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2014
ORUM AM SCHLOSSPARK
2015
ORUM AM SCHLOSSPARK
2014
Spielzeit
2015
Vorwort
2
TheaterForum
4
TanzForum
6
KlassikForum 1
KlassikForum 2
8
KlassikForumOpen
2
12
Horizonte
14
Wahl-Abonnement
16
Abonnement-Vorteile
17
Familien-Abonnement
18
Jugend-Abonnement
19
Litheraluma
20
Spielzeit 2014 / 2015
22
Karten & Service
112
Sitzpläne
113
Abonnement-Preise
114
Abonnement-Bestellkarte
115
Kooperationspartner | Impressum
117
Kalender
118
1
Liebes Publikum,
die überragende Resonanz der Spielzeit »25 Jahre Forum am
Schlosspark« hat uns beeindruckt. 39.000 Besucher haben
die 46 Vorstellungen der Jubiläums-Spielzeit besucht. Eine besondere inhaltliche Verbundenheit zum Forum am Schlosspark
drückt sich bei den vielen Besucherinnen und Besuchern aus,
die sich für ein Abonnement entschieden haben. Es freut uns
sehr, dass auch ihre Zahl weiter gestiegen ist.
Ihr Interesse und Ihre Begeisterung haben uns bestärkt, die
programmatische Ausweitung in der Spielzeit 2013 / 2014 nicht
ausschließlich dem 25-jährigen Jubiläum zuzuschreiben,
sondern die kulturelle Dynamik aufzugreifen und dieser in der
neuen Spielzeit weiter nachzuspüren.
Vor diesem Hintergrund erwarten Sie in der Spielzeit 2014 / 2015
noch mehr Vorstellungen im Forum am Schlosspark. Darunter
auch neue Produktionsformate, die so noch nie im Forum auf
die Bühne gekommen sind. In Koproduktion mit der Jungen
Oper der Oper Stuttgart und dem Landesjugendorchester BadenWürttemberg wird im April 2015 insgesamt fünfmal die Musiktheaterproduktion NIXE exklusiv im Forum zu sehen sein: eine
Inszenierung nach Antonín Dvorˇáks »Rusalka« über Identität
und Erwachsenwerden, über Verlieren und Wiederfinden der
eigenen Persönlichkeit, die sich in ihrer Konzeption explizit
an die jungen Besucher richtet.
Beim Kooperationsprojekt BACHBEWEGT! mit der Internationalen
Bachakademie Stuttgart erforschen hundert Jugendliche körperlich
Bachs »Weihnachtsoratorium«. Die eigene tänzerische Erfahrung
und das gemeinsame Erarbeiten einer Choreografie im Zusammenhang mit der Ausdruckskraft der Bach’schen Musik verbinden
sich mit der persönlichen Erfahrungswelt der Jugendlichen.
Aber auch dem Publikum als Rezipienten bieten die vielen Produktionen der neuen Spielzeit diese Möglichkeit der Wahrnehmung:
Die darstellenden Künste machen unsere Lebenswirklichkeit in
höchst unterschiedlichen Formen der Ästhetik erfahrbar. Starke
künstlerische Auseinandersetzungen in der Musik, im Tanz und
im Theater bereichern uns, mehr noch, sie sind Teil des zeitgenössischen gesellschaftlichen Kontexts.
Wir laden Sie herzlich ein, diese vielfältigen ästhetischen Formen
in der Spielzeit 2014 / 2015 zu entdecken und sich für die Aufführungen zu begeistern.
Wir freuen uns auf Sie!
Wiebke Richert
Fachbereichsleiterin
Kunst und Kultur
2
Lucas Reuter
Künstlerischer Leiter
3
Abonnement TheaterForum
Im TheaterForum erzählen Ensembles aus Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt, Mülheim
und – zum ersten Mal dabei – das Deutsche Theater Berlin vom konfliktträchtigen
Miteinander von Familien, Paaren, Verliebten, Freunden und falschen Freunden. Mit
unterschiedlichen Handschriften begeistern die Regisseure – Theatertreffen-Erprobte,
junge Wilde und immer noch wilde Legenden – für ihre persönliche Sicht auf den
zwischenmenschlichen Wahnsinn: Von temporeicher und hochmusikalischer Schrägheit
bis zur ernsthaften Sprachlosigkeit und Entdeckung der Langsamkeit reichen die Mittel,
um das Publikum zum Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen zu bringen.
FR 24. Oktober 2014 | 19 Uhr
Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare
Badisches Staatstheater Karlsruhe | Daniel Pfluger, Regie
S. 32
FR 19. Dezember 2014 | 20 Uhr
Die Wildente von Henrik Ibsen
Nationaltheater Mannheim | Elmar Goerden, Regie
S. 56
SA 10. Januar 2015 | 20 Uhr
»Kunst« von Yasmina Reza
Schauspiel Frankfurt | Oliver Reese, Regie
S. 64
SA 7. März 2015 | 20 Uhr
Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Horváth
Deutsches Theater Berlin | Michael Thalheimer, Regie
S. 88
DI 28. April 2015 | 20 Uhr
Monsieur Chasse oder Wie man Hasen jagt von Georges Feydeau
Theater an der Ruhr, Mülheim | Roberto Ciulli, Regie
4
S. 102
5
Abonnement TanzForum
Das TanzForum bringt Bewegung in ihrer schönsten Form nach Ludwigsburg. Zu Gast
sind internationale Kompanien, die eng mit Choreografen zusammenarbeiten und
mit einem exklusiven Repertoire überraschen. Aktuelle Tendenzen lassen sich so
entdecken, aber auch die beglückende Leichtigkeit, mit der sich Tänzer die für sie
entstandenen Choreografien im wahrsten Sinne einverleiben.
Akram Khans Kompanie verbeugt sich mit dem bildgewaltig inszenierten »iTMOi« vor
Strawinskijs »Le sacre du printemps«. Grupo Corpo lockt mit einem unwiderstehlichen
Mix aus klassischer Technik und brasilianisch pulsierendem Körpergefühl. Für einen
exklusiven Kreis von Tänzern sind die Stücke des Abends »KylWorks« entstanden, mit
dem Jirˇí Kylián die Senioren des NDT zurück auf die Bühne holt.
DI 21. Oktober 2014 | 20 Uhr
Cedar Lake Contemporary Ballet, New York
»Neues Werk« von Emanuel Gat | »Tuplet« von Alexander Ekman |
»Rain Dogs« von Johan Inger
S. 30
SA 8. November 2014 | 20 Uhr
Ballettgala der Tanzstiftung Birgit Keil
Internationale Tanzstars und junge Talente |
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
S. 38
MI 10. Dezember 2014 | 20 Uhr
Grupo Corpo, Belo Horizonte
»Sem Mim« und »Triz« von Rodrigo Pederneiras
S. 52
SA 17. Januar 2015 | 20 Uhr
BJM – Les Ballets Jazz de Montréal
»Fuel« von Cayetano Soto | »Closer« von Benjamin Millepied |
»Harry« von Barak Marshall
S. 68
DI 10. Februar 2015 | 20 Uhr
KylWorks
»Anonymous«, »14’20’’«, »Fortune Cookies« und »Birth-Day« von Jirˇí Kylián
S. 78
DO 5. März 2015 | 20 Uhr
Akram Khan Company, London
»iTMOi« von Akram Khan
S. 86
DI 12. Mai 2015 | 20 Uhr
Nederlands Dans Theater 2, Den Haag
»B.R.I.S.A.« von Johan Inger | »Sara« von Sharon Eyal und Gai Behar |
»Left Right Left Right« von Alexander Ekman
6
Präsentiert
von
S. 109
7
Abonnements KlassikForum 1 & 2
TheaterForum
Genießen, entdecken, vertiefen: Die beiden Abonnement-Reihen KlassikForum richten
den Blick gleichermaßen auf vergangene Epochen und die Gegenwart, auf hochkarätige Nachwuchsmusiker und Instrumentalisten sowie Sänger, die in der internationalen Kulturszene fest verwurzelt sind.
Konzerte erstklassiger Solisten, eine Oper und eine Operette, das sind die Ingredienzen
im KlassikForum 1: Der Klavier-Shootingstar David Fray gibt sein Debüt in Ludwigsburg
und wird bei seinem phänomenalen Bach-Spiel von der für ihren brillanten Sound
gerühmten Academy of St Martin in the Fields beflügelt. Seit vielen Jahren im Olymp
der Spitzenmusiker ist Sabine Meyer, die mit Wolfgang Amadeus Mozarts einzigartigem
Klarinettenkonzert ein Repertoire-Highlight interpretiert. Und der Ausnahme-Cellist
Truls Mørk sowie der agile Dirigent Dan Ettinger tun ein Übriges, das Ohr zu erfreuen.
Der Opern-Bestseller »Carmen« vom Theater Freiburg und die spritzig-humorvolle
»Fledermaus« des Badischen Staatstheaters Karlsruhe runden die Reihe ab und versprechen berührende Erlebnisse für alle Sinne.
Im KlassikForum 2 sind zweimal Tanz, eine Oper und drei exquisite, sehr unterschiedlich fokussierte Konzerte vereint: Zur Einstimmung auf die Festtage zaubern
der Deutsche Kammerchor, das kammerorchesterbasel und ein exzellentes Männerquartett mit Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« feierlich-besinnliche
Stimmung ins Forum. Nachdem das Bundesjugendorchester und der Starcellist
Alban Gerhardt das Universum zum Klingen gebracht haben, zelebrieren Simone
Kermes und Vivica Genaux stimmgewaltig und bühnenwirksam die Rivalität zweier
Barock-Diven. Auftakt und Abschluss der Reihe sind dem Tanztheater vorbehalten,
das mit der beliebten Ballettgala der Tanzstiftung Birgit Keil und dem kraftvollvitalen Auftritt der Juniorenkompanie des Nederlands Dans Theater körperliche
Bewegung in die Musik bringt.
8
9
Abonnement KlassikForum 1
Abonnement KlassikForum 2
FR 26. September 2014 | 20 Uhr
Truls Mørk & Junge Deutsche Philharmonie
Werke von Debussy, Lutosławski, Sánchez-Verdú und Strauss
SO 9. November 2014 | 19 Uhr
Ballettgala der Tanzstiftung Birgit Keil
Internationale Tanzstars und junge Talente |
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
S. 38
MO 22. Dezember 2014 | 19 Uhr
Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
Valer Sabadus | Terry Wey | Werner Güra | Matthias Goerne |
Deutscher Kammerchor | kammerorchesterbasel
S. 60
SO 18. Januar 2015 | 19 Uhr
Alban Gerhardt & Bundesjugendorchester
Werke von Dutilleux, Ligeti und Strauss
S. 72
FR 27. März 2015 | 20 Uhr
Simone Kermes & Vivica Genaux
Barocke Rivalitäten – Faustina Bordoni versus Francesca Cuzzoni
S. 96
SA 25. April 2015 | 19 Uhr
Nixe Oper nach »Rusalka« von Antonín Dvorˇák
Junge Oper der Oper Stuttgart | Landesjugendorchester Baden-Württemberg
S. 98
FR 17. Oktober 2014 | 20 Uhr
Sebastian Knauer & Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Werke von Bartók und Mozart
SA 22. November 2014 | 19 Uhr
Carmen von Georges Bizet
Theater Freiburg
SA 31. Januar 2015 | 20 Uhr
David Fray & Academy of St Martin in the Fields
Werke von Bach, Dvorˇák und Suk
DO 12. Februar 2015 | 20 Uhr
Dan Ettinger & Nationaltheater-Orchester Mannheim
Werke von Mahler, Prokofjew und Schostakowitsch
SO 15. März 2015 | 19 Uhr
Die Fledermaus von Johann Strauß (Sohn)
Badisches Staatstheater Karlsruhe
SO 19. April 2015 | 19 Uhr
Sabine Meyer & Württembergische Philharmonie Reutlingen
Werke von Bruckner und Mozart
10
S. 24
S. 28
S. 42
S. 76
S. 80
S. 92
MI 13. Mai 2015 | 20 Uhr
Nederlands Dans Theater 2
»B.R.I.S.A.« von Johan Inger | »Sara« von Sharon Eyal und Gai Behar |
»Left Right Left Right« von Alexander Ekman
S. 109
S. 100
11
Abonnement KlassikForumOpen
Das KlassikForumOpen stößt ein Fenster weit auf in die Welt der Unterhaltung und zeigt,
wie prickelnd auch Klassisches präsentiert werden kann. Das Staatsballett Karlsruhe
bringt Dornröschen glamourös an den Zarenhof, und die spielwütige Simone Kermes
erinnert mit der samtweichen Vivica Genaux in höchsten Tönen an einen barocken
Primadonnenwettstreit. Bei Ennio Marchetto konkurriert gleich ein zigköpfiges StarEnsemble von Tina Turner bis Freddie Mercury miteinander – blitzschnell dreht und
faltet sich der lebende Comicstrip durch die Rock- und Popgeschichte. Die hat auch
Andrew Lloyd Webber erfolgreich geprägt; mit seinem Musical »Sunset Boulevard«
zeigt das Stadttheater Fürth, was es bedeutet, ein Star zu sein.
FR 7. November 2014 | 20 Uhr
Ballettgala der Tanzstiftung Birgit Keil
Internationale Tanzstars und junge Talente |
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
S. 38
SA 29. November 2014 | 20 Uhr
Sunset Boulevard Musical von Andrew Lloyd Webber
nach dem Film von Billy Wilder | Stadttheater Fürth / Euro-Studio
S. 46
DI 13. Januar 2015 | 20 Uhr
Opernstudio Stuttgart
Zum 300. Geburtstag von Niccolò Jommelli
S. 67
FR 27. Februar 2015 | 19.30 Uhr
Dornröschen – Die letzte Zarentochter Ballett von Youri Vámos
Staatsballett Karlsruhe
S. 83
FR 27. März 2015 | 20 Uhr
Simone Kermes & Vivica Genaux
Barocke Rivalitäten – Faustina Bordoni versus Francesca Cuzzoni
S. 96
DO 30. April 2015 | 20 Uhr
Ennio Marchetto
The Living Paper Cartoon
12
S. 104
13
Abonnement Horizonte
Horizonte öffnet den Blick auf Musik aus verschiedenen Erdteilen: Aus Kuba kommen
mit dem Orquesta Buena Vista Social Club® leidenschaftlicher Son, Danzón oder die
Rhythmuswunder Guajira und Cha-Cha-Cha. Der Flamenco ist bei der Andalusierin
Estrella Morente in besten Händen: Sie vereint die frühen Einflüsse ihrer Heimat
Granada mit den neuesten Strömungen im Flamenco so gekonnt, dass der Kritiker der
»New York Times« von der »erstaunlichen Kraft und rhythmischen Kontrolle« der
Sängerin schwärmte. Komponisten aus Deutschland und Frankreich stehen im Zentrum
der Orchestermusik, und auch die vom Reiz des Alters durchdrungenen »Clowns 2 ½«
und »KylWorks« begeistern ganz ohne Worte, nur kraft der Bewegung und der Musik.
