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Installations- und Betriebsanleitung Vakuumpumpen Enivac RE

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Installations- und
Betriebsanleitung
Vakuumpumpen
Enivac RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
Busch Produktions GmbH
Schauinslandstr. 1
79689 Maulburg
Deutschland
0870134131 /
051213 / Änderungen vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Produktbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Sicherheitskonzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Betriebsoptionen / Verwendung von Zubehör . . . . . . . . . . 4
Funktionsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Ölkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Ein-/Ausschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Emission von Ölnebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Geräuschemission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Transport in Verpackung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Transport ohne Verpackung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Kurzzeitlagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Konservierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Installation und Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Installationsseitige Voraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . 6
Einbaulage und -raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Sauganschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Gasauslass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Elektrischer Anschluss / Steuerung . . . . . . . . . . . . . . . 7
Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Aufstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Elektrisch anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Leitungen/Rohre anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Auffüllen mit Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Prüfen der Funktion der Mess- und Sicherheitstechnik . . . . . 9
Aufzeichnen von Betriebsparametern . . . . . . . . . . . . . 9
Betriebshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Anwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Förderung von kondensierbaren Dämpfen . . . . . . . . . . 10
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Wartungsplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Täglich: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Wöchentlich: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Monatlich: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Halbjährlich: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Jährlich: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Alle 500 - 2000 Betriebsstunden (à Ölstandzeit): . . . . . 11
Alle 16000 Betriebsstunden, spätestens nach 4 Jahren:. . . 11
Prüfung des Öls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Füllstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Öl nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Färbung des Öls prüfen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Ölstandzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Ölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Ablassen des gebrauchten Öls . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Spülen der Vakuumpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Auffüllen mit frischem Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Luftentölelement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Prüfungen während des Betriebs . . . . . . . . . . . . . . . 13
Beurteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Wechsel des Luftentölelements . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Entfernen des Luftentölelements . . . . . . . . . . . . . . 14
Einsetzen des Luftentölelements . . . . . . . . . . . . . . 14
Prüfung der Funktion der Mess- und Sicherheitstechnik . . . . . 14
Instandhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Außerbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Vorübergehende Stillsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Wiederinbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Zerlegung und Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Störungsbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Ersatzteilsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
EG-Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Herzlichen Glückwunsch zu der Vakuumpumpe von Busch. Mit aufmerksamer Beobachtung der Bedürfnisse der Anwender, mit Innovation und beständiger Weiterentwicklung liefert Busch moderne
Vakuum- und Drucklösungen weltweit.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Diese Betriebsanleitung enthält Information zu
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Produktbeschreibung,
Sicherheit,
Transport,
Lagerung,
Installation und Inbetriebnahme,
Wartung,
Instandhaltung,
Störungsbehebung und
Ersatzteilen
der Vakuumpumpe.
Der ATEX-Antriebsmotor ist Gegenstand einer separaten
Betriebsanleitung.
„Umgang“ mit der Vakuumpumpe im Sinne dieser Betriebsanleitung
sind der Transport, die Lagerung, die Installation, die Inbetriebnahme,
die Einflussnahme auf Betriebsbedingungen, die Wartung, die Störungsbehebung und die Instandhaltung der Vakuumpumpe.
Vor dem Umgang mit der Vakuumpumpe ist diese Betriebsanleitung
zu lesen und zu verstehen. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an
die zuständige Busch-Vertretung!
Diese Betriebsanleitung und ggf. weitere zugehörige Betriebsanleitungen am Einsatzort bereithalten.
EG-Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X . . . . . .
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik . . . . . . .
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Temperaturschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckschalter/-anzeigegerät . . . . . . . . . . . . . . . . .
Niveauschalter (u) (optional) . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ablaufdiagramm Sicherheitsprüfungen . . . . . . . . . . . . .
Anschlussbeispiele Precont S im Ex-Bereich . . . . . . . . . . .
Auszug aus Technischer Anleitung BA0704 Precont S10 . . . .
EG-Baumusterprüfbescheinigung TÜV 02 ATEX 1950 X. . . . .
Betriebsanleitung XA 063F Liquiphant FTL 50 . . . . . . . . . .
EG-Konformitätserklärung Liquiphant FTL 50 . . . . . . . . . .
Auszug aus Technischer Information TI 238F Liquiphant FTL 50
Auszug aus Betriebsanleitung KA 143F Liquiphant FTL 50 . . .
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Busch – All over the World in Industry . . . . . . . . . . . . . .
25
29
29
29
29
30
31
32
33
40
43
47
48
62
73
74
Einleitung
Seite 2
Abbildung zeigt RE 0040 B,
RE 0016 B / RE 0040 B /
RE 0063 B sind ähnlich
a
b
Klemmenkasten
Druckschalter/-anzeigegerät
c
d
e
Drehrichtungspfeil
Öleinfüllschrauben
Typenschild
f
g
Ölabscheider
Erdungsanschluss
h
i
Temperaturschalter
Ringschraube
j
k
l
Sauganschluss
Abluftdeckel
Axiallüfter
m Gasauslass
n Ölschauglas
o Ölablassschraube
p
q
r
s
t
u
Produktbeschreibung
Anwendung
Die Vakuumpumpe ist
–
zum Absaugen
von
–
explosionsfähigen trockenen, nicht aggressiven und nicht giftigen
Gasgemischen gemäß Baumusterprüfbescheinigung.
bestimmt.
Die Förderung von Medien mit einer größeren Dichte als Luft führt zu
einer höheren thermischen und mechanischen Belastung der
Vakuumpumpe und des Antriebs und ist nur nach vorheriger Abstimmung mit Busch zulässig.
Zulässiger Temperaturbereich des angesaugten Gases:
siehe „Technische Daten“
Nach der Richtlinie 94/9/EG („ATEX 95“) ist die Vakuumpumpe zur
bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen.
Gemäß dieser Richtlinie handelt es sich im Inneren der Vakuumpumpe
um ein Gerät der Kategorie 1 (geeignet zum Anschluss an Rohrleitungen, die in ihrem Inneren als Zone 0 eingestuft sind). Nach außen ist
die Vakuumpumpe als Gerät der Kategorie 2 (zum Einsatz in Zone 1)
zugelassen.
Entsprechend der EG-Baumuster-Prüfbescheinigung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) darf die Vakuumpumpe zum
Fördern von explosionsfähigen Atmosphären als Gemisch aus Luft und
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Flammendurchschlagsicherung mit Nachströmsperre
Luftentölelement
Flammendurchschlagsicherung
Schieber
Rotor
Niveauschalter (optional)
brennbaren Gasen verwendet werden, sofern diese Stoffe zu den
Temperaturklassen T1 bis T4 gemäß EN 13463-1 und den Explosionsgruppen IIA bis IIB3 gemäß E. Brandes, W. Möller „Sicherheitstechnische Kenngrößen, Band 1: Brennbare Flüssigkeiten und Gase“, ISBN
3-89701-745-8 (oder vergleichbarer Quelle) gehören.
Die Vakuumpumpe ist geeignet zur Aufstellung in einer Umgebung, in
der sich explosionsfähige Atmosphären als Gemisch aus Luft und
brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln der Temperaturklassen T1
bis T3 oder T4 (je nach Einstufung des Antriebsmotors) gelegentlich im
Normalbetrieb (Zone 1) befinden.
Wenn die Vakuumpumpe von Busch ohne Antriebsmotor geliefert
wird, ein Ersatzmotor angebaut wird oder wenn die Vakuumpumpe
aus Wirtschaftlichkeitsgründen mit einem einfacheren Antriebsmotor
ausgestattet wurde, ist zu beachten:
Bei Unterschieden zwischen der Einstufung der Vakuumpumpe und
der Einstufung des Antriebsmotors ist für die Gesamteinheit die jeweils schwächere Einstufung maßgeblich. Dies bedeutet auch, dass
die Vakuumpumpe nur dann für die Aufstellung in einer explosionsgefährdeten Umgebung geeignet ist, wenn die Vakuumpumpe u n d
der Antriebsmotor im erforderlichen Umfang für die Verwendung in
explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen sind.
Wenn die Vakuumpumpe mit einer Gasballasteinrichtung (optional)
ausgestattet ist, kann Wasserdampf im Gasstrom innerhalb gewisser
Grenzen toleriert werden (Ú Installation und Inbetriebnahme à Betriebshinweise à Förderung von kondensierbaren Dämpfen). Die Förderung von anderen Dämpfen ist mit Busch abzustimmen.
Die Vakuumpumpe ist thermisch dauerbetriebsfest.
Die Vakuumpumpe ist Enddruck fest.
Produktbeschreibung
Seite 3
Die Zulassung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gilt
für die Vakuumpumpe zusammen mit der beschriebenen Mess- und
Sicherheitstechnik. Die Zulassung verliert ihre Gültigkeit bei einer
Veränderung des Systems sowie bei Nichteinhaltung der erforderlichen Wartungsmaßnahmen. Wartungsarbeiten dürfen nur von fachspezifisch geschultem Personal durchgeführt werden.
Der Betrieb mit einem zusätzlichen Temperaturschalter (optional für
RE 0040 B und RE 0063 B) im Ölsumpf, der die Vakuumpumpe bei
Unterschreiten einer Ölsumpftemperatur von 0 °C einschaltet, ist
zulässig.
Sicherheitskonzept
Der Betrieb mit einem vernickelten Ölabscheider (optional) (f) ist
zulässig.
Das Sicherheitskonzept für die Vakuumpumpen Enivac RE 0016 B /
RE 0040 B / RE 0063 B zum Einsatz mit/in potenziell explosionsfähiger
Atmosphäre als Gerät der Kategorie 1 (innen) und Gerät der Kategorie 2 (außen) basiert auf zwei voneinander unabhängigen
Sicherheitsprinzipien:
1. Die Vermeidung einer Entzündung durch elektrische oder nichtelektrische Zündquellen in oder an der Vakuumpumpe.
Zur Vermeidung einer Entzündung im Inneren, aber auch außen an der
Vakuumpumpe werden ein Schauglas (optional ein Niveauschalter (u))
und zwei verschiedene elektrische Schalter eingesetzt, die alle vor der
Freigabe zum Betriebsstart und während des Betriebs kontinuierlich auf
zulässige Betriebsparameter geprüft werden müssen. Bei einem unzulässiger Betriebsparameter darf kein Betriebsstart erfolgen bzw. muss
die Vakuumpumpe umgehend abgeschaltet werden (Ú Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik à Ablaufdiagramm
Sicherheitsprüfungen).
–
Ausführung ohne Niveauschalter (u): Das Schauglas ist täglich vor
dem Start der Vakuumpumpe zu prüfen, bei kontinuierlichem Betrieb erneut in Intervallen von höchstens 24 Stunden.
–
Ausführung mit Niveauschalter (u) (optional): Der Niveauschalter
muss bei Unterschreitung des Mindestfüllstands den Betrieb der
Vakuumpumpe sicher verhindern.
–
Der Druckschalter/-anzeigegerät (b) dient zur Signalisierung einer
Warnung beim Schaltpunkt S1 (550 hPa (=mbar) Ü) und muss die
Vakuumpumpe beim Schaltpunkt S2 (600 hPa (=mbar) Ü) sicher
abschalten. Die digitale Anzeige gibt dem Betreiber Hinweise auf
den Verschmutzungszustand und damit erforderliche Wartungsmaßnahmen am Luftentölelement oder der abluft-/druckseitigen
Flammendurchschlagsicherung.
–
Der Temperaturschalter muss bei Überschreitung des Temperaturgrenzwerts (120 °C) den Betrieb der Vakuumpumpe sicher verhindern.
2. Die Vermeidung einer Gefährdung von Personen oder Gütern durch
Auswirkungen einer Explosion, die trotz der genannten Sicherheitsmaßnahmen im Inneren der Vakuumpumpe stattfinden könnte.
–
Die Vakuumpumpe wird in druckfester Bauweise hergestellt und
kann einem Druck von 18 bar Ü standhalten, ohne zu bersten.
–
Am Sauganschluss und am Gasauslass sind Flammendurchschlagsicherungen installiert, die einen Flammendurchschlag in die saugseitige oder die abluftseitige Anlage verhindern.
–
In der saugseitigen Flammendurchschlagsicherung ist eine Nachströmsperre enthalten.
Der Betrieb mit einem ATEX-Niveauschalter (u) (optional) zur Überwachung des Ölfüllstands ist zulässig.
Funktionsprinzip
Die Vakuumpumpe arbeitet nach dem Drehschieberprinzip.
Ein kreisrunder Rotor (t) befindet sich mittig auf der Welle der
Vakuumpumpe. Die Welle der Vakuumpumpe wird über eine elastische Kupplung von der Motorwelle angetrieben.
Der Rotor (t) dreht sich in einem ebenfalls kreisrunden, fest stehenden
Zylinder, dessen Mittelachse so von der Rotorachse versetzt ist, dass
sich der Rotor und die Zylinderinnenwand entlang einer Linie beinahe
berühren. Durch beweglich in Schlitzen im Rotor gelagerte Schieber (s)
wird der Raum zwischen dem Rotor und dem Zylinder in Kammern geteilt. Es wird zu jedem Zeitpunkt Gas angesaugt und fast zu jedem Zeitpunkt ausgestoßen. Die Vakuumpumpe arbeitet dadurch praktisch
pulsationsfrei.
Um ein rückwärts Drehen der Vakuumpumpe nach dem Abschalten zu
vermeiden, ist die Vakuumpumpe mit einem Rückschlagventil
versehen.
Hinweis: Dieses Ventil dient nicht als Rückschlagventil oder Absperrventil gegenüber dem Vakuumsystem und ist kein verlässliches Mittel
gegen ein Rücksaugen von Öl in das Vakuumsystem, wenn die
Vakuumpumpe abgeschaltet ist.
Wenn die Vakuumpumpe mit einer Gasballasteinrichtung (optional)
ausgestattet ist:
Durch das Gasballastventil werden geringe Mengen von Umgebungsluft in den Pumpenraum gesaugt und zusammen mit dem Prozessgas
verdichtet. Dadurch wird dem Ansammeln von Kondensaten aus dem
Prozessgas in der Vakuumpumpe entgegengewirkt (Ú Installation und
Inbetriebnahme à Betriebshinweise).
Die Gasballastleitung ist mit einem Sintermetallfilter versehen.
Zur Verbesserung des Betriebsverhaltens ist die Auslassöffnung des
Pumpenraums mit einem federbelasteten Ventil versehen.
Ölkreislauf
Die Vakuumpumpe benötigt Öl zur Abdichtung der Spalte, zur Schmierung der Schieber (s) und zum Abtransport von Kompressionswärme.
Der Ölvorrat befindet sich auf der Druckseite der Vakuumpumpe (=hoher Druck) am Boden der unteren Kammer des Ölabscheiders (f).
Die Zuführöffnungen befinden sich auf der Saugseite der
Vakuumpumpe (=niedriger Druck).
Betriebsoptionen / Verwendung von
Zubehör
Durch die Druckdifferenz zwischen Druckseite und Saugseite wird
selbsttätig Öl über die Ölversorgungsleitungen aus dem Ölabscheider
(f) angesaugt und auf der Saugseite eingespritzt.
Der Betrieb mit veränderlicher Drehzahl, d.h. mit einem Frequenzumformer ist zulässig, wenn der Antriebsmotor dafür zugelassen ist. Als
Minimaldrehzahl dürfen 700 min-1 nicht unterschritten werden. Die
Maximaldrehzahl ist die Drehzahl, für die der Antriebsmotor ohne Frequenzumformerbetrieb vorgesehen ist (d.h. der Frequenzumformer
darf n i ch t zur Erhöhung der Drehzahl verwendet werden), höchstens
jedoch 1800 min-1.
Das eingespritzte Öl wird gemeinsam mit dem angesaugten Gas durch
die Vakuumpumpe gefördert und als Ölnebel in den Ölabscheider (f)
ausgestoßen. Öl, das vor dem Luftentölelement (q) abgeschieden wird,
sammelt sich am Boden der unteren Kammer des Ölabscheiders (f).
Die Anlagensteuerung muss so ausgelegt sein, dass keine Drehzahl außerhalb des zulässigen Bereichs eingestellt werden kann.
Der Betrieb mit Gasballast, beispielweise zur Kondensatvermeidung ist
zulässig.
Die Rücksaugung des abgeschiedenen Öls vom Ölabscheider in den
Sauganschluss (für Dauerbetrieb bei einem Saugdruck über
300 hPa/mbar abs. erforderlich; Standard für RE 0016 B, optional für
RE 0040 B und RE 0063 B) ist zulässig.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Öl, das erst am Luftentölelement (q) abgeschieden wird, sammelt sich
am Boden der oberen Kammer des Ölabscheiders (f).
Der Strömungswiderstand der Luftentölelemente (q) bewirkt, dass in
den Innenräumen der Luftentölelemente (die mit der unteren Kammer
des Ölabscheiders verbunden sind) ein geringfügig höherer Druck
herrscht als auf der Außenseite der Luftentölelemente (= obere Kammer des Ölabscheiders). Wegen des höheren Druckes in der unteren
Kammer ist es nicht möglich, das von den Luftentölelementen in die
obere Kammer abtropfende Öl einfach in die untere Kammer ablaufen
zu lassen.
Produktbeschreibung
Seite 4
Ausführung mit Ölrückführleitung zum Sauganschluss:
Das in der oberen Kammer sich ansammelnde Öl wird daher über die
Ölrückführleitung direkt zum Sauganschluss gesaugt.
Ausführung mit Ölrückführleitung zum B-Deckel:
VORSICHT_a
Eine Missachtung dieses Sicherheitshinweises kann zu Unfällen mit
leichten Verletzungen oder zu Sachschäden führen.
Das in der oberen Kammer sich ansammelnde Öl wird daher über die
Ölrückführleitung direkt zum Zylinderinnenraum gesaugt.
Emission von Ölnebel
Kühlung
Das im geförderten Gas enthaltene Öl wird im Ölabscheider weitestgehend, aber nicht vollständig abgeschieden.
Die Vakuumpumpe wird gekühlt durch
–
Wärmeabstrahlung von der Oberfläche der Vakuumpumpe einschließlich Ölabscheider (f)
–
–
–
den Luftstrom vom Lüfterrad des Antriebsmotors
das geförderte Gas
den Luftstrom vom Lüfterrad (l) auf der Welle der Vakuumpumpe
(Lüfterrad auf der Welle der Vakuumpumpe nur bei RE 0040 B und
RE 0063 B)
Ein-/Ausschalter
VORSICHT_a
Das von der Vakuumpumpe geförderte Gas enthält geringe Restmengen von Öl.
Gefahr der Gesundheitsschädigung beim Einatmen von gefördertem
Gas über einen längeren Zeitraum.
Der Raum, in den das geförderte Gas austritt, ist ausreichend zu belüften.
Sicherheit
Hinweis: Ein eventuell wahrnehmbarer Geruch der Abluft wird allerdings nicht durch tropfenförmige Reste von Öl verursacht, sondern
entweder durch gasförmige Prozesskomponenten oder durch leichter
flüchtige und daher gasförmige Bestandteile des Öls (insbesondere
durch Additive).
Bestimmungsgemäße Verwendung
Geräuschemission
Definition: „Umgang“ mit der Vakuumpumpe im Sinne dieser Betriebsanleitung sind der Transport, die Lagerung, die Installation, die
Inbetriebnahme, die Einflussnahme auf Betriebsbedingungen, die Wartung, die Störungsbehebung und die Instandhaltung der
Vakuumpumpe.
Für den Schalldruckpegel im Freifeld gemäß DIN EN ISO 2151
Ú Technische Daten.
Die Vakuumpumpe ist für die gewerbliche Verwendung bestimmt, der
Umgang mit der Vakuumpumpe ist nur durch ausgebildetes Personal
zulässig.
Transport in Verpackung
Die Vakuumpumpe wird ohne Ein-/Ausschalter geliefert. Die Steuerung der Vakuumpumpe ist installationsseitig vorzusehen.
Die zulässigen Medien und Einsatzgrenzen der Vakuumpumpe
(Ú Produktbeschreibung) und die einbauseitigen Voraussetzungen
(Ú Installation und Inbetriebnahme à Installationsseitige Voraussetzungen) sind vom Hersteller der Maschine oder Anlage, dessen Bestandteil die Vakuumpumpe wird, sowie vom Betreiber zu beachten.
Insbesondere erfordert die bestimmungsgemäße Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen, d.h. wenn entweder im Inneren oder in
der direkten Umgebung der Vakuumpumpe eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann, dass die Vakuumpumpe entsprechend ausgerüstet ist, mit dem Ex-Kennzeichen versehen ist und die zugehörige
Dokumentation gemäß der Richtlinie 94/9/EG vorliegt.
Die Wartungsanweisungen sind zu beachten.
Vor dem Umgang mit der Vakuumpumpe ist diese Betriebsanleitung
zu lesen und zu verstehen. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an
die zuständige Busch-Vertretung!
Sicherheitshinweise
Die Vakuumpumpe ist nach dem aktuellen Stand der Technik konstruiert und gefertigt. Dennoch können beim Umgang mit der
Vakuumpumpe Restgefahren auftreten. In dieser Betriebsanleitung
wird an geeigneter Stelle auf mögliche Gefahren hingewiesen. Sicherheitshinweise sind mit einem der Schlüsselwörter GEFAHR, WARNUNG
oder VORSICHT wie folgt versehen:
Transport
Auf einer Palette verpackt ist die Vakuumpumpe mit einem Gabelstapler zu transportieren.
Transport ohne Verpackung
Wenn die Vakuumpumpe mit Luftkissen in einem Karton gepolstert ist:
◆ Die Luftkissen aus dem Karton entfernen
Wenn die Vakuumpumpe mit gerollter Wellpappe in einem Karton gepolstert ist:
◆ Die Wellpappe aus dem Karton entfernen
Wenn die Vakuumpumpe in einem Karton eingeschäumt ist:
◆ Die Einschäumung entfernen
Wenn die Vakuumpumpe mit der Palette oder einer Bodenplatte verschraubt ist:
◆ Die Verschraubung zwischen der Vakuumpumpe und der Palette/Bodenplatte entfernen
Wenn die Vakuumpumpe mit Spannbändern an der Palette befestigt
ist:
◆ Die Spannbänder entfernen
VORSICHT_af
Nicht unter schwebenden Lasten gehen, stehen oder arbeiten.
GEFAHR_a
Eine Missachtung dieses Sicherheitshinweises führt auf jeden Fall
zu Unfällen mit Todesfolge oder schweren Verletzungen.
Hinweis: Die Position der Ringschraube ist der Schwerpunktlage der
Vakuumpumpe einschl. Antriebsmotor angepasst. Zum Heben einer
Vakuumpumpe ohne Antriebsmotor einen weiteren Gurt/Seil an geeigneter Stelle anbringen.
● Sicherstellen, dass die Ringschraube vollständig eingeschraubt ist
WARNUNG_a
Eine Missachtung dieses Sicherheitshinweises kann zu Unfällen
mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.
● Hebezeug an der Ringschraube am Ölabscheider sicher befestigen
● Das Hebezeug an einen Kranhaken mit Abrutschsicherung anbringen
● Die Vakuumpumpe mit einem Kran heben
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Sicherheit
Seite 5
Wenn die Vakuumpumpe mit der Palette oder einer Bodenplatte verschraubt war:
◆ Die Stiftschrauben aus den Gummifüßen entfernen
–
–
–
trocken,
staubfrei und
vibrationsfrei
einlagern.
VORSICHT_a
Beim Neigen einer schon mit Öl befüllten Vakuumpumpe kann Öl in
zu großer Menge in den Zylinder gelangen.
Ein Anlassen einer Vakuumpumpe mit übermäßigen Ölmengen im
Zylinder führt zum sofortigen Bruch der Schieber (s) und damit zur
Zerstörung der Vakuumpumpe.
Eine Vakuumpumpe, die mit Öl befüllt ist, nicht mehr heben.
● Vor jedem Transport sicherstellen, dass das Öl abgelassen ist
Lagerung
Zur Inbetriebnahme nach Konservierung:
● Sicherstellen, dass alle Klebebandreste von den Öffnungen entfernt
sind
● Die Vakuumpumpe wie im Kapitel Ú Installation und Inbetriebnahme beschrieben in Betrieb nehmen
Installation und
Inbetriebnahme
Installationsseitige Voraussetzungen
VORSICHT_a
Kurzzeitlagerung
Ausführung mit Gasballasteinrichtung ohne Kugelhahn, mit
Sintermetallfilter:
◆ Den Sintermetallfilter an der Gasballastleitung mit Klebeband
verschließen
Bei Nichteinhaltung der installationsseitigen Voraussetzungen, insbesondere bei ungenügender Kühlung:
Gefahr der Beschädigung oder Zerstörung der Vakuumpumpe und
angrenzender Anlagenteile!
● Sicherstellen, dass der Sauganschluss und der Gasauslass verschlossen sind (die mitgelieferten Stopfen eingesetzt lassen)
Verletzungsgefahr!
