilige Rücksitz ermöglicht die gesamte oder teilweise Erweiterung des
Gepäckraumes durch Herunterklappen des
einen oder anderen Teils, wodurch der Laderaum je nach Anzahl der rückwärtigen
Passagiere gestaltet werden kann.
– die beiden Enden der Haltekordeln (A,
Abb. 18) der Heckablage (B) nach Abzug
der Ösen (C) von den Stiften (D) entfernen;
Bitte gehen Sie so vor:
– die Stifte (A, Abb. 19) an der Außenseite der Ablage aus den Aufnahmen (B) in
den seitlichen Halterungen entfernen, dann
die Ablage nach außen ausziehen.
Wird besonders schweres
Gepäck geladen, so soll bei
Nachtfahrt überprüft werden, ob die Leuchtweite der Scheinwerfer neu eingestellt werden muss
(siehe Abschnitt “Scheinwerfer”).
A0A0605b
Abb. 18
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RÜCKSITZE
A0A0255b
Abb. 19
19
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Vollständige Erweiterung
Bitte gehen Sie so vor:
– kontrollieren, dass die Gurtschnallen der
seitlichen Sicherheitsgurte in die jeweiligen
Aufnahmen in der Rückenlehne (A, Abb.
20) eingeführt sind und die Schlosszunge
(B) des mittleren Bauchgurtes sich in ihrer
Halterung (C) befindet.
– die Griffe in der Mitte der Sitzkissen ziehen und die Sitze nach vorn klappen;
– die Kopfstützen ganz nach oben ziehen
und die beiden Tasten (A, Abb. 21) seitlich der Stützen drücken, dann die Kopfstützen nach oben ausziehen;
– die Sicherheitsgurte seitlich legen und
kontrollieren, dass die Gurtbänder nicht verdreht sind;
ZUR BEACHTUNG Für die Versionen/Märkte wo vorgesehen, sind die Rückhaltehebel durch Tasten (jeweils eine pro
Seite) ersetzt. Zur Entblockierung und das
Rückklappen der Rückenlehnen betätigen
Sie die Tasten.
– den Hebel (A, Abb. 22) der Rückenlehnenblockierung hochziehen und die
Rückenlehnen für Erhalt einer einzigen Ladefläche nach vorn klappen (Abb. 23).
A0A0608 b
Abb. 22
A0A0623b
20
Abb. 20
A0A0607b
Abb. 21
A0A0608 b
Abb. 23
Für die teilweise Erweiterung wie folgt vorgehen:
– das betreffende Sitzkissen durch Ziehen
des mittleren Griffs am Kissen umklappen;
– den Sicherheitsgurt seitlich legen und
darauf achten, dass sich der Gurt nicht verdreht und korrekt anliegt;
– den Hebel der Rückenlehnenblockierung
hochziehen und die Rückenlehne umklappen.
Rückstellung des Sitzes in die
normale Benutzungsposition
EINSTELLUNG DER
KOPFSTÜTZE (Abb. 24)
Das Fahrzeug kann mit zwei Kopfstützen
auf den seitlichen Rücksitzen und je nach
Ausstattung auch mit einer dritten Kopfstütze
für den mittleren Sitzplatz versehen sein.
Zur Benutzung muss die Kopfstütze aus
der Position (2) “unbenutzt” bis zur Erreichung der Position (1) “vollständig ausgezogen” hochgezogen werden. Für Rückkehr
in die “unbenutzte” Position drücken Sie die
Taste (A, Abb. 21) und drücken die Kopfstütze nach unten.
Die spezielle Beschaffenheit der Kopfstütze stört in gewollter Weise die korrekte Abstützung des Rückens durch die Rückenlehne für die hinteren Fahrgäste, die so gezwungen sind, die Kopfstütze zur korrekten
Benutzung hoch zu ziehen.
ZUR BEACHTUNG Während der Benutzung der Rücksitze müssen sich die Kopfstützen immer in “vollständig ausgezogener” Position befinden.
Alle hinteren Kopfstützen sind ausziehbar.
Bitte gehen Sie so vor:
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Teilweise Erweiterung
– die Sicherheitsgurte seitlich legen und
kontrolllieren, dass die Gurtbänder nicht verdreht sind;
– die Rückenlehnen hochziehen und bis
zum hörbaren Einrasten beider Blockierungsmechanismen nach hinten verschieben;
A0A0610b
– die Sitzkissen horizontal stellen, wobei
der Sicherheitsgurt des mittleren Sitzplatzes
hoch gehalten werden muss.
Abb. 24
Die Kopfstützen müssen
so eingestellt sein, dass sie
den Nacken und nicht den
Hals stützen. Nur so haben sie bei
einem Auffahrunfall eine Schutzwirkung.
21
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MITTLERE ARMSTÜTZE
(Abb. 25)
Zur Benutzung der Armstütze (A), die nur
bei einigen Versionen vorhanden ist, muss
sie, wie in der Abbildung gezeigt, herunter
gelassen werden.
GEPÄCKNETZ
(wo vorgesehen)
LENKRAD
Das nur auf einigen Versionen vorhandene Gepäcknetz (Abb. 26) ist nützlich für
die korrekte Befestigung der Last und/oder
für den Transport von leichten Materialien.
Das Lenkrad kann vom Fahrer sowohl in
der Höhe als axial eingestellt werden.
Zu diesem Zweck muss der Hebel (A,
Abb. 27) durch Ziehen in Richtung Lenkrad entblockiert werden.
Nach erfolgter Einstellung des Lenkrads,
den Hebel bis zum Anschlag nach vorn schieben und so blockieren.
Die Einstellung der Lenkradposition darf nur bei
stehendem Fahrzeug erfolgen.
A0A0611b
22
Abb. 25
A0A0624b
Abb. 26
A0A0706b
Abb. 27
AUSSENRÜCKSPIEGEL
Umklappen (Abb. 30)
Elektrische Einstellung (Abb. 29)
– Falls erforderlich (wenn zum Beispiel
der Spiegel in engen Durchfahrten Schwierigkeiten bereitet) kann er von Position (A)
auf Position (B) umgeklappt werden.
– mit dem Vorwahlschalter (A) den gewünschten Spiegel (rechts oder links) auswählen;
INNENRÜCKSPIEGEL
Der mit einer Sicherheitsvorrichtung zum
Ausrasten bei starkem Aufprall ausgerüstete Rückspiegel kann durch Betätigung des
Hebels (A, Abb. 28)auf zwei verschiedenen Positionen eingestellt werden: Normal- oder Abblendstellung.
– den zuvor gewählten Spiegel durch
Betätigung der Taste (B) in einer der vier
Richtungen einstellen;
Während der Fahrt müssen die Spiegel immer in
Position (A) sein.
– den Vorwahlschalter (A) in die mittlere Blockierstellung zurück stellen.
ZUR BEACHTUNG Die Einstellung
kann nur bei Schlüssel auf MAR erfolgen.
Der Außenrückspiegel auf
der Fahrerseite ist leicht
gekrümmt und verändert
deshalb etwas die Wahrnehmung
der Entfernung.
A0A0039b
Abb. 28
A0A0040b
Abb. 29
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EINSTELLUNG DER
RÜCKSPIEGEL
A0A0041b
Abb. 30
23
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Entfrosten/Beschlagentfernung
(Abb. 31-32)
Die elektrisch einstellbaren Rückspiegel
sind mit Heizwiderständen ausgerüstet, die
bei Druck der Taste (A) zusammen mit der
Heckscheibenheizung eingeschaltet werden
und somit für Entfrostung und/oder Beschlagentfernung der Spiegel sorgen.
ZUR BEACHTUNG Die Funktion ist
zeitgesteuert und schaltet sich automatisch
nach einigen Minuten aus.
ELEKTRISCHE
FENSTERHEBER
ZUR BEACHTUNG Bei Zündschlüssel
auf STOP oder abgezogenem Schlüssel
sind die Fensterheber noch ungefähr 3 Minuten betriebsbereit, werden aber bei Öffnung einer der Türen sofort deaktiviert.
A0A0042b
24
Abb. 31
Fahrerseite(Abb. 33)
Auf dem Schild des Türpaneels auf der Fahrerseite befinden sich die Bedientasten für
die Bewegung bei Zündschlüssel auf MAR
der nachstehenden Fensterscheiben:
A - linke vordere Seitenscheibe
B - rechte vordere Seitenscheibe.
Durch Druck auf die Taste fährt die Scheibe nach unten, durch Ziehen an der Taste
nach oben.
A0A0612b
Abb. 32
A0A0043b
Abb. 33
Beifahrerseite (Abb. 34)
Die Taste (A) bewegt die Fensterscheibe
auf der Beifahrerseite.
Die Funktionsweise für Taste und Scheibe
ist die gleiche wie für die Fahrerseite beschrieben.
Der unsachgemäße Gebrauch der elektrischen
Fensterheber kann gefährlich sein. Deshalb muss man sich vor
und beim Betätigen der Bedientasten immer vergewissern, dass die
Passagiere keinen Verletzungsgefahren sowohl direkt durch die sich
bewegenden Scheiben als indirekt
durch persönliche, von den Scheiben
mitgenommene oder angestossene
Gegenstände ausgesetzt sind.
Beim Verlassen des Fahrzeugs muss immer der
Zündschlüssel abgezogen
werden, um zu verhindern, dass die
versehentlich betätigten, elektrischen Fensterheber für die im Fahrzeug verbliebenen Passagiere eine
Gefahr darstellen.
Die Taste bei vollständig
geschlossenem oder geöffneten Fenster nicht weiter
bedienen.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ZUR BEACHTUNG Der Fensterheber
auf der Fahrerseite besitzt eine Vorrichtung
zur “kontinuierlichen automatischen Betätigung” sowohl für das Schliessen als das Öffnen der Scheibe. Es genügt ein kurzer Druck
auf den oberen oder unteren Bereich des
Druckschalters, um die automatische Bewegung auszulösen: durch einen zweiten Druck,
gleich ob auf den oberen oder unteren Tastenteil, bleibt die Fensterscheibe in der gewünschten Position stehen. Der Fensterheber
auf der Beifahrerseite ist dagegen nur für die
Öffnung des Fensters mit der Vorrichtung für
die „kontinuierliche automatische Bewegung“ ausgestattet.
A0A0044b
Abb. 34
25
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Auf allen Versionen erfolgt nach der Entriegelung der Türen die Öffnung der Fenster,
wenn die entsprechende Taste der Fernbedienung etwa 2 Sekunden lang gedrückt
wird.
ZUR BEACHTUNG Für Versionen/
Märkte wo vorgesehen muss die Automatik
der Scheiben nach einer Stromunterbrechung der Steuergeräte (Austausch oder Abklemmen der Batterie und Austausch der
Schutzsicherungen der Steuergeräte der Fensterheber) wiederhergestellt werden.
Der Vorgang erfolgt bei geschlossenen
Türen in folgender Weise:
SICHERHEITSGURTE
1. die Fensterscheibe auf der Fahrerseite
vollständig öffnen, wobei die Bedientaste
für wenigstens 3 Sekunden nach dem Anschlag unten noch gedrückt gehalten werden muss;
BENUTZUNG DER
SICHERHEITSGURTE
2. die Fensterscheibe auf der Fahrerseite
vollständig schliessen, wobei die Bedientaste für wenigstens 3 Sekunden nach dem
Anschlag oben noch gedrückt gehalten werden muss;
3. Die gleichen Vorgänge der Punkte 1
und 2 auch für die Beifahrertür ausführen;
Den Gurt mit gerade an der Rückenlehne
angelehnten Rücken anlegen.
Zum Anlegen der Gurte: die Schlosszunge (A, Abb. 35) bis zum hörbaren
Einrasten in die Aufnahme (B) einführen.
Falls der Gurt beim Herausziehen blockiert,
kurz aufwickeln lassen und erneut herausziehen, dabei ruckartige Bewegungen vermeiden.
4. Zur Kontrolle der erfolgten Initialisierung den Automatikbetrieb der Fensterscheiben prüfen.
A0A0045b
26
Abb. 35
Bei auf starkem Gefälle abgestelltem Fahrzeug kann der Aufroller blockieren, was
ganz normal ist. Der Mechanismus des Aufrollers blockiert den Gurt beim schnellen Herausziehen der Gurte, bei scharfem Bremsen
und bei Stößen und in Kurven bei steigender Geschwindigkeit.
HÖHENVERSTELLUNG DER
VORDEREN SICHERHEITSGURTE
Die Höhe der Gurte ist stets der Körpergrösse der Passagiere anzupassen: Diese
Vorsichtsmaßnahme kann das Verletzungsrisiko bei Unfällen erheblich vermindern.
Die vorschriftsmäßige Einstellung erhält
man, wenn das Gurtband etwa in der Mitte zwischen Schulter und Hals verläuft.
Die Höhenverstellung ist in 4 unterschiedlichen Einrastpositionen möglich.
Zur Einstellung die Taste (A, Abb. 36)
drücken und den Griff (B)nach oben oder
unten verschieben.
Die Taste (C) nicht während
der Fahrt drücken.
Die Höhenverstellung der
Sicherheitsgurte kann nur
bei stehendem Fahrzeug
erfolgen.
Nach der Einstellung prüfen, ob der Läufer, an dem
der Ring befestigt ist, in einer der vorgegebenen Positionen
einrastete. Zu diesem Zweck bei
losgelassenem Griff (A) nach unten
drücken, um das Einrasten der Verankerung zu ermöglichen, falls die
Freigabe des Griffes nicht in einer
der vorgegebenen Positionen erfolgte.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Zum Abnehmen der Gurte: Druck
auf Taste (C, Abb. 35). Den Gurt beim
Aufrollen unterstützen, damit er sich nicht
verdreht. Der Gurt passt sich durch den Aufroller automatisch dem Körper der Insassen
an und erlaubt eine gewisse Bewegungsfreiheit.
A0A0685b
Abb. 36
27
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SICHERHEITSGURTE HINTEN
Zum Anlegen der Gurte: den Sicherheitsgurt ohne Verdrehen langsam aus dem Aufroller ziehen und dann die Schlosszunge (A,
Abb. 37) in das Schloss (B) einführen.
Zum Abschnallen Druck auf die Taste (E).
Die Sicherheitsgurte auf den Rücksitzen
müssen laut dem Schema in Abb. 38 angelegt werden. Die Abb. 39 zeigt die unkorrekte Anschnallungsart. Für das Umklappen der Rückenlehne siehe die Beschreibung im Abschnitt “Erweiterung des
Kofferraums”.
ZUR BEACHTUNG Der Sicherheitsgurt
des zentralen Rücksitzes ist nur in solchen
Fällen vorhanden, wo er auf Anfrage beim
Liefermodell/ für best. Länder vorgesehen
ist.
ZUR BEACHTUNG Denken Sie daran,
dass bei einem heftigen Aufprall die auf den
Rücksitzen nicht angeschnallten Fahrgäste,
außer dem persönlichen Verletzungsrisiko,
auch eine Gefahr für die Mitfahrer auf den
Vordersitzen darstellen.
A0A0686b
28
Abb. 37
GURTSTRAFFER
Um den Schutz der vorderen Sicherheitsgurte noch effektiver zu gestalten, ist das
Fahrzeug mit Gurtstraffern ausgestattet, die
bei einem starken Frontalzusammenstoss
die Gurte um einige Zentimeter straffen, damit die Gurte noch vor dem eigentlichen
Rückhalten perfekt am Körper der Insassen
aufliegen.
Die erfolgte Aktivierung der Gurtstraffer
wird durch die Blockierung des Aufrollers angezeigt; das Gurtband wird nicht mehr aufgerollt, auch dann nicht, wenn man es beim
Aufrollen unterstützt.
ZUR BEACHTUNG Damit der Gurtstraffer die größte Schutzwirkung erzielt, ist
dafür zu sorgen, dass der Gurt richtig am
Oberkörper und am Becken anliegt.
A0A0386b
Abb. 38
A0A0387b
Abb. 39
Der Gurtstraffer erfordert weder Wartung
noch Schmierung. Jeglicher Eingriff, der seinen Originalzustand verändert, hebt seine
Wirksamkeit auf. Wird die Vorrichtung bei
außergewöhnlichen Naturereignissen (Überschwemmungen, starkem Wellengang
usw.) durch Wasser oder Schlamm beeinträchtigt, muss sie unbedingt ausgewechselt
werden.
Der Gurtstraffer funktioniert nur einmal. Nachdem
er aktiviert wurde, wenden
Sie sich für den Austausch an den
Alfa Romeo Kundendienst. Der Verfalltermin ist auf dem Schild an der
linken Vordertür nahe dem Schloss
angegeben: nähert sich dieser Zeitpunkt, wenden Sie sich für den Austausch der Vorrichtung an das Alfa
Romeo Kundendienstnetz.
Arbeiten, bei denen
Stöße, Vibrationen oder Erhitzungen (über 100°C für
die Dauer von max. 6 Stunden) im
Bereich der Gurtstraffer auftreten,
können zu Schäden führen oder das
Auslösen bewirken. Vibrationen
auf Grund von Straßenunebenheiten oder zufälligem Überfahren von
kleinen Hindernissen, Randsteinen
usw., gehören nicht zu diesen Bedingungen. Wenn Einschritte notwendig sind, wenden Sie sich bitte
an das Alfa Romeo Kundendienstnetz.
LASTBEGRENZER
ALLGEMEINE HINWEISE
FÜR DIE VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Der Fahrer muss vor Beginn der Fahrt alle lokal geltenden gesetzlichen Vorschriften über die Verwendung der Sicherheitsgurte einhalten (und darauf bestehen, dass
auch die Fahrgäste dies tun).
Vor Beginn der Fahrt immer den Sicherheitsgurt anlegen.
Auch für schwangere Frauen gilt die Anschnallpflicht. Sie und das ungeborene Kind
sind bei einem Unfall bedeutend niedrigeren Verletzungsgefahren ausgesetzt, wenn
sie angschnallt sind. Schwangere Frauen
müssen den Gurt sehr tief positionieren, damit er über dem Becken und unter dem
Bauch verläuft (wie in Abb. 40 gezeigt).
Um die Sicherheit der Fahrgäste im Falle
eines Unfalles zu erhöhen, haben die Aufroller der vorderen und hinteren Sicherheitsgurte (wo vorgesehen)in ihrem Inneren eine Vorrichtung, die im Falle eines Frontalaufpralls die von den Gurten auf Oberkörper und Schultern ausgeübte Rückhaltekraft dosiert.
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Während dem Einschritt des Vorspanners
kann es zu Rauchbildung kommen. Dieser
Rauch ist nicht giftig und zeigt auch keinen
beginnenden Brand an.
A0A0675b
Abb. 40
29
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ZUR BEACHTUNG Der Gurt darf nicht
verdreht sein. Der obere Gurtteil ist über die
Schulter und diagonal über den Oberkörper
zu führen. Der untere Teil muss am Becken
(Abb. 41) und nicht am Unterleib des Fahrgastes anliegen. Keine Hilfsmittel (Klammern,
Halterungen, usw.) verwenden, die das Anliegen der Gurte am Körper verhindern.
Um die größte Schutzwirkung zu gewährleisten,
muss die Rückenlehne gerade gestellt sein und der Gurt am
Oberkörper und am Becken gut anliegen. Die Sicherheitsgurte immer
anlegen, sowohl auf den Vorderals auf den Rücksitzen! Das Fahren
ohne Sicherheitsgurte erhöht die
Gefahr schwerer oder tödlicher
Verletzungen bei einem Unfall.
Der Ausbau oder Eingriffe an den Gurtstraffern und
den Sicherheitsgurten sind
streng verboten. Eingriffe dürfen
nur von qualifizierten und autorisierten Personen vorgenommen
werden. Wenden Sie sich immer an
das Alfa Romeo Kundendienstnetz.
ZUR BEACHTUNG Jeder Sicherheitsgurt
darf nur von einer Person verwendet werden:
Kinder sollten nicht auf dem Schoß eines Fahrgastes sitzen und beide mit einem Gurt angeschnallt werden (Abb. 42). Allgemein keine Gegenstände zusammen mit einer Person
anschnallen.
A0A0673b
30
Abb. 41
A0A0051b
Abb. 42
FÜR STÄNDIG ZUVERLÄSSIGE
SICHERHEITSGURTE
Für die korrekte Wartung der Sicherheitsgurte beachten Sie bitte die nachfolgenden
Hinweise:
– Die Sicherheitsgurte immer straff und
ohne Verdrehungen anlegen. Vergewissern
sie sich, dass sich das Gurtband frei und ohne Behinderung bewegt;
– Nach einem schweren Unfall den Sicherheitsgurt auswechseln, auch wenn er
keine sichtbaren Beschädigungen aufweist.
Auf jeden Fall ist der Sicherheitsgurt bei Aktivierung der Gurtstraffer auszuwechseln;
– Die Reinigung der Gurte erfolgt durch
Handwäsche mit neutraler Seife und Spülung, dann im Schatten trocknen lassen. Niemals beizende, bleichende oder färbende
Mittel oder andere chemische Substanzen
verwenden, die das Gewebe schwächen;
– Verhindern, dass die Gurtaufroller nass
werden: Ihre einwandfreie Arbeitsweise ist
nur dann gewährleistet, wenn kein Wasser
eindringt;
– Den Sicherheitsgurt auswechseln, wenn
er Schnitt- oder Verschleißspuren aufweist.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Falls der Gurt stark beansprucht wurde, zum Beispiel bei einem Unfall,
muss er mit Verankerung und den
entsprechenden
Befestigungsschrauben ausgetauscht werden,
ebenso der Gurtstraffer. Der Gurt
könnte, auch wenn er keine sichtbaren Defekte aufweist, seine Widerstandsfähigkeit verloren haben.
31
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
KINDER SICHER
BEFÖRDERN
Für die beste Schutzwirkung im Falle eines
Aufpralls müssen alle Fahrgäste sitzen und
durch geeignete Rückhaltesysteme abgesichert sein. Dies gilt ganz besonders im Falle
von Kindern.
Diese Vorschrift gilt laut der EG-Richtlinie
2003/20/CE in allen Mitgliedsstaaten der
Europäischen Union.
Bei Kindern ist der Kopf im Verhältnis zum
restlichen Körper grösser und schwerer als bei
Erwachsenen und Muskeln und Knochenstruktur sind noch nicht vollständig entwickelt.
Für eine korrekte Rückhaltefunktion im Fall eines Unfalls sind für sie andere Systeme als die
Gurte der Erwachsenen notwendig.
Die Forschungsergebnisse über den besten
Kinderschutz sind in der Europäischen Vorschrift ECE-R44 zusammengestellt, die
außer, dass sie obligatorisch wird, die Rückhaltesysteme in fünf Gruppen einteilt:
Gruppe 0
- bis zu 10 kg Körpergewicht
Gruppe 0+ - bis zu 13 kg Körpergewicht
32
Gruppe 1
9 - 18 kg Körpergewicht
Gruppe 2
15 - 25 kg Körpergewicht
Gruppe 3
22 - 36 kg Körpergewicht
Wie man sieht, überschneiden sich die
Gruppen zum Teil und es sind im Handel Kindersitze erhältlich, die mehrere Gewichtsgruppen umfassen. Alle Rückhaltevorrichtungen müssen mit den Zulassungsdaten
und dem Kontrollzeichen auf einer sachgerecht befestigten Plakette am Kindersitz versehen sein, die absolut nicht entfernt werden darf.
Kinder mit einer Körpergröße über 1,50 m
sind in Bezug auf die Rückhaltesysteme den
Erwachsenen gleichgestellt und legen die
Gurte normal an. In der Lineaccessori Alfa
Romeo gibt es Kindersitze für jede Gewichtsgruppe. Es wird diese Auswahl empfohlen, da sie eigens für die Alfa Romeo
Fahrzeuge entwickelt und getestet wurden.
Babywiegen dürfen nicht
entgegen der Fahrtrichtung
auf dem Vordersitz angebracht werden, wenn der Airbag
auf der Beifahrerseite aktiviert ist.
Die Auslösung des Airbags bei einem Aufprall könnte tödliche Verletzungen für das mitreisende Baby verursachen, unabhängig von
der Schwere des Unfalls. Es ist ratsam, Kinder auf den Rücksitzen
mitfahren zu lassen, da dies die am
besten geschützte Position bei einem Aufprall ist.
GROSSE GEFAHR
Falls es unbedingt
notwendig ist, dass
Kinder in einer Wiege auf dem Beifahrersitz eines Fahrzeugs entgegen der Fahrtrichtung mitfahren,
muss der Beifahrer-Airbag durch
den Schlüsselschalter deaktiviert
werden. In diesem Fall ist unbedingt über die betreffende Warnlampe F auf der Instrumententafel sicher zu stellen, dass die Deaktivierung erfolgte (siehe den Abschnitt “Beifahrer-Frontalairbag”).
Weiterhin ist der Beifahrersitz - um
die Berührung des Kindersitzes mit
dem Armaturenbrett zu vermeiden
- auf die entfernteste Sitzposition
einzustellen.
GRUPPE 1 (Abb. 44)
Babies bis zu 13 kg Gewicht können in einer nach hinten ausgerichteten Wiege transportiert werden, die bei starken Geschwindigkeitsverringerungen dank der Kopfabstützung keine Belastungen des Halses verursacht.
Kinder mit mehr als 9 bis 18 kg Körpergewicht können in Fahrtrichtung auf Sitzen
transportiert werden, die vorn mit einem Kissen ausgestattet sind, an dem der Sicherheitsgurt des Fahrzeugs angelegt wird und
so Kind und Sitz festhält.
Die Abbildung zeigt nur
eine Montageart. Der Kindersitz ist gemäß dem Sitz
obligatorisch beiliegenden Anweisungen zu montieren.
Die Wiege ist durch die Sicherheitsgurte
des Fahrzeuges befestigt und das Rückhalten des Babies erfolgt durch die Gurte der
Wiege.
A0A0659b
Abb. 43
A0A0660b
Abb. 44
Es gibt Kindersitze für die
Gewichtsklassen 0 und 1
mit einem Halter, der hinten mit den Gurten des Fahrzeugs
befestigt wird und über eigene
Gurte am Sitz verfügt, die das Kind
halten. Diese Sitze können auf
Grund ihres Gewichtes eine Gefahrenquelle sein, wenn sie unsachgemäß befestigt werden (z.B.
wenn sie an den Fahrzeuggurten
mit Unterlegen eines Kissens befestigt werden). Die beiliegende Anleitung für die Befestigung ist genauestens zu befolgen.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
GRUPPE 0 UND 0+ (Abb. 43)
33
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
GRUPPE 2 (Abb. 45)
GRUPPE 3 (Abb. 46)
Ab 15 bis 25 kg Körpergewicht können die
Kinder direkt mit den Sicherheitsgurten des
Fahrzeugs gesichert werden.
Bei Kindern mit 22 bis 36 kg Körpergewicht
ist der Brustumfang bereits so gross, dass auf
das Rückenteil verzichtet werden kann.
Die Kindersitze haben hier nur noch die
Funktion, die Kinder in die richtige Position
für die Gurte zu bringen, damit der diagonale Gurtverlauf am Oberkörper und nicht
am Hals erfolgt, während das horizontal verlaufende Gurtband am Becken und nicht am
Bauch des Kindes anliegt.
Die Abbildung zeigt ein Beispiel für die genaue Positionierung des Kindes auf dem
Rücksitz.
Über 1,50 m Körpergrösse können Kinder
wie Erwachsene angegurtet werden.
A0A0661b
34
Abb. 45
A0A0662b
Abb. 46
Die Abbildung zeigt nur
eine Montageart. Der Kindersitz ist gemäß den dem
Sitz obligatorisch beiliegenden Anweisungen zu montieren.
Das Fahrzeug entspricht der neuen europäischen Vorschrift 2000/3/CE, welche die Einbaubarkeit von Kindersitzen auf den verschiedenen
Fahrzeugsitzen gemäß der folgenden Tabelle regelt:
Gewichtsklassen
vorderer
Fahrgast
hintere
Fahrgäste
mittlerer
Fahrgast
bis zu 13 kg
U
U
U
Gruppe 1
9-18 kg
U
U
U
Gruppe 2
15-25 kg
U
U
U
Gruppe 3
22-36 kg
U
U
U
Gruppe
Gruppe 0, 0+
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
EIGNUNG DES FAHRGASTSITZES FÜR DIE VERWENDUNG VON KINDERSITZEN
Zeichenerklärung:
U = geeignet für Rückhaltesysteme der Kategorie “Universal” nach der europäischen Vorschrift ECE-R44 für die angegebenen “Gruppen”.
35
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Sicherheitsnormen zusammen, die für den Transport von Kindern zu befolgen sind:
– Die empfohlene Position für die Installierung der Kindersitze ist auf dem Rücksitz, da
dies der sicherste Platz bei einem Unfall ist.
– Bei Deaktivierung des Beifahrer-Airbag
(auf Wunsch für Versionen/Märkte, wo vorgesehen), muss immer durch die kontinuierliche Einschaltung der betreffende Warnlampe F auf dem Armaturenbrett kontrolliert werden, dass die Deaktivierung erfolgte.
– Die mit dem Kindersitz ausgehändigten
Anweisungen, die der Lieferant mitliefern
muss, sind strikt zu beachten. Sie sind im
Fahrzeug zusammen mit den Unterlagen
und dieser Betriebsanleitung aufzubewahren. Kindersitze ohne Einbauanleitung sollten nicht verwendet werden.
– Die erfolgte Einrastung der Sicherheitsgurte durch Ziehen am Gurt überprüfen.
36
– Jedes Rückhaltesystem hat nur einen
Sitz, auf dem nie zwei Kinder gleichzeitig
transportiert werden dürfen.
– Prüfen Sie stets, dass der Gurt nicht am
Hals des Kindes anliegt.
– Erlauben Sie Ihrem Kind nicht, während
der Fahrt ungewöhnliche Stellungen einzunehmen oder den Gurt abzuschnallen.
– Kinder im Fahrzeug nicht auf dem Schoß
nehmen, auch keine Neugeborenen. Niemand, auch wenn er noch so kräftig ist,
kann sie im Fall eines Aufpralls festhalten.
– Nach einem Unfall den Kindersitz durch
einen neuen austauschen.
Befindet sich auf der Beifahrerseite ein aktiver Airbag, keine Kinder in Babywiegen entgegen der Fahrtrichtung auf dem Vordersitz unterbringen. Die Auslösung des Airbags bei
einem Aufprall könnte, unabhängig
von der Schwere des Unfalls, tödliche Verletzungen für das mitreisende Baby verursachen. Es ist ratsam,
Kinder auf ihren Kindersitzen auf
den Rücksitzen mitfahren zu lassen,
da dies die am besten geschützte
Position bei einem Aufprall ist.
VORAUSRÜSTUNG
FÜR MONTAGE DES
KINDERSIZES
“ISOFIX”
Das Fahrzeug ist auf dem Rücksitz für die
Montage des Kindersitzes Isofix, einem neuen europäisch genormten System für die Beförderung von Kindern, ausgerüstet. Isofix
ist eine zusätzliche Möglichkeit, welche die
Benutzung von normalen Kindersitzen nicht
ausschließt. Der Kindersitz Isofix umfasst
drei Gewichtsgruppen: 0, 0+ und 1.
Wegen des unterschiedlichen Einrastsystems muss der Kindersitz durch die betreffenden Metallbügel (A, Abb. 47) befestigt werden, die sich zwischen Rückenlehne und dem Rücksitzkissen befinden.
A0A0671b
Abb. 47
Aufgrund der unterschiedlichen Platzbeanspruchung können auf dem Rücksitz nur
zwei herkömmliche Kindersitze oder zwei
Isofix-Kindersitze montiert werden. Auf dem
Beifahrersitz kann nur ein herkömmlicher
Kindersitz montiert werden.
Wir möchten darauf hinweisen, dass der
Einbau von Isofix-Kindersitztypen obligatorisch ist, da diese für das Fahrzeug konzipiert und getestet wurden.
Der Kindersitz kann nur
bei stehendem Fahrzeug
montiert werden. Der Sitz
ist richtig in den Haltern verankert,
wenn ein hörbares Einrasten wahrgenommen wird. Bitte beachten Sie
in jedem Fall die Anweisungen für
Einbau, Ausbau und Positionierung,
die der Kindersitzhersteller verpflichtet ist, mitzuliefern.
ISOFIX KINDERSITZMONTAGE
Gruppen 0 und 0+
Für Kinder dieser Gewichtsgruppe (bis 13
kg Gewicht) ist der Kindersitz nach hinten
gerichtet und das Kind wird von den Kindersitzgurten (D, Abb. 48) festgehalten.
Wenn das Kind wächst und in die darauffolgende Gewichtsgruppe 1 wechselt, wird
der Kindersitz in Fahrtrichtung montiert.
– den Kindersitz bis zum hörbaren Einrasten - Bestätigung der erfolgten Einhängung
- nach hinten verschieben;
– die Befestigung überprüfen, indem Sie versuchen, mit aller Kraft den Kindersitz zu bewegen: Die eingebauten Sicherheitsmechanismen verhindern den unsachgemäßen Anschluss, wenn nur ein Halter eingerastet ist.
A0A0663b
Für die korrekte Montage des Kindersitzes
gehen Sie so vor:
– überprüfen, dass sich der Auslösehebel
(B) in Ruhestellung befindet (eingezogen);
– die Halter der Vorausrüstung (A) suchen
und den Kindersitz mit der auf die Halter ausgerichteten Einhängevorrichtung (C) positionieren;
Abb. 48
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Eine gemischte Montage, z.B. links ein
normaler Kindersitz und rechts ein Isofix-Sitz,
ist möglich.
37
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Gruppe 1
Für die korrekte Montage des Kindersitzes
gehen Sie so vor:
– überprüfen, dass sich der Auslösehebel
(B, Abb. 49) in Ruhestellung befindet
(eingezogen);
In diesem Fall wird das Kind auch durch
die Fahrzeuggurte und durch den oberen
Gurt gehalten: für den korrekten Verlauf der
Fahrzeuggurte auf dem Kindersitz schlagen
Sie bitte die Anleitung des Kindersitzes nach.
AIRBAG
Das Fahrzeug ist mit Frontairbags für Fahrer und Beifahrer und mit vorderen Seitenairbag (side bag - window bag) ausgestattet.
FRONTAIRBAG
– die Halter der Vorausrüstung (A) suchen
und den Kindersitz mit der auf die Halter ausgerichteten Einhängevorrichtung (C) positionieren;
A0A0664b
– den Kindersitz bis zum hörbaren Einrasten - Bestätigung der erfolgten Einhängung
- nach hinten verschieben;
Der Front-Airbag (für Fahrer und Beifahrer)
ist eine Sicherheitsvorrichtung, die im Falle
eines mittelschweren, frontalen Aufpralls
durch das Aufblasen eines Luftkissens zwischen der Person und dem Lenkrad bzw.
dem Armaturenbrett eingreift.
Das Nichtansprechen bei anderen Aufpralltypen (seitlich, hinten, Überschlagen
usw.) ist daher nicht als Systemstörung auszulegen.
– die Befestigung überprüfen, indem Sie versuchen, mit aller Kraft den Kindersitz zu bewegen: Die eingebauten Sicherheitsmechanismen verhindern den unsachgemäßen Anschluss, wenn nur ein Halter eingerastet ist.
Bei einem Frontalaufprall veranlasst eine
elektronische Steuerung ein eventuell erforderliches Aufblasen des Luftkissens.
Das Luftkissen füllt sich sofort und schützt
somit die Körper der vorderen Passagiere vor
einem Aufprall auf Fahrzeugteile, die eventuell Verletzungen verursachen könnten. Sofort danach entleert sich das Kissen.
38
Abb. 49
Bei einem Aufprall würde ein nicht angeschallter Fahrgast nach vorn fallen und mit
dem sich noch aufblasenden Kissen in
Berührung kommen. In diesem Fall verringert sich der Schutz des Luftkissens.
Die Frontairbags könnten in folgenden Fällen nicht ansprechen:
– beim Aufprall gegen stark verformbare
Gegenstände, wenn die Frontfläche des
Fahrzeugs nicht betroffen ist (zum Beispiel
Aufprall der Stossstange gegen die Leitplanke);
– Unterfahren anderer Fahrzeuge (z.B.
unter einen Lastkraftwagen) oder Leitplanken;
da sie keinen zusätzlichen Schutz zu den
Sicherheitsgurten bieten und somit ihre Aktivierung unnötig wäre. Das Nichtansprechen
in diesen Fällen ist daher nicht als Systemstörung auszulegen.
Keine Klebeetiketten oder
andere Gegenstände auf
das Lenkrad, die Abdeckung des Beifahrerairbags kleben. Keine Gegenstände (wie zum
Beispiel Mobiltelefone) auf das Armaturenbrett auf der Beifahrerseite legen, die das korrekte Aufblasen des Beifahrerairbags verhindern und schwere Verletzungen der
Fahrgäste verursachen könnten.
FAHRER FRONTAIRBAG
Er besteht aus einem sich sofort aufblasenden Luftkissen in einem Fach in der Mitte des Lenkrads (Abb. 50).
Der Frontairbag für Fahrer und Beifahrer
wurde für den optimalen Schutz einer Person auf den Vordersitzen mit angelegtem Sicherheitsgurt konzepiert und geeicht.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Der Front-Airbag (für Fahrer und Beifahrer)
ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung für
den Sicherheitsgurt, der beim Fahren immer
angelegt werden sollte, wie es die Gesetzgebung in Europa und in den meisten außereuropäischen Landern auch vorschreibt.
Sein Volumen im Moment des maximalen
Aufblasens füllt den Grossteil des Raumes
zwischen Lenkrad und Fahrer und Armaturenbrett und Beifahrer aus.
Bei einem seitlichen Aufprall niedriger Intensität (für den die von den Sicherheitsgurten ausgeübte Rückhaltefunktion ausreichend ist) spricht der Airbag nicht an. Die
Benutzung des Sicherheitsgurtes ist immer
notwendig, der bei einem seitlichen Aufprall
die korrekte Sitzposition des Fahrgastes sicherstellt.
A0A0613b
Abb. 50
39
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
BEIFAHRER-FRONTAIRBAG
Er besteht aus einem sich sofort aufblasenden Luftkissen in einem Fach in der Instrumententafel und hat ein größeres Luftkissen
als der Airbag auf der Fahrerseite (Abb. 51).
Bei Vorhandensein eines
aktiven Airbags auf der Beifahrerseite dürfen Kindersitze nicht entgegen der Fahrtrichtung auf dem Vordersitz angebracht
werden. Die Auslösung des Airbags
bei einem Aufprall könnte, unabhängig von der Schwere des Unfalls,
tödliche Verletzungen für das mitreisende Baby verursachen. Es ist
daher ratsam, Kinder immer auf
ihren Kindersitzen auf dem Rücksitz
zu befördern, da dies die am besten
geschützte Position bei einem Aufprall ist.
GROSSE GEFAHR
Sollte es unbedingt
notwendig sein, eine Babywiege entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz zu
transportieren, muss der BeifahrerFrontairbag durch den Schlüsselschalter deaktiviert und die erfolgte Ausschaltung durch die
Warnlampe F auf der Instrumententafel kontrolliert werden
(siehe “Beifahrerfront-Airbag”).
Weiterhin ist der Beifahrersitz, um
die Berührung des Kindersitzes mit
dem Armaturenbrett zu vermeiden,
auf die entfernteste Sitzposition
einzustellen.
MANUELLE DEAKTIVIERUNG
DES FRONTBEIFAHRERAIRBAGS (Abb. 52)
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
Sollte es unbedingt notwendig sein, ein
Kind auf dem Beifahrersitz zu transportieren, kann der Beifahrer-Frontairbag deaktiviert werden.
Die Deaktivierung/erneute Aktivierung des
Airbags erfolgt durch den Zündschlüssel (bei
Zündschloss auf STOP, der in den Schlüsselschalter gesteckt wird, der sich im Handschuhfach befindet.
A0A0392b
40
Abb. 51
A0A0392b
Abb. 52
SEITENAIRBAGS
WINDOW BAG (Abb. 54)
(SIDE BAG - WINDOW BAG)
ZUR BEACHTUNG Der Schalter darf
nur bei ausgestelltem Motor und abgezogenem Zündschlüssel betätigt werden.
SIDE BAG (Abb. 53)
Sie bestehen aus zwei “herunterrollenden”
Kissen, die sich hinter der Seitenverkleidung
des Dachs befinden und die entsprechend
abgedeckt sind. Sie haben die Aufgabe den
Kopf der vorderen und hinteren Insassen bei
einem seitlichen Aufprall zu schützen, dank
der grossen Oberfläche der Kissen.
Der Schlüsselschalter hat zwei Stellungen:
– Beifahrer-Frontairbag aktiviert (Stellung
ON P): die Kontrollleuchte F auf der Instrumententafel leuchtet nicht, es ist absolut untersagt, Kinder auf dem Vordersitz zu
befördern.
Er besteht aus einem sich sofort aufblasenden Luftkissen, das sich in der Rückenlehne
des Vordersitzes befindet und die Aufgabe hat,
den Brustkorb der Insassen bei einem Aufprall
mittelhoher Intensität zu schützen.
– Beifahrer-Frontairbag deaktiviert (Stellung
OFF F): die Kontrollleuchte F auf der Instrumententafel leuchtet. Man kann durch entsprechende Rückhaltesysteme geschützte Kinder auf dem Vordersitz befördern.
ZUR BEACHTUNG Den besten Schutz
bei einem seitlichen Aufprall gewährleistet
das System bei korrekter Sitzposition, damit sich der Window bag korrekt aufblasen
kann.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Der Schlüssel kann in beiden Positionen
eingesteckt und ausgezogen werden.
Die Kontrollleuchte F auf der Instrumententafel leuchtet kontinuierlich bis zur
erneuten Aktivierung des Beifahrer-Airbags.
Die Deaktivierung des Beifahrer-Frontairbags beeinträchtigt nicht die Funktion der
seitlichen Airbags.
A0A0614b
Abb. 53
A0A0615b
Abb. 54
41
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ZUR BEACHTUNG Das Auslösen der
Front- und/oder Seiten-Airbags ist möglich,
wenn das Fahrzeug starken Stößen ausgesetzt ist, die den Unterbodenbereich betreffen, wie z.B. starke Stöße gegen Stufen,
Gehsteige oder feste Bodenvorsprünge,
Durchfahren von großen Schlaglöchern oder
bei Bodenwellen.
ZUR BEACHTUNG Bei der Auslösung
der Airbag wird eine kleine Menge Pulver
freigesetzt. Dieses Pulver ist nicht gesundheitsschädlich und ist auch kein Zeichen für
einen entstehenden Brand. Das entfaltete
Luftkissen und der Fahrgastraum können
außerdem von pulverartigen Rückständen
bedeckt werden: Dieses Pulver kann Reizungen auf der Haut und an den Augen hervorrufen. Falls man damit in Berührung
kommt, sollte man sich mit neutraler Seife
waschen.
Die Dauer und der Verfalltermin der pyrotechnischen Ladung und des Spiralkontaktes ist auf dem betreffenden Schild der linken Vordertür nahe dem Schloss angegeben. Nähert sich der Termin, wenden Sie sich
an den Alfa Romeo Dienst für den Ersatz der
Vorrichtung.
42
ZUR BEACHTUNG Wenn sich durch einen Unfall eine der Sicherheitsvorrichtungen
aktiviert haben sollte, wenden Sie sich an
das Alfa Romeo Kundendienstnetz, um diese zu ersetzen und die Unversehrtheit der
Anlage prüfen zu lassen.
Den Kopf, die Arme oder
die Ellenbogen nicht auf die
Tür, die Fenster und den Bereich des Windowbag auflegen, um
mögliche Verletzungen während der
Aufblasphase zu vermeiden.
Alle Eingriffe, sei es die Kontrolle, Reparatur oder Ersatz des Airbags, müssen durch
das Alfa Romeo Kundendienstnetz ausgeführt werden
Bei Verschrottung des Fahrzeugs wenden
Sie sich bitte an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz zur Deaktivierung
der Anlage. Bei Eigentumsveränderung des
Fahrzeugs ist es unerlässlich, dass der neue
Besitzer über die Benutzungsart und die obigen Hinweise unterrichtet und ihm die “Betriebsanleitung” ausgehändigt wird.
ZUR BEACHTUNG Die Aktivierung der
Gurtstraffer, der Front-Airbags, der Seitenairbags wird in unterschiedlicher Weise und
in Abhängigkeit von der Art des Aufpralls entschieden. Die nicht erfolgte Auslösung eines
oder mehrerer Systeme ist nicht als Störung
des Systems zu bewerten.
Nie den Kopf, die Arme
oder die Ellenbogen aus
den Fenstern herausragen
lassen.
Sollte sich die Warnlampe
¬ bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR nicht
einschalten, oder leuchtet sie
während der Fahrt, könnte eine
Anomalie des Rückhaltesystems
vorhanden sein. In diesem Fall würden sich die Airbag oder Vorspanner bei einem Unfall nicht oder - bei
einer begrenzten Anzahl von Fällen - irrtümlich auslösen. Vor Weiterfahrt wenden Sie sich bitte an
den Alfa Romeo Kundendienst für
eine sofortige Kontrolle des Systems.
Die Rückenlehnen der
Vordersitze nicht mit Verkleidungen oder Bezügen
verdecken, die nicht für Sidebag
vorgesehen sind.
Nicht mit Gegenständen
auf dem Schoß oder vor
dem Brustkorb und noch
weniger mit Pfeife, Bleistift usw.
zwischen den Lippen fahren. Bei einem Unfall mit Auslösen des Airbags könnten dadurch schwere
Verletzungen entstehen.
Bei der Fahrt die Hände
immer auf dem Lenkradkranz lassen, damit der
Airbag sich bei Einschritt ohne Hindernisse entfalten kann. Fahren Sie
nicht mit vorgelehntem Oberkörper, sondern lehnen Sie sich mit
dem Rücken an die gerade gestellte Rückenlehne an.
Bei Diebstahl oder versuchtem Diebstahl des
Fahrzeugs, bei Wandalismus, Überschwemmung oder Hochwasser muss das Airbag-System
vom Alfa Romeo Kundendienstnetz
überprüft werden.
Auch bei abgestelltem
Motor, wenn der Zündschlüssel auf MAR steht
und das stehende Fahrzeug von einem anderen Fahrzeug angefahren
wird, könnten sich die Airbag aktivieren. Deshalb dürfen Kinder auch
bei stehendem Fahrzeug keinesfalls
auf dem Vordersitz Platz nehmen.
Andererseits wird daran erinnert,
dass keine Sicherheitsvorrichtung
(Airbag oder Gurtstraffer) bei stehendem Fahrzeug auf Grund eines
Stoßes ausgelöst wird, wenn der
Zündschlüssel auf STOP steht. Die
nicht erfolgte Aktivierung der Vorrichtungen darf in diesen Fällen
nicht als Fehlfunktion des Systems
betrachtet werden.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ALLGEMEINE HINWEISE
43
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Beim Drehen des Zündschlüssels auf MAR leuchtet die Warnlampe F (bei
Deaktivierungsschalter des FrontAirbags auf der Beifahrerseite auf
Position ON) auf und blinkt dann
für ein paar Sekunden, um daran zu
erinnern, dass sich der Beifahrerairbag bei einem Aufprall aktivieren könnte, danach muss die
Lampe wieder ausgehen.
Die Sitze nicht mit Wasser oder Dampfstrahl waschen (nur per Hand oder in
einer automatischen Waschanlage
für Sitze).
Das Auslösen des FrontAirbags ist im Gegensatz
zum Einschritt der Gurtstraffer erst bei stärkeren Stößen
vorgesehen. Bei Stößen, die zwischen den beiden Betätigungsschwellen liegen, ist es deshalb
normal, wenn nur die Gurtstraffer
in Aktion treten.
Keine steifen Gegenstände an die Kleiderhaken
oder die Haltegriffe hängen.
Der Airbag ersetzt nicht die
Sicherheitsgurte, sondern
verbessert deren Wirksamkeit. Da die Front-Airbags bei einem
Frontaufprall mit geringer Geschwindigkeit, seitlichem Aufprall,
Auffahrunfällen oder Überschlagen
nicht auslösen, werden die Insassen
in diesen Fällen nur von den Sicherheitsgurten geschützt, die deshalb
immer anzulegen sind.
44
HEBELSCHALTER
AM LENKRAD
Der Betrieb der von den Hebelschaltern bedienten Verbraucher erfolgt nur bei Zündschlüsselstellung auf MAR.
LINKER HEBEL
Der linke Hebel dient für die Einschaltung
des Außenlichts mit Ausnahme der Nebelscheinwerfer und des Nebelrücklichts.
Beim Einschalten des Außenlichts schaltet sich auch die Beleuchtung der Instrumententafel und der verschiedenen Bedienelemente auf dem Armaturenbrett ein.
Nur wenn der Zündschlüssel auf PARK
steht, unabhängig von der Ringposition,
bleibt das Standlicht und die Kennzeichenbeleuchtung an.
Die Hebelstellung (1 oder 2-Abb. 60)
bewirkt nur das Einschalten des rechten oder
linken Standlichtes (vorn und hinten).
Licht ausgeschaltet(Abb. 55)
Wenn der Ring auf dem Symbol O steht,
ist das Außenlicht ausgeschaltet.
Fernlicht (Abb. 58)
Bei Drehen des Ringens von O auf 6
schaltet sich das Standlicht ein.
Die Einschaltung des Fernlichtes erfolgt,
wenn der Ring auf 2 steht, durch Druck
des Hebels gegen das Armaturenbrett (stabile Position); auf der Instrumententafel
leuchtet die Lampe 1.
Gleichzeitig leuchtet auf der Instrumententafel die Lampe 3.
Abblendlicht (Abb. 57)
Bei Drehen des Ringens von 6 auf 2
schaltet sich das Abblendlicht ein.
Für erneutes Einschalten des Abblendlichtes ziehen Sie den Hebel gegen das Lenkrad
A0A0063b
A0A0065b
Bei eingeschaltetem Abblend- und Nebellicht kann die (im Body Computer integrierte) Elektronik zur Kontrolle des Außenlichtes in zwei unterschiedlichen Weisen reagieren:
– bei Einschalten des Fernlichts geht das
Abblendlicht aus, das Nebellicht bleibt dagegen eingeschaltet, d. h. es wird die anfängliche Bedingung bei Einschaltung des
Abblendlichtes wieder hergestellt;
oder
– bei Einschalten des Fernlichts geht das
Nebellicht aus und schaltet sich automatisch
bei Ausschaltung des Fernlichts wieder ein.
Wird der Body Computer ersetzt, könnte
die Lichtsteuerung in anderer Art als zuvor
erfolgen.
Abb. 55
Abb. 57
A0A0064b
Abb. 56
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Standlicht (Abb. 56)
A0A0066b
Abb. 58
A0A0067b
Abb. 59
45
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Blinken (Abb. 59)
Für die Funktion der Blinkhupe ziehen Sie
den Hebel gegen das Lenkrad (unstabile Position), unabhängig von der Ringstellung.
Gleichzeitig leuchtet auf der Instrumententafel die Lampe 1.
ZUR BEACHTUNG Das Blinken erfolgt
mit Standlicht. Um Strafmandate zu vermeiden, beachten Sie bitte die Vorschriften
der Straßenverkehrsordnung.
Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
(Abb. 60)
Unabhängig von der Ringposition funktioniert, wenn der Hebel (stabil):
nach oben auf Position (1) gestellt wird der rechte Fahrtrichtungsanzeiger.
Wird er nach unten auf Position (2) gestellt - funktioniert der linke Fahrtrichtungsanzeiger.
Gleichzeitig leuchtet auf der Instrumententafel eine der Lampen (R oder E).
Vorrichtung “Follow me home”
(Abb. 61)
Das Ausgehen des Lichtes und die Rückkehr des Hebels in Ruhestellung erfolgt automatisch, wenn das Lenkrad gerade aus
gerichtet wird.
Diese Funktion ermöglicht, für die vorher
eingestellte Dauer, die Beleuchtung des
Raumes vor dem Fahrzeug, sie schaltet sich
bei Schlüssel auf STOP oder abgezogenem
Zündschlüssel ein, wenn man den linken Hebel gegen das Lenkrad zieht.
ZUR BEACHTUNG Will man nur einen
augenblicklichen Fahrspurwechsel anzeigen,
für den eine kleine Lenkbewegung ausreicht,
kann man den Hebel ohne hörbares Einrasten nur leicht nach oben oder unten drücken
(unstabile Position). Nach Freigabe kehrt
der Hebel von selbst in die Ausgangsstellung
zurück.
Diese Funktion wird durch Betätigen des
Hebels für 2 Minuten nach dem Abstellen
des Motors aktiviert. Durch jede Betätigung
des Hebels wird die Dauer des Abblend- und
Standlichtes um 30 Sekunden bis zu einem
Maximum von 3,5 Minuten verlängert, nach
Ablauf der eingestellten Zeit geht das Licht
automatisch aus.
Auf jede Betätigung des Hebels erfolgt das
Aufleuchten der Lampe 1 auf der Instrumententafel.
A0A0068b
46
Abb. 60
A0A0067b
Abb. 61
RECHTER HEBEL
Der rechte Hebel dient dagegen für die
Scheibenwisch-Waschanlage. Die Bedientaste der Scheibenwaschanlage aktiviert
auch die Scheinwerferwaschanlage, soweit
vorhanden.
A0A0616b
Scheibenwisch-Waschanlage
(Abb. 62-63)
Funktion
“intelligentes Waschen”
Der Hebel kann fünf unterschiedliche Positionen einnehmen, denen die folgenden
Funktionen entsprechen:
Wird der Hebel gegen das Lenkrad gezogen (unstabile Position), schaltet sich die
Scheibenwaschanlage ein.
A - Scheibenwischer ausgeschaltet (stillstehend).
Wird der Hebel weiter in dieser Position gehalten, kann man mit nur einer Bewegung
die Scheibe bespritzen und wischen, da sich
die Scheibenwischanlage automatisch einschaltet, wenn der Hebel länger als eine halbe Sekunde gezogen wird.
B - Intervallbetrieb.
Bei Hebel auf Stellung (B) kann man
durch Drehen des Ringes (F) vier mögliche
Geschwindigkeiten für den Intervallbetrieb
einstellen:
■
= langsames Intervall.
■■
= mittleres Intervall.
■■■
= mittelschnelles Intervall.
■■■■ = schnelles Intervall.
Die Scheibenwischanlage stoppt nach Freigabe des Hebels mit noch einigen Wischvorgängen, ein weiteres “Klarwischen” nach
einigen Sekunden vervollständigt die Scheibenreinigung.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Die Funktion kann durch Betätigung des Hebels, d. h. durch Ziehen gegen das Lenkrad
länger als 2 Sekunden, unterbrochen werden.
C - langsamer Dauerbetrieb.
D - schneller Dauerbetrieb.
E - momentaner Schnellbetrieb (unstabile Position).
A0A0617b
Der Betrieb in Position (E) ist auf die Zeit
begrenzt, für die der Hebel manuell auf dieser Position gehalten wird. Nach Freigabe
geht der Hebel auf Position (A) zurück und
der Scheibenwischer schaltet sich automatisch aus.
Abb. 62
Abb. 63
47
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Regensensor (Abb. 64)
Der nur auf einigen Versionen vorhandene
Regensensor (A) ist eine elektronische, mit
der Scheibenwischanlage gepaarte Vorrichtung mit dem Zweck, automatisch während
des Invervallbetriebs die Häufigkeit der
Wischvorgänge des Scheibenwischers der
Stärke des Regens anzupassen.
Alle anderen, vom rechten Hebel kontrollierten Funktionen bleiben unverändert.
Der Regensensor schaltet sich automatisch
ein, wenn der rechte Hebel auf (B, Abb. 62)
verstellt wird und hat einen Einstellbereich,
der progressiv vom stehenden Scheibenwischer (kein Wischvorgang) bei trockner
Scheibe bis zur ersten Dauergeschwindigkeit
(langsamer Dauerbetrieb) bei starkem Regen geht.
A0A0331b
Durch Drehen des Ringes (F, Abb. 62)
kann die Empfindlichkeit des Regensensors
vergrößert werden, wodurch der Übergang
von stehendem Scheibenwischer (kein
Wischvorgang) bei trockener Scheibe auf
die erste Dauergeschwindigkeit (langsamer
Dauerbetrieb) schneller erfolgt.
Bei Einschaltung der Scheibenwaschanlage
bei eingeschaltetem Regensensor (Hebel auf
B) erfolgt der normale Waschzyklus und nach
seiner Beendigung nimmt der Regensensor
wieder seinen normalen Automatikbetrieb auf.
Bei Drehen des Schlüssels auf STOP wird
der Regensensor ausgeschlossen und beim
nächsten Anlassen (Zündschlüssel auf MAR)
schaltet er sich nicht wieder ein, auch wenn
der Hebel auf Stellung (B) verblieb. In diesem
Fall muss für den Einschluss des Regensensors
der Hebel auf Stellung (A) oder (C) und dann
erneut auf (B) gestellt werden.
Wird der Regensensor in dieser Weise wieder eingeschaltet, erfolgt wenigstens ein
Wischvorgang auch bei trockener Windschutzscheibe, um den erfolgten Einschluss
zu bestätigen.
Der Regensensor befindet sich hinter dem
Innenrückspiegel in Kontakt mit der Windschutzscheibe im Inneren des Scheibenwischbereiches und steuert eine Elektronik, die
den Motor der Scheibenwischanlage kontrolliert.
48
Abb. 64
Bei jedem Anlassvorgang geht der Regensensor automatisch auf eine Temperatur von
ungefähr 40°C, um eventuellen Beschlag
von der kontrollierten Fläche zu entfernen
und die Eisbildung zu verhindern.
Der Regensensor ist in der Lage, das Vorhandensein nachstehender Sonderbedingungen, die eine unterschiedliche Einschrittsempfindlichkeit verlangen, zu erkennen und sich ihnen automatisch anzupassen:
– Verunreinigung der überwachten Fläche
(Ablagerung von Salz, Schmutz usw.);
– von den verbrauchten Wischerblättern
verursachte Wasserstreifen;
– Unterschied zwischen Tag und Nacht (in
der Nacht wird das menschliche Auge stärker durch die Nässe auf der Scheibe gestört).
Sie funktioniert, wenn bei eingeschaltetem
Abblend/Fernlicht die Scheibenwaschanlage betätigt wird.
ZUR BEACHTUNG Auf einigen Versionen schaltet die Klimaanlage während der
Betätigung der Scheibenwaschanlage automatisch den Umluftbetrieb ein, um den
Eintritt des Reinigungsmittelgeruchs in den
Innenraum zu verhindern.
Die Vorrichtung schaltet sich automatisch
in einem der nachstehenden Fälle aus:
– bei Betätigung des Bremspedals;
ALLGEMEINES
Der elektronisch gesteuerte Regler für konstante Geschwindigkeit (CRUISE CONTROL) ermöglicht die Fahrt mit der gewünschten Geschwindigkeit ohne das Gaspedal zu bedienen. Dies bedeutet weniger
Ermüdung bei der Fahrt auf Autobahnen,
ganz besonders bei langen Reisen, da die
gespeicherte Geschwindigkeit automatisch
beibehalten wird.
ZUR BEACHTUNG Die Vorrichtung
kann nur für Geschwindigkeiten von 30 bis
190 km/h eingeschaltet werden.
– bei Betätigung des Kupplungspedals;
– bei Einschreiten der ASR-, MSR- oder
ESP-Systeme;
– bei Gangveränderung für das SelespeedGetriebe;
– bei versehentlicher Verlagerung des Selespeed-Getriebehebels auf N.
BEDIENTASTEN (Abb. 66)
Der Geschwindigkeitsregler wird durch den
Ring ON/OFF (A), den Ring +/– (B)
und die Taste RES (C) gesteuert.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
CRUISE CONTROL
Scheinwerferwaschanlage
(Abb. 65)
Der Ring (A) kann zwei Stellungen einnehmen:
A0A0704b
Abb. 65
Der Geschwindigkeitsregler kann nur dann eingeschaltet werden, wenn es
der Verkehr und die Strecke ermöglichen, über einen längeren Zeitraum
eine konstante Geschwindigkeit bei
voller Sicherheit beizubehalten.
