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03-2009 - Mercedes-Benz Offroad

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03 2009
www.offroad.mercedes-benz.de
MBO-Archiv
Mercedes-Benz Offroad
Abenteuer Einmal quer durch Afrika
Technik
Viel Neues in allen Klassen
Intern
Alle Reisen und Fahrtrainings
Magazin
G-Kauf bei der Bundeswehr
Harte Währung
MBO-Archiv
Das neue BRABUS WIDESTAR Programm für Ihren ML von Mercedes-Benz.
Member of
BRABUS GmbH, Brabus-Allee, D-46240 Bottrop
Telefon 02041 777-0, Telefax 02041 777-111
www.brabus.com
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr, Sa. 9 - 14 Uhr
Besichtigung: Sa. 14 - 17 Uhr, So. 11 - 17 Uhr
Info unter: 02041 777-0
(Besichtigung keine Beratung, kein Verkauf)
®
Official technology-partners
MBO-Archiv
I N H A LT
TECHNIK
04 |
Mehr-Wert
Viel Neues bei der GL-, M-, GLK- und G-Klasse im Rahmen
der aktuellen Modellpflege.
18 |
Pure Gewalt
Mit 700 Pferdestärken ist der G V12 S-Biturbo von
Brabus der stärkste G aller Zeiten.
REISE
Seite 04
08 |
Quer durch
Vom Atlantik an den Indischen Ozean führt die Afrika-Durchquerung im November.
MAGAZIN
22 |
Show-Time
Zwei Wochen dauerte die Geburtstags-Party zum 30.
Jubiläum der G-Klasse in Graz.
24 |
Raum ist in der kleinsten Hütte
Mit einem Modulsystem verwandelt die Firma Terracamper
die G-Klasse zum Wohnmobil.
26 |
Antreten zum Ausmustern
Was es beim Kauf eines ausgemusterten Wolfs der
Bundeswehr zu beachten gilt.
28 |
Männer-Sachen
Neues Zubehör von der Offroad-Messe in Bad Kissingen.
30 |
Schöner Fahren
Chromteile, neue Bicolor-Felgen und vieles mehr für die
modellgepflegte GL-Klasse.
32 |
Meldungen & Zubehör
News und neues Zubehör rund um die Geländewagen
von Mercedes-Benz.
36 |
Grundlagen-Forschung
Die goldenen Regeln des Offroad-Fahrens werden bei
Fahrtrainings vermittelt.
Seite 08
Seite 22
INTERN
42 |
Das Abenteuer erfahren
Eine Vorschau auf Reisen und Gelände-Fahrtrainings.
50 |
Impressum
Seite 36
3
4
MBO-Archiv
Mehr-Wert
Viel Neues bei der GL-, M-, GLK- und G-Klasse.
it BlueEFFICIENCY- und BlueTEC-Technologien, effizienteren Motoren und einer aktualisierten Ausstattung wird
die GL-Klasse ab Herbst aufgewertet. Der luxuriöse Geländewagen bietet im neuen Modelljahr niedrigere Verbrauchswerte und eine weiter verbesserte Umweltverträglichkeit. Flaggschiff der Sparflotte ist der GL 350 BlueTEC 4MATIC.
Aber auch der GL 350 CDI 4Matic mit Blue EFFICIENCY weist
bei unveränderten Leistungsdaten einen um rund fünf Prozent
reduzierten Verbrauch auf. Der V6-Motor leistet nach wie vor
165 kW/224 PS und stellt sein maximales Drehmoment von 510
Newtonmetern bereits ab 1.600/min bereit. Im Fahrbetrieb begnügt sich der Selbstzünder im Durchschnitt mit 9,3 Liter Diesel je hundert Kilometer.
Wie bei allen BlueEFFICIENCY-Modellen von Mercedes-Benz
trägt auch beim GL ein ganzes Maßnahmenbündel zur Verbrauchsreduzierung bei. Dazu gehören neben dem direkteinspritzenden Dieselmotor das 7G-TRONIC-Automatikgetriebe
mit Standentkopplung. Bei einem Ampelstopp oder im Stau
schaltet das Getriebe in den Leerlauf, reduziert somit die Motorlast und den Verbrauch. Ein weiterer Verbrauchsvorteil ergibt sich durch Reifen mit einem reduzierten Rollwiderstand.
Aerodynamische Optimierungen betreffen den neu gestalteten Kühlergrill und zusätzliche Spoiler im Bereich der Vorder-
M
räder. Die energiesparende, elektrohydraulische Servolenkung
reduziert ebenfalls den Kraftstoffkonsum. Mit der Anzeige des
Momentanverbrauchs und einem Verbrauchsrechner kann der
GL-Fahrer zudem jederzeit den Kraftstoffkonsum kontrollieren
und seine Fahrweise gegebenenfalls anpassen.
Die saubersten SUV | Die ab sofort neben dem GL 350 BlueTEC 4MATIC auch in Europa bestellbaren und ab Herbst lieferbaren entsprechenden ML-Modelle zählen zu den weltweit saubersten SUVs der Premiumklasse. Das haben auch die Leser von
„Bild am Sonntag“ in Zusammenarbeit mit einer fachkundigen
Jury bestätigt und BlueTEC mit dem „Grünen Lenkrad“ ausgezeichnet. Die Kommission bescheinigte bereits im vergangenen
Jahr dieser Technologie das größte ökologische Potenzial unter
allen aktuellen umweltfreundlichen Automobil-Innovationen.
Die BlueTEC-Geschichte bei Mercedes-Benz begann in den USA
übrigens bereits im Oktober 2006 zeitgleich mit der Einführung
von schwefelarmem Dieselkraftstoff, als Mercedes-Benz die Limousine der E-Klasse in einer BlueTEC-Version auf den Markt
brachte. Sie erhielt sofort Lob sowohl von Kunden als auch von
Fachjournalisten und wurde zum „2007 World Green Car“, dem
umweltfreundlichsten Auto des Jahres, gewählt. Im Herbst 2008
wurde in Amerika die Palette der BlueTEC-Fahrzeuge um entsprechende Modelle bei der R-, ML- und GL-Klasse erweitert.
MBO-Archiv
Diese drei Fahrzeuge waren die ersten Diesel-SUVs, die alle
Abgasnormen in den 50 US-Staaten erfüllen konnten.
Neue Ausstattungen im GL | Mit dem neuen Modelljahr wurde aber auch das äußere Erscheinungsbild der GL-Klasse aktualisiert. Die markante Karosserie bekam modernisierte Stoßfänger, einen neu gestalteten Chrom-Unterschutz im Front- und
Heckbereich, einen modifizierten Kühlergrill sowie mit einer
Chromspange verbundene Nebel- beziehungsweise Tagfahrlichtstrahler.
Ebenso neu sind die Leichtmetallräder in Dimensionen von
18 bis 21 Zoll und überarbeitete Auspuffendrohre in Chrom. Die
Anhängerkupplung ist nun unsichtbar hinter der Heckschürze
installiert und wird bei Bedarf ausgeschwenkt. Zwei neue
Metallic-Lackierungen „Tenoritgrau“ und „Palladiumsilber“ ergänzen die Farbpalette.
Zum Sicherheitskonzept PRE-SAFE ® – das bei drohenden Kollisionen die Insassen und das Fahrzeug reflexartig auf den
möglichen Unfall vorbereitet, in dem es die Schutzfunktionen
aktiviert – stehen jetzt auch noch weitere Assistenzsysteme zur
Wahl. Mit dem Intelligent Light System (ILS) wird zum Beispiel
die Lichtverteilung auf der Fahrbahn geschwindigkeitsabhängig der jeweiligen Fahr- oder Wettersituation angepasst.
TECHNIK
5
Zur serienmäßigen Ausstattung zählen außerdem das Tagfahrlicht und Heckleuchten in LED-Technik.
Als neue Sonderausstattungen gibt es – je nach Fahrzeugausführung – folgende Positionen:
■ NECK-PRO-Komfortkopfstützen Fahrer und Beifahrer;
■ das Media Interface (UCI) inklusive einem ConsumerKabel-Kit;
■ eine Anhängevorrichtung mit abnehmbarem
Kugelhals;
■ eine mechanisch abklappbare Anhängevorrichtung;
■ das Intelligent-Light-System mit Bi-Xenon-Scheinwerfer
(beim GL 500 serienmäßig);
■ Zierteile in der Holzausführung Pappel anthrazit mit
Chromapplikationen beim GL 450 CDI, GL 450 sowie
den GL 500;
■ Leichtmetallräder AMG im 5-Speichen-Design (4-fach) in
einem neuen Design;
■ eine Ambientebeleuchtung;
■ Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design;
■ Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design;
■ den Innenhimmel in Stoff schwarz.
6
MBO-Archiv
Neues bei der M-Klasse | Mit dem neuen Modelljahr gelten
auch bei der M-Klasse die neuen Typbezeichnungen. Danach
ersetzt der ML 300 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY den ML 280
CDI 4MATIC, aus dem ML 320 CDI 4MATIC wird der ML 350 CDI
4MATIC, aus dem ML 420 CDI 4MATIC der ML 450 CDI 4MATIC.
Neu im Lieferprogramm ist seit Mai der ML 350 BlueTEC
4MATIC, zur neuen Serienausstattung gehören das Multifunktionslenkrad in Nappa-Leder sowie anstatt der bisherigen Parameter- jetzt eine Direktlenkung .
Als Sonderausstattungen werden auch bei der M-Klasse ein
Media Interface (UCI) mit Kabel-Kit sowie eine mechanisch abklappbare Anhängevorrichtung angeboten. Als neue Lacke gibt
es „Tenoritgrau metallic“ und „Palladiumsilber metallic“.
Neues bei der GLK-Klasse | Für die kompakte GLK-Klasse
stehen neue Komfortmerkmale wie KEYLESS GO oder – in Verbindung mit dem Multimedia-System COMAND APS – jetzt
auch eine Rückfahrkamera mit statischen Hilfslinien zur Verfügung, um das Rangieren zu vereinfachen.
Als Innenausstattung können Kunden die besonders robuste,
aber gleichzeitig atmungsaktive Ledernachbildung ARTICO
wählen. Oder neben anderen Varianten auch die luxuriöse designo-Linie mit zweifarbigem Leder in Schwarz/Hellbraun und
Schwarz/Corteccia.
Seit Frühjahr wurden die GLK-Typbezeichnungen analog zu
den anderen Fahrzeugen von Mercedes-Benz geändert. Die beiden Versionen mit V6-Benzinmotor tragen nun die Bezeichnungen GLK 300 4MATIC (bisher GLK 280 4MATIC) und GLK 350
4MATIC (unverändert) und erfüllen – wie das Dieselmodell GLK
220 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY – die ab September 2009 gültige EU 5-Norm. Die zweite Dieselversion GLK 350 CDI 4MATIC
(bisher GLK 320 CDI 4MATIC) erreicht dagegen die EU 4-Norm.
Aufgewertete G-Klasse | Auch die G-Klasse kommt im neuen
Modelljahr in den Genuss von neuen Ausstattungsdetails, die vornehmlich den Komfort und die Exklusivität im Innenraum erhöhen.
Zum Beispiel die neue Sitzanlage. Die ergonomisch optimierten Vordersitze verbessern sowohl Komfort wie Seitenhalt. Bei
der Überarbeitung wurde auch die Hecksitzbank modernisiert
und an das Design von Fahrer- und Beifahrersitz angepasst.
Kunden können dabei zwischen schwarzen oder grauen Stoffpolsterungen und einer Lederausstattung in Schwarz, Grau
oder Kastanie wählen.
Die überarbeiteten Multikontursitze bieten eine Sitzklimatisierung, neu im Angebot sind zudem die designo-Lederpolsterungen in Classicrot oder Schwarz sowie designo-Holzzierteile
in Klavierlack-Schwarz. Zudem sind ab Anfang 2010 auch exclusive designo-Stein-Zierteile in Labrador Blue-Pearl verfügbar.
MBO-Archiv
Serienmäßig gehören ab dem neuen Modelljahr ein AUX-INAnschluss im Handschuhfach und ein Design-Zündschlüssel
zum Lieferumfang. Auf Wunsch sind zudem eine indirekte Ambiente-Innenraumbeleuchtung, eine lederbezogene Instrumententafel, ein umfassendes Chrompaket sowie ein Media-Interface zum Anschluss von iPod, USB- oder AUX-Geräten erhältlich.
Als neue Lackierungen stehen „Palladiumsilber-Metallic“ sowie
die Mattlackierung „designo platin magno“ zur Wahl. Im Heckbereich kann man neue G-Klassen an einer geänderten Reserveradabdeckung mit dreidimensionalem Mercedes-Stern erkennen.
Auch weiterhin wird es die drei Karosserie-Varianten Station
Wagen kurz, Station Wagen lang und Cabrio geben, die nunmehr als G 350 CDI (ersetzt in der neuen Nomenklatur den bisher angebotenen G 320 CDI) oder als G 500 mit dem 5,5-LiterV8-Benzinmotor angeboten werden.
Dazu bleiben als viertüriger Station Wagen lang das Topmodell G 55 AMG und die beiden G-Guard im Lieferprogramm.
Der rundum gepanzerte und nach der Beschussklasse FB6 oder
FB7 zertifizierte Geländeklassiker bietet Schutz gegen Hand/Faust- und Langfeuerwaffen sowie gegen Sprengladungen und
bekommt analog eine neue Sitzanlage vorn in den drei Lederfarben Schwarz, Grau oder Kastanie. Neben Designschlüssel
und AUX-IN Anschluss im Handschuhfach verfügt der neue
G-Guard zudem serienmäßig auch in der FB6-Variante über ein
Notlaufsystem. Zu den erhältlichen Sonderausstattungen für
den Sonderschutz-G zählen ein Chrompaket sowie ein MediaInterface.
<<<
TECHNIK
7
DAS SONDERMODELL FÜRS HARTE GELÄNDE
■ Das Sondermodell Edition.Pur ist nur in diesem Jahr in Deutschland, der Schweiz und in Österreich erhältlich und basiert auf einem
G 280 CDI, der sonst nur für das Militär und Behörden angeboten wird.
Zur Wahl stehen drei Ausstattungsvarianten: als Basis der G 280
CDI Edition.Pur ohne Zusatzpakete, dazu die Variante mit Offroad
Paket 1 und zusätzlich das Offroad Paket 2. Die Preise ohne Mehrwertsteuer in Deutschland:
■ G 280 CDI Edition.Pur
49.900,– Euro
■ G 280 CDI Edition.Pur Offroad Paket 1
56.900,– Euro
■ G 280 CDI Edition.Pur Offroad Paket 2
61.900,– Euro
8
MBO-Archiv
MBO-Archiv
REISE
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Quer durch
Impressionen von der Vortour zur Ocean to Ocean-Afrika-Durchquerung von Mercedes-Benz Offroad im November 2009.
10
MBO-Archiv
m Spätherbst führt die Ocean-to-Ocean-Reise von Mercedes-Benz Offroad
vom Atlantik an den Indischen Ozean.
Startort ist der südlichste Badeort Deutschlands – Swapokmund an der namibianischen Küste. Das Ziel wird rund 30 Tage
und 7.000 Kilometer später erreicht: Die
Hafenstadt Maputo in Mozambique.
Eine Reise durch den Schwarzen Kontinent ist immer ein Abenteuer. Mit mehreren fernreisetauglich ausgestatteten
I
MBO-Archiv
Geländewagen und einem Service-Spezialisten von Mercedes-Benz dabei, bleibt
es eines mit Netz und doppeltem Boden.
