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CALEC® ST Multi-Protokoll-Wärme- und Kälterechner - Aquametro AG

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CALEC® ST
Multi -Pr oto k o l l - W ä r m e - u n d
Käl ter ec hne r
Anwendung
VD 3-180 d 11.2011
Mit dem Energierechner CALEC® ST lassen sich hochwertige Wärme- und Kältezähler für Heizungs-, Klima-, Kälte- und Solaranlagen realisieren. Das modulare Rechenwerk zeichnet sich durch hohe Langzeitstabilität aus. Die flexible Kommunikation
macht es besonders interessant für die Integration in Gebäudeleitsysteme.
Merkmale
Kundennutzen
• Schnittstellen zur Gebäudeleittechnik:
M-Bus, LON, Modbus, N2Open und BACnet MS/TP
• Metrologische Zulassung gem. 2004/22/EG (MID)
und PTB K 7.2 (Kälte, Wärme/Kälte kombiniert)
• Genaue Energiemessung von allen thermischen
Anwendungen der Gebäudetechnik
• Einsatz in Kälte- und Solarthermieanlagen
• Modular erweiterbar
Anwendung
Der CALEC® ST wird eingesetzt für Energie-Messstellen in getrennter Bauweise (Split-Ausführung) mit passiven impulsgebenden Volumenmessteilen und Pt 100 oder Pt 500 Temperaturfühlern in 2- oder 4-Leiter-Technik. In den meisten Fällen wird CALEC® ST mit folgenden Volumenmessteilen eingesetzt:
• Mehrstrahlzähler im Bereich
Qp
0,6 - 10 m3/h
• Woltmanzähler im Bereich
Qp
15 - 600 m3/h
• Statische Volumenmessteile bis
Qp
0.6 - 6’000 m3/h
Wählen Sie aus unserem umfassenden Angebot an Volumenmessteilen oder lassen Sie sich beraten.
Eichpflicht und Bauartzulassung
In den meisten Ländern unterliegen Energiemessstellen für den geschäftlichen Verkehr der Eichpflicht. Die dafür eingesetzten Geräte müssen über eine Bauartzulassung verfügen. Das Rechenwerk CALEC® ST ist sowohl nach der europäischen Messgeräterichtlinie 2004/22/EG
als auch nach der innerstaatlichen deutschen Richtlinie PTB K 7.2 als Kältezähler zugelassen.
Eichpflichtige Wärmezähler müssen vor Ablauf der Eichgültigkeitsdauer nachgeeicht werden. Der Betreiber ist für die Einhaltung der Nacheichpflicht verantwortlich. Die Eichung umfasst alle Teilgeräte (Fühler, Volumenmessteil, Rechenwerk) eines kombinierten Wärmezählers.
Das steckbare Rechenwerk reduziert den Aufwand bei Nacheichungen erheblich, da die Verdrahtung nicht gelöst werden muss.
Für die Prüfung und Nacheichung steht ein hochauflösender Anzeige-Modus und die Software CALEC® Win K zur Verfügung.
Neu: Die Inbetriebnahme eichpflichtiger Geräte ist jetzt noch einfacher, weil Impulswert und Einbauseite optional vor Ort eingestellt werden können (INIT-Mode).
Messprinzip und Energieberechnung
Für einen sogenannten kombinierten Wärmezähler sind folgende, einzeln zugelassene Teilgeräte erforderlich:
Elektronisches Rechenwerk
Vorlauf
Temperaturfühler
für Vor- und Rücklauf
Rücklauf
Durchflusssensor
mit Impulsgeber
2
Die in einem Rohrnetz abgegebene thermische Leistung P wird aus der Messung von Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur und Volumenstrom des Wärmeträgermediums abgeleitet.
