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Flug- und Betriebshandbuch
ZENAIR CH 601 XL ZODIAC
Werknummer:
6-9850
Kennzeichen:
D-MZGW
Zulassungsnummer:
61196.3 (DAeC)
Hersteller:
Czech Aircraft Works
Halter:
UKAIR
Uwe Koschel
Antoniusweg 43
54576 Hillesheim
Dieses Flugzeug darf nur in Übereinstimmung mit den Informationen und den
Betriebsgrenzen dieses Flughandbuchs betrieben werden.
Das Handbuch ist stets an Bord mitzuführen.
Änderungsstand 11/2005
ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m m. . R RG G Z EN d t. . Z a ss 0.1. VERZEICHNIS DER ÄNDERUNGEN Alle Änderungen dieses Handbuches müssen, mit der Ausnahme der aktuellen Massenangaben, in der folgenden Tabelle verzeichnet sein und bei den anerkannten Abschnitten auch durch LAA ČR anerkannt sein. Abschnitt Änderungs nummer Der neue oder geänderte Text wird auf der überarbeiteten Seite durch eine senkrechte Linie am inneren Rand gekennzeichnet. Er ist auch durch das Datum am unteren Rand der Seite gekennzeichnet. 1105 alle Seite alle Datum der Herausgabe Nov. 2005 Anerkannt Datum der Durchführungs­ Unterschrift Anerkennung Datum Komplette Überarbeitung in deutscher Sprache 11/2005 Nov. 2005 ASD GmbH
ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m m. . R RG G Z EN d t. . Z a ss 0.2. INHALTSVERZEICHNIS Abschnitt Allgemeines 1 Betriebsgrenzen 2 Notverfahren 3 Normale Betriebsverfahren 4 Leistungen 5 Gewicht und Schwerpunktlage 6 Beschreibung des Flugzeuges und seiner Anlagen 7 Handhabung, Instandhaltung und Wartung des Flugzeuges 8 Nachträge 9
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m m. . R RG G Z EN d t. . Z a ss ABSCHNITT 1 Allgemeines Inhalt 1.1 Einführung 1.2 Zulassungsbasis 1.3 Warnungen, Hinweise, Anmerkungen 1.4 Technische Daten 1.5 Dreiseitenansicht
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m m. . R RG G Z EN d t. . Z a ss 1.1 EINFÜHRUNG Dieses Flughandbuch enthält die Hinweise für einen sicheren und effektiven Betrieb des Ultraleichtflugzeuges ZENAIR CH 601 XL . Es ist im Einklang mit der Vorschrift UL­1 und LTF­UL ausgearbeitet. Das Handbuch enthält auch die weitere, zusätzliche Angaben, die aus Herstellersicht wichtig sind. 1.2 ZULASSUNGSBASIS Dieses Sportfluggerät wurde von der LAA der ČR in Übereinstimmung mit den Forderungen der Vorschrift LA­ 2, Teil I, 1998 und vom DAeC in Übereinstimmung mit den Forderungen der LTF­UL zugelassen. Kategorie des Luftfahrzeugs : Ultraleicht Lärmzeugnis : LS­UL 1.3 WARNUNGEN, HINWEISE, ANMERKUNGEN Die im Flughandbuch angeführten Warnungen, Hinweise und Anmerkungen haben folgende Bedeutung: WARNUNG DIE NICHTEINHALTUNG DES VORGESCHRIEBENEN VERFAHRENS FÜHRT ZU EINER UNMITTELBAREN ODER WESENTLICHEN VERRINGERUNG DER FLUGSICHERHEIT. HINWEIS DIE NICHTEINHALTUNG DES VORGESCHRIEBENEN VERFAHRENS FÜHRT ZU EINER GERINGEREN ODER ZU EINER MEHR ODER WENIGER LANGFRISTIGEN VERSCHLECHTERUNG DER FLUGSICHERHEIT. ANMERKUNG Lenkt die Aufmerksamkeit auf spezielle Verfahren, die nicht direkt mit der Sicherheit zusammenhängen, aber wichtig oder üblich sind. 1.4 TECHNISCHE DATEN Spannweite 8,23 m Länge 6,1 m Höhe 1,98 m Kabinenweite 1,12 m Flügelfläche 12,3 m 2
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m m. . R RG G Z EN d t. . Z a ss 1.5 DREISEITENANSICHT
11/2005 Ab sc ch hn niitt 2­ ­ B Be et tr riieb sg gr re en nz ze en n A bs t t 2 e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG ABSCHNITT 2 Betriebsgrenzen Inhalt 2.1 Einführung 2.2 Fluggeschwindigkeiten 2.3 Farbmarkierung des Fahrtmessers 2.4 Triebwerksanlage 2.5 Gerätemarkierungen der Triebwerksanlage 2.6 Markierung der anderen Geräte 2.7 Massen und Gewichte 2.8 Schwerpunkt 2.9 Zugelassene Manöver 2.10 Zulässige Lastvielfache 2.11 Besatzung 2.12 Betriebsarten 2.13 Kraftstoff 2.14 Max. Zahl der Fluggäste 2.15 Andere Begrenzungen 2.16 Schilder und Bezeichnungen in der Kabine 2.17 Grenzwerte für die zulässigen Windverhältnisse 2.18 Höhenverlust vom Beginn des überzogenen Flugzustandes im Geradeausflug bis zur Wiederherstellung des Horizontalfluges
11/2005 Ab sc ch hn niitt 2­ ­ B Be et tr riieb sg gr re en nz ze en n A bs t t 2 e bs 2.1 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG EINFÜHRUNG Der Abschnitt 2 beinhaltet die Betriebsgrenzen und Hinweisschildern, die notwendig für den sicheren Betrieb des Flugzeuges, seiner Anlagen und Ausrüstung, sind. 2.2 FLUGGESCHWINDIGKEITEN Geschwindigkeit km/h IAS Anmerkung VNE zulässige Höchstgeschwindigkeit 260 Überschreiten Sie diese Geschwindigkeit auf keinen Fall. VNO höchstzulässige Reisegeschwindigkeit 210 Diese Geschwindigkeit darf nur in ruhiger Luft und mit erhöhter Aufmerksamkeit überschritten werden. VA Manövergeschwindigkeit 152 Oberhalb dieser Geschwindigkeit dürfen keine vollen oder abrupten Ruderausschläge ausgeführt werden, weil es zur Überlastung des Flugzeuges kommen kann. VFE zulässige Höchstgeschwindigkeit bei ausgefahrenen Landeklappen 120 Überschreiten Sie niemals diese Geschwindigkeit bei ausgefahrenen Landeklappen. v Y 130 optimale Steiggeschwindigkeit 2.3 FARBMARKIERUNGEN DES FAHRTMESSERS Markierung km/h IAS Bedeutung Weisser Bogen 55 ­ 120 Betriebsbereich für die Landeklappen bis Stellung 30° Grüner Bogen 60 – 210 Normaler Betriebsbereich Gelber Bogen 210 – 260 In diesem Geschwindigkeitsbereich nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und nur in ruhiger Luft fliegen. Roter Radialstrich 260 zulässige Höchstgeschwindigkeit VNE Gelber Radialstrich 152 Manövergeschwindigkeit VA
11/2005 Ab sc ch hn niitt 2­ ­ B Be et tr riieb sg gr re en nz ze en n A bs t t 2 e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 2.4 TRIEBWERKSANLAGE ROTAX 912 S oder ULS 2.5 GERÄTEMARKIERUNGEN DER TRIEBWERKSANLAGE 2.6 MARKIERUNG DER ANDEREN GERÄTE 2.7 MASSEN UND GEWICHTE Höchstzulässige Startmasse 472.5 kg Leermasse 270 kg Nutzmasse 180 kg Höchstzulässige Masse im Gepäckraum 18 kg Rettungssystem 22.5 kg 2.8 SCHWERPUNKT Zulässiger Bereich der Schwerpunktlage grösste Vorlage 20 % MAS (MAS = Mittlere Flügeltiefe) (300 mm hinter Flügelvorderkante) grösste Rücklage 30 % MAS (MAS = Mittlere Flügeltiefe) (450 mm hinter Flügelvorderkante) 2.9 ZUGELASSENE MANÖVER Außerhalb der normalen Flugmanöver, sind die folgenden Manöver zugelassen:
-
Kehre bis zur 60° Querneigung
-
Steigkurve
-
Lazy eight
-
Überziehen (mit Ausnahme des abrupten Überziehens) WARNUNG KUNSTFLUG UND ABSICHTLICHES TRUDELN SIND VERBOTEN !!!