FR 26. September 2014 | 20 Uhr
Truls Mørk & Junge Deutsche Philharmonie
Werke von Debussy, Lutosławski, Sánchez-Verdú und Strauss
S. 24
MO 3. November 2014 | 20 Uhr
Estrella Morente
»Autorretrato«. Flamenco-Feuer aus Granada
S. 36
SA 6. Dezember 2014 | 19 Uhr
Tanja Becker-Bender & Christophorus Symphonie Orchester
Werke von Berlioz und Strauss
S. 48
DI 10. Februar 2015 | 20 Uhr
KylWorks
Choreografien von Jirˇí Kylián
S. 78
FR 13. März 2015 | 20 Uhr
Clowns 2 ½ Ein komisch-musikalisches Unternehmen von Roberto Ciulli
und Matthias Flake | Theater an der Ruhr, Mülheim
S. 90
SA 2. Mai 2015 | 20 Uhr
Orquesta Buena Vista Social Club®
»Adiós Tour«
14
S. 106
15
Abonnement-Vorteile
Günstige Preise
Sie sparen erheblich gegenüber dem Normalpreis.
TheaterForum
(5 Termine)
TanzForum
(7 Termine)
KlassikForum 1
(7 Termine)
KlassikForum 2
(6 Termine)
KlassikForumOpen
(6 Termine)
Horizonte
(5 Termine)
Jugend-Abo
(6 Termine) > 5 € pro Vorstellung
Familien-Abo
(6 Termine) > 50 % und mehr
30 %
Zusätzliche Einzelkarten billiger buchen
Sie erhalten auf alle Veranstaltungen des Spielzeitheftes eine Ermäßigung von 20 Prozent, sofern diese nicht Teil der gebuchten
Abonnement-Reihe sind.
Die Anzahl der ermäßigten Karten ist auf die Zahl der abonnierten
Plätze begrenzt. Familien- sowie Jugend-Abonnements sind von
diesem Angebot ausgenommen. Der Verkauf der reduzierten Einzelkarten erfolgt
ausschließlich über das Abonnement-Büro.
20 %
Wahl-Abonnement
Einmal pro Saison tauschen
Sie können kurzfristig eine Ihrer Abonnement-Vorstellungen nicht besuchen?
Kein Problem! Einmal in der Spielzeit haben Sie die Möglichkeit zu tauschen.
Gegen eine Gebühr von 5,– € stehen alle Veranstaltungen der laufenden Spielzeit
als Ersatz zur Verfügung.
Sie möchten eine Spielzeit lang Kultur erleben, sich aber nicht für eine Sparte entscheiden? Dann buchen Sie doch mit dem flexiblen Wahl-Abonnement quer durch
alle Genres.
Ausweis übertragen
Sie können Ihre Plätze verschenken, da der Abonnement-Ausweis frei übertragbar ist.
Sie stellen sich Ihren ganz persönlichen Spielplan mit mindestens 6 Veranstaltungen
der Spielzeit 2014 / 2015 zusammen und erhalten eine Ermäßigung von 20 Prozent
auf den Normalpreis. Dabei können Sie bei jeder Veranstaltung unterschiedliche
Sitzplätze und Preiskategorien wählen. Sie schließen das Wahl-Abonnement nur für
eine Spielzeit ab und müssen nach Ablauf derselben nicht kündigen.
Früher buchen
Sie haben bis Ende Juni ein exklusives Vorkaufsrecht auf alle Veranstaltungen.
20 %
Einfach Platz nehmen
Sie haben Ihren reservierten Abonnement-Platz und müssen weder an der Kasse
anstehen noch schriftlich oder telefonisch Karten bestellen.
Immer aktuell informiert
Sie erhalten kostenfrei das Spielzeitheft und werden vorab über die Veranstaltungen informiert.
16
17
30 €
pro Kind
18
50 %
auf den
Normalpreis
30 €
Familien-Abonnement
Jugend-Abonnement
Das Abonnement für die ganze Familie führt in Klangräume, Tanzwelten und
Geschichten. Eine kurzweilige und bereichernde Entdeckungstour zum günstigen
Preis von 5 € pro Kind und Vorstellung sowie einer Ermäßigung von 50 Prozent
für maximal zwei begleitende Erwachsene. Das Abonnement eignet sich für Zuhörer
und Zuschauer ab 9 Jahren.
Das Jugend-Abonnement bietet wunderbare Möglichkeiten, die Facetten des ForumProgramms kennenzulernen. Theaterstücke verblüffen mit frischem Zugriff, junge
Musiker und Tanzensembles mit Begeisterung und Power. Auch in dieser Spielzeit
ist die Kulturreise um die Welt eine lohnende Sache – und das nicht nur wegen des
günstigen Preises von 30 € für »Junge Besucher«.
FR 17. Oktober 2014 | 20 Uhr
Sebastian Knauer & Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Werke von Bartók und Mozart
FR 24. Oktober 2014 | 19 Uhr
Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare
Badisches Staatstheater Karlsruhe | Daniel Pfluger, Regie
SA 6. Dezember 2014 | 19 Uhr
Tanja Becker-Bender & Christophorus Symphonie Orchester
Werke von Berlioz und Strauss
SA 6. Dezember 2014 | 19 Uhr
Tanja Becker-Bender & Christophorus Symphonie Orchester
Werke von Berlioz und Strauss
SA 20. Dezember 2014 | 17 Uhr
BACHBEWEGT! Getanztes Weihnachtsoratorium
Schüler aus Ludwigsburger und Stuttgarter Schulen |
Gächinger Kantorei Stuttgart | Bach-Collegium Stuttgart
DI 27. Januar 2015 | 20 Uhr
New_Visions Inszenierung des vierten Studienjahres Regie
der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
FR 27. Februar 2015 | 19.30 Uhr
Dornröschen – Die letzte Zarentochter Ballett von Youri Vámos
Staatsballett Karlsruhe
DO 19. März 2015 | 19 Uhr
twenty.fifteen
Hip-Hop, Breakdance, African, Theater, Musik und Video
Eine Produktion von KUENDA
FR 27. März 2015 | 20 Uhr
Simone Kermes & Vivica Genaux
Barocke Rivalitäten – Faustina Bordoni versus Francesca Cuzzoni
SA 25. April 2015 | 19 Uhr
Nixe Oper nach »Rusalka« von Antonín Dvorˇák
Junge Oper der Oper Stuttgart | Landesjugendorchester Baden-Württemberg
SA 25. April 2015 | 19 Uhr
Nixe Oper nach »Rusalka« von Antonín Dvorˇák
Junge Oper der Oper Stuttgart | Landesjugendorchester Baden-Württemberg
DI 12. Mai 2015 | 20 Uhr
Nederlands Dans Theater 2
»B.R.I.S.A.« von Johan Inger | »Sara« von Sharon Eyal und Gai Behar |
»Left Right Left Right« von Alexander Ekman
19
LITHERALUMA
Agnes
von Peter Stamm
Geschichten aus dem Wiener Wald
von Ödön von Horváth
Zur Aufführung des Badischen
Staatstheaters Karlsruhe
am 11. November 2014
Klasse 10 bis 12
Zur Aufführung des
Deutschen Theaters Berlin
am 7. März 2015
Klasse 10 bis 12
»Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.« Peter Stamms Roman »Agnes« wirft
eine ganze Reihe von Fragen auf: Warum
töten Autoren ihre Figuren? Wie gelangen
diese in Geschichten? Und wie entsteht
eigentlich Literatur? Sandra Potsch, wissenschaftliche Volontärin, zeigt Beispiele aus
dem Literaturmuseum der Moderne und
erarbeitet in einem Leseseminar verschiedene Aspekte der Erzähltheorie.
Ödön von Horváths 1931 uraufgeführtes
Volksstück lebt von der Demaskierung
einer nur scheinbar friedlichen Wirklichkeit im Wien der Ersten Republik. Auch
Autoren wie Arthur Schnitzler, Thomas
Bernhard, Peter Handke und Elfriede
Jelinek stellen in ihren Texten immer
wieder die bissige Frage nach den verdrängten Geschichten im österreichischen
Alltag und dem Leben hinter der verträglichen Fassade. Thomas H. Schmidt,
wissenschaftlicher Volontär, lädt dazu ein,
anhand von Exponaten aus dem Literaturmuseum der Moderne und mit Textbeispielen der österreichischen Autoren die
Alltagskritik Horváths und die Aktualität
seines Schreibens zu entdecken.
Literatur, Museum und Theater für Schulklassen
Vor Ort sieht man mehr, liest anders: Das Literaturarchiv Marbach und die dazugehörigen Museen, das Schiller-Nationalmuseum und das Literaturmuseum der Moderne,
sind ein in Deutschland einmaliger Ort. Wer sie aufsucht, erlebt hautnah, wie mit
Figuren, Wörtern, Klängen und Bildern fantastische Welten geschaffen werden.
Die Leseseminare für Schulklassen geben Einblick in diesen Zauber und vermitteln
einen neuen Zugang zur Literatur. Scheinbar komplizierte Sachverhalte werden in
anderthalb Stunden unmittelbar verständlich.
Buchbar sind die Leseseminare in den Marbacher Museen jeweils bis zu zwei
Wochen vor und nach der Vorstellung. In Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch
kosten die Seminare 2 € pro Schüler, die Vorstellungen im Forum am Schlosspark
zusätzlich 7 € pro Schüler. Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer erhalten
freien Eintritt.
Anmeldung & Information
museum@dla-marbach.de
Telefon (07144) 848 616
20
In Kooperation mit
21
Spielzeit 2014 / 2015
22
23
KlassikForum 1
Horizonte
Truls Mørk &
Junge Deutsche Philharmonie
FR 26. September 2014 | 20 Uhr
Claude Debussy »La mer«
Witold Lutosławski Konzert für Violoncello und Orchester
José María Sánchez-Verdú »Alqibla«
Richard Strauss »Don Juan« op. 20
Truls Mørk, Violoncello
Junge Deutsche Philharmonie | Lothar Zagrosek, Leitung
Am Pult der Jungen Deutschen Philharmonie den über siebzigjährigen Lothar Zagrosek zu erleben, ist eine musikalische
Sternstunde. Seit fast zwanzig Jahren steht der frühere Generalmusikdirektor der Stuttgarter Staatsoper – neben seiner Arbeit
mit den weltweit bedeutendsten Orchestern – der Jungen
Deutschen Philharmonie als Ehrendirigent und Künstlerischer
Berater zur Seite. Doch das Programm im Jubiläumsjahr des
studentischen Spitzenorchesters beweist: Ihre Zusammenarbeit
ist so innovativ und frisch wie eh und je.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Bei allen Werken steht das Spiel mit konträren Elementen im
Mittelpunkt: Die feinen Übergänge von Licht und Schatten spielen
in Claude Debussys klangfarblichem Meisterwerk »La mer« eine
ebenso entscheidende Rolle wie in »Alqibla«, der sinnlichen, mit
ungeheurer Leichtigkeit punktenden Komposition des Andalusiers
José María Sánchez-Verdú, die im Jahr 2000 von Zagrosek und
der Jungen Deutschen Philharmonie uraufgeführt wurde. Ein
Wechselspiel ganz anderer Art zeichnet sich im Cellokonzert des
Polen Witold Lutosławski ab. Solist ist der Norweger Truls Mørk,
einer der zurzeit musikalisch potentesten und in puncto klanglich
differenzierter Gestaltung fabelhaftesten Cellisten, der das Konzert
noch mit Lutosławski selbst erarbeitet hat. Mal im Einklang und
mit samtig einschmeichelnden Tönen, mal kämpferisch und aufbegehrend, tritt er als Individuum dem Orchesterkollektiv gegenüber.
Und Richard Strauss’ Tondichtung »Don Juan« ist von einer
in sinnenfreudiger Diesseitigkeit schwelgenden Persönlichkeit
inspiriert, die ihre Licht-, aber auch ihre Schattenseiten hat.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
24
25
Kibbutz Contemporary
Dance Company
DO 9. / FR 10. / SA 11. Oktober 2014 | jeweils 20 Uhr
SO 12. Oktober 2014 | 15 Uhr
MO 13. / DI 14. / MI 15. Oktober 2014 | jeweils 20 Uhr
If At All
Rami Be’er, Choreografie | Volcano Choire, Hildur
Gudnadóttir, Nine Inch Nails, Massive Attack,
Ludovico Einaudi, Ophir Leibovitch u. a., Musik
Kibbutz Contemporary Dance Company
Rami Be’er, Künstlerische Leitung
Die Kibbutz Contemporary Dance Company wurde 1970 von
Yehudit Arnon, einer Überlebenden des Holocaust, im Kibbuz
Ga’aton gegründet und bis 1996 geleitet. Seither macht die choreografische Handschrift des Künstlerischen Leiters Rami Be’er
die Kompanie zu einem weltweit gefragten Kulturbotschafter Israels.
Im Spannungsfeld von Treiben und Schweben, Bersten und
Innehalten scheint die aktuelle Produktion »If At All« Momentaufnahmen menschlicher Beziehungen erkennbar zu machen.
Dabei erzählen der Choreograf und die Tänzer keine Geschichte,
sondern vertrauen vielmehr auf die Ausdruckskraft der reinen
Bewegung. Mal meditativ und introvertiert, mal hochenergetisch
schaffen sie kraftvoll mystische, berührende Bilder mit schroffen
Wechseln, wie sie für die Arbeiten Be'ers charakteristisch sind.
Aber auch das fast unmerkliche Fließen von Bewegungen, Stimmungen und imaginären Räumen beherrscht der Choreograf –
der Bühnenbild, Licht und Kostüme seiner Arbeiten weitgehend
selbst entwirft – mit großer Meisterschaft.
Karten für Mitglieder: 50 I 46 I 40 I 30 €
Karten für Gäste: 65 I 58 I 50 I 33 €
Eine Veranstaltung der
Vorverkauf nur bei der Kulturgemeinschaft Stuttgart
unter www.kulturgemeinschaft.de und (0711) 224 77 20
Nicht im Wahl-Abonnement buchbar | Keine ermäßigten Karten
für Abonnenten
26
27
KlassikForum 1
Sebastian Knauer & Württembergisches
Kammerorchester Heilbronn
FR 17. Oktober 2014 | 20 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595
Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter-Sinfonie«
Sebastian Knauer, Klavier | Württembergisches Kammerorchester Heilbronn | Ruben Gazarian, Leitung
Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und sein
langjähriger Chefdirigent Ruben Gazarian sind ein Garant
für Präzision und sorgsam zusammengestellte, mit viel Herzblut
musizierte Programme. Und auch auf ihr glückliches Händchen
bei der Wahl der Solisten ist Verlass.
Dieses Mal haben sich Dirigent und Orchester für den Pianisten
Sebastian Knauer entschieden, der bereits in über fünfzig Ländern
auf vier Kontinenten konzertiert und mehrere, von der Fachpresse
hochgelobte CDs eingespielt hat. Gemeinsam interpretieren sie
das von ätherischer Schönheit beseelte, aller irdischen Schwerkraft enthobene B-Dur-Klavierkonzert von Wolfgang Amadeus
Mozart. Außer diesem im Todesjahr des Komponisten entstandenen Werk bringt das Orchester seine letzte Sinfonie zu Gehör:
die als Nonplusultra ihrer Gattung geltende, strahlend festliche
»Jupiter-Sinfonie«, die noch einmal Mozarts ganzen musikalischen Kosmos vor dem Hörer aufspannt.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Zwischen diesen beiden Spätwerken erklingt mit der »Musik
für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta« aus dem Jahr
1936 eines der großartigsten Werke des Mozart-Bewunderers
Béla Bartók; eine ungeheuer vitale und farbenfrohe Komposition,
die schon aufgrund ihrer außergewöhnlichen Besetzung und
des zweigeteilten, stereofon platzierten Streichorchesters Seltenheitswert besitzt.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
28
29
TanzForum
Cedar Lake
Contemporary Ballet
DI 21. Oktober 2014 | 20 Uhr
Neues Werk
Emanuel Gat, Choreografie
Tuplet
Alexander Ekman, Choreografie | Mikael Karlson, Musik
Rain Dogs
Johan Inger, Choreografie | Tom Waits, Musik
Cedar Lake Contemporary Ballet
Alexandra Damiani, Künstlerische Leitung
Das in New York beheimatete Cedar Lake Contemporary Ballet
wurde erst 2003 gegründet, ist aber schon nicht mehr aus
der amerikanischen Tanzszene wegzudenken. Wurde in den
USA die Fokussierung der Kompanie auf aktuelle Choreografien
»made in Europe« erst mit Argwohn beobachtet, wird das
Cedar Lake Contemporary Ballet heute für seinen Mut gefeiert.
