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L200/300

EinbettenHerunterladen
Installations- und
Fehlerbehebungshandbuch
11
2008
L 200 - L300
RASENROBOTER
Wichtiges vor der Installation ...................................................................................... 2-3
Vorstellung & Merkmale ............................................................................................. 4-4
Installation .................................................................................................................. 5-9
Programmierung L200/ Runner ……………………………………………………… 10-12
Programmierung L300/One .................................................................................... 13-16
Installation Bluetooth- Software .............................................................................. 17-17
Verbindungen und Upgrade - Mutterkarte .............................................................. 18-19
Fehler die vom Roboter angezeigt werden ................................................................................ 20-22
Fehlerliste ............................................................................................................. 23 - 27
Service Menu ....................................................................................................... 27 - 34
-1-
Wichtiges vor der Installation(für Verkäufer)
Was man wissen muss:
Vor der Installation
Haben Sie den Garten vor der Installation gemäht?
Besonders den Rand?
Gibt es eine Steckdose auf der größten Fläche?
Wie groß ist der Garten? Man muss die Merkmale der
Modelle kennen.
Laden Sie zuerst die Batterie des Roboters mit dem LadeKit auf.
Testen Sie, ob der Roboter auch im Gefälle arbeiten kann
mit der Option ohne Umfang.
Nebenflächen: Man kann die Hauptfläche und drei
Nebenflächen mähen. (zwei bei L200 Basic / Runner)
Man muss entscheiden, wo die Ladestation installiert
werden muss
- Wenn möglich auf der größten Fläche (bei L300 egal)
- Die Fläche, in der die Ladestation installiert wird, muss
eben sein
- Die Bewässerungsanlage darf den Roboter nicht stören
Sind schon Rasenroboter in der Nachbarschaft installiert?
Prüfen:
Wenn ja: Prüfen von welchem Hersteller und die ungefähre
Entfernung.
Damit keine Störungen auftreten muss das zu
liefernde Gerät abgestimmt werden.
Muss das Begrenzungskabel sehr nah (2-3 m) an
empfindlichen Messgeräten oder medizintechnischen
Geräten installiert werden?
Wenn ja: Setzen Sie sich vor der Installation mit dem
Hersteller in Verbindung.
Nach der Installation
Stellen Sie den Regensensor ein.
Testen Sie wie der Roboter dem Begrenzungskabel bis zur
-2-
Ladestation folgt.
• Drücken Sie die Taste „–“ (Messer ausschalten)
Testen Sie, ob die Eilrückfahrt funktioniert.
• Drücken Sie die Taste „Charge“, damit der Roboter
dem Begrenzungskabel folgt
(Wichtig: mit voller Batterie werden die Pfeile
ignoriert)
Programmieren Sie die Arbeitszeiten des Roboters
(berücksichtigen Sie jedoch die Arbeitszeiten der
Bewässerungsanlage).
Passwort einstellen (falls gewünscht)
Das Messer auf ca. 5-6 cm einstellen. Falls das Kabel
unterirdisch verlegt wurde, kann man auch mit der
Messereinstellung tiefer gehen.
Falls Radkrallen benutzt werden, ist eine unterirdische
Verlegung des Begrenzungskabels unbedingt notwendig.
-3-
Vorstellung & Merkmale
Daran sollten Sie immer denken:
Jeder Roboter mäht höchstens 4000 m2 (L300/One) 3000m2
(L200 Evolution/XK) und 1800 m2 (L200 Basic/Runner).
Bei komplizierten Gartenformen mit verschiedenen Flächen
wird die Flächenleistung des Roboters verringert.
Durchmesser des Messers
Der Roboter folgt immer mittig dem Begrenzungskabel,
wenn er zur Ladestation fährt. Dabei mäht er die Hälfte der
Messerbreite auf beiden Seiten des Kabels.
Die durchschnittlich gemähte
Man muss bei der Programmierung des Roboters daran
Fläche pro Arbeitsstunde beträgt denken, dass der Roboter je nach Batterieausstattung die
bei L200 ca. 200 m2
gleiche Zeit, die er den Rasen mäht, auch zum Laden der
Batterien braucht.
bei L300 ca. 350 m2
Maximale Fläche
Von 1500 - 4000 m2
Steilste Steigung/Gefälle: 27°
Dies ist die steilste Steigung/Gefälle, die für den Roboter
möglich ist. Testen Sie dies unbedingt vor der Installation.
Am besten macht man dies mit der Option „Kein Umfang“.
Bei starkem Gefälle kann der Roboter dennoch Probleme
bekommen, indem er über das Kabel hinausrutscht und
nicht mehr rückwärts fahren kann. In einem solchen Fall
helfen mechanische Abgrenzungen, oder die Radkrallen,
ein Stützrad (CS-RIBALTA) und die Lithium- Batterie.
Management von Nebenflächen
Der Roboter kann die Hauptfläche und drei (zwei bei L200
Basic/ Runner) Nebenflächen bearbeiten. Eine Nebenfläche
ist ein Teil des Gartens, der schwierig zu erreichen ist, und
mit einem Durchgang verbunden ist.
Am Arbeitsende oder falls die Batterien geladen werden
müssen, fährt der Roboter zum Kabel am Rande der Anlage
und diesem bis zur Ladestation. Bei diesem Vorgang wird
gleichzeitig der Rand gemäht.
Der Roboter ist mit einem Sensor ausgestattet. Falls es
regnet, begibt sich der Roboter zurück zur Ladestation.
Dies ist besser für Rasen und Roboter.
Rand - Bearbeitung
Regensensor
-4-
Installation
Vorbereitung
Roboter laden
Vorbereitung des Gartens
Installation Beregnungsanlage
Ladestation
Laden Sie den Roboter bevor Sie mit der Installation
beginnen. Am Ende der Installation wird der Roboter mit
voller Batterie benötigt, um die korrekte Arbeitsweise zu
testen.
Es ist wichtig den Kunden zu informieren, wie er den Garten
vorbereiten muss, bevor man mit der Installierung beginnen
kann. Die häufigsten Probleme sind kleine Löcher,
Hindernisse oder Steine, die unter den Roboter gelangen
könnten.
Achten Sie beim Installieren einer Beregnungsanlage, dass
kein Wasser in die Ladestation fließen kann.
Es ist sehr wichtig, wo die Ladestation aufgestellt wird.
Folgende Punkte müssen beachtet werden:
-
Ebene Fläche
Fester Untergrund
Die Ladestation soll sich auf der Hauptfläche
befinden (bei L300 ist dies egal)
Nicht in der Nähe eines Beregners der
Beregnungsanlage
Die Ladestation muss sehr gut am Boden befestigt werden
und die Einfahrt muss eben sein.
Installation des Ladegerätes
Beim Installieren des Ladegerätes müssen folgende Regeln
beachtet werden:
-
-
-
-
Installation des
Begrenzungskabels
Das Ladegerät muss so angebracht werden, dass es
gegen Sonnenstrahlen und schlechten Wetter
geschützt
ist.
Bitte
an
einem
gegen
Witterungseinflüsse
geschützten,
aber
nicht
luftdichten Ort montieren. Den optimalen Schutz für
das Ladegerät bietet unsere Schutzverkleidung
Bestell- Nr. CS A0109 (siehe Sonder-Zubehör)
Es muss außerhalb des Begrenzungskabels montiert
werden.
Es muss mindestens 3 Meter von der Ladestation
entfernt sein.
Das Ladekabel, welches das Ladegerät mit der
Ladestation verbindet, darf nicht aufgewickelt sein,
damit keine Magnetfelder entstehen.
Falls das Ladekabel verlängert oder verkürzt werden
muss, empfehlen wir den Leitungsverbinder Bestell Nr. GA744243 (siehe Sonder-Zubehör).
Das Ladekabel darf eine Länge von maximal 20
Meter nicht überschreiten.
Wenn die Ladestation richtig platziert ist, kann das
Begrenzungskabel installiert werden.
Die folgende Punkte müssen beachtet werden:
- Wir empfehlen das Kabel oberirdisch zu verlegen
-5-
Eilrückführung “Pfeil“
und es nicht zu vergraben. Nach einigen Wochen
wird man es kaum mehr sehen.
- Am besten beginnt man hinter der Ladestation,
verbindet das Kabel am schwarzen Stecker der
Ladestation und legt das Kabel im Uhrzeigersinn auf
den Rasen.
- Beim Verlegen muss man an die Eilrückführungen
denken (Pfeil).
- Bei einer Abgrenzung von Beeten legt man das Kabel
gegen den Uhrzeigersinn um das Hindernis.
- Falls sich zwei Beete direkt nebeneinander befinden,
können Sie die Kabel von einem zum anderen
Hindernis legen.
- Folgende Abstände des Kabels soll eingehalten
werden:
o Mauer 35 cm
o Hecke 30 cm
o Wegrand mit gleicher Höhe 5 cm
o Schwimmbad, Loch oder Abgrund:
mechanisch abgrenzen oder min 80 cm.
- Vor dem Eingang der Ladestation soll das Kabel 2 m
gerade verlegt werden.
- Der Rest des Kabels sollte nie gewickelt werden.
- Falls zwei Kabel miteinander verbunden werden
müssen, sollte es fachgerecht mit dem
Kabelverbinder mit Gelfüllung Best Nr. GA U1B
verbunden werden.