11/2005 Ab sc ch hn niitt 2­ ­ B Be et tr riieb sg gr re en nz ze en n A bs t t 2 e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 2.10 ZULÄSSIGE LASTVIELFACHE Höchste positive Lastvielfache + 4,0 g Höchste negative Lastvielfache ­ 2,0 g 2.11 BESATZUNG Zahl der Sitze 2 min. Besatzungsgewicht 60 kg min. Besatzung 1 Pilot auf dem linken Sitz 2.12 BETRIEBSARTEN Es sind nur Flüge bei Tag und nach Sichtflugregeln (VFR bei Tag) erlaubt. WARNUNG NACHTFLÜGE UND ABSICHTLICHE VERISUNGSBEDINGUNGEN SIND VERBOTEN ! FLÜGE UNTER BENUTZEN SIE DAS FLUGZEUG NICHT BEI REGEN, EINE BESCHÄDIGUNG DES PROPELLERS IST MÖGLICH ! Benötigte Geräte für Flüge bei Tag und unter Sichtflugbedingungen (VFR bei Tag) :
-
Fahrtmesser
-
Höhenmesser
-
Variometer
-
Kompass
-
Libelle 2.13 KRAFTSTOFF
-
AVGAS 100 LL oder AVGAS 100/130
-
SUPER PLUS RON 98 bleifrei
-
EUROSUPER RON 95 bleifrei nach EN 228 oder DIN 51607
11/2005 Ab sc ch hn niitt 2­ ­ B Be et tr riieb sg gr re en nz ze en n A bs t t 2 e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 2.14 MAX. ZAHL DER FLUGGÄSTE Zahl der Fluggast­Sitze 1 2.15 ANDERE BESCHRÄNKUNGEN
-
In der Kabine des Flugzeuges ist RAUCHEN VERBOTEN. 2.16 SCHILDER UND BEZEICHNUNGEN IN DER KABINE An dem Flugzeug müssen bezeichnet sein:
-
alle Riegel
-
Zündung
-
Startvergaser (Choke)
-
Anlasser
-
Längstrimmung : KOPFLASTIG und HECKLASTIG
-
Kraftstoffstandsmesser nach dem Triebwerkshandbuch
-
max. Gepäckmasse
-
Geräte
-
Öffnung der Kabine
-
Sorte und die Menge des Kraftstoffes ­ bei dem Füllstutzen
-
Kennschild auf der linken Seite des Rumpfes unter der Höhenflosse (mit Flugzeug Informationen)
11/2005 Ab sc ch hn niitt 2­ ­ B Be et tr riieb sg gr re en nz ze en n A bs t t 2 e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 2.17 GRENZWERTE für die zulässigen WINDVERHÄLTNISSE Maximale Windgeschwindigkeit für Start 15 m/sec (54 km/h oder 30 kt) Maximale Seitenwindkomponente 4 m/sec (15 km/h oder 8 kt) 2.18 HÖHENVERLUST vom Beginn des überzogenen Flugzustandes im Geradeausflug bis zur Wiederherstellung des Horizontalfluges. Mit Klappen 100 ft Ohne Klappen 150 ft
11/2005 Ab sc ch hn niitt 3­ ­ No ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 3 N ot tv ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG ABSCHNITT 3 Notverfahren Inhalt 3.1 Einführung 3.2 Triebwerksausfall 3.3 Triebwerksanlassen im Flug (nach dem Ausfall der Kraftstoffzufuhr) 3.4 Triebwerksbrand 3.5 Gleitflug 3.6 Notlandung 3.7 Ausleitung des unabsichtlichen Trudelns 3.8 Bedienung des Rettungs­Systems
11/2005 Ab sc ch hn niitt 3­ ­ No ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 3 N ot tv 3.1 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG EINFÜHRUNG In diesem Abschnitt sind die Notverfahren beschrieben. 3.2 TRIEBWERKSAUSFALL 1. Höhenruder……………………..Knüppel nach vorne 2. Gleitgeschwindigkeit ………….120 km/h 3. Triebwerk……………………… Evtl. Anlassen im Flug (3.3) 4. Notlandung 3.3 TRIEBWERKSANLASSEN IM FLUG (NACH AUSFALL DER KRAFTSTOFFZUFUHR) 1. el. Kraftstoffpumpe ..………….“EIN“ 2. Kraftstoff­Absperrhahn ……....auf anderen Kraftstoffbehälter umschalten 3. Anlasser ……………………..…betätigen 3.4 3.4.1 TRIEBWERKSBRAND FEUER BEIM TRIEBWERKS­ANLASSEN 1. Anlassvorgang ............................... abbrechen 2. Kraftstoff­Absperrhahn ................. ZU 3. Gashebel ...................................... Vollgas 4. Zündung …………………………… AUS 3.4.2 FEUER AM BODEN MIT LAUFENDEN TRIEBWERK 1. Heizung ......................................... ZU 2. Kraftstoff­Absperrhahn ................. ZU 3. Gashebel ....................................... Vollgas 4. Zündung…………………………… AUS 5. Hauptschalter................................. AUS 3.4.3 FEUER IM FLUG 1. Heizung ......................................... ZU 2. Kraftstoff­Absperrhahn ................. ZU 3. Zündung ....................................... AUS 4. Hauptschalter................................. AUS 5. Versuchen Sie nicht das Triebwerk wieder anzulassen 6. Seitengleitflug, um das Feuer vom Cockpit fern zu halten 7. Notlandung
11/2005 Ab sc ch hn niitt 3­ ­ No ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 3 N ot tv 3.4.4 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG FEUER / RAUCH IN DER KABINE 1. Hauptschalter................................. AUS 2. Heizung ........................................ ZU 3. Frischluftzufuhr ……………………..AUF 4. Benutzen Sie den Feuerlöscher! 3.5 GLEITFLUG 1. Empfohlene Gleitgeschwindigkeit ………………………… 120 km/h 3.6 NOTLANDUNG 1. Geschwindigkeit ............................ empfohlene Gleitgeschwindigkeit 2. Kraftstoff­Absperrhahn ................... ZU 3. Zündung ………………………..…...AUS 4. Anschnallgurte .............................. festziehen 5. Führen Sie den Anflug und die Landung, wie den Anflug auf einen Flugplatz (Platzrunde), durch! 3.7 AUSLEITUNG DES UNABSICHTLICHEN TRUDELNS 1. Gashebel ....................................... Leerlauf 2. Höhensteuerung ............................ Steuerknüppel nach vorne 3. Seitensteuerung............................. Seitenruderpedal gegen die Drehrichtung treten. 4. Wenn die Drehung stoppt, vorsichtig abfangen (Höchstgeschwindigkeit beachten!!!) 3.8 BEDIENUNG DES RETTUNGS­SYSTEMS Vor dem Flug ziehen Sie den Sicherheitsstift (mit der Fahne bezeichnet). Nach dem Flug stecken Sie wieder den Sicherheitsstift. Triebwerk abschalten. Es ist sehr wichtig vor der Benutzung des Rettungs­Systems die Triebwerkanlage ausschalten. Auslösegriff. Ziehen Sie den Auslösegriff, der unter dem Instrumentenbrett platziert ist, nur, wenn die Betätigung des Rettungsgerätes notwendig ist. Schutz der Piloten. Wenn es möglich ist, verdecken Sie sich das Gesicht. Ziehen Sie die Gliedmassen in die Nähe des Kopfes. Wenn es möglich ist, benutzen Sie die Hände und Füsse zum Schutz des Kopfes beim Aufprall. Weitere Einzelheiten. Siehe BRS­5 Owners Manual & Installation Guide.
