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MAX GIERMANN M A GIERM XA ANNA - Reutlinger Buehne

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HAUX PrÄSENTiErT
WiNTEr- UND
WEiHNACHTSDEKO
Mehr im Innenteil …
Ihre Plattform für Reutlingen!
24. Ausgabe I November 2011
JUNG, ANDERS & UNTERHALTEND
Kostenlos I Auflage:10.000 Stück
Äffle und Pferdle in den Mund gelegt
Die Reutlinger Bühne bietet:
SilberBrunnen kürt die besten Sprücheklopfer 2011
D
ie Kultfiguren Äffle
und Pferdle sind für
ihre lustigen Sprüche bekannt. Fans der beiden Schwaben waren bei
der zweiten Sprücheklopfer-Aktion der Sprudelmarke SilberBrunnen in
diesem Jahr aufgefordert, neue Dialoge zu erfinden.
Interessantes
50 Jahre Ampelmännchen . . . . . . . . . . . S. 3
Steve Jobs . . . . . . . . . . . . S. 7
Leserbeiträge . . . S. 3, 5 & 25
Insgesamt wurden über 500
Vorschläge bei SilberBrunnen
eingereicht.
Armin Lang Junior, Sohn des
Erfinders von Äffle und
Pferdle, zeichnete beim Sprücheklopfer-Empfang die besten Sprüche aus, darunter
auch den Spruch von Achim
Wieland aus Reutlingen. "Es
waren sehr viele kreative und
unseren beiden Markenbotschaftern Äffle und Pferdle
würdige Sprüche dabei", erklärte Nina Gramer, Marketing
Romina Mineralbrunnen. "Die
Gewinnersprüche finden sich
auf den SilberBrunnen-Flaschen wieder." (Fortsetzung auf
Seite 24. Text: romina, Fotos: rb)
Reiselust
Giant s Causeway . . . . . . S. 8
Eastbourne . . . . . . . . . . S. 9
Interviews
Björn Blaschke . . . . . . . S.13
Max Giermann . . . . . . S. 14
Jupiter Jones . . . . . . . . S. 15
Veranstaltungen . . . . ab S. 16
Verlosungen
Haux . . . . . . . . . . . . . . S. 2
Max Giermann . . . . . . S. 14
Friedrichsbau . . . . . . . . S. 17
Preisrätsel . . . . . . . . . . S. 31
Service . . . . . . . . . . ab S. 26
Recht . . . . . . . . . . . . . . S. 23
„Hollywood-Feeling” in Reutlingen
Vor Ort . . . . . . . . . . . . . . S.30
Reutlinger Schauspieler Frank Christoph Schnitzler im neuen Film „Why“
ür seinen neuen Kurzfilm mit dem Arbeitstitel „Why“, der
im November in Reutlingen gedreht wird, besetzte der Reutl i n g e r
Filmpr o d u zent Walter
Müller von HD-Vision,
die Hauptrolle mit dem
bekannten Film-S c h a u s p i e l e r F r a n k Christoph
Schnitzler,
der
bereits in seinem letzten
Kurzfilm im Mai diesen
F
Ja h r e s – p r o d u z i e r t
durch die Hochschule
der Medien Universität
Stuttgart – mit dem Titel
„Wendelins Kernfrage“,
der die Sicherheit von
At o m k r a f t w e r k e n i n
Frage stellt, eine Nebenrolle besetzte.
Der auch politisch aktive
Schauspieler Schnitzler setzt
sich unter anderem in seinen
Filmrollen für die Umwelt,
mehr Menschlichkeit und die
Nächstenliebe ein. Müller
möchte mit diesem Film das
Thema Killerspiele sensibilisieren. Leider, so der Produzent, werden in viel zu vielen
Kinderzimmern diese Computer--Spiele von Kindern
und Jugendlichen gespielt.
Studien belegen, dass diese
Killergames keine Aggressionen abbauen, sondern fördern und deshalb viele
Jugendliche eher zu Gewalttaten neigen, als in Konflikt-
situationen das schlichtende
Gespräch zu suchen. Besonders schlimm empfinden
Müller und Schnitzler die
schleichende Verschmelzung
zwischen virtuellem „Spiel“
und der Realität.
So wird in diesen Spielen
tatsächlich auch auf, immer
mehr der Realität entsprechende, Menschen-Figuren
geschossen und diese so getötet.
(Fortsetzung auf Seite 30)
MAX
M
AX GIERM
GIERMANN
ANN
WWW.MAX-GIERMANN.DE
W
17.Dez.11
02.Dez.11
Schleyer-Halle
Listhalle
Stuttgart
Reutlingen
28.Apr.12
Reutlingen
Listhalle
AS CCoonnce
cerrtt
19.Nov.11
24.Nov.11
Stuttgart
Reutlingen
LTheaterhaus
isthalle
Karten
K
arten unter: Easy Ticket 0711 / 2 555 555 sowie C
CTS
TS eventim.de - Mehr Infos finden Sie online unter: www.as-concert.de
www.as-concert.de
02
Ausgabe 24 | November 2011
ANZEIGE
Natürliche Trends zur kalten Jahreszeit
Haux Wohntextilien in Reutlingen
S
pätestens wenn es
draußen
dunkel
wird und die ersten
Kerzen ihren Weg in die
Wohnstuben finden, ist
klar: der Winter hat Einzug gehalten. Auch bei
Haux Wohntextilien in
der Reutlinger Metzgerstraße 59 macht sich die
kalte Jahreszeit im Sortiment bemerkbar. Vermehrt zu finden sich nun
kuschelige Decken, Etha-
nol-Öfen von Brasa und
auch Weihnachtsmann,
Rentier und Co. haben
ihre Plätze eingenommen. Und das Thema Vintage ist nicht mehr nur
ein Begriff in der Mode-,
sondern auch in der Einrichtungswelt.
Saisonal ansprechende
Einrichtungstrends
Farblich bewegt sich das An-
gebot unter anderem im
Country Stil, der „Hunting
Lodge“ Palette. Hier dominieren zeitlose Rot- und der
Natur nachempfundene Grüntöne. Auch dunkles Lila und
Orange findet sich gerne wieder.
Herbstblumen, Früchte und
Beeren bilden den den Rahmen für den gemütlichen,
aber dennoch stylischen Autumnlook. Wer es etwas ori-
entalischer oder barocker
mag, hält sich an „Golden
Treasure“. Von silber, über
braun bis hin zu sattem Gold
– ein opulenter Augenschmaus mit Paisley-, Blumen- und Geomotiven.
Kühl wird es bei „Frozen
Garden“. Vom klassischen
Weiß, über türkis, grün und
mattem Braun: das zierliche
und florale Dessin schlägt
sich in von Orchideen und
Rosen inspirierten Mustern
Verlosung
Schaumwein zu Weihnachten
A
Wer unseren vorangegangen Text aufmerksam gelesen hat, kann sicherlich die folgende Frage richtig beantworten.
Welcher Trend hält nun auch in der Einrichtungswelt
Einzug?
a.) Blumenornamente
c.) Streifen
b.) Vintage
d.) Nieten
Zu gewinnen gibt es einen Karton des leckeren Schaumweines!
Die richtige Antwort mit Name, Anschrift, Alter und Rufnummer in eine Email packen und an welcome@mybuehne.de senden. Einsendeschluss ist der 20. November 2011. Bei mehreren
richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist
wie immer ausgeschlossen.
(mm)
Metzgerstraße 59, 72764 Reutlingen, www.haux.de
ber nicht nur Einrichtungstrends, Accessoires und wunderschöne Geschenkideen hat
Fritz Haux in seinem Ladengeschäft in der
Reutlinger Metzgerstraße 59 zu bieten. Der passionierte Feinschmecker legt auch besonderen Wert
auf regionale Produkte. So wird aus dem bereits
um die Jahrhundertwende in Jebenhausen gezüchteten Hauxapfel ein süffiger Schaumwein und andere feine Spirituosen hergestellt.
nieder. Tüll und Organza unterstreichen den romantischen Touch.
In dänischen
Traditionsfarben...
...präsentiert sich das GreenGate Steingut. Wunderbar
aufeinander abgestimmt gibt
es neben Teller, Tasse und
Kanne auch verspielte Eierbecher, Tortenständer, Servietten und sogar ein hübsches
Nudelholz. Und das alles in
in rot und weiß. Aber nicht
nur die dänischen Landesfarben gilt es zu entdecken. Ob
filigrane Muster oder feinste
Pünktchen: Fans verspielter
Drucke werden hier sicherlich fündig.
Geschäftsführerin
Andrea Blume empfiehlt:
Vintage – schon lange ein
wichtiges Thema in der Modewelt – etabliert sich nun
auch im Einrichtungsbereich.
Retro-Chic, Wiederentdecktes, aber auch Klassisches: ein
aktueller Trend, der sich sicherlich auch in der nächsten
Saison halten wird.
(mm)
WeihNachtS
geScheNke
fiNDEt maN bei
Ausgabe 24 | November 2011
INTERESSANTES
03
Eine Kultfigur feiert Geburtstag
50 Jahre Ampelmännchen
r wurde geschaffen,
damit es weniger
Verkehrsunfälle gibt.
Vor 50 Jahren erfand
Karl Peglau (1927-2009)
einen neuen Ampelmann
E
für die DDR, auffällig
durch den "mollig-gemütlichen
Körperbau
mit Knollennase und
Hut", wie der Verkehrspsychologe sein Männ-
chen einst selbst beschrieb. Bis zur Wiedervereinigung leuchtete es
in den Lichtanlagen von
der Ostsee bis nach Südthüringen, wurde dann
abmontiert
und durch das
im
Vergleich
eher neutrale
We s t - M ä n n chen ersetzt.
Mitte der 90er
Jahre wurde es
schließlich wiederentdeckt und
zur Kultfigur stilisiert.
Heute
Vor 50 Jahren erfand Karl Peglau
(1927-2009) einen
neuen Ampelmann
für die DDR.
Foto: pr
schmückt es Kleidung und
Gebrauchsgegenstände und
seit 2010 sogar Busse in
Tokio. Die Zahl der Unfälle in
der DDR aber senkte es nicht.
Am 13. Oktober 1961 präsentierte Peglau das Männchen in Rot mit ausgebreiteten
Armen und in Grün im forschen Wanderschritt. Aber bis
zu seinem Einsatz im Verkehr
hatte es noch einen langen
Weg vor sich. Unzählige Prüfungen der DDR-Behörden
musste es erdulden. Ganze
acht Jahre nahmen sie in Anspruch, bis die erste Ampel in
Berlin mit dem neuen Mann
ausgestattet war. Zwei Jahre
später leuchtete er dann aber
schon an den Straßenkreuzungen der ganzen sozialistischen Republik.
Der Reiz des Ampelmanns lag
wohl von Anfang an in seiner
ER – Der Unbekannte
Von einer Schulter zur Anderen: Engelchen und Teufelchen und das Thema Nächstenliebe
M
eist sitzt er auf
einer Parkbank
vor dem Reutlinger Bahnhof. Im Winter
findet man ihn in der Telefonzelle vor der Hauptpost. Eigentlich macht er
einen zufriedenen Eindruck, wirkt entspannt
und aufgeräumt. Seine
schmuddeligen Klamotten, die Bartstoppeln, das
strähnige
rotblonde
Haar und die speckige
Tragetasche neben seinen
ausgetretenen Schuhen
scheinen ihn nicht zu jucken. Manchmal kann
man ihm auch am ZOB
begegnen, früh am Morgen, mit einer Mohnschnecke vom nahen
Bäcker in der überdimensionalen Pranke. Er
bettelt nie, obwohl seine
Aufenthaltsorte sehr frequentiert sind und sich
für eine „Sitzung“ gut
eignen würden.
Ich kenne seinen Namen
nicht. Mir fällt ein Bilderbuch
von Tomi Ungerer ein mit
dem Titel „Einer“. Da kommt
einer, da sitzt einer, da geht
einer, da lebt einer. Seit 30
Jahren sehe ich ihn fast täglich. Einmal hat er einen Ball
zurückgekickt, als ich mit
meinem Söhnchen beim
Bronze-Fohlen auf dem Friedrich-List-Platz Fußball spielte
Mein „Danke!“ quittierte er
mit einem gütigen Kopfnicken. Ich weiß nicht, wie sich
seine Stimme anhört, weiß
nicht, ob er Schwabe ist oder
Sachse oder sonst was. Vielleicht raffe ich mich irgendwann mal auf, um seine
Biografie zu erfahren. Ich
muss möglicherweise damit
rechnen, dass er mich abblitzen lässt, so introvertiert
wirkt er. Trotzdem! Vielleicht
erzählt er mir auch bloß irgendein Märchen, eine Herzeige-Biografie, die er sich
zurecht gelegt hat, um bei
Ämtern oder Mitmenschen
zu punkten?
Kann ich, ohne ihn zu kränken,
ihm meine Waschmaschine
zum Gebrauch anbieten?
Mein Rasierzeug? Na, irgendwo hört's dann auf, aber
ich könnte mir schon vorstellen, ihn so um die traditionellen Feiertage herum zum
Essen einzuladen.
Ob wir in ein Restaurant eingelassen würden?
Muss ich mich schämen, mit
ihm zusammen gesehen zu
werden? Habe ich ihn „am
Hals“, wenn ich ihn zu mir
nach Hause einlade? Übernehme ich dadurch irgendeine
Form
der
Verantwortung? Warum eigentlich nicht?
Klaut er mir irgendwas aus der
Küche, derweil ich mal kurz im
Bad bin?
hat? Ist vielleicht ein wenig
Neid dabei?
Würde ich nicht auch
manchmal lieber den Tauben
beim täglichen Überlebenskampf zusehen wollen als
täglich dem Wecker zu gehor-
All diese Fragen
würden
durch
einen
ersten
Schritt meinerseits
beantwortet werden können. Ich
werde es ihn ansprechen! Aber irgendwas bremst
mich
noch.
Vielleicht
sollte
ich mal mit Klaus
Kuntz reden, dem
Reutlinger Pfarrer
im Ruhestand und
innigen
Kenner
der Plattenmacher,
Wohnsitzlosen,
Tippelbrüder oder wie man sie sonst
noch bezeichnet?
Der ungepflegt wirkende, vor
sich hin dösende Namenlose
weiß gar nicht, wie er mich innerlich umtreibt.
Warum interessiere ich mich
überhaupt für ihn? Ob das
etwas mit mir selbst zu tun
chen, der mich zur Arbeit
ruft? Auch dieser Spur will ich
nachgehen, aber nicht sofort,
weil es scheinbar viel Wichtigeres zu tun gibt, nämlich
Kühlschrank auffüllen, Maniküre oder kleine Kehrwoche
machen oder Hemden bügeln
oder den schlaffen Akku in
der TV-Fernbedienung aufladen oder, oder, oder.
(Paul Rasch)
Erscheinung. Schon in den
80er Jahren wurde er als Comicfigur für Verkehrssendungen
im
DDR-Fernsehen
beliebt. Nach dem politischen Umbruch, als der "mollig-gemütliche" Typ gegen
den schlank-strammstehenden aus dem Westen ersetzt
werden sollte, wurde er
schließlich zur zentralen
Figur einer ersten OstalgieWelle. Proteste und ein Mann
aus dem Westen retteten den
Mann von den Müllhalden.
Schließlich wurden auch die
"Richtlinien für Lichtsignalanlagen" geändert, wodurch
das
Ost-Ampelmännchen
wieder zum zulässigen Symbol im Verkehr wurde - im gesamten
wiedervereinigten
Deutschland. Heute können
sich Städte und Kommunen
aussuchen, welcher Mann die
Fußgänger leiten soll.
(pr)
04
Ausgabe 24 | November 2011
INTERESSANTES
Mode im Winter
Auswahl noch größer
Es vollzieht sich ein sanfter Wandel
Mode im Winter
I
n der Modewelt vollzieht sich ein sanfter
Wandel: Frau orientiert sich wieder in eine
gepflegte Richtung. Diese
ist jedoch nur dann zeitgemäß, wenn die elegante Note lässig, easy
und komfortabel umgesetzt wird. Erst die Verbindung mit sportlichen
oder kontrastierenden
Elementen lässt den Look
„smart“ erscheinen.
Bei vielen Herstellern sind
Grautöne die Basis für Farben
wie Rot und Beerentöne,
Brauntöne gibt es in Verbindung mit Navy und modischem
Maisgelb
oder
Karminrot. Die absolute
Trendfarbe ist Camel: edel
mit Grau, harmonisch mit
Braun-Scotch-Abstufungen.
Zu den unverzichtbaren
Looks gehören taillierte Jacken oder Blazer mit cleaner
Bluse zur weiten Hose. Alternativ kann auch die Schluppenform kombiniert werden.
Selbstverständlich
und
gleichzeitig trendy ist das
Stricktwinset zum ausgestellten Rock und zur weiten
Hose. Kurze Strickcardigans
trägt Frau über ausgestellten
Kleidern.
Zum Must-have der Saison
gehört der schlichte Pullover
zur schmalen Hose oder zum
Fancy-Pencilrock.
(rb)
I
n der Winter-Saison
besticht die OutdoorMode wieder durch
große Vielfalt. Denn die
Auswahl an neuen Stoffen und neuen Silhouetten ist noch größer als
im Vorjahr. Materialmix
ist ein Must! Ob mit
Karo, Leder oder Plüsch,
die Kombination ermöglicht eine moderne Optik.
Parka voll im Trend
Der Parka liegt als Mantelform völlig im Trend. Typische Parkadetails wie Kapuze,
Teddy- oder Plüschfutter, Zippertaschen, Tunnelzüge tauchen in vielen Varianten
dekorativ auch in anderen
Modellen wieder auf.
Ansonsten ist in der WinterSaison 2011 die gesamte
Bandbreite an unterschiedlichen Formen zu sehen.
Die Farben sind weiterhin dezent und eher neutral.
(rb)
Opulente Accessoires
Liebe Leserschaft,
Die Accessoires werden eher
opulent. Bänder, grobe Steppungen, Metall- und Lederaccessoires sind die markanten
Details z.B. in der OutdoorMode. Bei den Silhouetten ist
die feminin-sportive die
Wichtigste. Diese zeigt sich in
innovativen
„Schlankmacher-Stepps“ oder auch in ungesteppten Parkavarianten
mit Plüschfutter.
Auch in der Wolle zeigen sich
die sportiven Silhouetten wie
Trenchs, Cabans, Blousonund Parkaformen, jedoch
hat Ihnen die „Reutlinger Bühne“
gefallen?
Die Farben sind auch diesen
Winter weiterhin dezent und
eher neutral.
Foto: pr
Bei vielen Herstellern sind Grautöne die Basis für Farben wie
Rot und Beerentöne.
Foto: pr
stets in femininer Ausprägung. So sind die Schnitte feminin-sportiv, das heißt in
lässiger Optik, aber stets mit
leichter Taillenbetonung.
© essential looks by schwarzkopf professional
Die Reutlinger Bühne kann mit Ihrer
Auflage von 10.000 Stück leider nicht
jeden Haushalt bedienen, deshalb wird
sie rotierend in unterschiedlichen
Stadtteilen verteilt.
Weiterhin ausliegend und zum
mitnehmen parat ist sie bei vielen
Metzgern, Bäckern, Gemüsehändlern,
Einzelhandelsgeschäften,
Gastronomen etc. zu finden.