- Das Kabel darf nie in einem Winkel von 90° auf den
Rasen gelegt werden.
- Das andere Ende des Kabels unter der Ladestation
(in dem dafür vorgesehenen Kanal) durchschieben
und mit dem roten Stecker verbinden.
Um die Dauer der Rückfahrt zur Ladestation zu verkürzen,
kann mit dem Begrenzungskabel eine besondere
Vorrichtung geschaffen werden, damit der Rasenmäher
seine Richtung wechselt und somit die Rückfahrtsstrecke
verkürzt wird.
Das bietet viele Vorteile :
- Der Roboter kommt schneller zur Ladestation und
hat somit weniger Batterieverbrauch.
- Er kommt schneller zur Ladestation und kann früher
wieder mit dem Mähen beginnen.
- Es entstehen weniger Fahrspuren.
Auf dem ersten Bild links sieht man eine Anlage ohne
Eilrückführung und auf dem zweiten Bild eine Anlage mit
Eilrückführung. Wie man sehen kann, ist der Weg zur
Ladestation viel kürzer.
Linie 200
Ein „Pfeil“ wird oft kurz nach der Ladestation gemacht.
Falls die Einfahrt des Roboters in die Ladestation nicht
gelingt, kommt der Roboter schneller wieder zurück zur
Ladestation.
Bitte denken Sie daran, dass der Roboter maximal 3
Eilrückführungen erkennen kann.
-6-
WICHTIG !!!!!. Es dürfen keine Eilrückführungen auf dem
Weg zur Ladestation gemacht werden. In diesem Fall würde
die Maschine nie zur Ladestation zurückkommen.
WICHTIG !!!!!. Wenn die Verlegung des Kabels
abgeschlossen ist, muss die Funktionsweise des
Ladegerätes und des Senders überprüft werden.
Linie 200
Erklärung der LED Anzeige auf dem Sender:
Blinklicht grün/gelb
verbunden
Daueranzeige grün
: Begrenzungskabel richtig
: durchtrenntes oder nicht
verbundenes Kabel
Blinklicht rot
:Zu kurzes Begrenzungskabel
(weniger als 10 Meter)
Ausgeschaltete LED : Nicht verbundenes Ladegerät oder
defekte Sicherung oder
defekter Sender.
Erklärung der LED-Anzeige auf dem Ladegerät:
Linie 300
Daueranzeige grün
Daueranzeige rot
: Das Ladegerät funktioniert
: Das Ladegerät funktioniert, die
Batterien werden geladen.
Ausgeschaltete LED : Nicht eingeschaltetes oder
defektes Ladegerät
WICHTIG !!!!! Abmessung der Eilrückführung: Die Maße
sind Richtwerte. In einigen Situationen, besonders bei
Robotern mit Lithium-Batterien (wenn die Batterien voll
geladen sind), ist die Fahrgeschwindigkeit etwas höher und
dadurch wird die Eilrückführung ignoriert. Am besten prüft
man die Eilrückführung mit nicht voll geladenen Batterien.
Nebenfläche
Unter einer Nebenfläche verstehen wir einen Teil der
Rasenfläche, der durch einen Durchgang mit der
Hauptfläche verbunden ist und schwierig zufällig zu
erreichen ist. Im Durchgang darf sich keine Stufe befinden.
Der Roboter kann bis zu zwei/drei Nebenflächen bearbeiten
(Hauptfläche und 2/3 Nebenflächen). Der schmalste
Kabelabstand muss mindestens 70 cm betragen und die
Gesamtlänge des Durchganges darf höchstens 1,3 m sein.
Bei sehr langen Durchgängen sollte man die Breite
sicherheitshalber etwas verbreitern. Wenn durch einen
Sperre sichergestellt ist, dass der Roboter nicht durch
Zufall in die Passage gelangen kann, ist eine Breite von
20cm zwischen den Kabel möglich.
Falls die Durchfahrt kürzer als 1,3 m ist, kann man die
Passage etwas enger machen.
Bei der Programmierung muss berücksichtigt werden, wie
häufig die Nebenflächen gemäht werden sollen und wie
lange es dauert bis der Roboter die Nebenfläche erreicht.
-7-
Geschlossene Nebenfläche
Unter einer geschlossenen Nebenfläche verstehen wir
einen Teil des Gartens, der von der Hauptfläche getrennt ist
und nur mit dem Begrenzungskabel der Hauptfläche
verbunden ist.
Der Roboter muss von Hand auf die geschlossene Fläche
getragen werden und nach erledigter Arbeit wieder zur
Ladestation gebracht werden um die Batterien zu laden.
Anlage ohne Begrenzungskabel
Anlage mit zwei Flächen und
einem zusammenhängendem
Begrenzungskabel.
Fall 1: - Lösung “A”
Um den Roboter für eine geschlossene Nebenfläche zu
programmieren schaltet man ihn auf dieser Fläche ein [ON],
wartet bis Pause im Display kommt und drückt dann [-], [+].
Im Display erscheint „extern“ und es kann die Zeit, die der
Roboter in der geschlossenen Nebenfläche arbeiten soll in
Schritten von 15min, eingegeben werden.
Bei Ablauf der Mähzeit sucht sich der Roboter das Kabel
und folgt diesem bis er dreimal den Rand gemäht hat.
Danach bleibt er stehen und schaltet sich aus.
Es ist möglich, dass der Roboter ohne Begrenzungskabel
arbeitet. Dies wird allerdings nicht empfohlen.
Normalerweise benutzt man diese Arbeitsweise nur für
Demonstrationen oder für eine kleine Fläche, die an die
Hauptfläche angrenzt und vollständig mechanisch
abgegrenzt sind. Auch die Beete müssen mechanisch
abgegrenzt werden.
Fall : 1 (Ein Besitzer mit zwei voneinander getrennten
Grundstücken die vom Roboter nicht selbstständig gemäht
werden können.)
-
Bei solch einem Fall sind zwei verschiedene
Lösungen möglich:
Lösung „A“. Ein Begrenzungskabel für Fläche (1)
und Fläche (2) d.h. ein Kabel in beiden Gärten
verlegen. Eine Ladestation wird normal installiert. Im
Garten 2 wird die Ladestation nur über dem
Begrenzungsdraht positioniert, ohne das Kabel an
den roten und schwarzen Verbindern zu verbinden
(Umbau am Anschluss der Ladestation nötig).
Vorteil:
o Es müssen keine Veränderungen an den
Robotern vorgenommen werden.
o Die Roboter können untereinander
ausgetauscht werden.
Fall 1: - Lösung “A”
Nachteil:
o Die Länge des Begrenzungsdrahtes kann
überschritten werden.
(maximal 600 Meter ansonsten braucht man
einem Signal-Verstärker mit 48Volt).
o Falls der Begrenzungsdraht unterbrochen ist,
geben beide Roboter eine Störmeldung.
-8-
Lösung „B“. Für jede Fläche eine eigene Anlage.
Fall: 2- Lösung ”B”
Vorteil:
o Falls eine Anlage einen defekt hat, kann die
andere Anlage noch arbeiten.
o Man braucht keinen Durchgang von Fläche A
zu B suchen.
Nachteil:
o Bei dem Roboter Nr. 2 muss Kanal “B”
installiert sein. (Empfänger + Sender).
o Der Abstand der beiden Begrenzungskabel
soll nicht weniger als 90 cm sein.
o Die Roboter können nicht untereinander
ausgetauscht werden.
Fall 2: (Installation neben Geräte anderer Hersteller.)
- Den Roboter mit Netzfilter und Kanal „B“ aufstellen.
- Ein Abstand von 120 cm zwischen den
Begrenzungskabeln ist erforderlich.
-9-
Programmierung L200
Erklärung der Tasten
[ON]:
[OFF]:
Um den Roboter einzuschalten
Um den Roboter auszuschalten
[PAUSE/: Um den Roboter auf PAUSE oder in Betrieb zu
START]
setzen.
[CHARGE]: Um den Roboter aus der Ladestation zu holen oder
Ihn während des Betriebs zur Ladestation zu
schicken
[-]:
Während der Programmierung: Um die Werte zu
ändern. Während dem Arbeiten: Um das Messer
abzuschalten.
[+]:
Programmierung des
Menüs
Während der Programmierung: Um die Werte zu
ändern. Während dem Arbeiten: Um das Messer
einzuschalten.
[ENTER]: Während der Programmierung: Um die Wahl zu
bestätigen.
Während dem Arbeiten: Um die Spirale
einzuschalten.
Um in das Kundenmenü zu gelangen, muss der Roboter auf
[PAUSE] stehen, um anschließend die Taste [ENTER] drücken zu
können. Es ist ein fortlaufendes Menü. Mit der Taste [+] und [-]
ändert man die Werte und mit [ENTER] bestätigt man diese Werte
und gelangt zum nächsten Menüpunkt.
Es können folgende Punkte eingestellt werden:
-
-
-
-
-
Alarm (nur für Evolution). Diese Option erscheint, wenn
der Roboter mit dem Alarmsystem ausgestattet ist und der
Alarm im Service-Menü aktiviert ist.
Sprache: Die Taste (-) oder (+) drücken um die gewünschte
Sprache zu wählen und mit (ENTER) bestätigen.
Datum: Es ist wichtig, dass das Datum korrekt ist, sonst
arbeitet der Roboter an falschen Tagen.
