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Lampensteuergerät 3 Bedienungsanleitung Hardware - luetze

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Lampensteuergerät 3
Typ: CCM-6201
Artikelnummer: 746201
Bedienungsanleitung
Hardware
Version 1.40
September 2011
1/41
Die Firma Lütze behält sich das Recht vor, Änderungen an ihren Produkten vorzunehmen,
die der technischen Weiterentwicklung dienen. Diese Änderungen werden nicht
notwendigerweise in jedem Einzelfall dokumentiert.
Dieses Handbuch und die darin enthaltenen Informationen wurden mit der gebotenen
Sorgfalt zusammengestellt. Die Firma Lütze übernimmt jedoch keine Gewähr für Druck- oder
andere Fehler oder daraus entstehende Schäden.
Die in diesem Buch genannten Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder
eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Titelhalter.
©
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Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheitshinweise ...................................................................... 5 2 Technik ........................................................................................... 9 2.1 2.2 Anwendungsmöglichkeiten ............................................................................... 9 Technische Daten ........................................................................................... 10 3 Produktbeschreibung ................................................................. 14 3.1 3.2 3.3 Blockbild.......................................................................................................... 14 Spannungsversorgung .................................................................................... 15 Digitale Eingänge ............................................................................................ 17 3.3.1 3.3.2 3.3.3 3.3.4 X1: Eingänge E1 bis E4 und Diagnose D1 ................................................................................17 X2: Eingänge E5 bis E8 und Diagnose D2 ................................................................................18 X3: Eingänge E9 bis E16 ...........................................................................................................19 Eigenschaften der digitalen Eingänge E1 bis E16 ....................................................................19 3.4 Digitale Ausgänge ........................................................................................... 20 3.4.1 3.4.2 3.4.3 3.4.4 3.4.5 3.4.6 X5: Ausgänge A1 bis A8 ............................................................................................................21 X6: Ausgänge A9 bis A12 ..........................................................................................................22 X7: Ausgänge A13 bis A20 ........................................................................................................23 X11: Ausgänge A21 bis A25 ......................................................................................................24 X10: Digitale Diagnoseschnittstelle / Ausgänge A26 bis A33 ...................................................25 Eigenschaften der digitalen Ausgänge A1 bis A25 [A33] ..........................................................28 3.5 Diagnoserelais ................................................................................................ 30 3.5.1 3.5.2 3.5.3 Diagnoserelais D1 und D2 .........................................................................................................30 X8: Diagnoserelais D3 bis D5/D6 ..............................................................................................31 Eigenschaften der Diagnoserelais D3 bis D5/D6 ......................................................................32 3.6 3.7 Serielle Schnittstelle RS232 ............................................................................ 33 Tabellarische Übersicht der Ein- und Ausgänge ............................................. 34 4 Funktionsbeschreibung.............................................................. 36 4.1 4.2 4.3 4.4 Normalbetrieb ................................................................................................. 36 Gerätefehler „nicht betriebsbereit“ .................................................................. 37 Diagnose „Fehler Leuchtmittel“ ....................................................................... 39 Leistungsbegrenzung ...................................................................................... 39 5 Montagehinweis .......................................................................... 40 6 Änderungshistorie ...................................................................... 41 3/41
Inhalt
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Maßzeichnung CCM-6201 .........................................................................................................10 Abb. 2: Blockbild CCM-6201 ..................................................................................................................14 Abb. 3: Klemme X4, X9: Spannungsversorgung und Schutzleiteranschluss.........................................15 Abb. 4: Pin-Belegung X4: Spannungsversorgung ..................................................................................15 Abb. 5: Pin-Belegung X9: Schutzleiteranschluss ...................................................................................15 Abb. 6: Klemme X1: Eingänge E1 bis E4 und Diagnose D1 ..................................................................17 Abb. 7: Pin-Belegung X1: E1 bis E4 und Diagnose D1 ..........................................................................17 Abb. 8: Klemme X2: Eingänge E5 bis E8 und Diagnose D2 ..................................................................18 Abb. 9: Pin-Belegung X2: E5 bis E8 und Diagnose D2 ..........................................................................18 Abb. 10: Klemme X3: Eingänge E9 bis E16 ...........................................................................................19 Abb. 11: Pin-Belegung X3: E9 bis E16...................................................................................................19 Abb. 12: Klemme X5: Ausgänge A1 bis A8 ............................................................................................21 Abb. 13: Pin-Belegung X5: A1 bis A8.....................................................................................................21 Abb. 14: Klemme X6: Ausgänge A9 bis A12 ..........................................................................................22 Abb. 15: Pin-Belegung X6: A9 bis A12...................................................................................................22 Abb. 16: Klemme X7: Ausgänge A13 bis A20 ........................................................................................23 Abb. 17: Pin-Belegung X7: A13 bis A20.................................................................................................23 Abb. 18: Klemme X11: Ausgänge A21 bis A25 ......................................................................................24 Abb. 19: Pin-Belegung X11: A21 bis A25...............................................................................................24 Abb. 20: Klemme X10: Diagnoseschnittstelle / Ausgänge A26 bis A33 ................................................25 Abb. 21: Pin-Belegung X10: Diagnoseschnittstelle ................................................................................25 Abb. 22: Zeitdiagramm Diagnoseschnittstelle ........................................................................................26 Abb. 23: Pin-Belegung X10: A26 bis A33...............................................................................................27 Abb. 24: Übersicht Diagnoserelais .........................................................................................................30 Abb. 25: Klemme X8: Diagnoserelais D3 bis D5/D6 ..............................................................................31 Abb. 26: Pin-Belegung X8: D3 bis D5/D6...............................................................................................31 Abb. 27: Klemme X12: Serielle Schnittstelle X12 ..................................................................................33 Abb. 28: Pin-Belegung X12: Serielle Schnittstelle RS232 .....................................................................33 Abb. 29: Staubschutzkappe der seriellen Schnittstelle ..........................................................................33 Abb. 30: Montage / Demontage des Lampensteuergeräts ....................................................................40 4/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Sicherheitshinweise
1 Sicherheitshinweise
Bedeutung der Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Produktes LAMPENSTEUERGERÄT und ist stets
griffbereit aufzubewahren. Dies gilt bis zur Entsorgung des Gerätes. Bei Verkauf, Veräußerung oder
Verleih des Gerätes ist die Bedienungsanleitung weiterzugeben.
Urheberrecht
Diese Bedienungsanleitung ist nur für den Betreiber und dessen Personal bestimmt. Ihr Inhalt darf
weder vollständig noch teilweise weitergegeben, vervielfältigt, verwertet oder anderweitig mitgeteilt
werden, soweit nicht ausdrücklich zugestanden.
Zuwiderhandlungen können strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt dieser Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und
Software geprüft. Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die
vollständige Übereinstimmung keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden
regelmäßig überprüft, und notwendige Korrekturen sind in den nachfolgenden Ausgaben enthalten.
Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.
Für Schäden, die durch fehlende oder unzureichende Kenntnisse der Bedienungsanleitung entstehen,
ist jegliche Haftung durch die Fa. Friedrich Lütze GmbH & Co. KG ausgeschlossen. Für den Betreiber
ist es deshalb ratsam, sich die Einweisung des Personals schriftlich bestätigen zu lassen.
Umbauten oder funktionelle Veränderungen an den Lampensteuergeräten sind aus
Sicherheitsgründen nicht gestattet. Nicht ausdrücklich vom Hersteller genehmigte Umbauten an
Lampensteuergeräten führen deshalb zum Verlust jeglicher Haftungsansprüche gegen die
Fa. Friedrich Lütze GmbH & Co. KG. Das gilt ebenfalls, wenn nicht originale bzw. nicht von uns
zugelassene Teile oder Ausstattungen verwendet werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die bestimmungsgemäße Verwendung umfasst das Vorgehen gemäß der Bedienungsanleitung.
Die Lampensteuergeräte dürfen nur für die in den technischen Unterlagen vorgesehenen Fälle und
nur in Verbindung mit den von uns empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und
Fremdkomponenten verwendet werden.
Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produkts setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße
Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
5/41
Sicherheitshinweise
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Qualifikation des Personals
Nur qualifiziertes Personal darf folgende Arbeiten an den Lampensteuergeräten durchführen:
• Installation
• Inbetriebnahme
• Betrieb
• Instandhaltung.
Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise sind Personen, die die
Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den Standards der Sicherheitstechnik
in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kennzeichnen.
Das Bedienpersonal ist entsprechend einzuweisen und zu schulen.
Wartung der Lampensteuergeräte
Die Lampensteuergeräte selbst sind wartungsfrei. Daher sind für den laufenden Betrieb keine
Inspektions- und Wartungsintervalle nötig.
Stilllegung und Entsorgung der Lampensteuergeräte
Für die Stilllegung und Entsorgung der Lampensteuergeräte hat die Betreiberfirma die für den
Standort geltenden Umweltrichtlinien des jeweiligen Landes zu beachten.
6/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Sicherheitshinweise
Symbolerklärung in der Bedienungsanleitung
Diese Bedienungsanleitung enthält Hinweise, die Sie zur persönlichen Sicherheit sowie zur
Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck
gekennzeichnet und je nach Gefährdungsgrad abgestuft.
Unmittelbar drohende Gefahr
für Leben und Gesundheit von Personen.
Bei Nichtbeachten sind Tod oder schwerste Verletzungen (Verkrüppelung) die
Folge.
Gefahr
Möglicherweise drohende Gefährdung
Warnung
für Leben und Gesundheit von Personen.
Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod oder schwerste Verletzungen die
Folge sein.
Möglicherweise gefährliche Situation
Wenn sie nicht gemieden wird, können leichte Verletzungen die Folge sein.
Dieses Symbol wird auch als Warnung vor Sachschäden benutzt.
Vorsicht
i
Hinweise für sachgerechten Umgang
bezeichnen eine möglicherweise schädliche Situation.
Das Nichtbeachten kann das Produkt oder etwas in seiner Umgebung
beschädigen.
Umweltschutz
Das Missachten des Hinweises kann die Umwelt belasten.
7/41
Sicherheitshinweise
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Weitere Sicherheitshinweise
Die Geräte der Produktfamilie Lampensteuergeräte entsprechen dem heutigen Stand der Technik und
erfüllen die geltenden Sicherheitsbestimmungen und die entsprechenden harmonisierten,
europäischen Normen (EN).
Für den Anwender gelten die:
• einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften
• EG-Richtlinien oder sonstige länderspezifische Bestimmungen
• allgemein anerkannten sicherheitstechnischen Regeln.
Wenn Arbeiten zur Installation oder Instandhaltung durchgeführt werden, sind die Geräte von allen
Spannungsversorgungsnetzen zu trennen. Dadurch können Unfälle durch elektrische Spannungen
vermieden werden.
Störungen jeglicher Art oder sonstige Schäden sind einer zuständigen Person zu melden.
Schutz- und Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht umgangen oder überbrückt werden. Demontierte
Sicherheitseinrichtungen sind vor einer erneuten Inbetriebnahme wieder anzubauen und müssen
einem Funktionstest unterzogen werden.
Die Geräte sind gegen missbräuchliche oder versehentliche Benutzung zu sichern.
Original angebrachte Hinweisschilder, Beschriftungen, Aufkleber oder ähnliches sind immer zu
beachten und in einem lesbaren Zustand zu halten.
8/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Technische Daten
2 Technik
Der Steuerungskern basiert auf einem Micro-Controller mit Flash-Speicher. Ebenso ist ein serielles
FRAM (Ferromagnetisches - RAM) vorhanden, um die Signalkonfiguration zu speichern. Die
Signalkonfiguration kann über eine serielle Schnittstelle auf das Gerät geladen werden. Das System
kann in Klemmenkästen und Schaltschränken für die Hutschienenmontage verwendet werden.
2.1
Anwendungsmöglichkeiten
Das Gerät ist zur Ansteuerung der Fahrzeugaußenbeleuchtung (z.B. UIC-Signale, länderspezifische
Sondersignale, Signale für Straßenbahnen und Nahverkehrsfahrzeuge) auf Schienenfahrzeugen
konzipiert.
Hierzu werden durch verschiedene Eingangskonfigurationen die an den Ausgängen befindlichen
Leuchtmittel (z.B. Glühlampen oder LEDs) geschaltet. Die Leuchtmittel am Ausgang können über eine
Sanftanlauffunktion angesteuert werden. Dadurch wird die Stromaufnahme der Glühlampe im
Einschaltaugenblick reduziert. Die Funktion Leistungsbegrenzung ermöglicht eine
Lebensdauererhöhung der angeschlossenen Leuchtmittel.
Zur Überwachung und zur Diagnose sind 3 Relais integriert:
• zwei Sicherheitsrelais für die Meldung „betriebsbereit“
• ein Relais für die Fehlermeldung defektes Leuchtmittel.
Außerdem existieren zwei weitere Diagnoseausgänge, um im Stör- bzw. Fehlerfall des Gerätes zwei
Signallichter (z.B. Spitzensignal oder Schlusssignal) unabhängig ansteuern zu können.
Diese Diagnoseausgänge sind als Relaiskontakte (geschlossen bei „Gerät nicht betriebsbereit“)
ausgeführt.
Über eine bidirektionale digitale Diagnoseschnittstelle kann eine detaillierte Diagnose (bis zum
einzelnen Leuchtmittel) durchgeführt werden.
Über die serielle Schnittstelle können Softwarekonfigurationen in die Lampensteuerung übertragen
werden. Die Bedienung verschiedener Testhilfen zur Fahrzeuginbetriebnahme geschieht ebenfalls
über diese Schnittstelle.
9/41
Abb. 1: Maßzeichnung CCM-6201
10/41
UL
X9
PE
1 2
X4
Power
1 2 3 4
X6
Output
1 2 3 4 5 6 7
X5
Output
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Error
X12
X8
X2
Input
Input
Relais
X1
6 5 4 3 2 1
6 5 4 3 2 1
COM
5 4 3 2 1
300,0 mm
X11
1 2 3 4 5 6 7 8
Output
X3
Input
Typenschild
X7
Inhalt:
Version der
Konfiguration
7462XX
Technik mit System
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Output
X10
Diagnose / Output
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Inhalt:
Gerätebezeichnung
Hardwarerevision
Seriennummer
Version des Betriebssystems
Eigenschaften der Hardware
9 8 7 6 5 4 3 2 1
R
62,5 mm
2.2
40,3 mm
38 mm
Technische Daten
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Technische Daten
120,0 mm
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Technische Daten
Hardware:
Sonstiges:
Ser. Schnittstelle:
• Micro-Controller:
Motorola
MC9S12DT256C; 50ns
minimum instruction
cycle time
• Gerätegröße (B x H x T):
300 x 120 x 64 mm
• Type: RS232
• Konfigurationsspeicher:
serielles FRAM mit
8 kByte
Betriebssystem:
• in C programmiertes
Ablaufprogramm mit
Hardware-Watchdog
• Gehäuse: Aluminium
• Gewicht:
Gerät ca. 1000g,
Steckverbindersatz
Federzugklemmen
(745854) ca. 130g
• Montage auf horizontal
montierter Hutschiene:
Front nach vorn
• Einbauraum für Montage:
oben und unten je 5 mm,
seitlich 0 mm
• Schutzart IP20
• Umgebungstemperatur:
Betrieb:
-40 .. +70°C
(für 10 min) -40 .. +85°C
Lagerung: -40 .. +85°C
• Parameter:
115200 Baud
8 Datenbits
kein Stoppbit
kein Paritätsbit
keine Flusskontrolle
• Anschluss:
Stiftleiste (male) X12,
SUB-D, 9-polig mit
optionaler
Staubschutzkappe,
Gewinde M3
• Trennspannung:
Schnittstelle zu interner
Elektronik
(Modulversorgung X4)
DC 500 V
• Relative Luftfeuchte:
100 %, kurzzeitige
Betauung zulässig
• Hochlaufzeit in Zustand
„betriebsbereit“ nach Einschalten der Spannungsversorgung: < 1s
11/41
Technische Daten
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Geräteversorgung:
Eingänge:
• Versorgungsspannung:
DC 24 V (Bereich 16,8 V
bis 30,0 V)
• Anzahl der digitalen
Eingänge: 16
in drei Gruppen:
X1: 4 Eingänge
X2: 4 Eingänge
X3: 8 Eingänge
• Restwelligkeit:
max. ±15 %
• Stromaufnahme bei
DC 24 V:
nom. 130 mA,
im Fehlerfall (bei
internem Kurzschluss)
geschützt durch 1,6 A
Schmelzsicherung
(10*IN für 100 ms oder
5*IN für 1s).
