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Anleitung Basiskonfiguration CubieNAS - stefanius.de TechBlog

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Howto
Anleitung zur
Basiskonfiguration
&
Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(HomeNAS SD-Karten Image V3n für Cubieboard2 & Cubietruck)
© 2014 Stefan W. Lambert
kontakt@stefanius.de
Anleitung zur Basiskonfiguration &
Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Copyright-Hinweis
Dieses Dokument obliegt den Bestimmungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GNU Free
Documentation License Version 1.2) und darf unter Beachtung der Bestimmungen dieser Lizenz frei
genutzt werden.
Haftungsausschluß
Die Nutzung dieses Dokumentes erfolgt auf eigene Gefahr. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für
Schäden, die durch die Verwendung des Dokumentes entstehen. Ebenso übernimmt der Autor keinerlei
Haftung für inhaltliche oder fachliche Mängel des Dokumentes
Autor
Stefan W. Lambert
 kontakt@stefanius.de
Stand: 17.11.14
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Anleitung zur Basiskonfiguration &
Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Inhaltsverzeichnis
0. Vorbemerkung........................................................................................5
1. Grundsätzliches......................................................................................7
2. Basiskonfiguration des HomeNAS......................................................9
2.1 Übertragung des Images auf eine SD-Karte................................9
2.2 Feste (statische) IP-Adresse einstellen........................................9
2.3 Rootfs auf Festplatte auslagern...................................................13
2.4 Konfiguration Seafile anpassen....................................................14
3. Administration des HomeNAS...........................................................15
4. HomeNAS – Konfiguration Serverdienste.......................................19
4.1 Seafile-Server (privater Cloudspeicher).....................................19
4.2 DNLA-Streamingserver für Multimediadateien.......................23
4.3 SAMBA-Dateiserver.........................................................................27
4.4 Netatalk-Dateiserver für Apple MAC Clients...........................33
4.5 NFS-Dateiserver für Unix/Linux Clients.....................................37
5. Backup mit DoBackup.sh und StoreBackup....................................41
6. Benutzer und Passworte.....................................................................45
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0. Vorbemerkung
Dieses Dokument beschreibt die Übertragung des von mir bereitgestellten Dual HomeNAS SD-Karten
Images auf eine microSD-Karte und die Konfiguration der im SD-Karten Image enthaltenen
Serverdienste.
Das Dokument vermittelt weder Grundlagenkenntnisse zur Installation der Serverdienste, noch ist es
eine Bedienungsanleitung für deren Nutzung.
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1. Grundsätzliches
Das Dual HomeNAS SD-Karten Image V3.0n beruht auf dem ebenfalls von mir zum Download zur
Verfügung gestellten Cubie Homeserver SD-Karten Image mit Linux Kernel 3.4.104, und ist in
folgenden Punkten geändert bzw. erweitert.
Erweiterungen gegenüber „Cubie Homeserver“ SD-Card Image
Wie der Name des SD-Karten Images schon vermuten läßt, ist sein Hauteinsatzzweck die Nutzung
eines Cubieboard als NAS-Datenspeicher. Aus diesem Grund bestehen die Erweiterungen in erster
Linie aus betriebsfertig installierten Dienstprogrammen zur Datenspeicherung und -verteilung.
Folgende Dateiserver-Dienste sind betriebsfertig installiert und starten/stoppen beim
Hoch-/Herunterfahren des Cubietruck:
• Seafile - privater Cloudspeicher
•
MiniDLNA - DLNA-Server zum Streamen von Musik/Videos/Fotos im lokalen Netzwerk
•
Samba 4 – Dateiserver für Windowsclients, aber auch für Unix/Linux Clientsystem nutzbar.
Folgende Dateiserver-Dienste sind betriebsfertig installiert (starten/stoppen beim
Hoch-/Herunterfahren des Cubietruck muss konfiguriert werden):
• Netatalk – Dateiserver (inkl. Time Machine – Backup) für Mac OS X Clientsysteme
•
NFS – Dateiserver für Unix/Linux Clients.
Zusätzlich zu den genannten Serverdiensten ist zu Durchführung von Datensicherungen auf USBFestplatten das Backup-Programm StoreBackup inkl. eines von mir erstellten Steuerungsscriptes im
SD-Karten Image enthalten.
Die Serverdienste können nach der Übertragung des Images auf eine SD-Karte und erfolgter
Basiskonfiguration ohne weitere Arbeiten durchführen zu müssen, produktiv genutzt werden.
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Datenverzeichnisse der Serverdienste
Die Basiskonfiguration der Serverdienste ist einfach, sie kann jedoch beliebig an individuelle
Anforderungen angepasst und erweitert werden.
Die Datenverzeichnisse der Serverdienste befinden sich in der Grundkonfiguration unter /srv.
Das Seafile-Datenverzeichnis ist getrennt von den Datenverzeichnissen der anderen Serverdienste und
befindet sich im Unterverzeichnis seafile.
linaro@cubietruck:/srv$ ls ­ltr total 12 drwxr­xr­x 9 seafile seafile 4096 Mär 31 10:35 seafile drwxrwxr­x 5 linaro fsusers 4096 Apr 6 10:01 fileserver drwxr­xr­x 4 root root 4096 Apr 6 10:26 backup Die Datenverzeichnisse der anderen Serverdienste (MiniDLNA, Samba, Netatalk und NFS) befinden
sich im Unterverzeichnis fileserver. Das hat den Vorteil, dass alle Serverdienste auf den gleichen
Datenbestand zugreifen.
Das Verzeichnis backup wird zur Durchführung von Datensicherungen mithilfe von Storebackup
benötigt. Im Punkt „Datensicherung mit StoreBackup“ werde ich näher darauf eingehen.
Rechtestrukur zum Zugriff auf die Datenverzeichnisse
Die Rechtestruktur zum Zugriff auf die Datenverzeichnisse der Serverdienste MiniDLNA, Samba,
Netatalk und NFS ist in der Basiskonfiguration ebenfalls einfach gehalten. Sie kann jedoch ebenfalls
beliebig geändert und strukturiert werden.
Grundsätzlich dürfen nur Benutzer auf die Datenverzeichnisse zugreifen, die auch als LinuxBenutzer auf dem Cubietruck angelegt sind. Samba erfordert zusätzlich, dass der betreffende
Benutzer auch unter Samba angelegt ist.
Zur Vereinfachung des Dateizugriffes genügt es, die Benutzer, die auf die Datenverzeichnisse
zugreifen dürfen, der Benutzergruppe fsusers hinzuzufügen. Alle Mitglieder dieser Benutzergruppe
haben in der Basiskonfiguration des Images Vollzugriff auf die Datenverzeichnisse.
Die Rechte zum Zugriff auf die Seafile-Daten werden individuell über das Seafile-Webinterface
geregelt. Auf Dateisystemebene muss hier der Benutzer seafile und die Benutzergruppe seafile
über Zugriffsrechte verfügen. Die Zugriffsrechte werden durch das Setupprogramm von Seafile
eingerichtet und dürfen nachträglich nicht mehr verändert werden.