Uhrzeit: Die Uhrzeit muss ebenfalls richtig eingestellt sein,
damit er zur richtigen Zeit arbeitet.
Arbeitstage: Man kann einstellen an welchen Tagen der
Roboter arbeiten soll. Jeder einzelne Wochentag muss
programmiert werden. Es kann eingestellt werden [1]
(arbeiten) oder [0] (Ruhetag). Der Roboter soll jeden Tag,
mindestens aber jeden zweiten Tag arbeiten, damit ein
optimaler Mulcheffekt gewährleistet ist.
Arbeitszeit 1: Eine durchgehende Arbeitszeit
Arbeitszeit 2: Es ist möglich zwei Arbeitszeiten
einzustellen. Man muss berücksichtigen, dass die Ladezeit
der Batterien gleich der Mähzeit ist. Also muss man
zwischen
zwei
Arbeitszeiten
diese
Ruhephase
berücksichtigen.
Zweitfläche 1 Zyklus Zahl: Diese Funktion ermöglicht es zu
programmieren nach wie vielen Mähzyklen auf der
Hauptfläche die Nebenfläche gemäht werden soll.
Zweitfläche 1 Zeit : Es wird die Zeit in Minuten und
Sekunden programmiert, die der Roboter benötigt, um von
der Ladestation zur Nebenfläche zu fahren, wobei der
Roboter dem Kabel im Uhrzeigersinn folgt. Man kann die
- 10 -
-
-
-
Zeit mit einer Stoppuhr messen oder berechnen. Der
Roboter fährt ca. 20m pro Minute.
Zeitfläche 2: Gleich wie vorherige Option, aber für die
zweite Nebenfläche.
Zweitfläche 3: Gleich wie vorherige Option, aber für die
dritte Nebenfläche.
Umfang: Es ist möglich, dass der Roboter ohne
Begrenzung arbeitet. Zum Beispiel für eine Vorführung.
Die Einstellungen x2, x3 usw. dienen für Problemlösungen
und sollten nicht ohne Rücksprache mit dem Hersteller
verwendet werden.
Regensensor. Falls es regnet, dann stehen 3
Möglichkeiten zur Verfügung.
o Deaktiviert: Bei Regen arbeitet der Roboter weiter.
o Pause: Bei Regen fährt der Roboter zurück zur
Ladestation und schaltet auf Pause. Um den
Roboter wieder in Betrieb zu setzen, muss man auf
Start drücken.
o Wiedereinschaltung: Bei Regen kommt der Roboter
zurück zur Ladestation und arbeitet weiter wenn die
Batterien vollständig geladen sind.
Auto Setup = Autoprogrammierung: Nur bei Modellen mit
dieser Option können Sie mit der Taste (+) oder (-) die
Empfindlichkeit der Autoprogrammierung (in %) wählen.
Durch die Autoprogrammierung erkennt der Roboter,
ob das Gras gemäht
ist und programmiert sich eine Pause. Je größer der
Anteil des gemähten
Rasens ist, desto größer ist der Pausenintervall des
Roboters. Hierbei misst der Roboter in Intervallen von
einer halben Stunde wie viel er bereits gemäht hat. Z.B.
Einstellung 90%: Fährt der Roboter min. 27min mit
abgesenkter Messerdrehzahl beschließt er, dass er mit
seiner Arbeit fertig ist. Er fährt zum Kabel und folgt diesem
3 min und probiert es erneut. Findet er auch hier nichts
probiert er es noch einmal. Findet er auch hier nichts, fährt
er in die Ladestation und macht Pause. Wie lang diese
Pause ist, ist abhängig von programmierter Arbeitszeit
und der Zeit die er benötigt hat, um seine Fläche zu
schaffen.
-
Fernbedienung: Die Radiofrequenz –Fernbedienung (RF)
muss vor dem ersten Gebrauch konfiguriert werden.
Gehen Sie dazu im Benutzer-Menü auf „Konfigurieren“.
Drücken Sie [Enter]. Der Roboter beginnt 10Sek.
Rückwärts herunterzuzählen. In dieser Zeit müssen an der
Fernbedienung die Tasten Rechts und Links gleichzeitig
gedrückt werden. Es wird ein Ton ertönen und der
Countdown stoppen wenn das Konfigurieren erfolgreich
war.
-
Passwort Änderung: Es ist möglich ein Passwort
einzustellen. Dies wird benötigt um den Alarm zu
deaktivieren und eventuell um den Roboter einzuschalten.
- 11 -
-
Einige Beispiele zur
Programmierung
Anfangspasswort: Mit dieser Option wird die Benutzung
des Passwortes eingestellt.
o Passwort am Anfang =”JA”. Das Passwort wird
benötigt, um den Roboter einzuschalten.
o Passwort am Anfang =”NEIN”. Das Passwort wird
nicht benötigt um den Roboter einzuschalten. Man
braucht das Passwort nur noch für die Aktivierung
oder Deaktivierung des Alarms (falls vorhanden).
o ACHTUNG!!! Ein Umgehen des Passworts ist nicht
möglich. Bei Verlust des Passworts ist ein
kostenpflichtiger Austausch der Mutterkarte
notwendig.
Beispiele der Programmierung ohne Autoprogrammierung:
m2
Arbeitszeit 1
Arbeitszeit 2
0200 m2 10:00 - 11:00
0300 m2 10:00 - 11:30
0600 m2 10:00 - 13:00
0900 m2 10:00 - 12:30
16:00 - 18:30
2
1200 m 10:00 - 13:00
16:00 - 19:00
1500 m2 10:00 - 13:30
17:00 - 20:30
2000 m2 08:00 - 21:00
2500 m2 08:00 - 22:30
3000 m2 07:00 - 23:30
Beispiele der Programmierung mit Autoprogrammierung:
m2
Arbeitzeit 1
2
0500 m 10:00 - 13:00
1000 m2 10:00 - 19:00
2000 m2 10:00 - 22:00
3000 m2 07:00 - 23:30
WICHTIG!!!!!!!!!!!
Man sollte die Arbeitszeiten des Roboters steigern, wenn es
Nebenflächen gibt.
Die Zykluszahl sollte nicht zu groß und deshalb nicht über 3
gewählt werden.
- 12 -
Programmierung L300/One
Beschreibung der Tasten
Programmierungsmenü
[ON]:
dient zur Einschaltung des Roboters
[OFF]:
Dient zur Abschaltung des Roboters
[PAUSE]: dient zur Einstellung auf Pause-Modus oder um den
Roboter in Betrieb zu setzen.
[CHARGE]:Um den Roboter aus der Ladestation fahren zu lassen
oder ihn während des Mähens in die Ladestation
fahren zu lassen.
[-]:
Dient zum ändern der Werte während der
Programmierung.
Schaltet das Messer während der Arbeit aus.
[+]:
Dient zum ändern der Werte während der
Programmierung
Schaltet das Messer während der Arbeit ein.
[ENTER]: Bestätigt ausgewählte Optionen während der
Programmierung.
Während der Arbeit, lasst den Roboter die Spirale
beginnen.
Um ins Programmierungs-Menu zu gelangen, muss man den
Roboter auf [PAUSE] stellen und die Taste [ENTER] drücken.
Es ist ein fortlaufendes Menu. Mit der Taste [+] und [-] ändert man
die Werte und mit [ENTER] bestätigt man diese Werte und
gelangt dann zum nächsten Schritt. Im Programmierungsmenu
kann man die folgende Optionen einstellen:
- Alarm: Diese Option erscheint, wenn der Roboter mit dem
Alarmsystem ausgestattet ist und der Alarm in dem
Service Menu aktiviert worden ist. Drücken Sie auf [Enter]
für die nächste Option, ansonsten ist es möglich ihn zu
aktivieren oder deaktivieren.
- Sprache: Die Sprache in der das Benutzermenü und die
Fehlermeldungen angezeigt werden.
- Datum: Es ist wichtig, dass das Datum korrekt ist, sonst
arbeitet der Roboter an falschen Tagen.
- Uhrzeit: Ebenfalls die Uhrzeit muss richtig eingestellt sein,
damit er zur richtigen Arbeitszeit läuft.
- Arbeitstage: Man kann entscheiden an welchen Tagen der
Roboter arbeitet. Jeder einzelne Wochentag muss
programmiert werden und die Ziffer [1] (Betrieb) oder [0]
(Ruhestellung) eingeben. Der Roboter muss jeden Tag
oder jeden zweiten Tage arbeiten um den Mulching Effekt
zu erreichen.
- Arbeitszeit 1: Festlegung der Arbeitszeit des Roboters
- Arbeitszeit 2: Es ist möglich zwei Arbeitszeiten
einzustellen. Man muss daran denken, dass das Aufladen
der Batterien ungefähr 3 bis 4 Stunden beansprucht. Also
soll man zwischen zwei Arbeitszeiten diese Ruhephase
berücksichtigen.
- Zweitfläche 1 Dimension %: diese Option ermöglicht die
Dimension der Nebenfläche im Verhältnis mit dem ganzen
Rasen einzustellen.
- 13 -
o 20% für eine sehr kleine Fläche.
o 30% für Flächen die ¼ des ganzen Gartens sind
o 50% für Flächen die ungefähr ½ des ganzen Garten
sind
o 80% für eine Nebenflächen, die größer als die
Hauptfläche sind
o 100%. Bedeutet, dass der Roboter dem Kabel folgen
wird, um die Nebenflache zu mähen, jedes Mal wenn
er aus der Ladestation fährt.