11/2005 Ab sc ch hn niitt 3­ ­ No ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 3 N ot tv ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG BRS SCHEMA
11/2005 Ab sc ch hn niitt 3­ ­ No ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 3 N ot tv ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG FALLSCHIRM
11/2005 Ab sc ch hn niitt 3­ ­ No ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 3 N ot tv ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG VORDERE BEFESTIGUNG HINTERE BEFESTIGUNG
11/2005 Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG ABSCHNITT 4 Normale Betriebsverfahren Inhalt 4.1 Einführung 4.2 Vorflugkontrolle 4.3 Normale Betriebsverfahren
11/2005 Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs 4.1 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG EINFÜHRUNG In diesem Abschnitt sind die Handgriffe und die empfohlenen Vorgänge zur Durchführung der Normalverfahren beschreiben. 4.2 VORFLUGKONTROLLE Vor jedem Flug, ist eine Vorflugkontrolle durchzuführen! Die unvollständige oder nachlässige Vorflugkontrolle kann zur Katastrophe führen. Die Kontrolle ist nach folgender Tabelle durchzuführen. •
‚
ƒ
„
…
†
-
7
-
Zündung Hauptschalter Instrumente Kraftstoffvorratsanzeige Steuerung ­ Aus
­ Aus
­ Sicht­Kontrolle
­ Sicht­Kontrolleolle des Kraftstoffes
­ visuelle Kontrolle, der Funktion, des Spiels, der Freigängigkeit bis an die Anschläge
­ die Kontrolle Landeklappenausschlages
Kabinenhaube ­ Sicht­Kontrolle, Befestigung, Sauberkeit
die Kontrolle der freiliegenden Objekte in der Kabine Check der Motorverkleidung,
Check des Propellers und des Spinners,
Check des Motorträgers und der Abgasanlage,
die Kontrolle der Schmierstoffmenge und der Kühflüssigkeitsmenge,
Sicht­Kontrolle der Kraftstoffanlage und der elektrischen Anlage,
Entwässern der Kraftstoffanlage,
andere nach den Angaben des Triebwerksherstellers. Kontrolle der Flügeloberfläche,
Kontrolle der Flügelnase,
Kontrolle der Pitot­ und statischen Druckanlage. Randbogen ­ Kontrolle der Oberfläche, Befestigung,
Querruder ­ Kontrolle der Oberfläche, Befestigung, Spiel, Freigängigkeit,
Flügelklappe ­ Kontrolle der Oberfläche, Befestigung, Spiel, Fahrwerk ­ die Kontrolle der Rad­ und Bremsenbefestigung, Druck im Reifen
Kontrolle des Rumpfes und der Flügelunterseite Seitenleitwerk ­ Kontrolle der Oberfläche, Befestigung, Freigängigkeit, Spiel, die Anschläge
Höhenleitwerk ­ Kontrolle der Oberfläche, Befestigung, Freigängigkeit, Spiel, die Anschläge BRS­Rettungssystem ­ Der Ausschußdeckel muß wasserdicht mit dünner Folie abgeklebt sein, um das BRS­Gerät vor Feuchtigkeit zu schützen ­ Kontrollieren Sie die Anschlüsse zum Rumpf ­ Kontrollieren Sie die Gurtbefestigung im Rumpf ­ Kontrollieren Sie die Gurtverlegung im Rumpf. Kontrollieren Sie, ob es nicht zur Beeinflussung der nachfolgenden Elemente kommt : a) Raketenzündung oder Fallschirmauswurf b) Propellerbewegung c) Steuerungsanlage ­ Kontrollieren Sie die Montagebüchse : a )Befestigung im Flug b )Raketenbefestigung in der richtigen Richtung c) Büchsenbefestigung ­ Kontrollieren alle Schrauben und Muttern ­ Kontrollieren Sie die Betätigungshandgriff :
11/2005 Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG a) Entfernen des Sicherheitsstiftes b) Beschädigung des Betätigungsschutzes c) Betätigungsschutz­Zustand ­ Kontrollieren Sie den sicheren Verbindungszustand ­ Kontrollieren Sie den sicheren Büchsendeckelzustand WARNUNG KONTROLLIEREN SIE IMMER VOR DEM FLUG DIE KRAFTSTOFFMENGE FÜR DEN GEPLANTEN FLUG !!! 7
. Abb. 4­1 11/2005 Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs 4.3 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG NORMALE BETRIEBSVERFAHREN 4.3.1 Vor dem Start: ­ Außencheck durchgeführt? ­ Schleppstange entfernt? ­ Tanks entwässert? ­ Kühlwasser? ­ Ölstand? ­ Benzinvorrat? ­ Rettungsgerät entsichert? 4.3.2 Anlassen: ­ Bremsen betätigen + Parkbremse „ziehen“ ­ richtig angeschnallt, Sitzposition? ­ Haube beidseitig verriegelt? ­ Tankwahlschalter auf volleren Tank ­ Gashebel „Leerlauf“ (ziehen) ­ Master switch „ON“; Ladekontrollampe “leuchtet” ­ Fuel pump „ON“ ­ Propellerkreis „frei“ ­ Choke „ziehen“ und gezogen halten (bei kaltem Motor) ­ Schlüsselschalter „Start“ ­ Avionic­ (Instumente) Schalter „ON“ ­ Öldruck 2­5 bar ­ Wenn Motor Gas annimmt, Choke „AUS“ ­ Funkverbindung? ­ Parkbremse „AUF“ ANMERKUNG Der Betriebsstundenzähler Triebwerksanlassen.
