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Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Berlin Neukölln, Berlin
Adresse
12359 Berlin
Neukölln
Teterower Straße 7
Kulturdenkmal
Geöffnet 14.9.2014
Ausstellung: Britzer Denkmale als Zeugen
des historischen Wandels
Der Bürgerverein begleitet und dokumentiert die
historische Entwicklung in Britz aktiv seit 1890.
Bei dieser Arbeit kommt Denkmalen gleich aus
mehreren Gründen eine wichtige Rolle zu: als
Zeugen der Vergangenheit und als Orte des
heutigen Alltagslebens. Eine Ausstellung mit
historischen Aufnahmen aus dem Archiv des
Vereins veranschaulicht dazu z. B. den Wandel
im Verkehrswesen oder unterschiedliche
Wohnformen bis hin zur modernen
Großsiedlung.
13. und 14.9.: 10 - 17 Uhr
Führungen und
Aktionen
Kontakt
Archivaufnahmen von Britzer Denkmalen vor farbigem
Hintergrund
Kontakt: Jürgen Rose, 030 91700701,
info@britzer-buergerverein.de
http://www.britzer-buergerverein.de
12351 Berlin
Neukölln
Fritz- Erler- Allee 110,
Treffpunkt
12359 Berlin
Neukölln
Neukölln
Gielower Straße 43
Großsiedlung Britz,
Hufeisensiedlung
Stadtsafari: Gropiusstadt und Märkisches
Viertel
Wurde in den 1980er Jahren vielfach noch von
der weißen Gropiusstadt als Pendant zum bunten
Märkischen Viertel gesprochen, scheint sich
diese Bezeichnung gewendet zu haben. Dem von
Utz Kampmann sorgfältig überlegten
Farbkonzept für die Siedlung im Norden Berlins
wurde die Kräftigkeit entzogen, während die
ehemals weißen Gebäude der Gropiusstadt im
Rahmen von Wohnumfeldverbesserungen farbig
gestaltet wurden. Im Rahmen einer Stadtsafari
werden die Gemeinsamkeiten, Differenzen und
Besonderheiten zweier Berliner
Großwohnsiedlungen der Nachkriegszeit in
Bezug auf Formen, Farbe und Strukturen
vorgestellt. Weitere Informationen zur Führung
erhalten Sie auf den Internetseiten des
Fachgebiets Denkmalpflege der TU Berlin.
Tautes Heim
Warum der Architekt Bruno Taut als "Meister
des farbigen Bauens" gilt, lässt sich nirgendwo
besser erleben als im UNESCO-Welterbe
Hufeisensiedlung und dem komplett im Stil der
1920er Jahre gestalteten Museumshaus Tautes
Heim. Das auch innen komplett in der
Originalfarbigkeit wiederhergestellte Haus
begeistert Presse und Gäste und wurde u.a. mit
dem Berliner Denkmalpreis und dem Europa
Nostra Award 2013 ausgezeichnet. Die Führung
kombiniert einen Rundgang durch die Highlights
der teilprivatisierten Britzer Siedlung mit einem
Besuch des Hauses.
13. und 14.9.: Treff: 12 Uhr
13. und 14.9.: vierstündige Stadtsafari mit Jan Hendrik
Brinkkötter: Farbige Großplastiken und weiße Skulpturen.
Formen, Farben und Strukturen in der Gropiusstadt und im
Märkischen Viertel. Max. 25 Pers., Anmeldung erforderlich bis
6.9., außerdem BVG-Ticket erforderlich
Kontakt: Jan Hendrik Brinkkötter, jan.brinkkoetter@web.de
14.9.: zur Führung (sonst nicht geöffnet)
14.9.: Führung 15.30 Uhr durch Ben Buschfeld
14.9.: Treff: Fritz-Reuter-Allee 44, Treppe vor dem Hufeisen,
max. 25 Pers., Anmeldung erforderlich bis 12. Sept. per E-Mail
Kontakt: Katrin Lesser und Ben Buschfeld, Tautes Heim,
Mietbares Museum zu Architektur und Design, 030 60107193,
info@tautes-heim.de
http://www.tautes-heim.de
12359 Berlin
Neukölln
Neukölln
Parchimer Allee 85b
85b Tauthaus / Großsiedlung Britz
In den 1920er Jahren nach den Plänen des
Werkbund-Architekten Bruno Taut gebaut und
2012 unter Verwendung biologischer Baustoffe
denkmalgerecht restauriert. Eines der wenigen
unbewohnten Beispiele des 'neuen Bauens' in
der Großsiedlung Britz
(UNESCO-Weltkulturerbe). Im regelmäßigen
Wechsel werden dort Kunstausstellungen
veranstaltet oder Büro-/Seminarräume ('auf
Zeit') vermietet. Das gesamte Haus ist nahezu
unmöbelliert und bietet daher unverfälschte
Einblicke in die Architektur Bruno Tauts.
