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Installationsanleitung Remeha Tzerra - Vilcaso.de

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Deutschland
DE
Gas-Brennwert-Wandheizkessel
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Installations- und
Wartungsanleitung
7600464-05
EG-Konformitätserklärung
Das Gerät stimmt mit dem in der EG-Konformitätserklärung
angegebenen Baumuster überein und wird in Übereinstimmung mit
den Vorschriften folgender europäischer Richtlinien und Normen
hergestellt und vertrieben.
Das Original der Konformitätserklärung ist beim Hersteller verfügbar.
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung ....................................................................................................6
1.1
Benutzte Symbole .................................................6
1.2
Abkürzungen .........................................................6
1.3
Allgemeine Angaben ............................................7
1.3.1
1.3.2
1.3.3
1.4
Zulassungen ..........................................................8
1.4.1
1.4.2
2
3
Zertifizierungen .......................................................8
Ergänzende Anweisungen ......................................8
Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen ............................................9
2.1
Sicherheitshinweise .............................................9
2.2
Empfehlungen .......................................................9
Technische Beschreibung .......................................................................11
3.1
Allgemeine Beschreibung ..................................11
3.2
Wichtigste Komponenten ..................................11
3.3
Blockdiagramm ...................................................12
3.4
Funktionsprinzip .................................................12
3.4.1
3.4.2
3.4.3
4
Pflichten des Herstellers .........................................7
Pflichten des Installateurs .......................................7
Pflichten des Benutzers ..........................................7
Regelung der Wassertemperatur ..........................12
Sicherheitsvorrichtung gegen
Wassermangel ......................................................13
Überhitzungssicherung .........................................13
3.5
Umwälzpumpe .....................................................13
3.6
Technische Daten ...............................................13
Anlage .......................................................................................................16
4.1
Vorschriften für die Installation .........................16
4.2
Aufstellung ..........................................................16
4.2.1
4.2.2
4.2.3
040613 - 7600464-05
Typenschild ...........................................................16
Aufstellung des Heizkessels .................................17
Belüftung ...............................................................18
1
Inhaltsverzeichnis
4.3
Hauptabmessungen ...........................................19
4.4
Platzierung des Heizkessels ..............................20
4.5
Hydraulische Anschlüsse ..................................20
4.5.1
4.5.2
4.5.3
4.5.4
4.5.5
4.5.6
4.5.7
Spülen der Anlage .................................................21
Wasserdurchflussmenge .......................................21
Anschluss Heizung ................................................21
Trinkwasserseitige Anschlüsse .............................22
Anschluss des Druckausdehnungsgefäßes ..........22
Anschluss der Kondenswasser-Ablaufleitung .......23
Automatischer Entlüfter .........................................24
4.6
Gasanschluss .....................................................24
4.7
Anschluss der Abgasanlage ..............................25
4.7.1
4.7.2
4.7.3
4.8
Elektrische Anschlüsse .....................................28
4.8.1
4.8.2
4.8.3
4.8.4
4.8.5
4.8.6
4.9
Planungshinweise .................................................25
Längen der geraden Luft-/Abgasleitungen ............26
Ergänzende Anweisungen ....................................27
Steuereinheit .........................................................28
Empfehlungen .......................................................29
Anschluss PC/Laptop ............................................29
Anschluss Wartungswerkzeug ..............................30
Zugang zum Anschlusstecker ...............................31
Anschlussmöglichkeiten ........................................31
Elektrischer Schaltplan ......................................36
4.10 Befüllung der Anlage ..........................................36
4.10.1
4.10.2
4.10.3
4.10.4
5
Wasseraufbereitung ..............................................36
Befüllung des Siphons ..........................................37
Befüllung der Anlage .............................................38
Entlüften der Anlage ..............................................38
Inbetriebnahme .........................................................................................40
5.1
Anschlussdose ...................................................40
5.1.1
5.2
Kontrollpunkte vor der Inbetriebnahme ...........41
5.2.1
5.2.2
5.2.3
Den Heizkessel auf seine Inbetriebnahme
vorbereiten ............................................................41
Hydraulikkreis ........................................................41
Elektrische Anschlüsse .........................................41
5.3
Inbetriebnahme des Heizkessels ......................42
5.4
Gaseinstellungen ................................................43
5.4.1
5.4.2
5.4.3
5.4.4
040613 - 7600464-05
Schaltfeld ..............................................................40
Gaskreis ................................................................43
Anpassung an eine andere Gasart .......................43
Überprüfung der Verbrennung ..............................44
Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses ................46
2
5.5
Abschlussarbeiten ..............................................49
5.6
Anzeige der gemessenen Werte ........................49
5.6.1
5.7
Änderung der Einstellungen ..............................50
5.7.1
5.7.2
6
7
Status und Substatus ............................................49
Parameterbeschreibung ........................................51
Einstellung der Maximalleistung des
Heizungsmodus ....................................................52
Ausschalten des Heizkessels .................................................................54
6.1
Ausschalten der Anlage .....................................54
6.2
Frostschutzfunktion ...........................................54
Überprüfung und Wartung ......................................................................56
7.1
Allgemeine Hinweise ..........................................56
7.2
Vorbeugende Wartung mit automatischer
Wartungsmeldung ..............................................56
7.2.1
7.2.2
7.3
Standard - Kontroll- und
Wartungsarbeiten ...............................................58
7.3.1
7.3.2
7.3.3
7.3.4
7.3.5
7.3.6
7.3.7
7.3.8
7.3.9
7.3.10
7.4
Den Heizkessel öffnen ..........................................58
Kontrolle des Wasserdrucks .................................58
Kontrolle des Druckausdehnungsgefäßes ............59
Kontrolle des Ionisationsstroms ............................59
Kontrolle der Zapfleistung .....................................59
Kontrolle der Abgasableitung und der
Luftzuführung ........................................................60
Überprüfung der Verbrennung ..............................60
Kontrolle des automatischen Entlüfters .................60
Kontrolle des Siphons ...........................................61
Kontrolle des Brenners und Reinigung des
Wärmetauschers ...................................................62
Spezifische Wartungsarbeiten ..........................63
7.4.1
7.4.2
7.4.3
7.4.4
7.4.5
7.4.6
040613 - 7600464-05
Die automatische Wartungsmeldung
zurücksetzen .........................................................57
Die nächste Wartungsmeldung bearbeiten und ein
neues Wartungsintervall starten ............................57
Austausch der Zünd- Ionisationselektrode ............63
Auswechseln des 3-Wege-Ventil ..........................64
Reinigung des Plattenwärmetauschers .................64
Reinigung des Trinkwasserfilters ..........................65
Austausch des Ausdehnungsgefäßes ...................65
Wiedermontage des Heizkessels ..........................66
3
Inhaltsverzeichnis
8
Bei Störungen ...........................................................................................68
8.1
Fehlercodes .........................................................68
8.2
Blockaden und Sperren .....................................68
8.2.1
8.2.2
8.2.3
9
10
Blockierung ...........................................................68
Sperrung ...............................................................70
Fehler der modulierenden Pumpe ........................75
Ersatzteile .................................................................................................76
9.1
Allgemeine Angaben ..........................................76
9.2
Ersatzteile ............................................................76
Anhang ......................................................................................................81
10.1 Kurzanleitung ......................................................81
10.2 O2 Kontrolldiagramme für die Einstellungen bei
Voll- und Teillast .................................................82
10.3 O2 Einstellungsdiagramme für die Einstellungen
bei Voll- und Teillast ...........................................85
040613 - 7600464-05
4
040613 - 7600464-05
5
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
1. Einleitung
1
Einleitung
1.1
Benutzte Symbole
In dieser Anleitung werden verschiedene Gefahrenstufen verwendet,
um die Aufmerksamkeit auf besondere Hinweise zu lenken. Wir
möchten damit die Sicherheit des Benutzers garantieren, helfen
jedes Problem zu vermeiden und die korrekte Funktion des Gerätes
sicherstellen.
GEFAHR
Hinweis auf eine Gefahr, die zu schweren
Körperverletzungen führen kann.
WARNUNG
Hinweis auf eine Gefahr, die zu leichten
Körperverletzungen führen kann.
ACHTUNG
Gefahr von Sachschäden.
Hinweis auf eine wichtige Information.
¼Kündigt einen Verweis auf andere Anleitungen oder Seiten der
Anleitung an.
1.2
Abkürzungen
4 CLV: Kombination Luftzuführung und Verbrennungsgasableitung
4 NTH: Niedrigtemperaturheizung
4 PCU: Primary Control Unit - Elektronische Steuerung des
Brenners
4 SCU: Secondary Control Unit - Elektronisches Zubehör
4 WRE: Wärmerückgewinnungs-Einheit
4 WW: Warmwasser
4 ZH: Zentralheizung
6
040613 - 7600464-05
1. Einleitung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
1.3
Allgemeine Angaben
1.3.1.
Pflichten des Herstellers
Unsere Produkte werden unter Einhaltung der Anforderungen der
verschiedenen europäischen geltenden Richtlinien hergestellt. Aus
diesem Grund werden sie mit dem [-Kennzeichen und sämtlichen
erforderlichen Dokumenten geliefert.
Technische Änderungen vorbehalten.
Wir können in folgenden Fällen als Hersteller nicht haftbar gemacht
werden:
4 Nichteinhalten der Gebrauchsanweisungen für das Gerät.
4 Keine oder unzureichende Wartung des Gerätes.
4 Nichteinhalten der Installationsanweisungen für das Gerät.
1.3.2.
Pflichten des Installateurs
Dem Installateur obliegt die Installation und die erste Inbetriebnahme
des Gerätes. Der Installateur muss folgende Anweisungen beachten:
4 Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen
lesen und befolgen.
4 Installation in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften
und Normen.
4 Durchführung der ersten Inbetriebnahme und aller erforderlichen
Prüfungen.
4 Die Anlage dem Benutzer erklären.
4 Wenn eine Wartung erforderlich ist, den Benutzer auf die Pflicht
zur Kontrolle und Wartung des Gerätes aufmerksam machen.
4 Alle Bedienungsanleitungen dem Benutzer aushändigen.
1.3.3.
Pflichten des Benutzers
Um einen optimalen Betrieb des Gerätes zu gewährleisten, muss der
Benutzer folgende Anweisungen beachten:
4 Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen
lesen und befolgen.
4 Für die Installation und die erste Inbetriebnahme muss
qualifiziertes Fachpersonal beauftragt werden.
4 Lassen Sie sich Ihre Anlage vom Installateur erklären.
4 Die erforderlichen Kontrollen und Wartungsarbeiten durch
qualifiziertes Fachpersonal durchführen lassen.
4 Bewahren Sie die Anleitungen in gutem Zustand in der Nähe des
Gerätes auf.
040613 - 7600464-05
7
1. Einleitung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen
(einschließlich von Kindern) vorgesehen, deren körperliche oder
geistige Fähigkeiten oder Sinneswahrnehmung beeinträchtigt ist
oder die über keine Erfahrung und Kenntnisse bezüglich der
Verwendung des Gerätes verfügen, sofern sie nicht durch eine für
ihre Sicherheit verantwortliche Person beaufsichtigt oder
entsprechend geschult werden. Kinder sind zu beaufsichtigen, damit
sie nicht mit dem Gerät spielen.
Um Gefahrensituationen zu vermeiden, muss die Netzleitung, wenn
sie beschädigt ist, vom Originalhersteller, dem Händler des
Herstellers oder einer anderen entsprechend qualifizierten Person
ausgetauscht werden.
1.4
Zulassungen
1.4.1.
Zertifizierungen
EG-Produkt-ID-Nummer PIN 0063CM3019
5 (Normen EN)
NOx-Klasse
Anschlussart
(Abgassystem)
1.4.2.
B23, B23P, B33, C13x, C33x, C43x, C53, C63x,
C83x, C93x
Ergänzende Anweisungen
Außer den gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien müssen die
zusätzlichen Richtlinien beachtet werden, die in dieser Anleitung
beschrieben sind.
Was die in der vorliegenden Anleitung enthaltenen Vorschriften und
Richtlinien betrifft, so gilt als vereinbart, dass spätere Ergänzungen
oder Vorschriften zum Zeitpunkt der Installation anzuwenden sind.
8
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
2. Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen
2
Sicherheitsvorschriften und
Empfehlungen
2.1
Sicherheitshinweise
GEFAHR
Bei Gasgeruch:
1.
2.
3.
4.
5.
Keine offene Flamme verwenden, nicht rauchen,
keine elektrischen Kontakte oder Schalter betätigen
(Klingel, Licht, Motor, Lift usw.).
Gasversorgung unterbrechen.
Fenster öffnen.
Suchen Sie das wahrscheinliche Leck und beheben
Sie es unverzüglich.
Wenn das Leck sich vor dem Gaszähler befindet,
wenden Sie sich an den Gaslieferanten.
GEFAHR
Bei Abgasgeruch:
1.
2.
3.
2.2
Gerät ausschalten.
Fenster öffnen.
Suchen Sie das wahrscheinliche Leck und beheben
Sie es unverzüglich.
Empfehlungen
WARNUNG
4
4
4
Die Installation und die Wartung des Gerätes müssen
durch Fachpersonal unter Einhaltung der geltenden
nationalen Bestimmungen ausgeführt werden.
Bei Arbeiten am Heizkessel immer den Heizkessel
ausschalten und den Hauptgashahn schließen.
Nach Wartungs- oder Reparaturarbeiten die
gesamte Installation prüfen, um sicherzustellen,
dass keine Undichtheiten vorhanden sind.
ACHTUNG
Der Heizkessel muss in einem frostfreien Raum installiert
werden.
Dieses Dokument muss in der Nähe des Aufstellungsortes
sichtbar angebracht sein.
040613 - 7600464-05
9
2. Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Verkleidungselemente
Die Verkleidung nur für die Wartungs- und Reparaturarbeiten
entfernen. Die Verkleidung nach den Wartungs- und
Reparaturarbeiten wieder anbringen.
Aufkleber mit Anweisungen
Die Anweisungen und Sicherheitshinweise am Gerät dürfen niemals
entfernt oder verdeckt werden und müssen während der gesamten
Lebensdauer des Gerätes lesbar bleiben. Die Aufkleber mit den
Anweisungen und Sicherheitshinweisen sofort ersetzen, wenn sie
beschädigt oder unlesbar sind.
Änderungen
Veränderungen am Heizkessel dürfen nur nach schriftlicher
Genehmigung durch Remeha vorgenommen werden.
10
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
3. Technische Beschreibung
3
Technische Beschreibung
3.1
Allgemeine Beschreibung
Gas-Wandheizkessel mit hohem Wirkungsgrad
4 Heizung mit hohem Wirkungsgrad.
4 Geringe Schadstoffemissionen.
Heizkesselart:
4 Tzerra M 15DS - 24DS: Nur Heizung (Möglichkeit der
Warmwasserproduktion in einem Speicher, der separat installiert
wird).
4 Tzerra M 28C: Heizung und Warmwassererwärmung.
3.2
Wichtigste Komponenten
2
3
1
15
4
5
14
1
Abgassystem/Luftzuführung
2
Verkleidung/Luftkasten
3
Abgasmessstutzen
4
Zünd- und Ionisationselektrode
5
Abgasrohr
6
Gas-/Luft-System mit Ventilator, Gasblock und
Brennerautomat
7
Ansaugschalldämpfer
8
Plattenwärmetauscher (WW) (Nur bei Modellen mit
Warmwassererwärmung)
9
Anschlussdose
6
7
13
12
10
Siphon
11
11
Umwälzpumpe
10
12
3-Wege-Ventil
13
Wärmetauscher (ZH)
14
Ausdehnungsgefäß
15
Automatischer Entlüfter
8
9
R000465-A
040613 - 7600464-05
11
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
3. Technische Beschreibung
3.3
Blockdiagramm
Tzerra M 15DS - 24DS
1
8
1
Wärmetauscher (ZH)
2
Sicherheitsventil
3
Vorlauf Heizkreis
4
Vorlauf Heizkreis (Sekundärkreis)
5
Rücklauf Heizkreis (Sekundärkreis)
6
Rücklauf Heizkreis
7
3-Wege-Ventil
8
Umwälzpumpe (ZH)
7
2
3
4
5
6
T003806-A
Tzerra M 28C
1
Wärmetauscher (ZH)
2
Hydroblock
3
Plattenwärmetauscher (WW)
4
Sicherheitsventil
5
Vorlauf Heizkreis
6
Warmwasseraustritt (WW)
9
7
Kaltwassereintritt
10
8
Rücklauf Heizkreis
9
Umwälzpumpe (ZH)
10
3-Wege-Ventil
1
2
3
4
5
6
7
8
T003393-D
3.4
Funktionsprinzip
3.4.1.
Regelung der Wassertemperatur
Der Heizkessel ist mit einer elektronischen Temperaturregelung mit
Temperaturfühler für Vorlauf und Rücklauf ausgestattet. Die
Vorlauftemperatur kann von 20°C bis 90°C eingestellt werden. Der
Heizkessel verringert seine Leistung, wenn der Temperatursollwert
des Heizungsvorlaufs erreicht ist. Die Abschalttemperatur ist gleich
dem Temperatursollwert des Heizungsvorlaufs + 5 °C.
12
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
3. Technische Beschreibung
3.4.2.
Sicherheitsvorrichtung gegen
Wassermangel
Der Heizkessel ist mit einer Sicherheitsvorrichtung gegen
Wassermangel ausgestattet, die auf den Temperaturmesswerten
basiert. Durch Leistungsreduktion bei drohendem Verlust eines
ausreichenden Wasserdurchflusses bleibt der Heizkessel so lange
wie möglich in Betrieb. Bei einem zu geringen Durchlauf (ΔT ≥ 50 °C)
oder einem zu starken Anstieg der Vorlauftemperatur schaltet der
Kessel 10 Minuten lang in den Blockierungsmodus. Wenn sich kein
Wasser im Heizkessel befindet oder wenn die Pumpe nicht
betriebsfähig ist, wird das System gesperrt (Störung)
Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste
B an der Anschlussdose rot.
¼Für nähere Informationen siehe Kapitel: "Blockaden und
Sperren", Seite 68.
3.4.3.
Überhitzungssicherung
Die Maximalwert-Sicherheitsvorrichtung sperrt den Heizkessel im
Fall einer zu hohen Wassertemperatur (110°C).
Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste
B an der Anschlussdose rot.
¼Für nähere Informationen siehe Kapitel: "Blockaden und
Sperren", Seite 68.
