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Betriebsanleitung - Vega

EinbettenHerunterladen
Füllstand- und Druckmeßtechnik
Betriebsanleitung
VEGAMET 514… D
%
100
-
+
ESC
OK
CONNECT
2
1
on
514 D
in
out
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise ..................................................................................... 2
1
2
3
Produktbeschreibung ................................................................ 4
1.1
Funktion und Aufbau ........................................................................... 4
1.2
Typen und Varianten ........................................................................... 5
1.3
Anwendungen ..................................................................................... 6
1.4
Technische Daten ............................................................................... 7
1.5
Abmessungen ................................................................................... 10
1.6
Ex-technische Daten ......................................................................... 11
1.7
Zulassungen ..................................................................................... 11
Montage ..................................................................................... 12
2.1
Montagearten ................................................................................... 12
2.2
Geräteadresse .................................................................................. 13
Elektrischer Anschluß .............................................................. 14
Sicherheitshinweise
Bei Inbetriebnahme und Betrieb sind die nachfolgenden Infor mationen und über geordnet die landesspezifischen Installationsstandards (z.B. in Deutschland
die VDE-Bestimmungen) sowie die für den jeweiligen
Einsatzfall geltenden Sicherheitsbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.
Eingriffe in das Gerät über die anschlußbedingten Handhabungen hinaus dür fen aus Sicher heits- und
Gewährleistungsgründen nur durch VEGA-Personal vorgenommen werden.
2
VEGAMET 514… D
Inhaltsverzeichnis
4
Inbetriebnahme ......................................................................... 15
4.1
Anzeige- und Bedienelemente ......................................................... 15
4.2
System der Bedienung ..................................................................... 16
4.3
Menüliste ........................................................................................... 17
4.4
Bedienung über PC .......................................................................... 18
4.5
Reihenfolge der Inbetriebnahme ...................................................... 18
4.6
Inbetriebnahme, Konfiguration ......................................................... 19
4.7
4.8
5
4.6.1
Konfiguration Eingänge ....................................................... 19
4.6.2
Konfiguration Meßstelle ....................................................... 21
4.6.3
Konfiguration Ausgänge ...................................................... 23
Inbetriebnahme, Parametrierung ...................................................... 26
4.7.1
Parametrierung MST1, Abgleich ......................................... 26
4.7.2
Durchflußmessung ............................................................... 28
4.7.3
Parametrierung MST1 und MST2, Auswertung ................... 33
4.7.4
Parametrierung MST1 und MST2, Ausgänge ...................... 35
4.7.5
Parametrierung MST1 und MST2, Simulation ...................... 42
4.7.6
Parametrierung MST1 und MST2, Spezial Funktionen ........ 43
Inbetriebnahme, Weitere Funktionen ................................................ 43
4.8.1
Paßwort ................................................................................ 43
4.8.2
Linearisierungskurve 1 … 3 ................................................. 43
4.8.3
Info ....................................................................................... 44
4.8.4
Sprache ............................................................................... 44
4.8.5
VEGAMET Reset .................................................................. 45
4.8.6
Service ................................................................................. 45
Diagnose ................................................................................... 46
5.1
Detaillierte Menüliste ........................................................................ 46
5.2
Wartung ............................................................................................ 48
5.3
Reparatur .......................................................................................... 48
5.4
Störmeldung ..................................................................................... 48
5.5
Fehlercodes ...................................................................................... 49
VEGAMET 514… D
3
Produktbeschreibung
1 Produktbeschreibung
1.1 Funktion und Aufbau
Aufbau
Die Auswertgeräte VEGAMET 514 D und 514 DV sind
für Durchflußmessung konzipiert.
Die Auswertgeräte sind mikroprozessorgesteuert und
bestehen funktionstechnisch aus Softwarebausteinen.
Siehe nachfolgende Systemskizze.
Funktion
Mechanisch sind die Auswertgeräte in 19"-Technik
(Breite 5 TE = 24,5 mm) aufgebaut.
Durchfluß in Gerinnen
Gerinne bzw. deren Einschnürung erzeugen einen
Rückstau des Füllmediums. Aus den entsprechenden
Füllständen kann der Durchfluß abgeleitet werden.
Sensoren detektieren den Füllstand und liefern analog
oder digitale Meßdaten an nachgeschaltete
VEGAMET.
Im Auswertgerät wird aus den Meßdaten die Meßgröße
"Durchfluß" gebildet.
Das Auswertergebnis wird als Strom-, Volt- und Relaisausgänge sowie als digitalen Signalausgang (DISBUS) zur Verfügung gestellt.
Teilweise sind Strom- und Relaisausgänge durchflußspezifisch vorkonfiguriert.
Systemskizze
AB
Ausgangs-Bausteine
mA
Funktions-Bausteine
V
Meßgröße für
- Meßstelle 1 (MST1)
- Meßstelle 2 (MST2)
Stromausgänge 0 … 20 mA
Spannungsausgänge 0 … 10 V
AB
Relaisausgänge 1 … 2
Display
Anwendung
- Sensorik
- Art
- Option
- Sensorposition A … D
AB
FB
Display
1
2
Digitaler Signalausgang
- PC/PLS-Ausgang
- DISBUS-Ausgang
AB
PC
DIS
Eingangs-Bausteine
EB
EB
1
4
Korrektursignaleingang
- Eingang 4
- Kanal-Nr. K1
Sensoreingang
- Eingang 1
- Kanal-Nr. S1 oder
- Serien-Nr. von Sensor 1
4
VEGAMET 514… D
Produktbeschreibung
Beispielhafte Anwendung
- Durchflußmessung im Gerinne
- mit Offsetkorrektur (durch zusätzlichen Sensor)
Eingänge
A
- Eingang 1 und 4
- Kanal-Nr. S1 und K1
Nr. 1 S1
Nr. 4 K1
D
Sensorik
- Offsetkorrektursignal in Pos. D
- Sensor 1 in Pos. A
Meßstellen
Meßgröße
- MST1 = A
- MST2 = A
- Füllstand
- Durchfluß
1.2 Typen und Varianten
Je nach Anwendungsfall und dadurch erforderlicher
Sensorik kann der Typ und Variante des Auswertgeräts
festgelegt werden.
VEGAMET für Sensoren mit analoger Meßdatenübertragung
- Hydrostatische Druckmeßumformer
VEGAMET
514 D…
…
Anzahl der
Anzahl der Ausgänge
Eingänge
Sensor Korrekt. mA
V
DIS
signal
1
1
3
3
2
1
VEGAMET
1
Ex = Auswertgerät für Meßeinrichtungen in explosionsgefährdeten Bereichen, Bescheinigung nach
CENELEC
VEGAMET 514… D
VEGAMET für Sensoren mit digitaler Meßdatenübertragung (VBUS)
- Hydrostatische Druckmeßumformer
- Puls-Echo-Sensor
- Puls-Radar-Sensor
514 DV
Anzahl der
Anzahl der Ausgänge
Eingänge
Sensor Korrekt. mA
V
DIS
signal
1
1
3
3
2
1
1
5
Produktbeschreibung
1.3 Anwendungen
Durchflußmessung
Standard
Anwendung:
Sensorik:
Art:
Option:
Meßgröße:
A
A
Durchfluß
Hydrostatische Druckmeßumformer
Puls-Echo-Sensoren
Puls-Radar-Sensoren
Füllstand
Offsetkorrektur (nur bei hydrost. Druckmeßumformern)
MST1 Füllstand
MST2 Durchfluß
A
Abb. 1.2 Durchflußmessung
Option
Ein Taster angeschlossen am Korrektureingang korrigiert die Auswertergebnisse zum Zeitpunkt seiner Betätigung auf Null.
Offsetkorrektur
- bei leerem Gerinne
- vorzugsweise von Hand mit
Taster
- Parallelverschiebung der Abgleichkennlinie
- wirkt auf MST1 und MST2
tatsächl. Meßwert in %
unkorrekte Meßwertverläufe
A
Meßwert zu nieder
100 %
Meßwert zu hoch
D
0
0
100 %
korrigierter Meßwert z.B. 0 % (m3/h)
Abb. 1.13 Korrektur im Punkt
6
VEGAMET 514… D
Produktbeschreibung
1.4 Technische Daten
Energieversorgung
= 24 V AC (20 … 53 V), 50/60 Hz
= 24 V DC (20 … 72 V)
Betriebsspannung
Unenn
Leistungsaufnahme
- VEGAMET 514 D
- VEGAMET 514 VD
Absicherung
ca. 7 VA bzw. ca. 5 W
ca. 17 VA bzw. ca. 12 W
Einlötsicherung 630 mA träge
Meßdateneingang VEGAMET 514 D
Anzahl
Art des Eingangs
Bereich
Spannung
Strombegrenzung
Detektion-Leitungsunterbrechung
Detektion-Leitungskurzschluß
Min. Abgleichdelta
Verbindungsleitung
Widerstand je Leiter
Auflösung
Linearitätsfehler
Temperaturfehler
1 Eingang
aktiver Zweileitereingang, analog
4 … 20 mA
hydrostatische Druckmeßumformer
bei 4 mA ca. 18 V DC, bei 20 mA ca. 15 V DC
bei ca. 26 mA, kurzschlußfest
< 2 mA
> 23 mA
2 % von den eingegebenen Sensorwerten
2-adrig (Standardleitung)
max. 35 Ω
1 µA
0,025 % bei 4 … 20 mA
0,04 %/10 K bei 4 … 20 mA
Meßdateneingang VEGAMET 514 VD
Anzahl
Datenübertragung
Sensor
Spannung
Leistungsbegrenzung
Verbindungsleitung
Leitungslänge
Widerstand je Leiter
1 Eingang
digital (VBUS)
hydrostatische Druckmeßumformer,
Puls-Echo- oder Puls-Radar-Sensor
ca. 25 V DC
bei ca. 7 W, kurzschlußfest
2-adrig (abgeschirmt)
