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Ausgabe 6-7 - Schaffler Verlag GmbH

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gesundheitswirtschaft.at
54. JG (2013) 06-07
29 Hartmann: Unterdruck
trifft Überzeugung
31
Point of Care Testing
(POCT) Teil 3:
MedizinischerNutzen und Wirtschaftlichkeit
32 GC OÖ: Fortschrittmacher der Gesundheits Technologie
34 Kurzmeldungen
Foto: HARTMANN
35 MEDICA 2013:
Relaunch MEDICA
Conferences & Forums
Unterdruck trifft Überzeugung
Die Unterdruck-Wundtherapie ist eine der effektivsten Methoden, um die
Bildung von Granulationsgewebe zu stimulieren. Mit Vivano® stellt HARTMANN
dazu ein Hightech-System bereit, das allen Erwartungen an eine hochpräzise
Unterdruck-Wundtherapie gerecht wird.
Die Unterdruck- oder auch Vakuumtherapie zählt zu den okklusiven Techniken der
Wundbehandlung. Durch die Behandlung
mit subatmosphärischem Druck – erzeugt
durch entsprechende Unterdruck-Systeme
– werden die verschiedensten wundheilungsfördernden Effekte erzielt: Es kommt
u. a. zur Stimulation der Bildung von Granulationsgewebe, zur Ödemreduktion und zu
einer verbesserten lokalen Durchblutung.
Die wirksame Evakuierung des Wundsekrets
führt zur mikrobiellen Dekontamination und
Säuberung der Wunde, wobei der Okklusiv-
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
verschluss vor Sekundärinfektionen schützt.
Das Indikationsspektrum der Unterdrucktherapie umfasst akute und traumatische
Weichteilschäden, subakute sowie chronische Wunden wie beispielsweise diabetische Ulzerationen und Dekubiti. Bei akuten
bzw. traumatischen Wunden wird die Unterdrucktherapie hauptsächlich zur temporären
Defektdeckung und/oder zur Vorbereitung
der Wunden (Konditionierung) zur plastischen Deckung mit Spalthaut oder einer
Lappen­plastik angewendet. Bei chronischen
Wunden, die oft über eine sehr lange Zeit
erfolglos konservativ behandelt werden,
steht im Vordergrund, die Stagnation in der
Wundheilung zu überwinden und das Granulationswachstum zu beschleunigen, sodass
es zur Spontanepithelisierung kommen bzw.
der gut ausgebildete Granulationsrasen
plas­tisch gedeckt werden kann.
Unterdruck-Wundtherapie
von HARTMANN
Während der Entwicklungsphase wurden
die Erwartungen zur Durchführung einer
erfolgreichen Unterdrucktherapie intensiv
mit Chirurg, Pflegepersonal und Patient diskutiert und analysiert. Mit Vivano® kann
HARTMANN nun ein Hightech-System bereitstellen, das auch die Erwartungen eines
Einkäufers an eine erfolgreiche Wundheilung
und einen wirtschaftlichen Einsatz erfüllt.
Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 29
::
gesundheitswirtschaft.at
Vivano® – das System für eine
erfolgreiche Unterdruck-Wundtherapie
besteht aus:
• VivanoTec – die intuitiv bedienbare
Unterdruck-Einheit für den ambulanten
und stationären Einsatz in einem Gerät
Hydrofilm gibt es in sieben Größen,
sodass immer die richtige Größe
verfügbar ist.
• VivanoMed – das hochwertige
Wundbehandlungsset nach neuestem
Stand der Wissenschaft
Die Erwartungen des Patienten
• VivanoService – mit intelligenten
Tarifmodellen, professionellen
Anwendungsschulungen und effektiven
Anschlussversorgungen im Rahmen der
integrierten Wundtherapie
Die Erwartungen des Chirurgen
Eine hohe Leistungsfähigkeit des Unterdrucksystems und die Erzielung
eines qualitativ guten Granulationsgewebes für eine erfolgreiche
Anschlusstherapie sind für den Chirurgen wichtige Kriterien. Aber auch
in Bezug auf das Handling bestehen Erwartungshaltungen: Der Schaum
sollte weich sein, sich gut an das Wundbett anpassen und rückstandsfrei zu entfernen sein. Des Weiteren muss die Unterdruckeinheit intuitiv
zu bedienen sein und ausgewählte Unterdruckeinstellungen präzise
erreichen und halten.
