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Kraftfahrt-Bundesamt - Atu

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Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
ALLGEMEINE BETRIEBSERLAUBNIS (ABE)
nach § 22 in Verbindung mit § 20 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der
Fassung vom 28.09.1988 (BGBl I S.1793)
Nummer der ABE:
47573
Gerät:
Sonderräder für Personenkraftwagen
7 J x 16 EH2+
Typ:
11 706
Inhaber der ABE
und Hersteller:
Bavaria Technik GmbH
DE-92637 Weiden i.d.OPf.
Für die obenbezeichneten reihenweise zu fertigenden oder gefertigten Geräte wird diese
Genehmigung mit folgender Maßgabe erteilt:
Die genehmigte Einrichtung erhält das Typzeichen
KBA 47573
Dieses von Amts wegen zugeteilte Zeichen ist auf jedem Stück der laufenden Fertigung in
der vorstehenden Anordnung dauerhaft und jederzeit von außen gut lesbar anzubringen.
Zeichen, die zu Verwechslungen mit einem amtlichen Typzeichen Anlass geben können,
dürfen nicht angebracht werden.
Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
2
Nummer der ABE: 47573
Die ABE Nr. 47573 erstreckt sich auf die Sonderräder 7 J x 16 EH2+ , Typ 11 706, in den
Ausführungen:
Nr.
der
Anlage
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
Ausführungsbezeichnung
Kennzeichnung
Kennzeichnung
auf dem
auf dem
Rad
Zentrierring
G 11 706 35 C
B 11 706 38 D
Z 11 706 38 D
D 11 706 38 D
Z 11 706 38 D
E 11 706 38 D
Z 11 706 38 D
F 11 706 38 D
Z 11 706 38 D
J 11 706 38 D
Z 11 706 38 D
L 11 706 38 D
Z 11 706 38 D
M 11 706 25 F
Z 11 706 25 F
P 11 706 25 F
Z 11 706 25 F
B 11 706 38 M
Z 11 706 38 M
D 11 706 38 M
Z 11 706 38 M
F 11 706 38 M
Z 11 706 38 M
O 11 706 38 M
Z 11 706 38 M
L 11 706 47 N
Z 11 706 47 N
M 11 706 47 N
Z 11 706 47 N
P 11 706 47 N
Z 11 706 47 N
P 11 706 38 P
F 11 706 38 R
Z 11 706 38 R
F 11 706 48 R
Z 11 706 48 R
ohne Ring
ohne Ring
ZB ∅70,4-∅54,1
ohne Ring
ZD ∅70,4-∅56,1
ohne Ring
ZE ∅70,4-∅56,6
ohne Ring
ZF ∅70,4-∅57,1
ohne Ring
ZJ ∅70,4-∅59,1
ohne Ring
ZL ∅70,4-∅60,1
ohne Ring
ZM ∅70,4-∅63,4
ohne Ring
ZP ∅70,4-∅65,1
ohne Ring
ZB ∅70,4-∅54,1
ohne Ring
ZD ∅70,4-∅56,1
ohne Ring
ZF ∅70,4-∅57,1
ohne Ring
ZO ∅70,4-∅57,1
ohne Ring
ZL ∅70,4-∅60,1
ohne Ring
ZM ∅70,4-∅63,4
ohne Ring
ZP ∅70,4-∅65,1
ohne Ring
ohne Ring
ZF ∅70,4-∅57,1
ohne Ring
ZF ∅70,4-∅57,1
Loch- EinZumax.