max. 1000 m
max. 200 Ω für hydrostatische Druckmeßumformer
max. 20 Ω für Puls-Echo- oder Puls-Radar-Sensoren
Korrektursignaleingang
Anzahl
Funktion
Spannung
Strom
Externer Leitungswiderstand
1 Eingang
Schaltsignal zur Auslösung einer Offsetkorrektur
5 V (vom Gerät)
5 mA
≤ 150 Ω
>>
VEGAMET 514… D
7
Produktbeschreibung
Stromausgang
Anzahl
Funktion
Ausgangswerte
- füllstand- / durchflußproportional
Bürde
Bereich
Auflösung
Linearitätsfehler
Temperaturfehler
- Pulsausgang
Last
Spannungspulse
Pulslänge
3 Ausgänge
Stromausgang 2 und 3 konfigurierbar und
parametrierbar als:
- füllstandproportional
- durchflußproportional
- Durchflußpulse
- Probenahmepuls
max. 500 Ω
0/4 … 20 mA
0,05 % vom Bereich
0,05 % vom Bereich
0,05 %/10 k vom Bereich
min. 600 Ω
12 V DC bei 20 mA
200 ms
Spannungsausgang
Anzahl
Funktion
Bereich
Strom
Auflösung
Linearitätsfehler
Temperaturfehler
3 Ausgänge
analoge Ausgabe des Auswertergebnisses
0/2 … 10 V
max. 1 mA
0,05 % vom Bereich
0,05 % vom Bereich
0,06 %/10 k vom Bereich
Relaisausgänge
Anzahl
Funktion
Kontakt
Schaltspannung
Schaltstrom
Schaltleistung
Min. Schalthysterese (Low/High-Delta)
2 Schaltrelais
1 Störmelderelais
konfigurier- und parametrierbar als:
- Schaltrelais für Füllstand oder Durchfluß
- Pulsrelais-Durchflußmenge
- Pulsrelais-Probenahme
1 potentialfreier Wechslerkontakt
AgNiO und hartvergoldet
min. 10 mV DC
max. 250 V AC/DC
min. 10 µA
max. 3 A AC, 1 A DC
max. 500 VA, 54 W
0,5 %
DISBUS-Ausgang
Funktion
Verbindungsleitung
Leitungslänge
digitale Übertragung von Auswertergebnissen und
Systeminformationen zum VEGADIS 174 oder
VEGACOM 557
2-adrig
max. 1000 m
>>
8
VEGAMET 514… D
Produktbeschreibung
Anzeigeelement
Klartextanzeige
Analoganzeige
LED in Frontplatte
LC-Display
- 4 zeilig, je 6 Stellen
- hintergrundbeleuchtet
11 Segmente 0 % … 100 %
je nach MST-Anwahl
- %-Wert vom Füllstand
- %-Wert vom Durchfluß
grün on: Betriebsspannung liegt an
rot: Störmeldung
gelb (pro Relais): Relaisschaltzustand
Bedienelemente
Frontplatte
6 Tasten zur Konfiguration und Parametrierung
Umgebungsbedingungen
Zulässige Umgebungstemperatur
Lager- und Transporttemperatur
-20°C … +60°C
-40°C … +80°C
Elektrischer Anschluß
Federleiste Baugruppe
Baugruppenträger BGT 596 (Ex)
Gehäuse Typ 505
nach DIN 41 612, Bauform F, 36-polig (dreireihig) d, b, z
(teilbestückt)
Anschluß an entsprechenden Steckplatz
Anschluß an Schraubklemmen (max. 2,5 mm2 )
Elektrische Schutzmaßnahmen
Schutzart
- nicht eingebaut
- eingebaut in
- eingebaut in Gehäuse
- Klemmenseite
- Gehäuse allgemein
Schutzklasse
Überspannungskategorie
IP 00
Baugruppenträger BGT 596
frontseitig komplette Bestückung: IP 40
Ober- und Unterseite: IP 20
Verdrahtungsseite: IP 00
IP 20
IP 30
II (im Gehäuse Typ 505 bzw. Typ 506)
II
Elektrische Trennmaßnahmen
Sichere Trennung gemäß VDE 0106,
Teil 1 zwischen
- Bemessungsspannung
- Isolationsfestigkeit
Energieversorgung, Störmelde- und Grenzstandrelais,
Meßdateneingängen und Korrektureingängen
250 V
2,3 kV
Galvanische Trennung zwischen
- Bemessungsspannung
- Isolationsfestigkeit
Relaisausgängen untereinander
250 V
1,4 kV
Potentialtrennung zwischen
- Bemessungsspannung
- Isolationsfestigkeit
Gemeinsames Bezugspotential bei
DISBUS, Transistorausgängen und Korrektureingängen
50 V
0,5 kV
Spannungs-/Stromausgängen, Korrektureingängen
>>
VEGAMET 514… D
9
Produktbeschreibung
Mechanische Daten
Bauform
Einschubgerät für Baugruppenträger BGT 596
oder Gehäuse Typ 505 bzw. Typ 506
B = 25, 4 mm (5 TE), H = 128,4 mm, T = 162 mm
Maße nicht eingebaut
CE-Zulassung, Konformitätsbewertung
Das Auswertgerät VEGAMET erfüllt die Schutzziele des EMVG (89/336/EWG) und der NSR (73/23/EWG).
Die Konformität wurde anhand einer typischen Konfiguration nach folgenden Normen bewertet:
EMVG
Emission
EN 50 081 - 2: 1993
Immission
EN 50 082 - 2: 1995
NSR
EN 61 010 - 1: 1993
1.5 Abmessungen
Leiterplatte 100 x 160 x 1,5
Europaformat
5 TE
Steckerleiste
%
+
128,4
100
100
-
OK
ESC
CONNECT
1
2
on
514 D
Ser.No.12345678
3
9
14,5
162
25
>>
10
VEGAMET 514… D
Produktbeschreibung
1.6 Ex-technische Daten
Energieversorgung
Betriebsspannung
Bemessungsspannung
Unenn entspricht der Nicht-Ex-Ausführung
Unenn = 250 V AC bzw. 125 V DC
Meßdateneingang (eigensicherer Stromkreis)
Zündschutzart
Höchstwerte
- Spannung
- Strom
- Leistung
Kennlinie
Wirksame innere Induktivität Li
Wirksame innere Kapazität Ci
[EEx ia] IIC, [EEx ia] IIB, [EEx ib] IIC bzw. [EEx ib] IIB
UO = 20 V
IO = 128 mA
P O = 640 mW
linear
vernachlässigbar klein
vernachlässigbar klein
EEx ia IIB
EEx ib IIC
Höchstzulässige äußere Induktivität LO (mH)
EEx ia IIC
0,5
1
1,5
2
2
EEx ib IIB
9
Höchstzulässige äußere Kapazität CO (nF)
97
78
68
486
200
1000
Die eigensicheren Stromkreise sind bis zu einem Scheitelwert der Nennspannung von 375 V sicher von den
nicht eigensicheren Stromkreisen getrennt.
Die maximal an den nicht eigensicheren Stromkreisen anstehende Spannung darf im Fehlerfall 250 V eff nicht
überschreiten.
1.7 Zulassungen
Die VEGAMET sind mit folgenden Zulassungen lieferbar:
- Explosionsschutz: zugehöriges Betriebsmittel mit eigensicherem(en) Stromkreis(en)
- Überfüllsicherung nach WHG und VbF beantragt
Beachten Sie bei diesen Anwendungen die entsprechenden amtlichen Dokumente (Prüfbescheide, Prüfungsscheine, Bauartzulassungen und Konformitätsbescheinigungen). Diese gehören zum Lieferumfang des jeweiligen Geräts.
WHG-Zulassung
Auswertgerät als Teil einer Überfüllsicherung nach WHG bzw. VbF (Prüfschein beantragt).
Ex-Zulassung
Für explosionsgefährdete Bereiche, Bescheinigung nach CENELEC definiert in der Konformitätsbescheinigung
PTB-Nr. Ex-95.D.2161 X.
VEGAMET 514… D
11
Montage
2 Montage
2.1 Montagearten
Codierung
Die Auswertgeräte VEGAMET 514 D … 514 VD können Sie wahlweise mit einem Steckplatz in einen
Baugruppenträger BGT 596 bzw. BGT 596 Ex.M oder
in ein Einzelgehäuse vom Typ 505 bzw. Typ 506
einbauen.
Um ein Vertauschen der verschiedenen Auswertgeräte
zu vermeiden, ist die Federleiste des Baugruppenträgers bzw. des Gehäuses mit Stiften und die Messerleiste des Auswertgeräts mit Bohrungen versehen
(mechanische Codierung).
Steckplatz
Federleiste DIN 41 612, Bauform F, 33-polig (d, b, z)
mit Codierstifte und Montagematerial zur Montage in
Baugruppenträger BGT 596 bzw. BGT 596 Ex.M.
Eine Ex-Codierung mit fest eingefügtem Codierstift
sorgt für Unverwechselbarkeit zwischen nicht-Ex- und
Ex-Geräten.
Steckplatz Ex
Federleiste DIN 41 612, Bauform F, 33-polig (d, b, z)
mit Codierstiften, Ex-Trennkammer und Montagematerial zu Montage in Baugruppenträger
BGT 596 Ex.M.
Einzelgehäuse
Kunststoffgehäuse Typ 505 bzw. Typ 506 zur Einzelmontage von Auswertgeräten mit der Gerätebreite
5 TE (25,4 mm).
Montage Baugruppenträger
Montieren Sie den entsprechenden Steckplatz
(Standard- oder Ex-Ausführung) in Ihren Baugruppenträger. Verdrahten Sie die Anschlüsse der Federleiste entsprechend dem Anschlußplan auf Seite 14.
Die Federleiste ist in folgenden Anschlußarten
lieferbar:
- Wire-Wrap Standard Anschluß 1,0 x 1,0 mm
- Flachsteckeranschluß 2,8 x 0,8 mm
- Termi-Point Standard Anschluß 1,6 x 0,8 mm
- Lötanschluß
- Schraubklemmen 2 x 0,5 mm2
Weitere Informationen zur Montage entnehmen Sie der
Betriebsanleitung des Baugruppenträgers.
Eine Gerätecodierung sorgt für Unverwechselbarkeit
innerhalb der verschiedenen Auswertgeräte. Die
entsprechenden Codierstifte sind jedem Steckplatz
oder Gehäuse lose beigelegt. Bestücken Sie die
Federleiste mit diesen Codierstiften gemäß nachfolgender Tabelle und Abbildung.
Gerätecodierung
VEGAMET 514 D
a5 / c5
VEGAMET 514 D Ex
a5 / c5
VEGAMET 514 VD
a7 / c5
ExCodierung
c23
Abb. 2.1 Codiertabelle
Gerätecodierung
Funktionscodierung
z b d
a c
o1o
o3o
514 D a5
514 VD a7
o5o
c5
VEGAMET
o7o
o9o
o11o
o13o
o15o
o17o
o19o
Montage Einzelgehäuse
Sie können den Gehäusesockel wahlweise direkt auf
Ihrer Montageplatte festschrauben oder auf eine
Tragschiene (TS 35 x 7,5 nach EN 50 022 oder TS 32
nach EN 50 035) aufstecken. Schließen Sie die Klemmen entsprechend den Anschlußplänen auf der
nachfolgenden Seite an. Weitere Informationen zur
Montage entnehmen Sie der Betriebsanleitung des
Gehäuses.
o21o
o23o
c23 Ex-Codierung
o25o
o27o
o29o
o31o
Abb. 2.2 Steckplatzcodierung, VEGAMET
Klarsichtabdeckung
Um das Gerät vor unbefugter Bedienung oder
unbeabsichtigter Veränderung zu schützen, kann die
Frontplatte des VEGAMET mit einer plombierbaren
Klarsichtabdeckung versehen werden.
12
VEGAMET 514… D
Montage
Montage in Baugruppenträgern
Wenn Sie Ihr VEGAMET mit Ex-Zulassung in einen
Baugruppenträger montieren, müssen Sie einen
VEGA-Ex-Steckplatz verwenden. Halten Sie zu fremden Steckkarten einen Abstand von mindestens
10 mm (2 TE) ein. Wenn Sie das VEGAMET im
Baugruppenträger ganz links einbauen möchten,
müssen Sie vor dem Steckplatz des Geräts eine
Blindplatte mit mindestens 20 mm (4 TE) montieren.
Ex-Ausführung
Achtung!
Die Auswertgeräte müssen grundsätzlich außerhalb
des explosionsgefährdeten Bereiches installiert werden oder es müssen besondere Ex-Schutzmaßnahmen getroffen werden.
Ex-Trennkammer
Um ausreichend große "Luft- und Kriechstrecken" zu
gewährleisten, muß an den Anschlüssen des
VEGAMETs eine Ex-Trennkammer montiert werden.
Führen Sie die Leitungen durch die Ex-Trennkammer
und schließen Sie die Leitungen an. Befestigen Sie die
Ex-Trennkammer mit der unteren Halteschraube.