-
-
-
-
-
-
-
Zweitfläche 1 Richtung: diese Option erlaubt es, die
Richtung auszuwählen, um die Nebenfläche so schnell wie
möglich zu erreichen. Die Richtung kann entweder im
Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn sein. Der
Roboter folgt beim verlassen der Ladestation dem Kabel in
die ausgewählte Richtung, um die Nebenfläche zu
erreichen.
Zweitfläche 1_ Abstand: diese Option ermöglicht, die
Distanz in Meter einzustellen, die der Roboter braucht,
um die Nebenfläche zu erreichen. Es ist besser, als Bezug
ein Punkt mitten in der Nebenfläche zu wählen, um sicher
zu sein, dass der Roboter tatsächlich in der Nebenfläche
mit dem Mähen beginnt.
Zeitfläche 2: Gleich wie die zwei vorherige Optionen, aber
für die Nebenfläche Nr. 2.
Zeitfläche 3: Gleich wie die zwei vorherige Optionen, aber
für die Nebenfläche Nr. 3.
Umfang: Es ist möglich, der Roboter ohne Begrenzung
arbeiten zu lassen. Zum Beispiel für eine Vorführung. Die
Einstellung x2 und x3 dient zur Problembehebung und
sollte nur nach Rücksprache mit einem Servicetechniker
vorgenommen werden.
Regen Sensor: Hier sind drei Einstellungen möglich:
o
Deaktiviert: Bei Regnen arbeitet der Roboter weiter.
o
Pause: Beim Regnen kommt der Roboter zurück zur
Ladestation und schaltet automatisch auf Pause. Um
den Roboter wieder in Betrieb zu setzen, muss man
auf Pause drücken.
o
Wiedereinschaltung: Beim Regnen kommt der
Roboter zurück zur Ladestation und startet sich
wieder wenn die Batterien aufgeladen sind.
Messersicherheit: Es ist möglich, die Sicherheitssensoren
entweder zu aktivieren oder zu deaktivieren. Es wird
empfohlen, die Sicherheitssensoren immer auf „aktiv“
einzustellen.
Auto Setup: Nur für die Modelle die diese Merkmale
besitzen. Wenn das Autosetup aktiv ist, kontrolliert der
Roboter wie viel Prozent des Rasens gemäht sind. Der
Roboter programmiert sich Pause- Zyklen im Verhältnis
mit der Prozentual von schon gemähten Fläche.
Bluetooth: Am Handy muss das Bluetooth eingeschaltet
sein. Man muss „Konfigurieren“ auswählen und in der
schon auf dem Handy installierter Software
„Robotersuche“ auswählen. Der Roboter pfeift, um zu
bestätigen, dass die Verbindung erfolgreich war.
- 14 -
Passwort-Änderung: Es ist möglich ein Passwort
einzustellen. Es dient zur Deaktivierung des Alarms und
eventuell zur Einschaltung des Roboters (wenn das
Anfangspasswort aktiv ist). Als erstes muss das alte
Passwort eingegeben werden. (Werkseinstellung „0000“)
- Passwort am Anfang. Diese Option erlaubt uns die
Benützung des Passworts zu definieren.
o Anfangspasswort = ”JA”. Der Roboter lässt sich erst nach
Eingabe des Passwortes einschalten.
o Passwort am Anfang =”NEIN”. Man benötigt das Passwort nur
um den Alarm zu deaktivieren. Jeder kann den Roboter
einschalten und den Roboter in Betrieb setzen
-
Arbeits- und
Programmierungsbeispiele
für Nebenflächen.
Arbeitszeit-Programmierung Beispiele.
Qm.
Zeit 1
Zeit 2
0400Qm
10:00 - 11:30
0800Qm
10:00 - 13:00
1200Qm
10:00 - 14:00
2000Qm
10:00 - 13:00
17:00 - 20:00
3000Qm
09:00 - 13:00
17:00 - 21:00
4000Qm
08:00 – 13:00 17:00 - 22:30 (4 Lithium Batterien)
5000Qm
07:00 – 13:00 17:00 - 23:00 (4 Lithium Batterien)
Nebenflächen.
Bei der Eingabe der Nebenfläche gibt man an wie viel Prozent
der Rasenfläche die Nebenfläche von der Gesamtfläche hat. Die
folgenden Beispiele veranschaulichen die Arbeitsweise.
H= Hauptfläche N= Nebenfläche
50%
5 Male je
10 Zyklen HNHNHNHNHN
40%
4 Male je
10 Zyklen HNHNHHNHNH
30%
3 Male je
10 Zyklen HHNHHNHHHN
20%
2 Male je
10 Zyklen HHHHNHHHHN
Bei Einstellungen über 50% ist die Nebenfläche größer als die
Hauptfläche und muss deshalb öfter angefahren werden.
Zum Beispiel:
80%
8 Male je
10 Zyklen
NNNNHNNNNH
Weitere Beispiele für die Leitung der Nebenflache.
- Nebenfläche1 (Dimension) : 50%
- Nebenfläche1 (Richtung)
: Gegen den Uhrzeigersinn
- Nebenfläche1 (Abstand)
: 80Mt
Der Roboter wird bei jedem Arbeits-Zyklus auf der Hauptfläche in
die Nebenfläche fahren, indem er dem Kabel gegen den
Uhrzeigersinn 80 Meter entlang folgt. HNHNHNHNHNHNHN
- 15 -
Weiteres Beispiel
- Nebenfläche1 (Dimension)
: 50%
- Nebenfläche1 (Richtung)
: gegen den Uhrzeigersinn
- Nebenfläche1 (Abstand)
: 80Mt
- Nebenfläche2 (Dimension) : 30%
- Nebenfläche2 (Richtung)
: Arbeitszeit
- Nebenfläche2 (Abstand)
: 120Mt
Die Nebenfläche wird mit der folgenden Häufigkeit geleitet:
HN1HN1N2 HN1HN1N2 HN1HN1HN1N2
WICHTIG !!!!
- Wenn es Nebenflächen gibt, es ist besser, die
Arbeitszeiten des Roboters zu erhöhen.
- Niedrige Prozentzahlen nur benutzen wenn die Fläche
wirklich klein ist; sonst wird der Roboter sehr selten den
Rasen mähen.
- Beide Arbeitszeiten verwenden, um die Häufigkeit der
Mähung der Nebenflächen zu steigern.
Beispiele für die Konfiguration der Nebenflächen
HF = Qm Hauptfläche
NF1= Qm Nebenfläche1 DNF1= Dimension der Nebenfläche1
NF2= Qm Nebenfläche1 DNF2= Dimension der Nebenfläche2
HF
1000
1000
1000
1000
NF1
1000
800
800
400
NF2 DNF1 DNF2
1000 30%
30%
800
30%
30%
200
40%
20%
400
20% 20%
Im Fall die Hauptfläche, wo die Ladestation installiert ist, kleiner
ist, programmieren Sie wie folgt:
HF
NF1
NF2
1500
2000
60%
1000
2000
70%
500
2000
80%
Wenn die Ladestation in einer sehr engen, abgeschlossenen
Fläche aufgestellt ist, ist es möglich, die Programmierung wie
folgt einzustellen:
HF
0
NF1
2000
NF2
1000
NF1
70%
NF2
30%
Der Roboter folgt jetzt jedes Mal wenn er die Ladestation verlässt
dem Kabel.
- 16 -
Installation und Verwendung
der Bluetooth- Software
Softwareikon auf dem
Handy
Roboter-Suche. Suchen
von Robotern und
Vollendung der Verbindung
Schnellverbindung zum
schon früher verbundenen
Roboter .
Taste “Charge”. Damit
wird den Roboter in die
Ladestation geschickt oder,
wenn er schon in der Station
ist, heraus geholt.
Taste “Konfiguration”.
Dient zur Aktivierung der
Benutzermenüs.
Um den Roboter über Handy steuern zu können, muss man sich
zuerst vergewissern, dass das Handy mit Bluetooth und Java
ausgestattet ist und dass es die Java Applikation erlaubt, das
Bluetooth- Modul zu kontrollieren. In der technischen Anleitung
des Handys, muss man kontrollieren, ob das Handy die Funktion
A midlet can use Bluetooth (JSR-82)" hat. Um die Software zu
installieren, muss man ein PC mit Bluetooth oder ein Datenkabel
haben. Mit “LAWN MOWER PROGRAMMER” downloaden Sie die
letzte Version und wählen dann “Other” aus.
Eine Bildschirmseite mit 3 Filmen öffnet sich; jede zeigt die
Anweisungen, wie man das Software auf 3 verschiedenen
Weisen installieren kann (je nach auf dem PC installierten
Bluetooth- Modul).
Man muss die Datei “BT-Remote-Control.jar”, mit der Anweisung
FILE->Senden-> Bluetooth auf das Gerät installiert werden.
Nachdem man die Datei geöffnet hat, ist nur das erste Mal
notwendig, die richtige Sprache einzustellen und das Handy mit
dem Roboter abzustimmen.
• Den Roboter einschalten und das Benutzers Menu
aufrufen.
• Die Option Bluetooth- Konfiguration auswählen.
• Ein Zähler fängt an 60 Sekunden herunter zu zählen,
innerhalb denen die Kombination erfolgreich vollendet
sein muss; sonst muss man die Operation vom Anfang
wiederholen.