zählt die 11/2005 Motorlaufzeit ab dem Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 4.3.3 Rollen ­ Kurven nur mit den Pedalen, nicht mit den Bremsen rollen ­ Ab 15 kt Wind mit erhöhter Vorsicht rollen, Höhenruder neutral oder gedrückt. 4.3.4 Am Rollhalt: ­ Bremsen betätigen+Parkbremse „ziehen“ ­ Motor (wenn nötig) warmlaufen lassen (bei 2500 U/min), Anmerkung: Für die Einhaltung der zulässigen Triebwerksarameter, ist es möglich während des Winterbetriebs die Kühlfläche zu reduzieren. ­ Haube verriegelt – Check! ­ Choke „AUS“ – Check! ­ Fuel pump „ON“ – Check! ­ Höhenmesser auf Platzhöhe ­ Ruder frei gängig? ­ Landeklappen auf Startposition (Anzeige Mitte) ­ HR Trimmung voll hecklastig (Anzeige Oben) ­ Magnetcheck bei 3850 U/min (max. Drehzahlabfall 300 U/min) ­ Wind (Richtung, Stärke)? Startrichtung? ­ QR Trimmung neutral (Anzeige Mitte) ­ Parkbremse „AUF“ 4.3.5 Start: ­ Gashebel „Vollgas“ ­ Bugrad entlasten ­ evtl. Drehmomentauswirkungen durch leichten Seitenruderausschlag ausgleichen ­ nach dem Abheben auf 110 km/h (ohne Klappen 130 km/h) beschleunigen ­ Steigflug
11/2005 Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 4.3.6 Nach dem Start (300 ft GND): ­ Landeklappen einfahren (Anzeige oben) ­ Beschleunigen auf mindestens 130 km/h (beste Steiggeschwindigkeit bei 130 km/h) ­ Fuel Pump „AUS“ ­ HR­Trimmung anpassen ­ QR­Trimmung anpassen 4.3.7 Reiseflug: ­ Reisefluggeschwindigkeit nach Bedarf (bei 75% Leistung stellen sich ca. 180 km/h IAS ein) ­ Triebwerksparameter auf korrekte Werte überprüfen ­ Beide Tankanzeigen beobachten, rechtzeitig Tank umschalten! 4.3.8 Sinkflug ­ Auf volleren Tank schalten ­ bestes Gleiten bei 120 km/h im Leerlauf ­ Triebwerkstemperaturen beachten! Ein zu starkes Abkühlen des Triebwerkes durch erhöhte Drehzal verhindern 4.3.9 Vor der Landung (im Gegenanflug): ­ Wenn gewünscht, Geschwindigkeit auf Klappengeschwindigkeit reduzieren (weißer Bereich) ­ Landeklappen setzen nach Bedarf (Anzeige Mitte bis Unten) ­ Fuel Pump „ON“ ­ Trimmung voll hecklastig (Anzeige Oben) ­ Landung auf Hauptfahrwerk
11/2005 Ab sc ch hn niitt 4 – – N No or rm ma alle B et tr riieb sv ve er rf fa ah hr re en n A bs t t 4 e Be e bs ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 4.3.10 Durchstarten ­ Gashebel „Vollgas“ ­ Landeklappen in der Stellung lassen, in der sie gerade stehen. ­ Nach Erreichen der Sicherheitshöhe, entspr. 4.3.6 verfahren ­ Platzrunde fliegen 4.3.11 Nach der Landung: ­ Landeklappen einfahren (Anzeige Oben) 4.3.12 Abstellen nach der Landung: ­ Bremsen betätigen+Parkbremse „ziehen“ ­ Wenn nötig Kühllauf bei 2000 U/min ­ Gashebel „Leerlauf“ (ziehen) ­ Avionic­ (Instumente) Schalter „AUS“ ­ Fuel pump „AUS“ ­ Schlüsselschalter „AUS“ ­ Master switch „AUS“ ­ Rettungsgerät „sichern“ ­ evtl. Flugzeug verankern ANMERKUNG Verankern Sie das Flugzeug an den Ösen unter den Flügeln und dem Rumpfhinterteil. Bewegen Sie Steuerknüppel nach vorne und blockieren Sie ihn zusammen mit dem Seitenruderpedal. Kontrollieren Sie den richtigen Sitz der Kabinenhaube (Verschluss beidseitig eingerastet). Evtl. Kabinenhaube abschliessen. Eine Verankerung des Flugzeuges ist sehr wichtig, weil das Flugzeug in der Grundausstattung keine Parkbremse hat!
