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Bedienungsanleitung - GEP-H2O.de

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Bedienungsanleitung
IWM® - Intelligentes Wasser-Management
Vegetationsregelung
¾ Vor Gebrauch lesen!
¾ Alle Sicherheitshinweise beachten!
¾ Für zukünftige Verwendung aufbewahren!
Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise
und Warnvermerke.
Bitte vor Einbau, Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung unbedingt lesen.
Bei Warenannahme ist das Gerät auf eventuelle Transportschäden zu überprüfen.
Für Transportschäden haftet nicht der Hersteller oder Lieferant, sondern der Frachtführer.
Nach rügeloser Warenannahme bzw. Inbetriebnahme der GEP Vegetationsregelung
können Transportschäden nicht mehr geltend gemacht werden.
Sollte die Verpackung beschädigt sein, ist sofort im Beisein des Anlieferers die Vegetationsregelung auszupacken, um eventuelle Beschädigungen festzustellen, die
dem Frachtführer schriftlich anzuzeigen sind.
Die Ware muss bis zur Klärung des Transportschadens beim Kunden verbleiben.
GEP Industrie-Systeme GmbH
Brückenstraße 11
08297 Zwönitz
Service Nr.: 02243 / 92 06 0
Service Nr.: für Quick- Service siehe Vereinbarung
Technische Änderungen vorbehalten!
Für Druckfehler wird keine Haftung übernommen!
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Stand: Okt. 03
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GEP Industrie- Systeme GmbH
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Allgemeine Beschreibung / Funktionsweise
Die IWM- Vegetationsregelung ist für den industriellen und professionellen Einsatz zur
Bewässerungsteuerung von Grün- und Freilandflächen geeignet.
Tropfbewässerung oder Regenbewässerung können kombiniert zum Einsatz kommen
und sind individuell einstellbar.
Die IWM- Regelung steuert und überwacht in Abhängigkeit von Wind, Temperatur,
Bodenfeuchtigkeit, Zeit, Niederschlag.
die bedarfsgerechte Versorgung der Pflanzen mit Wasser.
Die IWM- Regelung verfügt über die Möglichkeit des Anschlusses von 16 Vegetationszonen. Diese sind individuell und einzeln auf die Anforderungen der örtlichen Gegebenheiten einstellbar.
Die Bewässerung der einzelnen Vegetationszonen erfolgt durch eine numerische Abfolge dieser. Beispiel:
Zone 1, Zone 2, Zone 3, ..........Zone 15, Zone 16
1.
Zuordnung Zeiteinstellung der Startzeitgruppen
4 Startgruppen mit jeweils 2 unterschiedlichen Startzeiten pro Tag ermöglichen
den Beginn der vorstehend beschriebenen numerischen Abfolge der Bewässerung. Jeder Startgruppe können individuell ausgewählte Zonen zugeordnet werden. Beispiel:
Startzeitgruppe 1----Zone 1, Zone 3, ...., Zone 16
Start: 5.00 und 19.00 Uhr
Startzeitgruppe 2----Zone 2, Zone 4
Start: 4.00 und 18.00 Uhr
Startzeitgruppe 3----Zone 5, Zone 6, Zone 14
Start: 3.00 und 17.00 Uhr
Startzeitgruppe 4----Zone 7, Zone 8
Start: 2.00 und 20.00 Uhr
Zuordnung über Bild: 1.4.12.3.1. Startgruppen
2.
Zuordnung von Gleichzeitigkeitsgruppen
Jeder Startgruppe können individuell 4 Gleichzeitigkeitsgruppen zugeordnet werden. Diese ermöglichen die Laufzeiten der einzelnen Startgruppen zu minimieren.
In einer Gleichzeitigkeitsgruppe können in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Volumenstroms mehrere Zonen zugleich mit der Bewässerung beginnen.
Beginnt im Standardfall eine numerische Abfolge der einzelnen Zonen, so können
diese in Gleichzeitigkeitsgruppen zusammengefasst werden.
Beispiel: Numerische Abfolge
Zone 1 - 20 Min*, Zone 2 - 30 Min*, Zone 16 - 5 Min* = Gesamtlaufzeit 55 Min
Beispiel: Zusammenfassung der Zonen 1 und 2 zu einer Gleichzeitigkeitsgruppe
(Zone 1 - 20 Min* + Zone 2 - 30 Min*), Zone 16 - 5 Min* = Gesamtlaufzeit 35 Min
*Laufzeit der einzelnen Vegetationszonen
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Weiteres Beispiel für die Einstellung und Zuordnung von Gleichzeitigkeitsgruppen:
Beispiel: Startgruppe 1
Gleichzeitigkeitsgruppe 1----Zone 2 + Zone 4
Gleichzeitigkeitsgruppe 2----Zone 16 + Zone 9
Gleichzeitigkeitsgruppe 3----Zone 10 + Zone 11
Gleichzeitigkeitsgruppe 4----Zone 12 + Zone 13 + Zone 15
Um eine bestmögliche Effektivität der Zeitausnutzung zu erreichen, sollten Zonen
mit annähernd gleichen Laufzeiten zusammengefasst werden.