● Die Vakuumpumpe
Die installationsseitigen Voraussetzungen müssen erfüllt werden.
–
–
–
–
–
möglichst in Originalverpackung
in einem geschlossenen Raum
trocken,
staubfrei und
vibrationsfrei
● Sicherstellen, dass die Integration der Vakuumpumpe so erfolgt,
dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie 98/37/EG erfüllt sind (in der Verantwortung des Planers
der Maschine bzw. Anlage, deren Bestandteil die Vakuumpumpe
wird; Hinweis in der Ú EG-Konformitätserklärung)
abstellen
Einbaulage und -raum
Konservierung
● Sicherstellen, dass folgende Umgebungsbedingungen erfüllt sein
werden:
Bei ungünstigen Umgebungsbedingungen (z.B. aggressive Atmosphäre, häufige Temperaturwechsel u.ä.) ist die Vakuumpumpe sofort zu
konservieren. Bei günstigen Umgebungsbedingungen ist die
Vakuumpumpe zu konservieren, wenn eine Einlagerung von mehr als
3 Monaten geplant ist.
–
–
Beim Probelauf im Werk ist das Innere der Vakuumpumpe vollständig
mit Öl benetzt worden. Eine Behandlung mit Konservierungsöl ist daher normalerweise nicht erforderlich. Falls eine Einlagerung unter sehr
widrigen Bedingungen eine Behandlung mit Konservierungsöl angeraten erscheinen lässt, lassen Sie sich von Ihrer zuständigen Busch-Vertretung beraten!
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe nicht versehentlich oder absichtlich betreten oder als Ablage für schwere Gegenstände benutzt werden kann
Ausführung mit Gasballasteinrichtung ohne Kugelhahn, mit
Sintermetallfilter:
◆ Den Sintermetallfilter an der Gasballastleitung mit Klebeband
verschließen
● Sicherstellen, dass alle Öffnungen fest verschlossen sind; Verschlüsse, die nicht durch PTFE-Band, Flachdichtungen oder O-Ringe abgedichtet sind, mit Klebeband abdichten
Hinweis: VCI steht für „volatile corrosion inhibitor“ („flüchtiger Korrosionshemmer“). VCI-Produkte (Folie, Papier, Pappe, Schaum) dampfen
eine Substanz aus, die sich in molekularer Dicke auf das verpackte Gut
niederschlägt und durch ihre elektrochemischen Eigenschaften Korrosion an vielen metallischen Oberflächen wirksam unterdrückt. VCI-Produkte können allerdings Kunststoffe und Elastomere angreifen. Lassen
Sie sich von Ihrem örtlichen Verpackungs-Fachhändler beraten! Busch
verwendet CORTEC VCI 126 R Folie für die Überseeverpackung von
größeren Vakuumpumpen.
● Die Vakuumpumpe in VCI-Folie einschlagen
● Die Vakuumpumpe
–
–
möglichst in Originalverpackung
Umgebungstemperatur: siehe „Technische Daten“
Umgebungsdruck: Atmosphäre
● Sicherstellen, dass die Umgebungsbedingungen mit der Schutzart
des Antriebsmotors (gemäß Typenschild) verträglich sind
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe nicht von herabfallenden
Gegenständen getroffen werden kann
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe waagerecht aufgestellt bzw.
montiert wird
● Sicherstellen, dass die Aufstell-/Montagefläche plan ist
● Sicherstellen, dass zur Gewährleistung einer ausreichenden Kühlung zwischen der Vakuumpumpe und den umgebenden Wänden
ein Abstand von mindestens 0,1 m bestehen wird
● Sicherstellen, dass keine hitzeempfindlichen Teile (Kunststoff, Holz,
Pappe, Papier, Elektronik) mit der Oberfläche der Vakuumpumpe
in Berührung kommen werden
● Sicherstellen, dass der Einbauraum bzw. Aufstellungsort so belüftet
ist, dass eine ausreichende Kühlung der Vakuumpumpe gewährleistet ist
VORSICHT_ac
Die Oberfläche der Vakuumpumpe kann während des Betriebs
Temperaturen von über 70 °C erreichen.
Verbrennungsgefahr!
in einem geschlossenen Raum
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Lagerung
Seite 6
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe während des Betriebs nicht
versehentlich berührt werden wird, gegebenenfalls ein Schutzgitter
vorsehen
VORSICHT_a
● Sicherstellen, dass das Schauglas (n) leicht zugänglich bleibt
Die Abluft enthält geringe Mengen Vakuumpumpenöl.
Wenn der Ölwechsel am Einbauort vorgesehen ist:
Gesundheitsgefährdung bei längerem Aufenthalt in Vakuumpumpenöl haltiger Luft möglich.
◆ Sicherstellen, dass die Ablassöffnung (o) und die Einfüllöffnung
(d) zugänglich bleiben
● Sicherstellen, dass genügend Freiraum zur Entnahme und zum
Wiedereinsetzen des Luftentölelements (q) verbleibt
Sauganschluss
VORSICHT_a
Eindringende Fremdkörper oder Flüssigkeiten können die
Vakuumpumpe zerstören.
Wenn das angesaugte Gas Staub oder andere feste Fremdstoffe enthalten kann:
◆ Sicherstellen, dass der Vakuumpumpe ein geeigneter Filter
(5 µm oder weniger) vorgeschaltet ist
◆ Sicherstellen, dass der Filter hinreichend ATEX-qualifiziert ist
(elektrisch leitfähig, mit Potenzialausgleich usw.; auch bei nicht
brennbaren Stäuben!)
● Sicherstellen, dass die Saugleitung zum Sauganschluss (j) der
Vakuumpumpe passt
● Sicherstellen, dass keine Kräfte von der Rohrleitung auf die
Vakuumpumpe übertragen werden, gegebenenfalls Kompensatoren verwenden
● Sicherstellen, dass der Querschnitt der Saugleitung über ihre gesamte Länge mindestens gleich dem Querschnitt des Sauganschlusses der Vakuumpumpe ist
Bei sehr langen Ansaugleitungen kann es sinnvoll sein, größere Leitungsquerschnitte vorzusehen, um Leistungsverluste zu vermeiden.
Lassen Sie sich von Ihrer zuständigen Busch-Vertretung beraten!
Wenn zwei oder mehr Vakuumpumpen auf dieselbe Saugleitung wirken, das Volumen des Vakuumsystems groß genug ist, um nach dem
Abschalten der Vakuumpumpe Öl zurück zu saugen oder das Vakuum
auch nach dem Abschalten der Vakuumpumpe gehalten werden soll:
◆ In der Saugleitung ein manuell betätigtes oder automatisches
Ventil (=Rückschlagventil) vorsehen
(das standardmäßig im Sauganschluss befindliche Rückschlagventil ist
nicht für diese Aufgabe vorgesehen!)
Wenn die Vakuumpumpe zum Absaugen von Gas eingesetzt werden
soll, das begrenzte Mengen von kondensierbaren Dämpfen enthält:
◆ In der Saugleitung ein Absperrventil, einen Siphon und einen
Ablasshahn vorsehen, damit Kondensat aus der Saugleitung
abgelassen werden kann
Wenn die Abluft in einen Raum entlassen wird, in dem sich Personen aufhalten, ist eine ausreichende Belüftung sicher zu stellen.
● Sicherstellen, dass die Abluftleitung zum Gasauslass (m) der
Vakuumpumpe passt
● Sicherstellen, dass keine Kräfte von der Rohrleitung auf die
Vakuumpumpe übertragen werden, gegebenenfalls Kompensatoren verwenden
● Sicherstellen, dass der Querschnitt der Abluftleitung über ihre gesamte Länge mindestens gleich dem Querschnitt des Gasauslasses
der Vakuumpumpe ist
Bei Abluftleitungen von über 2 m Länge ist es sinnvoll, größere Leitungsquerschnitte vorzusehen, um Leistungsverluste und eine Überlastung der Vakuumpumpe zu vermeiden. Lassen Sie sich von Ihrer
zuständigen Busch-Vertretung beraten!
● Sicherstellen, dass die Abluftleitung entweder mit einem durchgängigen Gefälle, mit einem Flüssigkeitsabscheider oder mit einem Siphon und einem Ablasshahn versehen ist, so dass kein Kondensat
in die Vakuumpumpe zurücklaufen kann
WARNUNG_ad
Abluftleitungen aus nicht leitfähigem Material können sich mit statischer Elektrizität aufladen.
Entladung von statischer Elektrizität kann zur Explosion von eventuell vorhandenem Ölnebel führen.
Die Abluftleitung ist aus leitfähigem Material herstellen oder es
sind Vorkehrungen gegen die Entladung von statischer Elektrizität
treffen.
Elektrischer Anschluss / Steuerung
● Sicherstellen, dass eine Installationsanleitung für den ATEX-Antriebsmotor (gesondertes Heft) vorliegt
● Die Anweisungen der Installationsanleitung für den ATEX-Antriebsmotor beachten
● Sicherstellen, dass die Bestimmungen nach EMV-Richtlinie
89/336/EWG und Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG sowie
die entsprechenden EN-Normen, VDE/EVU-Richtlinien, Arbeitsschutzrichtlinien bzw. die örtlichen und nationalen Vorschriften
eingehalten werden (in der Verantwortung des Planers der Maschine bzw. Anlage, deren Bestandteil die Vakuumpumpe wird;
Ú Hinweis in der EG-Konformitätserklärung)
● Sicherstellen, dass sich in der Saugleitung keine Fremdkörper, z.B.
Schweißzunder befinden
● Sicherstellen, dass die Stromversorgung für den Antriebsmotor den
Angaben auf dem Typenschild des Antriebsmotors entspricht
Gasauslass
● Sicherstellen, dass für den Antriebsmotor eine Absicherung gegen
Überlastung nach EN 60204-1 (VDE 0113) vorgesehen ist
WARNUNG_ad
Die Vakuumpumpe ist für die Förderung von explosionsfähigen
Gasen/Gasgemischen vorgesehen.
Explosionsgefahr am Gasauslass!
Das geförderte Gas/Gasgemisch ist so abzuleiten, dass sich am
Gasauslass keine explosionsfähigen Gasgemische ansammeln können.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
● Sicherstellen, dass der Antrieb der Vakuumpumpe nicht durch elektrische oder elektromagnetische Störungen aus dem Netz beeinflusst werden wird, gegebenfalls mit dem Busch Service abstimmen
Bei ortsbeweglicher Aufstellung:
◆ Den elektrischen Anschluss mit Kabeldurchführungen ausführen, die die Funktion einer Zugentlastung übernehmen
● Die Schnittstellen für die Schalter für
- Druck im Ölabscheider
- Temperatur im Ölabscheider
- Füllstandsüberwachung (Niveauschalter (u); optional)
in der Anlagensteuerung gemäß Sicherheitskonzept (Ú Produktbeschreibung à Sicherheitskonzept) und Ú Gerätedokumentation
Mess- und Sicherheitstechnik ausführen
Installation und Inbetriebnahme
Seite 7
Stromkreise für Zone 1 (außen) sind eigensicher in Schutzart ib gemäß
DIN EN 50020:2002 auszuführen.
vorderteil und Gehäusehinterteil eingelegt ist, das Gehäuse fest
verschlossen ist und die Kabeldurchführung angezogen ist
Installation
Leitungen/Rohre anschließen
Aufstellen
Wenn die Saugleitung mit einem Absperrventil versehen ist:
● Sicherstellen, dass die à Installationsseitigen Voraussetzungen erfüllt sind
● Die Vakuumpumpe am Einbauort abstellen bzw. montieren
Elektrisch anschließen
WARNUNG_ab
◆ Die Saugleitung anschließen
Hinweis: Im Rahmen der Funktionsprüfung der Mess- und Sicherheitstechnik während des Probebetriebs mit inerten Gasen ist eine Drosselung des Gasauslasses erforderlich, für die die Abluftleitung von der
Vakuumpumpe getrennt werden muss.
● Die Abluftleitung anschließen
Installation ohne Abluftleitung:
◆ Sicherstellen, dass der Gasauslass (m) offen ist
Stromschlaggefahr, Gefahr von Geräteschaden.
Elektrische Installationsarbeiten dürfen nur von ausgebildeten
Fachpersonen durchgeführt werden, die die nachfolgenden Regeln
kennen und beachten:
- IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100
- IEC-Report 664 oder DIN VDE 0110
- BGV A2 (VBG 4) oder entsprechende nationale Unfallverhütungsvorschriften
● Den Anschluss des Antriebsmotors nach der Installationsanleitung
des Antriebsmotors (gesondertes Heft) vornehmen
● Den Antriebsmotor elektrisch anschließen
● Sicherstellen, dass alle vorgesehenen Abdeckungen, Schutzgitter,
Hauben usw. montiert sind
● Sicherstellen, dass Kühlluftein- und -auslässe nicht zugeklebt und
nicht zugestellt sind und der Kühlluftstrom nicht auf andere Art
und Weise behindert wird
Auffüllen mit Öl
Wenn die Vakuumpumpe mit Konservierungsöl behandelt worden ist:
◆ Die Reste von Konservierungsöl ablassen
VORSICHT_a
● Den Schutzleiter anschließen
Der Versand der Vakuumpumpe erfolgt ohne Öl.
VORSICHT_ad
Ein Betrieb in falscher Drehrichtung kann die Vakuumpumpe in kurzer Zeit zerstören.
Ein Betrieb ohne Öl zerstört die Vakuumpumpe in kürzester Zeit.
Vor der Inbetriebnahme ist unbedingt sicher zu stellen, dass Öl eingefüllt ist.
Explosionsgefahr!
Die Vakuumpumpe wird ohne Öl geliefert (Ölspezifikation Ú Öl).
Vor der Inbetriebnahme ist sicherzustellen, dass die Vakuumpumpe
in der richtigen Drehrichtung betrieben wird.
● Ca. 1 Liter (RE 0016 B) bzw. 2 Liter (RE 0040 / 0063 B) Öl gemäß
Tabelle Ú Öl bereithalten
Ausführung mit Drehstrommotor:
◆ Anhand des aufgeklebten/eingegossenen Pfeils die vorgesehene Drehrichtung feststellen
◆ Den Antriebsmotor für einen Sekundenbruchteil einschalten
◆ Das Lüfterrad des Antriebsmotors beobachten und kurz vor
dem Stillstand die Drehrichtung feststellen
Falls die Drehrichtung geändert werden muss:
◆ Zwei beliebige Phasen miteinander vertauschen (Drehstrommotor)
WARNUNG_ad
Die korrekte Integration von Mess und Sicherheitstechnik in die
Anlagensteuerung ist von entscheidender Bedeutung für die Explosionssicherheit der Vakuumpumpe.
Explosionsgefahr!
Die Vakuumpumpe darf nur mit vollständig installierter und geprüfter Mess- und Sicherheitstechnik in explosionsgefährdeten
Bereichen betrieben werden.
● Die Schalter für
- Temperatur im Ölabscheider
- Druck im Ölabscheider
- Füllstandsüberwachung (optional)
in der Anlagensteuerung anschließen (Ú Gerätedokumentation
Mess- und Sicherheitstechnik)
● Nach dem Anschließen des Verbindungskabels an den Temperaturschalter sicherstellen, dass die Flachdichtung zwischen Gehäuse-
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Hinweis: Die Mengenangabe in dieser Betriebsanleitung ist ein Richtwert. Maßgeblich für die einzufüllende Menge ist die Anzeige am
Schauglas (n).
Ausführung mit Niveauschalter (u):
◆ Sicherstellen, dass der Niveauschalter (u) niedrigen Füllstand
meldet
◆ Die Vakuumpumpe einschalten
◆ Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe n i c h t anläuft!
VORSICHT_a
Das Einfüllen von Öl durch den Sauganschluss (j) führt zum Bruch
der Schieber (s) und damit zur Zerstörung der Vakuumpumpe.
Öl darf nur durch die Einfüllöffnung (d) eingefüllt werden.
VORSICHT_a
Der Ölabscheider ist während des Betriebs mit heißem, unter Druck
stehendem Ölnebel gefüllt.
Verletzungsgefahr durch heißen Ölnebel bei offener Einfüllöffnung.
Verletzungsgefahr beim Absprengen einer nur lose eingesetzten
Verschlussschraube (d).
Die Verschlussschraube (d) darf nur bei Stillstand der
Vakuumpumpe entfernt werden.
Die Vakuumpumpe darf nur mit fest eingesetzter Verschlussschraube (d) betrieben werden.
Installation und Inbetriebnahme
Seite 8
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung entfernen
● Den Stecker wieder auf den Temperaturschalter aufschieben
● Ca. 1 Liter (RE 0016 B) bzw. 2 Liter (RE 0040 / 0063 B) Öl einfüllen
● Sicherstellen, dass die Alarmmeldung bestehen bleibt
● Sicherstellen, dass sich der Füllstand zwischen der MIN und der
MAX-Markierung des Schauglases (n) befindet
Ausführung mit Niveauschalter (u):
◆ Sicherstellen, dass der Niveauschalter (u) korrekten Füllstand
meldet
● Sicherstellen, dass der Dichtring in die Verschlussschraube (d) der
Einfüllöffnung eingesetzt und unbeschädigt ist, gegebenenfalls ersetzen
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung mit Dichtring wieder
fest einsetzen
Hinweis: Das Starten der Vakuumpumpe mit kaltem Öl wird erleichtert, wenn die Saugleitung zu diesem Zeitpunkt nicht abgesperrt bzw.
nicht mit einer Gummimatte verschlossen ist.
● Die Vakuumpumpe einschalten
Wenn die Saugleitung mit einem Absperrventil versehen ist:
◆ Das Absperrventil schließen
Wenn die Saugleitung nicht mit einem Absperrventil versehen ist:
◆ Den Sauganschluss (j) mit einem Stück Gummimatte verschließen
● Die Vakuumpumpe ein paar Minuten lang laufen lassen
Ausführung mit Niveauschalter (u):
◆ Prüfen, dass der Niveauschalter (u) korrekten Füllstand meldet
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe nicht selbsttätig wieder anläuft
● Die Vakuumpumpe wieder einschalten
● Den Gasauslass drosseln, bis die Anzeige am Druckschalter/-anzeigegerät (b) 550 hPa (=mbar) Ü anzeigt
● Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung ein Warnsignal ausgelöst wird
● Die Drosselung des Gasauslasses zurücknehmen
● Sicherstellen, dass das Warnsignal bestehen bleibt
● Den Gasauslass weiter drosseln, bis die Anzeige am Druckschalter/-anzeigegerät (b) 600 hPa (=mbar) Ü anzeigt
● Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung ein Alarmsignal ausgelöst wird, die Vakuumpumpe automatisch abgestellt wird und abgestellt bleibt
● Das Drosselventil entfernen und die Abluftleitung anschließen
● Sicherstellen, dass am Temperaturschalter die Flachdichtung zwischen Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil eingelegt ist, das Gehäuse fest verschließen und die Kabeldurchführung anziehen
Aufzeichnen von Betriebsparametern
● Die Anzeige am Druckschalter/-anzeigegerät (b) ablesen und als
Referenzwert für künftige Wartungs- und Störungsbehebungsarbeiten aufzeichnen (Ú Wartung à Luftentölelement(e) à Prüfungen während des Betriebs)
● Die Vakuumpumpe abschalten und ein paar Minuten warten
Sobald die Vakuumpumpe unter normalen Einsatzbedingungen betrieben wird:
● Prüfen, dass sich der Füllstand zwischen der MIN und der
MAX-Markierung des Schauglases (n) befindet
● Den Antriebsmotorstrom messen und als Referenzwert für künftige
Wartungs- und Störungsbehebungsarbeiten aufzeichnen
Wenn der Füllstand unter die MIN-Markierung gefallen ist:
Wenn der Niveauschalter (u) Niedrigstand gemeldet hat:
◆ Öl nachfüllen
Betriebshinweise
Anwendung
Wenn die Saugleitung mit einem Absperrventil versehen ist:
WARNUNG_ad
◆ Das Absperrventil öffnen
Wenn die Saugleitung nicht mit einem Absperrventil versehen ist:
◆ Das Stück Gummimatte entfernen und die Saugleitung anschließen
Prüfen der Funktion der Mess- und
Sicherheitstechnik
Die Vakuumpumpe ist für einen Betrieb unter den nachfolgend beschriebenen Bedingungen ausgelegt.
Bei Missachtung Explosionsgefahr!
Die Vakuumpumpe darf nur unter den nachfolgend beschriebenen
Bedingungen betrieben werden.
WARNUNG_ab
Stromschlaggefahr, Gefahr von Geräteschaden.
Elektrische Installationsarbeiten dürfen nur von ausgebildeten
Fachpersonen durchgeführt werden, die die nachfolgenden Regeln
kennen und beachten:
- IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100
- IEC-Report 664 oder DIN VDE 0110
- BGV A2 (VBG 4) oder entsprechende nationale Unfallverhütungsvorschriften
WARNUNG_ad
Die Explosionssicherheit einer fehlerhaften Vakuumpumpe ist gefährdet.
Explosionsgefahr!
Die Vakuumpumpe darf nur in fehlerfreiem Zustand betrieben werden. Eine Vakuumpumpe, die fehlerhaft ist, muss umgehend außer
Betrieb genommen werden.
Die Vakuumpumpe ist
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe inerte Gase ansaugt und sich
keine explosionsfähigen Atmosphären in der Umgebung befinden
–
● Die Abluftleitung von der Vakuumpumpe trennen
von
● Ein Drosselventil am Gasauslass (m) anbringen
–
● Die Vakuumpumpe einschalten
● Den Stromkreis des Temperaturschalters durch Abziehen eines Steckers vom Temperaturschalter unterbrechen
● Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung eine Alarmmeldung erfolgt und die Vakuumpumpe automatisch abgestellt wird
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
zum Absaugen
explosionsfähigen trockenen, nicht aggressiven und nicht giftigen
Gasgemischen gemäß Baumusterprüfbescheinigung
bestimmt.
Die Förderung von Medien mit einer größeren Dichte als Luft führt zu
einer höheren thermischen und mechanischen Belastung der
Vakuumpumpe und des Antriebs und ist nur nach vorheriger Abstimmung mit Busch zulässig.
Installation und Inbetriebnahme
Seite 9
Zulässiger Temperaturbereich des angesaugten Gases:
siehe „Technische Daten“
● Sicherstellen, dass Schutzeinrichtungen nicht außer Betrieb gesetzt
werden
Nach der Richtlinie 94/9/EG („ATEX 95“) ist die Vakuumpumpe zur
bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen.
● Sicherstellen, dass Kühlluftein- und -auslässe nicht zugeklebt und
nicht zugestellt werden und der Kühlluftstrom nicht auf andere Art
und Weise behindert werden wird
Gemäß dieser Richtlinie handelt es sich im Inneren der Vakuumpumpe
um ein Gerät der Kategorie 1 (geeignet zum Anschluss an Rohrleitungen, die in ihrem Inneren als Zone 0 eingestuft sind). Nach außen ist
die Vakuumpumpe als Gerät der Kategorie 2 (zum Einsatz in Zone 1)
zugelassen.
● Sicherstellen, dass die installationsseitigen Voraussetzungen (Ú Installation und Inbetriebnahme à Installationsseitige Voraussetzungen) erfüllt sind und erfüllt bleiben, insbesondere, dass eine
ausreichende Kühlung gewährleistet ist
Entsprechend der EG-Baumuster-Prüfbescheinigung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) darf die Vakuumpumpe zum
Fördern von explosionsfähigen Atmosphären als Gemisch aus Luft und
brennbaren Gasen verwendet werden, sofern diese Stoffe zu den Temperaturklassen T1 bis T4 gemäß EN 13463-1 und den Explosionsgruppen IIA bis IIB3 gemäß E. Brandes, W. Möller „Sicherheitstechnische
Kenngrößen, Band 1: Brennbare Flüssigkeiten und Gase“, ISBN
3-89701-745-8 (oder vergleichbarer Quelle) gehören.
Die Vakuumpumpe ist geeignet zur Aufstellung in einer Umgebung, in
der sich explosionsfähige Atmosphären als Gemisch aus Luft und
brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln der Temperaturklassen T1
bis T3 oder T4 (je nach Einstufung des Antriebsmotors) gelegentlich im
Normalbetrieb (Zone 1) befinden.
Wenn die Vakuumpumpe von Busch ohne Antriebsmotor geliefert
wird, ein Ersatzmotor angebaut wird oder wenn die Vakuumpumpe
aus Wirtschaftlichkeitsgründen mit einem einfacheren Antriebsmotor
ausgestattet wurde, ist zu beachten:
Bei Unterschieden zwischen der Einstufung der Vakuumpumpe und
der Einstufung des Antriebsmotors ist für die Gesamteinheit die jeweils schwächere Einstufung maßgeblich. Dies bedeutet auch, dass
die Vakuumpumpe nur dann für die Aufstellung in einer explosionsgefährdeten Umgebung geeignet ist, wenn die Vakuumpumpe u n d
der Antriebsmotor im erforderlichen Umfang für die Verwendung in
explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen sind.