• Verlustleistung:
<10 Watt (alle
Eingänge,10 Ausgänge
mit je einem 75W sowie
10 Ausgänge mit je
einem 10W Leuchtmittel
eingeschaltet)
• Schutzvorkehrungen:
Polaritätsvertauschung,
Überspannung (Surge,
Burst, ESD)
• Potentialtrennung von
AC 1,5 kV zwischen allen
Ausgangs- und
Eingangsgruppen sowie
der Versorgung
• Anschluss:
Steckklemmen mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X4: 4-polig
Geräteerdung:
• Erdung über Klemme mit
Käfigzugfeder
0,14 – 2,5 mm²
X9: 2-polig
nicht steckbar
• Eingangsspannung:
0-Signal: DC 0 ... 30 V
1-Signal: DC 55 ... 137 V
• Eingangsstrom:
0-Signal: 0 mA
1-Signal: min. DC 2 mA
• Schutzvorkehrungen:
Polaritätsvertauschung,
Überspannung (Surge,
Burst, ESD)
• Anschluss:
Steckklemmen mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X1: 6-polig
X2: 6-polig
X3: 9-polig
Ausgänge:
• Ausgänge auf X10 für
Lampenlasten verfügbar,
sofern nicht als
Diagnoseschnittstelle
konfiguriert [Angaben in
Klammern]
• Anzahl der digitalen
Ausgänge: 25 [33]
in vier [fünf] Gruppen:
X5: 8 Ausgänge
X6: 4 Ausgänge
X7: 8 Ausgänge
X11: 5 Ausgänge
[X10: 8 Ausgänge]
• Ausgangsspannungsversorgung:
DC 16,8 V bis 30,0 V
• Ausgangsdauerleistung
(Glühlampen)
Typ 1: 15W pro Kanal,
Typ 2: 75W pro Kanal;
190W pro Gruppe
(gleichzeit. eingeschaltet)
12/41
• Unterstromüberwachungsschwelle:
Typ 1: I = DC 10..140 mA
Typ 2: I = DC 30..420 mA
• Anzuschließende
Mindestleistung für
gesicherte Unterstromüberwachung
Typ 1: ≥ 4W Leuchtm.
Typ 2: ≥ 15W Leuchtm.
• Ruhestromaufnahme der
Ausgangsgruppen:
X5, X6: ca. 30 mA
X7, X10: ca. 30 mA
X11: ca. 40 mA
• Laufzeitverschiebung
zweier Geräte bei
Blinkbetrieb:
max. 50 ms/h bei
delta T = 20 Kelvin
• Schutzvorkehrungen:
kurzschlussfest,
(Fehlerfall)
Polaritätsvertauschung,
(mit Leitungsschutzschalter
Charakteristik B10 als
Vorsicherung)
Überspannung (Surge,
Burst, ESD)
• Anschluss:
Steckklemmen mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X5: 11-polig
X6: 7-polig
X7: 11-polig
X11: 8-polig
[X10: 11-polig]
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
• Diagnose D1
Diagnose D3 und D4
• Relaisausgang
Öffner D1
Gerät betriebsbereit
• Ausgangsstrom:
25 ... 100 mA,
ohmsche Last
• Anschluss auf X1:
Steckklemme mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X1: 6-polig
Diagnose D2
• Relaisausgang
Öffner D2
• Ausgangsstrom:
25 ... 100 mA,
ohmsche Last
• Anschluss auf X2:
Steckklemme mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X2: 6-polig
• Relaisausgang
Schließer D3, D4
• Ausgang geschaltet:
wenn alle internen
Funktionen in Ordnung
und aktiv sind
• Schaltspannung:
DC 12 ... 110 V
• Schaltstrom:
DC 5 ... 100 mA,
ohmsche Last
• Anschluss:
Steckklemme mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X8: 5-polig
Diagnose D5/D6
Leuchtmittelfehler
• Relaisausgang
Schließer D5/D6
• Ausgang geschaltet:
bei Leuchtmittelfehler,
Leitungsbruch,
Kurzschluss und Ausfall
der Versorgungsspannung einer
Ausgangsgruppe
• Schaltspannung:
DC 12 ... 110 V
• Schaltstrom:
DC 5 ... 100 mA,
ohmsche Last
• Anschluss:
Steckklemme mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 – 2,5 mm²
X8: 5-polig
Technische Daten
Elektrische DiagnoseAus- und Eingänge:
• Verfügbar, wenn X10 als
Diagnoseschnittstelle
konfiguriert wurde
• Anzahl der digitalen
Diagnoseausgänge: 6
• Spannungsversorgung:
DC 16,8 ... 30 V
• Ausgangsstrom:
max. 500 mA pro Kanal,
kurzschlussfest
• Anzahl der digitalen
Diagnoseeingänge: 2
• Eingangsspannung:
0-Signal: DC 0 ... 6 V
1-Signal: DC 10 ... 30 V
• Eingangsstrom:
0-Signal: 0 mA
1-Signal: min. DC 10 mA
• Anschluss:
Steckklemmen mit
Käfigzugfeder (Fa.
Wieland Bauart 8213)
0,14 –2,5 mm²
X10: 11-polig
Umwelt-Prüfung:
• EMV Störaussendung /
Störfestigkeit:
EN 50121-3-2:2006
• Isolationskoordination:
EN 50124-1:2001
• Vibrations- / Schockfestigkeit:
EN 61373:1999
• Kälte / Wärme / Klima
EN 50155:2007
13/41
Produktbeschreibung
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3 Produktbeschreibung
3.1
Blockbild
Power
R1: Sicherheitsrelais 1
angezogen bei Gerät betriebsbereit
R2: Sicherheitsrelais 2
angezogen bei Gerät betriebsbereit
R3: Diagnoserelais Leuchtmittelfehler
angezogen bei Leuchtmittelfehler
D3
D3 / D4
D4
Fehler Leuchtmittel D5/D6
D2
E1 E2 E3 E4
D1
E5 E6 E7 E8
Interne
Rückmeldung
24 V
5V
R1
R2
R3
MicroController
RS-232
D C
Q
Vefügbare Überwachungen:
- Überstrom (Übertemperatur)
- Unterstrom
Rücklesen /
Diagnoseeingang
Ausgänge
(auch von Diagnoseschnittstelle)
Abb. 2: Blockbild CCM-6201
14/41
Eingänge
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.2
Produktbeschreibung
Spannungsversorgung
Zur Spannungsversorgung ist eine Gleichspannung (DC 24V) entsprechend der Bahn-Spezifikation
EN 50155 zu benutzen. Als Vorsicherung ist ein Leitungsschutzschalter vorzusehen, max.
Charakteristik B6.
Die Klemme für die Spannungsversorgung ist als 4-polige steckbare
Käfigzugfederklemme X4 ausgeführt. Die Klemme ist ohne
Kodierung ausgeführt.
Die Klemme für den Schutzleiteranschluss ist als
Käfigzugfederklemme X9 ausgeführt.
Abb. 3: Klemme X4, X9: Spannungsversorgung und Schutzleiteranschluss
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
Power
Plus - Versorgung
2
Power
Interne Brücke mit Pin 1
3
0V
0 V - Versorgung
4
0V
Interne Brücke mit Pin 3
Abb. 4: Pin-Belegung X4: Spannungsversorgung
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
PE
Schutzleiteranschluss
2
PE
Interne Brücke mit Pin 1
Abb. 5: Pin-Belegung X9: Schutzleiteranschluss
15/41
Produktbeschreibung
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Das Gerät darf nicht ohne angeschlossenen Schutzleiter betrieben werden,
da bei schadhaftem Gerät das Gehäuse unter Spannung stehen könnte.