Zuordnung über Bild: 1.4.12.3.1. Startgruppen
Eine Eintragung der Sperrzeit für jeden Wochentag ist aus Gründen der Nachvollziehbarkeit der Bewässerung ( siehe Bild1.412.5.2.) notwendig.
3.
Verfügbarkeitsregelung
Werden Schwellwerte der Sensoren Wind oder Temperatur überschritten, setzt die
Bewässerung für diese einzelne Zone aus und werden zu einer „freien Zeit“ nachgeholt. Diese Bewässerungsintervalle werden als azyklisch bezeichnet.
Beispiel: Standardbewässerungsintervall
Zone 1, Zone 2, Zone 3, .........
Beispiel: Azyklisches Bewässerungsintervall
Zone 1, Zone 3 Zone 2 wird zu freier Zeit nachgeholt
Durch eine Gewährleistung der Bewässerung, auch bei ungünstiger Rahmenbedingung, sichert die Verfügbarkeitsregelung eine optimale Wasserversorgung der
Pflanzen.
Die Speicherung von azyklischen Bewässerungsintervallen ist in der StandardSoftware auf eine Laufzeit von 300 Minuten begrenzt. Bei Erreichen dieses
Schwellwertes werden alle anormalen Zyklen aus der Speicherung gelöscht.
Wird während der Bewässerung in den Test- oder Handbetrieb geschalten, werden
währen dieser Zeit ausfallende Bewässerungen nicht nachgeholt.
4.
Globale Sperrzeiten
Eine dem Wochentag zugeordnete globale Sperrzeit ermöglicht während einem
definierten Zeitraum, ungewollte Bewässerungen (z. B. während Besuchszeiten)
durch Bedienerfehleingaben oder azyklischen Bewässerungsintervallen sicher zu
vermeiden.
Zuordnung über Bild: 1.4.12.4. Sperrzeiten
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5.
Einstellung der maximalen Laufzeit
Jeder Zone ist eine vorgesehene maximale Bewässerungszeit vorzugeben. Beispiel:
Zone 1, Laufzeit: 20 Minuten
Zone 2, Laufzeit: 30 Minuten
Bei Eingabe des Wertes 0 erfolgt keine Bewässerung der zugeordneten Zone.
Zuordnung über Bild: 1.4.12.3.2. Bewässerungsdauer
6.
Windregelung
Die Windregelung ermöglicht in Abhängigkeit der Bewässerungsform (Sprinkler- oder Tropfbewässerung), jeder Zone einen Wind-Schwellwert zuzuordnen. Bei Erreichen des vorgegebenen Schwellwertes wird die Bewässerung für die jeweilige
zugeordnete Zone abgebrochen. Verbleibende Laufzeiten werden im Rahmen der
Verfügbarkeitsregelung zu einer freien Zeit nachgeholt.
Erfolgt keine Schwellwert-Zuordnung durch Eintragung des Wertes 0, ist für die jeweilige Zone die Windregelung deaktiviert.
Beispiel: Zuordnung Windgeschwindigkeit
Zone 1, Windgeschwindigkeit in m/s: 20
Beispiel: für Deaktivierung der Windregelung
Zone 2, Windgeschwindigkeit in m/s: 0
Zuordnung über Bild: 1.4.12.2.2. Wind
7.
Niederschlagsregelung
Die Niederschlagsregelung ermöglicht bei einem ausreichenden Regenereignis
das Abschalten der Bewässerung. Die Einstellung des Schwellwertes zur Abschaltung der Bewässerung erfolgt durch Verdrehen der Sensorhaube am Sensor
selbst.
Die Abschaltung wirkt sich auf alle Bewässerungszonen und Zyklen aus. Nach einer ausreichenden Trocknungszeit aktiviert sich die Bewässerung selbständig. Die
Einstellung des Schwellwertes zur Trocknungszeit erfolgt durch Verdrehen des
Belüftungsrings am Sensor selbst.
8.
