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Betriebsanleitung TNC 150 B, TNC 150 Q - heidenhain

EinbettenHerunterladen
Betriebsanleitung
HEIDENHAIN TNC 150 B/TNC 150 Q
Bahnsteuerung
DR. JOHANNES HEIDENHAIN
Feinmechanik,
Optik und Elektronik . Präzisionsteilungen
Postfach 1260. D-8225 Traunreut. Telefon (08669) 31-0
DIADUR Traunreut
Telex 56831 . Telegrammanschrift
Ausgabe
4/85
Dialog-Eröffnung
q
Dialogeröffnung
mit Taste
Betriebsart
Poitionieren
KapitelHinweis
Handeingabe
q
Ul
Berugspunkt~
B
i
Seite
Festlegung
achsparallele
Programmieren
eines
-
41
KZ
37
Positionierung
rein achsparallelen
N
(Positionier-Satz)
Bearbeitungspro-
0
100
103
W 3.2.3.1
52
gramms
IV
v1 3.2.3.2
54
Vi 3.2.3.6
VI 3.2.6.2
Zusatzfunktion
Abbrechen
einer
Programmi*rrer
Positionierung:
Quittieren
eines
Quittieren
eines
iil 3.2.2
50
bJ 3.2.3.3
55
vl 3.2.3.4
55
ti 3.2.3.5
57
<3
39-
ti4
64
‘2
06
VI 2.1
42
i/l 2.2
44
iil 6.1
73
i/i 6.2
73
1117
81
“i 7.3
94
“! 8.7
98
45
6b
exr. stop
Spindeldrehzahl
Werkzeug
Aufruf
Label- iPro~
grammarke)
Setzen
Lab&
z
Y
[Pro-
grammarkei
i
Aufruf
Zyklus-
löschen
Definiiion
von Para- j
metwfunktionen
Modus (Zusatz-Bei
>sarten): Wechsel m ml inch, Positions~Anreige:
Istwert-ISolIwert~
Restweg~iSchleppfehler-Anzeige,
Positions-Anzeige
klein,
NC-Software~Numme
Bad-Rate,
Arbeitsbereich,
PC-Software-Nummer,
30
grol
Schlüsselzahl
Einlesen und Auslesen von Programmen
über die Datenschnitt-
z-
Grund-Symbole
/
Bedeutung
3
Maschine
3
Programm-Test
0
Einzelsatz”
9
Speicher
verfährt
(engl.:
block)
für das Bearbeitungsprogramm
Tasten für die Programmverwaltung
TastenKennzeichnung
gesteuert
(Programmspeicher)
und für die Bahn-Programmierung
Abkürzung
für
Bedeutung
KapitelHinweis
PROGRAM
NUMBER
Kennzeichnung
einer neuen Nummer des Programms
Bearbeitungsprogramms.
Auswahl eines Programms
LINE
Auf einer Geraden verfahren
(gleichzeitig
in 3 Achsen, 2 Achsen
bzw
oder nur in 1 Achse)
Seite
M 1.1
41
M 1.2
42
M 3.2.3.1
M 3.2.3.2
52
54
N
ROUND
,Ecken-Runden
(Programmierung
von Kreisen
tangentialen
Übergängen)
,Tangentiales Anfahren einer Kontur
CIRCLE
CENTER
mit
M 3.2.3.6
M 3.2.6.2
58
63
M 3.2.3.3
M 3.2.2
55
50
.Kreisbogen
M 3.2.3.4
55
Schraubenlinie
M 3.2.3.5
57
Bedeutung
KapitelHinweis
Seite
.Kreismittelpunkt
für Kreisbahn
.Pol für Sollwert-Eingabe
in Polarkoordinaten
--_
~--
CIRCLE
100
Tasten für Eingabewerte und Achswahl
TastenKennzeichnung
q ...m
0
q
cmo
E!I
El
pg
q
Abkürzung
für
ZahlemEingabe
AchsenX,Y.Z
Dezimalpunkt
G3
Vorreichenwechsel
G3
Achswahl zum Berugspunkt~Setren
und zum Programmieren
von Positionswerten
K2
M 3.2.3
N
PARAMETER
Parameter-Eingabe
PARAMETER
Parameter-Definition
11 M 5.1
1 65
DEFINITION
CLEAR
ENTRY
Wird versehentlich
eine Taste gedrückt,
“TASTE
OHNE FUNKTION”:
3
G3
vierte Achse
ENDBLOCK
diese Fehlermeldung
IZehnwTastatur)
mit der Taste
Eingabewert
löschen bzw. Fehler-Anzeige
löschen
H2
G3
11 M 3.2.4
Satz beenden
die in der gewählten
Betriebsart
keine Funktion
hat, so erscheint
die Fehleranzeige
27
I
26
1 59
Die Tastatur der TNC 150
Betriebsarten-Tasten
TastenKennzeichnung
Bedeutung
Kapit
Manueller Betrieb (Handbetrieb)
1. Die Steuerung arbeitet in dieser Betriebsart als numerische Positionsanzeige.
Die Maschine kann über die Achsrichtungstasten verfahren werden.
2. Bezugspunkt~Setren
K
Verfahren der Maschinen-Achsen
Eil
über das elektronische
36
40
Handrad
IO3
Positionieren mit Handeingabe
Achsparallele Bearbeitung wobei immer nur ein einzelner Programmsatz eingegebe
aber nicht gespeichert wird (achsparalleler Positioniersatr oder Werkzeug-Aufruf).
Das eingegebene Programm wird nicht beeinflußt.
Das Arbeiten im Bahnbetrieb, mit Zyklen, mit Unterprogrammen oder Programm.
teil-Wiederholungen ist in dieser Betriebsart nicht möglich.
Programm-Einspeichern und -Editieren
Die Programm-Eingabe erfolgt dialog-geführt. d.h. sämtliche für die Programmieru
erforderlichen Eingaben werden durch Klartexteanzeige in der richtigen Reihenfo
abgefragt.
Das Bearbeitungsprogramm kann aus folgenden Programm-Sätzen bestehen:
Gerade (“achsparallele” Bearbeitung, schräge Gerade mit 2 Achsen oder Raumgerade)
Kreismittelpunkt
Kreisbahn
Schraubenlinie
Werkzeug-Definition
Werkzeug-Aufruf
Zyklus-Definition
Zyklus-Aufruf
Label (Programm-Marke) -Setzen
Label (Programm-Marken) -Aufruf: Unterprogramm bzw. Programmteil-Wiederho
Parameter-Programmierung
(Mathematische Funktionen und logische Funktionen
,Programmierter Halt.
Einzelsarz-Programmlauf
Das eingespeicherte Programm kann in dieser Betriebsart abgearbeitet werden,
wobei Satz für Satz gestartet werden muß.
Satzfolge-Programmlauf
Durch einmaliges Drücken der externen Start-Taste läuft das eingespeicherte
Programm bis LU einem programmierten Halt bzw. bis rum Ende automatisch ab.
41
104
104
Programm-Test ohne Maschinenbewegung
M9
99
Modus (engl. Mode): Zusatz-Betriebsarten
,Wechsel mmlinch
,Posltlons-Anzeige:
Ist-Position
Restwege LU den Referenzpunkten
Schleppfehler
Soll-Position
Restwege zur Soll~Position
.Positions-Anreige großlklein
.Baud-Rate
,Begrenzung des Arbeitsbereiches
,Freie Sätze
.NC: Software-Nummer
,PC: Software-Nummer
,Schlüsselzahl
.4. Achse einlaus
J
30
LL
Inkrementales Maß (Kettenmaß);
ausgeschaltet: Absolutmaß
M 3.:
49
q
Eingabe von Soll-Positionswerten
in Polarkoordinaten;
ausgeschaltet: rechtwinklige Koordinaten
M 3.:
50
4
-
4bkiirzung
für
3edeutung
pitel-
Externe Daten-Eingabe bzw. -Ausgabe
Positions-istwert:
Übernahme eines Positions-Istwertes als Eingabewert bl
der Programmierung IPlayback oder Programmierung
der Werkzeuglänge)
CLEAR
‘ROGRAM
9ELETE
BLOCK
ENTER
Bearbeitungsprogramm
löschen
102
3.7
98
Satz löschen
3.3
96
Eingabe übernehmen
!
&c
r ;
wp
L
so
TO BLOCK
Gehe auf Satz _
(Satz-Aufruf)
ib:
:$ 2 Zeii&prung
Ul-
vorwärts bzw. rückwärts
Verschiebung der Korrektur-Marke
STOP
CYCLE
DEFINITION
CYCLE
CALL
(Cursorl
95
3.2
3.6
95
98
3.5
3.6
97
98
64
7
106
107
81
Arbeitszyklus)
7.3
94
5.1
73
6.2
73
2
25
Arbeitszyklus)
LABEL
CALL
Programm-Marken (Label) -Serzen für ein
L Unterprogramm oder eine Programmteil-Wiederholung
äb2
mm
J+
Programm-MarkenAufruf
(Sprung auf Label1
NO
ENTER
Keine Eingabe: Die im Dialog angeforderte Eingabe
wird nicht benötigt
LABEL
SET
3.1
Programmierter Halt
sowie Abbrechen einer Positionierung
Zyklus-Definition
$ h (festprogrammierter
$N
Zyklus-Aufruf
(festprogrammierter
25
26
-,
TOOL
DEFINITION
Werkzeug-Definition
(Werkzeug-Nummer,
-Länge, -Radius)
TOOL
CALL
Werkzeug-Aufruf
(Werkzeug-Nummer,
-Achse, -Drehzahl)
Im Bahnbetrieb:
Der Fräser soll in Vorschubrichtung
rechts von
der programmierten Kontur geführt werden.
Bei achsparalleler Bearbeitung:
Radius-Korrektur “Plus”: Korrektur soll eine
Verlängerung der Verfahrstrecke bewirken.
Im Bahnbetrieb:
Der Fräser soll in Vorschubrichtung
links von
der programmierten Kontur geführt werden.
,Bei achsparalleler Beaibeitung:
Radius-Korrektur “Minus”: Korrektur soll eine
Verkürzung der Verfahrstrecke bewirken.
2.1
42
2.2
44
3.1
1
46
100
-.
3.1
1
46
100
-.
5
Inhaltsiibersicht
Ai
-11
8)
-12
C)
-14
c 1)
-14
Werkstück~Berugspunkt
c 2)
-15
Absolutmaße/Kettenmaße
c 31
Polarkoordinaren
c 4)
-16
c 5)
-17
c 6)
-18
Die drei Hauptachsen
C6.1)
-18
Die vierte Achse
C 6.2)
-18
Kurzbeschreibung
der TNC 150
Einige typische Bearbeitungsaufgaben
Grundlagen:
für die TNC 150
BemaßunglKoordinaten
Rechtwinkliges
NC-gerechte
(kartesischesi
Bemaßurig
Achsbezeichnungen
Koordinatensystem
von Werkstücken
bei NC-Maschinen
15
19
Tastatur und Anzeigen der TNC 150
D)
Hauptfunktionen
El
-20
F)
-
21
F 1)
-
21
der TNC 150
Maschinenspezifische
Vorschub
Festlegungen
F
Zusatzfunktionen
M
F 2)
-
22
Spindeldrehzahlen
S
F 3)
-
24
Werkzeugnummern
Die Dialoge der TNC 150
Möglichkeiten
24
F 41
T
zur Eröffnung
Regein für die Beanrworrung
eines Dialogs
der Dialog-Fragen
bei Programmsätzen
Gi
-
25
G 1)
-
25
25
G 21
G 3)
-
26
H)
-
27
Fehlermeldungen
H 1)
-
27
Löschen von Fehlermeldungen
H 21
27
H 3)
27
Eingabe von Zahlenwerten
Fehler-Vermeidung
und -Diagnose
Fehlermeldung
“Puffer-Batterie
wechseln”
Einschalten der TNC 150 und überfahren
der Referenzpunkte
Zusatz-Betriebsarten
Anwählen
und Verlassen
der Zusatz-Betriebsarten
Erläuterung der MOD.Funktionen
1)
-
28
Ji
-
30
J 1)
-
30
J 21
-
31
Freie Sätze
j2.1)
31
mm/Zoll-Umschaltung
J 2.21
31
Umschalten
J 2.3)
31
J 2.4)
32
dsr Positions-Anzeige
Positions-Anzeige
großlklein
Umschalten
der Baud-Rate
J 2.5)
32
Begrenzung
des Verfahrbereiches
J 2.61
33
34
Anzeige
der NC-Software-Nummer
J 2.71
Anzeige
der PC-Software-Nummer
J 2.8)
Schlüsselzahl
4. Achse einlau
-
-
34
J 2.91
34
J 2.10)
35
Kapitel
Manueller Betrieb (Handbetrieb)
Seite
fl
Cl
Manuelles Verfahren der Maschinen-Achsen
K)
K 1)
36
Bezugspunkt-Setzen
K 2)
37
Ausgabe von Spindeldrehzahlen
in Betriebsart “Manuell”
-
36
und Zusatz-Funktionen
K 31
~
Ll
-40
M)
-
41
Programmverwaltung
M 11
~
41
Kennzeichnung eines neuen Programms -
M 1.1)
~
41
Auswahl eines Programms
M 1.2)
42
M 2)
42
Betriebsart “Elektronisches
Handrad”
Betriebsart “Programmieren”
BI
El
F&tlegung der Korrekturwerte
für Werkzeug-Länge und Werkzeug-Radius
M 2.1)
Werkzeug-Definition
DEF
rEl
Werkzeug-AufruflWerkzeug-Wechsel
Programmierung
py
c4LL
der Bearbeitung von Werkstück-Konturen
Werkzeug-Bahn-Korrektur
-
m
44
.M 3)
46
der Werkstück-Kontur
(Geometrie)
M 3.2)
Eingabevon
Positionen in rechtwinkeligen
Koordinaten
M 3.2.1)
Eingabevon
Positionen in Polarkoordinaten
Vollständige
Poaitioniersätze
Die Programmierung
2 D-Linear-lnterpolation
und einachsiges Verfahren
3 D~Linear-lnterpolation
Definition
E!
0%
q -
des Kreismittelpunktes
+
42
M 2.2)
M3.1)
pi
~
39
-46
49
~
49
M 3.2.2)
50
M 3.2.3)
52
M 3.2.3.1 j
52
M 3.2.3.2)
-54
M 3.2.3.3)
~
55
M 3.2.3.4)
55
M 3.2.3.5)
57
M 3.2.3.6)
58
q
M 3.2.4)
59
bei Ecken: M 90
M 3.2.5)
60
Anfahren und Verlassen einer Kontur -
M 3.2.61
60
Anfahren und Verlassen einer Kontur auf einer Geraden
M 3.2.6.11
60
Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur
63
Programmierter
q
M 3.2.6.2)
M 41
-
Parameter-Programmierung
M 5)
-64
Kreisbahn-Programmierung
y
0
Die Schraubenlinien-lnterpolation
Ecken-Runden
(Helix)
(Kreise mit tangentialen
Der abgekürzte Positioniersatr
Konstante Bahngeschwindigkeit
Halt
Übergängen) RN&
IJ
q -
q q
Eingabe von Parametern
M5.1)
Parameter-Definition
M 5.2)
FN 0 : Zuweisung
64
65
-
65
66
M 5.2.1)
FN 1 : Addition
M 5.2.2)
-66
FN 2 : Subfraktion
M 5.2.3)
-
FN 3 : Multiplikation
M 5.2.4)
-.--67
FN 4 : Division
M 5.2.5)
~
FN 5 : Wurzel
M 5.2.6)
68
FN 6 : Sinus
M 5.2.7)
68
FN 7 : Cosinus
M 5.2.8)
69
FN 8 : Wurzel aus Quadratsumme
M 5.2.9)
69
FN 9 : Wenn gleich, Sprung
M 5.2.10)
70
FN 10 : Wenn ungleich, Sprung
M 5.2.11)
71
FN 11 : Wenn gröRer, Sprung
M 5.2.12)
-
71
FN 12 : Wenn kleiner, Sprung
M 5.2.13)
~
71
67
67
7
Kapitel
Beispiel
für Parameter-Programmierung
M 5.31
-72
und Programmteil-Wiederholungen
‘;B;1
Setzen einer Label-Nummer
I-,
M 61
-
Sprung auf eine Label-Nummer
M 6.21
Schematische
M 6.31
Unterprogramme
Darstellung
Schematische
einer mehrfachen
von Bohrbildern
74
Unterprogramm~inliederholung
mit Unierprogrammen
_
76
M 6.51
-
77
und Programm-
Zyklen
M 71
eines bestimmten
80
81
-
M 7.1)
Zyklus
der Zyklen
82
82
83
Zyklus
“Tiefbohren”
Zyklus
“Gewindebohren”
M 7.2.2)
M 7.2.31
Zyklus”Nutenfräsen”
“Taschenfräsen”
Zyklus
“Kreistasche”
Zyklus
“Verweilreif”
(Schruppzyklusi
(Schruppzyklus)
81
M 7.2)
M 7.21)
Zyklus
73
-
M 6.6)
Beschreibung
-
M 6.4)
teil-Wiederholungen
Anwählen
73
einer Programmteil-Wiederholung
Darstellung
Programmierung
73
M 6.11
~LBL
a
eines Unterprogramms
Schematische
Darstellung
(Programm-Schieifel
-
84
M 7.2.41
86
M 7.2.5)
88
M 7.2.6)
-
88
Zyklus”Nullpunkt”
M 7.2.7)
-
90
Zyklus
“Spiegeln”
M 7.2.8)
91
Zyklus
“Drehung
M 7.2.9)
92
Zyklus
“Maßfaktor”
M 7.2.10)
93
M 7.3)
94
des Koordinatensystems”
q
Zyklus~Aufruf
Programm-Korrekturen
Aufruf
(Editieren
eines bestimmten
Schrittweises
Löschen
tiberprüfen
--
M Bi
des Bearbeitungsprogramms)
Programmsatzes
95
95
M 8.11
-
M 8.21
der Programmsatze
---
95
96
M 8.31
von Programms&en
E~nftigen von Programmsätzen
in bestehende
M 8.4)
Programme
-
96
M 8.5)
97
M 8.61
98
Löschen eines Bearbeitungsprogramms
M 8.71
98
Programm-Test
MS)
-
99
Ni
_
100
Korrektur
von “Programm-Worten”
Such-Routinen
Rein achsparallele
zum Auffinden
Programmierung
innerhalb
bestimmter
Eines Sa:zes
Sätze
ohne Maschinen-Bewegung
(nicht-simultane)
Programmieren
Bearbeitung
rein achsparalleler
Bearbeitungen
über die Achs~Tasten
~
mit der Taste lstwert~übernahme
N 1)
100
2)
102
N
01
_
103
Pi
_
104
Start eines Programmlaufs
Pl)
_
105
Unterbrechen
eines Programmlaufs
P2)
106
Wiedereintritt
in ein unterbrochenes
P 31
107
Positionieren
mit Handeingabe
Automatischer
Programmlauf
Abfahren
Abarbeiten
8
Seite
(EinzelsatzSteuern)
@
n
) @ /( -> 1
der Programme
Programm
ohne Werkzeug
eines Programmes
und gleichreiiiges
-~
Programmieren
bzvv Editieren-
P4)
_
109
P 51
_
109
Kapitel
Externe
Daten-Eingabe
bzw. -Ausgabe
EX
[31-
Q,
Schnittstelle
Seite
~_
109
Ql)
~
02)
-110
Q3)
-110
04)
-112
051
_
112
Inhalt-Band
05.11
_
113
Externe
Q 5.21
_
114
Q 52.1 )
_
114
HEIDENHAIN-Magnetband-Einheiten
Anschlußkabel
ME 101 /ME
102
~
Eingabe der Baud-Rate
Bedienungsablauf
bei der Daten-Übertragung
zur ME 101 I ME 102
Programm-Eingabe
Band-Inhalt
einlesen
109
Angebotenes
Programm
einlesen
Q 52.21
_
115
Angewähltes
Programm
einlesen
0 52.31
_
116
Q 5.31
-
117
Externe
Programm-Ausgabe
Angewähltes
Programm
Alle Programme
Externe
ausgeben
ausgeben
Programm-Erstellung
Programmierung
Q 5.3.1 l
~
auf einem Terminal
der Maschinen-Parameter
~
Masch;nen-Parameter-Liste
Eingabe der Maschinen-Parameter
mit Hilfe! der Magnetbandfeinheit
Eingabe der Maschinen~Parameter
von Han’i
Typische
Bedienfehler
Technische
und Fehlermeldungen
BeschreibunglDaten
Technische
Beschre~bung/Daten,alIgemein
Wegmeßsysteme
Anschlußmaße
Schema für das Arbeiten
mit der TNC 150 ~
-
ME ~
117
Q 5.3.21
_
1!8
Q 6)
-
118
R)
~
118
R 1)
_
119
_
120
R 31
_
121
SI
~
122
Ti
~
122
Tl1
_
123
1’21
~
125
u1
~
126
VI
-131
RZ1
~
9
Diese Betriebsanleitung
ist gültig für die Steuerungen
TNC 150.Versionen
mit Schnittstelle
Meßrystem-Eingang:
TNC 150 B
SinusSignale
TNC 150 F (ohne 3D-Bewegung)
für externe Maschinen-Anpaßsteuerung:
Me&system-Eingang:
INC 150 BR
TNC 150 FR (ohne SD-Bewegung)
TNC 150.Versionen
mit PC-Leistungsplatine(n):
Meßsystem-Eingang:
TNC150Q
SinusSignale
TNC 150 W (ohne 3D-Bewegung)
RechteckSignale
Meßsystem-Eingang:
TNC 150 QR
Rechtecksignale
TNC 150 WR (ohne 3D-Bewegung)
Wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung unserer TNC-Steuerungen. Dadurch bedingt, kann eine bestimmte !Steue
rung in Details von der in dieser Anleitung beschriebenen Version abweichen. Aufgrund der Führung des Bedieners
durch Klartext-Dialoge sind aber derartige Abweichungen unproblematisch.
IO
A) Kurzbeschreibung der TNC 150
Die SteUerUn!Z HEIDENHAIN TNC 150 ist eine 4.Achsen Bahnsteuerung. Die Achsen x, y und Z sind für Linear.Achs,y vorge.
sehen. die vierte Achse bevorzugt LUIII Anschluß eines Rundtisches. Die vierte Achse kann bei jedem Einschalten der Steuerung
zu- oder abgeschaltet werden.
Die TNC 150 ermöglicht
.die Kreis-lnterpolation
in 2 aus 4 Achsen,
.die Geraden-lnterpolation
in 3 aus 4 Achsen
und
.die Schraubenlinien-Interpolation
in 3 aus 4 Achsen.
Die Kreis- und Schraubenlinien-Interpolation
setzt wird.
mit der vierten Achse ist nur möglich, falls die vierte Achse als lineare Achse einge.
Die Programmierung erfolgt dialoggeführt. d.h. die für die Programmierung
im Klartext abgefragt, nachdem der Bediener einen Dialog “eröffnet” hat.
Die Dialog-Texte. das Bearbeitungsprogramm,
schirm angezeigt.
Der Anzeigeschritt
Eingabewerte und Fehlermeldungen
Eingaben werden von der T~\IC 150
sowie Positionswertewerden
auf einem Bild-
beträgt
0,001 mm oder 0,005 mm bzw.
im Zoll-System 0.0001 inch oder0.0002
Winkel 0.001’ oder 0,005’.
Der Anzeigeschritt
erforderlichen
inch. und für
wird vom Maschinenhersteller
Die Eingabefeinheit
für Positionswerte
festgelegt.
beträgt
bis 0,001 mm bzw.
im Zoll-System bis 0.0001 inch. und für
Winkel bis 0,001’.
Programmverwaltung
die TNC 150 kann bis LU 24 verschiedene Programme mit insgesamt bis LU 1200 Sätzen verwalten.
Programmeingabe
bei Linear- oder Zirkular-lnterpolation:
von Hand, durch EIntippen
.n ach Programm-Liste oder Werkstück-Zeichnung
,über die V.24.kompatible
Daten-Schnittstelle
sonstige handelsübliche PeripherieGeräteI.
~ auch während des Abarbeitens
(z.B. per Magnetband-Einheit
ME 10lIME
102 von HEIDENHAIN
oder über
bei rein achsparallelem Betrieb:
von Hand, durch Eintippen
.n ach Programm-Liste
oder Werkstück-Zeichnung
-auch
während des Abarbeitens
.oder in dem die Maschine manueli verfahren wird, und die jeweiligen Positions-Werre (Ist-Werte) bei der konvenrionell~?n Bearbeitung des Werkstückes (Playback) als Positions-Sollwerte übernommen werden.
.über die V.24.kompatible
DatenSchnittstelle,
- wie oben.
Die HEIDENHAIN-Magnetband-Einheiten
ME lOl/ME 102 wurden für die externe Speicherung von TNC-Programmen auf
Magnetband-Kassetten entwickelt. Die Geräte haben auf der Rückseite zwei Anschlußstecker für die Daten-Eingabe bzw.
-Ausgabe (v.24~ bzw. RS.232-C-kompatibeli,so
daß gleichzeiiig eine TNC 150 und zusätzlich beispielsweise ein handf!lsübiicher
Drucker angeschlossen werden können.
Extern eingegebene Programme können ggf. editiert, d. h. korrigiert
bzw. optimiert
werden.
programme. die auf der TNC 145 erstellt wurden. können für die TNC 150 verwendet werden. Beim Einlesen der Programme in die TNC 150 werden die Eingaoe-Daten an die TNC 150 angepaßt; SOwird z.B. der Zyklus “Raumwade”
der
TNC 145 in eine entsprechende 3D~Linear.lnterpolation
für die TNC 150 umgesetzt.
Eine vorhandene TNC 145.Programm-Bibliothek
kann also auch für die TNC 150 verwendet werden.
11
B) Einige typische Bearbeitungsaufgabenfür die TNC 150
Achsparallele Bearbeitung
Für viele INerkstücke
achsparallele
Linear-lnteruolation
mit 2 Achsen
Bei dieser Bearbeitung
so verfahren,
Linear-lnterpoiation
mit 3 Achsen
I
/
wobei
werden
immer
werden
Bearbeitungsart:
#,simultan)
auf einer Geraden bewegt.
drei Achsen
daß sich das Werkzeug
die
nur eine Achse 3verfährt.
zwei Achsen gleichzeitig
daß sich das Werkzeug
Bei dieser Bearbeitung
.so verfahren,
bwegt.
genügt die einfachste
Bearbeitung,
gleichzeitig
(!;imulran)
auf einer Raumgeraden
F”
Kreis-lnterpolation
Bei (dieser Bearbeitung
daß das Werkzeug
werden
zwei Achsen simultan
eine Kreis-Kontur
so verfahren.
erzeugt
A
Schraubenlinien-lnterpolation
Bei dieser lnterpolarion
bewegung
erzeugt.
Linear-Bewegung
wird in der Bearbeitungsebene
während
durchführt.
die Werkzeugachse
eine
Die Schraubenlinien-lnterpolation
wird vorwiegend zur Herstellung von Außenmit größeren Durchmessern verwendet.
12
eine Kreis-
gleichzeitig
oder Innenywinden
Runden von Ecken
Das Runden
von Ecken IäRt sich besonders einfach
pn8gram
mieren: es genügt die Eingabe des Rundungsradius.
Bei der
Bearbeitung wird der Rundungsradius
in die programmierte
Konturso
eingefügt, daR sich tangentiale Übergänge ergeben.
Konturen,
die nach mathematischen
zu beschreiben
Formeln
Mit Hil+e der Parameter-Programmierung
bearbeitet
schreiben
sind
können
werden. die durch eine mathematische
sind [Eilipsen usw.).
z.E. Konturen
Formel
zu be-
yd/
Bohrungen und Gewinde können mit Hilfe der UnterprogrammTechnilk und entsprechender
Bearbeitungszyklen
schn-ll und
einfach programmiert
werden.
Bohrbilder
Mehrfach
wiederkehrende
Formen
Die Zyklen
“Nullpunkt-Verschiebung”,
Koordinatensystem”
und “Maßfaktor”
Unterprogramm-Technik
leichtern und verkürzen
kehrender
Einfache
Taschen
und Nuten
“Spiegeln”
“l)rehung
in Verbindung
ties
mit der
und der Parameter-Programlnierung
erdie Programmierung
mehrfach wieder-
Formen.
Für Rechteck--Taschen,
Kreistaschen
TNC 150 über fest vorprogrammierte
und Nuten verfügt die
Bearbeitungszyklen.
13
C) Grundlagen: Bemaßung/Koordinaten
C 1) Rechtwinkliges (kartesisches) Koordinatensystem
Man unterscheidet
zwischen der Ist-Position von Maschine und Werkstück, d.h. der tatsächlichen
momentanen
Position
jeweiligen Soll-Position
laut Bearbeitungsprogramm.
Als Hilfsmittel
für die Angabe von Positionen bedierr man sich sogenannher Koordinaten
bzw. Koordinatensysteme.
Die TNC 150 zeigt die Ist-Position
Soll-Positionen
für die Bearbeitung
programmiert
werden
in rechtwinkligen
können entweder
Koordinaten
~ auch kartesische Koordinaten
genannt
in rechtwinkligen
Koordinaten
oder in Polarkoordinaten
clnd der
~ an.
(siehe Kqitel
M.3.2)
Ein rechtwinkliger
Koordinaterlsystem
wird durch die drei aufeinander senkrecht stehenden Koordinaten-Achsen
X, Y und Z gebildet.
Die beiden Achsen X und Y legen die
XY~Ebene fest. Die drei Achsw haben
einen gemeinsamen Schnittpun ti, den
Koordinaten-Nullpunkt
(oder Llrsprung).
0
Nullpunkt
10
20
30
X-Achse
+v
A
hO.,-f’(25;35)
30.*o--
m--
30--
t
-Y
Jede Position bzw. jeder Punkt der XYEbene ist durch die Angabe seines XWertes und seines Y-Wertes bestimmt.
Beispielsweise hat der eingezeichnete
Punkt P die Koordinaten
X = 25 mm
und Y = 35 mm.
in entsprechender
Weise ist ein Punkt im
Raum durch die Angabe der drei Koordinaten X. Y und Z bestimmt (“wxdinare”
ist lateinisch und bedeutet “zuordnen”).
C 2) Werkstück-Bezugspunkt
Für die Angabe von Positionen in einem Bearbeitungsprogramm legt man das Koordinatensystem so fest, daß die ProgrammErstellung möglichst einfach wird. Man läßt die Koordinatenachsen L. 6. mit Werkstück-Kanten zusammenfallen (und spannt
das Werkstück so auf, daß die Koordinatenachsen LU den Maschinen-Achsen parallel liegen). Der
ist
der Bezugspunkt für alle AbsolutmaRe eines Bearbeitungsprogramms; er wird durch das Symbol
gekennzeichnet und
als Werkstück-Bezugspunkt bezeichnet.
Maschinentisch
I/
C 3) Absolutmaße/Kettenmaße
Werkstückmaße sind entweder Absolutmaße
oder KettenmaRe.
