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Mahn- und Gedenkläuten der 4. Glocke – Klingendes Denkmal für Freiheit,
Menschenwürde und Gottvertrauen
Stand: 12.10.2014
Die 4. Glocke soll uns insbesondere an folgenden Tagen in der Geschichte unserer
Stadt und unseres Landes „in den Ohren klingen“!
25. Oktober: 1989, nach dem Friedensgebet in der Brüderkirche gibt es die erste freie
Demonstration in Altenburg
28. Oktober: 1938, 'Polenaktion' werden rund 50 jüdische Einwohner über Beuthen nach
Polen abgeschoben; vorher werden sie im Gefängnis nahe der Brüderkirche interniert"
9. November: 1989, Mauerfall in Berlin – 13 Uhr Geläut
9. November: 1938, „Reichsprogromnacht“ – 17 Uhr Geläut
11. November: 2018, Ende des 1. Weltkrieges
12. November: 1938, Mehrere Altenburger Juden wurden zur 'Schutzhaft' ins
KZ Buchenwald verschleppt; darunter der erst 15-jährige Gerhard 'Bubi' Kohn"
9. Dezember: 1950: Abiturienten - Ludwig Hayne und Joachim Näther - und Lehrer –
Wolfgang Ostermann und Siegfried Flack - der Karl-Marx-Oberschule werden in Moskau
hingerichtet. Weitere Schüler, Jörn-Ulrich Brödel, Ulf Uhlig und Gerhard Schmale werden zu
langen Straflagerjahren verurteilt und nach Stalins Tod 1954 amnestiert.
10. Dezember: Tag der Menschenrechte
19. Dezember : 1948, Weihe der drei Glocken:
Die große Glocke, 1638 kg schwer mit einem Durchmesser von 1,42 m und mit der Inschrift
„Gloria in exelsis Deo!“, erklingt im Ton CIS. Die mittlere Glocke hat ein Gewicht von 913 kg,
einen Durchmesser von 1,18 m, die Inschrift: „Wir predigen den gekreuzigten Christus!“
(Kor.1, 23.) und erklingt im Ton E. Die jetzige kleine Glocke wiegt 605 kg, hat einen
Durchmesser von 1,05 m und die Inschrift „Siehe ich mach alles neu!“ (Offb. 21, 5). Als
Umschrift am Glockenrand steht auf den drei Glocken der folgende geteilte Satz. So auf der
kleinen Glocke: „Wir sind umgegossen“, auf der mittleren: „aus der Gedächtnisglocke“ und
auf der heutigen großen Glocke steht: „für den am 20.3.1919 verstorbenen Max Förster“
sowie „A.D. 1946“.
27. Januar: Holocaustgedenktag - 1945 wird das Konzentrationslager Ausschwitz befreit.
20. März: 1919 fällt Max Förster im 1. Weltkrieg. Zu seinem Gedenken wurde 1921 vom
Vater Kurt Förster, Hutmacherfabrikant, eine Gedächtnisglocke gestiftet. Diese Glocke
wurde im 2. Weltkrieg trotz Abtransport nicht eingeschmolzen, wurde aber 1948
eingeschmolzen werden, um die jetzigen drei Glocken gießen zu können.
12. April – 1945 – Hasag – Todesmarsch – KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene
14. April: 1942, Abtransport aller vier Glocken und des Glockenspiels
15. April: 1945, Befreiung Altenburgs durch amerikanische Truppen
7. Mai: 1905, Weihe der Brüderkirche und der Glocken
8. Mai: 1945, Ende des 2. Weltkrieges, Tag der Befreiung – Teilung Deutschlands in vier
Sektoren
10. Mai: 1933, Bücherverbrennung in Berlin: Das Buch „Schlump“ von Dr. Hans Herbert
Grimm, Lehrer am Karolinum, wurde mitverbrannt. Am 7. Juli 1950 schied er zutiefst
verzweifelt aus dem Leben. – 13 Uhr Geläut
10. Mai: 1942, aus Altenburg werden 17 Juden in das Ghetto Belzyce bei
Lublin deportiert, keiner von Ihnen überlebt den Holocaust. – 17 Uhr Geläut
17. Mai: 1917, Beschluss der Metall-Mobilmachungsstelle. Abtransport von drei Glocken
(die kleinste konnte im Turm verbleiben), auch Abtransport von zwei Bronzeglocken der
Herzogin-Agnes-Gedächtniskirche, Abnahme der Kupferdeckung des Brüderkirchturmes,
Ausbau der Orgelpfeifen (Prospekt) der drei Stadtkirchen und der Gottesackerkirche.
16. Juni: 1933, Ausweisungsbeschluss gegen den jüdischen Händler Arnold
Kohn und seine gesamte Familie aus dem Reichsgebiet; seine Ehefrau war
Christin; im September 1933 verlässt die gesamte Familie ihre deutsche
Heimat; Arnold Kohn wird Opfer des Holocaust"
17. Juni: 1953, Volksaufstand in Städten der DDR
1. August: 1914, Kriegserklärung Deutschlands gegen Rußland - 1. Weltkrieges
- 28.06.2014 Attentat von Sarajewo, 28.07. 2014 Kriegserklärung ÖsterreichUngarn an Serbien.
3. August: 1914: Kriegserklärung Deutschlands gegen Frankreuch – 1. Weltkrieg
13. August: 1961, Mauerbau in Berlin
18. August: 1996, Einweihung des Glockenspiels - Die Weihe war als erste Etappe
gedacht, die Kriegswunden an der Brüderkirche zu schließen: Stifter: Dr. Karl-Heinz
Seyffarth und Mitglieder des Freundeskreises: Theo Jähnig, Udo Bojahr, Thomas
Kretschmann.
1. September: Weltfriedenstag, 1939 - Beginn des 2. Weltkrieges
5. September: 1942, am 4. August 1942 wird der ehemalige Schauspielleiter des
Landestheaters, Karl-Friedrich Schorr-Lassen, nach Buchenwald verschleppt und kommt am
5. September 1942 hier um.
14. September: 1921, Weihe der Gedächtnisglocke für Max Förster, der am 20.03.1919 im
Krieg gefallen ist.
3. Oktober: 1990, Tag der Einheit Deutschlands
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Seele and Geist
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