3.5
Umwälzpumpe
Die Pumpe ist mit einer LED-Statusanzeige ausgestattet.
4 Wenn die Pumpe in Betrieb ist, leuchtet die LED
dauerhaft grün.
4 Wenn sich die Pumpe im Standby-Modus befindet,
blinkt die LED grün.
4 Liegt ein Pumpenfehler vor, blinkt die LED rot oder rot/
grün.
¼Siehe auch: "Fehlercodes", Seite 68.
3.6
Technische Daten
Heizkesselart
Tzerra M
15DS
24DS
28C
Allgemeine Angaben
CE-Identifikationsnummer
PIN
Durchflusseinstellung
Einstellbar
0063CM3019
Leistungsbereich (Pn)
Heizbetrieb (80/60 °C)
min - max
kW
5,5 - 14,7
5,5 - 23,4
5,5 - 23,4
Werks-Einstellung
kW
14,7
23,4
19,5
Modulierend, Ein/Aus
(1) Vordere Verkleidung entfernt
040613 - 7600464-05
13
3. Technische Beschreibung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Heizkesselart
Tzerra M
Leistungsbereich (Pn)
Heizbetrieb (50/30 °C)
min - max
kW
6,1 - 15,8
6,1 - 24,8
Werks-Einstellung
kW
15,8
24,8
20,7
Leistungsbereich (Pn)
WWE-Betrieb
min - max
kW
-
-
5,5 - 27,5
Werks-Einstellung
kW
-
-
27,5
Wärmebelastung (Qn)
Heizbetrieb (Hi)
min - max
kW
5,6 - 15,0
5,6 - 24,0
5,6 - 24,0
Werks-Einstellung
kW
15,0
24,0
20,0
Wärmebelastung (Qn)
Heizbetrieb (Hs)
min - max
kW
6,2 - 16,7
6,2 - 26,7
6,2 - 26,7
Werks-Einstellung
kW
16,7
26,7
22,2
Wärmebelastung (Qnw)
WWE-Betrieb (Hi)
min - max
kW
-
-
Wärmebelastung (Qnw)
WWE-Betrieb (Hs)
min - max
kW
-
-
Wärmebelastung (Qn)
Propan (Hi)
minimum
kW
7,1
7,1
7,1
Wärmebelastung (Qn)
Propan (Hs)
minimum
kW
7,7
7,7
7,7
Wirkungsgrad beim Heizen mit Volllast (Hi)
(80/60 °C)
-
%
98,2
97,6
97,6
Wirkungsgrad beim Heizen mit Volllast (Hi)
(50/30 °C)
-
%
105,6
103,3
103,3
Wirkungsgrad beim Heizen mit Teillast (Hi)
(Rücklauftemperatur 60°C)
-
%
97,8
97,8
97,8
-
%
108,6
109,2
109,2
Wirkungsgrad beim Heizen mit Teillast (Hi)
(92/42 EEG)
(Rücklauftemperatur 30°C)
Daten der Gasarten und Abgaswerte
Gerätekategorien
15DS
-
Anschlusstyp Verbrennungsluft/Abgas
Gasanschlussdruck G20 (Gas H/E)
Gasanschlussdruck G25 (Gas L/LL)
Gasanschlussdruck G31 (Propan)
24DS
28C
6,1 - 24,8
5,6 - 28,2
6,2 - 31,3
II2ELL3P
B23, B23P, B33, C13x, C33x, C43x, C53,
C63x, C83x, C93x
min - max
mbar
17 - 30
Anschlussdruck
mbar
20
min - max
mbar
20 - 30
Anschlussdruck
mbar
25
min - max
mbar
30- 50
Anschlussdruck
mbar
Gasverbrauch G20 (Gas H/E)
min - max
m3/h
0,59 - 1,59
0,59 - 2,54
0,59 - 2,98
Gasverbrauch G25 (Gas L/LL)
min - max
m3/h
0,69 - 1,85
0,69 - 2,95
0,69 - 3,47
Gasverbrauch G31 (Propan)
min - max
m3/h
0,29 - 0,61
0,29 - 0,98
0,29 - 1,15
46
58
58
NOx-Emission pro Jahr (n=1)
mg/kWh
50
NOx-Klasse (EN 297 pr A3, EN 483)
5
Abgasmassenstrom
maximum
kg/h
9,4 - 24,2
9,4 - 38,7
9,5 - 45,5
Abgastemperatur
min - max
°C
32 - 65
32 - 78
32 - 84
Pa
35
80
116
Maximaler Gegendruck
Eigenschaften des Heizkreises
Wasserinhalt
l
1,4
1,4
1,6
Wasser-Betriebsdruck
minimum
bar
0,8
0,8
0,8
Wasser-Betriebsdruck (PMS)
maximum
bar
3,0
3,0
3,0
Wassertemperatur
maximum
°C
110
110
110
Betriebstemperatur
maximum
°C
90
90
90
mbar
402
212
203
Förderhöhe der Heizkreis-Umwälzpumpe (ΔT
= 20K)
Eigenschaften des Warmwasserkreises
(1) Vordere Verkleidung entfernt
14
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Heizkesselart
3. Technische Beschreibung
Tzerra M
15DS
24DS
28C
Spezifische Warmwasserdurchflussmenge D
(60 °C)
l/min
-
-
7,5
Spezifische Warmwasserdurchflussmenge D
(40 °C)
l/min
-
-
13
Trinkwasserseitiger Widerstand (ohne
Mengenbegrenzer)
mbar
-
-
123
l/min
-
-
1,2
l
-
-
0,16
bar
-
-
8
Durchflussmengenschwelle
minimum
Wasserinhalt
Betriebsdruck (Pmw)
Elektrische Eigenschaften
maximum
Elektroanschluss
VAC
230
230
230
Leistungsaufnahme Volllast
maximum
W
40
79
78
Leistungsaufnahme Teillast
maximum
W
24
24
24
Leistungsaufnahme - Stand-by
maximum
W
3
3
3
Elektrischer Schutzgrad
Weitere Spezifikationen
Gewicht (leer)
Geräuschpegel in 1 m Entfernung
IP
X4D
Gesamt
kg
25
25
26
Montage(1)
kg
23,5
23,5
24
maximum Heizbetrieb
dB(A)
35
40
38
maximum WWEBetrieb
dB(A)
-
-
42
(1) Vordere Verkleidung entfernt
040613 - 7600464-05
15
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
4
Anlage
4.1
Vorschriften für die Installation
WARNUNG
Die Installation des Gerätes muss durch qualifiziertes
Personal gemäß den geltenden örtlichen und nationalen
Vorschriften erfolgen.
Einzuhaltende Normen:
4 FeuVO-Verordnung, Absatz 3
4 DIN EN 12828 (Ausgabe Juni 2003): Heizungssysteme in
Gebäuden. Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen (bis
einer maximalen Betriebstemperatur von 105°C und einer
maximalen Leistung von 1 MW)
4 DIN 4753: Wasserwärmungsanlagen für Trink- und
Betriebswasser
4 DIN 1988: Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen
(TRW)
4 DVGW-TRGI: Technische Regeln für Gasinstallationen,
einschliesslich Ergänzungen
4 Arbeitsblatt DVGW G 600 - TRGI, technische Regeln für
Gasanlagen
4.2
Aufstellung
4.2.1.
Typenschild
Auf dem Typenschild oben am Kessel sind die Seriennummer und
wichtige Spezifikationen des Kessels, wie Ausführung und
Gerätekategorie, angegeben. Die dF- und dU-Codes sind auch auf
dem Typenschild angegeben.
R000292-A
16
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
4.2.2.
5
36
8
5
≥2
55
00
4
≥2
36
10
50
Aufstellung des Heizkessels
4 Vor der Montage des Heizkessels unter Berücksichtigung der
Richtlinien und des Raumbedarfs des Gerätes den idealen
Anbringungsort bestimmen.
4 Bei der Wahl des Anbringungsorts des Heizkessels die zulässige
Position der Abgasableitungsöffnungen und der
Luftansaugöffnungen berücksichtigen.
4 Stellen Sie sicher, dass unter dem Kessel ausreichend Platz für
Montage und Ausbau des Schmutzfängers und der
Anschlussdose vorhanden ist.
4 Um die Zugänglichkeit zum Gerät zu gewährleisten und die
Wartung zu erleichtern, einen ausreichenden Freiraum um den
Heizkessel vorsehen.
4 Befestigen Sie den Kessel an einer ebenen Fläche.
WARNUNG
4
4
00
R000424-A
4
4
4
Das Gerät an einer stabilen Wand anbringen, die das
Gewicht des mit Wasser befüllten Gerätes und der
Ausrüstung tragen kann.
Das Gerät nicht über einer Wärmequelle oder einem
Ofen aufstellen.
Montieren Sie den Kessel niemals so, dass er
direktem oder indirektem Sonnenlicht ausgesetzt ist.
Das Lagern von entzündlichen Produkten und
Stoffen im Heizkessel oder dessen Nähe ist (auch
vorübergehend) untersagt.
ACHTUNG
4
4
4
040613 - 7600464-05
Der Heizkessel muss in einem frostfreien Raum
installiert werden.
In der Nähe des Heizkessels muss ein
Stromanschluss mit Erdung vorhanden sein.
In der Nähe des Heizkessels muss ein
Abwasseranschluss zum Ableiten der Kondensate
vorhanden sein.
17
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4.2.3.
5
≥4
64
36
(1)
8
5
≥2
50
Belüftung
Abstand zwischen der Vorderseite des Heizkessels und
der Innenwand des Kastens.
Wenn der Heizkessel in einem geschlossenen Gehäuse montiert
wird, die Mindestabmessungen im gegenüberliegenden Schema
beachten. Öffnungen vorsehen, um folgenden Risiken vorzubeugen:
4 Gasansammlung
≥ 100 (1)
55
4 Aufheizen des Gehäuses
4
≥2
Mindestdurchmesser der Öffnungen: S1 + S2 = 150 cm2
50
R000421-A
18
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4.3
4. Anlage
Hauptabmessungen
243
364
90
184
541
664
76
46
368
35
52
1
2
1
3
2
3
4
187
209
230
4
= 117
= 184
= 251
= 316
151
R000354-A
i
h
ê
j
{
040613 - 7600464-05
Anschluss der Abgasableitung; Ø 60 mm
Anschluss der Luftzuleitung; Ø 100 mm
Ableitungsrohr des Sicherheitsventils; Ø 15 mm
Kondenswasserabfluss; Ø 25 mm
Heizkreis Vorlauf; Festziehen mit Ø 22 mm
y
Warmwasseraustritt; Festziehen mit Ø 15 mm (Nur bei
Modellen mit Warmwassererwärmung)
Gas /
Gaz
Gasanschluss; Festziehen mit Ø 15 mm
x
Kaltwassereintritt; Festziehen mit Ø 15 mm (Nur bei
Modellen mit Warmwassererwärmung)
19
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
z
4.4
Heizkreis Rücklauf; Festziehen mit Ø 22 mm
Platzierung des Heizkessels
Folgende Zubehöre wirden serienmäßig zum Kessel mitgeliefert:
4 Montageschiene und Befestigungszubehör zur Wandmontage
4 Anschluss-Satz, bestehend aus Muffen und Klemmringen
4 Siphon mit Schlauch zur Kondenswasserableitung
4 Ableitungsrohr des Sicherheitsventils
4 Luft-/Abgasadapter
4 Thermometer/Manometer
4 Anschlussdose
Montieren Sie diese Bauteile in der Reihenfolge, die in dieser
Anleitung angegeben ist.
Die Anbringung des Montagerahmens (Zubehör) ist in den
entsprechenden Montageanweisungen beschrieben.
Ein Befestigungsbügel an der Rückseite der Verkleidung ermöglicht
das direkte Aufhängen des Heizkessels an der Montageschiene.
ACHTUNG
1
Während der Montage die Anschlusspunkte für die
Luftzufuhr und die Abgasableitung abdecken, um den
Heizkessel und seine Anschlüsse vor Bohrstaub o. ä. zu
schützen. Diesen Schutz erst bei der Befestigung dieser
Anschlüsse entfernen.
2
3
1. Bestimmen Sie die Position der zwei Befestigungsbohrungen.
Sorgen Sie dafür, dass die Bohrungen horizontal ausgerichtet
sind. 2 Löcher Ø 8 mm bohren.
2. Die Ø 8 mm Dübel einstecken. Befestigen Sie mit den Schrauben
Ø 6 mm und den dazugehörige Schließringen.
3. Hängen Sie den Kessel am Aufhängebügel auf, der sich an der
Rückseite des Kessels befindet.
R000409-A
4.5
Hydraulische Anschlüsse
°C
bar
≥ 250 mm
235 mm
ACHTUNG
Beim Montieren der Leitungen ausreichend Platz für das
Einsetzen und Entfernen des Siphons lassen. Mindestens
25 cm Abstand vom Kessel für Bögen und die Montage
von Wasserhähnen lassen.
R000410-B
20
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
4.5.1.
Spülen der Anlage
Installation des Heizkessels an neuen Anlagen (Anlagen, die
nicht älter als 6 Monate sind)
4 Die Anlagen mit einem Universalreiniger reinigen, um Abfallreste
aus der Anlage zu entfernen (Kupfer, Fasermasse,
Schweißpaste).
4 Die Anlage sorgfältig ausspülen, bis das Wasser klar und frei von
jeglichen Verunreinigungen ist.
Einsetzen des Heizkessels in bestehende Anlagen
4 Die Anlage entschlammen.
4 Anlage spülen.
4 Die Anlagen mit einem Universalreiniger reinigen, um Abfallreste
aus der Anlage zu entfernen (Kupfer, Fasermasse,
Schweißpaste).
4 Die Anlage sorgfältig ausspülen, bis das Wasser klar und frei von
jeglichen Verunreinigungen ist.
4.5.2.
Wasserdurchflussmenge
Die adaptive Regelung des Heizkessels begrenzt die maximale
Temperaturdifferenz zwischen Heizung Vorlauf und Rücklauf, sowie
den maximalen Anstieg der Vorlauftemperatur. Auf diese Weise
benötigt der Heizkessel keine minimale Wasserdurchflussmenge.
Bei den Modellen mit Warmwassererwärmer mit einer
Anlage, bei der die Zuleitung ganz vom Rücklauf getrennt
werden kann (zum Beispiel bei Verwendung von
Thermostatventilen), ist eine Umgehungsleitung zu
montieren, oder ein Druckausdehnungsgefäß muss in der
Leitung des Heizungsvorlaufs montiert werden.
4.5.3.
50
°C
1. Das von den Heizkörpern kommende Rohr am
Heizungsrücklaufanschluss anschließen z.
2. Einen Hahn zum Befüllen und Entleeren der Anlage installieren,
um diese Vorgänge durchführen zu können.
3. Das zu den Heizkörpern führende Rohr am
Heizungsvorlaufanschluss anschließen {.
4. Montieren Sie das mitgelieferte Thermo-/Manometer an den
Anschluss „Vorlauf ZH“. Das Thermo-/Manometer mit einem
Abstand von höchstens 0,5 m zum Kessel platzieren.
100
20
120
bar
0
4
Anschluss Heizung
Ein Sicherheitsventil ist serienmäßig auf der Vorlaufseite
im Kessel montiert.
1
3
2
R000440-A
040613 - 7600464-05
21
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
ACHTUNG
4
4
4
4
4
4.5.4.
Die Anschlussleitungen müssen gemäß den
geltenden Vorschriften montiert werden.
Das Abflussrohr des Sicherheitsventils darf nicht
verlötet werden.
Führen Sie eventuelle Schweißarbeiten in
angemessenem Abstand zum Kessel durch, oder
bevor der Kessel aufgehängt wird.
Bringen Sie bei Montage von Serviceventilen den
Füll- und Entleerungshahn, das Ausdehnungsgefäß
und das Thermo-/Manometer zwischen dem
Absperrventil und den Kessel an.
Bringen Sie unter dem Sicherheitsventil eine
Ableitung zum Abfluss an ê. Stecken Sie den
mitgelieferten Ablaufschlauch in ein Ablaufrohr
Trinkwasserseitige Anschlüsse
1. Den Kaltwasserzulauf am Kaltwasseranschluss anschließen
k.
2. Den Warmwasserablauf am Warmwasseranschluss anschließen
m.
ACHTUNG
4
4
4
4.5.5.
Die Trinkwasserrohre müssen gemäß den geltenden
Vorschriften angeschlossen werden.
Führen Sie eventuelle Schweißarbeiten in
angemessenem Abstand zum Kessel durch, oder
bevor der Kessel aufgehängt wird.
Bei Verwendung synthetischer Leitungen die
Anweisungen (zum Anschluss) des Herstellers
beachten.
Anschluss des Druckausdehnungsgefäßes
Der Heizkessel verfügt ab Werk über ein 8-Liter-Ausdehnungsgefäß.
Wenn das Anlagen-Wasservolumen 100 Liter übersteigt oder die
statische Höhe des Systems mehr als 5 Meter beträgt, muss ein
weiteres Ausdehnungsgefäß vorgesehen werden. Folgende Tabelle
verwenden, um das erforderliche Druckausdehnungsgefäß für die
Anlage zu ermitteln.
Tabelle bezieht sich auf:
4 Sicherheitsventil 3 bar
4 Mittlere Wassertemperatur: 70 °C
Vorlauftemperatur: 80 °C
Rücklauftemperatur: 60 °C
4 Der Fülldruck des Systems ist kleiner oder gleich dem Vordruck
des Druckausdehnungsgefäßes
22
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
Vordruck des Gefäßes Volumen des Druckausdehnungsgefäßes in Abhängigkeit vom Volumen der Anlage (in Litern)
100
125
150
175
200
250
300
> 300
0.5 bar
4,8
6,0
7,2
8,4
9,6
12,0
14,4
Anlagenvolumen x 0,048
1 bar
8,0(1)
10,0
12,0
14,0
16,0
20,0
24,0
Anlagenvolumen x 0,080
1.5 bar
13,3
16,6
20,0
23,3
26,6
33,3
39,9
Anlagenvolumenx 0,133
(1) Werkskonfiguration
4.5.6.
Anschluss der KondenswasserAblaufleitung
Der Siphon wird serienmäßig zum Kessel mitgeliefert (Einschließlich
flexiblem Kunststoff-Ablaufschlauch). Montieren Sie diese Bauteile
unter dem Kessel. Hierzu wie folgt vorgehen:
1. Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
ACHTUNG
Den Siphon vor der Inbetriebnahme des Heizkessels mit
Wasser befüllen, damit sich keine Abgase im Raum
ausbreiten.
