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Fein gerechnet … - Scubapro

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TECHNIK
TEST
COMPUTER
„SO VIELE VERSCHIEDENE FUNKTIONE N –
DAVON KONNTEN DIE
ERSTEN RECH NER
NUR TRÄU MEN.“
Bunte Vielfalt: Wir stellen in unserer großen
Übersicht 14 Tauchcomputer vor.
Ohne Tauchcomputer geht
heutzutage kein
Sporttaucher
mehr ins Wasser.
Atomic-Aquatics-Geschäftsführer
Martin Kusche zur technischen
Entwicklung und zum Leistungsvermögen der neuen ComputerGeneration 2012.
DIE RECHENMODELLE
DIE PRODUKTE
14 verschiedene Tauchcomputer stehen in unserer
Marktübersicht zur Auswahl.
Da finden Sie bestimmt auch
Ihr neues Modell!
Atomic Aquatics
„Cobalt“
Beuchat
„Voyager 2G“
Cressi
„Leonardo“
Dive System
„Orca“
Mares
„Puck Pro“
Mares
„Icon HD net ready“
Scubapro
„Aladin 2G“
Scubapro
„Galileo sol“
Subgear
„XP-H“
Subgear
„XP-Air“
Suunto
„Cobra 3“
Suunto
„Zoop“
Tusa
„IQ 650 Element“
Tusa
„IQ 850“
86
tauchen.de
Fein gerechnet …
Die neueste Generation der Tauchcomputer überzeugt mit
tollen Features. Wir präsentieren Ihnen 14 verschiedene
Modelle, die zurzeit im Handel erhältlich sind.
T
aucher, die sich heutzutage einen neuen Computer
kaufen, haben die Qual
der Wahl. Denn in den Tauchgeschäften stapelt sich eine Vielzahl von Modellen. Neben den
kleinen Uhrenmodellen (siehe
TAUCHEN 4/2012) bietet jeder
Hersteller meist gleich mehrere
9/ 2012
Computermodelle in den üblichen Größen an.
DER ERSTE SCHRITT
Bei der Auswahl eines Rechners
sollte man sich zuerst überlegen, welche Funktionen er bei
den Tauchgängen erfüllen soll.
Dabei ist es in der Zwischenzeit
unerheblich, ob der Rechner
nitroxtauglich ist. Denn das
Luftgemisch mit einem erhöhten Sauerstoffanteil berechnen
heutzutage alle Tauchcomputer.
Wer allerdings Tauchgänge unternehmen möchte, bei denen
man einen Gaswechsel berechnen muss, sollte sich genauer
informieren: Nicht alle Computer schaffen das.
Benötigen Sie wirklich einen
Kompass? Taucher, die schon einen haben, oder sowieso immer
nur ihrem Guide hinterhertauchen, können auf dieses Feature
verzichten – auch wenn diese
Funktion bei vielen Modellen
Standard ist. Auffällig: Besonders bei hochpreisigen Tauchcomputern ist ein Kompass
immer gleich mit integriert. Fast
alle Rechner bieten verschiedene Modi, mehr dazu finden Sie
auch auf Seite 91.
Ein wichtiger Faktor, vor allem
in puncto Kaufpreis, ist die Farbigkeit des Displays. In unserer
Marktübersicht findet man zwei
Rechner, die ein farbiges Display
haben: den „Cobalt“ von Atomic
Aquatics und den „Icon HD
net ready“ von Mares. Klare
Vorteile dieser Displays sind die
Brillanz und die Helligkeit, die
sie selbst in der Nacht bieten.
Dafür kosten sie auch mehr und
haben einen höheren Stromverbrauch als die üblichen MatrixDisplays. Das ist auch ein Grund
dafür, dass in beiden Rechnern
ein Akku steckt, der jederzeit
über eine Steckdose oder einen
USB-Anschluss wieder aufgeladen werden kann.
Zwei Tauchcomputer in
unserem Vergleich können
neben Nitrox auch Helium-Gase
berechnen. Wobei der „Orca“
von Divesystem von vornherein so programmiert ist, der
„Galileo sol“ von Scubapro kann
kostenlos upgedatet werden.