Morgen- und Nachtfrostregelung
Um bei der Bewässerung die Temperaturempfindlichkeit der Vegetation zu berücksichtigen (z. B. bei Abend- und Morgenfrost), wurde eine Temperaturregelung integriert.
Die Morgen- und Nachtfrostregelung ermöglicht bei unzureichenden Außentemperaturen das Abschalten der Bewässerung. Nach einem Anstieg der Temperaturen
aktiviert sich die Bewässerung selbständig.
Bei Erreichen des vorgegebenen Schwellwertes wird die Bewässerung für alle Zonen deaktiviert. Verbleibende Laufzeiten werden im Rahmen der Verfügbarkeitsregelung zu einer freien Zeit nachgeholt.
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Zuordnung über Bild: 1.4.12.2.4. Temperatur
9.
Bodenfeuchtigkeitsregelung
Die Bodenfeuchtigkeitsregelung ermöglicht in Abhängigkeit der örtlichen Bodenverhältnisse, jeder Zone einen Sättigungswert zuzuordnen. Bei Erreichen des vorgegebenen Schwellwertes wird die Bewässerung für die jeweilige zugeordnete Zone abgebrochen.
Jeder einzelnen Vegetationszone kann ein Sensor oder mehreren Zonen kann ein
Sensor zugeordnet werden.
Werden mehreren Zonen ein Sensor zugeordnet so erfolgt eine einmalige Abfrage
des Ist -Zustandes pro Bewässerungszyklus. (bzw. beginnt die erste Zone zu bewässern und befeuchtet in diesem Zusammenhang das Messglied, wird unabhängig von der Überschreitung des Schwellwertes in dem jeweiligen Bewässerungszyklus auch die zweite Zone gestartet. Vorrausgesetzt 1. und 2. Zone verfügen über nur einen Feuchtigkeitssensor).
Erfolgt keine Zuordnung eines Gebers, ist für die jeweilige Zone die Bodenfeuchtigkeitsregelung deaktiviert.
Beispiel: Zuordnung jeder Zone ein Sensor
Zone 1 zu Sensor 1, Zone 2 zu Sensor 2
Beispiel: Zuordnung mehrerer Zonen einem Sensor
Zone 1 und Zone 2 zu Sensor 1
Zum Anschluss von Feuchtigkeitssensoren an die IWM- Vegetationsregelung können analoge (4-20 mA) oder digitale Sensoren Verwendung finden. Anzahl und Art
sind bei Bestellung der Regelung anzugeben und vor Ort feststehend.
Die Bodenfeuchtigkeitsregelung ermöglicht bei einer ausreichenden Erdfeuchte
das Abschalten der Bewässerung. Die Einstellung des Schwellwertes zur An- und
Abschaltung der Bewässerung erfolgt bei digitalen Sensoren am Sensor selbst und
bei analogen Bauformen am Display der Steuerung.
Zuordnung über Bild: 1.4.12.2.5. Sensoren
10. Jahreszeitenregelung
In Abhängigkeit der Jahreszeiten werden alle Standardbewässerungszeiten verlängert oder verkürzt.
Über die Eintragung eines Datums erfolgt die Zeitänderung automatisch.
Beispiel: Senkung der Standardbewässerungszeit um 10 % im Frühjahr, 01. März
Frühjahr: 0,9 / Datum 01.03
Beispiel: Anhebung der Standardbewässerungszeit um 10 % im Herbst, 01. Sept.
Herbst: 1,1 / Datum: 01.09
Beispiel: Belassung der Standardbewässerungszeit im Sommer, 18. Juni
Sommer: 1,0 / Datum: 01.06
Zuordnung über Bild: 1.4.12.3.3. Jahreszeiten
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11. Testbetrieb
Ein Testbetrieb ermöglicht dem Betreiber, nach einer ersten Dateneingabe eine
Kontrolle des Funktionsablaufes zu realisieren.
Um die Prüfungszeit zu minimieren, werden die Standbewässerungszeiten zum
Zeitraum des Testbetriebes auf einen verkürzten globalen Zeitwert reduziert.
Aktivierung über Bild: 1.4.12.1. Hand „Testbetrieb Ablaufvegetation“
12. Handbewässerung
Es besteht bauseits die Möglichkeit, am Versorgungsnetz der Auto-Bewässerung
eine Wasserentnahme durch Hand an einem externen Zapfventil zu realisieren.
Für diesen Einsatzfall ist ein zusätzlicher potentialfreier Kontakt (über einen externen Schalter) zum Zeitpunkt vor der Wasserentnahme durch Hand zu betätigen.