Weitergehende Informationen zu den Themen Datenverzeichnisse und deren Rechtstruktur finden
sich in den Beschreibungen der einzelnen Serverdienste
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2. Basiskonfiguration
2.1. Übertragung des Images auf eine SD-Karte
Nachdem das Dual HomeNAS SD-Karten Image heruntergeladen ist, muss es zunächst entpackt und
danach auf eine SD-Karte übertragen werden.
Die notwendigen Arbeitsschritte hierzu habe ich im YouTube Video http://youtu.be/3Lx23UcCE4k (ab
5:06 min bis 9:06 min) erläutert.
Bitte beachten:
Der Dateiname des komprimierten Dual HomeNAS SD-Karten Images lautet
Dual_CubieNAS_V3n_K104L_Public_141116.img.7z
Zum Entpacken des Images wird eine MicroSD-Karte mit 4GB Speicherkapazität benötigt. Zum
Betrieb des Cubietruck als HomeNAS ist dieser Speicherplatz jedoch nicht ausreichend.
Empfehlung:
Einsatz eine Festplatte oder SSD (einschließlich Auslagerung des rootfs) am SATA-Port des Cubietruck
wie im folgenden Artikel auf stefanius.de beschrieben:
http://stefanius.de/dual-sd-card-images-rootfs-auf-sata-festplattessd-verschieben
2.2. Feste (statische) IP-Adresse einstellen
Im Gegensatz zu den bisher von mir bereitgestellten SD-Card Images ist das HomeNAS Image im
„Auslieferungszustand“ für DHCP konfiguriert, d.h. der Cubietruck erhält seine IP-Adresse vom DHCP
Server im Netzwerk zugewiesen. In privaten Netzwerken ist das i. d. R. der Router.
Für die Verwendung als NAS-Speicher benötigt der Rechner jedoch eine feste, d. h. immer
gleiche IP-Adresse im lokalen Netzwerk.
Um dies sicherzustellen bestehen zwei Möglichkeiten:
1. Die Vergabe einer statischen IP-Adresse durch den entsprechenden Eintrag in der Datei
/etc/network/interfaces auf dem Cubietruck
2. Durch entsprechende Konfiguration des lokalen DHCP-Servers
In diesem Tutorial beschreibe ich ausschließlich die Vergabe einer statischen IP-Adresse durch
den entsprechenden Eintrag in der Datei /etc/network/interfaces.
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Die Bearbeitung der Datei der Datei /etc/network/interfaces kann entweder direkt an der CubietruckKonsole, oder per ssh-Zugriff von einem anderen Rechner im lokalen Netzwerk aus erfolgen.
Um sich von einem anderen Computer aus mit dem Cubietruck verbinden zu können, ist es notwendig
die per DHCP bezogene Netzwerkadresse (IP-Adresse) des Cubietrucks herauszufinden.
Verfügt der DHCP-Server über ein Webinterface kann darüber die IP -Adresse des Cubietruck
herausgefunden werden
Beispiel Webinterface DHCP-Server
Verfügt der DHCP Server über kein Webinterface und gibt es auch sonst keine Möglichkeit die IPAdresse des Cubietruck über den DHCP-Server herauszufinden, bleibt nur der Weg über die Konsole
des Cubietruck.
Folgende Arbeitschritte müssen dazu ausgefüht werden
1. Anmeldung an der Console des Cubietruck (Benutzer linaro, Passwort linaro)
2. Eingabe des Befehls ifconfig . Der Befehl liefert als Ergebnis die Konfiguration der
Netzwerkschnittstellen einschl. IP-Adresse
linaro@cubietruck:~$ ifconfig
eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 02:0f:06:03:44:e0 inet addr:192.168.1.75 Bcast:192.168.1.255 Mask:255.255.255.0
inet6 addr: fe80::f:6ff:fe03:44e0/64 Scope:Link
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:45758 errors:135 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:5073 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000 RX bytes:11218767 (11.2 MB) TX bytes:1397427 (1.3 MB)
Interrupt:117 Base address:0xc000 lo Link encap:Local Loopback inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
inet6 addr: ::1/128 Scope:Host
UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
RX packets:44167 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:44167 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0 RX bytes:5136649 (5.1 MB) TX bytes:5136649 (5.1 MB)
linaro@cubietruck:~$ => die per DHCP vergebene IP-Adresse des Cubietruck lautet: 192.168.1.75
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Ist die IP-Adresse des Cubietruck bekannt, kann von einem anderen Rechner im lokalen Netzwerk auf
den Cubietruck per SSH zugegriffen werden.
Von einem Linux-System aus muss dazu ein Terminalfenster geöffnet und folgender Befehl
eingegeben werden.
ssh linaro@<ip­adresse des Cubieboards>
Bei einem Windowssystem muss zunächst das Programm Putty installiert werden.
Eine detailierte Beschreibung zum Thema „ssh-Zugriff auf das Cubieboard“ ist im Videotutorial
http://youtu.be/3Lx23UcCE4k ab 12:50 min (bis 14:16min) enthalten.
Einstellen der statischen IP-Adresse des Cubieboards
Die statische IP-Adresse des Cubieboards wird über die Konfigurationsdatei
/etc/network/interfaces eingestellt. Zusätzlich müssen in der Datei /etc/resolv.conf noch
DNS-Einstellungen anpepasst werden.
Zunächst wird /etc/network/interfaces durch Eingabe folgenden Befehls (auf der Console
oder per ssh) editiert.
linaro@cubietruck:~$ sudo nano /etc/network/interfaces
Im „Auslieferungszustand“ des HomeNAS SD-card Images hat die Datei folgenden Inhalt:
auto lo
iface lo inet loopback
allow­hotplug eth0
auto eth0
#iface eth0 inet static
# hwaddress ether 02:12:34:56:78:90
# address 192.168.1.12
# netmask 255.255.255.0
# gateway 192.168.1.1
# dns­nameservers 192.168.1.5 192.168.1.6
iface eth0 inet dhcp
# hwaddress ether 02:12:34:56:78:90
Anmerkung: Das #-Zeichen bedeutet, dass die Textzeile „auskommentiert“ ist und nicht wirksam ist
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Zur Konfiguration einer festen (statischen) IP-Adresse muss zunächst in den Textzeilen unterhalb von
„auto eth0“ das #-Zeichen gelöscht, und dann die Konfiguration gem. den Gegebenheiten im lokalen
Netzwerk angepasst werden. Im Gegenzug muss die Textzeile „iface eth0 inet dhcp“ mit einem #Zeichen auskommentiert werden.
Anmerkung
Das #-Zeichen vor „ hwaddress ether“ nur löschen, wenn der Cubietruck auch eine feste MACAdresse erhalten soll.