Besonders der Letztgenannte ist
ideal für Sporttaucher, die sich
noch nicht ganz sicher sind, ob
sie in der nächsten Zeit auch
mal technische Tauchgänge
absolvieren möchten. Sie finden
mit dem „Galileo sol“ ein gutes
Modell für die Zukunft.
DIE SICHERHEIT
Alle Tauchcomputer rechnen
mit ausgereiften Dekompressionsmodellen (siehe Kasten
oben) und sind sicher – solange
man sich an die „Spielregeln“
hält und keine besonderen
gesundheitlichen Einschränkungen hat wie zum Beispiel
ein Foramen ovale, ein kleines
ovales Loch zwischen den Herzvorhöfen, wodurch Mikroblasen
in das artielle System übertreten
können.
Doch auch gesunde Taucher
sollten die Nullzeitgrenzen des
Tauchcomputers nicht ausreizen. Besser ist es, schon vor
Ablauf der Nullzeit ein paar
Meter nach oben aufzusteigen. Zusätzlich bieten fast alle
Rechner die Funktion Sicherheitsstopp. Mit dieser kann
man einstellen, in welcher Tiefe
und für welche Zeitdauer man
einen Sicherheitsstopp machen
möchte. Idealerweise sollte er
mindestens drei Minuten auf
fünf Meter Wassertiefe betragen.
Viele Computer schalten auf der
gewählten Tiefe eine Stoppuhr
ein, deren Zeit rückwärts läuft.
Fazit: Alle 14 Tauchcomputer
haben eine einfache Bedienung,
die je nach Modell mehr oder
weniger selbsterklärend ist. Und
zur Not gibt es auch noch eine
Bedienungsanleitung …
Thomas Christ
9/ 2012
tauchen.de
87
FOTOS: FERNANDO MAGALAN (GROSSES BILD), G. NOWAK
Die Grundlage jedes Tauchcomputers ist ein Rechenmodell,
das die Auf- und Entsättigung von verschiedenen Geweben
berechnet. Die beiden am häufigsten verwendeten Modelle
(inklusive kleiner Abwandlungen) sind zum einen das ZH-L 16
(ZH steht für Zürich, das L für linear und die Zahl 16 für die Anzahl der verwendeten Kompartimente oder Gewebetypen) von
Albert A. Bühlmann, zum anderen das RGBM (Reduced Gradient Bubble Model) von Bruce Wienke. Das Varying Permeability
Model (VPM) ist ein modernes Dekompressionsmodell, das die
Bildung von Mikroblasen durch eine mathematische Simulation
zu minimieren versucht. Dabei geht man von der Vorstellung
aus, dass kleine Blasen (Mikroblasen) die Vorstufe von größeren Blasen bilden. Aus diesem Grund berechnet das Programm
frühere (tiefere) Dekompressionsstopps, um die Bildung von
Blasen einzuschränken.
TECHNIK
TEST
COMPUTER
(AB-)LESEFREUNDLICH
Besonders die leichte Bedienung, das farbige Display
(organische Leuchtdioden)
und die Funktionsvielfalt (drei
Gasgemische, Kompass,
Restluftzeit) zeichnen das sehr
handliche Konsolenmodell von
Atomic Aquatics aus. Das große Display ist sehr lesefreundlich und strahlt auch unter
schlechtesten Tauchbedingungen den Taucher regelrecht an.
Der Strom einer Ladung reicht
für bis zu 50 Tauchstunden,
danach muss der „Cobalt“
wieder an die Steckdose oder
an den USB-Anschluss eines
Computers angeschlossen
werden.