Bei Gastspielen diesseits des Atlantiks rennt die junge Kompanie
offene Türen ein und erobert die Herzen der Tanzfans im Sturm.
Das war auch in Ludwigsburg so, wo das Ensemble sich mit
Sidi Larbi Cherkaouis »Orbo Novo« vorstellte. Nun kehren die
sechzehn New Yorker mit einem dreiteiligen Abend zurück, der
zeigt, dass sie auch weiterhin am Puls der Zeit tanzen. Nach
dessen Rhythmus fragt Alexander Ekman in »Tuplet« und nimmt
die Körper von sechs Tänzern als Impulsgeber für Klang und
Bewegung. Die rauchige Stimme von Tom Waits bestimmt die
Atmosphäre von »Rain Dogs«; Johan Ingers Tanzstück, prall
an Emotionen und Stimmungswechseln, zeichnet voller Witz
und liebevoller Ironie ein Bild von Menschen, die sich selbst
abhandenkommen. Ein brandneues Stück von Emanuel Gat,
der das Verhältnis von Musik und Tanz ganz neu auslotet, macht
das Vergnügen komplett.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Präsentiert
von
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Ein Sommernachtstraum
FR 24. Oktober 2014
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TheaterForum
Ein Sommernachtstraum
FR 24. Oktober 2014 | 19 Uhr
Ein Sommernachtstraum Komödie von William Shakespeare |
Lieder und Musik von Tobias Gralke und Clemens Rynkowski
Badisches Staatstheater Karlsruhe | Daniel Pfluger, Regie |
Clemens Rynkowski, Musikalische Leitung | Flurin Borg
Madsen, Bühne | Janine Werthmann, Kostüme
Im Wald tobt ein intriganter Liebeskrieg zwischen dem Elfenkönigspaar Titania und Oberon. Dorthin sind Hermia und ihr
geliebter Lysander geflüchtet, nachdem Hermias Vater seine
Tochter zu einer Heirat mit dem ihr unliebsamen Demetrius
zwingen wollte. Doch durch das Verwirrspiel von Puck verlieben
sich plötzlich die Falschen ineinander – oder doch die Richtigen?
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Der junge Regisseur und Körber-Preisträger Daniel Pfluger erzählt einen wilden Sommernachtstraum im Stile eines Musicals:
Die liebestolle Komödie kommt skurril, voller schräger Einfälle
und hochmusikalisch auf die Bühne. Dabei werden die Elfenwelt
und der Wald von einem einzigartigen, fantasievollen Instrumentarium mit zauberhaften Klängen erfüllt. Auch der Text schlägt
neue Sounds an: Poetry Slammer Tobias Gralke schrieb eigens
für diese Produktion Songs über das Menschsein und das
Sichauflehnen-Wollen. Die »Badischen Neuesten Nachrichten«
dazu begeistert: »Seine Gedanken sind mehr als nur romantisch oder nur politisch. Gralkes Prosa ist durchdacht und setzt
ein künstlerisches Ausrufezeichen.«
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 € Junge Besucher 8 €
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Horizonte
Estrella Morente
MO 3. November 2014 | 20 Uhr
Autorretrato. Flamenco-Feuer aus Granada
Estrella Morente, Gesang | José Carbonell »Montoyita«
und José Carbonell Serrano »Monti«, Gitarre | Antonio
Carbonell, Enrique Morente Carbonell »Kiki« und
Angel Gabarre, Palmas und Gesang | Pedro Gabarre
»Popo«, Percussion
»Morente repräsentiert sowohl die Herkunft des Flamenco als
auch seine Zukunft.« The New York Times
Was für eine Stimme, was für eine Ausstrahlung! Estrella Morente
gehört in ihrem Heimatland Spanien zu den Stars. Der Flamenco
wurde ihr in die Wiege gelegt: Der Vater, Enrique Morente, war
ein berühmter Flamenco-Sänger, die Mutter, Aurora Carbonell,
Tänzerin; der Ehemann, ein professioneller Stierkämpfer,
komplettiert diese durch und durch andalusische Biografie.
Ihr Gesang machte Penélope Cruz in Pedro Almodóvars Film
»Volver« zum gefeierten Ereignis. Für ihre wunderbaren Interpretationen wurde Morente, die leidenschaftliche neue Stimme
des Flamenco, bereits mehrfach für den Latin Grammy nominiert,
auch ihr aktuelles Album »Autorretrato«, das sie ihrem kürzlich
verstorbenen Vater widmete. Bei den mit Gitarren-Heroen wie
Paco de Lucía, Tomatito und Pat Metheny eingespielten Stücken
hält sie an simplen und makellosen Songstrukturen fest. Ihr
Gesang ist nicht orthodox; vielmehr verleiht sie dem Geist des
Flamenco mit den Ecken und Kanten ihrer eigenen Persönlichkeit,
ihrem außergewöhnlichen stimmlichen Ausdruck und ihrer
Spielfreude neues Feuer.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 49 | 42 | 35 | 27 | 19 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForumOpen
TanzForum
KlassikForum 2
Ballettgala der Tanzstiftung Birgit Keil
FR 7. November 2014 | 20 Uhr
SA 8. November 2014 | 20 Uhr
So 9. November 2014 | 19 Uhr
Birgit Keil & Vladimir Klos, Künstlerische Gesamtleitung
Internationale Tanzstars | Solisten des Staatsballetts Karlsruhe
Studierende der Akademie des Tanzes Mannheim
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
Wolfgang Heinz, Musikalische Leitung
»Ihrem Ruf folgen die Ballettstars von heute und von morgen
mit einem unverschämt abwechslungsreichen Programm.«
Bietigheimer Zeitung
In ihrer außergewöhnlichen Karriere als Erste Ballerina des
Stuttgarter Balletts durfte Birgit Keil frühzeitig erfahren, wie
wichtig es für den tänzerischen Nachwuchs ist, große Vorbilder
vor Augen zu haben. Stars und aufstrebende Talente gemeinsam
auf die Bühne zu bringen, ist deshalb ihr besonderes Anliegen
bei der Gala der Tanzstiftung.
Zum Fest wird die Gala auch dadurch, dass internationale
Weltstars seit der ersten Stunde mit glanzvollen Auftritten die
Ziele der Tanzstiftung unterstützen. Dies ist aber auch eine besondere Chance für die jungen Stipendiaten, von den Etablierten
zu lernen, sich von ihnen immer wieder zu Höchstleistungen
anspornen zu lassen.
Auch dieses Mal werden ehemalige Stipendiaten, die inzwischen
zu führenden Solisten in bedeutenden Ballettensembles geworden sind, auftreten. Zu ihnen gehört Catherine Franco, die heute
als Muse von Ballettdirektor Jörg Mannes über Hannover hinaus
gefeiert wird.
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Karten 59 | 51 | 42 | 33 | 25 € Junge Besucher 8 €
In Kooperation mit
38
Mit Unterstützung von
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Agnes
DI 11. November 2014 | 20 Uhr
Agnes nach dem Roman von Peter Stamm,
für die Bühne bearbeitet von Christian Papke
Badisches Staatstheater Karlsruhe | Christian Papke,
Regie | Alois Gallé, Bühne und Kostüme
»Die wunderbare Cornelia Gröschel ist in ihrer bewegenden
Mischung von kreatürlicher Liebeshingabe, elfischer Entrückung, emotionaler Kraft und aufwühlender Zerrissenheit
ein Glücksfall.« Badische Neueste Nachrichten
»Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.« So beginnt
Peter Stamms Roman. Im Lesesaal der Public Library in Chicago
wechseln ein Schweizer Sachbuchautor, der über Eisenbahnen
recherchiert, und die junge amerikanische Physikerin Agnes
die ersten Blicke. Schnell kommen sie einander näher. Er ist
fasziniert von ihrem in sich gekehrten Wesen: »Ich bin kein
sehr sozialer Mensch«, behauptet sie von sich. Eines Tages
fordert Agnes ihn auf, ihre Liebesgeschichte aufzuschreiben.
Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zerfließen. Die Fantasie
erhält immer mehr Macht über die Liebesbeziehung, die schließlich zerbricht.
Der Schweizer Autor Peter Stamm hat mit »Agnes« ein brillant
gebautes Gefühlslabor geschaffen, in dem die Mechanismen
von ungestilltem Liebeshunger, gegenseitigen Erwartungen,
Sprachversagen und mangelndem Bekenntnismut analysiert
werden. Die deutschsprachige Erstaufführung des seit 2014
in Baden-Württemberg zur Abitur-Pflichtlektüre gehörenden
Romans fand am Badischen Staatstheater Karlsruhe statt.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Veranstaltungsort Karlskaserne | Hindenburgstraße 29 | Ludwigsburg
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForum 1
Carmen
SA 22. November 2014 | 19 Uhr
Carmen Oper von Georges Bizet | Libretto von
Ludovic Halévy und Henri Meilhac nach der
Novelle des Prosper Mérimée
Theater Freiburg | Fabrice Bollon, Musikalische Leitung |
Rosamund Gilmore, Regie | Nicola Reichert, Ausstattung
Ein bedingungslos liebender, tugendhafter, pflichtbewusster,
aber auch eifersüchtiger Soldat und eine selbstbestimmte, unabhängige Zigeunerin, unmoralisch und stolz, ihre Freiheit über
alles stellend – unterschiedlicher als Carmen und José kann
ein Paar kaum sein. Es ist das Mysterium der Liebe, das sie
einander in die Arme treibt, symbolisiert durch die Blume, die
Carmen José zuwirft. Doch der kurze Moment des Glücks lässt
sich nicht halten. Sosehr José sich bemüht, die Zigeunerin zu
binden, sosehr wehrt sich Carmen gegen die Vereinnahmung.
Die fatale Abhängigkeit ist jedoch nicht mehr rückgängig zu
machen, und so stirbt Carmen durch die Hand Josés, während
ihr neuer Liebhaber sich als Torero in der Arena beweist. Ein
Akt der Freiheit – denn lieber scheidet Carmen aus dem Leben,
als dass sie sich einschränken ließe.
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Die in der Handlung thematisierte Unausweichlichkeit der Liebe
und des Todes vermengt sich mit der unvergleichlichen Atmosphäre der spanischen Hitze, die Georges Bizet in einem der
größten Welterfolge der Operngeschichte meisterhaft in seiner
Musik eingefangen hat. Unter dem Dirigat seines mehrfach als
»Dirigent des Jahres« nominierten Generalmusikdirektors Fabrice
Bollon bringt das Freiburger Theaterensemble diesen gleichermaßen spannenden wie erotischen Nervenkitzler betörend sinnlich zum Flirren.
Dauer: ca. 3 Stunden
Karten 49 | 42 | 35 | 27 | 19 € Junge Besucher 8 €
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Kirchenmusik vom Feinsten –
die besondere Konzertreihe in Stuttgart.
MUSiK 13
AM
» Eine Saison mit
kostbarer Kirchenmusik
von Bach bis Smolka
liegt vor uns, freuen
Sie sich darauf! «
Am 15.7.2014
erscheint die neue
Jahresvorschau 2014/2015.
www.musik-am-13.de
Stadtkirche / Lutherkirche S-Bad Cannstatt
Jörg-Hannes Hahn Künstlerische Leitung
Kirchenkreiskantorat Stuttgart, Telefon 0711.54 99 73 75, info@musik-am-13.de
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Senta Berger –
With Shakespeare in Love
SO 23. November 2014 | 16 Uhr
Sonette für »The Dark Lady«
Zum 450. Geburtstag von William Shakespeare
Musik von John Dowland, Anthony Holborne,
Matthew Locke, Henry Purcell u. a.
Senta Berger, Rezitation
Capella Monacensis | Hans Brüderl, Musikalische Leitung
»My Music« nennt William Shakespeare seine »Dark Lady« in
einem der ihr gewidmeten Sonette. Mehr noch: Die Angebetete
musiziert auch selbst, und der Liebende beneidet die Tasten,
die beim Spielen ihre Hände küssen dürfen. Senta Berger, eine
der international erfolgreichen deutschen Schauspielerinnen,
begeistert außer im Kino, auf der Bühne und im TV seit vielen
Jahren mit Rezitationsabenden über Autoren wie Peter Handke,
Ödön von Horváth oder Kurt Tucholsky. Shakespeare fasziniert
die Schauspielerin bereits seit Beginn ihrer Karriere: »Wie kann
ein Mann, der so viele hunderte von Jahren vor mir gelebt hat,
wie kann er meine Gefühle so genau, so wortgewaltig und so
poetisch beschreiben?« Nun macht sich Senta Berger mit den
Sonetten des Meisters aus Stratford-upon-Avon auf die Suche
nach dessen rätselhafter Geliebten, nach »The Dark Lady«.
Die für ihre lebendigen Interpretationen gerühmte Capella
Monacensis flicht die musikalischen Bezüge ins Elisabethanische Zeitalter. Denn der Theatermacher Shakespeare, bei
dessen Bühnenstücken Liebe und Musik oft Hand in Hand
gehen, dürfte vielfach mit der zeitgenössischen Musikszene
in Kontakt gewesen sein. So fügen sich Musik und Worte zusammen zu einem Abend, der das Publikum tief in Shakespeares
Welt eintauchen lässt – auf dass es am Ende wie Herzog
Orsino in »Was ihr wollt« sich wünschen möge: »Wenn Musik
der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!«
Dauer: ca. 3 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForumOpen
Sunset Boulevard
SA 29. November 2014 | 20 Uhr
Sunset Boulevard Musical von Andrew Lloyd Webber
nach dem Film von Billy Wilder
Stadttheater Fürth / Euro-Studio | Heiko Lippmann,
Musikalische Leitung | Gil Mehmert, Regie |
Melissa King, Choreografie
Am Sunset Boulevard steht das Anwesen der Stummfilmdiva
Norma Desmond – einer alten Schachtel, verblendet vom Glanz
der frühen Jahre. Zufällig landet dort der junge, erfolg- und mittellose Drehbuchautor Joe auf der Flucht vor seinen Gläubigern.