Warnung
i
16/41
Die Anschlüsse der Versorgungsspannung sind gegen transiente
Überspannungen mit Varistoren geschützt. Die maximal zulässige statische
Potentialdifferenz zwischen den Anschlüssen DC 24V, 0V, und PE beträgt
DC 34V. Größere Potentialunterschiede führen zur Zerstörung des
Überspannungsschutzes.
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.3
Produktbeschreibung
Digitale Eingänge
Über die digitalen Eingänge werden die Signalkonfigurationen angewählt. Die Eingangssignale sind in
drei Gruppen (X1 bis X3) aufgeteilt.
An den Eingängen liegt je nach Gerätetyp eine Spannung größer DC 50 V
an. Vor dem Trennen der Stecker X1 bis X3 muss die Versorgung der
Eingänge abgeschaltet werden.
Vorsicht
Das Gerät darf nicht ohne angeschlossenen Schutzleiter betrieben werden,
da bei schadhaftem Gerät das Gehäuse unter Spannung stehen könnte.
Warnung
3.3.1
X1: Eingänge E1 bis E4 und Diagnose D1
Die Klemme für die Eingänge E1 bis E4 sowie für die
Diagnose D1 ist als 6-polige steckbare Käfigzugfederklemme X1
ausgeführt.
Die Stiftleiste auf der Platine ist an Pin 2 kodiert.
Die Steckklemme ist an Pin 3 kodiert.
Abb. 6: Klemme X1: Eingänge E1 bis E4 und Diagnose D1
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
E1
Eingang 1
2
E2
Eingang 2
3
E3
Eingang 3
4
E4
Eingang 4
5
D1
Diagnose Kontakt 1 (s. Kapitel 3.5)
6
0V
0 V – Potential X1
Abb. 7: Pin-Belegung X1: E1 bis E4 und Diagnose D1
17/41
Produktbeschreibung
3.3.2
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
X2: Eingänge E5 bis E8 und Diagnose D2
Die Klemme für die Eingänge E5 bis E8 sowie für die
Diagnose D2 ist als 6-polige steckbare Käfigzugfederklemme X2
ausgeführt.
Die Stiftleiste auf der Platine ist an Pin 3 kodiert.
Die Steckklemme ist an Pin 2 kodiert.
Abb. 8: Klemme X2: Eingänge E5 bis E8 und Diagnose D2
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
E5
Eingang 5
2
E6
Eingang 6
3
E7
Eingang 7
4
E8
Eingang 8
5
D2
Diagnose Kontakt 2 (s. Kapitel 3.5)
6
0V
0 V – Potential X2
Abb. 9: Pin-Belegung X2: E5 bis E8 und Diagnose D2
18/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.3.3
Produktbeschreibung
X3: Eingänge E9 bis E16
Die Klemme für die Eingänge E9 bis E16 ist als
9-polige steckbare Käfigzugfederklemme X3 ausgeführt.
Die Klemme ist ohne Kodierung ausgeführt.
Abb. 10: Klemme X3: Eingänge E9 bis E16
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
E9
Eingang 9
2
E10
Eingang 10
3
E11
Eingang 11
4
E12
Eingang 12
5
E13
Eingang 13
6
E14
Eingang 14
7
E15
Eingang 15
8
E16
Eingang 16
9
0V
0 V – Potential X3
Abb. 11: Pin-Belegung X3: E9 bis E16
3.3.4
Eigenschaften der digitalen Eingänge E1 bis E16
• Das Eingangssignal wird erst übernommen, wenn eine bestimmte Zeit lang keine Änderungen
erfolgten. Die Verzögerungszeit ist Teil der Softwarekonfiguration und kann über die serielle
Schnittstelle an die Lampensteuerung übertragen werden. Durch diesen Filter wird ein Flackern der
Ausgänge beim Schalten über mehrere Zwischenstufen der mechanischen Schalter verhindert.
• Eingangsseitig besitzt jeder Kanal einen RC-Filter. Damit werden Störungen unterdrückt, die durch
Kontaktprellen entstehen.
• Antiparalleldioden verhindern die Zerstörung der Eingangsstufen bei Verpolung von Plus und
Masse.
• Ein Isolationskanal ermöglicht eine Potentialtrennung zwischen den Signalen der Klemmen X1, X2
und X3 und allen anderen Potentialen auf dem Gerät. Der Isolationskanal besteht auch zwischen
den Potentialen der Klemmen X1, X2 und X3.
• Ein Eingangsvaristor dient als Surge-Schutz.
19/41
Produktbeschreibung
3.4
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Digitale Ausgänge
Die Ausgangssignale sind in vier [fünf] Gruppen (X5 bis X7, X11, [X10]) aufgeteilt. Die
Ausgangsgruppe X10 kann softwarekonfigurierbar entweder als digitale Diagnoseschnittstelle oder als
Ausgangsgruppe für Leuchtmittel genutzt werden. Die in eckigen Klammern angegebenen Werte
beziehen sich auf die Verwendung als Ausgangsgruppe für Lampenlasten.
Als Vorsicherung ist ein Leitungsschutzschalter vorzusehen, max. Charakteristik B10. Es kann ein
Leitungsschutzschalter für alle Gruppen gemeinsam genutzt werden oder je ein
Leitungsschutzschalter pro Gruppe.
Wird ein Leitungsschutzschalter mit kleinerem Auslösestrom verwendet oder
kann das Netzgerät den Auslösestrom des Thermoschutzes nicht treiben,
ist die Funktionalität der Kurzschlussüberwachung und –meldung nicht
gewährleistet. Das heißt, der Ausgang wird in diesem Fall nicht abgeschaltet.
Dies kann zur Überlastung von externen Komponenten führen. Das Gerät ist
in diesem Fall dennoch durch eine thermische Überwachung geschützt.
Vorsicht
20/41
Die Steckklemmen der Ausgänge dürfen nicht unter Last ein- oder
ausgesteckt werden. Dies führt zum Abbrand der Kontakte oder Schäden an
der Leistungselektronik.
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.4.1
Produktbeschreibung
X5: Ausgänge A1 bis A8
Die Klemme für die Ausgänge A1 bis A8 ist als
11-polige steckbare Käfigzugfederklemme X5
ausgeführt.
Die Stiftleiste auf der Platine ist an Pin 2 kodiert.
Die Steckklemme ist an Pin 3, Pin 4, Pin 5 und
Pin 6 kodiert.
Abb. 12: Klemme X5: Ausgänge A1 bis A8
Signal
Beschreibung
Typ des
Ausgangstreibers
1
A1
Ausgang 1
Typ 2
2
A2
Ausgang 2
Typ 2
3
A3
Ausgang 3
Typ 1
4
A4
Ausgang 4
Typ 1
5
A5
Ausgang 5
Typ 2
6
A6
Ausgang 6
Typ 2
7
A7
Ausgang 7
Typ 2
8
A8
Ausgang 8
Typ 2
9
0V
0 V – Potential X5
10
0V
Interne Brücke mit Pin 9
11
Power
Versorgung für A1 bis A8
Pin-Nr.
Abb. 13: Pin-Belegung X5: A1 bis A8
21/41
Produktbeschreibung
3.4.2
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
X6: Ausgänge A9 bis A12
Output
Die Klemme für die Ausgänge A9 bis A12 ist als 7-polige
steckbare Käfigzugfederklemme X6 ausgeführt.
X6: 1 2 3 4 5 6 7
Die Klemme ist ohne Kodierung ausgeführt.
Abb. 14: Klemme X6: Ausgänge A9 bis A12
Signal
Beschreibung
Typ des
Ausgangstreibers
1
A9
Ausgang 9
Typ 1
2
A10
Ausgang 10
Typ 1
3
A11
Ausgang 11
Typ 2
4
A12
Ausgang 12
Typ 2
5
0V
0 V – Potential X6
6
0V
Interne Brücke mit Pin 5
7
Power
Versorgung für A9 bis A12
Pin-Nr.
