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Anleitung zur formalen Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten

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Anleitung
zur formalen Gestaltung
wissenschaftlicher Arbeiten
Dietmar Walther
Bochum, 2006
2
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Bestandteile der Arbeit
3
2. Seitennummerierung
3
3. Inhaltsverzeichnis
3
4. Abbildungsverzeichnis
4
5. Abkürzungsverzeichnis
4
6. Textanordnung
4
7. Anhang
5
8. Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis
5
9. Zitate und Quellenhinweise im Text
10
10. Nummerierung von Überschriften
10
11. Abbildungen
13
12. Versicherung selbständiger Arbeit
13
13. Titelblatt (Schema) von Diplomarbeiten / Seminararbeiten
15
14. Abgabe
17
3
1. Bestandteile der Arbeit
Die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit sind üblicherweise (in dieser
Reihenfolge):
- Titelblatt
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Text der Arbeit
- Anhang
- Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis
2. Seitennummerierung
Die fortlaufende arabische Seitennummerierung beginnt mit der ersten Textseite und endet mit der letzten Seite des Literaturverzeichnisses. Die vorhergehenden Seiten des Inhaltsverzeichnisses, des Abbildungsverzeichnisses und
des Abkürzungsverzeichnisses werden mit römischen Ziffern nummeriert. Das
Titelblatt der Arbeit wird nicht paginiert.
3. Inhaltsverzeichnis
Im Inhaltsverzeichnis werden neben allen Kapitelüberschriften des Textteils der
Arbeit auch das Abbildungs- und das Abkürzungsverzeichnis, der Anhang sowie das Literaturverzeichnis aufgeführt. Jeder Eintrag im Inhaltsverzeichnis ist
mit der entsprechenden Seitenzahl zu versehen.
4
4. Abbildungsverzeichnis
Im Abbildungsverzeichnis sind sämtliche im Text verwendeten Abbildungen mit
ihrer laufenden Nummer, ihrer Bezeichnung (hier: ohne Quellenangabe) und
der entsprechenden Seitenzahl anzugeben.
5. Abkürzungsverzeichnis
Werden in der Arbeit Abkürzungen verwendet, so sind diese im Text vor der
erstmaligen Anwendung zu erläutern und in einem besonderen alphabetisch
geordneten Verzeichnis zusammenzufassen. Die verwendeten Abkürzungen
sollten sich auf die üblichen Kürzungen beschränken. Allgemeine sprachliche
Abkürzungen (z. B., u. a., u. ä., etc., usw., ...), die im Duden enthalten sind,
werden nicht in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.
Beispiele für Abkürzungen:
BfAI
Bundesstelle für Außenhandelsinformationen
IHK
Industrie- und Handelskammer
OECD
Organisation for Economic Cooperation and Development
ZfB
Zeitschrift für Betriebswirtschaft
6. Textanordnung
Die Arbeit muss maschinen- bzw. DV-geschrieben sein. Dabei sind auf der linken Seite des Blattes jeweils 4 cm, auf der rechten Seite jeweils 2 cm Rand und
ein 1 1/2-facher Zeilenabstand einzuhalten. Bei DV-Erstellung ist entsprechend
ein Zeilenabstand von 1,5 zu wählen. Absätze werden durch 3-fachen Zeilenabstand (= eine Zeile frei) kenntlich gemacht.
Der Text kann entweder linksbündig oder im Blocksatz formatiert werden. Unabhängig davon ist aber darauf zu achten, dass durch eine geeignete WortTrennung die Zeilenbreite möglichst gut ausgenützt wird.
5
Der reguläre Text ist in Schriftgrad 12 zu erstellen. Tabellen und Übersichten
können auch in kleineren Schriftgraden angefertigt werden. Fußnoten sollten in
kleineren Schriftgraden (z.B. 11 oder 10) geschrieben werden.
Der Text soll grundsätzlich im Präsens formuliert werden. Der Ich-Stil ist dabei
zu vermeiden. Eigene Einschätzungen können bspw. durch Formulierungen wie
„nach Meinung des Verfassers“ kenntlich gemacht werden.
