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INSTALLATIONS - und BEDIENUNGSANLEITUNG - Austria Email AG

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Kundendienst:
WÄRMEPUMPE WP2 - AE
Typ: WP2
Modell: WP2 - AE
INSTALLATIONS - und
BEDIENUNGSANLEITUNG
Mit Garantie- und Konformitätserklärung.
1.
INHALTSVERZEICHNIS
1.
INHALTSVERZEICHNIS ........................................................................................ 2
2.
EINLEITUNG ............................................................................................................ 3
3.
KUNDENDIENST ...................................................................................................... 3
4.
VERWENDUNGSZWECK ....................................................................................... 4
5.
TECHNISCHE DATEN............................................................................................. 4
6.
FUNKTIONSBESCHREIBUNG .............................................................................. 5
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
7.
KÄLTEMITTELKREISLAUF (FUNKTIONSPRINZIP DER WP) .................................... 5
WARMWASSERBEREITER (SPEICHER) .................................................................. 6
ZUSÄTZLICHER ELEKTRO-HEIZSTAB ................................................................... 6
SICHERHEITSELEMENTE DER WÄRMEPUMPE ....................................................... 6
BETRIEBSBEDINGUNGEN ...................................................................................... 7
SPEICHERANSCHLUSS .......................................................................................... 7
FÜLLEN DES SYSTEMS MIT WASSER............................................................... 7
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.5.1
7.5.2
7.5.3
7.5.4
7.5.5
7.5.6
7.5.7
KONDENSABFLUSS ............................................................................................... 7
ELEKTROINSTALLATION ...................................................................................... 8
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN............................................................................... 8
ERDUNGSKABEL MONTIEREN .................................................................... 9
INBETRIEBNAHME DER WÄRMEPUMPE .............................................................. 10
Betriebsverfahren der Wärmepumpe............................................................ 11
Bedienungskurzanleitungen ......................................................................... 11
Parameterdarstellung................................................................................... 13
Betriebsprogramme...................................................................................... 13
Heizen Wasser nur mit Heizstab: ................................................................. 13
Warnungsanzeige ......................................................................................... 14
Fehleridentifikation...................................................................................... 14
8.
AUFSTELLUNGSORT DER WÄRMEPUMPE................................................... 15
9.
SICHERHEITSHINWEISE .................................................................................... 16
10.
ANLEITUNG FÜR SICHERE INSTANDHALTUNG .................................... 17
11.
TRANSPORT UND LAGERUNG ..................................................................... 18
12.
DEMONTAGE UND AUßERDIENSTSTELLUNG ........................................ 18
13.
SICHERHEITSHINWEISE ............................................................................... 19
14.
BEHEBUNG VON TECHNISCHEN MÄNGELN........................................... 20
15.
GARANTIE, GEWÄHRLEISTUNG UND PRODUKTHAFTUNG .............. 22
2
7. Bei Fremdeingriffen ohne unseren ausdrücklichen Auftrag, auch wenn diese durch einen
konzessionierten Installateur erfolgen, erlischt jeder Gewährleistungsanspruch. Die Übernahme der
Kosten für durch Dritte durchgeführte Reparaturen setzt voraus, dass die AE AG zur Mängelbehebung
aufgefordert wurde und ihrer Verpflichtung zu Austausch oder Reparatur nicht oder nicht in
angemessener Frist nachgekommen ist.
8. Die Garantiefrist wird weder durch die Erbringung von Garantie und Gewährleistungsanspruch,
Service- und Wartungsarbeiten erneuert oder verlängert.
9. Transportschäden werden nur dann überprüft und eventuell anerkannt, wenn sie spätestens an dem
auf die Lieferung folgenden Werktag bei AE AG schriftlich gemeldet werden
10. Über die Garantieleistung hinausgehende Ansprüche, wie insbesondere solche auf Schaden- und
Folgeschadenersatz, werden, soweit diese gesetzlich zulässig sind, ausgeschlossen. Anteilige
Arbeitszeiten für Reparaturen, sowie die Kosten der Instandsetzung der Anlage in den
Ausgangszustand müssen vom Käufer zur Gänze bezahlt werden. Die ausgelobte Garantie erstreckt
sich entsprechend dieser Garantieerklärung nur auf die Reparatur oder den Ersatz des Gerätes. Die
Bestimmungen der Verkaufs- und Lieferbedingungen der AE AG bleiben, sofern sie durch diese
Garantiebedingungen nicht abgeändert werden, vollinhaltlich aufrecht.
11. Leistungen, die nicht im Rahmen dieser Garantiebedingungen erbracht werden, werden verrechnet.
12. Voraussetzung der Einbringung von Garantieleistungen durch AE AG ist, dass das Gerät einerseits
bei AE AG zur Gänze bezahlt ist und andererseits, dass der Anspruchswerber sämtlichen
Verpflichtungen seinem Verkäufer gegenüber voll und ganz nachgekommen ist.
13. Für den emaillierten Innenkessel bei Warmwasserbereitern wird unter vollständiger
Aufrechterhaltung der Garantiebedingungen laut den Punkten 1 bis 12 für einen Zeitraum von 5 Jahren
ab Liefertag eine weitere Garantie geleistet. Werden die Garantiebestimmungen nicht erfüllt, gelten die
gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen des Auslieferlandes.
14. Zur Erlangung von Ansprüchen nach geltendem Österreichischem Produkthaftungsgesetz bleibt
festzuhalten:
Mögliche Ansprüche aus dem Titel der Produkthaftung zur Regulierung von Schäden durch den Fehler
eines Produktes (z.B. ein Mensch wird am Körper verletzt, seine Gesundheit wird geschädigt oder eine
vom Produkt verschiedene körperliche Sache wird beschädigt), sind nur dann gerechtfertigt, wenn alle
vorgeschriebenen Maßnahmen und Notwendigkeiten, welche zum fehlerfreien und normgerechten
Betrieb des Gerätes notwendig sind, erfüllt wurden. Dazu gehören z.B. der vorgeschriebene und
dokumentierte Anodentausch, der Anschluss an die richtige Betriebsspannung, Schäden durch
unsachgemäßen Gebrauch sind zu vermeiden usw. Diese Vorgaben sind daraus abzuleiten, dass bei
Einhaltung aller Vorschriften (Normen, Montage- und Bedienungsanleitung, allgemeine Richtlinien usw.)
der den Sekundärschaden kausal auslösende Fehler am Gerät oder Produkt nicht aufgetreten wäre.
