close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bodywear pdf free - PDF eBooks Free | Page 1

EinbettenHerunterladen
PRESSEDOSSIER
Hommage an
Nikolaus Harnoncourt
07.11.–16.11.2014
1
INHALT
Einleitung
3
Biographie
4
Programmüberblick
5
Zu den einzelnen Konzerten
7
Pressekontakt
ARTEFAKT Kulturkonzepte
Philip Krippendorff & Damaris Schmitz
mail@artefakt-berlin.de
MATTIAS RICHTER
Fon +49 · 30 · 20 30 9 2343
m.richter@konzerthaus.de
KONZERTHAUS BERLIN
Gendarmenmarkt
10117 Berlin
konzerthaus.de
2
Hommage an
Nikolaus Harnoncourt
07.11.–16.11.2014
„Nikolaus Harnoncourt hat wie kein anderer das Musikverständnis unserer Zeit verändert
und den neuen Weg gezeigt: Nämlich dass Musik viel mehr ist als Klangschönheit; sie ist
ein Kommunikationsmittel, eine Sprache. Harnoncourt versteht und spricht die Sprache
der Musik und lehrt uns alle, sie wieder zu verstehen.“
Iván Fischer, Chefdirigent des Konzerthausorchesters und ehemaliger Schüler von
Nikolaus Harnoncourt
Eine 10-tägige Hommage-Reihe widmet das Konzerthaus Berlin vom 07. bis
zum 16. November 2014 Nikolaus Harnoncourt mit Orchesterkonzerten,
Kammermusikabenden, Filmen, einer Ausstellung sowie einer Festschrift.
Harnoncourt selbst wird bereits im Vorfeld der Hommage am 19.10.2014 mit
dem Concentus Musicus Wien im Konzerthaus gastieren und einige Wochen
später, während der Hommage am 10.11.2014, mit den Wiener
Philharmonikern zurückkehren.
Nikolaus Harnoncourt ist eine der wichtigsten und herausragenden
Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Der 1929 in Berlin geborene Dirigent
und Cellist prägte dank seiner musikalischen Errungenschaften und seiner
ansteckenden Leidenschaft für die Musik mehrere Generationen.
Stellvertretend und ganz im Sinne seines zweiten, unbekannten Namens
‚Unverzagt‘, gilt er seit nunmehr über 60 Jahren als unermüdlicher Kämpfer für
die Musik. So zählt Nikolaus Harnoncourt zu den wichtigen Wegbereitern der
„historisch informierten Aufführungspraxis“.
3
UNVERZAGT
Nikolaus Harnoncourt –
Streiten für die Kunst
AUSSTELLUNG
Die Hommage wird begleitet von
einer Ausstellung im WernerOtto-Saal, die das Leben des
außergewöhnlichen Künstlers
Nikolaus Harnoncourt
beleuchtet.
FESTSCHRIFT ZUR HOMMAGE
Am 06.12.2014 feiert Nikolaus
Harnoncourt seinen 85.
Geburtstag. Das Konzerthaus
Berlin schenkt ihm eine
Festschrift mit Beiträgen von
Wegbegleitern und Kollegen wie
Iván Fischer, Jürgen Flimm,
Thomas Hengelbrock, Elisabeth
Kulman und vielen anderen. Die
Festschrift ist während und auch
nach der Hommage im
Konzerthaus erhältlich.
Biographie
Nikolaus Harnoncourt wurde 1929 in Berlin geboren und wuchs in Graz auf.
Nach seinem Violoncello-Studium war er von 1952 bis 1969 Mitglied der Wiener
Symphoniker. Nebenher widmete er sich der Aufführungspraxis von Musik der
Renaissance bis zur Klassik sowie der Spieltechnik und Klangmöglichkeiten
alter Instrumente. So gründete Nikolaus Harnoncourt 1953 das Ensemble
„Concentus Musicus Wien“, das 1957 erstmals öffentlich auftrat. Sehr bald
folgten Schallplattenaufnahmen, die das Repertoire von 1200 bis 1800
umspannen.