A0A0077b
Abb. 66
49
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
– OFF in dieser Position ist die Vorrichtung ausgeschlossen;
SPEICHERN
DER GESCHWINDIGKEIT
– ON dies ist die normale Betriebsstellung der Vorrichtung. Wenn sich der Ring
(A) in dieser Stellung befindet, leuchtet auf
der Instrumententafel die Lampe Ü auf.
Den Ring (A) auf ON drehen und das
Fahrzeug auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen. Den Ring (B) mindestens für drei Sekunden auf (+) drehen und
dann freigeben. Die Fahrgeschwindigkeit ist
gespeichert und man kann das Gaspedal loslassen.
Der Ring (B) dient für das Speichern und
Beibehalten der Fahrgeschwindigkeit oder
für Zu- oder Abnahme der gespeicherten Geschwindigkeit.
Bei Drehen des Ringes (B) auf (+) wird die
erreichte Geschwindigkeit gespeichert oder
die gespeicherte Geschwindigkeit erhöht.
Bei Drehen des Ringes (B) auf (–) wird die
gespeicherte Geschwindigkeit verkleinert.
Bei jeder Ringbetätigung (B) nimmt die
Geschwindigkeit um ungefähr 1,5 km/h zu
oder ab.
Wird der Ring gedreht gehalten, bewirkt
dies die kontinuierliche Veränderung der Geschwindigkeit. Die neue, erreichte Geschwindigkeit wird automatisch beibehalten.
Die Taste RES (C) erlaubt die Rückstellung der gespeicherten Geschwindigkeit.
ZUR BEACHTUNG Wird der Zündschlüssel auf STOP gedreht oder der Ring
(A) auf OFF, wird die gespeicherte Geschwindigkeit gelöscht und das System ausgeschaltet.
50
Das Fahrzeug fährt mit der gespeicherten
Dauergeschwindigkeit bis sich eine der nachstehenden Bedingungen ergibt:
– Betätigung des Bremspedals;
– Betätigung des Kupplungspedals;
– bei Einschreiten der ASR-, MSR- oder
ESP-Systeme;
– bei Gangveränderung für das SelespeedGetriebe;
– bei versehentlicher Verstellung des Selespeedgetriebehebels auf N.
ZUR BEACHTUNG Bei Bedarf (zum
Beispiel für einen Überholvorgang) kann die
Fahrt ganz einfach durch Betätigung des
Gaspedals beschleunigt werden; nach Freigabe des Gaspedals geht das Fahrzeug erneut auf die zuvor gespeicherte Geschwindigkeit.
RÜCKSTELLUNG DER
GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Wurde die Vorrichtung zum Beispiel durch
Betätigung des Brems- oder Kupplungspedals ausgeschlossen, kann die gespeicherte
Geschwindigkeit in folgender Weise wieder
rückgestellt werden:
– durch progressives Beschleunigen bis auf
eine Geschwindigkeit nahe der gespeicherten;
– durch Einlage des Ganges, der bei Speicherung der Geschwindigkeit eingelegt war
(4ª, 5ª oder 6ª Gang);
– durch Druck der Taste RES (C).
ERHÖHUNG DER
GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann in
zwei Weisen erhöht werden:
1) durch Betätigung des Gaspedals und Speicherung der neuen, erreichten Geschwindigkeit
(Drehen des Ringes (B) länger als drei Sekunden);
oder
2) momentanes Drehen des Ringes (B) auf
(+): jedem Impuls des Ringes entspricht eine
kleine Geschwindigkeitszunahme (ca. 1,5
km/h), während bei kontinuierlichem Druck
die Geschwindigkeit kontinuierlich zunimmt.
Nach Freigabe des Ringes (B) bleibt die neue
Geschwindigkeit automatisch gespeichert.
NULLSTELLUNG DER
GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann in
zwei Weisen reduziert werden:
Die gespeicherte Geschwindigkeit wird automatisch bei Abstellen des Motors nullgestellt, oder wenn der Ring (A) auf OFF gedreht wird.
1) durch Ausschluss der Vorrichtung (zum
Beispiel durch Betätigung des Bremspedals)
und Speicherung der neuen Geschwindigkeit
(Drehen des Ringes (B) auf (+) für wenigstens drei Sekunden);
2) indem der Ring (B) auf Stellung (–)
bis zur Erreichung der neuen Geschwindigkeit gedreht gehalten wird, die automatisch
gespeichert wird.
Während der Fahrt mit
eingeschaltetem
Geschwindigkeitsregler darf
der Getriebehebel nie auf Leerlauf
stehen, noch der Selespeedgetriebehebel auf Stellung N gebracht
werden.
Es empfiehlt sich die Einschaltung des Reglers für konstante Geschwindigkeit nur dann,
wenn es der Verkehr und die Straßenbedingungen in voller Sicherheit erlauben, d.h.
bei geraden und trockenen Straßen, Autostraßen oder Autobahnen, bei flüssigem Verkehr und glattem Asphalt. Schalten Sie die
Vorrichtung nicht in der Stadt oder bei starkem Verkehr ein.
Der Geschwindigkeitsregler kann nur bei einer Geschwindigkeit von 30 bis
190 km/h eingeschaltet werden.
Die Vorrichtung kann nur im 4., 5. oder 6.
Gang in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit eingeschaltet werden. Bei abfälligen Straßen kann sich bei eingeschalteter Vorrichtung die Fahrgeschwindigkeit
auf Grund der Motorbelastungsveränderung
leicht gegenüber der gespeicherten erhöhen.
Bei Defekten der Vorrichtung oder Ausfall drehen
Sie den Ring (A) auf OFF
und wenden sich an den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst
nach Kontrolle der Unversehrtheit
der Sicherung.
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REDUZIERUNG DER
GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Der Ring (A) kann konstant in Stellung
ON bleiben, ohne Schäden für die Vorrichtung. Es empfiehlt sich jedoch, die Vorrichtungs bei Nichtgebrauch auszuschalten, indem der Ring auf OFF gedreht wird, um zufälliges Speichern der Geschwindigkeit zu
vermeiden.
51
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ARMATURENBRETT
(Für die Versionen mit Rechtslenkung siehe die Angaben für Armaturenbrett und Instrumententafel im betreffenden Abschnitt am Ende der Betriebsanleitung)
A0A0748b
Abb. 67
52
1. seitliche, ausrichtbare Luftdüsen - 2. feste Luftdüsen für die Seitenfenster - 3. Betätigungshebel für Außenlicht - 4. Instrumententafel - 5. Taste für Entriegelung der Heckklappe - 6. Kartenfach (auf Wunsch für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) - 7. Autoradio (auf Wunsch für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) - 8.
mittlere ausrichtbare Luftdüsen - 9. feste Luftdüse oben - 10. Glashalter (auf Wunsch für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) - 11. Schalter für Nebelscheinwerfer - 12. Warnlichtschalter - 13. Schalter für Nebelrücklicht - 14. frontaler Beifahrerairbag - 15. Handschuhfach - 16. Taste für Türverriegelung - 17. Bedientasten für Heizung, Belüftung und Klimaanlage - 18. Deckel für die Aufnahme von Zigarrenanzünder/Aschenbecher - 19. Temperatursensor - 20. Bedienhebel für
Scheibenwischer - 21. Zündschlüssel und Zündschloss - 22. Hupe - 23. Hebel für Lenkradblockierung/Entblockierung - 24. frontaler Fahrerairbag - 25. Bedientastengruppe - 26. Öffnungshebel der Motorhaube.
A. Kraftstoffstandanzeiger mit Reservekontrollleuchte - B. Temperaturanzeige für Motorkühlflüssigkeit mit Warnleuchte für Höchsttemperatur - C. Tachometer (Geschwindigkeitsmesser) - D. Gesamt- und Tageskilometerzählerdisplay mit Anzeige der Leuchtweiteneinstellung - E. rekonfigurierbares
Multifunktionsdisplay - F. Drehzahlmesser
ZUR BEACHTUNG Bei den Versionen
JTDM ist der Skalenendanschlag 6000 Umdrehungen.
A0A0760b
Abb. 68 - Benzinversionen
A. Kraftstoffstandanzeiger mit Reservekontrollleuchte - B. Temperaturanzeige für Motorkühlflüssigkeit mit Warnleuchte für Höchsttemperatur - C. Tachometer (Geschwindigkeitsmesser) - D. Gesamt- und Tageskilometerzählerdisplay mit Anzeige der Leuchtweiteneinstellung - E. rekonfigurierbares
Multifunktionsdisplay - F. Drehzahlmesser
Abb. 69 - Benzinversionen Black Line
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BORDINSTRUMENTE
A0A0749b
53
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A. Kraftstoffstandanzeiger mit Reservekontrollleuchte - B. Temperaturanzeige für
Motorkühlflüssigkeit mit Warnleuchte für
Höchsttemperatur - C. Tachometer (Geschwindigkeitsmesser) - D. Gesamt- und Tageskilometerzählerdisplay mit Anzeige der
Leuchtweiteneinstellung - E. rekonfigurierbares Multifunktionsdisplay - F. Drehzahlmesser
A0A0759b
Abb. 70 - Version Q2 diesel
A. Kraftstoffstandanzeiger mit Reservekontrollleuchte - B. Temperaturanzeige für Motorkühlflüssigkeit mit Warnleuchte für Höchsttemperatur - C. Tachometer (Geschwindigkeitsmesser) - D. Gesamt- und Tageskilometerzählerdisplay mit Anzeige der Leuchtweiteneinstellung - E. rekonfigurierbares
Multifunktionsdisplay - F. Drehzahlmesser
A0A0761b
54
Abb. 71 - Versionen 2.0 JTS Selespeed
A0A0752b
Abb. 71a - Version 2.0 JTS Selespeed Black Line
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A. Kraftstoffstandanzeiger mit Reservekontrollleuchte - B. Temperaturanzeige für
Motorkühlflüssigkeit mit Warnleuchte für
Höchsttemperatur - C. Tachometer (Geschwindigkeitsmesser) - D. Gesamt- und Tageskilometerzählerdisplay mit Anzeige der
Leuchtweiteneinstellung - E. rekonfigurierbares Multifunktionsdisplay - F. Drehzahlmesser
A. Kraftstoffstandanzeiger mit Reservekontrollleuchte - B. Temperaturanzeige für Motorkühlflüssigkeit mit Warnleuchte für Höchsttemperatur - C. Tachometer (Geschwindigkeitsmesser) - D. Gesamt- und Tageskilometerzählerdisplay mit Anzeige der
Leuchtweiteneinstellung - E. rekonfigurierbares Multifunktionsdisplay - F. Drehzahlmesser
A0A0746b
Abb. 71b - Version 3.2 V6
55
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TACHOMETER
(GESCHWINDIGKEITSANZEIGE)
Der Anzeiger (A, Abb. 72) zeigt die
Fahrgeschwindigkeit an.
KILOMETERZÄHLER
Wegstreckendisplay (B, Abb. 72) mit
Doppelzählvorrichtung für Anzeige der Gesamt- und Tageskilometer, Anzeige der
Leuchtweiteneinstellung.
Auf dem Display erscheint:
– in der ersten Zeile (6 Ziffern) die Kilometerzahl
Für Nullstellung der Tageskilometer halten
Sie die Taste (A, Abb. 73) auf dem Schild
an der Lenkradsäule einige Sekunden lang
gedrückt.
ZUR BEACHTUNG Bei Abtrennen der
Batterie bleiben die Tageskilometer nicht gespeichert.
DREHZAHLMESSER (Abb. 74)
Der Gefahrenbereich (rot oder weiß auf einigen Versionen) kennzeichnet eine zu hohe Drehzahl des Motors: Das Fahren mit
Drehzahlmessanzeige im roten Bereich ist
unbedingt zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG Die Steuerelektronik
der elektronischen Einspritzung blockiert progressiv den Kraftstoffzufluss, wenn der Motor “überdreht” wird, mit einem sich daraus
ergebenden, progressiven Leistungsverlust.
Der Drehzahlmesser kann bei Leerlauf des
Motors eine stufenweise oder verstärkte Zunahme der Drehzahlen anzeigen; dieses Verhalten ist normal und sollte nicht weiter besorgen, da es während des Normalbetriebs erfolgt, zum Beispiel bei Einschaltung der Klimaanlage oder des Elektrogebläses. Insbesonders dient eine langsame Drehzahlveränderung dazu, den Ladezustand der Batterie
nicht zu beeinträchtigen.
– in der zweiten Zeile (4 Ziffern) die Tageskilometer
– seitlich die Einstellung der Scheinwerferausrichtung.
A0A1104b
A0A0756b
56
Abb. 72
Abb. 73
A0A0757b
Abb. 74
Das Instrument zeigt den Stand des im
Tank verfügbaren Kraftstoffes an.
Das Aufleuchten der Warnlampe K (A,
Abb. 76) zeigt an, dass im Tank noch ungefähr 7 Liter Kraftstoff vorhanden sind.
ZUR BEACHTUNG Unter bestimmten
Umständen (zum Beispiel auf stark abschüssigen Straßen) könnte die Anzeige des Instruments nicht der realen Menge Kraftstoff
im Tank entsprechen und Veränderungen können verzögert angezeigt werden.
Dies gehört zur Systemlogik des elektronischen Steuerkreises, um stark schwankende Anzeigen zufolge der Kraftstoffbewegung während der Fahrt zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG Das Tanken von
Kraftstoff muss immer bei abgestelltem Motor und Zündschlüssel auf STOP erfolgen. Bei
Betanken mit abgestelltem Motor und Schlüsselstellung auf MAR, kann sich eine zeitbegrenzte Falschanzeige des Kraftstoffstandes
auf Grund der internen Systemlogik ergeben,
was nicht als Fehler des Systems zu interpretieren ist.
TEMPERATURANZEIGE DER
MOTORKÜHLFLÜSSIGKEIT MIT
WARNLEUCHTE FÜR
HÖCHSTTEMPERATUR
Das Instrument zeigt die Temperatur der
Motorkühlflüssigkeit an und zwar beginnt
die Anzeige, wenn die Flüssigkeitstemperatur ca. 50°C übersteigt.
Normalerweise befindet sich der Zeiger auf
den Mittelwerten der Skala. Sollte er jedoch
den (roter oder weißer Sektor auf einigen
Versionen) Höchstbereich der Skala erreichen, muss die Anforderung der Leistungsabgabe eingeschränkt werden.
ZUR BEACHTUNG Nähert sich der Zeiger den Höchstwerten der Skala (roter oder
weißer Sektor auf einigen Versionen), so
kann dies auch durch die niedrige Geschwindigkeit des Fahrzeugs, ganz besonders bei
hohen Außentemperaturen, verursacht werden. In diesem Fall sollte das Fahrzeug angehalten und der Motor für einige Minuten
abgestellt werden, dann kann die Fahrt - möglichst mit höherer Geschwindigkeit - wieder
aufgenommen werden.
Das Aufleuchten der Warnlampe u (B,
Abb. 76) (auf einigen Versionen zusammen mit der Meldung, die auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay erscheint)
bedeutet ein zu starkes Ansteigen der Kühlflüssigkeitstemperatur; in diesem Fall stellen Sie den Motor ab und wenden sich an
den Alfa Romeo Kundendienst.
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KRAFTSTOFFSTANDANZEIGE
MIT RESERVEKONTROLLLEUCHTE
A0A0758b
Abb. 76
57
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
DIGITALES MULTIFUNKTIONSDISPLAY (wo vorgesehen)
Das digitale Multifunktionsdisplay ist in der Lage, folgende Größen anzuzeigen: Uhr, Außentemperatur, Buzzer-Einstellungen (Ein-/Ausschluss des Tonzeichens), Lichtrheostat (Helligkeitseinstellung), Zustand des Kraftstoffsperrschalters (FPS on).
BEDIENTASTEN (Abb. 75)
Um die Informationen zu nutzen, die das digitale Display (bei Zündschlüssel auf MAR) liefern kann, sollte man sich zuerst mit den verschiedenen Bedientasten vertraut machen, die sich auf dem Schild neben der Lenkradsäule befinden, und sie in der nachstehend beschriebenen Weise benutzen. Es wird außerdem empfohlen, dieses Kapitel vollständig zu lesen, bevor man irgendeine Bedienung durchführt.
A0A1105b
Für Zunahme des angezeigten Wertes
Druck kürzer als 1 Sekunde (Impuls), der mit Q in den nachstehenden Beschreibungen angegeben wird, für Zugang zu den verschiedenen Einstellungen
Druck länger als 2 Sekunden, der mit R in den nachstehenden Beschreibungen
angegeben wird, um die getroffene Wahl zu bestätigen und für Rückkehr auf die
vorherige Anzeige
Abb. 75
58
Für Abnahme des angezeigten Wertes
Einstellung der Uhrzeit
Druck auf die Taste MODE in Betriebsart
Q, die Stundenanzeige blinkt. Die gewünschte Uhrzeit durch die Taste ▲ oder ▼
einstellen.
Jeder Druck auf die betreffende Taste bewirkt die Zunahme um eine Einheit.
Wird die Taste gedrückt gehalten, erfolgt
der Schnelldurchlauf für Zu- bzw. Abnahme.
Bei Näherung des gewünschten Wertes lassen Sie die Taste los und vervollständigen
die Einstellung mit Einzeldrücken.
Der Druck auf die MODE-Taste in Betriebsart R speichert den eingestellten
Wert.
Anzeige der Uhrzeit
und der Außentemperatur
Abb. 76
A0A0009b
Einstellung der Minuten
BUZZER (Abb. 77-78)
Doppeldruck auf die MODE-Taste in Betriebsart Q, die Minutenanzeige blinkt.
Die gewünschten Minuten durch Betätigung
der Taste ▲ oder ▼ einstellen.
Der Buzzer, d.h. das Tonzeichen der Bedientasten, kann eingeschlossen (ON) oder
ausgeschlossen werden (OFF); wie folgt vorgehen:
Jeder Druck auf die betreffende Taste bewirkt die Zunahme um eine Einheit.
Drei Mal die MODE-Taste in der Betriebsart Q drücken, dann durch die Taste ▲
oder ▼ das Tonzeichen ein- oder ausschliessen.
Wird die Taste gedrückt gehalten, erfolgt
der Schnelldurchlauf für Zu- bzw. Abnahme.
Bei Näherung des gewünschten Wertes lassen Sie die Taste los und vervollständigen
die Einstellung mit Einzeldrücken.
Dann die MODE-Taste in Betriebsart R
für das Speichern des ausgewählten Zustands drücken.
Der Druck auf die MODE-Taste in Betriebsart R speichert den eingestellten
Wert.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
UHR (Abb. 76)
AUSSENTEMPERATUR (Abb. 76)
Die Außentemperatur erscheint im unteren
Teil des Displays unter der Anzeige der Uhrzeit. Um den Fahrer auf die mögliche Glatteisbildung auf der Straße hinzuweisen,
blinkt der Wert der Außentemperatur und es
wird ein Tonzeichen abgegeben, wenn ihr
Wert gleich oder kleiner als 3° C ist. Das
Tonzeichen dauert ca. 2 Sekunden, die
Außentemperatur blinkt ungefähr 10 Sekunden. Die Anzeige der möglichen Glatteisbildung auf der Straße wird nur wiederholt, wenn die Außentemperatur 6° C übersteigt und dann erneut auf 3° C absinkt.
Anzeige Buzzer aktiv (ON)
Abb. 77
A0A0083b
59
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
LICHTRHEOSTAT (Abb. 79-80)
Diese Funktion erlaubt die Einstellung der
Helligkeit (heller/dunkler) der Instrumententafel, des Hodometerdisplays (Gesamtund Tageskilometer, Anzeige der Scheinwerferausrichtung), des Uhr/Außentemperaturdisplays und des Autoradiodisplays.
Für den Zugang zum Rheostat der Beleuchtung ist der Zugriff auf das Menü durch
Druck der Taste MODE notwendig, dann
wählen Sie die Einstellung „ILLU“ (die als
erste angezeigt wird) durch einen weiteren
Druck der Taste MODE, und danach stellen
Sie das Niveau durch die Tasten ▲/▼ ein.
Anzeige
mit kleinster Helligkeitsintensität
A0A0012b
ANZEIGE DES EINSCHRITTES
DES
KRAFTSTOFFSPERRSCHALTERS
(Abb. 81)
Die dargestellte Anzeige erscheint automatisch, wenn der Kraftstoffsperrschalter zufolge eines stärkeren Aufpralls eingeschritten ist.
Der Schalter unterbricht die Kraftstoffzufuhr.
ZUR BEACHTUNG Bitte schlagen Sie
die Angaben im Abschnitt Bedientasten unter dem Kraftstoffsperrschalter nach.
Die Funktion „ILLU“ ist verfügbar, wenn
mindestens das Standlicht eingeschaltet ist.
Teilweise Beleuchtung
Wird die Taste ▼ (auf dem Schild neben
der Lenksäule) länger als 4 Sekunden geAnzeige Buzzer ausgeschlossen (OFF)
60
drückt gehalten, geht die Beleuchtung aller Bordinstrumente aus, mit Ausnahme des
Tachometers (Geschwindigkeitsanzeige).
Wird die Taste ▲ (auf dem Schild neben
der Lenksäule) länger als 4 Sekunden gedrückt gehalten, geht die Beleuchtung aller Bordinstrumente erneut an.
Abb. 78
A0A0014b
Abb. 79
Anzeige
mit größter Helligkeitsintensität
Abb. 80
A0A0013b
Anzeige für Einschritt
des Kraftstoffsperrschalters
Abb. 81
A0A0007b
Das rekonfigurierbare Multifunktionsdisplay ermöglicht die Anzeige aller nützlichen
und notwendigen Informationen während
der Fahrt, insbesondere:
INFORMATIONEN DER
STANDARDANZEIGE
INFORMATIONEN ÜBER
DEN FAHRZEUGZUSTAND
❒ Trip computer;
MODE
❒ Helligkeitsregulierung (Rheostat);
Kurzer Tastendruck: Bestätigung der
gewünschten Option und/oder Übergang
zur nächsten Bildschirmseite.
❒ Anzeige von Havariemeldungen mit
dem betreffenden Symbol;
❒ Uhr(A - Abb. 82);
❒ Anzeige von Warnmeldungen mit dem
betreffenden Symbol (zum Beispiel:
mögliche Glatteisbildung auf der
Straße);
❒ Aussentemperatur (B);
❒ Datum (C).
BEDIENTASTEN (Abb. 83)
❒ Anzeige des eingelegten Ganges (nur
für die Versionen 2.0 T.SPARK Selespeed);
Langer Tastendruck: Bestätigung der
gewünschten Option und Rückkehr zur vorhergehenden
Bildschirmseite.
▲/▼ für Durchlauf der Positionen des
“Setup-Menus” nach oben/unten oder für
Zu-/Abnahme des angezeigten Wertes.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
REKONFIGURIERBARES MULTIFUNKTIONSDISPLAY
❒ Anzeige des Motorölstandes (nur Versionen JTD).
A0A9129d
Abb. 82
A0A0022m
Abb. 83
61
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
“SETUP-MENÜ”
Es ist weiterhin ein “Setup-Menü” vorhanden, das nach Druck der Taste MODE und ▲/▼ (siehe Abb. 83) die Regulierung der in den
folgenden Seiten beschriebenen Einstellungen ermöglicht. Das Setup-Menü kann durch kurzen Druck der Taste MODE eingeschaltet werden.
Das Menü besteht aus einer “kreisförmig” angeordneten Reihe Funktionen Abb. 84.
English
Deutsch
Espãnol
Italiano
Français
DIMMER
MENÜ OFF
GESCHWIND.
SERVICE
Nederlands
SIGNAL
Q
TRIP B
EINHEIT
UHRZEIT
SPRACHEN
DATUM
Q
SOMMERZEIT
NAVIGATION
TELEFON
Abb. 84
62
MODE 12/24
RADIO
Tag
Jaha
Monat
Um aus der Standardanzeige zum Navigationssystem zu kommen, drücken Sie kurz die Taste MODE, für das Surfen im Menü die Taste ▲
oder ▼. Während der Fahrt steht aus Sicherheitsgründen nur ein reduziertes Menü zur Verfügung (Einstellung der Helligkeit der Instrumententafel “DIMMER” und der “GESCHWIND.”). Bei Stand kann auf das vollständige Menü zurückgegriffen werden.
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
erscheint auf dem Display für einige Sekunden die Anzeige des Motorölstandes.
Jetzt kann zur Annullierung der Anzeige und
Übergang auf die nächste die Taste MODE
kurz gedrückt werden.
ZUR BEACHTUNG Für den Erhalt eines korrekten Motorölstandwertes muss die
Kontrolle auf das eben gestellte Fahrzeug
ausgeführt werden.
Die Abb. 86 bezieht sich auf die Anzeige des Motorölstandes unter dem Mindestwert. Die Barren werden unter dieser Bedingung alle als leer angezeigt.
Die Abb. 87 bezieht sich auf die Anzeige eines höheren Ölstandes als der vorgesehene Höchstwert. Die Stäbe sind in diesem Falle alle voll.
ZUR BEACHTUNG In diesem Fall muss
schnellstens Motoröl bis zum korrekten
Stand nachgefüllt werden, siehe “Standkontrolle” im Kapitel “Wartung des Fahrzeugs”.
ZUR BEACHTUNG Bitte wenden Sie
sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst für Rückstellung des korrekten
Motorölstandes.
Die Abb. 85 bezieht sich auf die Anzeige des korrekten Motorölstandes. Bei Absinken des Standes werden die vollen Barren durch leere ersetzt.
A0A9101d
Abb. 85
A0A9102d
Abb. 86
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Motorölstandkontrolle
(Versionen JTD)
A0A9103d
Abb. 87
63
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
DIMMER
GESCHWIND.
Zum Löschen der Einstellung:
Diese Funktion erlaubt die Regulierung der
Helligkeit (Ab-/Zunahme) von Instrumententafel, Wegmesser (Gesamt- und Tageskilometerzähler), Anzeige der Scheinwerferausrichtung, Display für Autoradio und Navigationssystem (wo vorgesehen) und Doppelbereich-Klimaanlage (wo vorgesehen).
Diese Funktion ermöglicht die Einstellung
des Tempolimits des Fahrzeugs (km/h)
(oder mph), bei dessen Überschreitung der
Fahrer durch ein Ton- und Lichtzeichen und
eine Meldung auf dem Display informiert
wird (siehe das Kapitel “Warnleuchten und
Meldungen”).
❒ kurzer Druck der Taste MODE: auf
dem Display erscheint OFF;
Für die Einstellung gehen Sie so vor:
❒ die Taste MODE kurz drücken: auf
dem Display erscheint eine Skala;
❒ durch Druck der Tasten ▲/▼ erfolgt
die Einstellung.
Partielle Beleuchtung
Wird die Taste (▼) länger als 4 Sekunden
gedrückt, geht die Beleuchtung des Drehzahlenmessers aus.
Wird die Taste (▲) länger als 4 Sekunden
gedrückt, schaltet sich die komplette Beleuchtung der Bordinstrumente erneut ein.
ZUR BEACHTUNG Bei Einschaltung
des Außenlichtes reduziert sich die Lichtstärke leicht. Bei Vorhandensein von Havarien kann die Helligkeit (Rheostat) nicht eingestellt werden und die Anzeige erscheint
mit stärkster Helligkeit.
64
Für die Einstellung der Geschwindigkeitsgrenze gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint ON;
❒ kurzer Druck der Taste MODE, dann
wird mit den Tasten ▲/▼ die gewünschte Geschwindigkeit eingestellt
(während der Einstellung blinkt der
Wert).
❒ kurzer Druck der Taste MODE für Rückkehr zur Menüseite bzw. bei längerem
Druck zur Standardanzeige.
ZUR BEACHTUNG Die Einstellung kann
von 30 bis 250 km/h (oder 20 bis 150
mph) erfolgen, je nachdem welche Größe
zuvor eingestellt wurde (siehe den Abschnitt
“EINHEITEN” hiernach). Jeder Druck der Taste ▲/▼ bewirkt die Zu-/Abnahme des
Wertes um eine Einheit. Wird die Taste
▲/▼ gedrückt gehalten, erfolgt automatisch die schnelle Zu-/Abnahme. Nähert sich
der gewünschte Wert wird die Einstellung mit
Einzeldrücken vervollständigt.
❒ kurzer Druck der Taste ▼: auf dem Display erscheint OFF;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck auf die Standardanzeige.
UHRZEIT
DATUM
Mit dieser Funktion kann die TRIP B Funktion (Teilstrecke) ein-/ausgeschaltet
(ON/OFF) werden, für welche die Größen
des MITTLEREN VERBRAUCHS B, der MITTLEREN GESCHWINDIGKEIT B, der FAHRZEIT
B und der HINTERLEGTEN STRECKE B
während einer in der “Gesamtstrecke” enthaltenen “Teilstrecke” angezeigt werden
(für weitere Details siehe den Abschnitt “Trip
Computer”).
Mit dieser Funktion wird die Uhrzeit eingestellt (Stunden - Minuten).
Mit dieser Funktion wird das Datum eingestellt (Tag - Monat - Jahr).
Zur Ein-/Ausschaltung der Funktion gehen
Sie so vor:
❒ kurzer Druck der Taste MODE: auf
dem Display erscheint ON;
❒ durch die Tasten ▲/▼ wird die Einoder
Ausschaltung ausgewählt;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
Zur Einstellung gehen Sie so vor:
Zur Einstellung gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint die Uhrzeit;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint das Datum;
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung des Tages;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
die Einstellung der Minuten (oder bei
längerem Druck Rückkehr auf die Standardanzeige);
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
die Einstellung des Monats (oder bei
längerem Druck kommt man zur Standardanzeige zurück);
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
die Rückkehr zur Menüanzeige oder bei
längerem Druck auf die Standardanzeige.
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
die Einstellung des Jahres (oder bei längerem Druck kommt man zur Standardanzeige zurück);
ZUR BEACHTUNG Bei jedem Druck
der Taste ▲/▼ erfolgt die Zu-/Abnahme
um eine Einheit. Wird die Taste ▲/▼ gedrückt gehalten, erfolgt automatisch die
schnelle Zu-/Abnahme. Nähert sich der gewünschte Wert, wird die Einstellung durch
Einzeldrücke vervollständigt.
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
TRIP B
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
65
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
SOMMERZEIT
MODE 12/24
Mit dieser Funktion wird die Sommerzeit
ein-/ausgestellt (ON/OFF), d.h. die Uhrzeit um 1 Stunde gegenüber der Normalzeit
erhöht).
Diese Funktion ermöglicht die Anzeige der
Uhrzeit in 12h oder 24h.
Für das Ein-/Ausschalten dieser Funktion
gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint ON;
❒ durch die Tasten ▲/▼ die Ein- oder
Ausschaltung auswählen;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
Ist die Funktion “SOMMERZEIT”eingestellt, wechselt das Display von Sommerzeit auf Normalzeit, ohne manuelle Einschritte auf die Funktion “UHR”, wie zuvor beschrieben.
Zur Einstellung gehen Sie so vor:
Bei Auswahl und Einschaltung der Funktion “RADIO ANZEIGE ON” wiederholt
das Display beim Einschalten des Radios die
auf seinem Frontteil erscheinenden Anzeigen.
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint 12h;
TELEFON
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung (12h oder 24h);
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
RADIO
Mit dieser Funktion erfolgt die Ein-/Ausstellung (ON/OFF) der Wiederholung der
Informationen des Autoradiofrontteils auf
dem Display der Instrumententafel.
Für das Ein-/Ausschalten der Funktion gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint ON;
❒ mit den Tasten ▲/▼ die Ein- oder Ausschaltung auswählen;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
66
Diese Funktion ermöglicht die Ein-/Ausschaltung (ON/OFF) der Anzeige des Namens (soweit im Verzeichnis enthalten) und
der Telefonnummer des Anrufers auf dem
Display der Instrumententafel.
Für das Ein-/Ausschalten dieser Funktion
gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint ON;
❒ mit den Tasten ▲/▼ die Ein- oder Ausschaltung auswählen;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
Ist die Funktion “TELEFON ANZEIGEN
ON” ausgewählt und aktiv, erscheint bei einem Anruf der Name (soweit im Verzeichnis enthalten) und die Telefonnummer des
Anrufers auf dem Display.
SPRACHEN
EINHEIT
Diese Funktion erlaubt die Ein-/Ausschaltung (ON/OFF) der Anzeigen (Piktogramme) des Radio-Navigationssystemdisplays ebenfalls auf dem Display der Instrumententafel während der Benutzung des Radio-Navigationssystems.
Diese Funktion dient für die Auswahl der
Sprache, in der die Meldungen auf dem Display erscheinen.
Diese Funktion erlaubt die Einstellung der
Maßeinheit für die hinterlegte Strecke (km
oder mi), für den Kraftstoffverbrauch
(l/100 km, km/l oder mpg) und die Temperatur (°C oder °F).
Für das Ein-/Ausschalten der Funktion gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint ON;
❒ mit den Tasten ▲/▼ die Ein- oder Ausschaltung auswählen;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
Ist die Funktion “NAVIGATIONSSYSTEM ANZEIGE ON” ausgewählt und
aktiv, erscheint auf dem Display der Instrumententafel die Anzeigen des Radio-Navigationssystemdisplays.
Zur Einstellung der gewünschten Sprache
gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint die zuvor eingestellte “Sprache”;
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
Zur Einstellung der gewünschten Einheit
gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint “km” oder “mi”
(je nachdem was zuvor eingestellt wurde);
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Auswahl der Temperaturmaßeinheit
(bzw. bei längerem Druck Rückkehr zur
Standardanzeige): auf dem Display erscheint °C oder °F (je nachdem, was
zuvor eingestellt wurde);
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
NAVIGATION
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
67
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Auswahl der Maßeinheit des Verbrauchs
(bzw. bei längerem Druck Rückkehr zur
Standardanzeige);
❒ wurde als Maßeinheit der Entfernung
“km” eingestellt, erscheint auf dem
Display “l/100km” oder “km/l”:
durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung. Wurde dagegen als Maßeinheit “mi” eingestellt, erscheint auf dem
Display “mpg”;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
ZUR BEACHTUNG Die auf dem Display
eingestellte Maßeinheit der Temperatur (°C
oder °F) wird daher auch auf dem Display
der Zweizonenklimaanlage (wo vorgesehen) und des Radio-Navigationssystems (wo
vorgesehen) angezeigt.
SIGNAL
SERVICE
Mit dieser Funktion erfolgt die Einstellung
der Lautstärke des Tonzeichens (Summer),
das bei Druck der Tasten im Fahrzeug abgegeben wird, sowie der eventuellen Havariemeldungen, die auf dem Display angezeigt werden.
Diese Funktion erlaubt die Anzeige der Angaben über die korrekte Wartung des Fahrzeugs.
Zur Einstellung der gewünschten Lautstärke gehen Sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint das “Niveau” der
zuvor eingestellten Lautstärke;
Für die Einsicht in diese Angaben gehen
sie so vor:
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE: auf
dem Display erscheint das Intervall in
“km” oder “mi” je nachdem was zuvor eingestellt wurde (siehe den Abschnitt “EINHEIT”);
❒ durch die Tasten ▲/▼ erfolgt die Einstellung;
❒ durch die Tasten ▲/▼ werden die gewünschten Angaben auf dem Display
abgerufen;
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
❒ kurzer Druck auf die Taste MODE für
Rückkehr zur Menüanzeige bzw. bei
längerem Druck zur Standardanzeige.
ZUR BEACHTUNG Bei Ausschluss des
Summers (OFF) erfolgen die Tonzeichen
für Havariemeldungen in normaler Weise.
ZUR BEACHTUNG Der Plan der programmierten Wartung sieht die Wartung des
Fahrzeugs alle 20.000 km vor; diese Anzeige erscheint automatisch bei Drehen des
Zündschlüssels auf MAR 2.000 km (oder
Meilen) vor dem Termin und wird alle 200
km wiederholt. Die Nullstellung dieser Anzeige kann nur durch den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst erfolgen.
MENU OFF
68
Bei Auswahl dieser Position erfolgt die
Rückkehr zur Standardanzeige.
Allgemeines
Der “Trip computer” erlaubt die Anzeige der Größen hinsichtlich des Betriebszustandes des Fahrzeuges auf dem Display. Diese Funktion besteht aus GENERAL TRIP, für die Überwachung einer “vollständigen Fahrt” des Fahrzeugs (Reise) und aus TRIP B, für die Überwachung einer
Teilstrecke; diese letztere Funktion ist in der vollständigen Fahrt “eingeschlossen” (wie aus der folgenden Abbildung hervorgeht.
Beide Funktionen können nullgestellt werden (Reset - Beginn einer neuen Fahrt).
Ende der Fahrt
Beginn einer neuen Reise
Reset GENERAL TRIP
Ende der Fahrt
Beginn einer neuen Reise
Reset GENERAL TRIP
˙
˙
GENERAL TRIP
Reset TRIP B
TRIP B
˙
Ende einer Teilstrecke
Beginn einer neuen Teilstrecke
˙
TRIP B
˙
˙
Abb. 85
Reset TRIP B
˙
Ende einer Teilstrecke
Beginn einer neuen Teilstrecke
Reset TRIP B
˙
TRIP B
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
TRIP COMPUTER
Ende einer Teilstrecke
Beginn einer neuen Teilstrecke
Ende einer Teilstrecke
Beginn einer neuen Teilstrecke
Reset TRIP B
69
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Im GENERAL TRIP werden folgende Größen
angezeigt:
❒ Mittlerer Verbrauch
❒ Momentanverbrauch
❒ Mittlere Geschwindigkeit
❒ Fahrzeit
❒ Reichweite
❒ Fahrstrecke
Im TRIP B werden folgende Größen angezeigt:
❒ Mittlerer Verbrauch B
❒ Mittlere Geschwindigkeit B
❒ Fahrzeit B
❒ Fahrstrecke B
70
Angezeigte Größen
Mittlerer Verbrauch
Der mittlere Verbrauch ist der durchschnittliche Verbrauch seit Beginn einer neuen Strecke.
Aktueller Verbrauch
Hierdurch wird die in konstanter Weise aktualisierte Veränderung des Kraftstoffverbrauchs ausgedrückt. Bei Halt des Fahrzeugs
mit laufendem Motor erscheint auf dem Display “- - - -”.
Mittlere Geschwindigkeit
Dies ist der durchschnittliche Wert der Fahrgeschwindigkeit auf Grund der seit Beginn
der neuen Fahrt verstrichenen Gesamtzeit.
Fahrzeit
Seit Beginn der neuen Strecke vergangene Zeit (Reisezeit).
Autonomie
Es handelt sich um die Strecke, die noch
mit dem im Tank enthaltenen Kraftstoff hinterlegt werden kann, wobei die gleiche Fahrweise wie bisher angenommen wird.
Auf dem Display erscheint “- - - -“ in folgenden Situationen:
❒ Autonomiewert unter 50 km (oder 30
mi);
❒ bei Halt des Fahrzeugs länger als 5 Minuten mit laufendem Motor.
hinterlegte Strecke
Zurückgelegte Fahrstrecke seit Beginn der
neuen Strecke.
Bei jedem neuen Anschluss der Batterie und
bei jedem Beginn einer neuen Strecke (Reset) erscheint im Display der Wert “0.0”.
ZUR BEACHTUNG Bei Fehlen von Informationen werden alle Größen des TRIP
COMPUTER mit “- - - -” an Stelle der Werte
angezeigt. Nach Rückstellung der normalen
Betriebsweise setzt der Zählvorgang der einzelnen Größen wieder regelmäßig ein ohne
Nullstellung der vor der Anomalie angezeigten Werte oder Beginn einer neuen Fahrt.
Sie beginnt, wenn eine Rücksetzung erfolgt:
❒ “per Hand” durch den Benutzer mit längerem Druck der Taste SET;
❒ “automatisch” wenn die “hinterlegte
Strecke” 9999,9 km (oder mi) oder
wenn die “Fahrzeit” 99:59 (99 Stunden und 59 Minuten) erreicht bzw.
nach jedem Abtrennen und Neuanschluß der Batterie.
TASTE SET
Diese Taste auf dem rechten Hebel (Abb.
86) erlaubt bei Zündschlüssel auf MAR
den Zugang zu den Funktionen GENERAL
TRIP und TRIP B.
Mit der Taste SET können ebenfalls die
Funktionen GENERAL TRIP und TRIP B vor
Beginn einer neuen Fahrt rückgesetzt werden:
- kurzer Druck: für Zugang zur nächsten Bildschirmseite;
- längerer Druck: für Nullstellung (Reset) und Beginn einer neuen Fahrt.
Vorgänge bei Beginn der Fahrt
(Reset)
Bei Beginn einer neuen, durch GENERAL
TRIP überwachten Fahrt drücken Sie bei
Zündschlüssel auf MAR die Taste SET länger als 2 Sekunden.
Der Reset-Vorgang (Druck der Taste SET
länger als 2 Sekunden) erlaubt, wenn er auf
den Anzeigen des GENERAL TRIP ausgeführt
wird, auch die Nullstellung der Größen des
TRIP B.
Der Reset-Vorgang (Druck der Taste SET
länger als 2 Sekunden) erlaubt, wenn er auf
den Anzeigen des TRIP B ausgeführt wird,
nur die Nullstellung der Größen dieser Funktion.
ZUR BEACHTUNG Die Größen AUTONOMIE und AKTUELLER VERBRAUCH können
nicht rückgesetzt werden.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Neue Fahrt
A0A0021b
Abb. 86
71
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
KONTROLLLEUCHTEN
UND ANZEIGEN
Die Warnleuchte leuchtet auf, wenn die
Handbremse angezogen ist.
ZUR BEACHTUNG Das Vorhandensein
oder Fehlen einiger Warnlampen hängt von dem
Motortyp und der Ausstattung des Fahrzeugs ab.
x
BREMSFLÜSSIGKEIT
UNZUREICHEND
(rot)
HANDBREMSE
ANGEZOGEN (rot)
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
leuchtet die Lampe auf, muss aber nach einigen Sekunden wieder ausgehen.
Bremsflüssigkeit unzureichend
Die Lampe schaltet sich ein (zusammen
mit einer Meldung + Symbol auf dem Display), wenn die Bremsflüssigkeit zufolge einer Leckage im Kreis unter den Mindeststand
im Behälter sinkt.
72
Handbremse angezogen
Leuchtet die Warnlampe
während der Fahrt auf,
kontrollieren, dass die
Handbremse nicht angezogen ist.
Schaltet sich die Lampe dagegen bei
nicht angezogener Handbremse ein,
sofort anhalten und sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst wenden.
u
ÜBERHITZUNG
DER MOTORKÜHLFLÜSSIGKEIT (rot)
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
leuchtet die Lampe (wo vorgesehen) auf,
muss aber nach einigen Sekunden wieder
ausgehen.
Die Lampe schaltet sich ein (zusammen
mit einer Meldung + Symbol auf dem Display), wenn der Motor zu heiß wird: geschieht dies bei der Fahrt, halten Sie das
Fahrzeug an, lassen den Motor leicht beschleunigt weiterlaufen, um eine aktivere
Zirkulation der Kühlflüssigkeit zu erzielen.
Geht die Lampe innerhalb der nächsten 2
oder 3 Minuten nicht aus, stellen Sie den
Motor ab und wenden sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
schaltet sich die Lampe ein, muss aber nach
einigen Sekunden wieder ausgehen.
v
MOTORÖLDRUCK
UNZUREICHEND
Auf dem Display erscheint eine Meldung +
Symbol bei nicht ausreichendem Motoröldruck.
Das konstante Leuchten der Lampe bedeutet eine Havarie der Airbaganlage.
Schaltet sich die Lampe ¬
bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR nicht
ein oder leuchtet sie während der
Fahrt, könnte eine Anomalie in den
Rückhaltesystemen vorhanden
sein. In diesem Falle könnten die
Airbag oder Vorspanner bei einem
Unfall nicht ansprechen, oder in einer begrenzten Anzahl von Fällen
falsch einschreiten. Vor Weiterfahrt wenden Sie sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst für eine sofortige Kontrolle
des Systems.
Die Havarie der Lampe ¬
(tot) wird auch durch ein
längeres Blinken als die üblichen 4 Sekunden der AirbagWarnlampe ¬ angezeigt.
Erscheint die Meldung +
Symbol während der Fahrt
stoppen Sie sofort den Motor und wenden sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
w
UNZUREICHENDE
BATTERIELADUNG
Auf dem Display erscheint eine Meldung +
Symbol bei nicht ausreichender Batterieladung.
Wird die Meldung + das Symbol kontinuierlich auf dem Display angezeigt, wenden
Sie sich sofort an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
¬
HAVARIE AIRBAG
(rot)
73
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
<
SICHERHEITSGURTE
NICHT ANGELEGT
(rot)
Diese Lampe leuchtet kontinuierlich, wenn
bei Zündschlüssel auf MAR der Sicherheitsgurt des Fahrers nicht korrekt angelegt wurde.
´
TÜREN NICHT
KOMPLETT
GESCHLOSSEN
Diese Meldung + Symbol erscheint auf
dem Display, wenn eine oder mehrere Türen
oder der Kofferraum nicht perfekt geschlossen sind.
d
BREMSBELAGVERSCHLEISS
Bei betätigtem Bremspedal erscheint eine Meldung + Symbol auf dem Display,
wenn die vorderen Bremsbeläge abgenutzt
sind; sie müssen so schnell wie möglich ersetzt werden.
ZUR BEACHTUNG Da das Fahrzeug
mit einem Verschleißmelder für die vorderen Bremsbeläge ausgestattet ist, sollten bei
Ersatz auch die Bremsbacken kontrolliert
werden.
t
HAVARIE
SELESPEEDGETRIEBE
(Versionen 2.0
T.SPARK Selespeed)
Auf den mit Selespeedgetriebe ausgestatteten Versionen erscheint die Meldung +
Symbol auf dem Display bei Havarien des
Getriebes. In diesem Falle wenden Sie sich
schnellstens an den autorisierten Alfa Romeo
Kundendienst für Beseitigung der Anomalie.
74
U
HAVARIE DES
MOTORKONTROLLS
YSTEMS EOBD
(BERNSTEINGELB)
(auf Wunsch für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen)
Bei Normalbedingungen muss bei Drehen
des Zündschlüssels auf MAR die Lampe aufleuchten, aber nach Anspringen des Motors
ausgehen. Das anfängeliche Aufleuchten zeigt
den korrekten Betrieb der Lampe an.
Bleibt die Lampe eingeschaltet oder leuchtet sie während der Fahrt (zusammen mit
einer Meldung + Symbol auf dem Display):
kontinuierlich - bedeutet dies eine Havarie im Versorgungs-/Zündungssystem mit
hoher Abgasabgabe, eventuellem Leistungsabfall, schlechter Lenkbarkeit und hohem Verbrauch. Unter diesen Bedingungen
kann die Fahrt fortgesetzt werden, ohne
aber dem Motor Kraftanstrengungen oder
hohe Geschwindigkeiten abzufordern. Eine
längere Benutzung des Fahrzeugs mit kontinuierlichleuchtender Lampe kann jedoch
Schäden verursachen. Wenden Sie sich baldmöglichst an den autorisierten Alfa Romeo
Kundendienst. Die Warnlampe geht bei Verschwinden der Störung aus, die Meldungbleibt jedoch im System gespeichert;
Leuchtet bei Drehen des
Zündschlüssels auf MAR
die Lampe U nicht auf,
oder schaltet sie sich während der
Fahrt kontinuierlich oder blinkend
ein, wenden Sie sich baldmöglichst
an den autorisierten Alfa Romeo
Kundendienst.
Y
ALFA ROMEO CODE
SYSTEM
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
muss das Symbol auf dem Display nur ein
Mal blinken und dann ausgehen. Bleibt das
Symbol (und auch die Meldung) dagegen
bei Zündschlüssel auf MAR auf dem Display eingeschaltet, bedeutet dies eine eventuelle Havarie (siehe “Das Alfa Romeo CODE-System””).
ZUR BEACHTUNG Das gleichzeitige
Aufleuchten der Warnlampe U und des
Symbols Y zeigt eine Havarie des Alfa Romeo CODE-Systems an.
Sollte bei laufendem Motor die Meldung
+ Symbol auf dem Display erscheinen, bedeutet dies, dass das Fahrzeug nicht mehr
durch die Motorsperrvorrichtung geschützt
ist (siehe “Das Alfa Romeo CODE-System”
in diesem Kapitelo). Wenden Sie sich an den
autorisierten Alfa Romeo Kundendienst für
die Speicherung aller Schlüssel.
m
VORGLÜHKERZEN
(Dieselversionen)
HAVARIE DER
VORGLÜHKERZEN
(Dieselversionen)
Vorglühen der Kerzen
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
erscheint auf dem Display eine Meldung +
das Symbol. Das Symbol geht aus, wenn
die Kerzen die vorgegebene Temperatur erreichten. Den Motor sofort nach dem Ausgehen des Symbols starten.
ZUR BEACHTUNG Bei warmer oder
heißer Umgebungstemperatur ist die Einschaltung des Symbols sehr kurz.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
mit Blinklicht - bedeutet dies eine mögliche Beschädigung des Katalysators (siehe
“System EOBD” in diesem Kapitel). Blinkt
die Lampe, muss das Gaspedal freigegeben
und mit niedrigen Drehzahlen solange gefahren werden, bis die Lampe nicht mehr
blinkt. Die Fahrt mit mäßiger Geschwindigkeit fortsetzen und Fahrbedingungen vermeiden, die ein weiteres Blinken verursachen. Wenden Sie sich schnellstens an den
autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
75
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
76
Havarie der Vorglühkerzen
Die Meldung + Symbol erscheint auf dem
Display, wenn Anomalien in der Vorglühkerzenanlage vorhanden sind. Wenden Sie
sich schnellstens an den autorisierten Alfa
Romeo Kundendienst für Beseitigung der Anomalie.
c
WASSER IM
DIESELFILTER
(Dieselversionen)
Die Meldung + Symbol erscheint auf dem
Display während der Fahrt, um das Vorhandensein von Wasser im Dieselfilter anzuzeigen.
Wasser im Versorgungskreis kann das Einspritzsystem stark beschädigen
und unregelmäßigen Motorlauf
verursachen. Wenn die Meldung +
Symbol auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay erscheint, wenden Sie sich schnellstens an den Alfa Romeo Kundendienst für die Reinigung. Sollte die
gleiche Meldung sofort nach dem
Tanken erscheinen, ist es möglich,
dass Wasser in den Tank geriet: in
diesem Fall stellen Sie sofort den
Motor aus und wenden sich an den
autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
h
PARTIKELFALLE
VERSTOPFT
(Dieselversionen)
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
Die Meldung + Symbol erscheint auf dem
Display, wenn die Partikelfalle verstopft ist
und die Fahrweise nicht die automatische
Aktivierung des Regenerierungsvorganges
erlaubt.
Für den Regenerierungsvorgang und die
Reinigung des Filters muss die Fahrt bis zum
Erlöschen von Meldung und Symbol auf dem
Display weitergeführt werden.
Die Meldung + Symbol erscheint auf dem
Display, wenn der Kraftstoffsperrschalter einschreitet.
Sollte nach Erscheinen der
Meldung Kraftstoff zu riechen oder Leckagen in der
Versorgungsanlage
vorhanden
sein, darf der Schalter nicht wieder
eingestellt werden, um Brand zu
vermeiden.
>
HAVARIE ABSSYSTEM
(wo vorgesehen)
(bernsteingelb)
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
leuchtet die Lampe auf, muss aber nach einigen Sekunden wieder ausgehen.
Die Lampe schaltet sich ein (zusammen
mit einer Meldung + Symbol auf dem Display), wenn das System in unzureichender
Weise arbeitet. In diesem Fall ist die Bremsanlage auch weiterhin effizient, funktioniert
aber ohne die Unterstützung des ABS-Systems.
Es ist Vorsicht angeraten, ganz besonders
bei nicht optimalen Haftbedingungen und
der Alfa Romeo Kundendienst muss schnellstens angefahren werden.
x
HAVARIE EBD (rot)
(bernsteingelb)
>
Das gleichzeitige Aufleuchten
der Lampe x und > (zusammen mit einer Meldung +
Symbol auf dem Display) bei laufendem Motor bedeutet eine Störung des EBD-Systems.
In diesem Fall könnten sich bei starkem
Bremsen die Hinterräder vorzeitig blockieren, mit möglichem Schleudern des Fahrzeugs.
Fahren Sie äusserst vorsichtig sofort den
nächsten Alfa Romeo Kundendienstpunkt für
eine Kontrolle der Anlage an.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
s
EINSCHRITT DES
KRAFTSTOFFSPERRS
CHALTERS
77
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
78
FRONTALER
BEIFAHRER-AIRBAG
AUSGESCHALTET
(bernsteingelb)
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
F
á
VDC-SYSTEM
(wo vorgesehen)
(bernsteingelb)
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
leuchtet die Lampe auf, muss aber nach einigen Sekunden wieder ausgehen.
Bei eingeschaltetem frontalen BeifahrerAirbag schaltet sich die Warnlampe bei Zündschlüssel auf MAR ein, muss aber nach ungefähr 4 Sekunden wieder ausgehen.
Schaltet sich die Lampe nicht ab, oder
leuchtet sie während der Fahrt (zusammen
mit einer Meldung + Symbol auf dem Display), wenden Sie sich an den autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst.
Die Warnlampe schaltet sich ein, wenn der
Frontairbag auf der Beifahrerseite ausgeschlossen wird.
Das Blinken der Lampe während der Fahrt
zeigt das Einschreiten des VDC-Systems an.
Die Warnlampe F meldet weiterhin eventuelle
Anomalien der Warnlampe
¬. Diese Bedingung wird durch das
Blinken der Lampe F länger als
4 Sekunden angezeigt. In diesem
Fall könnte die Lampe ¬ eventuelle Störungen des Rückhaltesystems nicht anzeigen. Vor Weiterfahrt wenden Sie sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst für eine sofortige Kontrolle
des Systems.
V
ASR-SYSTEM (ZUR
VERHINDERUNG DES
RUTSCHENS DER
RÄDER)
(wo vorgesehen)
(bernsteingelb)
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
leuchtet die Lampe auf, muss aber nach einigen Sekunden wieder ausgehen.
Die Lampe leuchtet bei ausgeschaltetem
System, sie blinkt, wenn das System einschreitet, um den Fahrer zu informieren,
dass sich das System an die Haftbedingungen des Straßenuntergrundes anpasst.
Das Aufleuchten der Lampe (zusammen
mit einer Meldung + Symbol auf dem Display) bedeutet auch eine Störung des
ASRSystems. In diesem Fall wenden Sie sich
baldmöglichst an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
leuchtet die Lampe auf, muss aber nach einigen Sekunden wieder ausgehen.
Die Lampe zeigt eine Meldung + Symbol
an, wenn eine Anomalie für folgendes festgestellt wird:
K
KRAFTSTOFFRESERVE
(bernsteingelb)
Die Lampe schaltet sich ein (zusammen
mit einer Meldung auf dem Display), wenn
im Tank noch ungefähr 7 Liter Kraftstoff vorhanden sind, bzw. bei einigen Versionen,
wenn die Reichweite kleiner als 50 km ist.
❒ Standlicht
❒ Bremslicht samt Sicherung
❒ Nebelrücklicht
❒ Kennzeichenbeleuchtung.
Die Störung könnte hier durch das Durchbrennen einer oder mehrerer Birnen, der betreffenden Sicherung oder die Unterbrechung
der elektrischen Verbindung verursacht sein.
R
FAHRTRICHTUNGSANZEIGER LINKS
(grün)
Die Warnlampe schaltet sich ein, wenn der
Bedienhebel für die Fahrtrichtungsanzeiger
(Blinker) nach unten verstellt oder wenn zusammen mit dem rechten Blinker - das
Warnlicht eingeschaltet wird.
E
FAHRTRICHTUNGSANZEIGER RECHTS
(grün)
STANDLICHT (grün)
3
Die Lampe leuchtet bei eingeschaltetem
Stand- oder Abblendlicht.
Ü
CRUISE CONTROL
(wo vorgesehen)
(grün)
Die Lampe schaltet sich ein (auf einigen
Versionen erscheint auch eine Meldung +
Symbol auf dem Display), wenn der Cruise
Control Ring auf ON gedreht wird.
1
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
W
HAVARIE
AUSSENLICHT
(bernsteingelb)
FERNLICHT (blau)
Die Lampe leuchtet bei eingeschaltetem
Fernlicht oder bei Einschaltung der “Follow
me home” Vorrichtung (siehe den betreffenden Abschnitt).
Die Warnlampe schaltet sich ein, wenn der
Bedienhebel für die Fahrtrichtungsanzeiger
(Blinker) nach oben verstellt oder wenn zusammen mit dem linken Blinker - das
Warnlicht eingeschaltet wird.
79
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
80
√
MÖGLICHE
EISBILDUNG
AUF DER STRASSE
Es erscheint eine Meldung + Symbol √
auf dem Display, um den Fahrer von der
Möglichkeit von Eisbildung auf der Straße
zu unterrichten. Es wird auch ein Tonzeichen
abgegeben, wenn die Außentemperatur
gleich oder kleiner 3° C ist.
Das Tonzeichen dauert ungefähr 2 Sekunden, die Anzeige ca. 10 Sekunden, danach wird nur noch das Symbol angezeigt,
bis die Temperatur 6°C überschreitet oder
der Motor abgestellt wird.
Sollte während der Fahrt - nach Meldung
der möglichen Eisbildung auf der Straße - die
Temperatur 6° C überschreiten, verschwindet das Symbol √; bei erneutem Absinken
der Temperatur auf 3° C erscheint erneut
die Meldung (die Außentemperatur blinkt)
+ das Symbol √ zusammen mit dem Tonzeichen.
MELDUNG
STÖRUNG DER WARNLAMPEN
AUTONOMIE
(Trip Computer)
Es erscheint eine Meldung auf dem Display, wenn eine Anomalie an folgenden
Warnlampen festgestellt wird: ABS, EBD,
ASR, VDC.
Auf dem Display erscheint eine Meldung +
Symbol, wenn die Reichweite kleiner als 50
km ist.
PROGRAMMIERTE WARTUNG
HAVARIE
MOTORÖLSTANDSENSOR
Es erscheint eine Meldung auf dem Display, wenn eine Anomalie für den Motorölstandsensor festgestellt wird. Wenden Sie
sich schnellstens an den autorisierten Alfa
Romeo Kundendienst für die Beseitigung der
Anomalie.
TEMPOLIMIT ÜBERSCHRITTEN
Es erscheint eine Meldung + Symbol auf
dem Display und es wird ein Tonzeichen abgegeben, wenn der zuvor eingestellte Wert
des Tempolimits überschritten wird (siehe
Abschnitt “rekonfigurierbares Multifunktionsdisplay”).
Es erscheint 2000 km vor dem im Plan der
Programmierten Wartung vorgesehenen Termin eine Meldung auf dem Display.
Die Meldung wiederholt sich periodisch alle 200 km, wenn der Schlüssel auf MAR
gedreht wird.
A0A0703b
Abb. 87
1 feste, obere Luftdüse zur Entfrostung oder Beschlagentfernung der Windschutzscheibe - 2 einstellbare, mittlere, obere Luftdüse - 3 feste
Luftdüsen zur Entfrostung oder Beschlagentfernung auf den Seitenscheiben - 4 mittlere, ausrichtbare und einstellbare Luftdüsen - 5 seitliche,
ausrichtbare und einstellbare Luftdüsen - 6 feste Luftdüsen im Fußbereich der Vordersitze - 7 feste Luftdüsen im Fußbereich der Rücksitze
8 hintere, ausrichtbare und einstellbare Luftdüsen .