Weiters ist es unabdingbar, dass für eine Abwicklung die notwendigen Unterlagen wie z.B. die
Bezeichnung und Herstellnummer des Speichers, die Rechnung des Verkäufers und des ausführenden
Konzessionärs sowie eine Beschreibung der Fehlfunktion, zur labortechnischen Untersuchung der
beanstandete Speicher (unbedingt erforderlich, da ein Sachverständiger den Speicher untersucht und
die Fehlerursache analysiert). Um eine Verwechslung des Speichers am Transport ausschließen zu
können, muss der Speicher mit einer gut leserlichen Kennzeichnung (am besten mit Anschrift und
Unterschrift des Endkunden) versehen werden. Eine entsprechende Bilddokumentation über das
Schadensausmaß, die Installation (Kaltwasserzuleitung, Warmwasserabgang, Heizungsvorlauf bzw. rücklauf, Sicherheitsarmaturen, gegebenenfalls Ausdehnungsgefäß), sowie die Fehlerstelle des
Speichers ist erforderlich. Ferner behält die AE AG sich ausdrücklich vor, das Beibringen der zu Klärung
notwendigen Unterlagen und Geräte oder Geräteteile durch den Käufer zu verlangen. Voraussetzung
zur Erbringung von Leistungen aus dem Titel der Produkthaftung ist, dass es dem Geschädigten zur
Gänze obliegt zu beweisen, dass der Schaden durch das Produkt der AE AG verursacht wurde.
Ersatzansprüche sind nach dem Österreichischen Produkthaftungsgesetz überdies nur mit dem 500
Euro übersteigenden Teil gerechtfertigt (Selbstbehalt). Bis zur Klärung des gesamten Sachverhaltes und
der Umstände, sowie der Ermittlung der kausal fehlerauslösenden Ursache, wird ein mögliches
Verschulden der AE AG dezidiert ausgeschlossen. Ein Nichtbefolgen der Bedienungs- und
Montageanleitung, sowie der einschlägigen Normen, ist als Fahrlässigkeit zu werten und führt zu einem
Haftungsausschluss im Bereich des Schadenersatzes. Die Abbildungen und Daten sind unverbindlich
und können im Sinne der technischen Verbesserungen kommentarlos abgeändert werden.
Druckfehler und technische Änderungen vorbehalten.
23
15. Garantie, Gewährleistung und Produkthaftung
Die Gewährleistung erfolgt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der Republik Österreich, sowie der
EU.
1. Voraussetzung für die Erbringung von Garantieleistungen durch die Austria Email AG (im folgenden
AE AG genannt) ist die Vorlage der bezahlten Rechnung für den Ankauf des Gerätes, für welches die
Garantieleistung in Anspruch genommen wird, wobei die Identität des Gerätes hinsichtlich Type und
Fabrikationsnummer aus der Rechnung hervorgehen muss und vom Anspruchswerber vorzuweisen ist.
Es gelten ausschließlich die AGB, Verkaufs- und Lieferbedingungen der AE AG.
2. Der Zusammenbau, die Aufstellung, der Anschluss und die Inbetriebnahme des beanstandeten
Gerätes müssen soweit gesetzlich bzw. wie in der Montage- und Bedienungsanleitung vorgeschrieben –
durch einen konzessionierten Elektrofachmann bzw. Installateur unter Beachtung aller hierfür
erforderlichen Vorschriften erfolgt sein. Der Speicher (ohne Außenmantel oder Kunststoff-Außenmantel)
muss vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, um eine Verfärbung des PU-Schaums und eine
mögliche Verwerfung von Kunststoffteilen zu vermeiden.
3. Der Raum, in dem das Gerät betrieben wird, muss frostfrei sein. Die Montage des Gerätes hat an
einem Ort zu erfolgen, mit dem billigerweise zu rechnen ist, d.h. das Gerät muss für den Fall einer
notwendigen Wartung, Reparatur und eventuellem Austausch problemfrei zugänglich und austauschbar
sein. Die Kosten für notwendige Änderungen der baulichen Gegebenheiten (z.B. zu schmale Türen und
Durchgänge) unterliegen nicht der ausgelobten Garantie und Gewährleistung und werden daher seitens
der AE AG abgelehnt. Bei Aufstellung, Montage und Betrieb des Warmwasserbereiters an
ungewöhnlichen Orten (z.B. Dachböden, Wohnräume mit wasserempfindlichen Böden, Abstellräume
usw.), ist ein eventueller Wasseraustritt zu berücksichtigen und damit eine Vorrichtung zum Auffangen
und Ableiten des austretenden Wassers vorzusehen, um damit Sekundärschäden im Sinne der
Produkthaftung zu vermeiden.
4. Nicht zu Inanspruchnahme der Gewährleistung und Garantie führen:
Nicht ordnungsgemäßer Transport, normale Abnützung, vorsätzliche oder fahrlässige Beschädigung,
Gewaltanwendung jeder Art, mechanische Beschädigung oder Schäden durch Frost oder durch auch
nur einmalige Überschreitung des am Leistungsschild angegebenen Betriebsdruckes, Verwendung
einer nicht der Norm entsprechenden Anschlussgarnitur oder nicht funktionsfähiger
Speicheranschlussgarnitur, sowie ungeeigneter und nicht funktionsfähiger Gebrauchsarmaturen. Bruch
von Glas- und Kunststoffteilen, eventuelle Farbunterschiede, Schäden durch unsachgemäßen
Gebrauch, insbesondere durch Nichtbeachtung der Montage- und Bedienungsanleitung (Bedienungsund Installationsanleitung), Schäden durch äußeren Einfluss, Anschluss an falsche Spannung,
Korrosionsschäden in Folge von aggressiven – nicht zum Trinkwassergenuss geeigneten – Wässern
entsprechend der nationalen Vorschriften (z.B. der österreichischen Trinkwasserverordnung TWV –
BGBI. II Nr. 304/2001), Abweichungen der tatsächlichen Trinkwassertemperatur an der Speicherarmatur
zur angegebenen Warmwassertemperatur von bis zu 10°K (Hysterese des Reglers und mögliche
Abkühlung durch Rohrleitungen), natürliche Kalksteinbildung, Wassermangel, Feuer, Hochwasser,
Blitzschlag, Überspannung, Stromausfall oder andere höhere Gewalten. Einsatz von nicht originalen und
firmenfremden Komponenten wie z.B. Heizstab, Schutzanode, Thermostat, Thermometer,
Rippenrohrwärmetauscher, usw… Fremdkörpereinschwemmungen oder elektrochemische Einflüsse
(z.B. Mischinstallationen), Nichtbeachtung der Planungsunterlagen, nicht rechtzeitige und dokumentierte
Erneuerung der eingebauten Schutzanode, fehlende oder unsachgemäße Reinigung und Bedienung,
sowie solche Abweichungen von der Norm, die den Wert oder die Funktionsfähigkeit des Gerätes nur
geringfügig mindern. Grundsätzlich sind auch alle Vorschriften entsprechend der ÖNORM B 2531 oder
DIN 1988 (EN 806) oder den entsprechenden nationalen Vorschriften und Gesetzen zu befolgen.