2
2. Drücken Sie den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung
j unter dem Kessel. Der Siphon muss einrasten.
3
ACHTUNG
Kontrollieren Sie, ob der Siphon sicher im Kessel befestigt
ist.
R000471-A
3. Stecken Sie den flexiblen Ablaufschlauch des Siphons in ein
Ablaufrohr.
ACHTUNG
Hinsichtlich der Notwendigkeit der Durchführung von
Wartungsarbeiten am Siphon keinen fest installierten
Anschluss vornehmen.
4. Eine Geruchssperre oder einen Siphon in der Ablaufleitung
installieren.
4
4
4
4
040613 - 7600464-05
Die Kondensatablaufleitung nicht blockieren. Stellen
Sie den Anschluss an die Kanalisation mit einer
offenen Verbindung her.
Die Ablaufleitung muss mindestens 30 mm pro Meter
Gefälle haben, die horizontale Maximallänge beträgt
5 Meter.
Das Kondenswasser darf nicht in den Ablauf einer
Dachrinne entleert werden.
Die Kondenswasser-Ablaufleitung gemäß den
geltenden Normen anschließen.
23
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4.5.7.
Automatischer Entlüfter
Prüfen, dass der automatische Entlüfter geöffnet ist: Rechts oben auf
dem Kessel sichtbar. Bei Bedarf kann der Entlüfter mit dem
Verschluss neben dem Entlüfter verschlossen werden.
R000350-A
4.6
Gasanschluss
1. Die Gaszuleitung anschließen GAS / GAZ.
2. An dieser Leitung direkt unter dem Heizkessel einen
Gasabsperrhahn montieren. Berücksichtigen Sie dabei den Einund Ausbau des Siphons. Mindestens 25 cm Abstand von dem
Kessel einhalten.
3. Die Gasleitung am Gasabsperrhahn anschließen.
WARNUNG
4
4
T004774-B
4
Den Hauptgashahn schließen, bevor die Arbeiten an
der Gasleitung beginnen.
Vor der Montage sicherstellen, dass der Gaszähler
ausreichend dimensioniert ist. Diesbezüglich muss
der Verbrauch aller Hausgeräte berücksichtigt
werden.
Wenn der Gaszähler keine ausreichende Kapazität
besitzt, muss das Versorgungsunternehmen des
Installationsorts benachrichtigt werden.
ACHTUNG
4
4
4
4
24
Die Gasleitung gemäß den geltenden Normen
anschließen.
Führen Sie eventuelle Schweißarbeiten in
angemessenem Abstand zum Kessel durch, oder
bevor der Kessel aufgehängt wird.
Sich vergewissern, dass sich kein Staub in der
Gasleitung befindet. Die Leitung vor der Montage
durchblasen oder ausschütteln.
Es wird empfohlen, einen Gasfilter in der Gasleitung
zu installieren, um eine Verschmutzung der
Gasarmatur zu verhindern.
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4.7
4. Anlage
Anschluss der Abgasanlage
4.7.1.
B33
Planungshinweise
C33(x)
C43(x)
C83(x)
4
5
7
C43(x)
C83(x)
5
7
1
C13(x)
3
C53
6
C33(x)
B33
B23P
4
1
2
B23P
2
C93(x)
2
C93(x)
8
9
C33(x)
C43(x)
4
5
C83(x)
7
C002339-C
040613 - 7600464-05
1
Konfiguration B33
Anschluss an eine Sammelleitung über eine
konzentrische Leitung (Verbrennungsluft wird aus dem
Heizungsraum angesaugt)
Alle unter Druck stehenden Teile des Geräts sind von Luft
umgeben.
2
Konfiguration B23 - B23P
Anschluss an einen Schornstein mithilfe eines
Anschlusskits (Verbrennungsluft wird aus dem
Heizungsraum angesaugt)
3
Konfiguration C13(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische
Doppelzüge an die horizontale Luft-/Abgasführung
4
Konfiguration C33(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische
Doppelzüge an die vertikale Luft-/Abgasführung (mit
Dachausgang)
5
Konfiguration C43(x)
Luft/Abgasanschluss an einen Sammelleitung für dichte
Heizkessel (System 3CE P)
6
Konfiguration C53
Separate Leitungsführung Verbrennungsluft/Abgas über
Doppelrohr-Adapter und einzügige Schornsteinrohre
(Ansaugung von Verbrennungsluft aus dem
Außenbereich)
25
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7
Konfiguration C83(x)
Abgasanschluss an eine Sammelleitung für dichte
Heizkessel. Die Luftzufuhr erfolgt individuell über eine
Luftzuleitung von außerhalb des Gebäudes.
8
Konfiguration C93(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische
Doppelzüge im Heizungsraum, über einzügige
Schornsteinrohre im Schornstein (VerbrennungsluftRückspülung im Schornstein)
9
Konfiguration C93(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische
Doppelzüge im Heizungsraum, über einzügige FlexSchornsteinrohre im Schornstein (VerbrennungsluftRückspülung im Schornstein)
WARNUNG
4
4
4
4.7.2.
Für den Anschluss an den Heizkessel und
das Terminal sind nur die
Originalkomponenten zugelassen.
Der freie Querschnitt muss der Norm
entsprechen.
Der Schornstein muss vor dem Einbau der
Abgasleitung gereinigt werden.
Längen der geraden Luft-/Abgasleitungen
Für die Konfigurationen B23 und C93 gelten die in der
Tabelle angegebenen Längen für horizontale Leitungen
mit maximal 1 Meter Länge. Pro ein Meter zusätzlichem
Verbindungsrohr reduziert sich die max. zul. Lmax
senkrechte Abgasleitungslänge um 1.2 m
Anschlusstyp Verbrennungsluft/Abgas
Durchmesser Maximallänge (L)
15DS
60/100 mm
C13x
Konzentrische Leitungen, die an eine horizontale Luft/
Abgasführung angeschlossen sind
C33x
Konzentrische Leitungen, die an eine vertikale Luft/Abgasführung 60/100 mm
angeschlossen sind
80/125 mm
Konzentrische Leitungen in Heizräumen
Einfache Leitungen im Schornstein (Verbrennungsluft in
Gegenströmung)
C93x
Konzentrische Leitungen in Heizräumen
Einfache Leitungen im Schornstein (Verbrennungsluft in
Gegenströmung)
Konzentrische Leitungen in Heizräumen
Flexible einfache Leitungen im Schornstein
80/125 mm
60/100 mm
60 mm(1)
60/100 mm
80 mm(1)
60/100 mm
80 mm(2)
24DS
28C
Nur bis maximal 11 kW zugelassen
8m
6m
6m
12 m
18 m
18 m
10 m
-
-
13 m
18 m
18 m
10 m
20 m
18 m
(1) Starre Leitung
(2) Flexible Abgasleitung
26
040613 - 7600464-05
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Anschlusstyp Verbrennungsluft/Abgas
Durchmesser Maximallänge (L)
15DS
B23
24DS
28C
Schornstein (starre Leitung im Schacht, Verbrennungsluftzufuhr
aus dem Raum)
60 - 60 mm(1)
10 m
-
-
Schornstein (starre Leitung im Schacht, Verbrennungsluftzufuhr
aus dem Raum)
60 - 80 mm(1)
10 m
25 m
18 m
Schornstein (flexible Leitung im Schacht und Heizraum,
Verbrennungsluftzufuhr aus dem Raum)
80 mm(2)
10 m
25 m
18 m
(1) Starre Leitung
(2) Flexible Abgasleitung
WARNUNG
Maximale Länge = Länge der geraden Luft/
Abgasleitungen + entsprechende Länge der weiteren
Elemente
Die Liste des Zubehörs für das Abgassystem und die
entsprechenden Längen entnehmen Sie bitte der
geltenden Preisliste.
Randbedingungen: Abgasrohrsysteme aus PPS für Temperaturen
bis 120 °C mit äußerem Alu Luftrohr im Heizraum C13x, C33x, C93x,
C63x.
4.7.3.
Ergänzende Anweisungen
4 Bitte beachten Sie die Anweisungen des Herstellers zu den
betreffenden Materialien wenn Sie die Abgasabführungs- und die
Luftzufuhrmaterialien installieren. Wenn die Abgasabführungsund die Luftzufuhrmaterialien nicht den Anweisungen
entsprechend installiert werden (z. B. sind sie nicht auslaufsicher,
oder nicht an der richtigen Stelle befestigt, usw.), kann dies zu
Gefährdungssituationen und/oder Personenschäden führen.
Überprüfen Sie nach der Montage mindestens alle abgas- und
luftführenden Teile auf Dichtheit.
4 Der direkte Anschluss der Abgasableitung an die Leitungen des
Tiefbaus ist aus Gründen der Kondensation verboten.
4 Die Umhüllungen immer gut reinigen, falls Zuleitungen und/oder
ein Luftzuleitungsanschluss verwendet wird.
4 Die Inspektion der Zuleitung muss möglich sein.
4 Für den Fall, dass Kondensat aus einer Abgasleitung, die aus
einem Leitungsteil aus Edelstahl oder Kunststoff besteht, in den
Teil aus Aluminium gelangen kann, müssen diese Kondensate mit
einer Sammelvorrichtung umgeleitet werden, damit sie den
Aluminiumteil nicht erreichen können.
4 Bei langen Abgasableitungen aus Aluminium muss zunächst die
relativ hohe Menge korrosiver Produkte berücksichtigt werden, die
zusammen mit dem Kondensat aus der Abgasleitung mitgeführt
wird. Die Wassersperre des Gerätes muss regelmäßig gereinigt
werden, alternativ kann ein zusätzlicher Kondensatsammler über
dem Gerät angebracht werden.
040613 - 7600464-05
27
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4 Es muss auf eine ausreichende Neigung der Abgasleitung zum
Heizkessel hin geachtet werden (mindestens 50 mm pro Meter),
und es muss eine ausreichende Sammel- und Ablaufvorrichtung
vorhanden sein (mindestens 1 m vor der Öffnung des
Heizkessels). Die verwendeten Krümmer müssen einen Winkel
von über 90° haben, um eine Neigung und eine gute Dichtheit an
den Lippen der Dichtringe zu garantieren.
Wenden Sie sich an uns für zusätzliche Informationen.
4.8
Elektrische Anschlüsse
4.8.1.
Steuereinheit
Auf die richtige Polung von Phase und Nullleiter am Heizkessel
braucht nicht geachtet zu werden. Die Steuereinheit ist vollständig mit
Ventilator, Venturirohr und Gasblock integriert. Der Heizkessel ist
vollständig vorverkabelt. Auf der Platine befindet sich der
Steckverbinder HMI zum Anschluss der Anschlussdose mit
Schaltfeld. Auf der Platine befindet sich außerdem ein RS232Anschluss für einen PC/Laptop, und zwar über den Steckverbinder
RS232. Die wichtigsten Daten des Schaltfelds sind in folgender
Tabelle angegeben.
Elektroanschluss
230 VAC/50Hz
Nennwert der Sicherung F1 (230 VAC) 1,6 AT
ACHTUNG
Folgende Heizkesselkomponenten stehen unter 230VSpannung:
4 Elektrischer Anschluss der Umwälzpumpe.
4
Elektrischer Anschluss der Kombi-Gasarmatur (230
VAC oder 230 RAC).
Elektrischer Anschluss des Drei-Wege-Ventils.
4
Die meisten Elemente des Schaltfelds.
4
Anschluss des Netzkabels.
4
Der Kessel ist mit einem Stecker mit Schutzkontakt (Kabellänge 1,5
m) ausgestattet und für eine 230VAC/50Hz Stromversorgung mit
einer Phase/Null/Erde geeignet. Das Netzkabel ist an dem Stecker
MAINS angeschlossen. Eine Ersatzsicherung befindet sich im Fach
des Bedienungsmoduls.
WARNUNG
Verwenden Sie einen Trenntrafo für andere
Anschlusswerte als oben angegeben.
28
040613 - 7600464-05
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
ACHTUNG
4
4
4.8.2.
Wenn das Netzkabel ausgewechselt werden muss,
muss es bei Remeha bestellt werden. Das Netzkabel
darf nur von Remeha oder einem von Remeha
zertifizierten Installateur ausgetauscht werden.
Die Stromsicherung des Heizkessels muss immer
zugänglich sein.
Empfehlungen
WARNUNG
4
4
4
Die Elektroanschlüsse müssen unbedingt
spannungslos von einem Elektrofachmann
durchgeführt werden.
Der Heizkessel ist vollständig vorverkabelt. Die
internen Anschlüsse des Schaltfelds nicht
verändern.
Der Anschluss an die Erde muss vor jeglichen
elektrischen Anschlüssen erfolgen.
Bei den elektrischen Anschlüssen des Heizkessels sind
nachfolgende Anweisungen zu beachten:
4 Die Vorschriften der geltenden Normen.
4 Die elektrischen Anschlüsse müssen der Norm VDE0100
entsprechen.
4 Die Angaben der mit dem Heizkessel gelieferten Schaltpläne.
4 Die Empfehlungen dieser Anleitung.
ACHTUNG
Fühler- und 230V-führende Kabel müssen voneinander
getrennt verlegt werden.
4.8.3.
Anschluss PC/Laptop
Die Leiterplatte für die Gas-/Lufteinheit hat eine RS232 Verbindung
für einen PC/Laptop (über den RS232 Anschluss) (Dieser Anschluss
befindet sich demnach nicht in der Anschlussdose). Das
Wartungsprogramm Recom ermöglicht das Einspielen, Ändern und
Auslesen verschiedener Parameter des Heizkessels.
R000466-A
040613 - 7600464-05
29
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4.8.4.
Anschluss Wartungswerkzeug
Auf der Platine der Steuereinheit befindet sich ein HMI Anschluss.
Dieser Anschluss wird verwendet, um das Bedienfeld mit dem Kessel
zu verbinden. Klemme HMI wird zudem verwendet, um das
Wartungswerkzeug anzuschließen (Zubehör). Hiermit können
verschiedene Einstellungen importiert, geändert und exportiert
werden. Zum Beispiel:
4 Anzeige der Temperaturen.
4 Betriebsstundenzahl.
4 Status Kessel.
R000467-A
4 Parametrierung.
Zur Installation oder Montage von Zubehör, siehe die
entsprechenden Montageanweisungen, die mit dem
jeweiligen Zubehör geliefert werden.
30
040613 - 7600464-05
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4.8.5.
Zugang zum Anschlusstecker
Mit dem Gerät wird serienmäßig die Anschlussdose zum Schaltfeld
mitgeliefert. Die Anschlussdose muss mit dem mitgelieferten Kabel
an die Steuereinheit angeschlossen werden. Hierzu wie folgt
vorgehen:
Unter dem Kessel befindet sich ein Kabel mit einem
Anschluss für die Steuereinheit.
1
1. Öffnen Sie den Klammerverschluss an der Rückseite der
Anschlussdose vorsichtig mit einem Schraubendreher.
2. Öffnen Sie den Deckel der Anschlussdose.
3. Lösen Sie einen Zugentlastungsclip. Drehen Sie den
Zugentlastungsclip um.
4. Schließen Sie den Kabelstecker an den HMI Anschluss auf der
Platine der Anschlussdose an.
5. Drücken Sie den Zugentlastungsclip fest an.
6. Schließen Sie nun die gewünschten externen Regler an die
übrigen Steckverbinder an. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Lösen Sie einen Zugentlastungsclip.
- Drehen Sie den Zugentlastungsclip um.
- Das Kabel unter den Zugentlastungsclip legen.
- Drücken Sie den Zugentlastungsclip fest an.
- Schließen Sie die Anschlussdose, und kontrollieren Sie, ob sie
dicht verschlossen ist.
7. Schieben Sie die mitgelieferte Kurzanleitung in die Führungen an
der Unterseite der Anschlussdose.
8. Sobald alle Anschlüsse erfolgt sind, schieben Sie die
Anschlussdose in die Führungen unter dem Kessel.
9. Anschlussdose mithilfe der Schraube in der Führung befestigen.
2
3
5
BUS
SCU
BUS On/of
OT
HMI
4
6
7
8
Die Anschlussdose kann mithilfe der Gewindelöcher an der
Rückseite auch an der Wand befestigt werden. Die
Anschlussdose muss an der in der Anschlussdose
vorgesehenen Stelle an der Wand festgeschraubt werden.
9
R000411-B
Die Anschlussmöglichkeiten der Platine sind in den folgenden
Abschnitten beschrieben.
4.8.6.
Anschlussmöglichkeiten
An die Steuerungsplatine können diverse Thermostate und Regler
angeschlossen werden:
n Anschluss einer adaptiven Regelung
Der Heizkessel ist in der Standardversion mit einer OpenTherm
Anschlussmöglichkeit ausgestattet.
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
R000450-A
040613 - 7600464-05
31
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
Dies ermöglicht ohne weitere Anpassungen den Anschluss adaptiver
OpenTherm Regelungen. Außerdem ist der Heizkessel auch für
OpenTherm Smart Power geeignet.
4 Montieren Sie im Fall einer Raumtemperaturregelung oder einer
Regelung mit Raumtemperaturkompensation den Regler in einem
Bezugsraum (in der Regel im Wohnzimmer).
4 Das zweiadrige Kabel an die Klemmen On/off-OT der
Klemmleiste anschließen.
n Anschluss des Ein/Aus-Thermostats
Der Kessel ist für den Anschluss an ein 2-adriges Ein-/AusRaumthermostat oder eine witterungsgeführte Regelung geeignet.
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
2
Status
Nc C No
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
R000450-A
4 Montieren Sie im Fall einer Raumtemperaturregelung oder einer
Regelung mit Raumtemperaturkompensation den Regler in einem
Bezugsraum (in der Regel im Wohnzimmer).
4 Den 24V Raumthermostat mit 2 Adern an die Klemmen On/offOT der Klemmleiste anschließen.
4 Den Thermostat power stealing an die Klemmen On/off-OT der
Klemmleiste anschließen.
n Anschluss des Außenfühlers
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
2
Status
Nc C No
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
Ein Außenfühler kann an die Klemmen (Tout) der Klemmleiste
angeschlossen werden. Der Kessel regelt im Fall eines Ein-/AusThermostats die Temperatur mit dem Sollwert der internen
Heizkurve.
BUS On/off
HMI
OT
R000451-A
ACHTUNG
Kontrollieren Sie, ob der Außensensor für diesen Kessel
geeignet ist. Ein geeigneter Außensensor ist als Zubehör
erhältlich.
