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52Xi Industrial sewing machine - Durkopp Adler AG

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52Xi
Industrial sewing machine
Instruction manual
Betriebsanleitung
Postfach 17 03 51, D-33703 Bielefeld • Potsdamer Straße 190, D-33719 Bielefeld
Telefon +49 (0) 521 / 9 25-00 • Telefax +49 (0) 521 / 9 25 24 35 • www.duerkopp-adler.com
Ausgabe / Edition:
02/2013
Aenderungsindex
Rev. index: 05.0
Printed in Czech Republic
Teile-Nr./Part.-No.:
S735 000800
GB
D
All rights reserved.
Property of Dürkopp Adler AG and copyrighted. Reproduction or publication of the content in any manner, even
in extracts, without prior written permission of Dürkopp Adler AG, is prohibited.
Alle Rechte vorbehalten.
Eigentum der Dürkopp Adler AG und urheberrechtlich geschützt. Jede, auch auszugsweise Wiederverwendung
dieser Inhalte ist ohne vorheriges schriftliches Einverständnis der Dürkopp Adler AG verboten.
Copyright © Dürkopp Adler AG - 2013
Vorwort
Diese Anleitung soll erleichtern, die Maschine kennenzulernen und ihre
bestimmungsmäßigen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.
Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, die Maschine sicher,
sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung hilft,
Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu
vermindern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Maschine
zu erhöhen.
Die Betriebsanleitung ist geeignet, Anweisungen aufgrund bestehender
nationaler Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz zu
ergänzen.
Die Betriebsanleitung muß ständig am Einsatzort der Maschine/Anlage
verfügbar sein.
Die Betriebsanleitung ist von jeder Person zu lesen und anzuwenden,
die beauftragt ist, an der Maschine/Anlage zu arbeiten. Darunter ist zu
verstehen:
–
–
–
Bedienung, einschließlich Rüsten, Störungsbehebung im
Arbeitsablauf, Beseitigung von Produktionsabfällen, Pflege,
Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) und/oder
Transport
Der Bediener hat mit dafür zu sorgen, daß nur autorisierte Personen an
der Maschine arbeiten.
Der Bediener ist verpflichtet, die Maschine mindestens einmal pro
Schicht auf äußerlich erkennbare Schäden und Mängel zu prüfen,
eingetretene Veränderungen (einschließlich des Betriebsverhaltens),
die die Sicherheit beeinträchtigen, sofort zu melden.
Das verwendende Unternehmen hat dafür zu sorgen, daß die Maschine
immer nur in einwandfreiem Zustand betrieben wird.
Es dürfen grundsätzlich keine Sicherheitseinrichtungen demontiert oder
außer Betrieb gesetzt werden.
Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen beim Rüsten,
Reparieren oder Warten erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluß
der Wartungs- oder Reparaturarbeiten die Remontage der
Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen.
Eigenmächtige Veränderungen an der Maschine schließen eine
Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine/Anlage
beachten! Die gelb/schwarz gestreiften Flächen sind Kennzeichnungen
ständiger Gefahrenstellen, z. B. mit Quetsch-, Schneid-, Scher- oder
Stoßgefahr.
Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser Betriebsanleitung die
allgemein gültigen Sicherheits- und Unfallverhütungs-Vorschriften.
Allgemeine Sicherheitshinweise
Die Nichteinhaltung folgender Sicherheitshinweise kann zu körperlichen
Verletzungen oder zu Beschädigungen der Maschine führen.
1. Die Maschine darf erst nach Kenntnisnahme der zugehörigen
Betriebsanleitung und nur durch entsprechend unterwiesene
Bedienpersonen in Betrieb genommen werden.
2. Lesen Sie vor Inbetriebnahme auch die Sicherheitshinweise und die
Betriebsanleitung des Motorsherstellers.
3. Die Maschine darf nur ihrer Bestimmung gemäß und nicht ohne die
zugehörigen Schutzeinrichtungen betrieben werden; dabei sind
auch alle einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten.
4. Beim Austausch von Nähwerkzeugen (wie z.B. Nadel, Nähfuß,
Stichplatte, Stoffschieber und Spule), beim Einfädeln, beim
Verlassen des Arbeitsplatzes sowie bei Wartungsarbeiten ist die
Maschine durch Betätigen des Hauptschalters oder durch
Herausziehen des Netzsteckers vom Netz zu trennen.
5. Die täglichen Wartungsarbeiten dürfen nur von entsprechend
unterwiesenen Personen durchgeführt werden.
6. Reparaturarbeiten sowie spezielle Wartungsarbeiten dürfen nur von
Fachkräften bzw. entsprechend unterwiesenen Personen
durchgeführt werden.
7. Für Wartungs- und Reparaturarbeiten an pneumatischen
Einrichtungen ist die Maschine vom pneumatischen
Versorgungsnetz (max. 7 - 10 bar) zu trennen.
Vor dem Trennen ist zunächst eine Druckentlastung an der
Wartungseinheit vornehmen.
Ausnahmen sind nur bei Justierarbeiten und Funktionsprüfungen
durch entsprechend unterwiesene Fachkräfte zulässig.
8. Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von dafür
qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
9. Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen und Einrichtungen
sind nicht zulässig.
Ausnahmen regeln die Vorschriften DIN VDE 0105.
10. Umbauten bzw. Veränderungen der Maschine dürfen nur unter
Beachtung aller einschlägigen Sicherheitsvorschriften
vorgenommen werden.
11. Bei Reparaturen sind die von uns zur Verwendung freigegebenen
Ersatzteile zu verwenden.
12. Die Inbetriebnahme des Oberteils ist so lange untersagt, bis
festgestellt wurde, dass die gesamt Näheinheit den
Bestimmungen der EG-Richtlinien entspricht.
13. Das Anschlusskabel muss mit einem landesspezifischen
zugelassenem Netzstecker versehen werden. Hierfür ist eine
qualifizierte Fachkraft erforderlich (sh. auch Pkt. 8).
Diese Zeichen stehen vor Sicherheitshinweisen,
die unbedingt zu befolgen sind.
Verletzungsgefahr !
Beachten Sie darüber hinaus
auch die allgemeinen Sicherheitshinweise.
Inhalt
Seite
Vorwort und Sicherheitsvorschriften
Teil 1 - Betriebsanleitung - 52Xi - Originalbetriebsanleitung
(Ausgabe 02/2013)
1.
Maschinenbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
2.
Maschinengebrauch
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
3.
Unterklassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
4.
Nähausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7
5.
Zusatzausstattungen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9
6.
Technische Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11
7.
7.1
7.2
7.3
7.4
7.4.1
7.4.2
7.5
7.6
7.7
7.8
7.9
7.10
7.11
Bedienen
Nadelfaden einfädeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufspulen des Greiferfadens . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einlegen der Spule und Greiferfaden einfädeln . . . . . . .
Einstellung der Fadenspannung . . . . . . . . . . . . . . . .
Greiferfadenspannung einstellen . . . . . . . . . . . . . . .
Nadelfadenspannung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . .
Nadel wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fußlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fußdruck einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stichlänge einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rückwärtsnähen (Rückwärtstransport; Nahtverriegelung)
Einstellung der Zickzackstichbreite und -Position . . . . .
Steuerung der Maschine mit Positionierantrieb
und automatischer Steuerung mit Elektromagneten . . . . .
7.11.1 Mit Pedal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7.11.2 Mit Taster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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12
13
14
15
15
16
17
18
19
19
20
21
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
22
22
23
8.
8.1
8.2
Positionierantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Efka DC1550/DA321G . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DAC eco/classic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
24
24
24
9.
9.1
9.2
Nähen mit der Maschine mit Positionierantrieb
Automatische Funktionen der Maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel-Bedienung der Maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25
26
10.
10.1
10.2
Wartung
Reinigen und Prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
27
28
Für Ihre Notizen:
1.
Maschinenbeschreibung
·
·
·
·
·
·
·
2.
Einnadel-Flachbettmaschine.
Näht mit Zickzackdoppelsteppstich.
Hat zweibahniger Untertransport.
Die Maschine is mit einem horizontalen Greifer ausgestattet.
Dochtschmierung.
Am Maschinenarm befindet sich ein automatischer Spuler.