Durch Schließung des Kontaktes (oder zusätzlich einem optional definiertem
Zeitfenster) wird eine zeitbegrenzte Abschaltung der Volumenstromüberwachung
des Versorgungsnetzes realisiert. Die Zeitspanne der Abschaltung nach Auslösung des Kontaktes kann individuell eingegeben werden.
13. Volumenstromkontrolle
Um unzureichende Wurfweiten der Regenbewässerung oder verschmutzte Ventile frühzeitig zu erkennen und Wasserverluste zu vermeiden, verfügt die IWMVegetationsregelung über eine Volumenstromüberwachung jedes einzelnen Ventils.
Jedem Ventil der Vegetationszone ist ein Volumenstrom zuzuordnen. Wird der
Schwellwert dauerhaft unter oder überschritten, erfolgt eine Fehlermeldung.
Dem Schwellwert kann global über ein Service-Passwort ein Toleranzbereich in
% zugeordnet werden.
Zuordnung über Bild: 1.4.12.2.1. Volumenstrom
14. Globale Fehlermeldung
Beteiligte Ventile, die durch Unter- oder Überschreitung des Schwellwertes zu einer Funktionsstörung beitragen, sind über das Display nachvollziehbar. Erfolgt in
der laufenden Anzeige die Sammelfehlermeldung Nr.: 54/53 „Volumenstromfehler“ so besteht im Bild:
Bild: 1.3. Fehler
die Details näher festzustellen:
V-Zonen 16 bis 1
Mit 1 werden die beteiligten Ventile überprüfen
Vegetationszonen, die an der
Volumenstromüberschreitung
beteiligt sind, dargestellt
15. Leckageerkennung- optional
Um die Hauptursache von größeren Wasserverlusten, die über Jahre unerkannt
bleiben, zu vermeiden, verfügt die Steuerung über eine Leckageerkennung.
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Täglich überprüft die IWM- Vegetationsregelung das automatische Bewässerungssystem auf Dichtheit. Wird eine Leckage erkannt, erfolgt eine Fehlermeldung.
16. Winterschaltung
Um Festsitzen oder Verkleben von Ventilen während der Winterperiode zu vermeiden, werden alle Stellglieder der Freifläche in einem definierten Zeitabstand
geöffnet und geschlossen.
Die gesamte Vegetationsregelung wird automatisch zu einem Datum SommerWinterbetrieb (Bild: 1.8.4.) aktiviert oder deaktiviert. Eine vorzeitige Umschaltung
dieser Betriebszustände ist ausschließlich über die Änderung der Datumseingabe
möglich.
Der Zustand der Regelung wird im rollendem Standard-Display angezeigt durch:
„Winterbetrieb“ - Vegetationsregelung deaktiviert
„Sommerbetrieb“ - Vegetationsregelung aktiviert
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Betreiber im Vorfeld über eine anstehende
Umschaltung von Winter- bzw. Sommerbetrieb zu informieren. Diese Anzeige ist
separat zuzuordnen (Bild: 1.8.4.).
Achtung: Im Winterbetrieb sind zusätzlich durch Hand die Absperrarmaturen
am Regenmanager Max (für das Absperren des Rohrnetzes der Außenbewässerung) zu verschließen.
17. Frostschutzschaltung nur in Verbindung mit Druckluftentleerung
Zu einem definierten Datum (siehe Start Winterbetrieb) oder bei Unterschreitung
einer definierten Außentemperatur deaktiviert sich die Außenbewässerung selbständig. Bewässerungsleitungen der Freiflächen werden selbständig automatisch
über Druckluft entleert.
Weitere Beschreibung siehe Druckluftentleerung.
18. Handbetrieb
Der Handbetrieb ermöglicht eine Funktionskontrolle von einzelnen Stellgliedern.
Die elektrische Schaltung der einzelnen Armaturen ist für die Dauer der Tastenbetätigung im Handbetrieb durchführbar.
18.1. Hand-Autobetrieb
Im Grossteil der einzelnen Hauptbilder besteht über das Bedienfeld: „Betriebsart“ die Möglichkeit, zwischen Auto- und Handbetrieb zu wählen.
Im Automatikbetrieb arbeiten alle Betriebsabläufe selbständig.
Achtung:
Im Modus Handbetrieb werden alle selbständig arbeitenden Betriebsabläufe unterbrochen.
18.2. Hand Zwangsbewässerung
Der Handbetrieb ermöglicht zusätzlich einen zeitlich begrenzten Betrieb von
einzelnen Vegetationszonen (unabhängig von Zeitparametern).