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
HEIZUNG UND BELÜFTUNG
81
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
EINSTELLUNG MITTLERE,
OBERE LUFTDÜSE (Abb. 88)
Die Luftdüse (1) ist mit einem Bedienungselement zum Öffnen/Schliessen (A)
ausgerüstet.
geschlossen.
•I == vollständig
vollständig geöffnet.
EINSTELLUNG MITTLERE,
AUSRICHTBARE LUFTDÜSEN
(Abb. 88)
EINSTELLUNG SEITLICHE,
AUSRICHTBARE LUFTDÜSEN
(Abb. 89)
EINSTELLUNG HINTERE,
AUSRICHTBARE LUFTDÜSE
(Abb. 90)
Zur Einstellung des Luftstroms drehen Sie
den Ring (A) und/oder betätigen direkt die
Einstellelemente (B) auf die gewünschte Position.
Zur Einstellung des Luftstroms drehen Sie
den Ring (A) und/oder betätigen direkt die
Einstellelemente (B) auf die gewünschte Position.
Zur Einstellung des Luftstromes bedienen
Sie den Luftmengenregler (C):
Zur Einstellung des Luftstromes bedienen
Sie den Luftmengenregler (C):
geschlossen.
•I == vollständig
teilweise geöffnet.
Jede Luftdüse (2) ist mit einem Hebel (B)
zur Ausrichtung des Luftstromes (in den vier
Richtungen: oben/unten, rechts/links) ausgestattet.
II = vollständig geöffnet.
geschlossen.
•I == vollständig
teilweise geöffnet.
II = vollständig geöffnet.
D - feste Luftdüse zur Entfrostung oder Beschlagentfernung auf den Seitenscheiben.
Zur Einstellung des Luftstromes bedienen
Sie den Luftmengenregler (C):
geschlossen.
•I == vollständig
vollständig geöffnet.
A0A0085b
82
Abb. 88
A0A0086b
Abb. 89
A0A0087b
Abb. 90
SCHNELLE BESCHLAGENTFERNUNG/ENTFROSTUNG
A0A0730b
Hiernach wird in synthetischer Form die
Betriebsweise der manuellen Heizung beschrieben.
Für die optimale Funktionstüchtigkeit der
manuellen Heizung bei den verschiedenen
Betriebsbedingungen muss der Zeiger der
Drehschalter so, wie in den nachstehenden
Abbildungen gezeigt, gestellt werden.
Für eine bessere Kenntnis der Anlage und
zur besten Nutzung des Systems lesen Sie
bitte die Angaben auf den nächsten Seiten.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
MANUELLE HEIZUNG
Abb. 91
MAXIMALE HEIZUNG
A0A0731b
Abb. 92
83
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
A0A0732b
BEDIENTASTEN (Abb. 93)
1 - Drehschalter zur Einstellung der Lufttemperatur
2 - Drehschalter zur Einstellung der Gebläsegeschwindigkeit
3 - Drehschalter zur Luftverteilung
4 - Taste zum Ein-/Ausschalten des Umluftbetriebs v
5 - Taste zum Ein-/Ausschalten der heizbaren Heckscheibe (.
Abb. 93
84
Wird der Ring des Drehschalters (1, Abb.
93) im oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so nimmt die Temperatur im Fahrgastraum zu oder ab.
DREHSCHALTER ZUR
EINSTELLUNG DER
GEBLÄSEGESCHWINDIGKEIT
Wird der Ring des Drehschalters (2, Abb.
93) gedreht, erfolgt die Auswahl einer der
Geschwindigkeiten des Gebläses für den Eintritt einer individuellen Luftmenge in den
Fahrgastraum.
DREHSCHALTER FÜR
LUFTVERTEILUNG
Wird der Ring des Drehschalters (3, Abb.
93) mit dem Zeiger auf die verschiedenen
Symbole gedreht, erfolgen der Reihe nach
folgende Einstellungen:
¥
Luftstrom an die oberen und frontalen mittleren, und die seitlichen vorderen und hinteren Luftdüsen mit Einstellungsmöglichkeit durch die verschiedenen
Bedientasten der Luftdüsen selbst.
Aufteilung des Luftstroms an die
oben genannten Luftdüsen und den
Fußraums des Fahrgastraums.
μ
w
Luftstrom an den Fußraum des Fahrgastraums (vorn und hinten).
Aufteilung des Luftstroms an die
Windschutzscheibe/vordere Seitenscheiben und den Fußraum des Fahrgastraums.
≤
y
Luftstrom an die Windschutzscheibe und die Seitenscheiben vorn und
den Fußraum des Fahrgastraums .
Ein zur schnellen Entfrostung/Beschlagentfernung der Windschutzscheibe und der vorderen Seitenscheiben geeigneter Luftstrom, mit Einschaltung der
Heckscheibenheizung für Entfrostung/Beschlagentfernung der Heckscheibe (diese
Funktion wird mit MAX-DEF) bezeichnet.
-
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
DREHSCHALTER ZUR
EINSTELLUNG DER
LUFTTEMPERATUR
In der Stellung 0 schaltet sich das Gebläse automatisch aus und der Umluftbetrieb
ein (was durch das Aufleuchten der Led neben der Taste 4 vangezeigt wird), wodurch keine Außenluft mehr in den Innenraum eintritt.
Zum Ausschluss des Umluftbetriebs die Taste(4) v drücken.
85
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
TASTE FÜR EIN/AUSSCHALTUNG DES
UMLUFTBETRIEBS
Durch Druck der Taste (4- Abb. 93)
v aktiviert sich der Umluftbetrieb und
leuchtet die Led neben der Taste selbst auf.
In diesem Fall behandelt die Anlage direkt
die Luft des Fahrgastraums und das Gebläse ist engeschaltet.
Für Ausschluss des Umluftbetriebs und Eintritt von Außenluft drücken Sie erneut die
gleiche Taste.
Die Funktion Umluftbetrieb ermöglicht bei “Heizung” oder “Kühlung” das
schnellere Erreichen der gewünschten Bedingungen. Es empfiehlt sich
daher nicht, den Umluftbetrieb an
regnerischen/kalten Tagen einzuschalten, da sich die Möglichkeit
des Bechlagens der Fenster erhöht,
vor allem wenn die manuelle Klimaanlage nicht eingeschaltet ist.
Das Einschalten des Umluftsbetriebs v wird vor
allem im Stau oder in Tunnels empfohlen, um den Eintritt von
verschmutzter Außenluft zu vermeiden. Eine längere Benutzung
dieser Funktion ist zu vermeiden,
insbesondere dann, wenn mehrere Fahrgäste im Fahrzeug sind, um
das Beschlagen der Innenseite der
Fenster zu vermeiden.
86
TASTE ZUM EIN-/
AUSSCHALTEN
DER BEHEIZBAREN
HECKSCHEIBE
Der Druck der Taste (5- Abb. 93) (
bewirkt die Einschaltung der Entfrostung/Beschlagentfernung auf der Heckscheibe und - wenn die Widerstände vorhanden sind - der Außenrückspiegel; gleichzeitig leuchtet die Led neben der Taste auf.
Die zeitgesteuerte Funktion schaltet sich
nach 20 Minuten aus. Für vorzeitigen Ausschluss der Heizfunktion drücken Sie die Taste erneut.
ZUR BEACHTUNG Das System schaltet automatisch die beheizbare Heckscheibe ein, wenn die Temperatur unter 3°C absinkt.
ZUR BEACHTUNG Keine Klebeschilder
auf der Innenseite der heizbaren Heckscheibe im Bereich der Heizwiderstände anbringen, um sie nicht zu beschädigen und
ihre Funktionstüchtigkeit zu beeinträchtigen.
Beim Reinigen der Innenseite der Heckscheibe muss
besonders darauf geachtet
werden, dass die Heizwiderstände der Heckscheibe nicht beschädigt
werden.
Bitte gehen Sie so vor:
- den Ring des Wahlschalters (3) für Luftverteilung auf das Symbol - drehen.
Die Anlage aktiviert zeitgesteuert (automatische Ausschaltung nach 3 Minuten), alle notwendigen Funktionen für beschleunigte Beschlagentfernung/Entfrostung der
Windschutzscheibe und der vorderen Seitenscheiben und zwar:
- schaltet sie den Umluftbetrieb aus, falls
eingeschaltet;
Abb. 94
Wenn die Funktion der maximalen Beschlagentfernung/Entfrostung eingeschaltet
ist, leuchtet die Led neben der Taste der
Heckscheibenheizung (5) (.
ZUR BEACHTUNG Ist der Motor noch
nicht ausreichend warm, schaltet die Funktion nicht gleich die vorgegebene Gebläsegeschwindigkeit ein, um den Eintritt von
nicht genügend warmer Luft in den Fahrgastraum zur Beschlagentfernung auf den
Scheiben zu vermeiden.
- betätigt sie das Gebläse mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit;
Nach erfolgter Beschlagentfernung/Entfrostung die Bedientasten entsprechend für
Beibehaltung von optimalen Sichtbedingungen und Komfort einstellen.
- leitet sie den Luftstrom an die Verteiler
auf der Windschutzscheibe und den vorderen Seitenfenstern;
ZUR BEACHTUNG Die Entfrostung ist
desto wirksamer und schneller je wärmer
der Motor ist.
- stellt sie die höchste Lufttemperatur ein;
ZUR BEACHTUNG Bei starker Außenluftfeuchtigkeit und/oder Regen und/oder
großen Temperaturunterschieden zwischen
Fahrgastraum und äußerer Umgebung empfehlen sich folgende Maßnahmen zur Verhinderung des Beschlagens der Fenster:
- Umluftbetrieb ausgeschaltet, die Led neben der Taste (4) v leuchtet nicht;
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
A0A0733b
BESCHLAGENTFERNUNG
UND/ODER ENTFROSTUNG
DER WINDSCHUTZSCHEIBE
UND DER VORDEREN
SEITENFENSTER, DER
HEIZBAREN HECKSCHEIBE UND
DER AUSSENRÜCKSPIEGEL
(Funktion MAX-DEF) (Abb. 94)
- Zeiger des Drehschalters (2) zumindest
auf der zweiten Gebläsegeschwindigkeit;
- Zeiger des Drehschalters (3) auf Symbol
≤ mit möglichem Übergang auf y, falls Anzeichen von Beschlag wahrgenommen werden;
Zur Entfrostung oder Beschlagentfernung
auf der Heckscheibe drücken Sie die Taste
(5) (, die Led auf der Taste leuchtet.
- schaltet sie die Heizung der Heckscheibe und der vorderen Seitenscheiben ein.
87
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A0A0734b
HEIZUNG (Abb. 95)
Zur Einstellung der gewünschten Temperatur gehen Sie so vor:
- Zeiger des Drehschalters (1), Temperatureinstellung, im roten Bereich wie gewünscht;
- Zeiger des Drehschalters (2), Einstellung
der Luftmenge, auf der gewünschten Gebläsegeschwindigkeit zur individuellen Einstellung der eintretenden Luft;
- Zeiger des Drehschalters (3), Luftverteilung, auf der gewünschten Stellung.
Für maximale Heizleistung gehen Sie so
vor:
- Zeiger des Drehschalters (1) im Uhrzeigersinn auf den Anschlag (im roten Bereich
der Höchsttemperatur) drehen;
- Zeiger des Drehschalters (2) auf maximale Gebläsegeschwindigkeit;
- Zeiger des Drehschalters (3), Luftverteilung, auf der gewünschten Position (ratsam
ist die Stellung w).
ZUR BEACHTUNG Für eine gute Beheizung des Fahrgastraums ist es notwendig, dass der Motor die normale Betriebstemperatur erreichte.
88
Abb. 95
POLLENFILTER
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Der Filter hat die besondere Fähigkeit, die
in den Fahrgastraum einströmende Außenluft zu filtern, so dass sie gereinigt wird und
frei von Staubteilchen, Blütenstaub usw. ist.
Zusätzlich zur oben beschriebenen Funktion ergibt sich auch eine wirksame Verringerung der Konzentration von Stoffen, die
die Luft verunreinigen.
Die Filtrierwirkung ist unter allen Ansaugbedingungen der Außenluft aktiv und natürlich bei geschlossenen Fenstern wirksamer.
Der Zustand des Filters sollte mindestens
ein Mal im Jahr durch den Alfa Romeo Kundendienst kontrolliert werden, möglichst zu
Beginn der warmen Jahreszeit.
Bei Einsatz des Fahrzeugs in staubreichen
Gebieten oder mit starker Luftverunreinigung
sollte die Kontrolle häufiger ausgeführt und
der Filter vor den vorgeschriebenen Terminen ersetzt werden.
Ein nicht erfolgter Filterersatz kann die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage
bis zur vollständigen Reduzierung
des Luftaustritts aus den Luftdüsen
verringern.
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
A0A0203b
Zum Einschalten der Anlage (Abb. 96):
- drehen Sie den Wahlschalter auf den gewünschten
Temperaturwert (auf Fahrer- und Beifahrerseite).
- Druck auf die Taste AUTO.
ZUR BEACHTUNG Die Klimaanlage ermöglicht eine individuelle Einstellung des
Temperaturwertes auf beiden Seiten mit einer maximalen Differenz von 7°C zwischen
Fahrer- und Beifahrerseite.
ZUR BEACHTUNG Der Klimaanlagenkompressor funktioniert nur bei laufendem
Motor und nicht besonders niedriger Außentemperatur.
Abb. 96
Bei niedriger Außentemperatur funktioniert der
Klimaanlagenkompressor
möglicherweise nicht. Bei niedrigen
Außentemperaturen empfiehlt sich
daher nicht die Einschaltung des
Umluftbetriebs v, da die Fensterscheiben dadurch schneller beschlagen könnten.
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AUTOMATISCHE ZWEIZONEN-KLIMAANLAGE
Zur gründlichen Kenntnis und zur optimalen Nutzung der Anlage lesen Sie bitte die
Anweisungen auf den nächsten Seiten.
Die Klimaanlage arbeitet
mit dem Kühlmittel R134a,
das die gültigen Gesetzesvorschriften erfüllt und bei eventuellem Verlust die Umwelt nicht
belastet.
Keine anderen Flüssigkeiten verwenden, die mit der Anlage nicht
kompatibel sind.
89
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90
ALLGEMEINES
Das Fahrzeug ist mit einer automatischen
Doppelbereich-KLimaanlage ausgestattet, die
von einem elektronischen Steuergehäuse
kontrolliert wird, das die getrennte Temperatureinstellung für Fahrer und Beifahrer ermöglicht. Zur optimalen Kontrolle der Temperatur in den beiden Bereichen hat die Anlage je einen Sensor im und außerhalb des
Fahrgastraums, sowie einen DoppelbereichSonnenbestrahlungssensor.
Auf einigen Versionen wird das System
durch einen Beschlagssensor vervollständigt,
der sich hinter dem Innenrückspiegel befindet und in der Lage ist, einen vorgegebenen
Innenbereich der Windschutzscheibe zu
“kontrollieren” und automatisch auf das System einzuschreiten, um die Beschlagbildung zu verhindern oder zu reduzieren,und
zwar durch eine Reihe von Einschritten wie:
Einschaltung des Umluftbetriebs, Befähigung
des Kompressors, Luftstromverteilung an die
Windschutzscheibe, Gebläsegeschwindigkeit
ausreichend für die Beschlagentfernung und
- bei starkem Beschlag - Befähigung der
Funktion MAX-DEF.
Um eine gute Funktionsweise des Sensors bei beginnendem Beschlag zu gewährleisten, dürfen keine Klebeetiketten (Parkscheiben usw.) im
“Kontrollbereich” zwischen Sensor
und Windschutzscheibe vorhanden
sein. Es muss darauf geachtet werden, dass die Windschutzscheibe
und der Sensor selbst sauber sind
und sich kein Staub oder andere
Substanzen dort ansammeln.
ZUR BEACHTUNG Der Vorgang der Beschlagentfernung wird jedesmal befähigt,
wenn der Zündschlüssel auf MAR gedreht
oder die Taste AUTO betätigt wird. Die Durchführung kann durch Druck der nachstehenden Tasten ausgeschlossen werden: Kompressor, Umluftbetrieb, Luftverteilung, Luftmenge. Diese Vorgänge sperren das Signal
des Beschlagsensors bis zum erneuten Druck
der Taste AUTO oder bis zum nächsten Drehen des Zündschlüssels auf MAR.
Auf einigen Versionen wird das System
durch einen Verschmutzungssensor vervollständigt, der in der Lage ist, automatisch
den Umluftbetrieb einzuschalten, um die unangenehme Auswirkung der verschmutzten
Außenluft, besonders im Stadtverkehr, bei
Kolonnenfahrt, im Tunnel und bei Betätigung
der Scheibenwaschvorrichtung (mit dem
charakteristischen Alkoholgeruch) zu reduzieren.
ZUR BEACHTUNG Die Funktion des
Verschmutzungssensors unterliegt den Sicherheitsbedingungen. Daher wird der Sensor bei Ausschaltung des Klimaanlagenkompressors oder bei niedriger Außentemperatur abgeschaltet. Der Sensor kann jedoch durch Drücken der Taste des Umluftbetriebs v wieder eingeschaltet und auf
den Automatikbetrieb gestellt werden.
Die nachstehenden Funktionen können
manuell eingestellt werden:
- Temperatur der in das Innere des Fahrzeugs einfliessenden Luft (getrennt für Fahrer und Beifahrer)
- Ein-/Ausschaltung des Umluftbetriebs
- Gebläsegeschwindigkeit
- Luftverteilung
- Ein-/Ausschaltung des Umluftbetriebs
- Befähigung der Ein-/Ausschaltung des Klimaanlagenkompressors.
- Gebläsegeschwindigkeit
- Luftverteilung
- Befähigung der Ein-/Ausschaltung des Klimaanlagenkompressors.
Die Kontrolle der nicht manuell veränderten Funktionen erfolgt weiterhin auomatisch
und die Temperatur der in den Fahrgastraum
eintretenden Luft wird in jedem Fall automatisch auf Grund der auf den Fahrer- und
Beifahrer-Displays eingestellten Temperatur
kontrolliert.
ZUR BEACHTUNG Die per Hand vorgenommenen Einstellungen haben gegenüber der Automatik den Vorzug und werden solange gespeichert, bis der Fahrer den
Automatikbetrieb erneut einstellt. Die manuell eingestellten Werte werden bei Abstellen des Motors gespeichert und bei erneutem Anlassen wieder eingestellt.
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Die Kontrolle der Luftqualität erfolgt auch
durch den kombinierten Partikelfilter mit Aktivkohle. Das Klimatisierungssystem kontrolliert und regelt automatisch folgende Parameter und Funktionen:
91
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A0A0090b
BEDIENTASTEN (Abb. 97)
1 - Display für eingestellte Innentemperatur (auf der Fahrerseite)
2 - Drehschalter zur Einstellung der Innentemperatur (auf der Fahrerseite)
3 - Display für eingestellte Gebläsegeschwindigkeit und Anzeige des Abschaltens
des Systems (OFF)
4 - Drehschalter für Regulierung der Gebläsegeschwindigkeit und Abschalten des
Systems
5 - Display für eingestellte Innentemperatur (auf der Beifahrerseite)
6 - Drehschalter zur Einstellung der Innentemperatur (auf der Beifahrerseite)
7 - Taste für Ein-/Ausschluss der maximalen Entfrostung/Beschlagentfernung auf
der Windschutzscheibe und den vorderen
Seitenscheiben, der Heckscheibe und der Widerstände der Außenrückspiegel (Funktion
MAX-DEF)
8 - Taste für Ein-/Ausschaltung des Umluftbetriebs v (manuell/automatisch)
9 - Taste für Ein-/Ausschaltung der Heckscheibenheizung und Beschlagentfernung
auf den Außenrückspiegeln (
10 - Tasten für Auswahl der Luftverteilung
92
Abb. 97
11 - Sensor für Innenlufttemperatur
12 - Taste für Anpassung der eingestellten
Temperaturwerte auf Beifahrer- und Fahrerseite MONO
13 - Taste für Auswahl des Automatikbetriebs des Systems AUTO
14 - Taste für Ein-/Ausschluss des Klimaanlagenkompressors √
ZUR BEACHTUNG Die Ringe der Drehschalter haben keinen mechanischen Anschlag, sie können daher nach Erreichung
des Höchst- oder Niedrigstwertes beliebig in
beiden Richtungen gedreht werden.
Die Anlage kann in verschiedener Weise
gstartet werden, es empfiehlt sich jedoch
die Eingabe der gewünschten Temperaturen
auf den Displays, dann Druck auf die Taste
(13) AUTO.
In dieser Weise startet die Anlage ihren Betrieb in vollkommen automatischer Weise,
um in kürzester Zeit die eingestellten Temperaturwerte zu erreichen und beizubehalten.
Während des Automatikbetriebs der Anlage kann jederzeit der eingestellte Temperaturwert verändert werden: die Anlage passt sich automatisch an die neuen Anforderungen an.
ZUR BEACHTUNG Der Temperaturunterschied zwischen Fahrer- und Beifahrerbereich darf höchstens 7°C betragen, um
akzeptiert zu werden.
Die automatisch vom System eingestellten Werte können durch manuelle Bedienung folgender Tasten individuell gestaltet
werden:
- Drehschalter (4) Regulierung der Gebläsegeschwindigkeit
- Tasten (10) Luftverteilung
- Taste (8) v Ein-/Ausschluss des Umluftbetriebs
- Taste (14) √ Befähigung der Ein-/Ausschaltung des Klimaanlagenkompressors.
Auch wenn eine oder mehrere Funktionen
manuell eingestellt wurden, erfolgt die Temperaturregulierung der in den Innenraum einfliessenden Luft weiterhin automatisch durch
das System (linke Led auf der Taste 13 AUTO leuchtet) soweit nicht der Klimaanlagenkompressor ausgeschlossen ist.
In diesem Fall kann die in den Fahrgastraum einfliessende Luft nicht eine niedrigere Temperatur als die Außenluft haben;
dieser Zustand wird durch das Ausgehen der
beiden Leds auf der Taste (13) AUTO und
das Blinken des Displays (1) und/oder (5)
des nicht einstellbaren Temperaturwertes angezeigt.
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BENUTZUNG DER
DOPPELBEREICHKLIMAANLAGE (Abb. 97)
Wird manuell eine oder mehrere dieser
Funktionen ausgewählt, geht die rechte Led
auf der Taste (13) AUTO aus.
93
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A0A0204b
94
DREHSCHALTER FÜR
REGULIERUNG DER
LUFTTEMPERATUR (Abb. 98)
Bei Drehen der Ringe (2 oder 6) des Drehschalters im oder gegen den Uhrzeigersinn
nimmt die gewünschte Lufttemperatur im
linken Bereich (Drehschalter 2) oder rechten Bereich (Drehschalter 6) des Fahrgastraums zu oder ab. Die eingestellten Temperaturwerte erscheinen auf Display (1) und
(5) oberhalb der betreffenden Drehschalter.
Der getrennte Betrieb der eingestellten
Temperaturwerte wird automatisch durch Bedienung des Drehschalters (6) wieder eingestellt.
Bei Drehen der Ringe der Drehschalter im
oder gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag HI oder LO erfolgt die Einschaltung
der maximalen Heiz- oder Kühlfunktionen:
Abb. 98
Die Einschaltung erfolgt durch Einstellen einer Temperatur über 32,5°C auf dem Display und kann beliebig vom Fahrer oder Beifahrer oder auch von beiden erfolgen; durch
diese Einstellung geht das System auf “Einzelbereich”, was auf beiden Displays angezeigt wird.
Diese Funktion kann eingeschaltet werden,
wenn der Innenraum so schnell wie möglich
beheizt werden soll, indem die Leistungen
der Anlage maximal ausgenutzt werden.
Die Funktion benutzt die Höchsttemperatur der Heizflüssigkeit, während die Luftverteilung und die Gebläsegeschwindigkeit
nach den Systemvorgaben verwaltet wird.
Abb. 99
Nach Druck der Taste (13) AUTO zeigt das
Display die Temperatur von 32,5°C an und
geht auf die Betriebsweise der automatischen Temperaturregulierung zurück.
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A0A0218b
Funktion HI
(maximale Heizleistung - Abb. 99)
Es empfiehlt sich, diese Funktion
nicht bei kaltem Motor einzuschalten, um den Eintritt von nicht genügend warmer Luft in den Fahrgastraum zu vermeiden.
Auch bei eingeschalteter Funktion können
alle Werte manuell verändert werden.
Zur Ausschaltung der Funktion drehen Sie
den Ring eines Drehschalters (2) oder (6)
der Temperatureinstellung auf einen Wert
unter 32,5°C; auf dem anderen Display
bleibt der Wert von 32,5°C angezeigt.
95
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A0A0219b
Funktion LO
(maximale Kühlung - Abb. 100)
Die Einschaltung erfolgt durch Eingabe einer Temperatur unter 16,5°C auf dem Display; dieser Temperaturwert erscheint auf
beiden Displays.
Diese Funktion kann dann eingeschaltet
werden, wenn der Fahrgastraum in kürzester Zeit gekühlt werden soll, unter Nutzung
der Maximalleistungen der Anlage.
Die Funktion schliesst die Erwärmung der
Luft aus, schaltet den Umluftbetrieb (um den
Eintritt von warmer Luft in den Fahrgastraum
zu vermeiden) und auch den Klimaanlagenkompressor ein, stellt die Luftverteilung
auf R E und die Gebläsegeschwindigkeit
laut den Systemvorgaben ein.
Auch bei eingeschalteter Funktion können
alle Werte manuell verändert werden.
Zum Ausschalten der Funktion drehen Sie
den Ring des Drehschalters (2) oder (6)
der Temperatureinstellung auf einen Wert
über 16,5°C; auf dem anderen Display
bleibt der Wert 16,5°C angezeigt.
Nach Druck der Taste (13) AUTO erscheint
auf dem Display die Temperatur von 16,5°C
und die Betriebsweise mit der automatischen
Temperaturregulierung wird wieder eingestellt.
96
Abb. 100
Bei Druck auf die Taste (12) MONO erfolgt automatisch die Anpassung der Temperatur auf der Beifahrerseite an die des Fahrers, danach kann die Temperatur in beiden
Bereichen einfach durch Drehen des Ringes
des Drehschalter (2) auf der Fahrerseite eingestellt werden.
Diese Funktion ist vorgesehen, um die
Temperatureinstellung des ganzen Fahrgastraums einfacher zu gestalten, wenn sich
nur der Fahrer im Fahrzeug befindet.
Abb. 101
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A0A0207b
MONO-TASTE FÜR
ANPASSUNG DER
EINGESTELLTEN
TEMPERATUREN (Abb. 101)
Die getrennte Temperaturregulierung wird
automatisch rückgestellt, wenn der Beifahrer den Ring des Drehschalters (6) dreht
oder die Taste (12) MONO drückt.
97
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A0A0205b
98
DREHSCHALTER ZUR
REGULIERUNG DER
GEBLÄSEGESCHWINDIGKEIT
(Abb. 102-103)
Bei Drehen des Drehschalters (4) im oder gegen den Uhzeigerzinn nimmt die Gebläsegeschwindigkeit und damit die Menge der in den
Fahrgastraum einströmenden Luft zu oder ab; die
16 möglichen Geschwindigkeit werden durch Barren (jeweils 3 Position pro Barren) angezeigt, bis
zu einem Maximum von 6 leuchtenden Barren:
- maximale Gebläsegeschwindigkeit = alle Barren leuchten;
- minimale Gebläsegeschwindigkeit = ein
Barren leuchtet.
Das Gebläse kann nur dann ausgeschlossen
werden (kein Barren leuchtet), wenn auch der
Klimaanlagenkompressor durch Druck der Taste (14) √ ausgeschlossen wurde. Für Rückstellung der automatischen Kontrolle der Gebläsegeschwindigkeit nach einer manuellen
Einstellung drücken Sie die Taste (13) AUTO. Wird der Ring des Drehschalters (4) komplett gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bewirkt
dies die Ausschaltung des Systems und es ergibt sich folgende Situation: mittleres Display
(1) tot; Display (5) tot; mittleres Display (3)
mit Leuchtanzeige OFF und die linke Led auf
der Umluftbetrieb-Taste (8) v leuchtet.
ZUR BEACHTUNG Durch Druck der
Umluftbetrieb-Taste (8) vkann der Eintritt
von nicht behandelter Außenluft in den Innenraum erfolgen.
Abb. 102
A0A0206b
Abb. 103
Zur erneuten Einschaltung des Systems
drehen Sie den Ring des Drehschalters (4)
im Uhrzeigersinn oder drücken eine beliebige Taste, mit Ausnahme der Tasten für Umluftbetrieb (8) und Heckscheibenheizung
(9); dieser Vorgang stellt alle zuvor gespeicherten Bedingungen wieder ein.
ZUR BEACHTUNG Bei Ausgang aus der
Bedingung OFF geht der Umluftbetrieb v
auf die gleiche Stellung wie bei Ausstellung.
Durch Druck auf eine oder mehrere Tasten
(10) kann manuell eine der 5 möglichen
Luftverteilungsarten im Fahrgastraum ausgewählt werden:
R E Luftstrom an die mittleren und seitlichen Luftdüsen des Armaturenbretts
und die hintere Luftdüse.
R E Aufteilung des Luftstroms an die LuftZ düsen im Fußbereich und an die Luftdüsen für Entfrostung/Beschlagentfernung der Windschutzscheibe und
der vorderen Seitenscheiben. Diese
Luftverteilung erlaubt eine gute Beheizung des Innenraums und verhindert mögliche Beschlagbildung auf
den Scheiben.
Z Luftstrom an die Luftdüsen der Windschutzscheibe und der vorderen Seitenscheiben für Beschlagentfernung
oder Entfrostung der Scheiben.
Abb. 104
Q Aufteilung des Luftstroms an die LuftZ düsen im Fußbereich und an die Luftdüsen für Entfrostung/Beschlagentfernung der Windschutzscheibe und
der vorderen Seitenscheiben. Diese
Luftverteilung erlaubt eine gute Beheizung des Innenraums und verhindert mögliche Beschlagbildung auf
den Scheiben.
Q Luftstrom an die Luftdüsen der Windschutzscheibe und der vorderen Seitenscheiben für Beschlagentfernung
oder Entfrostung der Scheiben.
ZUR BEACHTUNG Bei Druck einer dieser Tasten aktiviert sich (die Led auf der Taste leuchtet) oder deaktiviert sich (die Led
auf der Taste leuchtet nicht) die betreffende Funktion, wenn die ausgewählte Kombination zu den 5 möglichen gehört; anderenfalls aktiviert sich nur die Hauptfunktion
der gedrückten Taste, ohne Ausschaltmöglichkeit durch einen weiteren Druck (wenigstens eine Verteilungsart der Luft im Innenraum muss eingeschaltet sein).
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A0A0208b
LUFTVERTEILUNGSTASTEN
(Abb. 104)
Zur Rückstellung der automatischen Kontrolle der Luftverteilung nach einer manuellen Einstellung Druck auf die Taste (13)
AUTO.
99
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A0A0210b
TASTE FÜR BEFÄHIGUNG DER
EIN-/AUSSCHALTUNG DES
KLIMAANLAGENKOMPRESSORS (Abb. 105)
Der Druck auf die Taste (14) √ befähigt
die Einschaltung des Klimaanlagenkompressors. Dieser Zustand wird durch Aufleuchten
der Led auf der Taste selbst angezeigt.
Bei Ausschluss des Klimaanlagenkompressors gehen auch die Led auf den Tasten
(13) AUTO und (14) √ aus; weiterhin
wird auch die automatische Kontrolle des
Umluftbetriebs ausgeschlossen (beide Leds
auf der Taste 8 v gehen aus), die immer zur Vermeidung von Beschlagbildung
auf den Scheiben ausgeschlossen bleibt;
auch wenn es nicht empfehlbar ist, kann die
automatische Betriebsweise des Umluftbetriebs jedoch durch Druck der Taste (8) v
wieder eingeschaltet werden.
Bei ausgeschlossenem Klimaanlagenkompressor kann in den Innenraum keine Luft
mit niedrigerer Temperatur als die Außenluft
einfliessen; in diesem Fall blinkt der Wert
auf dem Display wegen nicht erreichbarem
Temperaturwert und die linke Led auf der
Taste (13 AUTO-Abb. 106) geht aus.
100
Der Ausschluss des Klimaanlagenkompressors bleibt auch nach Abstellen des Motors gespeichert. Für Rückstellung des Einschlusses des Klimaanlagenkompressors
drücken Sie erneut die Taste (14) √, die
Abb. 105
Abb. 106
Led auf der Taste leutet auf, oder Sie
drücken die Taste (13) AUTO; in diesem
letzteren Fall werden jedoch alle manuell
ausgewählten Einstellungen annulliert.
A0A0211b
Der Betrieb des Klimaanlagenkompressors ist notwendig, um die Luft zu kühlen
und zu entfeuchten; es empfiehlt sich
daher, diese Funktion stets eingeschaltet zu lassen, um Probleme durch
Scheibenbeschlag zu vermeiden.
Der Umluftbetrieb erfolgt auf Grund von
drei Funktionslogiken:
- die automatische Kontrolle, die durch das
Aufleuchten der rechten Led auf der Taste
angezeigt wird;
- die forcierte Einschaltung (Umluftbetrieb
immer eingeschaltet), die durch das Aufleuchten der linken Led auf der Taste selbst
angezeigt wird (und auch durch das gleichzeitige Erlöschen der rechten Led);
- die forcierte Ausschaltung (Umluftbetrieb immer ausgeschaltet mit Eintritt von Außenluft), die
durch das Erlöschen beider Leds angezeigt wird.
Diese Betriebsbedingungen werden durch
wiederholten Druck der Umluftbetrieb-Taste (8) v eingestellt.
Wird der Umluftbetrieb automatisch durch
die Anlage gesteuert, leuchtet die rechte Led
auf der Umluftbetrieb-Taste (8) v kontinuierlich und die linke Led zeigt den Zustand des Umluftbetriebs an:
leuchet sie = funktioniert der Umluftbetrieb;
leuchet sie nicht = ist der Umluftbetrieb deaktiviert.
Wurde der Umluftbetrieb manuell ein- oder
ausgeschaltet, geht die Led auf der Taste
(13) AUTO aus.
Abb. 107
Bei Automatikbetrieb wird der Umluftbetrieb automatisch auch dann eingeschaltet,
wenn der Verschmutzungssensor schlechte
Luft feststellt, zum Beispiel im Stadtverkehr,
bei Staus, in Tunnels und bei Betätigung des
Scheibenwischers (mit dem charakteristischen Alkoholgeruch).
Bei niedriger Außentemperatur funktioniert der
Klimaanlagenkompressor
möglicherweise nicht. Bei niedrigen
Außentemperaturen empfiehlt sich
daher nicht die Einschaltung des
Umluftbetriebs v, da die Fensterscheiben dadurch schneller beschlagen könnten.
Der Umluftbetrieb erlaubt, auf Grund der ausgewählten
Betriebsart
“Heizung” oder “Kühlung”, die gewünschten Bedingungen schneller
einzustellen. Die Einschaltung des
Umluftbetriebs sollte bei regnerischen/kalten Tagen vermieden
werden, weil dadurch das Beschlagen der Scheiben noch verstärkt
würde, insbesondere dann, wenn
die Klimaanlage nicht eingeschaltet
ist.
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A0A0212b
TASTE FÜR EIN/AUSSCHALTUNG DES
UMLUFTBETRIEBS (Abb. 107)
101
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A0A0209b
102
Es empfiehlt sich, den Umluftbetrieb bei Staus oder
bei Fahrt im Tunnel einzuschalten, um den Zufluss stark verschmutzter Außenluft zu vermeiden. Eine längere Benutzung ist jedoch nicht ratsam, vor allem bei
mehreren Fahrzeuginsassen und
zur Vermeidung von Beschlagbildung auf den Fensterscheiben.
Abb. 108
Unter bestimmten Klimabedingungen (zum Beispiel
Außentemperaturen um
0°C) könnte sich bei eingeschalteter, automatischer Kontrolle des
Umluftbetriebs Beschlag auf den
Scheiben bilden. In diesem Fall
drücken Sie die Umluftbetrieb-Taste (8) v, um forciert den Umluftbetrieb auszuschalten (die Led
auf der Taste leuchten nicht) und
vergrößern die Menge des Luftstroms an die Windschutzscheibe.
AUTO-TASTE FÜR
AUTOMATIKBETRIEB
(Abb. 108)
Bei Druck der Taste (13) AUTO reguliert
das System automatisch die Menge und die
Verteilung der in den Fahrgastraum eintretenden Luft und annulliert alle vorherigen,
manuellen Einstellungen.
Diese Bedingung wird durch das Aufleuchten beider Leds auf der Taste selbst angezeigt.
Ist die rechte Led auf der Taste (13) AUTO ausgeschaltet, so bedeutet dies, dass ein
oder mehrere manuelle Einschritte erfolgten
und dass daher die automatische Kontrolle
nicht vollständig erfolgt (mit Ausnahme der
Temperaturkontrolle, die immer automatisch
erfolgt), was durch das Aufleuchten der linken Led angezeigt wird, oder dass die Anlage im Zustand OFF ist.
Bei Druck der Taste (7) - aktiviert die
Klimaanlage automatisch in Zeitsteuerung
alle notwendigen Funktionen für Beschleunigung der Beschlagentfernung/Enteisung
der Windschutzscheibe und der vorderen Seitenscheiben, und zwar:
- schaltet sie den Klimaanlagenkompressor ein;
- schaltet den Umluftbetrieb aus, falls eingeschaltet (beide Leds leuchten nicht);
- stellt die Höchsttemperatur der Luft (HI)
auf beiden Displays (1) und (5) ein;
- betätigt sie das Gebläse mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit;
- leitet sie den Luftstrom an die Verteiler
auf der Windschutzscheibe und den vorderen Seitenfenstern;
- schaltet sie die Heizung der Heckscheibe und der vorderen Seitenscheiben ein.
Wenn die Funktion der maximalen Beschlagentfernung/Entfrostung eingeschaltet
ist, leuchtet die Led auf der Taste (7) -,
die Led auf der Taste der Heckscheibenheizung (9) ( und die Led auf der Taste
(14) √; gleichzeitig gehen die Led auf der
Taste (8) v aus.
Abb. 109
ZUR BEACHTUNG Ist der Motor noch
nicht ausreichend warm, schaltet die Funktion nicht gleich die vorgegebene Gebläsegeschwindigkeit ein, um den Eintritt von
nicht genügend warmer Luft in den Fahrgastraum zur Beschlagentfernung auf den
Scheiben zu vermeiden.
Bei eingeschalteter Funktion für maximale Beschlagentfernung/Entfrostung sind die
einzig möglichen, manuellen Einstellungen
die Gebläsegeschwindigkeit und die Ausschaltung der Heckscheibenheizung.
Wird erneut eine der nachfolgenden Tasten: (7) -, (8) v, (12) MONO,
(13) AUTO oder (14) √ gedrückt, schaltet das System die Funktion der maximalen
Beschlagentfernung/Entfrostung aus und
geht auf die Betriebsbedingungen zurück,
die vor der Aktivierung der Funktion selbst
vohanden waren, außer der Aktivierung der
eventuell angeforderten letzten Funktion.
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A0A0213b
TASTE FÜR SCHNELLE
BESCHLAGENTFERNUNG/
ABTAUEN DER VORDEREN
SCHEIBEN
(Funktion MAX-DEF) (Abb. 109)
103
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A0A0214b
TASTE ZUR
BESCHLAGENTFERNUNG/
ENTFROSTUNG DER
HECKSCHEIBE UND DER
AUßENRÜCKSPIEGEL
(Abb. 110)
Bei Druck auf die Taste (9) ( schaltet
sich die Beschlagentfernung/Entfrostung der
Heckscheibe und der Außenrückspiegel bei
Vorhandensein der betreffenden Widerstände ein.
Die Einschaltung dieser Funktion wird durch
das Aufleuchten der Led auf der Taste selbst
angezeigt.
Die zeitgesteuerte Funktion schaltet sich
automatisch nach 20 Minuten oder erneutem Druck der Taste aus; die Funktion schaltet sich auch bei Abstellen des Motors aus
und schaltet sich bei erneutem Anlassen
nicht wieder ein.
ZUR BEACHTUNG Das System schaltet automatisch die beheizbare Heckscheibe ein, wenn die Temperatur unter 3°C absinkt.
ZUR BEACHTUNG Keine Klebeetiketten auf die elektrischen Leiter auf der Innenseite der Heckscheibe aufkleben, um eine Beschädigung und Gefährdung der Funktionstüchtigkeit zu vermeiden.
104
Abb. 110
POLLENFILTER
Der Filter hat die besondere Fähigkeit, die
in den Fahrgastraum einströmende Außenluft zu filtern, so dass sie gereinigt wird und
frei von Staubteilchen, Blütenstaub usw. ist.
Der Zustand des Filters sollte wenigstens
einmal im Jahr durch den Autorisierten Alfa
Romeo Kundendienst, möglichst zu Beginn
der warmen Jahreszeit, kontrolliert werden.
Zusätzlich zur oben beschriebenen Funktion ergibt sich auch eine wirksame Verringerung der Konzentration von Stoffen, die
die Luft verunreinigen.
Bei vorwiegendem Einsatz in verschmutzten oder staubreichen Gebieten sollte die
Kontrolle und der eventuelle Ersatz des Filters häufiger als vorgesehen erfolgen.
Die Filtrierwirkung ist bei allen Bedingungen des Lufteinritts aktiv und natürlich wirksamer bei geschlossenen Fenstern.
Ein nicht erfolgter Filterersatz kann die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage
bis zur vollständigen Reduzierung
des Luftaustritts aus den Luftdüsen
verringern.
EINSCHALTEN
(Abb. 111)
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
ANHÄNGERBETRIEB
Die Sensore schalten sich automatisch bei
Einlage des Rückwärtsganges ein.
Sie befinden sich in der hinteren Stoßstange und haben die Aufgabe, den Fahrer
durch einen Piepton über Hindernisse am
Heck des Fahrzeugs zu informieren
Wird der Abstand zum Hindernis hinter
dem Fahrzeug kleiner, nimmt die Frequenz
des Pieptons zu.
TONZEICHEN
Bei Einlage des Rückfahrganges schaltet
sich automatisch ein Piepton ein.
Dieser Piepton:
– wird stärker, wenn sich der Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis verkleindert;
– wird kontiniuerlich, wenn der Abstand
des Fahrzeugs vom Hindernis kleiner als ca.
30 cm ist, bzw. hört sofort auf, wenn der
ABstand vom Hindernis größer wird.
A0A0735b
Die Funktion der hinteren
Sensore wird automatisch
bei Einstecken des Elektrokabelsteckers des Anhängers in die
Steckdose des Fahrzeugs deaktiviert.
Die hinteren Sensoren aktivieren sich automatisch bei Entfernung des Anhängerkabelsteckers.
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PARKSENSORE
– bleibt konstant, wenn sich der Abstand
zwischen Fahrzeug und Hindernis nicht verändert.
Bei den seitlichen Sensoren wird das Signal nach ca. 3 Sekunden unterbrochen, um
eine Signalisierung bei Manövern längs Mauern zu vermeiden.
Abb. 111
105
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BEDIENELEMENTE
ÖFFNEN DER HECKKLAPPE
GEPÄCKRAUM (Abb. 112)
Die Entriegelung der Heckklappe erfolgt
elektrisch und ist nur bei Zündschlüssel auf
MAR bei stehendem Fahrzeug, oder in
Stellung STOP oder PARK für eine Zeit
von 3 Minuten möglich, ohne dass eine Tür
geöffnet/geschlossen wurde. Zur Entriegelung der Heckklappe drücken Sie die Taste
(A) auf dem Schild der mittleren Konsole.
WARNBLINKLICHT (Abb. 112)
Die Einschaltung erfolgt durch Druck der
Taste (C) auf dem Schild der mittleren Konsole, unabhängig von der Stellung des Zündschlüssels.
Die Benutzung der Warnblinkleuchten unterliegt der
Straßenverkehrsordnung
des jeweiligen Landes, in dem Sie
sich befinden. Bitte beachten Sie die
Vorschriften.
NEBELSCHEINWERFER
(Abb. 112)
Die Einschaltung erfolgt durch Druck der
Taste (B)auf dem Schild der mittleren Konsole, wenn das Außenlichts bereits eingeschaltet ist; gleichzeitig leuchtet die betreffende Led auf der Taste selbst auf.
Zum Ausschalten die Taste (B) drücken.
ZUR BEACHTUNG Bei Benutzung der
Nebelscheinwerfer beachten Sie bitte die geltenden Vorschriften der Straßenverkehrsordnung.
NEBELRÜCKLICHT (Abb. 112)
Die Einschaltung erfolgt bei bereits eingeschaltetem Abblendlicht oder Nebelscheinwerfern durch Druck der Taste (D), die sich
auf der mittleren Konsole befindet; gleichzeitig leuchtet die betreffende Led auf der
Taste selbst auf.
Bei Drehen des Zündschlüssels auf STOP
schaltet sich das Nebelrücklicht automatisch
aus und schaltet sich nicht beim nächsten
Anlassen wieder ein, soweit nicht erneut die
Taste (D) betätigt wird. Zum Ausschalten
drücken Sie erneut die Taste (D).
ZUR BEACHTUNG Bitte beachten Sie
bei Benutzung des Nebelrücklichtes die örtlichen Vorschriften.
Nach Einschaltung blinkt der Schalter, die
Fahrtrichtungsanzeiger und die Blinkerlampen auf der Instrumententafel. Zum Ausschalten drücken Sie erneut die Taste.
106
A0A0091b
Abb. 112
Zur gleichzeitigen Verriegelung aller Türen
drücken Sie die Taste (E)auf dem Schild der
mittleren Konsole, unabhängig von der Stellung des Zündschlüssels.
Die Abschreckungsled leuchtet:
– bei Schlüsselstellung MAR gelb und
kontinuierlich;
– bei Schlüsselstellung STOP rot und blinkend (Abschreckung).
KRAFTSTOFFSPERRSCHALTER
(Abb. 113)
Es handelt sich um einen automatischen
Sicherheitsschalter unten auf dem Türpfeiler
auf der Fahrerseite, der im Fall eines heftigen Aufpralls einschreitet und die Kraftstoffversorgung unterbricht.
Falls Sie nach einem Unfall Benzingeruch oder
Leckstellen in der Kraftstoffanlage feststellen, darf der
Schalter wegen Brandgefahr nicht
wieder eingeschaltet werden.
Der Einschritt des Kraftstoffsperrschalters
wird auf dem Display der Instrumententafel
angezeigt.
Werden keine Kraftstoffverluste festgestellt
und das Fahrzeug ist in der Lage weiterzufahren, drücken Sie die Taste (A), um das
Versorgungssystem wieder zu aktivieren.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
TÜRVERRIEGELUNG (Abb. 112)
A0A0092b
Abb. 113
107
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Die korrekte Einstellung lautet je nach
transportierter Last:
LEUCHTWEITENREGLER
(Abb. 114)
Je nach Beladung des Fahrzeugs müssen
die Scheinwerfer genau ausgerichtet werden.
– Position 0: eine oder zwei Personen
auf den Vordersitzen
Zur Einstellung (die nur bei eingeschaltetem Abblendlicht erfolgen kann), bedienen
Sie die Tasten ▲/▼:
– Position 2: fünf Personen + Ladung
350 kg im Gepäckraum;
– Der Druck der Taste ▲ bewirkt die Zunahme um eine Position (z.B.: 0 ➟ 1 ➟ 2
➟ 3);
– Der Druck der Taste ▼ bewirkt die Abnahme um eine Position (z.B.: 3 ➟ 2 ➟ 1
➟ 0);
Das Display (A) auf dem Tachometer zeigt
die Positionen während dem Einstellvorgang
an.
A0A1106b
108
– Position 1: fünf Personen;
– Position 3: Fahrer + maximale Beladung im Kofferraum;
Stellen Sie die Leuchtweite jedesmal neu ein, wenn
das Gewicht der zu transportierenden Ladung sich verändert.
Die Einstellung der Xenon-Scheinwerfer erfolgt automatisch, die Versionen mit dieser
zusätzlichen Vorrichtung haben keinen
Leuchtweitenregler.
HANDBREMSE (Abb. 115)
Der Hebel der Handbremse befindet sich
zwischen den beiden Vordersitzen.
Beim Betätigen der “Handbremse” den
Hebel (A) soweit nach oben ziehen, bis das
Fahrzeug blockiert ist.
Bei Zündschlüssel in Stellung MAR leuchtet auf der Instrumententafel die Lampe x.
Das Fahrzeug muss nach
einigen Rastpositionen des
Handbremshebels blockiert
sein. Anderenfalls wenden Sie sich
bitte an den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst für die Einstellung.
A0A0620b
Abb. 115
SCHALTHEBEL (Abb. 116)
– ziehen Sie leicht den Hebel (A) hoch
und drücken den Entriegelungsknopf (B);
Die Position der einzelnen Gänge ist auf
dem Griff des Schalthebels abgebildet.
– bei gedrückt gehaltenem Knopf den Hebel senken, die Kontrollleuchte x auf der
Instrumententafel geht aus.
Bei den Schaltvorgängen muss das Kupplungspedal ganz durchgetreten sein. Vor Einlage des Rückwärtsgangs (R) abwarten bis
das Fahrzeug steht.
Um ungewollte Bewegungen des Fahrzeugs zu verhindern, ist die Bedienung bei
gedrücktem Bremspedal vorzunehmen.
ZUR BEACHTUNG Der Handbemshebel (A) ist mit einer Sicherheitsvorrichtung
versehen, die das Lösen der Handbemse verhindert, wenn bei angezogenem Hebel die
Taste (B) bedient wird. Zum Lösen der
Handbremse muss daher nicht nur die Taste
(B) bedient werden, sondern der Hebel (A)
noch ein klein wenig hochgezogen werden,
um die Sicherheitsvorrichtung auszusschalten, danach wird der Hebel vollständig gesenkt.
ZUR BEACHTUNG Auf einigen Versionen wird bei angezogener Bremse und sich
bewegendem Fahrzeug ein Summerzeichen
abgegeben.
Einige Versionen haben ein 6 Ganggetriebe. Bei den Versionen mit 6 Gangschaltgetriebe wird der Rückwärtsgang (R) durch
Hochziehen (mit den Fingern der gleichen
Hand, die den Hebel betätigt) des Ringes
(A, Abb. 116) eingelegt, der sich unter
dem Schaltknauf befindet. Nach Einlage des
Rückwärtsganges den Ring freigeben. Für
die Einlage eines anderen Ganges aus dem
Rückwärtsgang braucht der Ring auf dem
Hebel nicht hochgezogen werden.
Um die Gänge zu wechseln, muss das Kupplungspedals ganz durchgetreten
werden. Daher darf der Boden unter den Pedalen keine Hindernisse
aufweisen: sich versichern, dass
eventuelle Bodenmatten immer
ganz glatt liegen und nicht die Pedale behindern.
ZUR BEACHTUNG Der Rückwärtsgang
kann nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt
werden. Bei laufendem Motor vor Einlage
des Rückwärtsganges wenigstens 3 Sekunden mit bis zum Anschlag gedrückten Kupplungspedal abwarten, um Schaltgeräusche
und Beschädigung der Zahnräder zu vermeiden.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Zum Lösen der Handbremse:
A0A0684b
Abb. 116
109
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SELESPEED-GETRIEBE
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
ZUR BEACHTUNG Zur korrekten Benutzung des Selespeedgetriebes ist es unbedingt notwendig die Angaben in diesem
Kapitel ganz durchzulesen, um von Anfang
an die korrekten und erlaubten Vorgänge zu
erlernen.
Diese Gangschaltung besteht aus einer traditionellen mechanischen Übertragung, die
durch eine elektrohydraulische Vorrichtung
mit elektronischer Kontrolle ergänzt wurde,
die automatisch die Kupplung und das Einlegen der Gänge steuert.
Der Gangwechsel erfolgt durch den
schwimmend gelagerten Schalthebel (A,
Abb. 117) mit “einer einzigen, festen Mittelstellung”. Durch seine Betätigung kann
der eingelegte Gang nach oben oder unten
gewechselt und/oder der Rückwärtsgang
(R) oder Leerlauf (N) eingestellt werden.
Es sind auch zwei Hebel auf dem Lenkrad (Abb. 118) vorgesehen, mit denen,
aber nur bei der Fahrt (mit einer Geschwindigkeit von über 0,5 km/h) der eingelegte Gang nach oben oder unten gewechselt
werden kann.
Das Getriebe arbeitet in zwei Betriebsweisen:
– die erste ist halbautomatischo (hiernach
mit MANUELL) bezeichnet: der Fahrer aktiviert den Schaltvorgang direkt mit Hilfe des
Schalthebels auf der mittleren Konsole oder
durch Bedienung der Hebel auf dem Lenkrad;
– die zweite ist automatisch und wird CITY genannt, (bei Auswahl dieser Betriebsweise durch die Taste B, Abb. 117 erscheint CITY auf dem Display Abb. 119).
Bei dieser Betriebsweise entscheidet das System direkt, wann der Gangwechsel erfolgen soll.
Das Kupplungspedal fällt weg und das Anfahren des Fahrzeugs erfolgt nur durch
Betätigung des Gaspedals.
A0A0697b
110
Abb. 117
A0A0669b
Abb. 118
A0A9017d
Abb. 119
Die Anzeige des eingelegten Ganges
(Abb. 119) erscheint immer auf dem Display, unabhängig von der ausgewählten Betriebsart.
N = Leerlauf;
1 = erster Gang;
2 = zweiter Gang;
3 = dritter Gang;
Bei CITY oder SPORT wird auch die ausgewählte Betriebsart angezeigt.
ZUR BEACHTUNG Die BetriebsweiseSPORT kann nur nach Ausschaltung von
CITY eingeschaltet werden.
Eine Havariewarnlampe, die Meldung
(Abb. 120) und ein Summerzeichen melden dem Fahrer Defekte oder Anomalien am
Selespeedschaltsystem.
Das Selespeedgetriebe erleichtert die Benutzung des Fahrzeugs beträchtlich, reduziert die Ermüdung im Stadtverkehr oder
wenn die Gangschaltung häufig benutzt werden muss.
4 = vierter Gang;
5 = fünfter Gang;
R = Rückwärtsgang.
A0A9081d
Abb. 120
AKTIVIERUNG DES SYSTEMS
ZUR BEACHTUNG Bei Öffnen der Fahrertür aktiviert das Selespeedgetriebe die
Hydraulik des Systems und bereitet es auf
ein Anlassen des Motors vor.
Bei Drehen des Zündschlüssels auf MAR
schalten sich alle Segmente des Schaltdisplays (Abb. 119) sowie die Warnlampe
für Getriebehavarie (Abb. 120) ein und
es erscheint CITY. Nach ungefähr einer Sekunde erscheint auf dem Display der eingelegte Gang (N, 1, 2, 3, 4, 5, R).
ZUR BEACHTUNG Sollte nach Verlauf
von 10 Sekunden auf den Displaysegmenten nicht der eingelegte Gang erscheinen
oder die Havariewarnlampe eingeschaltet
bleiben, drehen Sie den Zündschlüssel auf
STOP und warten das Ausgehen des Displays ab, dann wiederholen Sie den Vorgang
für die Systemaktivierung. Sollte der Defekt
weiter vorhanden sein, wenden Sie sich an
den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
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Auch bei der CITY Betriebsweise kann der
Gangwechsel manuell erfolgen, und zwar
sowohl mit dem Schalthebel als den Bedienhebeln am Lenkrad. Das Getriebe bleibt
in der CITY Betriebsweise.
111
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System im Leerlauf (N) oder im Rückwärtsgang (R) bewirkt das Schieben des
Schalthebels nach vorn die Einlage des ersten Ganges (1).
Bewegt sich das Fahrzeug, wird der Befehl
nicht akzeptiert, den Stand des Fahrzeugs
abwarten und dann erneut den Rückwärtsgang einlegen.
Bei abgestelltem Motor können alle Gänge eingelegt werden.
– beim Schalten in einen niedrigeren Gang
(–) (Abb. 121) der Hebel nach hinten
geschoben werden (für Übergang vom fünften in den vierten, vom vierten in den dritten Gang usw. bis zum ersten).
Bei stehendem Fahrzeug und gedrücktem
Bremspedal werden die Gangwechselbefehle
nur akzeptiert, wenn sie vom Schalthebel
auf der mittleren Konsole kommen.
Für die Leerlaufstellung (N) des Geriebes
muss - bei stehendem Fahrzeug und gedrücktem Bremspedal - der Schalthebel nach
rechts (Abb. 122) verschoben werden.
ZUR BEACHTUNG Nach erfolgtem
Gangwechsel muss der Schalthebel sofort
wieder freigegeben werden. Ein längerer Vorgang (über 10 Sekunden) bewirkt den automatischen Übergang auf die Betriebsweise CITY; dies alles wird durch Freigabe des
Schalthebels annulliert.
Für Wechsel der Gänge muss - außer der
Betätigung des Bremspedals :
Es ist bei jedem eingelegten Gang (N, 1,
2, 3, 4, 5) und bei stehendem Fahrzeug
möglich, den Rückwärtsgang einzulegen, indem der Schalthebel nach rechts und dann
nach hinten verschoben wird (Abb. 123).
BETRIEBSWEISE BEI
ABGESTELLTEM MOTOR
ZUR BEACHTUNG Vor Betätigung des
Schalthebels muss unbedingt auf dem Display kontrolliert werden, welcher Gang eingelegt ist (N, 1, 2, 3, 4, 5, R).
– beim Schalten auf einen höheren Gang
(+) (Abb. 121) der Hebel “nach vorn”
geschoben werden (für Übergang vom ersten in den zweiten, vom zweiten in den
dritten Gang usw. bis zum fünften). Ist das
A0A0698b
112
Abb. 121
ZUR BEACHTUNG Soll das Fahrzeug
auf einer abschüssigen Straße geparkt und
durch Einlage eines Ganges abgesichert werden, muss auf dem Display die Anzeige des
neu eingelegten Ganges kontrolliert und
dann eine oder zwei Sekunden vor Freigabe des Bremspedals abgewartet werden, damit das vollständige Einkuppeln erfolgte.
A0A0699b
Abb. 122
A0A0700b
Abb. 123
Der Motor kann sowohl mit eingelegtem
Gang als im Leerlauf (N) angelassen werden, soweit das Bremspedal vollständig
durchgetreten ist.
ZUR BEACHTUNG Das Bremspedal
während dem Anlassvorgang vollständig
durchgetreten halten. Da das Bremspedal
sich verhärtet, wenn es wiederholt bei abgestelltem Motor betätigt wird, ist in dieser Situation für Anlassen des Motors ein
stärkerer Druck auf das Pedal selbst notwendig.
Nach erfolgtem Anlassen geht das Getriebe automatisch auf Leerlauf, auf dem Display erscheint (N) und das System stellt die
gleiche Betriebsweise ein, die vor dem Abstellen gespeichert wurde.
Sollte der Motor nicht mit
dem eingelegten Gang anspringen, wird die potentielle Gefahr, die darin besteht, dass
das Getriebe automatisch in Leerlaufstellung geht, dem Fahrer durch
ein Summerzeichen und auf dem
Display gemeldet.
AUSSCHALTEN DES MOTORS
UND DEAKTIVIERUNG DES
SYSTEMS
Verlassen Sie das Fahrzeug nie bei Getriebe im
Leerlauf (N).
Bei Drehen des Zündschlüssels auf STOP
geht der Motor aus: der vor dem Abstellen
eingelegte Gang bleibt eingelegt.
Wird der Motor bei Getriebe in Leerstellung
(N) abgestellt, meldet ein Tonzeichen und
das blinkende (N) dies dem Fahrer, damit
das Fahrzeug durch Einlage des ersten
Ganges (1) oder des Rückwärtsganges (R)
abgesichert werden kann. In diesem Fall
muss der Zündschlüssel auf MAR gedreht
und bei gedrücktem Bremspedal der erste
Gang (1) oder Rückwärtsgang (R) eingelegt werden.
