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Bedienungsanleitung ES 7000 - KomMa

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Bedienungsanleitung
Zentralbatteriesystem
ES 7000
Montageanweisung
Alle Arbeiten an der Anlage, wie Installation, Inbetriebnahme und Wartungsarbeiten sind nur durch
autorisiertes Elektro-Fachpersonal durchzuführen (siehe auch DIN VDE 0105 Teil1 und BGV A2)!
1. Auspacken und Aufstellung
Auspacken des Gerätes, Kontrolle auf eventuelle Transportschäden und Vollständigkeit des Zubehörs und Aufstellung
am Montageort. Achtung ! Das Gerät kann bei ausgeschwenkter Tür kopflastig sein.
2. Anschluss der Batterie, Batterieleitungen und Symetrieleitung
Batterie bei entfernten Sicherungen (F1, F2, F4) montieren!
Bei diesen Geräten ist eine Gleichspannung von 216V notwendig d.h. die Batterien müssen in Reihenschaltung
angeschlossen werden! Siehe Anschlussbeispiel und Aufstellskizze.
Batteriesicherungen bleiben bis zur entgültigen Inbetriebnahme entfernt!
Achtung !
- mitgelieferte Polkappen und Zellenverbinder bzw. kurzschlussfestes Kabel verwenden
- polrichtig anschließen (bei Verpolung ertönt ein akustisches Signal)
- Blöcke (18 Stück bei 12V bzw. 36 Stück bei 6V) in Reihe schalten
- Symmetrieleitung für Ladekreisüberwachung an den entsprechenden Batterieblock (Block 09 (-) oder Block 10 (+))
anschließen Æ Mittenspannung (F3)
- Messen der Batteriespannung an den Sicherungen F2/F3/F4 (Batterieseite)
> anliegende Spannungen zwischen F2-F4 ca. 230 V DC d.h. F2-F3 und F3-F4 ca. 115 V DC
3. Anschluss der Verbraucher
Überprüfen Sie die Endstromkreise auf Isolationsfehler und schließen Sie diese polrichtig an die vorgesehenen
Klemmen an (siehe Anschlussplan). Prüfung der Verbraucher auf „DC“ Tauglichkeit (außer BGV, ZAC und ES5000).
4. Anschluss zusätzlicher Netzwächter und eines Meldetableaus
Bei Verwendung zusätzlicher externer Netzüberwachungen, z.B. Power Control, ist folgendes zu beachten:
- die verwendeten Kontakte des Netzwächters müssen potentialfrei sein
- die eingesetzte Brücke zwischen F7-F8 bzw. 02-03 (DCL) entfernen und die Kontakte des Netzwächters anschließen
Mehr Informationen zum Anschluss eines kritischen Kreises (Ruhestromschleife) an das Notlichtgerät entnehmen Sie
bitte den Schaltplänen bzw. den Anschlussbeispielen im Anschlussplan.
Achtung! Die Ruhestromschleife ist potentialbehaftet (24V DC).
Das Einspeisen einer Fremdspannung kann zur Zerstörung der Anlage führen!
Beim Einsatz eines Meldetableaus, z.B. BMT24, ist die entsprechende Verdrahtung zwischen SIBE und Meldetableau
anhand des Anschlussbeispiels (Anschlussplan BMT24) herzustellen.
Bitte beachten Sie, dass die Betriebsspannung für das Meldetableau 24V DC beträgt.
5. Anschluss der Netzleitung
Stellen Sie den Netzanschluss am Gerät bei nicht zugeschaltetem Netz und herausgenommener Netzsicherung F1
(3-poliger Sicherungstrennschalter) her.
Achtung ! Beachten Sie dass eine dreiphasige Einspeisung ohne korrekt aufgelegten Nulleiter auch zur Zerstörung der
Anlage führen kann, da der größte Teil der internen Verbraucher auf 230 V 50 Hz arbeiten.
6. Einschalten des Gerätes
Nach nochmaliger Überprüfung sämtlicher Anschlüsse (Punkte 2-5) kann das Gerät nun eingeschalten werden.
- F2 und F4 bleiben vorerst entfernt
- Betriebsartenwahlschalter (BAS) - oberhalb der Elektronikschranktür - auf Stellung 0 (Ladebetrieb) stellen
- Netz mittels F1 (Sicherungslasttrennschalter) zuschalten Æ Ladeteil und Rechner laufen hoch
Evtl. auftretende Meldungen (Gerät gestört / Sammelstörung / Tiefentladung) sind auf die noch fehlenden
Batteriesicherungen zurückzuführen. In jedem Fall muss aber die grüne LED (Netzbetrieb) leuchten.
7. Zuschalten der Batterie und Herstellung der Betriebsbereitschaft
- Batteriesicherungen F2 und F4 einsetzten und fest anziehen
- mittels „Fehlerrücksetzen“ (im Menü) die im Hauptmenü anstehenden Fehlermeldungen beseitigen
- Betriebsartenwahlschater (BAS) auf Stellung 1 (Betriebsbereit)
- je nach Gerättyp können nun Tagestest, Stromkreisanzahl, Leuchtenanzahl usw. programmiert werden.
- Prüfung der Funktion des internen Memorymoduls Æ sollte keine Funktion gegeben sein, ist ein RESET (Trennen
von Netz und Batterie) der Anlage nötig - siehe hierzu Punkt 8 Das Gerät ist nun im funktionsbereiten Zustand.
8. Abschalten der Anlage (RESET)
Beim Ausschalten der Anlage folgende Reihenfolge beachten.
- den BAS auf 0 (Ladebetrieb) schalten - Vorraussetzung der BAS steht im Menü auf aktiv - Netzschalter F1 ausschalten - es darf nur die LED-Meldung „Netz gestört“ am Gerät leuchten
- Batteriesicherungen F2 und F4 entfernen
Vor dem Wiedereinschalten des Gerätes mindestens 10 Sekunden abwarten.
Wiedereinschalten der Anlage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Bei Nichtbeachtung dieser Reihenfolge kann das Gerät beschädigt werden.
9. Wiederherstellung des Schutzgrades (IP)
Nach Beendigung der Arbeiten an den Kabelein- und ausführungen, ist der Schutzgrad der Anlage wieder herzustellen.
Das heißt, dass alle Kabeldurchführungen fachgerecht zu verschließen sind, und so die Anlage wieder dem
geforderten Schutzgrad entspricht (siehe Typschild).
10. Problemlösung und Hilfe
Bei anstehenden Problemen finden Sie am Ende der Anlagendokumentation eine Hilfsliste zur Fehlerbehebung.
Weiterhin können Sie aber auch Ihren Händler kontaktieren. Eine Telefonnummer hierfür ist in den Unterlagen und
in der gespeicherten Serviceadresse (Menüpunkt Diagnose) hinterlegt.
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES 7000
Netzanschluss / Meldungen / Endstromkreise 01-08
Fehlermeldungen
1)
potentialfrei
Batterie
1 2 3
Gerät
Netz
4 5 6
Betrieb
Betriebsb. Ladung
7 8 9
Zustand
PC 230
24V
24V
Klemme 2 (X30)
Klemme 3 (X30)
Netzeinspeisung
L1 L2 L3 N PE
14
GND -24V
2
5
8
15
RXD
16
3
6
9
GND
17
F6
F5
X02
X01
F1
Batterieanschluss
B-F4
B+F2
Sym
TXD
14
7
4
1
15
1) bei Verwendung des Meldetableaus BMT 24
bitte den Anschlußplan des BMT 24 beachten !
F3
PC 230
X21
Phasen überwachungs relais 2
L1 L2 L3
i.O.
Anschluß externer BAS
(Potential behaftet )
Phasen überwachungs relais 1
L1 L2 L3
gestört
PC Anschluss (Optionen)
Lüfteranschluss (16,17)
(Optionen)
Potentialfrei/einphasig siehe X-Liste
1) Anschlussbeispiel Netzwaechter
32
02
02
30
30
01
03
30
02
31
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
30
K08
30
30
30
37
38
30
K07
36
30
35
K06
30
K05
30
34
37
36
35
K04
30
30
K03
30
K02
30
33
34
33
32
31
Ausgang SKM 4 Kreis 08 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 08(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 4 Kreis 07 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 07(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 3 Kreis 06 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 06(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 3 Kreis 05 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 05(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 2 Kreis 04 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 04(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 2 Kreis 03 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 03(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 1 Kreis 02 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 02(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 1 Kreis 01 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 01(Potential behaftet L3 230V)
03
K01
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 01-08)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
02
X30
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES 7000
Netzanschluss / Meldungen / Endstromkreise 01-08
38
30
(-24V) und Klemme 30 (L3)
42
02
02
40
40
01
03
40
02
41
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
40
K16
40
40
40
47
48
40
K15
46
40
45
K14
40
K13
40
44
47
46
45
K12
40
40
K11
40
K10
40
43
44
43
42
41
Ausgang SKM 8 Kreis 16 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 16(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 8 Kreis 15 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 15(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 7 Kreis 14 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 14(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 7 Kreis 13 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 13(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 6 Kreis 12 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 12(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 6 Kreis 11 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 11(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 5 Kreis 10 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 10(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 5 Kreis 09 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 09(Potential behaftet L3 230V)
03
K09
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 09-16)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
02
X40
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES-7000
Endstromkreise 09-16
48
40
(-24V) und Klemme 40 (L3)
50
51
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
50
K24
50
50
50
57
58
50
K23
56
50
55
K22
50
54
57
56
K21
50
50
55
50
K20
50
50
02
53
54
02
K19
52
50
51
K18
50
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 17(Potential behaftet L3 230V)
03
Ausgang SKM 12 Kreis 24 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 24(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 12 Kreis 23 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 23(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 11 Kreis 22 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 22(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 11 Kreis 21 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 21(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 10 Kreis 20 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 20(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 10 Kreis 19 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 19(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 9 Kreis 18 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 18(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 9 Kreis 17 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 17-24)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
53
52
03
02
K17
01
02
X50
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES-7000
Endstromkreise 17-24
58
50
(-24V) und Klemme 50 (L3)
60
61
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
60
K32
60
60
60
67
68
60
K31
66
60
65
K30
60
64
67
66
K29
60
60
60
65
60
K28
02
60
02
63
64
62
K27
61
60
03
K26
60
01
63
62
03
02
K25
01
02
X60
Ausgang SKM 16 Kreis 32 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 32(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 16 Kreis 31 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 31(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 15 Kreis 30 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 30(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 15 Kreis 29 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 29(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 14 Kreis 28 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 28(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 14 Kreis 27 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 27(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 13 Kreis 26 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 26(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 13 Kreis 25 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 25(Potential behaftet L3 230V)
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 25-32)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES 7000
Endstromkreise 25-32
68
60
(-24V) und Klemme 60 (L3)
72
02
02
70
70
01
03
70
02
71
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
70
K40
70
70
70
77
78
70
K39
76
70
75
K38
70
K37
70
74
77
76
75
K36
70
70
K35
70
K34
70
73
74
73
72
71
Ausgang SKM 20 Kreis 40 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 40(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 20 Kreis 39 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 39(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 19 Kreis 38 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 38(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 19 Kreis 37 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 37(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 18 Kreis 36 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 36(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 18 Kreis 35 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 35(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 17 Kreis 34 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 34(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 17 Kreis 33 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 33(Potential behaftet L3 230V)
03
K33
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 33-40)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
02
X70
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES 7000
Endstromkreise 33-40
78
70
(-24V) und Klemme 70 (L3)
80
81
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
80
K48
80
80
80
87
88
80
K47
86
80
85
K46
80
84
87
86
K45
80
80
85
80
K44
80
80
02
83
84
02
K43
82
80
81
K42
80
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 41(Potential behaftet L3 230V)
03
Ausgang SKM 24 Kreis 48 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 48(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 24 Kreis 47 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 47(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 23 Kreis 46 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 46(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 23 Kreis 45 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 45(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 22 Kreis 44 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 44(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 22 Kreis 43 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 43(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 21 Kreis 42 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 42(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 21 Kreis 41 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 41-48)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
83
82
03
02
K41
01
02
X80
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES-7000
Endstromkreise 41-48
88
80
(-24V) und Klemme 80 (L3)
90
91
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
90
K56
90
90
90
97
98
90
K55
96
90
95
K54
90
94
97
96
K53
90
90
95
90
K52
90
90
02
93
94
02
K51
92
90
91
K50
90
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 49(Potential behaftet L3 230V)
03
Ausgang SKM 28 Kreis 56 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 56(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 28 Kreis 55 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 55(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 27 Kreis 54 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 54(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 27 Kreis 53 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 53(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 26 Kreis 52 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 52(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 26 Kreis 51 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 51(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 25 Kreis 50 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 50(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 25 Kreis 49 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 49-56)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
93
92
03
02
K49
01
02
X90
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät ES 7000
Endstromkreise 49-56
98
90
(-24V) und Klemme 90 (L3)
100
101
Wichtig!!! Potential an Klemme 02
108
107
106
105
104
103
102
03
02
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 57(Potential behaftet L3 230V)
03
101
102
103
104
105
106
107
108
02
02
100
100
100
100
100
100
100
100
Ausgang SKM 32 Kreis 64 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 64(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 32 Kreis 63 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 63(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 31 Kreis 62 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 62(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 31 Kreis 61 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 61(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 30 Kreis 60 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 60(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 30 Kreis 59 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 59(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 29 Kreis 58 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus Kreis 58(Potential behaftet L3 230V)
Ausgang SKM 29 Kreis 57 , Leuchtenanschluss LA/NA/PE
Dauerlicht Ein/Aus gesamt (Kreise 57-64)(Potential behaftet -24V)
Anschluß Netzwächter krit. Kreis (mod.Bereitschaft)
(Potential behaftet -24V)
01
K64
100
K63
100
K62
100
K61
100
K60
100
K59
100
K58
100
K57
01
02
X100
Anschlußbeispiel für Notlichtgerät Es 7000
Endstromkreise 57-64
(-24V) und Klemme 100 (L3)
Anschlußplan BMT 24
zur Verbindung zwischen Sibe und BMT 24
ist Nachrichtenkabel nach VDE 0815 zu verwenden
Bei der Option BAS
Klemme 14,15 X02
(Ladebetrieb/Betriebsbereit)
geschalten über ein BMT
ist unbedingt zu beachten,
Ladebetrieb heißt:es ist
keine Notlichtfunktion
gegeben!
D.h. bei Netzausfall keine
Notbeleuchtung!
3
4
5
6
7
8
9 10 11 12 13 14 15
14
z.B.
(X30)
1)
Anschlußfeld Sibe-Anlage
(auf der Montageplatte im Notlichtgerät)
02 01
X30
15
8
9
7
5
6
4
2
3
2
Anschlußfeld BMT 24
F6
F5
X02
1
1
(unter der Gehäuseabdeckung des BMT 24 (Rückseite))
1)Schaltung eines kompletten Busses z.B.(X30,X40.....)
aber nur sinnvoll wenn Klemme14-15 nicht angeschlossen ist
bei aufgeführtem Beispiel wird bei DS Ein/Aus
gleichzeitig die Betriebsart umgeschaltet
bei ZDCL bzw. Euro-Sibe 7000 wird bei Umschaltung
des BAS (Betriebsartenwahlschalters) auf Ladebetrieb
gleichzeitig das Dauerlicht ausgeschaltet
Anschlußplan BMT 24(reduziert)
zur Verbindung zwischen Sibe und BMT 24
ist Nachrichtenkabel nach VDE 0815 zu verwenden
Bei der Option BAS
Klemme 14,15 X02
(Ladebetrieb/Betriebsbereit)
geschalten über ein BMT
ist unbedingt zu beachten,
Ladebetrieb heißt:es ist
keine Notlichtfunktion
gegeben!
D.h. bei Netzausfall keine
Notbeleuchtung!
3
4
5
6
7
8
9 10 11 12 13 14 15
14
<ODER>
1)
Anschlußfeld Sibe-Anlage
(auf der Montageplatte im Notlichtgerät)
02 01
X30
15
8
9
7
5
6
4
2
3
2
Anschlußfeld BMT 24
F6
F5
X02
1
1
(unter der Gehäuseabdeckung des BMT 24 (Rückseite))
1) Beide anzuschließen ist nicht sinnvoll
bei aufgeführtem Beispiel wird bei DS Ein/Aus
gleichzeitig die Betriebsart umgeschaltet
bei ZDCL bzw. Euro-Sibe 7000 wird bei Umschaltung
des BAS (Betriebsartenwahlschalters) auf Ladebetrieb
gleichzeitig das Dauerlicht ausgeschaltet
Sicherheitsbeleuchtungsanlage EURO-SIBE 7000
INHALT
1.)
2.)
3.)
4.)
4.1.)
4.2.)
4.3.)
4.3.1.)
4.3.2.)
4.3.2.1.)
4.3.2.2.)
4.3.2.2.1.)
4.3.2.2.2.)
4.3.2.2.3.)
4.3.2.2.3.1.)
4.3.2.2.3.1.1.)
4.3.2.2.3.1.2.)
4.3.2.2.3.1.3.)
4.3.2.2.3.1.4.)
4.3.2.2.3.1.5.)
4.3.2.2.3.1.6.)
4.3.2.2.3.1.6.1.)
4.3.2.2.3.1.6.2.)
4.3.2.2.3.1.7.)
4.3.2.2.4.)
4.3.2.2.5.)
4.3.2.2.6.)
4.4.)
4.4.1.)
4.5.)
4.5.1.)
4.5.2.)
4.5.3.)
4.5.4.)
4.5.4.1.)
4.5.4.2.)
4.6)
5.)
5.1.)
5.2.)
5.3.)
5.4.)
5.5.)
5.6.)
5.7.)
6.)
7.)
8.)
9.)