Im Dezember werden wir
in Eningen und an der Achalm
verteilt. In Pliezhausen und Betzingen
sind wir erneut im März.
Zuverlässige Zusteller gesucht!
Sie sind Schüler / Student / Hausfrau
oder Rentner? Wir entlohnen großzügig.
Interesse? Zuschriften bitte an
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Ausgabe 24 | November 2011
Kopfsache …
Buchtipp
Das Tourette-Syndrom
ag sein, dass trotz
den zwei Kinofilmen „Vincent will
Meer“ und „Ein Tick anders“ manch einer noch
nichts vom Tourette-Syndrom gehört hat.
M
Bei Michael Broszius ist das
anders – Künstler, selbständiger Grafikdesigner, Autor und
Familienvater. Er kennt sich
bestens mit dem Tourette aus,
denn er leidet und lebt mit
dieser Krankheit schon seit
seinem sechsten Lebensjahr –
seit 30 Jahren. Doch von
einem Handicap ist bei ihm
nichts zu spüren – zwar zeigt
sich das Tourette auch bei ihm
mit Tics wie unkontrollierten
Bewegungen und manch Gesichtsmimiken, doch er meistert sein Leben wie im
Höhenflug. Aus seinem Atelier
in Wannweil herraus, arbeitet
er als Grafik-Designer und betreut Kunden von Reutlingen
bis nach Berlin.
05
INTERESSANTES
Trotz diesem tagesfüllenden
Programm fand Broszius
noch Zeit ein Buch über sein
Leben mit diesen Tics in Gedanken, Gedichten und
Aphorismen niederzuschreiben. Das Werk heißt „Die
Schranke im Kopf“ und ist im
Buchhandel verfügbar. Bei
einem Gespräch mit dem
kreativen Reutlinger Kopf
stellt man rasch fest, dass dieser vor Lebensenergie sprudelt und lässt sich gerne von
dessen Lebensfreude anstecken.
Über seine Arbeiten kann man
sich unter www.design-ateliermb.de oder unter www.offenesatelier-mb.de informieren.
Gerne nimmt sich Michael
Broszius auch für Anfragen zu
seiner Krankheit bzw. seinen
Tätigkeiten zeit. Ein Kontakt
mit ihm lohnt sich allemal.
(rb)
Dann ist da noch die Kunst.
M. Broszius ist immer wieder
mit seinen aussagekräftigen
Bildern in Ausstellungen oder
mit seiner Wein-Kunst-Degustation in seinem privaten
Gewölbekeller präsent.
Der Aufstand – Volker Perthes
rst in Tunesien, dann in Ägypten, dann in
immer mehr Staaten der Region haben die
Menschen im Nahen Osten und Nordafrika begonnen, ihr politisches Schicksal selbst in die
Hand zu nehmen.
E
Auch wenn 2011 zunächst nur einige Autokraten stürzten und die
Mühen des Aufbaus demokratischer
Staaten und Gesellschaften noch
ausstehen, erleben wir eine Zeitenwende in der arabischen Welt:
einen politischen Bruch, eine neue
Generation meldet sich zu Wort,
die Verhältnisse zwischen den Staaten ordnen sich neu.
Veränderung bedeutet Unruhe,
auch Unsicherheit. Aber von Marokko bis zur Arabischen Halbinsel Volker Perthes analyherrscht vor allem Aufbruchsstim- siert die Vielgestaltigmung. Die Forderungen der Bürger keit des Aufbruchs der
in den Staaten der arabischen Welt arabischen Welt und
wie auch in Iran sind sehr ähnlich: fragt auch nach den
Würde, Freiheit, demokratische Be- Folgen für die deutteiligung und ein Ende von Korrup- sche und europäische
Foto: pr
tion und Unterdrückung. Und Politik.
überall sind die Proteste vor allem
von einer jungen Generation – den 2011ern – getragen.
Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Staaten hinsichtlich ihrer politischen Traditionen und Systeme sowie
ihrer wirtschaftlichen Macht.
Entsprechend verlaufen die Ereignisse in den einzelnen
Ländern auch ganz verschieden: Das Spektrum reicht
dabei von Reformversuchen von oben und relativ raschen
Machtwechseln über die blutige Unterdrückung friedlicher
Proteste bis hin zum Bürgerkrieg.
(randomhouse)
Foto: pr
Dimensionen
Von Trophäen an der Wand und Knoblauchpressen in der Hand – Ein Leserbeitrag von Paul Rasch
ie nervte mich eine
halbe Nacht lang,
dann schlug ich sie
tot. Dauernd war sie mir
ums Ohr herumgeflogen,
hatte mit einer unerträglich hohen
Fre
S
quenz gezirpt, war zeitweilig ganz still, vermutlich auf der Lauer.
Anfangs hatte ich blindlings um mich geschlagen und dabei meist
mein oben liegendes Ohr
erwischt.
Ich hatte die Decke über den
Kopf gezogen, kurzfristig
geht
sowas,
dann wird’s zu warm. Ich
brauche nachts frische Luft!
Jetzt klebt der zermatschte
Körper der Stechmücke über
dem Kopfende meines Bettes.
Andere Menschen haben
Hirschgeweihe und Leopardenfelle als Jagdtrophäen in
der Wohnung.
Ich nicht. Ich habe nur die
tote Schnake. Sonst nichts.
Ich will sie in ihrer Rauhfaserumgebung belassen; vielleicht schreckt der Kadaver ja
Artgenossen ab. Das tapfere
Schneiderlein weiland hatte
sieben Fliegen auf einen
Streich erledigt; das will
ich mir nicht antun. Ich
bin maßlos stolz auf die eine
Schnake, mein Jagdglück,
bei dem ich mich selbst
selbstlos als Köder
dargeboten hatte.
Doch kurz zurück zur Tapete. Ich stelle mir vor, dass
die Trophäe im Zuge einer
turnusmäßigen Wohnungsrenovierung verloren gehen
könnte. Im Mietvertrag steht
zwar, dass ich renovieren
muss, man schreibt mir aber
nicht vor, wie dies zu geschehen hat.
Ich stelle mir eine Trophäenerhaltende Wohnungsrenovierung so vor, dass ich nicht
zur großen Lammfellrolle
greife und zu mordsschweren
Kübeln voll Dispersionsfarbe,
sondern mich auf ein umweltfreundliches Tippex-Fluid
auf Wasserbasis reduziere.
Bei der Dimension der Fläschchen lupfe ich mir gewiss keinen Bruch an: ein doppeltes
Kirschwasser wäre schwerer!
Und wenn ich dann quadratmillimeterweise im ganzen
Schlafzimmer um den Schnakenleichnam herumstreiche,
erfülle ich gleichzeitig die Renovierungsbedingungen des
Mietvertrags. Genial, gell? Es
kommt halt im Leben oftmals
auf die Dimensionen an; als
bescheidener Mensch schätze
ich
die
unausgestopfte
„Muck“ wie andere Menschen einen Zwölfender à la
Jägermeister.
Ich streiche meine Wohnung
mit Tippex-Fluid, wohlgemerkt: auf Wasserbasis, und
denke über weitere Minimierungen üblicher Dimensionen nach.
Beim Geschirrspülen hatte
ich jüngst die Knoblauchpresse in der Hand und sinnierte, ob ich damit vielleicht
auch Spätzle machen könnte.
Die Spatzenpresse sieht ja
ganz ähnlich aus und funktioniert genauso. Oder Kartoffelpüree.
Es dauert halt verflixt lang,
aber was soll's? Ich hab' ja
Zeit!
(Paul Rasch)
06
Ausgabe 24 | November 2011
INTERESSANTES
Handy als Präsent
SAR-Wert sorgt für Sicherheit
Erst die Anforderungen checken
Mit dem Handy gesund am Ohr
lle Jahre wieder beginnt die Suche
nach dem passenden Präsent. Wer seinen
Liebsten zu Weihnachten
mit einem Handy eine
Freude machen möchte,
sollte sich ein paar Gedanken machen.
Denn die Anforderungen
an ein Mobiltelefon sind
sehr verschieden: Die
einen wollen nur telefonieren,
die
anderen
freuen sich über technische Finessen, sind auch
unterwegs online oder
nutzen das Handy als
Mini-Büro.
Die
gute
Nachricht: Für jeden gibt
es das richtige Gerät. Im
Folgenden finden Sie einige Tipps für den Geschenkekauf.
A
Leichter Zugang
Das Telefonieren steht im
Mittelpunkt: Mit einfacher
Bedienung und gut erkennbaren Symbolen richten sich
Einsteiger-Handys an die
junge und die ältere Generation. Beide brauchen in der
Regel wenige Funktionen.
Eine übersichtliche Kurzwahloption ist nützlich, um
beispielsweise mit einem Tastendruck die Eltern anzurufen oder Hilfe zu holen.
Speziell für ältere Handynutzer gibt es so genannte „Seniorenhandys“. Sie lassen
sich mithilfe großer Tasten
und einem gut lesbaren Display sehr leicht bedienen.
Viele von ihnen haben einen
deutlich sichtbaren Notrufknopf und eine Schnellwahltaste. Dies ist auch für
Menschen mit Behinderungen wichtig. Das jeweils ge-
eignete Modell lässt sich unkompliziert in der Datenbank
des GARI-Projekts recherchieren. Die Datenbank ist über
die Webseite des Informationszentrums Mobilfunk e.V.
(www.izmf.de) abrufbar.
Kompakt und robust
So
genannte
OutdoorHandys haben ein sehr stabiles Äußeres. Sie eignen sich
für diejenigen, die viel draußen unterwegs sind, zum Beispiel häufig Sport treiben,
wandern oder Rad fahren.
Ihre Stabilität bekommen
Outdoor-Handys durch ein
gepolstertes Gehäuse.
So können ihnen Regen,
Staub und Stöße nichts anhaben. Die technische Ausstattung variiert – vom Handy
mit Basis-Funktionen bis hin
zu Touchscreen-Modellen mit
Kamera und GPS-Empfänger.
Hightech für hohe Ansprüche
Unterwegs Videos schauen,
Mails schreiben und im Internet surfen – Smartphones ermöglichen
mehr
als
Telefonieren.
Modelle mit Touchscreen eignen sich vor allem für die private Nutzung. Mit den
Fingern lassen sich auf dem
Bildschirm die Funktionen
über Symbole ansteuern. Nutzen die Beschenkten das
Smartphone eher beruflich
und schreiben zum Beispiel
viele E-Mails, ist ein Modell
mit Mini-Tastatur praktisch.
Allgemeine Infos zur Mobilkommunikation gibt es beim Informationszentrum Mobilfunk
e.V. (IZMF) unter der gebührenfreien Hotline 0800-330 31 33
oder unter www.izmf.de. (akz)
Alle Jahre wieder beginnt die Suche nach dem passenden Präsent.
Wer seinen Liebsten zu Weihnachten mit einem Handy eine
Freude machen möchte, sollte sich ein paar Gedanken machen.
Foto: pr
Der SAR-Grenzwert sorgt für Sicherheit beim Telefonieren mit dem Handy. Foto: IZMF/akz-o
b privat oder beruflich – immer
mehr Menschen nutzen ein Mobiltelefon. Obwohl das Handy inzwischen weit verbreitet ist, bestehen
nach wie vor Unsicherheiten hinsichtlich möglicher Auswirkungen des Mobilfunks auf die Gesundheit. Um den
Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, gibt es in Deutschland Grenzwerte,
die
den
Empfehlungen
anerkannter nationaler und internationaler Expertengremien, wie beispielsweise der Weltgesundheitsorganisation WHO, entsprechen.
O
SAR-Wert sorgt für Sicherheit
Beim Telefonieren mit dem Handy entstehen
hochfrequente elektromagnetische Felder, die
auch in den menschlichen Körper eindringen
können. Dort wird die Energie des elektromagnetischen Feldes absorbiert und in
Wärme umgewandelt. Dies führt zu einer
Temperaturerhöhung von Körpergewebe, was
als sogenannte thermische Wirkung bezeichnet wird. Der SAR-Wert ist das Maß für die
Aufnahme elektromagnetischer Energie, die
in Körperwärme umgewandelt wird. Der SARWert wird in Watt pro Kilogramm Körpermasse
(Watt/kg)
ausgedrückt.
Für
Mobiltelefone beträgt der gültige Grenzwert 2
Watt pro Kilogramm Körpergewebe. So stellt
der Grenzwert sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung in Teilen des Körpers durch
die Nutzung eines Handys nicht mehr als gesundheitlich unbedenkliche 0,1°C beträgt.
Der SAR-Grenzwert basiert auf den Empfehlungen der Internationalen Kommission zum
Schutz vor nichtionisierenden Strahlen
(ICNIRP).
In Deutschland dürfen nur Mobiltelefone in
den Handel gelangen, die den Grenzwert für
die sogenannte Spezifische Absorptionsrate
(SAR) einhalten. In der Praxis bleibt die Stärke
des elektromagnetischen Feldes meist deutlich unter dem gesetzlich festgelegten SARWert, denn Mobiltelefone senken ihre
Sendeleistung automatisch auf den niedrigsten möglichen Wert, der einen guten Empfang erlaubt.
Informationen zum SAR-Wert
des eigenen Handys
Für die in Deutschland im Handel erhältlichen Handys wurde anhand eines europäischen Normverfahrens ein spezifischer
SAR-Wert ermittelt. Der SAR-Wert des eigenen
Handys ist in der Bedienungsanleitung aufgeführt. Darüber hinaus bieten sowohl das Bundesamt für Strahlenschutz als auch das
Informationszentrum Mobilfunk ein Verzeichnis der SAR-Werte gebräuchlicher
Handy-Modelle auf ihren Internetseiten an.
Allgemeine Infos zur Mobilkommunikation gibt
es ebenfalls beim Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) unter der gebührenfreien Hotline
0800 – 330 31 33 oder unter www.izmf.de. (akz)
Umrüstung der Giebelbeleuchtung
Weihnachtlicher Glanz im Zeichen der Umwelt
om weihnachtlichen Lichterzauber in der Reutlinger Innenstadt
soll in diesem Jahr auch die Umwelt profitieren. Deshalb hat die Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen
GmbH (StaRT) in Zusammenarbeit mit
der FairEnergie und der Stadtverwaltung das Förderprojekt „Giebelbeleuchtung
in
der
Reutlinger
Innenstadt – weihnachtliches Flair im
Zeichen von umweltbewusstem Energiesparen" ins Leben gerufen.
Dabei wird die Umrüstung der traditionellen
Giebelbeleuchtung in der Fußgängerzone und
im Bereich Oberamtei-/Kanzleistraße auf LEDLampen unterstützt. Für 2011 und 2012 stehen je 3.000 Euro zur Verfügung. Die
Fördermaßnahme umfasst die Anschaffungskosten der LED-Leuchtmittel in Höhe von
maximal 3,50 Euro pro Stück für die Giebel-
V
beleuchtung des Hauses. Montage-, Umrüstungs- und eventuell anfallende Reparaturkosten tragen die Hausbesitzer selbst.
Der Förderantrag muss bis 4. November bei
StaRT eingereicht werden. Die Vergabe der
Mittel erfolgt nach Eingangsdatum. Auch der
Geldbeutel profitiert, da die LED-Leuchtmittel
nicht nur durch eine lange Lebensdauer, sondern auch durch Energieersparnis punkten. So
ist der Stromverbrauch eines LED-Leuchtmittels mit 0,8 kWh gegenüber einer normalen
15-Watt-Glühbirne mit 30 kWh um ein Vielfaches geringer. Die aus Sicht des Fachmanns
in Frage kommenden Leuchtmittel sind bei
der Firma Elektro Hecht erhältlich. Dort ist bis
zum 4. November zwischen 18 und 22 Uhr
überdies eine Demobeleuchtung (Kanzleistraße 16) mit allen Mustern im Vergleich zu
einer normalen Glühlampenbeleuchtung eingeschaltet.
www.tourismus-reutlingen.de
Ausgabe 24 | November 2011
07
INTERESSANTES
Die andere Seite des gefürchteten Revoluzzers
Steve Jobs
teven „Steve“ Paul
Jobs (* 24. Februar
1955 in San Francisco, Kalifornien; † 5.
Oktober 2011 in Palo
Alto, Kalifornien) war
ein US-amerikanischer
Unternehmer.
S
Er war Mitgründer und langjähriger CEO von Apple Inc.
und eine der bekanntesten
Persönlichkeiten der Computerindustrie. Zusammen mit
Steve Wozniak und Ron Wayne
gründete er 1976 Apple und
half, das Konzept des Heimcomputers mit dem Apple II
populär zu machen. Jobs war
darüber hinaus Geschäftsführer und Hauptaktionär der
Pixar Animation Studios und
nach einer Fusion größter
Einzelaktionär der Walt Disney Company. Sein Vermögen wurde im März 2011
vom Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine auf 8,3 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Nun, keine fünf Wochen nach
seinem Tod, erschien die Biographie von Jobs.
Es ist das einzige Werk, das
Steve Jobs autorisiert hat.
Und trotz der Glorifizierung
zu Lebzeiten und zum Tode:
Dem Biographen Walter
Isaacson ist ein differenziertes
Bild jenes Mannes gelungen,
der früh im Rampenlicht
stand. "Ich habe viele Dinge
gemacht, auf die ich nicht
stolz bin", sagte Jobs in einem
seiner 40 Gespräche mit
Isaacson. "Aber ich habe
keine Leichen im Keller." Und
das sind die erstaunlichsten
Attribute des Apple-Chefs.
Ein lautes Kind
Jobs wusste, was er wollte und duldete keinen Widerspruch. Schon früh setzte er
sich gegen seine Adoptiveltern durch. Clara und Paul
Jobs hatten wenig Geld, woll-
ten den Sohn aber auf ein
College
schicken.
Steve
wählte eines der teuersten.
"Falls er nicht zum Reed College durfte, würde er nirgendwo
hingehen",
so
schreibt Isaacson.
Ein echtes „Ekelpaket“
Nach dem Börsengang von
Apple war Jobs im Alter von
nur 25 Jahren Millionär. Das
hielt ihn nicht davon ab, barfuß, mit langen Haaren und
ungewaschen in die Firma zu
kommen. Das begann früh in
einer Zeit mit "Vegetarismus
und Zen Buddhismus, Meditation und Spiritualität, LSD
und Rock", so beschreibt es
Isaacson.
Die normalen Regeln akzeptierte Jobs nicht. Als ihn ein
Reporter bei Vorstellung des
ersten Macintosh 1984 fragte,
ob er zuvor Kunden befragt
habe, lautete seine Antwort:
"Hat Graham Bell Marktfor-
Mächtig Power unter der Haube
iPhone4S seit kurzem auf dem Markt
er Nachfolger des
b e l i e b t e n
Smartphones von
Apple, das iPhone 4S, ist
nun seit kurzem auch in
unseren Landen erhältlich. Grund genug einen
näheren Blick auf das
iPhone 4S zu werfen.
Rein äußerlich betrachtet,
sieht man so gut wie gar keinen Unterschied zum iPhone
4. Allein der Stummschalter
an der Seite vom iPhone 4S
ist nun verschoben. Und
auch der Antennen-Mantel
ringsherum hat ein paar andere Aussparungen. Ansonsten ist aber alles beim alten
geblieben. Aufgekommende
Gerüchte, die ein iPhone 5
mit größerem Bildschirm
sowie Alu-Rückseite prophe-
D
zeiten, haben sich somit als
unwahr herausgestellt.