Nie den Schlüssel bei fahrendem Fahrzeug abziehen,
da außer der Tatsache,
dass das Selespeedsystem bis zum
Anhalten des Fahrzeugs auf anomale Weise funktionieren würde,
das Lenkrad beim ersten Rädereinschlag automatisch blockiert.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ANLASSEN DES MOTORS
Es ist unbedingt notwendig, dass der Motor und
damit auch das Selespeedgetriebe bei betätigtem Bremspedal abgestellt wird: das Pedal darf
ERST nach Ausgehen des Displays
freigegeben werden.
113
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114
ABFAHRT DES FAHRZEUGS
Bei laufendem Motor und stehendem Fahrzeug kann beim Anfahren nur der erste (1),
der zweite (2) oder der Rückwärtsgang (R)
eingelegt werden.
Diese Gänge können bei gedrücktem
Bremspedal nur mit dem Schalthebel auf der
mittleren Konsole eingelegt werden, da die
Hebel auf dem Lenkrad nur die Gangeinlage bei einer Geschwindigkeit von über 0,5
km/h erlauben.
ZUR BEACHTUNG Der Rückwärtsgang
(R) kann von folgenden Gängen aus eingeschaltet werden: Leerlauf (N), erster(1)
oder zweiter (2)Gang. Bewegt sich das
Fahrzeug, wird der Befehl nicht akzeptiert,
es muss abgewartet werden, dass das Fahrzeug steht und dann kann erneut der Rückwärtsgang (R) eingelegt werden.
Die erfolgte Einlage des Rückwärtsganges
wird dem Fahrer nicht nur auf dem Display,
sondern auch durch ein intermittierendes
Tonzeichen gemeldet.
ZUR BEACHTUNG Wenn beim Wechsel vom Rückwärtsgang (R)/erster Gang
(1) oder Leerlauf (N)/erster Gang (1) der
erste Gang klemmen sollte, legt das System
automatisch den zweiten Gang (2) ein.
Dieses Verhalten ist nicht als Anomalie zu
betrachten, da es zur Betriebslogik gehört.
Aus dem gleichen Grunde veranlasst das
System bei Klemmen des Rückwärtsgangs
die teilweise Schließung der Kupplung, um
das Einlegen des Ganges zu ermöglichen; in
diesem Fall ist das Einlegen des Rückwärtsgangs (R) weniger komfortabel.
Das Anfahren erfolgt durch:
1) Freigabe des Bremspedals;
2) und durch progressive Betätigung des
Gaspedals.
Das Anfahrmoment des Fahrzeugs ist um
so höher, desto stärker das Gaspedal bedient
wird.
Nach Anforderung eines
Gangwechsels bei stehendem Fahrzeug muss vor
dem Gasgeben für das Anfahren
des Fahrzeugs stets auf dem Display kontrolliert werden, dass der
gewünschte Gang eingelegt ist.
– Bei stehendem Fahrzeug und eingelegtem Gang muss immer das Bremspedal bis
zum Moment des Anfahrens betätigt werden;
– Bei längerem Halt mit laufendem Motor ist es ratsam, das Getriebe auf Leerlauf
zu stellen;
– Bei Halten auf abschüssigen Straßen
sollte nicht das Anfahrmoment benutzt werden, um das Fahrzeug im Stillstand zu halten, benutzen Sie dazu das Bremspedal und
das Gaspedal nur dann, wenn Sie wieder anfahren;
– Der zweite Gang ist nur dann beim Anfahren zu benutzen, wenn man eine verstärkte Kontrolle des Anfahrmoments bei
niedriger Geschwindigkeit benötigt;
– Sollte bei eingelegtem Rückwärtsgang
in den ersten Gang oder umgekehrt gewechselt werden, kann dies nur bei vollständig stehendem Fahrzeug und betätigtem Bremspedal erfolgen.
Wenn man - auch wenn hiervon unbedingt
abgeraten wird - das Fahrzeug auf einer abschüssigen Strecke aus unvorhergesehenem
Grunde im Leerlauf (N) fahren lässt, legt
das System bei einem Gangeinlagebefehl
automatisch den der Fahrgeschwindigkeit
entsprechenden und für die korrekte Übertragung des Drehmoments an die Räder optimalen Gang ein.
Auf abschüssigen Strecken mit eingelegtem Gang und freigegebenen Gaspedal (soweit das Fahrzeug weiterfährt), schaltet das
System automatisch die Kupplung bei einer bestimmten Geschwindigkeit ein, damit
das Fahrzeug durch die Motorbremse abgebremst wird.
Bei stehendem Fahrzeug, laufendem Motor und eingelegtem (1), (2) oder (R)
Gang aktiviert das System aus Sicherheitsgründen akustische Meldungen und stellt die
Gangschaltung automatisch auf Leerlauf
(N), wenn:
– weder das Gas- noch das Bremspedal
für wenigstens 3 Minuten nicht betätigt
wird;
– das Bremspedal länger als 10 Minuten
gedrückt bleibt;
– die Fahrertür geöffnet wird und das Gasund Bremspedal seit wenigstens 1,5 Sekunden nicht betätigt wurde.
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ZUR BEACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen aktiviert das Selespeedsystem Summerzeichen, wenn sich
während der Anfahrt des Fahrzeuges die
Kupplung überhitzt; in diesem Fall muss das
Anfahren ohne zu zögern “forciert” ausgeführt werden oder - wenn das Fahrzeug auf
abschüssiger Strecke steht - kann das Gaspedal freigegeben und das Fahrzeug durch
Bedienung des Bremspedals zum Stillstand
gebracht werden.
115
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116
ANHALTEN DES FAHRZEUGS
BETRIEBSWEISEN
Um das Fahrzeug anzuhalten, genügt es
das Gaspedal loszulassen und - wenn notwendig - das Bremspedal zu drücken.
Das Getriebe arbeitet in zwei Betriebsweisen:
Unabhängig vom eingelegten Gang und
der aktiven Betriebsweise (MANUELL
oder CITY) veranlasst das System automatisch das Auskuppeln und das Herunterschalten auf einen niedrigeren Gang.
Sollte man ohne vollständigen Stillstand
des Fahrzeugs weiterfahren wollen, steht
bereits der richtige Gang zur Weiterfahrt zur
Verfügung.
Bei Stopp des Fahrzeugs legt das System
automatisch den ersten Gang (1) ein.
– die erste ist halbautomatisch (MANUELL) und der Fahrer entscheidet direkt,
wann der Gangwechsel erfolgt; im Bereich
dieser Betriebsweise stehen zwei Alternativen zur Verfügung:
1) normal: eine auf den Komfort ausgerichtete Fahrweise;
2) sportlich (durch die Taste B, Abb.
124) einstellbar: eine sportliche Fahrweise.
Die sportliche Fahrweise wird durch Druck
auf die Taste SPORT (B, Abb. 124) ausgewählt, die sich auf dem Schild des Ganghebels befindet. Ist diese Fahrweise ausgewählt, erscheint auf dem Display SPORT.
– die zweite ist vollkommen automatisch
(CITY), in der das System den Moment des
Gangwechsels auf Grund der Fahrweise entscheidet.
Die Auswahl von CITY erfolgt durch Druck
der Taste CITY auf dem Schild auf dem
Schalthebel; ist die automatische Betriebsweise aktiv, erscheint CITY auf dem Display.
In der MANUELLEN Betriebsweise zeigt
das Display den eingelegten Gang an.
In dieser Betriebsart entscheidet der Fahrer den Gangwechsel und den dafür am besten geeigneten Augenblick.
– durch den Schalthebel auf der mittleren Konsole (A, Abb. 124);
– durch die Hebel am Lenkrad (Abb.
125) erteilt werden, die aber nur bei einer Geschwindigkeit von mehr als 0,5 km/h
funktionieren.
Die Betriebsweise MANUELL wird eingestellt, wenn bei aktiver CITY Betriebsweise erneut die Taste CITY (A, Abb.
126) gedrückt wird, wodurch die vorher
ausgewählte Betriebsweise ausgeschlossen
wird.
Während des Gangwechsels braucht das
Gaspedal nicht freigegeben zu werden, da
das Selespeedsystem direkt den Motor steuert, um:
– das Drehmoment des Motors zu reduzieren und dann zu vergrößern;
– adeguare la velocità di rotazione motore al nuovo rapporto del cambio inserito.
Beim Herunterschalten erfolgt die Motorbeschleunigung automatisch, um sie dem
Übersetzungsverhältnis des eingelegten
Ganges anzupassen.
Der Befehl für den Leerlauf (N) wird akzeptiert, solange die Fahrgeschwindigkeit
40 km/h nicht überschreitet.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Die Gangwechselbefehle können:
HALBAUTOMATISCHE
BETRIEBSWEISE (MANUELL)
Der Befehl für Einlage des Rückwärtsganges (R) wird nur bei stehendem Fahreug
akzeptiert.
A0A0702b
Abb. 124
A0A0669b
Abb. 125
117
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Ist das Gaspedal über 60% seines Wegs
gedrückt und bei Motorgeschwindigkeiten
über 5000 Umdrehungen/Minute, erfolgt
der Gangwechsel schneller. In der MANUELLEN Betriebsweise sind einige Automatismen/Sicherheiten vorgesehen, die das
Fahren erleichtern:
– in der Verlangsamungsphase wird ausgekuppelt und automatisch das Übersetzungsverhältnis reduziert, um für eine eventuelle Wiederaufnahme der Fahrt bereit zu
sein; anderenfalls ist schon bei Halt des Fahrzeugs der erste Gang (1) eingelegt;
– es werden keine Gangwechselbefehle
akzeptiert, die den Motor über die maximalen und minimalen Drehzahlen hinaus beanspruchen würden;
– sollte beim Schalten der Gang klemmen,
versucht das System zuerst noch einmal,
den gewünschten Gang einzulegen und falls
dies nicht möglich ist, legt es automatisch
den nächsthöheren Gang ein, damit das
Fahrzeug nicht im Leerlauf fährt.
ZUR BEACHTUNG Es empfiehlt sich,
den Abschluss eines Gangwechsels vor Anforderung eines neuen abzuwarten, um
mehrere Anforderungen in kurzer Reihenfolge zu vermeiden.
AUTOMATISCHE
BETRIEBSWEISE (CITY)
Die automatische Betriebsweise CITY wird
durch Druck auf die Taste (A, Abb. 126),
die sich unten am Schalthebel befindet, eingestellt.
Auf dem Display erscheint außer der Anzeige des eingelegten Ganges die Schrift
CITY.
Das System entscheidet direkt, wann der
Gang auf Grund der Motordrehgeschwindigkeit und der Fahrweise gewechselt wird.
Wird das Gaspedal schnell freigegeben,
legt das System keinen höheren Gang ein,
um ein ausreichendes Motorbremsniveau
beizubehalten.
A0A0701b
118
Abb. 126
Die Anomalien des Selespeedgetriebes
werden durch die Lampe t (Abb. 127)
auf dem Display, eine Meldung und ein Tonzeichen angezeigt.
Bei Erscheinen von Lampe
t und Meldung auf dem
Display wenden Sie sich
schnellstens an den autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst für Beseitigung der Anomalie.
Bei Anomalien des Gangschalthebels geht
das System automatisch auf die automatische CITY-Betriebsweise über, um das Anfahren des nahesten autorisierten Alfa Romeo Kundendienstpunkts für Behebung der
Ursache zu ermöglichen.
Im Falle von Havarien der anderen Getriebebestandteile erlaubt das System nur
die Einlage einiger Gänge: des ersten (1),
zweiten (2) Ganges und des Rückwärtsgangs (R).
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
STÖRUNGSMELDUNGEN
Im Falle von Anomalien
jeglicher Komponente des
Getriebes wenden Sie sich
schnellstens an den autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst für eine
Kontrolle der Anlage.
A0A9081d
Abb. 127
119
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SUMMERMELDUNGEN
Der Summer wird aktiviert, wenn:
– der Rückwärtsgang (R) eingelegt ist;
– das Fahrzeug mit Getriebe im Leerlauf
(N) geparkt wird; die Meldung erfolgt bei
Drehen des Schlüssels auf STOP;
– sich während dem Anfahren die Kupplung überhitzt;
– das System das Getriebe automatisch
auf Leerlauf (N) stellte, nachdem:
das Gas- und/oder Bremspedal seit wenigstens 3 Minuten nicht betätigt wurde;
o das Bremspedal länger als 10 Minuten
gedrückt wurde;
o die Fahrertür geöffnet, das Gas- und
Bremspedal jedoch nicht seit wenigstens 1,5
Sekunde bedient wurde;
oder eine Anomalie des Getriebes festgestellt wurde;
– bei Getriebehavarien.
120
PARKEN DES FAHRZEUGS
Um das Fahrzeug sicher zu parken, muss
der erste Gang (1) oder der Rückwärtsgang
(R) eingelegt und auf abschüssigen Straßen
auch die Handbremse angezogen werden.
Nach Abstellen des Motors des auf abschüssiger Straße mit eingelegtem Gang geparkten Fahrzeugs muss das Ausgehen des
Gangdisplays abgewartet werden, bevor das
Bremspedal freigegeben werden kann, damit die Kupplung vollständig einkuppelt.
Steht das Getriebe auf Leerlauf (N) und
man möchte einen Gang zum Parken einlegen, muss das System aktiviert und bei
gedrücktem Bremspedal der (1) oder (R)
Gang eingelegt werden.
ABSCHLEPPEN DES
FAHRZEUGS
ZUR BEACHTUNG Zum Abschleppen
des Fahrzeugs beachten Sie die jeweiligen
lokalen Vorschriften. Vergewissern Sie sich,
dass das Getriebe im Leerlauf (N) ist (man
muss das Fahrzeug schieben können), danach kann das Fahrzeug genau so wie bei
mechanischer Gangschaltung abgeschleppt
werden, wobei jedoch die Angaben des Kapitels “Im Notfall” zu beachten sind.
Sollte es nicht möglich sein den Leerlauf
einzulegen, darf das Fahrzeug nicht abgeschleppt werden; wenden Sie sich an den
autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
Während dem Abschleppvorgang den Motor nicht
anlassen.
HANDSCHUHFACH
Auf dem Armaturenbrett befindet sich ein
beleuchtetes Ablagefach mit Verschlussklappe.
Um das Fach zu öffnen, betätigen Sie den
Griff (A, Abb. 128).
Wird das Fach bei Schlüssel auf MAR
geöffnet, schaltet sich die Handschuhfachbeleuchtung (A, Abb. 129) ein.
Nicht mit offenem Handschuhfach fahren: die offene Klappe könnte bei einem
Unfall den Beifahrer verletzen.
Die Ausstattung wird durch die Vorrichtung
(B) auf der Klappe vervollständigt, an der
ein Kugelschreiber oder Bleistift aufbewahrt
werden kann.
ZUR BEACHTUNG Bei Drehen des
Zündschlüssels auf STOP leuchtet bei Öffnen des Handschuhfachs die Innenbeleuchtung nur für eine Dauer von 15 Minuten; danach erfolgt die Abschaltung durch das System, um so den Ladezustand der Batterie
zu erhalten.
A0A0108b
Abb. 128
VORDERE INNENLEUCHTE
(Abb. 130)
Die Innenleuchte besteht aus zwei Lampen mit den betreffenden Schaltern.
ZUR BEACHTUNG Die Lampe schaltet
sich automatisch bei Öffnen einer Tür ein
und ca. 3 Minuten nach Verschluss derselben wieder aus; nach Verschluss der Tür (innerhalb der 3 Minuten) startet ein weiterer Timer von 7 Sekunden für das Anlassen
des Fahrzeugs.
A0A0109b
Abb. 129
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
INNENAUSSTATTUNG
A0A0111b
Abb. 130
121
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Bei Entriegelung der Türen mit der Fernbedienung schaltet sich die Innenleuchte progressiv ein, und zwar für eine Dauer von 15
Sekunden. Bei Verriegelung der Türen mit
der Fernbedienung geht die Innenleuchte
progressiv aus.
ZUR BEACHTUNG Bei Drehen des
Zündschlüssels auf STOP kann die Innenbeleuchtung nur für 15 Minuten aktiviert
werden; danach erfolgt die Abschaltung
durch das System, um so den Ladezustand
der Batterie zu erhalten.
Das Licht geht in jedem Fall bei Drehen des
Zündschlüssels auf MAR (bei geschlossenen Türen) aus.
ZUR BEACHTUNG Vor Verlassen des
Fahrzeugs vergewissern Sie sich bitte, dass
beide Schalter auf Mittelstellung sind. In dieser Stellung geht die Innenbeleuchtung nach
Verschluss der Türen aus. Bei versehentlich
offengelassener Tür geht das Licht automatisch nach einigen Sekunden aus.
Bei Schalter (A) auf Mittelstellung (1)
schalten sich beide Lampen bei Öffnen einer Tür ein.
Wird der Schalter (A) nach links verstellt
(Stellung 0) ist das Licht stets ausgeschaltet (Stellung OFF).
MAKEUPSPIEGELBELEUCHTUNG
(Abb. 131)
Auf der Rückseite der Sonnenblende, sowohl auf Fahrer- als Beifahrerseite, schalten
sich nach Öffnen der Abdeckung (A) die
Lampen (B) neben dem Makeupspiegel ein,
wenn der Schlüssel auf MAR steht. Diese
Leuchten erlauben die Benutzung des Makeupspiegels auch bei geringer Helligkeit.
ZUR BEACHTUNG Bei Drehen des
Zündschlüssels auf STOP kann die Beleuchtung nur für 15 Minuten aktiviert werden; danach erfolgt die Abschaltung durch
das System, um so den Ladezustand der
Batterie zu erhalten.
Wird der Schalter (A) nach rechts verstellt
(Stellung 2) ist das Licht immer eingeschaltet.
Mit dem Schalter (B) lassen sich die Lampen einzeln einschalten.
A0A0112b
Wird der Schalter (B) nach links verstellt
(Stellung 0), schaltet sich die linke Lampe
ein. Wird der Schalter nach rechts verstellt
(Stellung 2), schaltet sich die rechte Lampe ein.
Bei Schalter (B) in Mittelstellung (Stellung
1) sind die Lampen ausgeschaltet.
122
Abb. 131
Auf der Innenleuchte befindet sich ein
Schalter mit drei Positionen.
ZUR BEACHTUNG Die Lampe schaltet
sich automatisch bei Öffnen einer Tür ein
und ca. 3 Minuten nach Verschluss derselben wieder aus; nach Verschluss der Tür (innerhalb der 3 Minuten) startet ein weiterer Timer von 7 Sekunden für das Anlassen
des Fahrzeugs.
Befindet sich der Schalter (A) in Mittelstellung (0), schaltet sich die Innenleuchte
automatisch bei Öffnen einer Tür ein.
Bei Entriegelung der Türen mit der Fernbedienung schaltet sich die Innenleuchte progressiv, für eine Dauer von 15 Sekunden,
ein. Bei Verriegelung der Türen mit der Fernbedienung geht die Innenleuchte progressiv
aus.
Das Licht geht in jedem Fall bei Drehen des
Zündschlüssels auf MAR (bei geschlossenen Türen) aus.
A0A0633b
Abb. 132
Wird der Schalter nach rechts verstellt
(Stellung 1), ist die Innenleuchte stets ausgeschaltet.
AUSSTEIGE-/TÜRLEUCHTEN
(Abb. 133)
(für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
Die Leuchte (A) in der Tür schaltet sich bei
Öffnen derselben unabhängig von der Zündschlüsselstellung ein.
Wird der Schalter nach links verstellt (Stellung 2), ist die Innenleuchte immer eingeschaltet.
ZUR BEACHTUNG Bei Drehen des
Zündschlüssels auf STOP kann die Beleuchtung nur für 15 Minuten aktiviert werden; danach erfolgt die Abschaltung durch
das System, um so den Ladezustand der
Batterie zu erhalten.
ZUR BEACHTUNG Vor Verlassen des
Fahrzeugs vergewissern Sie sich bitte, dass
der Schalter (A) auf Mittelstellung steht
(0), damit die Beeuchtung bei Verschluss
der Türen ausgeht.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
HINTERE INNENLEUCHTEN
(Abb. 132)
A0A0243b
Abb. 133
123
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ABSCHRECKUNGSLED
(Abb. 134)
Die Led (A) auf dem Armaturenbrett schaltet sich nach Türverriegelung (Schlüssel in
Stellung STOP oder abgezogen) ein und
blinkt zur “Abschreckung” mit rotem Licht
bis zur erneuten Entriegelung der Türen.
ZUR BEACHTUNG Im Falle des nicht
vollständigen Verschlusses einer Tür oder der
Heckklappe erfolgt das Blinken 4 Sekunden
schneller und danach wieder mit normaler
Frequenz.
ASCHENBECHER VORN UND
ZIGARETTENANZÜNDER
(Abb. 135)
Nach Öffnen der Schutzabdeckung (A)
wird der Aschenbecher und der Zigarettenanzünder zugänglich.
Zur Benutzung des Aschenbechers drücken
Sie bei Schlüssel auf MAR die Taste (B);
nach einigen Sekunden springt die Taste automatisch in die Anfangsstellung zurück und
der Aschenbecher kann benutzt werden.
Zum Leeren und Säubern des Aschenbechers muss die Innenschale (C) herausgenommen werden.
Die Anordnung des Zigarettenanzünders
und des Aschenbechers kann auf Grund der
Ausstattung unterschiedlich sein.
A0A0005b
124
Abb. 134
A0A0634b
Abb. 135
Zigarettenanzünder erreichen sehr hohe Temperaturen. Beim Gebrauch vorsichtig sein und dafür sorgen, dass
er nicht von Kindern benutzt wird:
Brand- und Verletzungsgefahr.
Immer überprüfen, dass
sich der Zigarettenanzünder ausschaltete.
Der Aschenbecher ist kein
Papierkorb: das Papier
könnte sich durch die Zigarettenkippen entzünden.
Für die hinteren Passagiere sind zwei versenkbare Aschenbecher vorgesehen.
Zum Gebrauch oder zum Herausnehmen
den Aschenbecher in der von den Pfeilen angezeigten Richtung betätigen.
DOKUMENTENFACH
UND GETRÄNKEHALTER
(Abb. 137)
(für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
In jeder Vordertür ist ein Ablagefach (A)
vorgesehen.
die Innenausstattung wird durch die ausziehbaren Dokumentenfächer (A) und den
Getränkehalter (B) in der Mitte des Armaturenbretts ergänzt. Zum Gebrauch drücken.
A0A0115b
Abb. 136
ABLAGEFÄCHER IN
DEN VORDERTÜREN
(Abb. 138)
A0A0116b
Abb. 137
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
HINTERE ASCHENBECHER
(Abb. 136)
A0A0117b
Abb. 138
125
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ABLAGEFÄCHER
AUF DER MITTELKONSOLE
(Abb. 139)
SONNENBLENDEN
(Abb. 140)
Auf dem Mitteltunnel neben dem Handbremshebel sind je nach Version die folgenden Ablagefächer vorgesehen:
Sie befinden sich neben dem Innenrückspiegel und können nach vorn und seitlich
ausgerichtet werden.
– Aufnahme für Magnetkarten oder Mautgebührenkarten (C);
Auf der Rückseite der Sonnenblende befindet sich ein von seitlichen Lampen (A)
beleuchteter Makeup-Spiegel. Zum Gebrauch muss die Abdeckung (B) aufgeklappt
werden.
– Halterung für Kugelschreiber oder Bleistifte (D);
Die Lampen ermöglichen eine Benutzung
auch bei geringer Helligkeit.
– Dosenhalter (B);
– Münzhalter (E).
Auf der Beifahrersonnenblende befinden
sich außerdem die Symbole und Hinweise
für die korrekte Verwendung des Kindersitzes bei eingebautem Beifahrer-Airbag, für
Details siehe den Abschnitt Beifahrer-Frontairbag.
A0A0751b
126
VORAUSRÜSTUNG
FÜR MOBILTELEFONE
Das Fahrzeug kann für die Installation eines Mobiltelefons vorausgerüstet sein.
Diese Vorausrüstung besteht aus:
– einer Doppelfunktionsantenne Autoradio + Handy;
– Verbindungs- und Versorgungskabel mit
spezifischem Verbinder für Anschluss des
Freisprech-Kits.
Der Kauf der Freisprechanlage ist Aufgabe des
Kunden, da diese mit dem
eigenen Mobiltelefon kompatibel
sein muss.
A0A0121b
Für die Installation des Mobiltelefons und dessen Anschluss an die im Fahrzeug
vorhandene Vorausrüstung wenden
Sie sich bitte ausschliesslich an den
Alfa Romeo Kundendienst; nur in
dieser Weise wird das beste Ergebnis gewährleistet und alle Probleme
vermieden, die die Sicherheit des
Fahrzeugs beeinträchtigen könnten.
Abb. 139
Abb. 140
Die nach dem Kauf des Fahrzeugs und
beim Kundendienst installierten elektrischen/elektronischen Vorrichtungen müssen
mit dem Kennzeichen und versehen werden:
Fiat Auto S.p.A. genehmigt den Einbau von
Sende- und Empfangsapparaten unter der Bedingung, dass die Installationen in einem Fachzentrum kunstgerecht ausgeführt und die Anweisungen des Herstellers beachtet werden.
ZUR BEACHTUNG Der Einbau von Vorrichtungen, die die Fahrzeugmerkmale verändern, können zur Einziehung des Zulassungsscheins durch die zuständigen Behörden
und ggf., auf die Defekte beschränkt, die durch
die vorher genannte Änderung verursacht wurden oder direkt oder indirekt auf diese zurückzuführen sind, zum Verfall der Garantie führen.
Fiat Auto S.p.A. weist jede Verantwortung
für Schäden ab, die durch die Installation
von Zubehör entstanden sind, das nicht von
Fiat Auto S.p.A. geliefert oder empfohlen
und nicht entsprechend der gelieferten Anweisungen installiert wurde.
FUNKGERÄTE UND
HANDYS
Funkgeräte (Handys, CB u. ä.) können im
Fahrzeuginneren nur dann benutzt werden,
wenn eine separate Außenantenne am Fahrzeug installiert wurde.
ZUR BEACHTUNG Die Benutzung dieser Geräte im Fahrzeuginneren (ohne
Außenantenne) kann nicht nur schwere Gesundheitsschäden der Insassen sondern auch
Funktionsstörungen der elektronischen Systeme des Fahrzeugs verursachen und die
Sicherheit des Fahrzeugs gefährden.
Außerdem wird die Wirksamkeit von Senden und Empfang dieser Geräte durch die
Abschirmwirkung der Fahrzeugkarosse eingeschränkt.
VOM BENUTZER
ZUGEKAUFTES
ZUBEHÖR
Wenn Sie nach dem Erwerb des Fahrzeugs
elektrisches Zubehör installieren möchten,
das permanente Stromversorgung benötigt
(Alarmanlage, Freisprechanlage, Satellitendiebstahlsicherung usw.) oder Zubehör, das
die Elektrik belastet, wenden Sie sich an das
Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz.
Das Fachpersonal kann Ihnen nicht nur das
geeignete Zubehör der Lineaccessori Alfa
Romeo vorstellen, sondern überprüft auch,
ob die elektrische Anlage die geforderte Belastung verkraften kann oder ob eine stärkere Batterie eingebaut werden muss.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
INSTALLATION DER
ELEKTRISCHEN/
ELEKTRONISCHEN
VORRICHTUNGEN
In Bezug auf die Benutzung von Handys
(GSM, GPRS, UMTS) mit offizieller EG-Zulassung
wird empfohlen, sich genau an
die vom Hersteller des Handys gelieferten
Anweisungen zu halten.
127
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
KOFFERRAUM
Die Heckklappe kann:
außerhalb des Fahrzeugs - durch Bedienung der Fernbedienung;
innerhalb des Fahrzeugs - durch
Druck der Taste (A, Abb. 141) geöffnet
werden.
ZUR BEACHTUNG Der nicht korrekte
Verschluss der Heckklappe wird durch das
Aufleuchten der Warnlampe ´ (auf einigen
Versionen zusammen mit der betreffenden
Anzeige auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay) angezeigt.
A0A0129b
128
Abb. 141
ÖFFNEN VON INNEN
(Abb. 141)
ÖFFNEN MIT DER
FERNBEDIENUNG (Abb. 142)
Die Entriegelung der Heckklappe erfolgt
elektrisch nur dann, wenn sich der Schlüssel in Stellung MAR bei stehendem Fahrzeug oder in Stellung STOP oder PARK
befindet, für eine Dauer von 3 Minuten nach
Öffnen/Verschluss einer Tür.
Die Heckklappe kann - auch bei eingeschalteter, elektronischer Alarmvorrichtung durch Druck auf die Taste (A) der Fernbedienung entriegelt werden. Die Entriegelung
der Heckklappe/Kofferraumhaube wird
durch ein zweimaliges Aufleuchten der Blinker begleitet, das Verriegeln durch ein einmaliges Aufleuchten.
Zur Entriegelung der Heckklappe drücken
Sie die Taste (A) auf dem Schild der mittleren Konsole.
Das Anheben der Heckklappe wird durch
die Wirkung der Gasdruckfedern erleichtert.
Die Gasdruckfedern sind
dermassen konzipiert, dass
sie das Anheben der Heckklappe mit dem vom Hersteller
vorgesehenen Gewicht erleichtern.
Das nachträgliche Anbringen von
Gegenständen (Spoiler, usw.) kann
die korrekte Funktionsweise und
die Betriebssicherheit der Heckklappe beeinträchtigen.
Ist die elektronische Alarmanlage eingeschaltet, wird bei Entriegelung der Heckklappe/Kofferraumhaube die Raumüberwachung und der Kontrollsensor des
Gepäckraums ausgeschaltet, die Anlage gibt
(mit Ausnahme der Versionen einiger Märkte) zwei Tonzeichen (“BIP”) ab.
A0A0636b
Abb. 142
SCHLIESSEN DER HECKKLAPPE
Zum Verschluss senken Sie die Heckklappe und drücken auf das Markenzeichen Alfa Romeo bis zum Einrasten des Schlosses.
KOFFERRAUMBELEUCHTUNG
(Abb. 143)
ÖFFNUNG DER HECKKLAPPE
IM NOTFALL
Beim Öffnen der Heckklappe schaltet sich
automatisch die Innenleuchte (A) auf der
rechten Seite des Gepäckraums ein. Die Innenleuchte geht automatisch bei Verschluss
der Heckklappe aus.
Um die Heckklappe/Gepäckraum von innen aus zu öffnen, wenn die Fahrzeugbatterie leer ist oder bei Defekten des elektrischen Schlosses der Heckklappe selbst, gehen Sie wie folgt vor (siehe “Erweiterung
des Gepäckraums” im Kapitel ”Kenntnis des
Fahrzeugs”):
ZUR BEACHTUNG Bei Drehen des
Zündschlüssels auf STOP kann die Innenleuchte bei Öffnen der Heckklappe nur für
die Dauer von 15 Minuten eingeschaltet
sein, danach sorgt das System für das Ausschalten, um den Ladezustand der Batterie
zu erhalten.
– die Sitzkissen der Rücksitze umklappen;
– die Rückenlehnen umklappen;
– das Schloss durch Zug an der Kordel(A,
Abb. 144) öffnen (die Kordel befindet sich
in der Aufnahme rechts an der Heckklappe).
A0A0637b
Abb. 143
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Nach Verschluss der Heckklappe werden
alle Kontrollfunktionen wieder eingestellt,
die Anlage gibt (mit Ausnahme der Versionen einiger Märkte) zwei Tonzeichen
(“BIP”) ab.
A0A0658b
Abb. 144
129
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VERANKERUNG DER
GEPÄCKSTÜCKE (Abb. 145)
HINWEISE FÜR DEN TRANSPORT
VON GEPÄCKSTÜCKEN
Die transportieren Gegenstände können
mit Riemen blockiert werden, die an den
dafür vorgesehenen Ringen (A) im
Gepäckraum eingehängt werden.
Das Fahren bei Nacht mit beladenem
Gepäckraum erfordert die Einstellung der
Leuchtweite des Abblendlichtes (siehe den
folgenden Abschnitt “Scheinwerfer” in diesem Kapitel). Für die korrekte Betriebsweise des Reglers muss man sich außerdem vergewissern, dass die Zuladung nicht die im
selben Abschnitt angegebenen Werte überschreitet.
Diese Ringe dienen auch - soweit das Fahrzeug dafür ausgerüstet ist - zur Befestigung
des Gepäcknetzes (verfügbar beim Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst).
A0A0638b
130
Abb. 145
Bei
Benutzung
des
Gepäckraums nie die zulässigen Gewichte überschreiten (siehe “Technische Merkmale”). Vergewissern Sie sich außerdem, dass die Ladung im
Gepäckraum sicher verstaut wurde, um zu verhindern, dass sie bei
scharfem Bremsen nach vorn geschleudert wird und die Insassen
verletzt.
Ein schweres, nicht gesichertes Gepäckstück kann
bei einem Unfall die Insassen schwer verletzen.
Wenn man einen Reservekanister mitnehmen will,
müssen die gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden. Benutzen Sie nur einen zugelassenen
Reservekanister. Dieser muss korrekt an den Befestigungsringen angebracht werden. Trotzdem erhöht
sich die Brandgefahr bei einem Unfall.
Der Öffnungshebel der Motorhaube befindet sich links unter dem Armaturenbrett.
Zum Öffnen:
– ziehen Sie den Öffnungshebel (A,
Abb. 146) bis zum hörbaren Ausrasten
der Verriegelung.
– drücken Sie den kleinen Hebel (A,
Abb. 147) der Sicherheitsvorrichtung nach
oben.
– heben Sie die Haube an.
ZUR BEACHTUNG Das Anheben der
Motorhaube wird durch zwei seitliche Gasdruckdämpfer erleichert. Diese Dämpfer dürfen nicht beschädigt werden und das Anheben der Haube muss per Hand unterstützt
werden.
Der Vorgang kann nur bei
stehendem Fahrzeug ausgeführt werden.
SCHWERE
VERLETZUNGSGEFAHR. Bei Kontrolle oder Wartungsarbeiten im Motorraum achten Sie darauf, dass Sie nicht mit dem Kopf an
die hochgestellte Haube stossen.
Müssen einige Kontrollen
im Motorraum bei warmem
Motor ausgeführt werden,
nähern Sie sich nicht dem Elektrogebläse: es könnte sich auch bei abgezogenem Zündschlüssel einschalten. Warten sie ab, bis der
Motor sich abkühlte.
A0A0135b
A0A0707b
Auch Schale, Krawatten
und nicht eng anliegende
Kleidungsstücke könnten
von den sich bwegenden Organen
mitgenommen werden.
Aus Sicherheitsgründen
muss die Motorhaube
während der Fahrt immer
perfekt geschlossen sein. Das korrekte Einrasten der Motorhaube
sollte stets kontrolliert werden.
Sollte während der Fahrt bemerkt
werden, dass die Blockierung nicht
richtig erfolgte, halten Sie sofort
an und schliessen die Haube in korrekter Weise.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
MOTORHAUBE
Zum Schliessen:
– die Haube bis auf ca. 20 Zentimeter
über den Motorraum herunterziehen, dann
fallen lassen und sich durch Anheben vergewissern, dass sie vollständig verschlossen
und nicht nur in Sicherheitsstellung eingerastet ist.
Abb. 146
Abb. 147
Im letzteren Fall genügt nicht ein weiterer
Druck auf die Haube, sondern der ganze Vorgang muss wiederholt werden.
131
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
132
SCHEINWERFER
AUSRICHTUNG DES
LICHTKEGELS (Abb. 148)
Die korrekte Ausrichtung der Scheinwerfer
ist nicht nur für den Komfort und die Sicherheit des Fahrers sondern auch für die
anderen Verkehrsteilnehmer von ausschlaggebender Bedeutung.
Das beladene Fahrzeug neigt sich nach hinten und der Lichtstrahl hebt sich folglich an.
In diesem Fall müssen die Scheinwerfer
nachgestellt werden.
Die korrekte Ausrichtung der Scheinwerfer
ist außerdem durch die Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben.
Die Einstellung (die nur bei eingeschaltetem Abblendlicht möglich ist) erfolgt mit den
Tasten ▲/▼:
– Der Druck der Taste ▲ bewirkt eine Zunahme um eine Position (z.B.: 0 ➟ 1 ➟ 2
➟ 3);
– Der Druck der Taste ▼ bewirkt eine Abnahme um eine Position (z.B.: 3 ➟ 2 ➟ 1
➟ 0);
Das Display (A) auf dem Tachometer zeigt
die Positionen während der Einstellung an.
Zur Kontrolle und eventellen Einstellung
wenden Sie sich bitte an den Autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst.
ZUR BEACHTUNG Auf der inneren
Oberfläche der Scheinwerfer könnte sich ein
leichter Bechlag bilden: dies ist keine Anomalie sondern ein natürliches Vorkommnis
bei niedrigen Temperaturen auf Grund der
Luftfeuchtigkeit und verschwindet nach Einschalten der Scheinwerfer. Sind dagegen
Tropfen im Inneren der Scheinwerfer vorhanden, handelt es sich um Wasserinfiltration: bitte wenden Sie sich an den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
A0A1106b
Abb. 148
– Position 0: eine oder zwei Personen
auf den Vordersitzen
ZUR BEACHTUNG Die Einstellung der
Xenon-Scheinwerfer (soweit vorhanden) erfolgt automatisch, die Versionen mit dieser
zusätzlichen Vorrichtungen haben daher keinen Leuchtweitenregler.
– Position 1: fünf Personen;
– Position 2: fünf Personen + Ladung im
Gepäckraum;
– Stellung 3: Fahrer + Ladung 350 kg im
Gepäckraum
Die Ausrichtung der Lichtkegel ist bei jeder Veränderung der transportierten
Ladung zu kontrollieren.
EINSTELLUNG DER SCHEINWERFER IM AUSLAND
(Abb. 149-150)
Das Abblendlicht ist für die Verwendung
des Fahrzeugs im jeweiligen Zulassungsland
eingestellt. In Ländern mit Linksverkehr
muss ein Bereich der Scheinwerfer so, wie
in der Abbildung gezeigt, verklebt werden,
um die entgegenkommenden Fahrzeuge
nicht zu blenden. Dazu benötigt man undurchsichtiges Klebeband.
Die Abbildung zeigt den Übergang von
Rechts-auf Linksverkehr.
A0A0199b
Abb. 149
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Die korrekte Einstellung lautet auf Grund
der transportierten Ladung:
A0A0750b
Abb. 150
133
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ABS
(auf Wunsch für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
Das Fahrzeug ist mit einem ABS-Bremssysem ausgestattet, das ein Blockieren der
Räder bei starken Bremsungen verhindert
und die Bodenhaftung bestens ausnutzt, so
dass das Fahrzeug unter den jeweiligen
Grenzbedingungen auch bei Notbremsungen
kontrollierbar bleibt.
Das Eingreifen des ABS teilt sich dem Fahrer durch ein leichtes Pulsieren des Bremspedals mit, das von Geräuschen begleitet wird.
Dies darf nicht als eine mangelhafte Betriebsweise der Bremsen ausgelegt werden,
sondern ist vielmehr ein Zeichen für den Fahrer, dass das ABS-System einschreitet und
das Fahrzeug die Haftungsgrenze erreichte
und es notwendig ist, die Geschwindigkeit
dem Typ der befahrenen Straße anzupassen.
Das ABS ist eine mit der normalen Bremsanlage kombinierte Vorrichtung. Bei einer
Störung schaltet sich das System aus, wobei die herkömmliche Bemsanlage wie bei
einem Fahrzeug ohne ABS weiterhin funktioniert.
134
Auch wenn man bei einer Störung nicht
mit der Antiblockierwirkung rechnen kann,
bleibt die Bremswirkung uneingeschränkt erhalten.
Sollten Sie noch nie mit ABS-System ausgerüstete Fahrzeuge gefahren haben, empfiehlt es sich, Fahrübungen auf rutschigem
Untergrund durchzuführen, natürlich in voller Sicherheit und unter Einhaltung der
Straßenverkehrsvorschriften des jweiligen
Landes, in dem Sie sich befinden, und die
nachfolgenden Weisungen aufmerksam
durchzulesen.
Der Vorteil des ABS-System gegenüber
dem herkömmlichen System besteht in der
Beibehaltung der bestmöglichen Lenkbarkeit
auch bei Notbremsungen an der Grenze der
Haftreibung, ohne Räderblockierung.
Man darf allerdings nicht erwarten, dass
sich der Bremsweg immer verkürzt: auf
lockerem Boden, wie Schotter oder
Neuschnee auf rutschigem Straßenbelag
zum Beispiel, könnte der Bremsweg auch
länger werden.
Um die Möglichkeiten des Antiblockiersystems bei Notwendigkeit bestmöglich auszunutzen, empfiehlt es sich, folgende Ratschläge zu befolgen.
Das ABS nutzt in bester
Weise die zur Verfügung
stehende Haftung aus,
kann sie aber nicht verbessern; bei
rutschigem Untergrund ist in jedem
Fall Vorsicht angeraten und unnötige Risiken sind zu vermeiden.
Das Eingreifen des ABS ist
ein Zeichen dafür, dass die
Haftung zwischen Reifen
und Straße den Grenzwert erreicht:
Die Fahrt ist daher zu verlangsamen, um sie den vorhandenen Haftungsbedingungen anzupassen.
Bei einer Störung des Systems und Einschalten der
Warnlampe > lassen Sie
das Fahrzeug sofort durch das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz kontrollieren, das Sie in
langsamer Fahrt anfahren, um die
volle Wirksamkeit der Anlage wieder herstellen zu lassen.
Der wichtigste Rat von allen jedoch ist:
In dem Moment, in dem
das ABS-System eingreift
und Sie das Pulsieren des
Pedals spüren, verringern Sie nicht
den Druck auf das Bremspedal,
sondern halten es ohne Furcht weiter gedrückt, auf diese Weise bringen Sie das Fahrzeug zum Stand,
so schnell es die Fahrbahnbedingungen erlauben.
Bei Befolgung dieser Ratschläge können
sie unter allen Umständen optimal bremsen.
ZUR BEACHTUNG Auf die mit ABS
ausgestatteten Fahrzeuge können nur Felgen, Reifen und Bremsbeläge der von der
Herstellerfirma akzeptierten Marken und Typen montiert werden.
Die Anlage wird durch das elektronische
Bremskraftverteilersystem (Electronic Brake
Distributor) vervollständigt, das durch die
Steuerung und die Sensore des ABS-Systems
erhöhte Bremsleistungen erlaubt.
Während der Benutzung
des Notrades schaltet sich
das ABS-System aus und
die Kontrolleuchte > auf der Instrumententafel leuchtet auf.
Das Fahrzeug ist mit einem elektronischen Bremskraftverteilersystem
(EBD) ausgestattet. Das gleichzeitige Aufleuchten der Warnlampe >
und x bedeutet bei laufendem Motor eine Störung des EBD-Systems.
In diesem Zustand könnten bei
starkem Bremsen die Hinterräder
zu früh blockieren und das Fahrzeug ins Schleudern kommen. Fahren Sie mit äußerster Vorsicht zum
nächsten Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienstnetzpunkt, um das
System kontrollieren zu lassen.
ZUR BEACHTUNG Es kann vorkommen, dass beim Anlassen bei leerer Batterie die Kontrollleuchte > und x aufleuchtet und wieder erlischt, wenn der Motor läuft. Dies darf nicht als Störung angesehen werden, sondern ist ein Zeichen dafür,
dass das ABS-System während dem Anlassvorgang nicht aktiv ist. Das Erlöschen der
Kontrollleuchten gewährleistet die reguläre
Funktionsweise des Systems.
Das Aufleuchten nur der
Kontrollleuchte > bei laufendem Motor zeigt normalerweise einen Fehler am ABSSystem an. In diesem Fall behält
das Bremssystem seine Leistungsfähigkeit bei, allerdings ohne das
Antiblockiersystem. In so einem
Fall kann auch die Funktionstüchtigkeit des EBD-Systems reduziert
sein. Auch in diesem Fall wenden
Sie sich umgehend an den nächsten
Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetzpunkt zur Überprüfung
der Anlage. Vermeiden Sie unterwegs starke Bremsungen.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Beim Bremsen in Kurven ist auch bei Unterstützung durch das ABS immer äußerste
Vorsicht geboten.
Wenn die Kontrollleuchte
x aufleuchtet, ist die
Bremsflüssigkeit auf dem
Minimalstand. Das Fahrzeug sofort
anhalten und sich umgehend an den
Alfa Romeo Kundendienst wenden.
Ein eventuelles Leck in der herkömmlichen oder ABS-Bremsanlage beeinträchtigt auf jeden Fall die
Funktion des Bremssystems.
135
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
VDC SYSTEM
(Vehicle Dynamics Control)
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
VDC ist ein Überwachungssystem der Stabilität des Fahrzeugs, das auf das Antriebsmoment einschreitet und die Räder in unterschiedlicher Weise bremst und bei Haftungsverlust die Richtungskontrolle unterstützt.
Während der Fahrt wirken auf das Fahrzeug seitliche Kräfte und Kräfte in Längsrichtung ein, die vom Fahrer solange kontrolliert werden können, wie die Reifen genügend Haftung haben. Wenn die Haftung unter das Mindestniveau fällt, weicht das Fahrzeug von der vom Fahrer gewollten Bahn ab.
Vor allem bei nicht glattem Asphalt (ungleichmässiger Pflasterung, Eis oder Splitt
auf der Straße usw.), Veränderung von Geschwindigkeit (durch Beschleunigung oder
Bremsen) und/oder der Bahn (Anwesenheit von Kurven oder beim Ausbiegen von
Hindernissen) ist die Bodenhaftung der Reifen stark reduziert.
136
Wenn die Sensoren diese Umstände erfassen, die zum Schleudern des Fahrzeugs
führen könnten, greift das System auf Motor und Bremsen ein und erzeugt ein stabilisierendes Antriebsmoment.
Die Leistungen des Systems hinsichtlich der aktiven Sicherheit sollen jedoch
den Fahrer nicht veranlassen,
unnütze und ungerechtfertigte Risiken einzugehen. Die Fahrt ist immer dem Zustand des Untergrundes, den Sichtbedingungen und dem
Verkehr anzupassen. Die Verantwortlichkeit für die Sicherheit im
Verkehr liegt immer und allein beim
Fahrer.
Das System unterstützt den Fahrer bei der
Kontrolle des Fahrzeugs im Falle des Haftverlustes der Reifen.
Die vom System vorgesehenen Kräfte für
die Kontrolle des Stabilitätsverlustes des
Fahrzeuges sind jedoch immer von der Haftung des Reifens auf dem Untergrund abhängig.
BETRIEBSWEISE DES
VDC-SYSTEMS
Das System schaltet sich automatisch beim
Anlassen des Fahrzeuges ein, es kann nicht
deaktiviert werden.
Die wichtigsten Bestandteile des Systems
sind:
– ein elektronisches Steuergehäuse, das
die von den Sensoren kommenden Signale verarbeitet und die geeigneteste Strategie vorsieht;
– ein Sensor für die Erfassung der Lenkradposition;
– vier Sensore, die die Rotationsgeschwindigkeit eines jeden Rades ermitteln;
– ein Sensor, der die Rotation des Fahrzeugs um die vertikale Achse aufnimmt;
– ein Sensor, der die Seitenbeschleunigung (Zentrifugalkraft) misst.
Der Kern des Systems ist ein Steuerggehäuse, das auf Grund der im Fahrzeug installierten Sensore die Zentrifugalkräfte bei
Kurvenfahrt berechnet. Der aus der Luftfahrt
stammende Schleudersensor reagiert auf
Drehungen des Fahrzeugs um seine Vertikalachse. Die Zentrifugalkräfte, die entstehen, wenn das Fahrzeug durch eine Kurve
fährt, werden von einem hochempfindlichen
Seitenbeschleunigungssensor registriert.
Die Elektronik verarbeitet die von den Sensoren erhaltenen Informationen und ist daher in der Lage, in jedem Moment die Position des Fahrzeugs zu erkennen und mit
der Bahn zu vergleichen, die der Fahrer auszuführen beabsichtigt. Bei Nichtübereinstimmung wählt die Elektronik im Bruchteil
einer Sekunde die geeignetesten Einschritte und führt sie aus, um das Fahrzeug wieder auf die Bahn zu bringen, wie das Abbremsen einer oder mehrerer Räder mit unterschiedlicher Intensität und - wenn notwendig - Reduzierung der vom Motor übertragenen Leistung.
EINGRIFF
DES VDC-SYSTEMS
Der Eingriff des Systems wird durch das
Blinken der Kontrollleuchte á auf der Instrumententafel angezeigt, um den Fahrer
zu informieren, dass sich das Fahrzeug in
einer kritischen Stabilitäts- und Haftungssistuation befindet.
Während der eventuellen
Benutzung des Notrades
funktioniert das VDC-System weiterhin. Es ist jedoch zu
berücksichtigen, dass das Notrad
kleiner als die normalen Reifen ist
und dass daher seine Bodenhaftung
geringer als bei den anderen Reifen des Fahrzeugs ist.
Fehlermeldungen des
VDC-Systems
Im Fall einer eventuellen Störung schaltet sich das System automatisch aus und die
Kontrollleuchte á leuchtet permanent, zusammen mit der Meldung auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay.
Im Fall einer Störung des Systems verhält
sich das Fahrzeug wie die nicht mit diesem
System ausgerüsteten Versionen: es empfiehlt sich jedoch, sich sobald wie möglich
an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz zu wenden.
Pür eine korrekte Funktion des VDC-Systems ist es
unabdingbar, dass die Reifen auf allen Rädern der vorgeschriebenen und gleichen Marke,
Typ und Abmessung und in perfektem Zustand sind.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Die stabilisierende Aktion des Systems basiert auf den Berechnungen der Elektronik
des Systems, das die von den Sensoren für
Drehung des Lenkrads, der Seitenbeschleunigung und der Rotationsgeschwindigkeit eines jeden Rades enthaltenen Signale auswertet. Das elektronische Steuergehäuse erkennt durch diese Signale die Bahn, die der
Fahrer bei Drehung des Lenkrades auszuführen beabsichtigt.
Die Korrekturmaßnahmen werden kontinuierlich verändert und gesteuert um zu versuchen, das Fahrzeug in der vom Fahrer beabsichtigten Bahn zu halten.
Der Einschritt des Systems verstärkt beträchtlich die aktive Sicherheit des Fahrzeugs
in vielen kritischen Situationen und ist ganz
besonders dann nützlich, wenn sich die Bedingungen der Straßenhaftung verändern.
137
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
ASR SYSTEM
(Antislip Regulation)
(auf Wunsch für
Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
Die ASR-Funktion kontrolliert die Traktion
des Fahrzeugs und schreitet jedesmal automatisch ein, wenn ein oder beide Antriebsräder zu rutschen beginnen.
Entsprechend der Schlupfbedingungen werden zwei unterschiedliche Kontrollsysteme
aktiv:
1) drehen beide Antriebsräder durch, bedingt durch zu hohe Antriebsleistung, schreitet die ASR-Funktion ein und reduziert die
Antriebsleistung des Fahrzeugs.
2) dreht nur eines der beiden Antriebsräder durch, bewirkt die ASR-Funktion eine automatische Bremsung des durchdrehenden
Rades. Dies hat eine ähnliche Wirkung wie
ein selbstsperrendes Differential.
138
Der Eingriff der ASR Funktionen ist unter
den folgenden Bedingungen besonders vorteilhaft:
– Rutschen des inneren Rades in der Kurve auf Grund von dynamischen Veränderungen der Ladung oder zu starker Beschleunigung.
– zu starke, an die Räder abgegebene Antriebskraft, auch im Verhältnis zum Straßenzustand.
– bei Beschleunigung auf rutschigem Untergrund, Schnee oder Eis.
– bei Verlust der Haftung auf nassem Untergrund (Aquaplaning).
EINGRIFF
DER ASR-FUNKTION
Die ASR-Funktion schaltet sich automatisch
bei jedem Anlassen des Motors ein.
Während der Fahrt kann die Funktion
durch den Schalter (A, Abb. 151) ausund wieder eingeschaltet werden.
Die Ausschaltung der Funktion wird durch
das Aufleuchten der Kontrollleuchte V auf
der Instrumententafel angezeigt.
Wurde die Funktion während der Fahrt ausgeschlossen, schaltet sie sich automatisch
beim nächsten Anlassvorgang wieder ein.
Die Leistungen des Systems, was die aktive Sicherheit anbetrifft, sollten
jedoch den Fahrer nicht veranlassen, unnütze und ungerechtfertige
Risiken einzugehen. Die Fahrweise
ist stets dem Zustand der Straße,
der Sicht und dem Verkehr anzupassen. Die Verantwortung für die
Straßensicherheit liegt stets beim
Fahrer des Fahrzeugs.
A0A1107b
Abb. 151
Für eine korrekte Betriebsweise der ASR Funktion ist es unabdingbar,
dass die Reifen an allen Rädern der
gleichen und vorgeschriebenen
Marke, Typ und Dimension und in
perfektem Zustand sind.
Meldung
von Anomalien des ASR Systems
MSR System (Regulierung der
Mitnahme des Motors)
Bei eventuellen Störungen schaltet sich das
ASR-System automatisch aus und die Warnleuchte V auf der Instrmententafel leuchtet kontinuierlich und es erscheint die betreffende Meldung auf dem rekonfigurierbaen Multifunktionsdisplay.
Dieses System ist ein fester Bestandteil des
ASR-Systems und schreitet bei brüskem Herunterschalten ein und verleiht dem Motor erneutes Drehmoment, wodurch eine zu starke Mitnahme der Antriebsräder vermieden
wird, die - vor allem bei niedriger Haftung ein Schleudern des Fahrzeugs verursachen
könnte.
Bei Anomalien im Betrieb des ASR-Systems
verhält sich das Fahrzeug in gleicher Weise
wie die nicht mit diesem System ausgestattete Version: es empfiehlt sich jedoch,
schnellstens den Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienst anzufahren.
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
Während der eventuellen
Benutzung des Notrades
ist die Funktion des
ASRSystems ausgeschlossen und
die Warnlampe V auf der Instrmententafel leuchtet kontinuierlich
und es erscheint die betreffende
Meldung auf dem rekonfigurierbaen Multifunktionsdisplay.
ZUR BEACHTUNG Bei der Fahrt auf
verschneitem Untergrund mit montierten
Schneeketten kann es nützlich sein, die ASR
Funktionen auszuschalten: unter diesen Bedingungen erzielt der Schlupf der Antriebsräder in der Startphase eine stärkere Traktion.
139
LERNEN SIE IHR FAHRZEUG KENNEN
EOBD-SYSTEM
(auf Wunsch für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen)
Das EOBD System (European On Board
Diagnosis) erlaubt die kontinuierliche Diagnose der mit den Emissionen zusammenhängenden Bauteilen des Fahrzeuges.
Es meldet dem Fahrer außerdem durch das
Aufleuchten der Lampe U auf der Instrumentantafel (und bei einigen Versionen
durch Meldung + Symbol auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay) den Verschlechterungszustand der Bestandteile
selbst.
Der Zweck ist:
– die Wirksamkeit der Anlage zu kontrollieren;
– die Zunahme an Emissionen zu melden,
die durch eine Störung am Fahrzeug verursacht werden;
– die zu ersetzenden Bestandteile zu melden.
140
Das System verfügt weiterhin über einen
Diagnosestecker für geeignete Instrumente,
durch die die Ablesung der gespeicherten
Fehlercodes möglich ist, sowie einer Serie
weiterer spezifischer Parameter für die Diagnose und den Motorbetrieb. Diese Kontrolle
kann auch durch die Verkehrspolizei ausgeführt werden.
Sollte bei Drehen des
Zündschlüssels auf MAR,
die Kontrollleuchte U nicht
leuchten oder schaltet sie sich
während der Fahrt kontinuierlich
oder blinkend ein (auf einigen Versionen zusammen mit der Meldung
+ Symbol auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay), wenden Sie sich bitte schnellstmöglich
an den Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienst.
ZUR BEACHTUNG Nach Beseitigung
des Defekts muss das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz Tests auf dem Prüfstand und - falls notwendig - Probefahrten
auf der Straße, auch über längere Strecken,
durchführen.
Das Autoradio des Fahrzeugs, das mit einem CD-Spieler (Autoradio mit CD-Spieler)
oder CD-MP3-Spieler (Autoradio mit CDMP3- Spieler) ausgestattet ist, ist gemäß
den spezifischen Anforderungen des Fahrgastraumes entworfen worden und hat ein
persönliches Design, das sich ganz in den
Stil der Instrumententafel einfügt. Die Größe
des fest eingebauten Autoradios ist zum
Fahrzeug kompatibel, und es kann in keinem anderen Fahrzeug eingebaut werden.
Das Autoradio befindet sich für den Fahrer
und für den Beifahrer in ergonomischer Position. Die graphische Gestaltung der Frontseite ermöglicht ein rasches und einfaches
Auffinden der Bedienelemente.
Der CD-Changer steht in der Lineaccessori
Alfa Romeo zur Verfügung.
Nachfolgend sind die Gebrauchsanweisungen erläutert, die Sie aufmerksam durchlesen sollten. Die Anweisungen beschreiben
darüber hinaus, wie Sie den CD-Changer (sofern vorhanden) über das Autoradio bedienen. Die Bedienanweisungen zum CD-Changer finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung.
RATSCHLÄGE
Sicherheit im Strassenverkehr
Es empfiehlt sich, die Benutzung der verschiedenen Funktionen des Autoradios (z.B.
das Speichern der Radiosender) vor dem
Fahrtantritt zu lernen.
Empfangsbedingungen
Die Empfangsbedingungen ändern sich
fortlaufend während der Fahrt. Der Empfang
kann durch Berge, Gebäude oder Brücken
insbesondere dann gestört sein, wenn man
sich sehr weit vom Sendemast des gehörten Senders oder von der Radiobrücke für
die Telefonverbindung befindet.
ZUR BEACHTUNG Während der Übertragung von Verkehrsfunknachrichten kann
sich die Lautstärke gegenüber der normalen
Wiedergabe stark erhöhen.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
AUTORADIO
141
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Eine zu große Lautstärke
während der Fahrt kann
das Leben des Fahrers und
der anderen Verkehrsteilnehmer in
Gefahr bringen. Stellen Sie bitte die
Lautstärke des Autoradios immer
nur so ein, dass Sie auch noch die
Geräusche aus der Umgebung (z.B.
Hupen, Sirenen von Unfallrettungswagen und der Polizei usw.)
wahrnehmen können.
Pflege und Wartung
Die Bauweise des Radios garantiert ein
langjähriges Funktionieren, ohne dass eine
spezielle Wartung durchgeführt werden
muss. Sollte ein Defekt auftreten, so wenden Sie sich am besten an das Alfa RomeoKundendienstnetz.
Die Frontseite des Radios darf nur mit einem weichen und antistatischen Tuch gereinigt werden. Pflege- und Glanzmittel könnten die Oberfläche beschädigen.
CD
Denken Sie daran, dass Schmutz, Kratzer
oder Verformungen der Compact Disc ggf.
zu Sprüngen bei der Wiedergabe führen und
somit die Abspielqualität verschlechtern können. Um optimale Wiedergabebedingungen
zu gewährleisten, sollten Sie folgende Ratschläge befolgen:
– Benutzen Sie nur Compact Disc mit dem
Markenzeichen:
142
– Reinigen Sie jede Compact Disc mit einem weichen Tuch, um Staub und ggf. vorhandene Fingerabdrücke zu entfernen. Fassen Sie die Compact Disc nur am Rand an,
und reinigen Sie diese von innen nach
außen;
– Benutzen Sie zur Reinigung niemals chemische Mittel (z. B. Sprays, Antistatik- oder
Verdünnungsmittel), da diese die Oberfläche
der Compact Disc beschädigen können;
– Nach dem Anhören der Compact Disc
sollten Sie diese unbedingt wieder zurück in
die Schutzhülle legen, um ein Verkratzen
oder die Bildung von Streifen zu vermeiden,
die beim Abspielen zu Aussetzern führen
können;
– Compact Discs niemals über längeren
Zeitraum direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen oder der Feuchtigkeit aussetzen, damit diese nicht verbiegen;
– Kleben Sie keine Etiketten auf die bespielte Seite der Compact Discs, und beschreiben Sie diese auch nicht mit Bleistiften oder Kugelschreibern.