EINFACH,
ABER GUT
88
tauchen.de
Typ: Konsolenrechner
Algorithmus: RGBM
Display: OLEDs
Beleuchtung: entfällt
Kompass: ja
Nitrox: ja, bis 99 Prozent Sauerstoffanteil
Gaswechsel: drei (Nitrox)
Betriebsdauer*: 40 bis 50 Tauchstunden
Logbuch/PC-Interface: 600
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 100/100
Meter
Gauge-Modus: nein
Gewicht**: 500 Gramm
Preis: 999 Euro
www.atomicaquatics.de
*pro Ladung ** mit Schlauch
BEUCHAT
VOYAGER 2G
Einfach bedient wird der neue
Armbandcomputer „Voyager
2G“ von Beuchat über zwei
kleine Druckknöpfe. Er bietet
einen Gaswechsel (Nitrox: 21
bis 100 Prozent Sauerstoff),
einen Gauge-Modus (maximal
120 Meter) und ein klares und
gut aufgeteiltes Matrix-Display,
das mit einer zusätzlichen
Beleuchtung ausgestattet ist.
Sein Logbuch speichert die
letzten 24 Tauchgänge. Mittels
eines (optionalen) Kabels
können diese dann auf einen
PC ausgelesen werden.
Die Batterie kann einfach
vom Taucher selbst getauscht
werden.
9/ 2012
Typ: Handgelenk
Algorithmus: ZH- L16c
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis 100 Prozent
Gaswechsel: zwei (Nitrox)
Betriebsdauer: circa 200 bis 300
Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 24 Tauchgänge/ ja
Max. Tiefe*/Anzeige: 120/60
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 133 Gramm
Preis: 299 Euro
www.beuchat.fr
*im Gauge-Modus
MADE IN
ITALY
Der „Leonardo“ ist ein einfach
zu bedienender Tauchcomputer, der vor allem Gelegenheits- und Urlaubstaucher
ansprechen wird, die bei ihren
Tauchgängen bis zu 50 Prozent Sauerstoff in ihrem Atemgas benötigen. Mit wenigen
Handgriffen lässt er sich auch
als Tiefenmesser verwenden
– dabei zeigt er die Daten bis
zu einer Maximaltiefe von 120
Metern an. Seine Batterie lässt
sich ohne Probleme vom User
wechseln, sie hält circa zwei
Jahre, wenn man 50 Tauchgänge pro Jahr macht. Insgesamt
ein prima Rechner, der mit 219
Euro nicht zu teuer ist.
DER
ALLROUNDER
ATOMIC
COBALT
CRESSI
LEONARDO
Typ: Handgelenk
Algorithmus: Cressi-RGBM
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, bis 50 Prozent Sauerstoffanteil
Gaswechsel: nein
Betriebsdauer: zwei Jahre
(50 TG pro Jahr)
Logbuch/PC-Interface: 60
Tauchgänge/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 120/120
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 134 Gramm
Preis: 219 Euro
www.cressi.it
IDEAL FÜR
TECH-TAUCHER
Der „Orca“ zeigt schon durch
seine „Verpackung“, ein
hochwertiges Metallgehäuse,
dass er genau das Richtige
für technische Taucher ist, die
unter harten Bedingungen
tauchen. Er berechnet bis
zu zwölf verschiedene Gase
(Nitrox und Trimix), lässt sich
leicht bedienen und bietet ein
funktionales Befestigungsband (dehnbares Band mit
Klett). Der Batteriewechsel ist
einfach, das Display klar und
übersichtlich gegliedert. Seine
Daten übermittelt der „Orca“
mittels Bluetooth an einen PC.
Preis: 899 Euro – für so einen
Rechner nicht zu hoch.
DIVE SYSTEM
ORCA
Typ: Handgelenk
Algorithmus: ZH-L 16B/VPM
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, bis 100 Prozent Sauerstoff
Gaswechsel: 12, Nitrox, Helium
Betriebsdauer: circa 100 Tauchstunden
Logbuch/PC-Interface: 100
Stunden/Bluetooth
Max. Tiefe/Anzeige: 200/130
Meter*
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 405 Gramm
Preis: 899 Euro
www.divesystem.it
Mit dem „Galileo sol“ kauft
man den universellsten Rechner, der zurzeit auf dem Markt
ist. Mit einem kostenlosen Update ist er trimixfähig, zudem
verfügt er über einen speziellen Apnoe- und einen GaugeModus, einen Kompass, eine
kinderleichte Bedienung, ein
einstellbares, großes Display
und ein ausgefeiltes Logbuch.