Beachten Sie dazu die Betriebsanleitung des
Baugruppenträgers BGT 596 Ex.M.
%
100
+
-
OK
ESC
CONNECT
Schutzart bei Ex-Anwendungen
Bei Ex-Anwendungen muß eine Schutzart von IP 20
eingehalten werden. Decken Sie dazu Zwischenräume
oder unbestückte Steckplätze von vorn durch entsprechende Blindplatten ab.
on
VEGAMET
515 N
Blindplatte
2.2 Geräteadresse
Stellen Sie am entsprechenden Wahlschalter auf der Leiterplatte die Geräteadresse ein. Adressbereich 1 … 15.
Achten Sie darauf, daß keine Doppelbelegung vorgenommen wird. Werkseinstellung = Geräteadresse 0
514 VD
Wahlschalter
A
3 4 5 6
7 8 9
2
B C DE
entspr.
10
11
12
13
14
15
514 D Ex
Wahlschalter unten aufgebaut
sichtbar durch eine entsprechende
Öffnung
F 0 1
Im Menüpunkt "Geräteadresse" können Sie die an obigem Wahlschalter vorgenommene Einstellung einblenden.
VEGAMET 514… D
13
Elektrischer Anschluß
3 Elektrischer Anschluß
VEGAMET 514 D, 514 D Ex
VEGAMET 514 VD
Versorgungs- L (+)
spannung
N (-)
d b
2 +
z
-
6
Störmelderelais
10
Relaisausgang 1
12
Relaisausgang 2
1
16 +
Stromausgänge 1 … 3
Spannungsausgang
1…3
Korrektursignal
Eingang 4
Ex-Ausführung
Für den Anschluß von Ex-zertifizierten Geräten beachten Sie die Anweisungen in den beiliegenden amtlichen Dokumenten sowie die gültigen Errichtungsvorschriften. Achten Sie darauf, daß die Ex-Trennkammer
auf der Federleiste montiert ist. Führen Sie die Leitungen stets durch die Ex-Trennkammer. Beachten Sie
dazu auch die Betriebsanleitung des Baugruppenträgers BGT 596 Ex.M und die Ex-Hinweise.
2
3
18 20 +
22 +
+
-
-
24
DISBUS-Ausgang
28
+
+
30
-
32
-
Sensor
14
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme
4 Inbetriebnahme
4.1 Anzeige- und Bedienelemente
Auswertgerät
mit Bedienmodul
1
2
%
3
5
7
10
11
12
13
14
1
18
1
2
16
Befestigungsschraube plombierbar
Display (4 Zeilen mit je 6 Zeichen,
beleuchtet)
3…8
siehe nachfolgende Seite
9 Analoganzeige 11-stellig
10 Anschluß für Verbindungskabel
VEGACONNECT
11 LED Relaisausgang 1 und 2
12 LED Störmeldung
VEGAMET 514… D
15
[17]
100
-
+
ESC
OK
4
6
CONNECT
8
9
2
1
!
on
514
Ser.No.12345678
Abb. 4.1
13
14
15
16
LED Versorgungsspannung
Griffleiste
Messerleiste mit Anschlußplan
Position des Wahlschalters zur
Einstellung der Geräteadresse
[17] bei VEGAMET 514 D Ex
18 Klarsichtabdeckung
15
Inbetriebnahme
4.2 System der Bedienung
Anzeige- und Bedienmodul
Anzeige von
- Meßwert
- Menüpunkte
- Parameter
- Werte
Verzweigung d.h. Sprung in das
darunterliegende Menü mit [OK]
Je nach Parameter, Wert verändern
oder aus Liste auswählen
%
100
-
Menüpunkt auswählen
+
Je nach Menüpunkt Eingabe
abbrechen oder in das darüberliegende Menü wechseln
Je nach Menüpunkt den eingestellten
Wert speichern oder in das darunterliegende Menü wechseln
ESC
OK
Analoganzeige
Menübaum
MST1
MST2
%
%
Meßwertanzeige
36.9
Hauptmenü
ESC
Param.
MST1
Param.
MST2
OK
Abgleich
Auswertung
Ausgang
Simulation
Skalierung
Lin.
Kurve
Integrationszeit
10
Untermenü
weitere
Funktion
Konfiguration
Eingänge
Meßstelle
Ausgänge
Passwort
aus
Menüpunkt
Parameter
Wert
Die Bedienung ist menüorientiert und erfolgt über 6
Tasten in Verbindung mit Klartextanzeige. Der Sprung
von der Meßwertanzeige in das Hauptmenü erfolgt mit
[OK]. Um innerhalb des Hauptmenüs von einem
Menüpunkt zum anderen zu wechseln, verwenden Sie
[→] oder [←].
Parameter sind erkennbar am fehlenden Symbol .
Der Wert der Parameter kann mit [+] oder [–] verändert bzw. aus einer Liste ausgewählt werden. Der
veränderte Wert kann mit [OK] abgespeichert werden.
Um eine Eingabe abzubrechen (ohne die Veränderung
zu speichern), drücken Sie [ESC].
Eine Verzweigung ist erkennbar am Symbol
und
ermöglicht mit [OK] einen Sprung in das darunterliegende Menü. In jedem Menü befinden sich thematisch
zusammenhängende Parameter (ggf. in weiteren
Untermenüs).
Bestimmte Parameter können nur angezeigt, deren
Wert jedoch nicht verändert werden.
16
Der Rücksprung in das darüberliegende Menü erfolgt
mit [ESC]. 60 Minuten nach der letzten Tastenbetätigung wird ein automatischer Rücksprung in die
Meßwertanzeige ausgelöst.
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme
4.3 Menüliste
Zur Festlegung der Meßstellen müssen Werte eingegeben oder verändert werden. Diese Festlegung
erfolgt für jede Meßstelle getrennt durch die nachfolgend aufgeführten Parametrierungen.
Zur Festlegung der Gerätefunktionen müssen Einstellungen und Zuordnungen hergestellt werden. Diese
Festlegung erfolgt durch die nachfolgend aufgeführten Konfigurationen.
Parametrierung MST1
Konfiguration
–– Abgleich
–– mit Füllstand
–– ohne Füllstand
–– Auswertung
–– Skalierung (Füllstand)
–– Lin. Kurven
–– Integrationszeit
–– Ausgänge
–– Stromausgänge
–– Voltausgänge
–– Relaisausgänge
–– MET-Anzeige
–– PC- / PLS-Ausgänge
–– DIS-Ausgänge
–– Simulation
–– Spezial Funktionen
Parametrierung MST2
–– Abgleich
–– mit Durchfluß
–– ohne Durchfluß
–– Auswertung
–– Skalierung (Durchfluß)
–– Lin. Kurven
–– Integrationszeit
–– Konfiguration
Eingänge, Sensoranschlüsse, Kennzeichen
–– Eingang 1
–– Eingang 4
–– Konfiguration Meßstellen
–– Anwendung
–– Sensorik
–– Art
–– Optionen
–– Sensorzuordnung
–– Geräteadresse
–– Konfiguration Ausgänge
–– Stromausgänge
–– Voltausgänge
–– Relaisausgänge
–– PC- / PLS-Ausgang
–– VEGADIS-Ausgang
Unter der Rubrik "Weitere Funktionen" sind alle übergeordneten Gerätefunktionen, d.h. deren Einstell- und
Zuordnungsmöglichkeiten zusammengefaßt.
Weitere Funktionen
–– Passwort
–– Lin. Kurven edit
–– Ausgänge
–– Stromausgänge
–– Voltausgänge
–– Relaisausgänge
–– Display
–– PC / PLS
–– DISBUS-Ausgang
–– Info
––
––
––
––
–– Simulation
–– Reset VEGAMET
–– Reset Konfiguration
–– Reset Sensorkennwerte
–– Reset Lin. Kurven
–– Spezielle Funktionen
Eingangsinfo
VEGAMET-Info
Programminfo
Meßstelleninfo
–– Sprache
–– Service
VEGAMET 514… D
17
Inbetriebnahme
4.4 Bedienung über PC
Auswertgerät mit Bedienmodul
%
100
+
-
OK
ESC
Inbetriebnahme
- direkt über die Tasten des Bedienmoduls (siehe
nachfolgende Beschreibungen)
- oder mit einem PC, ausgerüstet mit VVO-Software
(VEGA Visual Operating), und einem Verbindungskabel VEGACONNECT
CONNECT
2
1
!
on
515
Ser.No.12345678
Verbindungskabel
VEGACONNECT
PC mit VVO-Software
4.5 Reihenfolge der Inbetriebnahme
Konfiguration
Weitere Funktionen
-
- Linearisierungskurven editieren
- Sprache wechseln (falls erforderlich)
- Paßwort aktivieren (falls erforderlich
Geräteadresse einstellen
Eingänge konfigurieren
Meßstellen einrichten
Ausgänge zuordnen
Parametrierung
Falls Sie als Meßgröße den Füllstand und den Durchfluß erfassen möchten, so ist zu empfehlen, den
Abgleich für MST1 und MST2 gleichzeitig d.h. unmittelbar nacheinander vorzunehmen.
- Parametrierung MST1
- Abgleich durchführen
- Auswertung festlegen
- Ausgänge definieren
- Parametrierung MST2
wie oben beschrieben
18
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Konfiguration
4.6 Inbetriebnahme, Konfiguration
4.6.1
Konfiguration Eingänge
Die Eingänge der Auswertgeräte sind gemäß der
bestellten Gerätevariante fertig konfiguriert. Deshalb
sind Ihrerseits in diesem Bereich keine Aktivitäten
erforderlich. Sollte dennoch eine Veränderung notwendig werden, finden Sie nachfolgend einige Erläuterungen und Anschlußbeispiele.
Die Auswertgeräte sind entweder direkt mit Sensoren
verbunden oder sie erhalten über die DISBUS-Verbindung Meßdaten von anderen Sensoren.
Anschlußbeispiel 1
VEGAMET 514 D
- Sensoren direkt am VEGAMET angeschlossen.
Kennzeichnung:
Der Sensor muß über seine Sensorkennwerte
gekennzeichnet werden (nur hydrostatische Druckmeßumformer).
A
Sensorkennwerte
Anschlußbeispiel 2
VEGAMET 514 VD
- Sensoren direkt am VEGAMET angeschlossen.
Kennzeichnung:
Der Sensor muß mit seiner Seriennummer gekennzeichnet werden.
A
Sensorseriennummer
D
K1
Pos. A – Eingang 1, Seriennummer 8888.8888
Pos. D – Eingang 4, Kanal K1
D
S1
K1
Pos. A – Eingang 1, Kanal S1
Pos. D – Eingang 4, Kanal K1
>>
VEGAMET 514… D
19
Inbetriebnahme, Konfiguration
Anschlußbeispiel 1
Konfiguration, Eingänge
–– Eingang 1
Sensor mit analoger Meßdatenübertragung
–– Eingang von
diesem MET
–– Kanal Nr.
S1
–– Sensorkennwerte
––
––
––
––
Min. Meßbereich
Max. Meßbereich
Min. Sensorwert
Max. Sensorwert
–– Eingang 4
–– Eingang von
–– Kanal Nr.
0.00
1.00
4.000
20.000
Der Menüpunkt "Sensorkennwerte" ist nur bei
hydrostatischen Druckmeßumformern sichtbar.
Meßbereich und Sensorwerte können Sie dem
Prüfzertifikat des hydrostatischen Druckmeßumformers entnehmen.