11/2005 Ab sc ch hn niitt 5 – – L Le eiist un ng ge en n A bs t t 5 s tu ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG ABSCHNITT 5 Leistungen Inhalt 5.1 Einführung 5.2 Ermittelte Daten 5.2.1 Anzeigefehler der Fahrtmesseranlage 5.2.2 Überziehgeschwindigkeiten 5.2.3 Startstrecke 5.2.4 Landerollstrecke 5.2.5 Steigleistung 5.3 Weitere Informationen 5.3.1 Dienstgipfelhöhe 5.3.2 Gleitfluggeschwindigkeit
11/2005 Ab sc ch hn niitt 5 – – L Le eiist un ng ge en n A bs t t 5 s tu ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 5.1 EINFÜHRUNG Abschnitt 5 enthält Angaben bezüglich der Anzeigefehler der Fahrtmesseranlage, der Überziehgeschwindigkeiten, der Startleistungen und weitere Informationen. 5.2 ERMITTELTE DATEN 5.2.1 ANZEIGEFEHLER DER FAHRTMESSERANLAGE IAS, KM/H 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 CAS, KM/H 62 70 77 85 93 101 108 116 124 132 IAS, KM/H 150 160 170 180 190 200 210 220 230 240 CAS, KM/H 139 147 155 163 170 178 186 193 201 209 IAS, KM/H 250 260 270 280 290 300 CAS, KM/H 217 224 232 240 248 255 5.2.2 ÜBERZIEHGESCHWINDIGKEITEN Bedingungen: Gashebel­ Leerlauf, maximale Startmasse 472.5 kg Überziehgeschw. Landeklappen 0° IAS Geradeausflug 65 km/h 30° Kurve 72 km/h Überziehgeschwindigkeit ½ Landeklappen IAS Geradeausflug 58 km/h 30° Kurve 68 km/h
11/2005 Ab sc ch hn niitt 5 – – L Le eiist un ng ge en n A bs t t 5 s tu ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG 5.2.3 STARTSTRECKE Bedingungen: Triebwerk ­ Rotax 912 S befestigte Oberfläche der Landebahn Masse (472.5 kg) Startstrecke über 15m­Hinderniss max. Startmasse 472.5 kg: 260 m. ANMERKUNG Die Startstrecke auf Gras hängt vom Zustand der Grasbahn ab. 5.2.4 LANDESTRECKE Landerollstrecke nach der Landung beträgt 100 m. 5.2.5 STEIGLEISTUNG Bedingungen: Triebwerk ­ Rotax 912 S oder ULS (5500 min), Gashebel ­ maximale Dauerleistung Masse ­ 472.5 kg Fluggeschwindigkeit IAS Maximale Steiggeschwindigkeit MSL 130 km/h 6,1 m/s 3000 ft MSL 130 km/h 4,3 m/s 6000 ft MSL 130 km/h 2,8 m/s 9000 ft MSL 130 km/h 1,6 m/s 5.3 WEITERE INFORMATIONEN 5.3.1 DIENSTGIPFELHÖHE Dienstgipfelhöhe ...................................................10.000 ft (3000 m) MSL 5.3.2 GLEITFLUGGESCHWINDIGKEIT Optimale Gleiflugsgeschwindigkeit …………………120 km/h.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 6­ ­ G Ge ew wiich e u un nd d S Sc ch hw we er rp pu un nk kt tllag e A bs t t 6 c ht te a ge ABSCHNITT 6 Gewichte und Schwerpunktlage Inhalt 6.1 Einführung 6.2 Massen­ und Schwerpunktlageprotokoll / Bereich der anerkannten Belastung 6.3 Ausrüstungsverzeichnis
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 6­ ­ G Ge ew wiich e u un nd d S Sc ch hw we er rp pu un nk kt tllag e A bs t t 6 c ht te a ge 6.1 EINFÜHRUNG Dieser Abschnitt enthält den zulässigen Schwerpunktsbereich. Im Rahmen dieses Bereiches kann das Flugzeug sicher betrieben werden. 6.2 MASSEN­ UND SCHWERPUNKTLAGEPROTOKOLL / ZULÄSSIGER SCHWERPUNKTSBEREICH Zulässiger Schwerpunktsbereich: grösste Vorlage 20 % MAS= 300 mm grösste Rücklage 30 % MAS= 450 mm MAS 1500 mm siehe aktueller Wägebericht ! Beschreibung Masse (W) kg Abstand (X) mm Moment WX Wägedatum: Leermasse : Pilot Fluggast Gepäckraum (Rumpf) Gepäckraum (Flügel) Flügelkraftstoff Gesamt Wges = WX= W * X D = ­­­­­­­­­ W ges Begrenzung:
-
W MAX = 472.5 kg
-
DMIN = 300 mm (grösste Vorlage)
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DMAX = 450 mm (grösste Rücklage) WARNUNG DER PILOT MUSS DAS FLUGZEUG IM RAHMEN DES ZULÄSSIGEN SCHWERPUNKTBEREICHS BETREIBEN.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 6­ ­ G Ge ew wiich e u un nd d S Sc ch hw we er rp pu un nk kt tllag e A bs t t 6 c ht te a ge 6.3 AUSRÜSTUNGSVERZEICHNIS siehe aktueller Wägebericht und dazugehöriges Ausrüstungsverzeichnis!
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 7­ ­ B Be es sc ch hr re eiibu ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s u un nd d s se eiine r ­ ­S Sy ys st te em me e A bs t t 7 b un u gz n er ABSCHNITT 7 Beschreibung des Flugzeuges und seiner Systeme Inhalt 7.1 Einführung 7.2 Flugzeugzelle 7.3 Steuerung 7.4 Instrumenten Panel 7.5 Fahrwerk 7.6 Sitze und Anschnallgurte 7.7 Gepäckraum 7.8 Kabine 7.9 Triebwerksanlage 7.10 Kraftstoffanlage 7.11 Elektrische Anlage 7.12 Pitot­ und statische Druckanlage 7.13 Geräteausrüstung
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 7­ ­ B Be es sc ch hr re eiibu ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s u un nd d s se eiine r ­ ­S Sy ys st te em me e A bs t t 7 b un u gz n er 7.1 EINFÜHRUNG; Dieser Abschnitt beschreibt die Flugzeugssysteme und den Betrieb des Flugzeugs. 7.2 FLUGZEUGZELLE Das Flugzeug ist in Ganzmetallbauweise mit tragender Beplankung ausgeführt. An der Beplankung sind die Stringer aus der Al­Legierung 6061­T6 angenietet. Zur Verbindung werden Blindniete Avex benutzt. Durch die hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit der Al­Legierung, bietet diese Bauweise eine große Lebensdauer bei niedrigen Betriebskosten. Die Randbögen der Flügel und die Motorcowling bestehen aus GFK. 7.3 STEUERUNG Das Flugzeug hat eine Doppelsteuerung. Der Y­förmige Steuerknüppel sitzt zwischen dem Piloten­ und Fluggastsitz. Die Seitensteuerung ist für die leichte Bewegung des Flugzeuges beim Rollen mit der Bugradsteuerung verbunden. Die Trimmfläche am Höhenruder und Querruder wird durch Taster auf dem Pilotenknüppel betätigt. Die Landeklappen werden durch einen elektrischen Wippschalter auf der linken Seite des Instrumentenpanels (in der Nähe des Gashebels) betätigt. 7.4 INSTRUMENTENPANEL – FOTO + BESCHREIBUNG