Galt Harnoncourt in früheren Jahren als Spezialist für Renaissance- und
Barockmusik – was er nicht gerne hörte –, so hat er später auch die Werke der
Klassik und Romantik aufgeführt: Seit 1985 wirkt er regelmäßig bei dem von
ihm mitgeplanten, jährlich in Graz stattfindenden Festival „styriarte“ mit. Hier
hat er mit dem Chamber Orchestra of Europe wiederholt Werke von Haydn,
Beethoven, Schumann, Schubert, Mendelssohn und Brahms zyklisch aufgeführt
und aufgenommen.
Nikolaus Harnoncourts erste Operneinstudierung war 1971 im Theater an der
Wien „Il ritorno d’Ulisse in patria“ von Claudio Monteverdi. Bald darauf begann
eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Jean-Pierre Ponnelle an der Zürcher Oper:
Auf den vielbeachteten Monteverdi-Zyklus von 1975 bis 1979, der in den
wichtigsten Zentren Europas gastierte, folgte 1980 bis 1987 der Mozart-Zyklus.
Nikolaus Harnoncourts Auseinandersetzung mit der Oper ist auf zahlreichen
Einspielungen festgehalten. Und sowohl im Musiktheater als auch im
symphonischen Repertoire führt sein Weg als Dirigent über die Wiener Klassik
zum romantischen Repertoire und ins 20. Jahrhundert.
Als Autor vielbeachteter Bücher und als Pädagoge versucht Harnoncourt, seine
Einsichten über das Dialogische der Musik zu vermitteln. 20 Jahre lang
unterrichtete er als Professor für Aufführungspraxis an der Musikuniversität
Mozarteum in Salzburg.
Harnoncourts Wirken ist mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen
gewürdigt worden.
Weitere Informationen auf nikolausharnoncourt.com
VIDEOCLIP: Nikolaus Harnoncourt über seine besondere
Beziehung zu Berlin und zu den einzelnen Konzerten, die er im
Oktober und November 2014 dirigiert.
youtube.com/KonzerthausBerlin
4
PROGRAMMÜBERBLICK
Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt
Sonntag, 19.10.2014 · 20.00 Uhr · Großer Saal
CONCENTUS MUSICUS WIEN, NIKOLAUS HARNONCOURT Leitung
„I Loves You Porgy“ – Selections from Gershwin’s classic
„Porgy and Bess“
Freitag, 07.11.2014 · 19.00 Uhr · Kleiner Saal
ABSOLVENTEN UND STUDENTEN DES JAZZINSTITUTS BERLIN, GREG COHEN
Künstlerische Leitung, ZOLA MENNENÖH, FRIEDERIKE MERZ, MICHAEL SCHIEFEL Gesang
Eröffnungskonzert mit Werken von Bartók und Schubert
Freitag, 07.11.2014, Sonnabend, 08.11.2014 · 20.00 Uhr · Großer Saal
KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN, IVÁN FISCHER Leitung
Meisterkurs für Dirigentinnen und Dirigenten mit Iván Fischer
Sonnabend, 08.11.2014 · 11.00 Uhr · Großer Saal
KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN, IVÁN FISCHER Leitung
Espresso-Konzerte
Montag, 10.11.2014 · 14.00 Uhr
GOTTLIEB WALLISCH Klavier
Dienstag, 11.11.2014 · 14.00 Uhr
SIMON BORUTZKI Blockflöte, HEIDI GRÖGER Viola de Gamba, TORSTEN ÜBELHÖR Cembalo,
MAGNUS ANDERSSON Laute
Freitag, 14.11.2014 · 14.00 Uhr
ILDIKO LUDWIG Viola, ELINA ALBACH Cembalo
Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt
Montag, 10.11.2014 · 20.00 Uhr · Großer Saal
WIENER PHILHARMONIKER, ARNOLD SCHOENBERG CHOR, NIKOLAUS HARNONCOURT Leitung,
ERWIN ORTNER Chorleitung, WIEBKE LEHMKUHL Alt
Rudolf Buchbinder spielt Beethoven und Schubert
Dienstag, 11.11.2014 · 20.00 Uhr · Großer Saal
RUDOLF BUCHBINDER Klavier
La Venexiana
Mittwoch, 12.11.2014 · 20.00 Uhr · Kleiner Saal
LA VENEXIANA, CLAUDIO CAVINA Leitung und Cembalo
Film: „Chronik der Anna Magdalena Bach“
Donnerstag, 13.11.2014 · 18.00 Uhr · Musikclub
Spielfilm, Deutschland/Italien 1968, 94 min.
