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Bedienungsanleitung GZ4e Series

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Bedienungsanleitung
Für Druckermodell:
GZ4e Series
Lesen Sie bitte vor der Benutzung dieses Produkts die Bedienungsanleitung.
Bewahren Sie diese Ableitung für zukünftige Verwendung auf.
HINWEIS:
Der Drucker erfüllt die Anforderungen der FCC-Richtlinien gemäß Teil 15 für digitale Geräte der Klasse B. Der
Betrieb des Druckers in Wohngebieten kann zu inakzeptablen Störungen des Radio- und Fernsehempfangs
führen. Im Falle von inakzeptablen Störungen können Sie eventuell einen besseren Empfang erzielen, indem
Sie die Position des Gerätes verändern.
Informieren Sie sich bei Ihrem SATO-Vertreter über unsere
verschiedenen Wartungsverträge und nutzen Sie die Vorteile für
Ihre SATO-Produkte.
Bitte besuchen Sie unsere SATO Homepage unter
www.satoworldwide.com. Dort finden Sie die detaillierten
Kontaktinformationen der weltweiten SATO Niederlassung in
Urheberrechte
Jede unerlaubte Vervielfältigung des Inhalts dieses Dokuments, im Ganzen oder in Auszügen, ist strengstens
verboten.
Haftungsbeschränkung
Die SATO Corporation und ihre Tochtergesellschaften in Japan, den USA und anderen Ländern geben keine
Zusicherungen oder Garantien jedweder Art in Bezug auf dieses Material, einschließlich, aber nicht
beschränkt auf stillschweigende Gewährleistungen der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten
Zweck. Die SATO Corporation haftet weder für in diesem Material enthaltene Fehler oder Auslassungen noch
für direkte, indirekte, beiläufig entstandene oder Folgeschäden jeglicher Art in Verbindung mit der
Ausstattung, Verbreitung, Leistung oder Verwendung dieses Materials.
Die Spezifikationen und der Inhalt des vorliegenden Dokuments können ohne Vorankündigung geändert werden.
Marken
SATO ist eine eingetragene Marke der SATO Corporation und ihrer Tochterfirmen in Japan, den USA und
weiteren Ländern. Alle anderen Warenzeichen sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Version: STLG-GZ4e-01rB-26-10-12OM
©2012 SATO Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise
Lesen Sie die folgenden Informationen aufmerksam durch, bevor Sie den Drucker einrichten und verwenden.
Piktografische Symbole
In dieser Bedienungsanleitung und auf den Druckeretiketten werden verschiedene piktografische Symbole
verwendet. Sie dienen der sicheren und richtigen Verwendung des Druckers sowie der Vermeidung von
Verletzungen und Sachschäden. Es folgt eine Erläuterung der Symbole und ihrer Bedeutungen. Machen Sie sich
erst mit diesen Symbolen vertraut, bevor Sie den Haupttext lesen.
Beispiele für Piktogramme
Warnhinweis
Die Nichtbeachtung von Anweisungen,
die mit diesem Symbol gekennzeichnet
sind, und ein unsachgemäßer Betrieb
des Druckers können zum Tod oder zu
schweren Verletzungen führen.
Die Nichtbeachtung von Anweisungen,
die mit diesem Symbol gekennzeichnet
sind, und ein unsachgemäßer Betrieb
des Druckers können zu Verletzungen
Achtung oder Sachschäden führen.
Das Piktogramm
bedeutet „Vorsicht ist geboten“. In dem
Piktogramm ist ein spezielles Warnsymbol abgebildet. (Das
Symbol links steht für „Stromschlag“.)
Das Piktogramm
bedeutet „Darf nicht getan werden“. Was
im Einzelnen verboten ist, wird im Piktogramm oder in der
Nähe des Piktogramms dargestellt. (Das Symbol links
bedeutet „Auseinanderbauen verboten“.)
Das Piktogramm
bedeutet „Muss getan werden“. Was im
Einzelnen zu tun ist, wird im Piktogramm angegeben. (Das
Symbol links bedeutet „Stecker aus der Steckdose ziehen“.)
Warnhinweis
Nicht auf eine instabile Fläche stellen
• Nicht auf eine instabile Fläche
stellen, wie z.B. einen wackeligen
Tisch, eine schräge Fläche oder
eine Fläche, die starken
Schwingungen ausgesetzt ist. Bei
Herunterfallen oder Umkippen
kann der Drucker Verletzungen
verursachen.
Keine mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten gefüllten Behälter auf den
Drucker stellen
• Keine Blumenvasen, Tassen oder
andere mit Flüssigkeiten
(z.B. Wasser oder Chemikalien)
gefüllten Behälter oder kleine
Metallgegenstände in die Nähe
des Druckers stellen. Im Falle von
verschütteter Flüssigkeit, die in den
Drucker gelangt ist, diesen sofort
ausschalten, den Netzstecker
ziehen und Ihren SATO-Händler
oder das technische Supportcenter
informieren. Die Verwendung des
Druckers in diesem Zustand kann
einen Brand oder Stromschlag zur
Folge haben.
Keine Gegenstände in den Drucker einführen
• Keine Metallteile oder brennbaren
Gegenstände in die Öffnungen des
Druckers (Kabelausgänge usw.)
einführen. Wenn Fremdkörper in
den Drucker gelangen, diesen
sofort ausschalten, den
Netzstecker ziehen und Ihren
SATO-Händler oder das
technische Supportcenter
informieren. Die Verwendung des
Druckers in diesem Zustand kann
einen Brand oder Stromschlag zur
Folge haben.
Nur mit angegebener Spannung versor- Wenn der Drucker heruntergefallen oder
beschädigt ist
gen
• Nur mit angegebener Spannung
• Wenn der Drucker heruntergefallen
versorgen. Anderenfalls besteht
oder beschädigt ist, diesen sofort
Brand- und Stromschlaggefahr.
ausschalten, den Netzstecker
ziehen und Ihren SATO-Händler
Anschlüsse müssen immer geerdet sein
oder das technische Supportcenter
• Der Schutzleiter des Druckers
informieren. Die Verwendung des
muss immer mit Masse
Druckers in diesem Zustand kann
verbunden sein. Ein nicht
einen Brand oder Stromschlag zur
geerdeter Schutzleiter kann
Folge haben.
einen Stromschlag zur Folge
haben.
Den Drucker nicht verwenden, wenn er
nicht normal funktioniert
Handhabung des Stromkabels
• Wird der Drucker trotz
• Das Stromkabel nicht
ungewöhnlichem Verhalten weiter
beschädigen, brechen oder
verwendet, z.B. bei austretendem
manipulieren. Keine schweren
Rauch oder ungewöhnlichem
Gegenstände auf das
Geruch, kann ein Brand oder
Stromkabel stellen, dieses nicht
Stromschlag die Folge sein. Den
erhitzen oder daran ziehen, da
Drucker umgehend ausschalten,
das Stromkabel sonst beschädigt
den Netzstecker ziehen und für
werden und einen Brand oder
eine Reparatur Ihren SATOStromschlag verursachen kann.
Händler oder das technische
• Im Falle einer Beschädigung des
Supportcenter kontaktieren. Es ist
Stromkabels (sichtbarer
für den Kunden gefährlich, selbst
Kabelkern, gebrochene Drähte
einen Reparaturversuch zu
usw.) wenden Sie sich an Ihren
unternehmen. Reparieren Sie den
SATO-Händler oder das
Drucker niemals selbst.
technische Supportcenter. Bei
Drucker nicht auseinanderbauen
Verwendung des Stromkabels in
• Den Drucker nicht
diesem Zustand besteht Brandauseinanderbauen oder
und Stromschlaggefahr.
manipulieren. Anderenfalls besteht
• Das Stromkabel nicht
Brand- und Stromschlaggefahr.
manipulieren, daran ziehen,
Wenden Sie sich für
übermäßig biegen oder
Innenprüfungen, Anpassungen
verdrehen. Bei Verwendung des
und Reparaturen an Ihren SATOStromkabels in einem derartigen
Händler oder das technische
Zustand besteht Brand- und
Supportcenter.
Stromschlaggefahr.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite i
Sicherheitshinweise
Warnhinweis
Hinweis zum Cutter
• Den Cutter weder mit den
Händen berühren noch etwas
hineinlegen. Anderenfalls
besteht Verletzungsgefahr.
Verwenden des Druckkopfreinigers
• Offene Flammen oder
Wärmequellen in der Nähe der
Reinigungsflüssigkeit für den
Druckkopf sind verboten.
Diese darf auf keinen Fall
erhitzt oder Flammen
ausgesetzt werden.
• Die Flüssigkeit außerhalb der
Reichweite von Kindern
aufbewahren, damit diese sie
nicht versehentlich trinken.
Falls dies doch geschieht,
sofort einen Arzt hinzuziehen.
Achtung
Nicht in Bereichen mit hoher Feuchtigkeit aufstellen
• Den Drucker nicht in
Bereichen mit hoher
Feuchtigkeit oder
Kondenswasserbildung
aufstellen. Bei Bildung von
Kondenswasser den Drucker
umgehend ausschalten und
erst wieder verwenden,
nachdem er getrocknet ist. Bei
Verwendung des Druckers,
wenn sich darauf
Kondenswasser gebildet hat,
besteht die Gefahr eines
Stromschlags.
Tragen des Druckers
• Vor jedem Transport des
Druckers ist der Netzstecker
zu ziehen und zu überprüfen,
dass alle äußeren Kabel
abgezogen sind. Beim
Transport des Druckers mit
angeschlossenen Kabeln
können die Kabel oder
Anschlussdrähte beschädigt
werden und es besteht die
Gefahr eines Brandes oder
Stromschlags.
• Den Drucker nie tragen, wenn
er mit Papier bestückt ist. Das
Papier könnte herausfallen
und jemanden verletzen.
• Beim Abstellen des Druckers
auf dem Boden oder einem
Gestell sicherstellen, dass Sie
sich nicht die Finger oder
Hände darunter einklemmen.
Seite ii
Stromversorgung
• Den Netzschalter und
Netzstecker nie mit feuchten
Händen berühren.
Anderenfalls besteht die
Gefahr eines Stromschlags.
Stromkabel
• Stromkabel von heißen
Geräten fernhalten. Heiße
Geräte in der Nähe des
Stromkabels können dazu
führen, dass die Isolierung
schmilzt und ein Brand oder
Stromschlag verursacht wird.
• Zum Trennen des Druckers
von der Stromversorgung am
Stecker ziehen, nicht am
Kabel. Beim Ziehen am Kabel
können die Drähte im Inneren
beschädigt werden und ein
Brand oder Stromschlag kann
die Folge sein.
• Der mit dem Drucker
mitgelieferte Stromkabelsatz
ist speziell für diesen Drucker
bestimmt und darf nicht mit
anderen elektrischen Geräten
verwendet werden.
Obere Abdeckung
• Beim Öffnen und Schließen
der oberen Abdeckung darauf
achten, dass keine Finger
eingeklemmt werden.
Außerdem darauf achten,
dass sich die obere
Abdeckung nicht löst und
herunterfällt.
Druckkopf
• Der Druckkopf ist nach dem
Drucken heiß. Vorsicht vor
Verbrennungen beim
Nachfüllen von Papier oder
Reinigen sofort nach dem
Drucken.
• Bei Berührung der
Druckkopfkante sofort nach
dem Drucken besteht
Verletzungsgefahr. Vorsicht
beim Nachfüllen von Etiketten
und beim Reinigen des
Druckkopfes.
• Der Druckkopf sollte nur nach
entsprechender Schulung vom
Anwender selber
ausgetauscht werden.
Einlegen von Papier
• Beim Einlegen von
Papierrollen darauf achten,
dass die Finger nicht zwischen
dem Papier und der Zuführung
eingeklemmt werden.
Wenn der Drucker längere Zeit nicht
verwendet wird
• Wird der Drucker längere Zeit
nicht verwendet, ist aus
Sicherheitsgründen der
Netzstecker zu ziehen.
Wartung und Reinigung
• Vor der Wartung und
Reinigung des Druckers aus
Sicherheitsgründen den
Netzstecker ziehen.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Sicherheitshinweise
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation und Handhabung
Der Betrieb des Druckers kann von der Umgebung beeinträchtigt werden.
Zur Installation und Handhabung von Druckern der GZ4e Serie bitte folgende Anweisungen beachten.
Einen sicheren Aufstellungsort wählen
Den Drucker auf eine flache, ebene Fläche stellen.
Auf einer unebenen Fläche kann die Druckqualität
beeinträchtigt werden. Außerdem kann es zu
Fehlfunktionen kommen und die Lebensdauer des
Druckers kann sich verkürzen.
Den Drucker nicht auf eine Fläche stellen, die
Schwingungen ausgesetzt ist.
Den Drucker nicht in der Nähe von Wasser oder Öl
aufstellen.
Den Drucker nicht an einem Ort aufstellen, an dem
er mit Wasser oder Öl bespritzt werden könnte.
Gelangt Wasser oder Öl in das Innere des Druckers,
so besteht die Gefahr eines Brandes, Stromschlags
oder von Fehlfunktionen.
Staub meiden.
Erschütterungen oder Stöße können Fehlfunktionen
verursachen und die Lebensdauer des Druckers
verkürzen.
Staubansammlungen können die Druckqualität
beeinträchtigen.
Den Drucker keinen hohen Temperaturen oder
Feuchtigkeit aussetzen.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Orte, die extremen oder schnellen Temperatur- oder
Feuchtigkeitsschwankungen unterliegen, sind zu
vermeiden.
In diesem Drucker ist ein optischer Sensor
eingebaut. Der direkte Einfall von Sonnenlicht kann
die Funktion des Sensors beeinträchtigen und das
Etikett wird möglicherweise nicht korrekt erkannt. Die
obere Abdeckung muss während des Druckvorgangs
geschlossen sein.
Stromversorgung
Dieser Drucker benötigt Wechselstrom.
Der Drucker darf nur mit Wechselstrom versorgt
werden.
Für den Drucker muss eine beständige
Stromversorgung gewährleistet sein.
Zur Vermeidung von Stromschwankungen und
Leistungsproblemen für den Drucker keine
Mehrfachsteckdose verwenden, an die weitere
elektrische Geräte angeschlossen sind.
Das Netzkabel an eine geerdete Steckdose
anschließen.
Der Drucker muss an eine geerdete Steckdose
angeschlossen werden.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite iii
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
Einführung
1-1
1.1 Funktionsmerkmale des Druckers...............................................................................
1.2 Entnahme aus der Verpackung...................................................................................
1.2.1 Lieferumfang ......................................................................................................
1.3 Bezeichnung der Teile.................................................................................................
Installation
2-1
2.1 Aufstellungsort.............................................................................................................
2.2 Auswahl des Etikettenpapiers .....................................................................................
2.3 Einlegen von Etikettenpapier.......................................................................................
2.3.1 Einlegen von Rollenetiketten .............................................................................
2.3.2 Einlegen von Fanfold-Etiketten ..........................................................................
2.3.3 Führen der Etiketten bei Verwendung des optionalen Spenders ......................
2.3.4 Führen der Etiketten bei Verwendung des optionalen Cutters ..........................
2.4 Einlegen des Farbbands .............................................................................................
2.5 Anschlüsse ..................................................................................................................
2.5.1 Schnittstellenanschlüsse ...................................................................................
2.5.2 Konfigurieren der angeschlossenen Schnittstelle ..............................................
2.5.3 Anschließen des Netzkabels ............................................................................
2.5.4 Gerät einschalten ..............................................................................................
2.5.6 Das Gerät ausschalten ......................................................................................
Konfiguration und Bedienung
1-2
1-2
1-2
1-3
2-2
2-2
2-3
2-3
2-5
2-6
2-6
2-7
2-8
2-8
2-8
2-9
2-9
2-9
3-1
3.1 Bedienfeld ................................................................................................................... 3 - 2
3.1.1 Potentiometereinstellungen ............................................................................... 3 - 3
3.2 Einstellung der DIP-Schalter ....................................................................................... 3 - 4
3.2.1 Konfiguration der Software-DIP-Schalter........................................................... 3 - 4
3.3.2 Software-DIP-Schalter-Befehle ................................................................................ 3 - 7
3.3.1 DSW-2-Einstellungsbefehl (SBPL-Befehl) ......................................................... 3 - 7
3.3.2 DSW-3-Einstellungsbefehl (SBPL-Befehl) ......................................................... 3 - 8
3.3.3 DSW-2-Einstellungsbefehl (SZPL-Befehl) ......................................................... 3 - 9
3.3.4 DSW-3-Einstellungsbefehl (SZPL-Befehl) ....................................................... 3 - 10
3.4 Betriebsmodi ............................................................................................................. 3 - 11
3.5 Normaler Modus........................................................................................................ 3 - 12
3.6 Erweiterter Modus ..................................................................................................... 3 - 14
3.7 Erweiterter Modus ..................................................................................................... 3 - 17
3.7.1 Einstellen des Spannungspegels für den
Eingangsschwellenwert des Lückensensors ............................................................ 3 - 20
3.7.2 Einstellen des Spannungspegels für den
Eingangsschwellenwert des EYE-Markensensors.................................................... 3 - 21
3.8 Zählermodus ............................................................................................................. 3 - 23
3.9 Emulationsmodus...................................................................................................... 3 - 25
3.10 Testdruckmodus...................................................................................................... 3 - 29
3.11 Flash-Speicher-Download-Modus ........................................................................... 3 - 31
3.12 Voreinstellungsmodus ............................................................................................. 3 - 33
3.13 Modus HEX Dump................................................................................................... 3 - 34
3.14 Nicht-Standardmodus.............................................................................................. 3 - 34
3.15 Modus Programmdownload .................................................................................... 3 - 35
Seite iv
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Inhaltsverzeichnis
Reinigung und Wartung
4.1 Reinigen des Druckkopfes und der Andruckrollen ......................................................
4.2 Reinigung des Druckers (Reinigungs-Set) ..................................................................
4.3 Reinigung des Druckers (Reinigungstuch)..................................................................
4.4 Austausch....................................................................................................................
4.4.1 Austauschen des Druckkopfs ............................................................................
4.4.2 Austauschen der Sicherung...............................................................................
4.5 Anpassen der Druckqualität ........................................................................................
4.5.1 Einstellen der Dunkelstufe .................................................................................
4.5.2 Einstellen der Druckgeschwindigkeit ................................................................
Problembehebung
5.1 Fehleranalyse..............................................................................................................
5.1.1 Weitere Informationen über die Druckkopfüberprüfung .....................................
5.2 Übersicht zur Fehlerbehebung ....................................................................................
5.3 Behebung von Schnittstellenproblemen......................................................................
5.4 Testdruck zur Problembehebung ................................................................................
5.4.1 HEX-Speicherauszug ........................................................................................
5.4.2 Drucken von Testetiketten .................................................................................
Grunddaten
4-1
4-2
4-2
4-3
4-4
4-4
4-6
4-7
4-7
4-7
5-1
5-2
5-4
5-5
5-7
5-8
5-8
5-9
6-1
6.1 Grundlegende technische Daten des Druckers........................................................... 6 - 1
Technische Daten zu den Schnittstellen
7-1
7.1 Schnittstellentypen ...................................................................................................... 7 - 1
7.2 RS232 Serielle High-Speed-Schnittstelle.................................................................... 7 - 2
7.2.1 Grunddaten ........................................................................................................ 7 - 2
7.2.2 Druckerkonfigurationseinstellung bei
Verwendung der seriellen Schnittstelle....................................................................... 7 - 2
7.2.3 READY/BUSY-Flusssteuerung .......................................................................... 7 - 2
7.2.4 X-ON/X-OFF-Flusssteuerung ............................................................................ 7 - 4
7.3 IEEE1284-Parallelschnittstelle .................................................................................... 7 - 5
7.3.1 Grunddaten ....................................................................................................... 7 - 5
7.3.2 Pinbelegung ....................................................................................................... 7 - 6
7.3.3 Eingangs- und Ausgangssignale ....................................................................... 7 - 7
7.4 Schnittstelle mit universellem seriellen Bus (USB)...................................................... 7 - 8
7.4.1 Grunddaten ....................................................................................................... 7 - 8
7.4.2 Pinbelegung ....................................................................................................... 7 - 8
7.5 Local Area Network (LAN) Ethernet ............................................................................ 7 - 9
7.5.1 Grunddaten ....................................................................................................... 7 - 9
7.5.2 Einstellung der DIP-Schalter ............................................................................. 7 - 9
7.5.3. Technische Daten der Software .................................................................... 7 - 10
7.6 Externe Signalschnittstelle (EXT).............................................................................. 7 - 11
7.6.1 Grunddaten ..................................................................................................... 7 - 11
7.6.2 Pinbelegung .................................................................................................... 7 - 11
7.6.3 Zeitablaufpläne ................................................................................................ 7 - 12
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite v
Inhaltsverzeichnis
Anhang
8-1
8.1 Sensorpositionen und Optionen ..................................................................................
8.2 Auswahl des Betriebsmodus .......................................................................................
8.3 Basisreferenzpunkt......................................................................................................
8.4 Einstellen des Basisreferenzpunktes ..........................................................................
8.4.1 Einstellen des Basisreferenzpunktes für das Drucken.......................................
8.4.2 Einstellen der Stoppposition der Option ............................................................
8.5 Informationen über das Druckmaterial bei der
Verwendung eines optionalen Cutters.........................................................................
8.5.1 Schneiden von Etiketten ....................................................................................
8.5.2 Schneiden von Druckmaterial mit Perforation ...................................................
8.5.3 Austauschen des Cutters...................................................................................
Seite vi
8-2
8-3
8-4
8-5
8-5
8-6
8-7
8-7
8-7
8-7
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 1: Einführung
EINFÜHRUNG
Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Druckerprodukt von SATO entschieden haben.
Diese Bedienungsanleitung enthält grundlegende Informationen zur Installation, Konfiguration,
Inbetriebnahme und Wartung des Druckers.
Es werden acht Themen in diesem Handbuch behandelt, die wie folgt aufgebaut sind:
Kapitel 1: Einführung
Kapitel 2: Installation
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
Kapitel 5: Problembehebung
Kapitel 6: Grunddaten
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
Kapitel 8: Anhang
Es wird empfohlen, alle Abschnitte sorgfältig zu lesen, bevor Sie mit der Installation oder der Wartung des
Druckers beginnen. Über das Inhaltsverzeichnis vorne in dieser Anleitung können Sie die benötigten
Informationen finden. Alle Seitenzahlen bestehen aus einer Kapitelnummer gefolgt von der Seitenzahl
innerhalb des genannten Kapitels.
In diesem Kapitel ist beschrieben, wie Sie den Drucker aus der Versandverpackung nehmen. Weiterhin
werden die wichtigsten Teile und Bedienelemente erläutert.
In diesem Abschnitt finden Sie folgende Informationen:
•
•
•
Funktionsmerkmale des Druckers
Entnahme aus der Verpackung
Bezeichnung der Teile
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 1-1
Kapitel 1: Einführung
1.1 FUNKTIONSMERKMALE DES DRUCKERS
Die Drucker der SATO GZ4e Serie (Thermotransfer oder Thermodirekt) sind komplette
Hochleistungsetikettiersysteme, die für das Bedrucken von Klebeetiketten ausgelegt sind.
Die Hauptfunktionsmerkmale der Serie GZ4e sind:
•
•
•
•
•
•
•
Kombinierte Schnittstelle (ausgestattet mit Hochgeschwindigkeits-RS-232C, Parallel IEEE1284
sowie USB-Anschluss und EXT-Anschluss)
GB18030 Unterstützung der chinesischen Codepage (Nur für das chinesische Modell)
Unterstützung der europäischen Codepage (Nur für das europäische Modell)
SZPL emulationsfähig
Cutter, Einzelspender mit Trägeraufwicklung, optional: interne Aufwickelvorrichtungen
Einfaches Einlegen des Etikettenpapiers
Einfache Wartung
1.2 ENTNAHME AUS DER VERPACKUNG
Achten Sie auf Folgendes, wenn Sie den Drucker aus der Verpackung nehmen:
1. Der Verpackungskarton sollte mit der richtigen Seite nach oben stehen. Heben Sie den Drucker vorsichtig
aus dem Karton.
2. Entfernen Sie das Verpackungsmaterial vom Drucker.
3. Holen Sie das Zubehör aus den Schutzhüllen.
4. Stellen Sie den Drucker auf eine feste, ebene Oberfläche. Überprüfen Sie die Versandverpackung und den
Drucker auf eventuelle Transportschäden. Bitte beachten Sie, dass SATO nicht für Transportschäden haftet,
die während des Versands des Produkts entstanden sind.
Hinweise:
•
•
Wenn der Drucker in einer kalten Umgebung gelagert wurde, warten Sie mit dem Einschalten, bis er
Raumtemperatur erreicht hat.
Bewahren Sie nach der Installation des Druckers die Originalverpackung und das Polstermaterial auf.
Diese werden möglicherweise noch benötigt, wenn der Drucker zur Reparatur eingesendet werden muss.
1.2.1 Lieferumfang
Vergewissern Sie sich nach der Entnahme aus der Verpackung, dass folgende Teile vorhanden sind:
Dokumente für den Benutzer
(Kurzanleitung, Garantiekarte usw.)
Netzkabel*
Reinigungstücher
Farbbandkern
USB-Kabel
(für das Modell mit kombinierter Schnittstelle)
* Die Form des Netzsteckers kann je nach dem Land, in dem das Produkt gekauft wurde, unterschiedlich sein.
Seite-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 1: Einführung
1.3 BEZEICHNUNG DER TEILE
Vorderansicht
1
2
3
4
1
Hauptabdeckung
3
Es besteht aus zwei Kontakttasten, einer LEDAnzeige und drei Potentiometern (VR). Siehe
Section 3.1 Bedienfeld.
Für das Einlegen des Etikettenmaterials und
des Farbbands, den Gehäusedeckel öffnen.
2
LCD-Display
Zeigt den Druckerstatus, die Auswahloptionen
für Einstellungen und die Fehlermeldungen an.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Bedienfeld
4
Etikettenausgabe.
Öffnung für die Etikettenausgabe.
Seite 1-3
Kapitel 1: Einführung
1.3 BEZEICHNUNG DER TEILE (Fortsetzung)
Rückansicht
5
6
7
8
9
10
11
5
USB-Schnittstellenanschluss
9
Mit diesem Schalter den Drucker ein- oder
ausschalten.
Für den Anschluss des Druckers an den HostComputer über die USB-Schnittstelle.
6
RS-232C-Schnittstellenanschluss
10
8
PARALLEL IEEE1284Schnittstellenanschluss
Sicherungshalter (T3.15A H 250V)
Für eine Sicherung, die den Drucker vor
Spitzen bei der Stromversorgung schützt.
Nur Sicherung mit einer Sicherungsleistung
von T3.15A H 250V verwenden.
Für den Anschluss des Druckers an den HostComputer über die serielle RS-232CSchnittstelle.
7
Netzschalter (I/O)
11
AC IN Stecker
Für den Anschluss des Druckers an den HostComputer über die IEEE 1284-Schnittstelle.
Versorgt den Drucker mit Strom, nachdem das
Netzkabel eingesteckt ist.
Stecker für externes Signalhandling (EXT)
Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen,
dass die Wechselspannung in Ihrer Region
innerhalb der Spanne von 200 bis 240 V
Wechselstrom, 50/60 Hz, liegt.
Schnittstellenstecker für externe Signale. Die
optionale Anwendung an diese Buchse
anschließen.
Seite-4
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 1: Einführung
1.3 BEZEICHNUNG DER TEILE (Fortsetzung)
Innenansicht bei geöffneter Hauptabdeckung (Seitenansicht)
12
21
13
14
22
15
16
17
23
18
19
20
12
Rollenaufhängung
Für die Aufnahme des Etikettenmaterials auf
Rolle.
13
Farbbandzuführspindel
18
Für das Öffnen und Schließen des Druckkopfs.
19
Farbbandaufwickelspindel
20
Farbbandabwickler
21
Druckkopfeinheit
22
Diese Komponente dient zum Drucken auf das
Etikettenpapier und muss regelmäßig gewartet
werden.
