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Heraeus - Gemini BV

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Heraeus
50004942
Allgemeine Hinweise
B 5060 EK/CO,
B 5060 EK/O,
Diese Begasungs-Brutschranke diirfen
nicht fiir Trocknungen oder andere Warmebehandlungen benutzt werden, bei denen
brennbare Dampfe entstehen, die mit Luft
zusammen ein explosionsfahiges Gemisch
bilden konnen!
Dem Begasungs-Brutschrank werden CO2
sowie, beim B 5060 EK/O 2 , auch O2 und
N2 zugefuhrt. CO21st ein gesundheitsgefahrdendes, O2 ein brandfordemdes
Gas. Die einschlagigen Vorschriften sind
zu beachten.
Insbesondere weisen wir darauf hin:
Bet riebsa nleitu ng
fur Begasungsbrutschranke
B 5060 EK/CO2
mit elektronischer Regelung fiir CO2
B 5060 EK/O2
mit elektronischer Regelung fiir CO2 und O2
• Gerat nicht auf brennbare Unterlagen
stellen.
• Keine leicht entzundlichen Stoffe in der
Nahe lagern.
• In der Nahe des Gerates nicht mit
offener Flamme hantieren.
• Beim Offnen des Gerates nicht rauchen.
• Gerat nicht in nichtbeluftbaren Nischen
aufstellen.
• An Gerateriickwand entweichende
Gase durch gute Raumbeluftung sicher
abfiihren.
sowie fiir die Varianten
B 5060 EC/CO2 und
B 5060 EC/O2
mit Innengehause aus Kupfer
Printed in West Germany
Sterisol* = reg. Warenzeichen
Schwarzer Druck gilt fur alle Gerate
J Blauer Druck gilt nur fur B 5060 EK/O2
Heraeus
W.C. Heraeus GmbH
Produktbereich Elektrowarme
Postfach15 53
D-6450 Hanau 1
IC 12.85/IJNKu
Telefon:(06181)35-1
Telegramm: Heraeus Hanau
Telex: Vertrieb.allgem. 415202-31 hud
Vertrieb Labor 415 202-28 hu d
Kundendienst 415202-24hud
Telefax: 3/a, (061 81) 35739
Bezugszahlen
B 5060 EK/CO,
fur alle Modelle und Zusatzeinrichtungen
© Netzschalter
© Meldeleuchte
©
Vierfach-Drucktastenschalter:
© Drucktastenschalter »MOTOR«
(Antrieb)
© Drucktastenschalter »AIR«
© Drucktastenschalter »GAS«
© Drucktastenschalter »UV«
Temperaturregler, elektronisch
© 7.1 AnschluB fur Zeitplangeber
(aus dem Kelvitron®-Programm)
© Meldeleuchte fur Heizung (weiB)
® Temperatur-Wahlwachter, elektronisch
9.1 Obertemperatur-Einstellknopf
9.2 Akustischer Signalgeber
(Zusatzausrustung)
© Anzeige Temperaturregelfunktion
Wahlwachter (rot)
© Thermometer, analog
© Thermometer, digital
©
Feststeller
©
CO2-Konzentrationsregler
©
Einstellregler
©
Einstellknopf »ZERO«
© Meldeleuchte fur CO2-Regler (weiB)
B 5060 EK/O 2
Sauerstoffelektrode
25.1 Elektrodenhulse
25.2 Elektroden-lnnenteil
25.3 Platinkathode
25.4 Silberanode
25.5 AnschluBbuchse
25.6 Folienmembran
25.7 Spannhiilse
25.8 Drahtklemmen
25.9 Haltewinkel
@ Staubfilterelement (Luftfilter)
© Luftpumpe
© WasserablaBschlauch
28.1 VerschluBschraube
© GasanschluB fur CO2 (grau)
© GasanschluB fur O2 (blau)
B 5060 EK/CO,
© GasanschluB fur N2 (grun)
© Mikromagnetventil fur CO2
@ Mikromagnetventil fur O2
© Mikromagnetventil fijr N2
© Turschalter
© Sterilfilter
© Plexiglasblenden
© CO2-Anzeige, analog
© Plexiglasturen
@ CO2-Anzeige, digital
© Haltewinkel
© CO2-MeBzelle (CO2-Analysator)
19.1 Schieber
19.2 Isothermisches Gehause
©
O2-Konzentrationsregler
© Einsteller »CAL«
©
Flaschendrehvorrichtung
40.1 3 Antriebskupplungen
40.2 Antriebswalze
40.3 Drehknopf fur Drehzahleinstellung
© Einlagen
41.1 Auflagebugel am Gestell
© Meldeleuchte fur O2-Regler (weiB)
© AnschluB fur Turheizung
@ Kippschalter N ? oderO 2
© Stromungsanzeige fur CO2
©
@ UV-Sterilisationsstrahler
1
O2-Anzeige
Installation
|B 5060 EK/CO 2 |
03
| B 5060 EK/O 2 |
Elektrischer AnschluB:
06
%2 + (g'8-0'9)
90'0 +
L0'0 +
Vor Inbetriebnahme bitte uberprufen, ob
die Netzverhaltnisse mit den Angaben auf
dem Typenschild ubereinstimmen.