Korrektursignal (Taster)
diesem MET
K1
Anschlußbeispiel 2
Konfiguration, Eingänge
–– Eingang 1
–– Eingang von
–– Sensoranpassung
–– Eingang 4
–– Eingang von
–– Kanal Nr.
20
Sensor mit digitaler Meßdatenübertragung
diesem MET
kann für Puls-Echo- / Puls-Radarsensoren erforderlich
werden (siehe BA des entsprechenden Sensors)
Korrektursignal (Taster)
diesem MET
K1
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Konfiguration
4.6.2
Konfiguration Meßstelle
Die Auswertgeräte VEGAMET 514 D und 514 VD sind in ihrer Basiskonfiguration für Kombianwendung ausgelegt,
d.h.
- MST1, Füllstand
- MST2, Durchflußmessung
Ergänzend dazu können Sie folgende Veränderung der Konfiguration vornehmen.
Konfiguration Meßstelle
–– Kombianwendung
–– Anwendung
–– Sensorik
–– Art
–– Optionen
–– Sensorzuordnung
–– Position A
–– Position D
–– MST1 Füllstand
–– MST Name
Durchfluß
Hydrostatik
Standard
Sollte eine grundsätzliche Veränderung der Basiskonfiguration erforderlich werden, so ist zunächst
ein "Reset auf Kombianwendung" durchzuführen,
siehe entsprechenden Menüpunkt Seite 44. Danach
kann gemäß der Produktbeschreibung 1.3 eine neue
Basiskonfiguration programmiert werden (s. Seite 6).
keine
Offsetkorr.
(für MST1 und MST2)
Eingang 1
A
Eingang 4
Kanal Nr. K1
Eingang 1
Eingang 4
MST
Name
Vergabe eines speziellen
MST Namen, z.B.
MST1
–– Störmeldung
ein
aus
siehe Seite 21
–– Überwachung
siehe Seite 21
MST
Name
Vergabe eines speziellen
MST Namen, z.B.
MST2
–– Störmeldung
wie oben, jedoch MST2
–– Überwachung
siehe Seite 21
VEGAMET 514… D
MST
Name
Füllstand
ein bedeutet, daß eine Störung der MST1 an die
Störmeldeverarbeitung weitergeleitet wird
aus bedeutet kein Weiterleiten
–– Tarierung
–– MST2 Durchfluß
–– MST Name
Kanal Nr. S1
MST
Name
Durchfluß
21
Inbetriebnahme, Konfiguration
Tarierung
Mit Hilfe der Funktion Tarierung entsteht ausgehend
vom aktuellen Meßwert ein zusätzlicher bei 0 %
beginnender Meßwert. Über einen Taster angeschlossen am Korrektursignaleingang 4 können Sie die
Tarafunktion einleiten.
Meßwerte in %
tarierter Verlauf
aktueller Verlauf
100 %
Taster
Jeder Strom-, Spannungs- oder Relaisausgang sowie
das Display kann anschließend im Menüpunkt
"bezogen auf" dem tarierten Meßwert zugewiesen
werden. Mit der Zuweisung bzw. den Zuweisungen
wird der tarierte Meßwert letztlich aktiviert.
40
0
0
40
100 %
aktuelle Meßwerte
tarierte Meßwerte
–– MST1
–– Tarierung
–– Eingang
undefiniert
Eingang 4
Festlegung des Korrektursignaleingangs (Taster)
Überwachung
Für die Aktivierung der Überwachung sind folgende
Vorbedingungen zu erfüllen:
- Im Menübereich "Konfiguration Meßstelle"
Eingang 4 festlegen
- Am Eingang 4 ein Schlüsselschalter (Öffner)
anschließen (siehe Seite 13).
- Im Menübereich "Parametrierung Relaisausgänge"
für das betreffende Relais die Betriebsart Überwachung auswählen (siehe Seite 37 und 40).
Meßwert
50 %
High 7 % >57 %
<45%
Low –5 %
Relais
stromführend
Relais
stromlos
Relais
stromlos
Das angewählte Relais wird stromführend.
Mit der Betätigung des Schlüsselschalters (Öffner öffnet) wird zunächst der jeweils aktuelle Meßwert eingefroren
und davon abgeleitet bei dessen Unterschreitung (Low) oder Überschreitung (High) das Relais stromlos.
Nach einem Zurückstellen und erneuten Betätigen des Schlüsselschalters wird der dann aktuelle Meßwert erneut
eingefroren usw.
–– MST1
–– Überwachung
–– Eingang
–– MST2
22
undefiniert
Eingang 4
mit Eingang 4 Festlegung des Korrektursignaleingangs (Schlüsselschalters)
wie oben beschrieben
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Konfiguration
4.6.3
Konfiguration Ausgänge
Abhängig von der Basiskonfiguration sind den Meßstellen MST1 und MST2 automatisch die Ausgänge zugeordnet. Diese Zuordnung können Sie für jeden Ausgang getrennt verändern.
In einer Liste werden Ihnen entweder die Meßstellennummern MST1 und MST2 oder die zuvor eingegebenen
Meßstellennamen zur Auswahl bereitgestellt. Außerdem kann jeder Ausgang abgeschaltet werden (– –), d.h. der
abgeschaltete Ausgang greift auf keine Meßstelle zu.
Konfiguration, Ausgänge
Zuordnung gemäß Basiskonfiguration:
–– Konfiguration Stromausgänge
–– Strom 1 zu
MST1
MST2
--
––– 0 … 20 mA füllstandproportional
–– Strom 2 zu
MST2
-MST1
––– 0 … 20 mA durchflußproportional
–– Art 2
Standard
Pulse
––
–– Strom 3 zu
MST2
-MST1
––– Durchflußpulse
–– Art 3
Standard
Pulse
–– Konfiguration Voltausgänge
–– Volt 1 zu
––
MST1
MST2
--
––– 0 … 10 V füllstandproportional
–– Volt 2 zu
MST2
-MST1
––– 0 … 10 V durchflußproportional
–– Volt 3 zu
-MST1
MST2
––– keiner MST zugeordnet
>>
VEGAMET 514… D
23
Inbetriebnahme, Konfiguration
Konfiguration, Ausgänge
–– Konfiguration Relaisausgänge
–– Arbeitsrelais
–– Relais 1 zu
MST1
–– Relais 1 Art
Standard
Selbsthalt.
gemäß Basiskonfiguration dem Füllstand zugeordnet
Meßgröße
High
Low
Taster
t
d b z
Relaisausg.
Hupenlösch.
Meßgröße
High
Low
Taster
t
d b z
Relaisausg.
Die Relaisbetriebsarten "Selbsthaltung" und
"Hupenlöschfunktion" werden wie oben beschrieben
konfiguriert und mit jeweils einem externen Signal
aktiviert (Korrektursignaleingang).
–– Eingang
undefiniert
Eingang 4
Festlegung des Korrektursignaleingangs
(Tasters, siehe oben)
–– Relais 2 zu
MST2
gemäß Basiskonfiguration dem Durchfluß zugeordnet
–– Relais 2 Art
Standard
Pulse
siehe Parametrierung Seite 41
–– Störmelderelais Art
Standard
Selbsthalt.
Hupenlösch.
–– Eingang
undefiniert
Eingang 4
Das Störmelderelais kann wie das Arbeitsrelais
d.h. wie oben beschrieben betrieben werden.
wie oben beschrieben
>>
24
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Konfiguration
Konfiguration, Ausgänge
–– Konfiguration PC/PLS
–– PC-/PLS-Meßwerte
–– PLS 1 zu
–– PLS 2 zu
–– PLS 3 zu
–– PLS 4 zu
–– PLS 5 zu
–– PLS 6 zu
–– PLS 7 zu
Abhängig von der Basiskonfiguration sind den
Meßstellen MST1 und MST2 automatisch Ausgänge
zugeordnet.
MST1
MST2
------
Diese Zuordnung können Sie für jeden Ausgang
getrennt verändern. In einer Liste werden Ihnen
entweder die Meßstellennummern MST1 und MST2
oder die zuvor eingegebenen Meßstellennamen
zur Auswahl bereit gestellt.
Beispiel gemäß Konfiguration Meßstelle
MST
Name
Füllstand
MST
Name
Durchfluß
–– PC/PLS Relaisstatus
aus
ein
–– PC/PLS Eing. Status
aus
ein
Außerdem kann jeder Ausgang abgeschaltet
werden (– –), d.h. der abgeschaltete Ausgang greift
auf keine Meßstelle zu.
–– Konfiguration VEGADIS
–– PC-/PLS-Meßwerte
–– DIS 1 zu
–– DIS 2 zu
–– DIS 3 zu
–– DIS 4 zu
–– DIS 5 zu
–– DIS 6 zu
–– DIS 7 zu
MST1
MST2
------
Konfiguration wie oben
Parametrierung der Ausgänge siehe Seite 41
VEGAMET 514… D
25
Inbetriebnahme, Parametrierung
4.7 Inbetriebnahme, Parametrierung
Für die Parametrierung steht Ihnen das nachfolgend beschriebene Menü zur Verfügung. Dieses Menü ist für
VEGAMET 514… funktionsgleich für jede Meßstellennummer vorhanden, d.h. Parametrierung MST1 und MST2.
4.7.1
Parametrierung MST1, Abgleich
Der Menübereich "Parametrierung MST1, Abgleich" paßt sich automatisch der Meßstellenkonfiguration an, d.h. je
nach "Anwendung" und "Sensorik" werden unterschiedliche Menüpunkte eingeblendet.
Abgleich
- Anwendung
- Sensorik
z.B. Dreiecküberfall
hmax. = 0,60 m
Durchflußmessung
hydrostatische Druckmeßumformer
100 % ^ 0,06 m (h)
0 % ^ 0,00 m (h)
Parametrierung MST1, Abgleich
–– mit
Medium
–– Min. Abgleich bei
–– Max. Abgleich bei
Bei diesem Abgleichvorgang sind für Min.- und Max.jeweils %-Werte einzugeben, welche den tatsächlich
gemessenen Füllständen/Durchfluß usw. entsprechen.
0.0 %
100.0 %
Bereich 0 … 80 %
Bereich 20 … 100 %
zwischen Min. und Max. muß ein ∆ von 20 % beachtet
werden.
Bitte beachten Sie, daß bei allen Anwendungen mit hydrostatischen Druckmeßumformern und
Abgleich ohne Füllstand/Durchfluß zunächst eine Lagekorrektur durchgeführt werden muß.
–– ohne Medium
–– Abgleich in
Bei diesem Abgleichvorgang sind zwei zukünftige
Füllstände/Durchflüsse einzugeben, welche 0 % und
100 % entsprechen.
m (h)
–– Lagekorrektur
–– Sensor drucklos? OK?
–– Lagekorrektur Jetzt? OK?
–– 0 % bei
0.00 m (h)
–– 100 % bei
0.60 m (h)
Parametrierung MST2, Abgleich
usw. Einheit gegebenenfalls verändern
Die Menüpunkte "Lagekorrektur" usw. werden beim
Anschluß von hydrostatischen Druckmeßumformern
freigegeben.
Mit der Lagekorrektur werden die Meßdaten des
drucklosen Sensors (Gerinne leer) als Korrekturgröße
erfaßt und bei allen nachfolgenden Messungen
berücksichtigt.
die Einheit wird gemäß Menüpunkt "Abgleich in"
eingeblendet
0.00 und 0,60 entspricht z.B. einem Abgleich in m
(Höhenmeter)
wie oben beschrieben.