Regie: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet
5
Konzerthaus Kammerorchester
Donnerstag, 13.11.2014 · 20.00 Uhr · Kleiner Saal
KONZERTHAUS KAMMERORCHESTER, MICHAEL ERXLEBEN Leitung und Violine,
MICHAELA KUNTZ Oboe
Konzerthausorchester Berlin mit Giovanni Antonini
Freitag, 14.11.2014, Sonnabend, 15.11.2014 · 20.00 Uhr · Sonntag, 16.11.2014 · 16.00 Uhr · Großer Saal
KONZERTHAUSORCHSTER BERLIN, GIOVANNI ANTONINI Leitung und Blockflöte
Orgelstunde
Sonnabend, 15.11.2014 · 15.30 Uhr · Großer Saal
WOLFGANG CAPEK Orgel
Film: „Nikolaus Harnoncourt – Eine Reise ins ICH“
Sonnabend, 15.11.2014 · 18.00 Uhr · Musikclub
Dokumentation, Österreich 2009, 45 min.
Regie: Felix Breisach
ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG
Die Ausstellung ist bei Konzerten im
Großen Saal für Konzertbesucher mit
Ticket jeweils eine Stunde vor
Veranstaltungsbeginn und während
der Pause geöffnet.
Zusätzlich werden Führungen (45
Minuten) durch die Ausstellung zum
Preis von 3 Euro angeboten:
08.11. · 15.11. · 16.11. · 14.00 Uhr
10.11. · 11.11. · 12.11. · 13.11. · 14.11. · 15.30 Uhr
Freitag, 07.11.2014 · 19.30 Uhr
Feierliche Eröffnung der Ausstellung
und Vorstellung der Festschrift zur
Hommage durch Intendant Prof. Dr.
Sebastian Nordmann
6
Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Nikolaus
Harnoncourt
Sonntag, 19.10.2014 · 20.00 Uhr · Großer Saal
„Das wirklich Schöne an der Musik ist nicht die Reinheit, sondern der Schmutz – dadurch
wird der Ton erst wunderbar.“
Harnoncourts Enthusiasmus und Leidenschaft für alte Manuskripte und historische
Instrumente steckte schon bald seine Kollegen der Wiener Symphoniker an. So
entstand 1953 das Ensemble Concentus Musicus Wien, das seitdem viele bekannte
Werke in der Manier der historisch informierten Aufführungspraxis vom
„schönen“ Ton befreit und als unwichtig abgetane Werke wieder zu neuem Leben
erweckt.
CONCENTUS MUSICUS WIEN
NIKOLAUS HARNONCOURT Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart Serenade D-Dur KV 250 („Haffner-Serenade“); Sinfonie CDur KV 425 („Linzer“)
Across the border: „I Loves You Porgy”– Selections from Gershwin’s
classic „Porgy and Bess“
Freitag, 07.11.2014 · 19.00 Uhr · Kleiner Saal
George Gershwin komponierte „Porgy and Bess“ nach einem Schauspiel und mit dem
Libretto von DuBose Heyward, der zusammen mit Georges Bruder Ira die Songtexte
schrieb. Viele Melodien wie „I loves you, Porgy“, „I got plenty o‘ nuttin“ oder
„Summertime“ sind heute Jazz-Standards. Harnoncourt lernte das Werk schon als Kind
kennen, als er den druckfrischen Klavierauszug von seinem Onkel, einem Freund
Gershwins, nach Graz geschickt bekam. Eine experimentierfreudige Schar junger
Jazzmusiker unter der künstlerischen Leitung des bedeutenden amerikanischen
Bassisten Greg Cohen widmet diesem Werk einen ganz besonderen Abend.