Wenn die Vakuumpumpe mit einer Gasballasteinrichtung (optional)
ausgestattet ist, kann Wasserdampf im Gasstrom innerhalb gewisser
Grenzen toleriert werden (à Förderung von kondensierbaren Dämpfen). Die Förderung von anderen Dämpfen ist mit Busch abzustimmen.
Die Vakuumpumpe ist thermisch dauerbetriebsfest.
Die Vakuumpumpe ist Enddruck fest.
Die Zulassung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gilt
für die Vakuumpumpe zusammen mit der beschriebenen Mess- und
Sicherheitstechnik. Die Zulassung verliert ihre Gültigkeit bei einer
Veränderung des Systems sowie bei Nichteinhaltung der erforderlichen Wartungsmaßnahmen. Wartungsarbeiten dürfen nur von fachspezifisch geschultem Personal durchgeführt werden.
VORSICHT_ac
Förderung von kondensierbaren Dämpfen
VORSICHT_a
Zurückbleibende Kondensate verdünnen das Öl, vermindern seine
Schmierfähigkeit und können zu einem Blockieren des Rotors führen.
Durch eine geeignete Betriebsweise ist sicherzustellen, dass keine
Kondensate in der Vakuumpumpe zurückbleiben.
Um die Vakuumpumpe zum Fördern von kondensierbaren Dämpfen
einsetzen zu können, muss sie mit einem Absperrventil in der Saugleitung und mit einem Ballastventil ausgestattet sein.
● Das Absperrventil in der Saugleitung schließen
● Die Vakuumpumpe ca. eine halbe Stunde bei geschlossener Saugleitung betreiben, so dass die Betriebstemperatur auf ca. 75 °C ansteigt
Zum Prozessbeginn:
● Das Absperrventil in der Saugleitung öffnen
Bei Prozessende:
● Das Absperrventil in der Saugleitung schließen
● Die Vakuumpumpe noch ca. eine halbe Stunde lang nachlaufen
lassen
Wartung
WARNUNG_ad
Die Vakuumpumpe darf nur mit den originalen Bestandteilen, wie
sie von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassen und für die Verwendung mit der Vakuumpumpe freigegeben
sind, verwendet werden.
Bei Verwendung anderer Teile erlischt die Zulassung der
Vakuumpumpe für den Betrieb.
GEFAHR_age32
Die Oberfläche der Vakuumpumpe kann während des Betriebs
Temperaturen von über 70 °C erreichen.
Verbrennungsgefahr!
Die Vakuumpumpe ist gegen Berührung während des Betriebs zu sichern, vor einer nötigen Berührung abkühlen zu lassen oder es sind
Hitzeschutzhandschuhe zu tragen.
VORSICHT_a
Das von der Vakuumpumpe geförderte Gas enthält geringe Restmengen von Öl.
Gefahr der Gesundheitsschädigung beim Einatmen von gefördertem
Gas über einen längeren Zeitraum.
Wenn mit der Vakuumpumpe Gase gefördert wurden, die mit
gesundheitsgefährdenden Fremdstoffen belastet waren, können
sich gesundheitsgefährdende Stoffe in Filtern befinden.
Gefahr für die Gesundheit beim Prüfen, Reinigen oder Wechseln
von Filtern.
Gefahr für die Umwelt.
Beim Umgang mit belasteten Filtern ist Schutzausrüstung zu tragen.
Belastete Filter sind Sonderabfall und gesondert gemäß den geltenden Bestimmungen zu entsorgen.
Der Raum, in den das geförderte Gas austritt, ist ausreichend zu belüften.
● Sicherstellen, dass alle vorgesehenen Abdeckungen, Schutzgitter,
Hauben usw. montiert bleiben
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Wartung
Seite 10
VORSICHT_ac
WARNUNG_ad
Die Oberfläche der Vakuumpumpe kann während des Betriebs
Temperaturen von über 70 °C erreichen.
Die korrekte Montage von Flammendurchschlagsicherungen ist
von entscheidender Bedeutung für ihre Funktion.
Verbrennungsgefahr!
Explosionsgefahr bei fehlerhafter Montage!
● Vor Tätigkeiten, die das Berühren der Vakuumpumpe erforderlich
machen, die Vakuumpumpe abkühlen lassen, vor dem Ablassen
des Öls jedoch nicht länger als 20 Minuten
● Vor dem Trennen von Anschlüssen sicherstellen, dass die angeschlossenen Leitungen auf Umgebungsdruck belüftet sind
Wartungsplan
Hinweis: Die Wartungsintervalle sind sehr stark abhängig von den individuellen Betriebsbedingungen. Die nachfolgenden Werte sind Höchstgrenzen, die nicht überschritten werden dürfen.
Insbesondere der Betrieb unter erschwerten Bedingungen, wie hoher
Staubbelastung in der Umgebung oder im zu fördernden Gas, sonstige
Verunreinigungen oder Produkteinträge, kann eine erhebliche Verkürzung der Wartungsintervalle erforderlich machen.
Täglich:
Ausführung ohne Niveauschalter (u):
◆ Vor Inbetriebnahme den Füllstand und die Färbung des Öls
überprüfen (Ú Prüfung des Öls)
Wöchentlich:
Ausführung mit Niveauschalter (u) (optional):
◆ Den Füllstand und die Färbung des Öls überprüfen (Ú Prüfung
des Öls)
Flammendurchschlagsicherungen dürfen nur von Personal gewartet
werden, das von Busch oder vom Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen speziell dafür geschult worden ist.
● Die Flammendurchschlagsicherungen (p) (r) warten - bei Verfärbungen oder Verformungen in jedem Fall Rücksprache mit Busch
oder dem Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen nehmen
● Den Elektroanschluss prüfen
Jährlich:
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
● Das Luftentölelement (q) ersetzen (à Luftentölelement)
Wenn ein Ansaugluftfilter eingebaut ist:
◆ Den Ansaugluftfilter ersetzen
Wenn ein Ansaugsieb eingebaut ist:
◆ Das Ansaugsieb prüfen, gegebenenfalls reinigen
Ausführung mit Gasballasteinrichtung mit Sintermetallfilter:
◆ Den Sintermetallfilter reinigen (Druckluft)
● Die Funktion der Mess- und Sicherheitstechnik prüfen (à Prüfung
der Funktion der Mess- und Sicherheitstechnik)
Alle 500 - 2000 Betriebsstunden (à Ölstandzeit):
● Die Öleinfüllschraube (d) und die Ölablassschraube (o) auf festen
Sitz prüfen
● Das Öl wechseln (à Ölwechsel)
● Die Vakuumpumpe auf Ölleckagen prüfen - bei festgestellten Leckagen die Vakuumpumpe umgehend außer Betrieb nehmen und
reparieren lassen (Busch Service)
● Die Vakuumpumpe grundüberholen (Busch Service)
Monatlich:
Prüfung des Öls
● Die Funktion des Luftentölelements (q) prüfen (Ú Luftentölelement)
Füllstand prüfen
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
Wenn ein Ansaugluftfilter eingebaut ist:
◆ Den Ansaugluftfilter prüfen, gegebenenfalls reinigen (Druckluft) oder ersetzen
Bei Einsatz in staubiger Umgebung:
◆ Reinigen wie unter à Halbjährlich: beschrieben
Halbjährlich:
● Sicherstellen, dass das Gehäuse frei von Staub/Schmutz ist, gegebenenfalls reinigen
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
Hinweis: Alle Ablagerungen an der Vakuumpumpe gefährden die Explosionssicherheit der Vakuumpumpe.
● Die Lüfterhauben, die Lüfterräder, die Lüftungsgitter und die Kühlrippen reinigen
Alle 16000 Betriebsstunden, spätestens nach 4 Jahren:
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt ist und sich das Öl
am Boden des Ölabscheiders (f) gesammelt hat
● Den Füllstand am Schauglas (n) ablesen
Wenn der Füllstand unter die MIN-Markierung gefallen ist:
◆ Öl nachfüllen (à Öl nachfüllen)
Wenn der Füllstand die MAX-Markierung übersteigt:
◆ Unzulässige Verdünnung mit Kondensaten - das Öl wechseln
und den Prozess überprüfen
◆ Gegebenenfalls eine Gasballasteinrichtung nachrüsten (Busch
Service) und den Abschnitt Ú Installation und Inbetriebnahme
à Betriebshinweise Ú Förderung von kondensierbaren Dämpfen beachten
Öl nachfüllen
Hinweis: Normalerweise sollte es nicht nötig sein, innerhalb der empfohlenen Wechselintervalle Öl nachzufüllen. Ein deutliches Absinken
des Füllstands weist auf eine Störung hin (Ú Störungsbehebung).
Hinweis: Das Luftentölelement sättigt sich im Betrieb mit Öl. Ein leichtes Absinken des Ölfüllstands nach Wechsel des Luftentölelements ist
daher normal.
VORSICHT_a
Das Einfüllen von Öl durch den Sauganschluss (j) führt zum Bruch
der Schieber (s) und damit zur Zerstörung der Vakuumpumpe.
Öl darf nur durch die Einfüllöffnung (d) eingefüllt werden.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Wartung
Seite 11
VORSICHT_a
Ölwechsel
Der Ölabscheider ist während des Betriebs mit heißem, unter Druck
stehendem Ölnebel gefüllt.
Verletzungsgefahr durch heißen Ölnebel bei offener Einfüllöffnung.
Verletzungsgefahr beim Absprengen einer nur lose eingesetzten
Verschlussschraube (d).
Die Verschlussschraube (d) darf nur bei Stillstand der
Vakuumpumpe entfernt werden.
GEFAHR_age32
Wenn mit der Vakuumpumpe Gase gefördert wurden, die mit gesundheitsgefährdenden Fremdstoffen belastet waren, ist das Öl
mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet.
Gefahr für die Gesundheit beim Wechsel von belastetem Öl.
Gefahr für die Umwelt.
Beim Wechsel von belastetem Öl ist Schutzausrüstung zu tragen.
Die Vakuumpumpe darf nur mit fest eingesetzter Verschlussschraube (d) betrieben werden.
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung entfernen
● Öl nachfüllen, bis der Füllstand zur Mitte des Schauglases (n) reicht
● Sicherstellen, dass sich der Füllstand zwischen der MIN und der
MAX-Markierung des Schauglases (n) befindet
Ausführung mit Niveauschalter (u):
◆ Sicherstellen, dass der Niveauschalter (u) korrekten Füllstand
meldet
● Sicherstellen, dass der Dichtring in die Verschlussschraube (d) der
Einfüllöffnung eingesetzt und unbeschädigt ist, gegebenenfalls ersetzen
Belastetes Öl ist Sonderabfall und gesondert gemäß den geltenden
Bestimmungen zu entsorgen.
Ablassen des gebrauchten Öls
Hinweis: Zwischen dem Abschalten einer betriebswarmen
Vakuumpumpe und dem Ablassen des Öls sollten nicht mehr als
20 Minuten vergehen.
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe auf Atmosphärendruck belüftet ist
● Ein Auffanggefäß unter die Ablassöffnung (o) stellen
● Die Verschlussschraube der Ablassöffnung (o) entfernen und das
Öl ablassen
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung mit Dichtring wieder
fest einsetzen
Wenn der Ölfluss nachlässt:
Färbung des Öls prüfen
● Die Vakuumpumpe für ein paar Sekunden einschalten
Hinweis: Das Öl sollte hell und entweder klar, etwas schaumig oder
leicht getrübt sein. Eine milchige Verfärbung, die nach der Beruhigung
des Öls nicht verschwindet, weist auf Verunreinigung mit Fremdstoffen
hin. Dunkel verfärbtes Öl ist verbrannt. Mit Fremdstoffen verunreinigtes oder verbranntes Öl muss gewechselt werden (à Ölwechsel).
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
Ölstandzeit
Die Ölstandzeit hängt stark von den Betriebsbedingungen ab. Ideal
sind ein sauberer und trockener Luftstrom und eine Ölbetriebstemperatur von unter 100 °C. Unter diesen Bedingungen ist das Öl nach 500
bis 2000 Betriebsstunden, spätestens nach einem halben Jahr zu
wechseln.
Bei sehr ungünstigen Betriebsbedingungen kann die Ölstandzeit weniger als 500 Stunden betragen. Extrem kurze Ölstandszeiten weisen allerdings entweder auf Störungen (Ú Störungsbehebung) oder auf
ungeeignete Betriebsbedingungen hin.
Durch Wahl eines synthetischen Öls an Stelle von Mineralöl kann die
Standzeit erhöht werden. Zur Auswahl des für Ihren Prozess am besten
geeignete Öl wenden Sie sich bitte an die zuständige
Busch-Vertretung.
Wenn noch keine Erfahrungen zur Standzeit des Öls bei den vorherrschenden Betriebsbedingungen vorliegen, wird empfohlen, alle 500 Betriebsstunden eine Ölanalyse durchführen zu lassen und danach das
Wechselintervall festzulegen.
● Die Verschlussschraube der Ablassöffnung (o) wieder einsetzen
● Die Verschlussschraube (o) der Ablassöffnung wieder entfernen
und das restliche Öl ablassen
● Sicherstellen, dass der Dichtring an der Verschlussschraube der Ablassöffnung (o) eingesetzt und unbeschädigt ist, gegebenenfalls ersetzen
● Die Verschlussschraube der Ablassöffnung (o) mit Dichtring wieder
fest einsetzen
● Das gebrauchte Öl gemäß den geltenden Bestimmungen entsorgen
Spülen der Vakuumpumpe
WARNUNG_ad
Zersetztes Öl kann Leitungen und Kühler verstopfen.
Gefahr der Beschädigung der Vakuumpumpe durch unzureichende
Schmierung.
Explosionsgefahr durch Überhitzung.
Bei Verdacht auf Ablagerungen in der Vakuumpumpe ist eine Spülung vorzunehmen.
● Sicherstellen, dass das gebrauchte Öl vollständig abgelassen ist
● 1 Liter (RE 0016 B) bzw. 2 Liter (RE 0040 / 0063 B) Spülungsmittel
aus 50% Öl und 50% Petroleum oder Diesel/Heizöl herstellen
● Sicherstellen, dass die Verschlussschraube (o) der Ablassöffnung
fest eingesetzt ist
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung entfernen
● Das Spülungsmittel einfüllen
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung fest einsetzen
● Die Saugleitung verschließen
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Wartung
Seite 12
● Die Vakuumpumpe min. eine halbe Stunde lang betreiben
Wenn
● Das Spülungsmittel ablassen und gemäß den geltenden Bestimmungen entsorgen
der Druckschalter/-anzeigegerät (b) einen niedrigeren Druck als üblich
anzeigt,
Hinweis: Durch die Verwendung von Petroleum und in noch stärkerem
Maß von Diesel/Heizöl im Spülungsmittel kann es zu einer Geruchsbelästigung bei der Wiederinbetriebnahme kommen. Falls dies von Bedeutung ist, ist die Verwendung von Diesel/Heizöl zu meiden und die
Vakuumpumpe vor Wiederinbetriebnahme an einem geeigneten Ort
im Leerlauf zu betreiben, bis die Geruchsbelästigung nachlässt.
dann ist das Luftentölelement (q) durchgeschlagen und muss gewechselt werden.
Auffüllen mit frischem Öl
● 1 Liter (RE 0016 B) bzw. 2 Liter (RE 0040 / 0063 B) Öl gemäß Tabelle Ú Öl bereithalten
Hinweis: Die Mengenangabe in dieser Betriebsanleitung ist ein Richtwert. Maßgeblich für die einzufüllende Menge ist die Anzeige am
Schauglas (n).
Ausführung mit Niveauschalter (u):
◆ Sicherstellen, dass der Niveauschalter (u) niedrigen Füllstand
meldet
◆ Die Vakuumpumpe einschalten
◆ Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe ni c ht anläuft!
● Sicherstellen, dass die Verschlussschraube (o) der Ablassöffnung
fest eingesetzt ist
VORSICHT_a
Das Einfüllen von Öl durch den Sauganschluss (j) führt zum Bruch
der Schieber (s) und damit zur Zerstörung der Vakuumpumpe.
Wenn die Abluft Öl haltig ist,
kann das Luftentölelement (q) verstopft oder durchgeschlagen sein
und muss gegebenenfalls gewechselt werden.
WARNUNG_ad
Die korrekte Montage von Flammendurchschlagsicherungen ist
von entscheidender Bedeutung für ihre Funktion.
Explosionsgefahr bei fehlerhafter Montage!
Flammendurchschlagsicherungen dürfen nur von Personal gewartet
werden, das von Busch oder vom Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen speziell dafür geschult worden ist.
Wenn der Druckschalter/-anzeigegerät (b) auch nach einem Wechsel
des Luftentölelements einen höheren Druck als üblich anzeigt, kann die
druck-/abluftseitige Flammendurchschlagsicherung (r) verschmutzt
sein:
◆ Die Flammendurchschlagsicherungen (p) (r) warten - bei Verfärbungen oder Verformungen in jedem Fall Rücksprache mit
Busch oder dem Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen nehmen
Wechsel des Luftentölelements
Öl darf nur durch die Einfüllöffnung (d) eingefüllt werden.
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung entfernen
● Ca. 1 Liter (RE 0016 B) bzw. 2 Liter (RE 0040 / 0063 B) Öl einfüllen
● Sicherstellen, dass sich der Füllstand zwischen der MIN und der
MAX-Markierung des Schauglases (n) befindet
Ausführung mit Niveauschalter (u):
◆ Sicherstellen, dass der Niveauschalter (u) korrekten Füllstand
meldet
● Sicherstellen, dass der Dichtring in die Verschlussschraube (d) der
Einfüllöffnung eingesetzt und unbeschädigt ist, gegebenenfalls ersetzen
● Die Verschlussschraube (d) der Einfüllöffnung mit Dichtring wieder
fest einsetzen
Luftentölelement
Prüfungen während des Betriebs
GEFAHR_age32
Wenn mit der Vakuumpumpe Gase gefördert wurden, die mit gesundheitsgefährdenden Fremdstoffen belastet waren, ist das Luftentölelement mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet.
Gefahr für die Gesundheit beim Wechsel des belasteten
Luftentölelements.
Gefahr für die Umwelt.
Beim Wechsel des belasteten Luftentölelements ist Schutzausrüstung zu tragen.
Gebrauchte Luftentölelemente sind Sonderabfall und gesondert gemäß den geltenden Bestimmungen zu entsorgen.
VORSICHT_a1
Die Filterfeder kann beim Lösen oder Einsetzen aus der Abluftöffnung springen.
● Die Saugleitung vom Sauganschluss (j) lösen (freie Ansaugung!)
● Prüfen, dass die Anzeige des Druckschalters/-anzeigegeräts (b) in
der Nähe des am Ende der Installation aufgezeichneten Wertes ist
● Die Saugleitung wieder am Sauganschluss (j) befestigen
● Prüfen, dass die Abluft Öl frei ist
Verletzungsgefahr für die Augen.
Beim Umgang mit Filterfedern ist eine Schutzbrille zu tragen.
Hinweis: Zur Vereinfachung des Entfernens und Einsetzens von Filterfedern wird empfohlen, ein Sonderwerkzeug herzustellen:
Beurteilung
Wenn
der Druckschalter/-anzeigegerät (b) einen höheren Druck als üblich
anzeigt,
dann ist das Luftentölelement (q) verstopft und muss gewechselt
werden.
◆ Eine Gabel gemäß Skizze aus
ca. 2 mm starkem Stahlblech herstellen
◆ Das untere Ende der Gabel an die
Spitze eines mittelgroßen Schlitzschraubendrehers schweißen
Hinweis: Eine erfolgreiche Reinigung von Luftentölelementen ist nicht
möglich. Verstopfte Luftentölelemente müssen durch neue ersetzt
werden.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
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Wartung
Seite 13
Entfernen des Luftentölelements
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe abgestellt und gegen versehentliches Einschalten gesichert ist
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe nicht selbsttätig wieder anläuft
● Die Vakuumpumpe wieder einschalten
● Vor dem Trennen von Anschlüssen sicherstellen, dass die angeschlossenen Leitungen auf Umgebungsdruck belüftet sind
● Den Gasauslass drosseln, bis die Anzeige am Druckschalter/-anzeigegerät (b) 550 hPa (=mbar) Ü anzeigt
● Falls erforderlich die Abluftleitung entfernen
● Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung ein Warnsignal ausgelöst wird
● Den Abluftdeckel (k) vom Ölabscheider (f) entfernen
● Die Schraube in der Mitte der Filterfeder lösen, aber nicht entfernen
● Die Drosselung des Gasauslasses zurücknehmen
● Sicherstellen, dass das Warnsignal bestehen bleibt
● Die Filterfeder mit Hilfe des Sonderwerkzeugs aus den Vertiefungen herausdrücken und drehen
● Den Gasauslass weiter drosseln, bis die Anzeige am Druckschalter/-anzeigegerät (b) 600 hPa (=mbar) Ü anzeigt
● Die Filterfeder aus dem Ölabscheider entfernen
● Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung ein Alarmsignal ausgelöst wird, die Vakuumpumpe automatisch abgestellt wird und abgestellt bleibt
● Das Luftentölelement (q) aus dem Ölabscheider (f) herausziehen
Einsetzen des Luftentölelements
● Sicherstellen, dass das neue Luftentölelement (q) mit einem neuen
O-Ring versehen ist
● Das Luftentölelement (q) so einsetzen, dass seine Öffnung ordnungsgemäß in der Aufnahme im Ölabscheider (f) sitzt
● Sicherstellen, dass die Spitze der Schraube in der Mitte der Filterfeder ca. 2 - 5 Gewindegänge weit aus der Filterfeder hervorsteht
● Mit Hilfe des Sonderwerkzeugs die Filterfeder so einsetzen, dass
ihre Enden durch die Nasen in den Aufnahmen im Ölabscheider (f)
gegen Abrutschen gesichert sind und die Spitze der Schraube in
der Vertiefung des Luftentölelements (q) eingerastet ist
● Die Schraube in der Filterfeder anziehen, bis der Schraubenkopf an
das Federblech stößt
● Sicherstellen, dass die Dichtung unter dem Abluftdeckel (k) sauber
und unbeschädigt ist, gegebenenfalls durch eine neue Dichtung ersetzen
● Den Abluftdeckel (k) mit Dichtung, Sechskantschrauben und Federringen am Ölabscheider (f) befestigen
● Falls erforderlich die Abluftleitung anschließen
Hinweis: Das Luftentölelement sättigt sich im Betrieb mit Öl. Ein leichtes Absinken des Ölfüllstands nach Wechsel des Luftentölelements ist
daher normal.
Prüfung der Funktion der Mess- und
Sicherheitstechnik
WARNUNG_ab
● Das Drosselventil entfernen und die Abluftleitung anschließen
● Sicherstellen, dass am Temperaturschalter die Flachdichtung zwischen Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil eingelegt ist, das Gehäuse fest verschließen und die Kabeldurchführung anziehen
Instandhaltung
WARNUNG_ad
Gefahr für die Betriebssicherheit nach unsachgemäßen Arbeiten an
der Vakuumpumpe.
Explosionsgefahr!
Erlöschen der Betriebserlaubnis!
Jegliche über den in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Umfang hinausgehende Zerlegung der Vakuumpumpe darf nur durch
speziell dafür ausgebildetes Busch Servicepersonal durchgeführt
werden.
GEFAHR_age32
Wenn mit der Vakuumpumpe Gase gefördert wurden, die mit
gesundheitsgefährdenden Fremdstoffen belastet waren, sind Öl
und Luftentölelemente mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet.
Gesundheitsgefährdende Stoffe können sich in Poren, Spalten und
Zwischenräumen der Vakuumpumpe befinden.
Stromschlaggefahr, Gefahr von Geräteschaden.
Gefahr für die Gesundheit bei der Zerlegung der Vakuumpumpe.
Elektrische Installationsarbeiten dürfen nur von ausgebildeten
Fachpersonen durchgeführt werden, die die nachfolgenden Regeln
kennen und beachten:
- IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100
- IEC-Report 664 oder DIN VDE 0110
- BGV A2 (VBG 4) oder entsprechende nationale Unfallverhütungsvorschriften
Gefahr für die Umwelt.
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe inerte Gase ansaugt und sich
keine explosionsfähigen Atmosphären in der Umgebung befinden
● Die Abluftleitung von der Vakuumpumpe trennen
● Ein Drosselventil am Gasauslass (m) anbringen
● Die Vakuumpumpe einschalten
● Den Stromkreis des Temperaturschalters durch Abziehen eines Steckers vom Temperaturschalter unterbrechen
● Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung eine Alarmmeldung erfolgt und die Vakuumpumpe automatisch abgestellt wird
Die Vakuumpumpe ist vor dem Versand bestmöglich zu
dekontaminieren, der Kontaminationszustand ist in einer „Erklärung über die Kontaminierung“ (Formblatt bei www.busch-vacuum.com) zu dokumentieren.