P = Volumenstrom x (T Warmseite - T Kaltseite) x k
T Warmseite:
T Kaltseite:
k:
Beim Heizen Vorlauftemperatur, beim Kühlen Rücklauftemperatur
Beim Heizen Rücklauftemperatur, beim Kühlen Vorlauftemperatur
Wärmekoeffizient (Funktion unter Berücksichtigung der temperatur- und druckabhängigen Eigenschaften des
Wärmeträgers)
Die Energie kann durch Integration der Leistung ermittelt werden. Die Formel zeigt, dass für die Energiemessung die spezifische Wärme
und die Dichte des Wärmeträgermediums in Abhängigkeit von der Temperatur im Rechenwerk nachgebildet werden muss. Entscheidend
für die Genauigkeit der Messung sind unter anderem folgende Faktoren:
• die statische Genauigkeit und Stabilität der Temperaturmessung.
• der Rechenzyklus der Temperaturmessung und des Volumenstroms zur Erfassung dynamischer Vorgänge.
CALEC® ST ist für anspruchsvolle Messaufgaben bestens gerüstet dank:
• der Verwendung hochauflösender und langzeitstabiler AD-Wandler (16 Bit) für die Temperaturmessung und der integrierten Selbstkalibrier- und Filterfunktion.
• kurzem Rechenzyklus (Netzausführung 1 s).
• der Einsetzbarkeit hochauflösender mechanischer oder elektronischer Durchflussgeber bis zu einer Impulsfrequenz von 200 Hz (Netzausführung).
Durchflussmessung
Es können alle handelsüblichen Durchflussmesser mit Impulsausgang verwendet werden. Ist eine kontinuierliche Messung bzw. eine Energieerfassung mit hoher Auflösung notwendig, so sollte der Impulswert möglichst niedrig gewählt werden.
Der CALEC® ST mit Batteriespeisung kann Kontaktgeber mit Impulsfrequenzen bis zu 6 Hz verarbeiten. Während der CALEC® ST mit Netzspeisung Kontaktgeber bis 20 Hz und elektronische Geber (NAMUR, usw.) mit Impulsfrequenzen bis zu 200 Hz verarbeiten kann.
Der Einbauort des Durchflussmessers ist von zentraler Bedeutung, da die Volumen zu Masse-Umrechnung bei der als Einbauort spezifizierten Temperatur erfolgt.
Vorzugsweise wird der Durchflussgeber in demjenigen Leitungsabschnitt eingebaut, welcher der Raumtemperatur näher liegt.
Temperaturmessung
Der CALEC® ST besitzt zwei sehr genaue Temperatureingänge, an die zwei zugelassene, gepaarte Temperaturfühler in 2- oder 4-Leitertechnik angeschlossen werden. Für die Planung wird auf die Wärmezählernorm EN 1434 Teil 2 und Teil 6 verwiesen. Nach EN 1434-4 dürfen nur Fühler der gleichen Bauart und Länge gepaart werden.
Das Rechenwerk ist als Pt 100- oder Pt 500-Ausführung lieferbar.
Die Energieerfassung erfolgt, sobald die Temperaturdifferenz grösser (bzw. kleiner) 0 K ist. Der CALEC® ST ist in Verbindung mit Kälte-Temperaturfühlern und -Durchflussgebern die ideale Lösung für Kühl- und Kälteanwendungen
3
Daten Kommunikation
M-Bus-Schnittstelle
M-Bus #1
M-Bus Master
Fernablesung
M-Bus #2
Grenzwertsignal,
Alarmsignal,
Leistung,
Durchfluss
M-Bus Master
GLT-System
Der M-Bus hat sich aufgrund der Normung in der EN 13757 und seiner
Merkmale als Auslesebus für die Gebäudetechnik (GLT) vielerorts durchgesetzt. Zu seinen Vorteilen zählen:
• die einfache Installation.
• die hohe Wirtschaftlichkeit.
• die Multilieferantenfähigkeit.
Über die M-Bus-Schnittstellen können nicht nur die Standarddaten wie
Zählerstände und Momentanwerte ausgelesen werden, sondern alle im
Gerät verfügbaren Zusatzdaten wie zum Beispiel Stichtag- und Speicherwerte. Beim CALEC® ST können Primäradresse und Baudrate über die Bedientasten eingestellt werden, so dass eine Inbetriebnahme ohne PC
möglich ist.