Norma engagiert Joe, um ihr Manuskript des berühmten Stummfilms »Salomé« zu überarbeiten, mit dem sie sich ein triumphales
Comeback beim Tonfilm erhofft. Obwohl er zunächst ablehnt,
für die egozentrische Lady zu arbeiten, lässt er sich bald von ihr
aushalten. Als Joe eine Party in Normas Haus verlässt, um mit
seiner Liebe Betty und anderen Kollegen aus der Filmbranche
Silvester zu feiern, nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
Sunset Boulevard ist eine tragische Lovestory und ein Musical
über die Höhen und Tiefen des Filmbusiness, das – spannend
wie ein Psychothriller – intime Einblicke hinter die Kulissen der
Traumfabrik Hollywood gewährt. Andrew Lloyd Webbers OhrwurmMusik schafft dazu emotionale Höhepunkte, die gleichzeitig
zum Lachen und zum Weinen verführen. Nach der Uraufführung
1993 im Londoner West End machte Glenn Close in Amerika
das Musical am Broadway zum Erfolg. Die New Yorkerin Helen
Schneider glänzte dann 1995 in der deutschsprachigen Erstaufführung als liebeshungriges Monster Norma.
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 Junge Besucher 8 €
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Horizonte
Tanja Becker-Bender &
Christophorus Symphonie Orchester
SA 6. Dezember 2014 | 19 Uhr
Richard Strauss
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 8
Hector Berlioz
Symphonie fantastique op. 14
Tanja Becker-Bender, Violine
Christophorus Symphonie Orchester | Patrick Strub, Leitung
Sie stammt aus Stuttgart. Doch zu Hause ist Tanja Becker-Bender
in vielen bedeutenden Konzerthäusern der Welt. Ihr Debüt
beim KlassikForum gibt die für ihre CD-Einspielungen unter
anderem mit dem »Editor’s Choice« des Musikmagazins
»Gramophone« ausgezeichnete Geigerin mit dem durch und
durch romantischen Virtuosenkonzert des gerade mal 18-jährigen Richard Strauss. Sie tut sich dafür mit einem Ensemble
zusammen, das ebenfalls in der Region verwurzelt ist und
als bestes Studentenorchester Süddeutschlands gilt: dem
Christophorus Symphonie Orchester und seinem langjährigen
Leiter Patrick Strub.
Nach der Hommage an Strauss, dessen 150. Geburtstag in diesem
Jahr gefeiert wird, bringt das Orchester jugendlich-frisch und mit
ansteckendem Enthusiasmus den Geniestreich des 27-jährigen
Hector Berlioz, seine »Symphonie fantastique«, zum Klingen.
Die Strauss’schen Klangfarbenmixturen vorwegnehmend, schildert
die effektvoll in Töne gegossene autobiografische »Episode aus
dem Leben eines Künstlers« alle Stadien des Liebens, Begehrens
und der schmerzlichen Eifersucht. Sie endet in den wüsten
Halluzinationen eines Opiumrauschs, in denen der Protagonist
die Geliebte ermordet, selbst hingerichtet wird und zu guter
Letzt auch noch einem Hexensabbat beiwohnt. Bleibt nur eines
zu wünschen übrig: wohlige Gänsehaut!
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
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BILDENDE
KUNST
TANZ
THEATER
JAHRESKURSE
WORKSHOPS
FERIENANGEBOTE
PROJEKTE
VERANSTALTUNGEN
KINDER
JUGENDLICHE
JUNGE ERWACHSENE
KUNSTSCHULE LABYRINTH
IM KUNSTZENTRUM KARLSKASERNE
HINDENBURGSTRASSE 29
71638 LUDWIGSBURG
WWW.KUNSTSCHULE-LABYRINTH.DE
TELEFON 0 71 41 9 10 32 41
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SING mit!
Advents- und Weihnachtsliedersingen
SO 7. Dezember 2014 | 16 Uhr
Ludwigsburger Chöre singen gemeinsam mit dem Publikum
Sinfonieorchester Ludwigsburg | Siegfried Bauer, Leitung
»Das Finale war so schön wie die Bescherung an Heiligabend.«
Ludwigsburger Kreiszeitung
Was macht echte Weihnachtsstimmung aus? Nicht der reich
gedeckte Gabentisch oder der falsche Glitzer, sondern die Lieder,
die schon seit Generationen gesungen werden. Bereits zum
fünften Mal führt Siegfried Bauer nach der Devise »Jeder kann
singen« alle Mitwirkenden im Saal sowie die Chöre und das
Orchester auf der Bühne zu einem energiegeladenen musikalischen Ganzen zusammen. »O du fröhliche«, »Stern über
Bethlehem« oder »Hört der Engel helle Lieder« zaubern ein
besonders festliches, tausendstimmiges Gloria, ein kollektives
Weihnachtswunder, ins Forum.
Bei »SING mit!« sind alle eingeladen, den Spaß am Singen alter
und neuer Advents- und Weihnachtslieder zu spüren. Schon
nach wenigen Strophen setzt das Prickeln ein, das der gemeinsame Rhythmus auslöst. Himmlische Gefühle in der Vorweihnachtszeit sind garantiert. In dulci jubilo, nun singet und seid froh.
Singen für Kinder von 3 bis 8 Jahren
Beim musikalischen Mitmachprogramm
erleben die Kinder spielerisch den Spaß
am Singen.
In Kooperation mit
Stadtverband
der Gesang- und
Musikvereine
Ludwigsburg e.V.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten für beide Veranstaltungen
10 € Erwachsene | 5 € Kinder
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Grupo Corpo
MI 10. Dezember 2014
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TanzForum
Grupo Corpo
MI 10. Dezember 2014 | 20 Uhr
Sem Mim
Rodrigo Pederneiras, Choreografie | Carlos Núñez und
José Miguel Wisnik, Musik
Triz
Rodrigo Pederneiras, Choreografie | Lenine, Musik
Grupo Corpo | Paulo Pederneiras, Künstlerische Leitung
»Stets in Bewegung, stets auf Draht, in einem Tempo, das
den Atem raubt, und mit einer Präzision, die an ein Schweizer
Uhrwerk erinnert.« Neue Zürcher Zeitung
Der Name ist Programm: Wie ein einziger Körper bewegt sich
das Ensemble von Grupo Corpo und holt Brasiliens Tänze von
der Straße auf die Ballettbühne. Im Dialog mit der ausgeprägten
klassischen Technik, über die jeder Tänzer von Grupo Corpo
verfügt, ergibt sich ein unwiderstehlicher Mix.
Dicht dran!
Nach(t)gespräch
Weltweit wird die 1975 gegründete Kompanie für diesen unvergleichlichen Stil gefeiert, der immer das Ganze im Auge behält
und das Ensemble mit weichen Bewegungen zum Pulsieren bringt.
Zu verdanken ist die markante Ästhetik der engen Zusammenarbeit zweier Brüder: Paulo Pederneiras, der die Kompanie von
Beginn an leitet, ist für Bühnenbild und Licht verantwortlich,
sein Bruder Rodrigo ist seit 1978 Choreograf von Grupo Corpo.
Von ihm stammen auch die Stücke, mit denen sich die Brasilianer
in Ludwigsburg in die Herzen des Publikums tanzen werden.
»Sem Mim« (Ohne mich) erzählt zu Musik, die auf galizischportugiesischen Frauenliedern aus dem 13. Jahrhundert basiert,
von Trennung und Wiedersehen. »Triz« ist ganz in Schwarz-Weiß
gehalten und balanciert auf dem schmalen Grat von Grenzsituationen. Dabei wirkt Grupo Corpo immer leicht, heiter, jung
und sinnlich.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
54
Präsentiert
von
55
TheaterForum
Die Wildente
FR 19. Dezember 2014 | 20 Uhr
Die Wildente Schauspiel von Henrik Ibsen
Nationaltheater Mannheim | Elmar Goerden, Regie | Silvia
Merlo und Ulf Stengl, Bühne | Lydia Kirchleitner, Kostüme
Es ist eine geheimnisvolle Welt, diese Dachkammer, mit Kaninchen,
Hühnern und einer angeschossenen, von der vierzehnjährigen
Hedwig gepflegten und abgöttisch geliebten Wildente. Hier oben
ist der Rückzugsort der Ekdals. Die führen ein bescheidenes,
aber glückliches Leben: Während Frau Gina und Tochter Hedwig
mit dem Fotoatelier für den Unterhalt sorgen, bastelt Familienvater
Hjalmar, eigentlich Fotograf, an einer angeblich bahnbrechenden
Erfindung. Dann trifft Hjalmar Ekdal seinen Jugendfreund
Gregers Werle, den Unternehmersohn, wieder. Als Gregers,
ein Idealist und Wahrheitsfanatiker, zur Untermiete bei Familie
Ekdal einzieht, konfrontiert er Hjalmar mit der dunklen Vergangenheit seiner Frau und beschwört im Familienidyll eine
Katastrophe herauf.
Regisseur Elmar Goerden, bereits mehrmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen, stellt intelligent unter Beweis, wie aktuell
Ibsens vor hundertdreißig Jahren entstandenes Stück über unerreichbare Ideale und den Wert von Lüge und Wahrheit sein kann:
Fernab muffig-protestantischer Spießigkeit in der PuppenheimProvinz und ohne moralgestärkten Zeigefinger bereitet er die
»Wildente« mit viel komödiantischer Leichtigkeit und verständnisvoller Menschenliebe zu.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 € Junge Besucher 8 €
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BACHBEWEGT!
SA 20. Dezember | 17 Uhr
BACHBEWEGT! Getanztes Weihnachtsoratorium
Friederike Rademann, Idee, Tanz und Choreografie |
Johann Sebastian Bach, Musik
Es tanzen hundert Schülerinnen und Schüler aus
Ludwigsburg, Stuttgart und der Region | Gesangssolisten |
Gächinger Kantorei Stuttgart | Bach-Collegium Stuttgart
Hans-Christoph Rademann, Leitung
Mit dem Tanzprojekt »BACHBEWEGT!« interpretieren Schülerinnen und Schüler dreihundert Jahre alte Themen. Für diese
Neuentdeckung von Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« bietet die Kunstform Tanz spannende Möglichkeiten:
Junge Menschen erforschen mit Mitteln des Modern Dance,
wie sich Freude und Jauchzen, Fragen und Bitten körperlich
anfühlen; sie lernen, wo der Zweifel steckt und wie gemeinschaftliches Tun sinnvoll und sinnlich sein kann.
Angeleitet von Friederike Rademann, früher Solistin im Ballett der
Semperoper Dresden, spielt die Improvisation – das Verwandeln
von im eigenen Körper gespürter Musik in Bewegung – bei dem
Projekt eine genauso wichtige Rolle wie das Erlernen einer bestimmten Choreografie. Durch das Zusammenwirken aller Teilnehmer entsteht ein Kunstwerk, dessen spannende Bilder dem
Betrachter Freiraum für das eigene Sehen lassen.
Wie ausdrucksstark Jugendliche und Profis mit der klassischen
Musik und dem Tanz zusammenkommen können, zeigten
unter anderem der Film »Rhythm Is It!« oder das Hip-HopProjekt »Flying Bach«. Zum umjubelten Vorgängerprojekt von
»BACHBEWEGT!« im letzten Jahr schrieb der Kritiker der
»Cannstatter Zeitung«: »Bach ist modern, Bach lebt – und
Bach belebt unsere jungen Schüler.«
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
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In Kooperation mit
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KlassikForum 2
Weihnachtsoratorium
MO 22. Dezember 2014 | 19 Uhr
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248: Kantaten »Jauchzet,
frohlocket«, »Und es waren Hirten in derselben Gegend«,
»Ehre sei dir, Gott, gesungen«, »Herr, wenn die stolzen
Feinde schnauben«
Valer Sabadus, Sopranus | Terry Wey, Altus |
Werner Güra, Tenor | Matthias Goerne, Bariton
Deutscher Kammerchor | kammerorchesterbasel
Julia Schröder, Violine und Leitung
Brillante Eröffnungschöre, prächtige Pauken- und Trompetenklänge, ergreifend innige Arien: Wie kaum ein anderes Werk gilt
Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« als Symbol
für die festlichsten Tage des Jahres. Mit seiner thematisch wie
emotional überzeitlichen Botschaft hat diese kunstvoll gearbeitete
Komposition auch fast dreihundert Jahre nach ihrer Entstehung
an Eindringlichkeit und Faszination nichts eingebüßt und versetzt die Hörer bereits nach wenigen Takten in eine feierlichbesinnliche Stimmung.
Aus dem sechsteiligen Zyklus interpretiert das exquisite, weltweit
für sein natürlich-lebendiges und virtuoses Musizieren gerühmte
kammerorchesterbasel vier Kantaten, die inhaltlich die Geburt
Jesu bis zum Tag der Heiligen Drei Könige umspannen. Das
Besondere dabei: Die der historischen Aufführungspraxis verbundenen Instrumentalisten präsentieren den weihnachtlichen
Dauerbrenner mit einem rein männlich besetzten Solistenquartett
und schließen sich über diese hervorragenden Sänger hinaus
mit einem der vorzüglichsten Vokalensembles, dem Deutschen
Kammerchor, zusammen. »Jauchzet, frohlocket!«, denn nach
einer kongenialeren Einstimmung auf die Festtage wird man lange
suchen müssen.
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 59 | 51 | 42 | 33 | 25 € Junge Besucher 8 €
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Neujahrskonzert
Berlin Comedian Harmonists
DO 1. Januar 2015 | 16 Uhr
Werke von Georges Bizet, Otto Nicolai, Jacques Offenbach,
Johann Strauß und Franz von Suppé
Elena Fink, Sopran | Minseok Kim, Tenor | Württembergische Philharmonie Reutlingen | Peter Falk, Leitung
Kein Jahreswechsel ohne das traditionelle Neujahrskonzert im
Forum am Schlosspark! Und wie könnte das Jahr besser beginnen als mit diesem musikalischen Muntermacher, der in
die Beine geht, den Kopf leicht macht und das Blut angenehm
in Wallung bringt.
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MO 5. Januar 2015 | 19 Uhr
Best of Berlin Comedian Harmonists
Olaf Drauschke, Ralf Steinhagen, Holger Off, Wolfgang Höltzel und
Philipp Seibert, Gesang | Horst Maria Merz, Klavier
»Der Saal rast. Das sind ja wirklich fünf Klangkörper, die solche Vibrationen, so viel
Glücksgefühl produzieren können, wie es damals die Comedian Harmonists taten.
Standing Ovations.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
In dieser Spielzeit dürfen sich die Zuhörer auf die charmante
Koloratursopranistin Elena Fink freuen. Mit ihren lupenreinen
Spitzentönen und makellosen Registerwechseln wird die an
der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und der
Staatsoper Hamburg gastierende, mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Sängerin ein strahlendes musikalisches Feuerwerk
zünden. Als Duettpartner steht ihr der mit geschmeidigem Tenor
lockende Südkoreaner Minseok Kim zur Seite, der seit 2011
im Ensemble des Staatstheaters Darmstadt singt. Das adäquate
orchestrale Fundament bereitet den beiden Sängern die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von
Peter Falk, die den spritzigen Neujahrsreigen nach guter alter
Sitte mit einem Werk von Johann Strauß krönt. Prosit Neujahr!
Wild ging es zu im alten Ägypten: Dort machte man sich ’nen Schlitz ins Kleid und
tanzte dreiviertelnackt den Shimmy im Zweivierteltakt. Wie die Originale in den Goldenen
Zwanzigern das Publikum mit »In der Bar zum Krokodil« bringen seit 1997 die Berlin
Comedian Harmonists so prominente Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, die
Hamburger Musikhalle oder das Konzerthaus Dortmund zum Ausflippen.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
(inkl. 1 Glas Sekt)
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
»Veronika, der Lenz ist da«, »Schöne Isabella von Kastilien« oder »Mein kleiner grüner
Kaktus« klingen völlig unverbraucht, wenn die einzig rechtmäßige Nachfolgetruppe der
erfolgreichsten Boygroup der Zwanzigerjahre singt. Die hohe Virtuosität und ein perfekter
Ensembleklang lassen klassische A-cappella-Hits und aktuelle Songs beim Publikum
zünden. Mit Witz, Charme, Leidenschaft und einem Hauch von Melancholie schaffen
die fünf Sänger und der Pianist eine einzigartige Atmosphäre, die bereits bei ihrem
Debüt das Publikum in den Metropolen Europas verzauberte.