Die Vakuumpumpe wird vom Busch Service nur mit einer vollständig
ausgefüllten und mit einer rechtsverbindlichen Unterschrift versehenen
„Erklärung über die Kontaminierung“ angenommen (Formblatt bei
www.busch-vacuum.com).
Außerbetriebnahme
Vorübergehende Stillsetzung
● Vor dem Trennen von Anschlüssen sicherstellen, dass die angeschlossenen Leitungen auf Umgebungsdruck belüftet sind
● Den Stecker wieder auf den Temperaturschalter aufschieben
● Sicherstellen, dass die Alarmmeldung bestehen bleibt
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Instandhaltung
Seite 14
● Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe mit keinen gesundheitsgefährdenden Fremdstoffen belastet ist
Wiederinbetriebnahme
VORSICHT_a
Schieber (s) können nach längerer Stillstandszeit festkleben.
Gefahr des Abbrechens von Schiebern beim motorischen Anfahren
der Vakuumpumpe.
Nach längeren Stillstandszeiten ist die Vakuumpumpe von Hand
durchzudrehen.
Von den zur Herstellung der Vakuumpumpe verwendeten Werkstoffen
gehen nach Kenntnisstand zum Zeitpunkt des Drucks dieser Betriebsanleitung keine Gefahren aus.
● Das gebrauchte Öl gemäß den geltenden Bestimmungen entsorgen
● Sonderabfälle gemäß den geltenden Bestimmungen entsorgen
● Die Vakuumpumpe als Altmetall entsorgen
Nach längeren Stillstandszeiten:
◆ Sicherstellen, dass die Vakuumpumpe gegen versehentliches
Einschalten gesichert ist
◆ Die Schutzhaube über dem Lüfterrad des Antriebsmotors abbauen
◆ Das Lüfterrad langsam von Hand mehrere Umdrehungen in
der vorgesehenen Drehrichtung (siehe aufgeklebter/eingegossener) Pfeil drehen
◆ Die Schutzhaube über dem Lüfterrad des Antriebsmotors montieren
Wenn sich Rückstände in der Vakuumpumpe abgesetzt haben
könnten:
◆ Die Vakuumpumpe spülen (Ú Wartung)
● Den Abschnitt Ú Installation und Inbetriebnahme beachten
Zerlegung und Entsorgung
GEFAHR_age32
Wenn mit der Vakuumpumpe Gase gefördert wurden, die mit gesundheitsgefährdenden Fremdstoffen belastet waren, sind Öl und
Luftentölelemente mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet.
Gesundheitsgefährdende Stoffe können sich in Poren, Spalten und
Zwischenräumen der Vakuumpumpe befinden.
Gefahr für die Gesundheit bei der Zerlegung der Vakuumpumpe.
Gefahr für die Umwelt.
Bei der Zerlegung der Vakuumpumpe ist Schutzausrüstung zu tragen.
Die Vakuumpumpe ist vor der Entsorgung zu dekontaminieren.
Öl und Luftentölelemente sind gesondert gemäß den geltenden
Bestimmungen zu entsorgen.
VORSICHT_a
Gebrauchtes Öl und gebrauchte Luftentölelemente sind Sonderabfall und gemäß den geltenden Bestimmungen zu entsorgen.
VORSICHT_a1
Die Filterfeder kann beim Lösen aus der Abluftöffnung springen.
Verletzungsgefahr für die Augen.
Beim Umgang mit Filterfedern ist eine Schutzbrille zu tragen.
● Das Luftentölelement (q) entfernen (Ú Wartung à Luftentölelement)
● Das Öl ablassen
● Sicherstellen, dass als Sonderabfall zu behandelnde Materialien und
Bauteile von der Vakuumpumpe getrennt worden sind
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Außerbetriebnahme
Seite 15
Störungsbehebung
WARNUNG_ad
Vakuumpumpe zur Verwendung in explosionsfähigen Atmosphären.
Die Vakuumpumpe/ Die D.-/V.pumpe/ Der Verdichter/ Das Gebläse darf nur in fehlerfreiem Zustand betrieben werden.
Explosionsgefahr bei Betrieb mit fehlerhaften Geräten!
Eine Vakuumpumpe/ Eine D.-/V.pumpe/ Ein Verdichter/ Ein Gebläse, die fehlerhaft ist, muss umgehend außer Betrieb genommen werden.
Bei Störungen, deren Ursachen nicht klar sind, ist unbedingt Kontakt mit dem Busch Service aufzunehmen.
WARNUNG_ab
Stromschlaggefahr, Gefahr von Geräteschaden.
Elektrische Installationsarbeiten dürfen nur von ausgebildeten Fachpersonen durchgeführt werden, die die nachfolgenden Regeln kennen und
beachten:
- IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100
- IEC-Report 664 oder DIN VDE 0110
- BGV A2 (VBG 4) oder entsprechende nationale Unfallverhütungsvorschriften
VORSICHT_ac
Die Oberfläche der Vakuumpumpe kann während des Betriebs Temperaturen von über 70 °C erreichen.
Verbrennungsgefahr!
Die Vakuumpumpe ist vor einer nötigen Berührung abkühlen zu lassen oder es sind Hitzeschutzhandschuhe zu tragen.
Problem
Mögliche Ursache
Abhilfe
Die Vakuumpumpe erreicht nicht den üblichen
Druck
Das Vakuumsystem oder die Saugleitung ist
undicht
Die Schlauch- und/oder Rohranschlüsse auf
Dichtheit prüfen
Verunreinigtes Öl (die häufigste Ursache)
Das Öl wechseln
Der Antriebsmotor hat eine zu hohe Stromaufnahme (Vergleich mit Referenzwert nach
Inbetriebnahme)
Das Leerpumpen des Systems dauert zu lange
(Ú Wartung)
Kein oder zu wenig Öl im Vorrat
Das Öl auffüllen
(Ú Wartung)
Das Luftentölelement (q) ist teilweise verstopft
Das Luftentölelement (q) erneuern
(Ú Wartung)
Eine oder mehrere Flammendurchschlagsicherungen (p) (r) sind teilweise verstopft
Warnung: Explosionsgefahr bei fehlerhafter
Montage! Flammendurchschlagsicherungen
dürfen nur von Personal gewartet werden, das
von Busch oder vom Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen speziell dafür geschult
worden ist.
Die Flammendurchschlagsicherungen (p) (r)
reinigen
Wenn ein Sieb in den Sauganschluss (j) eingebaut ist:
Das Sieb im Sauganschluss (j) ist teilweise verstopft
Wenn ein Filter am Sauganschluss (j) eingebaut
ist:
Das Sieb reinigen
Bei zu häufigem Reinigungsbedarf einen Filter
vorschalten
Den Filter reinigen oder erneuern
Der Filter am Sauganschluss (j) ist teilweise
verstopft
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
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Störungsbehebung
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Teilweise Verstopfung in der Saug-, Abluftoder Druckluftleitung
Die Verstopfung beseitigen
Lange Saug-, Abluft- oder Druckluftleitung
mit zu geringem Querschnitt
Größere Leitungsquerschnitte verwenden
Der Ventilteller des Ansaugrückschlagventils
sitzt in verschlossener oder teilgeöffneter Stellung fest
Den Ansaugstutzen zerlegen, Sieb und Ventil
nach Bedarf reinigen und wieder zusammenbauen
Die Ölverrohrung ist defekt oder undicht
Die Ölverrohrung reparieren (Busch Service)
Die Ölrückführleitung ist gebrochen
Ein Wellendichtring ist undicht
Den Wellendichtring ersetzen (Busch Service)
Ein/Das Abluftventil sitzt nicht richtig oder
klemmt in teilgeöffneter Position
Das/die Abluftventil(e) zerlegen und neu
montieren (Busch Service)
Ein Schieber (s) ist im Rotor blockiert oder beschädigt
Die Schieber (s) gängig machen oder wechseln
(Busch Service)
Das Spaltmaß zwischen Rotor (t) und Zylinder
stimmt nicht mehr
Die Vakuumpumpe neu justieren (Busch Service)
Innere Teile sind verschlissen oder beschädigt
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Ausführung mit Ölrückführleitung zum Sauganschluss:
Die Ölrückführleitung hat ihren Ausgangspunkt in einem atmosphärisch belüftetem Bereich der
Vakuumpumpe. Insbesondere bei kleineren Typen wird durch die Ölrückführleitung eine beträchtliche Menge Luft angesaugt, die verhindern kann, dass der Enddruck unter 20 bar abs.
fällt.
Um diese mögliche Ursache auszuschließen:
Öl durch den Gasauslass (m) in die Ölrückführleitung spritzen. Während das Öl eingesaugt
wird, kann der Enddruck ohne den Einfluss der sonst durch die Ölrückführleitung angesaugten
Luft abgelesen werden.
Das von der Vakuumpumpe geförderte Gas
riecht unangenehm
Unter Vakuum verdampfende Prozessbestandteile
Leichter flüchtige und daher gasförmige Bestandteile des Öls, z.B. Additive, insbesondere
unmittelbar nach einem Ölwechsel.
Hinweis: Dies ist kein Anzeichen für eine Fehlfunktion des Ölabscheiders. Der Ölabscheider
kann Öl nur in Tröpfchenform zurückhalten,
jedoch keine gasförmigen Bestandteile davon.
Am Schaltschrank / in der Warte wird angezeigt, dass am Druckschalter /-anzeigegerät
(b) der Schaltpunkt S1 erreicht worden ist
Gegebenenfalls den Prozess überprüfen
Gegebenenfalls eine andere Ölsorte verwenden
Zu hoher Druck im Ölabscheider, mögliche
Ursachen:
Das Luftentölelement (q) erneuern
teilweise Verstopfung des Luftentölelements,
Die Abluftleitung auf Verengung prüfen
Verengung der Abluftleitung,
Warnung: Explosionsgefahr bei fehlerhafter
Montage! Flammendurchschlagsicherungen
dürfen nur von Personal gewartet werden, das
von Busch oder vom Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen speziell dafür geschult
worden ist.
teilweise Verstopfung der abluftseitigen Flammendurchschlagsicherung (r)
(Ú Wartung)
Die abluftseitige Flammendurchschlagsicherung (r) reinigen
Am Schaltschrank / in der Warte wird angezeigt, dass am Druckschalter /-anzeigegerät
(b) der Schaltpunkt S2 erreicht worden ist
Zu hoher Druck im Ölabscheider, mögliche
Ursachen:
Das Luftentölelement (q) erneuern
teilweise Verstopfung des Luftentölelements,
Die Vakuumpumpe ist abgestellt
Die Abluftleitung auf Verengung prüfen
Verengung der Abluftleitung,
Warnung: Explosionsgefahr bei fehlerhafter
Montage! Flammendurchschlagsicherungen
dürfen nur von Personal gewartet werden, das
von Busch oder vom Hersteller der Flammendurchschlagsicherungen speziell dafür geschult
worden ist.
teilweise Verstopfung der abluftseitigen Flammendurchschlagsicherung (r)
(Ú Wartung)
Die abluftseitige Flammendurchschlagsicherung (r) reinigen
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
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Störungsbehebung
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Am Schaltschrank / in der Warte wird angezeigt, dass der Ölmindestfüllstand unterschritten ist
Ölfüllstand zu niedrig
Öl auffüllen
Der Antriebsmotor hat nicht die korrekte Anschlussspannung oder ist überlastet
Den Antriebsmotor mit der korrekten Anschlussspannung versorgen
Die Antriebsmotorschutzschalter ist zu klein
oder auf einen zu kleinen Auslösewert eingestellt
Den Auslösewert des Antriebsmotorschutzschalters mit den Angaben des Antriebsmotortypenschilds vergleichen, gegebenenfalls
korrigieren
Eine der Sicherungen ist geschmolzen
Die Sicherungen prüfen
Die Vakuumpumpe ist abgestellt
Die Vakuumpumpe läuft nicht an
Ausführung mit Wechselstrommotor:
Den Antrieb reparieren (Busch Service)
Der Kondensator des Antriebsmotors ist defekt
Das Anschlusskabel ist zu schwach oder zu
lang, mit der Folge eines Spannungsabfalls an
der Vakuumpumpe
Ausreichend dimensioniertes Anschlusskabel
verwenden
Die Vakuumpumpe oder der Antriebsmotor ist
blockiert
Sicherstellen, dass der Antriebsmotor von der
Stromversorgung getrennt ist
Die Lüfterabdeckung entfernen
Versuchen, den Antriebsmotor mit
Vakuumpumpe von Hand durchzudrehen
Bei Blockade der Vakuumpumpe:
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Die Vakuumpumpe ist blockiert
Der Antriebsmotor ist defekt
Den Antriebsmotor ersetzen (Busch Service)
Feste Fremdstoffe sind in die Vakuumpumpe
gelangt
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Sicherstellen, dass die Saugleitung mit einem
Sieb versehen ist
Gegebenenfalls zusätzlich einen Filter vorsehen
Korrosion in der Vakuumpumpe durch zurückbleibende Kondensate
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Den Prozess überprüfen
Den Abschnitt Ú Installation und Inbetriebnahme à Betriebshinweise à Förderung von
kondensierbaren Dämpfen beachten
Ausführung mit Drehstrommotor:
Die Vakuumpumpe war in falscher Drehrichtung gelaufen
Nach dem Abstellen der Vakuumpumpe hat
das Vakuumsystem einen Unterdruck auf den
Pumpenraum ausgeübt und dadurch zuviel Öl
aus dem Ölabscheider in den Pumpenraum
gesaugt
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Bei Anschließen der Vakuumpumpe sicherstellen, dass die Vakuumpumpe in die vorgesehene Richtung dreht (Ú Installation)
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Sicherstellen, dass das Vakuumsystem keinen
Unterdruck auf die abgestellte Vakuumpumpe
ausübt, gegebenenfalls ein zusätzliches Absperrventil oder Rückschlagventil vorsehen
Beim Anlaufen der Vakuumpumpe wurde zuviel Öl zwischen den Schiebern (s) eingeschlossen
Öl lässt sich nicht verdichten und brach deshalb einen Schieber (s)
Nach dem Abstellen der Vakuumpumpe ist
Kondensat in den Pumpenraum gelaufen
Beim Anlaufen der Vakuumpumpe wurde zuviel Kondensat zwischen den Schiebern (s)
eingeschlossen
Kondensat lässt sich nicht verdichten und
brach deshalb einen Schieber (s)
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Sicherstellen, dass kein Kondensat in die
Vakuumpumpe eindringt, gegebenenfalls einen Kondensatsiphon und eine Ablassvorrichtung vorsehen
Kondensat regelmäßig ablassen
Störungsbehebung
Seite 18
Der Antriebsmotor läuft, aber die
Vakuumpumpe steht
Die Kupplung zwischen Antriebsmotor und
Vakuumpumpe ist defekt
Das Kupplungselement erneuern
Die Vakuumpumpe startet, aber arbeitet sehr
schwer oder laut oder rattert
Lose Verbindung(en) im Klemmenkasten
Den ordnungsgemäßen Anschluss der Anschlussdrähte anhand des Anschlussdiagramms überprüfen
Der Antriebsmotor hat eine zu hohe Stromaufnahme (Vergleich mit Referenzwert nach
Inbetriebnahme)
Ausführung mit Drehstrommotor:
Nicht alle Antriebsmotorwicklungen sind ordnungsgemäß angeschlossen
(zur Gewährleistung der Explosionssicherheit
der Vakuumpumpe muss die Kupplung nach
einem festgelegten Verfahren eingestellt und
vermessen werden; das Kupplungselement
darf daher nur durch den Busch Service erneuert werden)
Lose Verbindungen nachziehen oder erneuern
Der Motor läuft nur auf 2 Phasen
Ausführung mit Drehstrommotor:
Die Vakuumpumpe läuft in die falsche Richtung
Prüfung und Korrektur Ú Installation und Inbetriebnahme
Längere Standzeiten von mehreren Wochen
oder Monaten
Die Vakuumpumpe mit verschlossener Saugseite warmlaufen lassen
Die Ölviskosität ist zu hoch für die Umgebungstemperatur
Synthetisches Öl verwenden, gegebenenfalls
ein Öl der nächstniedrigeren Viskositätsklasse
einsetzen (VORSICHT: der Betrieb mit einem
Öl von zu geringer Viskosität kann zu Rattermarken im Zylinder führen)
Das Öl vor dem Einschalten der
Vakuumpumpe mit einer Heizung erwärmen
oder durch periodischen Betrieb ein zu starkes
Abkühlen der Pumpe vermeiden
Falsche Ölmenge, unpassende Ölsorte
Eines der empfohlenen Öle in der richtigen
Menge verwenden
(Ú Öl,
Ölwechsel: Ú Wartung)
Über einen längeren Zeitraum wurde kein Ölwechsel durchgeführt
Ölwechsel einschließlich Spülung durchführen
Das Luftentölelement (q) ist verstopft und erscheint schwarz von verbranntem Öl
Die Vakuumpumpe spülen
(Ú Wartung)
Das Luftentölelement (q) erneuern
Neues Öl einfüllen
(Ú Wartung)
Bei zu kurzen Ölstandszeiten: hitzebeständigeres Öl verwenden (Ú Öl) oder Kühlung nachrüsten
Fremdkörper in der Vakuumpumpe
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Gebrochene Schieber (s)
Festsitzende Lager
Die Vakuumpumpe läuft sehr laut
Defekte Lager
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Verschlissenes Kupplungselement
Das Kupplungselement erneuern
(zur Gewährleistung der Explosionssicherheit
der Vakuumpumpe muss die Kupplung nach
einem festgelegten Verfahren eingestellt und
vermessen werden. Das Kupplungselement
darf daher nur durch den Busch Service erneuert werden)
Festsitzende Schieber (s)
Die Vakuumpumpe reparieren (Busch Service)
Nur zugelassene Öle (Ú Öl) verwenden und
häufiger wechseln
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Störungsbehebung
Seite 19
Am Schaltschrank / in der Warte wird angezeigt, dass die Temperaturüberwachung ausgelöst hat (Überschreitung der zulässigen
Temperatur am Auslass des Pumpenraums)
Unzureichende Luftzufuhr
Sicherstellen, dass die Kühlung der
Vakuumpumpe nicht durch Staub/ Schmutz
beeinträchtigt ist
Die Lüfterhauben, die Lüfterräder, die Lüftungsgitter und die Kühlrippen reinigen
Die Vakuumpumpe ist abgestellt
Die Vakuumpumpe nur dann in einem engen
Einbauraum installieren, wenn eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet ist
An Vakuumpumpen mit Ölkühler: die Zwischenräume am Rippenrohr reinigen
Umgebungstemperatur zu hoch
Die zulässigen Umgebungstemperaturen einhalten
Temperatur des angesaugten Gases zu hoch
Die zulässigen Temperaturen für das angesaugte Gas einhalten
Das Luftentölelement (q) ist teilweise verstopft
Das Luftentölelement (q) erneuern
Ölfüllstand zu niedrig
Öl auffüllen
Durch Überhitzung verbranntes Öl
Die Vakuumpumpe spülen
Das Luftentölelement (q) erneuern
Neues Öl einfüllen
(Ú Wartung)
Bei zu kurzen Ölstandszeiten: hitzebeständigeres Öl verwenden (Ú Öl) oder Kühlung nachrüsten
Netzfrequenz oder Netzspannung außerhalb
des Toleranzbereichs
Für eine stabilere Stromversorgung sorgen
Teilweise Verstopfung von Filtern oder Sieben
Die Verstopfung beseitigen
Teilweise Verstopfung in der Saug-, Abluftoder Druckluftleitung
Die Vakuumpumpe nebelt oder wirft Öltröpfchen durch den Gasauslass aus
Lange Saug-, Abluft- oder Druckluftleitung
mit zu geringem Querschnitt
Größere Leitungsquerschnitte verwenden
Das Luftentölelement (q) sitzt nicht ordnungsgemäß in seiner Aufnahme
Den ordnungsgemäßen Sitz des Luftentölelements (q) überprüfen, gegebenenfalls richtig
einsetzen
Der Ölfüllstand sinkt
(Ú Wartung)
Der O-Ring fehlt oder ist beschädigt
Den O-Ring ergänzen bzw. ersetzen
(Ú Wartung)
Das Luftentölelement (q) weist Risse auf
Das Luftentölelement (q) ersetzen
(Ú Wartung)
Das Luftentölelement (q) ist verstopft mit
Fremdstoffen
Das Luftentölelement (q) ersetzen
(Ú Wartung)
Hinweis: Die Sättigung des Luftentölelements
mit Öl ist kein Fehler und beeinträchtigt die
Funktion des Luftentölelements nicht! Vom
Luftentölelement abtropfendes Öl wird in den
Ölkreislauf zurückgeführt.
Das Öl ist schwarz verfärbt
Die Ölrückführleitung ist verstopft oder gebrochen
Die Ölverrohrung reparieren (Busch Service)
Ölwechselintervalle sind zu lang
Die Vakuumpumpe spülen
Das Öl wurde überhitzt
Das Luftentölelement (q) erneuern
Neues Öl einfüllen
(Ú Wartung)
Bei zu kurzen Ölstandszeiten: hitzebeständigeres Öl verwenden (Ú Öl) oder Kühlung nachrüsten
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Störungsbehebung
Seite 20
Das Öl ist wässrig und weiß gefärbt
Es wurden Wasser oder erhebliche Mengen
Feuchtigkeit angesaugt
Die Vakuumpumpe spülen
Das Luftentölelement (q) erneuern
Neues Öl einfüllen
(Ú Wartung)
Die Betriebsweise anpassen
(Ú Installation und Inbetriebnahme à Betriebshinweise à Förderung von kondensierbaren Dämpfen)
Das Öl ist harzend und/oder klebrig
Falsche Ölsorte, möglicherweise durch Verwechslung
Die Vakuumpumpe spülen
Nachfüllen von unverträglichem Öl
Neues Öl einfüllen
Das Luftentölelement (q) erneuern
(Ú Wartung)
Sicherstellen, dass zum Ölwechsel und zum
Nachfüllen das richtige Öl verwendet wird
Das Öl schäumt
Mischung von miteinander unverträglichen
Ölen
Die Vakuumpumpe spülen
Das Luftentölelement (q) erneuern
Neues Öl einfüllen
(Ú Wartung)
Sicherstellen, dass zum Nachfüllen das richtige
Öl verwendet wird
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Störungsbehebung
Seite 21
Ersatzteile
Hinweis: Bei der Bestellung von Ersatzteilen oder Zubehör nach der
u.a. Tabelle bitte stets auch den Typ („Type“) und die Seriennr. („No“)
der Vakuumpumpe angeben (Angaben auf dem Typenschild). Damit
ermöglichen Sie es dem Busch Service zu prüfen, ob zu der
Vakuumpumpe ein geänderter/verbesserter Artikel passt.
Pos.
Anz.
Teilenr.
—
Verschlussschraube, Öleinfüllöffnung (RE 0016 B)
Teil
1
0416 000 105
—
Verschlussschraube, obere
Öleinfüllöffnung
(RE 0040/0063 B)
1
0416 000 105
—
Verschlussschraube, untere
Öleinfüllöffnung
(RE 0040/0063 B)
1
0415 000 065
—
Verschlussschraube, Ölablassöffnung (RE 0016 B)
1
0415 000 008
—
Verschlussschraube, Ölablassöffnung (RE 0040/0063 B)
1
0415 000 062
—
Flammendurchschlagsicherung
(Gasauslass, RE 0016 B)
1
0543 134 468
—
Flammendurchschlagsicherung
(Gasauslass, RE 0040/0063 B)
1
0534 119 651
—
Flammendurchschlagsicherung
mit Nachströmsperre (Ansaugstutzen, RE 0016 B)
1
0543 134 469
—
Flammendurchschlagsicherung
mit Nachströmsperre (Ansaugstutzen, RE 0040/0063 B)
1
0543 119 590
—
Kupplung (zum Anschluss des
Druckschalter und -anzeigegeräts)
1
0680 135 293
Ersatzteilsätze
Ersatzteilsatz
Beschreibung
Teilenr.
Wartungssatz
(RE 0016 B)
Luftentölement, O-Ring
zum Luftentölelement,
O-Ring zu Verschlussschraube, Öleinfüllöffnung, Dichtring zu
Verschlussschraube,
Ölablassöffnung, O-Ring
zu Abluftdeckel
0992 134 882
Wartungssatz
(RE 0040/0063 B)
Luftentölement, O-Ring
zum Luftentölelement,
O-Ring zu Verschlussschraube, obere Öleinfüllöffnung, Dichtring zu
Verschlussschraube,
untere Öleinfüllöffnung,
Dichtring zu Verschlussschraube, Ölablassöffnung, O-Ring zu
Abluftdeckel
0992 134 883
Zubehör
Zubehör
Teilenr.