Der M-Bus ist ein Single-Master-Bus, d. h. ein Slave kann nur mit einem
Master kommunizieren. Wenn ein Gerät Daten an zwei M-Bus-Master
übertragen soll, kann dies nur mit Geräten mit 2 M-Bus-Schnittstellen realisiert werden. Daher kann der CALEC® ST mit einer zweiten M-BusSchnittstelle ausgerüstet werden.
LON-Schnittstelle
Ein LON-Netzwerk kann Gebäudeleittechnik und Zählerablesung in einem System vereinigen. LON (Local Operating Network) ist ein Multimastersystem mit intelligenten Knoten, das verschiedene Übertragungsmedien verwenden kann. Für den CALEC® ST ist eine LON-Schnittstellen (FTT-10A) für die Übertragung über ein Adernpaar (twisted pair) erhältlich. Ein herausragendes Merkmal der LON-Technologie ist
die Interoperabilität, die gewährleistet, dass die Gebäudetechnik über die Lebensdauer einzelner Produkte hinaus einsatzfähig bleibt. Der
CALEC® ST ist der erste Energierechner, der nach LONMARK® 3.4 zertifiziert wurde. Dies bedeutet tiefere Kosten und geringere Terminrisiken bei der Systemintegration. LONMARK® 3.4 Zertifizierung bedeutet unter anderem:
• Die Sicherheit, dass die Kommunikation funktioniert und die Daten verfügbar sind.
• Geringe Integrationskosten, da Standardtools verwendet werden können, und alle von LONMARK® geforderten Merkmale vorhanden sind
(Objektbibliothek, XIF-File, Service-LED und Service-Taste).
Modbus RTU Schnittstelle
Die Modbus Schnittstelle ermöglicht eine direkte Anbindung des CALEC® ST an Modbus-Controller. Das Modbus-Protokoll ist als de facto
Standard in der Steuerungs und Gebäudeleittechnik weit verbreitet, da es ein offenes Protokoll ist (www.modbus.org). Es basiert auf einer
Master-/Slave-Architektur und ermöglicht eine einfache Systemintegration über eine Mapping-Tabelle. Modbus RTU verwendet die Physik
der RS-485-Schnittstelle. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung (Art. Nr. 20891).
N2Open-Schnittstelle
Mit der N2Open-Schnittstelle können CALEC® ST direkt mit N2Open-Controllern kommunizieren. Auch N2Open nutzt die Physik der RS485Schnittstelle. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung (Art. Nr. 20892).
BACnet MS/TP-Schnittstelle
CALEC® ST kann seine Daten über BACnet-Netzwerke übermitteln. BACnet MS/TP verwendet ebenfalls die Physik der RS485-Schnittstelle (Art. Nr. 94654).
4
Digitale Ein- und Ausgänge
Der CALEC® ST kann mit zwei digitalen Signalschnittstellen ausgestattet werden, die über einen Schalter als Ein- oder Ausgänge konfiguriert werden können. Diese Signale können zur Verarbeitung von Zählimpulsen oder zur Übermittlung von Grenzwertüberschreitungen oder
Alarmen an die Gebäudeleittechnik verwendet werden.
Grenzwertsignale
Die digitalen Ausgangssignale können zur Ausgabe eines Grenzwertüberwachungssignals verwendet werden. Dabei können folgende Grössen überwacht werden:
Grösse
Temperatur Warmseite
Temperatur Kaltseite
Temperaturdifferenz
Leistung
Durchfluss
K-Faktor
Dichte
Anzeige
t-hot
t-cold
t-diff
POUEr
FLOU
C-Factor
dEnSitY
1. Funktion der einseitigen Grenzwertüberwachung (Limit1)
Bei Überschreitung eines wählbaren Maximums oder Unterschreitung eines Minimums wird das Ausgangssignal umgeschaltet, Hysterese (0 - 10 %) und Wirksinn sind wählbar. Während der Grenzwertüberschreitung wird in einem Zähler (Anzeige: Cnt für Counter) die Dauer der Überschreitung zur Kontrolle summiert.