Gemäß der ausgewählten Unterklasse hat die Maschine manuelle
oder automatische Steuerung durch Elektromagneten inklusive des
Fadenabschneidens.
Maschinengebrauch
Unterklasse 523i
Aufnähen der Spitzen, Bänder und Zusammennähen in Damenwäscheund Damenkleiderkonfektion. Das Nähgut darf nicht dicker als 4 mm
sein wenn es durch den abgesenkten Fuß zusammengedrückt ist.
Unterklasse 524i
Aufnähen der Unterkragen in Sakkos. Aufnähen der Oberkragen auf
Unterkragen. Aufnähen der Futterunterlage in den oberen Hosenteil.
Rändeumnähen und ähnliche Operationen in
Oberbekleidungskonfektion beim Nähen von Wollen-, Baumwollen-,
synthetischen und gemischten Materialien. Das Nähgut darf nicht
dicker als 4 mm sein wenn es durch den abgesenkten Fuß
zusammengedrückt ist.
D
Unterklasse 525i
Ziernähen (Formnähen) in Oberbekleidungs- und
Damenwäschekonfektion aus elastischen Materialien. Ziernähen von
Textilschuhen. Das Nähgut darf nicht dicker als 4 mm sein wenn es
durch den abgesenkten Fuß zusammengedrückt ist.
Unterklasse 527i
Nähen bei Schuhfertigung: Zusammennähen der Hinterteile und Futter,
Durchnähen der Laschen, Nähen der Hausschuhe, Ziernähen.
Verbindung der Leder- und Textilmaterialien in Galanterie. Das
genähte Leder darf nicht als 4 mm dicker sein; das genähte Textil darf
nicht dicker als 8 mm sein wenn es durch den abgesenkten Fuß
zusammengedrückt ist.
Nur trockenes Material darf genäht werden, das keine harte
Gegenstände enthalten darf, weil die Maschine mit keinem
Augenschutz ausgestattet ist. Diese Maschine darf nur in trockenen
und gepflegten Räume aufgestellt und eingesetzt werden. Wird die
Maschine in nicht trockenen und nicht gepflegten Räumen eingesetzt,
können weitere Maßnahmen erforderlich werden, die zu vereinbaren
sind (siehe EN 60204-31:1999).
Wir gehen als Hersteller der Industrienähmaschinen davon aus, dass
an unseren Produkten zumindest angelehrte Bedienpersonal arbeiten
wird, so dass alle üblichen Bedingungen bzw. deren Gefahren als
bekannt vorausgesetzt werden können.
5
Unterklassen
6
X
524i 811001
X
X
524i 847001
X
X
525i 811001
X
X
525i 847001
X
X
527i 811001
X
X
527i 847001
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
mit Elektromagneten
X
X
mit Handhebel
523i 447001
X
mit Fadenabschneiden
X
Fadenabschneiden Rückwärtsnähen
(Nahtverriegelung)
ohne
Fadenabschneiden
X
mit Elektromagneten
523i 411001
mit Kniehebel
Fußlüftung
kleiner (standard)
Greifer
1 Nadel
Klasse und Unterklasse Nadelanzahl
grosser
3.
X
X
X
X
Nähausstattung
524i 811001; 524i 847001; 525i 811001;
525i 847001; 527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung, 4-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für mittelschweres Nähgut
Note: Die Nähausstattungen sind im Ersatzteilkatalog abgebildet.
134/100
134/100
S980 031586
siehe Abb.
S980 031603
S980 031603
S980 031652
S980 031603
S080 651336
Nadelsystem/-dicke / Needle system / -size
Nadelhalter/ Needle holder
Kantenanschlag/Guide
Rollfuß/Roller presser
Gelenkfuß mit Fadenschlitz seitlich/
Hinged with side thread slit
S980 031649
Gelenkfuß mit Fadenschlitz von vorne/
Hinged with front thread slit
Gelenkausgleichfuß/Compensating hinged
mm
Sägeverzahnt/Serrated
Schieber, rechts/Slide, right
Zahnabstand/Tooth pitch mm
1,0
S080 651330
1,5
S080 651473
1,0
S080 651504
1,8
1,5
S080 651472
1,0
S080 651504
S080 811641
S080 811637
11,6 x 1,2
11,8 x 1,5
S791 124032 35
S791 124033 35
134
525 E 076
134/80
524i 811001; 524i 847001
525i 811001; 525i 847001
Nähausstattung, 4-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für mittelschweres Nähgut.
D
134/110
525 E 075
… *
134/110
524i 811001; 524i 847001
525i 811001; 525i 847001
Nähausstattung, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für leichtes und mittelschweres Nähgut.
‚
134; 134-35/110
525 E 033
Schieber, links/Slide, left
Stichplatte/Throat plate
524i 811001; 524i 847001
525i 811001; 525i 847001
Nähausstattung, 4-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für leichtes und mittelschweres Nähgut.
S080 811699
S080 811636
525 E 032
S080 811699
S080 811701
Stichlochgröße/Stitch hole size mm
7,8 x 1,5
525i 811001; 525i 847001
Näheinrichtung für Nähen mit zwei Nadeln,
Nadelabstand 3 mm, 4 mm und 5 mm,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge max.
5 mm, für leichtes und mittelschweres Nähgut.
Fuß
Foot
S791 630003
525 E 003
11,6 x 1,5
523i 411001; 523i 447001
Nähausstattung, 4-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 6 mm,
für leichtes und mittelschweres Nähgut.
11,6 x 1,5
523 E 070
S791 224075 35
523i 411001; 523i 447001
Nähausstattung, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 80-110, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 6 mm,
für leichtes und mittelschweres Nähgut.
S791 224076 35
523 E 069
7,8 x 1,5
Verwendungszweck / Use
S791 124069 35
Für Unterklasse / For Subclass
Abb.-Nr.
Fig.No.
S791 124070 35
E-Nr.
E-No.
Material-Nr. /Material No.
ƒ
„
Beidseitigeverzahnt/Roof-shaped mm
Transporteur
Feed dog
Kreutzverzahnt/Cross toothed mm
Stichplatte
Throat plate
Schrägsägeverzahnt/Serrated, oblique mm
4.
* Die Nadeln werden nicht geliefert.
7
Note: Die Nähausstattungen sind im Ersatzteilkatalog abgebildet.
8
Nadelsystem/-dicke / Needle system / -size
134; 134-35/110
134; 134-35/160
S080 271530
134-35/120
134-35/110
134; 134-35/110
S080 394203
S080 394159
S080 394158
S980 022839
S980 022839
S980 022839
S980 031603
S980 031602
S980 031648
* Die Nadeln werden nicht geliefert.
134; 134-35 LR/130
134; 134-35/110
Nadelhhalter/ Needle holder
Kantenanschlag/Guide
Rollfuß/Roller presser
Gelenkfuß mit Fadenschlitz seitlich/
Hinged with side thread slit
S980 031604
Gelenkfuß mit Fadenschlitz von vorne//
Hinged with front thread slit
Gelenkausgleichfuß//Compensating hinged
Beidseitigeverzahnt/Roof-shaped mm
mm
Zägeverzahnt/Serrated
Zahnabstand/Tooth pitch mm
Schieber, rechts/Slide, right
Schieber, links/Slide, left
Kreutzverzahnt/Cross toothed mm
S080 651428
S080 651499
S080 651509
S080 651510
S980 022840
S980 022867
S980 022868
S080 811634
9 x 2,5
6 x 2,1
7 x 2,3
11,8 x 1,8
S791 430048 35
S791 430060 35
S791 430061 35
S791 124061 35
… *
S080 651336
525i 811001; 525i 847001
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 120-160, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für schweres Nähgut.
‚
S080 651336
528 E 028
1,8
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 110-130, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für mittelschweres Nähgut.
1,8
528 E 027
1,8
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 100-130, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für leichtes Nähgut.
1,8
527 E 461
1,8
525i 811001; 525i 847001
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung zum Nähen von
Zweinadel-Wulstnähten mit oder ohne
Kordeleinlage, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 110-130, Stichlänge
max. 5 mm, Nadelabstand 5 mm,
für mittelschweres Nähgut.