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 7­ ­ B Be es sc ch hr re eiibu ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s u un nd d s se eiine r ­ ­S Sy ys st te em me e A bs t t 7 b un u gz n er 7.5 FAHRWERK Das Hauptfahrwerk besteht aus zwei elastischen GFK­Federschwingen. 7.6 SITZE UND ANSCHNALLGURTE Das Flugzeug ist zweisitzig mit Sitzen nebeneinander. Für die leichte Wartung ist die Polsterung abnehmbar. Jeder Sitz ist mit einem 4­Punkt­Anschnallgurt ausgerüstet. Für die Änderung der Sitzposition kann zusätzliche Polsterung benutzen sein. ANMERKUNG Kontrollieren Sie vor dem Flug die Befestigung der Anschnallgurte an der Flugzeugzelle und auf eine mögliche Beschädigung. Stellen Sie die Anschnallgurteschnalle in der Mitte. 7.7 GEPÄCKRAUM Der Gepäckraum befindet sich hinter den Sitzen. Die höchstzulässige Gepäckmasse ist 18 kg. Für das Gepäck sollte möglicht zuerst der Flügelraum benutzt werden, da dieser nahezu im Schwerpunkt liegt. WARNUNG ACHTEN SIE DARAUF, DASS DIE HÖCHSTZULÄSSIGE GEPÄCKMASSE NICHT ÜBERSCHRITTEN WIRD. AUCH DIE SCHWERPUNKTLAGE UND STARTMASSE MUSS IM ZULÄSSIGEN BEREICH LIEGEN. ALLE GEPÄCKSTÜCKE MÜSSEN BEFESTIGT SEIN. 7.8 KABINE Die Kabine ist von beiden Seiten zugänglich. ! Steigen Sie nie mit 2 Personen gleichzeitig ein, da das Flugzeug sonst auf das Heck fällt ! Kontrollieren Sie die Sicherung des Verschlusses auf den beiden Seiten der Kabine. 7.9 TRIEBWERKSANLAGE Der Rotax 912 S (ULS) besitzt eine mechanisch betriebene Kraftstoffpumpe und doppelte Vergaser. Die Triebwerksverkleidungen haben leicht zu öffnende Vierteldrehverschlüsse für die leichte Vorflugkontrolle. Der Kühler ist im unteren Teil des Motorraumes in direkter Luftströmung angebracht. Diese Stelle sichert optimale Kühlung.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 7­ ­ B Be es sc ch hr re eiibu ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s u un nd d s se eiine r ­ ­S Sy ys st te em me e A bs t t 7 b un u gz n er 7.9.1 GASHEBEL Die doppelte Triebwerksteuerung besteht aus einer biegsamen Zugstange mit Bördelmutter als Reibungbremse. Diese sichert die Stellung des Gashebels in der gewünschten Position. Bei Gaszugbruch gehen die Vergaser durch eine Feder auf die Stellung „Vollgas“. 7.9.2 STARTVERGASER (CHOKE) Der Startvergaser ist links neben dem Gashebel angebracht. Er muss zum Betätigen gezogen werden. Wird er losgelassen, wird der Choke ausgeschaltet 7.9.3 VERGASERVORWÄRMUNG Die Vergaservorwärmung befindet sich oberhalb des Chokes und wird bei Verdacht auf Vergaservereisung gezogen. 7.9.4 HEIZUNG Die Heizung besteht aus einer Doppelummantelung des Auspufftopfes. Die Betätigung erfolgt auf der rechten Seite des Instrumentenpanels. HINWEIS DA ES DURCH UNDICHTIGKEITEN IM AUSPUFFTOPF ZU KOHLENOXID ZUFUHR IN DER KABINE KOMMEN KANN, WIRD DIE INSTALLATION EINES KOHLENDIOXID DETEKTORS DRINGEND EMPFOHLEN! 7.9.5 PROPELLER Es dürfen nur im Kennblatt eingetragene Propeller verwendet werden. Bis Ende 2005 ist die nur der ­WOODCOMP KLASSIC 170 R 7.9.6 LANDEKLAPPEN Die Landeklappen der CH 601 XL werden elektrisch angetrieben. Der Schalter liegt rechts neben dem Gashebel auf der Pilotenseite.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 7­ ­ B Be es sc ch hr re eiibu ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s u un nd d s se eiine r ­ ­S Sy ys st te em me e A bs t t 7 b un u gz n er 7.10 KRAFTSTOFFANLAGE
-
2 Kraftstoffbehälter in den Flügeln mit je 45 l Volumen
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Die Kraftstoffbehälter haben je eine Entlüftung und ein eingebautes Kraftstoff­Siebfilter
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Die Drainventile sind in der niedrigsten Stelle des Kraftstoffbehälters und vorne am unteren Teil des Brandschotts angebracht.
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Hauptkraftstoffhahn ist in der Mittelkonsole in der Kabine angebracht.
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elektrische Kraftstoffpumpe HINWEIS ÜBERFÜLLEN SIE NICHT DIE HAUPT­KRAFTSTOFFBEHÄLTER. ES KANN ZUM ÜBERLAUF DES KRAFTSTOFFES DURCH DIE ENTLÜFTUNGSLEITUNG KOMMEN 7.11 ELEKTRISCHE ANLAGE 7.11.1 STARTERBATTERIE Die Starterbatterie befindet sich auf der Vorderseite des Brandschotts . 7.11.2 HAUPTSCHALTER Der Hauptschalter verbindet die elektrische Anlage mit der 12V Batterie. Die elektrische Anlage besitzt einen Laderegler und einen 15 A Schutzschalter. 7.11.3 ZÜNDUNG Muss in der Stellung BOTH stehen, damit das Triebwerk seine volle Leistung abgeben kann. Bei abgeschaltetem Triebwerk am Boden, ziehen Sie den Schlüssel aus der Zündung. Der Anlasser wird betätigt, indem der Schlüsselschalter auf die Stellung START gedreht wird. Weiter Einzelheiten sind im Triebwerkshandbuch zu finden. ANMERKUNG Die Zündanlage arbeitet unabhängig von der Stromquelle und arbeitet auch bei ausgeschalteten Hauptschalter und / oder ausgeschalteter Überstrom­ Schutzeinrichtung. 7.12 PITOT­ UND STATISCHE DRUCKANLAGE Die Pitot ­ und statische Druckabnahme ist unter dem linken Flügel angebracht.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L d dt t. . Z Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN a ss t RG Ab sc ch hn niitt 7­ ­ B Be es sc ch hr re eiibu ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s u un nd d s se eiine r ­ ­S Sy ys st te em me e A bs t t 7 b un u gz n er 7.13 GERÄTEAUSRÜSTUNG Die Standard Instrumente sind:
-
Fahrtmesser
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Höhenmesser
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magnetischer Kompass
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Libelle
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Drehzahlmesser
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Triebwerkstemperaturen
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Öldruck
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Betriebsstundenzähler
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2 Tankanzeigen
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Benzindruckanzeige
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz ABSCHNITT 8 Handhabung, Instandhaltung und Wartung des Flugzeuges Inhalt 8.1 Einführung 8.2 Periodische Inspektionen des Flugzeuges 8.3 Änderungen und Reparaturen des Flugzeuges 8.4 Bodentransport 8.5 Reinigung und Pflege
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz 8.1 EINFÜHRUNG In diesem Abschnitt sind die durch den Hersteller empfohlenen Verfahren für die richtige Handhabung mit dem Flugzeug und für richtige Wartung beschrieben. 8.2 PERIODISCHE INSPEKTIONEN DES FLUGZEUGES Die Zeitintervalle, in denen die Inspektionen und eventuelle Wartungsarbeiten nötig sind, hängen von Betriebsbedingungen und Standort des Flugzeuges ab. Beim Austausch und Reparaturen benutzen Sie nur Original Ersatzteile für das Flugzeug, Triebwerk und Propeller. Periodische Inspektionen müssen mindestens in folgenden Intervallen durchführen werden: a) nach den ersten 25 Betriebsstunden b) nach jeden weiteren 50 Betriebsstunden c) nach jeden100 Betriebsstunden oder minimal 1x pro Jahr Die Triebwerkswartung ist im Triebwerkshandbuch beschrieben. Betreiben Sie den Propeller immer im Einklang mit der Propellerdokumentation 8.2.1 8.2.1.1. Nummer ARBEITSVERZEICHNIS FÜR DIE PERIODISCHEN INSPEKTIONEN Inspektion nach den ersten 25 Stunden und 50 Stunden Kontrolle Arbeitsbeschreibung Mech. 1 Allgemeines Steuerseile auf Beschädigungen prüfen. Alle Teile auf richtige Befestigung prüfen (Kraftstoffanlage, Schmierstoffanlage, elektrische Anlage) Kontrollieren Sie die Befestigung und die Sicherung von allen Verbindungselementen. 2 Steuerung Kontrollieren Sie die Stahlteile auf Korrosion. Reparieren Sie, wenn nötig. Schmieren Sie die beweglichen Elemente. Kontrollieren Sie Freigängigkeit der Steuerung und ihre richtige Befestigung. 3 Landeklappen Kontrollieren Sie den Landeklappenzustand. Kontrollieren Sie die Funktion der Landeklappen und vergewissern Sie sich, ob der Bolzen in allen Stellungen im Ausschnitt läuft. 4 Fahrwerk Kontrollieren Sie die Bugradanschläge, die Federelemente. Kontrollieren Sie das Hauptfahrwerk, die Achsen.
11/2005 Insp. ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz Nummer Arbeitsbeschreibung Mech. 5 Räder Kontrollieren Sie den Reifendruck, die Abnutzung de Reifen und die Bremsanlage. Wenn die erste Leinwandschicht der Reifen sichtlbar ist, wechseln Sie die Reifen. 6 Triebwerk Kontrollieren Sie den Triebwerksraum, das Getriebe, die Abgasanlage, Kraftstoffanlage, Schmierstoffanlage und Kühlsystem auf Beschädigung und Abnutzung. Achten Sie im Triebwerksraum auf Flüssigkeitssammlungen. Demontieren Sie und reinigen Sie die Schwimmerkammern der Vergaser. Kontrollieren Sie den Luftfilter und tauschen Sie ihn nach Bedarf aus. Weiter regelmassige Wartung ist im Triebwerkshandbuch beschrieben. 7 Abgasanlage Kontrollieren Sie die Abgasanlage auf Risse, Lockerung und fehlende Elemente. Wenn der biegsame Schlauch beschädigt ist, tauschen Sie ihn aus. 8 Triebwerksverkleidung Kontrollieren Sie die Triebwerksverkleidung auf Lockerung, Risse und Beschädigung. Kontrollieren Sie die Vollständigkeit der Verbindungselemente. 9 Propeller Waschen Sie die Propelleroberfläche. Kontrollieren Sie die Propellerblätter auf Beschädigung. 10 Kraftstoff Kontrollieren Sie den korrekte Kraftstoffluß durch alle Elemente der Kraftstoffanlage und der Kraftstoffleitung. Kontrollieren Sie die Gängigkeit des Kraftstoffhahnes. Kontrollieren Sie die Kraftstofffilter und wenn nötig, tauschen Sie diese Filter aus. 11 Starterbatterie Kontrollieren Sie den Flüssigkeitsstand, besonders in den warmen Tagen. Für das Nachfüllen benutzen Sie destilliertes Wasser. Flüssigkeit darf nicht austreten, da das Aluminium sehr stark korrodiert. 12 Kabine Für die Reinigung des Interieurs in der Kabine benutzen Sie die gewöhnliche Hausmittel, die für zu reinigenden Materialen geeignet sind. Wasser darf nicht in elektrische Anlage gelangen. 13 Kabinenhaube Benutzen Sie zur Reinigung Prilwasser und/oder Pronto. ! Benutzen Sie niemals Benzin, Alkohol, Öl, Aceton usw.! Dies würde zur sofortigen Zerstörung der Haube führen!