Absolutmae
Beispiel:
Kettenmaße (inkrementale
1,
I
Bemaßurig)
,-f
Werkstück
L
absoluter Bezugspunkt
Die Werkstück-Ecke links unten ist der absolute Bezugspunkt
für alle Maße.
Die Maschine ist auf ein bestimmtes Maß LU verfahren; sie
fährt auf den eingetippten PositionsSollwert.
absoluter Bezugspunkt
Die Bemaßurig erfolgt -ausgehend von der Werkstiick-Ecke
links unfen ~ als Kette.
Die Maschine ist um ein bestimmtes Maß zu verfahren; sie
entfernt sich vom vorher erreichten Positions-lrtwert um den
eingetippten Sollwert.
Die Absolut- (Bezugsmaß) Programmierung bietet den Vorteil, daß evtl. erforderliche geometrische Veränderungen eirlzelner
Positionen die übrigen Positionen nicht beeinflussen. Auch ist der Wiedereintritt in ein unterbrochenes Programm nach einer
Stromunterbrechung
oder einer anderen Störung bei der Absolutwert-Programmierung
einfacher. Bei geeigneter Festlegung des
Werksrück-Bezugspunktes können ferner negative Werte ganz oder weitgehend vermieden werden.
Durch Kettenmaß-Programmierung
erübrigt sich andererseits in manchen Fällen sonst anfallende Rechenarbeit
15
C 4) Polarkoordinaten
Die TNC 150 bietet die Möglichkeit,
Positions-Sollwerte
auch in Polarkoordinaten
einzugeben
In Polarkoordinaten werden Punkte in einer Ebene angegeben in Bezug auf einen “Polarkoordinaten~Bezugspunkt”
-Pol
nannt
durch den Radius (Leitstrahl) vom Pol LU dem betreffenden Punkt und den Richtungswinkel (Polarwinkeid.
a) Radius und Richtungswinkel
im Absolutmaß
Geh
programmiert
Beispiel:
Polarkoordinaten der Pun!& A. B. . . . . F;
PR und PA absolut:
A
B
c
D
E
F
b) Radius im Absolutmaß
und Richtungswinkel
(30~;
(30A;
13oA;
13OA;
(30~;
130~;
0’ 1
6
25 Ai
900 1
8
)
135
180 CF
Ai
270°Ai
im Kettenmaß programmien
Beispiel:
Der erste Punkt A muß im Absolutmaß
A (30~; OAo)
festgelegt werden
Polarkoordinaten der Punkte B, C, . . . . F;
PR absolut, PA inkremental:
B
c
D
E
F
(30A;
(3OA;
(3OA;
(30~;
130~;
250$
650$
45’j
4501)
900,>
c)
Radius und Richtungswinkel
im Kettenmaß programmiert
Beispiel:
Der erste Punkt A muß “absolut”
festgelegt
Werder,:
A 130~; O’AI
Polarkoordinaten
der Punkte
PR und PA inkremental:
B, C, D
6 <10,300
)
01
c <1q; 3OJ)
D (101; 30 j
Definition
der Ebenen und 0’.Achsen
in der X/Y~Ebene
liegt die 0’.Achse
lr der YIZ~Ebene
liegt die O’~Achse
auf x+
Die positive Richtung des Winkels”PA”
entspricht
In der Z/X-Ebene
liegt die O’~Achse
auf z+
auf Y+
der Bewegung
im Gegenuhrzeigersinn
(Linksdrehung).
C 5) NC-gerechte Bemaßungvon Werkstücken
Bei Maschinen mit TNC~Steuerungen
für die Bearbeitung eines Werkstückes
können über die Handeingabeltastatur
notwendig sind, eingegeben werden.
die geometrischen
und technologischen
Daten, die
Damit die Programmierung
an der Masthin,? wirt-
schaftlich durchgeführt
werden kann und kurze Programmierzeiten
erzieli werden, ist es zweckmäßig
übersichtlich
und eingabegerecht
zu bemaßen oder ftir die Programmeingabe
zuvor eine, Programmliste
Besonders
bewährt
hat sich die sog. Koordinatenbemaßurig,
die in DIN 406 ausführlich
beschrieben
die Werkstück-ZN?ichnungen
LU erstellen.
wird
17
C 6) Achsbezeichnungen bei NC-Maschinen
Die Koordinatenachsen
und Bewegungsrichtungen
für numerisch
gesteuerte
Werkzeugmaschinen
sind in der DlN~Vorschrift
66 217 festgelegr~
C 6.1)
Die drei Hauptachsen
Die drei Hauptochsen
iresrinml
werdrn~
ZusStzlich
sind durch die Norm eindeutig
gilt die Fesriegung,
drfinierr~
Die Verfailrrichtungen
daR die Bewegung der Werkzeug-Achse
-
können
zum Werkstück
mii H~ilfe der “Rechte~Hünd-Regel”
der negativen
Verfahrrichtung
entsxricht.
1Beispiel:
~Universalfräsmaschine
+ Z~Richtung
Mittelfinaer
,
+ Y-Richtung
Zeigefinger
_i-
/
+ X-Richtung
Daumen
9
“Rechte-Hand-Regel”:
Die Koordinaten-Richtungen
Fingern fest zugeordnet.
Bei der Programmierung
d.h. der Bediener nimmt
Bewegung
-
C 6.2)
wird grundsätzlich
bei der Erstellung
sind den
die Bewegung des Fräswerkzeuges betrachtet
(Relativbewegung
der Programme immer an, daR sich das Werkzeug bewegt.
des Fr&werkzeuges
+ X
des Werkzeugs),
Bei der oben dargestellten
Universalfräsmaschine
soll sich z.B. das
Fräswerkzeug in der X-Achse in positiver Richtung bewegen.
Da sich in dieser Achse nicht das Werkzeug bewegt, sondern der
Bearbeitungstisch,
muR der Tisch nach links verfahren. F:elativ
gesehen bewegt sich in diesem Fall also das Werkzeug nxh rechts.
in positive X-Richtung.
Die positive Bewegungsrichtung
des Tisches wird in diexm Fall
nach DIN 66 217 mit + X’ bezeichnet.
Bewegung des Tisches + X’
Die vierte Achse
Vom Maschinenhersteller
wird festgelegt, ob die vierte Achse fCr einen Rundtisch
,And wie diese Achse auf dem Bildschirm
benannt wird:
~----7
l
oder als zusätzliche
Linearachse
benutzt
wird
r
+L
t
lY
+W
i
/+”
/
++u
l
Linearachse
Drehachse
Die Drehachse
wird
mit den Buchstaben
bezeichnet; die Zuordnung
legung der Drehrichtungen
18
A, B oder C
zu den Hauptachsen
ist in der Zeichnung
und Festangegeben.
Wird die Gerte Achse als Linearachse eingesetzt,
Bezeichnung dieser Achse U, V oder W.
Die Zucrdnung
zu den Hauptachsen
nommen werden.
so !autet die
kann der Zeichnu-ig
enr~
D) Tastatur und Anzeigen der TNC 150
Bildschirm
Dreh~Potentiometer
für Helligkeit
Dreh-Porentiomeva
für Kontrast
-
Tasten für
Bahn-Programmierung
Taste für
Programm-Verwaltun
Tasten für Achswzihl,
Eingabewerte
uncl
Parameter~Progralnmierung
Programm&
Editiertasten
und ~
-
Abdeckung für die
Pufferbatterie
Betriebsarten-Tasten
E) Hauptfunktionen der TNC 150
Die TNC 150 sreuert die automatische Bearbeitung eines Werkstückes nach einem zuvor eingegebenen und in der TNC lE#Ogespeicherten Bearbeitungsprogramm.1”
diesem Bearbeitungsprogramm sind die Werkzeuge für die Bearbeitung festgelegt und tlie zugehörigen Spindel-Drehzahlen, die Bewegungen der einzelnen Maschinen-Achsen sowie Schaltvorgänge (Kühlmittel einlaus, Drehrichtung
oder Stop der Spindel usw.). Bis zu 24 derartige Bearbeitungsprogramme können gleichzeitig gespeichert werden (Taste py
1.
Die Bearbeitungsprogramme sind aus sog. Programmsätzen aufgebaut.
Für das Abarbeiten eines eingespeicherten Programms kann entweder die Betriebsart “Satzfolge-Programmlauf”
(Taste 3, )
1-I
oder die Betriebsart “Einzelsatz-Programmlauf”
-wobei das Programm für jeden Satz neu gestartet werden muß ~ (Tat?
@ i
0
gewählt werden.
Für Bearbeitungen, bei denen die Maschine nur in jeweils einer Achse verfahren muß, kann auch Satz für Satz eingegeben und ausgeführt werde”: Betriebsart “Einzelsatz-Positionieren
mit Handeingabe” (laste
Das Einrichten der Maschine kann mittels eines elektronischen Handrades erfolgenH’.(Taste a@ i
Das Bezugspunkt%tren
und Referenzpunkt-Fahren
geschieht in der Betriebsart”Manuell”
(Handbetrieb-Taste
die Steuerung im übrigen nur einfach als numerische Positionsanzeige arbeitet.
Aus den in den sog. Werkzeug-Definitions-Sätzen
(Taste
fi
El
q
TDoL ) festgelegten Werkzeugen ist vor Beginn eines bestimmten
arbeitungsvorgangs das betreffende Werkzeug durch eirxn Werkzeug-Aufruf-Satz
1, I” der
Be-
(Taste
LU wählen.
@)
eingeschaltet (die zugeordnete Lampe leuchtet).
Die Betriebsart “Programmeingabe”
wird mit der Taste m
Zur Programmierung der Werkzeug-Wege bzw. der Werkzeug-Bahn für die Bearbeitung des Werkstückes genügt bei der INC 150 die
Eingabe der gewünschten Werkstück-Kontur und der Maße entsprechend der Zeichnung; die Längen-Korrektur und der Radius der
Werkzeuge werden von der TNC 150 automatisch berücksichtigt. Zur Beschreibung der Kontur ist einzugeben, auf welcher Bahn
pyy.
h ) die Maschine auf welchen Punkt (= Soll-Position) fahren soll; zur
(Gerade 0% oder Kreisbogen bzw. Raumspirale
Festlegung eines Kreisbogens mit tangentialen übergiingen in den anschließenden Konturverlauf genügt die Festlegung de:: betreffenden Kreis-Radius (Taste @RYD 1
Die Programmierung der Soll-Positionen ist nicht nur in rechtwinkeligen Koordinaten möglich, sondern auch in Polarkoordinaten.
und zwar in Absolutmaßen oder in Kettenmaßen, in mm oder in Zoll.
Für rein achsparallele Bearbeitungen kann die Programmierung der Positioniersätre alternativ auch -wie bei den HEIDENHAIN-
q ,q
, flbzw.mb
egonne”. d.h. weiter vereinfacht werden.
Streckensteuerungen TNC 1311135 ~ über die Achstasten
Ferner ist für rein achsparallele Bearbeitungen der Maschine auch die Übernahme von Ist~Positionswerten (Anzeigewerten) als SollPositionswerte möglich (Playback).
Die Verfahrgeschwindigkeit
wird in mmimin. oder in 0.1 Zolllmin. bzw. in ‘/min. (bei Rundtischen) programmiert.
Eine wesentliche Vereinfachung und Abkürzung der Programmierung ist ferner durch die festprogrammierten Bearbeitungs-Zyklen
geben:
.Tiefloch~Bohren,
,Gewindebohren,
.Nutenfräsen,
.Tasche”fräsen,
,Kreistaschen-Fräsen,
In Form von Zyklen sind bei der TNC 150 verfügbar:
.Nullpunkt~Verschiebung
.AchseSpiegeln,
.Drehung de Koordinatensystems und
.MaRfaktor.
Die jeweils benötigten Werte werden in der Zyklus-Definition
(Taste cYCL ) angegeben; der Zyklus wird dann über die T,iste m
aufgerufen.
Eine wichtige weitere Programmier-Erleichterung
bietet die TNC 150 durctl die Organisation für Unterprogramme und Programmteil
q
w&yJ;,,,;
wiederholt
pii&
lassen sich Programm-Abschnitte
werden bzw. später an beliebiger Stellrdes
als Unterprogramme
Bearbeitungsprogramms
kennzeichnen,
die da”” entweder beliebi!? oft
aufgerufen werden können (Taste @
1.
Mit den Tasten a
und aDEF klnnen anstelle von Koordinaten bzw. Vorschub-Werten sogenannte Parameter programmiert
werden. über diese Parameter-Programmierung können i. B. Konturen, die nach mathematischen Formeln zu berechne” sind,
bearbeitet werden.
Ein gespeichertes Bearbeitungsprogramm kann in der Betriebsart 0 3
(“Programm-Test”)
ohne Maschinenbewegung übzprüft werden.
Zum Programm-Editieren, d.h. das Korrigieren oder Optimieren von Programmen durch Ändern von Programm-Wörtern cmder-Sätzen
oder Einfügen und Löschen von Sätzen dient die Zeile mit den Tasten
Die Programm-Eingabe
bzw. -Ausgabe von bzw. auf externe
Eine Pufferbatterie versorgt nach dem Abschalten aqr Steueyungiadei,bei:einwn,NetzspannungSiAusfali~~i~
Speichei für das Bearbeitungsprogramm und für die Maschinen-Parameter iüberwelchedieSt~euerungsiu~,~~ionenäneinebestimmteMaschi”e
a&p&
werden) mit der erforderlichen Betriebsspannung. Um diese Daten nicht LU v+lie&?n muß ein,BATTEFiIE-WECHSEL
BEI EINGESCHALTETER STEUERUNG erfolgen! Tritt bei entladener oder,fehlender +fferbatt$rie
erne Netzspannungs-Unterbrechung
auf.
muß das BEARBEITUNGSPROGRAMM
UND DIE MASCHtNENPARAMETER~neu
eingegeben
werden
(siehe
Kap.
fl)!
..,
20
F) MaschmenspezifischeFestlegungen
F 1) Vorschub F
Die gewünschte
Bahngeschwindigkeit
den maximalen
Vorschub
(Eilgang)
wird in mmlmin
ist enlsprechend
bei Programmierung
in mm der Wert 15999
bzw~
bei Programmierung
in Zoll der ‘Wert 6299
(bzw
in 0.1 Zolllmin)
programmiert
und in ‘/min
bei Rundtischen
- fCr
dem Eingabebereich
einzugeben.
Die rnax~ Vorschübe bzw. Eilgänge der einzelnen Maschinenachsen
werden vom Maschinenhersteller
festgelegt und können der Maschinen-Betriebsanleitung
enfnommen
werden.
Der programmierte
Vorschub
Vorschub~Override~Potentiometer
wird durch das Override-Potentiometer
befindet
sich auf der Frontplatte
überlagert
der Steuerung
durch
Maschinen~l’arameter
und kann in 2 % Sprüngen geändert
(siehe Gesamlansicht
Kapitel
werdenk
Das
D).
21
F 2) Zusatzfunktionen M
Zur Steuerung von Zusatzfunktionen
(z.B. “Spindel einschalten”)
der M-Funktion wird bei der TNC 150 im Klartext angefordert.
Spezielle M-Funktionen
werden sogenannte M-Funktionen
programmiert.
Die Eingabe
mit Einfluß auf den Programmablauf:
MO0
Unterbricht den Programmablauf
werden Ausgegebene
M 02
Unterbricht den Programmlauf nach Abarbeiten des betreffenden Satzes und wähIr Satz i an: auRerdem wird
“Spindel Halt” und “Kühlmittel aus” ausegeben. Abhängig von den eingegebenen Maschinenparametern wird
ggf. die Status~Anreige im Bildschirm Gelöschte
MO3
“Spindel
im Uhrzeigersinn”
MO4
“Spindel
im Gegenuhrzeigersinn”
M 05
“Spindel
Halt”
MO6
“Werkreua-Wechsel”
MO8
“Kühlmittel
ein” -LU Beginn des Satzes.
M 09
“Kühlmittel
aus” ~ am Ende des Satzes.
M 13
“Spindel im Uhrzeigersinn”
M 14
“Spindel
M30
Funktionen
M90
Konstante Bahngeschwindigkeit bei Ecken. Die Funktion von M 90 ist von den bei der Erst-Inbetriebnahme eingegebenen Maschinenparametern abhängig; genauere Informationen erhalten Sie vom Maschinenhersteller (siehe
Kapitel M 3.2.5)
M91
Wird in einem Positioniersatr die Funktioll M 91 programmiert, so bezieht sich der programmierte Positions-SDII
wert nicht auf den gesetzten Werkstück-Bezugspunkt
(siehe Kapitel K 2) sondern auf den Referenzpunkt des
Meßsystems.
M92
Wird in einem Positioniersatr die Funktion M 92 programmiert, so bezieht sich der programmierte PositionsSollwert nicht auf den gesetzten Werkstück-Bezugspunkt
(siehe Kapitel K 21 sondern auf eine Position, die vom
Maschinenhersteller durch einen Maschinen-Parameter definiert wurde (L. B. die Werkzeugwechsel~Position).
Die Werkzeuglängen-Korrektur
ist türdiesen Satz nicht wirksam.
M94
Wird in einem Positioniersatz für die vierte Achse - bei Einsatz der vierten Achse als Rundachse - die Funktion
M 94 programmiert, so wird die Positions-Anzeige vor der Positionierung der vierten Achse auf den Entsprechend
den Wert unter 360’ reduziert.
M95
-am
-zu
nach Abarbeitendes
betrefienden
-zu
Ende des Satzes.
-weitere
Funktion
wie M 00.
und “Kühlmittel
im Gegenuhrzeigersinn”
ein”.
und “Ktihlmittel
ein”.
wie M 02.
M97
Bahnschnittpunkt-Korrektur
bei AuRenecuen (siehe Kapitel M 3.1)
M98
Bahnkorrektur
M99
Gleiche Funktion
Freie M-Funktionen
nommen werden.
22
at15
Beginn des Satzes.
am Konturbeginn
P!b
Halt” und “Kijhlminei
Beginn des Satzes.
Ändern des Anfahrverhaltens
M96
Satzes; “Spindel
(siehe Kapitel M 3.2.6.1)
ist beendet (siehe Kapitel M 3.2.6.1)
wie “CYCL
CALL”
(siehe Kapitel M 7.3).
werden vom Maschinen-Hersteller
festgelegt und können der Maschinen-Betriebsanleitung
crt
Folgende M-Funktionen
1M-Funktion
(die M-Funktionen
mit Einfluß auf den
sind programmierbar:
M-Funktion
Ausgabezeitpunkt
Satz- 5jatz-
WZEnde
X
X
X
X
X
I
X
X
X
M 14
M15
M 16
M 17
M 18
M 19
M 20
Ausgabezeitpunkt
I
X
X
X
X
X
1
X
X
Anfang
M 36
M 37
M 38
M 39
M 40
M 41
M42
M 43
M 44
M 45
M 46
M 47
M 48
M 49
M 50
M 51
M 52
M 53
M 54
M 55
M 56
M 64
M 65
M 66
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
SatzAnfan’g
Iinde
M71
M 72
M 73
M 74
M 75
M 76
M 77
M 78
M 79
M 80
M 81
M 82
M 83
M 84
M 85
M 86
M 87
M 88
M 89
M90
M91
M92
M 93
M94
M95
M96
M97
M98
M99
x
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
1
SatzEnde
-
23
F 3) Spindeldrehzahlen S
Die Drehzahlen der Frässpindel werden beim Werkzeug-Aufruf
Folgende Drehzahlen sind programmierbar.
0
0,112
0.125
0.14
0.16
0.18
0.2
0,224
0.25
0:28
0.315
0.355
0.4
0.45
0.5
0.56
0.63
0.71
0.8
0.9
(siehe Kapitel M 2.21 programmiert.
Ulmin
Ulmin
Ulmin
Ulmin
1
1 ,12
1 ,25
1,4
1.6
1B
2
2.24
2.5
10
11.2
12.5
14
16
18
20
22.4
25
28
31 ,5
35.5
40
45
50
56
63
71
80
90
100
112
125
140
160
180
200
224
250
280
315
355
400
450
500
560
630
710
800
900
1000
1120
1250
1400
1600
1800
2000
2240
2500
2800
3150
3550
4000
4500
5000
5600
6300
7100
8000
9000
23
3,l 5
3,55
4
4.5
5
5.6
6.3
7.1
8
9
Der Maschinen-Hersteller wählt über Maschinen-Parameter einen bestimmten Drehzahl-Bereich als “erlaubt” aus. Wird eine
Drehzahl S außerhalb dieses Bereiches programmiert, so erscheint beim Abarbeiten des Programms die Fehlermel~iung
FALSCHE DREHZAHL.
Die Spindeldrehzahlen
werden entweder
,BCD codiert
oder
.analog
ausgegeben.
Bei analoger Ausgabe der Spindeldrehzahl müssen die programmierten Drehzahlen nicht den Werten in der Tabelle entsprzchen
Es können beliebige Drehzahlen eingegeben werden, vorausgesetzt die maximale Drehzahl wird nicht überschritten und d e
minimale Drehzahl wird nicht unterschritten.
Außerdem wird bei analoger Ausgabe der Spindeldrehzahl der programmierten Drehzahl der an dem Potentiometer “SpintdelOverride” eingestellte % Faktor überlagert. Dieses Poxntiometer
ist auf der Frontplatte der Steuerung angebracht [siehe
Kapitel D).
F 4) Werkzeugnummern T
Die Werkzeugnummer
wird programmiert
Es stehen die Werkzeugnummern
0
beim Werkzeug-Aufruf
(siehe Kapitel M 2.2).
254 zur Verfügung
Bei Verwendung eines automatischen Werkzeugwechsels dürfen jedoch nur die Werkzeugnummern
da die Steuerung keine dreistelligen Werkzeugnummern ausgeben kann.
24
0
99 programmiert
werden,
G) Die Dialoge der TNC 150
Bedienung und Programmierung der Steuerung HEIDENHAIN TNC ?50 sind durch den Dialog charakterisiert.
Nachdem der Bediener einen Dialog eröffnet hat, ijbernimmt die Steuerung die Führung bei der Programm-Eingabe durch
Fragen im Klartext.
G 1) Möglichkeiten zur Eröffnung eines Dialogs
Die Dialog-Eröffnungstasten
sind auf dem Ausschlagblatt
Seite 2 dargestellt
G 2) Regelnfür die Beantwortung der Dialog-Fragen bei Programmsätzen
Dialog eröffnen:
betreffende Taste drücken.
1. Dialog-Frage erscheint in der Anzeige:
t
2. Dialog-Frage erscheint in der Anzeige:
t
Letzte Dialog-Frage erscheint in der Anzeige:
Dialog-Frage beantworten
und mit
aENT -Taste übernehmen.
Der Satz ist vollständig programmiert
Taste H
pq
Bestimmte Dialog-Fragen können ~ ohne Eingabe eines Zahlenwertes
mit der Taste IENTI beantwortet werden. Beim Abarbeiten gelten dann jeweils die zuletzt programmierten Daten. Auf diese Dialog-Fragenm
in den einzelnen Kapiteln speziell
hingewiesen.
Bei Positioniertirren.
Werkzeug-Aufrufen und bei den Zyklen “Nullpunkt”
und “Spiegeln” kann die Satz-Eingabe vorzeitig bei
endet werden mit der Taste m
Beim Abarbeiten gelten dann die zuletzt programmierten Werte (siehe Kapitel M 3.2.41.
25
G 3) Eingabe von Zahlenwerten
Dialog fordert Zahleneingabe.
r----
------Wert eingeben:
Die Eingabe von führenden Nullen vor dem Komma bzw. von nachfolgenden Nullen hinter dem Komma ist nicht erforderlich.
Ggf. Vorzeichenwechsel-Taste
m
+
drücken.
Ist der eingegebene
Zahlenwert richtig?
I
)q
-Taste drücken bzw
Achs-Taste für nächste Koordinate
drücken.
Eingabefeinheit
bei Maßen und Koordinaten:
.Längen bis 0,001 mm bzw. 0.0001 Zoll,
,Winkel in Grad, bis0.001’
Der Eingabebereich beträgt:
.für Längen? 30 000,000 mm (bzw. 1181,1024 Zoll)
.für Polarkoordinaten~Winkel + 5 400’.
.für die vierte Achse als Rundachse? 30 000,000’?
26
H) Fehler-Vermeidung und -Diagnose
H 1) Fehlermeldungen
Die TNC 150 besitzt ein umfassendes Überwachungssystem
Defekten am System Steuerung - Maschine.
überwacht
für Eingabe- bzw. Bedienfehler und zur Diagnose von Technischen
werden:
.Programmier- und Bedienfehler
z.B. Fehlermeldungen
TASTE OHNE FUNKTION
KREIS-ENDPUNKT
FALSCH
EINGABEWERT FALSCH
Snterne Steuerungs-Elektronik
z.B. Fehlermeldungen
TEMPERATUR ZU HOCH
PUFFER-BATTERIE
WECHSELN
STEUERUNGS-ELEKTRONIK
DEFEKT
.Wegm&ysteme
und bestimmte Maschinenfunktionen
z.B. Fehlermeldungen
MESSYSTEM X DEFEKT
GROBER POSITIONIER-FEHLER
STEUERSPANNUNG
FUER RELAIS FEHLT
Die Steuerung unterscheidet zwischen harmlosen und schwerwiegenden Fehlern, wobei die schwerwiegenden Fehler mit
blinkender Anzeige gemeldet werden (z.B. Fehlfunktionen der Wegmeßsysteme, der Antriebe oder Fehler in der Eleklronik
Steuerung); bei schwerwiegenden Fehlern wird die Maschine gleichzeitig über den NOT-AUS-Kontakt
der Steuerung abgeschaltet.
der
H 2) Löschen von Fehlermeldungen
.harmbse Fehler
z.B. TASTE OHNE FUNKTION
Diese Fehler können durch Drücken der CE-Taste gelöscht werde”.
0
.schwenviegende Fehler
z.B. GROBER POSITIONIER-FEHLER
Diese Fehler werden blinkend angezeigt und können nur durch Ausschalten der Netzspannung der Steuerung gelöscht werden
H 3) Fehlermeldung ‘Puffer-Batterie wechseln”
Erscheint in der Dialog-Anzeige PUFFER-BATTERIE
WECHSELN,so sind neue Batterien einzusetzen (die Batterie hält
den Speicherinhalt aber mindestens noch 1 Woche). Die Puffer-Batterien befinden sich hinter der Verschraubung auf der Bedien
tafei links unten (siehe Kapitel D). Beim Auswechseln der Batterien ist auf die richtige Polarität zu achte” (Pluspol der Batterie
“ach außen).
Für den Austausch sind drei handelsübliche “Mignon-Zellen”
mit der IEC-Bezeichnung
erforderlich. Wir empfehle” insbesondere die Verwendung von Mallory-Alkali-Batterien
“LR 6” der sog. “leak~prooi”~.4usführung
mit der Bezeichnung “MN 15110”.
Bei leeren (oder fehlenden) Puffer-Batterien werden die Speicher für die Maschinen-Parameter und für das Bearbeitun(jsprogramm
vom Netz versorgt. Ein Weiterarbeiten ist also möglich ~ die Speicher werden jedoch bei einer Netzspannungs-Unterbrechung
gelöscht. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die TNC zum Batterie-Wechsel eingeschaltet sein muR: tritt während (eines
Batterie-Wechsels (bei entladener oder fehlender Batterie) eine Netzspannungs-unterbrechung
auf, müssen die Maschinen-Parameter
(siehe Kapitel R 1 und das Bearbeitungsprogramm neu eingegeben werden !
27
1) Einschalten der TNC 150 und überfahren der Referenzpunkte
Die Wegmeßsysteme aller Maschinen-Achsen besitzen F;eferenrmarken. Diese liefern beim überfahren ein Signal, das einw eindeutigen Bezug zwischen den Positionen der Maschinenachsen und den Positionswerten herstellt. Die Referenrmarken~Position auf
den Maschinen-Achsen wird Referenzpunkt genannt.
Die Referenzpunkte müssen nach jeder Stromunterbrechung
überfahren werden (da die TNC 150 mit Software-Endschal-:ern
ausgestattet wurde) - andernfalls sind alle weiteren Bedienmöglichkeiten gesperrt! Außerdem wird durch das überfahr% der
Referenzmarken der letzte Bezugspunkt reproduziert, der vor der Stromunterbrechung
gesetzt wurde (siehe Kapitel K 2).
Beim Setzen eines Bezugspunktes werden den Referenzpunkten bestimmte Zahlenwerte, die sogenannten “REF-Werte”
zugeordnet.
Diese Werte werden in der Steuerung automatisch eingespeichert
so daR auch nach einer Stromunterbrechung
der zuletzt Festgeh
legte Bezugspunkt durch einfaches überfahren der Referenzpunkte wieder zur Verfügung steht.
+Z
A
3ezugspunkr
\
Referenzpunkt
l
28
l
Das Einschalten
der TNC 150 und das überfahren
der Referenzpunkte
geschieht
wie folgt:
Dialog-Anzeige: STEUERSPANNUNG
WER RELAIS FEHLT.
Dialog-Anzeige: STEUERSPANNUNG
FUER RE‘AIS
Dialog-Anzeige: REFERENZPUNKT
WYIZ,IV
FEHLT,
ANFAHREN
,
t
Dialog-Anzeige: ACHTUNG: KEINE VOR-ENDSCHALTER!
REFERENZPUNKT XIVIZIIV ANFAHREN
I
t
J) Zusatz-Betriebsarten
q
Mit Hilfe der Taste
Zahl
werden
folgende
Zusatz-Betriebsarten
angewählt:
der freien SMe
,Wechsel mmlinch
.IAchse
einlaus
,Positions-Anzeige:
Ist-Position
Restwege LU den ReferenzpunkTen
Schleppfehler
Soll-Position
.Positions-Anzeige
.Baud-Rate
Restwege zur Soll~Position
großlklein
.Verfahrbereichs-Begrenzung
.NCSoftware
Nummer
.PCSoftware-Nummer
.Schliisselzahl
ist der Programmlaui
Freie Sätze
,Positions-Anzeige
angewählt
in der Betriebsart
q
>
gestartet,
so können
nur noch die Zusatz-Betriebsarten
großlklein
werden.
Solange die Fehlermeldung
STROMUNTERBRECHUNG
am Bildschirm
angezeigt
wird
können
nur die Zusatz-
Betriebsarten
Schlüsselzahl
.4.Achse einlas
.NCSoftware-Nummer
.PCSoftware-Nummer
angewählt werden.
Die Zusatz-Betriebsart
4.Achse
STROMUNTERBRECHUNG.
einlaus
kann nicht
mehr angewählt
werden
nach Löschen der Fehlermeldung
Anwählen und Verlassen der Zusatz-Betriebsarten
kann in jeder Betriebsart
angewählt
werden:
Taste
Gewünschte
MOD-Funktion
durch wiederholtes
Die Zusatz-Betriebsarten
werden
Wurde vor dem Verlassen
eingespeichert
30
werden.