Leistungsstarker Prozessor
Das iPhone 4S hat mächtig
Power unter der Haube. Der
von Apple entwickelte A5Prozessor verrichtet nun
seine Arbeit. Jener wird bereits im iPad 2 eingesetzt. Der
Prozessor ist bis zu hundert
Prozent schneller. Bei der
Grafik sogar bis zu siebenfach
rasanter als das iPhone 4.
Kamera mit 8 Megapixel
Im aktuellen iPhone 4S
kommt eine signifikant leistungsstärkere Digitalkamera
zum Einsatz. Die Kamera ermöglicht mit ihrem neuen 8MP-Chip
Fotos
mit
einer Auflösung
von
3.264
x
2.448 Pixeln.
Erreicht wird
dies durch
eine zusätzliche
Linse
sowie
einer
Der Nachfolger des beliebten Smartphones von
Apple, das iPhone 4S, ist nun seit kurzem auch in b e s s e r e n
unseren Landen erhältlich. Grund genug einen nä- L i c h t a u s heren Blick auf das iPhone 4S zu werfen. Foto: pr beute.
Für ein Smartphone ausgesprochen eindrucksvoll ist die
hohe Blendenzahl von f/2.4.
Neu ist auch die Videoaufnahme in HD-Auflösung.
Antenne beim iPhone 4S
Zum Signalverlust konnte es
kommen, wenn man das
iPhone 4 in einer ganz bestimmten Position hielt.
Beim neuen iPhone 4S wird
im Unterschied dazu zwischen den Antennen automatisiert gewechselt, um den
optimalen Empfang zu erreichen. Im Download ist das
iPhone 4S auch schneller geworden. Es werden nun theoretisch 14,4 MBit/s erzielt.
Beim iPhone 4 waren es noch
7,2 MBit/s.
Integrierte Sprachsteuerung
Besonders die neue Sprachsteuerungsfunktion, die auf
den Namen "Siri" getauft
wurde, kann beeindrucken.
Ein Knopfdruck genügt und
Siri tritt in Erscheinung. Siri
machte bei der Präsentation
schon einen guten Eindruck
und auch im Web gibt es
zahlreiche Videos, die zeigen
wie gut Siri funktioniert.
Steve Jobs' Unterschrift findet sich neben anderen im Gehäuse der
ersten Macintosh-Computer.
Foto: pr
schung betrieben, bevor er
das Telefon erfunden hat?"
Nicht viel anders verlief es 20
Jahre später, als er das iPhone
entwickeln ließ. Der Versuch,
ein musikfähiges Telefon in
Kooperation
mit
einem
Handyhersteller zu bauen,
war fehlgeschlagen. "Ich bin
es leid, mich mit solchen albernen Unternehmen rumzuschlagen wie Motorola", sagte
Jobs 2005: "Lasst es uns selbst
machen."
Die Tochter Lisa
Einen der Fehler, die Jobs bereut, ist der Umgang mit seiner nichtehelichen Tochter:
Lisa Nicole Brennan. Mit der
Mutter einigt er sich auf den
Namen - und sei dann zurück
zur Arbeit. "Er wollte nichts
mit ihr oder mir zu tun
haben", sagt Chris-Ann Bren-
Fazit
Apple bleibt nicht auf der
Stelle stehen, sondern hat das
iPhone konsequent weiterentwickelt.
Das Apple-Smartphone ist erwachsen geworden und ist
auf dem neuesten technischen Entwicklungsstand. Besonders zu beeindrucken
weiß die Sprachsteuerung.
Keine gewöhnliche Sprachsteuerung, sondern eine, die
auf intuitive Art versteht, wonach man verlangt.
Doch auch die anderen Überarbeitungen wissen zu gefallen. Die neue Digitalkamera
ist besser denn je und ersetzt
täglich mehr die gewöhnliche
Kompaktkamera.
Wozu noch mit sich rumtragen, wenn man Fotos und Videos ebenso gut mit seinem
nan. Jobs ließ einen der damals neuen DNS-Tests machen, der die Chance seiner
Vaterschaft auf 94,41 Prozent
berechnete. Was ihn nicht
davon abhielt, zu behaupten,
es gebe "eine große Wahrscheinlichkeit", dass er es
nicht sei. Keine Frage: Der
Despot, der Rebell, der Gewissenlose und Gefühlsbeladene
hat die IT-Industrie verändert
wie kein anderer.
Isaacson lässt dieses Leben
Revue passieren, in vielen Details, manchmal zu vielen. Er
zeigt Jobs in Nuancen, die
bislang verborgen blieben.
"Meine Leidenschaft war es, ein
Unternehmen von Bestand aufzubauen", sagt der iGod in
einem der letzten Gespräche mit
dem Biographen. "Alles andere
war nebensächlich."
(RB)
Smartphone machen kann.
Auch der schnellere Prozessor
sowie die Überarbeitung der
Antennenproblematik vom
iPhone 4 wissen zu gefallen.
Am 14. Oktober kam das
iPhone 4S in den Handel.
Ab 629 EUR kann Apples
neues Smartphone gekauft
werden. Bereits am ersten
Wochenende stellte das neue
iPhone 4S einen Rekord auf:
Über 4 Mio. iPhone 4S
konnte Apple in den ersten
drei Tagen verkaufen.
Wer sich sowieso ein iPhone
kaufen wollte, für den ist mit
Sicherheit momentan der
richtige Moment gekommen.
Wer jedoch ein iPhone 4 hat,
kann über den Kauf nachsinnen und wartet gegebenenfalls gleich auf die nächste
Generation vom iPhone. (rb)
08
REISELUST
Ausgabe 24 | November 2011
Weltnaturerbe – Irlands Giant´s Causeway
Sagenumwobener Basaltdamm
er Giant’s Causeway
(englisch für ‚Damm
des Riesen‘, irisch
Clochán an Aifir) befindet sich an der nördlichen Küste des Countys
Antrim in Nordirland,
östlich des Städtchens
Bushmills ca. 80 km von
Belfast.
D
Die UNESCO zählt den
Giant’s Causeway zum Weltnaturerbe. Er besteht aus etwa
40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter
von etwa 60 Millionen Jahren
aufweisen. Etwa die Hälfte
der Säulen haben einen
sechseckigen Querschnitt, es
treten jedoch auch solche mit
vier, fünf, sieben oder acht
Ecken auf. Die größten der
Steinsäulen erreichen eine
Höhe von bis zu zwölf Metern, die Gesteinsschicht hat
an manchen Stellen eine
Stärke von bis zu fünfundzwanzig Metern. Der Giant’s
Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen
und endet im Meer.
Entstehung
Wissenschaftlich wird die
Entstehung des Basaltdammes als natürliches Abkühlungsphänomen heißer Lava
erklärt. Formationen senkrechter Basaltsäulen können
bei sehr langsamer und
gleichmäßiger
Abkühlung
von Lava entstehen. Die Säulenstruktur bildet sich dabei
aus langsam in das Material
hineinlaufenden Spannungsrissen. Diese entstehen durch
die Abkühlung und Schrumpfung des Materials und breiten sich senkrecht zur
Abkühlungsfläche aus.
Der Vulkan, dessen Lava zur
Formation des Giant’s Causeway führte, ist mittlerweile
durch Erosion abgetragen.
Gigantische Ausmaße eines
„Babys“
Einer irischen Legende nach
wurde der Damm vom Riesen
Fionn McCumhaill gebaut.
Man sagt, dass Fionn eines
Tages von seinem schotti-
schen Widersacher Benandonner so stark beleidigt
wurde, dass er sich dazu entschloss, diesen Damm zu
bauen, um Benandonner in
einem Duell zu besiegen. Er
riss riesige Felsen aus den
Klippen der Küste heraus und
stemmte sie in das Meer, um
einen sicheren Weg nach
Schottland zu bauen.
Als er mit dem Bau fertig war,
forderte er Benandonner zum
Kampf heraus. Um seinen Ruf
nicht zu verlieren, blieb diesem nichts anderes übrig, als
die Herausforderung anzunehmen, und so machte er
sich auf den Weg auf die irische Insel.
Fionn, den die Arbeiten an
dem Damm ermüdet und erschöpft hatten, suchte derweil nach einem Ausweg, wie
er sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem schottischen
Riesen erholen könnte. Er
verkleidete sich daraufhin als
Baby und wartete mit seiner
Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien,
beteuerte Fionns Frau ihm,
Der Giant’s Causeway (englisch für ‚Damm des Riesen‘, irisch Clochán an Aifir) befindet sich an der nördlichen Küste des Countys
Antrim in Nordirland.
Foto: pr
dass er gerade nicht da sei.
Gleichzeitig lud sie ihn auf
einen Tee ein und versprach,
Fionn werde bald zurückkommen.
Als Benandonner beim Warten das angebliche Baby sah,
erblasste er bei der Vorstel-
lung, dass bei der Größe des
Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse.
Die Furcht packte ihn und er
rannte über den Damm zurück nach Schottland und
zerstörte ihn dabei hinter
sich.
(rb)
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Ausgabe 24 | November 2011
09
REISELUST
Sprachreise zu einem der schönsten Seebäder Englands
Mit dem Familienunternehmen nach Eastbourne
S
ieben
Kilometer
Strandpromenade,
unzählige
Sportund
Freizeitanlagen
sowie die gute Erreichbarkeit der mit 100 Kilometer
nahegelegenen
Metropole London bieten
ideale Voraussetzungen
für interessante und erlebnisreiche
Sprachferien.
Welcome to Eastbourne!
Das Seebad ist insbesondere
in sprachlicher Hinsicht geradezu ideal, da an der englischen Südküste ein nahezu
dialektfreies Englisch gesprochen wird. Letztendlich lernt
sich
eine
Fremdsprache
immer am besten in dem
Land, in dem sie gesprochen
wird und durch den Kontakt
mit der anderen Kultur.
Lern- und Freizeitprogramm
rund um die Uhr
Seit nunmehr 30 Jahren bietet Jürgen Matthes deshalb
Schülersprachreisen für Kinder und Jugendliche im Alter
zwischen 11 und 19 Jahren
an. Inzwischen sind 125.000
Schüler – davon über 20.000
sogar mehrmals – mit dem
Familienunternehmen nach
Eastbourne gereist.
Ein ausgewogenes Lern- und
Freizeitprogramm
bringt
hohe Motivation und lässt
die Schüler konzentriert am
Sprachunterricht teilnehmen.
Im Sprachunterricht profitieren die Jugendlichen von alters- und leistungsgerechten
Kursen bei englischsprachigen Lehrkräften, in ihrem Ferienzuhause von Gesprächen
und der Herzlichkeit ihrer
ausgewählten
englischen
Gastgeber. Im Klassenraum,
bei den Workshops und den
Sport-Camps wird das Augenmerk stets auf die Kommunikation gelegt. In Gesprächen,
Diskussionen und Rollenspielen beteiligen sich die Schüler
aktiv am Unterricht. Das Betreuerteam vor Ort unterrichtet nicht und steht somit
jederzeit als Ansprechpartner
zur Verfügung.
Große Sportereignisse im Herzen Englands
Auf dem Programm stehen
ferner zwei Tagesausflüge
nach London. Insbesondere
Eastbourne ist eines der schönsten Seebäder in England und wird dank rekordverdächtiger Sonnenstundenzahlen liebevoll „The Suntrap of the South“ genannt.
Foto: Jürgen Matthes
im Jahr der Olympischen
Spiele ist Englands Hauptstadt gewiss doppelt eine
Reise wert.
Darüber hinaus kann nicht
nur zur Fußball-Europameisterschaft die englische Fußballschule C.A.C.L. besucht
werden.
Land und Leute lassen sich
auch auf den „RundumSorglos-Klassenfahrten“
nach Eastbourne gut kennenlernen.
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Termine bis zum Jahr
2017 zu Vorbereitungstreffen gibt es im Internet
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Ausgabe 24 | November 2011
11
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Modernste Technik in historischem Ambiente
„Zahnwache“ seit Anfang Oktober in Reutlingen
on der Feuer- zur Zahnwache: das denkmalgeschützte Gebäude in der Reutlinger Lederstraße 78 wird ab Anfang Oktober einer neuen
Bestimmung zugeführt. Dr. Sven Fischer (vormals in
der Kaiserstraße 107 zu finden), Dr. Tibor Kerschbaumer und Dr. Birgit Saßl präsentieren sich künftig
komprimiert an einem Standort. Rund zehn Helferinnen sind es bisher, weitere sollen folgen. Auch das
Medziner-Team bekommen im Frühjahr nochmals
„Zuwachs“.
V
Charakter des Hauses
bewahren
einen regionalen Anbieter geprüft werden.
Alle Räume sind lichtdurchflutet, bieten teilweise sogar
mehr Platz als üblich und
fügen sich trotz Umbau hervorragend in das historische
Bild der Feuerwache.
Es wurde genaustens darauf
geachtet, den Charakter des
Hauses zu bewahren.
Bereits im Treppenhaus ist zu
erkennen, dass beispielsweise
das Geländer nicht ersetzt,
sondern aufgearbeitet wurde.
Neben dem Warte- und Behandlungsräumen, entstehen neue Sanitäranlagen,
Umkleide- und Aufenthaltsräume für die Helferinnen,
ein einladender Empfangsbereich, eine moderne Röntgensektion mit digitalem
Gerät, ein Bleaching- und ein
OP-Bereich sowie ein Raum,
wo kleinere Arbeiten (an der
Zahnprothese u. ä.) bereits
vor Ort durchgeführt werden
können. Das jüngst eingeführte Warenwirtschaftssystem lässt bereits im Vorfeld
erkennen, wann etwaige
Nachbestellungen erfolgen
müssen.
Vorausgedacht wurde in Sachen „Auflagen“: sollten gesetzlich zwei Hygieneräume
für sterilisierte und nicht steriliserte Gerätschaften eingeführt
werden,
ist
die
Zahnwache bereits dafür gerüstet. Die ISO-zertifizierte
Praxis soll nicht nur -wie eigentlich vorgegeben- alle
zwei Jahre, sondern auch
weiterhin jährlich durch
A propos Region:
bei der Wahl der Handwerker
entschied sich das Team für
Könner aus dem Umland.
Denn, so die Devise: was
bringen Maurer, Glaser und
Co. in Korea, wenn man vor
Ort nicht zugreifen kann?
Außerdem soll die hiesige
Wirtschaft gleich mitangekurbelt werden.
Warum ein Umzug?
Insgesamt elf Jahre war Dr.
Sven Fischer am alten Standort in der Kaiserstraße zu finden. Um effektiver auf das
Noch wird fleißig gewerkelt,
doch lässt sich die fertige
Zahnwache bereits erahnen.
Zahlreiche Räume gilt es zu
entdecken. Ausstatterin Jean
Fischer setzt auf naturbelassene Materialien.
Holzböden, zurückhaltende
Farbtöne, aber auch Platz für
liebevollen „Nippes“: Patienten aller Altersklassen sollen
sich hier wohlfühlen. Stühle
finden in ihre Ergänzung in
der Couch mit „Loungecharakter“, helles weiß wird mit
Kunst der Bewohner der
Reutlinger Diakonie ordentlich aufgepeppt.
Gesundheitssystem reagieren
zu können, keimte die Idee
einer
gemeinschaftlichen
Praxis. In der Zahnwache arbeiten mehrere Zahnärzte an
einem Standort.
Das spart Kosten, da nicht
jeder Zahnarzt eine eigene
Praxis mit eigenem Personal
und Gerätschaften finanzieren muss.
Aufgrund der Größe können
zudem Materialien und Zahnersatz günstiger bezogen werden. Diese Einsparungen
können somit direkt an den
Patienten weitergegeben werden. Des Weiteren können Erreichbarkeit und Öffnungszeiten passgenauer auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten werden.
(mm)
Auch an die kleinen Patienten wurde gedacht: eine kinderfreundliche Spielecke soll
vom „unangenehmen“ Zahnarztbesuch ablenken.
12
Ausgabe 24 | November 2011
TIPPS
DVD-TIPP: Death Proof
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Tarantino-Filmkunst, die ihresgleichen sucht
D
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ie drei Freundinnen Jungle Julia (Sydney Poitier), Butterfly (Vanessa Ferlito) und Shanna
(Jordan Ladd) lassen es richtig krachen, feiern und trinken in ihrer Lieblingskneipe.
Da tritt der vernarbte Stuntman Mike (Kurt Russell) in Erscheinung. Zunächst wirkt er sympathisch, was sich jedoch
recht bald als Fassade erweist: Der Psychopath lockt die arglose Pam (Rose McGowan) in sein aufgepimptes Muscle Car
und fährt sie und die anderen Girls mit einem Frontalcrash
zu Tode. Als er sein Spiel bei einem anderen Trio wiederholen will, trifft er
unerwartet auf Widerstand.
Tarantino präsentiert uns in 'Death Proof' gutgelaunte Mädels, die nur ihren
Spaß haben wollen und auf einen ebenso gut gelaunten Stuntman treffen,
der seine eigene Definition von Spaß hat. Als Teil der Grindhouse-Vorstellung
lässt Tarantino vergangene Zeiten wieder aufleben. Wesentlich beeindruckender aber finde ich, wie er nebenbei selbst zeitlose Stilikonen erschafft. 'Death
Proof' ist Filmkunst, die ihresgleichen sucht.
• 2007: Goldene Palme: Nominierung als Bester Film
• 2007: Scream Award (beste Regie, bestes Drehbuch, Most Memorable Mutilation)
• 2008: Empire Award: Nominiert als Bester Horrorfilm
jede kleine Pizza*
6 Euro
jede große Pizza*
jede Familienpizza*
jede Partypizza*
5 Euro
o
12 Eur
o
15 Eur
*alle Pizzas von der Hauptkarte
Die Geister sind los!
Theater Sturmvogel Reutlingen
andra Jankowski und
Frank Klaffke vom
Theater
Sturmvogel
aus Reutlingen bieten mit
ihrer Kinderfassung der
Weihnachtsgeschichte von
Charles Dickens ein ganz
besonderes Weihnachtserlebnis für Kinder ab 5 und
die ganze Familie.
S
„Weihnachten ist etwas für
Dummköpfe!“ so verspottet der
geizige Mr. Scrooge die Kinder,
die mit fröhlichen Augen das
Fest erwarten. Allein in seiner
Stube mit trocken Brot will er
Weihnachten verbringen und
sein Geld zählen. Bloß nichts
abgeben, auch nicht für Menschen in Not.
Gemein und kalt am heiligen
Abend- da kann es passieren,
dass einen die Weihnachtsgeister besuchen. Der erste Geist
zeigt ihm die weihnachtlichen
Freude seiner Kindheit, der
zweite, unter der tatkräftigen
Mithilfe der kleinen Theatergäste, die Freude am Baumschmücken und Singen in der
Gegenwart. Der dritte Geist
lässt ihn hören, was andere
über ihn reden- und dann muss
er sich endlich eingestehen,
dass er zwar reich, aber einsam
und ohne Freunde ist.
Jetzt können nur noch die
Kinder helfen- und sie überzeugen ihn, von seinem Geld abzugeben und auch an Andere zu
denken. So wird durch die Initiative der kleinen Zuschauer
aus dem Weihnachtsmuffel
noch
ein
warmherziger
Mensch...