Den Begasungs-Brutschrank nur iiber eine
vorschriftsmaBig installierte und
abgesicherteSchutzkontaktsteckdose
mit dem Netz verbinden.
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66'6 ' ' " O'O
ZH 09 ' ~ 1- A 022
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Fur den AnschluB sind die einschlagigen
VDE-Bestimmungen und die Vorschriften
des EVU maBgebend.
96 " • • YZ
YZ"'Z
Z
O%
Z
O%
1I9Z|OL|J3
AnschluB an die Gasversorgung
Viertach-Drucktastenschalter © , 0 , 0 ,
© in Aus-Stellung. Gerat mit den beiliegenden Schlauchen und Tullen an die
CO2-Druckgasflasche (bei B 5060 EK/O2
auch an die O2- und/oder N2~Gasversorgung) anschlieBen.
Die AnschluBtiillen befinden sich an der
Gerateruckwand.
02 " • • 0
@ (blau): O2
@ (grun): N 2
@ (grau): CO2
Y'0 +
Oo
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Oo
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Oo
09
~ L A 022
ZH
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Vordruck fur alle Gase 1 bar.
»Gasmonitor« siehe Seite 23.
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068
LULU
019
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Inbetriebnahme
B 5060 EK/CO 2
B 5060 EK/O,
Wasserwanne (Innenbehalterboden) mit
destilliertem Wasser fullen.
Fullhohe etwa 2 bis 3 cm (8 bis 10 I)
Wasserstand gelegentlich kontrollieren.
Sauerstoffelektrode © an dem im Nutzraum vorgesehenen Haltewinkel
befestigen und elektrische Verbindung zu
der an der Nutzraumrijckwand befindlichen
Buchse herstellen. Naheres siehe Seite 13.
Gewunschte Nutzraumtemperatur am
elektronischen Temperaturregler © einstelien.
Temperatur-Wahlwachter © etwa 3 °C
uber vorgewahlter Nutzraumtemperatur
einstellen. Die genaue Einstellung des
Wahlwachters wird erst vorgenommen,
nachdem die Temperatur einen stationaren
Zustand der Beharrung erreicht hat
(s. Seite 10).
Die Einsteller konnen mit dem kleinen
Schieber am Knopf arretiert werden.
3. Gewunschte O2-Konzentration am
Regler © vorwahlen. Den Kippschalter (§) bei Sollwerten < 21 % O2 in
grunen Bereich, bei > 21 % O2 in blauen
Bereich stellen.
4. Gewunschte CO2-Konzentration am
Regler @ vorwahlen, anschlieBend
Drucktastenschalter »GAS«©
betatigen. Nach Erreichen der eingestellten Gaskonzentration wird die
Gaszufuhr selbsttatig unterbrochen.
Der tatsachliche Gasanteil in der Nutzraumatmosphare kann an den Anzeigegeraten fur CO2 (analog @; digital @)
und fur O2 © abgelesen werden.
Der Begasungs-Brutschrank ist nun
betriebsbereit.
Vordem Einschalten des Netzschalters©
mu(3 sich der mit »GAS« bezeichnete
Drucktastenschalter © in Stellung »AUS«
befinden.
Bei Veranderungen an der Temperatureinstellung muf3 auch die Eichung der
Sauerstoff- und der CO2-Mef3zelle erneut
vorgenommen werden.
Netzschalter © in Stellung I bringen.
Wei3e Meldeleuchte © neben dem Netzschalter leuchtet auf.
Die Meldeleuchte ® am elektronischen
Temperaturregler © zeigt den Temperaturregelzustand an. Am Thermometer
(analog © ; digital @) kann die Nutzraumtemperatur abgelesen werden.
Wichtig!
B 5060 EK/CO 2
mit digitaler Anzeige
Zuerst die Sauerstoffelektrode (§) am Einstellregler @, dann die CO2-MeBzelle ©
am Einstellregler© eichen.