ABSOLVENTEN UND STUDENTEN DES JAZZINSTITUTS BERLIN
GREG COHEN Musikalische Leitung
ZOLA MENNENÖH, FRIEDERIKE MERZ, MICHAEL SCHIEFEL Gesang
7
Eröffnungskonzert mit Werken von Bartók und Schubert
Freitag, 07.11.2014, Sonnabend 08.11.2014 · 20.00 Uhr · Großer Saal
Franz Schubert war zu Lebzeiten vor allem als Liedkomponist bekannt – und so
wurden seine späten Sinfonien erst lange nach seinem frühen Tod überhaupt zum
ersten Mal aufgeführt. Dies führte wiederum dazu, dass viele Dirigenten eigenmächtig
unliebsame Stellen in der Partitur korrigierten. Erst Nikolaus Harnoncourt machte sich
die Mühe, einen genauen Blick auf Schuberts erhaltene Manuskripte zu werfen. Ganz
im Sinne Harnoncourts bringen Iván Fischer und das Konzerthausorchester neben
Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Schuberts Sinfonie C-Dur
zur Aufführung.
KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN
IVÁN FISCHER Leitung
Béla Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta
Franz Schubert Sinfonie C-Dur D 944 („Große“)
Meisterkurs für Dirigentinnen und Dirigenten mit Iván Fischer
Sonnabend, 08.11.2014 · 11.00 Uhr · Großer Saal
„Harnoncourt versteht und spricht die Sprache der Musik und lehrt uns alle, sie wieder zu
verstehen.“
Als ehemaliger Schüler Harnoncourts gibt der ungarische Dirigent Iván Fischer in
diesem Meisterkurs seine eigenen musikalischen Ideen ebenso begeistert weiter wie der
ehemalige Lehrer.
KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN
IVÁN FISCHER Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 551 („Jupiter-Sinfonie“)
In Zusammenarbeit mit dem DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrats
8
Espresso-Konzerte
jeweils 14.00 Uhr · Konzerthaus Berlin
Auch die Espresso-Konzerte sind während der Hommage musikalisch an Nikolaus
Harnoncourt angelehnt. Interpretiert werden verschiedene ältere Werke in ihrer
historischen Aufführungspraxis mit Instrumenten wie der Viola de Gamba oder dem
Cembalo.
Montag, 10.11.2014, GOTTLIEB WALLISCH Klavier
Dienstag, 11.11.2014, SIMON BORUTZKI Blockflöte, HEIDI GRÖGER Viola de Gamba,
TORSTEN ÜBELHÖR Cembalo, MAGNUS ANDERSSON Laute
Freitag, 14.11.2014, ILDIKO LUDWIG Viola, ELINA ALBACH Cembalo
Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Nikolaus
Harnoncourt
Montag, 10.11.2014 · 20.00 Uhr· Großer Saal
Für Nikolaus Harnoncourt ist Schubert „einer der wenigen Komponisten, die im Wiener
Dialekt komponieren – sowohl die Sinfonischen als auch in den Opern. Dabei sind die
Opern Schuberts musikalische Juwelen der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts, die
einfach nicht verstanden werden.“ Seiner Wertschätzung entsprechend, präsentiert
Harnoncourt zusammen mit den Wiener Philharmonikern zwei Werke Schuberts im
Großen Saal des Konzerthauses: Die Sinfonie h-Moll („Die Unvollendete“) sowie die
Bühnenmusik zu dem Schauspiel „Rosamunde, Fürstin von Zypern“.