• Auf dem Handy die Applikation „Remote“ öffnen.
• „Robotersuche“ auswählen. Nach der Suche wird eine
Liste der gefundenen Roboter gezeigt. Man muss den
gewünschten Roboter wählen und die Taste OK drücken.
Der vom Hersteller eingestellte Name ist „ROBOT“.
• Der Roboter hört mit dem Zählen auf und die Abstimmung
ist erfolgreich beendet.
• Die Taste „Pause“ auf dem Handy drücken, um die richtige
Funktion des Roboters zu prüfen.
• Von jetzt an kann man den Roboter über die Auswahl
Schnellverbindung sofort mit dem Roboter benutzen.
Durchs Handy kann man die folgende Operationen ausfüllen:
9 Den Roboter in allen Richtungen steuern. Passen Sie auf,
wann der Roboter das Kabel trifft oder anstößt: der
Roboter hat nicht die vorrangige Kontrolle über das Handy
und bis das automatische Wendemanöver ausgeführt ist,
lässt sich der Roboter nicht steuern.
9 Der Roboter lässt sich Starten oder auf Pause schalten.
9 Manuell eine Spirale einleiten.
9 Wenn der Roboter sich in der Ladestation befindet, ist es
möglich:
o Ihn aus der Ladestation ausfahren zu lassen.
Das Benutzermenü zu bearbeiten. (Arbeitzeiten,
Nebenflächen, Regensensor, Grenzung J/N, RobotersName u.s.w.)
- 17 -
Verbindungen und Upgrade – Mutter Karte
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
+ Batterien
– Batterien
F3- 30Ah Sicherung
F4- 500mAh Delay Sicherung
Ladegerät
Rechter Radmotor
Linken Radmotor
Display Verbindung
Stoßsensoren
Seriale Stecker für Upgrade und für Bluetooth Fernbedienung
Sinus Empfänger
Spule
F1 - 1Ah Sicherung
Lampe
Messermotor
Quecksilber Blase um den Roboter auszuschalten, wann man ihn kippt. (Bis 2008)
- 18 -
Update für ETFLASH Version Die Software zum Updaten des Roboters prüft automatisch alle 10
Tage ob ein neues Update auf dem Server verfügbar ist. Zudem ist
es möglich die neueste Version manuell herunter zu Lagen. Hierzu
reicht ein Klick auf den Button „Internet Update“.
Was in der Software geändert wurde lässt sich unter „View Notes“
nachlesen. Hierbei handelt es sich um ein PDF- file für das Adobe
Akrobat Reader installiert sein muss.
Update für ETFLASH
Vor einen Software Update muss man immer kontrollieren um
Software
welches Mutterkartemodell es sich handelt. Das Modell der
Mutterkarte ist bei der Einschaltung des Roboters erkennbar. Auf
(Lawn Mower Programmer) dem Display erscheint „HELLO“ (x). Das (x) sagt aus ob es sich um
einen:
P=Professional/ bis2005
B=Basic/Runner
D=Deluxe / XP
E=Evolution / XK
L3B=L300 / One
handelt.
Man muss die richtige für die Sprache die richtige
auswählen:
TMZ 1
italiano
english
deutsch
francais
TMZ 2
english
suomi
svenska
TMZ 3
english
portugues
espanol
TMZ 4
english
francais
nederlands
Time-Zone
TMZ 5
english
cesky
Sollte es sich um ein RX-Signal handeln so wird dieses ebenfalls im
Display angezeigt. Roboter der Serie 300 sind immer mit einem
Sinussignal ausgestattet.
Jetzt muss man den richtigen File wählen: zum Beispiel, wenn der
Roboter ein Deluxe ist, muss der folgenden File auswählen werden:
TMZ1 L200-Deluxe.a37 für Roboter mit Sinus Signal
Old Models Deluxe.a37 für Roboter mit RX oder Standard Signal
Wenn der Roboter eine L300 Basic ist, muss das File „L300Basic_z1.a37“ gewählt werden.
Den richtigen Seriale Stecker “COM1”, “COM2” auswählen. Das
serielle Kabel mit dem Roboter verbinden, den Roboter einschalten
und die Option “UPDATE ROBOT” drücken. Für die Dauer des
Updates muss der Empfänger ausgesteckt werden. (Vorsicht beim
anstecken).
Auslesen des
Fehlerspeichers mit
AREPORT
Mit dem Programm Areport ist es möglich den Fehlerspeicher des
Rasenroboters auszulesen, auf dem Computer zu speichern oder
auszudrucken. Hier sind alle wichtigen Daten gespeichert. Z.B. Der
Tag der ersten Ladung, Gesamtarbeitszeit und Fehler.
Achtung: Diese Funktion ist bei neuer Software deaktiviert.
- 19 -
Fehler, die vom Roboter angezeigt werden
Fehler-Liste
E01 – E02 Radmotor Fehler
Störungssuche
Folgende Fehler sind möglich:
-
E03 – Messermotor Fehler
Radmotor verschlissen
Encoderscheibe hat sich gelöst oder Elektronik defekt
Getriebe eingelaufen oder abgenutzt
Mutterkarte (Driver durchgebrannt)
Sicherung “F1” auf der Mutterkarte defekt
Folgende Fehler sind möglich:
Hohes Gras
Aufprall auf einen Stein
Defekter Messermotor (durchgebrannt)
Bronze-Bürsten verbraucht (erneuern)
Encoder lose
Defektes Kugellager
Sicherung „F1“ auf der Mutterkarte defekt
Kabellötverbindungen am Encoder durch Vibration
gelöst
Folgende Fehler sind möglich:
Kein Signal
- Zu hohes Gras
- Eingedrehte Haare oder Schnüre
- Defektes Kugellager am Messermotor
- Verbrauchte Broncekohlen
- Defekter Messermotor
- Encoder am Messermotor lose
Folgende Fehler sind möglich:
-
Defektes Ladegerät
Ladegerät schützt sich vor Überhitzung und schaltet
aus
- Die Spule im Roboter ist aus der Halterung gerutscht
- Defekter Empfänger
- Begrenzungskabel unterbrochen
- Ladekabel der Ladestation nicht mit dem Sender
verbunden
Erklärung der LED’s:
-
Blinklicht grün/gelb: Begrenzungskabel in Ordnung
Daueranzeige grün : Unterbrochenes oder nicht
verbundenes Kabel
Daueranzeige gelb: Anfangs- Reset von 5 Sekunden
Blinklicht rot:
Zu kurzes Begrenzungskabel (weniger
als 10m)
Daueranzeige rot:
Defekter Sender
Ausgeschaltete LED: Ladegerät mit Sender nicht verbunden,
defekte Sicherung des Senders
oder defekter Sender
- 20 -
Sync Error
Referenzwerte der Blei-Batterien
Referenzwerte für die LithiumBatterien
Blockiert
Außer Umfang
Fehler beim Einfahren in die
Ladestation
Wird nur von Robotern mit Sinussignal angezeigt. Es zeigt
an das die Mutterkarte den Sinusempfänger nicht erkennt.
Folgende Ursachen können vorliegen:
- Falsch eingesetzter Sinus-Empfänger
- Defekte Sicherung “F1” auf der Mutterkarte
- Defekter Empfänger
- Defekte Mutterkarte
- Falscher Empfänger eingebaut (RX)
Auf dem Display steht:
- 2740 Stabile Spannung.
- 2350 Der Roboter fährt zur Ladestation
- 2300 Das Messer schaltet ab
- 2200 Die Mutterkarte schaltet den Roboter ab
Während der Ladung erreicht die Batterie ungefähr 2940 und
fällt zurück auf 2740. Während der ersten Ladephase
leuchtet die LED am Ladegerät dauerhaft rot.
Auf dem Display steht.....….L
- 2930 Stabilisierung Spannung.
- 2500 Die Maschine fährt zur Ladestation
- 2440 Das Messer schaltet ab
- 2200 Die Mutterkarte schaltet den Roboter ab
Während der Ladung erreicht die Batterie ungefähr 2990
und fällt zurück auf 2930. Während der ersten Ladephase
leuchtet die LED am Ladegerät dauerhaft rot.
- Wenn der Roboter 15 Minuten lang auf kein Hindernis
oder das Kabel trifft, versucht sich die Maschine
dreimal um 90° zu drehen und stoppt dann mit der
Nachricht: ”Blockiert”.
- Normalerweise passiert das nur wenn der Roboter in
ein Loch gefahren ist und dort hängen geblieben ist.
Mögliche Gründe :
- Das Ladegerät hat sich wegen Überhitzung
abgeschaltet. Deshalb muss das Ladegerät und der
Sender an einem gut belüfteten Platz installiert
werden.
- Zu starkes Gefälle: Die Lösungen sind LithiumBatterie oder Radkrallen.
- Störungen am Radmotor (Encoder) .
- Blockierte oder nicht funktionierende HindernisSensoren.
- Direkt nach dem Einschalten beim Betätigen der Start
Taste: Mikroschalter hängt.
Zu kontrollieren sind:
- Die Mikroschalterverbindungen.
- Mit Durchgangsprüfer testen.
- Die Ladungsplatten und Ladekontakte reinigen.