14.9.: 10 - 18 Uhr (sonst während der Ausstellungen geöffnet)
14.9.: Sonderausstellung: Werke Moderner Kunst im Kontext des
Denkmals. Außerdem wird der Prozess der aufwändigen
Restaurierung beleuchtet - unter besonderer Bezugnahme auf die
Freilegung der originalen Wandfarben.
Kontakt: Thilo Eichhorn, 0176 72431488,
eichhorn@eh-environments.com
http://www.85b-tauthaus.de
http://www.kunstimtauthaus.de
Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn •
(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals online und als App: www.tag-des-offenen-denkmals.de
1
Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Berlin Neukölln, Berlin
Adresse
12055 Berlin
Neukölln
Neukölln
Richardplatz 28
Kulturdenkmal
Alte Dorfschmiede
Die Dorfschmiede mit Wohnhaus und
Kohlenkammer stammt aus dem Jahr 1797,
geschmiedet wurde an diesem Ort aber bereits in
der ersten Hälfte des 17. Jhs. Damit ist sie
Berlins älteste Schmiede, die noch immer als
Werkstatt genutzt wird, und steht auf dem
Richardplatz als ein Anlaufpunkt für altes, aber
aktives Handwerk. Zusammen mit Mietshäusern,
Trinkhalle, Kirche und Bedürfnisanstalt
vervollständigt sie das Ensemble Richardplatz
und dokumentiert dessen Nutzung als früherer
Dorfanger.
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Kontakt
13.9.: 11 - 19 Uhr, 14.9.: 11 - 18 Uhr
13. und 14.9.: Schmiedevorführung am Amboss nach Bedarf
Kontakt: Martin Böck, Martin und Katharina Böck GbR,
14348151, info@feine-klingen.de
0151
http://www.feine-klingen.de
12043 Berlin
Neukölln
Neukölln
Kirchgasse 14- 17
Betsaal und Gemeindehaus der Herrnhuter
Brüdergemeine
1737 genehmigte Friedrich Wilhelm I. die
Ansiedlung böhmischer Familien, die wegen
ihres ev. Glaubens aus ihrer Heimat vertrieben
worden waren. Der Kirchensaal der
Brüdergemeine Berlin wurde 1962 von Peter
Lehrecke in der Tradition der Herrnhuter Betsäle
als Ersatz für den kriegszerstörten Saal von 1761
errichtet und ist Bestandteil des
Denkmalensembles Böhmisches Dorf. Die
umlaufende Verglasung und die Separierung der
konstruktiven Elemente verleihen dem Raum
Transparenz, mit der die architektonische und
klangliche Gestaltung der Walcker-Orgel
korrespondiert.
13. und 14.9.: zur Führung
13.9.: Führung 16 Uhr, 14.9.: Führung 10.30 Uhr durch Stefan
Butt
13. und 14.9.: Treff: Kirchgasse 5, Denkmal Friedrich Wilhelm I.
Kontakt: Pfarrer Günther Kreusel, Ev. Brüdergemeine Berlin,
030 28391948, g.kreusel@evbg-berlin.de
http://www.herrnhuter-in-berlin.de
12349 Berlin
Neukölln
Neukölln
Buckower Damm 130
Britzer Mühle
Ehemals Stechhansche Mühle. Die Mühle von
1865 ist eine Zwölfkant-Galerie-Holländermühle
mit gemauertem Unterbau. Die Kappe dreht sich
mithilfe der Windrose selbsttätig in den Wind.
Die Flügel, welche von Spitze zu Spitze einen
Durchmesser von 25 m aufweisen, sind mit
einem Jalousieklappensystem versehen. Die
Mühle ist mit zwei Steinmahlgängen
ausgestattet, auf denen Weizen- und
Roggenvollkornmehl gemahlen wird. In den
1980er Jahren restauriert, wird seitdem hier
wieder regelmäßig gemahlen. Die Mühle ist eine
der wenigen betriebsfähigen Windmühlen in
Deutschland, hier kann bis heute das
Müllerhandwerk erlernt werden.