Allgemeines
Mechanischer Aufbau
Elektrischer Aufbau
Beschreibung der Baugruppen und ihrer Funktion
Batterie
Ladeteil mit Iso-Testeinrichtung
Notlichtcomputer
Funktionsbeschreibung
Menüführung
Standardbild
Hauptmenü
Diagnose
Fehlerrücksetzen
Codenummer der Anlage (Paßwort)
Konfiguration
Anzahl Stromkreisbaugruppen
Leuchten pro Stromkreisbaugruppe
Tagestest
Jahrestest
Netzspannung
Notbetrieb Parameter
Mindestzeit Notbetrieb
Aktivierung
Anzahl Slave
Datum Uhr
Kopplung PC
Betriebsartenwahlschalter aktivieren
Drucker
Memory – Modul mit Centronicsschnittstelle
Stromkreisbaugruppenmanager und Stromkreisbaugruppe
Stromkreisbaugruppenmanager
Stromkreisbaugruppe
Dauerschaltung
Bereitschaftslicht
Modifiziertes Bereitschaftslicht
Handrückschaltung
Kritische Kreise
Externe Geräte
Funkuhr
Meldetableau
Lichtbedarfsschaltung BLB
Treppenhauslichtschaltung BLTS
Stromstoßrelais BSSR
PC-Zentralüberwachung RPVS1
Einphasennetzüberwachung BEPÜ
Aufstellen des Gerätes
Elektrischer Anschluß
Inbetriebnahme
Wartung und Service
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 1
1.) Allgemeines
Die Anlage EURO-SIBE 7000 ist ein Sicherheitslichtgerät nach dem Prinzip der Zentralbatterie mit
Stromkreisbaugruppen in 19’’ Technik zur Versorgung der Sicherheitsleuchten bei Netzstörungen mit einer
Batteriespannung 220V (DC). Ein spezieller Notlicht-Computer realisiert alle notwendigen Schalt- und
Überwachungsfunktionen und sorgt für ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Bediencomfort. Durch Einsatz
eines Ladeteils in Einschubtechnik modernster Transistortechnik wird ein durchweg modularer Systemaufbau
sowie eine maximale Batterielebensdauer erzielt. Die Stromkreisbaugruppe beinhaltet zwei Stromkreise, die
mit je 3 A maximal belastet werden kann. Die Kodierung der einzelnen Stromkreise erfolgt durch deren Position
im Einschub. Ein Stromkreisbaugruppenmanager verwaltet maximal 8 Stromkreise, also 4
Stromkreisbaugruppen. Eine solche Einheit besitzt eine eigene DS EIN-/AUS-Schaltung und einen eigenen
kritischen Kreis, der es ermöglicht, diese Gruppe unabhängig von den anderen Gruppen in Notbetrieb zu
versetzen. In einer Analge können maximal 8 Gruppen mit je 8 Stromkreisen verwaltet werden. Anschließbar
sind Glühlampen bzw. rein ohmsche Verbraucher und Leuchtmittel mit EVG. Alle Anlagen dieses
Gesamtsystems lassen sich untereinander über einen seriellen Datenbus vernetzen und es sind maximal 63
Anlagen verwaltbar. Bei Einsatz der zusatzleitungslosen Einzelleuchtenüberwachung lassen sich maximal
4032 Stromkreise bzw. 48384 Leuchten verwalten.
Alle Anlagenkomponenten entsprechen den gültigen VDE- und DIN-Vorschriften.
2.) Mechanischer Aufbau
Das Notlichtgerät EURO-SIBE 7000 besteht aus 2 separaten Gehäuseteilen, die als bauliche Einheit als Wandoder Standschrank lieferbar sind. Die Lackierung erfolgt standartgemäßig mit Strukturlack der Farbe RAL 7032.
Die gesamte Elektronik befindet sich in einem 2-teiligen Elektronikschrank mit großer Sichttür in Form von 19"Einschüben in der Bauhöhe 3HE. Das Anschlußfeld im hinteren Schrankteil dient dem Anschluß des Gerätes
an das Netz sowie der Verbindung zu den Verbrauchern. Hier befinden sich auch die Batteriesicherungen. Der
Baugruppenträger ist in der 180° schwenkbaren Tür des Schrankes befestigt. In ausgeschwenkter Position
wird das Anschlußfeld nicht teilweise verdeckt, sondern ist gut zugänglich. Die Kabeleinführungen können
wahlweise von oben oder hinten vorgenommen werden. Lüftungsöffnungen sorgen für die notwendige
Ventilation. Der Batterieschrank besitzt die gleichen geometrischen Abmessungen wie der Elektronikschrank.
Die Batterie wird auf höhenverstellbaren Flachböden angeordnet. Alle Elektronik- und Batterieschränke lassen
sich als Wand- oder Standschrank einzeln oder miteinander kombiniert aufstellen.
3.) Elektrischer Aufbau
Das Notlichtgerät selbst besitzt neben der Batterie folgende Elektronikkomponenten als 19"- Einschub:
- Ladeteil
- Notlicht-Computer
- Drucker als Option
- Feld für die Stromkreisbaugruppen mit Manager
- Memorymodul mit Centronicsschnittstelle als Option
Als externe optionale Zusatzgeräte sind verfügbar:
- Funkuhr
- Meldetableau
- zusätzliche Dreiphasennetzüberwachungen
- Lichtbedarfsmodul
- Treppenhauslichtschaltung
- Stromstoßrelais
- PC-Zentralüberwachung
- Einphasennetzüberwachung
Diese Komponenten werden nachfolgend beschrieben.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 2
4.) Beschreibung der Baugruppen und ihrer Funktion
4.1.) Batterie
Je nach Anforderung kommen PB- oder NC-Batterien verschlossener oder offener Bauart mit einer
Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren zum Einsatz.
4.2.) Ladeteil mit Iso-Testeinrichtung
Das getaktete Ladeteil als 19"-Einschub 14TE dient der Wiederaufladung der Batterie innerhalb der
vorgeschriebenen Zeit. Es arbeitet nach der IU-Kennlinie mit wahlweiser Intervalladung und
Temperaturkompensation zur Erhöhung der Batterielebensdauer. Die Verbindung zur Rückverdrahtungsplatine
erfolgt über rückwärtige Steckverbinder mit voreilendem Schutzleiterkontakt.Der Ladestrom kann in 2.5 ASchritten der Batterie angepaßt werden, dafür befindet sich auf der Montageplatte jeweils ein Transformator
(TR) und ein Leistungsteil (BLBS). Am Lademodul befindet sich eine Kapazitätsanzeige der Batterie sowie eine
Isolationsüberwachung der Batterie auf Erdschluß. Diese Erdschlußüberwachung kann mittels einer eigenen
ISO- Testeinrichtung auf ihre Funktion überprüft werden.
4.3.) Notlicht-Computer
4.3.1.) Funktionsbeschreibung
Der Notlicht-Computer stellt das Herzstück der Anlage dar. Er wurde eigens für den Einsatz in Notlichtgeräten
entwickelt, und realisiert alle Schalt- und Überwachungsfunktionen. Er besitzt ein eigenes Netzteil und hat sein
Betriebssystem in nichtflüchtigem Speicher.
Er realisiert folgende Funktionen:
- Messung von
* Lade- und Entladestrom der Batterie
* Batteriespannung
* Amplitude der Netzspannung von 3 überwachten Phasen
* Schrank-Innentemperatur
- Anzeige von Betriebswerten, Störungen und sonstigen Meldungen auf grafikfähigem,
hintergrundbeleuchtetem LCD-Display im Klartext
- Anzeige folgender Meldungen über LED
* Netzbetrieb
* Batteriebetrieb
* Netz gestört
* Batteriebetrieb obwohl Netz
* Erhaltungsladespannung außer Toleranz
* Ladeeinrichtung gestört
* Tiefentladung Batterie
* Gerät gestört
* Sammelstörung
- Anzeige von Hilfsmeldungen über LED
* -24V
* +5V
* +12V
* -12V
- Ausgabe folgender potentialfreier Meldungen:
* Anlage betriebsbereit
* Ladebetrieb
* Netzbetrieb
* Batteriebetrieb
* Sammelstörung
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 3
- Programmierung aller anwenderspezifischen Daten über Tastatur an Frontplatte durch bedienerfreundliche
Menü-Führung
- Druckeranschluß für Protokolldrucker
- serielle Schnittstelle für Kommunikation mit weiteren Notlichtgeräten (Slave)
- serielle Schnittstelle für PC-Ankopplung
- Steuerung der Umschalteinrichtungen
- Realisierung des Tiefentladeschutzes 1.Art (Abschaltung der
Verbraucher)
- Tiefentladeschutz 2.Art (Abschaltung der eigenen Stromversorgung: Entladestrom < 10mA)
- Schutz vor unbefugter Benutzung durch numerisches Paßwort
- geregelter 24V-Ausgang für zusätzliche externe Überwachungsgeräte (Netzüberwachungen)
- Fernschalteinrichtung bei Verwendung des zugehörigen Meldetablaeus
- adaptive Stromüberwachung
- Notlichtaktivierung
4.3.2.) Menü-Führung
Für Bedienung und Programmierung der anwenderspezifischen Daten stehen 5
Tasten zur Verfügung:
(↑), (↓ ), (→), (MENÜ ), (TEST)
Diese Tasten besitzen keine Mehrfachfunktionen und die notwendigen Bedienhandlungen werden durch die
Anzeige vorgegeben. Die Hintergrundbeleuchtung verleiht der Anzeige einen für LCD-Anzeigen
ausgezeichneten Kontrast, wodurch auch bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen eine gute Lesbarkeit
gewährleistet ist. Diese Hintergrundbeleuchtung schaltet sich nach 5 Minuten automatisch ab, wenn
zwischenzeitlich keine Bedienhandlung am Gerät vorgenommen wurde. Damit wird der Energieverbrauch
minimiert und der Bildschirm geschont.
4.3.2.1.) Standardbild
Im normalen Netzbetrieb zeigt die Anzeige die Spannung und den Strom der Batterie an, wobei der Ladestrom
ein "+" und ein Entladestrom ein "-" als Vorzeichen hat. Weiterhin wird die Statusinformation "Betriebsbereit",
"Ladebetrieb", “mod. Bereit.“ oder "Störung" ausgegeben und es erscheint die aktuelle Zeit mit Datum. Bei
Betätigung der Taste (Menü) gelangt man ins Hauptmenü. Die weitere Programmstruktur geht aus Bild 4.3.2.
hervor.
Nachfolgend wird hier die Programmstruktur und die Bedeutung der einzelnen Menüs beschrieben.
4.3.2.2.) Hauptmenü
Das Hauptmenü bietet 6 Untermenüs an, die bei Anwahl durch die Tasten (↑) oder (↓) durch einen Farbbalken
markiert werden.
- Diagnose
- Fehlerrücksetzen
- Konfiguration
- Uhr stellen
- Kopplung PC
- BAS (in)aktiv
Durch Betätigen der Taste (→) gelangt man in das angewählte Untermenü, mit der Taste (Menü) erscheint
wieder das Hauptmenü.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 4
4.3.2.2.1.) Diagnose
Diese Menü erlaubt die Anlagendiagnose bei Störungen, die Analyse von Ursachen für Netzausfälle oder teilt
dem Bediener eine Service-Telefonnummer mit.
Folgende Diagnosetypen werden angezeigt:
- Tagestest
- Jahrestest
- Batteriesicherung (nur bei Einsatz von Automaten)
- Slave (weitere Notlichtanlagen, die über eine serielle Schnittstelle miteinander verbunden sind)
- Ladestrom
- Batteriespannung
- Ladeteil
- Tiefentladung
- Netz
- Temperatur (im Schrankinneren)
- vom Hersteller vorprogrammierte Parameter wie:
* Batterieart (NC oder Pb)
* Versorgungszeit
* Service-Telefon und Adresse
Bei Anwahl dieser Diagnosepunkte erfolgt entweder keine Ausschrift (wenn keine Störung anliegt) oder die
Angabe von Datum, Uhrzeit und Grund der Störung.
4.3.2.2.2.) Fehlerrücksetzen
Betriebsmeldungen oder Störungen, die nicht nach VDE gespeichert werden müssen, werden bei
Ursachenbeseitigung automatisch gelöscht, bleiben aber für Diagnose gespeichert und werden erst bei
erneutem Auftreten dieses Fehlers präzisiert. Die Störungen, die nach VDE nur mit Hand rücksetzbar sind (z.B.
"Anlage gestört"), werden in diesem Menü bei Betätigen der Taste (→) zurückgesetzt.
4.3.2.2.3.) Code-Nummer
Wird im Hauptmenü der Programmpunkt "Konfiguration" angewählt, erscheint zunächst dieses Untermenü.
Damit Unbefugte keinen Zugriff zu Systemdaten haben, wird hier der Bediener aufgefordert, ein numerisches
Paßwort einzugeben. Erst dann kann nach Betätigen der Taste (→) zur Konfiguration übergegangen werden.
(Standard 010)
4.3.2.2.3.1.) Konfiguration
Es erscheinen 5 weitere Menüs, die die Anlage entsprechend der Betriebsbedingungen vor Ort Anpassen:
- Tagestest
- Jahrestest
- Anzahl Kreise
- Anzahl Leuchten pro Kreis
- Netzspannung
- Notbetrieb
- Anzahl Slave (weitere Notlichtgeräte)
Nach Auswahl und Betätigen der Taste(→) erscheint der betreffende Programmpunkt.
4.3.2.2.3.1.1.) Anzahl Stromkreisbaugruppen (Anzahl SK)
Obwohl die Anlagen bei Auslieferung mit der bestellten Anzahl von Stromkreisbaugruppen bestückt sind, ist es
trotzdem sinnvoll, die Anzahl der belegten Einschubplätze vor Ort einzugeben, um die Möglichkeit von
Nachrüstungen zu gewährleisten. Es können maximal 64 Stromkreisbaugruppen verwaltet werden.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 5
4.3.2.2.3.1.2.) Leuchten pro Stromkreisbaugruppe (Anzahl Leuchten)
Diese Angaben sind wichtig bei Anwendung der Einzelleuchtenüberwachung. Dafür werden in den Leuchten
kleine Zusatzplatinen installiert, die die Funktion der Leuchte zusatzleitungslos über die Netzzuleitung an die
Stromkreisbaugruppen weiterleiten und diese ihrerseits an den Notlichtcomputer melden. Steht in dem
entsprechenden Leuchtenkreis "00" (bei Auslieferung), so erfolgt in diesem Stromkreis keine Leuchtenabfrage.
Nach Anschluß und Kodierung (lückenlos und in aufsteigender Reihenfolge) der Leuchtenüberwachungsplatinen in den Leuchten des jeweiligen Stromkreises, muß in diesem Menü die angeschlossene Leuchtenzahl
programmiert werden, die folglich mit der letzten Adresse der Leuchte dieses Stromkreises übereinstimmt.
Werden Leuchten in diesem Menü konfiguriert, obwohl keine Einzelleuchtenüberwachungsbausteine
installiert bzw. falsch installiert oder codiert sind, so werden diese Leuchten als fehlerhaft ausgegeben.
4.3.2.2.3.1.3.) Tagestest
Nach VDE ist für Zentralbatterieanlagen ein täglicher Funktionstest vorgeschrieben. Der Zeitpunkt für diesen
Test wird hier festgelegt. Wird als Uhrzeit 00:00:00 programmiert, so führt die Anlage keinen automatischen
Test durch. Eingetragen werden kann der Tag(Mo, Di, etc) eine Wochenzahl(0-7) und die Uhrzeit. Wird kein
Tag eingegeben erfolgt täglich zur angegebenen Uhrzeit der Test, unabhängig von der Wochenzahl. Bei
vorhandener Tageseingabe wird nur an diesen Tag zur angegebenen Uhrzeit abhängig von der Wochenzahl
ein Test ausgeführt. Wochenzahl 0 = wöchentlicher, 1 = zweiwöchentlicher Test usw.
4.3.2.2.3.1.4.) Jahrestest
Einmal im Jahr führt der Notlichtcomputer einen Dauertest der Anlage durch, in dem außer den sonst
durchgeführten Diagnosen die Batterie auf ihren Zustand überprüft wird. Vom Hersteller werden vor
Auslieferung die Entladekennlinien der angeschlossenen Batterie eingegeben. Während dieses Tests
vergleicht dann der Computer die tatsächliche Entladekurve mit der programmierten und speichert das
Ergebnis ab. Der Zeitpunkt und das Datum für diesen Test werden hier festgelegt.
Wird in der Uhrzeit für den Test 00:00:00 programmiert, so führt die Anlage keinen automatischen Jahrestest
durch.
4.3.2.2.3.1.5.) Netzspannung
Das Umschalten von Netz- auf Notbetrieb wird durch die VDE bei Absinken der Netzspannung auf einen Wert
unter 85% der Sollspannung vorgeschrieben. Unterschiedliche Netzspannungen bewirken demzufolge
unterschiedliche Schaltpunkte. Der Computer ermittelt den korrekten Schaltpunkt aus dem in diesen Menü
eingegebenen Netzspannungssollwert.
4.3.2.2.3.1.6.) Notbetrieb-Parameter
Es erscheinen 2 Untermenüs:
- Min. Zeit Not.
- Aktivierung
4.3.2.2.3.1.6.1.) Mindestzeit Notbetrieb
Es erscheint ein neues Menü, in dem der Bediener aufgefordert wird, eine Zeit in Sekunden einzugeben. Bei
kurzzeitigen Netzausfällen geht die Anlage dann mindestens für diese Zeit auf Batteriebetrieb (Verzögerte
Netzrückschaltung). Wird als Uhrzeit 00:00:00 programmiert, erfolgt keine selbsttätige Rückschaltung.(Siehe
auch 4.5.2.2 Handrückschaltung)
4.3.2.2.3.1.6.2) Aktivierung
In diesem Menü wird mittels Eingabe von zwei Uhrzeiten der Notbetrieb der Anlage eingeschalten.. Die erste
Zeit schaltet die Notlichtfunktion ein, die zweite aus. Bei Auslieferung der Anlage realisiert die Anlage den
Notbetrieb rund um die Uhr. Den programmierten Zeiten kann jedoch ein Betriebsartenwahlschalter überlagert
werden, der dann die höhere Priorität besitzt.(Notbetrieb) Um diese Funktion zu gewährleisten ,muß der „BAS“
Auf „0“ (Ladebetrieb) gestellt werden und das Menü „BAS“ auf inaktiv.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 6
4.3.2.2.3.1.7.) Anzahl Slave
Werden mehrere Anlagen untereinander vernetzt, um z.B. die Testergebnisse der anderen Anlagen über den
Protokolldrucker der Master-Anlage auszugeben, so wird in diesem Menü die Anzahl der Geräte angegeben,
die zusätzlich Angeschlossen werden sollen.
4.3.2.2.4.) Datum/Uhr
Nach dem ersten Einschalten der Anlage muß an dieser Stelle die Uhr gestellt werden. Diese Prozedur erübrigt
sich, wenn die verfügbare externe Funkuhr über die Funkuhrschnittstelle Angeschlossen wird. Diese empfängt
die Uhrzeit von einem Zeitzeichensender und synchronisiert automatisch nach wenigen Minuten die interne Uhr
auf hochgenaue "Atomzeit". Die Eingabe erfolgt Datum, Tag(dto.), Uhrzeit, wobei in einigen Anlagen der Tag
erst nach Betätigen der Vor- oder Rückwärtstaste sichtbar wird(bei Weiterschalten nach dem Datum verharrt
der Kursor auf einer Stelle vor der Uhrzeit - dann Vor- o. Rückwärtstaste betätigen). Von der richtigen Eingabe
des Tages zum Datum hängt die korrekte Durchführung der Tests ab.
4.3.2.2.5.) Kopplung PC
In Projekten, in denen Notlichtanlagen in Prozeßleitsysteme eingebunden werden sollen, steht für den
Anschluß von Modems, Faxkarte, Sprachsynthesemodul oder für die Anlagendiagnose im Servicefall an der
Frontplatte eine serielle Schnittstelle zur Verfügung, die bei Bedarf an dieser Stelle aktiviert wird.