2. Funktion der zweiseitigen Grenzwertüberwachung (Limit2)
Bei Überschreitung eines wählbaren Maximums und Unterschreitung eines Minimums werden die Funktionen analog zur Funktion Limit1
ausgeführt.
Alarmmeldung
Der Mikroprozessor überwacht Temperaturfühler und interne Funktionen und signalisiert Störungen auf der Anzeige. Diese Information kann
auch über einen digitalen Ausgang als Alarm weitergegeben werden.
Analogausgänge
Der CALEC® ST kann mit zwei passiven Analogausgängen ausgerüstet werden. Für den Betrieb wird eine externe Speisung benötigt. Die
Ausgänge sind untereinander und zum Rechenwerk galvanisch getrennt. Der Strombereich ist pro Kanal auf 0 - 20 mA oder 4 - 20 mA
konfigurierbar. Folgende Messgrössen können als Stromsignal ausgegeben werden:
Messgrössen
Temperatur Warmseite
Temperatur Kaltseite
Temperaturdifferenz
Leistung
Durchfluss
K-Faktor
Dichte
Anzeige
t-hot
t-cold
t-diff
POUEr
FLOU
C-Factor
dEnSitY
Zusatzfunktionen
Stichtagwerte
Mit den 2 frei programmierbaren Stichtagen können die Zählerstände datumsgenau abgespeichert und zu einem beliebigen Zeitpunkt abgelesen werden, z. B. am 31. März und am 30. September.
5
Datenlogger
Mit dem CALEC® ST können in einem Ringspeicher periodisch bis zu 60 Datensätze aufgezeichnet werden.
Grösse
Datum
Energie
Volumen
Hilfszähler 1
Hilfszähler 2
Leistung
Fehlerstunden
Anzeige
Summe
Summe
Summe
Summe
Spitzenwert
Summe
1
>
2
>
...
>
60
>
Zeitgleiche Ablesung
Bei sequentieller Ablesung kann in Anlagen mit vielen Zählern ein erheblicher Zeitunterschied auftreten. CALEC® ST vermeidet diesen Zeitunterschied mit dem „Freeze“-Befehl. Ein Broadcast-Befehl fordert die Geräte auf, den Wert zeitgleich zu speichern, so dass er nacher sequentiell ausgelesen werden kann.
Schleichmengenunterdrückung
Im Auslieferzustand erfolgt die Energieberechnung, sobald eine Temperaturdifferenz >0 (bei Wärmemessung) bzw. <0 (bei Kältemessung)
erkannt wird. Wenn zum Beispiel in einer Zirkulationsleitung über lange Zeit grosse Mengen des Wärmeträgers mit sehr geringer Temperaturdifferenz fliessen, kann der Temperaturmessfehler zu signifikanten Fehlbewertungen führen. Um dies zu vermeiden, kann die sogenannte Schleichmengenunterdrückung aktiviert werden, damit die Energie erst ab einer definierten Temperaturdifferenz erfasst wird.
Spezielle Funktionen
Energiemessung in Heiz-/Kühlanlagen
8
E+, V+
Energieverbrauch
6
Heizen
4
Kühlen
2
0
Mit der Option „bidirektionale Energiemessung“ (BDE)
kann auch in 2-Rohr-Netzen mit kombiniertem Heiz-/
Kühlbetrieb die abgegebene Energie gemessen werden.
Die Messwerte für Heizen und Kühlen werden in getrennten Registern erfasst, damit sie mit den entsprechenden Kostensätzen verrechnet werden können.
-2
-4
-6
-8
E-, V1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Monat
Erfassung von "Wärmerücklieferungen"
Mit der Option "Tarif Grenzwert Rücklauf" (TGR) kann anhand eines programmierbaren Grenzwertes für die Rücklauftemperatur die Wärmemenge bestimmt werden, die bei Überschreitung des Grenzwertes in das Versorgungsnetz "zurückgeliefert" wird und dadurch die Effizienz reduziert.