H
drücken.
mit den Tasten
Betätigen
verlassen durch
Drücken
eine Änderung
eines Zahlenwertes
0
der Taste
m
oder
anwählen.
der Taste
eingegeben,
so muß diese erst durch
Drücken
der Tasl,e @
J 2) Erläuterung der MOD-Funktionen
J 2.1) Freie Sätze
über die MOD-Funktion
FREIE SAETZE
Programmsätze
angezeigt.
wird die Anzahl
der im Speicher
für die Bearbeitungsprogramme
noch verfiigbaren
Beispiel für die Anzeige:
FREIE SAETZE = 1179
J 2.2) mm/Zoll-Umschaltung
Die Steuerung
“mm”
kann entweder
auf “Zoll”
geschieht
im metrischen
SysEm
oder im Zoll-System
arbeiten.
Die Umschaltung
der PositiowArreigen
von
wie folgt:
I
Nach Anwählen
WECHSEL MMIINCH
Dialog-Frage:
/
Taste
Die Steuerung
wird van mm
i
der Modefunktion:
?
I
drucken.
auf INCH-Betrieb
umgeschaltet
oder umgekehrt.
J 2.3) Umschalten der Positions-Anzeige
Die Positions-Anzeige
der TNC 150 kann auf folgende
Anzeige-Art
Abkürzung
Anzeige-Arten
umgeschaltet
werden:
Bemerkung
in der Bildschirm-Anzeige
IST
Anzeige
der jeweiligen
REF
Anzeige
der Restwege zu den Referenzpunkten
Schleppfehler
(Schlupf)
SCHPF
Anzeige
der Differenzen
Soll-Position
SOLL
Restwege LU den
Ist-Position
Referenzpunkten
und Ist-Position:
Anzeige
Sollwerte
zwischen
momentaner
Soll-Position
- Istwerie
der von der Steuerung
errechneten
momentcnen
SollLPosition
Restwege
REST
I
Anzeige der Restwege zur Soll-Position
(Differenzen
zwischen
programmierter
Soll-Position
und momentaner
Ist-Pcsirion)
Naclh Anwählen
Dialog-Anzeige:
der entsprechenden
MOD.Funktion:
POSITIONS-ANZEIGE
I
t
Durch
(ggf. mehrmaliges)
die gewünschte
Drücken
AnzeigeArt
der Taste
@
wird
gewählt.
31
J 2.4) Positions-Anzeige groß/klein
Die Positions-Anzeige auf dem Bildschirm der TNC 150 kann in den Betriebsarten Einzelsan-Programmlauf
grammlauf auf kleine Ziffern oder auf große Ziffern umgeschaltet werden.
Positions-Anzeige klein:
Es werden vier P’rogrammsätre des Bearbeitungsprogramms
und die Position (mit kleinen Ziffern)
Positions-Anzeige groß:
Es wird nur der aktuelle Programmsatz des Bearbeitungsprogramms
Dialog-Anzeige:
und Sarifolge-Prm
angezeigt.
und die Position (mit großen Ziffern)
angezeigt.
Nach Anwählen der entsprechenden MOD.Funktion:
POSITIONS-ANZEIGE
GROWKLEIN
t
Taste H
PositiowAnreige
drücken.
wird von kleinen auf große Ziffern umgeschaltet oder umgekehrt.
J 2.5) Umschalten der Baud-Rate
Die Übertragungs-Geschwindigkeit
der Datenschnittstelle V.24 bzw. RS232-C ist bei der TNC 150 automatisch auf 2400 Baud gesetzt ~ angepaßt an die HEIDENHAIN-Magnetband-Einheit
ME IOIIME 102.
Soll an die TNC 150 ein Peripheriegerät mit einer anderen Baud-Rate angeschlossen werden (ohne Zwischenschaltung der ME),
muß diese Baud-Rate eingegeben werden:
Dialog~Anreige:
Nach Anwählen der entsprechenden
BAUD-RATE
MOD-Funktion:
t
Falls erforderlich,
neue Baud-Rate eintippen
oder 2400 Baud) und mit
Die neue Bad-Rate
übernommen.
32
i110,150,300,600,1200
I” den Speicher übernehmen.
wird auch einfach durch Weiterschalten der MOD.Funktion
mit den Tasten Fl
pi
oder
q
J 2.6)
Begrenzung des Verfahrbereiches
Die durch die Software-Endschalter vorgegebenen Verfahrwege, können eingeschränkt werden, um z. B. bei bestimmten Werkstücken
eine Kollision LU vermeiden. Diese Begrenzung wird in jeder Achse nacheinander in + und - Richtung, bezogen auf den ReferenzPunkt festgelegt. Dazu die Positions-Anzeige zur Bestimmung der Grenzpositionen auf “REF” schalten
+Z
’
gewünschte Begrenzung
I
I
I
I
Maschinentisch
I
-
WegmeRsystem
I
I
-X Ref
*
I
!I
1I
I\,
Referenzpunkt
I
-80
-70
-50
50
-LD
-30
-20
-10
10
20
+x Rd
30
Begrenzung X+ = -10,000
Begrenzung X- = -70,000
Betriebsart
q
Taste
oder a
q
wählen.
drücken;
MOD.Funktion POSITIONS-ANZEIGE
wählen und die Positions-Anzeige auf “REF” schalten.
Modefunktion
BEGRENZUNG
für die gewünschte Achse und Richtung wählen.
/
c
Mit den externen Richtungstasten oder mit dem Handrad
die Grenzpositionen anfahren.
Angezeigte Positionswerte
q
E
und
programmieren:
q
drücken.
“SW.
Soll ohne Verfahrbereichs-Begrenzung
gearbeitet werden, so empfiehlt
entsprechende Achse und Richtung einzugeben!
es sich + 30000 mm bzw. - 30000 mm für die
33
J 2.7) Anzeige der NC-Software-Nummer
Mit Hilfe dieser MOD-Funktion
kann die Softwarennummer
der Steuerung angezeigt werden
Beispiel für die Anzeige:
NC: SOFTWARE-NUMMER:
221 SO404
J 2.8 Anzeige der PC-Software-Nummer
Mit Hilfe dieser Modefunktion
kann die Software-Nummer
der inlegrierten
PC angezeigt werden
Beispiel für die Anzeige:
Pc: SOFTWARE-NUMMER:
221 510 01
J 2.9) Schlüsselzahl
über diese MOD.Funktion
können mit Hilfe von Schlüsselzahlen bestimmte Betriebsarten angewählt werden
Durch Eingeben der Schlüsselzahl 84 159 können die Maschinen-Achsen mit den exlernen Richtungstasten
daß vorher die Referenzmarken überfahren werden müssen (siehe Kap. 1):
Dialog-Anzeige:
Steuerung einschalten.
REFERENZPUNKTE
ANFAHREN
Taste
q
drücken.
Anwählen der MOD.Funktion SCHLÜSSELZAHL
Schlüsselzahl 84 150 eingeben.
durch einmaliges Drücken der Taste
Fl;
c
Mit den externen Richtungstasten können nun die Achsen verfahren
werden; erst mii dem überfahren der Referenzmarken beginnen die
Positio~ns-Anzeigen LU zählen.
34
bewegt werd~zn, ohne
J 2.10) 4. Achse eidaus
Unmittelbar nach dem Einschalten der Steuerung ~ vor dem Löschen der Fehlermeldung
STROMUNTERBRECHUNG
~
(und nur dann) ist es möglich, die vierte Achse aktiv bzw. inaktiv LU schalten (so daß gegebenenfalls ein Rundtisch bedarfsweise
als vierte Achse gesteuert werden kann).
Dialog-Anzeige:
Steuerung einschalten.
STROMUNTERBRECHUNG
q
Taste El
MO0 und anschließend Taste
Dialog-Anzeige: STROMUNTERBRECHUNG
4. ACHSE EINIAUS
drücken.
Taste
@ drücken.
0
Die Steuerung aktiviert die vierte Achse oder wählt die
vierte Achse ab, je nachdem welcher Zustand vorher bestand.
Beachte:
Diese MOD-Funktion
kann nicht mehr angewählt werden nach Löschen der Fehlermeldung
STROMUNTERBRECHIJNG
~.
35
K) Manueller Betrieb (Handbetrieb)
q
Bildschirm-AnzeIge:
Betriebsart
Zeile Eingabe-Dialog bzw
Fehlermeldungen
Positionswerre
Vorschub für die externen
Richtungstasten, Zusatrfunktior
(M03, M04, MO51
K 1) Manuelles Verfahren der Maschinen-Achsen
Die Steuerung ist nach dem Einschaltvorgang aufomatisch in der Betriebsart “Manuell”. In dieser Betriebsart können die Achsen
über die Richtungstasten, die sich auf dem Maschinen-Bedienfeld befinden, verfahren werden. Die Verfahrgeschwindigkeit
kann
entweder
a) über das Override-Potentiometer
der Steuerung
b) über ein externes Potentiometer
eingestellt werden, je nachdem wie die Steuerung an die Maschine angepallt wurde.
Die Maschinen-Achsen
können auf zwei Arten verfahren werden:
,Tippbetrieb
Die gewünschte Achsrichtungs-Taste wird gedrückt un3 die angewählte Maschinen-Achse verfährt. Sie wird wieder angehal,ten
durch Loslassen der Achsrichtungs-Taste.
.Kontinuierlicher
Betrieb
Wird nach Betätigung einer AchsrichtungsTaste
auch die externe Start-Taste gedrückt, so fährt die angewählte Maschinen-Achse
auch nach dem Loslassen der Tasten weiter. Sie wird angehalten durch das Drücken der externen Stop -Taste.
36
K 2) Bezugspunkt-Setzen
Zur Bearbeitung eines Werkstücks müssen die Anzeigewerte den Werkstück-Positionen
werden die vier Istwert-Anzeigen nach dem Werkstück auf vorgegebene Werte gesetzt
Zahlen als Ausgangswerte, wobei die Maschinen-Achsen eine ganz bestimmte Position
nachstehenden Skizze entsprechend auf die linke untere Ecke bezogen, so stellt diese
es ist den Achsen X und Y für diese Position der Anzeigewen 0 zuzuordnen.
entsprechen; beim Bezugspunk%etze”
(man setzt also in die Anzeige” Ibestimmte
haben). Sind z.B. die Werkstückmaße der
Ecke den Werkstück-Bezugspunlct dar, und
Dazu kann entweder
a) der Werkstück-Bezugspunkt eingefahren werden (z.B. mit
einem optischen Kantensucher) und dann die X-Anzeige und
die Y-Anzeige auf 0 gesetzt werden.
+Y
b) die bekannte Position A eingefahren (2.6. mit einem
Zenrriergerät für die Bohrung) und die X-Anzeige dann auf
50 und die Y-Anzeige auf 40 gesetzt werden
Y
I
Bezugspunkt
’
d der Werkstück-Bezugspunkt durch Antasten des Werkstücks festgelegt werden. Mit dem Werkzeug (bzw. einem
mechanische” Kantensucher) -das einen Durchmesser von
10 mm habe” soll -wird zuerst die linke Werkstück-Kante
angefahren und bei Berühren die X-Anzeige auf -5 gesetzt
und hernach die untere Werksrück-Kante angefahren und
im Berührungspunkt die Y-Anzeige auf -5 gesetzt.
Das Setzen der beiden Achse” entspricht dem Fall bi ‘(statt
50 und 40 ist nun der Wert -5 einzugeben).
Werkzeug
31
In unserem Beispiel war die Z-Achse die Werkzeug-Achse. Die Festlegung des Werkstück-Bezugspunktes
auf verschiedene Arten, je nachdem, welche Werkzeuge verwendet werden.
für die Z-Achse geschieht
al Werkzeuge in Spannzangen (ohne bzw. mit Längenanschlag)
Zur Festlegung des Werkstück~Berugspunktes für die LYerkreugAchse muß daserste Werkzeug eingespannt werden (Vderkreug 1
= Nullwerkzeug,sieheauch
Kapitel M 2.1 “Werkzeug-Definition”). Soll z.B. der Werkstück-Oberfläche der Bezugswert 0
zugeordnet werden, so tastet man mit dem Werkzeug die
Werkstück-Oberfläche an und setzt in dieser Position die ZAchse auf 0 (entsprechend dem Fall a) für die Achsen X
und Y).
Werkstückoberfläche
z. 6. Z = 0 oder 2 = +50
Hat die Werkstück-Oberfläche einen von 0 verschiederlen Wert,
so ist die Werkzeug-Achse auf den betreffenden Bezugswert zu
setzen, z.B. auf + 50.
Die Korrekturwerte für die übrigen Werkzeuge werden auf das
Werkzeug 1 (Nullwerkzeug) bezogen.
b) Voreingestellte Werkzeuge
Bei voreingesteilten Werkzeugen sind die Werkzeug-Längen
bereits bekannt. Mit einem beliebigen Werkzeug wird die
Oberfläche des Werkstücks angetastet. Um der WerkstiickOberfläche den Wert 0 zuzuordnen, wird die Werkzew-Achse
auf die Länge + L 1 des betreffenden Werkzeugs geseta
Hat die Werkstück-Oberfläche einen von 0 verschiedenen
Wert, so muß der Istwert-Zähler der Werkzeug-Achse af
folgenden Bezugswer? gesetzt werden:
Position der
Werkstückoberfläche
L. 6. z = 0 oder z = +50
(Bezugswert 2) = (Werkzeug-Länge L 1) + (Position Oberfläche)
Beispiel:
Werkzeug-Länge L = 100 mm;
Position der Werkstück-Oberfläche
+ 50 mm.
(Bezugswert Zi = 100 mm + 50 mm = 150 mm.
Dar Setzen der Istwert-Anzeigen
geschieht wie folgt:
TNCin
Betriebsart”Manuell”
Positions-Anzeige auf “Istwert”
l
Betreffende Achstaste drücken:
NEIN
am
-1
schalten (siehe Kapitel J 2.2).
a <q 0 oder
m
Dialog-Anzeige
z.B. nach Drücken der N
BEZUGSPUNKTSETZEN
I
-Taste
X =
r--
Gewünschten Wert eintiplxn
+’
und Tat;
drückerg
Der eingegebene Wert erscheint
in der Positions-Anzeigt
Falls die Positions-Anzeige auf
“Restwege zu den REF-Marke””
(siehe Kapitel J 2.2) geschaltet wurde, kann der Bezugspunkt nicht gesetzt werden.
K 3) Ausgabevon Spindeldrehzahlen und Zusatz-Funktionen in Betriebsart IManuelI”
kann die Steuerung.TNC
Auch in der Betriebsart
1~50Spindel-Drehzahlen
und Zusatz-Funktionen
ausgeben.
Spindel-Drehzahlen:
Taste
m
drücken.
Dialog-Frage: SPINDELDl%HZAHL
S IN WMIN ?
Gewünschte Spindel-Drehzahl eintippen.
Externe
Zusatz-Funktionen:
1
0
mm
-Taste drücken.
Taste H
drücken.
1
Dialog-Frage: ZUSATZ-FUNKTION
M ?
Gewünschte Zusatz-Funktion eintippen
39
L) Betriebsart ‘Elektronisches Handrad” m
Die Steuerung kann mit einem elektronischen Handrad ausgerüstet werden - dadurch wird das Einrichten der Maschine wesentlich
erleichtert.
Das Handrad ist aktiv, wenn die Betriebsart Cl@ eingeschaltet ist.
Bildschirm-Anzeige:
Betriebsart
Der Unterteilungsfaktor
bestimmt den Verfahrweg pro
Handrad-Umdrehung
2 = aktueller Unterteilungsfaktol6 = neu eingegebener Unterteilungsfaktor
Positionswerte
-
Vorschub für die externen
Richtungstasten, Zusatzfunktion
(M03, M04, M05)
Mit den Achs-Tasten der TNC kann das Handrad auf die Achsen X, Y, Z und IV umgeschaltet werden
Die Verfahrgeschwindigkeit
wird durch den Unterteilungs-Faktor
festgelegt.
Der gewünschte Unterteilungs-Faktor
wird eingetippt und durch Drücken der Taste
Mögliche Eingabewerte: 1 .._ 10.
UnterteikmgsFaktor
Pb
ebi
In Abhängigkeit
Verfahrweg
in mm/Umdrehung
des Handrades
vom Eilgang der Maschine werden ggf. Unterteilungs~Faktoren
in dieser Betriebsart sind auch die externen Achsrichtungs-Tasten
40
aktiv!
für große Geschwindigkeiten
gesperrt
M) Betriebsart “Programmieren’. M
Bildschirmtanzeige:
Betriebsart
Eingabe-Dialog, Fehlermeldungen
vorhergehender Programmsatz :dunkler)
aktueller Programmsatz und (Eiitierdeile
nur in Betriebsart “Einspeichern”
nächster Programmsatz (dunkler)
übernächster Programmsatz (dunkler1
-
Status-Anzeigen:
Positionswerte
Vorschub, Zusatzfunktion
(M 03. M 04, M 05)
M 1) Programmverwaltung
Die TNC 150 kann bis LU 24 verschiedene Programme verwalten mii insgesamt bis zu 1200 Sätzen.
Ein Bearbeitungsprogramm
kann nur 999 Sätze enthalten.
&
M 1.l)
Kennzeichnung eines neuen Programms
Grundsätzlich kann ein Bearbeitungsprogramm nur eingegeben werden, wenn es vorher durch eine Programm-Nummer
zeichnet wurde. Diese Programm-Nummer darf bis zu 8 Stellen haben.
Die Kennzeichnung
der Programme erfolgt in Betriebsart
Dialog-Eröffnung:
Taste
Dialog-Frage
Beantwortung
PROGRAMMWAHL
PROGRAMM-NUMMER
Programm-Nummer
MM = ENTIINCH
eingeben; Taste
=
Für Bearbeitungsprogramm
= NOENT
Taste
q
in mm
drücken;
für Bearbeitungsprogramm
Taste m
drücken.
in inch
Am Bildschirm der TNC 150 werden beispielsweise nach Eingabe der Programm-Nummer
0 BEGIN PGM 10005231
1 END
PGM 10005231
0 BEGIN PGM 10005231
1 L x + 20,000 Y + 35,000
RO Fl00
10005231
2 END PGM
so werden diese zwischen den BEGIN-Satz und END-Satz eingefügt:
MM
M
MM
Zur Eingabe eines zweiten Programms ist erneut die Taste
Es erscheint die Anzeige:
Der Bildschirm-Anzeige
gespeichert ist.
10005231 folgende Sätze angezeigt:
MM
MM
Werden jetzt Sätze programmiert,
PROGRAMMWAHL
PROGRAMM-NUMMER
10005231
gekenn-
zu drücken.
=
kann entnommen werden, daß ein Programm mit der Nummer 10005231 bereits in der Steuerung
41
M 1.2) Auswahl eines Programms
Dialog-Eröffnung:
Taste
PFM
LI
BeantworturIg
Dialog-Frage
PROGRAMMWAHL
PROGRAMMNUMMER
Entweder
Pr8zgramm-Nummer
=
Ee
”
eingeben oder auf dem Bildschirm
über die Tasten
das gewünschte Programm auswählen.
d@k;“:m
Auf dem Bildschirm
erscheint
der Programm-Anfang
des gewünschten
Programm?%
M 2) Festlegungder Korrektuwerte für Werkzeug-Längeund Werkzeug-Radius
M 2.1) Werkzeug-Definition
q
Die TNC 150 berücksichtigt
Werkzeugkorrekturen.
Beim Eingeben eines Bearbeitungsprogrammes
können also unmittelbar
die
ZeichnungsmaRe
für die Werkstück-Kontur
programmiert
werden. Zur Korrektur
ist die Angabe des Radius und der Länge der
Werkzeuge erforderlich.
Diese Daten werden in der sogenannten Werkzeug-Definition
(TOOL DEFINITION)
eingegeben.
Die Eingabe der Werkzeug-DefinitionsDaten
kann an beliebiger Stelle des Bearbeitungsprogramms
routine kann eine bestimmte Werkzeug-Definition
rasch aufgerufen und gegebenenfalls geändert
Dialogweröffnung:
erfolgen. über die Suchwerden (siehe Kapitel M 13.6)
Taste i3DEF
Dialog-Frage
Beantwortung
WERKZEUG-NUMMER
Werkzeug-Nummer
?
WERKZEUG-LÄNGE
Taste
aENT drücken.
Zahlenwert
oder Parameter (siehe Kapitel
eingeben; Taste ENT drucken
L ?
WERKZEUG-RADIUS
eingeben;
q
q
R?
Zahlenwert
Taste
oder Parameter
drücken.
(siehe Kapitel
M 5) als Korrektunwert
für Werkzeuglänge
M 5) eingeben;
Dialog-Frage:
WERKZEUG-NUMMER?
Mögliche Eingabewerte:
,bei Maschinen ohne automatischen
.bei Maschinen mit automatischem
Es darf kein Werkzeug
zeug”,
Werkzeugwechsel:
Werkzeugwechsel:
mit der Nummer
Dialog-Frage:
Eingabebereich:
42
0 definiert
d.h. für Länge L = 0 und Radius R = 0).
WERKZEUG-LÄNGE
2
L?
30 000,000
mm
1 - 254
1 - 99
werden
(diese Werkzeug-Nummer
ist bereits intern
belegt für “kein
Werk-
Der Korrekturwert
für die Werkzeuglänge L kann auf verschiedene Arten ermittelt
werden:
a) Werkzeuge in Spannzangen ohne Längenanschlag
Zuerst muß der Bezugspunkt der Werkzeug-Achse festgelegt
werden (siehe Kapitel K 2).
Dazu wird die Oberfläche des Werkstücks mit dem ersten
Werkzeug angetastet und die Istwert-Anzeige der betreffenden Achse gesetzt (z.B. Z-Achse). Das erste Werkzeug wird
als Nullwerkzeug definiert, d.h. in die Werkzeug-Definition
für das erste Werkzeug wird eingegeben:
des 2. Werkzeugs
Z.B. +40.000 min
Werden die Korrekturwerte für die Werkzeuglänge auf das “Nullwerkzeug”
bezogen, so ist für alle folgenden Werkzeugt? (auch bei
erneutem Einsetzen von Werkzeug l), die Differenzlänge einzugeben. Falls der Werkstück-Oberfläche die Position Z = 1)zugeordnet
wurde, kann der Längen-Korrekturwert
nach dem Einsetzen des neuen Werkzeugs durch Antasten der Werkstück-Obwiläche ermittelt werden: der Korrekturwert entspricht der Istwert-Anzeige der Z-Achse und kann mit der Taste
als Eingabewert (einschließlich Vorzeichen)
gegeben:
z.B. L = 40.000.
übernommen werden. Dieser Wert wird also in die Werkzeug-Definition
für das betreffende Wvkzeug ein-
Hat die Werkstück-Oberiläche einen von 0 verschiedenen Wert, so ist die Werkzeug-Länge nach dem Setzen des Berugsl,unktes
auf folgende Art zu ermitreln:
Werkstück-Oberfläche antasren und den Zahlenwert in der Istwert-Anzeige der Werkzeug-Achse (mit Vorzeichen) notiwen; den
Korrekturwert L nach folgender Formel ermitteln:
Korrektunvert
L = (Istwert Z) -
(Position Oberfläche)
Beispiel:
Istwert der Z-Achse = + 42. Position der Oberfläche = + 50
Korrekturwert L = i+ 421 - (+ 50) = - 8.
Dieser Wert wird in der betreffenden Werkzeug-Definition
einge
geben:
L = ~ 8.
des 2. Werkzeugs
b) Werkzeuge in Spannzangen mit Längenanschlag
Die Bestimmung des Korrektur-Wertes für die Werkzeug-Länge erfolgt wie unter a) beschrieben. Ein einmal festgelegtel- KorrekturWert ändert sich jedoch nicht nach dem Aus- bzw. Einspannen des Werkzeugs.
c) Voreingestellte Werkzeuge
Bei voreingestellten Werkzeugen wird die Länge des ‘Nerkreugsam Voreinstellgerät ermittelt, d.h. alle Werkzeug-Längen sind bereits bekannt und brauchen nicht mehr auf der Maschine bestimmt zu werden. Als Längen-Definition werden die am Voreinstellgerät ermittelten Werkzeug-Längen eingegeben.
Dialog-Frage:
WERKZEUG-RADIUS
Eingabebereich:
R?
+ 30 000,000 mm
Der Werkzeug-Radius wird grundsätzlich positiv eingegeben - negative Werte für die Werkzeug-Radiuskorrektur
einem einzigen Sonderfall auftreten (siehe Kapitel N 2. Playback-Programmierung).
Beim Arbeiten mit Bohrwerkzeugen kann der Werkzeug-Radius mit 0 programmiert werden.
Die Werkzeug-Definition
TOOL
DEF28
können nur in
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
L+ 100,800
l3+ 20,000
43
q
q .
M 2.2) Werkzeug-Aufruf / Werkzeug-Wechsel
Beim Werkzeug~Wechsel werden mit der Taste
Dialog-Eröffnung:
die Korrektur-Daten
für das neue Werkzeug aufgerufen.
Taste H
Dialog-Frage
B+%ltwOrtUIl~~
WERKZEUG-NUMMER
SPINDELACHSE
?
PARALLEL
SPINDELDREHZAHLS
Werkzeugnummer
X/Y/Z
?
IN U/MIN ?
eingeben; Taste [01
ENT drücken.
werden,
0, q
Achstaste
Spindeldrehzahl
oder 0 2
eingeben; Taste
d rüc k en; d ie T aste ‘mENT darf nicht gedrllckt
q
ENT drücken.
q.
Die Satz-Eingabe kann abgebrochen werden durch Drücken der Taste
!!!J
Werden Dialog~Fragen mit der Taste pjENT beantwortet, so erfolgt keine Daten-Eingabe; es erscheint die nächsre DialogFrage. Beim Abarbeiten gelten dann jeweils die zuletzt programmierten Daten von dem vorhergehenden Werkreug-Aufruf.
Dialog~Frage:
WERKZEUG-NUMMER?
Mögliche Eingabewerte:
,bei Maschinen ohne automatischen Werkzeugwechsel: 0 - 254
,bei Maschinen mit automatischem Werkzeugwechsel: 0
99
(Die Steuerung gibt nur die Werkzeugnummern 0 - 99 codiert aus.)
Dialog-Frage:
SPINDELACHSE
PARALLEL
Mögliche Eingabewerte:
X/Y/Z
?
X. Y, Z oder ggf. U, V, W durch Drücken der Taste
IV
Cl
Angabe der Achse, zu der die Spindelachse parallel liegt; in dieser Achse wirkt die Korrektur
anderen Achsen wird ggf. die Radiuskorrektur wirksam.
v!!b
Programmierung
gesetzt wird.
der vierten Achse in einem Werkzeug-Aufruf
Dialog-Frage:
SPINDELDREHZAHL
S IN KVMIN)?
Die programmierbaren
Spindeldrehzahlen
der Werkzeug-Länge, in den beiden
ist nur möglich, falls die vierte Achse als lineare Acl;se+.in-
finden Sie in der Tabelle für die S-Funktionen
(Kapitel F 3)
Eingabe erfolgt mit maximal vier Stellen in Umdrehungenlmin.
Die Steuerung rundet ggf. automatisch auf den nächsten i\:ormwert auf. Liegt allerdings die eingegebene Drehzahl außarhalb des (durch Maschinen-Parameter) erlaubten Drehzahl-Bereiches, so
erscheint die Fehlermeldung:
FALSCHE DREHZAHL
Der Werkzeug-Aufruf
TDOL
CALL
29
belegt nur einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
Z
S 1999,999
Werkzeug-Aufruf mit der Werkzeug-Nummer 0
Soll in einem Bearbeitungsprogramm nach einem Werkzeug-Aufruf ohne Korrektur verfahren werden, ist ein Werkzeug-Aufruf
mit der Werkzeug-Nummer 0 zu programmieren: das Wvkreug mit der Nummer 0 ist bereits vorprogrammiert als “kein Werkzeug”. d.h. Länge L = 0 “nd Radius H = 0.
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
TOOLCALL
0 Z S 0,999
q
q
gestartet, so werden die aktiven Werkzeugkorrekturen
b
oder
Wird dieser Werkzeug-Aufruf in Betriebsart
abgewählt und die Maschine verfährt die Achsen auf die programmierten, unkorrigierten Positions-Sollwerte.
44
Hinweis:
Abhängig
von den eingegebenen
WERKZEUG-NUMMER
Maschinenparametern
kann nach der Dialog-Frage
?
die Dialog-Frage
NAECHSTE WERKZEUG-NUMMER
?
erschi:inen.
Die Ausgabe der nächsten Werkzeugnummer
wird nu!~ benötigt.
falls eine Maschine
mit einem automatischen
wechcler ausgerüstet ist, der das nächste Werkzeug sucht ,während mit dem aktuellen
Nähere Informationen
erhalten Sie von Ihrem Werkrc!ugmaschinen-Hersteller.
Vor jedem Werkzeug-Wechsel
!!!J
LUIT Ändern
Programmier-Schema
der Drehzahl
ist ein Programmlauf-STOP
dient,
kann der programmierte
LU programmieren
Werkzeug
bearbeitet
Werkreugwird.
~ nur wenn der Werkzeug-Aufruf
lediglich
STOP entfallen.
für den Werkzeug-Wechsel
TOOL CALL 0 X/Y/Z
S 0,000
Werkreug~WechseI~Position
eingeben
5
Abwählen
der Werkzeug-Korrekturen
WerkieugWechseI-Position
Unteijrogramm
definieren
und die
als
(Absolutmaßei
ZyklwAufrufen,
LBL CALL
1
Aufruf Unterprogramm
ggf. Werkzeug
2 definieren
Unterprogrammen.
M 3) Programmierung der Bearbeitung von Werkstück-Konturen
M 3.1) Die Werkzeugbahn-Korrektur pi
Bei der .TNC 150 kann unmittelbar
pq
die Werkstück-Kontur,
die sich durch die Bearbeitung
die Steuerung Länge und Radius der Werkzeuge automatisch
kompensiert.
Während für die Werkreuglängen~Korrektur
die in den TOOL DEF~Sätren
gen. ist i’ür die Radius-Korrekturen
noch einzugeben, ob sich das Werkzeug
Kontur (oder linksvon der programmierten
Kontur befindet:
Taste
[a
der Fräser wird
im Abstand
Taste
[@
der Fräser wird im Abstand
Elezüglich der Doppelbezeichnung
und den TOOL
Radius R links von der programmierten
der beiden Tasten sei auf Kapitel
CALL-Sätzen
in Vorschubrichtung
des Radius R rechts von der programmierten
da
ergeben soll, programmiert
Kontur
Kontur
eingegebenen
werden,
Da~ten genü~
rechts von der programmierten
geführt;
geführt.
N verwiesen.
Fräsen einer Außenkontur
FräswBahn
(Werkzeug-Mittel3unkt
Fra:;er-Bahn
IWerkreug~Mirrelpunkt)
Fräsen einer Innenkontur
Fräser-Bahn
(Werkzeug-Mittelpunkt)
46
FräswBahn
(Werkzeug-Mittelpunkt)
da
Automatische
Bahnschnittpunkt-Ermittlung
bei Innenecken
Die TNC 150 ermittelt automatisch den Schnittpunkt S der kontur-parallelen Fräsubahn und führt den Fräser auf der t?ingezeichneten Bahn. Dadurch wird verhindert, daßam Punkt P2 eine Hinterschneidurig der Kontur erfolgt; eine Beschädigung des
Werkstücks wird verhindert.