4.3.2.2.6.) Betriebsartenwahlschalter aktivieren
Neben der im Punkt 4.3.2.2.3.6.3.) genannten Möglichkeit der zeitgesteuerten Aktivierung der Notlichtfunktion
(vorteilhaft in Objekten mit festen Belegungszeiten, wie z.B. Kaufhäuser) kann diese Wahl der Betriebsart auch
von Hand erfolgen. Dazu befindet sich an der Gerätefront ein 2- stufiger Wahlschalter. Soll dieser Schalter für
die Betriebsartenwahl herangezogen werden, so muß er an dieser Stelle im Menü aktiviert werden. Der Status
des Wahlschalters wird in Klarschrift angezeigt:
4.4.) Drucker
Der 19"-Einbaudrucker ist als Option erhältlich und dient der Protokollierung der Testergebnisse, Störungen
und Netzausfälle. Durch die Überwachung der angeschlossenen Phasen des Notlichtgerätes mittels Notlichtcomputer sind durch die Speicherung der Netzamplituden bei Übergang zu Batteriebetrieb Rückschlüsse auf
die Ursache der Netzstörungen möglich (Phasenschreiberfunktion).
4.4.1) Memory – Modul mit Centronicsschnittstelle
Das Memory-Modul ist in den Notlichtcomputer eingebaut und an der 25-pol. Centronicsschnittstelle erkennbar.
Die Bedienung des Memory-Moduls erfolgt über die, an der Zentrale befindlichen Pfeil - und Menü -Tasten.
Die Test -Taste unterbricht die Arbeit mit dem Modul.
Der Modul-Modus wird durch drücken der Pfeiltaste rechts im Standardbild (Anzeige von Strom u. Spannung,
etc.) begonnen.Es erscheint das Grundbild mit der Möglichkeit die vorhandenen Datensätze ab letztem
aufgezeichneten Datensatz anzuzeigen.Im ersten Bild des Datensatzes wird angezeigt, ob Störungen
vorhanden sind. So kann durch die Tasten Pfeil nach oben oder unten zu den nächsten Datensätzen geblättert
werden. Mit der Pfeiltaste rechts können ggf. aufgetretene Fehler angezeigt werden. Mit dieser Taste kommt
man zum ersten Bild des Datensatzes zurück und kann mit den Pfeilen nach oben/unten zu anderen
Datensätzen blättern.
Mit Pfeil nach oben erscheint die Abfrage nach Anzeige der Datensätze ab einem zu wählenden Datum. Mit
Pfeil rechts kann die Eingabe begonnen werden. Jede der 3 Stellen kann mit den Tasten nach oben oder unten
verändert werden. Mit der Taste Pfeil nach rechts wird die entsprechende Stelle angewählt. Nach der
Jahresangabe bewirkt diese Taste, dass ein Auswahlmenü geöffnet wird, das die Möglichkeit gibt das Datum
zu korrigieren, es zu bestätigen oder den Druck ab eingegebenen Datum zu beginnen. Ist das eingegebene
Datum nicht vorhanden wird ab dem nächstfolgendem Datum angezeigt/gedruckt.
Ein weiterer Menüpunkt ist das Drucken des Speichers ab Aufzeichnungsbeginn. Das Drucken kann nur durch
Ausschalten des Druckers gestoppt werden. Offline unterbricht nur die Übertragung. Druckbefehle ohne
Drucker werden nach einem Time-out abgebrochen. Selektion des Ausdrucks nach Datum kann im
vorhergehenden Menü „Ab Datum“ erfolgen. Der vorletzte Menüpunkt ermöglicht die Ausgabe des
Speicherinhaltes über eine serielle Schnittstelle (RS 232/V24). Dazu muss das entsprechende Adapterkabel
verwendet werden. Das Einlesen in den PC kann mit einem entsprechenden Terminal-Programm
(Hyperterminal, etc.) erfolgen. Für die Übertragung ist eine Baudrate von 19200 Baud, 8 Datenbits, 1 Stopbit
und kein Protokoll zu wählen. Nach der Aufzeichnung kann die gespeicherte Datei z.B. mit einem
Textprogramm verarbeitet werden.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 7
Der letzte Hauptmenü-Punkt ist das Leeren des Speichers. Der gesamte Datenbestand wird dabei im FlashSpeicher gelöscht. Zum Löschen ist der Kodierte D-Sub-Stecker notwendig. Ohne Stecker erfolgt keine
Reaktion.
Hinweis:
Sofern keine Reaktion des Moduls auf Tasteneingaben erfolgt, kann es sein, dass keine Kommunikation von
Anlage und Modul besteht. Besonders nach dem Einschalten ist darauf zu achten, dass das Modul arbeitet, da
durch den Unterschied des Start-up der Prozessoren das Modul in einer Endlosschleife hängen bleiben kann.
In diesem Fall muss ein Reset der Anlage erfolgen. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, muss mit dem
Serviceprogramm kontrolliert werden, ob die Einstellung Slave auf 1 im Speicher nicht überschrieben wurde
(s.u.) und ggf. korrigiert werden. Sollten weitere Störungen auftreten, ist der Service zu kontaktieren.
Anlagen mit Memory-Modul müssen auf Slave 1 programmiert werden ! Sonst keine Funktion !
4.5.) Stromkreisbaugruppenmanager und Stromkreisbaugruppe
Die Umschaltung für Dauerlicht, Bereitschaftslicht und modifizierte Bereitschaft werden in den
Stromkreisbaugruppen in Verbindung mit dem Stromkreisbaugruppenmanager und dem Notlichtcomputer
entsprechend der programmierten Funktionen und der Netzkonstellation gesteuert. Die Grund-Schaltungsart
jeder Stromkreisbaugruppe wird dabei an derselben kundenspezifisch festgelegt.
4.5.1) Stromkreisbaugruppenmanager (siehe Beiblatt)
Der Stromkreisbaugruppenmanager verwaltet die Stromkreisbaugruppen und kann bis zu 4
Stromkreisbaugruppen mit insgesamt 8 Stromkreisen verwalten. Dieser Manager besitzt einen Eingang für
einen externen Schalter, mit dem die Stromkreisbaugruppen im DS-Betrieb geschaltet werden können. Ein
eigener kritischer Kreis ermöglicht , daß diese Schaltungsgruppe unabhängig von einer anderen Notbetrieb
durchführen kann. Mehrere Stromkreisbaugruppenmanager können zur Überwachung eines Bereiches
zusammengefasst werden. Es werden die Betriebszustände der Schaltungsgruppe wie aktiver Stromkreis, DS,
mod. Bereit., Batteriebetrieb und Störung durch LED angezeigt.
4.5.2) Stromkreisbaugruppe (siehe Beiblatt Produktinfo)
Die Stromkreisbaugruppe besitzt 2 unabhängige Endstromkreise, die mit max. 3A, 6A oder 8A belastet werden
können (Typ beachten). Die Schaltungsart DS/BS des Kreises kann über einen Schalter/Taster individuell
festgelegt werden. Durch den Einsatz von Leuchtenüberwachungsbausteinen (DC-BLÜ) kann eine
zusatzleiterlose Einzelleuchtenüberwachung realisiert werden. Werden nicht alle Leuchten eines Kreises
überwacht, sind die restlichen Leuchten mittels Entkoppelbausteinen (BEK) nach Abb. 4.5.2 abzutrennen. Die
Verwendung von EVG´s fremder Hersteller kann die Fehlererkennung verhindern oder erschweren.
Abb. 4.5.2
4.5.3.) Dauerschaltung
Die Verbraucher an dieser Umschalteinrichtung werden (sofern intakt) ständig aus dem Netz der
Notlichtanlage gespeist. Über einen (serienmäßig gebrückten) Steuereingang am
Stromkreisbaugruppenmanager läßt sich das Dauerlicht, einer durch diesen verwalteten Gruppe, extern
schalten. Bei Netzausfall trennt die Umschalteinrichtung die Verbraucher vom Netz und versorgt sie aus der
Batterie. Der jeweilige Betriebszustand der Schaltungsgruppe wird durch LED's angezeigt. Ist das Notlichtgerät
auf Ladebetrieb (Betriebsartenwahlschalter auf 0) gestellt oder die Anlage inaktiv geschaltet (vergl.
4.3.2.2.3.1.6.2.), ist kein Dauerlicht möglich.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 8
4.5.4.) Bereitschaftsschaltung
Verbraucher in Bereitschaftsschaltung sind bei intaktem Netz grundsätzlich außer Betrieb (nicht wirksam) und
werden nur bei Netzausfall des überwachten Bereichs zugeschalten. Alle anderen Schaltungsarten bei denen
Verbraucher auch im Netzbetrieb (auch nur zeitweise) wirksam sein sollen, sind keine
Bereitschaftslichtverbraucher sondern Dauerlichtverbraucher. Das Kriterium für das Einschalten der
Bereitschaftslicht-Verbraucher ist das Unterschreiten einer Sollspannung um mehr als 15% in der
Unterverteilung des jeweils überwachten Bereichs. Durch einen eigenen
kritischen Kreis kann jede durch einen Baugruppenmanager verwaltete Stromkreisbaugruppe separat
Notbetrieb durchführen. Wurde Handrückschaltung oder verzögerte Netzrückschaltung programmiert und ist
die Störung des Netzes behoben, so blinkt die BS-LED des jeweiligen Stromkreisbaugruppenmanagers
solange bis die Handrückschaltung betätigt wurde oder die Rückschaltzeit abgelaufen ist. Die Rückschaltung
kann fern betätigt werden (s. 4.5.4.2.).
4.5.4.1) Modifiziertes Bereitschaftslicht
Wenn in einer vom Gerät überwachten Unterverteilung eine Netzstörung anliegt, leitet das Gerät den
Batteriebetrieb ein, obwohl die Phase(n) für die Stromversorgung des Gerätes nichtgestört ist(sind). Um das zu
verhindern schreibt die VDE 0108 das "Modifizierte Bereitschaftslicht" vor.
Diese Baugruppe versorgt die angeschlossenen Verbraucher bei einer externen Netzstörung nicht aus der
Batterie, sondern aus der Netzeinspeisung des Notlichtgerätes. Erst wenn diese gestört sind, erfolgt die
Umschaltung auf Batteriebetrieb.
4.5.4.2) Handrückschaltung
Außer der Möglichkeit über die Programmierung einer verzögerten Netzrückschaltung im Menü "Aktivierung"
gibt es die Möglichkeit der Handrückschaltung. Dazu muß in der Midestzeit Notbetrieb 00:00:00 eingegeben
werden, dann erfolgt keine selbsttätige Rückschaltung, sondern das Bereitschaftslicht verlischt erst durch
Schalten des Betriebsartenwahlschalters auf 0-1-0. Sind mehrere getrennt wirkende BS-Umschalteinrichtungen
vorhanden, besteht zusätzlich die Möglichkeit der Fernquittierung über einen externen Schließer (Taster).
4.6) Kritische Kreise
Über die Anschlüsse für den kritischen Kreis an den Stromkreisbaugruppenmanager wird eine
Ruhestromschleife zum Einschalten potentialfreier Netzüberwachungen bereitgestellt. Dieser Kreis löst mod.
Bereit nur für die entsprechende Schaltungsgruppe aus. Weiterhin steht der kritische Kreis Batterie für das
gesamte Notlichtgerät zur Verfügung, der bei seiner Unterbrechung unabhängig vom Zustand des
Hauptverteilung Batterieversorgung einleitet. Ab Werk sind diese Klemmen gebrückt. Bei Anschluß von
externen Netzwächtern sind diese Brücken zu entfernen und die Öffner der Netzwächter einzuschlaufen. Bei
zusammengefassten Stromkreisbaugruppenmanager sind die entsprechenden Klemmen parallel zu schalten
und dann die Netzüberwachungen einzuschlaufen.
ACHTUNG !
Netzspannung an diesen Klemmen führt zur Zerstörung des Computers - kein Garantiefall!!
5.) Externe Geräte
5.1.) Funkuhr
Die Funkuhr in separatem Kunststoffgehäuse wird über den Funkuhranschluß mit dem Notlichtgerät verbunden
und dient der Synchronisation der internen Uhr des Notlichtcomputers. Eine Leuchtdiode zeigt nach dem
Einschalten der Notlichtanlage an, ob gültige Daten vom Zeitzeichensender empfangen werden. Ist die
Synchronisation abgeschlossen, erscheint auf der LCD- Anzeige des Notlichtcomputers ein Funkturm.
5.2.) Meldetableau
Dieses Gerät dient der Anzeige und gegebenenfalls akustischen Signalisierung von Betriebszuständen des
Notlichtgerätes an anderer Stelle und wird über Signalkabel mit der Anlage verbunden.
Hinweis!
Für die Optionen BLB, BTLS, BSSR und BSQ gilt bezüglich der Belastbarkeit der Schaltkontakte
folgende Einschränkung. Diese Module sind im wesentlichen für die Ansteuerung von Leistungskreisen
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 9
vorgesehen. Die Belastung darf im AC-Betrieb 500 VA und im DC-Betrieb 50VA (bei 230V) nicht
überschreiten!
5.3.) Lichtbedarfsschaltung BLB
Diese Baugruppe realisiert eine Lichtbedarfsschaltung, wobei die Schalter im Batteriebetrieb das Notlicht
schalten. Es können handelsübliche Schalter verwendet werden.
5.4.) Treppenhauslichtautomatik BLTS
Für die Realisierung der Treppenhauslichtschaltung wird diese Baugruppe eingesetzt. Sie stellt einen
besonderen Treppenhauslichtautomaten dar, der die Zeitschaltung auch im Batteriebetrieb ermöglicht. Die
Abfrage der Taster erfolgt wahlweise mit 220V-50Hz oder 24V DC. Es können handelsübliche einpolige Taster
verwendet werden.
5.5.) Stromstoßrelais BSSR
Diese Baugruppe arbeitet auch im Batteriebetrieb und realisiert die Funktion eines Stromstoßrelais. Die
Abfrage der Taster erfolgt wahlweise mit 220V-50Hz oder 24V DC. Es können handelsübliche einpolige Taster
verwendet werden.
5.6.) PC-Zentralüberwachung RPVS1
Die PC-Zentralüberwachung stellt ein wesentlich erweitertes Meldetableau (5.4.) dar, die Meldung der
Fehlerzustände wird mit weiteren Informationen auf Bildschirm angezeigt und für weitere Auswertungen
abgespeichert. Die unter 4.3. beschriebenen Funktionen des Notlichtcomputers können von der BPCÜ aus für
alle angeschlossenen Anlagen programmiert und ausgelöst werden für alle Verbraucher in allen Anlagen
können Stromlaufpläne erstellt werden, mit dem eine exakte Zuordnung von Verbraucher, Anlage und Standort
etc. gegeben ist. Diese Pläne können am Gerät editiert und ausgedruckt werden.Weiterhin kann eine
Lieferantenliste eingegeben werden, die bei Ausfall von Komponenten neben der Information Was und Wo
etwas ausgefallen ist, die mögliche Wiederbeschaffung anzeigt.
5.7.) Einphasennetzüberwachung BEPÜ
Die Einphasenüberwachung ist Modul, das die Eigenschaften eines Netzwächters, eines Sequenzers und einer
Umschaltweiche in einem Gerät vereint. An der BEPÜ wird der DS-Ausgang des AC/DC-Notlichtgerätes, die zu
überwachende Phase mit dazugehörigen N, die überwachte un-/geschaltete Phase und die Notleuchten
angeschlossen. Der maximale Ausgangsstrom für die Notleuchten beträgt 3A. Im Normalbetrieb werden die
Notleuchten aus der UV gespeist. Bei Netzausfall erfolgt die Versorgung aus dem Notlichtgerät, ebenso wird
versorgt, wenn das Notlichtgerät einen Test oder Notbetrieb ausführt. Ein Vorteil dieser Schaltung besteht
darin, daß keine zusätzliche Meldung zum Notlichtgerät erfolgen muß.
6.) Aufstellen des Gerätes
Nach Auspacken des Gerätes und Überprüfung auf Vollzähligkeit und äußere Beschädigung wird das Gerät an
dem Bestimmungsort aufgestellt bzw. an der Wand befestigt. Anschließend werden die Flachböden
entsprechend der Batterieabmessungen montiert.
7.) Elektrischer Anschluß
Zuerst werden die Verbraucherzuleitungen an die vorgesehenen Abgangsklemmen angeschlossen. In
spannungsfreiem Zustand wird nun die Netzeinspeisung des Gerätes hergestellt. Erfolgt eine dreiphasige
Einspeisung, werden die Phasen entsprechend der Klemmenbezeichnung angeschlossen. Bei einphasiger
Stromversorgung der Anlage müssen die nicht belegten Phasenklemmen mit den belegten gebrückt werden.
Sollen zusätzliche Phasen außerhalb des Gerätes über externe Netzüberwachungen abgefragt werden, so
muß die Brücke im kritischen Kreis aufgetrennt und die potentialfreien Kontakte der Netzwächter in diesen
Stromkreis verdrahtet werden (Schließer belegen). Sollen die auf Klemme geführten Meldungen auf einem
Meldetableau dezentral angezeigt werden, so ist nun die elektrische Verbindung dafür herzustellen. Wird eine
Funkuhr angeschlossen, so ist diese an einer Stelle zu montieren, an der Funkempfang möglich ist
(Schaltschränke stellen Faradaysche Käfige dar, deshalb die Anbringung außerhalb). Die Verbindung erfolgt
über das mitgelieferte Kabel zur Funkuhrschnittstelle. Die Leuchtenkreise, die in Dauerschaltung betrieben
werden, erhalten nun ihre Netzverbindung. In Bereitschaftsschaltung bleiben die Eingangsklemmen unbelegt.
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 10
Zuletzt wird bei entfernten Batteriesicherungen die Batterie mit den beiliegenden Zellenverbindern
untereinander verdrahtet und die Zuleitungen zum Elektronikschrank angeschlossen. Die Meßleitung für die
Batterie-Mittenspannung wird an den entsprechenden Batterieblock angeklemmt. Damit ist der elektrische
Anschluß hergestellt.
Hinweis!
Bei Störungen des Gerätes, die auf Ausfall der Ladeeinrichtung bzw. eine permanente Entladung der
Batterie mit oder ohne intakte Ladeeinrichtung hindeuten, sind bei 0-Stellung des
Betriebsartenwahlschalters, abgeschaltetem Netz (Lasttrenner aus) und stromlosen Zustand der
Batteriesicherungen (abtrennen der Endstromkreise) dieselben zu entfernen, damit keine Tiefentladung
der Batterie erfolgen kann. Generell ist bei Störungen dem Zustand der Batterie erhöhte
Aufmerksamkeit zu schenken.
8.) Inbetriebnahme
Nach nochmaliger Überprüfung auf richtige Verdrahtung und nach Einsetzen der Batteriesicherungen wird die
Verbindung des Gerätes zum Netz hergestellt.Nach dem "Reset" führt die Anlage eine Einschaltdiagnose
durch, die auch einen Kurzzeitigen LED- Test beinhaltet. Danach zeigt das Display das Menü nach Punkt
4.3.2.1. dieser Beschreibung.