Falls Sie als Meßgröße den Füllstand und den Durchfluß erfassen möchten, so ist zu empfehlen, den Abgleich für
MST 1 und MST2 gleichzeitig, d.h. unmittelbar nacheinander vorzunehmen.
>>
26
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
Abgleich
- Anwendung
- Sensorik
Durchflußmessung
Puls-Echo-Sensoren
Puls-Radar-Sensoren
z.B. Dreiecküberfall
hmax. = 0,60 m
100 % ^ 0,80 m (d)
0 % ^ 1,40 m (d)
Parametrierung MST1, Abgleich
–– mit Medium
–– Min. Abgleich bei
–– Max. Abgleich bei
Bei diesem Abgleichvorgang sind für Min.- und Max.jeweils %-Werte einzugeben, welche den tatsächlich
gemessenen Distanzen zwischen Sensor und Füllständen/Durchfluß entsprechen.
0.0 %
100.0 %
–– ohne Medium
Bereich 0 … 80 %
Bereich 20 … 100 %
zwischen Min. und Max. muß ein ∆ von 20 % beachtet
werden.
Bei diesem Abgleichvorgang sind zwei zukünftige
Distanzen (Sensor … Füllstand/Durchfluß) einzugeben, welche 0 % und 100 % entsprechen.
–– Abgleich in
m (d)
usw. Einheit gegebenenfalls verändern, die Einheit
wird gemäß Menüpunkt "Abgleich in" eingeblendet
–– 0 % bei
–– 100 % bei
0.80 m(d)
1.40 m(d)
0.80 und 1.40
entspricht z.B. Abgleichdistanzen in m (Distanzmeter)
Parametrierung MST2, Abgleich wie oben beschrieben
Falls Sie als Meßgröße den Füllstand und den Durchfluß erfassen möchten, so ist zu empfehlen, den Abgleich für
MST1 und MST2 gleichzeitig, d.h. unmittelbar nacheinander vorzunehmen.
VEGAMET 514… D
27
Inbetriebnahme, Parametrierung
4.7.2
Durchflußmessung
Allgemeine Hinweise
Im nachfolgenden Abschnitt sind elementare Hinweise zu Abmessungen vor Meßrinnen, Meßwände und SensorEinbaupositionen aufgeführt.
Gerinne mit Meßrinne (z.B. Khafagi-Venturirinne)
Draufsicht
3 - 4 x hmax
Sensor
90°
Sensor
≥ min. Distanz
des Sensors
Seitenansicht
hmax
Auslaufseite
Einlaufseite
Gerinne mit Meßwand (z.B. Dreiecküberfall)
k ≈ 3 cm
Sensor
45°
90°
Sensor
≥ min. Distanz
des Sensors
3 - 4 x hmax
k ≈ 3 cm
90°
hmax
≥ 5 cm
≥ 2 x hmax
Oberwasser
Unterwasser
Hinweise
Allgemein
- hmax ist die je nach Meßrinne bzw. Meßwand maximale Stau- bzw. Überfallhöhe.
- Alle anderen Vermaßungen sind weitgehend von hmax abgeleitet (siehe Zeichnungen oben)
Sensormontageposition
- Sensor auf der Einlaufseite/Oberwasserseite einbauen.
- Abstand 3 - 4 x h max vom Sensor zur Einschnürung bzw. Meßwand beachten.
- Ultraschall- und Radarsensoren mittig zum Gerinne und senkrecht zum Durchflußmedium montieren.
- Bei Ultraschallsensoren die min. Distanz zu hmax berücksichtigen.
Meßwand
- Bemaßung abhängig von hmax.
- Dicke der Meßwand (horizontaler Anteil) k ≈ 3 mm.
- Verstärkung der Meßwand mit einem Übergang von 45° (siehe Zeichnung oben).
- Abstand von der Öffnung der Meßwand zum Unterwasser ≤ 5 cm.
>>
28
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
Max. Durchfluß, Qmax
Khafagi-Venturirinne
Mit rechtwinkligem Querschnitt und ebener Sohle
Im Begriff Qmax (Menüpunkt 100 % entspricht 1000)
werden bezogen auf den Abgleich bei 100 % folgende
gerinnespezifische Faktoren berücksichtigt
- Geometrie der Gerinne
- Material der Gerinne
- Strömungsgeschwindigkeit des Durchflußmediums.
B
Die jeweils gültigen Werte für Qmax werden normalerweise vom Hersteller der Gerinne festgelegt.
Ist der Wert für Qmax für ein vorhandenes Gerinne
jedoch nicht bekannt, so kann dieser als Näherung
entweder aus den nachfolgender Tabelle entnommen
oder berechnet werden.
Ergänzend wird empfohlen, die in der Literatur zur
Durchflußmessung definierten Rahmenbedingungen
(Oberflächenbeschaffenheit der Rinne, Strömungsgeschwindigkeit etc.) zu ermitteln und zu beachten.
Einige der gängigen Gerinnearten sind nachfolgend in
Form von Tabellen und Berechnungsbeispielen aufgeführt.
Begriffserklärungen
Qmax = maximaler Durchfluß in m3/h
Qmin = minimaler Durchfluß in m3/h
hmax = maximale Stau- oder Überfallhöhe in mm
bzw. m
hmin = minimale Stau- oder Überfallhöhe in mm
bzw. m
B
= Meßrinnen- oder Überfallbreite in mm bzw. m
K
= gerinne- oder überfallspezifischer Faktor
k
= Dicke der Meßwand in mm
D
= Rohrdurchmesser in Zoll
Umrechnungshinweise
- Liter/sec x 3,6 = m3/h
1
- m3/h x ––– = Liter/sec
3,6
- Beispiel 10 Liter/sec ^ 36 m3 /h
hmax
Tabellenwerte für Qmax
B
in mm
K
(Faktor)
Qmax
in m 3/h
hmax
in mm
Qmin
in m3 /h
hmin
in mm
45
120
160
200
240
320
640
605
838
1106
1383
1654
2178
4280
80
124
210
363
532
864
3776
260
280
330
410
470
540
920
4,8
9,3
16,2
25,6
37,4
58,8
383
40
50
60
70
80
90
200
Berechnung von Q max
Die nachfolgende Formel kann zur Berechnung des
aktuellen Durchflusses bei Flüssigkeitsständen
< hmax … h min verwendet werden.
Angenommene Werte für ein Berechnungsbeispiel
B = 0,16 m
K = 1106 (von B abgeleitet)
h = 0,25 m
Qmax = K x h1,5
= 1106 x 0,25 1,5
= 138,2 m 3 /h
>>
VEGAMET 514… D
29
Inbetriebnahme, Parametrierung
Trapezwehr (Cipolletti)
Mit scharfer Überfallkante
1
/4 hmax
Rechtecküberfall ohne Kontraktion
Mit scharfer Überfallkante ohne Einschnürung
B
B
hmax
hmax
K = 6593
Tabellenwerte für Qmax
Tabellenwerte für Qmax
B
in mm
K
(Faktor)
Qmax
in m3 /h
hmax
in mm
Qmin
in m 3/h
hmin
in mm
B
in mm
Qmax
in m3 /h
hmax
in mm
Qmin
in m 3/h
hmin
in mm
300
450
600
800
1000
1500
2000
3000
2011
3014
4011
5353
6688
10043
13381
20082
116,8
354,4
760,4
1457
2581
6523
14397
36893
150
240
330
420
530
750
1050
1500
29,5
44,3
58,9
78,7
93,3
147,6
196,7
295,1
60
60
60
60
60
60
60
60
200
400
600
800
1000
1500
54,81
310
650
1592
3064
6423
120
240
300
450
600
750
19,4
38,7
58,1
77,5
96,9
145,3
60
60
60
60
60
60
Berechnung von Qmax
Die nachfolgende Formel kann zur Berechnung des
aktuellen Durchflusses bei Flüssigkeitsständen
< hmax … hmin verwendet werden.
Angenommene Werte für ein Berechnungsbeispiel
B = 0,6 m
K = 4011 (von B abgeleitet)
h = 0,27 m
Qmax = K x h1,5
= 4011 x 0,271,5
= 562,73 m3 /h
Berechnung von Q max
Die nachfolgende Formel kann zur Berechnung des
aktuellen Durchflusses bei Flüssigkeitsständen
< hmax … h min verwendet werden.
Angenommene Werte für ein Berechnungsbeispiel
B = 1,5 m
K = 6593
h = 0,3 m
Qmax = B x K x h1,5
= 1,5 x 6593 x 0,31,5
= 1625 m3 /h
>>
30
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
Rechtecküberfall ohne Kontraktion
Mit scharfer Überfallkante und Einschnürung
Dreiecküberfall (V-Notch)
Mit scharfer Überfallkante
α
B
hmax
hmax
K = 6290
Tabellenwerte für Qmax
Tabellenwerte für Qmax
B
in mm
Qmax
in m3 /h
hmax
in mm
Qmin
in m 3/h
hmin
in mm
α
in °
K
(Faktor)
Qmax
in m 3/h
hmax
in mm
Qmin
in m3 /h
hmin
in mm
200
300
400
500
600
800
1000
1500
2000
3000
52,3
109,6
295,8
441,2
620
1519
2923
6128
13535
34666
120
150
240
270
300
450
600
750
1050
1500
18,5
27,7
37,0
46,2
55,5
73,9
92,4
138,7
184,9
277,3
60
60
60
60
60
60
60
60
60
60
90
60
45
30
22,5
4966
2869
2056
1334
989
1385,0
800,0
573,3
372,0
275,8
600
600
600
600
600
4,4
2,5
1,8
1,2
0,87
60
60
60
60
60
Berechnung von Qmax
Die nachfolgende Formel kann zur Berechnung des
aktuellen Durchflusses bei Flüssigkeitsständen
< hmax … h min verwendet werden.
Angenommene Werte für ein Berechnungsbeispiel
B = 0,4 m
K = 6290
h = 0,13 m
Berechnung von Q max
Die nachfolgende Formel kann zur Berechnung des
aktuellen Durchflusses bei Flüssigkeitsständen
< hmax … h min verwendet werden.
Angenommene Werte für ein Berechnungsbeispiel
α = 45°
K = 2056 (von α abgeleitet)
h = 0,33 m
Qmax = K x h2,5
= 2056 x 0,33 2,5
= 128,6 m 3 /h
Qmax = B x K x h1,5
= 0,4 x 6290 x 0,131,5
= 117,9 m3 /h
>>
VEGAMET 514… D
31
Inbetriebnahme, Parametrierung
Palmer-Bowlus-Gerinne
/4
D
D
/2
D
/2
D
/4
D
30°
30°
hmax
/6
D
Tabellenwerte für Qmax
D
in Zoll
K
(Faktor)
Qmax
in m3 /h
hmax
in mm
Qmin
in m 3/h
hmin
in mm
6"
8"
10"
12"
15"
18"
24"
30"
1952
2338
2712
3046
3519
3943
4745
5488
37,82
68,60
148,8
214,3
374,8
501,4
1074,0
2122,0
120
150
210
240
300
330
450
600
2,9
7,3
12,3
18,9
32,1
54,4
114,5
192,3
30
45
55
65
80
100
135
165
Anmerkung:
Die Daten obiger Tabelle beziehen sich auf PalmerBowlus-Flumes der Fa. Plasti-Fab.
Berechnung von Qmax
Die nachfolgende Formel kann zur Berechnung des
aktuellen Durchflusses bei Flüssigkeitsständen
< hmax … hmin verwendet werden.