17
Druckwalze
Transportiert das Etikettenpapier und muss
regelmäßig gewartet werden.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Führung der Rollenaufhängung
Passend für die Größe des verwendeten
Etikettenpapiers einstellbar.
Ermöglicht die reibungslose Bewegung des
Bandes.
16
Hebel für die Frontabdeckungsverriegelung
Für das Öffnen der Frontabdeckung.
Für das Aufwickeln des verbrauchten Farbbands.
15
Frontabdeckung
Für den Zugang zum optionalen
Etikettenspender oder ggf. zum Cutter.
Farbbandaufnahme.
14
Hebel der Druckkopfverriegelung
Einschub für externe Etiketten
Diesen Einschub öffnen, um Endlosetiketten
oder Etiketten von einer externen
Abwickelvorrichtung zuzuführen.
23
Druckmaterial-Führungswelle
Für die richtige Zuführung des
Etikettenpapiers.
Seite 1-5
Kapitel 1: Einführung
Diese Seite wurde absichtlich frei gelassen.
Seite-6
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 2: Installation
INSTALLATION
In diesem Kapitel werden der Anschluss an den Host-Computer und an optionales Zubehör sowie
Einrichtungseinstellungen beschrieben und es wird erläutert, wie das Etikettenpapier in den Drucker
eingelegt wird.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Informationen:
•
2.1 Aufstellungsort
•
2.2 Auswahl des Etikettenpapiers
•
2.3 Einlegen von Etikettenpapier
•
2.4 Einlegen des Farbbands
•
2.5 Anschlüsse
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 2-1
Kapitel 2: Installation
2.1 AUFSTELLUNGSORT
Berücksichtigen Sie beim Aufstellen des Druckers Folgendes:
• Stellen Sie den Drucker auf eine feste, ebene Fläche, die ausreichend Platz bietet. Achten Sie darauf,
dass über dem Drucker genügend Freiraum zum Öffnen der oberen Abdeckung vorhanden ist.
•
Stellen Sie den Drucker nicht in Reichweite von Gefahrstoffen oder in staubigen Umgebungen auf.
•
Stellen Sie ihn bei Anschluss an den Host-Computer in Betriebsreichweite und entsprechend den
Spezifikationen des Schnittstellenkabels auf.
2.2 AUSWAHL DES ETIKETTENPAPIERS
Größe und Art der zu bedruckenden Etiketten sollten beim Kauf des Druckers berücksichtigt werden.
Idealerweise sollte das Etikettenpapier so breit wie der Druckkopf oder etwas schmaler sein. Bei der
Verwendung von Etikettenpapier, das den Druckkopf nicht abdeckt, kann die Druckwalze auf diesem
aufliegen und ihn abnutzen. Durch die Etikettenpapierkante würde sich in diesem Fall außerdem eine Rille in
der Druckwalze ausbilden, die Druckqualität beeinträchtigen kann.
Hinweis:
Für eine optimale Druckqualität und Lebensdauer des Druckers sollten Sie für den Drucker SATOzertifizierte Etiketten und Farbbänder verwenden. Die Verwendung von Zubehör, das nicht von
SATO getestet und zugelassen ist, kann eine unnötige Abnutzung oder Beschädigungen wichtiger Teile
des Druckers und möglicherweise den Verlust des Garantieanspruchs zur Folge haben.
Dieser Drucker kann auf Rollen- oder Fanfold-Etiketten drucken. Die Sensoren des Druckers erkennen
EYE-Marken oder Abstände zwischen den Etiketten, sodass der Druckinhalt präzise positioniert werden kann.
1,5 mm
1,5 mm
14 mm
Eye-Marken-Etikett
Etikettenlaufrichtung
3 mm
3 mm
Etikettenlaufrichtung
Etikettenlaufrichtung
3 mm
3 mm
Abstand zwischen Etiketten
14 mm
EYE-Marken-Material
Abbildung 2-1, Auswahl des Etikettenpapiers
Seite 2-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 2: Installation
2.3 EINLEGEN VON ETIKETTENPAPIER
Zwei Etikettensorten können eingelegt und verwendet werden: Rollen- und Fanfold-Etiketten (gefaltete
Endlosetiketten). Rollenetiketten mit Standarddurchmesser werden in den Drucker eingelegt und von der
Rollenaufhängung gehalten. Größere Rollenetiketten ohne Standarddurchmesser werden außen an der
Rückseite des Druckers gehalten und nach innen geführt. Fanfold-Etiketten werden ebenfalls von der
Rückseite nach innen geführt, werden jedoch nicht gehalten, sondern gestapelt.
2.3.1 Einlegen von Rollenetiketten
1. Öffnen Sie die Hauptabdeckung.
Hinweis:
Vergewissern Sie sich, dass die Abdeckung sicher aufliegt, damit sie nicht nach vorne fällt und Ihre Hände
verletzt.
2. Die grüne Führung der Rollenaufhängung auf die breiteste Position einstellen.
3. Das Druckmaterial auf die Rollenaufhängung schieben. Siehe Abbildung 2-2.
Sicherstellen, dass die zu bedruckende Seite des Etikettenpapiers nach oben weist. Die Rolle bis zum
Anschlag auf die Rollenaufhängung drücken.
Schieben Sie dann die Führung der Rollenaufhängung nach innen, bis die Führung der Rollenaufhängung
leicht gegen die Etikettenrolle drücken.
Die Rolle vorsichtig mit der Hand drehen und sich vergewissern, dass sie leicht läuft. Andernfalls könnte
es sein, dass das Etikettenpapier beim Betrieb nicht richtig zugeführt wird.
Rollenaufhängung
Führung der
Rollenaufhängung
Etike
tt
Etike
tt
Hebel der Druckkopfverriegelung
Abbildung 2-2, Einlegen von Rollenetiketten
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 2-3
Kapitel 2: Installation
2.3 EINLEGEN VON ETIKETTENPAPIER (Fortsetzung)
4. Lösen Sie den grünen Hebel der Druckkopfverriegelung, indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
Die Druckkopfmechanik öffnet sich und das Etikettenmaterial kann eingelegt werden.
5. Ziehen Sie die Etiketten an der Rückseite heraus, führen Sie die Etiketten unter der EtikettenFührungswelle hindurch, durch den Etikettensensor, unter die Druckkopfeinheit und legen Sie die
Vorderkante auf der Oberseite der Druckwalze auf. Siehe Abbildung 2-3.
Hinweis:
Achten Sie darauf, dass die zu bedruckende Seite des Etikettenpapiers nach oben zeigt.
Führung der Rollenaufhängung
Rollenetiketten
Fanfold-Etiketten
Druckwalze
Etikettensensor
Etikettenführung Etriketten-Führungswelle
Abbildung 2-3, Zuführweg für Etiketten
6. Schieben Sie die Etikettenführung nach innen, sodass sich die Etiketten nicht horizontal verschieben können.
7. Stellen Sie den Etikettensensor ein. Lösen Sie hierzu den grünen Sensoreinstellknopf, der sich an der
Unterseite des Etikettensensors befindet, und schieben Sie den Sensor an die gewünschte Position.
Befestigen Sie, nach der korrekten Einstellung des Sensors, wieder den grünen Sensoreinstellknopf.
Sensor
Sensoreinstellungsknopf
Abbildung 2-4, Einstellen der Sensorposition
Seite 2-4
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 2: Installation
2.3 EINLEGEN VON ETIKETTENPAPIER (Fortsetzung)
8. Schließen Sie den Druckkopf wieder, indem Sie den grünen Hebel für die Druckkopfverriegelung im
Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet. Der Druckkopf sollte fest einrasten.
9. Schließen Sie nach dem Einlegen der Etiketten und des Farbbandes die Hauptabdeckung und führen Sie
einen Testdruck durch, um zu prüfen, ob die Etikettenrolle richtig eingeführt wurde. Siehe Section 3.10
Testdruckmodus für Anweisungen für die Durchführung eines Testdrucks.
Hinweise:
•
•
Achten Sie beim Schließen der Hauptabdeckung darauf, dass Sie sich nicht die Finger einklemmen.
Weitere Anweisungen zum Einführen des Etikettenpapiers in den Spender finden Sie in
Section 2.3.3 Führen der Etiketten bei Verwendung des optionalen Spenders.
•
Denken Sie beim Wechseln des Etikettenpapiers daran, dass der Druckkopf und seine Umgebung
heiß bleiben. Halten Sie die Finger von diesen Bereichen fern, um Verletzungen zu vermeiden.
Vermeiden Sie selbst Berührungen der Kante des Druckkopfes mit bloßen Händen.
•
Achtung
2.3.2 Einlegen von Fanfold-Etiketten
Wenn Sie Fanfold-Etiketten verwenden, legen Sie sie auf eine ebene Fläche hinter dem Drucker und nehmen
Sie an der Druckerrückseite die Abdeckung vom Einschub für externe Etiketten ab. Führen Sie die
Etiketten (mit der zu bedruckenden Seite nach oben) durch den Einschub und über die Rollenaufhängung.
Siehe Abbildung 2-5.
Legen Sie die Etiketten gemäß der obigen Beschreibung für das Einlegen von Rollenetiketten ein.
Einschub für
externe Etiketten
Führung der
Rollenaufhängung
Abbildung 2-5, Einlegen von Fanfold-Etiketten
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 2-5
Kapitel 2: Installation
2.3 EINLEGEN VON ETIKETTENPAPIER (Fortsetzung)
2.3.3 Führen der Etiketten bei Verwendung des optionalen Spenders
1. Führen Sie zum Einsetzen der Rollenetiketten in die Rollenaufhängung die im Kapitel Section 2.3.1 Einlegen
von Rollenetiketten beschriebenen Schritte 1 bis 7 aus.
2. Drücken Sie auf den Hebel für die Frontabdeckungsverriegelung, um die Frontabdeckung zu öffnen.
3. Ziehen Sie die ersten drei Etiketten von der Trägerfolie ab und ziehen Sie dann die Trägerfolie etwas von
der Rollenaufhängung heraus.
Führen Sie die Trägerfolie über die Etikettenabrisskante und anschließend wie in Abbildung 2-6 gezeigt.
Rollenetiketten
Etikettenabrisskante
Etikett
Träger
Zuführspindel
GZ4e Series Drucker mit installiertem optionalem Spender
Abbildung 2-6, Zuführweg für Etikettenspender
4. Wickeln Sie die Trägerfolie unter und um die Aufwickelspindel und führen Sie sie unter die beiden
Halterungszacken.
5. Drehen Sie die Aufwickelspindel von Hand gegen den Uhrzeigersinn, um die Trägerfolie zu spannen.
6. Schließen Sie die Frontabdeckung, bis der Hebel der Frontabdeckungsverriegelung einrastet und
bringen Sie den Druckkopf wieder an.
2.3.4 Führen der Etiketten bei Verwendung des optionalen Cutters
Legen Sie die Etiketten gemäß der obigen Beschreibung für das Einlegen von Rollenetiketten in
Section 2.3.1 Einlegen von Rollenetiketten ein.
Etikettenmaterial
GZ4e Series Drucker mit installiertem optionalem Cutter
Abbildung 2-7, Zuführweg für Cutter
Seite 2-6
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 2: Installation
2.4 EINLEGEN DES FARBBANDS
Der GZ4e Series Drucker ist für zwei Arten von Druckanwendungen geeignet, Thermotransfer und
Thermodirekt. Die Etiketten für den Thermotransfer erfordern die Verwendung eines Farbbandes für
Druckanwendungen. Hierbei wird die Tinte des Farbbandes auf die Etiketten übertragen. ThermodirektEtiketten besitzen eine Beschichtung, die durch die Hitzeeinwirkung des Druckkopfes sichtbar gemacht wird.
Hierfür muss kein Farbband eingelegt werden.
•
•
Achtung
Denken Sie beim Wechseln des Farbbands daran, dass der Druckkopf und seine Umgebung
heiß bleiben. Halten Sie die Finger von diesen Bereichen fern, um Verletzungen zu vermeiden.
Vermeiden Sie selbst Berührungen der Kante des Druckkopfes mit bloßen Händen.
1. Öffnen Sie die Hauptabdeckung.
Hinweis:
Vergewissern Sie sich, dass die Abdeckung sicher aufliegt, damit sie nicht nach vorne fällt und Ihre Hände
verletzt.
2. Drehen Sie den grünen Hebel der Druckkopfverriegelung gegen den Uhrzeigersinn, um ihn zu lösen.
Die Druckkopfmechanik wird nach oben gehoben.
3. Öffnen Sie die Farbbandverpackung und stecken Sie das Band auf die Farbbandzuführspindel.
Schieben Sie das Farbband vollständig nach innen, wobei sich das Band gegen den Uhrzeigersinn abrollt.
Die dunkle Seite des Bandes (Farbseite) sollte während des Durchführens durch die Druckkopfbaugruppe
nach unten weisen.
Hinweis:
Verwenden Sie ausschließlich Original-SATO-Farbbänder, denn diese garantieren maximale Druckqualität
und Lebensdauer des Druckkopfes.
4. Setzen Sie einen leeren Farbband-Kern auf die Farbbandaufwickelspindel.
Für das erste Einführen des Farbbands wird ein leerer Farbbandkern mit dem Drucker mitgeliefert. Die
weiteren Kerne erhalten Sie, indem Sie den Kern des jeweils verbrauchten Farbbands benutzen.
5. Das Farbband von der Farbbandzuführspindel unter der Druckkopfeinheit zur Farbbandaufwickelspindel
führen. Siehe Abbildung 2-8 für den Farbbandweg.
Das Farbband hinter und über die Oberseite der Farbbandaufwickelspindel führen und die Vorderseite
des Farbbands am Farbbandkern festkleben.
Dann die Farbbandaufwickelspindel mehrmals gegen den Uhrzeigersinn drehen, um das Band um den
Kern zu wickeln. Die Druckkopfeinheit wieder abringen und die Hauptabdeckung schließen.
Farbbandaufwickelspindel
Farbbandzuführspindel
Farbbandzuführspindel
Hebel der Druckkopfverriegelung
Abbildung 2-8, Farbbandweg
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 2-7
Kapitel 2: Installation
2.5 ANSCHLÜSSE
In diesem Kapitel werden die Anschlüsse des Netzkabels und des Schnittstellenkabels erläutert.
2.5.1 Schnittstellenanschlüsse
GZ4e Series Drucker sind für die Datenkommunikation mit dem Host mit drei verschiedenen Arten von
Standard-Schnittstellen oder einer LAN-Schnittstelle ausgestattet. Die möglichen Ausführungen sind:
Kombinierte Schnittstelle:
LAN-Schnittstelle:
•
•
•
•
RS-232C (High-Speed) Schnittstelle
IEEE1284-Schnittstelle
USB-Schnittstelle
LAN-Schnittstelle
1. Verbinden Sie den Drucker über das Schnittstellenkabel mit dem Host-Computer. Verwenden Sie das
Kabel, das mit dem Standard der Schnittstellenkarte kompatibel ist. Diese Angaben finden Sie im
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen. Achten Sie darauf das Kabel richtig herum einzustecken.
1
USB
RS232C
2
IEEE
AC IN
200V-240V
3
Abbildung 2-9, Anschluss
Achtung
Verbinden oder trennen Sie niemals ein Schnittstellenkabel (oder eine Switchbox), wenn der HostComputer oder Drucker an das Stromnetz angeschlossen sind. Anderenfalls kann der
Schnittstellenschaltkreis im Drucker/Host-Computer beschädigt werden. Die Garantie deckt einen
solchen Schaden nicht ab.
2.5.2 Konfigurieren der angeschlossenen Schnittstelle
Nach dem Anschluss müssen die angeschlossenen Schnittstellen konfiguriert werden. Verwenden Sie hierzu
den Bildschirm SCHNITTSTELLENTYP des Druckers. Bitte beachten Sie Section 3.6 Erweiterter Modus für
weitere Informationen zum Einstellen des Schnittstellentyps.
Seite 2-8
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 2: Installation
2.5 ANSCHLÜSSE (Fortsetzung)
2.5.3 Anschließen des Netzkabels
•
•
Warnhinweis
Achten Sie darauf, dass der Masseleiter angeschlossen ist. Andernfalls besteht die Gefahr eines
Stromschlags.
Bedienen Sie den Netzschalter nicht mit nassen Händen und verbinden bzw. trennen Sie das
Netzkabel nicht mit nassen Händen. Andernfalls besteht die Gefahr eines Stromschlags.
Achtung
Das mit dem Drucker gelieferte Netzkabel darf nur für diesen Drucker verwendet werden.
Es darf nicht für andere elektrische Geräte verwendet werden.
2. Schließen Sie das Netzkabel an die Buchse AC IN an der Rückseite des Druckers an. Vergewissern Sie
sich, dass der Stecker richtig herum eingesteckt wird. Siehe Abbildung 2-9 auf der vorherigen Seite.
Sichern Sie den Drucker mit einer Hand und stecken Sie den Stecker fest ein.
3. Stecken Sie den Netzstecker in eine Wechselstrom-Steckdose.
Vergewissern Sie sich, dass die Wechselspannung in Ihrer Region innerhalb der Spanne von 200 bis
240 V Wechselstrom, 50/60 Hz, liegt.
Wenn die Spannung in Ihrer Region nicht innerhalb dieser Spanne liegt, wenden Sie sich für weitere
Informationen bitte an Ihren SATO-Händler oder das technische Supportcenter.
Das mit Ihrem Drucker mitgelieferte Netzkabel ist mit einem 3-adrigen Netzstecker ausgestattet. Eine dieser
Adern ist der Masseleiter.
Falls die verwendete Steckdose ebenfalls 3 Pole besitzt, können Sie den Stecker ohne weiteres einstecken.
* Die Form des Netzkabels kann je nach Land abweichen.
2.5.4 Gerät einschalten
Warnhinweis
Bedienen Sie den Netzschalter nicht mit nassen Händen und verbinden bzw. trennen Sie das
Netzkabel nicht mit nassen Händen. Andernfalls besteht die Gefahr eines Stromschlags.
Den Netzschalter unter dem Bedienfeld des Druckers einschalten.
Auf die Seite „-” des Schalters drücken.
• Nach dem Einschalten und dem Druckerstart wird auf dem
Display “ONLINE” angezeigt.
POWER
ONLINE
QTY: XXXXXX
[S]
2.5.6 Das Gerät ausschalten
Schalten Sie den Drucker nach Abschluss des Druckvorgangs aus.
1. Dazu den Schalter LINE (Online/Offline) drücken.
Vergewissern Sie sich, dass sich der Drucker im Offline-Status
befindet, bevor Sie ihn ausschalten.
Falls sich noch bedrucktes Papier im Drucker befindet, drücken
Sie den Schalter FEED (Vorschub), um die Etiketten vorzuschieben und abzuschneiden.
2. Den Drucker mit dem Netzschalter am Bedienfeld des Druckers
ausschalten.
Die Seite “O” des Schalters drücken.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
POWER
OFFLINE
XXXXXX
Seite 2-9
Kapitel 2: Installation
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Seite 2-10
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
KONFIGURATION UND BEDIENUNG
Vor der Verwendung des Druckers sollten Sie zuerst diese Anleitung gründlich lesen. Anderenfalls ändern Sie
möglicherweise Standardeinstellungen, auf denen die in diesem Handbuch beschriebenen Vorgehensweisen
aufbauen.
Der Drucker kann mit den Tasten LINE (Online/Offline) und FEED (Vorschub) manuell über das LCD-Display
oder auch über die Potentiometer am Bedienfeld konfiguriert werden. Alle Tasten des Druckers funktionieren
bei der Konfigurierung entweder einzeln oder im Zusammenspiel mit anderen.
Viele dieser Einstellungen können auch über Softwarebefehle und unsere SATO All-In-One-ToolSoftwareanwendung vorgenommen werden.
Bei einem Widerspruch zwischen den Softwarebefehlen und den Einstellungen am Bedienfeld des Druckers
verwendet der Drucker die letzte gültige Einstellung. Wenn Sie bei einem Etikettendruckauftrag mit
Softwareeinstellungen neue Einstellungen über das LCD-Feld eingeben, verwendet der Drucker die manuell
eingegebenen Werte. Wenn Sie Werte manuell eingeben und dann einen Druckauftrag mit Software-Einstellungen
herunterladen, werden die Software-Einstellungen verwendet.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-1
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.1 BEDIENFELD
Das Bedienfeld an der Vorderseite besteht aus einer zweifarbigen (roten und grünen) LED-Anzeige, zwei
Kurzkontakttasten, drei Einstellungspotentiometern und einem LCD-Display.
Hinweis: Es gibt zwei DIP-Schalter, eine LED und ein Potentiometer hinter der Abdeckung des Bedienfelds.
Diese sind nur dem autorisierten SATO-Kundendienst zugänglich.
LCD-Display
Status-LED
FEED-Taste
LINE-Taste
PRINT-Potentiometer
PITCH-Potentiometer
OFFSET-Potentiometer
LED-Anzeige
Status
Tasten
Funktionen
• Leuchtet im Online-Modus grün und ist im Offline-Modus aus.
• Blinkt grün, wenn Daten empfangen werden oder der Puffer fast voll ist.
• Leuchtet rot, wenn eine Störung erkannt wird.
Funktionen
LINE
Schaltet den Drucker vom Online- in den Offline-Modus und umgekehrt, scrollt durch
Menüoptionen und führt weitere Spezialfunktionen aus, die ggf. in dieser Anleitung in
Ablaufdiagrammen angegeben werden.
Während eines Druckvorgangs dient sie als Pause-Taste, die den Drucker offline
schaltet und den Druckvorgang unterbricht.
FEED
Wird diese Taste gedrückt, schiebt der Drucker Etiketten vor, wählt Menüoptionen und
führt weitere Spezialfunktionen aus, die ggf. in dieser Anleitung in Ablaufdiagrammen
angegeben werden.
Potentiometer
Funktionen
Print
Potentiometer to adjust print darkness (fine tuning).
Offset
Potentiometer to adjust amount of back/forward feed for dispenser/ cutter/tear-off bar
position (+/- 3.75mm, +/- 0.15”).
Pitch
Potentiometer to adjust home position of the label (+/- 3.75mm, +/- 0.15”).
Affects stop position of label feed, print position and dispense.
Seite 3-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.1 BEDIENFELD (Fortsetzung)
3.1.1 Potentiometereinstellungen
PITCH-Potentiometer
Nach der Einstellung des Druckversatzes am LCD-Bedienfeld werden manchmal geringfügige Anpassungen
gewünscht. Diese können über das PITCH-Potentiometer am Bedienfeld vorgenommen werden. Dieses
Potentiometer wird werksseitig eingestellt und besitzt einen Bereich von +/- 3,75 mm. Die Einstellung des
Mittelwerts hat keinen Einfluss auf den Druckversatz. Die vollständige Drehung des Potentiometers im
Uhrzeigersinn verschiebt die Druckposition 3,75 mm nach oben zur Kante des Etiketts. Die vollständige
Drehung des Potentiometers gegen den Uhrzeigersinn verschiebt die Druckposition 3,75 mm nach unten.
1. Die Taste FEED (Vorschub) auf dem Bedienfeld gedrückt halten und gleichzeitig den Drucker einschalten.
2. Wenn der Drucker piept, die Taste FEED loslassen. Der Drucker fragt dann, welche Art von Testetikett Sie
drucken möchten.
3. Drücken Sie die Taste LINE (Online/Offline), um CONFIGURATION auszuwählen, und drücken Sie die
Taste FEED, um die Auswahl zu bestätigen.
4. Verwenden Sie die Taste LINE, um die Größe des Testetiketts auszuwählen. Nachdem die Größe ausgewählt ist, drücken Sie die Taste FEED, um die Auswahl zu bestätigen. Dann beginnt der Drucker, fortlaufend Testetiketten zu drucken.
5. Stellen Sie das PITCH-Potentiometer am Bedienfeld ein, bis sich die erste Druckposition an der
gewünschten Stelle auf dem Etikett befindet. Wenn der Einstellbereich des Potentiometers nicht groß
genug ist, müssen Sie die Druckversatzeinstellung über das Bedienfeld ändern.
6. Drücken Sie die Taste FEED, um den Drucker anzuhalten.
7. Zum Beenden des Testetikettenmodus den Drucker aus- und wieder einschalten. Die Einstellung des
PITCH-Potentiometers beeinflusst die Stoppposition des Etiketts.
OFFSET-Potentiometer
Wenn ein Etikett gedruckt wird, muss es für die Ausgabe und die Etikettierung korrekt positioniert sein. Die
Einstellung des Rückzugs dient dazu, dass Etikett so zu positionieren, dass es vollständig ausgegeben wird
und für die Etikettierung bereit ist. Danach kann es erforderlich sein, das nächste Etikett vor dem Druck neu
zu positionieren. Der Rückzug (Neupositionierung des Etiketts) wird aktiviert, wenn der DIP-Schalter 3-4 in
der Position OFF ist. Wenn der Rückzug aktiviert ist, wird der Rückzug sofort ausgeführt, bevor jedes Etikett
gedruckt wird, wenn sich der DIP-Schalter DSW3-1 in der Position OFF befindet. Wenn sich der DIP-Schalter
DSW3-1 in der Position ON befindet, wird der Rückzug ausgeführt, sobald das ausgegebene Etikett gedruckt
wurde und aus dem Drucker entnommen wurde.
Der Rückzugsweg wird vom OFFSET-Potentiometer am Bedienfeld gesteuert. Wird es vollständig im
Uhrzeigersinn gedreht, beträgt der Rückzugsweg + 3,75 mm. Er beträgt - 3,75 mm, wenn es vollständig
gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.
1. Schalten Sie den Drucker ein.
2. Die Taste LINE (Online/Offline) drücken, um den Drucker in den Offline-Modus zu versetzen.
3. Die Taste FEED (Vorschub) drücken, um ein leeres Etikett heraus zu schieben.
4. Stellen Sie die Position mit dem OFFSET-Potentiometer am Bedienfeld ein und schieben Sie ein weiteres
Etikett vor, indem Sie die Taste FEED drücken. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis das Etikett vollständig von der Trägerfolie gelöst ist.
PRINT-Potentiometer
Das PRINT-Potentiometer dient zur Einstellung der Heizleistung (d.h. der Energiezufuhr) zur Erwärmung des
Druckkopfes für den Druckvorgang. Die Einstellung erfolgt kontinuierlich und erlaubt sehr feine Abstufungen.
Die maximale Dunkelstufe erhalten Sie, indem Sie das Potentiometer vollständig im Uhrzeigersinn drehen.
Die maximale Einstellung gegen den Uhrzeigersinn erzeugt die hellste Dunkelstufe.
Hinweis:
Die Einstellung des PRINT-Potentiometers beeinflusst die Dunkelstufe, unabhängig von der
Druckgeschwindigkeit und der Einstellung des Dunkelstufenbereichs.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-3
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.2 EINSTELLUNG DER DIP-SCHALTER
Dieses Kapitel beschreibt die Funktionen der integrierten DIP-Schalter (DIP-Schalter 2 [DSW 2] und DIPSchalter 3 [DSW 3]) des Druckers. Die Konfiguration der DIP-Schalter aktiviert/deaktiviert wie nachfolgend
dargestellt die verschiedenen Betriebsfunktionen des Druckers.
• Modus Thermotransferdruck oder Thermodirektdruck
• Etikettensensor aktivieren/deaktivieren
• Druckkopfüberprüfungsmodus
• Modus HEX Dump
• Einfachempfangspuffer/Empfangspuffer für mehrere Druckaufträge (In der SZPL-Emulationsspezifikation
nicht verfügbar)
• Downloadmodus
• Hardware-/Software-DIP-Schaltermodus
• Druckmodus
• Betriebsmodus Externes Signal
Der GZ4e-Drucker kann entweder Hardware- oder Software-DIP-Schalter für die Konfiguration der
Druckereinstellungen verwenden. Hardware-DIP-Schalter sind tatsächliche DIP-Schalter hinter der
Abdeckung des Bedienfelds. Software-DIP-Schalter sind virtuelle DIP-Schalter, die von Softwarebefehlen
gesteuert und im nicht flüchtigen Druckerspeicher gespeichert werden. Die Methode zur Konfigurierung der
Druckereinstellungen wird von der Einstellung des Hardware-DIP-Schalters DSW2-8 bestimmt.