Fuß
Foot
1,8
527 E 061
„
1,8
525i 811001; 525i 847001
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung zum Nähen von
Zweinadel-Wulstnähten mit oder ohne
Kordeleinlage, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 110-130, Stichlänge
max. 5 mm, Nadelabstand 4 mm,
für mittelschweres Nähgut.
S080 811557
Stichplatte/Throat plate
527 E 060
S980 022282
525i 811001; 525i 847001
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung zum Nähen von
Zweinadel-Wulstnähten mit oder ohne
Kordeleinlage, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 120-160, Stichlänge
max. 5 mm, Nadelabstand 7 mm,
für mittelschweres und schweres Nähgut.
S080 811772
Stichlochgröße/Stitch hole size mm
527 E 048
11,8 x 1,7
525i 811001; 525i 847001
527i 811001; 527i 847001
Nähausstattung für Zusammennähen von
Teilen mit Stoßnähten, 3-Reihetransporteur,
Nadelstärke Nm 110-130, Stichlänge
max. 5 mm, Stichbreite max. 10 mm,
für mittelschweres Nähgut.
S791 400023
527 E 023
11,8 x 1,8
Verwendungszweck / Use
12,2 x 2,2
Abb.-Nr.
Fig.No.
S791 124027 35
Für Unterklasse / For Subclass
S791 124028 35
E-Nr.
E-No.
Material-Nr. /Material No.
ƒ
Schrägsägeverzahnt/Serrated, oblique mm
Transporteur
Feed dog
S080 651428
Stichplatte
Throat plate
5.
Zusatzausstattungen
Bestellnummer
Wählbare Ausstattung
9800 330009
Bedienfeld V810 (zum Motor EFKA)
9800 330010
Bedienfeld V820 (zum Motor EFKA)
S080 836491
Bedienfeldträger V810 oder V820
S072 500100
Gestell komplett (inklusive der Tischplatte)
S615 000316
Tischplatte (separat)
S981 069440
Kniehebel zur mechanischen Fußlüftung
S794 222012
Beleuchtung Z 012
S980 035456
Lehre für Klasse 52X
S980 000293
Abwicklungseinrichtung A-M 293
S980 000294
Abwicklungseinrichtung A-M 294
S980 000312
Einfäsersatz A-M 312
S980 031586
Fuß komplett ZZ 6MM
S980 031652
Fuß komplett ZZ 10MM
S080 811768
Stichplatte (zum Nähen der Feinmaterialien)
S791 235002
Abwicklungseinrichtung
S791 630003
Ausstattung zum Nähen mit zwei Nadeln
S980 008253
Greifer R 253
S794 222013
Nähleuchte Diode Z 013
D
9
Steuerkurven zum Formnähen für Klasse 525i
Handels- Bestellnummer
markierung
Einstichanzahl/
1 Kurvenumdrehung
Einstichanzahl/
Muster
Musterbreite
Einnadel
Zweinadel
525 Z 037
S080 674219
12
525
Z 038
S080 674113
12
525
Z 039
S080 674114
525
Z 040
525
525
-
4400
3800
4
1-3
4,5 - 10
3800
3400
12
12
1-3
4,5 - 10
3800
3400
S080 674115
12
6
1,5-3
3,5 - 6
3800
3400
Z 041
S080 674116
12
12
1,5-5
4,5 - 10
3800
3800
Z 042
S080 674117
12
3
1,5-4
3,5 - 6
3800
3400
043
S080 674118
12
4
1-3
4-6
3800
3400
525
Z 044
S080 674119
12
6
1-3
4 -10
3800
3400
525
Z 045
S080 674120
12
12
1,5-3
2-5
3800
3400
046
S080 674121
12
12
1,5-3
2-5
3800
3400
525
Z 047
S080 674122
12
2
1-3
3,5 - 6
3800
3400
525
Z 048
S080 674123
12
12
1-3
4,5 - 10
3800
3400
525
Z 049
S080 674124
12
6
1-3
4,5 - 10
4400
3800
525
Z 050
S080 674125
12
4
1-3
2-6
3800
3400
525
Z 051
S080 674221
12
6
1,5-3
3,5 - 6
3800
3400
525
Z 052
S080 674226
12
2
1-3
2 - 4,5
3800
3400
525
Z 053
S080 674227
12
2
1-3
1 - 2,4
3800
3400
525
Z 054
S080 674228
12
2
1-3
1,5 - 4
3800
3400
525
Z 055
S080 674229
12
3
1,5-4
3,5 - 6
3800
3400
525 Z 058
S080 674235
12
2
1-3
4 - 10
2000
2000
525 Z
525 Z
10
Muster
Max.
Maschinengeschwindigkeit
Stich/Min
Muster
Max.
Maschinengeschwindigkeit
Stich/Min
Stichlänge
6.
Technische Parameter
Klasse und Unterklasse
523i 411001
523i 447001
524i 811001
524i 847001
525i 811001
525i 847001
527i 811001
527i 847001
6
10
10
10
Max. Nähgeschwindigkeit
für die Stichbreite 6 mm
5000
4400
gemäß der eingesetzten Steuerkurve
3400
Max. Nähgeschwindigkeit
für die Stichbreite 8 mm
-
4000
gemäß der eingesetzten Steuerkurve
2500
Max. Nähgeschwindigkeit
für die Stichbreite 10 mm
-
3500
gemäß der eingesetzten Steuerkurve
2000
Standardnähgeschwindigkeit*
3500
3500
3500
2000
Nadelsystem
134
134
134
134-35; 134-35 LR
Max. Zickzackstichbreite/mm
* Auf diese Standardnähgeschwindigkeit ist die Maschine vom Hersteller eingestellt.
Stichart
Zickzackdoppelsteppstich
Stichlänge
max. 5,5 mm
Fußlüftung mit Handhebel
5 mm
Fußlüftung mit Kniehebel oder Elektromagneten
12 mm
Nadelnummer
siehe Tabelle der Nähausstattungen
Antrieb der manuell gesteuerten Unterklasse
Funktionen
DC Motor-Positionnierantrieb ohne weitere
Antrieb der durch Elektromagneten gesteuerten Unterklasse
DC Motor (AC servo)-Positionnierantrieb mit
Rückschwenkung nach dem
Fadenabschneiden
Gewicht des Oberteils
40 kg
Gewicht des Motors Efka DC1550, DAC
10 kg
Gewicht des Gestells
30 kg
Restfadenlänge nach dem Fadenabschneiden max.
20 mm
Durchgangsraum des Oberteils
265 x 120 mm
Grundrissmaß der Grundplatte
178 x 476 mm
Leistungsaufnahme (kurzzeitige beim Anlauf)
der Maschine mit DC Motor
max. 800 W
Grundrissmaß (inklusive des Gestells)
1060 x 550 mm
Höhe der Maschine (inklusive des Garnständers)
1490 mm
Äquivalenter Schalldruckpegel der separaten
Maschinen am Einsatzsort bei 20 % -ige Maschinenauslastung
pro Schicht unter Standardnähbedingungen
83 dB/A
D
11
7.
7.1
Bedienen
Nadelfaden einfädeln
A
A
B
C
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Nadelfaden bei ausgeschaltetem Hauptschalter und stehendem Motor
einfädeln!
–
–
12
Einfädeln gemäß Abbildung (A) und Detail (B) vornehmen.
Bei Umnähen der Nähgutsrände den Faden gemäß Abbildung (A)
und Detail (C) einfädeln.
7.2
Aufspulen des Greiferfadens
A
A
3
1
5
4
2
D
B
3
2
–
–
–
–
–
–
–
Die Spule (1) auf den Spuler stecken.
Den Faden gemäß Abbildung (A) einfädeln, 5x um die Spule
winden.
Den Faden unter das Messer (2) einklemmen und mit Zug in
Pfeilerichtung abreißen (3).
Den Spulerhebel (4) in der Pfeilerichtung (5) betätigen.
Die Maschine anlassen.
Nach Spulenaufwicklung den Faden ums Messer (2) gemäß
Abbildung (B) winden und mit Zug in Pfeilerichtung abreißen (3).
Leere Spule sofort aufsetzen und deren Aufwicklung innerhalb des
Nähenvorgang vorbereiten.