Es zeigt das Display den Ladestrom und die Batteriespannung an. Zusätzlich werden verschiedene
Störungsmeldungen über LED und das Display signalisiert, die sich aber im Menü "Fehlerrücksetzen" (Punkt
4.3.2.2.2.) quittieren lassen müssen. Weiterhin muß die grüne LED "Netzbetrieb" leuchten, damit sicher ist,
daß die Stromversorgung der Anlage gewährleistet ist und die Kontakte der externen Netzüberwachungen
polrichtig angeschlossen wurden. Gegebenenfalls ist hier zu überprüfen, ob die überwachten Phasen in den
Unterverteilungen tatsächlich anliegen. Da die Batterien nur teilweise geladen sind, ist vor Einleiten eines Tests
der Anlage sicherzustellen, daß die Batterie einen ordnungsgemäßen Ladezustand besitzt (bei zu geringer
Batteriekapazität wird ein Anlagentest durch den Notlicht-Computer verhindert). Nachdem die Programmierung
abgeschlossen wurde, kann nur durch Betätigen der Taste (Test) ein manueller Batteriebetrieb eingeleitet
werden, worauf die Anlage einen Netzausfall simuliert und die Verbraucher aus der Batterie speist. Nach
abgeschlossenem Test schaltet die Anlage selbsttätig zurück auf Netzbetrieb. Danach darf weder die LED
"Gerät gestört" noch "Sammelstörung" leuchten.Sollte dies der Fall sein, so ist der Test mit der gleichen
angeschlossenen Last zu wiederholen, um zunächst die Stromjustage für die adaptive Stromüberwachung
abzuschließen.Sollten trotzdem noch Störungen anstehen, so sind im Menü "Diagnose" die Fehler zu
analysieren und zu beheben. Zeigt die LCD-Anzeige am Notlicht-Computer unter Status "betriebsbereit" an,
ist die Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen.Wird die Änderung der Aktiv-Zeiten der Anlage gewünscht,
so ist über die "Konfiguration" und "Aktivierung" nach vorheriger Angabe des richtigen Paßwortes die Zeit
entsprechend zu ändern (ab Werk rund um die Uhr).
9.) Wartung und Service
Die Anlagen selbst sind wartungsfrei. Für die äußere Besichtigung des Batteriezustandes sowie evtl.
Farbbandwechsel am Einbaudrucker führt der Fachhandel bei Bedarf einen jährlichen Service durch. Bei
Störungen oder sonstigen Problemen erhält man im Menü "Diagnose" eine Service-Adresse mit
Telefonnummer.
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten!
21.03.2006
EURO-SIBE 7000-Dok. Seite 11
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180
E S 7 0 0 0 - V e r s io n
Bedienungsanleitung MEMORY-MODUL
Stand 08/2002
Die Bedienung des Memory-Moduls erfolgt über die, an der Zentrale befindlichen Pfeiltasten (↑,↓,→) und
die Menü -Taste. Die Test -Taste unterbricht die Arbeit mit dem Modul.
Der Modul-Modus wird durch drücken der Pfeiltaste rechts(→) im Standardbild (Anzeige von Strom u.
Spannung, etc.) begonnen.
Es erscheint das Grundbild mit der Möglichkeit die vorhandenen Datensätze ab letztem aufgezeichneten
Datensatz anzuzeigen.
Im ersten Bild des Datensatzes wird angezeigt, ob Störungen vorhanden sind. So kann durch die Tasten
Pfeil nach oben oder unten(↑,↓) zu den nächsten Datensätzen geblättert werden. Mit der Pfeiltaste rechts
(→) können ggf. aufgetretene Fehler angezeigt werden. Mit dieser Taste kommt man zum ersten Bild des
Datensatzes zurück und kann mit den Pfeilen nach oben/unten (↑,↓) zu anderen Datensätzen blättern.
Mit Pfeil nach oben(↑) erscheint die Abfrage nach Anzeige der Datensätze ab einem zu wählenden Datum.
Mit Pfeil rechts(→) kann die Eingabe begonnen werden. Jede der 3 Stellen kann mit den Tasten nach oben
oder unten(↑,↓) verändert werden. Mit der Taste Pfeil nach rechts(→) wird die entsprechende Stelle
angewählt. Nach der Jahresangabe bewirkt diese Taste, dass ein Auswahlmenü geöffnet wird, das die
Möglichkeit gibt das Datum zu korrigieren, es zu bestätigen oder den Druck ab eingegebenen Datum zu
beginnen. Ist das eingegebene Datum nicht vorhanden wird ab dem nächstfolgendem Datum
angezeigt/gedruckt.
Ein weiterer Menüpunkt ist das Drucken des Speichers ab Aufzeichnungsbeginn.
Das Drucken kann nur durch Ausschalten des Druckers gestoppt werden. Offline unterbricht nur die
Übertragung. Druckbefehle ohne Drucker werden nach einem Time-out abgebrochen. Selektion des
Ausdrucks nach Datum kann im vorhergehenden Menü „Ab Datum“ erfolgen.
Der nächste Menüpunkt ermöglicht die Ausgabe des Speicherinhaltes über eine serielle Schnittstelle(RS
232/V24). Dazu muss das entsprechende Adapterkabel verwendet werden. Das Einlesen in den PC kann
mit einem entsprechenden Terminal-Programm (Hyperterminal, etc.) erfolgen. Für die Übertragung ist eine
Baudrate von 19200 Baud, 8 Datenbits, 1 Stopbit ,Parität NO und kein Protokoll zu wählen. Nach der
Aufzeichnung kann die gespeicherte Datei z.B. mit einem Textprogramm verarbeitet werden.
Weiterhin ist es möglich, über den nachfolgenden Menüpunkt „serielle Eingabe Klartext“, jeder Leuchte,
mittels einem eigens dafür entwickeltem PC-Programm „Klartext SIBE 1.0“, einen genauen Standort
zuzuweisen. Dafür ist eine Standortangabe von maximal 30 Zeichen möglich. Eine Angabe der fehlerhaften
Leuchte ist nur möglich, wenn diese Leuchte auch mit Stantort konfiguriert wurde. D.h. die Leuchten
müssen weiterhin, wie bisher, im Konfigurationsmenü eingegeben werden. Mit jeder erneuten
Klartextprogrammierung werden vorhandenen Leuchtenstandorte überschrieben.
Durch den Menüpunkt „Klartextspeicher leeren“ werden die gespeicherten Klartexteingaben aus dem
Speicher gelöscht.
Der letzte Hauptmenü-Punkt ist das Leeren des Fehlerspeichers. Der gesamte Datenbestand wird dabei im
Flash-Speicher gelöscht. Zum Löschen ist der Kodierte D-Sub-Stecker notwendig. Ohne Stecker erfolgt
keine Reaktion.
Hinweis: Sofern keine Reaktion des Moduls auf Tasteneingaben erfolgt, kann es sein, dass keine
Kommunikation von Anlage und Modul besteht. Besonders nach dem Einschalten ist darauf zu achten,
dass das Modul arbeitet, da durch den Unterschied des Start-up der Prozessoren das Modul in einer
Endlosschleife hängen bleiben kann. In diesem Fall muss ein Reset der Anlage erfolgen. Sollte dies nicht
zum Erfolg führen, muss mit dem Serviceprogramm kontrolliert werden, ob die Einstellung Slave auf 1 im
Speicher nicht überschrieben wurde (s.u.) und ggf. korrigiert werden. Sollten weiter Störungen auftreten, ist
der Service zu kontaktieren.
Anlagen mit Memory-Modul sind auf Slave 1 zu stellen!
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten!
BATTERIE
Spannung
242V
Strom
+ 00.5A
STATUS
Betriedbereit
ZEIT
01 . 01 . 01
22 . 03 . 02
Memory – Modul
Anzeige ab letzten
Datensatz
Bestätigen →
Memory – Modul
Memory – Modul
Datensätze ab Datum
Speicherinhalt ausdrucken
Bestätigen →
Bestätigen →
Blättern ↑ ↓
Blättern
Weiter
↑
Ende Menü
↑↓
Ende Menü
Memory – Modul
Serielle Ausgabe
( PC – Adapter )
Bestätigen →
Anlage : C002298
Datum : 01 .01 . 01
Zeit : 00 : 00 : 00
Status :
Ladebetrieb
Strom : + 000.5 A
Spannung : 235V
Blatt ↓
best. →
Zustand
Datum Wählen
Einstellen ↑ ↓
Stelle bestätig →
Übernehmen →
Menü
31° C
Memory - Modul
Serielle Eingabe Klartext
(PC – Adapter)
Bestätigen →
Blättern ↑ ↓
Ende Menü
Datum bestätigen
oder Korrektur
Normalbetrieb
Weiter →
Blättern ↑ ↓
01 . 01 . 01
Memory - Modul
Klartextspeicher leeren
Bestätigen
→
Zum Drucken ↑
Zurück zur Eingabe ↓
Menü
Bestätigen →
Blättern ↑ ↓
Ende Menü
Memory – Modul
Änderung der Einstellbaren Werte
Speicher leeren
und Neustarten
zur ↓ best. →
Mit der Taste
und
und
MEMORY – MENÜSTEURERUNG DER
NOTLICHTGERÄTE .
Kreis - Ut
Leuchtenfehler :
Blatt ↓
zur →
V
Menü
Anlage : C002298
Datum : 01 .01 . 01
Zeit : 00 : 00 : 00
Status :
Ladebetrieb
Strom : + 000.5 A
Spannung : 235V
Blatt ↓
best. →
Menü
Memory Modul
Weiter Taste Menü
Menü
Produktinformation Ladesteuer- und Leistungsteil
Eigenschaften auf einen Blick: - Ladeeinrichtung nach TVE TNORM E 8002, EN 50172, EN 50171
- I / U Kennlinie nach EN 50272-2
- integrierte Batteriekapazitätsanzeige in Prozent
- integrierte DC-Erdschlussüberwachung und -testeinrichtung
Allgemein:
Nach TVE TNORM E 8002, EN 50272 Teil 2 muss eine Ladeeinrichtung mit I/U – Kennlinie vorhanden
sein, welche der Batterie innerhalb von 12 Std. 80% der für die Nennbetriebsdauer erforderlichen
Strommenge (Ah) wieder zuführt und eine Erhaltungsladung sichergestellt.
Die getaktete Ladeeinrichtung arbeitet nach IU- Kennlinie mit wahlweiser Intervallladung und
Temperaturgeführter Ladung zur Erhöhung der Batterielebensdauer.
Dieses Ladeteil besteht (je nach Anwendungsfall) aus einem Steuerteil (BLDM-AN), mindestens einem
Leistungsteil (LBS 2,5A) und mindestens einem Trenntransformator (TR).
Da der Ladestrom in 2,5A - Schritten der Batterie angepasst wird, und somit zur Erhöhung des Ladestroms
mehrere Leistungsteile parallel geschalten werden, kann eine Anlage je nach Anwendungsfall auch mit
mehreren Leistungsteilen versehen sein. Die jeweils eingebauten Transformatoren dienen nur zur galvanischen
Trennung der Ladeeinrichtung vom Netz. Jedem Leistungsteil (LBS …) wird ein Trafo (TR …) zugeteilt.
Die Ladeeinrichtung wird immer vor Auslieferung der Anlage auf den jeweiligen Batterietyp eingestellt und ist
bei Auslieferung voll funktionstüchtig.
Eine Nachjustierung bzw. Änderung der Spannung ist nicht notwendig und sollte daher vermieden
werden, da hiermit die komplette Ladeeinrichtung außer Betrieb gesetzt werden kann und Ladeteilfehler
provoziert werden.
Steuerteil (BLDM-AN):
Das Steuerteil ist als 19"-Karteneinschub (14TE) konzipiert und dient der Steuerung aller angeschlossenen
Leistungsteile. In das Steuerteil ist eine Kapazitätsanzeige der Batteriespannung, eine DC-Erdschlussüberwachung inkl. Melde-LED, eine Ladekontroll-LED sowie eine Störungsanzeige-LED integriert.
Die Erdschlussüberwachung kann mittels einer eigenen Erdschluss-Testeinrichtung auf ihre Funktion im
Normal(Netz)betrieb überprüft werden und ist im Normal(Netz)betrieb, Testbetrieb sowie Batteriebetrieb aktiv.
Ein eventueller Erdschluss im Gerät bzw. an der Batterie wird daher sofort angezeigt.
Zur Funktionsprüfung der Erdschlussüberwachung muss der TEST-Taster mittels Werkzeug betätigt werden.
Hierbei ist zu beachten, dass mit Auslösung des Erdschluss-Testes ein „wirklicher“ Erdschluss provoziert wird,
und somit als „ISO-Fehler“ in der Zentrale hinterlegt und angezeigt wird.
Da hier mit Intervallladung gearbeitet wird, d.h. der Batterie wird nur eine Spannung zugeführt, wenn diese
unterhalb ihrer Erhaltungsladespannung liegt, ist beim Ladevorgang ein Anstieg der Kapazität (LED´s) am
Steuerteil parallel zur Batteriespannung zu verzeichnen und somit normal. Die Ladung wird vom Rechnereinschub aufgrund der gemessenen Batteriespannung gesteuert und über die Ladekontroll-LED (Ladung)
angezeigt.
Leistungsteil (LBS) und Trenntransformator (TR):
Das Leistungsteil LBS 2,5A wird in der Regel auf der Montageplatte im Schrankinneren montiert.
In bestimmten Fällen können, aus Gründen der Platzeinsparung, die Leistungsteile in einem 19“- Baugruppenträger untergebracht sein. Die Ansteuerung vom Steuerteil erfolgt über ein 8-poliges Flachbandkabel. Jedes Leistungsteil besitzt eine eigene Stromregelung (I-Modul), welche wiederum werkseitig
voreingestellt ist. Bei eventuellen Reparaturen ist darauf zu achten, dass der Kühlkörper des LBS 2,5A
spannungsbehaftet ist (Abdeckung beachten).
Da hier die Gefahr eines Stromschlages besteht, ist deshalb die Anlage immer vor Beginn einer
Reparatur oder Erweiterung von Netz- und Batteriespannung zu trennen!
Abb. eines BLDM-AN
Abb. eines LBS 2,5A
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
Abb. eines TR
06.07.2006
Produktbeschreibung zum Stromkreisbaugruppenmanager SKBM8 Stand 10/2004
Der neue Stromkreisbaugruppenmanager (SKBM8) dient zur Verwaltung von bis zu vier Stromkreisbaugruppen vom Typ
SKB12, SKB32, SKM 32, SKM62 sowie SKM82.
Die Funktion des SKBM8 ist vom Betriebsartenwahlschalter abhängig. Im Status „Ladebetrieb“ wird weder eine
Dauerlicht- noch eine Bereitschaftslichtschaltung ausgeführt. Er besitzt eine eigene Ruhestromschleife (-24VDC), die zur
Überwachung von externen Netzwächtern in Unterverteilern vorgesehen ist (Klemme 02-03 an jedem Bus). Die
Ruhestromschleife wird in die Schließerkontakte des jeweiligen
Dreiphasennetzwächters eingeschleift.
Der SKBM besitzt weiterhin noch einen DS-Ein/Aus Kontakt
(Klemme 01-02 an jedem Bus), welche die Möglichkeit bietet,
Codierschalter
alle auf DS-eingestellten Stromkreise ein- bzw. auszuschalten.
Es ist hierbei darauf zu achten, dass diese Schaltstelle höhere
Priorität gegenüber der Einzelkreisschaltung des jeweiligen
Stromkreises besitzt. Im Gegensatz zu den bekannten
Wechselrichteranlagen wird hier nicht jeder Stromkreis einzeln
codiert, sondern jeder SKBM erhält eine eigene Codierung
welcher die Adressierung der Kreise je nach Steckplatz
vornimmt. Die Codierung erfolgt im Binärcode und wird durch
DIP-Schalter realisiert (siehe Bild).
Codiertabelle für den Stromkreisbaugruppenmanager
on
S1
off
on
off
on
off
on
off
on
S2
off
off
on
on
off
off
on
on
S3
off
off
off
off
on
on
on
on
SKBM8
1
2
3
4
5
6
7
8
Kreise
01 – 08
09 – 16
17 – 24
25 – 32
33 – 40
41 – 48
49 – 56
57 – 64
1
2
3
off
Die in der Front befindlichen Leuchtdioden SK1 – SK8 sollen die
einzelnen Stromkreise darstellen und sind im Netzbetrieb
eingeschalten. Im Batteriebetrieb bleiben die Leuchtdioden aus. Nur im Testbetrieb der Anlage werden die Leuchtdioden
zum Zeitpunkt der Stromkreisabfrage des jeweiligen Stromkreises aktiviert und die in der Konfiguration eingegebenen
Leuchten werden abgefragt.
Erklärung der weiteren Leuchtdioden in der Front des SKBM :
-
DS EIN
MOD. BS
BATT.BTR.
FEHLER
signalisiert das eingeschaltete Dauerlicht des jeweiligen SKBM (Klemme 01-02)
signalisiert die geöffnete Ruhestromschleife (Klemme 02-03)
signalisiert den Batteriebetrieb der Anlage
signalisiert Fehler
Alle Versorgungsspannungen die zur Realisierung der Schalt- und Überwachungsfunktionen dienen, sind auf dem
jeweiligem SKBM separat abgesichert. Es ist darauf zu achten, dass nur die dafür vorgesehenen Sicherungstypen
eingesetzt werden.
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
Produktinformation Stromkreismodul SKM(L)32 / SKM(L)62 / SKM(L)82
Die Stromkreismodule SKM32 / SKML32, SKM62 / SKML62 und SKM82 / SKML82 sind Endstromkreisbaugruppen
für die Sicherheitsbeleuchtungsanlagen vom Typ: ZDCL, ZX, BX, BK bzw. ES7000.
Sie lösen die bisherigen Stromkreisbaugruppen SKB12, SKB32, SKB12L und SKB32L als vollständiger Ersatz ab.
Erklärung der Bezeichnung (z.B. SKML32):
SKM
(Stromkreismodul)
L
(Leuchtenmanagersteuerung – Mischbetrieb)
3
(Ausgangsstrom je Stromkreis in A),
2
(Anzahl Stromkreise je Baugruppe)
Bei einer Bestellung der Stromkreismodule ist daher darauf zu achten, dass bei Modulen für Mischbetrieb (Dauer-,
geschaltete Dauer- und Bereitschaftsleuchten in einem Stromkreis) das „L“ (SKM“L“) unbedingt anzugeben ist.