Nach einer Betriebsdauer von etwa 6 Stunden (Beharrungszustand von Temperatur
und Feuchte) sind die Einstellungen der
Regelungen fur die Gaszusammensetzung
vorzunehmen.
1. Einsteller »CAL« @ drehen, bis O2Anzeige @ den Wert 21 % O2 anzeigt
(s. auch Seite 12).
2. Einstellregler @ »ZERO« @ drehen,
bis CO2-Anzeige (analog © ; digital © )
den Wert 0% CO2 anzeigt (s. auch
Seite 11).
B 5060 EK/O 2
Zeiteinheit einstromende Gasmenge (Funktionskontrolle fur CO2-Einstr6mung @)
wird durch Drosselkapillaren aus Glas
begrenzt. Diese befinden sich in den Gasanschlussen © , © , @ an der Gerateruckwand. Das Gerat verfiigt uber eine
schwingungsfrei arbeitende Luftpumpe©
mit einer konstanten Fordermenge von
etwa 1,5 !/min. Die Luftpumpe wird mit dem
Drucktastenschalter »AIR« © eingeschaltet. Sie ist bei Arbeitsprozessen, bei denen
CO2 frei wird, erforderlich. Auf diese Weise
wird ein unerwunschtes Ansteigen der
CO2-Konzentration verhindert. Solange die
Giastur often ist, wird die Gaszufuhr durch
einen eingebauten Turschalter @ unterbrochen. Bevor die Gase dem Nutzraum
zugefuhrt werden, stromen sie durch ein
Sterilfilter © (Best.-Nr. 26 136 263) mit
einem Abscheidegrad von 99,998%, in
dem Partikel groBer als 0,3 /xm zuruckgehalten werden.
Dann wird das Mischgas dem Luftstrom
eines im CO2-Analysator © eingebauten
Kleinventilators zugefuhrt, derturbuienzfrei eine homogene Durchmischung der
Nutzraumatmosphare herbeifuhrt. Die Forderleistung des Kleinventilators kann, um
beim Arbeiten mitoffenen Schalen die Kontaminationsgefahr zu verringern, mit einem
Schieber (19.1) um 50% reduziert werden.
Die Anzeigen von O2- und CO2-Gaskonzentrationen entsprechen bei geoffneter
Giastur- durch den dann fehlenden EinfluB
der geeichten Temperatur- und Feuchtewerte - nicht den tatsachlichen Werten.
Wenn die Giastur geschlossen wird, stellen
sich wiederdie ursprunglich eingestellten
Gaskonzentrationen und mit einer zeitlichen Verzogerung auch die richtige Anzeige ein. Die Anwesenheit von zusatzlichen Gaskomponenten in Konzentrationen
von mehr als einigen Zehnteln Volumen-%
verursacht MeBfehler an der CO2-Me(Bzelle.
Allgemeine Hinweise
B 5060 EK/CO2
B 5060 EK/O,
Bei Arbeitsunterbrechungen bis zu einer
Woche empfiehlt es sich, das Gerat nicht
abzuschalten. Die Gaszufuhr kann dabei
durch Betatigen des Drucktastenschalters
»GAS«© unterbunden werden. Soil das
Gerat fur langere Zeit abgeschaltet
werden, so ist das Wasser aus dem Nutzraum zu entfernen und der Innenraum
auszutrocknen.
Das Wasser kann nach Hervorziehen des
AblaBschlauches © und Entfernen der
VerschluBschraube (28.1) abgelassen
werden.
Wartung
Nach langerem Gebrauch der Luftpumpe @ sollte die Fullung des Staubfilterelementes © im Schaltfeld ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck
entfernt man zunachst mit einem spitzen
Gegenstand die vor dem Filterelement
befindliche Kunststoffscheibe, die nach
dem Einlegen der neuen Fullung wieder
aufgesetzt wird. Die Gebrauchsdauer des
Filtereinsatzes ist vom Verschmutzungsgrad der angesaugten Luft abhangig.
Richtwert: etwa 6 Monate.
Gebrauchsdauer und Regenerierung der
Sauerstoffelektrode © s. Seite 12...13.
Seitenansicht B 5060 EK/O
B 5060 EK/CO,
B 5060 EK/CO2
mit digitaler Anzeige
B 5060 EK/O 2
Regelungsfunktionen
B 5060 EK/CO;
Nutzraumatmosphare
|B 5060 EK/CO 2 |
B 5060 EK/O,
B 5060 EK/O 2
Temperaturregelung
Temperaturanzeige
Befeuchtung
Gasgemischbildung
Der elektronische Temperaturregler©
besitzt serienmaBig eine AnschluBmoglichkeit (7.1) fur einen Zeitplangeber z.B. TPG 1 oder 2 aus unserem Kelvitron®Programm.