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TheaterForum
»Kunst«
SA 10. Januar 2015 | 20 Uhr
»Kunst« Komödie von Yasmina Reza
Schauspiel Frankfurt | Oliver Reese, Regie | Hansjörg
Hartung, Bühne | Elina Schnizler, Kostüme
200.000 Francs für ein weißes Ölgemälde mit weißen Streifen?
Serge hat sich für diese beachtliche Summe das Bild gekauft. Marc
findet »die weiße Scheiße« unmöglich und versucht auch den
gemeinsamen Freund Yvan auf seine Seite zu ziehen. So entzündet
sich an diesem Kunstwerk ein Streit, der Leben und Beziehungen
der drei Freunde stark verändern wird: Serge verteidigt seinen
Kauf und ist total begeistert, Marc bekämpft die Existenz des
Bildes aufs Heftigste und Yvan steht zwischen den Fronten, will es
sich mit keinem verderben und traut sich nicht, etwas zu sagen.
64
In vierzig Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet,
thematisiert »Kunst« in pointierten Dialogen die Halbwertszeit
von Freundschaften. Wortgewandt führt Yasmina Reza in dieser
bitteren Komödie den Mythos einer Männerfreundschaft vor,
wobei das Bild zum Prüfstein der Freunde, ihrer Gefühle, ihrer
Befindlichkeiten, sogar ihres ganzen Daseins wird. Regisseur
Oliver Reese war Chefdramaturg am Maxim Gorki Theater sowie
am Deutschen Theater Berlin und ist seit 2009 Intendant des
Schauspiels Frankfurt. Er setzt das derzeit weltweit erfolgreichste
Stück mit einem furiosen Schauspielertrio seines hochklassigen
Ensembles in Szene.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 € Junge Besucher 8 €
65
KlassikForumOpen
Opernstudio Stuttgart
DI 13. Januar 2015 | 20 Uhr
Zum 300. Geburtstag von Niccolò Jommelli
Arien und Ensembles aus dreihundert Jahren
Operngeschichte
Josefin Feiler, Sopran | Irma Mihelicˇ, Sopran | Karin
Torbjörnsdottir, Mezzosopran | Thomas Elwin, Tenor |
Dominic Grosse, Bariton | Eric Ander, Bass
Das Opernstudio versammelt die talentiertesten Nachwuchsmusiker, die Gesangsstars von morgen. In dieser Kooperation der
Staatsoper Stuttgart mit der Stuttgarter Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst übernehmen sechs Sängerinnen und
Sänger während einer Opernsaison Partien in Produktionen
der Staatsoper, um Erfahrungen im Alltag eines professionellen
Opernbetriebs zu sammeln, sich auf großer Bühne auszuprobieren und sich optimal auf ihren künftigen Beruf vorzubereiten.
Im festlichen Ambiente der Musikhalle feiern die Studiosi mit
Arien und Ensembles aus drei Jahrhunderten Ludwigsburgs
berühmtesten Komponisten: Niccolò Jommelli. Die Opern des
vor dreihundert Jahren geborenen Künstlers machten die
Residenzstadt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu
einer Metropole der Musik, deren Glanz nach ganz Europa
ausstrahlte, Kunstsinnige wie Giacomo Casanova oder Johann
Wolfgang von Goethe in die Stadt lockte und nachhaltig
beeindruckte.
Veranstaltungsort Musikhalle | Bahnhofstraße 19 | Ludwigsburg
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 26 | 21 | 16 | 11 | 6 € Junge Besucher 8 €
EBERHARDSTRASSE 1
71634 LUDWIGSBURG
TEL. (07141) 910-22 90
MUSEUM@LUDWIGSBURG.DE
WWW.LUDWIGSBURGMUSEUM.DE
GEÖFFNET DI–SO 10–18 UHR
FEIERTAGE GESCHLOSSEN
66
Die Konzertkarte berechtigt zum freien Eintritt in die Sonderausstellung »Applaus! Von Opern und Seifenopern in Ludwigsburg«,
die ab 27. November 2014 im Ludwigsburg Museum zu sehen ist.
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BJM – Les Ballets Jazz de Montréal
SA 17. Januar 2015
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TanzForum
BJM – Les Ballets Jazz
de Montréal
SA 17. Januar 2015 | 20 Uhr
Fuel
Cayetano Soto, Choreografie | Julia Wolfe, Musik
Closer
Benjamin Millepied, Choreografie | Philip Glass, Musik
Harry
Barak Marshall, Choreografie | Tommy Dorsey,
Balkan Beat Box Goran Bregovic´ u. a., Musik
BJM – Les Ballets Jazz de Montréal | Louis Robitaille,
Künstlerische Leitung
»Wann hat man schon das Glück, einer solchen Demonstration
der Erstklassigkeit beiwohnen zu dürfen?« Midi Libre
BJM – Les Ballets Jazz de Montréal sind in Kanada besonders
attraktiv für junge Choreografen. Vitalität und Offenheit prägen die
Kompanie seit ihrer Gründung 1972. Doch seit Louis Robitaille
1998 die Leitung übernahm, greifen BJM begierig aktuelle künstlerische Strömungen auf und formen auf der Basis neoklassischer
Technik inspirierende Tanzvisionen. Sexy, explosiv, originell und
offen für alles: Die Choreografen, die mit den Tänzern von BJM
zusammenarbeiten, wissen um diese Stärken der jungen Kompanie und kennen ihre Offenheit für zeitgenössische Tanzstile.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Der spanische Shootingstar Cayetano Soto schaut mit »Fuel« in eine
Zukunft, die keinen Stillstand mehr duldet. Benjamin Millepied,
neuer Direktor des Pariser Opernballetts, ist durch seine Arbeit
für den Kinohit »Black Swan« einem breiten Publikum bekannt.
Mit seinem in klaren Linien in den Raum gezeichneten Pas de
deux »Closer« gelang ihm eine intime Tanzbegegnung, die durch
atemberaubende Artistik ebenso besticht wie durch zarte Momente. Dritter im Bund ist der kalifornische Tanzmacher Barak
Marshall, der in »Harry« sein Aschenputtel auf so komische
Weise in den Geschlechterkampf schickt, bis ihm Topfdeckel,
Luftballons und Herzen zufliegen.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
70
Präsentiert
von
71
KlassikForum 2
Alban Gerhardt & Bundesjugendorchester
SO 18. Januar 2015 | 19 Uhr
György Ligeti
»Atmosphères«
Henri Dutilleux
Konzert für Violoncello und Orchester »Tout un monde lointain«
Richard Strauss
»Also sprach Zarathustra« op. 30
Alban Gerhardt, Violoncello | Bundesjugendorchester | Mark Albrecht, Leitung
Die deutschlandweit besten Musikerinnen und Musiker im Alter
von fünfzehn bis zwanzig Jahren kommen nach Ludwigsburg, um
voller Elan und taufrisch ihr neu erarbeitetes Programm zu präsentieren. Dabei entführen sie und ihr erstklassiger, regelmäßig am
Pult der Spitzenorchester zu erlebender Dirigent Mark Albrecht
die Hörer in die geheimnisvollen Weiten des Universums.
Zeitlupenartig, gleich unmerklich dahinschwebenden Wolken,
verändern sich die Tonhöhen, Rhythmen und Farben im mystischätherischen Orchestergeflecht von György Ligetis »Atmosphères«;
euphorisch ertönt in Richard Strauss’ musikalischer NietzscheAdaption »Also sprach Zarathustra« mit ihrem Hymnus an
die Sonne die prominente Fanfare, rauschen glühend intensiv
gewaltige Klangkaskaden auf. In Stanley Kubricks Kultfilm »2001:
Odyssee im Weltraum« brachten die beiden Meilensteine der
Musikgeschichte die Atmosphäre ferner Galaxien zum Klingen
und avancierten auf diese Weise endgültig zum Sensationserfolg.
Auch mit dem Cellokonzert »Tout un monde lointain« lässt
Deutschlands jüngstes Spitzenorchester die Hörer in eine ferne
Welt, in den fantasievollen Kosmos des französischen Klangvisionärs Henri Dutilleux, eintauchen. Den Solopart übernimmt
dabei der bereits dreimal mit dem ECHO-Klassik-Preis gekürte
Cellist Alban Gerhardt, der als Teenager selbst Mitglied des
Bundesjugendorchesters war und dem die Fachpresse nicht nur
virtuosen Überschwang und jugendliche Freude am Musizieren
attestiert, sondern auch einen untrüglichen musikalischen Instinkt und eine fesselnde Bühnenpräsenz.
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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German Brass
DO 22. Januar 2015 | 20 Uhr
Around the world
Highlights von Johann Sebastian Bach, Klaus Badelt,
Georg Friedrich Händel, Johann Strauß, Giuseppe Verdi
und Richard Wagner
Matthias Höfs, Uwe Köller, Werner Heckmann und
Christoph Baerwind, Trompete | Alexander ErbrichCrawford, Fritz Winter und Uwe Füssel, Posaune |
Wolfgang Gaag und Klaus Wallendorf, Horn | Stefan
Ambrosius, Tuba | Herbert Wachter, Percussion
»Mit furiosen Tempi wurde den Zuhörern eine Horde
Ohrwürmer eingesetzt.« Augsburger Allgemeine
Sie machen Blech zu Gold – Gold für die Ohren ihres Publikums.
Als Pionier unter den deutschen Blechbläserformationen hat
German Brass von 1974 an die Brass-Bewegung maßgeblich
geprägt. Mit verblüffender Stilsicherheit und stupender Leichtigkeit überschreiten die weltweit gastierenden Bläser mit ihrer
Mixtur aus Klassik, Evergreens und Soundtracks zu Blockbustern
wie »Fluch der Karibik« die unterschiedlichsten Epochen und
Musikrichtungen.
Entscheidenden Anteil am Erfolg der mit vier Trompeten, drei
Posaunen, zwei Hörnern, einer Tuba und Percussion besetzten
Brass-Band haben die maßgeschneiderten Arrangements. Sie
geben den über ebenso viel Feingefühl wie Power verfügenden Bläsern reichlich Gelegenheit, ihre sagenhafte Lippenvirtuosität und lupenreine Intonation, aber auch ihre individuellen
musikalischen Stärken auszuspielen und immer wieder ungeahnte Klangdimensionen zutage zu fördern. Was immer am
Blechbläsersound zu faszinieren vermag, an diesem Abend
wird es dem Publikum geboten.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForum 1
David Fray & Academy of
St Martin in the Fields
SA 31. Januar 2015 | 20 Uhr
Josef Suk
Serenade für Streichorchester Es-Dur op. 6
Johann Sebastian Bach
Konzert für Klavier, Streicher und B.c. d-Moll BWV 1052
Konzert für Klavier, Streicher und B.c. A-Dur BWV 1055
Antonín Dvorˇ ák
Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22
David Fray, Klavier | Academy of St Martin in the Fields
Beim Klavierspielen beugt er sich schon mal gerne so weit über
die Tastatur, dass die Nasenspitze fast seine Finger berührt. Und
es kann durchaus passieren, dass man David Fray bei seinem
facettenreichen, von Kantabilität beseelten und vor Elan vibrierenden Spiel bisweilen auch summen hört. Mit extrovertierten
Show-Attitüden hat dies jedoch nichts gemein. Das würde auch
schlecht zu jenen Kompositionen passen, die in Konzerten rund
um den Globus und in vielfach prämierten CD-Einspielungen
des französischen Shootingstars einen bedeutenden Platz einnehmen: die Klavierwerke Johann Sebastian Bachs, über die
Fray sagt: »Ihre emotionale Qualität, Intensität und Meditation auf
der einen Seite sowie das Jubilieren und der rhythmische Drive
auf der anderen üben auf mich einen ungeheuren Reiz aus.«
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Auch in Ludwigsburg stehen zwei Konzerte des barocken Meisters
auf dem Programm. Für das profunde Fundament sorgt dabei
die 1958 gegründete und ohne Dirigenten arbeitende Academy of
St Martin in the Fields. Das für seinen gleichermaßen brillanten
wie natürlichen Orchesterklang gerühmte Ensemble, dem ein
Rezensent bescheinigte, es gebe jedem Programm »den Kick
eines Energy Drinks«, gilt als Garant für eine dem historischen
Bewusstsein verpflichtete, vom Barock bis zur Romantik souveräne Tongestaltung – was in den hinsichtlich Temperament
und Herkunft so unterschiedlichen Werken des Konzertes eindrucksvoll zur Geltung kommen wird.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 59 | 51 | 42 | 33 | 25 € Junge Besucher 8 €
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»Der aufregendste Bach
seit Jahrzehnten.« Spiegel Online
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TanzForum
Horizonte
KylWorks
DI 10. Februar 2015 | 20 Uhr
Anonymous
Jirˇí Kylián, Choreografie | Anonymus, Musik
14’20’’ – Duett aus 27’52’’
Jirˇí Kylián, Choreografie | Dirk Haubrich, Musik
Fortune Cookies
Jirˇí Kylián, Choreografie | Johann Sebastian Bach und
Mozartband, Musik
Birth-Day
Jirˇ í Kylián, Choreografie | Wolfgang Amadeus Mozart, Musik
KylWorks | Jirˇí Kylián, Künstlerische Leitung
»All ages dance!« Für Jirˇí Kylián, den großen Magier des Balletts,
kennt Tanz keine Altersgrenze. Zum Beweis seiner These hatte
der Choreograf sehr persönliche Stücke mit den Senioren des
Nederlands Dans Theater entwickelt. Entsprechend groß war die
Enttäuschung in der Tanzwelt, als die kleine, aber feine Kompanie
2006 ihre Arbeit aus finanziellen Gründen nicht fortsetzen konnte.
Nun macht Kylián ein Tanzwunder wahr und holt mit »KylWorks«
alte Verbündete und einige der für sie entstandenen Stücke
zurück auf die Bühne. »›KylWorks‹ ist keine Kompanie, es ist
eine Idee«, sagt der Choreograf; die Idee, dass ein Tänzer im
Alter an Ausdruck, Emotionalität und Reife gewinnt. Wie ernst
dem Choreografen sein Anliegen ist, beweist er mit der Uraufführung »Fortune Cookies«, die eigens für »KylWorks« entstand.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Von den Duetten »Anonymous« und »14’20’’« bis zum wilden,
vom Genie Mozart inspirierten »Birth-Day« kreist dieser Abend um
Kyliáns große Themen: um Liebe und Tod, begleitet von Spaß,
Boshaftigkeit, Tragödie, Verzweiflung und Komödie. »Vielleicht
ist das Leben ja«, fragt Kylián, »nicht mehr als eine Kostümprobe
für etwas Bedeutungsvolleres?«
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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Präsentiert
von
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KlassikForum 1
Dan Ettinger &
Nationaltheater-Orchester Mannheim
DO 12. Februar 2015 | 20 Uhr
Dmitrij Schostakowitsch
Festliche Ouvertüre op. 96
Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique«
Gustav Mahler
Das Lied von der Erde
Edna Prochnik, Mezzosopran | Martin Muehle, Tenor
Nationaltheater-Orchester Mannheim | Dan Ettinger, Leitung
Sie kamen, spielten und siegten! Weniger cäsarisch formuliert:
Das Debüt des Nationaltheater-Orchesters Mannheim und seines
charismatischen Generalmusikdirektors Dan Ettinger gehörte zu
den Höhepunkten der letzten Spielzeit im Forum. Grund genug,
sie erneut ins Forum zu bitten.