Automatischer
Einfügen
von übergangskreisen
bei Außenecken
An der AuRenecke P2 fügt die Steuerung automatisct! einen übergangskreis ein, so daß sich der Fräser am Punkt P2 abwälzt.
Dadwch kann das Werkzeug in den meisten Fällen mir konstanter Bahngeschwindigkeit um die Außenecke geführt wer3en.
Ist die programmierte Geschwindigkeit für einen bestimmten übergangskreis zu hoch, wird der Fräser mit einer vermin~ierten.
in der TNC fest programmierten Bahngeschwindigkeit um den Punkt Pp geführt.
Diese Verminderung
7 Bahngeschwindigkeit
der programmierten Bahngeschwindigkeit bei Ecken kann aufgehoben werden ~ d.h. eine konstante
läßt sich erzwingen - clurch Programmierung der Zusatzfunktion M90 [siehe Kapitel F ;!).
47
Bahnschninpunkt-Konektur
bei Außenecken: M 97
Soll an l?iner Außenecke kein übergangskreis eingefügt werden, so ist in dem betreffenden
Programmsatz die Funktion
M 97 ZU
BeispieL?:
Fräserbai,,,
/ --\
Fräserbahn
/
--L--
,,y-y
Schnittpiinkt
\
\
/
S
,_ - -
\
gefräire Kontur
Ohne M 97: Der übergangskreis würde zu einer Beschädigung
der Kontur führen.
Mit M 97: Es wird kein übergangskreis eingefügt; die
Steuerung ermittelt den Schnittpunkt S, die Kontur wird
nicht beschädigt.
Sonderfall:
Die Steut?rung kann mit M 97 keinen Kontur-Schnittpunkt
ermitteln.
48
Abhilfe: Es wird L. B. ein Satz eingefügt:
L I x+o,ooo
I Y+o,ooo
F+
~lOOM97
Die Steuerung ermittelt den Schnittpunkt
kann gefräst werden
S und die Kclntur
M 3.2) Die Programmierung der Werkstück-Kontur (Geometrie)
Die TIVC 150 kann in den drei Achsen X, Y und Z die Bearbeitung von Konturen steuern, die sich zusammensetzen aus Geradenstiicken (Linear-lnterpolation:
simultanes Verfahren in zwei oder in drei Maschinenachsen bzw. Verfahren in nur einer Maschinenachse) undloder aus Kreisbögen (Kreis-lnterpolation:
simultanes Verfahren in zwei Maschinenachsen).
Geradenstiicke werden hierbei durch die Endpunkte bestimmt (Taste
Kreisbögen können einerseits definiert werden durch den Kreis-Mittelpunkt
’
(Taste
).
E
) und Endpunkt (Taste B
) oder
andererseits - wenn der Kreisbogen tangential in die anschlieknde Kontur übergeht ~ nur durch den Radius (Ecken Runden:
q
1.
Taste
Schraubenlinien können programmiert werden mit einer Kreis-lnterpolation
einer zusätzlichen Linearbewegung in der dazu senkrwhten Achse.
(Taste m
und
[z‘:
1 in Polarkoordir8aten
und
Außerdem ermöglicht die TNC 150 das tangentiale Anfahren und Verlassen von Konturen auf einer Kreisbahn.
Die “vierte Achse” kann mit jeder der drei Hauptachsen X. Y und Zeine Linear-lnterpolation
durchführen. So kann bei Venvendung der vierten Achse als Drehachse durch Linear-lnterpolation
mit einer der Hauptachsen eine Schraubenlinie auf eiriem Zylinder
herges,tellt werden.
Wird die vierte Achse für eine Drehbewegung (Rundtisch) benutzt, so sind Soll-Positionen in Grad (‘) und der Vorschub in
Gradlmin (‘/min) einzugeben.
Eine f&diuskorrektur
wird in der vierten Achse nicht verrechnet.
Konturpunkte (d.h. Soll-Positionen) können “absolu~t” oder “inkremental”
(Kettenmaße) eingegeben werden-in
rectltwinkeligen
Koordinaten oder in Polarkoordinaten.
Bei inlkrementaler Programmierung ist die Taste EI
tätigen der Taste wird auf “absolute” Programmierurg
zu aktivieren (die zugeordnete Meldelampe leuchtet).
umgeschaltet (die Meldelampe erlischt).
B
kann beliebig entweder vor Eröffnung des Dialogs oder später - bis zur Betätigung der
Die Taste 0
ENC Taste (siehe Kapitel M 3.24) -gedrückt werden.
Durch errleutes Be-Taste bzw. der
GI-
Eingalbefeinheit
,Längen bis 0,001 mm bzw. 0,000 1 Zoll,
.Winksl in Grad bis0.001’
Der Eingabebereich beträgt:
.für Längen i 30 000,000 mm bzw. 1 181.1023 Zoll,
.für Poiarkoordinaten~winkel
+ 5 400’
.für die vierte Achse als Rundachse+ 30 OOO,OOO”
M 3.2.1) Eingabe von Positionen in rechtwinkeligen Koordinaten
Die Taste
El
Pb
q q
Wird t!ine der Tasten
Dialog~Frage:
KOORDINATEN
Bei Positionierung
darf nicht gedrückt sein.
oder
q
gedrückt, so erscheint die
?
bzw. Bearbeitung in nur einer Maschinenachse (einachsiges Verfahren mit der Taste
,ggf. T,%te m
drücken,
.Achsr,%te drücken und Zahlenwert eingeben,
.Taste
q
bzw.
q
L
ET
programmiert).
drücken (siehe Kapitel M 3.241.
Zur Eingabe von 2 Koordinaten
q
,ggf. Taste
drücken
.1. Achstaste drücken und Zahlenwert eingeben, dann
.2. Achstaste drücken und Zahlenwert eingeben,
,Taste
q
bzw.
q
q
drucken (siehe Kapitel M 3.2.41.
In entsprechender Weise zur Eingabe von 3 Koordinaten
(Raumgerade mit der Taste
programmiert).
,ggf. T,-lste g
drücken
.l. Achstaste drücken und Zahlenwert eingeben,
2. Achstaste drücken und Zahlenwert eingeben,
.3. Acixtasre drücken und Zahlenwert eingeben,
-Taste
q
bzw.
q
drücken (siehe Kapitel M 3.2.4).
49
M 321.2) Eingabe von Positionen in Polarkoordinaten m
Positions-Sollwerte können auch in Polarkoordinaten programmiert
zu definieren. was auf zwei Arten möglich ist;
,Übernahme des letzten Positions-Sollwerts als Pol
.Eingabe der rechtwinkeligen Koordinaten für den Pol.
Beispielt!:
Die Übernahme des letzten Positions-Sollwertes
werden (siehe Kapitel C 4). Dazu ist zuerst der Pol
als Pol wird z.B. bei der Programmierung von Strecken verwendet.
Beispielsweise kann auf diese Art der
Linienzug P,, P, P2 P3 unmittelbar
mit den eingetragenen Radien und
Richtungswinkeln programmieri:
werden.
Bei inkrementaler
Programmierung
wird der Polarkoordinaten~Winkel
auf die zuletzt programmierte
Richtung bezogen,
Aus Geraden und einem Kreisbogen bestehende Kontur
Zur Programmierung
Dialog-Frage:
KOORDINATEN
des Polarkoordinaten-Pols
?
wird wie folgt beantwortet:
zur Eingebe der rechtwinkeligen Pol-Koordinaten
1. Achstaste drücken und Zahlenwert eingeben,
2. Achstaste drücken und Zahlenwert eingeben,
=i
Taste @J
LU drücken. Die entsprechende
ist die Taste
brw.Taste
q
ggf. Taste
q
drücken;
,wenn der letzte Positions-Sollwert
als Pol übernommen werden soll, Taste 01”1
Wird nach Eingabe der 1. Koordinate die Taste a
oder
Koordinate des letzten Positions-Sollwerts überrammen.
Die Programmierung
wird.
50
drücken,
q
drücken.
gedrückt, so wird für die 2. Koordinate die betreffende
der vierten Achse in einem CC-Satz ist nur möglich, falls die vierte Achse als lineare Achse eillgesetzt
Die Definition des Pols belegt einen Programmsatz. 111der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
entweder
CC X+ 10,000 Y+ 20,000 bei Programmierung von Pol-Koordinaten
oder
cc
bei Übernahme des letzten Positions-SolIwertes als Pol
d
Bei der Festlegung eines Pols bleibt d&‘rechtwinkelige
Bezugspunkt” erhalten, so daß nach der Eingabe von Polarkoordi7 natenSätren weitere Positionen wieder in rwhhvinkligen
Koordinaten programmiert werden können.
Zur Programmierung
eines Positioniersatzes
7 die Polarkoordinaten-Taste
Mit Drücken der Taste
y
0
it? Polarkoordinaten
LU aktivieren
ist vor Eröffnung des Dialogs (Tasten
1
(die zugeordnete Meldelampe leuchtet)!
erscheint die
Dialog-Frage:
POLARKOORDINATEN-RADIUS
PR ?
Beantwortung:
q
,ggf. Taste
drücken,
.Wert -Für Radius “PR” eingeben,
q
-Taste
drücken.
Die nun erscheinende
Dialog-Frage:
POLARKOORDINATEN-WINKEL
PA?
wird ientsprechend beantwortet:
g$FpAg
.m
;;;;i;geben
-Taste oder ggf. Taste
Mit Drücken der Taste
q
drucken (siehe IKapitel M 3.2.4)
erscheint die
Dialog-Frage:
POLARKOORDINATEN-WINKEL
Beantwortung
PA?
wie bei der Linear-lnterpolation.
Bei der Zirkular-lnterpolation
7 den: die Steuerung ermittelt
mit Polarkoordinaten braucht der Radiusdes Kreis-Endpunktes
den Radius aus dem Kreis-Anfangspunkt und Kreis-Mittelpunkt.
nicht programmiert
zu wer-
51
M 32.3)
Vollständige Positioniersätze
M 3.2.3.1) 2 D-Linear-lnterpolation und einachsigesVerfahren
Dialog-Eröffnung:
m
&
Taste
bzw. bei Polarkoordinaten
q
Taste
Beantwortung
Dialog-Frage
KOORDINATEN
?
bzw.
POLARKOORDINATEN-RADIUS
und
POLARIKOORDINATEN-WINKEL
PR ?
Koordinaten
nach Kapitel M 32.1 bzw. Kapitel M 3.2.2 eingeben;
PA?
Taste
drücken
@
0
RADIUSKORR.:
RLIRRI
KEINE KORR. 7
-1
VORSCHUB
Bahn-Vorschub
Ggf. Radiuskorrektur
?F=
Taste
ZUSATZ-FUNKTION
M ?
1
eingeben (siehe KapitBl M 3.1);
;;;L,~!
@j
0,
drücke”
eingeben {siehe Kapitel F 1);
drücken
Zusatzfunktion
ITaste
q
eingeben (siehe Kapitel F 2);
drücken
VVerden Dialog-Fragen durch Drücken der Taste aIN0 1 b antwortet,
nächste Dialog-Frage.
so erfolgt keine Daten-Eingabe; es erscheint cie
Sind in einem Satz mehrere M-Funktionen erforderlich, die nicht schon in vorhergehenden Sätzen untergebracht werden können,
so kann man sich dadurch behelfen, daß man -entsprechend
der Anzahl der benötigten M-Funktionen - Positioniersätrt programmiwt,
die nur die M-Funktion
Wird in einem Satz keine M-Funktion
angezeigt wird.
Die Linear-lnterpolation
L X+ 20,500
RL
E\:$
gewünscht, so ist die
bei allen vorhergehenden
Dialog-Fragen drücken).
q-
Taste zu betätigen, wenn die Dialog-Frage nach der M-I-Unktion
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
I Y+ 49,800
Fl00
M
oder
LP PR+SO,OOO PA+ 45,000
RR
Fl00
M
52
enthalten [Taste
Beispiiele:
2 D-Linear-lnterpolation
in rechtwinkeligen
Koordinaten
Zunächst wird die Position Pl in einem
Positi’sniersatr festgelegt. Die Position P2
(Koordinaten Y2 = 38 und Z2 = 42) soll
auf eiIler Geraden angefahren werden.
Programmsätze:
1
2
L Y + 15,000 z + 15,000
RO F 100 M
L Y + 38,000 Z + 42,000
RO F 100 M
2 D-Linear-lnterpolation
in Polarkoordinaten
Zunächst wird die Position Pl in einem
Positioniersatz festgelegt. Die Soll-Position
P2 wird definiert durch den Polar-Radius
PR2 =: 52 mm und den Polarwinkel
PA2 ==63’.
Die Nlaschine fährt auf einer Geraden
von Punkt P, zum Punkt P2.
+Y
Programmsätze:
1 cc x + 10,000 Y + 10,000
2 LP PR + 36,000 PA + 28,000
RO F 100 M
3 LP PR + 42,000 PA + 63,000
RO F 100 M
2 D-Linear-lnterpulation
mit der vierten
Achse
Die vierte Achse kann mit den Hauptachsen
Dialoca-Eröffnung:
Taste
Bei der Beantwortung
q q oder
q
e,ne Linear lnterpolation
durchführen
ip
0
der Dialog-Fragen
ist besonders
zu beachten:
Bei V’wendung
der vierten Achse als Rundtisch-Achse:
Eingabe des
Positinns-Sollwertes in (‘!
und
des Vxschubs in (‘/min).
,Eine IFiadiuskorrektur wird bei der vierten Achse nur verrechnet, falls die vierte Achse als lineare Achse eihgesetzt wird..
Wird in einem Positioniersatr für die vierte Achse (bei Einsatz der vierten Achse als Rundachse) die Funktion M 94 pro~
) grammiert, so wird die Positions-Anzeige vor der Posifionierung der vierten Achse auf den entsprechenden Wert unIer
360’ reduziert.
Die Linear-lnterpolarion
L Z+- 50,000
7
mi? der vierten Achse belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
C+ 720,000
RO
F20
M
Der Vorschub ist meist in mmimin gegeben. Bei einer Fräsbearbeitung in Verbindung mit dem Rundtisch muß der
Vorschub in ‘/min umgerechnet werden (siehe Programmierbeispiele für die TNC 150; bei Bedarf anforderr?).
53
M 3.2.3.2) 3 D-Linear-lnterpolation
Die TNC 150 ermöglicht das gleichzeitige
Korrektur.
Positionieren
in drei Achsen mit vollständiger Werkzeugradius- und Werkreuglängen-
Beispiel:
Das Werkzeug befindet sich in der
Position Pl. Der Positions-Sollwert ist
gegeben durch den Punkt P2 mit den
Koordinaten X2. Y2.22. Die Steuerung berechnet die korrigierten
Koordinaten X3, Y3.23 und iährt den
Punkt P3 auf einer “Raumgeraden” an.
Dialogweröffnung:
Taste
6eantwortung
Dialog-Frage
KOORDINATEN
Erste, zweite und dritte Koordinate der Soll~Position in rechtwinkeligen
ENT drücken.
eingeben (siehe Kapitel M 3.2.1) und Taste [01
?
Ggf. Radiuskorrektur
RADIUSKORR.:
RLIRR?
KEINE KORR. ?
,Taste
,Taste
VORSCHUB
oder
Taste
P!J
Werden Dialog-Fragen mit der Taste
Frage.
m
drücken
drücken.
Zusatzfunktion
M ?
eingeben (siehe Kapitel M 3.1);
q
Bahn-Vorschubeingeben
? F=
ZUSATZ-FUNKTION
q
q
Koordinaten
-
(siehe Kapitel F 1);
eingeben (siehe Kapitel F 21;
drücken.
beantwortet,
erfolgt keine Daten-Eingabe; es erscheint die folgende Dialog
Einfügen von Rundungen und KorrekturZwischenkreisen
Rundungen und Korrektur-Zwischenkreise
werden so eingefügt, daß die Projektion der
Fräserbahn auf die Ebene senkrecht zur
Werkzeugachse dem 2 D-Verhalten entspricht.
-In
Die 3 D~Linear-lnterpolation
L xt 63,mJO
Zt39,OOO
54
Y+49,000
RL Fl00
belegt einen Programmsatz.
M
die X-Y-Ebene prcljizierte
Fräserbahn
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
q
M 3.2.3.3) Definition des Kreismittelpunktes
Die Taste @ dient zur Festlegung des Kreismittelpunkies,
spricix.
’
Dialop-Eröffnung:
-
die im übrigen der Festlegung eines Pols für Polarkoordinaten
Taste 7
L
Beantwortung
Dialog-Frage
KOORDINATEN
Entweder Koordinaten
?
des Kreismittelpunktes
q
eingeben (siehe Kapitel M 3.2.‘)
Taste B
drucken, oder nur Taste
drucken.wenn
wert als Kreismittelpunkt
übernommen werden soll.
-
Vi!!!
Wird nach der Programmierung der ersten Koordinate die Taste
7 Koordinateder letzte Positions-Sollwert übernommen.
Die Definition
cc
ent.
des Kreismittelpunktes
x+ 15,000
q
oder
q
und
der letzte Positisns-Soll-
gedrückt, so wird für die zweite
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zurr Beispiel folgender Satz:
Y+ 23,WO
Wenn der letzte Positions-Sollwert
als Kreismittelpunkt
übernommen wird, erscheint folgender Satz:
cc
Die Programmierung
) gesetzt wird.
der vierten Achse in einem CC-Satz ist nur möglich, falls die vierte Achse als lineare Achse! ein-
q
M 3~2.3.4) Kreisbahn-Programmierung
Vorher den Kreismittelpunkt
Dialop-Eröffnung:
festlegen (siehe Kapite. M 3.2.3.31
Taste m
bzw. Polarkoordinaten
Taste F
und anschlieRend Taste m
Dialo!g-Frage
Beantwoltung
KOOIRDINATEN ?
bzw.
POLARKOORDINATEN-WINKEL
Koordineten nach Kapitel M 3.2.1 bzw.Kapitei
?ingeben;
Taste H
drücken.
DREHUNG IM
UHRZEIGERSINN:
PA?
Durch Drücken der Vorzeichenwechsel-Taste
,Drehrichtung im Uhrzeigersinn (Rechtsdrehung): DR>der
.Drehricbtung entgegen dem Uhrzeigersinn (Linksdrehung):
DR- ?
.Taste
?F=
ZUSATZ-FUNKTION
M ?
Qi!!
Die Z:irkular-lnterpolation
>:+2o;ooo
RL
eingeben (siehe Kapitel M 3.11;
q
oder
,Taste a
drücken.
drücken
BahnVonchub
eingeben (siehe Kapitel F 1); Taste
Zusatrfulktion
eingeben (siehe Kapitel F 2); Taste
beantwortet.
H
drücken.
erfolgt keine Daten-Eingabe; es erscheint die nächste Dialog
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
Y+50,000
DR-RRFBO
oder
CP PA+ lBO,OBIl
DR+
DR+ eingeben;
drücken.
,Taste [ij
Werden Dialog-Fragen mit der Taste H
7 Frage.
c
[$
Radiuskorrektur
RADIIUSKORR.: RL/RR/
KEINIE KORR. ?
VORSCHUB
M 3.2.2
M
F40 M
Die Programmierung
der vierten Achse in einem Kreisbahn-Satz ist nur möglich, falls die vierte Achse als lineare Achse
Beispiele:
KreisbahnProgrammierung
in rechtwinkeligen
Koordinaten
Zunächst wird der Punkt P,in einem
Positioniersatr festgelegt. Dann isi der
Mittelpunkt
CC des Kreises (siehe Kap.
M 323.3)
und der Endpunkt P2 der
Kreisbogens LU programmieren.
k- Frei’
c
/
mg im
zigersinn:
Programmsätze:
1 L
x+10,000
Y+10,000
RO Fl00
x+35,000
Y+30,000
RO Fl00
Y+30.000
X+60.000
x+60;000
y+5,000
DR-R0
Fl00
ZL
3 cc
4c
KreisbahnProgrammierung
M
dir
M
p, ,,,,‘J
‘
i
DRc
x
i
M
in Polarkoordinaten
Der Kreis-Mittelpunkt
(=Pol) wird zuerst,
und zwar in rechtwinkeligen
Koordinaten
(siehe Kapitel M 323.3).
Die Punkte P, und P2 werden dann über
Radius PR (25) und Winkel PA1 (10’)
und PA2 (160’) programmiert.
eingegeben
Der Punkt P2 kann auch im KettenmaR
programmiert werden:
PA2 = + 150’ (inkremental).
Programmsätze:
Y+10,000
RO Fl00
M
Y+30,000
PA+1 0,000
RO Fl00
M
1 L
x+100,000
2 cc
3 LP
x+45.000
PR+25.000
4 CP
PA+1 60,000
DR+RO
56
I
Fl00
M
Kreis C
Drehung entgegengesetrr
M 3.2.3.5) Die Schraubenlinien-lnterpolation (Helix)
Die Schraubenlinien-Interpolation
wird vorwiegend zur Herstellung von Innen- und Außen-Gewinden mit größeren Durchmessern
verwendet. wobei in der Bearbeitungsebene (z.B. X-Y-Ebene) eine Kreisbewegung erzeugt wird, während die Werkzeugxhse
gleichzeitig eine Linearbewegung durchführt.
Programmiert wird die Schraubenlinie in Polarkoordinaten
zusätzlichen Tiefen- bzw. HöhenkoordirCXe
Beachte:
Vorher den Kreismittelpunkt
über die Taste m
Gesamt-Drehwinkel
PA = 7’20’
Tiefenzustellung
Z =-60mm
cc x+ 0,000
Y+ 0,000
LP PR+ 50,000 PA+ 0,000
RR Fl20
M
CP IPA 720,000 IZ - 60,000
DR-R F
M
Taste m
u
und dann Taste m
u
drücken!
Beantwortung
Dialog-Frage
POLARKOORDINATEN-WINKEL
KOORDINATEN
PA
7
Polarkoordinaten-Winkel
eingeben.
,Anschließend die Achstaste drücken, in der die Linearbewegung durchgeführt
soll.
Koordinate für die Achse,in der die Linearbewegung durchgeführt
geben (inkrementales Maß oder absolutes Maß)
?
DREHUNG IM
UHRZEIGERSINN:
Durch Drücken der Vorreichenwechsel-Taste
p!J
,Drehrichtung im Uhrzeigersinn (Rechtsdrehung): DRoder
,Drehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn (Linksdrehung1
,Taste
drücken.
Radiuskorrektureingeben:
DR-?
q
RADIUSKORR.:
RL/RR/
KEINE KORR. ?
VORSCHUB
lund einer
festlegen!
Beispiel:
Dialog-Eröffnunir:
rmt EIngabe des Gesamt-Drehwinkels
;;;::r
;f;;keF
werden seil, ein-
DR+eingeben;
drücke”;
Bahn-Vorschub eingeben;
,Taste
drücken.
?F=
ZUSATZ-FUNKTI0N.M
1
werden
q
Ggf. Zusatzfunktion eingeben;
Taste
drücken.
?
q
Werden Dialog-Fragen mit der Taste
Frage.
Die Schraubenlinien-lnterpolation
beantwortet,
erfolgt keine Daten-Eingabe; es erscheint die nächste Dialog-
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
230 CP IPA+ 720,000 I Z- 60,000
DRRO F 100
M
Die Programmierung der vierten Achse in einem Schraubenlinien-Satz
Achse eingesetzt wird.
ist nur möglich, falls die vierte Achse als lineare
51
M 3.2.3.6) Ecken-Runden (Kreise mit tangentialen Übergängen) @
Eine spezieile Art der Kreisbahn-Programmierung
ist das “Ecken-Runden”,
d.h. das Programmieren eines Kreises mit derr
Radius R, der tangential in den anschließenden Konturverlauf übergeht. Das Einfügen eines derartigen Rundungs-Kreises st bei
allen Ecken möglich, die durch GeradelGerade, Gerade,‘Kreis oder KreislKreis gebildet werden.
Beispiel:
Schnittpunkt
Ebene X , Y
Die Ecke, die von der Geraden f’, P2 und
dem Kreisbogen P2 P3 gebildet wird. soll
durch einen Kreis mit dem Radius R gerundet werden.
Programmiert wird:
,Das Kornurstück Pl P2 (mit Radiuskorrektur RR bzw. KL)
,Der Rundungs-Satz mit dem Rundungs-Radius R
,Das Konturstück P2 P3 (mir Radiuskorrektur RR bzw. RLI
Die Steuerung benötigt nur die Angabe des Rundungs-Radius
(alle weiteren Daten errechnet die Steuerung TNC 150 selbst).
!!ib
Dialog-Eröffnung:
Taste
Dialog-Frage
RUNDUNGSRADIUS
Beantw0rtu11g
R ?
Zahlenwert
oder Parameter (siehe Kapitel M 51 für den gewünschten Rundungi-
radius eingeben; Teste a
drücken.
Vor einem RundungsSatz bzw. nach einem Rundungs-Satz muß ein Positioniersatz
dinaten der Interpolations-Ebene enthält.
Dialog-Frage:
RUNDUNGS-RADIUS
programmiert
R ?
Eingabebereich : 0 - 19 999,999 mm
Die “Eckendrundung”
RND
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
R 10,000
Programm für das vorhergehende Beispiel:
1 TOOLDEF
1
L+100,000
R+lO,OOO
2 TOOLCALL
1 2
s 1000
3L
x+10,000
Y+20,000
RL Fl00
M
x-5,476
Y-7.083
4 cc
5L
x+30,000
y+55,000
RL Fl00
M
6 RND
R+lO,OOO
Xt65.000
Y+5,000
7c
DR-RL
Fl00
M
58
werden, der bei&
Koor-
M 3.2.4) Der abgekürzte Positioniersatz m
Innerhalb
bestimmter
Programmabschnitte
bleiben
oft über mehrere Sätze die Art der Radius-Korrektur
schubgeschwindigkeit
F und die Zusatzfunktionen
N ungeändert
dann nicht mehr in jedem Satz neu eingegeben werden; vielmehr
Koordinaten
beendet werden.
Daten für die Radius-Korrektur
die Vor-
(sog. modale Funktionen).
Bei der TNC 150 müssen diese Daten
können derartige Sätze z.B. mit der Eingabe der Sollposition-
Beim Abarbeiten
der so abgekürzten
und den Vorschub.
Dialog-Eröffnung
(RRIRLIRO),
Programmsätze
durch Taste
gelten dann jeweils die zuletzt
fl
oder
q
programmierten
l
Auf Dialog-Frage
KOORDINATEN
?
bzw.
POLARKOORDINATEfj-RADIUS
PR ?
und
POLARKOORDINATEN-WINKEL
rechfwinklige
Koordinaten
PA 7
oder Polarkoordinaten
eingeben!
Taste
q
drücken:
1
Satz wird eingespeichert;
Dialog ist abgeschlrxsen.
nächste Dialog~Frage
Entsprechende
erscheint.
Daten eingeben.
-
JA
Taste
q
drücken:
Zl
Taste
ENT’ drucken;
D
nächste Dialog-Frage
erscheint.
f
Durch die Taste
q
EN0 kann der Satz nach jeder Eingabe beendet werden
Der erste Satz in einem Bearbeitungsprogramm
7 erscheint
beim Abarbeiten
UNDEFINIERTER
muß die Art der Radius-Korrektur
und den Vorschub
enthalten,
sonst
die Fehlermeldung:
PROGRAMM
START
59
M 3.2.5) Konstante Bahngeschwindigkeit bei Ecken: M 90
Die Steuerung
INC
150 überwacht,
kann. Besteht die Gefahr,
die Vorschubgeschwindigkeit
ob die programmierte
Kontur
mit dem programmierten
Vorschub
Ist die Reduzierung der Vorschubgeschwindigkeit
nicht erwünscht, kann durch Programmierung
konstante Bahngeschwindigkeit
erzwungen werden. Dies kann allerdings zu einer geringfügigen
Innenecken
exakt eingehalten
daß der Koreurverlauf
bei Außenecken
und kleinen Radien nicht eingehalten werden
automatisch
reduziert; bei Innenecken erfolgl grundsätzlich
ein Achsstillstand.
werden
kann, wini
M!30
der Zusatzfunktionen
Konturverzerrung
bei Außen- und
führen.
Diese M-Funktion
ist nur wirksam im Betrieb mit schleppenden Achsen und abhängig von den eingespeicherten
Parametern. Ob Ihre Steuerung in dieser Weise a-beitet, erfahren Sie vom Hersteller Ihrer Werkzeugmaschinen.
Mxchinen-
M 3.2.6) Anfahren und Verlasseneiner Kontur
M 3.2.6.1) Anfahren und Verlassen einer Kontur auf einer Geraden
Das Anfahren
oder Verlassen
1. Fall:
Die StartPosition
der Kontur
kann auf zwei unterschiedliche
Po wird ohne Radiuskorrektur
Arten
erfolgen:
IRO) angefahren. Der nächste Positioniersatz
zum Punkt P, wird mit Radius-
korrektur - RR bzw. RL ~ programmiert.
Beim Anfahren der Kontur errechnet die Steuerung automatisch
den korrigierten
Punkt P2 (durch Errichten einer Senkrechten auf
das erste Konturstück,
wobei der Abstand des Punktes PT vorn Punkt PI dem
in der Werkzeugdefinition
festgelegten - Radius
des Werkzeugs
entspricht),
Y
Y
ec
RO,’
Beim Verlassen
Start~Posirion
der Kontur
den Kontur-Endpunkt
durch Anfahren
P, durch
Endeposition
60
x
Po: ohne Korrektur
Errichten
der End-Position
einer Senkrechten
P5: ohne Korrektur
’
RO/
PS ohne Radiuskorrektur
auf das letzte
Konturstück
(RO) errechnet
die Steuerung
aurornatisch
in P3.
End~Posirion
P5: ohne Korrektur
’
Bei Anfahren einer Kontur auf einer Geraden, z.B.
von einer Werkzeugwechselposition ~Poaus, muß
eine Kollision des Werkzeugs mit dem Werkstück
vermieden werden.
Das gilt durchaus auch bei Konturprogrammierung
mit Werkzeugkorrektur.
I
So ist in dem entsprechenden Fall ein Hilfspunkt
PA zu programmieren, der vor dem Werkstück in
Verlängerung der ersten LU bearbeitenden Bahn
Pl - P2 liegt.
Der Abstand von PA zum Werkstück sollte dem
Werkzeugradius R zuzüglich einem gewissen Sicherheitsabstand von z.B. 5 mm entsprechen.
Der Hilfspunkt PA wird bereits mit Werkzeugkorrektur angefahren.
J
Beim Wegfahren von einer Geraden ist ebenso auf
Kollisionsgefahren zu achten. Würde nach Erreichen
von Pl direkt die Werkzeugwechselposition
Po angefahren, so käme es zu einer Koilision.
1
Wiederum ist also ein Hilfspunkt PE zu programmieren, der vom Werkstück genügend weit weg
liegt. Dieser Hilfspunkt wird jedoch ohne Werkzeugkorrektur angefahren,ebenso wie das writere
Rückfahren des Fräsers auf die Werkzeugwechselposition Po.