Zusätzlich berechnet er die
Tauchgänge unter Einbeziehung des Herzschlags – ein
Pulsmessband von Polar liegt
bei. Mit dem „Galileo sol”
erhält man für 899 Euro einen
Tauchcomputer, der sich als
Allrounder präsentiert.
SCUBAPRO
GALILEO SOL
Typ: Handgelenk
Algorithmus: ZH-L8 ADT MB PMG
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: ja
Nitrox: ja, bis 100 Prozent Sauerstoff
Gaswechsel: Nitrox und Trimix*
Betriebsdauer: 300 bis 500
Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 100
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe**/Anzeige: 330/120
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 297 Gramm
Preis: 899 Euro
www.scubapro.com
* optional,
**im Gauge-Modus
* Maximal genau messbare Tiefe.
VOLL IN
FARBE
Ein modernes, großes TFTDisplay sorgt für eine sehr
gute Ablesbarkeit – und das in
brillanter Farbe! Neben einem
Gaswechsel (drei Nitroxgemische) bietet der „Icon HD Net
Ready“ einen sehr guten Kompass, eine clevere Menüführung und einen Gauge-Modus.
Dank des hochwertigen
Displays lassen sich auch
hervorragende Bilder oder
Tauchplatzkarten betrachten,
die man über den PC aufspielen kann. Durch den recht
hohen Stromverbrauch muss
sein Akku allerdings nach circa
sieben Tauchstunden wieder
aufgeladen werden.
MARES
ICON HD NET READY
Typ: Handgelenk
Algorithmus: Mares-RGBM
Display: TFT
Beleuchtung: ja
Kompass: ja
Nitrox: ja, 21 bis 99 Prozent
Sauerstoff
Gaswechsel: 3, Nitrox
Betriebsdauer: fünf bis sieben
Tauchstunden
Logbuch/PC-Interface: 100
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 150/150
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 342 Gramm*
Preis: 849 Euro*
www.mares.com
* ohne Sender
9/ 2012
tauchen.de
89
TECHNIK
TEST
COMPUTER
LEICHT &
PREISWERT
Der „Puck Pro“ von Mares ist
ein einfacher und günstiger
Tauchcomputer mit einem
guten und übersichtlich
aufgeteilten Matrix-Display. Er
berechnet Nitrox-Gemische
bis 50 Prozent Sauerstoff, hat
einen Gauge-Modus und eine
Einknopf-Bedienung. Die ist
(für Mares typisch) einfach gehalten und auch ohne langwieriges Studium der Anleitung
schnell begriffen. Die Batterie
kann leicht vom User gewechselt werden und reicht für eine
Dauer von circa 400 Tauchstunden. Insgesamt ein prima
Tauchcomputer – und zwar
nicht nur für Urlaubstaucher.
MODERNES
DESIGN
Mit dem „Aladin 2G“ von Scubapro bekommen Sporttaucher einen guten Tauchcomputer, der zwei Gase (Nitrox
bis 100 Prozent Sauerstoff)
berechnen kann. Im GaugeModus fungiert er als elektronischer Tiefenmesser bis zu
einer Maximaltiefe von 120
Metern. Sein Logbuchspeicher zeichnet die letzten 25
Tauchstunden auf, die dann
mittels Interface auf den PC
gezogen werden können. Für
einen Preis von 289 Euro
erhalten selbst ambitionierte
Sporttaucher einen günstigen
und hochwertigen Rechner mit
einer einfacher Bedienung.
90
tauchen.de
MARES
PUCK PRO
Typ: Handgelenk
Algorithmus: Mares-RGBM
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis 50 Prozent
Sauerstoff
Gaswechsel: nein
Betriebsdauer: 300 bis 500
Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 35 Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige:150/150
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 112 Gramm
Preis: 229 Euro
www.mares.com
Von der Nullzeit bis zum Gaswechsel
Wir erklären die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit Computern.