Historisch peu à peu rückwärtsblickend, interpretieren sie zunächst Dmitrij Schostakowitschs »Festliche Ouvertüre« aus dem
Jahr 1945 und Sergej Prokofjews 1917 entstandene, heiterunbeschwerte erste Sinfonie. Gekrönt wird das Konzert mit Gustav
Mahlers 1911 uraufgeführtem »Lied von der Erde« – einer Musik
des schmerzlichen Abschieds vom Leben, wie er ergreifender
und plastischer wohl nie in Töne gesetzt wurde. In einer hochexpressiven Sprache, welche die Welt der Spätromantik in
die des Expressionismus überführt, thematisiert Mahlers herzbewegendes Spätwerk das altersmüde Alleinsein, beschwört
mal wehmütig, mal beschwingt ferne Erinnerungen herauf und
schildert mit dramatischem Realismus die Kraft und Beständigkeit der Natur. »Ein großes Lebewohlsagen«, wie der Klangmagier Mahler selbst sein Werk beschrieb, »ein Abschied
von Jugend, Schönheit und Freundschaft.«
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForumOpen
Florian Schroeder
Dornröschen – Die letzte Zarentochter
FR 27. Februar 2015 | 19.30 Uhr
Dornröschen – Die letzte Zarentochter
Youri Vámos, Choreografie | Michael Scott, Bühne und
Kostüme | Pjotr Iljitsch Tschaikowskij, Musik
Staatsballett Karlsruhe | Birgit Keil, Ballettdirektion
Badische Staatskapelle Karlsruhe | Christoph Gedschold,
Musikalische Leitung
FR 20. Februar 2015 | 20 Uhr
Entscheidet Euch!
»Florian Schroeder, der mittlerweile zu den Großen in der
Kabarettszene gehört, gibt den Entertainer der Extraklasse
mit schwarzem Humor.« Der Spiegel
Ausgehen oder zu Hause bleiben? Bier oder Wein? Mieten oder
kaufen? Heiraten oder trennen? Geschüttelt oder gerührt? Jeden
Tag treffen wir hunderttausend Entscheidungen. Da muss man ja
bekloppt werden. Wir leben in der Epoche der Selbstoptimierung.
Alles muss perfekt sein, der Job, das Aussehen, der Partner, die
Freizeit. Wir wollen das größte Eis, aber bitte zum kleinsten Preis.
»Nur wer alle Optionen kennt, kann optimale Entscheidungen
treffen«, so das Mantra unserer Zeit. »Das ist ein Trugschluss«,
weiß Schroeder.
Schroeder bewegt sich virtuos zwischen Kabarett und Comedy,
zwischen Politik und Philosophie. Er beantwortet die ersten
und die letzten Fragen der Menschheit, redet nicht über Probleme,
sondern über Lösungen. Und er verrät dem Publikum die
ultimative Formel, mit der es herausfinden kann, wie lange die
Partnerschaft noch hält.
Veranstaltungsort Musikhalle | Bahnhofstraße 19 | Ludwigsburg
»Ein Fest für Fans des klassischen Balletts.«
Rhein-Neckar-Zeitung
Zwei Geschichten, die Herzen schneller schlagen lassen: Der
ungarische Choreograf Youri Vámos hat das Märchen von Dornröschen mit dem Schicksal der russischen Zarenfamilie verknüpft.
Eine besondere Rolle spielt in seinem Ballett »Dornröschen –
Die letzte Zarentochter« eine junge Frau, die nach einem Selbstmordversuch im Februar 1920 aus dem Berliner Landwehrkanal
gezogen wurde und behauptete, die jüngste Zarentochter,
Anastasia, zu sein.
Aus den bedrohlichen Wirren der russischen Revolution träumt
sich Anastasia voller Sehnsucht zurück in den prunkvollen
Zauber des Zarenhofs. Ein festliches Tableau folgt in dieser Welt
schöner Erinnerungen aufs nächste – dem Tod kann die letzte
Zarentochter trotzdem nicht entkommen.
Vámos, dem großen Geschichtenerzähler unter den zeitgenössischen Choreografen, gelingt mit seinem Kunstgriff eine wunderbare Begegnung zweier Welten. Und wer könnte diese besser mit
Leben füllen als das formidable Tänzerensemble des Staatsballetts Karlsruhe unter seiner Direktorin Birgit Keil, der Vámos
nach »Ein Sommernachtstraum« und »Der Nussknacker – Eine
Weihnachtsgeschichte« bereits zum dritten Mal eine seiner
Klassiker-Neuinterpretationen anvertraut.
Dicht dran!
Einführung 18.45 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Karten 49 | 42 | 35 | 27 | 19 € Junge Besucher 8 €
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
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Dornröschen – Die letzte Zarentochter
FR 27. Februar 2015
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TanzForum
Akram Khan Company
DO 5. März 2015 | 20 Uhr
iTMOi (in the mind of igor)
Akram Khan, Choreografie | Nitin Sawhney, Jocelyn Pook
und Ben Frost, Musik | Farooq Chaudhry, Produzent
Akram Khan Company | Akram Khan, Künstlerische Leitung
»65 Minuten, die aufwühlen und voller unerbittlicher Gewalt
und Wunder sind.« Time Out Sydney
Sein Sinn für spektakuläre Inszenierungen brachte ihm einen
Auftrag für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele
in London, die Tanzwelt hält er seit mehr als fünfzehn Jahren
in Atem: Akram Khan, innovatives Talent der britischen Szene,
ist immer für eine Überraschung gut. Dabei setzt der TänzerChoreograf, dessen Eltern aus Bangladesch stammen, gern
auf das Zusammenspiel von Kulturen und Kunstformen.
Dicht dran!
Nach(t)gespräch
In seiner aktuellen Arbeit gibt der Brite mit seiner Kompanie zur
eigens komponierten Musik von Nitin Sawhney, Jocelyn Pook
und Ben Frost eine bildgewaltige, atemberaubende Antwort
auf Igor Strawinskijs und Waslaw Nijinskijs Jahrhundertstück
»Le sacre du printemps«. Wie gelang es Strawinskij vor hundert
Jahren, die Welt der klassischen Musik so grundlegend zu verändern? Die musikalischen Muster und die Brüche, mit denen
dieser Komponist Gefühle malt, sind das Material für Akram
Khans Reise im Kopf von Strawinskij – eine Reise durch ein
Meer von Assoziationen, um über die Situation des Menschen,
den Umgang mit Konventionen und Freiheiten nachzudenken.
Dauer: ca. 1 Stunde
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
Präsentiert
von
Mit freundlicher
Unterstützung von
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TheaterForum
Geschichten aus dem
Wiener Wald
SA 7. März 2015 | 20 Uhr
Geschichten aus dem Wiener Wald Volksstück von
Ödön von Horváth
Deutsches Theater Berlin | Michael Thalheimer, Regie |
Katrin Lea Tag, Kostüme
»Wir waren lange nicht so tief drunten und so nah bei den
Sternen.« nachtkritik.de
Eine Fleischhauerei, ein Tabakladen, eine Puppenklinik, eine
Handvoll Menschen, die ihre gewohnten Kreise in einer stillen
Straße ziehen. Marianne, die Tochter des Zauberkönigs, soll
den Fleischhauer Oskar heiraten, da dieser ein wohlhabender,
anständiger Mann ist. Doch Marianne zieht es zu Alfred, der
sich bisher durch Frauen und Pferdewetten über Wasser hielt.
Alfred beendet sein Verhältnis zu Valerie, die ihn bisher finanzierte, und Marianne verlässt ihren Vater für ihre große Liebe.
Ein Jahr später bekommen die beiden ein Kind und müssen
erkennen, dass sich ihr Traum von Liebe und Zusammenhalt
nicht erfüllt. Der kleine Leopold wird zu Verwandten aufs
Land gegeben, Marianne versucht sich als Tänzerin, und das
Unglück nimmt seinen Lauf.
Tod und Verlust, Lüge und Enttäuschung bestimmen das Leben
der Horváth’schen Menschen. Sie sind Verlorene in einer ordnungslosen Zeit – und trotz ihrer Bestialität doch seltsam liebenswert
und komisch in ihren Verrenkungen und Verirrungen, in ihrer
Naivität und Liebessehnsucht. Regisseur Michael Thalheimer,
von der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« als »der radikalste
und gescheiteste aller heutigen Theaterpuristen« bezeichnet,
lässt die Figuren auf leerer Bühne in einem leichten, schillernden,
komödiantischen Reigen meisterlich in den Abgrund tanzen.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 € Junge Besucher 8 €
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Horizonte
Clowns 2 ½
FR 13. März 2015 | 20 Uhr
Clowns 2 ½ Ein komisch-musikalisches Unternehmen
von Roberto Ciulli und Matthias Flake
Theater an der Ruhr, Mülheim | Roberto Ciulli, Regie |
Gralf-Edzard Habben, Bühne | Elisabeth Strauß, Kostüme
Es ist der befreiende Blick eines Clowns, mit dem das Theater an
der Ruhr tragikomisch und hochmusikalisch auf das Alter schaut.
Früher wurde das Alter mit Würde und Erfahrungsreichtum
gleichgesetzt. Doch der demografische Wandel in der westlichen
Gesellschaft hat den Blick auf die späten Lebensjahre eines
Menschen verändert: Nicht selten gelten an den Orten, in denen
Menschen häufig die letzte Phase ihres Lebens verbringen, Regeln,
die schon in der Schule galten: Wichtig ist, dass das Ordnungssystem befolgt wird, um das überall vermutete Chaos niederzuhalten. Immer zur selben Stunde wird gegessen, geschlafen,
Gymnastik getrieben und Besuch empfangen – absurd, oder?
Treten nun aber die solchermaßen Beherrschten gleich rotnasigen
Clowns den besserwisserischen Weißclowns – Pflegern, Ärzten
und wohlmeinenden Angehörigen – entgegen, entwickeln sie einen
unwiderstehlich anarchischen Eigensinn und können gegen das
System revoltieren. Poetisch und burlesk zeigt die Mülheimer
Produktion feinnerviges Ciulli-Theater. Das lässt durchaus das
Grauen spüren, das neben enorm komischen Momenten dem
menschlichen Sein innewohnt.
Veranstaltungsort Karlskaserne | Hindenburgstraße 29 | Ludwigsburg
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForum 1
Die Fledermaus
SO 15. März 2015 | 19 Uhr
Die Fledermaus Operette von Johann Strauß (Sohn) |
Libretto von Richard Genée nach Karl Haffners
Bearbeitung der Komödie »Le Réveillon« von
Ludovic Halévy und Henri Meilhac
Badisches Staatstheater Karlsruhe | Justin Brown,
Musikalische Leitung | Lorenzo Fioroni und
Thilo Reinhardt, Regie | Ralf Kaeselau, Bühne
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
»Im Badischen Staatstheater Karlsruhe waren Operettenspezialisten mit viel Liebe zur gekonnten Komik am Werk.«
Badisches Tagblatt
Entgrenzungen der besonderen Art – das ist das zentrale Thema der »Fledermaus«:
Rosalinde gibt sich als ungarische Gräfin aus, ihre Kammerzofe Adele probt als berühmte
Schauspielerin den sozialen Aufstieg und Eisenstein wird zum Marquis. Mit grellem
Maskenspiel versuchen die Protagonisten beim rauschenden Ball des Prinzen Orlofsky,
den Grenzen und Zwängen ihrer sozialen Rollen zu entfliehen – ganz nach dem Motto
des leicht wehmütigen Trinklieds aus dem ersten Akt: »Glücklich ist, wer vergisst,
was doch nicht zu ändern ist.«
Es waren die Operettenerfolge Jacques Offenbachs, die den legendären Wiener Walzerkönig Johann Strauß junior auf die Idee brachten, sich selbst in diesem Genre zu
versuchen. Seine 1874 am Theater an der Wien uraufgeführte »Fledermaus« genießt
noch immer Kultstatus und ist mit ihren spritzigen Melodien und unwiderstehlich
komischen Momenten bis heute das erfolgreichste, aber auch anspruchsvollste Exemplar
der Gattung. Pointiert, mit analytischem Blick und einer guten Portion Humor zeigen
der mehrfach ausgezeichnete Regisseur Lorenzo Fioroni und sein Regie-Kollege Thilo
Reinhardt das realistisch gezeichnete Porträt einer amüsierfreudigen, von allerlei
Sehnsüchten getriebenen bürgerlichen Gesellschaft, die ihre Augen nur allzu gerne
vor der Wirklichkeit verschließt.
Dauer: ca. 3 Stunden
Karten 49 | 42 | 35 | 27 | 19 € Junge Besucher 8 €
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twenty.fifteen
DO 19. März 2015 | 19 Uhr
FR 20. März 2015 | 19 Uhr
twenty.fifteen
Hip-Hop, Breakdance, African, Theater, Musik und Video
Eine Produktion von KUENDA Productions, Antonio Bukhar & Cindy Jänicke
Antonio Bukhar und Olivia Marinoni, Choreografie | Atif Hussein, Regie |
Hope Masike, Kilian Unger, Ronald Kibirige und ProBeatz, Musik |
Antonio Bukhar, Yeukai Zinyoro, Rockey Lionel Tanaka, Kelvin Campbell
und Maylene Chenjerayi, Tanz | Tobias Schulze und Clive Chigubhu, Spiel |
Xaver Böhm, Video
Jugendliche im Jahr 2015, voller Hoffnungen, Erwartungen
und Träume – das ist die Generation »twenty.fifteen«. Virtuell
reisen sie über den ganzen Erdball. Sie leben im Township und
gehen auf Eliteschulen in Harare oder gehören zur deutschen
Mittelschicht oder leben im Brennpunktviertel in München.
Wer sind sie, was wollen sie, was verbindet sie? »twenty.fifteen«
ist Harare, ist München, ist Ludwigsburg, ist überall – und
»twenty.fifteen« ist jetzt.
»twenty.fifteen« erzählt die Geschichte von zwei Jungs, die
beides sind: beste Freunde und Rivalen. Sie kommen aus
unterschiedlichen Verhältnissen und haben viel gemeinsam.
Dennoch geraten sie immer wieder aneinander, wenn es um
ihre Ambitionen, Träume und Weltanschauungen geht. Und
dann ist da noch dieses Mädchen, das die Freundschaft der
beiden Jungs auf eine ganz unerwartete Weise beeinflusst.
Die Künstler treffen sich mit ihren vielfältigen kulturellen und
künstlerischen Backgrounds auf der Bühne. Sie sind selbst Wanderer zwischen den Kontinenten und erzählen eine Geschichte,
die sehr viel mit ihnen zu tun hat, die sie verbindet und zum
Lachen, Denken und Weinen anregt. KUENDA ist ein Kollektiv
von Künstlern aus Simbabwe, Uganda und Deutschland, das
nachhaltige künstlerische Projekte initiiert und durchführt.