Wärmeträger mit Frostschutzadditiven
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erfordern den Zusatz von Frostschutzmitteln. Dies stellt viele Standard-Wärmezähler vor unlösbare
Probleme, wie z. B. im PTB-Bericht PTB-ThEx-24 vom Juni 2002 ausführlich untersucht wurde.
CALEC® ST mit der Option „glykolbasierte Wärmeträger“ (GLY) ermöglicht auch in diesen Fällen eine genaue Messung, weil für jede Temperatur Energie und Volumen mit gleitenden Werten der temperaturabhängigen Dichte und Wärmekapazität berechnet werden. CALEC® ST
bildet die Stoffwerte von 11 weit verbreiteten Wärmeträgerflüssigkeiten in Abhängigkeit von Konzentration und Temperatur mit Polynomen
exakt nach (siehe nachfolgende Tabelle).
6
Bei Inbetriebnahme sind lediglich Wärmeträger und Konzentration festzulegen (siehe Tabelle):
Medium 4)
Anzeige
Konzentration
Hersteller
Typ
Anwendung/Bemerkung
20 - 60 %
Temperaturbereich
- 120 °C 1)
Antifrogen N
AntifroN
Clariant
E 2)
AntifroL
20 - 60 %
- 120 °C 1)
Clariant
P 3)
Tyfocor
Tyfocor-L
DowCal 10
DowCal 20
Glythermin P44
Tyfocor
TyfocorL
DOUCAL10
DOUCAL20
GLYTHP44
20 - 60 %
20 - 60 %
30 - 70 %
30 - 70 %
40 - 80 %
- 120 °C 1)
- 120 °C 1)
- 120 °C 1)
- 120 °C 1)
- 100 °C 1)
Tyfocor
Chemie
Dow
Dow
BASF
E
P
E
E
P
Temper -10
Temper -20
TEMPER10
TEMPER20
100 % fix
100 % fix
-10...150 °C
-20...150 °C
Temper
Temper
S
S
Temper -30
Temper -40
TEMPER30
TEMPER40
100 % fix
100 % fix
-30...150 °C
-40...150 °C
Temper
Temper
S
S
Erfüllt DIN 4757-1; Giftklasse 4
Für Kühl-, Solar-, Heiz- und Wärmepumpenanlagen
Tiefe Viskosität, erfordert kleinere
Pumpenleistung
gesundheitlich unbedenklich
Pharma, Lebensmittel
siehe Typ E
siehe Typ P
siehe Typ E
siehe Typ E
FDA Zulassung in USA, Korrosionsschutz weniger wirksam
Für Pharma- und Lebensmittelanlagen
Gebrauchsfertige Salzlösung
Gesundheitlich unbedenklich,
(auch für Pharma, Lebensmittel)
Biologisch abbaubar, Wasserschutzklasse 1
Tiefe Viskosität
Hohe Wärmetransportleistung
Antifrogen L
1)
2)
3)
4)
Minimaltemperatur konzentrationsabhängig -40...0 °C
Auf Basis Ethylenglykol
Auf Basis Propylenglykol
Die Bezeichnungen sind eingetragenen Warenzeichen der genannten Hersteller.
(kJ/kg.K)
Dichte (g/cm3)
Die folgenden Kennlinien zeigen an einem Beispiel, dass die Temperaturabhängigkeit von spezifischer Wärme und Dichte einen wesentlichen Einfluss auf die Berechnung hat.
Temperatur (C)
Temperatur (C)
DOWCAL ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Dow Chemical
Solarthermische Anlagen
Solarthermische Anlagen stellen im Hinblick auf Temperaturbereich und Wärmeträger ebenfalls besondere Ansprüche an die
Energiemessung.
Sonnenkollektor
Auch hierfür bietet CALEC® ST mit der Option „Glykolbasierte
Wärmeträger“ GLY eine hervorragende Lösung (siehe Kapitel
Kälteanlagen).