11/2005 Insp. ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz 8.2.1.2 100 Stunden oder Jahres­Kontrolle Nummer Arbeitsbeschreibung Mech. 1 Allgemeines Reinigen Sie die Oberfläche und den Innenraum des Flugzeuges. Kontrollieren Sie es auf Beschädigung, Abnutzung und Korrosion. 2 Flugzeugvorderteil Kontrollieren Sie das Triebwerk (siehe das Triebwerkshandbuch), Steuerung und die Schläuche, den Motorträger, Propeller, Batterie, Abgasleitung, Kühler, Brandschott, Bugfahrwerk und Räder. Kontrollieren Sie die Befestigung und die Sicherung der Verbindungselemente. 3 Kraftstoffanlage Kontrollieren Sie die Kraftstoffleitung­ auf Risse, Leitungszustand und Drainventilfunktion. Kontrollieren Sie die Kraftstofffilter und tauschen Sie diese bei Bedarf aus. 4 Rumpf Kontrollieren Sie den Rumpf auf lockere Niete, Schrauben, Korrosion und Deformationen der Beplankung und der inneren Konstruktion, die durch falsche Handhabung oder übermassige Belastung entstehen können. Kontrollieren Sie das Drainventil im untern Teil des Rumpfes. 5 Steuerung Kontrollieren Sie Freigängigkeit der Steuerung, die Abnutzung der Gleitführung und die Anschläge. 6 Geräte Kontrollieren Sie alle Schrauben, Sicherungen, Schalter und das Pitot­ und statische Drucksystem. Vergewissern Sie sich, dass alle Geräte richtig arbeiten. 7 Flügel Kontrollieren Sie die Beplankung und tauschen Sie lockere Nieten aus. Kontrollieren Sie die Korrosion und die Deformationen des Flügels, die durch schlechte Handhabung entstehen können. Kontrollieren Sie die Nasen­ und die Endleiste. Kontrollieren Sie die Flügelbolzenschrauben. Kontrollieren Sie die Anschläge der Steuerflächen und die Anlenkung der Querruder. Kontrollieren Sie sämtliche Scharniersicherungen. 8 Leitwerk Kontrollieren Sie die Beplankung und tauschen Sie lockere Nieten aus. Kontrollieren Sie die Korrosion und die Deformationen der Leitwerke. Kontrollieren Sie die Nasen­ und Endleiste. Kontrollieren Sie die Befestigung am Rumpf, die Seilenden, die Trimmfläche. Kontrollieren Sie die Anschläge der Steuerflächen
11/2005 Insp. ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz Nummer Arbeitsbeschreibung Mech. 9 Fahrwerk Kontrollieren Sie das Fahrwerk wie bei der 25 Stunden Kontrolle. 10 Schmieren Sie alle bewegliche Elemente: siehe Schmierplan 11 Kontrollieren Sie alle Scharniere der Steuerflächen und die bewegliche Elemente. Wenn das Spiel größer als 0,4 mm ist, tauschen Sie das Scharnier aus. Insp. Nach der Durchführung der Inspektion und / oder Reparatur montieren Sie alle demontierten Elemente und führen Sie eine Triebwerksprüfung durch. 8.2.1.3 Schmierplan a) Schmierstoffe
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Für die Schmierung benutzen Sie säurefreie Flugzeug­Schmierfette oder Graphitvaseline. b) Schmierstelle
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alle Lager
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ganze Querrudersteuerung (Hebel, Seilanschlüsse) innerhalb des Rumpfes
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das Torsionsrohr der Landeklappen
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Höhenruder und Trimmfläche (Scharniere und Steuerung)
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Seitenruder (Scharniere)
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alle Lager des Steuerknüppels (in der Kabine)
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Seitenruderpedale (3 Lager, Seilende, Bremsfusshebel)
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Scharniere der Trimmfläche
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alle Seilenden (innerhalb des Rumpfes)
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alle Lager der Betätigung des Gashebels
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Ansteuerung des Startvergasers (Choke)
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Bremse (falls mechanisch)
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alle Schlösser und Kabinenhaubenlager c) Benutzen Sie Kugellagerfett auch für die Achse des Bugrades und alle Gleitführungen.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz 8.3 ÄNDERUNGEN UND REPARATUREN DES FLUGZEUGES ACHTUNG! LASSEN SIE DIE NACHFOLGEND BESCHRIEBENEN ARBEITEN VON EINEM ANERKANNTEN FACHBETRIEB, AM BESTEN VON IHREM ZUSTÄNDIGEN HÄNDLER DURCHFÜHREN ! 8.3.1 DER ERSATZ VON LOCKEREN NIETEN Lockeren oder korrodierten Niet vorsichtig abbohren und durch neue AVEX Niete ersetzen. Falls möglich, benutzen sie einen um eine Stufe grösseren Nietdurchmesse oder platzieren Sie einen weiteren Niet im Abstand von ungefähr 1/2" (12 mm). HINWEIS BESCHÄDIGEN SIE KONSTRUKTION. 8.3.2 BEIM BOHREN NICHT DIE INNERE ­ AUSSENHAUTRISSE Falls ein kleiner Risse entsteht, stoppen Sie die Ausbreitung des Risses durch die Bohrung eines kleinen Loches (max. 1/8"= 3,2 mm) an der Ende des Risses. Wenn es doch zu einer Ausbreitung der Risse kommt, benutzen Sie ein Flickstück aus einem Material der gleichen Dicke und Qualität und nieten Sie das Flickstück am Umfang mit Nieten Avex A4 mit dem maximalen Abstand 1 1/2" (40 mm) auf. HINWEIS BESCHÄDIGEN SIE NICHT DIE INNERE KONSTRUKTION. 8.4 8.4.1. BODENTRANSPORT SCHLEPPEN DES FLUGZEUGES Bei der Bewegung des Flugzeugs drücken Sie nicht auf die Steuerflächen. Eine Drehung auf der Stelle, sollte das Flugzeug am Heck auf dem spant heruntergedrückt werden, bis das Bugrad frei ist. Halten Sie alle Sicherheitsvorkehrungen ein, besonders im Bereich des Propellers.
11/2005 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Ab sc ch hn niitt 8­ ­ Ha nd dh ha ab bu un ng g, , I In ns st ta an nd dh ha alltu ng g u un nd d W Wa ar rt tu un ng g d de es s F Fllug ze eu ug ge es s A bs t t 8 H an t un u gz 8.4.2 EINSTELLUNG Ausschläge 1. Querruder ........................................................nach oben ....... 11,5° + 3° nach unten ...... 11,5° + 3° 2. Höhenruder .....................................................nach oben ....... 27° + 5° nach unten ...... 25° + 5° 3. Seitenruder ......................................................nach links ....... 20° + 2° nach rechts ..... 20° + 2° 4. Landeklappen .................................................½……….…………15° max…………….…30° 5. Bugrad .............................................................nach links, nach rechts 18° 6. Trimm (Höhenruder) …………………………………………….+/­ 30° 7. Trimm (Querruder) 8.5 …………………………………………+/­ 25° REINIGUNG UND PFLEGE Das Flugzeug benötigt nur eine besondere Pflege, wenn es ausserhalb eines Hangars abgestellt wird. Ansonsten genügt eine Reinigung mit Wasser unter Zusatz von Pril, Autoshampoo etc. Danach sollte das Flugzeug mit klarem Wasser abgespült werden. Alle 3 Monate sollte der Lack mit einem handelsüblichen Auto Lackschutz versiegelt werden. ACHTUNG! Benutzen Sie den Autolackschutz niemals auf Kunststoffteilen oder auf der Haube. Führen Sie Lackschutzarbeiten nicht bei direkter Sonnenbestrahlung aus!
11/2005 Ab sc ch hn niitt 9 ­ ­ N Na ac ch ht tr rä äg ge e A bs t t 9 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG ABSCHNITT 9 Nachträge Inhalt ­ Leerseite ­ Anhang ­ Kennblatt
11/2005 Ab sc ch hn niitt 9 ­ ­ N Na ac ch ht tr rä äg ge e A bs t t 9 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG Leerseite
11/2005 Ab sc ch hn niitt 9 ­ ­ N Na ac ch ht tr rä äg ge e A bs t t 9 ZE NA AI IR R C CH H ­ ­6 60 01 1 X XL L dt Zu ullas su un ng g m miit R G Z EN d t. . Z a ss t RG ANHANG Kennblatt CH­601 XL: Das beigefügte Kennblatt entspricht dem Stand des Tages der Stückprüfung! Gültig ist aber immer nur das aktuelle Kennblatt, das unter www.daec.de/downfiles/lsgb/kennblaetter heruntergeladen werden kann!
11/2005 
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