61
2. Fall:
Das Bearbeitungsprogramm beginnt mit dem Satz zu dem Punkt P2, korrigiert mit RR oder RL; die Steuerung betrachtet die zufällig erreichte Position PO in diesem Fall als bereits korrigierte Position Pl und fährt die programmierte Position P2 wie einen
Punkt innerhalb der Kontur an d.h.
,falls der Anfahrwinkel zur Kontur kleiner als 180’ ist ,wird die Winkelhalbierende der gedachten Kontur angefahren,
.falls der Anfahrwinkel zur Kontur größer als 180’ ist wird ein übergangskreis eingefügt.
Der korrigierte Programmfanfang
!4,;
mit einem Kreisbahn-Satz ist nicht möglich.
f
Anfahrwinkel
1
>
~180’
p2
Q
po
Anfahrwinkel
Pl
Der Programmsatz für das Verlassen der Kontur enthält ebenfalls eine Radiuskorrektur
diesem Fall beendet mit
>180°
RR oder RL. Die Bahnkorrektur
wird in
.der Zusatzfunktion M 98 oder
,einem nachfolgenden Leersatz oder
,einem Werkzeug-Aufruf TOOL CALL.
Die Steuerung errechnet den kcirigierten Endpunkt Pq durch Errichten einer Senkrechten auf das letzte Konturstück
Entfernung des Punktes P, vom Punkt P? entspricht dem Radius des Werkzeugs.
in PLi. Die
Winkel beim Verlassen --180’
Winkel beim Verlassen cl WO0
L
D
:1’
I
.
p3
End-Position
P3: korrigiert
Falls der Anfahrwinkel
mit RR
kleiner als 180’ ist. wird das Wer kst ,ück nicht vollständig bearbeitet (siehe ! in der Zeichnung)
Ändern der Anfahrverhaltens am Konturbeginn: M 95, M 96
Anstelle dieses normalen Anfahrverhaltens kann durch die Zusatztunktionen
ändert werden:
M 95 oder M 96 das Anfahrverhalten
wie folgt ge
Liegt beim normalen Anfahrverhal:en
zwingen !
der Fall 1 vor, Iäi3 sich durch Programmierung
der Zusatzfunktion
M 96 der Fall ‘2 l?r-
Liegt beim normalen Anfahrverhalten
zwingen !
der Fall 2 vor, läßt sich durch Programmierung
der Zusatzfunktion
M 95 der Fall 1 f?r-
M 3.2.6.2) Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur
DieTaste
q
dient nicht nur zum Runden von Ecken (siehe Kapitel M 3.2.3.5), sondern auch zusätzlich zur Programmierung
des tangentialen Anfahrens und Verlassens einer Kontur:
Ein Kreis oder eine Gerade kann in einem beliebig vorgegebenen Kontakt-Punkt
einem tangential einmündenden Kreis angefahren werden:
Anfahren
Verlassen
der Kontur
i
Zunächst wird der Startpunkt
P,, in einem vorhergehenden
RO eingegeben.
Positioniersatz mit Radiuskorrel%ur
Der nächste Positioniersatz
- für den Kontakt-Punkt P, muß eine Werkzeug-Korrektur
- RR bzw. RL -enthalten
(die Steuerung erkennt aus dem übergang von RO nach RR
bzw. RL, daß eine Kontur tangential (“weich”] angefahren
werden soll). Schließlich ist nun ein Rundungs-Satz mit der
Taste B
LU programmieren.
Programm
für das vorhergehende
mit einer festgelegten Bahngeschwindigkeit
auf
der Kontur
+x
iI
Das Verlassen der Kontur wird ähnlich programmiert:
Ändert sich nach einem Rundungs-Satz die Radius-Korrektur
von RR bzw. RL auf RO, so erkennt die Steuerung, daß das
Werkzeug die Kontur auf dem programmierten Hilf:;kreis verlassen soll.
Beispiel:
Programmsatz-Anzeige
vorgang
Werkzeua-Definition
und Werkzeuu-Aufruf
Startpunkt wird angefahren
Kontakt-Punkt und Bahngeschwindigkeit
Rundungs-Radius für das weiche Anfahren der Kontur
für Werkstück-Kontur
Kreis-Mittelpunkt
Programmierung der Werkstück-Kontur
Rundungs-Radius für das Verlassen der Kontur
Rückkehrrum
Startpunkt
Vor einem
RundungsSati
naten der Interpolations-Ebene
und nach einem Rundungsratz
1 TOOLDEF
1
L+lOO.OOO
R + 10.000
2 TOOLCALL
1 Z
S
1000
3L
x 100.000 Y 60.000
RO F 9999 MO3
4L
x
65.000 Y 40.000
RR F50
M
RlO
5 RND
6 CC
x 40.000 Y 15.000
Y 40.000
7c
X 65.000
DR+RR F50
M
R15
8 RND
Y 60.000
9L
X 100.000
M 05
RO F50
muß ein Positioniersatz
programmiert
werden,
der beide Koordi-
enthält.
63
M 4) Programmierter Halt I-)
Dialog-Eröffnung:
Taste NFE
Dialog-Frage
Beantwortung
ZUSATZ-FUNKTION
Der programmierte
M ?
Ggf. Zusatzfunktion eingeben; Taste
oder
falls keine Zusatzfunktion gewünscht wird: Taste
Halt mit der Taste
STOPerfordert einen Programmsatz:
0
STOP
M
Der programmierte
funkrion M 00.
Halt mit der Taste
q
STOP erzeugt kein “Spindel
Halt” und “Kühlmittel
Aus” wie die Zusatz
M 5) Parameter-Programmierung
Anstelle von Koordinaten- bzw. Vorschub-Werten können bei der INC 150 als Platzhalter sogenannte Parameter (QO bis Q99)
programmiert werden. Diesen Parametern wird dann im Programm (durch “Q DEF”) ein bestimmter Wert oder eine Funktion
(mathematische oder logische Abhängigkeit) zugewiesen.
Folgende Eingabewerte können durch Parameter ersetzt werden:
1) in Positioniersätzen
X-Wert. Y-Wert, Z-Wert. F-Wert, IV-Wert, PR-Wert, PA-Wert
2)
3)
4)
5)
Pb
in CC-Sätzen
x-wert, y-wert.
z-wert,
w-wert
in Tool-DEF-Sätzen
Werkzeugradius R, Werkzeuglänge L
(beim Werkzeug-Aufruf wird der jeweils aktuelle Parametewert
in RND-Sätzen
Rundungsradius
Fl
in Bearbeitungszyklen
Sicherheitsabstand, Zustellung, Tiefe, Verweilzeit,
Radius von Kreistaschen;
Vorschübe,
Drehung dei Koordinatensystems
Länge und Breite von Nuten und Rechtecktaschen.
Bei Programmen mit Parameter-Programmierung ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit
in den meisten Fällen langsam. Besonders bei der Bearbeitung von Konturen, die nach mathematischen Formeln LU beschreiben sind, kann sich die FiechenZeit der INC stark auswirken.
Konturen, die nach mathematischen Funktionen LU beschreiben sind, werden in den meisten Fällen durch Vielecke angenähert. Auch dies kann die Bearbeitungsgeschwindigkeit
reduzieren ~ besonders bei Innenkonturen.
Die Parameter werden nach Drücken der Taste
durch Nummer 0 ~ 99 gekennzeichnet.
Die Zuweisung eines bestimmten Wertes oder einer Abhängigkeit
Mit der Paramerer~Programmierung
können
,parametrische Programme
.Konturen. die nach mathematischen Formeln zu beschreiben sind
und
,Sprünge zu Programm-Marken nach Parameter-Vergleich
programmiert
64
wirksam)
werden.
(Funktion)
erfolgt über die Taste
q
M 5.1) Eingabe von Parametern
q
Parameter werden wie folgt programmiert:
Dialog fordert Zahleneingahe~
c
Taste
0
Cl
driicken und gewünschte Parameter-Nr. eingeben (0 - 99;
,ggf.
B-Taste
.Taste /@
drücken.
drücken.
Parameter ist programmiert.
In der Anzeige steht LUITI Beispiel folgender Satz:
L
x+a1
Y +o
RR ‘F 100
2
hl
Für die Koordinaten X und Y wurden die Parameter Q 1 und Q 2 pro
Bedeutung:
grammiert; die betreffenden Zahlenwerte werden durch die Parameter-Definition
“Q DEF” festgelegt.
M 5.2) Parameter-Definition a
über die Parameter-Definition
werden den Parametern Q 0 bis 099 Zahlenwetie oder funktionelle Abhängigkeiten zqeordnet.
Die Parameter-Definition
muß vor dem Aufruf des Parameters programmiert werden, kann sich jedoch an beliebiger Stelle des
Bearbeitungsprogramms befinden.
angewählt. In der Funktions-Bibliothek
Mit der Taste IT?
DEF wrd die Parameter-Definition
(durch wiederholtes Betätigen) die gewünschte Parameter-Funktion angewählt werden.
kann mit den Tasten 0’ J
und ,m
Folgende Funktionen sind programmierbar
(FN = Abkürzung für “Funktion”)
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
FN
0:
1:
2:
3
4:
5:
6:
7:
8:
g:
10:
11:
12
ZUWEISUNG
ADDITION
SUBTRAKTION
MULTIPLIKATION~
DIVISION
WURZEL
SINUS
COSINUS
WURZEL AUS QljAD~ftATSUJ.j&lE
WENN GLEICH,SPRUNG
WENN UNGLEICH,SPRUNG
WENN GROESSER,~RUNG
WENN KLEINER,~~RUNG
65
M 52.1)
FN 0: Zuweisung
Mit Hilfe der ParameterZuweisung
Dialog-Eröffnung:
Taste
q
wird einem bestimmten
drücken
Dialog-Frage
Beantwortung
FN 0:
Funktion
ZUWEISUNG
PARAMETER-NR.
Parameter ein Zahlenwert oder ein anderer Parameter zugeordnet.
FUER ERGEBNIS?
1. WERT ÖDER PARAMETER
7
durch Drücken der Taste
ParametwNummer
Zahlenwert
Taste
q
eintippen:
0 - 99;
xder Parameter eingeben;
0
drücken.
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FNO:
Q12=+20,000
Bedeutung:
Das Gleichheits-Zeichen
M 52.2)
= entspricht
Dem Parameter Q 12 wird der Zahlenwert 20,000 zugewiesen.
einer Zuordnung!
FN 1: Addition
Mit Hilfe der Parameter-Addition
ordnet.
wird einem bestimmten
Parameter die Summe von zwei Zahlenwerten
Dialogweröffnung:
und anschließend Taste
a
Taste
Dialog-Frage
Beantwortung
FN 1: ADDITION
Funktion
PARAMETER-NR.
FUER ERGEBNIS ?
Taste m
1. WERT ODER PARAMETER
?
q
,::
eintippen:
q
ENT übernehmen.
-
0 ~ 99;
drücken.
Ersten Wert sder Parameter eingeben;
Taste @
2. WERT ODER PARAMETER
drücken.
durch Drücken der Taste
Parameter-Nummer
oder Parametern zruge-
drücken.
Zweiten Zahlenwert
Taste m
oder Parameter eingeben;
drücken.
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN~‘l:
66
Q 1 = +20,000
+
+ii2
Bedeutung:
Dem Parameter Q 1 wird die Summe aus 20,000 und Q 2 zugeorclnet
Der Zahlenwert für Q 2 wird in einer anderen Parameter-Definition
festgelegt.
I
M 5.2.3) FN 2: Subtraktion
Mit Hilfe der Parameter-Subtraktion
geordnet.
wird einem bestimmten
Parameter die Differenz von zwei Zahlenwerten
Dialog-Eröffnung:
Taste El
DEF und anschließsnd Taste 0 +
FN 2: SUBTRAKTION
erscheint.
oder Parametern zu-
drücken bis die Funktion
Die Pro&ammierung erfolgt wie bei der Paraineter-Addition.
(siehe Kapitel M 5.22)
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 2: Q5
=+Q 3
- + 20,000
Bedeuwng:
Dem Parameter Q 5 wird das Ergebnis aus der Differenz Q 3 : 20,000 zugeordnet. Der Zahlenwert für Q 3 ist in einer anderen Parameter-Definition
zu finden.
M 5.2.4) FN 3: Multiplikation
Mit Hilfe der Parameter-Multiplikation
geordnet.
Dialog-Eröffnung:
Taste
FN 3: MULTIPLIKATION
q
wird einem bestimmten
und anschließend Taste
erscheint.
q
Parameter das Produkt von zwei Zahlenwerten
oder Parametern zu-
drücken, bis die Funktion
Die Programmierung erfolgt wie bei der Parameter-Addition
(siehe Kapitel M 512.2)
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 3: Q 21 =+Q 2
% + 5,000
Bedeutung:
Dem Parameter Q 21 wird das Produkt aus Q 2 und 5,000 zugeordnet. Der
Zahlenwert für Q 2 ist in einer anderen Parameter-Definition
zu finden.
M 5.2.5) FN 4: Division
Mit Hilfe der Parameter-Division
ordnet.
Dialog-Eröffnung:
FN 4: DIVISION
wird einem bestimmten
Taste El
DEF und anschließend Taste
erscheint.
Die Programmierung erfolgt wie bei der Parameter-Addition
(siehe Kapitel M 5.22)
Parameter der Quotient von zwei Zahlenwerten
q
4
oder Parametern zuge.
drücken bis die Funktion
beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 4: Q 63 = + 30,660
DIV + Q 25
Bedeutung:
Dem Parameter Q 63 wird das Ergebnis der Division 30,OCO : Q 25 zugeordnet. Der Zahlenwert für Q 25 ist in einer anderen Parameter-Definition
zu finden.
67
M 52.6)
FN 5: Wurzel
Mit Hilfe der Wurzel-Funktion
ordnet.
wird einem bestimmten
Dialog-Eröffnung:
Taste ElDEF und anschli&end
FN 5: WURZEL erscheint
Parameter die Quadratwurzel
Taste
a
Die Programmierung erfolgt wie bei der Parameter-Zuweisung
(siehe Kapitel M 52.1)
aus einer Zahl oder einem Parameter zuge-
drücken bis Funktion
beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
Dem Parameter Q 6 wird die Quadratwurzel von 20,000 zugeordnet
Bedeutung:
oder
dem Parameter Q 6 wird die Quadratwurzel von Q 74 zugeordnet. Der Zahlenwert für
Q 74 ist in einer anderen Parameter-Definition
zu finden.
FN 5: Q6 = SQRT+20,000
oder
FN 5: 06
= SQRT+Q
74
n
Pt
SQRT ist die Abkürzung für “square~root”
d.h. zu deutsch “Quadrat-Wurzel”
M 5.2.7) FN 6: Sinus
Mit Hilfe der Sinus-Funktion
Dialog-Eröffnung:
Taste
,FN 6: SINUSerscheint.
wird einem bestimmten
DEF und anschli&end
LT
Parameter der Sinus eines Winkels (programmiert
Taste a
Die Programmierung erfolgt wie Beiöder Parameter-Zuweisung
(siehe Kapitel M 5.2.1)
oder m
in Grad) zugeordnet.
drücken bis die Funktion
beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN B: Q 10 = SIN + 90,000
oder
FN 6: Q69
68
= SIN+066
Dem Parameter Q 10 wird der Sinus von 90’ zugeordnet
Bedeutung:
oder
dem Parameter Q 69 wird der Sinus von Q 86 zugeordnet. Der Zahlenwert für Q 86
wird einer anderen Parameter-Definition
festgelegt.
M 5.2.8 FN 7: Cosinus
Mit Hilfe der Cosinus-Funktion
wird einem bestimmten
Parameter der Cosinus eines Winkels (programmiert
q
Dialog-Eröffnung:
Taste El
DEF und anschlieRend Taste
FN 7: COSINUS erscheint.
Die Programmierung erfolgt wie bei der Parameter-Zuweisung
(siehe Kapitel M 52.1)
in Grad) zugeordnet.
drücken bis die Funktion
beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 7: Q 12 = CQS + 45,000
oder
FN 7: 099
= COS+0
Dem Parameter Q 12 wird der Cosinus von 45’ zugeordnet
Bedeutung:
oder
dem Parameter Q99 wird der Cosinus Q 11 zugeordnet.
Der Zahlenwert für Q 11 wird einer anderen Parameter-Definition
festgelegt.
11
M 5.2.9) FN 8: Wurzel aus Quadratsumme
Mit Hilfe der Funktion
Quadrate zugeordnet.
“Wurzel aus Quadratsumme”
wird einem bestimmten
q
q
Dialog-Eröffnung:
Taste OEF und anschlieRend Taste
FN 8: WURZEL AUS QUADRATSUMME
erscheint.
Die Programmierung erfolgt wie bei der Parameter-Addition
(siehe Kapitel M 5.2.2)
Parameter der Wurzelwert aus der Summe zweier
drücken bis die Funktion
beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN8:
020=+30,000
LEN+
Q4!5
Bedeutung:
Q20
Dem Parameter 020 wird folgender Wert zugeordnet:
= 7/=
Der Zahlenweti
für Q45 ist in einer anderen Parameter Definition
LEN ist eine Abkürzung des englischen Wortes “length”.
Pb
d.h. zu deutsch “Länge”,
“Strecke”.
zu finden.
M 5.2.10) FN 9: Wenn gleich, Sprung
Diese Funktion
bewirkt einen Sprung auf eine Programm-Marke,
q
Dialog-Eröffnung:
Taste El
DEF und anschließend Taste
FN 9: WENN GLEICH, SPRUNG erscheint,
Dialog-Frage
Beantwortung
FN 9:
Funktion
WENN GLEICH, SPRUNG
wenn der Parameter gleich einem bestimmten Zahlenwert
drücken, bis die Funktion
durch Drücken der Taste
q
ENT übernehmen.
1. WERT ODER PARAMETER?
Ersten Zahlenwert oder Paranieter eingeben;
drücken.
Taste
2. WERT ODER PARAMTER?
Zweiten Zahlenwert oder Parameter eingeben;
Taste
drücken
LABEL-NUMMER
Label-Nummer
?
ist
q
q
Taste
q
eingeben;
drücken.
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 9: IF+Cl 2
EQU + 20,000
GOTO
LBL 30
Ist der Parameter Q 2 gleich dem Zahlenwert 20,000, erfolgt im PraBedeutung:
grammlauf ein Sprung auf LBL 30.
“IF” ist das englische Wort für “wenn”.
“EQU” ist eine Abkürzung für das,englische Wort “equal”,
d.h. zu deutsch “gleich”,
M 5.2.11) FN 10: Wenn ungleich, Sprung
Diese Funktion
ist.
bewirkt einen Sprung zu einer Programm-Marke,
Dialog-Eröffnung:
Taste El
OEF und anschlieRend Taste
FN 10: WENN UNGLEICH, SPRUNG erscheint.
Die Programmierung erfolgt wie bei der Funktion
(siehe Kapitel M 5.2.10).
q
wenn der Parameter ungleich einem bestimmten Zahlenwert
drücken bis Funktion
FN 9 beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 10: IF+Q3
NE + 10,000
GOTO LBL2
Wenn der Parameter Q 3 verschieden von 10,000 ist, erfolgt im ProBedeutung:
grammlyf ein Sprung auf LBL 2.
“1 F” ist das englische Wort für “wenn”.
“NE” ist die Abkürzung des englischen Begriffs “not equal”, d.h. zu deutsch “nicht gleich”.
70
M 52.12)
FN 11: Wenngrößer,Sprung
Diese Funktion
bewirkt eine” Sprung auf eine Programm-Marke,
Dialog-Eröffnung:
Taste El
DEF und anschließend Taste
FN 11: WENN GROESSER,SPRUNG
erscheint.
Die Programmierung erfolgt wie bei der Funktion
(siehe Kapitel M 5.2.10)
q
wenn der Parameter einen bestimmte”
Zahlenwert
überschreitet.
drücken bis die Funktion
FN 9 beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 11: IF+Q3
GT + 30,066
GOTO
LBL 5
Ist der Parameter Q 3 gröRer als 30,000, erfolgt im Programmlauf
Bedwtung:
Sprung auf LBL 5.
ein
“IF” ist das englische Wort für “wenn”.
“GT” ist die Abkürzung des englischen Begriffs “greater than”, d.h. zu deutsch “größer als”.
M 5.2.13) FN 12: Wenn kleiner, Sprung
Diese Funktion
bewirkt einen Sprung auf eine Programm-Marke,
Dialog-Eröffnung:
Taste
und anschließend Taste
FN 12: WENN KLEINER,SPRUNG
erscheint.
Die Programmierung erfolgt wie bei der Funktion
(siehe Kapitel M 5.2.10)
q
wenn der Parameter einen bestimmte”
Zahlenwert
unterschreitet.
drücken. Die Funktion
FN 9 beschrieben
In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
FN 12: IF+Q
LT Cl 6
“IF”
“LT”
6
GOTO LBL 3
Ist der Parameter Q 6 kleiner als Q 5, erfolgt im Programmlauf
Bedeutung:
Sprung auf LBL 3.
ist das englische Wort für “wenn”,
ist die Abkürzung des englische” Begriffs “lass than”. d.h. zu deutsch “kleiner
ein
als”.
71
M ‘5.3) Beispiel für Parameter-Programmierung
vorgang
Programmsatz-Anzeige
Anfahren der Werkzeugwechsel-Position
1 TOOLCALL
0
2L
2+20,000
x+70,000
3L
Werkzeug-Definition
1, Schupp-Schlichtfräser
(vier Schneiden) 0 20 mm
programmierter Halt
und Werkzeug-Aufruf 1
Positioniersätze zum Startpunkt
Parameter-Definition
020 = Winkelschritt
Q21 = Anfangswinkel
Q22 = Y-Halbachse
Q23 = X-Halbachse
Q24 und Q25 werden als Koordinaten
Linear-lnterpolation
eingesetzt
4 TOOL
für die
DEF
1
RO Fl5999
Y+70,000
RO Fl5999
M
M
M
3 LBL 1
4 FN&Q24=SIN+Q21
5 FN 7: Q25 = COS + Q21
6 FN3: Q24=+Q24*+Q22
7 FN 3: Q25 = + Q25*+ Q23
X+ Q25
Y + Q24
8L
RR FZOO
Q FNl:a21=+Q’2l
Wenn der Winkel Q21 kleiner ist als
360.1 Grad, auf LBL 1 springen!
10 FN 12: IF+Q21
LT+360,100
Die Ellipse ist vollständig bearbeitet.
die Kontur wird verlassen
!l
Anfahren der Werkzeugwechsel-Position
!2 TOOLCALL
0 Z S 0,000
z+ 20,000
!3 L
RO Fl5999
x+70,000
Y+70,000
!4 L
R F
>5 STOP
72,
M
FN 0: Q20 = + 2,000
FNO:QZl=+
0,OOO
FNO: Q22=+30,000
FNO:Q23=+50,000
Neuer Winkel Q21 = alter Winkel Q21
+ Winkelschritt QZO
Weitere Beispiele für die Parameter-Programmierung
Bei Bedarf bitte anfordern!
M
Lt
0,000
R + 10,000
5 STOP
6 TOOLCALL
1 Z S 250,000
z-1 5.000
7L
R F
Y+
0,000
8L
R F
9
0
1
2
Die Koordinaten der Ellipse berechnen sich nach
folgender Formel:
Y = 024 = Q22. sin Q21
X=Q25=Q23.cosQZl
Z S 0,000
L
M
+Q2O
GOTO
LBL 1
Y + 70,000
R
finden Sie in der Druckschrift
F200
M
M
MO5
M
“Programmierbeispiele”.
M 6) Unterprogramme und Programmteil-Wiederholungen
Im Programm können an beliebiger Stelle Programm-Marken (sog. Label-Nummern) zur Kennzeichnung von Unterprogrammen
oder Programmteil-Wiederholungen
gesetzt werden. Diese Marken dienen als Sprung-Adressen.
Ein Sprungbefehl auf eine Label:Nummer erreicht auch bei Programm-Änderungen (Einfügen oder Löschen von Sätzen) immer
die richtige Programm-Stelle. Als Labe-Nummer können die Zahlen 1 bis 254 verwendet werden. Die Label-Nummer 0 dient
als Programm-Marke “Ende des Unterprogramms”.
Soll Einbunterprogramm an verschied&
Positionen abgearbeitet werden, so gibt es zwei Möglichkeiten der Programmierung:
.das Unterprogramm ausschließlich im Kettenmaß (mit inkrementalen Positions-Sollwerten) Erstellenoder
,das Unterprogramm im Absolutmaß (mit absoluten Positions-Sollwerten) erstellen und mit einer Nullpunkt-Verschiebung
(siehe Kapitel M 7.2.7) die verschiedenen Positionen anwählen.
M 6.1) Setzen einer Label-Nummer H
Dialog-Frage
Beantwortung
LABEL-NUMMER
?
Dialog-Frage:
LABEL-NUMMER
?
Mögliche Eingabewerte:
Gewünschte Nummer einaeben: Taste mENT drücken.
0 ~ 254
Das Setzen einer Label-Nummer
erfordert einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
LBL 10
M 62)
Sprung auf eine Label-Nummer m
Dialog-Eröffnung:
Taste m
Dialog-Frage
Beantwortung
EN7 drucken.
[ol
LABEL-NUMMER
?
Label-Nummer,
WIEDERHOLUNG
REP ?
Taste pl
LENTI drücken, wenn die angewählte Programm-Marke ein Unterprogramm
kennzeichnet oder Anzahl der Wiederholungen eingeben, wenn die angewählte
Programm~Marke eine Programmteil-Wiederholung
kennzeichnet;
Taste @
n
Dialog-Frage:
WIEDERHOLUNG
die aufgerufen werden soll. eingeben; Taste
drücken.
REP?
Mögliche Eingabewetw
1 -65
534
Der Sprung auf eine Programm-Marke
bei einem Unterprogramm-Aufruf:
oder
bei einer Programmteil-Wiederholung:
erfordert einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
CALLLBL
12
REP
CALLLBL
18
REP 10110
13
M 6.3) SchematischeDarstellung eines Unterprogramms
Der Beginn des Unterprogramms
gekennzeichnet.
Das Ende des Unterprogramms
gekennzeichnet.
wird durch eine Programm-Marke
wird durch die Programm-Marke
I
(z.B. LBL 3)
Hauptprogramm
LBL 0
Hauptprogramm
Mit dem Unterprogramm-Aufruf
kann dann von einem beliebigen Programmschritt
aus das Unterprogramm aufgerufen werden (d.h. auf die betreffende ProgrammMarke gesprungen werden); nach Abarbeiten des Unterprogramms wird das
Hauptprogrammfortgesetzt.
Pb
Ein Unterpogramm
kann durch einen Unterprogramm-Aufruf
CALL LBL 3 REP
nur einmal abgearbeitet werden.
Beschreibung des Programmablaufs:
I
3
4
LBL 3
1,
7
/
3 >/
1
/
+
c
CALL LBL 3 REF
1, Das Bearbeitungsprogramm
wird bis LW Unterprogramm-Aufruf
2. Jetzt erfolgt der Sprung zur aufgerufenen
3. Das Unterprogramm
(
Programm-Marke
wird bis zum Unterprogramm-Ende
(Label 0) abgearbeitet
4. Rücksprung zu dem Satz, der nach dem Unterprogramm-Aufruf
5. Der normale Programmablauf
74
abgearbeitet.
wird fortgeführt.
steht.
l
LBL 3
l
Schachtelung von Unterprogrammen
Unterprogramme können bis zu 8fach geschachtelt werden, d.h. bis LU acht verschiedene Unterprogramme können dilrch Sprungbefehle in den einzelnen Unterprogrammen miteinander verknüpft werden. Unterprogramme können auch Programm-eil-wiederholungen enthalten. Wird mehr als 8.fach geschachtelt. so erscheint die Fehleranzeige “ZU HOHE VERSCHACHTELIJNG”.
Schematische Darstellung einer UnterprogrammSchachtelung:
CAL .L LBL 1 REP
1
Pb
Unterprogramme
CALL LBL 2 REP
1
0
CALL LBL 3 REP
dürfen sich nicht innerhalb eines Unterprogramms
befinden.
75
M 6.4) SchematischeDarstellung einer Programmteil-Wiederholung (Programm-Schleife)
Hauptprogramm
Der Beginn des Programmteils.der wiederholt werden soll, wird durch eine
Programm-Marke (z.B. LBL 5) gekennzeichnet.
-
LBL5
/
zu wiederholender
Programmteil
Bei einer Programmteil-Wiederholung
wird die Anzahl der Wiederholungen
der Programm-Marke eingegeben. Maximal können 65534 Wiederholungen
eingegeben werden.
nach
CALL LBL 5 REP 2/2
Hauptprogramm
.-P
Beschreibung
des Programmablaufs:
LBL 5
CALL LBL 5
REP22
c
1. Das Bearbeitungsprogramm wird bis zum Aufruf der Programmteil-Wiederholung
abgearbeitet. Als Beispiel sind zwei
Wiederholungen programmiert: CALL LBL 5 REP 2/2; die Zahl nach dem Schrägstrich gibt die noch offenen
Wiederholungen an.
2. Jetzt erfolgt der Rückspruny zur aufgerufenen Programm-Marke
3. Der Programmteil wird wiederholt.
Befindet sich in dem LU wiederholenden
Programmteil
ein “Labe
0”. so wird diese Programm-Marke
4. Erneuter Rücksprung zur Programm-Marke.
5. Nach der zweiten Wiederholung zeigt der Bildschirm an: CALL
Sind alle programmierten
76
Wiederholungen
durchgeführt,
LBL 5 REP 2/0.
wird der normale Programmablauf
fortgeführt.
überlesen.
Pi3
Eine Programmteil-Wiederholung
kann auch in einem Unterprogramm
programmiert
werden.
1Hauptprogramm
Programm-Marke für das Unterprogramm.
-k=----Programm-Marke für die Programmteil-Wiederholung.
>
Unterprogramm
Programmteil-Wiederholung
Programm-Marke für das Ende des Unterprogramms.
Unterprogramm-Aufruf
CALL LBL 12 REP
------
Hauptprogramm
M 6.5) SchematischeDarstellung einer mehrfachen Unterprogramm-Wiederholung
Soll ein Unterprogramm
mehrmals wiederholt
werden, so ist nach folgendem Schema LU programmieren:
Hauptprogramm
Programm-Marke zur Kennzeichnung des Unterprogramms
-
LBL8
Unterprogramm
/
Programm-Marke
zur Kennzeichnung
“Ende des Unterprogramms”
Hauptprogramm
Programm-Marke
zur Kennzeichnung
der Programmteil-Wiederholung
Unterprogramm-Aufruf
Programmteil-Wiederholung
Aufrufs
m
LBL9
CALL LBL8
zur 2.maligen Wiederholung des Unterprogramm-
REP
CALL LBL 9 REP 2/2
Hauptprogramm
Wenn zwei Wiederholungen
programmiert
werden, wird das Unterprogramm
insgesamt dreimal ausgeführt.