Solarspeicher
t cold
Pumpe
Heizkessel
t hot
Verbraucher
Pumpe
7
CALEC® ST Flow
Die Ausführung CALEC® ST Flow kann für die Durchflussmessung eingesetzt werden. Die Temperaturmessung (Warm- und Kaltseite) ist
bei dieser Ausführung deaktiviert, d. h. es werden keine Temperaturen erfasst und angezeigt. Der CALEC® ST Flow kumuliert die Impulse
des Durchflussgebers und berechnet daraus den momentanen Durchflusswert. Die Messwerte können über die Anzeige, die Analogausgänge und/oder die M-Bus- bzw. LON-Schnittstelle ausgelesen bzw. ausgegeben werden.
CALEC® ST Ausführungen
Lieferbare CALEC® ST Ausführungsvarianten gemäss unseren länderspezifischen Preislisten.
Bedienung
Alle Einstellungen am CALEC® ST können dank der logisch strukturierten Bedienung vor Ort ohne Hilfsmittel vorgenommen werden.
Multifunktions-Anzeige
Auf der Multifunktionsanzeige können die Zählerstände mit 8 Stellen,
Symbolen sowie Kurztexten zur Benutzerführung dargestellt werden.
DurchflussIndikator
Rahmen für
Nachkommastellen
Editier
Alarmmeldung
Mode
Service
Mode
User
Mode
Speicherwerte
Identifikation
8stelliges Zahlenfeld
Einheit
Im Betrieb und bei geschlossenem Gehäuse können die Anzeigen über 2
Tasten ausgewählt werden:
Bedientasten
Unter dem Deckel und damit durch die Plombierung geschützt befindet
sich die Servicetaste, die zusätzliche Service-Informationen sichtbar
macht und Einstellungen ermöglicht:
Servicetaste
Für den professionellen Einsatz steht die PC-Software CALEC® Win K auf unserer Website als Download zur Verfügung, die Inbetriebnahme, Datenanalyse und Bestellspezifikation wirksam unterstützt.
8
Nachfolgende Grafik zeigt die in der Haupt-Bedienschleife zugänglichen Informationen und die mit Kurztexten bezeichneten Unterschleifen:
0
CALEC® ST BDE:
Prog
E 12345 678 kWh*
Edit
12
inStAnt
2
tIME
3
Stich
4
LOGGEr
5
InPutS
6
OutPutS
7
UnitS
8
E+
V+
E-
E 12345.678 kWh*
VProg
V 12345 678 m3*
Edit
12
CALEC® ST FLOW:
H1
V 12345 .678 m3*
CALEC® ST Masse
Prog
M 12345 678 t*
Edit
12
M 12345 .678 t*
CALEC® ST TGR:
T1 12345678
T2 12345678
kWh
kWh
Edit
H2 12345 . 678 m3*
12
H2 12 . 345678 m3 *
Edit
H3 12345 . 678 m3*
BUS
9
CONFIG
10
SYStEM
11
12
H3 12 . 345678 m3 *
ImP
100 L *
Sid
cold
INFO
Installation side
1
Segmenttest
Anzeige:
Info:
InstAnt:
Time:
Stich:
LoGGer:
InPuts:
OutPuts:
UnitS:
BUS:
CONFIG:
SYStem:
Beschreibung:
Fehleranzeige
Momentanwerte Temperaturen, Leistung, Durchfluss, K-Faktor, Dichte
Datum und Uhrzeit
Stichtagswerte
Speicherwerte des Datenloggers
Einstellungen und Status der Signaleingänge
Einstellungen und Status der Signalausgänge
Enstellung der Masseinheiten
M-Bus Einstellungen
Weitere Einstellungen, z. B. für für glykolbasierte Wärmeträger
Systemdaten, z. B. Firmware-Version
9
Steckbares Rechnermodul
Der Energierechner ist in einem steckbaren Rechnermodul untergebracht. Das Gehäuseunterteil mit der Feldverdrahtung muss bei der Nacheichung nicht demontiert werden. Ausserdem bleiben die gerätespezifischen Daten im Konfigurationsspeicher (EEPROM) im Gehäuseunterteil erhalten (ausgenommen sind die eichpflichtigen Parameter wie Impulswert und Einbauseite).
Gehäuse, Abmessungen
Gehäuse
Unterteil mit Anschlussklemmen, Rechnermodul und Deckel.