Die tatsachliche Nutzraumtemperatur wird
am Thermometer (analog © oder digital @) in °C angezeigt. Als Temperaturfuhler dient bei der digitalen Anzeige ein
von der Regelung getrennter PlatinmeBwiderstand Pt 100.
Die Befeuchtung der Nutzraumatmosphare
erfolgt durch die Verdunstung des in der
Wanne enthaltenen Wassers. Unter normalen Betriebsbedingungen stellt sich im
Nutzraum eine hohe Luftfeuchte von mindestens 90% (relative Feuchte) ein. Durch
die Beheizung der Tur und der Innenbehalterwande wird verhindert, daB sich Kondenswasser an der Glastiir und an der Innenraumdecke abscheidet. Dadurch bleibt
immerfreie Sicht in den Innenraum erhalten
und die Kontaminationsgefahr wird vermindert. Nach langem Offnen der beheizten
AuBentiir und bei Witterungsumschlag ist
an der Glastur gelegentlich eine minimale
Tropfenbildung nicht auszuschlieBen.
Es lassen sich definierte Gasgemische
regeln. Beim Typ B 5060 EK/CO2, Gemische
von Luft und CO2 mit CO2-Voiumenanteilen
zwischen 0 und 20%. Beim B 5060 EK/O2,
Gemische von O2, N2 und CO2. Sauerstoffkonzentrationen von weniger als 21
Volumen-% werden durch Verdrangen des
Luftsauerstoffs mittels N2, solche von mehr
als 21 Volumen-% durch Verdrangen des
Luftstickstoffs mittels O2 erzielt. (CO 2 +O 2 )Konzentrationen groBer als 95 Volumen-%
sollten wegen des zu groBen Gasverbrauchs nicht gewahlt werden. Die Gaszufuhr wird durch Mikromagnetventile fur CO2
@, O2 (§) und N2 © gesteuert und kann
durch Ausschalten des Drucktastenschalters »GAS« © unterbrochen werden. Die je
Ein PlatinmeBwiderstand Pt 100 dient als
Temperaturfiihler. Aus dem Zusammenwirken mit dem PID-Verhalten des Reglers
resultiert eine optimale Temperaturkonstanz.
Die Temperaturskala des Reglers ist in °C
geeicht und kann durch den Feststeller ©
gegen unbeabsichtigtes Verdrehen
gesichertwerden.
Der Einschaltzustand der Heizung ist am
Aufieuchten der weiBen Meldeleuchte © zu
erkennen. Bei Bruch des Temperaturfuhlers wird die Heizung automatisch
abgeschaltet.
Ubertemperaturschutzeinrichtung
Das Gerat besitzt einen eiektronischen
Wahlwachter 0 als Obertemperaturschutzeinrichtung. Bei einem storungsbedingten Ansteigen der Nutzraumtemperatur regelt der Wahlwachter oberhalb Solltemperatur weiter. Wenn der Wahlwachter
die Temperaturregelfunktion iibemommen
hat, dann erkennt man dies am Aufieuchten
der roten Warnlampe © im Schaltfeld.
Als Sonderausstattung wird auf Wunsch ein
akustischer Signalgeber (9.2) eingebaut,
der auf die Obernahme des Temperaturregelvorganges durch den Wahlwachter
aufmerksam macht.
Der Wahlwachter sollte erst nach Erreichen
des Beharrungszustandes genau eingestellt werden. Zu diesem Zweck muB der
Obertemperatur-Einstellknopf (9.1)
langsam nach links gedreht werden, bis die
rote Meldeleuchte © aufleuchtet, dann wird
der Knopf langsam so lange nach rechts
gedreht, bis die rote Meldeleuchte wieder
erlischt.
10
Seitenansicht B 5060 EK/CO 2
Die Betriebsdauer bis zum Regenerieren
ist von der gewahlten Sauerstoffkonzentration abhangig. Sie betragt bei Betrieb
an Luft etwa 3 Monate (Richtwert).
Bei hoheren O2-Gehalten muB die
Elektrode haufiger regeneriert werden.