NULLZEIT
Dieser Begriff definiert eine vorgegebene Zeitspanne, in der der Taucher ohne
Dekompressionsstopp an die Wasseroberfläche zurückkehren kann. Wichtig: Auch
wenn man sich als Sporttaucher in den
Nullzeitgrenzen bewegt, sollte man die
Nullzeit nie bis zum Schluss ausreizen und
immer einen Sicherheitsstopp machen. In
der Tabelle unten sehen Sie exemplarisch,
wie sich die Nullzeit je nach persönlicher
Einstellung (P0 bis P2) und Höhenanpassung (A0 und A2) für den ersten Tauchgang verändern kann.
DIE MODI
DER „NORMALE“ TAUCHMODUS
In diesem Modus zeigt der Tauchcomputer
SCUBAPRO
ALADIN 2G
Typ: Handgelenk
Algorithmus: ZH-L8 ADT MB PMG
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis 100 Prozent
Sauerstoff
Gaswechsel: zwei (Nitrox)
Betriebsdauer: 200 bis 300
Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 25
Tauchstunden/ ja
Max. Tiefe/Anzeige: 120/120
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 163 Gramm
Preis: 289 Euro
www.scubapro.com
FACHWISSEN
alle relevanten Daten an, die der Taucher
als Information benötigt. Neben Tiefe,
maximaler Tiefe, Tauchzeit, Aufstiegsgeschwindigkeit und Nullzeit (siehe links) gibt
es auch Informationen über Temperatur
und Sättigung. Je nach Modell (Luftintegration) bekommt der Taucher Infos über
Flaschendruck und wie lange er mit der
Restluft noch unter Wasser bleiben kann.
DER NITROX-MODUS
In diesem Modus bekommt der Taucher
die üblichen Tauchcomputer-Daten (siehe
oben) inklusive aller zusätzlichen und wichtigen Informationen über Sauerstoffsättigung, eingestellten Sauerstoffpartialdruck
und den Sauerstoffanteil in Prozent
angezeigt.
NULLZEIT-TABELLE DES „COBRA 3“
Tiefe (m)
AUSGEZEICHNETER RUF
Mit dem „XP-Air“ von Subgear
stellt sich ein gut konstruierter Tauchcomputer vor,
der sich bereits unter dem
Markennamen Uwatec einen
ausgezeichneten Ruf verdient
hat. Er berechnet Gase bis zu
100 Prozent Sauerstoff (ohne
Gaswechsel) und gibt dank
eines Senders, der an die
Erste Stufe montiert wird, auch
alle relevanten Flaschendaten
an den Taucher weiter. Die
Bedienung ist gut (über Nasskontakte), auch wenn sich die
Konkurrenz einfacher bedienen
lässt. Bei einem Preis von unter 600 Euro kann man nichts
falsch machen.
SUBGEAR
XP-AIR
Typ: Handgelenk
Algorithmus: ZH-L8 ADT MB
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis 100 Prozent
Sauerstoff
Gaswechsel: nein
Betriebsdauer: 500 bis 800
Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 100
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 120/120 Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 183 Gramm*
Preis: 599 Euro**
www.subgear.de
* ohne Sender
** Inklusive Sender
9
12
15
18
21
24
27
30
33
36
39
42
45
P0/A0
---
124
72
52
37
29
23
18
13
11
9
7
6
Persönliche Einstellungen (P)/Höhenanpassung (A)
P0/A1
163
89
57
39
29
24
18
14
11
9
7
6
5
P0/A2
130
67
43
30
23
19
15
12
9
8
6
5
5
P1/A0 P1/A1
163
130
89
67
57
43
39
30
29
23
24
19
18
15
14
12
11
9
9
8
7
6
6
5
5
5
P1/A2
96
54
35
25
20
16
12
9
8
6
5
4
4
P2/A0
130
67
43
30
23
19
15
12
9
8
6
5
5
P2/A1
96
54
35
25
20
16
12
9
8
6
5
4
4
P2/A2
75
45
29
21
15
12
9
7
6
5
4
4
3
DER GAUGE-MODUS
Im Gauge-, Bottom-Timer- oder Tiefenmesser-Modus stehen keine Informationen zur
Dekompression zur Verfügung. Je nach
Modell wird auch die Aufstiegsgeschwindigkeit nicht überwacht. Ideal ist dieser
Modus für Taucher, die nach einer Tabelle
tauchen und nur Zeit und Tiefe überwachen möchten. Wichtig: Ein Umstellen in
den normalen Tauchmodus ist nur möglich,
wenn die Flugverbotszeit abgelaufen ist.