Ganz anders gestaltet sich die Vorbereitungs-Tour, auf der es gilt, passierbare
Strecken, die schönsten Lodges, die wildreichsten Gegenden und die gangbaren
Wege durch den Busch zu finden.
Zu zweit in einem 300 GE zu reisen,
dessen Wahlheimat inzwischen Südafrika ist und der bei aller Pflege sein ge-
REISE
setztes Alter nicht verleugnen kann, ist
mit einigen Risiken mehr behaftet. In einem Schlammloch festfahren? Kein Problem, wenn ein anderes Fahrzeug zum
Ziehen in der Nähe ist. Auf sich allein gestellt, fällt ein solcher Fahrfehler schon
unter „ganz dumm gelaufen“.
Vor allem, wenn man nach den VictoriaFällen nicht der Hauptstraße durch Zambia gen Osten folgt, sondern sich mehr
oder weniger parallel zum Zambesi durch
11
den Busch schlägt. Zwei Tage lang ist kein
anderes Automobil zu sehen, die Spuren
durch das mannshohe Gras und das noch
höher wachsende Schilf sind ein bisschen
breiter als ein 33-Zoll-Pneu. Gelegt von
Ochsengespannen, die einen Holzschlitten hinter sich ziehen.
Ein Fahrrad hat höchstens der Häuptling. Oder der Direktor einer der staatlichen Schulen, die sich mitten im Nichts
finden.
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MBO-Archiv
Wobei man sich von gewohnten Maßstäben freimachen muss. Eine Hütte ohne
Fenster, einige zerfledderte Bücher und
junge Lehrer, die gerade selbst erst das
Lesen und Schreiben gelernt haben, sind
das Maß der Bildung. Aber hilfsbereit
sind sie alle. „Wo geht es nach Maamba?“
Zwei zeigen nach links, einer nach rechts.
Und alle drei sind sich sicher, dass sie
den Weg wissen. Obwohl sie selbst noch
nie weiter von ihrer auf Holzstelzen mit-
ten im Busch stehenden Schilfhütte gekommen sind, als ein Ochse an Reisekilometern zurücklegt.
Das Schilf schlägt weit über dem Dach
der G-Klasse zusammen und russische
Generalstabskarten und ein GPS bleiben
letztlich die einzige Orientierungshilfe.
Dann, keine 200 Kilometer aber zwei
Tage später, liegt voraus der Lake Kariba.
Nach der knochentrockenen Steppe, ausgedörrten Flussläufen und Temperaturen
MBO-Archiv
der Stufe eins bei einem Heißluftherd erscheint die blaue Wasserfläche wie eine
Fata Morgana. Laut Reiseführern gibt es
hier auf einer Insel mitten im riesigen
Stausee eine Fünf-Sterne-Lodge. Und viele Wildtiere. Während alles, was auch mit
einem höheren Maß an Widerwillen noch
essbar ist, in den vergangenen Notzeiten
landesweit verspeist wurde, sollen auf
dem Eiland reichlich Löwen, Elefanten,
Leoparden und vieles mehr eine Zuflucht
REISE
gefunden haben. Die Festland-Station der
Nobelherberge stimmt allerdings nachdenklich. Nachdem der Bootsmann einige Minuten herumgedruckst hat, gilt es
zwei Probleme zu lösen: Er hat kein Benzin für den Außenborder und der Rumpf
des Bootes hat ein Loch.
Zwanzig Liter aus den Reservekanistern der G-Klasse sind schnell getankt,
die Reparatur mit Glasfasermatte und
Kunstharz dauert etwas länger.
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Bei der Überfahrt spritzt die Gischt und
mitten im See offeriert der Bootsführer einen Badestopp. „Hier geht es. Am Ufer
sind zu viele Krokodile.“
Dann die Insel. Schon von weitem sind
Elefanten am Ufer zu sehen und ein
Schilfdach, das beim Näherkommen immer maroder wirkt. Und auch ist. Also zurück zum Festland und eine andere Lodge suchen, die vom Zahn der Zeit verschonter blieb. Auf der Rückfahrt, unge-
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MBO-Archiv
MBO-Archiv
fähr in Höhe der Badeoption, steigt das
Wasser im Boot. So richtig dauerhaft
scheint die Reparatur des Rumpfes nicht
ausgefallen zu sein.
Nach der Bahnfahrt im antiquierten
Sonderzug zum Sundowner auf die Zambesi-Brücke mit Blick auf die Victoria-Fälle und den luxuriösen Lodges mit Pools,
traumhaftem Ausblick sowie exquisiter
Küche in Namibia, beginnt die Durststrecke in Sachen Komfort. Aber letztlich
REISE
und nach ausdauernder Suche finden
sich immer ein reizvoller Biwak-Platz
oder eine Lodge. Manchmal auch auf die
harte Tour. „Hier gibt es rein gar nichts“.
Und wider besseren Wissens geht es im
G durch die stockdunkle Nacht weiter –
die im Mai in dieser Region so ungefähr
um 18.30 Uhr beginnt.
Auf einer sandigen, holperigen und
manchmal kaum erkennbaren Piste führt
der Weg durch das Überschwemmungs-
15
gebiet des Zambesi. Der herabhängende,
gut armdicke Ast taucht überraschend
im Blickfeld auf, aber das Ausweichmanöver klappt. Nur, dass unter dem linken
Radpaar plötzlich der Sand nachgibt und
zusammen mit dem G in ein gut 1,50 Meter tiefes Loch bröckelt. Der 300 GE
kommt seitlich auf dem Dach liegend zur
Ruhe.
Das linke Hinterrad hat sich oben am
Bankett der Piste verankert, der Rest liegt
16
MBO-Archiv
ziemlich schräg lochabwärts in der vom
Wasser ausgeschwemmten Kuhle. Türen
lassen sich nicht mehr öffnen und nachdem Fahrer und Beifahrer durchs Fenster
gekrabbelt sind, bleibt nur eines: Hilfe
holen.
Nach dem Verursacherprinzip macht
sich der Fahrer mit der zum Glück noch
im Cockpit greifbaren Taschenlampe auf
den Weg. Der Beifahrer bleibt im bescheidenen Licht eines iPhones zurück.
Wer behauptet, sich allein im Busch
wohl zu fühlen, während ein paar Meter
entfernt ein Flusspferd durchs Gebüsch
bricht, ständig etwas im Gras rechts und
links raschelt und gelegentlich Tierschreie zu hören sind, denen man anhört,
dass gerade ein größeres ein kleineres
Lebewesen verspeist, der lügt.
Die Rettung naht in Form einer kompletten Großfamilie in zwei Pick-ups und
mit einem Traktor samt Ketten und Greifzügen bewaffnet. Die Bergeaktion dauert
gut zwei Stunden. Zum Großteil auch,
weil keiner der Retter seine Bierflasche
absetzen möchte. Schließlich ist Freitagabend und man feiert ins Wochenende.
Über Nacht bleibt der 300 GE stehen, damit alles, was flüssig ist, wieder an seinen Platz rinnen kann. Dann am Morgen
schnell die Zündkerzen herausschrauben, den Motor durchdrehen lassen – und
alles ist gut.
Auf der Bananenplantage der Helfer
wird auch die Reisegruppe im November
übernachten. Ein romantisch gelegener
Campground direkt am Fluss mit Hausmannskost von der Farm.
„Oh God, thanks the Lord, that you drive a Mercedes-Benz“, erklärt zum Abschied die Chefin. Nicht nur, weil der Geländewagen außer einigen Beulen im Dach
die Aktion gut überstanden hat, sondern
auch, weil bei dem Überschlag niemand
verletzt wurde. „Dann hätten Euch die
bösartigen beiden Elefanten vielleicht ge-
funden, die in dem Gebiet im vergangenen Monat zwei unserer Arbeiter umgebracht haben“, meint die Lady erklärend.
Dass die Dickhäuter keine Kuscheltiere sind, hat auch der Honda-Fahrer erfahren, der im Lower-Zambesi-Nationalpark am Abend mit am Tisch in der Lodge sitzt. Auf der kurvigen Piste durchs hohe Gebüsch ist er einer Elefantenkuh, die
den Pfad gemächlich entlang trottete, ins
Hinterteil gefahren. Was die Elefantendame übel nahm und den Geländewagen
im Front-, rechten Seiten- und Dachbereich heftig verbeulte.
Nach einer geruhsamen Fahrt über das
Zomba-Plateau, auf dem Nichts an Afrika, aber alles an den Schwarzwald erinnert, ist das Chingwes-Hole erreicht.
Früher hat man hier Lepra-Kranke in die
Tiefe gestürzt, während der vergangenen
Unruhen auch einige politische Gegner.
Walderdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren werden auf dem Weg zum „Sun-
MBO-Archiv
bird-Hotel“ alle paar Meter am Wegesrand angeboten. Die Einheimischen,
die vom Verkauf an die wenigen vorbeikommenden Reisenden leben,
sind hartnäckig. Aber längst nicht so
penetrant wie Teppichverkäufer in
Marokko oder Mitarbeiter des Telefonmarketings der Telekom.
Eine Nacht auf einer Teeplantage mit einem Panorama wie in den Alpen, dann
liegt der abgelegene Grenzübergang nach
Mozambique voraus. Um 15 Uhr ist das
Vorhängeschloss an der Schranke immer
noch zu und kein Grenzer in Sicht. Als
zwei erscheinen, meinen sie nur: „Seit Tagen kam hier niemand mehr vorbei und
nach Maputo kommt ihr von hier aus ohnehin nicht. Da muss Euer Auto schon
schwimmen können.“
Ihr Wissensvorsprung: Die in allen Reiseführern gepriesene 3,5 Kilometer lange Eisenbahnbrücke über den Zambesi
ist mit Fahrzeugen nicht mehr befahr-
REISE
bar, seit die Einheimischen alle auf den
Schwellen längsgelegten Holzplanken
entwendet haben.
Zum Glück findet sich 240 Kilometer
weiter eine Fähre.
Ein paar zusammengebundene Eisenpontons, von zwei kräftigen Matrosen an
einem Seil gezogen. Die einzige Schwimmweste an Bord trägt der Eigner und Kapitän, der seine beiden Mitarbeiter lautstark anfeuert.
Jeder folgende Kilometer aus dem einsamen Norden in den dichtbevölkerten
Süden bringt einen nunmehr der Zivilisation näher. „Something to remember
you“, wünscht sich der Polizist an der
17
Straßenkontrolle vor dem Küstenort
Vilanculos. Ein halbleer geschriebener Bic-Kugelschreiber reicht aus, einen in wohlwollender Erinnerung zu
behalten.
Das komfortable Hotel mit bester
Küche und der Blick auf den tiefblau
bis türkisfarbenen Indischen Ozean
macht selbst eine Vortour zum Urlaub.
350 Kilometer in Richtung Ziel, noch
zwei Nächte in der auf Stelzen in die Flamingo-Bay gebauten Lodge – dann ist Maputo erreicht.
Und, auch wenn es wahre Abenteurer
nicht hören möchten, ein vollklimatisiertes Zimmer in einem Hotel europäischen
Zuschnitts hat auch etwas. Zumindest
rülpsen nachts keine Flusspferde drei
Meter neben dem Zelt, brechen keine Elefanten nur einen Steinwurf entfernt lautstark durchs Gebüsch und es grapschen
auch keine Affen alles, was unbewacht
herumliegt.
<<<
■ Die Streckenführung von Ozean zu Ozean
■ Die Route startet im namibianischen Küstenort Walvisbay und
endet in der Küstenstadt Maputo in Mozambique.
Die Gesamtstrecke durch Namibia, Sambia, Malawi und Mozambique beläuft sich – ohne die Umwege für die Streckensuche bei
der Vortour – auf ungefähr 6.400 Kilometer und führt unter anderem durch Nationalparks wie Etosha, Nandom, Lower und Upper
Zambesi. Wangwa, Liwonde sowie einige andere.
Die Pisten sind gut bis schwer befahrbar, die Reise ist bis Ende November möglich. Während der folgenden Regenzeit sind Teile der
Route und vor allem die meisten Flüsse nicht mehr passierbar.
Die Strecke im Detail: Walvisbay – Swakopmund – Khan Mine –
Vingerklippe – Etoshapfanne – Nandom – Divana – Grenze Zambia – Livingstone – Nanyanga – Shinazougme – Chivondo – Lower
Zambezi-Nationalpark – Retanke Mfowe – Wangwa National-Park
– Chipata – Grenze zu Malawi – Lake Malawi – Cape Madear –
Mangochi – Liwonde National Park – Zamba Plateau – Tydlo – Blantyre – Grenze zu Mozambique – Catipu – Chitengo – Vilanevlos –
Inhambane – Maputo.
Weitere Informationen zu der Ocean to Ocean-Reise von Mercedes-Benz Offroad finden sich auf den Seiten 42 bis 48.
18
MBO-Archiv
Pure Gewalt
Die Firma Brabus offeriert mit dem
G V12 S-Biturbo jetzt eine G-Klasse
mit 700 Pferdestärken.
MBO-Archiv
be Verzicht! Dieses Postulat erlebt Bodo Buschmann als
Chef der Autoschmiede Brabus in Bottrop in punkto G nun
schon zum vierten Mal in Folge. Allerdings eher unfreiwillig.
Denn kaum ist ein neuer G V 12 S-Biturbo in den Werkshallen
der Firma fertiggestellt, kauft ein Interessent das Auto. Und da
der Kunde immer vorgeht, kasteit sich Bodo Buschmann seit
Monaten in Sachen G-Klasse.
Der derzeit stärkste aller G bietet satte 700 PS (515 kW) und ein
max. Drehmoment von 1.320 (begrenzt 1.100) Newtonmeter.
Brabus implantiert in den Geländewagen das V12-BiturboTriebwerk des 365,7 km/h schnellen Brabus-Rocket und erste
Erkenntnis beim Öffnen der Motorhaube bleibt: Auch die Platz-
Ü
TECHNIK
19
verhältnisse im Motorraum eines G sind endlich. Musste man
vor 30 Jahren den bewährten Vorkammer-Saugdiesel unter der
Haube suchen, ist der Kraftraum mit dem mächtigen Triebwerk
auf Basis des aktuellen Motors aus dem S 600 voll gefüllt.
Die Hubraumerweiterung von 5,5 auf 6,3 Liter bewerkstelligt
Brabus mittels einer speziellen Kurbelwelle mit längerem Hub
und größeren Kolben samt Zylinderbohrungen. Zusätzlich werden
die Zylinderköpfe revidiert und Spezialnockenwellen montiert.
Größere Turbolader, eine optimierte Ladeluftkühlung und eine
speziell für die G-Klasse entwickelte und gefertige EdelstahlHochleistungsauspuffanlage mit staudrucksenkenden Metallkatalysatoren komplettieren die Motorperipherie. Neue Map-
20
MBO-Archiv
pings der Elektronik stimmen alle Komponenten aufeinander
ab, so dass nicht nur Leistung im Überfluß gewahrt ist, sondern
bei der vom Fahrzeughersteller Brabus angebotenen G-Klasse
auch die Einhaltung der Euro 4-Abgasnorm.