Der Umfang des reinen Textteils (ohne Anhang) liegt bei Diplomarbeiten zwischen 60 und 80 Seiten (Orientierungswert), Seminararbeiten umfassen ca. 15
Seiten Text.
7. Anhang
Im Anhang können - zur Ergänzung der textlichen Ausführungen – Dokumente,
Übersichten, Tabellen und Graphiken u.ä. aufgenommen werden, z. B. auch
Fragebogen zu durchgeführten empirischen Untersuchungen. Der Anhang enthält darüber hinaus keine weiterführenden Erläuterungen, z. B. Beurteilungen
von Untersuchungsergebnissen.
Umfasst der Anhang mehr als ein Schriftstück, ist für den Anhang ein eigenes
Inhaltsverzeichnis erforderlich.
8. Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis
Das Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis enthält alle Schriften und sonstige
Quellen, die in der Arbeit zitiert werden.
Die aufzuführenden Schriften werden in alphabetischer Reihenfolge der Autoren (bzw. Herausgeber) angeordnet. Bei mehreren Veröffentlichungen desselben Autors werden diese wiederum chronologisch aufsteigend sortiert.
6
Im allgemeinen wird das Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis unterteilt in:
I.
Bücher
II.
Zeitschriften und Zeitungen
III.
Sonstige Veröffentlichungen
IV.
Informationsgespräche / Interviews
Für Art und Anordnung der zu einer Schrift anzuführenden bibliographischen
Daten gilt folgendes: Grundsätzlich sind alle bibliographischen Daten anzugeben, die zum Auffinden einer Schrift benötigt werden. Dies sind bei Büchern:
a) Verfasser (oder Herausgeber)
b) Titel
c) Auflage, erstgenannter Erscheinungsort, Erscheinungsjahr
Der Vorname des Verfassers wird abgekürzt. Bei zwei und drei Verfassern werden alle angeführt und durch ein Semikolon getrennt.
Beispiel:
Kotler, Ph.; Bliemel, F., Marketing-Management, Analyse, Planung, Umsetzung, Steuerung, 9., überarbeitete und aktualisierte Aufl., Stuttgart, 1999.
Bei mehr als drei Verfassern wird nur der erste aufgeführt, die anderen werden
durch den Vermerk „u. a.“ (und andere) ersetzt. Ist kein Verfasser vorhanden,
so verwendet man statt dessen den Namen der herausgebenden Institution oder den Namen des persönlichen Herausgebers mit dem Zusatz „(Hrsg.)“. Ist
weder ein Verfasser noch ein Herausgeber vorhanden, tritt der Vermerk „o. V.“
(ohne Verfasser) an deren Stelle. Fehlt der Erscheinungsort bzw. das Erscheinungsjahr einer Schrift, wird stattdessen „o.O“ (ohne Ortangabe) bzw. „o.J“ (ohne Jahresangabe) notiert.
Bei Dissertationen ist hinter dem Titel die Universität, bei der die Dissertation
eingereicht wurde, der Vermerk „Diss.“ und das Erscheinungsjahr anzugeben.
Beispiel:
Meurer, C., Strategisches internationales Marketing für Dienstleistungen, Universität
Siegen, Diss., 1992.
7
Bei Aufsätzen in Sammelwerken ist vor c) noch einzufügen: Vermerk „in:“
Name des Herausgebers, Vermerk („Hrsg.“), Titel des Sammelwerkes, sowie
hinter c) die erste und die letzte Seitenzahl des Einzelbeitrages.
Beispiel:
Riedel, J., Systemwechsel und Transformationsprozeß in Ostdeutschland: Erfahrungen
und Neuorientierung der Förderpolitik, in: Waschkuhn, A.; Thumfart, A. (Hrsg.), Politik
in Ostdeutschland, München, 1999, S. 293 – 307.
Standardwerke, z. B. Kommentare, deren Autoren im Laufe der Zeit wechseln,
werden häufig nicht unter den Namen der gegenwärtigen Autoren geführt, sondern unter den Namen der bereits bekannten ursprünglichen Autoren. Die Bearbeiter sind dann hinter der Auflage und dem Vermerk „bearbeitet von“ mit
Vornamen und Namen anzuführen. Bei Loseblattausgaben tritt an die Stelle des
Erscheinungsjahres der Vermerk: „Loseblattsammlung, Stand:“, wobei als
Stand Monat und Jahr der letzten eingeordneten Ergänzungslieferung anzugeben sind.