Vivano® kann in allen Punkten überzeugen: VivanoTec ist eine intuitiv
bedienbare Unterdruckeinheit mit hochpräziser Therapiemöglichkeit.
In Kombination mit dem feinporigen und rückstandslos entfernbaren
Polyester-PU-Schaum VivanoMed führt Vivano® zu einem raschen Aufbau von Granulationsgewebe, der nachweislich bereits ab dem 3. Tag
der Behandlung mit Vivano® einsetzt.
Die Erwartungen des Pflegepersonals
Hier stehen die Belange des Patienten und die einfache Handhabung
im Vordergrund: Port und Schlauch dürfen nicht hart sein, da Patienten
darauf liegen und ggf. Druckstellen entstehen können. Die Unterdruckeinheit muss leise, zuverlässig und tragbar sein. Für den Transparentverband wird gewünscht, dass er ausreichend groß, weich und
flexibel ist und dicht abschließt. Und im Falle eines Alarms muss sofort
erkennbar sein, was zu tun ist.
In einer Anwendungsbeobachtung mit 29 Patienten konnten auch zu
diesen Erwartungen positive Erfahrungen gemacht werden. VivanoTec
besitzt zwei separate Lumen, eines für den Abtransport, eines für das
Freispülen mit keimfreier, gefilterter Luft. Zudem ist der Port aus Silikon
sehr flach, äußerst weich und flexibel. Den sterilen Transparentverband
Das Vivano®-System im Überblick
VivanoTec
Unterdruckeinheit
VivanoMed
Wundverbände:
z. B. VivanoMed Foam Kit
L steriles Wundverbandset
mit hydrophobem
PU-Schaumverband
VivanoTec
Sekretbehälter:
steril mit Gelbildner
und Bakterienfilter,
dazu transparenter
Filmverband Hydrofilm
Der übersichtliche Touchscreen von
VivanoTec macht die Bedienung
einfach: [1] Mit nur einem Klick kann
jederzeit zwischen kontinuierlichem
und intermittierendem Modus gewechselt werden und das Menü zeigt
stets alle Parameter im Überblick [2].
Der Patient erhofft sich von einer
Unterdrucktherapie zuallererst eine
schnelle Heilung seiner Wunde und
zwar möglichst ohne Schmerzen.
Darüber hinaus muss die Unterdruckeinheit für einen ungestörten
Schlaf leise sein. Sie soll zudem
leicht und handlich sein und eine
lange Akkulaufzeit besitzen, damit
die Mobilität des Patienten nicht
eingeschränkt ist. Wichtig ist auch
die Diskretion. Weder Besucher noch
der Patient selbst wollen das Wund­
exsudat sehen.
VivanoTec zählt zur neuen Generation besonders leiser und diskreter
Unterdruckeinheiten mit Nachtmodus-Display, sodass auch den Erwartungen des Patienten entsprochen
werden kann. Vivano® ist durch die
lange Akkulaufzeit, den besonders
leisen Betrieb und das ansprechende
Design besonders patientenorientiert.
Die Erwartungen des Einkäufers
Für den Einkäufer ist eine hohe
medizinische Funktionalität wichtig,
jedoch nicht allein ausschlaggebend. Der Einkäufer ist gleichermaßen
an einem wirtschaftlich attraktiven Angebot interessiert, wozu auch
eine transparente und jederzeit einsehbare Dokumentation des Therapieverhaltens gehört.