Ölrückführung zum Sauganschluss
(RE 0040/0063 B)
0946 124 018
Gasballast, komplett (RE 0016 B)
0916 101 562
Gasballast, komplett (RE 0040/0063 B)
0916 128 516
Niveauschalter
0652 125 885
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Ersatzteile
Seite 22
Öl
Bezeichnung
VM 100
ISO-VG
Basis
3
Dichte [g/cm ]
VE 101
VSL 100
100
100
100
Mineralöl
Diester
PAO
0,888
0,96
0,84
Umgebungstemperaturbereich [°C]
12 ... 30
0 ... 40
0 ... 40
Kinematische
Viskosität bei
2
40 °C [mm /s]
110
95
96
Kinematische2 Viskosität bei
100 °C [mm /s]
11,5
9,5
13
Flammpunkt [°C]
260
255
240
Pourpoint [°C]
–15
–30
–50
Teilenr. 1 l Gebinde
0831 000 060
0831 000 099
0831 122 573
Teilenr. 5 l Gebinde
0831 000 059
0831 000 100
0831 122 572
Lebensmittelanwendungen
(NSF H1)
Anmerkung
Füllmenge, ca. [l]
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
RE 0016 B: 1
RE 0040 / 0063 B: 2
Öl
Seite 23
EG-Konformitätserklärung
Hinweis: Die Gültigkeit dieser EG-Konformitätserklärung und des auf dem Typenschild angebrachten
-Kennzeichens erstreckt sich auf die
Vakuumpumpe im Rahmen des Busch-Lieferumfangs. Im Rahmen der Integration der Vakuumpumpe in eine übergeordnete Maschine oder Anlage
ist durch den Hersteller (dies kann auch der Betreiber sein) der übergeordneten Maschine oder Anlage der Konformitätsprüfungsprozess für die
übergeordnete Maschine oder Anlage gemäß der Richtlinie „Maschinen“ 98/37/EG durchzuführen, die EG-Konformitätserklärung dafür auszustellen und das
-Kennzeichen daran anzubringen.
Wir
Busch Produktions GmbH
Schauinslandstr. 1
79689 Maulburg
Deutschland
erklären hiermit, dass Vakuumpumpen RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
in Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien
„ATEX“ 94/9/EG zur Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen in der Bauart gemäß Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X,
„Maschinen“ 98/37/EG,
„Elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen“
(sog. „Niederspannungsrichtlinie“) 73/23/EWG,
„Elektromagnetische Verträglichkeit“ 89/336/EWG
nach den nachfolgend genannten Normen entworfen und hergestellt worden sind.
Norm
Titel der Norm
Harmonisierte Normen
EN 12100-1
EN 12100-2
Sicherheit von Maschinen - Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze - Teil 1 und 2
EN 294
Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von Gefahrenstellen mit den oberen Gliedmaßen
EN 1012-1
EN 1012-2
Kompressoren und Vakuumpumpen - Sicherheitsanforderungen - Teil 1 und 2
EN ISO 2151
Akustik - Kompressoren und Vakuumpumpen, Bestimmung der Geräuschemission - Verfahren der Genauigkeitsklasse 2
EN 60204-1
Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen - Teil 1: Allgemeine Anforderungen
EN 61000-6-1
EN 61000-6-2
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Fachgrundnorm Störfestigkeit
EN 61000-6-3
EN 61000-6-4
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Fachgrundnorm Störaussendung
EN 60079-10
EN 60079-14
Elektrische Betriebsmittel für gasexplosionsgefährdete Bereiche - Teil 10 und 14
EN 13463-1
Nichtelektrische Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen - Teil 1: Grundlegende Methodik und Anforderungen
EN 1127-1
Explosionsfähige Atmosphären - Explosionsschutz - Teil 1: Grundlagen und Methodik
EN 12874
Flammendurchschlagsicherungen - Leistungsanforderungen, Prüfverfahren und Einsatzgrenzen
Hersteller
Dr.-Ing. Karl Busch
Geschäftsführer
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
EG-Konformitätserklärung
Seite 24
EG-Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
EG-Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X
Seite 25
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
EG-Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X
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RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
EG-Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X
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RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
EG-Baumusterprüfbescheinigung PTB 03 ATEX 4043 X
Seite 28
Gerätedokumentation Messund Sicherheitstechnik
Druckschalter/-anzeigegerät
Typ/Kennzeichnung
Übersicht
Temperaturschalter
Kurzbeschreibung:
Typ
2010206-R28-120 05 J ö TR 105+-5
03EN15S040-M5X6
Kennzeichnung
03EN A 120°C ....* VDE T150
(*=Kodierung für Herstelldatum)
Schnittstelle
Anschluss für zwei Kabelschuhe
6,3 x 0,8 mm
Kabeldurchführung für Kabeldurchmesser
3,5 ... 7 mm
Kontaktanordnung
Bei Temperaturanstieg öffnend
(d.h. bei Übertemperatur wird der Stromkreis unterbrochen)
Schaltpunkte:
Öffnen: 120 °C ± 5 K
Schließen: 105 °C ± 5 K
Übergangswiderstand
< 30 mΩ
Nenntemperaturbereich
-20 ... +150 °C
Nennstrom/
Nennspannung
Nennspannung
(diese Daten beziehen
sich nur auf die Belastbarkeit des Schalters, sie stellen keine
Grenzwerte für eigensichere Stromkreise
dar!)
250 V AC
125 V AC
30 V DC
Nennstrom bei
cos ϕ = 1,0
250 V AC 10 A/16 A
125 V AC 15 A
30 V DC 5 A
Nennstrom bei
cos ϕ = 0,75
250 V AC 10 A
125 V AC 13,5 A
30 V DC 4 A
Weitere Installationshinweise:
Der Temperaturschalter ist bestimmt für die Verwendung in einem
eigensicheren Stromkreis nach DIN EN 50020, Anhang A, d.h. z.B.
an einem geeigneten Trennschaltverstärker (z.B. Pepperl+Fuchs
KF__-SR2-Ex1.W; nicht im Busch-Lieferumfang).
Der Temperaturschalter ist ein einfaches elektrisches Betriebsmittel
im Sinne der DIN EN 50020.
Die Grenzwerte des eigensicheren Stromkreises sind nach DIN
EN 50020, Anhang A für die Explosionsgruppe IIB festzulegen.
Die Unterbrechung des Stromkreises muss automatisch zum Abschalten der Vakuumpumpe führen. Das Schließen des Stromkreises
nach Abkühlung des Temperaturschalters darf nicht zum selbsttätigen Wiederanlauf der Vakuumpumpe führen. Der Neustart der Vakuumpumpe ist zulässig nur durch Eingriff des Bedienpersonals nach
Behebung der Ursache der Übertemperatur.
Zur Funktionsprüfung während des Probebetriebs der Vakuumpumpe mit inerten Gasen den Stromkreis des Temperaturschalters durch
Abziehen eines Steckers vom Temperaturschalter unterbrechen.
Sicherstellen, dass in der Anlagensteuerung eine Alarmmeldung erfolgt und die Vakuumpumpe automatisch abgestellt wird. Den abgezogenen Stecker wieder auf den Temperaturschalter schieben.
Sicherstellen, dass die Alarmmeldung bestehen bleibt und die Vakuumpumpe abgestellt bleibt.
Nach dem Anschließen des Verbindungskabels an den Temperaturschalter sicherstellen, dass die Flachdichtung zwischen Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil eingelegt ist, das Gehäuse fest
verschlossen ist und die Kabeldurchführung angezogen ist.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
ExS10-0AVA0811R2SB
oder
ExS10-0AVA0811R2SB2
Das Gerät wird mit einer Spannung zwischen 14,5 und 45 V DC
(oberer Grenzwert in eigensicheren Stromkreisen jedoch nicht ausschöpfbar) gespeist. Der Pluspol der Speisespannung wird mit Kontakt 1 verbunden, der Minuspol mit Kontakt 3.
Je nach anliegendem Drucksignal fließt dabei zwischen dem Kontakt 3 und dem Minuspol der Spannungsquelle ein Strom zwischen
4 mA (entspricht 0 hPa (=mbar) Ü) und 20 mA (entspricht 1600 hPa
(=mbar) Ü. 1600 hPa werden jedoch in der Praxis nicht erreicht, da
die Vakuumpumpe bei 600 hPa (=mbar) Ü (entspricht 10 mA) abgeschaltet werden muss.
Zwischen Kontakt 4 und Kontakt 3 liegt bei Normalbetrieb eine
Spannung von der Größe der Versorgungspannung abzüglich 2 Volt
an. Die LED S1 leuchtet. Bei Erreichen des Schaltpunkts S1 fällt die
Spannung ab, die LED S1 erlischt.
Zwischen Kontakt 2 und Kontakt 3 liegt bei Normalbetrieb eine
Spannung von der Größe der Versorgungspannung abzüglich 2 Volt
an. Die LED S2 leuchtet. Bei Erreichen des Schaltpunkts S2 fällt diese
Spannung ab, die LED S2 erlischt.
Technische Daten
Ú Auszug aus Technischer Anleitung
BA0704 (auf nachfolgenden Seiten)
Schnittstelle
Eine passende Kupplung ist im Lieferumfang. Kabelanschluss mit Schraubklemmen max. 0,75 mm².
Das Gerät ist bei Auslieferung eingestellt wie nachfolgend aufgelistet.
Ausführung ExS10-0AVA0811R2SB:
Die Parameter sind als „kundenspezifische Einstellung“ programmiert. Wiederherstellung bei versehentlicher Falscheinstellung
Ú Seite 37 dieser Installations- und Betriebsanleitung à Kasten am
linken Seitenrand.
Ausführung ExS10-0AVA0811R2SB2:
Die Parameter sind als „Werksdaten“ in die Firmware programmiert. Wiederherstellung bei versehentlicher Falscheinstellung
Ú Seite 37 dieser Installations- und Betriebsanleitung à „Factory
Reset - Auslesen der Werksdaten“.
Unterer Druckpunkt mit
anliegendem Signal
(Nassabgleich)
nicht einzustellen
Nullpunkt ohne anliegendes Signal
(Trockenabgleich)
0.000
Oberer Druckpunkt mit
anliegendem Signal
(Nassabgleich)
nicht einzustellen
Endpunkt ohne anliegendes Signal
(Trockenabgleich)
1.600
Dezimalpunkt
dp0
(entspricht Anzeige 8888., also Anzeige in hPa (= mbar))
Nullpunktskalierung
0000
Endpunktskalierung
1600
Dämpfung
6
(entspricht 2 Sekunden Verzögerung)
Grenzwert Schaltpunkt 1
0550
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 29
Hysterese Schaltpunkt 1
0015
Betriebsart Schaltpunkt 1
n.c.
(Ruhestromprinzip)
Funktion Schaltpunkt 1
norF
Grenzwert Schaltpunkt 2
0600
Hysterese Schaltpunkt 2
0015
Betriebsart Schaltpunkt 2
n.c.
(Ruhestromprinzip)
Schnellabgleich
oFF
Verhalten Signalausgang
oFF
Anzeige- und Bedienoberfläche
2 Schalter für Sicherheitsschaltung und
Dichteumschaltung, grüne Leuchtdiode
blinkt zur Anzeige der Betriebsbereitschaft, rote Leuchtdiode zur Anzeige des
Schaltzustands, blinkt bei Korrosionsschaden am Sensor oder bei Elektronikdefekt
Weitere Installationshinweise:
Installation und Betrieb gemäß Betriebsanleitung XA 063F, Auszug aus Technischer Information TI 328F und Auszug
aus Betriebsanleitung KA 143F (auf nachfolgenden Seiten;
vollständige Dokumentation erhältlich unter www.de.endress.com).
Weitere Installationshinweise:
Der Auszug aus der Technischen Anleitung BA0704 ist zu beachten
(auf nachfolgenden Seiten); die vollständige Dokumentation ist erhältlich unter www.acs-controlsystem.de).
Eine passende Kupplung zum Anschluss des Verbindungskabels an
das Druckschalter/-anzeigegerät (b) ist im Lieferumfang der Vakuumpumpe enthalten.
Die direkte Beschaltung der Kontakte 2 und 4 mit Schaltrelais kann
dazu führen, dass der für eigensichere Stromkreise zulässige Strom
auf dem Kontakt 1 überschritten wird. Um den zulässigen Strom
nicht zu überschreiten, ist entweder nur das 4 ... 20 mA-Signal des
Druckschalter/-anzeigegeräts (b) mit einem Transmitterspeisegerät,
(z.B. Pepperl+Fuchs KF__-CRG-Ex1.D, eingestellt auf die Schaltpunkte 9,5 und 10 mA (entsprechend 550 und 600 hPa Ü; nicht im
Busch-Lieferumfang) auszuwerten, oder es sind Trennschaltverstärker (z.B. Pepperl+Fuchs KF__-SR2-Ex1.W; nicht im Busch-Lieferumfang) zwischen den Kontakten 1, 2 und 4 des
Druckschalter/-anzeigegeräts (b) auf der einen Seite und den Schaltrelais auf der anderen Seite zu schalten. Alternativ kann die Auswertung des 4 ... 20 mA-Signals nach Trennung durch ein
geeignetes Transmitterspeisegerät (z.B. ACS ExTVA500, Pepperl+Fuchs KFD2-STC4-Ex1) durch eine Nicht-Ex-Anlagensteuerung
bzw. SPS erfolgen. Ú Anschlussbeispiele Precont S im Ex-Bereich.
Das Druckschalter/-anzeigegerät (b) ist so in die Anlagensteuerung
zu integrieren, dass bei Erreichen eines Überdrucks von 550 hPa
eine vom Bedienpersonal zu quittierende Warnmeldung erscheint.
Bei Erreichen eines Überdrucks von 600 hPa muss die Vakuumpumpe automatisch abschalten. Der Neustart der Vakuumpumpe ist zulässig nur durch Eingriff des Bedienpersonals nach Behebung der
Ursache des unzulässigen Drucks.
Zur Funktionsprüfung während des Probebetriebs der Vakuumpumpe mit inerten Gasen den Gasauslass drosseln, bis die Anzeige am
Druckschalter/-anzeigegerät (b) 550 hPa anzeigt. Sicherstellen, dass
in der Anlagensteuerung ein Warnsignal ausgelöst wird. Die Drosselung des Gasauslasses zurücknehmen, so dass der angezeigte Druck
unter 550 hPa fällt. Sicherstellen, dass das Warnsignal bestehen
bleibt. Den Gasauslass weiter drosseln, bis die Anzeige am Druckschalter/-anzeigegerät (b) 600 hPa anzeigt. Sicherstellen, dass in der
Anlagensteuerung ein Alarmsignal ausgelöst wird, die Vakuumpumpe automatisch abgestellt wird und abgestellt bleibt.
Niveauschalter (u) (optional)
Typ/Kennzeichnung
FTL50-GGR2AA6G4A
Schnittstelle
Elektronikeinsatz FEL 56: für separates
Schaltgerät (Trennschaltverstärker; nicht
im Busch-Lieferumfang); Signalübertragung L-H-Flanke 0,6 ...1,0 / 2,1...2,8 mA
nach EN 50227 (NAMUR) auf Zweidrahtleitung
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 30
Ablaufdiagramm Sicherheitsprüfungen
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 31
Anschlussbeispiele Precont S im Ex-Bereich
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 32
Kompakter Drucksensor
Precont S10/S20/S40/S60/S70
Precont D40
mit trockener kapazitiver Messzelle,
Polysiliziummesszelle oder mit speziellem Druckmittler
BA0704
Technische Anleitung
+ Hochgenaue Druckmessung, relativ und absolut
+ Bis zu 40-fache Überlastfestigkeit
+ Druckmessung bis 400 bar
+ Medientemperaturen von – 40°C bis +370°C
+ Tauglich für CIP und SIP - Reinigung
+ Geeignet für den Einsatz unter klimatisch extremen
Bedingungen da Unempfindlich gegenüber hoher
Luftfeuchtigkeit und Kondenswasserbildung
+ Anschlussgehäuse aus Edelstahl oder Kunststoff
mit Klemmraum, Stecker M12x1 oder Kabelabgang
+ Elektronik um 330 Grad drehbar
+ Integrierte digitale 4...20mA 2-Leiter-Elektronik
oder 0...10V 3-Leiter-Elektronik
+ Vierstellige, sehr hell leuchtende LED-Anzeige
+ Zwei frei programmierbare PNP-Schaltausgänge
verwendbar z.B. für Zweipunktregelung
+ Schnellabgleich über Tastenkombinationen und
menügeführter Abgleich über LED-Anzeige
+ Passwortschutz
+ Abgleich nach Kundenspezifikation
Seite 1 von 15
Gehäusetyp Stecker - Material PBT
Gehäusetyp Stecker
Material Edelstahl
Gehäusetyp Klemmraum
Material POM
Anwendung:
Die Geräte der Serie Precont S_0 / D40 mit integrierter digitaler Auswerteelektronik sind kompakte Sensoren zur
Messung und Überwachung von Drücken in Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen. Die Verwendung einer wahlweise
kapazitiven keramischen oder einer Polysiliziummesszelle bzw. der Einsatz von verschiedenartigen Druckmittlern
erlauben den Einsatz in allen Bereichen des industriellen Umfeldes.
Durch den speziellen Aufbau des Gerätes Precont D40 ist dieser Sensor besonders für die Verwendung in Bereichen
mit hoher Luftfeuchtigkeit und Kondenswasserbildung geeignet, in denen herkömmliche Geräte nicht, oder nur mit
einer aufwendig geführten Luftausgleichskapillare betrieben werden können.
Funktion:
Das Druckmesssystem Precont S_0 / D40 wird in die Druckbehälter- oder Rohrleitungswandung eingebaut.
Messprinzip der trockenen kapazitiven keramischen Messzelle – Precont S10 / S40 / D40
Der Systemdruck liegt ohne Verwendung einer Druckmittlerflüssigkeit direkt an der keramischen Membrane an und
bewirkt dort eine Auslenkung. Die Membrane liegt bei ihrer maximalen Auslenkung an einem robusten Keramikträger
an und übersteht damit eine bis zu 40-fache Überlast ohne negative Auswirkung.
Das kapazitive keramische Messsystem bietet hervorragende Eigenschaften wie höchste Druck- und Druckschlagfestigkeit, hohe Beständigkeit gegenüber Chemikalien und Korrosion, sehr gute Unempfindlichkeit gegen Temperaturschocks und EM-Störungen, höchste Genauigkeit und Langzeitstabilität, sowie einen geringen Temperatureinfluss.
Messprinzip der Polysiliziummesszelle – Precont S20
Der Systemdruck liegt an der Metallmembrane des Sensors an und wird mittels Silikonöl auf den dahinter liegenden
Polysilizium-Dünnfilm-Dehnungsmessstreifen übertragen.
Die Polysiliziummesszelle gewährleistet höchste Druckbereiche, gute Reproduzierbarkeit und Hysterese, eine bis zu
4-fache Überlastfestigkeit, eine einstellbare mechanische Dämpfung und eine gute Langzeitstabilität.
Messprinzip der speziellen Druckmittler – Precont S60 und Precont S70
Der Systemdruck liegt an der Metallmembrane des Druckmittlers an und wird über Pflanzen-, Silikon- oder
Hochtemperaturöl auf die dahinter liegende keramische oder metallische Membrane der jeweils verwendeten
Messzelle übertragen. Dadurch wird eine wesentliche Erweiterung des zulässigen Medientemperaturbereiches auf bis
zu – 40...+370°C erreicht.
Das von der jeweiligen Messmembrane aufgenommene Drucksignal wird hochauflösend von einem Prozessor erfasst,
den Einstellungen angepasst und hochauflösend in ein Ausgangssignal von 4...20mA oder 0...10V umgewandelt.
Über 3 Tasten und eine LED-Anzeige können Sensormessbereich, Anzeige, PNP-Schaltausgänge und Dämpfung
abgeglichen bzw. das Verhalten im Fehlerfall und die Freigabe des Schnellabgleichs eingestellt werden.
Der Schaltzustand der beiden PNP-Schaltausgänge wird durch je eine LED signalisiert.
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84307 Eggenfelden – Tel. (08721)9668-0
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Precont S10/S20/S40/S60/S70
Precont D40
Kompakter Drucksensor
mit trockener kapazitiver Messzelle,
Polysiliziummesszelle oder mit speziellem Druckmittler
BA0704
Technische Anleitung
Elektrische Daten:
Seite 2 von 15
Langzeitdrift:
Speisespannungseinfluss:
Auflösung:
Abgleich Messbereich:
Verzögerungszeit Ausgang:
Einstellbereich Dämpfung:
EMV-Normen:
4..20mA è linear von 3,9...21 mA oder bei Überschreiten Sprung auf 3,8 mA bzw. 22 mA
zulässige Bürde
RL max = (VS ist - VS min ) / 22mA è siehe Schema
0...10 V è linear von 0 V...10,5 V oder bei Überschreiten Sprung auf 0 V bzw. 11,25 V
zulässige Bürde
≥ 2000 Ω bei 10 V, entspricht 5 mA, strombegrenzt
Variante C/D:
10,5 V (12,5V bei Precont D40) bis 45 V DC
Variante A/B/E/F/G/H: 14,5 V (16,5V bei Precont D40) bis 45 V DC
≤ 2 Vss (Bedingung: innerhalb des zulässigen Speisespannungsbereichs)
≤ 0,1% / 10 K
der Nennmessspanne è Keramikmesszelle
≤ 0,2% / 10 K
der Nennmessspanne è Precont D40
Wird das Gehäuse auf konstanter Umgebungstemperatur gehalten, so
reduziert sich die max. Temperaturabweichung auf: ≤ 0,1% / 10 K der Nennmessspanne
≤ 0,5% / 10 K
der Nennmessspanne è Polysiliziummesszelle
≤ 0,1% / 0,2%
der Nennmessspanne è Keramikmesszelle (je nach Bestellcode)
≤ 0,5%
der Nennmessspanne è Polysiliziummesszelle
≤ 0,05%
der Nennmessspanne bzw.
≤ +0,5%
der Nennmessspanne Nullpunktabweichung bei Ausgang 0...10 V
≤ 0,1% / Jahr
der Nennmessspanne
Precont S_0
≤ 0,02% / 10V
der Nennmessspanne
Max. Bürdenwiderstand in Abhängigkeit
besser 1 µA bzw. 0,5 mV (16 Bit = 65536 Stufen)
von der Versorgungsspannung
frei einstellbar innerhalb der Nennmessgrenzen
RL/Ohm
bei Dämpfung 1
T90 typ. 260 ms, max. 310ms
C/D
1150
0,3...30 Sekunden / 100 Stufen
970
A/B
EN61326
Industrieumgebung, Klasse A
Schaltausgänge (S1 / S2):
Ausgangsstrom:
Anstiegszeit
Verzögerungszeit:
PNP-schaltend auf +Vs, VOUT ≥ +Vs – 2 V
≥ 200 mA, strombegrenzt, kurzschlussfest
< 700 µs mit RL < 3 kΩ bzw. IL > 4,5 mA
bei Dämpfung 1
typ. 280 ms, max. 330ms
Ausgang Varianten A/B/C/D:
Ausgang Varianten E/F/G/H:
Zulässige Speisespannung:
Restwelligkeit:
Temperaturabweichung:
Kennlinienabweichung:
Kalibrierabweichung:
610
430
10,5 14,5
Mechanische Daten:
Schutzart:
Werkstoffe S10 / S40 / D40
Werkstoffe S20
Werkstoffe S60 / S70
Werkstoff Anschlussgehäuse:
Dichtungen S10 / S40 / D40:
Druckmittlerflüssigkeit:
Umgebungs-/Lagertemperatur:
24
36
UVS/V
IP67
Membrane è AL2O3 96% bzw. 99,9%
Membrane è Stahl 1.4435
Membrane è Stahl 1.4404
Polybutylenterephthalat PBT / Polypropylen PP /
Polyacetal POM (Delrin) /
Stahl 1.4301 / Stahl 1.4404
Viton / EPDM / Neopren / Perfluorelastomer
S20
Silikonöl
S60
Pflanzenöl
S70
Silikonöl bzw. Hochtemperaturöl
-20°C...+85°C
Prozessanschluss è
Einschraubstutzen è
Prozessanschluss è
Stahl 1.4404
Stahl 1.4301
Stahl 1.4301
Precont D40
Max. Bürdenwiderstand in Abhängigkeit
von der Versorgungsspannung
RL/Ohm
C/D
A/B
1060
880
520
340
12,5 16,5
24
36
UVS/V
Zone
keine
Zone 0/1 bzw. Zone 20/21
T4 bzw. T60°C / 102°C (T57°C)
Zone 1 bzw. 21
T4 bzw. T102°C
Zone 1 bzw. 21
T4 bzw. T125°C
zulässige Umgebungstemperatur
am Anschlussgehäuse
zulässige Prozesstemperatur
(Medium)
-20°C...+85°C
-20°C...+90°C (nicht S20)
S20 è -25°C...+70°C
S10/S40/D40 mit Trennstück è -40°C...+125(140)°C
S60 mit Entkoppler è 0°C...+140°C
S70 mit Entkoppler B è -40°C...+140°C
S70 mit Entkoppler C è -20°C...+250°C
S70 mit Kapillarrohr è -40°C...+370°C
-20°C...+85°C (40°C)
-20°C...+60°C
-20°C...+85°C
-20°C...+85°C
-20°C...+50°C
-20°C...+125°C
nur mit Temperaturtrennstück
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Anschluss - Klemmraum
Anschluss - Kabelabgang
Anschluss - Stecker M12 x 1
Signal 4...20mA – 4polig
Steckerbelegung
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Signal 4...20mA
Signal 0...10V – 5polig
Steckerbelegung
2
2
1
3
4
3
1(braun)
1
5
1(braun)
4
+VS
5(grau) nur bei Signal 0..10V
0...10V
2(weiß)
4(schwarz)
Gehäusetyp S
S1
S2
4(grün)
2
3
4
5
6
Schraubklemme
Gehäusetyp A
S1
S2
S2
S1
-VS
-VS
PE / PA
1
PE
3(weiß)
3(blau)
kürzestmögliche
Verbindung
+VS
5(grau) nur bei Signal 0..10V
0...10V
2(gelb)
Gehäusetyp K
Signal 0...10V
Kl. 1 è PE/Schirm
Kl. 2 è +VS
Kl. 3 è -VS
Kl. 4 è UOUT (0…10V)
Kl. 5 è SP1
Kl. 6 è SP2
Kl. 1 è PE/Schirm
Kl. 2 è +VS
Kl. 3 è IOUT (4…20mA)
Kl. 4 è nicht belegt
Kl. 5 è SP1
Kl. 6 è SP2
Bei Signal 4...20 mA
Strommesswiderstand
oder Strommessgerät
PE / PA
kürzestmögliche
Verbindung
Bei Signal 4...20 mA
Strommesswiderstand
oder Strommessgerät
4...20mA
+VS
0...10V
UOUT
-VS
Schnellabgleich über Tastenkombinationen
Nullpunktabgleich mit anliegendem Signal:
Kurz nacheinander die Tasten OK und 4 drücken und 3 Sekunden halten è 4mA / 0V wird ausgegeben. Dieser Wert kann durch ± oder 4 und ± beliebig
verändert werden. Durch Drücken der Taste OK wird der derzeit anliegende Füllstandwert als unterer Füllstandwert erfasst, dem zuvor eingestellten
Ausgangssignal zugewiesen und diese Daten werden verlustsicher abgespeichert (Dauer ca. 3 s).