14.9.: 11 - 16 Uhr
14.9.: Führungen 11 - 15 Uhr stündlich, bei Bedarf
Zusatzführungen zur halben Stunde
14.9.: max. 15 Pers. pro Führung
Kontakt: Michael Schillhaneck, Britzer Müller Verein e.V.,
0171 1410393, m.schillhaneck@t-online.de
http://www.britzer-muellerverein.de
Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn •
(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals online und als App: www.tag-des-offenen-denkmals.de
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Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Berlin Neukölln, Berlin
Adresse
12049 Berlin
Neukölln
Neukölln
Hermannstraße 180
Kulturdenkmal
Gedenkstätte für NS-Zwangsarbeiter des
kirchlichen Friedhoflagers Neukölln
Von 1942 bis Kriegsende betrieb die
evangelische Kirche auf dem Friedhof Jerusalem
V ein Lager, in dem über 100 männliche
Zivilisten aus der besetzten Sowjetunion als
"Ostarbeiter" unter menschenunwürdigen
Bedingungen leben und arbeiten mussten. Seit
über zehn Jahren erinnert sie an einem
Gedenkstein an ihre Schuld und das Leid der
Zwangsarbeiter, aber erst 2013 grub sie mit
Ehrenamtlichen unter fachlicher Anleitung
erfolgreich nach den Fundamenten der Baracken
und nach verschütteten Objekten. Diese
Grabungen werden als archäologische Fenster in
die zukünftige Gestaltung der Gedenkstätte am
authentischen Ort einbezogen, damit kein Gras
mehr wächst über dem Geschehenen.
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Kontakt
13.9.: 15 - 18 Uhr, 14.9.: 14 - 17 Uhr
13.9.: Führung 16 Uhr, 14.9.: Führung 15 Uhr durch Gerlind
Lachenicht
13. und 14.9.: Ausstellungspavillon im Thomas-Kirchhof, Zugang
über Hermannstr. 180. Treff zur Führung: Ausstellungspavillon,
max. 20 Pers., Anmeldung erbeten per Tel. 030/22504513 (AB),
Mobiltelefon oder per E-Mail. Ausstellung im Pavillon:
Zwangsarbeiter des kirchlichen Friedhoflagers Neukölln. Auf
Wunsch Filmausschnitte über die Begegnung mit ehem.
Zwangsarbeitern in der Ukraine und Russland.
Kontakt: Gerlind Lachenicht, AG NS-Zwangsarbeit Berliner Ev.
Kirchengemeinden, Ev. Landeskirchliches Archiv, 0152
25293040, gerlind.lachenicht@landeskirchenarchiv-berlin.de
http://www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de
http://www.landeskirchenarchivberlin.de
12043 Berlin
Neukölln
Neukölln
Richardstraße 97
Gemeindehaus mit Kirchsaal der ev.-ref.
Bethlehemsgemeinde
Der Geschichte der böhmischen
Glaubensflüchtlinge lässt sich im Kirchsaal der
Bethlehemskirche nachspüren. Das Haus
entstand 1835 in ähnlicher Ausführung wie sein
1750-51 erbauter Vorgänger. Der Betsaal strahlt
die schlichte Schönheit reformierter Kirchen aus.
Bis 1876 wurde das Gebäude auch als Schulhaus
genutzt. Aus dieser Zeit ist am Südostgiebel
noch das Gestell für die Schulglocke erhalten.
13.9.: 14 - 18 Uhr
13.9.: Führungen nach Bedarf
Kontakt: Ev.-Reformierte Bethlehemsgemeinde,
030 6872539
http://www.bethlehemsgemeinde.de
12359 Berlin
Neukölln
Neukölln
Fritz- Reuter- Allee
Großsiedlung Britz, Hufeisensiedlung
Die 1925-31 nach Entwürfen von Bruno Taut
und Martin Wagner erbaute Großsiedlung
verbindet Ideen der Gartenstadtbewegung mit
Elementen des Massenwohnungsbaus. So
entstand ein für die Entwicklung des modernen
Wohnungsbaus exemplarisches Ensemble.
Namengebend für die Siedlung war die
hufeisenförmige Umbauung eines auf dem
Gelände gelegenen Teiches durch Bruno Taut.
Die Gestaltung der Grünanlagen wurde von
Leberecht Migge und Ottokar Wagler
übernommen. UNESCO-Welterbe.
13. und 14.9.: zu den Führungen
13.9.: Führung 9.30 Uhr, 14.9.: Führung 12 Uhr durch Henryk
Tabaczynski
13. und 14.9.: Treff: Fritz-Reuter-Alle 48, vor dem Servicepoint.