Abb. 15: Pin-Belegung X6: A9 bis A12
22/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.4.3
Produktbeschreibung
X7: Ausgänge A13 bis A20
Die Klemme für die Ausgänge A13 bis A20 ist als 11polige steckbare Käfigzugfederklemme X7 ausgeführt.
Die Stiftleiste auf der Platine ist an Pin 3 kodiert.
Die Steckklemme ist an Pin 2, Pin 4, Pin 5 und
Pin 6 kodiert.
Abb. 16: Klemme X7: Ausgänge A13 bis A20
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
Typ des
Ausgangstreibers
1
A13
Ausgang 13
Typ 2
2
A14
Ausgang 14
Typ 2
3
A15
Ausgang 15
Typ 1
4
A16
Ausgang 16
Typ 1
5
A17
Ausgang 17
Typ 2
6
A18
Ausgang 18
Typ 2
7
A19
Ausgang 19
Typ 2
8
A20
Ausgang 20
Typ 2
9
0V
0 V – Potential X7
10
0V
Interne Brücke mit Pin 9
11
Power
Versorgung für A13 bis A20
Abb. 17: Pin-Belegung X7: A13 bis A20
23/41
Produktbeschreibung
3.4.4
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
X11: Ausgänge A21 bis A25
Die Klemme für die Ausgänge A21 bis A25 ist als 8-polige
steckbare Käfigzugfederklemme X11 ausgeführt.
Die Klemme ist ohne Kodierung ausgeführt.
Abb. 18: Klemme X11: Ausgänge A21 bis A25
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
Typ des
Ausgangstreibers
1
A21
Ausgang 21
Typ 2
2
A22
Ausgang 22
Typ 2
3
A23
Ausgang 23
Typ 1
4
A24
Ausgang 24
Typ 1
5
A25
Ausgang 25
Typ 2
6
0V
0 V – Potential X11
7
0V
Interne Brücke mit Pin 6
8
Power
Versorgung für A21 bis A25
Abb. 19: Pin-Belegung X11: A21 bis A25
24/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.4.5
Produktbeschreibung
X10: Digitale Diagnoseschnittstelle / Ausgänge A26 bis A33
Die Ausgangsgruppe X10 kann softwarekonfigurierbar entweder als digitale Diagnoseschnittstelle
oder als Ausgangsgruppe für Leuchtmittel genutzt werden.
Die Klemme ist als11-polige steckbare
Käfigzugfederklemme X10 ausgeführt.
Die Stiftleiste auf der Platine ist an Pin 4 kodiert.
Die Steckklemme ist an Pin 2, Pin 3, Pin 5 und
Pin 6 kodiert.
Abb. 20: Klemme X10: Diagnoseschnittstelle / Ausgänge A26 bis A33
3.4.5.1 X10: Verwendung als digitale Diagnoseschnittstelle
Die bidirektionale Diagnoseschnittstelle X10 dient der Übertragung des Fehlerzustandes jedes
einzelnen Leuchtmittels zu einem übergeordneten Leitsystem.
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
DE1
Digitaler Diagnoseeingang 1
2
DE2
Digitaler Diagnoseeingang 2
3
DA1
Diagnoseausgang 1 (Bit 0)
4
DA2
Diagnoseausgang 2 (Bit 1)
5
DA3
Diagnoseausgang 3 (Bit 2)
6
DA4
Diagnoseausgang 4 (Bit 3)
7
DA5
Diagnoseausgang 5 (Bit 4)
8
DA6
Diagnoseausgang 6 (Bit 5)
9
0V
0 V – Potential X10
10
0V
Interne Brücke mit Pin 9
11
Power
Versorgung für Diagnoseschnittstelle
Abb. 21: Pin-Belegung X10: Diagnoseschnittstelle
i
Die beiden Diagnoseeingänge DE1 und DE2 dürfen nur angesteuert werden,
wenn die Diagnoseschnittstelle X10 mit Spannung desselben Potentials versorgt
ist. (Versorgung über denselben Leitungsschutzschalter) Die Ansteuerung eines
Diagnoseeinganges ohne angeschlossene Versorgung von X10 führt zu einer
Rückspeisung auf die Versorgung X10 Pin 11. Das kann eine Beschädigung des
Lampensteuergerätes oder externer Komponenten zur Folge haben.
25/41
Produktbeschreibung
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.4.5.1.1 Eigenschaften der digitalen Diagnoseschnittstelle X10
Das Auslesen des Fehlerspeichers der Lampensteuerung erfolgt sequenziell und wird jeweils durch
einen Triggerimpuls ausgelöst. (siehe Zeitdiagramm). Nach der Triggerung wird an den
Diagnoseausgängen (DA1 – DA6) die Diagnosemeldung zur Verfügung gestellt (siehe
Zuordnungstabelle).
Ein erneutes Triggern bewirkt die Ausgabe der nächsten Meldung. Sind keine weiteren
Fehlermeldungen mehr gespeichert, wird wieder mit der ersten Meldung begonnen.
Die Diagnose der Leuchtmittel erfolgt nur im eingeschalteten Zustand.
Die Zuordnung der Diagnosetelegramme erfolgt über die Softwarekonfiguration. Diese ist Teil der
Softwarekonfiguration und kann über die serielle Schnittstelle ins Gerät geladen werden.
3.4.5.1.2 Zeitdiagramm Diagnoseschnittstelle
1
DE1
High
Delay
Meldung gültig
Diagnoseausgänge X10
THIGH_Min = 150 ms
TLOW_Min = 150 ms
TDelay_Max = 50 ms
Abb. 22: Zeitdiagramm Diagnoseschnittstelle
26/41
Low
Delay
Meld
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Produktbeschreibung
3.4.5.2 X10: Verwendung als Ausgangsgruppe: Ausgänge A26 bis A33
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
Typ des
Ausgangstreibers
1
A26
Ausgang 26
Typ 2
2
A27
Ausgang 27
Typ 2
3
A28
Ausgang 28
Typ 1
4
A29
Ausgang 29
Typ 1
5
A30
Ausgang 30
Typ 2
6
A31
Ausgang 31
Typ 2
7
A32
Ausgang 32
Typ 2
8
A33
Ausgang 33
Typ 2
9
0V
0 V – Potential X10
10
0V
Interne Brücke mit Pin 9
11
Power
Versorgung für A26 bis A33
Abb. 23: Pin-Belegung X10: A26 bis A33
27/41
Produktbeschreibung
3.4.6
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Eigenschaften der digitalen Ausgänge A1 bis A25 [A33]
Über die digitalen Ausgänge werden die Leuchtmittel angesteuert.
Als Leuchtmittel sind ausschließlich Glühlampen oder LED-Module zu
verwenden. Andere Leuchtmittel oder Lasten, insbesondere
leistungsgeregelte Lasten wie z.B. Xenon-Strahler mit Vorschaltgerät oder
spezielle LED-Module, sind nur nach Rücksprache mit dem Hersteller des
Lampensteuergerätes zugelassen.
Vorsicht
• Sanftanlauffunktion:
Alle oder auch nur einzelne Ausgänge können beim Einschalten über eine so genannte
Sanftanlauffunktion angesteuert werden. Hierbei wird der Ausgang in den ersten 350 ms getaktet,
wodurch Strommittelwerte (gemittelt über 10 ms) erreicht werden, die typisch beim 2- bis 3-fachen
des Nennstroms des Leuchtmittels liegen. Ohne Sanftanlauf liegt der Lampenkaltstrom beim bis zu
13-fachen des Nennstroms. Anschließend wird der Ausgang dauerhaft eingeschaltet oder mit der
Betriebsart „Leistungsbegrenzung“ betrieben.