Anschließend kehrt das Gerät automatisch wieder in den Messmodus zurück.
Endpunktabgleich mit anliegendem Signal:
Kurz nacheinander die Tasten OK und ± drücken und 3 Sekunden halten è 20mA / 10V wird ausgegeben. Dieser Wert kann durch ± oder 4und ± beliebig
verändert werden. Durch Drücken der Taste OK wird der derzeit anliegende Füllstandwert als oberer Füllstandwert erfasst, dem zuvor eingestellten
Ausgangssignal zugewiesen und diese Daten werden verlustsicher abgespeichert (Dauer ca. 3 s).
Anschließend kehrt das Gerät automatisch wieder in den Messmodus zurück.
Dämpfungsabgleich:
Kurz nacheinander die Tasten 4 und ± drücken und 3 Sekunden halten è Der momentane Dämpfungswert ist nun veränderbar. Dieser Wert kann durch
± oder 4und ± beliebig von 0,3 bis 30 Sekunden in 3-Sekunden-Schritten verändert werden. Durch Drücken der Taste OK wird der Wert erfasst und
verlustsicher abgespeichert (Dauer ca. 3 s). Anschließend kehrt das Gerät automatisch wieder in den Messmodus zurück.
Reset auf Werksdaten:
Bei einem Gerät der Varianten C / G wird ein Reset auf Werksdaten durch gleichzeitiges 5 Sekunden andauerndes Drücken der Taste OK während eines
Neustarts des Gerätes nach Wegnahme der Versorgungsspannung durchgeführt. Sämtliche kundenspezifische Abgleichdaten gehen verloren.
Achtung: Wird der untere Füllstandwert (Zero) höher als der obere Füllstandwert (Span) abgeglichen, so fällt der Signalausgang unter 3,8mA bzw. auf 0V.
Auf der Anzeige erscheint solange EEEE, bis die Taste OK gedrückt wird. è Der Abgleich dann ist nochmals korrekt (Zero < Span)
durchzuführen.
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Montage, Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme, Wartung:
Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Gerätes haben durch eine Fachkraft zu
erfolgen. Der elektrische Anschluss des Gerätes hat entsprechend den landesspezifischen Standards zu erfolgen.
Bei falscher Montage oder Abgleich können applikationsbedingte Gefahren verursacht werden. Das Gerät ist wartungsfrei.
Bei der Gehäusevariante mit Klemmraum muss zum Anschluss des Kabels zuerst der Gehäusedeckel abgeschraubt
werden. Anschließend kann das Elektronikmodul abgezogen werden. Nach dem Anschluss des Kabels ist das
Elektronikmodul wieder korrekt einzusetzen, festzudrücken und der Gehäusedeckel aufzuschrauben.
Nach dem Anschluss eines Kabels sind Kabelverschraubung und Anschlussgehäusedeckel (nur bei Bauform A – Klemmraum) ausreichend festzuziehen um die Schutzart IP67 zu gewährleisten.
Die Spannung an den Steckkontakten bzw. an den Klemmen darf 45 V nicht überschreiten, um eine Beschädigung der
Elektronik zu vermeiden. Alle Anschlüsse sind verpolungsgeschützt.
Es sollten möglichst geschirmte Signal- und Messleitungen getrennt von leistungsführenden Leitungen verlegt werden.
Den Schirm nur an einer Seite erden, idealerweise am Einbauort des Gerätes.
Die Erdung des Kabelschirms erfolgt über die Fassung des Steckers oder die Klemme PE.
Die metallischen Teile des Gerätes mit Stecker bzw. mit Kabelabgang sind elektrisch mit der Erdanschlussklemmschraube
verbunden. Dies gilt auch für die Fassung des Steckers M12x1. Die Erdanschlussklemmschraube ist nach Vorschrift zu
erden.
Induktive Lasten an den PNP- Schaltausgängen, z.B. Relais oder Hilfsschütze sind zur Vermeidung von Spannungsspitzen
nur mit Freilaufdiode oder RC-Glied zu betreiben.
Die Materialien für Gehäuse, Prozessanschluss, Dichtungen und Kabel sind entsprechend den jeweiligen Einsatzanforderungen (Medium, Temperatur) zu wählen. Ein ungeeignetes Material kann zu Beschädigung, Fehlverhalten oder
Zerstörung des Gerätes und den daraus resultierenden Gefahren führen.
Das Gerät erfüllt die gesetzlichen Anforderungen aller relevanten EU-Richtlinien.
0032
Sicherheitshinweise:
Wird ein Gerät in explosionsgefährdeten Bereichen errichtet und betrieben, so müssen die allgemeinen Ex-Errichtungsbestimmungen (EN60079-14, VDE0165), diese Sicherheitshinweise sowie die beigelegte EG-Baumusterprüfbescheinigung
beachtet werden. Die Errichtung von Ex-Anlagen muss grundsätzlich durch Fachpersonal erfolgen.
Klassifizierung:
II 1/2 G D EEx ia IIC T4 IP65 T60°C / T102°C (T57°C)
II 2 G D EEx ib IIC T4 IP65 T102°C
II 2 G D EEx ib IIC T4 IP65 T125°C
II 1/2 G EEx ia IIC T4
II 2 G EEx ib IIC T4
II 2 G EEx ib IIC T4
Ta Medium ≤ +60°C / Ta Gehäuse ≤ +85°C (40°C)
Ta Medium ≤ +85 / Ta Gehäuse ≤ +85°C
Ta Medium ≤ +125 / Ta Gehäuse ≤ +50°C
Ta Medium ≤ +60°C / Ta Gehäuse ≤ +85°C
Ta = ≤ +85°C
Ta Medium ≤ +125°C / Ta Gehäuse ≤ +50°C
bzw.
bzw.
bzw.
bzw.
bzw.
Die Geräte sind zur Messung von Drücken in explosionsgefährdeten Bereichen konzipiert.
Die Messmedien dürfen auch brennbare Flüssigkeiten, Gase, Nebel, Dämpfe oder Stäube sein.
Die zulässigen Betriebstemperaturen sind typ- und ausführungsbezogen dieser technischen Anleitung zu entnehmen.
Der Prozessdruck und der Temperaturbereich der Medien muss bei Anwendungen, die Kategorie 1/2-Betriebsmittel oder
Kategorie 1-Betriebsmittel erfordern, zwischen 0,8 bar bis 1,1 bar und -20 °C bis 60 °C liegen.
Die zulässigen Höchstwerte für Ui, Ii und Pi sind für alle Varianten gleich. Darauf ist insbesondere bei der Zusammenschaltung von mehreren eigensicheren Stromkreisen bei Varianten mit Spannungsausgang 0...10V (Varianten E/F) und bei
Varianten mit PNP-Schaltausgängen (Varianten A/E) zu achten.
Es gelten die Regeln für die Zusammenschaltung von eigensicheren Stromkreisen.
Bei Ausführungen der Geräte mit aufladbaren Kunststoffteilen (z.B. Anschlussgehäuse, Kabel) weist eine Warnbeschriftung
auf die Sicherheitsmaßnahmen hin, die bezüglich der Gefahr elektrostatischer Aufladungen im Betrieb und insbesondere
bei Wartungsarbeiten anzuwenden sind.
Reibung vermeiden
Nicht trocken reinigen
Nicht in pneumatischen Förderstrom montieren
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Ergänzung durch Busch
Prüfung und Wiederherstellung der
„kundenspezifischen
Einstellungen“ des
Druckschalters/anzeigegeräts
ExS10-0AVA0811R2SB
für Vakuumpumpen
Enivac RE 0016-0063 B:
Auf „oSig“ gehen
OK
Messmodus
25.12
Zugang zur Codeabfrage
0000
OK
Code richtig
Abgleich
unterer
Druckpunkt
NESS
2Ero
Menüzugangscode 3009 eingeben
OK
OK
EEEE
OK
Abgleich
oberer
Druckpunkt
Abgleich unterer Druckpunkt mit anliegendem Signal (Nassabgleich)
NSig
OK
oSig
OK
4.00
Unteres Drucksignal anlegen und den angezeigten Wert (= ausgegebene mA bzw. V)
mit + bzw. – auf den Wert einstellen, der diesem Drucksignal entsprechen soll.
Wertübernahme mit OK / Abbruch durch 3 Sekunden4 drücken. Bei 0...10V Signal
entspricht der Wert 4.00 einer Spannung von 0V und 20.00 einer Spannung von 10V
OK
3 Sekunden
0.000
OK
Abgleich Nullpunkt ohne anliegendem Signal (Trockenabgleich)
Unteres Drucksignal, bezogen auf Sensornenndruck, mit + bzw. – auf den Wert
einstellen, der einem Ausgangssignal von 4 mA bzw. 0 V entsprechen soll.
Wertübernahme mit OK / Abbruch durch 3 Sekunden 4 drücken.
Abgleich oberer Druckpunkt mit anliegendem Signal (Nassabgleich)
SPAn
OK
NSig
OK
20..00 OK
3 Sekunden
„1.600“
oSig
OK
1.000
OK
3 Sekunden
Display
Skalierung
gedrückt wird, um so schneller laufen die Werte nach
oben bzw. nach unten. Wirkungsrichtung (größer oder
kleiner) kann durch4 verändert werden. Dient im
Messmodus zur Anzeige der Softwareversionsnummer
Code falsch
3 Sekunden
dP-_
OK
dP3
OK
„0000“
2Ero
OK
0.000
OK
„1600“
SPAn
OK
1.000
OK
1
OK
„dp0“
+- Verstellen der angezeigten Werte. Je länger diese Taste
OK
„0.000“
Auf „oSig“ gehen
Sprung von Menüpunkt zu Menüpunkt / Umschaltung der
Wirkungsrichtung der „+/-„ Taste / Umschalten zwischen
verschiedenen Möglichkeiten in einem Auswahlmenü
Anzeige des aktuellen Messwertes
OK
codE
Einstieg in das jeweilige Untermenü und Übernahme der
eingestellten Werte
diSP
OK
„6“ (entspricht 2 Sek.)
Dämpfung
t_F
OK
„0550“
Schaltpunkt 1
SP 1
OK
Oberes Drucksignal anlegen und den angezeigten Wert (= ausgegebene mA bzw. V)
mit + bzw. – auf den Wert einstellen, der diesem Drucksignal entsprechen soll.
Wertübernahme mit OK / Abbruch durch 3 Sekunden 4 drücken. Bei 0...10V Signal
entspricht der Wert 4.00 einer Spannung von 0V und 20.00 einer Spannung von 10V
Abgleich Endpunkt ohne anliegendem Signal (Trockenabgleich)
Oberes Drucksignal, bezogen auf Sensornenndruck, mit + bzw. – auf den Wert
einstellen, der einem Ausgangssignal von 20 mA bzw. 10 V entsprechen soll.
Wertübernahme mit OK / Abbruch durch 3 Sekunden 4 drücken.
Dezimalpunkt
Einstellung dP0 Anzeige 8888. / Einstellung dP1 Anzeige 888.8
Einstellung dP2 Anzeige 88.88 / Einstellung dP3 Anzeige 8.888
Nullpunkt-Skalierung
Anzeigewert bei 4 mA / 0 V Ausgangssignal.
Unterschreitet die Anzeige -999, so wird -EEE blinkend angezeigt.
Endpunkt-Skalierung
Anzeigewert bei 20 mA / 0 V Ausgangssignal.
Überschreitet die Anzeige 9999, so wird EEEE blinkend angezeigt.
Dämpfung
Dämpfungskonstante von 1 bis 100 / je 3 Einheiten è ca. 1 Sekunde Verzögerung
SP_1
OK
0.250
OK
Grenzwert Schaltpunkt 1
HYS1
OK
0.005
OK
Hysterese Schaltpunkt 1
Displaywert, bei dem der PNP-Schaltausgang S1 aktiv geschaltet wird
„0015“
Schaltpunkthysterese von Schaltausgang S1 bezogen auf die Displayanzeige
n.o.
„n.c.“
n.o.n.
c
OK
n.c.
norF
„norF“
Func
OK
OK
OK
OK
ErrF
„0600“
„0015“
„n.c.“
Schaltpunkt 2
SP 2
OK
OK
Betriebsart Schaltpunkt 1
n.o. = Arbeitsstromprinzip è S1 schaltet ein bei Überschreiten des Grenzwertes
n.c. = Ruhestromprinzip è S1 schaltet ein bei Unterschreiten des Grenzwertes
Funktion Schaltpunkt 1
norF = Grenzwertfunktion
ErrF = Störmeldefunktion è S1 schaltet, wenn das Ausgangssignal größer als
20mA/10V bzw. kleiner als 4mA/0V werden sollte
Schaltpunkt 2
Aufbau der Untermenüs ist identisch wie bei Schaltpunkt 1, mit der Ausnahme,
dass der Untermenüpunkt
Schnellabgleich
SAbG
OK
on
Schnellabgleich per Tastenkombination
oFF
OK
Freigabe bzw. Sperrung des schnellen Abgleichs des unteren und oberen
Druckpunktes mit anliegendem Signal, sowie der Einstellung der Dämpfung durch
Tastenkombinationen (siehe Seite 3)
„oFF“
Verhalten
Signalausgang
„oFF“
ErrS
OK
Func nicht vorhanden ist.
OK
FS3.8
OK
FS22
OK
oFF
OK
Verhalten des Signalausgangs bei Verlassen des
4..20mA bzw. 0..10V-Bereiches
FS3.8 = würde das Ausgangssignal kleiner als 4mA / 0V oder größer als 20mA / 10V,
dann wird das Ausgangssignal auf 3,8mA bzw. 0V gesetzt.
FS22 = würde das Ausgangssignal kleiner als 4mA / 0V oder größer als 20mA / 10V,
dann wird das Ausgangssignal auf 22mA bzw. 11,25V gesetzt.
Mit u auf „SPEi“
gehen*, dann mit
OK bestätigen
oFF = der Signalausgang arbeitet linear von 3,9mA / 0V bis 21mA / 10,5V. Diese
jeweiligen Endwerte werden bei Über- bzw. Unterschreitung gehalten.
Werksdaten
FrES
OK
Speichern
SPEi
OK
Factory-Reset – Auslesen der Werksdaten
25.12
Messmodus
Das Gerät überschreibt die eingestellten Daten mit den hinterlegten Werksdaten,
wobei kundenspezifische Einstellungen verloren gehen.
Speichern
Alle Daten werden verlustsicher gespeichert. (Dauer ca. 7 s)
*Auf keinen Fall die OK-Taste drücken, während „FrES“ angezeigt wird!
Dies würde die Enivac-spezifischen Einstellungen löschen und durch unpassende Einstellungen ersetzen!
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mit trockener kapazitiver Messzelle,
Polysiliziummesszelle oder mit speziellem Druckmittler
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Precont S10
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Digitaler Drucksensor mit innenliegender, trockener kapazitiver Keramikmesszelle bis 60 bar
4-stellige LED-Anzeige, 2 Schaltausgänge, Analogausgang
Ausführung:
S10
ohne Zertifikat
Ex S10
II 1/2 G EEx ia IIC T4
XD S10
II 1/2 GD EEx ia IIC T4 IP65
für Ex-Zone 0
für Ex-Zone 0 bzw. 20
Prozessanschluss:
0 G ½“ A
DIN 16288
6 G ½“ A
mit Innenbohrung 11,4mm
1 G ¼“ A
DIN 16288
Transmitterelektronik:
A 4...20 mA 2-Draht-Elektronik
B 4...20 mA 2-Draht-Elektronik
C 4...20 mA 2-Draht-Elektronik
D 4...20 mA 2-Draht-Elektronik
E 0...10 V
3-Draht-Elektronik
F 0...10 V
3-Draht-Elektronik
G 0...10 V
3-Draht-Elektronik
H 0...10 V
3-Draht-Elektronik
mit Anzeige, 2 PNP-Schaltausgänge
mit Anzeige
ohne Anzeige, Abgleich über Tasten
fest eingestellt, ohne Anzeige
mit Anzeige, 2 PNP-Schaltausgänge
mit Anzeige
ohne Anzeige, Abgleich über Tasten
fest eingestellt, ohne Anzeige
Anschlusswerkstoff:
V Edelstahl 1.4404
Werkstoff Anschlussgehäuse:
A PBT (Polybutylenterephthalat)
C Stahl 1.4301
E PP (Polypropylen)
D POM (Polyacetal - Delrin)
Druckbereich:
01 0...100 mbar
02 0...200 mbar
03 0...400 mbar
04 0...600 mbar
05 0...1 bar
06 0...1,6 bar
07 0...2,5 bar
08 0...4 bar
09 0...6 bar
(für Typ XD nur Werkstoff Stahl möglich)
- nur bei Gehäuse mit Stecker M12x1 oder Kabel 2m
- bei Gehäuse mit Klemmraum è Stahl 1.4404
- nur bei Gehäuse mit Klemmraum
- nur bei Gehäuse mit Klemmraum
(max. –0,3/+4 bar)
(max. 5 bar)
(max. 5 bar)
(max. 10 bar)
(max. 10 bar)
(max. 15 bar)
(max. 25 bar)
(max. 25 bar)
(max. 40 bar)
10
11
12
13
14
15
16
17
18
YY
0...10 bar
(max. 40 bar)
0...16 bar
(max. 40 bar)
0...20 bar
(max. 40 bar)
0...40 bar
(max. 60 bar)
0...60 bar
(max. 90 bar)
-100 ... 0 mbar
(max. 4 bar)
-1...0 bar
(max. 10 bar)
-1...1 bar
(max. 15 bar)
-100...+100 mbar (max. 5 bar)
Sondermessbereich
Dichtungen:
1 Viton
2 Neopren
3 EPDM (für Lebensmittel)
4 Perfluorelastomer (Kalrez)
Prozesstemperatur:
0 Standard
1 mit Temperatur-Trennstück
-20°C bis +90°C
-40°C bis +125°C
Druckvariante:
R Relativdruck
A Absolutdruck
Genauigkeit Messzelle:
2 Keramik AL2O3 96%, Genauigkeit 0,2%
1 Keramik AL2O3 99,9% hochrein, Genauigkeit 0,2%
0 Keramik AL2O3 96%, Genauigkeit 0,1% mit Linearitätsprotokoll
3 Keramik AL2O3 99,9% hochrein, Genauigkeit 0,1% mit
Linearitätsprotokoll
Sensoranschluss:
S Stecker M 12x1
K Kabel 2 m
A Klemmraum
Precont
_ _ _ V _ _ _ _ _ _ _
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH – Lauterbachstraße 57 –
84307 Eggenfelden – Tel. (08721)9668-0
Fax. (08721)966830 – Email: info@acs-controlsystem.de
Internet: www.acs-controlsystem.de
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0870134131 / 051213
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Kompakter Drucksensor
Precont S10/S20/S40/S60/S70
Precont D40
mit trockener kapazitiver Messzelle,
Polysiliziummesszelle oder mit speziellem Druckmittler
BA0704
Technische Anleitung
Seite 8 von 15
Precont S10
Precont S20
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH – Lauterbachstraße 57 –
84307 Eggenfelden – Tel. (08721)9668-0
Fax. (08721)966830 – Email: info@acs-controlsystem.de
Internet: www.acs-controlsystem.de
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4ECHNISCHE)NFORMATION
,IQUIPHANT- &4,(&4,(
6IBRATIONSGRENZSCHALTER
&àLLSTANDGRENZSCHALTERFàRALLE&LàSSIGKEITEN
%INSATZAUCHIMEXPLOSIONSGEFÊHRDETEN"EREICH
IN,EBENSMITTELNUND0HARMAKA
$IE&UNKTIONWIRDNICHTBEEINFLUSSTDURCH3TRÚMUNGEN
4URBULENZEN,UFTBLASEN3CHAUM6IBRATION&ESTSTOFF
ANTEILEODER!NSATZDAHERISTDER,IQUIPHANTEINIDEALER
%RSATZFàR3CHWIMMERSCHALTER
&4,
+OMPAKTE"AUFORMGàNSTIGAUCHZUM%INBAUIN2OHRLEI
TUNGENUNDBEENGTEN%INBAUVERHÊLTNISSEN
&4,
-IT6ERLÊNGERUNGSROHRBISM
MAUF!NFRAGE
&4,(&4,(
-ITPOLIERTER3CHWINGGABELUNDLEICHTZUREINIGENDEN
0ROZESSANSCHLàSSENUND'EHÊUSENFàR,EBENSMITTELUND
0HARMABEREICH
:UM%INSATZINSEHRAGGRESSIVEN&LàSSIGKEITENSTEHTDER
HOCHKORROSIONSBESTÊNDIGE7ERKSTOFF!LLOY#
FàRDIE3CHWINGGABELUNDDEN0ROZESSANSCHLUSSZUR6ER
FàGUNG
$IE:àNDSCHUTZARTEN%%XIA%%XDEUND%%XDERMÚGLI
CHENDEN%INSATZINEXPLOSIONSGEFÊHRDETEN"EREICHEN
4MPRCGJC?SDCGLCL JGAI
#GLQ?RX@CPCGAFC
$ER,IQUIPHANT-ISTEIN&àLLSTANDGRENZSCHALTERZUM
%INSATZINALLEN&LàSSIGKEITEN
n FàR4EMPERATURENVONn #BIS #
n #BIS #AUF!NFRAGE
n FàR$RàCKEBISBAR
n FàR6ISKOSITÊTENBISMM S
n FàR$ICHTENGCM ODERGCM ANDERE%INSTELLUNGENAUF!NFRAGE
n 3CHAUMDETEKTIONAUF!NFRAGE
s %INSATZIN3ICHERHEITSSYSTEMENMIT!NFORDERUNGENAN
DIEFUNKTIONALE3ICHERHEITBIS3),GEMʔ)%#
)%#
s 'RO”E!USWAHLAN0ROZESSANSCHLàSSENUNIVERSELLEIN
SETZBAR
s 6IELFALTAN%LEKTRONIKENZ".!-522ELAIS4HY
RISTOR0&-3IGNAL!USGANGPASSENDER!NSCHLUSSFàR
JEDE0ROZESSSTEUERUNG
s 02/&)"530!0ROTOKOLLZUR)NBETRIEBNAHMEUND
7ARTUNG
s +EIN!BGLEICHRASCHEUNDKOSTENGàNSTIGE)NBETRIEB
NAHME
s +EINEMECHANISCHBEWEGTEN4EILEWARTUNGSFREIKEIN
6ERSCHLEI”LANGE,EBENSDAUER
s ÃBERWACHUNGDER3CHWINGGABELAUF"ESCHÊDIGUNG
FUNKTIONSSICHER
s &$!KONFORMES-ATERIAL0&!%DLON
4)&DE
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,IQUIPHANT-&4,(&4,(
LUCLBSLEQ@CPCGAF
%PCLXQR?LBBCRCIRGML
-AXIMUMODER-INIMUM$ETEKTIONIN4ANKSODER2OHRLEITUNGENMIT&LàSSIGKEITENALLER!RTAUCHIMEXPLO
SIONSGEFÊHRDETEN"EREICHUNDINDER,EBENSMITTELUND0HARMA)NDUSTRIE
,&4,XXXXXXXX
P@CGRQUCGQCSLB1WQRCK?SD@?S
+CQQNPGLXGN
$IE3CHWINGGABELDES3ENSORSSCHWINGTIN%IGENRESONANZ
"EI"EDECKUNGMIT&LàSSIGKEITVERRINGERTSICHDIE3CHWINGUNGSFREQUENZ$IESE&REQUENZÊNDERUNGBEWIRKTDAS
5MSCHALTENDES'RENZSCHALTERS
+MBSJ?PGRÈR
$ÞJJQR?LBEPCLXQAF?JRCP
,IQUIPHANT- &4,MIT%LEKTRONIKVARIANTEN
&%,&%,&%,
…
FEL51/52/54
,&4,XXXXXXXX
FEL55/56/57/58/50A
Ex i
Schaltgerät
SPS
Trennverstärker
Segmentkoppler
EX
EX
…
$ÞJJQR?LBQCLQMP
,IQUIPHANT- &4,MIT%LEKTRONIKVARIANTEN
&%,&%,&%,&%,
ZUM!NSCHLUSSANEINSEPARATES3CHALTGERÊT
ODEREINEN4RENNVERSTÊRKER&%,!