Diese Stromkreismodule (SKM) sind mit je zwei Stromkreisen („Kreis A“ und „Kreis B“)ausgestattet, wobei jeder
Stromkreis für einen maximalen Ausgangsstrom von 3A (SKM32), 6A (SKM62) bzw. 8A (SKM82) ausgelegt ist. Jedes
Stromkreismodul ist in der Lage eine Einzelleuchtenabfrage bzw. eine selbstkalibrierende Stromkreisüberwachung zu
realisieren. Weiterhin besitzt jeder Stromkreis eine Erdschlussüberwachung, welche einen eventuellen
Isolationsfehler im Endstromkreis durch eine rote LED (ISO) signalisiert. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der
BAS (Betriebsartenwahlschalter) auf „Ladebetrieb“ steht, also die Endstromkreise nicht zugeschaltet sind.
Einzelleuchten- bzw. Stromkreisüberwachung werden mittels Tastern in der Front vorprogrammiert.
Bedeutung der Taster und LED´s in der Front :
Dieser Taster dient der Anwahl der Stromkreise bei Funktionsprogrammierung
Dieser Taster dient der Funktionseinstellung der Stromkreise (DS / BS, LU / SU)
Diese LED's zeigen die jeweiligen Funktionsustände
und eventuelle ISO-Fehler der Stromkreise an (Erklärung: siehe LED-Info)
Endstromkreissicherungen (Verbraucher) Stromkreis "A"
Endstromkreissicherungen (Verbraucher) Stromkreis "B"
Programmierung der Stromkreise :
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Drücken Sie den Taster „Anwahl Kreis“ für min. 2 Sekunden, alle gelben und danach alle grünen LED’s leuchten
kurz auf
Betätigen Sie nun die Taste „Anwahl Kreis“ um mit der Programmierung zu beginnen (die LED’s DS / BS von Kreis
„A“ leuchten einmal kurz nacheinander auf). > wechselt zwischen DS und BS
Drücken Sie nun den Taster „Funktion/SÜ-RESET“ und wählen Sie die Schaltungsart (DS/BS) des Stromkreises.
>LED grün-DS, gelb-BS
Zum Bestätigen Taster „Anwahl Kreis“ drücken (LED’s SU / LU leuchten einmal nacheinander auf) > wechselt
zwischen SU und LU
Drücken Sie nun den Taster „Funktion/SU-RESET“ erneut und wählen die Überwachungsart des Stromkreises
(Stromkreisüberwachung SU>grün oder Einzelleuchtenüberwachung LU>gelb).
Bestätigen Sie mit dem Taster „Anwahl Kreis“ ihre Eingabe erneut.
Wiederholen Sie nun die Punkte 3 – 6 zur Programmierung des zweiten Stromkreises.
Nach der letzten Bestätigung (Kreis 2-LU/SU) leuchten alle gelben und danach alle grünen LED kurz auf.
Jetzt werden die Stromkreise laut der Programmierung mit der jeweiligen Funktion aktiviert.
Bei Falscheingabe nehmen Sie die Programmierung erneut vor. Ein Überspringen einzelner Funktionen ist mit der
Taste „Anwahl Kreis“ möglich.
HINWEIS:
Wird innerhalb von 10 Sek. im Programmiermodus keinerlei Einstellung vorgenommen, so wird die
Programmierung automatisch beendet. Alle bis hierhin eingegebenen Daten werden jedoch gespeichert und
ausgeführt.
Achtung! Wenn ein Stromkreis ohne angeschlossene Verbraucher betrieben wird, muss die Überwachungsart
„Leuchtenüberwachung (LU)“ für diesen gewählt werden.
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
20.04.2006
Hinweise zum Aktivieren einer Stromkreisüberwachung der SKM- Baugruppe
Vorab ist zu beachten, dass eine aktivierte Stromkreisüberwachung keine Einzelleuchtenüberwachung darstellt
und demzufolge auch keine Ausfälle von einzelnen Leuchtmittel angezeigt werden können.
Voraussetzung hierfür ist der Anschluss aller Endstromverbraucher an die Endstromkreise des
Stromkreismoduls und die Überprüfung Dieser auf Kurzschluss bzw. Erdschluss. Gegebenenfalls müssen diese
Fehler vorab beseitigt werden.
Die Stromüberwachung eines Stromkreises ist von mehreren Faktoren abhängig, welche die Auswertung
erschweren können. Deshalb mussten bei der Entwicklung des Stromkreismoduls „SKM“ gewisse
Einschränkungen hierzu gemacht werden, um eine stabile und fehlerfreie Überwachung realisieren zu können.
So ist die Stromkreisüberwachung von Faktoren wie Leitungsimpedanz, Schaltungsart, thermische Umgebung
des Leuchtmittels, Alterung des Leuchtmittels, Ausgangsspannung des Stromkreises zum Zeitpunkt der Abfrage
sowie die Stromaufnahme der verschiedensten Vorschaltgeräte abhängig.
Weiterhin ist zu beachten, dass bei einem Verbraucherstrom <1,5A und gleich bleibender
Umgebungstemperaturen mindestens 10 - 15% Verbraucherstrom (Verbraucherstrom der Vorschaltgeräte
berücksichtigen) wegfallen müssen, um einen Stromkreisfehler anzuzeigen. Bei Verbraucherströmen >1,5A
verkleinert sich der prozentuale Ausfall. Bei Änderungen der Verbraucherlast sollte jeder Stromkreis neu geeicht
werden. Dafür ist es notwendig, dass die bis jetzt gespeicherten Stromwerte gelöscht werden. Dies geschieht
indem die Taste Funktion / SU-Reset für mindestens 5 Sekunden gedrückt wird.
Um eine fehlerfreie Stromkreisüberwachung zu realisieren, sollte nach folgenden Stichpunkten vorgegangen
werden:
Programmierung der Stromüberwachung (SU):
Bedingung für eine fehlerfreie Stromkreisüberwachung ist, der Anschluss eines Verbrauchers von
mindestens 11 Watt.
1. Grundprogrammierung: siehe „Programmierung der Stromkreise“
2. RESET aller Stromkreismodule (SKM) - alle Stromwerte der auf „SU“ programmierten
Stromkreise werden gelöscht
ÆTaste Funktion / SU-Reset für mindestens 5 Sekunden gedrückt halten
(LED’s „LU/SU“ beider Stromkreise leuchten (2x abwechselt nacheinander) auf
Bei einem RESET eines SKM werden immer die Stromwerte beider Stromkreise gelöscht
3. nochmalige Kontrolle ob alle an den entsprechenden Stromkreisen angeschlossenen Leuchten in
Funktion bzw. funktionstüchtig sind
4. Eichen aller Stromkreise die auf „SU“ programmiert sind – Abspeichern der aktuellen Stromwerte
ÆTEST-Taste am Zentralrechner betätigen (Test der Anlage)
-- dieser Vorgang kann einige Minuten dauern -Achtung! Eine Neukalibrierung (Eichen) der Stromkreisüberwachung des Stromkreismoduls (SKM)
ist nur möglich, wenn mindestens ein Stromkreis auf „SU“ programmiert wurde.
5. Zum Abschluss der Justierung der Stromkreisüberwachung sollte nun ein erneuter Test
durchgeführt werden, um einen Vergleich zu schaffen.
Hinweis!
Die Stromkreisüberwachung kann in vier verschiedenen Sensibilitäten ausgewertet werden (10%; 20%; 33%
und 50% Stromausfall pro Kreis). Ab Werk ist der 33% Bereich voreingestellt. Eine Änderung der Sensibilität ist
grundsätzlich möglich. Hierzu kontaktieren Sie bitte ihren Händler, da diese Änderungen nur von geschultem
Personal durchgeführt werden sollten.
Bei Wartungsarbeiten an der Notbeleuchtungsanlage, die in der Regel einmal jährlich durchgeführt werden,
sollte nach Kontrolle der Leuchtmittel, eine erneute Kalibrierung, wie vorab beschrieben, durchgeführt werden.
Somit kann einer Stromwertveränderung, hervorgerufen durch eine Alterung der Leuchtmittel und der damit
auftretenden Fehleranzeige, vorgebeugt werden.
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
21.04.2006
Produktinformation Power Control (PC230)
Eigenschaften auf einen Blick :
- Dreiphasen-Netzüberwachung
- 2 potentialfreie Wechslerkontakte mit einer
Schaltleistung von 2A bei 230V / AC
- stufenlose Absenkung des Schaltschwellwertes
von 195V auf 180V
Die Power-Control (PC230) dient vorrangig der Überwachung von Spannungen in Unterverteilungen der
Allgemeinbeleuchtung.
Es können drei Phasen überwacht werden. Werden weniger Phasen überwacht, so sind nicht benutzte
Überwachungsanschlüsse mit belegten Anschlüssen zu überbrücken.
Die obere Schaltschwelle ist auf 195 V, d.h. auf um 15% abgesunkene Netzspannung von 230V festgelegt. Durch ein
Potentiometer kann nach Bedarf diese Schwelle auf 180 V abgesenkt werden, um z.B. ohne die Leuchtmittel zu gefährden,
systematische Netzschwankungen nicht zu registrieren.
Die Meldung kann über 2 Wechselkontakte am Baustein abgefragt werden, wobei gewöhnlich einer in die
Überwachungsschleife einer Notlichtanlage eingeschaltet wird.
Dabei ist zu beachten, dass der Schließerkontakt [18-15] bzw. [28-25] verdrahtet wird.
Werden die Kontakte für andere Zwecke verwendet ist die Leistungsangabe von 2A-30V/DC, 0,3A-110V/DC bzw. maximal
0,5A-230 V/AC/50Hz zu beachten.
Dieses Modul ist in einem Kunststoffgehäuse untergebracht, das für Tragschienenmontage (TS35) vorgesehen ist.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb
Abmessungen:
Anschlussbeispiel:
Anzeige
Netz i.O.
L1 L2 L3 N PE
Kleinverteiler
Allgemeinbeleuchtung
z.B.
Anschluß an die Ruhestromschleife
einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten
27.10.2005
Produktinformation MLL 200-V SMD
- Elektronisches Vorschaltgerät für 4 – 13W
- integrierte Leuchtenüberwachung
- integrierte Leuchtenmanagerfunktion ( Mischbetrieb )
Eigenschaften auf einen Blick :
Das EVG MLL 200-V SMD ist ein elektronisches Vorschaltgerät mit integrierter Einzelleuchtenüberwachung für
Leuchtstoffröhren mit einer Leistung von 4 – 13 VA. Als Leuchtmittel können die Bauformen L 4, 6, 8 Watt und
Kompaktleuchtstofflampen 5, 7, 9, 11 und 13 Watt eingesetzt werden. Das EVG MLL 200 SMD realisiert die automatische
Anpassung an die Brennspannung des jeweiligen Leuchtmittels.
Durch die Softstart – Eigenschaft des EVG´s wird eine optimale Versorgung der Leuchtmittel für eine hohe Lebensdauer
gewährleistet. Das EVG MLL 200 SMD ist geeignet für den Einsatz in Notlichtanlagen vom Typ: ZDCL 220, BK, BX, ZX und
EURO – SIBE 7000.
Der integrierte Adressbaustein dieses EVG´s gewährleistet eine Adressvergabe der Leuchten von 1-20. Diese Änderung
wurde notwendig durch die bevorstehende Anpassung der noch geltenden deutschen Vorschriften an die EU – Normen.
Die Codierung der Leuchten bei Einzelleuchtenabfrage erfolgt zum einen über einen Kippschalter S1 und einem
Drehcodierschalter, welcher mit der Beschriftung von 1 – 16 versehen ist.
Die Codierung ist wie folgt vorzunehmen:
Für die Leuchtenadressierung von Leuchte 1 bis Leuchte 16 ist der Drehcodierschalter auf die jeweilige Zahl einzustellen
d.h. Leuchte 1 = Codierung 1, Leuchte 2 = Codierung 2,...................., Leuchte 16 = Codierung 16.
Der benachbarte Kippschalter S1 bleibt bei den Leuchten 1 – 16 auf Schalterstellung „OFF“. Für die Adressierung der
Leuchten 17 – 20 wird wiederum auf dem Drehcodierschalter von 1 – 4 begonnen d.h., Leuchte 17 = Codierung 1,
Leuchte 18 = Codierung 2, Leuchte 19 = Codierung 3, Leuchte 20 = Codierung 4. Jedoch wird nun bei den Leuchten
17 – 20 der Kippschalter S1 auf „ON“ gestellt.
Eine zu hohe kapazitive Belastung im Endstromkreis wirkt sich auf die Leuchtenabfrage negativ aus und kann somit zu einer
unkorrekten Abfrage im Endstromkreis führen. Weiterhin sollten Entkoppelbausteine eingebaut werden, wenn ein
Mischbetrieb von MLL 200 SMD und fremden elektronischen Vorschaltgeräten in einem Endstromkreis installiert ist, da
sonst eine einwandfreie Funktion der Einzelleuchtenabfrage nicht gewährleistet werden kann. Die Entfernung vom
Notlichtgerät zum MLL 200 SMD sollte fünfhundert Meter nicht überschreiten.
Mit dem MLL 200 SMD ist es weiterhin möglich, in einem Dauerlichtstromkreis, Dauerleuchten, geschaltete Dauerleuchten
und Bereitschaftsleuchten gemeinsam zu betreiben. Ein am Notlichtausgang angeschlossenes MLL 200 SMD wird im Fall
der modifizierten Bereitschaft mit Netzwechselspannung vom Dauerlichtkreis versorgt, ansonsten ist die Leuchte in
Bereitschaftsschaltung. Die Erkennung, ob die Funktion „modifizierte Bereitschaftsschaltung“ in den jeweiligem Stromkreis
ausgeführt werden soll, erfolgt über die Auswertung der Ruhestromschleifen. Das heißt, liegt ein Ausfall einer
Ruhestromschleife vor, werden die dieser Schleife zugeordneten MLL 200 SMD über die Stromkreisbaugruppe „SKML“
aktiviert. Soll das MLL 200 SMD im ungeschalteten Dauerlichtbetrieb funktionieren, ist der Schalter S2 auf dem MLL 200
SMD auf „DS“ zu stellen. Die Stromkreisbaugruppe „SKML“ ist im Frontbereich prinzipiell auf DS (Dauerlicht) zu stellen
(siehe Produktinfo. SKML). Es ist somit möglich, die Schaltungsart des angeschlossenen MLL 200 SMD auch noch nach
Installation des Endstromkreises zu bestimmen (Dauer- oder Bereitschaftsschaltung). Durch einen Bypasseingang am MLL
200 SMD wird ein Schalten der angeschlossenen Notleuchte im Netzbetrieb, zusammen mit der Allgemeinbeleuchtung,
ermöglicht. Um diese Schaltungsart zu realisieren, muss zum einen der Schalter S2 am MLL 200 SMD auf „BS“ gestellt
werden und zum zweiten wird eine geschaltete Spannung L´/ N (230V/50Hz) von der benachbarten Allgemeinbeleuchtung
zu dem MLL 200 SMD herangeführt, mit welcher die angeschlossene Notleuchte gesteuert werden kann. Soll das MLL 200
SMD im reinen Bereitschaftsbetrieb arbeiten, entfällt das Auflegen der geschalteten Spannung L´/ N (230V/50Hz) von der
benachbarten Allgemeinbeleuchtung. Schaltet die Notlichtanlage auf Batteriebetrieb, werden ebenfalls die am MLL 200
SMD eingeschaltet, dies erfolgt im Rahmen des Anlagentests und im Notbetrieb.
Ein Mischbetrieb mit den Bausteinen Typ DCBLÜ1-3, LMU 03 bzw. MLU200 (SMD) in einem Stromkreis ist bedenkenlos
möglich. Zulässiger Temperaturbereich: - 10°C ...... + 40°C. Das MLL 200 ist in einem Metallgehäuse untergebracht.
Abmessungen:
Abb. eines MLL 200 SMD:
25
144
3,5
37
Anschlussbeispiel:
Dippschalter S1
Einstellung der Betriebsart
DS / BS
Fremdspannung
(Netz Unterverteilung)
zur Einstellung der jeweiligen Adresse
Drehcodierschalter
Dippschalter S2
PE
N
L
PE
1
2
1
2
3
4
MLL 200 SMD
N
L
N/L/+
zum Schalten
der Notleuchten
im Netzbetrieb
NA / LA / +
Anschluß an das
Notlichtgerät
Stromkreis auf
Dauerschaltung - DS
Leuchtmittel 4-13 Watt
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
15.02.2006
Produktinformation MLU 200-V SMD
Eigenschaften auf einen Blick :
- Elektronisches Vorschaltgerät für 4 – 13W
- integrierte Leuchtenüberwachung
Das EVG MLU200SMD ist ein elektronisches Vorschaltgerät mit integrierter Einzelleuchtenüberwachung für
Leuchtstoffröhren mit einer Leistung von 4 – 13 VA. Als Leuchtmittel werden eingesetzt die Bauformen L 4, 6, 8 Watt und
Kompaktleuchtstofflampen 5, 7, 9, 11 und 13 Watt.
Das EVG MLU200SMD realisiert die automatische Anpassung an die Brennspannung des jeweiligen Leuchtmittels.
Durch die Softstart – Eigenschaft des EVG´s wird eine optimale Versorgung der Leuchtmittel für eine hohe Lebensdauer
gewährleistet.
Das EVG MLU200SMD ist geeignet für den Einsatz in Notlichtanlagen vom Typ: BK, BX, ZX, ZDCL 220 und ES 7000.
Der integrierte Adressbaustein dieses EVG´s gewährleistet eine Adressvergabe der Leuchten von 1-20. Diese
Änderung wurde notwendig durch die bevorstehende Anpassung der noch geltenden deutschen Vorschriften an die
EU – Normen.
Die Codierung der Leuchten bei Einzelleuchtenabfrage erfolgt zum einen über einen Drehcodierschalter, welcher mit der
Beschriftung von 1 – 16 versehen ist und einem Dippschalter S2 welcher gegenüberliegend angebracht ist (der
Dippschalter S1 ist ohne Funktion).
Die Codierung ist wie folgt vorzunehmen:
Für die Leuchtenadressierung von Leuchte 1 bis Leuchte 16 ist der Drehcodierschalter auf die jeweilige Zahl einzustellen
d.h. Leuchte 1 = Codierung 1, Leuchte 2 = Codierung 2,...................., Leuchte 16 = Codierung 16. Der benachbarte
Kippschalter S2 bleibt bei den Leuchten 1 – 16 auf Schalterstellung „OFF“. Für die Adressierung der Leuchten 17 –
20 wird wiederum auf dem Drehcodierschalter von 1 – 4 begonnen d.h., Leuchte 17 = Codierung 1, Leuchte 18 =
Codierung 2, Leuchte 19 = Codierung 3, Leuchte 20 = Codierung 4. Jedoch wird nun bei den Leuchten 17 – 20 der
Kippschalter S2 auf „ON“ gestellt.
