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Bedienungsanleitung SRG 1 A,B,B2 - bei der IBT-Electronic GmbH

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Bedienungsanleitung PWM-Stromregelgerät
SRG 1 D2 ...
Versionen D2a, D2b, D2c, D2d
Sollwerte analog, manuell, aus Kurvengenerator
SRG 1 D
Optionen
max. zzgl.
60/82
Volt / 4Strom-/Frequenz-Anzeige,
A, 25 Hz ... 3000 Hz 10
Strombereiche
optional mit Leistungsnetzteil 800 W
Steuer- und Regelfunktionen
Industrie-Elektronik
Mess- und Prüftechnik
Ver
IBT - Electronic
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D-87767 Niederrieden
Tel. 08335 / 9116
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Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass das Gerät
PWM-Stromregelgerät SRG 1 A/B/C/D ...
in all seinen Ausführungen
übereinstimmt mit den Bestimmungen folgender EG-Richtlinien
Niederspannungsrichtlinie 73/23EG
EMV-Richtlinie 89/336/EG
angewendete harmonisierte Normen:
EN 50081-2 (Störaussendung, Industriebereich)
EN 50082-2 (Störfestigkeit, Industriebereich)
IBT-Electronic GmbH & Co. KG
Rosenweg 22
87767 Niederrieden
Niederrieden, den 12.05.2011
Jürgen Turzer
Geschäftsführer
SRG1-D2-bda-01
Stand: 09.12.2010 tu
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Bedienungsanleitung
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Inhaltsverzeichnis SRG 1 D2
Warn - und Gefahrenhinweise................................................................................................................. 4
Elektrische Sicherheit.......................................................................................................................... 4
Belüftung / Umgebungstemperatur ..................................................................................................... 4
Maximale Prüfspannung...................................................................................................................... 5
Netzkabel............................................................................................................................................. 5
Erdung ................................................................................................................................................. 5
Für Geräte im 19“-Baugruppenträger gilt: .......................................................................................... 5
Schirmung ........................................................................................................................................... 5
PWM-Funktionen bei kleinen Strömen............................................................................................... 5
PWM-Ströme im ausgeschalteten Zustand.......................................................................................... 5
Remote-Funktionen ............................................................................................................................. 5
Optionale Frequenzanzeige SRG 1 .................................................................................................... 6
Leistungsnetzgerät PNG 800................................................................................................................... 7
Versionsunterschiede SRG 1 D2 xx ...................................................................................................... 8
Optionen .................................................................................................................................................. 8
Manueller Strombereichsschalter (Option) ......................................................................................... 8
Start-/Stopp-Taster synchronisierbar (Option) .................................................................................... 8
PWM-Frequenzanzeige (Option) ........................................................................................................ 8
PWM-Stromanzeige (Option) ............................................................................................................. 8
Frontansicht SRG 1 D2 .......................................................................................................................... 9
Rückansicht SRG 1 D2........................................................................................................................... 9
Blockschaltbild SRG 1 ...................................................................................................................... 10
Funktionsbeschreibung (Blockschaltbild)............................................................................................ 11
Stromregelung ....................................................................................................................................... 11
Stromsteuerung...................................................................................................................................... 11
Prüfling anschliessen......................................................................................................................... 12
Prüfspannung anschliessen................................................................................................................ 12
PWM-Strom kontrollieren................................................................................................................. 12
Bedienfunktionen .................................................................................................................................. 13
Abgleichfunktionen ............................................................................................................................... 14
LEDs...................................................................................................................................................... 14
Remote-Funktionen ............................................................................................................................... 15
Analog-Eingänge (Massebezug := Klemme 13) ............................................................................... 15
Analog-Ausgänge (Massebezug := Klemme 13)............................................................................... 15
Steuer-Eingänge für Umschaltrelais (Massebezug := Schaltpotential := Klemme 16) ..................... 15
RS-232-Funktionen ............................................................................................................................... 16
PC-Programme für den integrierten Kurvengenerator ........................................................................ 16
Varianten ........................................................................................................................................... 16
Konfiguration der Analog-Ein-/Ausgänge ........................................................................................ 17
Steckerbelegung .................................................................................................................................... 18
Signaltypen:....................................................................................................................................... 18
16-pol. Schraubklemme (1-16).......................................................................................................... 18
8-pol. Schraubklemme (21-28).......................................................................................................... 19
9-pol. SUB-D-Stecker (RS-232) ....................................................................................................... 19
Technische Daten .................................................................................................................................. 20
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ACHTUNG : Dieses Gerät wird elektrisch betrieben. Ein einwandfreier und sicherer Betrieb setzt
eine sachgerechte Handhabung und Bedienung voraus. Das Personal für die
Installation, Wartung und Bedienung dieses Gerätes muß mit dem Inhalt dieses
Handbuches vertraut sein.