- Man muss kontrollieren, dass es eine Stufen gibt, die
den Eintritt in die Ladestation verhindern können und
dass das Begrenzungskabel auf der Oberfläche gut
verlegt ist.
- Den am Sender verbundenen weißen Stecker
kontrollieren. Er darf keine Verbrennungszeichen
geben. Wenn es Verbrennungszeichen gibt, ist der
Durchgang zu prüfen. Man muss auch das Kabel auch
unter der Ladestation kontrollieren.
- 21 -
-
-
-
Bump Error
Roboter schaltet sich aus
Inspektion
Oxidierte Kabel unter der Ladestation. Man muss
jedes einzelnes Kabel kontrollieren, das den Sender
mit der Ladestation verbindet.
Mit einem Voltmeter die Ladespannung an den
Ladeplatten kontrollieren. Sie muss für Lithiumakkus
29,3V und für Bleiakkus 27,65V betragen.
Ladeplatten und Ladekontakte auf Verschmutzung
prüfen.
Hindernissensoren sind blockiert
Kontrollieren Sie ob die Haube richtig montiert ist.
- Durch das Service Menu prüfen, welche der
Stosseinheiten blockiert ist.
- Kontrollieren sie ob alle Federn im Stoßschalter in
Ordnung sind.
- Kontrollieren Sie ob alle Kabel richtig angeschlossen
sind.
Zu kontrollieren sind:
- Defekte Sicherungen oder schlechter Kontakt. Die
Sicherungen herausnehmen, reinigen und noch mal
testen.
- Mutterkarte mit defektem Relais.
- Die Tast Off auf dem Display verursacht einen
Kurzschluss.
- Die Batterie prüfen. Sie müssen die vorgeschriebenen
technischen Werte erreichen.
- Quecksilberblase Prüfen (Bei neuen Mutterkarte nicht
mehr vorhanden)
Jedes Mal wenn ein Roboter zur Reparatur kommt:
-
-
-
sollte der Lawn Mower Report ausdruckt werden um
die Programmierung und eventuelle Fehler zu
kontrollieren (Nicht bei neuer Software möglich)
die neueste Software aufspielen
Verbindungen und alle Sicherungen prüfen
Den Widerstand zwischen Ladekontaktschraube und
Ladekabel am Mikroschalter prüfen
Die Ladekontaktschraube mit Schmirgelpapier
reinigen
Alle Lager müssen kontrolliert und geschmiert
werden. (Vorderräder und Messer). Das Fett muss
wasserfest sein.
Die Kapazität der Batterien prüfen.
- 22 -
Fehlerliste
Der Encoder am Messermotor Man muss den Fehler in einer der folgenden Komponenten
finden:
funktioniert nicht; der Motor
- Encoder am Messermotor
arbeitet, aber auf dem Display
- WICHTIG: Auf der Encoderscheibe müssen 2 Magnete
zeigt es keine
installiert sein. Achtung: Neue Ausführung.
Geschwindigkeit an
- Lötstellen am Encoder prüfen
Man kann den Messermotor testen wenn man den Stecker vom
rechten Radmotor abnimmt und am Messermotor ansteckt.
Mit dem Servicemenü die Räder in Betrieb setzen. Wird eine
Geschwindigkeit vom rechten Radmotor im Display angezeigt,
dann ist der Encoder vom Messermotor in Ordnung. Nach dem
Test die Stecker wieder tauschen.
Wird keine Geschwindigkeit angezeigt, dann muss der Encoder
gewechselt werden.
Der Roboter schaltet sich
selbst ein, wenn die Batterien
angeschlossen werden
Man muss den Fehler in einer der folgenden Komponenten
finden:
- Tastatur
- Display
- Flachbandkabel, welches das Display mit der
Mutterkarte verbindet
- Mutterkarte
Um das Problem zu finden muss man folgende Tests machen:
• Man muss die Batterien abschließen.
• Man muss das graue Kabel, welches das Display mit der
Mutterkarte verbindet, auf beiden Seiten ausstecken.
Das rot/braune Kabel mit dem grünen Stecker soll mit
dem Display verbunden bleiben.
• Anschließend muss man die Batterien wieder
anschließen.
o Schaltet sich der Roboter immer noch alleine ein,
dann liegt der Fehler auf der Mutterkarte.
o Schaltet sich der Roboter nicht mehr alleine ein,
muss das Flachbandkabel wieder angesteckt
werden und den gleichen Test mit dem blauen
Flachbandstecker der Tastatur durchführen.
Schaltet sich der Roboter immer noch von
alleine ein, liegt der Fehler am Display.
o Schaltet sich der Roboter nicht mehr alleine ein,
so liegt der Fehler an der Tastatur.
Der Roboter lässt sich nicht
ausschalten
Der Fehler kann auf der gleichen Weise gefunden werden wie
oben beschrieben.
Jedoch ist ein Fehler auf der Mutterkarte sehr
unwahrscheinlich.
- 23 -
Wenige Sekunden nach dem
Einschalten schaltet sich der
Roboter ab
Wie findet man eine
Unterbrechung am
Anschlusskabel der
Ladestation oder am
Begrenzungskabel
Folgende Fehlerquellen sind zu prüfen:
- Quecksilber-Blase der Mutterkarte
- Batteriespannung
- Mutterkarte
- Tastatur
Folgende Probleme können an den Komponenten auftreten:
• Die Quecksilber-Blase ist nicht gut angelötet.
• Die Funktion OFF hat einen Kurzschluss am Display
oder auf der Tastatur. Lässt sich der Roboter direkt am
Display ein- und ausschalten (wie im Bild gezeigt) so ist
die Tastatur defekt.
• Um die Batteriewerte abzulesen, die die Mutterkarte
empfängt, muss der Roboter in der Ladestation mit ON
gestartet werden. Um zu vermeiden, dass sich der
Roboter abschaltet, muss man die Taste ON gedrückt
halten. Bei einem Batteriewert unter 2200 schaltet sich
die Mutterkarte wegen leerer Batterie ab.
Falls das Begrenzungskabel unterbrochen ist und so die grüne
LED am Sender dauerhaft brennt, müssen folgende Tests
gemacht werden:
- Die Sicherung im Sender kontrollieren und gegebenenfalls
wechseln.
- Um das Anschlusskabel zu prüfen, muss eine Brücke (ca. 1
m Kabel) zwischen den Anschlüssen schwarz und rot (Bild B)
angeschlossen werden.
Blinkt anschließend die grüne LED, so liegt der Fehler am
Begrenzungskabel.
Leuchtet die grüne LED immer noch dauernd, so liegt der
Fehler an der Ladestation beziehungsweise an der weißen
Zuleitung (grauen Anschlusskabel).
Um die Ladestation zu prüfen, muss
das weiße Kabel
(Anschlusskabel) ohmisch durchgemessen werden. Die Werte
vom Verbinder (Bild B) bis zum Sender (Bild A) müssen unter
20 Ohm sein.
- Um das Begrenzungskabel zu prüfen, entfernt man die zwei
Enden an der Ladestation (Bild B) und prüft mit einem
Ohmmessgerät den Widerstand des Kabels. Der Widerstand
sollte annähernd die Werte wie in der folgenden Tabelle haben:
200 Meter Kabel 2,8 Ohm
400 Meter Kabel 5,6 Ohm
600 Meter Kabel 8,4 Ohm
Falls die Werte höher sind, kann es an einem schlechten
Kontakt der Verbindungen liegen oder die Isolation des Kabels
ist beschädigt.
Eine andere Prüfung könnte sein:
Einen Anschluss des Testgerätes in die Erde stecken und den
anderen Anschluss mit einem der zwei Enden
des
Begrenzungskabels verbinden. Die Werte müssen höher als
850 KOhm sein. Falls der Wert niedriger ist, hat das Kabel
einen Erdschluss (schlecht isolierte Verbindungen).
- 24 -
Benutzung des
Fehlersuchgeräts
Störungen am Sender Sinus
bei sehr kleinen
Grundstücken
- Überhitzung
- Blackout
Erklärung der LED´s am
Sender:
Das Fehlersuchgerät funktioniert nur bei einer Anlage mit
Sinus- Begrenzungssystem Kanal A.
- Das Ladegerät einschalten und Sender (Kanal A) mit der
Ladestation verbinden.
- Das Kabel, das unter der Ladestation durchgeführt ist,
muss am Verbinder (Bild B) abgeschlossen und in die
Erde gesteckt werden. Das andere Ende des
Begrenzungskabels muss an der Ladestation
angeschlossen bleiben.
- Im Uhrzeigersinn dem Kabel, welches noch
angeschlossen ist, folgen und ca. alle 10 Meter mit
dem Fehlersuchgerät prüfen.
- Man muss mit der Antenne des Fehlersuchgerätes sehr
nahe ans Begrenzungskabel (>1cm) heran und das
Begrenzungskabel darf an der Prüfstelle keine
Berührung mit dem Boden haben.
- Falls das Begrenzungskabel unter der Erde verlegt ist,
muss es an der Prüfstelle freigelegt werden.
- Das Fehlersuchgerät mit gedrücktem Schalter und
leuchtender grüner LED zum Kabel führen. Kommt ein
Piepton und die orange LED brennt, so ist das Kabel von
der Ladestation bis zur Prüfstelle in Ordnung. Wenn
nicht, so liegt der Kabelfehler dazwischen.
- Mit dieser Prüfung (alle10 Meter) kann der Fehler leichter
geortet werden.