13
7.3
Spule aufsetzen und Greiferfaden einfädeln
8
6
5
2
3
4
2
1
2
7
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten und warten, bis der Motor still steht.
–
–
–
–
–
14
Die Klappe (1) klappen, ergreifen, und das Spulengehäuse (2)
aus dem Greifer herausnehmen.
Die Spule (3) mit dem gemäß der Abbildung orentierten Fadenende
(4) ins Spulengehäuse (2) einlegen.
Das Fadenende (4) durch Schlitz (5) durchziehen, unter die Feder
(6) unterziehen und in den Schlitz (7) einziehen.
Das Spulengehäuse (2) in den Greifer zurück einlegen und in
Pfeilerichtung aufdrucken (8, bis die Klinke innerhalb des
Spulengehäuses zufällt und damit gegen Herausfallen sichert.
Einen Stich ohne Nähgut nähen und mit Zug am Nadelfadenende
das Greiferfadenende über die Stichplatte herausziehen.
7.4
7.4.1
Einstellung der Fadenspannung
Nadelfadenspannung einstellen
1
2
Vorspanner einstellen (1)
– Den Vorspanner (1) so einstellen, dass dieser möglichst geringe,
aber so ausreichende Spannung hat, damit der Faden beim
Nähgutherausnehmen nach dem vorangehenden
Fadenabschneiden (wenn der Spanner (2) geöffnet - ausgeschaltet
ist) aus dem Spanner nicht herausgezogen werden könnte (1).
(Fadenspanner (1) wird nie ausgeschaltet).
Hauptspanner einstellen (2)
– Die Fadenspannung mit Spanner (2) so regeln, bis die korrekte
Fadenverschlingung erreicht ist (siehe weiter).
Korrekte Fadenverschlingung in der Mitte
des Nähgutes.
Die Nadelfadenspannung zu schwach
oder
die Greiferfadenspannung zu stark.
Die Nadelfadenspannung zu stark
oder
die Greiferfadenspannung zu schwach.
15
D
7.4.2
Greiferfadenspannung einstellen
7
3
2
7
A
B
8
4
6
1
5
C
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Einstellung bei ausgeschaltetem Hauptschalter und stehendem Motor
vornehmen!
–
Die Greiferfadenspannung ist von Einstellung der Feder (1) und (2)
abhängig.
Fadenspannungsfeder (1) einstellen
– Das Spulengehäuse (3) aus der Maschine herausnehmen und die
völlig aufgewickelte Spule hineinlegen (4).
– Das vollstendige Einfädeln gemäß Abbildung (B) vornehmen.
– Den Druck der Feder (1) mit Schraube (5) so regeln, dass die
Fadenspannung mit dem Spulengehäuse- und Spulengewicht in
Balance ist - beim Hängen am Fadenende (6) sinkt das
Spulengehäuse mit eigenem Gewicht.
Bremsfeder der Spule beim Fadenabschneiden (2) einstellen
– Das Bremsen der Spule soll möglichst gering sein, weil es
Spannungsdifferenz bei voller und leerer Spule verursacht und
anschliesslich auch die Fadenverschlingungsdifferenz
(fehlerhaftes Stichform).
– Das Bremsen der Spule mit der Schraube (7) regeln und die
Spulenabwicklung nach dem Fadenabschneiden beachten: das
Spulengehäuse (3) aus der Maschine ausnehmen und so ergreifen,
dass die Spule nicht drehen könnte, und das Fadenende (8)
ziehen. Bei korrekter Einstellung wird aus dem Spulengehäuse
ca. 10 mm des Fadens herausgezogen.
16
7.5
Nadelaustausch
1
3
2
D
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Nadelaustausch bei ausgeschaltetem Hauptschalter und stehedem
Motor vornehmen!
–
–
–
Die Schraube (1) lockern und die Nadel (2) herausnehmen.
Die neue Nadel anstecken und so drehen, dass die Hohlkehle (3)
gemäß Detail (D) orientiert ist.
Die Schraube (1) festziehen.
D
17
7.6
Fußlüftung
1
2
3
Fußlüftung mit Handhebel
– Den Fuß mit Druck an den Hebel (1) zum Anschlag aufheben (der
Fuß bleibt hochgehoben).
– Den Fuß mit Rückstellung des Hebels (1) in die Ausgangsposition
senken, oder mit Pressen des Kniehebels (2) /ist dies vorhanden/
und dessen folgendem Lösen, oder mit automatische Fußlüftung
mit Pedal und folgendem Pedalentlasten.
– Nach der Fußlüftung mit Handhebel darf die Maschine angelassen
werden (z. B. bem Aufspulen des Greiferfadens).
Fußlüftung mit Kniehebel (ist dies vorhanden)
– Mit Pressen des Hebels (2) wird der Fuß gehoben; beim
Hebellösen wird der Fuß gesenkt.
Nähfusslüftung automatisch - mit Elektromagneten - mit Pedal
(gilt für Unterklassen mit Positionierantrieb und automatischer
Steuerung)
– Das Pedal (3) in Position -1 treten (siehe Abs. 7.11).
Der Fuß wird aufgehoben.
– Automatische Fußlüftung nach dem Fadenabschneiden kann
vorgewählt werden (siehe Abs. 7.11). Der Fuß wird durchs
Pedaltreten (3) in Position +1 gesenkt.
Vorsicht!
Bei der Fußlüftung mit Kniehebel oder automatisch darf die Maschine
nicht laufen. Es bedroht Zerstörungsgefahr.
18
7.7
Fußdruck einstellen
1
–
–
–
7.8
Den Fußdruck mittels Schraubendreher (1), der sich im
Maschinenbeipack befindet, regeln.
Der Druck wird durch Drehung in Pfeilerichtung erhöht und
umgekehrt.
Der Fußdruck soll möglichst gering sein, aber so ausreichend,
dass der Transport auch bei höher Nähgeschwindigkeit zuverlässig
wäre.
Stichlänge einstellen
3
2
1
–
Das Stellrad (1) so umdrehen, dass die Ziffer (2), die die
gewünschte Stichlänge in Millimeter bezeichnet, gegenüber der
Schraube steht (3).
19
D
7.9
Rückwärtsnähen (Rückwärtstransport; Nahtverriegelung)
2
1
Rückwärtsnähen mit Handhebel(gilt für manuell gesteuerte
Unterklassen)
– Den Hebel (1) nach unten drücken. Die Maschine wird in
gegengesetzter Richtung transportieren, bis der Hebel entlastet ist.
Rückwärtsnähen mit Mikroschalter (gilt für automatisch gesteuerte
Unterklassen)
– Den Mikroschalter (2) drücken. Die Maschine wird rückwärts
nähen, bis der Druck entlastet ist.
Automatisch Verriegeln (Riegel)
An den Maschinen, die mit Positionierantrieb und automatischer
Steuerung ausgestattet sind, kann der automatische Nahtverriegelung
vorgewählt werden mit vorgewählter Riegelstichzahl am Anfang sowie
am Ende der Naht. Am Nahtanfang (nach vorangehendem
Fadenabschneiden), nach dem Pedalvorwärtstreten näht die Maschine
den vorgewählten Riegel und setzt das Nähen vor. Am Nahtende näht
die Maschine den vorgewählten Riegel beim Pedaltreten in Position -2
(siehe Abs. 7.11).
20
7.10 Einstellung der Zickzackstichbreite und -Position
C
3
2
1
A
Achtung!
Bei Einstellung der Zickzackstichbreite und -Position darf sich die
Nadel im Nähgut nicht befinden. Es bedroht Nadelbruchgefahr!
D
Zickzackstichbreite einstellen
– Den Hebel (1) in Pfeilerichtung (A) betätigen, bis der gegen den
Hebel(2) anstößt
- dadurch wird die Hebelsarretierung (2) gelöst. Beide Hebel
zusammenergreifen
und die Zickzackstichbreite mittels der Hebelumdrehung (2)
gegenüber der gewählten Ziffer, die die Stichbreite bezeichnet,
einstellen.
– Die Position des Hebels (2) durch die Umdrehung des Hebels (1)
gegen die Pfeilerichtung (A) arretieren.