Beachten Sie besonders den Abschnitt „Warn- und Gefahrenhinweise“.
Warn - und Gefahrenhinweise
ACHTUNG:
a
Das eingebaute Leistungsnetzgerät liefert Spannungen grösser 60V. Deshalb müssen
alle Anschlüsse berührgeschützt ausgeführt werden
ACHTUNG:
Eine Nichtbeachtung folgender Hinweise kann lebensgefährliche Auswirkungen
oder hohe Sachschäden zur Folge haben.
Elektrische Sicherheit
Die elektrische Funktionssicherheit (BGV A3, VDE 0701, VDE 0702) muss regelmässig
überprüft werden:
bei stationärem Betrieb: mindestens alle 12 Monate
bei mobilem Betrieb: mindestens alle 12 Wochen
Vor jeder Inbetriebnahme ist der ordnungsgemässe Zustand des Gerätes zu überprüfen, da dieses
besonders im mobilen Betrieb stark beansprucht wird.
Bei oder nach Eindringen von Feuchtigkeit / Flüssigkeit darf das Gerät auf keinen Fall betrieben
werden.
Front- und Rückwandplatten werden jeweils über Spezialfedern geerdet. Diese sitzen in den
Führungs-nuten der Gewindeleisten für die Befestigungs-Halsschrauben. Bei Beschädigung oder
Verlust müssen diese unbedingt wieder ersetzt werden.
Im Gerät treten Spannungen von bis zu 250V ac auf.
Das externe Netzgerät sollte so gewählt werden, daß im Fehlerfall (Netzgerät) nur eine max. Spannung
von 60 Vdc anliegen kann. Aber auch unterhalb von 60 Vdc können (bei einer entsprechenden Größe
der Berührfläche oder ungünstigen Umgebungsbedingungen (Feuchtigkeit) gefährliche Körperströme
auftreten. Deshalb sollten alle Anschlüsse isoliert bzw. berührgeschützt ausgeführt werden.
Reparaturen dürfen nur von ausdrücklich autorisierten Fachbetrieben durchgeführt werden.
Der Abgleich darf nur auf speziell dafür eingerichteten Arbeitsplätzen von Elektrofachkräften mit
isoliertem Abgleichwerkzeug durchgeführt werden.
Die optionalen Frequenzanzeige des SRG 1 wird von einer Lithium-Batterie versorgt, die nach
Austausch fachgerecht entsorgt werden muß .
Belüftung / Umgebungstemperatur
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Das Gerät ist für einen maximale Umgebungstemperatur von ca. 35 °C ausgelegt. Bei höheren
Umgebungstemperaturen (z. Bsp. Bei Schrankeinbau ) ist eine entsprechende Belüftung vorzusehen.
Wichtige Betriebshinweise
Maximale Prüfspannung
Die PWM-Endstufe darf nur mit maximal 82V versorgt werden. Am Leistungsnetzgerät PNG 800
können aber je nach Ausführung höhere Spannungen eingestellt werden. Eine zu hohe Prüfspannung
zerstört die Schutzbeschaltung des PWM-Transistors.
Netzkabel
Das Gerät darf wegen EMV - Konformität nur mit beigelegtem Orginal-Netzkabel (mit Ferrit Drossel) betrieben werden.
Erdung
Sämtliche Strom- und Mess-/Signalkreise sind erdfrei.
Für Geräte im 19“-Baugruppenträger gilt:
Der Baugruppenträger selbst (Metallchassis) muß möglichst kurz (max. 40 cm) mit mindestens
2,5qmm Litze ( z. Bsp. 35x0,3mm-Litze ) am Metallchassis des Schrankes (Einbauort) geerdet
werden. Dazu ist in der Regel am rechten Seitenteil des Baugruppenträgers ein Anschlußbolzen (M4)
mit PE-Kennzeichnung vorbereitet.
Schirmung
Innerhalb von Prüfsystemen ist eine geschirmte Verlegung der Anschlussleitungen (Prüfling) empfehlenswert (Pulsströme von bis zu 10 A). Der Schirm kann beidseitig auf Schutzleiterpotential gelegt
werden.