Wer im Über-G Platz nimmt, erlebt eine rundum vertraute Umgebung. Hier macht sich kein modisches Lounge-Gestühl breit,
sondern der bekannte belederte Thronsessel, frisch besattelt
mit feinem Nappa-Leder. Das Lenkrad mit leicht vergrößertem
Griffdurchmesser liegt gut in den Händen und die Kommandozentrale wurde durch mehr Alcantara und Leder nochmals aufgewertet – insgesamt eine sachlich kühle Atmosphäre, die dennoch ein Ambiente zum Wohlfühlen bietet.
Der Dreh am Zündschlüssel. Wer beim Starten eine akustische Detonation erwartet, wird überrascht: Der V12 S-Biturbo
geht flüsterleise und beeindruckend kultiviert ans Werk.
Der absolut ruhige, gleichwohl tief souveräne Leerlaufklang
harmoniert mit dem gesamten Auftritt des Fahrzeugs. Überlegenheit – diese Assoziation übermannt einen im G V12 S-Biturbo.
Von der Statik zur Dynamik: Wenn man das Gaspedal auf den
Boden heftet, spüren Insassen den Schlag im Rückrat. Dann
schwillt das motorische Summen augenblicklich zu einem orkanartigen metallischen Sturm an. Ganz ähnlich muss sich Beschleunigung im freien Fall anfühlen. Innerhalb von nur 4,3 Sekunden knallt der schwarze G durch die 100 km/h Marke und
Sportwagen vom Schlage eines Porsche 911 Carrera, Jaguar XK
oder BMW M3 haben das Nachsehen.
Reine Physik und die Grenzen der Mechanik limitieren aber
auch einen G V12 S-Biturbo. Damit im Getriebe und Antriebsstrang nichts abschert, ist das Drehmoment auf 1.100 Newtonmeter begrenzt. Selbst das Spezialfahrwerk mit geschmiedeten
MBO-Archiv
TECHNIK
21
■ Kraft-G von Brabus mit einem V12 S-Biturbo und 700 PS.
20 oder 22 Zoll-Monoblock-Rädern und mit Hochleistungspneus
besohlt, kann nicht verhehlen, dass die Basis ein Geländefahrwerk mit Starrachsen ist.
Auf der kurzen Brabus-Teststrecke mit Beschleunigungsbahn,
Sinus-Kurve und Kreisbahn erhöht man das Tempo am besten
behutsam Runde für Runde. Die Ballistik des G nimmt aufgrund
der Masse von deutlich über zwei Tonnen Leergewicht beängstigende Ausmaße an. Die Lenkung weist G-typische und damit
eher geringe Rückstellkräfte auf. Blitzschnelle, gleichwohl sensible Reaktionen sind am Kurvenausgang erforderlich, wenn
man nicht in das Stadium eines unkontrollierten Parabelflugs
mit ungewissem Einschlagpunkt übergehen möchte.
Auf der Autobahn geht es auch oberhalb von 140 km/h vehement voran.
200 km/h erreicht die G-Klasse mit einer Mühelosigkeit, die
einem die Sprache verschlägt. Und bei der elektronisch limitierten Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h gleicht die Fahrt
einem schnellen Parforce-Ritt.
Theoretisch läuft der G V12 S über 260 km/h. Praktisch aber
besser nicht. Denn im Kern ist auch der G V12 immer noch ein
Geländewagen. Übrigens: Der G von Brabus kostet mit all seiner
schieren Kraft 379.000,– Euro – zuzüglich der gesetzlichen
Mehr wertsteuer. Mit einigen Extras können es aber brutto auch
leicht um die 500.000,– Euro werden.
<<<
22
MBO-Archiv
Show Time
Mercedes-Benz feierte das 30jährige Jubiläum
der G-Klasse in Graz.
nsonsten tritt die G-Klasse eher in
den Hintergrund, wenn der Papst,
Showgrößen in Beverly Hills oder Politiker in Krisengebieten damit unterwegs
sind. Bei der rund zwei Wochen währenden Geburtstagsfeier für den Klassiker
unter den Geländewagen von MercedesBenz stand der Klassiker einmal selbst
im Rampenlicht.
Und seine Fan-Gemeinde huldigte ihm
bei einem internationalen Club-Treffen
ebenso wie die geladenen Journalisten,
Kunden sowie Universitäts-Professoren.
Dazu Mitarbeiter, von denen viele bereits
A
seit 30 Jahren am Montageband stehen
und allein in 2008 über 5.000 G-Klassen
produziert haben. Und das noch immer
mit einem Anteil von rund 70 Prozent an
Handarbeit.
Auf 800 Hallen-Quadratmetern zeigte
der Produktbereich Geländewagen die
aktuelle Modellpalette vom Sondermodell Edition.Pur, Limited30, G 55 AMG, G
500 und G 320 über die Sonderschutzausführungen Guard bis zu Einsatzfahrzeugen für Behörden und das Militär. Mit
dabei: der für die australische Regierung
entwickelte 6 x 6 mit Leichtbau-Pritsche,
zwei G 280 CDI mit und ohne Planenverdeck, ein Pick up sowie ein Sonderschutzfahrzeug der Klasse B6 auf Basis der Baureihe 461 mit dem 2,8 Liter-Sechszylinder-Dieselmotor, der erstmals mit der Edition.Pur auch in einer zivilen Ausführung
angeboten wird.
Die ebenso ruhmreiche wie bewegte
Geschichte der G-Klasse dokumentierten
ein Nachbau des Papamobils und des 280
GE, mit dem Jacky Ickx und der französische Schauspieler Claude Brasseur im
Jahr 1983 die Rallye Paris-Dakar gewannen. Welchen Wandlungen der Klassiker
MBO-Archiv
in seinem langen Leben unterzogen wurde, um speziellen Aufgaben gerecht zu
werden, belegte der 24 Stunden Service-G
von Mercedes-Benz Offroad, der vom militärischen Kastenwagen der Baureihe
460 zwischen 1988 und heute erst zum
schnellen Werkstatt-Auto für den RallyeEinsatz beim Panama Jack-Team und dann
zum immer noch schnellen, aber optisch
deutlich dezenteren Servicefahrzeug für
den Einsatz auf Fernreisen mutierte.
Ebenso sehenswert waren die rund 280
Geländewagen der Mitglieder von GClubs aus 28 Ländern, die ein Wochen-
MAGAZIN
ende lang in Graz die G-Klasse feierten.
Der Pokal für die längste Anreise (6.000
km) ging an Vladimir Zapaschug aus Kuryan in Russland, der für den schönsten
Oldie an Gaby Waldmeier, die mit ihrem
230 G Cabrio von 1979 aus der Schweiz anreiste. Spektakulärer Abschluß: Ein Autokorso durch die steirische Hauptstadt.
Party-Kracher für die geladenen Gäste
war nach der Ausstellung der automobilen Pretiosen und einer Werksführung
aber vor allem das aktive Fahrerlebnis
mit dem G auf der Einfahrbahn und dem
legendären Hausberg Schöckl vor den To-
23
ren von Graz, der außer einem beschaulichen Naherholungsgebiet seit 30 Jahren
auch Teststrecke für die G-Klasse ist.
Denn: Adrenalin-Ausschüttungen sind
garantiert, wenn Testfahrer Erwin Wonisch, Josef Schantl, Heinz Zieger, Herbert Tullner oder Alfred Maxl zuerst auf
Asphalt schnelle Spurwechsel im Grenzbereich zelebrieren, die Kuppe eines acht
Meter hohen Hügels im freien Flug absolvieren und anschließend auf Geröll,
Steinen, Wurzeln und Schotter demonstrieren, was den Mythos-G im Gelände
begründet hat.
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MBO-Archiv
Raum ist in der kleinsten Hütte
Weniger ist mehr. Das gilt vor allem für Fernreisen, bei denen man oft nur mit einem
kompakten Geländewagen zu den wirklich sehenswerten Orten gelangt. Und damit die
Tour auch wirklich kommod gerät, empfiehlt sich für komfortbewußte
Weltenbummler ein Wohnausbau für die G-Klasse.
erracamper ist ein junges Unternehmen im westfälischen Hagen. Firmengründer Martin Hemp organisierte geführte Sahara-Touren, sammelte Erfahrungen und verschrieb sich 2004 dem
Ausbau von Geländewagen.
An den grundsätzlichen Rahmenbedingungen des modular aufgebauten
Ausbausystems hat er lange getüftelt.
Ziel war ein leichter Ausbau, verwindungssteif und mit ansprechendem Design. Die Basis des Möbelbaus ist ein
Rohrrahmen aus Alu mit einer Wandstärke von 1,5 Millimetern bei einem
Querschnitt von 25 Millimetern, verbunden mit Steckverbindungen. Dazu kommen Teile aus Dibond, einem Material
T
aus zwei Lagen Alu und einem Kern aus
Polyäthylen. An den Korpusseiten ist das
Sandwich drei Millimeter stark, an belasteten Stellen wie der Liegefläche kommt
es in einer Stärke von vier Millimetern
zum Einsatz. Die Füllungen sind in verschiedenen knallig-bunten Farben wie
Blau, Weiß, Rot, Silber oder Gelb zu haben, gegen Aufpreis gibt es auch Echtholz-Furnier. Das Material wird auf Alulaschen vernietet und dauerelastisch verklebt, Dreh-/Druckverschlüsse halten die
Türen am Rohrrahmen. Diese sind zweigeteilt, damit sie auch bei nur wenig Platz
vollständig geöffnet werden können. Optional gibt es zudem Klappen für den Zugang von oben.
Hinter den Türen verbergen sich wahlweise kugelgelagerte Vollauszüge mit
Platte – etwa zur Aufnahme von Kühlbox,
Kocher, Wasseranlage und WC – oder
feste Stauböden beziehungsweise sogenannte Apothekerauszüge.
Trotz dem geringen Gewicht von unter
fünf Kilo pro Quadratmeter sind die Boxen, aus denen die modular gestalteten
Ausbauten bestehen, extrem robust. Im
Fahrzeug werden die Module – von denen es insgesamt 26 verschiedene Größen (fünf Breiten, zwei Tiefen, drei Höhen) gibt – mit Flügelschrauben auf
Schienen gesichert, die in eine Bodenplatte aus wasserfest verleimtem Schichtholz eingelassen sind.
MBO-Archiv
Die Bodenplatte wird für
das jeweilige Fahrzeug
exakt angepasst, alle Verschraubungen erfolgen an
serienmäßig vorhandenen
Befestigungspunkten. So
ist eine Rückrüstung problemlos möglich
und die einzelnen Bestandteile des Einrichtungssystems können bei einem
Fahrzeugwechsel ohne großen Aufwand
weiterverwendet werden.
Dabei ist es gleichgültig, ob es sich
beim neuen Fahrzeug um einen Mini-Van
oder um einen Geländewagen handelt.
Der Einbau oder die Demontage sind ohne Werkzeug in wenigen Minuten zu bewerkstelligen.
Eine individuelle Ausbauvariante nach
Kundenwunsch war eine betagte grüne
G-Klasse mit langem Radstand. Der Ausbau wurde konsequent auf die Nutzung
durch zwei Personen ausgelegt, besonderen Wert legte der Kunde auf einen niedrigen Schwerpunkt, um das Fahrzeug
geländetauglich zu halten.
Die gewichtige Technik hat das Team
von Terracamper in einer Querbox hinter
den Vordersitzen installiert, wo zwei je
20 Liter fassende Frischwasserkanister
plus Druckpumpe untergebracht wurden. Auf der Beifahrerseite hält eine auf
einem Auszug gelagerte Waeco TC 40Kühlbox gekühlte Getränke und Lebensmittel bereit.
Die Falttüren der Modul-Boxen.
MAGAZIN
Foxwing-Markise von Rhino-Rack.
Auf der rechten Fahrzeugseite finden
sich zum Heck hin ein tragbares Dometic-WC, ein herausnehmbarer Gaskartuschen-Kocher auf einem Auszug und das
Waschbecken. Gegenüber ist die Sitzbank angeordnet, in der ausreichend
Stauraum zur Verfügung steht. Zur
Nachtruhe kann die Sitzbank zum Bett
ausgeklappt werden. Die Sitzbank und
die hintere Möbelzeile sind beide auf einem Echtholzboden mit Schienensystem
verankert und können ohne Werkzeug
demontiert werden. Preis des Ausbaus
inklusive Bodenplatte und Technik: rund
7.850,– Euro.
Wer nur eine Gelegenheit zum Schlafen
benötigt, kann auf das Fastsleep-Bett für
990,– Euro zurückgreifen. Das Klappbett
wird an den serienmäßigen Zurrpunkten
des Fahrzeugs befestigt, die ausgeklappte Liegefläche reicht über die umgelegte
Rücksitzbank, die ansonsten während
der Fahrt voll nutzbar bleibt. Im Kofferraum selbst findet sich unter dem Bettgestell noch reichlich Platz für das Gepäck.
Als kompakte Einrichtung ist die Ausführung Fastcamp definiert. Die zum Bei-
Das Grundmodul des
Fastcamper-Ausbaus.
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spiel in einen G 400 CDI
eingebaute Variante bietet
ein ausklappbares Bett mit
Stauraum und gegen Aufpreis auch ein Technikpaket mit Kocher, Spüle oder
Kühlbox. Auch hier gilt: Die Einbauten
sind ohne Werkzeug herausnehmbar.
Der unter dem Bett mit einer Liegefläche
von 130 x 200 Zentimeter angeordnete
Stauraum ist über Türen oder mit Auszügen zugänglich. Die Einrichtung kostet
2.050,– Euro, der Kocher kommt auf
100,– Euro, die Wasseranlage mit Tauchpumpe, Waschschüssel, Armatur und 20
Liter fassendem Kanister auf etwa 350,–
Euro. Optional gibt es Heck- und Vorzelte sowie Sonnensegel, die den Lebensraum erweitern. Verdunklungsjalousien
und Solaranlagen sowie ein Dachzelt für
zusätzlichen Schlafraum runden das Angebot ab.
Übrigens: Terracamper ist in Deutschland auch Händler für die von der Firma
Taubenreuther importierten Dachgepäckträger-Systeme und des Zubehörprogramm der australischen Firma RhinoRack. Die Träger sind aus Aluminium gefertigt und lassen sich durch Zubehör erweitern, das vom Alukorb über den HiLift-Halter und den Reserveradträger bis
zur 780,– Euro teuren Foxwing-Markise
reicht, die rund um das Fahrzeug für
Schatten sorgt.
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MBO-Archiv
Antreten zum Ausmustern
Wer träumt nicht von einer günstigen G-Klasse mit wenig Kilometern, gut gepflegt und immer trocken geparkt? Zum Beispiel von einem Wolf aus den Beständen der Bundeswehr, ganz
in Nato-Oliv und mit seiner Diesel-Motorisierung zwar kein Kraftpaket, aber für Zivilisten eine
Occasion für die mobile Freizeit.
ie gute Nachricht vorweg: Nie war das Angebot an ausgemusterten Mercedes-Benz-G-Modellen von der Bundeswehr größer als in diesen Tagen. Das hat vier Gründe:
1. Die Fahrzeuge kommen in die Jahre, das heißt die angestrebte Verwendungszeit von 20 Jahren ist erreicht, die Reparaturanfälligkeit steigt, und damit steht das betriebswirtschaftliche Aus für viele Geländewagen an.
2. Die Bundeswehr schrumpft, somit werden Fahrzeuge nur
noch in begrenztem Umfang benötigt, Überbestände werden konsequent verkauft.