Eine zu hohe kapazitive Belastung im Endstromkreis wirkt sich auf die Leuchtenabfrage negativ aus und kann somit zu
einer unkorrekten Abfrage im Endstromkreis führen. Weiterhin sollten Entkoppelbausteine eingebaut werden, wenn ein
Mischbetrieb von MLU200SMD und fremden elektronischen Vorschaltgeräten in einem Endstromkreis vorhanden ist, da
sonst eine einwandfreie Funktion der Einzelleuchtenabfrage nicht gewährleistet werden kann.
Die Entfernung vom Notlichtgerät zum EVG MLU200SMD sollte fünfhundert Meter nicht überschreiten.
Ein Mischbetrieb mit den Baustein-Typen DCBLÜ1-3 , LMU03 und MLL200 (SMD) in einem Stromkreis ist bedenkenlos
möglich.
Standardmäßig ist das EVG MLU200SMD in einem Metallgehäuse untergebracht (s.Abb.).
Zulässiger Temperaturbereich: - 10°C ........... + 40°C.
Abmessungen:
Abb. eines MLU 200 SMD:
25
144
3,5
37
Anschlussbeispiel:
zur Einstellung der jeweiligen Adresse
Dippschalter S2
Drehcodierschalter
Dippschalter S1
ohne Funktion
PE
1
2
1
2
3
4
MLU 200 SMD
N/L/+
PE
NA / LA / +
Anschluß an das
Notlichtgerät
Leuchtmittel 4-13 Watt
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
15.02.2006
Produktbeschreibung MBSA - Modul
Eigenschaften auf einen Blick : - Realisierung einer übergeordneten Ruhestromschleife
- Anschluss von bis zu 8 separaten Ruhestromschleifen, welche
durch die übergeordnete Ruhestromschleife zugeschalten werden
Das MBSA -Modul dient zur Unterbrechung aller Ruhestromschleifen gleichzeitig.
Somit realisiert dieses Modul eine Ruhestromschleife, welche eine höhere Priorität gegenüber den einzelnen kritischen
Kreisen besitzt und beim Ausfall alle Verbraucherkreise einschaltet.
So ist es z. Bsp. möglich, alle Netzwächter in einer Reihenschaltung auf diese Ruhestromschleife zu legen, um bei Ausfall
eines Netzwächters alle Verbraucherkreise einzuschalten. Weiterhin bietet diese zusätzliche Ruhestromschleife die
Möglichkeit diverse Rauchmelder bzw. Meldekontakte der CO-Warnanlage einzuschleifen, um wiederum bei einer
Fehlermeldung alle Endstromkreise einzuschalten.
Das MBSA -Modul wird so verdrahtet, dass alle Zuleitungen der jeweiligen Ruhestromschleifen in dem Notlichtgerät über
das MBSA -Modul geschaltet werden.
D.h. so wird zum Beispiel bei einem Notlichtgerät vom Typ ZDCL220 die Zuleitungen auf die Ruhestromschleifen (Klemme
03 bei jedem DCL- Bus) über die jeweiligen Klemmen 1-1, 2-2, 3-3,......8-8 des MBSA- Moduls geschalten.
Die Klemme U+ wird auf die Masse (GND) aufgelegt und die Klemme U- wird über eine Sicherung
(max. 0,125AT) als Anschluss 1 und das Potential -24V auch wieder über eine Sicherung (max. 0,125AT)
als Anschluss 2 für die Ruhestromschleife nach Außen gelegt. Diese Ruhestromschleife muss so verdrahtet werden, dass
diese im Normalzustand geschlossen ist.
Das MBSA -Modul ist für die Montage auf einer Hutschiene TS35 geeignet bzw. vorgesehen.
Abmessungen:
Abb. eines MBSA-Moduls:
54
44
54
96 90
MBSA
45 60
Anschlissbeispiel:
KK3
KK2
KK5
KK1
KK4
SKBM1 SKBM2 SKBM3 SKBM4 SKBM5
28 / 03 28 / 03 28 / 03 28 / 03 28 / 03
1 1 2 2 3 3 4 4 5 5
MBSA
-24V
8 8 7 7 6 6
U+ U-
28 / 03 28 / 03 28 / 03
SKBM8 SKBM7 SKBM6
KK7
KK6
KK8
F8
(125mAT)
F7
(125mAT)
GND
externe übergeordnete
Ruhestromschleife
(z.B. Rauchmelder)
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
01.02.2006
Produktinformation LMU 04
- Leuchtenmanagerbaustein ( für Mischbetrieb)
- integrierte Leuchtenüberwachung
- integrierte Dimmspannungsabschaltung bei Notbetrieb
Eigenschaften auf einen Blick :
Der Leuchtenmanager mit Einzelleuchtenerkennung (LMU04) ist für den Einsatz an den Notlichtanlagen vom Typ:
BK, BX, ZX, ZDCL 220 und EURO-SIBE 7000 vorgesehen.
Mit dieser Baugruppe ist es möglich, in einem Dauerlichtstromkreis, geschaltete Dauerleuchten und Bereitschaftsleuchten
gemeinsam zu betreiben, sowie eine Einzelleuchtenüberwachung durchzuführen. Der LMU04 ist mit den bisher bekannten
Baugruppen LMU01, LMU02 und LMU03 kompatibel und löst diese Baugruppen ab. Eine am Notlichtausgang angeschlossene
Leuchtenleistung von 0,5 – max.150W wird im Fall der modifizierten Bereitschaft mit Netzwechselspannung vom
Dauerlichtkreis versorgt, ansonsten ist die Leuchte in Bereitschaftsschaltung. Die Erkennung, ob die Funktion „modifizierte
Bereitschaftsschaltung“ in den jeweiligem Stromkreis ausgeführt werden soll, erfolgt über die Auswertung der
Ruhestromschleifen. Das heißt, liegt ein Ausfall einer Ruhestromschleife vor, werden die dieser Schleife zugeordneten LMU04
über die Stromkreisbaugruppe „SKML“ aktiviert.
Die Stromkreisbaugruppen müssen im Dauerlichtbetrieb arbeiten. Soll die am LMU04 angeschlossene Notleuchte in
ungeschaltetem Dauerlicht funktionieren, ist der Schalter S2 auf dem LMU04 auf „DS“ zu stellen. Es ist somit möglich, aber
unzweckmäßig, die Schaltungsart der angeschlossenen Leuchten auch noch nach Installation des Endstromkreises zu
bestimmen (Dauer- oder Bereitschaftsschaltung).
Durch einen Bypasseingang am LMU04 wird ein Schalten der angeschlossenen Notleuchte im Netzbetrieb, zusammen mit der
Allgemeinbeleuchtung, ermöglicht. Um diese Schaltungsart zu realisieren, muss zum einen der Schalter S2 am LMU04 auf
„BS“ gestellt werden und zum zweiten wird eine geschaltete Spannung L´/ N´ ( 230V/50Hz ) von der benachbarten
Allgemeinbeleuchtung zu dem LMU04 herangeführt, mit welcher die angeschlossene Notleuchte geschalten werden kann.
Hierbei wird die herangeführte Fremdspannung L´/ N´ (230V/50Hz) nur als Steuerspannung verwendet. Die Schalter S3 und S4
dienen zur Einstellung der Art der Verbraucher (unterschiedliche Stromaufnahme).
Der Schalter S1 und der Drehcodierschalter dienen zur Codierung der Einzelleuchtenabfrage (S1 1-16 OFF, 17-20 ON).
Schaltet die Notlichtanlage auf Batteriebetrieb, werden ebenfalls die am LMU04 angeschlossenen Verbraucher eingeschaltet.
Dies erfolgt im Rahmen des Anlagentests und im Notbetrieb. Durch die Integration eines Überwachungsbausteins in den
LMU04 ist es möglich, die angeschlossene Notleuchte auf ihre Funktion abzufragen. Der Vorteil des LMU04 besteht zum einen
darin, dass der angeschlossene Verbraucher zusatzleiterlos überwacht werden kann und zum anderen, dass eventuelle
Bereitschaftslichtverbraucher in einen bestehenden Dauerlichtkreis eingefügt werden können, ohne einen separaten
Bereitschaftslichtkreis installieren zu müssen.
Der LMU04 besitzt zusätzlich noch einen potentialfreien Kontakt (S/S`), welcher es ermöglicht, die Steuerspannung an
dimmbaren Vorschaltgeräten (max. 24V/DC 1A bzw. 120V/AC 0,5A) im Notbetrieb (mod. Bereitschaft oder Batteriebetrieb)
bzw. Testbetrieb weg zu schalten. Der LMU04 ist für eine Leistung von 0,5 – 150 VA ausgelegt, wobei von einer
Netzwechselspannung mit 230V 50/60Hz und einer Gleichspannung von 220V +/- 10% ausgegangen wird.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb
Abmessungen:
Abb. eines LMU04:
108
LMU04
40
ON
Raum überstehender
Bauteile
NA
LA
1 2 3 4
N/L/+
N'
L'
S
S
30
55
100
Anschlussbeispiel:
Fremdspannung
(Netz Unterverteilung)
zum Schalten
der Notleuchten
im Netzbetrieb
N
L'
Stromkreis auf
Dauerschaltung - DS
NA
LA
N/L/+
N´
L´
LMU04
S
S
Dippschalter S2, 3, 4
zur Einstellung des angeschlossenen Leuchtmittels
pot.-freier Kontakt für den
Anschluß eines dimmbaren EVG's bzw.
Dimm-Moduls
(z.B. Dimmspannung 1-10V)
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
ON
LA/+ NA/-
PE
N
L
EVG
1 2 3 4
Anschluß an das
Notlichtgerät
1
2
3
4
Dippschalter S1 und
Drehcodierschalter
zur Einstellung der
Adresse
Leuchtmittel
03.04.2006
Produktinformation LMA 01
- Leuchtenmanagerbaustein ( für Mischbetrieb)
Eigenschaften auf einen Blick :
Der Leuchtenmanager ( LMA01 ) ist für den Einsatz an Notlichtanlagen vom Typ: BK , BX , ZX , ZDCL 220 und EURO-SIBE
7000 vorgesehen.
Mit Ihm ist es möglich, in einem Notlichtstromkreis ( Vorraussetzung ist der Einsatz von SKML ) Dauerleuchten
und Bereitschaftsleuchten gemeinsam zu betreiben.
Eine am Notlichtausgang angeschlossene Leuchtenleistung, mit einer maximalen Stromaufnahme von 2A, wird im Fall der
modifizierten Bereitschaft mit Netzwechselspannung versorgt, ansonsten ist (sind) die Leuchte(n) in Bereitschaftsschaltung.
Das Stromkreismodul ( SKML ) ist mittels der Taster im Frontbereich auf Dauerschaltung ( DS ) zu stellen.
Schaltet die Notlichtanlage auf Batteriebetrieb, werden ebenfalls die am Leuchtenmanager (LMA01) an- geschlossenen
Verbraucher eingeschaltet, welches im Rahmen des Anlagentests bzw. Notbetrieb erfolgt. An einem weiteren Anschluss des
Leuchtenmanagers LMA01 kann geschaltete oder ungeschaltete Netzwechselspannung angeschlossen werden. Diese
kann, z.B., von einem benachbarten Allgemeinbeleuchtungsverbraucher abgegriffen werden. Sofern o.g. Fälle der
modifizierten Bereitschaft bzw. des Batteriebetriebes nicht vorliegen, werden die Verbraucher durch diese angeschlossene
Spannung versorgt. Weiterhin wäre möglich, aber unzweckmäßig, die angeschlossenen Leuchten auch in Dauerschaltung
zu betreiben, dies wäre möglich indem dieser Eingang mit dem Anschluss für die Notlichtanlage verbunden wird.
Der Vorteil des Leuchtenmanagers LMA01 besteht zum einen darin, dass zusatzleiterlos Bereitschaftsleuchten geschaltet
werden können und zum anderen dass diese in einen bestehenden Dauerlichtkreis eingefügt werden können, ohne einen
extra Bereitschaftslichtkreis verlegen zu müssen.
Der Leuchtenmanager LMA01 ist für einen Laststrom von max. 2 A ausgelegt, wobei von einer Netzwechselspannung von
230V 50/60Hz und einer Gleichspannung von 220V +/- 15% ausgegangen wird.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb
36
3,5
32
Abmessungen:
155
Anschlussbeispiel:
weitere
Leuchten
Bereitschaftslicht
Leuchtmittel
Fremdspannung
(Netz Unterverteilung) L'
N
zum Schalten
PE
der Notleuchten
im Netzbetrieb
Dauerlicht
LA/+ NA/- PE
Anschluß an das
Notlichtgerät
Stromkreis auf
Dauerschaltung - DS
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
27.10.2005
Produktinformation DUO – Control
Eigenschaften auf einen Blick:
- Leuchtmittelüberwachung (zwangsläufiges Wegschalten des
zweiten Leuchtmittels bei Ausfall von einem Leuchtmittel)
- unabhängiges Schalten der zu überwachenden Leuchtmittel
(Stromkreise)
Das DUO – Controlmodul ist eine elektronische Steuerung zur abhängigen Schaltung von zwei gleichen oder auch
unterschiedlichen Stromkreisen und deren Verbrauchern.
Die Schaltung kann mit Gleich- oder Wechselspannung im Bereich von 200 – 240V betrieben werden.
Das DUO – Controlmodul basiert auf der Ausfallerkennung der jeweiligen Verbraucher. Bei Ausfall eines Verbrauchers wird
der andere zwangsweise weggeschalten. Jeder der beiden Stromkreise kann die Unterbrechung des anderen Stromkreises
erzwingen. Die Ausfallerkennung funktioniert nur bei eingeschalteten Stromkreisen, d.h. wird einer der Stromkreis
ausgeschaltet, so wird der andere Stromkreis dadurch nicht beeinflusst. Das DUO – Controlmodul unterscheidet also ob ein
Stromkreis eingeschalten ist oder ob eines der jeweiligen Leuchtmittel defekt ist.
Nach dem Wechsel eines defekten Leuchtmittels können beide Kreise durch Betätigen des Reset -Tasters im DUO –
Controlmodul wieder eingeschaltet werden (Reset). Nach einem Leuchtmittelwechsel können die Kreise ebenfalls wieder
eingeschaltet werden, wenn die Kreise oder einer der Kreise kurz geschaltet wird. Dieser Vorgang findet spätestens bei
einem Test statt.
An das Gerät können z.B. rein ohmsche Verbraucher (Glühlampen) oder elektronische Vorschaltgeräte mit einem
Leuchtmittel von 4...... 58W betrieben werden. Der Betrieb mit unterschiedlichen Leistungen (z.B. 1x18W und 1x58W) ist
zudem auch möglich.
Das Modul ist in einem Zinkorgehäuse untergebracht, welches Ausklinkungen zum Anschrauben besitzt.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb
35,6
3,5
29,7
Abmessungen:
154,9
Anschlussbeispiel:
Schalter
L N PE
Schalter
Reset-Taster
Leuchtmittel
L N PE
Leuchtmittel
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
31.01.2006
Produktinformation DCBLU 4
- integrierte Leuchtenüberwachung
Eigenschaften auf einen Blick :
Der Leuchtenüberwachungsbaustein DCBLU 4 ist für den Einsatz an den Notlichtanlagen vom Typ: BK, BX, ZX, ZDCL 220
und EURO-SIBE 7000 vorgesehen.
Der Überwachungsbaustein DCBLU 4 ist die erweiterte Form des bisher bekannten DCBLÜ 1-3, welcher zur Realisierung der
Einzelleuchtenabfrage an Notbeleuchtungsanlagen (gefertigt nach EN50171, DIN VDE 0108 bzw. ÖVE EN2) der oben
aufgeführten Typen eingesetzt werden kann.
Im Gegensatz zum DCBLÜ 1-3 kann das DCBLU 4 nicht für dimmbare Vorschaltgeräte eingesetzt werden. Für diesen
Anwendungszweck muss der Mischbetriebsbaustein LMU 04 eingesetzt werden.
Der DCBLÜ 4 ist in der Lage bis zu zwanzig gleichspannungstaugliche Vorschaltgeräte bzw. Leuchtmittel mit Leistungen von
0,5 – 150VA zu überwachen.
Weiterhin sind vier Dippschalter (S1, S2, S3, S4) auf dem Baustein vorgesehen, deren Funktion nachstehend erklärt ist.
Generell hat der Schalter S2 beim DCBLU 4 keinerlei Funktion.
Die Codierung erfolgt weiterhin über einen Drehcodierschalter, welcher von 1 - 16 beschriftet ist. Dieser Beschriftung ist die
jeweilige Leuchte im Stromkreis zuzuordnen. Für die Leuchtenadressen 17-20 wird wiederum von 1 aufwärts, jedoch in
Verbindung mit Dippschalter S1 (ON), begonnen.
Codierbeispiele:
-
Leuchtencodierung 1-16 Æ S3 ON, S1 und S4 OFF
Leuchtencodierung 17-20 Æ S3 und S1 ON, S4 OFF
Leuchtencodierung 1-16 Æ S1, S3 und S4 OFF
Leuchtencodierung 17-20 Æ S1 ON, S3 und S4 OFF
EVG 4 –150W
EVG 4 –150W
LED-Leuchten 0,5 - 8W
LED-Leuchten 0,5 - 8W
Auf dem Baustein sind zwei Kontaktpaare in Federklemmtechnik (WAGO) vorhanden, diese dienen dem Anschluss der
Versorgungsleitung (L/+, N/-) und des Verbrauchers Æ Notleuchte (LA, NA). Bei korrektem Anschluss leuchtet die kleine grüne
LED im Batteriebetrieb auf. Die Entfernung vom Notlichtgerät zum DCBLU 4 sollte, für eine sichere Funktion, 500 m und 3 m
vom DCBLU 4 zum Verbraucher nicht überschreiten. Weiterhin ist eine zu hohe kapazitive Belastung in einem Stromkreis mit
DCBLU 4 zu vermeiden, da hier eine korrekte Abfrage nicht gewährleistet werden kann. Außerdem sind Entkoppelbausteine
beim Mischbetrieb von überwachten und nicht überwachten Leuchten in einem Stromkreis einzusetzen. Eine gemischte
Installation von DCBLÜ´s alter Bauform, MLU200, MLL200, LMU03 und dem DCBLU 4 in einem Stromkreis ist unbedenklich.
Es ist allerdings darauf zu achten, dass bei älteren Geräten nur max. 12 Leuchten programmiert werden können und dass
diese DCBLÜ´s eventuell eine andere Drehcodierschalterbeschriftung besitzen (0 – F).
Der Überwachungsbaustein DCBLU 4 ist in einem Standardgehäuse aus Kunststoff untergebracht, welches zur Befestigung
geschraubt werden kann.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb.