Hardware-DIP-Schalter können nur vom autorisierten SATO-Kundendienst eingestellt werden. Die
werksseitige Einstellung des Hardware-DIP-Schalters DSW2-8 ist ON, daher werden die Software-DIPSchalter für die Konfiguration der Druckereinstellungen verwendet.
3.2.1 Konfiguration der Software-DIP-Schalter
Zwei virtuelle Software-DIP-Schalter (DSW2 und DSW3) sind im nicht flüchtigen Druckerspeicher
gespeichert. Software-DIP-Schalter DSW2 umfasst sieben Schalter (DSW2-1 bis DSW2-7) und SoftwareDSW3 umfasst acht Schalter (DSW3-1 bis DSW3-8). Die Einstellung der Software-DIP-Schalter erfolgt über
Softwarebefehle. Die Befehle für die Software-DIP-Schalter werden jedoch erst in Kraft gesetzt, nachdem der
Drucker aus- und wieder eingeschaltet wurde. Alternativ können die Software-DIP-Schalter auch mit der
Software Anwendung SATO All-In-One Tool eingestellt werden.
Vergewissern Sie sich für die Änderung der Einstellungen der Software-DIP-Schalter, ob der Hardware-DIPSchalter DSW2-8 auf ON eingestellt ist und schalten Sie dann den Drucker ein. Werksseitig ist der DIPSchalter DSW2-8 des Druckers auf ON eingestellt, sodass dieser Schritt nicht notwendig und die
Konfiguration der Software-DIP-Schalter möglich ist.
Senden Sie Software-DIP-Schalter-Befehle zur Änderung der Einstellungen und schalten Sie dann den
Drucker aus. Schalten Sie anschließend den Drucker wieder ein. Die Einstellungen der Software-DIPSchalter werden während der Einschaltung von der Druckerelektronik gelesen.
Siehe die nachfolgenden Tabellen für die Schalterbezeichnungen, deren jeweilige Funktionen und die Befehle
zur Einstellung der Schalter.
ACHTUNG Jeder DIP-Schalter muss eingestellt werden, damit der Drucker
korrekt funktioniert. Stellen Sie alle acht Schalter einzeln ein, bei einigen
müssen die Einstellungen jedoch möglicherweise nicht geändert werden.
Seite 3-4
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.2 EINSTELLUNG DER DIP-SCHALTER (Fortsetzung)
STANDARDEINSTELLUNGEN VON SOFTWARE-DSW2
2-1
2-2
OFF
2-3
OFF
2-4
OFF
2-5
OFF
2-6
OFF
OFF
2-7
OFF
KONFIGURATION SOFTWARE-DSW2
DSW
FUNKTION
EINSTELLUNG
KONFIGURATION
2-1
Thermotransfer/Thermodirekt
OFF
ON
Thermodirektdruck
2-2
Auswahl Etikettensensor
OFF
Lückensensor
ON
EYE-Marken-Sensor
2-3
Druckkopfprüfung
OFF
Druckkopfüberprüfung deaktiviert
2-4
Hex-Speicherauszug*1
2-5
Mehrfachempfangspuffer*2
2-6
Downloadmodus
2-7
Protokollcode (Fest auf OFF
eingestellt)*1
Thermotransfer
ON
Druckkopfüberprüfung aktiviert
OFF
Hex-Speicherauszug deaktiviert
ON
Hex-Speicherauszug aktiviert
OFF
Einfachempfangspuffer
ON
Mehrfachempfangspuffer
OFF
Deaktiviert
ON
Aktiviert
OFF
Modus Standardprotokoll
ON
Modus Nicht-Standardprotokoll
*1 Der Modus Hex Dump und der Protokollcode werden auf OFF festgelegt , wenn sich der Drucker im
SZPL-Emulationsmodus befindet.
*2 Der DSW2-5 (Einfachempfangspuffer/Empfangspuffer für mehrere Druckaufträge) ist ungültig, wenn sich
der Drucker im SZPL-Emulationsmodus befindet.
FUNKTIONSBESCHREIBUNGEN FÜR DSW 2
FUNKTION
BESCHREIBUNG
Thermotransfer/Thermodirekt
Der Drucker kann zwischen Thermotransfer und Thermodirekt umgeschaltet werden.
Auswahl Etikettensensor
Wählt zwischen einem Lücken- und einem EYE-Marken-Sensor.
Druckkopfprüfung
Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden die Druckkopfelemente auf Fehlfunktionen
überprüft.
HEX Dump
Ermöglicht den Druck aller vom Druckpuffer empfangenen Daten im Hexadezimalformat.
Multi-Job Receive Buffer
Allows to continuously receive print jobs while compiling and printing other jobs.
Modus Firmwaredownload
Versetzt den Drucker in den Modus, in dem er Software in ein Flash-ROM herunterlädt.
Protokollcode
Wählt die Befehlscodes zur Protokollsteuerung.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-5
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.2 EINSTELLUNG DER DIP-SCHALTER (Fortsetzung)
STANDARDEINSTELLUNGEN VON SOFTWARE-DSW 3
3-1
OFF
3-2
3-3
OFF
OFF
3-4
3-5
OFF
OFF
3-6
3-7
OFF
OFF
3-8
OFF
KONFIGURATION SOFTWARE-DSW 3
DSW
3-1
3-2
FUNKTION
EINSTELLUNG
Betriebsart
3-1
OFF
3-3
Etikettensensor
3-4
Rückzug
Druckstartsignal
3-6
3-7
Externer Signaltyp
3-8
3-2
OFF
Fortlaufend
OFF
ON
Abreissen
ON
OFF
Cutter
ON
ON
Etikettenspender
OFF
3-5
CONFIGURATION
Sensor verwendet
ON
Sensor nicht verwendet
OFF
Aktiviert
ON
Deaktiviert
OFF
Deaktiviert
ON
Aktiviert
3-6
3-7
OFF
OFF
Typ 4
OFF
ON
Typ 3
ON
OFF
Typ 2
ON
ON
Typ 1
Druck über EXT-Signal wiederho- OFF
len
ON
Deaktiviert
Aktiviert
FUNKTIONSBESCHREIBUNGEN FÜR DSW 3
FUNKTION
BESCHREIBUNG
Betriebsart
Fortlaufender Modus, Abreißmodus, Schneidmodus und Spendermodus
Etikettensensor
Aktiviert – Erkennt den Rand des Etiketts und positioniert es automatisch.
Deaktiviert – Er wird von Software gesteuert.
Rückzug
Aktiviert – Positioniert das letzte Etikett für die Ausgabe und zieht die Etiketten für
den Druck des nächsten Etiketts zurück.
Druckstartsignal
Ermöglicht einem externen Gerät für die Synchronisation mit dem Etikettierer einen
Etikettendruck zu initialisieren. Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, befindet sich
das Gerät im fortlaufenden Druckmodus, der Rückzug ist deaktiviert und externe
Signale werden ignoriert.
Externes Signal
Beachten Sie die technischen Daten der Schnittstelle für weitere Informationen.
Externes Signal Druck
wiederholen
Ermöglicht einem externen Gerät, den Druckvorgang zu wiederholen.
Seite 3-6
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.3.2 SOFTWARE-DIP-SCHALTER-BEFEHLE
In diesem Abschnitt werden die neuen Software-Befehle beschrieben, mit denen DSW 2 und DSW 3
eingestellt werden, wenn der DSW 2-8 auf ON eingestellt ist. Abhängig von der Programmiersprache werden
die Befehle für die Software-DIP-Schalter nach SATO- und SZPL-Modus unterteilt.
3.3.1 DSW-2-Einstellungsbefehl (SBPL-Befehl)
DSW-2-EINSTELLUNG
Hex-Code
Voreingestellter
Wert
ESC + DW2
ESC
DW2
Parameter
<1B>16
<44>16<57>16<32>16
,a,b,c,d,e,f,g
,0,0,0,0,0,0,0
FUNKTION
Zur Einstellung der DSW-2-Einstellungen über Softwarebefehl
FORMAT
<ESC> + DW2,a,b,c,d,e,f,g
PARAMETER
a
b
c
d
e
f
g
[DSW 2-1]
[DSW 2-2]
[DSW 2-3]
[DSW 2-4]
[DSW 2-5]
[DSW 2-6]
[DSW 2-7]
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
[Transfer / Direct]
[Gap / I-Mark]
[Head check Disable / Enable]
[Hex Dump & Factory Mode Disable /Enable]
[1-item / Multi-Buffer]
[Download Disable / Enable]
[Standard / Non Standard]
BEISPIEL
<ESC>A
<ESC>DW2,0,1,0,0,0,0,0
<ESC>Z
Die obigen Codefragmente stellen den DSW 2-2 auf ON ein, dadurch wird der Drucksensor bei
der EYE-Marke eingestellt, wenn der Drucker neu startet.
BESONDERE
HINWEISE
1 Dieser Befehl ist nur gültig, wenn DSW 2-8 ON ist.
2 Die Parameter dieses Befehls können nicht weggelassen werden. Der Befehl wird ignoriert,
wenn die Parameter fehlen oder fehlerhaft sind.
3 Das LCD-Menü und die DSW-Einstellungen treten nach dem Neustart des Druckers in Kraft.
4 Benutzer können diesen Befehl an den Drucker senden, wenn sich dieser im normalen Modus
oder im Modus Flash Download befindet.
5 Wenn der Software-DSW 2-4 auf ON eingestellt ist, kann er vom HEXDUMP-MODUS-LCD
unter dem Wartungsmodus auf OFF geschaltet werden.
6 Wenn der Software-DSW 2-4 auf ON eingestellt ist, drücken Sie während der Einschaltung die
Tasten LINE (Online/Offline) und FEED (Vorschub), um den Drucker direkt in den Werksmodus
zu versetzen. Der Software-DSW 2-4 wird automatisch zu OFF umgeschaltet.
7 Die Auswahl vom HEXDUMP-MODUS-LCD unter dem Wartungsmodus ändert den SoftwareDSW 2-4 entsprechend.
8 Die Rücksetzung des Druckers auf die Standard- und Werkseinstellungen setzt die SoftwareDSW-2-Einstellungen nicht zurück.
9 Dieser Befehl kann nicht verwendet werden, um den DSW 2-8 einzustellen.
10 Wird der Hardware-DSW 2-8 von der Position OFF in die Position ON umgestellt, wird die
Software-DSW-2-Befehlseinstellung automatisch auf die Standardwerte eingestellt (Standardeinstellung Software-DSW2: DSW 2-5 OFF (Einfach), DSW 2-8 ON (Software-DSW) und
andere DSW OFF).
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-7
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.3 SOFTWARE-DIP-SCHALTER-BEFEHLE (Fortsetzung)
3.3.2 DSW-3-Einstellungsbefehl (SBPL-Befehl)
DSW-3-EINSTELLUNG
Hex-Code
Voreingestellter
Wert
ESC + DW3
ESC
DW3
Parameter
<1B>16
<44>16<57>16<33>16
,a,b,c,d,e,f,g,h
,0,0,0,0,0,0,0,0
FUNKTION
Zur Einstellung der DSW-3-Einstellungen über Softwarebefehl
FORMAT
<ESC> + DW3,a,b,c,d,e,f,g,h
PARAMETER
a
b
c
d
e
f
g
h
[DSW 3-1]
[DSW 3-2]
[DSW 3-3]
[DSW 3-4]
[DSW 3-5]
[DSW 3-6]
[DSW 3-7]
[DSW 3-8]
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
[Operation Mode]
[Pitch Sensor Used / Not Used]
[Backfeed Enabled / Disabled]
[Print Signal Disabled / Enabled]
[External Signal Type]
[Repeat Print Signal Disabled / Enabled]
BEISPIEL
<ESC>A
<ESC>DW3,0,0,0,0,1,0,0,0
<ESC>Z
Die obigen Codefragmente stellen den DSW 3-5 auf ON ein, dadurch wird das Druckstartsignal
(externer Trigger) aktiviert, wenn der Drucker neu startet.
BESONDERE
HINWEISE
1 Dieser Befehl ist nur gültig, wenn DSW 2-8 ON ist.
2 Die Parameter dieses Befehls können nicht weggelassen werden. Der Befehl wird ignoriert,
wenn die Parameter fehlen oder fehlerhaft sind.
3 Das LCD-Menü und die DSW-Einstellungen treten nach dem Neustart des Druckers in Kraft.
4 Benutzer können diesen Befehl an den Drucker senden, wenn sich dieser im normalen
Modus oder im Modus Flash Download befindet.
5 Die Auswahl vom LCD PRINTER TYPE (Druckertyp) unter dem erweiterten Modus ändert
die Software-DSW 3-1 und 3-2 entsprechend.
6 Die Rücksetzung des Druckers auf die Vor- und Werkseinstellungen setzt die SoftwareDSW-3-Einstellungen nicht zurück.
7 Wird der Hardware-DSW 2-8 von der Position OFF in die Position ON umgestellt, werden die
Software-DSW-3-Befehlseinstellungen automatisch auf die Standardwerte eingestellt
(Standardeinstellung Software-DSW3: DSW alle OFF).
Seite 3-8
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.3 SOFTWARE-DIP-SCHALTER-BEFEHLE (Fortsetzung)
3.3.3 DSW-2-Einstellungsbefehl (SZPL-Befehl)
DSW-2-EINSTELLUNG
Hex-Code
Voreingestellter
Wert
~ESC + DS2
~
ESC
DS2
Parameter
<7E>16
<1B>16
<44>16<53>16<32>16
,a,b,c,d,e,f,g
,0,0,0,0,0,0,0
FUNKTION
Zur Einstellung der DSW-2-Einstellungen über Softwarebefehl
FORMAT
~ + <ESC> + DS2,a,b,c,d,e,f,g
PARAMETER
a
b
c
d
e
f
g
BEISPIEL
^XA
~ <ESC>DS2,0,1,0,0,0,0,0
^XZ
Die obigen Codefragmente stellen den DSW 2-2 auf ON ein, dadurch wird der Drucksensor bei der
EYE-Marke eingestellt, wenn der Drucker neu startet.
BESONDERE
HINWEISE
1 Dieser Befehl ist nur gültig, wenn DSW 2-8 ON ist.
2 Die Parameter dieses Befehls können nicht weggelassen werden. Der Befehl wird ignoriert,
wenn die Parameter fehlen oder fehlerhaft sind.
3 Das LCD-Menü und die DSW-Einstellungen treten nach dem Neustart des Druckers in Kraft.
4 Benutzer können diesen Befehl an den Drucker senden, wenn sich dieser im normalen Modus
oder im Modus Flash Download befindet.
5 DSW 2-4 ist immer auf „OFF“ eingestellt, unabhängig vom Eingangs-‘d’-Parameter.
Hinweis: Der Benutzer gelangt mit dem Befehl ~<ESC>HX in den Modus HEX Dump und mit
dem Befehl ~<ESC>ME in den Werkseinstellungsmodus.
6 *DSW 2-5 (Einfach-/Mehrfachempfangspuffer) ist bei dieser Spezifikation nicht gültig
(SZPL-Emulation).
7 DSW 2-7 ist immer auf „OFF“ eingestellt, unabhängig vom Eingangs-‘g’-Parameter.
Hinweis: Nicht-Standard-Protokoll wird von der SZPL-Emulations-Firmware nicht unterstützt. Das
gilt nur für SATO SBPL-Befehle.
8 Die DSW-Einstellungen werden fest eingestellt und beibehalten, bis der nächste ~<ESC>DS2Befehl gesendet wird.
9 Die DSW-2-Software-Befehlseinstellungen werden beibehalten, wenn die die Standard- und
Werkseinstellungen des Druckers ausgeführt werden.
10 Dieser Befehl kann nicht verwendet werden, um den DSW 2-8 einzustellen.
11 Wird der Hardware-DSW 2-8 in die Position OFF umgestellt, wird die Software-DSW-2-Befehlseinstellung automatisch auf die Standardwerte eingestellt (Standardeinstellung Software-DSW2:
DSW 2-5 OFF (Einfach), DSW 2-8 ON (Software-DSW) und andere DSW OFF).
[DSW 2-1]
[DIW 2-2]
[DSW 2-3]
[DSW 2-4]
[DSW 2-5]
[DSW 2-6]
[DSW 2-7]
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF (fixed)
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF (fixed)
[Transfer / Direct]
[Gap / I-Mark]
[Head check Disable / Enable]
[Hex Dump Disable (fixed)]
[1-item / Multi-Buffer] *Not Valid
[Download Disable / Enable]
[Standard Protocol Mode (fixed)]
Seite 3-9
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.3 SOFTWARE-DIP-SCHALTER-BEFEHLE (Fortsetzung)
3.3.4 DSW-3-Einstellungsbefehl (SZPL-Befehl)
DSW-3-EINSTELLUNG
Hex-Code
Voreingestellter
Wert
~ESC + DS3
~
ESC
DS3
Parameter
<7E>16
<1B>16
<44>16<53>16<33>16
,a,b,c,d,e,f,g,h
,0,0,0,0,0,0,0,0
FUNKTION
Zur Einstellung der DSW-3-Einstellungen über Softwarebefehl
FORMAT
~ + <ESC> + DS3,a,b,c,d,e,f,g,h
PARAMETER
a
b
c
d
e
f
g
h
[DSW 3-1]
[DSW 3-2]
[DSW 3-3]
[DSW 3-4]
[DSW 3-5]
[DSW 3-6]
[DSW 3-7]
[DSW 3-8]
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
= 0 : OFF / 1 : ON
[Operation Mode]
[Pitch Sensor Used / Not Used]
[Backfeed Enabled / Disabled]
[Print Signal Disabled / Enabled]
[External Signal Type]
[Repeat Print Signal Disabled / Enabled]
BEISPIEL
^XA
~ <ESC>DS3,0,0,0,0,1,0,0,0
^XZ
Die obigen Codefragmente stellen den DSW 3-5 auf ON ein und dadurch wird das
Druckstartsignal (externer Trigger) aktiviert, wenn der Drucker neu startet.
BESONDERE
HINWEISE
1 Dieser Befehl ist nur gültig, wenn DSW 2-8 ON ist.
2 Die Parameter dieses Befehls können nicht weggelassen werden. Der Befehl wird ignoriert,
wenn die Parameter fehlen oder fehlerhaft sind.
3 Das LCD-Menü und die DSW-Einstellungen treten nach dem Neustart des Druckers in Kraft.
4 Benutzer können diesen Befehl an den Drucker senden, wenn sich dieser im normalen
Modus oder im Modus Flash Download befindet.
5 Die Auswahl vom LCD PRINTER TYPE (Druckertyp) unter dem erweiterten Modus ändert die
Software-DSW 3-1 und 3-2 entsprechend.
6 Die DSW-Einstellungen werden fest eingestellt und beibehalten, bis der nächste
~<ESC>DS3-Befehl gesendet wird.
7 Die DSW-3-Software-Befehlseinstellungen werden beibehalten, wenn die die Standard- und
Werkseinstellungen des Druckers ausgeführt werden.
8 Wird der Hardware-DSW 2-8 in die Position OFF umgestellt, werden die Software-DSW-3Befehlseinstellungen automatisch auf die Standardwerte eingestellt (Standardeinstellung
Software-DSW3: DSW alle OFF).
Seite 3-10
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.4 BETRIEBSMODI
Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die verschiedenen Konfigurationsmodi des Betriebsmenüs.
Alle Konfigurationseinstellungen werden über das Bedienfeld an der Druckervorderseite vorgenommen.
Viele Einstellungen können jedoch auch über externe Softwarebefehle gesteuert werden. Bei einem
Widerspruch zwischen den externen Softwarebefehlen und den internen Softwarebefehlen (Einstellungen am
Bedienfeld) verwendet der Drucker stets die letzte gültige Einstellung (der Standardwert ist Softwarebefehle).
Wenn Sie bei einem Etikettendruckauftrag mit Softwareeinstellungen neue Einstellungen über das Bedienfeld
eingeben, verwendet der Drucker die manuell eingegebenen Werte. Wenn Sie Werte manuell eingeben und
dann einen Druckauftrag mit Software-Einstellungen herunterladen, werden die Softwareeinstellungen
verwendet.
Der Drucker kann in den verschiedenen Betriebsmodi ausgeführt werden. Mit den nachfolgend aufgelisteten
Tastenkombinationen gelangen Sie in den gewünschten Modus.
POWER: OFF
Normaler Modus
Einschaltung
ONLINE
QTY: 000000
[S]
Erweiterter Modus
LINE + Einschalten
Wartungsmodus
FEED
ADVANCED MODE
Zählermodus
Emulationsmodus FEED
FEED
EMULATION MODE
SERVICE MODE
FEED
COUNTERS MODE
Benutzertestdruckmodus
FEED + Einschalten
TEST PRINT MODE
CONFIGURATION
Downloadmodus
DSW2-6 ON +
Einschalten
FLASH DOWNLOAD
READY
Voreinstellungsmodus
+ LINE + FEED
+ Einschalten
DEFAULT SETTING
YES
NO
HEX Dump
DSW2-4 ON +
Einschalten
ONLINE
QTY: 000000
[S]
Nicht der Standardmodus
DSW2-7 ON + LINE +
FEED + Einschalten
ALT. PROTOCOL
DEFAULT COMPLETE
Modus Programmdownload
DSW2-7 ON +
LINE + Einschalten
USER DOWNLOAD
PRESS LINE KEY
Abbildung 3-1, Betriebsmodus
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-11
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.5 NORMALER MODUS
Dieser Modus ermöglicht die Konfiguration der Druckfunktionen, die sich von Druckauftrag zu Druckauftrag ändern
können. Das sind einige der grundlegendsten und gebräuchlichsten Einstellungen der Konfigurationsmodi.
Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
POWER: ON
ONLINE
QTY: 000000
LINE
[S]
FEED
CANCEL PRINT JOB
YES
NO
Druckt bei
Aktivierung
letztes Etikett
erneut
OFFLINE
XXXXXX
QTY: 000000
LINE
FEED
Schiebt ein
Etikett vor,
wenn DSW3-3
OFF ist
LINE
NO
FEED
YES
FEED
Alle
Druckaufträge
gespeichert
Alle
Druckaufträge
abgebrochen
LINE + FEED
USER TEST PRINT
YES
NO
PRINT DARKNESS
1 2 3 4 5
LINE
FEED
LINE
Scrollt
Optionen
NO
FEED
PRINT SPEED
2 3 4 5 6
>>
PRINT DARKNESS
<< 7 8 9 10
Scrollt
Optionen
YES
FEED
TO
TEST PRINT
MENU
LINE
FEED
PITCH OFFSET
+00MM
LINE
Wählt aus
und
schiebt vor
Scrollt
Optionen
‡8PGHQYRUKHULJHQ%LOGVFKLUP
DQ]X]HLJHQdie Taste FEED
(Vorschub) gedrückt halten
und dann die Taste LINE
(Online/Offline) drücken.
FEED
Abbildung 3-2, Normaler Modus
Seite 3-12
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.5 NORMALER MODUS (Fortsetzung)
NORMALER MODUS (TABELLE 3-1)
MENÜ
ONLINE
BESCHREIBUNG
[S]
QTY: XXXXXX
OFFLINE
XXXXXX
Zeigt den Betriebsstatus des Druckers an. Der Status ONLINE wird in der obersten Zeile
angezeigt und der Etikettenmengenstatus am unteren Ende Die Anzeige wechselt zu
OFFLINE, wenn der Drucker offline geschaltet wird, indem die Taste LINE gedrückt wird.
Wird ein Druckauftrag empfangen, wird in der Mengenzeile die Anzahl der zu
druckenden Etiketten angezeigt. Während des Drucks des Etikettenauftrags zeigt der
Display-Status die Menge der Etiketten, die noch gedruckt werden müssen.
Zeigt den Betriebsstatus des Druckers an. Der Status OFFLINE wird in der obersten Zeile
angezeigt und der Etikettenmengenstatus am unteren Ende Die Anzeige wechselt zu
ONLINE, wenn der Drucker online geschaltet wird, indem die Taste LINE gedrückt wird.
Erlaubt die Einstellung der Druckdichte. Eine höhere Druckdichte bedeutet ein dunkleres
Druckbild.
PRINT DARKNESS
1 2 3 4 5
Ermöglicht es, die Druckgeschwindigkeit des Druckers auf der Grundlage von Zoll pro
Sekunde festzulegen.
Der Einstellungsbereich für die Druckgeschwindigkeit unterscheidet sich
folgendermaßen nach Druckauflösung und Druckmodus.
GZ408e [8 Punkte/mm]
Fortlaufender Modus / Abreißmodus: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 (Zoll pro Sekunde)
PRINT SPEED
2 3 4 5 6
>>
PRINT SPEED
<< 7 8 9 10
Cutter-/Spendermodus:
(50, 75, 100, 125, 150, 175, 200, 225, 250 mm/Sekunde)
2, 3, 4, 5, 6 (Zoll pro Sekunde)
(50, 75, 100, 125, 150 mm/Sekunde)
GZ412e [12 Punkte/mm]
Fortlaufender Modus / Abreißmodus: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 (Zoll pro Sekunde)
(50, 75, 100, 125, 150, 175, 200 mm/Sekunde)
Cutter-/Spendermodus:
2, 3, 4, 5, 6 (Zoll pro Sekunde)
(50, 75, 100, 125, 150 mm/Sekunde)
Die Standardeinstellung ist 4 (Zoll pro Sekunde).
Wählen Sie >> oder << und drücken Sie dann die Taste FEED (Vorschub), um für
weitere Einstellungen zum nächsten Bildschirm zu wechseln.
PITCH OFFSET
+00MM
Die Etiketthöhe entspricht dem Abstand von der Vorderkante des Etiketts (der Kante, die
zuerst aus dem Drucker kommt) und der Vorderkante des nächsten Etiketts. Nachdem
die Position eingestellt wurde, kann sie mit dem PITCH-Potentiometer fein justiert werden.
Die Einstellung positiver (+) Zahlen verschiebt die Vorderkante vorwärts und weg vom
Druckkopf, während die Einstellung negativer (-) Zahlen die Vorderkante schrittweise
zurück in den Mechanismus schiebt.
CANCEL PRINT JOB
YES
NO
Druckdaten, die bereits empfangen wurden, werden möglicherweise gelöscht. Wenn
YES (Ja) ausgewählt wird, werden die Druckdaten gelöscht und der Drucker geht offline.
Wenn die Option NO (Nein) ausgewählt wird, geht der Drucker offline, ohne die Daten im
Puffer zu löschen.
USER TEST PRINT
YES
NO
Bietet die spezifische Reihenfolge der vom Bediener, dem Drucker und der Software des
Druckers erforderlichen Ereignisse für den Druck eines Testetiketts.
Wählen Sie YES, um in das Menü des Benutzertestdruckmodus zu gelangen. Wählen
Sie NO, um in den Online-Modus zu navigieren.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-13
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.6 ERWEITERTER MODUS
Der erweiterte Modus ermöglicht grundlegende Druckerbetriebseinstellungen. Nachdem diese Einstellungen
vorgenommen wurden, müssen sie normalerweise nicht erneut eingerichtet werden, es sei denn, es wird ein
neuer Druckauftrag heruntergeladen. Verwenden Sie die Tasten am Bedienfeld, um die gewünschten
Optionen auszuwählen und einzugeben.
Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
LINE + POWER
‡8PGHQYRUKHULJHQ%LOGVFKLUP
DQ]X]HLJHQdie Taste FEED
(Vorschub) gedrückt halten
und dann die Taste LINE
(Online/Offline) drücken.
ADVANCED MODE
Umschaltung
Wartungsmodus
LINE
Anzeige nur, wenn
DSW 2-8 ON ist.
FEED
DARKNESS RANGE
A B
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
FEED
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
FEED
Anzeige nur,
wenn RS232
ausgewählt ist.
Scrollt
Optionen
FEED
Scrollt
Optionen
DATA BIT SELECT
8BIT
7BIT
LINE
FEED
Scrollt
Optionen
NON
LINE
FEED
STOP BIT SELECT
1BIT
2BIT
IGNORE
YES
Scrollt
Optionen
FEED
Wählt aus
und schiebt
vor
Wählt aus
und schiebt
vor
Nein
FEED
LINE
IEE/USB
FEED
PARITY SELECT
EVEN
ODD
LINE
FEED
CALENDAR
YY / MM / DD HH : MM
Scrollt
Optionen
LINE
RS232
FEED
LINE
LINE
Ja
FEED
USB
LINE
PRINT OFFSET
V: +XXXX H: +XXXX
SET CALENDAR
YES NO
FEED
INTERFACE TYPE
IEEE
RS232
AUTO ONLINE
YES
NO
Nur wenn
der Kalender
installiert ist.