Mittenlässige Abroll- kreis-∅ preßloch-∅
Radlast umfang in mm / tiefe
in mm
in kg in mm Lochzahl in mm
58,1
540
1985
98/4
35
54,1
600
1985
100/4
38
56,1
600
1985
100/4
38
56,6
600
1985
100/4
38
57,1
600
1985
100/4
38
59,1
600
1985
100/4
38
60,1
600
1985
100/4
38
63,4
600
1985
108/4
25
65,1
600
1985
108/4
25
54,1
650
2100
100/5
38
56,1
650
2100
100/5
38
57,1
650
2100
100/5
38
57,1
650
2100
100/5
38
60,1
630
2100
108/5
47
63,4
630
2100
108/5
47
65,1
630
2100
108/5
47
65,1
680
2100
110/5
38
57,1
680
2100
112/5
38
57,1
630
2100
112/5
48
Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
3
Nummer der ABE: 47573
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
S 11 706 38 R
Z 11 706 38 R
S 11 706 48 R
Z 11 706 48 R
L 11 706 40 S
Z 11 706 40 S
L 11 706 50 S
Z 11 706 50 S
N 11 706 40 S
Z 11 706 40 S
N 11 706 50 S
Z 11 706 50 S
R 11 706 40 S
Z 11 706 40 S
S 11 706 50 S
Z 11 706 50 S
T 11 706 40 S
Z 11 706 40 S
T 11 706 50 S
Z 11 706 50 S
ohne Ring
ZS ∅70,4-∅66,6
ohne Ring
ZS ∅70,4-∅66,6
ohne Ring
ZL ∅70,4-∅60,1
ohne Ring
ZL ∅70,4-∅60,1
ohne Ring
ZN ∅70,4-∅64,1
ohne Ring
ZN ∅70,4-∅64,1
ohne Ring
ZR ∅70,4-∅66,1
ohne Ring
ZS ∅70,4-∅66,6
ohne Ring
ZT ∅70,4-∅67,1
ohne Ring
ZT ∅70,4-∅67,1
66,6
680
2100
112/5
38
66,6
630
2100
112/5
48
60,1
680
2100 114,3/5
40
60,1
630
2100 114,3/5
50
64,1
680
2100 114,3/5
40
64,1
630
2100 114,3/5
50
66,1
680
2100 114,3/5
40
66,6
630
2100 114,3/5
50
67,1
680
2100 114,3/5
40
67,1
630
2100 114,3/5
50
Die Sonderräder dürfen nur zur Verwendung mit den in den Anlagen des Gutachtens
Nr. 55021609 (1. Ausfertigung) genannten Bereifungen unter den angegebenen
Bedingungen an den dort aufgeführten bzw. beschriebenen Kraftfahrzeugen feilgeboten
werden.
Abweichend von den Bestimmungen des §13 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
ist es nicht erforderlich eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere durch die Zulassungsbehörde zu veranlassen, wenn die im Gutachten aufgeführten Reifen- oder
Felgengrößen in den Fahrzeugpapieren nicht genannt sind.
An jedem Gerät der laufenden Fertigung sind an den aus den Prüfunterlagen ersichtlichen
Stellen gut lesbar und dauerhaft,
der Name des Herstellers oder das Herstellerzeichen,
die Felgengröße,
die Ausführungsbezeichnung des Sonderrades,
das Herstelldatum (Monat, Jahr),
das Typzeichen und
die Einpreßtiefe
anzubringen.
Sofern Mittenzentrierringe verwendet werden, sind diese mit dem Innen- und
Außendurchmesser zu kennzeichnen.
Im übrigen gelten die im beiliegenden Gutachten nebst Anlagen des Technischen
Überwachungs-Vereins Pfalz Verkehrswesen GmbH, Lambsheim, vom 17.03.2009
festgehaltenen Angaben.
Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
4
Nummer der ABE: 47573
Das geprüfte Muster ist so aufzubewahren, dass es noch fünf Jahre nach Erlöschen der ABE
in zweifelsfreiem Zustand vorgewiesen werden kann.
Flensburg, 22.04.2009
Im Auftrag
Anlagen:
Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung
1 Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
Nummer der ABE: 47573
- Anlage Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung
Nebenbestimmungen
Die Einzelerzeugnisse der reihenweisen Fertigung müssen mit den Genehmigungsunterlagen genau übereinstimmen. Mit dem zugeteilten Typzeichen/Prüfzeichen dürfen die Fahrzeugteile nur gekennzeichnet werden, die den Genehmigungsunterlagen in jeder Hinsicht
entsprechen.