Montage
DIN-Schiene oder 3-Punkt-Befestigung direkt auf die Wand.
Elektrische Anschlüsse
Das Klemmenschema hängt von der Geräteausführung und den Optionen ab. Auf der Innenseite des Gehäusedeckels befindet sich ein dem
Auslieferzustand entsprechendes Schema.
Batterieausführung
(Beispiel)
10
Netzausführung (mit M-Bus und Kleinspannungsspeisung)
(Beispiel)
Zulassungen
Europäische Zulassung nach Messgeräterichtlinie (MID) 2004/22/EG, CH-MI004-07001-00
Zulassung 22.75/08.02 als Kältezähler nach PTB K7.2
Technische Daten und Normen
Die Tabellen zeigen die technischen Daten der verfügbaren Funktionen. Die möglichen Kombinationen entnehmen Sie bitte der Preisliste.
Gehäuse und Betriebsbedingungen
Abmessungen
Umgebungstemperatur
Lagertemperatur
Optische Schnittstelle
Grunddaten Rechenwerk
Temperaturmessbereich
Temperaturdifferenz
Temperaturfühler
Einbauseite
Impulswertigkeit des Durchflusssensors
Impulswertigkeiten und Einheiten für Hilfseingänge bzw. Kontakt-Ausgänge
Fehlergrenzen
Anzeige
Anzeige-Einheiten Volumen
Anzeige-Einheiten Energie
Datensicherung bei Netzausfall
Datenspeicher
Zusatzfunktionen
Einstellbare Schleichmengenunterdrückung
(SMU)
Grenzwertüberwachung
Batterieausführung
Spannungsversorgung
Rechenzyklus
Haupt-Impulseingang
Netzausführung
Spannungsversorgung
Rechenzyklus
Stützbatterie
Haupt-Impulseingang
B x H x T = 120 x 163 x 49 mm
+5 ... +55 °C, EN 1434 Klasse C
0...60 °C
IEC 870-5, M-Bus-Protokoll
2...180 °C
3...177 K
Pt 100 oder Pt 500 nach IEC 751 gepaart, in 2- oder 4 Leiteranschluss
Warm- oder Kaltseite
0.001 bis 9999.999 Liter
Volumen: 0.001 bis 9999.999 ml, l, m3, USGal
Energie: 0.001 bis 9999.999 kWh, MWh, kJ, GJ, kBtu, MBtu
Besser als für Rechenwerke nach EN 1434-1 gefordert.
Geeignet für kombinierte Wärmezähler der Klasse 2 nach EN-1434-1 bei Verwendung
geeigneter Volumenmessteile
m3, USGal
kWh, MWh, MJ, GJ, KBtu, MBtu
In EERPOM >10 Jahre
60 Datensätze, Abtastung 1 x pro Monat, pro 2 Tage, pro Tag
(bei der Netzversion auch pro Stunde)
Funktion zur Unterdrückung der Energieberechnung bei zu kleiner Temperaturdifferenz,
ΔT SMU einstellbar ΔT = 0 - 2.99 K
Einseitig oder zweiseitig, Hysterese 0 - 10 %, Wirksinn des Ausgangssignals wählbar
3 V Lithium-Batterie, Lebensdauer >6 Jahre, bei Umgebungstemp. <45 °C
20 s
Hochohmig für Kontakt oder Transistorgeber
Impuls >8 ms, Pause >80 ms, max. 10 Hz
mit symmetrischem Impulssignal max. 6 Hz
230 VAC ±10 % 50/60 Hz, <0,5 VA, 12...24 VDC oder 15 VAC
1s
3 V Li Knopfzelle, 48 mAh
Für NAMUR-, Kontakt oder Transistorgeber
NAMUR: 8V / 1 kOhm, Schaltpunkte 1.5 mA, 2.1 mA
Impuls >0.35 ms, Pause >2.5 ms, max. 200 Hz
11
Optionen zu Batterie- und Netzausführung
Impuls-Ein- und Relais-Ausgänge
Ein-/Ausgänge
2 Puls Ein-/Ausgänge, wählbar mit Schaltern
Impulseingang
Zum Anschluss eines Impulsgebers mit potenzialfreiem Kontakt oder “open-collector“
Impulslänge: ≥8 ms Impulspause: ≥80 ms
Frequenz: ≤10 Hz (symmetrisch <6 Hz)
Relaisausgang
Max. 48 V / 100 mA (AC/DC), RON: <20 Ohm, ROFF: >10 M Ohm
Die Relaisausgänge sind untereinander und zum Rechenwerk galvanisch getrennt.