Das Regenerieren wird erforderlich, wenn
sich bei entsprechenderTemperatur und
Eichung in Luft die O2-Anzeige am Einstellknopf »CAL« @ nicht mehr auf 21
Volumen-% einstellen laBt. Beim
Regenerieren reinigt man zunachst die
Platinkathode (25.3) und geht dann ebenso
vor, wie beim Zusammenbau unter Punkt
2 bis 9 beschrieben.
Wird mit einem Sauerstoffanteil der Nutzraumatmosphare von weniger als 21 %
gearbeitet, so ist der Kippschalter (23) am
Sauerstoffregler zur grunen, bei mehr als
21 % zur blauen Markierung zu stellen.
Dann stellt man an der Skalenscheibe©
den gewiinschten O2-Anteil ein.
Im AnschluB an die Nullpunkteinstellung
der CO2-Regelung (s. Seite 11) konnen
durch Betatigen des Drucktastenschalters
»GAS« © die Magnetventile © , @, @)
entriegelt werden. Sobald die eingestellte
Sauerstoffkonzentration erreicht ist,
schlieBt sich das mit Hilfe des Kippschalters (§) angewahlte Magnetventil fur
O2 (§) oder N2 @ und die weiBe Meldeleuchte (§) erlischt. Die tatsachlich vorhandene O2-Konzentration kann am
Anzeigegerat <S mit einer Auflosung von
0,1 % digital abgelesen werden.
Beim Offnen der Glastur wird die Zufuhr
aller Gase automatisch unterbunden.
Zieht man den Stecker der Elektrode aus
der im Nutzraum befindlichen Buchse (25.5),
so erlischt die O2-Anzeige im Schaltfeld
und der ZufluB von O2 oder N2 wird
unterbunden. Wird das Gerat ohne Sauerstoffelektrode betrieben, so muB die
wasserdichte Buchse (25.5) an der Nutzraumruckwand durch die mitgelieferte
Kappe verschlossen werden.
Die Sauerstoffelektrode ubermittelt der
WarmeleitfahigkeitsmeBzelle der CO2-Regelung ein Korrektursignal. Aus diesem
Grunde muB zuerst die O2-Elektrode
geeicht und dann erst die Nullpunkteinstellung der CO2-MeBzelle vorgenommen
werden.
CU2-Kegeiung
B 5060 EK/CO,
B 5060 EK/O,
25.8
Die CO2-Regelung beruht auf der stetigen
Messung der Warmeleitfahigkeit der Nutzraumatmosphare.
25.1
Vier PlatinmeBwiderstande in Bruckenschaltung werden in einem isothermischen
Gehause (19.2) elektrisch auf etwa 130 °C
erwarmt. Zwei dieser MeBwiderstande
sind in abgeschlossenen Kammern dem
Referenzgas »LUFT«, die anderen zwei
der Nutzraumatmosphare ausgesetzt.
Andert sich die Warmeleitfahigkeit der
Nutzraumatmosphare, dann wird durch
unterschiedliche Abkiihlung dieser MeBwiderstande ein elektrisches, dem CO2Anteil direkt proportionales Signal erzeugt.
25.8
Montagehilfsring
25.6
25.7
25.2
Das Gerat muB sich, um den EinfluB der
Nutzraumfeuchte auf die Warmeleitfahigkeit erfassen zu konnen, bei der Nullpunkteinstellung im Beharrungszustand
von Temperatur und Feuchte befinden
(dauert bei kaltem Gerat und frisch
gefullter Wasserwanne etwa 6 Stunden).
schlieBt sich das Magnetventil, dabei
erlischt die weiBe Meldeleuchte © am
CO2-Regler. Der tatsachliche CO2-Gehalt
kann am Anzeigegerat (analog @ oder
digital @) in Volumen-% abgelesen werden.
Beim Offnen der Glastur wird die Zufuhr
aller Gase automatisch unterbunden.
Durch den fehlenden EinfluB der Nutzraumfeuchte wird nach langerem Offnen der
Glastur eine in Wirklichkeit nicht vorhandene CO2-Konzentration von etwa 4,5
Volumen-% angezeigt. Wenn die Glastur
geschlossen wird, stellen sich wieder die
ursprunglich eingestellten Gaskonzentrationen und mit einer zeitlichen Verzogerung auch die richtige Anzeige ein.
Mit dem Einstellknopf »ZERO« @ oder ©
wird die CO2-Anzeige © oder @ auf 0,0%
CO2 eingestellt.