Max. 25 Pers. pro Führung, Anmeldung erforderlich bis 8.9.
telefonisch, per E-Mail oder schriftlich an: Deutsche Wohnen AG,
Martina Göldner, Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Kontakt: Martina Göldner, Deutsche Wohnen AG,
89786504, pr@deutsche-wohnen.com
030
http://www.deutsche-wohnen.com
12359 Berlin
Neukölln
Neukölln
Fritz- Reuter- Allee
Großsiedlung Britz
Hufeisensiedlung: Leben im Welterbe
Die hufeisenförmige Anlage, Zentrum der
Großsiedlung Britz, wurde von Bruno Taut und
Martin Wagner zusammen mit den
Gartenarchitekten Leberecht Migge und Ottokar
Wagler geschaffen. Sie war die erste deutsche
Großsiedlung mit mehr als 1.000 Wohnungen.
Im Vergleich zu anderen Siedlungen zeichnet sie
sich durch ihre Größe, eine dennoch gut
funktionierende Nachbarschaft und den
insgesamt guten Erhaltungsgrad von Häusern,
Garten- und Grünanlagen aus.
13. und 14.9.: zu den Führungen
13. und 14.9.: Führungen 10 und 12 Uhr durch Dr. Heinz-Rudolf
Meißner
13. und 14.9.: Treff: Fritz-Reuter-Alle 44, max. 15 Pers.,
Anmeldung erforderlich bis 12. Sept. per Tel. 030/26550214,
Mobilfunk oder per E-Mail
Kontakt: Dr. Heinz-Rudolf Meißner, Freunde und Förderer der
Hufeisensiedlung Berlin-Britz e.V., 0170 7363573,
hrmeissner@online.de
http://www.hufeisensiedlung.info
Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn •
(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals online und als App: www.tag-des-offenen-denkmals.de
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Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Berlin Neukölln, Berlin
Adresse
12049 Berlin
Neukölln
Neukölln
Hermannstraße 180
St.- Thomas- Kirchhof
Kulturdenkmal
Kapelle
Die Kapelle auf dem St.-Thomas-Kirchhof
wurde in den Jahren 1856-67 nach Plänen von
Paul Erdmann, seinerzeit Königlicher
Baumeister, in ansprechenden Formen der
Berliner Nach-Schinkel-Zeit in Backstein
errichtet. Zurzeit wird sie behutsam umgebaut.
Das Gebäudeensemble, eine dreiseitig von
Säulen eingefasste ehemalige Aufbahrungshalle
mit Gewölbekeller, soll zusammen mit der
angrenzenden Friedhofskapelle künftig als
Trauerhaus und Friedhofscafé genutzt werden.
Der Innenraum der Kapelle wird nach
historischen Befunden sorgfältig restauriert.
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Kontakt
14.9.: 10.30 - 14 Uhr
14.9.: Führungen 11 und 12.30 Uhr durch Petra Bosse, Architektin
Kontakt: Petra Bosse, Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte,
0173 6062625, bosse-architektin@t-online.de
http://www.evfbs.de
Museum im Böhmischen Dorf
Durch die Ansiedlung böhmischer Exulanten,
die wegen ihres evangelischen Glaubens aus
dem unter Habsburger Herrschaft stehenden
Ostböhmen vertrieben wurden, entstand ab 1737
ein Dorf mit Schul- und Anstaltshaus (1753-54),
neun Doppelgehöften samt Betsaal und
Scheunen für 18 Familien. Die Böhmen fanden
sich in der noch heute existierenden Herrnhuter
Brüdergemeine zusammen. Das 2005 in einer
Zweizimmerwohnung des ehemaligen Schulund Anstaltshauses eröffnete Museum
dokumentiert ihre Traditionen, ihren Glauben,
ihr Leben und Arbeiten, die pädagogischen
Ansätze der Herrnhuter sowie Entstehung,
Entwicklung und Siedlungsstruktur des
Böhmischen Dorfes.
12043 Berlin
Neukölln
Neukölln
Kirchgasse 5
14.9.: 12 - 17 Uhr
14.9.: Dauerausstellung: Das Böhmische Dorf in Neukölln.
Geschichte und Gegenwart. Sonderausstellung zum 100.
Geburtstag des Künstlers: Das Böhmische Dorf, wie es der
Hobbybastler und Karikaturist Martin Wagner auf seine
humoristische Weise "unter die Lupe" genommen hat.