PWM-Funktionen bei kleinen Strömen
Bei kleinen Strömen (ca. < 50 mA) und niedrigen PWM-Frequenzen (< 200 Hz) kann die tatsächliche
erzeugte PWM-Frequenz höher sein (Mehrfachpulse innerhalb einer PWM-Periode). Deshalb muß die
tatsächliche PWM-Frequenz bei diesen Betriebsbedingungen speziell überprüft werden.
PWM-Ströme im ausgeschalteten Zustand
Auch im ausgeschalteten Zustand der PWM-Regelung (STOPP : Ausgang nicht aktiv) können je nach
Abgleich des Strom-Sollwertes (Nullpunkt), der PWM-Spannung und des Prüflingswiderstandes
kleine PWM-Ströme ( mA) fliessen, da die Endstufe immer aktiv ist (auch bei Null-Eingang).
Remote-Funktionen
Manuelle Bedienfunktionen sind bei bei REMOTE-Funktionen ist nicht gesperrt. Deshalb sind
manuelle und REMOTE-Funktionen parallel möglich. Das kann zu Betriebsart-Konflikten führen.
Deshalb muss bei externer Steuerung über die Klemmen 14, 15, 16
- der internen/externen Stromsollwert-Auswahl der Schalter S1 (Isoll) auf „intern“ stehen
-
der steuern/regeln-Funktion der Schalter S2 (Isoll) auf „regeln“ stehen
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Optionale Frequenzanzeige SRG 1
Die Frequenzanzeige wird von einer Lithium-Batterie gespeist und ist immer aktiv. Die Lebensdauer
der Batterie beträgt ca. 8 Jahre. Nach dem Ausbau muß diese Batterie fachgerecht entsorgt werden.
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Leistungsnetzgerät PNG 800
ACHTUNG (Lebensgefahr)
Am Geräteausgang können funktionsbedingt oder im Fehlerfall gefährliche Berührspannungen
größer als 80 V auftreten. Zum Kontaktieren sind deshalb nur berührsichere Stecker zu verwenden.
Unbedingt beachten
Die Lüftungschlitze (Vorder- und Rückseite, Deck- und Bodenblech) dürfen nicht abgedeckt werden.
Die elektrische Funktionssicherheit ist regelmäßig zu überprüfen. Reparaturen dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden. Der Betrieb ist nur innerhalb trockener Räume zulässig
Die PWM-Endstufe darf nur mit maximal 82V versorgt werden. Am Leistungsnetzgerät PNG 800
können aber je nach Ausführung höhere Spannungen eingestellt werden. Eine zu hohe Prüfspannung
zerstört die Schutzbeschaltung des PWM-Transistors.
Das Leistungsnetzgerät PNG 800 stellt eine maximale Ausgangsleistung von 800 W (bei einer NennNetzspannung von 230V) zur Verfügung. Es können sowohl die Ausgangsspannung als auch die
Strombegrenzung mit Feintrieb-Potetiometern (0.0 .. 100.0 %) eingestellt werden. Strom und
Spannung werden separat mit je einer 3 ½-stelligen LCD-Anzeige angezeigt. Wird der Kipptaster
(unterhalb der LCD-Anzeigen) in Stellung „Sollwerte“ getastet, so wird der jeweils vorgewählte
Strom- und Spannungswert angezeigt
Die Spannung kann sowohl auf der Frontseite (Sicherheitsbuchse rot(+) / Schwarz(-)) als auch auf der
Rückseite (steckbarer Schraubklemmstecker +, -, Steckergehäuse ist im Lieferumfang enthalten)
entnommen werden. Der interne Lüfter arbeitet temperaturgesteuert .
Zur Entladung der Ausgangskondensatoren ist eine Entladestromstufe eingebaut. Der dabei entnommene Entladestrom ist dauernd wirksam (ca. 0.25A) und wird bei der Stromanzeige dauernd
angezeigt.