Dieser Außenfühler kann auch mit der OpenTherm
Regelung verwendet werden. In diesem Fall muss die
gewünschte Heizkurve auf diese Regelung eingestellt
werden.
90
70
F
50
Einstellung Heizkurve
Wenn ein Außenfühler angeschlossen ist, kann die Heizkurve
angepasst werden. Die Einstellung kann mit den Parametern p1,
p"5, p"6 und p"7 verändert werden.
30
10
-20
-10
0
10
20
R000038-A
32
040613 - 7600464-05
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
n Anschluss des Frostschutzes
Frostschutz in Verbindung mit einem Ein/Aus-Thermostat
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
R000450-A
Wenn der verwendete Thermostat vom Ein/Aus-Typ ist, wird die
Installation eines Frostschutzthermostats empfohlen, um die Räume
vor dem Einfrieren zu schützen. In den frostgefährdeten Räumen
müssen die Heizungsventile vollständig geöffnet sein.
4 In den dem Frost ausgesetzten Räumen (zum Beispiel in der
Garage) ist die Montage eines Frostschutzthermostats (Tv)
vorzuziehen.
4 Den Frostschutzthermostat und den Ein/Aus-Raumthermostat
(Tk) parallel an die Klemmen On/off-OT der Klemmleiste
anschließen.
Wenn ein OpenTherm Thermostat verwendet wird, darf
nicht parallel ein Frostschutzthermostat an die Klemmen
On/off - OT angeschlossen werden. In diesem Fall den
Frostschutz der Heizungsanlage mit einem Außenfühler
sicherstellen.
Frostschutz mit einem Außenfühler
Die Heizungsanlage kann auch mit einem Außenfühler vor dem
Einfrieren geschützt werden. In den frostgefährdeten Räumen
müssen die Heizungsventile vollständig geöffnet sein. Den
Außenfühler an die Klemmen Tout der Klemmleiste anschließen. Mit
einem Außenfühler erfolgt der Frostschutz auf folgende Weise:
4 Wenn die Außentemperatur unter -10 °C liegt (einzustellen mit
dem Parameter p30), so wird die Umwälzpumpe
eingeschaltet.
4 Wenn die Außentemperatur über -10 °C liegt (einzustellen mit dem
Parameter p30), so arbeitet die Umwälzpumpe eine zeitlang
weiter und wird dann ausgeschaltet.
n Anschluss des Fühlers/Thermostats für den Speicher
Den Fühler bzw. den Thermostat für den Speicher an die Klemmen
der Klemmleiste Tdhw anschließen.
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
R000452-A
n Betriebs- und Störungsmeldung (Status)
Mit dem Einstellparameter p40 kann zwischen der
Betriebsmeldung und der Störungsmeldung umgeschaltet werden.
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
4 Wenn der Heizkessel in Betrieb ist, kann die Betriebsmeldung
über einen potentialfreien Kontakt (maximal 230 VAC, 1 A) an den
Klemmen No und C der Anschlussleiste geschaltet werden.
R000453-A
040613 - 7600464-05
33
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4 Wenn der Heizkessel im Sicherheitsmodus ist, kann der Alarm
über einen potentialfreien Kontakt (maximal 230 VAC, 1 A) an den
Klemmen Nc und C der Anschlussleiste geschaltet werden.
4 Das externe Dreiwegeventil (230 VAC, 1 A) kann bei Anschluss
eines indirekt geheizten Boilers über einen potenzialfreien Kontakt
verwendet werden. Der Ruhezustand des 3-Wege-Ventils kann
mit dem Parameter p34 eingestellt werden. Das 3-Wege-Ventil
wie folgt anschließen:
- Nc = Zentralheizung
- No = Warmwasser
- C = Phase ein
n Anschluss der Ein/Aus Kontakte (Enable)
An die Steckverbinder CH und DHW kann ein 10-230 V Signal
angeschlossen werden, um die Bereitstellung von ZH-Wasser oder
warmem Brauchwasser ein- bzw. Auszuschalten.
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
R000454-A
GEFAHR
Wenn der Netzanschluss des Kessels unterbrochen wird,
liegt an den Klemmen CH und DHW nach wie vor
Spannung an.
In der Standardeinstellung ist die Bereitung von ZHWasser oder warmem Brauchwasser bereits
eingeschaltet. Erst wenn ein 10-230 V-Signal an die
Steckverbinder angeschlossen ist, folgt die Steuereinheit
dem Schalten des Kontaktes und steuert die ZH/WWFunktion. Sobald der Netzanschluss des Kessels
unterbrochen wird, wird der Status der Eingänge CH und
DHW auf die Werkseinstellung zurückgesetzt (=
eingeschaltet). Überprüfen Sie, ob es sich dabei um den
gewünschten Status handelt.
n Blockierender Eingang
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
OT
R000455-A
34
An den Steckverbinder BL kann beispielsweise ein externer
Gasdruckwächter oder ein Sicherheitsthermostat einer
Fußbodenheizung angeschlossen werden. Dieser Anschluss ersetzt
die Verbindung am Steckverbinder BL.
ACHTUNG
Der Anschluss muss potenzialfrei sein.
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
n Anschluss des Bedienfeldes
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
Das Bedienfeld für den Kessel ist an der Klemme BUS HMI
angeschlossen.
¼Siehe Kapitel: "Zugang zum Anschlusstecker", Seite 31
BUS On/off
HMI
OT
R000448-A
n Anschlüsse für optionale Leiterplatten
4
+
3
2
Enable
- +
1
-
CH DHW
3
2
1
6
5
4
3
2
1
Status
Nc C No
2
BUS
Tout Tdhw BL
SCU
1
BUS On/off
HMI
Die Klemme BUS SCU wird verwendet, um mit den optionalen
Leiterplatten zu kommunizieren. Diese Leiterplatten werden für eine
Reihe von Zubehörteilen verwendet. Zur Installation oder Montage
von Zubehör, siehe die entsprechenden Montageanweisungen, die
mit dem jeweiligen Zubehör geliefert werden.
OT
R000449-A
040613 - 7600464-05
35
4. Anlage
4.9
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Elektrischer Schaltplan
RS232
IT
PC
MAINS
PUMP
3WV
PUMP
1 2 3
1 2 3
1 2 3
1 2 3 4
GN/
YW
BR
BL
GN/
YW
BK
BL
BR
BK
BL
BK
BK
SENSORS
1
2 3 5
6
7
8
1
3 1
1
1
2
2
2
2
HL
FS
TR
TA
9 10 11 12 13
1 3 2
E
L N
MAINS
PUMP
IT
P
230V, 50Hz
PSU
3WV
PUMP PWM
PUMP A
PWM
PUMP
3WV
SENSORS
RS232
HMI
R000472-A
RS232 Computer-Anschluss
IT
Zündtrafo
E
P
PUMP A Umwälzpumpe
3WV
3-Wege-Ventil
Zünd- und Ionisationselektrode HL
FS
Versorgung
TR
Rücklauffühler
TA
Vorlauffühler
Sicherheitstemperaturbegrenzer PSU Speicherparameter
HMI Anschlussdose
Strömungswächter
4.10 Befüllung der Anlage
4.10.1.
Wasseraufbereitung
In vielen Fällen können der Heizkessel und die
Zentralheizungsanlage mit normalem Leitungswasser befüllt werden,
und es ist keinerlei Wasseraufbereitung erforderlich.
36
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
WARNUNG
Dem Wasser der Zentralheizung keine chemischen
Produkte zugeben, ohne dies im vorhinein mit Remeha
abgestimmt zu haben. Zum Beispiel Frostschutzmittel, die
Wasserhärte reduzierende Mittel, Produkte zum Erhöhen
oder Verringern des pH-Werts, chemische Zusätze und/
oder Hemmstoffe. Diese können zu Fehlern am
Heizkessel führen und den Wärmetauscher beschädigen.
4
4
4
4
4.10.2.
Zentralheizungsanlage mindestens mit dem
dreifachen Installationsvolumen des
Zentralheizungssystems spülen. Die
Trinkwasserrohre mindestens mit dem 20-fachen
Leitungsvolumen spülen.
Bei nicht aufbereitetem Wasser muss der pH-Wert
des Wassers in der Anlage zwischen 7 und 9 liegen,
und bei aufbereitetem Wasser zwischen 7 und 8,5.
Die Maximalhärte des Wassers in der Anlage muss
zwischen 0,5 - 20,0 °dH liegen (Abhängig von der
gesamten installierten Leistung).
Für weitere Informationen verweisen wir auf unsere
Publikation Wasserqualitätsrichtlinien. Die Regeln
des erwähnten Dokuments müssen eingehalten
werden.
Befüllung des Siphons
Kontrollieren Sie, ob der Siphon bis zum Markierungsstreifen gefüllt
ist. Gehen Sie folgendermaßen vor, falls der Siphon nachgefüllt
werden muss:
ACHTUNG
Nehmen Sie zunächst die Frontverkleidung vom Kessel
ab, um den Siphon lösen zu können.
¼Siehe Abschnitt: "Den Heizkessel öffnen", Seite
58
1
2
5
1. Bewegen Sie den Griff unter dem Hydroblock nach rechts, um den
Siphon zu lösen.
2. Siphon abnehmen und reinigen.
3. Tauschen Sie den Dichtungsring des Siphons aus.
4. Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
5. Drücken Sie den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung
j unter dem Kessel. Der Siphon muss einrasten.
6. Kontrollieren Sie, ob der Siphon sicher im Kessel befestigt ist.
6
3
ACHTUNG
Den Siphon vor der Inbetriebnahme des Heizkessels mit
Wasser befüllen, damit sich keine Abgase im Raum
ausbreiten.
4
R000431-B
040613 - 7600464-05
37
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Anlage
4.10.3.
Befüllung der Anlage
ACHTUNG
4
4
1
Vor der Befüllung die Ventile sämtlicher Heizkörper
der Anlage öffnen.
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos
ist.
2
3
4
T000181-B
1. Die Anlage mit sauberem Leitungswasser füllen (empfohlener
Druck zwischen 1,5 und 2 bar).
2. Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
3. Den Heizkessel unter Spannung setzen.
Mit einer Füllarmatur können Sie wie folgt vorgehen (sofern
vorhanden):
1
2
1. Öffnen Sie die ZH-Absperrventile unter dem Kessel.
2. Öffnen Sie den Hahn der Füllarmatur (Beim Befüllen kann die Luft
aus dem System durch den automatischen Entlüfter
entweichen).
3. Wenn das Manometer einen Druck im Bereich zwischen 1,5 und
2 Bar anzeigt, schließen Sie den Hahn der Füllarmatur.
4. Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
5. Den Heizkessel unter Spannung setzen.
1
Der Kessel durchläuft nach dem Einschalten der
Stromversorgung immer ein automatisches
Entlüftungsprogramm von ca. 4 Minuten. (Beim Befüllen
kann die Luft aus dem System durch den automatischen
Entlüfter entweichen). Falls erforderlich, den Wasserstand
in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener
Wasserdruck zwischen 1,5 und 2 bar).
3
50
°C
100
20
120
bar
0
4
4
1
3
2
ACHTUNG
Sorgen Sie beim Entlüften dafür, dass kein Wasser in oder
auf den Mantel und die elektrischen Komponenten des
Kessels gelangt.
R000441-B
4.10.4.
Entlüften der Anlage
Es ist erforderlich, die im Speicher oder in den Leitungen bzw.
Wasserarmaturen eventuell befindliche Luft zu entlüften, um
unangenehme Geräusche durch eingeschlossener Luft zu
vermeiden, die sich beim Aufheizen oder bei der Wasserentnahme
verlagert. Hierzu wie folgt vorgehen:
1
2
3
4
T000181-B
38
1. Die Ventile aller an das Heizsystem angeschlossenen Heizkörper
öffnen.
2. Den Raumthermostat auf die höchstmögliche Temperatur
einstellen.
3. Abwarten, bis die Heizkörper warm sind.
040613 - 7600464-05
4. Anlage
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
4. Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
5. Ca. 10 Minuten abwarten, bis die Heizkörper abgekühlt sind.
T000155-A
6. Heizkörper entlüften. Mit den unteren Stockwerken beginnen.
5
3
4
1
2
R000347-A
7. Den Entlüftungsanschluss mit dem mitgelieferten
Entlüftungsschlüssel öffnen und dabei einen Lappen gegen den
Entlüftungsanschluss drücken.
ACHTUNG
Das Wasser kann noch heiß sein.
R000348-A
8. Warten, bis Wasser aus dem Entlüftungsventil austritt, und
danach den Entlüftungsanschluss schließen.
9. Den Heizkessel unter Spannung setzen. Ein 4-minütiger
Entlüftungszyklus wird automatisch ausgeführt.
10.Nach dem Entlüften überprüfen, ob der Druck in der Anlage noch
ausreichend ist.
Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser
nachgefüllt werden. Falls erforderlich, den Wasserstand in
der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener
Wasserdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar).
¼Siehe Kapitel: "Befüllung der Anlage", Seite 38
11.Raumthermostat bzw. Regelung einstellen.
040613 - 7600464-05
39
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5
Inbetriebnahme
5.1
Anschlussdose
5.1.1.
1
2
3
4
T002247-D
Schaltfeld
1
Warmwasser-Temperaturregler
2
ZH-Wasser-Temperaturregler
3
Schornsteinfegertaste B und Signalstatus
4
RESET-Taste und Ein-/Aus-Signal
Das Schaltfeld der Anschlussdose ist mit 2 Drucktasten mit
Signalanzeige ausgestattet. Die Signalanzeige informiert über den
Betriebszustand des Kessels. Die Taste RESET leuchtet grün auf,
wenn der Kessel an das Stromnetz angeschlossen ist. Das
Statussignal der Taste B kann in verschiedenen Farben mit
verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale
entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel mitgelieferten
Kurzanleitung. ¼Siehe auch: "Kurzanleitung", Seite 81
ACHTUNG
Die Kurzanleitung muss nach der Installation oder
Verwendung unter die Anschlussdose geschoben
werden.
Das Schaltfeld der Anschlussdose bietet auch 2 Drehknöpfe. Am
Drehknopf N kann die Temperatur des warmen Brauchwassers
eingestellt werden. Am Drehknopf D kann die maximale
Vorlauftemperatur des ZH-Wassers eingestellt werden. Durch
Drehen des Drehknopfs in die Stellung off kann die ZH- oder WWFunktion ausgeschaltet werden.
ACHTUNG
Die Temperatur des Warmwassers und des
Zentralheizungswassers ist durch die unter den
Parametern p1 und p2 angegebenen Maximalwerten
begrenzt.
¼Siehe Kapitel: "Parameterbeschreibung", Seite
51
40
040613 - 7600464-05
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5.2
Kontrollpunkte vor der Inbetriebnahme
5.2.1.
Den Heizkessel auf seine Inbetriebnahme
vorbereiten
WARNUNG
Den Heizkessel nicht in Betrieb nehmen, wenn die
vorhandene Gasart nicht mit den zugelassenen Gasarten
übereinstimmt.
Vorgehensweise zur Vorbereitung des Heizkessels auf die
Inbetriebnahme:
4 Überprüfen, ob die gelieferte Gasart den Daten auf dem
Typenschild des Heizkessels entspricht.
4 Ändern Sie die Einstellungen des Gasblocks, falls die
bereitgestellte Gassorte und/oder der Gasvordruck nicht den
Werkseinstellungen des Kessels entsprechen.
¼Siehe Kapitel: "Gaseinstellungen", Seite 43
4 Den Hydraulikkreis überprüfen.
4 Den Wasserdruck in der Heizungsanlage kontrollieren.
4 Die elektrischen Anschlüsse am Thermostat sowie den weiteren
externen Steuerungen prüfen.
4 Die anderen Anschlüsse überprüfen.
4 Den Heizkessel unter Volllast prüfen. Die Einstellung des Gas/
Luft-Verhältnisses prüfen und ggf. korrigieren.
4 Den Heizkessel bei Teillast prüfen. Die Einstellung des Gas/LuftVerhältnisses prüfen und ggf. korrigieren.
4 Abschlussarbeiten.
5.2.2.
Hydraulikkreis
4 Am Manometer den Wasserdruck der Heizungsanlage
überprüfen. Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar
betragen. Falls erforderlich, den Wasserstand in der
Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen
1,5 und 2 bar).
4 Sicherstellen, dass der Kondensatablaufsiphon bis zur
Markierung mit Wasser gefüllt ist.
4 Hydraulische Dichtheit der Anschlüsse prüfen.
5.2.3.
Elektrische Anschlüsse
4 Den elektrischen Anschluss, einschließlich Erdung, kontrollieren.
040613 - 7600464-05
41
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5. Inbetriebnahme
5.3
Inbetriebnahme des Heizkessels
WARNUNG
Die Erstinbetriebnahme darf nur durch zugelassenes
Fachpersonal erfolgen.
ACHTUNG
Bei der ersten Inbetriebnahme des Kessels können vom
Kessel für kurze Zeit Gerüche ausgehen.
1. Den Hauptgasabsperrhahn öffnen.
2. Den Gas-Absperrhahn des Heizkessels öffnen.
3. Stecker des Heizkessels an eine geerdete Steckdose
anschließen.
4. Komponente (Thermostate, Regelung) so einstellen das sich eine
Wärmeanforderung ergibt.
5. Der Heizkessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus,
der ca. 4 Minuten dauert und nach jeder Unterbrechung der
Stromversorgung wiederholt wird. Beim Entlüftungszyklus
leuchten beide Drucktasten auf dem Schaltfeld grün auf.
6. Kontrollieren Sie die Dichtheit der Gasanschlüsse vor und hinter
der Gasarmatur im Kessel.
Der aktuelle Betriebszustand des Kessels wird mit dem Statussignal
auf dem Schaltfeld angezeigt. Das Statussignal der Taste B kann in
verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die
Bedeutung dieser Signale entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel
mitgelieferten Kurzanleitung.
Siehe auch:
¼ "Kurzanleitung", Seite 81
¼ "Fehlercodes", Seite 68
Fehler während der Einschaltprozedur:
4 Beide Tasten auf dem Schaltfeld leuchten nicht:
- Die Spannung des Stromnetzes überprüfen
- Alle Hauptsicherungen überprüfen
- Kontrollieren Sie das Verbindungskabel zur Anschlussdose.