Das Vivano®-System mit seinen einzelnen Komponenten stellt auch aus
wirtschaftlicher Sicht eine ideale Lösung dar: Die Unterdruckeinheit
VivanoTec ist ein für den ambulanten wie stationären Einsatz gleichermaßen gut geeignetes Gerät. Dazu stehen mit VivanoMed hochwertige
Behandlungssets mit dem bisher einzigartigen Polyester-PU-Schaum
zur Verfügung. Das Online-Bestellund Verwaltungsportal bietet volle
Transparenz durch flexible AnfordeVivanoTec Port
VivanoTec
rung bzw. Rückgabe von Geräten,
und Y-Connector
Zubehör:
umfassende Übersicht und Dokumenz. B. VivanoTec Tragegurt mit der Möglichkeit zur
tation des Gerätebestandes sowie
Fixierung der VivanoTec
detaillierte Statistiken über das TheEinheit z. B. am Bett
rapieverhalten.
Vivano® – Unterdruck trifft Überzeugung. Erfolgreiche Wundheilung und
wirtschaftlicher Einsatz auf ganzer
Linie. ::
30 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
gesundheitswirtschaft.at
::
Medizinischer Nutzen
und Wirtschaftlichkeit
Medizinischer Nutzen und wirtschaftliche Überlegungen sind beim Pointof-Care-Testing (POCT) eng miteinander verknüpft. Wie bereits in den voran­
gegangenen Teilen dieser Serie dargestellt, bedeutet POCT sowohl Vorteile
für Patienten als auch organisatorischen Aufwand bei der Einführung.
Je nach Einsatzgebiet von POCT überwiegen
entweder die medizinischen oder die organisatorischen Aspekte. Aber allein daraus lässt sich
keine allgemeingültige Aussage über medizinischen oder wirtschaftlichen Nutzen ableiten.
Durch unterschiedliche Rahmenbedingungen
müssen auch die Kriterien für die Beurteilung
der Wirtschaftlichkeit angepasst werden.
nahmestation gezeigt, wo chirurgische und
internistische Patienten hinsichtlich der eingesetzten Analytik, POCT oder Zentrallabor,
randomisiert wurden. In den Outcome-Indikatoren waren keine signifikanten Unterschiede
nachweisbar.
Wenn nun ein neues Verfahren eingeführt wird,
sollten im Idealfall bei niedrigeren Kosten bessere medizinische Leistungen erreicht werden.
Dafür braucht es folgende Zielsetzungen:
:: Die Verbesserung oder Veränderung
klinischer Strategien und
:: das frühzeitige Stellen einer Diagnose
:: ermöglichen eine zeitnahe effektive
Therapie bei optimaler Patienten­
überwachung und Vermeidung von
Komplikationen.
:: Das verringert die Behandlungskosten
:: und verkürzt die Verweildauer.
:: So wird die Zufriedenheit von Patienten,
Pflegekräften und Ärzten erhöht.
Für eine klare Aussage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von POCT, muss klar definiert werden,
:: wie werden die Kosten betrachtet? Pro
Analyse, pro Patient, für das Krankenhaus, für das Gesundheitswesen?
:: und wie ist der medizinische Nutzen zu
messen? Reicht die Verweildauer als
Kriterium?
Medizinische Aspekte
Um die Vorteile von POCT wirklich zu nutzen, ist es für ein Krankenhaus notwendig,
ein interdisziplinäres, integratives Konzept
zu entwerfen. Nur wenn die individuellen
strukturellen und organisatorischen Gegebenheiten berücksichtigt werden, kann POCT
zur Verbesserung des medizinischen und wirtschaftlichen Outcomes beitragen. ::
Wirtschaftliche Aspekte
Fotos: sudok1 - Fotolia.com
So können die Kosten auf einer Station kurzfristig ansteigen, aber für das Krankenhaus
oder das Gesundheitswesen sind langfristig
durch eine verbesserte Krankenversorgung
Einsparungen möglich.