2
1
6
3
4
7
5
Frontseite
1
2
3
4
Spannungsanzeige
Stromanzeige
Spannungssollwert
Stromsollwert
SRG1-D2-bda-01
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9
8
Rückseite
5 Ausgang (Frontseite)
6 Anzeige Sollwerte
7 Netzschalter
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8 Ausgang (Rückseite)
9 Netzanschluß
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Versionsunterschiede SRG 1 D2 xx
Funktion
D2 a
D2 b
D2 c
D2 d
Kurvengemerator-Typ
sk K 2a
sk K 2b
sk K 2 c
sk K 2d
(:= SKB 2 A) (:= SKB 2 B) (:= SKB 2 C)
(:= SKB 2 D)
Optionen
Manueller Strombereichsschalter (Option)
Das angelegte Eingangssignal für den Strom-Sollwert (0 .. 4V) wird auf den jeweilig angewählten
Strom-Endwert umgesetzt. Dadurch kann mit der vollen 4V-Auflösung (z. Bsp. 12 Bit) auch ein
kleinerer Strom (z. Bsp. 0.4 A) mit der entsprechenden Auflösung eingestellt werden. Der MikroKontroller sowie die PC-Software (SRG1 Steuerung) erkennnen nicht die Stellung des Bereichsschalters.
Start-/Stopp-Taster synchronisierbar (Option)
Durch Paralellschalten des Signales auf Klemme 7 (der Geräterückwand) können mehrere PWMEndstufen parallel gestartet/gestoppt werden.
PWM-Frequenzanzeige (Option)
Die aktuelle PWM-Frequenz wird digital (LCD) angezeigt
PWM-Stromanzeige (Option)
Der aktuelle PWM-Strom (0 . 4Volt- Signal , Klemme 10) wird dreistellig (0,00 ... 4,00 A)
angezeigt.
SRG 1 D
zzgl. Optionen Strom-/Frequenz-Anzeige, 10
Strombereiche
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Frontansicht SRG 1 D2
Rückansicht SRG 1 D2
SRG1-D2-bda-01
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Blockschaltbild
SRG1-D2-bda-01
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SRG 1
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Funktionsbeschreibung (Blockschaltbild)
Der PWM-Strom wird über eine analoge Gleichspannung 0 .. 4 V eingestellt. Diese Gleichspannung
kann extern eingespeist (direkt oder über Potentiometer) oder vom Kurvengenerator erzeugt werden.
Die Strommeßung erfolgt in der „+“-Zuleitung für den Prüfling, so daß eine massebezogene Zusammenschaltung, oder Prüflinge mit nur einem Stromanschluß (Strom-Rückführung über Gehäuse) angeschlossen werden können.
Der Anschluß von Prüfling und Prüfspannung wird in den nächsten Abschnitten beschrieben.
Stromregelung
Bei der Stromregelung wird der tatsächliche Strom durch den Prüfling gemessen und auf den
vorgebenen Sollwert nachgeregelt ( 0 .. 4V := 0 .. 4 A). Wegen der Regelzeitkonstanten dauert hier die
Stromeinstellung deutlich länger als bei der Stromsteuerung.
Die Strom-Regelung des SRG 1 benötigt ca. 250 msec , um einen Stromsprung auszuregeln.
Stromsteuerung
Bei der Stromsteuerung ergibt sich der Strom aus der Höhe der Prüfspannung, dem Widerstand des
Prüflings bei der aktuellen PWM-Frequenz und dem eingestellten Puls-/Pausenverhältnis. Das Impuls/Pausenverhältnis wird über die Analogspannung (intern, bzw. extern, 0 ... 4V := 0-100%) vorgegeben. Der Strom folgt der Sollwertvorgabe fast verzugslos ( ca. 2 PWM-Perioden).
SRG1-D2-bda-01
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Inbetriebnahme
1. Netzspannung anlegen und Gerät einschalten (gelbe Kontrolllampe leuchtet)
2. Mit dem PC-Programm „SKB 2 X1-Steuerung“ neue oder gespeicherte Stromkurve per
RS-232-Schnittstelle in das Gerät laden (siehe Anhang 2)
3. Externe Prüfspannung anschliessen
4. Prüfling anschließen (siehe unten)
5. Mit Taster „START/STOP“ die gespeicherte Stromkurve ausführen lassen, bzw. den Strom über
ein externes Analog-Signal (0-4V) vorgeben.
6. das Ende der Bestromung erfolgt entweder automatisch (durch Prozessor, je nach programmierten
Parametern) bzw. durch eine externes Analogsignal von 0 V.
Prüfling anschliessen
Der Prüfling kann
- entweder an der Geräterückseite ,Klemmen 27(+) und 28(-)
- oder zwischen den beiden gelben Buchsen (Frontseite, ‚+‘-Anschluß : obere Buchse)
angeschlossen werden.