17
Beschrekmgdes
Programmablaufs
LBL 8
LBL8
/
/
/
LBL8
/
/
B
/
L
LBLO
LBL 0
LBL 0
LBL9
LBL9
LBL 9
ALL LBL 8 REP
ALL LBL 8 REP
ALL LBL9
EP 212
ALL LBL 9
EP 212
) c,ALL LBL
f c,ALL LBL
REP Zl2
LBLO
T
/
8 REP
LBL 9
ALL LBL 8 REP
ALL LBL 9
EP 212
9
I
LBL 8
/
/
/
?-zizi
LBLO
I
. ..“SW
lt--
-I
LBL 9
LBL9
CALL LBL 8 REP
:ALL LBL 8 REP
,ALL LBL9
==l
78
I
:ALL LBL 9
CALL LBL 9
REP 2/2
LBL9
,
_( :ALL
f
I
LBL 9
1. Das Bearbeitungsprogramm
2.
Rücksprung zur aufgerufetien
3. Abarbeitendes
wird bis zum Unterprogramm-Aufruf
Programm-Marke
Unterprogramms.
4.
Rücksprung zu dem Satz. der nach dem Programm-Aufruf
5.
Rücksprung zur Programm-Marke für
6.
In der Programmteil-Wiederholung
7.
Rücksprung zur aufgerufenen
8. Abarbeitendes
9.
abgearbeitet.
steht
die Programmteil-Wiederholung.
befindet sich der Unterprogramm-Aufruf.
Programm-Marke,
Unterprogramms.
Rücksprung LU dem Satz, der nach dem Unterprogramm-Aufruf
10. Dieser Programmablauf wiederholt
Aufrufe durchgeführt wurden.
steht
sich so oft, bis alle Programmteil-Wiederholungen
und dadurch alle Unterprogl-amm-
79
M 6.6) Programmierung von Bohrbildern mit Unterprogrammen und Programmteil-Wiederholungen
Die Programmierung von Bohrbildern läßt sich durch Unterprogramme und Programmteil-Wiederholungen
lich vereinfachen. Das folgende 8eispiel soll die Programmiertechnik veranschaulichen.
oft wesent-
Programmsatz-Anzeige
Werkzeug-Korrektur
Werkzeugwechselposition
Werkzeug-Definition
1 TOOL CALLO
Z
s 0,000
ZL
z + 20,000
RO Fl5999
3L
x -20,000 Y -20,000
RD Fl5999
4 TOOL DEF 1
L...
R...
5 STOP
abwählen,
anfahren,
und
MO5
M
M
6TOOLCALLl
Werkzeug-Aufruf
Z
S...
Definition
7 CYCL DEF
8 CYCL DEF
9 CYCL DEF
0 CYCL DEF
1 CYCL DEF
2CYCLDEF
des Bohrzyklus.
Anfahren der ersten Bohrung der ersten Reihe.
n
3L
\
4L
1.0
1 .l
1.2
1.3
1.4
1.5
TIEFBOHREN
ABST. - 2,000
TIEFE -25,000
ZUSTLG - 3,000
V.ZEIT 0
F 200
x + 10,000 Y + 10,000
RO Fl5999
z+ 2,000
RO Fl5999
MO3
M
5 CYCL CALL
M
Programmierung der ersten Reihe im KettenmaR mit Programmteil-Wiederholung und Kennzeichnung dieses Programmabschnitts als Unterprogramm.
L
\
6 LBL 1
7L
I x+10,000
RO Fl5999
M
8 CYCL CALL
M
,9 LBL CALL
!O LBL 0
80
1 REP 5/5
vorgang
Programmsatz-Anzeige
Anfahren der zweiten Bohrungsreihe (Die Y-Koordinate wird im Ketten
maß programmiert) und Bohren der ersten Bohrung dieser Reihe
!l L
x+10,000
I Y+15,000
6’0 Fl5999
M
!2 CYCL CALL
M
Bohren der zweiten bzw. der folgenden Bohrungsreihen und der ersten
Bohrung der letzten Bohrungsreihe (falls mehr als drei Reihen gebohrt werden sollen, muß nur die Anzahl der Wiederholungen “REP” geändert werden).
u
Bohren der letzten Bohrungsreihe
!3 LBL CALL
1 REP l/l
!4LBL
1 REP
CALL
!5 TOOL CALL 0
z s 0,000
!6 L
z + 20,000
RO Fl5999
!7’L
x- 20,000 Y -20,000
RO Fl5999
Anfahren der Werkzeugwechsei Position
MO5
M
M 7) Zyklen
Die TNC 150 verfügt über fest vorprogrammierte Bearbeitungszyklen für bestimmte allgemein interessante. öfter wiederkehrende
Arbeitsoperationen.
Außerdem stehen zur Vereinfachung “nd Erleichterung der Programmierung bestimmte Koordinaten-Umrechnungen (Nullpunkt-Verschiebung.
Spiegelung, Drehung des Koordinatensystems, Maßfaktor) zur Verfügung.
Schließlich wird noch eine Verweilzeit als Zyklus eingegeben.
Obersicht:
Zyklus 1
Zyklus2
Zyklus3
Zyklus4
Zyklus 5
Zyklus9
Zyklus7
Zyklus8
Zyklus10
Zyklus 11
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
Tiefbohren
Gewindebohren
Nutenfräsen
Taschenfräsen
Kreistasche
Verweilzeit
Nullpunkt
Spiegeln
Drehung des Koordinatensystems
Maßfaktor
Die Zyklen 9 = Veraeilzeit. 7 : Nullpunkt, 8 = Spiegeln, 10 = Drehung des Koordinatensystems und 11 = Maßfaktor werden mit der Definition auch abgearbeitet; ein Zyklus-Aufruf
mit der Taste
Alle übrigen Zyklen benötigen
einen Zyklus-Aufruf.
M 7.1) AnwähleneinesbestimmtenZyklus
(Blättern in der Zyklus-Bibliothek)
Der gewünschte Zyklus wird über die Tasten
men und per Dialog definiert.
q
und
q
(die ggf. wiederholt
zu Betätigen ist) ausgewählt, mit
a
übernom-
81
M 7.2) Beschreibungder Zyklen
M 7.2.1) Zyklus “Tiefbohren”
Voraussetzungen für diesen Bearbeitungszyklus :
.Vorausgehender Werkzeug-Aufruf (Bestimmung der Bohrachse und der Spindel-Drehzahl).
.Die Spindel-Drehrichtung
muß durch einen vorausgehenden Satz festgelegt sein (M 03 oder M 04).
.Die Start-Position (Sicherheitsabstand) muß in einem vorausgehenden Positioniersatz angefahren werden
Beispiel:
Sicherheitsabstand = - 2
(Wenn die Maschine inkrementa: um
- 2 verfahren wird, berührt die Werk
zeugspitze die Werkstück-Oberfläche
beim Absolutwert 0).
Bohrtiefe = - 30
Zustelltiefe
= ~ 12
1. Arbeitsgang:
Bohren auf die Tiefe - 12 und Zurückziehen der L-Achse auf die Position + 2 im Eilgang (dies ist zum
Brechen des Bohrspans erforderlich).
2. Arbeitsgang:
Im Eilgang auf die Position - 11.4” und mit Vorschub auf - 24 bohren, anschließend Zurückziehen der
Z-Achse auf die Position + 2.
Im Eilgang auf die Position - 23,4* und mit Vorschub auf - 30 bohren. Nach Erreichen der Bohniefe läuft
3. Arbeitsgang:
die programmierte Verweilreit ab (der Bohrer schneidet frei) und die AchsefährtanschlieRend
im Eilgang
zurück auf die Ausgangsposition + 2.
“Der Vorhalteabstand beim Erreichen der Zustelltiefe wird von der Steuerung automatisch berechnet.
.Bei einer Bohrtiefe bis 30 mm beträgt der Vorhalteabstand 0.6 mm.
@
.Bei einer Bohrtiefe größer 30 mm errechnet sich der Vorhalteabstand nach der Formel: Bohrtiefe, wobei aber der
50
Maximalwert 7 mm beträgt.
Dialog-Eröffnung:
q
Taste
und H
-Taste drücken
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 1 TIEFBOHREN
Zyklus durch Drücken der Taste
SICHERHEITSABSTAND
BOHRTIEFE
Sicherheitsabstand mit Vorzeichen ** eingeben; Taste •lEN1 drticken. Diese Position
wurde bereits in einem vorhergehenden Positioniersatz angefahren.
?
Bohrtiefe mit Vorreichen
?
ZUSTELL-TIEFE
VERWEILZEIT
VORSCHUB
?
IN SEKUNDEN
?
Dialog-Frage:
VERWEILZEIT
82
DEF
DEF
DEF
DEF
DEF
DEF
1.0
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
drücken.
Verweilzeit
zum Freischneiden des Bohrers eingeben; Taste
l
* eingeben; Taste
@
0
drücken.
q
drücken.
drücken.
müssen das gleiche Vorreichen
haben und im Kettenmaß angegeben
?
Eingabebereich: 0 - 19 999,999 s
Der Zyklus “Tiefbohren”
benötigt sechs Programms&?.
der Dialog-Anzeige:
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
q
q
mit Vorzeichen
die Bohrtiefe und die Zustelltiefe
IN SEKUNDEN
** eingeben; Taste
Zustelltiefe
Vorschub eingeben; Taste
?F= ..
** Der Sicherheitsabstand,
werden.
ENT ubernehmen.
[01 ”
TIEFBOHREN
ABST - 2,000
TIEFE - 100,000
ZUSTLG - 20,000
0,000
V.ZEIT
F SO
Beim “Blättern”
Sicherheitsabstand
Bohrtiefe
Zustelltiefe
Verweilzeit
Vorschub
im Programm erscheinen folgende Sätze in
/
M 7.22)
Zyklus “Gewindebohren”
Voraussetzungen für den Arbeitszyklus:
.Zum Schneidendes Gewindes ist ein Längenausgleichs-Futter erforderlich.
,Vorausgehender Werkzeug-Aufruf (Bestimmung der Bohrachse und Spindel-Drehzahl).
,Die Spindel-Drehrichtung
mußdurch einen vorangehenden Satz festgelegt sein. (M 03für Rechtsgewinde 1 M 04für
winde).
.Die Starr-Position (Sicherheitsabstand) muß in einem vorausgehenden Positioniersatz angefahren werden.
Errechnen des Vorschubwertes
Vorschub
[mm/minj
für die Zyklusdefinition
= Spindel-Drehzahl
[U/minj
“Gewindebohren”
l C+windesteigung
Link?+-
:
[mm]
,
Beispiel:
Sicherheitsabstand
Bohrtiefe
=- 2
= ~ 30
Das Gewinde wird in einem Arbeitsgang geschnitten. Nachdem die Tiefe erreicht ist, wird die Drehrichtung der Hauptspindel
automatisch nach Ablauf einer (in den Maschinen-Parametern) festgelegten Zeit ihndie entgegengesetzte Richtung geschaltet.
Nach der programmierten Verweilreit wird dann der Gewindebohrer wieder auf den Sicherheitsabstand zurückgezogen.
Pb
Wird der Zyklus “Gewindebohren”
aufgerufen, so kann der programmierie Vorschub durch das Override-Potentiometer
nur noch in einem begrenzten Bereich geändert werden. Die Bereichsgrenzen werden vom Maschinenhersleller durch Eingabe bestimmter Maschinen-Parameter festgelegt. Diese eingeschränkte Funktion des Override~Potentiometers ist aus
Sicherheits-Gründen erforderlich.
Das Override-Potentiometer
für die Spindeldrehzahl ist während des Zyklus nicht aktiv.
Dialog-Eröffnung:
und 0 +
Taste H
Taste drücken bis der Zyklus “Gewindebohren”
erscheint.
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 2 GEWINDEBOHREN
Zyklus durch Drücken der Taste rl.
@j
SICHERHEITSABSTAND
drücken.
Sicherheitsabstand mit Vorzeichen * eingeben; Taste m
Diese Position wurde bereits in einem vorhergehenden Positioniersatz angefahren
BOHRTIEFE
Bohrtiefe mit Vorzeichen
?
VERWEILZEIT
VORSCHUB
IN SEKUNDEN
2.0
2.1
2.2
2.3
2.4
* eingeben; Taste
Verweilreit zwischen Umkehr der Spindel-Drehrichtung
und Rückzug
des Gewindebohrers programmieren; Taste m
drücken.
Errechneten Vorschub eingeben; Taste n@
drucken
”
und Bohrtiefe müssen das gleiche Vorzeichen haben und im Kettenmaß angegeben werden.
Der Zyklus “Gewindebohren”
Sätze in der Dialog-Anzeige:
DEF
DEF
DEF
DEF
DEF
?
?F=
*Sicherheitsabsrand
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
?
Ubernehmen.
benötigt fünf Programmsätze. Beim “Blättern”
GEWINDEBOHREN
ABST -2,000
TIEFE -30,000
VZEIT 0,000
F 160
im Programm erscheinen folgende
Sicherheitsabstand
Bohrtiefe
Verweilreit
Vorschub
83
M 7.2.3) Zyklus “Nutenfräsen” (Schrupp-/Schlichtzyklus)
Voraussetzungen für den Bearbeitungszyklus:
.Die Nut muß breiter sein als der Fräser-Durchmesser.
.Vorausgehender Werkzeug-Aufruf (Bestimmung der Spindelachse und Spindel-Drehzahl).
.Die Spindel-Drehrichtung
muß durch einen vorangehenden Satz festgelegt sein (M 03 oder M 04).
.Die Start-Position (Anfangspunkt der Längsnut und Sicherheitsabstand) muß durch vorausgehende Sätze festgelegt sein.
Arbeitsablauf:
r
L
1. Schruppen :
Der Fräser sticht mit programmierter Vorschubgeschwindigkeit
in das Werkstückein,
bis er die erste Zustelltiefe erreicht hat. Anschließend wird der erste Schruppspan aus
dem vollen Material genommen.
Die zweite Zustellung wird am anderen Ende der Nut ausgeführt usw.
2. Schlichten
Der Fräser stellt jetzt den verbleibenden Schlichtspan seitlich zu und fährt die
endgültige Kontur der Nut im Gleichlauf~Fräsen* noch einmal ab.
:
3. Zurückfahren
Pb
zur Startposition
:
Das Werkzeug fährt im Eilgang zum Sicherheitsabstand zurück. Falls die Anzahl der
Zustellungen ungeradzahlig war. wird die Start-Position durch ein zusätzliches Verfahren in Längsrichtung der Nut erreicht.
Der Anfangspunkt der Nut kann auf zwei Arten festgelegt werden:
1. Mit einem achsparallelen Positioniersatz (Dialog-Eröffnung:
Taste
bzw. R-durch Anfahren in Längsrichtung der Nut.
q q
,
oder
q
) mit Radiuskorrektur
R+
1 durch Anfahren der Nut quer zur Längsrichtung
2. Mit einem Linear-lnterpolationssatr
lDial&Eröffnung:
Taste El%
mit Radiuskorrektur RR bzw. RL und durch Abwählen der Rabiuskorrektur mit der Zusatzfunktion
M 98.
* Die Bezeichnung “Gegenlauf”
84
und “Gleichlauf-Fräsen”
beziehen sich auf rechtsdrehende Werkzeuge.
q
Taste
Dialog-Eröffnung:
und
q
Taste drucke”
bis der Zyklus “Nutenfräsen”
~”
erscheint.
CYCL DEF 3 NUTENFRAESEN
Zvklus durch Drücken der Taste riENT ubernehmen.
”
SICHERHEITSABSTAND
Sicherheitsabstand mit Vorzeichen * eingeben; Taste
drücken.
Diese Position wurde bereits in einem vorhergehenden Positioniersatr angefahren.
FRAESTIEFE
1Frastiefe
.. .
?
ZUSTELL-TIEFE
VORSCHUB
q
?
Zustelltiefe
?
TIEFENZUSTELLUNG
?
mit VorzeIchen *eingeben;
mit Vorreichen
Taste
q
* eingeben; Taste
drücken.
q
drücke”.
Vorschub zum Einstechen in das Werkstück eingeben; Taste m
drücke”.
1. SEITEN-LAENGE
?
Der Zahlenwert für die Längsrichtung der Nut wird vorzeichenrichtig programmiert
(da festgelegt werden muß, in welcher Richtung vom Ausgangspunkt aus gesehen,
die Nut liegt).
2. SEITEN-LAENGE
?
Die Breite der Nut wird immer mit positivem Vorreichen
Vorschub zum Fräsen der Nut eingebe”.
VORSCHUB?F=...
*Sicherheitsabstand,
Frästiefe und Zustelltiefe
Der Zyklus “Nutenfräsen”
in der Dialog-Anzeige:
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
DEF
DEF
DEF
DEF
3.0
3.1
3.2
3.3
programmiert.
müssen das gleiche Vorzeichen haben und im Kettenm&
benötigt sieben Programmsätze. Beim “Blättern”
NUTENFRAESEN
ABST - 2,000
TIEFE - 40,000
ZUSTLG - 20,000
F 80
CYCL DEF 3.4 X + 80,000
CYCL OEF 3.5 Y + 20,000
CYCL DEF 3.6 F 100
angegeben werden
im Programm erscheinen folgende Sätze
Sicherheitsabstand
Frästiefe
Zustelltiefe
Vorschub zum Einstechen
Länge der Nut
Breite der Nut
Vorschub
85
M 7.2.4) Zyklus “Taschenfräsen” (Schruppzyklus)
Voraussetzungen für den Bearbeitungszyklus:
.Vorausgehender Werkzeug-Aufruf (Bestimmung der Spindelachse und Spindel-Drehzahl).
.Die Spindel-Drehrichtung
muß durch einen vorangehenden Satz festgelegt sein.
,Die Start-Position (das Zentrum der Tasche und der Sicherheitsabstand) muß durch vorausgehende Sätze feRgelagt sein.
Arbeitsablauf:
/
*Y
I
\
---r===---7
f[;&T-,----'1 1
11[;&T-\
11
11 l1 II cc
3‘ II 11
11
3‘
--J-G
11
L- <<--J-G
11 11 L11 L-,--/I
1’
11
L-,--/'
1'
lL==z=-'
lL==z=-’
JJ
I
j
1
Der Fräser beschreibt nach dem Einstechen in das Werkstückdieeingezeichnete
Bahn (wahlweise Gegenlauf-oder GleichlaufFräsen). die parallel LU den Begrenzungskanten der Tasche verläuft und maximal um den Betrag K* R (R = Fräserradius)
LU den Begrenzungskanten hin zugestellt wird.
Wenn die Tasche wegen zu hoher Schnittkraft nicht in einer Zustellung in der Werkzeug-Achse gefräst werden kann, ist die Zustelltiefe festzulegen.
Der Fräsvorgang wiederholt
sich, bis die Frästiefe erreicht ist.
Der Zyklus “Taschenfräsen”
trennt zu programmierer;.
ist ein Schruppzyklus;
‘Der Faktor K wird vom Maschinen-Hersteller
liegen.
86
soll anschließend geschlichtet werden, ist das Schlichten der Tasche ge-
über einen Maschinen-Parameter
festgelegt und kann zwischen 0,001 und 1,414
Dialog-Eröffnung:
Taste m
und m
-Taste drücken bis der Zyklus “Taschenfräsen”
erscheint.
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 4 TASCHENFRAESEN
Zyklus durch Drücken der Taste
SICHERHEITSABSTAND
Sicherheitsabstand mit Vorreichen * eingeben; Taste
drücken.
Diese Position wurde bereits in einem vorhergehenden Positioniersatr angefahren.
FRAESTIEFE
Frästiefe mit Vorzeichen
?
ZUSTELL=TIEFE
VORSCHUB
?
Zustelltiefe
?
TIEFENZUSTELLUNG
@
0
*eingeben;
mit Vorreichen
ubernehmen.
q
Taste
q
q
* eingeben; Taste
drücken.
drücken.
Vorschub zum Einstechen in das Werkstück eingeben; Taste
1. SEITEN-LAENGE
?
1. Seitenlänge mit positivem Vorzeichen eingeben; Taste
2. SEITEN-LAENGE
?
2. Seitenlänge mit positivem Vorzeichen eingeben; Taste
Vorschub zum Fräsen der Tasche eingeben; Taste
VORSCHUB?F=...
DREHUNG IM
UHRZEIGERSINN:
*Sicherheitsabstand,
DR-
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
DEF
DEF
DEF
DEF
4.0
4.1
4.2
4.3
EN
Durch Drücken der Vorzeichenwechsel-Taste
Drehung im Uhrzeigersinn DR- (Gegenlauf~Fräsen)
oder
Gegenuhrzeigersinn DR+ (Gleichlauffräsen)
?
Frästiefe und ZusteIltiefe
Der Zyklus “Taschenfräsen”
in der Dialog-Anzeige:
q
müs&
das gleiche Vorzeichen
benötigt sieben Programmsätze. Beim “Blättern”
TASCHENFRAESEN
ABST - 2,000
TIEFE - 30,000
ZUSTLG - 10,000
F 80
CYCL DEF 4.4 X + 80,000
CYCL DEF 4.5 Y + 40,000
CYCL DEF 4.6 F 100 DR+
@
0
q
q
drücken.
drucken.
”
drücken.
drücken.
eingeben;
haben und im Kettenmaß angegeben werden.
im Programm erscheinen folgende Sätze
Sicherheitsabstand
Frästiefe
Zustelltiefe
Vorschub zum Einstechen
1. Seitenlänge
2. Seitenlänge
Vorschub / Drehrichtung
87
M 7.2.5) Zyklus “Kreistasche” (Schruppzyklus)
Voraussetzungen für den Bearbeitungszyklus:
Yorausgehender Werkzeug-Aufruf (Bestimmung der Spindelachse und Spindel-Drehzahl).
,Die Spindel-Drehrichtung
muß durch einen vorausgehenden Satz festgelegt sein (M 03 oder M 04).
,Die Start-Position (das Zentrum der Kreistasche und der Sicherheitsabstand) muß durch vorausgehende Sätze festgelegt sein.
Der Fräser beschreibt nach dem Einstechen in das Werkstück eine Bahn, die -wie eingezeichnet -spiralförmig
mit der Zustellung
K* R (R = Fräserradius) nach außen verläuft (wahlweise Gegenlauf-oder Gleichlauf-Fräsen).
Kann die Tasche wegen zu hoher Schnittkraft nicht in einer Zustellung in der Werkzeug-Achse gefräst werden, ist die ZusteIltiefe
festzulegen.
Der Fräsvorgang wiederholt
P!b
sich, bis die Frästiefe erreicht wird.
Der Zyklus Kreistasche ist ein Schruppzyklus;
zu programmieren.
“Der Faktor K wird vom Maschinen-Hersteller
liegen.
88
soll anschließend geschlichtet werden, ist das Schlichten der Tasche getrennt
durch einen Maschinen~Parameter festgelegt und kann zwischen 0,007 und 1,414
Dialog-Eröffnung:
Taste
q
und
Taste drücken
1~
Er
bis der Zyklus “Kreistasche”
erscheint.
Beantwortung
Dialog-Frage
CYCL DEF 5 KREISTASCHE
SICHERHEITSABSTAND?
Sicherheitsabstand mit Vorreichen * eingeben; Taste
Diese Position wurde bereits in einem vorhergehenden
FRAESTIEFE
Frästiefe mit Vorreichen
?
ZUSTELL-TIEFE
Zusteiltiefe
?
VORSCHUBTIEFENZUSTELLUNG
*eingeben;
mit Vorreichen
*eingeben;
Vorschub LUGTEinstechen in das Werkstück eingeben; Taste
?
Kreistaschen-Radius
VORSCHUB
Vorschub zum Fräsen der Kreistasche cingcbcn.
?F= ..
eingeben; Taste
Durch Drücken der Vorzeichenwechsel-Taste:
Drehung im Uhrzeigersinn DR- (Gegenlauf-Fräsen)
oder
Drehung im Gegenuhrzeigersinn DR+ (Gleichlauf-Fräsen)
Taste
drücken.
DR-?
q
*Sicherheitsabstand,
drücken.
Positioniersatz angefahren.
Taste
KREISRADIUS?
DREHUNG IM
UHRZEIGERSINN:
q
Frästiefe und Zustelltiefe
müssen dasgleiche Vorreichen
eingeben;
haben und im Kettenmaßangegeben
wwrien
Dialog-Frage:
-KREISRADIUS?
Mögliche Eingabewerte:
Der Zyklus “Kreistasche”
Dialog-Anzeige:
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
DEF
DEF
DEF
DEF
0 - 19 999,999
benötigt sechs Programmsätze. Beim “Blättern”
5.0
5.1
5.2
5.3
KREISTASCHE
ABST - 2,000
TIEFE - 60,000
ZUSTLG - 20,000
F60
CYCL DEF 5.4 RADIUS 120,000
CYCL DEF 5.5 F 100 DR-
im Programm erscheinen folgende Sätze in der
Sicherheitsabstand
Frästiefe
Zustelltiefe
Vorschub zum Einstechen
Radius
Vorschub l Drehrichtung
M 7.2.6) Zyklus ‘Verweilzeit”
Als Verweilzeit wird ein zeitlich definierter Stillstand währenddes
Eingabefeinheit: 0,001 s; Eingabebereich 0
19 999.99 s
Programmablaufs
festgelegt (z.B. zum Freischneiden)
Es wird kein Zykl.us-Aufruf benötigt.
P!b
Dialog-Eröffnung:
Taste m
und
m- Taste drücken bis der Zyklus “Verweilzeit”
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 9 VERWEILZEIT
Zyklus durch Drücken der Taste n&
VERWEILZEIT
IN SEKUNDEN?
Der Zyklus “Verweilzeit”
Dialog-Anzeige:
1 Gewunschte
”
Verweilzeit
ubernehmen.
”
eingeben
benötigt zwei Programmsätze. Beim “Blättern”
CYCL DEF 9.0 VERWEILZEIT
CYCL DEF 9.1 V.ZEIT 10,000
erscheint.
im Programm erscheinen folgende Sätze in der
Verweilzeit
89
M 7.2.7) Zyklus “Nullpunkt”
Dieser Zyklus ermöglicht das Verschieben des Werkstück-Nullpunktes
in allen vier Achsen im Absolut- oder Kettenmaß.
Für den Programmteil, der nach dem Zyklus programmiert wird, gilt der neue Nullpunkt. Der durch IstwenSetzen festgelegte
Werkstück-Bezugspunkt bleibt erhalten.
Es wird kein Zyklus-Aufruf
benötigt.
P!J
Beispiel:
Nullpunkt-Verschiebung
in der X-Y-Ebene
Eingabewerte
1. Nullpunkto
Verschiebung
1. Nullpunkt-Verschiebung:
x 40,000
Y 25,000
z
0,000
c
0,000
2. NullpunktVerschiebung
2. Nullpunkt-Ver~hiebung:
I X 25,000
IO--
Das Löschen der Nullpunkt-Verschiebung
punktl geschieht durch
(d.h. die Positions-Sollwerte
beziehen sich wieder auf den gesetzten Werkstück-Bezugs-
.Eingabe einer Nullpunkt-Verschiebung
mit den Koordinaten: X 0.000, Y 0.000.2 0.000 und C 0,000
oder durch
.Programmierung der Zusatzfunktion
M 02 oder M 30 (nur möglich. falls der Maschinen-Parameter 173 vom Maschinenähersteller
entsprechend gesetzt wurde).
Dialog-Eröffnung:
Taste @
und 0 t
Taste drücken bis der Zyklus “Nullpunkt”
erscheint.
Dialoa-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 7 NULLPUNKT
Zyklus durch Drücken der Taste /@
übernehmen
VERSCHIEBUNG
Verschiebung absolut oder inkremental
eingeben:
?
Der Zyklus “Nullpunkt”
Dialog-Anzeige:
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
CYCL
90
DEF
DEF
DEF
DEF
DEF
q
.ggf. Taste
.l. Achstaste
.2. Achstaste
.3. Achstaste
.4. Achstaste
drücken
drücken und
drücken und
drücken und
drücken und
Zahlenwert
Zahlenwert
Zahlenwert
Zahlenwert
,Taste
bzw. @
drücken (siehe Kapitel G 2).
q
benötigt zwei bis fünf~Programmsätre.
7.0 NULLPUNKT
7.1 X + 20,000
7.2 Y + 40,000
7.3 2 + 10,000
7.4 C + 90,000
Verschiebung
Verschiebung
Verschiebung
Verschiebung
Beim “Blättern”
X-Achse
Y-Achse
Z-Achse
C-Achse
eingeben,
eingeben,
eingeben,
eingeben
im Programm erscheinen folgende Sätze in der
M 7.2.8) Zyklus “Spiegeln”
Dieser Zyklus ermöglicht das Spiegeln einer Kontur in der Bearbeitungsebene. Gespiegelt wird jener Programmteil,
nach dem Zyklus programmiert ist. Auch das gleichzeitige Spiegeln in zwei Achsen ist möglich.
Beim Spiegeln werden die programmierten Koordinaten der gespiegelten Achsen mit “-1” multipliziert.
Die Werkzeugachse kann nicht gespiegelt werden (Fehlermeldung:
,Es wird kein Zyklus-Aufruf
benötigt.
Beispiel:
WERKZEUG-ACHSE
GESPIEGELT)
APlp2
P3
Spiegeln der X-Achse
l
Die Punkte PO bis Pq sind die PositionsSollwerte einer programmierten Kontur.
Wird die X-Achse gespiegelt, dann werden automatisch die Vorzeichen aller
X-Koordinaten umgekehrt, so daß die
gespiegelte Kontur mit den Punkten PO’
bis P4’ entsteht.
(Yff
Cl PL
PL’ Po’PO
+X
1.
Dialog-Eröffnung:
Taste
q
und 0 t
yTaste drücken bis der Zyklus “Spiegeln”
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 8 SPIEGELN
Zyklus durch Drücken der Taste löi
EN
GESPIEGELTE
ACHSE
?
der
erscheint.
ubernehmen.
”
Spiegeln eingeben:
.l. Achstaste drücken,
2 Achstaste drücken,
,Taste
q
oder
q
END drucken (siehe Kapitel G 2).
Aufheben einer Spiegelung:
Eine Spiegelung wird aufgehoben durch
q
.Programmierung des Zyklus “Spiegeln” und Beantwortung der Dialog-Frage mit der Taste IN0 1
oder durch
.Programmierung der Zusatzfunktion
M 02 oder M 30 (nur möglich, falls der Maschinen-Parameter
steller entsprechend gesetzt wurde).
Dar Zyklus “Spiegeln”
Anzeige:
benötigt zwei Programmsätze. Beim “Blättern”
CYCL DEF 8.0 SPIEGELN
CYCL DEF 8.1 X Y
173 vom Maschinen-Her
im Programm erscheinen folgende Sätze in der Dialog-
Spiegelungs-Achse
91
M 7.2.9) Zyklus “Drehung des Koordinatensystems”
Dieser Arbeitszyklus ermöglicht die Drehung einer Kontur in der Bearbeitungsebene um einen bestimmten Winkel. Gedreht wird
jener Programmteil, der nach dem Zyklus programmiert ist.
Beispiel:
Kontur 1
Drehwinkel
Zentrum für Drehung
Dialogweröffnung:
Taste
q
und
0t
“ROT”
Taste drucken bis der Zyklus “Drehung”
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 10 DREHUNG
Zyklus durch Drücken der Taste
DREHWINKEL
Drehwinkel eingeben und Taste
(Eingabebereich: 0’ i 360’)
?