Änderungen an den Einzelerzeugnissen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des
Kraftfahrt-Bundesamtes gestattet.
Änderungen der Firmenbezeichnung, der Anschrift und der Fertigungsstätten sowie eines bei
der Erteilung der Genehmigung benannten Zustellungsbevollmächtigten oder bevollmächtigten Vertreters sind dem Kraftfahrt-Bundesamt unverzüglich mitzuteilen.
Das Kraftfahrt-Bundesamt ist unverzüglich zu benachrichtigen, wenn die reihenweise Fertigung oder der Vertrieb der genehmigten Einrichtung innerhalb eines Jahres oder endgültig
oder länger als ein Jahr eingestellt wird. Die Aufnahme der Fertigung oder des Vertriebs ist
dann dem Kraftfahrt-Bundesamt unaufgefordert innerhalb eines Monats mitzuteilen.
Verstöße gegen diese Bestimmungen können zum Widerruf der Genehmigung führen und
können überdies strafrechtlich verfolgt werden.
Die Genehmigung erlischt, wenn sie zurückgegeben oder entzogen wird, oder der
genehmigte Typ den Rechtsvorschriften nicht mehr entspricht. Der Widerruf kann
ausgesprochen werden, wenn die für die Erteilung und den Bestand der Genehmigung
geforderten Voraussetzungen nicht mehr bestehen, wenn der Genehmigungsinhaber gegen
die mit der Genehmigung verbundenen Pflichten – auch soweit sie sich aus den zu dieser
Genehmigung zugeordneten besonderen Auflagen ergeben - verstößt oder wenn sich
herausstellt, dass der genehmigte Typ den Erfordernissen der Verkehrssicherheit oder des
Umweltschutzes nicht entspricht.
Das Kraftfahrt-Bundesamt kann jederzeit die ordnungsgemäße Ausübung der durch diese
Genehmigung verliehenen Befugnisse, insbesondere die genehmigungsgerechte Fertigung,
nachprüfen und zu diesem Zweck Proben entnehmen oder entnehmen lassen.
Die mit der Erteilung dieser Genehmigung verliehenen Befugnisse sind nicht übertragbar.
Schutzrechte Dritter werden durch diese Genehmigung nicht berührt.
Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Genehmigung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch
erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Kraftfahrt-Bundesamt, Fördestraße 16,
DE-24944 Flensburg, schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
GUTACHTEN zur ABE Nr. 47573 nach §22 StVZO
Anlage 5 zum Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand
Hersteller
PKW-Sonderrad 7.0Jx16EH2+ Typ 11 706
Bavaria Technik GmbH
Seite 1 von 6
Auftraggeber
Bavaria Technik GmbH
Dr.-Kilian-Straße 11
92637 Weiden
49 02 0450810
Prüfgegenstand
Modell
Typ
Radgröße
Zentrierart
PKW-Sonderrad
11
11 706
7.0Jx16EH2+
Mittenzentrierung
Ausführung
Kennzeichnung Rad/ Zentrierring
-
F 11 706 38 D/ohne Ring
Z 11 706 38 D/ZF Ø70,4-Ø57,1
Kennzeichnungen
KBA-Nummer
Herstellerzeichen
Radtyp und Ausführung
Radgröße
Einpresstiefe
Giessereikennzeichen
Herkunftsmerkmal
Herstelldatum
Lochzahl/
Lochkreis- (mm)/
Mittenloch-ø
(mm)
4/100/57,1
Einpress- Radtiefe
last
(mm)
(kg)
Abrollumfang
(mm)
38
1985
600
47573
BA.T.
11 706 (s.o.)
7.0Jx16EH2+
ET (s.o.)