Beispiel:
Adler, H.; Düring, W; Schmalz, K., Rechnungslegung und Prüfung der Aktiengesellschaft, Band 1, 5. Auflage, völlig neu bearbeitet von K. Forster, R. Goerdeler, J. Lanfermann, H. P. Müller, W. Müller, G. Siepe, K. Stolberg, S. Weirich, Stuttgart, Loseblattsammlung, Stand: Dez. 1988.
Bei Aufsätzen in Zeitschriften ist anstelle von c) folgendes anzugeben:
Vermerk „in:“ Name der Zeitschrift, Jahrgang, Erscheinungsjahr, Heftnummer,
Nummer der ersten Seite - Nummer der letzten Seite. Der Name der Zeitschrift
kann abgekürzt angegeben werden.
Beispiel:
Feldmann, H., Die Transformation von Wirtschaftssystemen, in: WISU, 29. Jg., 2000,
Heft 1, S. 212 - 217.
Bei Artikeln in Zeitungen tritt an die Stelle von c):
Vermerk „in:“ Name der Zeitung, Nummer der Ausgabe, Erscheinungsdatum,
Seiteangabe. Der Name der Zeitung kann abgekürzt werden.
Beispiel:
O. V., Das Pfund ist der bessere Euro, in: FAZ, Nr. 80, 04.04.2000, S. 31.
8
Im Internet veröffentlichte elektronische Quellen werden durch die Angabe des
Vefasses / Herausgebers, des Titels und [in eckigen Klammern] des URL (Uniform Resource Locator), d. h. die Beschreibung der Internet-Adresse, an der die
elektronische Quelle gefunden wurde, bibliographisch nachgewiesen. Da elektronische Quellen oft in kurzen Abständen revidiert oder aktualisiert werden, ist
zusätzlich die Angabe des Aufruf-Datums erforderlich.
Beispiel:
Bundesanstalt für Arbeit (Hrsg.), Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im März 2000,
[http://www.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/zentral/index.html], 07.04.2000.
Bei Internet-Quellen ohne Verfasserangabe oder ohne expliziten Titel ist ersatzweise die Titelzeile der Hypertextseite zu nennen.
Können unter derselben URL mehrere Quellen aufgerufen werden, sind die zur
zitierten Quelle führenden Verweise (Links) in der richtigen Reihenfolge zu nennen.
Bei elektronischen Sekundärquellen - also Publikationen, die sowohl in gedruckter als auch in elektronischer Form im Volltext veröffentlicht wurden - ist zu
den traditionellen bibliographischen Angaben zur gedruckten Quelle auch die
Angabe des URL empfehlenswert.
Wird in der Arbeit mit Gesetzen / Verordnungen gearbeitet, so sind diese mit
vollständiger Bezeichnung, Fundstelle und jeweils verwendeter Fassung aufzuführen.
Beispiel:
Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft in der Fassung der Bekanntmachung vom 08.06.1967, (BGBl 1967 I, S. 582).
Dasselbe gilt für zitierte Urteile. Sie sind nach Gerichten geordnet chronologisch aufzuführen, wobei zu jedem Urteil das Gericht, das Aktenzeichen, das
Urteilsdatum und die Fundstelle angegeben werden.
Beispiel:
BFH, IV 165/595 v. 17.3.1961 (BStBI 1961 III, S. 237).
9
Informationsgespräche bzw. Interviews (auch telefonische) werden folgendermaßen aufgenommen:
Name des Gesprächspartners, Firma / Institution, Funktion, Ort und Zeit des
Gesprächs.
Der Name des Interviewten kann in der Arbeit anonymisiert werden, ist dem
Dozenten jedoch zu nennen.
Beispiel für ein Literaturverzeichnis / Quellenverzeichnis:
I. Bücher:
Erlei, M; Leschke, M.; Sauerland, D., Neue Institutionenökonomik, Stuttgart, 1999.