Fassen Sie die Compact Disc immer nur
am Rand an. Berühren Sie nie die Oberfläche.
Benutzen Sie zum Entfernen von Fingerabdrücken und Staub ausschließlich ein weiches Tuch, und reinigen Sie die Compact Disc von der Mitte zum Rand.
Benutzen Sie keine stark verkratzten, verbogenen oder anderweitig beschädigten
Compact Discs. Der Gebrauch solcher Compact Discs kann zu Abspielfehlern führen
oder den CD-Spieler sogar beschädigen.
Für den Erhalt der besten Wiedergabequalität ist die Verwendung von bedruckten
Original-CD-Trägern erforderlich. Eine korrekte Funktionsweise wird nicht gewährleistet, wenn nicht korrekt aufgenommene
CDR/RW-Träger und/oder Träger mit einer
Höchstkapazität verwendet werden, die
650 MB überschreiten.
ZUR BEACHTUNG Benutzen Sie keinesfalls die im Handel erhältlichen Schutzfolien für Compact Discs oder CDs mit Stabilisatoren u. ä., da sich diese im Inneren
der Mechanik verfangen und die CD beschädigen können.
ZUR BEACHTUNG Bei kopiegeschützten CDs sind möglicherweise einige
Sekunden notwendig, bevor das System mit
der Wiedergabe beginnt. Außerdem ist es
aufgrund der raschen Verbreitung immer
neuer und anderer Schutzmethoden nicht
möglich zu garantieren, dass der CD-Spieler
jede beliebige geschützte CD wiedergibt. Der
vorhandene Schutz der Kopie wird oft in kleinen und schwer lesbaren Buchstaben auf der
Schutzhülle der CD angegeben. Er wird durch
Aufschriften wie z. B. “COPY CONTROL”,
“COPY PROTECTED”, “THIS CD CANNOT BE
PLAYED ON A PC/MAC” angegeben oder
durch die Verwendung von Symbolen gekennzeichnet wie z. B.:
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Zur Entnahme der Compact Disc aus der
entsprechenden Schutzhülle, in die Mitte dieser Hülle drücken und die CD vorsichtig vom
äußeren Rand nach oben ziehen.
143
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Außerdem enthalten geschützte CDs oft
nicht auf der CD (und der entsprechenden
Schutzhülle) das Kennzeichen der Audio-CDs:
ZUR BEACHTUNG Der CD-Spieler kann
die meisten gegenwärtig im Handel vorhandenen Kompressionssysteme (z. B.: LAME, BLADE, XING, FRAUNHOFER) lesen,
aber infolge der Entwicklung dieser Systeme wird nicht die Ablesung aller Kompressionsformate garantiert.
TECHNISCHE MERKMALE
ZUR BEACHTUNG Bei der Eingabe einer Multisession-CD wird nur die erste Session wiedergegeben.
Sie befindet sich auf dem Dach des Fahrzeugs. Es empfiehlt sich, die Antenne loszuschrauben und vom Dach zu nehmen, um
Beschädigungen bei der Autowäsche in einer automatischen Anlage zu vermeiden.
Autoradio
Höchstleistung: 4 x 30W.
Antenne
Lautsprecher
Die Lautsprecheranlage umfasst ein System bestehend aus:
– N° 4 Tweeter: 2 vorn und 2 hinten (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen) mit Leistung von 30W
– N° 4 Lautsprechern mit 165 mm Durchmesser (2 vorn und 2 hinten) mit einer Potenz von 40W.
144
Das Autoradio ist mit einer Sicherung zu
10A im Rückteil des Gerätes ausgestattet.
Für Ersatz der Sicherung muss das Autoradio ausgezogen werden: bitte wenden Sie
sich dazu an den Alfa Romeo Kundendienst.
KLANGSYSTEM HI-FI BOSE
(für Versionen/ Märkte wo
vorgesehen)
Das Klangsystem HI- FI BOSE wurde sorgfältig entwickelt, um für jeden Platz im Fahrgastraum die besten akustischen Leistungen
und die Musikqualität eines Live-Konzertes
zu gewährleisten.
Unter den Eigenschaften des Systems heben sich die getreue Wiedergabe der hohen
kristallinen Töne und der vollen und reichen
Bässe hervor, die unter anderem die Funktion Loudness überflüssig machen. Außerdem wird die ganze Klangpalette im gesamten Fahrgastraum wiedergegeben, wobei die Insassen mit einem natürlichen
Raum-Klanggefühl umgeben werden, das sie
beim Hören von Livemusik erleben.
Technische informationen
Das System besteht aus:
– N° 4 hochleistungsfähigen Woofer mit
Durchmesser 165 mm, zwei vorn und zwei
hinten, mit je einem koaxialen internen
Tweeter;
– N° 1 Bass Box mit 12 dm3 Volumen
auf der linken Seite im Kofferraum;
– N° 1 hochleistungsfähigen HI-FI-Verstärker (150W) mit 6 Kanälen, analoger
Breitenentzerrung, Signalphase und einem
Sub-Woofer mit 130 mm Durchmesser.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Sicherungen
Die verwendeten Bauteile sind patentiert
und sind das Ergebnis der ausgereiftesten
Technologie. Gleichzeitig sind sie leicht und
intuitiv zu bedienen, was auch den Ungeübten den Gebrauch der Anlage leicht
macht.
145
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
146
BEDIENTASTEN AUF DEM FRONTTEIL
Abb. 152
A0A1113b
Abschnitt Audio
– Loudness Funktion (ausgeschlossen Versionen mit dem HI-FI BOSE-System)
– Einstellbarer Equalizer (ausgeschlossen
Versionen mit dem HI-FI BOSE-System)
– Individuell einstellbarer Equalizer (ausgeschlossen Versionen mit dem HI-FI BOSESystem)
– Automatische Einstellung der Lautstärke aufgrund der Fahrgeschwindigkeit (ausgeschlossen Versionen mit dem HI-FI BOSESystem)
– MUTE Funktion
Abschnitt CD/MP3
– Play / Pause
– Auswahl der vorhergehenden /
nächsten Spur
– FF / FR
– Auswahl der vorhergehenden /
nächsten Karte
Abschnitt Radio
– Empfang von Informationen über die
Straßenverhältnisse (TA)
– Automatische Speicherung von 6 Sendern auf dem dedizierten FM-Band - FMT
(AS – Autostore)
Taste
ALLGEMEINE FUNKTIONEN
Modalität
ON
Anstellen
Kurzer Tastendruck
Abstellen
Langer Tastendruck
VOL+
Erhöhung der Lautstärke
Tastendruck
VOL–
Verringerung der Lautstärke
Tastendruck
ALLGEMEINE FUNKTIONEN
Modalität
FM
Auswahl der Radioquelle FM1, FM2, FM Autostore
Kurzer zyklischer Druck der Taste
AM
Auswahl der Radioquelle MW, LW
Kurzer zyklischer Druck der Taste
CD
Auswahl der Radioquelle CD / CD-Changer
Kurzer zyklischer Druck der Taste
MUTE
Lautstärke an-/ausstellen (MUTE / PAUSE)
Kurzer Druck der Taste
AUD
Tonregulierung: tiefe Töne (BASS), hohe Töne (TREBLE),
Ausgleich ls/rs (BALANCE),
Ausgleich vorn / hinten (FADER)
Menü einschalten: kurzer Druck der Taste
Auswahl des Einstelltyps: Druck der Tasten ▲ oder ▼
Einstellung der Werte Druck der Tasten ÷ oder ˜
MENU
Einstellung der fortgeschrittenen Funktionen
Menü einschalten: kurzer Druck der Taste
Auswahl des Einstelltyps: Druck der Tasten ▲ oder ▼
Einstellung der Werte: Druck der Tasten ÷ oder ˜
Taste
RADIO-FUNKTIONEN
Modalität
Sendersuche:
• Automatische Suche
• Manuelle Suche
Automatische Suche: Druck der Tasten ÷ oder ˜
(längerer Druck für Schnelldurchlauf)
Manuelle Suche: Druck der Tasten ▲ oder ▼
(längerer Druck für Schnelldurchlauf)
Den eingestellten Radiosender speichern
Längerer Tastendruck
für Preset / Speicherplatz von 1 bis 6
Abruf des gespeicherten Senders
Kurzer Tastendruck
für Preset / Speicherplatz von 1 bis 6
Taste
CD-FUNKTIONEN
Modalität
˚
Auswurf der CD
Kurzer Tastendruck
÷ ˜
Wiedergabe des vorherigen / nächsten Titels
Kurzer Tastendruck ÷ oder ˜
Rückspulen / Schnellvorlauf der CD-Titel
Längerer Druck der Tasten ÷ oder ˜
▲
▼
Wiedergabe der vorherigen / nächsten CD (bei CD-Changer)
Kurzer Druck der Tasten ▲ oder ▼
Wiedergabe der vorherigen / nächsten Karte (für CD-MP3)
Kurzer Druck der Tasten ▲ oder ▼
AS
▲
÷ ˜
▼
123456
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Taste
147
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
148
LENKRADBEDIENTASTEN
(wo vorgesehen)
Abb. 153
A0A1114b
Taste
Funktion
Betriebsart
z
Ein-/Ausschalten AudioMute
(bei eingeschaltetem Radio)
Kurzer Tastendruck
+
Erhöhung der Lautstärke
Tastendruck
–
Verringerung der Lautstärke
Tastendruck
SRC
Auswahltasten des Radiofrequenzbereichs
(FM1, FM2, FMT, MW, LW) und Hörquellen
(Radio - CD - MP3 - CD-Changer)
Tastendruck
ô
Radio: Abrufen der vorgewählten Sender (von 1 bis 6)
MP3: Auswahl des nächsten Ordners
CD-Changer: Auswahl der nächsten im CD-Changer vorhandenen CD
Tastendruck
ó
Radio: Abrufen der vorgewählten Sender (von 6 bis 1)
MP3: Auswahl des vorhergehenden Ordners
CD-Changer: Auswahl der vorhergehenden im CD-Changer vorhandenen CD
Tastendruck
Das Gerät ist mit folgenden Funktionen
ausgestattet:
Abschnitt Radio
– PLL Sendereinstellung auf den Frequenzbändern FM/AM/MW/LW;
– RDS (Radio Data System) mit Funktion
TA (Verkehrsfunk) - TP (Verkehrsprogramme) - EON (Enhanced Other Network) - REG
(Regionalsender);
– AF: Auswahl der Suche nach Alternativfrequenzen in RDS-Betriebsweise;
– Vorausrüstung für den Notfallalarm;
– Automatische/manuelle Sendereinstellung;
– FM Multipath Detector;
– Manuelles Speichern von 36 Sendern:
18 FM-Sender (6 in FM1, 6 in FM2, 6 in
FMT), 6 MW-Sender und 6 LW-Sender und
6 PTY-Sender (nur im FM-Betrieb;
– Automatische Speicherung (Autostore Funktion) von 6 Sendern auf dem dedizierten FM-Frequenzband;
– Funktion SVC (ausgeschlossen Versionen mit dem HI-FI BOSE-System): Automatische Einstellung der Lautstärke in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs;
– Automatische Auswahl von Stereo/Mono.
Abschnitt CD-Spieler
– Direkte Auswahl der CD;
– Titelwahl (vorwärts/rückwärts);
– Schneller Titelsuchlauf (vorwärts/rückwärts;
– Funktion CD Display: Anzeige des Namens der CD/der seit Titelbeginn vergangenen Zeit;
– Lesen von Audio-CDs, CD-R und CD-RW.
Auf den Multimedia CDs
sind außer den Audiospuren auch Datenspuren gespeichert. Die Wiedergabe einer
solchen CD kann so laute Kratzgeräusche hervorrufen, dass die
Fahrsicherheit eingeschränkt wird
und zu Schäden an den Endstufen
sowie an den Lautsprechern führen.
Abschnitt CD MP3
– Auswahl der (vorhergehenden/nächsten) Karte;
– Titelauswahl (vor/zurück);
– Schneller Vorlauf (vor/zurück) der Titel;
– Funktion MP3 DISP: Anzeige des Namens der Karte, Informationen ID3-tag, der
seit Titelbeginn vergangenen Zeit, des Namens der Datei);
– Lesen der Audio-CD oder Daten, CD-R
und CD-RW.
Abschnitt Audio
– Funktion Mute/Pause;
– Funktion Soft Mute;
– Funktion Loudness (ausgeschlossen Versionen mit dem HI-FI BOSE-System);
– 7-Band-Grafikequalizer (ausgeschlossen
Versionen mit dem HI-FI BOSE-System);
– Getrennte Bass-/Hochtonregelung;
– Balanceausgleich des rechten/linken Kanals.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
ALLGEMEINES
149
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
FUNKTIONEN UND
EINSTELLUNGEN
Einschalten des autoradios
Das Autoradio wird durch Drücken der Taste ON eingeschaltet.
Beim Einschalten des Autoradios wird die
Lautstärke auf den Wert 20 begrenzt, wenn
es beim vorherigen Gebrauch auf einem
höheren Wert eingestellt war.
Wenn das Autoradio bei aus dem Zündschloss abgezogenem Schlüssel eingeschaltet wird, wird dieses automatisch nach
etwa 20 Minuten ausgeschaltet. Nach der
automatischen Ausschaltung kann das Autoradio erneut für weitere 20 Minuten durch
Drücken der Taste ON eingeschaltet werden
(siehe Abschnitt “Funktion IGN TIME”).
Ausschalten des autoradios
Zum Ausschalten des Geräts die Taste ON
gedrückt halten.
150
Auswahl der funktionen des radios
Durch mehrfaches und kurzes Drücken der
Taste FMAS ist es möglich, zyklisch folgende Funktionen auszuwählen:
– TUNER (“FM1”, “FM2”, “FMT”);
Durch kurzes und mehrmaliges Drücken
der Taste AM ist es möglich, zyklisch folgende Audioquellen auszuwählen:
– TUNER (“MW”, “LW”).
Auswahl der funktionen des
CD-spielers/CD-Changers
Durch kurzes und mehrmaliges Drücken
der Taste CD ist es möglich, zyklisch folgende Audioquellen auszuwählen:
– CD (nur falls eine CD eingelegt ist);
– CHANGER (nur falls der CD-Changer angeschlossen ist).
Speicherfunktion der audioquelle
Wenn während des Hörens einer CD eine
andere Funktion gewählt wird (z. B. das Radio), so wird die Wiedergabe unterbrochen
und beginnt bei der Rückkehr in die Betriebsart CD wieder an der Stelle, wo diese
unterbrochen wurde.
Wird während des Hörens des Radios eine
andere Funktion ausgewählt und dann wieder der Radiobetrieb, so schaltet sich der zuletzt eingestellte Sender wieder ein.
Einstellen der lautstärkere
Zum Einstellen der Lautstärke die Tasten
VOL + und VOL - drehen.
Wenn das Niveau der Lautstärke während
einer Verkehrsfunkdurchsage verändert wird,
so wird diese neue Einstellung nur bis zum
Ende der Durchsage beibehalten.
Funktion SVC
(ausgeschlossen Versionen mit
dem HI-FI BOSE-System)
Diese Funktion ermöglicht die automatische Anpassung der Lautstärke an die Fahrgeschwindigkeit, d.h. die Lautstärke nimmt
mit der Fahrgeschwindigkeit zu, um das
Klangverhältnis - unter Berücksichtigung der
Geräuschentwicklung - im Fahrzeuginnenraum beizubehalten.
Bitte konsultieren Sie den Abschnitt MENÜ
für die Ein- und Ausschaltungsmodalitäten
der Funktion.
Zum Einschalten der Funktion Mute kurz
die Taste/Regler MUTE drücken. Die Lautstärke nimmt progressiv ab, und auf dem Display erscheint der Schriftzug “MUTE” (in der
Betriebsart) oder “PAUSE” (in der Betriebsart CD-Spieler oder CD-Changer).
Zum Ausschalten der Funktion Mute ist erneut die Taste/Regler MUTE zu drücken. Die
Lautstärke nimmt progressiv zu und kehrt
auf den vor dem Einschalten der Funktion
Mute eingestellten Wert zurück.
Durch die Änderung der Lautstärke mit den
entsprechenden Bedientasten wird die Funktion Mute abgeschaltet, und die Lautstärke
wird auf dem neu gewählten Niveau eingestellt.
Bei aktiver Mute-Funktion:
– Wenn (bei eingeschalteter Funktion TA)
eine Verkehrsfunknachricht bzw. ein Notfallalarm empfangen wird, so wird die Funktion Mute ignoriert. Nach Beendigung der
Ansage wird die Funktion wieder eingeschaltet.
Audioeinstellungen
Die vom Menü Audio angebotenen Funktionen sind je nach aktiver Hörquelle unterschiedlich: AM/FM/CD/CDC.
Für die Änderung der Audiofunktionen
drücken Sie kurz die Taste AUD. auf dem
Display erscheint der Schriftzug “BASS”.
Zum Durchlaufen der Menüfunktionen verwenden Sie die Tasten ▲ oder ▼. Zur Änderung der Einstellungen der Funktion verwenden Sie die Tasten ÷ oder ˜.
Auf dem Display erscheint der aktuelle Zustand der ausgewählten Funktion.
Die durch das Menü verwalteten Funktion sind:
– BASS (Einstellung der tiefen Töne);
– TREBLE (Einstellung der hohen Töne);
– BALANCE (Balance-Einstellung rechts/
links);
– FADER (ausgeschlossen Versionen mit
dem HI-FI BOSE-System) (Balance-Einstellung vorn/hinten);
– LD (ausgeschlossen Versionen mit dem
HI-FI BOSE-System) (Ein-/Ausschalten der
Funktion Loudness);
– PRESET (ausgeschlossen Versionen mit
dem HI-FI BOSE-System) (Aktivierung und
Auswahl des Equalizer-Standardklangbildes);
– XX USER (Individuelle Einstellung des
Equalizers).
Klangeinstellung
(tiefe/hohe Töne)
Gehen Sie bitte wie folgt vor:
– Mit der Taste ▲ oder ▼ die Einstellung
“BASS” oder “TREBLE” des Menüs AUDIO
auswählen;
– Die Taste ÷ oder ˜ drücken, um
die tiefen oder hohen Töne anzuheben/zu
senken.
Durch kurzen Druck auf die Tasten erfolgt
eine schrittweise Änderung. Durch längeren
Druck auf die Tasten erfolgt ein schneller
Wechsel.
Balance-einstellung
Gehen Sie bitte wie folgt vor:
– Mit der Taste ▲ oder ▼ die Einstellung
“BALANCE” des Menüs AUDIO auswählen;
– Die Taste ÷ drücken, um den Klang
aus den rechten Lautsprechern anzuheben,
oder die Taste ˜ drücken, um den Klang
aus den linken Lautsprechern anzuheben.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Funktion mute/pause
(Stummschaltung der Lautstärke)
Durch kurzes Drücken der Tasten erfolgt
ein schrittweiser Wechsel. Durch längeres
Drücken der Tasten erfolgt ein schnellerer
Wechsel.
Den Wert “÷ 0 ˜” auswählen, um
die rechten und linken Lautsprecher mit demselbem Wert einzustellen.
151
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Einstellung des faders
Gehen Sie bitte wie folgt vor:
– Mit der Taste ▲ oder ▼ die Einstellung
“FADER” des Menüs AUDIO auswählen;
– Die Taste ÷ drücken, um den Klang
von den hinteren Lautsprechern anzuheben,
oder die Taste ˜ drücken, um den Klang
von den vorderen Lautsprechern anzuheben.
Durch kurzes Drücken der Tasten erfolgt
ein schrittweiser Wechsel. Durch längeres
Drücken der Tasten erfolgt ein schnellerer
Wechsel.
Die eingebaute Entzerrung kann ein-/ausgeschaltet werden. Wenn diese Funktion
nicht eingeschaltet ist, können als Audio-Einstellungen nur die Tieftöne (“BASS”) und
Höhen (“TREBLE”) verändert werden,
während bei Einschaltung der Funktion die
akustischen Kurven reguliert werden können.
Den Wert “÷ 0 ˜” auswählen, um
die vorderen und hinteren Lautsprecher mit
demselbem Wert einzustellen.
Für die Ausschaltung des Equalizers die
Funktion “PRESET” mit den Tasten ÷
oder ˜ auswählen.
Funktion LD
(ausgeschlossen Versionen mit
dem HIFI-BOSE-System)
Die Funktion Loudness verbessert die
Klanglautstärke beim Hören mit geringer
Lautstärke durch Anhebung der Bässe und
Höhen.
152
Funktionen PRESET/XX EQ
SET*/ CLASSIC/ ROCK/JAZZ
(Ein-/Ausschalten des
Equalizers) (ausgeschlossen
Versionen mit dem HI-FI BOSESystem)
Zum Ein-/Ausschalten der Funktion, mit
der Taste ▲ oder ▼ die Einstellung “LD”
des Menüs AUDIO auswählen. Der Status
der Funktion (eingeschaltet oder ausgeschaltet) wird für einige Sekunden auf dem
Display durch den Schriftzug “LD ON” oder
“LD OFF” angezeigt.
Zum Einschalten des Equalizers mit den Tasten ÷ oder ˜ eine der folgenden Einstellungen auswählen:
– “USER” (Regulierung der 7 Entzerrbänder, die durch den Benutzer verändert
werden können);
– “CLASSIC” (vordefinierte Einstellung des
Entzerrers für die optimale Wiedergabe klassischer Musik);
– “ROCK” (vordefinierte Einstellung des
Entzerrers für die optimale Wiedergabe von
Rock- und Popmusik);
– “JAZZ” (vordefinierte Einstellung des
Entzerrers für die optimale Wiedergabe von
Jazzmusik).
Ist eine der Einstellungen des Entzerrers
aktiv, erscheint auf dem Display “EQ”.
*Funktion XX EQ SET
(Einstellungen des Entzerrers,
nur wenn die Einstellung USER
ausgewählt wurde)
(ausgeschlossen Versionen mit
dem HI-FI BOSE-System)
Zum Einstellen einer personalisierten Einstellung des Entzerrers positionieren Sie sich
mit der Taste ▲ oder ▼ auf USER und
drücken lange die Taste ▼.
Auf dem Display erscheint für etwa 2 Sekunden “XX EQ SET”, dann eine Graphik
mit 7 Balken. Jeder Balken stellt eine Frequenz dar. Wählen Sie den einzustellenden
Balken mit Verwendung der Tasten ÷
oder ˜ aus. Der gewählte Balken beginnt zu blinken, und er kann mit den Tasten ▲ oder ▼ eingestellt werden.
Um die Einstellung zu speichern, drücken
Sie erneut die Taste AUD oder warten etwa 10 Sekunden lang. Auf dem Display erscheint die Schrift „MEN“ zusammen mit
der Graphik mit 7 Balken.
Diebstahlsicherung
Beziehen Sie sich bitte auf die Angaben im
Abschnitt “CD-Spieler”.
Einführung
Beim Einschalten des Geräts wird die zuletzt gewählte Funktion vor dem Ausschalten wieder eingeschaltet (Radio, CD oder
CD-Changer).
Zum Wählen der Funktion Radio während
des Anhörens einer anderen Hörquelle drückt
man je nach dem gewünschten Frequenzbereich kurz und wiederholt die Tasten FMAS
oder AM.
Nach dem Einschalten der Betriebsart Radio zeigt das Display den Namen (nur RDSSender) und die Frequenz des gewählten
Radiosenders, das ausgewählte Frequenzband (z. B. FM1) und die Nummer der Vorwahltaste (z. B. P1) an.
Die entsprechenden Schriftzüge der Empfangsbänder werden auf dem Display angezeigt.
Der zuletzt ausgewählte Sender der entsprechenden Bandfrequenz wird eingestellt.
Die Bandfrequenz FM ist in folgende Abschnitte unterteilt: FM1, FM2 und FMT. Das
Empfangsband FMT ist den mit der Funktion Autostore automatisch gespeicherten
Sendern vorbehalten.
Vorwahltasten
Die Tasten mit den Symbolen von 1 bis 6
dienen dazu, folgende Vorwahlen einzustellen:
– 18 im Frequenzband FM (6 auf FM1,
6 auf FM2, 6 auf FMT);
– 6 im Frequenzband MW;
Auswahl des frequenzbands
Wenn die Betriebsart Radio eingeschaltet
ist, kurz und mehrfach die Taste FMAS oder
AM drücken, um das gewünschte Empfangsband zu wählen.
Bei jedem Tastendruck werden zyklisch folgende Bandfrequenzen ausgewählt:
– Bei Druck der Taste FMAS: “FM1”,
“FM2”, “FMT”;
– Bei Druck der Tasten AM: “MW” und
“LW”.
– 6 im Frequenzband LW;
Zur Auswahl eines vorgewählten Senders
ist die gewünschte Bandfrequenz zu wählen,
und dann ist kurz die entsprechende Vorwahltaste (von 1 bis 6) zu wählen).
Speicherung des zuletzt gehörten
senders
Das Radio speichert automatisch den zuletzt angehörten Sender eines jeden Frequenzbandes, der daher bei Einschaltung
des Radios oder Übergang auf einen anderen Frequenzbereich eingestellt wird.
Automatischer sendersuchlauf
Die Tasten ÷ oder ˜ kurz drücken,
um den Sendersuchlauf nach dem nächsten
empfangbaren Sender in der gewählten
Richtung zu starten.
Wenn die Taste ÷ oder ˜ länger gedrückt wird, beginnt der schnelle Suchlauf.
Beim Loslassen der Taste bleibt der Suchlauf
beim nächsten empfangbaren Sender stehen.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
RADIO (TUNER)
Bei eingeschalteter TA-Funktion (Verkehrsfunknachrichten) sucht der Sendersuchlauf nur nach Sendern, die Verkehrsfunknachrichten ausstrahlen.
Durch Drücken der entsprechenden Vorwahltaste länger als 2 Sekunden wird der
eingestellte Sender gespeichert. Die Speicherphase wird durch ein akustisches Signal
bestätigt.
153
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Manuelle sendereinstellung
Erlaubt die manuelle Sendersuche in der
gewählten Bandfrequenz.
Das gewünschte Frequenzband auswählen, und dann kurz und wiederholt die
Taste ▲ oder ▼ drücken, um die Suche in
der gewünschten Richtung zu beginnen.
Wenn die Taste ▲ oder ▼ länger gedrückt
wird, erfolgt ein schneller Suchlauf, der mit
dem Loslassen der Taste gestoppt wird.
Funktion A-STORE
(Automatisches Speichern
der Sender)
Zum Einschalten der Funktion A-STORE, die
Taste FMAS bis zum Erklingen des akustischen Bestätigungssignals gedrückt halten.
Mit dieser Funktion speichert das Radio automatisch die 6 Sender mit dem stärksten
Signal in abfallender Intensitätsfolge des Signals in der Bandfrequenz FMT.
ZUR BEACHTUNG Durch das Einschalten der Funktion A-STORE werden alle
zuvor in der Bandfrequenz FMT gespeicherten Sender gelöscht.
Bei eingeschalteter TA-Funktion (Verkehrsfunknachrichten) werden nur die Sender gespeichert, die Verkehrsfunknachrichten ausstrahlen.
Während der Phase des automatischen
Speicherns erscheint blinkend auf dem Display der Schriftzug “A-STORE”.
Zum Unterbrechen der Funktion A-STORE
ist erneut die Taste FMAS zu drücken: Das
Radio kehrt zu dem Sender zurück, der vor
dem Einschalten der Funktion eingestellt
war.
154
Am Ende der Funktion A-STORE schaltet
sich das Radio automatisch auf den ersten
vorgewählten Sender auf der Vorwahlseite
1 in der Bandfrequenz FMT zurück.
Auf den Tasten von 1 bis 6 werden nun automatisch die Sender gespeichert, die in diesem Moment ein starkes Signal in der gewählten Bandfrequenz aufweisen.
Wenn die Funktion A-STORE in den Bandfrequenzen MW oder LW aktiviert wird, wird
automatisch die Bandfrequenz FMT gewählt,
in der die Funktion ausgeführt wird.
ZUR BEACHTUNG Manchmal gelingt
es der Funktion A-STORE nicht, 6 Sender mit
einem starken Signal zu finden. In diesem
Fall werden auf den freien Vorwahltasten
die stärksten Sender wiederholt.
Funktion EON
(Enhanced Other Network)
Das Autoradio ist dafür vorgerüstet, in der
Betriebsart RDS im Falle von besonderen
Umständen oder Vorfällen, die allgemeine
Gefahren hervorrufen können (Erdbeben,
Überflutungen usw.) Notfalldurchsagen zu
empfangen, sofern diese vom eingestellten
Sender übertragen werden.
In einigen Ländern sind Kreise aktiv, die
mehrere Sender mit Verkehrsfunknachrichten zusammenfassen. In diesem Falle wird
das Programm kurzfristig unterbrochen, um:
Diese Funktion wird automatisch eingeschaltet und kann nicht ausgeschlossen werden.
Während der Meldung eines Notfalls erscheint auf dem Display der Schriftzug
“ALARM”. Während der Meldung ändert sich
die Lautstärke des Autoradios, ähnlich wie
es beim Erhalt einer Verkehrsdurchsage erfolgt (siehe “Funktion TA”).
– die Verkehrsfunknachrichten zu empfangen (nur bei eingeschalteter Funktion
TA);
– die Regionalsendungen jedes Mal zu
hören, wenn diese von einem Sender des
gleichen Kreises ausgestrahlt werden.
Stereosender
Bei schwachem Empfangssignal schaltet
die Wiedergabe automatisch von Stereo auf
Mono.
MENÜ
Funktionen der Taste MENU
Zum Einschalten der Funktion Menü kurz
die Taste MENU drücken. Auf dem Display
erscheint der Schriftzug “MENU”.
Zum Rollen der Funktionen des Menüs benutzt man die Tasten ▲ oder ▼. Zum Ändern der Einstellung der gewählten Funktion benutzt man die Tasten ÷ oder ˜.
Auf dem Display erscheint der aktuelle Zustand der ausgewählten Funktion.
Die durch das Menü verwalteten Funktion sind:
– AF (Alternativfrequenzsuche);
– TA (Verkehrsfunknachrichten);
– REG (Regionalprogramme);
– MP3 DISP (Einstellung des Displays des
CD MP3-Spielers);
– SVC (Automatische Kontrolle der Lautstärke in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit);
– EXT VOL (Verwaltungsmodalität externer Audioquellen);
– IGN TIME (Ausschaltungsmodalität radio);
– DEFAULT (Wiederherstellung der Werkseinstellungen).
Zum Verlassen der Funktion Menü, erneut
die Taste MENU drücken.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Empfang eines
notfallalarms
155
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Funktion AF
(Alternativfrequenzsuche)
Funktion TA
(Verkehrsfunknachrichten)
Im Bereich des RDS-Systems kann das Autoradio in zwei unterschiedlichen Weisen
funktionieren:
Einige Sender im Band FM (FM1, FM2
und FMT) übertragen auch Informationen
über den Verkehr. In diesem Fall erscheint
auf dem Display “TP”.
– “AF ON”: Suche nach Alternativfrequenzen aktiv (auf dem Display erscheint
“AF”);
– “AF OFF”: Suche nach Alternativfrequenzen nicht aktiv.
Bei Einschaltung der Funktion ( Betriebsart “AF ON”) stellt das Autoradio automatisch den Sender mit dem stärksten Signal,
der das gleiche Programm ausstrahlt, ein.
Während der Fahrt kann somit der gleiche
Sender weitergehört werden, ohne dass ein
Frequenzwechsel zu erfolgen hat, wenn
man das Sendegebiet wechselt.
Natürlich muss der betreffende Sender im
durchfahrenen Gebiet auch empfangbar
sein.
Für die Aktivierung/Deaktivierung der
Funktion AF drücken Sie die Taste MENU
und wählen die Position “AF ON” oder “AF
OFF”. Falls die Funktion AF aktiviert wurde,
erscheint auf dem Display die Schrift “AF”.
156
Wenn das Radio in der Bandfrequenz AM
funktioniert und die Funktion AF aktiviert
wird, schaltet es auf das Band FM1 auf den
zuletzt gewählten Sender um.
Für die Aktivierung/Deaktivierung der
Funktion TA Verkehrsfunknachrichten
drücken Sie kurz die Taste MENU und
wählen die Position “TA ON” oder “TA OFF”.
ZUR BEACHTUNG Wenn die Funktion
TA (Verkehrsfunknachrichten) im Betrieb CDSpieler, CD-Changer (falls angeschlossen),
Telefon oder Mute/Pause eingeschaltet
wird: beginnt der automatische Suchlauf eines befähigten Senders.
Mit der Funktion TA ist es möglich:
– nur RDS-Sender zu suchen, die im FMBand senden und dazu befähigt sind, Verkehrsfunknachrichten auszustrahlen;
– Verkehrsfunknachrichten auch dann zu
empfangen, wenn der CD-Spieler pder
CDChanger eingeschaltet ist;
– Verkehrsfunknachrichten mit einer vorher eingestellten Minimallautstärke zu empfangen, auch wenn die Lautstärke des Radios auf Null gestellt ist.
ZUR BEACHTUNG In einigen Ländern
gibt es Radiosender, die trotz aktiver TPFunktion (auf dem Display erscheint “TP”)
keine Verkehrsnachrichten übertragen.
Wenn das Radio in der Bandfrequenz AM
funktioniert und TA aktiviert wird, schaltet
dieses auf das Band FM1 zum zuletzt gehörten Sender zurück.
Die Lautstärke der Verkehrsnachrichten variiert in Funktion der Hörlautstärke:
– Hörlautstärke unterhalb des Wertes 20:
Lautstärke der Verkehrsfunknachrichten
gleich 20 (Fixwert);
– Hörlautstärke oberhalb des Wertes 20:
Lautstärke der Verkehrsfunknachrichten
gleich Hörlautstärke +1.
Wird die Lautstärke während der Durchsage der Verkehrsnachrichten verändert, erscheint der Wert nicht auf dem Display und
der neue Wert wird nur für die laufende
Durchsage beibehalten.
Die Funktion TA wird durch Drücken einer
beliebigen Taste des Autoradios unterbrochen.
Einige landesweite Sender strahlen zu bestimmten Tageszeiten von Region zu Region verschiedene Regionalprogramme aus.
Diese Funktion ermöglicht es, automatisch
Regionalsender (lokal) zu empfangen (siehe Abschnitt “Funktion EON”).
Wenn man möchte, dass das Autoradio automatisch die Sender mit Regionalprogrammen einstellt, die im ausgewählten
Netz verfügbar sind, muss die Funktion aktiviert werden.
Zum Ein-/Ausschalten der Funktion die Tasten ÷ oder ˜ drücken.
Auf dem Display erscheint der aktuelle Zustand der Funktion:
– “REG ON”: Funktion eingeschaltet.
– “REG OFF”: Funktion ausgeschaltet.
Wenn bei ausgeschalteter Funktion ein Regionalsender eingestellt ist, der nur in einem
bestimmten Bereich überträgt, und man in
einen anderen Bereich kommt, empfängt
man automatisch den Regionalsender des
neuen Gebietes.
ZUR BEACHTUNG Wenn gleichzeitig
die Funktionen AF und REG eingeschaltet
sind, ist es möglich, dass das Radio bei Überschreitung der Grenze zwischen den beiden
Regionen nicht korrekt auf eine gültige Alternativfrequenz umschaltet.
Funktion MP3 DISP
(Anzeige der Daten der Compact
Disc MP3)
Diese Funktion ermöglicht es, beim Hören
einer CD mit MP3-Titeln die vom Display angezeigte Information zu wählen.
Die Funktion kann nur ausgewählt werden,
wenn eine CD MP3 eingelegt ist: In diesem
Fall erscheint auf dem Display der Schriftzug “MP3 DISP”.
Zum Ändern der Funktion die Tasten ÷
oder ˜ benutzen.
Die verfügbaren Einstellungen sind sechs:
– TITLE (Titelname, falls der ID3-tag verfügbar ist)
– AUTHOR (Sänger des Titels, falls der
ID3-tag verfügbar ist)
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Funktion REG
(Empfang regionaler Sendungen)
– ALBUM (Titelalbum, falls der ID3-tag verfügbar ist)
– DIR (der Karte zugeordnete Name);
– FILENAME (der MP3-Datei zugeordnete
Name);
– TIME (seit Titelbeginn vergangene Zeit).
157
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Funktion SVC
(Anpassung der Lautstärke an
die Geschwindigkeit)
(ausgeschlossen Versionen mit
dem HI-FI BOSE-System)
Diese Funktion ermöglicht die automatische Anpassung der Lautstärke an die Fahrgeschwindigkeit, d.h. die Lautstärke nimmt
mit der Fahrgeschwindigkeit zu, um das
Klangverhältnis - unter Berücksichtigung der
Geräuschentwicklung - im Fahrzeuginnenraum beizubehalten.
Zum Einschalten/Ausschalten der Funktion die Tasten ÷ oder ˜ verwenden.
Auf dem Display erscheint der aktuelle Status der Funktion:
– SVC OFF:
Funktion ausgeschaltet
– SVC LOW:
Funktion eingeschaltet
(niedrige Empfindlichkeit)
– SVC HIGH: Funktion eingeschaltet
(hohe Empfindlichkeit).
158
Funktion EXT
(Einstellung einer externen
Hörquelle)
Mit dieser Funktion können die externen Audioquellen reguliert (Einstellung von 0 bis 40)
oder ausgeschlossen werden (Einstellung OFF).
Zum Ein-/Ausschalten der Funktion die Tasten ÷ oder ˜ verwenden.
Auf dem Display erscheint der aktuelle Zustand der Funktion:
– “EXT VOL”: Funktion aktiv.
– “EXT OFF”: Funktion ausgeschaltet.
– “EXT 23”: Funktion mit Einstellung der
Lautstärke auf 23 eingeschaltet.
Funktion IGN TIME (Ein-und
Ausschaltungsmodalität radio)
Diese Funktion ermöglicht die Einschaltung
der Ausschaltungsmodalität des Radios in
zwei unterschiedlichen Verhaltensweisen.
Zum Einschalten der Funktion die Tasten
÷ oder ˜ benutzen.
Auf dem Display erscheint “IGN TIME“ und
dann:
– “00 MIN”: vom Zündschlüssel abhängige Ausschaltung; das Radio schaltet sich
automatisch aus, sobald der Zündschlüssel
auf STOP gestellt wird;
– “20 MIN”: vom Zündschlüssel unabhängige Ausschaltung; das Radio bleibt für
eine max. Zeit von 20 Minuten eingeschaltet, nachdem der Schlüssel auf STOP gestellt
wurde.
ZUR BEACHTUNG Wenn sich das Radio automatisch ausschaltet, nachdem der
Schlüssel auf STOP gestellt wurde (für die
sofortige Ausschaltung oder die um 20 Minuten verzögerte Ausschaltung), schaltet es
sich automatisch ein, sobald der Schlüssel
auf MAR gestellt wird. Wird das Radio dagegen mit der entsprechenden Taste ON mit
Schlüssel auf MAR ausgeschaltet, so bleibt
es ausgeschaltet.
Funktion RESTORE
Diese Funktion ermöglicht die Rücksetzung
aller Einstellungen auf die werksmäßig vordefinierten Werte. Die Optionen sind:
– NO: keine Rücksetzung;
– YES: Die Standardparameter werden
rückgesetzt. Während dieses Vorgangs erscheint “RESTORE”. Nach Beendigung des
Vorgangs wird die Quelle nicht geändert, und
es wird der vorhergehende Zustand angezeigt.
Wahl des CD-spielers
Einlegen/auswerfen der CD
Einführung
Zum Einschalten des im Gerät integrierten CD-Spielers gehen Sie bitte wie folgt vor:
Die CD wird vorsichtig in die Aufnahme geschoben, um die motorisierte Eingabevorrichtung für die korrekte Einlage der CD einzuschalten.
In diesem Kapitel sind nur die Varianten
für den Betrieb des CD-Spielers beschrieben:
Für den Betrieb des Autoradios beziehen Sie
sich bitte auf die Beschreibung im Abschnitt
“Funktionen und Einstellungen”.
– Bei eingeschaltetem Gerät eine CD einlegen: Es beginnt die Wiedergabe des ersten
Titels auf der CD;
oder auch
– Falls schon eine CD eingelegt ist, das
Autoradio einschalten, dann kurz die Taste
CD drücken, um die Betriebsart “CD” auszuwählen: Es beginnt die Wiedergabe des
zuletzt gehörten Titels.
Zur Gewährleistung einer optimalen Wiedergabe wird empfohlen, Original-CDs zu
verwenden. Bei Verwendung von CD-R/RW
werden Träger guter Qualität empfohlen, die
mit einer möglichst niedrigen Geschwindigkeit erstellt wurden.
Die Taste ˚ bei eingeschaltetem Gerät
drücken, um das motorisierte Auswurfsystem der CD zu aktivieren. Nach dem Auswurf hört man die Wiedergabequelle, die
vor dem Einschalten der CD eingeschaltet
war.
Wird die CD nicht aus dem Autoradio genommen, erfolgt die automatische Wiedereingabe nach ca. 20 Sekunden und der
Übergang auf den Tuner-Betrieb (Radio).
Die CD kann bei ausgeschaltetem Radio
nicht ausgeworfen werden.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
CD-SPIELER
Wenn die ausgeworfene CD eingelegt wird,
ohne dass sie ganz aus der entsprechenden
Aufnahme herausgenommen wurde, wechselt das Radio nicht auf CD-Betrieb.
159
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
160
Mögliche fehlermeldungen
Wenn die eingelegte CD nicht lesbar ist (z.
B. wenn eine CD-ROM eingelegt wurde oder
eine CD falsch eingelegt wurde oder ein Lesefehler auftritt), erscheint auf dem Display
etwa 2 Sekunden lang die Meldung “CD ERROR”.
Daraufhin wird die CD ausgeworfen mit
Rückkehr auf die vor Auswahl der CD-Betriebsart aktive Wiedergabequelle.
Anzeigen auf dem display
Bei Betrieb des CD-Spielers erscheinen auf
dem Display Angaben mit folgender Bedeutung:
“T05”: zeigt die Nummer des CD-Titels an;
“03:42”: zeigt die seit Beginn des CD-Titels vergangene Zeit an (wenn die entsprechende Funktion im Menü eingeschaltet ist);
Wahl des titels
(vorwärts/rückwärts)
Kurz die Taste ÷ drücken, um den vorhergehenden CD-Titel wiederzugeben, und
die Taste ˜, um den nachfolgenden Titel wiederzugeben. Die Auswahl der Titel erfolgt zyklisch: nach dem letzten Titel wird
der erste ausgewählt und umgekehrt.
Hat die Wiedergabe des Titels seit mehr
als 3 Sekunden begonnen, wird der Titel
durch Drücken der Taste ÷ erneut von
Anfang an gespielt. Wenn man in diesem
Fall den vorhergehenden Titel wiedergeben
will, muss man die Taste zweimal hintereinander drücken.
Schneller vorlauf/ rücklauf der
titel
Die Taste ˜ gedrückt halten, um den
gewählten Titel schnell vorlaufen zu lassen,
und die Taste ÷ gedrückt halten, um den
Titel schnell zurücklaufen zu lassen. Der
schnelle Vorlauf/Rücklauf wird durch Loslassen der Taste unterbrochen.
Funktion pause
Zum Einschalten der Pause des CD-Spielers
die Taste MUTE drücken. Auf dem Display
erscheint der Schriftzug “PAUSE”.
Zur erneuten Wiedergabe des Titels erneut
die Taste MUTE drücken.
Bei Übergang auf ein anderes Gerät wird
die Pausenfunktion ausgeschaltet.
Eingabe des Geheimcodes
Das Autoradio ist mit einem Diebstahlschutzsystem ausgestattet, das auf dem Informationsaustausch zwischen dem Autoradio und dem elektronischen Steuergerät (Body Computer) des Fahrzeugs basiert.
Schaltet man das Radio ein, erscheint auf
dem Display bei Anforderung des Codes die
Schrift “CDC CODE” für etwa 2 Sekunden,
gefolgt von vier Bindestrichen “- - - -”.
Dieses System garantiert höchste Sicherheit und verhindert das Eingeben des Geheimcodes nach jeder Trennung des Autoradios von der Stromversorgung.
Fällt die Kontrolle postiv aus, startet das
Gerät seine Funktionen. Stimmen dagegen
die Vergleichscodes nicht überein oder wird
das elektronische Steuergerät (Body Computer) ausgetauscht, teilt das Gerät dem Benutzer mit, dass der Geheimcode eingegeben werden muss. Dies geschieht nach dem
im folgenden Abschnitt aufgeführten Verfahren.
Der Geheimcode besteht aus vier Zahlen
von 1 bis 6, von denen jede einem der Bindestriche entspricht.
Zur Eingabe der ersten Ziffer des Geheimcodes ist die entsprechende Taste des Senderspeicherplatzes (1 bis 6) zu drücken.
In gleicher Weise sind die anderen Ziffern
des Geheimcodes einzugeben.
Werden die vier Ziffern nicht innerhalb 20
Sekunden eingegeben, erscheint auf dem
Display erneut “CDC CODE” für 2 Sekunden
und dann die vier Bindestriche “- - - -”. Dieses Vorkommnis wird nicht als Falscheingabe des Codes bewertet.
Nach Eingabe der vierten Ziffer (binnen 20
Sekunden) beginnt das Radio zu funktionieren.
Jedes Mal wenn der Benutzer einen
falschen Code eingibt, erhöht sich nach und
nach die Wartezeit (1 Min, 2 Min, 4 Min,
8 Min, 16 Min, 30 Min,1h, 2h, 4h, 8h,
16h, 24h) bis zu einem Maximum von 24
Stunden. Die entsprechende Wartezeit wird
auf dem Display durch den Schriftzug “CDC
WAIT” angezeigt. Nach dem Erlöschen des
Schriftzuges kann erneut mit der Eingabeprozedur des Codes begonnen werden.
Code Card
Dies ist das Dokument, das den rechtmäßigen Besitzer des Autoradios ausweist.
Auf der Code Card ist das Modell des Autoradios, die Seriennummer und der Geheimcode aufgeführt.
ZUR BEACHTUNG Bewahren Sie die
Code Card sorgfältig auf, um im Falle eines
Diebstahls des Autoradios die entsprechenden Daten an die zuständigen Behörden weitergeben zu können.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Diebstahlsicherung
Wird ein falscher Code eingegeben, gibt
das Radio ein akustisches Signal ab, und auf
dem Display erscheinen die Schrift “CDC CODE” für 2 Sekunden und dann die vier Striche “- - - -”, um dem Benutzer anzuzeigen,
dass der korrekte Code eingegeben werden
muss.
161
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
162
CD MP3-SPIELER
(wo vorgesehen)
Einführung
In diesem Kapitel sind nur die Varianten für
den Betrieb des CD MP3-Spielers beschrieben: Für den Betrieb des Autoradios beziehen Sie sich bitte auf die Beschreibung im
Abschnitt “Funktionen und Einstellungen”.
ANMERKUNG MPEG Layer-3 audio decoding technology licensed from Fraunhofer
IIS and Thomson multimedia.
MP3
Außer der normalen Audio-CDs kann das Radio auch CD-ROM wiedergeben, die komprimierte Audio-Dateien im Format MP3 enthalten. Das Autoradio funktioniert gemäß der im
vorhergehenden Abschnitt “CD-Spieler”, wenn
eine normale Audio-CD eingegeben wird.
Für eine optimale Wiedergabequalität
empfiehlt sich die Verwendung von Trägern
guter Qualität, die mit einer so langsamen
Geschwindigkeit wie möglich aufgenommen
wurden.
Die Dateien in der CD MP3 werden nach
Karten strukturiert, die sequentielle Listen
aller Karten anlegen, die MP3-Titel enthalten (Karten und Unterkarten werden auf
demselben Niveau angegeben). Die Karten,
die keine MP3-Titel enthalten, können nicht
gewählt werden.
Die Eigenschaften und die Betriebsbedingungen für die Wiedergabe der MP3-Dateien lauten wie folgt:
– Die benutzbaren CD-ROM müssen nach
der Norm ISO9660 masterisiert worden
sein;
– Die Musik-Dateien müssen die Endkennzeichnung “.mp3” haben: Dateien mit
anderer Kennzeichnung werden nicht wiedergegeben;
– Die Musterfrequenzen der wiederzugebenden Dateien sind: 44.1 kHz, Stereo (von
96 bis 320 kbit/s) - 22.05 kHz, Mono oder
Stereo (von 32 bis 80 kbit/s);
– Die Wiedergabe der Titel mit veränderlicher bit-rate ist möglich.
ZUR BEACHTUNG In den Titelnamen
dürfen folgende Zeichen nicht erscheinen:
Leerraum, ‘ (Auslassungszeichen), ( .... )
(Klammern). Während der Masterisierung
einer CD MP3 muss sichergestellt werden,
dass die Dateiennamen diese Zeichen nicht
enthalten, anderenfalls kann das Autoradio
die betreffenden Titel nicht wiedergeben.
ANZEIGEN AUF DEM DISPLAY
Anzeige der Informationen
ID3-tag (Informationen Titel)
Das Autoradio kann außer den entsprechenden Informationen für die vergangene
Zeit, den Namen der Karte und der Datei
auch die Informationen ID3-tag für den Namen des Titels, Sängers, Autor verwalten
(siehe Abschnitt “Funktion MP3 Disp”).
Der auf dem Display angezeigte Name der
MP3-Karte entspricht dem Namen, mit dem
die Karte in der CD gespeichert wurde, mit
einem zusätzlichen Sternchen.
Beispiel für einen vollständigen Namen einer MP3-Karte: BEST OF *.
Falls gewählt wird, eine der Informationen
ID3-tag (Titel, Künstler, Album) für den wiedergegebenen Titel anzuzeigen, und diese
Informationen für den wiedergegebenen Titel nicht registriert wurden, wird die angezeigte Information durch die Information für
den Dateinamen ersetzt.
Die Taste ▲ drücken, um die nächste Karte auszuwählen, oder die Taste ▼ drücken,
um die vorhergehenden Karte auszuwählen.
Der Name der neuen ausgewählten Karte
wird auf dem Display angezeigt.
Die Auswahl der Karten erfolgt zyklisch:
Nach der letzten Karte wird die erste ausgewählt und umgekehrt.
Wird in darauf folgenden 2 Sekunden keine andere Karte/Titel ausgewählt, wird erneut der erste Titel der neuen Karte abgespielt.
Wenn der letzte Titel der gerade ausgewählten Karte wiedergegeben wird, wird die
nächste Karte wiedergegeben.
Diebstahlschutz
Beziehen Sie sich bitte auf die Angaben im
Abschnitt “CD-Spieler”.
CD-SPIELER CD-CHANGER (CDC)
Für die Installation eines
CD-Changers der Lineaccessori und den entsprechenden Anschluss wenden Sie sich
bitte ausschließlich an das Alfa Romeo-Kundendienstnetz.
Einführung
In diesem Kapitel sind nur die Varianten
für den Betrieb des CD-Spielers CD-Changers
(wo vorgesehen) beschrieben: Für den Betrieb des Autoradios beziehen Sie sich bitte
auf die Beschreibung im Abschnitt “Funktionen und Einstellungen”.
Wahl des CD-Changers
Das Autoradio einschalten, dann kurz und
mehrmals die Taste CD drücken, um die
Funktion “CHANGER” auszuwählen.
Mögliche fehlermeldungen
Eventuelle Fehlermeldungen werden in folgenden Fällen angezeigt:
– Keine CD im CD-Changer: Auf dem Display erscheint der Schriftzug “CD ERROR”,
bis die Hörquelle gewechselt wird;
– Die ausgewählte CD ist nicht lesbar (die
CD befindet sich nicht in der ausgewählten
Position, oder die CD ist falsch eingelegt worden): Auf dem Display erscheint nach der
Nummer der ausgewählten CD der Schriftzug “CD ERROR”. Dann wird die folgende
CD ausgewählt. Falls keine anderen CDs vorhanden sind oder auch diese nicht lesbar
sind, zeigt das Display den Schriftzug “NO
CD” an, bis die Hörquelle gewechselt wird;
– Lesefehler der CD: Auf dem Display erscheint die Schrift „CD ERROR“. Dann wird
die nächste CD ausgewählt. Falls sich andere CDs im CD-Changer befinden (nach der
letzten CD beginnt die Suche wieder bei der
ersten CD) oder diese auch nicht lesbar sind
und die Hörquelle nicht gewechselt wird, erscheint im Display die folgende Sequenz:
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Auswahl der nächsten/
vorhergehenden karte
❒ “CHANGER” für etwa 2,5 Sekunden;
❒ “CD ERROR” für etwa 5 Sekunden;
❒ wechselt auf die nächste Hörquelle für
weitere 5 Sekunden.
– Eingabe einer CD-ROM: Es wird die verfügbare nächste CD ausgewählt.
163
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Wahl der CD
FEHLERDIAGNOSE
CD-SPIELER
Die Taste ▲ drücken, um die nächste CD
zu wählen, und die Taste ▼ drücken, um
die vorhergehende CD zu wählen.
Allgemeines
Die CD wird nicht wiedergegeben
Die CD ist verschmutzt. Die CD reinigen.
Die CD ist verkratzt. Versuchen, eine andere CD zu verwenden.
Befindet sich im Magazin keine CD in der
ausgewählten Stellung, erscheint auf dem
Display kurz “CD ERROR” und es wird automatisch die nächste CD wieder gegeben.
Die Lautstärke ist zu niedrig
Die Funktion Fader darf nur auf die (vorderen) Werte “F” eingestellt werden, um die
Reduzierung der Ausgangsleistung des Autoradios und die Löschung der Lautstärke bei
Einstellung des Faderniveaus = R+9 zu vermeiden.
Nicht auswählbare Hörquelle
Es wurde kein Tonträger eingelegt. Die CD
oder CD MP3 einlegen.
Es kann keine CD eingelegt
werden
Sie haben schon eine CD eingelegt. Die Taste ˚ drücken, und die CD herausnehmen.
ABLESEN EINER MP3-DATEI
Aussetzer während der Ablesung
der mp3-Dateien
Die CD ist verkratzt oder verschmutzt. Den
Tonträger reinigen, indem Sie sich auf die
Angaben im Abschnitt “CD” im Abschnitt
“Ratschläge” beziehen.
Die Dauer der mp3-Titel wird
nicht korrekt angezeigt
In einigen Fällen kann die Dauer der MP3Titel (aufgrund der Aufnahmemodalität)
falsch angezeigt werden.
164
DIESEL-MOTORE
BENZINMOTORE
Bei niedrigen Außentemperaturen kann
das Fließvermögen des Dieselkraftstoffs aufgrund von Paraffinausscheidungen unzureichend werden und eine Verstopfung des Dieselkraftstofffilters verursachen.
Nur bleifreies Benzin tanken.
Zur Vermeidung von Fehlbetankungen hat
der Tankeinfüllstutzen einen zu kleinen
Durchmesser für den Zapfhahn von verbleitem Benzin.
Die Oktanzahl des Benzins (R.O.Z.) darf
nicht kleiner als 95 sein.
ZUR BEACHTUNG Der unwirksame
Katalysator bewirt den Ausstoß von giftigen
Schadstoffen und belastet somit die Umwelt.
ZUR BEACHTUNG Keinesfalls - auch
nicht in Notfällen - auch nur kleinste Mengen verbleites Benzin tanken, dadurch würde der Katalysator unwiderruflich beschädigt
und unwirksam.
Zur Vermeidung von Betriebsstörungen
sind daher im Handel je nach Jahreszeit
Sommerbzw.
Winterund Dieselkraftstoffe für arktische
Regionen erhältlich (Kalte/Berggebiete).
Wird das Fahrzeug mit Dieselkraftstoff betankt, der nicht für die Verwendungstemperaturen angemessen ist, sollte der Dieselkraftstoff mit dem Zusatz TUTELA DIESEL ART in dem auf dem Produktbehälter angegebenen Verhältnis vermischt werden. Dabei wird zuerst das Frostschutzmittel und dann das Diesel in den Tank gefüllt.
Das Dieselfahrzeug kann
nur Diesel für Autotraktion
tanken, der den europäischen Normen EN590 entspricht.
Die Verwendung von anderen Produkten oder Mischungen kann den
Motor irreparabel beschädigen und
hat damit den Verfall der Garantieleistungen zur Folge. Wird das
Fahrzeug versehentlich mit einer
anderen Kraftstoffart betankt, den
Motor nicht anlassen und den Tank
entleeren. Wurde der Motor dagegen auch nur für kurze Zeit angelassen, muss außer dem Tank auch
der gesamte Kraftstoffversorgungskreis entleert werden.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
AN DER TANKSTELLE
Das Frostschutzmittel TUTELA DIESEL
ART ist dem Dieselkraftstoff vor Auftreten
der von Kälte bedingten Reaktionen beizumischen. Bei langer Verwendung/Stillstand
des Fahrzeugs in den Bergen oder kalten Klimazonen wird empfohlen, mit örtlich verfügbarem Dieselkraftstoff zu tanken. In dieser Situation empfiehlt es sich außerdem,
im Tank eine Kraftstoffmenge zu behalten,
die das Fassungsvermögen des Tanks um
50% überschreitet.
165
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
TANKVERSCHLUSS
Die Bedienung der Tankklappe (C, Abb.
154) des Fahrzeugs erfolgt elektrisch. Zum
Öffnen drücken Sie die Taste (D, Abb.
155); was jedoch nur bei abgestelltem Motor möglich ist.
Der Tankverschluss (A, Abb. 154), der
nach Öffnung der Klappe (C) zugänglich
wird, hat einen Verlustschutz (B), der an
der Klappe selbst befestigt ist.
Während dem Tankvorgang haken Sie den
Verschluss in die Aufnahme innen auf der
Klappe ein, wie in der Abbildung gezeigt.
ZUR BEACHTUNG Durch den hermetischen Verschluss des Tanks könnte sich ein
leichter Druck bilden. Eventuelle Entlüftungsgeräusche beim Losschrauben des Verschlusses sind daher ganz normal.
Nach dem Tanken den Verschluss im Uhrzeigersinn aufschrauben und die Klappe
schliessen.
ZUR BEACHTUNG Zu Ihrer Sicherheit
versichern Sie sich bitte vor Start des Motors, dass die Tankpistole korrekt in die Zapfsäule eingeführt wurde.
Wenn die Tankklappe nicht elektrisch
entriegelt werden kann, befindet sich im Kofferraum eine Kordel (A, Abb. 156) für
das manuelle Öffnen der Klappe.
Nähern Sie sich nicht mit
offenem Feuer oder brennenden Zigaretten dem Einfüllstutzen: Brandgefahr. Vermeiden Sie außerdem, sich mit dem
Gesicht dem Einfüllstutzen zu sehr
zu nähern, um nicht die giftigen
Dämpfe einzuatmen.
A0A0644b
166
Der Tankverschluss kann
bei Bedarf nur durch einen
Originalverschluss ersetzt
werden, anderenfalls könnte die
Leistungsfähigkeit der Anlage zur
Rückführung der Benzindämpfe
beeeinträchtigt werden.
Abb. 154
A0A1108b
Abb. 155
A0A0652b
Abb. 156
Die zur Reduzierung der Emissionen bei
Benzinmotoren verwendeten Vorrichtungen
sind:
– Dreiwegekatalysator;
Die Vorrichtungen für Einschränkung der
Emissionen bei Dieselmotoren sind:
– Dreiwegekatalysator;
– Abgasrückführanlage (E. G. R.);
– Partikelfalle (DPF).
– Lambda-Sonde;
– Verdunstungssperranlage.
Der Motor sollte nie, auch nicht probeweise, funktionieren, wenn eine oder mehrere Kerzen abgetrennt sind.