5. Im Falle einer berechtigten Reklamation ist diese der nächstgelegenen Kundendienststelle der AE AG
zu melden. Diese behält sich die Entscheidung vor, ob ein mangelhafter Teil ersetzt oder repariert
werden soll bzw. ob ein mangelhaftes Gerät gegen ein gleichwertiges mangelfreies Gerät ausgetauscht
wird. Ferner behält die AE AG sich ausdrücklich vor, die Einsendung des beanstandeten Gerätes durch
den Käufer zu verlangen.
6. Garantiereparaturen dürfen nur von Personen, die durch die AE AG hierzu bevollmächtigt sind,
durchgeführt werden. Ausgetauschte Teile gehen in das Eigentum der AE AG über. Sollten im Zuge
notwendiger Servicearbeiten etwaige Reparaturen des Warmwasserbereiters notwendig sein, werden
diese in Form von Reparatur- und anteiligen Materialkosten verrechnet.
22
2. Einleitung
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf unserer
Wärmepumpe geschenkt haben. Wir glauben, dass Ihnen das Gerät gute Dienste
leisten wird, damit Sie, wie auch wir, zufrieden sind. Vor dem ersten Gebrauch
lesen Sie bitte sorgfältig den Inhalt der Bedienungsanleitung zur sicheren
Bedienung und Instandhaltung, so dass Sie mit dem Zweck, dem Betrieb und der
Handhabung des Gerätes vertraut werden. Die Bedienungsanleitung ist so
zusammengestellt, dass sie Sie über alle nötigen Gebrauchstätigkeiten informiert.
Sollten Sie das Gerät einer dritten Person weitergeben, müssen Sie unbedingt
auch die Bedienungsanleitung weitergeben.
Beim Lesen der Bedienungsanleitung beachten Sie bitte Kapitel
und Absätze, die mit folgendem Zeichen markiert sind:
Dieses Zeichen bezieht sich auf besonders wichtige Textteile in
bestimmten Kapiteln. Dieses Zeichen befindet sich außerdem auch neben allen
anderen Symbolen und Aufschriften, die auf mögliche Gefahren hinweisen.
3. Kundendienst
Serviceleistung und Mängelbeseitigung in der Garantiezeit erledigt:
Bei der Bestellung der Ersatzteile des Gerätes geben Sie folgendes an:
- das Produkt,
- Typ des Produkts,
- Seriennummer,
- Baujahr.
Alle Daten, die für die Bestellung der Ersatzteile notwendig sind, sind auf einem
Schild oder einem Aufkleber, der auf dem Gerät angebracht ist, abzulesen.
3
Beschreibung
des Problems
4. Verwendungszweck
Dieses Gerät ist eine Wärmepumpe, die für Warmwasserbereitung in
Wohngebäuden und anderen Gebäuden, in denen der tägliche
Warmwasserverbrauch 700 Liter nicht übersteigt, bestimmt ist. Bei der
Brauchwassererwärmung kühlt die Wärmepumpe zugleich den Raum, in
dem sie eingebaut ist. Der Verwendungszweck der Wärmepumpe ist neben
hohen Energieersparnissen bei der Warmwasserbereitung somit auch die
Kühlung eines gewählten Raumes (z. B. Keller, Abstellraum usw.)
Durch jegliche Veränderung oder beim Tausch der Originalbestandteile
übernimmt der Hersteller keine Haftung für die Sicherheit und Betrieb
des Gerätes. Im Fall des zweckwidrigen und unkorrekten
Gerätegebrauches wird seitens des Herstellers für den Fall eines Schadens
jegliche Haftung ausgeschlossen, der Benutzer ist für einen eventuell
auftretenden Schaden selbst verantwortlich.
Produkt:
Typ:
Modell:
WÄRMEPUMPE FÜR BRAUCHWASSERERWÄRMUNG
WP2
WP2 - AE
Max. Leistungsaufnahme:
Max. Wärmeleistung:
Max. Leistung:
Heizstab*:
Spannung:
Absicherung:
COPt (EN255/3):
Kältemittel:
Max. Warmwassertemperatur:
Nötiger Luftdurchsatz:
Schutzklasse:
Umgebungstemperatur:
Schalldruckpegel:
Abmessungsdaten:
Modell
WP2-AE
Wasser wird nicht
Kesselheizkreislauf für
bis zur eingestellten Brauchwassererwärmung ist nicht
Temperatur erwärmt geschlossen.
Zirkulation nimmt zu viel Wärme ab.
WP lauft ständig –
schaltet nicht aus.
WP verursacht zu
großen Lärm.
5. Technische Daten
560 W / 1910W*
1850 W / 3200W*
680 W (60°C)
1350 W
230 V ~ 50 Hz
16A, (230V/50Hz)
3,3
R134a
55°C / Zusatzheizung auf ~ 60 °C
3
500 m (8 – 35°C)
IPX1
7 – 35°C
50 dB(A)
Min. Volumen
Abmesungen (HxBxT/T1)
Gesamtgewicht
140
880x470x330/490
35 kg
4
Ursache
Verdampfer friert.
Irgendwo im System leckt die
Gasleitung.
Verdampferschaden wegen
unachtsamer Reinigung.
Unkontrollierter Wärmeabzug aus
dem Boiler (Warmwasserverbrauch
ist zu groß).
Zirkulation nimmt zu viel Wärme ab.
Zu wenig Gas im System.
Der Ventilator berührt das Gehäuse
oder das Schutznetz.