Abmessungen:
Abb. eines DCBLU 4:
108
40
ON
DCBLU 4
1 2 3 4
Raum überstehender
Bauteile
NA
LA
N/L/+
30
55
100
Anschlussbeispiel:
Anschluß an das
Notlichtgerät
LA/+ NA/-
NA
LA
Dippschalter S3 und S4
zur Einstellung des angeschlossenen Leuchtmittels
PE
N
L
EVG
1 2 3 4
LMU04
ON
N/L/+
1
2
3
4
Dippschalter S1 und
Drehcodierschalter
zur Einstellung der
Adresse
Leuchtmittel
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
03.07.2006
Produktinformation DAC 660 – Modul
Eigenschaften auf einen Blick :
- DC/AC Wandler (im DC-Betrieb wird die DC Spannung in eine AC
Spannung (Rechteckspannung) umgewandelt)
- integrierter Kurzschlussschutz mit RESET-Taster
Der DAC 660 (Abb. 1) ist ein Wechselrichtermodul für den Einsatz in Notlichtanlagen, die im Notbetrieb mit 220V
Gleichspannung arbeiten. Die maximale Anschlussleistung des DAC 660 beträgt 660W bei einem maximalen
Ausgangsstrom von 3A.
Wichtig ist, dass der DAC 660 am UB-Eingang nur mit Gleichspannung betrieben werden darf. Für den Betrieb an Gleichund Wechselspannung muss ein Schaltschütz (Abb. 2) und ein AC-Vorschaltgerät (ACV – Abb. 3) vorgeschalten werden.
Das ACV-Modul dient hierbei der Spannungsversorgung des DAC 660 (UB Eingang).
Mit zusätzlichen Schaltkontakten kann eine Bypass-Schaltung realisiert werden.
Für diese Schaltungsvariante und den generellen Anschluss des Gerätes beachten Sie bitte das beigefügte
Schaltschema.
Anschlüsse des DAC 660:
- UB
Eingangsspannung (185-250V DC)
- L, N
Ausgangsspannung (Rechteckspannung)
- A1, A2 Ansteuerung Schaltschütz
- L/+, N/- Eingangsspannung (185-250V AC/DC)
Im Normalbetrieb leuchtet die grüne LED "DAC EIN". Spricht der integrierte Kurzschlussschutz an, so leuchtet die rote LED
"Kurzschluss" solange, bis die Versorgungsspannung unterbrochen wird oder mittels eines geeigneten Gegenstandes die
Reset-Taste gedrückt wird. Der Kurzschluss-Status bleibt auch nach Beseitigung der Ursache erhalten, bis vorgenannte
RESET-Maßnahmen erfolgen. Besteht der Kurzschluss weiterhin, so wird der Schutz sofort wieder ausgelöst, wenn der
Reset-Taster betätigt wird. In diesem Fall ist eine Kontrolle des Ausgangsstromkreises unbedingt notwendig.
Obwohl das Modul kurzschlussfest ist, kann eine Dauerüberlastung zur thermischen Zerstörung führen.
An das Modul können sowohl KVG- als auch EVG-Leuchten angeschlossen werden. Grundsätzlich sollte jedoch der
Stromkreis so kapazitätsarm wie möglich belastet sein. Die Leerlaufstromaufnahme beträgt ca. 20 mA. Das Modul selbst
und der Ausgangsstromkreis sind vom Anwender in geeigneter Weise abzusichern, d.h. zum Beispiel für den
Ausgangsstromkreis >= 3,15 AT und die Vorabsicherung 5,0 AT.
Eine ununterbrochene Dauerbelastung > 8 Stunden ist nicht empfehlenswert bzw. nicht zulässig.
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist für Tragschienenmontage (TS35) vorgesehen.
Umgebungstemperatur: -10°C - +40°C bei Betrieb
Abmessungen:
72
96 90
Abb. 1:
DAC 660
Abb. 2:
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
54
44
45 60
Abb. 3:
09.02.2006
ACV
N/-
+/- : Ausgang zum DAC
L/+, N/- : Eingang
L/+
A
C
V
DAC 660
+ -
UB
Uin
13 54
Ausgang
L N A1
L
+
N
-
N
DAC 660
UB : Nur Gleichspannung!
L/N Ausgang : keine Fremdspannung anlegen!
L/+ N/- : Versorgungsspannung
U
+
-
A2
DAC 660
Uout
Eingang von Sibe
43/72
62/24
L
Eingang Versorgungsspannung
- +
Betriebsgleichspannung!
A2
A1
34 44 54 84
33 43 53 83
62 72
61 71
Wichtig!!!
A1/2 werden nur geschaltet, wenn Gleichspannung
an Uin anliegt.
Eine Verpolung dieser Spannung(Uin)
kann zur Zerstörung des Moduls führen
14 24
13 23
U
Wechselspannungsausgang
3TH42
Dac 660 als Voller Ersatz für 19" Einbau-Dac 250 oder 1000
Zur Anwendung an Umschaltungen in Fremdfabrikaten!
ACV erforderlich!
Anschlussschema für DAC - Modul 660
Produktinformation BTLS, BSSR, BLB
Eigenschaften auf einen Blick :
- Schalten der Notlichtverbraucher im Notbetrieb
Vorteil: Ersparnis bei der Batteriekapazität
- Anschluss von bis zu 12 Taster bzw. Schalter je Modul
- integrierter Schaltkontakt für Allgemeinbeleuchtung je Modul
Die optional erhältlichen Zusatzbaugruppen BTLS (Batterietreppenhauslichtschaltung), BSSR (Batteriestromstoßrelais),
BLB (Batterielichtbedarfsschaltung) sind Baugruppen zum gemeinsamen Schalten von Allgemeinbeleuchtungs- und
Notbeleuchtungsverbrauchern, letztere auch im Notbetrieb, in den Gruppen- bzw. Zentralbatterieanlagen vom Typ:
BGV 220, ZDC 220, ZDCL220, BX 12/20, ZX 112 ZAC 220, EURO-SIBE 5000, 6000, 7000.
Die Baugruppen sind alle im selbigen Gehäuse untergebracht und anschlusskompatibel. Sie dienen einzig dazu,
Notlichtverbraucherstromkreise und diesen zugeordnete Allgemeinbeleuchtungsstromkreise gemeinsam über eine Tasterbzw. Schalterleitung im Netz- und Batteriebetrieb zu schalten (im Batteriebetrieb nur Notlichtverbraucher). So ist es zum
Bsp. möglich, in einem Treppenhaus eine Zeitschaltung (BTLS) zu integrieren, die im Netzbetrieb Allgemein- und
Notleuchten gemeinsam über eine Tasterleitung mit max. 12 Tastern schaltet. Diese Schaltung ermöglicht es jedoch auch
die angeschlossenen Notleuchten im Batteriebetrieb zu schalten, so dass die Notleuchten bei Bedarf eingeschaltet werden
können. Davon nicht beeinflusst wird eine Einzelleuchten- bzw. Stromkreisabfrage der jeweiligen Notbeleuchtungsanlage im
Testbetrieb. So ist es zum Bsp. möglich, die geforderte Notbetriebszeit in Hochhäusern von acht Stunden auf drei Stunden
zu reduzieren und somit die Batteriekapazität enorm zu verringern.
Bei den Zusatzbaugruppen BTLS, BSSR und BLB wird standardmäßig je ein Notbeleuchtungskreis zugeordnet und je nach
Wunsch parallel ein potentialfreier bzw. ein potentialbehafteter Allgemeinbeleuchtungsausgang (230V/50Hz, max. 5A)
vorgesehen. Natürlich ist es auch möglich, mehrere Notbeleuchtungs- bzw. Allgemeinbeleuchtungskreise gemeinsam über
eine Taster- bzw. Schalterleitung zu betätigen. Dies und auch das Schalten von höheren Leistungen im Batteriebetrieb
(P<50W) bei Gleichspannung wird durch zusätzliche Leistungsbaugruppen realisiert. Der Taster – und Schalterstromkreis
wird durch die Notbeleuchtungsanlage mit einer Spannung 230V oder 24VDC (je nach Auftrag) versehen und versorgt somit
die Glimmlampen mit dieser Spannung. Zum Schalten der Notbeleuchtungsstromkreise nur im Netzbetrieb sind diese
Zusatzbaugruppen nicht notwendig. Ein nachträglicher Einbau dieser Schaltgruppen ist nur bedingt möglich und nur durch
eine Fachfirma auszuführen.
Abmessungen:
L/N Netzspannungseingang, E1/E2Notstromversorgung, L1/L2 Allgemeinbeleuchtungsausgang,
L2/N2 Notbeleuchtungsausgang, T1/T2 Taster- bzw. Schalteranschlüsse, U/U- Spannungsversorgung intern
Anschlussbeispiel:
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
15.11.2005
Produktinformation BEPUE Einphasennetzüberwachung
Eigenschaften auf einen Blick :
- Einphasennetzüberwachung
- integrierte Umschaltweiche
- integrierter Schalteingang zum Schalten der Notleuchten
mit der Allgemeinbeleuchtung
Die BEPUE ist im Wesentlichen eine Umschaltweiche mit integrierter Einphasennetzüberwachung an einem
Dauerlichtkreis für den Einsatz an Sicherheitslichtgeräten nach DIN VDE 0108 bzw. ÖVE-EN2. Dabei können
Sicherheitsleuchten mit den Leuchten der Allgemeinbeleuchtung über einen gemeinsamen Lichtschalter geschalten
werden. Bei Ausfall der angeschlossenen Allgemeinbeleuchtung oder Unterschreitung der Netzspannung um 15%
schaltet dieses Gerät selbsttätig auf den angeschlossenen Dauerlichtstromkreis der Sicherheitsbeleuchtung um.
Die BEPUE ist geeignet für den Einsatz an Notlichtgeräten vom Typ ZDCL 220, ZDC 220, ZAC 220, BK, BX, ZX, ES 5000,
ES 6000, ES 7000 bzw. Notbeleuchtungsanlagen, die im Umschaltbetrieb arbeiten und im Test- bzw. Batteriebetrieb eine
Gleichspannung von 220V DC produzieren.
Der Einsatz einer BEPUE realisiert eine erhebliche Einsparung an Installationsaufwand.
Mit Hilfe einer BEPUE können die angeschlossenen Sicherheitsleuchten in Dauer- bzw. Bereitschaftsschaltung ausgelegt
werden, wobei für eine Dauerschaltung der Anschluss Klemme L` aufgelegt werden muss (siehe Anschlussbeispiel). Bei
einer Bereitschaftslichtschaltung bleibt dieser Anschluss frei. Die Überwachung des Allgemeinbeleuchtungsnetzes erfolgt mit
dem Anschluss an die Klemmen L und N.
Ein weiterer Vorteil der BEPUE besteht darin, dass im Dauerlichtbetrieb die Notleuchten mit der Allgemeinbeleuchtung
gemeinsam geschalten werden können (siehe Anschlussbeispiel).
Der Anschluss der Notleuchten erfolgt an den Klemmen LA und NA, wobei zu beachten ist, dass ein maximaler
Verbraucherstrom von 3A nicht überschritten werden darf und die entsprechenden Bedingungen für die Installation der
Notlichtkreise nach DIN VDE 0108, EN 50171 bzw. ÖVE - EN2 gewährleistet sein müssen.
Die Versorgung der BEPUE mit einer Spannung vom Notlichtgerät erfolgt über die Klemmen L/+ und N/-. Dieser
Notlichtgeräteausgang muss in einer Dauerschaltung (DS) ausgelegt sein.
Die BEPUE registriert einen Phasenausfall (Klemme L und N) und schaltet automatisch auf die Spannungsversorgung der
Notlichtanlage um. Bei Netzrückkehr wird wiederum auf das Allgemeinnetz zurück geschalten.
Die BEPUE erkennt ebenfalls den Testbetrieb des Notlichtgerätes und schaltet, unabhängig von der Schalterstellung
(Klemme L´), die angeschlossenen Notleuchten ein, um eine eventuelle Einzelleuchtenabfrage zu realisieren.
Achtung!
Da die BEPUE zum Schalten der Notbeleuchtung in Abhängigkeit der Allgemeinbeleuchtung konzipiert ist, ist ein
Dauerbetrieb der angeschlossenen Notleuchten, mit einer Spannungsversorgung nur von der Notlichtanlage, nicht
zweckmäßig bzw. unzulässig.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb
Abmessungen:
54
54
44
Gehäuseabmessungen
Befestigung auf
Tragschiene TS35
96 90
BEPUE
45 60
Anschlussbeispiel
überwachte Phase
Notbeleuchtung
L'
Notlichtgerät
L
N
L/+
N/-
Lichtschalter
Allgemeinlicht
Kleinverteiler
Allgemeinbeleuchtung
Allgemeinbeleuchtung
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten
08.03.2006
Produktinformation EPÜ-L Einphasennetzüberwachung
Eigenschaften auf einen Blick :
- Einphasennetzüberwachung
- integrierte Umschaltweiche
- integrierter Schalteingang zum Schalten der Notleuchten
mit der Allgemeinbeleuchtung
Die EPÜ-L ist im Wesentlichen eine Umschaltweiche mit integrierter Einphasennetzüberwachung an einem
Dauerlichtkreis für den Einsatz an Sicherheitslichtgeräten nach DIN VDE 0108 bzw. ÖVE-EN2. Dabei können
Sicherheitsleuchten mit den Leuchten der Allgemeinbeleuchtung über einen gemeinsamen Lichtschalter geschalten
werden. Bei Ausfall der angeschlossenen Allgemeinbeleuchtung oder Unterschreitung der Netzspannung um 15%
schaltet dieses Gerät selbsttätig auf den angeschlossenen Dauerlichtstromkreis der Sicherheitsbeleuchtung um.
Die EPÜ-L ist geeignet für den Einsatz an Notlichtgeräten vom Typ ZDCL 220, ZDC 220, BK, BX, ZX, ZAC 220, EURO-SIBE
der Reihe 5000, 6000, 7000 bzw. Notbeleuchtungsanlagen, die im Umschaltbetrieb (AC/DC) arbeiten und im Test- bzw.
Batteriebetrieb eine Spannung von 220VDC produzieren.
Der Einsatz einer EPÜ-L realisiert eine erhebliche Einsparung an Installationsaufwand. Mit Hilfe einer EPÜ-L können die
angeschlossenen Sicherheitsleuchten in Dauer- bzw. Bereitschaftsschaltung ausgelegt werden, wobei für eine
Dauerschaltung der Anschluss Klemme L` aufgelegt werden muss (siehe Anschlussbeispiel).
Bei einer Bereitschaftslichtschaltung bleibt dieser Anschluss frei.
Die Überwachung der Allgemeinbeleuchtungsphase erfolgt mit dem Anschluss an die Klemmen L und N.
Ein weiterer Vorteil der EPÜ-L besteht darin, dass im Dauerlichtbetrieb die Notleuchten mit der Allgemeinbeleuchtung
gemeinsam geschalten werden können (siehe Anschlussbeispiel). Der Anschluss der Notleuchten erfolgt an den Klemmen
LA und NA [Notlicht], wobei zu beachten ist, dass ein maximaler Verbraucherstrom von 3A nicht überschritten werden darf
und die entsprechenden Bedingungen für die Installation der Notlichtkreise nach DIN VDE 0108 bzw. ÖVE gewährleistet sein
müssen.
Die Versorgung der EPÜ-L mit einer Spannung vom Notlichtgerät erfolgt über die Klemmen L/+ und N/- [SIBE].
Dieser Notlichtstromkreis muss in einer Dauerschaltung(DS) ausgelegt sein und sollte unbedingt polrichtig angeschlossen
werden.
Die EPÜ-L registriert einen Phasenausfall (Klemme L und N) und schaltet automatisch auf die Spannungsversorgung der
Notlichtanlage um. Bei Netzrückkehr wird wiederum auf das Allgemeinnetz umgeschalten.
Die EPÜ-L erkennt ebenfalls den Testbetrieb des Notlichtgerätes und schaltet, unabhängig von der Schalterstellung (Klemme
L`), die angeschlossenen Notleuchten ein, um eine eventuelle Einzelleuchtenabfrage zu realisieren. Die Absicherungen für
die überwachte Phase L (F1/ 125 mAT) sowie der Ausgangsphase LA (F2/ 3,15AT) befinden sich im Gehäuseinneren der
EPÜ-L.
Achtung!
Da die EPÜ-L zum Schalten der Notbeleuchtung in Abhängigkeit der Allgemeinbeleuchtung konzipiert ist, ist ein
Dauerbetrieb der angeschlossenen Notleuchten, mit einer Spannungsversorgung nur von der Notlichtanlage, nicht
zweckmäßig bzw. unzulässig.
Umgebungstemperatur : -10°C - +40°C bei Betrieb
35,6
3,5
29,7
Abmessungen:
154,9
Anschlussbeispiel:
Allgemeinbeleuchtung
Notbeleuchtung
Kleinverteiler
Allgemeinbeleuchtung
Lichtschalter
L'
N
überwachter N-Leiter
überwachte Phase
L
PE
L/+ N/- PE
Ausgang
Notlichtgerät
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten
08.03.2006
Produktinformation zur BSW220
Eigenschaften auf einen Blick :
- Überwachung der Batteriespannung im Ladebetrieb (Netzbetrieb)
(unabhängig vom Notlichtcomputer)
- Abschaltung bzw. Zuschaltung des Lademoduls bei einer Störung
an der Laderregelung (Schutz der Batterie vor Überladung bzw.
Tiefentladung)
Der Batteriespannungswächter ist ein Schutzelement zur Überwachung der Batteriespannung im Havariefall.
Dieses Modul arbeitet völlig getrennt vom Notlichtcomputer und ist in der Lage, die Ladeeinrichtung im
Havariefall separat zu steuern. Der BSW220 überprüft eigenständig den Spannungszustand der Batterie und
wertet diesen aus.
Die Funktion ist wie folgt zu erklären:
Der BSW220 ist direkt an die Batteriespannung angeschlossen und überwacht diese. Jeder BSW220 besitzt
drei Leistungsrelais, wobei jeweils nur der potentialfreie Öffnerkontakt pro Relais rausgelegt wurde, welcher mit
max. 10 Ampere / 250VAC– 50Hz belastet werden kann.
Hier werden die Primärphasen der Ladetransformatoren, welche die Leistungsteile der Ladeeinrichtung
steuern, angeschlossen. Da die Ladeeinrichtungen immer auf die eingespeisten 3 Phasen aufgeteilt werden,
besteht somit die Möglichkeit, pro Relaiskontakt max. 2 Stück Transformatoren a´ 630VA anzuschließen. Das
heißt mit einem BSW220-3 kann eine Ladeeinrichtung bis max. 15 A, aufgeteilt auf die eingespeisten 3 Phasen,
angeschlossen und betrieben werden.
Der BSW220 arbeitet in einem Spannungsbereich von 225VDC (Umin) bis 260VDC (Umax) einstellbar.
Bei einer Batteriespannung unter 225VDC werden die Kontakte der Leistungsrelais geschlossen und die
Ladeeinrichtung ist im Starkladebetrieb mit I/U –Kennlinie tätig.
Sollte an der Batterie jedoch eine Spannung größer der des eingestellten Schwell- spannungswertes für mehr
als ca.30 Sekunden anliegen, werden die Primärladephasen der Ladeeinrichtung durch den BSW220
weggeschalten.