Monat und Jahr
Befestigungsmittel
Nr.
S01
Art der Befestigungsmittel
Schraube M12x1,5
Bund
Kegel 60°
Anzugsmoment (Nm) Schaftlänge (mm)
110
24
Prüfungen
Das Gutachten über die Sonderradprüfungen wurde von der TÜV Pfalz Verkehrswesen GmbH unter
der Gutachten Nr. 55021609 ausgestellt.
Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
den im Verwendungsbereichaufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und
Handlingsprüfungen durchgeführt.
Verwendungsbereich
Hersteller
Seat
Volkswagen
Spurverbreiterung
innerhalb 2%
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 47573 nach §22 StVZO
Anlage 5 zum Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand
Hersteller
PKW-Sonderrad 7.0Jx16EH2+ Typ 11 706
Bavaria Technik GmbH
Seite 2 von 6
Handelsbezeichnung
Fahrzeug-Typ
ABE/EWG-Nr.
Seat Arosa
6H, 6HS
e1*95/54*,
98/14*0049*..,
e9*98/14*0037*..
Seat Cordoba
6K/C
G613
kW-Bereich
Reifen
Reifenbezogene Auflagen und
Hinweise
Auflagen und
Hinweise
37-74
37-74
195/45R16
215/40R16
A01 G01 K25 K2b K42
A01 G01 K25 K2b K42
A02 A04 A05
A08 A09 A12
A19 A99 V16
S01
44-95
44-95
44-95
195/45R16
205/45R16
215/40R16
T80
K41 K56 L02
K1a K41 K56 L02
Seat Cordoba/Ibiza
6K
e9*93/81*0001*..,
e9*98/14*0001*..
37-115
37-115
37-115
195/45R16
205/45R16
215/40R16
T80
A01 K41 K42 K56 L02
A01 K1c K41 K42 K56 L02
Seat Ibiza
6K
G406
33-110
33-110
33-110
195/45R16
205/45R16
215/40R16
T80
K41 K56 L02
K1a K41 K56 L02
VW Corrado
53I
E664, /1
79-118
79-118
79-118
195/45R16
205/45R16
215/40R16
K1a K2b K42 K45 R37 T80
K1a K2b K42 K45
K1a K2b K42 K45
VW Golf (II)
19EL
F290
40-59
195/45R16
K1a K2b K41 K42 K63 K93
VW Golf (II), Jetta
19E
D186, /1, /2
118
33-102
195/45R16
195/45R16
K42 K63 K93
K1a K2b K42 K63 K93
VW Golf (II), Jetta
19E-299
E083
118
66-72
195/45R16
195/45R16
K42 K63 K93
K1a K2b K42 K63 K93
VW Golf (III), Vento
1E, 1E..., 1H, 1H...
F804,894, G156,407,
e1*93/81*0004*,
e1*96/79*0068*,
e1*96/79*0070*,
e1*98/14*0070*
VW Passat
35I
E657, /1
40-85
40-85
40-85
195/45R16
205/45R16
215/40R16
K1a K42 K56 T80 T84
K1a K42 K56 T83 T87
K1a K42 K56 T82 T86
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
K42 V16 S01
A02 A04 A05
A08 A09 A12
A19 A99 Car
Flh Sth V16
S01
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
K42 V16 S01
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
V16 S01
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
S01
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
S01
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
S01
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
V16 S01
50-100
50-100
50-100
50-100
85-118
85-118
85-118
85-118
195/50R16
205/45R16
215/45R16
225/40R16
195/50R16
205/45R16
215/45R16
225/40R16
T83
T83
A01 K1a K2b K42 K45
A01 K1a K2b K42 K45 R70
T83
T83 T87
A01 K1a K2b K42 K45 T85 T86
A01 K1a K2b K42 K45 R70 T85
VW Passat
35I-299
E960
A02 A04 A05
A08 A09 A12
A19 A99 V16
S01
A02 A04 A05
A08 A09 A12
A19 A99 V16
S01
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 47573 nach §22 StVZO
Anlage 5 zum Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand
Hersteller
Handelsbezeichnung
Fahrzeug-Typ
ABE/EWG-Nr.