(ts)
Ausgabe 24 | November 2011
INTERVIEW
13
„Das ist nicht das Ende!“
The Day After – Blaschke´s Gefühle und Gedanken
D
er 22. Oktober 2011
sollte DER große
Tag in Björn Blaschkes bisheriger Boxkarriere
werden.
Den
gebührenden
Rahmen
für den Kampf um den
WBF IntercontinentalGürtel gegen den Ghanaer Ben Nsafoah bildete
die nahezu ausverkaufte
Paul-Horn-Arena in Tübingen. Tausende von
Fans hatten sich eingefunden
um
„ihren“
Björn anzufeuern. Doch
der Lokalmatador verlor
nach
Punkten.
Die
Schiedsrichten entschieden einstimmig zugunsten Nsafoahs. Wie geht es
Blaschke jetzt? Wir fragten nach.
R. B.: Björn, es sind nun ein
paar Tage seit dem Kampf ins
Land gegangen. Wie geht es dir
im Moment?
B. B.: Gut! Ich musste das
Ganze natürlich erst einmal
sacken lassen. Aber im
Grunde genommen gut. Natürlich würde ich lügen,
wenn ich sagen würde, dass
mir das Ergebnis nicht zu
schaffen macht. Aber es geht
definitiv weiter. Das ist nicht
das Ende!
R. B.: Machst du dir Gedanken
darüber, ob du irgendetwas hättest besser machen können?
B. B.: Sicherlich macht man
sich solche Gedanken. Aber
eigentlich gab es nichts, was
ich hätte besser machen können. Ich habe im Vorfeld härter trainiert als sonst, 150
Prozent gegeben.
Es war ein Kampf über 12
Runden – voll ausgetragen.
Ich habe mir sehr viel Unterstützung geholt, mich mental
als auch körperlich vorbereitet. Ich war zufrieden.
R. B.: Da Ben und du aus demselben Boxstall kommt (Punch
up Neuwied. Anm. d. Red.)
wurde im Vorfeld darüber gemunkelt, ob es sich nicht um
eine „gemachte Sache“ handele.
Wie stehst du dazu?
B. B.: Das war definitiv keine
gemachte Sache. Viel schlimmer wäre es gewesen, wenn
man mir bewusst einen
schwächeren Gegner zugeordnet hätte und der Kampf
nach drei Runden beendet
gewesen wäre. Dann hätte es
erst Recht geheißen: alles nur
Show!
R. B.: Wie haben Familie und
Freunde auf den Ausgang des
Kampfes reagiert?
B. B.: Ich hatte das Gefühl,
dass es einige schon fast mehr
mitgenommen hatte als mich
selbst! Was nicht bedeuten
soll, dass es mir egal war. Aber
manche waren teilweise
buchstäblich am Boden zerstört. Und obwohl ich verloren
hatte,
bekam
ich
unheimlich viel positiven Zuspruch. Niemand hat mir
einen Strick aus dem Ergebnis
gedreht.
R. B.: Wie bist du mit dem
Druck umgegangen? Wie hast
du die riesige Erwartungshaltung verarbeitet?
B. B.: Man könnte jetzt meinen, dass einen das fertig machen könnte, aber ganz im
Gegenteil! Ich war noch nie
so ruhig und ausgeglichen
wie vor diesem Kampf. Auch
beim Einlaufen in die Halle
war es eine angenehme Nervosität. Vielleicht lag es auch
an meinem mentalen Training, das während der Trainingsphase dazugehörte.
R. B.: Mentales Training? Wie
sah das aus?
B. B.: Durch
die zahlreichen Presseberichte
ist Volker
Sautter, ein
so genannter Mentaltrainer, auf
mich aufmerksam
geworden.
Er arbeitet
viel
mit
Sportlern
zusammen.
Er
nahm
Kontakt zu
mir auf und
bot
an,
durch Autosuggestion
meinen
Körper und
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Geist in Einklang zu bringen.
Ein befreundeter Sportler
hatte mir ebenfalls zu Volker
Sautter geraten, also probierte
ich es mal aus. Und es hat
sich bezahlt gemacht!
R. B.: Wie sehen deine aktuellen Pläne aus?
B. B.: Verarbeiten, sacken lassen und weitermachen! Erstmal mit meiner Frau Manuela
in den wohlverdienten Urlaub fahren – und dann werden Pläne fürs kommende
Jahr geschmiedet.
(mm)
14
Ausgabe 24 | November 2011
INTERVIEW
Wird man dabei nicht schizophren?
Kartenverlosung
Comedyherbst in Reutlingen
Von Stefan Raab und anderen Promis
ird man dabei
nicht
schizophren? Und noch
mehr lustige Highlights
im trüben Herbst: Im November und Dezember
erwartet die Besucher
der Reutlinger Listhalle
zwei Hochkaräter der
Lachindustrie. Der äußerst laaaaangsame Rüdiger Hoffmann wird
durch das Parodie-Talent
Max Giermann ergänzt.
W
Rüder Hoffmann
OBWOHL... heißt das neue
Comedyprogramm Rüdiger
Hoffmanns, dem Mann, der
den seit über 10 Jahren anhaltenden
Comedy-Boom
fast im Alleingang losgetreten
hat. In “obwohl...” wird er
uns wieder an seinen Wahrheiten über das Allzumenschliche teilhaben lassen, die wir
alle schon erlebt haben oder
niemals erleben möchten.
Doch er schafft es gerade mit
seinen kleinen Alltagsdramen
uns Entlastung von unseren
alltäglichen Katastrophen zu
ermöglichen.
Sei es der Pärchenurlaub mit
Olaf und Birte in Dänemark,
die Hochzeitsvorbereitungen
seines Bekannten, Rüdigers
Beitritt in den Club der sensiblen Männer oder seine Jugend in Ostwestfalen in den
80 iger Jahren. Rüdiger ist erwachsen geworden und
nimmt uns mit in den Wahnsinn des Alltags.
Seine Lebensgeschichte – am 24.
11., 20 Uhr.
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fig gefragt: „Lagerfeld, Bohlen, Raab, Lanz, Mälzer,
Pflaume, Kahn, etc.- wird
man bei so vielen Parodien
nicht schizophren?
Auf diese Frage könnte Max
jetzt einfach antworten: „Fragen Sie doch die anderen!“
und mit seiner ganzen Gang
gemütlich zu Hause beim
Therapeuten bleiben.
Stattdessen hat er seine Alter
Egos lieber alle eingepackt,
um live mit ihnen am 2. 12.,
20 Uhr, aufzutreten!
Mit freundlicher Unterstützung des Veranstalters
„AS-Concert“ verlosen wir 3 x 2 Karten für den
Auftritt von Max Giermann am 2. Dezember, 20
Uhr, in der Reutlinger Listhalle.
Durch welches TV-Comedyformat wurde Max Giermann
bekannt?
a.) Böse Mädchen
b.) Switch Reloaded
c.) RTL Samstag Nacht d.) Die Dreisten Drei
Teilnahmebedingungen: 1.) Unter www.facebook.com/#!/pages/ReutlingerB%C3%BChne/121092084626028 Fan auf unserer Facebook-Seite werden
oder euch auf www.reutlinger-buehne.info als neuer User registrieren.
2.) Die richtige Anwort schnell in eine Mail gepackt, Name, Anschrift, Alter
und Telefonnummer nicht vergessen – und ab damit per Mail an welcome@mybuehne.de!
Einsendeschluss ist der 20. November 2011, 24 Uhr. Bei mehreren richtigen
Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel
Glück!
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Wen jetzt die Lust auf kurzweilige Abende voller Lachensalven
und pointiertem Witz gepackt
hat: Tickets gibt es im Konzertbüro am Markt, an allen bekannten VVK-Stellen oder im
Internet: www.easyticket.de
(rb)
Max Giermann
OBWOHL... heißt das neue Comedyprogramm Rüdiger Hoffmanns. Live zu sehen am 24.
11., 20 Uhr, in der Reutlinger
Listhalle.
Foto: pr
Max Giermann, der erfolgreiche Parodist aus der preisgekrönten
Pro7-Comedy
„Switch Reloaded“, wird häu-
„Schulterschluss mit dem Satiriker“
Max Giermann im Interview mit der Reutlinger Bühne
b Switch reloaded, Otto's Eleven
oder
als
satirischer Nachahmer
zahlreicher
Promis:
Max Giermann gehört
derzeit wohl zu
Deutschlands
gefragtesten
Comedians.
Jetzt
geht
Giermann
mit seinem
ersten Solo-
O
Max Giermann
ist mit seinem
Soloprogramm
„Wer
denn
sonst?!“ am 2.
Dezember,
20
Uhr, zu Gast in
der Reutlinger
Listhalle.
Foto: pr
programm „Wer denn
sonst?!“ auf Tour und
zeigt, dass es eine Welt
außerhalb der Parodie
gibt. Wir sprachen mit
dem Künstler.
R. B.: Sie gehen mit Ihrem ersten Soloprogramm auf Tour?
Was erwartet den Zuschauer?
„Nur“ Stefan Raab-Imitationen?
M. G.: Nein, nein, sehr viel
mehr! Natürlich dürfen die
Parodie-Elemente nicht fehlen, aber es kommen auch
Physical-Comedy und Stand
up aufs Tapet. Sagen wir mal
so, fürs Radio wäre das Programm sicherlich nicht geeignet. Es gibt viel zu schauen!
R. B.: Wenn man sich ihre Vita
anschaut, bekommt man ein
wenig den Eindruck, dass Sie es
nicht lange mit einer Sache
„aushalten“?
M. G.: Ich bin tatsächlich
schnell gelangweilt, will
Neues ausprobieren. Ich habe
ja nach dem Abitur an einer
klassischen Schauspielschule
gelernt und konnte mir damals nicht vorstellen, zum
Fernsehen zu gehen.
Jetzt ist es wiederum so, dass
ich mir nicht vorstellen
könnte, zurück ans Theater
zu gehen.
R. B.: Wurde Ihnen das Parodieren „in die Wiege“ gelegt?
M. G.: Eigentlich nicht. Ich
bin keiner von denen, die
beispielsweise bereits in der
Schule Lehrer nachgemacht
haben. Ich habe es mir wirklich „antrainiert“, die Eigenarten der jeweiligen Personen
beobachtet.
R. B.: Wie reagieren denn die
nachgeahmten Promis auf das
Ganze?
M. G.: Eigentlich durchweg
positiv. Sie suchen den Schulterschluss mit dem Satiriker.
Ich glaube sogar, dass sie sich
jetzt manchmal selbst bei
ihren Eigenarten ertappen
und versuchen, sich darin
etwas zurückzuhalten.
R. B.: Haben Sie Angst, auf die
Rolle des Parodisten festgelegt
zu werden?
M. G.: Angst nicht, aber es ist
einfach an der Zeit, etwas
ganz anderes in Angriff zu
nehmen. Und ein Soloprogramm hatte ich bis dato
nicht. Ich habe mich das
letzte halbe Jahr hingesetzt
und das Programm entwickelt. Es war auch einfach die
Zeit dazu da, weil keine größeren Dreharbeiten, o. ä., anstanden.
(mm)
Ausgabe 24 | November 2011
15
INTERVIEW
Die Band, die doch nicht aus dem Saarland kam ...
Jupiter Jones im Interview mit der Reutlinger Bühne
E
ines mal vorweg: Jupiter Jones haben
sehr viel Glück gehabt. Sie sind dankbar.
Und man nimmt es ihnen
sogar ab. Es erklingt
nicht Fady Maaloufs
„Blessed“ im Hintergrund, kein Gospelchor
erhebt die Hände. Es ist
eine ganz natürliche, unaufdringliche Dankbarkeit. Die Stimmung in
der Band sei entspannt,
die Crew eingespielt – es
passe halt alles. „Man
muss reden können miteinander!“ – So, so... Ja
dann reden wir mal!
R.B.: Ihr werdet auf diversen
Internetportalen als vormals
Punkrock- jetzt DeutschpopBand beschrieben. Ist man irgendwann zu alt für Punk?
J. J.: Nein, für Punk ist man
definitiv nie zu alt. Wir
haben auch oft keinen Einfluss darauf, was so über uns
geschrieben wird. Aber für
Musik ist man grundsätzlich
nicht zu alt. Dieser „PopStempel“ kommt jetzt vermehrt durch den Erfolg von
„Still“ (Platz 1 in den deutschen Charts, Anm. d. Red.).
Wir machen aber auch weiterhin Punk und Rock.
R.B.: A propos „Still“: Hattet
ihr beim Schreiben bereits das
Gefühl „wow, das ist 'was Besonderes“? Und wart ihr euch
im Klaren darüber, dass dieser
Song so „steil“ gehen würde?
J. J.: Also bei Still hatten wir
das – natürlich. Aber auch auf
den anderen Alben hatten
wir das eine oder andere Mal
dasselbe Gefühl. Es entscheiden viele Faktoren darüber,
ob und wie sich eine Single
entwickelt. Seit wir auch
beim neuen Label (Fourmusic/Columbia) sind, werden
wir extremst unterstützt von
Menschen, die einfach Ahnung haben und uns auch
unseren künstlerischen Freiraum lassen. Uns wird nicht
„'reingequascht“, was, denken wir mal, ziemlich selten
ist. Wir haben einfach
Glück.“
R.B.: Wie ist es so mit dem
restlichen Umfeld? Wie kommt
ihr untereinander klar?
J. J.: Auch hier müssen wir
sagen, dass wir sehr viel
Glück hatten und haben. Natürlich braucht jeder ab und
an seine Rückzugsmöglichkeiten. Aber so ansich verstehen wir uns richtig gut, man
muss einfach miteinander
reden können. Die Crewmitglieder kennen wir auch
schon seit vielen Jahren. Es
hat sich alles eingespielt,
funktioniert.
R.B.: Familie? Weihnachten?
J. J.: Die sehen wir natürlich
an Weihnachten. Wir sind ja
alle in festen Händen. Momentan sind wir ja noch 'ne
Weile auf Tour. Bisher haben
wir ja erst rund acht Gigs gespielt.
R.B.: Was erwartet die Konzertbesucher? Und treibt ihr
euch danach vielleicht noch in
Reutlingen 'rum?
J. J.: Viel Rock'n' Roll natürlich! Wir wollen immer, dass
unsere Besucher zufrieden
nach Hause gehen. Deshalb
feiern wir hinterher auch
nicht mehr ab. Wir steigen in
den Tourbus und fahren zum
nächsten Ort. Man muss
dankbar dafür sein, mit
Musik seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Dann sollte man möglichst
diszipliniert an die Sache
'rangehen, jedes Konzert or-
Jupiter Jones haben Station in Reutlingen gemacht.
Foto: fourmusic
dentlich spielen, keine Hotelzimmer demolieren und früh
ins Bett gehen. Aber wir
waren zumindest im Media
Markt. Der Media Markt in
Reutlingen wurde uns wärmstens empfohlen! :-)
klarstellen: Also genau genommen kommen wir gar
nicht aus dem Saarland.
Unser Gitarrist Sascha hat
R.B.: Wie ist das jetzt eigentlich nach dem Bundesvision
Song Contest (fand auf Pro 7
statt. Initiator ist Stefan Raab,
Anm. d. Red.)? Hat sich seither
etwas verändert? Schließlich
seid ihr sowas wie die Gewinner
der Herzen. Und was hilft's
eurem Bundesland Saarland?
Reutlinger Innenstadt lockt wieder mit Eisskulpturen
J. J.: Also verändert hat sich
nicht viel, einfach deshalb,
weil „Still“ bereits im Vorfeld
schon sehr erfolgreich war,
die Tourplanung auch schon
stand, usw.... Und was das
Bundesland anbelangt, sollten wir vielleicht mal etwas
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kontakt - lounge
Feuer und Eis
o zauberhaft kann eine Nacht im November in
Reutlingen sein. Wenn Leuchtelemente die Innenstadt erstrahlen lassen, wenn Eisbildhauer
mit ihrer Arbeit die Besucher in Staunen versetzen,
wenn strahlende Shows für Wirbel sorgen, und wenn
der Einzelhandel in hell erleuchtete und festlich geschmückte Geschäfte einlädt.
Feuer und Eis heißt es wieder bei der traditionellen Einkaufsnacht der Wintersaison. Am 19. November können Besucher
von 18 bis 24 Uhr bummeln, shoppen und die Innenstadt in
einer ganz besonderen Weise genießen. Wie in den drei Jahren
zuvor werden Eiskünstler an verschiedenen Plätzen der Innenstadt aus groben Eisblöcken wunderbare Skulpturen schaffen,
die auf beleuchteten Podesten den ganzen Abend über zu bewundern sein werden.
Im Zentrum des nächtlichen Geschehens liegt der Marktplatz.
Hier wird das bewirtete Riesen-Iglu auch heuer Treffpunkt aller
Eisfans sein. Für kalte und heiße Drinks sowie Kulinarisches
ist selbstverständlich gesorgt. Ein Ort, um den Zauber der
Nacht wirken zu lassen.
Text und Foto: (start)
S
täglich von 17 - 24 Uhr
www.haus33a.de
Reutlingen IG-West I Carl-Zeiss-Str. 33A
mal 'ne Zeitlang in Saarbrücken gelebt. Daher eben das
Ding mit dem Saarland.
(mm+jem)
Am 19. November können Besucher bis Mitternacht bummeln,
shoppen und die
Innenstadt genießen.
16
Ausgabe 24 | November 2011
VERANSTALTUNGEN
Neues aus der Uni-Stadt
Tübingen
Französische Filmtage
Eine üppige Auswahl brandaktueller Filme aus der
ganzen französischsprachigen Welt, Kinohighlights
direkt vom arabischen Frühling, ein Preis für die
beste Filmmusik und viele Möglichkeiten, den Filmemachern über die Schulter zu schauen machen
in diesem Jahr aus den 28. Französischen Filmtagen
ein lebendiges und revolutionäres Publikumsfestival! GENERATION REVOLUTION! lautet das Motto
der vom 2. bis 9. 11. stattfindenden Filmtage.
Die aktuelle Entwicklung in Nordafrika, gesellschaftliche Umbrüche, Widerstand und ungewöhnliche
Möglichkeiten
menschlichen
Miteinanders haben in den über 80 Filmen des Festivals und dem üppigen Rahmenprogramm, das
Festivalleiter Christopher Buchholz präsentiert,
ihre Spuren hinterlassen.
Nähere Infos unter www.filmtage-tuebingen.de!
Carpark North im Sudhaus
Carpark North ist eine dänische Synth Rock-/Elektropop-Band bestehend aus Lau Højen (Gitarre, Gesang), Søren Balsner (Bass, Synthesizer) und Morten
Thorhauge (Schlagzeug). Mit ihrem Debütalbum,
Carpark North (2003), erweckten sie den dänischen
Elektropop zu neuem Leben. Das Album war sehr
erfolgreich, verkaufte sich allein in Dänemark über
50.000 Mal und erreichte Platin-Status. Produziert
wurde das Album von Joshua, auch bekannt als Jon
Schumann, der bereits für Kashmir und Mew produziert hatte. Im Frühjahr und Sommer 2010
spielte die Band im Vorprogramm von 30 Seconds
To Mars, es folgten Auftritte bei Rock am Ring und
Rock im Park. Am 3. September 2010 erscheint in
Deutschland das neue Album "Lost", das aus Songs
der beiden Vorgänger "Grateful" und "All Things To
All People" zusammengestellt wurde. Den „Dänenpop“ gibt es am 24. 11., 20.30 Uhr, zu hören.