LINE
LINE
ZERO SLASH
YES
NO
Scrollt
Optionen
PRINTER TYPE
DIS TEAR CUT CNT
Scrollt
Optionen
CR/LF
NO
LINE
Anzeige nur, wenn
DSW 2-3 ON ist.
Scrollt
Optionen
FEED
BAUD RATE SELECT
9600
19200
>>
BAUD RATE SELECT
<<
38400
57600
FEED
CHARACTER PITCH
PROP
FIXED
Scrollt
Optionen
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
LINE
FEED
PROTOCOL SELECT
RD/BSY XON/OF
>>
PROTOCOL SELECT
<<
BICOM3 BICOM4
HEAD CHECK
NORMAL BARCODE
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
LINE
FEED
Abbildung 3-3, Erweiterter Modus
Seite 3-14
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.6 ERWEITERTER MODUS (Fortsetzung)
ERWEITERTER MODUS (TABELLE 3-2)
MENÜ
ADVANCED MODE
DARKNESS RANGE
A B
BESCHREIBUNG
Ist der erste Menübildschirm des erweiterten Modus. Der erweiterte Modus
ermöglicht grundlegende Druckerbetriebseinstellungen. Nachdem diese
Einstellungen vorgenommen wurden, müssen sie normalerweise nicht erneut
eingerichtet werden, es sei denn, es wird ein neuer Druckauftrag heruntergeladen.
Ermöglicht die Auswahl der Dunkelstufe (Druckdichte) für das Druckbild. Besitzt zwei
Auswahloptionen, A und B.
ZERO SLASH
YES
NO
Diese Einstellung bestimmt, ob Null mit einem Schrägstrich oder ohne Schrägstrich
gedruckt wird. Diese Einstellung kann auch über Softwarebefehle gesteuert werden.
Wird YES ausgewählt, wird die Null von eigenen Druckerschriftarten in der Mitte mit
einem Schrägstrich ausgedruckt.
AUTO ONLINE
YES
NO
Der Drucker kann so eingestellt werden, dass er automatisch in den Online-Modus
geht, wenn er eingeschaltet wird. Andernfalls startet der Drucker im Offline-Modus
und muss manuell online geschaltet werden, bevor er druckbereit ist.
PRINT OFFSET
V: +XXXX H: +XXXX
Druckversatz bezieht sich auf die vertikale und horizontale Verlagerung des
gesamten Druckbereichs, bezogen auf die Etikett- und Druckstartposition. Die
Verschiebung erfolgt punktweise in positive (+) oder negative (-) Richtung. Positive
und negative vertikale Anpassungen erfolgen in Richtung zum bzw. vom Druckkopf
weg. Die positive und negative horizontale Anpassung erfolgt nach links bzw. rechts
vom Referenzpunkt. Diese Einstellung ändert den Basisreferenzpunkt für alle
nachfolgenden Etikettendruckaufträge. Seine Auswirkungen entsprechen dem
Basisreferenzpunktbefehl <ESC>A3.
SET CALENDAR
YES NO
Der Kalender ist eine optionale Funktion, die es ermöglicht, das Datum und die Uhrzeit
manuell über das Bedienfeld oder über Befehlscodes einzustellen. Dieser Bildschirm
wird nicht angezeigt, wenn der Kalenderchip (Echtzeituhr) nicht installiert ist.
In diesem Menü kann der Bediener wählen, ob die Kalendereinstellungen geändert
werden müssen.
CALENDAR
00 / 00 / 00 00:00
In diesem Menübildschirm können die Kalendereinstellungen geändert werden. Der
Kalender ist in fünf jeweils zweistellige Einstellungsmöglichkeiten unterteilt. Die
ersten beiden Zeichen stehen für das Jahr, gefolgt vom Monat, dem Tag, der Stunde
und dann den Minuten.
Die Uhrzeit wird im 24-Stunden-Format angegeben.
IGNORE
YES
CR/LF
NO
Bestimmt, ob der Druckdatencode gelöscht werden muss. Hexadezimale Grafikdaten
werden nicht gelöscht. Wählen Sie YES, um alle Wagenrücklauf- und ZeilenvorschubBefehle im Datenstrom zu löschen - einschließlich Grafiken und 2D-Codes.
CHARACTER PITCH
PROP
FIXED
Diese Einstellung bestimmt, ob jedes Zeichen einen zugewiesenen (festen) Platz
besetzt, unabhängig von der Breite der Zeichen, oder ob der Platz des Zeichens von
seiner Breite (proportional) abhängig ist.
Proportional wird gegenwärtig bevorzugt.
HEAD CHECK
NORMAL BARCODE
Diese Einstellung teilt dem Drucker mit, welche Art von Druckkopfüberprüfung
durchgeführt werden soll. Sie können nun auswählen, ob die Druckkopfprüfung
bezogen auf das gesamte Druckbild (Normal) oder nur auf die Strichcodes (Barcode)
angewendet werden soll.
Dieser Bildschirm wird nur angezeigt, wenn DSW 2-3 auf ON eingestellt ist.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-15
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.6 ERWEITERTER MODUS (Fortsetzung)
ERWEITERTER MODUS (TABELLE 3-2)
MENÜ
BESCHREIBUNG
PRINTER TYPE
DIS TEAR CUT CNT
Diese Einstellung legt fest, welchen Druckmodus (Fortlaufender Modus,
Abreißmodus, Schneidmodus und Spendermodus) der Drucker verwendet.
Dieser Bildschirm wird nur angezeigt, wenn DSW 2-8 auf ON eingestellt ist. Die
über dieses LCD-Display ausgewählte Drucktechnik beeinflusst und ändert die
Software-DSW 3-1 und 3-2 entsprechend.
INTERFACE TYPE
IEEE
RS232
Wählen Sie den Schnittstellentyp je nach Anschluss an den Host. IEEE-, RS232oder USB-Schnittstellen können ausgewählt werden. Wenn IEEE oder USB
ausgewählt wird, kehrt das Display in den erweiterten Modus zurück. Wenn RS232
ausgewählt wird, zeigt das Display die Anzeige für die Datenbitauswahl.
Wenn die LAN-Schnittstellenkarte installiert ist, wird dieses Menü nicht angezeigt.
USB
Wählen Sie das Datenbit für die serielle Schnittstelle. Stellt den Drucker auf den
Empfang von entweder 7 oder 8 Datenbits je übertragenes Byte ein. Die
Standardeinstellung ist 8 Bit.
DATA BIT SELECT
8BIT
7BIT
PARITY SELECT
EVEN
ODD
NON
Stellt den Paritätstyp ein, der für die Fehlererkennung in der seriellen Schnittstelle
verwendet wird.
Wählt die Anzahl der Stoppbits für die Beendigung der Übertragung jedes Bytes aus.
STOP BIT SELECT
1BIT
2BIT
BAUD RATE SELECT
9600
19200
>>
Auswahl der Datenrate (Bit/s) für den RS232-Anschluss. Wählen Sie 9600, 19200,
38400 oder 57600 aus. Die Standardeinstellung ist 9600 Bit/s.
Wählen Sie >> oder << und drücken Sie dann die Taste FEED (Vorschub), um für
weitere Einstellungen zum nächsten Bildschirm zu wechseln.
BAUD RATE SELECT
<<
38400
57600
PROTOCOL SELECT
RD/BSY XON/OF
>>
PROTOCOL SELECT
<<
BICOM3 BICOM4
Seite 3-16
Wählt die Flusssteuerungs- und die Statusberichtsprotokolle für die serielle
Schnittstelle aus. Wählen Sie RD/BSY, XON/OF, BICOM3 oder BICOM4.
Die Standardeinstellung ist RD/BSY.
Wählen Sie >> oder << und drücken Sie dann die Taste FEED (Vorschub), um für
weitere Einstellungen zum nächsten Bildschirm zu wechseln.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.7 ERWEITERTER MODUS
Ermöglicht die Programmierung von verschiedenen Maßeinstellungen, Sensorschwellenwerten und zeigt die
DIP-Schalter-Einstellungen an. Verwenden Sie die Tasten am Bedienfeld, um die gewünschten Optionen
auszuwählen und einzugeben.
Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
LINE + POWER
PRIORITY SETTING
COMMAND LCD
ADVANCED MODE
LINE
FEED
Umschaltung
Wartungsmodus
LINE
IGNORE
YES
SERVICE MODE
Umschaltung
Zählermodus
LINE
Anzeige nur, wenn für
IEEEE mehrere
Optionen ausgewählt
sind oder für
USB/LAN/RS232C der
Status 4 ausgewählt ist.
CAN/DLE
NO
FEED
[ X.XV ]
[ X.XV ]
IEEE 1284
ACK SIGNAL
LINE
00.5
LINE
AUTO ONLINE FEED
YES
NO
LINE
FEED
LINE
FEED
LINE
FEED
____-__12345678
LINE/FEED
EXT PIN9 SELECT
MODE1
MODE2
FEED
ONLINE
DISABLE
FEEDKEY
ENABLE
LINE
FEED
Scrollt
Optionen
HEXDUMP
YES
EURO CODE
Anzeige nur, wenn
DIPSW 2-8 ON ist.
FEED
NO
FEED
________
12345678
LINE/FEED
RESET
NO
SOFT
YES
DIPSW
LINE
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
YES
FEED
NO
FEED
MODE
NO
LINE
D5
Scrollt
Optionen
YES
FEED
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
VIEW DIPSW-3
NO
YES
ON/OFF
LINE
FEED
Scrollt
Optionen
BACKFEED SPEED
NORMAL FAST
LINE
FORWARD / BACKFEED
DISTANCE DEFAULT
Scrollt
Optionen
ON/OFF
LINE
LINE
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
BACKFEED MOTION
AFTER
BEFORE
FEED
REPRINT W/FEED
YES
NO
Scrollt
Optionen
NO
FEED
YES
FEED
FEED
LINE
Scrollt
Optionen
Anzeige nur, wenn
1 Option für IEEEE
ausgewählt ist.
Anzeige nur, wenn
für RS232C Status
3 ausgewählt ist.
RIBBON NEAR END
ENABLE DISABLE
FEED ON ERROR
YES
NO
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
FEED
FEED
Scrollt
Optionen
VIEW DIPSW-2
NO
YES
LINE
FEED
LINE
GAP
INPUT
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
‡8PGHQYRUKHULJHQ%LOGVFKLUP
DQ]X]HLJHQdie Taste FEED
(Vorschub) gedrückt halten und
dann die Taste LINE
(Online/Offline)drücken.
SOFT
DIPSW
RESET
COMPLETED
LINE
FEED
LINE/FEED
Abbildung 3-4, Wartungsmodus
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-17
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.7 SERVICE MODUS (Fortsetzung)
WARTUNGSMODUS (TABELLE 3-3)
MENÜ
SERVICE MODE
GAP
INPUT
[ X.XV ]
[ X.XV ]
EYE
INPUT
[ X.XV ]
[ X.XV ]
BESCHREIBUNG
Der Wartungsmodus ermöglicht die Programmierung von verschiedenen
Maßeinstellungen, Sensorschwellenwerten und Sprachoptionen.
Bei der Einstellung des Sensorschwellenwerts ist die in der oberen Zeile angezeigte
Spannung der Messwert für die über dem Sensor platzierten Etiketten. Die untere
Zeile zeigt den für den Schwellenwert eingestellten Wert an.
Detaillierte Informationen für die Einstellung des Schwellenwertes finden Sie im
Section 3.7.1 Einstellen des Spannungspegels für den
Eingangsschwellenwert des Lückensensors oder Section 3.7.2 Einstellen des
Spannungspegels für den Eingangsschwellenwert des EYE-Markensensors.
DSW2-2 bestimmt, welcher Sensor zur Verwendung aktiviert ist. Auf dem
Bildschirm wird GAP angezeigt, wenn der Lückensensor aktiviert ist, EYE wird
angezeigt, wenn der EYE-Sensor aktiviert ist.
AUTO ONLINE FEED
YES
NO
Ermöglicht festzulegen, ob der Drucker ein Etikett vorschiebt, wenn er online
geschaltet wird, um die richtige Etikettenplatzierung für den Druck sicherzustellen.
Ermöglicht festzulegen, ob der Drucker ein Etikett vorschiebt, wenn eine Störung
gelöscht wird.
FEED ON ERROR
YES
NO
Ermöglicht festzulegen, ob der Drucker das letzte Etikett im Speicher druckt, wenn
im normalen Modus, dem Online-Modus, die Taste FEED gedrückt wird.
REPRINT W/FEED
YES
NO
FORWARD / BACKFEED
DISTANCE DEFAULT
Ermöglicht auszuwählen, ob die Standardeinstellung akzeptiert wird oder einen vom
Standardwert abweichenden Rückzugsweg einzustellen.
Diese Anzeige wird nur angezeigt, wenn der Rückzug aktiviert ist (DSW 3-4 = OFF).
FORWARD / BACKFEED
DISTANCE
XXXMM
Ermöglicht die Einstellung eines Rückzugswegs. Stellen Sie, bei der Verwendung
von Thermotransfer für den Druck, eine Rückzugsstrecke von unter 30 mm ein, um
eine versehentliche Erkennung des Farbbandendes zu vermeiden.
Der maximale Rückzugsweg beträgt 255 mm.
EXT PIN9 SELECET
MODE1
MODE2
Ermöglicht die Auswahl der Bedingungen, die der Pin 9 des EXT-Steckers steuert
MODE1 aktiviert Pin 9, wenn der Drucker online geht und die Druckqualität
angezeigt wird. MODE2 aktiviert Pin 9, wenn der Drucker online geht, unabhängig
von der Druckqualität.
EURO CODE
D5
Seite 3-18
Ermöglicht die Festlegung eines Hexadezimalwerts für das Zeichen, das durch das
Euro-Zeichen ersetzt wird. Die Euro-Code-Funktion steht in der SZPL-Emulation
nicht zur Verfügung.
Der Standardwert ist D5 Hex.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.7 SERVICE MODUS (Fortsetzung)
WARTUNGSMODUS (TABELLE 3-3)
MENÜ
BESCHREIBUNG
Ermöglicht die Auswahl, welche Art der Bedienprogrammierung Priorität hat. Durch
die Auswahl der Option COMMAND (Befehl), werden heruntergeladene
Befehlscodes vom Drucker als am wichtigsten erkannt, wenn widersprüchliche
Daten vorhanden sind.
Die Auswahl von LCD gibt der Programmierung über das Bedienfeld Vorrang.
PRIORITY SETTING
COMMAND LCD
Über dieses Menü können Benutzer beschließen, die in der bidirektionalen
Kommunikation verwendete CAN (18H)- und DLE (10H)-Befehle zu ignorieren.
IGNORE CAN/DLE
YES
NO
IEEE1284
ACK SIGNAL
XX.X
Zur Einstellung des Druckers, sodass er automatisch informiert, wenn das Farbband
fast verbraucht ist.
RIBBON NEAR END
ENABLE DISABLE
BACKFEED MOTION
AFTER
BEFORE
KEY
ENABLE
FEED
Ermöglicht die Anwendung des Rückzugs vor dem Ausdruck oder nach dem
Ausdruck. Zwei Einstellungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung.
Ermöglicht die Auswahl der Geschwindigkeit der Rückzugsbewegung. Zwei
Einstellungsmöglichkeiten sind verfügbar: Normal oder Fast (Schnell). Die
Standardeinstellung ist FAST.
BACKFEED SPEED
NORMAL FAST
ONLINE
DISABLE
Dieser Menübildschirm ermöglicht die Einstellung der Pulsbreite, wenn
Einfachpuffer ausgewählt wurde. Wenn nicht Einfachpuffer ausgewählt wurde, hat
diese Einstellung keinerlei Auswirkungen.
Wählen Sie die Online FEED-Taste zum aktivieren oder deaktivieren (Enable /
Disable) aus.
Wenn Aktivieren ausgewählt wird, schiebt der Drucker im Online-Modus ein Etikett
vor, wenn die Taste FEED gedrückt wird.
Ändern Sie den Druckerkommunikationsmodus in Hex Dump.
HEXDUMP MODE
YES
NO
Zur Ansicht der Software-DSW-2-Einstellung.
VIEW DIPSW-2
NO
YES
ON/OFF
-_____12345678
Ist ein Informationsbildschirm, der die Einstellung des Software-DIP-Schalters zeigt.
Das „–“-Zeichen an der obersten Position zeigt DSW ON, während das das „_“Zeichen an der unteren Position DSW OFF anzeigt.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-19
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.7 SERVICE MODUS (Fortsetzung)
WARTUNGSMODUS (TABELLE 3-3)
MENÜ
BESCHREIBUNG
Zur Ansicht der Software-DSW-3-Einstellung.
VIEW DIPSW-3
NO
YES
RESET
NO
SOFT
YES
DIPSW
Ermöglicht die Festlegung, ob die Software-DSW-2- und DSW-3-Einstellung
zurückgesetzt werden soll.
Ist ein reiner Informationsbildschirm, der die Zurücksetzung bestätigt.
SOFT
DIPSW
RESET
COMPLETED
3.7.1 Einstellen des Spannungspegels für den Eingangsschwellenwert des Lückensensors
Mit diesem Vorgang können Sie den Schwellenwertspannungspegel des Lückensensors manuell einstellen,
zwischen den Maximal- und Minimallichtpegeln. Der Eingangsschwellenwert legt den akzeptablen
Mindestspannungspegel auf des Basis des Gesamtsensorspannungspegels fest. Sobald der
Gesamtsensorschwellenwert festgelegt wurde, kann die Eingangsspannung eingestellt werden.
HINWEIS: Der Eingangsschwellenwert ist ein Mittelwert der niedrigen und
hohen Spannungswerte.
1. Wenn auf dem LCD-Display SERVICE MODE (Wartungsmodus) angezeigt wird, drücken Sie die Taste FEED.
HINWEIS: Der nächste Menübildschirm zeigt den ausgewählten Sensortyp
und dessen Schwellenwertpegel.
2. Sicherstellen, dass der richtige Sensor ausgewählt ist. Auf dem Bildschirm sollte GAP (Lücke) angezeigt
werden.
GAP
INPUT
[ X.XV ]
[ X.XV ]
Schwellenwert Lückensensor
Schwellenwert INPUT
Abbildung 3-5, Schwellenwertanzeige für den Lückensensor
3. Wenn GAP nicht angezeigt wird, ändern Sie den Sensortyp, indem Sie den DIP-Schalter DSW2-2 umstellen (entweder Software- oder Hardware-DIP-Schalter, abhängig von der Einstellung des DSW 2-8).
4. Positionieren Sie die Trägerfolie des Etiketts (Trägerfolie, Bereich ohne das Etikett) so, dass sie über dem
Lückensensor sitzt. Achten Sie zur Stabilisierung des Sensorpegels nach der Einstellung der Etiketten
darauf, dass die Druckkopfeinheit verriegelt ist und die Etiketten korrekt geführt werden.
5. Notieren Sie die in der oberen Zeile des LCD-Displays angezeigte Spannung. Die gemessenen Spannung
sollte 0,5 V oder niedriger betragen. Das ist der niedrige Spannungswert.
6. Positionieren Sie die Etiketten neu (Etikett und Trägerfolie kombiniert), sodass sie über dem Lückensensor
liegen.
Seite 3-20
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.7 SERVICE MODUS (Fortsetzung)
7. Beobachten Sie den in der oberen Zeile des LCD-Displays angezeigten Schwellenwertpegel. Der Wert
sollte im Vergleich zum vorherigen Wert um 1,0 V angestiegen sein. Das ist der hohe Spannungswert.
Die gemessenen Spannung sollte innerhalb des folgenden Bereichs liegen:
Trägerfolie ohne Etikett = 0,5 V oder niedriger
Etikett und Trägerfolie ≥ 1,0 V + der niedrige Wert (Trägerfolie ohne Etikett)
Wenn die gemessenen Werte außerhalb dieses Bereichs liegen, haben Sie möglicherweise Schwierigkeiten,
einen Wert zu finden, der unter allen Bedingungen richtig funktioniert. In diesem Fall ist möglicherweise eine
höhere Etikettqualität erforderlich, um eine angemessene Leistung zu erzielen.
8. Berechnen Sie die Eingangsschwellenwertspannung mit der folgenden Formel:
(Hoher Spannungspegel + Niedriger Spannungspegel) x 0,5 = EINGANGS-Schwellenwertspannung
9. Um den Eingangsschwellenwert einzustellen, drücken Sie wiederholt die Taste LINE, bis die berechneten
Werte angezeigt werden. Die einstellbare Maximalspannung liegt bei 3,3 V.
Wenn der Wert 0,0 V eingestellt wird, stellt der Drucker den Pegel jedes Mal automatisch ein, wenn der
Drucker mit eingelegten Etiketten eingeschaltet oder der Druckkopf geschlossen wird.
10.Drücken Sie, sobald die Einstellung korrekt ist, die Taste FEED, um die Einstellung zu bestätigen. Sie gelangen
zur Anzeige AUTO ONLINE FEED (Automatischer Onlinevorschub).
3.7.2 Einstellen des Spannungspegels für den Eingangsschwellenwert des EYE-Markensensors
Mit diesem Vorgang können Sie den Schwellenwertspannungspegel des EYE-Markensensors manuell
einstellen, zwischen den Maximal- und Minimallichtpegeln. Der Eingangsschwellenwert legt den akzeptablen
Mindestspannungspegel auf des Basis des Gesamtsensorspannungspegels fest. Sobald der
Gesamtsensorschwellenwert festgelegt wurde, kann die Eingangsspannung eingestellt werden.
HINWEIS: Der Eingangsschwellenwert ist ein Mittelwert der niedrigen und
hohen Spannungswerte.
1. Wenn auf dem LCD-Display SERVICE MODE (Wartungsmodus) angezeigt wird, drücken Sie die Taste FEED.
HINWEIS: Der nächste Menübildschirm zeigt den ausgewählten Sensortyp
und dessen Schwellenwertpegel.
2. Sicherstellen, dass der richtige Sensor ausgewählt ist. Auf dem Bildschirm sollte EYE angezeigt werden.
EYE
INPUT
[ X.XV ]
[ X.XV ]
Schwellenwert EYE-Marken-Sensor
Schwellenwert INPUT
Abbildung 3-6, Schwellenwertanzeige für den EYE-Markensensor
3. Wenn EYE nicht angezeigt wird, ändern Sie den Sensortyp, indem Sie den DIP-Schalter DSW2-2
umstellen (entweder Software- oder Hardware-DIP-Schalter, abhängig von der Einstellung des DSW 2-8).
4. Positionieren Sie die das Etikett (Bereich ohne die EYE-Marke) so, dass es über dem EYE-Markensensor
sitzt. Achten Sie zur Stabilisierung des Sensorpegels nach der Einstellung der Etiketten darauf, dass die
Druckkopfeinheit verriegelt ist und die Etiketten korrekt geführt werden.
5. Notieren Sie die in der oberen Zeile des LCD-Displays angezeigte Spannung. Die gemessene Spannung
sollte zwischen 0,3 und 0,7 V liegen. Das ist der niedrige Spannungswert.
6. Positionieren Sie die Etiketten neu, sodass die EYE-Marke direkt über dem Sensor sitzt.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-21
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.7 Fortsetzung (Fortsetzung)
7. Beobachten Sie den im LCD-Display angezeigten Schwellenwertpegel. Der Wert sollte im Vergleich zum
vorherigen Wert um 1,2 V angestiegen sein.
Die gemessenen Spannung sollte innerhalb des folgenden Bereichs liegen:
Nur Etikett= 0,3 bis 0,7 V
EYE-Marke ≥ 1,2V + der niedrige Wert
Berechnen Sie die Eingangsschwellenwertspannung mit der folgenden Formel:
(Hoher Spannungspegel + Niedriger Spannungspegel) x 0,5 = EINGANGS-Schwellenwertspannung
Wenn die gemessenen Werte außerhalb dieses Bereichs liegen, haben Sie möglicherweise Schwierigkeiten,
einen Wert zu finden, der unter allen Bedingungen richtig funktioniert. In diesem Fall ist möglicherweise eine
höhere Etikettqualität erforderlich, um eine angemessene Leistung zu erzielen.
8. Um den Eingangsschwellenwert einzustellen, drücken Sie wiederholt die Taste LINE, bis die berechneten
Werte angezeigt werden. Die einstellbare Maximalspannung liegt bei 3,3 V.
Wenn der Wert 0,0 V eingestellt wird, stellt der Drucker den Pegel jedes Mal automatisch ein, wenn der
Drucker mit eingelegten Etiketten eingeschaltet oder der Druckkopf geschlossen wird.
9. Drücken Sie, sobald die Einstellung korrekt ist, die Taste FEED, um die Einstellung zu bestätigen. Sie
gelangen zur Anzeige AUTO ONLINE FEED (Automatischer Onlinevorschub).
Seite 3-22
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.8 ZÄHLERMODUS
Der Drucker besitzt integrierte Zähler zur Messung der akkumulierten Aktivitäten einiger Funktionen.
Die Maßeinheit sind laufende Meter. Beispiele sind ein Druckkopfzähler und ein Gesamtbetriebszeitzähler.
Der Druckkopfzähler erfasst die Länge des seit der Installation des Druckkopfes gedruckten
Etikettenmaterials und sollte bei jedem Druckkopfaustausch zurückgesetzt werden.
Der Gesamtbetriebszeitzähler misst die Gesamtlänge des Etikettenmaterials, das der Drucker gedruckt hat.
Dieser Zähler sollte nur im Fall eines Schaltkreisaustausches zurückgesetzt werden. Der Zählermodus des
Druckers ermöglicht dem Benutzer, die summierte Messung anzuzeigen und den Druckkopfzähler auf Null
zurückzusetzen.
Verwenden Sie die Tasten am Bedienfeld, um die gewünschten Optionen auszuwählen und einzugeben. Die
Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
LINE + POWER
ADVANCED MODE
Umschaltung
Wartungsmodus
LINE
SERVICE MODE
Zähler
Zählermodus
LINE
COUNTERS MODE
Umschaltung
Emulationsmodus
LINE
FEED
COUNTERS
HD DSP CUT LIFE
Scrollt
Optionen
HD
FEED
CUT
FEED
DSP
FEED
HEAD COUNTER
X.XM
DISPENSE COUNTER
X.XM
FEED
X.XM
FEED
FEED
CUT COUNT CLEAR
YES
NO
LINE
FEED
LIFE COUNTER
X
DSP COUNT CLEAR
YES
NO
LINE
LIFE
FEED
CUT COUNTER
FEED
HEAD COUNT CLEAR
YES
NO
Scrollt
Optionen
LINE
LINE
FEED
FEED
Abbildung 3-7, Zählermodus
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-23
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.8 ZÄHLERMODUS (Fortsetzung)
ZÄHLERMODUS (TABELLE 3-4)
MENÜ
COUNTERS MODE
COUNTERS
HD DSP CUT LIFE
HEAD COUNTER
XX.XM
DISPENSE COUNTER
XX.XM
BESCHREIBUNG
Ist der erste Menübildschirm des Zählermodus. Der Zählermodus ermöglicht die
verschiedenen internen Zähler des Druckers auf Null zurückzusetzen oder die
bisher in Metern gemessene Druckzählung anzuzeigen.
Ermöglicht die Auswahl, welcher Zähler angezeigt oder geprüft werden soll.
HD: Head Counter (Zähler Druckkopf)
DSP: Dispense Counter (Zähler Spender)
CUT: Cutter Counter (Zähler Schnitte)
LIFE: Life Counter (Gesamtbetriebszeitzähler)
Ist ein Informationsbildschirm, der die Drucklänge der Etiketten für den aktuellen
Druckkopf anzeigt.
Der Druckkopfzähler sollte bei dem Austausch des Druckkopfs zurückgesetzt werden.
Ist ein Informationsbildschirm, der die Spenderzyklen der Etiketten seit der
Installation oder Verwendung des Etikettenspenders anzeigt.