Hat man die Unterbrechung gefunden, muss das Kabel
fachgerecht verbunden werden, z.B. mit Kabelverbinder mit
Gelfüllung Best. Nr. GA U1B.
Ab 08-09-2006 gibt es einen neuen Sinussender bei dem das
Problem mit der Überhitzung verbessert wurde. Die Sender
sind mit der Aufschrift
“MOD V.080906” am Etikett zu
erkennen. Bei dieser neuen Version wird die Stromzufuhr
begrenzt. Das ist besonders bei einem kleinen Garten wichtig.
• DAUERANZEIGE ROT : Sender defekt
• DAUERANZEIGE GELB: Reset am Anfang für ungefähr
5 Sekunden
• DAUERANZEIGE GRÜN: Unterbrochenes oder nicht
verbundenes Begrenzungskabel
• BLINKLICHT ROT:
Zu kurzes Begrenzungskabel
(weniger als 10 Meter)
• BLINKLICHT RÜN/GELB: Begrenzungskabel in Ordnung
Grün: Anzeige der der verwendeten Sendeleistung in %. Der
Sender arbeitet mit einer max. Ausgangsleistung (10mal grün)
von 8 Watt. 4 grüne Signale bedeuten somit eine Sendeleistung
von 3,2Watt. Der Sender passt seinen Sendeleistung
automatisch der Läge des Kabels an.
Gelb ist die Anzahl der Prüfsignale die der Sender empfängt. Er
ist bestrebt 10 Prüfsignale erfolgreich durch das Kabel zu
schicken. Hierzu gleicht er seine Sendeleistung an. Erreicht er
bei 100% Ausgangsleistung keine 10 gelbe Prüfsignale, so ist
ein Signalverstärker nötig.
- 25 -
Die Tastatur funktioniert nicht. Wenn der Roboter einen Teil der Tasten nicht annimmt, so
kann dies mit den Stoßsensoren zusammenhängen.
Nur die Taste ON und OFF
Man sollte prüfen:
funktionieren.
- Die Position der Haube
- Die Verkabelung der Stoß-Sensoren im Roboter.
- Die Position der Feder in der Stoss-Einheit.
- Versuchen Sie die Haube wegzunehmen und die
Funktion der Tastatur zu prüfen.
Nicht funktionierender Alarm Man kann versuchen, die Reset Taste in der Alarmkarte zu
(L300)
drücken und dann noch mal die Funktion und die
Konfiguration zu prüfen.
“Clock Error”
- Falls der Roboter das Datum und/oder die Uhr nicht
richtig arbeiten, muss man die Mutterkarte tauschen
Mögliche Ursache :
“Blackout”
- Während der wärmsten Stunden schaltet das Ladegerät
durch den Temperaturschutz aus. In diesem Fall muss
“Signalprobleme”
man Ladegerät und Sender an einem gut belüfteten Ort
installieren.
Nicht normale Bewegungen
- Ausgrenzungen die nicht richtig verlegt sind
des Roboters wie z.B. er fährt
(Uhrzeigersinn). Man kann es gut erkennen, da das
dauerhaft nur noch circa
Problem immer in der Nähe der Ausgrenzungen auftritt
1Meter vor und zurück
und der Roboter das Kabel 30cm vorher erkennt.
- Das Begrenzungskabel ist zu lang. Siehe hierzu auch die
Erklärung des Senders. Das Problem kann gelöst
werden durch die Verwendung des Signalverstärkers.
- Beschädigtes Begrenzungskabel. Das Kabel muss
Ohmisch gemessen werden. Ist der Ohmwert zu hoch,
muss der Fehler mit dem Fehlersuchgerät gefunden und
behoben werden.
- Die Spule im Roboter nicht in der richtigen Lage. Man
muss die vordere Abdeckung demontieren und die
Spule kontrollieren.
- Insbesondere,
im
Fall
von
nicht
„normalen“
Bewegungen,
ist
die
Störung
durch
eine
Signaldämpfung verursacht. Es ist deshalb wichtig, das
Begrenzungskabel zu prüfen, den Einsatz eines
Signalverstärker in betracht zu ziehen und eventuell
versuchen, die Spule oder den Sinussender zu ersetzen.
Der Roboter leitet ständig
nach kurzer Zeit Spiralfahrten
ein
Der Roboter schaltet sich
beim Verlassen der
Ladestation aus und lässt
sich nur in der Ladestation
wieder einschalten
Zu kontrollieren sind:
- Einstellung der Radmotoren
- Einstellung des Akkutyps
- Ein Rad ist lose
-
Akku defekt
Sicherung F3 (20A links oben auf der Mutterkarte) defekt
- 26 -
Service Menü
Nur geschulte Händler und Techniker sollten mit diesem Menü arbeiten. Alle Informationen in diesem
Menü und Untermenü sind in englischer Sprache.
1.
“Statistics”
7.
„Test Tilt“
2.
“Test Motors”
8.
„Safty Lift“
3.
Battery Type”
9.
„Blackout“
4.
“Motor Type”
10. “Border Blade”
5.
“Alarm Service”
11. “Border Lenght”
6.
“Test Signal”
12. „Beep“
Um in das Menü zu kommen, muss man folgende Tasten drücken:
1- Man muss in folgender Reihenfolge die Tasten ON, PAUSE, CHARGE,
Taste (+) und Taste (-) drücken. Auf dem Display erscheint:
2- Die Taste (+) oder (-) drücken bis die gewünschte Option am Display
erscheint:
3- Die Taste ENTER drücken um zu bestätig
- 27 -
Service Menü “Statistics”
Erklärung der folgenden Angaben:
• First Charge : Datum der ersten Ladung.
• Charge # : Anzahl der ausgeführten Ladungen.
• Charge Time: Zeigt die Zeit, die der Roboter das letzte Mal beim Laden in der
Ladestation stand um seine Batterie aufzuladen.
• Total Work Time: Diese Option zeigt die totale Arbeitszeit des Roboters.
• Last Work Time: Diese Option zeigt die Arbeitszeit vom letzten Arbeitszyklus.
• Failed Charge #: Die erste Zahl zeigt den unmittelbaren Verbindungsverlust
an den Ladekontakten. Die zweite Zahl zeigt den Verbindungsverlust beim
Ladevorgang.
• Clock Error #: 0 0 0 0 Bei dieser Option werden Fehler der eingebauten Uhr
angezeigt.
• Blackout #: (Datum) ../../.. der letzten Signalstörung.
• Low Battery: Diese Option zeigt das Datum an, wann sich der Roboter das
letzte Mal wegen leerer Batterie abgeschaltet hat. Sie zeigt auch wie oft der
Roboter den Fehler hatte.
• High Battery: Diese Option zeigt das Datum an, wann sich der Roboter das
letzte Mal wegen überladener Batterie abgeschaltet hat. Sie zeigt auch wie oft
der Roboter den Fehler hatte.
• Out of Border: Zeigt das Datum und wie oft der Roboter über seiner
Begrenzung war.
• Blocked: Diese Option zeigt das Datum und wie oft der Roboter den Fehler
“Blockiert” hatte. Wenn der Roboter innerhalb 5 Minuten kein Hindernis oder
Kabel trifft, dann versucht sich die Maschine dreimal um 90° zu drehen und
stoppt dann mit der Nachricht „Blockiert“.
• E01-Right Motor: Diese Option zeigt das Datum des letzten Fehlers des
rechten Radmotors an und wie oft der Fehler war.
• E02-Left Motor: Diese Option zeigt das Datum des letzten Fehlers des linken
Radmotors an und wie oft der Fehler war.
• E03-Blade: Diese Option zeigt das Datum der letzten Messerblockade und
wie oft der Roboter den Fehler hatte.
• Clear Errors: Mit dieser Option können alle Fehler gelöscht werden.
- 28 -
Service Menü “Test Motors”
Mit diesem Menupunkt kann die korrekte Funktion der Motoren getestet werden.
Mit der Taste ENTER kann der Messermotor ein- und ausgeschaltet werden. Mit
den Tasten (+) und (-) kann die Geschwindigkeit der Radmotoren in 10%
Schritten gesteigert werden.
“LF”; Geschwindigkeit des linken Radmotors
“BL”; Geschwindigkeit des Messermotors
“RG”; Geschwindigkeit des rechten Radmotors
„M“: Prozentuale Ansteuerung der Motoren
„B“: ON: Messer an OFF Messer aus
Service Menü “Batterie Typ”
Dieses Menu erlaubt uns den Batterie Typ einzustellen, die in dem Roboter
installiert ist. Wichtig ist hierbei, dass Lithiumakkus von
unterschiedlichen Herstellern nicht zusammengeschaltet werden
können. Die Akkus sind mit farbigen Aufklebern gekennzeichnet.
Rot für Typ A und blau für Typ B. Im Service Menu muss der
korrekte Akku eingestellt werden. Bei älteren Lithiumakku ohne
Aufkleber gilt die Einstellung (Li). Werden 2 Akkus von
unterschiedlichen Typ zusammengeschaltet, kann dies zu
schwerwiegenden Schäden an den Akkus führen. Eine
fehlerhafte Einstellung der Akkus führt zu stark verkürzten Mähzeiten.
Service Menü “Motor Type”
In diesem Menupunkt werden die installierten Motoren eingestellt.