Kotler, Ph.; Bliemel, F., Marketing-Management, Analyse, Planung, Umsetzung, Steuerung, 9., überarb. und aktualisierte Aufl., Stuttgart, 1999.
Mankiw, G. N., Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Stuttgart, 1999.
Riedel, J., Systemwechsel und Transformationsprozeß in Ostdeutschland: Erfahrungen
und Neuorientierung der Förderpolitik, in: Waschkuhn, A.; Thumfart, A. (Hrsg.), Politik
in Ostdeutschland, München, 1999, S. 293 – 307.
Rode, R., Strukturen und Entwicklungstendenzen der Weltwirtschaft, in: Knapp, M.;
Krell, G. (Hrsg.), Einführung in die Internationale Politik, 3., überarb. und erw. Aufl.,
München, 1996, S. 413 – 439.
Siebert, H., Arbeitslos ohne Ende? Strategien für mehr Beschäftigung, Wiesbaden,
1998.
Wagschal, U., Statistik für Politikwissenschaftler, München, 1999.
Weber, J. : Einführung in das Controlling, 3. Auflage, Stuttgart, 1988.
II. Zeitschriften und Zeitungen
Beißinger, Th., Technischer Fortschritt als Ursache sektoralen Wandels, in: WiSt, 29.
Jg., 2000, Heft 1, S. 2 - 7.
Bogaschewsky, R.; Kracke, U., Wie das Internet die Welt verändert, in: Der Betriebswirt, 40. Jg., 1999, Nr. 3, S. 8 - 12.
Feldmann, H., Die Transformation von Wirtschaftssystemen, in: WISU, 29. Jg., 2000,
Heft 1, S. 212 - 217.
Goossens, F., Der "Controller" - Chef des Unternehmens ohne Gesamtverantwortung,
in: Menseh und Arbeit, 11. Jg., 1959, Heft 2, S. 74 – 77.
10
Hoenig, J., Mexiko ebnet EU Zugang zum Nafta-Raum, in: Handelsblatt, Nr. 60,
24./25.03.2000, S. 12.
O. V., Das Pfund ist der bessere Euro, in: FAZ, Nr. 80, 04.04.2000, S. 31.
Schüler, M., Globalisierung und regionale Wirtschaftsentwicklung in der VR China, in:
NORD-SÜD aktuell, XIII. Jg., 1999, Nr. 3, S. 418 - 422.
Weiß, R., Betriebliche Weiterbildung als Investition in das Humankapital – Ergebnisse
der Weiterbildungserhebung der Wirtschaft, in: Wirtschaft und Berufserziehung, 52. Jg.,
2000, Heft 2, S. 17 - 22.
III. Sonstige Veröffentlichungen
BFH, IV 165/595 v. 17.3.1961 (BStBI 1961 III, S. 237).
Bundesanstalt für Arbeit (Hrsg.), Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im März 2000,
[http://www.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/zentral/index.html] 07.04.2000.
Deutscher Bundestag (Hrsg.), Jahresgutachten 1999/2000 des Sachverständigenrates
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Bundestags-Drucksache
14/2223 vom 26.11.99, Bonn, 1999.
Einkommensteuergesetz 1990 in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. 09. 1990
(BGBI 1990 I, S. 1898, ber. 1991 I, S. 808).
Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft in der Fassung der Bekanntmachung vom 08.06.1967, (BGBl 1967 I, S. 582).
IV. Informationsgespräche / Interviews
Interview mit Herrn Pfeiffer, H., Wirtschaftsvereinigung Stahl, Abteilungsleiter Außenhandelspolitik, Düsseldorf, 9.10.1996.
Telefon-Interview mit einem Vertreter der Europäischen Kommission, o.w.A. (Datenschutz), Brüssel, 25.09.1996.
9. Zitate und Quellenhinweise im Text
Alle Textstellen, die wörtlich oder sinngemäß veröffentlichten oder nicht veröffentlichten Schriften oder Gesprächen entnommnen sind, müssen durch Quellenhinweise belegt werden. Wörtlich zitierte Textstellen sind in Anführungszei-
11
chen zu setzen. Werden innerhalb eines wörtlichen Zitats bestimmte Teile ausgelassen, so ist dies mit drei Punkten „...“ zu kennzeichnen.