Programmiert wird die Kontur 1.
Die Kontur 2 wird mit Hilfe des Zyklus
“Drehung” erstellt.
erscheint.
Aufheben einer “Drehung”:
Eine Drehung wird aufgehoben durch:
,Programmierung des Drehwinkels 0’
oder durch
.Programmierung der Zusatzfunktion
MO2 oder M30 (nur möglich, falls der Maschinen-Parameter
entsprechend gesetzt wurde).
Cer Zyklus “Drehung”
Dialog-Anzeige:
benötigt zwei Programmsätze. Beim Blättern im Programm erscheinen folgende Sätze in der
CYCL DEF 10.0 DREHUNG
CYCL DEF 10.1 ROT + 20,000
92
173 vom Maschinen-Hersteller
M 7.2.10) Zyklus “Maßfaktor”
Dieser Zyklus ermöglicht das geometrisch ähnliche Vergrößern oder Verkleinern
die Koordinaten die nach dem Zyklus programmiert sind, entweder
in der Bearbeitungsebene
oder
in den drei Hauptachsen multipliziert abhängig von den eingegebenen Maschinen-Parametern.
Die Steuerung kann also Sehrumpfmaße
Form nur einmal zu programmieren.
berücksichtigen;
einer Kontur. Mit dem Maßfaktor werden
bei ähnlichen Formen auf einem Werkstück genbgt es andererseits die
r
Beispiel:
Programmiert wird die Kontur 1.
Die Kontur 2 wird mit Hilfe des Zyklus
“Maßfaktor” erstellt.
Dialog-Eröffnung:
Taste H
und
0t
Taste drücken bis der Zyklus “Maßfaktor”
Dialog-Frage
Beantwortung
CYCL DEF 11 MASSFAKTOR
Zyklus durch Drücken der Taste
FAKTOR
Gewünschteß Maßfaktor eingeben und Taste
Eingabebereich: 0.000000 - 99.999999
Eingabefeinheit: 0.000001
q
erscheint.
übernehmen
q
@
drticken.
Aufheben des Zyklus “Maßfaktor”
Der Zyklus Maßfaktor wird aufgehoben durch:
,Programmierung des Maßfaktors I
oder durch
.Programmierung der Zusatzfunktion
sprechend gesetzt wurde).
Der Zyklus “Maßfaktor”
Dialog-Anzeige:
MO2 oder M30 (nur möglich falls der Maschinen-Parameter
173 vom Maschinen-Hersteller
ent-
benötigt zwei Programmsätze. Beim Blättern im Programm erscheinen folgende Sätze in der
CYCL DEF 11.0 MASSFAKTOR
CYCL DEF 11.1 SCL 0,880OOO
93
M 7.3) Zyklus-Aufruf a
Für den Zyklus-Aufruf
gibt es zwei Mögichkeiten:
1. Programmierung
eines “CYCL
Dialogweröffnung:
Taste
CALL”-Satzes
@
Beantwortung
Dialog-Frage
ZUSATZ-FUNKTION
M 7
Ggf. Zusatzfunktion
eingeben;
oder
falls keine Zusatzfunktion
Der Zyklus-Aufruf
benötigt
Taste
gewünscht
q drücken
wird; Taste
nur einen Programmsatz:
CYCL CALL
MO3
2. Programmierung
über die Zusatzfunktion
M 99 : siehe Kapitel
F 2
Beispiel:
L
x
+ 70,ooo
Y + 45,000
RO F 15999
Der Zyklus-Aufruf
M99
ist nicht erforderlich
Alle anderen Arbeitszyklen
Mit
q
CW
94
Zyklen,
7
8
9
10
11
= Nullpunkt
= Spiegeln
= Verweilzeit
= Drehung
= Maßfaktor
müssen aufgerufen werden
oder über die Zusatzfunktion
rufen werden.
bei den Zyklen
die keinen Aufruf
M 99 kann nur der im Programmablauf
benötigen
werden
nicht berücksichtigt.
zuletzt definierte Arbeitszyklus
Aufgeh
M 8) Programm-Korrekturen (Editieren des Bearbeitungsprogramms)
M 8.1) Aufruf eines bestimmten Programinsatzes
Taste
q
drücken und
gewünschte Satz-Nummer eintippen; Taste
I
M 8.2) Schrittweises überprüfen der Programmsätze
Taste
q
drucken und SawNummer eingeben. ab der das Programm
geprüft werden soli; Taste ENT drücken.
q
q
Mit den Zeilensprung-Tasten
113 oder
vorwärts bzw. rückwärts blättern.
im Programm
95
M 8.3) Löschen von Programmsätzen
Betriebsart
m
wählen.
Nummer des zu löschenden Satzes bzw. den letztenSatz
der zu löschenden Programmteils anwählen.
Satz bzw. Sätze mit
Zum Löschen von Zyklus-DefinitionsSätren
löscht sind.
Die Satznummern
ist die Taste
der folgenden Sätze werden automatisch
m
-Taste löschen.
so oft LU drücken. bis alle Sätze der Definition
ge-
korrigiert.
M 8.4) Einfügen von Programmsätzenin bestehenden Programme
Bei der TNC 150 kann man neue Sätze an beliebiger Stelle in ein bestehendes Programm einfügen. Es muß lediglich der Satz
angewählt werden, hinter dem eingefügt werden soll; der einzufügende Satz braucht dann nur eingegeben zu werden: die
Satz-Nummer der folgenden Sätze wird automatisch korrigiert. Wird dabei die Speicherkapazität des Programmspeichers
tierschritten,
so wird dies bei der Dialog-Eröffnung in der Dialog-Anzeige durch PROGRAMM-SPEICHER
UEBERLAUF
angezeigt.
Betriebsart
@
wählen.
Satz. hinter dem eingefügt werden soll. mit
oder
pi
m
anwählen.
Neue Sätze eintippen und einspeichern.
96
M 8.5) Korrektur von ‘Programm-Worten”innerhalb einesSatzes
Betriebsart
q
wählen.
Den zu ändernden Programm-Satz mit
q
oder m
pi
anwählen.
l
Korrekturzeiger
(Cursori mit der Taste
q
bzw.
auf das zu ändernde Programm-Wort setzen*.
Neues Wort eintippen.
so oft betätigen, bis der Korrekturzeiger
nach rechts verschwindet -das
Bearbeitungs-Programm
neue Wort wird in das
übernommen.
q
Wird während der Programmierung eines Satzes die Taste
gedruckt, so kann das zuletzt eingegebene Wort geän
dert werden. Dadurch können Eingabe-Fehler sofort korrigiert werden. Ein Satz mit einem Eingabe-Fehler mußalso
nicht vollständig eingegeben und anschließend korrigiert werden.
“Das Setzen des Korrekturzeigers
muß mit der Taste
begonnen werden!
97
M 8.6) Such-Routinen zum Auffinden bestimmter Sätze
Betriebsart
Der Korrekturzeiger
+
Cl
Werden nun die Tasten
(Cursor)
wählen
q
wird mit der Taste
auf ein bestimmtes
bzw.
Wort gesetzt”.
c
q
nur jene Sätze angezeigt
*Das Setzen des Korrekturzeigers
m
oder
0
gedrückt,
- und ggf. korrigiert
Merkmal aufweisen.
muß mit der Taste
so werden
nacheinander
- ,die das betreffende
begonnen
werden!
M 8.7) Löschen eines Bearbeitungsprogramms
Die in der TNC gespeicherten
Programme
können
q
Betriebsart
Im Bildschirm
einzeln
erscheint
gelöscht
wählen
werden
und Taste
die voilständige
fl
drücken.
Programm-Liste
mit Cursor.
I
t
Löschen
Löschen nicht
LOESCHEN
erwünscht
= ENT/ENDE
= NOENT
erwünscht
über dieTasten
löschende
1
Durch
Drücken
komplette
98
der Tasten
Programmspeicher
@
und
gelöscht
q
werden.
wrd
Taste
Emmer nur ein Programm
sind die Tasten entsprechend
q
q q
Programm
und
q q
das zu
auswählen.
drücken
gelöscht.
Sollen mehrere
oft LU drücken.
Programme
bzw. der
M 9) Programm-Test ohne Maschinen-Bewegung
Ein eingespeichertes Bearbeitungsprogramm
Fehler in der Dialog-Anzeige an.
kann ohne Maschinen-Bewegung
Betriebsart
q
überprüft werden. Die Steuerung zeigt erkannte
Wahlen und ggf. Programm auswählen.
gewünschte Satznummer eingeben
Dei Programm-Test wird automatisch unterbrochen durch einen programmierten Stop, einen Leersatz oder eine Fehlermeldung.
5~0~ Taste abgebrochen werden.
Der Programm-Test kann an jeder gewünschten Stelle durch, Drücken der internen
q-
N) Rein achsparallele (nicht-simultane) Bearbeitung
N 1) Programmieren rein achsparalleler Bearbeitungen über die Achs-Tasten pj
Achsparallele
Bearbeitungen
können
grundsätzlich
als Sonderfall
schrieben (Dialog-Eröffnung
mit Taste pl
1.
Die TNC 150 ermöglicht
zusätzlich eine etwas vereinfachte
der Geraden
Eingabe rein achsparalleler
Z
q .-TJ,~
mittelbar über die betreffende AdwTaste
der Eingabe bei den Punkt- und Streckensteuerungen
Ein wesentlicher
schnitt
erläuterten
Unterschied
zwischen
q
werden
Programme,
:
EI
Fi
~ wie in Abschnitt
M 3.2 be-
wobei die Dialog-Eröffnung
un,
oder
IV erfolgt Diese Art der Programm-Eingabeentspricht
TNC 131 /135 und ist auch bei der TNC. 145 möglich.
Bahn-Programmier.ung
Programmierung
rein achsparalleler
gegeben.
programmiert
ri
(Dialog-Eröffnung
Bearbeitung
q
mit
(Dialog-Eröffnung
oder
q
mit Achs~Taste)
) und der in diesem Abist hinsichtlich
der Fest-
legung der Radiuskorrektur
:,g&,
@
ist LU aktivieren,
wenn sich die Verfahrstrecke
durch die Radiuskorrektur
verlängern
die Taste
YRRL’ ist LU aktivieren.
wenn sich die Verfahrstrecke
durch die Radiuskorrektur
verkürzen soll.
Verfahrrichtung
Die nebenstehende Skizze verdeutlicht,
wie sich die Korrekturen
R+ und R-beim
Verfahren in positiver Richtung bzw. in negative Richtung Auswirkte
+
Die Bezeichnungen
m
Die Werkzeugradius~Korrekrur
einer Außenkontur
fl+
Verfahrweg
ist durch
als Zeichnungsmaß.
und
m
ergeben sich aufgrund
der Doppelfunktion
dieser Tasten!
Die Werkzeugradius~Korrektur
einer Innenkontur
am Beispiel
R-
Korrekturgröber
Im übrigen wird der durch eine Achstaste
grammiert:
100
soll,
_.. Verfahrweg
ist durch
am Beispiel
Korrektur
kleiner
als Zeichnungsmaß.
eröffnete
Positioniersatr
wie ein mit der
Taste eröffneter
Positioniersatr
pro
Der Dialog wirderöffnet
mit einer Achs-Taste
DialogFrage
m
, m
oder m
:
Beantwortung
POSITIONSSOLLWERT
?
1,ggf. Taste m
.Zahlenwert
RADIUSKORR.:
R+/R-I
KEINE KORR. ?
drücken
Ggf. Radiuskorrektur
,Taste ;
,Taste
?F=
drücken
oder Parameter (siehe Kapitel M 5) eingeben
.Taste /@
VORSCHUB
, m
oder m
@
M ?
drücken
drücken.
.Vorschubeingeben;
ZUSATZ-FUNKTION
eingeben:
Zusatzfunktion
Taste m
drücken.
eingeben; Taste a
drücken.
Die Satz-Eingabe kann abgebrochen werden durch Drücken der Taste @
,(siehe Kapitel M 32.4).
Werden Dialog-Fragen mit der Taste i;$
beantvvortet, so erfolgt keine Daten-Eingabe; es erscheint die nächste DialogSI
Frage.
Die Dialog-Frage nach der Radiuskorrektur erscheint auch bei der Eingabe eines Positioniersatres für jene Achse, die beim
Werkzeug-Aufruf als Spindelachse festgelegt wurde. Eine Verrechnung des Radiuskorrekturwertes
erfolgt in dieser Achse
nicht, unabhängig davon, ob R+, R-oder RO eingegeben wird.
Der Positioniersatz
belegt einen Programmsatz. In der Anzeige steht zum Beispiel folgender Satz:
X + 46,666
R+ F60
MO3
In einem Bearbeitungsprogramm
dürfen achsparallele Positioniersätze
mit Geraden-Sätzen (Dialog-Eröffnung
!!!b
Taste
q
mit Taste
-die
mit den Achs-Tasten eröffnet wurden - nicht
1 bzw. KreisbahnSätzen
(Dialog-Eröffnung
mit Taste
) gemischt werden!
0
jc
oder
Beispiel für eine falsche Programmierung:
L x + 50.000
RR
x + 50.000
RL X + 180.000
KR
Y + 20.000
F 100 M
F 100 M
Y + 35.000
F 100 M
Ausnahme:
Nur bei Bahnsätzen ohne Radiuskorrektur
(Dialog-Eröffnung
und bei Positioniersätzen für die Werkzeug-Achse können achsparallele Positioniersätze
I” en Konturverlauf eingefügt werden.
q , q bzw.
a” d
q
Positioniersätze mit der Taste
Die vierte Achse kann wahlweise einen Rundtisch oder sine Linearachse steuern. Programmiert wird diese Achse mit der
Taste
q
Bei der Beantwortung der Dialog-Fragen ist besonders zu beachten.
.Bei Verwendung der vierten Achse als Rundtisch-Achse:
Eingabe des Positions-Sollwertes in (‘1 und des Vorschubs in (‘/min).
.Eine Radiuskorrektur wird bei der vierten Achse nur verrechnet, falls die vierte Achse als lineare Achse eingesetzt wird
!4
Wird in einem Positioniersatz für die vierte Achse (bei Einsatz der vierten Achse als Rundachse) die Funktion M 94 programmiert, so wird die Positions-Anzeige vor der Positionierung der vierten Achse auf den entsprechenden Wert unter
360’ reduziert.
Der Positioniersatz
mit der Taste
belegt einen Programmsatz:
c+9o,ow
RO F20
M
101
N 2) Programmierung mit der Taste Istwert-Übernahme
Die Maschine
wird manuell verfahren, wobei
grammierung
ist nur für achsparallelen
Verfahren
nicht
Betrieb
Ist-Positionen
sinnvoll;
q
(Playback)
als Positions-Sollwerte
eine Programmierung
übernommen
komplizierterer
werden.
Konturen
Diese Art der Proist in diesem Playback-
möglich.
Maschine
Richtungstasten
Betreffende
Radiuskorrektur.
q
über die
im Absolutmaß
verfahren.
in Betriebsart
Achs-Taste
drücken
(falls die betreffende
Achse
Maschine
Vorschub
Absolutmaß
wieder
~rn
verfahren
Maschine wieder im
Absolutmaß
verfahren
Programmierung
der Radiuskorrektur
Bei der Playback-Programmierung
wird die Maschine manuell (Handrad. Achs~Taste) auf den LU speichernden
PositionsIstwert verfahren. Dieser Positions-lstwert
enthält für das verwendete Werkzeug die Längen- bzw. Radiuskorrektur.
In
die Werkzeug-Definition
für dieses Werkzeug 1 sind die Werte Ll = 0, Rl = 0 einzugeben und der Radius Kl des verwendeten Werkzeugs ist aufzuschreiben.
Die Programmierung
der Positionienätre
im “Playback-Verfahren”
erfolgt mit
Eingabeder
jeweils richtigen
RC, R-, RO.
Bei einem evtl. Werkzeugbruch
bei Playback-Programmierung
Radiuskorrektur
Radiuskorrektur:
und Einsatz eines neuen Werkzeuges, dessen Radius R2 nicht mit Rl übereinstimmt,
nur die Radius-Differenz
zwischen den beiden Werkzeugen als Korrektur einzugeben:
= RZ - Rl
Dieser Radiuskorrekturwert
kann positivoder nqativsein
und ist in die Werkzeug-Radius-Definition
lich des errechneten Vorzeichens einzugeben. Auch die Längenkorrektur
ist neu einzugeben.
102
ist
für Rl einschließ-
q
0) Positionieren mit Handeingabe(EinzelsaMteuern)
In dieser Betriebsart
Bildschirm-Anzeige:
werden
die eingegebenen
Sätze nach der Eingabe sofort
abgearbeitet;
die Sätze werden
nicht gespeichert.
Betriebsart
Eingabe-Dialog,
Fehle
Programmierter
Satz
di
Positionswerte
Vorschub,
iM03,
Jeder Satz wird unmittelbar
Zusatzfunk
M04. MO51
nach der Eingabe abgearbeitet:
Betriebsart
“Positionieren
q
mir Handeingabe”
wählen.
/
I
l
Dialog-Eröffnung
0 m q j?ijbzw.
q
mit den Tasten
Daten eingeben
Dialog-Anzeige:
X
und mit
a
übernehmen.
SATZ VOLLSTAENDIG
I
t
Externe STAKT-Taste
drücken
Bearbeiten des Werkstücks.
Der programmierte
verändert
werden,
VorSchub
je nachdem
kann entweder
.das Werkzeug
wurden,
Das Unterbrechen
der externen
wurde.
wurde,
werden.
eines Positioniersatres
0STOP und Internen
3:siw
erfolgt
oder
an die Maschine angepaßt wurde
kann er beliebig
oft mit der externen
0STA
-Taste gestartet
werden.
wenn
d.h. die Korrekturwerte
der Werkzeug-Aufruf
der Steuerung
Potentiometer
vom Maschinen-&steller
programmiert
kann nur wirksam
vorher definiert
,in der Betriebsart
über das Override~Potentiomerer
über ein externes
wie die Steuerung
Wenn ein Satz im Kettenmaß
Ein Werkzeug-Aufruf
a)
b)
~
mit der exrernen
wie in Kapitel
(Länge und Radius) in den Programmspeicher
0STA
-Taste wirksam
gemacht
0 21 für den automatischen
eingegeben
wurde.
Programmlauf
beschrieben
mit
-Taste.
103
P) Automatischer Programmlauf pi
p\
In den Betriebsarten “Einzelsatz-Programmlauf”
ausgeführt.
werden gespeicherte Programme
Betriebsart
aktueller Programmsatz
Positionswerte
Status-Anzeigen:~
Resultierende Nullpunkt-Verschiebul
und Spiegelungen
Maßfaktor
Kreismittelpunkt
CC (Absolutwerte)
ngen
Werkzeugnummer. Werkzeugachse,
Spindeldrehzahl, Vorschub, Zusatrfunktion (M 03, M 04, M 05)
Status-Anzeige:
Drehung des
Koordinatensystems
Status-Anzeige:
Positioniervorgang
läuft
Statur-Anzeige für Nullpunkt-Verschiebung
und Spiegeln
Die Status-Anzeige für Nullpunkt-Verschiebung
(siehe Kapitel M 72.7) und Spiegeln (siehe Kapitel M 7.2.8) gibt die aufgerufenen
Nullpunkt-Verschiebungen
und Spiegelungen an:
Anzeigeder Achse in normaler Schrift: Keine Spiegelung.
Anzeige der Achse in orange unterlegter Schrift: Spiegelung
104
P 1) Start eines Programmlaufs
Beachte:
Vor dem Bearbeiten des ersten Werkstücks
.Referenrpunkte
überfahren
Bezugskanten
anfahren und Bezugswerte
Starteposition
anfahreng
sefren
t
q
Betriebsart
Wählend
Neues Programm bzw.
ersten Satz des Programms anwählen.
Neues Programm
bzw.
ersten Satz des Programms
anwählen.
c
START-Taste
STARTTaste
drücken:
drücken.
Die Sätze des Programms werden der
Reihe nach automatisch
ausgeführt
bis zu einem programmierten
Halt
brw~ bis zum Programm-Ende.
1. Satz wird abgearbeitet.
Startetaste
drücker,:
2. Satz wird abgearbeitet.
I
I
/
“SW.
Der programmierte
verändert
werden,
Vorschub
je nachdem
Pb
kann entweder
wie die Steuerung
Wird in den Betriebsarten
des Programmlaufs
übernommen,
Mit den Tasten
a)
über das Override-Potentiometer
b)
über ein externes
vom Maschinen-Hersteller
an die Maschine
“Einzelsatz-Programmlau-’
die Taste
q
Q
gedrückt,
oder
angepaßt wurde.
@
oder “SatzfoIge~Programmlaui”
0
anschließend eine Parameter-Nummer
eingegeben
so wird der aktuelle Wert dieses Parameters
kann in der Parameter-Liste
q q
der Steuerung
Potentiometer
angezeigt
vorwärts
q
nach Unterbrechen
und mit Taste
(Parameternprogrammierung
siehe Kapite!
und rückwärts geblättert werden.
q
ENT
M 5.2).
105
P 2) Unterbrechen eines Programmlaufs
Steuerung befindet sich in der Betriebsart @
in gestarwtem Lustand.n
Soll die vorausgerechnete
NE!N
Oder a
JA
-1
Anzelge “Steuerung
lauf fortgeführt
an Betrieb”
blinkt.
werden?
c
s’op Taste der TNC 150 drücken:
die Anzeige Steuerung an Betrieb
1 v:h:.
”
”
q
q
ggf. von Betriebsart
auf
umschalten und externe Startetaste
drücken: Programmlauf wrd Fortgeh
1 1 führt,
‘---j
*Bei einem Unterprogramm-Aufruf
und bei einer Programmteil-Wiederholung
des aufgerufenen bzw. wiederholten Programmteils.
106
stoppt der Programmlauf
erst nach Abarbeiten
P 3) Wiedereintritt in ein unterbrochenes Programm
Wird der automatische Programmlauf unterbrochen und auf die Betriebsart “Manuell” umgeschaltet -z.B.
bruch oder um eine Messung am Werkstück durchzuführen -so speichert die Steuerung folgende Daten:
,das zuletzt aufgerufene Werkzeug
,die abgearbeiteten Spiegelungen und Nullpunkt-Verschiebungen
.die Absolutwerte der Nullpunkt-Verschiebungen
in den vier Achsen
.den letzten Kreismittelpunkt
CC im Absolutmaß
.den zuletzt definierten Arbeitszyklus
.den aktuellen Stand bei Programmteil-Wiederholungen
.die Rücksprungadresse bei Unterprogrammen
Unterbrechen
eines automatischen
Programmlaufs
und Wiedereintritt
in das unterbrochene
Programm:
Fails die Werkzeugdaten ,Länge ““d Radiusl nicht geändert werden:
Positionswerte der Achsen X. Y und Z von den Istwerr-Anzeigen
ablesen “nd aufschreibe”! Aktueile Satzn”mmer notiere”!
NEIN
MüSSe”Werkzeugdaten geämm werden?
JA
bei einem Werkzeug-
Beim Unterbrechen
des Programmlaufs
a) Wird in einem Unterprogramm
ist auf folgende
Punkte zu achten:
oder in einer Programmteil-Wiederholung
unterbrochen
angewählt, so wird der Zähler für die Programmteil-Wiederholung
der Taste @
Rücksprungadresse
gelöscht. Soll der Zähler bzw. die Rücksprungadresse
erhalten
denTasten
q
q
und
zurückgesetzt;
bleiben,
ein Programmsatz
bei Unterprogrammen
dürfen Programmsätze
mit
wird die
nur mit
angewähltwerden.
b) wird nach dem Abbrechen des Programmlaufs
mit den Tasten p
und g
Programm nicht bei dem Satz gestartet bei dem unterbrochen
wur e, erscheint
AKTUELLER
und anschließend
im Programm
ie Fehlermeldung:
“geblättert”
und anschiieRend
das
SATZ NICHT ANGEWÄHLT
Der Programmlauf
kann fortgesetzt
,nach dem Anwählen
werden:
des Satzes bei dem unterbrochen
q
wurde
mit den Tasten
.nach dem Anwählen eines beliebigen Satzes mit der Taste
TO
zurückgesetzt
bzw. bei Unterprogrammen
die Rücksprungadresse
dabe wrd
El u”d
q
jedoch der Zähler für Programmteil-Wiederholungen
gelacht.
C) Wird nach dem Unterbrechen
des Programmlaufs
ein Satz eingefügt oder gelöscht, so wird die letzte Zyklus-Definition
gelöscht.
Bei erneutem Start des Programmlaufs
muß die gewünschte Zyklus-Definition
vor dem nächsten Zyklus-Aufruf
abgearbeitet werden ~ sonst erscheint
die Fehlermeldung:
CYCL UNVOLLSTÄNDIG
Das Anwählen der Zyklus-Definition
muß mit der Taste “1TO erfolgen; dabei wird jedoch der Zähler für Programmteil-Wieder
holungen zurückgesetzt bzw. bei Unterprogrammen
die Rücksprungadresse
gelöscht.
d) wird bei einem
,korrigierten
inkrementalen
Satz oder
.Linearsatr
mit nur einer Koordinate
oder
.in einem Zyklus
der Programmlauf
unterbrochen
und wieder gestartet,
UNDEFINIERTER
so erscheint
die Fehlermeldung:
PROGRAMMSTART
anyvählen
-dabei
Das Programm ist entsprechend
zu ände:n, oder ein vorhergehaider
Programmsatz ist mit der Taste a
wird jedoch der Zähler für die Programmteil-Wiederholungen
zurückgesetzt
bzw. bei Unterprogrammen
die Rucksprungadresse
ge-
löscht.
e) steht beim Anfahren der Kontur das Werkzeug nicht auf der verlassenen Position, so betrachtet die TNC den Positions-Istwert
beim Start des Programmlaufs
als korrigierte
Position. Das Anfahren der Kontur erfolgt dann wie in Kapitel M 3.2.6.1 (Fall 2) beschrieben.
108
P 4) Abfahren des Programmsohne Werkzeug
Für die Überprüfung eines Programms ohne Werkzeug sind sämtliche Werkzeugraufrufsätze
im Programm auf die WerkzeugNummer 0 (= kein Werkzeug) zu ändern. Dabei ist es vorteilhaft, sich vorher die Satznummer der Werkzeug-Aufrufe zu notieren (bzw. die Satznummer eines Werkzeug-Aufrufs zu notieren und die übrigen Werkzeug-Aufrufsätze dann mit Hilfe der
Suchroutine zum Auffinden der Werkzeug-Nummer zu ermitteln).
Beim anschließenden Abfahren des Programms mit der Maschine geben die Istwert-Anzeigen
programmierten Positionen (Zeichnungsmaße) ohne Werkzeug-Korrekturen
an.
Nach einer derartigen Überprüfung sind sämtliche Werkzeug-Aufrufsätze
zu ändern!
jeweils die absoluten Werte der
wieder auf die betreffenden
Werkzeug-Nummern
P 5) Abarbeiten eines’programmesund gleichzeitiges Programmieren bzw. Editieren
Die TNC 150 ermöglicht
das Abarbeiten
eines Programmes und das gleichzeitige
Erstellen oder Editieren eines weiteren Programmes
Dazu wird in Betriebsart “Programmlauf”
ein Programm aufgerufen und gestartet. Anschließend wird auf die Betriebsart
gedrückt.
“Programmieren” geschaltet und die Taste @
Es kann jetzt eine neue Programm-Nummer
gearbeitet wird -aufgerufen
werden.
über den Positions-Anzeigen
festgelegt werden oder ein bereisgespeichertes
Programm - das nicht gerade ab.
wird angezeigt, welches Programm gestartet ist und welcher Satz gerade abgearbeitet wird
Anzeigen des zu editierenden
Programmes
Anzeigen des laufenden Programmes:
Programm-Nummer und
aktuelle Satznummer
Positionswerte
Status-Anzeigen
Q) Externe Daten-Eingabe bzw. -Ausgabe
q
Q 1) Schnittstelle
Die Steuerung TNC 150 besitzt eine Schnittstelle
CCITT-Empfehlung
bzw. EIA-Standard
nach der
V.24
RS - 232 - C
Dieser Daten-Eingang/-Ausgang
oder ME 102 (Einbaugerät).
ermöglicht
den Anschluß einer HEIDENHAIN-Magnetband-Einheit
ME 101 (Koffergerät1
Aber auch andere Programmvier- bzw. Peripherie-Geräte (z.B. Lochstreifen-Stanrer,
-Leser, Fernschreiber, Drucker) können an
die TNC 150 angeschlossen werden, falls sie einen V.24.kompatiblen
Anschluß besitzen.
Peripherie-Geräte
mit einer 20 mASchnittstelle
können nicht angeschlossen werden.
109
Q 2) HEIDENHAIN-Magnetband-Einheiten ME’101 /ME 102
HEIDENHAIN
ME 101 ME 102 -
liefert
zurexternen
Datenspeicherung
spezielle
Magnetband-Einheiten:
tragbares Koffergerät
Einbaugerät
zum wechselnden Einsatz an mehreren
zum festen Einbau an der Maschine.
Die Magnetband-Einheiten
ME 101 und ME-102
sind mit jeweils 2 Daten-Eingangs-
Zusätrlich’rur
Steuerung TNC 150 kann noch ein handelsübliches
ME angeschlossen werden (Anschlußbezeichnung
PRT).
Die Daten-übertragungsrate
zwischen
Steuerung
Peripherie-Gerät
und -Ausgangssteckern
an den V.24
und ME ist auf 2400 Baud festgelegt.
PeripherieGerät
kann mit Hilfe eines Stufenschalters
angepaßt werden
Genauere Informationen
über die Bedienung der Magnetband-Einheiten
entnommen
Maschinen,
ausgerüstet:
(RS-232-C)
Die übertragungsrate
(110, 150,300,600.
1200,240O
können der Bedienungsanleitung
-Ausgang der
zwischen
ME und
Bad).
für ME 101 und ME 102
werden.
Q 3) Anschlußkabel
HEIDENHAIN
a)
liefert
folgende
Anschlußkabel:
Kabeladapter LW Herausführung
des V.24.Anschlusses
der TNC an das Gehäuse, in das die Steuerung
eingesetzt
(Bedieneinheit).
b)
Daten-Übertragungskabel
zurr Anschluß
TNC 150
der ME 101
Kabeladapter
an der Maschine
Datenübertragungskabel
ld. Nr. 224 422 01
Id. Nr. 214 001 01
(Länge 1 m)
(Länge 3 m)
-
I
Gehäuse der Bedieneinbelt
11IO
ME 101
(Koffergerät)
-t:
wird
c) AnschluSkabel,
mit dem die ME 102 (Einbaugerät) direkt an die TNC 150 angeschlossen wird.
Anschlußkabel
Id. Nr. 224 412
(Länge 1 m
10 m)
TNC 150
ME 102
(Einbaugerät)
-t?
