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Genoxone ZX® - Cheminova Austria

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Genoxone ZX®
Herbizid zur Bekämpfung von Problem­ Abgabe: frei
unkräutern wie z.B. Brennnesseln,
Distel-Arten und verholzende Arten Liefereinheit und Gebindeform:
wie Echte Brombeere auf Grünland und 12 x 1 l
Nichtkulturland.
Gefahrensymbol:
Emulsionskonzentrat
Xn , gesundheitsschädlich
N, umweltgefährlich
Zul.Nr. (D): 005613-00
Anmelde-Nr. (Ö): 901007
Kennzeichnung:
R-Sätze: 36, 38, 50/53, 65
Wirkstoff und Wirkstoffgehalt:
S-Sätze: 2, 13, 24, 35, 36/37/39, 57, 62
2,4-D 93 g/l (140,2 g/l Ethylhexylester)
Triclopyr 103,6 g/l (144 g/l Butoxyethylester) Abstandsauflagen: keine
(empfohlen 1 m Regelabstand)
Zugelassene Anwendungsbestimmungen:
Schadorganismus/ZweckKulturart/Objekt
Kleine Brennnessel, Große Brennnessel,
Wiesen, Weiden
Distel-Arten, Echte Brombeere
Kleine Brennnessel, Große Brennnessel,
Distel-Arten, Echte Brombeere
Landwirtschaftlich nicht
genutzte Grasflächen
Anwendung:
Grünland:
Wiesen, Weiden (Nicht im Ansaatjahr)
Gegen Kleine Brennnessel, Große Brennnessel, Distel-Arten, Echte Brombeere... 6,25 l/ha
spritzen in max. 500 l Wasser/ha (Konzentration: 1,25 %; 125 ml in 10 l Wasser) als Horst
oder Einzelpflanzenbehandlung.
Anwendungszeitpunkt:
Frühjahr bis Herbst, in der Wachstumsperiode der Unkräuter, von 5. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis Beginn der Blüte (10 % der Blüten offen). Dabei sollte
das Blattwerk der Unkräuter gut entwickelt sein, max. 1 Anwendung in der Kultur bzw.
je Jahr.
Nichtkulturland:
Landwirtschaftlich nicht genutzte Grasflächen:
Gegen Kleine Brennnessel, Große Brennnessel, Distel-Arten, Echte Brombeere... 6,25 l/ha
spritzen in max. 500 l Wasser/ha (Konzentration: 1,25 %; 125 ml in 10 l Wasser) als Horst
oder Einzelpflanzenbehandlung.
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Cheminova Austria GmbH & Co KG
Anwendungszeitpunkt:
Frühjahr bis Herbst, in der Wachstumsperiode der Unkräuter, von 5. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis Beginn der Blüte (10 % der Blüten offen). Dabei sollte
das Blattwerk der Unkräuter gut entwickelt sein, max. 1 Anwendung in der Kultur bzw.
je Jahr.
Die Anwendung des Mittels auf Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, ist nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig (§ 6 Abs. 2 und 3 PflSchG). Zu diesen Flächen gehören alle nicht
durch Gebäude oder Überdachungen ständig abgedeckten Flächen, wozu auch Verkehrsflächen jeglicher Art wie Gleisanlagen, Straßen-, Wege-, Hof- und Betriebsflächen sowie
sonstige durch Tiefbaumaßnahmen veränderte Landflächen gehören.
Hinweis: Nach eigenen Erfahrungen wird die beste Wirkung erzielt, wenn die Unkräuter
zum Zeitpunkt der Behandlung über ein gut entwickeltes Blattwerk verfügen und sich in
einer aktiven Wachstumsphase befinden, da sie zu diesem Zeitpunkt ausreichend Wirkstoff aufnehmen können. Auf ausreichende Benetzung achten und in/an Abdrift gefährdeten Gebieten/Stellen keine feinen Spritzdüsen verwenden.
Optimale Behandlungszeitpunkte:
Brennnessel: nach mehrmaligem Schnitt bei 20–30 cm Wuchshöhe;
Distel-Arten: nach mehrmaligem Schnitt bei 20–30 cm Wuchshöhe im
Blütenknospenstadium
Pflanzenverträglichkeit:
Genoxone ZX ist durch seinen selektiven Charakter voll pflanzenverträglich für Gräser. Der
Einsatz von Genoxone ZX in Grünland sollte erst ab 2. Standjahr erfolgen.