3. Die Aufgaben der Bundeswehr haben sich gewandelt. Mit
den Herausforderungen im Einsatz haben sich die Profile der
Fahrzeuge verändert. Offene, ungepanzerte Fahrzeuge sind für
die aktuellen Einsätze in Krisenregionen wenig geeignet.
4. Das Logistiksystem für die Bereitstellung von Fahrzeugen
der Bundeswehr wurde neu organisiert, die BwFuhrparkService GmbH stellt der Bundeswehr aktuell den G 280 CDI Greenline zur Verfügung.
Der 250 GD Wolf wurde Anfang der 1990er-Jahre in einer Auflage von rund 12.500 Fahrzeugen an die Bundeswehr geliefert.
D
Es handelt sich um die Baureihe 461.4 mit einigen speziellen
Merkmalen, die das Fahrzeug von seinen zivilen Kollegen unterscheidet. Die wesentlichen Unterschiede sind:
■ 24-Volt-Bordelektrik (Anpassung an NATO-Standard bzgl.
militärischer Funkanlagen etc.);
■ Halbtüren;
■ Fest stehendes Spriegelgestell mit abnehmbarer Plane;
■ Klappbare, flache Frontscheibe;
■ Oliver Kunstlederbezug aller vier Einzelsitze;
■ Holzboden mit C-Profilschienen zur Rüstsatzmontage;
■ 6-Gang-Schwerlastgetriebe mit untersetztem Lastgang;
■ Achsübersetzung;
■ Militärische Tarnbeleuchtung (Tarnkreis);
■ Rüstsatzspezifische Einbauten (wie Zurrösen).
Das Monopol für die Vermarktung der ausgemusterten Fahrzeuge der Bundeswehr hat die Vebeg GmbH (Firmensitz Frankfurt am Main). Nach der Übergabe an die Vebeg werden die
Fahrzeuge öffentlich ausgeschrieben und an private Bieter im
MBO-Archiv
MAGAZIN
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Ein Wolf der Bundeswehr
bedarf in der Regel der Restauration, bevor er als Freizeit-Geländewagen weiter
dient. Eine Gewährleistung
oder Rückgabe ist bei der
Vebeg ausgeschlossen.
Rahmen eines Gebotsverfahrens verkauft. Details dazu finden
sich unter: http://www.vebeg.de/web/ de/verkauf/verkaufsverfahren.htm. Wer sich ernsthaft interessiert, sollte allerdings folgende Punkte beachten:
Fahrzeug auswählen | Aus dem Angebot der Vebeg GmbH
sucht man sich ein passendes Angebot heraus. Die Offerten
werden tagesaktuell im Internet unter www.vebeg.de veröffentlicht und sind allen Interessierten weltweit zugänglich. Der
Zustand der Fahrzeuge reicht vom Wrack (schwere Unfallschäden) bis hin zu fahrbereiten Modellen. Eine Besichtigung des
Fahrzeuges ist immer angeraten, denn die Informationen sind
unverbindlich. Es gibt feste Termine zur Besichtigung oder Besuche nach Terminabsprache. Bei der Besichtigung hat der
Interessent die Möglichkeit, die Ware genau zu prüfen, und
eventuelle Schwachstellen oder Schäden am Wagen auszumachen. Probefahrten sind dabei nicht möglich.
Gebot abgeben | Nach Einschätzung des Wertes muss rechtzeitig vor dem gesetzten Gebotstermin ein schriftliches Gebot
der Nettosumme (Internet, per Brief oder Fax) abgegeben
werden. In der Regel steht 24 Stunden nach Gebotstermin der
Höchstbietende fest und es wird der Nettoverkaufspreis im
Internet unter Zuschlagspreisen bekannt gegeben. Die Preisspanne für die Normalversion 250 GD, kurzer Radstand, Planenverdeck, liegt derzeit bei 1.500 bis 10.000 Euro. Die Version
mit dem SAN-Koffer wird von 6.500 bis 13.000 Euro gehandelt.
Zu den Gebotspreisen kommt noch die gültige Mehrwertsteuer
in Höhe von 19 Prozent.
Fahrzeug abholen | Nach Zusendung der Rechnung und deren Bezahlung erhält der Käufer eine Abholvollmacht. Mit diesem Beleg kann das Fahrzeug im Depot oder der Kaserne übernommen werden, eine Terminabsprache mit der Dienststelle ist
empfehlenswert. Mitgeliefert wird die sogenannte Bundeswehrbescheinigung, die als Grundlage für eine spätere zivile
Zulassung nötig ist. Darauf sind alle technischen Daten des
Fahrzeuges vermerkt.
Fahrzeug zulassen | Für die zivile Zulassung benötigt der
neue Besitzer folgende Unterlagen: Gutachten gem. § 21 StVZO
(Vollabnahme), AU-Bescheinigung, Eigentumsnachweis (Vebeg-Rechnung), Bundeswehrbescheinigung, Deckungskarte,
Personalausweis/Vollmacht.
Zusatzkosten | Erfahrungsgemäß kommen nach dem Kauf
bei der Vebeg noch weitere Kosten auf den Besitzer zu: Abholung/Transport vom Standort, neue Batterien, eventuell neue
Reifen, Kauf von Fehlteilen, Reparaturkosten bei vermutlich vorhandenen Schäden.
Der Kauf bei der Vebeg GmbH birgt Risiken, die jeder für sich
abwägen muss: Eine Gewährleistung oder eine Rückgabe sind
ausgeschlossen, späteres Nachverhandeln ebenfalls. Die Ware
wird „wie sie steht oder liegt“ verkauft.
Der Käufer erwirbt also den G im Sack. Deswegen sollte man
statt des direkten Kaufs bei der Vebeg erwägen, den Wolf eventuell bei einem Händler für Militärfahrzeuge zu erwerben. Dann
hat der Käufer alle Rechte, die im Gebrauchtwagenhandel gewährt werden, zahlt allerdings auch einen höheren Preis.
Generell bietet eine militärische G-Klasse alle Vorzüge, die
auch der zivilen Serie zugesprochen werden: Robustheit, Werthaltigkeit, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Dennoch sind einige Ersatzteile nicht leicht oder nicht zu den gewohnten Preisen zu beschaffen – was besonders bei Fernreisen problematisch werden kann. Alle Teile der elektrischen Anlage wie Anlasser, Lichtmaschine, Gebläse, Scheibenwischermotor sind für
die militärische 24-Volt-Bordspannung ausgelegt und daher teurer als herkömmliche 12-Volt-Ersatzteile. Auch einige Karosserieteile wie der Scheibenrahmen sind nur für diese Serie gefertigt worden und daher teuer.
Wer sich von diesen Problemen nicht abschrecken lässt, kann
mit dem 250 GD Wolf allerdings einen robusten GeländewagenKlassiker erwerben, der in jeder Situation viel gemütlichen
Fahrspaß bietet – allerdings bei einem eher bescheidenen Komfort.
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MBO-Archiv
Männer-Sachen
Mehr Aussteller denn je bot die elfte Messe „Abenteuer & Allrad“ in Bad Kissingen. Und
zahlreiche Neuheiten für Geländewagen und das Outdoor-Leben. Das Angebot reichte
dabei vom maßgefertigten Dieseltank über ein Pedalgummi für 1,50 Euro bis zu fernreisetauglichen Expeditionsmobilen der Kingsize-Klasse. Ein Messebummel.
■ Stoßstangen mit integrier ten Tanks
bietet die Firma Desert-Service aus dem
thüringischen Krölpa an. Dazu Um- und
Ausbauten für die G-Klasse, diverse
Unterfahrschutz-Varianten sowie Fahrwerks-Modifikationen, Dachträger und
Heckstoßstangen.
www.desert-service.com
■ In Breiten von 15 Zentimeter bis 106
Zentimeter liefert Global Offroad aus Liederbach unterschiedlichste LED LightBars für den Offroad-Einsatz oder die
Nutzung in Landwirtschaft und Forst. Die
Lichtleisten sind dabei grundsätzlich als
Arbeitsscheinwerfer ausgelegt.
www.global-offroad.com
■ Die Heißwasserdusche von African
Outback wird in Deutschland von der Firma Taubenreuther vertrieben.
www.taubenreuther.de
■ Es werde Licht: Hella präsentierte auf
der Offroad-Messe das neue Programm
mit Fern-, Nebel-, Such- und Arbeitsscheinwerfern für den Straßen- sowie
Wettbewerbseinsatz. Neu sind dabei vor
allem die Luminator-Xenon-Zusatzscheinwerfer. Alle drei angebotenen Ausführungen verfügen zur einfachen Montage
über ein in das Scheinwerfergehäuse integriertes Xenon-Vorschaltgerät.
www.hella.com
■ Das ehemalige Vögele-Dachzelt gibt es
in einer technisch überarbeiteten Version
von ORC. Der Alu-beplankte stabile Profil-Rohrrahmen sitzt über die gesamte
Fahrzeuglänge in der Dachrinne der GKlasse und wird von sechs Haltern fixiert.
www.orc.de
■ Einen G 300 mit Winden-Stoßstange
und einem Schnorchel für die Luftansaugung präsentierte die Firma Desert Service.
www.desert-service.com
MBO-Archiv
■ Die Idee kommt aus Australien, die
Umsetzung aus Hamburg: Offroad-tauglicher Anhänger mit Faltzelt von 3Dog
Camping. Die Bereifung kann auf das jeweilige Zugfahrzeug abgestimmt werden.
www.3dogcamping.eu
MAGAZIN
■ In Verbindung mit einer SatellitenAntenne bietet die Tascom-Kommunikationsbox einen mobilen Internet- und
Telefonanschluss. In Kombination mit einer Multimedia-Box sind zudem der TV(DVB-S & DVB-T) und Radio-Empfang
möglich.
www.tascom.eu
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■ Einen geländetauglichen Faltzeltanhänger nach australischem Vorbild bietet
Dingo-Tec aus Neustadt an der Weinstraße
für das Leben jenseits geteerter Straßen an.
www.dingo-tec.de
■ Für einen geruhsamen Schlaf unterwegs soll das Campingbett von Fanello
mit selbstaufblasender Matratze sorgen.
www.fanello.de <<<
■ Maßgefertigte Tanks für Diesel-Kraftstoff sowie Frisch- und Abwasser werden
von Amalric Plastic auf Bestellung gefertigt.
www.amalric.de
■ Pfiffige Details und eine gute Verarbeitung zeichnen den fernreisetauglichen
Wohnausbau von Orangework aus Köln
aus.
www.orangework.de
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MBO-Archiv
Schöner Fahren
Auf die GL-Klasse abgestimmtes Original-Zubehör.
ür die ab Herbst lieferbare modellgepflegte G-Klasse gibt
es viele Möglichkeiten, das ohnehin schon luxuriöse SUV
noch komfortabler und vor allem individueller zu gestalten. Zum
Beispiel mit incenio Designrädern wie der 20 Zoll-Ausführung
„MEREM“ in Bicolor-Optik.
Für ein betont sportliches Outfit sorgen hochglanzverchromte
Finnenaufsätze für die Motorhaube sowie darauf abgestimmte Türgriffschalen samt einem Blinklampen-Satz. Netter Nebeneffekt: Die edlen Griffschalen bieten dem Fahrzeuglack an
den täglich beanspruchten Stellen zusätzlichen Schutz.
Zur Kommunikation bietet das Zubehör-Programm ein umfassendes Angebot an Mobiltelefon-Aufnahmeschalen. Zum
Beispiel für das iPhones 3G. Dank der speziellen Schale und der
Integration in die Fahrzeugelektronik kann der multimediale
Trendsetter umfassend genutzt werden. So lässt sich beliebig
zwischen Telefon- und Audiofunktionen wechseln, wobei die Bedienung - wie bei Mercedes-Benz gewohnt - über das Multifunktionslenkrad geschieht, während das Fahrzeugdisplay über den
Status des Telefons oder über Titel und Interpreten informiert.
Ein weiterer Vorteil: Während das iPhone in der Schale liegt,
wird es automatisch aufgeladen. So bleibt die volle Ladung des
F
Akkus auch nach dem Verlassen des Fahrzeugs garantiert.
Wie alle anderen von der Mercedes-Benz Accessories GmbH
entwickelten Aufnahmeschalen für Mobiltelefone lässt sich auch
die iPhone-Variante mit nur einem Klick in der Mittelkonsole
verankern. Voraussetzung für die Nutzung der Halterung ist allerdings die Sonderausstattung „Komforttelefonie“ (Bestellcode 386).
Die Verbindung mit der Audioanlage erfolgt über das als Sonderausstattung bestellbare Media-Interface. Ein optionales
Adapterkabel, das durch die Fachwerkstatt integriert werden
muss, sorgt für die perfekte Musikverbindung zwischen Aufnahmeschale und Media Interface.
Hightech ist auch das neue Telefon-Modul mit Bluetooth
(SAP-Profil). Das Gerät der dritten Generation brilliert sowohl
durch sein Design als auch durch neue Ausstattungs- und Bedienungsfeatures. Voraussetzung für die Nutzung im Fahrzeug
bleibt auch hier die Sonderausstattung „Komforttelefonie“ (Code 386). Das Modul wird einfach auf die dafür vorgesehene Telefonschnittstelle gesetzt und eingerastet.
Um komfortabel zu telefonieren, muss nur noch das Mobiltelefon mit dem Telefonmodul gekoppelt werden. Danach können
selbst strukturierte Telefonbücher von der SIM-Karte und aus
MBO-Archiv
MAGAZIN
iPhone 3G-Aufnahmeschale
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Telefon-Modul mit Bluetooth
Videos vom iPod
Allwettermatte „EXKLUSIV“ und beleuchtete Einstiegsschienen
Zick-Zack-Ladekantenschutz
dem internen Gerätespeicher bequem übertragen werden. Das
Mobilgerät befindet sich dann nur noch im Standby-Modus und
kommt mit minimaler Energie aus. Die Gespräche übernimmt
das Telefon-Modul, das ein koppeln von bis zu vier Geräten zulässt.
Die Steuerung der Telefon-Funktionen erfolgt wahlweise über
das Multifunktionslenkrad oder das Audiosystem. Übrigens: Auch
das Empfangen und Lesen von Kurzmitteilungen ist möglich.
Überzeugend sind zudem die Sende- und Empfangsqualität,
da die vorhandene Fahrzeug-Außenantenne genutzt wird. Sollte die Batterieleistung des Mobiltelefons dem Ende zugehen,
hält das Modul einen integrierten USB-Anschluss zum Aufladen bereit.
Ein eher unterhaltsames Novum ist das iPod Interface-Kit
Video. Wer auch unterwegs auf seine Filmsammlung nicht verzichten möchte, ist damit bestens gerüstet: Durch die Schnittstelle im Handschuhfach ist es möglich, Videos über das Display
des COMAND-Systems abzuspielen. Aus Sicherheitsgründen
allerdings nur bei stehendem Fahrzeug. Besonders praktisch:
Neben der Videoabspielfunktion unterstützt das System auch
die Musikwiedergabe. Die Bedienung erfolgt dabei wie gewohnt
via Multifunktionslenkrad, der Akku des iPods wird über die
Schnittstelle nebenbei aufgeladen.
Neben mehr Technik gibt es aber auch neue Zubehörprodukte,
die einfach nur chic oder praktisch sind. Zum Beispiel die
beleuchteten Einstiegsschienen aus geschliffenem Edelstahl
oder die Allwettermatte „EXKLUSIV“ aus Gummi. Dank der Einarbeitung eines Textilgewebes in die Oberfläche, wird dem Bodenschutz eine der Textilmatte ähnliche Optik verliehen, ohne
jedoch Eigenschaften wie Pflegeleichtigkeit, Strapazierfähigkeit
oder Wasserdichtigkeit einzubüßen.