Diese beiden Anschlußmöglichkeiten sind in Reihe geschaltet, so dass das jeweils nicht benutzte
Anschlusspaar kurzgeschlossen werden muss. Der ‘-’-Anschluss ist dabei direkt mit dem ‘-’-Potential
der Prüfspannung verbunden, der ‘+’-Anschluss wird über den PWM-Schalter im Takt der PWMFrequenz auf das ‘+’-Potential der Prüfspannung geschaltet.
Prüfspannung anschliessen
Die Prüfspannung kann
- entweder an der Geräterückseite ,Klemmen 25(+) und 26(-)
- oder an den Buchsen rot(+) und schwarz (-) der Gerätefrontseite
angeschlossen werden.
Diese beiden Anschlusspaare sind direkt parallel geschaltet.
PWM-Strom kontrollieren
Gemessen und geregelt wird der Strom der direkt durch den Prüfling fliesst (Pulsströme + Freilaufströme). Ein Kontrollinstrument muß deswegen immer direkt in Serie zum Prüfling (und nicht zur
Prüfspannungs-Versorgung) eingeschleift werden.
1
X := A- oder B- oder C- oder D- Version (Kurvengenerator-Typ) enstsprechend SKB 2 A/B/C/D
SRG1-D2-bda-01
SRG 1 D2 xx
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Bedienfunktionen
Schalter/Taste
Funktion
Bemerkung
3,5 A
Sicherungsautomat,
bzw. 4 A superflinke
Feinsicherung
Absicherung des PWM-Prüfstromes :
löst bei ca. 4,5 A Dauerstrom oder bei
ca. 10 A Pulsstrom aus.
Start / Stop
Prozess starten/stoppen
LED Ausg. aktiv leuchtet bei Bestromung
Signal wird bei SRG 1 B auf RückwandKlemme 7 geführt, um START/STOP
gleichzeitig für mehrere PWM-Regler auszulösen.
PWM-Frq
Bereichsschalter
25 – 200/300 Hz
Einstellbereich 1
PWM-Frequenz
200 – 2000/3000 Hz
Einstellbereich 2
PWM-Frequenz kleiner 200 Hz müssen insbesondere bei kleinen Strömen kontrolliert
werden (siehe Abschnitt „Betriebshinweise“)
Isoll
Art des Stromsollwertes
Steuern
Regeln
Isoll
Quelle des Stromsollwertes
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PWM-Verhältnis wird vorgegeben (0 .. 100 %)
Strom in Ampere wird vorgegeben ( 0 .. xx Ampere direkt)
Intern
Sollwert kommt von Stromkurvenprozesseor (0..4V)
Extern
Sollwert wird extern vorgegeben (Klemmen 12(+), 13(-))
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Abgleichfunktionen
Potentiometer
Funktion
Bemerkung
Isoll
Externes Sollwertsignal (0 - 4V)
anpassen
Verst.
Offset
Frq
PWM-Frequenz einstellen
grob
ca. in 3-Hz Stufen
fein
ca. in 0.1-Hz Stufen
bei SRG 1 B2 nicht möglich
Verstärkung abgleichen
Nullpunkt verschieben
LEDs
Funktion
leuchtet falls
leuchtet nicht
Bemerkung
pms K 1.3 ... (PWM-Endstufe)
Ub
Spannungsversorgung ok
keine interne Spannung
Ip
PWM-Prüfstrom aktiv
keinen Prüfstrom
erzeugen
Isoll2
Stromvorgabe erfolgt
Extern (Klemmen 12,13
oder optionaler Poti)
Strom-Sollwert wir von
Prozessorkarte erzeugt
Steuern
Strom wird gesteuert
(0..4V := 0 .. 100 % PWM)
Strom wird geregelt
(auf vorgebenen Sollwert)
Die Helligkeit der LED
ist ein Maß für die
Größe des Prüfstromes
sk K 2 ... (Kurvengenerator-Funktionen)
RS-232
wartet auf Befehle
Kurvengen.
Prüfling wird mit program.
Stromkurve bestromt
Kurvengenerator ist nicht aktiv
Kennlinie
Kennlinienfunktion aktiv
Kennlinienfunktion ist nichtaktiv
Fehler
Fehlfunktion aufgetreten
keine Fehlfunktion
SRG1-D2-bda-01
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Fehler-/Gerätestatus
über RS-232-Schnittstelle auslesbar
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Remote-Funktionen
Eine Sperrung der manuellen Bedienfunktionen bei REMOTE-Funktionen ist nicht möglich. Deshalb
sind beide Betriebsarten parallel möglich und kann auch zu Betriebsart-Konflikten führen.