Eine Anleitung zum Eintrag einer festen IP-Adresse und wie mit Hilfe vonb MS-Windows die
lokalen Netzwerkeinstellungen herausgefunden werden können, ist in folgendem Online-Artikel
zu finden http://stefanius.de/cubieboard3-lubuntu-server-richtige-netzwerkeinstellungen-mithilfe-von-windows-herausfinden
Nach der Umstellung auf eine feste IP-Adresse sollte der Inhalt der Datei /etc/network/interfaces so
aussehen. Die farblich markierten Einträge müssen an den Gegebenheiten im lokalen Netzwerk
entsprechen.
auto lo
iface lo inet loopback
allow­hotplug eth0
auto eth0
iface eth0 inet static
# hwaddress ether 02:12:34:56:78:90
address 192.168.1.11
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.1.1
dns­nameservers 192.168.1.5 192.168.1.6
#iface eth0 inet dhcp
# hwaddress ether 02:12:34:56:78:90
Nach der Umstellung auf die feste IP-Adresse muss der Cubietruck rebootet werden. Das geschieht
durch Eingabe des folgenden Befehls
linaro@cubietruck:~$ sudo reboot
Stand: 17.11.14
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Nachdem der Cubietruck rebootet hat, ist er unter der neuen Adresse verfügbar und kann z. B. per ssh
verbunden werden.
mmustermann@akL­TestBox:~$ ssh linaro@192.168.1.11
The authenticity of host '192.168.1.11 (192.168.1.11)' can't be established.
ECDSA key fingerprint is 06:db:5b:31:ee:21:7b:85:4c:07:a6:8b:5b:1a:38:7a.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? Yes
Warning: Permanently added '192.168.1.11' (ECDSA) to the list of known hosts.
linaro@192.168.1.11's password: Last login: Tue Apr 8 11:19:31 2014 from akl­testbox.local
linaro@cubietruck:~$ 2.3. Rootfs auf Festplatte auslagern
Das HomeNAS SD-Card Image ist zur Verwendung des Cubietrucks als NAS-Speicher konzipiert. Das
entpackte Image passt zwar auf eine 2GB große SD-Card ist aber in der Art, aufgrund der sehr
begrenzten freien Speicherkapazität, nicht als NAS Speicher zu verwenden.
Aus dem Grund sollte eine SATA-Festplatte oder SATA-SSD zur Nutzung des Cubietruck als HomeNAS
eingesetzt werden.
Die notwendigen Arbeitsschritte zur Einbindung einer SATA-HDD/SSD sind ausführlich im YouTubeVideo http://youtu.be/3Lx23UcCE4k ab 14:20 min (bis 18:50 min) und in einem Artikel auf stefanius.de
( http://stefanius.de/cubieboard-rootfs-auf-festplatte-verschieben ) erklärt.
Stand: 17.11.14
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2.4. Konfiguration Seafile anpassen
Um Dateien über das Seafile-Webinterface up-/downloaden zu können, muss die Seafile
Konfiguration entweder erneut durchgeführt werden (Anleitung s. Seite 19), oder die
Konfigurationsdatei ccnet.conf geändert werden.
Arbeitsschritte zur Änderung Konfigurationsdatei ccnet.conf
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
per ssh oder an der Konsole als Benutzer linaro anmelden
per sudo ­i zum Benutzer root wechseln
per service seafile­server stop den Seafile-Dienst stoppen
per su seafile zum Benutzer seafile wechseln
mit cd ~ ins Homeverzeichnis des Benutzers seafile wechseln
in das Unterverzeichnis ccnet mit cd ccnet/ wechseln
mit dem Befehl nano ccnet.conf die Datei ccnet.conf editieren
in der Datei die Zeile
SERVICE_URL = http://localhost:8000
in
SERVICE_URL = http://IP­Adresse des Cubietruck:8000
ändern
8. Datei abspeichern und Editor schließen
zum Speichern: gleichzeitiges Drücken der <strg>-Taste und “O”
zum Schließen des Editors: gleichzeitiges Drücken der <strg>-Taste und “X”
9. per service seafile­server start den Seafile-Dienst starten
Stand: 17.11.14
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3. Administration des HomeNAS
Mir ist bewußt, das viele Besitzer eines Cubieboards mit der Konfiguration und Administration des
Rechers über die Kommandozeile nicht vertraut sind und eine grafische Oberfläche bevorzugen.
Aus dem Grund enthält das HomeNAS-Image Webmin.
Webmin ist ein Webinterface mit dem ein Großteil der administrativen Arbeiten zur Verwaltung des
HomeNAS bzw. des Cubietruck bequem im Webbrowser ausgeführt werden können.
Wo immer es möglich ist, werde ich in diesem Dokument auf Webmin zurückgreifen.
Um mit Webmin zu arbeiten, muss zunächst ein Webbrowser gestartet werden und in der Adresszeile
folgendes eingegeben werden:
•
https bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Webmin und dem Browser verschlüsselt
erfolgt.
192.168.1.11 ist die IP-Adresse meines HomeNAS in meinem lokalen Netzwerk.
•
10000 bezeichnet den TCP/IP-Port, der von webmin benutzt wird.
•
Die Kommunikation zwischen Webmin und dem Webbrowser wird verschlüsselt. Dazu verwendet
Webmin, ein privates Sicherheitszertifikat, das vom Browser nicht verifiziert werden kann. Im Internet
wäre das ein Grund die Website sofort wieder zu verlassen. Da Webmin jedoch im lokalen Netzwerk
läuft, kann in diesem Fall die Warung übergangen werden.
Unter Chrome genügt es die Browsermeldung durch Auswahl des Buttons „trotdem fortfahren“ zu
quittieren.
Stand: 17.11.14
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Beim Firefox muss zunächst „Ich kenne das Risiko“
und dann „Ausnahme hinzugefügen“ ausgewählt werden
Als Letztes wird die Ausnahme bestätigt
Stand: 17.11.14
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Nun wird das Loginfenster von Webmin geladen. Der Login erfolgt als Benutzer linaro mit dem
Passwort linaro
Damit ist der Loginvorgang abgeschlossen und Webmin steht zur Verfügung
Stand: 17.11.14
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4. HomeNAS – Serverdienste
4.1 Seafile - Server
Was ist Seafile ?
Seafile ist, ähnlich wie Owncloud, ein privater Cloudspeicher. Für den Zugriff auf die in Seafile
gespeicherten Daten steht ein Webinterface und Clientsoftware für Linux, Windows, Mac OS X,
Android und iOS zur Verfügung.
Weitere Informationen zu seafile:
YouTube- Video Installation seafile auf dem Cubieboard:
YouTube-Video Clientinstallation auf Linux, Windows, Android
http://seafile.com/en/home/
http://youtu.be/Fml2bKqJ4p0
http://youtu.be/e79ZML2hIkM
Aktuelle Seafile Konfiguration
Installationsverzeichnis:
Datenverzeichnis:
Datenbank:
/home/seafile
/srv/seafile
sqlite3
Server IP-Adresse
Servername:
localhost
SeafileServer
Name/Emailadresse Administrator.