ZUM!NSCHLUSSAN02/&)"530!3EGMENT
,&4,XXXXXXDE
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0870134131 / 051213
%NDRESS(AUSER
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Seite 49
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
#JCIRPMLGIT?PG?LRCL
DÞP$ÞJJQR?LB%PCLXQAF?JRCP
&%,
:WEILEITER7ECHSELSTROMAUSFàHRUNG
3CHALTENDER,ASTàBER4HYRISTORDIREKTIM6ERSORGUNGSSTROMKREIS
&%,
$REILEITER'LEICHSTROMAUSFàHRUNG
3CHALTENDER,ASTàBER4RANSISTOR0.0UNDSEPARATEN!NSCHLUSS
&%,
!LLSTROMAUSFàHRUNGMIT2ELAISAUSGANG
3CHALTENDER,ASTENàBERPOTENTIALFREIE5MSCHALTKONTAKTE
#JCIRPMLGIT?PG?LRCL
DÞP$ÞJJQR?LB1CLQMP
&%,
FàRSEPARATES3CHALTGERÊT3IGNALàBERTRAGUNGM!AUF:WEIDRAHTLEITUNG
&%,
FàRSEPARATES3CHALTGERÊT3IGNALàBERTRAGUNG,(&LANKExxM!
NACH%..!-52AUF:WEIDRAHTLEITUNG
&%,
FàRSEPARATES3CHALTGERÊT3IGNALàBERTRAGUNG(,&LANKExxM!
NACH%..!-52AUF:WEIDRAHTLEITUNG
4ESTDER6ERBINDUNGSLEITUNGENUND&OLGEGERÊTEDURCH4ASTENDRUCKAM%LEKTRONIKEINSATZ
&%,
FàRSEPARATES3CHALTGERÊT0&-3IGNALÃBERTRAGUNG
3TROMIMPULSEDEM6ERSORGUNGSGRUNDSTROMAUFDER:WEIDRAHTLEITUNGàBERLAGERT
7IEDERKEHRENDE0RàFUNGOHNE&àLLSTANDÊNDERUNGVOM3CHALTGERÊTAUS
&%,!
FàR!NSCHLUSSAN02/&)"530!
ZYKLISCHERUNDAZYKLISCHER$ATENAUSTAUSCHGEMʔ02/&)"530!0ROFIL$ISCRETE)NPUT
%?JT?LGQAFC2PCLLSLE
&%,&%,&%,!
ZWISCHEN-ESSAUFNEHMERUND(ILFSENERGIE
&%,
ZWISCHEN-ESSAUFNEHMERUND(ILFSENERGIEUND,AST
&%,&%,&%,&%,
SIEHEANGESCHLOSSENES3CHALTGERÊT
?SDMPK
&4,
KOMPAKT
&4,
MIT6ERLÊNGERUNGSROHR
&4,(
KOMPAKTMITPOLIERTER3CHWINGGABELUNDHYGIENISCHEN0ROZESSANSCHLàSSEN
&4,(
MIT6ERLÊNGERUNGSROHRPOLIERTER3CHWINGGABELUNDHYGIENISCHEN0ROZESSANSCHLàSSEN
#GLE?LE
+CQQEPؒC
&àLLHÚHE'RENZWERT
+CQQ@CPCGAF
"CRCIRGMLQ@CPCGAF
&4,
!BHÊNGIGVONDER%INBAUSTELLE
&4,
!BHÊNGIGVONDER%INBAUSTELLEUNDDER2OHRVERLÊNGERUNG3TANDARDMMMBISMMAUF!NFRAGE
+CQQQRMDDBGAFRC
%NDRESS(AUSER
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
%INSTELLUNGAM%LEKTRONIKEINSATZGCM ODERGCM ANDEREAUF!NFRAGE
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Seite 50
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
#JCIRPMLGICGLQ?RX,+30*&$J?LIC
$#*
#JCIRPGQAFCPLQAFJSQQ
8UCGJCGRCPLQAFJSQQDÞPQCN?P?RCQ1AF?JRECPÈR
:UM!NSCHLUSSAN4RENNSCHALTVERSTÊRKER
NACH.!-52)%#
Z"&8.&8.&4,.
&4,.ODER#OMMUTEC3).
3).VON%NDRESS(AUSER
!USGANGSSIGNALSPRUNGVONNIEDRIGEM
AUFHOHEN3TROMBEI'RENZSTAND
FEL56
1
*&$J?LIC
2
EEx ia
!NSCHLUSSAN-ULTIPLEXER
4AKTZEITMINSEINSTELLEN
EX
I
EX
–
+
Trennverstärker
nach IEC 60947-5-6
(NAMUR)
,&4,XXXXXXDE
SQE?LEQQGEL?J
1GAFCPFCGRQ
QAF?JRSLE
$ÞJJQR?LB
SQE?LEQQGEL?J
+
2
0.6 …
1.0 mA
*CSAFRBGMBCL
EPÞL
PMR
1
Max.
+
2
LEUCHTET
BLINKT
+
2
2.2 …
2.8 mA
0.6 …
1.0 mA
1
1
Min.
LEUCHTETNICHT
+
2
,&4,XXXX
XXXX
2.2 …
2.8 mA
1
,&4,XXXXXXXX
SQD?JJQGEL?J
!USGANGSSIGNALBEIBESCHÊDIGTEM3ENSORM!
LQAFJGC’@?PC*?QR ÞPBC
3IEHE4ECHNISCHE$ATENDESANGESCHLOSSENEN4RENNSCHALTVERSTÊRKERSNACH)%#.!-52
%NDRESS(AUSER
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
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Seite 51
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
LQAFJSQQSLB$SLIRGML
LQAFJSQQJCGRSLECL
s %LEKTRONIKEINSÊTZE1UERSCHNITTMAXMM ,ITZEIN!DERENDHàLSENACH$).
s 3CHUTZLEITERIM'EHÊUSE1UERSCHNITTMAXMM
s 0OTENTIALAUSGLEICHSANSCHLUSSAU”ENAM'EHÊUSE1UERSCHNITTMAXMM
1GAFCPFCGRQQAF?JRSLE
-INIMUM-AXIMUM2UHESTROMSICHERHEITAM%LEKTRONIKEINSATZUMSCHALTBAR
BEI&%,NURAM.IVOTESTER
-AX-AXIMUMSICHERHEIT
$ER!USGANGSCHALTETBEIM"EDECKENDER3CHWINGGABELIN2ICHTUNG!USFALLSIGNAL
6ERWENDUNGZ"FàRÃBERFàLLSICHERUNG
-IN-INIMUMSICHERHEIT
$ER!USGANGSCHALTETBEIM&REIWERDENDER3CHWINGGABELIN2ICHTUNG!USFALLSIGNAL
6ERWENDUNGZ"FàR4ROCKENLAUFSCHUTZ
1AF?JRXCGR
"EIM"EDECKENDER3CHWINGGABEL CAS
"EIM&REIWERDENDER3CHWINGGABEL CAS
!NDERE3CHALTZEITENAUF!NFRAGE
:USÊTZLICHBEI02/&)"530!EINSTELLBARS
#GLQAF?JRTCPF?JRCL
"EIM%INSCHALTENDER(ILFSENERGIEIST!USGANGAUF!USFALLSIGNAL
.ACHMAXSRICHTIGE3CHALTSTELLUNG!USNAHME&%,
+CQQECL?SGEICGR
0CDCPCLX@CBGLESLECL
5MGEBUNGSTEMPERATUR #
-ESSSTOFFTEMPERATUR #
13 mm
-ESSSTOFFDICHTEGCM 7ASSER
-ESSSTOFFVISKOSITÊTMM S
Schaltpunkt
bei
Referenzbedingungen
-ESSSTOFFDRUCKPEBAR
3ENSOREINBAUVERTIKALVONOBEN
$ICHTEWAHLSCHALTERAUF
,&4,XXXXXXDE
+CQQ?@UCGAFSLE
+ONSTRUKTIVBEDINGTMAXnMM
5GCBCPFMJ@?PICGR
MM
1AF?JRFWQRCPCQC
CAMM
#GLDJSQQBCP
+CQQQRMDDRCKNCP?RSP
-AXMMxnMMn #x #
#GLDJSQQBCP
+CQQQRMDDBGAFRC
-AXMMxnMMGCM xGCM #GLDJSQQBCQ
+CQQQRMDDBPSAIQ
-AXMMxnMMnBARxBAR
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
%NDRESS(AUSER
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Seite 52
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
#GLQ?RX@CBGLESLECL
#GL@?S@CBGLESLECL
#GL@?SFGLUCGQC
3CHALTPUNKTE
AM3ENSORIN!BHÊNGIGKEITVONDER%INBAULAGEBEZOGENAUF7ASSER
4 mm
13 mm
4 mm
$ICHTEGCM #PEBAR
,&4,XXXXXXXX
%INBAUVONOBEN
#GL@?S@CGQNGCJC
%INBAUVONUNTEN
%INBAUVONDER3EITE
(INWEISſ
$IE3CHALTPUNKTEBEIM,IQUIPHANT+LIEGENANANDEREN3TELLENALSBEIM6ORGÊNGER,IQUIPHANT''
%INBAUBEISPIELEIN!BHÊNGIGKEITVONDER6ISKOSITÊT QDER&LàSSIGKEITUNDDER.EIGUNGZU!NSATZBILDUNG
-NRGK?JCP#GL@?S
NPM@JCKJMQ?SAF@CGFMFCP4GQIMQGRÈR
3CHWINGGABELSOAUSRICHTENDASSDIE3CHMALSEITENDER'ABELZINKENNACHOBENUNDUNTENWEISENDAMITDIE
&LàSSIGKEITGUTABTROPFENKANN
,&4,XXXXXXXX
3ENKRECHTVONOBEN
%NDRESS(AUSER
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
3EITLICHFRONTBàNDIG
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Seite 53
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
*?ECPSLEQRCKNCP?RSP
n #x #
)JGK?IJ?QQC
+LIMASCHUTZNACH)%#4EIL"ILDA
1AFSRX?PR
s 0OLYESTER3TAHLUND!LUMINIUM'EHÊUSE)0)0NACH%.
s !LUMINIUM'EHÊUSE%%XD%%XDE)0)0NACH%.MH
s +OMPAKT'EHÊUSE
n )0MIT6ENTILSTECKER0'.04šƀ
n )0MITM+ABELSCHWANZ
n )0MIT-X3TECKER,-ETALL
n )0KMIT3TECKERGEWINKELT,MUND,%$!NZEIGE
1AFUGLESLEQDCQRGEICGR
.ACH)%#4EILx(ZMM:YKLEN
#JCIRPMK?ELCRGQAFC
4CPRPÈEJGAFICGR
3TÚRAUSSENDUNGNACH%."ETRIEBSMITTELDER+LASSE"
3TÚRFESTIGKEITNACH%.!NHANG!)NDUSTRIEBEREICHUND.!-52%MPFEHLUNG.%%-6
3INDDIE'ABELZINKENAUFGRUNDVON!NSATZMITEINANDERVERBUNDENWIRDDAS.UTZSIGNALSOSTARKABGEDÊMPFT
DASSDIEURSPRàNGLICHEN%-67ERTENICHTMEHRINVOLLEM5MFANEINGEHALTENWERDENKÚNNEN
%.%LEKTROMAGNETISCHE&ELDER%.(&%INKOPPLUNG
+CQQQRMDD@CBGLESLECL
+CQQQRMDDRCKNCP?RSP
n #x #!USNAHMENSIEHE0ROZESSANSCHLàSSEn #BIS #AUF!NFRAGE
2CKNCP?RSPQAFMAI
-AX #S
+CQQQRMDDBPSAINC
nBARxBARàBERDENGESAMTEN4EMPERATURBEREICH!USNAHMENSIEHE0ROZESSANSCHLàSSE
.PÞDBPSAI
MAXBARFACHEDES-ESSSTOFFDRUCKSPE&UNKTIONWÊHREND0RàFDRUCKNICHTGEGEBEN
"ERSTDRUCKDER-EMBRANBAR
EEPCE?RXSQR?LB
&LàSSIG
"GAFRC
-INGCM+OMPAKTGEHÊUSEGCM
!NDERE$ICHTEEINSTELLUNGENAUF!NFRAGE
4GQIMQGRÈR
-AXMMS
$CQRQRMDD?LRCGJC
-AX’MM
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
%NDRESS(AUSER
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 54
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
LXCGECSLB CBGCLM@CPDJÈAFC
#JCIRPMLGICGLQÈRXC
-IT&%,&%,&%,&%,
3CHALTERFàR3ICHERHEITSSCHALTUNGUND
$ICHTEUMSCHALTUNG
GRàNE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDER
"ETRIEBSBEREITSCHAFT
ROTE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDES3CHALTZUSTANDS
BLINKTBEI+ORROSIONSSCHADENAM3ENSOR
ODERBEI%LEKTRONIKDEFEKT
-IT&%,
3CHALTERFàR3ICHERHEITSSCHALTUNGUND
$ICHTEUMSCHALTUNG
GRàNE,EUCHTDIODEBLINKTZUR!NZEIGEDER
"ETRIEBSBEREITSCHAFT
ROTE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDES3CHALTZUSTANDS
BLINKTBEI+ORROSIONSSCHADENAM3ENSOR
ODERBEI%LEKTRONIKDEFEKT
FEL51
L1 N
U~
19...253V AC
50/60Hz
1
Max
>0,7
Min
>0,5
2
1
I max : 350mA
2
Anschlussklemmen
Leuchtdioden
Schalter
,&4,XXXXXXDE
-IT&%,
3CHALTERFàR$ICHTEUMSCHALTUNGUND
WIEDERKEHRENDE0RàFUNG
GRàNE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDER
"ETRIEBSBEREITSCHAFT
GELBE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDES
"EDECKUNGSZUSTANDS
BLINKTBEI+ORROSIONSSCHADENAM3ENSOR
ODERBEI%LEKTRONIKDEFEKT
-IT&%,
3CHALTERFàR3ICHERHEITSSCHALTUNGUND
$ICHTEUMSCHALTUNG
GRàNE,EUCHTDIODEBLINKTSCHNELLZUR!NZEIGE
DER"ETRIEBSBEREITSCHAFT
BLINKTLANGSAMBEI+ORROSIONSSCHADEN
AM3ENSORODERBEI%LEKTRONIKDEFEKT
GELBE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDES3CHALTZUSTANDS
0RàFTASTEnUNTERBRICHT:ULEITUNG
-IT&%,!
3CHALTERZUR%INSTELLUNGDER'ERÊTEADRESSE
GRàNE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDER
"ETRIEBSBEREITSCHAFT
PULSIERTBEI!NZEIGEDER+OMMUNIKATION
GELBE,EUCHTDIODEZUR!NZEIGEDES3CHALTZUSTANDES
BLINKTBEI+ORROSIONSSCHADENAM3ENSOR
ODERBEI%LEKTRONIKDEFEKT
,&4,XXXXXXXX
FEL50A
Address
PA– PA+
1
ON
OFF
SW
HW
1 2 3 4 5 6 7 8
2
Anschlussklemmen
Leuchtdioden
Schalter
,&4,XXXXXXDE
%NDRESS(AUSER
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
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Seite 55
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
)MKN?IRECFÈSQC
$SLIRGMLQRCQRKGR2CQRK?ELCR
6ARIANTEN!#$#0.0UND.!-52
"EIM4ESTWIRDDERAKTUELLE:USTANDDESELEKTRONISCHEN3CHALTERSUMGEKEHRT
4ESTDURCHFßHREN
4ESTMAGNETANDIE-ARKIERUNGAUFDEM4YPENSCHILDHALTEN
,&4,XXXXXXXX
$ER3CHALTZUSTANDÊNDERTSICH
*GAFRQGEL?JC
6ARIANTEN!#UND$#0.0MIT6ENTILSTECKERODER+ABELSCHWANZ
AC/DC
NAMUR
rd
ye
gn
gn
,&4,XXXXXXXX
%PÞLCQ*GAFRELJCSAFRCR!"!
,IQUIPHANT-ISTANDIE3PANNUNGSVERSORGUNGANGESCHLOSSENUNDBETRIEBSBEREIT
%PÞLCQ*GAFREL@JGLIR,+30
,IQUIPHANT-ISTANDIE3PANNUNGSVERSORGUNGANGESCHLOSSENUNDBETRIEBSBEREIT
0MRCQ*GAFRPBJCSAFRCR!"!
%INSATZART-!8ÃBERFàLLSICHERUNG3ENSORISTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
%INSATZART-).4ROCKENLAUFSCHUTZ3ENSORISTNICHTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
%CJ@CQ*GAFRWCJCSAFRCR,+30
%INSATZART-!8ÃBERFàLLSICHERUNG3ENSORISTNICHTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
%INSATZART-).4ROCKENLAUFSCHUTZ3ENSORISTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
0MRCQ*GAFRPB@JGLIR!"!
,IQUIPHANT-HATEINE3TÚRUNGFESTGESTELLT
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
%NDRESS(AUSER
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Seite 56
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
6ARIANTE.!-52UND$#0.0MIT-X2UNDSTECKVERBINDER,
ye rd
gn
,&4,XXXXXXXX
%PÞLCQ*GAFRELJCSAFRCR"!.,.
,IQUIPHANT-ISTANDIE3PANNUNGSVERSORGUNGANGESCHLOSSENUNDBETRIEBSBEREIT
%PÞLCQ*GAFREL@JGLIRKGR&X,+30
,IQUIPHANT-ISTANDIE3PANNUNGSVERSORGUNGANGESCHLOSSENUNDBETRIEBSBEREIT
%CJ@CQ*GAFRWCJCSAFRCR"!.,.
3ENSORISTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
%CJ@CQ*GAFRWCJCSAFRCR,+30
%INSATZART-!8ÃBERFàLLSICHERUNG3ENSORISTNICHTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
%INSATZART-).4ROCKENLAUFSCHUTZ3ENSORISTIN&LàSSIGKEITEINGETAUCHT
0MRCQ*GAFRPB@JGLIR"!.,.
,IQUIPHANT-HATEINE3TÚRUNGFESTGESTELLT
%PÞLCQ*GAFREL@JGLIRKGR
&X,+30
,IQUIPHANT-HATEINE3TÚRUNGFESTGESTELLT
%NDRESS(AUSER
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
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Seite 57
,IQUIPHANT-&4,(&4,(
CQRCJJGLDMPK?RGMLCL
.PMBSIRQRPSIRSP
*GOSGNF?LR+
$2*
$2*
?SDMPK
'RUNDGEWICHT
&4,
&4,
+OMPAKT
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0870134131 / 051213
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Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 58
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RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
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Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 59
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RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
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Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 60
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0OLYESTER'EHÊUSE
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RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
)0-X0!3TECKER
)0-X0!3TECKER
)0-X0!3TECKER
OHNE:USATZAUSSTATTUNG
"-ATERIALMEDIENBERàHRTE4EILE,
!UFNAHMEPRàFZEUGNISNACH%.GEMʔ3PEZIFIKATION
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3ONDERAUSFàHRUNG
VOLLSTÊNDIGE0RODUKTBEZEICHNUNG
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0OLYESTERGEHÊUSE
%NDRESS(AUSER
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 61
KA 143F/00/a6/04.02
52002410
liquiphant M
FTL 50, FTL 51
d
e
f
es
i
nl
Füllstandgrenzschalter
Level Limit Switch
Détecteur de niveau
Detector de nivel
Interruttore di livello
Niveauschakelaar
Endress + Hauser
The Power of Know How
d Inhalt
Sicherheitshinweise
Behandlung
Geräte-Identifikation
Verwendung
Meßeinrichtung
4
6
8
14
15
Einbau
Einstellungen
Anschluß
Funktionsprüfung
19
28
32
41
Installation
Setting-up
Connections
Function
19
28
32
41
Wartung
Technische Daten
Zubehör
Fehlersuche
Ersatzteile
Reparatur
Ergänzende
Dokumentation
53
54
55
59
67
69
Maintenance
Technical Data
Accessories
Trouble-shooting
Spare parts
Repair
Supplementary
Documentation
53
54
55
60
67
69
2
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
70
e Contents
Notes on Safety
Handling
Device Identification
Application
Measuring system
f
4
6
8
14
15
70
Sommaire
Conseils de sécurité
Manipulation
Dénomination
Utilisation
Ensemble de détection
de niveau
4
6
8
14
Montage
Réglage
Raccordement
Fonction
19
28
32
41
Entretien
Caractéristiques
techniques
Accessoires
Recherche de défauts
Pièces de rechange
Réparations
Documentation
complémentaire
53
15
54
55
61
67
69
70
Endress+Hauser
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 62
d Sicherheitshinweise
Der Liquiphant M FTL 50/51
darf nur als Füllstandgrenzschalter für Flüssigkeiten
verwendet werden.
Bei unsachgemäßem Einsatz
können Gefahren von ihm
ausgehen.
Das Gerät darf nur von
qualifiziertem und
autorisiertem Fachpersonal
unter strenger Beachtung
dieser Betriebsanleitung,
der einschlägigen Normen,
der gesetzlichen Vorschriften
und der Zertifikate (je nach
Anwendung) eingebaut,
angeschlossen, in Betrieb genommen u. gewartet werden.
In der Gebäudeinstallation ist
ein Netzschalter für das
Gerät leicht erreichbar in
dessen Nähe zu installieren.
Er ist als Trennvorrichtung für
das Gerät zu kennzeichnen.
Achtung!
= verboten; führt zu
fehlerhaftem Betrieb
oder Zerstörung.
4
e Notes on Safety
The Liquiphant M FTL 50/51
is designed for level limit
detection in liquids.
If used incorrectly it is
possible that applicationrelated dangers may arise.
The level limit switch
Liquiphant M FTL 50, 51 may
be installed, connected,
commissioned, operated and
maintained by qualified and
authorised personnel only,
under strict observance of
these operating instructions,
any relevant standards, legal
requirements, and, where
appropriate, the certificate.
Install an easily accessible
power switch in the proximity
of the device.
Mark the power switch as a
disconnector for the device.
Caution!
= forbidden; leads
to incorrect operation
or destruction.
f
Conseils de sécurité
Le Liquiphant M FTL 50/51
doit être exclusivement utilisé
comme détecteur de niveau
pour liquides.
Il peut être source de danger
en cas d’utilisation non
conforme aux prescriptions.
L’appareil ne doit être
installé, raccordé, mise en
service et entretenu que par
un personnel qualifié et
autorisé, qui tiendra compte
des indications contenues
dans la présente mise en
service, des normes en
vigueur et des certificats
disponibles (selon l’application).
Installer un commutateur réseau
à proximité immédiate de
l’appareil, en veillant à ce qu’il
soit facilement accessible.
Marquer ce commutateur
comme prise de coupure de
l’appareil.
Attention !
= interdit; peut provoquer
des dysfonctionnements
ou la destruction.
Endress+Hauser
d Behandlung
Am Gehäuse, Flansch oder
Verlängerungsrohr anfassen.
e Handling
Hold by housing, flange or
extension tube.
f
Manipulation
Tenir par le boîtier, la bride
ou le tube prolongateur.
es Modo de empleo
Coger por el cabezal, brida o
tubo de extensión.
i
Accorgimenti
Afferrare la custodia,
per la flangia o
per il tubo di estensione.
nl Behandeling
Vastpakken via behuizing,
flens of verlengbuis.