Vorteile für die Patientenbehandlung können
sich bei POCT durch die kürzere Bearbeitungszeit (turn around time TAT) ergeben, also jener
Zeitspanne zwischen Testanforderung und
Ergebnis. Einen unbestrittenen Vorteil bietet
POCT in der Intensivmedizin, da hier die ermittelten Laborwerte für Vitalparameter (Blutgase, Säure-Basen-Haushalt,
Hämoglobin/Hämatokrit, Elektrolyte, Glucose, Laktat) ohne Verzögerung
zu einer ärztlichen Entscheidung führen.
Bleibt aber die therapeutische TAT (TTAT) unverändert (Zeitspanne
von der Blutabnahme bis zur therapeutischen Konsequenz), werden
mögliche medizinische oder ökonomische Vorteile nicht genutzt. In
einer umfangreichen englischen Studie1 wurde dies für eine Notauf-
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
Literatur:
: : Luppa, P.B., Schlebusch, H. (Hrsg.): POCT – Patientennahe Labordiagnostik,
Springer-Verlag, ISBN-13 978-3-642-20171-4
: : Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-87 / B-79 / C-77
1
von Heyningen C., Watson ID, Morrice AE (199) Point-of-care-testing outcomes
in an emergency department. Clin Chem 45: 437-438
Diese Serie erscheint mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics. Ihre Fragen zu
POCT richten Sie bitte an: Ing. Martin Färber, martin.faerber@roche.com
Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 31
::
gesundheitswirtschaft.at
Fortschrittmacher der
Gesundheits-Technologie
Foto: Schloss Kremsegg
GC-Jahrestagung 2013:
Open.Innovation – Wir öffnen die
Schatzkammer der Ideen
Die GC-Jahrestagung als größte Fachveranstaltung des Gesundheits-Clusters (GC)
findet dieses Jahr im Stil einer Open-SpacePlattform statt. Unter dem Titel „Open.Innovation – Wir öffnen die Schatzkammer der
Ideen“ werden die GC-Jahrestagung und
das GC-Netzwerktreffen zu einer großen
Netzwerkveranstaltung vereint. Im Fokus der
Veranstaltung stehen Ideenfindung und Vernetzung.
Mit „Open Space“, einer Methode der Großgruppenmoderation, werden Konferenzen
mit einer hohen Teilnehmerzahl in kleinere
Gruppen strukturiert. Die Teilnehmer bringen
eigene Themen ins Plenum ein und erarbeiten Fragestellungen ohne inhaltlichen oder
formellen Rahmen. Das Besondere bei dieser
beliebten Art der Großgruppenmoderation
ist, dass jeder Teilnehmer seine Themen aktiv
einbringt und diese diskutiert werden. Nach
Open.Innovation
25. September 2013, 8.30 bis 18.00 Uhr,
Schloss Kremsegg, Kremsmünster
Nähere Informationen und Anmeldung
unter www.gesundheits-cluster.at
dem Eröffnungsvortrag zu innovativen Wegen
der Ideenfindung bietet sich den Teilnehmern
die einzigartige Möglichkeit zum Networking
mit interessanten Gesprächsteilnehmern.
„Wir sind davon überzeugt, dass dieses
Veranstaltungsformat in kurzer Zeit viele
verschiedene Ideen und Denkanstöße hervorbringen wird“, erklärt DI (FH) Philipp
Wittmann, Leiter des Gesundheits-Clusters.
„Wichtig ist es für uns, dass die Themen von
den Teilnehmern eingebracht und auf diese
Weise Fragestellungen diskutiert werden,
die bisher offen geblieben sind. Durch diesen
GC-Genius
Ideenwettbewerb 2013
32 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
gesundheitswirtschaft.at
::
aktiven Mitgestaltungsprozess können innovative Lösungen festgehalten und Ergebnisse
nachhaltig genutzt werden.“
Die Veranstaltung richtet sich an GC-Partner,
Cluster, Netzwerke, Entscheidungsträger von
Gesundheitseinrichtungen, Multiplikatoren
aus Institutionen, F&E-Einrichtungen und Bildungsstätten, Technische Führungskräfte aus
den Bereichen Technik, Produktion, Forschung
& Entwicklung und alle Interessierten.