Passwort Administrator:
seafile_adm@seafile.local
seafile
Seafile Konfiguration ändern/erneut durchführen
Bevor die Seafile-Konfiguration erneut durchgeführt werden kann, müssen einige Arbeitsschritte, bei
denen auch die Seafile-Datenbank gelöscht wird, ausgeführt werden.
Durchzuführende Arbeitsschritte:
1. Per ssh oder an der Konsole als Benutzer linaro anmelden
2. per sudo ­i zum Benutzer root wechseln
3. per service seafile­server stop den Seafile-Dienst stoppen
4. per su seafile zum Benutzer seafile wechseln
5. mit cd ~ ins Homeverzeichnis des Benutzers seafile wechseln
6. das Verzeichnis ccnet mit rm ­rf ccnet/ löschen
7. Den symbolischen Link seafile-server-latest mit rm ./seafile­server­latest löschen
8. Das bisherige Seafile-Datenverzeichnis mit rm ­rf /srv/seafile/* löschen
9. Wechsel in das Seafile-Programmverzeichnis cd ~/seafile­server­3.0.4
Stand: 17.11.14
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10. Starten des Seafile Setups mit ./setup­seafile.sh
Deaktivierung bzw. Aktivierung des Seafile-Servers
Der Seafile-Server ist standardmäßig so konfiguriert, dass er beim Hochfahren des HomeNAS
gestartet und beim Herunterfahren des HomeNAS gestoppt wird.
Soll der Seafile-Server nicht automatisch gestartet werden, kann die Konfigurationsänderung
entweder an der Konsole, bzw. über ssh oder über das Webinterface (Webmin) des HomeNAS
erfolgen.
Deaktivierung Seafile-Server über Konsole bzw. ssh
1. Anmeldung an der Konsole bzw. über ssh
mmustermann@akL­TestBox:~$ ssh linaro@192.168.1.11
linaro@192.168.1.11's password: Last login: Tue Apr 8 11:19:31 2014 from akl­testbox.local
linaro@cubietruck:~$ 2. Eingabe des folgenden Befehls
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d ­f seafile­server remove Removing any system startup links for /etc/init.d/seafile­server ... /etc/rc0.d/K20seafile­server /etc/rc1.d/K20seafile­server /etc/rc2.d/S20seafile­server /etc/rc3.d/S20seafile­server /etc/rc4.d/S20seafile­server /etc/rc5.d/S20seafile­server /etc/rc6.d/K20seafile­server Danach durch folegenden Befehl den laufenden Seafile-Server stoppen
linaro@cubietruck:~$ sudo service seafile­server stop Soll der Seafile-Server wieder beim Hochfahren des HomeNAS gestartet werden,
folgenden Befehl eingeben
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d seafile­server defaults Adding system startup for /etc/init.d/seafile­server ... /etc/rc0.d/K20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server /etc/rc1.d/K20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server /etc/rc6.d/K20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server /etc/rc2.d/S20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server /etc/rc3.d/S20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server /etc/rc4.d/S20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server Stand: 17.11.14
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/etc/rc5.d/S20seafile­server ­> ../init.d/seafile­server Deaktivierung Seafile-Server über das Webinterface (Webmin)
1. Auf einem beliebigen Rechner im lokalen Netzwerk einen Browser öffnen und in der
Adresszeile folgendes eingeben https://<ip­adresse HomeNAS>:10000
2. Einloggen in Webmin
3. Im Hauptmenü auf der linken Seite des Browserfensters /System/System-Start und-Stop
auswählen
4. Aus der Liste der installierten Serverdienste Seafile auswählen (den Checkbutton setzen)
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt stoppen & zur Bootzeit deaktivieren“
auswählen
Aktivierung Seafile-Server über das Webinterface (Webmin)
Arbeitsschritte 1 – 4 wie bei Beschreibung der Deaktivierung ausführen
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt starten & zur Bootzeit aktivieren“
auswählen
Stand: 17.11.14
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Aufruf des Seafile-Webinterfaces
Zur Anmeldung am Seafile-Webinteface muss zunächst ein Webbrowser gestartet und in dessen
Adresszeile die IP-Adresse des HomeNAS, gefolgt von :8000 eingegeben werden
Der Login erfolgt mit den w.o. aufgeführten Daten für den Administrationsaccount
Stand: 17.11.14
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4.2 DNLA – Streaming Server
Was ist DLNA und was ist ein DLNA-Streaming Server ?
DLNA (Digital Living Network Alliance) ist ein Standard für digitale Unterhaltungselektronik, d.h.
digitale, konvergente, vernetzte Geräte für Zuhause. Geräte mit DLNA-Standard sind untereinander
kompatibel, d.h. DLNA sorgt dafür, dass Medienserver, Medienplayer, Computer und Handys sich
verstehen.
MiniDLNAist ein DLNA-Server der den Cubietruck zum Medienserver für Bilder, Videos, und Musik
erweitert. DLNA/UPnP-Geräte erkennen den Medienserver automatisch. Die Inhalte des
Medienservers werden auf den Geräten angezeigt und sind von dort als Stream abrufbar.
Mehr Informationen zum DLNA-Server
Ubuntu Wiki http://wiki.ubuntuusers.de/ReadyMedia?redirect=no
Projektseite https://sourceforge.net/projects/minidlna/
Aktuelle MiniDLNA Konfiguration
Die Konfiguration von MiniDLNA erfolgt durch die Textdatei minidlna.conf, die sich im Verzeichnis
/etc befindet.
MiniDLNA Konfiguration ändern
Zur Änderung der MiniDLNA Konfiguration ist die Konfigurationsdatei mit einem Texteditor zu ändern.
linaro@cubietruck:~$ sudo nano /etc/minidlna.conf
Inhalt der Datei im „Auslieferungszustand“
# # minidnla.conf # # Konfigurationsdatei für minidnla Server # # gebundenes Netzwerkinterface network_interface=eth0 # # TCP/IP­Port port=8200 # # Anzeigename des Servers # (wird an die Clients übertragen) friendly_name=Cubietruck DLNA­Server # # Automatisches Erkennen neuer Mediendateien Stand: 17.11.14
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Anleitung zur Basiskonfiguration &
Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
inotify=yes # # Interval für automatische Erkennung (ins sek.) notify_interval=600
# #Speicherort Musik media_dir=A,/srv/fileserver/multimedia/Musik # #Speicherort Videos media_dir=V,/srv/fileserver/multimedia/Videos # #Speicherort Bilder media_dir=P,/srv/fileserver/multimedia/Bilder # # # # Datenbankverzeichnis db_dir=/var/lib/minidlna # # Log­Verzeichnis log_dir=/var/log # # Log­Level (“off”, “fatal”, “error”, “warn”, “info”, “debug”) log_level=error # # jpeg und mp3­Dateien an TiVo kompatible Geräte senden enable_tivo=no # # Herunterskalieren von sehrgroßen jpeg­Dateien # => bessere Performance beim Streaming strict_dlna=no
Die Bedeutung der einzelnen Konfigurationsoptionen ist .m. E. durch die in der Datei enthaltenen
Anmerkungen selbsterklärend.