Kompressorschaden
(Fixierfederschaden)
Der Kondensator berührt den
Kesselaustauscher.
Luftdurchlauf ist zu klein.
Ventilatorschaden
Temperatur im Raum, in dem die
Luft erfasst wird ist zu niedrig.
21
Lösung
Das Ventil für
Kesselheizkreislauf schließen.
Die Pumpe ausschalten und
das Ventil der Zirkulation
schließen.
Den Servicedienst anrufen.
Den Servicedienst anrufen.
Alle möglichen Abnahmen der
Wärme aus dem Boiler
überprüfen.
Die Pumpe ausschalten und
das Ventil der Zirkulation
schließen.
Den Servicedienst anrufen.
Den Servicedienst anrufen.
Luftein- und Ablass müssen frei
sein.
Den Servicedienst anrufen.
Umschalttemperatur auf den
höheren Wert einstellen.
14. Behebung von technischen Mängeln
6. Funktionsbeschreibung
Warnunganzeige
A3
Fehleranzeige
Ausschalten der WP, weil die
Umgebungslufttemperatur den
höchsten Grenzwert von 37°C
übersteigt.
Ursache
E4
Ausschalten aller Wärmequellen
(Kompressor, el. Heizkörper und
Umwälzpumpe) wegen der
Überschreitung der höchsten
Grenztemperatur (80°C) des
Wassers im Boiler (Thermostatoder Relaisschaden)
E7
Druck im System ist zu hoch.
Wechselweise E8
und ¯ ¯
Wassertemperaturfühler ist nicht
eingeschaltet.
Wechselweise E8
und _ _
Wassertemperaturfühlerschaden.
Wechselweise E9
und ¯ ¯
Lufttemperaturfühler ist nicht
eingeschaltet.
Wechselweise E9
und _ _
Lufttemperaturfühlerschaden.
20
Den Raum lüften, damit die
Temperatur unter diesen Wert
sinkt und die WP wird
automatisch weiter
funktionieren.
Wenn die Temperatur im Raum
konstant über dieser Grenze ist,
soll ein anderer Aufstellraum
gewählt werden.
Lösung
Im Fall, dass der Kompressor
trotz der Warnung E4
funktioniert, muss die WP sofort
vom Stromnetz getrennt und der
Service angerufen werden.
Im Fall der Wasserwärmung mit
der WP mit dem sekundären el.
Heizkörper, die WP sofort vom
Stromnetz trennen und den
Service anrufen.
Im Fall der Wasserwärmung mit
einem sekundären oder einer
Außenwärmequelle muss deren
Funktion überprüft werden und
die WP vom Stromnetz getrennt
werden.
Mit der Taste + wird der Fehler
gelöscht. Tritt der Fehler noch
einmal auf, den Servicedienst
anrufen.
Überprüfen, ob der Fühler
eingeschaltet ist bzw. den
Servicedienst anrufen.
Zuerst resetiren Sie Die WP
(Ausschließen und wieder
anschließen Anschlusskabel).
Ob Fehler wiederholt, den
Servicedienst anrufen.
Überprüfen, ob der Fühler
eingeschaltet ist (LUAusführung auf der Außendose
überprüfen) bzw. den
Servicedienst anrufen.
Zuerst resetiren Sie Die WP
(Ausschließen und wieder
anschließen Anschlusskabel).
Ob Fehler wiederholt, den
Servicedienst anrufen.
Die Erwärmung des Brauchwassers mit der Wärmepumpe ist eine umweltfreundliche und effiziente Art der Versorgung mitwarmen Brauchwasser in
Gebäuden.
Die Einschub-Wärmepumpe WP2-AE ist speziell für die Brauchwasserbereitung
konzipiert und nutzt dabei Wärme, die über die Umgebungsluft aufgenommen wird.
-> Emissionsfreier Betrieb. Die Wärmepumpe nutzt durch Abkühlung der Raumluft
am Aufstellungsort die Umgebungswärme zur Brauchwassererwärmung. Sie wird
deshalb vorzugsweise im Keller oder Vorratsräumen aufgestellt.
Die Wärmepumpe kann auch auf einen schon im Betrieb befindlichen
Austria-Emailwerden.
Das Aggregat der Wärmepumpe besteht aus: Verdichter,
Verdampfer,
Verflüssiger, Ventilator, Trockenfilter, Kupfer- und Elektroinstallation. Im Aggregat
der Wärmepumpe verläuft der ganze thermodynamische Prozess für die
Warmwasserbereitung im Erhitzer.
6.1 Kältemittelkreislauf (Funktionsprinzip der WP)
Der Kältemittelkreislauf ist ein geschlossenes System in dem das Kältemittel
R134a als Energieträger zirkuliert. Im Lamellentauscher wird der angesaugten Luft
bei niedriger Verdampfungstemperatur die Wärme entzogen und an das Kältemittel
übertragen. Das dampfförmige Kältemittel wird von einem Verdichter angesaugt
und auf ein höheres Druck- / Temperaturniveau verdichtet und zum Verflüssiger
transportiert, wo die im Verdampfer aufgenommene Wärme und ein Teil der
aufgenommenen Verdichterenergie an das Wasser abgegeben wird. Anschließend
wird der hohe Verflüssigungsdruck mittels eines Drosselorgans (Expansionsventil)
bis auf den Verdampfungsdruck entspannt und das Kältemittel kann im Verdampfer
wieder Wärme aus der angesaugten Luft aufnehmen.
5
6.2 Warmwasserbereiter (Speicher)
Die Einschub-Wärmepumpe WP2-AE ist als Wärmepumpenmodul für einen
Warmwasserspeicher mit einem Normflansch von 180mm/8 Loch
Außendurchmesser konzipiert. Sie wird seitlich an den Speicher angeflanscht.
6.3 Zusätzlicher Elektro-Heizstab
Der eingebaute Elektro-Heizstab EG mit der Leistung 1,3kW dient zur:
- schnellen Wassererhitzung. Hierbei sind die Wärmepumpe und der
Heizstab gleichzeitig in Funktion.
- Schutzfunktion des Verdampfers. Im Falle zu niedriger Lufttemperaturen
im Aufstellraum schaltet sich der Elektro-Heizstab automatisch ein,
vorausgesetzt, dass die Wärmepumpe im Sommerbetrieb eingestellt ist.