Zickzackstichposition einstellen
– Den Hebel (1) in Pfeilerichtung (A) betätigen, bis er den Hebel (2)
anstößt- dadurch wird die Hebelsarretierung (3) gelöst. Es ist
darauf zu achten, dass die Hebeleinstellung (2) beim
Arretierungsausschalten nicht verändert ist.
– Den Hebel (3) betätigen und gleichzeitig verdrehen bis zum
Anschlag (innerhalb der Maschine) gegenüber dem
entsprechenden Symbol, das die Zickzackstichposition bezeichnet.
Nur die mittlere Position des Hebels wird mit einer Raste arretiert.
– Nach der Einstellung des Hebels (3) die Arretierung mit dem Hebel
(1) vorhenmen.
– In Abbildung (C) sind Beispiele der Einstellung der
Zickzackstichbreite und -Position vorgestellt, von denen es zu
sehen ist, dass die Zickzackstichbreite bei der Positionänderung
nicht geändert wird.
21
7.11 Steuerung der Maschine mit Positionierantrieb
und automatischer Steuerung durch Elektromagneten
7.11.1
Mit Pedal
-2
-1
0
1
2
13
Die Pedalposition wird mittels des Sollwertgebers, der 16 Stufen
unterscheidet, eingelesen.
Die Bedeutung is in der Tabelle angegeben:
Pedalposition
Pedalbewegung
Bedeutung
-2
Mit Ferse völlig rückwärts
Befehl zum Fadenabschneiden (Nahtende)
-1
Mit Ferse mäßig rückwärts
Befehl zur Fußlüftung
0
Neutrale Position
1
Mäßig forwärts
Befehl zur Fußsenkung
2
Weiter forwärts
Nähen mit minimaler Geschwindigkeit (1. Gang)
3
Weiter forwärts
Nähen - 2. Gang
:
:
13
Völlig forwärts
siehe Bemerkung
:
Nähen mit minimaler Geschwindigkeit (12. Gang)
Bemerkung: Der neutralen Position kann die Nadelposition
(oben/unten) sowie die Fußposition (unten/oben) beim Stopp der
Maschine im Naht (Pedal in neutrale Position setzen), die Fußposition
(unten/oben) nach dem Nahtbeendung (durchs Pedaltreten mit Ferse
völlig rückwärts und Pedalsetzung in neutrale Position) vorgewählt
werden.
22
7.11.2
Mit Bedienfeld
2
1
Taster
Funktion
1
Handrückwärtsnähen
Bei Tasterbetätigung während des Nähens wird das Nähgut rückwärts transportiert.
2
Nadelpositionierung in obere bzw. untere Position
Mit Parameter kann die Tasterfunktion bestimmt werden:
1 = Nadel nach oben/nach unten
2 = Nadel nach oben
3 = ein Stich
(Werkeinstelllung ist 1)
D
23
8.
8.1
Positionierantrieb
Efka DC1550/DA321G
Die Steuerung DA321G enthält alle notwendigen Steuerelemente zur
Umschaltung der Funktionen und Einstellung der Parameter. Der
Betrieb ist ohne Bedienfeld möglich, nur die Nähenprogrammierung ist
nicht ermöglicht.
Zur Steuerung können Bedienfelder V810 und V820 angeschlossen
werden, die als Zusatzausstattung vorhanden sind. Mittels des
Bedienfeldes V820
kann das Nähen programmiert werden.
Ausführliche Beschreibung der Steuerung ist in der durch den
Hersteller von Antrieb „EFKA DC1550 – DA321G“ zur Maschine
angelieferten Bedienanleitung (siehe auch www.efka.net) zu finden.
8.2
DAC eco/classic
Es ist möglich ein der zwei Antriebe (9800 170038 - 550 W;
9800 170040 - 750 W), die sich durch das Drehmoment unterscheiden
und eine von zwei Steuerungskasten (9800 210002 R - eco;
9800 210001 R - classic) zu wählen. Die eco Version ermöglicht die
Einstellung nur in zwei Positionen, ist ohne Panel und weitere
Funktionen. Eine ausführliche Beschreibung findet man in der zur
Maschine mitgelieferten “DAC classic operating manual”
Bedienungsanleitung (siehe auch www. duerkopp-adler.com).
24
9.
9.1
Nähen mit der Maschine mit Positionierantrieb
Automatische Funktionen der Maschine
Die Maschine hat die nachfolgend aufgeführten Funktionen, die
automatisch
während des Nahtnähen ausgeführt werden in Abhängikeit von:
– Vorwahl
– Pedalposition (nach Wahl des Bedienungspersonals)
– Nähvorgang
Automatische Funktion
Vorwahl
Nadelpositionierung
• Nadel unten beim Stopp der Maschine im Naht
• Nadel oben beim Stopp der Maschine im Naht
Bemerkung: nach dem Nahtbeendung * stoppt die Maschine immer mit der
Nadel hoch.
Riegel nähen
• Normalriegel
• Zierriegel**
Anfangsriegel
• Einfachriegel
• Doppelriegel
• Stichzahl des Normalriegels forwärts
• Stichzahl des Zierriegels forwärts
• Stichzahl des Normalriegels rückwärts
D
• Stichzahl des Zierriegels rückwärts
Endriegel
• Einfachriegel
• Doppelriegel
• Stichzahl des Normalriegels rückwärts
• Stichzahl des Zierriegels rückwärts
• Stichzahl des Normalriegels forwärts
• Stichzahl des Zierriegels forwärts
Fadenabschneider
• eingeschaltet
• abgeschaltet
Automatische Fußlüftung
• Fuß beim Stopp der Maschine im Naht gesenkt
• Fuß beim Stopp der Maschine im Naht gehoben
* Die Naht ist nach Pedalverschiebung in Position -2 beendet (ist das Fadenabschneiden vorgewählt, dann nach
dem Fadenabschneiden).
** Der Zierriegel sich damit kennzeichnet, dass die Nadel bei der Nahtverriegelung in dieselben Einstiche wie in
der vorangehenden Naht einsticht. Bei der Veränderung der Nähenrichtung stoppt die Maschine auf einen
Augenblick.
25
Vorwahl der automatischen Funktionen ist in der beiliegenden
Anleitung vom Antriebshersteller beschrieben.
Für den Antrieb Efka DA321G ist die Anleitung vom Antriebshersteller
auch an Webseite www.efka.net zu finden. Eininge automatischen
Funktionen können mittels der Taster vorgewählt werden. Deren
Beschreibung ist in der Broschüre “Bedienanleitung Efka” aufgeführt.
Weitere automatische Funktionen können durch Änderung der
Antriebsparameter vorgewählt werden. Jede solche Funktion hat
eigene Parameternummer.
Zur Parameternummer kann dann der Parameterwert vorgewählt
werden.
Die Parameterveränderung ist in der Broschüre “Bedienanleitung Efka”
beschrieben.
Die Parameterliste für Bedienungsebene befindet sich in der
Broschüre “Parameterliste Efka”.
Für ausführliche Informationen siehe das “DAC eco/classic
operating manual” Bedienungsanleitung (siehe auch
www.duerkopp-adler.com).
9.2
Beispiel- Bedienung der Maschine beim Nähen
Vorwahl:
·
·
·
·
·
·
·
Bedienung
Nadel unten beim Stopp der Maschine im Naht
normaler Riegel
doppelter Anfangsriegel
doppelter Endriegel
Fadenabschneiden eingeschaltet
Fuß beim Stopp der Maschine im Naht gesenkt
Fuß am Nahtende gehoben
Nähvorgang
Die Maschine stoppt. Die Nadel ist in der oberen Position. Der Nähfuss ist im
Einklang mit der Vorwahl gehoben.
Das Nähgut einlegen.
Das Pedal in die Position +1 treten.
Fußsenkung.
Das Pedal in die Position 0 entlasten. Fusslüftung.
Die Nähgutlage korrigieren.
Das Pedal in die Position +1 treten.
Fußsenkung.
Das Pedal in die Position +3 treten.
Normalen Doppelriegel nähen (bei den Umdrehungen, die durch Hersteller
vorgewählt sind) und folgendes Nähen bei den Umdrehungen, die der
Geschwindigkeitsstufe +3 enstprechen
Das Pedal in die Position 0 entlasten. Maschine stoppt mit der Nadel tief.