- Alle Sicherungen des Schaltfelds überprüfen: (F1 = 1,6 AT
230VAC)
- Kontrollieren Sie den Anschluss des Netzkabels am
Steckverbinder MAINS der Steuereinheit.
4 Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste B rot.
Drücken Sie 5 Sekunden lang die J Taste, um den Kessel neu
zu starten.
42
040613 - 7600464-05
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5.4
Gaseinstellungen
5.4.1.
Gaskreis
WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
A
1. Vorderwand abnehmen.
¼Siehe Abschnitt: "Den Heizkessel öffnen", Seite 58
2. Achten Sie darauf, dass der Heizkessel auf die eingesetzte Gasart
eingestellt ist (Siehe Typenschild oben am Kessel ).
B
WARNUNG
¼Die zulässigen Gasarten entnehmen Sie bitte
Kapitel: "Technische Daten", Seite 13
C
A
B
3. Den Hauptgasabsperrhahn öffnen.
4. Den Gas-Absperrhahn des Heizkessels öffnen.
5. Den Gasanschlussdruck am Druckmessstutzen C der
Gasarmatur messen. Der Druck muss den Angaben auf dem
Typenschild entsprechen.
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen GasarmaturTypen geliefert. Die Position des Messpunkts C für den
Gasvordruck entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
C
T003759-C
6. Die Gasanschlussleitung, durch Abschrauben des Messpunktes
an der Gasarmatur, entlüften. Den Messpunkt wieder
aufschrauben, wenn die Leitung ausreichend entlüftet ist.
7. Gasleitung bis einschließlich Gasarmatur auf Dichtheit prüfen.
5.4.2.
Anpassung an eine andere Gasart
Der Heizkessel ist werksseitig auf den Betrieb mit Erdgas G20
eingestellt (Gas H/E).
WARNUNG
Die folgenden Vorgänge dürfen nur durch qualifiziertes
Fachpersonal erfolgen.
n Einstellung auf Propangas
4 Stellen Sie den Volumenstrom des Ventilators der Angabe in der
Parametertabelle gemäß ein (falls erforderlich). Die Einstellung
kann mit den Parametern p17, p18, p19 und p20
verändert werden.
¼Siehe Kapitel: "Parameterbeschreibung", Seite 51
4 Den Gasdurchfluss mit der Einstellschraube A an der Gasarmatur
grob einstellen.
040613 - 7600464-05
43
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen GasarmaturTypen geliefert. Die Position der Einstellschraube A für
Volllast entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
Heizkesselart Gasarmatur 1 Gasarmatur 2
Tzerra 15DS
Tzerra 24DS
Tzerra 28C
Vorgehensweise
Gasarmatur 1
A
4
Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
A4
Die Einstellschraube A 4 ½ Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
Gasarmatur 2
R000475-A
R000476-A
4
Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
4
Die Einstellschraube A 3 ½ Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
4 Dann eine genaue Einstellung des Gasdurchflusses durchführen :
¼Siehe Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses",
Seite 46
5.4.3.
Überprüfung der Verbrennung
1. Den Verschluss des Abgasmesspunktes abschrauben.
2. Führen Sie den Fühler für das Abgasmessinstrument in die
Messöffnung ein.
WARNUNG
Darauf achten, dass die Öffnung um die Sonde herum
während der Messung gut abgedichtet ist.
ACHTUNG
T003127-B
Das Abgasmessinstrument muss eine
Mindestgenauigkeit von ±0,25% O2 haben.
n Den Heizkessel auf Volllast einstellen
1. Die Taste B etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das
Statussignal der Taste B ist orangefarben und blinkt kurz grün;
Der Modus "geringe Geschwindkeit" ist eingestellt.
2. Drücken Sie erneut 2 Mal die Taste B. Das Statussignal der Taste
B ist orangefarben und erlischt jeweils kurz 2 Mal; Volllast ist
eingestellt.
Die Hochlast-Stellung kann nur über die Teillast-Stellung
erreicht werden.
44
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5. Inbetriebnahme
3. Messen Sie den Prozentanteil O2 in den Abgasen (Vordere
Verkleidung entfernt). Zeichnen Sie diesen Wert auf der X-Achse
des Kontrolldiagramms für die zu verwendende Gasart ein.
Zeichnen Sie von diesem Punkt eine gerade Linie nach oben.
Siehe Beispieldiagramm.
6
5
Y
4
X= Kontrollwerte O2 bei Volllast (%)
3
4
5
X
6
Y= Kontrollwerte O2 bei Teillast (%)
7
R000517-A
n Den Heizkessel auf Teillast einstellen
1. Die Taste B etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das
Statussignal der Taste B ist orangefarben und blinkt kurz grün;
Der Modus "geringe Geschwindkeit" ist eingestellt.
2. Messen Sie den Prozentanteil O2 in den Abgasen (Vordere
Verkleidung entfernt). Zeichnen Sie diesen Wert auf der Y-Achse
des Kontrolldiagramms für die zu verwendende Gasart ein.
Zeichnen Sie von diesem Punkt eine horizontale Linie.
Zusätzliche Kontrolldiagramme befinden sich im Anhang:
¼Siehe Kapitel: "O2 Kontrolldiagramme für die
Einstellungen bei Voll- und Teillast", Seite 82
3. Bestimmen Sie anschließend, wo sich die gemessenen Werte für
die Volllast und Mindestlast überschneiden: Siehe
Beispieldiagramm.
6
5
Y
X= Kontrollwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Kontrollwerte O2 bei Teillast (%)
4
3
4
5
X
6
7
R000497-A
Wenn der Schnittpunkt innerhalb des grauen Kontrollbereichs
liegt, wurde ein korrektes Gas-/Luftverhältnis eingestellt.
Wenn der Schnittpunkt außerhalb des grauen Kontrollbereichs
liegt, muss das Gas-/Luftverhältnis neu eingestellt werden.
Korrektur des Gas-/Luftverhältnisses. ¼Siehe Kapitel:
"Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses", Seite 46 .
4. Drücken Sie kurz die Taste RESET, um den Kessel wieder in den
normalen Betriebszustand zu versetzen.
Kontrolldiagramm G20 (Gas H)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000499-A
040613 - 7600464-05
45
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Kontrolldiagramm G25 (Gas L)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000529-A
Kontrolldiagramm G31 (Propan)
7
Y
6
5
3
4
5
X
6
7
8
R000500-A
5.4.4.
Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses
1. Den Verschluss des Abgasmesspunktes abschrauben.
2. Führen Sie den Fühler für das Abgasmessinstrument in die
Messöffnung ein.
WARNUNG
Darauf achten, dass die Öffnung um die Sonde herum
während der Messung gut abgedichtet ist.
ACHTUNG
T003127-B
46
Das Abgasmessinstrument muss eine
Mindestgenauigkeit von ±0,25% O2 haben.
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5. Inbetriebnahme
n Den Heizkessel auf Volllast einstellen
1. Die Taste B etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das
Statussignal der Taste B ist orangefarben und blinkt kurz grün;
Der Modus "geringe Geschwindkeit" ist eingestellt.
2. Drücken Sie erneut 2 Mal die Taste B. Das Statussignal der Taste
B ist orangefarben und erlischt jeweils kurz 2 Mal; Volllast ist
eingestellt.
4
4
A
B
A
B
3. Setzen Sie den Prozentwert O2 für die verwendete Gasart auf den
Nennwert. Dieser Wert sollte sich immer innerhalb der Grenzwerte
für die höchste und niedrigste Einstellung befinden. Siehe
Einstellungstabelle und -diagramm.
4
C
C
4
R000402-A
H
Y
5
L
4
4
5
X
Wenn der Prozentwert O2 zu niedrig ist, drehen Sie
die Schraube A im Uhrzeigersinn, um den
Prozentwert zu erhöhen.
Wenn der Prozentwert O2 zu hoch ist, drehen Sie die
Schraube A gegen den Uhrzeigersinn, um den
Prozentwert zu verringern.
4. Zeichnen Sie diesen Wert auf der X-Achse des
Einstellungsdiagramms für die zu verwendende Gasart ein.
Zeichnen Sie von diesem Punkt eine gerade Linie nach oben. Die
zwei Punkte, an denen sich diese Linie mit dem grauen
Einstellungsbereich überschneidet, definieren den unteren L und
den oberen H Grenzwert für die O2-Einstellung bei Mindestlast.
Siehe Beispieldiagramm.
6
3
Die Hochlast-Stellung kann nur über die TeillastStellung erreicht werden.
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen GasarmaturTypen geliefert. Die Position der Einstellschraube A
für Volllast entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
6
7
Zusätzliche Einstellungsdiagramme befinden sich im
Anhang: ¼Siehe Kapitel: "O2 Einstellungsdiagramme
für die Einstellungen bei Voll- und Teillast", Seite 85
R000494-A
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G20 (Gas H) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,3
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,8
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,8
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
X
040613 - 7600464-05
7
R000495-A
47
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5. Inbetriebnahme
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G25 (Gas L) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,1
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,6
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,6
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000520-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G31 (Propan) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
5,2
Oberer Grenzwert für Einstellung
5,7
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 4,7
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
X
7
R000496-A
n Den Heizkessel auf Teillast einstellen
1. Die Taste B etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das
Statussignal der Taste B ist orangefarben und blinkt kurz grün;
Der Modus "geringe Geschwindkeit" ist eingestellt.
B
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen GasarmaturTypen geliefert. Die Position der Einstellschraube B für
Teillast entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
A
A
B
B
C
C
2. Stellen Sie den Prozentwert O2 für die verwendete Gasart auf
einen Wert innerhalb der Grenzwerte für die höchste und
niedrigste Einstellung ein, wie sie nach der Volllasteinstellung
ermittelt wurden. (Vordere Verkleidung entfernt). Siehe Diagramm
mit den Einstellungen für die relevante Gasart.
4
R000456-A
4
Wenn der Prozentwert O2 zu hoch ist, drehen Sie die
Schraube B im Uhrzeigersinn, um den Prozentwert zu
verringern.
Wenn der Prozentwert O2 zu niedrig ist, drehen Sie
die Schraube B gegen den Uhrzeigersinn, um den
Prozentwert zu erhöhen.
3. Drücken Sie kurz die Taste RESET, um den Kessel wieder in den
normalen Betriebszustand zu versetzen.
48
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5.5
5. Inbetriebnahme
Abschlussarbeiten
T001522-A
5.6
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Die Messeinrichtungen entfernen.
Den Verschluss des Abgasmesspunktes wieder anbringen.
Die vordere Verkleidung wieder anbringen.
Die Temperatur der Heizungsanlage auf etwa 70 °C bringen.
Kessel abschalten.
Nach etwa 10 Minuten die Heizungsanlage entlüften.
Heizkessel einschalten.
Dichtheit des Anschlusses der Abgasleitung und Luftzufuhr
überprüfen.
9. Prüfung des Wasserdrucks. Falls erforderlich, den Wasserstand
in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck
zwischen 1,5 und 2 bar).
10.Auf dem Typenschild die verwendete Gasart ankreuzen.
11.Dem Benutzer die Funktionsweise der Anlage, des Heizkessels
und des Reglers erklären.
12.Schieben Sie die mitgelieferte Kurzanleitung in die Führungen an
der Unterseite der Anschlussdose.
13.Alle Bedienungsanleitungen dem Benutzer aushändigen.
Anzeige der gemessenen Werte
5.6.1.
Status und Substatus
Mit einem Wartungswerkzeug können Informationen über den Status
des Kessels ausgelesen werden. Das Informationsmenü Q zeigt die
folgenden Status- und Substatusnummern an:
Status 5t
0
Ruhestellung
1
Heizkessel einschalten (Wärmeanforderung)
Substatus 5v
0 Ruhestellung
1 Anti-Kurzzyklus
2 Verstellen des Drei-Wege-Mischers
3 Einschalten der Pumpe
4
2
Brenner einschalten
Warten auf die korrekten Temperaturen für das Einschalten des
Brenners
10 Öffnen der externen Abgas-/Gasventilklappe
11 Gebläsedrehzahl erhöhen
13 Vorbelüftung
14 Warten auf das Freigabesignal
15 Brenner läuft
17 Vorzündung
18 Hauptzündung
19 Flammenüberwachung
"0 Zwischenlüftung
040613 - 7600464-05
49
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Status 5t
Substatus 5v
3 / 4 Brenner im Heizbetrieb / WWE-Betrieb
30 Temperaturregelung
31 Temperaturregelung begrenzt (ΔT Sicherung)
32 Leistungsregelung
33 Manometrischer Schutz Niveau 1 (Zurückmodulation)
34 Manometrischer Schutz Niveau 2 (Teillast)
35 Manometrischer Schutz Niveau 3 (Blockierung)
36 Modulation: Steigerung zum Schutz der Flamme
37 Temperatur Stabilisierungszeit
5
Abschalten des Brenners
38 Kaltstart
40 Brenner aus
41 Nachbelüftung
42 Schließen der externen Abgas-/Gasventilklappe
43 Rezirkulation Sicherheitsabschaltung
44 Gebläsestop
6
Kesselstop (Ende der Wärmeanforderung)
60 Verzögerter Halt der Pumpe
61 Pumpe aus
62 Verstellen des Drei-Wege-Mischers
63 Start Antitaktzeit
8
Halt
9
Blockierung
17
Entlüftung
0 Warten auf Einschalten des Brenners
1 Anti-Kurzzyklus
xx Blockiercode xx
0 Ruhestellung
2 Verstellen des Drei-Wege-Mischers
3 Einschalten der Pumpe
61 Pumpe aus
62 Verstellen des Drei-Wege-Mischers
5.7
Änderung der Einstellungen
Das Schaltfeld des Heizkessels ist für die häufigsten
Heizungsanlagen voreingestellt. Mit diesen Einstellungen arbeiten
praktisch alle Heizungsanlagen korrekt. Der Benutzer oder der
Installateur kann die Parameter gemäß den eigenen Wünschen
optimieren.
Die Parameter können mit der Recom Servicesoftware,
einem dafür geeigneten Regler oder einem
Wartungswerkzeug geändert werden.
Die Parameter p"7 und p30 können ebenfalls als negative
Werte definiert werden. Dieser negative Wert kann mithilfe von
Recom direkt abgelesen oder geändert werden. Wenn Sie das
Wartungswerkzeug oder einen geeigneten Regler verwenden, wird
dieser negative Wert nicht angezeigt. Verwenden Sie die folgende
Formel, um den benötigten negativen Wert abzulesen oder zu
ändern: Einstellwert - 256 = Gewünschter Wert
Einstellwert 0 = Gewünschter Wert 0
Gewünschter Wert 0 -1
-5 -10 -15 -20 -25 -30
Einstellwert
0 255 251 246 241 236 231 226
50
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5. Inbetriebnahme
5.7.1.
Parameterbeschreibung
Werks-Einstellung
Parameter Beschreibung
Einstellbereich
Tzerra M
15DS 24DS 28C
p1
Vorlauftemperatur: TSET
20 bis 90 °C
75
75
75
p2
Warmwassertemperatur: TSET
40 bis 65 °C
55
55
55
Modus Heizung/WWE
0 = Heizung deaktiviert / WWE deaktiviert
1 = Heizung aktiviert / WWE aktiviert
2 = Heizung aktiviert / WWE deaktiviert
3 = Heizung deaktiviert / WWE aktiviert
1
1
1
p4
Modus ECO
0 = Tagbetrieb
1 = Warmwasserprogramm aktiviert
2 = Steuerung durch einen programmierbaren
Regler
2
2
2
p5
Pumpennachlauf
1 bis 98 Minuten
99 Minuten = kontinuierlich
1
1
1
G20 (Gas H/E)(1) (x100)
29
47
39
G25 (Gas L/LL) (x100)
29
47
39
G31 (Propan) (x100)
29
46
39
p3
p17
p18
p19
Maximaler Volumenstrom des Ventilators
(Heizung)
Maximaler Volumenstrom des Ventilators
(WW)
Minimaler Volumenstrom des Ventilators
(Heizung+WW)
H/E)(1)
29
47
56
G25 (Gas L/LL) (x100)
29
47
56
G31 (Propan) (x100)
29
46
50
G20 (Gas H/E)(1) (x100)
11
11
11
G25 (Gas L/LL) (x100)
11
11
11
G31 (Propan) (x100)
14
14
14
G20 (Gas
(x100)
H/E)(1)
80
80
80
G25 (Gas L/LL)
80
80
80
G31 (Propan)
20
20
20
Nicht ändern (x100)
23
23
23
Maximale Vorlauftemperatur des Systems
20 bis 90 °C
90
90
90
p24
Zeitfaktor Durchschnitt Vorlaufberechnung
Nicht ändern
(x10 Sekunden)
35
35
35
p25
Kurvenfusspunkt
(Maximale Außentemperatur)
0 bis 30 °C
(Nur mit Außenfühler)
20
20
20
p26
Kurvenfusspunkt
(Vorlauftemperatur)
0 bis 90 °C
(Nur mit Außenfühler)
20
20
20
p27
Kurvenfusspunkt
(Minimale Außentemperatur)
-30 bis 0 °C
(Nur mit Außenfühler)
-15
-15
-15
p28
Mindestdrehzahl der Pumpe im
Heizungsmodus
(Pumpendrehzahlregelung)
2 - 10 (x 10 %)
3
3
3
p29
Maximaldrehzahl der Pumpe im
Heizungsmodus
(Pumpendrehzahlregelung)
2 - 10 (x 10 %)
7
10
7
p30
Frostschutz-Temperatur
von - 30 bis 0 °C
-10
-10
-10
p20
Minimaler Volumenstrom des Ventilators
(Offset)
p21
Startvolumenstrom
p23
G20 (Gas
(1) Diese Werkseinstellungen nur ändern, wenn es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel, um den Heizkessel anzupassen an: G25 (Gas L/LL)
oder G31 (Propan)
040613 - 7600464-05
51
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Werks-Einstellung
Parameter Beschreibung
Einstellbereich
Tzerra M
15DS 24DS 28C
p31
Legionellenschutz
p32
0 = Aus
1 = Ein (Nach Inbetriebnahme wird die
Warmwassertemperatur einmal wöchentlich
auf 65 °C erwärmt)
2 = Steuerung durch einen programmierbaren
Regler
0
0
0
Erhöhung des Heizkessel-Sollwertes für die
0 bis 25 °C
Warmwasserladung
20
20
20
p33
WW Einschaltdifferenz Speicherfühler
von 2 bis 15 °C
4
4
4
p34
Ansteuerung des externen 3-Wege-Ventil
0 = Normal
1 = Umgekehrt
0
0
0
p35
Heizkesselart
0 = Heizung und Warmwassererwärmung
1 = Nur Heizung
1
1
0
p36
Funktion Blockierender Eingang
1 = Blockierung ohne Frostschutz
2 = Blockierung mit Frostschutz
3 = Sperrung mit Frostschutz (nur Pumpe)
1
1
1
p37
Mindest-Gasdruckschalter (GPS)
0 = Nicht angeschlossen
1 = Angeschlossen
0
0
0
p38
Wärmerückgewinnungseinheit (HRU)
0 = Nicht angeschlossen
1 = Angeschlossen
0
0
0
p39
Laufzeit Abgasklappe
0 bis 255 Sekunden
0
0
0
p40
Funktion Störungsrelais
0 = Betriebsmeldung
1 = Alarmanzeige
2 = Externes Dreiwegeventil
2
2
2
p41
Wartungsmeldung
Nicht ändern
1
1
1
p42
Betriebsstundenzahl des Heizkessels
Nicht ändern
175
175
175
p43
Betriebsstundenzahl des Brenners
Nicht ändern
30
30
30
Entlüftungszyklus
0 = Aus
1 = Stufenpumpe
2 = Modulierende Pumpe
2
2
2
p44
(1) Diese Werkseinstellungen nur ändern, wenn es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel, um den Heizkessel anzupassen an: G25 (Gas L/LL)
oder G31 (Propan)
5.7.2.