6
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Endress+Hauser
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 63
d Nicht verbiegen
Nicht kürzen
Nicht verlängern
e Do not bend
Do not shorten
Do not lengthen
f
Ne pas déformer
Ne pas raccourcir
Ne pas rallonger
es No torcer
No acortar
No alargar
i
Non stringere o allargare
Non accorciare o allungare
Non piegare
nl Niet verbuigen
Niet inkorten
Niet verlengen
Endress+Hauser
7
Ex i
…
*)
FTL…,
SIF…, SIN…,
FXN…
EX
EX
*) Schaltgerät, SPS, Trennverstärker
Switching unit, PLC, isolating amplifier
Détecteur, API, convertisseur/séparateur
Interruptor, PLC, amplificador aislado
Unità di commutazione, PLC, barriera di separazione
Schakelversterker, PLC, scheidingsversterker
Endress+Hauser
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
17
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 64
d Schwinggabel ausrichten:
Markierung oben oder unten
e Orientation of fork tines:
Marking above or below
f Orientation des lames
vibrantes:
Repères en haut ou en bas
es Orientación de la horquilla:
Marca arriba o abajo
i
Allineamento della forcella:
Marcatura in alto o in basso
nl Vork uitrichten:
Markering boven of onder
24
Endress+Hauser
d Schwinggabel ausrichten:
Markierung oben oder unten
e Orientation of fork tines:
Marking above or below
f Orientation des lames
vibrantes:
Repères en haut ou en bas
es Orientación de la horquilla:
Marca arriba o abajo
i
Allineamento della forcella:
Marcatura in alto o in basso
nl Vork uitrichten:
Markering boven of onder
24
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Endress+Hauser
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 65
d Kabeleinführung ausrichten
e Cable gland orientation
f
Positionnement de l’entrée
de câble
es Ajuste del prensaestopa
00
°
i
3
nl Kabelinvoer uitrichten
00
°
…
Posizionamento del
passacavo
…
3
Endress+Hauser
d
e
f
es
i
nl
27
Einstellungen
Setting–up
Réglage
Ajuste
Messa in servizio
Instellingen
FEL 51
42
FEL 52
FEL 54
43
44
FEL 55
45
FEL 56
46
FEL 58
50
Funktion
Function
Fonction
Funcionamiento
Funzione
Functie
Max.
d
Minimum-/MaximumSicherheitsschaltung
Max.
U= 0 V
e Minimum/maximum
fail-safe mode
f Sécurité
minimum/maximum
es Conmutador de seguridad
mín./máx.
i
Selezione della modalità di
sicurezza min./max.
nl Minimum/maximum
veiligheidsschakeling
28
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Min.
Min.
Endress+Hauser
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 66
d Dichte der Flüssigkeit.
Dichte ρ gemessen in g/cm³
oder in kg/l.
FEL 51, FEL 52, FEL 54,
FEL 55, FEL 56, FEL 57, FEL 58
e Liquid density.
Density ρ measured in g/cm³
or in kg/l.
ρ
> 0,7
f
0,7
kg
1l
1 l (1 dm³) = min 0,7 kg
(1 imp.gal = min. 7.0 lbs)
(1 US. gal = min. 5.9 lbs)
U= 0 V
0,5
kg
1l
(ρ 0,5…0,7)
Densità del liquido.
Densità ρ misurata in g/cm³
o in kg/l.
nl Dichtheid van de vloeistof.
Dichtheid ρ gemeten in g/cm³
of in kg/l.
ρ
> 0,5
es Densidad de líquidos.
Densidad ρ medida en g/cm³
o en kg/l.
i
Standard / Standard / Standard /
Estándar / Standard / Standaard
Densité du liquide.
Unité de mesure de la
densité ρ: g/cm³ ou kg/l.
1 l ( 1 dm³) = 0,5…0,7 kg
(1 imp.gal = 5.0…0.7 lbs)
(1 US. gal = 4.2…5.9 lbs)
z.B. Propan / e.g. Propane / Exemple: Propane /
Ejemplo: propano / Esempio: propano / bijv. propaan
Endress+Hauser
d
e
f
es
i
nl
29
Anschluß
Connections
Raccordement
Conexiones
Collegamenti elettrici
Aansluiting
d
e
f
es
i
nl
Nationale Normen und Vorschriften beachten!
Note national regulations!
Respecter les lois et règles locales en vigueur!
Considere reglamentaciones nacionales
Osservare le norme nazionali!
Nationale voorschriften in acht nemen!
FEL…
M 20 x 1,5
ø5 … 9 mm
(ø0.2 … 0.35 in)
max. 2,5 mm²
(max. AWG 14)
max. 4 mm²
(max. AWG 12)
3 mm
(1/8 in)
32
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Endress+Hauser
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 67
d Anschluß FEL 56
NAMUR-Ausgang L-H
<1,0 mA / >2,1 mA
FEL 56
e Connections FEL 56
NAMUR output L-H
<1,0 mA / >2,1 mA
1 2
f
EEx ia
es Conexiones FEL 56
Salida NAMUR L-H
<1,0 mA / >2,1 mA
EX
H
H 2,1…2,8 mA
i
I
EX
L
–
+
z.B. / e.g. / p.e. / por ej. / p.e. / bijv.
FXN 421, FXN 422, SIN 100, SIN 110
FTL 325 N, FTL 375 N
Multiplexer: Taktzeit min. 2 s
Multiplexer: duty pulse cycle min. 2 s
Multiplexeur: cycle d’impulsions min 2 s
Multiplexer: ciclo de impulso mín. 2 s
Multiplexer: tempo di ciclo min. 2 s
Multiplexer: pulstijd min. 2 s
Raccordement FEL 56
Sortie NAMUR L-H
<1,0 mA / >2,1 mA
L
0,6…1,0 mA
d Trennverstärker nach
NAMUR (EN 50227)
e Isolating amplifier to
NAMUR (EN 50227)
f Convertisseur / séparateur
selon NAMUR (EN 50227)
es Amplificador aislado según
NAMUR (EN 50227)
i Barriera di separazione
secondo NAMUR (EN 50227)
nl Scheidingsversterker conform
NAMUR (EN 50227)
Collegamenti elettrici FEL 56
NAMUR uscita L-H
<1,0 mA / >2,1 mA
nl Aansluiting FEL 56
NAMUR uitgang L-H
<1,0 mA / >2,1 mA
Endress+Hauser
37
Füllstand variieren
Vary level
Varier le niveau
Nivel variable
Variare livello
Niveau variëren
Leuchtdioden / LEDs / DEL / LEDs / LED / LED’s
d
e
f
es
i
nl
FEL
GN
Funktionsprüfung
Function
Fonction
Funcionamiento
Funzione
Functie
RD
(YE)
Betrieb / Stand-by / Fonctionnement /
Reposo / Attesa / stand-by
Schaltzustand / Switching status / Etat de commutation /
Estado conexión / Stato di commutazione / schakelstand
FEL 57, FEL 50 A: Bedeckung / Covering / Recouvrement /
Cubierto / Copertura / bedekking
leuchtet / on / allumée / iluminado / on / aan
blinkt / flashes / clignote / parpadea / lampeggia / knippert
aus / off / éteinte / apagado / off / uit
Ausgangssignal / Output signal / Signal de sortie /
Señal de salida / Segnale uscita / uitgangssignaal
Störung / Fault / Défaut / Fallo / Guasto / storing
Endress+Hauser
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
41
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 68
d Funktion FEL 56
FEL 56
e Function FEL 56
f Fonction FEL 56
12
es Funcionamiento FEL 56
i
Funzione FEL 56
nl Functie FEL 56
GN
FEL 56
RD
+ 2
Max.
+ 2
+ 2
Min.
+ 2
+ 2
46
0,6…
1,0 mA
2,1…
2,8 mA
0,6…
1,0 mA
2,1…
2,8 mA
2,1…
2,8 mA
1
1
1
1
1
Endress+Hauser
d Wartung
Dicke Krusten entfernen
e Maintenance
Removal of thick encrustation
f
Entretien
Enlever les dépôts et
incrustations
es Mantenimiento
Eliminación de adherencias
i
d Nicht besteigen!
e Don’t use as a step!
f Ne pas marcher
sur les lames vibrantes!
es No usar como peldaño!
i Non usare come scalino!
nl Niet op staan!
Endress+Hauser
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Manutenzione
Rimozione di depositi
consistenti
nl Onderhoud
Aangroei verwijderen
53
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 69
d Technische Daten
Umgebungstemperatur T1
Betriebstemperatur T2
T
Caractéristiques
techniques
Température ambiante T1
Température de service T2
es Datos técnicos
Temperatura ambiente T1
Temperatura de servicio T2
i
Dati tecnici
Temperatura ambiente T1
Temperatura di servizio T2
nl Technische gegevens
Omgevingstemperatuur T1
Procestemperatuur T2
10
11
70 °C
e Technical Data
Ambient temperature T1
Process temperature T2
f
+ "T" / "p"
50 °C
*
0 °C
–40 °C
0 °C
90°C
150 °C
*
x °C = (1.8 x + 32) °F
–40 °C
* pe
* T2
Betriebsdruck
Process pressure
Pression de service
Presión de servicio
Pressione di servizio
Procesdruk
*
p = max. 64 bar
Dichte ρ
Density ρ
Densité ρ
Densidad ρ
Densità ρ
Dichtheid ρ
Prozeßanschluß / Zubehör
Process connection / accessories
Raccord process / accessoires
Conexión a proceso / accesorios
Connessione al processo / accessori
Procesaansluiting / accessoires
> 0,5
0,5
kg
1l
(1 imp.gal = min. 5.0 lbs)
(1 US.gal = min. 4.2 lbs)
Viskosität ν
Viscosity ν
Viscosité ν
Viscosidad ν
Viscosità ν
Viskositeit ν
54
ν max. 10000 mm2/s
(ν max.10000 cSt)
Endress+Hauser
d Fehlersuche
Schaltet nicht
Schaltet falsch
Fehlschaltung,
sporadisch
Versorgungsspannung fehlt
Signalleitung defekt
Elektronikeinsatz defekt
– FEL 51 direkt an L1 und N
angeschlossen
Dichte der Flüssigkeit zu gering
Schwinggabel verkrustet
Schwinggabel korrodiert
(Anzeige am FEL: rot / gelb blinkt,
FEL 58: grün blinkt 0,3 Hz)
FEL 51: Relais mit zu großem
Innenwiderstand angeschlossen
FEL 51: Relais mit zu geringem
Haltestrom angeschlossen
FEL 54: Kontakte verschweißt
(nach einem Kurzschluß)
Minimum- / MaximumSicherheitsschaltung vertauscht
Dichter schwerer Schaum,
wilde Turbulenzen,
aufgeschäumte Flüssigkeit
Extreme Funkstörung
Extreme Vibrationen
Wasser im Gehäuse
FEL 52: Ausgang überlastet
Fehlschaltung
nach
Netzausfall
FEL 57,
Verhalten beim Einschalttest
(wiederkehrende Prüfung)
Endress+Hauser
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Versorgung prüfen
Signalleitung prüfen
Austauschen
– FEL 51 immer über externe Last
anschließen
Am Elektronikeinsatz Dichte auf
> 0,5 einstellen
Schwinggabel säubern
Schwinggabel komplett mit
Prozeßanschluß austauschen
Geeignetes Relais anschließen
Widerstand parallel zum Relais
anschließen
FEL 54 austauschen; Sicherung in
den Kontaktstromkreis
Am Elektronikeinsatz Sicherheitsschaltung richtig einstellen
Liquiphant im Bypass montieren
Verbindungskabel abschirmen
Entkoppeln, dämpfen,
Schwinggabel 90° drehen
Deckel und Kabeldurchführungen
fest zuschrauben
Last, (Leitungs-) Kapazität
verringern
Schaltverhalten FEL 57 beachten;
Anlagensteuerung nach Netzausfall
bis ca. 45 s blockieren
59
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 70
d Ergänzung Fehlersuche
Ist das Schaltverhalten der
Gabel ungewöhnlich, kann
an PIN 4 der Diagnosebuchse die Gabelfrequenz
gemessen werden.
Bei den Elektronikeinsätzen
FEL 51, 52, 54, 55, 56, 57, 58
ist dies eine sinusförmige
Schwingung deren
Amplitude einen Rückschluß
auf den Gabelzustand
zulässt.
Bei FEL 50 A ist aufgrund
eines Rechtecksignals nur
noch die Gabelfrequenzmessung möglich.
e Trouble-Shooting Supplement
f
If the switching behaviour
of the fork is abnormal,
the fork frequency can be
measured at PIN 4 of the
diagnosis socket.
With electronic inserts
FEL 51, 52, 54, 55, 56, 57,
58, this is a sinusoidal
vibration whose amplitude
makes it possible to
determine the condition of
the fork.
With FEL 50 A, only the fork
frequency measurement is
possible due to a rectangular
pulse signal.
Additif recherche de défauts
Si la commutation de la
fourche est inhabituelle,
il est possible de mesurer
la fréquence de cette
dernière au PIN 4 de la prise
diagnostic.
Pour les électroniques
FEL 51, 52, 54, 55, 56, 57 et
58, il s’agit d’une oscillation
sinusoïdale dont l’amplitude
permet d’évaluer l’état de la
fourche.
Pour FEL 50 A, le signal
rectangulaire ne permet
qu’une mesure de la
fréquence de fourche.
Endress+Hauser
65
FEL 51
FEL 52
FEL 54
FEL 55
FEL 56
FEL 57
FEL 58
FEL 50 A
d Ersatzteile
Elektronikeinsätze
E+H 52002304
E+H 52002305
E+H 52002306
E+H 52002307
E+H 52002308
E+H 52002309
E+H 52006454
E+H 52010527
e Spare parts
Electronic inserts
f
d Installationsregel: Bei der Installation ist zu beachten, dass elektrische
Betriebsmittel (Elektronikeinsätze) die mit nichteigensicheren Stromkreisen
gespeist wurden, grundsätzlich nicht mehr mit eigensicheren Stromkreisen
zusammengeschaltet werden dürfen.
e Installation specification: During installation, please keep in mind that
electrical resources (electronic inserts) which are powered by non-intrinsicallysafe circuits may no longer be interconnected with intrinsically-safe circuits.
f Directive d’installation : Lors de l’installation, tenir compte du fait que les
matériels électriques (électroniques) alimentés par des circuits sans sécurité
intrinsèque ne doivent plus être connectés à des circuits à sécurité intrinsèque.
es Normas de instalación: Durante la instalación, tenga en cuenta que
los elementos eléctricos (electrónicas) alimentadas por circuitos no
instrínsecamente seguros, no podrán estar interconectadas con circuitos
intrínsecamente seguros.
i Specifiche di installazione: Durante l’installazione è necessario tenere
presente che gli impianti elettrici (inserti elettronici) alimentati da circuiti elettrici
non a sicurezza intrinseca non possono più essere collegati con circuiti
elettrici a sicurezza intrinseca.
nl Installatievoorschrift: Bij de installatie moet erop worden gelet, dat elektrisch
materieel (elektronica-units) die via niet-intrinsiekveilige circuits worden
gevoed, in principe niet meer met intrinsiekveilige circuits mogen worden
samengeschakeld.
Endress+Hauser
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Pièces de rechange
Electroniques
es Repuestos
Electrónicas
i
Ricambi
Inserti elettronici
nl Reserve-onderdelen
Elektronica inserts
67
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 71
d Gehäusedeckel,
Dichtungen
Alu
e Housing covers,
seals
Alu
Alu (Ex d)
EPDM
f Couvercles de boîtier,
joints
es Cubiertas del cabezal,
juntas
i
E+H 52002699
E+H 52002698
Coperture custodia,
guarnizioni
PBT-FR
E+H 943461-0000
EPDM
E+H 017717-0003
1.4301 / 1.4435
E+H 943301-0000
MVQ
E+H 943304-0000
nl Behuizing deksels,
dichtingen
d
e
f
es
i
nl
Mit Silikonfett oder Graphit schmieren
Lubricate with silicone grease or graphite
Lubrifier avec de la graisse silicone ou du graphite
Lubricar con grasa de silicona o grafito
Lubrificare con olio di silicone o grafite
Met siliconenvet of grafietvet insmeren
68
Endress+Hauser
d Reparatur
bei Endress+Hauser
1.
e Repair
at Endress+Hauser
säubern
clean
nettoyer
limpio
pulire
reinigen
2.
f
Réparations
chez Endress+Hauser
es Reparaciones
en Endress+Hauser
Transportschutz
Transport protection
Protection de
transport
Protección para el
transporte
Protezione trasporto
Transport
bescherming
i
Riparare
presso la Endress+Hauser
nl Reparatie
bij Endress+Hauser
3.
Endress+Hauser
Endress+Hauser
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
69
Gerätedokumentation Mess- und Sicherheitstechnik
Seite 72
Technische Daten
Motoranschlusswerte siehe Typenschild
Allgemeine technische Daten
Nennsaugvermögen
m³/h
Enddruck
hPa abs.
(mbar abs)
Motornennleistung
max. zulässige Motornennleistung
kW
kW
-1
Motornenndrehzahl
min
Schalldruckpegel (DIN EN ISO 2151)
db(A)
RE 0016 B
RE 0040 B
RE 0063 B
50 Hz
16
40
63
60 Hz
19
48
mit Ölrücklaufleitung zum B-Deckel
—
mit Ölrücklaufleitung zum Ansaugstutzen
20
50 Hz
0,37
1,5
2,2
60 Hz
0,55
2,2
2,2
50 Hz
0,37
1,5
2,2
60 Hz
0,55
2,2
3,0
50 Hz
1500
60 Hz
1800
50 Hz
60
63
64
60 Hz
63
66
68
mit Öl Busch VE 101
Umgebungstemperatur/
Temperatur des angesaugten Gases
°C
Ölmenge
l
Masse
kg
75
0,5
0 ... 40
mit Öl Busch VSL 100
0 ... 40
mit Öl Busch VM 100
12 ... 30
1
~39
2
~87
~91
Explosionsschutz-relevante Daten
Kategorie bezüglich des geförderten Gases (i)
Kategorie bezüglich der äußeren Umgebung (o)
Explosionsgruppe
1
2
IIB3
Temperaturklasse bezüglich des geförderten Gases (i)
T4
Temperaturklasse bezüglich der äußeren Umgebung (o)
T4*
Temperaturschalter Schaltpunkt
°C
120
Druckschalter Schaltpunkt S1
hPa Ü
(mbar Ü)
550
Druckschalter Schaltpunkt S2
hPa Ü
(mbar Ü)
600
*nur wenn auch der Antriebsmotor mindestens für die Temperaturklasse T4 zugelassen ist, andernfalls Herabstufung der kompletten Vakuumpumpe
auf die Temperaturklasse des Antriebsmotors.
RE 0016 B / RE 0040 B / RE 0063 B
0870134131 / 051213
Technische Daten
Seite 73
Busch – All over the World in Industry
Australia
Busch Australia Pty. Ltd.
30 Lakeside Drive
Broadmeadows, Vic. 3047
Tel: (03) 93 55 06 00
Fax: (03) 93 55 06 99
Austria
Busch Austria GmbH
Industriepark Nord
2100 Korneuburg
Tel: 02262 / 756 65-0
Fax: 02262 / 756 65-20
Belgium
Busch N.V./Busch SA
Kruinstraat 7
9160 Lokeren
Tel: (0)9 / 348 47 22
Fax: (0)9 / 348 65 35
Brazil
Busch do Brasil Ltda.
Rod. Edgard Máximo Zambotto, Km 64
13240-000 Jarinú-SP
Tel: (55) 11-4016 1400
Fax: (55) 11-4016 1077
Canada
Busch Vacuum Technics Inc.
1740, Boulevard Lionel Bertrand
Boisbriand (Montréal)
Québec J7H 1N7
Tel: 450 435 6899
Fax: 450 430 5132
China
Busch Vacuum (Shanghai) Co., Ltd
18 Bin Yang Road, Shanghai
China 200235
Tel: +86 21 6436 1919
Fax: +86 21 5031 5766
Czech Republic
Busch Vakuum s.r.o.
Pra ákova 10
619 00 Horní Heršpice
Brno
Tel.: +420 543 42 48 55
Fax: +420 543 42 48 56
Denmark
Busch Vakuumteknik A/S
Parallelvej 11
8680 Ry
Tel: +45 87 88 07 77
Fax: +45 87 88 07 88
Finland
Busch Vakuumteknik Oy
Sinikellonpolku 3
01300 VANTAA
Tel: 09 774 60 60
Fax: 09 774 60 666
France
Busch France S.A.
Parc Technologique
de Bois Chaland CE 2922
91029 Evry Cedex
Tel: 01 69 89 89 89
Fax: 01 60 86 16 74
Germany
Dr.-Ing. K. Busch GmbH
Schauinslandstr. 1
79689 Maulburg
Tel: (0 76 22) 6 81-0
Fax: (0 76 22) 6 81-194
e-mail: sec.bu@busch.de
Dr.-Ing. K. Busch GmbH
Niederlassung Nord
Ernst-Abbe-Str. 1-3
25451 Quickborn
Tel: (0 41 06) 7 99 67-0
Fax: (0 41 06) 7 99 67-77
Dr.-Ing. K. Busch GmbH
Niederlassung West
Nordring 35
64807 Dieburg
Tel: (0 60 71) 92 82-0
Fax: (0 60 71) 14 71
Dr.-Ing. K. Busch GmbH
Niederlassung Süd-Ost
Gewerbestraße 3
90579 Langenzenn
Tel: (09 01) 90 25-0
Fax: (09 01) 90 25-25
Dr.-Ing. K. Busch GmbH
Außenstelle Zella-Mehlis
Am Rain 11
98544 Zella-Mehlis
Tel: (0 36 82) 46 92 71
Fax: (0 36 82) 46 92 73
Ireland
Busch Ireland Ltd.
A10-11 Howth Junction Business Centre
Kilbarrack, Dublin 5
Tel: 00353 1 832 1466
Fax: 00353 1 832 1470
Italy
Busch Italia S.r.l.
Via Ettore Majorana, 16
20054 Nova Milanese
Tel: 0362 370 91
Fax: 0362 370 999
Japan
Nippon Busch K.K.
1-23-33, Megumigaoka
Hiratsuka City, Kanagawa
Japan 259-1220
Tel: 0463-50-4000
Fax: 0463-50-4004
Korea
Busch Korea Ltd.
392-1 Yangji-Ri, Yangji-Myun,
Yongin-si, Kyunggi-Do
Tel: 031) 321-8114
Fax: 031) 321 4330
Malaysia
Busch (Malaysia) Sdn Bhd.
6 Jalan Taboh 33/22
Shah Alam Technology Park
Section 33
40400 Shah Alam
Selangor D. E.
Tel: 03 5122 2128
Fax: 03 5122 2108
Netherlands
Busch B.V.
Pompmolenlaan 2
3447 GK Woerden
Postbus 2091
3440 DB Woerden
Tel: (0)348 - 462300
Fax: (0)348 - 422939
New Zealand
Busch New Zealand Ltd.
Unit D, Arrenway Drive
Albany, Auckland 1311
P O Box 302696
North Harbour, Auckland 1330
Tel: 0-9-414 7782
Fax: 0-9-414 7783
www.busch-vacuum.com
Norway
Busch Vakuumteknikk AS
Hestehagen 2
1440 Drøbak
Tel: 64 98 98 50
Fax: 64 93 66 21
Poland
Busch Polska Sp. z o.o.
Ul. Chopina 27
87800 W»oc»awek
Tel: (054) 2315400
Fax: (054) 2327076
Singapore
Busch Vacuum Singapore Pte Ltd
20 Shaw Road
#01-03 Ching Shine Building
Singapore 36 79 56
Tel: (65) 6488 0866
Fax: (65) 6288 0877
Spain
Busch Ibérica S.A.
C/. Penedès, 47-49
08192 Sant Quirze del Vallès
Tel: 93 721 77 77
Fax: 93 721 42 07
Sweden
Busch Vakuumteknik AB
Bråta Industriområde
435 33 Mölnlycke
Tel: 031 - 338 00 80
Fax: 031 - 338 00 89
Switzerland
Busch AG
Waldweg 22
4312 Magden
Tel: 061 / 845 90 90
Fax: 061 / 845 90 99
Taiwan
Busch Taiwan Corporation
No. 69, Sec. 3, Pei Shen Rd.
Shen Keng Hsiang,
Taipei Hsien,
Taiwan (222), R.O.C
Tel: (02) 2662 0775
Fax: (02) 2662 0796
Turkey
VAKUTEK
Emlak Kredi Ishani No: 179
81130 Üsküdar-Istanbul
Tel: (216) 310 0573
Fax: (216) 343 5126
United Kingdom
Busch (UK) Ltd
Hortonwood 30-35
Telford
Shropshire
TF1 7YB
Tel: 01952 677 432
Fax: 01952 677 423
USA
Busch, Inc.
516-B Viking Drive
Virginia Beach, VA 23452
Tel: (757) 463-7800
Fax: (757) 463 7407
Semiconductor Vacuum Group Inc.
Morgan Hill, CA 95037
Tel: (408) 955 1900
Fax: (408) 955 0229
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