Achtung!
Bei Änderung der Speicherorte der Multimediadateien müssen die Zugriffsrechte analog dem
Verzeichnis /srv/fileserver/multimedia gesetzt werden
Anmerkung
Falls Mediendateien gelöscht oder hinzugefügt werden, aktualisiert der DLNA Server seine
interne Datenbank. Sollte dies jedoch nicht geschehen, kann die Aktualisierung manuell durch
Eingabe folgenden Befehles an der Konsole oder per ssh durchgeführt werden.
Der Befehl lautet:
sudo service minidlna force­reload Stand: 17.11.14
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Deaktivierung bzw. Aktivierung des DNLA-Servers
Der DLNA-Server ist standardmäßig so konfiguriert, dass er beim Hochfahren des HomeNAS gestartet
und beim Herunterfahren des HomeNAS gestoppt wird.
Soll der DLNA-Server nicht automatisch gestartet werden, kann die Konfigurationsänderung entweder
an der Konsole, bzw. über ssh oder über das Webinterface (Webmin) des HomeNAS erfolgen.
Deaktivierung DLNA-Server über Konsole bzw. ssh
1. Anmeldung an der Konsole bzw. über ssh
mmustermann@akL­TestBox:~$ ssh linaro@192.168.1.11
linaro@192.168.1.11's password: Last login: Tue Apr 8 11:19:31 2014 from akl­testbox.local
linaro@cubietruck:~$ 2. Eingabe des folgenden Befehls
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d ­f minidlna remove Removing any system startup links for /etc/init.d/minidlna ... /etc/rc0.d/K20minidlna /etc/rc1.d/K20minidlna /etc/rc2.d/S20minidlna /etc/rc3.d/S20minidlna /etc/rc4.d/S20minidlna /etc/rc5.d/S20minidlna /etc/rc6.d/K20minidlna
Danach durch folgenden Befehl den laufenden DNLA-Server stoppen
linaro@cubietruck:~$ sudo service minidlna stop Soll der DNLA-Server wieder beim Hochfahren des HomeNAS gestartet werden, folgenden
Befehl eingeben
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d minidlna defaults Adding system startup for /etc/init.d/minidlna ... /etc/rc0.d/K20minidlna ­> ../init.d/minidlna /etc/rc1.d/K20minidlna ­> ../init.d/minidlna /etc/rc6.d/K20minidlna ­> ../init.d/minidlna /etc/rc2.d/S20minidlna ­> ../init.d/minidlna /etc/rc3.d/S20minidlna ­> ../init.d/minidlna /etc/rc4.d/S20minidlna ­> ../init.d/minidlna /etc/rc5.d/S20minidlna ­> ../init.d/minidlna Stand: 17.11.14
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Deaktivierung DLNA-Server über das Webinterface (Webmin)
1. Auf einem beliebigen Rechner im lokalen Netzwerk einen Browser öffnen und in der
Adresszeile folgendes eingeben https://<ip­adresse HomeNAS>:10000
2. Einloggen in Webmin
3. Im Hauptmenü auf der linken Seite des Browserfensters /System/System-Start und-Stop
auswählen
4. Aus der Liste der installierten Serverdienste minidlna auswählen (den Checkbutton setzen)
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt stoppen & zur Bootzeit deaktivieren“
auswählen
Aktivierung DLNA-Server über das Webinterface (Webmin)
Arbeitsschritte 1 – 4 wie bei Beschreibung der Deaktivierung ausführen
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt starten & zur Bootzeit aktivieren“
auswählen
Stand: 17.11.14
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4.3 SAMBA – Dateiserver
Was ist ein Dateiserver, was ist ein SAMBA - Dateiserver ?
Vereinfacht ausgedrückt ist ein Dateiserver ein Rechner in einem Computernetzwerk dessen
hauptsächliche Aufgabe darin besteht Daten zu speichern und den Zugriff darauf zu verwalten.
Samba ist eine Software, die den gemeinsamen Dateizugriff von MS Windows Clients und Unix/Linux
Rechnern ermöglicht.
Mehr Informationen zu SAMBA:
Ubuntu – Wiki
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Samba_(Software)
SAMBA Projekt
http://www.samba.org/samba/
SAMBA HowTo's
http://gertranssmb3.berlios.de/output/index.html
Aktuelle SAMBA Konfiguration
Die Konfiguration von SAMBA erfolgt durch die Textdatei smb.conf, die sich im Verzeichnis
/etc/samba befindet.
SAMBA Konfiguration ändern
Zur Änderung der SAMBA Konfiguration ist die Konfigurationsdatei mit einem Texteditor zu ändern.
linaro@cubietruck:~$ sudo nano /etc/samba/smb.conf
[global] # Windows Arbeitsgruppe workgroup = ARBEITSGRUPPE # netbios name = CUBIETRUCK # # Rechnername server string = SAMBASERVER # # WINS Unterstützung (yes/no) wins support = no # # log­Datei log file = /var/log/samba/%m.log max log size = 50 # # Sicherheitseinstellung Benutzerauthentifizierung security = user Stand: 17.11.14
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# # verschlüsselte Passwortübertragung encrypt passwords = true smb passwd file = /etc/samba/smbpasswd # # Unix­Benutzer darf sich nicht über Samba anmelden invalid users = root # # Zugriff über Gastzugang (Anmeldung ohne Benutzername + Passwort) public = yes guest ok = yes # # jeder Benutzer mit System­Account aber ohne Samba­Account darf zugreifen map to guest = bad user # # Linux­Identität des Gastbenutzers guest account = nobody # # globale Dateirechte für neue Dateien + Verzeichnisse # (können durch entsprechende Einträge in anderen Sections # überschrieben werden) create mask = 0664 directory mask = 0775 # # Globale Druckereinstellungen load printers = yes printing = cups printcap name = cups # # Papierkorb vfs object = recycle # # Der Pfad zum Papierkorb relativ zur Freigabe (".recyclebin" ist Default). recycle:repository = .recyclebin # # Im Papierkorb bleiben Pfad­Angaben erhalten. recycle:keeptree = Yes # # Beim Verschieben wird der Zeitstempel angepasst. recycle:touch = Yes # # Gleichnamige Dateien werden nicht überschrieben. recycle:versions = Yes # # Keine Begrenzung der Dateigröße. recycle:maxsize = 0 [printers] comment = Alle Drucker # # Spoolverzeichnis path = /var/spool/samba # Stand: 17.11.14
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(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
# Sichtbarkeit in der Freigaben­Liste browseable = no # # Zugriff der Clients auf Spool­Dateien writeable = no printable = yes # # Zugriff ohne Passwort erlauben public = yes [homes] comment = Homeverzeichnis # # Sichtbarkeit in der Freigabeliste browseable = yes # # Zugriff nur für den angemeldeten Benutzer valid users = %S # # Freigabe beschreibbar writeable = yes # # Zugriffsrechte für neue Dateien und Verzeichnisse create mode = 0600 directory mode = 0700 [public] # # Pfad zur Freigabe path = /srv/fileserver/public # # Sichtbarkeit in der Freigabeliste browseable = yes # # Zugriff erlaubt für valid users = @fsusers # # Gastzugriff erlaubt public = yes guest ok = yes # # Freigabe beschreibbar writeable = yes # # sichtbarer Kommentar comment = gemeinsame Samba­Freigabe [multimedia] # # Pfad zur Freigabe path = /srv/fileserver/multimedia # Stand: 17.11.14
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(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
# Sichtbarkeit in der Freigabeliste browseable = yes # # Zugriff erlaubt für valid users = @fsusers # # Gastzugriff erlaubt public = yes guest ok = yes # # Freigabe beschreibbar writeable = yes # # sichtbarer Kommentar comment = Multimedia­Dateien Inhalt der Datei im „Auslieferungszustand“
Zur Erläuterung:
Im „Auslieferungszustand“ des HomeNAS SD-Karten Images sind drei Freigabe-Verzeichnisse
konfiguriert:
3. homes
Diese Freigabe enthält die Daten im Homeverzeichnis des Anwenders und ist nur für ihn
sichtbar bzw. beschreibbar
4. public
Für diese Freigabe besitzen alle Anwender, die Mitglied der Gruppe fsusers sind Vollzugriff,
d. h. sie können die dort gespeicherten Daten lesen, ändern und löschen.