KUENDA Productions in Koproduktion mit
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung von
Veranstaltungsort Karlskaserne | Hindenburgstraße 29 | Ludwigsburg
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForum 2
KlassikForumOpen
Simone Kermes & Vivica Genaux
FR 27. März 2015 | 20 Uhr
Barocke Rivalitäten –
Faustina Bordoni versus Francesca Cuzzoni
Ouvertüren, Arien und Duette von Giovanni Bononcini,
Georg F. Händel, Johann A. Hasse, Antonio Lotti,
Giuseppe M. Orlandini und Nicola A. Porpora
Simone Kermes, Sopran | Vivica Genaux, Mezzosopran
Cappella Gabetta | Andrés Gabetta, Violine und Leitung
Den Rivalitäten der Primadonnen Faustina Bordoni und Francesca
Cuzzoni verdankte das Publikum nicht nur gesangliche Hochleistungen, sondern auch eine gehörige Portion Drama. So gerieten
die gefeierten Sängerinnen sich während der letzten Saisonvorstellung von Giovanni Bononcinis Oper »Astianatte« auf der Bühne
derart in die Haare, dass der vor aller Öffentlichkeit ausgetragene
Zwist noch wochenlang die Zeitungen beschäftigte. Den Karrieren
der beiden tat das jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Die
bedeutendsten Opernkomponisten befleißigten sich nun erst
recht, den extravaganten Damen die schönsten und wirkungsvollsten Arien auf den Leib zu schneidern.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Nun schlüpfen zwei der stimmgewaltigsten und bühnenwirksamsten Sängerinnen unserer Zeit, Simone Kermes und Vivica
Genaux, in die Rollen der konkurrierenden, exzentrischen Diven.
Befeuert werden sie bei ihrem musikalischen Duell von der
2010 gegründeten, undogmatisch im flotten, elegant-federnden
Originalklang musizierenden Cappella Gabetta. Bei diesem
amüsanten und wohltönenden Wettstreit, der nebenbei auch noch
mit so mancher Rarität aufwartet, gibt es vor allem einen Gewinner:
das Publikum, das beeindruckend virtuose und vor Leidenschaft
nur so knisternde Arien und Duette der Barockzeit von zwei
hochkarätigen, in puncto Stimmtimbre und Charakter sehr verschiedenen Sängerinnen genießen kann.
Dauer: ca. 2 Stunden
Karten 49 | 42 | 35 | 27 | 19 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForum 2
Nixe
DO 16. / FR 17. April 2015 | jeweils 19 Uhr
MI 22. April 2015 | 18.30 Uhr
DO 23. / SA 25. April 2015 | jeweils 19 Uhr
Nixe Oper für Besucher ab 12 Jahren nach »Rusalka«
von Antonín Dvorˇák | Musik von Antonín Dvorˇák
und Alexandra Holtsch | Text von Jaroslav Kvapil und
Tim Staffel
Junge Oper der Oper Stuttgart | Landesjugendorchester
Baden-Württemberg | Till Drömann, Musikalische Leitung |
Barbara Tacchini, Regie | Jeremias Böttcher, Bühne |
Mascha Schubert, Kostüme
Den Warnungen des Wassermanns zum Trotz wünscht sich die
junge Nixe Rusalka sehnlichst, als Mensch bei den Menschen
zu leben. Durch Zaubermittel verhilft ihr die Meerhexe zu einem
Menschenkörper. Doch der Preis ist hoch, der Spuk zugleich
ein Fluch: Rusalka muss ihre Stimme opfern, und erst die Liebe
eines Mannes verleiht ihr eine Seele. Verrät der Geliebte sie,
wird er mitsamt der Nixe zugrunde gehen. Rusalka ist zu allem
bereit. Mit ihrer Anmut bezaubert sie einen Prinzen. Doch es
gibt keine Sprache, Nixe und Prinz bleiben sich fremd, Liebe und
Menschsein scheitern. Rusalka kann nicht mehr zurück, so
sehr sich der Wassermann und die Schwestern auch nach ihr
sehnen. Das Angebot der Meerhexe, sich das Leben durch den
Mord am Prinzen zu erkaufen, lehnt die Nixe ab. Weil die Liebenden nicht miteinander leben können, bleibt ihnen nur der Tod.
Eigens für diese Produktion werden Teile von Antonín Dvorˇáks
Oper mit Musik von Komponistin und DJ Alexandra Holtsch
sowie Texten von Tim Staffel durchwirkt und zu einer tiefgründigen Jugendoper über Identität und Erwachsenwerden, über
das Verlieren und Wiederfinden der eigenen Seele verwoben.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 | 9 € Junge Besucher 8 €
Eine Produktion von
ORUM AM SCHLOSSPARK
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KlassikForum 1
Sabine Meyer & Württembergische
Philharmonie Reutlingen
SO 19. April 2015 | 19 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 c-Moll
Sabine Meyer, Klarinette | Württembergische
Philharmonie Reutlingen | Ola Rudner, Leitung
Ob »First Lady der Klarinette«, »Solistin von Weltrang und Charme«
oder »Königin des guten Tones« – der Superlative gibt es viele, das
virtuose, lupenreine und herzerwärmende Spiel der WeltspitzenKlarinettistin Sabine Meyer ins rechte Licht zu rücken. Und obgleich die gebürtige Crailsheimerin auch in der Moderne und
der zeitgenössischen Musik zu Hause ist, basiert ihr Ruhm vor
allem auf ihren wegweisenden Interpretationen des klassischen
Repertoires.
Einen prominenten Platz unter diesen Klassik-Highlights nimmt
Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert ein. Doch das
»in Heiterkeit traurige«, im Todesjahr des Komponisten fertiggestellte Werk hat nicht nur im Konzertsaal Furore gemacht.
Und so ist der seelenvolle langsame Satz der Komposition den
Cineasten unter den Konzertliebhabern wohl für immer mit
Robert Redford, Meryl Streep und der Weite des afrikanischen
Nachthimmels verbunden.
Flankiert wird Mozarts Klarinettenkonzert, das einzige für das
von ihm so sehr geschätzte Instrument, von Anton Bruckners
monumentaler Achten, die aufgrund der opulenten Besetzung,
ihrer kraftvoll tosenden Klangflächen und der grandiosen Klimax
des Finales als eine der gewaltigsten sinfonischen Schöpfungen
der Musikgeschichte gilt.
Dicht dran!
Einführung 18.15 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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TheaterForum
Monsieur Chasse oder
Wie man Hasen jagt
DI 28. April 2015 | 20 Uhr
Monsieur Chasse oder Wie man Hasen jagt Komödie von
Georges Feydeau
Theater an der Ruhr, Mülheim | Roberto Ciulli, Regie |
Gralf-Edzard Habben, Bühne | Heinke Stork, Kostüme
Monsieur Duchotel besucht regelmäßig seinen Freund Cassagne
auf dem Land, um zur Jagd zu gehen. Der lebt von seiner Frau
getrennt und verfolgt nur ein Ziel: seine Gattin des Ehebruchs zu
überführen, um sich dann von ihr scheiden zu lassen. Monsieur
Moricet ist Arzt und Freund des Hauses Duchotel. Hinter dem
Rücken seines Freundes begehrt er dessen Frau Léontine, die er
schließlich auch zur Liebesnacht überreden kann. Denn Léontine
musste feststellen, dass ihr Mann weder Hasen noch Kaninchen
nachstellt: Duchotels Freund Cassagne kommt während dessen
Abwesenheit zu Besuch und teilt mit, Duchotel sei noch nie auf
der Jagd gewesen.
Dicht dran!
Einführung 19.15 Uhr
Georges Feydeau, einer der zentralen Autoren des Vaudevilletheaters, treibt mit Verwicklung, Verwechslung, schneller Rede
und situativer Komik die Komödie bis zum Irrsinn an. Roberto
Ciulli geht einen anderen Weg, um die bürgerliche Welt, ihre
doppelte, zerbrochene Moral zu analysieren. Der Mülheimer
Theatermacher nimmt »Nouvelle Vague«-gleich das Tempo aus
der Schnurre raus, schafft mit Stille und mit Pausen zwischen
den Pointen Raum für echte Gefühle und vergrößert so den
Schrecken vor einer Gesellschaft, die sich umlauert, bespitzelt
und gegenseitig ausschnüffelt, anstatt zu lieben und zu leben.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 29 | 24 | 19 | 14 € Junge Besucher 8 €
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KlassikForumOpen
Ennio Marchetto
DO 30. April 2015 | 20 Uhr
The Living Paper Cartoon
»Performance at its best – verrückt, kreativ, entfesselt.«
Time Out, London
Madonna, Cher, Marlene Dietrich, Freddie Mercury, Luciano
Pavarotti, Marilyn Monroe, Prince, Mona Lisa, Udo Lindenberg
und die Biene Maja in einer Show? Ennio Marchetto rast in
Papierkleidern durch die Welt der internationalen Weltstars,
reißt sich eine Ikone nach der anderen vom Leib, knickt, dreht
und falzt, was das Papierzeug hält.
Mit fast acht Millionen Klicks auf YouTube und live in New York,
London oder Arosa gefeiert, braucht der atemlos ausgelassen
parodierende Pantomime für seine zündende Mischung aus
Travestie, Weltklasse-Hits und Papierkunst keine schweren
Roben, keine erdrückenden Perücken, weder zentimeterdicke
Schminke noch meterhohe Showtreppe. Marchettos Kunst lebt
einzig und allein von Papier und Pappe und natürlich von seiner
unnachahmlichen Beobachtungsgabe. Mit dieser Kombination
erweckt der Venezianer seine Stars zum Leben und reißt jedes
Mal aufs Neue das Publikum von den Sitzen. »Theater heute«
zaubert dem lebenden Comicstrip eine Hommage ins Blatt:
»Es ist die Geburt des Theaters aus dem Papier, und sein Erfinder
ist einer, zwei, viele, nacheinander, übereinander, gleichzeitig,
in rasendem Tempo. Ennio Marchetto heißt der Wundermann.«
Dauer: ca. 1 Stunde
Karten 39 | 33 | 27 | 19 € Junge Besucher 8 €
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Horizonte
Orquesta Buena Vista Social Club®
SA 2. Mai 2015 | 20 Uhr
Adiós Tour featuring Omara Portuondo, Eliades Ochoa,
Guajiro Mirabal, Barbarito Torres, Jesus »Aguaje« Ramos
»Sie heizten die Atmosphäre bis zur Atemlosigkeit an.«
The Independent
Ein letztes Mal begeistern die Botschafter der kubanischen Musik
mit ihrem unnachahmlichen Flair und Elan, mit Son und Guajira,
Danzón und Bolero, Cha-Cha-Cha und Rumba. »Wir wollten
unsere traditionelle Musik leben und die Welt damit verzaubern,
und das haben wir auf unseren Touren erreicht. Es war ein
unglaublicher Teil meiner Karriere und meines Lebens«, sagt
die »Buena Vista«-Grande Dame Omara Portuondo, die mit
ihrer sinnlichen Stimme seit über fünfzig Jahren den Sound der
Zuckerrohrinsel prägt. Seinen musikalischen Abschied feiert
das Orchester in Big-Band-Besetzung mit Posaune, Trompete,
Gitarre, Laute, Tres, Piano, Bass, vielstimmiger Percussion
sowie Havannas gefeiertem Son-Sänger Carlos Calunga.
Das Orquesta Buena Vista Social Club® entstand aus jenem
legendären Album von 1997, das Grammy-gekrönt weltweit
ein Megaseller wurde: »Buena Vista Social Club«. Im Line-up
der »Adiós Tour« sind noch einmal die Stars des Albums und
des Films versammelt. Nachdem sie nun sechzehn Jahre
rund um den Erdball gespielt haben, verabschiedet sich das
Orquesta Buena Vista Social Club® mit einer weltweiten Tour.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 59 | 51 | 42 | 33 | 25 € Junge Besucher 8 €
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TanzForum
KlassikForum 2
Musical-Gala 2015
Nederlands Dans Theater 2
SA 9. Mai 2015 | 20 Uhr
SO 10. Mai 2015 | 18 Uhr
DI 12. Mai 2015 | 20 Uhr
MI 13. Mai 2015 | 20 Uhr
Best of 2006 – 2014
B.R.I.S.A.
Johan Inger, Choreografie | Nina Simone und
Amos Ben Tal, Musik
Sara
Sharon Eyal und Gai Behar, Choreografie | Ori Lichtik, Musik
Left Right Left Right
Alexander Ekman, Choreografie | Mikael Karlson &
Alexander Ekman und Johann Strauß, Musik
Kevin Tarte, Zodwa Selele, Janet Chvatal, Marc Gremm
u. a., Gesang | Kreisjugend-Orchester Ludwigsburg |
Roland Haug, Leitung
Mit den Höhepunkten aus den letzten zehn Jahren feiert die
Musical-Gala 2015 eine große Geburtstagsparty: Dass Kevin
Tarte den Grafen von Krolock zum Leben erweckt, Zodwa Seleles
Sister Act himmlisches Vergnügen bereitet sowie Janet und Marc
als Sissi und Ludwig ihre Aufwartung machen – das scheint
schon mal gewiss; aber ob Tina Turner das Forum rockt, George
Gershwin die Bühne zum Steppen bringt, ein Käfig voller Narren
geöffnet wird oder alle Jungs zusammen den Tiger auspacken und
als Rat Pack gratulieren – das ist noch eine Überraschung! Roland
Haug, Dirigent und Erfinder dieser einzigartigen Musical-Gala,
wird wieder seine europaweiten Kontakte nutzen, um ein Programm zusammenzustellen, das es so nur in Ludwigsburg zu
sehen und zu hören gibt: »mit den Stars aus zehn Jahren, noch
bunter als die bisherigen Musical-Galas, noch schneller und
abwechslungsreicher«, so Haug. Das Best-of-Programm mit seinen
speziell für Ludwigsburg geschaffenen Arrangements wird das
Publikum im Forum erneut zum Jubeln bringen: »Danke für
die Lieder!«
Im Zusammenspiel der Musical-Stars mit dem KreisjugendOrchester werden darüber hinaus sicher noch weitere Jubiläumspäckchen geöffnet: Mit sinfonischer Literatur für Blasmusik
oder der Begleitung von Belcanto-Hits aus »La Traviata« oder
»Nabucco« lösen auch die rund achtzig jugendlichen Blasmusiker garantiert große Gefühle und Beifallsstürme aus.
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
Nederlands Dans Theater 2 | Gerald Tibbs, Künstlerische Leitung
Groß ist die Freude auf das Wiedersehen mit dem jungen
NDT-Spross, der auf der Ludwigsburger Bühne zu den Stammgästen gehört. Jede Begegnung mit ihnen erzählt auch vom
Glück, Tänzer zu sein und eine tolle Karriere vor sich zu haben –
so frisch und unverstellt ist der Blick dieser hochmotivierten,
dynamischen Talente auf den Tanz.
Den achtzehn Akteuren im Alter von 17 bis 23 Jahren, die das
NDT 2 aktuell umfasst, stehen alle Türen der Tanzwelt offen.