11. Filmfest „Frauenwelten”
Mit einem hochaktuellen thematischen Schwerpunkt, vielen Filmperlen jenseits des Mainstream
und interessanten Gästen geht das Filmfest FrauenWelten vom 24. bis 30. 11. in die elfte Runde.
Unter den 40 Spiel- und Dokumentarfilmen aus
über 20 Ländern finden sich wieder Preisträger der
internationalen Filmfestivals u.a. von Cannes, Berlin und Venedig, sowie faszinierende Dokumentarfilme von engagierten FilmemacherInnen.
Der thematische Fokus richtet sich auf ein aktuelles
Thema: „Menschenrecht gewaltfreie Geburt – ein
Plädoyer für die Hebammenkunst“ hinterfragt kritisch die Art und Weise, wie Menschen in unseren
Gesellschaften zur Welt kommen. Wie konnte es
dazu kommen, dass Gebären nicht mehr als ein natürlicher Prozess wahrgenommen wird sondern als
Krankheit und kollektives Katastrophenszenario?
Filme mit vielen Publikumsgesprächen, eine Ausstellung und der Thementag „Gewaltfreie Geburt“
mit einem Podiumsgespräch beleuchten mannigfaltige Perspektiven der Problematik und fordern
zu politischen Konsequenzen auf.
Mehr dazu unter www.frauenrechte.de.
chocolART – Das Festival
Deutschlands größtes Schokoladen-Festival in Tübingen geht vom 29.11. bis 4.12. in die 6. Runde!
Afrika, Süd- und Nordamerika, Europa – 100 internationale Top-Chocolatiers reisen 2011 an, um der
Kakaobohne vor der malerischen Kulisse der Tübinger Altstadt die Ehre zu erweisen.
Die über 200 000 Liebhaber des Besonderen werden
es ihnen danken: sie erwartet ein vielfältiges wie
köstliches Angebot aus zartschmelzenden Konfekten, handgeschöpften Edelschokoladen sowie eine
große Auswahl an fair gehandelten Schokoladen,
die einen Genuss ohne Reue versprechen. Das Tübinger Schokoladen-Festival bietet den Spitzenmanufakturen und exklusiven Chocolatiers die
Gelegenheit, erlesene Produkte zu präsentieren –
und dem Publikum bietet sich eine einzigartige
Möglichkeit, die Vielfalt der Schokolade und den
Charme der Tübinger Altstadt kennen zu lernen.
Das Schoko-Programm rund um die chocolART bietet unter anderem wohltuende Schokomassagen,
erlesene Schokotastings, kreative Pralinenkurse,
kunstvolle Kakaomalerei, inspirierende Lesungen
und außergewöhnliches Schokotheater. Auch für
Kinder ist einiges geboten.
Die chocolART 2011 steht unter einem ganz besonderen Motto: „Die Schweiz zu Gast auf der chocolART 2011. Hans Dürig, Generalkonsul des
Schweizerischen Generalkonsulates hat bereits die
Schirmherrschaft übernommen. So werden Besucher zollfrei in das Schweizer-Schoko-Schlaraffenland
in
Tübingen
eintauchen
können.
www.chocolart.de!
(mm + Fotos: pr)
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GEGRILLT!
BURGER KING in Reutlingen: Föhrstraße 4
®
Ausgabe 24 | November 2011
Youkali – Der Weg ins Paradies
Youkali Der Weg ins Paradies:
Zu sehen vom 04. 11. 2011 bis
11. 02. 2012 im Stuttgarter
Friedrichsbau Varieté. Foto: pr
Ab 4. November: Stuttgarter Friedrichsbau Varieté mit neuem Programm
n dieser lasziven Revue
tauchen wir in eine
imaginäre Welt ein
und begeben uns mit dem
Artisten-Ensemble
auf
I
den Weg nach dem Ort,
der schön und dennoch
unerreichbar ist. Von Kurt
Weill komponiert, von
Evi und ihrem tierischen
Kartenverlosung
Magier, Artisten und Akrobaten im Friedrichsbau
Mit freundlicher Unterstützung des Veranstalters verlosen wir 3 x 2 Karten für das neue
Friedrichsbau Programm „Youkari“ – Veranstaltungstag ist der 16. November 2011.
Wer gewinnen möchte, beantwortet folgende Frage:
In welcher Stadt ist der Friedrichsbau zu Hause?
a.) Berlin
b.) Hamburg
c.) Stuttgart
d.) Leipzig
Teilnahmebedingungen: 1.) Unter www.facebook.com/#!/pages/Reutlinger-B%C3%BChne/121092084626028 Fan auf unserer FacebookSeite werden oder euch auf www.reutlinger-buehne.info als neuer User
registrieren. 2.) Die richtige Anwort schnell in eine Mail gepackt,
Name, Anschrift, Alter und Telefonnummer nicht vergessen – und ab
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17
VERANSTALTUNGEN
Pianisten Mr. Leu traumhaft interpretiert, erzählt
der
Tango
„Youkali“ von einer zeitund raumlosen Reise zu
uns selbst.
Schauplatz der gleichnamigen Varieté-Produktion ist ein
mondänes Hotel aus den
1920er und 30er Jahren, in
dem die Schönen und die
Aristokraten, Artisten und
Künstler, Pagen und Spaßvögel logieren.
Zwischen Vestibül und Lobby
kommt es bei explosiven
Cocktails, blonder Wasserwelle und herrlichen Roben
zu bizarren Begegnungen.
Freuen Sie sich auf turbulente
Situationskomik, kraftstrotzende Prahlerei und brillante
Ironie, wie das Leben eben
spielt, überraschend und unberechenbar! „Für mich ist
Varieté eine der schönsten
bildhaften Erzählformen innerhalb des Theaters, denn es
beflügelt die Phantasie, weckt
Emotionen und ist immer
unmittelbar und hautnah“,
sagt Regisseur Ralph Sun, der
mit dieser Produktion auf der
Klaviatur derganz großen Gefühle spielt. Begeben Sie sich
also an diesen glanzvollen
Ort der Zufälligkeit, an dem
Sein und Schein zu einem
großartigen Spektakel verschmelzen.
HOTELBEWOHNER
• Evi & das Tier
Music Comedy Host
• The Aerialistas
6 synchrone
Trapezistinnen
• Gilles Le Leuch
Diabolo-Jonglage
• Elena Borodina
Handstand-Artistin
• Oleg Djachuk
der Page als Clown
• Nik & Valentina
Acrobatic-Duo
• Valentina
Fächertanz
• Jorden Moir
Jonglage
• Friedrichsbau Varieté
Orchester
Weitere Informationen:
im Internet unter
www.friedrichsbau.de
(fb)
18
Ausgabe 24 | November 2011
VERANSTALTUNGEN
Veranstaltungen
November 2011
Tübingen
Cézanne – Renoir – Picasso
und Co. - 40 Jahre Kunsthalle
Tübingen- Die Ära Adriani I
bis So, 29.01.2012
Anlässlich ihres 40. Jahrestages blickt die Kunsthalle Tübingen auf ihre Geschichte
zurück. In der ersten Schau
werden auszugsweise die
Ausstellungen vergegenwärtigt, die Hunderttausende
Besucher anlockten. Zugleich ergibt sich daraus eine
Zusammenschau...
Reutlingen
SetUp: Live-Rock pur!
Sonnenbühl
Kunsthandwerklicher Markt
Reutlingen
Heimatmuseum Reutlingen
1. RMC Reutlingen, Vereinsheim. 04.11.2011
Die Reutlinger CoverrockBand SetUp steht für pure
Liveenergie und eine Spielfreude, die jedes Publikum
ansteckt.
Sa, 5.11. bis So, 6.11.2011
Vorweihnachtliches im Ostereimuseum.
Fr, 11.10.2011- 11.11.2011 /
15:00 - 16:00 Uhr
"Lustig ist's im Krämerladen.
Ein Laden im Schuhkarton"
Für Kinder von 5 - 7 Jahren.
Anmeldung: Tel. 303-2050
Kosten: 1,- Euro.
Tübingen
Philharmonie Kiew
Do, 10.11.2011 - 20.15
Mit Mykola Diadiura.
Professionelle Umsetzung und Gestaltung
ihrer Unternehmens-Webseite
bis So, 13.11.2011
Sonderausstellung in der
Städtischen Galerie / Eberhardtstrasse
Keine Folgekosten durch Einsatz einfacher
Bedienoberflächen zur Pflege von Seiteninhalten
( Typo3, Joomla, Drupal )
Tübingen
Martinimarkt
Di, 15.11. bis Mi, 16.11.2011
Krämermarkt in der Altstadt,
auf dem man von Bürsten
über Pflaster und Socken
alles Lebensnotwendige kaufen kann, für den Appetit ist
mit Bratwürsten und Schupfnudeln vorgesorgt.
Suchmaschinen Optimierung
Reutlingen
Logenleben in Reutlingen
mehrere Termine
z.B. 3.11.2011 um 20:00 Uhr
Die Tonne in der Planie 22,
capella VOCALIS Knabenchor. Oper für Kinder in 2
Akten von Hans Krása. Gemeinsames Projekt mit dem
Theater in der Tonne und
der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.
Reutlingen
Blaue Stunde Lesung
ab 799,-€
Individuelles Webdesign oder Einsatz von
bestehenden grafisch hochwertigen Templates
Reutlingen
Kinderoper Brundibár
Fr, 11.11. bis So, 8.01.2012
Die besten Naturfotos des
Jahres im Naturkundemuseum.
Fr, 11.11.2011, 17:00 Uhr
Stadtbibliothek
Christian Beppo Peters liest
aus „Der Auftrag“ von Heiner Müller. In Zusammenarbeit mit dem LTT.
AufregendAnziehend
Reutlingen
Eva Borsdorf – Installation
und Zeichnung
bis So, 13.11.2011
Jubiläumsausstellung 125
Jahre Freimaurerloge "Glocke
am Fuße der Alb", 100 Jahre
Druidenloge "Achalm" und
15 Jahre Freimaurerinnenloge "Drei Säulen im Zeichen
der Silberdistel"....
Reutlingen
"Wildlife Photographer of the
Year 2010"
Auswertung der Besucherzugriffe
Einführung kostenlos
Grundschulung in house bei KontrastPlus
Aushändigung eines handout mit einer
Kurzanleitung
Rommelsbach
Vortrag: Zeitmanagement
in der Familie
AnregendAnders
KontrastPlus GmbH & Co. KG
MEDIENAGENTUR
info@kontrastplus.net
www.kontrastplus.net
Braikestraße 4
72793 Pfullingen
Tel: 07121 9393-590
Do, 17.11.2011 / 19:00 Uhr
Mehr Zeit und Lebensqualität im Erziehungsalltag. Referentin: Sabine Jäger-Renner.
Eintritt: 6,- Euro.
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Tübingen
28. Französische Filmtage
Mi, 02.11. bis Mi, 09.11.2011
Größtes deutsches Festival
für den französischsprachigen Film; in den Kinos von
Tübingen (Kino Arsenal
und Kino Museum) und in
Stuttgart.
Info: Tel. 07071 / 91360
Reutlingen
2. Werkkonzert:
Operetten- und Musicalgala
Reutlingen
Gaumenkitzel und Ohrenschmaus: la franaise
Reutlingen
Aspekte der Sammlung:
"HAP Grieshaber:
Der engagierte Zeitgenosse"
Do, 10.11.2011 - 20 Uhr
Arien und Orchesterwerke
aus "Eine Nacht in Venedig",
"Der Vogelhändler", "Im weißen Rössl", "My fair Lady"
und "Karneval der Liebe".
Fr, 11.11.2011, 19:00 Uhr
Haus der Jugend, Museumstr. 7
Musikalische Reise am Klavier mit dem Duo JostCosta.
Eintritt: 19,- Euro.
Bitte telefonische Anmeldung in der vhs Reutlingen.
Sa, 19.11.2011
bis Di, 28.02.2012
Sonderausstellung im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus. Bei Redaktionsschluss
stand der genaue Endtermin
noch nicht fest.
Lesung „Feridun Zaimoglu“ • Stadtbibliothek Reutlingen
Wolfgang Niess (SWR) am 9. 11., 20 Uhr, im Gespräch mit Feridun Zaimoglu über sein neues Buch
"Ruß": Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott –
eine deutsche Saga.
Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer
rasanten Geschichte, die ihren Held durch den
Ruhrpott, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner
Liebes- und Leidensfähigkeit.
Kartenvorverkauf und -reservierung unter Telefon
07121/303-2847.
Konzert „Erasure“ • Liederhalle Stuttgart
ERASURE melden sich mit einem neuen StudioAlbum “Tomorrow's World” zurück und gehen auf
Tournee! Der (retro-)futuristische Elektrosound,
den Erasure in ihrer mehr als 25jährigen Karriere
mitgestaltet haben, ist heute präsenter als je zuvor
- von Lady Gaga bis Metronomy lassen sich die großen Einflüsse des Duos nicht verkennen.
Vince Clarke und Andy Bell haben die Musikgeschichte der 80er, 90er und 00er Jahre um zeitlose
Pop-Hymnen wie “A Little Respect“, “Sometimes“,
“Victim Of Love“, “Ship Of Fools“, „Chains Of
Love“, „The Circus“ und “Breathe” und tausend
andere bereichert.
Erasure in Stuttgart: am 11. 11, 20 Uhr!
Ausgabe 24 | November 2011
19
VERANSTALTUNGEN
Veranstaltungen
November 2011
Dettingen an der Erms
Kabarett: Tango Five "Schluss mit lustig"
Sa, 19.11.2011
Im Rahmen der Tango-FiveAbschlusstour gastieren die
Musiker in der Schillerhalle.
Reutlingen
Konzert für Kinder
Der gestiefelte Kater
Sa, 19.11.2011 / 16:00 Uhr /
Stadtbibliothek
Als der Müller starb, erhielt
der älteste Sohn die Mühle,
der zweite bekam einen Esel
und der dritte den Kater.
Reutlingen
nachtaktiv
Lange Einkaufsnacht
Tübingen
Camerata Bohemica Prag
Dettingen an der Erms
Weihnachtsmarkt
Nürtingen
14. Jazztage
Fr, 25.11.2011 - 20.15
Es spielt Dimitri Ashkenazi
auf der Klarinette.
Sa, 26.11. bis So, 27.11.2011
Das kleine Weihnachtsdorf
im romantisch beleuchteten
Ortskern stimmt mit Musik
und weihnachtlichem Duft
auf die Adventszeit ein....
Pfullingen
Weihnachtsmarkt
So, 27.11. bis Di, 06.12.2011
Musikalische Highlights der
Extraklasse werden geboten.
Die neun Konzerte mit Stars
der Szene wie Nils Petter
Molvaer oder China Mosis
geben einen eindrucksvollen
Einblick in die vielfältigen
Sparten des Jazz....
Fr, 25.11. bis So, 27.11.2011
Mit Ständen der Vereine,
Schulen, Gewerbe und Handel. Ganztägig in der Innenstadt.
Reutlingen
Informationstag: Essstörungen, Esssucht, Bulimie, Magersucht
Reutlingen
Vortrag: Endlich frei –
Schritte aus der Depression
Fr. 25.11.2011 / 20:00 Uhr /
Matthäus-Alber-Haus
Je mehr ein Mensch in eine
Depression
hineingerät,
desto mehr entfernt er sich
von sich selbst. Bis er sich
ganz verliert.
Der Schweizer Psychotherapeut Josef Giger-Bütler beschreibt den Weg aus der
Krankheit Depression als
einen Weg zurück zum Ich.
Sa, 19.11., 18 - 23:59 Uhr
Reutlingen
Musica Antiqua: Herbstmusik
Mo, 21.11.2011 - 11.30
Alfred Gross (Cembalo)
spielt Couperin und Bach in
der Gotischen Kapelle im
Garten des Heimatmuseums.
Reutlingen
Vortrag: Konflikte lösen
Mi, 23.11.2011 / 20:00 Uhr /
Haus der Familie
Konflikte bewältigen ohne
einen Scherbenhaufen verletzter Gefühle zu hinterlassen
Reutlingen
Weihnachtsmarkt
Do, 24.11. bis Do, 22.12.2011
Annähernd 100 Aussteller
präsentieren sich in der Altstadt rund um die Marienkirche, den Weibermarkt und
die Obere Wilhelmstraße bis
zum Albtorplatz.
Aichtal
Nikolausmarkt
Sa, 26.11. bis So, 27.11.2011
Rund 50 geschmückte Stände
und Hütten sorgen für weihnachtliches Flair rund um
Rathaus und Kirche, umrahmt von musikalischen
Einlagen. Kinder können der
Märchenstunde
lauschen
oder Pferdekutsche fahren.
Außerdem bietet der Weihnachtsmarkt ein...
Mössingen
Winterzauber im Park
Sa, 26.11. bis So, 27.11.2011
Lassen Sie sich verzaubern
vom Duft frischer Waffeln
und Glühwein und von der
vielfältigen Auswahl schöner
Geschenke. Im und rund um
das "Alte Café im Park der
Kurklinik Sebastiansweiler.
So. 10 Uhr Adventsgottesdienst in der alten Kapelle.
Gomaringen
Weihnachtsmarkt
Sa, 26.11. bis So, 27.11.2011
rund
ums
Gomaringer
Schloss.
Sankt Johann (Württ.)
Sankt Johanner Advent
Sa, 26.11. bis So, 27.11.2011
Mit Kunsthandwerken und
Hobbykünstlern sowie Krippenausstellung, in der Gemeindehalle im Ortsteil
Würtingen.
Schlaitdorf
Weihnachtsmarkt
Sa, 26.11. bis So, 27.11.2011
Im schönen Ambiente des
Pfarrhofes findet der traditionelle Markt statt....
Reutlingen
3. Sinfoniekonzert
Mo, 28.11.2011 - 20 Uhr
Konzert in der Friedrich-ListHalle mit Ola Karlsson (Violoncello)
Leitung: Ola Rudner.
Werke von Vasks und Bruckner.
Mo, 28.11.2011 / 19:00 Uhr /
Haus der vhs
Ein Informationsabend der
Anonymen Esssüchtigen in
Genesung. Referent: Anonyme Esssüchtige in Genesung.
Tübingen
6. Internationales Schokoladenfestival chocolArt
Di, 29.11. bis So, 04.12.2011
Tübingen im "Schokoladentraum". Rund 100 namhafte
Chocolatiers aus aller Herren
Länder präsentieren ihr Bestes auf dem Schokoladenmarkt in der historischen
Altstadt. Besucher erwartet
ein Schokoerlebnis aus zart
schmelzenden Träumen und
ein umfangreiches...
Reutlingen
Benjamin Badock
Holzdrucke
Di, 29.11. bis So, 08.01.2012
Sonderausstellung im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus.
REUTLINGEN • JAZZCLUB
IN DER MITTE E.V.
Programm November 2011
Fr, 04.11.
Friday Jazz Jam
Eintritt frei!
Sa, 05.11.
Michael Arlt
„Braziliana Trio“.
Ein Abend mit Samba,
Bossa, Partido Alto, SambaFunk & Brazil-Jazz
Fr, 11.11.
Friday Jazz Live
“Threekingseleven”
Sa, 12.11.
Christian Hassenstein
with David Friesen und
Joost Lijbart
Fr, 18.11.
Friday Jazz Jam
Funk’n’Fusion. Eintritt frei!