Das Pedal in die Position -1 treten.
Fußlüftung.
Das Nähgut um der Nadel drehen.
Das Pedal in die Position +5 treten.
Fußsenkung und folgender Anlass der Maschine bei Umdrehungen von 5.
Nähgeschwindigkeitsstufe.
Das Pedal in die Position -2 treten.
Die Umdrehungen senken. Normalen Doppelriegel nähen.
Das Fadenabschneiden unter der Stichplatte und Maschine Stopp mit der
Nadel hoch. Fußlüftung.
Das Pedal entlasten.
(Der Fuß bleibt gehoben).
Das Nähgut herausnehmen.
26
10. Wartung
10.1 Reinigen und Prüfen
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Wartung darf nur bei ausgeschalteter Maschine und stehendem Motor
vorgenommen werden!
Achtung!
Wartung muss innerhalb der vorgeschriebenen Zeitspannen
vorgenommen werden. Vernachlässigung der Wartung kann eine
kostenintensive Reparatur erfordernde Störung verursachen.
D
3
1
5
2
Wartung
4
Wartungszeitspanne
Die Stichplatte (1) demontieren. Stichplatte, Greifer (2),
Transporteur (3) und Raum rundum reinigen.Möglich auch mit Druckluft zu reinigen.
Die Greiferbahn mit Öl schmieren und Unsauberkeiten aus der Bahn herausspülen.
Überflussiges Öl aus Greifer bei hohen Maschinenumdrehungen herausspritzen lassen.
Ölmenge in Ölbehältern kontrollieren (siehe Abs. 10.2).
1 Woche
Die Getriebe in der Stichplatte reinigen. Die Ölwanne reinigen (aussaugen,wischen). 1 Monat
Die Ventilatorgrille am Motor reinigen.
Das Spiel der Einlegung des Spulengehäuses (4) im Greiferkörper (5) prüfen.
Die Spannung des Triebkeilriemens prüfen. (Prüfungsmethode ist
im zweiten Teil dieser Anleitung beschrieben). Fettschmierung der Schwingwellen
(siehe Abs. 10.2).
1 Jahr
27
10.2 Schmierung
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Öl kann Hauterkrankung verursachen. Die Hautbefleckung mit Öl
verhindern. Im Fall von Befleckung den betroffenen Ort mit Seife und
Wasser waschen.
Achtung!
Mineralölhandlung unterliegt rechtlichen Vorschriften.
Das entwertete Öl in eine autorisierte Sammelstelle vom gefährlichen
Abfall deponieren! Die Umwelt schützen. Ölaustritt verhindern.
Zur Schmierung dieser Nähmaschine nur Schmieröl DA-10 nutzen,
oder das Öl von gleichen Eigenschaften mit folgender Spezifikation:
2
– Viskosität bei 40°C
10 mm /s
– Entflammungspunkt 150°C
Das Öl ist DA-10 durch die Firma DÜRKOPP ADLER AG in
verschiedenen Packungen angeliefert:
Volumen
250 ml
1l
2l
5l
Bestellnummer
9047 000011
9047 000012
9047 000013
9047 000014
Zur Schmierung der Transportwellen das Fett Mogul LV2EP nutzen,
das in Packungen von 1 kg unter Bestellnummer S111 200000
angeliefert wird.
28
1
2
6
3
5
D
4
7
8
9
Ölschmierung
– Soweit der Ölinhalt in der Wanne (1) zum mit dem Strich “MIN”
bezeichneten Niveau senkt, muss das Öl durch die Öffnung (2)
zum Strich “MAX” nachgefüllt werden.
– Das Öl in die Wanne (3) durchs Loch (4) mindestens 1x
wöchentlich nachfüllen, bis das Öl aus dem Endstück (5)
herauszulaufen beginnt.
– Ein paar Öltropfen in die Öffnungen (6) und (7) 1x monatlich
auffüllen.
Fettschmierung
– Das Fett mit Schmierpresse in die Schmiernippen (8) und (9)
1x jährlich auffülen.
29
Inhalt
Seine
Teil 2 - Aufstellanleitung - 52Xi - Originalbetriebsanleitung
(Ausgabe 02/2013)
1.
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
2.
Transportverpackung der komplettierten Maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
3.
3.1
3.2
3.3
Gestell montieren
Gestellteile montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tischplatte mit integriertem Antrieb am Maschinenoberteil montieren . . . . . . . . . . . . . . .
Gestellhöhe einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
5
6
4.
4.1
4.1.1
4.1.2
4.2
4.3
4.4
Nähmaschinenoberteil montieren
Nähmaschinenoberteil ins Gestell einsetzen . . .
Motor am Maschinenoberteil integriert . . . . . . . .
Einrichtung des Maschinenblockierungsschalters .
Bedienfeld des Positionierantriebes montieren . .
Anschlußkabel montieren . . . . . . . . . . . . . . .
Beleuchtung montieren . . . . . . . . . . . . . . . . .
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7
7
8
9
10
11
5.
5.1
5.1.1
5.2
5.3
5.4
Elektrischer Anschluß der Maschine
Maschinenanschluß ans Niederspannungsnetz . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nählichttransformator an Netzspannung anschließen . . . . . . . . . . . . . .
Potentialausgleich herstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nähmaschinenoberteil an den Antrieb EFKA DC1550/DA321G anschließen .
Nähmaschinenoberteil an den Antrieb DAC anschließen. . . . . . . . . . . . .
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12
13
15
16
17
6.
6.1
6.1.1
6.1.2
6.2
6.2.1
6.2.2
6.2.3
6.3
Einstellung des Positionierantriebes
Einstellung von Parametern des Antriebes . . . .
Parameterwerte des DC1550/DA321G Antriebes
Parameterwerte des DAC classic Antriebes . . .
Einstellung der Maschinenpositionierung . . . .
Definition der Positionen . . . . . . . . . . . . . .
Einstellung der Maschinenpositionierung . . . . .
Kontrolle der eingestellten Positionen . . . . . . .
Reset. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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18
18
19
19
19
20
20
20
7.
Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
20
8.
Nähtest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
20
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Für Ihre Notizen:
1.
Lieferumfang
Der Käufer kann eine komplette Maschine oder nur einzelne
Komponenten bestellen. Bitte vor der Aufstellung der Maschine zu
prüfen, ob alle Komponenten vorhanden sind.
Diese Anleitung beschreibt Zusammensetzung der teilweise zerlegten
Maschine, deren Komponenten komplett von der Firma Dürkopp Adler
AG angeliefert werden.
3
6
1
7
2
5
4
D
8
Erforderliche Komponenten: (sind immer angeliefert)
– Maschinenoberteil (1)
– Beipack (enthält Ölwanne (2), Garnständer (3), Anschlußkabel des
Positionierungsantriebes /ist dieser vorhanden/, Werkzeuge
und andere Posten)
Wählbare Komponenten: (angeliefert nur auf Wunsch )
– Motor komplett (enthält Motor (4), Scheibe, Steuerschrank des
Positionerantriebes (5), elektrische Kabel)
– Bedienfeld des Postionierantriebes (6) /ist dies vorhanden/
– Gestell /enthält die Tischplatte (7) und Gestellteile (8)/
3
2.
Transportverpackung der aufgesetzten Maschine
Wenn die aufgesetzte Nähmaschine angeliefert ist, sind die folgende
Transportverpackung zu entfernen:
– Sicherungsbänder und Holzleisten am Maschineoberteil und
Gestell
– Sicherungsklötze und Bänder am Nähantrieb
3.
3.1
Gestell montieren
Gestellteile montieren
1
2
–
–
4
Gestellteile gemäß Abbildung montieren. Pedal (1) provisorisch
montieren. Dessen Position ist einzustellen, wenn die ganze
Maschine komplett ist.
Die Stellschraube (2) so verdrehen, dass das Gestell sicher steht.
Tischplatte mit integriertem Antrieb am Maschinenoberteil montieren
9
8
4
5
6
3
7a 9
1
2
640
380
3.2
430
10
39
0
24
6
15
12
0
13
11
15
12
35
0
49
0
50
10
5
49
70
165
7b
D
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Tischplatte (1) wenden.