Quellenhinweise erfolgen stets in Form von Fußnoten. Die zum Text einer Seite
gehörenden Fußnoten sind dabei unter dem Text auf derselben Seite aufzuführen und vom Text durch einen kurzen Strich zu trennen, der am linken Textrand
beginnt. Die Fußnoten sollten bei Erstellung mit einer Schreibmaschine seitenweise durchnummeriert werden. Bei DV-Erstellung kann die Fußnotennummerierung auch durchlaufend gehalten werden. Bei umfangreichen Arbeiten können die Fußnoten jeweils innerhalb der Hauptkapitel fortlaufend nummeriert
werden. Der Fußnotentext ist einzeilig und in einem kleineren Schriftgrad als 12
zu schreiben.
Wird eine Textstelle zitiert, die sich über zwei bzw. mehr als zwei Seiten erstreckt, so ist dies folgendermaßen anzuzeigen: "S. 1 f." bzw. "S. 1 ff.". Bei Gesetzestexten, Kommentaren u.ä. ist es üblich, anstelle der Seiten den zitierten
Paragraphen oder Artikel anzugeben.
Grundsätzlich besteht die Pflicht, ein Zitat mit der Primärquelle zu belegen. Ist
es nicht möglich, diese zu beschaffen, so wird in der Fußnote die Angabe zur
Primärquelle ergänzt durch den Zusatz "zitiert nach:", woraufhin die Sekundärquelle genannt wird. Im Literaturverzeichnis sind dann sowohl die Primär- (hier
ohne Zusatz "zitiert nach:") als auch die Sekundärquelle aufzuführen
.
Bei sinngemäßen Zitaten ist in der Fußnote vor dem Namen des Verfassers der
Vermerk "Vgl." einzufügen, bei wörtlichen Zitaten erfolgt kein Vermerk.
Werden die Quellenangaben der Zitate in den Fußnoten aufgeführt, so sind zu
den Angaben, wie sie im Literaturverzeichnis stehen, noch die entsprechenden
Seitenzahlen hinzuzufügen.
Wird zum wiederholten Mal aus derselben Quelle zitiert, kann der bibliographische Nachweis verkürzt werden: Nach dem Verfasser folgt der abgekürzte Titel,
der Vermerk „a.a.O.“ (am angegebenen Ort) und die Seitenzahl der Fundstelle.
12
Wenn auf einer Seite der Arbeit unmittelbar hintereinander mehrmals aus derselben Quelle zitiert wird, so ist das erste Zitat vollständig nachzuweisen, für die
nachfolgenden Zitate genügt jedoch der Vermerk „Ebenda“ bzw. „Vgl. ebenda“
als Quellenangabe.
Beispiele:
____________________________
1)
Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D., Neue Institutionenökonomik, Stuttgart, 1999, S. 65.
Vgl. Rode, R., Strukturen und Entwicklungstendenzen der Weltwirtschaft, in: Knapp, M.; Krell, G.
(Hrsg.), Einführung in die Internationale Politik, 3., überarb. und erw. Aufl., München, 1996,
S. 415.
3)
Goossens, F., Der "Controller" - Chef des Unternehmens ohne Gesamtverantwortung , in: Mensch und
Arbeit, 11. Jg., 1959, Heft 2, S. 75f., zitiert nach: Weber, J., Einführung in das Controlling, 3. Auflage, Stuttgart, 1988, S. 3.
4)
Vgl. Bundesanstalt für Arbeit (Hrsg.), Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im März 2000,
[http://www.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/zentral/index.html] 07.04.2000.
5)
Vgl. Beißinger, Th., Technischer Fortschritt als Ursache sektoralen Wandels, in: WiSt, 29. Jg., 2000,
Heft 1, S. 2.
6)
Vgl. ebenda, S. 5.
7)
Vgl. Rode, R., Strukturen und Entwicklungstendenzen, a.a.O., S. 420ff.
2)
Die Kennzeichnung des Zitates in der Fußnote kann auch in der sog. Kurzzitierweise erfolgen:
Beispiele:
____________________________
1)
Vgl. Erlei, M.; Leschke, M.; Sauerland, D. (1999), S. 65.