- Alternativen Heizung. Zum Beispiel beim Betriebsausfall des Agregates.
13. Sicherheitshinweise
Das Gerät wurde aufgrund entsprechender Normen produziert, die es dem
Hersteller erlauben, auf dem Gerät die CE-Kennzeichnung anzubringen. Als
Warnung vor möglichen Gefahren beim Betrieb der Wärmepumpe finden Sie auf
dem Gerät Hinweisschilder und Symbole (Piktogramme).
Die Bedeutung der Hinweissymbole (Piktogramme) kann der folgenden Abbildung
entnommen werden:
6.4 Sicherheitselemente der Wärmepumpe
Frostschutzfühler
Die Wärmepumpe hat ein Lufttemperaturfühler eingebaut, der die Lufttemperatur,
die den Verdampfer durchströmt misst und der die Wärmepumpe bei einer
Lufttemperatur von 7°C für 30 Minuten ausschaltet. Bei Wärmepumpen mit ElektroHeizstab wird im Sommerbetrieb der Elektro-Heizstab eingeschaltet, sobald die
Lufttemperatur unter 7°C sinkt. Im Winterbetrieb wird bei dieser Lufttemperatur die
Umwälzpumpe des angeschlossenen Kessel eingeschaltet.
Arbeits-und Sicherheitstermostat des Elektro-Heizstabes
Der Elektro-Heizstab hat ein Arbeits-und Sicherheitstermostat eingebaut, der auf
eine Temperatur von 65°C eingestellt ist.
Achtung! Wenn der Elektro-Heizstab in Funktion ist, wird das Wasser immer auf ca.
64°C erhitzt.
Unbedingt die
Bedienungsanleitung
lesen.
Stromstoßgefahr.
Das Gerät darf
nicht umgelegt
werden. Transport
und Verwendung
stehend.
Kontrolle der Warmwassertemperatur im Warmwasserspeicher
Zur Kontrolle und Erwärmung des Warmwasser auf die gewünschte Temperatur
dient der Regler OPTITRONIC.
Der Regler schaltet in Abhängigkeit der gewünschten Wassertemperatur den
Verdichter und Ventilator aus oder ein. In gewissen Fällen schaltet der Regler
auch den Elektro-Heizstab oder die Umwälzpumpe des Heizkessels ein oder aus.
Die maximal einzustellende Wassertemperatur beträgt 55°C, beim betätigen der
Schnelltaste HT beträgt die Wassertemperatur 65°C. Überschreitet die
Warmwassertemperatur im Speicher 80°C, schaltet der Regler alle
angeschlossenen Elemente aus.
Auf dem Gerät ist neben Symbolen (Piktogrammen) und Hinweisschildern noch ein
Schild oder ein Aufkleber mit technischen Daten des Gerätes angebracht oder
angeklebt.
6
19
Während des Transports wird die Wärmepumpe mit einer Schutzfolie
und Kartonverpackung geschützt, damit Schäden wie Eindellungen und
Schrammen verhindert werden.
Hochdruckpressostat (HD)
Der Hochdruckpressostat schützt die Wärmepumpe vor unzulässig hohem
Betriebsdruck im Kältemittelkreislauf. Im Störfall schaltet der Pressostat die
Wärmepumpe ab. Die Wiedereinschaltung der Wärmepumpe erfolgt automatisch
nach Druckabsenkung im Kältemittelkreislauf.
Hierbei erscheint im Display die Anzeige E7.
Das Gerät darf nur dann umgestellt oder transportiert werden, wenn es
nicht im Betrieb ist.
6.5 Betriebsbedingungen
11. Transport und Lagerung
Die Gesamtmasse des Gerätes ist bei den verschiedenen Typen unterschiedlich,
wie es in der Tabelle der verschiedenen Typen im Kapitel 5 aufgeführt ist.
Die zulässige Temperatur beim Transport und Lagerung liegt zwischen 10°C und
45°C, wobei kurzzeitig (bis 24 Stunden) auch bis 55°C zulässig sind.
DIE WÄRMEPUMPE DARF MAN KEINESFALLS IN DIE
HORIZONTALE LAGE BRINGEN.
12. Demontage und Außerdienststellung
Das Gerät als Ganzes hat bei der Berücksichtigung der Bedienungsanleitung eine
Lebensdauer von mehreren Jahren. Einzelne Komponenten haben eine
verschiedene Lebensdauer und müssen deswegen bei eventuellen Störungen,
Abnutzungen und mechanischen Schäden dem entsprechend gewechselt werden.
Bei einer Reparatur darf man nur technisch entsprechende bzw. Originalersatzteile
benutzen.
Nach Ablauf der Lebensdauer muss das ganze Gerät auf einer Deponie für
Industriemüll gemäß der Abfallklassifikation entsorgt werden. Umweltschädliche
Komponenten sind auf dafür vorgesehenen Sammelstellen zu entsorgen.
Die Umgebungstemperatur soll bei normalem Gebrauch zwischen + 8°C und +
35°C liegen. Die Luft muss sauber sein, die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei einer
Lufttemperatur von + 40°C 50 % nicht überschreiten. Bei einer niedrigeren
Umgebungstemperatur ist auch ein höhere relative Luftfeuchtigkeit erlaubt.
Die Montage darf nicht in einer Höhenlage von mehr als 2000 m erfolgen. Bei den
Anlagen, die in einer Höhenlage von mehr als 1000 m benutzt werden, müssen
Verringerung von dielektrischer Härte und Luftkühlung eingehalten werden.
6.6 Speicheranschluss
Der Anschluss an die Wasserleitung muss nach den Vorschriften, die für das
Anschließen von Warmwasserbereitern gelten, ausgeführt werden.
7. Füllen des Systems mit Wasser
Nach erfolgtem Anschluss der Wärmepumpe an die Wasserleitung ist das
Gerät vollständig mit Wasser zu befüllen. Erst wenn an der Zapfstelle das
Wasser blasenfrei austritt, ist das System befüllt und entlüftet.
Die wärmepumpe darf nie ohne Wasser im Boiler in Betrieb
genommen werden – Gefahr der Zerstörung des Verdichters.