Analog-Eingänge (Massebezug := Klemme 13)
Klemme
Signal
Name
Funktion
12
0 .. 4 V
Isoll_2
externer Sollwerteingang für PWM-Strom
Analog-Ausgänge (Massebezug := Klemme 13)
Klemme
Signal
Name
Funktion
9
10
11
0 .. 4 V
0 .. 4 V
0 .. 4 V
Uist
Iist
Isoll_1
Höhe der Prüfspannung : 0-4V := 0.. 80V (Prüfspannung)
Höhe des Prüfstromes : 0-4.000 V := 0 .. 4.000 Ampere
Interner Stromsollwert (Stromvorgabe des Prozessors)
0-4.000V := 0 .. 4.000 Ampere
Steuer-Eingänge für Umschaltrelais (Massebezug := Schaltpotential := Klemme 16)
Klemme
Name
Funktion
14
/Isoll_2
Analogeingang Isoll_2 ist aktiv, sobald Klemme 14 auf dem Potential
von Klemme 16 liegt
15
/Steuern
Der Prüfstrom wird gesteuert (und nicht mehr geregelt), sobald Klemme 14
auf dem Potential von Klemme 16 liegt
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RS-232-Funktionen
Über die serielle Schnittstelle können Werte und Steuerkommandos gelesen und geschrieben werden.
Die RS-232 Funktionen, das Protokolls und das WINDOWS2-Monitorprogram-mes „SKB 2 Steuerung“ sind separat beschrieben . Mit diesem (kostenlosen) Monitorprogramm können alle
seriellen Funktionen überprüft werden und die Bestromung gesteuert werden..
Als Verbindungskabel zwischen PC und SRG 3 reicht ein 3-poliges Null-Modem-Kabel.
(Pin 2 => Pin 3, Pin 3 => Pin 2, Pin 5 Ù Pin 5). Es kann aber auch ein 9-poliges Null-Modem-Kabel
verwendet werden.
Die Stellung des Strombereichsschalter (manueller Endwert) beim SRG 1 B wird nicht erkannt. In der
PC-Software wird immer ein Strombereichsendwert von 4.0 Ampere ( := 100 %) vorausgesetzt. DesHalb müssen für einen anderen Strombereich (als 4.0 Ampere) Zwischenwerte vom Stromsollwerten
(bei PC-/Mikrocontroller-Steuerung) entsprechend umgerechnet werden.
PC-Programme für den integrierten Kurvengenerator
Varianten
In Abhängigkeit von der Geräteserie werden folgende Kurvengeneratoren benutzt:
Gerätetyp
PC-Software
SRG 1 D2 a
SKB 2 A Steuerung
SRG 1 D2 b
SKB 2 B Steuerung
SRG 1 D2 c
SKB 2 C Steuerung
SRG 1 D2 d
SKB 2 D Steuerung
Beschreibung
Separate
Bedienungsanleitung
2
WINDOWS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Microsoft
SRG1-D2-bda-01
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Konfiguration der Analog-Ein-/Ausgänge
Für das SRG 1 D2 xx sollte die Konfiguration wie folgt eingestellt werden:
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Steckerbelegung
Signaltypen:
E
A
SE
Eingang
Ausgang
AA
AE
Digitaleingang
Analogausgang
Analogeingang
aktiv
inaktiv
verbunden mit Klemme 16
offener Eingang
16-pol. Schraubklemme (1-16)
Klemme E (Eingang) SignalA (Ausgang) name
1–6
7
Funktion
frei
E/A
SS
Start/Stop-Info nur bei Gerät SRG 1 B
falls aktiv :Potential von Klemme 16 liegt an
8
A
invertierte TTL PWM-Prüfspannung + (2.5 .. 5V)
9
A
AA 1
0 .. 4 V := Abbild Prüfspannung (0 .. 80 V)
10
A
AA 2
0,0 .. 4,0 V := Abbild Prüfstrom (0 .. 4 A V)
(PWM-Pulse geglättet über RC-Glied, tau := ca.0.4 sec)
11
A
AA 3
0 .. 4 V := Strom-Sollwert (intern, von Kurvenprozesor), wird