Für das komfortable Be- und Entladen ist der Zick-Zack-Ladekantenschutz aus strapazierfähigem Nylongewebe gedacht. Im
Kofferraum lässt sich die Schutzvorrichtung hinter der Ladekante auf dem Boden mittels eines Klettverschlusses oder an
den Verzurrösen fixieren. Bei Bedarf wird die Schutzmatte mit
nur einem Handgriff ausgeklappt.
Abgerundet wir das Original-Zubehör Programm durch Transportlösungen für Sportgeräte oder Kleinteile. Alle Produkte sind
zur Markteinführung der neuen GL-Klasse im Herbst über die
Mercedes-Benz Partner erhältlich. Weitere Informationen gibt
es unter: www.mercedes-benz-accessories.com
<<<
■ Produkte im Überblick
incenio Designräder (bicolor)
19 Zoll-Rad „PERIM“ 8,5J x 19 ET56
20 Zoll-Rad „RECHEO“ 8,5J x 20 ET56
20 Zoll-Rad „MEREM“ 8,5J x 20 ET56
20 Zoll-Rad „BIGAWA“8,5J (9J) x 20 ET45 (57)
Chrom-Optik Produkte
Türgriffschalen hochglanzverchromt
Finnenaufsätze für Motorhaube
Blinklampen-Satz in Chrom Look
Heckzierleiste
Beleuchtete Einstiegsschiene
Außenspiegelabdeckung, hochglanzverchromt
Nebelscheinwerfer-Blende
Chromleiste, Stoßfänger, vorne hochglanzverchromt
Dachleiste, Satz 4tlg., lang
Dachleiste, Satz 4tlg., kurz
*GL-Klasse nach Modellpflege
GL* GLK
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Meldungen & Produkte
■ ❚ GLK mit Umweltzertifikat
>> Dieses Jahr erhielt der GLK neben neuen Ausstattungsdetails
auch eine besondere Auszeichnung: das Umweltzertifikat nach
der ISO-Norm 14062.
Das Umweltzertifikat für alle GLK-Varianten basiert auf einer
vollständigen Öko-Bilanz, die rund 40.000 Einzelprozesse umfasst. Am Beispiel des GLK 220 CDI BlueEFFICIENCY wurden
unter anderem der Energiebedarf und die Emissionen über
200.000 Kilometer errechnet. Das Ergebnis: genügsame 6,7 Liter Dieselkraftstoff je hundert Kilometer (176 g CO2/km). Alle
GLK-Modelle sind zudem auch für zukünftige Kraftstoffe geeignet und werden bereits heute EU-Plänen gerecht, die einen
steigenden Anteil von Biokraftstoffen vorsehen. Bei den Ottomotoren ist ein Bio-Ethanol-Anteil von zehn Prozent (E10) zulässig. Dieselmotoren konsumieren ohne Einschränkungen
Treibstoffe mit einem zehn-prozentigen Biokraftstoffanteil, bestehend aus sieben Prozent Biodiesel (B7 FAME) und drei Prozent hydriertem Pflanzenöl.
Beim GLK wurde die umweltgerechte Produktentwicklung,
das sogenannte „Design for Environment“, von Anfang an in den
Entwicklungsprozess integriert. Dadurch konnte sichergestellt
werden, dass Umweltaspekte bereits im frühesten Entwikklungsstadium berücksichtigt wurden. Zum Beispiel erfüllt der
GLK bereits heute die ab 01.01.2015 vorgeschriebene Verwertungsquote von 95 Gewichtsprozent, da bereits bei der Entwicklung auf Sortenreinheit und Demontagefreundlichkeit bestimmter Thermoplast-Bauteile wie Stoßfänger, Radlauf-, Längsträger-,
Unterboden- und Motorraumverkleidungen geachtet wurde. So
bestehen 30 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 41 Kilogramm
anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen, die möglichst aus fahrzeugbezogenen Abfallströmen gewonnen werden.
Insgesamt 27 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 20,7 Kilogramm werden unter der Verwendung von nachwachsenden
Rohstoffen hauptsächlich für den GLK-Innenraum eingesetzt.
Die Sitzbezüge bestehen zu rund 15 Prozent aus reiner Schafswolle. Olivenkoks kommt in den Aktivkohlefiltern zum Einsatz,
die Kohlenwasserstoff-Emissionen durch verdunsteten Treibstoff verhindern und sich während des Fahrbetriebes selbstständig regenerieren.
MBO-Archiv
■ ❚ Spar-Wunder
>> Gute Fahrleistungen und
hohe Effizienz zeichnen den
speziell für den US-Markt
konzipierten ML 450 HYBRID
mit einem Two Mode HybridSystem aus. Die M-Klasse mit
Hybrid-Antrieb überzeugt im
innerstädtischen Stop-and-go-Verkehr als auch bei höheren Geschwindigkeiten durch deutlich geringere Verbrauchswerte
gegenüber einem klassischen SUV mit Achtzylinder-Motor und
permanentem Allradantrieb.
Die Steuerung des Hybridfahrzeugs wählt automatisch die optimale Antriebskonfiguration aus und je nach Situation fährt
der ML 450 HYBRID rein elektrisch oder ausschließlich mit Verbrennungsmotor oder kombiniert beide Antriebsarten.
Der ML 450 HYBRID erreicht einen innerstädtischen Verbrauch von 21 mpg (miles per gallon), der Verbrauch im Highway-Betrieb liegt bei 24 mpg. Das macht ihn zum effizientesten
Fahrzeug in seinem Segment.
Mit der Einstufung SULEV (Super Ultra Low Emission Vehicle) erfüllt das SUV die zurzeit strengste US-amerikanische Abgasnorm. Gleichzeitig garantiert der ML 450 HYBRID mit einer
Systemleistung von 250 kW (340 PS) und einem Gesamtdrehmoment von 517 Newtonmeter ein souveränes Fahrerlebnis bei
gesteigertem Antriebskomfort.
Vorteile wie der permanente Allradantrieb 4MATIC bleiben
beim ML 450 HYBRID vollständig erhalten und die Integration
der Hybridtechnik beansprucht keinen zusätzlichen Bauraum,
der den Komfort oder die Funktionalität einschränkt. Das heißt:
Die Platzverhältnisse im Fahrgastraum und das Kofferraumvolumen bleiben unverändert.
■ ❚ Die besten Motoren
>> Beim „International Engine of the Year Awards 2009“ wurden Motoren von Mercedes-Benz und AMG in drei Kategorien
als beste Triebwerke ausgezeichnet. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor siegte gleich zweimal: In den Klassen „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ kam der bis zu 386 kW/525 PS star-
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ke Hochdrehzahl-Saugmotor jeweils mit großem Abstand auf den ersten Platz. In der Klasse „2 bis 2,5 Liter“ belegte der neue Vierzylinder-Diesel von Mercedes-Benz ebenfalls mit deutlichem Vorsprung die Spitzenposition.
Der „International Engine of the Year Awards“ zählt
zu den renommiertesten Auszeichnungen auf dem
Automobilsektor und wird jedes Jahr von dem britischen Automobil-Fachverlag UKIP Media & Events verliehen. Zur unabhängigen Jury gehören 64 Motorjournalisten
aus 32 Ländern.
■ ❚ Ausnahmegenehmigung für Partikelfilter
>> Für Fahrzeuge, bei denen es keine Nachrüstmöglichkeit für
einen Partikelfilter gibt – wie zum Beispiel bei der G-Klasse für
den 300 GD Turbodiesel – kann bei den zuständigen Behörden
eine Ausnahmegenehmigung für die kommenden zwei Jahre beantragt werden, die sich danach auch verlängern lässt, wenn
weiterhin keine Möglichkeit zur Nachrüstung besteht.
■ ❚ Volles Programm
>> Im neuen Mercedes-Zubehörkatalog von ORC wird auf 82 Seiten vorgestellt, was es alles für
die G-, GL,- M- und GLK-Klasse
gibt. Das Angebot reicht von Felgen, Kompletträdern, Bullbars,
Stoßdämpfern oder Fahrradträgern über Seilwinden und Dachzelten bis zu Komplett-Kits zur
Höherlegung oder Gewichtserleichterung durch Kunststoff-Karosserieteile. Für gewerbliche
Anwender finden sich zudem ein
Anbau-Schneepflug samt Salzstreugerät für die G-Klasse, für
Weltenbummler gibt es Zusatz-Kraftstoff- und Wassertanks,
Schubladensysteme und vieles mehr. Zu beziehen ist der umfangreiche Katalog über www.orc.de.
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MBO-Archiv
Meldungen & Produkte
■ ❚ Neues SAT-Telefon
>> Seit dem Jahreswechsel bietet Iridium ein neues Satellitentelefon an. Das 9555 ist deutlich kleiner als das Modell 9505A
und leichter zu bedienen. Eine USB-Schnittstelle ist schon eingebaut, so daß zum Email/Fax/Daten-Service kein Datenadapter mehr benötigt wird. Das Gerät kostet um 1.785,– Euro inkl.
MwSt.
■ ❚ CarComp-HD Pro
■ ❚ Aufgepeppte Garage
>> Wem seine Garage zu öde ist, kann das Schwenktor jetzt mit
einer stylischen Fotoplane aufpeppen. Die sogenannten „Garage-Billboards“ sind mit Motiven wie Rennwagen, Pferden, Goldbarren oder Go-Go-Girls bedruckt und lassen sich per Klettband
schnell montieren. Und, wenn es Zeit für einen Motivwechsel
wird, auch einfach problemlos abnehmbar. Die 3-D-Motive wirken mit intensiven Farben täuschend echt und bringen Passanten durchaus zum Staunen. Weitere Informationen unter
www.style-your-garage.com.
■ ❚ Robuster Bord-PC
>> Der neue NavCompIV besitzt einen leistungsstarken Intel
Atom Prozessor mit 1.1 GHz. Serienmäßig sind bereits 1GB
RAM sowie eine 80GB Harddisk eingebaut. Dabei handelt es
sich um eine robuste Military-Grade Festplatte, die bei diesem
Modell sogar noch in mehreren Achsen schockgedämpft gelagert ist. Das 8.4“ SVGA Display ist über ein einziges Kabel mit
dem PC verbunden. Es ist Tageslichtlesbar und – wie der PC
auch – von besonderer Robustheit. Der Basispreis mit IP65Tastatur und Windows XP liegt bei 2.900,– Euro (inkl. MwSt.).
Bei dem Erwerb mit zusätzlicher Softwarematerial wird dieser
kostenfrei installiert.
>> Wenn der Bord-PC neben der reinen Navigation auch zu echter Bild- oder Videoverarbeitung eingesetzt werden soll, ist Rechenleistung gefragt. Für Anwendungen, die Leistung abverlangen, steht die Version CarComp-HD Pro zur Verfügung.
Neben einem leistungsstärkeren Prozessor in einem CoreDuoChipsatz sind auch Arbeitsspeicher und Festplatte großzügiger
ausgelegt. Zudem bietet das Gerät ein verbessertes Display. Der
transflektive Monitor nutzt das einfallende Umgebungslicht, um die Leuchtkraft und den Kontrast zu verstärken.
Damit sind diese Displays unter hellen
Umgebungsbedingungen (Lichteinfall
durch Seitenscheibe) deutlich besser
ablesbar und unempfindlicher gegen störende Reflexionen.
Das Display bietet eine Leuchtkraft
von 450cd. Der CarComp „Heavy-Duty“
mit Intel Celeron M 1.6GHz-Prozessor kostet komplett mit Software-Installation 1.450,– Euro (inkl. MwSt.), als „Heavy-Duty“
Pro mit Intel Celeron M440 1.86GHz-CPU 1.650,– Euro (inkl.
MwSt.).
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■ ❚ Fahrwerks-Höherlegung für die GLK-Klasse
>> Das Urteil zur GLK-Klasse ist nahezu einhellig: „Ein tolles
Auto mit unglaublichen Traktionseigenschaften. Nur fürs Gelände fehlt ein bisschen Bodenfreiheit“. Dem Wunsch hat sich
die Firma ORC angenommen und bietet jetzt ein Kit zum Höherlegen des GLK an. In Verbindung mit dem ORC-Alurad Typ
182, 8x17 und Pneus der Dimension 235/65R17 ergibt sich je
nach Fahrzeugausstattung – ein Zuwachs an Bodenfreiheit von
rund 45 bis 50 Millimetern. Und: In der genannten Reifengröße sind auch AT-Reifen (Allterrain) für den Geländeeinsatz
lieferbar. Der Preis für das Höherlegungs-Kit liegt bei 399,–
Euro, das passende Komplettrad kostet ab 318,– Euro. Ein TÜVTeilegutachten wird jeweils mitgeliefert. Weitere Informationen
unter www.orc.de.
■ ❚ Alter Kamerad
>> Die G-Klasse der Bundeswehr bietet die Firma Märklin in
zahlreichen Varianten als liebevoll nachgebaute Metall-Model-
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le im Maßstab 1:87 an. In der „Metal Military Mission“-Kollektion findet sich der Wolf als kurzer Station mit Planenverdeck,
in der Version für Feldjäger, als Arztwagen, Sanitäts- beziehungsweise Aufklärungs- und Gefechtsfahrzeug der KommandoSpezialkräfte KSK. Zudem gibt es die Fahrzeuge auch kombiniert mit dem Flach- oder Rungenwagen der Deutschen Bahn
passend für die Modell-Eisenbahn.
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Grundlagenforschung
Das Ziel auch unter widrigen Umständen zu erreichen, ist
kein Zufall. Sondern eine Frage des richtigen Fahrzeugs
und des Könnens des Fahrers. Ein Offroad-Fahrtraining
ist dabei der erster Schritt.
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MAGAZIN
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iel Fahrspaß verspricht sich Friedrich Gilbrich vom eintägigen Gelände-Fahrtraining von Mercedes-Benz Offroad
südöstlich von Berlin. „Und natürlich wollen wir auch unser fahrerisches Geschick und Können verbessern“, ergänzt sein Vater,
Dr. Karsten Gilbrich. Privat fährt er ein G 500 Cabrio – so richtig offroad ist er damit noch nie unterwegs gewesen.
Zusammen mit den anderen Teilnehmern haben sich Vater
und Sohn zum Fahrtraining angemeldet. Einige sind mit ihren
eigenen Fahrzeugen angereist, andere nutzen die gestellten
GLK-, M-, GL- und G-Klassen.
Doch vor der fahraktiven Praxis gibt es eine theoretische Einweisung. Dass diese nicht staubtrocken sein muss, beweist Instruktor Björn Gärttling. „Was macht eigentlich ein Geländefahrzeug aus?“ Das wissen die Teilnehmer auf Anhieb: „Allradantrieb, eine hohe Bodenfreiheit, kurze Karosserieüberhänge und große Räder mit grobem Reifenprofil.“ Richtig, doch
hinzu kommen noch Aspekte wie eine Untersetzung, Differentialsperren, das Traktionssystem und vieles mehr.