5. Multimedia
Für diese Freigabe besitzen alle Anwender, die Mitglied der Gruppe fsusers sind Vollzugriff,
d. h. sie können die dort gespeicherten Daten lesen, ändern und löschen.
Multimediadateien, die hier in den Unterverzeichnissen Bilder, Musik und Videos abgelegt
werden, werden über den DLNA-Server gestreamt
Anmerkung
Die Administration von SAMBA kann auch über Webmin erfolgen, ich bevorzuge hier jedoch die
Anpassung der Konfigurationsdatei per Kommandozeile.
Stand: 17.11.14
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Deaktivierung bzw. Aktivierung des SAMBA-Servers
Der SAMBA-Server ist standardmäßig so konfiguriert, dass er beim Hochfahren des HomeNAS
gestartet und beim Herunterfahren des HomeNAS gestoppt wird.
Soll der SAMBA-Server nicht automatisch gestartet werden, kann die Konfigurationsänderung
entweder an der Konsole, bzw. über ssh oder über das Webinterface (Webmin) des HomeNAS
erfolgen.
Des SAMBA-Server besteht aus zwei Diensten
1. smnb – Das ist der eigentliche Dateiserver
2. nmbd – Das ist der Namebios Server
Zur fehlerfreien De- bzw. Aktivierung des SAMBA-Servers müssen beide Dienste gestoppt werden. Im
Gegensatz zu den anderen Serverdiensten werden die Komponenten des SAMBA-Servers über sog.
Upstartjobs gestartet und gestoppt. Das erfordert ein anderes Vorgehen als bei Seafile und dem
DLNA-Server.
Upstartjobs werden über Textdateien im Verzeichnis /etc/init/ konfiguriert. Zur Deaktivierung der
SAMBA-Serverdienste nmbd und smbd werden in diesem Verzeichns sog. „override“ Dateien angelegt.
Das sind einfache Textdateien, die als Text manual enthalten.
Deaktivierung Samba-Server über Konsole bzw. ssh
1. Anmeldung an der Konsole bzw. über ssh
mmustermann@akL­TestBox:~$ ssh linaro@192.168.1.11
linaro@192.168.1.11's password: Last login: Tue Apr 8 11:19:31 2014 from akl­testbox.local
linaro@cubietruck:~$ 2. Anlegen der „override“-Dateien durch folgende Befehle
linaro@cubietruck:~$ sudo sh ­c "echo 'manual' > /etc/init/nmbd.override" linaro@cubietruck:~$ sudo sh ­c "echo 'manual' > /etc/init/smbd.override"
linaro@cubietruck:~$ Danach den laufenden SAMBA-Server stoppen
linaro@cubietruck:~$ sudo service nmbd stop linaro@cubietruck:~$ sudo service smbd stop Stand: 17.11.14
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Soll der SAMBA-Server wieder beim Hochfahren des HomeNAS gestartet werden, werden
die „override“-Dateien im Verzeichnis /etc/init gelöscht.
linaro@cubietruck:~$ sudo sh ­c "rm /etc/init/smbd.override" linaro@cubietruck:~$ sudo sh ­c "rm /etc/init/nmbd.override" linaro@cubietruck:~$
Mehr Informationen zum Thema Upstart-Jobs:
Ubuntu Wiki - http://wiki.ubuntuusers.de/Upstart
Deaktivierung SAMBA-Server über das Webinterface (Webmin)
1. Auf einem beliebigen Rechner im lokalen Netzwerk einen Browser öffnen und in der
Adresszeile folgendes eingeben https://<ip­adresse HomeNAS>:10000
2. Einloggen in Webmin
3. Im Hauptmenü auf der linken Seite des Browserfensters /System/System-Start und-Stop
auswählen
4. Aus der Liste der installierten Serverdienste smbd und nmbd auswählen (den Checkbutton
setzen)
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt stoppen & zur Bootzeit deaktivieren“
auswählen
Aktivierung SAMBA-Server über das Webinterface (Webmin)
Arbeitsschritte 1 – 4 wie bei Beschreibung der Deaktivierung ausführen
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt starten & zur Bootzeit aktivieren“
auswählen
Stand: 17.11.14
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
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4.4 Netatalk – Dateiserver für Apple MAC
Clients
Was ist ein Dateiserver, was ist Netatalk ?
Vereinfacht ausgedrückt ist ein Dateiserver ein Rechner in einem Computernetzwerk dessen
hauptsächliche Aufgabe darin besteht Daten zu speichern und den Zugriff darauf zu verwalten.
Netatalk ist eine Software, die den gemeinsamen Dateizugriff von Apple MAC OS (X) Clients und
Unix/Linux Rechnern ermöglicht.
Mehr Informationen zu Netatalk:
Ubuntu – Wiki
http://wiki.ubuntuusers.de/netatalk
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Netatalk
Netatalk-Wiki (en)
http://netatalk.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page
Aktuelle Netatalk Konfiguration
Die Konfiguration von Netatalk erfolgt durch die Textdatei AppleVolumes.default, die sich im
Verzeichnis /etc/netatalk befindet.