Kontakt: Beate Motel, Museum im Böhmischen Dorf e.V.,
6816818, beate@motel-rixdorf.de
030
http://www.museumimboehmischendorf.de
12055 Berlin
Neukölln
Neukölln
Hertzbergstraße 1
12359 Berlin
Neukölln
Neukölln
Alt-Britz 73
Rixdorfer Rieke vom Richardplatz
In Erinnerung an den musikalischen
Gassenhauer "In Rixdorf is' Musike" steht seit
2010 in der Ahoj! Souvenirmanufaktur ein
kleines Denkmal für die Rixdorfer Rieke. Das
Lied von 1889 trug damals weltweit zum
schlechten Ruf von Rixdorf bei. Daher suchte
die Rixdorfer Obrigkeit für die Stadt vor den
Toren Berlins einen innovativen Namen. Seit
1912 heißt Rixdorf nun Neukölln. Entdecken Sie
die Geschichte des Bezirks auf unserer farbigen
Hauswand und die historischen
Sehenswürdigkeiten rund um den ehemaligen
Dorfanger des 1360 gegründeten Rixdorf, den
Richardplatz.
13. und 14.9.: 14 - 18 Uhr
Schloss Britz
Erbaut 1706. Heutige Gestalt von 1880, als der
damalige bürgerliche Besitzer die Fassade im
Stil der Neurenaissance erneuern ließ. Seine
Blütezeit erlebte das Anwesen 1753-95 unter
Ewald Friedrich Graf von Hertzberg, der es als
Mustergut ökonomischer Landwirtschaft
etablierte. Nach aufwendiger Restaurierung
1985-88 durch den Bezirk Neukölln ist das
Ensemble der Öffentlichkeit zugänglich.
14.9.: 11 - 18 Uhr (sonst Di - So 11 - 18 Uhr geöffnet)
13. und 14.9.: Ausstellung: Die Rixdorfer Rieke und Geschichten
aus Neukölln
Kontakt: Tanja Dickert, Ahoj! Souvenirmanufaktur,
81493544, ahoj@gmx.net
030
14.9.: Führungen 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr, Treff: Empfang des
Schlosses durch Kunsthistoriker
14.9.: Besichtigung der Museumsräume zur Wohnkultur der
Gründerzeit und des historischen Schlossparks möglich
Kontakt: Sonja Kramer,
030 60979230, info@schlossbritz.de
http://www.schlossbritz.de/s/geschichte
Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn •
(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
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Stand des PDF: 17.11.2014
Programm zum Tag des offenen Denkmals 2014
Berlin Neukölln, Berlin
Adresse
12359 Berlin
Neukölln
Neukölln
Fritz- Reuter- Allee 44
Vorplatz zum Hufeisen
Kulturdenkmal
Schülerprojekt zur Farbgebung Bruno Tauts
Die Hufeisensiedlung aus der zweiten Hälfte der
1920er Jahre ist heute Teil des
UNESCO-Welterbes. Schüler des nahe
gelegenen Albert-Einstein-Gymnasiums haben
sich mit der Farbgebung von Fassaden und
Innenräumen des Architekten Bruno Taut
beschäftigt. Zum Tag des offenen Denkmals
stellen die Schüler ihre Ergebnisse in Form einer
Fotodokumentation und auf kurzen Rundgängen
vor. Zum Mitmachen gibt es eine Farbstation, an
der Farben angemischt und Modellhäuser bemalt
werden, außerdem Ausmalbögen für Kinder.
Aktion des Museums Neukölln in Kooperation
mit dem Albert-Einstein-Gymnasium, der
Staatlichen Europaschule Berlin und Denk mal
an Berlin e.V.
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Kontakt
14.9.: 10 - 13 Uhr
14.9.: Rundgang und Impulsvortrag 10 und 12 Uhr durch Schüler
des Albert-Einstein-Gymnasiums Neukölln
14.9.: Farbstation: Individualität durch Farbe! Die Farbgestaltung
der Hufeisensiedlung durch Bruno Taut - Fotodokumentation und
Mitmachaktionen.
Kontakt: Silvia Haslauer und Anja Mutert, Museum Neukölln,
030 627277727, info@museum-neukoelln.de
http://www.museum-neukoelln.de
http://www.aeo.de
12049 Berlin
Neukölln
Neukölln
Oderstraße
Ecke Herrfurthstraße
12355 Berlin
Neukölln
Neukölln
Alt-Rudow 60
Treff: Dorfschule
Spiel- und Sportpark auf dem ehemaligen
Flughafen Tempelhof
Neben technischen Objekten finden wir auf dem
Flugfeld heute noch Spuren des 1924-35
entstandenen Spiel- und Sportparks Neukölln.