DER APNOE-MODUS
Für den „Galileo sol“ gibt es ein kostenloses Apnoe-Update. Dabei wird die Tiefe
vier Mal pro Sekunde gemessen, wodurch
ein sehr genaues Tauchprofil erstellt wird.
Zusätzlich kann man den Rechner manuell
starten (nicht nur bei Wasserkontakt), die
Herzfrequenz wird gemessen, und die
unterschiedlichen Alarme (zum Beispiel
Maximaltiefe, zu niedrige Pulsfrequenz)
haben jeweils unterschiedliche Signale.
GASWECHSEL
Viele moderne Tauchcomputer lassen
während des Tauchgangs einen Gaswechsel zu. Ideal ist das, um im flachen Bereich
auf ein Gemisch mit einem höheren
Sauerstoffanteil zu wechseln. Durch den
höheren Sauerstoff- und den verringerten Stickstoffanteil wird die Entsättigung
beschleunigt. Sporttaucher, die in den
üblichen Grenzen tauchen, werden diese
Funktion allerdings nicht benötigen.
Die LW 100 Serie
Ein Konzept - vier Modelle zur Auswahl
Die LW 100 Serie kombiniert alles was man von einem portablen
Kompressor erwartet: Zuverlässigkeit, hohe Lieferkapazität und Mobilität.
Erhältlich in vier Ausführungen für unterschiedliche Applikationen.
Lenhardt & Wagner GmbH
An der Tuchbleiche 39
68623 Hüttenfeld
Tel.: +49 (0) 62 56 / 8 58 80-0
Fax: +49 (0) 62 56 / 8 58 80-14
eMail: info@lw-compressors.com
9/ 2012
www.lw-compressors.com
TEST
COMPUTER
Man muss nicht unbedingt ein
Sidemount-Taucher sein, um
den kleinen, schlauchgebundenen „XP-H“ zu mögen. Er hat
die Größe eines üblichen Finimeters und lässt sich leicht am
Jacket befestigen. SidemountTaucher nutzen einfach einen
kurzen Hochdruckschlauch
und haben dann Finimeter und
Tauchcomputer in einem, und
das direkt vor ihrer Brust. Der
„XP-H“ ist gut abzulesen, bietet Nitrox bis 50 Prozent Sauerstoff, eine gute Beleuchtung
und einen einfachen Batteriewechsel. Sein Gauge-Modus
geht bis zu einer Wassertiefe
von 120 Metern.
SCHLAUCHMODELL
Mit einem Hochdruckschlauch
an der Ersten Stufe verbunden ist der „Cobra 3“ von
der finnischen Firma Suunto.
Er bietet einen Gaswechsel
(zwei Nitrox-Gemische, bis
99 Prozent Sauerstoff), einen
Gauge-Modus, einen Kompass
und ein übersichtlich aufgebautes Matrix-LCD-Display.
Der Rechner lässt sich leicht in
verschiedenen Positionen am
Taucher befestigen und wird
über kleine Tasten bedient.
Im Logbuch-Modus speichert
er die letzten 80 Tauchstunden, die über ein Interface
auf den PC gezogen werden
können.
92
tauchen.de
9/ 2012
Typ: Konsole
Algorithmus: ZH-L 8 ADT MB
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, bis 50 Prozent Sauerstoffanteil
Gaswechsel: nein
Betriebsdauer: circa 250 Tauchstunden
Logbuch/PC-Interface: 25
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 120/120
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht*: 293 Gramm
Preis: 319 Euro
www.subgear.de
*inklusive HD-Schlauch
SUUNTO
COBRA 3
Typ: Konsole
Algorithmus: Suunto-RGBM
Display: LCD
Beleuchtung: ja
Kompass: ja
Nitrox: ja, bis 99 Prozent Sauerstoffanteil
Gaswechsel: zwei (Nitrox)
Betriebsdauer: circa 300 Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 80
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 150*/100
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 406 Gramm
Preis: 849 Euro
www.aqualung.de
*im Gauge-Modus
KLEIN &
HANDLICH
Der „Zoop“ von Suunto ist
ideal für Sporttaucher, die
maximal mit einem Nitroxgemisch von 21 bis 50 Prozent
Sauerstoff abtauchen möchten
und auf zusätzliche Funktionen
wie Kompass und GaugeModus verzichten können.