7.1 Kondensabfluss
Durch die Feuchtigkeit der Luft entsteht in der Wärmepumpe
Kondenswasser. Je nach Jahreszeit und Warmwasserbedarf fallen etwa 1
bis 5 Liter pro Tag an. Dieses Kondenswasser kann z.B. für ein
Dampfbügeleisen oder Gie
Zur Ableitung des Kondenswassers ist ein Ablaufschlauch im Gerät
angebracht, der sich rechts an der rückwärtigen Seite befindet. Ist im
18
7
Aufstellungsraum ein freier Ablauf des Kondenswassers nicht möglich,
muss aus diesem Grund ein Sammelgefäß (mind. 10 Liter Inhalt)
vorgesehen werden, welches entsprechend dem Aufkommen von
Kondenswasser entleert werden muss.
7.2 Elektroinstallation
Ist die Wärmepumpe an die Wasserleitung angeschlossen
ordnungsgemäß und entlüftet, erfolgt der elektrische Anschluss.
Das Anschlusskabel nur an
anschliessen (16A, 230 V/50 Hz).
eine
und
Schukosteckdose
10. Anleitung für sichere Instandhaltung
Bei der Befolgung dieser Gebrauchsanleitung für eine sichere Bedienung und
Instandhaltung wird die Wärmepumpe ohne Serviceleistungen und zusätzlicher
Wartung funktionieren.
Empfohlene Nachprüfungen:
•
Kontrolle der Mg-Anode zum Schutz des Warmwasserbereiters sollte
ungefähr alle zwei Jahre durchgeführt werden.
•
Kontrolle des Sicherheitsventils am Kaltwasseranschluss – schrauben Sie
das Ventil ein wenig ab, bis das Wasser fließt.
•
Kontrolle der Verdampferlamellen – die Lamellen dürfen nicht verstaubt
sein, da das die Leistung der Wärmepumpe allmählich verringert.
•
Im Fall von verstaubten Lamellen schalten Sie die WP aus, lösen Sie die
Schrauben, entfernen Sie den oberen Plastikdeckel und reinigen Sie die
Lamellen mit einem Staubsauger oder durchblasen Sie sie mit Luft. Achten
Sie dabei noch besonders darauf, dass Sie die Verdampferlamellen oder
andere WP-Teile nicht beschädigen.
7.3 Elektrischer Schaltplan
Überprüfungen vor der Schadensmeldung an den Kundendienst:
•
Überprüfen Sie, ob mit den elektrischen Anschlussleitungen alles in
Ordnung ist.
•
Überprüfen Sie, ob der Luftaustritt aus dem Verdampfer durch die Gitter
behindert ist – das kann zur Vereisung des Verdampfers führen.
/
Heizstab
230 V AC
50Hz
Pressostat
Messen Sie die Temperatur im Raum, wo die Wärmepumpe aufgestellt ist und
überprüfen Sie, ob die Temperatur im Rahmen der vorgeschriebenen Temperatur
liegt (siehe Gebrauchsanleitung).
Verdichter
Ventilator
Umgebungslufttemperaturfühler
/
Warmwassertemperaturfühler
Das Gerät muss in Einklang mit den nationalen Vorschriften
angeschlossen sein.
Bild 4: Elektrischer Schaltplan.
8
17
9.
Sicherheitshinweise
7.4 ERDUNGSKABEL MONTIEREN
Das Gerät darf nur vom Fachbetrieb und unterwiesenen Personen
bedient werden, die über diese Bedienungsanleitung eine sichere
Bedienung und Wartung gewährleisten.
Wärmepumpen-Flansch
Während des Betriebes ist es verboten, das Gerät zu bewegen oder
umzustellen sowie zu reinigen oder zu reparieren.
Vor dem Einbau und vor jeglichem späteren Eingriff ins Innere des
Gerätes muss man sich unbedingt über den Inhalt der
Bedienungsanleitung für sichere Bedienung und Wartung
informieren.
Dichtungsring
Erdungslache
Schraube M12x40
Die Elektroinstallation des Gerätes muss durch eine befähigte Person
(konzessionierter Elektriker) im spannungsfreien Zustand des
Gerätes durchgeführt werden.
Zahnscheibe
Es ist verboten, die Wärmepumpe zu verstellen und irgendwelche
Gegenstände an die Wärmepumpe anzulehnen.
Um die Wärmepumpe muss genügend Platz für einen schnellen und
einfachen Zugang im Fall einer Reparatur oder Wartung sein.
WENN BEIM WÄRMEPUMPENBETRIEB DIE WASSER-TEMPERATUR
IM BOILER ÜBER 75°C ANSTEIGT, IST UNBEDINGT DER
KUNDENDIENST ZU INFORMIEREN.
VOR ALLEN ARBEITEN AN DER WÄRMEPUMPE IST DAS GERÄT
VOM NETZ ZU TRENNEN.
Die WP muss so aufgestellt werden, dass der Netzstecker jederzeit zugänglich ist.
Das Gerät muss auf hartem, geradem und nicht rutschigem Boden aufgestellt
werden. Es muss mindestens eine 2 m² große Fläche für die Bedienung
sichergestellt werden. Beim Einbau, der Bedienung und der Wartung sollte eine
ausreichende Beleuchtung der Wärmepumpe gegeben sein, welche mindestens
150 Lux betragen sollte. Es muss gesichert werden, dass das Gerät niemanden
gefährdet und Kinder sowie nicht unterwiesenen Personen keinen Zugang während
des Betriebes ermöglicht wird.
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Wärmepumpen-Flansch
Speicher-Flansch
Gehäuse
Kondensabfluss
Bild 6: Erdungskabel montieren
Die Erdung des Boilers muss über einen Erdungsgewindebolzen erfolgen.
Die notwendigen Einzelteile sind vormontiert und liegen lose bei.
Das Erdungskabel ist mit einen AMP-Stecker zu versehen.
Erdungskabel mit AMP-Stecker nach Zeichnung verbinden.
DIE ERDUNG DES BOILERS MUSS BEI DER MONTAGE GENAU
NACH
ZEICHNUNG
ÜBER
DAS
ERDUNGSKABEL
DURCHGEFÜHRT WERDEN.
1. Erdung des Boilers nach Bild 6 durchführen.
2. Schutzleiterprüfung.
3. Mit einen Ohm-Meter Schutzleiterprüfung durchführen. Der
Übergangswiderstand zwischen dem Erdungsanschluss und dem Innengehäuse
der Wärmepumpe muss im Bereich von 600 bis 700 Ω liegen. Dadurch wird
gewährleistet, dass eine ordnungsgemäße Montage aller Isolierbuchsen und
Dichtungsscheiben vorgenommen wurde.