GC-GENIUS Ideenwettbewerb 2013
Nicht-Medizinprodukte in der
medizinischen Behandlung
Was in der Fachwelt für Kopfschütteln sorgt
– weil doch so etwas gar nicht passieren
kann – findet täglich in vielen Haushalten
statt. Grund genug also, um das Thema aus
mehreren Blickwinkeln genauer zu betrach-
Kreativität
beginnt im Kopf
Lassen Sie Ihrer Kreativität freien
Lauf. Den Einreichungen sind
beinahe keine Grenzen gesetzt!
Die Preis-Kategorien
> Gesundheitseinrichtungen
> Unternehmen
> Forschungsinstitutionen
> Schülerinnen & Schüler
Ihre Innvoation kommt
aus dem Bereich
> Medizintechnik
> Krankenhaustechnik
> Rehatechnik
> Pflegetechnik
> Life Sciences
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
ten. Am 23. Mai verfolgten die Teilnehmer
dieser Gesundheits-Cluster-Veranstaltung
mit großem Interesse sowohl die Sichtweisen eines Herstellers von Produkten mit und
ohne Medizinprodukte-Zertifizierung als
auch eines Zertifizierers und die juristische
Sachlage.
Besonderes Highlight war neben der Besichtigung des Standortes der Delfin Wellness GmbH die Sicht des Rechtsanwaltes
Dr. Gerhard Huber. Als Vertreter zahlreicher
Krankenanstalten und Medizinprodukte-Hersteller ist er immer wieder mit Haftungsfragen konfrontiert und konnte damit aus einem
großen Erfahrungsschatz berichten.
Diskussion gemacht haben. Für uns ist das
ein Zeichen, dass wir mit unseren Veranstaltungen Themen aufgreifen, die in der Branche tatsächlich relevant sind.“ ::
Foto: pixelkinder.com
Im Rahmen des Open.Innovation findet auch
die Bekanntgabe und Prämierung der Gewinner des GC-GENIUS Ideenwettbewerbs 2013
statt. Bereits zum vierten Mal werden aus
den Bereichen Medizin, Krankenhaus, Reha,
Pflege, Life Sciences die besten Ideen in den
vier Kategorien Gesundheitseinrichtungen,
Unternehmen, Forschungsinstitutionen und
SchülerInnen von einer Fachjury bewertet
und ausgezeichnet. Mehr Details zur Ausschreibung und zum Einreichformular unter
www.gesundheits-cluster.at/gc-genius
DI (FH) Philipp Wittmann
Clustermanagement
Gesundheitstechnologie
Clusterland Oberösterreich GmbH
A-4020 Linz,
Hafenstraße 47-51
Tel.: +43 (0)732 / 79810-5151
gesundheits-cluster@
clusterland.at
www.gesundheitscluster.at
Wolfgang Steiner war mit der Veranstaltung
sehr zufrieden: „Wir hatten sehr viele Besucher, die die Veranstaltung zu einem Ort der
Ihre innovativen Ideen
sind gefragt
> Produktverbesserungen
> Produktneuheiten
> Optimierung von Arbeits-
abläufen
> Kostenreduktionen
> Patienten- und Verbrauchsmateriallogistik
> Umsetzung therapeutischer Methoden
In Kooperation mit:
Mitmachen lohnt sich!
In allen Kategorien werden
vergeben:
Einsendeschluss
für Ihre Ideen
Mittwoch, 31. Juli 2013
Für die Organisation:
> Urkunde
> GENIUS-Skulptur für die
1. Plätze
Preisverleihung
Die Prämierung der Gewinner
findet bei der Veranstaltung Open.
Innovation am 25. September
2013 im Schloss Kremsegg in
Kremsmünster statt.