Durch eine grüne und rote Funktions- LED wird der jeweilige Zustand des BSW220 angezeigt. Grüne LED an,
bedeutet die Relaiskontakte sind geschlossen und es liegt kein Fehler an. Grüne LED aus, bedeutet die
Relaiskontakte sind geöffnet und es liegt ein Fehler an der Ladespannung an (Spannung zu hoch). Die rote
LED ist im Normalbetrieb ausgeschalten und zur Einstellung des BSW220 bzw. zur Anzeige eines Fehlers
vorgesehen.
Das BSW220-Modul sollte mit seinen Klemmen „B+“ und „B-“ entweder an den internen Verteilerklemmen, den
Batteriesicherungen F2-B+/ F4-B- bzw. direkt am Ladeleistungsteilausgang „Lade.+“ und „Batt.-“ angeschlossen
werden. An die gekennzeichneten Schaltkontakte des BSW, werden zum einen die Phase/Phasen des Netzes
und zum anderen die Ladetransformatoren angeschlossen.
Der BSW220 wird in zwei verschiedenen Varianten hergestellt (BSW220-1 bzw. BSW220-3). Der Unterschied
zwischen den beiden Modulen besteht nur darin, dass der BSW220-1 nur einen Relaiskontakt besitzt und somit
geeignet ist für Anlagen bis max. 5A- Ladeteil, wobei hier sichergestellt sein muss, dass die Ladeteile von nur
einer Primärphase zusammen gesteuert werden können. Der BSW220-3 besitzt diese Einschränkungen nicht
und kann somit in allen Notlichtgeräten eingesetzt werden.
Mit dem Einsatz eines BSW220 wird eine erhöhte Überwachung des Ladeverfahrens zum Schutz der Batterie
realisiert.
Bei einem nachträglichen Einbau sollte unbedingt das Beiblatt „Hinweise zum nachträglichem Einbau eines
BSW220“ beachtet werden!
Abmessungen:
Abb. einer BSW 220-3:
54
54
44
Gehäuseabmessungen
Befestigung auf
Tragschiene TS35
96 90
BSW 220-3
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
45 60
08.03.2006
Hinweise zum nachträglichen Einbau einer BSW220
Diese Arbeiten sollten nur durch technisch versiertes und autorisiertes Personal durchgeführt werden,
welches mit den Anlagenfunktionen und Baugruppen vertraut ist.
Voraussetzung für den Einsatz einer BSW220 ist der Einsatz eines Eprom´s mit den geänderten
Spannungswerten und Watchdoc.
1. Anschließen des BSW220 an den Klemmen B+ / B-, hier sollte der Anschluss an den
Verteilerklemmen für B+/B-, am Ladeteil oder an der Batteriesicherung in Richtung
Elektronikteil erfolgen.
2. Anschließen der Primärspannung des Ladetrafos, hier muss unbedingt die Primärphase
geschalten werden. Bei einem BSW220 können max. 2 Transformatoren pro
Schaltkontakt geschalten werden.
3. Nachdem der Einbau bzw. Anschluss wie oben beschrieben getätigt wurde, wird das Gerät
mit herausgenommenen Batteriesicherungen eingeschalten.
Zu beachten wäre, dass ältere Geräte durch Bauteiltoleranzen eine Spannungsabweichung
besitzen können. Hier sollte also die im Display angezeigte Leelaufspannung mit der an den
Batteriesicherungen gemessenen Leerlaufspannung verglichen werden.
4. Jetzt muss die Leerlaufspannung (U) am Steuerteil (BLDM- Anz.) durch Linksdrehen am
Frontpotentiometer auf angezeigte 258V heruntergedreht werden (Toleranzen zwischen
angezeigten und gemessenen Spannungswerten beachten und ggf. mit einbeziehen).
Als nächstes wird das Trimmpotentiometer für die Abschaltspannung am BSW220 solange
betätigt, bis die grüne LED gerade erlischt. Dies gibt den erreichten Schaltspannungswert an.
Jetzt muss die Leerlaufspannung wieder auf 268 V (laut Display) eingestellt werden.
Danach sollte ein kompletter RESET der Anlage durchgeführt werden, d.h. Anlage von Netzund Batteriespannung trennen, danach Netz- und Batteriespannung wieder zuführen, in der
Reihenfolge zuerst Batteriespannung und als letztes Netzspannung zugeben.
Abschließend führt man eine Funktionskontrolle des BSW220 wie folgt durch.
Vorausgesetzt die Anlage arbeitet im Normalbetrieb, entfernt man die Sicherungen F12/F13
der Sicherungsüberwachung (bei älteren Anlagen ohne Sicherungsüberwachung zieht man
den Jumper auf der BZV- Busplatine ab), das Ladeteil wird nun nur in I/U-Kennlinie betrieben
und schaltet nicht mehr ab, die angezeigte Spannung im Display steigt langsam auf den
eingestellten Wert. Ist dieser erreicht erlischt die grüne LED und nach ca. 30 Sekunden beginnt
die rote LED zu leuchten, und die Primärspannung des Ladeteils wird weggeschalten.
Diese Primärspannung wird erst wieder zugeschalten, wenn die vom
BSW220 gemessene Batteriespannung unter 225V abgesunken ist.
Hier empfehlen wir einen Batteriebetrieb durchzuführen, bis die Batteriespannung
abgesunken ist, danach muss die grüne LED wieder leuchten und die Primärladespannung
wird wieder zugeschalten.
Sind diese Tests, wie hier beschrieben, erfolgreich durchgeführt worden, stellt dieser BSW220
eine erhöhte Sicherheit für die Ladung der Batterie dar.
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
08.03.2006
Produktinformation ZCG 1
Eigenschaften auf einen Blick:
- Verdopplung der Fehlermeldung bzw. Zustandsmeldung
ermöglicht den Anschluss einer SIBE an ein Fernmeldetableau
(BMT24) und die Zentrale Gebäudeleittechnik (ZLT)
Das Schaltmodul ZCG 1 dient der Vervielfältigung der Zustandsmeldungen in den Notbeleuchtungsanlagen vom Typ:
ZDC, ZDCL220, ZAC220, BX, ZX, ES5000, ES6000 und ES7000.
Dies ermöglicht zum einen den Anschluss eines Meldetableaus und zum anderen den Anschluss an eine zentrale Lichtleitund Meldetechnik. Da alle herausgeführten Kontakte (Schließer und Öffner) potentialfrei arbeiten, ist es möglich,
verschiedene Spannungsquellen zur Auswertung der Meldungen zu verwenden. Weiterhin ermöglicht dieses Modul eine
Verwendung der Meldungen zum Schalten von weiteren Modulen oder Relaisbaugruppen, in Abhängigkeit der
Zustandsmeldungen, ohne Verzicht auf eventuelle Meldekontakte.
Durch das Modul ZCG 1 können folgende Zustandsmeldungen ausgegeben werden:
1.
2.
3.
4.
„Anlage gestört“ / „Anlage fehlerfrei“
„Anlage im Batteriebetrieb“ / „Anlage im Netzbetrieb“
„Anlage ist Betriebsbereit“ / „Anlage im Ladebetrieb“
„Ausfall einer Ruhestromschleife“ / „Alle Ruhestromschleifen i.O.“
Die Meldungen für das ZCG 1-Modul werden über die Melderelais der Zentrale generiert. Als Versorgungsspannung für das
ZCG1 Modul sind die +15VDC vom internen Netzteil zu verwenden.
Die Anschlüsse sind wie folgt zu belegen:
Klemme 1.
Klemme 1 2 3
Klemme 1 2 3
- Anschluss 15V von Meldung „Anlage gestört / Anlage fehlerfrei“ (Busplatine)
- Ausgang Fehlermeldung potentialfrei (NO+NC)
- gedoppelter Ausgang Fehlermeldung potentialfrei (NO+NC)
Klemme 2.
Klemme 4 5 6
Klemme 4 5 6
- Anschluss 15V von Meldung „Batteriebetrieb / Netzbetrieb“ (Busplatine)
- Ausgang Meldung potentialfrei (NO+NC)
- gedoppelter Ausgang Meldung potentialfrei (NO+NC)
Klemme 3.
Klemme 7 8 9
Klemme 7 8 9
- Anschluss 15V von Meldung „Betriebsbereit / Ladebetrieb“ (Busplatine)
- Ausgang Meldung potentialfrei (NO+NC)
- gedoppelter Ausgang Meldung potentialfrei (NO+NC)
Klemme 4.
Klemme 10 11 12
Klemme 10 11 12
- Anschluss 15V von Meldung „Ausfall extern / Netzwächter o.k.“ (Busplatine)
- Ausgang Fehlermeldung potentialfrei (NO+NC)
- gedoppelter Ausgang Fehlermeldung potentialfrei (NO+NC)
Klemme G
- Masseanschluss (GND) doppelt
Abmessungen:
72
96 90
ZCG 1
54
44
45 60
Abb. eines ZCG1-Moduls:
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
08.02.2006
Produktinformation PC-KOP Modul
Eigenschaften auf einen Blick:
- Entkopplung der PC-Schnittstelle bei Vernetzung eines PC mit
Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
- Überspannungsschutz (Blitzschutz) durch galvanische Trennung der
Übertragungspegel
- bis zu 300m Datenübertragung
Das Modul PC-KOP ist ein Bauteil, welches für die Vernetzung von Notbeleuchtungsanlagen mit einem
handelsüblichen PC und der darauf installierten Visualisierungssoftware RPVS1 verwendet wird. Dieses Bauteil
wurde eigens dafür entwickelt, um eine galvanische Trennung der verschiedenen Übertragungspegel zum
Schutz vor Überspannung (Blitzschutz) zu realisieren.
Gleichzeitig wird mit dem PC-KOP Modul der Übertragungspegel der Schnittstelle erhöht, so dass eine sichere
Datenübertragung zwischen PC und Sicherheitsbeleuchtungsanlage über eine Länge von bis zu 300m
gewährleistet wird.
Wichtig! Da die Übertragungspegel vom PC-KOP Modul erhöht bzw. verändert werden, ist eine Entkopplung der
Schnittstelle am Sicherheitslichtgerät (CPU-KOP) ebenfalls erforderlich. Die Funktion des CPU-KOP Moduls ist
gleich dem PC-KOP Modul und wird auf der Prozessorplatine eingesetzt (bei neueren Geräten ist dies auf der
Zentral-Busplatine vorgesehen). Bitte kontaktieren Sie hierzu Ihren Händler.
Abmessungen:
30
55
PC-KOP
40
Raum überstehender
Bauteile
108
100
Abb. eines PC-KOP:
Anschlussbeispiel:
3-adrige geschirmte Leitung
Schirm einseitig auf PE
3-adrige geschirmte Leitung
Schirm einseitig auf PE
weitere SIBE (Slave ...)
TXD RXD GND
TXD RXD GND
SIBE
PC
PC-KOP
SIBE
beide Schalter auf ON
ON
TXD RXD GND
1 2
+15 -24
V
V
PC mit installierter
RPVS Software
3-adrige geschirmte Leitung
Schirm einseitig auf PE
+15 -24
V
V
SIBE (Slave ...)
TXD RXD GND
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
Die Vernetzungsleitungen
sind 1 zu 1 aufzulegen
d.h. TXD - TXD usw.
08.03.2006
Produktinformation BMT 24 (Meldetableau)
- optische und akustische Anzeige des Anlagenzustands
- Umschaltung der Betriebsart der Anlage möglich
- Ein- bzw. Ausschalten der Dauerlichtverbraucher möglich
Eigenschaften auf einen Blick:
Das Meldetableau BMT 24 dient der dezentralen Anzeige des Zustandes der Notlichtgeräte vom Typ
BGV 200, ZAC 220, ZDC 220, ZDCL 220, BK, BX, ZX sowie EURO-SIBE 5000, EURO-SIBE 6000, und EURO-SIBE 7000.
Es erfolgt eine optisch-akustische Anzeige der entsprechenden Zustände der Anlage. Bei auftretenden Störungen erfolgt
eine akustische Meldung. Gleichzeitig wird der Zustand der Anlage durch Leuchtdioden angezeigt. Die akustische Meldung
kann mittels Taste quittiert werden, wobei die Fehlermeldung als solche nicht beeinflusst wird.
Folgende Anlagenzustände werden angezeigt:
Anlage im Netzbetrieb
Anlage im Batteriebetrieb
Anlage betriebsbereit
Anlagenstörung
Dauerlicht eingeschalten
Über den Taster (EIN/AUS) am BMT24 kann man zum einen die Betriebsart der Anlage von Ladebetrieb in
Betriebsbereitschaft oder umgekehrt schalten und gleichzeitig eine Dauerlicht - Fernschaltung realisieren. In diesem Fall ist
allerdings sicherzustellen, falls kein Schlüsselschalter im Meldetableau eingebaut ist, dass BMT24 vor dem Zugriff
Unbefugter zu schützen (DIN VDE 0108 Teil 1 Abs. 6.4.3.11). Je nach Anschluss lassen sich diese Funktionen auch einzeln
ausführen. Die Steuer- bzw. Versorgungsspannung beträgt 24 V/DC.
Der Anschluss erfolgt an einer 15-poligen Klemmleiste über Steuerleitung mit 0,25 mm² (z.B. LiYY16x 0,25mm²).
Die Maße für die Befestigung können Sie den unten angegebenen Abmessungen entnehmen.
Achtung:
Befindet sich eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit angeschlossenem Meldetableau im Status „Betriebsbereit“ und diese
wird komplett ausgeschaltet (Trennung von Batterie und Netz), muss nach dem Neustart der Anlage immer das
Meldetableau auf „Betriebsbereit“ (Taster EIN/AUS) geschaltet werden (Vorrangschaltung).
Abmessungen:
41
120
88
8,5
4
65
5
Abb. eines BMT 24:
Technische und redaktionelle Änderungen vorbehalten.
15.11.2005
Hilfsliste zur Fehlerbeseitigung
01.04.05
Bei Problemen soll Ihnen die nachfolgende Liste helfen, die Störung zu beseitigen.
Wenn das nicht gelingt, setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen Händler in Verbindung.
Ist das Notlichtgerät nicht mit einem Drucker bzw. Memory-Modul ausgerüstet,
sind anstehende Fehler vor dem manuellen Fehlerrücksetzen erst im Diagnosemenü
auszulesen und zu notieren .
Anlage läuft nicht hoch
-
Sind an der Netzeinspeisung (Lasttrenner F1) alle drei Phasen gegen N vorhanden ?
Ist die Batterie polrichtig angeschlossen und die Spannung im zulässigen Bereich ?
(bei akustischem Signal Batteriepolung überprüfen – Keinesfalls Einschalten !)
Sind alle Sicherungen in Ordnung (Netzeinspeisung/Batterie/Trafo/Ladeteil...) ?
Anlage führt keinen Notbetrieb durch
-
Ist der Betriebsartenwahlschalter in Stellung 1(Anzeige Betriebsbereit im Display) ?
Ist die Batteriespannung über dem Tiefentladungswert (>185 V) ?
Anlage führt keinen Test durch
-
befindet sich die Anlage im Ladezyklus (positiver Stromwert im Anzeigedisplay) ?
Sind alle angeschlossenen Netzwächter intakt und nicht ausgelöst ?
(bei Anzeige mod. Bereitschaft im Display Netzwächter überprüfen !)
Ist die Anlage im Notbetrieb ?
Endstromkreise funktionieren nicht
-
sind die Sicherungen für die Kreise in Ordnung ?
(genaue Lage und den verwendeten Sicherungstyp > siehe Schaltpläne !)
sind alle Leuchtmittel in Ordnung
Anlage im Status Tiefentladung / keine Ladung der Batterie
-
sind die Sicherungen für Trafo und Ladeteil in Ordnung ?
(die Sicherungen sind beim Überprüfen auszubauen !)
sind noch alle Batterieblöcke intakt und polrichtig angeschlossen ?
(die Messung der Blöcke ist unter Belastung vorzunehmen !)
Fehlermeldung SKM Fehler
-
-
wurde beim Eichen der Anlage die Stromkreisbaugruppe(SKB)
auf den richtigen Stromwert eingestellt ?
(zu Einstellungsfragen > siehe Schaltungsunterlagen)
sind noch alle Leuchtmittel in Ordnung
hat sich die Leuchtenanzahl seit dem Eichen verändert ?
richtige Anzahl Kreise in der Zentrale programmiert ?
Fehlermeldung Leuchtenfehler
-
sind alle Leuchtenkreise polrichtig angeschlossen ?
sind alle Leuchtenüberwachungsbausteine richtig angeschlossen und codiert ?
sind alle Leuchtmittel in Ordnung ?
richtige Anzahl Kreise und Leuchten in Zentrale programmiert ?
Fehlermeldung DAC Fehler
-
Kontrolle der Wechselrichter (LED-Störung am DAC) auf Überlastung ?
Fehlermeldung SKÜ Fehler
-
sind alle Leuchtmittel in Ordnung ?
sind alle Sicherungen in Ordnung ?
richtige Anzahl SKÜ in Zentrale programmiert ?
Fehlermeldung Stromfehler
-
sind alle Leuchten und Sicherungen in Ordnung ?
wird der gespeicherte Stromwert über bzw. unterschritten durch Veränderung
der Last an den Endstromkreisen ?
Fehlermeldung Erhaltungsladespannung außer Toleranz
-
sind die Batterie- und Mittenspannungssicherung (Symmetrie) in Ordnung ?
ist die Spannung größer 250 V und ein positiver Ladestrom im Display sichtbar ?
Achtung das kann zur Schädigung der Batterie führen !
Anlage sofort ausschalten und Batteriesicherungen entfernen , Servicetermin vereinbaren !
Fehlermeldung Ladeeinrichtung gestört
-
sind die Sicherungen für Trafo und Ladeteil in Ordnung ?
(Sicherungen sind beim Messen auszubauen !)
Anzeige ISO-Fehler am BLDM - Anz (Ladesteuerteil)
-
-
-
wurde der Testknopf ISO-Test betätigt ?
(nach einiger Zeit wir der simulierte Fehler an der Zentrale angezeigt und dann zurückgesetzt
es handelt sich hier um einen ISO-Test und keinen anstehenden Fehler !)
sind alle angeschlossenen Endstromkreise mit einem ISO-Tester auf Erdschluss überprüft
wurden ?
Ist der ISO-Fehler nur im Test vorhanden ?
Sicherungen der Endstromkreise entfernen – keinesfalls unter Belastung !
(es sind alle Sicherungen L/+ und N/- der Kreise zu entfernen ,
bei Anlagen mit Wechselrichtern(DAC) ist zusätzlich die N-Trennklemme zu öffnen)
sollte ohne angeschlossene Endstromkreise der Fehler im Test nicht auftreten , sind die
Endstromkreise
einzeln wieder anzuschließen und solange zu testen , bis der fehlerhafte Kreis ermittelt wurde.
Kreis überprüfen !
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