Der Einstellknopf © laBt sich bei der digitalen Ausfuhrung durch Betatigen des
kleinen Schiebers arretieren. Bei einer
geanderten Nutzraumtemperatur muB die
Nullpunkteinstellung erneut vorgenommen
werden. Sie sollte etwa alle 2 bis 3 Monate
uberpruft und ggf. korrigiert werden. Bei der
Nullpunkteinstellung darf auBer Luft kein
anderes Gas im Nutzraum sein.
VXusdehnungsOffnung
Fullhohe
Bei Geraten mit O2-Regelung muB zuerst
die Eichung der Sauerstoffelektrode vorgenommen oder der Stecker der Sauerstoffelektrode aus ihrer AnschluBbuchse
(25.5) entfernt werden.
Die gewiinschte CO2-Konzentration wird
am CO2-Regler in Volumen-% CO2 eingestellt.
Durch Betatigen des Drucktastenschalters
»GAS« © wird das entsprechende
Magnetventil @ entriegelt. Sobald die eingestellte CO2-Konzentration erreicht ist,
13
11
Eichvorrichtung der
O2-Elektrode
pO2-Regelung
Inbetriebnahme
Vorbereitete und gefullte Sauerstoffelektrode @(siehe Seite 12 und 13 der
Betriebsanleitung) an dem im Nutzraum
vorgesehenen Haltewinkel (25.9) befestigen und Elektrode mit der Spannhulse
(25.7) in das Eichrohr (30.1) einstecken.
Der im Eichrohr eingelegte O-Ring dichtet
die Verbindungsstelle ab.
Verbindungsschlauche (30.2) und (30.3)
auf den LuftanschluB (30.4) an der
Nutzraumruckwand und auf den UnterdruckanschluB (30.5) am Gasanalysator
an der Nutzraumdecke aufstecken.
Elektrische Verbindung (Lemo Stecker)
der Elektrode zu der an der Nutzraumruckwand befindlichen Buchse herstellen.
Gerat auf gewiinschte Nutzraumtemperatur aufheizen (siehe Seite 6 der Betriebsanleitung). Nach einer Betriebsdauer von
etwa 6 Stunden (Beharrungszustand von
Temperatur und Feuchte) kann die
Sauerstoffelektrode geeicht werden.
Eichen der Sauerstoffelektrode
Drucktaste (G) drucken;
dieO2-Anzeige@beginnt etwa60 Sekunden zu blinken. Nach Ablaut dieser Zeit
biinken fur etwa 40 Sekunden alle Dezimalpunkte derO2-Anzeige. Innerhalb dieses
Zeitraumes mit dem Einsteller »CAL«(2i)
O2-Anzeige auf 21 Vol. % einstellen.
Nun beginnt die O2-Anzeige nochmals
etwa 50 Sekunden zu blinken und zeigt
nach Ablaut dieser Zeit wieder die
tatsachliche Sauerstoffkonzentration im
Nutzraum an. Die Eichphase ist beendet.
Funktionsbeschreibung
Mit dieser Eichvorrichtung ist es moglich,
die fur Sauerstoffelektroden nach CLARK
bei hohen Konzentrationen typische
Alterung, ohne Betriebsunterbrechung mit
dem Einsteller »CAL« auszugleichen. Eine
eingebaute Luftpumpe fordert in der
Eichphase LuftubereinenSterilfilter an die
Membran der Sauerstoffelektrode. Mit
dem Einsteller CAL wird dann nur noch die
O2-Anzeige auf den Sauerstoffgehalt der
Luft(21.0%)eingestellt).
14
Mit dem Drucken der Drucktaste werden
folgende Funktionen ausgelost:
t = 0 sec
Alle momentan einstromenden Gase
werden blockiert; der zuletzt angezeigte
Wert der CO2-Anzeige wird gespeichert;
die Luftpumpe der Eichvorrichtung wird
eingeschaltet und fordert Luft zur O2-Elektrode; die O2-Anzeige beginnt zu blinken,
da in dieser Phase noch keine Einstellung
vorgenommen werden kann.
t = 60 sec
Die Dezimalpunkte der O2-Anzeige
beginnen zu blinken; die O2-Anzeige muB
nun innerhalb 40 Sekunden mit dem
Einsteller »CAL« auf 21 Vol. % eingestellt
werden.
t - 100 sec
Die O2-Anzeige beginnt erneut zu blinken
und die Luftpumpe der Eichvorrichtung
wird ausgeschaltet.
t = 150 sec
Die O2-Anzeige und die CO2-Anzeige
zeigen wieder die tatsachlich im Nutzraum
vorhandenen Gaskonzentrationen an; die
Magnetventile der Gase werden wieder
freigegeben; der Eichablauf ist beendet.