VW Polo
6N
G774,
e1*96/79*0069*..,
e1*98/14*0069*..
VW Polo, P. Classic
6KV
H249,
e9*93/81*0008*..,
e9*98/14*0008*..
PKW-Sonderrad 7.0Jx16EH2+ Typ 11 706
Bavaria Technik GmbH
Seite 3 von 6
Auflagen und
Hinweise
kW-Bereich
Reifen
Reifenbezogene Auflagen und
Hinweise
33-92
33-92
195/45R16
215/40R16
G01 K42 K45
G01 K1a K2b K41 K42 K45 K46
K56 L02
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
K56 V16 S01
40-81
40-81
195/45R16
215/40R16
T80
K1c K41 K56
A01 A02 A04
A05 A08 A09
A12 A19 A99
Car K42 Sth
V16 S01
Auflagen und Hinweise
A01
Der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeugs ist durch einen amtlich anerkannten
Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen Kraftfahrzeugsachverständigen
oder einen Angestellten nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO auf einem Nachweis
entsprechend dem im Beispielkatalog zum §19 StVZO veröffentlichten Muster bescheinigen zu lassen.
A02
Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den
Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist,
so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief,
Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist
dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur
Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.
A04
Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche und Tragfähigkeiten der zu
verwendenden Reifen, mit Ausnahme der M+S-Profile, sind den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugbrief und
-schein, Zulassungsbescheinigung I) zu entnehmen. Ferner sind nur Reifen eines Reifenherstellers
und achsweise eines Profiltyps zulässig. Bei Verwendung unterschiedlicher Profiltypen auf Vorder- und
Hinterachse ist die Eignung für das jeweilige Fahrzeug durch den Reifen- oder Fahrzeughersteller zu
bestätigen. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
A05
Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden
Auflage aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.
A08
Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht
länger als erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet
werden. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw.
gleichem Abrollumfang verwendet werden.
A09
Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, dass der vom Reifenhersteller
vorgeschriebene Reifenfülldruck zu beachten ist.
A12
Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 47573 nach §22 StVZO
Anlage 5 zum Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand
Hersteller
PKW-Sonderrad 7.0Jx16EH2+ Typ 11 706
Bavaria Technik GmbH
Seite 4 von 6
A19
Es sind nur schlauchlose Reifen und Gummiventile oder Metallschraubventile mit Befestigung
von außen zulässig, die den Normen DIN, E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen. Die Ventile
müssen für die vorgeschriebenen Luftdrücke geeignet sein und dürfen nicht über den Felgenrand
hinausragen.
A99
Zum Auswuchten der Sonderräder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte im
Felgenbett angebracht werden. Bei der Auswahl und Anbringung der Klebegewichte ist auf einen
Abstand von 2 mm zum Bremssattel zu achten.
Car
Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart
Kombilimousine (Avant, Break, Caravan, Kombi, Station-Wagon, Tourer, Turnier, Touring,..).
Flh
Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Fließheck
(3-türig und 5-türig).
G01
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Anzeige des Geschwindigkeitsmessers und
Wegstreckenzählers innerhalb der Toleranzen (75/443/EWG, ECE-R39, § 57 StVZO) liegt. Wird die
Anzeige angeglichen, sind die in den Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein,
Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) eingetragenen Reifengrößen zu überprüfen.
K1a
Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K1c
Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K25
Durch Nacharbeit der Kunststoffinnenkotflügel an der Vorderachse im Bereich des
Motorschutzes ist eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-/ Reifenkombination herzustellen.