Als wohnungsnahes Grün im Zuge der
Volksparkbewegung und des Neuen Bauens
unter der Leitung der Gartendirektoren Ottokar
Wagler und Kurt Pöthig mit Anlagen für
Wettkampf, Kinderspiel und Sondergärten
angelegt, wurde der Spiel- und Sportpark
während der Luftbrücke zur Verlängerung der
Landebahnen teilweise abgeräumt und liegt
heute im Spannungsfeld künftiger Entwicklung.
Neben der Stadionanlage sind u.a.
Hockeyspielfeld, Pfeilerhalle sowie Relikte der
gärtnerischen Anlagen und Bepflanzung
erhalten.
Stadtspaziergang: Kirchen in Rudow
Alte Büdner- und Bauernhäuser aus der Zeit um
1830, die Dorfschule und zugleich ehemalige
Badeanstalt (um 1890) oder der Dorfkrug (um
1800), wo der Alte Fritz auf der Fahrt von
Königs Wusterhausen nach Berlin einkehrte,
belegen den dörflichen Charakter Rudows.
Gleichzeitig findet sich in dem um 1200
gegründete Stadtteil auch sehenswerte moderne
Architektur wie der Sakralbau der 1967 nach
Plänen von Albert Brenninkmeyer errichteten
Kath. St.-Joseph-Kirche, Alt-Rudow 46. Auf
Kirchen, neuen wie alten, liegt denn auch der
diesjährige Schwerpunkt des Spaziergangs mit
Manfred Ziemer.
13. und 14.9.: zu den Führungen
13. und 14.9.: Führungen 11, 14 und 17 Uhr durch Marlis
Fuhrmann und Axel Zutz
Kontakt: Marlis Fuhrmann, marfuhr@web.de
Axel Zutz, axel.zutz@65.b.shuttle.de
14.9.: Treff: 15 Uhr
Kontakt: Manfred Ziemer, Rudower Heimatverein e.V.,
6623662
030
http://www.rudower-heimatverein.de
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Stand des PDF: 17.11.2014
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Berlin Neukölln, Berlin
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12355 Berlin
Neukölln
Rudow
Neudecker Weg 14- 22
Kulturdenkmal
Ehemaliges Zwangsarbeiterlager
Berlin-Rudow
Ab 1939 wurde auf dem Gelände zwischen
Köpenicker Straße und Neudecker Weg in
Rudow ein Barackenlager errichtet und
sukzessive erweitert. Schätzungen zufolge waren
hier zeitweilig bis zu 1.500 Zwangsarbeiter aus
verschiedenen Ländern in 16 Wohnbaracken
untergebracht, die in Berliner Fabriken arbeiten
mussten. Die Arbeiter wurden über eine
Großküche versorgt. Die Wirtschaftsbaracke ist
als einziges bauliches Zeugnis dieses Lagers
erhalten geblieben, da sie nach dem Krieg von
der Firma Eternit genutzt wurde. Für den
dringend erforderlichen Schulneubau muss das
denkmalgeschützte Gebäude zurückgebaut
werden. Um die Geschichte des Standortes und
die baulichen Besonderheiten der unterkellerten
Baracke zu würdigen und der Nachwelt zu
erhalten, wird das Gebäude ausführlich
dokumentiert. Gleichzeitig finden
archäologische Grabungen auf dem Gelände
statt.
Geöffnet 14.9.2014
Führungen und
Aktionen
Kontakt
14.9.: 13 - 17 Uhr (sonst nicht geöffnet)
14.9.: Führungen nach Bedarf durch die Büros archaeofakt und
Schulz + Drieschner
Infostand: Das Museum Neukölln informiert über den
Industriestandort Rudow und die Rolle der Firma Eternit.
Infostand: Die Untere Denkmalschutzbehörde informiert über die
geplanten Maßnahmen und Denkmalbelange. Präsentation der
Ergebnisse des Schülerprojekts: Schüler der Clay-Oberschule
stellen Ergebnisse aus einer Projektwoche zum Thema
Zwangsarbeit in Neukölln vor. Wetterfeste Kleidung und festes
Schuhwerk werden angeraten.
Kontakt: Corinna Tell, Untere Denkmalschutzbehörde Neukölln,
030 902392459
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(0228) 9091440 • denkmaltag@denkmalschutz.de
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