Einstellung der Maximalleistung des
Heizungsmodus
Tzerra M 15DS
20
15
F=M
Q
M
Maximalleistung
F
Werks-Einstellung
Q
Wärmebelastung (kW)
R
Volumenstrom des Ventilators
10
5
0
1000
2000
3000
2900
4000
5000
6000
7000
8000
R
R000468-A
24
Tzerra M 24DS
F=M
20
Q
15
M
Maximalleistung
F
Werks-Einstellung
Q
Wärmebelastung (kW)
R
Volumenstrom des Ventilators
10
5
0
1000
2000
3000
4000
R
5000
4700
6000
7000
8000
R000399-B
52
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
5. Inbetriebnahme
Tzerra M 28C
30
M
24
Q 20
F
M
Maximalleistung
F
Werks-Einstellung
Q
Wärmebelastung (kW)
R
Volumenstrom des Ventilators
15
10
5
0
1000
2000
3000
4000
3900
5000
4700
6000
7000
8000
R
R000398-B
Siehe Grafiken für die Beziehung zwischen Belastung und
Volumenstrom bei Erdgas. Der Volumenstrom kann mit Parameter
p17 geändert werden.
040613 - 7600464-05
53
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
6. Ausschalten des Heizkessels
6
Ausschalten des Heizkessels
6.1
Ausschalten der Anlage
Wenn das Zentralheizungssystem über einen längeren Zeitraum
nicht benutzt wird, wird empfohlen, den Heizkessel von der
Stromversorgung zu trennen.
4 Stromzufuhr am Kessel ausschalten.
4 Gasversorgung unterbrechen.
4 Frostschutz sicherstellen.
6.2
Frostschutzfunktion
ACHTUNG
Den Heizkessel und die Zentralheizungsanlage entleeren,
wenn die Wohnung oder das Gebäude während längerer
Zeit nicht genutzt wird und Frostgefahr besteht.
Die Wärmeregelung auf einen geringen Wert einstellen, zum Beispiel
auf 10 °C.
Mit einem Frostschutzthermostat, das mit dem Kessel verbunden
werden kann, können Sie verhindern, dass Heizkörper und die
Anlage in Räumen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt (z. B.
Garagen oder Nutzräume) einfrieren.
¼Siehe auch: "Anschlussmöglichkeiten", Seite 31.
ACHTUNG
4
4
4
4
Die Frostschutzfunktion arbeitet nicht, wenn der
Heizkessel außer Betrieb genommen wurde.
Das integrierte Schutzsystem schützt nur den
Heizkessel, nicht die Installation.
Die Ventile aller an das Heizsystem
angeschlossenen Heizkörper öffnen
Wenn der Kessel sich in einem frostgefährdeten
Raum befindet, empfiehlt es sich, die
Kondenswasserableitung und den Siphon mit einem
Heizband zu sichern.
Wenn die Heizwassertemperatur im Heizkessel zu stark absinkt, wird
das integrierte Heizkessel-Schutzsystem wirksam. Dieser Schutz
arbeitet wie folgt:
4 Wenn die Wassertemperatur unter 7 °C liegt, schaltet sich die
Heizungspumpe ein.
4 Wenn die Wassertemperatur unter 4°C liegt, schaltet sich der
Heizkessel ein.
54
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
6. Ausschalten des Heizkessels
4 Wenn die Wassertemperatur über 10°C liegt, schaltet sich der
Heizkessel aus, und die Zirkulationspumpe dreht sich noch eine
kurze Weile weiter.
040613 - 7600464-05
55
7. Überprüfung und Wartung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7
Überprüfung und Wartung
7.1
Allgemeine Hinweise
Die Wartung des Heizkessels beschränkt sich auf ein Minimum.
Dennoch wird empfohlen, den Heizkessel in regelmäßigen Intervallen
inspizieren und warten zu lassen. Um den besten Zeitpunkt für diese
Wartungsarbeiten zu bestimmen, ist der Heizkessel mit einer
Funktion ausgestattet, die automatisch die durchzuführenden
Wartungsarbeiten signalisisert. Diese Servicemeldung wird von der
Steuereinheit berechnet und über das Statussignal am Schaltfeld des
Kessels angezeigt.
Im Fall einer Servicemeldung blinkt das Statussignal der Taste B
orangefarben.
¼Siehe auch: "Kurzanleitung", Seite 81
Je nach Einsatzbedingungen des Heizkessels erscheint die erste
Wartungsmeldung spätestens 3 Jahre nach Installation des
Heizkessels.
7.2
Vorbeugende Wartung mit automatischer Wartungsmeldung
Wenn eine Inspektion erforderlich ist, zeigt der Kessel Folgendes
an: Das Statussignal der Taste B blinkt orangefarben. Die
Bedeutung dieser Signale entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel
mitgelieferten Kurzanleitung.
¼Siehe auch: "Kurzanleitung", Seite 81.
Dank der automatisch angezeigten Wartungsmeldung kann eine
vorbeugende Wartung durchgeführt werden, außerdem können die
von Remeha definierten Wartungssätze verwendet werden, so dass
Ausfälle auf ein Minimum reduziert werden können. Das Statussignal
zeigt an, welches Set verwendet werden muss. Diese Wartungssätze
(A, B oder C) sind bei Ihrem Ersatzteillieferanten erhältlich. Wenn bei
dem durch die Wartungsmeldung ausgelösten Kontrollbesuch kein
anderer Fehler festgestellt wird, enthalten diese Wartungssätze
sämtliche Teile für die jeweilige Wartung (wie z. B. die erforderlichen
Dichtungen).
4
4
Wenn eine Wartungsmeldung angezeigt wird, muss
diese innerhalb von 2 Monaten nach der Anzeige der
Meldung durchgeführt werden.
Wenn die adaptive Regelung iSense an das Gerät
angeschlossen ist, wird diese auch auf die Regelung
iSense übertragen. Somit wird der Endbenutzer
darauf hingewiesen, dass er seinen Installateur
kontaktieren sollte. Siehe auch die
Bedienungsanleitung der Regelung iSense.
ACHTUNG
Bei jedem Kontrollbesuch die Wartungsmeldung auf Null
zurückstellen.
56
040613 - 7600464-05
7. Überprüfung und Wartung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7.2.1.
Die automatische Wartungsmeldung
zurücksetzen
Eine Wartungsmeldung am Display des Heizkessels muss von einem
qualifizierten Installateur zurückgesetzt werden, nachdem dieser die
angezeigte Wartung mit dem entsprechenden Wartungssatz
durchgeführt hat. Hierzu wie folgt vorgehen:
1. Stromzufuhr am Kessel ausschalten.
2. 20 Sekunden warten.
3. Drücken Sie die Taste J und halten Sie die Taste bei den
folgenden Tätigkeiten gedrückt:
4. Den Netzstecker wieder anschließen.
5. Der Signalstatus der Taste B beginnt, schnell orangefarben zu
blinken.
6. Wenn der Signalstatus der Taste B grün oder rot aufleuchtet,
braucht die Taste J nicht länger gedrückt zu bleiben. Grün
zeigt an, dass der Reset akzeptiert wurde. Rot zeigt an, dass die
Servicemeldung nicht zurückgesetzt wurde; in diesem Fall
müssen die Schritte 1 bis einschließlich 6 wiederholt werden.
7.2.2.
Die nächste Wartungsmeldung bearbeiten
und ein neues Wartungsintervall starten
Im Fall einer zwischenzeitlichen Inspektion ist es ratsam, mithilfe
eines geeigneten Reglers oder der Recom PC/laptop
Servicesoftware im Servicemenü des Kessels abzulesen, welche
anstehenden Wartungstätigkeiten durchzuführen sind. Den
angezeigten Remeha Wartungssatz (A, B oder C) verwenden. Diese
Wartungsmeldung muss auf Null zurückgesetzt werden. Das
folgende Wartungsintervall beginnen. Hierzu wie folgt vorgehen:
1. Stromzufuhr am Kessel ausschalten.
2. 20 Sekunden warten.
3. Drücken Sie die Taste J und halten Sie die Taste bei den
folgenden Tätigkeiten gedrückt:
4. Den Netzstecker wieder anschließen.
5. Der Signalstatus der Taste B beginnt, schnell orangefarben zu
blinken.
6. Wenn der Signalstatus der Taste B grün oder rot aufleuchtet,
braucht die Taste J nicht länger gedrückt zu bleiben. Grün
zeigt an, dass der Reset akzeptiert wurde. Rot zeigt an, dass die
Servicemeldung nicht zurückgesetzt wurde; in diesem Fall
müssen die Schritte 1 bis einschließlich 6 wiederholt werden.
040613 - 7600464-05
57
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7. Überprüfung und Wartung
7.3
Standard - Kontroll- und Wartungsarbeiten
ACHTUNG
4
4
7.3.1.
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle
Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.
Verwenden Sie ausschließlich zu diesem Kesseltyp
passende Original-Ersatzteile.
Den Heizkessel öffnen
WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
1. Die 2 Schrauben unter der Vorderwand losschrauben.
1
1
R000346-A
2. Vorderwand abnehmen.
3
2
2
R000405-A
7.3.2.
Kontrolle des Wasserdrucks
Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar betragen. Falls
erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen
(empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2 bar).
ACHTUNG
4
4
Vor der Befüllung die Ventile sämtlicher Heizkörper
der Anlage öffnen.
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos
ist.
1. Die Anlage mit sauberem Leitungswasser füllen (empfohlener
Druck zwischen 1,5 und 2 bar).
2. Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
3. Den Heizkessel unter Spannung setzen.
58
040613 - 7600464-05
7. Überprüfung und Wartung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Mit einer Füllarmatur können Sie wie folgt vorgehen (sofern
vorhanden):
1. Öffnen Sie den Hahn der Füllarmatur (Beim Befüllen kann die Luft
aus dem System durch den automatischen Entlüfter
entweichen).
2. Wenn das Manometer einen Druck im Bereich zwischen 1,5 und
2 Bar anzeigt, schließen Sie den Hahn der Füllarmatur.
3. Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
4. Den Heizkessel unter Spannung setzen.
1
50
°C
100
20
120
bar
0
4
2
3
1
3
2
R000457-A
7.3.3.
Kontrolle des Druckausdehnungsgefäßes
Das Druckausdehnungsgefäß kontrollieren und ggf. ersetzen.
7.3.4.
Kontrolle des Ionisationsstroms
Den Ionisationsstrom bei Volllast und bei Teillast kontrollieren. Nach
1 Minute ist der Wert stabil. Wenn der Wert unter 3 µA liegt, die
Zündelektrode auswechseln.
¼Siehe Kapitel: "Austausch der Zünd- Ionisationselektrode",
Seite 63.
Verwenden Sie zum Ablesen des Werts die Recom
Servicesoftware
7.3.5.
Kontrolle der Zapfleistung
Wenn die Entnahmekapazität deutlich geringer ist (Temperatur ist
unzureichend und/oder der Durchfluss ist zu niedrig), müssen der
Plattenwärmetauscher (WW-seitig) und die Brauchwasserpatrone
gereinigt werden:
¼Siehe Kapitel: "Reinigung des Plattenwärmetauschers", Seite
64.
040613 - 7600464-05
59
7. Überprüfung und Wartung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7.3.6.
Kontrolle der Abgasableitung und der
Luftzuführung
Dichtheit des Anschlusses der Abgasleitung und Luftzufuhr
überprüfen.
R000406-A
7.3.7.
Überprüfung der Verbrennung
Messen Sie den Prozentanteil O2 in den Abgasen. Hierzu wie folgt
vorgehen:
T003127-B
1. Erwärmen Sie das Wasser im Kessel auf ca. 70 °C.
2. Den Verschluss des Abgasmesspunktes abschrauben.
3. Führen Sie den Fühler für das Abgasmessinstrument in die
Messöffnung ein.
4. Messen Sie den Prozentanteil O2 in den Abgasen. Messungen
unter Voll- und Teillast durchgeführen. Vergleichen Sie diesen
Wert mit dem Kontrollwert.
¼Weitere Informationen: Siehe Kapitel:
"Überprüfung der Verbrennung", Seite 44
7.3.8.
Kontrolle des automatischen Entlüfters
1. Die Funktion des automatischen Entlüfters prüfen (Rechts oben
auf dem Kessel sichtbar).
2. Der Entlüfter kann mit dem Verschluss neben dem Entlüfter
verschlossen werden.
3. Bei einem Leck den Entlüfter auswechseln.
R000350-A
60
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7. Überprüfung und Wartung
7.3.9.
Kontrolle des Siphons
ACHTUNG
1
2
Nehmen Sie zunächst die Frontverkleidung vom Kessel
ab, um den Siphon lösen zu können.
1. Bewegen Sie den Griff unter dem Hydroblock nach rechts, um den
Siphon zu lösen.
2. Siphon abnehmen und reinigen.
3. Tauschen Sie den Dichtungsring des Siphons aus.
4. Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
5. Drücken Sie den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung
j unter dem Kessel. Der Siphon muss einrasten.
6. Kontrollieren Sie, ob der Siphon sicher im Kessel befestigt ist.
5
6
3
4
R000431-B
040613 - 7600464-05
61
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7. Überprüfung und Wartung
7.3.10.
Kontrolle des Brenners und Reinigung des
Wärmetauschers
ACHTUNG
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle
Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.
3
5
6
2
5
4
2
7
8
10
9
11
12
13
14
15
16
17
1. Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist. Den
Gasabsperrhahn des Heizkessels schließen. Vorderwand
abnehmen.
2. Lösen Sie den Bügel der Abgasabführung. Entfernen Sie die
Abgasabführung.
3. Die Luftzufuhrleitung des Venturis lösen.
4. Lösen Sie die Überwurfmutter unter der Gasarmatur.
5. Öffnen Sie die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite, und
lösen Sie alle Stecker von der Platine.
6. Schließen Sie die Schutzhaube des Ventilators.
7. Demontieren der Zündelektrode. Verschleiß der Zündelektrode
prüfen. Gegebenenfalls austauschen.
¼Siehe auch: "Austausch der Zünd- Ionisationselektrode",
Seite 63
8. Lösen Sie die 2 Halteklammern, mit denen die Gas-/Lufteinheit am
Wärmetauscher montiert ist.
9. Entfernen Sie die Gas-/Lufteinheit, indem Sie diese zunächst nach
oben und anschließend nach vorne bewegen.
10.Den Brenner neigen und mit der Dichtung des Wärmetauschers
abnehmen.
11.Den oberen Teil des Wärmetauschers (Feuerraum) mit einem
Staubsauger, der mit einer speziellen Saugdüse ausgestattet ist
(Option), reinigen.
12.Nochmals in der Tiefe ohne die obere Bürste des Aufsatzes
absaugen.
13.Überprüfen (zum Beispiel mit einem Spiegel), ob noch sichtbare
Verschmutzungen verblieben sind. Falls ja, diese absaugen.
14.Der Brenner erfordert keinerlei Wartung, er ist selbstreinigend.
Sicherstellen, dass an der Oberfläche des demontierten Brenners
keinerlei Risse und/oder andere Bruchschäden sichtbar sind.
Andernfalls den Brenner auswechseln.
15.Montieren Sie die Zündelektrode.
16.Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.
ACHTUNG
4
4
T004777-B
62
Vergessen Sie nicht, die Stecker wieder an die
Platine der Gas-/Luft-Einheit anzuschließen.
Überprüfen, ob die Dichtung korrekt zwischen dem
Mischbogen und dem Wärmetauscher angebracht
ist. (Völlig flach in der entsprechenden Rille bedeutet
Dichtheit).
17.Der Gashahn öffnen und den Netzstecker wieder an die
Steckdose anschließen.
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7.4
7. Überprüfung und Wartung
Spezifische Wartungsarbeiten
WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
ACHTUNG
4
4
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle
Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.
Verwenden Sie ausschließlich zu diesem Kesseltyp
passende Original-Ersatzteile.
Wenn die Standard - Kontroll- und Wartungsmaßnahmen gezeigt
haben, dass zusätzliche Wartungsarbeiten notwendig sind, je nach
Art der Arbeiten wie folgt vorgehen:
7.4.1.
Austausch der Zünd- Ionisationselektrode
Die Zünd- Ionisationselektrode in den folgenden Fällen auswechseln:
4 Ionisationsstrom <3 µA.
4 Verbrauchte Elektrode.
2
4 Der Wartungssatz enthält eine Elektrode.
1. Öffnen Sie die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite.
2. Entfernen Sie die Stecker der Zündelektrode von der Platine.
3. Lösen Sie die 2 Schrauben von der Zündelektrode. Die Baugruppe
entfernen.
4. Bauen Sie die neue Ionisations-/Zündelektrode ein.
5. Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.
3
2
1
R000464-A
040613 - 7600464-05
63
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7. Überprüfung und Wartung
7.4.2.
1
2
Auswechseln des 3-Wege-Ventil
Sollte sich ein Auswechseln des 3-Wege-Ventiles als notwendig
erweisen, wie folgt vorgehen:
1.
2.
3.
4.
5.
Hauptwasserhahn schließen.
Heizkessel entleeren.
Öffnen Sie die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite.