K2b
Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K41
An Achse 1 ist durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K42
An Achse 2 ist durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K45
An Achse 1 ist durch Nacharbeiten der Radhausinnenkotflügel, Kunststoffeinsätze bzw. deren
Befestigungsteile eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen. Ein evtl.
vorhandener Spritzschutz für den Ansaugweg des Luftfilters muss erhalten bleiben.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 47573 nach §22 StVZO
Anlage 5 zum Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand
Hersteller
PKW-Sonderrad 7.0Jx16EH2+ Typ 11 706
Bavaria Technik GmbH
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K46
An Achse 2 ist durch Nacharbeiten der Radhausinnenkotflügel, Kunststoffeinsätze bzw. deren
Befestigungsteile eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K56
Durch Nacharbeit der Heckschürze am Übergang zum Radhausausschnitt ist eine
ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K63
Durch Nacharbeit der Ausbuchtungen für den Klappmechanismus der Rücksitzbank ist eine
ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifen-Kombination in den hinteren Radhäusern herzustellen.
K93
Auf ausreichenden Abstand zur Halterung des Endschalldämpfers ist zu achten.
L02
Durch Begrenzung des Lenkeinschlages ist eine ausreichende Freigängigkeit der Rad- /
Reifenkombination herzustellen.
R37
Diese Reifengröße ist nicht geprüft für Fahrzeuge, die serienmäßig ausschließlich mit
größeren und/oder breiteren Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COCPapier oder Bedienungsanleitung) ausgerüstet sind.
R70
Für das Fahrzeug ist die Reifengröße auf der im Gutachten genannten Radgröße durch den
Reifenhersteller zu bestätigen. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
S01
Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S01
(siehe Seite 1) verwendet werden.
Sth
Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Stufenheck.
T80
Reifen (LI 80) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 900 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T82
Reifen (LI 82) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 950 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T83
Reifen (LI 83) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 974 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T84
Reifen (LI 84) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1000 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T85
Reifen (LI 85) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1030 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T86
Reifen (LI 86) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1060 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T87
Reifen (LI 87) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1090 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 47573 nach §22 StVZO
Anlage 5 zum Gutachten Nr. 55021609 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand
Hersteller
PKW-Sonderrad 7.0Jx16EH2+ Typ 11 706
Bavaria Technik GmbH
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V16
Bei Verwendung verschiedener Reifengrößen an Vorder- und Hinterachse sind folgende
Reifenkombinationen, sofern die Reifengrößen in der Spalte "Reifen" aufgeführt sind, möglich:
Nr.
Nr.
Nr.
Nr.
Nr.
1
2
3
4
5
Vorderachse
Hinterachse
195/45R16
195/50R16
205/45R16
205/50R16
215/40R16
215/40R16, 225/40R16
205/45R16
225/40R16
225/45R16
225/40R16, 245/35R16
Es sind nur Reifen eines Herstellers und achsweise eines Profiltyps zulässig, für die der Reifen- oder
Fahrzeughersteller die Eignung für das jeweilige Fahrzeug bestätigt. Die Auflagen und Hinweise gelten
achsweise. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
Prüfort und Prüfdatum
Die Festigkeitsprüfung des Sonderradtyps wurde von der TÜV Pfalz Verkehrswesen GmbH,
Lambsheim im Januar 2009, durchgeführt.
Die Verwendungsprüfung fand am 12.3.2009 in Lambsheim statt.
Prüfergebnis
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder unter
Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.
Die in diesem Gutachten aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach der Umrüstung den
heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das Gutachten verliert seine Gültigkeit, wenn sich
entsprechende Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen eintreten,
die die Begutachtungspunkte beeinflussen.
Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 6 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum Januar 2009.
Der Nachweis eines QM Systems gemäß Anlage XIX zu §19 StVZO liegt vor.
Prüflaboratorium Technologiezentrum Typprüfstelle der TÜV Pfalz Verkehrswesen GmbH akkreditiert
von der Akkreditierungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes. Bundesrepublik Deutschland unter der
DAR-Registrier-Nr.: KBA-P 00008-95
Lambsheim, 12.März 2009
Laux
00133799.DOC
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
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