Bei Normalbetrieb entwickeln der Katalysatorauspuff und der Partikelfilter hohe Temperaturen. Das Fahrzeug sollte daher nicht auf entflammbarem Material (Gas, trockenem Laub, Tannennadeln usw.) geparkt werden.
PARTIKEL-FALLE DPF
(Diesel Particulate Filter)
(für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen)
Es handelt sich um einen mechanischen
Filter, der sich im Auspuffsystem befindet
und die Kohlenpartikel, die in den Abgasen
des Dieselmotors enthalten sind, einfängt.
Der Filter hat die Funktion, die Emissionen
der Kohlenpartikel gemäß den aktuellen/zukünftigen gesetzlichen Vorschriften
fast ganz zu beseitigen.
Während der normalen Benutzung des
Fahrzeugs registriert das Motorkontrollsteuergehäuse eine Reihe Daten hinsichtlich
der Benutzung (Zeit, Strecke, erreichte Temperaturen usw.) und berechnet die Menge
Partikel, die sich im Filter ansammelten.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
UMWELTSCHUTZ
Da die Falle ein Ansammlungssystem ist,
muss sie periodisch regeneriert (gereinigt)
werden, indem die Kohlenpartikel verbrannt
werden.
167
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
168
Der Regenerierungsvorgang wird automatisch vom Motorkontrollsteuergehäuse auf
Grund des Ansammlungszustandes im Filter
und der Benutzungsart des Fahrzeugs verwaltet. Während der Regerierung kann folgendes vorkommen: leichte Zunahme der
Leerlaufdrehzahlen, Einschaltung des elektrischen Gebläses, begrenzte Zunahme der
Rauchbildung, hohe Temperaturen am Auspuff.
Diese Vorkommnisse dürfen nicht als Anomalien interpretiert werden und beeinflussen auch nicht das Verhalten des Fahrzeugs
oder die Umwelt.
Partikelfalle verstopft
Bei verstopfter Partikelfalle erscheint auf
dem Display das Symbol h + Meldung. In diesem Fall muss weitergefahren
werden, bis das Symbol h und die Meldung auf dem Display ausgeht.
MOTOR
ANLASSEN
ZUR BEACHTUNG Das Fahrzeug verfügt über eine elektronische Wegfahrsperre.
Kann der Motor nicht angelassen werden,
siehe die Angaben im Abschnitt “Das Alfa
Romeo CODE-System”.
Der Zündschalter ist mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen, wodurch bei Nichtanspringen des Motors der Zündschlüssel vor
erneutem Anlassen wieder auf STOP gestellt werden muss.
In gleicher Weise verhindert die Vorrichtung der Übergang von MAR auf AVV bei
laufendem Motor.
VORGEHENSWEISE BEI
BENZINVERSIONEN
ZUR BEACHTUNG Es ist wichtig, dass
das Gaspedal nie vor Anspringen des Motors
betätigt wird.
1) Vergewissern Sie sich, dass die Handbremse angezogen ist.
2) Stellen Sie den Ganghebel auf Leerlauf.
Es ist in der ersten Benutzungszeit ratsam, dem
Fahrzeug keine Maximalleistungen abzuverlangen (z.B. extrem hohe Beschleunigungen, lange Fahrt bei höchsten Drehzahlen,
äußerst starkes Bremsen usw.).
Es ist äusserst gefährlich,
den Motor in geschlossenen Räumen laufen zu lassen. Der Motor verbraucht Sauerstoff und gibt Giftgase wie Kohlendioxyd, Kohlenmonoxyd ab.
Bei abgestelltem Motor
den Zündschlüssel nicht auf
MAR stehen lassen, um zu
verhindern, dass sich durch unnötige Stromentnahme die Batterie
entleert.
3) Treten Sie das Kupplungspedal bis zum
Anschlag durch, um zu vermeiden, dass der
Anlassermotor auch die Rotation der Getriebemechanismen verursacht.
4) Vergewissern Sie sich, dass die elektrischen Anlagen und Verbraucher, insbesondere bei hoher Stromentnahme (zum Beispiel
die Heckscheibenheizung) ausgeschaltet sind.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
K O R R E K T E R G E B R A U C H D E S FA H R Z E U G S
5) Drehen Sie den Zündschlüssel auf AVV
und lassen ihn sofort nach Anspringen des
Motors los.
6) Startet der Motor nicht, stellen Sie den
Schlüssel erneut auf STOP und wiederholen dann den Vorgang.
ZUR BEACHTUNG Bereitet das Anlassen Probleme, versuchen Sie es nicht länger, um Beschädigungen des Katalysators
zu vermeiden, sondern wenden Sie sich an
den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
169
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
VORGEHENSWEISE BEI
JTD-VERSIONEN
1) Vergewissern Sie sich, dass die Handbremse angezogen ist.
2) Stellen Sie den Ganghebel auf Leerlauf.
3) Drehen Sie den Zündschlüssel auf
MAR. Auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay leuchtet die Lampe m
auf.
4) Das Ausgehen der Lampe m abwarten, das desto eher erfolgt je wärmer der
Motor ist. Bei heißem Motor könnte das Aufleuchten der Lampe derart schnell erfolgen,
dass man es kaum bemerkt.
5) Treten Sie das Kupplungspedal bis zum
Anschlag durch.
6) Drehen Sie den Zündschlüssel auf AVV
sofort nach Ausgehen der Lampe m. Ein
zu langes Abwarten würde den Vorgang der
Glühkerzenerwärmung wieder aufheben.
170
ZUR BEACHTUNG Die elektrischen
Vorrichtungen mit starker Stromentnahme
(Klimaanlage, Heckscheibenheizung usw.)
schalten sich automatisch während dem Anlassvorgang aus.
Springt der Motor beim ersten Anlassversuch nicht an, ist der Schlüssel vor einem
weiteren Anlassen erneut auf STOP zu stellen.
Bereitet das Anlassen (bei wirksamen Alfa Romeo CODE-System) Probleme, versuchen Sie es nicht länger.
Eine Hilfsbatterie kann nur dann verwendet werden, wenn man sicher ist, dass die
Ursache die unzureichende Ladung der Batterie an Bord ist. Niemals ein Batterieladegerät zum Anlassen des Motors verwenden.
WARMLAUFEN DES SOEBEN
GESTARTETEN MOTORS
– Mit dem Fahrzeug langsam anfahren,
mit mittleren Drehzahlen und ohne stark Gas
zu geben.
– Vermeiden Sie es, dem Fahrzeug schon
auf den ersten Kilometern Höchstleistungen
abzuverlangen. Es ist ratsam abzuwarten,
bis das Kühlwasser die Temperatur von 5060 °C erreichte.
– Das Gaspedal freigeben und abwarten,
bis der Motor die Mindestdrehzahl erreichte.
– Drehen Sie den Zündschlüssel auf
STOP und stellen dann den Motor ab.
ZUR BEACHTUNG Nach einer anstrengenden Strecke ist es besser, den Motor vor dem Abstellen im Leerlauf “wieder
zu Atem kommen zu lassen”, damit die
Temperatur unter der Motorhaube absinken
kann.
Ganz besonders bei Fahrzeugen mit Turbokompressor, und allgemein auch bei
allen Fahrzeugen, ist starkes Gasgeben vor Abstellen des Motors
unbedingt zu vermeiden.
Das “kurze Gasgeben” nützt
nichts, verbraucht unnütz Kraftstoff und kann ernsthafte Schäden
an den Lagern des Läufers des Turbokompressorrs bewirken.
ZUR BEACHTUNG Bei Abstellen des
Motors bei sich noch bewegendem Fahrzeug
könnte beim nächsten Anlassen die Alfa Romeo CODE-Lampe (Y) aufleuchten. In diesem Fall prüfen Sie durch Abstellen und erneutes Anlassen des Motors bei stehendem
Fahrzeug, dass die Lampe sich aussschaltet.
Anderenfalls wenden Sie sich bitte an den
Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
NOTSTART
Erkennt das Alfa Romeo CODE-System
nicht den vom Zündschlüssel übertragenen
Code (die Lampe Y auf der Instrumententafel leuchtet kontinuierlich), kann der
Notstart mit Hilfe des Codes der CODE Card
durchgeführt werden.
Für die korrekte Vorgehensweise, siehe
das Kapitel “Im Notfall”.
Das Anlassen durch Anschieben, Anschleppen oder
durch Ausnutzen von Gefällen ist unbedingt zu vermeiden.
Bei solchen Vorgängen kann Kraftstoff in den Katalysator gelangen
und ihn irreparabel beschädigen.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
ABSTELLEN DES MOTORS
Erst nach Start des Motors funktioniert die Servobremse und die elektrische Servolenkung. Es ist deshalb
auf das Bremspedal und Lenkrad
bedeutend mehr Kraft als üblich anzuwenden.
171
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
BEIM PARKEN
Elektrische Verbraucher
– Den ersten Gang bei ansteigender und
den Rückwärtsgang bei abschüssiger Straße
einlegen.
ALLGEMEINE HINWEISE
Die elektrischen Vorrichtungen sind nur so
lange wie erforderlich zu benutzen. Die
Heckscheibenheizung, die Zusatzscheinwerfer, die Scheibenwischer und das Gebläse
der Heizung haben einen sehr hohen Stromverbrauch und damit erhöht sich auch der
Kraftstoffverbrauch (bis zu +25% im Stadtverkehr).
Wartung des Fahrzeugs
Klimaanlage
– Die Räder eingeschlagen lassen, damit
das Fahrzeug sofort bei versehentlicher Lösung der Handbremse zum Stand kommt.
Die Wartung des Fahrzeugs ist wichtig, und
es lohnt sich die Durchführung der Kontrollen und Einstellungen nach dem “Plan der
programmierten Wartung”.
Die Benutzung der Klimaanlage verursacht
höheren Verbrauch (bis zu +20% im Durchschnitt): wenn es die Außentemperatur ermöglicht, lieber die Frischluftdüsen verwenden.
Bei Abstellen des Fahrzeugs gehen Sie so
vor:
– Den Motor abstellen.
– Die Handbremse anziehen.
Der Zündschlüssel sollte
bei stehendem Motor nicht
auf MAR stehen bleiben,
sonst könnte sich die durch die
unnütze Stromenentnahme die Batterie entladen.
Nie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen;
bei Verlassen des Fahrzeugs immer den Zündschlüssel abziehen und mitnehmen.
172
KRAFTSTOFF
EINSPAREN
Es folgen einige nützliche Ratschläge für
die Reduzierung der Unterhaltskosten und
der Umweltbelastung.
Reifen
Der Luftdruck der Reifen ist regelmäßig alle 4 Wochen zu kontrollieren: ist der Druck
zu niedrig, erhöht sich der Verbrauch auf
Grund des größeren Rollwiderstandes.
Unnütze Lasten
Nicht mit überladenem Kofferraum fahren.
Das Gewicht des Fahrzeugs (vor allem im
Stadtverkehr) beeinflusst stark den Verbrauch und die Stabilität.
Aerodynamische Anbauteile
Die Benutzung von nicht zweckentsprechenden aerodynamischen Anbauteilen kann
die Aerodynamik und den Verbrauch verschlechtern.
Anlassen
Den Motor weder mit Leerlaufdrehzahl
noch mit erhöhter Drehzahl bei stehendem
Fahrzeug warmlaufen lassen: unter diesen
Bedingungen erwärmt sich der Motor sehr
viel langsamer, bei stärkerem Verbrauch und
mehr Emissionen. Es ist ratsam, sofort unter Vermeidung hoher Drehzahlen langsam
loszufahren. So erwärmt sich der Motor
schneller.
Unnütze Manöver
Das Gasgeben bei Haltepausen an der Ampel oder vor dem Abstellen des Motors vermeiden. Diese Vorgänge oder das “Zwischengasgeben” sind vollkommen unnötig
und erhöhen nur den Verbrauch und die Umweltverschmutzung.
Höchstgeschwindigkeit
Der Kraftstoffverbrauch steigt erheblich mit
zunehmender Geschwindigkeit. Es ist eine
möglichst gleichmäßige Geschwindigkeit zu
halten, unter Vermeidung von unnötigem
Bremsen und Beschleunigungen, die nur
Kraftstoff verbrauchen und die Emissionen
erhöhen.
EINSATZBEDINGUNGEN
Kaltstart
Auf kurzen Strecken und bei wiederholten
Kaltstarts erreicht der Motor nicht die optimale Betriebstemperatur. Daraus ergibt sich
eine beträchtliche Erhöhung sowohl des Verbrauchs (von +15 bis zu +30% im Stadtverkehr) als der Schadstoffemissionen.
Beschleunigung
Eine starke Beschleunigung beeinflußt beträchtlich den Verbrauch und den Schadstoffausstoss. Es ist besser langsam zu beschleunigen und nicht die Drehzahl für das
höchste Drehmoment zu überschreiten.
Verkehrssituationen und
Straßenbedingungen
Starker Verkehr ist mit einem besonders
hohen Kraftstoffverbrauch verbunden, wie
zum Beispiel bei Kolonnenfahrt mit vorwiegendem Einsatz der kleinen Gänge oder in
Großstädten mit vielen Ampeln. Auch kurvenreiche Strecken, Bergstraßen und Fahrt
auf unebenem Grund beeinflussen den Verbrauch negativ.
Wahl der Gänge
Haltepausen im Verkehr
Sobald es der Verkehr und der Zustand der
Straße erlaubt, einen höheren Gang einlegen.
Bei längerem Warten (z.B. an Bahnübergängen) wird empfohlen, den Motor abzustellen.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
FAHRSTIL
Die Benutzung von niedrigen Gängen für
die Erzielung einer besseren Beschleunigung
verursacht eine Zunahme des Verbrauchs.
Auch die unangemessene Benutzung der
hohen Gänge erhöht den Verbrauch, die
Emissionen und den Verschleiß des Motors.
173
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
ZIEHEN VON
ANHÄNGERN
ZUR BEACHTUNG
Zum Ziehen eines Wohnwagens oder Anhängers ist das Fahrzeug mit einer zugelassenen Anhängerkupplung und mit einer
entsprechenden elektrischen Anlage auszurüsten. Der Einbau muss von Fachpersonal durchgeführt werden, das anschließend
eine entsprechende Dokumentation für die
Zulassung im Straßenverkehr aushändigt.
Eventuelle spezifische Rückspiegel
und/oder zusätzliche Spiegel müssen unter
Beachtung der gülten Normen der Straßenverkehrsordnung angebaut werden. Bedenken Sie, dass sich beim Ziehen eines Anhängers, abhängig von seinem Gesamtgewicht, die maximale Steigfähigkeit reduziert,
die Bremswege und die Dauer eines Überholvorganges zunimmt.
Auf Gefällen einen kleineren Gang einlegen, anstatt ständig die Bremse zu benutzen.
Die auf die Anhängerkupplung wirkende
Last des Anhängers verringert die Nutzlast
des Fahrzeugs um den selben Wert.
174
Um sicher zu sein, dass die max. zulässige Anhängelast (im Fahrzeugbrief) nicht
überschritten wird, ist das Gewicht des Anhängers in vollbeladenem Zustand einschließlich allem Zubehör und aller persönlicher
Gepäckstücke zu berücksichtigen.
Bei Anhängerbetrieb die spezifischen Geschwindigkeitsgrenzen in den jeweiligen Ländern beachten. Die Höchstgeschwindigkeit
darf keinesfalls 100 km/h überschreiten.
Das ABS-System des
Fahrzeugs kontrolliert nicht
das Bremssystem des Anhängers. Achtung auf rutschigem
Untergrund.
INSTALLATION
DER ANHÄNGERKUPPLUNG
Die Anhängerkupplung ist von Fachpersonal nach eventuellen zusätzlichen und/oder
ergänzenden, vom Hersteller der Vorrichtung
ausgehändigten Anleitungen an die Karosserie montieren zu lassen.
Die einzubauende Anhängervorrichtung
muss den aktuell gültigen Normen mit Bezug auf die EG-Richtlinie 94/20 und den
nachträglichen Veränderungen entsprechen.
Für jegliche Version ist eine für die Anhängelast des Fahrzeugs, an dem der Einbau erfolgt, geeignete Anhängevorrichtung
zu verwenden.
PFür die elektrische Verbindung ist eine,
auf einem Bügel befestigte genormte Steckverbindung zu verwenden. Der Bügel wird
gewöhnlich an der Anhängevorrichtung
selbst befestigt.
Die Bremsanlage des
Fahrzeugs darf auf keinen
Fall für die Steuerung der
Anhängerbremsanlage verändert
werden. Die Bremsanlage des Anhängers muss vollständig unabhängig von der hydraulischen Anlage des Fahrzeugs sein.
Eine eventuelle elektrische Bremse ist mit
einem Kabel von mindestens 2,5 mm2 Querschnitt direkt von der Batterie zu speisen.
Zuzüglich zu den elektrischen Abzweigungen darf an die elektrische Anlage des Fahrzeugs nur das Kabel zur Versorgung einer
eventuellen elektrischen Bremse und das Kabel für die Lampe von höchstens 15 W zur
Innenbeleuchtung des Anhängers angeschlossen werden.
EINBAUSCHEMA (Abb. 1)
Die Struktur der Anhängerkupplung ist
an den durch das Symbol Ø gekennzeichneten Stellen mit 4 Schrauben M8
und 7 Schrauben M10 zu befestigen.
Die innere Platte (2) muss mindestens 6 mm stark sein.
Die innere Platte (3) muss mindestens 4 mm stark sein.
Nach der Montage müssen die Löcher der Befestigungsschrauben versiegelt
werden, um der Infiltrierung von
Abgasen vorzubeugen.
ZUR BEACHTUNG Es ist Vorschrift, auf
gleicher Höhe mit dem Kugelkopf ein (gut
sichtbares) Schild angemessener Größe und
aus geeignetem Material, mit folgender Angabe anzubringen:
Die äußere Platte (4) muss mindestens 5 mm stark sein.
Die Befestigungspunkte (1) müssen
Abstandhalter mit 25 mm Durchmesser
und 6 mm Stärke haben.
MAX. ZULÄSSIGE STÜTZLAST 60 kg.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
Für die elektrischen Verbindungen sind 7
oder 13 polige Steckverbindungen mit
12VDC zu verwenden (Normen CUNA/UNI
und ISO/DIN) und die eventuellen Hinweise des Fahrzeugherstellers und/oder des
Herstellers der Anhängevorrichtung zu beachten.
175
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
A0A0680b
vorhandene
vorhandene Löcher
SCHNITT A-A
2 Schrauben M10
4 Schrauben M8
3 Schrauben M10
2 Schrauben M10
Kugel nach Vorschrift
176
fig. 1
voll beladenes Fahrzeug
Löcher
vorhandene Löcher
Es handelt sich um Reifen, die für die Fahrt
auf Schnee und Eis konzipiert wurden, und
die an Stelle der serienmäßig gelieferten Reifen des Fahrzeugs montiert werden.
Winterreifen mit den selben Abmessungen
der zur Fahrzeugausrüstung gehörenden Reifen verwenden.
Das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz gibt gerne Ratschläge bei der
Wahl des Reifens, der für den vom Kunden
vorgesehenen Einsatz am geeignetesten ist.
Bei der Wahl der Reifenart, für den Fülldruck sowie für die entsprechenden Merkmale der Winterreifen strikt die Angaben im
Kapitel “Technische Merkmale” beachten.
Bei einer Profiltiefe unter 4 mm nimmt die
Wintertauglichkeit der Reifen bedeutend ab.
Sie sollten daher erneuert werden.
Die besonderen Merkmale der Winterreifen bewirken, dass ihre Leistungen beim Einsatz unter normalen Witterungsbedingungen oder bei längeren Autobahnfahrten geringer sind als die Reifen, die zur üblichen
Fahrzeugausrüstung gehören.
Die Winterreifen sind daher nur für den vorgesehenen Verwendungszweck zu benutzen.
ZUR BEACHTUNG Beim Gebrauch von
Winterreifen mit einem Geschwindigkeitsindex unterhalb der vom Fahrzeug erreichbaren (um 5 % erhöhten) Höchstgeschwindigkeit, empfiehlt es sich im Inneren des Fahrzeugs - gut sichtbar für den Fahrer - einen Hinweis mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit dieser Reifen anzubringen
(wie in der EGRichtlinie vorgesehen).
Im Interesse einer größeren Sicherheit bei
der Fahrt, beim Bremsen, einer sicheren
Spurhaltung und Lenkfähigkeit, sind an allen vier Rädern gleiche Reifen (Fabrikat und
Profilausführung) zu montieren.
Es wird daran erinnert, dass die Laufrichtung der Reifen nicht geändert werden soll.
SCHNEEKETTEN
Die Verwendung von Schneeketten unterliegt den in den jeweiligen Ländern gültigen
Vorschriften.
Für die Versionen 1.8 T. SPARK,
2.0 JTS und 1.9 JTD können auf Reifen 195/60 R15 Schneeketten montiert
werden (feingliedrige Schneeketten mit einem maximalen Kettenüberstand von 12
mm vom Reifenprofil verwenden), nicht
aber auf die Reifen 205/60 R15 - 205/55
R16 - 205/55 ZR16 - 215/45 R17 215/45 ZR17 - 225/40 ZR18.
Für die Versionen 3.2 V6 können nur
“Spider”-Ketten auf Reifen 215/45 R17”
und 215/45 ZR 17” montiert werden,
nicht aber auf die Reifen 225/45 ZR17 225/40 ZR18.
Bei Lineaccessori Alfa Romeo stehen SPIKES SPIDER COMPACT Schneeketten (Modell 17003 compact) mit 9 Kettenteilen mit
einstellbarer Länge von 16 mm und Adapter
für die Radkappe zu 17 Zoll zur Verfügung.
Die Schneeketten dürfen nur auf die Reifen der Antriebsräder (Vorderräder) aufgezogen werden.
Es empfiehlt sich vor Kauf oder Verwendung
von Schneeketten Informationen beim Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst einzuholen.
Die Spannung der Schneeketten nach einigen Metern Fahrt überprüfen.
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
WINTER REIFEN
177
KORREKTER GEBRAUCH DES FAHRZEUGS
178
Bei montierten Schneeketten empfiehlt sich die
Ausschaltung des ASR-Systems. Druck auf die Taste ASROFF,
die Led auf der Taste leuchtet.
LÄNGERE
AUSSERBETRIEBSETZUNG
DES FAHRZEUGS
Auf das Notrad können
keine Schneeketten montiert
werden. Bei einer Panne an
einem Vorderrad (Antriebsrad) und
wenn Schneeketten notwendig sind,
kann von der Hinterachse ein normales Rad abmontiert (und soweit
möglich der Reifenfülldruck an den
vorgeschriebenen Wert angepasst)
und das Notrad an seiner Stelle montiert werden. Da somit vorne wieder zwei normale Räder montiert
sind, dürfen Schneeketten verwendet werden und das Problem konnte im Notfall gelöst werden.
Wird das Fahrzeug für längere Zeit stillgelegt, sind folgende Vorsichtsmaßregeln zu
beachten:
Bei montierten
Schneeketten die
Geschwindigkeit
mäßigen, 50 km/h nicht überschreiten. Schlaglöcher meiden, nicht
auf Stufen oder Gehsteige oder auf
langen, schneefreien Strecken fahren, um das Fahrzeug und den
Straßenbelag nicht zu beschädigen.
Es ist weiterhin zu beachten, dass
bei montierten Ketten sich der
Bremsweg verlängert.
– Die Windschutz- und Heckscheiben-Wischgummis mit Talkum behandeln und von
der Scheibe abheben.
– Das Fahrzeug in einem überdachten,
trockenen und möglichst durchlüfteten Raum
abstellen.
– Einen Gang einlegen.
– Sich vergewissern, dass die Handbremse gelöst ist.
– Lackflächen sind zu säubern und mit
Schutzwachs zu bestreichen.
– Blanke Metallteile mit den handelsüblichen Produkten reinigen und schützen.
– Die Fenster ein wenig öffnen.
– Die Reifen mit einem um 0,5 bar höheren Fülldruck als vorgeschrieben aufpumpen,
möglichst auf Holzplanken fahren und periodisch den Reifenfülldruck kontrollieren.
– Die elektronische Diebstahlsicherung
nicht einschalten.
– Die Klemme vom Minuspol der Batterie abnehmen und den Ladestand der Batterie überprüfen. Diese Kontrolle muss
während der Fahrzeugstilllegung alle drei
Monate wiederholt werden. Die Batterie
nachladen, wenn der optische Anzeiger (wo
worgesehen) eine dunkle Färbung ohne grünen Mittelbereich aufweist.
– Die Motorkühlanlage nicht entleeren.
– Das Fahrzeug mit einer Plane aus Stoff
oder aus perforiertem Kunststoff abdecken.
Keine Planen aus kompaktem Kunststoff
verwenden, da sie das Verdunsten der auf
der Fahrzeugoberfläche vorhandenen Luftfeuchtigkeit verhindern.
NOTSTART
Kann das Alfa Romeo CODE-System nicht
die Wegfahrsperre deaktivieren, leuchten die
Kontrolllampen Yund U und der Motor
startet nicht. Zum Anlassen muss der Notstart durchgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Bitte lesen Sie die
Vorgehensweise zuerst durch bevor Sie sie
ausführen.
Unterläuft während der Ausführung ein
Fehler, so ist der Zündschlüssel auf STOP
zu drehen und der Vorgang von Anfang an
zu wiederholen (Punkt 1).
1) Den 5 stelligen, elektronischen Code
der CODE Card ablesen.
2) Den Zündschlüssel auf MAR drehen.
3) Das Gaspedal ganz durchtreten und in
dieser Stellung halten: Die Kontrollleuchte
U auf der Instrumententafel schaltet sich
ca. acht Sekunden ein und geht dann aus;
jetzt kann das Gaspedal losgelassen werden.
4) Die Lampe U beginnt zu blinken: die
Zahl der Blinkzeichen abwarten, die der ersten Ziffer der CODE Card entspricht, dann
das Gaspedal treten und solange getreten
halten, bis die Kontrollleuchte U sich (für
vier Sekunden) einschaltet und dann ausgeht.
Das Gaspedal loslassen.
5) Die Lampe U beginnt erneut zu blinken. Nach der Zahl der Blinkzeichen, die der
zweiten Ziffer der CODE Card entspricht, das
Gaspedal treten und getreten halten.
8) Ein kurzes Blinken der Kontrollleuchte
U (für ca. vier Sekunden) zeigt an, dass
der Vorgang korrekt ausgeführt wurde.
IM NOTFALL
I M N O T FA L L
9) Den Motor anlassen, in dem Sie den
Schlüssel von MAR auf AVV, ohne auf die
Position STOP zurück zu kehren, drehen.
Sollte die Kontrollleuchte U auch weiterhin eingeschaltet sein, drehen Sie den
Schlüssel auf STOP und wiederholen den
ganzen Vorgang ab dem ersten Punkt.
ZUR BEACHTUNG Nach dem Notstart
wird empfohlen, sich an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz zu wenden, da
der Notstartvorgang bei jedem Anlassen wiederholt werden muss.
6) In gleicher Weise für die restlichen Ziffern der CODE Card vorgehen.
7) Nach Eingabe der letzten Ziffer halten
Sie das Gaspedal gedrückt. Die Kontrollleuchte U schaltet sich (für 4 Sekunden)
ein und geht dann aus. Das Gaspedal loslassen.
179
IM NOTFALL
ANLASSEN
MIT HILFSBATTERIE
Bei entladener Batterie (bei Batterien mit
optischer Standanzeige: dunkle Färbung ohne grünen Mittelbereich) kann der Motor mit
einer Fremdbatterie mit gleicher bzw. leicht
größerer Kapazität gegenüber der entladenen Batterie angelassen werden.
Für den Anlassvorgang gehen Sie so vor
(Abb. 1):
1) Den Schutzdeckel auf dem Pluspol der
Batterie durch Druck auf die Öffnungszungen (auf der Vorderseite) abnehmen, dann
die Plusklemmen (das + Zeichen befindet
sich nahe der Klemme) der beiden Batterien mit einem Kabel verbinden.
2) Mit dem zweiten Kabel die Minusklemme (–) der Fremdbatterie mit einem Erdungspunkt E auf dem Motor oder dem Getriebe des zu startenden Fahrzeugs verbinden.
A0A0149b
180
Abb. 1
ZUR BEACHTUNG Die beiden Minusklemmen der Batterien dürfen nicht direkt
miteinander verbunden werden: eventuelle
Funken könnten das aus der Batterie austretende Knallgas entzünden. Befindet sich
die Hilfsbatterie in einem anderen Fahrzeug,
so muss verhindert werden, dass zwischen
diesem und dem Fahrzeug mit der entladenen Batterie versehentlich Metallteile einen Kontakt herstellen.
3) Den Motor anlassen.
4) Nach Start des Motors können die Kabel entfernt werden, und zwar in umgekehrter Reihenfolge.
Springt der Motor nach einigen Anlassvorgängen nicht an, bestehen Sie nicht weiter
auf nutzlosen Versuchen, sondern wenden
sich an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz.
Dieser Anlassvorgang
kann nur durch Fachpersonal ausgeführt werden, da
durch falsches Handeln elektrischer
Funkenschlag starker Intensität
entstehen kann. Die Batterieflüssigkeit ist giftig und korrosiv, vermeiden Sie die Berührung mit Haut
und Augen. Darüber hinaus wird
empfohlen, sich nicht mit offenem
Feuer oder brennenden Zigaretten
der Batterie zu nähern und Funkenbildung zu vermeiden.
Die Benutzung von Batterieladegeräten absolut für
den Notstart vermeiden.
Hierdurch könnten die elektronischen Systeme und im Besonderen
die Elektronik für Zündung und
Versorgung beschädigt werden.
Das Anlassen durch Anschieben, Anschleppen oder
durch Ausnutzen von Gefällen ist unbedingt zu vermeiden.
Bei solchen Vorgängen kann Kraftstoff in den Katalysator gelangen
und ihn irreparabel beschädigen.
Erst nach Start des Motors funktioniert die Servobremse und die elektrische Servolenkung. Es ist deshalb
auf das Bremspedal und Lenkrad
bedeutend mehr Kraft als üblich anzuwenden.
BEI EINER REIFENPANNE
Ist das Fahrzeug mit dem “Fix&Go Reifenschnellreparaturkit” ausgestattet, siehe
die betreffenden Anweisungen im nachfolgenden Kapitel.
ALLGEMEINE HINWEISE
Als Reserverad kann alternativ zum FIX
& GO (auf Wunsch) ein Kleinrad oder Reserverad normaler Dimension geliefert werden. Ein Reifenwechsel und die korrekte Verwendung des Wagenhebers erfordern die
Beachtung einiger Vorsichtsmaßregeln, die
nachstehend aufgeführt sind.
Das stehende Fahrzeug
nach den geltenden Vorschriften markieren: Warnblinklicht, Warndreieck usw.
Es ist ratsam, dass die Passagiere aus dem Fahrzeug aussteigen
und entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs den Radwechsel
abwarten.
Auf abschüssiger Straße oder bei
ungleichmäßigem Boden Keile oder
andere zum Blockieren des Fahrzeugs geeignete Gegenstände vor
bzw. hinter die Räder legen.
Nie den Motor starten,
wenn das Fahrzeug aufgebockt ist.
Bei Anhängebetrieb muss zuerst
der Anhänger abgehängt und dann
das Fahrzeug angehoben werden.
Das Notrad ist spezifisch für das
Fahrzeug, es kann nicht auf anderen Fahrzeugen oder Modellen verwendet werden, noch können Noträder anderer Modelle am eigenen
Fahrzeug angebracht werden.
Bei eventuellem Ersatz des benutzten Radtyps (Leichtmetallfelgen statt Stahlfelgen) muss die
komplette Serie Befestigungsbolzen durch andere geeigneter Abmessung ersetzt werden.
Das Reserverad ist schmaler als
die normalen Räder, es kann nur
für das Anfahren eines Reifenreparaturdienstes für die Reparatur
des Reifens benutzt werden und
die Fahrgeschwindigkeit sollte dabei 80 km/h nicht überschreiten.
IM NOTFALL
ANLASSEN
DURCH ANSCHLEPPEN,
ANSCHIEBEN USW.
181
IM NOTFALL
182
Am Notrad ist ein Aufkleber angebracht, auf dem
die wichtigsten Hinweise
für Gebrauch des Notrads aufgeführt sind bzw. die entsprechenden
Verbote. Der Aufkleber darf auf
keinen Fall entfernt oder abgedeckt
werden. Auf dem Aufkleber steht
in vier Sprachen:
ACHTUNG! NUR FÜR KURZSTRECKEN! 80 km/h MAX! SOBALD ALS MÖGLICH DURCH DAS
STANDARDRAD ERSETZEN. DIESEN
HINWEIS NICHT ÜBERDECKEN.
Auf das Notrad darf absolut keine Radkappe aufgesetzt werden.
Mit montiertem Notrad ändern
sich die Fahreigenschaften. Vermeiden Sie Kavalierstarts, scharfes Bremsen, schnelle Lenkmanöver
und schnelle Kurvenfahrt.
Die gesamte Lebensdauer
des Notrades beträgt ca.
3000 km, danach ist der
Reifen durch einen neuen des gleichen Typs zu ersetzen.
Niemals einen herkömmlichen Reifen auf eine Notradfelge montieren. Das ersetzte Rad so schnell
wie möglich reparieren und montieren lassen.
Der gleichzeitige Einsatz von zwei
oder mehreren Noträdern ist nicht
zulässig.
Die Gewinde der Radbolzen vor
dem Einschrauben nicht schmieren:
sie könnten sich von selbst lockern.
Der Wagenheber dient nur für den
Reifenwechsel an dem Fahrzeug, in
dem er sich befindet oder an einem
Fahrzeug des gleichen Modells. Andere Benutzungsarten, wie zum
Beispiel das Anheben von anderen
Fahrzeugmodellen, sind unbedingt
zu unterlassen. Er darf in keinem
Fall für Reparaturen unter dem
Fahrzeug benutzt werden.
Bei nicht korrekt positioniertem
Wagenheber kann das angehobene Fahrzeug herunterfallen.
Den Wagenheber nicht für höhere als auf seinem Etikett angegebene Lasten benutzen.
Das Notrad darf nicht mit
Schneeketten
versehen
werden. Müssen bei einer
Panne am Vorderrad (Antriebsrad)
Schneeketten aufgezogen werden,
kann das Notrad an Stelle eines Hinterrads montiert werden und dieses
an der Vorderachse. In dieser Weise sind vorn zwei normale Räder
montiert und es dürfen Schneeketten verwendet werden, wodurch
das Problem gelöst wurde.
Auf gar keinen Fall Eingriffe am
Reifenfüllventil vornehmen.
Keinerlei Werkzeug zwischen Felge und Reifen einführen.
Der Luftdruck der Reifen und des
Ersatzrades ist regelmäßig zu kontrollieren, wobei die im Kapitel
“Technische Merkmale” angegebenen Werte zu berücksichtigen sind.
Sie sollten wissen, dass:
– das Gewicht des Wagenhebers 2,100
kg beträgt.
– der Wagenheber keiner Einstellung bedarf.
– der Wagenheber nicht repariert werden
kann. Bei Defekten ist er durch einen Originalwagenheber zu ersetzen.
– Das Fahrzeug so abstellen, dass es den
Verkehr nicht behindert und einen gefahrlosen Radwechsel gestattet. Der Untergrund
soll möglichst eben und ausreichend kompakt sein.
– Den Motor abstellen und die Handbremse anziehen.
– Den ersten oder den Rückwärtsgang einlegen.
A0A0151b
– kein Werkzeug außer seiner Handkurbel am Wagenheber montiert werden kann.
– Durch die Lasche (A, Abb.2) die steife Verkleidungsmatte im Kofferraum entfernen (B).
– Die Blockierungsvorrichtung (A, Abb.
3) lösen.
IM NOTFALL
REIFENWECHSEL
– Den Werkzeugkasten (B) herausnehmen und neben das auszuwechselnde Rad
stellen.
– Das Notrad (C) herausnehmen.
– Die Radkappe (A, Abb. 4) entfernen
(nur bei Versionen mit Stahlfelgen)
Für den Reifenwechsel gehen Sie so vor:
A0A0645b
Abb. 2
A0A0154b
Abb. 3
Abb. 4
183
IM NOTFALL
– Mit dem beiliegenden Schraubenschlüssel (A, Abb. 5) die Radbolzen um
etwa eine Umdrehung lockern.
– Den Wagenheber unter dem Fahrzeug
nahe dem zu wechselnden Rad ansetzen
und dabei darauf achten, dass der aerodynamische Plastikschutz nicht beschädigt
wird.
– Die Vorrichtung (A, Abb. 6) für das
Ausfahren des Wagenhebers bedienen, bis
die Nute (B) auf dem oberen Teil des Wagenhebers sich korrekt in das untere Profil
der Karosse (C) ungefähr 40 cm vom Profil des Radkastens einfügt.
– Die Kurbel für Bedienung des Wagenhebers einsetzen und das Fahrzeug anheben, bis das Rad einige Zentimeter über dem
Boden steht.
– Vergewissern Sie sich, dass die Kontaktfläche des Notrades mit der Radnabe
sauber und frei von Verunreinigungen ist, die
später die Lockerung der Radbolzen verursachen könnten.
– Das Notrad anbringen, wobei man darauf achten muss, dass das Loch (A, Abb.
7) auf den betreffenden Zentrierstift (B)
eingepaßt wird.
– Mit dem mitgelieferten Schraubenschlüssel die fünf Radbolzen festschrauben.
– Das Fahrzeug herunter lassen und den
Wagenheber ausziehen.
– Mit dem mitgelieferten Schraubenschlüssel die Radbolzen in der Reihenfolge
laut Abb. 8 festziehen.
A0A0694b
Abb. 5
– Unter Befolgung der zuvor beschriebenen Vorgehensweise das Fahrzeug aufbocken und das Notrad abmontieren.
Für Versionen mit Stahlfelgen:
– Das Notrad anbringen, wobei man darauf achten muß, dass das Loch (A, Abb.
7) mit dem entsprechenden Zentrierbolzen
(B) übereinstimmt.
– Vergewissern Sie sich, dass die Kontaktfläche des Normalrades mit der Radnabe sauber und frei von Verunreinigungen ist,
die später die Lockerung der Radbolzen verursachen könnten.
A0A0695b
– Die Befestigungsbolzen vollständig lösen, dann das Rad entfernen.
184
WIEDERMONTAGE
DES NORMALEN RADES
Abb. 6
– Das Fahrzeug herunter lassen und den
Wagenheber ausziehen.
– Mit dem mitgelieferten Schraubenschlüssel die Radbolzen in der Reihenfolge
laut Abb. 8 festziehen.
– Die Radkappe aufsetzen, wobei das Füllventil aus der dafür vorgesehenen Öffnung
der Radkappe herausragt.
– Auf den Umfang der Radkappe drücken,
ausgehend vom Bereich nahe dem Füllventil, damit diese komplett einrastet.
ZUR BEACHTUNG Eine unkorrekte
Montage könnte das Ablösen der Radkappe
bei fahrendem Fahrzeug verursachen.
– Den Zentrierbolzen (A, Abb. 9) in einem der Schraubgewinde an der Radnabe
anschrauben.
– Das Rad auf den Stift setzen und durch
den mitgelieferten Schraubenschlüssel die
vier freien Radbolzen einschrauben, der Einsatz der Bolzen wird durch die mitgelieferte Verlängerung (B) erleichtert.
– Den Zentrierstift (A, Abb. 9) ausschrauben und den noch fehlenden Radbolzen einschrauben.
– Das Fahrzeug herunter lassen und den
Wagenheber ausziehen.
– das Notrad in die entsprechende Aufnahme im Gepäckraum legen
– den Wagenheber durch leichtes Eindrücken in seiner Aufnahme verstauen, um
Vibrationen während der Fahrt zu vermeiden
– die benutzten Werkzeuge wieder in die
im Werkzeugkasten vorgesehenen Aufnahmen einsetzen
– den Werkzeugkasten auf das Notrad setzen und beide mit der Blockierungsvorrichtung (A, Abb. 3) befestigen
– die Bodenmatte im Kofferraum wieder
korrekt an ihren Platz legen.
– Mit dem mitgelieferten Schraubenschlüssel die Radbolzen in der gleichen Reihenfolge wie für das Notrad Abb. 8 festziehen.
A0A0155b
Abb. 7
Nach beendeter Arbeit:
Für Versionen mit
Leichtmetallfelgen:
IM NOTFALL
– Unter Benutzung des mitgelieferten
Schraubenschlüssels die Radbolzen festschrauben.
A0A0156b
Abb. 8
A0A0693b
Abb. 9
185
IM NOTFALL
REIFENSCHNELLREPARATURKIT
FIX&GO automatic
An Stelle der üblichen Ausstattung mit
Werkzeug und Notrad wird das Fahrzeug
mit einem Kit für die Schnellreparatur von
Reifen geliefert, der mit “FIX&GO automatic” bezeichnet wird.
Der Kit Abb. 10 befindet sich im Kofferraum. Im Schnellreparaturkit sind auch ein
Schraubenzieher und ein Abschleppring enthalten.
Der Schnellreparaturkit umfasst:
– eine Spraydose A, Abb. 10 mit Dichtungsflüssigkeit, ausgestattet:
– mit einem Füllschlauch B
– einen Aufkleber C mit der Aufschrift
“max 80 km/h”, der nach der Reifenreparatur gut sichtbar für den Fahrer (auf dem
Armaturenbrett) angebracht wird;
– ein Informationsblatt Abb. 11, das für
den korrekten Gebrauch des Schnellreparaturkits verwandt und dann dem Reifendienst
für den mit dem Reifenreparaturkit behandelten Reifen ausgehändigt wird;
– ein Paar Schutzhandschuhe im seitlichen
Fach des Kompressors;
– Adapter für verschiedene Aufblasvorrichtungen.
– einen Kompressor D mit Manometer
und Anschlüssen;
A0A1095b
186
Abb. 10
A0A1096b
Abb. 11
Bei einer von Fremdkörpern verursachten Reifenpanne ist es möglich,
Löcher bis zu einem Durchmesser
von maximal 4 mm im Profil oder
seitlich am Reifen zu reparieren.
MAN SOLLTE WISSEN, DASS:
die Dichtflüssigkeit des Schnellreparaturkits bei Außentemperaturen zwischen
–20ºC und +50ºC wirksam ist und die Versiegelungsflüssigkeit einen Verfalltermin hat.
Einschnitte an den Reifenflanken können nicht repariert werden. Den Schnellreparaturkit nicht für einen Reifen
benutzen, der durch Fahrt mit dem
platten Reifen beschädigt wurde.
Bei Schäden an den Radfelgen (Verformung des
Felgenrandes, die einen
Luftverlust verursacht), ist die Reparatur nicht möglich. Keine Fremdkörper (Schrauben oder Nägel), die
in den Reifen eingedrungen sind,
herausziehen.
Die Spraydose enthält
Glykoläthylen und Gummimilch: diese Substanz kann
Allergien hervorrufen, ist schädlich
beim Schlucken und reizt die Augen.
Sie kann eine Sensibilisierung durch
Einatmen und Berührung verursachen. Den Kontakt mit Augen, Haut
und Kleidern vermeiden; bei
Berührung sofort mit viel Wasser
abspülen. Im Falle von Schlucken
kein Erbrechen hervorrufen, sondern den Mund spülen und viel
Wasser trinken und sofort einen
Arzt aufsuchen. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Das
Produkt kann von Asthmatikern
nicht benutzt werden. Während
den Einfüll- und Ansaugvorgängen
nicht die Dämpfe einatmen. Bei allergischen Reaktionen sofort einen
Arzt heranziehen. Die Dose in dem
dafür vorgesehenen Fach, fern von
Wärmequellen aufbewahren. Das
Versiegelungsmittel hat ein Verfalldatum.
IM NOTFALL
Das Informationsblatt und
den mit dem Reparaturkit
behandelten Reifen dem
Reifendienst aushändigen.
187
IM NOTFALL
Der Kompressor darf nicht
länger als 20 Minuten benutzt werden: Überhitzungsgefahr! Der Reparaturkit ist
nicht für eine definitive Reparatur
geeignet, der damit behandelte
Reifen kann nur für eine begrenzte Zeit benutzt werden.
AUFPUMPEN
Benutzen Sie hierfür die
mit dem Schnellreparaturkit mitgelieferten Hand-
– die Verschlusskappe des Reifenventils
entfernen, den Füllschlauch A, Abb. 14
herausnehmen und den Ring B, Abb. 15
auf das Reifenventil aufschrauben;
schuhe.
A0A1098b
Bitte gehen Sie so vor:
Die Spraydose mit dem
Versiegelungsmittel muss
bei Verfall ersetzt werden.
Die Dose und das Versiegelungsmittel muss entsprechend den nationalen und lokalen Vorschriften
entsorgt werden.
– Den Reifen für den Vorgang mit dem
Ventil A, Abb. 13 wie in der Abbildung gezeigt, positionieren, dann die Handbremse anziehen, den Schnellreparaturkit herausnehmen und nahe dem Rad auf
den Boden legen;
Abb. 14
A0A1097b
188
Abb. 13
A0A1099b
Abb. 15
– den Reifen mit dem richtigen Druck aufpumpen. Es empfiehlt sich, den Reifendruck
für eine noch genauere Ablesung am Manometer B, Abb. 16 bei ausgeschaltetem
Kompressor zu kontrollieren;
– Wird innerhalb 5 Minuten nicht ein
Druck von mindestens 1,5 bar erreicht, den
Kompressor vom Ventil und Steckdose abtrennen, dann das Fahrzeug ca. zehn Meter vor oder zurück fahren, damit sich die
Dichtflüssigkeit im Reifen verteilen kann und
dann den Vorgang wiederholen;
A0A1100b
Abb. 16
A0A0647b
Abb. 17
– Wenn trotz dieses letzten Eingriffs der
Druck von mindestens 1,8 bar innerhalb 5
Minuten nach der Kompressoreinschaltung
nicht erreicht wird, nicht weiterfahren, da
der Reifen zu stark beschädigt wäre und der
Schnellreparaturkit den Reifendruck nicht in
ausreichender Weise garantieren kann; wenden Sie sich an das autorisierte Alfa Romeo
Kundendienstnetz;
IM NOTFALL
– der Schalter A, Abb. 16 des Kompressors soll auf 0 stehen (ausgeschaltet
sein), dann den Motor starten, den Stecker
A, Abb. 17 in die Steckdose/Zigarrenanzünder auf dem vorderen Tunnel einstecken und den Kompressor einschalten, in
dem der Schalter A, Abb. 16 auf I (eingeschaltet) gedreht wird;
– Wurde der korrekte Reifendruck dagegen erreicht, sofort weiterfahren;
Der Aufkleber muss gut
sichtbar angebracht werden, um darauf hinzuweisen, dass der Reifen mit dem Reparaturkit repariert wurde. Mit
Vorsicht fahren, 80 km/h nicht
überschreiten. Starke Beschleunigung und scharfes Bremsen vermeiden.
189
IM NOTFALL
– Nach ca. 10 Minuten Fahrt anhalten und
nochmals den Reifendruck überprüfen; bitte denken Sie daran, zuvor die Handbremse anzuziehen;
– Fahren Sie vorsichtig den autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst an.
Sinkt dagegen der Druck
unter 1,8 bar ab, nicht weiterfahren: der Schnellreparaturkit Fix & Go automatic kann
die korrekte Dichtheit nicht garantieren, da der Reifen zu stark beschädigt ist. Bitte wenden Sie sich
an den autorisierten Alfa Romeo
Kundendienst.
Es ist unbedingt darauf
hinzuweisen, dass der Reifen mit einem Schnellreparaturkit repariert wurde. Das Informationsblatt für den mit dem
Reparaturkit behandelten Reifen
dem Kundendienst aushändigen.
NUR FÜR DIE KONTROLLE UND
WIEDERHERSTELLUNG DES
FÜLLDRUCKS
Der Kompressor kann auch nur für die Wiederherstellung des Reifendrucks verwandt
werden. Nehmen Sie dazu den Schnellanschluss A, Abb. 18 ab und verbinden den
Kompressor direkt mit dem Ventil des aufzufüllenden Reifens Abb. 19; in dieser
Weise ist die Spraydose nicht mit dem Kompressor verbunden und es wird auch kein
Versiegelungsmittel eingespritzt.
– wird dagegen ein Druck von wenigstens
1,8 bar gemessen, den Reifen (bei laufendem Motor und angezogener Handbremse)
mit dem korrekten Druck füllen und weiterfahren;
A0A1101b
190
Abb. 18
A0A1102b
Abb. 19
– die neue Dose einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen;
Zum Austausch der Spraydose gehen Sie
bitte wie folgt vor:
– das Verbindungsstück A aufsetzen oder
den Schlauch B mit seiner Aufnahme verbinden.
– das Verbindungsstück A, Abb. 20 lösen und den Schlauch abnehmen B;
– ruotare in senso antiorario la bomboletta
da sostituire e sollevarla;
Es muss unbedingt jedem,
der das Fahrzeug benutzen
könnte, mitgeteilt werden,
dass ein Reifen des Fahrzeugs mit
dem Schnellreparaturkit repariert
wurde. Den Aufkleber dem Personal aushändigen, das die betreffenden Rückstellungsvorgänge ausführt.
IM NOTFALL
VERFAHREN ZUM AUSTAUSCH
DER SPRAYDOSE
A0A01103b
Abb. 20
191
IM NOTFALL
AUSWECHSELN EINER
GLÜHLAMPE
Veränderungen oder Reparaturen an der elektrischen Anlage, die unsachgemäß oder ohne Berücksichtigung
der technischen Eigenschaften der
Anlage ausgeführt wurden, können
zu Betriebsstörungen mit Brandgefahr führen.
192
Der eventuelle Ersatz der
Lampen sollte - soweit
möglich - nur durch das autorisierte Alfa Romeo Kundendienstnetz ausgeführt werden. Das
korrekte Funktionieren und die
Ausrichtung der Scheinwerfer sind
grundsätzliche Voraussetzungen
für die Fahrsicherheit und um gesetzlich vorgeschriebene Strafen zu
vermeiden.
Zufolge der hohen Versorgungsspannung können
Xenon-Gasentladungslampen nur durch das Fachpersonal gewechselt werden: Todesgefahr!
Wenden Sie sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
In den Halogenlampen befindet sich Gas unter Druck,
bei einem Bruch könnten
daher Glasteilchen umher geschleudert werden.
Bei Halogenlampen sollte
nur der Metallteil der Lampe angefasst werden. Die
Berührung des Glaskolbens mit den
Fingern reduziert die abgegebene
Helligkeit und kann auch die Lebensdauer der Lampe selbst verkürzen. Bei versehentlicher Berührung
kann der Lampenkolben mit einem
mit Alkohol befeuchteten Lappen gesäubert werden; dann trocknen lassen.
LAMPENARTEN (Abb. 21)
– Wenn ein Licht nicht brennt, überprüfen
Sie bitte vor dem Auswechseln der Glühlampe, dass die betreffende Sicherung unversehrt ist.
Im Fahrzeug sind verschiedene Lampenarten installiert:
– Die Anordnung der Sicherungen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt “Auswechseln der Sicherungen” in diesem Kapitel.
A.
Glühlampen vollständig aus
Glas
Sie werden unter Druck eingesetzt,
zum Herausnehmen die Lampe ziehen.
B.
Glühlampen mit Bajonettsockel
Zum Herausnehmen aus der Halterung auf den Lampenkolben drücken
und dann gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
– Prüfen Sie vor dem Auswechseln der
Glühlampe bitte, dass deren Kontakte nicht
oxidiert sind.
– Durchgebrannte Glühlampen sind durch
neue gleichen Typs und gleicher Leistung zu
ersetzen.
– Nach dem Auswechseln einer Glühlampe in den Scheinwerfern ist stets aus Sicherheitsgründen die Einstellung des Leuchtkegels zu kontrollieren.
C.
D.-E. Halogenlampen
Nach Lösen der Haltefeder kann die
Birne aus der Halterung genommen
werden.
F.
Xenonlampen
Zur Herausnahme der Lampe muss
der Befestigungsring gelöst und die
betreffende Rückhaltefeder ausgehakt werden.
IM NOTFALL
ALLGEMEINE HINWEISE
A0A0503b
Zylindrische Lampen
Zum Herausnehmen vorsichtig die
Kontakte aufbiegen.
Abb. 21
193
IM NOTFALL
194
LAMPEN
ABBILDUNG 21
TYP
LEISTUNG
AFernlicht
D
H7
55W
Abblendlicht
D
H7
55W
Standlicht mit Xenongasentladung
F
DS2
35W
Standlicht vorn
B
H6W
6W
Nebelscheinwerfer
E
H1
55W
Fahrtrichtungsanzeiger vorn
B
PY21W
21W
Fahrtrichtungsanzeiger seitlich
A
W5W
5W
Fahrtrichtungsanzeiger hinten
B
P21W
21W
Standlicht hinten - Bremslicht
B
P21/5W
5W/21W
drittes Bremslicht (zusätzliches Bremslicht)
–
Led
–
Rückwärtsgang
B
P21W
21W
Nebelschlusslicht
B
P21W
21W
Kennzeichenbeleuchtung
A
W5W
5W
Einstieglicht
C
C5W
5W
Deckenleuchte vorn
C
C10W
10W
Deckenleuchte hinten
C
C10W
10W
Makeupspiegelbeleuchtung
A
W1,2W
1,2W
Handschuhfachbeleuchtung
A
W5W
5W
Kofferraumbeleuchtung
C
C5W
5W
SCHEINWERFER MIT XENONGASENTLADUNG
Die Lampen sind in folgender Weise im
Scheinwerfer angeordnet (Abb. 22):
HALOGENSCHEINWERFER
ZUR BEACHTUNG Für den Lampentyp
und die betreffende Stärke siehe die Angaben im vorherigen Kapitel “Wenn eine Birne ausgetauscht werden muss”.
Die vordere Scheinwerfergruppe enthält
die Lampen für Stand-, Abblend-, Fernlicht
und Nebelscheinwerfer.
Zufolge der hohen Versorgungsspannung muss
der eventuelle Ersatz einer
Xenon-Gasentladungsbirne durch
das Fachpersonal erfolgen: Todesgefahr! Wenden Sie sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
(A) Nebelscheinwerfer.
(B) Abblendlicht.
(C) Standlicht.
IM NOTFALL
WENN EIN
AUSSENLICHT
AUSFÄLLT
(D) Fernlicht.
Für Ersatz der Lampen für Stand-, Abblendund Fernlicht muss der Deckel (A, Abb.
23) nach Aushakung der betreffenden Rückhaltezungen (B) entfernt werden.
Für Ersatz der Lampen der Nebelscheinwerfer muss der Deckel (C) nach Drehen
gegen den Uhrzeigersinn entfernt werden.
A0A0159b
Abb. 22
A0A0160b
Abb. 23
195
IM NOTFALL
Nach erfolgtem Ersatz
müssen die Deckel wieder
korrekt aufgesetzt und ihre Blockierung durch Einrasten kontrolliert werden.
Nebelscheinwerfer (Abb. 24)
ZUR BEACHTUNG Wenn die Lampe
im linken Scheinwerfer ersetzt werden
muss, muss für besseren Zugang zum Motorraum die seitliche Zierleiste nahe dem
Scheinwerfer selbst entfernt werden.
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
– Den Schutzdeckel durch Drehen gegen
den Uhrzeigersinn entfernen.
ZUR BEACHTUNG Auf der Innenfläche
der Scheinwerfer kann ein leichter Beschlag
erscheinen: dies bedeutet keine Anomalie,
es handelt sich nur um ein natürliches Vorkommnis bei niedrigen Temperaturen auf
Grund der Luftfeuchtigkeit. Der Beschlag verschwindet schnell nach Einschaltung der
Scheinwerfer. Sind dagegen Tropfen im Inneren der Scheinwerfer vorhanden, lässt dies
auf Wasserinfiltration schließen, bitte wenden Sie sich an das Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienstnetz.
196
– Den Steckverbinder abtrennen (A).
– Die Lampenbefestigungsfeder loshaken
(B).
– Die Lampe herausnehmen und ersetzen.
A0A0161b
Abb. 24
– Die neue Lampe einsetzen, wobei das
Profil des Metallteils in die Aufnahme der
Scheinwerferparabel eingepasst wird, dann
die Lampenbefestigungsfeder wieder einhängen (B).
– Den Steckverbinder wieder aufsetzen
(A).
– Den Schutzdeckel in korrekter Weise
wieder aufsetzen.
Standlicht vorn (Abb. 26)
Fernlicht (Abb. 27)
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
– Den Schutzdeckel nach Aushängung der
betreffenden Rückhaltevorrichtungen entfernen.
– Den Schutzdeckel nach Aushängung der
betreffenden Rückhaltevorrichtungen entfernen.
– Den Schutzdeckel nach Aushängung der
betreffenden Rückhaltevorrichtungen entfernen.
– Den Steckverbinder abtrennen (A).
– Unter Benutzung der Verlängerung (A)
an der Lampenhalterung (B) die unter Druck
eingesetzte Lampenhalterung ausziehen.
– Den Steckverbinder abtrennen (A).
– Die Lampenbefestigungsfeder aushaken
(B).
– Die Lampe herausnehmen und ersetzen.
– Die neue Lampe einsetzen, wobei das
Profil des Metallteils in die Aufnahme der
Scheinwerferparabel eingepasst wird, dann
die Lampenbefestigungsfeder wieder einhängen (B).
– Die Lampe (C) unter leichtem Druck und
Drehen gegen den Uhrzeigersinn herausnehmen.
– Den Steckverbinder wieder aufsetzen (A).
– Die Lampe ersetzen und die Lampenhalterung wieder einsetzen, die durch Einrasten blockiert; und die korrekte Position
der Lampe, durch Betrachtung des Scheinwerfers von außen, kontrollieren.
– Den Schutzdeckel in korrekter Weise
wieder aufsetzen.
– Den Schutzdeckel in korrekter Weise
wieder aufsetzen.
A0A0162b
Abb. 25
– Die Lampenbefestigungsfeder aushaken
(B).
– Die Lampe herausnehmen und ersetzen.
– Die neue Lampe einsetzen, wobei das
Profil des Metallteils in die Aufnahme der
Scheinwerferparabel eingepasst wird, dann
die Lampenbefestigungsfeder wieder einhängen (B).
– Den Steckverbinder wieder aufsetzen (A).
– Den Schutzdeckel in korrekter Weise
wieder aufsetzen.
A0A0342b
Abb. 26
IM NOTFALL
Abblendlicht (Abb. 25)
A0A0164b
Abb. 27
197
IM NOTFALL
FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
VORN (Abb. 28-29)
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
– mit dem mitgelieferten Schraubenzieher nahmen Sie die transparente Gruppe
durch Einwirkung auf die beiden Metallfedern, wie in der Abbildung gezeigt, heraus;
– die Lampe ersetzen;
– die Lampenhalterung wieder einsetzen,
gegen den Uhrzeigersinn drehen und die korrekte Blockierung kontrollieren;
– die transparente Abdeckung wieder aufsetzen.
– Die unter Druck eingesetzte Lampe herausnehmen und ersetzen.
– die Lampe (B) unter leichtem Druck und
Drehen gegen den Uhrzeigersinn herausnehmen;
– Die Lampenhalterung (B) wieder in die
transparente Gruppe einsetzen, die Gruppe
wieder einsetzen und die Blockierung durch
Einrasten der Befestigungsfeder (A) kontrollieren.
A0A0625b
Abb. 28
– Die transparente Abdeckung gegen die
Fahrtrichtung des Fahrzeugs verschieben,
um die Befestigungsfeder (A) zusammen
zu drücken. Den vorderen Teil befreien und
die Gruppe herausnehmen.
– Die Lampenhalterung (B) gegen den
Uhrzeigersinn drehen und aus der transparenten Gruppe nehmen.