Lösen Sie das Kabel des 3-Wege-Ventiles von der Steuereinheit.
Lösen Sie die Halteklammer, mit der das 3-Wege-Ventil befestigt
ist.
6. Demontieren Sie das 3-Wege-Ventil, indem Sie mit einem
Schraubendreher eine Drehbewegung durchführen.
7. Den Dreiwegemischer entfernen.
8. Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.
4
3
ACHTUNG
Auf die Positionierungsnocken des 3-Wege-Ventil achten.
7
6
5
R000461-A
7.4.3.
Reinigung des Plattenwärmetauschers
Je nach Wasserqualität und Betriebsmodus können sich im
Plattenwärmetauscher Kalkablagerungen bilden. Die allgemeine
Regel ist, dass eine regelmäßige Kontrolle, ggf. verbunden mit einer
Reinigung, ausreicht. Die folgenden Faktoren können die Häufigkeit
beeinflussen:
4 Wasserhärte.
4 Zusammensetzung des Kalks.
4 Betriebsstunden des Heizkessels.
4 Zapfrate.
4 Temperatur-Sollwert des Warmwassers.
64
040613 - 7600464-05
7. Überprüfung und Wartung
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Wenn die Entkalkung des Plattenwärmetauschers erforderlich ist, wie
folgt vorgehen:
4
1.
2.
3.
4.
5.
5
R000463-A
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
Den Gasabsperrhahn des Heizkessels schließen.
Hauptwasserhahn schließen. Heizkessel entleeren.
Lösen Sie die Schraube an der linken Seite des Wärmetauschers.
Entfernen Sie den Plattenwärmetauscher, indem Sie die linke
Seite nach vorne bewegen und ihn rechts aus dem Haken kippen.
6. Den Plattenwärmetauscher mit Entkalker reinigen (Zitronensäure
mit pH-Wert von 3). Dazu ist ein spezieller Reinigungsapparat als
Zubehör erhältlich. Nach der Reinigung mit viel Leitungswasser
spülen.
7.4.4.
Der Plattenwärmetauscher muss entfernt werden, bevor die
Brauchwasserpatrone gereinigt werden kann. Dann wie folgt
vorgehen:
1
a
Reinigung des Trinkwasserfilters
1. Demontieren Sie den Wasserfilter, indem Sie mit einem
Schraubendreher eine Drehbewegung ausführen.
2. Den Wasserfilter entfernen.
3. Reinigen Sie den Wasserfilter oder tauschen Sie diesen
gegebenenfalls aus.
4. Alle Komponenten wieder montieren.
b
2
3
R000462-A
7.4.5.
Austausch des Ausdehnungsgefäßes
Bevor mit dem Austausch des Ausdehnungsgefäßes begonnen
werden kann, sind die folgenden Arbeitsschritte durchzuführen:
4 Den Gasabsperrhahn des Heizkessels schließen.
4 Hauptwasserhahn schließen.
4 Sperren Sie die ZH-Vorlaufleitung und die ZH-Rücklaufleitung ab.
4 Entleeren Sie den Kessel.
Das Ausdehnungsgefäß befindet sich im hinteren Teil des Kessels.
Um das Ausdehnungsgefäß austauschen zu können, muss zunächst
der vorderste Teil des Kessels entfernt werden.
040613 - 7600464-05
65
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7. Überprüfung und Wartung
n Den vordersten Teil des Kessels entfernen
2
1
T005059-A
1. Die Abgasabführungs- und Luftzufuhrleitungen vom Kessel lösen.
2. Anschlussdose entfernen.
3. Alle eingehenden und ausgehenden Leitungen an der Unterseite
des Kessels lösen.
4. Die Gaszufuhrleitung GAS / GAZ vom Kessel lösen.
5. Den Siphon und den Schlauch zur Kondenswasserableitung
entfernen.
Weitere Informationen zum Entfernen des Siphons finden Sie
unter: ¼ "Kontrolle des Siphons", Seite 61.
6. Lösen Sie den Schlauch vom Ausdehnungsgefäß an der
Unterseite des Kessels.
7. Den Befestigungsclip auf dem Kessel nach unten drücken und den
vorderen Teil des Kessels entfernen.
n Ausdehnungsgefäß entfernen
1. Ziehen Sie die Lasche über dem Ausdehnungsgefäß nach vorne
und halten Sie die Lasche fest, während Sie das
Ausdehnungsgefäß lösen.
2. Bewegen Sie das Ausdehnungsgefäß etwas nach oben, und
heben Sie das Gefäß vom Befestigungshaken.
3. Neigen Sie das Ausdehnungsgefäß nach vorne und lassen Sie es
etwas nach unten sinken.
4. Heben Sie das Ausdehnungsgefäß vorsichtig aus dem Kessel.
5. Tauschen Sie das defekte Ausdehnungsgefäß aus.
6. Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.
2
3
1
ACHTUNG
4
4
Alle entfernte Dichtungen ersetzen.
4
Die Anlage mit sauberem Leitungswasser füllen
(empfohlener Druck zwischen 1,5 und 2 bar). ¼
"Wasseraufbereitung", Seite 36
R000351-A
7.4.6.
Wiedermontage des Heizkessels
1. Bei der Montage alle Komponenten in der umgekehrten
Reihenfolge wieder anbringen.
ACHTUNG
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle
Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln
T002415-B
66
2. Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
3. Siphon wieder montieren.
4. Den Wasser-Hauptabsperrhahn vorsichtig wieder öffnen, die
Anlage befüllen, entlüften und ggf. weiteres Wasser nachfüllen.
Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 Bar betragen.
Vorhandensein von Wasserundichtigkeiten prüfen.
5. Gas- und wasserführende Anschlüsse auf Dichtheit prüfen.
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
7. Überprüfung und Wartung
6. Den Heizkessel wieder in Betrieb nehmen.
7. Die Einstellung des Gas/Luft-Verhältnisses prüfen und ggf.
korrigieren.
¼Siehe Kapitel: "Überprüfung der Verbrennung", Seite 44
¼Siehe Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses",
Seite 46
040613 - 7600464-05
67
8. Bei Störungen
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
8
Bei Störungen
8.1
Fehlercodes
1
2
3
4
1
Warmwasser-Temperaturregler
2
ZH-Wasser-Temperaturregler
3
Schornsteinfegertaste B und Signalstatus
4
RESET-Taste und Ein-/Aus-Signal
T002247-D
Das Statussignal der Taste B kann in verschiedenen Farben mit
verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale
entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung.
¼Siehe auch: "Kurzanleitung", Seite 81.
ACHTUNG
Die Kurzanleitung muss nach der Installation oder
Verwendung unter die Anschlussdose geschoben
werden.
8.2
Blockaden und Sperren
8.2.1.
Blockierung
Eine (vorübergehende) Blockierung ist ein Betriebsmodus des
Heizkessels, der durch eine ungewöhnliche Situation hervorgerufen
wird. Die Regelung versucht in bestimmten Zeitabständen den
Heizkessel wieder zu starten. Der Heizkessel startet wieder, wenn die
Ursachen der Blockierung beseitigt sind.
Im Fall einer Blockierung blinkt das Statussignal der Taste B grün.
Die Bedeutung der Blockierungscodes finden Sie in der
Blockierungstabelle.
Signalstatus
Beschreibung
Code
Blockiercode 1
Temperatursicherung
(1 Mal grünes Signal)
5v[1 / 5v[2 / 5v[7
Blockiercode 2
Blockierender Eingang
(2 Mal grünes Signal)
5v[10 / 5v[11
Blockiercode 3
Flammenverlust
(3 Mal grünes Signal)
5v[22
Blockiercode 4
Fehler bei der Kommunikation
(4 Mal grünes Signal)
5v[12 / 5v[13 / 5v[21
Blockiercode 5
Parameterfehler oder Identifizierungsfehler 5v[0 / 5v[16 / 5v[17 / 5v[18 / 5v[19
(5 Mal grünes Signal)
Blockiercode 6
Sonstiges
(6 Mal grünes Signal)
68
5v[15 / 5v[25
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
8. Bei Störungen
Der Heizkessel setzt sich automatisch wieder in Betrieb,
wenn die Ursache der Blockierung behoben wurde.
Die Blockierungscodes des Statussignals richten sich nach den
Blockierungscodes, die von der Recom Software oder einem
geeigneten Regler ausgelesen werden können. Die Bedeutung der
Blockierungscodes finden Sie in der Blockierungstabelle:
Blockiercode Beschreibung
Vermutliche Ursachen
5v[0
Parameterfehler
4
Parameter falsch
5v[1
Maximale Vorlauftemperatur
überschritten
4
Keine oder unzureichende
Zirkulation
Maximale
Temperaturerhöhung des
Vorlaufs überschritten
4
5v[2
4
Überprüfung/Lösung
4
df und dV erneut einstellen
4
Parameter mit Recom wieder
zurücksetzen
Zirkulation überprüfen (Richtung,
Pumpe, Ventile)
Gründe für die Wärmeanforderung
Zirkulation überprüfen (Richtung,
Pumpe, Ventile)
Wasserdruck überprüfen
4
4
4
4
Keine oder unzureichende 4
Zirkulation
Fühlerfehler
4
4
4
5v[7
Maximaler
4
Temperaturunterschied
zwischen Vorlauf und Rücklauf
4
überschritten
4
Keine oder unzureichende 4
Zirkulation
Fühlerfehler
4
4
Externe Ursache
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt
montiert ist
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Externe Ursache beseitigen
4
Parameterfehler
4
Parameter überprüfen
4
4
Falscher Anschluss
Externe Ursache
4
4
Verkabelung überprüfen
Externe Ursache beseitigen
Parameterfehler
4
Parameter überprüfen
Falscher Anschluss
4
Verkabelung überprüfen
4
5v[10
5v[11
5v[12
5v[13
Sperreingang aktiv
Sperreingang oder Frostschutz
4
aktiv
4
Fehler der Datenübertragung 4
mit der Leiterplatte HMI
Fehler der Datenübertragung
mit der Leiterplatte SCU
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt
montiert ist
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Zirkulation überprüfen (Richtung,
Pumpe, Ventile)
Wasserdruck überprüfen
4
4
4
5v[15
Gasdruck zu gering
4
5v[16(1)
Konfigurationsfehler
4
Anschlussdose nicht
4
angeschlossen
Falscher Anschluss mit BUS
4
Platine SCU nicht in
4
Anschlussdose vorhanden
4
Keine oder unzureichende
4
Zirkulation
Falsche Einstellung von
4
Gasdruckschalter Gps
(angeschlossen an Platine
SCU)
4
Interner Fehler Gas-/LuftEinheit
4
Verkabelung überprüfen
Verkabelung überprüfen
Automatische Erkennung durchführen
Überprüfen, dass der Gashahn richtig
geöffnet ist
Versorgungsdruck prüfen
Überprüfen, ob das
Gasdruckwächtersystem Gps korrekt
montiert ist
Gasdruckwächtersystem Gps ggf.
auswechseln
Gas-/Luft-Einheit austauschen
(1) Diese Blockaden werden nicht im Fehlerspeicher protokolliert
040613 - 7600464-05
69
8. Bei Störungen
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Blockiercode Beschreibung
Vermutliche Ursachen
Überprüfung/Lösung
5v[17(1)
Konfigurationsfehler oder
falsche StandardparameterTabelle
4
Falscher Parameter in der
Gas-/Lufteinheit
5v[18(1)
Konfigurationsfehler (Kessel/
PSU nicht erkannt)
4
PSU für diesen Kessel falsch 4
PSU ersetzen
5v[19(1)
Konfigurationsfehler oder
Parameter df-dV
unbekannt
4
df und dV erneut
einstellen
4
df und dV erneut einstellen
5v[20(1)
Konfigurationsverfahren aktiv
4
4
Keine Maßnahme (Normales
Verhalten)
5v[21
Fehler bei der Kommunikation 4
Kurzzeitig aktiv nach der
Inbetriebnahme des
Heizkessels
Interner Fehler Gas-/LuftEinheit
4
Gas-/Luft-Einheit austauschen
4
Gasleitung entlüften
4
Überprüfen, dass der Gashahn richtig
geöffnet ist
Versorgungsdruck prüfen
4
4
5v[22
Erlöschen der Flamme
während des Betriebs
Kein Ionisationsstrom
4
4
4
4
5v[25
Interner Fehler Gas-/LuftEinheit
4
Gas-/Luft-Einheit austauschen
Funktion und Einstellung der
Gasarmatur überprüfen
Sicherstellen, dass weder die
Luftzuleitung noch die
Abgasabfuhrleitung verstopft sind
Sicherstellen, dass die Abgase nicht
wieder angesaugt werden
Gas-/Luft-Einheit austauschen
(1) Diese Blockaden werden nicht im Fehlerspeicher protokolliert
8.2.2.
Sperrung
Wenn die Ursachen einer Blockierung nach mehreren automatischen
Anlaufversuchen immer noch vorhanden sind, schaltet sich der
Heizkessel in einen Sperrmodus (auch als Störung bezeichnet).
Damit der Heizkessel wieder in Betrieb genommen werden kann,
müssen die Ursachen der Sperrung behoben und die Taste J
gedrückt werden.
Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste B rot. Die
Bedeutung der Fehlercodes ist in der Fehlertabelle angegeben:
Signalstatus
Beschreibung
Fehlercode 1
Fühlerfehler
(1 Mal rotes Signal)
Code
e[02 / e[03 / e[04 / e[05 / e[06 / e[07 / e[08 / e[09 /
e[10 / e[11 / e[35
Fehlercode 2
Überhitzungssicherung e[12 / e[41
(2 Mal rotes Signal)
Fehlercode 3
Zündfehler
(3 Mal rotes Signal)
e[14 / e[16 / e[36
Fehlercode 4
Fehler Gebläse
(4 Mal rotes Signal)
e[34
Fehlercode 5
Parameterfehler
(5 Mal rotes Signal)
e[00 / e[01
Fehlercode 6
Sonstiges
(6 Mal rotes Signal)
Die Störungscodes können mit der Recom Servicesoftware, einem dafür
geeigneten Regler oder einem Wartungswerkzeug abgelesen werden.
70
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
8. Bei Störungen
5 Sekunden lang die Taste J drücken: Das Statussignal
beginnt schnell rot zu blinken, und der Kessel startet ein
Reset-Verfahren. Der Kessel startet einen automatischen
Entlüftungszyklus von ca. 4 Minuten. Wenn der Fehlercode
weiterhin erscheint, die Ursache in der Fehlertabelle
nachlesen und die Lösung anwenden.
Die Störungscodes des Statussignals richten sich nach den
Störungscodes, die von der Recom Software oder einem geeigneten
Regler ausgelesen werden können. Die Bedeutung der Fehlercodes
ist in der Fehlertabelle angegeben:
Sperrung (Signalstatus)
Signalstatus
Beschreibung
Vermutliche Ursachen
Fehlercode 1
(1 Mal rotes
Signal)
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert
ist
Heizungsanlage entlüften
4
Wasserdruck überprüfen
4
4
4
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Fühler ggf. ersetzen
Heizungsanlage entlüften
4
Wasserdruck überprüfen
Keine oder unzureichende
Zirkulation
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Falscher Anschluss
4
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Verkabelung überprüfen
Fühlerfehler
4
4
Keine oder unzureichende
Zirkulation
Umgekehrte Richtung der
Wasserzirkulation
Fühlerfehler
Sensorfehler,
Temperaturfehler oder 4
Durchlauffehler
4
4
Höchsttemperatur von 4
Wärmetauscher oder 4
Automat überschritten 4
4
4
Fehlercode 3
(3 Mal rotes
Signal)
Verkabelung überprüfen
4
4
4
Fehlercode 2
(2 Mal rotes
Signal)
4
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Falscher Anschluss
4
Zündfehler:
4
4
5 fehlerhafte
Zündversuche des 4
Brenners
4
4
Falsches
Flammensignal
4
5x Flammenverlust
Überprüfung/Lösung
Keine oder zu geringe
Luftzuführung
Keine oder zu geringe
Abgasabführung
Zirkulation
Fehlen des Zündfunken
4
4
4
4
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert
ist
Fühler ggf. ersetzen
4
Luftzuführung kontrollieren
4
Abgasabführung kontrollieren
4
4
Dichtungen austauschen
Verkabelung überprüfen
4
Bohrung zur Masse/Erde überprüfen
4
Zustand der Brennerbrücke überprüfen
4
Erdung überprüfen
4
4
Zündfunken vorhanden,
jedoch keine Flammenbildung
4
Vorhandensein einer Flamme,
4
jedoch unzureichende
Ionisierung (<1 µA)
4
4
4
040613 - 7600464-05
Überprüfen, dass der Gashahn richtig
geöffnet ist
Versorgungsdruck prüfen
Gasleitung entlüften
Funktion und Einstellung der Gasarmatur
überprüfen
Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung
noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind
Zünd- Ionisationselektrode ersetzen
71
8. Bei Störungen
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Sperrung (Signalstatus)
Signalstatus
Beschreibung
Fehlercode 4
(4 Mal rotes
Signal)
Fehler Gebläse
Fehlercode 5
(5 Mal rotes
Signal)
Fehlercode 6
(6 Mal rotes
Signal)
Parameterfehler
Vermutliche Ursachen
Überprüfung/Lösung
4
Externer Zug über den Kessel
4
Defekte Gas-/Luft-Einheit
4
Falscher Anschluss
4
Sicherheitsparameter nicht
gefunden
4
4
4
4
4
Sonstiges
Mehrere mögliche Ursachen
4
Ordnungsgemäßen Zug am
Schornsteinanschluss prüfen
Gas-/Luft-Einheit austauschen
Verkabelung überprüfen
dF/dU Code erneut mit Recom Software,
Regler oder Wartungswerkzeug einstellen
Die Störungscodes können mit der
Recom Servicesoftware, einem dafür
geeigneten Regler oder einem
Wartungswerkzeug abgelesen werden
Sperrung (Fehlercode - e[KK)
Fehlercode Beschreibung
Vermutliche Ursachen
Überprüfung/Lösung
e[00
Einheit zur Speicherung der
PSU-Parameter nicht
gefunden
4
Falscher Anschluss
4
Verkabelung überprüfen
e[01
Die Sicherheitsparameter sind 4
falsch
4
Falscher Anschluss
4
Verkabelung überprüfen
PSU defekt
4
4
PSU auswechseln
Verkabelung überprüfen
4
e[02
Kurzschluss des
Vorlauftemperaturfühlers
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
4
Fühler ggf. ersetzen
Verkabelung überprüfen
4
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
4
Fühler ggf. ersetzen
Heizungsanlage entlüften
4
Wasserdruck überprüfen
4
Verkabelung überprüfen
4
4
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
4
Fühler ggf. ersetzen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
Verkabelung überprüfen
4
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
Verkabelung überprüfen
4
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
4
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Falscher Anschluss
4
Fühlerfehler
4
4
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Falscher Anschluss
4
Fühlerfehler
4
e[03
e[04
e[05
Unterbrechung des
Vorlauftemperaturfühlers
Vorlauftemperatur zu niedrig
Vorlauftemperatur zu hoch
4
Keine Zirkulation
4
Falscher Anschluss
4
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Fühlerfehler
4
4
e[06
Kurzschluss des
Rücklauftemperaturfühlers
4
4
Fühlerfehler
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Falscher Anschluss
4
Fühlerfehler
4
4
e[07
72
Unterbrechnung des
Rücklauftemperaturfühlers
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Falscher Anschluss
4
4
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
8. Bei Störungen
Sperrung (Fehlercode - e[KK)
Fehlercode Beschreibung
Vermutliche Ursachen
4
e[08
e[09
4
Rücklauftemperatur zu niedrig
Rücklauftemperatur zu hoch 4
4
e[10
e[11
4
Differenz zwischen Vorlaufund Rücklauftemperaturen zu 4
groß
4
4
e[12
Temperatur des
4
Wärmetauschers jenseits des
4
Normalbereichs
(Maximalthermostat STB)
4
040613 - 7600464-05
Überprüfung/Lösung
4
Heizungsanlage entlüften
4
Wasserdruck überprüfen
4
Verkabelung überprüfen
4
4
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
4
Fühler ggf. ersetzen
Heizungsanlage entlüften
4
Wasserdruck überprüfen
4
Verkabelung überprüfen
Keine Zirkulation
4
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Fühlerfehler
4
4
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
4
Fühler ggf. ersetzen
Heizungsanlage entlüften
4
Wasserdruck überprüfen
4
Verkabelung überprüfen
4
4
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Sauberkeitszustand des Kesselkörpers
überprüfen
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
4
Fühler ggf. ersetzen
Keine Zirkulation
Falscher Anschluss
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Fühlerfehler
Keine Zirkulation
Falscher Anschluss
Fühler nicht oder falsch
angeschlossen
Fühlerfehler
4
4
4
4
4
73
8. Bei Störungen
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Sperrung (Fehlercode - e[KK)
Fehlercode Beschreibung
Vermutliche Ursachen
4
e[14
5 fehlerhafte Zündversuche
des Brenners
4
Fehlen des Zündfunken
Zündfunken vorhanden,
jedoch keine
Flammenbildung
Überprüfung/Lösung
4
Verkabelung des Zündtrafos überprüfen
4
Zünd- Ionisationselektrode ersetzen
4
Bohrung zur Masse/Erde überprüfen
4
Zustand der Brennerbrücke überprüfen
4
Erdung überprüfen
4
4
4
Defekte Gas-/Luft-Einheit
Überprüfen, dass der Gashahn richtig
geöffnet ist
Versorgungsdruck prüfen
4
Gasleitung entlüften
4
Funktion und Einstellung der Gasarmatur
überprüfen
Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung
noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind
Verdrahtung der Gasarmatur überprüfen
4
4
4
4
4
Defekte Gas-/Luft-Einheit 4
Gas-/Luft-Einheit austauschen
4
4
Externer Zug über den
Kessel
4
Defekte Gas-/Luft-Einheit
4
Falscher Anschluss
4
Ordnungsgemäßen Zug am
Schornsteinanschluss prüfen
Gas-/Luft-Einheit kontrollieren und ggf.