Sa, 19.11.
Nice Brazil & Francesco Petrocca Quintett
Mi, 23.11.
Sondergastspiel im franz.K
THE PUPPINI SISTERS
Fr, 25.11.
Friday Jazz Live
„Sister Sadie“
Eintritt frei!
Sa, 26.11.
„Blues Akademie”
Songs von Robert Johnson
bis zu einem Track der letzten CD von David Gilmor
(Pink Floyd)
Konzert „Beatsteaks“ • Harmonie Heilbronn
Die Vorzeige-Rocker in Sachen „gscheiter Rock aus
D“ kommen am 22. 11., 20 Uhr in Schwäbische.
Die Beatsteaks sind eine seit 1995 bestehende Alternative-Rock-/Punk-Band aus Berlin und stehen
bei Warner Music unter Vertrag. Am 8. Februar
2011 wurde bekannt, dass die Band mit ihrer Platte
Boombox erstmals die Spitze der Album-Charts von
Media-Control erobern konnte.
Im Mai 2011 er hielt die Band den VIVA Comet in
der Kategorie „Bestes Video“ für den Song Milk &
Honey. Am 15. Juli folgt als dritte Auskopplung der
Titel Automatic.
Im Juni 2011 wurde bekannt, dass der Song
House on Fire auf dem europäischen Soundtrack
zum dritten Teil der Transformers-Reihe Platz
finden wird.
Flo Mega & The Ruffcats • Franz K. Reutlingen
Spätestens seit dem Bundesvision Song Contest auf
Pro7 ist er vielen ein Begriff: Die Rede ist von Flo
Mega. Am 24. 11., 20.30 Uhr, hat er nicht nur seinen aktuellen Longplayer im Gepäck, nein, auch
seine Band „The Ruffcats“ darf natürlich nicht fehlen. Zu hören gibt es „emanzipierten deutschen
Soul, der genauso Spaß macht wie tief geht“.
Ebenfalls im Franz K. sind am 25. 11., 20.30 Uhr,
die Jungs von „Kraftklub“ zu Gast und, genau wie
Flo Mega, den meisten noch durch ihren „nackteTatsachen“-Auftritt beim Buvi So Co in Erinnerung.
Auf die Ohren gibt’s IndieRock gepaart mit
DeutschRap. Spannend!
(mm + Fotos: pr)
20
Ausgabe 24 | November 2011
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Ausgabe 24 | November 2011
RECHT VERSTÄNDLICH
23
Der Streik und seine Folgen….
Lieber schlichten als richten
Ü
berrascht tritt Albrecht an einem
Montagmorgen auf
seinen Nachbarn Rudi zu
„Ha, warum bisch du
denn net schaffe?
Hascht Urlaub?“ „Nein, viel
besser, Albrecht“ antwortet
Rudi strahlend, „weil doch
heute die Busfahrer streiken
komme ich nicht zur Arbeit
und bleibe zu Hause.“ „Ha,
des goat aber itte, es isch dei
Sach wie du zur Schaff
komsch“ entgegnet Albrecht.
„Aber wenn doch überall gestreikt wird kann ich ja wohl
nichts machen.
Das wird mein Arbeitgeber
schon verstehen, denn…“
will Rudi gerade seine Ansichten darlegen, als er von Herrn
Käpsele unterbrochen wird.
„Dein Arbeitgeber kann es
verstehen, muss es aber nicht.
Denn grundsätzlich hat Albrecht schon recht und du
musst dich darum kümmern,
dass du rechtzeitig bzw. überhaupt zur Arbeit kommst.
Der Jurist spricht vom sog.
„Wegerisiko“ und bei einem
angekündigtem Streik musst
du entweder früher los oder
dich um einen alternativen
Transportweg
kümmern“.
„Do siehschts du Seggel, jetzt
muscht die verpasste Arbeitszeit nachschaffe“ ruft Albrecht gehässig aus. „Nicht
wirklich, oder“ fragt Rudi unsicher. „Das kommt auf deinen Arbeitgeber an.
Er kann dir entweder den
Lohn kürzen oder verlangen,
dass du die verpasste Zeit
nacharbeitest. Natürlich nur,
wenn die Öffentlichkeit von
dem Streik rechtzeitig in
Kenntnis gesetzt wurde“ sagt
Herr Käpsele.
„Aber wenn die hier alle Streiken und ich weder Zug noch
Busfahren kann, dann kann
ich doch wenigstens einen
Teil meiner Kosten für die
Monatsfahrkarte zurückverlangen, oder etwa nicht“ fragt
Rudi. „Ha des glaubsch doch
selbsch itte. Was die erschtmol hann, rücke die nimmer
raus“ wirft Albrecht ein. Herr
Käpsele lacht und sagt dann
„leider hat Albrecht hier gar
nicht so unrecht. Denn in
den meisten allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
werden Erstattungen wegen
eines Streiks ausgeschlossen.
Tja Rudi, es bleibt dir wohl
nichts übrig, als möglichst
schnell noch zur Arbeit zu
kommen.“
„Genau! Sonscht verlische
noch die Schaff“ würgt Albrecht dem Rudi noch eins
rein.
Mit Kompetenz und Erfahrung zum Erfolg
„Na, soweit wird es schon
nicht kommen“, versucht
Herr Käpsele die Situation zu
entschärfen, „und als guter
Nachbar und Rentner mit viel
Zeit könntest du uns BEIDE
eigentlich zur Arbeit fahren,
denn ich weiß auch noch
nicht wie ich hinkomme“,
sagt Herr Käpsele.
Getreu dem Motto: Lieber
schlichten als richten willigt Albrecht ein und fährt
beide, wenn auch widerwillig zur Arbeit.
(Raphael Deutscher)
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50 Jahre Immobilienbüro Krams
or dem Verkauf
einer
Immobilie
müssen viele wichtige Überlegungen getroffen werden, um die
Immobilie
zu
einem
guten Preis und in einem
angemessenen Zeitraum
zu vermarkten, entscheidend ist hierbei vor
allem eine realistische
Werteinschätzung
der
Immobilie.
V
Am sinnvollsten ist es
deshalb, die Abwicklung
in professionelle Hände
zu geben. Regionaler Ansprechpartner in Sachen
„Wohn(t)raum“ ist seit
50 Jahren das Immobilienbüro Krams in der
Reutlinger
Kaiserpassage. Kompetenz und
langjährige Erfahrung
zeichnen das Team rund
um
Geschäftsführer
Willi Altenhof aus.
Aber nicht nur in Reutlingen
ist eines der Immobilienbüros
zu finden.
Weitere Dependancen befinden sich in Metzingen sowie
in Tübingen. Zentral gelegen
und flächendeckend – so
kann hervorragend auf Kundenwünsche
eingegangen
werden.
Geschäftsführer Willi Altenhof setzt auf Service und Erreichbarkeit.
Bevor Altenhof das Immobilienbüro im Jahre 1999 übernahm, lag es in den Händen
der damaligen Geschäftsfüh-
rerin Gisela Schick. Diese
hatte das renommierte Immobilienbüro im Jahre 1983
von der Gründerfamilie
Krams übernommen.
Waren es im 1999 noch
ganze drei Mitarbeiter, sind es
mittlerweile bereits 28. Aber
nicht nur der Mitarbeiterstamm wurde stetig erweitert,
auch die Palette an Dienstleistungen nahm sukzessive zu.
Neben Verkauf und Vermietung verwaltet das Immobilienbüro zirka 1800 Objekte
in der Region – seit der Gründung des Bereichs Gebäudemanagement im Jahr 2005.
Schlüssel zum Erfolg sind
neben
der
langjährigen
Marktkenntnis, der regionalen Erreichbarkeit sicherlich
auch die hohe Zahl kompetenter Mitarbeiter.
Diese haben oft ihr „Handwerk“ von der „Pike“ auf gelernt – konnten doch bisher
15 Azubis ihre Lehrjahre bei
Krams beginnen. Diese „Investition in die Zukunft“ erachtet Willi Altenhof als
„ganz wichtig“. Man misst
den Erfolg an der Kompetenz
der Mitarbeiter, aber auch an
einer gesunden Einstellung
zum Markt und dessen Preisen.
(mm)
24
Ausgabe 24 | November 2011
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Spritzige Sprüche für die beiden Schwaben
Sprücheklopfer können ihre Sprüche unter www.silberbrunnen.de einreichen
ei dem echt schwäbischen
Sprücheklopfer-Empfang
plauderte
Äffle
und
Pferdle-Texter
Heiko
Volz aus dem Nähkästchen. Außerdem führte
er Filmhighlights der beliebten Schwaben vor
und nahm die Sprücheklopfer mit auf eine Zeitreise durch über 50 Jahre
Äffle und Pferdle.
B
In einer feierlichen Zeremonie überreichte die Jury den
kreativen Fans ihre Sprüche,
die von Armin Lang und seinem Team in großen Postern
fantasievoll in Szene gesetzt
wurden.
Auch der Beitrag von Achim
Wieland aus Reutlingen
konnte überzeugen:
© LANG-FILM, www.aeffleundpferdle.de
Pferdle:
"Oooh, i han soo Kopfweh!"
Äffle:
"Woisch, was da gut isch?"
Pferdle: "Noi."
Äffle: "Dass i's net hab!"
SiBlrbuennren
Nach der feierlichen Übergabe der Gewinnersprüche
und einer gemeinsamen Führung durch den Betrieb ließen sich die Sprücheklopfer
eine original Hafer-BananenTorte schmecken.
Die beiden schwäbischen Nationalhelden waren persönlich anwesend und auch
Achim Jarck, Geschäftsführer
von Romina Mineralbrunnen, ließ es sich nicht nehmen, den Erfindern der
neuen Äffle und Pferdle-Sprüche zu gratulieren.
Diese werden zukünftig mit
neuen Äffle und PferdleZeichnungen Millionen Flaschenetiketten von SilberBrunnen zieren.
Die erfolgreiche Aktion
fand 2011 bereits zum
zweiten Mal statt und
wird weiter fortgeführt.
Kreative Sprücheklopfer
können Ihre Ideen auf
www.silberbrunnen.de
einreichen.
(Text: romina, Fotos: rb)
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Ausgabe 24 | November 2011
25
TIPPS & TRICKS
Ein wichtiger Baustein für eine lange Gesundheit
40 Jahre Krebsfrüherkennung beim Frauenarzt
D
ie Krebsfrüherkennung beim Frauenarzt feiert 40. Geburtstag. Seitdem sind
die Neuerkrankungen
durch Gebärmutterhalskrebs gesunken. Fatal,
dass gerade um den 40.
Geburtstag herum die
Gynäkologe Dr. Albring im Gespräch mit einer Patientin.
Foto: BvF
Vorsorge-Achtsamkeit
bei Frauen sinkt. Dabei
ist die jährliche Krebsfrüherkennung ein wichtiger Baustein für eine
lange Frauengesundheit.
Seit es die Früherkennungsuntersuchung von Unterleib
und Brüsten gibt, sind die
Neuerkrankungen stark zurückgegangen. Dazu Dr. Christian Albring, 1. Vorsitzender
des Berufsverbandes der Frauenärzte: „Seit es den Abstrich
gibt, den sogenannten PAPTest, ist der Gebärmutterhalskrebs von 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr Anfang der
70er Jahre auf unter 5.000 im
Jahr 2007 gesunken.“
Eine Erfolgsgeschichte, an der
die Frauen „mitgeschrieben“
haben. Schließlich sind sie es,
die durch den Gang zum
Frauenarzt ein mögliches Ri-
siko abklären lassen. Leider
gehen Frauen ab 40 Jahre
immer seltener zu den Untersuchungen. Warum? Mit der
meist abgeschlossenen Fami-
Fakten zum PAP-Test
• Der von den Krankenkassen bezahlte Test sollte
ab dem 20. Lebensjahr jährlich einmal vorgenommen werden.
• Er dient der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bzw. dessen Vorstufen.
• Durch den PAP-Test bzw. Abstrich lassen sich
sehr früh mögliche Veränderungen feststellen.
• Dabei werden oberflächliche Zellen vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal abgestrichen und im Labor untersucht.
• Die Untersuchung ist schmerz- und risikofrei
und dauert nur wenige Minuten.
• Ist der Befund negativ – also alles o.k. – meldet
sich der Gynäkologe meist nicht telefonisch.
lienplanung sinkt offenbar
das Bewusstsein für den eigenen Körper. Gefährlich,
denn: Gerade in diesem Alter
steigt das Krebsrisiko an. (akz)
• Bei dieser Untersuchung können übrigens auch
Hormonstatus und Zyklus-Phase ermittelt werden.
Wussten Sie das?
Der beste Termin für den Abstrich ist die Zyklusmitte. Dann sind keine größeren Beimengungen
von Blutzellen zu erwarten.
Zudem ist die Schleimhaut hoch aufgebaut und
die gewonnenen Zellen sind durch die Östrogenwirkung in der ersten Zyklushälfte detaillierter zu
erkennen.
Nähere Informationen finden Sie im Internet:
www.frauenaerzte-im-netz.de.
(pr)
Was Oma noch wusste
Altbewährte Tipps neu umgesetzt
aben Sie sich nicht
auch schon mal
eine magische Formel gewünscht, um all
die vielen kleinen und
großen Probleme rund
um den Haushalt zu
lösen?
H
Schon unsere Großmütter
mussten mit diesen Hindernissen fertig werden.
Warum also sollten uns wir
nicht ihrer altbewährten
Kniffe bedienen, die schon
fast in Vergessenheit geraten
sind?
Über Generationen weitergereicht, sind diese Tricks schon
oft erprobt und versprechen
schnelle und wirksame Hilfe.
Aber nicht nur althergebrachtes Wissen, auch viele neue
Anregungen – Tricks für
Haushalt, Küche, Gesundheit
und Schönheit ebenso wie
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das Heimwerken - hier finden
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flecke auf den Händen lassen
sich am schnellsten mit Butter beseitigen. Einfach eine
kleine Menge auf der Haut
verreiben und der Fleck löst
sich. Bei Kugelschreiberspuren auf der Kleidung hilft
Haarspray: aufsprühen und
den Fleck vorsichtig abtupfen.
Butter und Haarspray entfernt
Kugelschreiberflecken
Ist zur Entfernung von Flecken auf Teppichen kein Trockenschaumreiniger im Haus,
Hartnäckige Kugelschreiber-
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Rasierschaum ersetzt Trockenschaumreiniger für Teppiche.
kann man auch Rasierschaum verwenden. Anschließend
einfach
mit
Wasser nachbehandeln.
Saubere Tee- oder Kaffeekanne dank Backpulver
So entfernen Sie hässliche Ablagerungen in Tee- oder Kaffeekannen: ein Päckchen
Backpulver hineingeben und
heißes Wasser dazugießen.
Nach etwa 20 Minuten haben
sich die Beläge gelöst. Die
Kanne danach mit reichlich
klarem Wasser ausspülen.
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schwäbische Gerichte, die stets frisch und aus regionalen Zutaten
zubereitet werden. Der „Sportpark“ bietet auch Räumlichkeiten in
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Biergarten die Sonne genießen und sich von unseren kulinarischen
Köstlichkeiten verwöhnen lassen.
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D´Manna vom Bauhof
Leserbeitrag von Sabine Luz
Im Wender wenn hauer Schnei leid,
sen elle froh daß es dia Manna vom Bauhof geid.
Dia standad scho bezeida uf,
ond streiad d' steilschd Steug nuf.
Da wud no feschde ghackd.
Ond ed uf d Faule Haud gstrackd.
Au fiar d' Schlaglecher sen se do,
ond kippad da Teer noh.
No felld koiner uf d' Gosch.
Weil da dich uf die verlassa kosch.
Da Friedhof den se richda,
ond Beschonga auslichda.
Manchmol stellad se Schilder uf,
no fährd koiner da falsche Weg nuf.
Ond wenns an Rohrbruch geid,
no kommad dia guade Leid.
Dia schaffad mid der Modorseg au,
ond fir' s Okraut geids no d' Hau.
Da koschd dia druf verlassa,
na geids au gwias saubre Strossa.
FOTOS: Fotolia.de // Reutlinger Bühne // Michael Müller // pixelio.de
Alle Bilder sind urheberrechtlich geschutzt. Alle Rechte liegen ausschließlich bei den Fotografen.
REDAKTION: Stefan Lösch // Michael Müller // Yannick Ortanca
E-Mail: redaktion@mybuehne.de // Anzeigenaufnahmeschluss: Mittwoch 16 Uhr vor Erscheinung.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Bildmaterial übernimmt der Verlag keine Gewähr und halt
sich, wie auch bei Lesebriefen, das Recht zur Kürzung vor. Bei verzögertem Erscheinen infolge höherer
Gewalt oder Störung des Arbeitsfriedens (Streik und Aussperrung) besteht kein anspruch auf Entschädigung.
DRUCK: Druckzentrum Neckar-Alb // Ferd.-Lassalle-Str. 51 // Reutlingen
26
Ausgabe 24 | November 2011
SERVICE
Speisepilze haben Hochsaison
Es geht auch tiefgekühlt!
E
r trägt so spannende
Namen wie Goldröhrling oder Herbsttrompete: der Speisepilz.
Bekannter und häufiger
in der Küche anzutreffen
sind dagegen Klassiker
wie Steinpilz, Champignon oder Pfifferling.
Wem nun bereits beim
Gedanken an eine herzhafte Pilzpfanne oder ein
würziges Steinpilzpesto
das Wasser im Mund zusammenläuft, der sei beruhigt: Pilze haben jetzt
wieder Hochsaison.
Doch um ein Pilzgericht zu
zaubern, muss nicht immer
gleich eine Pilzwanderung
durch den Wald anstehen:
Pilze gibt es auch tiefgekühlt
in erntefrischer Qualität.
„In Mitteleuropa gibt es mehrere hundert Sorten Speisepilze, die von Natur aus nicht
nur kalorienarm, sondern
auch reich an Eiweiß, Ballastund Mineralstoffen sind“,
weiß Diplom-Oecotrophologin Marga Hamacher.
Dabei landet hierzulande
meist der Champignon auf
dem Teller. Ebenso vielfältig
wie die Pilzauswahl sind aber
auch die Zubereitungsmöglichkeiten: Vom Flammkuchen – garniert mit Pilzen –
über Spaghetti mit frischen
Pfifferlingen bis hin zum
klassischen Jägerschnitzel
gibt es alles, was das Herz begehrt.
Zweifacher Genuss
Doch wie sieht es mit dem
Aufwärmen von Pilzgerichten
aus: Sind Reste, die am Folgetag aufgewärmt werden, tatsächlich ungenießbar, wie
eine Küchenweisheit aus
Großmutters Zeiten besagt?
Mitnichten – wenn ein paar
Regeln beachtet werden.
„Pilzreste sollten abgekühlt in
einem geschlossenen Gefäß
nicht länger als 24 Stunden
im Kühlschrank gelagert werden.
Beim Aufwärmen müssen die
Pilze dann auf mehr als 65
Grad Celsius erhitzt werden,
um mögliche Krankheitserreger auszuschließen, damit
dem erneuten Genuss nichts
im Wege steht“, rät Marga
Hamacher.