ACHTUNG:
Der einmal durch Drucken des Drucktasters gestartete Ablauf kann nur durch
kurzzeitiges Ausschalten des Netzschalters unterbrochen werden.
Der Sauerstoffpartialdruck pO2 wird mit
einer Membranelektrode (§) nach CLARK
(Polarographie) gemessen. Die Elektrode
besteht aus einer Platinkathode und einer
chlorierten Silberanode; als Elektrolyt dient
eine 0,3-mol KCI-L6sung. Die Elektrode
ist durch eine sauerstoffdurchlassige, fur
Flussigkeiten jedoch undurchlassige
Folienmembran von der umgebenden
Nutzraumatmosphare getrennt. Der Sauerstoff diffundiert durch die Folienmembran
und wird durch Aniagerung von Elektronen
an der Platinkathode reduziert; er wird
unter Beteiligung von Wasser in mehreren
Stufen zu H2O2 sowie H2O und OH
umgewandelt. Durch die an der Elektrode
angelegte Polarisationsspannung von
etwa 800 mV ist der Reduktionsstrom
direkt proportional zum Sauerstoffpartialdruck.
Die Elektrode wird zusammen mit 50 ml
Elektrolyt und 10 Folienmembranen
ungefullt als »Set« ausgeliefert. Vor
Inbetriebnahme muB die Elektrode mit der
Folienmembran versehen und mit dem
Elektrolyten gefullt werden; hierzu:
1. Vormontierte Elektrode nach Abziehen
derbeiden Drahtklemmen (25.8)
zerlegen.
2. Eine Folienmembran (25.6) dem Beutel
entnehmen und zentriert auf die Oberseite der Spannhulse (25.7) (groBer
Durchmesser) legen. Der Buchstabe
»R« muB dabei von oben lesbar sein, er
markiert die der Platinkathode zugewandte Folienseite.
3. Montagehilfsring mittig auf die
Folienmembran legen und Elektrodenhulse (25.1) fest auf die Spannhulse
(25.7) drucken. Dabei wird die Folienmembran glatt uber die Unterseite der
Elektrodenhulse gespannt. Oberstehende Folie kann mit Hilfe einer
Rasierklinge Oder Schere abgeschnitten
werden.
4. Untere Drahtklemme (25.8) auf Spannhiilse und Elektrodenhulse stecken.
12
B 5060 E K / O P
5. Indie Elektrodenhulse etwa 3,5 ml
Elektrolyt (0,3-mol KCI) einfullen (Fullhohe etwa 1,5 cm unter der seitlichen
Entliiftungsoffnung).
6. Platinkathode (25.3) des ElektrodenInnenteils (25.2) unter Verwendung von
destiliiertem Wasser mit Filterpapier
oder sauberem Textilgewebe abwischen. Die Platinkathode darf nicht
mit Fingern beruhrt werden. Die Silberanode (25.4) ist chloriert und wird nicht
behandelt.
7. Elektroden-lnnenteil (25.2) langsarn in
Elektrodenhulse (25.1) einfiihren und
festdrucken. Der Elektrolyt sollte etwa
1 bis 3 mm unter der seitlichen Entluftungsdffnung stehen. Luftblasen, die
sich am Elektroden-lnnenteil festgesetzt haben, mussen durch leichtes
Klopfen entfernt werden. Die Platinkathode (25.3) muB auf der Folienmembran (25.6) fest aufsitzen.
8. Obere Drahtklemme (25.8) auf Elektroden-lnnenteil (25.2) und Elektrodenhulse (25.1) stecken.
9. Elektrode @ an dem im Nutzraum vorgesehenen Haltewinkel (25.9) befestigen und elektrische Verbindung zur
Buchse (25.5) an der Nutzraumruckwand herstellen.
Nach dem Erwarmen der Elektrode auf
Nutzraumtemperatur kann die Eichung
der Sauerstoffelektrode wie folgt vorgenommen werden:
Mit dem Einstellknopf »CAL« ® wird die
O2-Anzeige auf 21,0 Volumen-% eingestellt. Der Einstellknopf laBt sich dann
durch Betatigen des kleinen Schiebers
(Feststeller) arretieren.
Bei veranderter Nutzraumtemperatur muB
die Eichung der Sauerstoffelektrode (25)
erneut vorgenommen werden. Zur Erzielung einer hoheren Genauigkeit sollte
die Eichung der Elektrode gelegentlich
uberpruft und ggf. korrigiert werden.