Angenommene Werte für ein Berechnungsbeispiel
D = 12"
K = 3046 (von D 12" abgeleitet)
h = 0,2 m
Qmax = K x h1,86
= 3046 x 0,21,86
= 152,63 m3 /h
32
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
4.7.3
Parametrierung MST1 und MST2, Auswertung
Parametrierung MST1, Auswertung (Füllstand)
–– Skalierung
–– 0 % entspricht
–– 100 % entspricht
0.0
100.0
–– Dezimalpunkt
888.8
.8888
–– bezogen auf
Prozent
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß Liste (skaliert)
–– Einheit
%
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf obige
Festlegung.
linear
Lin.Kurve 1
Lin.Kurve 2
Lin.Kurve 3
Anwahl von drei frei editierbaren Kurven
Editierung siehe Seite 42
–– Linearisierungskurve
beide Zahlenwerte können zusätzlich mit der
Festlegung des Dezimalpunkts beeinflußt werden
Nach einer Skalierung oder Linearisierung muß im Menübereich "Parametrierung Ausgänge" der jeweils
gewünschte Ausgang dem skalierten oder linearisierten Wert zugewiesen werden, siehe Menüpunkte
"bezogen auf" und "Einheit".
–– Integrationszeit
0 s
Bereich 0 … 600 sec.
>>
VEGAMET 514… D
33
Inbetriebnahme, Parametrierung
Parametrierung MST2, Auswertung (Durchfluß)
Mit der Skalierung von MST2 wird für das Auswertgerät die Voraussetzung geschaffen, den Durchfluß in
Durchflußmenge/Zeit zu berechnen. Die entsprechenden Werte für Min.- und Max.-Durchfluß werden in der
Regel von den Herstellern der Gerinne angegeben
oder können als Nährerung berechnet werden (siehe
Seite 29 … 32).
Beispiel bezogen auf Dreiecküberfall (siehe Seite 31):
- Max.-Durchfluß 1385 m3 /h
- Min.-Durchfluß 4,4 m 3/h
100 %
^ 1385 m3/h
4,4 m3/h
Im Falle einer Berechnung wird der Wert für den Min.Durchfluß vernachlässigt.
Parametrierung MST2, Auswertung (Durchfluß)
–– Skalierung
–– 0 % entspricht
–– 100 % entspricht
0
1000
–– Dezimalpunkt
888.8
.8888
–– bezogen auf
Durchfluß
–– Einheit
L/s
–– Linearisierungskurve
Bereich 0 … (4) … 9999 (Min.-Durchfluß)
Bereich 0 … (1385) … 9999 (Max.-Durchfluß)
Der hier eingetragene Wert (1385) wird automatisch in
den Menüpunkt "Pulswertigkeitsvolumen" übertragen,
siehe Seite 36 und 41.
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf Durchflußmessung.
linear
Vorgegebene Kurven für Gerinnearten und
Wurzelfunkt. Bauformen
Venturi
Palmer-Bowlus
Quadrant
V-Notch
Trapezwehr
Rechtecküberfall
Lin.Kurve 1
Anwahl von drei frei editierbaren Kurven
Lin.Kurve 2
Editierung siehe Seite 43
Lin.Kurve 3
Nach einer Skalierung oder Linearisierung muß im Menübereich "Parametrierung Ausgänge" der jeweils
gewünschte Ausgang dem skalierten oder linearisierten Wert zugewiesen werden, siehe Menüpunkte
"bezogen auf" und "Einheit".
–– Integrationszeit
34
0 s
Bereich 0 … 600 sec.
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
4.7.4
Parametrierung MST1 und MST2, Ausgänge
Parametrierung MST1 und MST2, Ausgänge
–– Stromausgänge
–– Stromausgang 1
gemäß Basiskonfiguration MST1 zugeordnet, d.h. 0 … 20 mA bezogen
auf Füllstand
–– bezogen auf
–– Einheit
Prozent
%
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß Liste
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf obige
Festlegung
–– Stromausgang
4/20 mA
0/20 mA
20/4 mA
20/0 mA
-frei-
aktiviert die Menüpunkte "Strom bei 0 % und 100 %"
–– Strom bei 0 %
–– Strom bei 100 %
4 mA
20 mA
einstellbarer Bereich 0.0 … 20.0 mA
einstellbarer Bereich 0.0 … 20.0 mA
–– bei Störung
0 mA
22 mA
-0 %
100 %
Verhalten des Stromausgangs im Störfall
0 mA
22 mA
Beibehaltung des aktuellen Stromwerts
Stromwert bezogen auf 0 %
Stromwert bezogen auf 100 %
–– Stromausgang 2
gemäß Basiskonfiguration MST2 zugeordnet, d.h. 0 … 20 mA bezogen
auf Durchfluß, ansonsten wie Stromausgang 1. Der Ausgang kann auch
für Pulse konfiguriert werden, siehe Menübereich von Stromausgang 3
–– Stromausgang 3
gemäß Basiskonfiguration als Pulsausgang MST2 zugeordnet
–– Art
Pulsausgang
Meßgröße,
Durchfluß
t
20 mA
0 mA
Probenahmeausgang
Meßgröße,
Durchfluß
t
20 mA
0 mA
>>
VEGAMET 514… D
35
Inbetriebnahme, Parametrierung
Parametrierung MST1 und MST2, Ausgänge
Stromausgang 3 (Fortsetzung)
–– Pulswertigkeit
–– Volumen
–– Menge mal Faktor
1000
1
Bereich 0 … 9999
Multiplikationsfaktor x1, x10, x100, x1000
–– Schleichmengenunterdrückung
0 %
Bereich 0 % … 100 %
–– Probenahme
h 1
Bereich 1 … 100 h (Stunden)
Dieser Menüpunkt wird nur bei der Betriebsart
"Probenahmeausgang" eingeblendet.
–– Voltausgänge
–– Voltausgang 1
36
gemäß Basiskonfiguration MST1 zugeordnet, d.h. 0 … 10 V bezogen auf
Füllstand
–– bezogen auf
Prozent
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß Liste
–– Stromausgang
2/10 V
0/10 V
10/2 V
10/0 V
-frei-
aktiviert die Menüpunkte "Strom bei 0 % und 100 %"
–– Volt bei 0 %
–– Volt bei 100 %
2 V
10 V
einstellbarer Bereich 0.0 … 10.0 V
einstellbarer Bereich 0.0 … 10.0 V
–– bei Störung
0 V
11 V
-0 %
100 %
Verhalten des Voltausgangs im Störfall
0V
11 V
Beibehaltung des aktuellen Werts
Voltwert bezogen auf 0 %
Voltwert bezogen auf 100 %
–– Voltausgang 2
wie Voltausgang 1, jedoch gemäß Basiskonfiguration MST2 zugeordnet
d.h. 0 … 10 V bezogen auf Durchfluß.
Der Voltausgang 2 kann auch wie Voltausgang 1 auf Füllstand konfiguriert werden.
–– Voltausgang 3
als Basiskonfiguration keiner MST zugeordnet (– –).
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
Parametrierung MST1, Ausgänge
–– Relaisausgänge
–– Relaisausgang 1
gemäß Basiskonfiguration MST1 zugeordnet, d.h. Füllstand
–– bezogen auf
Prozent
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß Liste
–– Einheit
%
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf obige
Festlegung
–– Art
Überfüllsicherung
Trockenlaufschutz
Schaltfenster Ein
Schaltfenster Aus
Tendenz steigend
Tendenz fallend
Überwachung
–– Low
–– High
0.0 %
100.0 %
siehe zusätzlich Seite 38 … 40
In diesen Menüpunkten können Sie die Schaltpunkte
für obige Relaisbetriebsarten festlegen (ausgenommen "Tendenz steigend" und "Tendenz fallend").
Bereich und Einheit je nach Auswahl in den Menüpunkt "bezogen auf" und "Einheit", siehe oben
–– bei Störung
aus
--
Verhalten des Relaisausgangs im Störfall
- Relais wird stromlos
- Beibehaltung des aktuellen Schaltzustands
0 s
0 s
Einschaltverzögerung
Ausschaltverzögerung
–– weitere Funktionen
–– Schaltverzögerung
–– t ein
–– t aus
–– Relaisausgang 2
siehe Seite 41
>>
VEGAMET 514… D
37
Inbetriebnahme, Parametrierung
–– Relaisausgang 1 (Fortsetzung 1)
–– Art
Überfüllsicherung
Das Relais von Relaisausgang 1 wird am
Schaltpunkt "High" stromlos (sicherer
Schaltzustand)
Meßgröße
High
Low
t
d b z
t
d b z
t
d b z
t
d b z
Relaisausg.
Trockenlaufschutz
Das Relais von Relaisausgang 1 wird am
Schaltpunkt "Low" stromlos (sicherer
Schaltpunkt)
Meßgröße
High
Low
Relaisausg.
Schaltfenster Ein
Innerhalb des Schaltfensters ist das
Relais von Relaisausgang 1 stromführend
Meßgröße
High
Low
Relaisausg.
Schaltfenster Aus
Innerhalb des Schaltfensters ist das
Relais von Relaisausgang 1 stromlos
Meßgröße
High
Low
Relaisausg.
>>
38
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
Tendenzerkennung
Die Füllstandänderung innerhalb der Abtastzeit (ta) wird ermittelt und nach dem Ablauf aller Abtastungen (n) aus
der Summe der Füllstandänderungen ein Mittelwert gebildet.
Überschreitet dieser Mittelwert einen zuvor definierten %-Wert, so spricht die Tendenzerkennung an, d.h. ein
stromführendes Relais wird stromlos.
Mit der Anwahl "Tendenz steigend" oder "Tendenz fallend" werden die Menüpunkte "Abweichung in %" und
"Abweichung pro Zeit" freigegeben.
–– Relaisausgang 1 (Fortsetzung 2)
–– Art
Tendenz steigend
t ges.
%
ta
Das Relais von Relaisausgang 1 wird
stromlos, wenn der ansteigende Mittelwert aus "t ges." den zuvor definierten %Wert überschreitet
t
3
2
1
n=4
4
d b z
Relaisausg.
ta = Abtastzeit
n = Anzahl der Abtastungen
Tendenz fallend
%
t ges.
ta
gleiche Funktionsabhängigkeit, jedoch
bei fallendem Mittelwert
t
1
2
3
4
n=4
d b z
Relaisausg.
ta = Abtastzeit
n = Anzahl der Abtastungen
–– Abweichung in %
2
Übersteigt die Füllstandänderung den hier eingegebenen %-Wert, so spricht die Tendenzerkennung an.
0 … 110 %
Beispiel 2 % (Veränderung) pro t ges.
–– Abtastzeit in s
60
Einstellbereich 0 … 999 s
Beispiel 60 s entspricht 1 Minute
–– Anzahl der
Abtastungen
4
Einstellbereich 0 … 99 Abtastungen
Beispiel: t ges = ta • n = 60 • 4 = 240 s = 4 min, d.h.
jeweils nach 4 min wird der Mittelwert der Abweichung gebildet und das Ergebnis mit der vorgegebenen Abweichung in % hier im Beispiel = 2 %
verglichen
–– Abweichung pro Zeit
>>
VEGAMET 514… D
39
Inbetriebnahme, Parametrierung
Überwachung
Für die Aktivierung der Überwachung sind folgende Vorbedingungen zu erfüllen:
- Im Menübereich "Konfiguration Meßstelle" Eingang 4 festlegen.
- Am Eingang 4 ein Schlüsselwort (Öffner) anschließen (siehe Seite 14).