Was ist zum Beispiel ein Rampenwinkel? Der Instruktor skizziert auf dem Flipchart und erklärt: „Es gibt zur Definition sogar eine EU-Norm. Danach ist es der kleinste spitze Winkel zwischen zwei rechtwinklig zur mittleren Längsebene des Fahrzeugs liegenden Ebenen, die bei statischer Belastung tangential zu den Reifen der Vorderräder, beziehungsweise der Reifen
der Hinterräder liegen und deren Schnittpunkt den starren unteren Teil des Fahrzeugs außerhalb der Räder berührt.“
Noch Fragen?
Letztlich, viele Antworten später, setzt sich der FahrzeugTross in Bewegung. Ziel: eine weitläufige Kiesgrube. Die ersten
Anweisungen über Funk. „Auch im Gelände immer den Sicherheitsgurt anlegen. Ihr Körper hält bei einem Aufprall abseits
der Straße nicht mehr aus als auf der Straße.“
Zunächst geht es auf eine weite, ebene und sandige Fläche.
Auf einer kurzen Verwindungsstrecke wird geübt, dann folgen
Schrägfahrten im Böschungsbereich.
Nach dem Aufwärmtraining im weichen Sand mit sanften Steigungen setzt sich die Kolonne erneut in Bewegung. In Richtung
der steilen Sandhänge.
Ein extrem feinsandiges Gefälle mit einer Abfahrtshöhe von
rund zwölf Metern liegt vor den Teilnehmern – beinahe wie eine
echte Sahara-Düne. Tückisch: Am Fuße der Düne findet sich nur
ein kleines Plateau, dahinter geht es nochmals bergab in ein
ausgefahrenes Baggerloch.
„Immer mit gerade gestellten Rädern in der Fall-Linie fahren.“
Die Instruktoren teilen sich die Arbeit – einer erklärt oben, was
vor der Abfahrt zu tun ist, der andere steht unten und weist ein.
Station für Station wird absolviert und der Adrenalinspiegel
sinkt mit zunehmendem Vertrauen in die Fähigkeiten der Geländewagen. Und in die eigenen.
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TIPPS ZUM FAHREN IM GELÄNDE
Was bei den Offroad-Fahrtrainings in Theorie und Praxis geübt
wird, sind die goldenen Regeln des Geländefahrens.
Die Sitzposition | Nur wer als Fahrer richtig sitzt, kann in
kritischen Situationen auch entsprechend reagieren. Generell
müssen beide Hände ans Lenkrad – und zwar links und rechts
außen in der klassischen Viertel-vor-Drei-Stellung. Wer beide
Hände beispielsweise oben am Volant hat, kann nicht gefühlvoll lenken! Die Unterarme sollen dabei angewinkelt sein, das
heißt, der Abstand Fahrersitz zu Pedalen darf nicht zu groß und
die Rückenlehne nicht zu stark nach hinten geneigt sein. Außerdem nicht am Lenkrad ziehen, sondern stets in die gewünschte Richtung schieben: Dadurch bleiben der Rücken an die Lehne gepresst und der Kontakt vom Fahrer zum Sitz – und damit
zum Fahrzeug – erhalten. Bei Offroad-Fahrten die Rückenlehne steiler stellen als gewohnt und eine aufrechte Haltung einnehmen. Nur so sieht man, ob vor dem Auto befindliche Hindernisse die Weiterfahrt erschweren.
Dachlasten | Auch wenn die Geländewagen von MercedesBenz über eine üppig dimensionierte Dachlast verfügen, sollte
möglichst wenig auf dem Fahrzeug verstaut werden. Und wenn,
dann nur leichte Gegenstände. Jedes Kilogramm auf dem Dach
verschlechtert den Schwerpunkt und damit das Fahrverhalten.
Allrad-Antrieb im Gelände | Das wichtigste im Gelände ist
stete Traktion. Wer bei der G-, GL- oder M-Klasse mit Offroad
Pro-Technikpaket zu spät
in Low Range wechselt,
sitzt unter Umständen fest,
wenn er im Sand oder
Schlamm zum Zuschalten
der Untersetzung den Automatikwählhebel kurzfristig in die Stellung „N“
bringen muss.
Der gefühlvolle Umgang mit dem Gaspedal ist nicht minder
wichtig. Der Geländereifen mag noch so teuer und gut sein:
Wenn er durchdreht oder blockiert, hat auch das beste Profil
keine Chance, für Traktion zu sorgen. Im Offroad-Modus unterstützt eine angepasste Kennlinie bei den SUV von MercedesBenz den Fahrer beim zarten Umgang mit dem Gaspedal.
ETS im Gelände | Das elektronisch geregelte Antriebssystem
(ETS) sorgt dafür, dass ein durchdrehendes Rad über das Bremssystem bis zum Stillstand abgebremst wird und das Rad mit
Traktion für Vortrieb sorgen kann. In extremeren Situationen
sollten aber bei der G-, GL- und M-Klasse mit Offroad ProTechnikpaket die mittlere und hintere – beim G eventuell auch
die vordere – Differentialsperre aktiviert werden.
Das ETS nimmt in der Straßenuntersetzung seine Arbeit auf,
sobald zwischen den beiden Rädern einer Achse eine Differenz
in den Radumdrehungen auftritt, die etwa einem Geschwindigkeits-Unterschied von sechs Stundenkilometern entspricht.
In der Low Range-Stellung genügt dagegen ein Unterschied von
drei Stundenkilometern. Deshalb: Nicht warten, bis die Räder
hilflos durchdrehen, sondern vorher in Low Range wechseln
und bei schwierigem Gelände die Differentialsperren nutzen.
Low Range im Gelände | In der Low Range-Stellung steht im
gleichen Gang die doppelte
Kraft bei halber Geschwindigkeit zur Verfügung. Die
Endgeschwindigkeit in allen Gängen reduziert sich
um 50 Prozent – dafür ebnet der Geländewagen jeden Berg ein und pflügt
auch im tiefen Sand oder
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Schlamm kraftvoll voran. Das Reduktionsgetriebe steht in der G-, GL- und M-Klasse mit Offroad
Pro-Technikpaket zur Verfügung.
Zum Einschalten von Low Range muss nicht
angehalten werden, sondern es genügt, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Dann den Wählhebel in die Stellung „N“ bringen und erst anschließend die Taste für Low Range betätigen.
Die entsprechende Display-Anzeige gibt an, das
Low Range zugeschaltet ist.
Beim Wechsel vom Gelände- zurück in den
Straßenbetrieb wird entsprechend verfahren.
ESP im Gelände | Das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) sorgt im Straßen- wie im
Offroad-Betrieb für mehr Fahrsicherheit. Vor Geländefahrten sollte es allerdings ausgeschaltet
werden: Dreht ein Rad durch, sorgt das ETS
durch das Abbremsen des Rades für Traktion.
Regelt jetzt auch noch das ESP, nimmt die Elektronik die Leistung des Motors automatisch zurück. Alles Gas geben nutzt
dann nichts mehr – es fehlt an Leistung. Um dies zu verhindern, wird das ESP automatisch abgeschaltet, sobald der Fahrer bei der G-Klasse die mittlere Sperre betätigt. Bei der GL-,
ML- und GLK-Klasse wird das ESP über den entsprechenden
Schalter auch in der Stellung „Off“ nicht komplett ausgeschaltet, reagiert aber weniger sensibel.
ABS im Gelände | Alle Geländewagen verfügen über ein AntiBlockier-System. Wie schnell ein Fahrzeug im Notfall zum Ste-
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hen kommt, entscheidet aber letztlich der Fahrer. In gefährlichen Situationen im Straßenverkehr sollte das Bremspedal
stets sofort und schlagartig mit voller Kraft getreten werden.
Der Bremsassistent sorgt dann dafür, dass die Vollbremsung effektiv ausfällt. Das ABS verhindert dabei, dass die Räder blokkieren und das Fahrzeug auf nasser oder rutschiger Fahrbahn
ausbricht. Zudem bleibt es auch bei getretener Bremse lenkbar,
damit Hindernissen ausgewichen werden kann.
Auf Schotter, Sand oder in tiefem Schnee sollte das ABS dagegen abgeschaltet sein. Das geschieht bei der G-Klasse automatisch beim Betätigen der mittleren Sperre, bei der GL-, Mund GLK-Klasse mit Offroad-Paket werden beim Wechsel in den
Offroad-Modus automatisch die ABS-Funktionen so angepasst,
dass ein Anblockieren der Räder ermöglicht wird. Denn: Während das Anti-Blockier-System (ABS) im Straßenbetrieb beim
Bremsen das Blockieren verhindert und das Auto damit auch in
gefährlichen Situationen steuerbar hält, ist das Blockieren auf
Gefällstrecken mit losem Untergrund unter Umständen lebenswichtig. Hier kann mangels ausreichender Haftreibung
nicht mehr das Gummi der Pneus für die nötige Verzögerung
sorgen – das Fahrzeug wird vielmehr durch einen Keil aus Steinchen oder Sand verzögert, der sich vor den Reifen aufbaut. Dieser
kann aber nur entstehen, wenn das Rad steht – sonst rollt es
darüber hinweg und der Bremsweg verlängert sich gefährlich.
Nach Schlamm- oder Wasserdurchfahrten muss sofort die
Bremse betätigt werden, um die Beläge – die durch Schlamm
oder Wasser von der Scheibe gedrückt wurden – wieder anzulegen. Sonst fällt beim ersten Bremsen nach der Geländeeinlage das Pedal durch.
Schrägfahrten | Der konstruktionsbedingte seitliche KippWinkel der Geländewagen von Mercedes-Benz liegt – je nach
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Ausstattung und Bereifung – bei 32 bis maximal 40 Grad. Das
heißt: Bei dieser Seitenneigung kippt das Auto im Stand um. Im
Fahrbetrieb sollte stets eine Sicherheitsreserve eingerechnet
werden – ein Stein auf der Fahrbahn könnte sonst ausreichen,
den Grenzwert zu übersteigen. Zudem haben Art und Größe der
Bereifung Einfluss auf diesen Wert, außerdem die Zuladung und
vor allem eine mögliche Dachlast.
Steilauf- und Abfahrten | Die Steigfähigkeit bei griffigem
Untergrund liegt – je nach Fahrzeug – offiziell bei 60 bis 80
Prozent, wird letztlich aber in Low Range nur durch die Haftfähigkeit der Reifen begrenzt. Vor der Steigung sollte Low Range aktiviert werden. Dann gleichmäßig Gas geben und ein
Durchdrehen der Räder möglichst vermeiden.
Ein Umkehren im Hang darf auf keinen Fall versucht werden.
Sicherer ist es, den Rückzug anzutreten. Dabei stets den Rükkwärtsgang einlegen – dann bleibt der Kraftschluss erhalten
und die Motorbremse wird ausgenutzt. In diesen Situationen
niemals auf „N“ schalten!
Wird beim Befahren von Steigungen mit lockerem Untergrund
das ETS gefordert, muss stärker aufs Gaspedal getreten werden,
damit zwischen den beiden Rädern einer Achse eine Differenz
in den Radumdrehungen auftritt.
Ist der Hang erklommen, sollte unmittelbar vor dem Überfahren der Kuppe das Gas leicht zurückgenommen werden. Dadurch
wird der Schwung ausgenutzt, aber ein zu schnelles Überfahren
verhindert. Bergab geht es wie bergauf stets in der Falllinie.
Allerdings mit einer Ausnahme: Sind die Übergänge an einem
Hindernis zu abrupt, wird kurzzeitig von der Senkrechten abgewichen und der Übergang leicht schräg angefahren.
Ansonsten | Bergab im gleichen Gang fahren wie bergauf.
Waren der Alpenpass oder das Steilstück im Offroad-Betrieb nur
im ersten Geländegang bergan zu bewältigen, sollte diese Gangstufe auch für die
Talfahrt gewählt werden. Bei den SUV
steht alternativ die Downhill-Speed-Regulation (DSR) zur Verfügung. Bei extremen Abfahrten im Gelände empfiehlt sich
aber dennoch die bewährte Methode: Den
1. Gang in Low Range einlegen und möglichst nur über den Motor bremsen, damit
die Traktion nicht abreißt, wenn ein Rad
nach einer Verwindung stehend aufsetzt.
Überfahren von Hindernissen | Beim
Überfahren von Felsen oder Baumstümpfen extrem langsam fahren und
sich in schwierigen Situationen von einem Beifahrer einweisen lassen. Ist ein
Ausweichen oder Wegräumen von größeren Gesteinsbrocken nicht möglich,
wird das Hindernis mittig mit einem Vorderrad angefahren. In
diesen Fällen auf keinen Fall versuchen, es zwischen die Räder
zu nehmen – Ölwanne, Spurstangen, Achsdifferential oder Tank
könnten sonst beschädigt werden.
Spurrillen in sandigem oder schlammigem Untergrund sind
verführerisch, aber mit Vorsicht zu nutzen. Dort sind bereits
vorher Fahrzeuge gefahren, und der Boden ist meist aufgewühlt
und dadurch noch weicher als neben den Spuren, wo die unbeschädigte Bodenkruste besser trägt.
Sandfahrten |Wenn lockerer Sand das Fortkommen erschwert, vor dem Befahren den Reifendruck auf 1,5 bar oder
weniger reduzieren. Bei Reifen mit montiertem Schlauch gelten 1,5 bar allerdings als absolutes Minimum, da sich sonst der
Reifen auf der Felge dreht und das Schlauchventil abreißt. Für
schlauchlose Reifen sollte ein Mindestdruck von 0,8 bar nicht
unterschritten werden – sonst kann selbst bei vorsichtiger Fahrweise der Reifen von der Felge gedrückt werden. Je mehr Luft
abgelassen wird, umso sanfter ist ein Geländewagen zu fahren.
Das heißt: Bei reduziertem Druck sind ruckartige Lenkbewegungen und starke Lastwechsel zu vermeiden. Bei 18, 19 oder
gar 20 Zoll-Rädern nutzt das Absenken des Luftdrucks allerdings verhältnismäßig wenig: Wie soll bei einem nur wenige
Zentimeter hohen Pneu der Latsch entstehen, der für eine größere Aufstandsfläche und damit einen geringeren Flächenpressdruck sorgt?
Low Range ist sinnvoll, um den hohen Rollwiderstand im Sand
zu überwinden, bedarf aber eines gefühlvollen Umganges mit
dem Gaspedal, um das Eingraben bei durchdrehenden Rädern
zu vermeiden.
Wird mit dem ETS gefahren, muss im Sand bei Hindernissen
allerdings etwas stärker aufs Gaspedal getreten werden. Bes-
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ser: In solchen Situationen gefühlvoll mit der mittleren und hinteren Differentialsperre agieren. Sitzt ein G fest, auch die vordere Sperre zuschalten und mit ganz langsam drehenden Rädern anfahren. Bei den SUV möglichst nicht in der höchsten
Fahrwerks-Höhenstufe anfahren, da der reduzierte Federweg
dann zu einem Hüpfen der Hinterachse und dem Verlust der
Traktion führen kann. Außerdem: Zum Anfahren stets die
Vorderräder in Geradeaus-Stellung bringen, damit die Schutzfunktion für die vorderen Antriebsräder keine Kraft wegregelt.
Wasser-Fahrten | Vor der Fahrt durch Flüsse oder Wasserlöcher muss stets vorher die Wassertiefe überprüft werden. In
Zweifelsfällen die gewählte Passage zu Fuß durchwaten! Die
Wattiefe der aktuellen G-Klasse beträgt 50
Zentimeter, beim GL und ML mit Offroad
Pro-Technikpaket sind es in der 3. Höhenstufe 60 Zentimeter. Bei einem Erkundungsgang reicht entsprechend tiefes Wasser einem durchschnittlich großen Fahrer
bis knapp unter die Knie.