Netatalk Konfiguration ändern
Zur Änderung der Netatalk Konfiguration ist die Konfigurationsdatei mit einem Texteditor zu ändern.
linaro@cubietruck:~$ sudo nano /etc/netatalk/AppleVolumes.default
# The line below sets some DEFAULT, starting with Netatalk 2.1. :DEFAULT: options:upriv,usedots # By default all users have access to their home directories. ~/ "Home Verzeichnis" /srv/fileserver/public "public" allow:@fsusers /srv/fileserver/multimedia "multimedia" allow:@fsusers /srv/fileserver/timeMachine "TimeMachine" allow:@fsusers cnidscheme:dbd options:upriv,usedots,tm Inhalt der Datei im „Auslieferungszustand“
Stand: 17.11.14
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Zur Erläuterung:
Im „Auslieferungszustand“ des HomeNAS SD-Karten Images sind drei Freigabe-Verzeichnisse
konfiguriert:
1. homes
Diese Freigabe enthält die Daten im Homeverzeichnis des Anwenders und ist nur für ihn
sichtbar bzw. beschreibbar
2. public
Für diese Freigabe besitzen alle Anwender, die Mitglied der Gruppe fsusers sind Vollzugriff,
d. h. sie können die dort gespeicherten Daten lesen, ändern und löschen.
3. multimedia
Für diese Freigabe besitzen alle Anwender, die Mitglied der Gruppe fsusers sind Vollzugriff,
d. h. sie können die dort gespeicherten Daten lesen, ändern und löschen.
Multimediadateien, die hier in den Unterverzeichnissen Bilder, Musik und Videos abgelegt
werden, werden über den DLNA-Server gestreamt
Zusätzlich wird ein TimeMachine Volume zur automatischen Datensicherung von MAC OS(X) Clients
mittels Apple Time Machine bereitgestellt.
Stand: 17.11.14
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
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Deaktivierung bzw. Aktivierung des Netatalk-Servers
Der Netatalk-Server ist standardmäßig so konfiguriert, dass er beim Hochfahren des HomeNAS nicht
gestartet wird.
Soll der Netatalk-Server automatisch gestartet werden, kann die Konfigurationsänderung entweder an
der Konsole, bzw. über ssh oder über das Webinterface (Webmin) des HomeNAS erfolgen.
Aktivierung Netatalk-Server über Konsole bzw. ssh
2. Anmeldung an der Konsole bzw. über ssh
mmustermann@akL­TestBox:~$ ssh linaro@192.168.1.11
linaro@192.168.1.11's password: Last login: Tue Apr 8 11:19:31 2014 from akl­testbox.local
linaro@cubietruck:~$ 2. Eingabe des folgenden Befehls
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d netatalk defaults Adding system startup for /etc/init.d/netatalk ... /etc/rc0.d/K20netatalk ­> ../init.d/netatalk /etc/rc1.d/K20netatalk ­> ../init.d/netatalk /etc/rc6.d/K20netatalk ­> ../init.d/netatalk /etc/rc2.d/S20netatalk ­> ../init.d/netatalk /etc/rc3.d/S20netatalk ­> ../init.d/netatalk /etc/rc4.d/S20netatalk ­> ../init.d/netatalk /etc/rc5.d/S20netatalk ­> ../init.d/netatalk Danach durch folgenden Befehl den Netatalk-Server starten
linaro@cubietruck:~$ sudo service netatalk start Soll der Netatalk-Server beim Hochfahren des HomeNAS nicht gestartet werden,
folgenden Befehl eingeben
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d ­f netatalk remove Removing any system startup links for /etc/init.d/netatalk ... /etc/rc0.d/K20netatalk /etc/rc1.d/K20netatalk /etc/rc2.d/S20netatalk /etc/rc3.d/S20netatalk /etc/rc4.d/S20netatalk /etc/rc5.d/S20netatalk /etc/rc6.d/K20netatalk Stand: 17.11.14
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Aktivierung Netatalk-Server über das Webinterface (Webmin)
1. Auf einem beliebigen Rechner im lokalen Netzwerk einen Browser öffnen und in der
Adresszeile folgendes eingeben https://<ip­adresse HomeNAS>:10000
2. Einloggen in Webmin
3. Im Hauptmenü auf der linken Seite des Browserfensters /System/System-Start und-Stop
auswählen
4. Aus der Liste der installierten Serverdienste netatalk auswählen (den Checkbutton setzen)
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt starten & zur Bootzeit aktivieren“
auswählen
Deaktivierung Netatalk-Server über das Webinterface (Webmin)
Arbeitsschritte 1 – 4 wie bei Beschreibung der Deaktivierung ausführen
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt stoppen & zur Bootzeit deaktivieren“
auswählen
Stand: 17.11.14
- Seite 36 -
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
4.5 NFS – Dateiserver für Unix/Linux Clients
Was ist ein Dateiserver, was ist NFS ?
Vereinfacht ausgedrückt ist ein Dateiserver ein Rechner in einem Computernetzwerk dessen
hauptsächliche Aufgabe darin besteht Daten zu speichern und den Zugriff darauf zu verwalten.
NFS (Network File System) ist keine Serversoftware, sondern ein Netzwerkprotokoll, das es
Unix/Linux Rechnern ermöglicht untereinander Daten auszutauschen.
Mehr Informationen zu NFS:
Ubuntu – Wiki
http://wiki.ubuntuusers.de/NFS
Aktuelle NFS Konfiguration
Die Konfiguration von NFS erfolgt durch die Textdatei exports, die sich im Verzeichnis /etc befindet.
NFS Konfiguration ändern
Zur Änderung der NFS Konfiguration ist die Konfigurationsdatei mit einem Texteditor zu ändern.
linaro@cubietruck:~$ sudo nano /etc/exports
# /etc/exports: the access control list for filesystems which may be exported #
to NFS clients. See exports(5). # # Example for NFSv2 and NFSv3: # /srv/homes hostname1(rw,sync,no_subtree_check) hostname2(ro,sync,no_subtree_check) # # Example for NFSv4: # /srv/nfs4 gss/krb5i(rw,sync,fsid=0,crossmnt,no_subtree_check) # /srv/nfs4/homes gss/krb5i(rw,sync,no_subtree_check) # /home 192.168.1.0/24(rw,sync,no_subtree_check,no_root_squash) /srv/fileserver/public 192.168.1.0/24(rw,sync,no_subtree_check,no_root_squash) /srv/fileserver/multimedia 192.168.1.0/24(rw,sync,no_subtree_check,no_root_squash)
Inhalt der Datei im „Auslieferungszustand“
Stand: 17.11.14
- Seite 37 -
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Zur Erläuterung:
Im „Auslieferungszustand“ des HomeNAS SD-Karten Images sind drei NFS-Export-Verzeichnisse
konfiguriert:
2. home
Diese Freigabe enthält die Daten im Homeverzeichnis des Anwenders und ist nur für ihn
sichtbar bzw. beschreibbar
2. public
Für diese Freigabe besitzen alle Anwender, die Mitglied der Gruppe fsusers sind Vollzugriff,
d. h. sie können die dort gespeicherten Daten lesen, ändern und löschen.
3. multimedia
Für diese Freigabe besitzen alle Anwender, die Mitglied der Gruppe fsusers sind Vollzugriff,
d. h. sie können die dort gespeicherten Daten lesen, ändern und löschen.