• Leuchtmittelüberwachung:
Bei defektem Leuchtmittel oder Kabelbruch kann das Gerät Leuchtmittelfehler über das
Diagnoserelais D5/D6 melden. Über die Diagnoseschnittstelle X10 kann der Fehler von einem
übergeordneten Leitsystem erfasst werden. Die anderen Ausgänge behalten ihre Funktion, ebenso
bleibt das Gerät betriebsbereit. Die Parametrierung der Ausgangsüberwachung sowie die
Signalisierung über die Diagnoseschnittstelle erfolgt über die Signalkonfiguration.
• Kurzschlussüberwachung:
Bei erkanntem Kurzschluss (Stromüberwachung löst aus und Ausgangsspannung kleiner DC 10 V)
schaltet das Gerät den entsprechenden Ausgangskanal dauerhaft ab und meldet über das
Diagnoserelais D5/D6 einen Leuchtmittelfehler. Über die Diagnoseschnittstelle X10 kann der
Fehler von einem übergeordneten Leitsystem erfasst werden. Die anderen Ausgänge behalten ihre
Funktion bei, ebenso bleibt das Gerät betriebsbereit. Die Festlegung der Fehlersignalisierung über
die Diagnoseschnittstelle erfolgt über die Signalkonfiguration. Das Wiedereinschalten des
fehlerverursachenden Ausgangs kann erst wieder nach einer Fehlerquittierung erfolgen. Nähere
Details dazu sind in der Bedienungsanleitung Betriebssystem festgehalten.
• Überwachung der Ausgangspegel:
Alle Ausgänge werden direkt am Ausgang des Steuergeräts zurück gelesen und auf Plausibilität
geprüft. Bei einem zurück gelesenen Ausgangspegel, der als unlogisch bewertetet wird, schaltet
das Gerät in den Zustand „Fehler“ (nicht betriebsbereit). Dies weist auf einen zerstörten
Ausgangstreiber oder eine Spannungsrückeinspeisung hin.
• Überlastsicherung:
Jeder Ausgangstreiber besitzt eine thermische Überlastsicherung, die den Ausgang per Hardware
schützt.
• Überstromüberwachung:
Bei erkanntem Überstrom (Stromüberwachung / Thermoschutz des Treibers löst aus und
Ausgangsspannung größer DC 13 V) wird der Ausgangstreiber durch Takten vor seiner Zerstörung
geschützt und ein Fehler dieses Ausgangs wird signalisiert. Die anderen Ausgänge behalten ihre
Funktion, ebenso bleibt das Gerät betriebsbereit.
Antiparalleldioden verhindern die Zerstörung der Ausgangsstufen bei Verpolung von Plus und
Masse. Hierzu muss zwingend ein Leitungsschutzschalter mit der Auslösecharakteristik B10
vorgeschaltet werden, der bei Verpolung der Versorgungsspannung der Ausgangsgruppen auslöst.
28/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Produktbeschreibung
• Eine galvanische Entkopplung ermöglicht eine Potentialtrennung zwischen den Signalen der
Klemmen X5, X6, X7, X11 und [X10] sowie allen anderen Potentialen auf dem Gerät. Der
Isolationskanal besteht auch zwischen den Potentialen der Klemmen X5, X6, X7, X11 und [X10].
• Suppressordioden an den Versorgungseingängen der Ausgangsgruppen sowie Clampingdioden an
allen Ausgängen dienen als EMV-Schutz
• Besondere Eigenschaften von LED-Modulen:
Die Stromaufnahme von LED-Modulen ist im Allgemeinen niedriger als die von entsprechenden
Modulen mit herkömmlichen Glühlampen. Deshalb ist es erforderlich, dass die für LEDs
eingesetzten Treiber niedrigere Stromwerte liefern und diese auch für Diagnosezwecke
überwachen können.
Der Treiber vom Typ 3 erfüllt diese Anforderungen. Das vorliegende Gerät besitzt diesen
Treibertyp nicht!
• Allgemeine Eigenschaften von Leuchtmitteln:
Aufgrund des weiten Betriebsspannungsbereichs von 16,8V bis 30V ist auf die
spannungsabhängige Stromaufnahme der Leuchtmittel besonders zu achten. Für eine sichere
Überwachung auf Kabelbruch muss das Modul bei geringster Versorgungsspannung noch den
Mindeststrom (siehe Kapitel 2.2 Technische Daten – Ausgänge) aufnehmen. Zusätzlich darf bei
maximaler Versorgungsspannung der Wert für die Ausgangsleistung nicht überschritten werden.
29/41
Produktbeschreibung
3.5
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Diagnoserelais
E1 X1:1
E2 X1:2
*
E5 X2:1
E3 X1:3
*
E6 X2:2
*
E4 X1:4
E7 X2:3
*
R1
Interne
Rückmeldung
*
*
R3
E8 X2:4
*
*
D2
X2:5
R4
*
R2
Verbindung zur internen Logik
GND
X2:6
D3
X8:1
D3 / D4
X8:2
X8:4
D4
X8:3
X8:5
Fehler Leuchtmittel
D5/D6
Abb. 24: Übersicht Diagnoserelais
3.5.1
Diagnoserelais D1 und D2
Die Diagnoserelais D1 und D2 beschreiben eine bestimmte Eingangskonfiguration der Eingänge E1
bis E4 bzw. der Eingänge E5 bis E8.
Merkmale des Diagnosekanals D1:
• Der Diagnosekontakt 1 führt Spannung, wenn an einem der Eingänge von E1 bis E4 Spannung
anliegt und das Lampensteuergerät nicht mehr betriebsbereit ist.
• Der Diagnoseausgang 1 besitzt das gleiche Potential wie die Eingänge E1 bis E4.
Merkmale des Diagnosekanals D2:
• Der Diagnosekontakt 2 führt Spannung, wenn am Eingang E8 Spannung anliegt, an den
Eingängen E5 bis E7 keine Spannung anliegt und das Lampensteuergerät nicht mehr
betriebsbereit ist.
• Der Diagnoseausgang 2 besitzt das gleiche Potential wie der Eingang E8, aber es gibt keine
Potentialtrennung zu E5 bis E7.
30/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.5.2
Produktbeschreibung
X8: Diagnoserelais D3 bis D5/D6
Die Klemme für die Diagnoserelais D3 bis D5/D6 ist als
5-polige steckbare Käfigzugfederklemme X8 ausgeführt.
Die Klemme ist ohne Kodierung ausgeführt.
Abb. 25: Klemme X8: Diagnoserelais D3 bis D5/D6
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
D3
Relaiskontakt D3 Schließer
2
D3/D4
3
D4
Relaiskontakt D4 Schließer
4
5
D5
Relaiskontakt D5 Schließer
D6
Relaiskontakt D6 Schließer
Relaiskontakt D3/D4 Schließer
Abb. 26: Pin-Belegung X8: D3 bis D5/D6
31/41
Produktbeschreibung
3.5.3
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Eigenschaften der Diagnoserelais D3 bis D5/D6
Diagnoserelais D3 und D4
Beide Kontakte sind bei betriebsbereitem Gerät geschlossen. Zwei separate Relais sind als
Sicherheitsrelais ausgeführt, wobei je ein Kontakt am Steckverbinder X8 liegt und ein Kontakt von der
Steuerung zurück gelesen wird. Im betriebsbereiten Zustand sind beide Relais angesteuert. Die
Ansteuerung erfolgt über zwei separate Monofloptreiber, die über die Software nachgetriggert werden.
Hierdurch wird auch die Softwarefunktion des Lampensteuergerätes überwacht (Watchdog-Funktion).
Durch die Ausführung von zwei unabhängigen Relais und zwei Kontakten ist ein sicheres Öffnen
zwischen Pin 1 und Pin 3 des Steckverbinders X8 im Fehlerfall gewährleistet. Ein Versagen beider
Relais innerhalb einer Betriebsphase wird bei dieser Annahme ausgeschlossen. Bei jedem
Einschalten (Spannung an X4) wird die Funktion beider Relais überprüft.
Diagnoserelais D5/D6
Das Diagnoserelais D5/D6 zeigt Fehler an den Leuchtmitteln oder eine nicht mit Spannung versorgten
Ausgangsgruppe an.