– die Lampenhalterung (A) im Uhrzeigersinn drehen und herausziehen;
198
FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
SEITLICH (Abb. 30)
A0A0626b
Abb. 29
A0A0166b
Abb. 30
Die Rückfahrleuchte und die Nebelrückleuchte (beide Rückfahrleuchten für die Version Mexiko) befinden sich im unteren Teil
der Leuchtgruppe, die an der hinteren Stoßstange befestigt ist.
– vom unteren Teil der Stossstange (Abb.
31) drehen Sie die Lampenhalterung (A,
Abb. 32) gegen den Uhrzeigersinn und
ziehen sie heraus. Achtung bei noch heißem
Auspuff: Verbrennungsgefahr;
– die Lampe unter leichtem Druck und Drehen gegen den Uhrzeigersinn herausnehmen;
– die Lampe ersetzen und dann die Lampenhalterung wieder einsetzen.
Es empfiehlt sich jedoch, diesen Vorgang
durch den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst ausführen zu lassen.
A0A0627b
Abb. 31
FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
HINTEN, STAND- UND
BREMSLICHT HINTEN
(Abb. 33-34)
Die hinteren Fahrtrichtungsanzeiger, das
Stand- und Bremslicht befinden sich in der
hinteren Lichtgruppe an der Karosserie.
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
– vom Kofferraum aus öffnen Sie das Fach
(A, Abb. 33), dann die Klappe (B) durch
die Lasche (C);
– die Lampenhalterung für Stand- und
Bremslicht (Doppellichtlampe) (D, Abb.
34) oder aber die Lampenhalterung der
Blinker (E, Abb. 34) gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausnehmen;
A0A0628b
Abb. 32
IM NOTFALL
Der Ersatz der Lampe erfolgt in folgender
Weise:
RÜCKFAHRLICHT
UND NEBELSCHLUSSLICHT
(Abb. 31-32)
A0A0629b
Abb. 33
199
IM NOTFALL
– die Lampe (F oder G) leicht drücken,
gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausnehmen;
– die Lampe ersetzen;
– die Lampenhalterung durch Drehen im
Uhrzeigersinn einsetzen und die korrekte
Blockierung kontrollieren;
– Die Klappe (B) und das Fach (A)
schliessen.
A0A0630b
KENNZEICHENLEUCHTE
(Abb. 35)
DRITTES BREMSLICHT
(Abb. 36-37)
Für Ersatz der Lampen gehen Sie so vor:
– Durch Einwirkung im Pfeilpunkt auf den
Rahmen der transparenten Gruppe die Befestigungsfeder (B) komprimieren. Die gegenüberliegende Seite befreien und die
Gruppe herausnehmen.
– Die Lampenhalterung (A) gegen den
Uhrzeigersinn drehen und aus der transparenten Gruppe herausnehmen.
Für Ersatz der Led-Gruppe gehen Sie so
vor:
– die Heckklappe öffnen und mit einem
Schraubenzieher die beiden Verkleidungen
(A, Abb. 36) entfernen;
– die beiden Befestigungsschrauben (B)
der Led-Gruppe lösen;
– Die unter Druck eingesetzte Lampe herausnehmen und ersetzen.
A0A0631b
– Die Lampenhalterung (A) wieder in die
transparente Gruppe einsetzen, dann die
Gruppe einsetzen und die erfolgte Blockierung durch Einrasten der Befestigungsfeder
(B) kontrollieren.
A0A0171b
200
Abb. 34
Abb. 35
Abb. 36
– Der erneute Einbau in die Heckklappe
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie oben
beschrieben.
EINSTIEGLICHT (Abb. 38)
(für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen)
Zum Ersatz der Lampe gehen Sie so vor:
– Die Tür öffnen und die Befestigungsschraube (A) der transparenten Gruppe losschrauben.
– Die aus zwei transparenten Blöcken bestehende Gruppe herausnehmen, dann die
Lampe nach Aufbiegen der seitlichen Kontake ersetzen und kontrollieren, dass die
neue Lampe korrekt zwischen den Kontakten blockiert ist.
– Die beiden transparenten Blöcke zusammen setzen und die Befestigungsschraube (A) festziehen.
A0A0632b
Abb. 37
WENN EIN
INNENLICHT
AUSFÄLLT
INNENLEUCHTE VORN
(Abb. 39-40)
Für Ersatz der Lampen gehen Sie so vor:
– Die Innenleuchte (A) durch Einwirkung
an den durch die Pfeile angezeigten Punkten (nahe der Rückhaltezunge) herausnehmen.
– Den Schutzdeckel (B) öffnen.
– Die betreffende Lampe nach Aufbiegen
der seitlichen Kontakte ersetzen und kontrollieren, dass die neue Lampe korrekt zwischen den Kontakten blockiert ist.
A0A0174b
Abb. 38
IM NOTFALL
– den Steckverbinder (C, Abb. 37) abtrennen und die Led-Gruppe (D) herausnehmen und durch eine neue ersetzen;
A0A0175b
Abb. 39
201
IM NOTFALL
– Den Schutzdeckel (B) schliessen.
– Die Innenleuchte wieder einsetzen, und
durch leichten Druck auf die Rückhaltezungen einrasten lassen.
INNENLEUCHTE HINTEN
(Abb. 41-42)
Zum Ersatz der Lampe gehen Sie so vor:
– Die Innenleuchte (A) durch Hebeleinwirkung an den Pfeilpunkten herausnehmen.
– Der Wiedereinbau der Innenleuchte beginnt mit dem Einsatz auf der Seite des
Steckverbinders und Eindrücken des anderen Teils bis zum hörbaren Einrasten der
Rückhaltezunge (B).
– Die betreffende Lampe nach Aufbiegen
der seitlichen Kontakte ersetzen und kontrollieren, dass die neue Lampe korrekt zwischen den Kontakten blockiert ist.
A0A0176b
202
Abb. 40
A0A0177b
Abb. 41
A0A0178b
Abb. 42
– Die Lampenhalterung (C) wieder korrekt in die Aufnahme einsetzen.
Für Ersatz der Lampe gehen Sie so vor:
– Die Klappe (A) des Spiegels öffnen.
– Die transparente Abdeckung (B) durch
Hebeleinwirkung an den Pfeilpunkten herausnehmen.
– Die transparente Abdeckung (B) zuerst
auf einer Seite und dann durch Druck auf die
andere Seite bis zum hörbaren Einrasten der
Rückhaltezunge einsetzen.
Zum Ersatz der Lampe gehen Sie so vor:
– Das Handschuhfach öffnen, die Innenleuchte (A) durch Hebeleinwirkung an den
Pfeilpunkten herausnehmen.
– Den Schutz (B) öffnen und die unter
Druck eingesetzte Lampe erneuern.
– Die Lampenhalterung (C) vorsichtig aus
der Aufnahme nehmen, die unter Druck eingesetzte Lampe herausnehmen und durch
eine neue ersetzen.
– Den Schutz (B) der transparenten Abdeckung schliessen.
A0A0179b
Abb. 43
HANDSCHUHFACHBELEUCHTUNG
(Abb. 45-46)
IM NOTFALL
MAKEUPSPIEGEL
LEUCHTE (Abb. 43-44)
A0A0180b
Abb. 44
A0A0181b
Abb. 45
203
IM NOTFALL
– Die Innenleuchte zuerst auf einer Seite
korrekt einsetzen und dann durch Druck auf
die andere Seite bis zum hörbaren Einrasten
der Rückhaltezunge.
KOFFERRAUMBELEUCHTUNG
(Abb. 47-48)
Zum Ersatz der Lampe gehen Sie so vor:
– Die Heckklappe öffnen;
– Die Innenleuchte (A, Abb. 47) durch
Hebeleinwirkung im Pfeilpunkt herausnehmen;
A0A0182b
204
Abb. 46
– Die Lampe (B, Abb. 48) nach Aufbiegen der seitlichen Kontakte ersetzen und
kontrollieren, dass die neue Lampe korrekt
durch die Kontakte blockiert wird;
– Die Innenleuchte zuerst auf einer Seite
einsetzen und dann durch Druck auf die andere Seite bis zum hörbaren Einrasten der
Rückhaltezunge (C).
A0A0648b
Abb. 47
A0A0649b
Abb. 48
ALLGEMEINES
(B) - unversehrte Sicherung
Die Sicherung ist ein Schutzelement für
elektrische Schaltkreise, das bei Defekten
oder unsachgemäßen Eingriffen an einem
Schaltkreis einschreitet (bzw. durchbrennt.
Wenn eine Vorrichtung nicht funktioniert,
muss deshalb zuerst die entsprechende Sicherung überprüft werden. Das Leiterelement (A, Abb. 49) darf nicht unterbrochen sein, anderenfalls muss die durchgebrannte Sicherung durch eine neue mit dem
gleichen Amperewert (gleiche Farbe) ausgewechselt werden.
(C) - Sicherung mit unterbrochenem Sicherungselement.
Wenn eine Hauptsicherung (MAXI-FUSE oder MEGA-FUSE) eingeschritten
ist, versuchen Sie nicht sie zu repararieren, sondern wenden sich an
das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz.
IM NOTFALL
AUSWECHSELN DER SICHERUNGEN
Für Austausch einer Sicherung benutzen
Sie die Pinzette (D), die sich im Sicherungskasten befindet.
Eine defekte Sicherung
darf niemals durch Metalldrähte oder andere Materialien ersetzt werden. Verwenden Sie stets unversehrte Sicherungen gleicher Farbe.
Vor dem Auswechseln einer Sicherung muss man
sich vergewissern, dass
der Zündschlüssel abgezogen ist
und/oder alle Verbraucher ausgeschaltet sind.
Die Sicherung darf niemals durch eine neue mit
höherer Stromstärke ersetzt werden: BRANDGEFAHR.
Sollte die Sicherung erneut durchbrennen, wenden Sie sich an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz.
A0A0185b
Abb. 49
205
IM NOTFALL
A0A0187b
Für die Anordnung der Sicherungen siehe
die zusammenfassende Tabelle auf den
nachfolgenden Seiten unter Bezug auf folgende Abbildungen Abb. 52, Abb. 53
und 54.
Die Sicherungen des Alfa GT sind in
drei Verteilern gruppiert, wobei der eine sich
auf dem Armaturenbrett, der zweite auf dem
Pluspol der Batterie und der dritte neben der
Batterie selbst befindet.
Für Zugang zu den Sicherungen auf dem
Armaturenbrett schrauben Sie die zwei Rückhaltevorrichtungen (A, Abb. 50) los und
entfernen die Schutzverkleidung (B).
Für Zugang zu den Sicherungen im Verteiler auf dem Batteriepol muss der Schutzdeckel durch Druck auf die Öffnungszungen
(auf der Vorderseite) entfernt werden.
Abb. 51
A0A0134b
Für Zugang zu den Sicherungen im Verteiler neben der Batterie muss die Rückhaltefeder auf dem Umfang (A, Abb. 51)
ausgehakt und der Schutzdeckel (B) entfernt werden.
A0A0186b
206
Abb. 50
Abb. 52 - Verteiler auf dem Armaturenbrett
A0A0215b
IM NOTFALL
A0A0137b
Abb. 53 - Verteiler neben der Batterie
Abb. 54 - Verteiler auf dem Pluspol der Batterie
207
IM NOTFALL
ZUSAMMENFASSUNG ALLER SICHERUNGEN
LEUCHTE
ABBILDUNG
SICHERUNG
AMPERE
Warnblinklicht
52
F53
10
Abblendlicht rechts
52
F12
10
Abblendlicht links
52
F13
10
Fernlicht rechts
53
F14
10
Fernlicht links
53
F15
10
Nebelscheinwerfer
53
F30
15
Bremslicht
52
F37
10
Rückwärtsgang
52
F35
7,5
+30 Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
52
F53
10
ABBILDUNG
SICHERUNG
AMPERE
Pumpe Selespeedgetriebe
53
F03 (MAXI-FUSE)
30
Zusatzheizung
54
F73 (MAXI-FUSE)
30
Leuchtweitenregler
52
F13
10
Klimaanlage
52
F31
7,5
Klimaanlage
52
F39
15
Klimaanlagenkompressor
53
F19
7,5
Relaisspule der Heizungsgruppe
52
F31
7,5
VERBRAUCHER
208
ABBILDUNG
SICHERUNG
AMPERE
über Zündanlassschalter +30
52
F32
15
Selespeed-Getriebe
52
F32
15
Selespeed-Getriebe
52
F51
7,5
Autoradio
52
F39
15
Navigationssystem
52
F39
15
Heckscheibenheizung
52
F40
30
Scheibenwaschanlage (Pumpe)
52
F43
30
Zigarettenanzünder
52
F44
20
elektrische Sitzheizung
52
F45
15
elektrisch beheizte Spiegel – Düsen
52
F41
7,5
Cruise Control-Bedientasten
52
F35
7,5
Türverriegelung
52
F38
20
Scheinwerferwaschanlage
53
F09
20
Einrichtungen + 30
52
F39
15
primäre Einrichtungen (elektronische Einspritzung)
53
F17
7,5
sekundäre Einrichtungen (elektronische Einspritzung)
53
F11
15
sekundäre Einrichtungen
52
F49
7,5
IM NOTFALL
VERBRAUCHER
209
IM NOTFALL
210
VERBRAUCHER
ABBILDUNG
SICHERUNG
AMPERE
Raumsensoren
52
F39
15
Sensor ESP-Anlage
52
F42
7,5
Sensor Lenkwinkel
52
F42
7,5
Diagnosesteckdose EOBD-System
52
F39
15
Vorausrüstung für Mobiltelefon
52
F39
15
Versorgung Steuergehäuse Fahrertür
52
F47
20
Versorgung Steuergehäuse Beifahrertür
52
F48
20
Beleuchtung Bedientasten
52
F49
7,5
Beleuchtung Klimaanlage-Bedientasten
52
F35
7,5
Instrumententafel
52
F37
10
Instrumententafel
52
F53
10
Steuergehäuse Fahrertür
52
F39
15
Steuergehäuse ABS
52
F42
7,5
Steuergehäuse ABS
53
F04 (MAXI-FUSE)
50
Steuergehäuse Armaturenbrett
53
F02 (MAXI-FUSE)
50
Steuergehäuse Airbag
52
F50
7,5
Steuergehäuse elektronische Einspritzung +30
53
F18
7,5
Steuergehäuse Motorraum (Benzinversionen)
54
F70 (MEGA-FUSE)
125
Steuergehäuse Armaturenbrett
54
F71 (MAXI-FUSE)
70
Steuergehäuse eventueller Anhänger
52
F36
10
ABBILDUNG
SICHERUNG
AMPERE
Elektrogebläse Klimaanlage
53
F05 (MAXI-FUSE)
40
Elektrogebläse Kühler (erste Geschwindigkeit - Benzinversionen)
53
F06 (MAXI-FUSE)
30
Elektrogebläse Kühler (zweite Geschwindigkeit - Benzinversionen)
53
F07 (MAXI-FUSE)
50
Hupe
53
F10
15
Kraftstoffpumpe
53
F21
15
Einspritzer (Benzinversionen)
53
F22
15
Zündspulen
53
F21
15
elektrische Entriegelung der Heckklappe
52
F60 (*)
25
elektronische Einspritzanlage
53
F16
7,5
Bose-Anlage
52
F61 (*)
15
Bose-Anlage
52
F62 (*)
15
Zusatzheizung
53
F08
30
Zündschalter
54
F72 (MAXI-FUSE)
30
Vorglühkerzen (JTD Versionen)
53
F01 (MAXI-FUSE)
50
beheizter Dieselfilter (JTD Versionen)
53
F20
20
Steuergehäuse Motorraum (JTD Versionen)
54
F70 (MEGA-FUSE)
150
Elektrogebläse Kühler (erste Geschwindigkeit – JTD Versionen)
53
F06 (MAXI-FUSE)
40
Elektrogebläse Kühler (zweite Geschwindigkeit – JTD Versionen)
53
F07 (MAXI-FUSE)
60
Einspritzer (JTD Versionen)
53
F22
20
(*) Sicherung hinter dem Armaturenbrettverteiler auf dem Nebenbügel.
IM NOTFALL
VERBRAUCHER
211
IM NOTFALL
WENN DIE BATTERIE ENTLADEN IST
Zuallererst wird empfohlen im Kapitel
“Wartung des Fahrzeugs” die Vorsichtsmaßnahmen nachzuschlagen, um ein Entleeren der Batterie zu vermeiden und eine
lange Lebensdauer zu gewährleisten.
AUFLADEN DER BATTERIE
ZUR BEACHTUNG Das Verfahren zum
Aufladen der Batterie ist hier nur zu Ihrer Information aufgeführt. Wenden Sie sich zum
Aufladen der Batterie an den Autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst.
Es empfiehlt sich ein langsames Aufladen
mit niedrigen Amperewerten für 24 Stunden. Ein längerer Aufladevorgang könnte die
Batterie beschädigen.
212
Für das Aufladen gehen Sie so vor:
– Die Minusklemme (–) der Batterie abtrennen.
– Die Batteriepole mit den Kabeln des Aufladegerätes verbinden und dabei die Polarität beachten.
Die in der Batterie enthaltene Flüssigkeit ist giftig und korrosiv. Den Kontakt mit Haut oder Augen vermeiden. Das Aufladen der Batterie
muss in gut gelüfteten Räumen und
weit entfernt von offenem Feuer
und möglichen Funkenquellen erfolgen: Explosions- und Brandgefahr.
– Das Aufladegerät einschalten.
– Nach Beendigung des Aufladevorgangs
zuerst das Gerät ausschalten und dann die
Kabel von der Batterie abnehmen.
– Die Minusklemme (–) wieder auf die
Batterie setzen.
Niemals versuchen, eine
eingefrorene Batterie aufzuladen: zuerst muss die
Batterie aufgetaut werden, da sie
sonst explodieren könnte. War die
Batterie eingefroren, muss vor dem
Aufladen durch Fachpersonal überprüft werden, ob die inneren Elemente nicht beschädigt sind und
das Batteriegehäuse keine Risse
aufweist, was zum Auslaufen der
giftigen und korrosiven Säure
führen kann.
Der mit dem Fahrzeug mitgelieferte Abschleppring befindet sich im Werkzeugbehälter unter der Verkleidungsmatte im Kofferraum.
Der Abschleppring wird so montiert:
– Den Abschleppring aus dem Werkzeugkasten nehmen.
– Den unter Druck eingesetzten Deckel
(A) an der vorderen (Abb. 55) oder hinteren (Abb. 56) Stossstange entfernen.
Sollte hierzu der mitgelieferte Schraubenzieher mit flacher Spitze benutzt werden,
muss seine Spitze mit einem weichen Tuch
bewickelt werden, um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden.
– Den Ring bis zum Anschlag festschrauben.
Vor Einschrauben des Ringes reinigen Sie sorgfältig
das Gewinde. Vor Beginn
des Abschleppvorganges vergewissern Sie sich bitte, dass der
Ring bis zum Anschlag eingeschraubt wurde.
A0A0650b
Abb. 55 - vorn
A0A0670b
Abb. 56 - hinten
Vor Beginn des Abschleppvorganges drehen
Sie den Zündschlüssel auf
MAR und dann auf STOP, ziehen ihn
aber nicht ab. Bei Abzug des
Schlüssels schaltet sich automatisch
die Lenksperre ein, wodurch die
Räder nicht mehr bewegbar sind.
Denken Sie während des Abschleppvorgangs bitte daran, dass
ohne Bremskraftverstärker und ohne Servolenkung sowohl zum
Bremsen als beim Lenken eine
größere Kraft notwendig ist. Verwenden Sie zum Abschleppen keine nachgebenden Seile und vermeiden Sie rückartige Bewegungen. Prüfen Sie bitte auch, dass
beim Abschleppen keine Fahrzeugteile beschädigt werden. Beim Abschleppen des Fahreugs müssen
spezifische
Vorschriften
der
Straßenverkehrsordnung hinsichtlich der Abschleppvorrichtung und
auch für das Verhalten im Straßenverkehr beachtet werden.
IM NOTFALL
ABSCHLEPPEN DES FAHRZEUGS
213
IM NOTFALL
Beim Abschleppen des
Fahrzeugs nicht den Motor
anlassen.
WENN DAS FAHRZEUG ANGEHOBEN
WERDEN MUSS
Ein falsches Positionieren
des Wagenhebers kann
zum Herabfallen des angehobenen Fahrzeugs führen. Der
Wagenheber darf nie für höhere
Lasten als die auf seinem Schild angegebenen verwendet werden.
ZUR BEACHTUNG Für die Versionen
mit Automatikgetriebe vergewissern Sie sich,
dass das Getriebe im Leerlauf ist (N) (indem
Sie kontrollieren, dass das Fahrzeug sich
beim Schieben bewegt). Ansonsten gehen
Sie wie für ein Fahrzeug mit mechanischem
Getriebe vor unter Beachtung der obigen
Weisungen.
MIT AUSLEGERBÜHNEN ODER
WERKSTATTBÜHNEN
Sollte es nicht möglich sein, das Getriebe
in Leerlauf zu stellen, kann das Fahrzeug
nicht abgeschleppt werden. Bitte wenden
Sie sich an das Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienstnetz.
Das Fahrzeug darf nur seitlich angehoben
werden, wenn die Endstücke der Auslegeroder Werkstattbühne das Fahrzeug in den
ca. 40 cm vom Radkastenprofil (Abb. 57)
entfernten, markierten Bereichen abstützen.
Diese Bereiche sind mit dem Symbol ▼
unten auf dem Längsholm markiert.
Die Positionierung der
Auslegerbühne oder Werkstatthebebühne muss sorgfältig kontrolliert werden, um Beschädigung der aerodynamischen,
seitlichen Schutzvorrichtungen zu
vermeiden.
A0A0672b
214
Abb. 57
– Es ist immer wichtig, nie die Ruhe zu
verlieren.
– Bei Massenunfällen auf der Autobahn,
insbesondere bei schlechter Sicht, besteht
große Gefahr, in andere Unfälle verwickelt
zu werden. Verlassen Sie sofort Ihr Fahrzeug
und suchen Sie hinter den Leitplanken
Schutz.
– Halten Sie auf der Autobahn so an, dass
der Seitenstreifen nicht behindert wird.
– Sind die Türen blockiert, versuchen Sie
nicht durch Zerschlagen der Windschutzscheibe, die aus Mehrschichtglas besteht,
herauszukommen. Die Seitenfenster und die
Heckscheibe können leichter zertrümmert
werden.
– Den Motor abstellen und die Warnblinkleuchten einschalten.
– Ziehen Sie die Zündschlüssel der Unfallfahrzeuge ab.
– Bei Nacht den Unfallort mit den Scheinwerfern ausleuchten.
– Wird der Geruch von Kraftstoff oder anderen Chemikalien wahrgenommen, bitte
nicht rauchen, und drücken Sie angezündete Zigaretten aus.
– Sind Sie nicht direkt am Unfall beteiligt,
halten Sie sich ca. 10 m vom Unfallort entfernt.
– Verhalten Sie sich vorsichtigt, um nicht
überfahren zu werden.
– Der Unfall ist durch das Warndreieck im
vorgeschriebenen Abstand zu kennzeichnen.
– Holen Sie Hilfe (auf der Autobahn über
die jeweiligen Notrufsäulen) und machen
Sie dabei möglichst genaue Angaben.
– Für das Löschen auch kleiner Brände
muss der Feuerlöscher, Decken, Sand oder
Erde verwendet werden, niemals Wasser.
– Wenn die Lichtanlage nicht notwendig
ist, klemmen Sie den Minuspol (–) der Batterie ab.
UNFALL MIT VERLETZTEN
– Verletzte dürfen nie allein gelassen werden.
Die Pflicht zur Durchführung von Hilfsmaßnahmen besteht auch für die Personen, die nicht direkt durch den Unfall betroffen wurden.
IM NOTFALL
BEI EINEM
UNFALL
– Stehen Sie nicht um die Verletzen herum.
– Sprechen Sie mit den Verletzten in der
Zeit, bis der Rettungsdienst kommt, bleiben
Sie bei ihnen, um eventuell aufkommender
Panik entgegen zu wirken.
– Die Sicherheitsgurte der Verletzten sind
zu lösen oder durchzuschneiden.
– Lassen Sie Verletzte nichts trinken.
– Der Verletzte darf, mit Ausnahme der in
den nachstehenden Punkten beschriebenen
Fälle, nicht verlagert werden.
– Verletzte dürfen nur dann aus dem Fahrzeug entfernt werden, wenn Brandgefahr
besteht, das Fahrzeug im Wasser versinken
oder in einen Abgrund fallen könnte. Verletzte dürfen nicht an Händen oder Füssen
aus dem Fahrzeug herausgezogen werden,
der Kopf darf nicht bewegt werden, der Körper soll möglichst horizontal liegen.
VERBANDSKASTEN
Es ist ratsam, außer dem Verbandskasten
auch einen Feuerlöscher und eine Decke an
Bord zu haben.
215
WARTUNG DES FAHRZEUGS
WA R T U N G D E S FA H R Z E U G S
PROGRAMMIERTE
WARTUNG
Eine korrekte Wartung ist zur Sicherstellung einer langen Lebensdauer des Fahrzeugs in optimalem Zustand ausschlaggebend.
Aus diesem Grund sieht Alfa Romeo alle
20.000 Kilometer eine Reihe von Kontrollen und Wartungseingriffen vor.
ZUR BEACHTUNG Auf den Versionn
mit rekonfigurierbarem Multifunktionsdisplay erscheint auf dem Display 2000 km
vor Verfall des Wartungstermins “SIEHE SERVICE” und diese Anzeige wiederholt sich bei
Drehen des Zündschlüssels auf MAR alle
200 km. Für mehr Details siehe “Service”
im Abschnitt “rekonfigurierbares Multifunktionsdisplay”.
216
Die programmierte Wartung berücksichtigt
jedoch nicht alle Anforderungen des Fahrzeugs: In der ersten Zeit, vor der 20.000
Kilometer-Inspektion und auch später, sind
einige Eingriffe zwischen den Inspektionen
erforderlich, wie zum Beispiel die systematische Kontrolle mit eventuellem Nachfüllen
der Flüssigkeitsstände, des Reifendrucks
usw..
ZUR BEACHTUNG Die Inspektionen
der programmierten Wartung sind vom Hersteller vorgeschrieben. Die Nichteinhaltung
dieser Inspektionen könnte zum Garantieverlust führen.
Der Service der programmierten Wartung
wird durch das gesamte Alfa Romeo Kundendienstnetz zu den vorgesehenen Terminen ausgeführt.
Sollten im Verlauf der Inspektion außer der
vorgesehenen Eingriffe zusätzliche Austausch- oder Reparaturarbeiten erforderlich
werden, können diese nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Kunden ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Es empfiehlt sich,
eventuelle kleine Betriebsstörungen sofort
dem Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz zu melden, ohne bis zur Ausführung der nächsten Inspektion zu warten.
Tausend Kilometer
20
40
60
80
100
120
140
160
180
Kontrolle Zustand/Verschleiß der Reifen und eventuelles Korrigieren des Reifendrucks
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der Beleuchtungsanlage (Scheinwerfer,
Fahrtrichtungsanzeiger, Warnblinklicht, Kofferraum, Innenraum, Handschuhfach,
Warnlampen der Instrumententafel, usw..)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der Scheibenwisch/waschanlage, Einstellung der Spritzdüsen
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Kontrolle Zustand/Verschleiss der Windschutz/Heckscheibengummis
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Kontrolle Funktionstüchtigkeit des Anzeigers der vorderen Scheibenbremsbeläge
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Kontrolle Zustand/Verschleiß der hinteren Scheibenbremsbeläge
●
●
●
Sichtkontrolle des äußeren Zustands von: Karosserie, Unterboden, Rohr- und
Schlauchleitungen (Auspuff - Kraftstoffversorgung - Bremsen), Gummielemente
(Kappen - Muffen - Buchsen usw.)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Sichtkontrolle der Sauberkeit der Schlösser in der Koffer- und Motorhaube,
Reinigung und Schmierung der Hebel
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Sichtkontrolle Zustand der Keilriemen der Hilfsorgane
●
Kontrolle/Einstellung des Handbremshebelwegs
●
●
●
●
●
Prüfung der Dampfrückführungsanlage (BenzinVersion)
●
Auswechseln des Luftfiltereinsatzes (BenzinVersionn)
WARTUNG DES FAHRZEUGS
PLAN DER PROGRAMMIERTEN WARTUNG
●
●
●
●
Auswechseln Luftfiltereinsatz (JTD-Versionn)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Wiederherstellung des Flüssigkeitsstandes (Motorkühlung, Bremsen,
Scheibenwaschanlage, Batterie usw.)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
217
WARTUNG DES FAHRZEUGS
Tausend Kilometer
Kontrolle und eventuelle Wiederherstellung des Ölstandes des Selespeedgetriebes
(Version 2.0 JTS)
20
40
60
80
100
120
140
160
180
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Sichtkontrolle des Zustandes des Zahnriemens der Motorsteuerung (JTD-Version)
●
Abgaskontrolle/Abgastrübungsmessung (JTD-Version)
●
●
●
●
Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der Motorsteuerelektroniken (durch Diagnosestecker)
●
●
●
●
●
Ölstandkontrolle bei mechanischem Getriebe
●
●
Auswechseln des Zahnriemens für Steuerung der gegendrehenden Wellen
●
Auswechseln des Zahnriemens der Motorsteuerung (Benzinversionen) (*)
●
Auswechseln des Zahnriemens der Motorsteuerung (JTD-Version) (*)
●
Auswechseln des Poly-V-Riemens für Steuerung der Hilfsorgane
●
●
Auswechseln der Zündkerzen (Benzinversionen)
Auswechseln des Motoröls und Ölfilters (Benzinversionen) (oder alle 24 Monate)
Auswechseln des Motoröls und Ölfilters (Dieselversionen DPF)(**)
(oder alle 24 Monate)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
(●)
(●)
(●)
(●)
(●)
(●)
(●)
(●)
(●)
●
Auswechseln der Bremsflüssigkeit (oder alle 24 Monate)
●
●
Auswechseln des Kraftstofffilters (JTD-Version)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Auswechseln des Pollenfilters (oder aber ein Mal jährlich)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
(*) Unabhängig von den zurückgelegten Kilometern muss der Zahnriemen der Motorsteuerung alle 4 Jahre bei starker Belastung (kalte Klimazonen, Stadtverkehr, langes Halten im Leerlauf) oder auf
jeden Fall alle 5 Jahre ausgewechselt werden.
(**) Der effektive Intervall zum Auswechseln des Motoröls und des Motorölfilters hängt von den Verwendungsbedingungen des Fahrzeugs ab und wird durch die Kontrollleuchte oder Meldung (wo vorgesehen) auf der Instrumententafel angezeigt (siehe Abschinitt “Kontrollleuchten und Anzeigen“).
218
Für Fahrzeuge mit einer jährlichen
Kilometerleistung unter 20.000 km
(z.B. ca. 10.000 km) ist ein jährlicher Inspektionsplan mit folgendem
Inhalt vorgesehen:
– Kontrolle Zustand/Verschleiß der Reifen
und eventuelles Korrigieren des Reifendrucks
(inkl. Ersatzrad)
– Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der
Beleuchtungsanlage (Scheinwerfer, Fahrtrichtungsanzeiger, Warnblinkleuchten, Kofferraum, Fahrgastzelle, Ablagefächer, Kontrollleuchten der Instrumententafel usw.)
– Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der
Scheibenwisch/waschanlage, Einstellen der
Spritzdüsen
– Kontrolle der Ausrichtung/Abnutzung
der Wischerblätter
– Sichtkontrolle des Zustands von: Motor,
Getriebe, Kraftübertragung, Rohrleitungen
(Abgas - Kraftstoff - Bremse), Gummiteilen
(Kappen - Muffen - Buchsen usw.), Schläuchen der Brems- und Kraftstoffanlage
– Kontrolle des Batterieladezustandes
– Sichtkontrolle des Zustandes der Keilriemen für die verschiedenen Antriebe
– Kontrolle und eventuelle Wiederherstellung des Flüssigkeitsstandes (Motorkühlung,
Bremsen, Scheibenwaschanlage, Batterie
usw.)
– Auswechseln von Motoröl und Ölfilter
– Auswechseln des Pollenfilters.
ZUSÄTZLICHE
ARBEITEN
Alle 1000 km oder vor einer langen Reise ist folgendes zu kontrollieren und eventuell nachzufüllen:
– Stand der Motorkühlflüssigkeit
– Stand der Bremsflüssigkeit/hydraulischen Kupplungsflüssigkeit
– Stand der Servolenkflüssigkeit
WARTUNG DES FAHRZEUGS
PLAN DER
JÄHRLICHEN
INSPEKTION
– Stand der Scheiben-/Scheinwerferwaschflüssigkeit
– Druck und Zustand der Reifen.
Alle 3000 km ist der Motorölstand zu
kontrollieren und eventuell aufzufüllen.
Es wird empfohlen die Produkte FL Selenia zu benutzen, die ausschließlich für Alfa Romeo Fahrzeuge entwickelt und hergestellt wurden (siehe Tabelle “Füllmengen”
im Kapitel “Technische Merkmale”).
– Kontrolle Zustand/Verschleiß der vorderen Scheibenbremsbeläge
– Kontrolle der Sauberkeit der Schlösser
von Koffer- und Motorhaube, Reinigung und
Schmierung der Hebel.
219
WARTUNG DES FAHRZEUGS
ZUR BEACHTUNG
Motoröl
ZUR BEACHTUNG
Dieselfilter
ZUR BEACHTUNG
Luftfilter
Für den Fall, dass das Fahrzeug vorwiegend unter einer der nachstehenden, sehr
kritischen Bedingungen eingesetzt wird:
Der unterschiedliche Reinheitsgrad des handelsüblichen Dieselkraftstoffs kann unter
Umständen das häufigere Auswechseln des
Dieselfilters erfordern, als im Plan der programmierten Wartung vorgesehen ist. Ein
unregelmäßig laufender Motor ist ein Zeichen dafür, dass ein Austausch vorzunehmen ist.
Beim Befahren staubiger Straßen ist der
Luftfilter öfter zu wechseln, als im Plan der
programmierten Wartung vorgesehen ist.
– Ziehen von Anhängern oder Wohnwagen
– staubige Straßen
– wiederholte Kurzstrecken (unter 7-8
km) bei Außentemperaturen unter Null
– Motorlauf bei niedrigen Drehzahlen oder
Fahrt auf langen Strecken bei geringer Geschwindigkeit oder nach längerem Stillstand
muss das Motoröl häufiger, als im Plan der
programmierten Wartung angegeben, gewechselt werden.
220
Bei jedem Zweifel hinsichtlich der Zeiträume für den Wechsel von Motoröl und Luftfilter hinsichtlich der Nutzungsart des Fahrzeugs wenden Sie sich bitte an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz.
ZUR BEACHTUNG
Pollenfilter
Es wird empfohlen, den Ladezustand der
Batterie möglichst zu Beginn der kalten Jahreszeit zu prüfen, um ein Einfrieren der Batteriesäure zu vermeiden.
Bei häufiger Benutzung des Fahrzeugs auf
staubigen oder stark verschmutzten
Strecken ist der Filtereinsatz häufiger auszutauschen, ganz besonders dann, wenn
festzustellen ist, dass nur noch wenig Außenluft in den Innenraum des Fahrzeugs einströmt.
Diese Kontrolle ist häufiger auszuführen,
wenn das Fahrzeug vorzugsweise auf Kurzstrecken benutzt wird oder wenn es nach
dem Kauf mit Verbrauchern ausgerüstet wurde, die auch bei abgezogenem Zündschlüssel Strom aufnehmen.
Bei Benutzung des Fahrzeugs in heißen
Klimazonen oder unter besonders belastenden Bedingungen ist die Kontrolle des Säurestandes (Elektrolyt) häufiger, als im Plan
der programmierten Wartung vorgesehen,
durchzuführen.
Die Wartung des Fahrzeuges muss durch das Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienstnetz ausgeführt werden. Für kleine und normale Wartungseingriffe, die Sie selbst ausführen, sollten immer geeignete
Werkzeuge, Alfa Romeo Originalersatzteile und Flüssigkeiten zur
Verfügung stehen. Diese Eingriffe
dürfen keinesfalls durchgeführt
werden, wenn man nicht über die
entsprechenden Erfahrungen verfügt.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
ZUR BEACHTUNG
Batterie
221
WARTUNG DES FAHRZEUGS
A0A0736b
KONTROLLE DER
FÜLLSTÄNDE
Bei Einschritten im Motorraum bitte nicht rauchen: es
könnten entflammbare Gase und Dämpfe vorhanden sein:
Brandgefahr.
Achtung, beim Auffüllen
dürfen die verschiedenen
Flüssigkeitsarten nicht verwechselt werden: alle sind nicht
miteinander verträglich und das
Fahrzeug könnte dadurch schwer
beschädigt werden.
Abb. 1 - Version 1.8 T. SPARK
A0A0681b
1 Motoröl - 2 Batterie - 3 Bremsflüssigkeit - 4 Front/Heckscheiben/ScheinwerferFront/ Heckscheiben/Scheinwerfer - 5 Motorkühlflüssigkeit - 6 Servolenkflüssigkeit 7 Selespeed-Getriebeöl (Versionn 2.0 JTS
Selespeed)
222
Abb. 2 - Version 2.0 JTS
1 Motoröl - 2 Batterie - 3 Bremsflüssigkeit - 4 Front/Heckscheiben/ScheinwerferFront/ Heckscheiben/Scheinwerfer - 5 Motorkühlflüssigkeit - 6 Servolenkflüssigkeit
WARTUNG DES FAHRZEUGS
A0A0683b
Abb. 3 - Version 3.2 V6
A0A0396b
1 Motoröl - 2 Batterie - 3 Bremsflüssigkeit - 4 Front/Heckscheiben/ScheinwerferWaschflüssigkeit - 5 Motorkühlflüssigkeit 6 Servolenkflüssigkeit
Abb. 4 - Version JTD 16V
223
WARTUNG DES FAHRZEUGS
MOTORÖL (Abb. 5-6-7-8)
Die Kontrolle des Ölstands muss bei eben
stehendem Fahrzeug und einige Minuten
(ca. 5) nach Abstellen des Motors erfolgen.
Den Ölkontrollstab (A) herausziehen, reinigen und dann bis zum Anschlag wieder
einstecken, herausziehen und kontrollieren,
dass der Ölstand zwischen der Markierung
MIN und MAX auf dem Stab liegt. Der
Abstand zwischen den Grenzwerten MIN
und MAX entspricht ca. 1 Liter Öl.
Bei warmem Motor ist
Vorsicht im Inneren des
Motorraums geboten: Verbrennungsgefahr. Bitte bedenken
Sie, dass bei warmem Motor das
Elektrogebläse anspringen könnte:
Verletzungsgefahr.
A0A0682b
Kein Öl mit unterschiedlichen Eigenschaften (Klassifizierung, Viskosität) als
das im Motor verwendete nachfüllen.
Sollte das Öl nahe oder sogar unter der
Marke MIN stehen, muss Öl durch den
Nachfüllstutzen (B) bis zum Erreichen der
Marke MAX nachgefüllt werden.
ZUR BEACHTUNG Sollte der Motorölstand bei regelmäßiger Kontrolle über der
Marke MAX liegen, wenden Sie sich bitte
an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz um den richtigen Füllstand herstellen zu lassen.
ZUR BEACHTUNG Nach Hinzufügung
von Öl muss, vor dem Messen des Ölstandes, der Motor für einige Sekunden laufen
und nach seinem Abstellen noch einige Minuten abgewartet werden.
Abb. 6 - Version 2.0 JTS
A0A0737b
A0A0406b
A
224
Abb. 5 - Version 1.8 T. SPARK
Abb. 7 - Version 3.2 V6
A0A0398b
B
Abb. 8 - Version JTD 16V
Als Richtwert liegt der maximale Ölverbrauch bei etwa 400 Gramm je 1000 km.
In der ersten Nutzungszeit des Fahrzeugs
befindet sich der Motor in der Einlaufphase.
Die Werte für den Ölverbrauch sind daher
erst nach den ersten 5000 ÷ 6000 km als
stabil zu betrachten.
ZUR BEACHTUNG Der Ölverbrauch
hängt von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs ab.
Das Altöl und der ausgetauschte Ölfilter enthält
umweltverschmutzende
Substanzen. Zum Auswechseln von
Öl und Filter ist es ratsam, sich an
das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz zu wenden, das für
die Entsorgung von Altöl und verbrauchten Ölfiltern unter Schutz der
Natur und Beachtung der gesetzlichen Vorschriften ausgestattet ist.
ÖL DES HYDRAULIKSYSTEMS
FÜR ANTRIEB DES SELESPEEDGETRIEBES (Abb. 9)
Die Kontrolle des Ölstands muss bei eben
stehendem Fahrzeug und bei abgestelltem,
kalten Motor erfolgen.
Die Kontrolle des Ölstandes erfolgt so:
– den Zündschlüssel auf MAR drehen;
– das Entlüftungsröhrchen abtrennen und
den Verschluss (A) entfernen und kontrollieren, dass der Ölstand nahe dem Grenzwert MAX auf dem Stab des Verschlusses
steht;
– sollte das Öl unter der Marke MAX stehen, ist Öl bis zum Erreichen des korrekten
Standes nachzufüllen;
– nachdem der Verschluss festgeschraubt
wurde, das Entlüftungsröhrchen auf die Öffnung im Verschluss aufsetzen und den Zündschlüssel auf STOP drehen.
Kein Öl mit unterschiedlichen Eigenschaften als das
im Getriebe verwendete
nachfüllen.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
Ölverbrauch
Das Getriebealtöl enthält
umweltverschmutzende
Substanzen. Zum Auswechseln des Öls ist es ratsam,
sich an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienstnetz zu wenden,
das für die Entsorgung des Altöls
unter Schutz der Natur und Beachtung der gesetzlichen Vorschriften
ausgestattet ist.
A0A0197b
Bei warmem Motor ist
Vorsicht im Inneren des
Motorraums geboten: Verbrennungsgefahr. Bitte bedenken
Sie, dass bei warmem Motor das
Elektrogebläse anspringen könnte:
Verletzungsgefahr.
fig. 9
225
WARTUNG DES FAHRZEUGS
MOTORKÜHLFLÜSSIGKEIT
(Abb. 10)
Bei sehr heissem Motor
den Verschluss am Behälter nicht öffnen: Verbrennungsgefahr.
Der Kühlflüssigkeitsstand im Überflussbehälter ist bei kaltem Motor und plan abgestelltem Fahrzeug zu kontrollieren und
muss zwischen der Marke MIN und MAX
am Behälter liegen.
A0A0240b
226
fig. 10
Bei unzureichendem Flüssigkeitsstand den
Verschluss (A) des Überflussgefäßes losschrauben und langsam eine Mischung aus
50 % destilliertem Wasser und 50 %
PARAFLU UP der FL Selenia in den
Stutzen nachfüllen, bis der Stand MAX erreicht ist.
Die Mischung von PARAFLU UP und destilliertem Wasser in einem Verhältnis von
50% wirkt als Frostschutz bis zu Temperaturen von –35°C.
Die Motorkühlanlage arbeitet mit dem Frostschutzmittel PARAFLU UP.
Für eventuelle Nachfüllungen muss
die gleiche Flüssigkeit, wie bereits
in der Kühlanlage vorhanden, verwendet werden. PARAFLU UP
kann nicht mit anderen Flüssigkeitstypen vermischt werden. Sollte dies jedoch vorkommen, darf der
Motor nicht angelassen werden;
wenden Sie sich an den autorisierten Alfa Romeo Kundendienst.
Die Kühlanlage steht unter Druck. Der Verschluss
kann - falls erforderlich nur durch einen Originalverschluss
ersetzt werden, anderenfalls ist die
Wirksamkeit der Anlage in Frage
gestellt. Bei heissem Motor den
Verschluss am Behälter nicht öffnen: Verbrennungsgefahr.
Kontrollieren, dass der Ölstand im Versorgungstank auf dem Maximalwert steht.
Dieser Vorgang muss bei eben stehendem
Fahrzeug und bei abgestelltem, kalten Motor erfolgen.
Der Ölstand muss sowohl nahe der Markierung MAX auf dem Tank als auch nahe der oberen Markierung (Höchststand) auf
dem Stab (A) am Tankverschluss sein.
Sollte der Ölstand im Tank unter dem vorgeschriebenen Wert liegen, muss Öl nachgefüllt werden, wobei jedoch nur eines der
in der Tabelle “Flüssigkeiten und Schmiermittel” im Kapitel “Technische Merkmale”
angegebenen Produkte in folgender Weise
verwendet werden kann:
– Den Motor starten und abwarten, dass
sich der Ölstand im Tank stabilisierte.
– Bei laufendem Motor das Lenkrad mehrmals vollständig nach rechts und links einschlagen.
– Bis zur Erreichung des Standes MAX
Öl nachfüllen und dann den Verschluss wieder aufschrauben.
Die Servolenkflüssigkeit
sollte nicht mit warmen
Motorteilen in Berührung
kommen, denn sie ist entflammbar.
A0A0400b
fig. 11
BREMS- UND
HYDRAULIKKUPPLUNGSFLÜSSIGKEIT (Abb. 12)
Kontrollieren, ob die im Tank enthaltene
Flüssigkeit auf dem max. Niveau steht. Falls
Flüssigkeit hinzugefügt werden muss, empfiehlt sich die Verwendung der Bremsflüssigkeit, die in der Tabelle “Flüssigkeiten und
Schmiermittel“ angegeben ist (siehe Kapitel “Technische Merkmale“).
HINWEIS Den Tankverschluss A und den
umliegenden Bereich sorgfältig reinigen. Achten Sie bei der Verschlussöffnung sorgfältig darauf, dass eventuelle Fremdkörper
nicht in den Tank gelangen. Zum Nachfüllen
immer einen Trichter mit eingebautem Filter
mit einer Filtermasche, die kleiner oder
gleich 0,12 mm ist, benutzen.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
SERVOLENKFLÜSSIGKEIT
(Abb. 11)
ZUR BEACHTUNG Es wird empfohlen,
sich für diese Arbeit immer an den Autorisierten Kundendienst Alfa Romeo zu wenden.
Der Ölverbrauch ist äusserst niedrig, sollte ein
weiteres Nachfüllen innerhalb kurzer Zeit notwendig werden, wenden Sie sich bitte an den
Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst für die Kontrolle eventueller
Verluste.
A0A0217b
fig. 12
227
WARTUNG DES FAHRZEUGS
Vermeiden Sie, dass die
hoch korrosive Bremsflüssigkeit mit den Lackteilen
in Berührung kommt. Sollte dies
geschehen, sofort mit Wasser abwaschen.
Die Brems- und Kupplungsflüssigkeit ist giftig
und stark korrosiv. Bei einer zufälligen Berührung sich sofort mit Wasser und neutraler Seife waschen und ausreichend nachspülen. Sollte die Flüssigkeit geschluckt worden sein, wenden Sie
sich bitte sofort an einen Arzt.
Das Symbol π auf dem
Behälter steht für eine synthetische Bremsflüssigkeit,
die sich von der auf Mineralölbasis
unterscheidet. Die Benutzung einer
Bremsflüssigkeit auf Mineralölbasis beschädigt unwiderruflich die
speziellen Gummidichtungen der
Bremsanlage.
228
ZUR BEACHTUNG Die Brems- und
Kupplungsflüssigkeit ist hygroskopisch (d. h.
sie absorbiert Feuchtigkeit). Aus diesem Grunde muss die Flüssigkeit, wenn das Fahrzeug
vorwiegend in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit benutzt wird, in kürzeren Intervallen,
als im Plan der programmierten Wartung vorgeschrieben, ausgewechselt werden.
FLÜSSIGKEIT DER FRONT/
HECKSCHEIBEN/ SCHEINWERFERWASCHANLAGE (Abb. 13)
Den Verschluss (A) öffnen und den Flüssigkeitsstand im Behälter kontrollieren.
Bei Bedarf eine Mischung aus Wasser und
TUTELA PROFESSIONAL SC 35 mit
nachstehendem Mischungsverhältnis einfüllen:
– 30% TUTELA PROFESSIONAL SC
35 und 70% Wasser im Sommer;
A0A0242b
– 50% TUTELA PROFESSIONAL SC
35 und 50% Wasser im Winter;
– Bei Temperaturen unter –20°C ist TUTELA PROFESSIONAL SC 35 unverdünnt zu benutzen.
Einige handelsübliche Zusätze für Scheibenreinigungsmittel sind entflammbar. Im Motorraum befinden
sich einige heiße Teile, die sich bei
Berührung entzünden könnten.
Bitte fahren Sie nicht mit
leerem Scheibenwaschflüssigkeitsbehälter. Die Wirksamkeit der Scheibenwaschanlage
ist ein grundsätzlicher Faktor für
gute Sicht.
Bei leerem Behälter bedienen Sie bitte nicht die
Front/Heckscheibenwaschanlage, um Beschädigung des Pumpenmotors zu verhindern.
fig. 13
Der Luftfilter ist mit den Messvorrichtungen
für Temperatur und Luftmenge verbunden,
die die notwendigen elektrischen Signale für
den korrekten Betrieb des Einspritz- und
Zündsystems an das Steuergehäuse senden.
Für die korrekte Betriebsweise des Motors
und Einschränkung von Verbrauch und Abgasemissionen ist es daher unerläßlich, dass
der Filter stets in perfektem Zustand ist.
Die Vorgänge für den
Austausch des Filters,
wenn sie nicht korrekt und
unter den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ausgeführt wurden,
können die Fahrsicherheit in Frage
stellen. Es ist besser, sich für die
Ausführung dieses Vorganges an
das Alfa Romeo Kundendienstnetz
zu wenden.
Wird das Fahrzeug häufig
in staubreichen Gebieten
benutzt, muss der Filter in
kürzeren Intervallen, als im Plan
der programmierten Wartung vorgesehen, ausgewechselt werden.
Eventuelle Reinigungsversuche beschädigen nicht
nur den Filter selbst sondern in schwerwiegender Weise
auch den Motor.
DIESELFILTER
(Dieselversionen)
ABLASSEN DES
KONDENSWASSERS
Wasser im Kraftstoffversorgungskreis könnte das
ganze
Einspritzsystem
stark beschädigen und auch unregelmäßigen Lauf des Motors verursachen. Beim Erscheinen der Meldung + Symbol auf dem rekonfigurierbaren Multifunktionsdisplay
wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an das Alfa Romeo Kundendienstnetz für den Reinigungsvorgang. Sollte die gleiche Meldung
sofort nach dem Tanken erscheinen,
ist es möglich, dass Wasser in den
Tank kam: in diesem Fall stellen Sie
sofort den Motor ab und wenden
sich an den Alfa Romeo Kundendienst.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
LUFTFILTER
229
WARTUNG DES FAHRZEUGS
POLLENFILTER
BATTERIE
Einmal im Jahr, möglichst vor Beginn der
warmen Jahreszeit, sollte der Zustand des
Pollenfilters durch den Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst kontrolliert werden.
Der verwendete Batterietyp benötigt nur
eine “reduzierte Wartung”, und unter Normalbedingungen muss der Elektrolyt nicht
mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden.
Wird das Fahrzeug häufig in staubreichen
oder stark verschmutzten Gebieten benutzt,
muss der Filter in kürzeren Intervallen, als
im Plan der programmierten Wartung vorgesehen, ausgewechselt werden.
Es wird empfohlen, sich für die Kontrolle/Austausch der Batterie an das Autorisierten Alfa Romeo Kundendienst zu wenden.
ZUR BEACHTUNG Der nicht erfolgte
Wechsel des Pollenfilters kann die Wirksamkeit des Belüftungssystems stark beeinträchtigen.
A0A0224b
230
Abb. 14
Ein unsachgemäßer Einbau
von elektrischem Zubehör
kann im Fahrzeug schwere Schäden verursachen. Sollten Sie
nach dem Kauf des Fahrzeugs Zubehör einbauen lassen wollen
(Alarmanlagen, Autoradio, Funktelefon usw.), wenden Sie sich an das
Alfa Romeo Kundendienstnetz, das
Ihnen die geeigneten Vorrichtungen
vorschlagen und entscheiden kann,
ob eine stärkere Batterie eingebaut
werden muss.
Batterien enthalten für
die Umwelt sehr gefährliche Substanzen. Für den
Austausch der Batterie empfiehlt
es sich, sich an das autorisierte Alfa Romeo Kundendienstnetz zu
wenden, wo man für die Entsorgung unter Schutz der Natur und
Beachtung der gesetzlichen Vorschriften eingerichtet ist.
Wenn das Fahrzeug über
längere Zeit bei starker
Kälte stillgelegt werden
muss, die Batterie ausbauen und in
einen warmen Raum bringen, sonst
könnte sie einfrieren.
Bei Arbeiten an der Batterie oder in ihrer Nähe immer eine geeignete Schutzbrille tragen.
Die in der Batterie enthaltene Flüssigkeit ist giftig und korrosiv. Den Kontakt mit Haut und Augen vermeiden. Die Aufladung der Batterie
kann nur in gut belüfteten Räumen,
fern von freien Flammen oder möglicher Funkenentladung erfolgen:
Explosions- und Brandgefahr.
AUFLADEN DER BATTERIE
KONTROLLE DES
LADEZUSTANDS
Es empfiehlt sich ein langsames Aufladen
mit niedrigen Amperewerten für 24 Stunden. Ein längerer Aufladevorgang könnte die
Batterie beschädigen.
Die Kontrolle kann mit Hilfe der optischen
Anzeigevorrichtung A (wo vorgesehen) auf
der Batterieabdeckung und die Arbeit je nach
der angezeigten Färbung ausgeführt werden. Im Falle, dass die Batterie keine Kontrollvorrichtung für Ladezustand und Elektrolytpegel enthält (optischer Pegel) müssen die betreffenden Kontrollvorgänge zu
den Zeiten und mit den Vorgehensweisen
ausschließlich durch das Fachpersonal ausgeführt werden. Bitte beachten Sie die nachstehende Tabelle oder das Schild (Abb.
15) auf der Batterie selbst.
ZUR BEACHTUNG Das Verfahren zum
Aufladen der Batterie ist hier nur zu Ihrer Information aufgeführt. Wenden Sie sich zum
Aufladen der Batterie an den Autorisierten
Alfa Romeo Kundendienst.
Das Aufladen erfolgt so:
– Die Minusklemme (–) der Batterie abtrennen.
– Die Batteriepole mit den Kabeln des Aufladegerätes verbinden und dabei die Polarität beachten.
– Das Aufladegerät einschalten.
– Nach Beendigung des Aufladevorgangs
zuerst das Gerät ausschalten und dann die
Kabel von der Batterie abnehmen.
– Die Minusklemme (–) wieder auf die
Batterie setzen.
Versuchen Sie nie eine
eingefrorene Batterie aufzuladen: sie muss zuerst
aufgetaut werden, da sie sonst explodieren könnte. Bei eingefrorener Batterie muss vor dem Aufladen zuerst vom Fachpersonal geprüft werden, ob die Innenelemente nicht beschädigt sind und ob der
Batteriekörper keine Risse aufweist, damit die giftige und korrosive Säure nicht auslaufen kann.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
Der Betrieb mit niedrigem
Flüssigkeitsstand kann die
Batterie in unreparierbarer
Weise beschädigen und sogar eine
Explosion verursachen.
A0A0393b
Abb. 15
hellweiße
Färbung
Elektrolyt nachfüllen
Bitte wenden Sie sich an das
Autorisierten Alfa Romeo
Kundendienstnetz
dunkle Färbung ohne
grünen Mittelbereich
Ladung unzureichend
Batterie aufladen
(es ist ratsam, sich an das Autorisierten
Alfa Romeo Kundendienstnetz zu
wenden)
dunkle Färbung mit
grünem Mittelbereich
Elektrolytstand und Ladung
unzureichend
kein Eingriff erforderlich
231
WARTUNG DES FAHRZEUGS
ZUR BEACHTUNG Wird die Batterie
längere Zeit bei einem Ladezustand von 50
% gehalten, sind Schäden durch Sulfatation
möglich. Die Kapazität und Startfähigkeit
wird reduziert und die Gefahr des Einfrierens
erhöht sich (schon bei -10 °C). Bei längerem Fahrzeugstillstand siehe “Längere
Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs” im Kapitel “Korrekter Gebrauch des Fahrzeugs”.
AUSTAUSCH
DER BATTERIE
Bei Austausch müssen Originalbatterien mit
gleichen Merkmalen verwendet werden.
Sollte eine Batterie mit unterschiedlichen
Eigenschaften verwendet werden, verfallen
die im “Plan der programmierten Wartung”
vorgesehenen Termine für die Wartung; es
sind daher die Vorschriften des Batterieherstellers zu beachten.
ZUR BEACHTUNG Nach Abtrennung
der Einspeisung der Steuergehäuse (Ersatz
oder Abtrennen der Batterie und Ersatz der
Sicherungen der Fensterhebersteuergehäuse) muss der Automatismus der Fensterscheiben selbst zurückgestellt werden.
232
Die Rückstellung erfolgt bei geschlossenen Türen in der nachstehend beschriebenen Weise:
1. die Fensterscheibe der Fahrertür vollständig senken und dann die Betätigungstaste noch wenigstens 3 Sekunden
nach ihrem Anschlag unten gedrückt halten;
2. die Fensterscheibe der Fahrertür vollständig schliessen und dann die Betätigungstaste noch wenigstens 3 Sekunden
nach ihrem Anschlag oben gedrückt halten;
3. in gleicher Weise laut den Punkten 1
und 2 auch für die Beifahrertür vorgehen;
4. die erfolgte, korrekte Initialisierung für
die automatische Bewegung der Fensterscheiben kontrollieren .
NÜTZLICHE RATSCHLÄGE ZUR
VERLÄNGERUNG DER
BATTERIELEBENSDAUER
Um eine rasche Entladung der Batterie zu
vermeiden und ihre Lebensdauer zu verlängern, beachten Sie bitte die nachfolgenden
Maßregeln:
– Die Klemmen müssen stets gut festsitzen.
– Soweit möglich vermeiden, dass bei stehendem Motor die elektrischen Vorrichtungen (Autoradio, Warnblinklicht, Standlicht
usw.) zu lange eingeschaltet bleiben.
– Beim Abstellen des Fahrzeugs in der Garage vergewissern Sie sich, dass die Türen,
Kofferraumdeckel, Heckklappe und Klappen
im Innenraum gut geschlossen sind um zu
vermeiden, dass die Innenleuchten eingeschaltet bleiben.
– Vor jeglichem Eingriff an der elektrischen
Anlage das Kabel vom Minuspol der Batterie abklemmen.
– Sollten Sie nach dem Kauf des Fahrzeugs
elektrisches Zubehör einbauen lassen wollen, das eine ständige Stromversorgung
benötigt (Alarmanlage, Freisprechanlage, Navigationssystem mit Satellitendiebstahlsicherung usw.) oder Zubehör, das Strom entnimmt, wenden Sie sich an das Alfa Romeo
Kundendienstnetz, dessen geschultes Fachpersonal Ihnen nicht nur die geeigneteste Zubehörreihe der Lineaccessori Alfa Romeo
empfehlen kann, sondern auch prüft, ob die
Gesamtstromaufnahme der elektrischen Anlage die geforderte Belastung verkraften
kann oder der Einbau einer leistungsstärkeren Batterie in Betracht gezogen werden
muss. Tatsächlich verbrauchen einige dieser
Einrichtungen auch bei abgezogenem Zündschlüssel (das Fahrzeug steht, der Motor ist
abgeschaltet) weiterhin Strom und entladen
so allmählich die Batterie.
Batteriekapazität
Max. zulässige
Stromaufnahme im
unbelasteten Zustand
60 Ah
36 mA
70 Ah
42 mA
RÄDER UND REIFEN
Ein falscher Fülldruck verursacht den unregelmäßigen Verschleiß der Reifen:
(A): normaler Reifendruck: gleichmäßige Profilabnutzung.
FÜLLDRUCK
Alle zwei Wochen und vor langen Reisen
den Fülldruck eines jeden Reifens, einschließlich dem Ersatzrad kontrollieren: diese
Kontrolle muss auf den kalten, ausgeruhten
Reifen ausgeführt werden.