Sollte der vorgegebene Wert nicht erreicht werden, ist die korrekte Montage des
Erdungskabels zu überprüfen.
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7.5 Inbetriebnahme der Wärmepumpe
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8. Aufstellungsort der Wärmepumpe
Moderne und optisch einfache Darstellung der Informationen über den
Betriebszustand durch das Display und die Kontrollleuchte
Schnelltasten für Wassertemperatureinstellung (+,-)
Schnelltaste für Umschaltung auf Sommer/Winterbetriebsweise(P)
Schnelltaste HT für einmalige Wasserüberhitzung auf 60°C
(Antilegionellschutz) (60°C)
Möglichkeit der Schnellwassererwärmung ( Wärmepumpe + elektrischer
Heizkörper )
Kompressorschutzsystem
Automatische Umschaltung auf Ersatzwärmequelle bei der Unterkühlung
der Umgebungstemperatur (Kessel oder elektrischer Heizkörper)
Antilegionellprogramm durch die automatische Wasserüberhitzung auf
60°C im Zeitabstand von 14 Tagen
Selbstdiagnostizierung
Betriebsfehleridentifikation und -Darstellung
Geeignet sind alle Räume, die entwärmt werden können, zum Beispiel:
Heizungskeller, Vorratsräume, Weinkeller usw. In der wärmeren
Jahreszeit ist für eine gute Durchlüftung des Aufstellungsraumes zu
sorgen, da die Wärmepumpe umso effizienter arbeitet, je wärmer die
angesaugte Luft ist. Der Aufstellungsort muss eben und waagrecht sein.
Die Luft soll ungehindert angesaugt und ausgeblasen werden können. Die
vergitterten Öffnungen dürfen daher auf keinen Fall abgedeckt werden
und es sind die Mindestabstände zur Wand (siehe Skizze) oder sonstigen
Begrenzungsflächen unbedingt einzuhalten.
UMGEBUNGSTEMPERATUR FÜHLER
Die Energie zur Warmwasserbereitung wird zum überwiegenden Teil der
angesaugten Luft entnommen. Je höher die Temperatur der angesaugten
Luft ist, umso besser ist die Wirtschaftlichkeit der Warmwasserbereitung.
WARMWASSERTEMPERATUR FÜHLER
HEIZSTAB
VERDICHTER
Bild 6: Funktionsshema.
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7.5.6
Warnungsanzeige
7.5.1
A1 : die Umgebungstemperatur ist niedriger als die eingestellte minimale
Betriebstemperatur, die Wärmepumpe schaltet aus, nur im
Sommerbetrieb und bei Modellen ohne Heizstab, bis die
Umgebungstemperatur uber minimale Betriebstemperatur Steigt.
A3 : die Umgebungslufttemperatur übersteigt den Grenzwert 37°C, der
Kompressor schaltet sich aus Sicherheitsgründen aus, bis die Temperatur
unter diesen Wert sinkt.
7.5.7
Fehleridentifikation
E4 : die Wassertemperatur im Boiler erreicht 80°C, es folgt die
Sicherheitsausschaltung aller Wärmequellen (Kompressor, el. Heizkörper und
Umwälzpumpe des Kessels).
E7 : wenn bei 3 Messungen im System innerhalb von 30 min. der Druck zu hoch
ist, schaltet sich der Kompressor aus und bleibt ausgeschaltet, bis der
Benutzer nicht die Taste + betätigt.
E8: Fehler des Wasserfühlers im Speicher Tv:
(automatische Ausschaltung der WP)
• Die Wechselanzeige E8 und ¯ ¯ bedeutet, dass der Fühler nicht
angeschlossen ist
• Die Wechselanzeige E8 und _ _ bedeutet, dass ein Fühlerschaden
vorliegt
E9: Fehler des Umgebungsluftfühlers Tz:
(automatische Ausschaltung der WP)
• Die Wechselanzeige E9 und ¯ ¯ bedeutet, dass der Fühler nicht
angeschlossen ist
• Die Wechselanzeige E9 und _ _ bedeutet, dass ein Fühlerschaden
vorliegt
Betriebsverfahren der Wärmepumpe
Ist die Wärmepumpe an die Strom- und Wasserversorgung ordnungsgemäß
angeschlossen, erscheint nach 2 Sekunden die Reglerversion des eingestellten
Betriebsprogramms bzw. „P1“ auf dem Bildschirm. 10 Sekunden nach dem
elektrischen Anschluss startet das System und beginnt mit der Wassererwärmung.
Nach dem Erreichen der voreingestellten Ausschalttemperatur von 52°C schaltet
sich das System automatisch ab. Sobald sich das Wasser um 4°C abkühlt, schaltet
sich die Wärmepumpe wieder automatisch ein. Die Abschalttemperatur kann vom
Benutzer
selbst
gewählt
werden,
ist
aber
auf
max.
55°C
(Temperaturreglerblockade) begrenzt. Die Wasserüberhitzung auf 60°C ist auf
diesen Wert beschränkt und ist nicht einstellbar. Die Umgebungslufttemperatur, bei
der die Umschaltung auf die Ersatzwärmequelle durchgeführt wird, ist bereits auf
7°C eingestellt. Diese Temperatur kann der Benutzer beliebig einstellen
(Nachstehende Anleitungen).
7.5.2 Bedienungskurzanleitungen
Sommerbetriebsweise
Wassertemperaturanzeige
Winterbetriebsweise
Umschaltung auf
Sommer/Winterbetriebsweise
Einstellung der
Wassertemperatur und
Parameterdarstellung
Schnelltaste für einmalige
Wasserüberwärmung auf
60°C (Antilegionellschutz)
Das Display auf dem Bedienungspaneel im Grundmenü zeigt die momentane
Wassertemperatur im Boiler an.
Die Wärmepumpe funktioniert völlig automatisch mit der Funktion des
Kompressors. Wenn die Temperatur der Umgebungsluft unter die eingestellte
Betriebstemperatur sinkt, schaltet die Wärmepumpe automatisch im
Sommerbetrieb auf den el. Heizkörper um. Im Winterbetrieb funktioniert nur
Heizstab als Warmwassererzeuger. Wenn sich die Umgebungsluft ausreichend
erwärmt, schaltet die Wärmequelle wieder auf die Funktion des Kompressors um.