Für die einreichende Person:
> Urkunde
> Attraktive Sachpreise
Einreichformular &
Teilnahmebedingungen
www.gesundheits-cluster.at/
gc-genius
Ihr Ansprechpartner für Fragen
Dr. Hans-Peter Huber
+43 732 79810-5154
hans-peter.huber@clusterland.at
Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 33
::
gesundheitswirtschaft.at
Mobile Essenserfassung im
Universitätsklinikum Aachen
Mit dem Einsatz des SAP-Verpflegungsmanagements (VPM) zur Speisenversorgung
wurde bereits die Servicequalität nachhaltig optimiert. Das VPM ermöglicht Patienten
die Speisenauswahl der täglichen Mahlzeiten. Über eine SAP-Schnittstelle werden
die benötigten Daten direkt von medico//s
übernommen. Bisher wählte der Patient die
gewünschten Mittagsmenüs in Papierform.
Diese Auswahl wurde von Mitarbeitern zentral
in VPM eingegeben. Mithilfe
der neuen Technologie wird
jetzt der direkte Kontakt zum
Patienten verbessert. Während der Befragung werden
die Essenswünsche online im System erfasst,
Änderungen problemlos berücksichtigt. Mit
der Vorgabe einer geräteunabhängig einsetzbaren Softwarelösung realisierte SNAP
Consulting in Zusammenarbeit mit dem UK
Aachen die mobile Essenserfassung. Die Programmierung mit Touch-Screen-Bedienung erfolgt in HTML5 unter Verwendung von jQuery
Mobile. Die mobile Variante stellt eine Komponentenbibliothek für die Entwicklung von
Anwendungen auf Mobilgeräten basierend
auf HTML5, CSS 3 und auch etwas JavaScript
bereit. Unabhängig von Plattformen und Geräten passt die Technik Webseiten automatisch
an die Displaygröße an. Alle Vorteile in sich
vereinend erweist sich die mobile Essenserfassung als Verbesserung der Patientenzufriedenheit und Realisierung des personalseitigen Einsparungspotenzials. Die vereinfachte
Erfassung durch die nahtlos im SAP-System
eingehenden Bestellungen ist bereits nach
kürzester Zeit aus dem UK Aachen nicht mehr
wegzudenken. ::
www.snapconsult.com
Kooperation Online-Jobbörse
StepStone und Schaffler Verlag
„Nadelstichverordnung“:
Gesamtprozesskosten beachten
StepStone Österreich, die führende OnlineJobbörse für Fach- und Führungskräfte, und
Das Österreichische Gesundheitswesen ÖKZ
sind ab sofort Partner im Kampf gegen Fachkräftemangel im medizinischen Bereich. So
positioniert sich StepStone als Partner zur Rekrutierung von qualifiziertem Personal im Gesundheitswesen. „Wir stellen fest, dass immer mehr Besucher auf stepstone.at nach medizinischen
Berufsfeldern suchen. Dabei handelt es sich um einen Querschnitt durch
alle Berufsfelder im Gesundheitsbereich. Gleichzeitig steigt der Bedarf
in der Branche nach qualifiziertem Personal. Als Jobbörse für Fach- und
Führungskräfte schließen wir diese Lücke und bieten Personalsuchenden
einen wachsenden Pool an qualifizierten Bewerbern“, so Mario Kneidinger, Marketingleiter StepStone Österreich. Als Partner von „The Network“
bietet StepStone Unternehmen einen einfachen Zugang für weltweite
Personalrekrutierung. Vor dem Hintergrund, dass immer öfter Fachkräfte
im Ausland gesucht werden, kann hier StepStone als Ansprechpartner
für internationale Rekrutierung besondere Vorteile für Unternehmen mit
Personalbedarf bieten. StepStone bietet über das Netzwerk Zugang zu
Personalsuche in mehr als 130 Ländern. :: www.stepstone.at
Die Umstellung auf Sicherheitsprodukte stellt den österreichischen Gesundheitsmarkt einen Monat nach Inkrafttreten der
EU-Richtlinie 2010/32/EU zum Schutz vor scharfen und spitzen
Medizinprodukten vor einige komplexe Herausforderungen. Neben dem entscheidenden Kriterium Produktqualität sowie der
Schulung der Mitarbeiter auf die korrekte Anwendung dieser
neuen Produktklasse muss zur kosteneffizienten Beschaffung ein
Verständnis für den Gesamtprozess aufgebaut werden.