(akz)
Rezept-Tipp
So viel zur Theorie – und die Praxis? Die kommt
an dieser Stelle mit dem Rezepttipp Gnocchi in
Pilz-Speck-Rahmsauce nicht zu kurz:
Hierfür 100 Gramm geräucherten Speck würfeln und mit
100 Gramm Zwiebelwürfeln in einer leicht geölten Pfanne
andünsten. 400 Gramm Pilze zugeben, einige Minuten
mitdünsten und die Flüssigkeit leicht einkochen lassen.
Danach salzen und pfeffern. 250 Milliliter Sahne aufgießen, die Sauce erhitzen und fünf bis zehn Minuten einkochen. Derweil 800 Gramm Gnocchi in Salzwasser garen,
abgießen und zur Rahmsauce geben.
Zum Schluss ein paar Salbeiblätter nach Geschmack hinzufügen, 50 Gramm Parmesan reiben und über die
Gnocchi geben. Fertig ist das Pilzgericht.
(em)
So simpel wie schmackhaft: Gnocchi in Pilz-Speck-Rahmsauce
als leckeres Pilzgericht für zwischen-durch.
Foto: eismann
Wir bewegen uns zu wenig
toc toc – lauf Galopp
abei macht Bewegung glücklich und
hält gesund! Das belegen Studien, berichten
Medien und predigen Gesundheitsexperten. Das
Bundesministerium für
Gesundheit (BMG) fordert im Rahmen seiner
Kampagne „Bewegung
und Gesundheit“ z. B.
3.000 Schritte extra am
Tag. Und Besitzer von
Schrittzählern sind vom
Start weg weit voraus:
Die Schrittzähler-MetaStudie der Standford
University (USA) errechnete: Schrittzähler haben
eine stark motivierende
Wirkung.
D
Schrittzähler-Besitzer
machen im Schnitt rund
2.500 Schritte mehr pro
Tag als andere.
Schritt für Schritt fit in den
Winter. Galopp ist gar nicht
nötig.
Denn jeder Schritt ist Bewegung und jeder Schritt zählt.
Wer erst mal wissen will, wie
viel er sich bewegt, der muss
Schritte zählen. Laut BMG bewegt sich z. B. ein Rezeptionist kaum 1.000 Schritte, ein
Manager rund 3.000, ein Verkäufer schafft 5.000, eine
Hausfrau mit Kindern gar
10.000 und ein Postbote bis
zu 20.000 Schritte.
Bisher gab es aber kaum effek
Geschwindigkeit,
Distanz
und Dauer. Mit nur 4 Tasten
ist er einfach eingestellt und
bedient. Zusätzlich speichert
er u. a. die Tagesergebnisse
im 14-Tage-Speicher, summiert die Gesamtdaten der
letzten sieben Tage oder zählt
per „Kurz-Tripp-Funktion“
die Schrittzahl von A nach B.
Jeder Schritt zählt
sen zudem fest am Körper installiert werden. Der Schrittzähler toc toc funktioniert
dagegen auch lose in der Hosentasche, an der Kleidung,
im Rucksack oder in der
Handtasche.
Er ist Spritzwasser geschützt,
hat einen Energiesparmodus
und zählt und zählt und
zählt . . . Denn jeder Schritt
zählt!
Mechanische Schrittzähler
können solche 3D-Funktionen nicht leisten und müs-
Weitere
Infos
unter
www.toctoc-citizen.de.
(cz)
tive und gleichzeitig elegante
Schrittzähler.
Der japanische Präzisionsprodukthersteller Citizen hat
deshalb den neuen Bewegungsmesser toc toc entwickelt. Der zählt nicht nur
Schritte, sondern zeichnet
zentimetergenau auf, wie viel
wir uns beim Gehen, Laufen
oder Nordic Walking, im
Büro, beim Einkaufen, der
Gartenarbeit oder während
dem Wochenendputz bewegen.
Er hat einen einzigartigen
3D-Beschleunigungssensor
und errechnet zusätzliche Parameter wie Kalorienverbrauch, Fettverbrennung,
Wir bewegen uns
zu wenig! Dabei
macht Bewegung
glücklich und hält
gesund!
Foto: cz
Ausgabe 24 | November 2011
27
SERVICE
Klarheit und Wahrheit bei der Lebensmittel-Kennzeichnung
www.lebensmittelklarheit.de
M
it seiner Initiative "Klarheit und
Wahrheit bei der
Kennzeichnung
und
Aufmachung von Lebensmitteln" will das
Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, kurz BMELV, die
Verbraucher über die
Kennzeichnung informieren, sie besser vor
Täuschung schützen und
Unternehmen im Wettbewerb stärken, die ihre
Produkte verbraucherfreundlich kennzeichnen.
Das vom BMELV geförderte
Internetportal lebensmittelklarheit.de ist Teil der BMELVInitiative und Grundlage für
die Ermittlung der Verbraucher- und Unternehmerwahrnehmung zur Kennzeichnung und Aufmachung von
Lebensmitteln.
Das Portal wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband
(vzbv) mit Unterstützung der
Verbraucherzentrale Hessen
betrieben.
Es informiert Verbraucherinnen und Verbraucher kompakt und verständlich über
rechtliche Regelungen zur
Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.
Lebensmittelkennzeichnung Die wichtigsten Infos
• Klappkarte zum Ausdrucken
(in Farbe): Lebensmittelkennzeichnung – Die wichtigsten Infos
• Klappkarte zum Ausdrucken
(In Graustufen): Lebensmittelkennzeichnung – Die
wichtigsten Infos
Sie können Produkte nennen,
von denen sie sich getäuscht
fühlen: Seit dem Start des Internetportals am 20. Juli 2011
haben Verbraucher laut Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverband rund
2000 Produktmeldungen und
etwa 1000 sonstige Anfragen
übermittelt (Stand August
2011).
Die Verbraucherzentrale bewertet die Kennzeichnung
und Aufmachung aus ihrer
Sicht, und die betreffenden
Unternehmen können dazu
Stellung nehmen. Neue Entwicklungen, z.B. Produktänderungen, werden im Portal
bekannt gegeben.
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner betonte
zum Start des Internetportals
www.lebensmittelklarheit.de:
"Deutschland liegt bei der Sicherheit und Qualität seiner
Lebensmittel an der Weltspitze. Ich denke, das ist ein
hohes Gut, das wir bewahren
sollten. Wir – damit meine
ich nicht nur den Staat, sondern auch die Wirtschaft!"
Die Ministerin wies darauf
hin, dass es bei über 200.000
unterschiedlichen Lebensmitteln in deutschen Regalen
und bei mehreren 10.000
Produkten, die Jahr für Jahr
neu auf den Markt kommen,
auch immer wieder Grauzonen geben wird, die nur
schwer gesetzlich zu regeln
sind: "Hier setzt das neue Internet-Portal an: Das Portal
steht für umfassende Verbraucherinformation
und
mehr Transparenz.
Es wird auch hilfreich sein,
um zu erfahren, wo die Verbraucher der Schuh drückt
Das vom BMELV
geförderte Internetportal lebensmittelklarheit.de
ist
Teil
der
BMELV-Initiative
und Grundlage
für die Ermittlung der Verbraucherund
Unternehmerwahrnehmung
zur Kennzeichnung und Aufmachung
von
Lebensmitteln.
Foto: pr
und wo gegebenenfalls Regelungen angepasst werden
müssen.
Mit dem Portal wollen wir gezielt die Information der Bürger verbessern und eine
Diskussion anstoßen über
bessere Kennzeichnung von
Lebensmitteln."
"Ich will einen seriösen Dialog zwischen Verbrauchern
und Wirtschaft anstoßen und
wo nötig Verbesserungen
durchsetzen.", sagte Bundesministerin Aigner, und verwies auf den bereits jetzt
einsetzenden Erfolg des Porals: "Ich bin sicher, dieses In-
ternet-Portal der Verbraucher
zentralen wird ein Erfolg –
denn der Erfolg ist schon da!
Noch bevor die InternetAdresse frei geschaltet wurde,
haben einige betroffene Hersteller bereits bei der Kennzeichnung nachgebessert!"
(bmelv)
Das metabolische Syndrom
Gesunde Ernährung beugt vor!
as metabolische Syndrom ist eine
der tückischsten Erkrankungen
unserer Zeit: Bereits jeder vierte
Deutsche leidet daran – doch kaum
einer kennt sie. Das metabolische Syndrom ist ein Zusammenspiel typischer
Zivilisationskrankheiten: Kommen zu
starkem Übergewicht (das heißt ein
Taillenumfang von über 102 cm bei
Männern und über 88 cm bei Frauen)
erhöhtes Cholesterin, ein hoher Blutdruck und Diabetes, ergibt sich ein
„tödliches Quartett“. Es verstärkt das
Risiko von Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich.
D
Wichtig für die Vorbeugung des metabolischen Syndroms ist gesunde Ernährung, wie
Prof. Hans Hauner, Ernährungsmediziner an
der TU München, erläutert: „Wichtig ist, dass
dem Körper nicht mehr Kalorien zugeführt
werden als er braucht. Eher ungünstig sind
tierische Fette und gesättigte Fettsäuren, günstig sind einfach und mehrfach ungesättigte
Fettsäuren, die sich hauptsächlich in pflanzlichen Quellen finden, darunter besonders
auch in Nüssen, z. B. Walnüssen. Vorteilhaft
ist auch eine hohe Zufuhr von Ballaststoffen
sowohl in Gemüse und Obst als auch in Getreide(Vollkorn-)produkten.“
Walnüsse können Herz und Gefäße schützen.
Foto: CWC/akz-o
Durch eine konsequente Änderung der Lebensweise mit mäßiger Gewichtsabnahme,
fettarmer und ballaststoffreicher Kost, der
Wahl gesunder Fette und regelmäßiger Bewegung an fünf Tagen in der Woche kann jeder
das Risiko eines metabolischen Syndroms um
die Hälfte senken! Eine massive Umstellung
des Lebensstils sollte aber immer von einem
Arzt begleitet werden.
Walnüsse können Herz und Gefäße schützen
Walnüsse sind ein wichtiger Bestandteil einer
gesunden Ernährung.
Sie sind die einzige Nusssorte, die reich an
Omega 3-Fettsäuren ist: 9 g pro 100 g Walnüsse. Diese ungesättigten Fettsäuren kann
der Körper nicht selbst bilden, daher ist es
wichtig, darauf zu achten, sie mit der Nahrung aufzunehmen. Omega 3-Fettsäuren können unser Herz und unsere Gefäße schützen
und damit den Auswirkungen des metabolischen Syndroms vorbeugen. Walnüsse verstärken auch das Sättigungsgefühl und
können so zu einer erfolgreichen Gewichtskontrolle beitragen.
Mehr über das metabolische Syndrom und
wie Sie ihm vorbeugen können, erfahren Sie
im Internet unter www.toedliches-quartett.de.
Auf dieser empfehlenswerten Seite haben Sie
auch die Möglichkeit, kostenlos eine Broschüre zu bestellen, die wertvolle Tipps zu Ernährung und Bewegung sowie einen
Selbsttest liefert.
(akz)
28
Ausgabe 24 | November 2011
SERVICE
Positivere Schadensbilanz seit Winterreifenpflicht
Anzahl der Unfalle rückläufiggenumwobener Basaltdamm
G
ute Reifen sind besonders im Winter
ein
Muss.
Denn
weiße
Schneeflocken
sind zwar hübsch anzusehen, bedeuten für Autofahrer aber puren Stress
und erhöhte Unfallgefahr. Das hat auch der
letzte Winter gezeigt, der
Deutschland monatelang
eisig im Griff hatte.
Seit Dezember 2010 gilt in
Deutschland die Winterreifenpflicht. Diese besagt, dass
alle Autos bei Glatteis,
Schneeglätte, Schneematsch,
Eis- oder Reifglätte mit Winterreifen oder Allwetterreifen
mit dem Matsch- und
Schneesymbol (M+S) ausgestattet sein müssen. Laut Statistischem Bundesamt gab es
im Winter 2010/2011 tatsächlich weniger Unfälle auf
Deutschlands Straßen. Diese
positive Bilanz ist auch auf
die Winterreifenpflicht zurückzuführen.
In den ersten sechs Monaten
dieses Jahres verringerte sich
die Anzahl der Unfälle, trotz
anhaltenden winterlichen
Wetters, um 2,1 Prozent.
Fahren mit Sommerreifen
kann im Winter teuer werden
Wer trotz winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen
unterwegs ist, geht nicht nur
ein höheres Sicherheitsrisiko
ein, sondern muss in jedem
Fall mit einem Bußgeld in
Höhe von 40 Euro und zusätzlich einem Punkt in
Flensburg rechnen.
Behindert der Autofahrer
dabei den Straßenverkehr,
werden sogar 80 Euro und ein
Punkt in Flensburg fällig. Bei
einem Unfall mit Sommerreifen greift in der Regel die
Haftpflichtversicherung.
„Beim Vollkaskoschutz gelten
jedoch andere Bestimmungen“. Kann die Versicherung
dem Unfallverursacher nachweisen, grob fahrlässig gehandelt und mit nicht
Wechseln Sie bis zum 30.11.
Ihre Kraftfahrtversicherung!
Nutzen Sie
jetzt unsere
Vorteile!
Wer trotz winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, geht nicht nur ein höheres Sicherheitsrisiko ein, sondern muss in jedem Fall mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und zusätzlich
einem Punkt in Flensburg rechnen.
Foto: pr
winterfesten Reifen den Unfall verursacht zu haben, entfällt der Versicherungsschutz
ganz oder teilweise. Ein Unfall kann für den Fahrer dann
schnell teurer werden als ein
Satz guter Winterreifen.
Besser etwas mehr investieren
„Ich rate Fahrern dringend
zum Kauf von Qualitätsreifen. So gefährdet man weder
sich selbst noch andere Verkehrsteilnehmer“, so Wulff
weiter. In jedem Fall sollten
Autofahrer auch auf die Profiltiefe der Reifen achten. Gesetzlich vorgeschrieben sind
1,6 mm. „Wir von DA Direkt
empfehlen aber eine Profiltiefe von mindestens 4 mm.
Wer unsicher ist, kann eine
Zwei-Euro-Münze zur Hilfe
nehmen. Wenn der silberne
Außenrand im Reifen verschwindet, dann ist noch genügend Profil vorhanden“,
erklärt Wulff.
(akz)
Wie die Kfz Versicherung vergleichen?
Kfz Versicherung zum 30. November wechseln
Für viele Autofahrer
lohnt es sich, wenn
sie die Kfz Versicherung wechseln. Für Ihr
Kfz werden Jahr für Jahr
Beiträge fällig, deshalb
lohnt sich ein Versicherungsvergleich.
Im Internet können Sie
in wenigen Augenblicken
die Beiträge der unterschiedlichen Autoversicherungen miteinander
vergleichen. Bei der Eingabe der Daten für die
Berechnung der Versicherungsprämie werden lediglich die relevanten
Tarifdaten abgefragt.
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dieser immer kostenlos
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Für viele Autofahrer lohnt es sich,
wenn sie die Kfz
Versicherung wechseln. Für Ihr Kfz
werden Jahr für
Jahr hohe Beiträge
fällig,
deshalb
lohnt sich ein Versicherungsvergleich
besonders. Foto: pr
Kfz Versicherung wechseln –
wie die Kfz Versicherung kündigen?
Eine ordentliche Kündigung
kann immer mit einer Frist
von vier Wochen vor Ablauf
des Versicherungsjahres erfolgen. Im Normalfall ist das
Versicherungsjahr gleich dem
Kalenderjahr. Somit ergibt
sich immer der 30. November
als Kündigungstermin.
Bis zu diesem Zeitpunkt muss
die Kündigung bei der Versicherungsgesellschaft eingegangen sein, damit Sie zum 1.
Januar des Folgejahres den
neuen Versicherungsvertrag
der günstigeren Versicherung
aufnehmen können und die
alte Kfz Versicherung wechseln.
Wie Sie das Kündigungsschreiben an die Versicherung
senden sollten?
Die Kündigung sollte stets als
Einschreiben mit Rückschein
gesendet werden. Somit sind
Sie immer auf der sicheren
Seite und können im Streitfall
nachweisen, dass Sie die Kündigung der Kfz Versicherung
fristgemäß eingereicht haben.
Kfz Versicherung wechseln –
wie während des Jahres kündigen?
Sie können auch eine außerordentliche Kündigung aussprechen und die Kfz
Versicherung wechseln. Wie
und wann Sie dies tun, dafür
gibt es unterschiedlichen
Möglichkeiten. Bei einem
Fahrzeugwechsel besitzen Sie
ein Sonderkündigungsrecht
und könne die Kfz Versicherung wechseln.
Wie Sie sonst noch von
einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen können?
Neben
dem
Fahrzeugwechsel haben Sie
auch noch ein Sonderkündigungsrecht bei einer Prämienerhöhung, bei Unfall oder
bei einer Änderung der Vertragsbedingungen.
Dabei
sollte jedoch jeder einzelne
Fall genau überprüft und im
Vorfeld immer ein Versicherungsvergleich durchgeführt
werden.
(pr)
Ausgabe 24 | November 2011
29
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„Mastere“ deine Studienausbildung
Es gibt Alternativen zu überfüllten Hörsälen!
S
chneller Abgang: 2012 legen in
Baden-Württemberg die ersten Jahrgänge ihr Abitur nach der 12. Klasse
ab, parallel zur 13. Klasse.
Die Folgen: Die Universitäten platzen aus
allen Nähten und Studierende wandern
ins Ausland ab. Hochwertige private Bildungseinrichtungen bieten hier eine echte
Alternative.
Wer 2012 in Baden-Württemberg Abitur macht,
hat es nicht besonders leicht. In diesem Jahr
legen die ersten Abschlussklassen bereits nach der
12. Klasse das Abitur ab, parallel zu der letzten 13.
Klasse. In Bayern und Niedersachsen geschah dies
schon in 2011, in anderen Bundesländern wie
Hessen und NRW ist es dann 2013 soweit. Das
Schwierige dabei für die Schüler ist nicht nur den
gleichen Stoff in kürzerer Zeit zu erlernen, sondern auch die enorme Wettbewerbssituation: Die
regulären Absolventen, die nach der 13. Klasse ihr
Abitur machen, konkurrieren um dieselben Ausbildungs- und Studienplätze. Erschwerend
kommt hinzu, dass die Bundeswehr Mitte 2011
die allgemeine Wehrpflicht aussetzte, womit auch
der Zivildienst entfallen ist. Der Kampf um die
Studienplätze ist also voll entbrannt – noch nie
gab es so viele Studienplatzbewerber wie in diesem Jahr. Noch nie war die Ablehnungsrate der
Universitäten so hoch, die Hörsäle so überfüllt.
Laut dem statistischen Bundesamt gibt es derzeit
in Deutschland 2.218.112 Studenten das sind
96.400 Studierende mehr als im Jahr zuvor und
so viele Studenten wie noch nie. Die Universitäten können diesen Riesenstrom der Studierenden
kaum bewältigen: In Paderborn gab es im vergangenen Wintersemester Unterricht in provisorischen Zelten, in Kassel weicht die Uni auf die
Auferstehungskirche aus. Andere Unis planen
Vorlesungen bis 22.00 Uhr abends und/oder an
Samstagen um der Lage Herr zu werden.