Schubkasten (2) anschrauben.
Ölwanne (3) so einstellen, dass der Rand der Ölwanne mit dem
Tischplattenausschnitt anschließt. Die Wanne anschrauben.
Mikroschalter (4) anschrauben.
Steuerschrank (5) des Motors anschrauben.
Sollwertgeber (6) anschrauben.
Nählichttransfomator (7a) - Nählicht Waldmann,
(7b) - Diodennählicht anschrauben.
Kabelkanal (8) anschrauben.
Elektrische Kabel gemäß Kapitel 5 dieser Anleitung montieren und
mit Kabelschellen zur Tischplatte befestigen.
Gestell zur Tischplatte anschrauben - die Bohrungen sind
vorzubohren (9).
Dann das Gestell in normale Position drehen.
Garnständer (10) gemäß Abbildung montieren, in die Bohrung in
der Tischplatte einsetzen und mittels der Mutter mit
Unterlegscheibe befestigen.
Stützstopfen (11) einsetzen.
Scharnierunterteile (12) und Gummiecken (13) mit
entschprechendem Kontaktkleber ankleben. Nur waagerechte
Aufsatzflächen sind anzukleben. Die Scharnierunterteile können
auch mit Holzschrauben befestigen werden, die dann so tief
eingeschraubt werden müssen, dass zu keinem Kontakt zwischen
den Holzschrauben und Maschinenoberteil kommen könnte.
5
3.3
Einstellung der Gestellhöhe
1
–
–
–
Gestellhöhe ist zwischen 750 und 900 mm einstellbar.
Schrauben (1) lockern.
Gewünschte Tischplattehöhe einstellen und darauf achten, dass
diese an beiden Seiten gleich ist. Dazu kann die Skala an den
Gestellfüßen benutzt werden. Die Gestellhöhe so einstellen, dass
diese den Körperverhältnissen der Bedienperson entspricht.
Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Nichtanpassung der Gestellhöhe an die Körperverhältnisse der
Bedienperson kann zur Beschädigung ihres Bewegungsapparates
führen.
–
6
Schrauben (1) festziehen.
4.
4.1
4.1.1
Nähmaschinenoberteil montieren
Nähmaschinenoberteil ins Gestell einsetzen
Motor am Maschinenoberteil integriert
1
3
4
2
–
–
–
–
Den Maschinenoberteil (1) mäßig neigen und in den
Tischplattenausschnitt einlegen.
Nach dem Einlegen des Oberteiles (1) in die Buchse (2) /gekippte
Lage/ lockern Sie die Schraube ((3) und schieben Sie die Stütze
(4) in Richtung nach oben zum Anschlag und ziehen Sie die
Schraube (3) an.
Zwei Schrauben (5)in den Nähmaschinenoberteil (1) teilweise
einschrauben.
Riemenschutz aufsetzen, Schraube (6) anschrauben und alle
Befestigungsschrauben schwach festziehen.
D
7
4.1.2
Einrichtung des Maschinenblockierungsschalters
1
2
–
–
–
8
Die Nähmaschine so einstellen, dass der Mikroschalter muss in
der Maschinenarbeitsposition eingeschaltet sein.
Schrauben (1) lockern, verschieben den Mikroschlaters in
der Nute (2), bis der Klang von Schaltereinschaltung (ein Klick)
hörbar ist.
Schrauben festziehen(1).
4.2
Bedienfeld des Positionierantriebes montieren
1
3
2
D
–
–
–
Das abgebildete Bedienfeld (1) ist Efka V810 bezeichnet. An den
gleichen Halter kann auch ein komfortabeleres Bedienfeld V820
aufmontiert werden. Im ähnlichen Verfahren wird auch Panel
OP1000 des DAC Antriebes montiert. (Abbildung im Katalog der
Ersatzteile).
Zwei Schrauben (3) ausschrauben und nachfolgend den Halter (2)
anschrauben.
Auf den Halter (2) das Bedienfeld (1) anschrauben und dessen
Kabel unter die Tischplatte und nachfolgend durch das Kabelkanal
bis den Steuerschrank des Motors durchziehen.
9
4.3
Anschlußkabel montieren
1
–
–
–
–
–
10
2
3
Ist die Maschine mit dem Positionierantrieb ausgestattet, wird der
Nähmaschineoberteil mittels des Anschlußkabels (1) mit dem
Steuerschrank des Antriebes verbinden. Das Anschlußkabel ist im
Beipack enthält.
Deckel (2) des Steuerschranks demontieren.
Anschlußkabel (1) gemäß Abbildung einführen.
Steckverbindung (3) anschließen und den Steuerschranksdeckel
wieder zurück montieren.
Anschlußkabel (1) unter die Tischplatte gemäß Abbildung
durchziehen und an den Steuerschrank des Motors anschließen.
4.4 Beleuchtung montieren
3
1
2
D
–
–
Rolle (2) mittels der Schraube (1) an den Nähmaschinenoberteil
anschrauben, Beleuchtung an die Rolle (2) aufsetzen und mittels
der Klinke (3) nachziehen.
Montage des Transformators ist in Kapitel 3.2. beschrieben.
11
5.
Elektrischer Anschluß der Nähmaschine
Der Maschinenantrieb ist aus dem Niederspannungsnetz gespeist.
Achtung!
Alle Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung der Nähmaschine dürfen
nur von autorisierten Elektromechaniker vorgenommen werden.
Es ist unbedingt notwendig, die durch den Hersteller gelieferten
Anweisungen zum Antrieb ausführlich studieren!
5.1
Maschinenanschluß ans Niederspannungsnetz
Achtung!
Die Spannung im elektrischen Netz muss in Übereinstimmung mit der
Spannung am Typenschild des Motors sein!
Die Schaltung der Niederspannung enthält folgende Posten:
– Zuleitungskabel
– Antrieb
– Nählichttransformator (wahlbar)
– Kabel
Vorsicht! Verletzungsgefahr mit elektrischem Strom!
Die Antriebe dürfen nur mit ans funktionsfähige Schutzsystem
angeschlossenem Schutzleiter, der den Vorschriften und
Verordnungen zur Verhütung der Verletzungen durch elektrischer
Strom oder Brand entspricht, betrieben werden.
Der Betrieb des Antriebes wird gefährlich, wenn der Schutzleiter innen
oder außen des Antriebes ausgeschaltet ist. Der elektrische Schutz
darf nicht durch z. B. Verlängerungsschnur ohne Schutzleiter
aufgehoben werden.
12
C
5.1.1
Nählichttransformator an Netzspannung anschließen
Vorsicht! Verletzungsgefahr durch elektrischer Strom!
Nählichttransformator ist mit dem Hauptschalter
(EN 60 204-31) nicht ausgeschaltet! Bei Nählichtsmontage
und Reparaturen im Trafoschrank, z. B. Sicherungsaustausch, muss
der Netzstecker unbedingt vom Netz abgeschaltet werden.
A. Nähmaschine ist mit dem Antrieb Efka DC1550/DA321G
ausgestattet
2
6
5
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
1
6
5
4
D
3
Netzstecker aus der Steckdose herausziehen.
4 Schrauben an der vorderen Platte des Steuerschranks
ausschrauben.
Vordere Platte demontieren.
Kabel des Nählichttrafos durch den Kabelkanal (1) im
Steuerschrank ziehen.
Schwarze Gummiführung (2) entnehmen.
Gummiführung mit einem Schraubenzieher durchstoßen.
Kabel des Nählichttrafos durch die entstandene Öffnung ziehen.
Gummiführung wieder einsetzen.
Mit kleinem Schraubenzieher an die Klemmenöffnungen (3) und (4)
drücken, bis die Klemmen (5) und (6) sich öffnen.
Blaues Kabel an die Klemme (6) und braunes Kabel an die Klemme
(5) anschließen.
Vordere Platte wieder zurück anschrauben.
Kabel des Nählichttrafos gegen Herausziehen
befestigen (z. B. mit Zugentlastung zur Netzschnur).
13
B. Nähmaschine ist mit dem Antrieb DAC ausgestattet
L
–
–
–
–
14
N
Die Netzgabel aus der elektrischen Steckdose ausziehen!