Sollte das Fahrzeug in tieferes Wasser rutschen, sofort die Zündung ausschalten, sonst
droht dem Motor durch einen sogenannten
Wasserschlag ein schnelles Ende.
Wasser stets mit niedriger Motordrehzahl,
in Low Range und im 1. Gang durchfahren.
Die bei schnellerer Fahrweise unvermeidliche Bugwelle drückt sonst Wasser in die
Luftansaugung. Außerdem stets die Klimaanlage abschalten.
Im Wasser möglichst nicht Stehenbleiben.
Der hohe Widerstand und die geringe Trak-
MAGAZIN
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tion (Wasser und loser Flussgrund) erschweren das Anfahren
oder machen es unmöglich.
Eine Faustregel: Eine ruhige Wasser-Oberfläche bedeutet
meist tiefes Wasser, Wellen mit weißen Gischthäubchen signalisieren dagegen flache Stellen. An diesen sollte der Fluss
schräg in Strömungsrichtung durchfahren werden.
Vor der Durchfahrt die Scheinwerfer ausschalten oder nur mit
Standlicht fahren – durch das plötzliche Abkühlen im Wasser
können sonst die erhitzten Gläser der Hauptscheinwerfer reißen. Tiefere Wasserpassagen sind möglich, bedürfen aber einer
entsprechenden Vorbereitung. Ein Thema, das bei den ProfiFahrtrainings von Mercedes-Benz Offroad behandelt wird.<<<
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Das Abenteuer erfahren
Das Reise- und Fahrtrainings-Programm
von Mercedes-Benz Offroad.
eisen zu fernen Zielen, genussvolle
Tage in Frankreich, eine Tour durch
den Bilderbuch-Winter jenseits des Polarkreises, eine Reise durch Nordafrika,
ein Dünen-Fahrtraining in der Sahara
und vieles mehr bietet Mercedes-Benz
Offroad in den kommenden Monaten.
Und dazu Offroad-Fahrtrainings für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.
R
■ ❚ Afrika-Durchquerung 2009
>> Bei der „Ocean to Ocean“-Afrika-Durchquerung vom 31. Oktober bis 29. November 2009 führt die Route von Namibia
über Zambia und Malawi nach Mozambique – 30 Tage und rund 7.400 Kilometer
voller unvergesslicher Eindrücke.
Faszinierende Landschaften, sandige
Pisten, steinige Bergpfade, Steppen und
die Flusslandschaft des Zambesi erwarten die Teilnehmer, die neben den Begegnungen mit Elefanten, Zebras, Löwen,
Flusspferden, Krokodilen oder Büffeln
auch reichlich automobile Abenteuer erleben werden.
Pisten, auf denen sonst nur Einheimische mit Ochsengespannen ihre hölzernen Transportschlitten durch den dichten
Busch ziehen oder Flussüberquerungen,
bei denen die Fähre aus alten Schwimm-
pontons besteht, die von Hand übers Wasser gezogen werden, gehören ebenso dazu wie Nächte in sehr komfortablen Lodges oder im Biwak mitten im Busch.
Die Gesamtstrecke bedingt, dass an einigen Tagen auch einmal 500 Kilometer
auf guten Straßen zurückgelegt werden
– um die gewonnene Zeit für die wilden
Pfade durch Gebiete zu nutzen, in denen
Fremde noch immer eine Seltenheit sind.
An den insgesamt vier Ruhetagen bleibt
Zeit für den Besuch einer kleinen Insel,
die direkt an der Kante der Victoria-Falls
liegt und eine grandiose Aussicht bietet
oder eine Fahrt mit einem nostalgischen
Zug zum Sundowner auf die ZambesiBrücke, um die berühmten Wasserfälle
im Sonnenuntergang zu erleben. Und für
eine Bootssafari zur Wildbeobachtung,
Game-Drives in verschiedenen Nationalparks und vieles mehr.
Übernachtet wird auf der Reise an 21
Nächten in sehr guten Hotels, luxuriösen
Quartieren wie der „Fort-Lodge“ in Namibia, der „Mfuwe-Lodge“ in Malawi oder
der „Flamingo-Bay-Lodge“ am Indischen
Ozean. Im Abseits der Zivilisation gibt es
aber auch einige Biwaks, bei denen sich
die Teilnehmer selbst verpflegen müssen
– eines zum Beispiel im unbekanntesten
Nationalpark von Namibia und eines auf
dem Weg zum Lake Kariba in Zambia.
Startpunkt der West-Ost-Durchquerung von Afrika ist Walvisbay, rund 30
km südlich von Swakopmund an der Atlantikküste gelegen. Von dort führt die
Strecke zur Etosha-Pfanne und Caprivi –
die einzige Region Namibias, die fast ausschließlich in den Tropen liegt und größtenteils aus flachem Sumpfland besteht.
Eine wildreiche Region, die auf dem Weg
zu den Victoriafällen durchquert wird,
die 1989 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde.
Um die Fahrt durch Zimbabwe zu vermeiden, führt die Strecke von Zambia aus
zu den gewaltigen Wasserfällen. Und dann
querfeldein an Lusaka vorbei zum South
Luangwa National Park, der mit einer Gesamtfläche von über 9.000 Quadratkilometern viele Wildtiere beheimatet.
Über die südliche Spitze von Malawi
wird das benachbarte Mozambique erreicht. Hier endet die Reise am Indischen
Ozean. Vom Reiseziel Maputo werden die
Autos verschifft und die Teilnehmer fliegen über Johannesburg zurück. Übrigens:
Die Geländewagen reisen um das Kap der
Guten Hoffnung, um die wegen der Piraten risikoreichere Passage um das Horn
von Afrika zu vermeiden.
Generell ist wegen der benötigten Camping-Ausrüstung nur die Teilnahme mit
eigenen Geländewagen möglich, über ei-
MBO-Archiv
INTERN
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nen Partner in Südafrika besteht aber die
Möglichkeit, komplett ausgestattete GKlassen (230 GE und zwei 300 GE) anzumieten.
Ein Service-Spezialist und ein erfahrener Instruktor begleiten die Reise in einem
Organisationsfahrzeug, das mit SatellitenTelefon, -Fax und -eMail ausgestattet ist.
■ ❚ Frankreich-Reise
>> Einige der landschaftlich reizvollsten
Gegenden von Frankreich genießen die
Teilnehmer der Reise von Mercedes-Benz
Offroad im Oktober.
Herrliche Ausblicke von den Höhen der
Ardéche, tief durch Flüsse eingegrabene
Schluchten und interessante Landstraßen und Nebenwege aus gestampfter Erde oder Schotter, oft nur knapp breiter als
das Fahrzeug, machen den Reiz dieses
automobilen Erlebnisses aus, das viel
vom Savoir vivre der Franzosen vermittelt.
Vom Startort Stuttgart aus geht es nach
Burgund, seit dem Jahr 280 für seinen
Weinbau berühmt. Dann in die Auvergne
– eine der geschichtsträchtigsten Regionen von Frankreich. Und weiter durch
Savoyen, das mit dem 4.808 Meter hohen
Mont Blanc als die höchstgelegene Landschaft Europas gilt.
Nächstes Etappenziel der sechstägigen Rundreise ist die Ardèche mit ihren
Schluchten, Pass-Straßen und einer Fauna und Flora, wie sie sonst in Europa
kaum noch anzutreffen ist.
In der Franche-Comté, die im Jahr 1169
durch Barbarossa vom übrigen Burgund
getrennt wurde, verbringen die Teilnehmer den letzten Abend der Reise, bevor
es zurück zum Startort Stuttgart geht.
Die Teilnahme ist mit der eigenen oder
einer für die Reise zur Verfügung gestellten GL-, M-, GLK- oder G-Klasse möglich.
Der geplante Reisetermin: 10. bis 16. Oktober 2009.
■ ❚ Immer nach Norden
>> Einen Winter wie aus dem Bilderbuch
und viel Fahrspaß auf Eis und Schnee erleben die Teilnehmer der Polarkreis-Reise Ende Januar. Die Reise startet von Hamburg aus in den hohen Norden. Nach einer
erholsamen Fährfahrt von Travemünde
aus wird Helsinki erreicht, dann geht es
weiter über Tuupovara, Lieksa, Kuusamo, Kemi und Rovaniemi bis Luosto als
nördlichsten Punkt der Reise. Der Rückflug nach Hamburg erfolgt ab Rovaniemi.
Zum Programm gehören ein Tag auf einem Rallyegelände, eine Fahrt mit dem
Eisbrecher, ein winterliches Fahrtraining, ein Tag mit Snowmobilen durch tiefverschneite Wälder, eine Hundeschlittenfahrt, der Besuch beim Weihnachtsmann und gemütliche Abende im Blockhaus mit eigener Sauna.
Die mit Winterreifen ausgestatteten
GL-, M- und G-Klassen werden von Mercedes-Benz gestellt und erfahrene Instruktoren betreuen die Teilnehmer unter wegs. Übernachtet wird ausschließlich in
guten Hotels. Der Reisetermin: 15. bis 24.
Januar 2010.
■ ❚ Winter am Polarkreis
>> Als Kurzurlaub über ein verlängertes
Wochenende bietet Mercedes-Benz Offroad drei jeweils sechstägige Fly and Drive-Touren in den Winter am Polarkreis an.
Zu den automobilen Höhepunkten zählen neben dem Fahren auf tiefverschneiten Nebenstraßen auch ein Fahrtraining
im Arctic Driving-Center und das Driften
mit Ice-Cards. Dazu sorgen ein Tagesausflug mit Snowmobilen durch den Bilderbuch-Winter, der Besuch des ArcticumMuseums, ein Abendessen im Eisrestaurant mit seinen meterdicken Schneewänden und Tischen aus massiven Eisplatten, ein Besuch beim Weihnachtsmann
sowie die Fahrt mit dem Eisbrecher „Sampo“ zum erlebnisreichen Programm.
Übernachtet wird ebenfalls stets in guten Hotels oder in gemütlichen Hütten
mit offenem Kamin und eigener Sauna.
Die Reisetermine: 2. bis 7. Februar, 14. bis
19. Februar, 22. bis 27. Februar 2010.
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■ ❚ Diamantenfieber
>> Vier Fly & Drive-Reisen führen zwischen dem 5. April und 11. Mai in den Süden von Namibia und ins DiamantenSperrgebiet bei Lüderitz mit seiner einmaligen Dünenlandschaft am Meer.
„Wenn ich jetzt einen Diamanten finde,
darf ich ihn dann behalten?“ Die Frage erübrigt sich leider. Denn erstens ist der Besitz von Rohdiamanten in Namibia per
Gesetz untersagt und zweitens ist die
Wahrscheinlichkeit einen zu finden, ziemlich gering. Der wahre Wert der Reise von
Mercedes-Benz Offroad im Frühjahr 2010
liegt in der unglaublichen Landschaft
und atemberaubenden Einsamkeit des
Diamanten-Sperrgebiets zwischen Swapokmund und Lüderitz.
Novizen schwören beim Anblick der
Sandgebirge, dass hier kein Weg durchführt. Doch es gibt Routen. Und mit einer
Sondergenehmigung lässt sich diese bizarre Landschaft bereisen. Zwei Tage
werden die Teilnehmer der Fly- and Drive-Touren darin verweilen. Und eine
Nacht mit vorbereiteten Zelten und Lagerfeuerromantik samt Springbock-Steaks vom Grill.
Startpunkt der Reise ist Windhoek. Ein
Stadtbummel, dann geht es ins KhomasHochland und weiter in die Namibwüste.
Vorbei an der Ritterburg von Baron HansHeinrich von Wolf, der sie vor gut 100 Jahren errichten ließ. Die Tirasberge sind eine weitere Station. Dann das Abenteuer
Diamantensperrgebiet. Eine Nacht unter
dem Kreuz des Südens inmitten der Dünen allein lohnt den langen Flug.
Lüderitz ist das Etappenziel. Ein Besuch der verlassenen Diamantenschürferstadt „Kollmannskuppe“, dann geht es
in einer Cessna-Caravan zurück nach
Windhoek. Die Reisetermine: 9. bis 13.
April, 15. bis 20. April, 22. bis 27. April,
29. April bis 4. Mai 2010.
■ ❚ Toskana
>> Eine Rundreise ab Deutschland mit
dem eigenen oder einem von MercedesBenz zur Verfügung gestellten Geländewagen führt im Juni 2010 durch die
schönsten Regionen der Toskana.
■ ❚ Persien oder Peru
>> Die abenteuerliche Langstrecken-Reise ist für den Zeitraum 1. September bis
3. Oktober 2010 geplant. Ab Deutschland
werden die maximal zwölf Teilnehmer mit
den eigenen Geländewagen von Deutschland bis ins faszinierende Persien reisen.
Und dann weiter gen Norden bis Kasachstan. Wahlweise besteht dann die Möglichkeit, die Fahrzeuge per Eisenbahn zurück
zu transportieren und selbst zu fliegen
oder – wer noch zwei Wochen mehr Zeit
hat – auf eigener Achse durch die Weiten
Russlands nach Deutschland zurück zu
reisen. Sollte diese Tour auf Grund der politischen Lage nicht ratsam erscheinen,
führt die Fernreise 2010 von MercedesBenz Offroad durch das nicht minder faszinierende Peru in Südamerika.
■ ❚ 1001-Nacht
>> Auf einer zweiwöchigen Tour ab Deutschland reisen die Teilnehmer mit den eigenen oder gestellten Fahrzeugen durch die
schönsten Regionen von Tunesien. Nächte in märchenhaften Sultanspalästen und
sehr guten Hotels, einsame Bergpässe,
der Besuch kaum bekannter Ausgrabungsstätten, römische Ruinen und eine
Fahrt auf der einst von Feldmarschall
Rommel angelegten Piste durch die Berge sowie zwei Tage in den Dünen der Sahara machen diese Reise zu einem ganz
besonderen Abenteuer. Der Reisetermin:
29. Oktober bis 8. November 2010.
■ ❚ Durchs Dünen-Meer
>> Das Abenteuer Sahara lässt sich im
Herbst komfortabel mit Mercedes-Benz
DIE OFFROAD-PARTY
■ Die große Offroad-Party findet vom 25. bis 27. September bei Biberach statt. Neben purem
Fahrspaß, Geselligkeit, Reisefilmen und der Möglichkeit, andere Teilnehmer von Fahrtrainings
oder Reisen einmal wieder zu sehen, gibt es reichlich Gelegenheit zum Geländefahren mit
dem eigenen oder mit einer zur Verfügung gestellten G-, GL-, M- oder GLK-Klasse. Ein anspruchsvoller Rundkurs lädt zum Fahren ein und am Samstagabend findet eine Grill-Party am
See mit viel Lagerfeuer-Romantik statt. Mit der Ausschreibung erhalten alle Interessenten ein
Verzeichnis der Hotels im Umkreis, ansonsten ist auch das Campen auf dem Gelände möglich. Die Party beginnt am Freitag (25.09.09) ab 17 Uhr und endet am Sonntag (27. 09. 09)
gegen 14 Uhr. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 50 Fahrzeuge begrenzt, der Kostenbeitrag
für das Abendessen am Samstag und die Teilnahme an den angebotenen Fahrkursen beträgt
100,– Euro pro Erwachsenem und 30,– Euro für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
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Offroad erleben. Zwischen dem 10. und 29.