Vgl. Rode, R. (1996), S. 415.
3)
Goossens, F. (1988), S. 3.
4)
Vgl. Bundesanstalt für Arbeit (Hrsg.)
[http://www.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/zentral/index.html] 07.04.2000.
5)
Vgl. Beißinger, Th. (2000), S. 2.
6)
Vgl. Beißinger, Th. (2000), S. 5.
7)
Vgl. Rode, R. (1996), S. 420ff.
2)
Im Literaturverzeichnis sind dann, wie in 8. beschrieben, die vollständigen Quellenangaben zu machen.
Wichtig: die Zitierweise muss einheitlich sein!
10. Nummerierung der Überschriften
Die Überschriften sind sowohl im Text als auch im Inhaltsverzeichnis mit arabischen Zahlen durchzunummerieren. Bei der Untergliederung muss einem Un-
13
terpunkt (z. B. 1.1.) stets mindestens ein weiterer, auf derselben hierarchischen
Ebene angesiedelter Gliederungspunkt (hier: 1.2.) folgen.
Beispiel:
1.
1.1.
1.1.1.
1.1.2.
1.2.
2.
2.1.
2.2.
3.
etc.
11. Abbildungen
Alle im Text und im Anhang verwendeten Abbildungen, Übersichten etc. sind
fortlaufend arabisch gemäß ihrer Reihenfolge in der Arbeit durchzunummerieren und in die textlichen Ausführungen einzubinden. Die Quelle ist jeweils gesondert (unter der Abbildung) zu belegen.
Beispiele:
Abb. 1:
Anteile der Sektoren an der Gesamtbeschäftigung in Westdeutschland, 1960 – 1996
Quelle: Siebert, H., Arbeitslos ohne Ende? Strategien für mehr
Beschäftigung, Wiesbaden, 1998, S. 119.
Falls eine Abbildung aus der Literatur graphisch modifiziert oder inhaltlich ergänzt übernommen wird, ist die Fundstelle folgendermaßen auszuweisen:
14
Abb. 2:
Die Auswirkungen einer Erhöhung des Geldangebots
Quelle: Mankiw, G. N., Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Stuttgart,
1999, S. 668 (modifiziert).
Eigene Abbildungen sind als solche durch einen entsprechenden Vermerk
kenntlich zu machen.
12. Versicherung selbstständiger Arbeit
Diplomarbeiten weisen auf der letzten Seite eine vom Verfasser der Arbeit unterschriebene Erklärung auf. Die für Betriebswirte und Wirtschaftsingenieure zu
verwendenden Texte unterscheiden sich geringfügig. Bitte erfragen Sie den
jeweils in Frage kommenden Text im Prüfungsamt.
15
13. Titelblatt (Schema) von Diplomarbeiten / Seminararbeiten
Fachhochschule Bochum
Fachbereich Wirtschaft
Diplomarbeit
Titel der Arbeit
Volkswirtschaftslehre
(oder: Struktur- und Entwicklungspolitik)
(oder: Staats-und Verwaltungslehre)
(Vorname Name)
(Adresse)
(Geburtsdatum)
(Geburtsort)
(Tag der Abgabe)
Prof. Dr. Günter Lelgemann
16
Fachhochschule Bochum
Fachbereich Wirtschaft
Seminararbeit (SS 20... oder WS 20...)
Titel der Arbeit
Struktur- und Entwicklungspolitik
(oder: Staats- und Verwaltungslehre)
(oder: Volkswirtschaftslehre)
Prof. Dr. Günter Lelgemann
(Vorname Name)
(Adresse)
(Telefon-Nr. / E-Mail)
(Tag der Abgabe)
17
14. Abgabe
Diplomarbeiten sind gebunden in dreifacher Ausfertigung im Prüfungsamt, Seminararbeiten sind in einfacher Ausfertigung (z.B. gelocht in Schnellheftern) im
Büro des Dozenten abzugeben. Kopien der Diplomarbeiten / Seminararbeiten
auf einer Diskette oder CD-ROM können beigefügt werden.
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