Die Netzanschlussabdeckung am Steuerungskasten abschrauben.
Den Lichtnetzanschluss in die Klemmenleiste (Klemmen L, N)
anschrauben.
Die Netzanschlussabdeckung anschrauben.
5.2
Potentialausgleich herstellen
1
2
–
–
–
–
Die Erdungsleitung (1) befindet sich im Beipack der Maschine.
Die Leitung (1) an den Netzstecker (2) anschließen und deren
anderes Ende unter die Tischplatte führen.
Das andere Ende der Erdungsleitung an den entsprechenden
Erdungspunkt des Antriebes anschrauben (der
bezeichnet ist).
Die Leitung mit Schellen an die untere Seite der Tischplatte
befestigen.
Achtung!
Es ist darauf zu achten, dass die Erdungsleitung den Keilriemen (ist
dieser vorhanden) nicht berührt.
D
15
5.3
Nähmaschinenoberteil an Antrieb EFKA DC1550/DA321G anschließen
3
4
B2
2
B18
1
–
–
–
–
–
–
16
Anschlußkabel des Nähmaschinenoberteils in die Steckverbindung
stecken (1).
Bedienfeld in die Steckverbindung (2) stecken.
Steckverbindung des Positiongeber im Motor in die
Steckverbindung (B2) stecken.
Steckverbindung des Motors in die Steckverbindung (3) stecken.
Sollwertgeber in die Steckverbindung (4) stecken.
Positiongeber in die Steckverbindung (B18) stecken.
5.4
Nähmaschinenoberteil an Antrieb DAC anschließen
M
E
1
2
3
D
ID
–
–
–
–
–
–
Das Anschlusskabel des Maschinenkopfes in den Konnektor (1)
mit dem Maschinensymbol anschließen.
Bedienungsfeld in den Konnektor (2) mit dem Panelsymbol
anschließen.
Den Motorencoder Stecker in den Konnektor (E) anschließen.
Den Motorstecker in den Konnektor (M) anschließen.
Den Pedalpositionsgeber in den Konnektor (3) mit Pedalsymbol
anschließen.
Kabel der „Maschineidentifikation“ in den Konnektor ID
anschließen.
17
6.
Einstellung des Positionierantriebes
Funktion des Positionierantriebes ist durch Programm, Einstellung von
Parametern des Antriebes und Einstellung der Positionen von
Motorstopp bestimmt. Wenn die Maschine nicht komplettiert
angeliefert wird, muss die Einstellung des Antriebes vom Käufer
vorgenommen werden. Wenn die Nähmaschine komplettiert angeliefert
wird, ist der Antrieb schon vom Hersteller der Nähmaschine
eingestellt.
6.1 Einstellung von Parametern des Antriebes
Achtung!
Die Änderung der Parameterwerte muss sorgfältig vorgenommen
werden. Die falsch eingestellte Steuerung kann
Nähmaschinenbeschädigung verursachen!
Hinweis!
Durch das sogenannte Reset (siehe Kapitel 6.3) können alle
Parameterwerte wieder an die voreingestellten (pre-set) Werte
eingestellt werden.
6.1.1
Parameterwerte des DC1550/DA321G Antriebes
Die Beschreibung der Parametereinstellung ist in der vom
Antriebhersteller beigefügten Broschüre “Bedienanleitung Efka” oder
an der Webseite www.efka.net zu finden.
Für Maschinen mit dem Übertragungsverhältnis 1:1 und mit dem Zahnriemen
Parameter
Ursprünglicher Wert
Neuer Wert
0
19
Nähmaschinenklasse
270
6
0
Wahl des Positiongebers
111
1000
-
Nähgeschwindigkeit
170
-
-
Referenzposition (siehe 6.2.1)
190
170
120
Winkel der Einschaltung des Beschneidens
192
160
140
Winkel der Verzögerung der Entspanung
des Spanners
272
1063
1000
Übertragungsverhältnis
290*
Beschreibung des Parameters
Für Maschinen mit einem anderen Übertragungsverhältnis und mit einem anderen Riemen
Parameter
Ursprünglicher Wert
Neuer Wert
Beschreibung des Parameters
290*
0
19
111
1000
-
Nähgeschwindigkeit
170
-
-
Referenzposition (siehe 6.2.1)
190
170
120
Winkel der Einschaltung des Beschneidens
192
160
140
Winkel der Verzögerung der Entspanung
des Spanners
Nähmaschinenklasse
* Parameter muss als der erste eingestellt werden.
Hinweis:
Um die Parameter einzustellen, die höher als 200 sind, ist es notwendig, die Steuerung mit der
Programmierberechtigung einzutreten (mittels der Code 3112). Der Zutritt ist dann auch zu den Parametern, die als
200 niedriger sind, ermöglicht.
18
6.1.2
Parameterwerte des DAC classic Antriebes
Wahl der Maschinenklasse und Unterklasse wird bei der SW
Installation von externer Anlage “DONGLE” ausgewählt.
Beschreibung von Parametereinlegen findet man in der vom „DAC
eco/classic operating manual" Antriebhersteller beigelegten
Publikation oder an der Webseite www.duerkopp-adler.com.
Für eine richtige Maschinentätigkeit ist es notwendig nur die
„Referenzposition“ und max. Geschwindigkeit einzustellen.
Parameter
Wert
Beschreibung des Parameters
-1
T08 00
*
Max. Geschwindigkeit (min )
T08 10
-
Referenzposition
* hängt von der Maschinentype und Ausrüstung
6.2
6.2.1
Einstellung von Positionierung der Nähmaschine
Definition der Positionen
Position 1
Die Nadel ist beim Stopp in der Naht tief. Die Nadelfadenschleife ist
mit dem Greifer ergreift. Die Nadel ist so hoch, damit es möglich ist,
den Fuß auf Höhe von 12 mm zu heben.
Position 2
Die Nadel ist nach dem Fadenabschneiden hoch. Bei Fußlüftung auf
Höhe von 12 mm darf die Nadelspitze aus der Aufsatzfläche des Fußes
nach unten nicht vorspringen.
Referenzposition
Bei der Bewegung der Nadel nach unten ist die Nadelspitze in der
Ebene der Stichplatte. Diese Position dient zur Grundeinstellung des
Positionierantriebes. Von dieser Position sind die oben genannten
Positionen und weitere hier nicht erwähnten Positionen abgeleitet.
19
D
6.2.2
Einstellung von Positionierung der Nähmaschine
Zur Positionierung der Nähmaschine dient der Positionsgeber am
Handrad zusammen mit Inkrementgeber im Motor. Diese Geber
messen dauerhaft den Winkel zwischen der aktuellen Position der
Oberwelle und deren Referenzposition. Die Referenzposition wird
gemäß der beigelegten Anleitung zum Antrieb. Zur einwandfreien
Funktion der Maschine ist es benötigt, die Referenzposition möglichst
genau einzustellen.
6.2.3
Kontrolle der eingestellten Positionen
Position 1
– Neztschalter einschalten
– Pedal kurz vorwärts treten und entlasten. Die Nähmaschine stoppt
in Position 1 (siehe 6.2.1).
Position 2
– Pedal zuerst kurz vorwärts treten und mit der Ferse ganz
rückwärts, bis die Maschine stoppt. Die Maschine stoppt
in Position 2 (siehe 6.2.1).
6.3
Reset
Durch den sogenannten Reset werden alle veränderten Werte wieder
an die pre-set Werte eingestellt.
Das Verfahren ist in der Broschüre “Bedienanleitung” beschrieben.
7.
Schmierung
Vor dem Anlassen muss die Maschine gemäß dem Kapitel 9.2
im ersten Teil dieser Anleitung mit Öl ordentlich geschmiert sein.
8.
Nähtest
Dieser Nähtest darf erst nach völligem Maschinenstopp vorgenommen
werden.
Die Faden einfädeln und deren Spannung gemäß Kapitel 7.1; 7.2; 7.3;
7.4 im ersten Teil dieser Anleitung einstellen.
Funktion der Nähmaschine prüfen z. B. gemäß Kapitel 9.2 im ersten
Teil der Anleitung.
Zuerst langsam nähen, dann die Nähgeschwindigkeit erhöhen.
20
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