Der Anstieg des Fülldrucks beim Fahren ist
eine natürliche Erscheinung. Den korrekten
Reifendruckwert finden Sie im Abschnitt “Räder” im Kapitel “Technische Merkmale”.
Bedenken Sie bitte, dass Verbraucher mit
hoher Stromaufnahme, wie Babyfläschchenwärmer, Staubsauger, Mobiltelefon, Getränkekühlschrank usw., wenn sie bei
abgestelltem Motor oder im Leerlauf
eingeschaltet werden, das Entladen der Batterie beschleunigen.
(B): zu niedriger Reifendruck: stärkere Profilrandabnutzung.
(C): zu hoher Reifendruck: stärkere Abnutzung der Profilmitte.
Die Reifen sind zu erneuern, sobald die Profiltiefe nur noch 1,6 mm beträgt.
Auf jeden Fall sind die Vorschriften des Landes zu beachten, in dem man unterwegs ist.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
Die Gesamtstromaufnahme aller Verbraucher (sowohl der serienmäßig als auch der
nachträglich eingebauten) muss niedriger
als 0,6 mA x Ah (der Batterie) sein, wie aus
der nachstehenden Tabelle hervorgeht:
A0A0225b
ZUR BEACHTUNG Müssen im Fahrzeug nachträglich Zusatzeinrichtungen eingebaut werden, so möchten wir auf die Gefährlichkeit von nicht fachgerechten Anschlüssen der elektrischen Leitungen hinweisen, vor allem wenn Sicherheitseinrichtungen betroffen sind.
Abb. 16
233
WARTUNG DES FAHRZEUGS
HINWEISE
– Starkes Bremsen, Kavalierstarts und starke Stöße gegen Bordsteinkanten, Schlaglöcher oder Hindernisse verschiedener Art
möglichst vermeiden. Lange Fahrten auf
schlechten Straßen können Schäden an den
Reifen verursachen;
– Die Reifen regelmäßig auf Schnitte in
den Flanken, Aufblähungen oder unregelmäßigen Verschleiß des Laufprofils überprüfen. Bei Bedarf sich an das Alfa Romeo
Kundendienstnetz wenden;
Bedenken Sie, dass das
Fahrverhalten des Fahrzeugs auch vom richtigen
Fülldruck der Reifen abhängt.
Ein zu niedriger Druck bewirkt eine Überhitzung des
Reifens mit möglichen
schweren Schäden am Reifen
selbst.
– Vermeiden, mit überladenem Fahrzeug
zu fahren: es können dadurch ernsthafte
Schäden an Rädern und Reifen entstehen;
– Bei einer Reifenpanne sofort anhalten
und das Rad wechseln, um nicht den Reifen,
die Felge, die Aufhängungen und die Lenkung zu beschädigen;
– Die Reifen altern auch dann, wenn sie
wenig gebraucht werden. Risse im Gummi
des Reifenprofils oder in den Flanken sind
Alterserscheinungen. Reifen, die über 6 Jahre am Fahrzeug montiert sind, müssen auf
jeden Fall von einem Fachmann auf Einsatzfähigkeit überprüft werden. Nicht vergessen, auch das Ersatzrad mit besonderer
Sorgfalt zu überprüfen;
234
– bei Reifenwechsel nur neue Reifen aufziehen und solche vermeiden, über deren
Herkunft man sich nicht sicher ist;
Die Reifen nicht über
Kreuz austauschen, d.h.
von der rechten auf die linke Fahrzeugseite und umgekehrt.
Keine Neulackierung der
Leichtmetallfelgen ausführen, für die Temperaturen über 150°C notwendig sind.
Die mechanischen Eigenschaften
des Rades könnten dadurch beeinträchtigt werden.
GUMMISCHLAUCHLEITUNGEN
Bei den Gummischlauchleitungen der
Bremsanlage und Kraftstoffversorgung beachten Sie bitte die Angaben im Plan der
programmierten Wartung dieses Kapitels.
Ozon, hohe Temperaturen und langer Flüssigkeitsmangel in der Anlage können Verhärtung und Brüchigkeit der Leitungen und
folglich eventuelle Leckstellen verursachen.
Eine aufmerksame Kontrolles ist daher angebracht.
WISCHERBLÄTTER
Regelmäßig die Gummiwischblätter mit
spezifischen Mitteln reinigen, empfohlen
wird TUTELA PROFESSIONAL SC 35.
Die Wischerblätter erneuern, wenn die Gummiwischlippe bleibend verformt oder abgenutzt
ist. Es ist jedoch empfehlenswert, die Wischerblätter etwa einmal im Jahr zu erneuern.
Durch einige einfache Maßnahmen können die Beschädigungsmöglichkeiten der Wischerblätter erheblich reduziert werden:
– Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kontrollieren, dass die Wischerblätter
nicht an der Scheibe angefroren sind. Falls
erforderlich, können sie mit einem geeigneten Enteisungsmittel gelöst werden.
– Den eventuell auf der Scheibe angehäuften Schnee entfernen: dadurch schont
man die Wischerblätter und die Überhitzung
des Wischermotors wird vermeiden.
– Die Scheibenwischer nicht bei trockener
Scheibe einschalten.
SPRITZDÜSEN (Abb. 18)
Erneuern des Wischerblatts
(Abb. 17)
Anleitung für das Ausziehen des
Wischerblattes
Bitte gehen Sie so vor:
– den Wischerarm (A) von der Scheibe
heben;
– das Blatt (B) um 90° um den Stift (C),
auf dem Endstück des Arms drehen;
– Das Blatt vom Stift abziehen (C).
Falls keine Flüssigkeit aus den Spritzdüsen
austritt, kontrollieren Sie zuerst, ob Flüssigkeit im Behälter ist (siehe Abschnitt “Kontrolle der Füllstände” in diesem Kapitel).
Dann prüfen, ob die Düsen nicht verstopft
sind, eventuell mit einer Nadel reinigen.
Falls notwendig, kann der Spritzstrahl
durch die Regulierschraube eingestellt werden.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
SCHEIBENWISCHER
Anleitung für das Aufsetzen des
Wischerblattes
Für den Einsatz des neuen Wischerblatts
gehen Sie so vor:
– den Stift (C) in das Loch im Mittelteil
des Wischerblattes (B) einführen;
– den Arm samt Wischerblatt wieder auf
die Scheibe setzen.
A0A0728b
A0A0696b
Das Fahren mit verbrauchten Wischerblättern
stellt ein großes Risiko dar,
weil die Sicht bei ungünstigen Witterungsbedingungen noch verschlechtert wird.
Abb. 17
Abb. 18
235
WARTUNG DES FAHRZEUGS
SCHEINWERFERWASCHANLAGE (Abb. 19)
Regelmäßig die Spritzdüsen auf Unversehrtheit und Sauberkeit überprüfen.
Für die Einstellung des Spritzstrahls wenden Sie sich bitte an das Alfa Romeo Kundendienstnetz.
KAROSSERIE
SCHUTZ GEGEN
WITTERUNGSEINFLÜSSE
Die wichtigsten Ursachen der Korrosionserscheinungen sind:
– Luftverschmutzung
– salzhaltige und feuchte Luft (Küstengebiete, feuchtwarmes Klima)
– von der Jahreszeit abhängige Umweltbedingungen.
Außerdem darf die Abriebwirkung des in
der Luft enthaltenen Staubs, des vom Wind
aufgewirbelten Sandes sowie des von anderen Fahrzeugen hochgeschleuderten
Schmutzes und Splits nicht unterschätzt werden.
A0A0704b
236
Abb. 19
Alfa Romeo hat für Ihr Fahrzeug die besten technologischen Lösungen angewandt,
um die Karosserie wirksam vor Korrosion zu
schützen.
Hier die wichtigsten:
– Produkte und Lackiersysteme, die dem
Fahrzeug eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Abrieb verleihen.
– Verwendung von verzinkten (oder vorbehandelten) Blechen mit großer Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion.
– Spritzbehandlung mit wachshaltigen Produkten mit hoher Schutzwirkung am Unterboden, im Motorraum, in den Radkästen
und an anderen Elementen.
– Spritzauftrag von Kunststoffprodukten
mit Schutzwirkung an den am stärksten Korrosion ausgesetzten Stellen: Türholm, Kotflügelinnenseiten, Ränder usw.
– Verwendung von “offenen” Hohlräumen, um die Bildung von Kondens und das
Anstauen von Wasser zu verhindern, was
die Rostbildung im Inneren fördern würde.
GEWÄHRLEISTUNG FÜR DIE
KAROSSERIE UND DEN
UNTERBODEN
Das Fahrzeug besitzt eine Garantie gegen
das Durchrosten jedes beliebigen Originalteils des Aufbaus oder der Karosserie. Für
die allgemeinen Bedingungen dieser Garantie schlagen Sie bitte im Garantieheft
nach.
Lackierung
Die Lackierung hat nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine für das Karosserieblech schützende Funktion.
Deshalb sollten Abriebstellen oder tiefe
Kratzer sofort ausgebessert werden, damit
sich kein Rost bildet.
Bei Nachlackierungen sind nur Originalprodukte zu verwenden (siehe “Schild mit
den Lackkenndaten der Karosserie” im Kapitel “Technische Merkmale”).
Die normale Pflege besteht aus regelmäßigem Waschen, wobei die Häufigkeit
von den Einsatz- und Umweltbedingungen
abhängt. In Gebieten mit starker Luftverschmutzung oder wenn mit Streusalz behandelte Straßen befahren werden, ist das
Fahrzeug häufiger zu waschen.
Für eine korrekte Wagenwäsche:
1) Erfolgt die Wagenwäsche in einer automatischen Anlage, die Dachantenne abmontieren, damit sie nicht beschädigt wird.
2) Die Karosserie mit einem NiederdruckWasserstrahl abspülen.
3) Die Karosserie mit einem weichen
Schwamm und einem leichten Reinigungsmittel abwaschen; dabei oft den Schwamm
ausspülen.
4) Reichlich mit Wasser spülen und mit
Druckluft oder einem Autoleder abtrocknen.
Beim Abtrocknen dürfen besonders die weniger sichtbaren Stellen wie Türen, Hauben,
Scheinwerfereinfassungen, wo sich leicht
Wasser anstauen kann, nicht vergessen werden. Nach der Wagenwäsche lässt man das
Fahrzeug noch am besten im Freien stehen,
damit die sämtliche verbliebene Feuchtigkeit verdunsten kann.
Möglichst vermeiden, das Fahrzeug unter
Bäumen zu parken. Die harzartigen Absonderungen, die von vielen Baumarten herunter fallen, verleihen dem Lack ein mattes Aussehen und fördern den möglichen Beginn von Korrosionsprozessen.
ZUR BEACHTUNG Vogelkot muss sofort und gründlich abgewaschen werden, da
dessen Säure besonders ätzend wirkt.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
RATSCHLÄGE FÜR DIE PFLEGE
DER KAROSSERIE
Die Waschmittel verunreinigen die Gewässer. Das
Waschen des Fahrzeugs ist
daher nur in den Anlagen vorzunehmen, die für das Auffangen und
die Reinigung der für das Waschen
verwendeten Flüssigkeiten eingerichtet sind.
Das Fahrzeug nicht waschen, wenn es in
der Sonne geparkt war oder die Motorhaube noch heiß ist: dies könnte den Glanz der
Lackierung beeinträchtigen.
Die äußeren Kunststoffteile sind in der selben Weise wie bei einer normalen Wagenwäsche zu reinigen.
237
WARTUNG DES FAHRZEUGS
Fensterscheiben
Motorraum
FAHRGASTRAUM
Zum Reinigen der Scheiben geeignete Reinigungsprodukte verwenden. Immer saubere Lappen benutzen, um die Sicht störende Kratzer zu vermeiden.
Nach jeder Wintersaison wird eine sorgfältige Motorraumwäsche empfohlen; dabei
den Spritzstrahl nicht direkt auf die elektronischen Steuergeräte richten. Für die Ausführung wenden Sie sich bitte an Fachwerkstätten.
Regelmäßig unter den Bodenbelägen kontrollieren, ob sich nicht Wasser angestaut
hat (Tropfwasser von Schuhen und Regenschirmen usw.), das zum Oxidieren des
Blechs führen könnte.
Die Waschmittel verunreinigen die Gewässer. Das
Waschen des Motorraums
ist daher nur in den Anlagen vorzunehmen, die für das Auffangen
und die Reinigung der für das Waschen verwendeten Flüssigkeiten
eingerichtet sind.
Nie entflammbare Produkte wie Petroleumäther
oder Waschbenzin zum
Reinigen der Fahrzeug-Innenteile
benutzen. Die elektrostatischen
Entladungen, die beim Reiben
während der Reinigung entstehen,
könnten einen Brand auslösen.
ZUR BEACHTUNG Um die auf der Innenseite der Heckscheibe aufgetragenen
Heizwiderstände nicht zu beschädigen, vorsichtig und nur in Richtung der aufgetragenen Heizwiderstände reiben.
Scheinwerfer
ZUR BEACHTUNG Bei der Reinigung
der transparenten Plastikabdeckung der
Scheinwerfer keine aromatischen (zum Beispiel Benzin) oder ketonischen (zum Beispiel Azeton) Substanzen verwenden.
ZUR BEACHTUNG Die Motorraumwäsche muss bei kaltem Motor und bei Zündschlüssel auf STOP erfolgen. Nach dem Waschen kontrollieren, dass die verschiedenen
Schutzelemente (z.B. Gummischutzkappen)
nicht abgedrückt oder beschädigt sind.
REINIGUNG DER SITZE, DER
STOFF- UND SAMTBEZÜGE
– Den Staub mit einer weichen Bürste
oder einem Staubsauger entfernen. Die beste Reinigungswirkung an den Samtbezügen erzielt man mit einer angefeuchteten
Bürste.
– Die Sitze mit einem feuchten Schwamm
abreiben, der in eine Lösung von Wasser und
neutralem Waschmittel getaucht wird.
238
– Den trockenen Schmutz mit einem leicht
angefeuchteten Wildleder- oder Stofflappen
entfernen, ohne stark zu reiben.
– Die Flecken von Flüssigkeiten oder Fett
mit einem trockenen, saugfähigen Lappen
abtupfen, nicht reiben. Dann mit einem weichen, mit Wasser und neutraler Seife angefeuchteten Stoff- oder Wildlederlappen
leicht abreiben. Bleibt der Fleck, müssen Sie
spezifische Produkte benutzen und dabei
sorgfältig die Gebrauchsanleitung beachten.
ZUR BEACHTUNG Nie Alkohol verwenden. Vergewissern Sie sich außerdem,
dass die für die Reinigung verwendeten Produkte weder Alkohol noch Derivate auch
nicht mit niedriger Konzentration enthalten.
Die Stoffbezüge in Ihrem
Fahrzeugen wurden ausgelegt, um auf Langzeit dem
Verschleiß bei normaler Benutzung
zu widerstehen. Trotzdem ist es
unerlässlich, starkes und/oder längeres Reiben von Kleidungszubehör
wie Metallschnallen, Borken,
Velcro-Befestigungen oder ähnlichem zu vermeiden, da durch die
lokale und mit größerem Druck
ausgeführte Abnutzung die Stofffäden reißen und der Bezug beschädigt werden könnte.
KUNSTSTOFFE IM
FAHRGASTRAUM
LENKRAD/SCHALTHEBELKNAUF
MIT ECHTER LEDERVERKLEIDUNG
Für die Reinigung der Plastikteile im Fahrzeuginneren empfiehlt sich ein weiches Tuch,
das in einer Lösung aus Wasser und neutralem Reinigungsmittel befeuchtet wird. Für
die Entfernung von Fett oder Flecken benutzen Sie die spezifischen Reinigungsprodukte für Plastik ohne Lösungsmittel, die weder das Aussehen noch die Farbe der elemente verändern.
Die Reinigung dieser Komponenten darf
nur mit Wasser und neutraler Seife ausgeführt werden. Niemals Alkohol oder Produkte
auf Alkoholbasis verwenden.
ZUR BEACHTUNG Nie Alkohol oder alkoholhaltige Produkte für die Reinigung der
Scheibe der Instrumententafel oder andere
Plastikteile verwenden.
Keine Sprühdosen im
Fahrzeug aufbewahren.
Berstgefahr! Die Sprühdosen dürfen nicht einer Temperatur
über 50°C ausgesetzt werden. Diese Temperatur kann im Inneren eines sonnenbestrahlten Fahrzeuges
weit überschritten werden.
Vor der Verwendung von spezifischen Produkten für die Reinigung der Innenausstattungen, durch aufmerksames Durchlesen der
Angaben auf dem Etikett sicherstellen, dass
das Produkt keinen Alkohol und/oder Substanzen auf Alkoholbasis enthält. Wenn bei
den Reinigungsarbeiten der Windschutzscheibe mit spezifischen Produkten für Fenster Tropfen auf das Leder des
Lenkrads/Schalthebelknaufs fallen, sind diese umgehend zu entfernen, und danach
muss der betroffene Bereich mit Wasser und
neutraler Seife gewaschen werden.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
LEDERSITZE
ZUR BEACHTUNG Es empfiehlt sich
bei Benutzung von Lenkradsperren diese
höchst sorgfältig zu handhaben, um Kratzer
auf der Lederverkleidung zu vermeiden.
239
TECHNISCHE MERKMALE
TECHNISCHE MERKMALE
KENNDATEN
Es ist ratsam, sich die Kenndatenkurzbezeichnungen aufzuschreiben. Die auf den
Schildern aufgedruckten Kenndaten und ihre Anordnung lauten wie folgt (Abb. 1):
1 - Zusammenfassung der Kenndaten
2 - Kennzeichnung des Fahrgestells
3 - Schild mit den Lackkenndaten der Karosserie
4 - Kennzeichnungsschild des Motors.
SCHILD MIT DER
ZUSAMMENFASSUNG
DER KENNDATEN
Das Schild (Abb. 2) befindet sich auf der
vorderen Querstrebe des Motorraums.
Es enthält die folgenden Kenndaten:
(A) Feld für die Zulassungsdaten des jeweiligen Landes
(B) Feld für die einzuschlagende, fortlaufende Fahrgestellnummer
(C) Feld für die eventuelle Angabe der
maximal zulässigen Gewichte gemäß
den Gesetzesvorschriften des jeweiligen Landes
(D) Feld für die Angabe der Version und
eventuelle zusätzliche Angaben außer
der vorgeschriebenen
A0A0654b
240
Abb. 1
(E) Dieses Feld ist für den Rauchbildungskoeffizienten reserviert (Versionen JTD)
(F) Feld für den einzuschlagenden Namen des Herstellers.
KENNZEICHNUNG DES
FAHRGESTELLS
Im Motorraum neben dem rechten oberen
Federbein ist die Fahrgestellnummer (Abb.
3) eingeschlagen, sie besteht aus:
– Fahrzeugtyp: ZAR 937.000
– laufende Herstellungsnummer des Fahrzeugs (Fahrgestellnummer).
A0A0246b
Abb. 2
A0A0247b
Abb. 3
Das Schild (Abb. 4) befindet sich auf der
Innenseite der Heckklappe am linken Rand
und enthält folgende Daten:
A. Lackhersteller.
B. Farbbenennung.
C. Farbcode.
D. Angaben über die Produkte für Ausbesserungen oder Neulackierung.
MOTORKENNZEICHNUNG
Die Kennzeichnung ist auf dem Kurbelgehäuse auf der Seite des Getriebes eingeschlagen, nahe dem Auspuffkrümmer.
Code der Motoren
Karosserieversionen
1.8 T SPARK
AR32205
937CXR1A 26
2.0 JTS
937A1000
937CXH1A 22
2.0 JTS
(für spezifische Märkte)
932A2000
937CXT1A 29
2.0 JTS Selespeed
937A1000
937CXH11 23
3.2 V6
936A000
937CXP1B 25
JTD 16V
937A5000
937CXN1B 24D
TECHNISCHE MERKMALE
CODE DER MOTOREN - KAROSSERIEVERSIONEN
SCHILD MIT DEN
LACKKENNDATEN DER
KAROSSERIE
A0A0651b
Abb. 4
241
TECHNISCHE MERKMALE
MOTOR
Typenbezeichnung
Verbrennungsverfahren
Anzahl und Anordnung der Zylinder
JTD
1.8 T. SPARK
2.0 JTS
2.0 JTS
Selespeed
2.0 JTS (**)
AR32205
937A1000
932A2000
936A000
937A5000
Otto
Otto
Otto
Otto
Diesel
4 in Reihe
4 in Reihe
4 in Reihe
6 V-förmig auf 60°
4 in Reihe
3.2
V6
16V
Durchmesser und Hub der Kolben
mm
82,7
83 x 91
83 x 91
93 x 78
82 x 90,4
Gesamthubraum
cm3
1747
1970
1970
3179
1910
11,5 : 1
11,5 : 1
11,5 : 1
10 : 1
17,5 : 1
kW
PS
UpM
103
140
6500
121
165
6400
119
163
6400
176,5
240
6200
110
150
4000
Nm
kgm
UpM
163
16,6
3900
206
21
3250
201
20
3250
300
30,6
4800
305
31
2000
Zündkerzen (*)
NGK PFR6B+
NGK PMR7A
NGK BKR6EKPA+
NGK PMR7A
NGK PFR6B
NGK BKR6EKPA
NGK PFR6B
NGK BKR6EKPA
NGK PFR6B
Kraftstoff
grünes, bleifreies
Benzin
95 ROZ
grünes, bleifreies
Benzin
95 ROZ
grünes, bleifreies
Benzin
95 ROZ
grünes, bleifreies
Benzin
95 ROZ
Verdichtungsverhältnis
Höchstleistung (EG):
entsprechende Drehzahl
max. Drehmoment (EG):
entsprechende Drehzahl
(*) Für jeden Zylinder sind zwei verschiedene Kerzen vorgesehen, je eine pro Typ
Diesel für Pkw
(Norm EN 590)
(**) Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen
Wenden Sie sich bitte für den Austausch der Zündkerzen an den Autorisierten Kundendienst Alfa Romeo.
242
Kraftstoffversorgung
1.8 T. SPARK
2.0 JTS
3.2 V6
JTD 16V
elektronische MultipointEinspritzung
direkte, elektronische
Einspritzung
direkte, elektronische
Einspritzung
direkte Common RailEinspritzung mit Auflader
Veränderungen oder Reparaturen der Kraftstoffversorgungsanlage, die nicht in korrekter Weise und
ohne Berücksichtigung der technischen Eigenschaften der Anlage ausgeführt wurden, können Betriebsstörungen mit Brandgefahr verursachen.
TECHNISCHE MERKMALE
KRAFTSTOFFVERSORGUNG
KRAFTÜBERTRAGUNG
1.8 T. SPARK
2.0 JTS
2.0 JTS Selespeed
3.2 V6
JTD 16V
Gangschaltung
fünf Vorwärtsgänge
plus Rückwärtsgang
mit Synchronisierung
der Vorwärtsgänge
fünf Vorwärtsgänge plus
Rückwärtsgang mit
Synchronisierung der
Vorwärtsgänge
fünf Vorwärtsgänge plus
Rückwärtsgang mit
elektronisch verwaltetem
Kontrollsystem
sechs Vorwärtsgänge plus
Rückwärtsgang, alle
synchronisiert
sechs Vorwärtsgänge
alle synchronisiert
Kupplung
EinscheibenTrockenkupplung mit
hydraulischer
Betätigung
EinscheibenTrockenkupplung mit
hydraulischer Betätigung
EinscheibenTrockenkupplung mit
elektro-hydraulischer
Betätigung
EinscheibenTrockenkupplung mit
hydraulischer Betätigung
EinscheibenTrockenkupplung mit
hydraulischer Betätigung
vorn
vorn
vorn
vorn
vorn
Antrieb
243
TECHNISCHE MERKMALE
244
VORDERRADANTRIEB MIT
SELBST SPERRENDEM
DIFFERENTIAL
(auf Wunsch für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen)
Der Alfa Q2 ist ein Fahrzeug mit Merkmalen, die in allen Bedingungen eine hohe
Leistung auf der Straße gewährleisten.
Der Antrieb erfolgt an den Vorderrädern mit
einem vorderen, mechanischen, selbst sperrenden LSD-Differential (Limited Slip Differential). Die Aufteilung des Drehmomentniveaus zwischen dem rechten und linken Rad
wird je nach der Haftung des vorderen Differentials TORSEN B moduliert. Die Modulation, die mechanisch erfolgt, ist kontinuierlich und schrittweise, so dass der Antrieb in allen Fahrbedingungen optimiert wird
und eine hohe Gelenkigkeit und Stabilität
garantiert wird, wobei optimale Komfortbedingungen beibehalten werden.
Diese Art von Differential ermöglicht die
optimale Nutzung des Fahrzeugs auch bei
niedrigen Haftungsbedingungen: Dennoch
wird der Fahrer nicht davon befreit, die normalen Verhaltensregeln für seine eigene und
die Sicherheit der anderen Autofahrer zu beachten.
1.8 T. SPARK - 2.0 JTS - 3.2 V6 - JTD 16V
Bremsen:
– vorn
Scheibe
– hinten
Scheibe
gesteuert durch den Handhebel, auf die hinteren Bremsen einwirkend
Handbremse
TECHNISCHE MERKMALE
BREMSEN
AUFHÄNGUNGEN
1.8 T. SPARK - 2.0 JTS - 3.2 V6 - JTD 16V
Einzelradaufhängung mit Stabilisator
Vorn
Typ Mc Pherson
Hinten
LENKUNG
1.8 T. SPARK - 2.0 JTS - 3.2 V6 - JTD 16V
mit Ritzel und Zahnstange mit hydraulischer Servolenkung
Typ
Wendekreisdurchmesser
m
11,5
245
TECHNISCHE MERKMALE
RÄDER
NOTRAD
ERKLÄRUNG DER
REIFENKENNZEICHNUNG
(Abb. 5)
Felgen aus gestanztem Stahl.
FELGEN UND REIFEN
RADSTAND
Felgen aus gestanztem Stahl oder Leichtmetalllegierung.
Vorspur, an den Felgen gemessen:
–1 ±0,6
Schlauchlose Radialreifen.
Im Fahrzeugbrief sind außerdem alle zugelassenen Reifen eingetragen.
Es folgen die Angaben, die für das Verständnis der auf den Reifen aufgedruckten
Kennzeichnung notwendig sind.
Die Werte beziehen sich auf das fahrbereite Fahrzeug.
Die Kennzeichnung kann, wie im Beispiel
angegeben, lauten.
Beispiel:
205/55 R 16 91 W
ZUR BEACHTUNG Bei eventuellen Unstimmigkeiten zwischen der Betriebsanleitung und dem Fahrzeugbrief sind die im
letztgenannten Dokument enthaltenen Angaben maßgebend.
oder
205/55 ZR 16
205 = Nennbreite (S, Abstand in mm
zwischen den Flanken).
Für die Sicherheit ist es - unter Beibehaltung der vorgeschriebenen Abmessungen unerlässlich, dass das Fahrzeug an allen vier
Rädern mit Reifen des selben Typs ausgerüstet ist.
ZUR BEACHTUNG in schlauchlose Reifen dürfen keine Schläuche eingezogen werden.
246
A0A0465b
Abb. 5
55
= Querschnittsverhältnis Höhe/Breite (H/S) in Prozenten.
R
= Radialreifen.
ZR
= Radialreifen für Geschwindigkeiten
über 240 km/h.
16
= Felgendurchmesser in Zoll (Ø).
91
= Lastindex (Tragfähigkeit), zum
Beispiel 91 = 615 kg. Auf ZR-Reifen nicht vorhanden.
W, Z = Index der Höchstgeschwindigkeit.
Bei ZR-Reifen befindet sich der Geschwindigkeitsindex Z vor dem R.
60 = 250 kg
61 = 257 kg
62 = 265 kg
63 = 272 kg
64 = 280 kg
65 = 290 kg
66 = 300 kg
67 = 307 kg
68 = 315 kg
69 = 325 kg
70 = 335 kg
71 = 345 kg
72 = 355 kg
73 = 365 kg
74 = 375 kg
75 = 387 kg
76 = 400 kg
77 = 412 kg
78 = 425 kg
79 = 437 kg
80 = 450 kg
81 = 462 kg
82 = 475 kg
83 = 487 kg
84 = 500 kg
85 = 515 kg
86 = 530 kg
87 = 545 kg
88 = 560 kg
89 = 580 kg
90 = 600 kg
91 = 615 kg
92 = 630 kg
93 = 650 kg
94 = 670 kg
95 = 690 kg
96 = 710 kg
97 = 730 kg
98 = 750 kg
99 = 775 kg
100 = 800 kg
101 = 825 kg
102 = 850 kg
103 = 875 kg
104 = 900 kg
105 = 925 kg
106 = 950 kg
Index der Höchstgeschwindigkeit
Q = bis zu 160 km/h.
R
= bis zu 170 km/h
S
= bis zu 180 km/h.
T
= bis zu 190 km/h.
ERKLÄRUNG DER
FELGENKENNZEICHNUNG
Es folgen die Angaben, die für das Verständnis der auf die Felge aufgedruckten
Kennzeichnung notwendig sind, wie in
(Abb. 5) gezeigt.
U = bis zu 200 km/h.
H = bis zu 210 km/h.
Beispiel:
V = über 210 km/h.
6,5 J x 15 H2 ET 43
TECHNISCHE MERKMALE
Lastindex (Tragkraft)
ZR = über 240 km/h.
W = bis zu 270 km/h.
Y
= bis zu 300 km/h.
Index der Höchstgeschwindigkeit
für Winterreifen
Q M + S = bis zu 160 km/h.
T M + S = bis zu 190 km/h.
H M + S = bis zu 210 km/h.
6,5 = Felgenbreite in Zoll (1)
J
= Felgenprofil, auf dem der Reifenwulst seitlich aufliegt) (2)
15 = Verkeilungsdurchmesser in Zoll
(entsprechend dem darauf aufzuziehenden Reifen) (3 = Ø)
H2 = Form und Anzahl der “Hump”
(Verdickung auf dem Umfang, auf
welcher der Wulst der schlauchlosen Reifen aufliegt).
ET 43 = Radeinpresstiefe (Abstand zwischen der Scheiben/Felgenauflage und der Felgenmittellinie)
247
TECHNISCHE MERKMALE
248
Serienausstattung
Felgen
Reifen
Reserverad
– Felge
1.8 T SPARK
2.0 JTS
JTD 16V
3.2 V6
Versionen
“Black Line”
“Q2”
Versionen
“Collezione”
6 1/2 J x 15
7 J x 16
7 J x 17 ( )
7 1/2 J x 17 ( )
7 J x 16
7 J x 17 ( )
1
7 /2 J x 17 ( )
6 1/2 J x 15
7 J x 16
7 J x 17 ( )
7 1/2 J x 17 ( )
7 1/2 J x 17
8J X 18
7J X 17
205/60 R15 91V (•)
205/55 R16 91V (•)
205/55 ZR16 (•)
215/45 R17 87W ( )
205/55 R16 91W (•)
205/55 ZR16 (•)
215/45 R17 87W ( )
205/60 R15 91V (•)
205/55 R16 91W (•)
205/55 ZR16 (•)
215/45 R17 87W ( )
4J x 15
4J x 15
4J x 15
225/45 ZR17 91Y
225/40ZR 18 92Y (•) 215/45 R 17 87W (•)
(Pirelli Pzero Rosso) (•)
(Michelin Pilot Sport2) (*)
(*) 225/45 ZR17
225/40 ZR 18 92Y (•)
(Bridgestone S-02) (•) (*) (Pirelli P Zero Rosso) (*)
(***)
4J x 15
4J x 15
125/80 R15
– Reifen
125/80 R15
125/80 R15
125/80 R15
125/80 R15
Sonderausstattung
Felgen
6 / J x 15
6 / J x 15
6 1/2 J x 15
6 1/2 J x 15
6 1/2 J x 15
7 J x 17
8 J x 18
7 J x 17
8 J x 18
7 J x 17
8 J x 18
7 J x 16
7 J x 17
7 J x 16
8 J x 18
Reifen
195/60 R15 88V (**)
215/45 R17 87W (•)
215/45 ZR17 87W
(Pirelli P7000) (•) (*)
215/45 ZR17 87Y
(Good Year Eagle F1) (•)
(*) 225/40 ZR18 92Y
(Michelin Pilot Sport 2)
225/40 ZR 18 92Y (•)
(Pirelli P Zero Rosso) (*)
(•) (*) 205/60 R15 91V
(Michelin Pilot
Primacy) (•) (*)
195/60 R15 88V (**)
215/45 R17 87W (•)
215/45 ZR17 87W
(Pirelli P7000) (•) (*)
215/45 ZR17 87Y
(Good Year Eagle F1) (•)(*)
225/40 ZR18 92Y
(Michelin Pilot
Sport 2) (•) (*)
225/40 ZR 18 92Y (•)
(Pirelli P Zero Rosso) (*)
195/60 R15 88V (**)
215/45 R17 87W (•)
215/45 ZR17 87W
(Pirelli P7000) (•) (*)
215/45 ZR17 87Y
(Good Year Eagle F1)
(•) (*) 225/40 ZR18 92Y
(Michelin Pilot Sport 2)
225/40 ZR 18 92Y (•)
(Pirelli P Zero Rosso) (*)
(•) (*) 205/60 R15 91V
(Michelin Pilot
Primacy) (•) (*)
Winterreifen
195/60 R15 88Q (M+S)
205/55 R16 91T (M+S)
215/45 R17 87H (M+S)
195/60 R15 88Q (M+S)
205/55 R16 91T (M+S)
215/45 R17 87H (M+S)
195/60 R15 88Q (M+S)
205/55 R16 91T (M+S)
215/45 R17 87H (M+S)
(•)
(*)
(**)
(***)
1
2
1
2
7 1/2 J x 17
8 J x 18
215/45 R17 87W (**) 195/60 R15 88V (**) 195/60 R15 88V (**)
215/45 R17 87W
205/55 R16 91V (•) 205/55 R16 91V (•)
(Pirelli P7000) (*) (**)
215/45 R17 87W (•) 225/40 R18 92Y (•)
215/45 ZR17 87Y
(Michelin Pilot Sport2) (*)
(Good Year Eagle F1) (*)
225/40 ZR18 92Y (•)
(**)225/40 ZR18 92Y
(Pirelli P Zero Rosso) (*)
(Michelin Pilot
Sport 2) (•) (*)
225/40 ZR 18 92Y (•)
(Pirelli P Zero Rosso) (*)
215/45 R17 87H (M+S)
225/45 ZR17 91H (M+S)
195/60 R15 88Q (M+S)
205/55 R16 91T (M+S)
215/45 R17 87H (M+S)
195/60 R15 88Q (M+S)
205/55 R16 91T (M+S)
215/45 R17 87H (M+S)
Reifen, auf die keine Schneeketten montiert werden können
( ) Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen
Zertifiziertes Mass, das nur für die angegebenen Reifen zulässig ist
ZUR BEACHTUNG Reifen, auf die Schneeketten montiert werden können; siehe den Abschnitt “Schneeketten” im Kapitel “Korrekte Benutzung des Fahrzeugs”.
Auf dieser Version ist die Verwendung des Notrades nicht möglich.
Reifen
bei geringer Beladung
vorn
hinten
bei voller Beladung
vorn
hinten
195/60 R15
bar
2,2
2,2
2,5
2,5
205/60 R15
bar
2,3
2,3
2,6
2,6
205/55 R16
bar
2,3
2,3
2,6
2,6
205/55 ZR16
bar
2,3
2,3
2,6
2,6
215/45 R17
bar
2,4
2,3
2,7
2,6
225/45 ZR17
bar
2,5
2,4
2,8
2,7
225/40 ZR18
bar
2,5
2,4
2,8
2,7
Reserverad
125/80 R15
bar
TECHNISCHE MERKMALE
FÜLLDRUCK BEI KALTEM REIFEN
4,2
4,2
Bei warmem Reifen muss der Fülldruck +0,3 bar über dem vorgeschriebenen Wert liegen
Bei Winterreifen muss der Fülldruck +0,2 bar über dem vorgeschriebenen Wert liegen
FAHRLEISTUNGEN
1.8 T. SPARK
Höchstgeschwindigkeit in km/h
200
2.0 JTS
Selespeed
2.0JTS
3.2 V6
JTD 16V
216
216
243
209
249
TECHNISCHE MERKMALE
A0A0653b
ABMESSUNGEN
Die Abmessungen
sind in mm und
beziehen sich auf das
Fahrzeug mit den
serienmäßig gelieferten
Reifen.
Minimale
Massabweichungen für
Reifen der
Sonderausstattung.
Die Höhe bezieht sich
auf das unbeladene Fahrzeug.
KOFFERRAUMVOLUMEN
Kapazität ................................. 320 dm3
Kapazität bei umgeklappter
Rückenlehne des Rücksitzes ........ 905 dm3
250
Abb. 5
A
B
C
D
E
F
G
H
1.8 T. SPARK - 2.0 JTS
4489
967
2596
926
1362
1763
1524
1510
3.2 V6
4489
967
2596
926
1355
1763
1524
1510
JTD 16V
4489
967
2596
926
1366
1763
1524
1510
1.8 T. SPARK
2.0 JTS
3.2 V6
JTD 16V
Gewicht des fahrbereiten Fahrzeugs
(mit Betriebsmitteln, Notrad,
Werkzeugen und
Zubehör)
kg
1290
1320
1410
1320
Zuladung (*) einschließlich
Fahrer
kg
520
520
520
520
maximal zulässige
Lasten (**):
– Vorderachse
– Hinterachse
– insgesamt
kg
kg
kg
980
980
1810
980
980
1840
1040
980
1930
990
980
1885
Anhängelasten:
– gebremster Anhänger
– ungebremster Anhänger
kg
kg
1300
400
1300
400
1400
400
1300
400
max. Last auf dem Kugelkopf
(gebremster Anhänger)
kg
60
60
60
60
TECHNISCHE MERKMALE
GEWICHTE
(*) Bei Sonderausstattungen (Anhängerkupplung usw.) erhöht sich das Leergewicht und verringert sich folglich die Zuladung im Rahmen der max. zulässigen Lasten.
(**) nicht zu überschreitende Lasten. Der Benutzer ist dafür verantwortlich, dass das Gepäck im Gepäckraum und/oder auf der Ladefläche unter Berücksichtigung der maximal zulässigen Lasten verteilt wird.
251
TECHNISCHE MERKMALE
252
BETRIEBSMITTEL
Kraftstofftank:
Liter
– einschließlich einer Reserve von Liter
Motorkühlanlage
1.8
T. SPARK
2.0 JTS
2.0 JTS
Selespeed
3.2 V6
JTD 16V
63 (▲)
7 (▲)
63 (▲)
7 (▲)
63 (▲)
7 (▲)
63 (▲)
7 (▲)
63 (■)
7 (■)
7,2
7,2
7,2
7,2
7,2
Liter
Vorgeschriebene Kraftstoffe
und Originalschmiermittel
(▲) bleifreies Superbenzin mit
Mindest-Oktanwert von 95 ROZ
(■) PKW - Diesel
(Spezifikation EN590)
Mischung destilliertes Wasser
und PARAFLUUP zu 50%
Motorölwanne und Filter
Liter
4,4 (❏)
4,4 (❍)
4,4 (❍)
5,9 (❍)
4,5 (●)
Getriebe/
Differential
Liter
2,0
2,0
2,0
2,0
2,0
TUTELA CAR TECHNYX
Selespeedgetriebe
Liter
–
–
0,6
–
–
TUTELA CAR CS SPEED
hydraulische Servolenkung
Liter
1,2
1,2
1,2
1,2
1,2
TUTELA GI/A
Hydraulikbremskreis mit
ABS-Vorrichtung
Liter
0,52
0,52
0,52
0,52
0,52
TUTELA TOP 4
for Alfa Romeo
Waschflüssigkeitsbehälter
– mit Scheinwerferwaschanlage
Liter
Liter
2,5
4,2
2,5
4,2
2,5
4,2
2,5
4,2
2,5
4,2
(❏) SELENIA 20 K for Alfa Romeo
(❍) SELENIA RACING
(●) SELENIA WR
Mischung aus Wasser und
TUTELA
PROFESSIONAL SC 35
EIGENSCHAFTEN UND EMPFOHLENE PRODUKTE
Verwendung
Qualitätsmerkmale der flüssigen Betriebs- und Schmiermittel
empfohlen für die perfekte Betriebsweise des Fahrzeugs
Flüssigkeiten und
Schmiermittel Original
Intervall
Wechsel
Schmiermittel für
Benzinmotore
1.8 T. SPARK
Schmiermittel auf synthetischer Basis, SAE-Klasse 10W-40
Qualifizierung FIAT 9.55535-G2
SELENIA 20K for
ALFA ROMEO
gemäß dem
Wartungsplan
Schmiermittel für
Benzinmotore
2.0 JTS - 3.2 V6
Schmiermittel auf synthetischer Basis, SAE-Klasse 10W-60
Qualifizierung FIAT 9.55535-H3
SELENIA RACING
gemäß dem
Wartungsplan
Schmiermittel für
Motore JTD
Schmiermittel auf synthetischer Basis, SAE-Klasse 5W-40
Qualifizierung FIAT 9.55535-N2.
SELENIA WR
TECHNISCHE MERKMALE
FLÜSSIGKEITEN UND SCHMIERMITTEL
gemäß dem
Wartungsplan
Bei Benutzung von Nicht-Originalprodukten werden Schmiermittel mit Mindestleistung ACEA A3 für Benzinmotore, ACEA B4 für Dieselmotore akzeptiert; in
diesen Fällen können jedoch die optimalen Motorleistungen nicht garantiert werden.
Die Verwendung von Produkten mit Eigenschaften unter ACEA A3 und ACEA B4 könnte Motorschäden verursachen, die nicht unter die Garantie fallen.
Für besonders strenge klimatische Bedingungen kann Ihnen der autorisierte Alfa Romeo Kundendienst das geeignete Produkt der Selenia-Reihe nennen.
253
TECHNISCHE MERKMALE
254
Verwendung
Qualitätsmerkmale der Flüssigkeiten und Schmiermittel
für den korrekten Betrieb des Fahrzeugs
Flüssigkeiten und
Schmiermittel Original
Anwendungsbereich
Schmiermittel auf synthetischer Basis, SAE-KLasse 75W-85
übertrifft die Normen API GL-4 PLUS, FIAT 9.55550
TUTELA
CAR TECHNYX
Mechanische Gangschaltung
und Differential
Schmiermittel für Automatikgetriebe. Überschreitet die Vorschrift
“ATF DEXRON II D LEV”
TUTELA GI/A
hydraulische
Servolenkung
Spezialflüssigkeit für elektrohydraulische Gangschaltungstriebe
TUTELA CAR CS SPEED
Elektrohydraulischer
Selespeed-Trieb
lithiumverseiftes Fett mit Molybdändisulfid
TUTELA STAR 500
Gleichlaufgelenk
Radseite
Bremsflüssigkeit
Synthetikflüssigkeit F.M.V.S.S. Nr. 116, DOT 4, ISO 4925, SAE J-1704
CUNA NC 956-01
TUTELA TOP 4
for Alfa Romeo
Hydraulische Brems- und
Kupplungssteuerung
Frostschutzmittel für Kühler
Frostschutzmittel für Kühler mit roter Farbe auf Glykolbasis mit inhibiertem
Monoäthyl und organischer Formel.
Übertrifft die Normen CUNA NC 956-16, ASTM D 3306
PARAFLUUP
Kühlkreise: Verwendung:
50% bis zu –35° C.
Nicht mit anderen
Produkten vermischen
Waschflüssigkeit für
Windschutzscheibe
und Heckscheibe
Mischung aus Alkohol und Tensiden CUNA NC 956-11
TUTELA
PROFESSIONAL SC 35
unverdünnt oder verdünnt
für die
Scheibenwischwaschanlagen verwenden
Schmiermittel und Fette
für die Kraftübertragung
Die Kraftstoffverbrauchswerte der nachstehenden Tabelle wurden auf Grund der Zulassungstests ermittelt, die von den europäischen Richtlinien vorgeschrieben sind.
Bei dieser Verbrauchsermittlung werden
folgende Verfahren angewandt:
– Stadtzyklus: er beginnt mit einem
Kaltstart und wird durch Simulation einer gewöhnlichen Stadtfahrt fortgesetzt;
– Landstraßenzyklus: es wird eine
Fahrt auf Landstraßen simuliert mit häufigen Beschleunigungen in allen Gängen, die
Geschwindigkeit variiert dabei von 0 bis 120
km/h;
– kombinierter Durchschnittsverbrauch: er errechnet sich aus der Kombination von ca. 37% Stadtzyklus und ca.
63% Landstraßenzyklus.
ZUR BEACHTUNG Beschaffenheit
der Strecke, Verkehrsverhältnisse, atmosphärische Bedingungen, Fahrweise, der allgemeine Zustand des Fahrzeugs, Ausstattungsumfang/Sonderausstattung/Zubehör, Beladung des
Fahrzeugs, Vorhandensein eines Dachgepäckträgers, Benutzung der Klimaanlage, sowie andere, die Windschlüpfrigkeit beeinträchtigende Zustände oder der Fahrtwiderstand können natürlich unterschiedliche Verbrauchswerte gegenüber den ermittelten bewirken (siehe “Verringerung
der Fahrzeughaltungskosten und der
Umweltverschmutzung” im Kapitel
“Korrekter Gebrauch des Fahrzeugs”).
1.8 T. SPARK
2.0 JTS
2.0 JTS
Selespeed
3.2 V6
JTD 16V
Stadtzyklus
12,1
12,2
12,2
18,6
8,7
Landstraßenzyklus
6,4
6,7
6,7
8,7
4,8
kombinierter Verbrauch
8,5
8,7
8,7
12,4
6,2
Kraftstoffverbrauch nach der
Vorschrift 1999/100/CE (Liter x 100 km)
TECHNISCHE MERKMALE
KRAFTSTOFFVERBRAUCH
255
TECHNISCHE MERKMALE
256
CO2 EMISSIONEN
Die Werte der CO2 Emissionen in der nachstehenden Tabelle beziehen sich auf den kombinierten Verbrauch.
CO2-EMISSIONEN NACH DER EG-VORSCHRIFT 1999/100/CE (g/km)
1.8 T. SPARK
2.0 JTS
2.0 JTS Selespeed
202
207
207
3.2
V6
295
JTD
16V
164
Abblendlicht
- einschalten ........................ 44-45
- Lampe austauschen.................. 197
Ablagefächer ............................... 125
Abmessungen .............................. 250
ABS ........................................... 134
Abschleppen des Fahrzeugs ........... 213
Airbag
- allgemeine Hinweise ................ 43
- Beifahrer-Frontairbag................ 40
- Deaktivierung des BeifahrerFrontairbag ............................. 40
- Fahrer-Frontairbag.................... 39
- Frontairbag ............................. 38
- Seitenairbag
(side bag - window bag) ............ 41
Alarmanlage................................ 11
Alfa Romeo CODE.........................
6
Anhängebetrieb............................ 174
Anheben des Fahrzeugs ................ 214
Anlassvorrichtung ......................... 14
Armstütze
- hinten .................................... 22
- vorn ...................................... 17
Aschenbecher
- vorn ......................................
- hinten ....................................
ASR-System ................................
Aufhängungen .............................
Außenlicht (einschalten)................
Außenrückspiegel .........................
Außerbetriebsetzung
des Fahrzeugs...........................
Autoradio....................................
124
125
138
245
44
23
178
141
Batterie
- aufladen ........................... 212-231
- auswechseln.............................. 232
- Kontrolle des Ladestandes ......... 231
- Ratschläge für eine lange
Lebensdauer ........................... 232
Bedientasten ............................... 106
Bei einem Unfall .......................... 215
Beim Parken ............................... 172
Belüftung.................................... 81
Blinker
- einschalten ........................ 44-45
- Lampe hinten auswechseln........ 199
- Lampe seitlich auswechseln....... 198
- Lampe vorn auswechseln .......... 198
Blinkhupe mit Fernlicht ................. 45
Bordinstrumente ..................... 53-258
Bremse....................................... 245
Bremslicht
- Lampe austauschen.................. 199
STICHWORTVERZEICHNIS
S T I C H W O RT V E R Z E I C H N I S
CO2-Emissionen..........................
256
CODE Card ..................................
7
Cruise Control .............................. 49
Dieselfilter.................................
229
DoppelbereichKlimaanlagenautomatik.............. 89
Drehzahlmesser ........................... 56
Drittes Bremslicht ......................... 200
Einstieglicht
- Lampe austauschen.................. 201
EOBD-System .............................. 140
Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
- einschalten ............................. 46
- Lampe austauschen hinten ........ 199
257
STICHWORTVERZEICHNIS
- Lampe austauschen seitlich ....... 198
- Lampe austauschen vorn........... 198
Fensterheber, elektrisch ................ 24
Fernbedienung.............................
7
Fernlicht
- einschalten ............................. 45
- Lampe austauschen.................. 197
Fix&Go Automatic (Vorrichtung)..... 186
Flüssigkeiten und Schmiermittel ..... 253
Follow me home.......................... 46
Füllmengen des Fahrzeugs ....... 166-251
Funkgeräte und handys................. 127
Gepäcknetz...............................
Getränkehalter.............................
Getriebe
- Ganghebel ..............................
Gewicht ......................................
Glühlampen austauschen
- allgemeine Hinweise ................
- Lampentypen ..........................
Gummischlauchleitungen ...............
Handbremse..............................
22
126
109
251
192
193
234
108
Handschuhfach ............................ 121
Handschuhfachleuchte
- Lampe austauschen.................. 203
258
Hebel am Lenkrad........................
Heizung und Belüftung .................
44
81
Im Notfall...............................
179
121
238
123
202
121
201
23
Innenausstattung .........................
Innenausstattung (Reinigung) ........
Innenleuchte hinten......................
- Lampe austauschen..................
Innenleuchte vorn ........................
- Lampe austauschen..................
Innenrückspiegel ..........................
Installation der elektrischen/
elektronischen vorrichtungen ....... 127
Instrumententafel......................... 52
Intelligentes Waschen
(Scheibenwischer)..................... 47
Karosserie (Wartung)..................
Karosserieversionen ......................
Kennzeichenleuchte
- Lampe austauschen..................
Kennzeichnungsdaten ...................
Kofferraum
- Beleuchtung ...........................
- erweitern ...............................
- Gepäcknetz ............................
- Heckklappe schließen ...............
236
241
200
240
129
19
22
129
- Hinweise für den Transport
von Gepäckstücken .................. 130
- Ladung verankern .................... 130
- mit Fernbedienung
entriegeln.......................... 8-128
- vom Innenraum aus öffnen ....... 128
Kofferraumbeleuchtung
- Lampe austauschen ................. 204
Kopfstützen
- hinten ................................... 21
- vorn ...................................... 18
Korrekter Gebrauch
des Fahrzeugs .................... 169
Kraftstoffeinsparanis ..................... 172
Kraftstoffsperrschalter ................... 107
Kraftstofftankverschluss ................ 167
Kraftstoffversorgung ..................... 244
Kraftübertragung.......................... 244
Lackierung (Wartung) .................
237
Lampen
- allgemeine Hinweise ................
- Austausch ..............................
- Typen ....................................
Lastbegrenzer..............................
Leistungen ..................................
Lenkrad ......................................
193
192
193
29
248
22
Makeupspiegelleuchte ................
- Lampe auswechseln .................
Manuelle Heizung ........................
Mobiltelefon (Vorausrüstung).........
Motor
- Kenncode ...............................
- Kennzeichnung .......................
- technische Daten .....................
Motor anlassen............................
Motorcode/Karosserieversionen .....
Motorhaube ................................
Motoröl (Verbrauch) .....................
Motorraum
- Haube ...................................
- Waschen ................................
Multifunktions (Digitaldisplay) .......
Multifunktionsdisplay
(rekonfigurierbar)......................
122
203
83
126
241
241
242
169
241
131
224
131
238
58
61
Nebelrücklicht
- einschalten ............................. 106
- Lampe auswechseln .................
Nebelscheinwerfer
- einschalten .............................
- Lampen auswechseln ...............
Notstart ......................................
- Anlassen durch Anschleppen,
Anschieben usw.......................
- Anlassen mit Fremdbatterie .......
199
106
196
179
181
180
Parksensoren .............................
105
Partikelfalle (DPF)........................ 167
Pollenfilter .................................. 230
Räder und Reifen .................. 233-245
Radfelgen ................................... 247
Radstand .................................... 245
Radwechsel............................ 181-183
Regensensor................................ 48
Regler für konstante Geschwindigkeit
(Cruise Control) ........................ 49
Reifen
- auswechseln ........................... 181
- Erklärung der
Reifenkennzeichnung ................. 246
- Fülldruck ................................ 249
- Reifentypen und Radfelgen ....... 247
- Schneeketten ......................... 177
- Schnellreparaturkit
Fix&Go Automatic ...................
- Winterreifen............................
Reinigung und Pflege
- Fensterscheiben.......................
- Innenraum..............................
- Karosserie...............................
- Motorraum .............................
Rückfahrlicht
- Lampe auswechseln .................
Rücksitze ....................................
186
177
238
238
236
238
199
19
STICHWORTVERZEICHNIS
Lenkschloss ................................ 15
Lenkung ..................................... 245
Lernen sie ihr Fahrzeug
kennen .................................
6
Luftfilter...................................... 229
Scheibenwaschanlage
- betätigen ............................... 47
- intelligentes Waschen .............. 47
- Spritzdüsen ............................ 235
Scheibenwischer
- betätigen ............................... 47
- Regensensor ........................... 48
- Spritzdüsen ............................ 235
- Wischerblatt ersetzen .............. 235
Scheinwerfer
- Einstellung von außen .............. 133
- Neigungsausgleich .............. 108-132
Scheinwerfereinsteller................... 108
Scheinwerferwaschanlage ........ 49-236
Schlüssel ....................................
6
259
STICHWORTVERZEICHNIS
Schneeketten .............................. 177
Schutz der Umwelt ...................... 168
Selespeed-Getriebe ...................... 110
Sicherheitsgurte ..........................
26
- allgemeine Hinweise ................
29
- Bauchgurt auf dem
mittleren Rücksitz ....................
27
- Benutzung der Gurte ................
26
- Höheneinstellung
der vorderen Gurte ...................
27
- Kinder sicher befördern................
31
- Lastbegrenzer .........................
29
- Vorspanner .............................
28
- Wartung.................................
31
Sicherungen ................................ 205
Sonnenblenden............................ 126
Standkontrolle ............................. 222
Standlicht
- einschalten .............................
45
- Lampe austauschen hinten ........ 199
- Lampe austauschen vorn........... 197
Symbole ..................................... 5-6
Tachometer (Kilometerzähler) ......
260
56
Tankklappe ................................. 167
Technische Merkmale............. 240
Türen ......................................... 15
Türverriegelung............................ 107
Uhr ..........................................
68
Umweltschutz.............................. 168
VDC-System .............................. 136
Verbandskasten ........................... 215
Verbrauch an Kraftstoff ................. 255
Vordersitze.................................. 16
Vorrichtung “Follow me home” ...... 46
Vorstraffer................................... 28
WWarnblinklicht
- einschalten .............................
Warnleuchten und Meldungen........
Wartung
- jährlicher Inspektionsplan..........
- Plan der programmierten
Wartung .................................
- programmierte Wartung............
- zusätzliche Einschritte...............
Wartung des Fahrzeugs ........
106
72
219
217
216
219
216
Zigarettenanzünder .................... 124
Zubehör, vom Kunden erworben ..... 127
VERORDNUNG ZUR BEHANDLUNG VON ALTFAHRZEUGEN
Seit Jahren setzt Alfa Romeo sich durch die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsverfahren und durch die Realisierung immer "umweltverträglicherer" Produkte aktiv für den Schutz der Umwelt ein. In der Absicht dem Kunden den möglichst besten Service unter Einhaltung
der Umweltschutzvorschriften und der durch die Altfahrzeugrichtlinie 2000/53/EWG auferlegten Pflichten zu gewährleisten, bietet Alfa Romeo seinen Kunden die Möglichkeit, ihr Altfahrzeug(*) ohne zusätzliche Kosten abzugeben.
Die EWG-Richtlinie sieht denn auch vor, dass das Altfahrzeug zurückgegeben wird, ohne dass dem letzten Halter oder Besitzer Unkosten entstehen, da der Wert des Fahrzeugs gleich null oder negativ ist. Insbesondere gilt die Rücknahme der Fahrzeuge zu Nullkosten in fast allen
EU-Ländern bis zum 1. Januar 2007 nur für nach dem 1. Juli 2002 zugelassene Fahrzeuge, während die Rücknahme zu Nullkosten ab 2007
unabhängig vom Zulassungsjahr des Fahrzeugs ist, unter der Bedingung, dass das Fahrzeug über seine wesentlichen Bauteile verfügt (insbesondere Motor und Karosserie) und keinen zusätzlichen Müll enthält.
Zur Rückgabe des Altfahrzeugs zu Nullkosten können Sie sich entweder an einen unserer Vertragshändler oder eine der von Alfa Romeo beauftragten Sammel- und Verschrottungsstellen wenden. Diese Sammel- und Verschrottungsstellen wurden sorgfältig ausgewählt, um einen Service angemessenen Qualitätsstandards hinsichtlich Sammeln, Behandlung und Wiederverwertung der Altfahrzeuge unter Berücksichtigung der
Umweltschutzvorschriften zu garantieren.
Weitere Informationen bezüglich der Sammel- und Verschrottungsstellen erhalten Sie bei den Alfa Romeo oder unter der Telefonnummer
00800 2532 0000 (Ortstarif) oder auf der Alfa Romeo-Internetseite.
(*) Fahrzeug für den Transport von Personen mit maximal 9 Sitzplätzen mit einer zulässigen Gesamtlast von 3,5 Tonnen.
FÜLLDRUCK BEI KALTEM REIFEN
Reifen
bei geringer Beladung
vorn
hinten
bei voller Beladung
vorn
hinten
195/60 R15
bar
2,2
2,2
2,5
2,5
205/60 R15
bar
2,3
2,3
2,6
2,6
205/55 R16
bar
2,3
2,3
2,6
2,6
205/55 ZR16
bar
2,3
2,3
2,6
2,6
215/45 R17
bar
2,4
2,3
2,7
2,6
225/45 ZR17
bar
2,5
2,4
2,8
2,7
225/40 ZR18
bar
2,5
2,4
2,8
2,7
Reserverad (*)
125/80 R15
bar
4,2
4,2
Bei warmen Reifen muss der Fülldruck +0,3 bar mehr als der vorgeschriebene Wert betragen
Bei Winterreifen muss der Fülldruck +0,2 bar über dem vorgeschriebenen Wert liegen
(*) Auf 3.2 V6 Version ist die Verwendung des Notrades nicht möglich
MOTORÖLWECHSEL
KRAFTSTOFF TANKEN
Ölwanne und Filter (1.8 T. SPARK - 2.0 JTS) ....................... Liter 4,4
Tankinhalt....................................................................... Liter 63
Reserve .......................................................................... Liter 7
Ölwanne und Filter (3.2 V6).............................................. Liter 5,9
Ölwanne und Filter (JTD 16V)............................................. Liter 4,5
Das Altöl in korrekter Weise entsorgen.
Fahrzeuge mit Benzinmotor dürfen nur mit bleifreiem Benzin mit Oktanzahl nicht unter 95 ROZ betankt werden.
Fahrzeuge mit Dieselmotor dürfen nur mit PKW-Diesel betankt werden
(Norm EN590).
QUALITY
ASSISTENZA TECNICA - INGEGNERIA ASSISTENZIALE
Largo Senatore G. Agnelli. 5 -10040 Volvera - Torino (Italia)
Fiat Auto S.p.A.
Veröffentlichung Nr. 60431658 - 2. Ausgabe - 11/2006
Eigentumschutz. Auch die teilweise Reproduktion ohne vorherige Genehmigung ist untersagt abgefasst von Fiat Auto S.p.A.
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