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Die elektrische Schaltung der einzelnen Armaturen ist für einen Zeitraum von
60 Minuten durch eine einmalige Tastenbetätigung (Tastenbetrieb rastend) im
Autobetrieb möglich. Nach Ablauf der 60 Minuten oder wiederholtes Betätigen
der zugeordneten Funktionstasten schaltet die Bewässerung der jeweiligen
Vegetationszone ab.
Aktivierung des „rastenden Tastenbetriebs“ über Bild: 1.4.12.1. Hand „ Einschaltung rastend“
19. Erstinbetriebnahme
Um eine optimale Erstinbetriebnahme zu realisieren, können im Vorfeld dieser,
alle relevanten Daten in Ihrem Büro ausgewählt und auf einem externen Programm eingegeben werden. Verwenden Sie bitte die hierzu die Inbetriebnahmediskette, diese arbeitet auf der Grundlage von „Microsoft- Excel“.
20. Zustandsabfrage / Hysterie
Dem Betreiber wird ermöglicht über Bild1.2.12.5.1 bestehende Schaltzustände
der Sensoren oder detaillierte Fehlermeldungen abzurufen. Sind Schwellwerte
wie Bodenfeuchtigkeit, Niederschlag, Frost oder Wind aktuell überschritten ist eine detaillierte Zustandserkennung gegeben.
Die Nachvollziehbarkeit von Bewässerungen innerhalb eines Beregnungszyklus
ist im Bild 1.4.12.5.2 für jede einzelne Zone möglich. Der Zählerstand wird zu jeder Sperrzeit zurückgesetzt.
Werden Bewässerungsintervalle durch Frost oder Windeinflüsse verschoben
(siehe Verfügbarkeitsregelung) ist die summe der nachzuholenden Beregnungen
im Bild 1.4.12.5.2 zusammengefasst.
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Begriffsbestimmung
Freie Zeit
Ist Zeitraum außerhalb der globalen Sperr- und Standardbewässerungszeiten.
Vegetationszonen
Um einen geringen Betriebswasservolumenstrom (Größe der Pumpen) zu erhalten,
wird der gesamte Bewässerungsbereich in verschiedene Zonen aufgeteilt. Diese Zonen werden als Vegetationszonen bezeichnet. Durch das ausgewählte Ansteuern
einzelner Bereiche wird es möglich, die zu fördernde Wassermenge klein zu halten.
Die Anzahl der zu regelnden Ventile oder Zonen ist abhängig von der zu bewässernden Fläche und des zur Verfügung stehenden Volumenstroms.
Globale Sperrzeiten
Unabhängig vom Wasserbedarf oder azyklischen Bewässerungsintervallen wird während der „globalen Sperrzeit“ keine automatische Beregnung erfolgen.
Azyklisches Bewässerungsintervall
bezeichnet Bewässerungsintervalle, die außerhalb der im Standard vorgegebenen
Beregnungszeiten realisiert werden.
Wird eine Bewässerung zu den angedachten Zeiten z. B. durch Wind unterbrochen,
wird diese zu einem nächstfreien Zeitpunkt nachgeholt. Die Bewässerung in dieser
freien Zeit wird als „azyklischer Bewässerungsintervall“ bezeichnet.
Startzeitgruppe
ist der Beginn eines Bewässerungsintervalls nach numerischer Abfolge aller einer
„Startzeitgruppe“ zugeordneten Vegetationszonen.
Gleichzeitigkeitsgruppen
sind Vegetationszonen, die innerhalb einer Startzeitgruppe nicht nacheinander abfolgend, sondern gleichzeitig bewässern.
Bewässerungszeit
ist die maximal vorgesehene „Bewässerungszeit“ einer Vegetationszone pro Start.
Jahreszeitschaltung
In Abhängigkeit der Jahreszeiten werden alle Standardbewässerungszeiten verlängert oder verkürzt.
Volumenstromüberwachung
ist die mengenabhängige Überwachung der Wasserversorgung aller einzelnen Vegetationszonen. Entsteht ein zu geringer oder zu großer Wasserdurchsatz, erfolgt
eine Fehlermeldung bzw. die Anlage schaltet ab.
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Handbewässerung
ist die zeitbegrenzte Abschaltung der Volumenstromüberwachung im Versorgungsnetz.
Die kann bedingt sein, durch eine nicht von der IWM- Regelung vorgesehene Entnahme aus dem Rohrnetz der Auto-Bewässerung (z. B. durch eine gewünschte
Wasserentnahme von einem externen Zapfventil durch Hand).
Schwellwert Frost, Wind, Feuchtigkeit
kennzeichnet Grenzwerte, bei deren Erreichung anstehende Bewässerungen aussetzen bzw. verschoben werden.
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