Ist ein Informationsbildschirm, der die Schnittzyklen der Etiketten seit der
Installation oder Verwendung des Cutters anzeigt.
CUT COUNTER
X
Ist ein Informationsbildschirm, der die Drucklänge der Etiketten seit der Einrichtung
des Druckers anzeigt.
LIFE COUNTER
XX.XM
Ermöglicht die Festlegung, ob der Druckkopfzähler auf Null zurückgesetzt werden soll.
HEAD COUNT CLEAR
YES
NO
Ermöglicht die Festlegung, ob der Spenderzähler auf Null zurückgesetzt werden soll.
DSP COUNT CLEAR
YES
NO
Ermöglicht die Festlegung, ob der Cutterzähler auf Null zurückgesetzt werden soll.
CUT COUNT CLEAR
YES
NO
Seite 3-24
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.9 EMULATIONSMODUS
Der Emulationsmodus dient dazu, ähnliche LCD-Menüoptionen wie beim angestrebten Drucker zu erstellen,
wodurch der Benutzer eine ähnliche Funktionalität erhält. Verwenden Sie die Tasten am Bedienfeld, um die
gewünschten Optionen auszuwählen und einzugeben. Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt
enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
LINE + POWER
ADVANCED MODE
Umschaltung
Wartungsmodus
Scrollt
Optionen
LINE
SIZE MODE
CMD
AUTO
SENSOR TYPE
N B G
LINE
FEED
LCD
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
Scrollt
Optionen
FEED
SERVICE MODE
CONTROL HEADER
CHAR
126
LABEL TYPE
D T
Umschaltung
Zählermodus
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
FEED
COUNTERS MODE
Umschaltung
Emulationsmodus
LABEL SIZE
WIDTH
LINE
Scrollt
Optionen
EMULATION MODE
Umschaltung
Erweiterter
modus
LINE
Scrollt
Optionen
EMULATION SELECT
AUTO
MANUAL
Scrollt
Optionen
MANUAL
FEED
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
FEED
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
EXTRA STORAGE
SRAM
ROM
0000
LINE
FEED
FEED
LOWEST BAUDRATE
9.600 BPS
1.200 BPS
LINE
LINE
FEED
FEED
Scrollt
Optionen
NETWORK ID
ID
000
LINE
FEED
TEAR OFFSET
V : +000
LINE
Wählt aus
und
schiebt vor
FEED
AUTO
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
FEED
DIPSW SETTING
NO
YES
15
PROTOCOL
N A Z
SZPL
FEED
Scrollt
Optionen
SIZE MODE
CMD
DELIMIT CHAR
CHAR
044
1424
LINE
SATO
FEED
FEED
LINE
HEAD CHECK
LABEL
EMULATION SELECT
SZPL
SATO
Scrollt
Optionen
FEED
PRINT MODE
MODE
LINE
AUTO
FEED
LINE
LABEL SIZE
HEIGHT
FEED
COMMAND HEADER
CHAR
094
0832
LINE
FEED
COMM DIAG
OFF
ON
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
FEED
‡8PGHQYRUKHULJHQ%LOGVFKLUP
DQ]X]HLJHQdie Taste FEED
(Vorschub) gedrückt halten und
dann die Taste LINE (Online/Offline)
drücken.
‡8PGHQ:HUW]XHUK|KHQdie Taste
LINE (Online/Offline) drücken.
‡8PGHQ:HUW]XVHQNHQdie Taste
LINE (Online/Offline) gedrückt
halten und dann die Taste FEED
(Vorschub) drücken.
Abbildung 3-7, Emulationsmodus
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-25
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.9 EMULATIONSMODUS (Fortsetzung)
EMULATIONSMODUS (TABELLE 3-5)
MENÜ
EMULATION MODE
EMULATION SELECT
AUTO
MANUAL
BESCHREIBUNG
Ist der erste Menübildschirm des Emulationsmodus. Der Emulationsmodus dient
dazu, ähnliche LCD-Menüoptionen wie beim emulierten Drucker zu erstellen,
wodurch der Benutzer eine ähnliche Funktionalität erhält.
Ermöglicht die Auswahl des Emulationsmodus, Auto oder Manual (Automatisch
oder Manuell). Die Standardeinstellung lautet Manual.
EMULATION SELECT
SZPL
SATO
Ermöglicht die Auswahl zwischen SZPL-Emulation oder SATO. Die Standardeinstellung
lautet SATO.
Hinweis: Führen Sie beim Wechsel vom SZPL-Emulationsmodus zum SATO-Modus,
und umgekehrt, vor Beginn des Vorgangs DEFAULT SETTING (Standardeinstellung)
aus.
SIZE MODE
CMD
Ermöglicht die Auswahl des Modus Size (Größe) für SATO, CMD (Command, dt.
Befehl) oder AUTO.
Wenn AUTO ausgewählt wird, wird der Modus EMULATION SELECT
(Emulationsauswahl) automatisch von MANUAL zu AUTO umgestellt.
Die Standardeinstellung lautet CMD.
AUTO
Ermöglicht die Einstellung der Abreissversatzposition. Der Einstellbereich umfasst 999 bis +999.
TEAR OFFSET
V : +000
SENSOR TYPE
N B G
Ermöglicht die Auswahl des Etikettensensortyps.
N: Kein Sensor
B: EYE-Marke
G: Lückensensor
Die Standardeinstellung folgt der DSW 2-2-Einstellung.
LABEL TYPE
D T
Ermöglicht die Auswahl des Etikettentyps.
D: Thermodirektdruck
T: Thermotransfer
Die Standardeinstellung folgt der DSW 2-1-Einstellung.
LABEL SIZE
WIDTH
Ermöglicht die Einstellung der Etikettenbreite. Der Standardwert ist 832 Punkte.
(GZ412e:1.248 Punkte)
Der Bereich für die Einstellung der Etikettenbreite umfasst 0000 bis 0896 Punkte
und ändert sich in Intervallen von 8 Punkten. (GZ412e: 12 Punkte)
LABEL SIZE
HEIGHT
Seite 3-26
0832
1424
Ermöglicht die Einstellung der Etikettenhöhe. Der Standardwert ist 1.424 Punkte.
(GZ412e:2.136 Punkte)
Der Bereich für die Einstellung der Etikettenhöhe umfasst 0000 bis 9992 Punkte
und ändert sich in Intervallen von 8 Punkten. (GZ412e: 12 Punkte)
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.9 EMULATIONSMODUS (Fortsetzung)
EMULATIONSMODUS (TABELLE 3-5)
MENÜ
BESCHREIBUNG
Ermöglicht die Einstellung des Druckmodus mit Kombination des Betriebsmodus,
PITCH-Sensor und Rückzugsfunktionen. Der Druckmodusbereich reicht von 00 bis
15, wie in der nachfolgenden Tabelle gezeigt. Die Standardeinstellung folgt der
DSW-3-Einstellung.
Modus
PRINT MODE
MODE
HEAD CHECK
LABEL
15
3-2
3-3
3-4
Bewegungsmodus
PITCH-Sensor
Rückzug
0
ON
ON
ON
ON
Etikettenspender
Nicht gültig
Nicht gültig
1
OFF
ON
ON
ON
Abreißen
Nicht gültig
Nicht gültig
2
ON
OFF
ON
ON
Schneiden
Nicht gültig
Nicht gültig
3
OFF
OFF
ON
ON
Continuous (Endlos)
Nicht gültig
Nicht gültig
4
ON
ON
OFF
ON
Etikettenspender
Gültig
Nicht gültig
5
OFF
ON
OFF
ON
Abreißen
Gültig
Nicht gültig
6
ON
OFF
OFF
ON
Schneiden
Gültig
Nicht gültig
7
OFF
OFF
OFF
ON
Continuous (Endlos)
Gültig
Nicht gültig
8
ON
ON
ON
OFF
Etikettenspender
Nicht gültig
Gültig
9
OFF
ON
ON
OFF
Abreißen
Nicht gültig
Gültig
10
ON
OFF
ON
OFF
Schneiden
Nicht gültig
Gültig
11
OFF
OFF
ON
OFF
Continuous (Endlos)
Nicht gültig
Gültig
12
ON
ON
OFF
OFF
Etikettenspender
Gültig
Gültig
13
OFF
ON
OFF
OFF
Abreißen
Gültig
Gültig
14
ON
OFF
OFF
OFF
Schneiden
Gültig
Gültig
15
OFF
OFF
OFF
OFF
Continuous (Endlos)
Gültig
Gültig
Ermöglicht die Einstellung der Druckkopfüberprüfung. Der Einstellbereich umfasst
0000 bis +9999.
Der Standardwert ist 0000 (Deaktivieren).
0000
Ermöglicht die Einstellung des SZPL-Kommunikationsprotokolls.
N: None (Keins)
A: ACK
Z: SZPL
Die Standardeinstellung ist (N)one (Keins).
PROTOCOL
N A Z
NETWORK ID
ID
3-1
Ermöglicht die Einstellung der RS-485-Netzwerk-ID. Der Einstellbereich umfasst
000 bis 999. Der Standardwert ist 000 (ungenutzt).
000
Ermöglicht die Aktivierung der Kommunikationsdiagnose (Modus Hex Dump) für die
Problembehebung. Die Standardeinstellung ist OFF (Aus).
COMM DIAG
OFF
ON
SIZE MODE
CMD
AUTO
Hinweis: Die Kommunikationsdiagnose ist nur gültig, wenn DSW 2-4 auf OFF
eingestellt ist.
LCD
Ermöglicht die Bestimmung der Informationsquelle für die Etikettengröße.
CMD: Command (Befehl)
AUTO: Wenn AUTO ausgewählt wird, schiebt der Drucker während der Einschaltung
automatisch 2 leere Etiketten vor, um die korrekte Etikettengröße zu kalibrieren.
LCD: LCD-Einstellung
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-27
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.9 EMULATIONSMODUS (Fortsetzung)
EMULATIONSMODUS (TABELLE 3-5)
MENÜ
CONTROL HEADER
CHAR
126
COMMAND HEADER
CHAR
094
DELIMIT CHAR
CHAR
044
DIPSW SETTING
NO
YES
EXTRA STORAGE
SRAM
ROM
LOWEST BAUDRATE
9600BPS
1200BPS
Seite 3-28
BESCHREIBUNG
Ermöglicht die Einstellung des Steuerzeichen, von 000(00H) bis 255(FFH). Der
Standardwert ist 126(7EH).
Ermöglicht die Einstellung des Befehlskopfzeichens, von 000(00H) bis 255(FFH).
Der Standardwert ist 094(5EH).
Ermöglicht die Einstellung des Zeichens für den Zeilenumbruch , von 000(00H) bis
255(FFH). Der Standardwert ist 044(2CH).
Ermöglicht die Bestimmung der Einstellung von Optionen auf der Basis der DSWEinstellung oder der LCD-Einstellung im Emulationsmenü. Die Werkseinstellung ist
YES.
NO: EEPROM, der Drucker wird von den entsprechenden LCD-Optionen im
Emulationsmenü außer Kraft gesetzt.
YES: Drucker, die Optionen basieren auf der Einstellung des im Drucker
eingestellten DIP-Schalters.
Die oben genannten Optionen sind der Sensortyp, der Etikettentyp und der
Druckmodus.
Ermöglicht die Auswahl des zusätzlichen Speichers. SRAM oder ROM sind
verfügbar. Die Werkseinstellung ist SRAM.
Ermöglicht die Einstellung der niedrigsten Baudrate für die serielle Kommunikation.
9.600 Bit/s oder 1.200 Bit/s können ausgewählt werden. Die Standardeinstellung ist
9.600 Bit/s.
Die niedrigsten Baudrateneinstellung wird nur gültig, wenn die Baudrate der RS232Schnittstelle über das LCD-Display im erweiterten Modus auf 9600 eingestellt wird.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.10 TESTDRUCKMODUS
Bietet die spezifische Reihenfolge der vom Bediener, dem Drucker und der Software des Druckers
erforderlichen Ereignisse für den Druck eines Testetiketts. Testetiketten dienen dazu, Fehler in der
Konfiguration, Einstellungsprobleme und mechanische Defekte zu erkennen.
Verwenden Sie die Tasten am Bedienfeld, um die gewünschten Optionen auszuwählen und einzugeben. Die
Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
FEED + POWER
TEST PRINT MODE
CONFIGURATION
BARCODE
HEADCHECK
FACTORY
Scrollt
Optionen
LINE
Konfiguration
Barcode
Druckkopfüberprüfung
FEED
TEST PRINT SIZE
XXCM
Scrollt
Optionen
Werkseinstellung
FEED
PRINT SIZE
SMALL LARGE
LINE
LINE
FEED
Scrollt
Optionen
Testdruck
beginnt
PRESS FEED KEY
TO STOP PRINTING
USER TEST PRINT
YES
NO
FEED
NO
FEED
PRINT CONTINUE
YES
NO
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
LINE
Testdruck
endet
YES
FEED
ONLINE MODE
[S]
QTY: XXXXXX
LINE
NO
FEED
YES
FEED
Abbildung 3-8, Testdruckmodus
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-29
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.10 TESTDRUCKMODUS (Fortsetzung)
TESTDRUCKMODUS (TABELLE 3-6)
MENÜ
BESCHREIBUNG
TEST PRINT MODE
CONFIGURATION
BARCODE
HEADCHECK
FACTORY
Ist der Anfangsbildschirm des Testdruckmodus.
• CONFIGURATION: Die Konfigurationseinstellungen des Druckers.
• BARCODE: Die installierten Barcodes des Druckers.
• HEAD CHECK: Ein Muster zur Überprüfung der Druckkopfelemente.
• FACTORY: Der Werks-Testausdruck wird durchgeführt.
Dieser Menübildschirm wird nur ausgedruckt, wenn im vorherigen Menü
CONFIGURATION, BARCODE oder HEAD CHECK ausgewählt wurde. Die Schritte
betragen 1 cm.
TEST PRINT SIZE
XXCM
Für Werks-Testausdrucke wird dieser Bildschirm anstelle des vorherigen
Bildschirms für die Einstellung der Druckgröße angezeigt.
Groß (10 cm) und klein (4 cm) sind die einzigen beiden Optionen.
PRINT SIZE
SMALL LARGE
PRESS FEED KEY
TO STOP PRINTING
Ist ein Bildschirm, der erfragt, wie der Druckvorgang beendet werden soll. Drücken
Sie die Taste FEED, um den Druckvorgang zu anzuhalten und drücken Sie die
Taste erneut, um den Druckvorgang wieder aufzunehmen.
PRINT CONTINUE
YES
NO
Ein Bestätigungsbildschirm zur Beendigung des Testdrucks oder für die
Fortsetzung des Etikettentestdrucks.
Wenn YES ausgewählt wird, geht der Drucker wieder in das Auswahlmenü TEST
PRINT MODE (Testdruckmodus). Wenn NO ausgewählt wird, wird der
Testdruckmodus beendet und zum Online-Modus gewechselt.
USER TEST PRINT
YES
NO
ONLINE
[S]
QTY: XXXXXX
Seite 3-30
Bietet die spezifische Reihenfolge der vom Bediener, dem Drucker und der
Software des Druckers erforderlichen Ereignisse für den Druck eines Testetiketts.
Wählen Sie YES, um in das Menü des Benutzertestdruckmodus zu gelangen.
Wählen Sie NO, um in den Online-Modus zu navigieren.
Zeigt den Betriebsstatus des Druckers an. Der Status ONLINE wird in der obersten
Zeile angezeigt und der Etikettenmengenstatus am unteren Ende
Bereit für Druckauftrag.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.11 FLASH-SPEICHER-DOWNLOAD-MODUS
Diese Downloadfunktion ermöglicht dem Bediener Daten (Firmware, Schriftarten/Logo, TrueType-Schriftarten)
vom Host-Computer herunterzuladen und in den Flash-ROM-Speicher zu schreiben. Verwenden Sie das
Bedienfeld, um die gewünschten Optionen auszuwählen und einzugeben.
Abbildung 3-9 zeigt die allgemeine Reihenfolge für den Download von Daten. Wenden Sie sich für weitere
Informationen zum Download bestimmter Daten wenden Sie sich bitte an den autorisierten Kundendienst.
Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
ACHTUNG:
• Der Download von Firmware initialisiert wieder alle vorherigen Einstellungen (Normaler
Modus, erweiterter Modus). Schreiben Sie sich die Einstellungen auf oder bewahren Sie
einen Ausdruck des Werkstestdrucks für den Fall auf, dass Sie diese Einstellungen
zukünftig vornehmen möchten.
•
Schalten Sie während des Downloads nicht die Stromversorgung ein/aus. Dadurch kann
die CONT-Karte (Hauptplatine) beschädigt werden.
Befehl
(ESC+DW2/~ESC+DS2) senden, um
DSW2-6 auf ON zu konfigurieren
und den Drucker einzuschalten.
FLASH DOWNLOAD
READY
Daten vom Host senden.
Drucker
beginnt,
Daten zu
empfangen
PROGRAM DOWNLOAD
START > > >
END
Download
beendet
DOWNLOAD COMPLETE
PRESS FEED KEY
NEIN
Befehl
(ESC+DW2/~ESC+DS2) senden, um
DSW2-6 auf OFF zu konfigurieren
und den Drucker auszuschalten.
Weitere Daten
herunterladen?
JA
FEED
Abbildung 3-9, Modus Flash-Speicher-Download
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-31
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.11 FLASH-SPEICHER-DOWNLOAD-MODUS (Fortsetzung)
FLASH-DOWNLOAD-MODUS (TABELLE 3-7)
MENÜ
FLASH DOWNLOAD
READY
BESCHREIBUNG
Ist ein reiner Informationsbildschirm, der bestätigt, dass der Drucker bereit ist,
Daten zu empfangen.
Zeigt den Download-Status, dass die Daten empfangen werden und den Fortschritt.
PROGRAM DOWNLOAD
START > > >
END
DOWNLOAD COMPLETE
PRESS FEED KEY
Seite 3-32
Dieser Menübildschirm wird angezeigt, wenn alle Daten empfangen wurden und der
Vorgang abgeschlossen ist.
Fordert den Bediener auf anzugeben, wie weiter verfahren werden soll.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.12 VOREINSTELLUNGSMODUS
Der Voreinstellungsmodus ermöglicht dem Bediener, den Drucker wieder auf die Werkseinstellungen
zurückzusetzen. Verwenden Sie die Tasten des Druckers, um die gewünschten Optionen auszuwählen und
einzugeben.
Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
LINE + FEED + POWER
DEFAULT SETTING
YES NO
Scrollt
Optionen
LINE
Ja
FEED
Drucker
wieder auf
Standardeinstellungen
eingestellt
Nein
FEED
Keine
Aktion,
keine
Änderung
DEFAULT SETTING
COMPLETED
Drucker zum Beenden
ausschalten und dann
wieder einschalten.
Abbildung 3-10, Voreinstellungsmodus
VOREINSTELLUNGSMODUS (TABELLE 3-8)
MENÜ
DEFAULT SETTING
YES
NO
DEFAULT SETTING
COMPLETED
BESCHREIBUNG
Ist der erste Menübildschirm des Voreinstellungsmodus. Der Voreinstellungsmodus
ermöglicht dem Bediener, die programmierten Bedingungen auf die
Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Mit der Auswahl von YES bestätigt der Bediener, dass er fortfahren möchte. Die
Auswahl von NO ermöglicht das Verlassen, ohne die Zurücksetzung auf die
Voreinstellungswerte. Wenn YES ausgewählt wird, beginnt sofort die
Zurücksetzung.
Starten Sie den Drucker neu, um in den normalen Betrieb zurückzukehren.
Ist ein reiner Informationsbildschirm, der anzeigt, dass die Rücksetzung
abgeschlossen ist.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 3-33
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.13 MODUS HEX DUMP
Der Inhalt des Druckpuffers und der vor zuvor empfangene Inhalt kann durch den Hex-Speicherauszug
untersucht werden. Jede Zeile ist in der ersten Spalte durchnummeriert. Die zweite Spalte enthält die Daten
im Hexadezimal-Format, und die rechte Spalte enthält die gleichen Daten im ASCII-Format.
Diese Funktion gilt nur die SBPL-Spezifikation.
Befehl ESC+HX senden oder
Befehl ESC+DW2 senden, um
DSW2-4 auf ON zu konfigurieren
und die Stromversorgung einzuschalten.
ONLINE
[S]
QTY: XXXXXX
Drucker
empfängt
Daten.
Drucker
beginnt HEX Speicherauszug
Druck
Drucker zum Beenden
ausschalten.
Abbildung 3-11, Modus Hex Dump
3.14 NICHT-STANDARDMODUS
Ermöglicht die Übermittlung von Nichtstandard-Protokollcode als Standardwert. Der Standardwert ist:
STX (7BH), ETX (7DH), ESC (5EH), ENQ (40H), NULL (7EH), CAN (21H), Offline (5DH), EuroCode (D5H).
Diese Funktion gilt nur die SBPL-Spezifikation.
Befehl ESC+DW2 senden, um
DSW2-7 auf ON zu konfigurieren.
+ LINE + FEED + Einschalten
ALT. PROTOCOL
DEFAULT COMPLETE
Protokollcode ist
initialisiert.
Drucker zum Beenden
ausschalten.
Abbildung 3-12, Modus Protokollinitialisierung
Seite 3-34
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
3.15 MODUS PROGRAMMDOWNLOAD
Ermöglicht dem Bediener, benutzerspezifische Daten vom Host-System herunterzuladen. Verwenden Sie die
Tasten am Bedienfeld, um die gewünschten Optionen auszuwählen und einzugeben.
Diese Funktion gilt nur die SBPL-Spezifikation.
Die Menüdefinitionstabellen in diesem Abschnitt enthalten eine Beschreibung jedes Menübildschirms.
Befehl ESC+DW2 senden, um
DSW2-7 auf ON zu konfigurieren
+ LINE + Einschalten
USER DOWNLOAD
PRESS LINE KEY
LINE
FEED
Keine
Aktion,
keine
Änderung
USER DOWNLOAD
WAITING
Downloaddaten
senden.
Drucker
empfängt
Daten.
Drucker zum Beenden
ausschalten.
Abbildung 3-13, Benutzer-Download-Modus
BENUTZER-DOWNLOAD-MODUS (TABELLE 3-9)
MENÜ
USER DOWNLOAD
PRESS LINE KEY
USER DOWNLOAD
WAITING
BESCHREIBUNG
Ist der erste Menübildschirm des Benutzer-Download-Modus und zeigt eine
Aufforderung, um fortzufahren. Drücken Sie die Taste LINE, um den Drucken in
einen Zustand zu versetzen, in dem er auf die Empfangsdaten wartet.
Bestätigt, dass der Drucker im Standby ist, um die Benutzer-Download-Daten zu
empfangen. Die vom Host heruntergeladenen Daten werden in das Haupt-ROM
geschrieben. Es ist keine Eingabe erforderlich.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
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Kapitel 3: Konfiguration und Bedienung
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Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
REINIGUNG UND WARTUNG
Dieser Abschnitt behandelt die vom Benutzer durchzuführenden Wartungsarbeiten am Drucker.
Das Kapitel ist in die folgenden Abschnitte unterteilt:
• 4.1 REINIGEN DES DRUCKKOPFES UND ANDRUCKROLLEN
• 4.2 Reinigung des Druckers (Reinigungs-Set)
• 4.3 Reinigung des Druckers (Reinigungstuch)
• 4.4 Austausch
• 4.5 Anpassen der Druckqualität
•
•
•
•
•
Achtung
Denken Sie beim Reinigen des Druckkopfes daran, dass der Druckkopf und die Umgebung heiß
sein könnten. Lassen Sie den Drucker vor der Reinigung erst abkühlen.
Schalten Sie den Drucker vor der Reinigung unbedingt aus.
Die hier vorgeschlagenen Reinigungspläne dienen lediglich als Richtwerte. Reinigen Sie den
Drucker bei Bedarf entsprechend dem Verschmutzungsgrad.
Verwenden Sie zum Reinigen der Druckerteile einen Reinigungsstift, ein Wattestäbchen oder ein
Baumwolltuch aus einem ausgewiesenen Reinigungs-Set.
Verwenden Sie für die Reinigung nur weiche, fusselfreie Materialien. Verwenden Sie möglichst keine
harten Gegenstände zum Reinigen, um Beschädigungen an den Komponenten zu vermeiden.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 4-1
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
4.1 REINIGEN DES DRUCKKOPFES UND ANDRUCKROLLEN
Der Druckkopf druckt nicht nur Barcodes, sondern auch Grafiken und Text auf die Etiketten. Für optimale
Druckergebnisse muss er trotz Schmutz und Klebstoff, die sich stets auf seiner Druckoberfläche ansammeln,
sauber gehalten werden. Darüber hinaus kann sich entlang der Etikettenführung Schmutz ansammeln,
wodurch Teile wie Sensoren und Führungen beeinträchtigt und deren Leistung verringert werden.
Daher müssen diese wichtigen Komponenten regelmäßig gereinigt werden. Ein Reinigungs-Set und
Reinigungstücher für den Drucker können Sie bei Ihrem autorisierten SATO-Händler kaufen.
Empfohlene Reinigung mit dem Reinigungs-Set
 Druckkopf, Druckwalze, Etikettenführung und Papiersensor: Reinigen Sie diese Teile immer, nachdem Sie
je zwei Etikettenrollen verbraucht haben.
 Andere Teile: Nach sechs verbrauchten Etikettenrollen.
Empfohlene Reinigung mit dem Reinigungstuch
 Druckkopf: Nach sechs verbrauchten Etikettenrollen reinigen, oder wenn glänzende Flächen am Druckkopf
auftreten.
4.2 REINIGUNG DES DRUCKERS (REINIGUNGS-SET)
Bei Verwendung eines Farbbandes das Band vor dem Reinigen entfernen. Befolgen Sie die Anweisungen
zum Reinigungs-Set. Verwenden Sie zum Reinigen der folgenden Komponenten die Teile aus dem
Reinigungs-Set.
1. Besorgen Sie sich ein von Ihrem SATO-Händler ausgewiesenes
Reinigungs-Set, bevor Sie mit der Reinigung beginnen.
Vergewissern Sie sich, dass das Gerät ausgeschaltet ist.
Entfernen Sie das Netzkabel.
2. Öffnen Sie die Hauptabdeckung.
Farbbandabwickler
Druckwalze
3. Lösen Sie den grünen Hebel der Druckkopfverriegelung,
indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Der Druckkopf ist nun leicht zugänglich.
4. Wischen Sie mit einem Reinigungsstift oder einem
Wattestäbchen den Schmutz vom Druckkopf, der Druckwalze
und dem Farbbandabwickler. (Siehe Abbildung rechts.)
Druckkopf
Seite 4-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
4.2 REINIGUNG DES DRUCKERS (REINIGUNGS-SET) (Fortsetzung)
5. Ziehen Sie vorsichtig die Etikettensensorführung heraus,
entnehmen Sie sie und reinigen Sie die Unterseite mit
einem mit Reinigungsmittel angefeuchteten Baumwolltuch. Bringen Sie die Etikettensensorführung nach der
Reinigung wieder an.
Etikettensensorführung
4.3 REINIGUNG DES DRUCKERS (REINIGUNGSTUCH)
Bestimmte Flecken auf dem Druckkopf, die nicht mit einem mit Reinigungslösung getränkten Baumwolllappen
weggewischt werden können, müssen mit dem Reinigungstuch entfernt werden.
1. Versichern Sie sich, dass das Gerät ausgeschaltet ist.
Entfernen Sie das Netzkabel.
2. Öffnen Sie die Hauptabdeckung.
3. Lösen Sie den grünen Hebel der Druckkopfverriegelung,
indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Der Druckkopf ist nun leicht zugänglich.
4. Entfernen Sie Etikettenmaterial und Farbband.
5. Schieben Sie das Reinigungstuch zwischen den Druckkopf
und die Druckwalze. Die raue Seite des Reinigungstuchs sollte
zu den sichtbaren Teilen der Druckkopfelemente zeigen.
6. Schließen Sie jetzt den Druckkopf wieder, indem Sie den
Hebel für die Druckkopfverriegelung im Uhrzeigersinn
drehen, bis er einrastet. Der Druckkopf sollte fest einrasten.