WIENER PHILHARMONIKER
ARNOLD SCHOENBERG CHOR
NIKOLAUS HARNONCOURT Leitung
ERWIN ORTNER Chorleitung
WIEBKE LEHMKUHL Alt
Franz Schubert Bühnenmusik zu dem Schauspiel „Rosamunde, Fürstin von Zypern“
D 797; Sinfonie h-Moll D 759 („Die Unvollendete“)
9
Rudolf Buchbinder spielt Beethoven und Schubert
Dienstag, 11.11.2014 · 20.00 Uhr· Großer Saal
Eine enge Freundschaft verbindet Harnoncourt mit Buchbinder, dem österreichischen
Pianisten. Als einer der bedeutendsten Interpreten des Beethoven-Sonatenzyklus
spielte er das Gesamtwerk zwei Mal ein, mehr als dreißig Ausgaben davon soll er
zuhause besitzen. Das geduldige Sichten unzähliger Manuskripte, das Erforschen
kleinster musikalischer Details und dabei stets offen zu bleiben für neue Kombinationsund Ausdrucksmöglichkeiten seiner Interpretationen – diese Arbeitsweise hat er mit
Harnoncourt gemein.
RUDOLF BUCHBINDER Klavier
Franz Schubert Vier Impromptus op. 90 D 899
Ludwig van Beethoven Sonate G-Dur op. 14 Nr. 2; Sonate f-Moll op. 57
(„Appassionata“)
La Venexiana
Mittwoch, 12.11.2014 · 20.00 Uhr · Kleiner Saal
Das Ensemble, das den Namen einer berühmten Komödie trägt, die im 16. Jahrhundert
in ganz Italien gespielt wurde, belebt eine wichtige Tradition neu: Musik dient – so
sagte es schon Claudio Monteverdi – der Sprache. Und Nikolaus Harnoncourt versteht
beide Ausdrucksformen, die Musik und die Sprache, perfekt: Seit über 60 Jahren
beschäftigt er sich mit dem berühmten 8. Madrigalbuch Monteverdis, das er
gemeinsam mit seinem Ensemble Concentus Musicus Wien immer, wie er selbst sagt,
„mit größter Leidenschaft und Liebe“ spielte.
LA VENEXIANA
CLAUDIO CAVINA Leitung und Cembalo
Claudio Monteverdi „Madrigali guerrieri et amorosi“ aus dem 8. Madrigalbuch für
Stimmen und Instrumente
10
Film: „Chronik der Anna Magdalena Bach“
Donnerstag, 13.11.2014 · 18.00 Uhr · Musikclub
Spielfilm, Deutschland/Italien 1968, 94 min.
Regie: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet
Anhand von fiktiven Tagebucheinträgen seiner zweiten Frau verfolgt dieser Spielfilm
das Leben Johann Sebastian Bachs – und Nikolaus Harnoncourt spielt
höchstpersönlich mit. Er verkörpert Fürst Leopold von Anhalt-Köthen, ein wichtiger
Zeitgenosse Bachs. Außerdem ist der Concentus Musicus Wien zu sehen – und
natürlich zu hören.
Konzerthaus Kammerorchester
Donnerstag, 13.11.2014 · 20.00 Uhr · Kleiner Saal
Bachs Konzert für Violine, Oboe, Streicher und Basso continuo, das das Konzerthaus
Kammerorchester an diesem Abend gemeinsam mit dem Ersten Konzertmeister des
Konzerthausorchesters Michael Erxleben und der Oboistin Michaela Kuntz aufführt,
hat Harnoncourt selbst sehr oft mit seiner Frau, der Geigerin Alice Harnoncourt
gespielt. Von Bach vermutlich schon zu Anfang als Werk für Oboe und Violine
angedacht, wurde das Werk 1764 von der Musikalienhandlung Breitkopf für zwei
Cembali überliefert. Wie gut jedoch Kompositionen in nicht angedachten Besetzungen
klingen können, zeigt sich ebenfalls im Quintett von Bruckner: Auch hier wird das Werk
von einem Streichorchester an Stelle eines Streichquintett präsentiert.