Max. Potentialdifferenz Relaiskontakt/Gerätemasse: 48 VDC
M-Bus-Schnittstelle
M-Bus Schnittstelle
nach EN 13757-2/-3
Baudrate
300, 2400 Baud
Anzahl
Zur Kommunikation mit 2 M-Bus Mastern können bis zu 2 M-Bus Schnittstellen eingesetzt werden
Relaisausgang
Max.48 V / 100 mA (AC/DC)
RON: <20 Ω
ROFF: >10 MΩ
Die Relaisausgänge sind untereinander und zum Rechenwerk galvanisch getrennt.
Max. Potentialdifferenz zwischen Relaiskontakt und Gerätemasse: 48 VDC
LON Schnittstelle
Typ
FTT-10A, free topology (2-Draht twisted pair), zertifiziert nach LONMARK® 3.4
Spannungsversorgung der Schnittstelle
230 VAC ±10 % 50/60 Hz, <0.5 VA
Oder 12...42 VDC ±10 % oder 12...24 VAC ±30 % 50/60Hz
Baudrate
78 kBaud
Max. Buslänge
500 m / 2700 m ohne/mit Abschlusswiderständen, 64 Knoten pro Segment
Optionen nur für Batterieausführung
2 Puls-Ausgänge
2 Transistorausgänge
max. 48 VDC 50 mA
Optionen nur für Netzausführung
2 Analog-Ausgänge
Ausgangssignal
Speisespannung
Auflösung
Max. Wandlerfehler
M-Bus-Karte # 2 Netz
4...20 mA oder 0...20 mA
Durch externe Versorgung 6...24 VDC (passive Analogsignale)
12 bit
±0.15 % vom Messwert und zusätzlich ±0.15 % vom Endwert
Zusätzliche 2. M-Bus-Schnittstelle (nur mit Netzspeisungs- bzw. Analogausgangskarte)
RS 485
300, 2400, 9600, 19200, 38400
1...247
03: Read holding register
www.modbus.org
N2Open
Physical layer
Baudrate
RS 485
9600
BACnet MS/TP
Physical layer
Baudrate
RS 485
9600, 19200, 38400, 76800
AQUAMETRO AG
Ringstrasse 75
CH-4106 Therwil
Tel. +41 61 725 11 22
Fax +41 61 725 15 95
info@aquametro.com
AQUAMETRO SA
AQUAMETRO
MESSTECHNIK GmbH
Rue du Jura 10
Kurt-Schumacher-Allee 2
CH-1800 Vevey
D-28329 Bremen
Tel. +41 21 926 77 77
Tel. +49 421 871 64 0
Fax +41 21 926 77 78
Fax +49 421 871 64 19
info.vevey@aquametro.com info.amd@aquametro.com
AQUAMETRO
BELGIUM SPRL
Dallaan, 67
B-1933 Sterrebeek
Tel. +32 2 241 62 01
Fax +32 2 216 22 63
info.amb@aquametro.com
www.aquametro.com
A0.3 - 11.2011 - Art. Nr. 11835
Modbus RTU
Physical layer
Baudrate
Adressbereich (slave)
Function Code
Website
Änderungen vorbehalten / Sous réserve de modifications
Modification rights reserved / Copyright © Aquametro AG
Kleinspannungsversorgung für Durchflussgeber
Versorgungsspannung
24 VDC, max. 150 mA
Durchflussgeber
z. B. AMFLO® MAG Smart
Document
Kategorie
Technik
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28
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520 KB
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