7. Ziehen Sie mit beiden Händen das Reinigungstuch zu sich
hin nach draußen. Das entfernt jegliche Verunreinigung, die
sich am Druckkopf befindet.
8. Wenn Sie das Reinigungstuch herausgezogen haben,
wiederholen Sie die Schritte 5 bis 7 noch ein oder zwei Mal.
9. Wenn nach dem Herausziehen keine Rückstände mehr am
Reinigungstuch zurückbleiben, brauchen Sie keine weitere
Reinigung mit dem Reinigungstuch durchzuführen.
Reinigungstuch
10.Entriegeln Sie den Druckkopf und verwenden Sie den
Reinigungsstift aus dem Reinigungs-Set, um vorsichtig
übrig gebliebene Rückstände vom Druckkopf zu entfernen.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 4-3
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
4.4 AUSTAUSCH
Dieses Kapitel enthält detaillierte Anweisungen für den Austausch von Komponenten. Beachten Sie zum
besseren Verständnis der Vorgehensweise neben dem Text auch die abgebildeten Grafiken. Beachten Sie
insbesondere alle Warnhinweise.
4.4.1 Austauschen des Druckkopfs
Wenn der Druckkopf beschädigt oder abgenutzt ist, kann er einfach ohne wichtige Einstellungen entfernt und
ausgetauscht werden. Überprüfen Sie vor dem Austausch des Druckkopfs die Werte des Druckkopfzählers,
indem Sie ein Testmuster ausdrucken. Anweisungen zum Druckkopfzähler finden Sie im
Konfigurationsabschnitt der vorliegenden Anleitung.
1. Schalten Sie den Drucker aus und ziehen Sie das Netzkabel ab.
2. Öffnen Sie die Hauptabdeckung und vergewissern Sie sich, dass der Hebel für die Druckkopfverriegelung eingerastet ist.
3. Lösen Sie die Schraube (2, Abbildung 4-1a) von der oberen Druckkopfeinheit (3), mit der defekte Druckkopf
befestigt ist.
2
3
1
Abbildung 4-1a, Austausch des Druckkopfs
Seite 4-4
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
4.4 AUSTAUSCH (Fortsetzung)
3
1
4
Abbildung 4-1b, Austausch des Druckkopfs
4. Entriegeln Sie den Hebel für die Druckkopfverriegelung (1, Abbildung 4-1b) und entnehmen Sie den
defekten Druckkopf (4) aus der Druckkopfeinheit (3).
5. Trennen Sie die beiden Kabel (nicht abgebildet) vom defekten Druckkopf (4).
6. Schließen Sie die beiden Kabel (nicht abgebildet) wieder an den neuen Druckkopf (4) an.
HINWEIS: Jeder der beiden Stecker an den Kabeln unterscheidet sich von
allen anderen, um sicherzustellen, dass sie richtig angeschlossen werden.
Stecken Sie den jeweils passenden Stecker ein.
7. Setzen Sie den Austausch-Druckkopf (4) in die Druckkopfeinheit (3) ein und lassen Sie den Hebel für
die Druckkopfverriegelung (1, Abbildung 4-1a) einrasten.
HINWEIS: Setzen Sie den Druckkopf auf die obere Oberfläche der
Druckkopfhalterung der Druckkopfeinheit und vergewissern Sie sich, dass die
Ausrichtungsstifte in die jeweiligen Öffnungen greifen.
8. Befestigen Sie den neuen Druckkopf (4) mit der Schraube (2) an der Druckkopfeinheit (3).
9. Schalten Sie den Drucker wieder ein, setzen Sie den Druckkopfzähler zurück und führen Sie einen Testdruck durch.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 4-5
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
4.4 AUSTAUSCH (Fortsetzung)
4.4.2 Austauschen der Sicherung
Die Sicherung ist an die Netzanschlussbuchse angeschlossen und schützt den Drucker vor Stromstößen der
Stromquelle. Wenn ein Stromstoß die Sicherung erreicht, schmilzt ihr Schmelzleiter und unterbricht den
Stromkreis. Damit der Drucker wieder betriebsbereit ist, muss die defekte Sicherung ausgetauscht werden,
um den Stromkreis wieder zu schließen.
1. Schalten Sie den Drucker aus und ziehen Sie das Netzkabel ab.
2. Schrauben Sie die Sicherungskappe (1, Abbildung 4-2) vom Sicherungszylinder (2) ab, der sich an der
rückseitigen Gehäuseöffnung (3) befindet.
3. Entnehmen Sie die defekte Sicherung (4) aus der Sicherungskappe (1).
4. Setzen Sie die neue Sicherung (4) in den Sicherungszylinder (2) ein und schrauben Sie die Kappe (1)
wieder an.
ACHTUNG: Tauschen Sie die Sicherung durch eine Sicherung mit identischer Sicherungsleistung
(T3.15A H 250V) aus. Verwenden Sie keine Sicherung mit höherer Leistung.
HINWEISE:
•
Die Sicherungen können optisch durch Prüfung der Unversehrtheit der Schmelzleitung oder
mit einem Multimeter mittels Durchgangsprüfung geprüft werden.
•
Die Amperezahl und die Nennspannung der Sicherung sind auf den Metallkontakten der Sicherung
eingeprägt oder auf einem Etikett an der Rückseite des Druckers angegeben.
Die Ausrichtung der Sicherung spielt keine Rolle. Sie muss lediglich in ihrem Zylinder installiert werden
und an jedem Ende Kontakt herstellen können, um zu funktionieren.
•
ACHTUNG: EINE UNSACHGEMÄSSE VERWENDUNG DER SICHERUNG KANN ELEKTRISCHE
BAUTEILE ZERSTÖREN BZW. BRÄNDE VERURSACHEN. TAUSCHEN SIE DEFEKTE SICHERUNGEN
DURCH SICHERUNGEN MIT IDENTISCHEN ABMESSUNGEN UND AMPEREZAHLEN AUS. ACHTEN SIE
HIERFÜR AUF DIE DATEN, DIE IM METALLGEHÄUSE DER SICHERUNG EINGEPRÄGT SIND.
1
4
2
3
Abbildung 4-2, Austausch der Sicherung (T3.15A H 250V)
Seite 4-6
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
4.5 ANPASSEN DER DRUCKQUALITÄT
Die Druckqualität kann durch regelmäßige Reinigung und Wartung des Druckkopfes und der Komponenten
entlang der Etikettenführungen optimiert werden. Darüber hinaus können Sie die Druckqualität feineinstellen,
indem Sie die Dunkelstufe und die Geschwindigkeit beim Drucken anpassen.
4.5.1 Einstellen der Dunkelstufe
Diese Einstellung erlaubt es dem Benutzer (innerhalb eines bestimmten Rahmens), die auf die einzelnen
Druckkopfelemente zugeführte Energie zu kontrollieren. Wichtig ist es, die richtige Dunkelstufe basierend auf den
einzelnen Etiketten-Farbband-Kombinationen zu finden. Das Druckbild sollten weder zu schwach sein, noch sollte
das Farbband „vor Tinte triefen“. Die Ränder jedes Druckfeldes sollten klar und deutlich definiert sein.
DUNKELSTUFE — Die Dunkelstufe kann im Menü des normalen Modus
eingestellt werden. Es gibt fünf Dunkelstufen, von 1 (sehr hell) bis 5
(sehr dunkel). Die Werkseinstellung ist 3.
Sobald der Bereich ausgewählt wurde, kann das PRINT-Potentiometer
verwendet werden, um eine Feinjustage vorzunehmen.
PRINT DARKNESS
1 2 3 4 5
PRINT-Potentiometer — Die Feinabstimmung der Dunkelstufe erfolgt durch
Einstellung des PRINT-Potentiometers am Bedienfeld an der
Druckervorderseite. Die Einstellung erfolgt kontinuierlich und erlaubt sehr
feine Abstufungen. Die maximale Dunkelstufe erhalten Sie, indem Sie das
Potentiometer vollständig im Uhrzeigersinn drehen. Die maximale
Einstellung gegen den Uhrzeigersinn erzeugt die hellste Dunkelstufe.
Hinweis:
Die Einstellung des PRINT-Potentiometers beeinflusst die Dunkelstufe, unabhängig von der
Druckgeschwindigkeit und der Einstellung des Dunkelstufenbereichs.
4.5.2 Einstellen der Druckgeschwindigkeit
Mit dieser Einstellung kann nicht nur die Geschwindigkeit verändert werden,
mit der die Etiketten gedruckt werden, sondern auch die Druckqualität kann
damit reguliert werden.
DRUCKGESCHWINDIGKEIT — Die Druckgeschwindigkeit kann im Menü
des normalen Modus eingestellt werden.
PRINT SPEED
2 3 4 5 6
>>
PRINT SPEED
<< 7 8 9 10
Der Einstellungsbereich unterscheidet sich je nach Druckauflösung und
Druckmodus.
GZ408e [8 Punkte/mm]
Fortlaufender Modus / Abreißmodus: zwischen 2 und 10 (Zoll pro Sekunde)
Cutter-/Spendermodus:
zwischen 2 und 6 (Zoll pro Sekunde)
GZ412e [12 Punkte/mm]
Fortlaufender Modus / Abreißmodus: zwischen 2 und 8 (Zoll pro Sekunde)
Cutter-/Spendermodus:
zwischen 2 und 6 (Zoll pro Sekunde)
Der Anfangswert ist 4 Zoll pro Sekunde.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 4-7
Kapitel 4: Reinigung und Wartung
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Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 5: Problembehebung
PROBLEMBEHEBUNG
Sollten beim Drucken mit dem GZ4e Series Drucker Probleme auftreten, überprüfen Sie zuerst die in diesem
Kapitel beschriebenen grundlegenden Fehlerursachen.
Dieses Kapitel ist in die folgenden Themen aufgeteilt:
•
5.1 Fehleranalyse
•
5.2 Übersicht zur Fehlerbehebung
•
5.3 Behebung von Schnittstellenproblemen
•
5.4 Testdruck zur Problembehebung
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 5-1
Kapitel 5: Problembehebung
5.1 FEHLERANALYSE
FEHLERANZEIGEN
FEHLER
LED
01
Geräte
Rot
02
EEPROM
Rot
LCD-ANZEIGE
MACHINE ERROR
EEPROM ERROR
Rot
PARITY ERROR
04
Überlauf
Rot
OVERRUN ERROR
05
Framing
Rot
FRAMING ERROR
06
Pufferüberlauf
Rot
BUFFER OVER
07
Druckkopf offen
Rot
HEAD OPEN
Rot
PAPER END
09
Farbbandende
10
Sensorfehler
Rot
RIBBON END
Rot
SENSOR ERROR
HEAD ERROR
Sicherstellen, dass alle Kabel richtig angeschlossen
sind.
Die Hauptplatine austauschen.
1. Sicherstellen, dass die richtigen
Kommunikationsprotokolle verwendet werden.
2. Kabel überprüfen, Drucker aus- und einschalten und
neu senden.
3. Karte austauschen.
1. Sicherstellen, dass die richtigen Kommunikationsparameter verwendet werden.
2. Kabel überprüfen, Drucker aus- und einschalten und
neu senden.
3. Karte austauschen.
1. Kommunikationskabel und -einstellungen überprüfen
und ggf. korrigieren.
2. Drucker neu starten und erneut versuchen.
1. Sicherstellen, dass Host-System- und Schnittstelleneinstellungen aufeinander abgestimmt sind.
2. Kommunikationskabel überprüfen und ggf. korrigieren
(serielles Nullmodemkabel erforderlich).
1. Die Größe der empfangenen Daten überschreitet die
Kapazität des Empfangspuffers.
2. Richten Sie das richtige Kommunikationsprotokoll ein.
1.
2.
Den Druckkopf richtig verriegeln.
Den Schalter „Druckkopf offen“ austauschen.
1.
2.
Sicherstellen, dass die Etiketten richtig eingeführt sind.
Die Sensorübertragungs-/
Sensorempfangsoberflächen reinigen.
Sicherstellen, dass die Sensorkonfiguration korrekt ist.
3.
11
Rot
Druckkopfbezogen
Seite 5-2
1.
2.
03
Parität
08
Papierende
BESCHREIBUNG
1.
2.
3.
Sicherstellen, dass das Farbband richtig eingelegt ist.
Sicherstellen, dass das Farbband nicht beschädigt ist.
Sicherstellen, dass die Druckerkonfiguration korrekt
ist.
1.
2.
3.
Sicherstellen, dass die Etiketten richtig eingeführt sind.
Die Sensorübertragungs-/
Sensorempfangsoberflächen reinigen.
Sicherstellen, dass die Sensorkonfiguration korrekt ist
1.
2.
Die Kontaktoberfläche des Druckkopfs reinigen.
Den Druckkopf austauschen.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 5: Problembehebung
5.1 FEHLERANALYSE (Fortsetzung)
FEHLERANZEIGEN
FEHLER
12
Speicherauslesung
LED
Rot
LCD-ANZEIGE
BESCHREIBUNG
DOWNLOAD ERROR
XXXXXXXX ERROR
1. Unnötige Daten löschen, um freie
Speicherkapazität zu erhalten.
2. Sicherstellen, dass die
Datenkommunikationseinstellungen
korrekt sind.
13
Schnittstelle
Rot
DOWNLOAD ERROR
I/F NOT SUPPORTED
1. Datensequenznummer entspricht
nicht den vorherigen Daten.
2. Sendedaten und
Kommunikationseinstellungen
überprüfen.
14
Downloaddaten
Rot
DOWNLOAD ERROR
DATA ERROR
1. Prüfen, ob Einstellungen korrekt sind.
2. Befehl wiederholen.
15
Download Schreiben
Rot
DOWNLOAD ERROR
WRITE ERROR
1. Prüfen, ob Einstellungen korrekt sind.
2. Befehl wiederholen.
16
Überschreitung
Druckdurchsatz
Rot
PRINT RATE OVER
1. Der Druckdurchsatz überschreitet
70 %. Druckdaten überprüfen.
17
Druckpause
Rot
PRINT PAUSE
1.
2.
18
Druckkopfüberhitzun
g
Rot
HEAD OVERHEAT
19
Cutter-Fehler
Rot
CUTTER ERROR
Druckdaten überprüfen.
Einige Zeit in Ruhe lassen.
1. Die Temperatur des Druckkopf
überschreitet den Toleranzbereich.
Einige Zeit in Ruhe lassen, bis der
Druckkopf abgekühlt ist.
1. Papierstau oder Cutter schneidet
nicht richtig. Den Cutter reinigen.
Hinweis:
Wenn die Probleme nach der Durchführung der vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen weiterhin bestehen,
wenden Sie sich bitte für weitere Unterstützung an Ihren SATO-Händler.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 5-3
Kapitel 5: Problembehebung
5.1 FEHLERANALYSE (Fortsetzung)
5.1.1 Weitere Informationen über die Druckkopfüberprüfung
Die Druckkopfüberprüfung bezieht sich auf sämtliche Heizelemente des Druckkopfes. Störungen können
jedoch nicht sofort erkannt werden – einige Etiketten können Druckdefekte aufweisen, bevor der Drucker
einen Druckkopffehler anzeigt.
Nach dem Feststellen eines Druckkopffehlers einen Scanner verwenden, um die betroffenen Etiketten zu
überprüfen.
HEAD ERROR
Die Taste FEED für 5
Sekunden drücken.
HEAD CHECK
NORMAL BARCODE
Die Tasten LINE
und FEED für 5
Sekunden drücken
Auswahl
BARCODE
Vorübergehende Deaktivierung der
Druckkopfüberprüfung, bis der Drucker
ausgeschaltet wird.
LINE
FEED
HEAD CHECK
"NORMAL" : Druckbereich
"BARCODE" : Barcode-Druckbereich
Druckkopfprüfung OK?
OFFLINE
NA
OK
XXXXXX
Abbildung 5-1, Druckkopfüberprüfung
Wenn während des normalen Druckbetriebs (Barcodes, Text und Grafiken) ein Druckkopfüberprüfungsfehler
auftritt, drücken Sie die Taste FEED (Vorschub) und halten Sie sie fünf Sekunden gedrückt. Im nächsten
Bildschirm BARCODE wählen, dann die Taste FEED drücken und prüfen, ob der Druckvorgang normal
abläuft. Wird der Druckvorgang ohne Fehler abgearbeitet, so liegt im Bereich der gedruckten Barcodes kein
Defekt vor. In diesem Fall kann der Druck mit verminderter Druckqualität und lesbaren Barcodes fortgesetzt
werden.
Wenn der Druckkopffehler weiterhin angezeigt wird, der aktuelle Druckauftrag aber durchgeführt werden
muss, kann der Druckvorgang durch Betätigen der Tasten LINE (Online/Offline) und FEED für mehr als fünf
Sekunden erzwungen werden. Bitte lesen Sie den nachfolgenden Warnhinweis, bevor Sie fortfahren.
ACHTUNG
Das Deaktivieren der Druckkopfüberprüfung ermöglicht Ihnen zwar die Fortführung des
Druckvorgangs, jedoch sollten Sie das nur bei einem dringenden Druckauftrag tun. Überprüfen
Sie die Etiketten, um festzustellen, ob das Ergebnis trotz des Druckkopffehlers akzeptabel ist.
Der Druckkopf sollte so schnell wie möglich ausgetauscht werden.
Seite 5-4
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 5: Problembehebung
5.2 ÜBERSICHT ZUR FEHLERBEHEBUNG
ÜBERSICHT ZUR FEHLERBEHEBUNG
AUSSETZER IM DRUCKBILD
Der Druckkopf ist verschmutzt.
Reinigen Sie den Druckkopf.
Der Druckkopf ist defekt.
Tauschen Sie den Druckkopf aus.
Die Hauptplatine ist defekt.
Die Hauptplatine durch den autorisierten SATO-Kundendienst
austauschen lassen.
Die Walze ist beschädigt oder abgenutzt.
Tauschen Sie die Walze aus.
Die Qualität der Etiketten ist minderwertig.
Verwenden Sie hochwertigeres Etikettenpapier. Verwenden Sie
ausschließlich von SATO zertifiziertes Etikettenpapier.
Farbband und Druckmaterial passen nicht zusammen. Wenden Sie sich an den Lieferanten der Verbrauchsmaterialien.
Verwenden Sie ausschließlich von SATO zertifiziertes Etikettenpapier.
FALTEN IM FARBBAND
Fehlerhafte Druckkopfausrichtung.
Andruck und Ausrichtung des Druckkopfs einstellen.
Ungenügende Farbbandspannung.
Spannung nach Bedarf einstellen.
Die Walze ist beschädigt oder abgenutzt.
Tauschen Sie die Walze aus.
Fremdkörper auf dem Druckkopf und/oder den Walzen. Bei Bedarf reinigen.
Fremdkörper auf den Etiketten.
Verwenden Sie hochwertigeres Etikettenpapier. Verwenden Sie
ausschließlich von SATO zertifiziertes Etikettenpapier.
Der Druckkopf ist defekt.
Ersetzen Sie den Druckkopf.
BLASSER DRUCK
Die Heizleistung des Druckkopfs ist zu niedrig.
Die Dunkelstufeneinstellung anpassen.
Geringer Andruck des Druckkopfs.
Druck und/oder Andruck des Druckkopfs einstellen.
Es befinden sich Fremdkörper auf dem Druckkopf.
Reinigen Sie den Druckkopf und die Walze.
Mangelhafte Druckkopfausrichtung.
Druckkopf nach Bedarf ausrichten.
Die Druckgeschwindigkeit ist zu hoch.
Verringern Sie in den Einstellungen die Druckgeschwindigkeit.
UNGLEICHMÄßIGE FARBABSTUFUNG AUF AUSDRUCKEN
Ungleichmäßiger Andruck des Druckkopfs.
Andruck des Druckkopfs einstellen.
Die Walze ist beschädigt oder abgenutzt.
Druckwalzen bei Bedarf austauschen.
Der Druckkopf ist verschmutzt.
Den Druckkopf bei Bedarf reinigen.
ETIKETTENPAPIER SCHLINGERT
Das Etikettenpapier wird nicht korrekt zugeführt.
Stellen Sie eine korrekte Zuführung sicher.
Mangelhaft eingestellte Materialführungen.
Nehmen Sie die entsprechende Einstellung vor.
Ungleichmäßiger Andruck des Druckkopfs.
Nehmen Sie die entsprechende Einstellung vor.
Die Walze ist beschädigt oder abgenutzt.
Druckwalze bei Bedarf austauschen.
VERSCHMIERTES DRUCKBILD
Die Qualität des Etikettenpapiers ist minderwertig.
Verwenden Sie hochwertigeres Etikettenpapier. Verwenden Sie
ausschließlich von SATO zertifiziertes Etikettenpapier.
Auf dem Druckkopf oder auf der Walze befinden sich Reinigen Sie den Druckkopf und die Walze.
Fremdkörper.
Auf den Etiketten befinden sich Fremdkörper.
Verwenden Sie hochwertigeres Etikettenpapier. Verwenden Sie
ausschließlich von SATO zertifiziertes Etikettenpapier.
Die Heizleistung des Druckkopfes ist zu hoch.
Die Dunkelstufeneinstellung anpassen.
Die Druckgeschwindigkeit ist zu hoch.
Passen Sie die Druckgeschwindigkeit entsprechend an.
Zu hoher Druck am Druckkopf.
Andruck des Druckkopfs einstellen.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 5-5
Kapitel 5: Problembehebung
5.2 ÜBERSICHT ZUR FEHLERBEHEBUNG (Fortsetzung)
ÜBERSICHT ZUR FEHLERBEHEBUNG
ETIKETT BEWEGT SICH NICHT
Loser oder beschädigter Abstimmungsriemen.
Nach Bedarf austauschen oder einstellen.
Der falsche Etikettensensor ist ausgewählt.
Prüfen, ob in der Druckerkonfiguration der korrekte Sensor
ausgewählt ist.
Keine Spannung.
Sicherung wie angegeben austauschen,
T3.15A H 250V.
Netzteil prüfen und bei Bedarf austauschen.
Antriebsmotor funktioniert nicht.
Korrekten Anschluss des Kabels sicherstellen. Bei Bedarf
austauschen.
Sicherungsleistung:
FALSCHE POSITIONIERUNG DER ETIKETTEN
Ein falscher Etikettensensor ist ausgewählt.
Sicherstellen, dass der richtige Sensor ausgewählt ist.
Die Sensoreinstellungen sind ungenau.
Passen Sie die Sensorempfindlichkeit entsprechend an.
Dateneingangsfehler.
Stellen Sie eine ordnungsgemäße Datenübertragung sicher.
Die Versatzeinstellungen sind falsch.
Versatzeinstellungen nach Bedarf einstellen.
KEIN BILD WIRD GEDRUCKT
Der Druckkopf ist nicht angeschlossen.
Sicherstellen, dass der Druckkopf korrekt angeschlossen ist.
Keine Spannung.
Sicherung wie angegeben austauschen, Sicherungsleistung:
T3.15A H 250V.
Netzteil prüfen und bei Bedarf austauschen.
Der Druckkopf ist defekt.
Druckkopf austauschen und Zähler zurücksetzen.
Die Hauptplatine ist defekt.
Die Hauptplatine durch den autorisierten SATO-Kundendienst
austauschen lassen.
Ein Problem mit der Schnittstelle ist aufgetreten.
Problembehebung an der Schnittstelle – siehe folgendes Kapitel.
Dateneingangsfehler.
Stellen Sie eine ordnungsgemäße Datenübertragung sicher.
DRUCKER GIBT EIN LEERES ETIKETT AUS
Dateneingangsfehler.
Stellen Sie eine ordnungsgemäße Datenübertragung sicher.
Ein falscher Etikettensensor ist ausgewählt.
Sensor richtig einstellen.
Der Druckkopf ist nicht angeschlossen.
Schalten Sie den Drucker aus und schließen Sie den Druckkopf
richtig an.
Der Druckkopf ist defekt.
Ersetzen Sie den Druckkopf.
Die Hauptplatine ist defekt.
Die Hauptplatine durch den autorisierten SATO-Kundendienst
austauschen lassen.
LCD-ANZEIGE LEUCHTET, ABER OHNE ANZEIGE VON TEXT ODER GANZ OHNE ANZEIGE
Es liegen Probleme mit der Stromversorgung vor.
Seite 5-6
Sicherstellen, dass das Kabel korrekt angeschlossen ist. Netzteil
überprüfen und ggf. austauschen.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 5: Problembehebung
5.3 BEHEBUNG VON SCHNITTSTELLENPROBLEMEN
Dieses Kapitel enthält eine Checkliste für die verschiedenen Schnittstellentypen. Suchen Sie die zur
verwendeten Schnittstelle zutreffende Checkliste und führen Sie alle Maßnahmen zur Fehlerbehebung durch,
bis Sie die Ursache des Problems herausgefunden haben.
IEEE1284-PARALLELSCHNITTSTELLE
PRÜFEN
SCHRITTE DER FEHLERBEHEBUNG
Vergewissern Sie sich, dass das Schnittstellenmodul richtig installiert ist. Zur Überprüfung einen Selbsttest
durchführen.
Sicherstellen, dass das Druckerkabel an den entsprechenden LPT-Anschluss am Host-Computer angeschlossen
ist. Bei Verwendung eines Windows-Druckertreibers sicherstellen, dass der richtige Anschluss ausgewählt ist.
Sicherstellen, dass ein IEEE1284-Druckerkabel verwendet wird.
Vergewissern, dass die Peripheriegeräte am Host für einen schnelleren Durchsatz auf ECP eingestellt sind.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Herstellerdokumentation des Computers.
Stellen Sie mithilfe des Modus Receive Buffer Hex Dump (Hex-Speicherauszug Empfangspuffer) sicher, dass der
Drucker Informationen vom Computer erhält. Siehe dazu die Beschreibung in dieser Anleitung. Der Befehlsstrom
sollte kontinuierlich verlaufen und häufig die Zeichen 0D Hex und/oder 0A Hex enthalten (Wagenrücklauf und
Zeilenvorschub). Diese sollten jedoch nicht zwischen den Befehlen Start (<ESC>A) und Stopp (<ESC>Z) liegen.
Einen anderen Port verwenden, um das Problem einzugrenzen.
Die Hauptplatine austausche, falls das Problem darauf zurückzuführen ist.
RS232 SERIELLE SCHNITTSTELLE
PRÜFEN
SCHRITTE DER FEHLERBEHEBUNG
Vergewissern Sie sich, dass das richtige Schnittstellenmodul korrekt installiert ist. Zur Überprüfung einen
Selbsttest durchführen.
Sicherstellen, dass das serielle Kabel (Nullmodem) den Spezifikationen entspricht und an beiden Enden korrekt
angeschlossen ist.
Sicherstellen, dass das serielle Kabel nicht defekt ist.
Sicherstellen, dass die Kommunikationsparameter für Baudrate, Parität, Datenbits und Stoppbits denjenigen
entsprechen, die vom Host-Computer gesendet werden.
Stellen Sie mithilfe des Modus Receive Buffer Hex Dump (Hex-Speicherauszug Empfangspuffer) sicher, dass der
Drucker Informationen vom Computer erhält. Siehe dazu die Beschreibung in dieser Anleitung. Der Befehlsstrom
sollte kontinuierlich verlaufen und häufig die Zeichen 0D Hex und/oder 0A Hex enthalten (Wagenrücklauf und
Zeilenvorschub). Diese sollten jedoch nicht zwischen den Befehlen Start (<ESC>A) und Stopp (<ESC>Z) liegen.
Einen anderen Port verwenden, um das Problem einzugrenzen.
Die Hauptplatine austausche, falls das Problem darauf zurückzuführen ist.
SCHNITTSTELLE MIT UNIVERSELLEM SERIELLEN BUS (USB)
Falls bei einem Testdruck nichts ausgedruckt wird, überprüfen Sie auf folgende Art und Weise, ob die Gerätetreiber korrekt
installiert wurden:
PRÜFEN
SCHRITTE DER FEHLERBEHEBUNG
Auf Start, Settings (Einstellungen) und dann Control Panel (Bedienfeld) klicken.
Klicken Sie in dem eingeblendeten Fenster auf System.
Auf den Reiter Device Manager (Geräte-Manager) klicken.