Seine Batterie reicht für circa
300 Tauchstunden und kann
einfach vom Taucher gewechselt werden. Die Daten werden
übersichtlich im Display
angezeigt, dieses ist mit einem
wechselbaren Kratzschutz
ausgestattet. Optional kann
der „Zoop“ auch in einer handlichen Konsole (mit Finimeter)
eingebaut werden.
DER
VIBRIERENDE
SUBGEAR
XP-H
SUUNTO
ZOOP
Typ: Handgelenk
Algorithmus: Suunto-RGBM
Display: LCD
Beleuchtung: nein
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis
50 Prozent
Sauerstoffanteil
Gaswechsel: nein
Betriebsdauer: 300 Tauchgänge
Logbuch/PC-Interface: 50
Tauchstunden/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 100/99
Meter
Gauge-Modus: nein
Gewicht: 110 Gramm
Preis: 229 Euro
www.aqualung.de
DER PREISWERTESTE
Der kleine, runde und sehr
handliche Tauchcomputer „IQ
650 Element“ vom Komplettausstatter Tusa hat ein gut
ablesbares Matrix-Display,
bietet eine Nitrox-Einstellung
zwischen 21 und 50 Prozent
Sauerstoff mit einem Partialdruck zwischen 1,2 bis 1,6
und einen Logbuchspeicher
über die letzten zwölf Tauchgänge. Bedient wird der „IQ
650 Element“ über einen
Druckknopf. Neben einer automatischen Höhenanpassung
zeigt der günstige Rechner
auch Deepstops an, wenn der
Tauchgang tiefer als 24 Meter
geht.
TUSA
IQ 650 ELEMENT
Typ: Handgelenk
Algorithmus: Pelagic Z+
Display: Matrix
Beleuchtung: nein
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis 50 Prozent
Sauerstoff
Gaswechsel: nein
Betriebsdauer: circa
300 Tauchstunden
Logbuch/PC-Interface: 12
Tauchgänge/nein
Max. Tiefe/Anzeige: 99/99
Meter
Gauge-Modus: nein
Gewicht: 104 Gramm
Preis: 219 Euro
www.tusa.nl
Der Tauchcomputer „IQ
850“ von Tusa ist der einzige
Rechner, der nicht nur optisch
und akustisch warnt, sondern auch mit einer Vibration.
Und die spürt man sogar in
einem Trockentauchanzug.
Zusätzlich berechnet er bis zu
zwei Gasgemische (Nitrox),
besitzt einen Gauge-Modus,
einen Logbuchspeicher für 25
Tauchgänge und ein recht großes und sehr übersichtliches
Display, das von einem großen
Kunststoffschutz vor Kratzern
geschützt wird. Dank seiner
extrem flachen Bauform lässt
sich der Rechner angenehm
am Handgelenk tragen.
TUSA
IQ 850
Typ: Handgelenk
Algorithmus: Swiss-BohrerModell
Display: Matrix
Beleuchtung: ja
Kompass: nein
Nitrox: ja, 21 bis 99 Prozent
Sauerstoff
Gaswechsel: zwei (Nitrox)
Betriebsdauer: circa 1,5 Jahre
Logbuch/PC-Interface: 25
Tauchgänge/ja
Max. Tiefe/Anzeige: 99,9/99,9
Meter
Gauge-Modus: ja
Gewicht: 138 Gramm
Preis: 699 Euro
www.tusa.nl
Neue Discovery MK VI Upgrades
Deco 40 Meter
Deco 48 Meter Trimix
Neues Rebreather BCD
IDEAL FÜR
SIDEMOUNT
Neue Batterie Module
TECHNIK
Näheres auf www.poseidon-kiel.com
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Automobil
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