DIPLOMA Hochschule
Private staatlich anerkannte Hochschule
Berufsbegleitend mit Samstagsveranstaltungen an
bundesweiten Studienzentren in Deutschland oder auch online
Einsparungspotenzial bietet bei der Gesamtprozessbetrachtung
u.a. die Berücksichtigung der Entsorgungskosten. Sicherheitsprodukte müssen über eine durchstichsichere Abwurfbox entsorgt
werden. Hierbei kann es leicht passieren, dass z.B. SicherheitsVenenverweilkanülen mit voluminösen Sicherheitsmechanismen
den Bedarf an Abwurfboxen um ein Vielfaches erhöhen, wobei
Produkte mit kleinen, effektiven Sicherheitsmechanismen keinen
erhöhten Platzbedarf haben und die Entsorgungskosten gleich
bleiben.
B. Braun bietet mit einem umfangreichen Sicherheitsprodukteportfolio Unterstützung für die alltäglichen Prozesse im medizinischen Bereich. Das mit dem „Goldenen Skalpell“ ausgezeichnete E-Magazin www.sicherheit-geht-vor.at informiert
Interessierte über vielfältige Themen im Bereich Stich- und
Schnittverletzung, deren Vermeidung und passende Produktlösungen. ::
Bachelor
B.A. Frühpädagogik
(Leitung und Management von
Kindertageseinrichtungen)
B.A. Medizinalfachberufe
(Physiotherapie, Ergotherapie,
Altenpflege, Krankenpflege,
Logopädie u.a.)
Tel.: 0049 57 22 / 28 69 97 32
Ein intelligentes Produktmanagement und somit eine Differenzierung nach Anwendungsbereich (Aspiration und Injektion) ermöglicht eine Reduktion der Beschaffungsmehrkosten um ein Drittel.
Speziell für die Aspiration von Arzneimitteln stehen sinnvolle
Alternativen zur Verfügung, etwa stumpfe/halbstumpfe Nadeln
und Filterhalme aus Kunststoff mit Partikelfilter.
www.diploma.de
www.sicherheit-geht-vor.at
www.bbraun.at
34 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
gesundheitswirtschaft.at
::
Relaunch: MEDICA
Conferences & Forums
Die Programmschwerpunkte wurden von
einem namhaft besetzten Fachgremium festgelegt. Dabei bilden unter dem Titel MEDICA
EDUCATION CONFERENCE teilnehmerstarke
Kurse der Vorjahre die Basis, z. B. zu allgemeinmedizinischen Themen oder auch die
Praxiskurse am Gerät, die unverändert mit
CME-Punkten für die ärztliche Fortbildung zertifiziert sind. Konferenz-Schwerpunkte bilden
Seminare zu Querschnittsthemen, die fachdisziplinübergreifend von hoher Relevanz sind, in
diesem Jahr etwa personalisierte Medizin, geschlechterspezifische Medizin sowie Hygiene/
Infektiologie.
Englischsprachige Programmbestandteile im
Congress Center Düsseldorf sind unterdessen
bereits in diesem Jahr eine Vortragsreihe zu
aktuellen Aspekten in Bezug auf individualisierte Medizin, eine internationale Konferenz
zu Katastrophen- und Wehrmedizin sowie eine
hochkarätige Veranstaltung für die internationale Sportmedizin-Fachszene. Diese Konferenz wird thematisch den Bogen spannen von
präventiven Ansätzen der Sportmedizin bis
hin zu therapeutischen Maßnahmen inklusive
des Einsatzes moderner elektromedizinischer
Geräte.