- Im Menübereich "Parametrierung Relaisausgänge" für das betreffende Relais die Betriebsart Überwachung
auswählen (siehe Seite 37).
Das ausgewählte Relais wird stromführend. Mit der Betätigung des Schlüsselschalters (Öffner öffnet) wird zunächst der jeweils aktuelle Meßwert eingefroren und davon abgeleitet bei dessen Unterschreitung (Low) oder
Überschreitung (High) das Relais stromlos.
Siehe zusätzlich Diagramm "Konfiguration Meßstellen" Seite 21.
–– Relaisausgang 1 (Fortsetzung 3)
–– Art
Überwachung
–– Überwachung auf
Mit der Anwahl "Überwachung" wird der Menüpunkt
"Überwachung auf" freigegeben.
High
High
Das Relais von Relaisausgang 1 wird bei
Überschreitung des unter High vorgegebenen
%-Werts stromlos.
%
eingefr.
Meßwert
Schlüsselsch.
t
d b z
Relaisausg.
Low
%
Das Relais von Relaisausgang 1 wird bei
Unterschreitung des unter Low vorgegebenen
%-Werts stromlos.
eingefr.
Meßwert
Low
Schlüsselsch.
t
d b z
Relaisausg.
%
High und
Low
Das Relais von Relaisausgang 1 wird bei Überund Unterschreitung des unter High und Low
vorgegebenen %-Werts stromlos.
High
eingefr.
Meßwert
Low
Schlüsselsch.
t
d b z
Relaisausg.
–– Low
–– High
-5 %
7 %
Bereich und Einheit je nach Auswahl in den Menüpunkten "bezogen auf" und "Einheit", siehe Seite 34.
–5 % und 7 % sind beispielhafte Werte, bezogen auf
obige Diagramme.
>>
40
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
Parametrierung MST2, Ausgänge
–– Relaisausgänge
–– Relaisausgang 2
–– Art
gemäß Basiskonfiguration MST2 zugeordnet, d.h. Durchfluß
Pulsausgang
Meßgröße,
Durchfluß
t
d b z
t
d b z
Relaisausgang
Probenahmeausgang
Meßgröße,
Durchfluß
Relaisausgang
–– Pulswertigkeit
–– Volumen
0
–– Menge mal Faktor 1
Bereich 0 … 9999
Multiplikationsfaktor x1, x10, x100, x1000
–– Schleichmengenunterdrückung
0 %
Bereich 0 % … 100 %
–– Probenahme
h 1
Bereich 1 … 100 h (Stunden)
Dieser Menüpunkt wird nur bei der Betriebsart
"Probenahmeausgang" eingeblendet.
VEGAMET 514… D
41
Inbetriebnahme, Parametrierung
Parametrierung MST1 und MST2, Ausgänge
–– MET-Anzeige
–– bezogen auf
–– Einheit
Prozent
skaliert
%
skaliert
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß MST-Anwahl
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf obige
Festlegung
–– PC/PLS-Ausgänge
–– PC/PLS Ausgang 1
–– bezogen auf
Prozent
skaliert
–– Einheit
%
skaliert
–– PC/PLS Ausgang 2 … 7
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß MST-Anwahl
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf obige
Festlegung
wie oben beschrieben
–– DIS-Ausgänge
–– DIS-Ausgang 1
–– bezogen auf
–– Einheit
–– DIS-Ausgang 2 … 7
4.7.5
Prozent
skaliert
%
skaliert
usw. Auswahlmöglichkeit gemäß MST-Anwahl
usw. Auswahlmöglichkeit abgestimmt auf obige
Festlegung
wie oben beschrieben
Parametrierung MST1 und MST2, Simulation
Achtung
Bei aktivierter Simulation blinkt die gesamte Anzeige. Die von den Sensoren gelieferten Meßdaten werden nicht
zur Auswertung weitergegeben, daher sollten Sie so schnell als möglich diesen Menüpunkt wieder verlassen.
Nach 60 Minuten wird automatisch auf Meßwertanzeige zurückgeschaltet.
Parametrierung MST1, Simulation
–– Simulation Jetzt! OK?
–– Simulation
42
mit [+] oder [–]
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Parametrierung
4.7.6
Parametrierung MST1 und MST2, Spezial Funktionen
Parametrierung MST1 und MST2, Spezielle Funktionen
–– Reset Meßstelle (z.B. Füllstand oder Durchfluß)
–– Reset OK?
–– Reset jetzt! OK?
–– Störmodus
Mit diesem Reset werden alle Parameterwerte
der Meßstelle MST1 bzw. MST2 auf Werkseinstellung
zurückgestellt.
Standard
keine Störmeldung
<–10%
Störmeldung bei Unter- und/oder Überschreitung
<110%
des abgeglichenen Meßbereichs
>110%
<-10u.>110%
<-110u.>110%
–– Manuelle Korrekturen
–– Offsetkorrektur
Nur sichtbar bei hydrostat. Druckmeßumformern.
Korrektur nur bei drucklosem Sensor durchführen.
–– Offsetkorrektur OK?
–– Korrektur Jetzt! OK?
4.8 Inbetriebnahme, Weitere Funktionen
4.8.1
Paßwort
Weitere Funktionen
–– Paßwort
aus
ein
4.8.2
jeder Menüpunkt kann angewählt und verändert
werden
in jedem Menüpunkt wird mit [+] und [–] das Paßwort
angefragt.
Mit der Eingabe des Paßworts ist das gesamte Menü
wieder freigegeben.
Paßwort für VEGAMET 514 D … und 514 VD = -0514-
Linearisierungskurve 1 … 3
Eine Linearisierungskurve wird durch eine bestimmte
Anzahl von Stützpunkten und deren Wertepaare
gebildet. Ein Wertepaar besteht aus einem Wert für
Höhenprozent (X %) und einem Wert für Volumenprozent ( Lin %). Es können max. 32 Stützpunkt hinzugefügt werden.
Eine Linearisierungskurve kann nach jeder beliebigen
Anzahl von Stützpunkten abgeschlossen werden. Das
Auswertgerät beendet die Linearisierungskurve automatisch mit den Werten X = 100 % und Y = 100 %.
Die Eingabe einer Linearisierungskurve erfolgt im
Menüpunkt "Stützpunkt hinzufügen".
>>
VEGAMET 514… D
43
Inbetriebnahme, Weitere Funktionen
Weitere Funktionen
–– Linearisierungskurve editieren
–– Linearisierungskurve 1
–– Lin. Kurve 1
–– Lin.kurve 1 edit
–– Y … V %
–– Stützpunkt hinzuf.
–– X ……
Y ……
–– Stützpunkte löschen
–– X ……
Y … löschen?
–– Löschen
Jetzt?
X…
%
…
Y… V%
…
X
Y
%
12,0
V%
5,0
X…… …
Y…… …
löschen
–– Lin. Kurve 2
–– Lin. Kurve 3
4.8.3
Anwahl der Stützpunkte 1 … 32 mit [→] oder [←]
editieren des Y-Werts mit [+] oder [–], Übernahme
mit [OK].
Das neue Wertepaar wird mit [OK] automatisch an der
richtigen Stelle in die Linearisierungskurve eingefügt.
Die bereits vorhandenen Stützpunkte werden neu
sortiert.
Anwahl der Wertepaare mit [→] oder [←]
Mit [OK] wird das Wertepaar und der dazugehörende
Stützpunkt aus der Linearisierungskurve gelöscht. Die
verbleibenden Stützpunkte und deren Wertepaare
rücken auf.
wie oben beschrieben
Info
Alle nachfolgenden Menüpunkte haben Anzeigefunktion.
Weitere Funktionen
–– Info
––
––
––
––
4.8.4
Eingang Info
VEGAMET Info
Programm Info
Meßstellen Info
detaillierte Informationen
- zur Eingangskonfiguration
- zur VEGAMET Konfiguration
- zum Programm
- zu den einzelnen Meßstellen
Sprache
Weitere Funktionen
–– Sprache
––
––
––
––
––
44
Deutsch
English
Francais
Italiano
Espanol
Voreinstellung und je nach Wunsch
Umstellmöglichkeit, ohne Datenverlust
VEGAMET 514… D
Inbetriebnahme, Weitere Funktionen
4.8.5
VEGAMET Reset
Weitere Funktionen
–– VEGAMET Reset
–– Reset Konfiguration
–– auf Default
–– Reset OK?
–– Reset Jetzt! OK?
Mit Reset auf Default setzen Sie die gesamte
Konfiguration und die gesamte Parametrierung
(gegebenenfalls alle MST) auf die Werkseinstellung
zurück.
Die Basiskonfiguration bleibt jedoch erhalten,
z.B. Füllstandmessung druckbeaufschlagt.
–– auf Kombianwendung
–– alle MSTs löschen?
–– usw.
Die im Moment noch vorhandenen Kombianwendung
werden gelöscht und an deren Stelle wird eine
Vorkonfiguration auf eine neu anzulegende Kombianwendung erzeugt, siehe dazu Seite 6.
–– Reset Sensorwerte
–– Reset Eingang 1
–– Reset OK?
–– Reset Jetzt! OK?
Die Sensordaten des am Eingang 1 angeschlossenen
Sensors werden gelöscht
–– Reset Linearisierungskurven
4.8.6
–– Reset Lin. Kurve 1
–– Reset OK?
–– Reset Jetzt! OK?
Mit diesem Reset löschen Sie die Stützwerte
der Linearisierungskurve 1
–– Reset Lin. Kurve 2
–– Reset Lin. Kurve 3
–– Reset alle Kurven
wie oben, jedoch Linearisierungskurve 2
wie oben, jedoch Linearisierungskurve 3
wie oben, jedoch alle Linearisierungskurven
Service
Weitere Funktionen
–– Service
–– Stromausgang
–– Voltausgang
VEGAMET 514… D
1...3
1...3
es werden jeweils die aktuellen Ströme und
Spannungen angezeigt
45
Diagnose
5 Diagnose
5.1 Detaillierte Menüliste
Konfiguration
–– Konfiguration, Eingänge
–– Eingang 1 (Analog)
–– Eingang von
–– Kanal-Nr.
–– Sensorkennwerte
oder
–– Eingang 1 (VBUS)
–– Eingang von
–– Serien-Nr.
–– Sensoranpassung
–– Eingang 4
–– Eingang von
–– Kanal-Nr.