Verbindungskabel,
zur Herausführung desV.24.Anschlusses
und die ME 102eingesetzt werden (Bedieneinheit).
d)
ME 102
Anschlußbuchse
PRT
der ME 102 iEinbauserät1 an das Gehäuse. in dasdie Steuerung
Verbindungskabel
Ida Nr. 217 707 01
(Länge 1 ml
-
Folgende Steckerbelegung
und stanzer) bewährt.
hat sich zum Anschluß
V.24.Anschlußbuchse
CHASSIS s
TXD
RXD
RTS
CTS
DSR
SIGNAL
GND
DTR
Anschluß des
Peripherie-Gerätes
eines handelsüblichen PeripherieGerätes
(z.B. Drucker mit Lochstreifenleser
Peripherie-Ge%%
1 o
Die Signalbezeichnungen
haben folgende
fi v
? 80
90
10 0
11 0
12 0
13 0
14 0
15 0
16 0
17 0
18 0
19 0
20 w
21 0
22 0
23 0
24 0
25 0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
IO
17
18
19
20
21
Bedeutung:
?%
Transmitdata
RXD
Receive data
RTS
Request tosend
CTS
Clear to send
DSR
Data set ready
DTR
Data Terminal ready
Das Peripherie-Gerät muß auf
Even-Parity eingestellt sein.
111
Q 4) Eingabe der Baud-Rate
Die Übertragungs-Geschwindigkeit
für die Vi4-Schnittstelle
der TNC 150 ist automatisch auf 2400 Baud gesetzt-angepaßt
an die HEIDENHAIN-Magnetband-Einheiten
ME 101 und ME 102.
Soll an die TNC 150 ein Peripheriegerät mit einer anderen Baud-Rate angeschlossen werden (ohne Zwischenschaltung
so kann die Baud-Rate mit Hilfe der MOD-Funktion geändert werden (siehe Kapitel J 2.4).
Folgende Übertragungs-Geschwindigkeiten
sind möglich: 110,150,300.600,1200
der ME),
oder 2400 Eaud.
Bei Abschaltung der Steuerung mit entladener oder fehlender Pufferbatterie wird die programmierte
gelöscht und bei der Wieder-Inbetriebnahme
automatisch auf 2400 Baud gesetzt.
Ubertragungsrate
Q 5) Bedienungsablauf bei der Daten-Übertragung zur ME lOl/ME 102
Daten-Ausgabe auf Drucker, Lochstreifen-Stanzer
bzw. Magnetband-Einheiten
ME 101lME 102
Mit Hilfe der Programmverwaltung der TNC 150 ist es möglich auf einer Seite eines Magnetbandes der ME lOl/ME 102 bis zu
24 Programme zu speichern. Bei Bedarf können die Programme vom Magnetband gezielt abgerufen und in die TNC 150 übertragen
werden.
Wird ein Programm mit der HEIDENHAIN
Magnetband-Einheit aus- bzw. eingelesen, welches die Kapazität einer Bandseite überschreitet, so erscheint in der Dialog-Anzeige die Meldung KASSETTE WECHSELN - ME STARTEN. Nach
dem Wechseln der Kassette und dem Starten der ME werden die restlichen Programmsätze aus- bzw. eingelesen.
P$
Wird in der Betriebsart “Programmieren”
wahl angeboten:
;;;;;--&+t;:l$$ I q
q
t
die Taste
kann die jeweilige Betriebsart gewählt werde”.
Die Datenübertragung wird gestartet durch
Durch Drücke” der Taste
k ann die jeweilige Betriebsart für die externe Darendeingabe bzw. -Ausgabe wieder verlassen werden.
Eine gestartete Datenübertragung kann an der TNC durch Drücken der Taste
und an der ME durch Drücken der Taste
q
m
unterbrochen
ME: PROGRAMM
werden. Nach dem Unterbreche”
der Datenübertragung
erscheint die Fehlermeldung:
NICHT VOLLSTAENDIG
Nach Löschen der Fehlermeldung
gezeigt.
mit der Taste
CE
u,.
wird wleder das Menü der Betriebsarten für die Datenübertragung
Verwendung eines älteren INC 150 bzw. eines TNC 145-Programms (ohne Nummer):
Neue PGM-Nr. eingebe” (nur mit Anfangs- und End-Satz) und “Editieren” wählen.
Dann “Band-Inhalt einlesen” nach Kapitel Q 5.2.1) !
112
an-
Q 5.1) Inhalt-Band
In der Betriebsart
INHALT-BAND
kann überprüft werden. welche Programme auf einer Kassette gespeichert sind,
Kassette in die ME einlegen und an der ME die Tasten
An der TNC die Betriebsart
Dann Taste@
q
und
q
drücken.
1
10 1 wählen,
drucken,
am Bildschirm erscheint die Anzeige
”
EXTERNE DATEN-EINGABE
und das Magnetband wird gestartet.
I
Am Bildschirm werd& alle Programm-Nummern angezeigt , die auf dem Magnetband
gespeichert sind. Die Programme wurden jedoch noch nicht zur TNC 150 übertragen.
die Betriebsart INHALT
BAND wird verlassen.
113
Q 5.2) Externe Programm-Eingabe
Programme können Gon der ME zur TNC auf drei verschiedene Arten übertragen werden:
.BAND-INHALT
,ANGEBOTENES
EINLESEN
.ANGEWAEHLTES
EINLESEN
EINLESEN
alle Programme, die auf dem Magnetband gespeichert sind, werden in die TNC übertragen.
PROGRAMM
die auf der ME gespeicherten Programme werden nacheinander zur Übertragung angeboten.
PROGRAMM
eine bestimmte Programm-Nummer wird eingegeben, das entsprechende Programm
auf der ME gesucht und anschließend in die TN,C übertragen.
Wird die Nummer eines Programms zur Übertragung von der ME zur TNC eingegeben, das bereits in der TNC gespeichert ist,
erscheint die Dialog-Anzeige:
PROGRAMM-NR. BELEGT
LOESCHEN = ENT/UEBERLESEN
= NOENT
Soll das Programm in der TNC gelöscht werden: Tasre
q
drücken
Soll die ME das angewählte Programm nicht in die TNC übertragen: Taste
Q 5.2.1) Band-Inhalt einlesen
In der Betriebsart BAND-INHALT
EINLESEN
werden alle Programme vom Magnetband in den Speicher der TNC 150 übertragen.
,Kassette mit den gewünschten Programmen in die ME einlegen
und an der ME dieTasten
q
und m
drücken.
t
An der TNC die Berriebsart
Taste
q
@
wählen.
drücken und mit !ler Taste
BAND-INHALT
EINLESEN
q
oder
q
wählen.
am Bildschirm erscheint die Anzeige
EXTERNE
DATEN-EINGABE
und das Magnetband wird gestartet.
Alle Programme auf dem Band werden in den Speicher der TNC übertragen.
Das letzte Programm wird automatisch angezeigt.
114
I
Q 5.2.2) Angebotenes Programm einlesen
In der Betriebsart ANGEBOTENES
werden.
PROGRAMM
EINLESEN
können bestimmte Programme vom Magnetband abgerufen
Kassette mit den gewünschten Programmen in die ME einlegen und
an der ME die Tasten
q
und H
drücken.
1
An der TNC die Betriebsart
Taste ‘m
wahren.
drücken und mit !der Taste ~t/
ANGEBOTENES
Taste /@
9
0
PROGRAMM
oder
EINLESEN
q
wählen.
drucken : am Bildschirm erscheint die Anzeige
EXTERNE
DATEN-EINGABE
und das Magnetband wird gestartet.
I
t
Am Bildschirm der Steuerung wird die Nummer des ersten Programms auf dem
Magnetband angezeigt. In der Dialog-Zeile erscheint:
I
EINGABE = ENTWEBERLESEN
= NOENT
l
t
Soll das angebotene Programm in den Speicher der TNC übernommen werden:
q
q
drücken.
Taste
Soll das angebotene Programm nicht in den Speicher der TNC übernommen werden:
Taste
drücken.
Die Steuerung zeigt nacheinander alle Programme an. die auf dem Magnetband
q
q
oder
kann bei jedem Programm
gespeichert sind. Durch Drücken der Taste
entschieden werden, ob es in die TNC übertragen werden soll oder nicht.
115
Q 52.3)
Angewähltes,Programm einlesen
In der Betriebsart ANGEWAEHLTES
PROGRAMM
sucht und zur TNC übertragen werden.
kann ein bestimmtes Programm auf dem Magnetband ge-
EINLESEN
Kassette mit dem gewünschten Programm in die ME einlegen und
An der TNC die Betriebsart
@
Cl
Wahlen,
I
r,
Taste
q
drücken “nd m’ der Taste
ANGEWAEHLTES
PROGRAMM
q
oder‘
EINLESEN
q
wählen.
Taste
L
r
@
El
drücken; am Bildschirm erscheint die Anzeige
PROGRAMM
Gewünschte Programm-Nummer
NUMMER =
eingeben und Taste
I
-
r
116
t
Das gewünschte Programm wird auf dem Magnetband gesucht und
dann in den Speicher der TNC übertragen.
Q 5.3) Externe Programm-Ausgabe
Programme könneq von der TNC zur ME auf zwei verschiedene Arten übertragen werden:
ANGEWAEHLTES
ALLE
PROGRAMM
PROGRAMME
AUSGEBEN
die in der TNC gespeicherten Programme können einzeln angewählt und ausgegeben werden.
alle Programme, die in der TNC gespeichert sind werden ausgegeben.
AUSGEBEN
Q 5.3.1) Angewähltes Programm ausgeben
In der Betriebsart ANGEWAEHLTES
angewählt u’nd ausgegeben werden.
PROGRAMM
AUSGEBEN
können die in der TNC gespeicherten Programme einzeln
Leerkassette (mit Schreibfreigabe-Stöpsel)
an der ME dieTasten
q
q
und
An der TNC die Bet ~ebsart
Taste
q
@
0
drücken.
q
wählen.
drücken und tnit !ler Taste m
ANGEWAEHLTES
Taste
einlegen und
PROGRAMM
q
oder
AUSGEBEN
wählen.
drücken; am Bildschirm erscheint die Anzeige
EXTERNE
DATEN-AUSGABE
Nach einem kurzen Bandvorlauf zeigt’der Bildschirm alle gespeicherten
Programm-Nummern und in der Dialog-Zeile erscheint:
AUSGABE = ENT / ENDE = NOENT
I
über die Blätter-Tasten
Programm-Nummer
q q
;
und Cursor-Tasten
angewählt werden. Durch Drücken der Taste
Programm übertragen.
q
ti
~@
kann eine -
ENT wrd das angewahlte
Die Betriebsart wird verlassen durch Drücken der Taste H
1
117
Q 5.32)
Alle Programme ausgeben
In der Betriebsart ALLE PROGRAMME
AUSGEBEN
werden alle in der TNC gespeicherten Programme zur ME übertragen.
Leerkassette (mit Schreibfreigabe-Stöpsel)
an der ME die Tasten
q
und
An der TNC die Betyiebsart
r
Taste
q
Taste
q
q
m
drücken und mit’der Taste
ALLE PROGRAMME
einlegen und
drücken.
wählen.
q
AUSGEBEN
oder
q
wählen.
t
drucken
”
; am Bildschirm erscheint die Anzeige
EXTERNE
DATEN-AUSGABE
und die Übertragung der Programme beginnt!
Q 6) Externe Programm-Erstellung auf einem Terminal
Bei der Entwicklung der HEIDENHAIN-Steuerung
TNC 150 wurde auf bedienerfreundliche Programmierung großer Wert gelegt;
deshalb weicht die Programmierung von der Norm (DIN 66025) ab (z.B. brauchen keine G-Funktionen programmiert zu werden).
Trotzdem können Bearbeitungsprogramme auch extern -z.B. auf einem Terminal mit LochstreifenStanzer
- erstellt werden.
Dabei auf folgende Punkte achten:
a) Ein Programm muß mit dem Zeichen CR (Wagenrücklauf) und LF (Zeilenvorschub)
vor dem ersten Satz stehen, sonst wird dieser bei der Programm-Eingabe überlesen.
b)
begonnen werden. Beide Zeichen müssen
Jeder Programmsatz muß abgeschlossen werden mit: CR, LF oder LF oder FF.
c) Nach dem letzten Programmsatz ist ETX (Control C) einzugeben (oder ein beliebiges ASCII-Zeichen,
gegebenen Maschinen-Paramatern).
d)
abhängig von den ein-
Die Anzahl der Leerstellen zwischen den Zeichen darf beliebig gewählt werden
e) Um Datenübertragungs-F:ehler erkennen zu können, führt die TNC 150 eine Prüfung auf “Eve” Parity” durch.
Das externe Programmiergerät muß deshalb auf “Even Parity” geschaltet sein.
Weitere Informationen über die V.24.Schnittstelle
und die externe Programmierung
nommen werden:
“Information
zur Datenschnittstelle V.24”
und
“Satz-Formate für die Steuerung HEIDENHAIN TNC 150 “.
können ggf. den folgenden Beschreibung ent-
R) Programmierung der Maschinen-Parameter
Die Maschinen-Parameter werden vom Maschinen-Hersteller festgelegt und bei der Erst-Inbetriebnahme in die Steuerung eingegeben über einen Datenträger (lWE/Kassette mit Maschinen-Parameter) oder durch Eintippen. Nach einer Netzspannungs-Unterbrechung mit entladener oder fehlender Pufferbatterie werden die Parameter von der Steuerung angefordert und müssen entweder von Hand (wie in der Liste auf Seite 119 angegeben) oder z. B. mit Hilfe einer HEIDENHAIN-Magnetband-Einheit
ME neu
eingegeben werden.
118
R 1) Maschinen-Parameter-Liste
:odezahl
Eingabe-Wert
(vom MaschinenHersteller einzutragen)
b4P84
VlP 85
b4P88
!dP 87
illP 88
UlP 89
VlP 90
L4P91
VlP 92
LAP93
VIP 94
dP 95
VIP 98
b4P97
VlP 98
VIP 99
WP100
VIP 101
VIP102
VIP103
blP 104
VIP105
VIP 108
VIP 107
VIP 108
VIP109
btP 110
VIP111
VIP112
\rlP113
‘VIP114
MP115
VP118
MP117
MP118
MP119
MP 120
MP 121
MP 122
MP 123
MP 124
MP 125
MP 128
MP 127
MP 128
MP 129
MP 130
MP 131
MP 132
MP 133
MPi34
MP 135
MP 136
MP 137
MP138
MP 139
MP 140
MP 14,
MP 142
MP 143
UlP 144
dP 145
“IP146
dP 147
dP149
v,P 149
dP 150
VIP 151
JP 152
IIP 153
r,P 154
4P155
“lP156
VIP 157
dP 158
blP 159
rlP 180
AP,61
“?P 182
v,P 163
VlP 164
illP 165
VIP166
VIP 167
dP 168
VIP 169
VIP 170
dP 171
VlP 172
V,P 173
VIP 174
4P 175
VIP 176
VlP 177
b,P 178
VIP 179
YIP 180
UlP 18,
ulP182
VIP183
VIP 184
VIP 185
v1P 186
VIP 187
MP 188
UP 189
UPI90
VP 19,
UP 192
MP 193
MP 194
MP 195
VIP 196
MP 197
MP 198
MP 199
MP 200
MP 201
MP 202
MP 203
MP 204
MP 205
MP 206
MP 207
MP 208
MP209
MP 210
MP*:1
MP 212
MP 213
MP 214
R 2) Eingabe der Maxhinen-Parameter mit Hilfe einer Magnetband-Einheit ME
I
r
I
Versorgungsspannung
einschalten.
Dialog-Anreige:PUFFER-BATTERIE
WECHSELN
c
Neue Puffer-Batterie
einsetzen: Taste
Dialog-Anzeige:
BETRIEBSPARAMETER
Diaiog~Anreige:
q
drücken:
GELOESCHT
MASCHINENPAR.-PROGRAMMIERUNG
MASCHINEN-PARAMETER
MPO?
MPO: 0
I
t
.Magnetband-Einheit
.Magnetband-Kassette
.An ME Betriebsart
ME anschli&n
einlegen
q
q
und
L
r
I
drücken.
t
Nach dem Laden der Maschinen-Parameter.
Dialog-Anzeige:
STROMUNTERBRECHUNG
+
Taste
Dialog-Anzeige:
q
drücken.
NC: PROGRAMMSPEICHER
Taste
Dialog-Anzeige:
Steuerspannung
120
anwählen.
q
TNC-Taste
TNC).
MASCHINENPAR.PROGRAMMIERUNG
EXTERNE DATEN-EINGABE
MPO: 0
Dialog-Anzeige:
r
(Anschlußstecker
I-
GELOESCHT
drücken.
STEUERSPANNUNG
FUER RELAIS FEHLT
einschalten und Referenzpunkte
Die Steuerung ist betriebsbereit.
überfahren.
I
R 3) Eingabe der Maschinen-Parametervon Hand
L
Versorgungsspannung
Dialog~Anreige:PUFFER-BATTERIE
einschalten.
WECHSELN
r
Neue Puffer-Batterie einsetzen: Taste
Dialog-Anzeige: BETRIEBSPARAMETER
l
q
drücken:
GELOESCHT
q
Dialog-Anzeige:
L
Taste
drücken.
MASCHINENPAR..PROGRAMMIERUNG
MASCHINEN-PARAMETER
MPO?
MPO: 0
1
l
Maschinen-Parameter
nach Liste eingeben.
Nach jedem Parameter ist die Taste a
zu drücken.
t
r
MaschinewParameter sind vollständig eingegeben.
Dialog-Anzeige: STROMUNTERBRECHUNG
I
r
Dialog-AnreiSe:
Taste /%8 drückeng
NC: PROGRAMM-SPEICHER
Dialog-Anzeige:
-Taste 2
drücken.
STEUERSPANNUNG
FUER RELAIS FEHLT
GELOESCHT
c
Steuerspannung einschalten und Referenzpunkte
Die Steuerung ist betriebsbereit.
überfahren.
121
S) Typische Bedienfehler und Fehlermeldungen
Die Steuerung TNC 150 zeigt Programmier- und Bedienfehler im Klartext an. Durch diese Fehlermeldung
in den meisten Fällen gefunden werden. Für einige typische Fehler geben wir hier zusätzliche Tips.
Fehler
Fehlerursache und Abhilfe
Steuerspannung läßt sich nicht einschalten
,Not-Aus-Taste wurde gedrückt:
Taste entriegeln.
,Eine Achse steht auf dem Not-Aus-Endschalter:
Achse freifahren.
Bildschirm ist dunkel
Potentiometer
Potentiometer
für die Helligkeit zurückgedreht:
auf gewünschte Helligkeit einstellen.
Bildschirm zeigt nur einen Teil der
Information
Potentiometer
Potentiometer
für den Kontrast zurückgedreht:
auf gewünschten Kontrast einstellen.
Der Programmlauf
werden
Vorschub-Override ist auf 0 gedreht:
Override auf gewünschten Wert einstellen!
kann nicht gestartet
Dialog-Anzeige:
TASTE OHNE FUNKTION
,Das Drücken der zuletzt betätigten Taste ist nicht erlaubt.’
,Gleiche Taste mehrmals gedrückt.
Dialog-Anzeige:
UNDEFINIERTER
Im ersten Satz eines Bearbeitungsprogramms
legt bzw. kein Vorschub festgelegt.
-
PROGRAMMSTART
Dialog-Anzeige:
SPINDEL ?
T) Technische Beschreibung/Daten
MeSsystem-Eingang: SinusSignale
TNC 150 B
TNC 150 F (ohne 3 D-Bewegung)
Meßsystem;Eingang: RechteckSignale
TNC 150 BR
TNC 150 FR (ohne 3 D-Bewegung1
TNC 150 mit PC-Leistungsplatine(n)
MeSsystem-Eingang: Sinus-Signale
TNC 150 Q
TNC 150 W (ohne 3 D-Bewegung)
Meßsystem-Eingang: RechteckSignale
TNC 150 QR
TNC 150 WR (ohne 3 D-Bewegung)
122
Aufruf eines Bearbeitungs-zyklus
kann die Fehlerursache
wurde keine Radiuskorrektur
ohne MO3 oder MO4
festge-
T 1) Technische Bexhreibung/Daten, allgemein
werkstatt-programmierbare
Stl?uettlngsart
Bahnsteuerung für 4 Achsen
Linear-lnterpolation
in 3 aus 4 Achsen, Kreis-lnterpolation
in 2 aus 4 Achsen ,
Schraubenlinien-lnterpolation
in 3 aus 4 Achsen
mm/inch-Rechner für Eingabewerte und Anzeigen
Eingabefeinheit bis 0,001 mm oder 0.0001 inch bzw. 0,001’
Anzeiseschritt 0.005 mm bzw. 0.0002 inch oder wahlweise 0,001 mm
bzw. 0.0001 inch
Bedienerführuns
und Anzeisen
Bildschirm (9 Zoll oder 12 Zoll) mit rnax. 18 x 32 alphanumerischen Zeichen:
Klartext-Dialoge und -Fehlermeldungen (in verschiedenen Sprachen);
Anzeige des aktuellen Programmsatzes sowie des vorhergehenden und der beiden
nachfolgenden Programmsätze
Istwert-iSolIwert-lRestweg-lSchleppfehler-Anzeige
sowie Status-Anzeige für alle
wichtigen Programm-Daten
Programmspeicher
gepufferter Halbleiterspeicher
grammsätzen
Betriebsarten
manueller Betrieb: die Steuerung arbeitet als numerische Positionsanzei&
Positionieren mit Handeingabe: jeder Positioniersatr wird nach der Eingabe
abgearbeitet; der Satz wird nicht gespeichert
Programmlauf Einzelsatz: das eingegebene Programm wird Satz für Satz nach
Tastendruck abgearbeitet
Programmlauf Satzfolge: das Programm wird durch Tastendruck gestartet und bis
zu einem programmierten STOP oder bis zum Programm-Ende abgearbeitet
Programm-Einspeichern:
ai bei Linear- oder Zirkular-lnterpolation
von Hand nach Programm-Liste oder Werkstück-Zeichnung oder extern über die
V.Z4/RS-232.C Daten Schnittstelle (z. B. per Magnetband-Einheit ME 1011102 oder
über sonstige handeisübliche Peripherie-Geräte)
b) bei achsparallelem Betrieb zusätzlich durch Übernahme der jeweiligen Positionswerte (Ist-Werte) bei der konventionellen Bearbeitung eines Werkstücks (Playback)
Zusatz-Betriebsarten mm/lnch, Istwert-/SolIwert-/Restweg-lSchleppfehler-Anzeige.
Positions-Anzeige großiklein. Baud-Rate. Arbeitsbereich, freie Sätze. NC-SoftwareNummer. PC-Software-Nummer, Schlüsselzahl. 4. Achse einiaus
Programmierbare
Funktionen
für 24 Bearbeitungsprogramme
mit insgesamt 1200 Pro-
Sollpositionen
(Absolut-oder
Kettenmaß) in rechtwinkligen oder Polar-Koordinaten
Werkzeuglängen- und -radius-Korrektur
Werkzeug-Nummern
Spindeldrehzahlen
Vorschub
Eilgang
UnterprogrammelProgrammteil-Wiederholungen
Bearbeitungszyklen für Tiefbohren, Gewindebohren, Nuten-Fräsen,
Rechtecktaschen-Fräsen, Kreistaschen-Fräsen, Verweilzeit, Spiegeln, Nullpunkt-VerSchiebung, Drehung, Maßfaktor,
Zusatzfunktionen
M
Proqramm-Stop
Parameter-Programmierung
Mathematische Funktionen (=, +. -, x. t, sin, cos, C.~d2-2)
Parameter-Vergleich j=, +, > , <i
Programm-Korrekturen
durch Ändern von Programmworten, Einfügen von Programmsätzen.
Löschen von Programmsätzen; Such-Routine zurr Aufsuchen von Programmsätzen
mit bestimmten Merkmalen
(Editing)
Sicherheitr-tiberwachung
Programm-Fortsetzung
Unterbrechung
nach
die Steuerung überprüft die Funktion wichtiger elektronischer Baugruppen sowie die
Positioniersysteme. die Wegmeßsysteme und wichtige Maschinen-Funktionen;
wird bei
diesen Kontroiien ein Fehler festgestellt, so erfolgt Klartext-Störungsmeldung
und die
Maschine wird über Not-Aus abgescaitet
die Steuerung erleichtert die Fortsetzung eines Programmes nach Unterbrechung
durch Speicherung aller wichtigen Programmdaten
123
nach Stromunterbrechung
automatische Referenzwert-Übernahme
fahren der WesmeRsvstem-Referenzmarken
Max. Verfahrweg
+/- 30 000,000 mm bzw. 1 181.1023 Zoll
Ma.
15999 mm/min bzw. 629.9 Zoll/min
Verfahrwschwindiakeit
mit dem über-
Vorschub- und Spindel-Override
zwei Potentiometer
Wegmelkysteme
inkrementale HEIDENHAIN-LängenmeRsysteme
0.02 mm 0.01 mm oder 0.1 mm
Endschalter
software-gesteuerte Endabschaltung für die Bewegung der Achs-Schlitten
(X+,X-,Y+.Y-,Z+,Z-und
IV+, IV-).
Zusätzlich programmierbare Verfahrbereichs-Begrenzung
Steuerungs-Eingänge
(TNC 150 B / TNC 150 Q mit
Standard-PC-Programm)
Wegmeßsysteme X, Y. Z, IV
1 elektronisches Handrad
Start, Stop, Eilgang
Rückmeldung “Zusatzfunktion
ausgeführt”
Vorschub-Freigabe
manuelle Betätigung (öffnet Lageregelkreis)
Rückmeldung Not-Aus-Test
Referenz-Endlage X, Y I Z, IV
Referenzimpuls-Sperre X, Y, Z, IV
Richtungstasten X, Y, Z, IV
Externes Vorschub-Potentiometer
Steuerungs-Ausgänge
(TNC 150 B / TNC 150 Q mit
Standard-PC-Programm)
Je 1 Analogausgang für X. Y, Z, IV. S
Achsfreigabe X, Y, Z, IV
Steuerung in Betrieb
M-Anderungssignal
S-Änderungssignal
T-Änderungssignal
8 Ausgänge für M-. S- und T-Funktionen.
“Kühlmittel Aus”
“Kühlmittel
Ein”
“Spindel im Gegenuhrzeigersinn”
“Spindel Halt”
“Spindel im Uhrzeigersinn”
Verriegelung für Spindel
Steuerung in Betriebsart “Automatik”
Not-Aus
Integrierte PC
Steuerungs-Version
TNC 150 Q
auf der Bedientafel der Steuerung
codiert
1000 Anwender-Merker (nicht netzausfallsicher)
1000 Anwender-Merker (netzausfallsicher)
1024 fest zugeordnete Merker
63 (+63) Eingänge (24 V =, ca. 10 mA)
31 (+31) Ausgänge (24 V =, ca. 1.2 AI
16 Zähler
32 Timer
Externe Spannungsversorgung für die PC: 24 V = + 10 % / - 15 %
max. 40 A (abhängig von den angeschlossenen Ausgängen)
Umschaltbar 100/120/140/200/220/240
V + 10 % / - 15%. 48
Leistungsaufnahme
ca. 60 W (mit 9 Zoll-Bildschirm-Einheit
mit 12 Zoll-Bildschirm-Einheiti
Umgebungstemperatur
Betrieb 0
45’C
Laaeruna - 30
700 c
Gewicht
Steuerung: 11.5 kg,
9 Zoll-Bildschirm-Einheit:
6.8 kg
12 Zoll-Bildschirm-Einheit:
10 kg
PC-Leistunasalatine: 1.2 ko (TNC 150 01
124
oder -Drehgeber, Teilungsperiode
oder
62 Hz
T 2) Wegmeßsysteme
Die Steuerung TNC 150 regelt die Ist-Position mit einem Digitalschritt von 0,001 mm. Sie unterteilt die Teilungsperiode
der Wegmeßsysteme insgesamt 20 mal oder 10 mal. Entsprechend sind inkrementale Längenmeßsysteme mit 20 pm oder 10 prr
Teilungsperiode (Gitterkonstante1 wie
.LS 107 (Meßlängen 240 mm bis 3040 mm)
.LS 703 (Meßlängen 170 mm bis 3040 mm)
,LID 300, LID 310 (Meßlängen 50 mm bis 3000 mm)
zu verwenden.
Für eine evtl. Winkelmessung stehen die inkrementalen
zur Verfügung.
Drehgeber, ROD 250 und ROD 700 mit 18.000 oder 36.000 Teilstrichen
Sofern die Genauigkeitsforderungen
es zulassen, kann auch eine indirekte Wegmessung, z.B. über einen Drehgeber ROD 456
auf der Antriebsspindel vorgenommen werden. Die dafür erforderliche Strichzahl errechnet sich nach der Formel:
StrichzahIlUmdrehung
= 50 x Spindelsteigung
(in mm).
Da die Kabellänge zwischen der Steuerung TNC 150 und dem MeRsystem 20 m nicht überschreiten darf, wurde für größere
Entfernungen zwischen Steuerung und Meßsystem die Sonderausführung TNC 150 K entwickelt. Diese TNC besitzt einen
Meßsystem-Eingang für Rechtecksignale und kann deshalb nur in Verbindung mit einer externen Impulsformerelektronik
EXE betrieben werden. In der TNC wird das Signal der EXE 4.fach oder Z-fach ausgewertet.
Die max. Kabellänge zwischen Meßsystem und EXE beträgt 20 m. Die max. Kabellänge zwischen EXE und TNC beträgt
53 m. Somit betragt die max. Kabellänge insgesamt 70 m.
Zur direkten Längenmeswng kann das LB 326 (Meßlänge ca. 30 m, Teilungsperiode
(3 Achsen und 25fach Unterteilung) verwendet werden.
0.1 mm) mit einer EXE 829
125
U) Anschlußmaße mm
TNC 150 B/F
TNC 150 a/W
TNC 150 BR/FR
TNC 150 QR/WR
r
1
“‘“A A
view A
PC-Leistungsplatine
PL 100 B
PL 110 B
Bildschirm-E:inheit BE 111(9 Zoll)
281
-
A
Ansicht
~vue A
view A
18
Bildschirm- Einheit BE.,211 (12 Zoll)
Y
r
A
Ansicht
vue A
view A
A
T
i
129
Bedienfeld
Bildschirm
Dreh-Potentiometer
-für Helligkeit
Dreh-Potentiometer
für Kontrast
-
Tasten für
Bahn-Programmierung
Taste für
Programm-Verwalt
Tasten für Achswahl,
Eingabewerte und
Parameter-Programmierung
Programmier- und
Editiertasten
O@@
q lBlo
---
Betriebsarten-Tasten
Abdeckung für die
Pufferbatterie
Vor;ch”bOverride
Spi AdelOverride
130
V) Schema für das Arbeiten mit der TNC 150
Netzspannung
einschalten
(Kap.1)
NC
3
_
-----WerkstückBearbeitung
__-----
E
DR.JOHANNES HEIDENHAIN
D-8225 Traunrsut
Telefon (08669) 31-O. Telex 56831
223217”9.5.4,8/86.H. Ponffdin v,csjtGErmonlAnderungen
wrb.0aircn
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