Vergewissern, dass View Device By Type (Gerät nach Typ anzeigen) markiert ist.
Zu SATO-USB Device blättern und sicherstellen, das keine Fehler vorliegen. Installieren Sie die Schnittstelle neu,
falls erforderlich.
Starten Sie den PC und den Drucker neu.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 5-7
Kapitel 5: Problembehebung
5.3 BEHEBUNG VON SCHNITTSTELLENPROBLEMEN (Fortsetzung)
LAN-ETHERNET-SCHNITTSTELLE
PRÜFEN
SCHRITTE DER FEHLERBEHEBUNG
Vergewissern Sie sich, dass die Schnittstelle richtig konfiguriert ist. Zwei Minuten warten und zur Überprüfung
einen Selbsttest durchführen. Falls kein Testetikett gedruckt wird, könnte ein Hardwarefehler vorliegen.
Vergewissern Sie sich, dass das Kabel und die Anschlüsse nicht defekt sind.
Vergewissern Sie sich, dass keine Warteschlangenprobleme durch einen fehlerhaften Druckserver oder
andere protokollbezogene Szenarien verursacht werden. Führen Sie systematisch Überprüfungen und
Tests durch, um den Fehler zu finden.
Wenn Sie TCP/IP verwenden, vergewissern Sie sich, dass eine gültige IP-Adresse angegeben ist und alle
Parameter richtig eingegeben sind (Subnetzmaske, Gateway usw.). Versuchen Sie, die der IP-Adresse
zugewiesene Netzwerkschnittstelle zu PINGEN.
Wenn Sie einen Repeater oder Hub verwenden, vergewissern Sie sich, dass SQE deaktiviert ist.
Vergewissern Sie sich auch, dass der Repeater-Anschluss nicht defekt ist, indem Sie ihn an einem anderen
Druckserver über einen anderen Anschluss ausprobieren.
Installieren Sie das IPX/SPX-Protokoll an einem Arbeitsplatz, um sicherzustellen, dass das Netzwerk-Gerät
über die MAC-Adresse identifiziert werden kann. Ist dies möglich, so konfigurieren Sie die entsprechenden
Protokolle und prüfen Sie erneut die Konnektivität.
Verwenden Sie ein Crossover-Kabel, um den Drucker vom Netzwerk zu isolieren, indem Sie eine
Verbindung zwischen Schnittstelle und Arbeitsstation herstellen. Achten Sie darauf, dass die Parameter
entsprechend übereinstimmen. Prüfen Sie die Konnektivität.
5.4 TESTDRUCK ZUR PROBLEMBEHEBUNG
Dieses Kapitel enthält Anweisungen zu einem speziellen Ausdruck zur Identifizierung und Behebung von
bestimmten Druckproblemen.
HEX-SPEICHERAUSZUG Anhand des Hex-Speicherauszugs kann der Bediener erkennen, ob
Probleme beim Herunterladen von Daten aufgetreten sind.
TESTETIKETT
Anhand von Testdrucken kann der Anwender bestimmte Probleme mit der
mechanischen Leistung und den Einstellungen erkennen.
5.4.1 HEX-Speicherauszug
Im Modus „Hex Dump“ kann der Inhalt des Druckpuffers analysiert werden. In der linken Spalte sind die
einzelnen Zeilen empfangener Daten nummeriert. In der mittleren Spalte sind die Daten im HexadezimalFormat angegeben. Und in der rechten Spalte sind dieselben Daten im ASCII-Format angegeben. Gehen Sie
dazu gemäß dem folgenden Ablaufdiagramm vor.
Befehl ESC+HX senden oder
Befehl ESC+DW2 senden, um
DSW2-4 auf ON zu konfigurieren
und die Stromversorgung einzuschalten.
ONLINE
[S]
QTY: XXXXXX
Drucker
empfängt
Daten.
Drucker
beginnt HEX Speicherauszug
Druck
Drucker zum Beenden
ausschalten.
Seite 5-8
Abbildung 5-2, Modus Hex Dump
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 5: Problembehebung
5.4 TESTDRUCK ZUR PROBLEMBEHEBUNG (Fortsetzung)
5.4.2 Drucken von Testetiketten
Das Testetikett ist speziell darauf ausgerichtet, Druckprobleme zu erkennen. Weitere Informationen zu dieser
Maßnahme finden Sie im Section 3.10 Testdruckmodus.
FEED + POWER
TEST PRINT MODE
CONFIGURATION
BARCODE
HEADCHECK
FACTORY
Scrollt
Optionen
LINE
Konfiguration
Barcode
Druckkopfüberprüfung
FEED
TEST PRINT SIZE
XXCM
Scrollt
Optionen
Werkseinstellung
FEED
PRINT SIZE
SMALL LARGE
LINE
Scrollt
Optionen
LINE
FEED
Testdruck
beginnt
PRESS FEED KEY
TO STOP PRINTING
USER TEST PRINT
YES
NO
FEED
NO
FEED
PRINT CONTINUE
YES
NO
Scrollt
Optionen
Scrollt
Optionen
LINE
Testdruck
endet
YES
FEED
ONLINE MODE
[S]
QTY: XXXXXX
LINE
NO
FEED
YES
FEED
Abbildung 5-3, Testdruck
.
HINWEIS: Das einzige Druckproblem, das das nachfolgende Testetikett nicht zeigt,
ist das Verblassen des Druckbilds von einer Seite des Etiketts zur anderen. Das ist
das Ergebnis eines ungleichmäßigen Andrucks des Druckkopfs.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 5-9
Kapitel 5: Problembehebung
5.4 TESTDRUCK ZUR PROBLEMBEHEBUNG (Fortsetzung)
Vergleichen Sie die Skala auf
jeder Seite, um sicherzustellen,
dass der Druck horizontal
gleichmäßig verteilt ist.
Prüfen Sie optisch
diese Reihen auf
Drucklücken, die auf
defekte Druckkopfelemente hinweisen.
BEISPIEL FÜR EIN TESTETIKETT
Der Inhalt des Etiketts hängt vom Testetiketttyp ab.
Zeigt die Einstellungen
des DIP-Schalters zum
Druckzeitpunkt an.
Die Linienschärfe wird
von der
Druckgeschwindigkeit
und Dunkelstufe
bestimmt.
D S W 1
D S W 2
D S W 3
N O N E
Eine leere Zeile im
Druck weist darauf hin,
dass das Farbband
während des Drucks
zerknittert war.
Vergleichen Sie die Skala auf
jeder Seite, um sicherzustellen,
dass der Druck vertikal
gleichmäßig verteilt ist.
Abbildung 5-4, Beispiel für ein Testetikett
Seite 5-10
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 6: Grunddaten
GRUNDDATEN
6.1 GRUNDLEGENDE TECHNISCHE DATEN DES DRUCKERS
Die technischen Daten können ohne Vorankündigung geändert werden.
MODELLBEZEICHNUNG
GZ408e/ GZ412e
ABMESSUNGEN UND GEWICHT
Breite
271 mm
Höhe
322 mm
Tiefe
428 mm
Gewicht
14 kg
STROMVERSORGUNG
Eingangsspannung
Eingangsspannung: AC 100 V-120 V / 200 V-240 V, +/- 10 % (wählbar durch
Jumper-Position)
Frequenz: 50/60 Hz
Leistungsaufnahme
Bei Volllast: 155 W / 200 VA (Druckverhältnis 30 %)
Im Standby: 16 W / 28 VA
UMGEBUNG (GILT NICHT FÜR ETIKETTENPAPIER)
Betriebstemperatur
5° bis 40°C
Lagertemperatur
-5° bis 60°C
Luftfeuchtigkeit bei Betrieb
30 bis 80% RL, nicht-kondensierend
Luftfeuchtigkeit bei Lagerung
30 bis 90% RL, nicht-kondensierend
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 6-1
Kapitel 6: Grunddaten
DRUCK
Methode
Druckgeschwindigkeit
(wählbar)
Thermotransfer und Thermodirekt
GZ408e:
Fortlaufend/Abreißmodus:
2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Zoll/Sekunde
(50, 75, 100, 125, 150, 175, 200, 225, 250 mm/Sekunde)
Cutter/Spender:
2, 3, 4, 5, 6 Zoll/Sekunde
(50, 75, 100, 125, 150 mm/Sekunde)
GZ412e:
Fortlaufend/Abreißmodus:
2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, Zoll/Sekunde
(50, 75, 100, 125, 150, 175, 200 mm/Sekunde)
Cutter/Spender:
2, 3, 4, 5, 6 Zoll/Sekunde
(50, 75, 100, 125, 150 mm/Sekunde)
Achtung: Reduzieren Sie die Druckgeschwindigkeit je nach der Etikettenhöhe und
Art der verwendeten Etiketten.
Auflösung
Nicht bedruckbarer Bereich
GZ408e:
GZ412e:
203 dpi (8 Punkte/mm)
305 dpi (12 Punkte/mm)
Höhenausrichtung Oben: 2,0 mm oder weniger, Unten: 2,0 mm oder weniger
(Ohne Trägerfolie)
Breitenausrichtung Links: 1,5 mm oder weniger, Rechts: 1,5 mm oder weniger
(Ohne Trägerfolie)
Maximale Druckbreite
104 mm
Maximale Drucklänge
178 mm
Höhe bei EX-Befehl
Dunkelstufen beim Drucken
GZ408e:
GZ412e:
1.249 mm
833 mm
Dunkelstufenbereich: A, B
Dunkelstufen: 1 bis 5
FARBBAND (Verwenden Sie von SATO hergestellte oder zertifizierte Farbbänder)
Breite
111 mm
* Verwenden Sie ein Farbband, dass breiter als das verwendete Etikett ist.
Länge
Max. 450 m (Je nach Farbbandtyp)
* Bei einer Druckgeschwindigkeit von über 150 mm/Sekunde beträgt die
Maximallänge 300 m (je nach Farbbandtyp).
Wickelrichtung
Wicklung innen
Aufwickeltechnik:
Auf einen Kern gewickelt
Rollendurchmesser
75 mm
Kerndurchmesser
Innendurchmesser: 25,4 mm
Seite 6-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 6: Grunddaten
ETIKETTENPAPIER (Verwenden Sie nur von SATO hergestelltes oder zertifiziertes Etikettenpapier)
Etikett
Fortlaufend
Breite: 22 bis 128 mm
Breite inkl. Trägermaterial: 25 bis 131 mm
Höhe: 6 bis 178 mm
Höhe inkl. Trägermaterial: 9 bis 181 mm
• Bei einer Druckgeschwindigkeit von über 150 mm/
Sekunde
Höhe: 20 bis 178 mm
Höhe inkl. Trägermaterial: 23 bis 181 mm
Abriss
Breite: 22 bis 128 mm
Breite inkl. Trägermaterial: 25 bis 131 mm
Höhe: 17 bis 178 mm
Höhe inkl. Trägermaterial: 20 bis 181 mm
• Bei einer Druckgeschwindigkeit von über 150 mm/
Sekunde
Höhe: 20 bis 178 mm
Höhe inkl. Trägermaterial: 23 bis 181 mm
Cutter/
Etikettenspender
Breite: 22 bis 128 mm
Breite inkl. Trägermaterial: 25 bis 131 mm
Höhe: 17 bis 178 mm
Höhe inkl. Trägermaterial: 20 bis 181 mm
Größe
* Die Etikettenlänge kann durch den Etikettenpapiertyp oder die Betriebsbedingungen
beschränkt werden. Zum Beispiel kann ein Etikett mit einer Länge von über 147 mm
an der Frontabdeckung festkleben, wenn der optionale Spender verwendet wird,
abhängig vom Etikettenpapiertyp.
Führen Sie vor der Verwendung der verschiedenen Etikettensorten jeweils eine
Prüfung durch.
Typ
Thermodirekt / Thermotransfer
Verwenden Sie von SATO angegebene Rollenetiketten oder Fanfold-Etiketten.
Rollendurchmesser
(Rollenetiketten)
Max. Außendurchmesser: 218 mm
Kerndurchmesser
(Rollenetiketten)
Innendurchmesser: 76 mm
Wickelrichtung
Wicklung innen
Fanfold-Etiketten
Max. Fanfold-Höhe: 100 mm (externe Etikettenzuführung)
(Höhenbeschränkungen können sich auch aus dem Standort der Fanfold-Etiketten
ergeben.)
Dicke
0,08 bis 0,26 mm
VERARBEITUNG
CPU
32-Bit RISC
Flash-ROM
6 MB
Empfangspuffer
max. 2,95 MB, 2 MB fast voll
DRUCKERSPRACHE
Standard
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
SATO Barcode-Programmiersprache (SBPL)
SZPL-Emulation
Seite 6-3
Kapitel 6: Grunddaten
SCHNITTSTELLEN
Universeller serieller
Bus (USB)
USB-Stecker Typ B
Kombinierte Schnittstellen
integriert
Serielle Schnittstelle
RS232C (9.600 bis 57.600 Bit/s)
Parallelschnittstelle
IEEE 1284
EXT
Externes Signal
LAN Schnittstellenkarte
Local Area Network
(LAN)
Automatische Umschaltung 10BASE-T/100BASE-TX
SCHRIFTOPTIONEN (SBPL)
MATRIXFONTS
XU
5 x 9 Punkte (B x H) (alphanumerisch, Symbole)
XS
17 x 17 Punkte (B x H) (alphanumerisch, Symbole)
XM
24 x 24 Punkte (B x H) (alphanumerisch, Symbole)
XB
48 x 48 Punkte (B x H) (alphanumerisch, Symbole)
XL
48 x 48 Punkte (B x H) (alphanumerisch, Symbole)
CHINESISCHE SCHRIFTZEICHEN (NUR FÜR DAS CHINESISCHE MODELL)
GB18030
GB18030
GB2312
16 x 16 Punkte Mincho
24 x 24 Punkte Gothic
24 x 24 Punkte Gothic (mit CL400e Series kompatible Schriftart)
* GB18030 und GB2312 (mit CL400e Series kompatible Schriftarten) werden durch
Download gewechselt.
RASTER-SCHRIFTARTEN
CG Times (alphanumerisch, Symbole)
CG Triumvirate (alphanumerisch, Symbole)
KONTURSCHRIFTEN
Alphanumerische Zeichen und Symbole
ZEICHENSTEUERUNG
Vergrößerung
Vergrößerung bis zu 12 x entweder vertikal oder horizontal
Drehung
0°, 90°, 180° und 270°
SCHRIFTOPTIONEN (SZPL)
MATRIXFONTS
Seite 6-4
A
9 x 5 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
B
11 x 17 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
C
18 x 10 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
D
18 x 10 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
E
28 x 15 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
F
26 x 13 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
G
60 x 40 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 6: Grunddaten
SCHRIFTOPTIONEN (SZPL)
H
21 x 13 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
P
20 x 18 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
Q
28 x 24 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
R
35 x 31 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
S
40 x 35 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
T
48 x 42 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
U
59 x 53 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
V
80 x 71 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
TTF-SCHRIFTARTEN
O
15 x 12 Punkte (H x B) (alphanumerisch, Symbole)
ZEICHENSTEUERUNG
Vergrößerung
Vergrößerung bis zu 12 x entweder vertikal oder horizontal
Drehung
0°, 90°, 180° und 270°
BARCODE-OPTIONEN
Unterstützt von SBPL/ SZPL:
UPC-A/E
JAN/EAN-13/8
CODE39, CODE93, CODE128
GS1-128 (UCC/EAN128)
CODABAR (NW-7)
POSTNET
Industrial 2 von 5
MSI
Lineare Barcodes
Unterstützt von SBPL:
Matrix 2 von 5
BOOKLAND
Zweidimensional
Unterstützt von SBPL/ SZPL:
QR Code (Ver. 8.1)
PDF417 (Ver. 1.1)
Maxi Code (Ver. 3.0)
GS1 DataMatrix (Ver. 2.0)
* Chinesische Schriftart GB18030 wird nicht unterstützt.
Zusammengesetzte Symbole
NA
Verhältnisse
1:2, 1:3, 2:5, benutzerdefinierte Strichbreiten
Drehung
Parallel 1 (0°), Parallel 2 (90°), Seriell 1 (180°) und Seriell 2 (270°)
Vergrößerung
1- bis 12-fach
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 6-5
Kapitel 6: Grunddaten
VIELSEITIGE FUNKTIONEN
1) Status-Return-Funktion
2) Grafikfunktion
3) Laufende Nummerierfunktion
4) Formulardiafunktion
5) Zeichenkorrekturfunktion
6) Schwarz/Weiß-Umschaltfunktion
7) Linienfunktion
8) Speicherauszuglistendruck (Modus HEX Dump)
9) Formatregistrierfunktion
10) Konturvariablenfunktion
11) Konturmodifikationsfunktion
12) Null-Schrägstrich-Umschaltfunktion
SELBSTDIAGNOSE-FUNKTION
1) Überprüfung auf fehlerhafte Punkte
2) Erkennung, wenn Druckkopf geöffnet
3) Erkennung, wenn das Papier aufgebraucht ist
4) Erkennung, wenn das Farbband aufgebraucht ist
5) Erkennung, wenn das Farbband fast aufgebraucht ist
6) Testdruck
7) Erkennung der Position der Cutter-Klinge (nur wenn der Cutter installiert ist)
8) Etiketten-Erkennung bei der Ausgabe (nur wenn der Etikettenspender installiert ist)
HARDWARE
Tasten auf dem Bedienfeld
Anzeigen
Einstellungspotentiometer
1) Netzschalter
2) Taste LINE (Online/Offline)
3) Taste FEED (Vorschub)
Status: Grüne / rote LED
Höhe: Etikettenpositionierungseinstellung
Versatz: Positionierungseinstellung für Ausgabe am Spender/Abreißfunktion
Druck: Dunkelstufeneinstellung
* Der Mikrotreiber für die Einstellung gehört nicht zum Lieferumfang.
Summer
Eingebauter Summer verfügbar
SENSOREN
Lücke (Durchlicht)
Position und Empfindlichkeit einstellbar
EYE-Marke (Reflektion)
Position und Empfindlichkeit einstellbar
Druckkopf offen
Festgelegt
Sensor für Farbbandende/
fast am Ende
Festgelegt
Etikettenspendersensor
Festgelegt (Bei Verwendung des Einzelspendermodulsets)
Positionssensor für die
Cutter-Klinge
Festgelegt (Bei Verwendung des Cutter-Sets)
Seite 6-6
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 6: Grunddaten
OPTIONEN
1) Cutter-Einheit
2) Einzelspendermodulset mit interner Aufwickelvorrichtung
STANDARDZUBEHÖR
1) Netzkabel
2) Dokumentation (Kurzanleitung, Garantie usw.)
3) USB-Kabel (für das Modell mit kombinierter Schnittstelle)
4) Farbbandkern
5) Reinigungstücher
RICHTLINIENKONFORMITÄT
Sicherheitsnormen
EN60950-1
GB4943-2001
EMV-Richtlinie
EN55022, EN55024
GB9254-2008, GB17625.1-2003
Transportstandard der
Verpakkung
ISTA-2A
Umweltstandards
RoHS
Die RoHS-Richtlinie beschränkt die Verwendung der sechs nachfolgend
aufgelisteten Gefahrenstoffe.
Sechswertiges Chrom------------------------ Max. 0,1 %
Blei und Bleiverbindungen------------------- Max. 0,1 %
Quecksilber und seine Verbindungen----- Max. 0,1 %
Kadmium und Kadmiumverbindungen--- Max. 0,1 %
Polybromierte Biphenyle (PBB)------------ Max. 0,1 %
Polybromierte Diphenylether (PBDE)----- Max. 0,1 %
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 6-7
Kapitel 6: Grunddaten
Diese Seite wurde absichtlich frei gelassen.
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Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
TECHNISCHE DATEN ZU DEN SCHNITTSTELLEN
Dieses Kapitel umfasst die Schnittstellentypen und deren technische Daten für die GZ4e Series Drucker. Die
technischen Daten enthalten detaillierte Angaben für die gezielte Auswahl der geeignetsten Methode zum
Anschluss eines Host-Computers.
In diesem Kapitel finden Sie die folgenden Informationen:
•
7.1 Schnittstellentypen
•
7.2 RS232 Serielle High-Speed-Schnittstelle
•
7.3 IEEE1284-Parallelschnittstelle
•
7.4 Schnittstelle mit universellem seriellen Bus (USB)
•
7.5 Local Area Network (LAN) Ethernet
•
7.6 Externe Signalschnittstelle (EXT)
7.1 SCHNITTSTELLENTYPEN
GZ4e Series Drucker besitzen mehrere Schnittstellenkarten für die Datenkommunikation mit dem Host und
eine externe Signalschnittstelle für den Anschluss von Peripheriegeräten an den Drucker.
Die folgenden Schnittstellenkarten sind integriert:
1) RS-232C (High-Speed) Schnittstelle (DB9-Pin-Buchse)
2) IEEE1284-Schnittstelle (Kommunikationsmodus: ECP-kompatibel, Amphenol-Stecker 25-polig)
3) USB-Schnittstelle (USB-Stecker des Typs B)
4) Externe Signalschnittstelle (Amphenol-Stecker 14-polig)
LAN-Schnittstelle:
1) LAN-Schnittstelle (Automatische Umschaltung 10BASE-T/100BASE-TX, RJ45-Anschluss)
Achtung
Verbinden oder trennen Sie niemals ein Schnittstellenkabel (oder eine Switchbox), wenn der
Host-Computer oder Drucker an das Stromnetz angeschlossen sind. Anderenfalls kann der
Schnittstellenschaltkreis im Drucker/Host-Computer beschädigt werden. Die Garantie deckt einen
solchen Schaden nicht ab.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-1
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.2 RS232 SERIELLE HIGH-SPEED-SCHNITTSTELLE
7.2.1 Grunddaten
Diese Schnittstelle entspricht dem RS-232C-Standard. Über den Schnittstellenmodus des Druckers oder das
Programm für die Einrichtung des Druckers stehen verschiedene Kommunikationseinstellungen zur
Verfügung.
TECHNISCHE DATEN ZUR SCHNITTSTELLE
Asynchroner ASCII
Halb-Duplex-Kommunikation
Bidirektionale Kommunikation
Datenübertragungsrate
9.600, 19.200, 38.400, 57.600 Bit/s
Übertragungsart
Start, b1, b2, b3, b4, b5, b6, b7, b8, Stopp (bei 7 Bit wird b8 ausgelassen)
Datenlänge
7 oder 8 Bit (wählbar)
Stoppbit
1 oder 2 Bit (wählbar)
Paritätsbit
UNGERADE, GERADE, KEINES (wählbar)
Verwendete Codes
ASC II-Zeichencodes: 7 Bit, Grafiken: 8 Bit
Steuercodes
STX (02H), ETX (03H), ACK (06H), NAK (15H)
Anschluss (Druckerseite)
DB-9S-Buchse (äquivalent)
Kabelanschluss
DB-9P-Stecker (äquivalent)
Kabellänge
15 m oder kürzer
Signalstärke
Hoch = + 5 V bis + 12 V, Niedrig = - 5 V bis - 12 V
Protokoll
Ready/Busy (Bereit/Besetzt), X-On/X-Off, Protokoll für Treiber, Status4 (Bi-Com)
7.2.2 Druckerkonfigurationseinstellung bei Verwendung der seriellen Schnittstelle
Wenn die serielle RS232C-Schnittstelle für die Kommunikation zwischen dem Drucker und dem Host
ausgewählt wird, muss für die Steuerung der Kommunikationsbedingungen die Druckerkonfiguration
vorgenommen werden. Diese Konfiguration kann im LCD-Menü ADVANCED MODE (Erweiterter Modus)
vorgenommen werden. Weitere Informationen zur Konfiguration des Druckers für den Anschluss an den HostComputer finden Sie im Section 3.6 Erweiterter Modus dieser Anleitung.
7.2.3 READY/BUSY-Flusssteuerung
Ready/Busy ist die Hardware-Flusssteuerungsmethode für die serielle Schnittstelle an den GZ4e Series
Druckern. Durch Erhöhung/Senkung des Spannungspegels an Pin 4 des RS232-Anschlusses benachrichtigt
der Drucker den Host, wenn er bereit ist, Daten zu empfangen. Pin 7 (RTS) und Pin 4 (DTR) sind für diese
Methode der Flusssteuerung die wichtigen Signale am Drucker. Der Host muss diese
Flusssteuerungsmethode unterstützen, damit sie richtig funktioniert.
Pinbelegung
5
1
9
6
Abbildung 7-1, Pin-Zuordnung serieller Anschluss
Seite 7-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.2 RS232C SERIELLE HIGH-SPEED-SCHNITTSTELLE (Fortsetzung)
READY/BUSY-SCHNITTSTELLENSIGNALE
PIN
RICHTUNG
SIGNALDEFINITION
1
-
Nicht angeschlossen
2
Zum Drucker
RD (Receive Data, dt. Datenempfang) – Daten vom Host-Computer zum Drucker.
3
Zum HostComputer
TD (Transmit Data, dt. Daten senden) – Daten vom Drucker zum Host-Computer. Sendet
X-On/X-Off-Zeichen oder Statusdaten (bidirektionale Protokolle).
4
Zum HostComputer
DTR (Data Terminal Ready, dt. Datenanschluss bereit) – Dieses Signal betrifft die Ready/
Busy-Flusssteuerung. Der Drucker ist bereit, Daten zu empfangen, wenn dieser Pin hoch
ist. Er wird niedrig, wenn der Drucker offline ist, entweder manuell oder aufgrund einer
Störung, und während des Druckens im Einzelauftrag-Puffermodus. Er wird auch niedrig,
wenn die Daten im Puffer die Kapazitätsgrenze des Puffers fast erreicht haben.
5
Referenz
SG (Signal Ground, dt. Signalerdung)
6
Zum Drucker
DSR (Data Set Ready, dt. Betriebsbereit) – Wenn diese Leitung hoch ist, ist der Drucker
bereit, Daten zu empfangen. Diese Leitung muss hoch sein, bevor Daten übertragen
werden. Wenn diese Leitung nicht verwendet wird, sollte sie auf hoch (an Pin 6) verdrahtet
werden.
7
Zum HostComputer
RTS (Request To Send, dt. Sendeanforderung) – Wird bei der Ready/Busy-Flusssteuerung
verwendet, um eine Störung anzuzeigen. RTS ist hoch und bleibt hoch, es sei denn, der
Druckkopf ist geöffnet (in diesem Fall kehrt RTS in den hohen Zustand zurück, nachdem der
Druckkopf wieder geschlossen und der Drucker wieder online ist) oder es tritt während des
Druckens eine Störung auf (z.B. fehlende Etiketten).
8
Zum Drucker
CTS (Clear To Send, dt. Sendebereit) – Wenn diese Leitung hoch ist, geht der Drucker
davon aus, dass Daten sendebereit sind. Der Drucker empfängt keine Daten, wenn die
Leitung niedrig ist. Wenn diese Leitung nicht verwendet wird, sollte sie auf hoch (an Pin 4)
verdrahtet werden.
9
-
Nicht angeschlossen
READY/BUSY-KABELANFORDERUNGEN
DB9 DB25
HOST
RICHTUNG
DB9
DRUCKER
1
1
FG (Frame Ground, dt. Gehäusemasse)
-
1
-
3
2
TD (Transmit Data, dt. Daten senden)
Zum Drucker
2
RD (Receive Data, dt. Daten
empfangen)
2
3
RD (Receive Data, dt. Daten
empfangen)
Zum Host-Computer
3
TD (Transmit Data, dt. Daten senden)
6
6
DSR* (Data Set Ready, dt.
Betriebsbereit)
Zum Host-Computer
4
DTR (Data Terminal Ready, dt.
Datenanschluss bereit)
5
7
SG (Signal Ground, dt. Signalerdung)
Bidirektional
5
SG (Signal Ground, dt. Signalerdung)
4
20
DTR (Data Terminal Ready, dt.
Datenanschluss bereit)
Zum Drucker
6
DSR (Data Set Ready, dt. Betriebsbereit)
8
5
7
RTS (Request To Send, dt.
Sendeanforderung)
7
4
8
CTS (Clear To Send, dt. Sendebereit)
CTS (Clear To Send, dt. Sendebereit) Zum Host-Computer
RTS (Request To Send, dt.