Fehlermeldungen, die aufgrund von Unterspannung an den Ausgangsgruppen generiert wurden,
werden automatisch gelöscht, sobald die betreffende Ausgangsgruppe mit Spannung versorgt ist.
Die Leuchtmittelfehlerquittierung erfolgt gemäß den in der Signalkonfiguration festgelegten Regeln.
Siehe auch Kapitel 3.4 „Digitale Ausgänge“.
32/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
3.6
Produktbeschreibung
Serielle Schnittstelle RS232
Über die serielle Schnittstelle kann die Softwarekonfiguration zum Lampensteuergerät übertragen
werden. Darüber hinaus stehen Testhilfen für die Fahrzeuginbetriebnahme zur Verfügung. Die
Beschreibung der Parameter und die Handhabung ist der Bedienungsanleitung „Betriebssystem
LSG3“ zu entnehmen.
Die Schnittstelle ist als Serviceschnittstelle ausgeführt. Eine Einbindung in die Festverdrahtung des
Fahrzeugs bedarf der Prüfung durch den Hersteller im Einzelfall.
Der Steckverbinder der seriellen Schnittstelle ist als 9-poliger SUB-D
Stecker X12 ausgeführt.(male)
Der Steckverbinder ist ohne Kodierung ausgeführt.
Abb. 27: Klemme X12: Serielle Schnittstelle X12
Pin-Nr.
Signal
Beschreibung
1
NC
Nicht benutzt
2
RXD
Receive Data
3
TXD
Transmit Data
4
NC
Nicht benutzt
5
GND
System Ground
6
NC
Nicht benutzt
7
RTS
Request to Send (nicht benutzt)
8
CTS
Clear to Send (nicht benutzt)
9
NC
Nicht benutzt
Stecker
Gehäuse
PE
Erdungsanschluss
Abb. 28: Pin-Belegung X12: Serielle Schnittstelle RS232
Die serielle Schnittstelle kann mit einer Staubschutzkappe
vor Verschmutzung geschützt werden. Die Befestigung
erfolgt mit dem M6 Ringkabelschuh am Fahrzeugkörper.
Abb. 29: Staubschutzkappe der seriellen Schnittstelle
33/41
Produktbeschreibung
E1
Eingang 1
1
E2
Eingang 2
2
E3
Eingang 3
E4
Eingang 4
D1
-X01
6
4
5
Minuspol für Eingangssignale -X01 / D1
6
E5
Eingang 5
1
E6
Eingang 6
2
E7
Eingang 7
E8
Eingang 8
D2
DC 0V E5 - E8
-X02
6
3
4
Diagnose Kontakt 2
5
Minuspol für Eingangssignale -X02 / D2
6
E9
Eingang 9
1
E10
Eingang 10
2
E11
Eingang 11
3
E12
Eingang 12
E13
Eingang 13
E14
Eingang 14
6
E15
Eingang 15
7
E16
Eingang 16
8
Minuspol für Eingangssignale -X03
9
DC 0V E9 - E16
4
-X03
9
5
DC 24V
Pluspol Steuergerät (Interne Brücke mit Pin 2)
1
DC 24V
Pluspol Steuergerät
2
DC 0V
Minuspol Steuergerät (Interne Brücke mit Pin 4)
DC 0V
Minuspol Steuergerät
4
A1
Ausgang 1
1
A2
Ausgang 2
2
A3
Ausgang 3
3
X
A4
Ausgang 4
4
X
A5
Ausgang 5
5
X
A6
Ausgang 6
6
X
A7
Ausgang 7
7
X
A8
Ausgang 8
8
X
Minuspol für Ausgänge -X05
9
DC 0V A1 - A8
34/41
Typ 2
3
Diagnose Kontakt 1
DC 0V E1 - E4
Typ 1
Kontaktbezeichnung
Polzahl
Beschreibung
Stecker-Nr.
Art des
Leistungstreibers
Spannungsversorgung / Erdung
Diagnose / COM Schnittstellen
Tabellarische Übersicht der Ein- und Ausgänge
Ausgänge
Eingänge
3.7
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
-X04
-X05
4
11
3
DC 0V A1 - A8
Interne Brücke mit Pin 9
10
DC 24V A1 - A8
Pluspol für Ausgänge -X05
11
X
X
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Produktbeschreibung
A9
Ausgang 9
1
X
A10
Ausgang 10
2
X
A11
Ausgang 11
A12
Ausgang 12
DC 0V A9 - A12
-X06
7
Minuspol für Ausgänge -X06
3
X
4
X
5
DC 0V A9 - A12
Interne Brücke mit Pin 5
6
DC 24V A9 - A12
Pluspol für Ausgänge -X06
7
A13
Ausgang 13
1
X
A14
Ausgang 14
2
X
A15
Ausgang 15
3
X
A16
Ausgang 16
4
X
A17
Ausgang 17
5
X
A18
Ausgang 18
6
X
A19
Ausgang 19
7
X
A20
Ausgang 20
8
X
Minuspol für Ausgänge -X07
9
DC 0V A13 - A20
-X07
11
DC 0V A13 - A20
Interne Brücke mit Pin 9
10
DC 24V A13 - A20
Pluspol für Ausgänge -X07
11
D3
1
Betriebsbereitschaft
D3/D4
2
-X08
D4
D5
5
4
Leuchtmittelüberwachung
D6
PE
5
Erdung
PE
3
-X09
2
1
2
A26
DE1
Digitaler Diagnoseeingang 1 / Ausgang 26
1
X
A27
DE2
Digitaler Diagnoseeingang 2 / Ausgang 27
2
X
A28
DA1
Diagnoseausgang Bit 0 / Ausgang 28
A29
DA2
Diagnoseausgang Bit 1 / Ausgang 29
A30
DA3
Diagnoseausgang Bit 2 / Ausgang 30
A31
DA4
Diagnoseausgang Bit 3 / Ausgang 31
A32
DA5
A33
DA6
DC 0V -X10
Die Verwendung als
Diagnoseschnittstelle oder
Leistungsausgänge
für Leuchtmittel ist
softwarekonfigurierbar.
3
X
4
X
5
X
6
X
Diagnoseausgang Bit 4 / Ausgang 32
7
X
Diagnoseausgang Bit 5 / Ausgang 33
8
X
Minuspol für Diagnoseschnittstelle -X10
9
-X10
11
DC 0V -X10
Interne Brücke mit Pin 9
10
DC 24V -X10
Pluspol für Diagnoseschnittstelle -X10
11
A21
Ausgang 21
1
X
A22
Ausgang 22
2
X
A23
Ausgang 23
3
X
A24
Ausgang 24
4
X
A25
Ausgang 25
DC 0V A21 - A25
-X11
8
Minuspol für Ausgänge -X11
5
DC 0V A21 - A25
Interne Brücke mit Pin 6
7
DC 24V A21 - A25
Pluspol für Ausgänge -X11
8
1
n.c.
nicht verbunden
RxD
Receive Data RS232
2
TxD
Transmit Data RS232
3
nicht verbunden
4
n.c.
GND -X12
n.c.
Bezugspotential für serielle Schnittstelle
nicht verbunden
-X12
10
5
6
RTS
Request To Send RS232 (nicht benutzt)
7
CTS
Clear To Send RS232 (nicht benutzt)
8
n.c.
nicht verbunden
PE
Schirm - Steckergehäuse verbunden mit PE (-X09)
X
6
9
Gehäuse
35/41
Funktionsbeschreibung
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
4 Funktionsbeschreibung
4.1
Normalbetrieb
Beim Einschalten führt das Gerät einen Selbsttest durch.
Danach geht es in den Zustand „betriebsbereit“; das heißt, die Kontakte der Diagnoserelais D3 und
D4 sind geschlossen. Die grüne LED (UL) leuchtet.
Das Lampensteuergerät gibt nun entsprechend der Eingangskonfiguration ein Ausgangsabbild zur
Ansteuerung der einzelnen Lampen wieder. Dabei können beliebige Eingangskonfigurationen
entsprechenden Ausgangskonfigurationen zugeordnet werden.