November 2010 führen drei Fly & DriveDünen-Fahrtrainings in die Dünenlandschaften südlich von Mahmoud in der tunesischen Sahara.
Unter fachkundiger Anleitung geht es
dort in einer exklusiven kleinen Gruppe
durch die Dünen. Außer der hohen Schule des Sandfahrens wird aber auch viel von
Nordafrika zu erleben sein: Nach dem
Flug von Frankfurt nach Tunesien stehen
die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt
auf dem Programm, dann übernehmen
nach dem Anschlussflug in den Süden
des Landes jeweils zwei Fahrer eine M-,
GL-, G- oder GLK-Klasse.
Auf einer Sandpiste wird das Sandmeer
erreicht. Unter der Anleitung erfahrener
Instruktoren erklimmen die Geländewagen die ersten Dünenkämme, am späten
Nachmittag ist das Zeltbiwak erreicht.
Von hier aus geht es die folgenden beiden Tage durch den Sand der Sahara, bevor die Teilnehmer wieder über Tunis
nach Frankfurt zurück fliegen. Die Reisetermine: 10. bis 15. November, 17. bis 22.
November, 24. bis 29. November 2010.
■ ❚ Offroad-Fahrtrainings
>> Geboten werden Offroad-Fahrtrainings
auf dem Gelände von Mercedes-Benz Offroad in Biberach an der Riß.
Wer schon einmal eines dieser Fahrtrainings besucht hat, weiß, was die G-, GL-, Moder GLK-Klasse zu leisten vermögen.
Und hat viel an Sicherheit im Umgang
mit seinem Geländewagen gewonnen –
im Gelände als auch im Straßenverkehr.
Angeboten werden:
■ Das zweitägige Exklusiv-Training,
bei dem in einer kleinen Gruppe an einem Wochenende sowohl die Grundlagen des On- und Offroadfahrens als auch
in einem praktischen Teil viel Fahrspaß
vermittelt werden.
■ Das eintägige Basis-Training für Anfänger oder auch Familienmitglieder, bei
dem niemand überfordert wird. Die Instruktoren erklären die Funktion und Bedienung von Low- und High-Range, des
Offroad-Schalters und seines Einflusses
auf den Fahrbetrieb oder auch, wie man
mit dem neuen Navigations-System eine
Strecke aufzeichnen kann.
■ Das eintägige Aufbau-Training, das
mehr Sicherheit beim Meistern schwieriger Geländeabschnitte vermittelt. Die erfahrenen Instruktoren erklären ausführlich die Funktion und Bedienung von Regelsystemen und den Einfluss auf den Fahrbetrieb. Extreme Verschränkungen, Steilauffahrten und Niedrigreibwertstrecken
werden Befahren, ebenso Wasserstrecken
durchquert und ein steckengebliebenes
Fahrzeug fachgerecht geborgen.
■ Das zweitägige Profi-Training vermittelt, wie man seinen Geländewagen
zum Beispiel auf eine Fernreise vorbereitet, in wirklich schwierigem Gelände sein
Ziel erreicht, ein umgekipptes Fahrzeug
wieder aufrichtet, sich im Abseits der Zivilisation bei Pannen wie einem defekten
Kühler oder undichten Reifen selbst hilft
und mit einer Seilwinde auch extreme
Hänge bergauf wie bergab meistert.
Diese Trainings finden alle auf dem
weitläufigen Gelände von Mercedes-Benz
Offroad bei Biberach im reizvollen Umfeld der Schwäbischen Alb und in verkehrsgünstiger Lage nahe der Autobahn
statt. Es ist sowohl die Teilnahme mit der
eigenen G-, GL-, M- oder GLK-Klasse als
auch mit von Mercedes-Benz gestellten
Fahrzeugen möglich. Für alle Fahrtrainings wird der Führerschein Klasse 3/Kl.
B vorausgesetzt, das Aufbau- und ProfiTraining bleibt wegen der benötigten Bodenfreiheit der G-, GL- und M-Klassen mit
Offroad-Pro-Technikpaket vorbehalten.
Bei gestellten Fahrzeugen sind alle Geländewagen jeweils mit zwei Fahrern besetzt, alle Fernreisen werden von einem
Service-Fahrzeug begleitet.
Informationsmaterial zu den Reisen und
Fahrtrainings können Interessenten mit
dem Coupon auf Seite 48 anfordern. <<<
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MBO-Archiv
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Biberach
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Erlebnis-Reise
AfrikaDurchquerung
Offroad-Training
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ProfiOffroad-Training
Biberach
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PolarkreisReise
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Polarkreis
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Polarkreis
(Fly & Drive)
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Exklusiv-Training
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Exklusiv-Training
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Exklusiv-Training
Biberach
Exklusiv-Training
Biberach
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Toskana-Reise
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DünenFahrtraining
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MBO-Archiv
INFORMATIONSABRUF für das Jahr 2009/2010
Ich bin an folgenden Offroad-Fahrtrainigs und -Reisen interessiert und bitte unverbindlich um weitere Informationen:
Reisen und Offroad-Training* 2009
(bitte bei ❑ jeweils die gewünschten Informationen ankreuzen)
❑ Erlebnis-Reise Frankreich
❑ Erlebnis-Reise Afrika-Durchquerung
Offroad-Training 2009
Wittenberg
Dorsten
Biberach
10. - 16. Oktober
31. Oktober - 29. November
Termine
Basis-Offroad-Training 2009
❑ 19. September
❑ 03. Oktober
❑ 07. November
Aufbau-Offroad-Training 2009
Profi-Offroad-Training 2009 Termine
Termine
❑ 14.-15. Nov.
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❑ 24.Okt.
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Offroad-Party 2009
❑ 25.-27. Sept.
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❑ 31. Okt.
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Reisen und Offroad-Training* 2010
Fly & Drive-Reisen
Polarkreis
1. Termin
2. Termin
3. Termin
4. Termin
❑ 02. - 07. Februar
❑ 14. -19. Februar
❑ 22. - 27.Februar
–
❑ 08.-13. April
❑ 15. - 20. April
❑ 22. - 27. April
❑ 29. April - 04.Mai
❑ 10. - 15. Nov.
❑ 17. - 22. Nov.
❑ 24. - 29. Nov.
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Namibia
Dünen-Training
Reisen
❑ Polarkreis-Reise
❑ Erlebnis-Reise Toskana
❑ Erlebnis-Reise Persien bzw. Peru
❑ Erlebnis-Reise 1001-Nacht
Basis-Offroad-Training 2010
Biberach
Biberach
Termine
15. bis 24. Januar
13. bis 20. Juni
28. August bis 03. Oktober
29. Oktober bis 08. November
Aufbau-Offroad-Training 2010 Termine
❑ 03. Juli
❑ 11. Sept.
Profi-Offroad-Training 2010
❑ 10. Juli
❑ 18. Sept.
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Termine
❑ 17. Juli
❑ 25. Sept.
Exklusiv-Training 2010
❑ Biberach 13. bis 14. März
Offroad-Party 2009
❑ Biberach 20. bis 21. März
❑ Biberach 22. bis 23. Mai
❑ Biberach 27. bis 29. August
= auch mit gestellter GL-, M-, GLK- oder G-Klasse möglich
= Übernachtung im Hotel
= Übernachtung im Zelt
* Die Reisetermine können sich noch ändern. Detaillierte Informationen werden rechtzeitig vor der jeweiligen Reise zugesandt. **Ausgebucht
Vorname/Nachname
Firma
Straße Nr.
PLZ/Ort
Telefon/Fax
E-Mail
Ort, Datum
Unterschrift
❑ Biberach 30. bis 31. Mai
= Übernachtung in einer Jurte
❑ = Offroad-Erlebnis ❑ = Offroad-Abenteuer
Mercedes-Benz Offroad · Gewerbestraße 10a · D-78345 Moos · Tel.: 0049 (0)77 32 – 97 01 47 · Fax: 0049 (0)77 32 – 97 01 46
MBO-Archiv
Kleinanzeigen
■❚ Fahrzeugverkauf
Verkaufe 230 GE, 463, kurz, EZ 1990,
185.000 km, 5-Gang-Schalter, Barolorot,
G-Kat, ZV, Optik 2001 mit Klarglas, Scheinwerfer, Blinker/Rückleuchten weiß, 40
mm, ORC Federn, Alufelgen mit 265er
AT-Bereifung. Preis VHB @ 10.900,–. Bilder
und Info unter mwalker01@vodafone.de
oder 0172-8332256.
Verkaufe GD 300, 5-türig, EZ 1979, rostfrei, nicht modifiziert, weitere Teile (Achsen, Verteilergetriebe usw.), viele Neuteile, H-fähig (mit oder ohne Motor). Preis
VHB. Julian Zmarsly, Telefon 08445-502).
Verkaufe G 500, EZ 10/1998, 298 PS
(218kW), 133.000 km, 2. Hand, Brillantsilber-Metallic, Leder schwarz, Schiebedach, Klima, Standheizung, Sitzheizung
4-fach (vorn und hinten), Anhängekupplung, Auto-Pilot System APS, Ultraschall
Rückfahrhilfe, verstärkte Federn Hinterachse, Schlechtwege-Stoßdämpfer Hinterachse, Tankschutz, Stauboxen, Zusatztank 220ltr., ORC-Sportauspuffanlage,
Bettkonstruktion, 5 Zusatzräder mit Alufelge Goodyear Wrangler AT/R 275/70
R16 neuwertig, 1 Paar Sandbleche. Preis
@ 27.500,– inkl. Mwst (MwSt. ausweisbar).
Holger Blochwitz, Telefon 0172 / 2766339.
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130.000 km, 1. Hand, Flintgrau-Metallic,
Leder Schwarz, Komfort-Telefon, Windschutzscheibe beheizt, Anhängerkupplung, Zusatzheizung, Multikontoursitze,
abgedunkelte Scheiben, Soundsystem,
Sitzheizung vorn und hinten, Rückfahrhilfe, Frontspoiler vom Cobra mit Fernscheinwerfer und Trittbrett, Holz Ahorn
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(MwSt. ausweisbar). Josef Ehrenböck, Telefon 08031-33562 oder 0171-7416924,
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Alber, Telefon 0172-6306677.
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gelocht, Edelstahl Hochglanz mit Anbaumaterial, Neupreis @ 979,–. Preis VHB @
600,@. Bilder und Info unter mwalker01
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8/9 mm, 1 Stück unbenutzt, Standort
NW-Stadtrand Hamburg. Preis VHB @
200,–. Rolf-Dieter Schumann, Telefon
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Kurort), daneben schönes Offroad-Gelände. Baujahr 1981 (2008 komplett renoviert), 37 qm, voll möbliert, Garage, Abstellraum. Preis komplett @ 40.000,–. Telefon 0171-5295694 oder per Mail: ditt
mar@weber-bau-laufenburg.de
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MBO-Archiv
Das Abonnement
IMPRESSUM
DIE LEISTUNGEN
Der Titel „Mercedes-Benz Offroad“ ist
lizenziert durch die Daimler AG.
■ Vier Magazine „Mercedes-Benz Offroad“ im Jahr per Post frei Haus.
■ Anzeigen, Verlag und Herausgeber:
TUFA GmbH
Gewerbestraße 10a
D-78345 Moos
Telefon 0049 (0) 77 32 – 97 01 47
Telefax 0049 (0) 77 32 – 97 01 46
e-Mail: offroad.mercedes-benz@tufa.de
Internet: www.offroad.mercedes-benz.de
■ Kostenlose private Kleinanzeigen in der Zeitschrift und auf den Internetseiten von „Mercedes-Benz Offroad“.
■ Chefredakteur: Martin Breuninger
■ Redaktionsmitglieder:
Susanne Breuninger,
Simone Klingler, Björn Gärttling.
■ Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Mathias Paulokat, Gerhard Prien,
Kai Sippel.
■ Titelfoto und Fotos:
DC-Media, Mathias Paulokat, Martin
Breuninger, Magna Steyr AG, Gerhard
Prien, Axel Götz, Kai Sippel, Vebeg
GmbH.
■ Grafik und Layout: Paul Kozak
■ Druck:
Mareis Druck
Zeiss-Straße 8
D-89264 Weißenhorn
■ Rechte: Die Redaktion behält sich vor,
Leserbriefe in gekürzter Form zu veröffentlichen. Für eingesandte Manuskripte
und Fotos übernimmt die Redaktion keine
Haftung. Der Inhalt von Beiträgen entspricht der Meinung des Autors und ist
von der Redaktion nicht zu vertreten.
„Mercedes-Benz Offroad“ erscheint viermal im Jahr. Der Abdruck ist – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet. Auf das Erscheinen besteht kein Rechtsanspruch.
Alle in dieser Ausgabe angegebenen Preisangaben beziehen sich auf den deutschen
Markt.
■ Preisvorteile für die von „Mercedes-Benz Offroad“ in Deutschland
angebotenen eintägigen Fahrtrainings.
■ Kostenlose Beratung bei allen technischen Fragen zur GLK-, M-, GL- und
G-Klasse oder bei der Reisevorbereitung.
ABONNEMENT-ANTRAG
■ Ich möchte künftig das Magazin „Mercedes-Benz Offroad“ viermal im Jahr zugesandt bekommen. Das Abonnement kostet jährlich 65,– Euro (inkl. MwSt.)
und kann jeweils zum 31. Dezember gekündigt werden. Der Beitrag wird anteilig
zu den noch erscheinenden Heften des laufenden Kalenderjahres berechnet.
Die Rechnung und die Magazine sollen an die unten aufgeführte Anschrift gesendet werden.
c Herr
c Frau
c Firma
Vorname
Nachname
Geburtsdatum
Straße
PLZ
Ort
Telefon
Fax/E-Mail
Mobil-Telefon
Ich fahre eine:
c GL-Klasse
Baujahr:
Fahrzeug-ID-Nr.:
Ort, Datum
Unterschrift
c M-Klasse
c GLK-Klasse
c G-Klasse
■ Widerrufsrecht: Mir ist bekannt, dass ich diese Bestellung innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung
beim Verlag (TUFA GmbH, Gewerbestraße 10a, D-78345 Moos) schriftlich oder durch Rücksendung der
erhaltenen Zeitschrift widerrufen kann. Maßgeblich ist der Tag der Absendung. Ich bestätige das mit
meiner zweiten Unterschrift.
Ort, Datum
Unterschrift
MBO-Archiv
3&*4&t53&,,*/(t"#&/5&6&3
Reise-Ausrüstung
Dachzelte
Schlafsäcke
Expeditionsausrüstung
Bike-Zubehör
GPS-Navigation
Satelliten-Telefon
Outdoor-Bekleidung
Trekkingschuhe
Rucksäcke
Autofähren weltweit
Bergsport
Bücher
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n-Kata
ite
432 Se
los!
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s
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k 11 70 96-700
Tel: 07
6-770
11 70 9
7
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Fa
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FILDERSTADT-BERNHAUSEN
TRAVEL CENTER
STUTTGART
TRAVEL STORE
ULM
TRAVEL STORE
METZINGEN
OUTLET CENTER
Plieninger Straße 21, 70794 Filderstadt
Position: N 48° 40.921‘ E 009° 13,110’
Schmale Straße 9, 70173 Stuttgart
Position: N 48° 46,491‘ E 009° 10,59 5’
Hafenbad 17, 89073 Ulm
Position: N 48° 23,998‘ E 009° 59,619‘
Stuttgarter Straße 45/1, 72555 Metzingen.
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