Sendeanforderung)
Zum Drucker
* Dieser Anschluss an der Hostseite der Schnittstelle hängt vom Pin ab, der von der Treibersoftware für das Ready/Busy-Signal
verwendet wird. Normalerweise ist das am PC entweder CTS (Pin 8) oder DSR (Pin 6) an einem DB-9-Stecker.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-3
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.2 RS232C SERIELLE HIGH-SPEED-SCHNITTSTELLE (Fortsetzung)
7.2.4 X-ON/X-OFF-Flusssteuerung
Die X-On/ X-Off-Flusssteuerung wird verwendet, wenn die Hardware (Ready/Busy)-Flusssteuerung nicht
verfügbar oder nicht wünschenswert ist. Statt einer Erhöhung/Senkung des Spannungspegels an Pin 4 werden
vom Drucker an Pin 3 (Transmit Data, dt. Daten senden) Steuerzeichen zum Host übertragen, die „Printer
Ready“ (Drucker bereit) (X-On = 11-stellige Hexadezimalzahl) oder „Printer Busy“ (Drucker besetzt) (X-Off = 13stellige Hexadezimalzahl) bedeuten. Damit diese Flusssteuerungsmethode richtig funktioniert, muss sie vom
Host unterstützt werden. X-On/X-Off funktioniert ähnlich wie die oben beschriebene Funktion von Pin 4 (DTR).
Beim ersten Einschalten des Druckers sendet dieser ein X-Off, wenn der Pegel „Puffer fast voll“ erreicht wird,
und ein X-On, wenn der Datenpegel des Puffers unter die Marke „Puffer verfügbar“ fällt. Wenn der Drucker
manuell offline geschaltet wird, sendet er ein X-Off und zeigt so an, dass er keine Daten empfangen kann.
Wenn er wieder manuell online geschaltet wird, sendet er ein X-On und zeigt so an, dass er wieder Daten
empfangen kann. Wenn während des Drucks eine Störung auftritt (z.B. kein Papier mehr vorhanden oder das
Farbband verbraucht ist), sendet der Drucker ein X-Off, sobald die Störung erkannt wird. Wenn die Störung
behoben und der Drucker wieder online ist, sendet er ein X-On und zeigt so an, dass er wieder Daten
empfangen kann. Wenn bei der Einschaltung keine Störungen vorliegen, sendet der Drucker kontinuierlich
X-On-Zeichen in Intervallen von fünf Millisekunden, bis er eine Datenübertragung vom Host empfängt.
X-ON/X-OFF-KABELANFORDERUNGEN
Kommuniziert mit dem Host, um festzustellen, ob der Drucker bereit ist, Daten zu empfangen, indem der Code „XON“ (Hex
11H) oder „XOFF“ (Hex 13H) an die Ausgangsdatenleitung (TD-Leitung) gesendet wird. Im Schnittstellenmodus des Druckers
kann zwischen einem Einfach- und einem Mehrfachpuffer gewechselt werden.
DB9 DB25
HOST
RICHTUNG
DB9
DRUCKER
1
1
FG (Frame Ground, dt.
Gehäusemasse)
-
1
FG (Frame Ground, dt.
Gehäusemasse)
3
2
TD (Transmit Data, dt. Daten senden)
Zum Drucker
2
RD (Receive Data, dt. Daten
empfangen)
2
3
RD (Receive Data, dt. Daten
empfangen)
Zum Host-Computer
3
TD (Transmit Data, dt. Daten senden)
5
7
SG (Signal Ground, dt. Signalerdung)
Bidirektional
5
SG (Signal Ground, dt. Signalerdung)
HINWEIS: Je nach verwendetem Host kann es notwendig sein, CS und RS
zur Schleife zu schalten (um diese auf „High“ zu halten). Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation des Host-Computers.
Seite 7-4
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.3 IEEE1284-PARALLELSCHNITTSTELLE
Die IEEE1284-Schnittstelle am Drucker entspricht den Centronics-/IEEE1284-Standards. Sie erkennt
automatisch die IEEE1284-Signale und funktioniert im High-Speed-Modus. Erkennt sie die IEEE1284-Signale
nicht, funktioniert sie im Standard-Centronics-Modus, der deutlich langsamer ist. Aus diesem Grund müssen
auf jeden Fall ein Schnittstellenkabel und eine Host-Schnittstelle verwendet werden, die der EEE1284Spezifikation entsprechen, damit die volle Geschwindigkeit erreicht wird. Für die LPT1-Anschlusseinstellung
wird der ECP-Modus empfohlen.
Ändern Sie unbedingt die LPT1-Anschlusseinstellungen über die BIOS-Einstellungen.
7.3.1 Grunddaten
Schnittstellenanschluss
18
1
36
19
Druckeranschluss: AMP 57-40360 (DDK) oder vergleichbar
Kabelanschluss: AMP 57-30360 (DDK) oder vergleichbar
Kabellänge
3 m oder kürzer
Signalebene
Oberes Niveau
Unteres Niveau
Empfangsmodus
Einfach- oder Mehrfachpuffer
: + 2,4 bis + 5,0 V
: + +0,0 bis + -0,4V
Den DIP-Schalter, DSW2-5, des Druckers für die Einrichtung des Empfangsmodus konfigurieren.
* DSW2-5 (Einfachempfangspuffer/Empfangspuffer für mehrere Druckaufträge)
ist ungültig, wenn sich der Drucker im SZPL-Emulationsmodus befindet.
Hinweis:
Druckdaten senden, während der Drucker eingeschaltet ist. Den Drucker vor dem Abziehen des
Schnittstellenkabels ausschalten.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-5
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.3 IEEE1284-PARALLELSCHNITTSTELLE (Fortsetzung)
7.3.2 Pinbelegung
Die Pinbelegung für jedes Signal des Centronics Standards (kompatibler Modus) geschieht folgendermaßen.
Übrigens basiert der Leitungsanschluss für den IEEE1284-Standard auf dem IEEE1284-B-Standard.
PIN-Nr.
Signal
I/O
PIN-Nr.
Signal
1
STROBE
Eingangssignal
19
STROBE-RETURN
2
DATA 1
Eingangssignal
20
DATA 1-RETURN
3
DATA 2
Eingangssignal
21
DATA 2-RETURN
4
DATA 3
Eingangssignal
22
DATA 3-RETURN
5
DATA 4
Eingangssignal
23
DATA 4-RETURN
6
DATA 5
Eingangssignal
24
DATA 5-RETURN
7
DATA 6
Eingangssignal
25
DATA 6-RETURN
8
DATA 7
Eingangssignal
26
DATA 7-RETURN
9
DATA 8
Eingangssignal
27
DATA 8-RETURN
10
ACK
Ausgangssignal
28
ACK -RETURN
11
BUSY
Ausgangssignal
29
BUSY -RETURN
12
PTR ERROR
Ausgangssignal
30
PE -RETURN
13
SELECT
Ausgangssignal
31
INIT
Eingangssignal
14
AUTOFD
Ausgangssignal
32
FAULT
Ausgangssignal
15
Nicht verwendet
33
Nicht verwendet
16
LOGIC GND
34
Nicht verwendet
17
Frame GND
Frame Gnd
35
Nicht verwendet
18
+ 5 V (z = 24 kOhm)
Ausgangssignal
36
SELECTIN
Seite 7-6
I/O
Eingangssignal
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.3 IEEE1284-PARALLELSCHNITTSTELLE (Fortsetzung)
7.3.3 Eingangs- und Ausgangssignale
Die Details der jeweiligen Signalleitungen für den Centronics-Standard (kompatibler Modus) sind die
Folgenden.
Übrigens entspricht jede der Signalleitungen dem IEEE1284-Standard.
PinNr.
1
2-9
Signal
I/O
Beschreibung
STROBE
Eingangs
signal
Synchronisierungssignal, das einen niedrigen aktiven Impuls für
das Lesen von DATA1 - DATA8 benötigt
DATA 1 - DATA 8
Eingangs
signal
Dateneingabe von 8 Bit parallel:
DATA1 --LSB (niedrigstes Bit)
DATA8 --MSB (höchstes Bit)
10
ACK
Ausgangs
signal
Abfallendes Impulssignal zeigt den Abschluss des Datenimports an
11
BUSY
Ausgangs
signal
Hohes aktives Signal zeigt an, dass der Drucker nicht bereit ist,
Daten zu empfangen.
12
PTR ERROR
Ausgangs
signal
Positives Impulssignal im Falle von “Papierende”.
13
SELECT
Ausgangs
signal
Hohes aktives Signal zeigt an, dass der Drucker bereit ist, Daten zu
empfangen
14
AUTOFD
Ausgangs
signal
Signal für den IEEE1284-Standard
17
FRAME GND
Anschluss am Erdungspunkt am Rahmen
18
PERIPHERAL
LOGIC HIGH
+ 5 V Spannung an der Druckerseite.
19-30
SIGNAL GND
Anschluss an die jeweilige Signalerdung
31
INIT
Eingangs
signal
Niedriger aktiver Impuls initialisiert den Drucker
32
FAULT
Ausgangs
signal
Niedriger aktiver Impuls zeigt einen Fehler am Drucker an
33
SELECTIN
Eingangs
signal
Signal für den IEEE1284-Standard
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-7
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.4 SCHNITTSTELLE MIT UNIVERSELLEM SERIELLEN BUS (USB)
Die Schnittstelle mit universellem seriellen Bus (USB) des Druckers entspricht dem USB-Standard. Sie
benötigt einen Treiber, der auf den PC geladen und so konfiguriert werden muss, dass er unter Windows
2000 oder höher USB-Peripheriegeräte unterstützt. An einen USB-Anschluss können bei Verwendung eines
Hubs mit eigener Stromversorgung bis zu 127 Geräte angeschlossen werden.
7.4.1 Grunddaten
Schnittstellenanschluss
2 1
3 4
USB-Stecker Typ B
Kabellänge: 3 m oder kürzer (verdrilltes, abgeschirmtes Paar)
Host
Windows 2000 oder höher mit USB-Anschluss
Stromversorgung
BUS-Durchleitungskabel
Leistungsaufnahme
+ 5 V bei 80 mA
7.4.2 Pinbelegung
Pin-Nr.
Beschreibung
1
V Bus
2
-Daten (D-)
3
+Daten (D+)
4
Masse
Seite 7-8
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.5 LOCAL AREA NETWORK (LAN) ETHERNET
Die Local Area Network (LAN)-Schnittstelle ist ein Plug-In-Schnittstellenmodul, das an Stelle des
kombinierten 3-in-1-Schnittstellenmoduls installiert werden kann. Der Treiber muss auf den Computer
geladen und so konfiguriert werden, dass er mit einer 10/100BaseT-LAN-Verbindung das TCP/IP-Protokoll
unterstützt. Detaillierte Informationen zum Laden des LAN-Treibers finden Sie auf der CD-ROM, die zum
Lieferumfang jedes LAN-Schnittstellenmoduls gehört.
7.5.1 Grunddaten
Stecker
RJ-45-Buchse
Kabel
10/100BaseT Kategorie 5
Kabellänge
100 m oder kürzer
Stromversorgung
Vom Drucker aus mit Strom versorgt
Protokoll
Status3
Protokoll für Treiber (zyklischer Antwortmodus)
Protokoll für Treiber (ENQ-Antwortmodus)
Status5
IP-Adresse
0,0,0,0 bis 255,255,255,255
Subnet-Maske
0,0,0,0 bis 255,255,255,255
Gateway-Adresse
0,0,0,0 bis 255,255,255,255
7.5.2 Einstellung der DIP-Schalter
EINSTELLUNG DER DIP-SCHALTER
SCHALTER
EINSTELLUNG
1
Reserviert (Einrichtung unzulässig).
2
Initialisierung des EEPROMS der LAN-Karte (Konfiguration).
3
Druck der Konfigurationsdaten auf ein Etikett.
4
Druck der Selbstdiagnose der Karte auf ein Etikett.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-9
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.5 LOCAL AREA NETWORK (LAN) ETHERNET (Fortsetzung)
7.5.3. Technische Daten der Software
TECHNISCHE DATEN DER SOFTWARE
Protokoll
TCP/IP
Netzwerk-Ebene
ARP, RARP, IP, ICMP
Session-Ebene
TCP, UDP
Anwendungsebene
LPD, FTP, TELNET, BOOTP, DHCP
HINWEIS: Die Druckdaten können über LPR und FTP von TCP/IP und das entsprechende Socket-Protokoll gesendet
werden. Der Druckerstatus ist über das entsprechende Socket-Protokoll zu ermitteln.
HINWEIS: In der TCP/IP-Protokoll-Umgebung sind LPD und FTP dem Drucken zugeordnet; TELNET dem variablen
Einrichten; ARP, RARP und BOOTP/DHCP dem Adress-Einrichten.
Das LPD-Protokoll entspricht RFC1179 und behandelt die Liste der logischen Druckernamen als Warteschlangennamen
wie lp, sjis und euc. Außerdem kann nach ordnungsgemäßer Einrichtung eine Bannerseite gedruckt werden.
Beim Senden des Auftrags über LPR wirkt sich die Übertragungsreihenfolge der Datendateien/Steuerdateien im Auftrag
nicht auf das Drucken aus. Wenn die Bannerseite angegeben wird, so wird diese jeder Datendatei hinzugefügt. Löschen
eines Auftrags über LPR ist nicht verfügbar.
FTP-Protokoll entspricht RFC959 und verwaltet die Liste der logischen Druckernamen als Übertragungsordner. Die
Übertragung der Datei zu diesem Ordner führt den Druck aus. Man kann ASCII(A), BINÄR(I) und TENEX(L8) als
Übertragungsmodi eingeben; allerdings hängt der Modusunterschied vom Client ab. Nach ordnungsgemäßer
Einrichtung kann eine Bannerseite gedruckt werden.
TELNET entspricht RFC854. Dieser Vorgang besteht aus einem interaktiven Menüformular und aktiviert das Ändern und
die Kennzeichnung der internen Einrichtung und die Anzeige des Status. Zum Ändern der Einrichtung „Root“ Benutzer
und Passwort beim Login eingeben. Zunächst ist das ROOT-Passwort auf Null eingestellt (nur Zeilentransport).
Wichtige Hinweise:
Die Ausdrucke der LAN-Schnittstellenkonfiguration werden nicht ausgedruckt, wenn sich der Drucker im
manuellen SZPL-Modus befindet.
Seite 7-10
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.6 EXTERNE SIGNALSCHNITTSTELLE (EXT)
Die externe Signalschnittstelle dient für den Anschluss von externen Peripheriegeräten an den Drucker.
Der 14-polige Centronics-EXT-Stecker bietet eine Druckerschnittstelle für Druckerzubehör mit einer Auswahl
von vier verschiedenen Ausgangssignalen sowie verschiedenen Störungssignalen.
Die Einstellung externer Signale erfolgt mit dem DIP-Schalter und im Wartungsmodus des Druckers.
7.6.1 Grunddaten
Schnittstellenanschluss
7
1
14
8
EXT External Signal Connector Pin Assignments
Centronics Typ IDC 14-polig (Buchse)
7.6.2 Pinbelegung
EXT-ANSCHLUSS PIN-BELEGUNG
PIN
1
2
RICHTUNG
SIGNALDEFINITION
Zum Host-Computer Keine Etiketten – Wird niedrig (0 V), wenn eine Störung bei den Etiketten vorliegt.
Referenz
Betriebserde (Signal Ground).
3
Zum Host-Computer Farbband verbraucht – Wird niedrig (0 V), wenn das Farbband verbraucht ist.
4
Zum Host-Computer Fehler – Wird niedrig, wenn der Drucker eine Störung erkennt, zum Beispiel wenn der
Druckkopf geöffnet oder der Empfangsspeicher voll ist.
5
Zum Drucker
Druckstart – Wird dieser Pin an Masse gelegt, wird ein Etikett gedruckt. Dieses Signal muss
aktiviert werden. Hierzu wird der DIP-Schalter DSW3-5 auf die Position OFF gestellt.
6
Zum Drucker
Druckende – Für den Betrieb eines Etikettierers oder eines anderen externen Geräts, das
mit den Druckzyklus synchronisiert werden muss. Für die DIP-Schalter DSW3-6 und
DSW3-7 können vier Arten von Ausgangssignalen gewählt werden.
Bitte beachten Sie die nachfolgenden Zeitablaufpläne.
7
Zum Drucker
Druckwiederholung – Wird dieses Signal empfangen, wird ein Duplikat des letzten Etiketts
in einem Druckauftrag gedruckt.
Zum Drucker
Stromquelle getrennt – für Signalausgang.
8
9
Zum Host-Computer Wenn am LCD-Diplay Mode1 (Modus 1) gewählt wird, bedeutet hohe Spannung = OnlineDruckauftrag wartet.
Wenn am LCD-Diplay Mode2 (Modus 2) gewählt wird, bedeutet hohe Spannung = Online.
Das wird niedrig (0 V), wenn der Drucker offline ist.
10
Zum Host-Computer Farbband fast verbraucht – Wird hoch, wenn das restliche Farbband auf der Zuführspindel
ca. 14 m lang ist. Der Ausgang wird niedrig, wenn das Farbband vollständig verbraucht ist.
11
Reserviert.
12
Zum Host-Computer + 24 V +/- 10 % bei 2 A – Stromversorgung für externe Geräte.
13
Zum Host-Computer Vcc +/- 5 V
14
Schutzerde
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-11
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.6 EXTERNE SIGNALSCHNITTSTELLE(EXT) (Fortsetzung)
HINWEIS: Die Signale an den Pins 1, 3, 4, 6, 9 und 10 haben jeweils einen
offenen Kollektorausgang. Diese Pins messen normalerweise maximal + 0,07 V,
wenn der Zustand True vorliegt. Wenn der Zustand False vorliegt, fällt die
Spannung auf 0 V. Um einen Signalpegel von + 5 V zu erhalten, müssen Sie wie
abgebildet einen 330-Ohm-, 1/4-Watt-Pull-up-Widerstand zwischen den Pin des
offenen Kollektorausgangs und Vcc (Pin 13) hinzufügen. Das bietet einen
Signalpegel von + 5 V für den Zustand True und 0 V für den Zustand False. Die
Maximalspannung, die an diese Pins angelegt werden kann, beträgt + 50 V und
der Maximalstrom 500 Milliampere.
Pin 13
Vcc= + 5 V
330 Ohm, 1/4 W
Signalausgang
Pin 1, 3, 4, 6, 9 oder 10
7.6.3 Zeitablaufpläne
Standardmodus
Druckstart
Eingangssignal
Beginn des
Druckzyklus
Ende des
Druckzyklus
+5V
+0V
Druckwiederholung + 5 V
Eingangssignal + 0 V
Druckende
Typ 1
+5V
+0V
20 Millisekunden
Seite 7-12
Druckende
Typ 2
+5V
Druckende
Typ 3
+5V
Druckende
Typ 4
+5V
+0V
+0V
+0V
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
7.6 EXTERNE SIGNALSCHNITTSTELLE(EXT) (Fortsetzung)
Druck wiederholen
Beginn des
Druckzyklus
Ende des
Druckzyklus
Druckstart
Eingangssignal
Druckwiederholung
Eingangssignal
Druckende + 5 V
Typ 1
+0V
20 Millisekunden
Druckende + 5 V
Typ 2
+0V
Druckende + 5 V
Typ 3
+0V
Druckende + 5 V
Typ 4
+0V
Fehlersignale
Papier- oder
Farbbandende
Druckbewegung Bewegung
angehalten
+5V
Papierende + 0V
+5V
(Farbbandende)
+ 0V
+5V
Maschinenfehler
+ 0V
Druckende
Typ 1
+5V
Druckende
Typ 2
+5V
Druckende
Typ 3
+5V
Druckende
Typ 4
+5V
Papier/Farbband
ausgetauscht
Druckkopf
Druckkopf
offen
geschlossen
+ 0V
+ 0V
+ 0V
+ 0V
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 7-13
Kapitel 7: Technische Daten zu den Schnittstellen
Diese Seite wurde absichtlich frei gelassen.
Seite 7-14
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 8: Anhang
ANHANG
Dieses Kapitel enthält die folgenden Informationen:
•
8.1 Sensorpositionen und Optionen
•
8.2 Auswahl des Betriebsmodus
•
8.3 Basisreferenzpunkt
•
8.4 Einstellen des Basisreferenzpunktes
•
8.5 Informationen über das Druckmaterial bei der Verwendung eines optionalen Cutters
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 8-1
Kapitel 8: Anhang
8.1 SENSORPOSITIONEN UND OPTIONEN
Lücke 17 - 67 mm
EYE-Marke 6 - 53 mm
EYE-Marken-, Lücken-,
Papierende- Sensoren
DRUCKRICHTUNG
49,4 mm
Nicht zulässiger
Bereich für den Druck
Druckbreite: 104 mm
Druckkopf
23,5 mm
25,3 mm
29,5 mm
Cutter
Abriss
Etikettenspender
Seite 8-2
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 8: Anhang
8.2 AUSWAHL DES BETRIEBSMODUS
Der Drucker kann in den folgenden vier Betriebsmodi ausgeführt werden: Fortlaufender Modus,
Abreißmodus, Schneidmodus und Spendermodus. Die Unterschiede bestehen darin, wie das Etikett und das
Trägermaterial ausgeworfen werden. Bevor Sie den Drucker konfigurieren, müssen Sie den Modus
auswählen. In diesem Kapitel sind die funktionalen Unterschiede zwischen den vier Modi erklärt.
FORTLAUFENDER MODUS
In diesem Modus befindet sich das Etikettenpapier stets in Druckposition. Daher kann das vorherige Etikett
erst entnommen werden, wenn ein bis vier weitere Etiketten gedruckt wurden. (Die Menge hängt von der
Etikettengröße ab.) Dieser Betriebsmodus ist speziell zum Drucken großer Mengen an Etiketten gedacht, die
erst zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.
ABREISSMODUS
In diesem Modus wird nach dem Druck das erste Etikett (das Äußerste) soweit vorgeschoben, dass sein
hinterer Rand an der Klingenposition des Cutters stehen bleibt. Somit kann das Etikett leicht abgerissen
werden.
Jedoch ist nach dem Abreißen des ersten Etiketts der Rand des folgenden Etiketts bereits unter dem
Druckkopf hindurchgeschoben. Weil aber der Druck aber mit dem Anfang des Etiketts beginnen muss,
verschiebt der Drucker vor dem Druckbeginn das Etikett zurück, so dass der obere Rand sich nun genau
unter dem Druckkopf befindet. Somit kann der Druckvorgang normal beginnen.
SCHEIDEMODOS
Wenn der optionale Cutter installiert und aktiviert ist, werden bei diesem Betriebsmodus einzelne Etiketten
oder mehrere Etiketten geschnitten. Das Druckmaterial wird bis zur Schnittposition vorgeschoben,
geschnitten und das unbenutzte Material wird für den nächsten Etikettendruck wieder zurückgezogen.
SPENDERMODUS
Wenn der optionale Spender installiert und aktiviert ist, wird in diesem Modus das Trägermaterial beim
Vorschieben vom gedruckten Etikett abgezogen. Nachdem das gedruckte Etikett zur weiteren Verwendung
aus dem Drucker entnommen wurde, wird das nicht gedruckte Etikettenpapier zurückgezogen und so
positioniert, dass das nächste Etikett gedruckt werden kann.
Dieser Betriebsmodus ist besonders geeignet, wenn das Etikett sofort aufgeklebt werden soll.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 8-3
Kapitel 8: Anhang
8.3 BASISREFERENZPUNKT
Der Basisreferenzpunkt ist der Punkt, an dem man die Druck- und Schneidpositionen bestimmt.
Die Basisreferenzposition ist je nach Druckmodus oder Etikettenhöhensensor unterschiedlich.
.
Fortlaufender Modus/Abreißmodus
Eye-Marken-Etikett
Abstand zwischen Etiketten
Basisreferenz
punkt
Basisreferenzpunkt
Cutter-Modus
Eye-Marken-Etikett
Abstand zwischen Etiketten
Basisreferenzpunkt für
den
Schnitt
Basisreferenzpunkt für das
Schneiden
und Drucken
Basisreferenzpunkt für
das
Drucken
Spendermodus
Eye-Marken-Etikett
Abstand zwischen Etiketten
Basisreferenzpunkt für den
Spender und
den Druck
Seite 8-4
Basisreferenzpunkt für
die
Ausgabe
Basisreferenzpunkt für
das
Drucken
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 8: Anhang
8.4 EINSTELLEN DES BASISREFERENZPUNKTES
8.4.1 Einstellen des Basisreferenzpunktes für das Drucken
Normaler Modus: DRUCKVERSATZ:
+/- 49 mm für alle Medientypen
Einstellen des PITCH-Potentiometers (VR) am Bedienfeld: +/- 3,75 mm für alle Medientypen
Die Feinjustierung der Druckposition kann innerhalb eines Bereichs von + 3,75 mm bis - 3,75 mm wie oben
beschrieben mit dem PITCH-Potentiometer vorgenommen werden.
Basisreferenzpunkt
für das Drucken
(Druckkopf)
Abstandssensor
Etikettenzuführungsrichtung
Einstellung für einen
„+“-Wert
Keine
Anpassung
Einstellung für einen
„-“-Wert
+ 3,75 mm
- 3,75 mm
Hinweis:
Der obige Basisreferenzpunkt für das Drucken bezeichnet die Stoppposition des Etiketts, wenn der
Etikettenhöhensensor auf den Lückensensor eingestellt wird.
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 8-5
Kapitel 8: Anhang
8.4 EINSTELLEN DES BASISREFERENZPUNKTES (Fortsetzung)
8.4.2 Einstellen der Stoppposition der Option
Einstellen des Offset-Potentiometers (VR) am Bedienfeld: +/- 3,75 mm für alle Etikettenpapiere
Die Stoppposition der Option (z. B. Schneidoption, Spenderoption und Abreißoption) kann innerhalb eines
Bereichs von + 3,75 mm bis - 3,75 mm mit der oben beschriebenen Potentiometereinstellung eingestellt
werden.
Basisreferenzpunkt
für das Drucken
(Druckkopf)
Schnittposition
Etikettenzuführungsrichtung
Einstellung für einen
„+“-Wert
Keine
Anpassung
Einstellung für einen
„-“-Wert
+ 3,75 mm
- 3,75 mm
Hinweis:
Die obige Schneidposition bezeichnet die Stoppposition des Etiketts, wenn der Etikettenhöhensensor auf den
Lückensensor eingestellt wird.
Die Abreiß- und Spenderpositionen können auf die gleiche Weise eingestellt werden.
Seite 8-6
Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Kapitel 8: Anhang
8.5 INFORMATIONEN ÜBER DAS DRUCKMATERIAL BEI DER VERWENDUNG EINES
OPTIONALEN CUTTERS
8.5.1 Schneiden von Etiketten
Die richtige Schnittposition ist in der Lücke zwischen den
Etiketten. Ein Schnitt auf dem Etikett muss vermieden
werden, da sich der Klebstoff am Etikett auf der Klinge
absetzt und die Schärfe des Cutters beeinträchtigt.
Schnittposition
Etikett
Trägerfolie
Schnittposition
Etikett
8.5.2 Schneiden von Druckmaterial mit Perforation
Bei Etikettenpapier mit Perforation darf der Schnitt nicht
auf oder vor den perforierten Linien erfolgen. Ein
Schneiden an diesen Stellen könnte einen
Etikettenpapierstau oder Fehlfunktionen des Druckers
verursachen.
Die Perforationslinie + 1 mm ist der Bereich, in dem kein
Schnitt durchgeführt werden darf.
Schnittfreier Bereich
(1 mm)
Perforierte Linie
Abbildung 1
8.5.3 Austauschen des Cutters
Im Laufe der Zeit nutzt sich der Cutter ab und verliert an
Schärfe.
Ersetzen Sie die Cutter-Einheit, wenn die Klinge stumpf wird
und die Schnittkanten rau sind. (Wenden Sie sich für einen
Austausch bitte an einen autorisierten SATO-Kundendienst.)
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Bedienungsanleitung für GZ4e Series Drucker
Seite 8-7
Ausführliche Kontaktinformationen von SATOVertretungen weltweit finden Sie im Internet unter
www.satoeurope.com.
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