1. Einstellung der Wassertemperatur: Beim drücken der Taste + oder – wird die
momentan eingestellte Wassertemperatur angezeigt. Mit jeder nächsten Betätigung
(binnen 10 Sekunden) kann diese aber geändert werden. 5 Sekunden nach dem
Ende des Blinkens ist die Einstellung gespeichert.
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2. Umschaltung zwischen Sommer - (WP + el. Heizkörper) und
Winterbetriebsweise (Heizstab):
Die Umschaltung zwischen Sommer -und Winterbetrieb wird mit der Taste P
durchgeführt.
Die ausgewählte Betriebsweise wird mit dem Leuchten des Indikators der Sommeroder Winterbetriebsweise angezeigt.
3. Wasserüberhitzung auf 60°C:
Die einmalige Wasserüberhitzung auf 60°C wird mit der Taste HT eingeschaltet
(Indikator leuchtet). Ist die einmalige Überhitzung abgeschlossen, erlischt auch der
leuchtende Indikator. Die Überhitzung kann mit dem nochmaligen Druck auf die
Taste HT vorzeitig abgebrochen werden.
Das Gesundheitsschutzinstitut empfiehlt die Wasserüberhitzung einmal in 14
Tagen auszuführen.
Zu häufiges Überhitzen wird nicht empfohlen, da der Energieverbrauch bei der
Überhitzung um 1/3 höher ist als beim Normalbetrieb der Wärmepumpe.
4. Schnelles Wasseraufwärmen:
Schnelles Wasseraufwärmen wird mit der Taste HT eingeschaltet indem man sie
20 Sekunden gedrückt hält (beide Betriebsindikatoren leuchten). Gleichzeitig
werden die WP und der el. Heizkörper betrieben.
5. Einstellung der niedrigsten Betriebstemperatur bzw. Temperatur der
Umschaltung auf die Ersatzwärmequelle:
Um ins Menü der Parameterdarstellung zu gelangen, drücken Sie die Tasten + und
– gleichzeitig. Diese Tasten dienen auch zum Blättern im Menü. Wählen Sie den
Parameter L4 aus und nach einigen Sekunden erscheint die voreingestellte
Ausschalttemperatur (werkseitig auf 7°C eingestellt). Während der Darstellung der
eingestellten Temperatur kann diese mit den Tasten + oder – (von 5 bis 25°C)
geändert werden. 5 Sekunden nach der gewünschten Einstellung erlischt das
Blinken und die Einstellung wird gespeichert.
Eine Temperatureinstellung unter 7°C wird wegen der Verdampfervereisung nicht
empfohlen.
6. Einstellung des Zeitintervalls der automatischen Sicherheitsüberhitzung
auf 60°C (nur AVT-Durchführungen):
Um ins Menü der Parameterdarstellung zu gelangen, drücken Sie bitte die Tasten +
und – gleichzeitig. Diese Tasten dienen auch zum Blättern im Menü. Wählen Sie
den Parameter L3 aus und nach einigen Sekunden erscheint das voreingestellte
Überhitzungsintervall (auf 14 Tage eingestellt). Während der Darstellung des
eingestellten Wertes kann dieser mit den Tasten + oder – (von 7 bis 99 Tage)
geändert werden. 5 Sekunden nach der gewünschten Einstellung erlischt das
Blinken und die Einstellung wird gespeichert.
Das Gesundheitsschutzinstitut empfiehlt die Wasserüberhitzung einmal in 14
Tagen auszuführen.
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Zu häufiges Überhitzen wird nicht empfohlen, da der Energieverbrauch bei der
Überhitzung um 1/3 höher ist als beim Normalbetrieb der Wärmepumpe.
Anmerkung: Wenn der Sommer- oder Winterbetriebindikator blinkt, bedeutet das,
dass die Umgebungsluft zu kalt ist und dass die Wassererhitzung durch die
Ersatzquelle durchgeführt wird (der elektrische Heizkörper im Sommerbetrieb).
Wenn die Umgebungstemperatur den eingestellten Wert überschreitet, wird
automatisch auf die Erwärmung mit der Wasserumwälzpumpe umgeschaltet und
der Indikator geht vom Blinken in Leuchten über.
7.5.3
Parameterdarstellung
Um ins Menü der Parameterdarstellung zu gelangen, drücken Sie die Tasten + und
– gleichzeitig. Diese Tasten dienen auch zum Blättern im Menü.
5 Sekunden nachdem der gewünschte Parameter gewählt wird, wird dessen Wert
für 10 Sekunden angezeigt. Nach 10 Sekunden geht die Anzeige wieder ins
Hauptmenü, welches die momentane Wassertemperatur im Boiler anzeigt.
L0 : Anzeige der Umgebungslufttemperatur
L3 : Das eingestellte Zeitintervall (in Tagen) der Überhitzung auf 60°C
L4 : Anzeige der eingestellten minimalen Betriebstemperatur bzw.
Umschaltungstemperatur auf die Ersatzwärmequelle
L7 : Tage seit der letzten Überhitzung auf 60°C
L8 : Kompressorbetriebstage in hundert und tausend angezeigt
L9 : Kompressorbetriebstage in zehnstelliger Anzeige
7.5.4
Betriebsprogramme
(Umschaltung Sommer
Betriebsweise mit der Taste P)
Sommerbetriebsweise: wenn die Lufttemperatur höher ist als die eingestellte
Umschalttemperatur (7°C), funktioniert nur die Wärmepumpe und sie erwärmt das
Wasser auf die eingestellte Temperatur (52°C). Der Indikator
leuchtet. Im Fall,
dass die Umgebungstemperatur unter die eingestellte Umschalttemperatur sinkt,
wird der Wärmepumpenbetrieb gestoppt und der el. Heizkörper wird gestartet. Der
Indikator blinkt.
Wenn die Umgebungstemperatur über die eingestellte Umschalttemperatur kommt,
wird die Wärmepumpe wieder gestartet und funktioniert normal weiter, der el.
Heizkörper schaltet aber aus.
Winterbetriebsweise: aktiv ist nur el. Heizkörper als Warmwassererzeuger.
7.5.5
Heizen Wasser nur mit Heizstab:
Wenn der Heizstab ausschließlich (nicht automatisch auf Grund der
Umgebungstemperatur) als Heizelement benutzt werden soll, muss man auf
Winterbetrieb umschalten.
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