Deutscher Krankenhaustag
und European Hospital Conference
Das Konferenzprogramm der MEDICA erfährt mit 2013 einen umfangreichen
Relaunch. Vom 20. bis 23. November 2013 können Sie sich von der inhaltlichen
Neupositionierung überzeugen: eine enge Verzahnung des Programms mit den
aus Sicht der medizinischen Anwender relevanten Themen der Fachmesse
sowie den Ausbau des internationalen Programmparts.
Vorträgen, MEDICA PHYSIO FORUM (Physiotherapieverfahren/ Halle 4) sowie etwa das
2012 erfolgreich von der Messe Düsseldorf
und der Techniker Krankenkasse (TK) initiierte
MEDICA ECON FORUM zu Fragen der Nutzenbewertung und Finanzierung von Innovationen.
Die vorgenannten Beispiele zeigen, dass das
Team der Messe Düsseldorf in Kooperation
mit weltweiten Partnern kontinuierlich daran
arbeitet, die Attraktivität der MEDICA für
Aussteller und Besucher hochzuhalten und zu
erweitern.
Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe
Düsseldorf GmbH: „Der Kongress der MEDICA mit
seinen regelmäßig mehreren tausend Teilnehmern
wurde bislang vorrangig in Deutschland
wahrgenommen. Mittlerweile kommt jedoch mehr als
die Hälfte der MEDICA-Besucher aus anderen Ländern.
Diesem kontinuierlich gewachsenen internationalen
Interesse wird das mit renommierten Experten fachlich
abgestimmte, überarbeitete Programm gerecht.“
Fester Bestandteil der MEDICA 2013 ist zudem der 36. Deutsche
Krankenhaustag als die führende Informations- und Kommunikationsplattform für alle Entscheider der Kliniken in Deutschland. Parallel
dazu werden etwa 150 bis 170 Top-Entscheider aus Europas Krankenhäusern am 20. November 2013 zur zweiten EUROPEAN HOSPITAL
CONFERENCE (EHC) in Düsseldorf erwartet. Die EHC findet im ZweiJahres-Rhythmus statt. In diesem Jahr liegt der inhaltliche Fokus auf
der europäischen Patientenrichtlinie sowie Haftungsfragen im Zusammenhang mit Behandlungsfehlern.
Foren und Fachmesse
Als weitere Programmkomponenten von MEDICA Conferences & Forums
greifen auch die in die Fachmesse integrierten Foren maßgebliche
Trends auf. Dazu zählen u. a. MEDICA HEALTH IT FORUM (IT-Trends,
Telemedizin/ Halle 15) und MEDICA TECH FORUM (Entwicklungen auf
dem Gebiet der Hightech-Medizin) mit jeweils auch englischsprachigen
54. Jg. (2013), 06-07 | www.schaffler-verlag.com
Es geht darum, den Dialog zwischen Anwendern und der Industrie in Schwung zu setzen,
auf internationaler Ebene nach
Lösungen für die zentralen Fragestellungen der Gesundheitsversorgung zu suchen. ::
www.medica.de
Österreich auf der MEDICA
Österreichische Unternehmen können sowohl mit einem
eigenen Stand (Kontakt: Gesell GmbH & Co. KG,
Herr Alexander Pitlik, +43 (0)1/3205037)
Noch
tze
oder im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes
Restplä
en
d
n
a
bei der MEDICA teilnehmen:
h
vo r
:: LISA (Life Science Austria)-Gemeinschaftsstand:
DI (FH) Gernot Eder, human.technology Styria GmbH,
+43 (0)316/587016-14
:: Wirtschaftskammer Österreich, Außenwirtschaft Austria:
Mag. Katharina Staszczyk, +43 (0)5 90 900-4396
Und im September erscheint die ÖKZ EXTRA: MEDICA, die Sie
ebenfalls für Ihre „Präsenz“ bei der MEDICA nutzen können:
Dr. Eva Gillesberger, +43 (0)664/1502063
Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 35
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