Warnung: Genoxone ZX enthält eine Esterformulierung und unter hoher Temperatureinwirkung können Dämpfe entstehen. Vor dem Spritzen das Risiko für empfindliche
Pflanzen in der Umgebung abschätzen: nur auf dem Grünland (Wiesen, Weiden) und
auf Nichtkulturland (landwirtschaftlich nicht genutzte Grasflächen) anwenden. Von anderen Kulturen so weit wegbleiben, dass kein Spritznebel mit dem Wind dorthin gelangen
kann. Größte Vorsicht ist in Gebieten mit Wein-, Obst-, Gemüse-, Zierpflanzen-, Hopfen-, Raps- und Tabakbau geboten, da diese Kulturen außenordentlich empfindlich gegen
Wuchsstoffe sind. Keine Spritzanwendungen in der Nähe von breitblättrigen Bäumen.
Auch wenn fast alle Koniferenarten nicht empfindlich auf Genoxone ZX reagieren, sollte
der Kontakt mit der Spritzbrühe vermieden werden.
Wirkungsspektrum:
Gut bekämpfbar: Kleine Brennnessel, Große Brennnessel, Distel-Arten, Echte Brombeere
Nach eigenen Erfahrungen ebenfalls gut bekämpfbar: Ampfer-Arten, Bärenklau, Besenginster, Binsen, Erica-Arten, Gänsefuß-Arten, Giersch, Hahnenfuß, Himbeere, Hirtentäschel, Kälberkropf, Labkraut-Arten (z.B. Wiesenlabkraut), Löwenzahn, Melde, Storchschnabel-Arten, Vogelmiere, Wicke-Arten, Wegerich, Weinbergslauch, Weiße Taubnessel,
Winde-Arten (z.B. Ackerwinde) und verholzende Arten (z.B. Birke, Weide)
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Weniger gut bekämpfbar: Schafgarbe
Nicht ausreichend bekämpfbar: Schadgräser, Ehrenpreis-Arten, Huflattich, Wiesenkerbel.
Anwendungstechnik:
Ansetzen der Spritzbrühe
Tank bzw. Behälter mit 2/3 der erforderlichen Wassermenge füllen, dann Genoxone ZX
zugeben und anschließend den Tank mit restlichem Wasser auffüllen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Entleerte Behälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzebrühe beigeben.
Ausbringungstechnik
Wasseraufwandmenge..................................................................................max. 500 l/ha
Tipp zur Einzelpflanzenbehandlung: Um Doppelbehandlungen zu vermeiden, kann der
Spritzbrühe eine Markierfarbe (z.B. Wasserfarbe) beigemischt werden.
Mischbarkeit:
Bei Tankmischungen grundsätzlich zusätzlich die Gebrauchsanleitung der betroffenen
Produkte beachten.
Nachbau:
Der Nachbau von breitblättrigen Kulturen wie z.B. Klee auf der behandelten (Teil-)Fläche
sollte frühestens 4 Wochen nach der letzten Spritzung erfolgen.
Wartezeit:
Wiesen, Weiden (Freiland; Gras und Heu)............................................................... 14 Tage
Landwirtschaftlich nicht genutzte Grasflächen (Freiland): Die Festsetzung einer Wartezeit
ist ohne Bedeutung.
Umweltverhalten:
Bienen:
Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge
oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht
bienengefährlich eingestuft (B4) (NB6641).
Nützlinge:
Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Populationen relevanter Nutzorganismen nicht gefährdet (NN000).
Fische:
Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere (NW264).
Wasserpflanzen:
Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen (NW265).
Algen:
Das Mittel ist giftig für Algen (NW262).
Gewässer/Grundwasser:
Wasserschutzgebietsauflage.......................................................................................keine
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Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht
zulässig (§ 6 Absatz 2 Pfl-SchG). Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich
vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten.
Lagerung:
Getrennt von Lebens- und Futtermitteln, unzugänglich für Kinder und nur in der verschlossenen Originalpackung aufbewahren.
Hinweise für den sicheren Umgang:
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten (SP001).
Anwenderschutz:
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen (SB001). Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem
unverdünnten Mittel (SE110). Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim
Umgang mit dem unverdünnten Mittel (SS110). Standardschutzanzug (Pflanzenschutz)
und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten
Mittel (SS210). Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel
(SS610).
Hersteller, Zulassungsinhaber und für die Endkennzeichnung Verantwortlicher:
Agriphar S.A.
Rue de Renory 26,
B-4102 Ougrée, Belgien
Cheminova Austria GmbH & Co KG
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Seele and Geist
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