Denn auch unter NDT-Chef Paul Lightfoot liegt der Akzent auf
erstklassiger Technik und starker Ausdruckskunst; zudem arbeiten
bereits die Jüngsten in Den Haag mit den renommiertesten
Choreografen zusammen. So hat Johan Inger den NDT-Junioren
ein brandneues Stück gewidmet, mit dem er die Themen Aufbruch und Wandel des Einzelnen in einer sich immer schneller
verändernden Gesellschaft untersucht. Mit dem israelischen
Choreografenpaar Sharon Eyal und Gai Behar tauchen sie in eine
Traumwelt ab, deren hypnotischen Sound DJ Ori Lichtik live im
Ballettstudio für sie mixte. Auch Alexander Ekman bringt die
gute Laune des NDT 2 auf einen coolen Nenner: In »Left Right
Left Right« tanzt die junge Truppe auf Fließbändern – und tritt
dabei garantiert nicht auf der Stelle.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Karten 39 | 33 | 27 | 21 | 15 € Junge Besucher 8 €
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Präsentiert
von
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Nederlands Dans Theater 2
DI 12. | MI 13. Mai 2015
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Karten & Service
Sitzpläne
(Änderungen vorbehalten)
Einzelkartenverkauf ab 1. Juli 2014
Kartenvorverkauf
Ticketservice im MIK
Eberhardstraße 1 | 71634 Ludwigsburg
MO bis SO 10 – 18 Uhr
ticketservice@ludwigsburg.de
Gruppenbestellungen für Schulklassen
Beim Besuch von Schulklassen gilt ein Gruppenpreis von 7,– € pro Schüler. Begleitende
Lehrerinnen und Lehrer erhalten eine Freikarte. Bitte kontaktieren Sie zur Bestellung
das Abonnement-Büro.
(07141) 910 3900
MO bis SO 10 – 18 Uhr
oder über
Easy Ticket Service (0711) 2 555 555
MO bis FR 8.30 – 20 Uhr
SA 9 – 16 Uhr
www.forum.ludwigsburg.de
Abendkasse
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor
Veranstaltungsbeginn. Reservierte Karten
sind spätestens eine halbe Stunde vor
Veranstaltungsbeginn abzuholen.
Gebühren
Pro Kartenbestellung wird eine Versandgebühr
von 3,– € (Telefon- und Internetbestellung)
berechnet. Alle Kartenpreise der Veranstaltungen im Spielzeitheft sind inklusive der EasyTicket-Servicegebühr in Höhe von 0,95 €.
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Erworbene Karten sind sofort zu prüfen;
später eingehende Reklamationen können
nicht berücksichtigt werden. Grundsätzlich
sind weder Umtausch noch Rücknahme
von Karten möglich (auch bei Programmoder Besetzungsänderungen).
Gegen Vorlage der LudwigsburgCard
und des Gutscheinheftes erhalten Ludwigsburg
Card
Berechtigte freien Eintritt zu allen
Veranstaltungen in diesem Spielzeitheft.
Einzelne Veranstaltungen können von
dieser Regelung ausgenommen sein.
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SWR2 Kulturservice
SWR2 ist Kulturpartner des Forums am
Schlosspark. Bei allen Veranstaltungen in
diesem Spielzeitheft wird gegen Vorlage
der SWR2 Kulturkarte ein Preisnachlass
von 10 Prozent auf Einzelkarten gewährt.
Einzelne Veranstaltungen können von dieser
Regelung ausgenommen sein.
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Schüler, Auszubildende, Studierende, Wehrund Freiwilligendienstleistende erhalten für alle
Veranstaltungen des Spielzeitheftes Karten zum
Preis von 8,– € im Vorverkauf in den Kategorien
III und IV, an der Abendkasse für alle Plätze
nach Verfügbarkeit. Schwerbehinderte ab
80 Prozent erhalten 50 Prozent Ermäßigung in
allen Kategorien. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Berechtigungsnachweises
beim Kauf.
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LudwigsburgCard
Karten online
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Abonnement-Bestellkarte
Abonnement-Preise 2014 / 2015
Preisgruppe
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TheaterForum
97,–
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45,–
TanzForum
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KlassikForum 1
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130,–
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KlassikForumOpen
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Horizonte
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59,–
Familien-Abo Erwachsene
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Familien-Abo Kids
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Online Abonnements buchen
Wenn gewünschte Preisgruppe vergriffen:
❑ nächsthöhere Preisgruppe
❑ nächstniedere Preisgruppe
❑ jede andere Preisgruppe möglich
Familien-Abonnement
Ich bestelle ab der Spielzeit 2014 / 2015 für ___ Erwachsene und ____ Kids das
Familien-Abonnement in der Preisgruppe ___.
Jugend-Abonnement
Ich bestelle ab der Spielzeit 2014 / 2015 für ___ Jugendliche das Jugend-Abonnement.
Wahl-Abonnement
Ich bestelle für die Spielzeit 2014 / 2015 für ___ Person(en) folgende Veranstaltungen:
*Ermäßigung für Schüler, Auszubildende, Studierende, Wehr- und Freiwilligendienstleistende
www.forum.ludwigsburg.de
❑ A ❑ B ❑ C ❑ D ❑ E ❑ ermäßigt
TheaterForum
TanzForum
KlassikForum 1
KlassikForum 2
KlassikForumOpen
Horizonte
20 Prozent Ermäßigung auf die ausgewählten Veranstaltungen
Abonnement-Büro
Bitte wählen Sie für Ihr Abonnement die
gewünschte Preisgruppe (Seite 113):
ermäßigt*
30,–
Stadt Ludwigsburg
Fachbereich Kunst und Kultur
Sibylle Knauer
Mathildenstraße 29 | 71638 Ludwigsburg
Telefon: (07141) 910 3918
abonnement@ludwigsburg.de
MO bis DO 10 – 12 Uhr
und 13 – 16 Uhr
FR 10 – 12 Uhr
Preisgruppen
Ich bestelle ab der Spielzeit 2014 / 2015
für _____ Person(en) das angekreuzte
Abonnement.
25,–
Jugend-Abonnement
Wahl-Abonnement
mindestens 6 Termine
Abonnement
Datum
Veranstaltung (mindestens 6)
Bequeme Ratenzahlung
Sie können Ihr Abonnement bequem per
Überweisung oder Lastschrift in 2 Raten
zum 1. Oktober und 1. März bezahlen.
Nur im Wahl- und Familien-Abonnement
wird die Rechnung sofort fällig.
Kündigung
Sitzplan
Die bestehenden Abonnements verlängern
sich automatisch um eine weitere Spielzeit,
wenn sie nicht bis zum 30. Juni gekündigt
werden. Das Wahl-Abonnement wird nur für
eine Spielzeit geschlossen und muss nach
Ablauf derselben nicht gekündigt werden.
Bitte markieren Sie den Bereich, in dem Sie
sitzen möchten:
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Abonnement, Familien-Abonnement und
Jugend-Abonnement werden für die ganze
Spielzeit abgeschlossen. Sie verlängern sich,
wenn nicht eine schriftliche Kündigung bis
spätestens zum Ende der jeweiligen Spielzeit
(30. Juni) vorliegt. Das Wahl-Abonnement
wird nur für eine Spielzeit abgeschlossen. Die
Abonnement-Bedingungen werden anerkannt.
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Bitte geben Sie uns auf der Rückseite dieses
Formulars Ihre persönlichen Daten und Ihr
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Abonnement-Bestellkarte
Kooperationspartner 2014 / 2015
Ich buche ab der Spielzeit 2014 / 2015 umseitiges Abonnement:
Name, Vorname, Geburtsdatum
Straße / Nr.
Stadtverband
der Gesang- und
Musikvereine
Ludwigsburg e.V.
PLZ / Ort
Telefon / Fax
So finden Sie uns
E-Mail
Forum am Schlosspark
Stuttgarter Straße 33, 71638 Ludwigsburg
Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind für uns wichtige Kontaktdaten bei unvorhergesehenen
Programmänderungen.
Liebe Besucher,
bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.
Das Forum ist vom Bahnhof in 10 Geh-Minuten
zu erreichen. In nächster Nähe des Forums liegen
Bus-Haltestellen der Linien 421 und 413. Das
Forum ist 5 Minuten vom Residenzschloss und
vom Blühenden Barock entfernt.
SEPA-Basis-Lastschriftmandat*
Parken
Kontoinhaber
IBAN
Bank
BIC
* Ich ermächtige die Stadt Ludwigsburg, wiederkehrende Zahlungen von meinem Konto mittels
SEPA-Lastschrift einzuziehen.
600 Stellplätze stehen auf dem Parkplatz Bärenwiese
gegenüber dem Forum bereit. Bitte beachten Sie, dass
bei Märkten, Messen und Volksfesten in Ludwigsburg
die Parkplätze belegt sein können. Die Parkhäuser
Akademiehofgarage und Rathausgarage befinden sich in
unmittelbarer Nachbarschaft in der Mathildenstraße.
Bitte reisen Sie rechtzeitig an.
Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Stadt Ludwigsburg auf meinem Konto
gezogenen Lastschriften einzulösen.
Team
Leitung Fachbereich Kunst und Kultur:
Wiebke Richert
Künstlerische Leitung: Lucas Reuter
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit |
Künstlerisches Betriebsbüro:
Alexander Frey, Laurence Petit
Karten- und Abonnement-Büro: Sibylle Knauer
Mathildenstraße 29, 71638 Ludwigsburg
Impressum
Herausgeberin: Stadt Ludwigsburg
Fachbereich Kunst und Kultur
Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg
Postfach 249, 71602 Ludwigsburg
Telefon: (07141) 910 0
Redaktion und Texte:
Alexander Frey, Ulrike Heckenmüller,
Annabelle Leschke, Lucas Reuter
Redaktionsschluss: 30. April 2014
Änderungen vorbehalten
Gestaltung: Langenstein Communication GmbH
Friedrichstraße 167, 71638 Ludwigsburg
Druck: RöslerDruck GmbH,
Gmünder Straße 100, 73614 Schorndorf
Auflage: 22.000
Gläubiger-Identifikationsnummer: DE60LB300000071736
Bezeichnung der Forderung: Abonnement-Raten, Zusatzkarten für Abonnenten, Tauschgebühren
Ort / Datum, Unterschrift
Mandatsreferenz-Nummer:
abo-198-
-001
Kunden-Nummer
(Dieses Feld wird vom Abonnement-Büro ausgefüllt)
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Fotohinweis
Arno Declair, S. 4, 88 | Jean-Louis Fernandez, S. 7, 87 |
Bundesjugendorchester, S. 8 | Christian Ruvolo, S. 10 |
Sim Canetty-Clarke / Hyperion Records, S. 11, 72 |
Jochen Klenk, S. 12, 18, 35, 38, 84 / 85 | Hans
Speekenbrink, S. 15 | Paula Lobo, S. 16 | Rahi Rezvani,
S. 19, 110 / 111 | Felix Grünschloss, S. 21, 40 | Falk
von Traubenberg, S. 22 / 23, 32 / 33, 35, 92 / 93 |
Morten Krogvold and Virgin Classics, S. 25 | Uri Nevo,
S. 26 | Steven Haberland, S. 29 | Christopher Dugen,
S. 30 | Gregori Civera, S. 36 | Maurice Korbel, S. 43 |
Carpe Artem, S. 45 | Iko Freese / drama-berlin.de,
S. 47 | Uwe Arens, S. 48 | José Luiz Perderneiras,
S. 52 / 53, 55 | Hans Jörg Michel, S. 56, 80 | Holger
Schneider, S. 59 | Arne Schultz / Marco Borggreve,
S. 60 | Christian Flierl, S. 61 | Elena Fink, S. 62 |
Berlin Comedian Harmonists, S. 63 | Birgit Hupfeld,
S. 64 / 65 | Martin Sigmund / Shirley Suarez / Maximilian
van London / Elin Ander / Lars Bryngelsson, S. 67 |
Benjamin von Wong, S. 68 / 69, 71 | Peter Adamik /
German Brass, S. 74 / 75 | Paolo Roversi / Virgin Classics,
S. 77 | Jirˇí Kylián, S. 79 | Frank Eidel, S. 82 | Andreas
Köring, S. 90, 103 | Penny Yon & KUENDA Productions,
S. 94 | Christian Steiner / Jörg Strehlau, S. 97 | Mark
Atwell, S. 98 | Thomas Rabsch, S. 100 | Manuel
Bergamin, S. 105 | Alejandro Gonzales, S. 106 | Frank
Stefan Kimmel, S. 108
Wir danken den Künstleragenturen, Fotografen und
allen, die Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben.
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Spielzeit 2014 / 2015
September 2014
Februar 2015
Truls Mørk &
FR 26.
Junge Deutsche Philharmonie
DI 10. KylWorks
DO 12.
Oktober 2014
FR 17.
Sebastian Knauer &
Württ. Kammerorchester Heilbronn
DI 21. Cedar Lake Contemporary Ballet
FR 24. Ein Sommernachtstraum
Dan Ettinger &
Nationaltheater-Orchester Mannheim
FR 20. Florian Schroeder
FR 27. Dornröschen – Die letzte Zarentochter
März 2015
DO 05. Akram Khan Company
November 2014
SA 07. Geschichten aus dem Wiener Wald
MO 03. Estrella Morente
FR 13. Clowns 2 ½
FR 07.
Ballettgala
SA 08.
der Tanzstiftung Birgit Keil
SO 09.
SO 15. Die Fledermaus
DI 11. Agnes
DO 19.
twenty.fifteen
FR 20.
FR 27. Simone Kermes & Vivica Genaux
SA 22. Carmen
SO 23.
Senta Berger –
With Shakespeare in Love
SA 29. Sunset Boulevard
Dezember 2014
April 2015
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17.
Nixe
22.
Junge Oper Stuttgart
23.
25.
SA 06.
Tanja Becker-Bender &
Christophorus Symphonie Orchester
SO 19.
Sabine Meyer & Württembergische
Philharmonie Reutlingen
SO 07.
SING mit!
Advents- und Weihnachtsliedersingen
DI 28.
Monsieur Chasse oder
Wie man Hasen jagt
MI 10. Grupo Corpo
DO 30. Ennio Marchetto
FR 19. Die Wildente
SA 20. BACHBEWEGT!
MO 22. Weihnachtsoratorium
Januar 2015
DO 01. Neujahrskonzert
MO 05. Berlin Comedian Harmonists
Mai 2015
SA 17. BJM – Les Ballets Jazz de Montréal
Alban Gerhardt &
SO 18.
Bundesjugendorchester
DO 22. German Brass
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St Martin in the Fields
Unsere Schranklösungen sind exakt auf Ihre Raumsituation und
Ihren persönlichen Stil zugeschnitten. Zusammen mit den cleveren
Aufbewahrungsideen sorgt das dafür, dass Sie Ihr Schrank auch
mit geöffneten Türen begeistern wird.
SA 02. Orquesta Buena Vista Social Club®
SA 09.
Musical-Gala 2015
SO 10.
DI 12.
Nederlands Dans Theater 2
MI 13.
SA 10. »Kunst«
DI 13. Opernstudio Stuttgart
Schränke individuell für Sie
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Horizonte
Schrankstudios
in Ludwigsburg, Schloßstr. 25
Tel. 07141 2422445
in Stuttgart, Paulinenstr. 51
Tel. 0711 67418415
www.der-schrankspezialist.de
Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 10.00 – 13.00
und 14.00 – 18.00
Sa: 10.00 – 16.00 Uhr
3
2014
ORUM AM SCHLOSSPARK
2015
Kartentelefon (07141) 910 3900
www.forum.ludwigsburg.de
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Kunst und Fotos
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