Mit den Tasten (+) und (-) wird zuerst der linke Motor eingestellt. Die Eingabe
wird mit Enter bestätigt. Also nächstes wird in gleicher Weise der rechte Motor
eingestellt und ebenfalls mit Enter bestätigt.
Es kann zwischen folgenden Motortypen gewählt werden:
- AUTOMEC
-DUNKER
-IMS35 -IMS40
Automec sind an einem komplett rechteckigen Getriebe erkennbar.
Dunker sind an einem, durch eine Kunststoffhaube geschützten Encoder
erkennbar. Sie sind durchgehend rund, mit schmalem Flansch.
IMS 35 sind durch ein schwarzes Getriebe und breiten Aluflansch zu erkennen.
IMS 40 sind durchgehend rund mit schwarzem Getriebe und haben einen
Durchmesser von ca. 4 cm
- 29 -
Service Menü “Alarm Service”
In diesem Menupunkt wird der Alarm aktiviert. Durch das Einschalten des Alarms
wird die Infrarotfernbedienung deaktiviert, da das Modul am Port der
Fernbedienung angeschlossen ist. Ist der Alarm im Kundenmenü aktiviert und im
Servicemenü deaktiviert, so ist der Alarm trotzdem eingeschaltet.
Service Menü “Test Signal”
In diesem Menüpunkt kann die Qualität des Begrenzungssignals getestet werden.
In diesem Menu gibt es 2 Unterpunkte die eine höhere Genauigkeit
gewährleisten. Zwischen den Unterpunkten kann man mit den Tasten (+) und (--)
wechseln. Mit der Taste (CHARGE) kann man die Zähler auf Null setzen.
Im ersten Unterpunkt wird angezeigt dass ein Signal vorhanden ist. Umso kleiner
die Zahl bei OFF, desto besser das Signal. Wenn die Zahl bei OFF größer ist als
die von ON erfolgt die Anzeige „KEIN SIGNAL“.
Wenn bei ON die Zahl Null angezeigt wird bedeutet dies, dass der Roboter kein
Signal empfängt.
Ursachen hierfür können sein: Sender nicht eingesteckt; Begrenzungskabel
unterbrochen; Spule oder Empfänger des Roboters defekt.
Eine hohe Zahl bei OFF ist ein Hinweis auf einen Störung des magnetischen
Feldes das vom Begrenzungskabel ausgeht.
Lösung: Die Intensität des Signals sollte mit einem Signalverstärker gesteigert
werden. Man muss das Begrenzungskabel, die Spule, den Empfänger und
Sender kontrollieren.
Im zweiten Untermenu wird folgendes im Display angezeigt:
Aufgrund der Verlegung des Kabels im Uhrzeigersinn ist es möglich zu testen ob
der Roboter erkennt ob er sich innerhalb des Begrenzungskabels befindet oder
außerhalb.
Steigt der Wert unter OUT, obwohl sich der Roboter innerhalb der Begrenzung
befindet, sind mehrere Fehlerquellen möglich. Zum einen kann es sein, dass das
Kabel fehlerhaft um einen Baum oder ein Beet verlegt wurde. Zum anderen kann
es sich um eine Störung des Signals durch die Überlagerung eines anderen,
stärkeren Signals handeln.
Lösung: Ändern sie die Verlegung des Kabels. Kontrollieren sie die Intensität des
Kabels.
Nach jedem Ladevorgang synchronisiert sich der Roboter, nach verlassen der
Ladestation neu mit dem Kabel.
Achtung: Schalten sie den Roboter grundsätzlich nur innerhalb der
Begrenzung oder in der Ladestation ein.
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ACHTUNG: Damit die In – Out Erkennung funktioniert muss sich der Roboter erst
in der Fläche synchronisieren.
Wenn es zu einem Problem mit dem Empfang des Signals kommt, können
folgende Fehlermeldungen auf dem Display angezeigt werden:
SIG01: Der Roboter hat das Signal verloren während er das Kabel folgte. Obwohl
das Signal wieder kam konnte der Roboter nicht feststellen, ob er sich noch in
seiner Arbeitsfläche befindet und hat sicherheitshalber gestoppt.
SIG02: Der Roboter hat das Signal während einer Kurve verloren, als er dem
Kabel folgte und hat sicherheitshalber gestoppt.
SIG03: Der Roboter hat das Signal verloren, während er normal arbeitete. Als er
ein erneutes Signal empfing war er in der nähe des Kabels und hat
sicherheitshalber gestoppt.
Im Statistikmenu kann man folgendes Kontrollieren:
Blackout #: (DATUM) X/Y/Z. Der erste Wert (DATUM) zeigt wann der Roboter
das letzte Mal, wegen eines Signalverlusts gestoppt hat. (X) zeigt wievielmal kein
Signal empfangen wurde. (Y)zeigt an, wie oft der Roboter beim Versuch sich zu
synchronisieren kein Signal empfangen hat. (Z)zeigt an, wie oft der Roboter
aufgrund eines Signalausfalls seine Arbeit unterbrochen hat.
Wenn alle elektronischen Komponenten geprüft wurden und kein Fehler
gefunden werden konnte, so ist eine mögliche Störung des Signals durch andere
Faktoren zu prüfen.
Hier eine Liste der zu veranlassenden Tests:
A- Messen Sie den Widerstand des Begrenzungskabels. Das Kabel sollte
folgende Werte aufweisen:
200 Metern von Kabel 2,8 Ohm
400 Metern von Kabel 5,6 Ohm
600 Metern von Kabel 8,4 Ohm
Sollten die Werte höher sein, so liegt ein Kontaktproblem bei eventuellen
Verbindungen oder ein Kabelbruch vor.
Bei einer zweiten Widerstandsprüfung wir ein Kontakt des Messgerätes in die
Erde gesteckt. Der andere mit dem Kabel verbunden. Der ermittelte Wert sollte
größer als 850kΩ sein. Ist der ermittelte Wert niedriger liegt mit hoher
Wahrscheinlichkeit ein Erdschluss vor.
B– Die korrekte Erdung der 220Volt Anlage ist zu prüfen.
C– Wechseln Sie gegebenenfalls die Steckdose.
D– Schalten Sie das Ladegerät nicht mit der Steuerung von elektrischen
Garagentorantrieben oder Bewässerungsanlagen zusammen
E– Vermeiden Sie Berührungen des Begrenzungskabels mit metallischen
Gegenständen.
F– Überschüssiges Kabel darf nicht aufgewickelt werden. Gleiches gilt für das
Kabel vom Ladegerät zur Ladestation.
G– Vergewissern Sie sich, dass ein guter Kontakt zwischen dem Ladegerät und
der Ladestation gegeben ist.
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Service Menü “Test Bump” (L300)
In diesem Menüpunkt kann man die korrekte Funktion der Stoßsensoren testen.
Wird ein Kontaktschalter betätigt, wird jede Betätigung im Display gezählt.
Service Menü “Test Tilt”
In diesem Menü kann die korrekte Funktion des Neigungssensors geprüft
werden. Über die Taste [Enter] können die Werte auf Null gesetzt werden. Die
Anzeigen zeigen die aktuelle Steigung in Grad an. Pitch ist die Neigung wenn der
Roboter vorne Hoch gehoben oder abgesenkt wird. Roll ist die Neigung wenn der
Roboter seitlich gekippt wird.
Service Menü “Safety Lift”
Diese Funktion ist zurzeit desaktiviert. Geräte der nächsten Generation werden mit
einem Hebesensor ausgestattet sein. Dieser lässt sich im Menü ein- und ausschalten.
Service Menü “Border Blade”
Diese Option erlaubt es uns das Messer abzuschalten, während der Roboter dem
Kabel folgt. Diese Option kann nötigt sein, wenn es größer Störungen des
Signals gibt und falls der Roboter das Begrenzung Kabel nicht gut erkennt wenn
er die Ladestation sucht.
- OFF- Diese Option Deaktiviert das Messer
- ON- Diese Option aktiviert das Messer. (Hersteller Standard).
Service Menü “Black out”
Wenn der Roboter eine Signalstörung hat versucht er bei der Einstellung „Stop“ nicht
sich neu zu Synchronisieren, sondern stoppt sofort mit der Meldung Blackout – SIG04.
Diese Einstellung wird vor allem bei Grundstücken mit Schwimmbädern oder Teichen
empfohlen. Bei der Einstellung „Restart“ versucht der Roboter erst sein Signal wieder zu
finden bevor er eine Störmeldung gibt.
Service Menü “Border Lenght”
- Standard: Der Roboter bekommt sein Signal die Ladestation zu suchen, sobald
die Spannung des Lithiumakkus auf 25.0Volt gefallen ist. (Werkseinstellung)
- Long: Wird dann benötigt, wenn es sich um eine lange Einfahrstrecke ohne
Eilrückführungen handelt. Der Roboter bekommt bereits bei einer Spannung von
25,3Volt das Signal die Ladestation anzufahren. Hierdurch verkürzt sich die
Mähzeit und die Einfahrzeit verlängert sich.
Service Menü “Beep”
Hier kann der auf der Mutterkarte montierte Piepser für die Zeit während des
Ladevorgangs deaktiviert werden:
- ON: Der Piepser funktioniert immer. (Werkseinstellung)
- OFF: Der Piepser wird deaktiviert wenn der Roboter in der Ladestation ist.
Dies kann nötig sein um die Nachtruhe zu schützen.
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