–– Konfiguration Meßstellen
––
––
––
––
––
Anwendung
Sensorik
Art
Optionen
Sensorzuordnung
–– MST1
–– MST-Name, MST1
–– Störmeldung
–– Tara
–– Überwachung
–– Konfiguration Ausgänge
–– Konfiguration Stromausgänge
––
––
––
––
––
Strom 1 zu (Zuordnung)
Strom 2 zu (Zuordnung)
Strom 2 Standard (Art)
Strom 3 zu (Zuordnung)
Strom 3 Standard (Art)
–– Konfiguration Voltausgänge
–– Volt 1 zu (Zuordnung)
–– Volt 2 zu (Zuordnung)
–– Volt 3 zu (Zuordnung)
–– Konfiguration Relaisausgänge
–– Arbeitsrelais
–– Rel. 1 zu (Zuordnung)
–– Rel. 1 Standard (Art)
–– Rel. 2 zu (Zuordnung)
–– Rel. 2 Standard (Art)
–– Störmelderelais
–– Relais Standard
–– Konfiguration PC / PLS-Ausgänge
–– PC / PLS-Meßwerte
–– PLS 1 zu (Zuordnung)
bis
–– PLS 7 zu (Zuordnung)
–– PC / PLS-Relaisstatus
–– PC / PLS-Eingangstatus
–– MST2, wie MST1 (ohne Tara)
–– Konfiguration VEGADIS
–– Geräteadresse
(entfällt ab Software-Version 6.0)
46
–– DIS 1 zu (Zuordnung)
bis
–– DIS 7 zu (Zuordnung)
VEGAMET 514… D
Diagnose
Parametrierung
–– Abgleich
–– mit Füllstand / Durchfluß
–– Min. Abgleich
–– Max. Abgleich
–– ohne Füllstand / Durchfluß
–– Abgleich in
–– Lagekorrektur
–– 0 % bei
–– 100 % bei
–– Auswertung
–– Skalierung (Durchfluß)
–– 0 % entspr. (Min.-Durchfluß)
–– 100 % entspr. (Max.-Durchfluß)
–– Dezimale
–– bezogen auf
–– Einheit
–– Lin. Kurven
–– Integrationszeit
Weitere Funktionen
–– Passwort
–– Lin. Kurven edit
–– Lin. Kurve 1
–– Lin. Kurve 2
–– Lin. Kurve 3
–– Info
––
––
––
––
Eingangsinfo
VEGAMET-Info
Programminfo
Meßstelleninfo
–– Sprache
–– Reset VEGAMET
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VEGAMET 514… D
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Diagnose
5.2 Wartung
5.4 Störmeldung
Das Gerät bedarf keiner besonderen Wartung.
Das Auswertgerät und die angeschlossene Sensorik
werden im Betrieb permanent überwacht. Im Verlauf
von Parametrierungen werden die eingegebenen
Werte auf Plausibilität geprüft. In beiden Fällen können
Unregelmäßigkeiten eine Störmeldung auslösen.
5.3 Reparatur
Reparaturen sind Eingriffe in das Gerät, um einen
Gerätedefekt zu beheben. Eingriffe in das Gerät über
die anschlußbedingten Handhabungen hinaus, dürfen
aus Sicherheits- und Gewährleistungsgründen nur
durch VEGA-Personal vorgenommen werden.
Bei einem Gerätedefekt senden Sie das jeweilige
Gerät mit einer kurzen Beschreibung des Fehlers an
unsere Reparaturabteilung.
Im Störfall wird am Display ein Fehlercode angezeigt
(nur im Bereich Meßwertanzeige), das Störmelderelais
wird stromlos, die Störmelde-LED leuchtet auf und die
Ausgänge reagieren entsprechend ihrem vorgegebenen Aussteuerverhalten.
Die Fehlercodes sind als Auflistung in Abschnitt 5.5
auf den nachfolgenden Seiten dargestellt.
In Form einer laufenden Textanzeige werden
Diagnoseinfos übertragen.
Konfiguration
Sie können für jede Meßstelle einzeln bestimmen, ob
eine Störmeldung weitergegeben werden soll oder
nicht. Siehe Menübereich "Konfiguration Meßstelle"
Menüpunkt "Störmeldung", siehe Seite 21.
Parametrierung
Im Menüpunkt "Störmodus" können Sie für jede
Meßstelle getrennt festlegen, ob und wie eine Meßbereichsüberschreitung eine Störmeldung auslösen
soll.
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VEGAMET 514… D
Diagnose
5.5 Fehlercodes
Fehlercode
Bedeutung
E004
Diese Operation wird von dem Gerät nicht unterstützt (unterschiedliche Softwarestände)
Sie haben versucht, mit einer neueren Softwareversion von VEGA Visual Operating, eine
Funktion in einem Gerät mit einer älteren Softwareversion zu aktivieren. Das Gerät kann diese
Operation jedoch nicht unterstützen.
Bitte lassen Sie die Software Ihres Geräts auf den neuesten Stand bringen.
E007
Sensortyp paßt nicht.
Es wurde zwar ein VBUS-Sensor mit der von Ihnen vorgegebenen Seriennummer gefunden,
jedoch stimmt der Sensortyp nicht mit den Vorgaben überein.
Bitte überprüfen Sie die eingegebene Seriennummer oder ändern Sie die Konfiguration.
E008
VBUS-Sensor nicht gefunden. Der Sensor kann nicht gefunden werden.
Mögliche Ursachen:
- der Sensor ist nicht angeschlossen
- es ist kein Sensor mit dieser Seriennummer angeschlossen
- Leitungsbruch (VBUS)
- Leitungskurzschluß (VBUS)
- der Sensor ist defekt
- gestörte Kommunikation (VBUS)
eventuell auch
- Störung am VBUS-Sende-/Empfangsteil des VEGAMET
Bitte überprüfen Sie die Seriennummer, die Verbindungsleitung, den Sensor und gegebenenfalls das VEGAMET.
E010
Die Seriennummern des angeschlossenen VBUS-Sensors wurde nicht zugeordnet.
E013
VBUS-Sensor meldet Störung. Der VBUS-Sensor meldet Störung; die Kommunikation mit dem
Sensor ist dagegen einwandfrei.
Mögliche Ursachen:
- am VBUS-Sensor liegt eine Störung vor
Bitte überprüfen Sie den VBUS-Sensor.
E014
Verdacht auf Leitungsbruch
Mögliche Ursachen:
- Leitungskurzschluß
- der Sensor ist defekt
Bitte überprüfen Sie die Verbindungsleitung und gegebenenfalls den Sensor.
E015
Verdacht auf Leitungsbruch
Mögliche Ursachen:
- es ist kein Sensor angeschlossen
- Leitungsbruch
- der Sensor ist defekt
Bitte überprüfen Sie die Verbindungsleitung und gegebenenfalls den Sensor.
E016
Leer- / Vollabgleich vertauscht. Die Werte für den Leerabgleich liegen über den Werten für den
Vollabgleich. Bitte führen Sie den Abgleich erneut durch.
E017
Abgleichspanne zu klein. Die Abgleichwerte liegen zu dicht beieinander bzw. sind identisch.
Bitte führen Sie den Abgleich erneut durch.
E021
Spanne der Sensorkennwerte zu klein oder Werte vertauscht. Die Sensorkennwerte liegen zu
dicht beieinander bzw. sind identisch oder der minimale Sensorkennwert ist größer als der
maximale Sensorkennwert. Bitte überprüfen Sie die Sensorkennwerte.
VEGAMET 514… D
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Diagnose
Fehlercode
Bedeutung
E029
Meßwert wird simuliert. Der Meßwert wird durch Simulation generiert und spiegelt nicht den
tatsächlichen Zustand wieder.
E031
Gleiche DISBUS-Adresse. Am DISBUS befindet sich mindestens ein weiteres Gerät mit der
gleichen DISBUS-Adresse wie dieses Gerät. Bitte überprüfen Sie die DISBUS-Adresse.
E032
Geräteadresse 0. Am VEGAMET ist die Geräteadresse 0 eingestellt. Mit dieser Adresse nimmt
das VEGAMET nicht an der DISBUS-Kommunikation teil, auch wenn der DISBUS verdrahtet ist.
Ändern Sie gegebenenfalls die Geräteadresse.
E034
Gerätefehler. Es wurde ein schwerwiegender Fehler am Gerät festgestellt (Verdacht auf
defektes EEPROM). Bitte machen Sie das Gerät spannungslos und legen Sie danach erneut
Spannung an (Kaltstart). Erlischt der Fehler nicht, so setzen Sie sich bitte mit Ihrer VEGAVertretung in Verbindung.
E035
Gerätefehler. Es wurde ein schwerwiegender Fehler am Gerät festgestellt (Prüfsummenfehler
im EPROM). Bitte machen Sie das Gerät spannungslos und legen Sie danach erneut
Spannung an (Kaltstart). Erlischt der Fehler nicht, so setzen Sie sich bitte mit Ihrer VEGAVertretung in Verbindung.
E050
Anderes VEGAMET nicht gefunden. Das VEGAMET, von dem ein Meßwert erwartet wird, kann
nicht gefunden werden.
Mögliche Ursachen:
- das andere VEGAMET ist nicht angeschlossen
- es ist kein VEGAMET mit dieser Geräteadresse angeschlossen
- Leitungsbruch (DISBUS)
- Leitungskurzschluß (DISBUS)
- das andere VEGAMET ist defekt
- gestörte Kommunikation (DISBUS)
eventuell auch
- Störung am DISBUS-Sende-/Empfangsteil des VEGAMET
Bitte überprüfen Sie die Geräteadresse an beiden VEGAMET, die Verbindungsleitung, das
andere VEGAMET und gegebenenfalls dieses VEGAMET.
E051
Fehler bei Meßwertübertragung über DISBUS. Es ist nicht möglich, einen gültigen Meßwert
über den DISBUS von dem anderen VEGAMET zu erhalten; die Kommunikation zu dem
anderen VEGAMET ist dagegen einwandfrei.
Mögliche Ursache:
- am anderen VEGAMET liegt eine Störung vor
- am anderen VEGAMET wurde der Eingang, der übertragen werden soll, noch nicht
konfiguriert
Bitte überprüfen Sie das andere VEGAMET und gegebenenfalls dessen Eingangskonfiguration.
E052
Eingangsnummer noch nicht zugeordnet.
E053
Spanne der Sensorkennwerte zu klein.
E054
Sensorkennwerte vertauscht.
E055
Die Hysterese am Korrektursignaleingang ist zu klein.
E060
Spanne der Stromausgangswerte zu klein. Die Werte für den Stromausgang liegen zu dicht
beieinander bzw. sind identisch. Bitte überprüfen Sie die Einstellung des Stromausgangs.
E061
Spanne der Spannungsausgangswerte zu klein. Die Werte für den Spannungsausgang liegen
zu dicht beieinander bzw. sind identisch. Bitte überprüfen Sie die Einstellung des Spannungsausgangs.
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VEGAMET 514… D
Diagnose
Fehlercode
Bedeutung
E062
Pulswertigkeit zu klein. Die Pulswertigkeit ist im Verhältnis zum maximalen Durchfluß zu klein,
d.h. mit dieser Einstellung wäre die Zeit zwischen zwei Pulsen kleiner als eine Sekunde. Die
Zeit zwischen zwei Pulsen muß mindestens eine Sekunde betragen. Bitte überprüfen Sie das
Verhältnis Pulswertigkeit zu maximalem Durchfluß.
E070
Skalierungsspanne zu klein. Die Werte der Skalierung liegen zu dicht beieinander oder sind
gleich. Bitte überprüfen Sie die Einstellungen der Skalierung.
E102
An diesem VEGAMET wurde über die Tastatur ein Reset der Konfiguration durchgeführt.
E110
Schalthysterese zu klein. Die Schaltpunkte liegen zu dicht beieinander bzw. sind identisch.
E111
Relaisschaltpunkte vertauscht. Die Werte für die Relaisschaltpunkte sind bezogen auf die
gewählte Relaisbetriebsart vertauscht.
E4.50
Falsche DISBUS-Adresse eingestellt.
E4.51
Falsche VEGADIS-Nummer eingestellt.
E9.10
Keine Kommunikation am DISBUS.
VEGAMET 514… D
51
VEGA Grieshaber KG
Am Hohenstein 113
D-77761 Schiltach
Tel. (0 78 36) 50 - 0
Fax (0 78 36) 50 - 201
Fax (0 78 36) 50 - 203
ISO 9001
52
Technische Änderungen vorbehalten
2.20 163 / April '96
VEGAMET
514… D
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