austauschen
Fühler ggf. ersetzen
4
Fühlerfehler
4
4
Fühler nicht oder falsch
4
angeschlossen
Umgekehrte Richtung der
4
Wasserzirkulation
4
4
e[34
e[35
Gebläsestörung
Vorlauf und Rücklauf
vertauscht
4
4
4
5 Sekunden lang die Taste J drücken
4
Zünd- Ionisationselektrode ersetzen
4
CO2 einstellen
4
Gas-/Luft-Einheit kontrollieren und ggf.
austauschen
4
4
e[36
5x Flammenverlust
4
Kein Ionisationsstrom
4
4
4
74
Verdrahtung der Zünd- Ionisationselektrode
überprüfen
4
Falsches Flammensignal
Fehler des Gasventils
Erdung überprüfen
4
4
e[17
Zünd- Ionisationselektrode ersetzen
Kurzzeitige
Netzschwankungen
Vorhandensein eines
Ionisationsstroms
überprüfen, obwohl keine
Flamme vorhanden sein
soll
Der Brenner glüht noch:
CO2-Konzentration zu
hoch
Defekte Gas-/Luft-Einheit
4
e[16
Vorhandensein einer
4
Flamme, jedoch
4
unzureichende Ionisierung
4
(<1 µA)
4
Defekte Gas-/Luft-Einheit
Überprüfen, dass der Gashahn richtig
geöffnet ist
Versorgungsdruck prüfen
Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe,
Ventile)
Ordnungsgemäße Funktion der Fühler
prüfen
Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist
Gasleitung entlüften
Überprüfen, dass der Gashahn richtig
geöffnet ist
Versorgungsdruck prüfen
Funktion und Einstellung der Gasarmatur
überprüfen
Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung
noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind
Sicherstellen, dass die Abgase nicht wieder
angesaugt werden
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
8. Bei Störungen
Sperrung (Fehlercode - e[KK)
Fehlercode Beschreibung
e[37
e[38
e[39
Vermutliche Ursachen
Interner Fehler Gas-/Luft4
Einheit
Falscher Anschluss
4
Fehler bei der Kommunikation 4
Fehler der Datenübertragung 4
mit der Leiterplatte SCU
4
4
Blockierender Eingang im
4
Sperrmodus
4
SCU-Platine defekt
Externe Ursache
Falscher Anschluss
4
Parameter falsch
eingestellt
HRU/URC TesteinheitFehler
Externe Ursache
4
Falscher Anschluss
4
Parameter falsch
eingestellt
Keine oder zu geringe
Luftzuführung
Keine oder zu geringe
Abgasabführung
Zirkulation
4
e[40
HRU/URC Testeinheit-Fehler
4
e[41
Höchsttemperatur der
Steuereinheit überschritten
Überprüfung/Lösung
4
4
8.2.3.
Gas-/Luft-Einheit austauschen
Verkabelung überprüfen
4
SCU-Platine austauschen
4
Externe Ursache beseitigen
4
Verkabelung überprüfen
4
Parameter überprüfen
4
4
Wärmerückgewinnungseinheit (HRU/
WTW)kontrollieren
Externe Ursache beseitigen
4
Verkabelung überprüfen
4
Parameter überprüfen
4
Luftzuführung kontrollieren
4
Abgasabführung kontrollieren
4
Dichtungen austauschen
Fehler der modulierenden Pumpe
Die Pumpe ist mit einer LED-Statusanzeige ausgestattet:
4 Wenn die Pumpe in Betrieb ist, leuchtet die LED dauerhaft grün.
4 Wenn sich die Pumpe im Standby-Modus befindet, blinkt die LED
grün.
4 Liegt ein Pumpenfehler vor, blinkt die LED rot oder rot/grün.
R000478-A
Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Fehlertabelle angegeben.
Signalstatus
Beschreibung
Signal blinkt
abwechselnd rot/
grün
Blockierung
Blinkendes rotes
Signal
Reparatur
Vermutliche Ursachen
4
4
Überprüfung/Lösung
Anschlussspannung zu hoch oder 4
zu niedrig
Motortemperatur zu hoch
4
Pumpe ist defekt
Pumpe austauschen
4
Keine Anschlussspannung
4
LED ist defekt
4
Überprüfen Sie die
Versorgungsspannung
Anschlüsse überprüfen
4
Elektronik ist defekt
4
Pumpenbetrieb überprüfen
4
Pumpe austauschen
4
Kein Signal
040613 - 7600464-05
Keine
Anschlussspannung
Überprüfen Sie die
Versorgungsspannung
Wassertemperatur überprüfen
75
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
9. Ersatzteile
9
Ersatzteile
9.1
Allgemeine Angaben
Wenn bei Inspektions- oder Wartungsarbeiten festgestellt wurde,
dass ein Teil des Gerätes ausgewechselt werden muss, verwenden
Sie in diesem Fall ausschließlich Original-Ersatzteile oder
empfohlene Ersatzteile und Materialien.
Schicken Sie das auszuwechselnde Teil bitte an die Abteilung für
Warenrücksendungen von Remeha, wenn das entsprechende Teil
noch die Garantie genießt (siehe die Allgemeinen Verkaufs- und
Lieferungsbedingungen).
Achten Sie immer darauf, Ihrer Rücksendung das
vollständig ausgefüllte Rücksendeformular beizulegen,
siehe das beigefügte Beispiel. Auf diese Weise kann
Remeha seine Garantieverpflichtungen am einfachsten
und schnellsten erfüllen.
Kunde
Artikel-Nr.
Datum
Name
Adresse
Plz./Ort.
Telefon
Kontaktperson
Bestellnummer
Artikel
Beschreibung Seriennummer(1) Typ Installationsdatum Grund für den Austausch Artikel-Nr.
(1) Diese Angaben finden Sie auf dem Typenschild.
9.2
76
Ersatzteile
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
9. Ersatzteile
Tzerra 15DS - 24DS
2013
3001
4001
2012
1003
1003
1003
2010
1001
2011
2013
2007
3002
2010
2015
2008
4004
5012
2013
1002
2001
1003
2006
1003
1002
5002
3004
2005
3003
2013
4003
2009
4005
5010
2005
3003
2003
2004
1003
2002
4002
2014
2013
2014
2005
3003
2013
5006
5010
2002
5010
5004
2003
5013
°C
50
20
100
4
120
bar
0
3
2
1
4003
5005
EV 90857 1-5
EV 90858 1-5
040613 - 7600464-05
T800227-B
77
9. Ersatzteile
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Tzerra 28C
2013
3001
4001
2012
1003
1003
1003
2010
1001
2011
2013
3002
2007
2010
2015
2008
4004
5012
2013
1002
2001
1003
2006
1003
1002
5002
2005
3003
3004
2013 5007
4003
2009
4005
5010
2013
2004
1003
2002
2005
3003
2014
4006
5016
4002
2013
2005
3003
2014
5009 2013
2002
5006
5010
5010
5003
5004
2003
5013
5011
4003
5001 5009
5005
EV 90859 1-5
78
T800251-B
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
9. Ersatzteile
Verkleidung
Tzerra
Kennziffern Artikel
Bezeichnung -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Stück 15DS 24DS 28C
1001
7600123 Vordere Verkleidung
1
x
x
x
1002
S103362 Befestigungsschrauben für vordere Verkleidung
1
x
x
x
1003
7600078 Dichtung für vordere Verkleidung
1
x
x
x
Wärmetauscher und Brenner
Kennziffern Artikel
Tzerra
Bezeichnung -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Stück 15DS 24DS 28C
2001
S101760 Wärmetauscher 28kW
1
x
x
x
2002
S101758 Kondensatbehälter 28kW
1
x
x
x
2003
S101706 Energiesparende modulierende Umwälzpumpe
1
x
2004
S101731 Siphon
1
x
x
x
2005
S101729 Verrohrungssatz
1
x
x
x
2006
S101734 Abgasrohr
1
x
x
x
2007
S103359 Verbindungsstück für Abgasabführrohr
1
x
x
x
2008
S101764 Zünd- und Ionisationselektrode
1
x
x
x
2009
S101771 Sensorsatz (HL/NTC)
1
x
x
x
2010
S101770 Automatischer Entlüfter
1
x
x
x
2011
S101754 Brennerdichtung 28kW
1
x
x
x
2012
S101689 Verbrennungsluft/Abgasadapter 60/100 mm
1
x
x
x
2013
S101756 Dichtungssatz
1
x
x
x
2014
S101740 Verbindungselemente-Satz
1
x
x
x
2015
S62105
10
x
x
x
Dichtungsplatte für die Zündelektrode
Gas/Luft
x
Tzerra
Kennziffern Artikel
Bezeichnung -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Stück 15DS 24DS 28C
3001
S101732 Gas-/Lufteinheit, einschließlich Steuerplatine und Gebläse 28kW
1
x
x
x
3002
S101752 Brenner 28kW
1
x
x
x
3003
S101729 Verrohrungssatz
1
x
x
x
3004
S56155
20
x
x
x
Dichtungsring Ø 23,8x17,7x2 mm
Elektroniksystem
Kennziffern Artikel
Tzerra
Bezeichnung -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Stück 15DS 24DS 28C
4001
S101732 Gas-/Lufteinheit, einschließlich Steuerplatine und Gebläse 28kW
1
x
x
x
4002
7600498 Anschlussdose
1
x
x
x
4003
S103360 Kabelsatz
1
x
x
x
4004
S101764 Zünd- und Ionisationselektrode
1
x
x
x
4005
S101771 Sensorsatz (HL/NTC)
1
x
x
x
4006
S101769 Hallsensor
1
x
Hydraulik
Tzerra
Kennziffern Artikel
Bezeichnung -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Stück 15DS 24DS 28C
5001
S101750 Plattenwärmetauscher
1
5002
S101765 Aktuator mit Drei-Wege-Hahn
1
5003
7601063 Filterpatrone
1
5004
S103223 Satz Hydraulikmodul 24kW
1
5004
S103225 Satz Hydraulikmodul 24kW
1
5004
7601060 Satz Hydraulikmodul 28kW
1
5005
S101763 Thermometer/Manometer
1
x
x
x
5006
S101772 Überfüllungsventil
1
x
x
x
040613 - 7600464-05
x
x
x
x
x
x
79
9. Ersatzteile
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Hydraulik
Tzerra
Kennziffern Artikel
Bezeichnung -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- Stück 15DS 24DS 28C
5007
S100805 Zentralheizungsfilter (Einlass)
1
x
5009
S101756 Dichtungssatz
1
x
5010
S101740 Verbindungselemente-Satz
1
5011
S59141
15
5012
7600525 Ausdehnungsgefäß
1
x
x
x
5013
S101706 Energiesparende modulierende Umwälzpumpe
1
x
x
x
80
Schraube M5x18
x
x
x
x
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
10. Anhang
10 Anhang
10.1 Kurzanleitung
R000392-A
Gruppe
Signal
Bedeutung
Heizkessel in Betrieb
(Unterbrochenes grünes Signal)
Heizwärme
Wartungsmeldung(1)
(Blinkendes orangefarbenes Signal)
Code A
Entnahmewarmwasser
Code B
Code C
Blockierung
(Blinkendes grünes Signal)
Temperatursicherung
Blockierender Eingang
Flammenverlust
Fehler bei der Kommunikation
Parameterfehler
Sonstiges
Reparatur
(Blinkendes rotes Signal)
Fühlerfehler
Überhitzungssicherung
Defekte Zündung
Fehler Gebläse
Parameterfehler
Sonstiges
Reinitialisierung
Reset läuft...
Schornsteinfegermodus
(Unterbrochenes orangefarbenes
Signal)
Teillast
Volllast Heizwärme
Volllast Entnahmewarmwasser
PC-Programmiermodus
_________________________________
_________________________________
(1) Diese Funktion gilt nicht für alle Gerätetypen
040613 - 7600464-05
81
10. Anhang
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
10.2 O2 Kontrolldiagramme für die Einstellungen bei Voll- und Teillast
Das Abgasmessinstrument muss eine Mindestgenauigkeit von
±0,25% O2 haben.
Kontrolldiagramm G20 (Gas H)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000499-A
Kontrolldiagramm G20 (Gas H)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000499-A
Kontrolldiagramm G20 (Gas H)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000499-A
82
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
10. Anhang
Kontrolldiagramm G25 (Gas L)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000529-A
Kontrolldiagramm G25 (Gas L)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000529-A
Kontrolldiagramm G25 (Gas L)
6
Y
5
4
3
4
5
X
6
7
8
R000529-A
040613 - 7600464-05
83
10. Anhang
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Kontrolldiagramm G31 (Propan)
7
Y
6
5
3
4
5
X
6
7
8
R000500-A
Kontrolldiagramm G31 (Propan)
7
Y
6
5
3
4
5
X
6
7
8
R000500-A
Kontrolldiagramm G31 (Propan)
7
Y
6
5
3
4
5
X
6
7
8
R000500-A
84
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
10. Anhang
10.3 O2 Einstellungsdiagramme für die Einstellungen bei Voll- und Teillast
Das Abgasmessinstrument muss eine Mindestgenauigkeit von
±0,25% O2 haben.
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G20 (Gas H) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,3
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,8
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,8
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000495-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G20 (Gas H) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,3
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,8
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,8
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000495-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G20 (Gas H) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,3
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,8
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,8
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
X
040613 - 7600464-05
7
R000495-A
85
10. Anhang
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G25 (Gas L) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,1
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,6
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,6
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000520-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G25 (Gas L) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,1
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,6
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,6
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000520-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G25 (Gas L) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
4,1
Oberer Grenzwert für Einstellung
4,6
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 3,6
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
X
86
7
R000520-A
040613 - 7600464-05
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
10. Anhang
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G31 (Propan) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
5,2
Oberer Grenzwert für Einstellung
5,7
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 4,7
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000496-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G31 (Propan) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
5,2
Oberer Grenzwert für Einstellung
5,7
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 4,7
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
7
X
R000496-A
Einstellwerte O2 bei Volllast (%) für G31 (Propan) ,mit entsprechendem Einstellungsdiagramm
Nennwert
5,2
Oberer Grenzwert für Einstellung
5,7
6
Unterer Grenzwert für Einstellung 4,7
X= Einstellwerte O2 bei Volllast (%)
Y= Einstellwert O2 bei Minimallast (%)
Y
5
4
3
4
5
6
X
040613 - 7600464-05
7
R000496-A
87
10. Anhang
88
Tzerra M 15DS - 24DS - 28C
040613 - 7600464-05
De Dietrich Remeha GmbH
Rheiner Strasse 151
48282 Emsdetten
Tel: +49 2572 23 - 5
Fax: +49 2572 23 - 102
Internet: www.remeha.de
E-mail: info@remeha.de
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Alle technischen Daten im vorliegenden Dokument sowie die Zeichnungen und
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040613
7600464
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