KONZERTHAUS KAMMERORCHESTER
MICHAEL ERXLEBEN Leitung und Violine
MICHAELA KUNTZ Oboe
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie A-Dur KV 201
Johann Sebastian Bach Konzert für Violine, Oboe, Streicher und Basso continuo
d-Moll BWV 1060
Anton Bruckner Streichquintett F-Dur (Fassung für Streichorchester)
11
Konzerthausorchester mit Giovanni Antonini
Freitag, 14.11.2014, Sonnabend, 15.11.2014 · 20.00 Uhr
Sonntag, 16.11.2014 · 16.00 Uhr · Großer Saal
„Nikolaus Harnoncourt hat nicht nur die Geschichte der Interpretation von Musik
verändert, sondern auch das Leben vieler Musiker, die von dem fantastischen
Einfühlungsvermögen des großartigen Maestro sozusagen geblendet wurden.“
(Giovanni Antonini)
Geprägt von Harnoncourt gründete der italienische Dirigent und Blockflötist 1985 eines
der ersten Nachfolger-Ensembles des Concentus Musicus Wien. Die „historisch
informierte Aufführungspraxis“ war auch bei seinem Ensemble „Il Giardino Armonico“
Grundlage jeder Interpretationen. Anfänglich auf Musik aus dem 17. und 18.
Jahrhundert spezialisiert, zeigt Antonini an diesem Abend, dass sich jene Spielweise
auch auf Werke von Vivaldi oder Rossini anwenden lässt.
KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN
GIOVANNI ANTONINI Leitung und Blockflöte
Luigi Boccherini Sinfonia d-Moll op. 12 Nr. 4 („La casa del diavolo“)
Antonio Vivaldi Konzert für Piccolo-Blockflöte, Streicher und Basso continuo C-Dur
RV 443
Gioacchino Rossini Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“)
Orgelstunde
Sonnabend, 15.11.2014 · 15.30 Uhr · Großer Saal
Mit Wolfgang Capek, seit 2009 Hauptorganist der altehrwürdigen Wiener
Augustinerkirche, sitzt ein Interpret ganz im Sinne Harnoncourts an der JehmlichOrgel im Großen Saal. Auch das Programm in seiner spezifischen Mischung von Altem
und Neuem, von „historisch informierter Aufführungspraxis“ und aktuellem Zugriff ist
ganz im Sinne des Geehrten, der sich Orgelwerke von Schmidt und Bach gewünscht hat.
WOLFGANG CAPEK Orgel
Mit Werken von Bach, Ciacona, Mozart, Liszt, Schmidt, Pierné, Dupré und
Tschaikowsky.
12
Film: „Nikolaus Harnoncourt – Eine Reise ins Ich“
Sonnabend, 15.11.2014 · 18.00 Uhr · Musikclub
Dokumentation, Österreich 2009, 45 min.
Regie: Felix Breisach
In dieser berührenden wie spannenden Dokumentation, die zu seinem 80. Geburtstag
entstand, spricht Nikolaus Harnoncourt über Ängste, das Älterwerden und die
Beziehung zu seiner Ehefrau Alice. Enge Verwandte berichten außerdem über die
gemeinsame Kindheits- und Jugendzeit.
Fotocredits:
Photowerk (1+6), Marco Borggreve (7, 8, 9, 10 oben), La Venexiana (10 unten), Uwe Arens
(11), Paolo Morello (12)
Honorarfreie Fotos im Zusammenhang mit Hinweisen auf unsere Veranstaltung(en)
stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung
13
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
2
Dateigröße
966 KB
Tags
1/--Seiten
melden