intern zum Steuern bzw. Regeln auf die PWM-Stufe geschaltet
12
E
AE 1
0 .. 4 V := Strom-Sollwert (extern)
GNDA
Massebezug für Analogsignale
Schalteingang 1, ist aktiv falls Potential von Klemme 16 anliegt
(Umschaltung interner/externer Stromsollwert) bei dieser
Betriebsart muss der frontseitige Schalter „Isoll“ auf „intern“
stehen
Schalteingang 2, ist aktiv falls Potential von Klemme 16 anliegt
(Umschaltung „Regeln“/“Steuern“ des PWM-Stromes) bei dieser
Betriebsart muss der frontseitige Schalter „Isoll“ auf „regeln“
stehen
Schalteingang-Potential ( := Massebezug für Klemmen 14,15)
13
14
SE
SE1
15
SE
SE2
16
SRG1-D2-bda-01
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GNDS
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8-pol. Schraubklemme (21-28)
Klemme E (Eingang) SignalA (Ausgang) name
21 – 24
Funktion
nicht belegt
25
E
+Up
9 .. 60/90 V externe Prüfspannung (Einspeisung)
26
E
0Up
Bezug für externe Prüfspannung
27
A
P+
Prüflingsanschluss + (von plusschaltendem PWM-Schalter)
28
E/A
P-
Prüflingsanschluss – (direkt mit Masse verbunden)
9-pol. SUB-D-Stecker (RS-232)
Pin
E (Eingang) SignalA (Ausgang) name
1, 4, 6-9
Funktion
Nicht belegt
2
E
RxD
Dateneingang (für Signale von PC)
3
A
TxD
Datenausgang (von Signalen zu PC)
5
GND
GND
Massebezug RS-232-Signale
Alle RS-232-Signale sind gegenüber dem Kurvenprozessor und den PWM-/Prüfspannungskreisen galvanisch getrennt.
Die Verbindungskabel zum PC müssen als Nullmodem-Kabel (gekreuzte Signalleitungen)
ausgeführt sein
SRG1-D2-bda-01
Stand: 09.12.2010 tu
SRG 1 D2 xx
Bedienungsanleitung
Seite 19 von 20
www. IBT-Electronic .de
D-87767 Niederrieden
Tel. 08335 / 9116
Electronic
Technische Daten
Externe Prüfspannung
max. 82 Vdc, max. 4 A Dauerstrom, max. 10 A Pulsstrom
wird extern eingespeist
PWM- Prüfstrom
(0).. 4 A Genauigkeit : 0.05 .. 2.2 A +/- 10 mA, darüber +/- 20 mA
PWM-Frequenz
Regelzeit
25 Hz .. 2 / 3 kHz +/- 1 % aber nicht besser als +/- 1 Hz
PWM-Frequenzen kleiner 200 Hz : siehe „Wichtige
Betriebshinweise“
Bei ohmscher Last : 1 .. 2 PWM-Zyklen
Analog-Eingänge
0 .. 4/10 V dc, Stromaufnahme max. 0,5 mA
Analog-Ausgänge
0 .. 4 V dc, max. Strom : 5 mA (Klemmen 9,10,11)
.. 4 V dc, max. Strom : 40 mA (Klemmen 3,4)
RS-232-Interface
Galvanische Trennung: ja (2 kV)
0
Anschluss:9-polig SUB-D-Stecker (PC-kompatibel)
Kabel zu PC:Null-Modem-Kabel 3/9-polig (TxD,RxD,GND)
Netzanschluss
230 V ac +10 / -15%, max. 5 A
Ableitstrom:kleiner 2 mA (Netz-Entstörfilter)
Zulässige
Umgebungstemperatur
Betrieb: +10 .... +35 °C für max. PWM-Strom von 4 A
beachte Hinweis im Abschnitt „Wichtige Betriebshinweise“
Lagerung: - 25 .... +70°C
Gewicht
8 kg
Abmessungen
SRG 1 D
Breite
420 / 470 mm
ohne/mit Griff
84 TE
Tiefe ohne/mit Stecker
Höhe (Tischgehäuse)
ohne/mit Griff
350 / 410 mm
150 / 170 mm
3 HE
Die angegebenen Daten dienen allein der Produktbeschreibung (typische Werte) und sind nicht
als zugesicherte Eigenschaften im Rechtssinne aufzufassen.
SRG1-D2-bda-01
Stand: 09.12.2010 tu
SRG 1 D2 xx
Bedienungsanleitung
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