Die Zuordnungen (Konfigurationstabelle) sind in einem seriellen FRAM abgelegt und können über die
serielle Schnittstelle in das Lampensteuergerät geladen werden.
In der Konfigurationstabelle werden die logischen Verknüpfungen der Ein- und Ausgänge definiert.
Dabei ist jeder Eingangskombination eine Ausgangskombination eindeutig zugeordnet.
Mögliche Eingangskonfigurationen:
• Eingang eingeschaltet (1)
• Eingang ausgeschaltet (0)
• Eingang wird in dieser Kombination nicht betrachtet - „don’t care“ (X)
Mögliche Ausgangskonfigurationen:
• Ausgang ein-, Ausgang ausgeschaltet,
• Ausgang für 120 bis 2500 ms eingeschaltet (Schrittweite 10 ms) im Wechsel mit,
Ausgang für 120 bis 2500 ms ausgeschaltet (auch invertiert für Wechselblinken), dies gilt für alle
Ausgänge gemeinsam. Gleichzeitig können Ausgänge auch dauerhaft ein- oder ausgeschaltet
sein.
• Blinkfrequenz 0,2 bis 4 Hz
• Tastverhältnis von 0 bis 100 %
Für Hinweise zur Erstellung der Softwarekonfiguration siehe Bedienungsanleitung „Betriebssystem
LSG3“.
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Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
4.2
Funktionsbeschreibung
Gerätefehler „nicht betriebsbereit“
UL
Error
Die rote LED (Error) leuchtet und die Kontakte der Diagnoserelais D3 und D4 sind
geöffnet. Im Zustand „nicht betriebsbereit“ liegt am Diagnosekontakt Spannung an,
sofern an mindestens einem der Eingänge E1 bis E4 Spannung anliegt. Am
Diagnosekontakt D2 liegt bei angesteuertem Eingang E8 und nicht angesteuerten
Eingängen E5 bis E7 Spannung an.
Der Fehler „nicht betriebsbereit“ wird durch Ausschalten (5 Sekunden) und erneutes Einschalten der
Spannungsversorgung X4 gelöscht.
Mögliche Ursachen für den Fehlerzustand „nicht betriebsbereit“:
• Fehlerdiagnose beim Selbsttest während des Einschaltens
• Fehlerüberwachung der Diagnoserelais D3 und D4 löst aus
• ungültige Eingangskombinationen
• Fehler beim Rücklesen der Ausgänge
• interner Fehler der Ausgangstreiber
• Temperaturüberwachung löst aus
• Modulversorgung X4 nicht mit Spannung versorgt
Weitere Informationen zum Fehler „nicht betriebsbereit“ befinden sich im Kapitel 3.4.6 Eigenschaften
der digitalen Ausgänge A1 bis A25 [A33] und 3.5.3 Eigenschaften der Diagnoserelais D3 bis D5/D6.
37/41
Funktionsbeschreibung
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Abhilfe bei Gerätefehler „nicht betriebsbereit“:
Schalterstellung der Eingangssignale wie im
Fehlerfall wählen.
Gerät aus- und wiedereinschalten.*
Gerät
betriebsbereit
Es lag eine Störung von außen vor, die
nun nicht mehr besteht.
Gerät nicht
betriebsbereit
Ausstecken der Ausgangsklemmen.
Gerät aus- und wiedereinschalten.*
Beim Einschalten wird jetzt auch der Fehler
Leuchtmittel (D5/D6 geschlossen) angezeigt.
Dies ist bei nicht angeschlossenem Leuchtmittel
in Ordnung.
Gerät
betriebsbereit
Gerät nicht
betriebsbereit
Es lag eine Rückspeisung an den
Ausgängen an. Die Verdrahtung der
Leuchtmittel ist zu prüfen; meist liegt ein
Fehler im gemeinsamen Rückleiter vor.
Ausstecken der Eingangsklemmen X1 bis X3
An den Eingängen liegt je nach Gerätetyp
eine Spannung größer DC 50 V an. Vor dem
Trennen der Stecker X1 bis X3 muss die
Versorgung der Eingänge abgeschaltet
werden.
Gerät aus- und wiedereinschalten.*
Gerät
betriebsbereit
Gerät nicht
betriebsbereit
Warnung
Es lag eine nicht definierte
Eingangskombination an. Die Wahlschalter und die Verdrahtung der
Wahlschalter sind zu prüfen.
Es liegt ein interner Fehler im Gerät vor; das
Gerät ist zur Reparatur an den Hersteller
einzuschicken.
* Das Gerät muss mindestens 5 Sekunden ausgeschaltet bleiben.
38/41
Vor einer Wiederinbetriebnahme
sind alle Eingangskombinationen
zu prüfen.
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
4.3
Anhang
Diagnose „Fehler Leuchtmittel“
In diesem Fall ist der Diagnoseausgang D5/D6 geschlossen.
Mögliche Ursachen für den „Fehler Leuchtmittel“:
•
defektes Leuchtmittel
•
Leitungsbruch
•
Leitungsschluss.
Weitere Informationen zum Fehler „Fehler Leuchtmittel“ befinden sich im Kapitel 3.4.6 Eigenschaften
der digitalen Ausgänge A1 bis A25 [A33], 3.5.3 Eigenschaften der Diagnoserelais D3 bis D5/D6 sowie
in der Bedienungsanleitung zum Betriebssystem LSG 3
4.4
Leistungsbegrenzung
Mit dieser Funktion kann die Ausgangsleistung (Leistung am Leuchtmittel) bei Spannungen zwischen
DC 24 V und DC 30 V auf die Nennleistung des Leuchtmittels (DC 24 V) reduziert werden. Dies
ermöglicht den Betrieb von „DC 24 V“ - Leuchtmitteln über das Lampensteuergerät an Spannungen
bis DC 30 V.
Die Leistungsreduzierung wird durch eine Pulsweitenmodulation (PWM) der Ausgänge realisiert.
Das Lampensteuergerät moduliert, abhängig von der an der Ausgangsgruppe X11 gemessenen
Versorgungsspannung, das Ausgangssignal mit einem variablen Tastverhältnis bei einer festen PWMGrundfrequenz von 100 Hz. Das Tastverhältnis kann zwischen 50 % und 100 % liegen. Bei einer
gemessenen Versorgungsspannung von weniger als DC 24 V werden die Ausgänge nicht mehr
moduliert, sondern dauernd eingeschaltet. Das entspricht einem Tastverhältnis von 100%.
Die Leistungsreduzierung kann in der Softwarekonfiguration für jeden einzelnen Ausgang aktiviert
oder deaktiviert und über die serielle Schnittstelle an das Steuergerät übertragen werden.
Insbesondere bei LED-Lasten ist zu prüfen, ob diese pulsweitenmodulierte Versorgungsspannungen
zulassen. Meist ist dies wegen einer eigenen internen Regelung im LED-Leuchtmittel nicht der Fall.
Es wurden verschiedene Leuchtmittel getestet. Die Testberichte (ermittelte Lebensdauer,
Testbedingungen usw.) können bei Bedarf angefordert werden.
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Funktionsbeschreibung
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
5 Montagehinweis
Montage
2.
3.
1.
Demontage
2.
1.
3.
Abb. 30: Montage / Demontage des Lampensteuergeräts
40/41
Bedienungsanleitung LSG 3 CCM-6201 Vers.1.40
Montagehinweis
6 Änderungshistorie
Version
1.00
1.10
Änderung
Erstausgabe
Korrekturen in Kapitel 4.1
Ergänzungen in Kapitel 4.2
Korrektur in Kapitel 2.2 Ausgänge
1.20
Kapitel 3.4.6
Kapitel 2.2
Kapitel 3.7
Titel
Parameter Sanftanlauf geändert
Hinweis „Geräteerdung nicht steckbar“ hinzugefügt
Verwendung X10 als Leistungsausgänge hinzugefügt
Titelbild aktualisiert
1.30
Kapitel 2.2
Abschnitt „Ausgänge“: Unterstromüberwachungsschwelle
ausführlicher beschrieben
1.40
Anhang
entfernt
Kapitel 2.2
Überarbeitung
41/41
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Technik
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