Studienausbildungen mit Sprachen und Wirtschaft
als hochwertige Alternative
Wer nicht in der Masse untergehen möchte,
braucht jetzt echte Alternativen – und es muss
nicht unbedingt im Ausland sein. Die gängigste
und direkteste Möglichkeit ist eine entsprechende, international und/oder staatlich anerÜber das EUROPA-INSTITUT
Das EUROPA-INSTITUT ist ein privates Sprach- und
Management-Institut in reutlingen, das 1983 gegründet und seit 1989 von Dr. Ulrich Kramer geleitet wird.
Im Rahmen seiner staatlich anerkannten internationalen Studienausbildungen bildet das EUROPA-INSTITUT jährlich über 100 Multilingual Management
Assistants und International Business Assistants aus.
Deutschlandweit einmalig können hier Studierende
aus sieben Sprachen (Engl., Franz., Span., Port., Ital.,
Chin., und Russ.) ihre Kombination frei wählen. Semester-Starts jeweils im April und Oktober jeden Jahres.
Darüber hinaus werden Sprachkurse in allen Sprachen und für jedes Level angeboten, ob als Einzel-,
Partner- oder Gruppenkurs mit max. fünf Teilnehmern.
Die neuen Soft Skills-Seminare der beruflichen Weiterbildung bereichern ab dem Jahr 2011 die Palette
der Bildungsangebote.
Weitere Informationen unter www.europainstitut.eu
kannte Studienausbildung. In Reutlingens Stadtzentrum studieren derzeit etwa 200 angehende
Multilingual Management Assistants und International Business Assistants am EUROPA-INSTITUT. Sie können dabei aus den sieben wichtigsten
Wirtschaftssprachen auswählen: Bei einer Palette
von Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch,
Portugiesisch, Russisch und Chinesisch kommt
jeder auf seine Kosten. Betriebswirtschaftslehre,
Marketing, Office Management sowie interkulturelle Kompetenzen runden die Studienausbildung
ab. Zusätzlich genießen die Studierenden ein persönliches Coaching in Stil- und Etikette-Fragen
ebenso wie beispielsweise rund um das Thema Bewerbungen. Eine weitere berufliche Qualifikation
bieten die Spezialisierungen Touristik- und/oder
Event-Management, Internationales Recht oder
Business-Türkisch. Anschließend, nach dem Abschluss am EUROPA-INSTITUT, belegen viele ein
Bachelor- oder gar Masterstudium an einer der
zahlreichen Partneruniversitäten im In- und Ausland. So ist jeder in der Regelstudienzeit fertig –
und ist um wichtige Praxiskenntnisse und Auslandserfahrungen reicher!
Julian F. hat es bereits geschafft, er hat vor wenigen Wochen als Jahrgangsbester seinen Bachelor
in International Business an der University of
Central Lancashire, Preston – einer der zahlreichen Partnerunis des Reutlinger EUROPA-INSTITUTs, abgeschlossen.
„In ‘International Strategic Management` habe
ich auch als Jahrgangsbester mit 1+ abgeschnitten, wobei ich hier sagen muss, dass mich dieses
Kein Sprach-Institut in
Deutschland bietet mehr!
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Management, Business-Türkisch
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vent-M
viduelle
iduelle Sprachkurse
:: Individuelle
Alle
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lle Sprachen,
Sprachen, alle Niveaustufen
Niveaustufen
:: Soft Skills-Seminare und
Auslandsvorbereitung
Fach wirklich sehr interessiert hat, wie ich es bereits am EUROPA-INSTITUT im Fach Export entdeckt habe.“ – erzählt der strahlende Absolvent.
„Generell kann man sagen, dass das Niveau des
EUROPA-INSTITUTs nicht unter dem der Uni
liegt. Zumindest fand ich die Zeit am Institut sehr
anspruchsvoll. Ich werde jetzt Bewerbungen an
international ausgerichtete Firmen in Spanien,
die aber deutsch sind, schicken und los geht es.“
Er hat also den richtigen Weg gewählt – eine perfekte Mischung aus Praxisorientierung und Studium.
Gute Noten für Bildung
Hohe Qualität des EUROPA-INSTITUTs erneut bestätigt
as EUROPA-INSTITUT ist seit 2008
nach aktuellen AZWV und ISO
9001:2008-Normen akkreditiert und
erhält von der DEKRA erneut das Zertifikat für Qualitätsmanagement.
D
Qualität ist ein immer wichtiger werdendes Kriterium, auch und vor allem auf dem Markt für
Aus- und Weiterbildungen.
Um ein gleichbleibend hohes Niveau zu erhalten
und um die Ergebnisse des Bildungsangebotes im
Sinne seiner Kunden kontinuierlich weiter zu verbessern, hat sich das EUROPA-INSTITUT bereits
früh auf überprüfbare Unternehmensziele verpflichtet, die auf eindeutigen Qualitätsstandards
beruhen und die von sämtlichen Mitarbeitern des
Hauses geteilt, gelebt und verwirklicht werden –
Tag für Tag. Seit 2008 erfüllen wir die PAS- und
AZWV-Normen, bereits ein Jahr später wurden
die nochmals höheren Anforderungen der Norm
ISO 9001:2008 eingeführt.
Alle für diese Zielsetzung wichtigen Arbeitsabläufe sind systematisch im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems nach der Normvorschrift ISO 9001:2008 aufeinander abgestimmt
und werden regelmäßig hausintern sowie von unabhängigen externen Auditoren auf Effektivität,
Wirksamkeit und weitere Optimierbarkeit überprüft.
Im Rahmen dieses Systemaudits wird das
EUROPA-INSTITUT von der DEKRA Certification
GmbH Stuttgart „auf Herz und Nieren“ untersucht. Die DEKRA Certification GmbH arbeitet
fachlich und operativ unabhängig und stützt sich
dabei auf internationale Praktiken und Forschungsdaten. Eine große Leistung, bei dieser
Prüfung mit einer guten Note abzuschneiden –
das EUROPA-INSTITUT hat es wieder mal geschafft!
Die sichere und hohe Qualität der Bildungsangebote ist ein fester Grundstein in der bereits über
20-jährigen Firmengeschichte des EUROPA-INSTITUTs. Kundenorientierung, eine gute Unterrichtsorganisation und strukturierte Arbeit
gehören selbstverständlich dazu. „Qualitätssicherung heißt für uns in erster, zweiter und dritter
Linie Kundenorientierung.“ – sagt Max Kramer
(stellvertretender Geschäftsführer) „Unser mittlerweile fest eingespieltes QualitätsmanagementSystem hat nicht nur den Vorteil, dass wir
unseren Kunden individuelle Bildungswege anbieten können, sondern auch, dass wir durch die
Regelung der Abläufe einfach mehr Zeit für unsere Kunden haben. Wir sind stolz darauf, erneut
nach ISO zertifiziert zu sein! Dies ist nicht nur ein
großer Erfolg für uns, sondern auch für unsere
Kunden, die sich somit noch mehr auf die hohe
Qualität ihrer Studienausbildungen, Sprachkurse
oder Soft Skills-Seminare berufen können.“
30
Ausgabe 24 | November 2011
VOR ORT
Neuer Vorstand
Das sagen die Sterne
Neuer Vorstand des Verkehrsvereins Reutlinger Albvorland gewählt
Ihr Horoskop für November 2011
B
ei der Mitgliederversammlung des
Ve r k e h r s v e r e i n s
Reutlinger Albvorland
e.V., am Donnerstag, den
13. Oktober, wurde Finanzbürgermeister Peter
Rist zum 1. Vorsitzenden
wieder gewählt.
Fritz Engelhardt steht, wie in
den vergangenen Jahren, als
stellvertretender Vorsitzender
zur Verfügung.
Als Beisitzer wurden Michael
von Haefen und Hans-Joachim Neveling im Vorstand
bestätigt. Ralf Hoffmann
rückt für Karin Goldstein
nach.
So sind im Vorstand des Verkehrsvereins Reutlinger Albvorland e.V. sowohl die Stadt
Reutlingen, die Unternehmer
im touristischen Bereich als
auch die Gruppe der Privatzimmervermittler vertreten.
Eine gute Mischung, um im
Vorstand
die
Aufgaben
des
Vereins, die Förderung des Tourismus
in
Reutlingen und
Umgebung vo-
ranzutreiben. Hervorzuheben
ist, dass der Verkehrsverein
Reutlinger Albvorland e.V.
nicht im operativen Geschäft
tätig ist, sondern als beratendes Organ die Projekte der
StaRT GmbH unterstützt.
Kernprojekte waren neben
dem jährlichen Auftritt Reutlingens auf der CMT die Herausgabe des Gastgeberverzeichnisses, die erstmalig
durchgeführte Aktion „Spaß...
in fremden Betten“, bei der
Einheimische die Highlights
von Reutlingen zu traumhaft
günstigen Preisen entdecken
konnten, sowie die Weindorfpauschale, ein Sonderangebot zum Reutlinger Herbst.
von links nach rechts: Fritz Engelhardt, Peter Rist,
Tanja Ulmer, Ralf Hoffmann, Hans-Joachim Neveling, Michael von Haefen
Volksabstimmung
Unterlagen sind unterwegs
ie Stimmbenachrichtigungen für
die Volksabstimmung am Sonntag, 27. November werden zur
Zeit verschickt.
Bis spätestens 6. November erhalten alle ca.
76.000 Abstimmungsberechtigten in Reutlingen und den Stadtteilen ihre Stimmbenachrichtigung für die Abstimmung zum S21Kündigungsgesetz. Stimmberechtigt bei der
Volksabstimmung ist, wer Deutscher im
Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist und am Abstimmungstag das 18.
Lebensjahr vollendete hat, seit mindestens
drei Monaten in Baden-Württemberg eine
Wohnung, bei mehreren Wohnungen die
Hauptwohnung hat oder sich sonst gewöhnlich aufhält und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.
D
Bei der bevorstehenden Volksabstimmung ist
wie bei Wahlen auch die Briefabstimmung
möglich.
Die Anträge können beim Wahlamt der Stadt
Reutlingen bis spätestens Freitag, 25. November, 18:00 Uhr schriftlich gestellt werden. Die
Unterlagen können auch über die Webseite
der Stadtverwaltung online beantragt werden. Hier endet die Frist bereits einen Tag früher am 24. November um 12:00 Uhr.
Durch gesetzliche Bestimmungen können
aber erst ab 7. November 2011 die Briefabstimmungsunterlagen ausgegeben werden.
Ein Beitrag für mehr Miteinander in unserer Gesellschaft
U
abgebaut, so der Filmproduzent Walter Müller. Laut Drehbuch wird dieser Kurzfilm
bewusst nur mit Mimik, Musik
und Geräusche produziert, um
die Massage, die der Film übermitteln soll, einem internationalen
Publikum
leicht
verständlich zu machen.
Dieser Film ist in HDV-Qualität auf DVD und Blu-ray Disc
erhältlich und soll auf mehreren Fernsehkanälen ausgestrahlt werden.
Auch für Bildungsträger wie
Schulen, Berufsschulen, Erziehungseinrichtungen und an-
Für die Skorpione
kann es ein Monat
werden, in dem sie überraschende neue Fähigkeiten bei
sich entdecken. Versuchen Sie's
doch mal mit einer neuen Sportart? Am besten ab dem 16. 11.!
SCHÜTZE
(23. 11. - 21. 12.)
Schützen sollten allerdings gesundheitlich
auf dem Posten sein, da dieser
Monat Ihnen einiges abverlangen wird. Ihre Ernährung wird
jetzt groß geschrieben, weil Sie
mehr Mineralstoffe brauchen als
Sie bisher für nötig hielten. Ab
ins Reformhaus – ab dem 1. 11.!
STEINBOCK
(22. 12. - 20. 1.)
Der Steinbock macht
sein Leben zu einem
ernsten Vorhaben. Er ist sehr
empfindsam, obwohl er das Ausmaß seiner Gefühle nicht nach
außen dringen lassen möchte.
Muss er aber, wenn's vorwärts
gehen soll – ab dem 10. 11.!
WASSERMANN
(21. 1. - 19. 2.)
Er hat ein sicheres
Auftreten und fällt
durch seine Gelassenheit und Lebensreife auf. Die Menschen seines Umfelds erraten nur selten,
dass sich hinter diesem selbstbeherrschten Äußeren oft eine
ängstliche Person verbirgt. Gefühle zeigen – ab dem 3. 11.!
FISCHE
(20. 2. - 20. 3.)
Im Beruf übernimmt
der Fische-Geborene
diesen Monat oft hohe Verantwortung und ist bemüht, auch in
Krisensituationen ein hohes soziales Ethos zu verwirklichen.
Untypisch für den Fisch. Weiter
so – durchsetzen ab dem 19. 11.!
WIDDER
(21. 3. - 20. 4.)
Warum? „Why”?
m
Aggressionen
oder überschüssige
Energie abzubauen
empfehlen Müller und
Schnitzler eher die Betätigung in Sportvereinen,
Fitnessstudios, Boxschulen, Waldläufen oder das
Spielen mit anderen im
Freien, anstatt den ganzen Nachmittag im Kinderzimmer hinterm PC zu
sitzen und mit einem Gewehr oder einer Pistole
virtuelle Menschen „abzuknallen“.
Durch diese Killerspiele werden Hemmschwellen zur Gewaltbereitschaft in der Realität
SKORPION
(24. 10. - 22. 11.)
dere Institutionen, soll der
Film zur Verfügung stehen.
„Why“ soll ein Beitrag für
mehr Miteinander in unserer Gesellschaft sein und
Er hat das Pech, oft
missverstanden
zu
werden. Dabei ist er ein umgänglicher Mensch und aufmerksamer
Gesprächspartner. Ruhe bewahren am 2. 11.!
zum Nach- und Umdenken
anregen.
Weitere Filmproduktionen
Müllers sind bereits für das
kommende Jahr geplant.
Leider, so der Produzent,
werden in viel zu vielen
Kinderzimmern
diese
Computer-/ Online-Spiele
gespielt. Studien belegen,
dass diese Killergames
keine Aggressionen ab
Film- Schauspieler:
Frank Christoph Schnitzler
Foto: Steffen Schanz
Filmproduzent: Walter Müller
STIER
(21. 4. - 20. 5.)
Der
Stier-Geborene
schleppt einen Hang
zur Melancholie mit sich herum
und wirkt deswegen manchmal
griesgrämig, unzugänglich und
rätselhaft. Locker lassen! Schon
ab Anfang des Monats!
ZWILLINGE
(21. 5. - 21. 6.)
Kein anderes Tierkreiszeichen kennt einen
derartigen Gegensatz von Tugenden. Den unentwickelten Zwillingen fehlt der eigene Wille und
die Bereitschaft zur Verantwortung. Ab dem 15. 11. aufpassen!
KREBS
(22. 6. - 22. 7.)
Beruflich ist er vorsichtig und ehrgeizig.
Er gilt als sehr diplomatisch und
erfolgreich, bleibt jedoch meist
im Hintergrund. Kaum ein anderer Geschäftsmann ist so ausdauernd und strebsam wie der
Krebs-Geborene. Ab dem 8. 11. in
den Mittelpunkt stellen, bitte.
LÖWE
(23. 7. - 23. 8.)
Sein Lachen ist mitreißend und zieht sich
wie eine Begleitmelodie durch
das Leben der ihm nahestehenden Menschen. Nur manchmal
wird er schwermütig und braucht
deren Verständnis. Winterblues
beginnt um den 20. 11. herum.
JUNGFRAU
(24. 8. - 23. 9.)
Auffallend ist ihre Bezogenheit auf Mondphasen. Vollmond verwandelt die
tagsüber reservierte JungfrauDame in ein Wesen aus einer anderen Welt. Dagegen wird sie bei
abnehmendem Mond scheu.
Spannend wird’s ab dem 4. 11.!
WAAGE
(24. 9. - 23. 10.)
Ein Monat mit heftig
wechselnden Tendenzen, die keine Langeweile aufkommen lassen. Doch die
positiven Einflüsse überwiegen,
so dass Sie zum Monatsende eine
positive Bilanz ziehen können.
(mm)
bauen, sondern fördern
und deshalb viele Jugendliche eher zu Gewalttaten
neigen, als in Konfliktsituationen das Gespräch zu
suchen.
Besonders schlimm finden
Müller und Schnitzler die
Verschmelzung zwischen
virtuellem „Spiel“ und der
Realität.
So wird in diesen Spielen
auf immer mehr der Realität entsprechende, Menschen-Figuren geschossen.
Ausgabe 24 | November 2011
31
PREISRÄTSEL
Viel Spaß beim Rätseln!
Verlost werden 5 Rapp-Restaurantführer und 5 x 10,- Euro für das Piatto
Abzeichen
in Reutlingen. Das Lösungswort mit
Adresse an welcome@mybuehne.de.
skand.
Münze
Heilkunst
Tageszeit
8
Westeuropäer
12
Grenzwert
(math.)
skand.
Männername
16
Angabe
der
Richtung
tätig,
rege
Postsendung
Lasttier
1
bibl.
Gestalt
oberschles.
Witzfigur
17
Elfenkönig
Haartracht
9
zufügen
Legende
russ.
leichte
Reiter
kampfunfähig
Stand
des
Priesters
englisch:
Amt
Spielkartenfarbe
Katzenlaut
skand.
Frauenname
Pariser
U-Bahn
Felsenhöhle
bei Marseille
chines.
Revolutionär †
ein
Kontinent
nur
gedacht
Affekt
Gefängnis,
Verlies
1
15
lat.:
ich
Einrichtung für
Bankkunden
Thriller
Bewohner
eines
Erdteils
Skatausdruck
7
Ultimatum
englisch:
Alter
3
Kleidung
(engl.)
bäuerl.
Gehilfin
19
Entmachtung
Opfertisch
franz.:
Grad
westafrik.
Stamm
11
ägypt.
Hauptstadt
Geschäftsraum
frommer
Büßer
mager
kleine
Einheit
besitzanz.
Fürwort
leichtsinniger
Autofahrer
Hühnervogel
nahrhaftes
Getränk
sehr
betagt
(ugs.)
13
emporreichen
Vorname
des TVStars
Brynner
Fortbewegung
zu Fuß
Ornament
Fruchtform
englisch:
er
nicht
diese
erster
Haarwuchs
Erfrischung
italienische
Währung
alle
ohne
Ausnahme
Gestalt
Gebiet
öffentl.
Anhörung
(engl.)
Vogeldünger
asiat.
Inselstaat
ohne
Inhalt
Bodenvertiefung
brav
franz.:
Straße
eingebildet
Satzzeichen
5
italienisch:
Liebe
Weinernten
Hysterie
Hautausschlag
Goldamsel
4
Ausdehnung
exakt
Weltreligion
ein
Bindewort
Strich
Messlatte
eine
Antilleninsel
Fischfanggerät
Unterwassergefährt
Kampfsportart
Zarenerlass
14
franz.:
ihre
Emirat
am Persischen
Golf
Heiligenbild
der Ostkirche
Trage
10
2
Feuchtigkeit
Teil
des
Klaviers
europ.
Strom
ausreichend
sehnsüchtige
Rückwendung
Diener
Rauchkraut
6
antikes
Saiteninstrument
schluss ist der 20. November 2011.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
pflanzl.
Polsterstoff
18
Goldgewichte
eine
Holzart
radioaktives
Metall
Morast
Raubvogelnest
anfällig
zu
vorgerückter
Stunde
die
erste
Frau
Bruchstück
aus
Glas
franz.
Männername
Himmelsbote
feststehende
Redewendung
fleißig
Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Einsende-
Bindewort
Verlust
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
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Seele and Geist
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