Ersatzteilliste
B 5060 EK/CO 2
Ersatzteilliste
B 5060 EK/CO,
B 5060 EK/O 2
Benennung
Einsatzort und Abmessung
Bestell-Nr.
Drehknopf
Kapillarrohr
Prufrohr
Elektronischer Bausatz fur Digitalanzeige
Digitalanzeige
Flachbandleitung mit Stecker
Potentiometer mit AnschluB
Netzteil
Elektronischer Bausatz fur O2-Schrank
O2-Regler
Leistungsreiais
Kapillarrohr
Magnetventil
Glastur
CO2
CO2-Konzentration
fur O2 und N2
furO 2
03 259 311
26 136 275
03 429 899
36 501 526
03 773 010
03 860 010
36 501 628
03 761 968
36 501 525
36 501 520
03 730 023
26 136 337
03 774 768
O2-Elektroden-Set
komplett
26 136 184
Enghalsflasche mit ElektrolytfiJllung
Montagehilfsring
Drahtklemme
Spannhulse
Biofolienmembranen
Trafo
26 136 157
03 669 999
03 579 098
26 136 329
26 136 339
B 5060 EK/O,
Benennung
Einsatzort und Abmessung
Bestell-Nr.
Boden
190 Ohm
56 Ohm
400 Ohm
26 011 120
03 768 383
03 768 384
03 768 380
03 991 949
03 719 099
03 719 097
03 793 897
03 767 923
Heizung
Folienheizung
Heizkabel
Heizkabel
Heizkabel
Alu-Klebeband
Kabelverbinder
Kabelverbinder
Diode 1 N 4005
Kondensator
fur Frontheizung
fur Frontheizung 2 U F
Temperatur-Regler; Ubertemperatur-Sicherung; CO2-Regelung
Temperatur-Regler
Obertemperatur-Regler
Schiitz
Obertemperatur-Regelung
Hg-Thermometer
Fuhler
Pt100
Tiirheizung
Thermostat
CO2-Regier
CO2-Anzeige
Gasanalysator, Edelstahlausfuhrung
Gasanalysator, Kupferausfuhrung
Nullpunktsteller
Magnetventil fur CO2 und N2
SonstigeTeile
Membranpumpe
Drucktastenschalter
Netzschalter
Glimmlampe
Netzteil
Tiirschalter
Anbaustecker
Kupplung
Riickschlagventil
Sterilfilter ab Fabr.-Nr. f }®\ 620
03 759 774
23 180 236
23 180 201
03 798 216
36 501 607
Kabel zurTur
o 1UU /U(J
Sterilfilter (Umbausatz) bis Fabrik-Nr.;8101 619
8 100 699
PVC-Schlauch
' klar
Druckschlauch
schwarz
Staubfilter
Blende
Scheibenkondensator
Magnetventil
Glastur
24
36 506 612
36 506 617
03 730 721
26 136 236
31 509 142
03 777 919
36 501 511
03 778 915
36 501 612
36 501 613
03 767 869
03 774 774
03 710 760
03 710 764
03 422 212
03 985 223
26 136 197
03
03
03
03
26
667 301
651 009
670 005
768 199
136 155
23
1
TT T
Schaltplan
B 5060 EK/CO2
Sp.26.136-000/3
220 V 1 ~, 50/60 Hz
a1
Netzschalter
b1
b2
b3
b4
b6
Schalter
Schalter
Schalter
Schalter
Turschalter
f
,1
T "36S0I-6C
1
UV-Strahler
Ventil CO2
Pumpe
ohne Funktion
d
Schutz
Grenztemperatur
d1
d2
Starter
Relais
Turschalter
e2
Thermostat
f1
f3
R100
Pt100
Temperatur-Regler
GrenztemperaturRegler
92
Anzeigegerat
CO2
hi
h2
h3
Meldeleuchte, weiR
UV-Strahler
Meldeleuchte, rot
h4
h6
h8
Summer
Meldeleuchte, weiB
Meldeleuchte, weiG
k1
k2
k3
Kondensator 2 fiF
Drossel
fur h2
Kondensator 5000pF
ml
m2
Pumpenmotor
Lufter
Grenztemperatur
(inu13)
in u6-CO2
in u8-°C
18V~
n1
Diode
P1
Nullpunktsteller
CO2
S1
Ventil
CO2
u1
u2
u3
u4
u5
u6
u8
u10
u11
u13
Heizung
Heizung
Heizung
Heizung
Heizung
Regler
Regler
MeBzelle
Netzteil
GrenztemperaturRegler
Boden
BehalterTurseite
Decke
Tur
Gehausefront
CO2
°C
CO2
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