Multimediadateien, die hier in den Unterverzeichnissen Bilder, Musik und Videos abgelegt
werden, werden über den DLNA-Server gestreamt
Die IP-Adresse des lokalen Netzwerks ( 192.168.1.0/24) muss gegebenenfalls geändert
werden.
Deaktivierung bzw. Aktivierung des NFS-Servers
Der NFS-Server ist standardmäßig so konfiguriert, dass er beim Hochfahren des HomeNAS nicht
gestartet wird.
Soll der NFS-Server automatisch gestartet werden, kann die Konfigurationsänderung entweder an der
Konsole, bzw. über ssh oder über das Webinterface (Webmin) des HomeNAS erfolgen.
Aktivierung NFS-Server über Konsole bzw. ssh
1. Anmeldung an der Konsole bzw. über ssh
mmustermann@akL­TestBox:~$ ssh linaro@192.168.1.11
linaro@192.168.1.11's password: Last login: Tue Apr 8 11:19:31 2014 from akl­testbox.local
linaro@cubietruck:~$ 2. Eingabe des folgenden Befehls
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d nfs­kernel­server defaults Adding system startup for /etc/init.d/nfs­kernel­server ... /etc/rc0.d/K20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server /etc/rc1.d/K20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server /etc/rc6.d/K20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server /etc/rc2.d/S20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server /etc/rc3.d/S20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server /etc/rc4.d/S20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server Stand: 17.11.14
- Seite 38 -
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
/etc/rc5.d/S20nfs­kernel­server ­> ../init.d/nfs­kernel­server Danach durch folgenden Befehl den NFS-Server starten
linaro@cubietruck:~$ sudo service nfs­kernel­server start Soll der NFS-Server beim Hochfahren des HomeNAS nicht gestartet werden, folgenden
Befehl eingeben
linaro@cubietruck:~$ sudo update­rc.d ­f nfs­kernel­server remove Removing any system startup links for /etc/init.d/nfs­kernel­server ... /etc/rc0.d/K20nfs­kernel­server /etc/rc1.d/K20nfs­kernel­server /etc/rc2.d/S20nfs­kernel­server /etc/rc3.d/S20nfs­kernel­server /etc/rc4.d/S20nfs­kernel­server /etc/rc5.d/S20nfs­kernel­server /etc/rc6.d/K20nfs­kernel­server Aktivierung NFS-Server über das Webinterface (Webmin)
1. Auf einem beliebigen Rechner im lokalen Netzwerk einen Browser öffnen und in der
Adresszeile folgendes eingeben https://<ip­adresse HomeNAS>:10000
2. Einloggen in Webmin
3. Im Hauptmenü auf der linken Seite des Browserfensters /System/System-Start und-Stop
auswählen
4. Aus der Liste der installierten Serverdienste nfs-kernel-server auswählen (den Checkbutton
setzen)
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt starten & zur Bootzeit aktivieren“
auswählen
Stand: 17.11.14
- Seite 39 -
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Deaktivierung NFS-Server über das Webinterface (Webmin)
Arbeitsschritte 1 – 4 wie bei Beschreibung der Deaktivierung ausführen
5. Zum Ende der Liste scrollen und dort den Button „jetzt stoppen & zur Bootzeit deaktivieren“
auswählen
Stand: 17.11.14
- Seite 40 -
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5. Backup mit DoBackup.sh und
StoreBackup
Zusätzlich zu den Serverdiensten enthält das HomeNFS SD-Karten Image auch eine Backuplösung.
Diese besteht aus dem sehr leistungsfähigen, in Perl programmierten, Datensicherung (und
-wiederherstellungs) Programm StoreBackup und dem von mir entwickelten „Steuerskript“ DoBackup.
Die Datensicherung erfolgt auf eine externe USB-Festplatte. Die Festplatte muss, damit die
Zugriffsrechte der gesichterten Dateien erhalten bleiben, mit dem Dateisystem ext4 formatiert sein.
DoBackup wurde von mir für die automatische, unbeaufsichtigte Durchführung von Datensicherungen
entwickelt und erfüllt folgende Aufgaben
• Überprüfung ob eine USB-Festplatte angeschlossen ist
•
Einhängen der USB-Festplatte unter /srv/backup/data
•
Datensicherung folgender Verzeichnisse mittels StoreBackup
•
/home/
(mit Ausnahme seafile)
•
Seafile Datenverzeichnis /srv/seafile/
•
/srv/fileserver/
•
Nach erfolgter Datensicherung aushängen der USB-Festplatten
•
schreiben eines Logfiles nach /var/log/DoBackup (dort findet sich auch das Logfile von
StoreBackup )
Mehr Informationen zu StoreBackup:
Website
http://savannah.nongnu.org/projects/storebackup
dt. Dokumentation
http://www.nongnu.org/storebackup/de/
Artikel auf Pro Linux.de http://www.pro-linux.de/artikel/2/1596/pfiffige-datensicherung-mitstorebackup.html
Stand: 17.11.14
- Seite 41 -
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Datensicherung per Cronjob
Der Cronjob zur automatischen Datensicherung ist im HomeNFS SD-Karten Image bereits enthalten, er
muss jedoch noch aktiviert werden.
Aktivieren der Datensicherung per Cronjob mit Webmin
1. Auf einem beliebigen Rechner im lokalen Netzwerk einen Browser öffnen und in der
Adresszeile folgendes eingeben https://<ip­adresse HomeNAS>:10000
2. Einloggen in Webmin
3. Im Hauptmenü auf der linken Seite des Browserfensters /System/Geplante Aufträge (Cron)
auswählen
4. Im Hauptfenster zuerst den Checkbutton vor dem Eintrag /opt/cron_scripts/CronBackup.sh
setzen und dann den Button „Aktiviere ausgewählte Aufträge“ auswählen
Stand: 17.11.14
- Seite 42 -
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Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Damit ist das automatische Backup aktiviert und wird täglich um 23:59h ausgeführt.
Ändern des Ausführungszeitpunktes der automatischen
Datensicherung
Arbeitschritte 1 bis 3 wie bei Aktivierung des Cronjobs ausführen
4. Im Hauptfenster mit der Maus einen Doppelklick auf /opt/cron_scripts/CronBackup.sh
ausführen.
5. Im Fenster „Auftragdetails“ den gewünschten Zeitpunkt zur Ausführung des Cronjobs
festlegen und danach den Button „Speichern“ auswählen.
Stand: 17.11.14
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Anleitung zur Basiskonfiguration &
Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
Stand: 17.11.14
- Seite 44 -
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Anleitung zur Basiskonfiguration &
Anpassung der HomeNAS Serverdienste
(Dual HomeNAS SD-Karten Image V3n für CB2 & Cubietruck)
6. Benutzer und Passworte
Anwendung
Benutzer / Passwort
Betriebssystem
linaro/linaro und root/root
MySQL Administrator
root/ l
Webmin
linaro/linaro
seafile
seafile_adm@seafile.local/seafile
Benutzer zum Zugriff auf die Dateiserver
Freigaben
linaro/linaro
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